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1962

–2012

Jahre

HGV

47. Jahrgang · Bozen, Juli 2012 · Nr. 7

www.HGV.it

Auf Industrie folgt das Gastgewerbe Stabwechsel beim Südtiroler Wirtschaftsring von Christof Oberrauch zu Hansi Pichler

Spedizione in a.p. - 45 % - art. 2 comma 20/b legge 662/96 - Filiale di Bolzano

Das Präsidentenamt beim Südtiroler Wirtschaftsring ging für die nächsten zwei Jahre an den HGV. Nachdem in den vergangenen zwei Jahren der Unternehmerverband Südtirol mit Christof Oberrauch an der Reihe war, ging bei der Generalversammlung 2012 die Präsidentschaft des Südtiroler Wirtschaftsringes (SWR) zum HGV. Hansi Pichler, Obmann des HGVBezirkes Meran/Vinschgau und Mitglied des HGVLandesausschusses, hat für den HGV die Präsidentschaft übernommen. In seiner Abschiedsrede betonte Oberrauch, dass Südtirol in Italien in Hinblick auf Beschäftigungsquote, Wirtschaftswachstum und Wohlstand an erster Stelle stehe. »Dies war nur durch die Zusammenarbeit aller, Politik und Beamtenschaft, Wirtschaft und Sozialpartnern möglich. Doch Italienmeister zu sein, ist zwar schön, aber aus Südtiroler Sicht viel zu wenig. In der Champions League soll und muss unser Land mitspielen«, forderte Oberrauch. Dies sei nur möglich, wenn die Forderung der Wirtschaft nach mehr autonomen Freiräumen politisch umgesetzt werde. Noch deutlicher sagte es dann der neue SWR-Präsident Hansi Pichler in seiner

Antrittsrede in der Bozner Handelskammer: »Es gilt die Autonomie bis an ihre Grenzen auszuschöpfen und die Steuerautonomie anzustreben, denn die Südtiroler Unternehmen haben auf Grund der hohen Steuerlast einen deutlichen Wettbewerbsnachteil gegenüber den Mitbewerbern in den Nachbarländern«. Der Weg dorthin sei beschwerlich, doch gebe es bereits jetzt Möglichkeiten, damit die Wettbewerbsfähigkeit der Südtiroler Wirtschaft verbessert werden könne, wie Pichler

im Anschluss die Hausaufgaben des Landes aufzeigte.

Die Herbstreisen der HGV-Bezirke

Informationen speziell für Gastronomiebetriebe

Informationen über die Aktivitäten der HGJ

Seite 23 / 25

Seiten 12–13

Seiten 28–31

Hansi Pichler (links) übernimmt von Christof Oberrauch die Präsidentschaft des SWR.

Bürokratische Entlastung »Die Wirtschaft benötigt eine weniger aufwendige Verwaltung, schnellere Umsetzungszeiten und bürokratische Entlastungen für Betriebe«, sagte Pichler und forderte, dass man sich hierzulande endlich ernsthaft mit dem Standardkostenmodell auseinandersetzen müsse. »Erst wenn man vor Augen geführt bekommt, welche Kosten ein Gesetz

oder eine Verordnung verursacht, entsteht Druck, diese Kosten zu vermeiden«, erklärte der neue SWR-Präsident. Auch bei Steuern und Gebühren sieht Hansi Pichler Handlungsfelder: »Südtirol muss der Versuchung widerstehen und nicht wie der Staat immer dann neue Abgaben einführen, wenn irgendwo Gelder fehlen«. Als Negativbeispiel nannte er die Einführung der Kurtaxe und Tourismusabgabe. Was hingegen die IMU betrifft, forderte Pichler, dass die Gemeinden ihre Spiel-

räume auch für die Entlastung der Wirtschaft nutzen und verstärkt nach Einsparungspotentialen suchen. »Wenn wir schon alle den Gürtel enger schnallen müssen, muss das auch für die Gemeinden gelten«, meinte er.

Kassensturz Südtirol muss Abschied vom Gießkannenprinzip nehmen und stattdessen Schwerpunktpolitik betreiben. »Es gilt zu analysieren, ob wir uns alles im selben Umfang wie heute, auch morgen noch leisten können und ob es nicht vielmehr notwendig ist, jene Bereiche zu stärken, welche die tragenden Säulen der Südtiroler Volkswirtschaft darstellen«, führte der SWRPräsident aus und nannte den Kassensturz im Landeshaushalt als dringende Notwendigkeit. Die Politik hat in den letzten Jahren viel Positives umgesetzt. Dazu zählen das Vorantreiben der Breitbanderschließung, der Bau und die Verbesserung von Infrastrukturen wie Aufstiegsanlagen, Straßen- und Schienennetz sowie Flugplatz Bozen, die Investitionen in die Ausbildung sowie die Gelder für Innovation und Forschung. LH Luis Durnwalder und Michl Ebner gingen in ihren Grußworten auf zentrale Voraussetzungen für ein erfolgreiches, heimisches Unternehmertum ein.


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AKTUELL Standpunkt

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Zitate des Monats

Gastbetriebe müssen entlastet werden VON HGV-PRÄSIDENT WALTER MEISTER Die erste Rate der neuen Gebäudesteuer IMU hat sich bei vielen unserer Mitglieder stark bemerkbar gemacht. Im Durchschnitt müssen wir mehr als das Doppelte zu der bisherigen Gebäudesteuer ICI zahlen. Bei vielen Mitgliedsbetrieben entstehen dabei sehr stolze Beträge, die erst einmal wieder erwirtschaftet werden müssen.

Bei der jüngsten Sitzung des Landesausschusses haben wir uns eingehend mit der Situation auseinandergesetzt und beschlossen, als HGV nochmals in die Offensive zu gehen. Nachdem die Gemeinden bis Ende September Zeit haben, das definitive IMU-Reglement zu erlassen, müssen wir nun die Zeit bis dahin nutzen. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, dass die Südtiroler Gemeinden

nicht nur bei den Privaten nach Reduzierungen des IMU-Satzes suchen, sondern diese auch den Unternehmen gewähren. Zusammen mit unseren Ortsobleuten und Ortsausschussmitgliedern werden wir die Gemeindeverantwortlichen sensibilisieren, auch der Wirtschaft, und somit dem Gastgewerbe, Reduzierungen bei der IMU zuzugestehen. Auch das Hotel- und Gastgewerbe und die darin tätigen Betriebe können nicht mehr länger finanziell ausgepresst werden! Letztendlich geht es uns darum, die Kosten für die Betriebe merkbar zu senken. Und dies trifft auch auf das aktuelle Klassifizierungsgesetz zu, welches vorsieht, dass die erforderliche Mitarbeiteranzahl für einen längeren Zeitraum als es bisher der Fall war, nachgewiesen werden muss. Siehe dazu auch den Fachtext auf Seite 3. Speziell Ganzjahresbetriebe trifft diese Regelung hart. Dies kann der HGV in der aktuellen schwierigen wirtschaftlichen Situation nicht so einfach akzeptieren und hat dem Landesrat entsprechende Änderungsvorschläge unterbreitet. Letztlich geht es auch hier darum, Sie verehrte Mitglieder, vor weiteren finanziellen Belastungen zu schützen.

»Der ethnische und soziale Friede ist das höchste Gut für einen Wirtschaftsstandort.«

»Wir müssen die Vollautonomie anstreben, und damit meine ich auch die Steuerautonomie.«

»Immer mehr geht es dem Gast darum, mit Geld und Zeit einen echten Mehrwert zu erzielen.«

CHRISTOF OBERRAUCH EX-SWR-PRÄSIDENT

HANSI PICHLER SWR-PRÄSIDENT

CHRISTOPH ENGL SMG-DIREKTOR

In dieser Aktuell Die Nächtigungszahl wirkt sich auf Mitarbeiteranzahl aus Die Einstufung der Beherbergungsbetriebe hängt auch vom Vorhandensein von einer ausreichenden Anzahl an Mitarbeitern ab, und zwar über einen gesetzlich vorgesehenen Mindestzeitraum. Seite 3 Reform des Zivilschutzes ist nun Gesetz Im Falle von Naturkatastrophen, Erdbeben und Überschwemmungen müssen die Bürger nun selbst für den Wiederaufbau sorgen. Seite 10

Sommerstundenplan der HGV-Büros Bis 24. August von 8 Uhr bis 14 Uhr.

STK/HGV-Kurse

HGJ setzt auf Seilschaften

Die Metropole London erkunden und dabei die Englisch-Kenntnisse verbessern. Seite 14

Getreu dem gewählten Motto war die Kletterhalle »Salewa Cube« in Bozen kürzlich Austragungsort der Jahreshauptversammlung der HGJ. Seite 28

Märkte&Trends Mehr Erfolg mit dem Online-Marketing Ein erfolgreicher Gastwirt soll einen Überblick über die wichtigsten Kennzahlen haben. Dazu gehören auch die Kennzahlen zum Marketing des Betriebes. Seite 17

Bezirke Großer Anklang 25 Gastbetriebe bilden die Gruppe »Südtiroler Gasthaus«. Interview mit dem Vorsitzenden der Gruppe, Florian Patauner. Seite 11

Gastro-Info »Preis für Südtiroler Weinkultur 2013« ausgeschrieben Hotels und Gastbetriebe können sich noch bis Freitag, 24. August, melden bzw. nominiert werden. Seite 12

HGJ-Info

Englisch lernen in London im November

IMU belastet die Gastbetriebe Die Sorge um den Rückgang der italienischen Gäste, die Steuerkontrollen und die zahlreichen Aktivitäten des HGV-Bezirkes Bozen und Umgebung waren die Themen bei der Bezirksversammlung. Seite 20 Die HGV-Herbstreisen

HGJ-Jahresreise Las Vegas und Mexiko sind die Ziele der Jahresreise. Seite 31

Panorama »Emva« ging neue Kooperation ein Die »Emva« ist ein wichtiger Partner für Unternehmer in puncto Gesundheitsvorsorge und hat ihr Leistungsangebot erneut erweitert. Seite 33

Info & Rat Begünstigung bei energetischer Sanierung Der neue Steuerabsetzbetrag wurde auf 50 Prozent festgelegt. Seite 48

Brasilien und Vietnam sind die diesjährigen Ziele der Herbstreisen der HGV-Bezirke Eisacktal und Bozen Der aktuelle Kleinanzeiger in der »HGV-Zeitung«. und Umgebung. Seiten 50–51 Seiten 23 und 25

Kleinanzeiger


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AKTUELL

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Einstufung: Nächtigungszahl wirkt sich auf Mitarbeiteranzahl aus Die Neuerungen bei der statistischen Meldung sind nicht zu unterschätzen Die Einstufung der Beherbergungsbetriebe hängt auch vom Vorhandensein von einer ausreichenden Anzahl an Mitarbeitern ab, und zwar über einen gesetzlich vorgesehenen Mindestzeitraum. Dieser gilt für alle Betriebe mit einer Einstufung ab Kategorie 3S (bei Residences ab 4) und ist seit Januar dieses Jahres neu geregelt. Musste nämlich vorher die vorgeschriebene Mitarbeiteranzahl an mindestens 100 Tagen im Jahr vorhanden sein, so muss sie nun an den Vollbelegungstagen vorhanden sein, abzüglich 30 Prozent. Hat also ein Betrieb beispielsweise 8.000 Nächtigungen und 40 Betten, so muss er die erforderliche Mitarbeiteranzahl an 140 Tagen im Jahr nachweisen.

HGV fordert Reduzierung Der HGV steht diesbezüglich in engem Kontakt mit dem Tourismuslandesrat, um eine Reduzierung der erforderlichen Anzahl an Tagen zu erreichen (beispielsweise Vollbelegungstage minus 45 Prozent). Nicht vergessen werden sollte dabei auch, dass für Betriebe der Kategorie 3S seit Januar an Stelle des Verhältnisses 1 Mitarbeiter je 3 Zimmer das Verhältnis 1 Mitarbeiter je 3,5 Zimmer

Die aktuelle Einstufungsregelung führt zu höheren Personalkosten.

gilt, also eine vorteilhaftere Regelung. In diesem Zusammenhang wird daran erinnert, dass seit geraumer Zeit auf Vorschlag des HGV bestimmte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Arbeitsleistung im Regelfall als besonders hoch einzustufen ist, wie 1,5 Mitarbeiter zählen. Es sind dies die Lizenzinhaber, die Gesellschafter und die mitarbeitenden Familienmitglieder, die auch in der Kaufleuteverwaltung des NISF/INPS eingetragen sind, die Gesellschafter mit lohnabhängigem Arbeitsverhältnis, und

die Angestellten, die mit dem Lizenzinhaber im ersten Grad verwandt sind. Achtung: Die neue Regelung findet sowohl auf Betriebe Anwendung, die um eine neue Einstufung ansuchen, als auch auf bestehende Betriebe, welche ihre derzeitige Kategorie beibehalten. Um für den Fall einer eventuellen Nachkontrolle gerüstet zu sein, wird daher empfohlen, unabhängig vom Vorhaben, Einstufungskategorie zu wechseln, die Kriterien zu konsultieren, die unter www.hgv.it im Bereich Bürokratie/Ein-

stufungskriterien veröffentlicht sind. Wichtig: Wer die eigene Einstufung nicht ändern will, braucht nichts auszufüllen oder einzureichen oder dergleichen.

Meldung zu statistischen Zwecken Neuerungen gibt es auch bei der Meldung der Gäste zu statistischen Zwecken, bekannt unter ASTAT-Meldung. Die EU hat diese Neuerungen im Bereich der Meldung der Gäste zu statistischen Zwecken eingeführt, die seit Juni dieses Jahres Anwendung finden.

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So müssen nunmehr zusätzlich zu den bisher angegebenen Daten auch noch die Öffnungs- und Schließungsperioden des Betriebes angegeben werden, sowie die auf die jeweiligen Tage des Monats bezogene Anzahl an belegten Zimmern/Wohnungen, damit die Auslastung statistisch erfasst werden kann. Neu ist auch, dass nunmehr auch Kinder jeglichen Alters erhoben werden. Eine Erleichterung gibt es hingegen bei der Aufbewahrungspflicht der Meldungen: Die Betriebe sind künftig nicht mehr verpflichtet, eine Kopie der monatlichen ASTAT-Meldungen aufzubewahren. Zudem forciert das Statistikamt der Autonomen Provinz Bozen im Sinne der Entbürokratisierung die telematische Übermittlung der statistischen Meldung an Stelle des bis dato noch weit verbreiteten Ausfüllens der »gelben Blöcke«. Letztere werden nicht mehr gedruckt. Wer darauf bestehen will, die Meldung weiterhin auf Papier beim jeweiligen Tourismusverein einzureichen, kann das entsprechende Formular auf der Homepage des Landesstatistikamtes (ASTAT) finden, direkt ausfüllen, ausdrucken, und beim Tourismusverein abgeben. Was hingegen die Meldung mittels Hotelprogramm anbelangt, wird eine Übergangsfrist für die Umstellung der Programme eingeräumt, die mit November 2012 ausläuft. ed


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AKTUELL

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Es braucht weniger Bürokratie! Treffen der deutschsprachigen Hotellerie- und Gastronomieverbände in Südtirol Das jährliche Treffen der deutschsprachigen Hotellerie- und Gastronomieverbände hat in diesem Jahr auf Einladung des HGV in Südtirol stattgefunden.

Die Repräsentanten der Hotellerie- und Gastronomieverbände aus Deutschland, Luxemburg, Schweiz, Österreich und Südtirol bei ihrem diesjährigen Treffen in St. Martin in Passeier. chen Auswirkungen der EUKompetenz im Bereich Tourismus. Zu diesem Punkt war der Südtiroler EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann als Experte geladen, um gemeinsam mit den Tagungsteilnehmern zu diskutieren. Die Repräsentanten der Verbände einigten sich dabei auf einige wichtige Forderungen, die dem EUAbgeordneten mit auf seinen Rückweg nach Brüssel gegeben wurden. So sollte es innerhalb der Europäischen Union einheitliche Visa-Bestimmungen geben, damit Touristen aus aller Welt ihr Reiseziel problemlos erreichen können. Die Verbände machten sich zudem für eine einheitliche Regelung bei Hotelbewertungsportalen stark. Durch eine größere Transparenz auf den Portalen soll auch gewährleistet werden, dass Hoteliers die Identität

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Für die Spitzenrepräsentanten der gastgewerblichen Verbände aus Österreich, Deutschland, Luxemburg, der Schweiz und Südtirol bot dieses bereits zur Tradition gewordene Treffen die Gelegenheit, sich über aktuelle touristische Themen auszutauschen und gemeinsame Strategien zu entwickeln. An dem Treffen nahmen die Präsidenten und Direktoren der Sektion Tourismus der Wirtschaftskammer Österreich und der Österreichischen Hoteliersvereinigung (ÖHV) für Österreich, der Gastgewerbe- und Hoteliersverbände »GastroSuisse« und »hotelleriesuisse« für die Schweiz, des Verbandes »HORESCA« für Luxemburg sowie des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) und des Hotelverbandes Deutschland (IHA) für Deutschland teil. »Dieses jährliche Treffen ist für alle eine Bereicherung, weil touristische Themen besprochen werden, welche nicht nur ein Land betreffen, sondern grenzüberschreitend geregelt werden müssen«, betonte Gastgeber HGV-Präsident Walter Meister. Zentrales Thema des Treffens waren die mögli-

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der Bewerter kennen und folglich auf Bewertungen reagieren können. Mit dem Wegfall der Anonymität will man in Zukunft verhindern, dass verfälschte Bewertungen auf den Portalen zu finden sind. Auch das Online-Marketing im Allgemeinen kam zur Sprache, da es im Tourismus immer mehr an Bedeutung gewinnt und unverzichtbar für eine erfolgreiche Destination ist. Dabei nutzte der HGV die Gelegenheit, den Tagungsteilnehmern die HGVeigene Buchungsplattform »Booking Südtirol« zu präsentieren. Solche Buchungsportale seien nicht nur für die Stadthotellerie notwendig, sondern zunehmend auch für die Ferienhotellerie interessant, um neue Gäste zu gewinnen, so die einhellige Meinung der Repräsentanten der Verbände.

Weiters sprachen sich die Verbände für eine Entbürokratisierung im Tourismus aus. Es gebe noch zu viele Bestimmungen, vor allem in den Bereichen Hygiene und Arbeitssicherheit, welche hohe Kosten und einen großen Zeitaufwand für die vielfach kleingewerblich strukturierten Betriebe bedeuten. Angezweifelt werden muss, dass diese teils sehr strengen Bestimmungen eine Verbesserung der Qualität und der Sicherheit mit sich bringen.

Wertschöpfung als Maßstab Auch die monatlichen Nächtigungsstatistiken der einzelnen Tourismusregionen kamen zur Sprache. Einig war man sich dabei, dass die Anzahl der Nächtigungen nichts über den Erfolg im Tourismus und über

die Gesundheit der touristischen Betriebe aussagt. Bei diesen Statistiken muss allmählich die Wertschöpfung als Maßstab gelten, waren sich die deutschsprachigen Hotellerie- und Gastronomieverbände einig. Schließlich kamen auch die verschiedenen Mehrwertsteuersätze für gastgewerbliche Dienstleistungen zur Sprache. In Italien liegt dieser Mehrwertsteuersatz bei zehn Prozent und somit im Spitzenfeld in Europa. In Deutschland liegt der Mehrwertsteuersatz bei sieben Prozent, in Luxemburg gar nur bei drei Prozent. »Sollte der Mehrwertsteuersatz in Italien im Herbst tatsächlich um weitere zwei Prozent auf zwölf Prozent erhöht werden, so verteuert sich der Urlaub in Südtirol mit allen Folgen«, unterstrich HGV-Präsident Walter Meister. sg

Breitband-Internet in Südtirol im Vormarsch Schritt für Schritt erreicht das schnelle Internet ganz Südtirol. Während das Land für die Verlegung der Glasfaserkabel sorgt, bindet die Telecom, wie mit der Landesregierung vereinbart, die Knotenpunkte an das Glasfasernetz an. Die Landesregierung hat kürzlich den Stand der Arbeiten überprüft und die Knotenpunkte weiterer sechs Südtiroler Gemeinden konnten aktiviert werden. Innerhalb 2014 werden laut Planung der Landes-

regierung 99,2 Prozent der Südtiroler Gemeinden über die Telefonleitung Zugang zu schnellem Internet besitzen. Ende Juni wurden folgende Knotenpunkte aktiviert: Dorf Tirol, Pfalzen, Terlan, St. Kassian, Kastelruth und Oberbozen. Bis Jahresende folgen weitere 31 Knotenpunkte, während 2013 weitere 82 und 2014 noch 43 Knotenpunkte von der Telecom aufgerüstet werden müssen. »Bis Ende 2014 wird der Großteil der

Südtiroler Bevölkerung Zugang zum Breitband via Telefonleitung haben«, versprach Landeshauptmann Luis Durnwalder. Vertraglich festgelegtes Ziel ist die Anbindung an das ADSL-Netz und eine Kapazität von mindestens sieben Megabit pro Sekunde vom Knotenpunkt zum Kunden. Das Land wir die Glasfaserstrecken Schritt für Schritt bis Ende 2013 fertigstellen und der Telecom zur Nutzung übergeben.


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AKTUELL

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Pinzger ist viertfleißigster Senator Touristische Themen im römischen Senat – Tourismusbetriebe brauchen steuerliche Entlastung Die Zeitschrift »L’Espresso« erhob, welche Senatoren sich am häufigsten mit dem Tourismus befassen. Manfred Pinzger wurde auf den respektablen vierten Platz gereiht. Der Tourismus in Italien stand schon mal besser da. 1970 war Italien das meistbesuchte Land der Welt. Heute ist es auf den fünften Rang zurückgefallen und hat einen Anteil von 4,5 Prozent am weltweiten Tourismusaufkommen. Vor zehn Jahren betrug dieser Wert noch 6,1 Prozent. Heute ist der Tourismus eine globale, weltweite Industrie mit mehr als einer Milliarde Reisenden. Die Gewinner im Kampf um die Urlaubsreisenden sind jene Regionen, welche mehr bieten und dies besser als andere

Senator Manfred Pinzger. vermarkten. In Italien ist der Tourismus weiterhin einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Er trägt mit 12 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei, beschäftigt rund drei Millionen Menschen und generiert 95 Millionen Ankünfte und rund 368 Millionen Nächtigungen pro Jahr. Trotzdem spielt der Tourismus in der wirtschaftspolitischen Debatte in der Öffentlichkeit eine nach-

geordnete Rolle. Im Mittelpunkt stehen dabei die Industrie, die Modebranche, das Design und die Landwirtschaft. Eine Reihe von italienischen Abgeordneten und Senatoren bemühen sich aber sehr wohl, immer wieder die touristische Realität in die parlamentarische Arbeit einfließen zu lassen. Die Zeitschrift »L’Espresso« hat nun eine Übersicht veröffentlicht, welche Senatoren dabei am fleißigsten sind. SVP-Senator und HGV-Landesausschussmitglied Manfred Pinzger ist dabei auf den vierten Platz gereiht worden. Pinzger hatte in den letzten Jahren immer wieder mit Abänderungsanträgen, Gesetzesvorschlägen und in Stellungnahmen im Senat zu touristischen Themen Stellung bezogen. »Im Vordergrund standen dabei gesetzliche Bestimmungen und Auflagen, welche es zu

unterstützen oder zu verhindern galt«, erzählt Pinzger der »HGV-Zeitung«.

