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Magazin

01.2013/ gratis für Globus Kunden www.globus.de

Deftiges im Winter

Herzhafte Eintöpfe zum Aufwärmen

Beauty gut gepflegt ins neue jahr

Der Berg ruft

RodelspaSS für die ganze familie


Januar 2013 Inhalt  

3 Editorial 4 Inhalt 6 Mein Januar

Mit Globus genießen 8 Rezepte 14 Küchenkunde 16 Hausgemacht 18 Nachgefragt 20 mio vor Ort 24 mio-Gericht

8 Rezepte

So wird Ihnen warm ums Herz: Leckere heiße Suppen, Gratins und Kohlrouladen sind genau das Richtige für kalte Wintertage.

20 mio vor Ort

Küchenkunde Früchte des Frosts – Kohlköpfe überzeugen sowohl mit Inhaltsstoffen als auch kulinarisch. Seite 14

Gemüsebauer Christian Frey baut für Globus ein „köstliches Unkraut“ an – Winterportulak. Erfahren Sie mehr über die kleine grüne Vitaminbombe.

Mit Globus genießen


Globus erleben 26 Globus Engagement 30 Meine Familie

Globus Beauty 32 Kosmetik 34 Wellness

Globus Freizeit 38 Gut leben 40 Service 42 Aus aller Welt 44 Rätsel, Globus Kurzmeldungen 46 Schlusswort

32 Kosmetik

Startklar für das neue Jahr. Lesen Sie, wie sich gereizte Winterhaut am besten verwöhnen lässt und Ihre Haare mit ein paar Tricks wieder zu Hochform auflaufen.

42 Aus aller Welt

Sie gehen singend von Haus zu Haus, um anderen Gutes zu tun: Die Sternsinger. Erfahren Sie, was hinter dieser Tradition steckt.

Globus Beauty

Globus Freizeit mio 1/ 2013 5


Rezepte

Deftiges im Winter

kohl die Probieren Sie e auch mit Schwarz Kohlsupp ng. anstelle von Wirsi


Kohlsuppe mit Chorizo Zutaten (für 4 – 6 Personen) 750 g festkochende Kartoffeln 3 Möhren 1 junger Wirsing (ca. 750 g) 3 Zwiebeln 2 Knoblauchzehen 3 EL Olivenöl 2 EL Tomatenmark 100 ml Weißwein (oder Rinderbrühe) 1,5 I Rinderbrühe 6 Zweige Thymian 200 g Chorizo (am Stück)

Zubereitung 1) Kartoffeln und Möhren schälen und waschen. Kartoffeln in ca. 3 cm große Würfel, Möhren in dünne Scheiben schneiden. Wirsing in die einzelnen Blätter zerteilen (eventuell äußere, sehr harte Blätter nicht verwen­den). Blätter waschen, längs halbieren und den Strunk in der Mitte herausschneiden. Die Blatthälften quer in schma­le Streifen schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein würfeln. 2) Öl in einem Suppentopf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch bei mittlerer Hitze darin andünsten. Tomatenmark dazugeben und kurz mitbraten, dann mit Wein ablöschen. Sobald die Flüssigkeit verkocht ist, die Brühe angießen und Kartoffeln, Möhren und Wirsing unterrühren. Die Thymianzweige abbrausen und ebenfalls dazugeben. Alles salzen und pfeffern und zugedeckt ca. 40 – 45 min kochen lassen. 3) Die Chorizo eventuell häuten und in dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne ohne Fett die Chorizoscheiben bei mittlerer Hitze anbraten. Die Wurst und 2 – 4 EL von dem ausgebratenen Fett unter die Suppe rühren. Thymianzweige entfernen und die Suppe servieren.

