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Ausgabe 1 2017

Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V.

Sportgeschichten

Home of Champions LVN-U16-Meisterschaften

Bestzeit und Titel Dr. Ernst van Aaken-Gedächtnislauf

Hilfe gesucht Das Vereinsjahr 2016

Entwicklungsstark


Editorial

Inhalt

Liebe Leserinnen, liebe Leser, OSC intern ist wieder da und berichtet über die Winterzeit im OSC Waldniel. Und die ist mal wieder voll von gewöhnlichen und außergewöhnlichen Geschichten rund um das Laufen. Fast gewöhnlich erscheint da die Leistungsentwicklung der Sportler und Sportlerinnen im Jahr 2016, die von Norbert Bläsing nachgezeichnet wird. Außergewöhnlich hingegen ist die Sportbegeisterung der 80jährigen Helga Kulow-Hoster, die mehr als nur eine handvoll Sportarten in ihrem Leben betrieben hat und immer noch betreibt. Weiter so! Ganz nah an der Weltspitze der Langläufer war Robin Borghans, der drei Monate in Kenia verbracht und am Geburtsort für viele Leichtathletikweltrekorde trainiert hat. Und nun noch viel Spaß beim Lesen und vielen Dank an die fleißigen Mitautoren. Dieses Postfach freut sich weiterhin über Kritik, Feedback und tolle Berichte: michaelinge5@aol.com. Eure Inge Schäben-Buscher

Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V. erscheint zweimal im Jahr. Vereinsmitglieder erhalten es kostenlos.

Ausgabe 1 2017

OSC intern

Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V.

Sportgeschichten

Auflage: 500 Stück Redaktion: Inge Schäben-Buscher

Home of Champions LVN U16 Meisterschaften

Bestzeit und Titel Dr. Ernst van Aaken-Gedächtnislauf

Hilfe gesucht Das Vereinsjahr 2016

Entwicklungsstark

Layout: Horst Stuhlweissenburg Druck: WIRmachenDRUCK GmbH Titel: In der Vorosterwoche fand wie im letzten Jahr das OSC-Trainingslager auf Borkum statt. Das Foto zeigt einige Teilnehmer/innen. Datenschutzhinweis: Entsprechend §18 der Vereinssatzung drucken wir Bilder oder persönliche Daten von Mitgliedern ab. Ein Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand der Veröffentlichung von Einzelfotos seiner Person sowie seiner personenbezogenen Daten allgemein oder für einzelne Ereignisse widersprechen. Ab Zugang des Widerspruchs unterbleibt die Veröffentlichung/Übermittlung und der Verein entfernt vorhandene Fotos bzw. Daten von seiner Homepage. Bei all unseren Texten sprechen wir weibliche und männliche Personen an. Nur der besseren Lesbarkeit wegen bevorzugen wir oft in unseren Texten die männliche Schreibform. Wir bitten um Ihr Verständnis! Vielen Dank! 2 01/2017

38. Dr. Ernst van Aaken-Gedächtsnislauf Neue Wertung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Familienfeier Keine Nieten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jubiläum Ein Leben für den OSC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Das Vereinsjahr 2016 Entwicklungsstark . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sportabzeichen Termine beachten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sportgeschichten Home of Champions . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Familienfeier Background Schnäppchen-Schätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . NRW-Meisterschaften Einstieg gelungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Videoabend Nette Gesellschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Trainingslager Borkum 2017. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auslandssteckbrief Stadtteile meiden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auslandssteckbrief Höhentraining . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Paarlauf Training der besonderen Art . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sportkongress Eine runde Sache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auslandssteckbrief Premiere in Lissabon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bestennadel DLV-Spitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . LVN-U16-Meisterschaften Bestzeit und Titel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auslandssteckbrief Sport in einer anderen Liga . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vorgestellt Sport ein ganzes Leben lang. . . . . . . . . . . . . . . . . . . In Kürze ........................................... Koronarsport Feier . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Koronarsport Lieselotte Zabel wurde 95. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bewegungsfest Besiegt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hallentraining Wird fortgesetzt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wettbewerb Preise winken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Frauensportgemeinschaft Klopf, klopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Frauensportgemeinschaft Herbstausflug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lauftreff Halbmarathon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . BewegugnsKiTa Schier KiBaz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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38. Dr. Ernst van Aaken-Gedächtnislauf

Neue Wertung Die Teilnehmerzahl beim Dr. Ernst van Aaken-Gedächtnislauf, die in 2016 auf einem hohen Niveau stabil blieb, soll in 2017 noch einmal ansteigen.

35 38. „Es brennt , es brennt, die Feuerwehr die rennt!“ – so heißt es in einem bekannten Kinderlied. In der Hoffnung, dass es eben nicht brennt, wird wohl am 23. Juni 2017 die Feuerwehr rund um die Europaschule dennoch genau das tun, was in diesem Kinderlied beschrieben wird – sie wird rennen. Denn beim 5- und 10-km-Lauf gibt es eine neue Sonderwertung für Feuerwehren. Unterstützt wird dieses Event durch die Deutschen Feuerwehr Sportföderation und dem Kreisfeuerwehrverband. „Wir hoffen durch diese zusätzliche Wertung auf eine noch höhere Teilnehmerzahl als 2016,“ so Heinz Küsters vom ORGA-Ausschuss, „und freuen uns, dass wir mit der Firma S-GARD auch gleich einen Sponsor für diese Idee gefunden haben.“ Neben dieser neuen Wertung wird es weitere Neuerungen geben. So wird für die Schüler/innen kein eigener Lauf mehr über 1 km angeboten. Stattdessen laufen die Kinder mit einer eigenen Wertung beim Lauf der Grundschulen (3. und 4. Klasse) über 800 m mit. Neu ist auch ein gemeinsames Aufwärmen vor dem 5-km-Start unter

Anleitung eines Fitness-Coaches. „Wir wollen den Event-Charakter noch verstärken und auch das Teamgefühl noch erlebbarer machen,“ so Heinz Küsters. „Schließlich sind es gerade die Teams aus Schwalmtal und Umgebung, die uns die Treue halten.“ Lasst Euch also überraschen, was der ORGA-Ausschuss noch in petto hat. Anmeldungen und Infos zur Veranstaltung gibt es wie immer im Internet unter www.osc-lauf.de.

Dr. Ernst van AakenGedächtnislauf 2017 Gedächtnislauf 2014

Feuerwehr Fitnesslauf 5 und 10 km

Freitag, 23. Juni 2017 Start und Ziel an der Europaschule in Waldniel

PROGRAMM:

400 m Bambini mit „PRIMAX-Lauf der Kindergärten“ 800 m „PRIMAX-Lauf der Grundschulen“ (1.+2. Klasse) 800 m Schüler und Schülerinnen mit „PRIMAX-Lauf der Grundschulen“ (3.+4. Klasse)

17.15 Uhr 17.55 Uhr 18.05 Uhr

Mit Rahmenprogramm für Kinder

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3 x 1-km-Teamstaffel 5 km mit „Schwalmtaler Familien-, Firmen- und Teamlauf“ 10 km Hauptlauf

18.20 Uhr 19.00 Uhr 20.00 Uhr

Ab 18.00 Uhr Läuferparty

Mehr Infos und Anmeldung unter www.osc-lauf.de

Helfer und Helferinnen gesucht! Die Durchführung des Dr. Ernst van Aaken-Gedächtnislaufs wäre ohne die vielen Helfer und Helferinnen im Hintergrund nicht möglich. So sorgen rund 200 Hände für einen reibungslosen Ablauf hinter und vor den Kulissen. In 2017 suchen wir noch nach Deiner Unterstützung! Möchtest Du als Streckenposten oder lieber als Caterer dabei sein? Vielleicht ist auch noch ein Job in der Nachmeldung frei. Wenn Du am 23. Juni 2017 ab 16.30 Uhr helfen kannst, dann rufe bitte an. Unsere Geschäftsstelle gibt diese Info gerne an das jeweilige Team weiter.

02163 47469

Volksbank 01/2017 3 Viersen eG


Familienfeier

Keine Nieten Dank einer großartigen Geldspende konnten bei der OSC-Familienfeier viele Preise unter das Laufvolk gebracht werden.

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ie traditionelle Familienfeier des OSC Waldniel, als Abschluss für 2016, war wieder ein voller Erfolg. Mehr als 150 Gäste waren erschienen. Das freute den Festausschuss des Vereins sehr. Im Fokus stand natürlich wieder die Ehrung der erfolgreichsten Sportler in der vergangenen Saison. 34 Pokale für hervorragende Leistungen auf Kreis- und Landesebene bis hin zu Deutschen Meisterschaften wurden überreicht.

4 01/2017

Die Bekanntgabe der Sportler des Jahres, gewählt von einem Gremium des Vorstandes, wird immer mit Spannung erwartet. Für 2016 konnten Silke Bommes und Fabio Faulhaber die begehrte Trophäe in Empfang nehmen. Die zeitschnellsten Marathonläufer waren Katja und Stephan Kanditt. Auch die zeitschnellsten Halbmarathonläufer wurden ausgezeichnet. Alexandra Schwartze und Philipp Sieben erhielten einen neu gestifteten Pokal für diese Disziplin.


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Jubiläum

Für die erfolgreich absolvierte Laufabzeichenaktion erhielten 100 Teilnehmer ihren Leistungsnachweis in Form einer Urkunde mit Laufabzeichen zum Aufnähen. Zwischen den Ehrungen sorgte das Rahmenprogramm für Abwechselung. Eine Kindergruppe des Bewegungskindergartens Schier bildete den Auftakt und forderte die Anwesenden auf, sich im Rhythmus mit zu bewegen. Die Jugendgruppe hatte Handpuppen aus Socken gebastelt und führte damit gekonnt Playback-Gesang vor. Natürlich wurde vom Publikum eine Zugabe gefordert. Drei Erwachsene hatten sich Mülleimer für ihre Darbietung nach dem Lied „mana mana“ ausgesucht. Eine Verlosung, bei der es nur Gewinne gab, sorgte für lange Schlangen an der Ausgabe.

Ein Leben für den OSC

Zum Abschluss der Feier erhielten alle anwesenden OSC-Kinder ein Geschenk in Form eines Loopschals mit Vereinsaufdruck. Antje Hass

Rolf Strickling feierte in diesen Tagen ein besonderes Jubiläum. Seit 50 Jahren führt er als Geschäftsführer die wirtschaftlichen Angelegenheiten im OSC.