Gesetzliche Auflagen In enger Zusammenarbeit mit dem HGV verfolgt Pinzger in Rom alle neuen gesetzlichen Bestimmungen, welche den Tourismus betreffen, wie die strenge Bargeldgrenze, die Möglichkeit der Lockerung dieser Bestimmungen für den Tourismus oder die neue Arbeitsmarktreform. »Dabei ist es mir darum gegangen, dass die flexiblen Arbeitszeitmodelle weiterhin aufrecht bleiben, was auch gelungen ist«, betonte Pinzger. Erfolgreich war Pinzger auch bei der weiteren Verlängerung des Brandschutztermins für Betriebe mit mehr als 25 Betten und bei diversen bürokratischen Auflagen, welche zu Lasten der Unternehmen gegangen wären, wie das geplante

Abfallsystem für Kleinbetriebe, SISTRI. Auch bei der Genehmigung der Kontingente für Nicht-EU-Bürger konnte Pinzger in den letzten Jahren seine politischen Kontakte einsetzen. Senator Manfred Pinzger ist überzeugt, dass Italien sein touristisches Potenzial bei Weitem noch nicht ausgeschöpft hat. Das meinte kürzlich auch Tourismusminister Pietro Gnudi, und sagte, dass der Tourismus die Industrie der Zukunft ist und dass die Regierung nun entsprechende Strategiepläne ausarbeiten werde. Allerdings, so Pinzger, müssen dann die Tourismusbetriebe endlich steuerlich entlastet und nicht ständig neu belastet werden. »Dies ist ein Kampf, den ich zusammen mit weiteren Kollegen im Senat weiterhin mit aller Entschiedenheit führen werde«, sagt Senator Manfred Pinzger. st

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AKTUELL

JULI 2012

Sicher und günstig durch die Nacht Die Nightliner Dienste wurden weiter ausgebaut An den Wochenenden sollen Nightliner-Busse Jugendliche sicher und günstig durch die Nacht transportieren. Seit März verbindet ein neuer Nightliner-Dienst jeden Samstagabend Bozen mit dem Überetsch, sowie seit Juni die Gemeinden Kastelruth und Völs mit Bozen, Eisacktal und Pustertal. Jeweils in der Nacht von Samstag auf Sonntag verkehren Busse auf den Hauptlinien von 21 Uhr bis ca. 4 Uhr am Morgen. Für die letzte Rückfahrt werden für alle Nebenlinien Anschlussverbindungen ange-

boten, die von lokalen Anbietern mit kleineren Fahrzeugen durchgeführt werden. Der Nightliner ist ein gemeinsames Projekt des Amtes für Mobilität, der Bezirksgemeinschaften und der Jugendorganisationen. Die Finanzierung erfolgt durch die Autonome Provinz Bozen und die Bezirksgemeinschaften. Für die Fahrgäste gelten die Nightliner-Tarife von 2,50 Euro (Einzelfahrschein), 4 Euro (Nachtticket) bzw. 25 Euro (Ticket für zehn Nächte). Der Nightliner wird im Vinschgau-Burggrafenamt seit 2009 und im PustertalEisacktal seit Juni 2010 als Pilotprojekt betrieben. In

Der InternetAuftritt des NightlinerDienstes.

der ersten Phase wurde getestet, wie stark das Angebot genutzt wird und welche Verbesserungen vorgenommen werden konnten. In beiden Fällen haben starke Fahrgastzahlen (Vinschgau: durchschnittlich 30 Perso-

nen pro Fahrt; Eisacktal/ Pustertal: pro Nacht insgesamt 590 Nutzer im Durchschnitt) zur Verlängerung der Projektlaufzeit geführt. Seit 2011 verfügt auch das Gadertal über einen Nightliner. Das Hauptziel

ist in naher Zukunft einen landesweiten Nachtbusdienst aufzubauen. Einzelheiten über die Fahrpläne und Haltestellen können der Internetseite www.nightliner.bz.it entnommen werden. dw

SMG macht Lust auf Südtirol mit Online-Spielen Die Webauftritte werden im Sommer mit zwei großangelegten Online-Spielen ergänzt Online-Aktionen nehmen im Marketingmix der Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG) eine zunehmend wichtige Rolle ein. Bei diesen Spielen kommt es auf die aktive Teilnahme der User an. »Im OnlineMarketing verlässt man sich heute nicht nur auf den passiven Werbeeffekt. Der User selbst wird Teil der Kampagne und bringt

sich aktiv mit ein, indem er Fragen beantwortet und den Inhalt mit seinen Freunden teilt und die Werbebotschaft an sein Umfeld verteilt«, erklärt SMGDirektor Christoph Engl die Ergänzung von klassischer Online-Werbung durch so genannte »verdiente« Werbung. Dabei spiele das aktive Mitwirken von potenziellen Kunden eine zentrale Rolle. Das Rätsel der Dolomiten ist ein interaktives Online-Spiel, das die Faszination und Vielseitigkeit

des UNESCO-Weltnaturerbes auf spielerische Art und Weise erlebbar macht. Seit Anfang Juni können sich Interessierte auf www. dolomitenraetsel.com bzw. www.riddleofthedolomites. com (englische Version) auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Dolomiten begeben. Die italienische Version des Gewinnspiels unter der Domain www.quizdolomiti.it geht mit Ende August online. Um das Rätsel der Dolomiten zu lüften, müssen vier Etappen

gemeistert werden. Wer genügend Punkte sammelt, nimmt an der Verlosung des Hauptpreises – einer Reise in die Dolomiten – teil. Besonderer Clou: Um von der virtuellen Welt eine Verbindung zur realen Welt zu schaffen, wurde in St. Magdalena in Villnöss eine Webcam installiert, die Live- Bilder von dort sendet. Im Laufe des Spiels haben die Teilnehmer außerdem öfters die Möglichkeit, das Spiel auf Social-MediaKanälen weiterzuempfeh-

len. Das bis zum 31. Juli laufende Gewinnspiel geht mit einer umfangreichen Bewerbungskampagne auf deutschen und Schweizer Portalen einher. Dabei setzt die SMG einerseits auf bergaffine Portale wie etwa alpin.de oder klettern.de, andererseits auch auf reichweitenstarke Portale wie stern.de oder wetter.de. Das Spiel zum Thema Dolomiten wurde mit einer Finanzierung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung realisiert.

Auf spannende Entdeckungstour durch Südtirol 30 Journalisten erlebten eine Pressereise mit Reinhold Messner – im Mittelpunkt die Messner-Museen Der Extrembergsteiger zeigte den Pressevertretern die schönsten Flecken seiner Heimat. Im Juni hat die Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG) eine mehrtägige Pressereise unter dem Motto »Die fünf MMM-Museen mit Reinhold Messner erleben« organisiert. Journalisten aus neun Nationen hatten dabei die einmalige

Möglichkeit, alle fünf Messner Museen zu besichtigen sowie eine Entdeckungstour durch ganz Südtirol zu erleben. »Noch nie hat es eine Pressereise gegeben, bei der sich Reinhold Messner fünf Tage lang Zeit genommen hat, um den Journalisten Südtirol und seine Museen zu zeigen. Dementsprechend groß war das Medieninteresse«, freute sich SMGDirektor Christoph Engl. Begeistert waren die Journalisten auch davon, dass jedem Teilnehmer die

Möglichkeit geboten wurde, Reinhold Messner eine Stunde lang exklusiv zu interviewen. Neben der Besichtigung aller fünf MMM-Museen und der Auseinandersetzung mit Reinhold Messner standen kleine Wanderungen, wie etwa auf dem Waalweg von Schloss Juval nach Altrateis, eine Liftfahrt vom MMM Ortles mit Blick auf den Ortler und ein Abstecher zu den Drei Zinnen auf dem Programm. Mit hochwertigen Fernglä-

sern, zur Verfügung gestellt von der Firma »Swarovski«, konnten die Teilnehmer die Bergpanoramen von den Museen aus betrachten. Die Firma »Salewa« ließ allen Teilnehmern für die Zeit des Aufenthaltes technische Jacken zukommen. Auch Südtirols Küche – von traditionell bis mediterran – verwöhnte die Gaumen der Journalisten. Alle Teilnehmer sahen außerdem exklusiv und unter Ausschluss der Öffentlichkeit die PrePreview des neuen Messner-

Films »Messner«, dessen Kinostart im September ist. Die Dokumentation über den bekanntesten Extremsportler, der wie kaum ein anderer fasziniert und polarisiert, beschäftigt sich mit den Wurzeln seiner Laufbahn und zeigt, wie sein Umfeld auf seine Leistungen reagiert hat. Reinhold Messner arbeitet bereits am nächsten Museumsprojekt, das dem Thema Fels gewidmet ist und am Kronplatz angesiedelt werden soll.


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AKTUELL

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Besuch im Vinschgau

Aldein

Kaltern

»Eisacktaler Kost«-Wirte unterwegs

Ploner Robert, Bar »Sportcenter«

Atz Anton, Residence »Torgglhaus«

Die Gastwirtinnen und Gastwirte der »Eisacktaler Kost« trafen sich kürzlich zu einer interessanten Tagesfahrt durch den Vinschgau.

Algund

Karthaus/Schnals

Costadedoi Ivan, Minigolftreff Algund

Grüner Ignaz, Bistro Café »Schnals«

Die Tagesfahrt stand unter dem Motto »Genuss und Kultur«. Die vierzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten verschiedene Produzenten, wo sie allerlei Wissenswertes zu den lokalen Produkten erfuhren. Nicht fehlen durfte natürlich auch die Verkostung derselben, damit sich die Gastwirte selbst von der erstklassigen Qualität überzeugen konnten. Auch die kulturelle Weiterbildung kam nicht zu kurz. So stand die Besichtigung der romanischen Kirche auf dem Tartscher Bühel ebenso auf dem Programm wie ein geführter Rundgang durch das malerische Glurns.

Neue HGV-Mitglieder

Kienzl Gabriel, Garni »An der Leit« Bozen

Die »Eisacktaler Kost«Wirte im Vinschgau.

Costa Daniela, Café »Papillon«

Brixen

Kurzras/Schnals

Fischknecht Markus, Bar »3 Fiori«

Rainer Lukas, »Platzl Bar«

Burgeis

Leifers

Punt Florian, Pension »Florian«

Innerebner Stefan, Pizzeria Restaurant »Zum Mohren«

Halcin Stefan, Restaurand Bar »Irene«

Meran

Alber Klaus, »Miramonti Boutique Hotel«

De Fazio Tiziana, »Nice Pub Bistro« Hofer Edmund Josef, Café »Kaan« Schiavon Matteo, »Prime Restaurant«

Innichen

Rasen/Antholz

Kahn Markus, Garni-Hotel »Burghügel«

Plattner Robert, Hotel »Seehaus«

Hafling

reichen Tag noch bei einem gemütlichen Abendessen mit typischen Südtiroler Gerichten in einem Mitgliedsbetrieb der Gruppe »Südtiroler Gasthaus«.

Brunner Helga, Braukeller »Gasslbräu« Klobenstein/Ritten

Buratti Roland, Café »Tivoli«

Eppan

Außerdem erhielten die Gastwirte interessante Informationen rund um den Laaser Marmor. Ausklingen ließen die Gastwirtinnen und Gastwirte den erlebnis-

Klausen

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AKTUELL

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Lebensqualität für Südtirol Die Südtirol Marketing Gesellschaft lud zum »SMG Forum 2012« ins Bozner Waltherhaus Der Lebensqualität in Südtirol war das diesjährige SMG-Forum gewidmet. 500 Gäste aus der Tourismus-, Lebensmittel- und Dienstleistungsbranche sowie Agenturen und Marketinginteressierte nahmen am Forum der Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG) teil. Gastreferent Andreas Giger ging in seinen Ausführungen der Frage nach, was das Lebensqualitätskonto von Kunden ins Plus oder ins Minus führe. »Immer mehr Kunden werden alle Produkte und Dienstleistungen darauf prüfen, ob sie ihnen mehr Lebensqualität bringen«, sagte der Marktforscher und Zukunftsphilosoph. Lebensqualität werde damit zum wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Leitwert

Produkte und Dienste sollen die Lebensqualität steigern.

und Unternehmen und Urlaubsdestinationen werden immer stärker daran gemessen, inwieweit sie zur Lebensqualität ihrer Kunden und Mitarbeiter beitragen. SMG-Präsident Reinhold Marsoner sprach über die Ganzheitlichkeit von Lebensqualität. »Es darf kein Bruch entstehen, wenn der Gast das Hotel verlässt«, meinte er. Die Architektur, die Landschaft aber auch

AN ELI

die Ökobilanz, also der ressourcenschonende Umgang mit der Umwelt, und in letzter Instanz auch die Einstellung zum Gast seien wichtige Grundpfeiler für das Empfinden von Lebensqualität. Der Tourismuslandesrat betonte die Wichtigkeit der längerfristigen Strategien im Tourismus. Südtirol setze seit Jahren auf mehr Internationalisierung. Die

Bemühungen der SMG würden bereits Früchte tragen. Es sei eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit, sich aus der Abhängigkeit von einem Markt zu befreien und sich auf mehrere Nationen einzustellen, unterstrich er.

Herkunft bestimmt Zukunft Christoph Engl, Direktor der SMG, ging in seinem Referat auf die Lebensqualität in Südtirol ein. »Wir tun gut daran, unsere Angebote für uns selbst und unsere Kunden fest mit dem Territorium und seinen Geschichten zu verknüpfen. Wo Geschichte ist, wo Tradition, wo Herkunft die Zukunft bestimmt und das gut vermittelt wird, dort ist das Gefühl von Lebensqualität gut erfahrbar«, erklärte Engl. Für ein gutes Lebensgefühl in Südtirol sei außerdem entscheidend, dass die Gäste

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sich in denselben Freizeitaktivitäten üben wie die Einheimischen. »Wenn Südtiroler selbst Skifahrer, Bergwanderer, Tourengeher, Weinkenner, Mountainbiker oder Gourmets sind, werden dies auch unsere Gäste sein«, so Engl weiter. Fazit der Ausführungen des SMG-Direktors: »Immer mehr geht es den Kunden darum, mit Geld und Zeit einen echten Mehrwert für das eigene Leben zu erhalten. Am besten, man lernt in der Zeit des Urlaubs etwas für das Leben oder sich selbst. Am besten, man findet etwas wieder, was man verloren geglaubt hat. Am besten, man fällt in die Kindheitsträume zurück, die der Alltag zugeschüttet hat«. Südtirol habe als »Garten Eden in Europa«, die Kraft, Sehnsüchte zu wecken und Spuren zu hinterlassen und damit als begehrter Lebensraum wahrgenommen zu werden.


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Reform des Zivilschutzes ist nun Gesetz Versicherungspolizze »Hotelcover« deckt Erdbebenschäden – HGV-Konvention mit »Assiconsult« Im Falle von Naturkatastrophen, Erdbeben und Überschwemmungen müssen die Bürger nun selbst für den Wiederaufbau sorgen. Nur fünf Tage vor dem Erdbeben in der Emilia-Romagna, dessen Schäden an Gebäuden, am kulturellen und kunsthistorischen Erbe sowie an der Wirtschaft auf über 600 Milliarden Euro geschätzt werden, hat die Regierung das Gesetzesdekret zur Reform des Zivilschutzes veröffentlicht.

Aufbaukosten

Blauhaus.it

Die bedeutendste Maßnahme betrifft ein Thema, über welches seit Langem diskutiert wird und dem im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld oberste Priorität zukommt. Es geht um die Kosten für den Wiederaufbau nach Naturkatastrophen. Derzeit erstattet der Staat im Nachhinein die Schäden an privaten Immobilien. Dafür stehen rund fünf Milliarden Euro pro Jahr zur Verfügung. Mit dem neuen Dekret will der Staat nur mehr die Kosten für dringende Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen zugunsten der betroffenen Bevölkerung

übernehmen, und zwar beschränkt auf einen Zeitraum von 100 Tagen. Danach sind die Regionen beziehungsweise die Provinzen mit Sonderstatut für sämtliche Aufwendungen zuständig. Auf jeden Fall wird der Staat nach einer entsprechenden Übergangsphase keine Aufbaukosten mehr übernehmen. Bürger und Unternehmer werden ausdrücklich aufgefordert, sich durch den Abschluss von privaten Versicherungsverträgen selbst vor eventuellen Schäden durch Naturkatastrophen zu schützen. Das heißt, dass sich jede Privatperson und jeder Unternehmer in Südtirol Gedanken machen muss, wie er mit den neuen rechtlichen Bestimmungen umgehen will. Zwar scheint Südtirol in den seismologischen Karten als kaum erdbebengefährdet auf, doch ein Restrisiko besteht auch in Südtirol. Auch die Emilia-Romagna galt bisher als Gebiet mit geringer Erdbebenwahrscheinlichkeit, wobei die Wirklichkeit nun leider anders aussieht. Aber auch die Gefahr einer Überschwemmung kann man in Südtirol nicht ausschließen.

HGV-Konvention Mit der kürzlich zwischen dem HGV und der Versicherungsgesellschaft

Gezielt versichern mit der Polizze »Hotelcover«. Foto: mev

»Assiconsult« abgeschlossenen Versicherungskonvention, die den Namen »Hotelcover« trägt, wurde die Problematik gezielt angegangen: Die Versicherungsgesellschaft deckt automatisch und ohne Prämienzuschlag Erdbeben- und Überschwemmungsrisiken bis zum Ausmaß von 50 Prozent der Versicherungssummen ab. Zudem besteht die Möglichkeit, auch Schäden

durch eine Betriebsunterbrechung zu versichern, wenn letztere auf die besagten Naturereignisse zurückzuführen ist. Es handelt sich um die einzige Versicherung für Südtiroler Hoteliers und Gastwirte, die derzeit diese Möglichkeit bietet! Die HGV-Mitglieder können somit auf einen verlässlichen Ansprechpartner zählen, um sich sachlich

mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.

Informationen Weitere Informationen zur Versicherungspolizze »Hotelcover« erteilt »Assiconsult Insurance Broker«, Andrea Roschatt, Esperantostraße 1, Bozen, Telefon 0471 069 900, E-Mail info@ assiconsult.com; im Internet unter www.assiconsult.com.

HOTELCOVER HGV DIE „ALL-INCLUSIVE“ LÖSUNG FÜR SÜDTIROLS HOTELIERE UND GASTWIRTE Lassen Sie sich nur das Beste servieren – vor allem in Punkto Sicherheit! Assiconsult hat nun gemeinsam mit dem HGV ein Versicherungspaket geschnürt, das ganz speziell den komplexen Anforderungen von Südtirols Hoteliers und Gastwirten entgegen kommt. Exklusiv für HGV-Mitglieder konzipiert, enthält die neue Polizze HOTELCOVER automatisch alle gängigen Garantien – bei erstklassiger Deckungsqualität und besonders günstigen Prämien. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Gegenüberstellung unseres umfangreichen Leistungspakets zu Ihren aktuellen Polizzen!

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AKTUELL

JULI 2012

Großer Anklang Interview mit Florian Patauner 25 Gastbetriebe bilden die Gruppe »Südtiroler Gasthaus«. Wir sprechen mit dem Vorsitzenden der Gruppe.

Patauner: Die ersten Reaktionen auf die Gruppe, sei es von Seiten der Mitgliedsbetriebe, als auch von Seiten der Gäste, waren durchwegs positiv. Die Idee, die Südtiroler Gasthauskultur zu fördern, findet bei unseren Gästen großen Anklang. Auch für die Broschüre und die Internetseite haben wir gute Rückmeldungen erhalten, was uns sehr freut. Was ist nun geplant? Patauner: Wir haben in den letzten Wochen Kontakt zu Südtiroler Produzenten aufgenommen bzw. sind von zahlreichen Produzenten kontaktiert worden. Wir werden nun versuchen, Produkte zu entwickeln, die nur in den Mitgliedsbetrieben der Gruppe »Südtiroler Gasthaus« angeboten werden. Die Weiterbildung unserer Mitglieder ist ein weiterer Schwerpunkt. So haben sich die Köchinnen und Köche erst kürzlich bei einem Kochkurs zum Thema »Ganzheitliches kochen und Regionalität« wertvolle und praktische Tipps von Sternekoch Herbert Hintner geholt. Auch der Blick über den Tellerrand hinaus ist für uns sehr wichtig. Wir wollen Lehrfahrten zu Kolleginnen und Kollegen ins Ausland organisieren, die ähnlichen Initiativen und Gruppen angehören, uns mit ihnen austauschen und uns von ihnen auch interessante Informationen holen. Dadurch soll der Austausch und das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Gastwirtinnen und Gastwirten der Gruppe »Südtiroler Gasthaus« verstärkt und ausgebaut werden. Zudem ist für die nächsten Monate eine enge Zusammenarbeit mit der

Florian Patauner. www.siebenfoercher.it

Ende März ist die Gruppe »Südtiroler Gasthaus« der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Wie waren die ersten Reaktionen?

Leckeres Vergnügen

»EOS - Export Organisation Südtirol« geplant. Wird die Gruppe »Südtiroler Gasthaus« auch spezielle gastronomische Aktionen durchführen? Patauner: Selbstverständlich möchten wir in Zukunft auch mit gastronomischen Aktionen auf uns aufmerksam machen, denn die Gastronomie spielt im »Südtiroler Gasthaus« eine zentrale Rolle. Der Ausschuss der Gruppe arbeitet zurzeit mit Vertretern des HGV an einem Konzept für die erste gemeinsame gastronomische Aktion im Herbst, welche für alle Mitgliedsbetriebe in den verschiedenen Landesteilen interessant und umsetzbar sein soll. Dies ist eine große Herausforderung, da jeder Mitgliedsbetrieb unserer Gruppe natürlich seine Eigenheiten besitzt. Wir sehen diese Vielfalt als Mehrwert. Wenn ein Gastbetrieb Mitglied werden will, was muss er tun? Patauner: Für HGV-Mitglieder besteht auch in Zukunft die Möglichkeit, in die Gruppe »Südtiroler Gasthaus« aufgenommen zu werden. Interessierte Betriebe können sich ab Anfang des Jahres 2013 beim HGV bewerben und den Kriterienkatalog anfordern, in welchem die Anforderungen und Voraussetzungen beschrieben sind, die die Betriebe erfüllen müssen, um unserer Gruppe beitreten zu können. Wir werden den Termin auch noch über die »HGV-Zeitung« bekannt geben und freuen uns über neue Bewerbungen. Mehr zur Gruppe unter www.gasthaus.it.

Knackige Würstchen, saftige Steaks, leckere Rippelen, Huhn oder Truthahn, natur oder köstlich mariniert. Unser vielfältiges Grill-Sortiment lässt keine Wünsche offen und bietet Abwechslung für jeden Geschmack. Und das seit 1930.

Aus Tradition gut


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GASTRO-INFO

JULI 2012

Hohe Weinkultur »Preis für Südtiroler Weinkultur 2013« ausgeschrieben Kleinanzeiger in den HGV-Medien

Kleine Worte, große Wirkung!

Suchen oder Finden? Kaufen oder Verkaufen? Wortanzeigen in der HGV-Zeitung und im Kleinanzeiger auf den HGV-Internetseiten unter www.HGV.it sind für HGV-Mitglieder kostenlos. Schicken Sie uns Ihren Text per Fax oder E-Mail. HGV-Mitglieder können ihre Annonce auch direkt auf den HGV-Internetseiten eingeben. Ein Hinweis: Personalanzeigen werden im Kleinanzeiger der HGV-Medien nicht veröffentlicht!

Hotels und Gastbetriebe können sich noch bis Freitag, 24. August, melden bzw. nominiert werden. In Zusammenarbeit mit der Weinwirtschaft zeichnet der HGV seit 2004 Gastbetriebe in Südtirol, die sich besonders um die Weinkultur und den Südtiroler Wein verdient gemacht haben, mit dem »Preis für Südtiroler Weinkultur« aus. Diese Auszeichnung feiert 2013 ihr zehnjähriges Bestehen. Die Nominierungen erfolgen durch die Südtiroler Weinproduzenten, durch die Mitglieder des HGV und der Südtiroler Sommeliervereinigung. Natürlich können sich die Gastbetriebe auch selbst bewerben, beziehungsweise von Gästen vorgeschlagen werden. Eine unabhängige Jury, bestehend aus Vertretern der Weinwirtschaft, des HGV, der Sommeliervereinigung und der Fachpresse, überprüft die eingegangenen Nominierungen und ermittelt mithilfe eines Fragebogens eine engere Auswahl der Betriebe, die dann vor Ort besichtigt und bewertet werden. Die Gewinner erhalten eine »Inhouse-Schulung«

Die Gewinner der letzten zehn Jahre 2004: Hotel Erika, Tirol, Restaurant Kuppelrain, Kastelbell, Gasthaus Zum Mohren, Prissian/Tisens, Vinothek Vinus, Brixen 2005: Hotel Castel, Tirol, Restaurant Schöneck, Pfalzen, Wirtshaus Pretzhof, Wiesen/Pfitsch, Vinothek Am Damml, Schlanders 2006: Hotel Restaurant Hanswirt, Rabland, Restaurant Anna Stuben im Hotel Grödnerhof, St. Ulrich 2007: Hotel Lindenhof, Naturns, Restauraunt zur Rose, Eppan, Gasthaus Durnwald, Gsies, Vinothek Ansitz Pillhof, Frangart 2008: Hotel Oberwirt, Marling, Restaurant Auener Hof, Sarntal, Gasthaus Oberraindlhof, Schnalstal, Vinothek Weingalerie, Brixen 2009: Hotel Quelle, Gsies, Südtiroler Gasthaus Fink, Brixen, Vinothek Battisti, Kaltern 2010: Hotel Bad Schörgau, Sarnthein, Romantik Hotel Stafler, Mauls, Gasthaus Turmwirt, Gufidaun, Vinothek Ladele, Burgstall 2011: Mountain Resort Patzenfeld, Sexten, Gasthaus Lamm, St. Martin in Passeier 2012: Gasthof Terzer, Kurtatsch, Hotel und Gourmetrestaurant Nives, Wolkenstein

durch die Südtiroler Weinakademie. Kompetente Referenten der Akademie unterrichten vor Ort die Mitarbeiter. Die Kriterien für die Auswahl der Preisträger sind in erster Linie die Weinpräsentation und der Weinservice, das Weinangebot, die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, die Abstimmung der Weine auf

das Speisenangebot sowie Initiativen und Projekte zur Förderung des Südtiroler Weines. Die Nominierungen müssen innerhalb Freitag, 24. August 2012, an die E-Mail konsortium@suedtirolwein. com gesendet werden. Die Gewinner der vergangenen Jahre (siehe Tabelle) können nicht mehr nominiert werden. pa

Fragen zum Kaffee: Peter Schreyögg antwortet

Was ist, wenn der Espresso bitter oder verbrannt schmeckt?

HGV-Zeitung Kleinanzeiger@ HGV.it • www.HGV.it Schlachthofstraße 59 • 39100 Bozen Tel. 0471 317 700 • Fax 0471 317 701

Antwort: Wenn der Kaffee bitter oder verbrannt schmeckt, vorausgesetzt, es liegt nicht an der Maschine, dann können eine zu schnelle Röstung und eine zu hohe Temperatur beim Röstvorgang eine Oberflächenverbrennung erzeugen und somit dem Kaffee eine Bitternote geben. Bitterstoffe entstehen aber auch durch thermischen Proteinabbau oder Dehydrierung von Kohlenhydraten. Außerdem ist es notwendig, dass der Kaffee nach der

Röstung, bei Erreichen des gewünschten Röstgrades, sofort gekühlt wird. Denn auch hier kann der Kaffee ohne sofortige Kühlung sonst nachrösten und der Röstprozess wird nicht abrupt unterbrochen, genauso wie bei falscher Luftregulierung durch die entstehenden Dämpfe ein rauchiger Geschmack den Kaffee behaften kann. Die Kühlung selbst kann Wasser- und/oder Luftkühlung sein, wobei bei großen Chargenmengen die zusätzliche Wasserkühlung un-

umgänglich ist, welche wie ein Sprühnebel in die Trommel kurz vor Röstende aufgegeben wird. Die Luftkühlung, welche nach Auslass aus der Rösttrommel im Kühlsieb erfolgt, muss die Kaffeetemperatur von etwa 230° C auf ca. 40° C in ungefähr drei Minuten bringen.


