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Jahresbericht 2011/12 Volksschule Markt Hartmannsdorf Es geht nicht nebeneinander es geht nicht gegeneinander. Es geht nur miteinander. Erwin Ringel


Jahresbericht 2011/12 Liebe Leserin! Lieber Leser! Schön, dass Sie uns auf dem Weg durch das Schuljahr 2011/12 begleiteten. Es war ein sehr arbeitsintensives Schuljahr, in dem neben mühevoller Alltagsarbeit auch Zeit für das Miteinander, Zeit für Gespräche, Zeit für gemeinsame Erlebnisse, einfach Zeit für uns blieb. Viele dieser gemeinsamen Erlebnisse haben wir für Sie aufgeschrieben und mit Fotos dokumentiert, um sie mit Ihnen zu teilen, aber auch um diesen Eindrücken eine bleibende Erinnerungsstütze zu geben. Das Schuljahr stand unter dem Zeichen des Baumes. Ausgehend von einer Idee unseres Religionslehrers Stjepan Drvoderic entstand diese Jahresidee: Am Schulbeginn erhielt jede Klasse ein Foto eines Baumes. Alle diese Bäume stehen auf dem Kirchplatz. Jede Klasse erhielt die Aufgabe, diesen Baum ausfindig zu machen und ihn während des gesamten Schuljahres zu begleiten. Außerdem begleitete uns beim Eröffnungsgottesdienst ein junger LINDENbaum. Dieses Bäumchen wurde im Rahmen einer kleinen Feier gemeinsam im Schulhof gepflanzt. Wir hoffen, dass sich dieses Bäumchen im Schulhof wohl fühlt und wachsen und gedeihen kann. So wie auch der Schulalltag Höhen und Tiefen erleben musste, so erleben auch die Bäume den Lauf der Jahreszeiten, müssen mit Frost und Trockenheit kämpfen und sind auch manchmal Vandalenakten ausgesetzt. Doch gemeinsam finden wir einen Weg, um das Wachsen gelingen zu lassen. „Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Bäume und Kinder“ – nehmen wir uns dieses Zitat von DANTE zu Herzen und schätzen und schützen wir die Reste unseres Paradieses. Ich freue mich jedenfalls mit einem Stück des Paradieses arbeiten zu dürfen. Ihre Schulleiterin Elisabeth Klammer Noch ein Hinweis: Leider haben nicht alle Klassenberichte Platz in dieser gedruckten Form gefunden. Besuchen Sie uns daher auch auf unserer Homepage: www.vs.hartmannsdorf.at

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Jahresbericht 2011/12 DANK und ANERKENNUNG des Bezirksschulrates Folgenden Kolleginnen wurde vom Kollegium des Bezirksschulrates für ausgezeichnete pädagogische Leistungen auf dem Gebiete der Erziehung und des Unterrichtes DANK und ANERKENNUNG ausgesprochen:

Dipl.-Päd. Gudrun KAINZ, Dipl.-Päd. Gabriele LEICK-REINWALD, Dipl.-Päd. Elisabeth ADLER Wir gratulieren!

Das Team der Volksschule im Schuljahr 2011/12 KLAMMER Elisabeth, Schulleiterin WEIGL Monika, Schulleiterin-Stv., Klassenlehrerin 4.b ADLER Elisabeth, Stützlehrerin DRVODERIC Stjepan, Mag. , katholische Religion HÖRMANN Margrit, Werken KAINZ Gudrun, Klassenlehrerin 1.b KOLLER Gerlinde, Klassenlehrerin 2.b KREMSHOFER Ingeborg, Lehrerin für IKL KRENN Sigrid, Stützlehrerin (seit 23.Jänner) LADENHAUF Theresia, Klassenlehrerin 3.b LEICK-REINWALD Gabriele, Klassenlehrerin 1.a LEITNER Rita, Lehrerin für IKL LILL Jutta, Sprachheilunterricht MITTENDREIN Waltraud, Klassenlehrerin 2.a PAMMER Eveline, Werken

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RIEGER Susanne, Klassenlehrerin 3.a SINDLER Petra, evangelische Religion UNGER Christine, Klassenlehrerin 4.c ULZ Andrea, katholische Religion VILCEA Nicolae Mag. Pfarrer, orthodoxe Religion ZAFF Anita, Klassenlehrerin 4.a ZOLLER Natascha, Stützlehrerin (bis 8.Februar) BREITENECKER Renate, Pflegeassistenz 2.b GÜTL Renate, Leitung der Nachmittagsbetreuung FRITZ Astrid, Nachmittagsbetreuung (ab 1.Februar) RAIDL Teresa, Nachmittagsbetreuung (bis Ende Jänner) Josef VOIT, Schulwart Roswitha ULZ, Raumpflegerin

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Jahresbericht 2011/12

Folgende Schülerinnen und Schüler haben im Schuljahr 2011/12 unsere Schule besucht: 1.a Klasse, Klassenlehrerin: Gabriele LEICK-REINWALD ALBRECHT Jan, EDELMANN Elias, FRIEDL Florian, FRITZ Stefan, LACKNER Lukas, NICKEL Max, REICHT Jan, RUCK Elias, SELENIA Bruno, SERSCHÖN Matthias, ULZ Samuel, WOLF Nathan, ZOLLER Florian, FRIEDL Valentina, FÜRNTRATH Hanna, GRAßMUK Laura, KERSCHBAUMER Johanna, PENDL Chiara, PLESS Clara, SEIDL Hannah, TERLER Leonie, TSCHERNE Viktoria, ULZ Marlene 1.b – Klasse, Klassenlehrerin: Gudrun KAINZ ACKERL Sebastian, COTE Maximilian, FLECHL Lukas, GERSTL Jonas, JEINDL Moritz, KREMSNER Martin, LÖFFLER Jakob, MAINDL Nico, MAURER Alexander, REHN Matthias, ROSENBERGER Stefan, UGWUMBA Marcellinus, WIEDNER Oliver, DI LENARDO Lisa, GRABNER Anastasia, HAIDINGER Michelle, HUBER Anja, JANISCH Marlene, KAGER Jana, KAISER Anna, KNAUS Stephanie, KOSTRON Matea, SCHEUCHER Isabella, SCHUSTER Evelyn 2.a Klasse, Klassenlehrerin: Waltraud MITTENDREIN AUNER Jan, DICHTINGER Daniel, ERKENGER Paul, FREISSMUTH Sandro, FUCHS Gabriel, LADENHAUF Benedikt, LOIDL David, SCHUSTER Helmut, WAGNER Gabriel, YABUNAKA Raul-Gabriel, JARDA Patrizia, KERSCHBAUMER Katharina, KRENN Alexandra, MAIER Julia, MONSCHEIN Katharina, NEUHERZ Laura, STOCKER Caroline, TIMISCHL Julia 2.b Klasse, Klassenlehrerin: Gerlinde KOLLER ACKERL Patrick, LAFER David, RÄDLER Julian, RAINER Julian, REICHSTAMM Alexander, SCHMIDT Johannes, THALLER Jakob, BURBÖCK Elena, DONNERER Magdalena, HUBER Annalena, PUCHNER Theresa, SEIDNITZER Jana, SEILER Sophie, TRUMMER Thyra, WAGNER Katharina 3.a Klasse, Klassenlehrerin: Susanne RIEGER HÖDL Nico, KLEINHAPPL André, MENZINGER Thomas, SINGER Markus, TIEBER Marco, TIMISCHL Paul, ZELLER Jakob, DONNERER Annika, FRITZ Katharina, KRISPEL Elisabeth, REINSTADLER Helena, RUCK Laura, SIMANDL Iris, ZUNEC Melanie 3.b – Klasse, Klassenlehrerin: Theresia LADENHAUF GRAßMUK Jan, KIENREICH Jonas, KNAUHS Johannes, KOVAC Benjamin, MEMIC Daniel, SCHMIDT Florian, EDELMANN Elena, FLECHL Katharina, KOTHGASSER Selina, MAURER Anja, MÜLLER Miriam, OEHME Ayleen, PLESS Melina, RÄDLER Milena, SKARGET Michelle, VOGL Laura 4.a Klasse, Klassenlehrerin: Anita ZAFF DJON Patrick, FEIERTAG Pascal, FLEISCHHACKER Dominik, GSCHIEL Lukas, HASENBURGER Luca, KRIEGER Emanuel, LOIPERBÖCK Pascal, MARBLER Marco, NEUHERZ Michael, PAAR Florian, RATH Emanuel, SERSCHÖN Thomas, ZOLLER Michael, BRODTRAGER Cora, HUBER Lisa, SIMANDL Mira, STOCKER Marlena, TIMISCHL Laura 4.b Klasse, Klassenlehrerin: Monika WEIGL FINK Alexander, FÜRNTRATH Noah, GERSTL Florian, GÖLLES Leo, GÖLLES Lukas, KRAUTWASCHL Christoph, TERLER Lukas, TIEBER Tobias, TIMISCHL Lukas, WAGNER Stefan, WURM Matthias, MAURER Marlene, PALZ Laura, PUCHNER Helene, SCHEER Jula, THALLER Carina, THÖNI Anna-Maria, ZIVITHAL Magdalena 4.c Klasse, Klassenlehrerin: Christine UNGER AUNER Mathias, BAUER Nico, ERLACHER Samuel, FLEISCHHACKER Jonas, HÖRZER Mark, JANISCH Michael, PSENNER Leo, ROSENBERGER Manuel, ARTAUF Marie, BIRCHBAUER Anja, BIRCHBAUER Lisa, FLEISCHHACKER Franziska, FUCHS Sophie, KREISL Julia, RAINER Annika, SAMPL Magdalena

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Jahresbericht 2011/12 1.a Gabriele LEICK-REINWALD

Aus den ersten Klassen

absolviert. Besonders beliebt war bei den Schülern der ersten Klassen dabei die Hörstation, wo von der Lehrerin eine jeweils zum gerade aktuellen Buchstaben passende Geschichte vorgelesen wurde, und dann noch die jeweilige Essstation, wo es etwa Orangensaft zum „O“ oder Weintrauben zum „W“ gab.

So, jetzt ist es also schon vorbei unser erstes Schuljahr! Fast wie im Flug ist es vergangen und aus 47 beinahenoch-Kindergartenkindern im September sind inzwischen richtig „große“ Schulkinder geworden.

Schon bald nach Schuljahresbeginn verwandelten sich die Kinder der ersten Klassen in Indianer vom Stamm der Intis und Kilias. Im Rahmen dieses einwöchigen Indianerprojekts bemalten sie Ponchos, fertigten Ketten, lernten verschiedene Musikinstrumente wie die Panflöte kennen, probierten südamerikanische Indianertracht an und hatten ihren großen Auftritt dann beim Abschlussfest mit ihrem Indianertanz.

Die Zusammenarbeit der beiden ersten Klassen setzte sich u.a. auch im gemeinsamen Projekt „Schwimmen“ fort. An jeweils drei Donnerstagen fuhren die Kinder unter der zusätzlichen, hilfreichen Begleitung einiger „wasserfester“ Mütter ins Hallenbad Feldbach. In bewährter Art und Weise wurden die Kinder dort von einem Schwimmlehrer unterstützt, um dem Element Wasser nahe bzw. noch näher zu kommen. Am Schluss konnten drei Kinder tatsächlich schon die Freischwimmerprüfung, bei der 15 (!!!) Minuten im tiefen Wasser geschafft werden müssen, und 23 Kinder die Pinguinprüfung, bei der eine Beckenlänge zurückgelegt werden muss, absolvieren.

Aus dem Schulalltag der 1.a stachen einige Ereignisse, die den Kindern mit einer Extraportion Spaß zusätzliche Lernerfahrungen vermittelten, noch besonders hervor: Am Lesefreitag, dem besonderen Tag, der ganz dem Lesen gewidmet ist, erklärten sich die „Großen“ d.h. die 4.a und 4.c, netterweise bereit, den „Kleinen“ Märchen vorzulesen bzw. in einem selbst inszenierten Märchenstück vorzuspielen. So wurden der 1.a „Die Bremer Stadtmusikanten“ und „Hänsel und Gretl“ näher gebracht.

Zurück im Schulalltag entwickelte sich dann bald der wöchentliche Buchstabentag zum allseits beliebten Highlight. Die Klassentüren wurden geöffnet, Gänge und Schulküche mitbenutzt. Klassenübergreifend konnten Freunde zum Zusammenarbeiten gewählt werden und anhand eines Arbeitsplanes wurden verschiedene Bastel-, Stempel-, Schreib-, Fühl-, Mal- und Lesestationen

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Jahresbericht 2011/12 Der Gesundheits- und Bewegungstag war ganz dem Sport gewidmet. Die Kinder durften dabei verschiedene Stationen besuchen, wie etwa Fußball, Zumba, Hip-Hop, Akrobatik usw.

……… und noch nie hat etwas besser geschmeckt als die Kressebrote der 1.a!

Durch Andreas Safer wurden den Kindern in einem Musikworkshop eindrucksvoll musikalische Erfahrungen ermöglicht.

Mit Herz dabei!

Was jedem dieser Kinder in einem Satz zum Thema „Schule“ spontan einfällt, ist nachfolgend zu lesen.: Viktoria: Florian Z.: Clara: Elias R.: Stefan: Lukas: Nathan: Max: Marlene: Bruno: Leonie: Elias E.:

„Ich mag gerne Englisch.“ „Ich mag Zeichnen.“ „Ich habe die Pause gerne.“ „Ich fühl mich sehr wohl in der Schule.“ „Werken ist cool.“ „Lesen ist klasse.“ „Ich mag Werken.“ „Mir gefällt das Turnen.“ „Ich lösche gerne die Tafel.“ „Ich kann schon schreiben.“ „Ich hab ein Schwimmabzeichen gemacht.“ „Im Turnen spiele ich gerne Abfangen.“

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Jan R.: Valentina: Jan A.: Hannah S.: Samuel: Matthias: Chiara: Florian F.: Laura: Hannah F.: Johanna:

„Ich kann schon gut lesen.“ „Turnen ist toll.“ „Ich rechne gut.“ „Ich habe viele Freunde.“ „Ich bin gerne Austeiler.“ „Rechnen ist lustig.“ „Ich mag Ansagen.“ „Ich mache schon schwierige Rechnungen.“ „Ich habe ein Aquarium gezeichnet.“ „Ich habe ein Lied erfunden.“ „Ich spiele gerne in der großen Pause.“

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1.b Gudrun KAINZ

Im Rückblick auf das 1. Schuljahr kann ich voll Freude feststellen, dass die Schüler ihre Anfangsbegeisterung durch das ganze Schuljahr halten konnten. Durch ihren Fleiß haben sie viel in den verschiedenen Gegenständen gelernt und besonders hervorheben möchte ich, dass sie gelernt haben sich in eine Klassengemeinschaft einzufügen.