Bohneneintopf mit Tomaten und Reisnudeln 2) Für den Eintopf Möhren schälen, Sellerie waschen, putzen und beides ca. 1 cm groß würfeln. Zwiebeln und übrigen Knoblauch schälen und fein würfeln, zusammen bei mittlerer Hitze in Öl goldgelb andünsten. Möhren und Sellerie dazugeben und unter Rühren 3 – 4 min mit andünsten. Tomatenmark hinzufügen und kurz anrösten. Mit etwas Bohnenkochwasser ablöschen und einkochen lassen. Den Vorgang wiederholen. Tomaten, Brühe und BohnenZubereitung 1) Weiße Bohnen in kaltem kraut dazugeben, salzen, pfeffern und Wasser über Nacht einweichen. Danach zugedeckt 20 min köcheln. 3) Die grünen Bohnen waschen, putzen abgießen, abbrausen und mit ca. 1 ¼ l und in 4 – 5 cm lange Stücke schneiden. Wasser in einen Topf geben. Thymian Nudeln kochen und abkühlen lassen. abbrausen und trocken schütteln. 1 Knoblauchzehe schälen, halbieren und Die Bohnen in den Eintopf geben und 30 – 35 min garen. Weiße Bohnen und mit 3 Thymianzweigen zu den Bohnen Nudeln unterrühren und heiß werden geben. Bohnen zugedeckt 1 1/2–2 h köcheln lassen bis sie gar sind. Salzen und lassen. kurz ziehen lassen, abgießen, dabei das Zubereitungszeit 25 min (+ 12 h Einweichen und 3 h Garen) Kochwasser auffangen.

Zutaten (für 4 Personen) 200 g getrocknete große weiße Bohnen 6 Zweige Thymian 3 Knoblauchzehen, Salz 2 Möhren 3 Stangen Staudensellerie 2 Zwiebeln 2 EL Olivenöl, 1 EL Tomatenmark 1 Dose stückige Tomaten (400 g Füllgewicht) 1 l Gemüsebrühe 1 TL getrocknetes Bohnenkraut 350 g grüne Bohnen (ersatzweise TK) 100 g griechische Reisnudeln (Kritharaki-Nudeln)

Zubereitungszeit 30 min

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Mit Globus genieSSen

Rezepte zum Sammeln


Rezepte

Probieren Sie Bratäpfel auch mal mit herzhaften Füllungen wie zum Beispiel Schinkenwürfeln und Zwiebeln.

Gefüllte Bratäpfel mit Vanillesoße Zutaten (für 4 Personen) Für die Äpfel: 1 EL Rosinen, 2 EL Rum (nach Belieben) 4 nicht zu große Äpfel (z. B. Boskop oder Cox Orange) 60 g weiche Butter 1 TL frisch gepresster Zitronensaft 4 EL Honig 4 EL gemahlene Haselnüsse, 2 – 3 Msp. Zimtpulver Für die Soße: 1 Vanilleschote, ¼ l Milch 200 g Sahne 1 gestrichener EL Speisestärke 2 Eigelb 60 g Zucker

Zubereitung 1) Rosinen in einer Schüssel mit dem Rum übergießen und ziehen lassen. Backofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. 2) Für die Soße die Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark herauskratzen und samt Schote mit 200 ml Milch und Sahne in einen Topf geben. Unter gele­ gentlichem Rühren bei kleiner Hitze offen 5 min köcheln lassen. 3) Stärke mit übriger Milch, Eigelben und Zucker gut verrühren. Unter Rüh­ ren in den Topf gießen und alles bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die Vanilleschote noch in der Soße ziehen lassen.