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GASTRO-INFO

JULI 2012

Gastronomie und Bier Originelle Bierideen steigern Umsatz Beim Thema Bier und Gastronomie denkt man eher ans Bier als begleitendes Getränk zum Gericht. Früher war Bier allerdings eine beliebte Zutat in der Küche. Bier ist nicht nur zum Trinken da – haben Sie einmal ausprobiert, wie gut sich Bier beim Kochen einsetzen lässt? Das klingt nicht ungewöhnlich! Auf Menükarten finden Restaurantbesucher immer wieder eine Biersuppe, einen Rindsbraten in Dunkelbiersauce oder ein Bieramisù. Das Raffinierte daran ist: Bier hebt das Aroma der einzelnen Zutaten hervor. Es überdeckt nicht, sondern unterstreicht den Geschmack und den Charakter der Produkte, mit denen Sie kochen. Bier als Kochzutat findet immer häufiger Verwendung, viele entdecken alte Rezepte vom Beginn des letzten Jahrhunderts und lassen traditionelle Gerichte neu aufleben. Bier ist eine hervorragende Zutat bei der Zubereitung von Backteig, zum Frittieren von Gemüse oder Fisch. So schmeckt das Frittierte leichter und frischer. Auch

bei Saucen eignet sich Bier hervorragend als Zutat; sie werden dadurch schaumiger und bekömmlicher. Immer beliebter bei Gästen wird auch der Tipp, welches Bier am besten zur ausgewählten Speise passt. Der begeisterte Gastwirt kann den Restaurantbesucher mit einer eigenen Bierkarte überraschen. Während zu Vorspeisen besonders leichte, helle Biere passen, eignen sich zu einer süßen Nachspeise dunkle Doppelbockbiere. Eine fantasievolle Auslobung der Biere kann den Gast dazu anregen, zu jedem Gericht das passende Bier zu bestellen. Hier ist das Verkaufstalent der Servicemitarbeiter gefragt. Wenn der Gast nach einem »Bieramisù« fragt, dann muss der Mitarbeiter die ideale Bierkombination sofort mit anpreisen: »Probieren Sie zum ›Bieramisù‹ ein Sixtus. Kosten Sie zuerst vom Dessert und nehmen Sie dann einen Schluck von diesem dunklen, malzaromatischen Bockbier. Sie werden sehen, wie hervorragend Bier und Nachtisch im Gaumen harmonieren.« Die meisten Gäste werden mit Neugierde darauf reagieren.

Entnommen aus: Köstliche Bierküche

Bieramisù Zutaten für 4 Portionen Zutaten 400 ml frische Sahne 400 gr Mascarpone 300 ml Forst Sixtus 150 gr Zucker 1 Packung Vanillezucker 1 Teelöffel Kakaopulver 16–20 Stück Savoiardi Zubereitung • In einem Mixer Sahne, Mascarpone, Zucker, Vanillezucker und 100 ml Forst Sixtus verrühren, bis eine feste Creme entsteht.

Wir kennen keinen Feierabend. Zumindest nicht, wenn es darum geht, einen Innenausbau komplett und termingerecht zu übergeben. Ihr Vertrauen ist bei uns stets in besten Händen. Wir sind jederzeit erreichbar: T 348 700 53 77

• Den Boden einer Glasform mit einer Schicht Bier-Mascarpone Creme füllen, dann eine Schicht in SixtusBier eingeweichte Savoiardi darüberlegen. • Mindestens zwei- bis dreimal die Abfolge Creme-Savoiardi wiederholen, bis die Form gefüllt ist. • Nun muss das Bieramisù für ca. drei Stunden im Kühlschrank kaltgestellt werden. • Bevor das Gericht serviert wird, bestäuben Sie es mit Kakaopulver und garnieren es nach Belieben.

Wir wünschen guten Appetit!

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WEITERBILDUNG

JULI 2012

Englisch lernen in London im November STK/HGV-Sprachreise mit interessantem Rahmenprogramm und viel Praxis Die Metropole London erkunden und dabei die Englisch-Kenntnisse verbessern. Am besten lernt man eine Sprache in dem Land, in dem sie gesprochen wird. Deshalb bieten die STK und der HGV im November einen Englisch-Kurs in London an. In einer Woche verbessern die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer ihr Englisch und lernen die wichtigsten Redewendungen in englischer Sprache für ihre tägliche Arbeit im Gastbetrieb kennen und überwinden garantiert ihre Hemmungen, englisch zu sprechen. Jeweils am Vormittag besuchen die Teilnehmer in Kleingruppen direkt im Hotel »Park Plaza Victoria« einen Sprachkurs mit Fokus auf TourismusEnglisch, der von qualifizierten Fachkräften englischer Muttersprache geplant und durchgeführt wird. Am Nachmittag und Abend mischen sich die Kursteilnehmer dann unter

die Leute: Bei einem abwechslungsreichen Kulturprogramm können sie ihre Sprachkenntnisse im lockeren Gespräch vertiefen und sie erkunden die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Londons, unter anderem den Buckingham Palace, die Houses of Parliament, den Big Ben, Westminster Abbey, die Millennium Bridge, die St. Paul’s Kathedrale und den Tower of London. In den gläsernen Gondeln des Riesenrades »London Eye« können die Teilnehmer die Hauptstadt Großbritanniens sogar aus der Vogelperspektive kennenlernen. Verschiedene Museen, wie das Natural History Museum, das Victoria & Albert-Museum, die National Gallery, das Bank of England Museum und das Tate Modern werden besichtigt. Als weitere Highlights der Sprachreise stehen der Besuch des Musicals »The Lion King« und ein Bummel durch den einzigartigen, bunten Markt in der Portobello Street in Notting Hill auf dem Programm. Zudem haben die Kursteilnehmer

Londons einzigartiges Flair genießen und gleichzeitig die Englischkenntnisse verbessern.

die eimalige Möglichkeit, in den besten Hotels und Restaurants Londons einzukehren und mit den Inhabern und Geschäftsführern interessante Gespräche zu führen. Eingekehrt wird u.a. im »The Soho Hotel«, im Restaurant »L’Escargot«, im »The Lanesborough«, im »The Ritz Hotel« und im ehemaligen Wasserkraftwerk »The Wapping Project«, wo das Abschlussessen stattfinden wird.

Infos zur Sprachreise Titel: Englisch intensiv in London Referenten: qualifizierte Fachlehrer englischer Muttersprache, London Datum: Mittwoch, 21., bis Mittwoch, 28. November 2012 Anmeldeschluss: 15. Oktober 2012 Ort: London STK-Gebühr (DZ): 1.564 Euro + 21% MwSt. Reguläre Kursgebühr (DZ): 2.110 Euro + 21% MwSt. Einzelzimmerzuschlag: 700 Euro Nähere Informationen zur Reise, das genaue Programm und Anmeldung in der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790.

Controlling-Lehrgang mit Erfolg absolviert Nach der Abschlussprüfung erfolgte der feierliche Diplomübergabe an die Teilnehmer »Mit Erfolg bestanden« hieß es am 21. Juni für sieben Teilnehmer des HGV ControllingLehrganges im Hotel »Sheraton« in Bozen. Der kompetente Umgang mit den betrieblichen Zahlen, von der vorausschauenden Budgetierung bis hin zum mehrjährigen Kennzahlenvergleich, ist ausschlaggebend für eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft. Im HGV Controlling-Lehrgang lernen die Teilnehmer in sechs intensiven Kurstagen alles, was sie dafür brauchen. Begleitet und unterstützt werden sie dabei vom Referenten Mag. Thomas Gerhard, Unternehmensberater und Gastro-Experte

aus Bregenz. Das so erworbene Wissen haben die Teilnehmer des diesjährigen Lehrganges bei der Abschlussprüfung am 21. Juni unter Beweis gestellt. »Gratulation, dass Sie diesen Lehrgang besucht haben, denn ein gutes Controlling ist für jeden Betrieb von großer Wichtigkeit«, lobte HGV-Direktor Thomas Gruber die Teilnehmer bei der Diplomübergabe. Auch Referent Thomas Gerhard zeigte sich zufrieden mit dem Prüfungsergebnis seiner Schützlinge: »Sie haben alle bewiesen, dass Sie die Theorie in die Praxis umsetzen können«. Beim anschließenden Umtrunk im Hotel »Sheraton« wurde auf den erfolgreichen Abschluss des Lehrganges und die bestandene Prüfung angestoßen. es

Von links: HGV-Direktor Thomas Gruber, Haymo Demetz, Restaurant »Tubladel«, St. Ulrich; Maria Katrin Mur, Hotel »Ameiserhof«, Ritten; Stephan Lutz, Restaurant Bar »Dublin«, Bozen; Hannes Senoner, Hotel »Touring«, St. Christina; Erika Kofler, »Alia Appart Hotel«, Eppan; Regina Michaela Maas, Gasthof »Sonnegghof«, Kaltern; Theodor Bauer, Piccolo Hotel »Marlingerhof«, Marling; Mag. Thomas Gerhard, Leiter des Lehrganges.


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MÄRKTE & TRENDS

JULI 2012

Tourismus in Zahlen: Eine Analyse der touristischen Entwicklung in Südtirol – Teil 2

Die Entwicklung der Übernachtungen Die Übernachtungen in den Vier- und FünfSterne-Hotels sind deutlich gestiegen. Ein Blick auf die Zahlen des Tourismusjahrs 2010/11 zeigt, dass die gastgewerblichen Betriebe die bevorzugten Beherbergungsarten waren, obwohl der Übernachtungsanteil der nichtgastgewerblichen Betriebe von Jahr zu Jahr leicht ansteigt. So wurden 80 Prozent der Gesamtübernachtungen in den gastgewerblichen und 20 Prozent in den nichtgastgewerblichen Betrieben (dazu zählen auch die Campingplätze) verbucht. Ausgehend vom Tourismusjahr 1995/96 betrug dabei die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der nichtgastgewerblichen Betriebe 0,4 Prozent. Nach wie vor sind die Drei-Sterne-Hotels mit 10,8 Millionen Übernachtungen am besten besucht. Sie befinden sich jedoch gegen-

Übernachtungen (in Tausend) von 1995 bis 2011 25000 4-5 Sterne

20000

3 Sterne

1-2 Sterne

15000

Residence 10000 Gesamt gastg. Betriebe 5000 Gesamt nicht gastg. Betriebe 0 1995/96

1997/98

99/2000

2001/02

2003/04

2005/06

2007/08

2009/10

2010/11

Tourismusjahr Quelle: Astat

über dem Vorjahr leicht im Rückgang (-0,3 Prozent). Die Beherbergungsbetriebe der Vier- und Fünf-Sterne-Kategorie konnte gegenüber dem Vorjahr ein Plus von

Die drei SterneHotels werden am häufigsten gebucht. Foto: mev

6,8 Prozent verbuchen und registrierte im Tourismusjahr 2010/11 5,9 Millionen Übernachtungen. Dies entspricht einem Übernachtungsanteil von 20,3 Prozent. Noch vor fünf Jahren lag der Übernachtungsanteil um fast fünf Prozentpunkte niedriger.

Wahl der Kategorie Die Ein- und Zwei-Sterne-Kategorien befinden sich seit einigen Jahren im stetigen Rückgang. Bei den Zwei-Sterne-Betrieben lässt sich ein Rückgang von 3,1 Prozent der Übernachtungen feststellen. Noch drastischer ist der Rückgang bei

den Ein-Sterne-Betrieben. Die Wahl der Kategorie hat sich in den letzten 15 Jahren stark verändert. Im Vergleich zum Tourismusjahr 1995/96 haben die Übernachtungen in den Betrieben mit vier bzw. fünf Sternen um fast 50 Prozent zugenommen. Der mittlere Jahreszuwachs belief sich in dieser Kategorie auf 6,3 Prozent. Die Übernachtungen in den Ein- und Zwei-SterneBetrieben haben sich in den letzten 15 Jahren halbiert. Die Gastbetriebe mit einem Stern verloren jedes Jahr im Schnitt 8,2 Prozent, jene mit zwei Sternen 4,3 Prozent. Betrachtet man die

Herkunft der Gäste, so ist bei jenen aus der Schweiz im Allgemeinen eine Vorliebe für Hotels der hoch besternten Kategorien erkennbar. Eine ähnliche, jedoch weniger ausgeprägte Situation, kann man bei den österreichischen Gästen beobachten. Die aus den Beneluxstaaten kommenden Touristen buchten häufig die Campingplätze. Die Gäste aus Deutschland bevorzugten die Hotels im Drei-Sterne-Bereich. Die inländischen Gäste wählen in der Mehrheit ebenso die Drei-Sterne-Hotellerie. Auch die Residencen sind bei den italienischen Gästen beliebt. sg

Übernachtungen nach Betriebskategorie 2010/11 Kategorie 4-5 Sterne

Übernachtungen

Veränderung Prozentueller zu 2009/10 in % Anteil

5.888.985

6,8

20,3

3 Sterne

10.818.638

-0,3

37,3

2 Sterne

3.027.274

-3,1

10,4

712.500

-6,8

2,5

2.762.858

0,3

9,5

23.210.300

0,9

80

Campingplätze

1.249.536

3

4,3

Nicht-gastgew. Betriebe

4.556.567

2

15,7

29.016.403

1,2

100

1 Stern Residence Gastge. Betriebe ges.

GESAMT


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MÄRKTE & TRENDS

JULI 2012

Mehr Erfolg mit dem Online-Marketing Die Zugriffe auf die Internetseite sollen von den Hoteliers genau im Auge behalten werden Ein erfolgreicher Gastwirt soll einen Überblick über die wichtigsten Kennzahlen haben. Dazu gehören auch die Kennzahlen zum Marketing des Betriebes. Wie viele Zugriffe hat die Internetseite des Gastbetriebes und woher kommen diese? Eine Frage, die sich heutzutage jeder stellt, der für das Marketing und dessen Kosten im Hotel verantwortlich ist. Dank der verschiedenen Möglichkeiten der Webstatistik und der Hotelsoftware können diese Fragen schnell beantwortet werden. Eine weitere Frage ist, wie diese Werte im Vergleich zu anderen Werten von Betrieben vergleichbarer Größe stehen und welchen Erfolg die Zugriffe mit sich bringen sollten. Die

Abteilung Unternehmensberatung im HGV hat diese aufgearbeitet und in Relation zu vergleichbaren Betrieben gesetzt. Die Kennzahlen zum Vergleich finden Sie unter www.hgv.it/unternehmens beratung.

Die Ergebnisse im OnlineMarketing lassen sich geziehlt verbessern.

Kennzahlen Im folgenden einige Erklärungen zu den einzelnen Kennzahlen: Unter dem Begriff »Zugriffe« werden die Besucher verstanden, welche die Website in einem Monat besucht haben. Sind diese bei einem Kleinbetrieb geringer als 1.500 pro Monat, ist dieser Wert nicht zufriedenstellend. Größere Gastbetriebe sollten mindestens 3.000 Besucher pro Monat erzielen. Gute Betriebe erzielen auch schon mal über 6.000 bis 8.000 Besucher pro Monat. Der Begriff »Absprungrate« sagt aus, wie viele Be-

Hotelwebsite. Liegt man bei einer Werbekampagne darüber und hat auch hohe Zugriffszahlen, bedeutet dies, dass man eine erfolgreiche und zielgerichtete Online-Kampagne umgesetzt hat. Bei schlechten Zahlen gilt dasselbe wie bei der Absprungrate. Weitere Kennzahlen und wie der Erfolg auch über die Hotelsoftware messbar ist, darüber in der nächsten »HGV-Zeitung« oder auch online unter www.hgv.it/ unternehmensberatung.

Infos und Hilfe sucher innerhalb weniger Sekunden wieder von der Hotelseite verschwinden. Ist der Prozentsatz bei einem Portal oder einer Werbekampagne weit über 50 Prozent, sagt dies, dass die Werbung entweder keine passenden Gäste, schlechte Traffiks oder künstlich gesteigerte Zugriffe liefert

(über Clickrobots oder ähnliches). Unter dem Wort »Aufenthaltsdauer« versteht man, wie lange die Besucher auf einer Website verweilen. Ein Aufenthaltswert von unter einer Minute ist sehr schlecht. Im Schnitt bleibt ein Besucher in etwa zweieinhalb Minuten auf einer

Die HGV Unternehmensberatung erstellt gerne eine Kurzanalyse Ihrer Website und der Webstatistik und erarbeitet mit Ihnen auch eine Marketingstrategie, um die Zugriffe und Anfragen zu erhöhen. Kontaktieren Sie hierfür die HGV Unternehmensberatung unter Tel. 0471 317 780. mt

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BEZIRKE

JULI 2012

Zwetschkenwochen Von 9. bis 16. September in Barbian BARBIAN

Mit dem Zwetschkenfest in Saubach werden die Zwetschkenwochen eingeleitet. Sechs Gastbetriebe bieten köstliche Gerichte. Barbian, das »Dorf mit dem schiefen Turm«, hat nicht nur idyllische Plätze zu bieten, wie das alte Quellheiligtum »Dreikirchen« und die tosenden »Barbianer Wasserfälle«. Neben der prächtigen Naturkulisse bietet Barbian bei der 5. Auflage der Barbianer Zwetschkenwoche vom 9. bis 16. September eine Woche lang kulinarische Genüsse aus der blauen Herbstfrucht, der Barbianer Zwetschke, an. Diese Frucht ist inzwischen aus der Barbianer Küche, der Backstube und auch der Brennerei nicht mehr wegzudenken. Sechs Barbianer Gastbetriebe (siehe Box) verwöhnen dabei den Gaumen mit Gerichten rund um die Barbianer Zwetschke. In den Geschäften sind Produkte wie Zwetschken-

brot, Zwetschkenkäse und Süßspeisen wie Zwetschkenstrudel bis hin zur Trockenzwetschke erhältlich. Zur Barbianer Zwetschkenwoche wird auch ein buntes Rahmenprogramm angeboten. Die Eröffnung findet am Sonntag, 9. September, mit dem Barbianer Zwetschkenfest in Saubach statt. Dabei wird der Barbianer Zwetschkenstrudel angeschnitten. Die örtliche Musikkapelle sorgt für die musikalische Unterhaltung.

Rahmenprogramm Am 4. und 11. September werden geführte Zwetschkenexkursionen entlang des Themenweges mit Schautafeln zur Barbianer Zwetschke angeboten. Zum Abschluss der Zwetschkenwoche gibt es am Samstag, den 15. September, eine ganz besondere Zwetschkenmeile in Barbian. Ab 14 Uhr geht es in der Dorfstraße Barbian los. Bei musikalischer Unterhaltung werden kulinarische Köstlichkeiten der Barbianer Zwetschke geboten. Für die Kinder gibt es ein buntes Animationsprogramm. Weitere Infos unter www.barbian.it.

Teilnehmende Gastbetriebe • Gasthof »Rösslwirt«, Tel. 0471 654 188 • Gasthof »Zur Traube«, Tel. 0471 650 000 • Gasthof »Saubacherhof«, Tel. 0471 654 344 • Gasthof »Messnerhof«, Dreikirchen, Tel. 0471 650 059 • Gasthof »Briol«, Dreikirchen, Tel. 0471 650 125 • Buschenschank »Unteraichnerhof«, Tel. 0471 650 115

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Festliche Sommerabende in St. Pauls. Foto: TV-Eppan/Fein

Wein, Kultur und Gastronomie 14. Wein-Kultur-Wochen in St. Pauls – 26. Juli bis 7. August ST. PAULS

Zum zehnten Mal findet heuer in den Gassen von St. Pauls die Gastliche Tafel statt. Wein, Kultur und Gastronomie. Das sind weiterhin die drei Ecksäulen der erfolgreichen Veranstaltung Wein-Kultur-Wochen in St. Pauls, welche heuer von 26. Juli bis 7. August stattfinden. »Das Erfolgsrezept dieser Veranstaltung ist das außergewöhnlich gut funktionierende und harmonisch gelebte Zusammenspiel von Weinwirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus. Unser Kapital ist die starke Dorfgemeinschaft, welche die Wein-Kultur-Wochen seit mehr als zehn Jahren mitunterstützt«, freut sich OK Präsident Andreas Kössler. Neben der legendären Gastlichen Tafel in den Gassen von St. Pauls, die heuer ihr 10. Jubiläum feiert, präsentieren die Veranstalter »mit dem Gassengenuss einen außerordentlichen Ohrenschmaus«, wie Rudi Christof, Präsident des Tourismusvereines EppanRaiffeisen und HGV-Ortsobmann, ankündigt. Sternekoch Herbert Hintner sagt zur Jubiläumstafel, welche am 31. Juli stattfindet:

»Zehn Jahre Erfolg mit der Gastlichen Tafel geben uns recht und sind Bestätigung dafür, dass wir in Zukunft im bewährten Stil weitermachen sollen. Weiterhin werde ich frei nach meinem Motto authentische, regionale und weltoffene Küche an dieser mir sehr lieb gewordenen längsten Tafel Südtirols als Jubiläumsmenü auftischen«. Besonderes Augenmerk wird auf die stimmungsvolle und beliebte Südtiroler Weinpromenade gelegt, bei der es erstmals eine Blindverkostung in Schwarzgläsern geben wird. Dazu werden Gaumenfreuden in verschiedenen Restaurants und Betrieben aufgetischt.

Wein und Genuss Die Weinpromenade gilt als richtungweisend, weil sich hier alle teilnehmenden Eppaner Kellereien mit ihren Spitzenprodukten präsentieren. Als Gastkellerei konnte heuer das Weingut »Unterortl« aus dem Vinschgau gewonnen werden. Das abendliche Schlosskonzert mit der Musikkapelle St. Pauls im Schloss Korb in Missian wird als ein besonderer konzertanter Abend mit der russisch stämmigen, international gefeierten Sopranistin Olga Tselinskaia angekündigt.

Als weiteres Highlight wird das dreiteilige Tongemälde von Sepp Thaler »Die Etsch« aufgeführt. Beim »Paulsner Gassen-Genuss« im Ortszentrum von St. Pauls verwöhnen die Paulsner Gastronomen die Besucher mit Köstlichkeiten. Neben kunsthistorischen Rundwanderungen wird auch eine exklusive Begehung von urigen Gassen, tiefen Kellern und wunderbaren Innenhöfen im historisch gewachsenen Weindorf angeboten. Die Fachverkostung zusammen mit der Südtiroler Weinakademie zum Thema »Südtirols Leitsorten und deren Charakteristika« verspricht interessantes Weinwissen. Der feierliche Abschluss der Wein-Kultur-Wochen findet mit der Veranstaltung »Farbenfrohes Burgund – Weiß, Grau und Blau« statt. Die Eppaner Weinanbaubetriebe laden dabei zu einer Verkostung von Burgunderweine, begleitet von Südtiroler Markenprodukten und kulinarischen Leckerbissen vom Restaurant »Paulser Hof« ein. Als besondere Rahmenveranstaltung wird die Ausstellung »Historische Wirtshausschilder« im Keller des Restaurants »Paulser Hof« gezeigt. Das genaue Programm unter www.wein kulturwochen.com. bu


BEZIRKE

JULI 2012

Die besten Knödel gesucht. Die JuryMitglieder und die Organisatoren mit dem Sieger.

Dorf Tiroler Knödelfest Reinerlös für die Vereinigung »Peter Pan« TIROL

Die HGV-Ortsgruppe Dorf Tirol suchte die besten Speckknödel. Es gewann das Hotel »Patrizia«. Mitte Juni lud die HGVOrtsgruppe Dorf Tirol zum zweiten Dorf Tiroler Knödelfest ein. Höhepunkt der Veranstaltung war ein Wettbewerb, bei dem der beste Speckknödel-Koch von Dorf Tirol gesucht wurde. Zwölf Gastbetriebe haben sich am

Wettbewerb beteiligt, und die Jury, bestehend aus Mali Höller, Buschenschankwirtin in Signat am Ritten, Paula Maier, Vizedirektorin von Schloss Tirol, Hartwig Mumelter, ORF-Redakteur und Max Rauch, ehemaliger Hotelfachschullehrer, haben die runden Köstlichkeiten verkostet und bewertet. Zum besten SpeckknödelKoch von Dorf Tirol wurde schließlich Roman Heiss, Chefkoch im Hotel »Patrizia«, gekürt. Beim Knödelfest wurden die von den 19 Dorf Tiroler Gastbetrieben zur Verfü-

gung gestellten Knödel verkauft. Bei dem breiten Angebot an verschiedenen Sorten, das von herzhaft bis süß reichte, war für jeden Geschmack der richtige Knödel dabei. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt der Südtiroler Vereinigung für krebskranke Kinder »Peter Pan« zugute. Die Ortsgruppe Dorf Tirol bedankt sich bei den Gastwirten und deren Köchen für ihre Beteiligung und bei allen freiwilligen Helfern für ihre tatkräftige Mitarbeit.

Kaltern feierte ganz in weiß HGV-Ortsgruppe mit kulinarischen Genüssen präsent KALTERN

Zahlreiche Feinschmecker und Weinliebhaber haben an der Veranstaltung »Kaltern ganz in Weiß« teilgenommen. Im stilvollen, ganz in weiß getauchten Ambiente Kalterns konnten die Besucher die besten Kalterer Weißweine verkosten. Aufgrund der unsicheren Wetterlage hatten die Veranstalter Pavillons aufgebaut, um Gäste, Weinproduzenten und Weine vor einem eventuellen Regenguss zu schützen. Die Weine, die von den Weinproduzenten persönlich ausgeschenkt und beschrieben wurden, über-

Elegante Atmosphäre im Kalterer Dorfzentrum. zeugten in Farbe, Geruch und Geschmack und bestätigten einmal mehr den hohen Qualitätsanspruch bei Veranstaltungen der Initiative »wein.kaltern«. Die HGV-Ortsgruppe Kaltern verwöhnte die anspruchs-

vollen Gaumen mit auf die Weine abgestimmten kulinarischen Köstlichkeiten, während die »Incredible Southern Blues Band« musikalisch für die richtigen Töne und für eine gute Stimmung sorgte.

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BEZIRKE

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IMU belastet die Gastbetriebe HGV-Bezirksversammlung Bozen und Umgebung im Schloss Prösels – Referat zu Steuerkontrollen VÖLS AM SCHLERN

Die Sorge um den Rückgang der italienischen Gäste, die Steuerkontrollen und die zahlreichen Aktivitäten des HGV-Bezirkes Bozen und Umgebung waren die Themen bei der Jahresversammlung des Bezirks. Gottfried Schgaguler, Obmann des HGV-Bezirks Bozen und Umgebung, dankte zu Beginn der Bezirksversammlung auf Schloss Prösels in erster Linie den Liftbetreibern der Skigebiete im Bezirk, durch deren Einsatz von Beschneiungsanlagen ein Start der Wintersaison überhaupt erst möglich war. Zum Ende der Wintersaison konnte der schwache Saisonauftakt etwas aufgeholt werden, auch wenn die Betriebe im Dolomitengebiet den Rückgang der italienischen Gäste deutlich spürten, berichtete der Bezirksobmann. In diesem Zusammenhang konnte er auch von einer Aussprache mit der Führung von Dolomiti Superski berichten, bei der die Preis- und Angebotsgestaltung, das Thema Mehrtagesskipässe und der Skipassverkauf zur Sprache kamen.