Kontakte mit der HS Unsere Zusammenarbeit mit den Schülern der 2.HS-Klasse /1.Leistungsgruppe Deutsch mit den Lehrern Frau Weingerl und Frau Kremshofer, war für die Schüler stets ein Höhepunkt. Das erste Treffen war ein Kennenlernen im Advent. Beim zweiten Treffen schrieben die Kleinen mit Unterstützung der Großen ein Gedicht über sich selbst. Beim dritten Treffen überraschten die Schüler der HS mit einem Stationenbetrieb, der in seiner Vielfalt alle begeisterte. Ein Ausspruch eines Schülers: „Das war mein schönster Schultag“

Lesefreitag: Jakob: Die Schüler der 4.a-Klasse haben uns ein spannendes Buch vorgelesen. Dann mussten wir aus unserem Lesebuch vorlesen. Anja: Mir hat gefallen, dass meine Schwester dabei war. Alexander: Mir hat gut gefallen, dass sie uns im Schulhof vorgelesen haben. Martin: Die 4.c-Klasse hat uns viel über Märchen erzählt und dann das Märchen „Hänsel und Gretel“ vorgespielt. Matthias: Wir haben Dinge aus einem Märchensack gezogen, das war spannend. Stephanie: Ich habe den Tisch von „Tischlein deck dich“ aus dem Sack gezogen. Marlene: Mir hat am besten gefallen, wie Gretel die Hexe in den Ofen gestoßen hat. Gesundheits- und Bewegungstag: Jonas: Das Herumhüpfen beim Hip Hop war am lustigsten. Oliver: Fußball hat mir am besten gefallen, weil wir im Regen spielen durften. Lukas: Vom Trampolin Saltos in die große Matte machen war toll. Nico: Mir hat Tennis gefallen, weil ich den Ball in die Dachrinne geschossen habe. Musikworkshop mir Andreas Safer: Sebastian: Seifenblasen machen und die Geräusche dazu haben mir sehr gefallen. Anna: Das Echospiel hat mir gefallen, denn Herr Safer hat etwas gerufen und wir waren das Echo. Martin: Das Sprechen in Gruppen und das Trommeln von Herrn Safer war lustig. Ich habe immer „Dirndln und Buama“ sagen müssen. Leseworkshop: „Eine Reise durch das ABC“ Anna: Mir hat das Ausdenken von Namen, Tieren und Berufen mit den verschiedenen Anfangsbuchstaben großen Spaß gemacht. Lisa: Die Reime beim Vorlesen zu finden ist für mich am schönsten gewesen. Jana: Mir hat alles sehr gut gefallen. Matthias: An den Haltestellen die richtigen Bilder zu finden war lustig.

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Jahresbericht 2011/12

2.a Waltraud MITTENDREIN

Indianer – Projekt Bei unserem Indianerprojekt lernten wir viel über das Leben der Indianer in Peru kennen. Uns wurde der Stamm der Otorongo – auf Deutsch “Jaguar“ zugeteilt. Nach diesem Motto gestalteten wir ein Leibchen, einen Kopfschmuck und ein Plakat für das Abschlussfest.

Zu Schulbeginn bekamen wir von Frau Direktor Elisabeth Klammer ein Bild mit einem Baum im Kirchenpark zugeteilt. Dieser Baum sollte unser Klassenbaum werden. Wir suchten den Baum und fanden ihn auch gleich. Er ist eine Linde. Wir erforschten den Baum genau. Zwei Kinder brauchte man, um den Stamm zu umgreifen. Später haben wir den Umfang gemessen – er beträgt genau 235 cm. Wir schätzen, dass unser Baum ca. 20 m hoch ist. Es war interessant zu beobachten, wie sich der Baum im Laufe der 4 Jahreszeiten veränderte.

Wandertag Gleich nach Schulbeginn nutzen wir das herrliche Wetter für einen Wandertag nach Ulrichsbrunn. In Ulrichsbrunn angekommen, aßen wir zuerst unsere Jause und danach konnten wir uns beim Spielen so richtig austoben. Wir rutschten vom nahen Erdhügel, spielten “Abtatscherln“ und kletterten auf Bäume. Gegen Mittag gingen wir wieder in Richtung Schule. Unterwegs waren wir noch beim Gasthof Gruber, wo alle Kinder ein Eis bekamen. Es war ein sehr lustiger Tag.

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Lehrausgang zur Bäckerei Donnerer Herr Donnerer erzählte uns über seine Arbeit und zeigte uns das Formen verschiedener Gebäckstücke. Nun durften wir selbst Striezerln flechten, Knöpfe und Brezerln formen und sie verzieren. Dann wurde alles gebacken und wir durften unser Gebäck essen. Mmhhhh, es schmeckte köstlich!

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Jahresbericht 2011/12 Aus den zweiten Klassen

Der Schwimmunterricht im Hallenbad in Feldbach war wieder sehr lustig! Wintersport

Nussjause Damit die Nüsse, die im Herbst im Schulhof vom Nussbaum fallen, nicht von den Kindern zertrampelt werden, beschlossen wir sie zu sammeln. Unsere Lehrerin versprach uns eine gemeinsame Nussjause zu machen. Wir knackten die Nüsse, lösten sie aus und aßen sie mit frischem Brot. Es war eine köstliche und außerdem gesunde Jause!

Eltern–Kind–Lesen Im 2. Halbjahr starteten wir das Eltern-Kind-Lesen. Die Eltern suchten gemeinsam mit ihren Kindern ein Buch aus, das sie gemeinsam lasen und dann der Klasse vorstellten. So lernten wir viele tolle Bücher kennen und die Aufregung war nur halb so groß, da ja Mama oder Papa dabei waren.

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Andersentag Wir befestigten Lesezeichen mit unseren Adressen an Luftballons und ließen sie steigen. Nach ca. einer Woche bekam Laura einen netten Brief zugesandt.

Kreuze für die Erstkommunion Zur Erinnerung an unsere Erstkommunion durfte jeder von uns ein Kreuz gestalten. Wir formten den Körper von Jesus aus Ton. Die Künstlerin Frau Michaela Pfeiffer erklärte uns genau, wie wir das machen sollten. Das Arbeiten mit Ton machte uns großen Spass. Dann wurden die Tonfiguren getrocknet, gebrannt und mit Braunstein eingefärbt. Lauras Papa, Herr Neuherz, stellte die Holzkreuze für die 2.a -Klasse und Herr Zivithal für die 2.b -Klasse her, auf die unsere “Jesus-Körper“ geklebt wurden. Nochmals ein herzliches Danke an beide Herren! Nach der Erstkommunion wurden die Kreuze gesegnet und wir durften sie mit nach Hause nehmen.

Wo unsere Schulmilch herkommt Im Mai besuchten wir den Milchhof Veit. Zuerst besichtigten wir die kleine Molkerei, in der die Milchprodukte, die wir in der Schule bestellen können, hergestellt und abgefüllt werden. Wir durften auch von allem kosten. Danach fuhren wir zu einem großen Stall, in dem die Kühe frei herumlaufen können. Wer sich traute, durfte sogar versuchen eine Kuh zu melken. Es war ein tolles Erlebnis.

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Jahresbericht 2011/12 Wir hatten Schnee und Eis und nützten dies mit Schlittenfahren und Eislaufen.

2.b Gerlinde KOLLER

Wir sind in diesem Schuljahr langsam, aber richtig gut „zusammengewachsen“, haben viel gelernt, gearbeitet, Probleme gelöst, aber auch viel Spaß gehabt. Unseren „Klassenbaum“ besuchten wir zu allen Jahreszeiten, um zu beobachten, wie er sich verändert.

„Unser Klassenbaum. Wir waren in jeder Jahreszeit beim Klassenbaum. Der Klassenbaum ist eine Linde. Er steht neben der Kirche. Wir haben seinen Stammumfang gemessen. Er ist groß und hat viele lange Äste. Im Klassenbaum wohnen viele Vögel. Die 2.b besucht den Baum gerne. Wir spielen und lernen unter der Linde. Wir freuen uns auf den nächsten Besuch.“ Magdalena Donnerer, Johannes Schmidt

Im zweiten Halbjahr begannen wir mit unseren Buchvorstellungen. Jeder stellte zusammen mit einem Elternteil sein Lieblingsbuch vor.

Am „Lesefreitag“ im April brachte uns Theresas Mama bunte Luftballons von der Raiba und füllte sie mit Gas. Jeder von uns band ein „Visitenkärtchen“ mit einem lieben Gruß daran. Gemeinsam ließen wir die Ballons im Schulhof steigen. Zumindest eine dieser Grußbotschaften wurde gefunden, denn David erhielt einen Brief von einem elfjährigen Buben aus Fehring.

Im Hallenbad Feldbach schafften fast alle die Schwimmprüfung zum Früh- oder Freischwimmer.

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Jahresbericht 2011/12 Aus den zweiten Klassen

Die Erstkommunion war natürlich das eindrucksvollste Erlebnis in diesem Schuljahr. Zur „Entspannung“ wurden wir am Tag darauf von Familie Schmidt zu sich nach Hause eingeladen. Es war eine gemütliche Wanderung mit anschließender guter Jause und lustiger Spielstunde bei Johannes. „Am 30.April gingen wir zur Familie Schmidt. Wir wanderten über Ulrichsbrunn durch den Wald. Wir haben viele Tiere gesehen. Bei Johannes haben wir gespielt. Es war sehr lustig.“ Alexander Reichstamm, David Lafer

recht gut, ist aber an manchen Tagen mit viel Mühsal verbunden. In Deutsch und Mathematik arbeitet Patrick nach dem ASO-Lehrplan. Er erkennt alle Buchstaben und kann Wörter und einfache Sätze schreiben. Auch das Lesen macht ihm große Freude. In Mathematik gelingt das Rechnen im Zahlenraum 20 schon recht gut. Seine Ausdauer für diese schwierige Arbeit ist natürlich begrenzt und nur mit Anleitung und Hilfestellung möglich. Pflege und für körperliches Wohlbefinden zu sorgen, ist ein großer Bestandteil meiner Arbeit mit ihm. Es ist sehr wichtig für mich, dass es ihm gut geht und er sich in der Schule wohl fühlt. Renate Breitenecker

(Renate arbeitet als Pflegeassistenz in der 2.b – Klasse im Auftrag der Chance B zusammen mit SL Elisabeth Adler und Frau Koller, so dass Lernen für alle Kinder gelingen kann. Ihr liegt Patrick wirklich am Herzen!)

Bei der Dichterlesung mit Karin Ammerer war unsere „Detektivkunst“ gefragt.

Im Mai besuchten wir den Milchhof Veit, der unsere Schule mit Milchgetränken beliefert.

„Am 9.5.2012 fuhren wir zum Milchhof Veit. Wir freuten uns sehr. Nach 45 Minuten waren wir da. Alle Kinder durften in die Molkerei. Zuerst bekamen wir eine weiße Haube. Dann durften wir sehen, wie die Milch in die Becher gefüllt wurde. Wir durften die Getränke kosten. Später fuhren wir zum Bauernhof. Dort gingen wir in den Kuhstall. Herr Veit zeigte uns, was die Kühe fressen. Dann hat eine Kuh „Lulu“ gemacht. Ein paar Kinder haben versucht, eine Kuh zu melken. Danach waren wir fertig und sangen dem Herrn Veit ein Lied vor. Es hatte uns allen viel Spaß gemacht.“ Theresa Puchner

„Ich habe Patrick ins Herz geschlossen“ Er hat sich sehr gut in die Klasse eingelebt. Mit großem Interesse nimmt er am Unterricht teil, weil ihn die Kinder immer wieder unterstützen. Gemeinsam Tagesplan erarbeiten, Regeln einhalten und das „Benehmen“ werden täglich geübt. Das geht schon

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„Im Mai kam Karin Ammerer zu uns. Sie stellte sich vor und sagte: „Ich habe zwei Kinder und schreibe gern Bücher für Kinder, am liebsten Detektivbücher. Kommissar Lenz und Inspektor Schnüffel lösen die Fälle sehr gut. Ich lese euch jetzt etwas vor und ihr müsst den Fall lösen. Wenn alles richtig ist, bekommt ihr einen Detektivausweis, den Inspektor Schnüffel unterschrieben hat. Aber glaubt nicht, dass es so leicht ist, denn ein echter Detektiv muss man erst einmal werden.“ Alle Kinder freuten sich. Sie las uns den Fall vor und die Klassen mussten gemeinsam die Lösung finden. Dann sagte sie, ob es richtig oder falsch war. Einmal tat sie so, als ob es falsch wäre, aber es war richtig. Zum Schluss bekamen alle einen Detektivausweis.“ Theresa Puchner, Katharina Wagner

Am bisher heißesten Tag des Jahres waren wir bei Theresa eingeladen, um die beiden Kaninchen Lilli und Nixi zu bewundern und zu streicheln. Da mussten wir uns am nächsten Tag gleich im Freibad abkühlen. Jetzt freuen wir uns natürlich auf die Ferien und einen hoffentlich schönen Sommer.

