„Initiative Innviertel“ Dr.-Thomas-Senn-Straße 10 4910 Ried im Innkreis T +43 7752 21118 F +43 5 90909-5609
ausgabe vier 2020
5 Jahre Erfolgsgeschichte 230 Mitglieder vom KMU bis zum Global Player
Veranstaltungen „Im Gespräch“ Weichenstellung für die Zukunft
Bildungskatalog Vernetzung von Schule und Wirtschaft – über 270 Angebote
CORE smartwork die gemeinsame Kommunikationsplattform
Arbeitgeberkatalog eine starke Wirtschaft mit international tätigen Unternehmen präsentiert sich
Regionalitätspreis Auszeichnung für Regionalentwicklung 2019
für den Übergang von der Handelsschule in die Lehre
Hot Spot! Innviertel-Award in den Werte-Kategorien Lebensqualität, Bodenständigkeit und Innovation
Speed Dating Netzwerken, Kontakte knüpfen, Geschäfte anbahnen
Foto: Hot Spot! Innviertel
Hot Spot! Innviertel Award
iSchool
Positive Impulse für die regionale Wirtschaft setzen – der Hot Spot! Innviertel Award
Gemeinsam mehr bewegen Vieles ist im Wandel begriffen. Die weltweite Covid-19-Situation stellt für die gesamte Gesellschaft eine bis dato nicht gekannte Herausforderung dar. Flexibilität, Einsatz und starker Zusammenhalt sind die Gebote der Stunde. „Gemeinsam mehr bewegen“, dass dieses Motto Früchte trägt, hat unsere Initiative seit ihrem fünfjährigen Bestehen schon mehrfach bewiesen. Sowohl bei der Kooperation zwischen Schulen und Wirtschaft, wie auch bei der Integration von zugezogenen Arbeitskräften konnten wir viele Fortschritte erzielen. Aktivitäten wie die Verleihung des Hot Spot! Innviertel Awards an Unternehmen und Institutionen für besondere Leistungen haben überregional für Beachtung gesorgt. Es zeigt sich, dass eine einheitliche, starke Marke Innviertel viel an Strahlkraft besitzt. Die positive Entwicklung unserer Region wurde in zahlreichen Medienberichten zum Thema gemacht. Davon profitieren alle, rückt es doch das Innviertel als attraktiven Platz zum Arbeiten und zum Leben in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit. Nun gilt es gemeinsam unsere Anstrengungen weiter zu intensivieren, um das Innviertel nachhaltig als Marke für die nächsten Generationen zu positionieren. Bleiben Sie gesund.
Andreas Fill, Sprecher der Initiative
Gautschi Engineering Gautschi zählt mit den drei Geschäftsbereichen Schmelzund Giessöfen, Giessanlagen und Wärmebehandlungsöfen weltweit zu den führenden Unternehmen für die Entwicklung, Konstruktion und Errichtung von Anlagen in der Aluminiumindustrie. In der fast 100-jährigen Firmengeschichte hat Gautschi weltweit mehr als tausend Anlagen installiert. Aktuell ist gerade die Markteinführung der neuen Regenerativbrennergeneration „Smartburner“ für Schmelzöfen in Gange, die sowohl beim Energieverbrauch wie auch bei den CO - und NOx-Emissionen beste Werte im ² Wettbewerb aufzeigen und gesetzliche Grenzwerte langfristig unterschreiten. Unvergleichbare Energieeinsparungen werden auch mit dem neu entwickelten Compact Coil Furnace (CCF) erzielt, der zur Wärmebehandlung
von Automobil- und Folienvormaterial dient. Die größte Errungenschaft des Unternehmens ist jedoch das 2020 eröffnete CASTHOUSE (R)EVOLUTION CENTER (CRC). Am neuen Standort in Ranshofen verfügt Gautschi über eine der modernsten Versuchsgiessereien für den vertikalen Giessprozess. Kunden wird ein Showroom mit produktionsnahen Dienstleistungen wie Technologie-, Legierungs-, und Produktentwicklungen angeboten. Zusätzlich können auch Mitarbeitertrainingsprogramme aktiv gestaltet und weitere Zukunftsanwendungen entwickelt werden. Gautschi baut auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung am Standort Ranshofen und ist daher gerne Mitglied von Hot Spot! Innviertel geworden.
