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Ausgabe 1/ 2018

Premium DAS LIFE SKILLS-MAGAZIN AUS DEM RACKET CENTER

MENSCH & ÄSTHETIK

TIMO BRACHT

Triathlet & Speaker im Interview


MEDITERRANES AMBIENTE MIT EINEM HAUCH SÜDLÄNDISCHEM FLAIR

Ob rauschende Familienfeierlichkeiten, anspruchsvolle Meetings, erholsame Zeit zu zweit oder genussvolle Gaumenfreuden – die Villa Toskana bietet Ihnen mit ihren stilvollen Zimmern und Suiten, den professionellen Tagungs- und Veranstaltungsräumlichkeiten und einer hochwertigen Küche immer den passenden Rahmen.

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STANDPUNKT Ästhetik – und: Wohlfühlen!

Nicht erst seit den Zeiten des hochgereckten facebook-Daumens gilt ein „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“ als hartes, weil polarisierendes Urteil. Natürlich ist es so, dass man sich darüber freut, wenn das, wofür man die Verantwortung trägt, als schön empfunden wird: ein Text, ein Bild oder eben ein Bauwerk. Der Umbau unseres Racket Centers – das Foyer, der RC ProShop und das Restaurant – hat viel Geld, Zeit, Energie und manchmal auch Nerven gekostet: Wird´s denn gefallen …? Nach vielen Gesprächen mit unseren Besuchern dürfen wir sagen: es hat sich gelohnt – auch das „Feilschen“ um ästhetische Details. Unsere Architekten haben einen tollen Job gemacht. Es ist gelungen, dem ästhetischen Empfinden der überwiegenden Mehrzahl unserer ZAP Mitglieder und Patienten, Racketsportler und Restaurantgäste zu entsprechen. Gerade diejenigen, die länger nicht mehr bei uns waren, sind überrascht und bisweilen überwältigt. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass man nicht jedes erstaunte Gesicht, jedes „Ah“ und „Oh“, jedes „gefällt mir“ und „ist aber schön geworden“ gerne hört. Aber klar: es gibt auch die Minderheit derjenigen, die der Neuerung kritisch gegenüberstehen und dem Altbewährten verhaftet bleiben. Oft sind es genau diese Menschen, die uns sehr verbunden sind. Daher tun wir alles dafür, dass sie sich in dem neuen Ambiente wohlfühlen und das Schöne daran entdecken. Service bedeutet auch, tagtäglich Überzeugungsarbeit zu leisten. Das fällt uns leicht, denn wir sind begeistert von dem Geschaffenen und dankbar für das Vertrauen der Inhaberfamilie, das sich damit verbindet. Wenn man mich nach meinem persönlichen Wort des Jahres fragt, sage ich: „Ästhetik“. Mich hat der Begriff das gesamte Jahr hindurch maßgeblich begleitet und beschäftigt. Das Ringen um ästhetische Details hat manch unterschiedliche Geschmäcker offenbart: Moos an die Wände, Echtgräser in Blumenkästen, Feinsteinboden in schattiertem Grauton mit großflächigen Fliesen. Und ja, die Hölzer nicht zu vergessen, beim Mobiliar, den Raumteilern, der Bar und den Theken. Ganz wichtig: die Beleuchtung und die damit einhergehenden Möglichkeiten der optischen Raumgestaltung. Welche Spuren das nicht nur im Racket Center, sondern auch bei mir persönlich hinterlassen hat, offenbart das Leitthema dieser Ausgabe. Über Ästhetik zu diskutieren, ist das eine. Darüber zu schreiben, ist etwas anderes – eine echte Herausforderung nämlich. Ob es ein schönes Life Skills Magazin geworden ist? Ihr Geschmack wird diese Frage beantworten! So wünschen wir Ihnen alles Gute für das neue Jahr, mit schönen Stunden des Genießens bei allem, was Sie tun – z.B. beim Lesen dieses RC Premium. Möge das Schöne und das Gute gleichermaßen Ihr persönliches Jahr 2018 prägen … Ihr

Dr. Matthias Zimmermann

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INHALT

Bildung & Wissen

S. 32

Foto: Spoettel

Leistung & Erfolg

S. 50

KURZ NOTIERT ...

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KURZ NOTIERT ...

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HÄTTEN SIE´S GEWUSST?

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3 FRAGEN - 3 ANTWORTEN

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TITEL Mensch und Ästhetik

GSM PRAKTIKUM Zu Besuch im Palazzo Mannheim

BUCHTIPP

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MORDSSCHNEE von Marc Girardelli / Michaela Grünig

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KOLUMNE

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Ein gutes Jahr mehr oder länger leben?

BILDUNGSPROJEKT TDKET erhält den großen Sportpreis der äthiopischen Regierung

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TDKET

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Mein Jahr in Deutschland

KOOPERATION ZAP Physiotherapie beteiligt sich an Studie

ELEKTROMOBILITÄT Mercedes-Benz legt den Schalter um

FIRMENPORTRAIT Der Arbeitsplatz als Lieblingsplatz: KAHL Büroeinrichtungen GmbH

4 RC Premium 1/2018

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IM INTERVIEW Timo Bracht

Stefan Bitenc

TENNIS Viele gute Gründe, ein Tennisfan zu sein Der Job des Tennis-Schiedsrichters

BASKETBALL

Ästhetik am Ball

HANDICAP Schön. Behindert. Dankbar

KOMMENTAR Firma epicto - Alles für den großen Auftritt

FIRMENPORTRAIT Ingenieurbüro Monreal GmbH

WIR GRATULIEREN 25 Jahre Breer Gebäudedienste

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58 60 62

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IMPRESSUM

S. 56

Gesundheit & Fitness

TIPP Das Geheimnis eines ästhetischen Erscheinungsbildes

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TRAINING

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ZAP Functional Tower setzt neue Akzente

ERNÄHRUNG Obst – die Vitaminbombe

GESUND & LECKER Griechischer Hackauflauf

THERAPEUTISCHER RAT Körperhaltung und Körperbewegung

VORTRAG Arthrose – Möglichkeiten der Therapie ohne Operation

AUGENMERK

Augenverletzungen und Augenschutz im Sport Entspanntes Sehen im Alltag, im Beruf und beim Sport

SPORT & ERHOLUNG AQWA Bäder- und Saunapark Walldorf

Herausgeber Racket Center Nußloch GmbH & Co. KG Walldorfer Straße 100 • 69226 Nußloch

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Melissa geht zurück in die Heimat

DAS LIFE SKILLS-MAGAZIN AUS DEM RACKET CENTER

Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt Dr. Matthias Zimmermann (dr.zimmermann@racket-center.de)

KURZ NOTIERT ... VIEL GLÜCK

Premium

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Produktion GSM Gesellschaft für Sportmanagement und Beratung mbH Walldorfer Straße 100 • 69226 Nußloch Layout, Satz, Grafik Denis Herrmann (herrmann@gsm-mbh.net) Fotos Denis Herrmann, Dieter Jahn, istockphoto Auflage 6.000 Druck abcdruck GmbH Waldhofer Straße 19 69123 Heidelberg

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Nußloch erwartet das „Beste Tennisturnier der GERMAN MASTERS SERIES“ im DTB

MLP-Cup 2018 bietet den Zuschauern ein internationales Teilnehmerfeld an ATP-Weltranglistenspielern 56 Turniere im gesamten Bundesgebiet, mehr als 2.000 ATPWeltranglistenpunkte insgesamt und über eine Million Euro Preisgeld – das ist die GERMAN MASTERS SERIES (GMS), die Tennisturnierserie im Deutschen Tennis Bund. Und welches ist das beste Turnier des Jahres 2017? Nach einhelliger Meinung des Beirats der GERMAN MASTERS SERIES sind es die „Internationalen Herrentennismeisterschaften der Metropolregion Rein-Neckar um den MLP-Cup“ im Racket Center Nußloch. Vom 21. bis 28. Januar 2018 können Sie sich selbst vom „Besten Turnier der GMS Turnierserie“ beeindrucken lassen und mitreißendes Tennis hautnah erleben. Die 15. Auflage des MLP-Cups bringt erneut internationales Spitzentennis nach Nußloch und Sie können live dabei sein. Wir laden Sie in der letzten Januarwoche 2018 herzlich ein, wenn Tennisprofis um ATP-Weltranglistenpunkte, 25.000 US-Dollar Preisgeld und den schönen Bleikristallpokal aus dem Hause Weinfurtner aus dem Bayerischen Wald kämpfen. Wie die Teilnehmer der vergangenen Jahre zeigen, darf man sich auch dieses Jahr wieder auf hochkarätige Athleten freuen. Die Geschichte des Turniers beweist, dass der MLP-Cup der Start zum Sturm in die Weltspitze sein kann. Dafür stehen Philipp Petzschner (Doppel-Wimbledonsieger 2010), Florin Mergea (Silbermedaillengewinner im Doppel, Rio 2016), Top Ten-Spieler Gael Monfils sowie Peter Torebko und die deutschen Davis Cup Spieler Dustin Brown, Mischa Zverev, Daniel Brands, Andy Beck, Peter Gojowczik und Vorjahresfinalist Daniel Masur sowie die Nachwuchshoffnung aus unserer Region, Yannik Hanfmann. Mit dem kroatischen Davis Cup Gewinner Mario Ancic und dem weißrussischen Wimbledonhalbfinalisten Vladimir Voltchkov kann der MLP-Cup auf die Teilnahme von Topstars der Tennisszene verweisen. Den Zuschauern bieten die internationalen Herrentennismeisterschaften der Metropolregion Rhein-Neckar alljährlich zahlreiche Davis Cup-Spieler

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Thomas Heil, DTB Vizepräsident Ressort Wettkampfsport und Dr. Matthias Zimmermann, Turnierdirektor MLP-Cup (Foto: hofmedia)

aus mehr als zehn Nationen. Wer beim MLP-Cup 2018 an den Start gehen wird, wird erst zwei Wochen vor dem Turnier mit Vorlage der Meldeliste bekannt sein. Mit Beginn des neuen Jahres steigt also nicht nur die Vorfreude auf das Turnier, sondern auch die Spannung, wie die Setzliste des Teilnehmerfeldes aussehen wird. Unter www.mlp-cup.de halten wir Sie auf dem Laufenden! Neben attraktivem Tennissport bietet Ihnen das umfangreich umgebaute Racket Center ein wunderbares Ambiente. Der neue RC ProShop hält tolle Einkaufsmöglichkeiten für Sie bereit. Die ZAP-Wellnessoase und das italienischen Restaurant Marea laden zum Verweilen ein. Kaum ein Hallenturnier bietet einen angenehmeren Aufenthalt als der MLP-Cup im Racket Center. In diesem Sinne: Herzlich willkommen!


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Der GMS Award „Bestes Turnier 2017“ geht an den MLP-Cup Fragen und Antworten zum GMS Award

Daniel Hund (RNZ): Das ist eine tolle Auszeichnung, die Euch bestimmt viel bedeutet, oder? Dr. Matthias Zimmermann: Ja, tatsächlich bedeutet uns diese Auszeichnung sehr viel, weil wir den MLP-Cup seit Jahren als Praktikumsprojekt organisieren. Insofern widme ich den Preis den studentischen Praktikanten und den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern. Aber auch den Sponsoren und Förderern zeigt diese Auszeichnung, dass ihr Engagement Wertschätzung erfährt. Das ist es, was mich sehr freut! Daniel Hund: Was zeichnet den MLPCup denn aus Deiner Sicht aus? Zimmermann: Wir haben das Privileg, – auch dank des Engagements der Familie Lautenschläger für unsere Heimatregion – dass wir dieses Turnier in einer der schönsten Sport- und Freizeitanlagen deutschlandweit austragen dürfen. Das eröffnet für die Spieler, Zuschauer, Förderer und auch für uns als Organisatoren enorme Möglichkeiten. Wir nutzen diese, indem wir viele Rahmenveranstaltungen durchführen, die das aufwerten, worum es uns eigentlich geht: den Tennissport! Daniel Hund: In all den Jahren hat man im Racket Center immer tollen Tennissport gesehen. Einige Spieler sind mittlerweile Weltstars geworden. Wer war denn so alles dabei?

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v.l.n.r.: Lars Schneeweiß (Koordinator Volunteers), Thomas Heil (DTB Vizepräsident Ressort Wettkampfsport), Stefan Bitenc (Präsident Badischer Tennisverband), Jan Zeitler (Oberbürgermeister Überlingen), Heidrun Pointner (Ausschuss Deutscher Turnierveranstalter im DTB), Dr. Matthias Zimmermann (Turnierdirektor MLP-Cup), Sandra Hald (Assistentin der Turnierdirektion), Tina Höger (Spielerbetreuuerin) Foto: hofmedia

Zimmermann: Viele deutsche Davis Cup Spieler, ehemalige wie Jens Knippschild, Philipp Petzschner, Benjamin Becker, Peter Gojowczyk und Daniel Brands, aber auch aktuelle wie Dustin Brown, Jan-Lennard Struff, Mischa Zverev und – gerade im diesjährigen MLP-Cup Finale – der Debütant Daniel Masur. Gleich im ersten Jahr war der heutige Weltstar Gael Monfils zu Gast. Sein französischer Teamkollege Pierre Hugues Herbert, der mehrere Jahre bei uns gespielt hat, gewann gerade eben den Davis Cup – übrigens gegen die Belgier Stev Darcis und Ruben Bemelmans, die 2005 bzw. 2015 im MLP-Cup Finale standen. Darcis gewann damals gegen den deutschen Wimbledon Doppel-Sieger Philipp Petzschner. Aus der Region kennt man Benjamin Becker, Simon Stadler und Denis Gremelmayr. Vor allem auf Yannik Hanfmann sollte man schauen, der zwar beim diesjährigen MLP-Cup bereits in der zweiten Runde gegen den späteren Sieger Mats Moraing verlor, dann aber durchstarten konnte und bestimmt bald in den Top 100 der ATP Weltrangliste stehen wird. Der bekannteste Name in der MLP-Cup Geschichte ist sicherlich der Kroate

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Mario Ancic, mehrfacher Davis Cup Sieger und Wimbledon-Halbfinalist. Als er 2010 anrief und um eine Wildcard bat, war ich ganz schön baff. Aber auch er – wie viele andere große Namen – konnte den MLP-Cup damals nicht gewinnen. Es ist einfach ein besonderes Turnier! Daniel Hund: Gibt es denn ein Match, dass Dir besonders in Erinnerung geblieben ist über all die Jahre? Zimmermann: Die deutsche Nachwuchshoffnung Maximilian Marterer gegen den Belgischen Davis Cup Spieler Ruben Bemelmans im Finale von 2015 – das war ein Ding! Bemelmans war klarer Favorit und dominierte bis weit in den zweiten Satz hinein. Dann plötzlich drehte sich das Blatt und Marterer spielte das Match seines Lebens bis in den Tiebreak des dritten Satzes. Da stand die Halle Kopf. Ich erinnere mich an die Repräsentantin eines Sponsors, die während des Finales neben mir saß. Sie hatte eigentlich kaum Affinität zum Tennissport, stand aber im dritten Satz förmlich auf dem Stuhl und feuerte den jungen Deutschen lautstark an bis sie ganz heiser war – leider jedoch vergebens. Bemelmans gewann knapp, aber das gesamte Match war eine einzige Werbung für den Tennissport.


Daniel Hund: Wie kam es überhaupt zum ersten MLP-Cup? Welche Idee steckte dahinter? Zimmermann: Ich darf sagen, ich liebe diesen Sport. Es war immer mein Traum, so ein Turnier auf die Beine stellen zu dürfen. Manfred Lautenschläger sagte damals: Unserem Racket Center steht es gut zu Gesicht, ein Weltranglistenturnier zu veranstalten. Als der Deutsche Tennis Bund im Rahmen seines Förderkonzepts die damals neu entstandene ITF Future Serie forcierte, fanden wir auch Förderer, die sich von unserer Idee überzeugen ließen. Zwar leisten wir noch heute in einer sehr lebendigen und daher für uns auch herausfordernden Sport- und Sponsorenlandschaft jedes Jahr aufs Neue Überzeugungsarbeit, konnten aber mittlerweile eine Basis an Förderern zu Fans des Turniers machen, allen voran den Finanzdienstleister MLP, der uns auch mit Expertise und Leidenschaft begleitet.

Daniel Hund: Bald ist es wieder soweit. Es werden sicher wieder starke Spieler dabei sein, oder? Zimmermann: Die Meldeliste liegt üblicherweise immer erst 14 Tage vor Turnierbeginn vor. Das gilt für alle internationalen Weltranglistentennisturniere. Insofern beginnt die Spannung auf das Teilnehmerfeld tatsächlich schon jetzt, also schon Wochen vor Turnierbeginn. Bislang hatten wir all die Jahre immer eine herausragende Besetzung. Ich gehe fest davon aus, dass dies auch im Jahr 2018 wieder der Fall sein wird und wir unseren Zuschauern Spitzentennissport bieten dürfen! Daniel Hund: Für viele Tennis-Fans der Region ist der MLP-Cup längst zu einer Institution geworden. Trotzdem ist es sicher keine Selbstverständlichkeit, dass er Jahr für Jahr ausgetragen werden kann. Die Kosten dürften hoch sein ...

Zimmermann: Dadurch, dass die Organisation des MLP-Cup in den Betrieb unseres Racket Centers eingebunden ist, entstehen kaum zusätzliche Personalkosten. Neben den 25.000 US-Dollar Preisgeld wenden wir allerdings durchaus ein gewisses Budget dafür auf, den Förderern, Sponsoren und Ehrengästen unsere Dankbarkeit zu erweisen. Auch den Tribünenbau und die Annehmlichkeiten für die Zuschauer darf man nicht vergessen. Da wir Eventveranstalter und auch Herausgeber eines Magazins sind, können wir die Sichtbarkeit, den ein Werbetreibender sich für sein Engagement erwartet, über ein ganzes Jahr hinweg gewährleisten. So ist der MLP-Cup eben Bestandteil einer ganzen Veranstaltungsserie in unserem Racket Center, gleichwohl ist er das Event mit der größten Strahlkraft, vor allem jetzt in dem neu geschaffenen Ambiente nach erfolgreichem Umbau.

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Von einer Baustelle zu einem neuen Zuhause Praktikum während der Umbauphase von Oxana Ernst und Markus Mössinger 09.06.2017: Tag des Assessment Centers

Unbekannte Menschen und Gesichter, ein fremdes Gebäude, eine neue Umgebung sowie das Kennenlernen der besonderen Philosophie des Hauses sorgen für viele neuartige Sinneseindrücke. So versuchen wir in all dem Neuen möglichst viele Informationen aufzunehmen. Es scheint ein „Haus regen Treibens“ zu sein, denn ständig laufen uns sportbegeisterte Menschen und Mitarbeiter über den Weg. Sofort können wir uns mit diesem Umfeld identifizieren. Die meisten Bewerber lernen an diesem Tag das Racket Center zum ersten Mal in seinem, wie wir heute sagen, alten Glanz kennen. Ein völlig anderer Eingangs-, Shop-, Restaurant- und Empfangsbereich, prägten den ersten Eindruck unseres zukünftigen Praktikumsplatzes. Natürlich ist die Ästhetik des Arbeitsplatzes auch ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers. Das Racket Center in seinem alten gemütlichen Stil, der moderne Trainingsbereich des ZAP und das facettenreiche Angebot überzeugen uns. Der geplante Umbau beeindruckt uns besonders und wir sind schon jetzt gespannt auf das Endergebnis.

01.08.: Starttermin für das Praktikum

Der Eingangsbereich und das Restaurant des Racket Centers sind nicht wiederzuerkennen. Nur noch der Rohbau ist vorhanden, graue Wände und Baulärm prägen das Erscheinungs-

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bild. Schnell werden wir in den Arbeitsalltag aufgenommen und integriert. Inmitten der Baustelle sammeln wir unsere ersten Erfahrungen im Racket Center. Der Umbau im Herzen des Hauses und bei laufendem Betrieb bringt die verschiedensten Aufgaben mit sich und stellt den normalen Tagesablauf auf den Kopf. Sowohl für uns, die neuen Praktikanten, als auch für die erfahrenen Mitarbeiter, stellt dies eine besondere Herausforderung dar. Vorerst ist für uns schwer zu erkennen, was hier entsteht und wie das Endergebnis aussehen soll. Uns ist klar, dass Veränderungen in der Luft liegen und alles dafür getan wird, um den Kunden ein hochmodernes und attraktives Racket Center bieten zu können. Gäste und Angestellte sind darauf gespannt, das neue Haus bald mit allen Sinnen wahrnehmen zu können und kennenzulernen. Der Teamgeist und der Zusammenhalt zwischen allen Beteiligten sorgen trotz der großen Anstrengungen für ein angenehmes Klima.

01.10.: Neueröffnung des Racket Centers nach erfolgtem Umbau

Endlich ein Arbeitsplatz, der neue Technologien, Modernität und Stil vereint und das Haus in sich stimmig erscheinen lässt. Der vergrößerte Shop, der stilvolle Empfang und der Gastronomiebereich in edlem Holz, strahlen den frischen Glanz des Racket Center aus. Nun lernen wir Praktikanten den typischen Arbeitsalltag kennen und spüren die Erleichterung, die herausfordernde Zeit hinter sich lassen zu können. Das neue Ambiente des Hauses motiviert und verleiht Freude an der Arbeit. Es macht uns stolz, in einer hochmodernen Freizeitanlage arbeiten zu dürfen. Die Renovierung symbolisiert Veränderung, Weiterentwicklung und Verbesserung. Stets sind wir bestrebt, neuen Anforderungen gerecht zu werden und dazuzulernen.

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Im Moment steht uns eine sehr große Aufgabe bevor. Die Vorbereitungen für den MLP-Cup 2018 sind bereits in vollem Gange. Dieser anspruchsvollen Herausforderung sehen wir mit großer Zuversicht und Begeisterung entgegen. Nach der neuesten Auszeichnung des MLP-Cup als „Bestes Tennisturnier des Jahres 2017 der German Masters Series“ treten wir in die großen Fußstapfen unserer Vorgängergenerationen, die wir bestmöglich ausfüllen wollen. Nun freuen wir uns darauf, Ihnen in der letzten Januarwoche 2018 neben spannendem Spitzentennis ein tolles Rahmenprogramm bieten zu können. Wir wollen zum Ausdruck bringen, was Weiterentwicklung - aber auch Mut zur Veränderung - bewirken können und was wir im Laufe des Praktikums gelernt haben. Wir freuen uns auf Sie!

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So wie das Racket Center haben auch wir uns seit unserem Praktikumsstart verändert und weiterentwickelt. Damit ist nicht nur das wahrnehmbare Äußere gemeint, sondern vor allem unsere innere Einstellung. Unsere Wahrnehmung der Arbeitswelt, die Kommunikation, unser Auftreten und die Fähigkeit, kritisch zu denken, wurden durch das Praktikum wesentlich verbessert. Mittlerweile ist jeder Einzelne von uns Experte auf seinem Gebiet und trägt große Verantwortung. Wir arbeiten jeden Tag an uns selbst, zu jeder Uhrzeit und in den unterschiedlichsten Bereichen. So ist auch die ZAP Trainingsfläche, auf der wir regelmäßig nach Feierabend trainieren, eine wichtige Anlaufstelle für uns und bietet die perfekte Kombination aus Arbeit und Freizeitgestaltung.

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Startschuss mit Eleganz und Ästhetik von Stev Kleine

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eit dem 1. Oktober 2017 sind die Pforten unseres neuen RC ProShop geöffnet. Nach über zehn Wochen Umbau erstrahlt er nun in neuem Glanz und wird beim Besuch unseres Hauses als einer der neuen ästhetischen Höhepunkte wahrgenommen. Eine moderne Einrichtung, umgeben von einer ansprechenden Faltglaswand, ist Teil der ausgebauten Räumlichkeiten. Durch die Vergrößerung unserer Grundfläche können wir jetzt als Lizenznehmer der Intersport-Group noch mehr hochwertige Produkte bekannter Marken präsentieren – und das nicht nur für die Racketsportarten, sondern auch für den Running- und Outdoor-Bereich sowie für den Fitnesssport. Unterstützung durch persönliche Beratung gewährleistet das RC ProShop-Team. Unsere Fachverkäufer kümmern sich mit Einfühlungsvermögen und fachlicher Expertise um Ihre individuellen Bedürfnisse. Sie beraten Sie gerne, damit Sie sich schon beim Einkauf rundherum wohlfühlen.

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Bildung & Wissen

KURZ NOTIERT ...

BOE International Die internationale Fachmesse für Erlebnismarketing

Ein Event ist nur so gut, wie sein Veranstalter

Service und Kommunikationsschulung

Unser Team bildet sich weiter – um für Sie noch besser zu sein/werden! Wir haben das Ziel, unseren Gästen bei ihrem Einstieg in ein gesundheitsorientiertes Training zu helfen und sie ein Leben lang in einer familiären Atmosphäre zu motivieren und zu begleiten. Dabei stehen wir beratend und helfend zur Seite, immer mit einem offenen Ohr für die Wünsche unserer Gäste. Doch „nur“ ein offenes Ohr reicht nicht aus. Entscheidend ist die Kommunikation mit unseren Gästen. Daher absolvierten Anfang Dezember unsere Trainer, Physiotherapeuten und Empfangs-Mitarbeiter eine zweitägige Schulung zum Thema Service und Kommunikation. In diesem zweitägigen Seminar wurden mit Hilfe verschiedenster Methoden unsere Kommunikationsfähigkeiten analysiert, trainiert und verbessert. Wie gehe ich auf die Bedürfnisse der Gäste konstruktiv ein? Was bedeutet erfolgreiche Kommunikation und wie sieht ein exzellenter kundenorientierter Service aus? Diese Themen wurden im Kommunikationstraining vertieft und geschult. Denn uns liegt es sehr am Herzen, noch zielgerichteter mit unseren Gästen an ihren Bedürfnissen zu arbeiten, ihnen begleitend zur Seite zu stehen und die Erwartungen unserer Gäste nicht nur zu erfüllen, sondern zu übertreffen. Wir freuen uns schon auf die nächsten Gespräche mit unseren Gästen.