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m Jahr 1967 übernahm Rolf die OSCGeschäftsführung, sowie die Kasse, wobei er letztere vor 3 Jahren an Alexandra Schwartze übergab. Die meisten OSCer der Gegenwart kennen Rolf vom Training im Stadion und Wald oder als Leiter der FrauenSport-Gemeinschaft (FSG) und Organisator, wie auch Mitarbeiter, bei unseren Veranstaltungen. Viele wissen sicherlich nicht, dass er früher ein engagierter Langstreckenläufer war (im Foto rechts)!

Ich könnte seine Tätigkeiten auf Verbandsebene, sowie die Ehrungen, die ihm zuteil wurden, erwähnen; aber hier geht es um seine wichtigste Funktion im Verein – Geschäftsführer! In dieser Funktion steht er uns OSCern immer mit Rat und Tat zur Seite. Rolf musste sich im reiferen Alter mit Computer und Internet auseinandersetzen, um mit der enorm angewachsenen Bürokratie der Verbände und Behörden zurecht zu kommen. Das Entfernen von „Spam und Spoof“ Mails ist mittlerweile eine neue „Sportart“ für Rolf geworden. Danke Rolf, bleib uns bitte noch so lange als Geschäftsführer erhalten, bis wir eine/n geeignete/n Nachfolger/in präsentieren können und du dann in den verdienten Ruhestand gehen kannst. John Crisp 01/2017 5


Das Laufjahr 2016

Entwicklungsstark Eine Bilanz von Norbert Bläsing zu den Erfolgen und der Leistungsentwicklung der wettkampforientierten Läuferinnen und Läufer des OSC 2016.

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m Jahr 2016 erzielten vor allem die Jugendlichen des OSC tolle Leistungsfortschritte, die sich in guten Meisterschaftsplatzierungen, Bestzeiten und vorderen Ranglistenplätzen niederschlugen. Silke Bommes OSC-Sportlerin des Jahres 2016 wurde Silke Bommes. Obwohl das vergangene Jahr für Silke gesundheitlich sehr durchwachsen war, beginnend damit, dass sie ihr Wintertraining verletzungsbedingt nicht wie geplant durchziehen konnte – wodurch ihr Einiges an Grundlage für die Laufsaison fehlte – gelangen ihr bemerkenswerte Erfolge. Bereits am 10. Januar siegte sie bei den NRWHallenmeisterschaften über 3.000 m in 11:20,40 Min. in ihrer Altersklasse. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften erzielte sie über 800 m am 13.02. in Erfurt den 3. Platz in 2:30,50 Min. Am 6 01/2017

23.04. siegte sie über 5.000 m bei den NRW-Meisterschaften in Arnsberg in 19:25,36 Min., was Platz Eins in der Nordrhein-Bestenliste 2016 ihrer Altersklasse W40 bedeutet! Ebenso führt sie diese Bestenliste über 10.000 m an, mit der Zeit von 41:45,92 Min., erzielt bei ihrem Kreismeisterschaftssieg in Grefrath-Oedt am 31.08.. Ihre als Zweite der Nordrhein-Seniorenmeisterschaften am 4.06. in Essen über 1.500 m erreichte Zeit von 5:14,62 Min., bedeutet Platz Zwei in der Nordrhein-Rangliste ihrer Altersklasse. Zweite wurde Silke auch bei der gleichen Veranstaltung über 800 m in 2:29,47 Min. Ebenfalls mit einem 2. Platz beendete Silke am 27.11. bei den NordrheinCrossmeisterschaften in Wesseling ein sehr erfolgreiches Jahr. Nebenbei: Ihre Vielseitigkeit und Abenteuerlust bewies Silke am 16. Juli in Essen bei der Weltmeisterschaft im Rückwärtslaufen, wo sie 2. und damit Vize-Weltmeisterin ihrer Altersklasse über 1.500 m wurde.

Fabio Faulhaber Der Titel des OSC-Sportlers des Jahres gebührt 2016 Fabio Faulhaber: Der M15-Läufer erreichte über alle Strecken tolle Verbesserungen seiner Bestzeiten. So erzielte er über 800 m 2:11,70 min. (7 Sekunden schneller als im Vorjahr), über 3.000 m 10:10,50 min. (fast 28 Sekunden schneller als 2015) und über 5 Kilometer Straße 18:46 min. (32 Sekunden schneller). Ebenso bemerkenswert seine Meisterschaftserfolge, wobei der Nordrheincrosstitel mit der Mannschaft am 27.11. in Wesseling (zusammen mit Henry Krumm und Jan Zwarg) und der 2. Platz bei den NRW-Langstaffel-Meisterschaften am 8.05. in Hamm/Westfalen über 3x1.000 m (zusammen mit TomLuka Zwarg und Adrian Helpertz) hervorragen. Die bei den Langstaffelmeisterschaften erzielte Zeit von 8:55,36 Min. ist


die Schnellste U16-Zeit im Bereich Nordrhein im Jahr 2016! Diese Mannschaftserfolge zeigen, dass Fabio in einem sehr leistungsförderlichen, weil leistungsstarken Umfeld trainieren kann – sicherlich ein erheblicher Teil seines „Erfolgsgeheimnisses“. Kreismeister wurde Fabio über 800 m, 1.500 m, 3.000 m und im Crosslauf. Zum Jahresausklang lieferte er noch einen „Paukenschlag“, der auf eine weiterhin tolle Leistungsentwicklung 2017 hoffen lässt: Über 800 m verbesserte er seine Hallenbestzeit als Zweiter seiner Altersklasse bei den Kreismeisterschaften am 19.11. in Düsseldorf um fast 8 Sekunden und lief in 2:07,50 Min. in eine neue Leistungsdimension! Katja Kanditt Marathonläuferin des Jahres wurde überlegen Katja Kanditt mit einer Zeit von 3:40,36 Std. gelaufen am 30.10. in Frankfurt. W35-Läuferin Katja war darüber hinaus bei Meisterschaften ausgesprochen erfolgreich. Herausragend hier ihr Sieg bei den NRWLangstreckenmeisterschaften über 5.000 m in 19:52,11 Min. am 13.4. in Arnsberg, sowie ihr Sieg bei den NordrheinMeisterschaften in 2:33,02 Min. über 800 m. Diese Zeit bedeutet ebenso den 3. Platz in der Nordrhein-Rangliste der W35 für 2016 wie die 5:15,22 Min., gelaufen über 1.500 m Anfang Juli in Leinefelde-Worbis bei den DeutschenSeniorenmeisterschaften (6. Platz). Bei den NRW-Hallenmeisterschaften über 3.000 m am 10.01. wurde sie 3. in 11:52,31Min. Alles in allem ein sehr erfolgreiches Jahr für Katja! Stephan Kanditt Den Titel Marathonläufer des Jahres sicherte sich wie im Vorjahr Katjas Mann Stephan Kanditt in einer Zeit von 3:22,45 Std., gelaufen am 9.10. in Essen (Baldeneysee). Damit gelingt

den fleissigen Kanditts wie im Vorjahr der Doppelsieg in der Marathonwertung! Alexandra Schwartze In der neu eingeführten Wertung Halbmarathon-Läuferin des Jahres siegte souverän Alexandra Schwartze mit der schnellsten Frauenzeit von 1:29:51 Std., gelaufen am 14.02. in Herten-Bertlich. Verletzungsbedingt musste Alexandra danach eine lange Wettkampfpause einlegen und konnte erst Ende des Jahres wieder starten. Sie hofft nun auf ein erfolgreicheres, vor allem aber verletzungsfreies Jahr 2017. Philip Sieben Bei den Männern wurde Philip Sieben erster Halbmarathon-Läufer des Jahres des OSC Waldniel. Er erzielte bei seinem Kreismeisterschaftssieg in der M30-Klasse am 11.09. in Mönchengladbach 1:22,06 Std. und damit die schnellste OSC-Zeit im Jahr 2016. Harald Lange Auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2016 kann Harald Lange zurückblicken: Der M45Läufer siegte bei den Nordrhein-

Seniorenmeisterschaften am 4.06. in Essen über 1.500 m in 4:45,19 Min. und wurde dort auch 3. über 800 m in 2:14,03 Min. Harald verbesserte sich über 800 m noch auf 2:13,41 Min. und über 1.500 m auf 4:37,43 Min. (gelaufen am 31.08. bei seinem Kreismeisterschaftssieg in Grefrath-Oedt). Letztere Zeit bedeutet Platz 3 der Nordrhein-Bestliste 2016 in seiner Altersklasse. Bei den Nordrhein-Crossmeisterschaften am 27.11. in Wesseling wurde Harald ebenfalls Dritter. Er freute sich 2016 besonders, dass er sowohl über 800 wie über 1.500 m die Qualifikationszeiten für die Deutschen Meisterschaften erreichte und an den Meisterschaften teilnehmen konnte. Robin Borghans Robin Borghans, 2015 OSC-Sportler des Jahres, machte vor allem mit zwei neuen Bestzeiten auf sich aufmerksam: So erzielte er am 8.10. in Coesfeld mit 33:42 Min. eine neue Bestzeit über 10 km auf der Straße, zugleich die schnellste 10 km-Zeit eines OSC-Sportlers 2016. Um gut 7 Sekunden, auf 9:11,30 Min., verbesserte Robin seine 3.000-m-Bestzeit am 24.05. in Aachen. Außerdem erzielte Robin die schnellste 5.000-m-Zeit des OSC 2016 mit 16:36,32 Min. am 28.08. in Bergisch-Gladbach. Stefan Herschbach Große Fortschritte machte 2016 auch Stefan Herschbach. Vor allem seinem gesteigerten TrainingsEngagement ist sicherlich seine hervorragende neue 10 kmBestzeit von 37:52 Min., gelaufen am 26.11. in Viersen-Süchteln, zu verdanken. Auch 01/2017 7