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Jahresbericht 2011/12 An einem kühlen Herbsttag fand unser Wandertag rund um Markt Hartmannsdorf statt. Das Wetter tat unserer guten Laune keinen Abbruch – wir hatten sehr viel Spaß! Unterwegs kehrten wir bei Nico Hödl ein und wurden mit Tee und Knabbergebäck versorgt! 3.a Susanne RIEGER

Wir sind 7 Buben und 7 Mädchen in der 3.a Klasse. Unsere Lehrerin heißt Susanne Rieger. Indianerprojekt Das erste Highlight in diesem Schuljahr fand bereits in der vierten Schulwoche statt. Wir beschäftigten uns intensiv mit den Hochlandindianern aus Peru in Südamerika. Ein „echter“ Indianer brachte uns eine Schulwoche lang sehr viel von der Sprache, den Lebensgewohnheiten, den Instrumenten und der Bekleidung seines Landes näher. Wir lernten auf „Aymara“ zu zählen, probierten die Kleidungsstücke an, trommelten und stellten unseren eigenen Kopfschmuck und die dazupassende Tracht her. Wir waren der Stamm der Wara (=Stern). Das gemeinsame Abschlussfest war der Höhepunkt dieser lehrreichen Woche. Schwarzlichttheater Am 27. und 28. Oktober kam der Buchautor Stefan Karch zu uns in die Schule. Neugierig und voller Erwartung saßen wir im Medienraum unserer Schule und verfolgten gespannt die Präsentation seiner neuesten Bücher. Wir konnten es kaum erwarten nun selber Phantasiefiguren aus Papier und Klebeband herzustellen, unsere Figuren mit Leuchtfarbe zu besprühen und danach ein eigenes Stück einzustudieren und vorzuführen. Es waren zwei tolle Tage, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.

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Die stillste Zeit des Jahres versüßten wir uns (neben dem Lernen) mit Keksebacken (und Naschen…) wobei wir von Müttern wieder tatkräftig unterstützt wurden. In der letzten Woche vor dem Hl.Abend luden wir unsere Eltern (Geschwister, Großeltern, Tanten…) ein und führten ein kleines Krippenspiel vor. Alle waren begeistert und durften sich danach noch an einem Keksebuffet stärken. Besuch beim Klassenbaum Heute gingen wir nach der großen Pause zu unserem Magnolienbaum in den Kirchenpark. Wir sahen auch das Kriegerdenkmal. Unser Baum war mit Schnee bedeckt. Da sahen wir, dass er eine Verletzung hatte. Jemand hatte einen Ast abgebrochen. Dann spielten wir Verstecken. Danach gingen wir halb durchgefroren zurück in die Schule. (Laura) Ein lustiger Schitag Manche Kinder fuhren mit dem Bob. Als Annika losfuhr, verlor sie ihren Schi. André und ich fuhren mit dem Schlepplift, auf einmal verhängte sich der Bügel in seiner Jacke und schleppte ihn mit – ich drückte sofort den Notschalter. Fr. Rieger schnallte die Schi ab so schnell es ging und staffelte zu ihm, um ihn zu befreien. Alle erschraken sehr! Wir fuhren über Schanzen und hatten viel Spaß!

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Jahresbericht 2011/12 Auch ein Wettrennen fand statt. Glücklich und zufrieden gingen wir nach Hause. (Katharina)

Schwimmen Auch in diesem Schuljahr machte uns das Schwimmen im Feldbacher Hallenbad großen Spaß! Brust- und Rückenschwimmen, Kopfsprung und Tauchen wurden trainiert und am Ende schafften einige SchülerInnen sogar den Fahrtenschwimmer-Ausweis.

Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Am Anfang sahen wir uns das Feuerwehrhaus an. Als Erstes ging Werner Fuik mit uns in den Kommandoraum. Die andere dritte Klasse sah sich zuerst die Autos mit Stefan Zenzmaier und Johannes Oberer an. Ich sah eine große Vitrine mit einer Fahne, alten Helmen und einem Schwert. Ich durfte das Schwert sogar anfassen. Herr Fuik zeigte uns die Garderoben der Herren und der Frauen. Als wir fertig gejausnet hatten, sahen wir uns die Feuerwehrautos an. Am Ende fuhren wir mit den Autos mit. (Paul)

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Hallo Auto-Experiment Wir lernten, wie lange es dauert, bis ein Mensch ein Auto zum Stillstand bringt. Wir stellten Hütchen auf und schätzten, wo das Auto stehen bleiben wird. Wir lernten, dass es eine Schrecksekunde gibt. Dann durften wir selber bremsen. Das war sehr lustig. Am Ende bekamen wir alle einen Mini-Führerschein. (Marco) Kinderpolizei Zwei Polizisten, Erwin Rath und Gerhard Weghofer, kamen zu uns in die Schule. Herr Weghofer zeigte uns zuerst seine Ausrüstung. Sie sagten zu uns:“ Man darf nicht mit Fremden sprechen und nicht mitgehen. Wenn dich ein Fremder mitnehmen will, ruf laut um Hilfe oder Feuer!!“ Sie zeigten uns auch das Polizeiauto und die Radarpistole. Wir durften sogar die Sirene und das Blaulicht einschalten. Am Ende bekamen wir eine Urkunde mit unserem Fingerabdruck und unser selbst gebasteltes Polizeiauto. (André) Schnuppertag der Kindergartenkinder Wir waren die Paten. Ich führte Thomas Fink durch den Vormittag. Zur Begrüßung sangen wir ein Lied für sie. Nach der Pause gingen alle in die Klasse. Wir gaben den Kindern einen Pass. Danach begannen wir mit dem Stationenbetrieb. Zuerst waren wir bei Frau Ladenhauf und zum Schluss waren wir bei der Lesestation. Es machte uns Spaß und es war sehr toll. (Annika)

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Jahresbericht 2011/12 Aus den dritten Klassen

Sporttag Es gab Tennis, Fußball, Parcour, Zumba, Zirkusschule und Hip-Hop zur Auswahl. Bei Zumba gab es Aufwärmlieder und wir hörten viel Musik. Beim Parcour machten wir Saltos. Leider mussten wir Tennis im dritten Durchgang abbrechen, weil es stark regnete. (Helena)

Immer besser schaffen wir den respektvollen, partnerschaftlichen Umgang mit unseren Klassenkameraden. Wir übernehmen Verantwortung, sind aufmerksam, können zuhören, akzeptieren Regeln und Grenzen und schaffen somit die Basis für eine gute Klassengemeinschaft. Besuche in der HS-Schulbücherei Großen Spaß machten uns die Besuche bei Frau Deutsch in der HS-Bücherei. Eine Märchenstunde, eine Weihnachtsvorlese- und bastelstunde, eine Osterstunde und eine Sommerlesestunde haben wir gemeinsam erlebt. Vielen Dank für diese abwechslungsreichen Lesestunden.

Weiztag Dort sahen wir die Mariensäule und das Rathaus. An diesem Tag fand gerade Bauernmarkt statt. Nach einem Zeitreisespiel besuchten wir die Taborkirche, das Weberhaus und das Kunsthaus. Wir durften uns auf die Bühne stellen und singen. Danach gingen wir zum Schloss Radmannsdorf und zum Geminihaus. Auf dem Weizberg besichtigten wir die Weizbergkirche. Danach spielten wir auf der Wiese hinter der Kirche. (Iris)

Soziales Lernen Auch in diesem Schuljahr arbeiteten wir im Rahmen des „Sozialen Lernens“ mit den Beratungslehrern Kurt Maier und Ingrid Schweder.

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Englisch-Projekt Gemeinsam mit der 3.Klasse HS und ihrer Lehrerin Fr. Brandl erlebten wir lehrreiche Englisch-Stunden. Wir lernten Lieder und Chants, führten Interviews über „Pets“ mit unseren großen Partnern und turnten „auf Englisch“. Zum Abschluss werden wir noch eine Englisch-Einheit im Schulhof verbringen. Wir finden es großartig, dass wir immer wieder ein wenig „Hauptschulluft“ schnuppern dürfen.

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Jahresbericht 2011/12 Aus den dritten Klassen

Tonsachen, die waren toll! (Johannes) Ich war schon sehr gespannt, was es diesmal geben wird! Ich habe mir alle Bilder und Skulpturen ganz genau angeschaut. Es waren einfach alle wunderschön, aber am besten gefielen mir die Fotos. Sogar mein Lieblingsbild habe ich abgemalt! (Anja) 3.b Theresia Ladenhauf

Zu Beginn des Schuljahres haben wir gesungen: „Wir sind schon in der dritten und wir sind schon ziemlich groß“ und jetzt sind WIR in 2 Monaten wirklich die Großen in der VS! Bunte Highlights aus unserem erlebnisreichen, interessanten und manchmal auch anstrengenden Schulleben: Indianerprojekt mit Carlos und seiner Begleiterin! Wir waren der Stamm der Pumauta. Ein cooles selbstgemachtes Indianergewand haben wir stolz beim großen Fest getragen. Workshop mit Stefan Karch! Stefan Karch zeigte uns, wie man ganz einfach phantasievolle Figuren aus Papier basteln kann, welche durch die Neonfarben im Schwarzlicht leuchteten. Tradition hat der Besuch der Herbstausstellung im Dorfhof. Es ist gar nicht so leicht, nach dem Rundgang ein Bild, das mir am besten gefallen hat, nachzumalen! (Michelle) Ich finde es auch toll, dass wir sie von der Schule aus besuchen, weil mir so etwas so gut gefällt. Leider komme ich mit meiner Familie fast nie zu so einer Ausstellung. Das Lieblingswerk zeichnen ist immer am coolsten! (Katharina) Ich durfte sogar eine Zitrone malen! (Jonas) Ich liebe Kunst und Phantasie! (Melina) So viele phantasievolle Bilder - wie in einem Traum! (Selina) Es dauert sicher lange, so tolle Kunst zu malen! (Elena) Fast alle Bilder haben mich fasziniert. Auch die

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Sehr leise und angenehm war es im Advent während der Lese-Tee-Stunde. Wir lasen uns, meistens zu zweit, gegenseitig aus Märchenbüchern vor. Dazu gab es Tee und Kekse. Märchen vorstellen „In diesem Schuljahr stellten wir alle ein Märchen vor. Von den Sterntalern bis hin zu dem Aschenputtel war alles dabei. Es waren auch einige unbekannte, lustige und interessante Märchen dabei.“ „Es war für mich ein gutes Gefühl, wenn mir meine MitschülerInnen zugehört haben!“ „Am schönsten war dann die „Runde“, wenn mir alle mit einer netten Meinung gratuliert haben!“ In Sachunterricht bekam jedes Kind ein Datum zugeteilt, an dem es sein Referat halten sollte. Wir haben alle interessiert zugehört und es war sehr spannend viel über Delfine, Kakteen, Hunde, Katzen, Pferde, Ziegen, Pistenraupen, über die Erde, über Natascha aus Mabuto, Messi, den Fußballer, die Gitarre, die Steiermark und über Tirol zu erfahren! Das Vorbereiten zu Hause, in Büchern und im Internet nachschauen, das Plakatgestalten hat auch Spaß gemacht! Ich glaube, wir waren alle ganz gut! Wir waren stolz auf uns! Wir bastelten in Mathematik Figuren, aus geometrischen Körpern, die uns berichten vom Schulalltag: „Hallo, ich bin ein Roboter und heiße Ty (sprich Tei) Ich bestehe aus lauter geometrischen Formen! Mein Kopf ist ein Würfel mein Körper ein Quader und meine Arme und Beine sind Zylinder. Ein Mädchen namens Milena hat mich

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Jahresbericht 2011/12 Aus den dritten Klassen

erschaffen. Ich bin in der Schule, um Mathematik zu lernen. Ich hab zum Beispiel schon gelernt, dass ein Würfel 8 Ecken, 6 quadratische Flächen und 12 Kanten hat. Gestern habe ich auch etwas über Symmetrie gelernt. Es ist schön hier in der Schule, weil es noch viele andere Roboter gibt. Mit einigen habe ich mich schon angefreundet. Ich bin gut in Mathe. Meine besten Freunde sind Sarah und Timmy. Sarah ist zum Geschichtenschreiben hier und Timmy lernt auch Mathematik. In den Pausen rede ich oft mit ihnen. Ich freue mich, wenn ich etwas Neues lerne!“ Auch heuer machte uns das Soziale Lernen wieder sehr viel Spaß! Ich glaube, dass wir in diesen Stunden lernen, noch besser zusammenzuarbeiten und zuzuhören. Frau Schweder und Herr Maier, die Beratungslehrer, haben viele gute Ideen! Herr Maier kann viele unterschiedliche Instrumente spielen. Ich bin immer sehr gespannt, wenn sie kommen. Jedes Mal schreien wir dann „Jaaaaaa!“ (Anja) Schlussrunde nach einem Projekttag über Gesunde Ernährung mit Praktikantinnen von der HLW Feldbach: „Liebe Laura und liebe Christine! Danke, dass ihr uns diesen wunderschönen Schultag ermöglicht habt! Der Tag war sehr lehrreich, interessant, einfach fantastisch! Ihr habt euch sehr bemüht und tolle Ideen gehabt! Die Plakate waren sehr kreativ! Das Gemüseschneiden hat großen Spaß gemacht! So bunt belegt schmecken die Aufstrichbrote gleich besser! Die verschiedenen Stationen gefielen uns sehr! Wir haben echt viel über gesundes Leben gelernt! Ich werde die Ernährungstipps sicher befolgen!“

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Der Besuch bei der Feuerwehr war sehr lustig und interessant!! Einen ganzen Vormittag lang durften wir viel ausprobieren und alles genau anschauen. Sauerstoffgerät, Schutzanzug, Walkie Talkie, Totmelder, Wärmebildkamera, Uniform, Gemeinschaftsräume, Werkstätte, Feuerwehrauto ... Der Chef und noch drei Feuerwehrmänner erklärten uns was alles drin ist in so einem Feuerwehrauto! „Hallo Auto“ Diese Aktion vom ÖAMTC ist richtig cool. Wir haben dabei begriffen, dass es sehr lange dauert, bis ein Auto, das schnell daherkommt, stehenbleiben kann - also einen langen Bremsweg hat, überhaupt, wenn die Straße nass ist! Wir haben das selbst ausprobiert, als wir uns ins Auto setzten, losfuhren und dann schnell auf die Bremse stiegen, wenn die Lehrerin mit einer Flagge das Zeichen gab. Kinderpolizei Zwei Polizisten kamen zu uns in die Klasse und erzählten über ihre Arbeit. Sie machten uns aufmerksam, wie wir uns verhalten sollen, wenn uns ein Fremder anspricht, oder uns zum Mitkommen verführt!