Reise der Senioren Mit Stolz verwies Schgaguler auch auf die zahlrei-

Von links: Bezirksobmann Gottfried Schgaguler, HGV-Direktor Thomas Gruber, Frank Simmeth, Coach und Trainer, Gen. Francesco Attardi, Kommandant der Finanzwache der Region Trentino-Südtirol, Col. Giovanni Avitabile, Landeskommandant der Finanzwache der Provinz Bozen, HGV-Präsident Walter Meister. chen gesellschaftlichen Initiativen des Bezirks wie die Herbstreise und den Seniorenausflug, an dem besonders viele Gastwirtinnen und Gastwirte teilnahmen und der heuer nach Innsbruck führte. Weiters ging der Bezirksobmann auch auf die Leistungen des HGV für seine Mitglieder ein, und nannte im Besonderen das Buchungsportal »Booking Südtirol«. »Die Online-Buchungen nehmen auch in der Ferienhotellerie immer mehr zu. Deshalb hat der HGV auf diesen Trend reagiert und ein Buchungsportal eingerichtet. Die HGV-Mitglieder können nun ihre Betriebe zu günstigen Konditionen online buchbar machen und neue Gäste gewinnen«, rief

Schgaguler die Gastwirte dazu auf, das Buchungsportal für sich zu nutzen.

Zusätzliche Belastungen Auch die Förderungen kamen auf der Bezirksversammlung zur Sprache. »Nach einem zweieinhalbjährigen Stillstand der Fördergelder ist es dringend notwendig, den Sektor Tourismus zur Förderung wieder zuzulassen, damit weiterhin Arbeitsplätze geschaffen und Einkommen gesichert werden können«, betonte HGV-Präsident Walter Meister. Die Zusatzbelastungen durch die Sparpakete der Regierung, im besonderen die Gebäudesteuer IMU, gefährde die Wettbewerbs-

fähigkeit der Beherbergungsbetriebe und habe Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmer, so der HGVPräsident. Zudem informierte er, dass die Beautyund Wellnessabteilungen in den Hotels nun auch öffentlich genutzt werden dürfen, sofern bestimmte Auflagen erfüllt werden. Dies war ein lange gehegtes Anliegen des HGV, welches nun umgesetzt werden konnte. Gen. Francesco Attardi, Kommandant der Finanzwache der Region TrentinoSüdtirol, und Col. Giovanni Avitabile, Landeskommandant der Finanzwache der Provinz Bozen, informierten die Hoteliers und Gastwirte über Rechte und Pflichten bei Steuerkontrollen und über das eingeführ-

te Bargeldlimit von 999,99 Euro und die Ausnahmeregelung für Nicht-EU-Bürger.

Servicequalität Im Anschluss an das Thema Steuerkontrollen gab Frank Simmeth, Coach aus Deutschland, den Teilnehmern wichtige Impulse, um die Servicequalität in den Betrieben zu optimieren und so auch in Zukunft erfolgreich zu arbeiten. Vor der Bezirksversammlung nutzten zahlreiche Gastwirtinnen und Gastwirte die Gelegenheit, das umgebaute Hotel »Emmy Dolomites Family Resort – 5 elements« in Völs am Schlern und das Schloss Prösels zusammen mit Kurator Manfred Kompatscher zu besichtigen. mw

4. Kalterer Genusstour war ein großer Erfolg Fünf Gastronomiebetriebe haben sich an der Aktion beteiligt KALTERN

»Sie genießen – wir chauffieren« war das Motto der 4. Kalterer Genusstour. Die Kalterer Genusstour hat heuer erstmals im Frühling stattgefunden. »Wir

wollten unseren Gästen mit dieser Veranstaltung an einem Abend fünf Kalterer Gastronomiebetriebe präsentieren«, sagt Marion De Carli Luggin, Obfrau der HGV-Ortsgruppe Kaltern. Über 30 Genießer nutzten die Gelegenheit, die Kalterer Restaurationsbetriebe Weinhaus »Punkt«, Restaurant Pizzeria »Weingarten«,

Restaurant »Gretl am See«, Hotel Restaurant »Haus am Hang« und Restaurant Pizzeria »Rottenburgerkeller« kennenzulernen. Mit dem Genuss-Shuttle wurden die Gäste von Station zu Station chauffiert, wobei jeweils ein Gang serviert wurde. »In jedem Betrieb änderten sich die Tischnachbarn und somit

auch die Gesprächsthemen«, sagt De Carli Luggin. Jung und Alt, Gäste und Einheimische nahmen bunt gemischt an den Tischen Platz und ließen sich in den Kalterer Betrieben verwöhnen. Ein lustiges Highlight war Zauberer Flo mit seinen Zaubertricks. In jedem Betrieb war ein wein.kaltern-Partnerbetrieb anwe-

send, der jeweils den passenden Wein auswählte. Am Ende der Veranstaltung wurden die Gäste mit einer »Gute-Morgen-Tüte« vom Café »Trude« verabschiedet. Organisiert wurde die 4. Kalterer Genusstour von der HGV-Ortsgruppe Kaltern, der Initiative wein.kaltern sowie dem Tourismusverein Kaltern.


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BEZIRKE

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Laurins Nächte – ein Fest für alle Sinne Die HGV Ortsgruppe Welschnofen lädt zu musikalisch-kulinarischen Straßenfesten WELSCHNOFEN

Am 18. Juli, 1. August, 22. August und 5. September finden »Laurins Nächte« in Welschnofen statt. Laue Sommernächte und gesellige Stunden, das sind die Zutaten des traditionellen Straßenfestes »Laurins Nächte« unterm Rosengarten, die jeweils am Mittwoch (18. Juli, 1. August, 22. August, 5. September) von 19.30 Uhr bis 24 Uhr in Welschnofen stattfinden.

Für Spaß und Unterhaltung sorgen verschiedene Musikgruppen, die Schuhplattlergruppe von Welschnofen und ein eigenes Kinderprogramm. Verschiedene Stände der Vereine und Verbände verwöhnen die Besucher mit traditionellen Gerichten und kulinarischen Köstlichkeiten aus der Südtiroler Küche. Weiters gibt es die Möglichkeit zum Abendshopping. Auch die HGV-Ortsgruppe Welschnofen präsentiert sich mit einem Stand und wird Gäste wie Einheimische mit kulinarischen Spezialitäten zum Thema

Wild und Wald verwöhnen. Dies ist ein kleiner Vorgeschmack auf die kulinarischen Spezialitätenwochen, die von 21. September bis 21. Oktober 2012 parallel mit der Wild- und Waldwoche in Welschnofen stattfinden werden. Highlights der »Laurins Nächte« sind unter anderem das »König Laurins Weingassl« in Zusammenarbeit mit einigen Südtiroler Kellereien, ein Flohmarkt bzw. eine Sportartikeltauschbörse, die Modenschau des Südtiroler Modelabels »Snowflys« am 22. August und vieles mehr.

Vier Genussabende in Welschnofen.

Genießen unter dem Rosengarten Berglertafel am 19. Juli in Tiers – Gäste erleben Sechs-Gänge-Menü unter freiem Himmel TIERS

Zum elften Mal finden heuer die Berglerwochen statt. Der Höhepunkt ist die Berglertafel. Der Höhepunkt des gastronomischen Sommers in Tiers ist die »Berglertafel«, welche heuer am Donnerstag, 19. Juli, stattfindet (bei Regen am nächsten Tag). Veranstaltungsort ist wieder die »Proa«, eine Almwiese in der Nähe von Weiß-

lahnbad. Von dort, hundert Meter über St. Zyprian, kann man den besten Blick auf den glühenden Rosengarten genießen. Die »Berglertafel« ist eine Initiative der HGV-Ortsgruppe Tiers und des Tourismusvereines Tiers und beginnt um 19 Uhr. Zur Begrüßung wird der Aperitif »Tierscher« gereicht, bevor die Gäste das sechsgängige Menü genießen werden. Das Menü besteht aus Grüßen aus der Feldküche, Variation von der Bachforelle mit »Zwergweggele«,

Radieschencremesuppe mit Speckschaum, GraukäsePressknödel auf mariniertem Kobis, Filet vom Ochsen in Schüttelbrotkruste und Sommergemüse sowie Haselnuss-Grantnschnitte zu Buttermilcheis. Dazu werden passende Weine serviert.

Anmeldungen Information und Tischreservierungen für die Berglertafel beim Tourismusverein Tiers, Tel. 0471 642 127, info@tiers.it.

Zu Tisch bei der »Berglertafel« in Tiers.


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BEZIRKE

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Zusatzbelastungen gerecht aufteilen Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppen Latsch und Martell – Infrastrukturen und Veranstaltungen LATSCH

Zu einer gemeinsamen Jahresversammlung trafen sich die Mitglieder der HGV-Ortsgruppen Latsch und Martell. Thomas Rinner, Obmann der Ortsgruppe Latsch, ging in seinem Tätigkeitsbericht vor allem auf die gute Zusammenarbeit mit der örtlichen Gemeindeverwaltung ein. Als Ortsgruppe sei man weiterhin bestrebt, mit verschiedenen kulinarischen Aktionen die Gastronomie zu stärken. Besorgt zeigte sich Rinner über die zu erwartende Mehrbelastung durch die Gebäudesteuer IMU. Auch Alexander Mair, Obmann der HGV-Ortsgruppe Martell, lobte den guten Draht zur Gemeindeverwaltung. Die Biathlonanlage hat auch im letzten Winter trotz Schneemangels mehrere Wettkämpfe erlebt und

Von links: BM Georg Altstätter, Alexander Mair, Thomas Rinner, Wirtin Elisabeth Pircher, Hansi Pichler.

für zusätzliche Übernachtungen gesorgt. Positiv ausgewirkt habe sich auch die »Marmotta Trophy«, die Teil des Skitouren-Weltcups ist, und die wiederum in Martell ausgetragen wurde. Im Juli letzten Jahres wurde auch die Europameisterschaft im Cross-Biathlon ausgetragen. Hansi Pichler,

Obmann des HGV-Bezirkes Meran/Vinschgau, ging auf die neuen steuerlichen Belastungen ein. Allein bei der IMU müssen die Betriebe mit einer Steigerung von über 100 Prozent zur bisherigen ICI rechnen. Die Zusatzbelastungen sollten gerecht auf alle aufgeteilt werden, forderte

Pichler. Jedenfalls können diese Erhöhungen in keiner Weise dem Gast weiterverrechnet werden, ist Pichler überzeugt. Der Marteller Bürgermeister Georg Altstätter dankte den Touristikern für ihr Engagement und auch für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Er

werde sich dahin gehend verwenden, dass die IMU so niedrig wie möglich gehalten werden kann, denn gerade in einer strukturschwachen Gemeinde, wie Martell, ist jede weitere finanzielle Auflage eine Belastung für die Unternehmen. In Sachen Infrastrukturen der Gemeinde Martell konnte er berichten, dass das erste Teilstück der Rollerbahn in der Biathlonanlage bis zum Sommer fertiggestellt sein müsste. Der Präsident der Ferienregion Latsch-Martell, Günther Pircher, ging in seinen Ausführungen auf die Nächtigungsstatistik ein. Als Höhepunkte im Veranstaltungsreigen für 2012 nannte er unter anderem das Erdbeerfest und die »Marmotta Trophy« in Martell sowie die Sommerabende in Latsch. Verbandssekretär Helmuth Rainer informierte über die Pflicht der telematischen Gästemeldung und über die Sparhr pakete der Regierung.

Die IMU-Belastung in Grenzen halten Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Ulten – Vorhaben der Gemeinde vorgestellt ULTEN

Besorgt zeigten sich die Ultner Gastwirte in Bezug auf die anstehenden Steuerbelastungen. Die Ultner Lammwochen, welche mittlerweile bereits einen festen Platz im Gourmetkalender des Tales und der Umgebung haben, waren wieder ein großer Erfolg, und sie werden heuer die nächste Auflage erleben, informierte Roland Schwienbacher, Obmann der HGV-Ortsgruppe Ulten, bei der Ortsversammlung. Der »Godio-Preis«, ein Kochwettbewerb zum Gedenken an den Sternekoch Giancarlo Godio, war auch im letzten Herbst wieder ein besonderes Highlight. Mit großer Freude berichtete Schwienbacher vom diesjährigen Landes-

Von links: Roland Staffler, Roland Schwienbacher, Wilfried Albenberger, BM Beatrix Mairhofer, Hansi Pichler.

skirennen des HGV, welches die Ortgruppe im Skigebiet Schwemmalm organisiert hatte. Für die hervorragende Organisation und vor allem für die Originalität der Veranstaltung habe es von allen Seiten Lob gegeben. Hansi Pichler, HGV-Bezirksobmann, ging auf die neuen steuerlichen Belas-

tungen, speziell die Gebäudesteuer IMU, ein. Bei der IMU müssten die Betriebe im Vergleich zur bisherigen ICI mit einer Steigerung von über 100 Prozent rechnen. Diese Mehrausgaben könnten in keiner Weise dem Gast weiterverrechnet werden, merkte Pichler an. Auch Bürgermeisterin

Beatrix Mairhofer ging auf die IMU ein. Die Gemeinde habe zwar bei der Gestaltung der IMU keinen großen Spielraum, aber man werde trotzdem versuchen, die Mehrbelastung in Grenzen zu halten, versicherte sie. Sie verwies abschließend auf einige Vorhaben der Gemeinde Ulten, wie den

Seerundweg, den Eislaufplatz und die Verbesserung des Schwimmbades, welche demnächst realisiert werden. Oswald Zöschg, Präsident der Ultner Skigesellschaft, lieferte einige Zahlen zur vergangenen Wintersaison. Er dankte den Tourismustreibenden für ihre Unterstützung und für die gute Zusammenarbeit und versprach seinerseits, dass die Liftgesellschaft bestrebt sei, weiter in die Verbesserung des Angebots zu investieren. Wilfried Albenberger, Leiter der HGV-Personalberatung, erläuterte die gesetzlichen Rahmenbedingungen bei der Einstellung der Mitarbeiter. Helmuth Rainer, Verbandssekretär des HGV-Bezirks Meran/Vinschgau, informierte über die Pflicht zur telematischen Gästemeldung und die Sparpakete der Regierung Monti. hr


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HERBSTREISE DES BEZIRKES EISACKTAL

Brasilien – eine Reise wie keine andere!

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BEZIRKE

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Steuer gerecht aufteilen Ortsversammlung in Natz-Schabs NATZ-SCHABS

Gasthaus »Fink« feierte Wiedereröffnung Das Traditionsgasthaus »Fink« unter den Brixner Lauben hat kürzlich zur Wiedereröffnung eingeladen. Nach der überaus gelungenen Neugestaltung präsentiert sich der Parterrebereich völlig neu. Entstanden ist ein zweiter Zugang zum Lokal, eine neue »Hans Fink-Stube« mit einem Portrait des bekannten Gastwirtes und Volkskundlers und eine Bergsteigerstube. Die Wirtefamilie Fink, insbesondere Helmuth Fink und Juniorchef Florian Fink, erklärten die durchgeführten Arbeiten. Dekan Albert Pixner nahm die Segnung vor. Die Grußworte des HGV überbrach-

ten Bezirksobmann Alois Hinteregger, Ortsobmann Markus Huber und Gebietsobmann Helmut Tauber. Sie beglückwünschten die Familie Fink für den Mut, den Traditionsbetrieb den Erfordernissen der Zeit anzupassen, dabei aber auch die Pioniergeneration nicht zu vergessen. Die Grußworte der Stadtverwaltung überbrachte Bürgermeister Albert Pürgstaller. Küchenchefin Antonia Fink lud schließlich zum gemütlichen Teil, bei dem die Gäste Köstlichkeiten aus ihrer Küche genießen konnten. Im Bild die HGV-Funktionäre mit der Wirtefamilie Fink.

Die steuerlichen Belastungen für Unternehmer, die geplante Einführung der Tourismusabgabe und die Buchungsplattform »Booking Südtirol« standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe. Christian Fundneider, Obmann der Ortsgruppe NatzSchabs, ging in seinem Bericht auf die wichtigsten Tätigkeiten der Ortsgruppe ein und erwähnte dabei auch die zusätzliche steuerliche Belastung, welche sich aus der neuen Gebäudesteuer IMU ergeben werde. In diesem Zusammenhang ersuchte er die Gemeindeverwaltung, die zusätzlichen Belastungen gerecht auf alle Bevölkerungsgruppen in der Gemeinde aufzuteilen und eventuelle Spielräume auch für die Wirtschaft zu nutzen.

Auswirkungen auf Investitionen Dieses Anliegen unterstützte auch HGV-Vizepräsident und Gebietsobmann Helmut Tauber, welcher darauf hinwies, dass die Gastbetriebe im Durchschnitt das Doppelte der bisherigen ICI-Abgaben zahlen müs-

sen. »Dies geht unweigerlich auf Kosten der Gewinne und somit der Investitionen in der Branche«, zeigte sich Tauber überzeugt. Er informierte auch über den aktuellen Stand in punkto Kurtaxe und Tourismusabgabe, welche frühestens 2014 eingeführt werden. Bis dahin, so Tauber weiter, müssen die notwendigen Strukturreformen der Tourismusorganisationen umgesetzt werden.

Booking Südtirol Weiters regte Tauber an, verstärkt auch die OnlineBuchungsplattformen zu nutzen, um zusätzliche Nächtigungen zu erzielen. »Buchungen über das Internet nehmen auch in der Ferienhotellerie immer mehr zu. Der HGV hat deshalb mit seiner Buchungsplattform ›Booking Südtirol‹ darauf reagiert und bietet dort die Betten von rund 800 Mitgliedsbetrieben an«, berichtete Tauber. Zudem ermunterte er die Ortsgruppe, das breitgefächerte Weiterbildungsangebot der Südtiroler Tourismuskasse und des HGV zu nutzen und gegebenenfalls auch Kurse auf Ortsebene durchzuführen. Verbandssekretär Reinhold Schlechtleitner informierte abschließend über die steuerlichen Neuerungen, welche mit den Sparpaketen der Regierung Monti eingeführt worden sind.

Laufen für einen guten Zweck Der Staffelmarathon in Welsberg Mitte Juni war wieder eine gelungene Veranstaltung. 23 Unternehmen, Freizeitvereine, Schulklassen, Verbände mit Hunderten engagierten Läuferinnen und Läufern waren dem Aufruf der Organisatoren Georg Sonnerer und Philipp Moser gefolgt und hatten die Rundstrecke in Welsberg in Angriff genommen. Auch der HGV-Bezirk Pustertal/ Gadertal unter der Mannschaftsführung von Bezirksobmann Thomas Walch war mit einem laufstarken Team präsent. Beim Welsberger

Staffelmarathon geht es nicht darum, Top-Zeiten zu »erlaufen«, sondern sich in den Dienst einer guten Sache zu stellen. Gewonnen haben die Schüler der Grundschule Welsberg 1, die vom Südtiroler Wirtschaftsring unterstützt wurden. Platz zwei ging an die Gruppe des Handels- und Dienstleistungsverbandes (hds) und Platz drei errang der Dürrensteinclub Welsberg. Am Ende des Staffellaufes konnten 9.660 Euro an die Sporthilfe übergeben werden. Im Foto das Team des HGV-Bezirkes Pustertal/Gadertal.

Von links: Verbandssekretär Reinhold Schlechtleitner, Ortsobmann Christian Fundneider und HGV-Vizepräsident und Gebietsobmann Helmut Tauber.


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HERBSTREISE DES BEZIRKES BOZEN/UMGEBUNG

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Vietnam – Faszination Südostasiens

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nels aus n u T e l l isvo ges Geheimn s Vietnam-Krie de der Zeit

Anmeldeschluss: 6. September 2012

Bootsfahrt im Mekong Delta


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BEZIRKE

JULI 2012

Erreichbarkeit des Vinschgaus sichern Versammlung der HGV-Ortsgruppen Mals, Glurns, Taufers i. M., Schluderns und Prad MALS

Von links: Wilfried Albenberger, Karl Pfitscher, Ortsobmann Klaus Pobitzer, Helmuth Rainer.

Die Realisierung des Golfplatzes, der Steuerdruck und die Erreichbarkeit standen im Mittelpunkt der gemeinsamen Ortsversammlung. Der HGV-Ortsobmann von Mals, Klaus Pobitzer, berichtete von zahlreichen Aktionen und Initiativen, welche die Tourismustreibenden in Mals und Umgebung organisiert und veranstaltet haben. Die Realisierung des geplanten Golfplatzes nehme langsam Form an, berichtete Pobitzer. Sofern die Verhandlungen zur Finanzierung weiterhin positiv verlaufen, könne im kommenden Herbst oder im nächsten Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen werden,

gab sich Pobitzer vorsichtig optimistisch. Für die Ferienregion rund um Mals, aber auch für den gesamten Vinschgau und das nahe Münstertal sei eine solche Infrastruktur sehr wichtig. Weiters berichtete er von der geplanten Fußgängerzone im Ortskern von Mals. Diese solle von den betroffenen Gastwirten als Chance

und als Gelegenheit für die Umsetzung neuer Konzepte erkannt werden. Nicht alle könne diese Maßnahme auf Anhieb begeistern, aber ein verkehrsberuhigtes Ortszentrum bringe sicherlich wieder mehr Bewegung ins Geschäfts- und Gasthausleben des Zentrums, gab sich Pobitzer überzeugt. Karl Pfitscher, Obmann des HGV-Gebietes Vinsch-

gau, ging auf aktuelle Vorhaben des HGV-Bezirkes ein und erläuterte im Besonderen die Position des HGV in Bezug auf die geplante Kurtaxe und Tourismusabgabe. Er kam auch auf das Thema Erreichbarkeit zu sprechen. Neben der Verbesserung des Datennetzes für schnelle Internetleitungen sei man im Vinschgau auch bestrebt, in enger

Zusammenarbeit mit den Vertretern des Engadin einen Anschluss der Vinschger Bahn an die Schweizer Bahn zu verwirklichen. Große Sorgen bereitet den Gastwirten der stetig steigende Steuerdruck. Der HGV sei in enger Zusammenarbeit mit den Politikern und den Dachverbänden bemüht, die Rahmenbedingungen für die Arbeit im Gastgewerbe zu erleichtern, bekräftigte Pfitscher. Im Fachteil der Versammlung referierte Wilfried Albenberger, Leiter der Abteilung Personalberatung im HGV, über die gesetzlichen Rahmenbedingungen bei der Einstellung von Mitarbeitern. Helmuth Rainer, Verbandssekretär des HGVBezirks Meran/Vinschgau, informierte unter anderem über die Pflicht der telematischen Gästemeldung sowie über die Sparpakete der Regierung Monti. hr

Wettbewerb zur Förderung von Kooperationen zwischen Tourismus und Landwirtschaft WER IST TEILNAHMEBERECHTIGT? Teilnahmeberechtigt sind Privatpersonen und juristische Personen (Unternehmen, Gemeinden, Vereine, Institutionen, Schulen,...) mit Wohnsitz bzw. Rechtssitz in Tirol, Südtirol oder Trentino. WAS KANN EINGEREICHT WERDEN? Eingereicht werden können: in Tirol, Südtirol oder Trentino durchgeführte oder geplante Maßnahmen, Initiativen, Veranstaltungen, Projekte, entwickelte Produkte oder Dienstleistungen (das Jahr 2011/2012 betreffend) sowie realistische-realisierbare Ideen und Vorschläge, die im weitesten Sinne dazu beitragen, Kooperationen zwischen Tourismus und Landwirtschaft zu fördern bzw. zu unterstützen. EINREICHTERMIN: Innerhalb Dienstag 31. Juli 2012. PREISE: Gesamtwert der Preise Euro 6.000. INFORMATIONEN: Alle Informationen finden Sie unter www.transkom.it Für Fragen wenden Sie sich an die Transkom KG, Tel. 0471 28 90 87 oder info@transkom.it

Ein Gemeinsch aftsprojekt von: Tirol, Südtirol, Trentino und Transkom KG


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BEZIRKE

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hotel & destination marketing

Professionelle Hotelmails leicht gemacht Von links: Wilfried Albenberger, Gebietsobmann Helmut Tauber, Hugo Götsch, Bezirksobmann Alois Hinteregger, Ortsobmann Markus Huber, HGV-Direktor Thomas Gruber, Bürgermeister Albert Pürgstaller, Stadtrat Peter Brunner.

IMU: Spielräume nutzen Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Brixen BRIXEN

Die Gebäudesteuer IMU, die touristischen Projekte in Brixen, die Aufwertung des Plosegebietes und das Projekt Südtirol-Rad kennzeichneten die Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Brixen. Ortsobmann Markus Huber ging in seinem Tätigkeitsbericht auf zahlreiche Veranstaltungen in Brixen ein, welche mit dem Tourismusverein durchgeführt werden. Er erwähnte den Osterkongress, die Honigtage, das International Mountain Summit im Herbst, die Transalp, das Mountainbikefestival sowie die Leichtathletik-Italienmeisterschaften. Er appellierte an die Gastwirte, an Veranstaltungen dieser Art zu glauben, denn in das Konzept »Stadt-Berg« würden sportliche Veranstaltungen bestens passen, so Huber. Großen Erfolg hätten auch die Sommeremotionen. Heuer wird die HGVOrtsgruppe zweimal am Domplatz heimische Genüsse auftischen. Um die Zusammengehörigkeit unter den Gastwirten zu stärken, wurde ein Tagesausflug durchgeführt, bei dem das Hotel »Quellenhof« in St. Martin/Passeier,

die Brauerei Forst und die Kellerei Tramin besichtigt worden sind. Zur neuen Gebäudesteuer IMU ersuchte Huber die Gemeindeverwaltung, die möglichen Spielräume auch für die Wirtschaft zu nutzen. »Mehrbelastungen dieser Art sind für viele Betriebe kaum zu verkraften«, betonte Huber und teilte mit, dass bei einem Treffen mit der Gemeinde und den Stadtwerken auch die gestiegenen Müllgebühren für Gastbetriebe angesprochen werden. Zum Standort der Talstation der neuen Ploseseilbahn müsse möglichst rasch eine Entscheidung getroffen werden. Wenn der Zugbahnhof als bester Standort gesehen wird, dann sollen dementsprechend auch Fakten geschaffen werden.

