Page 1

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Das Schuljahr 2009/10 im Ăœberblick...

Es geht nicht nebeneinander es geht nicht gegeneinander. Es geht nur miteinander.


Jahresbericht 2009/10 Liebe Eltern und Freunde unserer Schule! Aller guten Dinge sind drei – sagt ein Sprichwort. Dies ist der dritte Jahresbericht der Volksschule Markt Hartmannsdorf, den Sie nun in Händen halten. Auch wenn die Meinungen über die Sinnhaftigkeit dieser Arbeit auseinander gehen (und vor allem über den Betrag von € 5,-- , um den wir als Beitrag für die Herstellungskosten gebeten haben geschimpft wird) – so ist es doch ein Leistungsbericht, den SchülerInnen und LehrerInnen der Schule Ihnen geben können. Es war ein sehr intensives, aber überaus erfolgreiches Schuljahr, das geprägt war von „Schwein gehabt“. Wie es auch in den vielen Reden angeklungen ist, wir haben im wahrsten Sinn „Schwein gehabt“ – Glück gehabt, dass dieses Projekt so überaus erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Es war ein Zusammenspiel aller Kräfte, die hier mobilisiert werden konnten. Und es sei allen hiermit nochmals ein herzliches DANKE gesagt! Ein kleiner Beitrag widmet sich in diesem Jahresbericht auch noch diesem Thema. Und viele andere Berichte, Geschichten und Bilder erzählen von den Aktivitäten in unserer Schule. Ein ganz wesentlicher Punkt in unserer Arbeit orientiert sich am Ermutigungstraining, an dem wir sehr intensiv im Rahmen der Gesunden Volksschule mit Dr. Soheyla Warnung arbeiten. Mit einem Auszug aus einem Elternbrief, den Dr. Soheyla Warnung im Rahmen des Ermutigungsprojektes geschrieben hat, möchte ich die Wichtigkeit dieses umfassenden Schwerpunktes in unserer Arbeit uns allen nochmals in Gedächtnis rufen: Kinder brauchen ständig Ermutigung, damit sie ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln können gegenüber sich und anderen. Was wir im Leben wirklich benötigen ist Selbstwertgefühl. Selbstwertgefühl ist der Schlüssel für viele Türen der Zukunft. Mit dem gesunden Selbstwertgefühl ist eng verbunden die Selbstachtung, die uns entschieden und beständig handeln und durchhalten lässt. Entschiedenheit und Beständigkeit sind zwei wichtige Pfeiler im Meistern des Lebens. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie Ihre Kinder so viel wie möglich ermutigen. Goethe hat diesen Gedanken schon sehr schön zum Ausdruck gebracht: „Wenn man ein Individuum so behandelt, als wäre es das, was es sein sollte und könnte, so wird es das werden, was es sein sollte und könnte!“ Unsere Kinder entwickeln starke Wurzeln, wenn wir ihnen öfters mitteilen, warum es gut ist, dass es sie gibt. Sie gewinnen Kraft, wenn wir ihnen täglich ein Lächeln schenken. Ein Lächeln kostet nichts, aber es gibt viel. Es bereichert den, der es empfängt, ohne den ärmer zu machen, der es schenkt. Ein Lächeln schafft Glück zu Hause, ist ein wärmendes Zeichen der Zuneigung, es ist der Sonnenschein in traurigen Momenten, und es ist das beste Gegengift gegen wirklichen Schmerz oder Leiden. Ein Lächeln kann nicht gekauft, erbettelt, geborgt oder gestohlen werden. Es kann nur geschenkt werden. Was Sie heute säen und regelmäßig pflegen, wird nicht nur für Sie Früchte tragen, sondern für Ihre Kinder und für die Gesellschaft. Auf diese Weise tragen Sie für den Frieden in dieser Welt bei. Ich danke meiner Tochter Margherita, die das Layout gemacht hat und bis zur Organisation des Drucks und zur Lieferung viel zum Gelingen dieses Berichtes beigetragen hat. Es ist uns allen bewusst, dass in diesem Bericht nur ein kleiner Teil des Schulbetriebes festgehalten wurde, und dass nicht alle zu Wort kommen können, aber beim Lesen sollen Erinnerungen wach werden und das Bild von Schule lebendig halten. Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei! Elisabeth Klammer, Schulleiterin

Seite 2 von 40

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Ich bin nicht nur stolz, in dieser Schule Schulleiterin sein zu dürfen, sondern freue mich auch darüber, dass in diesem Schuljahr folgende Kolleginnen eine Auszeichnung vom Bezirksschulrat empfangen durften: Gerlinde Wogg, DANK und ANERKENNUNG des BSR und des LSR Anita Zaff, DANK und ANERKENNUNG des BSR Christine Unger, DANK und ANERKENNUNG des BSR Theresia Ladenhauf, DANK und ANERKENNUNG des BSR Jutta Lill, DANK und ANERKENNUNG des BSR Monika Weigl, DANK und ANERKENNUNG des BSR Gerlinde Koller, DANK und ANERKENNUNG des BSR Herzlichen Glückwunsch! Lehrer an der Schule: KLAMMER Elisabeth, Schulleiterin WEIGL Monika,Schulleiter-Stellvertreterin, Klassenlehrerin 2.b ADLER Elisabeth, Stützlehrerin DRVODERIC Stjepan, Mag., Religion HÖRMANN Margrit, Werken KAINZ Gudrun, Klassenlehrerin 3.b KOLLER Gerlinde, Klassenlehrerin 4.b KOPPITSCH Birgit, Stützlehrerin 1.a (bis April) LADENHAUF Theresia, Klassenlehrerin 1.b LEICK-REINWALD Gabriele, Klassenlehrerin 3.a

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

LEITNER Rita, Lehrerin für IKL LILL Jutta, Sprachheilunterricht MITTENDREIN Waltraud, Klassenlehrerin 4.a PAMMER Eveline, Werken UNGER Christine, Klassenlehrerin 2.c ULZ Andrea, Religion 2.c WOGG Gerlinde, Klassenlehrerin 1.a ZAFF Anita, Klassenlehrerin 2.a TLAPAK Julia, Leitung der Nachmittagsbetreuung GÜTL Renate, Nachmittagsbetreuung

Seite 3 von 40


Jahresbericht 2009/10 Aus den ersten Klassen 1.a Gerlinde WOGG

Im Advent sollte es bei und in der Klasse nach Keksen duften und so war Frau Koppitsch, die uns und Frau Wogg so liebevoll begleitete, bereit, mit uns Kekse zu backen. Sie schmeckten einfach herrlich!

Dürfen wir uns vorstellen? Wir sind die 8 Mädchen und 9 Buben, die heuer die 1.a - Klasse besuchten. Besonders interessant war die Begegnung mit Frau Dr. Warnung, die uns mit „Ermutigung“ bekannt gemacht hat. Vorher hängte unsere Lehrerin eine „Ermutigungsblume“ mit vielen Bildern auf. Daran konnten wir die wichtigsten Wörter für die Ermutigung und auch die Ermutigungsdusche bei unseren Geburtstagsfeiern erkennen.

Seite 4 von 40

Wir wollten nicht nur Spaß haben, sondern auch etwas für andere Menschen tun. So wurde die Idee einer Sammlung für die Hauskrankenpflege in die Tat umgesetzt. Es kam eine hübsche Geldsumme zusammen und Frau Kahr von der Hauskrankenpflege war darüber natürlich sehr froh, da immer wieder Anschaffungen für die betreuten Patienten nötig sind.

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Aus den ersten Klassen

Am ersten warmen Frühlingstag ging es hinaus in den Schulhof. Wir waren ja so stolz, dass wir schon so viele Buchstaben und Wörter gelernt hatten! Das wollten wir auch allen zeigen. Mit Straßenkreide entstanden auf dem Asphalt vor dem Haupteingang viele kleine und große Kunstwerke. Die graue Fläche war auf einmal so bunt und fröhlich. Nur schade, dass der Regen alles wieder wegschwemmte. Doch es gibt ja Fotos und vor allem die Erinnerung an eine lustige und gemeinsame Aktion. Frau Maria Leßl führte am 16.3. in gewohnt interessanter und liebevoller Weise das Projekt „Wo kommt dein Schnitzel her?“ durch. Nach einem Kurzfilm über „die Reise“ des Schnitzels vom Stall auf den Teller, gab es Erläuterungen zum Thema „Schweinefleisch“ bzw. „Schweinefutter“. Danach konnten die Kinder Arbeitsblätter bearbeiten, ein Tier-Memory und ein Wissensquiz spielen, ein Schweinepuzzle zusammenfügen und schließlich sogar ein Schwein falten. Zwei Mütter unterstützten uns tatkräftig und trugen damit maßgeblich zum Gelingen des Projekts bei.

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Besuch einer Ausstellung Was man im Dorfhof so alles sehen kann! Interessant wird eine Ausstellung, wenn man die Objekt bestaunen – begreifen – nachgestalten kann – so wie die Buben und Mädchen der 1.a - Klasse

Seite 5 von 40


Jahresbericht 2009/10 Aus den ersten Klassen 1.b Theresa LADENHAUF

…und jedem Anfang liegt ein Zauber inne…. …ein ganz „neuer“ Anfang“ - nach dem Kindergarten…. in der Schule! Mit großer Neugierde und gemischten Gefühlen, sowohl für die Kinder wie auch für Eltern und Klassenlehrerin begann der 1.Schultag. Bereits in der 1. Schulwoche arbeiteten wir alle schon ganz stolz im Heft“ Meine 1.Schulwochen“, “lasen“ sogar schon Bücher, und erkundeten voll Eifer das Schulhaus und den Schulhof.

Als Überraschung überbrachten unsere „Paten“ aus der jetzigen 4.bKlasse ein Geschenk- die Schultüte! (Man kann sogar mit Schultüten turnen!)

