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Z.A.P.

„In Fitnessstudios wird nicht anstrengend genug trainiert“ - Z.A.P. Bereichsleiter Jörg Beißmann beantwortet Fragen zum Thema Abnehmen -

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aum ein anderes Thema wird bei den Z.A.P.-Mitgliedern so kontrovers diskutiert wie das Thema Abnehmen. Viele unterschiedliche Meinungen über den effektivsten und vor allem schnellsten Weg kursieren durch den Raum. Um mehr Klarheit über die richtige Strategie zu finden, nimmt Diplom-Sportlehrer Jörg Beißmann zu den am häufigsten gestellten Fragen Stellung. Ich überlege mir schon seit langer Zeit, etwas gegen mein Übergewicht zu tun, habe aber Angst davor, mich im Fitnessstudio mit meiner Figur zu blamieren. Wie viele der Z.A.P.-Mitglieder verfolgen denn das Ziel abzunehmen? Wir führen darüber keine genaue Statistik, aber neben dem Ziel „gesund und fit bleiben“ sowie dem Thema „Rückenschmerzen verringern“ spielt die Gewichtsreduktion bei uns sicherlich die bedeutendste Rolle. Viele unserer neuen Mitglieder kommen aus Figurgründen zu uns, da werden Sie mit Sicherheit viele Gleichgesinnte treffen. Und wie sind die Erfolge Ihrer Mitglieder beim Abnehmen? Sehr unterschiedlich. Sein Körpergewicht zu verändern bedeutet, seinen Lebensstil zu verändern und das fällt vielen Menschen zu Beginn schwer. Das klingt aber nicht positiv… Verstehen Sie das nicht falsch, ich bin nur ehrlich. Wir haben Mitglieder, die in wenigen Monaten zu neuen Menschen werden. Auch wenn die Strategien dazu unterschiedlich sein können, so zeichnet alle Erfolgreichen eines aus: sie sind konsequent.

Auf eine Ausnahme folgt keine zweite. Es gibt einfach keine Ausreden mehr. Du weißt, die Versuchung lauert überall, ob Geburtstagseinladung, Grillfest, Urlaub oder Geschäftsessen. Da heißt es hart zu sich selbst zu sein, was vielen aber gerade am Anfang sehr schwer fällt. Welche Abnehmstrategie würden Sie denn empfehlen? Ich unterscheide drei Bereiche. Ernährung, Bewegung und mentale Stärke. Ohne eine sinnvolle Ernährungsstrategie muss ich sehr zeitaufwändig trainieren, damit die Pfunde dahin schmelzen. Um ein Kilogramm Fett zu verlieren, muss man ca. 7000 kcal verbrennen. Eine Person mit 80 kg Körpergewicht verbraucht beim Walken mit einer Geschwindigkeit von 5 km/h ca. 300 kcal/ Stunde, beim Krafttraining ca. 500 kcal.

Das Entscheidende beim Abnehmen ist die negative Energiebilanz, das heißt, ich muss mehr Kalorien verbrauchen als ich zu mir nehme. Und dabei macht es natürlich am meisten Sinn, sowohl den Verbrauch durch sportliche Aktivität zu erhöhen als auch die Kalorienzufuhr einzuschränken.

“Viel Obst und Gemüse hilft beim Abnehmen!”

Und wie sieht eine optimale Ernährung nun aus? Die gibt es so wenig wie die gleiche Schuhgröße für alle Menschen. Aber das Grundgerüst muss stimmen. Mein Tipp: die Menge an Kohlenhydraten reduzieren, nach Alternativen zum all abendlichen Butterbrot suchen. Brot ist ein Dickmacher, ebenso jegliche Form von Alkohol. Wenn ich meinen Mitgliedern empfehle, den Alkohol während der Gewichtsreduktion völlig zu streichen merke ich schnell, wie ehrlich sie es meinen. Reis, Kartoffeln und Nudeln sollten nur noch einen kleinen Teil der Beilage ausmachen, dafür darf viel Obst und Gemüse gegessen werden. Fast immer sind die Leute bei unseren Ernährungsanalysen mit Eiweiß unterversorgt. Fisch, Geflügel, Eier, fettarme Milch und Hülsenfrüchte gehören regelmäßig auf den Tisch.

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