... Fortsetzung von Seite 7 über 5 km verbesserte sich Stefan auf nunmehr 18:23 Min., gelaufen am 18.06. in Duisburg. Fast ebenso schnell war er 2016 auch über 5.000 m unterwegs: 18:29,67 Min. (am 27.04. in GrefrathOedt). Bei den NRW-Seniorenhallenmeisterschaften am 10.01. in Düsseldorf erreichte Stefan einen sehr guten 3. Platz in der M35 über 3.000 m in 10:26,16 Min. Für 2017 können wir sicherlich weitere Steigerungen von ihm erwarten. Norbert Bläsing In seinem letzten Jahr in der M50Klasse gelang Norbert Bläsing nochmal ein Treppchenplatz bei NordrheinMeisterschaften: Am 4.06. in Essen wurde er über 5.000 m 3. in 19:08,56 Min. Zum Saisonabschluss am 8.10. in Coesfeld schaffte Norbert es schließlich, seine Bestzeit über 5 km auf der Straße unter 19 Minuten (18:59 Min.) zu drücken, was ihn besonders freute. Niklas Podszus Ganz zum Schluss des Jahres zeigte auch Niklas Podszus was in ihm steckt: Als 4. der Männerklasse erzielte er beim Indoor-Meeting am 18.12. in Düsseldorf mit 1:58,14 Min. erstmals eine Zeit unter 2 Minuten über 800 m. Ohne Frage eine der herausragenden OSC-Leistungen des Jahres! Es ist etliche Jahre her, dass René Giesen als letzter OSCer die 2-Minuten-Marke unterbot. Niklas lies auch mit den 17:49 Min. über 5 km am 26.11. in Viersen-Süchteln bereits sein großes läuferisches Potential aufblitzen, so dass wir 2017 sicher weitere Verbesserungen von ihm erwarten können! 8 01/2017

Marcel Hamann Auch wenn er noch keine Topplatzierungen bei überregionalen Meisterschaften erreichte, ist die Leistungsentwicklung bei M30-Läufer Marcel Hamann bemerkenswert. Mit 1:25,09 Std. erzielte er bei seinem Kreismeisterschafts-Titel am 11.09. in Mönchengladbach die zweitbeste Halbmarathonzeit eines OSCers 2016. Ebenfalls beachtlich sind seine Leistungen über 10 km (37:30 Min.), 5.000 m (17:54,49 Min.), 1.500 m (4:32,72 Min.) und 800 m Halle (2:11,38 Min.). Bei weiterhin großem Trainingsfleiß ist auch von ihm in den kommenden Jahren noch Einiges zu erhoffen. Gerald Maaßen Gerald Maaßen (M45) verbesserte 2016 auf allen Wettkampfstrecken seine Leistungen. Besonders deutlich im Marathon, den er am 24.04. in Düsseldorf in 3:26:52 Std. und damit 7,5 Minuten schneller als 2015 absolvierte. Beim Venloop in Venlo am 20.03. verbesserte er seine Halbmarathon-Zeit um 4 Minuten auf 1:32:39 Std.. Marko Klose Exakt die gleiche (Best-)Zeit erzielte dort auch M40-Läufer Marko Klose, der als Neu-OSCer ebenfalls auf vielen Strecken seine alten Bestzeiten unterbot.

Anna Bommes W14-Läuferin Anna Bommes bescherte das Jahr 2016 neue Bestzeiten über 800 m in der Halle – 2:23,68, gelaufen am 13.03. in Düsseldorf – und im Freien – 2:23,82 Min., gelaufen am 3.07. in Viersen-Süchteln. Auch über 5 km auf der Straße verbesserte sich Anna, am 10.07. in Köln-Porz auf 19:37 Min.. Bei den Nordrhein-Jugendhallenmeisterschaften am 13.03. siegte sie und schaffte am 24.04. in Emmerich bei den Nordrhein-Jugendmeisterschaften im Freien über 2.000 m in 6:58,68 Min. Platz 2. Ebenfalls den 2. Platz in ihrer Altersklasse erreichte sie bei den NordrheinCrossmeisterschaften am 27.11. in Wesseling, wo sie außerdem mit der Mannschaft, gemeinsam mit Judith Bläsing und Sophie Grafen, 3. der U16 wurde. Gerechter Lohn für die trainingsfleissige Anna ist ihre Nominierung für den D-Kader des DLV für das Jahr 2017. Besonders bei den männlichen Jugendlichen gab es eine ganze Reihe beachtlicher Leistungen, die sich in z.T. enormen Bestzeitensprüngen und guten Meisterschaftsergebnissen niederschlugen. Adrian Helpertz Neben Fabio Faulhaber, den wir eingangs schon als Sportler des Jahres gewürdigt haben, ist hier beispielsweise Adrian Helpertz zu nennen, der nicht nur Teil der NRW-Vizemeister-Mannschaft im Langstaffelwettbewerb über 3x1.000 m war (siehe oben), sondern auch über 800 m (2:13,86 Min.) und 2.000 m (6:51,46 ) die Bestenliste des LV Nordrhein in der M13 anführt! In der Halle verbesserte er am 19.11. auch seine dortige Bestzeit auf beachtliche 2:13,37 Min. Nebenbei: Am 9.09. in St, Tönis erzielte Adrian mit 5,11 Metern


im Weitsprung die beste Weite eines OSCers 2016. Tom-Luka Zwarg Obwohl Tom-Luka Zwarg 2016 mit Verletzungen und Trainingsrückstand zu kämpfen hatte, verbesserte er seine Bestzeit über 800 m um fast 10 Sekunden auf 2:13,91 Min. Auch über 100 m war er in 12,89 Sek. schneller als im Vorjahr und zugleich schnellster OSCer über diese Strecke. Über 300 m unterbot er als einziger Läufer des OSC die 40 Sekunden (39:47 Sek.). Über 5 km Straße verbesserte er sich um eine halbe Minute auf 19:13 Min. Außerdem war auch er Teil der erfolgreichen LangstaffelMannschaft, die bei den NRW-Meisterschaften den 2. Platz holte!

Henry Krumm Henry Krumm (M14) gelang 2016 ein enormer Leistungssprung. So verbesserte

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er seine 800-m-Bestzeit am 31.08. in Grefrath-Oedt um fast 18 Sekunden (!) auf 2:17,79 Min. und in der Halle am 19.11. in Düsseldorf sogar auf 2:13,59 Min. – um ebenfalls satte 15 Sekunden! Henry bewies auch seine Qualitäten als Crossläufer. Als 2. der Nordrheincrossmeisterschaften in seiner Altersklasse am 27.11. in Wesseling war er Teil der siegreichen U16Mannschaft. Hervorzuheben ist weiter seine tolle Zeit von 6:49,06 Min. über 2.000 m, am 25.09. in Troisdorf gelaufen. Dies war nicht nur erneut eine massive Verbesserung um 29 Sekunden gegenüber dem Vorjahr, sondern auch die schnellste OSC-Zeit über diese Distanz 2016!

Jan Zwarg Neben Tom-Luka Zwarg machten 2016 auch seine Brüder Jan und Chris-Ole läuferisch auf sich aufmerksam. M15-Läufer Jan Zwarg machte 2016 den größten Leistungssprung aller Läufer/innen über

800 Meter: So lief er am 3.07. in ViersenSüchteln 2:18,04 Min. und damit 26 Sekunden schneller als im Vorjahr. Diese Zeit bestätigte er am 19.11. in der Halle in Düsseldorf mit 2:18,99 Min. Ebenfalls außergewöhnlich groß war seine Verbesserung um 2:36 Minuten über 5-km-Straße auf 20:47 Min. Jan war ebenfalls Teil der siegreichen U16-CrossMannschaft bei den Nordrheinmeisterschaften am 27.11. in Wesseling. Chris-Ole Zwarg (M12) zeigte sich ebenfalls stark verbessert gegenüber dem Vorjahr: Das gilt besonders für seine 800-m-Zeit, die er um fast 23 Sekunden auf 2:33,44 Min. drückte, und seine 5-km-Zeit, die er mit 21:53 Min. um 2 Minuten verbesserte. Gerade die tolle Leistungsentwicklung der Jungs verdeutlicht, wie großartig auch 2016 beim OSC Waldniel wieder in Training und Wettkampf gearbeitet wurde! Norbert Bläsing

Sportabzeichen in Schwalmtal

Termine beachten S

portinteressierten Bürgern bietet der OSC Waldniel jedes Jahr die Möglichkeit, das Deutsche Sportabzeichen unter fachlicher Anleitung zu erwerben. Einen Anreiz bietet auch das Familienabzeichen. Hierbei müssen drei Personen unterschiedlichen Alters aus einer Familie alle Normen erfüllen. Folgende Termine zur Abnahme des Sportabzeichens, oder dafür zu trainieren, bietet der OSC Waldniel jeweils montags von 18.00-19.00 Uhr an:

Verleihung des Sport- und Familienabzeichens 2016

22.05. – 29.05. – 12.06. – 19.06.2017 01/2017 9


Sportgeschichten

A Home of Champions Robin Borghans verbrachte im Rahmen seines Physiotherapiestudiums rund drei Monate in Kenia und berichtet über den ersten Teil seiner Reise.

10 01/2017

m 11. Dezember 2016 war es endlich soweit: mit all meinen Laufklamotten im Gepäck ging es nach Kenia. Nach 10-stündigem Flug bin ich endlich in Nairobi gelandet. Dort durfte ich dann wieder in ein Flugzeug steigen, um nach Eldoret zu fliegen. In Eldoret hat mich dann ein Fahrer abgeholt, um mich ins High Altitude Training Centre (HATC) in Iten zu fahren. Die Fahrt auf den Straßen Kenias war schon das erste Highlight. Bei den riskanten Überholmanövern des Fahrers stieg mein Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen für eine Autofahrt. Hinzu kommt, dass nicht nur mein Fahrer, sondern jeder hier ein ziemlich mutigen und rasanten Fahrstil an den Tag legt. Hier auf den Straßen (eigentlich Straße, denn es gibt nur eine asphaltierte) gilt nun Eines:


ge machen mir aber noch ziemlich zu schaffen. Ganz anders scheint es dem „Kenianer“ zu ergehen. Die laufen bzw. „fliegen“ hier leichtfüßig und schnell durch die Gegend, sehr beeindruckend.