Seite 6 von 40

Die „SUMSI“ von der Raiffeisenbank überreichte uns einen Rucksack mit Leuchtstreifen. (Ein herzliches Danke für diese Aufmerksamkeit!) So können wir besser gesehen werden, wenn wir unterwegs sind! Mittlerweile sind wir schon „echte“ Schulkinder geworden! Von Anfang an hieß es die Welt der Buchstaben und Zahlen zu entdecken, mit Lilo lesen, schreiben, rechnen, singen ,turnen…., aber auch zuhören können, still sein, auf dem Platz bleiben können, warten können, Ordnung halten, fleißig sein , Ausdauer haben……. und vor allem auch Selbständigkeit zu erlangen und eine gute Klassengemeinschaft zu bilden. Dabei hatten wir mit Frau Adler für 6 Stunden pro Woche eine tolle Unterstützung! An den Buchstabentagen wurden an den vielen verschiedenen Stationen die neuen Buchstaben mit allen

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Aus den ersten Klassen Sinnen erfahren und geübt. Tasten, Formen, Puzzeln, Riechen Schmecken, Stempeln, Turnen, “Computern“…machte großen Spaß! Der besondere Favorit unter den Stationen war wohl die Fernsehstation. Ein Glück, dass wir mit den „berühmtesten FernsehsprecherInnen der Welt“ große Hilfe beim Lesenlernen hatten. DANKE ! Besondere Schwerpunkte in diesem Schuljahr lagen aber auch in der Stärkung der sozialen Kompetenzen! Soheyla machte uns auf spannende und interessante Weise mit dem Ermutigungsprogramm vertraut! Fast alle wollten das Gutzuhörenkönnen und das Aufmerksamsein üben. Eine „Erinnerungsblume“ sollte uns dabei helfen . Beim Geburtstagsfeiern bekommt jedes Geburtstagskind auch eine „Ermutigungsdusche“! In den vielen „sozialen Lernstunden“, die meisten mit den BeratungslehrInnen Ingrid,

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Kurt und Rainer wurde in verschiedenen Spielen, im Umgang mit vielen verschiedenen, manchmal fast exotischen Musikinstrumenten, beim Malen mit einem Partner, bei Phantasiereisen… der achtsame respektvolle und wertschätzende Umgang miteinander geübt, vor allem auch das Akzeptieren von Grenzen und Regeln, und die Schaffung eines Klimas des Vertrauens, der Zuneigung, Anerkennung und Offenheit. Wir genießen inzwischen auch schon die „Stilleübungen“ und es ist schön, dass sich die Erfolge bemerkbar machen! Im Laufe des Schuljahres lockerten auch viele „besondere Stunden“ den Schulalltag auf! Eine außergewöhnliche, lustige Zeichenstunde war der Besuch der Kunstausstellung im Dorfhof. Auch wir versuchten uns als KünstlerInnen! …die Aktion „Klimafit“!... …das „Schweineprojekt“ mit Frau Leßl… Schweinchenbacken mit unserer begabten Backmeisterin Tanja war unser Beitrag fürs Musicalprojekt…von der Aufführung waren wir total begeistert!!!!)….

Seite 7 von 40


Jahresbericht 2009/10

…das Sensibilisierungsprojekt mit dem Erlernen der Gebärdensprache… zählten zu den besonders interessanten Sachunterrichtsstunden. Am aufregendsten war wohl der Besuch von den 21 LehrerInnen aus 6 verschiedenen Ländern im Rahmen des Comeniusprojektes „GLOW“ in unserer Klasse. Wir durften unser Kurzturnprogramm zeigen und mit ihnen einen gemeinsamen „süßen“ Lehrausgang zu Zotter Schokoladen unternehmen.... Zum Abschied bekamen wir SCHOKO“ von den Lehrerinnen aus Schweden geschenkt! Tusand Takk! Herrlich waren auch die besonderen Turnstunden: …im Winter mit Spielen im Schnee, Bob fahren und Eislaufen … …das Schwimmenlernen mit Klaus … Es gibt sogar schon sehr viele „Pinguine“ unter uns….

Seite 8 von 40

… die Schule-Aktiv -Bewegungsstunden mit Reinhard im Turnsaal… Ein weiterer Schwerpunkt war das fast tägliche Kurzturnen in der Klasse. Nach den vielen verschiedenen Übungen, wie zum Beispiel „Krebs, Wasserträger, Partnersprung, Tandem, Wasserpumpe, Storch, Flieger, Bergsteiger, „Wassertrinker“ Hampelmann, Im Ruderboot, Hochwasser“ ... ging das Lernen gleich viel leichter ...und wir waren danach meistens nicht mehr so müde oder quirlig. Das Bewegungslied „Let`s keep fit“ war unser Hit! ….und zum Schulschluss warten auf uns noch ein Besuch in der Bücherei …. …und der besondere Abschluss der 1. Klasse – das Buchstabenfest!

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Aus den zweiten Klassen 2.a Anita ZAFF

2.b Monika WEIGL

Apfeltag Im Herbst verbrachten wir einen Vormittag am Obstbauernhof der Familie Leßl. Das Schulbusunternehmen Thaller brachte uns gratis dorthin. Zuerst erzählte uns Frau Leßl im Obstgarten viel Wissenswertes über den Apfel.

Wir lernten verschiedene Apfelsorten kennen und durften diese auch verkosten. Anschließend versammelten wir uns in der Küche und schnitten Gemüse und Äpfel, die wir dann zu einer Gemüsesuppe und zu Apfelstrudel verarbeiteten. Es schmeckte köstlich! Zum Schluss stellten wir selbst Apfelringe her. Dieser Vormittag machte uns allen großen Spaß.

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Ermutigungsprojekt „Wir gehen rücksichtsvoll miteinander um.“

– Das lernten und übten wir ab Oktober beim Ermutigungsprojekt mit Frau Dr. Soheyla Warnung. Anhand von selbst gebastelten Ermutigungsblumen übten wir wichtige Eigenschaften wie zum Beispiel hilfsbereit, mutig, geduldig, freundlich sein und zuhören können. Toll waren die Zusammenarbeit mit den Eltern und das gegenseitige Schreiben von Ermutigungsbriefen. Was die üble Nachrede bewirken kann, wurde uns in einem Experiment mit blauer Tinte veranschaulicht. Durch viele Ermutigungsspiele wurde unsere Klassengemeinschaft gestärkt und Konflikte im Schulalltag können nun besser gelöst werden. Ermutigung tut uns allen gut!

Seite 9 von 40


Jahresbericht 2009/10 Aus den zweiten Klassen Opernfahrt So wie jedes Jahr lud uns die RAIBA Markt Hartmannsdorf zu einer Opernfahrt nach Graz ein. Dieses Mal ging es „In 80 Tagen um die Welt“. Im Vorfeld erkundeten wir die Reiseroute bereits auf dem Globus in der Klasse. Diese Opernaufführung war ein Erlebnis. 2.c Christine UNGER

Projekt: Klimafit Im November besuchte uns Frau Mag. Sabine Schabler-Urban, um uns bewusst zu machen, was auch wir für ein gutes Klima auf der Erde beitragen können. In verschiedenen Stationen erfuhren wir: Möglichkeiten des Energiesparens (Vollwärmeschutz, alternative Energiegewinnung …), Mülltrennung, Nahrungsmittel bewusst aus der Region kaufen,…Abschließend stellten wir aus einem Joghurtbecher ein Windrad her. Am spannendsten fanden wir das Ausprobieren der Solarfahrzeuge.

Seite 10 von 40

Malwettbewerb: „Prima Klima“ Alle Schüler malten und zeichneten, was ihnen zum Thema einfiel. Einige bekamen sogar einen Preis. Erstkommunion- Muttertagsfeier Am 9. Mai fand bei schönem Wetter unsere Erstkommunion statt.

Nach der schönen, kirchlichen Feier marschierten wir mit der Trachtenkapelle zur Schule. In der Bücherei stärkten wir uns mit Kipferl und Saft. Danach gab es für unsere Mamas eine Überraschung in der Klasse. Wir sangen ein lustiges Muttertagslied, sagten ein Gedicht auf und überreichten selbst gebastelte Blumen. Alle Gäste waren gerührt und freuten sich über die gelungene Muttertagsüberraschung.

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Aus den zweiten Klassen Sensibilisierungsprojekt – Gehörlosigkeit – Gebärdensprache Eine interessante Begegnung bereitete uns Marion, eine gehörlose Frau und Mutter. Sie erzählte uns mittels Gebärdensprache über das tägliche Leben von gehörlosen Menschen. Eine Dolmetscherin übersetzte alles. Wir lernten einige Tiernamen in Gebärdensprache und das Fingeralphabet. An diesem Tag wurde uns bewusst, dass Gesundheit keine Selbstverständlichkeit ist. Bewegung und Sport Im November fuhren wir 3 Mal ins Feldbacher Hallenbad um unsere Schwimmfertigkeiten zu verbessern. Sowie im Vorjahr unterstützte uns Klaus Neger beim Schwimmunterricht. Sehr viele von uns schafften auch wieder ein Schwimmabzeichen.

um im Ort Markt Hartmannsdorf weggeworfenen Müll zu sammeln. Wir waren mit großem Eifer bei der Sache und schleppten Säcke von Müll durch die Gegend. Diese Aktion machte Spaß, obwohl wir uns auch wunderten, wie viel Müll einfach achtlos irgendwohin geworfen wird.

1x1- Führerschein Er begleitete uns durch das ganze Schuljahr. Fleißig trainierten wir die Malreihen rauf und runter und durcheinander. Damit fahren wir nun sicher in die 3. Klasse. Jahresbericht 2.a Buchstabenfest Los ging es mit frischem Elan mit unserem Buchstabenfest. Gemeinsam gestalteten wir ein ABC-Buch, präsentierten die ABC-Sprüche und sangen ABC-Lieder. Eltern-Kind Stationen zum Thema ABC mit Buchstabensuppe und ABCBrötchen rundeten das Fest ab.

Auch im Winter nutzten wir das schöne Winterwetter, um Eis laufen, Bob fahren und Schi fahren zu gehen. Frühjahrsputz „Wir sind die Saubermänner“- So wie im gleichnamigen Lied fühlten wir uns, als wir loszogen,

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Seite 11 von 40


Jahresbericht 2009/10 Aus den zweiten Klassen Rote Nasen Spendenaktion Weil ein Mitschüler unvorbereitet alleine ins Krankenhaus musste, und dort aber von Clowndoctors wieder aufgemuntert wurde, beschlossen wir eine Spendenaktion zugunsten den „Roten Nasen“, wie die Clowndoctors auch noch genannt werden, zu organisieren. Alle Eltern waren spontan bereit Mehlspeisen zu backen, die im Dorfhof nach einer Theateraufführung verkauft wurden. Die Kinder unterdessen, ver-

auf. Noch einmal ein herzliches Danke dafür. Besonders toll für die Kinder war, dass Hr. Urdl, ein Clowndoctor persönlich zur Scheckübergabe in die 2.a Klasse kam, um von seiner Arbeit zu erzählen, zu zaubern und zu singen. Sogar einen Rechentrick lernten die Kinder.

anstalteten einen Floh- und Geschenkemarkt in der Schule. An drei Tagen verkauften die Schüler vor dem Unterricht ihre mitgebrachten Sachen und Dank der kauffreudigen Schüler, Eltern und Lehrer wechselte fast alles seinen Besitzer. Im Anschluss wurde das Geld gezählt und obwohl in der zweiten Klasse erst bis zum Zahlenraum 100 gerechnet wird, war es kein Problem den Geldbetrag zu ermitteln. Die Freude war groß, denn gemeinsam mit den Mehlspeisen kam ein Betrag von 498 € zustande. Als die Klassenelternstellvertreterin den symbolischen Scheck bei der örtlichen Raiba holte, stockte diese den Betrag noch auf 550 €

Modellierworkshop mit Herrn Franz Warnung An zwei Vormittagen stellten wir gemeinsam mit Herrn Warnung drei Schafe und das Schwein „Piggy“ für unser Musical her. Danke auch an die Mamas, die uns dabei unterstützten.