Wichtige Projekte Bezirksobmann Alois Hinteregger und Gebietsobmann Helmut Tauber dankten dem Ortsobmann und seinem Ausschuss für ihren Einsatz. Dank der Offenheit der Gemeindeverwaltung für den Tourismus sei es möglich, gemeinsam wichtige Projekte für die Stadt und ihre Umgebung anzugehen. Tauber meinte, dass man sich heuer besonders um den italienischen Gast bemühen müsse. Hinteregger dankte auch Alessandro Marzola für

seine Bereitschaft, weiterhin in das Skigebiet Plose zu investieren. Bezüglich der neuen Tourismusabgabe werde der HGV versuchen, über die noch ausstehende Durchführungsverordnung möglichst positiv einzuwirken. Die Details der Tourismusabgabe und der Kurtaxe erklärte HGVDirektor Thomas Gruber. Seitens der Gemeindeverwaltung nahmen Bürgermeister Albert Pürgstaller und Stadtrat Peter Brunner an der Ortsversammlung teil. Sie informierten über diverse Projekte in Brixen, unter anderem die neue Ploseseilbahn, der Hofburggarten und die Errichtung neuer Hotels. Pürgstaller ersuchte die Touristiker, stärker als Netzwerker tätig zu sein und die Bevölkerung von den Projekten zu überzeugen. Die Touristiker müssten sich auch beim Mobilitätskonzept stärker einbringen. Stadtrat Brunner informierte über das neue Gastronomiekonzept am Ploseberg und über zukünftige Vorhaben des Stadtmarketings. Wilfried Albenberger, Leiter der Abteilung Personalberatung im HGV, informierte über gesetzliche Rahmenbedingungen bei der Anstellung von Mitarbeitern und Hugo Götsch stellte das Projekt »Südtirol Rad« vor, mit welchem der Radtourismus in ganz Südtirol forciert werden soll.

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HGJ-INFO

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HGJ setzt auf Seilschaften Jahreshauptversammlung HGJ unter dem Motto »Touristische Gipfelstürmer – together to the top« Getreu dem gewählten Motto war die Kletterhalle »Salewa Cube« in Bozen kürzlich Austragungsort der Jahreshauptversammlung der HGJ. Vor den zahlreich erschienenen HGJ-Mitgliedern und Ehrengästen konnte HGJObmann Anton Dalvai eine erfreuliche Bilanz über die Tätigkeit der Hoteliers- und Gastwirtejugend ziehen. Für Dalvai komme es in Zukunft verstärkt auf Netzwerke und Seilschaften im Tourismus an. Die HGJ werde dazu ihren Beitrag leisten. Besorgt zeigte sich Dalvai jedoch über die finanziellen Zusatzbelastungen, die auf die Unternehmen in diesem Jahr zukommen. Er erwähnte die Gebäudesteuer IMU, die Erhöhungen der Energiepreise und der Mehrwertsteuer und die geplante Einführung der Kurtaxe mit 2014. »Wir müssen darauf achten, dass der Urlaub in Südtirol weiterhin bezahlbar bleibt. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Touristiker und die Politik an einen Tisch setzen und gemeinsam versuchen, die bestmögliche Lösung für einen weiterhin erfolgreichen Tourismus zu finden«, unterstrich Dalvai.

Viele Initiativen Mit Freude berichtete der HGJ-Obmann von den zahlreichen Initiativen, welche die HGJ in den vergangenen drei Jahren durchgeführt hat und auch in Zukunft durchführen wird. Die Aktion »Chance 2.0 – Ergreife deine Chance«, welche die HGJ gemeinsam mit den Jugendorganisationen der Südtiroler Wirtschaft organisiert hat, hat die Zusammenarbeit unter den Organisationen positiv beeinflusst und gestärkt. Für die HGJ von großer Bedeutung ist auch die Berufskampagne, bei der jährlich über 3000 Mittelschulabgänger über die Berufsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe informiert werden und bei der die Junggast-

wirte bestrebt sind, ihre Begeisterung für das Gastgewerbe weiterzugeben. In diesem Zusammenhang sei auch der »Gastro School Day« eine wichtige Initiative, betonte Dalvai. Dabei erhalten die Schüler der gastgewerblichen Schulen alle zwei Jahre die Möglichkeit, einen kreativen und informativen Weiterbildungstag zu erleben und ihr Können zu präsentieren. »Am 13. März 2013 wird es wieder soweit sein«, kündigte der HGJ Obmann an. Außerdem verwies er auf die im Dezember geplante Fachtagung der HGJ zum Thema Mitarbeiterführung. HGV-Präsident Walter Meister ging in seinem Grußwort auf die vergangene Wintersaison und auf den spürbaren Rückgang der italienischen Gäste ein. »In der aktuellen Situation ist es umso wichtiger, dass wieder Förderansuchen für Investitionen in gastgewerbliche Betriebe eingereicht werden können, damit die Betriebsnachfolger auch eine Zukunft in den Betrieben sehen«, meinte Meister. Der Landesrat für Tourismus Hans Berger griff das Motto der Jahreshauptversammlung »Touristische Gipfelstürmer« auf und ermunterte die Junggastwirte mit Engagement und Mut den Schritt der Betriebsübernahme zu wagen und Verantwortung für den heimischen Tourismus zu übernehmen. Die beiden Gastreferenten, der Bergsteiger Simon Gietl und der Trainer und Unternehmensberater Hans-Jürgen Hartauer, verwiesen in ihren Referaten auf die Wichtigkeit von Teams und Seilschaften für den Erfolg einer Aktion oder eines Unternehmens. Gietl betonte, dass es in jeder Art von »Seilschaft« wichtig sei, den gegenseitigen Respekt zu wahren und auch die gemeinsam getroffenen Entscheidungen zu respektieren. Durch ein tägliches Teamgespräch, ein sogenanntes »Power Briefing«, können der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit in einem Team gefördert wer-

Von links: Bergsteiger Simon Gietl, HGVPräsident Walter Meister, HansJürgen Hartauer, HGJObmann Anton Dalvai.

Zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste verfolgten die Jahreshauptversammlung.

Die HGJLandesleitung für die Amtsperiode 2012 bis 2015.

den und so die Motivation der Mitarbeiter erheblich gesteigert werden, stellte Hartauer seine Technik zur Mitarbeitermotivation vor. Im Anschluss an die Referate stellten die beiden HGJ-Vizeobmänner Philip Ganthaler und Hannes Kronbichler die neue 17köpfige Landesleitung der HGJ vor. Bei den Wahlen zu den Bezirksgremien im heurigen Frühjahr war es ge-

lungen, von den insgesamt 67 Bezirksausschussmitgliedern 39 neue Junggastwirte zu motivieren, sich in den verschiedenen Bezirksausschüssen für die »Seilschaft« der HGJ einzusetzen. Anton Dalvai war bei den Wahlen im Mai von der Landesleitung als Obmann wiedergewählt worden. »Mit unserer Begeisterung und unserer Zusammenarbeit als Team werden wir uns gemeinsam für

unsere Betriebe und für den Südtiroler Tourismus einsetzen«, ist HGJ-Obmann Dalvai von einer guten Zusammenarbeit mit der Landesleitung in den nächsten drei Jahren überzeugt. Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung genossen die HGJler ein Menü von »Emotion Events« und die Band »ecetera« sorgte für gute Stimmung unter den zahlreich erschienenen Teilnehmern. mw


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HGJ-INFO

JULI 2012

»Die HGJ ist für mich eine Bereicherung« Interview mit Philip Ganthaler, Vizeobmann der HGJ und Bezirksobmann Meran/Vinschgau Was bedeutet die HGJ für dich persönlich? Ganthaler: Die HGJ ist für mich wie ein Virus. Ist man einmal infiziert, will und muss man einfach dabeibleiben. Seit meinem 17. Lebensjahr bin ich Mitglied der HGJ. Zunächst als passives Mitglied habe ich vor allem die Information und die Weiterbildungsveranstaltungen wie z. B. die Fachtagung besucht. Die jährliche Jahreshauptversammlung war für mich das Highlight und immer eine gute Gelegenheit, sich mit anderen Junggastwirten aus dem ganzen Land auszutauschen. Seit nun mittlerweile sechs Jahren bin ich aktiv in die HGJ eingestiegen, zunächst als Mitglied des Bezirksausschusses Meran/Vinschgau, seit 2008 als Mitglied der Landesleitung, seit 2009 als Bezirksobmann und seit den letzten Wahlen im Jahr

2012 bin ich zudem stellvertretender Landesobmann. Die HGJ bedeutet mir persönlich sehr viel und hat mir in den letzten Jahren viele Informationen und Wissenswertes geben können, was ich auch im Betrieb umsetzen konnte. Der regelmäßige Austausch mit anderen Junggastwirten, die laufenden Informationen, die Aus- und Weiterbildung sind für mich persönlich und beruflich eine Bereicherung. Aber vor allem auch die Freundschaften und Bekanntschaften, die ich in der HGJ geschlossen habe, sind mir wichtig. Welche Schwerpunkte gibt es für die HGJ im Bezirk Meran/Vinschgau? Ganthaler: In den letzten drei Jahren konnten wir im Bezirk viel umsetzen und verwirklichen. Wir haben über 50 Veranstaltungen

Philip Ganthaler, Vizeobmann der HGJ. und Projekte organisiert und es war uns möglich, viele junge Gastwirte für die HGJ zu begeistern. Besonders freut es mich, dass das Gebiet Obervinschgau/ Langtaufers neu gegründet wurde. Bei den Bezirkswahlen 2012 sind in den Bezirksausschuss über 50 Prozent neue und junge Gesichter gewählt worden. Wir haben im Bezirk bereits unsere erste Bezirkssitzung abgehalten und dabei viele

verschiedene Projekte und Aktionen geplant, wie zum Beispiel Betriebsbesichtigungen, Weiterbildungsveranstaltungen, aber auch Fun-Veranstaltungen wie Paintball spielen. Die Einbringung bei Veranstaltungen vor Ort, wie z. B. beim Oldtimertreffen im Passeiertal, sind sehr wichtig. Dadurch erhalten wir den direkten Kontakt mit den Touristikern aus dem gesamten Bezirk. Wichtig für uns sind natürlich auch die Treffen mit dem HGVBezirk Meran/Vinschgau. In der HGJ-Landesleitung bist du für die Arbeitsgruppen »Ausbildung« und »Weiterbildung« zuständig. Welche Ziele werden dabei verfolgt? Ganthaler: Ein wichtiges Ziel ist die Verwirklichung einer Online-Praktikumsund Lehrstellenbörse in Zusammenarbeit mit dem Amt

für Arbeit und mit den anderen Jugendorganisationen der Südtiroler Wirtschaft. Dabei sollte es eine Erleichterung bei der Suche nach Praktika und Lehrstellen für Südtiroler Jugendliche geben. Weiteres wird wiederum die Berufsinformationskampagne »Talent zeigen« fortgeführt. In der AG Weiterbildung liegt der Schwerpunkt vor allem auf den internen Weiterbildungsveranstaltungen für die HGJler. Dabei ist die Fachtagung in Zusammenarbeit mit der EURAC sicherlich eine unserer größten Veranstaltung. Im kommenden Herbst wird diese zum Thema Mitarbeiterführung stattfinden. Die HGJWissenswerkstätten wollen wir noch mehr ausbauen und den HGJlern die Möglichkeit geben, sich Wissen in Kurzreferaten und Schulungen anzueignen, um diese anschließend im Betrieb umzusetzen.

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HGJ-INFO

HGJ Dorf Tirol und die FF Dorf Tirol laden ein zur

JULI 2012

»TIROLER VERSICHERUNG« informiert

l Bei uns darf es auch o r i T f r o D y in t r a p s t r h c a »menschelen« Sommern August 2012 - Beginn 19 Uh . Dienstag, 7

Festwiese in Dorf Tirol Super-Sound mit der »Südtirol 1-Band«, fruchtige Cocktails und tolle Stimmung! Eintritt: 10 Euro inklusive 1 Getränk - Kein Eintritt unter 16 Jahren (Ausweichtermin bei schlechter Witterung: Mittwoch, 8. August 2012)

Neue HGJ-Mitglieder Algund

Kiens

St. Johann/Ahrntal

Obkircher Florian, Garni »Nutzhof«

Wiesflecker Sandra

Mair Katja, Hotel »Alpin Royal«

Dorf Tirol

Aufderklamm Evi, Naturresidenz »Theistadl«

De Dea Lisa, Hotel »Lisetta«

Kuppelwies

Lüsen

Ungericht Helene, Restaurant »Schlossgarten«

Federspieler Silvia, Pension »Herolerhof«

Freienfeld/Trens

Innerhofer Sabine, Residence »Neuhäuslhof«

Salzburger Astrid, Hotel »Post« Kaltern

Ritten/Oberbozen Alber Damian, Wirtshaus »Vögele«, Bozen

Moser Daniel, Hotel »Seeleiten«

Schenna

Kastelruth Trocker Andreas, Gasthaus »St. Oswald« Linda Zeni

Meran

Dosser Sarah, Hotel »Fürstenhof« St. Andrä/Brixen Agreiter Evi

St. Vigil in Enneberg Complojer Lucia, Restaurant Pizzeria »Da Arnold’s«

Die »TIROLER VERSICHERUNG« hat als einzige Versicherung eine eigene Landesdirektion in Bozen. Punkten will die »TIROLER« in Südtirol vor allem mit ihrer Dienstleistung und das bedeutet in der Schadenserledigung für die Kunden spürbar die Nummer eins zu sein. »Schäden werden sehr kundenorientiert und rasch abgewickelt. Damit sind wir deutlich schneller als hier üblich«, sagt Landesdirektor Alois Kaiser und fügt hinzu: »Wir konzentrieren uns auf die Region, in der wir daheim sind. Unsere Produkte können daher für Südtirol maßgeschneidert werden. Hier sind wir einfach viel beweglicher, als ein europaweit tätiger Konzern. Außerdem treffen wir alle für Südtiroler Kunden wichtigen Entscheidungen in Bozen«. Bei der »TIROLER« gibt es deshalb keine Aussagen wie »das liegt jetzt in der Zentrale, da können wir nichts machen«. »Unsere Kraft liegt in der Konzentration auf das, was wir am besten können: Sicherheit in unserer Region zu bieten. Wir versprechen auch in Südtirol nicht, dass wir Wunder wirken können.

Was nicht versichert ist, kann auch von uns nicht entschädigt werden. Natürlich werden auch bei uns Fehler passieren, aber mit uns kann man reden. Wir sehen immer auch das menschliche Schicksal hinter den Schäden und nicht nur Bedingungen und Rechtsvorschriften«, meint Landesdirektor Kaiser. Die »TIROLER VERSICHERUNG« will gerade auch den jungen Hoteliers und Gastwirten mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung zur Seite stehen. Kaiser dazu: »Im wirtschaftlichen Bereich sind es oft kleine Ursachen, die schlussendlich sogar existenzbedrohend werden können. Und das gerade auch bei kleinen Familienbetrieben, wie sie in Südtirol in der Mehrzahl sind. Da ist eine auf den jeweiligen Betrieb zugeschnittene Versicherung besonders wichtig. Man kann nicht ein Konzept über alle Unternehmen stülpen, dazu sind sie aufgrund ihrer geografischen Lage, ihres Angebots und ihrer Gästeschicht viel zu verschieden. Wir suchen für jeden Betrieb nach einer speziell und individuell zugeschnittenen Versicherungslösung«. Weitere Infos unter www.tiroler.it.

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HGJ-JAHRESREISE

JULI 2012

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PANORAMA

JULI 2012

Was & Wann

Vinea Tirolensis

HGV

24. August in der »Autocity« in Bozen

Freitag, 9. November bis Samstag, 24. November

Herbstreise des HGV-Bezirkes Eisacktales nach Brasilien. Weitere Informationen auf Seite 23 dieser »HGV-Zeitung«.

Montag, 12. November bis Samstag, 24. November

Herbstreise des HGV-Bezirkes Bozen und Umgebung nach Vietnam. Weitere Informationen auf Seite 25 dieser »HGV-Zeitung«.

Der Höhepunkt für die Freien Weinbauern Südtirol (FWS) ist ihre alljährliche Veranstaltung »Vinea Tirolensis«.

HGJ Dienstag, 7. August

Sommernachtsparty in Dorf Tirol, veranstaltet von der FF Dorf Tirol und der HGJ Dorf Tirol. Weitere Informationen auf Seite 30 dieser »HGV-Zeitung«.

Donnerstag, 8. November bis Dienstag, 20. November

Jahresreise der HGJ nach Las Vegas mit Badeaufenthalt in Mexiko. Weitere Informationen auf Seite 31 dieser »HGV-Zeitung«.

Messen Sonntag, 2. bis Mittwoch, 5. September

hogatec – Die Trendmesse für erfolgreiche Gastgeber, Essen, Deutschland.

Montag, 10. bis Donnerstag, 13. September

FAFGA – Fachmesse für innovative Gastlichkeit in Innsbruck.

Dienstag, 11. bis Sonntag, 16. September

Automechanika – internationale Leitmesse der Automobilwirtschaft, Frankfurt.

Donnerstag, 20. bis Samstag, 22. September

Klimaenergy – Fachmesse für erneuerbare Energien zur gewerblichen Nutzung, Bozen.

Donnerstag, 20. bis Samstag, 22. September

Klimamobility – Internationale Fachmesse, Bozen.

Mittwoch, 3. Oktober bis Sonntag, 7. Oktober

Innsbrucker Herbstmesse, Innsbruck.

Samstag, 6. Oktober bis Dienstag, 9. Oktober

inoga – Fachmesse für Branchen der Gastlichkeit mit IKA/Olympiade der Köche, Erfurt.

Die Veranstaltung ist das Schaufenster der Individualisten in der Südtiroler Weinwelt und wird heuer zum 13. Mal ausgetragen. Gegründet wurde der FWS im Jahre 1999 von zwölf Weinbauern in Bozen, seit 2003 verfügt er über ein eigenes Verbandsbüro. Damals wie heute versteht er sich als Interessensvertretung der selbstvermarktenden Winzer in Südtirol, berät die Mitglieder in verschiedenen Belangen und organisiert gemeinsame öffentliche Weinverkostungen und Präsentationen im Inund Ausland – so etwa die »Vinea Tirolensis«. In den

Räumlichkeiten der »Autocity Barchetti« in Bozen Süd präsentieren am 24. August die FWS-Qualitätswinzer ihre Weine. Neben den über 60 heimischen Produzenten bieten auch einige Sektkellereien von außerhalb Südtirols ihre Erzeugnisse zur Verkostung an, so zum Beispiel »Bellavista«, »Bosio«, »Ferrari« und »Abate Nero«. Für die kulinarische Verpflegung sorgt »Ahrntal Natur«. Unter dieser preisgekrönten Marke werden nur nach strengen Kriterien ausgewählte Produkte von Ahrntaler Bauern angeboten. Bei der 13. »Vinea Tirolensis« der Freien Weinbauern Südtirol (FWS) ist also Genuss für alle Sinne garantiert. Beginn der Veranstaltung ist um 15 Uhr, der Eintrittspreis beläuft sich auf 20 Euro pro Person.

Service-Talente gesucht Bewerbungen bis 16. Juli einreichen Zum dritten Mal ruft die Vereinigung »L’Art de Vivre« zum internationalen Wettbewerb »Preis für große Gastlichkeit« auf.

Foto: wko

Cocktail Cup – Südtirolerin »Best Barmaid« Im Juni fand in Klagenfurt der traditionelle Internationale Wörthersee Cocktail Cup statt. Gesucht wurde der ultimative Sommercocktail 2012. In der Kategorie »Best Barmaid«, also »Beste Barfrau«, gewann Marion Reichegger aus Uttenheim. Somit erhielt sie das Ticket zu den »Barmaid World Finals« in Venedig und wird dort Österreich vertreten. Die 37 Teilnehmer mussten in acht Minuten vier Cocktails shaken, rüh-

ren und ansprechend garnieren. Dabei zeigten die Barmen und Barmaids ihr Können und ihre Kreativität. Der Wörthersee Cocktail Cup ist einer der wenigen Wettbewerbe, bei dem mit Trockeneis, offenem Feuer, Infusionen, Foodpairing, Speiseeis usw. gearbeitet wird. Marion Reichegger bestand mit Bravour und überzeugte die Jury mit ihrem Cocktail »Elder Jewelry«. Im Bild die strahlende Siegerin.

Mitarbeiter im Service sowie ausgebildete Restaurant- und Hotelfachkräfte, können sich noch bis 16. Juli für die Teilnahme bewerben. Initiator dieses Preises ist die Vereinigung der »L’Art de Vivre GourmetResidenzen« mit ihrem »Kreis für Große Kochkunst & Gastlichkeit«. In Südtirol gehört dieser Vereinigung das Hotel »Castel« in Dorf Tirol an. Die vielfach ausgezeichneten Mitgliedsbetriebe und Spitzenköche zählen zu den Branchenbesten im deutschsprachigen Raum. Sie fördern mit diesem anspruchsvollen Servicewettbewerb speziell den Nachwuchs des Restaurantfachs und können bereits auf

zwei erfolgreiche Preisverleihungen stolz sein. Die Bewerberinnen und Bewerber sind zwischen 25 und 35 Jahre und weisen mindestens sechs Berufsjahre inklusive Ausbildung nach. Sie reichen mit den klassischen Unterlagen und der Empfehlung des Arbeitgebers auch einen kurzen Fachaufsatz zum Thema »Wie sieht der Spitzen-Service der Gegenwart und wie der Spitzen-Service der Zukunft aus« ein. Die Teilnahme ist für die Bewerber kostenlos. Nach einer erfolgreichen Bewerbung werden die von der Fach-Jury ausgewählten Teilnehmer zum Wettbewerbstag (8. Oktober 2012) nach Essen-Kettwig in das Schlosshotel »Hugenpoet« zum Vor- und Endausscheid sowie zur Prämierung der Plätze eins bis drei eingeladen. Weitere Infos zum Wettbewerb und Download des Teilnahmeflyers im Internet unter www.gourmetresidenzen.com.


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PANORAMA

JULI 2012

»Emva« ging neue Kooperation ein Zusammenarbeit mit »Medical Center Quellenhof« vereinbart – umfassender Basischeck Die »Emva« ist ein wichtiger Partner für Unternehmer in puncto Gesundheitsvorsorge und hat ihr Leistungsangebot erweitert. »Bei all den Vorsorgen, die der Mensch in seinem Leben trifft, vergisst er in der Hektik häufig, an sich selbst zu denken. Er achtet nicht auf sein wichtigstes Instrument: seinen Körper! Bei jedem Fahrzeug, sei es alt oder neu, wäre es für ihn selbstverständlich, es zu pflegen und sich darum zu kümmern«, meint Dr. med. Christian Raffeiner vom »Medical Center Quellenhof« in St. Martin in Passeier über das Verhalten der Bevölkerung. »Die Einstellung unserer Gesellschaft muss sich ändern. Man darf nicht erst zum Arzt gehen, wenn es einem schlecht geht. Es geht da-

»Emva«Präsident Herbert Weis (links) mit Dr. med. Christian Raffeiner, »Medical Center Quellenhof«.

rum, Vorsorgemaßnahmen zu treffen, damit Krankheiten und Gebrechen früh erkannt und behandelt werden können«, betont Herbert Weis, Präsident der »Emva«. Zumal es auf öffentlicher Seite kaum entsprechende Vorsorgemöglichkeiten oder Rund-

umuntersuchungen gibt, setzt sich »Emva« nun einmal mehr für ein neues Konzept in Sachen Vorsorge ein. »Emva« hat die besondere Bedeutung der Präventivmedizin erkannt und bietet seinen Mitgliedern nun auch individuelle Vorsorge-

programme in Zusammenarbeit mit dem »Medical Center« des Hotels »Quellenhof« an. Diese Kooperation bietet Selbstständigen und Unternehmern die Möglichkeit eines umfassenden Basischecks zu vergünstigten Konditionen in einer ange-

nehmen Atmosphäre, welche nicht an einen Klinikbesuch erinnern lässt. Bei einem Erstgespräch werden zunächst die wichtigsten Daten und die Vorgeschichte jedes Patienten behandelt. Anhand der gesammelten Informationen stellt das Medical Center-Team ein Programm für individuelle Untersuchungen zusammen. Nach Abschluss der Untersuchungen, welche auch innerhalb eines Tages abgewickelt werden können, werden die Ergebnisse mit dem Patienten besprochen und gegebenenfalls weitere Behandlungen und, um Risikofaktoren zu minimieren, Verhaltensweisen für die Zukunft vorgeschlagen.

Kontakt Weitere Auskünfte zu den Leistungen von »Emva« im Internet auf der Seite www.emva.it.

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Buch im Gespräch

Südtiroler Alm Geschichten Der Leser soll die verschiedensten Almen Südtirols hautnah erleben, das möchte die Autorin Irene Prugger mit ihrem Buch »Südtiroler Almgeschichten«, das vor Kurzem im »Löwenzahn-Verlag« erschienen ist. Die 28 unterhaltsamen und informativen Almporträts

Auf den Spuren von Südtirols Almen.

erzählen von Almen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten – von beeindruckenden Hochgebirgsalmen im Norden und in den Dolomiten bis zu Almen mit südlich-exotischem Flair. Prugger lässt in einfühlsamen Interviews Menschen zu Wort kommen, die eine besondere Verbindung zum Almleben haben – vom Journalisten Florian Kronbichler, der als Kind Hüterbub war, über die Politikerin Martha Stocker, die als Zehnjährige allein mit dem Pferdefuhrwerk auf die Alm fuhr, bis hin zu Reinhold Messner, der darüber Auskunft gibt, warum ihn als Extrembergsteiger auch die Almlandschaft fasziniert. Das Buch »Südtiroler Alm Geschichten« aus dem »Löwenzahn-Verlag« ist mit zahlreichen Fotos illustriert und bietet Lesevergnügen für Jung und Alt, für Einheimische genauso wie für Gäste und ist für 19,90 Euro im Buchhandel erhältlich.

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PANORAMA

JULI 2012

Landesweit Partnerbetriebe gesucht Projekt »all inclusion« startet im Herbst – HGV hat Patenschaft übernommen Ein neues Projekt fördert die Ausbildung und Arbeit für Menschen mit Beeinträchtigung im Hotel- und Gastgewerbe. Seit vier Jahren führt die Lebenshilfe Südtirol sehr erfolgreich das barrierefreie Inklusionshotel »Masatsch« in Oberplanitzing bei Kaltern. Eine zentrale Zielsetzung bildet dabei die Arbeitsinklusion von Menschen mit Beeinträchtigung. Die positiven Erfahrungen im Hotel »Masatsch« und bei vergleichbaren Projekten im Ausland sollen nun auch in Südtirol umgesetzt werden. Die Lebenshilfe lanciert deshalb in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsservice, der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Neumarkt und der Landesberufsschule »Savoy« das Projekt »all inclusion«. Dabei können Menschen mit Beeinträchtigung eine Ausbildung im Hotel- und Gastgewerbe absolvieren. Die Projektdauer beträgt 18 Monate und wird voraussichtlich im Spätherbst 2012 starten. Im Praktikum am Arbeitsplatz (bei den Partnerbetrieben) erfolgt die praktische Ausbildung, welche in einem der folgenden Bereiche absolviert werden kann: Küche, Service, Zimmer und/oder Wäscherei. Ergänzend zur Praxis im Partnerbetrieb sind Theorieeinheiten in Form einer individuellen modularen Qualifizierung (IMQ) im Hotel »Masatsch« vorgesehen. Der Unterrichtsstoff

Ein Projekt will Menschen mit Beeinträchtigung in den Arbeitsprozess eingliedern.

wird durch Fachlehrer der Landesberufsschule »Savoy« bzw. der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung vermittelt und orientiert sich an den Arbeitsaufgaben im Partnerbetrieb und an den Ausbildungsplänen der Schulen.