Jahresbericht 2011/12 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2011/12 Heuer haben wir viel über unsere Heimatgemeinde und unseren Bezirk Weiz gelernt. Spannend und sehr lustig war die Hartmannsdorf-Rallye: Nachdem wir viel über Markt Hartmannsdorf gelernt hatten, machten wir 3 Stunden lang so was wie eine Schnitzeljagd durch den ganzen Ort. Bei der Station Fleischhauerei Thaller bekamen wir eine Gratiswurstsemmel! Hmmm...Danke! Den letzten Hinweis gab es dann bei unserem Klassenbaum, wo wir zusammenwarteten: „Das habt ihr toll gemacht...stärkt euch nun mit einer Pizza beim Goldstein!“. Auch der Besuch in unserer Bezirkshauptstadt Weiz war sehr lustig.

Die Idee mit dem Klassenbaum war wirklich super!! Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir unseren Klassenbaum - einen Kirschbaum - mitten im Kirchpark besuchen dürfen. Das ganze Jahr haben wir ihn beobachtet, wie er sich verändert.

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Helfi-Wettbewerb Nach der Ankunft in der Volksschule Flöcking ging ich aufgeregt mit Anja an der Hand in den Turnsaal, wo ich ein gelbes Helfileiberl in die Hand bekam und sofort anzog. Außer uns waren noch 9 andere Gruppen hier. Nach einer kurzen Begrüßung von unserer Frau Direktor mit dem „Helfi“ kam die Gruppeneinteilung. Jede Gruppe bekam ein bis drei Gruppenführer aus der vierten Klasse der VS Flöcking, die uns zu den einzelnen 10 Stationen brachten. Sie waren sehr nett und wünschten uns immer alles Gute! Die Aufgaben mit dem „Sätze richtig zusammenbauen“ und die Puzzles waren die leichtesten Stationen. Am lustigsten war die Station, wo wir schnell auf so was wie einem Skatebord liegend die Zetteln holen mussten. Da waren wir ganz schnell! Auch die Station mit dem Helfi-Bleistift basteln hat uns sehr gut gefallen. Die Stationen, wo die Leute geschminkt, also verletzt waren, waren für manche von uns die schwierigsten. Nachdem wir alle Stationen gemeistert haben, sahen wir uns das Musical „Eine affige Bärengeschichte“ an. „Es war witzig, als sich die Stinktiere umdrehten und furzten.“ Danach war die Siegerehrung, die wir mit Spannung erwarteten. Eine Gruppe von uns hatte sogar die zweitschnellste Zeit und wurde Vierter! „Wir haben an diesem Tag gelernt, dass eine gute Teamarbeit in Notfällen sehr wichtig ist!“ (Daniel, Melina, Katharina, Anja)

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Jahresbericht 2011/12 plan“, fertigten eine eigene Indianermappe an, bastelten indianischen Kopfschmuck, bedruckten Ponchos und trafen uns jeden Tag im Kreis zum Indianerrat. Wir bekamen einen eigenen Stammesnamen und studierten für das Abschlussfest ein tolles Lied mit Flötenspiel, Boomwhackers, Trommel- und Rasselbegleitung ein. In unserem Lied: „Taino Tee“ sangen wir über die Erde, die Pflanzen, die Tiere und die Menschen. Wir wollten vermitteln, dass wir mit der Natur sorgsam umgehen müssen, damit wir alle eine gute Zukunft vor uns haben.

4.a Anita ZAFF

Nach meinem Sabbatical im vergangenen Schuljahr waren wir zu Schulbeginn wieder die „alte Truppe“ und frohen Mutes und mit frischem Elan machten wir uns auf zum letzten gemeinsamen Jahr in der Volksschule. Zu Schulbeginn bekamen wir von unserer geschätzten Direktorin Frau Klammer einen Klassenbaum für dieses Schuljahr anvertraut. Den Baum mussten wir mittels eines Fotos erst ausfindig machen. Neugierig machten wir uns auf die Suche und fündig wurden wir vor unserer Kirche. Es war ein besonders schöner, seltener Baum: ein Tulpenbaum. Noch oft in diesem Schuljahr besuchten wir ihn und konnten seine Veränderung im Laufe der Jahreszeiten beobachten. Da wir in unserer Klasse sehr viel Wert auf gegenseitige Wertschätzung und eine gute Klassengemeinschaft legen, war uns das „Indianerprojekt“ Anfang Oktober sehr willkommen. Wir hatten eine Woche lang einen „indianischen Stunden-

Bei dieser Gelegenheit noch einmal ein herzliches Danke an Carlos aus Peru, der uns in authentischer Weise das Leben und die Gesinnung der Indianer näher brachte und uns mit seiner Freude an der Musik, mit seinem Panflötenspiel und dem Trommeln ansteckte. Noch immer sind die Klänge in unseren Ohren, die Eindrücke in unseren Köpfen.

Besonders freuten wir 4. Klassen uns über die Einladung zum Lauffest der Hauptschule.

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Jahresbericht 2011/12 Aus den vierten Klassen

Und die Laufschule (eine spezielle Trainingseinheit, bei der es um das Bewusstmachen wie man läuft, geht) in den ersten Turnstunden machten sich bezahlt, denn beide ersten und beide dritten Plätze unseres Jahrganges konnten wir für uns entscheiden und auch alle übrigen unserer Klasse konnten das Laufpensum in einem guten Tempo bewältigen. Gratulation!

Der nächste Schwerpunkt im Herbst war unsere Landeshauptstadt Graz. Gut vorbereitet ging es schließlich am 3.11. gemeinsam mit den anderen beiden 4. Klassen mit dem Bus nach Graz. Auf dem Programm standen eine Stadtführung, das Zeughaus und natürlich der Schlossberg mit der Besichtigung des Glocken- und Uhrturmes. Das Graz-Quiz in der darauf folgenden Woche bestätigte, dass wir nun echte „Graz-Profis“ waren.

Da unsere Klasse eine sehr kreative und musikalische Klasse ist, wollten wir heuer eine besondere Weihnachtsfeier gestalten. Alle waren voll bei der Sache und so entstand ein tolles Klassenmusical mit dem Titel: „Der Weihnachtsgast“. In vielen Vorbereitungsstunden, auch am Nachmittag, fand jeder seinen passenden Platz im Musical und so fanden wir tolle Schauspieler, Solosängerinnen, einen Klassenchor, ein professionelles Beleuchtungsteam, extra eingeschult von Marco´s Onkel, einem Tontechniker, einen Souffleur und Glockenspieler und es entstand ein perfekt gestaltetes Bühnenbild, unterstützt von Frau Krieger, Emanuels Mama.

Bereichert wurde unsere Weihnachtsfeier von wunderschönen Weihnachtsmelodien unserer Altflötistinnen, Hackbrett- und Harmonikaspieler und von besinnlichen Weihnachtsgedichten. Im 2. Semester waren wir sehr selbsttätig, denn jede Woche hielten wir paarweise oder zu dritt ein Referat. Thema war die Steiermark. Die wichtigsten Inhalte, tolle Plakate und Wissensfragen zu den einzelnen Themen wurden selbstständig erarbeitet und vorgetragen. Besonders lustig war, dass wir uns zu den Vorbereitungen am Nachmittag zu Hause trafen. Bücher, Computer, aber auch unsere Eltern unterstützten uns dabei.

Mittlerweile hatten wir auch die ersten beiden Schularbeiten gut bewältigt und wir mussten uns schon langsam mit dem Gedanken beschäftigen, welche Schule wir im nächsten Schuljahr besuchen wollten. So nützten einige von uns den Tag der offenen Tür im BG/ BRG Gleisdorf und in der Sporthauptschule in Feldbach, aber alle kamen in den Genuss unsere Hauptschule am Tag der offenen Tür genau kennen zu lernen. In zufällig gelosten Gruppen wurden wir von den Hauptschülern zu den verschiedenen Stationen geleitet und zum Abschluss durften wir Hrn. Dir. Mittendrein noch viele Fragen stellen, die er alle geduldig beantwortete.

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Dann begannen auch schon die Vorbereitungen für die Radfahrprüfung, die ein paar von uns schon sehnsüchtig erwarteten. Die Voraussetzung für das Erlangen eines Radfahrausweises ist ja, dass man das zehnte Lebensjahr vollendet hat, und bei einigen von uns traf das ja bereits zu. Also wurde das Radfahrheft genauestens studiert und wir bastelten sogar ein Verkehrszeichenquiz, um bestens vorbereitet zu sein.

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Am 11. und 12. April bereiteten wir uns auf die Praktische Radfahrprüfung vor. Herr Weghofer und seine Polizei-Assistentin Frau Fleischhacker fuhren mit uns zum alten Schwimmbad und erklärten uns alles genau, damit wir uns beim Vorfahren gut auskennen. Zuerst fuhren wir uns beim

Parkplatz des Dorfhofes locker ein und dann wurde es ernst und wir mussten uns mit den Fahrrädern in einer Zweierreihe anstellen. Danach kamen wir der Reihe nach dran. Als ich drankam, war ich sehr nervös. Wer beim ersten Mal noch Fehler machte, durfte ein zweites Mal fahren und dann klappte es auch bei jedem. Der Polizist Weghofer notierte sich alles in einem kleinen Heftchen und am Ende des zweiten Vormittages holte er uns zusammen und sagte: „Ihr seid alle gut und diszipliniert gefahren. Ihr habt alle bestanden!“ Da jubelten wir alle laut. Eine Woche später hatten wir die schriftliche Radfahrprüfung, die auch nicht einfach war, aber beim zweiten Anlauf schafften sie alle. Jetzt freue ich mich schon auf die Überreichung der Radfahrausweise und dass ich ganz alleine mit dem Rad unterwegs sein kann. Emanuel Rath

Ein tolles Erlebnis war auch der diesjährige Lesefreitag. Unsere Klasse teilte sich in drei Gruppen und machte Vorlesungen an verschiedenen Plätzen. Eine Gruppe las im Wartezimmer von Dr. Exenberger Sagen vor, und die zweite und dritte Gruppe stellte Bilderbücher in der 1.a und 1.b Klasse vor. Am Lesefreitag, dem 27. April, gingen ein paar von unserer Klasse nach der großen Pause in die 1. a Klasse. Zuerst lasen uns die Erstklässler ihre Leseaufgabe vor. Sie war im Lesebuch und hieß: Das Riesenpaket. Danach bekamen die Kinder von Frau

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Leick einen Keks und wir auch. Dann fragten wir die Kinder, wer das Buch „Die Bremer Stadtmusikanten“, und wer das Buch „Her mit den Prinzen“ hören wollte. Die Hälfte entschied sich für unser Buch mit den Prinzen, das Thomas, Michael und ich vorlesen wollten. Weil so schönes Wetter war, beschlossen wir im Schulhof vorzulesen. Die Kinder setzten sich auf die Steinbänke und wir begannen zu lesen. Nach einer Viertelstunde waren wir fertig, danach gingen wir in die Klasse zurück und wir hörten uns gemeinsam den letzten Teil von den Bremer Stadtmusikanten an. Als wir alle unsere Bücher vorgelesen hatten, bekamen wir noch einen Keks und wir gingen wieder zurück in unsere Klasse. Es war sehr lustig und wir wollen den Lesefreitag gerne noch einmal wiederholen. Thomas Serschön und Pascal Feiertag

Auch an der Sicherheitsolympiade, der sogenannten Safety-Tour für die 4. Klassen nahmen wir teil. Wir erreichten zwar keinen Medaillenrang, dennoch machten uns die Vorbereitung und die Bewerbe am Spieltag großen Spaß. Wir fuhren am 2. Mai 2012 nach Weiz in die Stadthalle zur Safetytour. Die Safetytour ist eine Kindersicherheitsolympiade mit 4 Sicherheitsspielen. Als wir in der Früh in der Stadthalle ankamen, waren wir schon sehr aufgeregt. Einige Kinder waren schon da und auch sie rannten nervös herum. Dann gingen wir auf die Tribüne, wo wir ein Schild mit unserer Schule fanden. Wir bekamen T-Shirts und Kapperl, alle in blau und weiß gehalten. Danach fand die Eröffnung statt, die etwas langweilig war, aber beim ersten Spiel war ich der Schreiber und das war spannend. Wir traten gegen die VS St. Margarethen an und wir mussten so schnell wie möglich Sicherheitsfragen beantworten. Leider verloren wir knapp 2:3. Aber wir gaben die Hoffnung nicht auf und kämpften weiter. Beim 2. Spiel gewannen wir beim Radfahren und erhielten 100 Punkte und einen Bonusliter Wasser. Dann war Pause und wir stärkten uns mit Würstl, Getränken und Eis. Nach der Pause wurde der Zwischenstand bekanntgegeben und wir jubelten: Wir lagen gemeinsam mit zwei an-

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Jahresbericht 2011/12 deren Klassen mit 180 Punkten auf Rang 2. Gleich darauf ging es weiter mit dem dritten Spiel, doch das Spiel wurde zum bösen Würfelpuzzle, denn kurz bevor wir fertig waren, fielen 4 Würfel um, die Chance auf eine Medaille war dahin. Trotz allem gaben wir beim letzten Spiel alles und wir sammelten 55 Liter Wasser. Am Ende wurde es Platz 8 für uns und ich war enttäuscht. Der Tag hat mir trotzdem gut gefallen. Lukas Gschiel

4.b Monika WEIGL

Weiters hatten wir noch einen musikalischen Workshop mit Andreas Safer, eine Autorenlesung mit Karin Ammerer, bei der wir eine Klassen-Detektivprüfung mit allen möglichen Punkten schafften, einen Gesundheitstag mit Tennis, Fußball, Hip-hop, Zumba, Zirkusschule … und schließlich nahmen wir vierten Klassen klassenübergreifend mit zwei Staffeln am Pinguincup teil, bei dem wir den 11. und den 1. Platz, also den Bezirkssieg erreichen konnten.

Der Bericht über unsere Lesenacht fand im vorigen Jahresbericht keinen Platz mehr, deshalb hier der Nachtrag: Am 27.Juni 2011 fand endlich unsere Lesenacht statt, auf die wir uns schon alle so gefreut hatten. Um 17.15 Uhr schleppten wir Luftmatratzen, Schlafsäcke, Decken, Polster, Matratzen und Kuscheltiere in die Klasse. Voller Erwartung richteten wir unsere Schlafplätze her. Anschließend spielten wir im Schulhof. Einige fleißige Mütter und Väter (DANKE!) grillten köstliche Würstl und

Im Juni nahmen wir noch an einer Pilottestung in Mathematik teil, bei der wir zeigen konnten, was wir in den letzten 4 Jahren in Mathematik alles gelernt haben.