Seite 12 von 40

Weihnachtsfeier Heuer stand ein gemeinsames Singen und Musizieren mit Eltern, Großeltern und Verwandten am Programm. Traditionelle Weihnachtslieder wurden gesungen und von Kindern, Eltern und Lehrerin auf verschiedenen Instrumenten begleitet. 3 Gitarren, 5 Flöten, 2 Hackbretter, 2 Ziehharmonikas und viele Rhytmusinstrumente verschönerten unser Singen. Natürlich wurden auch Gedichte vorgetragen. Die Stimmung bei Kerzenlicht war besonders schön. Besonders unsere Weihnachtsgeschenke, die Lichterhäuser am Fenster fanden großen Anklang.

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Aus den zweiten Klassen Jahresbericht 2.b Buchvorstellung/ Eltern – Kind – Lesen Es war jedes Mal etwas Besonderes, wenn eine Mama (oder sogar ein Papa) in die Klasse kam, um gemeinsam mit ihrem (seinem) Kind ein Buch vorzustellen. Da wurde vorgelesen, aus dem Buch erzählt, es wurden Bilder gezeigt und Rätselfragen gestellt. Zum Schluss bekamen alle ein vorbereitetes Arbeitsblatt, das bemalt und zur Erinnerung in eine Büchermappe geheftet wurde. Wir alle können schon sehr gut lesen! Jahresbericht 2.c Buchvorstellung In diesem Schuljahr stellte jeder von uns gemeinsam mit seiner Mutti ein Lieblingsbuch vor. Auf unserem roten Lesesofa hörten wir viele lustige und spannende Geschichten. Nach jeder Vorstellung gab es noch ein toll gestaltetes Fragen- und Rätselblatt. Allen Mamas ein herzliches Dankeschön! Waldexkursion Im Oktober unternahmen wir mit Förster Klug eine Exkursion in den Wald. Wir erfuhren vieles über Pflanzen und Bäume des Waldes. Zum Abschluss zeigte uns Franzis-

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

kas Papa, wie man heutzutage riesige Baumstämme mit dem Traktor transportieren kann.

„Machen wir das wieder einmal?“, rief Noah begeistert, als unser Erlebnistag an der Raab endete. Klaus Neger hatte uns zu einem Vormittag in der Natur eingeladen. Wir starteten in Rohr an der Raab mit einer Raabauenwanderung bei wunderschönem Sommerwetter. Bei offenem Feuer wurde Steckerlbrot gegrillt und auf einer Slackline durften wir balancieren, was sich als sehr schwierig herausstellte. Spannend und aufregend war das Kanu fahren. Mit Schwimmwesten ausgestattet paddelten immer vier bis fünf Kinder mit Klaus ein Stück die Raab entlang. Es war richtig „gefährlich“, weil die Strömung das Boot abtreiben wollte. Das war ein Erlebnis! In der Zwischenzeit ließen sich die anderen das Steckerlbrot schmecken oder spielten im seichten Wasser und im Schlamm. Die Zeit verging viel zu schnell! Dieser Vo r m i t tag hat uns allen sehr gut gefallen!

Seite 13 von 40


Jahresbericht 2009/10 Aus den dritten Klassen 3.a Gabriele LEICK-REINWALD

Beim Helfi-Wettbewerb – Ein Tag mit Helfi Donnerstag, der 17. Juni 2010, war ein ganz besonderer Tag. Es war der Tag, an dem die dritten Klassen nach Flöcking fuhren, um mit Helfi über Unfallverhütung zu lernen. Natürlich hatten wir vorher eine Menge in der Schule üben müssen. Wir waren sehr aufgeregt. Endlich war es so weit. Der Bus war da und wir sind damit zur Volksschule Flöcking gefahren. Dort haben schon Kinder auf uns gewartet, die uns zeigten, wo wir hin mussten. Jeder von uns bekam ein Helfi-Leibchen, das wir gleich anzogen. Jede Sechsergruppe bekam einen Begleiter. Die Begleiter führten uns in die Klassen, wo die Stationen waren. Unsere Aufgaben waren es, richtig Erste Hilfe zu leisten, Verletzte zu verbinden und in die richtige Lage zu bringen, wir mussten Suchbilder ankreu-

Seite 14 von 40

3.b Gudrun KAINZ

zen, Sätze zusammenfügen, Verbände anlegen und vieles mehr. Es ging um die Richtigkeit und Schnelligkeit bei den Aufgaben. So sammelten wir Punkte. Es machte uns viel Spaß. Zur Stärkung gab es eine Wurstsemmel und etwas zu trinken für uns. Nach dem Wettbewerb führten Kinder noch ein tolles Theaterstück für uns auf, es war wirklich sehr aufregend. Danach war die Siegerehrung an der Reihe. Jedes Kind, das teilgenommen hatte, bekam eine Urkunde und jede Gruppe einen Fußball. Es war sehr spannend! Und tatsächlich: Markt Hartmannsdorf erreichte den ersten Platz! Als unsere Gruppe den Siegerpokal bekam, freuten wir uns riesig darüber. Auf der Heimfahrt wollte jedes Kind den Pokal einmal halten. Es war der erste Pokal, den wir gewonnen hatten. Wir waren sehr stolz auf uns. (Elisabeth, Lisa)

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Aus den dritten Klassen Siegerehrung beim Helfi-Wettbewerb Jetzt war die Preisverleihung. Wir waren gespannt. Zum Schluss sind wir drauf gekommen,

dass wir Erster geworden sind! Wir hatten 130 Punkte. Wir haben einen Ball bekommen - so wie alle Gruppen - und jeder eine Urkunde. Natürlich auch einen Pokal. Wir haben es gar nicht geglaubt. Wir haben uns sooooo gefreut! Es war sooooooooooooo tooooooooooollllllllllllllllllllll. Und es hat so gerockt! (Marlen) Das gruselige Monster in der Lesenacht der 3.a Am 14. Juni trafen wir uns um sechs Uhr am Abend in der Schule. Wir packten Luftmatratzen und Schlafsäcke aus. Dann gingen wir in die Bücherei und machten einen Sesselkreis. Wir lasen das Buch „Die Olchis sind da“. Das Buch war sehr witzig. Danach bekamen wir jeder eine Rätselmappe über die Olchis, in der wir arbeiten konnten. Wir wurden hungrig und gingen in die Küche essen. Das

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Essen schmeckte sehr lecker. Danach sind wir hinaus in den Schulhof und haben gespielt. Als es richtig finster war, gingen wir in die Hauptschule und haben dort „herumgegruselt“ und manchmal mussten wir sogar die Taschenlampen ausschalten. Als nächstes haben wir eine Mutprobe gemacht. Für ein paar Kinder war das Monster, das sich im Turm versteckte, sehr gruselig. Alle bekamen wir aber einen Lutscher. Ein paar wollten danach schon schlafen gehen, andere wollten noch lesen. Spätestens um 1 Uhr haben alle geschlafen. Nach dem Frühstück haben wir zusammen gepackt und wurden um neun Uhr abgeholt. Es war eine tolle Lesenacht! (Sebastian, Selina, Lucas) Die Gemeinde Im April gingen wir zur Gemeinde, weil wir viele Fragen an den Bürgermeister über Markt Hartmannsdorf und die Gemeinde hatten. Er hat uns alle Fragen freundlich beantwortet. Wir durften in sein Büro gehen. Er hat uns die Büros gezeigt, wo seine Mitarbeiter arbeiten und wir durften im großen Sitzungssaal Platz nehmen, in dem sonst immer Gemeinderatssitzungen

Seite 15 von 40


Jahresbericht 2009/10 Aus den dritten Klassen stattfinden. Der Bürgermeister hat uns zu einem Regal geführt, das Akten automatisch vom Keller bis in den ersten Stock transportiert. Das hat uns am besten gefallen! Zum Schluss haben wir uns beim Bürgermeister bedankt. The end (Marlen, Janel, Elisabeth, Veronika) Das Walprojekt der 3.a Im „Kleinen Volk plus“ hat die 3a viel über Wale gelesen und gelernt. Wir haben viele Rätsel lösen müssen und es gab auch eine Bastelseite mit Anleitungen für Sockendelfine und Blumentopfwale. Das Basteln hat uns sehr viel Spaß gemacht. Die Sockendelfine sind sehr dick geworden, die Tontopfwale sind sehr schick geworden. Wir haben auch eine Dokumentation über Wale angeschaut. In dem Film haben wir gesehen, wie ein Wal ein Baby bekommen hat. Eine Mitschülerin hat viele verschiedene Spielzeugwalmodelle mitgebracht. Die 3a weiß jetzt sehr viel über Wale. (Julia Fritz, Alexander, Anna, Agnes) Müllsammlung Wir gingen mit Müllsäcken von der Schule los und sammelten von der Feldbacherstraße bis zum Schwimmbad der Rittschein entlang. Wir fanden Autoreifen, Dosen, leere Flaschen, Papier und viele

Seite 16 von 40

Zigarettenstummel. In der Rittschein haben wir sogar zwei Fahrräder gesehen. Mir vollen Säcken ging es nach zwei Stunden in die Schule zurück. Dort machte die Frau Direktor ein Foto von uns und dem großen Müllberg. (Liana, Laura, Alina, Florian) Gemeinderalley Wir, die beiden 3.Klassen, wurden in vier Gruppen geteilt. Jede Gruppe wurde von einer Lehrerin begleitet. Es gab ca. 15 Stationen. Bei jeder Station war eine Frage zu beantworten. Dann gab es auch noch ein Bild von der nächsten Station. So gingen wir durch Markt Hartmannsdorf und lernten die wichtigsten Gebäude kennen. (Agnes, Julia, Kerstin) Workshop mit Stefan Karch Zuerst haben wir ihm zugeschaut, wie er mit seinen Puppen gespielt hat. Er stellte uns auch sein neues Buch von Robin und Scarlet vor. Danach haben wir selbst aus weißem Papier und Klebestreifen Figuren gebastelt. Stefan Karch hat dann einige Teile der Figuren mit Leuchtfarben besprüht. Dann haben alle Kinder zusammen ein Stück geprobt und den anderen Klassen im Schwarzlichttheater vorgespielt. (Tobias, Meryem, Marcel) Lesenacht der 3.b Wir trafen uns um 17 Uhr in der Klasse und richteten unsere Betten her. Dann lasen wir bis 19 Uhr und wanderten dann nach Pöllau zu Anna. Dort gab es eine gute Jause. Danach besuchten wir die Sternwarte von Herrn Kowalt. Leider war der Himmel bewölkt und wir konnten keine Pla-