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Das Jahr startet für die Entscheider der Event- und Erlebnismarketing-Branche mit der BOE – der Leitmesse für Erlebnismarketing. Wir, das Team der GSM Gesellschaft für Sportmanagement und Beratung, werden am 10. Januar 2018 dabei sein, wenn es darum geht, die neusten Entwicklungen im Bereich Wirtschaftskommunikation, Live Marketing, Veranstaltungsservices & Kongress zu erleben. Für uns heißt es, einen Tag lang ausprobieren, Informationen sammeln und erleben, welche aktuellen Trends und neue Technologien sich auf dem Markt etablieren. Wir erwarten uns Einblicke in neuartige Veranstaltungstechniken, aktuelle Trends und neue Technologien, um Ihnen bei Ihren Veranstaltungen/Feiern noch besser beratend und begleitend zur Seite zu stehen.


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TITEL

Mensch und Ästhetik

Über Schönheit, Schönsein und das gute Gefühl dabei ... von Matthias Zimmermann

D

as ist aber schön. Gefällt Dir das? Nee – sieht furchtbar aus. Wie kannst Du nur! Früher war´s schöner. Ach, das alte Zeug. Du immer mit Deinem neumodischen Kram. Völlig daneben. Geht gar nicht. Was da wohl die Leute sagen?

Naturphänomenen oder die Originalität kultureller Errungenschaften? Die Äußerlichkeit oder das innere Potenzial einer Persönlichkeit – anders formuliert und pointiert: Image oder Charakter?

Über Geschmack lässt sich nicht streiten? Von wegen! Allein die Weihnachtszeit eröffnet einen Kampfplatz der Geschmäcker. Unzählige Möglichkeiten tun sich auf, sein Zuhause zu gestalten. Freilich nicht nur, aber gerade die weihnachtliche Dekoration offenbart in oft sehr emotionaler Weise das individuelle ästhetische Empfinden. Von der musikalischen Umrahmung des Fests ganz zu schweigen. Was wollen wir eigentlich anziehen, wenn wir in die Christmette gehen oder uns an den Weihnachtstisch setzen? Und überhaupt: Was gibt´s zu essen? Alles eine Frage des Stils, auch die Plätzchen, mit Liebe gebacken, ansehnlich dargeboten und schmackhaft. Hoffentlich!

Ästhetik im Wandel der Zeit und des Denkens

So wird initiiert und gestaltet, interpretiert und geurteilt: Die Ästhetik der Erscheinung eines Menschen und seiner durch ihn gestalteten Umgebung wird zur Offenbarung der eigenen Persönlichkeit. Also was ist Schönheit? Die Einzigartigkeit von

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Schönheit: von Gott gegeben oder vom Menschen geschaffen? Natur oder Kultur? Universalität oder Individualität? All diese Fragen beschäftigten Alexander Gottlieb Baumgarten Mitte des 18. Jahrhunderts. Aus seinen Antworten entstand ein – wie könnte es anders sein – unvollendetes Buch, und damit eine neue philosophische Disziplin. Diese Disziplin veränderte das Denken der Künstler und die Kunst als Medium der Schönheit. Das Göttlich-Metaphysische wurde in den Hintergrund gedrängt. Nicht die universellen, kosmischen Ordnungen sind Grundlage für Schönes – viel mehr wird das Schöne dem menschlichen Denken und Schaffen zugestanden. Dem normativen Anspruch einer Schönheitstheorie wird der intuitive Ausdruck des Künstlers gegenübergestellt. Der Künstler versucht sich nicht mehr demütig, gottergeben und bewundernd der Natur anzugleichen, sondern begreift sich selbst als ihr Beherrscher und Interpret.


Mit dem Titel dieses Buches wurde ein Begriff geprägt, der heute nicht nur Künstler oder eine soziale Elite beschäftigt. Er gehört der gesamten modernen Gesellschaft: Aesthetica – die Lehre von der Schönheit, deren natürlicher Erscheinung, künstlerischer Erschaffung und ihrer sinnlichen Wahrnehmbarkeit. Sie spannt einen Bogen vom Handwerk zur Kunst und von der Mathematik zur Philosophie. Ein breites Feld tut sich auf. Und aus historischer Sicht ein ebenso zeitumspannendes und epochales. Schon vor Christi Geburt postulierte der römische Architekt Vitruvius die Anforderungen an Bauwerke, nämlich Festigkeit, Nützlichkeit – heute würde man von Funktionalität sprechen – und Schönheit. Letztere umschreibt er mit Prinzipien der Proportionierung eines Gebäudes, der passenden maßlichen Einteilung der Glieder und mit dem anmutigen Aussehen und maßgerechten Erscheinungsbild in der Zusammenfügung. Inwieweit diese Bauglieder auf ein Modul bezogen untereinander in Einklang stehen, bezeichnete Vitruvius mit „symmetria“. Eine Idealisierung solcher Symmetriegrundsätze bezog er dabei auch auf den menschlichen Körper, indem er seine Maßverhältnisse auf geometrische Grundformen wie Quadrat und Kreis zurückführte. Anderthalb Jahrtausende später: Nach düsteren Jahrhunderten des Mittelalters, in der Schönheit bisweilen verteufelt wurde, entfaltete sich eine nahezu unvergleichliche ästhetische Schaffenskraft. Insbesondere die Dynastie der Medici bot bis dato ungekannte Möglichkeiten für kreative Begabungen. Das Florenz um 1500 würde man heute als „Hot Spot“ für künstlerische Genies bezeichnen. Einer der bedeutendsten:

Leonardo da Vinci. Mit einer Skizze in einem seiner Tagebücher schuf er nicht nur eines der bekanntesten und am meisten vervielfältigten Werke der Kunstgeschichte, sondern ein Symbol für die Ästhetik der Renaissance: den Vitruvianischen Menschen – Schönheit als vollendete Schöpfung der Natur mit idealem Körperbau und perfekten Proportionen. So ist Ästhetik als die Lehre vom sinnlichen Betrachten, dem subjektiven Bewerten im Angesicht von Schönem sowie den Gesetzmäßigkeiten von Proportionen, Symmetrie und Harmonie so alt wie das Streben des Menschen nach einem glücklichen und sinnerfüllten Leben. Dazu schaffen sich Menschen einen Wohnraum zum Wohlfühlen, Musik zum Lauschen (oder „Abrocken“ – für manche bzw. manchmal ist auch das schön), Literatur zur Gestaltung ihrer gedanklichen Welt und eine gute Küche für das Geschmackserleben. Genau um diesen geht es – um den guten Geschmack: nicht nur beim Essen, sondern bei der Kleidung, der Ausstattung der räumlichen Umgebung und sogar bei der Wahl des Partners. Seit eh und je – heute wohl mehr denn je – geht´s um die ästhetische Gestaltung seiner selbst …!

Der Mensch: ein Homo aestheticus?

Wenn wir einen Raum betreten oder ein Bild ansehen, gilt das Gleiche, wie wenn wir einem Menschen begegnen. Etwas oder jemanden schön zu finden ist eine Entscheidung, die leicht getroffen wird – und meist in Sekundenbruchteilen. Dementgegen fällt es schwer zu begründen, warum das so ist. Unsere ästhetische Kompetenz ist weitestgehend automatisiert.

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Die klassische Skulptur aus dem antiken Griechenland zeigt Herkules.

Doch gibt man sich in der heutigen Zeit mit der einfachen Formel, „schön ist, was gefällt“, eben nicht zufrieden. Das Mysterium der Schönheit muss gelüftet werden. Dieser Anspruch ruft die moderne Wissenschaft auf den Plan. Sie gliedert den Forschungsgegenstand in philosophische, psychologisch-empirische und evolutionäre Ästhetik. Was gefällt wem, warum, und unter welchen Umständen? Genau das ist die Fragestellung, die sich Wissenschaftler am Max-Planck Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main gestellt haben. Schönheit soll mit naturwissenschaftlichen Methoden gemessen werden. Dem liegt das Verständnis zugrunde, dass Ästhetik als Hirnaktivität beim ästhetischen Genuss von Sprache und Musik oder als Blickverlauf (Eye-Tracking) beim Filmschauen oder Betrachten von Bildern gemessen werden kann. Diese objektiven Daten von Körperreaktionen werden mit subjektiven Ergebnissen aus Befragungen abgeglichen. Gezeigt werden kann, dass der Mensch über eine starke Sensitivität für ästhetische Reize verfügt. Das dominante Kriterium, ob etwas gefällt oder nicht, ist das so genannte Familiaritätsprinzip. Danach entsteht ästhetischer Genuss durch den Bezug auf Vorwissen und Bekanntes. Das, was wir vorher schon oft gesehen oder wahrgenommen haben, bestimmt unseren Geschmack. Dies erklärt auch, weshalb in unterschiedlichen Kulturen ein anderes Verständnis von Ästhetik herrscht. Das Schönheitsideal einer Frau sieht in Afrika anders aus als in Europa. Peter Paul Rubens, Ankunft der Maria de‘ Medici in Marseille (1622-1625).

Ein weiterer Aspekt für Ästhetik ist die Prägnanz. Es gefällt, was auffällt und sich einprägt. Ebenso stoßen Harmonie, Symmetrie und leicht Eingängiges auf Gefallen. Allerdings gilt auch, zum Beispiel bei den Gesichtern von Models auf Werbeplakaten: was zu leicht gefällt, wird auch sehr leicht wieder vergessen. Ästhetische Reize nutzen sich ab. Der Geschmack unterliegt zeitlichen Veränderungen. Die Suche nach Neuem begründet auch die Veränderlichkeit von Schönheitsidealen im Verlauf von Epochen. In der römisch-griechischen Kultur galten die markante Nase und ein athletischer Körper als Idealbild des Mannes, im Mittelalter das blond gelockte, lange Haar und der breite Oberkörper bei schmalen Hüften. Hingegen war die Schönheit einer Frau im Mittelalter bisweilen mehr Bürde als Würde – besonders bei rotem Haar (die Inquisition lässt grüßen). Zu späterer Zeit prägte die opulente Frau die Vorstellung von weiblicher Ästhetik. Dass man noch heute von einer „barocken Dame“ spricht, ist auch auf den flämischen Maler Peter Paul Rubens zurückzuführen, der zu Beginn des 17. Jahrhunderts wirkte. Den Gegenentwurf dazu prägte Twiggy. Das dürre Model wurde zur Modeikone der 60er Jahre. Dazwischen liegen Jahrhunderte, in denen die Schönheitsideale vielfach schwankten zwischen dicken Bäuchen und schlanken Taillen, großen Hintern und zarten Hüften. Bisweilen groteske Zügen der äußeren Selbstgestaltung waren die Folge: Man denke an den hellen Teint, der im Zeitalter von Renaissance, Barock und Rokoko mit Puder künst-

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lich verstärkt wurde. Es wurde gepudert und gepinselt bis hin zur porzellanartigen Maske, die schon bei einem Lächeln um die Mundwinkel abzufallen drohte. Waschen war verpönt. Eine dunkel gebräunte Haut war eher ein Zeichen für einen niedrigen Status. So transportierte das Verständnis von Ästhetik auch soziale Botschaften, also die Zugehörigkeit zu einer Schicht oder Klasse. Jüngst erleben wir in Bezug auf die Figur erneut eine Trendwende: „Strong ist das neue Skinny“. Heutzutage ist die Vorstellung von der Schönheit der Frau bestimmt durch Athletik. Besonders die sozialen Medien wie Instagram propagieren „strong statt skinny“ (zu Deutsch „stark statt dünn“) als neues Körperideal – nicht zu verwechseln mit Bodybuilding! Weder bei Männern noch bei Frauen bestimmen die Muskelberge den Sinn für schöne Körper, sondern eine symmetrischharmonische Proportion, die auf ein gesundheitsorientiertes Training und eine funktionelle Leistungsfähigkeit schließen lässt. In allen Schönheitsepochen haben Menschen danach gestrebt, dem jeweils geltenden kulturellen Ideal und dem Zeitgeist zu entsprechen – mal durch (fr)essen oder fasten (hungern), pudern oder sonnenbaden (Solarium inklusive), mal durch einen stumpfen (bisweilen manipulierten) Muskelaufbau und heute durch vielseitiges funktionelles Training bei gesunder Ernährung und ausgleichender Entspannung. Stets spielt auch die viel zitierte evolutionstheoretische Begründung von Ästhetik eine Rolle: wenn Attraktivität – insbesondere die Anziehungskraft auf das andere Geschlecht – mit einer gesunden, fitten und starken Erscheinung einher-

geht, ist der Fortbestand der Art gewährleistet. Früher war das auch mal der ausladende Hintern oder der Kugelbauch, der auf die Gebärfreudigkeit der Frau und die Versorgungssicherheit durch den Mann schließen ließ. Attraktivität liegt biologisch gesehen nicht im Auge des Betrachters, sondern ist die Folge aus einer Reihe von biologischen Mechanismen, die im Laufe der Evolution entwickelt wurden. Studien zufolge hängt die Attraktivität einer Frau tatsächlich mit ihrem Reproduktionserfolg zusammen. Heute geht es um „fit sein“. Man könnte meinen, die Schönheit sei angekommen in der modernen, gesunden und gleichmütigen Zeit der gegenwärtigen Tage. Es ist die Lebensführung, die unsere Schönheit prägt. Die Kultur der Körperlichkeit hat über den Körperkult gesiegt. Aber die Industrie schläft nicht …

Mensch, Markt und Ästhetik

Das Geschäft mit der Schönheit ist Jahrtausende alt und brummt heute mehr denn je. Zwischen 2012 und 2016 wuchs der Markt für die sogenannte dekorative Kosmetik um 25 Prozent bei einem Marktvolumen von derzeit 1,71 Milliarden Euro – Online-Verkäufe nicht mitgerechnet. Keine Generation jemals zuvor hat der kosmetischen Gestaltung ihrer Äußerlichkeit so viel Zeit und Budget eingeräumt. In Internet tummeln sich, großzügig finanziert von der Industrie, so genannte Influencer. Sie kassieren pro Schmink-Filmchen bis zu fünfstellige Summen, um gerade den Jüngeren das dringende Erfordernis zu suggerieren, sich selbst zu Wert und Aufmerksamkeit zu verhelfen – durch Schminken!

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Die Werbeindustrie tut ein Übriges. Sie prägt das Ideal der ästhetischen Erscheinung – und nutzt eine moderne Form von Bildungsverlust, die sich darin zeigt, dass 80 Prozent der amerikanischen Schüler in der Mittel- und Oberstufe eine Werbebotschaft nicht mehr von einer faktischen Nachricht unterscheiden kann. Dass faktisch jedes Werbefoto und jedes Model am Computer manipuliert wird, gehört auch in dieses Muster. Unserer Konsum- und Mediengesellschaft setzt ästhetische Normen, im Lichte derer unser eigener Körper als mangelhaft erscheint. Gleichzeitig gilt Schönheit als machbar – und für immer mehr Menschen, auch für sehr jungen Menschen – als bezahlbar. So wird das Aussehen als gesellschaftliche Kommunikation mit immer größer werdender Bedeutung aufgeladen. Und Schönheit wird zu einem käuflichen Schaffensakt, um im gesellschaftlichen Aufmerksamkeitsspiel zu bestehen. Warum das so ist? Nach einer Studie eines Marktforschers im Auftrag des Industrieverbands „Körperpflege und Waschmittel“ sagten 85 Prozent der Befragten, dass sie sich geschminkt sicherer fühlen. Die Bearbeitung der eigenen Oberfläche scheint auch eine Antwort auf die immer unsicher werdende Welt zu sein. Und die kosmetische Industrie hilft gerne dabei, durch das Gestalten des eigenen Äußeren die Sicherheit und Kontrolle zurückzugewinnen.

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Kosmetik statt Selbstsicherheit, Ästhetik statt Ethik, Oberflächlichkeit statt wahrem Geschmack?

Wie sehr muss die innere Unsicherheit einen Menschen in seinen Bann fesseln, damit er oder sie einem Schönheitswahn verfällt. Es gibt sie – auch die Fitnessfanatiker – die ernsthaft glauben und konsequent versuchen, das gesellschaftlich vorgegebene Schönheitsideal mit einem über das Normale hinausgehenden Aufwand und Ausmaß zu realisieren. Essstörungen und Magersucht, Stunden über Stunden im Kraftraum, unzählige Schönheitsoperationen und Unmengen an Kosmetika prägen das Dasein. Der ganze Sinn des Lebens liegt im Streben nach einem schönen Leben, in dem der eigene Körper die zentrale Rolle spielt. Doch für wen, wozu und in welchem Kontext? Sogar diese essentiellen Fragen treten zurück hinter der blinden Zustimmung zu einer oberflächlichen Gesellschaft, die Schönheit nur von außen bewertet. Das Schöne tritt an die Stelle des Guten. Von den extremen Auswüchsen eines sozialen Phänomens auf den Zustand der gesamten Gesellschaft zu schließen, ist ein beliebtes populistisches Instrument, was gleichermaßen unbrauchbar sowie völlig abwegig ist, um ein differenziertes Bild von einem Sachverhalt zu zeichnen. Wer dies tut, handelt geschmacklos und bedient die Oberflächlichkeit, die hier in der Kritik steht. So gehört zur kritischen Betrachtung von Schönheit, Ästhetik und Äußerlichkeit eben auch das andere


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Extrem. Dort stehen diejenigen, die auf den äußeren Schein überhaupt keinen Wert legen, der Pflege der eigenen Erscheinung abgeschworen haben und denen der Sinn für das Schöne am Menschen – vor allem an sich selbst – völlig abhanden gekommen ist. Das ist auch nicht besser als die aufgedrängten Geschmacksvorstellungen, diese vermeintlichen Ideale und Maßstäbe von Schönheit, die nur bei unreflektierten, bevormundeten und zu geringer Differenzierung fähigen Menschen auf fruchtbaren Boden fallen.

lediglich der vordergründigen Positionierung innerhalb der Gesellschaft. Der emanzipierte, wahre Geschmack ist ein Bekenntnis zum ganz persönlichen, einem Individuum innewohnenden ästhetischen Empfinden und damit Ausdruck des eigenen Charakters. Eine selbstbewusste Persönlichkeit entwickelt ihren eigenen Geschmack, distanziert sich vom Geltungskonsum und beweist ästhetische Handlungsfähigkeit. Was so einfach klingt, wird in unserer modernen Multioptionsgesellschaft zur Herausforderung. Die Geschmacksfindung wird zur Bildungsaufgabe. Es reicht nicht, einen Geschmack zu haben, es gilt vielmehr, sich dafür zu entscheiden, also auch gründlich darüber nachzudenken. Ob dies gelingt, zeigt sich letztlich im verstandenen Konsumieren. Konsumieren mit Verstand ist Ausdruck ästhetischer Kompetenz und kultureller Reife, die zwischen dem Charakter und dem Image einer Persönlichkeit keinen Unterschied mehr zulässt.

Fazit

Zwischen diesen Extremen bewegt sich das Gros unserer Gesellschaft, die ein kulturelles und ökonomisches Niveau erreicht hat, das eine Vielfalt der Geschmäcker überhaupt erst möglich macht. Wohlstand lässt sich kaum schöner beschreiben als durch die Verschiedenartigkeit dessen, was den Einzelnen gefällt. Mit dem Schritt in die digitale Welt entstehen eben ungeahnte Möglichkeiten der Individualisierung. Darin liegt eine Chance, nicht ein Problem.

„Wahre Schönheit kommt von innen“, wie der Volksmund sagt? Oder doch eher: „Kleider machen Leute“, wie Gottfried Keller sagt? Auch im Angesicht der Ästhetik steht der Mensch vor der Herausforderung, das eine zu tun, ohne das andere zu lassen. Das „sowohl als auch“ wird zur Lebensmaxime – ohne dabei der Beliebigkeit zu verfallen. Für diese immerwährende Gefahr hält unsere komplexe Welt alle Optionen bereit. Wer dieser Gefahr der Beliebigkeit erliegt, hat weder Geschmack noch Stil, sondern einen labilen Charakter und ein diffuses Image. Also was tun? Welche Erkenntnis ziehen wir aus der Beschäftigung mit Ästhetik und Schönheit?

Ein Problem entsteht erst dann, wenn manche sich berufen fühlen, anderen den eigenen Geschmack aufzuoktroyieren. Dann ist Ästhetik ein Instrument der Macht. Damit entstehen Kontrolle und Unterdrückung. Schließlich lässt sich der Geschmack eines Menschen als die Gesamtsumme dessen interpretieren, was ihn ausmacht.

Habe den Mut, Dich Deines eigenen Geschmacks zu bedienen – so könnte die Schlussfolgerung lauten, in Abwandlung des Kant´schen „Sapere aude“. Oder, um mit den Worten von Udo Lindenberg zu sprechen: „Mach Dein Ding“. Befreie Dich von den althergebrachten, elitären Geschmacksvorstellungen ebenso wie vom gelenkten Massengeschmack der Modeund Medienindustrie. Leichter gesagt, als getan. Gibt es ihn denn überhaupt, den guten oder schlechten Geschmack? Der „gute Stil“ ist die Moral der heutigen Zeit, sagen die einen – und halten am Bewährten fest. „Moral ist die Ausrede der Impotenten“, sagen die anderen, und reißen Althergebrachtes ein.

Ausdruck gewonnener Freiheit besteht aber auch darin, dass man den eigenen Stil nicht fortwährend betonen und andere danach ausrichten muss. Stattdessen lebt man ihn – den Lebensstil. Allerdings ist damit keineswegs gesagt, dass dieser Stil stets Ausdruck des eigenen Verstandes, des differenzierten Urteilsvermögens und der persönlichen Entscheidungsfähigkeit ist. Es könnte auch sein, dass sich im Stil lediglich der Grad der Anpassung an den Massengeschmack zeigt. Dieses Nacheifern von Trendsettern hat mit einer demokratischen Geschmackskultur nichts zu tun. Stattdessen dient er

Wenn das ästhetische Empfinden eines Individuums ihm dabei hilft, in einer immer unübersichtlicheren Umgebung seinen eigenen Weg zu finden ist das gut und macht Sinn. Denn der Geschmack ist die Ordnung in einer komplexen Welt. Halten wir es ein bisschen mit unseren französischen Nachbarn – lernen wir das schöne und das sinnvolle Leben zu leben: „Savoir-vivre“, denn: In einem individuellen Lebensstil im Sinne eines ganz persönlichen ästhetischen Empfindens gehören der eigene Geschmack und der eigene Verstand untrennbar zueinander.

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HÄTTEN SIE´S GEWUSST?

Hätten Sie gewusst, …

… dass Ästhetik nicht nur das Schöne beschreibt, sondern das gesamte Spektrum von Eigenschaften umfasst, die darüber entscheiden, wie Menschen wahrgenommene Gegenstände bewerten. Auch Begriffe wie interessant, intensiv, fantasievoll, komisch oder sogar hässlich und grauenvoll können in ästhetischen Urteilen benutzt werden.

Hätten Sie gewusst, …

die Proportionen dem Sichtfeld des Betrachters entsprechend angelegt sind? Betrachtet man zum Beispiel die Stirnfalten Davids auf Augenhöhe, so wirken diese unrealistisch und viel zu stark hervorgehoben. Von unten jedoch ist diese „Übertreibung“ notwendig, um diese Mimik aus 5m Abstand überhaupt erst erkennbar werden zu lassen.

Hätten Sie gewusst, …

Hätten Sie gewusst, …

… dass in der Renaissance korpulente Körperformen bevorzugt wurden. Das Schönheitsideal zu dieser Zeit war dick und gedrungen. Damit demonstrierten vor allem die Männer ihre Macht. Das ging sogar so weit, dass Franz I. von Frankreich seine schlanke Figur auf Bildern unter weiten Gewändern versteckte.

Hätten Sie gewusst, …

... dass die häufigsten Schönheitsoperationen weltweit im Jahr 2016 mit 1.453.000 Eingriffen die Fettabsaugung betreffen?

Hätten Sie gewusst, …

… dass viele Menschen es besonders anziehend finden, wenn das Gesicht des Gegenübers symmetrisch ist? Je stärker sich zwei Gesichtshälften ähneln, desto attraktiver wird es eingestuft. Laut Studien achten besonders Frauen auf die körperliche Symmetrie bei Männern, wenn sie auf der Partnersuche sind.

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… dass Michelangelo sein berühmtes Kunstwerk David so erschaffen hat, dass

… dass bereits Kinder vom Aussehen auf den Charakter ihres Gegenübers schlie-


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ßen, ganz nach dem Motto „der erste Eindruck zählt“? Forscher fanden heraus, dass Kinder einem Menschen meist nicht vertrauen, wenn sie ihn hässlich finden.

Hätten Sie gewusst, …

Hätten Sie gewusst, …

… dass es beim Bodybuilding nicht nur um das Aussehen geht, sondern auch um Ästhetik? Das bedeutet, dass wohl überlegte Proportionen und Formen in einem gemeinsamen, harmonischen Zusammenspiel von großer Bedeutung sind.

… dass es in afrikanischen Ländern (z. B. die Mursi-Frauen) sowie in Brasilien (Kayapo) als Schönheitskult gilt, einen Lippenteller in die Unterlippe einzusetzen? Dabei werden die unteren Schneidezähne herausgebrochen. Dies findet speziell bei Frauen und Mädchen statt. Je größer der Lippenteller ist, desto höher gilt der Status und der Brautpreis der Frau. In den Augen der Männer gilt eine Frau ohne Lippenteller als unattraktiv.

Hätten Sie gewusst, …

Hätten Sie gewusst, …

… dass es einen sogenannten AdonisKomplex gibt? Dabei handelt es sich um eine Art Muskelsucht, die bei Männern auftritt. Männer, die unter diesem Komplex leiden, empfinden sich stets als zu schmächtig und trainieren wie besessen an dem weiteren Muskelaufbau.

Hätten Sie gewusst, …

… dass „Rasa“ als ein zentraler Begriff der klassischen indischen Ästhetik gilt? Er bezeichnet den schwer in Worte zu fassenden mentalen Zustand der Freude und Erfüllung.