Ein Höhepunkt und toller Abschluss war noch die Projektwoche auf der Frauenalpe gemeinsam mit den beiden anderen vierten Klassen.

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leckeres Steckerlbrot. Später wanderten wir zur Sternwarte in Pöllau. Herr Kowald erzählte uns viel über Sterne und Planeten. Den Saturn konnten wir sehr gut durch das Teleskop beobachten. Frau Thaller brachte uns um 23.00 Uhr mit dem Bus zurück in die Schule. Plötzlich klopfte jemand an die Klassentüre, und wir hörten ein lautes, unheimli-

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ches Heulen. Wir wussten sofort, ein Geist ist im Schulhaus. Wir nahmen allen Mut zusammen und machten uns gemeinsam auf den Weg, das Gespenst zu suchen. Wir machten natürlich kein Licht und es dauerte recht lange, bis wir das Gespenst endlich in die Enge treiben konnten. Wir staunten sehr, als Helenes Papa unter dem weißen Leintuch hervorkam! Nach dieser Aufregung kam gleich die nächste! Wir mussten noch eine Mutprobe bestehen. Zu zweit machten wir, nur mit einer Taschenlampe bewaffnet, eine Schnitzeljagd durch das finstere Schulhaus. Endstation war im Dachboden bei dem Knochenmaxerl mit den leuchtenden Augen! Anschließend kuschelten wir uns in die Decken und begannen zu lesen. Die ersten Kinder schliefen so gegen halb drei Uhr ein, die letzte Taschenlampe erlosch um vier Uhr! Um halb sechs wurden die ersten schon wieder wach.

Lesen macht Spaß! Wir alle stellten Bücher vor und hielten Referate über Teile der Steiermark. Beim Känguru der Mathematik waren wir sehr erfolgreich!

Unser Klassenbaum steht im Kirchenpark und ist eine Lärche. In diesem Schuljahr haben wir sie einige Male besucht und die Veränderungen im Laufe des Jahres beobachtet. Es gab zahlreiche Aktivitäten, die den Schulalltag auflockerten und Spaß machten: Gleich am Schulanfang schnupperten Julia und Romana (Berufspraktische Tage der HS) in unserer Klasse. Zwei Tage hatten wir drei Lehrerinnen.

Nach dem gemeinsamen Frühstück im Frühstücksklub wurden wir um halb neun Uhr abgeholt. Das war eine aufregende, erlebnisreiche Nacht!!

Oktober: Indianerprojekt/ -workshop mit Carlos und Valentina aus Peru

In diesem Schuljahr war sehr viel los. Uns wurde nie langweilig, denn wir hatten viel zu lernen und zu üben.

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Zu Weihnachten luden wir zu einem Weihnachtsspiel ein. Es war ein Hirtenspiel und es machte uns großen Spaß. Auch den Zuschauern gefiel es, sie spendeten viel Applaus!

Beim Lauffest der HS waren die 3. und 4. Klassen dabei! Anfang November: Die 4. Klassen lernten unsere Landeshauptstadt kennen! Beim Opernhaus startete die zweistündige Führung durch die Grazer Altstadt. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit der Schlossbergbahn auf den Schlossberg. Es war sehr interessant, der Führerin zuzuhören. Nach einem Besuch im Zeughaus fuhren wir wieder nach Hause. Es war zwar sehr windig und kalt, aber die Grazfahrt hat uns allen gut gefallen.

Am 19. November 2011 fand der Elternsprechtag statt. Die 4.b veranstaltete einen Weihnachtsbazar. An mehreren Nachmittagen wurde nach Anleitung der fleißigen Mütter gebastelt und das Ergebnis konnte sich sehen lassen!

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Schnuppertag in der Hauptschule: Wir lernten unsere neue Schule kennen!

Im April machten wir endlich unsere Fahrradprüfung. Wir mussten viel lernen, denn es war gar nicht so leicht durch die theoretische Prüfung zu kommen. Das praktische Üben mit Herrn Inspektor Weghofer machte viel Spaß. Er erklärte uns alles mit viel Geduld, nahm uns die Angst und so bestanden alle die Prüfung. Es war sehr aufregend, als er uns den ersten Führerschein überreichte.

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Lesefreitag: 27. April Im Mittelpunkt dieses Vormittags stand der Erzberg. In Kleingruppen wurde viel darüber gelesen und in anschließenden Kurzreferaten berichtet. Später durften wir Rätsel lösen oder in Büchern lesen.

und Eis für die nächsten Wettkämpfe. Mit neuen Kräften gelang es uns blitzschnell das Flammensymbol-Puzzle zusammen zu bauen. Das letzte Spiel war der Löschbewerb, bei dem Lukas und Christoph die Kübelspritze bedienten. Der Moderator schrie: „3-2-1-Safety!“ und Christoph pumpte sofort wie ein Wilder los. Stefan war der Strahlrohrführer und spritzte das Wasser gezielt durch ein Loch in einer Wand. Dahinter fing Tobias das Wasser in einem Kübel auf. Die Siegerehrung war Nervenkitzel pur! Wir freuten uns riesig, als wir erfuhren, dass wir den 2. Platz erreicht hatten. Wir bekamen alle eine Medaille und einen schönen Pokal für die Klasse. Das war ein toller Tag! Laura, Matthias und Christoph

Safety-Tour in Weiz: Am 2. Mai fuhren wir und auch die 4.a-Klasse nach Weiz zur Kinder-Sicherheitsolympiade. Es war ein Wettbewerb, an dem 12 Klassen teilnahmen. Nach dem feierlichen Einmarsch durfte Marlene das olympische Feuer anzünden. Dann ging es los! Beim 1. Spiel, dem Safety-Spiel für Lebensretter bekam die ganze Klasse Fragen gestellt, Magdalena schrieb die richtige Antwort auf einen Zettel, Noah lief mit dem Zettel los und warf ihn in einen Korb.

Pinguin-Cup 2012 in Gleisdorf Am 31. Mai fuhren 2 Mannschaften (je 6 SchülerInnen aus den 4. Klassen) zum Pinguin-Cup nach Gleisdorf. Es waren insgesamt 30 Mannschaften aus den Bezirken Weiz und Feldbach am Start. Wir waren sehr erfolgreich: eine Staffel errang den 11. Platz und die zweite Staffel errang sogar den Tagessieg! Diese schnellen Schwimmer und Schwimmerinnen werden die VS Markt Hartmannsdorf beim Landes-Cup in Leoben am 19. Juni vertreten!

Beim 2. Spiel, dem Notrufnummernspiel fuhr Leo mit dem Fahrrad einen Parcour und musste eine richtige Notrufnummer, die er von den Läufern bekommen hatte, möglichst schnell ins Ziel bringen. Danach gab es eine Pause. Wir stärkten uns mit Würstl

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Am 15. September besuchten wir zum ersten Mal unseren Klassenbaum. Er steht vor der Kirche in Markt Hartmannsdorf und ist ungefähr 7 Meter hoch. Wir haben im Bestimmungsbuch gelesen, dass unser Baum eine Föhre ist.

4.C Christine UNGER

Die Indianernamen der 4.c Klasse Mein Indianername lautet SCHNELLER BLITZ, weil ich schnell bin, Franziska. Mein Indianername lautet FLINKER PUMA, weil ich schnell laufen kann, Marie. Mein Indianername lautet SCHLAUER KRIEGER, weil ich gerne Krieg spiele, Mathias. Mein Indianername lautet SCHNELLER PFEIL, weil ich sehr schnell bin, Mark. Mein Indianername lautet SCHLAUE KATZE, weil ich schlau bin, Magdalena. Mein Indianername lautet GEFÄHRLICHER WOLF, weil ich gefährlich werden kann, Samuel. Mein Indianername lautet SCHLAUER VOGEL, weil ich sehr schlau bin, Anja. Mein Indianername lautet AUFGEDREHTE KATZE, weil ich aufgedreht bin, Julia. Mein Indianername lautet JAGENDE FLINKE KOBRA, weil ich schlau wie eine Kobra bin, Jonas. Mein Indianername lautet BUNTER VOGEL, weil ich Vögel mag, Lisa. Mein Indianername lautet BÜFFELJÄGER, weil ich gerne jage, Nico. Mein Indianername lautet MUTIGER BÄR, weil ich mich beim Fußballspielen so viel traue, Leo. Mein Indianername lautet MÜDER KRIEGER, weil ich oft müde bin, Manuel. Mein Indianername lautet MUTIGE FEDER, weil ich, wenn ich Albträume habe, ins dunkle Zimmer gehe und die Tür zumache, Annika. Mein Indianername lautet FLINKER LUCHS, weil ich schnell laufen kann, Michael. Mein Indianername lautet SCHLAUER FUCHS, weil ich im Nachnamen so heiße und schlau bin. Sophie

Stamm RUMI

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Am 19. Oktober wurden die 4. Klassen von der Hauptschule eingeladen, gemeinsam an einem Lauffest teilzunehmen. Gemeinsam absolvierten wir eine vorgegebene Laufstrecke und in der Pause wurden wir mit einem Weckerl und einem Saft verwöhnt. Zum Abschluss gab es noch eine Siegerehrung. Unsere Anja Birchbauer erreichte dabei einen Stockerlplatz. Sie wurde in ihrer Altersgruppe zur zweitschnellsten Läuferin gekürt!

Am 3. November 2011 besuchten die 4. Klassen unsere Landeshauptstadt Graz. Zuerst fuhren wir mit dem Bus zur Oper. Dort trafen wir eine Stadtführerin. Gemeinsam gingen wir zur Grazer Burg. Nun sahen wir die Doppelwendeltreppe. Danach spazierten wir zum Grazer Dom. Im Mausoleum ist Kaiser Ferdinand II begraben. Wir waren auch im Landhaus. Am Hauptplatz wurde gerade ein großer Christbaum aufgestellt. Wir besuchten den Erzherzog Johann Brunnen. Danach fuhren wir mit der Schlossbergbahn auf

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den Schlossberg hinauf. Später waren wir im Glockenturm. Dort habe ich viel erfahren. Nach dem Glockenturm spazierten wir zum Hackher – Löwen. Danach sahen wir noch den Uhrturm. Schließlich bekamen wir endlich das Mittagessen im Krebsenkeller. Nach dem Essen wanderten wir zum Zeughaus. Dort war es sehr interessant. Zum Schluss spazierten wir zum Stadtpark.

Am 13.12.2011 besuchten die 4. Klassen die Hauptschule Markt Hartmannsdorf. Zuerst trafen wir uns in der Bücherei, wo sich der Direktor vorstellte. Wir wurden in 5 Gruppen eingeteilt, danach gingen wir in den Physiksaal. Dort wartete schon der Lehrer, Herr Hödel, auf uns. Er machte mit seinen Schülern viele Experimente. Dann marschierten wir in den Textilen Werkraum, hier nähten wir ein Stoffbild. Nun gingen wir in den Technischen Werkraum und bauten einen Stromkreis. Danach druckten wir im Informatikraum ein Gedicht aus. Das nächste Ziel war der Musiksaal. Wir machten Stimmübungen und sangen ein Lied mit Instrumentenbegleitung. Zuletzt stellten wir noch Fragen an Herrn Direktor Mittendrein. Am besten fand ich den Technischen Werkraum. Michael Janisch, 4.c

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Dieses Jahr handelte unser Weihnachtsspiel von einem Nussknacker. Die ursprüngliche Geschichte dazu hat den Titel „Nussknacker und Mausekönig“ und wurde von E.T.A. Hoffmann geschrieben. Die Musik dazu stammt aus dem Ballett „Der Nussknacker“ vom berühmten russischen Komponisten Peter Iljitsch Tschaikowsky. Zahlreiche Eltern und auch Großeltern besuchten uns in der letzten Schulwoche vor Weihnachten, um sich unsere Aufführung anzusehen. Außerdem spielten wir das Stück auch den anderen Klassen der Schule vor, das machte uns großen Spaß und auch den Schülern gefiel unser Weihnachtsspiel sehr.

Am 16. Jänner 2012 war ich den ganzen Nachmittag bei meinem Opa. Um 17 Uhr wurde es dunkel. Gleich darauf kamen auch schon die Kinder aus meiner Klasse. Wir gingen dann sofort in die Sternwarte. Wir stellten uns rund um das Teleskop und sogleich schauten wir uns die Planeten Venus, Neptun, Uranus und Jupiter an. Mein Opa hatte die Idee, dass wir auch die Plejaden anschauen. Einige Sternbilder haben wir auch gesehen und zwar den Orion, den großen Wagen und wir betrachteten den Polarstern. Wir sahen sogar einen Satelliten. Zuletzt gingen wir in die Garage und sahen uns das neue große Teleskop an. Mir gefiel dieser Abend sehr gut. Annika Rainer, 4.c

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Am 15. und 16. Februar besuchte uns Frau Sabine Baumer vom UBZ. Sie erzählte uns vieles über unser Klima. Zuerst fragte sie uns, was wir schon alles über das Klima wissen. Danach erstellten wir ein Klima-Alphabet. Es gibt die Polarzonen, die gemäßigte Zone, die Subtropen und die Tropen. Wir klebten verschiedene Tiere auf unseren Erdballon. Gelernt habe ich, dass Luft etwas wiegt. Ich wusste auch nicht, dass Luft aus Stickstoff, Sauerstoff, Edelgasen und

CO² besteht. Außerdem habe ich gelernt, dass CO² wichtig ist, weil es Wärme auffängt. Ein Atomkraftwerk stößt zwar kein CO² aus, aber es erzeugt viel Radioaktivität. Im Medienraum machten wir ein Klima-Quiz so wie in der Millionenshow. Cool war es, in die Klassen zu gehen, um den Stromverbrauch der Geräte zu messen. Zum Schluss machten wir Experimente. Wir gaben Natron und Essig in eine Schüssel und bliesen dann Seifenblasen darüber. Die Seifenblasen schwebten über der Schüssel. Ich versuche jetzt, so oft wie möglich zu Fuß zu gehen und Strom zu sparen. Jonas Fleischhacker 4.c