4) Eine kleine Auflaufform mit 1 EL Butter einfetten. Äpfel waschen und entkernen, mit den Öffnungen nach oben in die Form setzen und innen an den Schnittstellen mit Zitronensaft einreiben. 5) Übrige Butter (bis auf 1 – 2 TL) mit 3 EL Honig, den Haselnüssen und den Rosinen (samt Rum) mischen, mit Zimt würzen. Masse fest in die Äpfel füllen und obenauf je 1 Flöckchen Butter legen. Die Äpfel im Ofen 25 – 30 min garen, nach ca. 20 min mit dem übri­ gen Honig beträufeln und mit Bratsaft begießen. Äpfel heiß auf tiefe Teller ver­ teilen und mit Vanillesoße umgießen. Zubereitungszeit 30 min + Garzeit 30 min


Mit Globus genieSSen

Rezepte zum Sammeln

Pichelsteiner im Topf mit Fleisch, Kartoffeln und Rüben Zutaten (für 4 Personen) 100 g ausgelöstes Rindermark je 250 g Lamm-, Kalb- und Schweinefleisch und Rinderbrust je 150 g Zwiebeln, Möhren und Knollensellerie 200 g Kartoffeln 50 g Petersilienwurzel 150 g Lauch 200 g Weißkohl 3/4 I kräftig gewürzte Rinderbrühe 8 EL Pflanzenöl 3 EL gehackte Petersilie

Eintöpfen Zu deftigen ratins passt und G ein ernbrot und u a B s e h c is fr gekühltes Bier.

Zubereitung 1) Das Rindermark unter fließendem kaltem Wasser ca. 15 min wässern bis es vollkommen weiß ist. Alle Fleisch­ sorten würfeln. Zwiebeln schälen und hacken. Das Gemüse schälen, putzen und waschen und in etwa 1,5 cm große Stücke schneiden. Weißkohl halbieren, den Strunk heraus­ schneiden, Blätter in 2 cm große Quadrate schneiden. Das gewässerte Mark in dünne Scheiben schneiden. Die Rinder­ brühe in einem Topf, das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. 2) Alle Fleischsorten mischen und portionsweise im heißen Öl anbraten. Die Zwiebeln kurz mitbraten. Die Hälfte der Rindermarkscheiben in einen feuerfesten Topf legen und bei geringer Hitze leicht schmelzen lassen. Zunächst eine Schicht Fleisch-Zwiebel-Mischung auf das Mark legen. Mit Petersilie bestreuen, leicht salzen und pfeffern. Darüber ab­ wechselnd Gemüse und Fleisch schichten und jede Schicht würzen. Mit einer Schicht Gemüse abschließen. Das restliche Mark und die übrige Petersilie darauf verteilen. Die heiße Brühe angießen. Den feuerfesten Topf zudecken und den Eintopf bei 200 °C im vorgeheizten Ofen etwa 90 min garen.

Kartoffel-Sauerkraut-Gratin Zutaten (für 4 Personen) 400 g festkochende Kartoffeln 500 g frisches Sauerkraut 1 Zwiebel, 1 Stange Porree 20 g Butter oder Margarine 1 – 2 TL Kümmel

⅛ l trockener Weißwein ½ Bund glatte Petersilie 4 Eier 2 EL Crème fraîche 3 TL Speisestärke Salz, Pfeffer, 100 g Gouda

Zubereitungszeit 60 min + Garzeit 90 min

Übrige Reste können Sie problemlos einfrieren und später genießen.

Zubereitung 1) Kartoffeln waschen und mit Schale ca. 20 min kochen. Abgießen, pellen und etwas abkühlen lassen. 2) Sauerkraut abtropfen lassen, grob hacken. Zwiebel abzie­ hen, fein würfeln. Porree putzen, waschen und in Ringe schneiden. 3) Zwiebelwürfel in heißem Fett glasig dünsten. Porree kurz mitdünsten, Sauerkraut, Kümmel sowie etwas Salz und Pfeffer hinzufügen, mit Wein ablöschen. Ca. 10 min einkochen lassen. 4) Petersilie waschen, trocken tupfen, Blättchen abzupfen, hacken. Eier, Crème fraîche, Speisestärke, Salz, Pfeffer und Petersilie verquirlen. 5) Kartoffeln in Scheiben schneiden. Dachziegelartig in einer gefetteten Tarteform (ca. 28 cm Ø) verteilen, dabei würzen. Sauerkrautmasse darauf geben, verquirlte Eier darübergie­ ßen. Käse fein raspeln und über dem Gratin verteilen. 6) Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C ca. 30 min überbacken. Nach Wunsch mit Petersilie garnieren. Zubereitungszeit 75 min