Hätten Sie gewusst, …

… dass allein mit Herrenkosmetik im Jahr 2016 ein Umsatz von 360 Millionen Euro gemacht wurde?

… dass wir einen objektiven Sinn für Ästhetik haben? Die Insula, ein bestimmter Teil der Großhirnrinde, der unter anderem an der Entstehung von Gefühlen beteiligt ist, wird besonders aktiv, wenn wir wohlgeformte Proportionen betrachten. In dieser Reaktion erkannten Forscher aus Italien eine objektive Instanz, die ästhetische Kriterien beurteilt.

Hätten Sie gewusst, …

… dass die Kallistik ein Teilgebiet der Ästhetik ist? Hierunter versteht man eine Lehre, die sich ausschließlich mit den schönen Dingen beschäftigt. In diesem Kontext bedeuten „Dinge“ alles, was die Sinne der Menschen bewegt und wahrnehmbar für sie ist.

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GSM PRAKTIKUM Pure Ästhetik

Die Dinner-Show im Spiegelzelt des Palazzo Mannheim von Tina Höger, Lars Schneeweiß

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ie Praktikantinnen und Praktikanten des Wintersemesters gelten seit jeher als der privilegierte Jahrgang. Zwar wird der Winterjahrgang zweifellos seit 15 Jahren mit dem MLPCup regelmäßig an die Belastungsgrenze geführt, dafür aber auch mit einer besonderen Veranstaltung belohnt. Es ist gute Tradition, dass die „Praktis“ gemeinsam mit weiteren ausgewählten Mitarbeitern im Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Spiegelzelt die fantastische Dinner-Show des Palazzo erleben dürfen. Hintergrund ist die Kooperation zwischen dem Racket Center und dem Palazzo Mannheim, beruhend auf der Verbundenheit zwischen dem Palazzo-Macher Rolf Balschbach und unserem Geschäftsführer und Praktikumsleiter Matthias Zimmermann. Und so, wie wir unseren Chef kennen gelernt haben, hat er sich bestimmt etwas dabei gedacht, dass wir ins Palazzo mitdurften: Unser ästhetisches Empfinden sollte geschärft werden zum Wohle des Racket Centers. So das Motiv – wie wir vermuten. Eine kluge Strategie – wie wir feststellen dürfen. Es gibt wohl kaum eine bessere „Schule für Ästhetik“ als ein Besuch im Palazzo. Live und hautnah durften wir dabei sein. Und unsere Erwartungen waren groß! Das Motto der diesjährigen Show „Baby, keep Smiling“ hat sich schnell auf uns übertragen. Schon, wenn man das Spiegelzelt betritt, zaubert einem das Ambiente ein Lächeln auf die Lippen. Das glanzvolle Zelt mit seinem roten Teppich macht einen tollen ersten Eindruck. Dass auf den Bildschirmen ein Werbespot des Racket Centers läuft, hat uns stolz gemacht. Das ganze Arrangement – das Entree, die Bar, die Nebenräume und der gesamte Vorraum – ist ein gelungenes, elegantes Gesamtwerk. Dazu die Bekleidung der Mitarbeiter, der charmante Service und die Fotowand, vor der man sich gerne fotografieren lässt – alles in sich stimmig. Uns jedenfalls blieb förmlich der Mund offen stehen, als wir zu unserem Tisch gingen. Imposant wirkten das Zelt, das Licht, die Bühne in der Mitte und das hohe Spitzdach. Hinzu kam die bezaubernde Musik. Rick Colemann ist eine Institution im Palazzo und ein Meister am Piano. Während seine Stimme sanft die Seele streichelt, ist die vorlaute Moderation von Herta und Berta ein Generalangriff auf die

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Lachmuskulatur. Wenn man dann schon ein Gläschen Sekt und ein erlesenes Glas Wein getrunken hat, ist man für den Mix aus Comedy, Sprüchen und kleinen Witzchen über die diversen nachlassenden Kräfte im Alter durchaus empfänglich. Auf das Essen waren wir natürlich besonders gespannt. Schon das Tischarrangement und die Art, wie die Speisen kredenzt wurden, führten uns deutlich vor Augen, was kulinarische Vollkommenheit bedeutet. Für uns als Studenten war ein Menü dieser Art ein bislang völlig unbekanntes Erlebnis. Die glasierte Perlhuhnbrust auf Kaffir-Limettenrisotto, Wokgemüse und Geflügelglace wird uns unvergessen bleiben. Es war – in unserer Sprache gesprochen – einfach der Oberhammer. Und dann die Show: Der Trampolinauftritt von Professor Wacko führte die Sprüche der kecken Moderatorinnen über das Alter ad absurdum. Die Akrobatengruppe Kung Fu Boy aus China und die Performance Golden Dream von Ambra Faggioni und Yves Nicols zeigten auf faszinierende Weise, wie man Ästhetik und Athletik vereint und damit uns und fast 400 andere Gäste in Erstaunen versetzt. Ebenso fasziniert waren wir von den Kostümen des Palazzo Revueensembles, ihren Federaccessoires, ihren stilsicheren Tanzshows und ihrem mitreisendem Ausdruck - und all das bei einem ergreifenden Spiel von Licht und Farben. Nicht nur das Spiegelzelt glitzerte, sondern auch wir verspürten in uns das Glitzern der guten Laune, das Behagen des verwöhnten Gaumens, das Klangempfinden von wunderbarer Musik und ein unvergleichliches Gefühl von Lebensfreude. Das also ist sie, die Ästhetik in Perfektion. Und jetzt schauen wir mal, was wir daraus für unseren weiteren Praktikumsverlauf gelernt haben … Wir bedanken uns in diesem Sinne beim ganzen Palazzo-Team für den jährlichen Besuch und einen unvergesslichen Abend. Wir kommen gerne wieder!

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BUCHTIPP MORDSSCHNEE Wintersport und Klimaerwärmung ... von Marc Girardelli / Michaela Grünig

Marc Gassmann will es noch einmal wissen: Der Ski-Star kämpft um seinen vielleicht letzten Weltcup-Gesamtsieg. Doch als eine Sportjournalistin in einem Luxushotel in St. Moritz ermordet wird, gerät ausgerechnet er in Verdacht, der Täter zu sein. Marc und seiner Freundin Andrea bleibt keine Wahl, als selbst zu ermitteln, um seine Unschuld zu beweisen. Dabei stoßen sie auf einen Skandal, der die gesamte Wintersportwelt erschüttern könnte – und auf einen gefährlichen Mörder.

... Girardelli und Grünig bieten eine perfekte Mischung aus Insiderwissen, Spannung und Unterhaltung. Auch im zweiten Kriminalroman von Ski-Star Marc Girardelli, der zu den erfolgreichsten Skiläufern aller Zeiten gehört, und der beliebten Schweizer Autorin Michaela Grünig geht es rasant zu: Fesselnde Beschreibungen der Weltcup-Rennen wechseln sich mit authentischen Einblicken in das Leben und die Psyche eines Leistungssportlers ab. Verpackt wird das Thema in einen nervenaufreibenden und dramatischen Krimiplot. Häufige Szenenwechsel sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Die Perspektivenwechsel lassen ein Gesamtbild der Lage entstehen und den Leser miträtseln, wer hier welches Mordmotiv haben könnte. Die Umwelt-Problematik wird kompetent und unaufdringlich vermittelt, dabei aber nicht nur die Seite der Naturschützer in den Plot integriert, sondern ebenfalls die der Gemeinden und Tourismusunternehmer. Die authentischen Charaktere überzeugen auf ganzer Linie, allen voran Ski-Star Marc Gassmann, den Girardelli mit seiner Expertise mit allen Emotionen und Erfahrungen sehr lebensnah gestaltet. Es ist ein fesselnder Krimi mit Tiefgang und äußerst unterhaltsamen Einblicken in die Wintersportwelt entstanden, der dem Leser einen Adrenalinschub beschert, als stürze er sich gerade selbst mutig die Abfahrt hinunter.

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Marc Girardelli / Michaela Grünig Mordsschnee Kriminalroman Broschur Köln: Emons Verlag 2017 Originalausgabe ISBN 978-3-7408-0264-6 ca. 272 Seiten € [D] 11,90 € [A] 12,30 Auch als eBook erhältlich


Michaela Grünig, geboren in Köln, war lange Jahre in der Entwicklungshilfe tätig. Seit 2010 arbeitet sie hauptberuflich als Autorin in der Schweiz, wo sie zusammen mit ihrer Familie lebt. Außer Krimis schreibt sie noch heitere, bisweilen tiefgründige Unterhaltungsromane.

Marc Girardelli, Jahrgang 1963, ist einer der erfolgreichsten alpinen Skirennläufer aller Zeiten. Er gewann u. a. fünfmal den Gesamtweltcup. Seit seinem Rücktritt vom Spitzensport ist er als Unternehmer und Kolumnist für verschiedene Zeitungen tätig.

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Ein gutes Jahr mehr oder länger leben? von Prof. Dr. med. Joachim E. Fischer

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er möchte nicht gerne gesund alt werden? Und wer möchte nicht Freude haben? Mal auf dem Sofa hängen und nur zwischen Bayern und Hoffenheim hin und her zappen, statt Liegestütze und 10.000 Schritte. Oder wenn es dann endlich wieder wärmer wird, den Grill aus der Garage holen und ein Schnitzel braten mit braun-schwarz knuspriger Kruste. Dazu noch ein Bier, weil der Sonnenuntergang so schön ist. Und ein zweites, weil der Chef einen heute wieder wirklich genervt hat mit seiner Nörgelei, obwohl man sich so reingehängt hatte. „Nein“, sagt die Fitness-App, „Dein Gesundheitscore ist schon wieder um 10 Punkte abgestürzt!“. Und die schwarze Kruste sei doch krebserregend und das Fett am Schnitzel mache nur den Bauchansatz noch dicker. Im Job also ein Versager, beim Fitness auch. Zum Glück sehen es die Freunde und die Partnerin gnädiger. Wo sind wir hingekommen mit dieser Fixierung auf das Minimieren von Risiken, um den Tod noch ein bisschen hinauszuschieben und dem Wahn, dafür bestimmte FitnessZiele zu erreichen? Soll an unserer, sicher unvermeidlichen, Trauerfeier der Nachruf davon erzählen, dass es uns gelungen ist, möglichst viele Lebenstage anzuhäufen oder eher davon, was wir an Gutem in der Welt hinterlassen haben? Arnold Schwarzeneggers Antwort auf die Frage, warum er sich heute für Klimaschutz einsetze und warum er Gouverneur wurde, statt in der gleichen Zeit als Filmschauspieler Dutzende von Millionen zu verdienen lautete: „Mit dem Alter wurde ich erwachsener.“ Vielleicht hat das Erwachsenwerden und das Näherrücken des eigenen Lebensendes verbunden mit dem Blick aus meinem Büro auf den Mannheimer Friedhof angetrieben, zu hinterfragen, was wir, als Fachleute, denn eigentlich machen für ein gesundes Leben: Wir schreiben wissenschaftliche Artikel in englischsprachigen Fachzeitschriften, die kein normaler Mensch liest oder versteht. Wir entwickeln Achtsamkeits- und Entspannungstrainings für, von ihren Chefs zusammengestauchte, Beschäftigte. Oder wir ernten unseren wissenschaftlichen Ruhm, indem wir noch eine Variante

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im Erbgut finden, die Krebs oder Demenz begünstigt. Wir verschweigen aber, dass für einen Krebsfall wahrscheinlich zwischen 100.000 bis 1 Million schwarz-braune Schnitzel verzehrt werden müssten. Was aber wäre, wenn es vor allem erst einmal darauf ankäme, die Lebensfreude zu mehren? Nicht Spaß, nein - tief erlebte Freude! So etwa wie die Freude eines Kleinkindes, das zum ersten Mal schafft, das Klettergerüst hinaufzusteigen oder einen großen Turm aus Bauklötzen zu schichten. Was, wenn wir eine gnädigere Fitness-App hätten, die gütiger bleibt, wissend, dass kein normaler Mensch an 365 Tagen im Jahr Liegestütze schafft? Was wäre, wenn wir Programme entwickeln, die dort ansetzen, wo sich Menschen ohnehin zusammenfinden und die gleich eine Verbesserung bringen, gepaart mit Freude oder der Chance auf Gelingen? So entstand die Idee zu „Ein gutes Jahr mehr“ und damit der Einfall, nicht wieder nur auf jeden Einzelnen zuzugehen, sondern die Kraft existierender Verhältnisse und Beziehungen in einer Gemeinde, einem Quartier, einem Betrieb oder etwa einer Schule zu nutzen.


Dass das Wir dabei bedeutsam ist, ist wissenschaftlich gesehen nichts besonders Neues: David Spiegel veröffentlichte vor mehr als 25 Jahren eine Arbeit, die zeigte, dass brustkrebskranke Frauen, die an einer Selbsthilfe-Gruppe mit liebevollem Umgang teilnahmen, länger lebten. Dean Ornish weiß, dass der wirksame Anteil seines Lebensveränderungsprogramms und sogar bei Arteriosklerose nicht die Diät allein ist, sondern vor allem der liebevollere Umgang mit sich selbst und anderen. Julianne Holt-Lunstad zeigte, dass Einsamkeit tödlicher ist als Übergewicht. Und Nicholas Christakis wies nach, dass sich nicht nur das Dickerwerden, sondern auch die Lebensfreude entlang real existierender Freundschaften wie eine Infektion verbreiten. Seit 25 Jahren zeigen unsere Daten, dass Wertschätzung, Erleben von Freude und Sinnhaftigkeit bei der Arbeit mehr zur Gesundheit beitragen, als alle Gesundheitsförderungsprogramme zusammen. Und wir wissen, dass alle Kinder besser lernen, würden wir hellere Lampen in die Klassenzimmer schrauben, anstatt das, auf das Energiesparen optimierte, Schummerlicht.

Seit meinem inneren Aufruhr, das Paradigma vom „Tod hinauszögern“ durch „mehr Freude am Leben“ abzulösen, sind drei Jahre vergangen. Seit gestern gibt es die App, die einen freundlicher und gelassener auf dem Weg zu mehr Bewegung begleitet. Im tiefsten Bayern ist es BMW gelungen, das Essensangebot in der Kantine von Schweinshaxen mit Pommes zu gesünderen Mahlzeiten zu verschieben, ohne dass alle zum Döner rennen oder sich vor Verzweiflung und Hunger in die Isar stürzen. In Gaggenau macht sich eine Kommune auf den Weg, das Wir für ein gutes Jahr 2018 gemeinsam voranzubringen. Und eines ist sicher: Aus vielen kleinen guten Jahren mehr kommen am Ende als unvermeidbare Nebenwirkung auch ein oder mehrere Jahre mehr Lebenserwartung heraus. Nur sollten wir dann einmal wieder über das Wort Liebe nachdenken, jenseits von Sex, und darüber was es heißt, die Welt etwas liebevoller zu machen. Damit kann schließlich jeder sofort anfangen, heute noch. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und den Menschen um Sie herum für 2018 ein gutes Jahr mehr.

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TDKET erhält den großen Sportpreis der äthiopischen Regierung von Matthias Zimmermann

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eicht haben es sich die Juroren des „Ethiopian Sports Government Award“ nicht gemacht. Diese Auszeichnung genießt in den Kreisen etablierter Äthiopier einen hohen Stellenwert. Mit zwei Bussen kamen die Delegierten der Regierung auf die kleine Zweifeld-Tennisanlage der „Tariku and Desta Kids‘ Education through Tennis Development (TDKET) Ethiopia“. Verständlich, dass der Besuch der Kommission zur Evaluation der Projektarbeit von Tariku Tesfaye mit großer Aufregung einherging. Alle Kinder waren angehalten, gemeinsam mit ihren Trainern die Außenanlagen und auch die Räume nebenan auf Hochglanz zu polieren. Auch das Erscheinungsbild der Anlage sollte Eindruck machen, zeigt es doch die Entwicklung der TDKET sehr anschaulich. Das betraf auch den Pokalschrank und seinen Inhalt, was mit viel Arbeit verbun-

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den war. Es sind mittlerweile hunderte Pokale, die den Schulungsraum der Kinder des Projekts zieren und ihnen

ein ständiges Vorbild sind, sich in allen Belangen anzustrengen. Mit einem Turniersieg dazu beizutragen, dass die


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Sammlung der TDKET-Pokale weiter wächst, ist für die jungen Tenniskinder eine große Motivation. Der Tennissport ist eine Schule fürs Leben. Darin mit großer Ernsthaftigkeit aufzugehen und stets das Beste zu geben, ist nicht nur mit dem Streben nach dem eigenen Fortkommen verbunden, sondern mit der Förderung des TDKET-Projekts als Ganzes. Sich für etwas Höheres einzusetzen, gehört zur kulturellen Bildung der Kinder und ist ein ganz wesentlicher Teil ihrer Sozialisation. Hier erfährt sportlicher Erfolg eine weitreichendere Bedeutung. Um aber überhaupt die Gelegenheit zu erhalten, im sportlichen Wettkampf seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen zu dürfen, sind die schulischen Leistungen eine unabdingbare Voraussetzung. Das Leistungsvermögen auf dem Tennisplatz und in der Schule haben gleichrangigen Stellenwert. Eine warme Mahlzeit am Tag, lernen und Tennis – das sind die drei Säulen des Konzepts der TDKET, genau in dieser Reihenfolge. Um das deutlich werden zu lassen, waren es die Kinder selbst, die den Delegierten ihr Projekt präsentieren durften. Nicht Tariku stellte sich in den Vordergrund, sondern die älteren Kinder des Projekts referierten über das Konzept der TDKET und erbrachten damit den Beweis, dass die Projektphilosophie gelebt wird und Früchte trägt. „Tennis und Bildung müssen Hand in Hand gehen“, sagte Yohannes Kifle, eine

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baubetreuung projektsteuerung ausschreibung, vergabe, abrechnung (ava) bau- bzw. objektüberwachung (leitung) baubegleitende qualitätssicherung

gebäudeplanung gewerbe- und industriebauten wohnungs- und hausbau sanierung und umnutzungsplanung instandsetzung und denkmalpflege barrierefreies bauen


historische Figur des Landes Äthiopien, Vater des Projekts und Mentor von Tariku Tesfaye, in die Kamera des Rhein-Neckar Fernsehens. 2010 war eine deutsche Delegation zum ersten Mal nach Äthiopien gereist, um sich vor Ort ein Bild von dem Projekt zu machen, als es noch in den Kinderschuhen steckte und im Griechischen Club angesiedelt war. Wahrscheinlich hätte er damals kaum zu träumen gewagt, was sieben Jahre später aus dem kleinen Projekt mit den damals zwölf Kindern werden sollte: Das Sportprojekt, das neben 256 Bewerbern aller Sportarten zum besten Projekt des Landes Äthiopien ausgezeichnet wurde. Bilder bestätigen, dass die überwiegende Mehrheit der Delegation zurecht die „Tariku and Desta Kids‘ Education through Tennis Development (TDKET) Ethiopia“ zum Gewinner des „Sports Government Award“ gewählt haben. Wir gratulieren Tariku Tesfaye, Gründer dieses wunderbaren Tennis-Bildungsprojekts und Mentor von über 70 Kindern, zu dieser Auszeichnung und freuen uns sehr, ihn und seinen Bruder Desta zum MLP-Cup 2018 vom 21. bis 28. Januar im Racket Center begrüßen zu dürfen. Noch mehr freuen wir uns natürlich, wenn wir bereits in der Woche darauf während der Faschingstage den Gegenbesuch absolvieren dürfen. Vom 9. bis 16. Februar 2018 reist eine Delegation des Fördervereins Bildung durch Sport e. V. nach Addis Abeba, um – auch motiviert durch diese Auszeichnung – mit

vereinten Kräften dazu beizutragen, dass die TDKET eine Zukunft hat …

Interessenten an der Reise melden sich bitte bei Dr. Matthias Zimmermann im Racket Center Nußloch

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TDKET

Mein Jahr in Deutschland von Dinknesh Tameru

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ch kann nicht glauben, dass ich bald schon ein ganzes Jahr in Deutschland bin. Die Zeit vergeht so schnell. Auch wenn Äthiopien so weit entfernt ist, fühle ich mich wie zu Hause dank meiner Gastfamilie und all den Leuten, die mich unterstützen. 2009 war ich das erste Mal in Deutschland als eines der Kinder, die durch das TDKET-Projekt nach Nußloch kommen durften. Ich verdanke der TDKET also meinen ganzen Werdegang. Nur dadurch habe ich die Chance bekommen, seit Frühjahr 2017 als Au-Pair ein Jahr in Deutschland zu verbringen. Hier hatte ich eine tolle Zeit, die aber auch sehr hart und herausfordernd war. Meine Ziele für dieses Jahr habe ich bereits erreicht: Ich habe mein Deutsch verbessert und den C-Trainerschein im Leistungssport Tennis beim Badischen Tennisverband gemacht.

Der erste Schnee für Dinknesh ...

Nun habe ich noch zwei weitere Monate vor mir und versuche weiterhin meine Sprache zu verbessern. Gerade lerne ich viele neue Dinge als Praktikantin in Racket Center. Am Empfang, im RC ProShop oder bei sonstigen Aufgaben versuche ich zu helfen, wo ich kann. Das alles soll mir für meine Zukunft helfen, denn mein Plan besteht darin, Sportmanagement in Deutschland zu studieren. Wir sind schon auf der Suche nach Universitäten oder dualen Hochschulen, an denen ich studieren könnte. Eine Familie, bei der ich während meines Studiums leben kann, habe ich bereits gefunden. Vielen Dank an Familie Kraus! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich es schätze, dass so viele Leute mich mit offenen Armen aufgenommen haben. Ich hatte eine tolle Zeit in Deutschland und möchte mich hiermit bei der besten Gastfamilie aller Zeiten bedanken: Familie Neuner und Schimek! Natürlich möchte ich mich auch beim Racket Center bedanken, wo ich stets unterstützt und gefördert werde. Gerne würde ich mehr Namen nennen, aber das würde den Rahmen sprengen. Darum: Danke an alle, die meinen Aufenthalt so fantastisch gemacht haben! Hoffentlich werde ich euch bald wiedersehen!

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Dinknesh fällt ihren ersten Weihnachtsbaum.


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KOOPERATION ZAP Physiotherapie beteiligt sich an einer Studie der Hochschule Trier und der Universität Tübingen von Dominik Klaes

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eschwerden im Bereich des Bewegungsapparates gehen häufig mit Beeinträchtigungen im Alltag einher. Sie gehören zu den häufigsten Ursachen für chronische Schmerzen und einen Verlust an Lebensqualität. In England wurde deshalb ein Gesundheitsfragebogen Muskulatur und Gelenke (MSK-HQ) entwickelt, um den Gesundheitszustand von Patienten mit Muskel- und/oder Gelenkbeschwerden zu erfassen. Der Fragebogen soll dazu eingesetzt werden, zeitliche Veränderungen der Beschwerden aufzuzeigen und zu dokumentieren. Darüber hinaus kann er den Therapeuten dabei unterstützen, gemeinsam mit dem Patienten Behandlungsziele festzulegen (partizipative Entscheidungsfindung). Um die Eignung für diesen Zweck sicherzustellen, beteiligten sich an der Entwicklung der englischen Originalversion des MSK-HQ auch Patienten. Die Physiotherapie des Zentrums Aktiver Prävention nimmt an einer Studie der Hochschule Trier und der Universität Tübingen teil. In dem Projekt geht es um die deutsche Version des „Gesundheitsfragebogens Muskulatur und Gelenke (MSK-HQ)“. In Vorbereitung auf die aktuelle Studie wurde der MSK-HQ zunächst aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt und kulturell angepasst. Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Sven Karstens folgte dabei international akzeptierten Leitlinien. Das Ziel der aktuellen Studie ist es, die Güte der deutschen Version des MSK‐HQ zu bestimmen. Der „Gesundheitsfragebogen Muskulatur und Gelenke“ (MSKHQ) ist ein Instrument, das in England entwickelt wurde, um den Gesundheitszustand des Bewegungsapparats, also zum Beispiel von Muskeln, Knochen und Gelenken, zu erfassen. Im Gegensatz zu bestehenden Fragebögen wurde der MSK-HQ unter Mitwirkung von Patienten/-innen und Fachkräften aus den Gesundheitsberufen gemeinsam gestaltet. Der Zustand des Bewegungsapparats wird durch ihn eher allgemein erfasst. Der Fragebogen kann von verschiedenen Gesundheitsberufen eingesetzt werden und soll auch die Identifikation individueller Behandlungsziele unterstützen. In der aktuellen Studienphase soll es zunächst darum gehen, die übersetzte Version auf ihre Aussagekraft zu überprüfen.

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Ende November wurde unser Praxisteam von Herrn Prof. Dr. Sven Karstens (Studiengangsleitung Physiotherapie Hochschule Trier) und Frau Melanie Brinkmann (wissenschaftliche Mitarbeiterin Hochschule Trier) in die Durchführung und die Abläufe eingearbeitet. Es ist uns gelungen, bereits in den Tagen danach, die ersten Patienten in die Studie aufzunehmen. Wir sind stolz an diesem Projekt teilnehmen zu können und danken auf diesem Weg nochmal herzlich Herrn Prof. Dr. Sven Karstens und Frau Melanie Brinkmann, die uns den Verlauf der Studie näherbrachten und so den Grundstein für die Realisierung legten. Mithilfe der Studie können wir einen Beitrag zur weiteren Professionalisierung der Physiotherapie in Deutschland leisten. Wir würden uns sehr freuen, Sie als Teilnehmer der Studie begrüßen zu dürfen. Für Sie ist die Teilnahme mit geringem Aufwand verbunden. Sie müssen lediglich nach der Einwilligung zur Studienteilnahme vor ihrem ersten Behandlungstermin zwei Fragebögen und einen Fragebogen vor der zweiten Behandlung ausfüllen. Eine erneute Befragung findet dann erst 6 Wochen später mithilfe eines weiteren Fragebogens statt. Wir hoffen auf rege Beteiligung unserer Patienten!