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Aus den dritten Klassen neten sehen. Wir schauten uns aber das Teleskop an und Herr Kowalt beantwortete viele Fragen. Nachher ging es in die Schule zurück. Kurz vor Mitternacht gab es eine Mutprobe. Nach dieser Aufregung lasen wir noch sehr lange. Am nächsten Morgen gingen wir in die Küche zu einem guten Frühstück. (Flo, Manuel) Tennis Wir waren heuer auch Tennisspielen. Die Trainer haben uns 3 Stationen gezeigt, in denen wir das Spielen mit der Vor- und Rückhand und das Zielen übten. Es gab auch eine Pause, in der wir ein Getränk bekamen. Zum Schluss gab es noch einen Wettlauf und ein lustiges Spiel. (Nico, Anna-Maria, Thomas) Schnuppertag Um 9 Uhr gingen wir in den Medienraum und probten das Willkommenslied. Wir waren sehr aufgeregt, als wir die Kindergartenkinder hörten. Als sie den Raum betraten, begann Selina aus der 3.a mit der Flöte zu spielen. Als die Kleinen auf ihren vorbereiteten Plätzen saßen, hielt Frau Klammer eine Rede. Danach sangen wir unser Lied. Dann stellte die Frau Direktor uns unsere Patenkinder vor. Alle gingen dann zu den vorbereiteten Stationen. Wir, aber auch die Patenkinder, hatten viel Spaß. Als wir fertig waren, durften wir mit unseren Patenkindern in die Bücherei, um zu lesen oder Spiele zu spielen. Als es langweilig wurde, gab uns Frau Lill den Tipp, den Kleinen das ganze Schulhaus zu zeigen. Um halb 12 Uhr brachten wir die Kinder in die

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Küche, wo schon ihre Eltern warteten. Der Schnuppertag war sehr lustig. (Anna, Nadine, Mareike) Besuch der Bezirkshauptstadt Weiz Wir sind mit dem Bus auf den Weizer Hauptplatz gefahren. Dort haben wir die Mariensäule angeschaut und unsere Führerin Klara sagte, dass Marias Nase genau auf die Weizbergkirche zeigt. Dann hat Mareike eine Schnur gespannt, die sollte die Zeitgeschichte von Weiz darstellen. Wir mussten danach einen römischen Grabstein an der Kirchenmauer suchen. In der Taborkirche erzählte unsere Führerin Geschichten über Heilige und die Entstehung der Wehrkirche. Am Landhaus, einem blauen Haus am Hauptplatz schauten wir uns die Zunftzeichen genauer an. Im Kunsthaus sangen wir zuerst auf der Bühne ein Lied und führten dann Pantomimen auf. Beim Weberhaus hörten wir über den Künstler Weber und wir mussten den Kopf der Medusa suchen. Klara zeigte uns auch den Brückenheiligen Nepomuk und danach das Geminihaus. Wir hatten Glück, denn es drehte sich ein wenig. Anschließend ging es mit dem Bus noch zur Weizbergkirche. Nach einer kurzen Besichtigung fuhren wir wieder heim. Wir fanden den Ausflug sehr schön und interessant, außerdem war er auch noch lustig. (Anna, Nico, Mareike)

Seite 17 von 40


Jahresbericht 2009/10 Aus den vierten Klassen 4.b Gerlinde KOLLER

4.a Waltraud MITTENDREIN

Berichte der 4.a Projekt mit Fr. Dr. Warnung Auch heuer kam Fr. Dr. Warnung wieder zu uns in die 4.a – Klasse. Wir machten wie immer hinten in der Klasse einen Sesselkreis. Fr. Warnung brachte ein Sackerl mit verschiedenen Plastikgegenständen mit. Es waren ein Herz, ein Gehirn, eine Hand,

ein Daumen, ein Fuß, ein Fotoapparat und ein Schlüssel. Danach mussten wir herausfinden, was uns diese Gegenstände sagen wollen. Wir mussten auch einen Schlüsselbund ohne ein Geräusch zu machen, weitergeben. Die erste, die es schaffte, war Anika. Danach mussten sich zwei Kinder Rücken an Rücken setzen und mit Bausteinen nach einer genauen Anleitung bauen. Wir verglichen dann, ob

Seite 18 von 40

sie es gleich gemacht hatten. Dann lernten wir noch den „Klassenrat“. Fr. Warnung schlug uns vor, jede Woche einen Klassenrat abzuhalten. Beim ersten Klassenrat wählten wir Jakob als Präsidenten und Lukas als Schriftführer. Jede Woche regeln wir die Probleme der letzten Woche. Und das klappt schon ziemlich gut. Aber wir sagen auch, was wir an unseren Mitschülern toll gefunden haben. Wie leben Gehörlose? An einem Freitag gingen wir in den Medienraum. Dort erwarteten uns zwei Frauen, eine war gehörlos, sie hieß Marion, die andere war die Dolmetscherin. Beide beherrschten die Gebärdesprache. Die Dolmetscherin sagte uns, wir sollen Marion ins Gesicht schauen, wenn wir etwas fragen. Marion erzählte uns,dass sie zu Hause ein Kästchen hat,das hell blitzt,wenn das Telefon läutet, das Baby schreit, oder die Türglocke läutet. Sie ist auch sehr froh,dass es ein Handy gibt, obwohl sie gehörlos ist, denn sie kann SMS schreiben. Marion hat eine Familie, einen Mann, der auch gehörlos ist, und zwei Kinder, die hören können und sich mit ihren Eltern in der Gebärdenspra-

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Aus den vierten Klassen che unterhalten. Ein lustiger Vormittag Am Ende bekamen wir das Fingeralphabet. Es Meine Klasse und ich setzten uns in einem Kreis war ein toller Vormittag. zusammen. Franz Warnung stellte sich zuerst vor. Dann sagte er: „Wir machen heute Auf der Spur des steirischen Panthers Zeitungstiere aus An einem Mittwoch gingen wir in den MedienPa p i e r m a s c h e e . “ raum, um uns einen Film über die Steiermark Zuerst bogen wir anzuschauen.Zuerst erklärte uns der Herr, der Hasendraht zu Rolden Film gedreht hatte, etwas über den Film. len. Wir brauchten Als er mit dem Erzählen fertig war, wurden die sie für Hälse, PfoLichter ausgemacht und der Film begann. Es ten, Ohren und Köpwar richtig spannend! Alles fing auf dem Grazer fe. Franz bog uns die Schlossberg an. meisten Körper. Als Wir sahen auch, wie der Schlossberg früher auserstes machten wir gesehen hatte. fünf Enten. Dann kamen der Hund und die Katze Da waren ein kleines Mädchen namens Klara, dran. In der fünften Stunde folgte die Leseeule. Major Hackher und Klaras Großvater. Es herrsch- Ich fand, dass die Leseeule am schönsten gelunte Krieg. Klaras Großvater hatte Major Hackher gen war. Nachdem wir aufgeräumt hatten, vereine Nachricht zu überbringen. Er wusste einen abschiedeten wir uns von Franz, weil die Zeit geheimen Durchgang, wo ihn keiner bemerken um war. Am konnte. Doch leider war er zu groß dafür. So besten gefiel musste Klara durchgehen und ihm die Nachricht mir das Biegen überbringen. Inzwischen packten alle Leute des Drahtes ihre Sachen, um zu fliehen. Die Familie konnte und das Benicht mehr aus der Burg, weil der Kampf schon schmieren der begonnen hatte. Major Hackher verteidigte den ZeitungsblätSchlossberg wie ein Löwe. Acht Tage danach ter mit Kleisschrieben die Franzosen einen Brief und kündig- ter. ten damit an, dass sie wieder in ihr Land zurückkehren werden. Sie hatten keine Chance, die Burg zu erobern. Deshalb gibt es heute eine Tennisspielen in der Sporthalle Markt HartStatue, die Major Hackher als Löwe darstellt. mannsdorf Leider musste die Burg abgerissen werden, nur Am 31. Mai gingen wir in die Sporthalle. Dort den Uhrturm und den Glockenturm konnten erwarteten uns zwei Tennislehrer, Christian und Grazer Bürger für viel Geld zurückkaufen. Nicki. Sie begrüßten uns. Christian wollte keine Wir lernten auch, dass es zwei steirische Pan- Zeit verlieren und machte mit uns zuerst Aufther gibt. Der eine hat eine goldene Blattkrone wärmübungen. Danach teilten wir uns in Grupund der andere einen Herzogshut. pen auf. Es gab 4 Stationen. Bei einer Station Als der Film aus war, hing es davon ab, ob wir mussten wir den Ball in ein Feld schießen, bei gut aufgepasst hatten. Markus und Philipp be- der anderen den Ball in den Basketballkorb trefkamen ein Plakat geschenkt, weil sie eine Frage fen und die letzen 2 Stationen betreuten die richtig beantwortet hatten. Tennislehrer. Sie schossen uns den Ball und wir mussten ihn zurückspielen.

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Seite 19 von 40


Jahresbericht 2009/10 Aus den vierten Klassen In der Pause bekamen wir Getränke. Wir machten zum Schluss ein paar lustige Spiele. Schwein gehabt! In der VS Markt Hartmannsdorf hatte der Chor mit Anita Zaff und Christine Unger die Idee ein Musical aufzuführen. Sie entschieden sich für das Musical „Schwein gehabt“. Für die Hauptrollen machten wir ein Casting. Dann ging es mit den Proben los. Zuerst lernten wir die Lieder. Bei der Generalprobe durften wir das erste Mal unsere Kostume anziehen. Die restlichen Kinder, die nicht beim Chor waren, malten Zeichnungen für die Dekoration. Eine Zeichnung wurde für Plakate ausgewählt, die in der Gegend aufgehängt wurden. Christiane Krieger malte mit einigen Kindern die Kulissen. Im Musical ging es um ein Schwein namens Piggy, das am Anfang eingebildet war, doch zum Schluss wurde ihr klar, was wahre Freundschaft bedeutet. Dieses Stück führten wir am Freitag zweimal, am Samstag zweimal und am Sonntag einmal vor.

