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visite PATIENTENMAGAZIN | FRĂœHJAHR 2019

Personalisierte Medizin Seite 04

Ein zweites Leben Seite 14

Pathologie Seite 20

Patientin Elena Buzic


INHALT Dr. Dorothee Dorlars Leitende Oberärztin, Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin, Aufsichtsratsmitglied der GNH

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TITELTHEMA

WIEDER GESUND

MENSCH & KOMPETENZ

SEHR GEEHRTE LESERIN, SEHR GEEHRTER LESER,

PERSONALISIERTE MEDIZIN

EIN ZWEITES LEBEN

PATHOLOGIE

Der Onkologe Professor Dr. Martin Wolf sagt über die Patientin Elena Buzic, sie sei eine „irre Motivation“ für seine Arbeit. Wie kam es dazu? Wir haben beide begleitet.

Der Syrer Ahmad Haj Rabee verlor seinen linken Arm nicht im Krieg, sondern durch Krebs. Schwerkrank musste er aus seiner Heimat fliehen.

Vom Seziertisch bis zum Labor­ mikroskop – die Pathologie deckt eine immense Bandbreite ab, ohne die personalisierte Medizin nicht möglich wäre.

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KURZ & BÜNDIG

RATEN & DATEN

Personalien und Neues aus den Häusern

Preisrätsel und Termine Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

seit mehr als 20 Jahren arbeite ich als Ärztin im Klinikum Kassel. Ich kann mir keinen anderen Beruf vorstellen. Obwohl unsere Arbeit jeden Tag heraus­ fordernd ist. Wir wollen den Menschen helfen, die zu uns kommen und uns ihr Vertrauen schenken. Uns ist bewusst, dass es für jede Patientin und jeden Patienten eine Ausnahmesituation darstellt. Krank zu sein bedeutet, ein Stück weit die Kontrolle über sich und seinen Körper zu verlieren. Durch die vielen medizinischen Fachgruppen, die im Klinikum Kassel für die interdisziplinäre Arbeit zur Verfügung stehen, finden Sie bei uns eine umfas­ sende Versorgung. Neue therapeutische Fortschritte machen teilweise eine maßgeschneiderte „personalisierte“ Behandlung möglich. Dies zeigen sehr eindrücklich die folgenden Berichte. Jeder Mensch hat sein Schicksal, mit dem er zu uns kommt. Wir geben alles, damit eine Genesung möglich ist: die Expertise der einzelnen medi­zinischen Disziplinen, pflegerisches Know-how und Zuwendung. Wir begleiten Sie einen Teil Ihres Weges und unternehmen alles, damit es Ihnen wieder gut geht. Ihre Dr. Dorothee Dorlars


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TITELTHEMA

ALS SIE INS KLINIKUM KASSEL KOMMT, LIEGT IHRE LEBENSERWARTUNG BEI MAXIMAL SECHS MONATEN. DAS WAR VOR VIER JAHREN.


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TITELTHEMA

MEDIZIN HÖCHST PERSÖNLICH ELENA BUZIC UND PROFESSOR DR. MARTIN WOLF SITZEN AUF EINER BANK VOR DEM UNTERSUCHUNGSRAUM, IHRE BLICKE TREFFEN SICH. DIE MIMIK IST VERGNÜGT, FAST SCHON VERSCHWÖRERISCH. MAN KÖNNTE MEINEN, SIE HÄTTEN JEMANDEM EINEN STREICH GESPIELT UND SEIEN DAMIT NOCH EINMAL DAVONGEKOMMEN. UND IRGENDWIE IST ES AUCH SO. Großes Vertrauensverhältnis: Elena Buzic und Professor Dr. Martin Wolf.

Professor Dr. Martin Wolf leitet die Klinik für Onkologie und Hämatologie.

Der „Streich“ beginnt 2015. Er gilt dem Krebs und der Diagnose, vielleicht noch ein halbes Jahr zu leben. Um Mitternacht war Elena Buzic in die Zentrale Notaufnahme gekommen, am folgenden Morgen sah Professor Wolf die ersten Bilder aus dem MRT. Der Krebs war überall: im Kopf, in der Leber, im Beckenknochen. „Es sah nicht gut aus“, sagt Professor Wolf, Direktor der Klinik für Onkologie und Hämatologie, der nicht zu Über­ treibungen neigt. Und es kommt noch schlimmer: Eine sofort eingeleitete Chemotherapie schlägt nicht an. Nach 17 Tagen in der Klinik zeigen sich keine Veränderungen, der Tumor wuchert ungehindert weiter. Profes­ sor Wolf muss einen neuen Behand­ lungsansatz finden. Die Zeit arbeitet gegen seine Patientin.