Lückenlose Betreuung von Anfang an. HEKA energy ist Ihr Komplettanbieter für Photovoltaik-Lösungen. Wir bieten die gesamte Dienstleistungspalette von der Planung, der Lieferung, der betriebsfertigen Montage bis hin zum Rundumservice ihrer PV-Anlage. HEKA energy realisiert LED-Beleuchtungsprojekte, maßgeschneidert und individuell. Ob bei einem neuen Projekt oder bei der Umrüstung einer bestehenden Beleuchtungsinfrastruktur auf unsere energiesparenden LEDBeleuchtungssysteme. HEKA energy steht für Wohlbehagen und Sicherheit. Mit unseren Fenstern und Türen können wir Ihnen das garantieren. Vom ersten Beratungsgespräch, über die Planung bis zur fertigen Lieferung und Montage sind wir Ihr professioneller Lieferant und Partner.

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ELEKTROMOBILITÄT

Mercedes-Benz legt den Schalter um Generation EQ – Mobilität neu gedacht

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it „Generation EQ“ zeigt Mercedes-Benz, wie das Elektro-Auto schon bald auf die Überholspur wechseln kann: Die Studie im Look eines sportlichen SUV-Coupés gibt einen Ausblick auf eine neue Fahrzeuggeneration mit batterie-elektrischem Antrieb. Das dynamische Exterieur-Design mit neuer Elektro-Ästhetik unterstreicht die Fokussierung auf den kraftvollen E-Antrieb: Zwei Elektromotoren, deren Systemleistung dank skalierbarer Batteriekomponenten auf bis 300 kW gesteigert werden kann, und ein permanenter Allradantrieb sorgen für hohe Fahrdynamik. Mit bis zu 500 Kilometern Reichweite sowie den Mercedes-typischen Stärken bei Sicherheit, Komfort, Funktionalität und Konnektivität erfüllt „Generation EQ“ alle Anforderungen an moderne, nachhaltige Mobilität. Auch innen bietet das Fahrzeug innovative Lösungen, darunter ein völlig neues Interieurkonzept. „Generation EQ“ feierte auf dem Pariser Automobilsalon Weltpremiere und ist der Vorbote der neuen Produktmarke von Mercedes-Benz für Elektromobilität EQ. Dabei steht der Name EQ für „Electric Intelligence“ und leitet sich von den Mercedes-Benz Markenwerten „Emotion und Intelligenz“ ab.

Eines der breitesten Plug-in-Hybrid-Portfolios

Da Plug-in-Hybride ihre Stärken bei größeren Fahrzeugen und gemischten Streckenprofilen ausspielen, setzt Mercedes-Benz ab der C-Klasse aufwärts auf dieses Antriebskonzept, das bereits schon jetzt auf dem Markt verfügbar ist. Um die wichtige Rolle der Hybride bei der Elektrifizierung des Automobils zu unterstreichen, tragen die Plug-inModelle von Mercedes-Benz künftig die Technologiebezeichnung EQ Power. Aktuell hat Mercedes-Benz eines der breitesten Plug-in-Hybrid-Angebote im Premiumsegment.

E-Mobility-Marke vom Erfinder des Automobils

Mercedes-Benz vermarktet künftige batterie-elektrisch angetriebene Fahrzeuge unter dem Markennamen EQ. Die neue Marke umfasst alle wesentlichen Aspekte für kundenorientierte Elektromobilität und geht über das Fahrzeug an sich hinaus. EQ bietet ein umfassendes elektro-mobiles Ökosystem aus Produkten, Services, Technologien und Innovationen. Das Spektrum reicht von Elektrofahrzeugen über Wallboxen und Ladeservices bis hin zum Home-Energiespeicher. Die kommenden Modelle verkörpern das Wesentliche der modernen Elektromobilität: die Verbindung von emotionalem und intelligentem Design, außergewöhnlichem Fahrspaß, hoher Alltagstauglichkeit und einem Maximum an Sicherheit, das alle Fahrzeuge vom Erfinder des Automobils kennzeichnet.

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Kontakt zu Mercedes-Benz in Heidelberg Mercedes-Benz Mannheim-Heidelberg-Landau Heidelberg/ Rohrbach-Süd, Haberstraße 26 www.mercedes-benz-heidelberg.de www.mb4.me/social-mahdld


smart electric drive

Wendig, leise und lokal emissionsfrei durch die Stadt

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er neue smart electric drive macht den Einstieg in die Elektromobilität so attraktiv wie noch nie. Denn er verbindet die Agilität des smart mit lokal emissionsfreiem Fahren – die ideale Kombination für urbane Mobilität. Im Heck des smart electric drive arbeitet ein 60 kW (81 PS) starker Elektromotor und überträgt seine Kraft über eine konstante Übersetzung auf die Räder. Aus dem Stand stellt er sofort ein kraftvolles Drehmoment von 160 Nm zur Verfügung. Die Reichweite beträgt rund 160 km – ideal für eine lokal emissionsfreie Mobilität im urbanen Raum. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 130 km/h zu Gunsten der Reichweite elektronisch abgeregelt.

sammen mit vielen smart Fans und den begeisterten Fahrern der drei Vorgänger-Generationen freuen wir uns auf den einzigartigen Fahrspaß des neuen smart electric drive. Und zwar zu sehr attraktiven Preisen.“

Die Fahreigenschaften sind gewohnt agil und spritzig, wozu auch der besonders kleine Wendekreis beiträgt, der beim Zweisitzer mit 6,95 Metern exakt dem seines konventionell angetriebenen Modellbruders entspricht. Auch bei Farben und Sonderausstattungen bleibt kein Wunsch offen - elektrisches Fahren ist bei smart maximal individualisierbar. smart ist der weltweit einzige Autohersteller, der seine Modellpalette sowohl mit Verbrennermotoren als auch voll batterie-elektrisch anbietet. „Der smart ist das perfekte Stadtauto, das mit dem elektrischen Antrieb noch ein bisschen perfekter wird“, so smart Chefin Annette Winkler. „Deshalb bieten wir unser komplettes Programm – smart fortwo, smart cabrio und sogar unseren smart forfour – vollelektrisch an. Zu-

Kontakt zu smart in Heidelberg smart center Rhein-Neckar Heidelberg/ Rohrbach-Süd, Haberstraße 26 www.smartrheinneckar.de www.mb4.me/social-mahdld

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FIRMEN PORTRAIT

KAHL Büroeinrichtungen GmbH Der Arbeitsplatz als Lieblingsplatz

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eit 1970 im Mannheimer Hafen: die KAHL Büroeinrichtungen GmbH – etabliert als führender Arbeitsplatzgestalter und Objektausstatter in der Metropolregion Rhein-Neckar. Ursprünglich als Ein-Mann-Betrieb gestartet, wuchsen Kundenstamm und Firmengröße in den vergangenen fünf Jahrzehnten mit beeindruckender Konstanz. Inzwischen zählt das Unternehmen an die 50 Mitarbeiter, die sich allesamt dem ehrgeizigen Ziel verschrieben haben, den Arbeitsplatz des Kunden zu dessen Lieblingsplatz zu machen. In Zeiten einer permanent wachsenden Single-Gesellschaft müssen Arbeitsplätze in zunehmendem Maße die Funktion der sozialen Heimat für viele Mitarbeiter übernehmen. Vielen Menschen ist es enorm wichtig, sich in ihrem Arbeitsumfeld wohl zu fühlen. Diesem Anspruch gerecht zu werden, ist kein einfaches Unterfangen, da aufgrund der auf dem Kopf stehenden Alterspyramide heute bis zu vier Generationen im Büro zusammenarbeiten – alle mit individuellen Wünschen und Bedürfnissen. Eine angemessen gestaltete Arbeitsumgebung, in der sich Mitarbeiter wohl und wertgeschätzt

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fühlen, wird für Unternehmen heute immer mehr zum entscheidenden Faktor bei der Gewinnung der besten Talente.

Heute ist der Arbeitsplatz –die digitale Transformation lässt grüßen - nicht mehr unbedingt der physische Ort Büro. Smartphone, Laptop und WLAN ermöglichen es in vielen Berufsbildern, Arbeit

räumlich wie zeitlich sehr viel flexibler als noch vor wenigen Jahren zu leisten. So zerfließen die Übergänge zwischen Job und Freizeit immer mehr. Der klassische eight-to-five Job, mit Präsenz am persönlichen Schreibtisch, hat sich bereits rückläufig entwickelt und wird das zukünftig sicher noch stärker tun. Aktuell sind besonders Konzeptionen gefragt, die für unterschiedliche Tätigkeiten jeweils andere Umgebungen anbieten: Für maximale Konzentration stehen ganz anders gestaltete Räume zur Verfügung als für den intensiven Austausch im Team. Je nach dem, was gerade zu tun ist, nutzen Mitarbeiter eigenständig die Umgebung, die am besten zu dieser Tätigkeit passt. Und tendenziell immer seltener ist das der persönlich zugewiesene Schreibtisch. Die Herausforderung, eine funktional und ästhetisch bestmögliche Lösung zu gestalten, wird also nicht kleiner – im Gegenteil! Es versteht sich von selbst, dass es keine Option ist, den immer gleichen Ansatz undifferenziert jedem Unternehmen überzustülpen - „one size fits all“ gibt es nicht. Die individuelle DNA eines Unternehmens muss sich im


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Wir gestalten Arbeitsplätze, die zu schön sind, um abends nach Hause zu gehen.

fertigen Ergebnis überzeugend umgesetzt wiederfinden. KAHL hat sich darauf eingestellt: Im Bereich Planung und Konzeption steht ein großes Team von Architekten, Innenarchitekten und Diplom-Designer bereit, um individuelle Lösungen zu entwickeln und in der Umsetzung zu begleiten. Mit den besten Herstellern der Branche werden langjährige Partnerschaften gepflegt. Deren Produkte werden über drei Etagen auf mehr als 1.500 Quadratmetern Fläche präsentiert, wobei das Spektrum weit über das Kernelement Möbel hinausreicht: Boden, Wand, Decke, Farbgestaltung, Lichtkonzept, akustische Optimierung – vieles muss ideal harmonieren, wenn das Ergebnis überzeugen soll. So wird bei KAHL das firmeneigene Gebäude zur Erlebniswelt rund um den zeitgemäßen Arbeitsplatz. Neben diesem Kerngeschäft ist es KAHL gelungen, im Bereich technischer Sondermöbel konsequent Fuß zu fassen. Für zahlreiche Unternehmen, teilweise Weltmarktführer ihrer Branche, werden spezialisierte Produkte eigens entwickelt, produziert und just in time geliefert.

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Leistung & Erfolg

KURZ NOTIERT ...

Deutscher Mannschaftsmeister Neuer Teppichbelag in der Dreifeldtennishalle

Ein „getufteter“ Teppichbelag aus dem Hause Schöpp in Remscheid ziert seit September unsere Dreifeldtennishalle. Die Farbkombination safirblau und hellgras gilt als die augenfreundlichste auf dem Tennismarkt. Vom Spielkomfort ganz zu schweigen: Der strukturierte Veloursteppich mit einem polymerbeschichteten 400g-PES-Plastikvlies als Untergrund gilt als besonders gelenkschonend. 280.000 Noppen/qm verleihen dem Belag eine gute Haltbarkeit – auch bezogen auf das Ballsprungverhalten und vor allem der Elastizität. Der Marktführer Schöpp hat es damit sogar in die Berichterstattung der FAZ geschafft. Und Sie, liebe Tennisfreunde, bestreiten Ihre Matches und Ihr Training im Racket Center auf dem modernsten Tennisteppich, der zur Zeit auf dem Markt erhältlich ist. Dabei wünschen wir allen viel Freude!

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In der letzten Ausgabe des RC Premium hat Rolf Staguhn ausführlich über seine „persönliche Leidensgeschichte“ geschrieben und seinen Plan, sich fit zu machen für seine anstehenden Mannschaftsspiele. An dieser Stelle können wir melden: Der Plan ist aufgegangen: unser Leiter der Tennisakademie Rhein-Neckar trug mit eindeutigen Siegen im Einzel und im Doppel dazu bei, dass Grün Weiß Mannheim bei den Herren 65 Deutscher Mannschaftsmeister 2017 geworden ist. Wir gratulieren!


Timo Bracht

IM INTERVIEW

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Foto: Kutsche


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„Im Rückblick auf meine Karriere zählt für mich mehr das Erlebte als das Erreichte“. Timo Bracht im persönlichen Gespräch mit Matthias Zimmermann

Lieber Herr Bracht, im Sommer 2017 haben Sie eine großartige und lange Profikarriere beendet. Wie lebt es sich ohne Triathlon? BRACHT: Triathlon ist ja nun, wie sich jeder denken kann, eine äußerst zeitintensive Sportart. Wahrscheinlich denken alle, dass ich nun sehr viel Zeit und ein geruhsames Leben habe. Dem ist aber keineswegs so. Abgesehen davon, dass ich nun mal kein Fußballer, Tennisspieler oder Golfer bin, der mit einer vergleichbaren Erfolgsgeschichte bis an sein Lebensende ausgesorgt hätte, bin ich äußerst neugierig auf all die Möglichkeiten, die sich jetzt auftun. Ich war in den fünfzehn Jahren meiner Profikarriere niemals nur Triathlet. Ich war Manager in eigener Sache, habe mein Training weitgehend selbst gesteuert und meiner Familie die nötige Priorität eingeräumt, vielleicht abgesehen von intensiven Phasen wichtiger Wettkämpfe. Ich meine damit die zeitliche Priorität – emotionale Priorität hatte meine Familie immer. Folglich kann ich ohne Wehmut zurückblicken auf das, was gewesen ist, und mit einem guten Gefühl nach vorne schauen auf das, was kommt … Das klingt ein wenig nach einer Art Übergangsphase … BRACHT: Mir ist eindrucksvoll deutlich geworden, dass die Ressourcen eines Menschen endlich sind – bezogen auf bestimmte Lebensphasen. Die Phase des aktiven Triathlonsports ist vorbei. Ich spüre den Preis der vergangenen zwei Jahrzehnte. Manchmal ist die Energie komplett weg. Ich lerne, so einen Tag ohne Energie auch zu genießen. Dann reflektiere ich meine Zeit als Sportler und mir wird zum Beispiel bewusst, dass ich trotz all der Belastungen niemals

Schmerzmittel nehmen musste. Ich bin in keinem Jahr über den Selbstbehalt für meine Krankenversicherung hinausgegangen, musste niemals eine Kostenübernahme beanspruchen. Alle bisherigen medizinischen Checks verliefen erstaunlich gut – internistisch und auch orthopädisch. Meine Gelenke sind in einem Top-Zustand. Das können die wenigsten Leistungssportler am Ende ihrer Karriere behaupten. Boris Becker, der Sportikone aus unserer Branche, tut jeder Schritt sichtbar weh. Wenn man ihn laufen sieht, denkt man eher an einen Achtzigjährigen als an jemanden, der gerade in diesen Tagen seinen fünfzigsten Geburtstag gefeiert hat. BRACHT: Mir tut es ehrlich weh, wenn ich das sehe. Ich habe ja früher als Kind und Jugendlicher Tennis gespielt und war fasziniert von Boris Becker. Aber vielleicht – wobei, bestimmt sogar – ist das auch der Preis für den Vermarktungsdruck. Dem habe ich mich vor allem in jungen Jahren weitestgehend entziehen können. So konnte ich mich auch als Mensch außerhalb des Sports weiterentwickeln. Aber was zählt denn nun tatsächlich mehr im Leben? Ich habe sehr wohl darauf geachtet, dass ich mir meine Erholungszeiten nehme und stets aufmerksam in mich hineinhorche. Freilich muss sich ein Triathlontraining an Zeiten, Herzfrequenzen, Energieverbräuchen und anderen Parametern orientieren. Mir war es aber immer wichtig, mich gut zu fühlen und nicht gegen meine Empfindungen zu arbeiten, also stur die Trainingspläne abzureißen. Ich habe mich nie bedrängen lassen, sondern meine Autonomie genossen. Dadurch

für dich damit du allen zeigen kannst, was in dir steckt

Als Energieversorger sind wir mittlerweile ja bekannt. Aber wussten Sie auch, dass wir für Wagemut, Selbstvertrauen und gute Laune zuständig sind?

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Foto: Julian Schiemann

konnte ich auch die intensiven und sehr fordernden Trainingseinheiten wie zum Beispiel die langen 35km-Läufe, die Radtouren mit niedriger Trittfrequenz und hohem Krafteinsatz oder Intervalleinheiten beim Schwimmen so gestalten, dass ich ein gutes Gefühl dabei hatte. Trotzdem musst du, um ganz nach Oben zu kommen, auch mal ein Risiko eingehen, gerade was das Training angeht: Auch dabei wurde mir mal bescheinigt, dass das, was ich da in intensiven Phasen betreibe „eindeutig gegen die Genfer Menschenrechtskonvention verstößt“. Liegt die Ästhetik dieser Sportart nicht auch darin, trotz oder gerade wegen des Disziplinwechsels, immer eine koordinativ saubere und effiziente Technik zu pflegen? BRACHT: Also wenn wir von Ästhetik im Sport sprechen, dann denke ich zu allererst an Turnen, Skifahren, Gymnastik oder auch an Tennis, zum Beispiel an die Eleganz eines Roger Federer. Wenn man sich einen Triathleten ansieht, wie er die letzten Kilometer auf dem Rad kämpft, dann in die Laufschuhe springt und nach über acht Stunden und mit einem Marathonlauf in den Beinen den Zieleinlauf

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bewältigt, ist es mit einer ästhetischen Technik oft nicht weit her. Im Wettkampf musst du irgendwann beißen, für die Pflege der Schönheit des Sports oder Ähnliches ist da kein Platz. Also gibt es keine Ästhetik im Triathlon? BRACHT: Doch schon, aber es ist kein Selbstzweck, es werden keine Haltungsnoten vergeben. Mit einer schönen Kraultechnik fast schwerelos durchs Wasser zu gleiten, auf dem Zeitfahrrad mit 45 Kilometern pro Stunde in der Ebene durch die Landschaft zu gleiten oder zu Fuß stundenlang ohne zu ermüden durch die Wälder zu rennen, ist aber eine sehr natürliche, zyklische und deshalb auch schöne Form der Bewegung, also durchaus auch ästhetisch. Es geht aber auch um die Wahrnehmung der Schönheit der Umgebung, in der wir uns bewegen. Zumindest mir geht das so. Ein paar Beispiele gefällig? Ich bin innerhalb von einer Woche in drei verschiedenen Ozeanen geschwommen, habe auf dem Rad unterschiedlichste Bergwelten und menschenleere Ebenen erlebt und bin in dunklen Wäldern und weiten Wüstenlandschaften gelaufen. Mein ästhetisches Empfinden ist in der Natur zu Hause.

Wenn du auf Lanzarote frühmorgens im Februar losläufst, die Sonne sich aus dem glitzernden Meer erhebt und die Luft nach Salz schmeckt, spüre ich meinen Körper, meinen Atem und bin ganz bei mir. Du hörst ein sanftes Meeresrauschen, den Wind und du bekommst ein Gefühl dafür, was deine Sinne leisten können. Diese Art von Intensität ist es, die mich in diesen zwanzig Jahren über 500.000 Kilometer weit getragen hat. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man sich über so lange Zeit immer wieder ins Training und in Wettkämpfe stürzen kann, wenn man keinen Sinn dafür hat, die Ästhetik unserer Natur und Landschaften immer wieder neu zu entdecken. Ist das eine Eigenschaft, die Wurzeln braucht – ein Zuhause, das für Dich ja Zeit Deines Lebens immer Eberbach war? BRACHT: Ein Zuhause bei dir selbst, für deine Familie und auch ein Ort an dem du dich zu Hause fühlst. Vielleicht werde ich mein ganzes Leben in Eberbach verbringen, bei Menschen, die mir nahe sind. Vielleicht wird sich in ein paar Jahren, wenn unsere Kinder


aus dem Haus sind auch wieder etwas ändern. Ich empfinde das als Privileg, ein Gefühl für Heimat zu empfinden – und bin heute sogar stolz darauf. Als ich mal zeitweilig einen Marketingberater an meiner Seite hatte, wurde mir nahegelegt, bloß niemals davon zu sprechen, dass ich dort, wo ich geboren wurde, noch immer wohne und trainiere. So eine Provinzialität ließe sich schwerlich vermarkten, wollte man mir eintrichtern. Heute empfinde ich meine Heimat als starken Teil meiner Identität. Sie können sich vorstellen, dass ich die Streckenabschnitte am Neckar und jede Straße im Umkreis von mindestens 100 Kilometern kenne wie meine Westentasche: Meine Zeit als Triathlonprofi hat mich aber auch an unzählige Orte dieser Welt gebracht, die für viele als Traumziele gelten. Traumziele im Sinne von ein paar Wochen Urlaub. Um ein schönes und sicheres Leben zu führen, kenne ich weltweit aber nur ganz wenige Orte, die mit der Rhein-Neckar-Region mithalten können. Dann verbinden sich ihre Zukunftspläne auch mit Ihrer Heimat? BRACHT: Ja, aber natürlich nicht nur – ich liebe es schon, raus in die Welt zu gehen und Neues zu entdecken. Ich bin sehr neugierig, fange aber gerne zuhause damit an. Also zum Beispiel in Mosbach, wo ich den Aufbau eines Sport- und Gesundheitszentrums mitgestalte, in dem wir Leistungsdiagnostik und Ge-

Timo Bracht wurde 1975 in Eberbach geboren und lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Eberbach. Er zählt weltweit zu den erfolgreichsten Triathleten. Timo Bracht begann 1993 mit Triathlon und feierte im Juni 2003 mit dem Sieg beim Ironman France in Gérardmer den ersten Titel als Profi-Triathlet. In seiner 14-jährigen Profikarriere gewann er neun Ironman-Wettbewerbe. Beim legendären Ironman auf Hawaii (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen) war er sechsmal unter den besten Acht. Er siegte beim Ironman Germany 2007 (European Championships) mit Streckenrekord. Im Jahr darauf wurde er Deutscher Meister auf der Mitteldistanz. 2009 konnte er nach mehreren Führungswechseln im Marathon mit erneutem Streckenrekord in 7:59:15 Stunden seinen Sieg von 2007 in Frankfurt wiederholen. Mit dem bis heute bestehenden Streckenrekord auf Lanzarote gewann er 2011 bei einem der härtesten Ironman-Wettbewerbe weltweit. Im Jahr darauf wurde er in Roth Triathlon-Europameister der Langdistanz 2012, in den beiden Folgejahren beim selben Wettkampf Deutscher Meister. Den Ironman Mallorca gewann er 2015 erneut mit einem Streckenrekord. Gemessen an der Zahl der Siege und Podiumsplatzierungen über die Ironman-Distanz ist Timo Bracht vor Lothar Leder, Faris Al-Sultan, Jürgen Zäck und Thomas Hellriegel der erfolgreichste Langdistanz-Triathlet Deutschlands! Im November 2017 erklärte der 42-jährige seine aktive Zeit nach 15 Jahren als Profi-Athlet für beendet. sundheitsuntersuchungen für jedermann auf sehr hohem medizinischen Niveau anbieten und ich gleichzeitig aber auch meine Erfahrungen als Topathlet einbringen kann. Damit bleibt der Ausdauerleistungssport eine wichtige Basis auch für die Zukunft. Ich habe den Triathlon ja auch mitprägen dürfen, habe quasi drei

Sportlergenerationen erlebt und mit allen Großen unseres Sports von Thomas Hellriegel über Norman Stadler, Faris Al-Sultan und Jan Frodeno bis Patrick Lange Wettkämpfe bestritten. Für mich war dabei stets die Transparenz äußerst wichtig, ich wurde deshalb immer wieder sportmedizinischen Tests unterzogen.

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Gemeinsam mit Sportmedizinern suche ich eine Antwort auf die Frage, wie jemand wie zum Beispiel ich – mit einem vergleichsweise niedrigen Hämatokrit-Wert (Zähflüssigkeit des Blutes) – solche Ausdauerleistungen vollbringen kann. Hierbei kann ich auch an mein Sportstudium am ISSW (Institut für Sport und Sportwissenschaften) in Heidelberg anknüpfen und mich viel intensiver solchen Fragen widmen. Also ist das auch eine gewonnene Freiheit? BRACHT: Es gab in meiner Karriere Phasen, in denen ich nicht mehr wusste, wo mir der Kopf steht und an welchem Ort ich gerade aufgewacht bin. Wenn Sie meistens alles selbst organisieren müssen – Training, Reisen, Wettkämpfe, Presse- und Sponsorentermine – kommen Sie immer mal wieder an einen Punkt, an dem Sie das Gefühl haben, nichts so wirklich richtig machen zu können. Auch finanziell musste ich genau planen. Das aber war ich gewohnt, weil ich schon zu Studentenzeiten nebenher zum Beispiel als Skitrainer, mit Wochenendjobs und Nachtdiensten in einem Altersheim oder als Kulissenschieber im Theater Geld verdienen musste, um ein selbstbe-

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stimmtes Leben mit junger Familie und dem Triathlon-Sport überhaupt betreiben zu können. Letztlich hing mein Schritt ins Profitum am seidenen Faden, bis ich in Frankreich – übrigens gerade mal ein halbes Jahr nach einer schweren Wirbelsäulenverletzung durch einen Sturz beim Skifahren – meinen ersten Ironman überragend gewinnen konnte. Und dennoch: Ich habe mich immer frei gefühlt, mich nie einengen lassen, denn Mut und Abenteuerlust haben viele Sorgen in den Hintergrund gedrängt. Ich habe nie gehadert, auch nicht, als ich in Hawaii 2008 als bester Deutscher auf dem fünften Platz erst nach dem Zieldurchlauf und aus einem fadenscheinigen Grund disqualifiziert wurde. Das hat ja für Furore gesorgt. Hawaii ist ja nun das große Ziel, der Traum eines jeden Triathleten. Ihnen war ein Sieg dort nie vergönnt. BRACHT: Für mich zählt am Ende meiner Karriere mehr das Erlebte als das Erreichte. Dass ich wie jeder Triathlet gerne auf Hawaii gewonnen hätte, versteht sich doch von selbst. Als ich 2008 in Kailua-Kona diese Disqualifikation erleben musste, bin ich weniger als ein Jahr später beim Ironman Frankfurt mit

Streckenrekord zum zweiten Mal Europameister geworden und habe die Top drei des vorhergehenden Hawaiitriathlons hinter mir gelassen. Tatsächlich stand ich bei fast allen großen Langdistanz-Rennen, die ich in einem Zeitraum von vierzehn Wettkampfjahren absolviert habe, auf dem Treppchen – welch ein Privileg. Der fünfte Platz beim Abschlussrennen beim Ironman Italien mag für manch einen eine Überraschung gewesen sein. Für mich war es das nicht. Hätte ich mich beim Marathon für meine Verhältnisse nicht so außergewöhnlich schwer getan, wäre vielleicht noch mehr drin gewesen. Es war wirklich eine Quälerei, vielleicht aber musste das bei einem Abschlussrennen für einen 42-jährigen Profitriathleten genauso sein. Mir jedenfalls ist dabei erst so richtig bewusst geworden, wie gut ich eigentlich wirklich war und wie viele mir auf diesem Weg auch geholfen haben. Es war in jeder Hinsicht eine wunderbare Zeit, mit Menschen, die in meiner Karriere an mich geglaubt und mich unterstützt haben. Die meisten davon wurden Freunde und dafür bin ich zu großem Dank verpflichtet. Der Ironman in Italien erlebte seinen Anfang und ich meinen Abschluss.