Stufen auf den Schlossberg hinauf. Zu Beginn zeigte uns Martin auf einer Karte, wo wir gerade waren. Dann gingen wir in die Kasematten und sahen uns die Bühne an. Das nächste Ziel war der Glockenturm. Dort sahen wir das Modell vom Schlossberg, die Liesl, aber auch das Gefängnis – die „Bassgeige“. Endlich gingen wir zum Uhrturm und dort besichtigten wir das alte Uhrwerk, das immer noch funktioniert. Am Türkenbrunnen machten wir Pause und probierten das Echo aus. Schließlich gingen wir noch ins

Zeughaus. Dort befindet sich die größte Waffensammlung der Welt. Danach gingen wir essen. Weil wir so brav waren, bekamen wir beim Temel ein Eis. Am Nachmittag besichtigten wir noch den Hauptplatz mit dem Erzherzog Johann Brunnen, das Landhaus, das Franziskanerkloster, die Hofbäckerei, den Dom, das Mausoleum, den Glockenspielplatz und die Grazer Burg mit der Doppelwendltreppe, wo wir einige Male hinauf und hinunter liefen. Zum Schluss fuhren wir noch zum Flughafen. Es war ein sehr schöner Graztag.

Ein spannender Tag in Graz Am 7. Oktober fuhren wir nach Graz. Als wir in Graz angekommen waren, trafen wir unseren Führer Martin. Schließlich gingen wir die

Seite 20 von 40

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Aus den vierten Klassen Berichte der 4.b Das Helfi – Team Mit viel Eifer haben die 13 Helfis der Volksschule Markt Hartmannsdorf ihre Ausbildung zum Helfi – Helfer abgeschlossen. Neben der Beschäftigung mit dem Helfi-Programm des ÖJRK und der Teilnahme am Helfi – Bewerb haben die Kinder nun mit der Lehrbeauftragten fürErste Hilfe, Frau Claudia Hainzmann, in 6 Stunden eine Zusatzausbildung mit den Schwerpunkten Notruf und Lehrerverständigung, einfache Verbände, Lagerungen sowie Aufspüren von

Sicherheitsrisiken im Schulhaus absolviert. Jeweils zwei Teams haben ihren Dienst in den Pausen und bei Schulveranstaltungen versehen mit der Aufgabe, Mitverantwortung für die Sicherheit im Schulalltag zu tragen sowie für kleinere Erste Hilfe Leistungen und für die Lehrerverständigung zu sorgen. Die Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache und

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

haben ihre verantwortungsvolle Aufgabe bestens gemeistert. Wir danken dem Helfi – Team für ihren Dienst in unserer Schule! Wir hatten eine tolle Ausbildung. In der großen und 10 – Minuten Pause müssen wir darauf schauen, dass die Kinder sich nicht verletzen. Wenn sie sich verletzen müssen wir sie verarzten. Helfi zu sein macht Spaß, und es ist traurig, dass es für uns bald vorbei ist. Aber Frau Klammer hat uns gebeten, dass wir unsere Erfahrungen und Tipps an die Drittklässler weiter geben. (Felix Beichtbuchner und Michael Ulz) Gebärdensprache Alle Klassen der Volksschule hatten das Projekt „Gehörlose-Gebärdensprache.“ Wir haben gelernt, wie man mit Menschen umgeht, die nichts oder schwer hören. Wir haben Spiele gemacht, zum Beispiel: Jeder hat sich ein Tier ausgesucht und dann hat man uns gezeigt, wie das in der Gebärdensprache heißt. Jeder hat auch seinen Namen mit dem internationalen Fingeralphabet zeigen können. Es wurde uns erzählet, wie das ist, wenn bei einem Schwerhörigen jemand anläutet und auch andere Beispiele. Wir haben sehr viel gelernt. (Michael Ulz) Radfahrprüfung Wir haben uns schon in der Schule auf die Radfahrprüfung vorbereitet. Alle mussten ihre Fahrräder mitnehmen. Frau Koller prüfte, ob die Räder verkehrstauglich waren. Ein Polizist bereitete uns für den Straßenverkehr vor. Zuerst hatten wir eine schriftliche Prü-

Seite 21 von 40


Jahresbericht 2009/10 Aus den vierten Klassen fung, danach mussten wir unser Können auf der Straße zeigen. Als der Polizist uns sagte, dass wir alle bestanden hatten, wussten wir gleich, dass das die echte Prüfung gewesen war. Wir freuten uns, weil wir alle bestanden hatten. (Katharina Birchbauer)

Schulgarten und Kräuterspirale Ihr wisst sicher, dass wir einen Schulgarten hinter der Schule haben. Um ihn kümmern wir uns gut. Im Schulgarten haben wir Erdbeeren, Topinambur, Karotten, Radieschen, Erbsen und noch vieles mehr. Dort haben wir aber auch Blumen, Rosen, Tulpen und Narzissen eingepflanzt. Wir hoffen, dass unsere Schachblume wieder blüht. Im Sommer müssen wir viel arbeiten, wegen des hohen Grases. Die Buben stellen im Sommer für uns die Bänke und den Tisch auf. Im Schulhof steht eine Kräuterspirale, die wir mit Herrn Voit zusammen gebaut haben. In der Kräuterspirale haben wir Schnittlauch, Zitronenmelisse und andere Kräuter. Ein Garten braucht sehr viel Pflege. Wir sind richtig gute Gärtner. (Antonia Birchbauer und Katharina Birchbauer)

Seite 22 von 40

Die Opernfahrt Wir sind im Herbst nach Graz , in die Oper gefahren. Dort sahen wir in 80 Tagen um die Welt an. Es waren viele Zuschauer. Die Schauspieler spielten ihre Rolle gut. Mir hat der Teil in Indien am besten gefallen. Sie hatten tolle Kostüme. Wir saßen in einer kleinen Loge. (Antonia Birchbauer) Pinguin-cup Wir trainierten mit Herrn Neger für den Bewerb. Er suchte die besten heraus. Wir trainierten köpfeln, tauchen und drei Längen schwimmen. Vor dem Wettbewerb haben wir uns aufgewärmt. Es ging los. Felix Beichtbuchner war unser Startschwimmer. Schlussschwimmer war ich. Leider belegten wir nur Platz zwölf. Das andere Team belegte Platz sieben. (Georg Lafer) Känguru der Mathematik Auch heuer haben sich die dritten und vierten Klassen am Känguru der Mathematik beteiligt. Es ist dies ein internationaler MathematikWettbewerb, an dem sich zahlreiche Schulen in Europa in ihrer Landessprache beteiligen und der sehr stark auf logisches Denken ausgerichtet ist. Unsere Schülerinnen und Schüler haben recht gut abgeschnitten. Besonders stolz aber sind wir auf Ulz Michael aus der 4.b – Klasse, der steiermarkweit mit 2 Schülern aus Graz den ersten Platz in seiner Alternsgruppe belegte und damit auch österreichweit auf dem 5. Platz landete. Herzlichen Glückwunsch!

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Sprachheilunterricht Sprache und kommunikative Fertigkeiten bestimmen wesentlich und anhaltend die Lebensqualität, stehen in Zusammenhang mit Schulleistungen, Identität und Selbstwert. Sie ist Ausdruck unserer Individualität und ein Element unserer geistigen Selbstverwirklichung. Der frühen Erkenntnis und Therapie von Sprachstörungen kommt eine bedeutsame Rolle zu. Die häufigsten Sprachschwierigkeiten ergeben sich beim Bilden der Laute s, z, x, sch und r sowie beim richtigen Einsatz der Grammatik und der Wortfindung. Im Sprachheilunterricht wird durch Schaffen einer entspannten und kreativen Atmosphäre die Sprechfreude auf spielerische Art gefördert. Wenn im familiären Umfeld der Kinder immer weniger gesprochen wird, weil gemeinsame Mahlzeiten, gemeinsame Freizeitaktivitäten und Gespräche immer weniger stattfinden, muss dieser „Spracharmut“ begegnet werden. D.h. es müssen Anlässe zum Sprechen geschaffen werden. Eine solche Förderung betrifft nicht nur Kinder aus anderen Sprachräumen (Zweitsprache Deutsch) und Kinder mit sozialen Benachteiligungen. Sprachauffälligkeiten von Kindern nehmen generell zu. „Sprachlose Kinder“ gibt es in allen sozialen Umgebungen

Tipps für Eltern

Jedes Kind hat beim Sprechenlernen sein eigenes Tempo, Ruhe und Geduld sind angebracht. ... Sprachvorbild sein! ... Gut zuhören können und viele Fragen stellen! ... Geschichten vorlesen! ... Bei Fehlern nicht unterbrechen und korrigieren, stattdessen sollten sie den „falsch“ gesprochenen Laut, das „falsch“ gesprochene Wort bzw. den „falsch“ gesprochenen Satz richtig wiederholen! ... Viel erzählen! ... Bilderbücher anschauen und darüber sprechen! ... Spiele und Alltagssituationen als Sprechanlass! ... Wenn Eltern sich aktiv mit Sprache auseinandersetzen wird dies gleichzeitig auf ihr eigenes Sprechverhalten positive Auswirkungen haben! ... Je mehr sie ihren Kindern sprachlich bieten, desto besser sind deren Chancen!

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Seite 23 von 40


Jahresbericht 2009/10 Soziales Lernen In den ersten Klassen war es heuer möglich, mehrere Stunden soziales Lernen mit den Beratungslehrern durchzuführen. Ingrid Schweder, Kurt Maier und Rainer Ludwig haben mit den Kindern in diesen Stunden das Miteinander erprobt und geübt.