Dreistigkeit siegt. Nach ca. 40 Minuten Nervenkitzel sind wir in Iten, einem kleinen Dorf am Rande des Rift Valley auf 2.400 m Höhe, angekommen. Hier befindet sich das HATC. Dieses Camp wurde 1999 von Lornah Kiplagat (sehr erfolgreiche Langstreckenläuferin aus Kenia) eröffnet. Das Camp bietet Platz für ca. 70 Personen, verfügt über einen eigenen (für kenianische Verhältnisse gut ausgestatteten) Fitnessraum, ein 25-m-Schwimmbecken (angeblich „solarheated“, in Wahrheit aber super kalt), eine Sauna, drei Physiotherapieräume und einen Speisesaal, in dem es dreimal täglich etwas zu essen gibt, natürlich immer frisch zubereitet und auf den Bedarf eines Läufers ausgelegt (mehr Infos und Fotos vom HATC auf www.lornah.com). In unmittelbarer Nähe befindet sich das Kameriny Stadion, eine 400-mAschenbahn, auf der schon die großen kenianischen Läufer ihre Runden

sandig staubige Untergrund dieser Wege verwandelt die weißen Sportsocken nach jedem Lauf in rote und man bekommt regelmäßig eine Staubdusche von den vorbeifahrenden Motorrädern oder Autos. Aufgrund der Höhe von 2.400 m lockt Iten jährlich Läufer aus allen Teilen der Welt und jeden Niveaus an. Im Moment befindet sich ein Teil des britischen Leichtathletikteams im Camp und bereitet sich hier auf internationale Wettkämpfe (u.a. Weltmeisterschaft in London) vor. Hab auch schon einen Dauerlauf mit den britischen Jungs absolviert. Aber zurück zum Anfang: In meiner ersten Woche im Camp bin ich kein einziges Mal gelaufen. Man soll dem Körper am Anfang genügend Zeit zum Akklimatisieren geben. In meiner zweiten Woche standen nur lockere Läufe auf dem Programm. In der dritten Woche begann dann das „richtige“ Training.

gedreht haben. Außerdem gibt es seit 2013 eine Tartanbahn (auch von Lornah Kiplagat in Auftrag gegeben und trägt deshalb den Namen „Lornah’s Track“). Diese befindet sich zwei Kilometer vom Camp entfernt.

Beim Laufen trifft man regelmäßig Kinder, die auf den Straßen und Wegen spielen und jedem „Musungu“ (Bezeichnung für „Weiße“), der vorbei kommt, freudig „how are you?“ zurufen. Das ist dann meistens auch schon alles, was sie auf Englisch sagen können. Einige laufen dann noch auf Flip-Flops oder Sandalen einige Meter mit. Ich bin hier jedoch nicht nur zum Trainieren. Mein drei monatiger Aufenthalt in Kenia ist Teil meines Physiotherapiestudiums im Rahmen eines Auslandspraktikum. Das bedeutet, dass ich hier im Camp als Physiotherapeut arbeite und schon verschiede Sportler behandelt habe. Vom Hobbyläufer aus den USA bis zum kenianischen Leistungssportler, auf meiner Behandelbank ist alles dabei. Zudem ist die Atmosphäre im Camp sehr entspannt (Läufer unter sich halt.) und man lernt sehr viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Nationalitäten kennen. Weil ich hier so viele Menschen kennen lerne und darunter auch Spitzensportler sind (momentan befindet sich Gesa Krause im Hotel nebenan), ist das hier die perfekte Möglichkeit, um als Therapeut ein wenig bekannt zu werden und in die Sportwelt einzusteigen. Bisher hat mir mein Aufenthalt in Kenia sehr gut gefallen und ich freue mich auf die verbleibenden Wochen. Nach meiner Rückkehr hoffe ich auf

Außerdem gibt es hier genug Kilometer an Wegen und Pfaden. Der

Trainieren ist hier gar nicht so leicht. Die Höhe macht einem vor allem in den ersten zwei bis drei Wochen ziemlich zu schaffen. Außerdem gibt es hier keine flachen Strecken, es geht immer auf und ab. Aber Training darf ja bekanntlich schwer sein ;-). Mittlerweile (ich bin jetzt seit fünf Wochen in Kenia) habe ich mich ziemlich gut an die Höhe gewöhnt. Die Anstie-

Kameriny Stadion

schnelle Zeiten und weitere sportliche Erfolge. Wer noch mehr von meiner Zeit hier in Iten lesen möchte, kann dies in meinem Blog auf www.robin.borghans.de tun. Mit sportlichen Grüßen Robin Borghans 01/2017 11


Familienfeier Background

SchnäppchenSchätze Die Keramikscheune in Rees überraschte durch eine großzügige Sachspende für die Familienfeier. Die Abholung gestaltete sich allerdings nicht ganz einfach.

M

itte des Jahres wurde ich vom Festausschuß gefragt, ob ich (wie seit vielen Jahren) wieder eine Verlosung für die Jahresabschlußfeier organisiere. Na klar, da bin ich wieder dabei. Keine Frage!

Ab da habe ich sämtliche Firmen angeschrieben, Freunde und Bekannte angesprochen, ob wir Preise für eine Tombola bekommen können. In den letzten Jahren brauchte ich kaum was dazu zu kaufen, so dass der Verein an der Verlosung sogar noch verdienen konnte. Aber dieses Jahr sollte zunächst alles anders sein. Ich bekam kaum ein Feedback. Über Luftballons, Aufkleber und Kullies ging die Großzügigkeit leider nicht hinaus. Das kann ja was geben. Aber manchmal muss man einfach Geduld haben und dann wird am Ende alles gut. So auch diesmal. Denn plötzlich kamen aus den Reihen der OSCer jede Menge Preise und immer mehr Kartons von den angeschriebenen Firmen fanden den Weg zu mir nach Hause. 12 01/2017

Und dann plötzlich DAS: Eine Email von der Keramikscheune in Rees-Bienen. Sie würden den Verein gerne unterstützen. Ich mußte die Mail zwei-, dreimal lesen. Aber die Zahl veränderte sich nicht. Da stand doch tatsächlich eine große Sachspende im Raum. Unfassbar. Das glaube ich nicht.

Puh! Da benötigte ich doch tatsächlich mal fünf Minuten um zu überlegen, wie wir das schon wieder hinbekommen. Aber kein Problem – packen wir es an. Schnell meine Freunde angerufen, um zu fragen, ob ich einen Anhänger oder ein größeres Auto geliehen haben kann. Die Antwort von Helmut Ahlers lautete: JA!

Sie benötigten noch einige Unterlagen, die durch Rolf geliefert wurden, und dann sollte es losgehen.

Tschaka! Geht doch! Aber eine größere Aufgabe der Überzeugung wartete zu Hause auf mich. Mein Mann! Ich selber traute mir nicht zu, einen Anhänger mit dem Auto zu jonglieren. Deshalb war ich auf ihn angewiesen oder müßte mir eine andere Person für dieses Unternehmen suchen. An meinem Grinsen wußte er direkt, dass wieder irgendwas im Busche war. Bei mir ist man vor Überraschungen ja nie sicher.

Aber wie? Bekomme ich die Lieferung geschickt? Muß ich da selber hin? Wie soll es funktionieren? Fragen über Fragen. Aber Anfang Januar erhielt ich die freudige Nachricht, dass ich die Preise abholen darf. OK, kein Problem. Ist allerdings eine ganze Ecke dorthin zu fahren. Oder gab es da vielleicht doch ein Problem? „Also, im normalen PKW bekommen sie die Ware nicht rein. Sie müssen schon mit einem Anhänger oder Transit kommen. Und es wäre hilfreich, wenn sie so schnell wie möglich kommen, damit die Paletten hier nicht im Weg stehen“, so die Aussage von der Keramikscheune.

Die Begeisterung war verständlicher Weise „ziemlich groß“. Er war auch noch nie mit einem Anhänger gefahren und dann direkt so weit. Puh! Nachdem ich dann den Vorschlag gemacht habe, dass mein erfahrener Schwager mitfährt und zur Not das Rückwärts-


-

NRW-Meisterschaften

fahren übernimmt, hatte ich dann zwei Männer im Auto sitzen. Zur moralischen Unterstützung ist dann auch noch meine Schwester mitgefahren.

Einstieg gelungen

Und so saßen wir einen Tag später (mußte ja schnell gehen) in unserem Auto und hatten einen drei Meter langen Anhänger hinter uns. Die Reise konnte losgehen. Hoffentlich geht alles gut. Denn leider hatte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Haben wir doch genau den Tag erwischt, an dem gefährliches Blitzeis auf den Strassen gemeldet war. Oh nein, auch das noch!

E

in toller Einstieg ins neue Wettkampfjahr für unsere Senioren.

Bei den am 15.1.2017 in Düsseldorf ausgetragenen offenen NRW-Meisterschaften belegten unsere Athleten vordere Platzierungen. Alle Drei trauten sich dabei Doppelstarts zu.

Wir tuckelten über die kleinen Dörfer Richtung Rees und haben tatsächlich kaum jemanden auf den Strassen gesehen. Die Landschaft war leicht weiß gefärbt und unsere Frontscheibe fror während der Fahrt immer wieder zu. Oh man! Und das „nur“ für eine Tombola? Und wir wußten nicht mal, was uns erwartete. Vielleicht alles nur Weihnachtsartikel oder Ramsch?! Wir wurden an der Keramikscheune freundlich empfangen. Drei Paletten mit Kartons vollgefüllt mit Vasen, Döschen, Gläsern, Schlüsselanhängern, Tassen und Kerzenhalter warteten auf uns. Hat sich doch gelohnt. Wir sind glücklicher Weise auch wieder heil zu Hause angekommen. Die halbstündige Warnung im Radio wegen Glatteis hinterließ schon ein komisches Gefühl im Bauch. Aber alles ist gut gegangen.

Marcel Hamann holte sich in der Klasse M35 über 800 m in 2:10,07 Min. und über 3.000 m in 9:58,35 Min. jeweils die Vizemeisterschaft. Rüdiger Lunden M40 belegte über 800 m in 2:26,59 Min. den 3. Platz und über 3.000 m in 11:40,45 Min. den 4. Platz.

-

Videoabend

Nette Gesellschaft

Zum Glück konnte ich den gefüllten Anhänger bei unseren Nachbarn auf dem Hof für zwei Wochen stehen lassen, damit ich direkt fertig gepackt zur Jahresabschlußfeier fahren konnte.

A

Ich?! Ich natürlich nicht. Dafür brauchte ich mal wieder die Hilfe von meinem Mann und meinem Schwager. Aber jetzt hatten wir ja zwei Wochen Vorlaufzeit.

Auf der Leinwand lief der Film „Ludwig/Walkenhorst – Der Weg zu Gold“ und in den Gläsern prickelnder Champagner. In einer entspannten Atmosphäre verfolgten jugendliche und erwachsene OSCer den Werdegang des Beach-Volleyball-Teams bis hin zum Olympiasieg 2016. TOP!