… als Triathlet. Gleichzeitig aber erleben Sie nun ja auch einen Anfang – als Sportwissenschaftler, Unternehmer, Speaker! BRACHT: Zunächst ist das für mich nicht gänzlich neu. Ich kann ja anknüpfen an das, was ich mir während meiner aktiven Zeit und durch den Sport aufbauen konnte. Vorträge zu halten macht mir seit Jahren viel Freude. In einem Jahr komme ich schon mal auf fünfzehn Auftritte und mehr. Das verbindet sich dann wiederum mit Coaching, nicht nur von Sportlern, sondern auch von Unternehmern, die sich ja sehr häufig ähnlichen Herausforderungen ausgesetzt sehen. Ein großes Anliegen ist auch mein Triathlon-Team Sport for Good, mit dem ich als Laureus-Botschafter benachteiligten Kindern den Zugang zum Sport ermögliche. Die Begegnung mit Menschen ist für mich dabei das wertvollste überhaupt. Das habe ich auch an meinem Sport geschätzt – ein Sport weniger für Zuschauer als für Mitmacher. In welchem Sinne ich aber tatsächlich eine Art Neuanfang erlebe, möchte ich Ihnen erklären: Ich habe immer gerne gelesen und zugehört und tue das jetzt umso mehr, mit dem Unterschied, dass ich den Dingen nun auf den Grund gehen möchte. Ich empfinde es als Freiheit meinen

Interessen nachzugehen und tief einzutauchen auf der Suche nach Antworten auf ganz unterschiedliche Fragen. An dieser Art meiner persönlichen Neugier habe ich eine große Freude – und diese Freude möchte ich ausleben. Neue Projekte und Ideen entwickeln. Ich denke, das werde ich auch tun …!

Lieber Herr Bracht, das ist eine wunderbare Anregung für mich und alle Leser: Freude an der Neugier – es geht eben nicht nur um Überblick, sondern auch um Durchblick. Viel Erfolg dabei, und alles Gute für Sie und Ihre Familie!

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FRAGEN ANTWORTEN Stefan Bitenc

Präsident des Badischen Tennis Verbands e. V.

1 Was ist das Schöne am Tennissport?

Tennis hat so viele schöne Eigenschaften, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll … Es ist eine Sportart die man sehr individuell spielen kann, ganz auf sich allein gestellt gegen einen Gegner. Im Doppel spielt der Partner eine große Rolle, und gerade beim Mannschaftstennis zeigen sich häufig ein besonderer Sportgeist und enorme individuelle Leistungsentfaltungen. Man denke nur an die häufigen Überraschungen im Davis Cup – oder genauso an die Freude beim Teamerfolg in einer Kreisliga. Dass man mit Tennis früh beginnen kann, genauso gut aber auch im fortgeschrittenen Alter noch einen Einstieg findet, macht diesen Sport aus meiner Sicht schön. Es ist eine klassische Lifetimesportart, die dank unserer guten Infrastruktur an Tennishallen das gesamte Jahr über betrieben werden kann. Und natürlich – wenn wir von Schönheit sprechen – denken wir an die Eleganz mancher Spieler, an die Dynamik und Bewegungsästhetik. Letztlich ist Tennis eine faszinierende und facettenreiche Sportart, die man ebenso gerne nur als Zuschauer erlebt – wie beispielsweise hier beim MLP-Cup.

2 Was gefällt Ihnen am MLP-Cup?

Für die Turnierszene im Badischen Tennisverband hat der MLP-Cup, neben den weiteren ITF Turnieren in unserem Verbandsgebiet, eine ganz besondere Bedeutung: Zum einen wird unseren Mitgliedern hochklassiges Spitzentennis direkt vor der Haustüre geboten, zum anderen haben unsere jungen Talente die Möglichkeit ohne weite Anreise in das internationale Turniertennis der Profiszene zu schnuppern. Nicht zu vergessen ist die professionelle Ausrichtung in einem der schönsten Tenniscenter, das ich persönlich kenne. In sportlicher Hinsicht wertet der international anerkannte MLP-Cup die Region RheinNeckar sicherlich ein großes Stück auf.

3 Worin sehen Sie die Perspektiven

für Ihre Verbandsarbeit als BTV-Präsident?

Ich sehe mich an der Spitze eines großen Teams, seien es unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Leimen oder auch die vielen ehrenamtlichen Funktionäre des BTV. Gemeinsam können wir einiges nach vorne bringen, viel Neues schaffen. Den Tennissport müssen wir nicht neu erfinden, die Faszination ist ungebrochen. Was sich aber gravierend verändert hat ist die Gesellschaft, das Freizeitverhalten und die zeitlichen Ressourcen gerade bei den Jugendlichen. Aus diesem Grund müssen wir neue Konzepte erarbeiten – mit dem Mut etwas zu riskieren, etwas Neues auszuprobieren. Auch wenn es unter Umständen einmal doch nicht so einschlägt, wie gewünscht. Denn „wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“

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TENNIS

Viele gute Gründe, ein Tennisfan zu sein Aufruf an alle Tennisfreunde und die, die es noch werden können! von Rolf Staguhn

Tim Heger: Flugball mit höchster Aufmerksamkeit und „Augen auf den Ball“

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eit einigen Monaten nutzen zahlreiche Erwachsene im Racket Center Nußloch die Möglichkeit, an einem intensiven Tennis-Trainingsprogramm speziell für Einsteiger teilzunehmen. Ab der ersten Stunde wird Bewegungsfreude und Spaß in der Gruppe garantiert. Darüber hinaus kommt auch die sportliche Komponente des Erlernens der technischen Grundlagen hinzu. Außerdem wird Motivation vermittelt, diesen Sport ein Leben lang zu betreiben und es wird die Herausforderung geboten, immer wieder neu an Grenzen zu stoßen. Diese Erfahrungen können Einsteiger zu echten Tennisfans werden lassen. Als Vorbild im Training dient dabei stets der Trainer, der eindrucksvoll zeigen kann, wie einfach die Schläge aussehen können und wie leicht es sein kann, Bälle im Wohlfühlbereich zu spielen - ohne Kraftaufwand, ohne Schnörkel und ohne Fehler. In wenigen Wochen haben alle Tennisfreunde und die, die es noch werden, die Möglichkeit, Spitzentennis im Racket Center Nußloch hautnah zu beobachten: Vom 21.01.2018 bis zum 28.01.2018 spielen Weltranglistenprofis packendes Tennis in unserer neuen Tennishalle. Hier erlebt man nicht nur Athletik und Power, sondern auch Eleganz und Bewegungsästhetik. Fragen Sie bei Gelegenheit mal die Spieler, Sie können sich sicher sein, dass viele von ihnen von den Ballwechseln im Tennis träumen. Mit geschlossenen Augen können diese Spitzensportler ihren Schlägern blind vertrauen. Alles gelingt: die Rückhand longline, die Vorhand cross, der hohe und lange Entlastungsloop mit starkem

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Topspin gespielt. Es gibt keine Zufälle, keine Einbrüche, kein Nervenflattern. Wenn man von Tennis träumt, wird perfektes Tennis gespielt. Nutzen Sie die Möglichkeit beim MLP-Cup 2018 begeisterndes Tennis live zu erleben. Denn Tennis ist der schönste Sport der Welt, sagen seine Fans. Tennis ist ein Sport, der im Bewegungsablauf höchst anspruchsvoll ist. Es erfordert zugleich Ballgefühl sowie Kraft und Schnelligkeit. Laufen, schlagen, den Gegner jagen – Tennis ist in Taktik und Dramatik einzigartig und erfordert strategisches Denken wie beim Schachspielen. Tennis fesselt seine Zuschauer durch sein rhythmisches Hin und Her, egal ob vor dem Fernseher oder in den Tennisarenen. Bei vielen Spielen entscheidet am Ende nicht unbedingt das Können über Sieg oder Niederlage, sondern der Kopf. Die Psyche ist im Tennissport extrem wichtig. Allein auf dem Platz, ohne den Beistand von Mannschaftskollegen und Trainern, wird so manche Partie zum Nervenkrieg. Beobachten Sie die Rituale der Spieler, wenn Sie sich fokussieren: Ein einziger verlorener Punkt und ein Match kann kippen. Das Geheimnis und die Faszination des Tennissports liegen womöglich im unmittelbaren Aufeinandertreffen zweier Menschen wie in einem Duell. Es ist vergleichbar mit dem Boxen: Zwei Einzelkämpfer stehen einander gegenüber und kämpfen. Tennis ist wie das Boxen eine Kombination aus Eleganz und Aggression.


Aufschlag Kirill Anton: Spannung des ganzen Körpers – von den Beinen bis zur Fingerspitze der linken Hand. Man spürt förmlich: da kommt gleich ein Hammeraufschlag

Vorhand Xenia de Luna: Powervorhand mit Dynamik und frühem Treffpunkt

Bei aller Begeisterung und Faszination bleibt die Frage: Warum hat der Sport heute nicht mehr die Attraktivität von einst? Wieso werden, abgesehen von Roger Federer, überwiegend Spieler einer vergangenen Epoche (McEnroe, Borg, Sampras, Becker) als Beispiele für großes Tennis herangezogen? War früher alles besser?

und charismatische Spieler als früher. Eine Entwicklung, die man in vielen Sportarten beobachten kann! Tennis ist und bleibt eine fantastische Sportart. Bestimmt können erfolgreiche Athleten wie der 20-jährige Hamburger Alexander Zverev den Tennissport hierzulande wieder etwas populärer machen. Zverev schlug bereits Roger Federer und steht aktuell auf Platz drei der Weltrangliste. Mit neuen, jungen Spielern wie ihm und packenden Begegnungen mit den Altstars wird auch der Tennissport in der Zukunft seine Fans haben.

Zugegeben, der Tennissport hat sich verändert: Die Spieler sind alle extrem athletisch, technisch ähnlich perfekt und psychologisch geschult. Es gibt weniger extrovertierte Typen

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TENNIS

Verantwortung zeigen und Haltung bewahren Der Job des Tennis-Schiedsrichters

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ermutlich jeder unserer Zunft kennt diesen Moment: man hält einen netten Plausch in einer Gruppe von Menschen, die vielleicht nicht so sehr mit dem Tennissport vertraut sind, erzählt von seiner Tätigkeit als Schiedsrichter und oftmals wird man als eine der ersten Reaktionen mit der Frage „Wie hoch pfeifst du denn?“ konfrontiert. Der Rückschluss man würde das gleiche akustische Arbeitsgerät wie der Unparteiische im Fußball nutzen, liegt sicherlich nicht nur daran, dass dieser Volkssport Nummer eins ist und damit eine ganz andere mediale Aufmerksamkeit aufweist, sondern daran, dass der Kollege auf dem grünen Rasen eine ganz andere Position und Präsenz während des Spiels hat.

So bewegt sich der Fußball-Schiedsrichter über 90 Minuten inmitten der Spieler über das Feld, trifft viele enge und strittige Entscheidungen und nicht selten hat sich plötzlich eine gesamte Mannschaft um ihn versammelt, um eine dieser Regelauslegungen anzufechten. Dagegen scheint der Job des Tennis-Schiedsrichters auf den ersten Blick wie eine Entspannungskur. Von einem sicheren Hochsitz neben dem Netz verfolgt er das Spiel, entscheidet ob der Ball innerhalb oder außerhalb der Spielfeld begrenzenden Linien aufgekommen ist und sagt danach den Spielstand für die Zuschauer an. Doch der Schein ist trügerisch. Natürlich ist der wichtigste Bestandteil unserer Tätigkeit die Arbeit auf dem Platz. So müssen wir uns bewusst sein, dass insbesondere die vom Tennissport

Der Autor dieses Textes ist Tim Claußen. Er ist 23 Jahre alt und studiert Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Clausthal. Im Alter von 16 Jahren absolvierte er seinen ersten nationalen Schiedsrichterlehrgang. Im Sommer 2017 nahm er an einer internationalen Ausbildung der ITF in Hamburg teil und ist seitdem Träger des Bronze Badge. Innerhalb der Deutschen Tennis Schiedsrichter Vereinigung ist er Teil der Kommission für Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Infos gibt es unter: www.dtsv.de

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lebenden Spieler einen Anspruch auf höchste Konzentration über die gesamte Matchdauer haben. Besonders mit dem Umgang und der Kommunikation aller Beteiligten gilt es immer wieder Fingerspitzengefühl zu beweisen. Hierbei spielt - wie so oft im Leben Erfahrung eine wichtige Rolle.

Auf der einen Seite ist es wichtig Verständnis für die Situation und das Handeln der Spieler zu entwickeln. Genau so bedeutend ist es jedoch, deutlich zu machen wann Grenzen überschritten worden sind. Die Basis hierfür ist das gegenseitige Vertrauen zwischen den Offiziellen und Spielern. Dabei spielen unsererseits Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit die größte Rolle. So müssen wir Entscheidungen treffen und unsere Haltung bewahren, indem wir zu dieser Entscheidung stehen – ebenso müssen wir Verantwortung zeigen und unsere Fehler eingestehen. Schiedsrichter wird man aus Überzeugung und der Liebe zum Sport. Bei dem einen oder anderen ist es vielleicht auch die Verliebtheit in den Gedanken, dass man in einer turbulenten Welt seinen kleinen Beitrag für mehr Gerechtigkeit leisten kann.


Haben Sie das Zeug zum Tennis-Schiedsrichter? – Testen Sie ihr Regelwissen! Alle Fragen beziehen sich auf die Turnierkategorie des MLP-Cups 2018. Bei Veranstaltungen von anderen Organisation, wie beispielsweise der WTA oder ATP, kann es bei einigen Fragen Unterschiede geben. 1. Wie hoch ist das Netz in der Mitte? A. 107 cm B. 94,1 cm C. 91,4 cm

2. Wo und wie viele Dämpfer dürfen am Schläger platziert werden? A. Einer an beliebiger Stelle B. Unbegrenzt im äußeren Saitenbild C. Einer im äußeren Saitenbild

3. Was passiert wenn der Ball während des Ballwechsels die Einzelstütze trifft? A. Nichts, der Ballwechsel geht weiter B. Wiederholung des Punktes C. Der Spieler, der den Ball geschlagen hat, verliert den Punkt 4. Wie viel Zeit hat der Aufschläger zwischen zwei Punkten? A. 20 Sekunden B. 25 Sekunden C. Angemessene Zeit

5. Wie viele Toilettenpausen stehen den Spielern im Einzel zur Verfügung? A. Eine Toilettenpause B. Spieler können in jeder Satzpause gehen C. Zwei Toilettenpausen

6. In welchem Intervall werden die Bälle gewechselt? A. erstmalig nach 7, dann nach 9 Spielen B. erstmalig nach 9, dann nach 11 Spielen C. erstmalig nach 11, dann nach 13 Spielen 7. Müssen Doppel-Partner gleichfarbige Kleidung tragen? A. Ja B. Nein

8. Was passiert wenn einem Spieler erstmalig und unabsichtlich ein Ball aus der Hosentasche fällt? A. Ballwechsel geht weiter B. Der Spieler verliert den Punkt C. Punkt wird wiederholt 9. Was passiert wenn der erste Aufschlag den eigenen Doppelpartner trifft? A. 2. Aufschlag B. Punktverlust

10. Wer entscheidet im Doppel bei Einstand von welcher Seite der Entscheidungspunkt aufgeschlagen wird? A. Aufschläger B. Rückschläger

Lösungen: 1. C 2. B 3. A 4. A 5. A 6. C 7. B 8. C 9. A 10. B

Die Fragen wurden von der Deutschen Tennis Schiedsrichter Vereinigung zusammengestellt und entsprechen dem Testniveau der C-Schiedsrichter Ausbildung. Über aktuelle Geschehnisse sowie weitere interessante Informationen über das deutsche Schiedsrichterwesen informieren Sie auch die facebook-Seite „Tennis-Schiedsrichter“ und die neue Internetpräsenz www.dtsv.de !

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Foto: Ina Gäde (atelier sehenswert)

Ästhetik am Ball

Mit mannschaftlicher Geschlossenheit zum Erfolg von Lukas Robert

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ie MLP Academics Heidelberg haben auch in der Saison 2017/2018 die Playoffs fest im Blick. Doch obwohl die sportlichen Ergebnisse der Mannschaft die Schlagzeilen bestimmen, ist es die gesamte Organisation, welche aktuell den Grundstein für die nächsten Jahre legt.

Als James Naismith 1891 die Sportart Basketball begründete, dachte er sicherlich nicht im Entferntesten daran, dass Basketball einmal als besonders ästhetisch gelten würde. Doch heute, im Jahr 2018, lässt sich das zweifelsohne behaupten. Keine der globalen Sportarten paart Athletik, Geschick, Geschwindigkeit und Spannung so sehr wie das Spiel mit dem – normalerweise – orangenen Leder. Aufgrund der vorherrschenden Dynamik sehen selbst die durchschnittlichen und schwachen Spiele ganz ansehnlich aus. Auch deshalb ist Basketball eine Sportart fürs Auge: Schließlich gibt es spektakuläre Dreier, krachende Dunks und artistische Würfe immer zu sehen. Und das in jeder Liga.

Wirft man den basketballerischen Blick auf Deutschland und seine erfolgreichsten Teams fällt der Blick dabei auch nach Heidelberg. Die Korbjäger aus der Universitätsstadt gehörten jahrelang zur Crème de la Crème in Deutschland – und gewannen gleich neun Mal die Meisterschaft. Nachdem um die Jahrtausendwende der kurpfälzische Basketball etwas in der Versenkung verschwunden war, leuchtet der Stern der MLP Academics Heidelberg spätestens seit diesem Jahr endgültig wieder hell. Denn die Führungs-

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riege um Manager Matthias Lautenschläger hat in der 2. Basketball-Bundesliga nicht nur eine playoff-fähige Truppe zusammengestellt, sondern auch andere Entscheidungsträger in der Metropolregion Rhein-Neckar mitgerissen. Von der Sponsorenveranstaltung mit Uli Hoeneß im April über den herbeigesehnten Gemeinderats-Beschluss zum Neubau einer Multifunktionsarena bis hin zur Gewinnung neuer und starker Partner: Der Klub, die Geschäftsstelle und das Umfeld wachsen. Und das aus gutem Grund. Denn unter dem Motto „Together we rise“ möchte der Verein mittelfristig die Voraussetzungen für eine Rückkehr ins deutsche Oberhaus schaffen. Die ersten Schritte auf diesem langen Weg sind getan – und parallel dazu entwickelt sich auch die Mannschaft auf dem Parkett weiter.

Neben den deutschen Leistungsträgern Niki Würzner und Albert Kuppe, welche gemeinsam mit Shy Ely ein eingespieltes Führungstrio bilden, hat sich ein junger und dynamischer Kern etabliert, welcher nach Erfolg lechzt. Lukas Rosenbohm (20, Forward), Niklas Ney (22, Center), Jaleen Smith (23, Guard), Evan McGaughey (23, Forward), Lennart Steffen (24, Guard) und auch die beiden Youngster Jakob Schöpe und David Aichele (beide 18) stehen allesamt noch am Anfang ihrer Profi-Karriere. Doch schon jetzt bilden sie als Team eine eingeschworene und starke Einheit, welche in den kommenden Jahren punktuell verstärkt werden soll – und dann aus einer mannschaftlichen Geschlossenheit heraus den Angriff auf die Bundesliga realisieren möchte.


MLPACADEMICSHEIDELBERG MLP_HEIDELBERG MLPACADEMICS

SAISON 2017/2018 HEIMSPIELE 2018 07.01. 17.00 UHR VS. RASTA VECHTA 21.01. 17.00 UHR VS. PHOENIX HAGEN 04.02. 17.00 UHR VS. CRAILSHEIM MERLINS 11.02. 17.00 UHR VS. RÖMERSTROM GLADIATORS TRIER 28.02. 19.30 UHR VS. BAUNACH YOUNG PIKES 11.03. 17.00 UHR VS. HEBEISEN WHITE WINGS HANAU 25.03. 17.00 UHR VS. ORANGE ACADEMY Ticketvorverkauf: www.mlp-academics-heidelberg.de

Vorverkaufstellen: Zigarren Grimm // Sofienstraße 11, Cantina Olympiastützpunkt // Im Neuenheimer Feld 710 oder Büro MLP Academics Heidelberg // Kurpfalzring 110 Etix Ticket-Hotline: 01805-30 34 35 (14 ct./min dt. Festnetz; Mobilfunk max. 42ct./min; Mo bis Fr 10 - 17 Uhr)


HANDICAP Schön. Behindert. Dankbar. von Stephanie Riechwald

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ülya ist eine sympathische und hübsche Frau Anfang 30. Erst seit kurzer Zeit wohnt sie in einer kleinen Stadt bei Stuttgart. „Am Ende der Welt“ wie sie lachend feststellt. Gekommen ist sie der Liebe wegen. Hülya wird im Mai 1983 geboren. Ihre Beine und Hände sind fehlgebildet. Das liegt in der Familie, auch Hülyas Vater hat Fehlbildungen an den Beinen. Operationen werden erforderlich, das Kind liegt so oft im Krankenhaus, dass es zur Krankenschwester Mama sagt. Laufen kann sie nur mit Beinschienen. Die Entscheidung, auch die Hände zu operieren, hat man Hülya selbst treffen lassen. Sie kommt mit ihren Händen prima zurecht und lehnt jeden Eingriff daran energisch ab. Immer wieder muss sie sich Operationen unterziehen. Die Beinschienen haben Wunden hinterlassen, die einfach nicht heilen. Als Hülya achtzehn Jahre alt ist, trifft sie die Entscheidung, ihre Beine amputieren zu lassen und fortan mit Prothesen zu leben.

Ihre positive Ausstrahlung, ihre spürbare Lebensfreude behält sie. Sie liebt es, Sport zu treiben. Neben Fitness – und

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den täglichen Liegestützen zu Hause – spielt sie Rollstuhlbasketball und Tischtennis und geht Schwimmen. Aber sie spielt auch gerne Theater und hat schon in Musicals mitgewirkt. Auch in der Disco hilft sie gerne aus. Sie liebt es, immer unter Menschen und mittendrin zu sein. Im Jahr 2004 nimmt Hülya an dem ersten Modelwettbewerb für Menschen mit Behinderung teil, den „Beauty in Motion“. Sie gewinnt ihn, und das erstaunt niemanden, der sie kennt. Hülya sagt: „Ich war also sowas wie Miss Rolli Deutschland.“ Fernsehen und Zeitungen berichten darüber. Hülya liebt ihre Heimatstadt Hagen, hat dort Freunde und Familie, eine gute Arbeit. Doch dann lernt sie Dennis kennen. Ganz zeitgemäß über facebook. Für ihn zieht Hülya im Februar nach Stuttgart. Hier sucht sie Anschluss und will wieder Sport machen. Sie surft im Internet – und stößt dabei immer wieder auf die Angebote von „Anpfiff ins Leben“. Das ist ihr zu weit weg. Als es wieder einen Schnuppertag in Hoffenheim gibt, reist das Paar an. Sofort macht Hülya bei

Zumba Gold mit, mit leuchtenden Augen und tollem Schwung. Dennis ist eigentlich kein Tänzer, doch auch beim nächsten Tanzkurs in Walldorf sind sie dabei. Beiden hat es sehr gut gefallen, sie wollen weiterhin daran teilnehmen. Das wäre wünschenswert, denn die positive Ausstrahlung und ihr gewinnendes Wesen sollten viele Menschen kennen lernen. Auf die Frage, was sie gerne wieder machen würde, kommt die Antwort prompt: „Ich möchte wieder eine Theatergruppe finden, in der ich spielen kann.“ Anpfiff ins Leben e.V. unterstützt Menschen dabei, sich bestmögliche Perspektiven für die private und berufliche Zukunft zu schaffen. Der gemeinnützige Verein gliedert sich in zwei Bereiche: ganzheitliche Jugendsportförderung und Bewegungsförderung für Amputierte. www.anpfiff-ins-leben.de


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Eine Herzensangelegenheit sind unsere Versorgungen in der Großorthopädie Prothesen und Orthesen von Mayer & Rexing – Hightech trifft Handarbeit Eine Amputation oder Parese eines Körperteils ist ein gravierender Eingriff in den menschlichen Bewegungsapparat. Mit viel Fingerspitzengefühl und Sensibilität für die Außergewöhnlichkeit der Situation entwickeln wir Prothesen und Orthesen, die mehr sind als nur ein Ersatz oder Funktionsteil. Unser Anspruch ist es, dass der Anwender so weit als möglich ein normales Leben führen kann - mit maximaler Bewegungsfreiheit, Mobilität und mit neuem Selbstbewusstsein. Ein wichtiger Baustein für die Akzeptanz einer Prothese oder Orthese ist die Passform. Wir bieten alle gängigen Schaftformen, vom mikroprozessorgesteuertem Kniegelenk bis zum M.A.S.-Schaft. Eine absolute Innovation ist die Fertigung des M&R Liners für Knieex und Oberschenkelamputationen in eigenem Hause – ein Silicon-Haft-Schaftsystem mit den besten Eigenschaften zur direkten Ansteuerung der Prothese. Wir beraten Sie gerne. Persönlich, individuell und fachlich kompetent.