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Am 27. April luden wir die 1. Klassen zu unserer Märchenstunde ein. Am Anfang sangen wir ein Märchenlied, indem verschiedene Märchen vorkamen. Dabei zeigten wir den Kindern unsere selbstgemachten Plakate. Danach holten wir unseren Märchensack hervor. Die Kinder konnten in den Sack greifen und sie mussten erraten, zu welchem Märchen die verschiedenen Gegenstände gehörten. Zum Schluss führte unsere Theatergruppe noch das Märchen „Hänsel und Gretel“ vor. Nach dem Stück gab es einen kräftigen Applaus und wir bekamen von den Lehrerinnen der 1. Klassen Kekse. Sophie Fuchs, 4.c Am 14. Mai fuhren wir ins Kindermuseum „Frida und Fred“. Vorher aßen wir in der Schulküche zu Mittag. Danach fuhren wir mit dem Bus nach Graz. Der Busfahrer Franz brachte uns direkt vor das Museum. Als wir drinnen waren und unsere Schuhe und Jacken ausgezogen hatten gab uns eine junge Mitarbeiterin jedem eine „Ich fühl mich wohl“ –Card. Wir gingen damit in verschiedene Räume. Mir gefiel die Küche am besten, denn dort musste man am Computer anklicken, was man mochte oder nicht mochte. Es gab auch einen Hometrainer, mit dem man seine Ausdauer prüfen konnte. Am allerbesten gefiel mir die Rutsche, die den Darm darstellen sollte. Ich rutschte mindestens 10 Mal. Am Schluss wurden die Daten von der „Ich fühl mich wohl“ –Card in den Computer eingegeben und wir bekamen einen Code, mit dem wir die Daten zu Hause am Computer ansehen konnten. Magdalena Sampl, 4.c

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PROJEKTWOCHE der 4. Klassen Am 1. Tag unserer Projektwoche (Di, 19.6.) fuhren 7 SchülerInnen aus der 4.a und 4.b- Klasse nicht wie geplant zum Erzberg, sondern zum Pinguin – Landescup nach Leoben. Immer 5 Mannschaften schwammen gegeneinander. In der Freistilstaffel erreichten wir eine Zeit von 2 min 22s. Im 2. Bewerb, der Rettungsstaffel war Dominik das erste Opfer. Er legte sich auf eine Luftmatratze und wurde von Emanuel und Pascal 25 m weiter befördert. Das gleiche machten dann auch Marlene, Helene und Anna-Maria. Von 47 Mannschaften erreichten wir den 14. Platz. Wir bekamen Urkunden und einen Pokal. Wir alle waren sehr stolz auf unsere großartige Leistung. Frau Klammer brachte uns auf die Frauenalpe, wo die anderen schon auf uns warteten. (Helene, Marlene und Anna-Maria) Der Haflinger – Reiterhof Am Mittwoch fuhren wir zu einem Reiterhof in Ranten. Herr Auer, der auch das Jugendgästehaus leitet, zeigte uns zuerst, wie man ein Pferd striegelt und die Hufe auskratzt. Dann durften wir selbst die Pferde striegeln und frisieren. Herr Auer zeigte uns auch, wie man ein Pferd aufsattelt und aufzäumt. Danach ging es zum Reiten. Vier Pferde standen uns zur Verfügung. Wir waren sehr aufgeregt. Zuerst ritten wir im Schritt und dann sogar ein Stück im Trab. Das war sehr lustig. (Jula, Magdalena, Noah) Wipfelwanderung in Rachau Am Eingang bekamen wir alle zwei Jetons. Diese brauchten wir, um durch das Drehkreuz zu kommen. Der erlebnisreiche Rundweg führt über 2,7 km unberührte Natur. Wir marschierten über eine Lärchenholzkonstruktion, rund 20 m über dem Waldboden. Die höchste Plattform war 50 m hoch. Wir befanden uns in Wipfelhöhe und genossen die wunderschöne Aussicht. Am Ende der Wanderung kamen wir über eine Rutsche wieder zum Boden zurück. Das hat Spaß gemacht. (Florian, Matthias, Alexander, Lukas T.)

Am Erzberg Am ersten Tag der Projektwoche fuhren wir gleich zum Erzberg. Wir mussten einen gelben Helm und Schutzkleidung anziehen. Kurze Zeit später kam der Hauly II mit dem wir auf den Berg hinauf gefahren wurden. Nach einer ausführlichen Führung stiegen wir in einen Bus um, der uns zur Erzbergbahn brachte. Mit dem Zug, auch Katl genannt, fuhren wir in das Berginnere hinein, dann blieben wir stehen und gingen zu Fuß weiter. Im Stollen war es sehr kühl und dunkel, aber trotzdem interessant. (Luca und Michael N.)

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Jahresbericht 2011/12 Stadtführung in Murau Am Mittwoch, dem 20.06. fuhren wir in die Stadt Murau. Dort trafen wir eine nette Stadtführerin. Sie erzählte uns vieles über die Bezirkshauptstadt und auch über die Murtalbahn. Danach gingen wir in die Altstadt und überquerten auch die Mur. In der Mur leben Huchen, das sind Fische, die bis zu 30 kg schwer werden können. Wir spazierten an einer Pestsäule vorbei und kamen schließlich zu einer sehr alten Kirche. Dort erfuhren wir vieles über das Leben der Anna Neumann, einer berühmten Murauerin. Zum Schluss gingen wir zum Hauptplatz zurück und dort spendierte uns unsere Lehrerin ein Eis. (4.c) Ein Besuch im Holzmuseum Am 21.06. besuchten wir das Holzmuseum in St. Ruprecht. Zuerst ließ uns die Führerin in einem riesigen Holzrad laufen. Eine moderne Skulptur aus Holz sollte eine umgeschnittene Lärche darstellen. Später sahen wir noch versteinertes Holz und dann wurden wir in die Vergangenheit geführt. Wir erfuhren vieles über das Leben der Menschen, als es noch keinen Strom und keine Maschinen gab. Anschließend gingen wir in die Holzwerkstatt und stellten ein Schnellboot her. Als wir fertig waren, ließen wir die Boote am Wasserspielplatz schwimmen, das machte uns allen großen Spaß. (4.c) Die Wanderung zum Frauenalpegipfel Die 4.a und die 4.b Klasse machte sich gleich nach dem Frühstück auf, um gemeinsam zum Gipfel der Frauenalpe zu wandern. Wir sahen viele seltene Blumen, eine Herde Kühe, eine Blindschleiche und ein paar Buben fanden sogar einen neuen AtomicSchi. Es war sehr heiß an dem Tag, aber nach ein paar Pausen und Traubenzuckerstärkung sahen alle schon von weitem den Gipfel. Die Aussicht am Gipfelkreuz war toll und wir waren uns einig: Die Anstrengung hatte sich wirklich gelohnt. (Marlena, Lisa und Cora) Walderlebnisführung An einem wunderschönen Tag gingen wir in den Wald, uns begleitete Tina, die Walderlebnispädagogin. Sie zeigte uns einige Heilpflanzen, z. B. das Johanniskraut und Arnika und wofür sie gut sind. Dann mussten wir jeder 2 Dinge aus dem Wald bringen, die sie im Anschluss wieder erklärte. Danach fanden wir die Pestwurz, die wir uns alle auf den Kopf setzten. In einem Bach fanden wir Köcherfliegenlarven und zum Schluss durften wir ein Walddorf aus Holz, Reisig und Moos bauen. (Michael Z. und Florian)

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Jahresbericht 2011/12 RELIGION - Wir feiern Feste im Schuljahr „Feste vorbereiten und Feste feiern“ ist eines der wichtigsten Themen im Religionsunterricht. Und wir Religionslehrer lieben dieses Thema, weil wir und die Kinder gerne Feste vorbereiten und Feste feiern. In diesem Schaffen und Tun wird unser Inneres auf besondere Weise angesprochen. Durch Feste vorbereiten und Feste feiern wird unsere Gemeinschaft und unsere Freude intensiv erlebt und belebt und der Glaube an Gott, an Jesus Christus gestärkt. Irgendwer hat einmal gesagt: „Mensch, lerne feiern, sonst können die Engel mit dir nicht viel anfangen.“ In dieser Aussage kommt wunderbar der Gedanke an Gott, an den Himmel vor. Gott ist Gott der Freude, Gott des Lebens, Gott des Feierns, Gott des Friedens. Im Himmel wird gefeiert, im Himmel wird gelacht. Und wenn wir in unserem irdischen Dasein feiern, nehmen wir irgendwie schon jetzt teil an der ewigen Freude mit Gott. Immer wieder sagt wer: „Das müssen wir feiern!!!“ Und er hat recht. Und Gott sei Dank, wir haben viele Gründe, im Laufe des Schuljahres zu feiern. Schon der erste Schultag ist so eine Gelegenheit: Wir kommen wieder zusammen, die Kinder der ersten Klassen kommen zu uns. Und wir freuen uns und danken Gott dafür. Wir fangen ein neues Schuljahr voller Freude und voller Hoffnung an. Erntedankfest ist dann die nächste große Gelegenheit zum Feiern. Wir schauen um uns und bestaunen die wunderbare Natur und unser Schaffen, unser Können. Wie gut tut ein „Danke, du hast mir geholfen, du bist toll...“ zu hören. Und wenn wir beim Erntedank singen, muss sich Gott freuen! Zu Allerheiligen und Allerseelen lernen wir wunderbare Menschen kennen und danken unseren Vorfahren mit stillem Gebet in der Klasse oder auf dem Friedhof. Advent ist eine einzige Feierzeit, die wir mit der Segnung der Klassenadventkränze in der Schulbücherei beginnen. Nikolausfest darf nicht fehlen, sonst fehlt eines der Lieblingsfeste der Kinder. Auch Weihnachten wird in der Schule mit dem Schulchristbaum am Ende der Adventzeit gefeiert. Das neue Jahr begrüßen wir gemeinsam und uns begrüßen die drei, vier, … zehn ... heiligen Könige mit Gesang und Segenswünschen für das neue Jahr. Am Faschingsdienstag sind wir alle maskiert da, jeder anders, ist das nicht wunderbar? Die Fastenzeit beginnen wir still und leise und lassen uns auf die Stirn vom Pfarrer oder Kaplan das Aschenkreuz geben. Wir wollen nachdenken, was wir besser machen möchten. Die Karwoche wird besonders intensiv meistens in den Klassen gefeiert, gedacht, soweit das die Rahmenbedingungen zulassen. Ostern ist das wichtigste christliche Fest, und wenn wir beim Ostergottesdienst das Lied „Er lebt, er lebt, Jesus Christus lebt“ singen, dann zittern die Kirchenmauern. Mit recht! Die Erstkommunionvorbereitung und die Feier der Erstkommunion können wir nicht aus unserem Schulleben und Feiern wegdenken. Es ist ein Fest bei dem die Erstkommunionkinder zum ersten Mal den Leib Christi empfangen und wir alle uns mit ihnen so sehr freuen. Pfingsten ist Geburtstagsfest der Kirche, Fest der Freude, Fest des heiligen Geistes. Einst haben die Apostel voller Freude getanzt. Heute tun wir das gleiche. So wie wir ein Schuljahr mit einem Fest beginnen, so beenden wir es mit einem Dankgottedienst, wo wir einander und Gott für so viel Gutes Danke sagen und schöne Ferien wünschen. Schule ohne Feste??? Nicht zu denken!!! Gott sei Dank, dass es so ist!!! Dipl. Päd. Andrea Ulz und Stjepan Drvoderic, Religionslehrer

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Jahresbericht 2011/12 Schulgarten In diesem Schuljahr gab es zwei „Gartengruppen“ mit je 8 Kindern aus den 3. und 4.Klassen. Im Herbst hatten wir viel Arbeit mit dem Laub und dem Herrichten der Beete. Jedoch im Winter hatten wir Zeit für Spiele. Im Frühjahr machten wir uns daran, den Schulgarten „aufzumöbeln“. Wir düngten mit Pferdemist, den wir von Renate Gütl bekommen hatten. Im Lagerhaus kauften wir Hornspäne und Steinmehl. Zusammen mit Kompost konnten wir so den Boden verbessern. Holger Zillmann brachte uns „Bio-Vulkanland“-Pflanzen und Samen. Frau Hörmann brachte Kartoffeln. So konnten wir die Beete gut bestücken: Salatpflanzen verschiedenster Sorten, Kohlrabi, Kraut, rote Rüben, Spinat, Mangold, Kräuter, Karotten, Zwiebel, Radieschen und Erbsen. Renate und Patrick halfen tüchtig beim Setzen. Bei schönem Frühsommerwetter aßen wir im Garten Brote mit teilweise „selbstgeschüttelter“ Butter und Schnittlauch. Da es lange Zeit häufig und ausgiebig regnete, mussten wir nicht oft gießen und alles wuchs prächtig. Leider auch das Unkraut. Die Rosen begannen heuer spät zu blühen, weil viel Schatten ist. Vielleicht trägt unser Weinstock diesen Herbst schon mehr Früchte. Als der Salat reif war, machten wir uns in der Schulküche eine köstliche, gesunde Salatjause. Das schmeckte allen besonders gut, hatten wir doch selbst die Hauptzutat gepflanzt, beim Wachsen beobachtet und geerntet. Jetzt gehen wir bei Schönwetter in der Nachmittagsbetreuung oft in den Schulgarten zur Aufgabenstunde.

Unsere guten Geister Sie schweben nicht über dem Schulhaus, aber: Sie sorgen dafür, dass Ordnung im Schulhaus herrscht und das tägliche Chaos entwirrt wird. Sie zeigen verantwortlich dafür, dass Reparaturen erledigt werden, handwerkliche Wünsche erfüllt werden und die Fußballtore auf einer gemähten Wiese stehen. Sie bestellen und verteilen die Schulmilch, sorgen für Ordnung in der Garderobe und entsorgen den Müll. Sie sind da, wenn der PC spinnt oder das Klo rinnt, die Post verteilt werden muss und, und, und,..... Die Arbeit unserer guten Geister wird zu oft als selbstverständlich empfunden, sie ist aber sehr aufwändig und wird verantwortungsvoll erledigt. Wir bedanken uns bei den GUTEN GEISTERN der Schule: bei Josef Voit, unserem Schulwart, bei Roswitha Ulz, unserer Raumpflegerin der Volksschule und bei Gerhard Hebenstreit, dem Raumpfleger der Hauptschule, der auch den Weg in die Volksschule nicht scheut.