Klassenforum – Schulforum Eltern in der Schule - für die Einbindung in die Organisation der Schule gibt es zwei offizielle Foren: das Klassenforum, in dem alle Eltern einer Klasse vertreten sind und das Schulforum, dem die Klassenelternvertreter und die Klassenlehrer mit beschließender Stimme und Stellvertreter und alle anderen Lehrer, Schulerhalter und Gäste mit beratender Stimme angehören. Klassenelternvertreter und deren Stellvertreter im heurigen Schuljahr waren: Klasse 1.a 1.b 2.a 2.b 2.c 3.a 3.b 4.a 4.b

Klassenelternvertreter KE -Stellvertreter Klaudia KRISPEL Sonja SIMANDL Elisabeth ERKENGER Silvia KIENREICH Manuela FLEISCHHACKER-H. Brigitte HASENBURGER Kerstin GERSTL Eva FÜRNTRATH Marion BIRCHBAUER Roswitha ROSENBERGER Gerlinde THALLER Sandra SCHMIDT Natascha ULZ Waltraud KREMSNER-LÖSCH Sylvia GRAßMUK Ulrike FRITZ Marion BIRCHBAUER Heidelinde SCHEER

Seite 24 von 40

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Kreatives Gestalten

Sinnesschulung durch den Werkunterricht Nähen, Knüpfen, Häkeln, Stricken Sinne: Motorik: Tastsinn Feinmotorik Farbe spannen, entspannen der Fingermotorik greifen – halten Koordination: Auge – Hand, links – rechts Arbeiten mit Holz Sinne: Motorik: tasten, riechen, sägen, schleifen, hämmern, raspeln, begreifen, schrauben, bohren, leimen, messen sehen, hören Koordination: Schulung der Feinmotorik, Kraftdosierung Sensomotorische Entwicklung, Auge – Hand Arbeiten mit Ton Sinne: Motorik: Geruch: Natur kneten, rollen, schlagen, drücken, Tasten: feucht, klopfen, modellieren, streichen, glätten kalt, weich, fest, fettig, trocken Therapie: entspannend, Konzentration auf die Sinne Spiegelbild der Seele

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Seite 25 von 40


Jahresbericht 2009/10 IKL – Unterricht – Interkulturelles Lernen

Unterricht für Kinder mit anderen Erstsprachen als Deutsch Frau Rita Leitner arbeitet 6 Unterrichtsstunden pro Woche an unserer Schule mit Kindern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, teilweise in Einzelbetreuung teilweise aber auch im gesamten Klassenverband. Ihre Philosophie: Die Schritte des Spracherwerbs, gleichgültig um welche Sprache es sich handelt, sind folgende HÖREN VERSTEHEN SPRECHEN SCHREIBEN Das Durchlaufen aller angeführten Stufen des Spracherwerbs dauert unterschiedlich lange. Auch das Verharren auf den einzelnen Stufen selbst gestaltet sich bei jedem Schüler, jeder Schülerin anders. Keine dieser Stufen kann aber übersprungen werden. Reime, Lieder, Spiele, Gedicht, Rätsel usw. motivieren Kinder auf spielerische Art, eine neue Sprache zu erlernen. So lernen sie beim Singen von Liedern die richtige Wort- und Satzbetonung, sowie die gesamte Satzmelodie. Rhythmische Aktivitäten motivieren besonders junge Kinder, eine andere, neue Sprache angstfrei und ohne Hemmungen aufzunehmen. Auch akustische Wahrnehmungsübungen, die spielerische Form haben und zu Beginn sehr wenig Sprachkenntnisse in der neuen Sprache erfordern, sind von großem Vorteil.

Seite 26 von 40

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Sonderpädagogischer Förderbedarf Im vergangenen Schuljahr konnten wieder einige Schüler in unserer Schule zusätzlich durch SPF- Stunden (Sonderpädagogischer Förderbedarf) gefördert werden. Die Schüler verteilten sich auf die 1., 3., und 4. Klasse. Für Schüler, die Probleme haben, dem Klassenunterricht zu folgen, bietet sich die Möglichkeit an, nach entsprechendem Gutachten durch das Soderpädagogische Zentrum, zusätzliche Förderstunden zu erhalten. Hierbei geht es darum, individuell vom Kind ausgehend, entsprechende Fördermaßnahmen zu setzen. Nicht immer liegen schulische Misserfolge nur an den mangelnden kognitiven Leistungen, d. h. den sogenannten Denkleistungen. Oft liegen die Ursachen in einzelnen Teilleistungsdefiziten wie Beeinträchtigungen jeglicher Art von Wahrnehmung, in der Raumorientierung, in der Konzentration, in der Merkfähigkeit und oftmals auch in sozialen und emotionalen Bereichen. „Dort ansetzen, wo sich das Kind gerade befindet!“ Mit diesem Leitsatz und entsprechenden Übungen, die oftmals lustbetont und in Spiele verpackt sind, kann sich auch hier Lernerfolg einstellen.

........übrigens: Jedes Kind freut sich über Leistungen, die es erbringen kann.

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Seite 27 von 40


Jahresbericht 2009/10 Projekttreffen im Rahmen eines EU – Bildungsprojektes Seit einem Jahr ist die Volksschule Markt Hartmannsdorf nun involviert in ein europäisches Schulpartnerschaftsprojekt unter dem Titel „GLOW“ – was einerseits „glänzen“ bedeutet, andererseits eine Abkürzung für „Global wellbeing for students“ meint. Hier geht es um die drei Säulen der Gesundheit: körperliche, seelische und soziale Gesundheit, die im Zusammenspiel miteinander für ein Wohlbefinden verantwortlich und schließlich auch für ein glückliches Leben von Bedeutung sind. Im Rahmen dieses Schulpartnerschaftsprojektes waren nun 21 Lehrerinnen und Lehrer aus Italien (Rom und Apulien), Wales, Spanien, Schweden, Deutschland und Ungarn zu Gast in Markt Hartmannsdorf. Neben Projektpräsentationen der Partnerländer und einem ausgiebigen Sightseeing – Programm absolvierten alle auch einen Workshop zum Thema „Ermutigung“ gehalten von Dr. Sohely Warnung und ins Englische übersetzt von Gabi Knittelfelder. Die Grundlagen des Ermutigungstrainings, die 65 Möglichkeiten der positiven Feedbacks, die anschauliche Darstellung der „üblen Nachrede“ und der „Ermutigungsdusche“ waren wichtige Punkte des Workshops und sollen in die Projektarbeit einfließen. Schließlich erprobten die TeilnehmerInnen auch Spiele zur Teambildung. Ein besonderer Höhepunkt im Rahmen des Projektes war der Besuch beim Bürgermeister Ing. Othmar Hiebaum am Gemeindeamt zur mitternächtlichen Stunde - eine wahre Rarität! Die Gäste haben sich in Markt Hartmannsdorf und der Umgebung sehr wohl gefühlt und haben versprochen, im Urlaub wieder zu kommen. Europäische Bildungsprojekte dieser Art tragen wesentlich dazu bei, den „Blick über den Tellerrand“ zu schärfen, Einblicke in die verschiedenen Bildungssysteme zu bekommen, wertvolle pädagogische Erfahrungen auszutauschen und den europäischen Ländern „ein Gesicht“ zu geben. Wir möchten diese Erfahrungen nicht missen! Und schließlich sind etwa 100 zusätzliche Nächtigungen im Ort mit allen Nebeneffekten für die Tourismusstatistik auch nicht zu vernachlässigen! Weitere Informationen unter www.comeniusglow.eu

Seite 28 von 40

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Besuch in den Partnerschulen im Rahmen des EU – Projektes Im Oktober konnten wir (Theresia Ladenhauf und Elisabeth Klammer) im Rahmen eines Projekttreffens die Partnerschule in Kecskemet besuchen. Hier sind mehrere Schulen zu einem Schulverbund zusammengeschlossen, wodurch uns ein Einblick vom Kindergarten über die Grundschule bis zur Sekundarstufe ermöglich wurde. Daneben erwartete uns auch ein umfangreiches Besichtigungsprogramm und wir durften die große Gastfreundschaft unseres Nachbarlandes kennen lernen.

Im Februar hatten vier Lehrerinnen (Christine Unger, Elisabeth Adler, Theresia Ladenhauf und Elisabeth Klammer) die Gelegenheit, die Partnerschule in Rom zu besuchen. Es ist dies ein großes Schulgebäude, das ebenso wie bei uns Volks- und Hauptschule beherbergt, aber eine gemeinsame Direktorin hat. Sehr erstaunt waren wir über das viele Verwaltungspersonal, das der Schule zur Verfügung steht. Wir konnten sehr freundliche Schülerinnen und Schüler erleben, die uns stolz über ihre Projekte berichteten. Die Ausstattung der Schule ist für städtische Verhältnisse sehr gut, aber wir sind froh, hier in Markt Hartmannsdorf in so einer freundlichen und gut ausgestatteten Schule unterrichten zu dürfen. Große Freude hatten die Schülerinnen und Schüler in Rom mit den mitgebrachten Lesezeichen, die unsere Kinder gestaltet haben.

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Seite 29 von 40


Jahresbericht 2009/10 Unverbindliche Übung „Gesunde Ernährung“ 4a, 4b Klasse Mein Lieblingskochtag Die Schüler hatten im Unterricht die Möglichkeit, eine für sie neue Ernährungswelt in Theorie und Praxis kennen zu lernen. Weitere Erfahrungen sammelten sie bei gemeinsamen Arbeitstätigkeiten, Umgang mit Essverhalten und Durchführung der Ausräumarbeiten. Mit viel Eifer wurde aus den Rezepten und Sammeltexten ein kleines Kochbuch erstellt. Stellvertretend für alle Kinder, die die unverbindliche Übung „Gesunde Ernährung“ besuchen, stehen diese beiden Berichte:

Es war einmal ein Mittwoch, da hatten wir Kochen. Wir machten Putenstreifen auf Blattsalat. Nach dem Tischdecken ging es schon los. Ein paar Kinder wuschen den Salat, ein paar schnitten das Putenfleisch und andere Kinder halfen mit, wo es nötig war. Beim Kochen haben wir immer viel Spaß. Ihr wollte bestimmt wissen, was ich gemacht habe! Als die Putenstreifen gesalzen und paniert waren, legte ich sie ins heiße Fett, das in einer Pfanne auf dem Herd stand. Zum Schluss machten wir noch eine Kräutersauce. Dann setzten wir uns zu Tisch und aßen. Das war das beste Essen, das ich je gegessen habe! Probiert es auch einmal. Ich weiß, es wird euch schmecken. (Sarah, 4.a) Im November machten wir eine Pizza. Zuerst kneteten wir den Teig. Danach bestrichen wir die runde Scheibe mit Tomatensauce. Darauf durften wir die Pizza mit Zutaten belegen. Ich suchte mir Salami, Mais, Käse, Champignons und Ananas aus. Später schoben wir die fertige Speise ins Backrohr. Nach ca. 20 Minuten war sie knusprig. Die Pizza schmeckte mir sehr gut. Vielleicht probiere ich auch einmal andere Sachen aus. Der Tag hat mit am besten gefallen. Meine Oma und meine Mama probierten schone einige Rezepte aus. (Hannah Fritz, 4.a) Putenstreifen gebacken auf Blattsalate, Kräutersoße, Getränk: Cappy mit Leitungswasser Geb. Putenstreifen: Pro Person 1 Putenschnitzel, in Streifen schneiden Wiener-Panier: Mehl-Ei-Brösel mit Gabel panieren Backen aus Fett (Sonnenblumenöl): Fett erhitzen und Streifen langsam backen Gebackene Streifen abtropfen lassen. Beachte: Umgang mit heißem Fett.: Herdbereich nicht verlassen Brandgefahr (Im Notfall mit Löschdecke löschen-NIE MIT WASSER!) Rechtzeitig Temperatur der Herdplatte reduzieren.. Kräutersoße: 1/4 Sauerahm, 2/4 Joghurt, 1 Becher Creme fraiche Küchenkräuter: Schnittlauch, Petersilie, Estragon, Basilikum,Rosmarin, Thymian oder 1 Becher Mischkräuter tiefgekühlt und mit frischem Schnittlauch ergänzen. Blattsalate: 1 Krauthäuptl, 1 Butterhäuptl, 1 Lollo Rosso ( rotblättriger Salat) eventuell einige Blätter Ruccolasalat - putzen, waschen, reißen und portionieren Gebackene Puten streifen darüberlegen und mit Kräutersoße marinieren. Sofort servieren. Guten Appetit!