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it Kompetenz, akribischer Vorbereitung und der Erfahrung aus über 30 Jahren Service sorgt epicto als Experte für Veranstaltungs- und Konferenztechnik für einen reibungslosen Auftritt seiner Kunden. „Zuverlässigkeit ist das Produkt sorgfältiger Vorbereitung und umfassender Expertise“, bringt Geschäftsführer Michael Schenk das Credo des von ihm gegründeten Unternehmens auf den Punkt. Egal, ob es sich um die Installation einer Kommunikationslösung für einen Konferenzraum, ein Besucherzentrum oder um ein Konzert in der SAP Arena handelt – Kunden der epicto GmbH können sich darauf verlassen, dass die Technik termingerecht steht, den vereinbarten Zweck vollsten erfüllt und absolut zuverlässig funktioniert. Und all das natürlich zum vereinbarten Budget. Als Full-Service-Dienstleister für Veranstaltungs- und Konferenztechnik unterstützt epicto seine unterschiedlichen Kunden in allen Phasen: Business-Kunden bei der Planung und Konzeption von Konferenzlösungen, deren Installation, Dokumentation und Inbetriebnahme sowie Künstler, Agenturen und Veranstalter bei der Entwicklung, Planung und Umsetzung ihrer Inszenierungsideen.

Im hauseigenen Showlabor werden Events aller Art im kleinen Maßstab konzeptioniert und geplant. Das spart Zeit und Geld, schafft Flexibilität und lässt sich nachher zielgerichtet umsetzen – eine weltweit einzigartige

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Möglichkeit, auf die Stars wie Udo Lindenberg oder Peter Maffay für ihre Bühnenshows setzen. Und auch Global Player wie John Deere oder SAP nehmen das Know-how von epicto gerne in Anspruch.

Nichts wird bei epicto dem Zufall überlassen und deshalb jedes Detail vorab genauestens geplant. So entstehen in Edingen-Neckarhausen Veranstaltungs- und Konferenzlösungen für unterschiedlichste Anforderungen, die aber eines gemeinsam haben: Sie erfüllen jedes Mal aufs Neue zu 100 Prozent die Zielsetzung der Kunden.


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Nicht weniger perfekt als bei einer großen Bühnenshow müssen auch in einem Konferenzraum die einzelnen TECHNISCHEN KOMPONENTEN REIBUNGSLOS miteinander arbeiten. Denn egal, ob Blockbuster-Konzert oder Vertriebspräsentation: Die Technik muss in den Hintergrund treten. Die große genauso wie die kleine Bühne soll ganz den Protagonisten gehören.

Beispielsweise bieten wir an, dass Sie technische Geräte erst einmal bei sich testen, bevor Sie diese kaufen. Und bei entsprechenden Serviceverträgen stellen wir sicher, dass Ihre Technik auch bei Ausfällen im Handumdrehen wieder läuft. Auch Leasing- und Langzeitmietverträge sind möglich.

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epicto bietet komplette Lösungen für erlebbare Momente der Kommunikation und Inszenierung. Unsere Spezialisten für die kreative und inhaltliche Konzeption, die Fachplanung, Projektkoordination und technische Umsetzung arbeiten Hand in Hand unter einem Dach und schaffen für Sie durch diese effiziente Aufgabenteilung das perfekte Ganze.

Sie haben einen Ansprechpartner für die Beratung, Konzeption, Planung und komplette Durchführung von Tagungen, Jubiläen, Messekommunikation, Produktvorstellungen, Markeninszenierungen und Veranstaltungen für Endverbraucher. ALS EXPERTEN FÜR MEDIENINSTALLATIONEN unterschiedlichster Art haben wir uns bei der Ausstattung von Konferenz- und Tagungszentren einen guten Ruf erworben. Wie auch im Eventbereich gilt auch hier, dass DIE AUFMERKSAMKEIT FÜR DETAILS neben der TECHNISCHEN EXPERTISE der Schlüssel zum Erfolg ist. Wir VERSTEHEN DIE ANFORDERUNGEN die Unternehmen, Veranstalter oder Nutzer an die Konferenztechnik stellen und sind in der Lage, auch UMFANGREICHE INSTALLATIONEN ganzheitlich zu planen und umzusetzen. Denn neben Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit, müssen auch die Investitions- und Wartungskosten stimmen. DURCH DIE GANZHEITLICHE PROJEKTIERUNG können wir nicht nur die HOHE QUALITÄT der Technik gewährleisten, sondern wir können auch WIRTSCHAFTLICHE VORTEILE realisieren.

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eit 22 Jahre ist das Ingenieurbüro Monreal GmbH ein unabhängiges Unternehmen für technisch-wirtschaftliche Planungen und Beratungen. Die Leistungen umfassen die Planung, Ausführung, Betreuung und Projektsteuerung von Bauprojekten in den Bereichen Produktions-, Gewerbe-, Büround Wohngebäuden. Hinter dem Erfolg stehen erfahrene Ingenieure und technische Mitarbeiter sowie die auf dem neusten Stand vorhandene Infrastruktur, insbesondere bezüglich Hard- und Software.

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Die Leistungen der Monreal GmbH umfassen die architektonische Planung und deren Ausführung von Bauprojekten ebenso wie die Planung und Durchführung der Gebäudetechnik für Elektro, Heizung, Lüftung und Sanitär. Unabhängig davon, ob es sich um einen Neubau, Einbauten im Bestand oder um Umstrukturierungsmaßnahmen handelt, können notwendige Planungen zum Beispiel auch für Büroräume und Innenarchitektur erbracht werden. Durch den Einsatz eines Management können Umzüge geplant und die Realisierung koordiniert werden. Der Brandschutz, insbesondere der vorbeugende Brandschutz hat beim Planen und Bauen einen sehr hohen Stellenwert, geht es dabei doch um Menschenleben und den Erhalt von Sachwerten im Brandfall. Es werden mit dem Sachversicherer maßgeschneiderte Brandschutzkonzepte erarbeitet und deren Realisierung überwacht. Entsprechend der Aufgabenstellung des Kunden erbringt die Monreal GmbH die Leistungen in Form von Generalplanungen, Planungen für Einzelleistungen, Studien oder Beratungen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der verständlichen und ansprechenden Darstellung der Planungslösungen in Form der 3D-Visualisierung. Hier sieht man bereits auf dem Plan, dass sich Mitarbeiter wohlfühlen werden.

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Ein Jubiläumsfest in einzigartiger Umgebung von Sandra Hald

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as war ein Fest! Über 400 Gäste haben unsere Tennishalle genutzt, nicht um Sport zu treiben, sondern um gebührend zu feiern. Anlässlich des Firmenjubiläums unseres langjährigen Partners Breer Gebäudedienste Heidelberg GmbH verwandelten wir unsere Drei-Feld-Tennishalle in eine Veranstaltungslocation der besonderen Art mit Bühne, Catering und Tanzfläche. Nach wochenlangem Planen, mehrstündigen Meetings, Absprachen mit Lieferanten und Caterern und detaillierter Personalplanung stand dem Event schließlich nichts mehr im Wege. Schritt für Schritt verwandelten sich die begehrten Tennisplätze in eine wunderbare Veranstaltungslocation. Dazu wurden über 1.000 Quadratmeter Folie auf dem modernen Tennis-Teppichboden verlegt, es wurden Tische für über 400 Personen eingedeckt, Weine eingestellt und Dekoration platziert. Als dann alles vorbereitet war, wurden alle Gäste von Kay Breer und seiner Familie herzlich empfangen. Zu den Klängen der Freddy Wonder Combo ließen sich die Gäste das Amuse-Bouche vom Restaurant Marea und besonders die eigens kreierte Bowle schmecken. Ein Staunen ging durch die Menge als die Partylocation schließlich betreten wurde. Das Meer aus Kerzenlichtern, die unzähligen dekorierten Tische und die stattliche Bühne machten bedeutenden Eindruck. Neben diversen Gratulationen sorgten vor allem die vorbereiteten Überraschungen für einen runden Abend. Den Ohrwurm des Jubiläumsfestes lieferte dabei der auf „Kay Breer“ umkomponierte Song „Sex Bomb“ von Tom Jones. Anschließend sorgte Cook & More mit einem rosa gebratenen Rinderrücken mit Estragonsauce oder dem gegrillten Lachsmittelstück mit Kürbissauce für einen Gaumenschmaus. Passend zum sportlichen Ambiente wurde beim abschließenden Tanzen der Nachtisch gleich wieder abtrainiert, ehe das Marea mit einer Gulaschsuppe die wieder hungrigen Mägen füllte.

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Das Zusammenspiel aus all diesen Komponenten sorgte für eine tolle Feier, die allen noch lange positiv in Erinnerungen bleiben wird. Alles in allem können wir von uns behaupten, dass wir auf einen gelungenen Abend zurückblicken dürfen! Wir danken der Firma Breer Gebäudedienste Heidelberg GmbH und insbesondere Kay Breer für das Vertrauen in uns, gratulieren zu 25 erfolgreichen Jahren und wünschen weiterhin ein sauberes Händchen. Außerdem danken wir herzlich für die Spende zugunsten unseres Partnerprojekts TDKET (Tariku and Desta Kids` Education through Tennis Developement), das äthiopischen Kindern den Zugang zu Bildung sichert.

Das Team vom Hotel Bären in Leimen möchte Sie in freundlicher und familiärer Atmosphäre herzlich willkommen heißen. Die Zimmer haben wir für Sie komfortabel und geschmackvoll eingerichtet. Der Stil aus Tradition und Moderne spiegelt dabei die über 350 Jahre alte Tradition unseres Hauses wieder. Sie finden uns im Herzen der Stadt Leimen in der Kurpfalz direkt am Georgi-Marktplatz und in unmittelbarer Nähe zur Stadt Heidelberg in Mitten der Metropolregion RheinNeckar. EZ: ab 54,- EUR / Nacht DZ: ab 64,- EUR / Nacht (Preise exkl. Frühstück) Frühstück an unserem reichhaltigen Buffet: 7,90 EUR pro Person Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Bären - Team

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Gesundheit & Fitness

KURZ NOTIERT ...

BOXEN mit Marie Retzer Seit ich vor 5 Jahren mit Boxen angefangen habe, träume ich davon an Olympia 2020 teilzunehmen. Schon drei Jahre lang trainiere ich neben meiner Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau am Olympia Stützpunkt RheinNeckar im Neuenheimer Feld darauf hin und bin diesem Ziel in der jüngsten Vergangenheit wieder ein Stück nähergekommen. Ich bin Deutsche Meisterin 2017 der Elite im Leichtgewicht (bis 60 Kilogramm) geworden und in den B-Kader aufgestiegen. Damit werde ich in der nächsten Zeit wichtige internationale Boxerfahrung sammeln können.

Nun möchte ich mein Wissen und meine Erfahrung an Sie weitergeben. Seit Mittwoch, 20. Dezember 2017, findet alle 2 Wochen um 20.00 Uhr bei uns im ZAP Fitness und Prävention ein Boxkurs im Kursraum 1 statt. Wem dies noch nicht reicht oder es nicht zum Kurs schafft, kann über Personal Training auch direkt mit mir trainieren. Sollte ich Ihr Interesse auf Boxen geweckt haben, dann melden Sie sich an der ZAP Rezeption an. Ich freue mich auf Sie.

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Sauna Nacht – Entspannung und Wohlfühlen

Jeden ersten Donnerstag im Monat veranstalten wir ab dem 11. Januar bis einschließlich April 2018 und anschließend wieder ab Oktober 2018 unsere Saunanacht von 18 bis 23 Uhr. Unser Sauna-Team bietet Ihnen jeden Monat ein besonderes Programm mit abwechslungsreichen Aufgüssen und individuellen Highlights. Dazu reichen wir Ihnen Getränke und Snacks. Lassen Sie Ihren Stress hinter sich und genießen Sie verschiedene Themenaufgüsse und vieles mehr in angenehmer Wohlfühlatmosphäre.


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Kurz notiert ...

Ich heiße Sandra Hald und bin 1993 in Heidelberg geboren. Schon als kleiner Wirbelwind habe ich angefangen zu turnen, was heute noch meine Leidenschaft ist. Ich verbringe viel Zeit in der Turnhalle, auch um meine eigenen Erfahrungen an die Jugend weiterzugeben. Wenn es mein Terminkalender erlaubt, verbringe ich viel Zeit beim Sport oder in der Natur, um komplett abzuschalten. Seit April bin ich Teil des ZAP Teams und unterstütze die GSM mbH. Neben meiner Arbeit im Racket Center absolviere ich berufsbegleitend meinen Master in Sportökonomie. So kann ich die theoriegeleiteten Studieninhalte gleich mit der Praxis kombinieren. Was meinen Arbeitsalltag so spannend macht, ist mein abwechslungsreicher Aufgabenbereich. An dem einen Tag stehe ich auf der Trainingsfläche und treffe fitness- und gesundheitsinteressierte Menschen und motiviere sie zu neuen Trainingszielen. Am nächsten Tag verschwinde ich wieder im Büro und organisiere Veranstaltungen oder vermarkte unser Haus. So habe ich mich in meiner Zeit hier bereits um einige sehr unterschiedliche Veranstaltungen gekümmert. Meine Feuertaufe war unsere eigene Jubiläumsfeier mit The ReBeatles, zu der 800 Gäste zu den Songs der weltbekannten Band feierten. Einen völlig anderen Aufgabenbereich erwartete mich bei meinem nächsten Projekt: Rudern gegen Krebs in Heidelberg. Bei diesem tollen Projekt wurden rund 80.000 Euro für die Sporttherapie bei onkologischen Erkrankungen gesammelt. Bereits eine Woche später stand unserem Haus eine unvergessliche Jubiläumsfeier der Firma Breer Gebäudedienste Heidelberg GmbH bevor. Es war wirklich erstaunlich zu sehen, wie die Verwandlung unserer Tennishalle, die wir geplant hatten, tatsächlich Stück für Stück, Tisch für Tisch, Dekoration für Dekoration realisiert wurde. Ich hoffe, hier noch viele interessante Menschen bei ihrem Training begleiten und spannende und vielseitige Veranstaltungen auf die Beine stellen zu dürfen.

Kurz notiert ...

Mein Name ist Moritz Nägele, ich bin am 15. Januar 1992 in Heidelberg geboren und wohne in Leimen. Bereits in jungen Jahren habe ich meine Leidenschaft zum Sport entdeckt. Mit sechs Jahren fing ich an bei der KuSG Leimen Basketball zu spielen. Studienbedingt wechselte ich 2012 zu den KIT SC Geqous nach Karlsruhe und studierte Sport und Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Fitness und Gesundheitsmanagement am Karlsruher Institut für Technologie. Während meines letzten Semesters wechselte ich zu den MLP Academics Heidelberg in die 2. Basketball Bundesliga und spielte dort eineinhalb Jahre professionell Basketball. Nach meinem Bachelorabschluss absolvierte ich von Februar bis Juli hier im Haus ein sechsmonatiges Praktikum.In der Zeit erhielt ich einen umfangreichen Einblick in die verschiedenen Bereiche des Racket Center. Zusammen mit meinen Praktikantenkollegen organisierten ich die Gesundheitslinien „Wissen wirkt“ des ZAP und durfte bei der Umsetzung des 25-jährigen Jubiläums des Racket Centers mithelfen.

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Seit September 2017 bin ich nun fester Bestandteil des ZAP Teams und studiere Prävention und Gesundheitsmanagement an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken. Zusätzliche zu meinem Masterstudium habe ich die Ausbildung zum Master Personal Trainer beim Dr. Gottlob Institut erfolgreich absolviert und werde mich in Zukunft um die Bereiche Personal Training, Funktionelles Training am Functional Tower sowie unsere neuen Themen-Workshops kümmern. Für mich persönlich ist das Zentrum Aktiver Prävention der optimale Berufseinstieg, weil mich das Team super aufgenommen hat, ich ein sehr gutes Arbeitsklima vorfinde und ich meine eigenen Ideen einbringen kann. An meinem Beruf finde ich am spannendsten, dass jeder Mensch unterschiedlich ist und ich immer versuchen muss, den optimalen Trainingsplan für jedes Mitglied zu erstellen.

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VIEL GLÜCK

Melissa Renken und ihre Kollegen bei der Weihnachtsfeier der ZAP Physiotherapie.

Zurück in die Heimat von Melissa Renken

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n den beiden vergangenen Jahren war ich Teil des Teams der ZAP Physiotherapie im Racket Center. Der ein oder andere wird mich sicherlich aus der Therapie, von der Trainingsfläche oder vom Vorbeigehen kennen. In diesen zwei Jahren im Racket Center habe ich einiges erleben dürfen.

Das einzigartige Team der Physiotherapie hat mich in meiner fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung in all der Zeit sehr unterstützt. Zum einen über zahlreiche Fortbildungen im Racket Center selbst und außerhalb des Racket Centers, zum anderen durch den fachlichen Austausch unter den Kollegen. Umgekehrt konnte auch ich einen kleinen Beitrag zu Veränderungen in der Praxis leisten. Während meiner Zeit im Racket Center ist es uns gemeinsam als Team gelungen, den Zugang zu unseren Therapieleistungen auch ohne ärztliche Verordnung einzuführen. Nun wird es Zeit für mich, das Racket Center zu verlassen, um in meine Heimat zurückzukehren und

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mich mit meiner eigenen kleinen Praxis selbstständig zu machen. Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, da ich meine Kollegen fest ins Herz geschlossen habe und mir die Arbeit hier sehr viel Freude bereitet. Aus diesem Grund habe ich mich auch für einen Abschied in Raten entschieden: Zwei Tage in der Woche bleibe ich vorerst noch im Racket Center und an den anderen Tagen arbeite ich am Aufbau meiner eigenen kleinen Praxis am neuen Wohnort, in Dieburg (bei Darmstadt). Ich werde meine Zeit im Racket Center in guter Erinnerung behalten. Besonders die gemeinsamen Unternehmungen (Klettern, Weihnachtsfeier, usw.) waren immer spaßig. Ich trenne mich schweren Herzens von meinen Kollegen, freue mich jedoch sehr auf meine neue berufliche Perspektive und verabschiede mich auch von meinen liebgewonnen Patientinnen und Patienten mit einem freudigen: „Auf Wiedersehen“!


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beim BAFA, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, ist vom Leasingnehmer vorzunehmen). Der Umweltbonus vom Bund in Höhe von 2.000,00 € gilt für antragberechtigte Antragsteller, er endet mit Erschöpfung der bereitgestellten Fördermittel, spätestens jedoch am 30. Juni 2019. Mehr Infos unter: www.smart.com 4 Ein Leasingbeispiel der Mercedes-Benz Leasing GmbH, Siemensstraße 7, 70469 Stuttgart. Stand 21.11.2017. Ist der Darlehens-/Leasingnehmer Verbraucher, besteht nach Vertragsschluss ein gesetzliches Widerrufsrecht nach § 495 BGB. Abbildung zeigt Sonderausstattung. Das Leasingangebot ist gültig bei Bestellung bis zum 29.12.2017 und Fahrzeugübernahme bis zum 30.06.2018 und nur solange der Vorrat reicht. Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart

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TIPP

Training der Gleichgewichtsfähigkeit unter erschwerten Bedingungen

Das Geheimnis eines ästhetischen Erscheinungsbildes

Haltung, Gangbild und Gleichgewicht als Schlüssel zum Erfolg von Tina Höger

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eder von uns kennt diese Situation: Eine Person betritt den Raum und einem schießt sofort dieser eine Gedanke in den Kopf: „Wow, was für eine tolle Ausstrahlung!“

Zu einem Gutteil liegt dieser positive erste Eindruck an der Körperhaltung, also der Art und Weise wie jemand geht, steht und sitzt. Denn eine gute Körperhaltung bringt automatisch eine gewisse Dynamik, Gelassenheit und Selbstsicherheit zum Ausdruck. Dadurch wird man von Grund auf als kompetent und körperbewusst eingeschätzt. Zudem gilt es als wissenschaftlich erwiesen, dass allein das Aufrechtstehen für das Selbstbewusstsein und das innere Wohlbefinden hilfreich ist. Das genaue Gegenteil bewirkt hingegen eine zusammengekauerte Haltung. Möchte man also seine Ausstrahlung, sein Erscheinungsbild und sein Wohlbefinden verbessern, sollte man an der eigenen Körperhaltung arbeiten. Neben der Körperhaltung spielen aber auch Körperbewegung und Gangbild

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eine entscheidende Rolle. All diese Faktoren tragen zu einer positiven Ausstrahlung bei.

Schon Ambrosius (um 340 -397) machte deutlich: „In der Haltung des Körpers verrät sich der Zustand des Geistes. Durch die Körperbewegung spricht gleichsam des Geistes Stimme.“. Dies bedeutet, dass man mit einem ästhetisch ansprechenden Gangbild das Unterbewusstsein gezielt positiv beeinflussen kann. Aber was ist in unseren Augen überhaupt ein ästhetisch ansprechendes Gangbild? Unsere Sinne nehmen eine harmonische und koordinierte Bewegung der Extremitäten, die von einer balancierten Haltung des Rumpfes gekennzeichnet ist, als ästhetisch wahr. Dieses Gangbild ist nur möglich, wenn eine weitgehend


ist es innerhalb von nur 30 Sekunden möglich, den Stabilitätsindex, den Sensomotorikindex und den Symmetrieindex zu bestimmen. Dieses Gerät ist somit bedeutend für die Trainings- und Therapieüberwachung. Unsicherheiten, sowie Dysbalancen können auf diese Art und Weise in Zahlen erfasst werden. Anhand dieser Werte können wir das Training gezielt und individuell ansetzen.

uneingeschränkte Funktionsfähigkeit des Bewegungsapparates vorliegt. Aus muskulären Schwächen folgt eine Beeinträchtigung des Gangbilds. Unser Gangbild wird durch einen komplexen Bewegungsablauf repräsentiert, der in Abhängigkeit vieler Faktoren steht. Schon kleine Veränderungen können sich deshalb erheblich auf die Mobilität und Lebensqualität auswirken. Im Alter kommt es zu physiologischen und degenerativen Abbauprozessen von Muskulatur und Knochen. Die Folge ist der Verlust des selbstsicheren Gefühls und der damit einhergehenden Gangunsicherheit. An dieser Stelle kann angesetzt werden, um mit kompetentem und konsequentem Training dagegen vorzugehen.

An unserem Gesundheitstag testeten viele Besucher ihre sensomotorischen Stabilitätsfähigkeiten mithilfe des MFT S3 Körperstabilitätstests. Zum Erstaunen vieler Besucher lagen die Ergebnisse im roten Bereich, was eine ungenügende Stabilität attestiert. Diese „schlechten“ Stabilitätswerte gaben vielen einen Ansporn mithilfe von gezieltem Training in den grünen Bereich des Normwertdiagramms zu gelangen und so die Stabilität des eigenen Körpers langfristig zu verbessern.

Stürze sind einer der häufigsten Ursachen für die Pflegebedürftigkeit älterer Menschen. Neben schmerzhaften Hämatomen und Prellungen wird aus Angst vor weiteren Stürzen die Mobilität eingeschränkt, indem jegliche Art von Bewegung vermieden wird und Ganghilfen wie Rollator oder Krücken zum Einsatz kommen. Diese Beeinträchtigungen können die Psyche und das soziale Verhalten beeinflussen und bedeuten in der Folge eine Einschränkung der Lebensqualität.

Die Gleichgewichtsfähigkeit ist trainierbar

Das Gleichgewicht ist ebenso so gut trainierbar wie Kraft und Ausdauer. Turner beispielsweise, die regelmäßig mit akrobatischen Elementen trainieren, haben eine bessere Gleich gewichtsfähigkeit als andere Sportler. Patienten mit Gleichgewichtsstörungen können sich also durch gezieltes Training deutlich verbessern. In einen Teufelskreis gelangt der Patient, wenn er bereits gewisse Unsicherheiten in seinem Gangbild verspürt und deshalb Situationen meidet, in denen das Gleichgewicht gefordert wird. Durch dieses Verhalten

Damit es zu den oben genannten Einschränkungen in der Mobilität gar nicht erst kommt, gilt es, Stürzen als Folge einer Gangunsicherheit vorzubeugen. Mit dem MFT S3 Körperstabilitätstest, einem computerunterstützten Messsystem,

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Stabilitätsübungen mit Hilfe der Koordinationsleiter für Fortgeschrittene

verschlechtert sich die Gleichgewichtsfähigkeit noch weiter und der Patient wird immer unsicherer – getreu dem Motto „Use it, or loose it!“.

Verbindungsstelle zwischen der oberen und der unteren Körperhälfte. Sie trägt wesentlich dazu bei, dass Wirbelsäule und Becken stabil bleiben.

Ausschlaggebend beim Training des Gleichgewichts ist die Übungsintensität. Die Übungen müssen den Patienten an die Grenzen seiner Stabilität führen und so variiert werden, dass sie als anspruchsvoll empfunden werden. Der Schwierigkeitsgrad wird zum Beispiel erhöht, indem Übungen unter Zeitdruck erfolgen. Trotzdem muss die Ausführung der Übung stets genau und kontrolliert sein. Außerdem kommen wackelige Unterlagen zum Einsatz, womit die propriozeptiven Fähigkeiten und Fertigkeiten verbessert werden. Je mehr Reize den Patienten fordern, desto besser die Ergebnisse. Der Körper muss gefordert werden, um ihn nachhaltig zu fördern. Das gilt nicht nur für das Training des Gleichgewichts, sondern für viele Bereiche des Lebens.

Mobilisieren, stabilisieren und kräftigen!