»ICH HABE KEINE ANGST VOR DEM TOD«, sagte schon damals die heute 47-jährige Buzic. Die vergangenen vier Jahre haben Spuren hinter­ lassen, doch Elena Buzic wirkt auf­fallend stark und aufgeräumt, ihre positive Einstellung lässt alles einfach aus­sehen. Als sie die Krebsdiagnose bekam, musste sie zuerst ihren Mann beruhigen, der verzweifelt war. Buzic nahm die Nachricht gefasst auf.

„Als ich am 1. März 2015 in die Not­ aufnahme kam, war ich zum ersten Mal Patientin in einem Krankenhaus. Ich war einfach nie krank. Aber was passiert, passiert eben.“ Elena Buzic stammt aus Rumänien, ein Dorf nahe der Grenze zur Ukraine ist ihr Zuhause. Mit einer Freundin fuhr sie vor über zwei Jahrzehnten per Zug durch Europa und machte in Kassel halt. Sie bemühte sich um Arbeit und fand einen Schaustellerbetrieb, bei dem sie im Imbiss anfing. Auf dem Weihnachtsmarkt in Kassel bereitete sie jahrelang Crêpes zu, sie kennt alle Volksfeste der Region aus dem Blickwinkel des Verkaufstresens. Bis zu ihrer Einlieferung ins Klinikum blieb sie ihrem Arbeitgeber treu. >>>


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TITELTHEMA

>>> Mit einer wirkungslosen Chemothe­ rapie konfrontiert, setzt Professor Wolf zusammen mit dem Institut für Pathologie (Seite 20) neue Untersu­ chungen an. Zwei Wochen später steht fest, dass ein spezieller Genschaden die Tumorzellen wuchern lässt. Diese Information führt ihn zu einem Medi­ kament, das gerade erst eingeführt wurde und in Deutschland nur über eine interna­tionale Apotheke erhält­ lich ist. „Vereinfacht gesagt stellt das Medikament den Genschaden kalt und blockiert das Tumorwachstum“, erklärt Professor Wolf und blickt zu

»MIT DER PERSONA­ LISIERTEN MEDIZIN KÖNNEN WIR DIE Die personalisierte Medizin am Tumorzentrum des Klinikums Kas­ THERAPIE DEUT­ sel, also die individuell zugeschnit­ tene Therapie, hat sie überleben LICH GEZIELTER lassen. „Eine herkömmliche Chemo­ therapie wirkt wie ein Rundumschlag ANSETZEN“, Elena Buzic. „Wäre der Krebs zwei Jahre vorher ausgebrochen, würde Frau Buzic heute nicht an diesem Gespräch teilnehmen.“

im Körper, alles wird angegriffen“, sagt Professor Wolf. Der Haarausfall so Wolf weiter. bei onkologischen Patienten ist das offensichtlichste Merkmal.

Außerdem war Elena Buzic schon am zweiten Tag nach ihrer Einlieferung Thema in der Tumorkonferenz (Seite 12/13). Ihr Krankheitsbild wurde von Medizinern aus vier Fachrichtungen besprochen, die später ein weiteres Problem erkannten. Obwohl sich das Tumor­gewebe aufgrund des neuen Medikaments schon zurückbildete, war es bis in die Wirbelsäule vorge­ drungen und drückte auf das Rücken­ mark. Elena Buzic, auf dem Weg der Bes­serung, drohte eine unmittelbare Querschnittslähmung. Professor Dr. Wolfgang Deinsberger leitet die Klinik für Neurochirurgie.

Einmal monatlich kommt Elena Buzic für eine Infusion ins Klinikum Kassel.