Caritas Foto: Foto: Gautschi
Der Global Player in Ranshofen ist mit an Board.
Eine der modernsten Versuchsgiessereien für den vertikalen Giessprozess – Gautschi Engineering in Ranshofen
Starke Wirtschaft Fill Future Lab
Stranzinger Gruppe
Foto: Josko
Die Stranzinger Gruppe hat nach einer 3-jährigen Entwicklungsphase in Kooperation mit Global.Web.Shop die Lösung für mitteleuropäische KMUs geschaffen, ihren Absatz auf dem globalen Markt auszuweiten. Dabei wird auf regionale Wertschöpfung und Unabhängigkeit gesetzt. Klein- und Mittelbetriebe werden bei der Marktplatzierung, dem Logistikkonzept sowie bei allen weiteren Rahmenbedingungen unterstützt. Aktuell befinden sich die Genussmittel der Rieder Brauerei in der ersten Phase der Produktvorbereitung für mögliche Online-Ver triebswege . Dabei werden auch die Herausforderungen wie z. B. Exportbestimmungen, Zollregularien und eine sichere Verpackung durchleuchtet. Ob und wie die gemeinsamen Ziele erreicht werden, ergibt sich durch die intensive Zusammenarbeit der beiden Innviertler Betriebe.
ONE by Josko – das erste abgestimmte Komplettsystem der Welt für Fenster und Schiebetüren.
ONE by Josko Die Weltneuheit ONE by Josko sorgt für anhaltenden Erfolg.
Die Logistikdesigner der Stranzinger Gruppe stellen sich genau diesen Herausforderungen und generieren neue Denkmuster mit ihrem Leitsatz „Logistik neu gedacht!“
Foto: Brauerei Ried
Als Anfang 2019 die revolutionäre neue Produktline ONE auf den Markt kam, waren Architekten und Bauherren gleichermaßen begeistert: Fenster, Schiebe- und Terrassentüren, Fixteile und sogar Innentüren haben schlanke und absolut symmetrische Rahmen von nur fünf Zentimeter. Auf Wunsch können diese in der ONE App Variante mit Applikationen in unterschiedlichen Werkstoffen wie Aluminium, echtem Stahl, Glas oder verschiedenen Holzarten ausgestattet werden. Selbst Sonnenund Insektenschutz sind optimal auf die Fensterelemente abgestimmt und schaffen so besonders schöne Außenund Innenansichten.
Im Future Lab Innviertel erleben und begreifen etwa Schüler aus der Region Technik hautnah. In spielerischer F o r m s o l l e n I n t e re s s e u n d Faszination für Naturwissenschaften, Mechatronik und Digitalisierung bei den jungen Menschen geweckt werden. Vorträge, Workshops und verschiedenste Events machen die Technik auf unkonventionelle Weise zum spannenden Thema. Das rund 150 m² große Labor ist im Gebäude der Fill Future Zone untergebracht. Gemeinsam mit dem Projektpartner Futurespace GmbH schafft Fill im Future Lab Innviertel eine modulare Werkstätte zum Querdenken und kreativen Arbeiten in modernster Atmosphäre. Ein gemeinsames Projekt mit regionalem Bezug: Partner aus Wirtschaft und Forschung kooperieren mit Bildungseinrichtungen. So entsteht ein Kompetenznetzwerk für junge Menschen. 15 Schulen der Region, von der Volksschule bis zur Oberstufe, sind bereits Teil der Initiative. Coolstes Ferienprog ramm ever – im Sommer Fill bot den Kindern seiner Mitarbeiter vier Wochen lang ein Ferienprogramm der Superlative. Den Kids standen dafür die Räumlichkeiten des Fill Future Labs, ausgerüstet mit Minirobotern und Computern, zur Verfügung. Drei ausgebildete Pädagoginnen sorgten für die optimale Betreuung. Das Fördern der Kreativität, die Einführung in die Digitalisierung und ein Kennenlernen der Technik sowie verschiedene Outdoor-Aktivitäten bescherten den Kindern aufregende Tage, in denen auch der Spaß nicht zu kurz kam. Einer der kleinen Teilnehmer brachte die Begeisterung der Kids für das spannende Ferienprogramm auf den Punkt: „Mama, das ist das coolste Ferienprogramm ever!“.