Eine sinnvolle Ergänzung zum Gleichgewichtstrainings ist das Krafttraining, da die Muskulatur die Ausgleichsbewegungen in Folge der Gleichgewichtsunsicherheiten ausführen muss. Der Schwerpunkt des Krafttrainings wird dabei sinnvollerweise auf die Bein- und Rumpfmuskulatur gelegt. Die Rumpfmuskulatur umfasst den geraden Bauchmuskel, die inneren und äußeren schrägen Bauchmuskeln, den Rückenstrecker und die Beckenbodenmuskulatur und ist somit zentrale

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Für ein optimales Training zur Förderung des Gleichgewichts sei auf den neuen Functional Tower auf der ZAP Trainingsfläche hingewiesen, bei dem nicht maschinengeführt trainiert wird, da die klassischen Fitnessstudiogeräte die Koordination nicht bestmöglich fördern. Viel mehr liegt hier ein komplexes Training für unseren Körper vor. Mit diesem funktionellen Training wird erreicht, dass mehrere Gelenke und Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht werden. Auf diese Art und Weise lassen sich Training und alltagstypische Bewegungen perfekt in Einklang bringen. Mithilfe des Trainings erlangt der Trainierende eine zunehmend bessere Kontrolle über seinen Körper, die Koordinationsfähigkeit verbessert sich und Dysbalancen, sowie Gleichgewichtsprobleme können vermieden werden. Kurzum: Das Erscheinungsbild wird als ansprechend wahrgenommen und das Wohlbefinden wird bemerkenswert verbessert. Gerne bieten wir für 30 Euro ein einstündiges Personal Training mit einem unserer Trainer am Tower an. Erreichen Sie mit uns mehr Selbstbewusstsein und ein überdauernd gutes Gefühl!


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TRAINING

Hohe Funktionalität schafft hohe Lebensqualität ZAP Functional Tower setzt neue Akzente von Moritz Nägele

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unktionelles Training ist eine alltagsrelevante und sportartübergreifende Trainingsform. Sie beinhaltet komplexe Bewegungsabläufe, die mehrere Gelenke und Muskelgruppen gleichzeitig beanspruchen. (Döhnert, A.)

für die Leistungsanforderungen im Spitzensport. Dementsprechend ist unser Programm für ein Funktionelles Training zielgruppenspezifisch auf ein Training von Muskelgruppen in ganzheitlichen Bewegungsformen ausgerichtet.

Was ist Funktionelles Training?

Fazit 1 Je größer die Anzahl der beteiligten Muskeln an einer Bewegung, desto funktioneller und effektiver ist diese für Ihre Gesundheit und Ihre Fitness.

Funktionelles Training verbinden die meisten Menschen mit einem anspruchsvollen und komplexen Training für Leistungssportler. Das stimmt aber nur zum Teil! Funktionelles Training beschreibt alle Übungen, bei denen mehr als zwei Muskelgruppen für die Ausführung einer Bewegung notwendig sind. Das bedeutet, dass Sie im Alltag schon bei kleineren Bewegungsausführungen Ihren Funktionsapparat beanspruchen. Wenn Sie das geplant, zielgerichtet und systematisch tun, betreiben Sie Funktionelles Training. Genau dieses Training ist von großer Bedeutung, sowohl für die Bewältigung von Alltagsaufgaben – gerade bei Älterwerdenden – als auch

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Was bietet der Functional Tower?

Im Mittelpunkt unseres neuen Functional Training Areals im Obergeschoss, steht der Functional Tower. Der Functional Tower ist ein multifunktionales Trainingsgerät, an dem bis zu zwölf Personen gleichzeitig im Sinne eines Zirkeltrainings trainieren können. Die Vielfalt und der Abwechslungsreichtum unserer Trainingsprogramme verschafft Ihnen positive Effekte für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden – eine gute

fachliche Einweisung und Anleitung vorausgesetzt! Der Functional Tower bietet dabei folgende Trainingsmöglichkeiten: Langhanteltraining, Kettlebell, Wallball, Sprungtraining, TRX, Mini-Bands, Ausdauertraining und Eigenkörpergewichtsübungen. Fazit 2 Ein vielfältiges und abwechslungsreiches Trainingsprogramm nach gründlicher Einweisung und unter Anleitung ist von enormer Wirksamkeit. Ein Training in der Gruppe fördert dabei die Trainingsfreude und die Motivation. Welche Trainingsreize werden gesetzt? Möglichst wenig Anstrengung, dafür aber maximaler Erfolg ... Nach diesem Credo versuchen viele Menschen Sport zu treiben und wundern sich, wieso es mit der Traumfigur nicht klappt. Um einen wirklichen Erfolg zu erzielen, müssen Sie zwei Schritte aus Ihrer Komfortzone herausmachen. Was


bedeutet das genau? Um Anpassungsprozesse in Ihrem Körper auszulösen, ist ein bestimmter Trainingsreiz von Nöten, der individuell bestimmt werden muss. Zum Beispiel unterscheiden sich die Trainingsreize eines Leistungssportlers und eines Trainingsnovizen deutlich. Während der Leistungssportler mit zehn Kilogramm Zusatzgewicht Klimmzüge trainiert, versucht der Anfänger sich einfach an der Klimmzugstange zu halten. Trotzdem trainieren beide mit einem trainingswirksamen Reiz und lösen unterschiedliche Veränderungsprozesse im Körper aus. Dauert es bei Sehnen, Bändern und Knochen Jahre bis es zu Anpassungsprozessen kommt, sind diese im Muskel schon ab der ersten Trainingswoche zu erwarten. Erste Auswirkungen zeigen sich in der Rekrutierung der Muskelfasern. Die Anzahl aller Muskelfasern, die gleichzeitig für eine Bewegung benötigt werden, erhöht sich und somit steht mehr Kraft zur Verfügung. Ein optischer Zuwachs der Muskelmasse (Hypertrophie) ist jedoch erst nach vier bis sechs Wochen zu erkennen. Infolge einer Trainingseinheit ermüdet der Körper: Die Energiespeicher sind leer, die enzymatische Aktivität ist gering und die neuronale Steuerungsfähigkeit, auch bekannt als Koordination, ist eingeschränkt. Nach einer Erholungsphase füllt der Körper die Energiespeicher wieder und verbessert das Leistungsniveau. Die Leistungsfähigkeit

steigt über die vorherige hinaus. Folgt das nächste Training nun zum optimalen Zeitpunkt, nämlich in der Superkompensationsphase, erhöht sich das Leistungsniveau stetig.

Abb.1

Wann ist ein Trainingsreiz überhaupt wirksam? Die aus den Bewegungsgrundbausteinen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit sowie den koordinativen Fähigkeiten zusammengesetzte Übungsvielfalt des Funktionellen Trainings ermöglicht es, einen wirksamen Belastungsreiz zu erzeugen. Je nach Übungsform sind unterschiedliche Anpassungsprozesse zu

erwarten. Bei Klimmzügen sind zum Beispiel andere Belastungsreize und Anpassungsprozesse zu erwarten als bei Übungen an der Koordinationsleiter. Bei stetiger Wiederholung an der Klimmzugstange steigt die Kraft im Muskel und es kommt zu einer Hypotrophie, während sich bei Übungen an der Koordinationsleiter die koordinativen Fähigkeiten, zum Beispiel Kopplungs- und Rhythmisierungsfähigkeit, verbessern. Auf diese Art und Weise wird eine ganzheitliche Bewegungskompetenz angestrebt. Dies betrifft die Sturzprophylaxe genauso wie die Dynamik und Stabilität bei der Ausführung sportartspezifischer Techniken, die beispielsweise in den Racket- oder Torwurfsportarten verwendet werden. Funktionelles Training ist also vielfältig einsetzbar: Während manch einer sich seine Freude am Tanzen, Skifahren oder Bergwandern möglichst lange bewahren möchte, will manch anderer mehr Tore schießen oder härter aufschlagen. Eines aber haben alle Trainierenden gemeinsam: eine wirkungsvolle Verletzungsprophylaxe sowohl bei Alltags- als auch bei Sportbewegungen! Fazit 3 Die Trainingsreize sind hochkomplex und damit hochwirksam. Die Anpassungsvorgänge verbessern die Stabilität und Dynamik für alle Bewegungsmuster – sowohl für den Alltag als auch für sportliche Aktivitäten.

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Wer sind meine Trainer?

MORITZ NÄGELE • Bachelor of Arts Sportwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie • Master Personal Trainer Dr. Axel Gottlob Institut (Schultergürtel, Wirbelsäule, Arm-/Beinbereich, Maschinen unabhängiges Krafttraining, Differenziertes Krafttraining)

Übungsbeispiel

Ein einfaches Trainingsbeispiel verdeutlicht die Idee des Funktionellen Trainings. Die Übung „Kreuzheben mit einer Kettlebell“ simuliert das Hochheben einer Wasserkiste. Dabei stehen Sie etwa schulterbreit, Ihre Arme sind gestreckt und Sie halten eine Kettlebell vor Ihrem Körper. Ziel der Bewegung ist, die Kettlebell auf den Boden abzusetzen und sie wieder hochzuheben. WICHTIG: Ihr Rücken muss dabei immer gerade bleiben. Doch wie schaffen Sie es, dass Ihr Rücken gerade bleibt? Jetzt kommen WIR ins Spiel!

Wer kann am Functional Tower trainieren?

Der Functional Bereich bietet ausreichend Platz damit bis zu zwölf Personen gleichzeitig trainieren können. Intensität und Schwierigkeitsgrad lassen sich problemlos verändern und auf Ihre individuellen Bedürfnisse einstellen. Somit kann sich jede Person, vom Anfänger bis zum

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TIMO WEILEMANN • Bachelor of Arts Sportökonomie an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement • Master Personal Trainer Dr. Axel Gottlob Institut (Schultergürtel, Wirbelsäule, Arm-/Beinbereich, Maschinen unabhängiges Krafttraining, Differenziertes Krafttraining)

Profisportler, seinen Herausforderungen stellen. Anfänger, Fortgeschrittene und Profisportler haben eine Gemeinsamkeit: Sie trainieren am Functional Tower!

Ihr Einstieg ins Funktionelle Training

Sie haben vieles über den Functional Tower gelesen? Sie haben tatsächlich schon mal ein Probetraining daran absolviert? Sie möchten den Functional Tower und seine vielfältigen Übungsmöglichkeiten in Ihr Training integrieren? Sie wollen sportartspezifisch fitter werden oder Ihr Bewegungsvermögen unter gesundheitlichen Aspekten verbessern? Wunderbar! Genau dazu möchten Sie jetzt gerne die Berechtigung zum selbstständigen Training am Functional Tower erwerben. Diese Berechtigung ist erforderlich, da wir uns für Ihre Sicherheit und Ihr Wohlergehen genauso verantwortlich fühlen wie für Ihre Trainingsfreunde und die Erreichung Ihrer Trainingsziele.

ERIC SATTEL • Bachelor of Arts Sportökonomie an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement • Trainer für Cardiofitness & Gesundheit Unsere Trainer sind spezifisch für Personal Training ausgebildet und verfügen über eine langjährige Erfahrung im funktionelle Trainingsbereich.

Wie erwerbe ich diese Berechtigung?

Sie erwerben diese Berechtigung entweder durch eine Personal Trainerstunde (60 Minuten) begrenzt für maximal zwei Personen oder durch die Absolvierung eines Workshops für maximal sechs Personen (120 min inkl. Theorieeinheit) für maximal 6 Personen. Einer unserer Personal Trainer (Moritz, Eric, Timo) zeigt Ihnen das komplette Spektrum der Trainingsmöglichkeiten auf und werden klärt über mögliche Risiken auf. Wichtig für Sie sind natürlich besonders die Hinweise auf die Wirksamkeit genau der Übungen, die Ihren Voraussetzungen angemessen und für ihr Trainingsziel relevant sind.

Personal Training am Functional Tower

Sie verlieren schnell Ihre Motivation oder wollen endlich schmerzfrei sein? Dann ist das Personal Training für Sie eine Alternative. Sie erhalten anhand Ihrer Ziele


Wie komme ich zu einem PERSONAL TRAINER- oder zu einem WORKSHOP-Termin?

einen individuellen Trainingsplan, den Sie zusammen mit Ihrem Personal Trainer ausführen. Eine ständige Kontrolle sorgt für ein sicheres Gefühl und Sie werden schnell merken, dass Sie Ihrem Ziel ein Stück näherkommen.

Ganz einfach! Wir bieten Ihnen verschiedene Möglichkeiten mit denen Sie sich schnell und einfach anmelden können. Sprechen Sie einen Trainer/-in auf der ZAP Fläche oder eine Servicekraft an der ZAP Theke an oder tragen Sie sich in der ausgehängten Liste vor dem Functional Tower ein.

Workshop am Functional Tower

Sie wollen einen tieferen Einblick in den Bereich des Functional Trainings erhalten? Dann sind unsere Workshops für Sie genau das Richtige. Auf maximal sechs Personen begrenzt, erwartet Sie ein schwerpunktbezogenes Trainingsprogramm, welches Folgendes umfasst: Warm-up, Mobilitäts- und Krafttrainingsübungen, eine theoretische Einführung (Was passiert in meinem Körper?) und ein zusätzliches Handout inklusive Übungskatalog, damit Sie neue Reize in ihrem Trainingsalltag setzen können.

Sie sind nicht Mitglied bei uns im ZAP? Kein Problem, auf unserer Internetseite (www.zap-nussloch.de) können Sie sich online anmelden, wir rufen Sie anschließend zurück.

Abb. 2

Folgende Themenworkshops bieten wir an: • Grundlagen des funktionellen Trainings • Stärke deine Mitte: Rumpf & Wirbelsäule • Rückentraining – Was ist zu beachten? • Movement Preps – Aufwärmen mal anders • Koordination & Gleichgewicht • Sprung- & Schnellkraft • Schnellkraft im Alter • Die zwei Stützen unseres Lebens – Die Beine • Mini- & Resistancebands – Training ohne Gewichte

Sie haben Fragen zum Thema Functional Training oder wollen gleich ein Termin ausmachen? Dann melden Sie sich telefonisch unter 06224 99 09 - 25 oder per E-Mail: naegele@zap-nussloch.de.

Abb. 1: Übungsbeispiel Kreuzheben mit Kettlebell Abb. 2: Langhantel Rudern mit engem Griff am Functional Tower Abb. 3

Abb. 3: Kettlebell swing

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ERNÄHRUNG Obst – die Vitaminbombe von Lisa Rehning

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ie Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. besagt: Gemüse und Obst – nimm fünf am Tag, aufgeteilt in drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst täglich. Das Obst und Gemüse sollte dabei möglichst frisch, kurz gegart oder auch als Saft verzehrt werden. Damit wird unser Organismus reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen versorgt. Der Nährstoffgehalt des Obstes ist von großer Bedeutung in unserer Ernährung.

überwiegend in Form von Glucose und Fructose, aber auch in Form von Saccharose und in geringen Mengen an Maltose zu finden. Der Ballaststoffgehalt – Cellulose, Hemicellulose und Pektine – von Obst und Gemüse ist von besonderer Bedeutung für die Ernährung. Ein durchschnittlicher Bundesbürger nimmt täglich etwa 9 Gramm an Ballaststoffen durch Obst und Gemüse auf, insgesamt ist diese Zufuhr zu gering. Pektine, die besonders in saurem Obst und halbreifem Kernobst enthalten sind, quellen im Darm und wirken reinigend, indem sie die Vermehrung der Fäulnisbakterien verhindern. Deshalb ist die Aufnahme von Ballaststoffen in der täglichen Ernährung von großer Bedeutung. Wesentlich für unsere Ernährung ist zudem auch der hohe Vitamin- und Mineralstoffgehalt von Obst und Gemüse. Im Durchschnitt decken wir täglich allein durch unseren Obstund Gemüseverzehr zum Beispiel unseren Vitamin A-Bedarf zu 50 Prozent. Der Vitamin C -Bedarf wird zu 70 Prozent gedeckt, der Kalium-Bedarf zu 25 Prozent und der Bedarf an Eisen zu 32 Prozent. Alle Obstsorten sind natriumarm und kaliumreich. Dies ist unter anderem bei Hypertonie, also bei Bluthochdruck, ein großer Vorteil. Durch experimentelle Studien wurde belegt, dass Bluthochdruck durch eine kaliumarme Ernährung begünstigt wird. Ein hoher Kaliumkonsum schwächt im Gegensatz dazu die blutdruckerhöhende Wirkung des Natriums ab und hat somit positive Effekte.

Obst besteht etwa zu 80 bis 90 Prozent aus Wasser. Der Kohlenhydratgehalt ist unterschiedlich. Einige Obstsorten, wie beispielsweise Weintrauben und Bananen, enthalten einen hohen Kohlenhydratanteil. Der Kohlenhydratanteil ist

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Besonders beachtenswert sind auch die fettlöslichen Vitamine (Vitamin E, D, K und A). Diese können in unserem Organismus nur in Verbindung mit Fett aufgenommen werden. Vor allem Karotten und grünes Gemüse sind reich an diesen Vitaminen. Eine Empfehlung hierfür: An Salate und in Smoothies stets einen Teelöffel Öl, vorzugsweise Oliven-, Lein-, Maiskeimoder auch Walnussöl geben, damit die Vitamine vom Körper aufgenommen werden können. Die fettlöslichen Vitamine sind unter anderem für unsere Blutgerinnung (Vitamin K), die Knochenbildung (Vitamin D) oder auch den Sehvorgang (Vitamin A) wichtig.


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Himbeer-Orangen-Smoothie

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Mango-Smoothie

Zutaten: ½ Banane 1 Messerspitze Kurkuma 1 Mango 1 TL Kokosöl 300 ml Milch, Mandelmilch oder Mineralwasser (Gerne auch nach Belieben mit etwas Zimt, Ingwer und Vanilleschotenmark) Zubereitung: Smoothies selbst zu machen, ist ganz leicht. Nehmen Sie einfach Ihre bevorzugten Obst- und Gemüsesorten und pürieren Sie diese in einem Standmixer. Hier bietet sich natürlich auch Raum zum Experimentieren, denn viele verschiedene Obst- und Gemüsesorten können miteinander kombiniert werden. Durch das Zufügen von Joghurt wird der Smoothie angenehm cremig, was vielen Geschmäckern zusagt. Unser Tipp: Zwanzig verschiedene Sorten Äpfel, Birnen, Süßkirschen und noch viel mehr sind beim Obsthof Freudensprung in Dielheim erhältlich. Mit seinen qualitativ hochwertigen und regional angebauten Produkten bietet der Obsthof eine optimale Auswahl für Ihren nächsten Smoothie.

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GESUND & LECKER Für 4 Personen Zeit: ca 45 Minuten Salsa 250 g Vollkornnudeln Salz und Pfeffer 2 Zwiebeln 1 TL Rapsöl 300 g Tatar (mageres Rinderhackfleisch) 600 g Tomaten 2 Knoblauchzehen 2 EL Tomatenmark 200 ml Figurscout Würzer Gemüsebrühe 1 EL gehackte Petersilie 60 g Schafskäse (7 %) 1 EL Halbfettbutter 2 EL Vollkornmehl 250 ml Milch (1,5 %) 1 Eigelb 50 g geriebener Gouda, fettreduziert Muskat Salz präsentiert von

Dieses und weitere tolle Rezepte finden Sie in Ihrem individuellen figurscout Kochbuch.

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Griechischer Hackauflauf

• Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Anschließend abschrecken, abtropfen lassen und auf eine Platte legen. Zwiebeln schälen und hacken. Die Tomaten überbrühen, Knoblauch häuten und in Würfel schneiden.

• Zwiebeln in 1 TL heißem Öl anbraten, dann Tatar hinzufügen und ca. 3 Minuten unter Rühren anbraten. Tomaten und Knoblauch zusammen mit dem Tomatenmark zum Fleisch geben. Die Brühe angießen und die Petersilie hineinstreuen. Mit Pfeffer würzen und ca. 20 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Dann den Schafskäse klein schneiden und einrühren.

• Für die Sauce Butter zerlassen. Das Mehl einrühren und unter Rühren

ca. 2 Minuten anschwitzen. Die Milch langsam nach und nach zugeben, dabei gut rühren und ca. 5 Minuten kochen. Das Eigelb unterschlagen, den Käse zugeben und mit Muskat und Salz abschmecken.

• Nudeln abwechselnd mit der Fleischmasse in eine Auflaufform schichten. Die Sauce über den Auflauf verteilen und glatt streichen.

• Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 200°C (Gas: Stufe 3) ca. 35 Minuten backen. Dann in 4 Portionen teilen, auf Teller geben und servieren.

1 Portion enthält ca.: 468 kcal I 14 g Fett I 49 g Kohlenhydrate I 36 g Eiweiß I 9 g Ballaststoffe I 122 mg Cholesterin


Wellnessurlaub mit unendlich vielen Inspirationen Spirit & Spa Hotel BIRKENHOF AM ELFENHAIN: magisch.mystisch.menschlich…

Schwimmen unter freiem Himmel im 32° C warmen Wasser mit traumhaftem Blick auf die unendlichen Weiten der Bayerwaldberge, wohltuende Anwendungen in der märchenhaften Wellnesspagode „SinnesReich“ genießen – das Spirit & Spa Birkenhof am Elfenhain inmitten der Hügel und Wälder des Bayerischen Waldes ist ein 4-Sterne Wellnesshotel für die Sinne. Neben dem klassischen Wellnessbereich auf 3.500 qm mit 8 verschiedenen Saunen verwöhnt in der fernöstlichen anmutenden Pagode ein engagiertes Team die Gäste mit klassischen Treatments und aus-

gefallenen Spa-Anwendungen im Zeichen der 4 Elemente oder aus fernen Ländern. Im Birkenhof ist die Natur spürbar nah. Die Chefin des Hauses hat das GartenReich liebevoll gestaltet und zahlreiche Ruheinseln laden zum ausgiebigen Relaxen ein. Ein Chakra-Spazierweg führt auf eine Reise durch den Körper, im mystischen Elfenhain kann man herrlich die Seele baumeln lassen und auf dem keltischen Baumpfad findet jeder seinen ganz persönlichen Baum. Wer im Birkenhof InspirationsWellnessurlaub verbringt, kann einfach mal „schnuppern“: Ob

Hui Chun Gong, Pranayama, Yoga, Aquafitness oder Schamanische Trommelreisen: Offenheit und Kreativität schaffen eine besondere Wohlfühlatmosphäre. Vielseitigkeit und Varietät bietet auch das Restaurant „GaumenZauber“. Das Küchenteam zaubert von regionalen Landgenuss-Schmankerln bis veganvegetarischen Gourmet-VitalGerichten eine bunte Palette köstlicher Wellnesskulinarik. Freuen Sie sich auf uns wir freuen uns auf Sie!

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Spirit & Spa Birkenhof am Elfenhain

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THERAPEUTISCHER RAT

Beratung: Physiotherapeut Felix Feller erklärt der Patientin den Aufbau der Wirbelsäule

Körperhaltung und Körperbewegung als Ausdruck von Ästhetik! von Felix Feller

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gal in welcher Lebenslage Sie sich befinden, bewahren Sie Ihre Haltung – auch im physischen Sinne! Denn die Körperhaltung sagt viel über die emotionale und körperliche Verfassung eines Menschen aus. Deshalb lohnt es sich mehr darüber zu erfahren. Beginnen wir mit einem kurzen Zeitsprung zurück in die frühen 50er und 60er Jahre. Einige von uns werden sich noch erinnern, wie damals in der Schule das gerade Sitzen und die gerade Haltung gepredigt wurden. Wer das nicht befolgte, wurde mit dem „Zauberstab“ unsanft daran erinnert. Was damals als gut und richtig galt, hat doch bestimmt auch heute noch seine Gültigkeit?

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Diese Frage ist eindeutig zu verneinen. Heute weiß man nämlich, dass die Wirbelsäule und auch alle anderen Gelenke im Körper Bewegung benötigen. Doch nicht nur Muskeln und Knochen brauchen Bewegung und eine stetig wechselnde Haltung, sondern auch Kapseln und Bänder. Solche kollagenen Strukturen ernähren sich durch die so genannte Diffusion. Druck und Zug versorgen die Zellen (Fibroblasten) mit Nährstoffen.

Grundlagen für eine gute Körperhaltung

Die Knochen bilden für den menschlichen Körper das Grundgerüst. Die Muskulatur stützt das Skelett und sorgt über Kontraktionen für koordinierte Bewegungsabläufe. Voll funktionsfähige

Gelenke – vor allem auch die Wirbelgelenke – sind dafür die wesentliche Voraussetzung. Die Körperhaltung wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Es gibt Krankheitsbilder – zum Beispiel Skoliose (Wirbelsäulen-Verkrümmung) oder Morbus Bechterew (Rheumatische Wirbelsäulen-Erkrankung) welche die Körperhaltung dauerhaft beeinflussen können. Auch der Muskel-Bindegewebsapparat spielt bei der Körperhaltung eine wichtige Rolle. Muskuläre Dysbalancen – zum Beispiel durch eine monotone Haltung bei langem Sitzen, Stehen oder Arbeiten – können langfristig zu Beschwerden führen und die Körperstatik verändern. Ein gezieltes Training, das die Muskeln


Patientin zeigt ihre „normale“ Körperhaltung

Therapeut korrigiert Körperhaltung

Aktive Übung (Kreuzheben) für einen starken Rücken

kräftigt, die Knochen stabilisiert und den Bindegewebsapparat flexibel hält, kann dem entgegenwirken.

genen Schultern und leicht erhobenem Kinn. Der Gang ist leicht und elastisch, die Schritte sind weder zu groß noch zu klein und die Arme schwingen beim Gehen locker mit.

sind unabdingbar, um muskuläre Dysbalancen auszugleichen und die schwache Muskulatur zu stärken.

Auch Emotionen können die Haltung beeinflussen. Ein fröhlicher und gut gelaunter Mensch läuft lockerer und leichter als ein betrübter oder trauriger Mensch. Das heißt nicht nur unsere physische Situation beeinflusst die Haltung, sondern auch unsere psychische Einstellung!

Doch was genau definiert eine gerade Haltung?