Inge Schäben-Buscher

Harald Lange M45 belegte über 800 m in 2:17,61 Min, den 5. Platz und über 3.000 m in 10:42,05 Min. den 3. Platz.

nfang März, im Anschluss an‘s Training, luden die Gewinner einer „Weihnachtsbaum Challenge“, zum gemeinsamen Videoabend ein.

Ein herzliches Dankeschön hier an dieser Stelle auch, dass wir im Waldnieler Sportlertreff zu Gast sein durften.

01/2017 13


Trainingslager

Borkum 2017 Fabio Faulhaber, Adrian Helpertz und Henry Krumm nehmen uns mit in das OSC-Trainingslager, das in der Woche vor Ostern wieder auf Borkum stattfand.

14 01/2017


N

un war es wieder soweit…. Trainingslager auf Borkum! Für die Mädels ist es ja schon das zweite Mal; für uns Jungs das Erste. Die Vorfreude war bei allen schon ein paar Wochen im Voraus spürbar. Am Sonntag, dem 9. April, ging es um 9 Uhr am Bahnhof in Viersen los. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Duisburg, wo wir den Anschlusszug nach Emden nahmen.

Dort richteten wir alle unsere Zimmer ein und gingen gemeinsam zum ersten Essen. Natürlich durfte ein erster Weg zum Strand nicht fehlen. Wir machten Fotos oder genossen einfach die untergehende Sonne und das Meer.

Nach der 3-stündigen Fahrt kamen wir in Emden an, von wo aus wir zwei Stunden mit der Fähre nach Borkum und dort eine halbe Stunde mit der Bimmelbahn fuhren. Den Rest gingen wir zu Fuß zu unserer Unterkunft.

Am Montagmorgen ging es schon um 8:00 Uhr zum Frühstück, gefolgt von der ersten Trainingseinheit: Eine Stunde Dauerlauf am Strand. Bis wir aber am Wasser waren, hatten

Tag 2

wir schon einen ersten Kilometer hinter uns. Dann teilte sich die Gruppe auf. Anna, Silke, Vi, Adrian, Henry und ich liefen vorneweg und die Anderen drehten irgendwann um, weil sie nur eine dreiviertel Stunde laufen sollten. Wir liefen so lange am Strand entlang, bis es nicht mehr ging, denn vor uns lagen die Robbenbänke. Nach einer guten Stunde Laufen waren wir wieder in der Jugendherberge und duschten. Als alle sich ein bisschen ausgeruht hatten, gingen wir zu Fuß in die Stadt. Die Erwachsenen, Frau Hass, Rolf und

01/2017 15


... Fortsetzung Maria liehen sich für den Rest der Woche ein Fahrrad aus. Um 12 Uhr mussten aber alle wieder zurück sein, denn es gab Mittagessen. Danach spielten wir alle ein paar Runden „Rundlauf“ (Ist wie Tischtennis mit mehreren Leuten und einem größeren Ball). Um Punkt 15:30 Uhr liefen wir dann zum Stadion des TuS Borkum, um dort unser zweites Training zu absolvieren. Zu unserer Überraschung trainierten dort schon vier andere Vereine. Da wir aber eh alle noch etwas platt vom Strandlauf waren, zog Frau Hass das Training vom nächsten Tag für unsere Trainingsgruppe vor. Also hieß es Spikes an und Sprint! Nach dem Training dehnten wir nochmal ausgiebig und liefen dann wieder die ca. 10 Minuten zurück zu unserer Unterkunft. Nach dem Abendessen versammelten wir uns alle im Gemeinschaftsraum und spielten die ein oder andere Runde „Werwolf“, die immer sehr spaßig waren. Tag 3 Am Dienstag machten sich nach dem Frühstück nur noch Anna, Silke, Vi und ich auf den Weg zum Strand, um dort unsere Stunde zu laufen. Die Anderen liefen auf der Promenade, weil es dort einfacher zu laufen war als auf dem weichen Sand. Komischerweise waren

16 01/2017

wir dann vor denen wieder an der Jugendherberge. Es stellte sich heraus, dass Adrian und Henry keine Uhr mitgenommen hatten und so zu lange gelaufen waren.

wieder ein paar sehr lustigen Runden „Werwolf“.

Den Zeitraum zwischen Morgenlauf und Mittagessen nutzten alle damit, sich auszuruhen. So ging es auch nach dem Mittagessen weiter, nur das wir uns nach draußen gelegt haben, weil die Sonne geschienen hat.

Am Mittwoch trafen sich dann Fabio, Silke, Anna, Adrian und Henry um 6:30 Uhr zum kurzfristig geplanten „Sonnenaufgangs-Lauf“ – nur die Sonne wollte nicht so recht. Trotz des gescheiterten Ausflugs liefen wir unsere morgendliche Einheit. Später trafen wir uns alle beim Frühstück wieder und freuten uns schon auf den geplanten Ausflug.

Auch an diesem Nachmittag hieß es wieder „Training im Stadion“, nur diesmal hatten wir das Stadion ganz für uns. Für Anna, Henry und mich hieß es dann 3 x 1.500 m, da wir am 29. April bei der NRW-Langstrecke in Neuss starten wollen. Adrian und Lea konnten leider Verletzungsbedingt nicht mittrainiere. Der Rest von unserer Gruppe bekam einen anderen Trainingsplan von Frau Hass. Die Kleinen trainierten bei Maria. Nach dem Abendessen vertrieben wir uns die Zeit mit Fußballspielen und

Tag 4

Die Großen gingen zum Schwimmbad und die Kleinen mussten noch eine Trainingseinheit erledigen und liefen in Begleitung unserer Trainerinnen zum Schwimmbad. Das Wasser war angenehm kühl, aber das interessierte uns alle nicht so sehr. Man redete eher über die bevorstehende Zeit im Surf-Simulator. Dieser war zwar nur für eine halbe Stunde reserviert, aber nach dem zögerlichen Beginn hatten alle einen großen Spaß.


Auslandssteckbrief

Stadtteile meiden Elisabeth Rohbeck reiste für 3 Monate nach Ecuador. Ein strukturierter Tagesablauf war dort nur schwer möglich.

Wie heißt du? Wie alt bist du ? Wo warst du im

Elisabeth Rohbe ck 21 Jahre Ausland?

Wie lange war st du dort? Was hast du do rt gemacht? Wie oft bist du gelaufen? Was war der gr ößte Unterschied zum Laufen zu hause? Was hast du am vermisst im Aus meisten land?

Was sind deine Ziele für 2017 spor tlichen ?

In Ecuador, ha uptsächlich in G uayaquil Knapp 3 Mon ate Ein Praktikum Wochenendtrips über Kakaobohnen und sehr viele 1-2x in der Woc he Das Klima: en Luftfeuchtigkei orm heiß und relativ hohe t

- Deutsches Bro - Einen strukturt Laufen überhaupierten Tagesablauf (in dem Ecuadorianer si t eingeplant werden konnte).das lich und stressfrnd nämlich meist spontan, un Die pünkt- Eine sichere unei. d kr im in al ität nur abends wur den viele Stadt sfreie Stadt. Nicht gemieden. teile grundsätzl ich Bei der Stange andere Zeit wie zu bleiben, um die ein oder der zu er reichen.

01/2017 17


... Fortsetzung Nur danach mussten wir uns beeilen, um noch pünktlich zum Mittagsessen zu kommen. Das Training fand am Nachmittag in einer Halle statt, wo wir dann verschiedenste Kraftübungen absolvierten. Am nächsten Tag hatten fast alle einen Muskelkater. Am Abend trafen sich dann Sophie, Teresa, Anna, Fabio, Adrian, Henry und Luca, um noch etwas Basketball zu spielen. Bis auf ein, zwei Zusammenstöße ist auch alles glatt gelaufen. Am Abend spielten wir dann zum letzten Mal „Werwolf“ und gingen erschöpft schlafen. Tag 5 Der Abreisetag begann für uns alle sehr früh, da wir noch vor dem Frühstück unseren Dauerlauf machen mussten. Also sind alle nach dem Training noch schnell zum Frühstück gegangen und haben noch ihre letzten Sachen zusammen gepackt. Doch eine letzte Trainingseinheit sollte folgen, denn wir hatten noch für kurze Zeit die Halle. Wir haben ein paar Entspannungsübungen gemacht und noch etwas gespielt. Daraufhin hatten wir dann unser letztes Mittagessen um 12:15 Uhr. Nach dem Mittagessen sind wir dann auch schon in die Stadt gegangen und konnten die

Zeit, die wir noch hatten, nutzen, um Etwas für die Fahrt zu kaufen. Um 14 Uhr fuhr die Bimmelbahn los und damit hieß es auch schon Abschied nehmen von Borkum. Als wir mit dem Katamaran wieder auf das Festland fuhren, hatten wir noch einen letzten Blick auf „unsere“ Insel. Ein schönes Trainingslager ging somit zu Ende und wir hoffen, dass es nächstes Jahr wieder stattfinden kann, denn alle konnten das Training gut nutzen und hatten einen riesen Spaß. Fabio Faulhaber, Adrian Helpertz und Henry Krumm 18 01/2017


Auslandssteckbrief

Höhentraining Sarah Schönbrodt reiste für 6 Monate nach Mexiko und sehnte sich nach dem Grünen direkt vor der Haustüre.

Wie heißt du?

Sarah Schönbr odt

Wie alt bist du ? Wo warst du im Ausland? Wie lange war st du dort? Was hast du do rt gemacht? Wie oft bist du gelaufen? Was war der gr ößte Unterschied zum Laufen zu hause?

Was hast du am vermisst im Aus meisten land? Was sind deine Ziele für 2017 spor tlichen ?