mio 1/ 2013 13


Ob weiß, grün oder lila – Kohlköpfe trotzen ­Eiseskälte und sind dabei wahre Vitaminbomben – ganz zu schweigen von ihren geschmacklichen ­Vorzügen. Damit sind Wirsing & Co. genau das ­richtige Gemüse für Leib und Seele im Winter.

Küchenkunde

Früchte des Frosts Wirsing Der krause Kohlkopf ist ein echtes Multitalent – gefüllt mit Hackfleisch als Kohlroulade oder gedünstet als Gemüsebeilage zu herzhaften Gerichten. Sein delikates Aroma überzeugt sogar Gourmetköche. In feine Streifen geschnitten ist Wirsing als Rohkost eine gute und vitaminreiche Salatvariante. Er enthält Vitamin C, B6, E und Folsäure, Kalium, Kalzium sowie Eisen. Die welligkrausen Wirsingblätter können auch dekorativ als Salat- oder Dipschale verwendet werden.

Chinakohl Bereits vor 1 500 Jahren entstand der Chinakohl als Kreuzung aus einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung wird er seit dem 20. Jahrhundert auch in Europa angebaut. Das zarte Gemüse ist leicht verdaulich und zeichnet sich durch eine kurze Garzeit von nur ein paar Minuten aus. Perfekt für Salate genauso wie für schnelle warme Topfgerichte.

Spitzkohl Dieses spitze Köpfchen ist der kleinste und zarteste Vertreter der Kohlfamilie. Bei diesem Kohl ist Frische das A und O. Lange Lagerzeiten und das Aufwärmen von Gerichten bekommen ihm nicht. Gelbe Verfärbungen sind ein Zeichen für zu lange Lagerzeit. Die zarten Blätter eignen sich ideal für einen Salat. 1 mio 1/ 2013


Mit Alko

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Ur-Kohl Dieser Kohl ist eigentlich eine alte Sorte des Weißkohls, die jetzt wiederentdeckt und neu gezüchtet wird. Er ist flacher als gewöhnlicher Weißkohl und milder im ­Geschmack. Ein Vorteil anderen Kohlsorten gegenüber ist, dass er leicht verdaulich ist und nicht aufbläht. Außerdem entsteht beim Zubereiten kein typischer Kohlgeruch. Oma Kohl hat eine zartere Blätterstruktur und braucht daher beim Kochen nur eine kurze Garzeit.

* Alkohol im Endprodukt < 1% = nicht vom Jugendschutzgesetz betroffen

wächst Grünkohl nicht als Kopf, sondern als Blattrosette an dünnen, holzigen Stielen. Auf dem Teller überzeugen die kleinen Röschen mit einem würzigen Aroma. Grünkohl braucht den Frost, um seine Stärke in Zucker umzuwandeln. Dann schmeckt er milder und ist besser verdaulich. Grünkohl passt hervorragend zu kräftig gewürzten Gerichten und hat den höchsten Kohlenhydrat- und Eiweißgehalt aller Kohlsorten.

Mit Globus genieSSen

Grünkohl Anders als die meisten Kohlsorten

TYP WIENER MELANGE

KARIBIK TRAUM

MARC DE CHAMPAGNE

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www.muellermilch.de

dass Deutschland das größte Kohlanbau­gebiet ­Europas ist? Auf 20 Prozent der Gemüseanbaufläche in Deutschland wächst Kohl.

Mit Alko

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Jan. 2012

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Guter Geschmack Alte Gemüse, neu gekocht

Zurück zu den Wurzeln

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Ausgabe Januar