Die ideale Körperhaltung ist aufrecht und locker, mit geraden, leicht zurückgezo-

Wie kann ich meine Haltung aktiv beeinflussen?

Beschwerden lassen sich durch eine stetig wechselnde Haltung und aktive Bewegung am Arbeitsplatz oder im Alltag gut managen. Häufig helfen kleine Erinnerungsstützen wie ein Smiley oder bestimmte Wörter dabei, die Körperhaltung immer wieder zu ändern. Regelmäßig Sport und ein gezieltes Training

Durch das Sanitätshaus Meyer & Rexing und durch die ZAP Physiotherapie bekommen Sie die Möglichkeit, sich bei Haltungsbeschwerden von einem Experten (Fachmann der Haltung und Bewegung) beraten zu lassen. Gerne zeigen wir Ihnen Möglichkeiten zur Prophylaxe auf und beraten Sie bei akuten Beschwerden.

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Weitere Informationen finden Sie in der Auslage im Racket Center oder unter www.gchl.de

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VORTRAG

Arthrose

Eine degenerative Gelenkerkrankung im Blick von Benjamin Schauer

J

eder hat schon einmal davon gehört. Viele haben diese Diagnose bereits erhalten. Ob in den Knien, der Hüfte, den Daumen, den Facettengelenken der Wirbelsäule oder in anderen Körperregionen: Arthrose kann in den unterschiedlichsten Gelenken unseres Körpers entstehen.

Aber was genau bedeutet das für den Einzelnen? Welche Auswirkungen kann diese Erkrankung auf unser Leben haben? In welchem Fall ist eine Operation erforderlich? Sollten wir uns bei der Diagnose Arthrose mehr bewegen oder lieber weniger?

Arthrose gilt als die weltweit häufigste Gelenkerkrankung des erwachsenen Menschen. Laut des Robert-Koch-Instituts waren im Jahr 2010 in etwa 20 Prozent der deutschen Bevölkerung von einem schmerzhaften Arthrose-Schub betroffen. Das Krankheitsbild zeichnet sich durch eine vielschichtige Entstehung aus und geht häufig mit Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und funktionellen Einbußen im Alltag einher.1

Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich unser erster Vortrag im kommenden Jahr. Die Physiotherapeuten des Racket Centers gehen dabei auf unterschiedliche Aspekte und mögliche Auswirkungen der Arthrose ein und erläutern diese genau. Zudem zeigen wir Ihnen Möglichkeiten auf, wie Sie selbst (als Patient) zur Linderung der Symptome beitragen können. Außerdem legen wir Ihnen dar, was wir als Therapeuten

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tun können, um die Krankheitszeichen abzumildern. Bei uns lernen Sie die sogenannten konservativen Möglichkeiten kennen, also alles das, was ohne Operation möglich ist. Im Anschluss an den Vortrags können Sie gerne all Ihre Fragen zum Thema Arthrose stellen. www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsT/arthrose.pdf 1

Wir freuen uns, Sie am 17. Januar um 18.30 Uhr zum Vortrag „Arthrose – Möglichkeiten der Therapie ohne Operation“ im Racket Center begrüßen zu dürfen!


Mayer

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Sanitätshaus

Gelenk-Aktivtherapie mit sensomotorischen Einlagen in der Übersicht Eine vertrauensvolle „Rundum-Service“ -Betreuung ist für uns eine Herzensangelegenheit! Biomechanische Befundungs-Analyse in der Übersicht

1 Anamnese-Einführungsgespräch 2 Sichtungs-Haltungsbefund 3 Vermessung Wirbelsäule 4 Palpation Gelenkbeweglichkeit 5 Sensor-muskulärer Balancetest 6 Fuß-, Gangbild mit Laufstecke 7 Sensomotorische Einlagenversorgung mit Sensoped-Technologie

Unsere Erkenntnisse für Sie! Sichtung von Fußbeschwerden durch Gelenk-Fehlstellungen Lokalisierung von Fehlhaltungen von Knie, Becken und Rücken Funktionelle Beschwerden, Muskel-Dysbalance Ursache von Verspannungsschmerzen & Bewegungseinschränkung

Sanitätshaus Mayer & Rexing GmbH Am Taubenfeld 27 . 69123 Heidelberg ✆ 06221 - 7558230 .  06221 - 7558229 info@mayer-rexing.de . www.mayer-rexing.de

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AUGEN MERK

Augenverletzungen und Augenschutz im Sport von Dr. Thomas Katlun, Heidelberg

N

eben dem Wasserball ereignen sich die meisten Unfälle mit Augenverletzungen in den Sportarten mit Schlägern (Squash / Badminton / Tennis). Während es im Wasserball wie auch zum Beispiel im Rugby allein durch die Sportart bedingt keine Möglichkeit des Augenschutzes gibt, wäre es für die anderen Sportarten empfehlenswert entsprechende Regeln (Tragen von Schutzbrillen) wie in der Schweiz beim Squash auch in Deutschland einzuführen, um die Gefährdung durch den Schläger zu reduzieren. Auch wenn es nur 1 % der von der ARAG registrierten Sportunfälle im Vereinssport Verletzungen des Auges (s. Grafik) sind, so ist doch jede vermeidbare Verletzung eine zu viel.

Deshalb sollte von den Augenärzten und Optikern das Tragen einer Sportschutzbrille gefördert (und gefordert) werden. Diese sind nicht nur nach Operationen empfehlenswert bei denen ein Schutz vor einer Augapfelprellung bestehen sollte (Z. n. fistulierenden Glaukom- oder Netzhautoperationen), sondern auch wenn eine Sehkorrektur im Alltag getragen wird und diese den Anforderungen einer Sportschutzbrille nicht entspricht. Mit der zur Verfügung stehenden Broschüre (Schulsportbrillentest 2013 bis 2017), unter Leitung der RUB erarbeitet, ist es einfach den Patienten auf diesen Umstand hinzuweisen und ein entsprechendes Modell über den Optiker zu empfehlen. Dabei wird den beiden unterschiedlichen Aspekten (schulsporttaugliche Brille / schulsporttaugliche Brille plus Augenschutz) Rechnung getragen. Den Bemühungen von Dr. Gernot Jendrusch und seinen Mitstreitern (Sportwissenschaftlern der RUB) ist es zu

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verdanken, dass dieser ASiS Katalog als Grundlage für eine mögliche DIN-Norm für die entsprechenden Brillenmodelle fungiert. In den zuständigen Gremien laufen zurzeit zusammen mit Vertretern aus dem Berufsverband der Augenärzte und der optischen Industrie die notwendigen Beratungen ab. Durch das Weiterführen der sportlichen Aktivität nach augenärztlichen Eingriffen oder bei augenärztlichen Erkrankungen wird ein Abreißen der sportlichen Aktivität vermieden. Zudem ist bekannt, dass Sport unumstritten eine positive Wirkung auf das Wohlbefinden, das Immunsystem, die Durchblutung und damit auf die Heilung und Regeneration hat. Deshalb ist es wichtig, so weit es geht,

einfache und einheitliche Empfehlungen darzustellen, die auf der einen Seite die sportlichen Möglichkeiten aufzeigen ohne ein höheres Risiko für die Heilung oder den Krankheitsverlauf darzustellen. Grundsätzlich gilt jedoch, dass die augenärztliche Sorgfaltspflicht für eine bestmögliche, komplikationslose Heilung im Zweifelsfall immer vor der erwünschten postoperativen sportlichen Aktivität. Die unten stehenden Empfehlungen sind in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern (Universitätsaugenklinik Heidelberg, PH Heidelberg, Blista Marburg und niedergelassene Sportophthalmologen) für die sportlichen Aktivitäten von sehbehinderten und blinden Schülern im


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Hörgeräte Hörtraining Hörtest Hörgeräte-Batterien Empfehlung

Bedeutung für die postoperative Situation (Beispiele)

Keine Einschränkung Es ist davon auszugehen, dass sich die sportliche Betätigung nicht negativ auf die Sehfunktion auswirkt.

Die Ausübung aller Sportarten ist möglich.

Alle sportlichen Übungen ohne direkte Verletzungsgefahr des Auges sind möglich

Boxen, Karate oder andere Vollkontaktsportarten mit direkter Verletzungsgefahr (Augapfelprellung, Contusio bulbi) sollten nicht mehr durchgeführt werden.

Tragen einer Sport-(Schutz-)Brille

Dies ist z. B. bei Schlagspielen, Kontaktsportarten, frisch- oder mehrfachoperierten Augen (z. B. fistulierende Glaukomoperation, Netzhautablösung) dringend zu empfehlen.

Alle sportlichen Übungen ohne Diese Einschränkung gilt nach LinsenimErschütterungen und schnelle plantationen oder Netzhautablösungen in Bewegungen sind möglich den ersten vier Wochen nach der Operation. Möglich sind Koordinations- und Gleichgewichtsübungen, moderates Krafttraining, Fahrradergometer oder Walken. Vorsicht ist bei länger andauernden Übungen (wie z. B. Laufen oder Galoppreiten) geboten. Schutz vor Infektionen In den ersten Wochen nach operativen Eingriffen oder bei Entzündungen, sonst alle sportlichen Betätigungen. Der Heilungsprozess ist im Zweifelsfall immer vorrangig.

Schutz vor Reizungen der Augen durch Schwimmen, Sauna, Schwitzen oder Fremdkörper. Zu vermeiden sind auch intensive Übungen, die zur Schwächung des Immunsystems führen können. Möglich sind Koordinations- und Gleichgewichtsübungen, moderates Krafttraining, Fahrradergometer oder Walken.

Schulsport erarbeitet worden, und sind leicht modifiziert auch im Sinne einer einheitlichen Beratungsmöglichkeit gut in der augenärztlichen Praxis für die Zeit nach augenärztlichen Eingriffen anwendbar. Nach dieser Empfehlung kann z. B. einem Patienten nach einer komplikationslosen kapselsackimplantierten künstlichen Linse folgendes auf den Weg gegeben werden. Solange die entzündungshemmenden Medikamente verwendet werden bitte Infektionsquellen meiden (Schwimmen, Sauna; es gibt keine Beschreibung, dass vorsichtiges Duschen zu einer Infektion geführt hat!). Schon beginnend in den ersten Tagen nach der Operation können leichte Koordinations-

oder Kraftübungen ohne Erschütterungen durchgeführt werden. Ab der vierten Woche kann wieder voll umfänglich Sport betrieben werden. Neben dem Schutz der Augen und der angepassten Sportart nach einer Operation sei an dieser Stelle nochmals auf die grundsätzlich richtige Brillen- oder Kontaktlinsenanpassung hingewiesen. Mit einer der Refraktion bestmöglich angepassten Brille, mit guten, in der jeweiligen Sportart notwendigen individuellen Kontaktlinsen oder wenn dies nicht möglich ist, der operativen Korrektur der Fehlsichtigkeit mittels Excimerlaser oder Linsentausch kann oft eine Verbesserung der sportlichen Leistung erreicht werden.

Moderne Hörgeräte sind klein und haben ein geschmackvolles Design. Mit ihrer hohen Leistungsfähigkeit gleichen sie Hörschwächen aus. Sander Vieth, Hörgeräte-Akustikmeister

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AUGEN MERK

Was müssen Ihre Augen eigentlich täglich leisten? Augenoptikermeister Volker Dieterich über entspanntes Sehen im Alltag, im Beruf und beim Sport Systematische Bedarfsanalyse

„Und was machen Sie so?“ – oft startet eine Brillenberatung bei Optik-Dieterich mit dieser typischen KennenlernFrage. Mit dem Unterschied, dass die Augenoptiker vom Friedrich-EbertPlatz in Heidelberg damit nicht nur Smalltalk machen, sondern Fakten erfragen, die für entspanntes Sehen im Alltag, im Beruf und beim Sport wichtig sind.

Ganzheitliche Sehlösungen

Inhaber Volker Dieterich hat mit seinem Team eine Systematik erarbeitet, um Sehen und Bedürfnisse des Kunden ganzheitlich zu erfassen: „Brillengläser und insbesondere Gleitsicht- oder Arbeitsplatzgläser kann man heute so individuell fertigen lassen, dass das Sehen gerade in anstrengenden Situationen unterstützt wird. Wenn wir wissen, wie Sie Ihre Augen im Job, beim Lesen oder Fernsehen, am Tablet oder Smartphone oder beim Sport beanspruchen, können wir Ihnen ganz andere Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, als wenn wir einfach „nur“ die Augen vermessen“, erläutert der Seh-Experte.

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Dass die Augenanalyse mit modernster Messtechnik erfolgt, ist für Volker Dieterich eine Selbstverständlichkeit: „Aktuell messen wir per Visionix 120. Eine zusätzliche Beurteilung des Dämmerungssehens durch den Vissard 3D sowie eine individuelle Kontaktlinsenanpassung oder Tränenfilmanalyse mit dem Oculus Keratograph geben unseren Kunden das gute Gefühl, rundum betreut zu sein.“ Dieterich weiß aber aus Erfahrung auch, dass eine gute Vermessung allein nichts nützt: „Im Refraktionsraum können wir nur eine Momentaufnahme machen. Erst im Zusammenspiel mit „weichen“ Fakten zu Sehgewohnheiten, täglichen Sehaufgaben und Beschwerden können wir Lösungen entwickeln und letztlich Brillen fertigen oder Kontactlinsen empfehlen, die das Sehen in jedem Alter entspannter machen.“ „Wenn unsere Brillen Ihnen helfen, sich noch besser auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren, dann ist auch das ein Stück Wellness“, so Dieterich mit einem Schmunzeln.

Dieterich weiß, worüber er spricht

Augenoptikermeister Volker Dieterich liebt den Sport. Der Unternehmer war aktiver Judoka, er macht Skitouren, geht Bergsteigen, läuft Langstrecken, kurz: Er weiß, welche Bedürfnisse Sportler auch im Hinblick auf das Sehen haben.

Top-Team Kontaktlinse & Sportbrille

Die Empfehlung des Heidelberger Sehexperten: „Es gibt nicht die eine Sehlösung für alle Sportarten. Aber Kontaktlinsen und dazu eine spezielle Sport- oder Skibrille, damit ist man schon gut ausgestattet.“ Der Vorteil von Kontaktlinsen: Die kleinen Sehzauberer bieten die perfekte Rundumsicht und werden nicht so schnell von der Nase geschubst wie eine Brille. Auch bei schweißtreibenden Workouts im Fitnesstudio behält man damit den Durchblick.

Sportbrille als Schutz

Manchmal brauchen Augen zusätzlichen Schutz, z. B. vor UV-Strahlung, Blendung, Fahrtwind oder Staub. Dann


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sollte man auf eine leichte, flexible und bruchsichere Sportbrille setzen, deren gebogene Gläser mit verschiedenen Filtern die Augen schützen. Wer sich unverbindlich zu seiner Sportart beraten lassen, wer endlich

mal Kontaktlinsen testen, oder den rasanten Spielen des MLP-Cups besser folgen möchte, kommt am besten direkt zu Optik-Dieterich in Heidelberg am Friedrich-Ebert-Platz in der Plöck zum Augen-Check.

Ohne Brille ist wie ohne Turnschuhe! Kinder brauchen beim Sport eine Brille, die alles mitmacht

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it der Schulzeit beginnt für Kinder ein neuer Lebensabschnitt – mit vielen Herausforderungen auch an ihre Augen, auch in sportlicher Hinsicht. Volker Dieterich informiert im Interview, worauf Eltern achten sollten.

Wann benötigt ein Kind denn eine Brille? DIETERICH: Wenn es häufig die Augen zusammen kneift, mit dem Finger liest, keine Lust hat zu lesen oder unkonzentriert ist, kann das daran liegen, dass es nicht richtig sieht. Eine verzögerte Lese- und Rechtschreibentwicklung kann die Folge sein.

„Eltern sollten darauf achten, dass das Kind die Brille oder Sportbrille trägt und nicht sie selbst! Es sollte beim Brillenkauf immer mit entscheiden.“ Volker Dieterich Liegt tatsächlich eine Sehschwäche vor, was dann? DIETERICH: Sofern sie keine krankhafte Ursache hat, kann in der Regel eine perfekt abgestimmte Brille Abhilfe schaffen.

Aus welchem Material sollte eine Kinderbrille sein? DIETERICH: Kinder wollen und müssen sich bewegen, das ist wichtig für ihre Ausgeglichenheit. Da Kinderbrillen also viel mitmachen müssen, sollten sie flexibel sein. Wir achten darauf, dass die ausgewählte Brille richtig sitzt. Außerdem verwenden wir Kunststoffgläser, die das Verletzungsrisiko vermindern und wesentlich leichter sind.

Und für den Schulsport raten Sie zu einer Spezialbrille? DIETERICH: Oh ja, ganz wichtig, auch beim Fußball oder anderen Mannschaftssportarten: Die Brille muss bei Kindern absolut sporttauglich sein. Wir empfehlen zertifizierte schulsporttaugliche Brillen. Eine aktuelle Studie hat das erschreckende Ergebnis gebracht, dass jedes vierte fehlsichtige Kind ohne Brille am Schulsport teilnimmt. Dies hat aber auch zur Folge, dass diese Kinder nie alles optimal wahrnehmen. Schnelle Reaktionen sind da gar nicht möglich.

Mehr als 50 Prozent der Lehrer erlauben die Verwendung der Alltagsbrillen im Sportunterricht, obwohl vier von fünf Lehrern bewusst ist, dass dies gewisse Risiken (z. B. Verletzung durch scharfe Kanten) mit sich bringt. DIETERICH: Ja, die Beurteilung, ob die verwendeten Brillen schulsporttauglich sind oder nicht, überfordert die meisten Lehrer. Darüber müssen Eltern sich leider selbst schlau machen. Gerne unterstützen und beraten wir Sie über die optimale Sehlösung für Ihr Kind!

Sport & Sehen: Mit uns sehen Sie Ihren Sport ganz entspannt!

Informieren Sie sich jetzt bei uns im Geschäft mitten in Heidelberg. • Contactlinsen: Bei welchen Sportarten sind sie für Sie sinnvoll? • Sportbrillen: Welche sitzen gut und schützen Ihre Augen perfekt? • Kinderbrillen: Was empfehlen Experten für den Schul- und Freizeitsport? • Seh-Beratung Sport & Job

Wer entspannt sieht, ist auch auf dem Court erfolgreicher!

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SPORT & ERHOLUNG

Mit Genuss und viel Energie ins Neue Jahr! AQWA Bäder- und Saunapark Walldorf

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ach den gemütlichen Feiertagen und mit dem Schwung von Neujahr lassen sich jetzt im AQWA Bäder- und Saunapark die neuen guten Vorsätze direkt umsetzen. Schwimmen, Saunieren oder tiefes Durchatmen in der Salzlounge sorgen für jede Menge Spaß und körperliches Wohlergehen. Die Adventszeit ist vorüber, das Neue Jahr bringt frischen Wind und es ist an der Zeit, sich nach dem Stress, der häufig mit dem Advent und den Weihnachtstagen einhergeht, wieder ganz auf sich zu besinnen und gut für sich zu sorgen. Da ist ein Tag Erholung und Wellness genau das Richtige! Wie wäre es damit: Zuerst bei einem wunderbaren Winterspaziergang über schneebedeckte Wege im Wald die kalte frische Luft tief einatmen um danach umso mehr die Wärme in warmem Wasser des Bäderparks und in einer der mollig warmen Saunen zu genießen. Das Walldorfer AQWA bietet dafür optimale Voraussetzungen. Der Dreiklang aus Bewegung, Baden und Wärme macht Laune und lässt Körper und Seele zur nötigen Ruhe kommen.

Womit kann man sich im AQWA die Zeit vertreiben? Schwimmen, planschen und baden im 600 Quadratmeter großen Hallenbad

Das 25-Meter-Becken lädt dazu ein, ein paar Bahnen zu ziehen und so seine Kondition zu verbessern, die müden Glieder aufzuwecken und Sauerstoff in die Gefäße zu pumpen. Die Kinder vergnügen sich derweil auf der großen Rutsche, im Kinderbecken mit Hängenetz oder genießen die Blubberblasen im warmen Sprudelbecken. Nach sportlicher Anstrengung lässt man es sich gemeinsam auf einer der Wassermassageliegen gut gehen und relaxt entspannt im warmen Wasser.

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Erster Kontakt mit dem flüssigen Element in der Gruppe

Schon die Allerkleinsten ab 3 Monaten sind in der AQWA Schwimmschule genau richtig: Von Montag bis Samstag finden hier unter fachkundiger Anleitung Wassergewöhnungs- und Schwimmkurse für Babys und Kinder statt, ebenso Anfängerkurse für Erwachsene. Walldorfer Energiekunden kommen in den Genuss eines vergünstigten Kursbeitrages. Mehrmals pro Woche stehen Aquafitnesskurse wie Aquajogging auf dem Programm, bei diesem sanften Workout verbrennt der Körper bis zu 800 Kalorien pro Stunde – geeignet ist diese Durchblutung fördernde Sportart für Menschen jedes Alters.

Entspannung und Pudelwohlfühlen total

Weiter geht es in das wunderschöne Ambiente des Saunabereichs. Hier erwarten die Besucher gleich vier Saunen, ein Dampfbad und ein Rasulbad. Da ist für jeden das Passende dabei. Von zarten 60 Grad in der Lux Sauna, die durch sanften Sprühnebel die farbige Luft schillern lässt über die klassische 90 Grad Sauna Exclusiv bis zur richtig heißen Sauna Victoria, die bei 100 Grad dem Körper richtig einheizt und ihn ordentlich auf Trab bringt. Ein echtes Schmankerl ist die See Sauna, in der das Wasser den Blick magisch anzieht und man sich als Teil der Natur fühlen kann. Ganz neu sind der Eisbrunnen, der für die nötige Erfrischung und Abhärtung sorgt und der vergrößerte Saunagarten, der nun noch mehr Liegefläche bietet, umgrenzt von hoch gewachsenem Bambus. Luft und Wasser werden im Dampfbad zu einem einzigen Element und sorgen bei 100 Prozent Luftfeuchtigkeit für offene Poren und schöne Haut. Jetzt wäre die richtige Zeit für ein Reinigungsritual mit Erdschlämmen, das die Haut säubert und entspannt.


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Im Rasulbad werden während einer 20-minütigen Reinigungszeremonie Pflege- und Heilschlämme auf die Haut aufgetragen. Mit dem ersten Dampfschub beginnt die langsame Erwärmung des Raumes, kombiniert mit einem Ansteigen der Luftfeuchtigkeit. Nun verteilt man sanft die Erde auf der Haut, ein angenehmes Prickeln entsteht. Beendet wird diese stoffwechselanregende, durchblutungsfördernde und entschlackende Zeremonie mit warmen Regengüssen.

Die beliebten Aufgüsse mit wunderbar duftenden Aromen und einer schönen Zeremonie werden im Winter von Freitagabends bis Sonntagabends jeweils halbstündlich und abwechselnd in der See Sauna und der Sauna Exclusiv angeboten. Wen Durst oder Hunger packt: An der Bar lockt ein leckeres Angebot an fruchtigen Säften oder saisonalen kleinen Gerichten. Zu den Saunanächten wird das Angebot gerne erweitert um eine besondere Leckerei. Die Saunanächte finden ein- bis zweimal im Monat statt, mal ist ein Duft wie Zimt das Motto des Abends, mal Schlagermusik. Auch SaunaAbende nur für Damen stehen auf dem Programm.

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TAGESKARTEN HALLENBAD SAUNA & HALLENBAD SALZLOUNGE

6,50 € 16,50 € 9,00 €

(45 MINUTEN)

Die neue Salzlounge sorgt für Meeresklima

Jeder weiß, wie gut es tut, einen Tag am Meer zu verbringen. Die Haut strahlt rosig und straff, die Atemwege werden frei und die Seele lächelt. Genau dieses Resultat erreichen die Besucher mit einem Aufenthalt in der Salzlounge, dem jüngsten Kind des AQWA. Direkt aus dem Himalaya kommen die Salzsteine an den Wänden, die zusammen mit der Solevernebelung sowie einem sanften Einsatz von Licht und Musik für den perfekten Effekt eines wunderbar entspannten Tages am Meer sorgen. Entspannung pur!

Massage, Kosmetik, Peeling, Pflege, Anti-Aging und noch viel mehr

Die Lehren des Ayurveda halten Einzug auch in unsere Breitengrade. Die wohltuende Wirkung einer Massage mit Öl, Kräuterstempel, Klangschale oder Seidenhandschuh ist deshalb unbestritten und sehr beliebt. Im neuen „Wellness & Spa“ von Alexa Kühni stehen aber auch klassische Massagemethoden wie Rücken-, Nacken-, und Fußreflexzonenmassage auf dem Programm. Daneben sorgt sie mit Wellness-Kosmetik für glatte und reine Haut. Wohl-tuend und reinigend zugleich Nächste Events 27.1.2018 12.2.2018 24.2.2018 24.3.2018 09.4.2018

Saunanacht „Entspannt ins Neue Jahr“ Damensaunaevent „Rosenmontag“ Saunanacht „Schlagerparty“ Saunanacht „Frühling“ Damensaunaevent „Frühling“

Schwetzinger Str. 88 | Tel.: 06227 - 8288 260

www.aqwa-walldorf.de

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Traumwelten von Rolf Staguhn

Ich schaue hoch zum Mond und kann zu ihm fliegen. Ich spüre meine Kraft, ich kann alles besiegen.

Ich rede mit den Sternen, kann mit ihnen lachen – so kann ich tausende Sachen machen.

Hab Millionen Gedanken, die mich begleiten. Ruf Geister herbei, will mit ihnen streiten.

Ich liebe das Feuer, ich kann es entfachen – so kann ich tausende Sachen machen.

Ich schließe die Augen, um alles zu sehen.

Nur eins bleibt schwer für mich zu verstehen.

Ich kann fühlen und träumen von Schatten und Licht – doch die Zeit anzuhalten, das schaffe ich nicht.

100 RC Premium 1/2018


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*Mo-Fr 9 - 17 Uhr — 14 ct./Min. aus dem dt. Festnetz, max 42 Ct./Min. aus dt. Mobilfunknetzen

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