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Jahresbericht 2011/12 TECHNISCHES UND TEXTILES WERKEN Den Mädchen und Buben werden im Unterricht nicht nur verschiedene Werktechniken vermittelt, sondern auch kreative Kräfte werden aktiviert. Kulturelles Bewusstsein, sowie problemorientiertes Arbeiten unter Berücksichtigung der Zusammenhänge von Produktion und Konsum werden geübt. Durch die Arbeiten am Werkstück soll jeder Schüler seine persönliche Handschrift erkennen und mit Freude sein Produkt präsentieren. Im Rahmen des Werkunterrichtes der zweiten Klassen, unter der Mithilfe der Keramikerin Frau Pfeiffer, konnte jedes Kind einen Christus aus Ton modellieren. Gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung der individuellen Leistungen der Mitschüler fördert die Klassengemeinschaft. Werklehrerinnen: Eveline Pammer Margrit Hörmann

Insektenhotel 4.c Im Werkunterricht wurden zum Thema “gebaute Umwelt” Insektenhotels angefertigt und im Schulgarten aufgestellt. Fächer übergreifend wurde über das Leben im Insektenhotel informiert.

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Jahresbericht 2011/12 UNVERBINDLICHE ÜBUNG – GESUNDE ERNÄHRUNG 4. Klassen 25 Schüler (2 Gruppen) nahmen am Unterricht teil. Die Schüler waren mit Leib und Seele dabei. Sie fanden einen vielfältigen und freudvollen Zugang zum Thema „Gesunde regionale Ernährung“. Die Palette reichte von Pausen-Snacks bis hin zu süß gefüllten Vollkornpalatschinken. Die Schüler konnten vergleichen und feststellen, dass biologisch hochwertige Nahrungsmittel und die daraus hergestellten Speisen lecker schmecken. Zum Beispiel: • Palatschinkenteig mit Vollkornmehl • Palatschinkenteig mit Auszugsmehl • Gemüsesuppe mit frisch geschnittenem Gemüse • Gemüsesuppe mit Tiefkühlgemüse Den Schülern wurden an Hand der Beispiele die wertvollen Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel näher gebracht. Auch das gemeinsame Arbeiten und Essen in der Gruppe machte sehr viel Spaß! Lehrerin für Ernährung u. Haushalt Margrit Hörmann

Eispalatschinken Dazu brauchst du: Für den Teig: 4 Essl. Dinkelmehl 3 Freilandeier 1/4l Biovollmilch Prise Salz Rapsöl zum Ausbacken

Für die Fülle: Schoko – Vanilleeis Garnierung: Schokosoße Staubzucker 1/4l Schlagobers

So wird es gemacht: Die Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und mit der Schneerute glatt rühren. Den Teig 10 min. rasten lassen, damit das Mehl gut quellen kann und der Teig beim Ausbacken flaumig wird. Ein paar Tropfen Rapsöl in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze die Palatschinken backen. Noch warm füllen, garnieren und schnell servieren.

Guten Appetit!

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Jahresbericht 2011/12 Sprachheilunterricht Kinder lernen das Sprechen nicht mechanisch oder nach bestimmten Regeln, sondern in ständiger Interaktion mit ihrer Umgebung und ihren Bezugspersonen. Bieten Sie Kindern eine anregende, sprachlich reiche und zur anspruchsvollen Kommunikation animierende Umgebung! Denn nur durch HÖREN, VERARBEITEN und AUSPROBIEREN sind sie in der Lage, ihre Sprachkenntnisse zu erweitern. Spiele eignen sich besonders!!! Kinder bieten uns die Chance die Welt des Spielens wieder neu für uns zu entdecken. Sprachspiel: Zauberteppich Erzählen Sie Ihrem Kind, dass auf dem blauen Teppich nur Tiere und Gepäck mitfliegen dürfen, die ein „der“ als Begleiter haben, z.B. „der Elefant“. Mit dem grünen Teppich dürfen nur Passagiere und Gepäck mitfliegen, die ein „das“ als Begleiter haben. Und auf dem roten Teppich darf alles mitfliegen, das ein „die“ als Begleiter hat.

Unverbindliche Übung Chorgesang 15 Mädchen und 3 Buben von der zweiten bis vierten Klasse trafen sich jeden Dienstag in der 5. Stunde im Medienraum um gemeinsam zu singen und Spaß an Musik zu haben. Natürlich durften am Beginn jeder Einheit die Bewegung und das Auflockern nicht fehlen, schließlich hatten wir ja schon vier Stunden Unterricht hinter uns. Das Einsingen, gute Artikulation mit lustigen Spielen, rhythmische Begleitungen und das Einbeziehen der Körperinstrumente wollten wir ebenfalls in keiner Stunde missen. Natürlich lernten wir viele Lieder, die wir brav in unserer Chormappe sammelten, auch gedacht zum weiteren Singen zu Hause, vielleicht sogar mit den Familienangehörigen. Der Auftritt beim Pfarrfasching hätte ein Höhepunkt am Ende des ersten Semesters werden sollen, leider ist dieser durch meinen Krankenstand ins Wasser gefallen. Dafür wurde Ende März die Idee geboren am Schulschluss ein Mini-Musical aufzuführen. Nachdem die Idee sofort positiv angenommen wurde, stürzten wir uns voll Begeisterung in die Arbeit . Mit „Wo ist Timmi´s Katze?“ konnten sich die Kinder gleich identifizieren, und wer bei einer Aufführung dabei war, wird mir bestätigen: „Wir haben so viele Talente in Markt Hartmannsdorf, dass es eine Freude ist, an deren Förderung und Entwicklung einen Beitrag zu leisten.“ Anita Zaff

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Jahresbericht 2011/12 Bericht des Elternvereins Wir möchten hier die Möglichkeit einmal nützen und aufzeigen, was der Elternverein eigentlich tut und was mit den Mitgliedsbeiträgen so geschieht. Zu Schulbeginn versorgten wir mit Unterstützung einiger Mütter den Herbstlauf der Hauptschule und der vierten Klassen der Volksschule mit Tee, Obst und Weckerl. Die Kinder hatten viel Spaß. Als nächstes veranstalteten wir den „Bazar für Kinder von Kinder“ im Schulhof. Es war reges Interesse daran und wir werden in Zukunft jedes Frühjahr am 4. Samstag im März und jeden Herbst am 2. Samstag im Oktober so einen Bazar veranstalten. Im Zuge des gemeinsamen Elternsprechtages (VS, HS) gab es den Winterbazar. Hier hatte man die Möglichkeit alles mögliche für den Winter abzugeben und wir übernahmen den Verkauf. Auch diese Veranstaltung hatte Erfolg. Das Buffet für den Vortrag „Peru - Land der Inka“ wurde von uns ausgerichtet. Wir waren auch als Sponsoren unterwegs und übernahmen einen Teil der Skischulgebühr von Schülern die sonst nicht teilnehmen hätten können. Einen Teil der Kosten für die Vortragsreihe „Pubertät-Sexualität-Internet“ wurde ebenfalls von uns übernommen. Dank eurer Mitgliedsbeiträge! Am Dorfplatz fand der Frühjahrsbazar statt. Hier herrschte abermals großes Interesse. Auch sollen in Zukunft beide Kinderbazare hier stattfinden. Wir begrüßten unsere zukünftigen Kinder der ersten Klassen VS und deren Eltern mit Kaffee, Saft, Kuchen und Aufstrichen sowie einem kleinem Begrüßungsgeschenk. Die Küche war voll. Und abermals sponserten wir eine Veranstaltung in der VS, die Fahrt ins Kindermuseum für die 4.c – Klasse. Ein großes Anliegen an die Eltern wäre, dass sie uns bei diversen Veranstaltungen auch tatkräftig helfen. Umso mehr helfende Hände umso geringer ist der Arbeitsaufwand für jeden einzelnen. Zum Abschluss möchte ich mich bei allen Lehrerinnen und Lehrern, den Eltern und ganz besonders bei den Kindern bedanken, dass bis auf ein paar Kleinigkeiten in unserer Schule der Schulbetrieb so reibungslos vonstatten ging. Allen zusammen wünsche ich im Namen des Elternvereines einen schönen Urlaub, den Kindern ein prachtvolles Badewetter, gute Erholung und viel Sehnsucht auf den Schulbeginn! Im Namen des Elternvereins Der Obmann Fink Reinhold

Schnuppertag an der Volksschule 32 Buben und Mädchen besuchten unsere Schule im Rahmen des Schnuppertages am 1. Juni. Die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen hatten viele Spiele und Aufgaben für die kommenden Schulanfänger vorbereitet und führten sie sehr verantwortungsvoll durch die Stationen. Aus dem Bericht von Nico (3.a): „Es wurde gesungen, gebastelt und gespielt. Wir benötigten etwa 3 Stunden für alle Stationen und der Vormittag ist relativ schnell vergangen. Das freute uns alle sehr, denn wir hatten in dieser Zeit keinen Unterricht. Ich hoffe, wir haben den Kindergartenkindern den Einstieg in das kommende Schuljahr ein wenig schmackhaft gemacht.“

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Jahresbericht 2011/12 GESUNDHEITSTAG an der Volksschule Markt Hartmannsdorf Mittwoch, 23.Mai 2012 Was macht an einem Gesundheitstag, der unter dem Motto „Bewegung“ steht? Da zeigte sich doch die Sportunion mit dem Parcour auf der Grazer Messe, junge, dynamische Burschen, denen es auf beeindruckende Weise gelang, Kinder zu sportlichen Leistungen anzuspornen. Und da reifte die Idee: Holen wir uns doch Experten in die Schule! So konnten die Kinder der Volksschule Markt Hartmannsdorf drei aus sieben angebotenen Stationen wählen: 1. Zirkusschule: Eine freischaffende Künstlerin und Gestalterin von Zirkusschule für Kinder, zeigte auf Ihrer Station einfache Tricks und Tipps zum Jonglieren. 2. Schnuppertraining Fußball: Ein Jugendtrainer gestaltete mit den Kindern ein Schnuppertraining mit dem Fußball und ließ Buben und Mädchen, die nicht im Verein spielen, in die Welt des Fußballs Einblick nehmen. 3. Schnuppertraining Tennis: Drei Trainer aus dem Tennisverein übten Grundlagen aus dem Tennissport und konnten auf spielerische Art den Kindern ein Gefühl für den Tennisschläger und den Ball vermitteln. 4. Zumba: Eine Trendsportart mit einer begeisterten Zumba-Lehrerin sorgte für sportliche 50 Minuten mit Musik, wo die Kinder begeistert mitmachten und im dritten Durchgang vergessen haben, ihre Müdigkeit zu zeigen. 5. Hip – Hop: Ein Tanzlehrer zeigte den Kindern den Tanzsport Hip – Hop und schaffte es auch, die Lehrerinnen zum Mitmachen zu begeistern. 6. Parcour: Zwei junge, dynamische Übungsleiter der Sportunion bauten in der Turnhalle mit Kästen, Sprungbrettern und Matten einen Parcour auf, wo die Lehrerinnen nur staunen konnten, welche Leistungen ihre Schützlinge hier ohne Scheu erbrachten. 7. Turnen: Hier wäre im Rahmen der Turn10challange Schaukeln, Stützen und Schwingen im Turnsaal vorgesehen gewesen. Leider hatte der Übungsleiter am Morgen des Gesundheitstages einen Unfall – so musste die Station ausfallen – Leider! Mit drei Mal 50 intensiven Minuten auf den einzelnen Stationen und entsprechende Pausen zum Erholen und Wandern hatten die Kinder einen spannenden, erlebnisreichen und vor allem einen bewegungsreichen Vormittag erleben können.

Hurra, ein Baby! Frau Natascha Zoller, die in der ersten Klasse im Schuleingangsbereich als Zweitlehrerin eingesetzt war, hat ein Baby bekommen. Und so hat sich Anika vorgestellt: Hallöchen Allerseits!!! Darf ich mich vorstellen: Mein Name ist Anika Rosa Zoller, ich habe am 22.03.2012 um 9:46 nach längerer Wartezeit mein Ziel erreicht! Gewicht: 3250g Größe: 51 cm Hab mich nun von den Strapazen sehr gut erholt und mache mich nun jeden Tag auf´s Neue auf eine neue Entdeckungsreise. Ich bin sehr neugierig und freue mich schon dich persönlich kennenzulernen!!!

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Jahresbericht 2011/12 Kooperation mit der Raiffeisenbank Markt Hartmannsdorf In vielen Bereichen wird die Schule von der örtlichen Raiffeisenbank unterstützt: Rucksäcke für die Schulanfänger, Wochenpläne für die Lehrer, Schulspartag, Unterstützung für Veranstaltungen (Weihnachtstheater Still, Still, Workshop Stefan Karch, Lesung Karin Ammerer, Musikworkshop mit Andreas Safer und für den Herbst geplant: Peter und der Wolf mit der Theatergruppe Papageno), Zeichenwettbewerb und Quiz, Unterstützung unseres Jahresberichtes. Wir DANKEN für die großzügige finanzielle Unterstützung in diesem Schuljahr und freuen uns auf weiterhin gute Zusammenarbeit.

Autorenlesung mit Karin Ammerer Eine vergnügliche Lesestunde mit kniffligen Krimi -Ermittlungen erlebten die SchülerInnen der 2. bis 4. Klassen mit Karin Ammerer. Ihr Minenspiel und ihr ausdrucksvoller Vortrag animierten die Kinder zu besonderer Aufmerksamkeit, wodurch sie auch die Kriminalfälle mit ihrer Gruppe leicht lösen konnten. DANKE an Frau Pallier, die im Rahmen der bunten Lesewochen eine Förderung für diese Lesungen bekommen konnte und an die örtliche RAIBA, die sich ebenso am finanziellen Aufwand beteiligte.

Vom Lied zur Bewegung mit Andreas Safer Vergnügliche Musikstunden mit Andreas Safer (bekannt von Aniada noar) vom Maipfeiferl bis zum Kennenlernen verschiedener Instrumente und Kanonsingen brachten Bewegung und neue Elemente in den Musikunterricht. (dankenswerterweise gesponsert durch die RAIBA Markt Hartmannsdorf)

Wir bekommen Besuch Schön ist es immer wieder, wenn uns ehemalige Lehrerinnen in der Schule besuchen. So hatte die 3.a – Klasse Besuch von ihren Lehrerinnen aus der 1. Klasse, Frau Gerline Wogg und Frau Koppitsch. Mit dabei war auch die kleine Dora, die sich bei den Buben und Mädchen der Klasse gleich beliebt machte.