Partnerbetriebe gesucht Dieses Projekt wird von verschiedenen Personen und Organisationen unterstützt, u. a. auch vom HGV. »In einem Gastbetrieb gibt es mehrere Bereiche, wo sich Menschen mit Beeinträchtigung verwirklichen können und sich nützlich machen können«, unterstreicht HGV-Präsident Walter Meister, welcher gerne die Patenschaft für

dieses Inklusions-Projekt angenommen hat. Landesweit werden nun Gastbetriebe gesucht, welche bei Projektstart eine/n Auszubildenden im 18-monatigen Praktikum aufnehmen. Betriebe, welche einen Ausbildungsplatz in der Küche, im Service oder im Housekeeping zur Verfügung stellen möchten, sollten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein und idealerweise Ganzjahresunternehmen bzw. Zweisaisons-Betriebe sein. »In einem zweiten Schritt werden, bei Projektstart, Gespräche mit dem Partnerbetrieb und dem/der Auszubildenden geführt, um herauszufinden, ob beide zusammenpassen. Ob ein Partnerbetrieb dann wirklich einen Auszubildenden

zugeteilt bekommt, hängt unter anderem auch davon ab, ob der Arbeitsplatz vom Wohnort aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist«, erklärt Projektleiter Kurt Klotz. Bei erfolgreichem Abschluss des Praktikums sollte im Ausbildungsbetrieb auch die Chance auf eine reguläre Anstellung bestehen. In Südtirol haben bereits einige Betriebe positive Erfahrungen mit Mitarbeitern mit Beeinträchtigung gemacht. »Wir haben schon erfolgreich mit der Berufsschule Bruneck an einem ähnlichen Projekt zusammengearbeitet und einem jungen Mann mit Beeinträchtigung ein Praktikum in unserem Haus ermöglicht. Es war für uns und unsere Mitarbeiter eine

große Bereicherung und Freude mit anzusehen, mit welcher Begeisterung dieser Mitarbeiter die ihm gestellten Aufgaben bewältigt hat. Außerdem haben wir bemerkt, dass es auch unsere Gäste positiv aufgenommen haben. Vor allen Dingen finden wir aber, dass Menschen mit Beeinträchtigung ein Anrecht darauf haben, einen Beruf zu erlernen und diesen auszuüben«, meint Eduard von Grebmer vom Partnerbetrieb Hotel »Post« in Bruneck. Ein weiterer Partnerbetrieb ist das Garni »An der Leit« in Oberplars bei Algund. Dina Kienzl: »Wir finden, dass auch Menschen mit Einschränkungen gute Chancen brauchen, um sich ins Arbeitsleben einzufügen und somit mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein zu erlangen. Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen, daher soll man es jedem ermöglichen, seine Stärken zu nutzen. Wir unterstützen diesen Prozess gerne«. Andreas Kruselburger vom Hotel »Schneeberg« in Ridnaun ist neben HGVPräsident Walter Meister, Landesrat Richard Theiner und Ulrich Ladurner vom Hotel »Vigilius Mountain« einer der Testimonials von »all inclusion« und steht auch als Partnerbetrieb zur Verfügung.

Informationen Gastbetriebe, welche sich am Projekt »all inclusion« beteiligen wollen, wenden sich an Kurt Klotz, Hotel »Masatsch«, Tel. 0471 669 522 oder schreiben eine E-Mail an kurt.klotz@masatsch.it.


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JULI 2012

Kunst, Genuss und Tradition Projekt »SummerHit« geht in die zweite Runde – das Hochpustertal stellt sich vor Im Sommer werden die Gäste im Hochpustertal zum zweiten Mal mit einem kleinen Willkommenspräsent begrüßt. »SummerHit« nennt sich ein Projekt im Hochpustertal, welches im vorigen Jahr ins Leben gerufen wurde und als Pilotprojekt gestartet ist. Heuer präsentiert sich die Aktion ganz im Zeichen der Kunst und der Werke von Friedrich Sebastian Feichter. Die Skulpturen aus dem Zyklus »Blütezeit« prägen die grafische Linie der Drucksorten und werden zudem in den Monaten Juli und August im Hochpustertal ausgestellt.

Willkommen Alle Beherbergungsbetriebe der Kategorien Dreibis Vier-Sterne-S im Hoch-

pustertal, welche Mitglieder der örtlichen Tourismusvereine sind, erhalten die kleinen Willkommensgeschenke kostenlos zur Verteilung. Dem Gast wird die süße Überraschung dann entweder gemeinsam mit der Zimmerkarte übergeben, oder aber er findet sie bei seiner Ankunft im Zimmer vor. Wie bereits im vorigen Jahr, wird das Projekt von den Sponsorfirmen Pircher Oberland, Schaukäserei Drei Zinnen, Toblach, Käserei Sexten, Nocker Speck, Toblach, Loacker Konfekt, Heinfels und Papin Sport – Rent a Bike, Innichen, finanziert. Die Organisation haben Monika Hackhofer und Christian Wisthaler in Zusammenarbeit mit den Tourismusvereinen und dem Tourismusverband Hochpustertal übernommen. Weiters wird die Veranstaltung »Hochpustertal stellt vor«, heuer nach eini-

gen Jahren Pause, wiederum auf dem Gelände der Firma »Pircher Oberland« in Niederdorf ausgetragen. Unter dem Motto »Genuss und Tradition aus Südtirol« werden den Besuchern Spezialitäten aus der heimischen Küche, Einblicke in fast vergessene Handwerkskunst und in die Produktion einheimischer Qualitätswaren geboten.

Höhepunkt der Veranstaltung Ein Highlight für den Besucher soll der 8. August werden, an dem die Aktion »Hochpustertal stellt vor« eröffnet wird. Neben einer Modenschau der besonderen Art wird den Besuchern auch ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Die Veranstaltung in Niederdorf ist vom 9. bis zum 19. August geöffnet, der Eintritt ist frei.

Die Gäste des Hochpustertales dürfen sich auf ein nettes Willkommenspräsent freuen.

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Kulturgeschichte des Klosetts Ausstellung im Touriseum in Meran Leibstühle, Nachttöpfe und moderne TaschenWCs erwarten die Museumsbesucher bis Ende September im Touriseum auf Schloss Trauttmansdorff in Meran. Der Gang zur Toilette war und ist auf Reisen stets ein heikles Thema. In einer kleinen Sonderausstellung zeigt das Landesmuseum für Tourismus »Touriseum« interessante Einblicke in die Tourismusgeschichte des Klosetts. Dabei hat sich das stille Örtchen, ähnlich wie das Reisen selbst, im Laufe der letzten Jahrhunderte stark verändert. Noch bis 30. September widmet das Touriseum der Kulturgeschichte des Klosetts nun eine kleine Ausstellung, gestaltet von den beiden Museums-Mit-

arbeiterinnen Evelyn Reso und Ruth Engl. Die Ausstellung »Das Klo auf Reisen« ist eine Vertiefung zur WC-ART, die seit Anfang April in den sechs Touriseums-Toiletten zu sehen ist. Mit hunderten von Ansichtskarten hat dort der Meraner Künstler Matthias Schönweger eine »PostKartenIdylle im Stillen Örtchen« kreiert. Museumsbesucher können im und vom WC aus Südtirols Panoramen genießen. Das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus auf Schloss Trauttmansdorff bei Meran ist bis 31. Oktober täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr, im Juli und August jeweils freitags zusätzlich bis 23 Uhr und vom 1. bis 15. November von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen zum Touriseum unter der Telefonnummer 0473 270 172 und im Internet unter www.touriseum.it.

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JULI 2012

Joghurttage 2012 Bis 5. August in Sterzing und Umgebung – Joghurtgerichte Die Joghurttage locken zahlreiche Gäste nach Sterzing und in die Gastbetriebe der Stadt und der umliegenden Ortschaften.

»Andreus« ausgezeichnet Das Spa Wellness Suiten Golf Hotel »Andreus« in St. Leonhard in Passeier wurde kürzlich mit dem »European Health & Spa Award 2012« ausgezeichnet. Eine Jury, bestehend aus Experten der Wellness-Branche und Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Medien, hatte im Vorfeld in einem aufwändigen Bewertungsverfahren mittels Fragebogen, Mystery Checks und anonymen Tests die Hotels genau unter die Lupe genommen. Bewertet wurden Design, Technik, Angebot und Service, Nutzen, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Hotel »Andreus« hat die Jury schließlich mit seinem umfangreichen Wellness-Angebot, mit der Großzügigkeit der Hotelanlage, dem Angebot an Outdoor-Aktivitäten, dem Golfplatz, dem neuen Naturbadesee, der einmaligen Outdoor-Eventsauna sowie mit dem kulinarischen Angebot überzeugt. Im Bild die Hoteleigentümer Helga und Richard Fink, welche die Auszeichnung als »Best Destination Spa« im Juni in Zell am See entgegengenommen haben.

Gestartet wurde die Initiative mit dem Ziel, die Zusammenarbeit der landwirtschaftlichen Betriebe, der Gastronomie, des Milchhofs Sterzing und des Tourismusvereins Sterzing zu stärken. Diesem Ziel ist man mit den Joghurttagen wesentlich näher gekommen. Das Sterzinger Joghurt wird mit der Stadt Sterzing verbunden und der Bekanntheitsgrad, sei es für das Joghurt als auch für die Feriendestination, ist durch die Initiative stetig gestiegen. Bereits zum 14. Mal organisiert der Tourismusverein Sterzing gemeinsam mit dem Milchhof Sterzing sowie mit den Gastbetrieben aus Sterzing und Umgebung heuer diese beliebte Veranstaltung. Besonders in Italien hat sich der Milchhof Sterzing durch die Produktion von Joghurt und Butter einen Namen gemacht hat. Am Sonntag, 8. Juli, fand

In Sterzing und Umgebung dreht sich bis Anfang August alles um das Joghurt. Foto: Stefano Orsini die feierliche Eröffnung der Sterzinger Joghurttage 2012 im Gemeindepark von Wiesen statt. Der Höhepunkt war der Joghurtlauf vom Sterzinger Stadtplatz zum Rosskopf. Großer Wert wird auf Veranstaltungen gelegt, die in Verbindung mit Natur und Tradition stehen. So finden u.a. Kräuterwanderungen, Besichtigungen eines Bauernhofes, eines Imkerbetriebes und natürlich

Besichtigungen des Milchhofs Sterzing mit JoghurtVerkostung statt.

Gerichte mit Joghurt Zwölf Gastbetriebe, die besondere Joghurtgerichte und Joghurtmenüs oder auch nur besondere »Joghurt-Frühstücke« anbieten, sind durch einen »Joghurtbecher« gekennzeichnet. Weitere Infos unter www.joghurttage.com.

Königliche und kaiserliche Weine

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Königliche und Kaiserliche Weine D.O.C.

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Die Weingärten der Kellerei Kurtatsch beginnen mit den ersten Hügellagen auf 250 m und ziehen sich hinauf bis in die Fraktion Graun auf 900 m Seehöhe. Der Lauf der Zeit – die Gletscher, die Kräfte der Erde, Wind und Wetter – haben hier einen Querschnitt durch die ganze Palette an Boden- und Kleinklima-

bedingungen entstehen lassen, ein Mikrokosmos der Weinwelt. Kalkhaltige, abenteuerlich steile Hänge, wie in Penon, finden sich ebenso wie exponierte Lagen, wo große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht den Weißweintrauben ein frisches, ausgeprägtes Aroma verleihen. Tiefgründige, energiegeladene und lehmhaltige Böden bilden die besten Voraussetzungen für charaktervolle Rotweine. Durch diese besonderen geologischen Vorraussetzungen, durch den unermüdlichen Einsatz der Weinbauern und durch die erstklassige Verarbeitung der Weintrauben kann sich die Kellerei Kurtatsch jedes

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Die außergewöhnlichen Weinetiketten mit Abbildungen aus der K.u.K.-Dynastie unterstreichen den besonderen Charakter des K.u.K-Museums in Bad Egart/Töll.

K.u. K

Kellerei Kurtatsch füllt ausgewählte Weine ab – in Vinotheken und Geschäften erhältlich

Franzl und Sisi

Hochzeit am 24. April 1854

K.u.K. Vini Imperiali e Reali D.O.C.

Die Hofkellerei Kurtatsch füllt die königlichen und kaiserlichen Weine ab. Jahr über wichtige Nominierungen und Preise freuen. Im Mai 2012 erhielt sie zum vierten Mal in Folge

die Auszeichnung »Vernatsch des Jahres«, welche in diesem Jahr für den Südtirol Kalterersee Auslese

klassisch 2011 verliehen wurde. Seit diesem Jahr füllt die Kellerei Kurtatsch nun auch ausgewählte Weine für das bekannte Restaurant »Onkel Taa« und das dazugehörende K.u.K.-Museum in Bad Egart auf der Töll ab. Unter der Bezeichnung »Königliche und Kaiserliche Weine« werden ein Weißburgunder, ein Ruländer, ein Grauvernatsch, ein Lagrein Dunkel, ein Blauburgunder, ein Hochzeitswein und ein Messwein abgefüllt. Jeder Wein besticht durch eine besonders gestaltete Weinetikette. Die Weine mit den K.u.K.-Etiketten sind in der Kellerei Kurtatsch bzw. in Vinotheken und Geschäften in Südtirol erhältlich.


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PANORAMA

JULI 2012

Bestes Spa Italiens Auszeichnung für Hotel »Hohenwart« Die Hoteliersfamilie Mair konnte sich gleich über zwei Preise freuen.

Die Diskussionsteilnehmer in Bruneck mit HGV-Vizepräsident Thomas Walch (Mitte).

Zeitgenössisches Bauen im Tourismus Veranstaltungsreihe der Architekturstiftung Südtirol Mit Gesprächsrunden und Besichtigungen wurde aufgezeigt, welcher Mehrwert mit qualitativ hochwertiger Architektur erzielt werden kann. Die Architekturstiftung Südtirol hat im ersten Halbjahr mehrere Veranstaltungen zur zeitgenössischen Architektur im Tourismus durchgeführt. Anfang Juni wurden im Rahmen einer Studienfahrt interessante touristische Bauobjekte besichtigt und zu einer Diskussionsrunde nach Bruneck geladen. Besichtigt wurden das Hotel »Pupp« in Brixen, die Raststätte »Lanz« in Schabs, das »Stratahotel« und das Hotel »Drei Zinnen« in Sexten sowie das Hotel »Grauer Bär« in Innichen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass einerseits der Hotelier die Seele des Hauses ist, andererseits aber auch das Äußere des Gebäudes stimmig mit dem Innenbereich ist und die Einbindung in die Umgebung respektiert wird.

Architektur prägt Bei der anschließenden Gesprächsrunde in Bruneck, an der auch HGV-

Vizepräsident und Bezirksobmann Thomas Walch teilnahm, war man sich einig, dass Bauen keine Privatangelegenheit ist, dass jeder Bau Auswirkungen auf seine Umgebung hat und somit das soziale Gefüge eines Dorfes oder einer Stadt mitprägt. Architektur ist eine Verflechtung von Ort, Atmosphäre und der Aufgabe, welche das Gebäude erfüllen soll. Bauwerke können ihre Umgebung positiv beeinflussen, unauffällig im Hintergrund stehen, aber auch sensible Orte stören oder zerstören. Zu oft drücken Bauten nur Individualität und Selbstherrlichkeit aus und fügen sich kaum in ein größeres Ganzes, wurde festgestellt. Einige Gesprächsteilnehmer plädierten für eine rücksichtsvolle, auf den Ort eingehende Architektur, andere wollten mehr die Wirtschaftlichkeit großer Strukturen im Vordergrund sehen. Bezirksobmann Thomas Walch bemängelte, dass vielfach nur die touristische Architektur in der Kritik stehe. Bei anderen Bauten werde nicht so genau hingesehen, stellte Walch fest. Mehr oder minder einstimmig wurde festgehal-

ten, dass die Entscheidungsträger in den Baukommissionen mit der ihnen anvertrauten Aufgabe überfordert sind und oft auch unter wirtschaftlichem Druck stehen.

Urbanistik und Architekturbeiräte Vorgeschlagen wurde dabei, die Baukommissionen in dieser Hinsicht zu entlasten und sogenannte Architekturbeiräte zu installieren, welche den Bürgermeister als höchste Bauinstanz unterstützen sollten. Die Architekturbeiräte sollten möglichst schon vor Beginn der genauen Planung in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Vorgeschlagen wurde auch, die urbanistische Gesetzgebung neu zu schreiben. Dabei sollten zukunftsweisende Entwicklungskonzepte für Städte und Dörfer im Vordergrund stehen. Dabei ist mehr Partizipation, mehr Einbeziehung und Aufklärung der gesamten Bevölkerung notwendig. Wie dies im Einzelnen und im Generellen gelingen kann, will die Architekturstiftung in Südtirol mit einer weiteren Tagung anlässlich der Fachmesse »Hotel« am 25. Oktober 2012 in Bozen aufzeigen.

Bei der diesjährigen Verleihung der »European Health & Spa Awards« in Zell am See durften sich Sepp und Gerti Mair vom Hotel »Hohenwart« in Schenna gleich über mehrere Auszeichnungen freuen. Das im vergangenen Jahr eröffnete VistaSpa belegte in der Kategorie »Bestes Spa« den vierten Platz in Europa und wurde gleichzeitig als bestes Spa Italiens zum »Winner Italy« gekürt. In der Kategorie »Best signature treatments«, den Beauty-Anwendungen, wurde das VistaSpa mit seiner traditionellen Anwendung »In vino sanitas« mit einem sehr guten zweiten Platz belohnt. Die begehrten »European Health & Spa Awards« wurden in diesem Jahr bereits zum vierten Mal von der österreichischen Agentur für Gesundheit und

Wellness in insgesamt zwölf Kategorien verliehen. Bei der Bewertung der zehn besten Spa-Einrichtungen legt die unabhängige Jury traditionell besonderes Augenmerk auf Design, Service und Corporate Social Responsibility, also der Verantwortung des Unternehmens für die Gesellschaft. Im Hotel »Hohenwart« gehört seit jeher die Verbindung von Tradition und Herzlichkeit mit Innovation und Moderne zum Erfolgsrezept. Auch dem Konzept des neuen VistaSpa liegt diese Idee zugrunde. Zusätzlich trugen die Stimmigkeit der Beauty-Anwendungen, die Nachhaltigkeit und der Service zur Nominierung bei. So sind die Signature Treatments »Rosenzauber« und »In vino sanitas« in vielerlei Hinsicht von der Natur und Kultur der Region inspiriert: sowohl die Rose als auch die Weintraube sind aus der Kulturlandschaft Schennas nicht wegzudenken.

Das VistaSpa im Hotel »Hohenwart« in Schenna überzeugte die Jury.


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Abschlussfeier Diplomübergabe mit Luis Durnwalder Ein erfolgreiches und ereignisreiches Schuljahr ging in der Landeshotelfachschule »Kaiserhof« zu Ende. Die Maturanten und Schüler der 4. Klassen haben bei der Schulschlussfeier im »Kaiserhof« die Highlights der vergangenen Monate Revue passieren lassen. Dass diese Monate nicht nur von Schulstress geprägt, sondern auch spannend und lustig waren, davon zeugten die Bilder. LHF-Direktor Josef Paler dankte dem Lehrkörper und den Schülern für den Einsatz und wies auf die zahlreichen Projekte und Events des vergangenen Schuljahrs hin. An insgesamt 35 Projekten hatte sich der »Kaiserhof« beteiligt. Paler erwähnte die Geburtstagsfeier von Landeshauptmann Luis Durnwalder auf Schloss Tirol, wofür sich der Landeshauptmann bei der Schulschlussfeier persönlich bedankte und die Qualität und Professionalität der Arbeit lobte. Weiters erinnerte Paler an die

»Kaiserhofgespräche«, an zwei Pensionistenehrungen mit je rund 120 Gästen, eine Benefizveranstaltung, die Teilnahme an Wettbewerben und sportlichen Wettkämpfen und an die Breakwoche mit verschiedenen Veranstaltungen. Direktor Paler betonte des Weiteren, wie wichtig nicht nur die Vermittlung von Fachwissen, sondern auch von praktischem Wissen und sozialen Kompetenzen sei, und dafür bürge der »Kaiserhof«. Paler hoffe auch, dass diese »Schule des Lebens«, die einen wertvollen Beitrag für die Hotellerie und das Gastgewerbe leiste, in ihrer Form beibehalten bleibe. Er bat in diesem Zusammenhang auch den Landeshauptmann und HGV-Landesausschussmitglied Hansi Pichler, sich dafür einzusetzen, dass die Schule in ihrer bisherigen Form weiterbestehen könne, gegebenenfalls mit der staatlichen Gleichstellung wie bisher. Erfreut zeigte sich Paler über die Investitionen in die Landeshotelfachschule und meinte, dass man im Zuge des Baues der neuen Turn-

Die Klassenbesten. Vorne von links: Julia Unterthiner, Julia Gufler, Daniela Mair, Magdalena Pircher, Sabine Schrott, Valentina Thaler. Hinten: LH Luis Durnwalder, HGV-Bezirksobmann Hansi Pichler, Direktor Josef Paler.

halle auch weitere Räumlichkeiten für Theorie- und Praxisunterricht errichten sollte. Paler dankte Landeshauptmann Luis Durnwalder auch für die zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel für die notwendige Innensanierung des Gebäudes und für den Neubau der Turnhalle. Landeshauptmann Luis Durnwalder verglich den Ausbildungsweg der Jugendlichen mit der Landwirtschaft, wo nur Pflanzen, die aufmerksame Pflege erhalten, auch gedeihen. Er lobte die sehr gute Kom-

bination aus Praxis und Theorie an der Schule. Dass am »Kaiserhof« eine moderne und zeitgemäße Ausbildung stattfindet, davon konnte er sich bei verschiedenen Projekten selbst überzeugen und er bedankte sich noch einmal für die geleistete Arbeit. Durnwalder versicherte, er werde sich dafür einsetzen, dass der »Kaiserhof« nicht durch staatliche Bürokratie verwässert werde, da die Schule einen ausgesprochen wichtigen Beitrag für Südtirols Tourismus leiste. Hansi Pichler, Obmann

des HGV-Bezirkes Meran/ Vinschgau und Mitglied des HGV-Landesausschusses, gratulierte den Schülern für das erfolgreich absolvierte Schuljahr. Auch der HGV werde sich dafür stark machen, dass die Schule in ihrer jetzigen Form beibehalten werde und dieses Erfolgsmodell nicht von Rom zu Fall gebracht werde, so Pichler. Den Klassenbesten wurde schließlich ein Buchgeschenk überreicht, das der HGV alljährlich den »Kaiserhof«-Schülern zur Verfügung stellt.

»Savoy«-Schüler erlebten einen Tag im Hotel Zu Gast im Life Balance Hotel »Arosea« im Ultental – interessante Erfahrungen gemacht Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten im Betrieb mit und genossen den etwas anderen Schultag. Hotelluft schnuppern und erfahren, wie der Alltag in einem Gastbetrieb aussieht, dazu hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2 E der Landesberufsschule »Savoy« in Meran im Frühling Gelegenheit. Gemeinsam mit den Fachlehrern für Service und Kochen, Rosmarie Gander und Roland Schöpf, statteten sie dem Life Balance Hotel »Arosea« (Vier-Sterne-S) im Ultental einen Besuch ab. Nach einem Rundgang durch die gesamte Hotelanlage konnten die

Schüler in die verschiedenen Bereiche des Beherbergungsbetriebes hineinschnuppern und auch selbst Hand anlegen. Eine Gruppe bereitete in der Küche ein Menü zu, eine andere Schülergruppe widmete sich im Speisesaal dem Mittagsservice. Jeweils zwei Schüler halfen dem Hausmeister, den Rezeptionsmitarbeitern und den Zimmermädchen bei ihren Arbeiten. Eine weitere Gruppe arbeitete auch im Beauty- und Wellnessbereich mit. Zu Mittag genossen die Schüler das von ihren Mitschülern zubereitete DreiGänge-Menü, bestehend aus hausgemachten Knollensellerie-Bärlauch-Ravioli, einem bei Niedertemperatur im Heu gegarten Kalbs-

rücken auf Karottenspaghetti und zweierlei Risinibohnen sowie einer Dessertvariation vom lauwarmen Schokolade-Törtchen, mit

Brennnessel marinierten Erdbeeren und weißem Kaffeeeis. Beim abschließenden Gespräch konnten die Schülerinnen und Schü-

ler ihre Eindrücke und Erfahrungen austauschen und Fragen stellen, welche die Hotelchefin Anne Stauder bereitwillig beantwortete.

Die Schüler vor dem Hotel »Arosea«.