Foto: Fill
Aus der Region auf den globalen Markt
Seither hält die Nachfrage nach ONE an und trägt wesentlich zum Unternehmenserfolg bei. „Wir punkten mit unserem Komplettangebot. Bei uns erhält man Fenster, Türen und Naturholzböden aus einer Hand und bei einem Ansprechpartner. Durch die nach wie vor gute Auslastung bieten wir krisensichere Arbeitsplätze und sind auch jetzt in allen Bereichen auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften“, sagt CSO Stefan Wagner.
Logistikkonzepte für neue Vertriebswege: Alexander Stelzer, Geschäftsführer der Stranzinger Gruppe und Christian Aigner, Geschäftsführer Brauerei Ried
WIRTSCHAFTSKAMMER OBERÖSTERREICH
Steyr
Das Fill Future Lab ist ein international anerkannter Thinktank mit außergewöhnlichen Kooperationsmöglichkeiten für alle Schulen des Innviertels und darüber hinaus.
Foto: Wiehag, Tom Roe
Technik live erleben.
Ein Bürogebäude von Wiehag in Brisbane, Australien. Komplett aus Holz und neun Stockwerke hoch.
Wiehag Moderner Holzbau weltweit im Aufschwung Der natürliche Rohstoff Holz bindet CO² und trägt damit zur Eindämmung des Klimawandels bei. Kein Wunder, dass sich Holz am Bau zunehmender Beliebtheit erfreut. Der Altheimer Holzbauspezialist Wiehag betreibt Holzbau seit dem Jahr 1849 und kann deshalb mit einer langjährigen Erfahrung in Holzbaustatik und der Produktion von Leimbindern aufwarten. Zusätzlich zum Industrieu n d G ewe r b e b a u , wo H o l z schon länger als kostengünstiger, ökologischer Baustoff im Einsatz ist, eröffnen sich nun neue Möglichkeiten zum Einsatz am Bau. Neue Felder wie der Hochhausbau aus Holz werden in Zukunft immer mehr Projekte der Altheimer ausmachen. „Wir konnten schon ein neunstöckiges B ü ro g e b ä u d e n a c h B r i s b a n e , Australien liefern und bauen gerade ein sechsstöckiges, 40.000 m² großes Fakultätsgebäude für die Universität in Singapur, weitere Hochhäuser sind in Planung “ erzählt Geschäftsführer Erich Wiesner erfreut.
Impressum: Medieninhaber & Herausgeber: „Initiative Hot Spot! Innviertel“ Für den Inhalt verantwortlich: Andreas Fill • Dr.-Thomas-Senn-Straße 10 4910 Ried im Innkreis • T +43 7752 21118 • F +43 5 90909-5609 Fotorechte: siehe Hinweis bei den einzelnen Bildern Druck: Hammerer Idee, Konzeption & Artwork: Kommhaus Bad Aussee, www.kommhaus.com Vorbehaltlich Irrtümer, Änderungen und Druckfehler. Genderhinweis: Wir legen großen Wert auf geschlechtliche Gleichberechtigung. Aufgrund der Lesbarkeit der Texte wird bei Bedarf nur eine Geschlechtsform gewählt. Dies impliziert keine Benachteiligung des jeweils anderen Geschlechts. ausgabe vier 2020
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