24 Jahre Mexiko-Stadt 6 Monate Auslandssemes Ca. 10 Mal

ter und Reisen

Leider gab es in in Mexiko-Sta der Nähe meines Wohnheim dt kaum Grünfl s in denen ich Lus ächen bzw. Par t ge ha bt hä tte laufen zu ge ks, Auch das unvo he damit auch derrstellbare Verkehrsaufkommen n. S und m og machten das L wenig verlockend aufen für mich . D ie w en igen Male, die war, waren au ic Stadt liegt auffgrund der sehr dünnen Luft h laufen (M 2.300 m) ein pr ima Höhentrai exiko ning. Meine Familie , F re un de und Grüne direkt vo r der Haustüre.Mar tin. Und das Fit und verletzu mir danach ist ngsfrei zu bleiben und immer die frische Luf meine Laufschuhe zu schnüren wenn t bei einem Dau genießen. erlauf im Grüneund n zu

01/2017 19


Paarlauf

Tom Luka Zwarg/Anna Bommes

Training der besonderen Art

E

in Training der besonderen Art absolvierten einige OSCer an einem Mittwochabend beim Halbstunden Paarlauf des TV Erkelenz. Eine halbe Stunde lang galt es, abwechselnd im 2er-Team, jeweils 400 m zu laufen und dabei möglichst viele Runden zu schaffen.

12 OSC-Teams bewiesen auch dort wieder Ausdauer und konnten bei diesem „Training“ viele vordere Platzierungen erreichen. Silke Bommes

Felix Bommes/Fiete Ditges

Merle Küsters/Viktoria-Lynn Klee

Horst Faulhaber/Silke Bommes

Chris Zwarg/Hanna Zwarg Harald Lange/Fabio Faulhaber Felix Pauly/Florian Köntges

Marcel Hamann/Niklas Podszus

Alexandra Langhanki/Leonie Gudden

Henry Krumm/Jan Bastian Zwarg Norbert Bläsing/Patrick Ridgeway Hanna Busse/Sopie Ridgeway

20 01/2017


Freitag, 23. Juni . Europaschule Schwalmtal ww w.o sc

-lau f.de

für Familien, Firmen, Teams, Schulen und Feuerwehren

Schwalmtaler Teamlauf über 5 km

-

Sportkongress

Eine runde Sache Am 18.11.2016 fand in Düsseldorf ein Sportkongress unter dem Motto: Sport und Bildung in NRW statt. Inge Schäben-Buscher berichtete dort über die BewegungsKiTa Schier.

C

hristina Kampmann, Sylvia Löhrmann und Walter Schneeloch eröffneten den Kongress. Es haben sich 1.000 Interessierte aus Sport, Bildung und Politik im Congress-Center Düsseldorf eingefunden. Aufgrund ihrer langjährigen praktischen Erfahrungen sowohl im Vereinssport als auch aus ihrer hauptberuflichen Tätigkeit im Bewegungskindergarten Schier wurde u.a. auch Inge Schäben-Buscher vom Landessportbund eingeladen, um in einem der drei Foren über den Bewegungskindergarten und insbesondere über die praktische Kooperation mit einem örtlichen Kooperationssportverein zu berichten. Sie stellte heraus, wie sich die Arbeit im Kindergarten spürbar verändert hat. Alle drei Nebenräume sind im Bewegungskindergarten so ausgestattet, dass sie zur Bewegung anregen. Jede Gruppe hat einen festen Turnund Wandertag. Die tolle Turnhalle wird an vielen Tagen mit kreativen Bewegungslandschaften oder Baustellen aufgebaut. Die Kinder können bei Wind und Wetter nach draußen. Es gibt kein schlechtes Wetter (nur schlechte Kleidung). Mit Buddelhose und Stiefel

stärken die Kinder bei Wind und Wetter ihr Imunsystem. Die eigene Begeisterung zum Sport schwappt von Frau Schäben-Buscher und ihrem Team auf die Kinder über. Es werden viele sportliche Aktivitäten angeboten. Ob Fußball, Tischtennis, Radwandern und natürlich Laufen. Bewegung wird immer groß geschrieben. Wobei natürlich die anderen Bildungsbereiche auch nicht vernachlässigt werden. Die Erzieherinnen sind extra qualifiziert. Bei Bewerbungsgesprächen wird besonderen Wert darauf gelegt, dass neue Erzieher/innen das Konzept mit leben. Da Inge Schäben-Buscher im Vorstand des Kooperationspartners OSC Waldniel ist und in diesem Verein seit dem 5. Lebensjahr quasi sprichwörtlich das „laufen“ gelernt hat, funktioniert die Zusammenarbeit sehr gut. So gelingen gemeinsame Bewegungsfeste, das Kinderbewegungsabzeichen oder zum Beispiel die Durchführung des Kinderlaufes beim Dr. Ernst van Aaken-Gedächtnislauf wie am Schnürchen. Da der Träger (die Gemeinde Schwalmtal) das Konzept mit unterstützt, werden so keine Stolperfallen aufgebaut. Es ist eine runde Sache. 01/2017 21


Auslandssteckbrief

Premiere in Portugal Theresa Berg lief ihren ersten Halbmarathon in Lissabon und wurde von René Giesen begleitet.

Wie heißt du? Wie alt bist du ? Wo warst du im

Theresa Berg 22 Jahre Ausland?

Wie lange war st du dort? Was hast du do rt gemacht? Wie oft bist du gelaufen? Was war der gr ößte Unterschied zum Laufen zu hause?

Was hast du am vermisst im Aus meisten land? Was sind deine Ziele für 2017 spor tlichen ?

22 01/2017

Ich bin immer noch in Lissabo n, Por tugal. Seit September schon und noch bis Juli Ich studiere.

Wenn ich es sc che – Ferien auhaffe, gehe ich so 2-3 mal pr o Wosgenommen Lissabon ist eine auch Stadt. M wunderbare Stadt, aber leid Schomm in Walir fehlt der Wald, den es ja er in Dresden gibt dniel und mit der Dresdenermit der lich). Ich musst (da studiere ich nämlich eige Heide lange Strecken e mich wirklich daran gewöh ntauf Ampeln un auf Asphalt zu laufen und imnen, Abgase sind w d Querstraßen zu achten, und mer irklich sehr unan di Zeit habe ich da genehm. Nach e nn der ab er doch 1-2 schöne gefunden, auch re Strecken m it ei n bi ss chen Wald. Auß ist Lissabon ga Läufer – das genz schön hügelig, nichts für faerdem den Hindern. Aht ganz schön in die Waden ule Hass sei Dank, ber dem Crosstraining von Fund rau dass ich mich da durchbeiße. doch ganz gern e

Wie schon gesa tung beim Lau gt der Wald und auch die B egleuntereinander. fen und die Läufer grüßen sich Das ist wirklic kaum h schade! Das erste Ziel Lissabon schon ist mit dem Halbmarathon in einen Triathlon abgehakt und dann möchte ic auch fleißig schwim Sommer machen und geheh noch dafür immen.


Bestennadel

LVN-U16-Hallenmeisterschaften

DLVSpitze

B

eim Training überreichten Rolf und Maria Strickling stellvertretend für den OSC Waldniel für das Sportjahr 2016 die DLV-Bestennadel in Bronze. Der Deutsche Leichtathletik Verband vergibt diese Nadel für die Plätze 1 bis 30 in der Deutschen Bestenliste, jedoch nur einmal für die höchste erreichte Platzierung.

Bestzeit und Titel

Anna Bommes W14 durfte die Nadel für ihre Leistungen über 5 km 19:37 Min. und über 2.000 m 6:58,64 Min. in Empfang nehmen. Die U16 3x1.000-m-Staffel mit Fabio Faulhaber, Tom Zwarg und Adrian Helpertz bekam die Nadel für ihre tolle Zeit von 8:55,63 Min. Wir gratulieren!

Bei den Verbandsmeisterschaften der Klasse U16 sorgte Adrian Helpertz für einen Paukenschlag.

B

ei der Landesverbandsmeisterschaft der Jugend U 16 in der Leichtathletikhalle Düsseldorf sorgte Adrian Helpertz (Foto oben) (M14) über 800 m für einen Paukenschlag. Mit der schnellsten Meldezeit von 2:13 Min. angetreten, wurde er seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich in persönlicher Bestzeit von 2:08,90 Min. den Titel „Nordrheinmeister“. Mit dem Startschuss übernahm er sofort die Führung im Rennen und legte ein scharfes Tempo vor. Nur Bastian Fynn von der Aachener TG konnte ihm folgen und heftete sich an seine Fersen. Anweisungsgemäß machte er ausgangs der dritten Runde etwas mehr Druck und konnte so den Abstand zu seinem Verfolger etwas ausbauen. Im Ziel hatte er dann drei Sekunden Vorsprung herausgelaufen und konnte seine Siegerzeit zunächst gar nicht fassen.

Anna Bommes (W15) als drittchnellste Läuferin gemeldet, reihte sich zu Beginn des Rennens auch an dieser Position ein, musste aber nach einem sehr schnellen Anfangstempo nach 500 m abreißen und zwei weitere Verfolgerinnen vorbeilassen. Im Endspurt konnte sie zwar eine der Läuferinnen wieder überlaufen, musste sich aber mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Immerhin lief sie damit noch Saisonbestzeit in 2:24,83 Min. Henry Krumm (M15) erkältungsbedingt noch etwas angeschlagen, konnte seine Leistung nicht abrufen und wurde Achter in 2:15,52 Min. Leonie Gudden (W15) freute sich bei ihrer ersten Nordrheinmeisterschaftsteilnahme über einen 9. Platz in 2:39,75 Min. Antje Hass

OSC Waldniel Wir machen Sport.

01/2017 23


Auslandssteckbrief

Sport in einer anderen Liga Nicola Orths studiert zur Zeit im englischen Loughborough und findet dort tolle Sportmöglichkeiten. Sebastian Coe und Paula Radcliffe sind bekannte Absolventen dieser Uni.

Wie heißt du?

Nicola

Wie alt bist du ? Wo warst du im Ausland? Wie lange war st du dort? Was hast du do rt gemacht? Wie oft bist du gelaufen? Was war der gr ößte Unterschied

Was hast du am vermisst im Aus meisten land? Was sind deine Ziele für 2017 spor tlichen ?