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Rindfleisch mit Gütesiegel Vorteile für die Konsumenten Das Qualitätszeichen Südtirol garantiert, dass alle vermarkteten Tiere in Südtirol geboren, gemästet und geschlachtet wurden. Die Nachfrage nach lokal produziertem Rindfleisch liegt im Trend – auch in Südtirol. Viele Konsumenten haben eine ausgeprägte Vorliebe für heimisches Qualitätsrindfleisch und sind auch bereit, dafür mehr auszugeben. Das Qualitätszeichen Südtirol gewährleistet geprüfte Qualität und garantierte Herkunft. Eine aktuelle Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO der Handelskammer Bozen hat erstmals die Marktchancen von Südtiroler Qualitätsrindfleisch erhoben. Insgesamt ergibt sich ein geschätztes Marktpotenzial für Fleisch von Rindern in Höhe von rund elf Millionen Euro. Dies entspricht rund 4.200 Rindern. »Dieses Potenzial ist derzeit bei Weitem noch nicht ausgeschöpft«, erklärt Michl Ebner, Präsident der Handelskammer und meint weiter: »In Südtirol versteht man unter Rinderwirtschaft hauptsächlich die Milchwirtschaft. Der Großteil der hier geborenen Rinder wird an Abnehmer außerhalb der Landesgrenzen verkauft, um dort gemästet und geschlachtet zu werden. Die heimische Nachfrage wird Großteils mit Fleisch aus dem Ausland beziehungsweise aus dem restlichen Staatsgebiet abgedeckt.«

Kleinstrukturiert Die lokalen Betriebe für die Rinderhaltung sind klein strukturiert. Derzeit produzieren 130 Unternehmen Rindfleisch mit dem Qualitätszeichen Südtirol. Die wichtigste Herausforderung ist dabei die Erhöhung des Angebotes von heimischem Qualitätsrindfleisch durch eine höhere Anzahl

an Mastbetrieben. »Erfolgsentscheidend ist neben der garantierten Herkunft aus Südtirol die Einhaltung und Kontrolle von strengen Qualitätskriterien. Bestehende Fleischprogramme wie KOVIEH, Bio*Beef und LaugenRind erfüllen diese Bedingungen und könnten stärker ausgebaut werden«, unterstrich der Landesrat für Landwirtschaft. Diese Programme sind ein wichtiges Bindeglied zwischen der landwirtschaftlichen Produktion, den Metzgern und schließlich den Endkonsumenten. Verkauft wird das Südtiroler Rindfleisch derzeit in dreizehn Metzgereien und ihren Verkaufspunkten. Hier erkennt der Konsument das Rindfleisch mit Qualitätszeichen durch eigene Präsentierteller. Ein Betrieb liefert auch biologische Fleischmischpakete frei Haus. Das Qualitätszeichen Südtirol garantiert, dass alle vermarkteten Tiere in Südtirol geboren, gemästet und geschlachtet wurden. Außerdem müssen sich die Tiere mindestens 60 Tage frei bewegen (Alm oder Stallhaltung mit Auslauf). Ihnen wird vorwiegend natürliches, hofeigenes Futtermittel verabreicht. Genetisch veränderte Futtermittel sowie Hormone und Antibiotika sind verboten.

Höhere Wertschöpfung Der Verkauf von Südtiroler Rindfleisch bringt viele Vorteile, wie Wertschöpfung für die heimische Landwirtschaft, garantierte Qualität für die Metzger und Produktsicherheit für die Konsumenten, wurde bei der Vorstellung der WIFO-Studie betont. Zu den Rindfleischarten mit Qualitätszeichen zählen Milchkalb, Kalbin, Ochse, Jungrind und Jungkuh. Weitere Informationen zum Rindfleisch mit Qualitätszeichen im Internet auf der Seite www.suedtiroler fleisch.com.

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Kulinarik, Musik und buntes Treiben viel Spaß und Abwechslung. An einem der beiden Abende liegt zudem ein Hauch von Zirkus in der Luft. Ein Straßenkünstler und seine atemberaubende Akrobatik versprechen eine höchst spannende Performance.

S. VIGILIO S VG O

Teilnehmende Gastbetriebe Folgende Gastbetriebe nehmen an der Sommerveranstaltung »Bun Prò« in St. Vigil in Enneberg teil: Restaurant-Pizzeria »da Arnold’s«, Restaurant-Pizzeria »La Bronta«, RestaurantPizzeria »La Miara«, Osteria »Plazores«, Restaurant »Ciolà«, »Corones-Hütte«, »Picio Pré-Hütte«. Weitere Informationen unter www.sanvigilio.com oder Tel. 0474 501 037.

Sommerevent für Einheimische und Urlaubsgäste in St. Vigil.

Emotion in Nature

Prelibatezze culinarie Kulinarische Köstlichkeiten

taurantbetrieben

Unter dem Motto »Bun Prò« verwöhnen die teilnehmenden Restaurantbetriebe am 2. und am 9. August die Besucher auf dem Dorfplatz von St. Vigil mit traditionellen Tiroler und Gadertaler Spezialitäten. Und weil bekanntlich auch das Auge mitisst, wird es an beiden Abenden um ca. 22 Uhr richtig spektakulär, wenn Angelo und Julian von der Hütte »Picio Pré« ihre einzigartige Koch-Show mit flüssigem Stickstoff zum Besten geben. Zusätzlich

zum verführerischen kulinarischen Angebot sorgen verschiedene Live-Bands für eine ausgelassene Stimmung. Mit Dejvalí, Circo Abusivo, The placid notes und Cosa Nostra stehen an den beiden Abenden ladinische, italienische und Südtiroler Musiker unterschiedlichster Richtungen auf der Bühne. Auf der parallel zur »Bun Prò« laufenden Handwerksausstellung stellen lokale Handwerker ihre künstlerischen Fertigkeiten vor, die von Bildhauer- über Klosterarbeiten bis hin zu handgemachten Körben, Textildekorationen und vielem mehr reichen. Natürlich kommen auch die kleinen Besucher nicht zu kurz. Ein attraktives Kinderprogramm bietet

ore 18.00–23.00 Uhr

Einheimische und Urlaubsgäste genießen köstliche Sommergerichte und erleben viele unterhaltsame Höhepunkte.

2.+9.8.2012

Veranstaltung »Bun Prò« am 2. und 9. August in St. Vigil in Enneberg

Höchste baubiologische Standards umgesetzt »Tirler – Dolomites Living Hotel« erhielt Auszeichnung zum »Best Sleep Hotel« Das Best-SleepQualitätsgütesiegel darf nun auch das Hotel »Tirler« der Wirtefamilie Rabanser auf der Seiser Alm führen. Im Rahmen einer Feier wurde kürzlich dem neu errichteten Hotel »Tirler – Dolomites Living Hotel« auf der Seiser Alm das Qualitätsgütesiegel »Best Sleep Gold« überreicht. Die Wirtefamilie Rabanser hatte zur Feier zahlreiche Projektpartner und Ehrengäste eingeladen. Seitens des HGV nahm Gottfried Schgaguler, Obmann der HGVOrtsgruppe Kastelruth und Obmann des Bezirkes Bozen und Umgebung, an der Feier teil. Nach der Hotelführung durch Architekt Hugo Demetz erläuterte Baubiologe Alfred Ruhdorfer die Kriterien, welche bei der Auszeichnung mit dem »Best Sleep-Qualitätsgütesiegel« eine Rolle spielen. Diese besondere Auszeichnung erhalten nur Hotels, welche die höchsten baubiologischen Standards in Bezug

Erfreut über die Auszeichnung des Hotel »Tirler«. Von links: HGV-Ortsobmann und Bezirksobmann Gottfried Schgaguler, Andreas Colli, Bürgermeister von Kastelruth, und Sandra und Hannes Rabanser, Eigentümer des »Tirler – Dolomites Living Hotel« auf der Seiser Alm. auf gesundes Raumklima und Elektrosmogfreiheit vorweisen können. Die Elektrosmogfreiheit wird dadurch erreicht, dass elektrostatische Aufladungen durch das Vermeiden

von Kunststoffen und Zusätzen ausgeschaltet werden. Das Fernsehgerät in den Hotelzimmern wird durch spezielle Reinigungsintervalle in der elektrostatischen Aufladung neutrali-

siert. Bei den Luftschadstoffmessungen ist der hohe Anteil an frischem Massivholz aufgefallen. Die natürliche Ausgasung wird im Laufe eines Jahres minimiert und neutralisiert

sein. Bei der Hausstaubuntersuchung wurde aufgezeigt, dass im Vergleich zum Standardhotelbau auch die Belastung durch Brandschutzmittel im Hotel »Tirler« auf ein vorgeschriebenes Minimum gesenkt werden konnte. Die Raumluftqualität der Schlaf- und Wohnräume entspricht in etwa der Außenluftqualität, und bezüglich Strahlung konnten teilweise sogar bessere Ergebnisse als im freien Gelände erzielt werden. Die erzielten Messdaten im Hotel »Tirler«, welche beispielgebend für den Hotelbau sind, wie Ruhdorfer bei der Feier betonte, waren nur durch Weitsicht und Berücksichtigung aller wesentlichen Faktoren bereits in der Planungsphase und Ausführung möglich. Von allen Partnern wurde eine Volldeklaration ihrer Produkte eingefordert. Die Baubiologie, so betonte Ruhdorfer abschließend, ist das Zusammenwirken von Mensch und Natur und beinhaltet die Wertschätzung der Handarbeit und die Ausführung mit natürlichen Produkten.


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Musikgenuss auf höchstem Niveau Gustav-Mahler-Musikwochen 2012 vom 14. Juli bis 3. August im Kulturzentrum Grand Hotel Jährlich ehrt Toblach einen seiner wohl berühmtesten Urlaubsgäste: Gustav Mahler. »Hier ist es wunderherrlich und repariert ganz sicher Leib und Seele ...«, schrieb Gustav Mahler 1909 über seinen geliebten Urlaubsort Toblach. Und genau hier sind auch zwei seiner wohl bekanntesten Werke entstanden: »Das Lied von der Erde« und die »9. Symphonie«. Bereits zum 32. Mal finden heuer ihm zu Ehren die Gustav-Mahler-Musikwochen statt. Vom 14. Juli bis zum 3. August 2012 erleben die Besucher im Kulturzentrum Grand Hotel Musikgenuss auf höchstem Niveau. Es ist beinahe schon zur Tradition geworden, dass die Gustav-Mahler-Musikwochen von einem Jugend-

Das Bundesjugendorchester eröffnet die GustavMahlerMusikwochen in Toblach.

orchester eröffnet werden. Das Engagement von jungen, aufstrebenden Künstlern ist eine wichtige Konstante der Gustav-MahlerMusikwochen, die im diesjährigen künstlerischen Programm beim Eröffnungskonzert mit dem

Bundesjugendorchester und beim Abschlusskonzert mit dem Wiener Jeunesse Orchester zum Tragen kommt. Ein weiterer sinfonischer Höhepunkt wird das Konzert der Zagreb Soloists am 21. Juli werden. Sie bringen mit dem »Lied von der

Erde« eines von Mahlers »Toblacher« Werke zur Aufführung. Die Besucher dürfen sich außerdem auf Kammermusikabende, zeitgenössische Interpretationen und musikwissenschaftliche Vorträge freuen. Ein ganz besonderes musika-

lisches Erlebnis verspricht der Abend mit der rumänischen Pianistin Mihaela Ursuleasa zu werden. Auch der Liederabend mit dem berühmten englischen Tenor Ian Bostridge, sowie der Konzertabend mit dem Duo Tatjana Vassiljeva (Violoncello) und Anna Gourari (Klavier) werden Musikliebhaber aus nah und fern erfreuen. In der Pfarrkirche von Toblach tritt am 26. Juli der Chamber Choir of Europe auf und wie jeden Sommer, finden auch heuer einige Konzerte der GustavMahler-Musikwochen in den Nachbargemeinden von Toblach statt. Das Festival-Programm verspricht also wiederum Vielseitigkeit – ganz im Sinne Gustav Mahlers. Informationen zum Programm der Gustav-MahlerMusikwochen unter Tel. 0474 976 151 oder unter www.gustav-mahler.it.

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Die fruchtige Versuchung Durstlöscher im Einklang mit der Natur on verantwortlich. Den Rest erwirtschaftet das Unternehmen mit der Produktion von Halbwaren wie Fruchtmark, Konzentraten und Aromen für den europäischen Markt. Neben der langjährigen Erfahrung liegt das Erfolgsgeheimnis von Zipperle vor allem in der kontinuierlichen Weiterentwicklung, immer orientiert an den Anforderungen des Marktes. Dazu gehören der Einsatz neuester Technologien zur Produktion und Qualitätskontrolle und der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Umwelt. Im Einklang mit der Natur bedeutet nicht nur die Verwendung bester natür-

licher Rohstoffe – 20% davon aus kontrolliert biologischem Anbau – sondern auch die Schaffung ressourcenschonender Produktionsbedingungen, z. B. mit der betriebseigenen Photovoltaikanlage. Die Abfüllung erfolgt in Südtirol aus-

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Sonnenverwöhntes Obst genießen - das ganze Jahr über: nur die besten Äpfel der Region sowie sonnengereifte Früchte aus dem mediterranen Raum werden zu erstklassigen Fruchtsäften und Fruchtnektaren verarbeitet. Für den Sommer gibt es eine Vielfalt an verschiedenen, leckeren Durstlöschern - die warmen Tage können kommen. Nicht umsonst steht das Familienunternehmen für höchste Qualität. Mit 3.500.000 Litern Abfüllvolumen pro Jahr ist die Hans Zipperle AG der größte Abfüller von Fruchtsäften in Südtirol. Dabei sind nur 5% des Gesamtumsatzes für diese Spitzenpositi-

schließlich in umweltfreundlichen Mehrwegglasflaschen. Bereits 1998 erhielt die Firma das Öko-Audit – der beste Beweis dafür, dass das Vertrauen der Verbraucher in die Produkte aus dem Hause Zipperle mehr als gerechtfertigt ist.

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Meraner Waalrunde Neuer Rundwanderweg am kostbaren Nass – acht Etappen Für Abwechslung ist auf der 84 Kilometer langen Meraner Waalrunde gesorgt.

Gourmetevent der Extraklasse Beim Gourmetfestival »EUROPAs Beste« an Bord der Luxusschiffs »Europa«, das Mitte Juni vor der Kulisse von Antwerpen stattfand, verwandelten über 30 Akteure das Lido-Deck in eine Genussmeile. Sterneköche, Winzer, Chocolatiers, Fromagers und Pâtissiers kamen auf dem Luxus-Schiff zusammen, um die Gäste mit außergewöhnlichen Kreationen zu verwöhnen. An den Kochstationen präsentierten die Spitzenköche kulinarische Raffinessen. Mit dabei war auch der Südtiroler Zwei-Sternekoch Gerhard Wieser (Gourmetrestaurant »Trenkerstube« im Hotel »Castel«). Er präsentierte marinierte und geeiste Entenleber mit Räucheraal und Ananas und confierten Jungschweinebauch im Chorizosud mit mariniertem Pulpo. Im November wird Gerhard Wieser mit der MS »Europa« in See stechen. Die Reise verläuft von Dubai über den Indischen Ozean nach Port Louis. In diesen 19 Tagen verwöhnt der Sternekoch die Passagiere mit Südtiroler Produkten.

Touristiker im Museum Auf Einladung des Tourismusvereins St. Lorenzen und der Museumsleitung besuchten kürzlich Mitglieder der Ferienregion Kronplatz das Museum »Mansio Sebatum« in St. Lorenzen. Die Besucher konnten sich ein Bild über das Leben in der ehemaligen römischen Straßenstation Sebatum machen. Durch eine Vielzahl von Funden aus der Eisen- und Römerzeit, durch Texte, multimediale Installationen, 3D-Animationen, Rekonstruktionen und großflächige Illustrationen wurde der Besuch des Museums zu einem wahren Erlebnis. Um den Gästen entgegenzukommen, wird das Museum in den Monaten Juli und August zusätzlich zu den täglichen Öffnungszeiten jeden Montag bis 22.30 Uhr geöffnet halten.

Das Burggrafenamt hat seit Kurzem eine weitere Attraktion: Elf Waalwege sind zu einem einzigen Wanderweg, der Meraner Waalrunde, zusammengefasst worden. Auf 84 Kilometer gut ausgeschilderten Waal- und Themenwegen können Einheimische und Gäste die Landschaft im Meraner Talkessel genussvoll erwandern. Das Projekt wurde von der Marketinggesellschaft Meran (MGM) initiiert und koordiniert.

Besonderheiten Die »Meraner Waalrunde« ermöglicht es dem Wanderer, den Meraner Raum und das untere Vinschgau entlang von Waalen zu erkunden. Die »Meraner Waalrunde« besteht aus acht Etappen und verbindet die Waalwege in Algund, Kuens, Riffian, Obermais, Schenna, Lana, Tscherms, Marling, Partschins, Rabland und den Wallburgweg in Naturns. Jeder Weg hat seine Besonderheiten, und

entlang der einzelnen Waalwege wird deren ganze Bandbreite abwechselnd erlebbar. Auf dem Weg begegnet man Waalerhütten und Waalerschellen, Schlössern, Kirchen und Naturdenkmälern, wie etwa den Erdpyramiden in Dorf Tirol. Attraktive Fußwege und Themenwege, wie etwa der Herrschaftsweg in Dorf Tirol oder der Rittersteig in Naturns, führen den Wanderer von einem zum nächsten Waalweg. Immer wieder werden dem Wanderer auch Varianten angeboten, auf denen er beispielsweise einen steilen Teil der Strecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen, ein Museum besuchen oder einkehren kann. Zählt man die Kilometer der angebotenen Varianten hinzu, so erstreckt sich die Meraner Waalrunde über rund hundert Kilometer. Die Waale sind in Südtirol historisch verankert. Aus diesem Grund ist es wichtig, deren Geschichte und Nutzung auch in Zukunft zu kommunizieren. »Bei den Waalen handelt es sich um künstlich angelegte Kanäle, die zum Teil noch heute zur Bewässerung der Obstwiesen dienen. Da die Waalwege zu allen Jahres-

zeiten erwanderbar und sehr beliebt sind, kam in Zusammenarbeit mit den örtlichen Tourismusvereinen die Idee auf, alle Waalwege in der Region zu einer Rundwanderung zusammenzuschließen«, berichtet Magdalena Fundneider vom Destinationsmanagement der MGM.

Ganzjähriges Vergnügen Die Meraner Waalrunde ist das ganze Jahr über begehbar, weil sich die Strecke nicht in gebirgiger Höhe befindet. Im Frühling und Herbst bietet sich dem Wanderer die Möglichkeit, an den Waalen entlang zu wandern, wenn in höheren Lagen Schnee liegt. Genauso kann aber auch im Sommer oder Winter der Ausblick über Meran und seine umliegenden Dörfer genossen werden. Dabei kann der Wanderer die gesamten Etappen der Strecke in acht Tagen erwandern. Genauso kann nur ein Teil der Strecke als Tagestour gegangen werden. Weitere Infos zur Meraner Waalrunde sowie Etappeninformationen finden alle Interessierten unter www.meranerland.com.

Das Wandern entlang der Waale hat in jeder Jahreszeit seinen Reiz.


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»Kaiserwasser«: Ein kaiserlicher Genuss Die Kaiserwasser-Getränke werden ausschließlich in Glasbehältern abgefüllt Das Wasser aus den Dolomiten zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Calcium, Magnesium und Sulfat aus. Das Grand Hotel »WildbadThermen« in Innichen wurde 1854 von einem ungarischen Arzt namens Dr. Scheiber erbaut. Es wies

bemerkenswerte Ausmaße auf, mit Kursälen für Thermen- und Dampfbäder, Einrichtungen für Sauna und Trinkkuren und wurde in den darauf folgenden Jahren ein bedeutender Treffpunkt insbesondere der deutschen und österreichischen Kaiserhäuser. Aus diesem Grund wurde die Quelle oberhalb des Hotels als »Kaiserwasser« be-

nannt. Die Quellen des natürlichen Mineralwassers »Kaiserwasser« liegen im Naturpark Sextner Dolomiten, der seit 2009 mit den Dolomiten zum UNESCOWeltnaturerbe erklärt wurde. Die Heilwirkung der fünf Innichner Mineralquellen, die am Haunoldmassiv im Wildbadgraben auf 1.323 m entspringen, wurde schon 1586 urkund-

Die Säfte von »Kaiserwasser«.

lich erwähnt. Seit 1968 werden in Innichen unter Verwendung von technisch höchstmodernen Anlagen Mineralwasser und kohlensäurehaltige alkoholfreie Erfrischungsgetränke abgefüllt. Die Kaiserwasser-Getränke werden ausschließlich in Glasbehältern abgefüllt, denn Glas bewahrt die organoleptischen Merkmale des Wassers. Das Wasser aus den Dolomiten zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Calcium, Magnesium und Sulfat aus. Calcium steckt in Knochen, Zähnen, Gewebe und ist in Nerven und Muskelzellen für die Weiterleitung von Impulsen zuständig. Es ist an der Blutgerinnung und Bildung von Hormonen beteiligt. Magnesium hilft beim Aufbau von Knochen und Zähnen, trägt zur Übertragung von Nervenimpulsen und zur Muskelspannung bei, aktiviert über 300 Enzyme, reguliert die elektrochemische Spannung. Sulfat spielt hingegen für die Leber eine wichtige, entgiftende Rolle. Es regt außerdem die Verdauung an,

»Kaiserwasser«: Das Mineralwasser aus den Dolomiten. wirkt mild abführend und regt die Gallenfunktion an.

Kontakt Informationen zu den Kaiserwasser-Getränken erteilt die Firma »Kaiserwasser GmbH«, Innichen, Telefon 0474 913 261, E-Mail info@kaiserwasser.com.

Hotelkorrespondenz mit ASA »easy« gemacht Firma »Edea« entwickelte innovativen Rezeptionsassistenten – viele Vorzüge Per Mail neue Gäste gewinnen und Stammgäste binden: für die Hotellerie von heute ist das ein grundlegender Erfolgsfaktor. Um die Korrespondenz in einem Gastbetrieb zu vereinfachen, hat das Unternehmen »Edea Gmbh« kürzlich den Rezeptionsassistenten vorgestellt, an dessen Entwicklung das Unternehmen »Easymailer« maßgeblich beteiligt war. »Easymailer« hat bereits das HGV-Buchungsportal www.bookingsuedtirol.com und den HGV-Channelmanager »Easychannel« entwickelt. Mit diesem Rezeptionsassistenten können etwa Angebote in ASA erstellt

und anschließend in HTML versendet werden. Dank der maßgeschneiderten grafischen Aufbereitung und der sauberen Auflistung sind die E-Mails auch optisch ansprechend und anziehend. Außerdem wird dem Gast einige Tage später eine so genannte »Nachhak-Mail« geschickt, um die Aufmerksamkeit nochmals auf das Angebot zu leiten.

Innovative Lösung Elmar Pircher, Gesellschafter von »Edea«, ist froh, durch den neuen Rezeptionsassistenten den Kundenwünschen endlich Rechnung tragen zu können und ist überzeugt, dass »diese innovative Lösung die Korrespondenzarbeit erleichtert und die Buchungsquote steigert«. Ein weite-

res Highlight des Rezeptionsassistenten ist, dass er auch Glückwünsche zum Geburtstag automatisch versendet. Laut Tourismusberater sind solche persönlichen Grüße ein ideales Mittel zur Gästebindung. »Täglich Glückwünsche zum Geburtstag versenden zu müssen, stellt für viele Betriebe einen großen Aufwand dar«, sagt Patrick Bergmeister, Geschäftsführer der Firma

»Edea«. Er ist vom Mehrwert der Entwicklung überzeugt, denn »bei null Aufwand ist jede einzelne Reaktion bereits ein Gewinn«. Um die Korrespondenzarbeit abzurunden, ist der Rezeptionsassistent in der Lage, gebuchten Gästen einige Tage vor der Anreise eine Willkommens-Mail zukommen zu lassen. Diese enthält etwa eine Anfahrtsbeschreibung, die

Wettervorhersage oder Informationen zu Veranstaltungen. Das Gleiche gilt auch nach der Abreise. Eine Verabschiedungs-Mail soll den nächsten Aufenthalt bereits schmackhaft machen. Thomas Alber, Gesellschafter und verantwortlich für die Entwicklung, ist stolz auf die gelungene Arbeit: »Es war ein langer Weg, das Ergebnis jedoch ist ein Instrument, das den hohen Erwartungen mehr als gerecht wird. Der Aufwand hat sich allemal gelohnt.«

Kontakt Weitere Infos erteilt die Firma »Edea GmbH« unter Telefon 0473 490 910 oder 0471 068 050, mittels E-Mail an info@edea.bz.


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MARKTBLICK

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Digitale Karten im Tourismusmarketing Digitale Südtirolkarte von »alpinemap« – Service und Tourismusplattform »sentres.com« Die digitalen Karten haben seit der Einführung von Google Maps kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Die »Geo Marketing GmbH« aus Bozen hat nun mit dem »alpinemap«-Service und der Tourismusplattform www.sentres.com eine digitale Südtirolkarte entwickelt, die in die eigene Website eingebunden werden kann und die speziell auf die Anforderungen der Südtiroler Gastbetriebe und Gäste eingeht. Beim »alpinemap«-Kartenservice von »sentres. com« handelt es sich um weit mehr als die reine Nutzung von Kartendaten. Schließlich ist die Karte nur eine Bühne, auf der präsentiert werden soll, was den Gast interessiert. Der »alpinemap«-Service beinhaltet auch die Darstellung ausgewählter Touren und Sehenswürdigkeiten von »sentres.

Digitale Karten für erfolgreiches Tourismusmarketing. com«. Derzeit können die »alpinemap«-Kunden aus etwa 3.500 Touren und mehreren hundert Sehenswürdigkeiten frei wählen. Damit ist der »alpinemap«-Service eine besonders bequeme Lösung, denn neben der technischen Dienstleistung ist die redaktionelle Leistung inklusive. So ist »sentres. com« ein wichtiger Lieferant von wertvollen Inhalten für den Südtiroler Tou-

rismus. Besonders Gastbetriebe, die vermehrt auf Aktiv-Tourismus setzen oder sich in der Angebotsgestaltung dahingehend spezialisieren wollen, profitieren von diesem Service. Sie können mithilfe der »alpinemap« potenziellen Gästen eine hohe Informationsqualität auf der eigenen Website bieten, um die Buchungsentscheidung positiv zu beeinflussen. Zu-

dem wird die Kundenbindung bei bestehenden Gästen durch eine bessere Servicequalität unterstützt. Mit dem einfachen »alpinemap«-Kartenkonfigurator können beliebig viele Karten mit verschiedenen Inhalten und Schwerpunkten zusammengestellt und in die Website eingebunden werden: die zehn schönsten Wanderungen in der Nähe, die besten Radtouren im Herbst, das Winter-Tourenprogramm. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ein wichtiger Vorteil der »alpinemap«-Technologie ist, dass diese ohne Google Maps-Technologien auskommt.