Seite 30 von 40

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Religionsunterricht Großer Gott, wir loben dich für die Schüler unserer Schule, auch die Lehrer in Reli freu´n sich, sie erlebten Stunden coole, die Schüler sangen, tanzten viel, freuten sich auch am biblischen Spiel. Hörten biblische Texte ganz oft, aus dem Alten und Neuen Testament, merkten, wie dort der Mensch immer hofft, dass Gott da ist, weil er uns gut kennt, so soll´nunsr´e Schüler spür´n, dass sie geliebt sind mit Kopf, Herz, Hand, Hirn. Unsere 2., die hatten es toll, denn sie feierten Erstkommunion, übten und lernten erwartungsvoll, backten die Hostien in Klassenaktion, der Herr Pfarrer half dabei, und erklärte den Sinn auch dabei.

Unsere Schule, die feiert so gern, Gottesdienste, die sind uns ganz wichtig, Schulbeginn und Schulschluss mit dem Herrn, denn sein Segen und Schutz sind uns wichtig, auch das Weihnachts- und Osterfest uns gemeinsam beten lässt. Alle Schüler hab´n die Kirche besucht, hier gibt es viel Interessantes zu sehen, haben auch Friedhof und Kirchpark besucht, es macht doch Spass, auch mal rauszugehen, die Gemeinschaft ist so schön, bei Spiel und Reden wir uns dran gewöhn´. Der Kaplan war in der Klasse bei uns, und erzählte von seinem Beruf, Kinder fragen gern und lernen von uns, Eltern und Lehrer sollen folgen dem Ruf, mit den Schülern Zeit verbringen, dann ist sie gut genützt, wir können singen: Großer Gott, wir loben dich … Andrea Ulz

Schnuppertag für Schulanfänger im Schuljahr 2010/11 26 Buben und Mädchen, die im Herbst neu in die Schule kommen, haben bei einem Schnuppertag die Schule mit vielen Stationen erkundet. Begleitet wurden sie von den Paten, den Schülerinnen und Schülern der 3. Klassen. Vom Balancieren bis zum Hören, Zeichnen, Basteln und einer gemeinsamen Hofpause waren viele Aufgaben zu lösen. Es hat allen großen Spaß gemacht, trotzdem waren die Großen und die Kleinen froh, die Eltern in der Schulküche beim Elterncafé zu finden.

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Seite 31 von 40


Jahresbericht 2009/10 Gesunde Volksschule Seit sieben Jahren ist unsere Schule nun Mitglied im Netzwerk der „Gesunden Volksschule“ von Styria Vitalis und darf auch die Auszeichnung „Gesunde Schule“ tragen. Über bewegungserziehliche Schwerpunkte, die unverbindliche Übung „Gesunde Ernährung“, das Angebot von Weckerln, Fruchtsäfte und Äpfeln, soziales Lernen bis hin zu unserem größten Schwerpunkt, dem Ermutigungstraining mit Dr. Soheyla Warnung reicht die Palette der Aktivitäten. Vertiefen und die Erfahrungen mit Lehrerinnen und Lehrern aus anderen europäischen Ländern austauschen konnten wir im Rahmen unseres EU – Projektes, das sich umfassend mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzt.

Kinder gesund bewegen, eine Initiative des Sportministeriums Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Kinder gesund bewegen“ des Bundesministeriums hatten auch unserer Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, auf spielerische Art einen besonderen Zugang zu körperlicher Aktivität zu bekommen. Insgesamt wurden der Schule 11 Unterrichtsstunden zur Verfügung gestellt, wo die Kinder lustige und bewegungsorientierte Spiele erproben konnten, wie zB. Das Virus-Spiel, bei dem ein Ball als Virus die Spieler „infiziert“. Diese müssen dann von ihren Mitspielern ins „Krankenhaus“ gebracht werden, und können dann das Spiel fortsetzen. Weitere Informationen uns Anregungen gibt es im Internet: www.kindergesundbewegen.at Zu Beginn spielten die Kinder das Spiel „Jäger –Hase“ Trainiert wurde dabei die Haltung durch das Sitzen im Langsitz und auch schnelle Reaktion, da die Schüler ständig ihre Rollen wechseln mussten. Der Staffellauf wurde mit einem Memoryspiel kombiniert und somit auch die Merkfähigkeit trainiert. Zum Schluss gab es noch ein kurzes Kreisspiel, bei dem die Schüler verschiedene Atemübungen machten. Der Turnlehrer gab seine Anweisungen sehr präzise, dadurch waren die Spielregeln sofort allen Schülern klar. Diese Bewegungsstunde war für die Schüler und auch für die Lehrerin eine Bereicherung

Seite 32 von 40

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Schule aktiv Das Projekt „Schule aktiv“ wird seit zwei Jahren von der Landessportorganisation und zwei weiteren Dachverbänden, dem ASKÖ und dem ASVÖ betrieben. „Schule aktiv“ steht unter dem Motto „Komm mach mit“ und soll in genau diesem Sinne die Bewegung, kombiniert mit Themenbereichen wie Ernährung, psychosoziale Gesundheit oder Umwelt, der Kinder fördern. Zu Beginn des Schuljahres 09/10 hat dieses Projekt, im Zuge der Nachmittagsbetreuung, auch den Weg in unsere Turnhalle gefunden. Einmal wöchentlich haben wir seitdem die Ehre den Sportwissenschafter Mag. Gernot Schoberer, für eine Stunde, begrüßen zu dürfen. Angefangen von Konditions- und Ausdauer- und Geschicklichkeitstests, welche er zu Beginn mit den Kindern durchgeführt hat, spielt er mit den Kindern lustige Gruppenspiele, welche den Teamgeist der Kinder stärken sollen. Auch die grob- und feinmotorischen Fähigkeiten der Kinder auf spielerische Art und Weise gefördert. Für die Kinder ist es einerseits eine Möglichkeit neue Bewegungsformen kennenzulernen und zusätzlich der etwas andere Ausgleich zum Schulalltag. In diesem Sinne möchten wir uns für das tolle Engagement unserer Direktorin Elisabeth Klammer bedanken, welches die Durchführung, dieses einzigartigen Projektes, erst möglich gemacht hat.

Tennis Auf Initiative des Hartmannsdorfer Tennisvereins hatten alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit mit der Tennisschule Schwab ein Schnuppertraining zu absolvieren.

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Seite 33 von 40


Jahresbericht 2009/10 Besuch des Herrn Bürgermeisters in der Schule Im Rahmen unserer Montagsrunde durften wir auch unseren Herrn Bürgermeister Ing. Otmar Hiebaum in der Schule begrüßen. Die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde als Schulerhalter ist uns besonders wichtig, aber es war uns auch ein Vergnügen, dem Herrn Bürgermeister zu seinem besonderen Geburtstag zu gratulieren. Er hat sich in der Schar der Kinder sichtlich wohl gefühlt, auch wenn es dabei sehr eng wurde.

Die guten Geister Was wäre unsere Schule ohne sie? ...ein chaotischer Haufen dreckiger Hausschuhe inmitten von Unmengen Papier und nassen, stinkenden WC – Anlagen mit undurchsichtigen Fenstern und ungeordneten Tischen und Sesseln, .... ...ein unbeaufsichtigtes Haus umringt von einem Dschungel, in dem sich nicht funktionstüchtige technische Geräte mit nicht bestellten Kakaobechern mischen,..... Wir sind froh, dass wir sie haben: Marianne Pammer, unsere Raumpflegerin, und Josef Voit, unseren Schulwart. DANKE, dass ihr uns vor dem Chaos schützt!!

Bücher – Bücher - Bücher Öffentliche Bücherei Wie jedes Jahr waren auch heuer wieder einige Klassen zu Besuch in der öffentlichen Bücherei. Frau Pallier erklärte die Funktionsweise der Bücherei und die Kinder durften kostenlos ein Buch ausleihen. Schülerbücherei Schön und einladend ist sie geworden – unsere Schülerbücherei. Viele Bücher auf neuen Regalen laden zum Lesen ein und Frau Leick als Verantwortliche für die Schülerbücherei arbeitet mit einem neuen Laptop am neuen Büchereiprogramm. Dichterlesung Besonders interessant ist es, auch Autoren kennen zu lernen. Heuer war es eine Begegnung mit Lembcke gesponsert und organisiert von Frau Plautz in Zusammenarbeit mit Frau Kainz, die sich besonders für den Buchklub engagiert.