24 01/2017

21 Ich bin noch in Loughborough (U 2017 K) bis Mitte J uni 5 Monate Auslandssemst

er an de Lough borough Univers ity Ca. 5x in der W oc he pl us je 1x Zirkel un Schwimmen d

- Unglaublich - Sehr hoher Sgute Sportanlagen verstität weltweitellenwer t in der Uni (beste S portun- große Unterst t) üt zu ng der Universität treiben , Sport zu - Sportanlagen - Trainingsgrup auf dem Campus super schnell la pe von bis zu 30 Mädels, di e alle - Wettkämpfe siufen können. nd hi er zusätzlich zu S einer Liga orga portfe es gibt Uniteamnisier t, ähnlich wie im Fußbasten in s ll, d. m it einer begrenzt Teilnehmern un en Anzahl von h. d ab hä ngig davon, wie allgemein an de gut de cher Liga gestarr Uni ist, wird entschieden, r Sport sity ist seit 36 tet wird. Die Loughborough in welJahren ungeschl U Liga agen in der gesanivermten - Här tere Train in gs ei nh ei ten dafür wenig Wochenkilomet er & weniger er Deutsches Brot, meine eigne Woh meine Freunde & Familie un d nung Halbmarathon Köln Maratho Bestzeit & ins Ziel kommen be n im


Vorgestellt

Sport ein ganzes Leben lang Helga Kulow-Hoster, geb. 24.04.1936, hat viel Freude daran, auch mit 80 Jahren noch sportlich aktiv zu sein.

Seit wann bist Du im OSC Waldniel? Seit 2002 (Zuzug nach Waldniel 2001).

Was machst Du beim OSC Waldniel? FSG, Walkinggruppe vom Lauftreff und das Sportabzeichen

Wie oft trainierst Du?

Dreimal in der Woche 6 km ohne Stöcke.Davon mittwochs und sonntags um 8:00 Uhr und das zu jeder Jahreszeit in der Schomm. Ich gehe immer mit einer Pulsuhr. Die Strecke bleibt immer die Gleiche. Die Zeiten verschlechtern sich leider mit den Jahren!

Wann hast Du mit Sport angefangen? Bereits mit zwei Jahren. Wir waren sieben Geschwister. Unsere Eltern legten großen Wert auf Sport. Wir hatten ein Turnzimmer mit einem Barren und Gewichtkugeln mit Griffen. Im Park gab es eine Hochsprung- und Weitsprunggrube. In meiner Heimat hatten wir sehr kalte Winter. So konnten wir auf den Seen und Tümpeln Schlittschuhlaufen.

Welche Sportarten hast Du schon ausprobiert? Das sind schon einige. 40 Jahre lang war ich Mitglied im Tennisclub. Lange Jahre war ich im Alpenverein mit alpinen Kletterkursen und Abseilen. Hinzu kommen Alpinski, Langlauf und Wasserski. Und einen A-Schein für das Segeln mit Motor habe ich.

Seit wann surfst Du?

Begonnen habe ich 1978 im August mit dem Windsurf-Grundschein. Seit 1986 konnte ich den Wasserstart und von da an ging es an das Starkwindsurfen in den schwierigeren Surfspots. Mit Rücksicht auf die Wirbelsäule muss der Wind richtig eingefangen werden. Zum Starten, also erst bei 4 Bf, kann ich mit 5,3 qm Segel jetzt mit passendem Brett auf‘s Wasser.

Wo sind die besten Surfspots? In vielen Ländern gibt es Spitzenspots. Für mich ist Rhodos schon seit 25 Jahren ein Lieblingsrevier mit gutem Wind und tollen Wellenbedingungen. Auch in Roermond-Ool, 30 km von hier, und in Makkum am Ijsselmeer surfe ich gerne.

Dort lebe ich dann auf dem Campingplatz.

Was gibt Dir der Sport?

Ich betrachte es als großen Reichtum, gesund zu sein und die Möglichkeit gehabt zu haben, ein Leben mit Sport und liebgewonnenen Hobbys neben der Familie und den Berufsjahren geführt zu haben. Da ich das Glück hatte, gesund in das Rentenalter zu kommen, habe ich nun schon 25 wunderschöne Jahre im Ruhestand erleben dürfen. 2001 kaufte ich mir einen gebrauchten Toyota Previa für meine Campingausflüge mit einem Zelt (2,60 m X 2,60 m). Welche Freude man erlebt, wenn man an der Müritz mit Blick auf‘s Wasser auf einem Campingplatz die Nachtigall hört, die See – und Fischadler kreisen sieht, den Wald mit den herrlichen Walkingstrecken genießt und man von der Surfsportgemeinschaft als Einzelperson herzlich aufgenommen wird, ist unbeschreiblich. Seit 2002 fühle ich mich nun sehr wohl in unserer großen Gemeinschaft in der FSG bei unserem Rolf Strickling und in unserer OSC-Lauftreffgruppe. 01/2017 25


In Kürze Meisterschaften Kürzlich fanden in Löningen die Deutschen Crosslaufmeisterschaften statt und da durfte der OSC Waldniel natürlich nicht fehlen. Aus den OSC-Reihen machten sich Harald Lange und Marcel Hamann auf den Weg nach Löningen. Sie fuhren extra einen Tag vorher mit dem Wohnwagen dorthin, damit sie optimal vorbereitet sind und nicht mitten in der Nacht los mussten. Marcel belegte in der Altersklasse M35 mit 22:16 Min. den 18. Platz und Harald in der Altersklasse M45 in 22:58 Min. den 30. Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Ohne Klingel Ein nettes Erlebnis hatte unsere frischgebackene Marathonläuferin des Jahres. Katja Kanditt war laufend mit ihrem Sohn im Babyjogger unterwegs, als sie auf einer Brücke eine Radfahrerin überholte. Die Radfahrerin machte zu erst den typischen Ausruf: „Huch“ und schob dann hinterher: „Haben Sie denn keine Klingel?!“ Das war wirklich gut, fand die erstaunte Katja.

Team vergrößert Das Team zur Abnahme des Deutschen Sportabzeichen hat sich vergrößert! Heute erhielten Uschi, Reiner, Patrick, Sven und Rüdiger nach einem schönen Tag auf der tollen Sportanlage des TSV Bayer Dormagen ihre Prüferlizenz vom Landessportbund! Uschi Wilms

Nominierung Nach Abschluss der Sichtungs-Lehrgänge in den Disziplinen hat die AG Leistungssport NRWLeichtathletik über die Kader-Nominierung beraten. Aus unseren Reihen wurde Anna Bommes, 2002, in den NRWD-Kader weiblich Lauf 2016/2017 Foto: André Giesen berufen.

Anna zum Zweiten Beim Kreistag des Kreises Niederrhein-West in Willich wurden die Sportler und Sportlerinnen durch Joachim Broich (Vorsitzender) und Martin Boeken (Jugendwart) für besondere sportliche Leistungen im Jahre 2016 geehrt. Für den OSC Waldniel wurde Anna Bommes für eine Gold- und zwei Silbermedaillen bei Nordrheinmeisterschaften geehrt. Diese Ehrung erhält noch lange nicht jeder. Herzlichen Glückwunsch Anna!!!

Vorstand Ende Januar fand die Jahreshauptversammlung des OSC Waldniel statt. Mit nur 19 Wahlberechtigten war es leider eine sehr kleine Versammlung. Nichts destotrotz war die Stimmung gut. Horst Stuhlweissenburg wurde von John Crisp für seine 50jährige Mitgliedschaft mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Durch verschiedene Neuwahlen wurde der Vorstand in der bisher bestehenden Zusammensetzung wieder gewählt. Auch der Festausschuß wurde wiedergewählt. Fabio Faulhaber und Tom Zwarg konnten aus der Reihe der Jugendlichen hinzugewonnen werden.

26 01/2017

Traurige Nachrichten Am 6. März verstarb mit 91 Jahren unser Gründungsmitglied Gertrud Heitzer-Thies. Sie nahm an Dr. van Aakens Ausdauertraining teil und war auch als Sekretärin für ihn tätig. Ganz plötzlich und völlig unerwartet verstarb Ostersamstag Hans-Bert Jansen. Er spulte bei Wind und Wetter sonntags und mittwochs mit dem Lauftreff seine Kilometer ab. In diesem Jahr wäre er für 25 Jahre OSC Mitgliedschaft geehrt worden. Seine Lauftreffkollegen waren sehr betroffen über diese traurige Nachricht.

Erfolgreich Anfang März fand in Nettetal der dritte und somit letzte Teil der diesjährigen Nettetaler Winterlaufserie des LC Nettetal statt. Der OSC konnte insgesamt sieben Seriensiege mit nach Waldniel nehmen. Chris Zwarg M13, Adrian Helpertz M14, Henry Krumm M15, Fabio Faulhaber MJU18, Leonie Gudden W15, Merle Küsters W13 und Viktoria-Lynn Klee W12 hießen die stolzen Seriensieger. Einen zweiten Platz konnte Felix Bommes M11 hinzusteuern. In der Altersklasse MJU18 komplettierten Jan Zwarg als Zweiter und Tom Zwarg als Dritter hinter Fabio ein OSC-rotes Siegertreppchen. Gut gemacht!


Koronarsport

Feier Bei der alljährlichen Weihnachtsfeier trafen sich die Mitglieder und deren Partner am 03. Dezember im Lokal „Am Heidweiher“.

M

aria begrüßte die Anwesenden sowie den Vorsitzenden des OSC John Crisp und seine Gattin. Ebenso die anwesenden betreuenden Ärzte der Herzsportgruppe Frau Dr. Bettina Reuter mit Gatten, Frau Dr. Birgit Bornhofen und Herr Dr. Vali Molavi.

Danach folgten die Ehrungen. Für fünf Jahre wurden Christa Schlörb und Rosemarie Jansen geehrt. Zehn Jahre dabei sind Resi Loschelders, Lieselotte Zabel und Wilhelm Reintjes. Für 15 Jahre Matthias Titz und Bernd Zenner. Bereits 30 Jahre dabei ist Walter Wolters.

Sie wünschte einen angenehmen schönen Nachmittag. Alle ließen sich den leckeren Kaffee und Kuchen schmecken.

Resi Loschelders und Alexander Jevtic überreichten von den Teilnehmern der Gruppe ein Dankeschön an die Ärzte

und Übungsleiter in Form von Präsenten. Beim gemütlichen Teil erfreuten sich die Anwesenden über einige lustige Vorträge und ein Ratespiel. Frau Dr. Bettina Reuter begeisterte uns mit ihrem schönen Gesang. Sie animierte Alle zum Singen einiger Weihnachtslieder. Schnell ging der schöne unterhaltsame Nachmittag zu Ende.

Lieselotte Zabel wurde 95 Jahre!