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Jahresbericht 2011/12 Unsere Kinder zeigen gerne, was sie können Auch heuer haben die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen am internationalen Mathematikwettbewerb „Känguru der Mathematik“ teilgenommen. Hier mussten sie mit viel logischem Denken mathematische Aufgaben lösen. Schulintern wurden die 5 besten Kängurus geehrt. Die 4.a und die 4.b Klassen waren auch auserwählt, bei der Pilottestung für die Bildungsstandards MATHEMATIK ihr Können unter Beweis zu stellen. Zwei Testleiter kamen aus der Nachbarschule Eichkögl in unsere vierten Klassen und führten mit ihnen den Test durch. Frau Weigl musste zum Ausgleich in Eichkögl den DEUTSCH-Test mit den Kindern dort durchführen. Die Tests werden wissenschaftlich ausgewertet und die Ergebnisse werden in den kommenden Jahren als Basis für die regulären Testungen der Bildungsstandards in Deutsch und Mathematik auf der 4. Schulstufe dienen. Wir haben leider die Ergebnisse nicht erfahren – wir haben nur die Erfahrung gemacht, dass wir uns vor keinen Tests fürchten müssen, unsere Kinder sind gut vorbereitet. Darüber hinaus haben unsere Kinder auch im Lesen, im Schwimmen, beim Fußball, in der Ersten Hilfe und bei der Safety-Tour gezeigt, was guter Teamgeist bedeutet. Liebe Buben und Mädchen! WIR SIND STOLZ AUF EUCH, ihr habt unsere Schule gut und fair vertreten.

Klassenforum – Schulforum – ein kreatives Miteinander Das Lehrerkollegium der Schule bildet die Schulkonferenz, die sich regelmäßig trifft, um Angelegenheiten der Schule und der Schulbehörde zu besprechen. Dem Klassenforum gehören alle Eltern der jeweiligen Klasse mit der Klassenlehrerin an. Die Klassenforen besprechen klasseninterne Fragen, planen Schulveranstaltungen, organisieren Buffets und Flohmärkte und beraten sich in Fragen der Erziehung und des Unterrichtes. Gewählte KlassenelternvertreterInnen vertreten die Anliegen ihrer Klasse. Für alle Belange, die die ganze Schule betreffen, trifft sich das Schulforum. Ihm gehören alle Klassenelternvertreter, die Klassenlehrerinnen und die Schulleitung an.

Klassenelternvertreter & Stellvertreter im Schuljahr 2011/2012 1.a Petra FRIEDL Petra PENDL 3.b Ingrid MAURER 1.b Kerstin GERSTL Waltraud KREMSNER 4.a Manuela FLEISCHHACKER-H. 2.a Peter KERSCHBAUMER Elisabeth ERKENGER 4.b Kerstin GERSTL 2.b Roswitha BURBÖCK Erwin RAINER 4.c Marion BIRCHBAUER 3.a Michaela RUCK Renate DONNERER

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Sandra SCHMIDT Brigitte HASENBURGER Eva FÜRNTRATH Roswitha ROSENBERGER

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Jahresbericht 2011/12 WIKI - Nachmittagsbetreuung Wieder ist ein Schuljahr und somit ein Jahr mit WIKI vorbei. Wir möchten euch allen einen kleinen Einblick über den Ablauf in der WIKI-Nachmittagsbetreuung im Schuljahr 2011/12 geben. Um 11:30 Uhr kamen die Kinder der ersten Klassen zu uns. Bei Schönwetter gingen wir dann in den Hof und toben uns einmal so richtig aus. Nach der Bewegung in der frischen Luft, waren wir schon alle sehr hungrig und freuten uns auf das Essen, welches zwischen 12.15 Uhr und 12.30 Uhr angeliefert wurde. Während das Essen ausgeteilt wurde, kamen auch die Kinder der restlichen Klassen zu uns. Satt und zufrieden gingen alle Kinder um 13.00 Uhr zur Aufgabenstunde in die Klasse und machten unter der Aufsicht einer Lehrerin die Aufgaben. Nach Erledigung der Hausaufgabe hatten die Kinder Freizeit um mit ihren Freunden zu spielen. Ca. um 15.00 Uhr trafen wir uns im Wiki-Raum zur gemeinsamen gesunden Jause wieder. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir dann bei Schönwetter ebenfalls im Freien (Ballspiele, Rollerfahren, spielen in der Sandkiste, Rutschen auf der Wasserrutsche …). Bei Schlechtwetter stand uns auch heuer wieder dreimal in der Woche die Sporthalle zur Verfügung. Kurz vor 17.00 Uhr wurden dann die letzten Kinder abgeholt und so vergingen viele spannende, ereignisreiche und aufregende Tage in diesem Schuljahr. Das war eine kurze Zusammenfassung über den Ablauf in der Nachmittagsbetreuung. Wir könnten natürlich noch viele Zeilen füllen, wenn wir alle Aktivitäten, welche wir am Nachmittag anbieten aufzählen wollten. Doch nun genug mit dem Rückblick. Wir wünschen euch wunderschöne Sommerferien, eine gute Erholung und viel Spaß bis zum Herbst! Renate und Astrid Ein kurzes Resümee der Kinder der ersten Klassen, wie ihnen dieses erste Schuljahr in der WIKINachmittagsbetreuung gefallen hat: Marlene: Jana: Jan: Moritz: Bruno: Maximilian:

Ich gehe gerne zu WIKI, weil ich hier toll zeichnen kann ....,weil ich hier immer meine Freunde treffe und mit ihnen spielen kann Das Fußballspielen mir Bruno und Raul macht mir Spaß ...., weil ich hier meine Freunde treffe ...., weil es mir hier gefällt ...., weil es mir Spaß macht mit Raul und Moritz und meinen anderen Freunden zu spielen

Gütesiegel für die Nachmittagsbetreuung „Es freut mich sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihre Schule den hohen Anforderungen einer „good-practiceSchule“ entspricht und für den Zeitraum 2012 bis 2014 das Gütesiegel der Aktion „Qualität in der schulischen Tagesbetreuung“ erhalten wird“. Mit diesem Worten hat BM Claudia Schmied die Auszeichnung für die Schule angekündigt, die am 19. Juni im Rahmen eines Festaktes überreicht wurde. Wir bedanken uns besonders bei Frau Renate Gütl, die mit ihrer vorbildlichen Leitung des Nachmittages wesentlich zur Erreichung dieses Zertifikates beigetragen hat. Sie hat auch die Auszeichnung im Europasaal der Wirtschaftskammer Steiermark übernommen. Stolz präsentiert Renate Gütl die Auszeichnung mit LSI Hermann Zoller, LSI Helga Thomann und dem Präsidium des Landesschulrates, Elisabeth Meixner und Wolfgang Erlitz (Foto: LSR/Lunghammer)

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Jahresbericht 2011/12 Kreatives Gestalten – ein Preisträgerprojekt Mit großem Eifer waren 16 Buben und Mädchen im kreativen Gestalten tätig. Die Hauptarbeit in diesem Schuljahr war dem vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur ausgeschriebenem „Projekt Europa 2011-12“ gewidmet. Unter dem Motto „gemeinsam unterwegs“ machen sich bunt bemalte Schuhe auf den Weg. Für diese Arbeit wurde die Gruppe mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Wir gratulieren!

CHANGE BAG – ein nachahmenswertes Projekt Warum immer Plastiksackerl? Kann eine Familie ohne Plastik auskommen? Angeregt durch das ehrgeizige Projekt ihrer Schwester hat Frau Kerstin Fuchs mit Kindern unserer Schule viele Stofftaschen gestaltet und dabei auch den Kindern im Gespräch gezeigt, welche Umweltschädigungen Plastikprodukte hinterlassen. Schließlich waren auch Vertreter unserer Schule zur Projektpräsentation nach Gratkorn eingeladen. Wir wurden auf die Bühne gerufen und bekamen eine Urkunde und kleine Preise. Aber was wir mitgenommen haben: Es wäre wünschenswert, so ein Projekt auch in unserer Gemeinde durchzuführen. Zumindest kann jeder von uns dazu beitragen, möglichst wenig Plastik zu verwenden, indem Stofftaschen statt Plastiksackerl verwendet werden, offene statt verpackte Lebensmittel gekauft werden und auch sonst auf umweltverträgliche Produkte geachtet wird. ERHALTEN WIR UNSEREN KINDERN EINE GESUNDE UMWELT, DAS SIND WIR UNSEREN KINDERN SCHULDIG! (zum Nachlesen und Nachdenken: Film: Plastic Planet, Buch von Sandra Krautwaschl: „Kein Heim für Plastik“)

Interkulturelles Lernen (IKL) Sprache als Grundvoraussetzung für das Lernen – doch einige Kinder unserer Schule beherrschen die Unterrichtssprache DEUTSCH nicht ausreichend, weil ihre Muttersprache eine andere ist. Im Rahmen des Unterrichtes ist eine geringe Förderung möglich, die mit jeweils 2 Stunden pro Woche von Frau Ingeborg Kremshofer und Frau Rita Leitner durchgeführt wird. Zusätzlich hat sich Herr Rupert Pendl unentgeltlich bereit erklärt, unserem Raul zusätzlichen Deutschunterricht zu erteilen. Raul kam am Schulanfang mit keinen Deutschkenntnissen in unsere Schule. Mittlerweile beherrscht er die deutsche Sprache in den Unterrichts- und Alltagssituationen.

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Jahresbericht 2011/12 Fr. Ladenhauf wird 60

Zu einem STARKEN TEAM gehört auch die Kultur des Feierns! Ohne Montagsrunde kann die Woche nicht gelingen: jeden Montag nach der großen Pause treffen wir uns alle in der Bücherei. Hier werden wichtige Angelegenheiten und Regeln Besuch von Frau FI. besprochen, hier werden besondere Leistungen gewürdigt. Hier ist Platz für ein Lied, ein Elfriede Niederl Gedicht oder einen besonderen Bericht aus den Klassen. Hier werden Gäste begrüßt und die Geburtstagskinder der Woche geehrt. Hier ist Platz für die Adventkranzweihe, und für besondere Geburtstage gibt es auch einmal eine außerordentliche Montagsrunde. Schon zum zweiten Mal haben sich Volks- und HauptschullehrerInnen gemeinsam auf die Reise gemacht. Heuer waren wir in Berlin, wo neben vielen Besichtigungen und Museumsbesuchen auch der Besuch des Berliner Reichstages mit einem Rundgang auf der Kuppel am Programm standen. Eigentlich dachte ich, dass 10 Jahre Schulleitung nicht wirklich ein Grund zum Feiern ist. Aber die Kollegenschaft sah das anders. Im Rahmen der traditionellen Weihnachtsfeier, zu der auch unsere Pensionisten eingeladen wurden, zogen die KollegInnen und Kollegen auf sehr amüsante Art Resüme über die Herrschaft der 10 Jahre der SCHULLEITERin und mit einem warmen Schal aus Alpakawolle und einem Notfallset ist auch für weitere erfolgreiche Jahre gesorgt. Frau Direktorin bekommt einen BluHerr OSR. Dir. Fanz Wolf nützte die Gelegenheit, mit mengarten zum Geburtstag seinem „alten Team“ 10 Jahre Pension zu feiern und zeigte damit seine Verbundenheit zur Schule.

Berlin

OSR. Dir. Fanz Wolf

Ich danke euch, liebes Team, für eure Kreativität, euren Zusammenhalt und euren Beitrag zur Schule zum WOHLFÜHLEN!

Internationale Kontakte Gemeinsam mit der Hauptschule haben wir für das kommende Schuljahr ein EU – Projekt (Comenius-Schulpartnerschaft) zum Thema „Philosophie mit Kindern“ eingereicht. Der vorbereitende Besuch hat in der Hauptschule stattgefunden, wo Kolleginnen aus Bulgarien, Spanien und Finnland gemeinsam mit Frau Dr. Daniela Camhy und KollegInnen beider Schulen die Kriterien für den Projektantrag erarbeitet haben. Im Rahmen des Besuches waren natürlich auch Klassenbesuche vorgesehen. Wir hoffen, dass das gemeinsame Projekt genehmigt wird und wir in den kommenden zwei Schuljahren unsere Zusammenarbeit intensivieren dürfen. Leider hatten wir in diesem Jahr keine ausländische Assistenzlehrerin an unserer Schule, aber Marcela aus Tschechien, die im Vorjahr bei uns gearbeitet hat, kommt uns gerne besuchen.

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Gärtnerei Nast Melben 52 Markt Hartmannsdorf

Tel: 03114/2510

8311 Markt Hartmannsdorf, Hauptstraße 374 Tel: 03114/2267, Fax:03114/2267 15 obstbau@landring.at

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FINANZIERUNGEN | VERANLAGUNGEN | ALTERSVORSORGE EINKOMMENSSICHERUNG | VERSICHERUNGEN | u.v.m.

Franz Schmidt und sein Team

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Heurigen – Grillabende Juli und August jeden Freitag ab 19.00 Uhr

Wir danken unseren Sponsoren und ganz besonders Frau Sandra Schmidt und Frau Eva Fürntrath, die eifrig um die Sponsoren bemüht waren. Ein besonderer Dank ergeht an die RAIBA Markt Hartmannsdorf, an die Gemeinde und an den Elternverein, die den Jahresbericht durch Sondervereinbarungen unterstützen. Impressum: Herausgeber und Redaktion: Volksschule Markt Hartmannsdorf, Feldbacherstraße 166, 8311 Markt Hartmannsdorf, Tel.: 03114/223410; Layout: Margherita Klammer; Druck: Dorrong OHG; Verteilung an alle VS-Schüler in diesem Jahr

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Jahresbericht 2011/12

Wir freuen uns auf das nächste Schuljahr! Schulbeginn ist am Montag, dem 10. September 2012. Wir treffen uns um 8:30 Uhr im Schulhof und gehen gemeinsam zum Eröffnungsgottesdienst in die Kirche. Anschließend werden die Kinder in ihre neuen Klassen geführt. Alle weiteren Informationen finden Sie in der letzten Ferienwoche im Aushang beim Turmeingang der Schule.

Jahresbericht 2011/12 Volksschule Markt Hartmannsdorf

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Jahresbericht2012  

Was passierte im Schuljahr 2011/2012?

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