Seite 34 von 40

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Ein Jahr mit WIKI … … und wieder geht ein tolles Schuljahr für die WIKI-Nachmittagsbetreuung zu Ende. Angefangen mit vielen Spielen und schönen Basteleien im regnerischen Herbst über lustige Bobfahrten im verschneiten Schulhof weiter zu interessanten Ausflügen nach Graz, im grünen Frühling, sind wir nun im warmen Sommer, mit Wasserschlachten und Schwimmbadbesuchen angekommen. Ein spannendes Jahr in dem unsere 28 Kinder fleißig gerechnet, geschrieben, gelesen, zusammen gelacht, gespielt und uns jeden Tag aufs Neue auf Trapp gehalten haben, geht langsam dem Ende zu. Doch nicht traurig sein … ein NEUES JAHR mit WIKI kommt bestimmt!!!!! Wir freuen uns schon auf ein weiteres abenteuerliches und lustiges Schuljahr mit EUCH und wünschen EUCH in diesem Sinne wunderschöne Sommerferien!!!!! Liebe Grüße und bis bald bei WIKI eure Betreuer Julia und Renate Die Kinder der Wiki-Nachmittagsbetreuung 2009/10: Michaela: Mir hat am besten gefallen, dass wir uns wie´s warm war mit Wasser angespritzt haben. Julia: Mir hat gefallen, dass wir am Donnerstag im Schwimmbad waren und dort haben wir viel Spaß gehabt. Ayleen: Mir haben die Spiele und Renate und Julia gefallen. Markus: Ich mag, dass ich bei der „Nachmi“ immer meine Freunde sehe. Christoph: Mir gefällt wenn ich Wiki gehe und wir im Sommer schwimmen gehen. Helena: Wiki ist lustig, weil ich da viele Freunde haben. Johannes: Baden war lustig. Melina: Mir gefällt wenn ich schreiben und zeichnen kann. Royana: Wiki ist lustig, weil man da bastelt. Emanuel: Draußen Fußballspielen hat mir am besten gefallen. Anna-Maria: Wir unternehmen sehr viel. Sophie: Das ich immer mit Anna-Maria spielen kann.

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Seite 35 von 40


Jahresbericht 2009/10 Auch Lehrer müssen sich fortbilden Zwei große schulinterne Fortbildung zu den Themenbereichen Konflikte und Ermutigung haben alle Lehrerinnen und Lehrer in diesem Schuljahr absolviert und dazu viele individuelle Fortbildungen - fast alle außerhalb der Unterrichtszeit – denn so bleibt Schule in Bewegung!

Frau Dipl.-Päd. VOLn. Gerlinde Wogg geht in Pension Frau Gerlinde Wogg wurde am 1. September 1971 in das öffentlich-rechtliche Landeslehrer-Dienstverhältnis aufgenommen und der Volksschule in Markt Hartmannsdorf zugewiesen. Seit diesem Zeitpunkt hat Frau Wogg nahezu ohne Unterbrechung ihren Dienst an dieser Schule versehen. Sie war und ist eine verlässliche Lehrerin, der vor allem das Wohl der ihr anvertrauten Kinder ständig am Herzen gelegen ist, denen sie eine solide Grundausbildung in der Volksschule mitgegeben hat und deren Kreativität sie gefördert hat. Jahrelang hat sie den Schulversuch „Philosophie für Kinder“ an der Schule geführt. Mit ihre Freude am Basteln und Gestalten hat sie viele dunkle Flecken im Schulhaus freundlich gestaltet. Trotz gesundheitlicher und privater Schwierigkeiten hat sie mit großem Engagemant einen wesentlichen Beitrag zur pädagogischen Erziehung eines großen Teiles der Markt Hartmannsdorfer Bevölkerung geleistet. HERZLICHEN DANK dafür. Wir wünschen Frau Wogg für ihren neuen Lebensabschitt alles GUTE!

Seite 36 von 40

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10 Musicalaufführung an der Volksschule Markt Hartmannsdorf Wir dürfen wirklich stolz auf sie sein: auf die Buben und Mädchen des Schulchors der Volksschule Markt Hartmannsdorf. In Zusammenarbeit mit der Musikschule und mit Unterstützung der ganze Schule haben sie den Besuchern eine großartige Darstellung des Musicals „Schwein gehabt, da rocken ja die Hühner“ geboten. Die parfümierte Supersau Piggy, einfühlsam dargestellt von Laura Palz, erkennt, dass nur die Macht der Freundschaft sie aus den Klauen des Metzgers retten kann. Gekonnt haben die Buben und Mädchen die Tiere auf dem Bauernhof singend und schauspielerisch perfekt dargestellt, sei es das meckernde Schaf von Sarah Hasenburger oder der Kater mit der wunderschönen Stimme von Michael Ulz, die gemütliche Kuh, der Julia Fritz ausdrucksvolle Ruhe einflößte, die piepsenden Mäuse und die tanzenden Küken. Auch die Würmer und die Gänse durften nicht fehlen und die textmäßig größte Rolle des Hundes hat Felix Beichtbuchner ganz professionell dargestellt. Umrahmt vom Gesang der Vögel haben der freundliche Bauer Lukas Binder mit ausdrucksvoller Stimme und der Metzger, blutrünstig dargestellt von Georg Lafer, um die Supersau geschachert. Durch das Stück führten das Problemhuhn Linda Seiler und der Hahn und Erzähler Philipp Maurer. Alles in allem war es eine wirklich professionell gestaltete Musicalaufführung mit perfekter Bühnen-, Ton- und Lichttechnik von Raimund Ulz und Josef Gölles , beeindruckend gestalteten Kostümen und einem künstlerisch ausgestaltetem Bühnenbild. Perfekt einstudiert und musikalisch bestens vorbereitet und geleitet wurden die Aufführungen von Anita Zaff, Christine Unger und Renate Praßl.

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Seite 37 von 40


Jahresbericht 2009/10 Folgende Schülerinnen und Schüler haben im Schuljahr 2009/10 unsere Schule besucht: 1.a Klasse Klassenlehrerin: Gelinde Wogg HÖDL Nico, KLEINHAPPL André, MENZINGER Thomas (2. Halbjahr), MUSOSTOV Wiskhan, REICHSTAMM Alexander, SCHMIDT Johannes, SINGER Markus, TIEBER Marco, TIMISCHL Paul, DONNERER Annika, FRITZ Katharina, KRISPEL Elisabeth, OEHME Ayleen, REINSTADLER Helena, RUCK Laura, SIMANDL Iris, ZUNEC Melanie 1.b – Klasse Klassenlehrerin: Theresia Ladenhauf BAUER Calvin (ab April), DICHTINGER Daniel, ERKENGER Paul, GRAßMUK Jan, KEINREICH Jonas, KNAUHS Johannes, KOVAC Benjamin, SCHMIDT Florian, THALLER Jakob, EDELMANN Elena, FLECHL Katharina, KOTHGASSER Selina, KRENN Alexandra, MAURER Anja, MONSCHEIN Katharina, MÜLLER Miriam, PLESS Melina (ab November), RÄDLER Milena, SKARGET Michelle (2. Halbjahr), VOGL Laura 2.a Klasse Klassenlehrerin: Anita Zaff DJON Patrick, FEIERTAG Pascal, LEISCHHACKER Dominik, GSCHIEL Lukas, HASENBURGER Luca, KRIEGER Emanuel, LOIPERBÖCK Pascal, MARBLER Marco, NEUHERZ Michael, PAAR Florian, RATH Emanuel, SERSCHÖN Thomas, ZOLLER Michael, ALKANOVA Rayana, BRODTRAGER Cora, HUBER Lisa, SIMANDL Mira, STOCKER Marlena, TIMISCHL Laura 2.b Klasse Klassenlehrerin: Monika Weigl FINK Alexander, FÜRNTRATH Noah, GERSTL Florian, GÖLLES Leo, GÖLLES Lukas, KRAUTWASCHL Christoph, RABL Samuel (bis April), TERLER Lukas, TIEBER Tobias, TIMISCHL Lukas, WAGNER Stefan, WURM Matthias, MAURER Marlene, PALZ Laura, PUCHNER Helene, SCHEER Jula, THALLER Carina, THÖNI Anna-Maria, VOGL Michaela, ZIVITHAL Magdalena 2.c Klasse Klassenlehrerin: Christine Unger AUNER Mathias, BAUER Nico, ERLACHER Samuel, FLEISCHHACKER Jonas, HÖRZER Mark, INDERBIEV Achmed, JANISCH Michael, PSENNER Leo, ROSENBERGER Manuel, ZELLER Jakob, ARTAUF Marie, BIRCHBAUER Anja, BIRCHBAUER Lisa, FLEISCHHACKER Franziska, FUCHS Sophie, KREISL Julia, RAINER Annika, SAMPL Magdalena

Seite 38 von 40

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf


Jahresbericht 2009/10

3.a Klasse Klassenlehrerin: Gabriele Leick – Reinwald AUNER Antonius, FRIEDL Lukas, GOGG Alexander, GRUBER Patrick, HUBER Florian, TRÜCHER Philipp, WAGNER Jakob, ZOLLER Sebastian, ERKENGER Marlen, FRITZ Julia, GRUBER Elisabeth, MATZKE Janel, POSCH Anna, REINSTADLER Selina, SCHMIDT Lisa, SCHWEINZER Julia, SEILER Linda, SONNLEITNER Agnes, THALLER Veronika 3.b Klasse Klassenlehrerin: Gudrun Kainz DZHABRAILOV Abdul Malik (ab November), GESTL Marcel, LIPP Florian, PALLIER Florian, RABL Jeremias (bis April), SCHEUCHER Manuel, TAUCHER Thomas, TIMISCHL Tobias, ULZ Nico, ALKHANOVA Liana, AUNER Alina, FLECHL Anna, GÖLLES Kerstin, HÜTTENMAYER Nadine, INDERBIEVA Amina, KACMAZ Meryem, KEINREICH Antonia, KREMSNER Mareike, LAFER Agnes, LANG Julia, MITTENDREIN Laura, RIEGERBAUER-KNÖBL Anna-Maria 4.a Klasse Klassenlehrerin: Waltraud Mittendrein BINDER Lukas, COTE Sascha, GRAßMUK Marc, KRIEGER René, MAURER Philipp, MUTTERER Nick, SAILER Stefan, TIEBER Jakob, WEIGUNY Marcel, WOLF Markus, DAMM Carmen, FRITZ Hannah, GÖLLES Anika, GUI Oana Maria, HAIDINGER Barbara, HASENBURGER Sarah, JANISCH Sandra, KRONBERGER Hanna, NEUHERZ Sandra , SCHMID Ruth Sonali, THALLER Sofie 4.b Klasse Klassenlehrerin: Gerlinde Koller BEICHTBUCHNER Felix, DICHTINGER Robert, LAFER Georg, LÖFFLER Lukas, SAILER Gerhard, SCHEER Jakob, ULZ Michael, WIEDNER Marcel, BIRCHBAUER Antonia, BIRCHBAUER Katharina, KNAUHS Laura – Marie, KREISL Michelle, KRISPEL Elisabeth, LAFER Viktoria, MARBLER Jennifer, PAUGER Martina, TRÜCHER Jacqueline

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Seite 39 von 40


Jahresbericht 2009/10

Seite 40 von 40

Jahresbericht 2009/10 Volksschule Markt Hartmannsdorf

Jahresbericht2010  

Was haben die Schüler der Volksschule Markt Hartmannsdorf im Schuljahr 2010 erlebt?

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you