S

ie ist seit 10 Jahren in der Koronarsportgruppe. Als unser ältestes Mitglied ist sie immer noch aktiv dabei. Die Gruppe ließ es sich nicht nehmen, aus diesem besonderen Anlass, mit einem Geburtstagsgruß und einem Ständchen zu gratulieren. Seit vielen Jahren engagiert sie sich als Ehrenamtlerin für die evangelische Kirche. Deshalb wurde sie mit weiteren 4.000 geladenen Gästen zum Bürgerfest in das Schloss Bellevue nach Berlin eingeladen. Dort durfte sie den Bundespräsidenten Joachim Gauck hautnah erleben. Für sie eine schöne Erinnerung.

Dazu ein Foto der Gratulanten der Gruppe und den Ärzten Frau Dr. Reuter (5. oben von rechts) Frau Dr. Bornhofen (2. untere Reihe von rechts) und Herr Dr. Scharf (obere Reihe mit gelber Jacke).

01/2017 27


Bewegungsfest

Besiegt Laut Wikipedia umschreibt die Bezeichnung „Innerer Schweinehund“ – oft als Vorwurf – die Allegorie der Willensschwäche, die eine Person daran hindert, unangenehme Tätigkeiten auszuführen, die entweder als ethisch geboten gesehen werden (z. B. Probleme anzugehen, sich einer Gefahr auszusetzen etc.), oder die für die jeweilige Person sinnvoll erscheinen (z. B. eine Diät einzuhalten).

A

ber bei uns im OSC hat aber selbst der Schweinehund höchstpersönlich keine Chance. Wie jeden Morgen lag er mal wieder gemütlich, faul und mit vielen Süßigkeiten auf der Couch. Er meint, er müsste den Kalorien ja ein zu Hause geben. Lieber Schweinehund, so nicht! Schau Dich mal an, du bist fett, faul und träge. Das muss sich ändern. So kam es, dass unsere Trainerin Silke sich seines annahm und ihn in Schwung brachte. Es stand ja wie in jedem Jahr das Bewegungsfest zusammen mit unserem Kooperationskindergarten Schier, dem Familienzentrum Nottbäumchen und dem TuS Waldniel an. Dort wollte sie ihn auf Trab bringen. Er hatte nicht wirklich viel Lust und mußte mit viel Überredungskunst ins Auto gequetscht werden. In der Turnhalle an der Dülkenerstr. angekommen staunte der Schweinehund nicht schlecht. Was dort alles aufgebaut war. Der helle Wahnsinn. Zum Thema Berufe: 1,2,3 – seid alle mit dabei! waren tolle Stationen aufgebaut. Man konnte als Briefträger mit einem pfiffigen Auto Briefe verteilen, den Müllmännern beim Mülltrennen helfen, als Kellner Getränke im Slalom transportieren, als Astronauten ins All fliegen und sogar als Jockey um die Wette reiten.

28 01/2017

Da hatte der Schweinehund einige Herausforderungen vor sich. Zuerst aber wurde sich richtig aufgewärmt. Da durften Koordination und Dehnen natürlich nicht fehlen. Alles Dinge, die dem Schweinehund sichtlich schwer fielen. Immer wieder machte er schlapp und musste von der Trainerin und den Kindern motiviert werden. Das war auch für sie eine nicht ganz so einfache Handhabung. Aber wie wir Silke alle kennen, meisterte sie auch diese schwierige Aufgabe. Sie bekam das weiße Tier sogar hoch aufs Trampolin. Das war ihm zwar nicht ganz so geheuer aber er hat es geschafft. Dabei fiel es ihm schon schwer, überhaupt auf das große Gerät zu klettern. Am bunten Schwungtuch hatte er besonders viel Spaß. Erst recht als er drunter gekrabbelt ist und sich zusammen mit den Kindern die frische Brise vom Auf und Ab des Tuches um die Nase hat wehen lassen. Eine große Herausforderung war auch das Seilchenspringen. Zuerst wollte es überhaupt nicht klap-

pen. Aber er hat es immer wieder versucht und hinterher tatsächlich sage und schreibe 17 Sprünge am Stück absolviert. Zwischenzeitlich musste er immer was trinken. Sport ist ganz schön anstrengend. Aber tut auch gut. In der beliebten Ecke für die ganz jungen Sportler wurde der


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Hallentraining

Schweinehund nicht hingelockt, er wäre garantiert im Bälleball liegen geblieben.

Wird fortgesetzt

Zum Schluss hat er noch den Abschluss-Feuerwehrtanz mitgetanzt. Dann war aber auch wirklich genug für ihn. Hast du richtig gut gemacht du Schweinehund.

I

n den Wintermonaten November bis Februar hatten die Erwachsenen Sportler im OSC die Möglichkeit, unter fachlicher Anleitung in der Halle zu trainieren.

Abends hat er es sich dann mit der OSC Intern auf dem Sofa gemütlich gemacht. Das hatte er sich aber auch nach so einem anstrengenden Tag richtig verdient. Es dauerte nicht lange und dann hörte man ihn schon laut Schnarchen. Und das lag garantiert nicht an der Vereinszeitung. Er hat ganz bestimmt von diesem bewegten Tag mit knapp 300 großen und kleinen Besuchern geträumt.

Der Trainingsschwerpunkt lag auf Kraft – Beweglichkeit – Koordination. So konnte man in der Schlechtwetterzeit außer „Laufen“ auch andere Muskeln fit halten. Silke Bommes und Antje Hass stellten sich als Übungsleiterinnen zur Verfügung.

In diesem Sinne zeigt eurem Schweinehund immer, wo es lang geht. Lasst euch nicht unterkriegen!

Ein „harter Kern“ von sechs bis acht Teilnehmern traf sich regelmäßig donnerstags von 20.00 bis 21.00 Uhr in der Sporthalle der Europaschule und hatte außer Muskelkater, wenn Antje das Training leitete, auch viel Spaß an den verschiedenen Übungen. Schade, dass nicht mehr Teilnehmer den Weg in die Halle fanden. In der der kommenden Winterzeit werden wir auf jeden Fall wieder ein Training in der Halle anbieten und hoffen auf regen Zuspruch. Antje Hass

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Wettbewerb

Preise winken Was wäre ein Läufer ohne richtiges Schuhwerk? NICHTS! Deshalb wird es Zeit, sich einmal der Fußveredelung zu widmen. Setzt Eure Schuhe für die OSC intern in Szene. Jeder Einsender, dessen Foto in der nächsten Zeitung erscheint, erhält eine kleine Überraschung – michaelinge5@aol.com.

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FSG

Lauftreff

Herbstausflug

W

ie immer am letzten Samstag im Oktober traf sich die Frauensportgemeinschaft (FSG) zu einer Halbtagswanderung. Bei sonnigem Wetter ging es am Poelvensee 10 km durch einen bunt gefärbten Herbstwald.

An diesem schönen Tag hat es sich auch Busfahrer Peter nicht nehmen lassen, die 47 Damen und Ihren „Trainer“ bei der Wanderung zu begleiten. Zum Abschluss wurde sich bei einem leckeren Abendessen im Landcafe Holzmichel gestärkt, bevor der Bus die müden Wanderinnen wieder zurückbrachte. Ria Schäben

Klopf, klopf

Halbmara

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ie FSG-Frauen sind mit Rolf in der Turnhalle Dülkener Strasse beim Sport. Da klopft und klingelt es plötzlich an der Türe. Hereinspaziert kommt eine rot weiß gekleidete Person, mit langem weißen Rauschebart. Jemand vom OSC? Nein, es ist der Nikolaus persönlich. Nach einer kurzen Ansprache verteilt er an alle Anwesenden ein paar liebevoll aus Servietten gebastelte Stiefelchen, gefüllt mit Ferrero Küsschen. Natürlich haben wir uns mit einem Nikolauslied bei dem hl. Mann bedankt. Ria Schäben

Rowitha Vohn ist auf Mallorca beim Halbmarathon gestartet. Erfolgreiche Zeit: 2:24 Std. In ihrer Altersklasse W65 bedeutete dies einen siebten Platz. Wir alten Frauen können immer noch was erreichen. Schöne Grüsse. Marina Gehrmann

Jeder ist seines Glückes Sch

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hne lange rumzutelefonieren oder das elektronische Netzwerk zu benutzen dachten die Lauftreffleiterinnen Waltrud Engel und Ria Schäben, dass wohl allen Lauftrefflern klar ist, dass an diesem kalten Morgen die Laufschuhe wegen des Blitzeises nicht geschnürt werden und die Sportler sich noch einmal schön gemütlich im Bett umdrehen können. Aber sie hatten nicht mit ihrem Ältesten gerechnet. August (der sogar den längsten Anfahrtsweg hat) und Paul hatten sich doch tatsächlich trotz der widrigen Umstände auf den Weg gemacht, um kurz vor 8 Uhr pünktlich in der Schomm zu erscheinen. Sie waren sehr verwundert und enttäuscht, dass sie die Einzigen waren. Sie fühlten sich be-

30 01/2017


BewegungsKiTa Schier

KiBaz

athon

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er OSC Waldniel war zu Besuch im Bewegungskindergarten Schier führte dort mit den Kindern das Kibaz – Kinderbewegungsabzeichen NRW – durch. Im Schlepptau war der „Schweinehund“. Bei strahlendem Sonnenschein, einem toll dekorierten Außengelände und schmissiger Musik gehen 72 Kinder auf Stempeljagd. Zehn Stationen aus fünf verschiedenen Bildungsbereichen wurden von den Kin-

dern mit sehr viel Spaß und Ausdauer absolviert. Das Lösungswort „Flohzirkus“ stand nachher auf jeder Laufkarte – damit stand auch fest: Alle Kinder durften sich auf eine feierliche Siegerehrung am nächsten Tag freuen. Und der Schweinehund? Der hat ein sonniges Plätzchen gefunden und den Trubel in Schier doch glatt verschlafen....

hmied sonders vom Leitungsteam total alleine gelassen und gaben ihren Unmut in einer nicht ganz so ernst gemeinten Beschwerdemail von sich. Und was lernen wir daraus? Für richtige Sportler gibt es keine Ausrede, um keinen Sport zu machen. Das ist auch ganz wichtig. Denn sonst holt dich der Schweinehund schneller ein als einem lieb ist. Wobei man bei Krankheit, Gewitter und Glatteis schon an die eigene Gesundheit denken sollte. Zum Glück ist bei den beiden hochmotivierten Männern aber alles gut gegangen. Ria Schäben 01/2017 31


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OSC intern - Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V.  

Ausgabe 1/2017