Präsent auf »sentres.com« Der »alpinemap«-Kartenservice bietet die Möglichkeit, Karten, Touren und Sehenswürdigkeiten auf der eigenen Website darzustellen. Wie wird der potentielle Gast auf diese aufmerk-

sam? »sentres« bietet dazu die Möglichkeit, den eigenen Betrieb auf www. sentres.com und mobil (sentres Apps) zu präsentieren. Dabei wird der Betrieb als »Point of Interest« z. B. im Bereich »Unterkunft« oder »Essen und Trinken« ausführlich dargestellt und als sentres-Tipp bei allen Touren und Sehenswürdigkeiten in der Nähe ausgespielt. Täglich nutzen bereits mehr als 4.000 Nutzer mobil oder stationär die Plattformen von »sentres«. Dabei stammen über 75 Prozent der Nutzer aus dem Ausland. Mit über 24.000 Downloads zählt die sentres-App im mobilen Web zu den stärksten Produkten Südtirols.

Weitere Infos Weitere Informationen erteilt »sentres.com«, Alexa Giovanelli, Tel. 0471 051 232, ag@geomarketing.eu, www. sentres.com/de/suedtirol.

Professionelle Hotel-Mails leicht gemacht Innovatives Produkt von »Brandnamic«: Korrespondenzmanager für ASAHotel »Brandnamic« erfüllt mit seinem Korrespondenzmanager alle Erfordernisse seiner Kunden. Steigende Anforderungen an die Hotellerie verlangen nach professionellen und zugleich flexiblen Lösungen in der Kommunikation des Hoteliers mit dem Gast. Mit einer eigens entwickelten Software für professionelle Hotel-Mails – dem neuen Korrespondenzmanager für ASAHotel – bringt »Brandnamic« nun ein innovatives Produkt auf den Markt, das den täglichen E-Mail-Versand so einfach und übersichtlich macht wie nie zuvor. Zahlreiche Kunden sind bereits überzeugt, endlich das ideale eMarketing-Tool für ihre Bedürfnisse gefunden zu haben. »Ich bin begeistert!«, meint ein Hote-

lier aus dem Pustertal und fügt hinzu: »Angebots- und Nachhak-Mails tragen ja bekanntlich maßgeblich dazu bei, ob wir Gäste, die eine unverbindliche Anfrage gestellt haben, für unser Haus gewinnen können oder nicht«.

Viele Funktionen Die mehr als 50 Briefe in vier Sprachen des Korrespondenzmanagers von »Brandnamic« sind stilsicher und gleichzeitig emotional. Sie verfügen über nach Bedarf einsetzbare Textbausteine und viele praktische Zusatzfunktionen wie die äußerst nützlichen detaillierten Zimmerdarstellungen mit Bildern. So kann sich der Gast gleich eine richtige Vorstellung vom Zimmer machen, in dem er wohnen wird. »Ich habe mit wenigen Handgriffen sofort einen ganz individuellen, passen-

Der Korrespondenzmanager ermöglicht ein perfektes Arbeiten im Hotel. den Brief für jeden Gast angelegt. Genau nach so einer Software für Hotelmailings habe ich immer gesucht. Ich zweifle keinen Augenblick daran, dass der Korrespondenzmanager das Innovativste ist, das derzeit auf dem Markt erhältlich ist«, sagt der Hotelier. Der Korrespondenzmanager ist um

ein Vielfaches umfangreicher als andere Softwarelösungen und macht die Anwendung von Textverarbeitungsprogrammen völlig überflüssig. Jede E-Mail kann als HTML-Mail, Text oder Text-Mail mit PDFAnhang bzw. mit Link versendet werden. In Zusammenarbeit mit dem Partner »systems« bietet »Brandnamic« zudem die Möglichkeit, über dessen Software »Archi|Mail«, die gesamte Korrespondenz zu archivieren und so eine stete Nachverfolgbarkeit der Kommunikation zu gewährleisten. Nicht zuletzt ist der Korrespondenzmanager absolut

zuverlässig: Zertifizierte Server sorgen für eine überdurchschnittliche Zustellbarkeit und irritierende Fehler wie Bilder, die sich nicht öffnen lassen, gehören der Vergangenheit an. Zahlreiche Erweiterungen wie Wartelistenfunktion, Morgenpost und anderes befinden sich bereits in Programmierung.

Weitere Infos Neugierig geworden? Überzeugen auch Sie sich vom neuen Korrespondenzmanager von »Brandnamic«! Informationen unter Tel. 0472 831 340, E-Mail info@brandnamic.com.


MARKTBLICK

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»Batzenhäusl« nun in neuem Glanz Auf Bestellsystem von Enrico Giacomuzzi vertraut Das Bozner Traditionslokal »Batzenhäusl«, das schon seit 608 Jahren Touristen und Bozner Bürger erfreut, erstrahlt nun in neuem Glanz. Nach dreijähriger Planung und Umbauarbeiten konnte sich der alteingesessene Chef des Lokals, Bobo Widmann, nun einen langgehegten Traum erfüllen. Sein Lokal verfügt nicht bloß über einen wirklichen Biergarten mit Maibaum

und allem drum und dran, sondern gleich auch über eine eigene Bierbrauerei. Neben den kulinarischen Spezialitäten werden den Gästen auch drei Biersorten angeboten, ein helles, ein dunkles und ein Weizenbier. Das Hopfengetränk ist ab sofort in Fässern und in Kürze auch in Flaschen abgefüllt erhältlich. Zu besonderen Gelegenheiten gibt es dazu auch noch Spezialbiere. Und dafür, dass das ganze rasch und treffsicher an den Tisch des Gastes kommt, sorgt neben der

effizienten und freundlichen Bedienung auch das zuverlässige Bestellsystem der Bozner Firma »Enrico Giacomuzzi«. Dank der klassischen Handhelds von »Orderman« werden die Bestellungen aus jedem Winkel des Gastbetriebes sowie des Biergartens aufgenommen und direkt in die Küche bzw. an die Bar geschickt, wo die Knödel ins Wasser geworfen werden können oder das Bier gleich gezapft wird. Ein Beispiel von perfekter Symbiose von Technologie und Tradition. »Jeder Gast soll sich hier wohl fühlen«, bringen Bobo und Eva Widmann ihre gemeinsame Ambition auf den Punkt. Dafür sorgen nicht zuletzt die Wärme und Fröhlichkeit der Wirte und ihres perfekt geschulten Teams.

Symbiose von Technologie und Tradition. Das Orderman-Bestellsystem der Firma »Enrico Giacomuzzi« im Bozner Traditionslokal »Batzenhäusl«.


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MARKTBLICK

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Massivsysteme im Hochbau »PROGRESS« lud zur Tagung über nachhaltiges und effizientes Bauen ein Mit nachhaltigem und effizientem Bauen in der Praxis befasste sich eine interessante Fachtagung in Brixen, an der 130 Experten teilgenommen haben. Im ökologischen und ökonomischen Wettbewerb der Baustoffe punktet Beton durch seine Masse mit thermischer Wirksamkeit, Nachhaltigkeit, Anpassungsfähigkeit hinsichtlich Form und Optik sowie natürlichem Schall-, Brandund Feuchteschutz. Mit der Tagung »Massivsysteme im Hochbau« griff das Unternehmen »PROGRESS« in Brixen das Thema der Massivbauweise praxisnah und fundiert auf. Nach der Begrüßung von Luca Brutti und Ivo Pezzei, Geschäftsführer der »PROGRESS AG«, schilderte Dora Aichner, Präsidentin der Architekturkammer Südtirol, ihre persönliche Erfahrung mit der Massivbauweise mit Betonfertigteilen. Carmen Schneider, Geschäftsführerin der »Life Cycle Engineering Experts« in Deutschland, meinte in ihrem Referat, dass den Baumaterialien künftig eine wichtige Rolle zukommt. »Der Baustoff Beton ist frei von Emissionen, welche die Luftqualität beeinträchtigen. Betonfertigteile benötigen weder Beschichtungen noch chemische Behand-

Effizient bauen mit Massivsystemen. Eine Tagung präsentierte interessante Erkenntnisse.

lung, erfordern geringe Instandhaltungskosten und besitzen eine lange Lebensdauer«, meinte Schneider. Auf die Vorteile von Betonfertigteilen wies auch Philip Froschmayr, Präsident der Unternehmensgruppe »Progress«, und sagte: »Betonfertigteile und die Bauweise in Beton haben in Südtirol eine Entwicklung hinter sich und vor sich. Vor zehn Jahren hat sich die Betondecke durchgesetzt. Doppelwände, vor zehn Jahren ein Novum, sind heute ein verbreitetes Produkt. Die Thermowand wurde vor fünf Jahren zum ersten Mal eingesetzt, heute ist sie zum Standard im effi-

zienten Gewerbebau geworden. Mit innovativen Massivsystemen werden wir in Zukunft in Südtirol Büros, öffentliche Gebäude, Wohnhäuser sowie Hotels bauen«.

Effizient und nachhaltig Den Beweis für effizientes und nachhaltiges Bauen zu vernünftigen Kosten tritt »PROGRESS« mit dem Bau des neuen Sitzes der »TopHaus AG« in der Bozner Einsteinstraße selbst an. Georg Felderer (Energytech Ingenieure) erläuterte den Tagungsteilnehmern das Energiekonzept: Neben dem

Bauen mit Massivsystemen aus Betonfertigteilen eignet sich auch bei Hotels bestens.

Einsatz von Geothermie, Klimadecken und Thermowand sowie Fotovoltaik wird bei der Planung der Gebäudehülle ein besonderes Augenmerk auf Details wie Doppelglas-Fronten oder die Vermeidung von Wärmebrücken gelegt. Bei der Klimadecke handelt es sich um Deckenelemente, in denen bereits in der Produktionsphase im Werk Rohrsysteme eingebaut werden. In den Rohren fließt je nach Jahreszeit warmes bzw. kaltes Wasser, dadurch wird eine optimale Beheizung bzw. Kühlung ermöglicht. Die positiven thermischen Eigenschaften des massiven Baustoffs Beton begünstigen dabei den Wirkungsgrad des Systems. Auch Stefano Mattei, Projektant und Geschäftsführer des Studios »AIG« in Bozen, beleuchtete das Potenzial von Betonfertigteilen. Mattei hat bereits zahlreiche Bauten mit Betonfertigteilen realisiert und schilderte die wesentlichen Vorteile dieser Bauweise. Der deutsche Architekt Ingo Gast brachte es auf den Punkt: »Die Thermowand erzeugt ein erstaunliches Raumklima, besitzt besondere energetische und bauphysikalische Qualitäten. Beton lässt Freiheiten bei der Gestaltung von Innenräumen und der Fassade zu,

verkürzt die Bauzeit und optimiert die Baukosten«. Dem Einsatz von solchen Massivsystemen sind kaum Grenzen gesetzt und es sind erstaunliche Ergebnisse möglich. Bauen mit Massivsystemen eignet sich bei Neubauten, Umbauten und Erweiterungen bestehender Gebäude sowie beim Bau von Kondominien oder Mehrfamilienhäusern. Das Fazit der Tagung lautet: Der Baustoff Beton vereint alle Vorteile, die Bauherren an ihre Gebäude stellen. Mit modernen Betonfertigteilen sind unglaubliche Ergebnisse möglich, was bisher schwer vorstellbar war, wird zum Innovationstreiber im Massivbau. Richtungsweisende Innovationen und effiziente Fertigungsverfahren werden dabei neue Chancen bieten.

Kontakt PROGRESS AG Julius-Durst-Straße 100 I-39042 Brixen Tel. 0472 823 111 info@progress.cc www.progress.cc


Info & Rat

JULI 2012

Terminkalender 16. Juli F24 – einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – Juni 2012 Lohnsteuer – Juni 2012 Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – Juni 2012 NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – Juni 2012 NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – Juni 2012 Elektronische Überweisung

Steuer

Steuereinzahlungen aufgeschoben Die italienische Regierung hat auch heuer wieder einen generellen Aufschub für die beiden Steuerzahlungstermine 2012 vom Juni bzw. Juli gewährt (Mod. UNICO 740, 750 und 760). Der Termin vom 18. Juni wurde ohne Zinsaufschlag auf den 9. Juli und jener vom 16. Juli mit einem Aufschlag von 0,4 Prozent auf den 20. August verschoben. Dieser Aufschub wurde gewährt, da die offiziellen Anleitungen bzw. Modelle für die Erstellung der vorge-

sehenen Branchenstudien wie so oft in den letzten Jahren mit Verspätung veröffentlicht wurden. Deshalb können auch nur Einzelpersonen bzw. Subjekte, welche eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben, die den Branchenstudien unterliegt, von diesem Aufschub Gebrauch machen. Vom Aufschub betroffen sind alle Zahlungen, die mit der Steuererklärung zusammenhängen, d. h. auch die Handelskammergebühr und die INPS-Zusatzbeiträge. hh

Preismeldung bis 3. September Die gastgewerblichen Beherbergungsbetriebe müssen innerhalb 3. September 2012 (der 1. September fällt heuer auf einen Samstag) die Preise für Übernachtung, Übernachtung mit Frühstück, Halb- und Vollpension für das Tourismusjahr 1. Dezember 2012 bis 30. November 2013 melden. Das Amt für Tourismus und Alpinwesen stellt den betroffenen Betrieben den erforderlichen Vordruck zu, der aus-

gefüllt und unterschrieben zurück zu senden ist an das: Amt für Tourismus und Alpinwesen, Landhaus V, Raiffeisenstraße 5, 39100 Bozen. Die gemeldeten Preise dürfen ab 1. Dezember 2012 angewandt werden. Wer die Preismeldung unterlässt, muss die bisher praktizierten Preise anwenden. Eine Nachmeldung der Preise bis 31. März 2013 ist in diesem Fall nicht erlaubt. ak

»Patentino« – Zigarettenerkauf in Gastbetrieben Einreichen der Erklärung über den Wert der Zigaretteneinkäufe des 1. Semesters 2012 (1. Januar–31. Juni) an das Bezirksinspektorat für Monopolwaren/ Ispettorato Compartimentale dei Monopoli di Stato, Vicolo del Vò 32, 38100 Trento, Fax 0461 981 716.

25. Juli INTRASTAT-Meldung Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats Juni 2012 von bzw. in EU-Länder sowie der innergemeinschaftlichen Dienstleistungen. Bei trimestraler Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Zeitraums April bis Juni 2012 von bzw. in EU-Länder sowie der innergemeinschaftlichen Dienstleistungen Telematisch, zuständiges Zollamt

31. Juli Black List – Geschäftsvorfälle mit Ländern aus Steuerparadiesen Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats Juni von bzw. in Steuerparadiese. Bei trimestraler Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Zeitraums April bis Juni von bzw. in Steuerparadiese. Telematisch an die Agentur der Einnahmen Mehrwertsteuer-Rückerstattung Abgabe des Antrages auf Rückerstattung bzw. der Mitteilung der Kompensierung des MwSt.-Guthabens des 2. Trimesters 2012 (April bis Juni). Telematisch an die Agentur der Einnahmen Vordruck 770/2012 Abgabe der Erklärung der Steuervertreter für das Jahr 2011. Telematisch an die Agentur der Einnahmen

16. August F24 – Einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – Juli 2012 Mehrwertsteuer – Betriebe mit Trimestralabrechnung – 2. Trimester 2012 (April–Juni) Lohnsteuer – Juli 2012 Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – Juli 2012 NISF/INPS – Rentenversicherung der Hoteliers und Gastwirte – Beiträge im festen Ausmaß – 2. Rate 2012 NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – Juli 2012 NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – Juli 2012 Elektronische Überweisung Achtung: Dieser Termin könnte verschoben werden. Näheres im HGV-Newsletter.

20. August F24 – Einheitlicher Zahlungsvordruck für Einkommensteuern und Pensionsbeiträge – IRPEF / IRES / IRAP / INPS Bezahlung des Saldos für 2011 und des 1. Akontos für 2012 auf Grund der Ergebnisse der Steuererklärung mit einem Aufschlag von 0,40 Prozent. Elektronische Überweisung F24 – Handelskammer – Jahresgebühr 2011 Bezahlung der Jahresgebühr 2012 mit 0,40 Prozent Aufschlag. Elektronische Überweisung

27. August INTRASTAT-Meldung Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats Juli 2012 aus bzw. in EU-Länder sowie der innergemeinschaftlichen Dienstleistungen. Telematisch, zuständiges Zollamt


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INFO & RAT

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Steuer

Begünstigung bei energetischer Sanierung Neuerungen bei Steuerbonus für Gebäudesanierungen und Energiesparmaßnahmen Der neue Steuerabsetzbetrag wurde auf 50 Prozent festgelegt. Mit der vor Kurzem verabschiedeten Wachstums-Verordnung (decreto sviluppo) hat die Regierung Monti einige Neuerungen in Bezug auf die Steuerbegünstigungen bei der energetischen Sanierung bzw. bei der Sanierungen an bestehenden Gebäuden eingeführt. Nachfolgend die wichtigsten Punkte der Verordnung im Überblick.

Sanierungen von Gebäuden Für die von Privatpersonen durchgeführten Sanierungsarbeiten an bestehen-

den Gebäuden wird bis 30. Juni 2013 der bisher gültige Steuerabsetzbetrag von 36 Prozent auf 50 Prozent angehoben. Zusätzlich wird die Obergrenze für die geförderten Sanierungskosten je Wohneinheit von 48.000 Euro auf 96.000 Euro erhöht.

Maßnahmen zur Energieeinsparung Der Steuerbonus für die Energiesparmaßnahmen wird nochmals um ein halbes Jahr und zwar bis zum 30. Juni 2013 verlängert. Allerdings wird ab 1. Jänner 2013 der Steuerabsetzbetrag von 55 Prozent auf 50 Prozent herabgesetzt. Dafür werden aber jeweils die Obergrenzen der geför-

derten Energiesparmaßnahmen wie folgt angehoben: – Gesamtsanierung von Gebäuden mit einer Energieeinsparung von mindestens 20 Prozent: von bisher 181.818 Euro auf 200.000 Euro; – Wärmedämmung bei Gebäuden (Fenster, Isolierung, etc.): von bisher 109.090 Euro auf 120.000 Euro; – Installation von Solaranlagen: von bisher 109.090 Euro auf 120.000 Euro; – Einbau energieeffizienter Brennwertkessel bzw. Wärmepumpen: von bisher 54.545 Euro auf 60.000 Euro. Wer den Steuerbonus für Gebäudesanierungen oder für die energetische Sanierung anwenden möchte,

Der Staat will Sanierungen weiterhin steuerlich fördern. Foto: mev

muss die Zahlung der entsprechenden Rechnungen mittels Banküberweisung mit folgenden Pflichtangaben vornehmen: – Gesetz 449/1997 (Gebäudesanierung),

– Gesetz 296/2006 (energetische Sanierung), – Steuernummer bzw. Mehrwertsteuernummer des Lieferanten, – Eigene Steuernummer bzw. MwSt.-Nummer. gm

Recht

Bei geeichten Gläsern müssen vorgeschriebene Angaben aufscheinen »Offener Ausschank« von Getränken nach Maß: Verwendung von geeichten Gläsern vorgesehen Die Eichpflicht gilt für alle Getränke, die in Gastbetrieben gegen Entgeld und nach Volumen verabreicht werden. Für den »offenen Ausschank« von Getränken ist bekanntlich die Verwendung von geeichten Ausschankmaßen (Gläser, Krüge, Karaffen, usw.) vorgesehen. Dies gilt für sämtliche Getränke, die beispielsweise in Bars, in Restaurants, in Hotels, oder bei öffentlichen Veranstaltungen gegen Entgelt und nach Volumen, das heißt »offen und nach Maß«, verabreicht werden. Darunter fallen beispielsweise die

Geeichte Gläser sind weiterhin Pflicht.

Getränke Bier (0,2 l, 0,3 l, 0,4 l usw.), Wein (0,5 l), Säfte (0,2 l, 0,4 l), usw. Für die Verabreichung von Getränken, die portionenweise und nicht nach

Volumen angeboten werden, ist hingegen keinerlei Eichung der Behältnisse Pflicht. Gemeint sind hier die Tassen für Getränke wie

Tee, Kaffee und Schokolade. Auch für den Fall, dass Gläser nur verwendet werden, um ein im Volumen bereits definiertes Getränk zu konsumieren, müssen diese

keinerlei Eichung aufweisen. Dies trifft beispielsweise auf Weingläser zu, die an einem Tisch verwendet werden, für den eine Flasche Wein bestellt wurde. Bei geeichten Gläsern ist darauf zu achten, dass sämtliche vom Gesetz vorgeschriebenen Angaben aufscheinen, und zwar der Füllstrich, die CE-Kennzeichnung, die Metrologiekennzeichnung, die Jahreszahl und die Nummer der benannten Stelle. Es wird empfohlen, bei Neuanschaffungen von Gläsern für den offenen und nach Maß erfolgenden Ausschank darauf zu achten, dass die Eichbestimmungen, wo erforderlich, eingehalten werden. vg


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KLEINANZEIGER Geräte

Wäscherei-Maschinen, gebraucht, laufend günstig zu verkaufen oder zu vermieten. Fa. »KAAN«, Blumau, Tel. 0471 353 316, info@kaan.it. Gebrauchter Kombi-Dämpfer »Eloma Multimax 6-23«, geeignet für ca. 30-35 Hausgäste, zu verkaufen. Tel. 349 24 04 976. »Whipper«-Sahnemaschine zu verkaufen. Telefonnr. 0471 706 349. Suche Knet-Rührmaschine, max. 5 kg, in bestem Zustand. Tel. 335 62 53 436. Wegen Umbaus der Küche Stehkühlschrank »Zanussi«, neu revisioniert, zu verkaufen. Tel. 349 24 04 976. Elektroherd mit Elektro-Backrohr und Tiefkühlschrank mit vier Fächern zu verkaufen. Tel. 340 42 66 609. Gut erhaltene, gebrauchte Speiseeismaschine und Pasteurisierer, eventuell auch zusammen, zu kaufen gesucht. Tel. 348 26 16 039. Verkaufe gut erhaltenen Fleischwolf mit Käsereibe um 620 Euro. Telefonnr. 0473 831 410.

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Suche gebrauchte, gut erhaltene Eiswürfelmaschine. Tel. 366 42 24 091. Solarium günstig abzugeben. Infos unter mary@villaste fania.com, Tel. 0474 913 588. Großer, doppeltüriger Kühlschrank, Höhe 2 m, Breite 1,40 m, wegen Umbaus günstig zu verkaufen. Telefonnr. 340 24 74 120. Kaffeemaschine mit Filter, 2 x 2 l, Heißwasser und Dampf, Fleischwolf mit Käsereibe und Skischuhtrockner (Warmluft) für 25 Paar Schuhe, neuwertig, zu verkaufen. Tel. 0473 831 410. Gebrauchter Pizzaofen der Marke »OEM«, 3,5 KW, für vier Pizzas, elektronische Temperatureingabe, Unter- und Oberhitze. Preis 500 Euro verhandelbar. Tel. 335 82 42 523 morgens. Eisflockenmaschine »SPR 80 W 529/626/797«, um 1.200 Euro, Computersystem mit Touch-Bildschirm, zwei Orderman, Drucker und zwei Registrierkassen um 4.200 Euro zu verkaufen. Tel. 348 33 99 222. Verschiedene, kleinere oder größere Küchengeräte zu kaufen gesucht. Telefonnr. 0473 239 249.

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KLEINANZEIGER

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Kleinanzeiger:

Kostenlos für HGV-Mitglieder. Fax 0471 317 701 Kleinanzeiger@HGV.it

Sprechstunden des HGV Gadertal Jeden zweiten und vierten Montag von 15 Uhr bis 16 Uhr in der Raiffeisenkasse von Stern/La Villa. Oberpustertal Jeden Montag von 9 Uhr bis 11 Uhr im Gemeindeamt von Innichen. Ahrntal Jeden zweiten Donnerstag von 9 Uhr bis 11 Uhr in Steinhaus, Pfisterhaus Nr. 29, 1. Stock. Sterzing Jeden ersten und letzten Mittwoch im Monat von 10 Uhr bis 12 Uhr in der Raiffeisenkasse von Sterzing.

Sprechstunden der HGV-Versicherungsberatung HGV-Büro Bozen: jeden letzten Donnerstag im Monat von 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 700. HGV-Bezirksbüro Brixen: jeden letzten Mittwoch im Monat von 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung im HGV Brixen, Tel. 0472 834 732. HGV-Bezirksbüro Bruneck: jeden letzten Mittwoch im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung im HGV Bruneck, Tel. 0474 555 545.

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Für Ihre Gäste Das besondere Erlebnis: ein Besuch in unserer Rösterei und unserem Kaffeeladen. Liebhaber finden hier eine feine Auswahl an Kaffees zum Genießen und Verschenken. Mo–Fr: 8–12, 13.30–17.30 Uhr, Sa: auf Anfrage. Spezialitätenrösterei, Völs am Schlern T 0471 725 651 - www.caffe-caroma.it

HGV-Bezirksbüro Meran: jeden letzten Donnerstag im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung im HGV Meran, Tel. 0473 233 144.

Impressum Redaktion: Dr. Nikolaus Stoll, Dr. Sigrid Mair, Dr. Beate Pachler, Dr. Michaela Walder Anzeigenverwaltung: Sylvia Gschwenter Eigentümer und Herausgeber: HGV-Service Genossenschaft bei Hoteliers- und Gastwirteverband, 39100 Bozen, Schlachthofstr. 59, Tel. 0471 317 700, Fax 0471 317 701, E-Mail: HGV-Zeitung@HGV.it Verantwortlich für den Inhalt: Hansjörg Dariz Druck: Ferrari-Auer, Bozen, Kapuzinergasse 7–9 Reg. Trib. Bozen 3/65 - 1965; erscheint monatlich. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen.

Haben Sie Fragen in Pensionsangelegenheiten? Für individuelle Auskünfte wenden Sie sich an das Patronat für Gastwirte und Kaufleute (ENASCO) beim Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol (hds), Bozner Boden, Mitterweg 5, Tel. 0471 310 316.

Die Sprechstunden: Bozen:

Montag bis Donnerstag, 8 Uhr bis 13 Uhr, 14.30 Uhr bis 16 Uhr

Sterzing:

6. September, von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr hds Sterzing, Neustadt 17, Tel. 0472 766 070

Bruneck:

6. September, von 11 Uhr bis 12.30 Uhr hds Bruneck, Romstraße 3, Tel. 0474 555 452

Brixen:

6. und 13. September, von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr hds Brixen, Plosestraße 38/b, Tel. 0472 271 411

Meran:

jeden Mittwoch im Juli, 8 Uhr bis 12 Uhr hds Meran, Lauben 218, Tel. 0473 272 511

Schlanders: 12. September, von 14 Uhr bis 16 Uhr hds Schlanders, Göflanerstraße 6/a, Tel. 0473 730 397

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