WÄRE DER KREBS ZWEI JAHRE VORHER AUS­ GEBROCHEN, WÜRDE ELENA BUZIC NICHT AN DIESEM GESPRÄCH TEILNEHMEN. Es sind solche Situationen, in denen eine Klinik der Maximalversorgung ihre Trümpfe ausspielt. Es beginnt mit einem Anruf von Professor Dr. Martin Wolf bei seinem Kollegen Professor Dr. Wolfgang Deinsberger, der die Klinik für Neurochirurgie lei­ tet. Noch am gleichen Abend wird bei Elena Buzic eine Rückenmarkent­ lastung vorgenommen. Ohne diese Operation würde sie heute im Roll­ stuhl sitzen. Im Leistungsspektrum der Klinik für Neurochirurgie ist dieser Eingriff alltäglich. „Das ist Dienstgeschäft, so etwas machen wir nachts“, sagt Professor Deinsberger ohne Über­

heblichkeit. „Das sind dringende ope­ rative Notfälle, die der diensthabende Oberarzt zu jeder Tages- und Nacht­ zeit übernimmt. Ich kann jedem Tumorpatienten nur raten, in ein großes Zentrum wie unseres zu kom­ men“, sagt Professor Deinsberger, der 30 Jahre Erfahrung als Neurochirurg mitbringt. Vier Jahre nach der ersten dramati­ schen Diagnose lebt Elena Buzic weiter. Für Pro­­fes­sor Wolf ist sie eine „irre Mo­­tiva­tion“, denn noch können nicht alle Krebsarten individuell behandelt werden. „Wir schenken den Menschen Zeit und geben ihnen Hoff­ nung, ihre Ziele zu erreichen“, sagt

Professor Wolf. Auch bei Elena Buzic war das so. „Ich wollte auf keinen Fall vor meinem Vater sterben. Kinder sollten nicht vor den Eltern gehen“, sagt Buzic. „Und ich habe es geschafft.“ 2016 beerdigte sie ihren Vater in der rumänischen Heimat. Alle vier Wochen kommt Elena Buzic für eine Infusion ins Klinikum Kassel. Sie weiß, dass es keine Garantien gibt und der Krebs wieder ausbre­ chen kann. Sie sitzt kerzengerade auf der Bank, ihre Augen weichen nicht aus. „Ich habe keine Angst“, wieder­­ holt Buzic.


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TITELTHEMA

ELENA BUZIC SITZT IM WARTEBEREICH DER KLINIK FÜR ONKOLOGIE UND HÄMATOLOGIE AM KLINIKUM KASSEL. AUCH SIE WIRD IM NEUEN ZENTRUM FÜR PERSONALISIERTE MEDIZIN BEHANDELT. ELENA BUZIC LEBT MIT DEM KREBS – ENTGEGEN ALLER PROGNOSEN.

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MENSCH & KOMPETENZ

QUALITÄT MANAGEN Einen Hinweis darauf, wie ernst es Helene Grad meint, findet man gleich auf ihrem Autokennzeichen. Zwischen der Ortskennung und den Ziffern stehen dort die Buch­staben QM – für Qualitätsmanagement. „Ich bin für den Grad der Qualität bei der Gesundheit Nordhessen zuständig“, sagt Helene Grad, Leiterin des Qualitäts­ managements, und schmunzelt über das Wortspiel. Ihr Humor weicht dann schnell einer Überzeugung, die ansteckend wirkt. „Ein gutes Qualitätsmanagement macht Sinn – für die Patienten, unsere Beschäftigten, das gesamte Unternehmen“, sagt die 42-Jährige. „Die Patientinnen und Patienten sind unsere Kunden, die wir qualitativ bestmöglich behandeln wollen. Und alle zusammen, vom Chefarzt bis zur Reinigungskraft, müssen die Prozesse gestalten, damit uns das gelingt.“ Die interdisziplinäre Tumorkonferenz gehört zu den Vorzeigeprojekten von Grad, die 1993 eine Ausbildung zur Krankenschwester im Klinikum Kassel begann. In diesen beinahe täglichen Zusammenkünften von Onkologen, Radiologen, Patho­ logen und Strahlentherapeuten wurden auch die Krankheitsbilder von Elena Buzic (Seite 4) und Ahmad Haj Rabee (Seite 14) vorgestellt. „Alle Fachrichtungen sprechen in einem Raum mit­einander, es wird dort eine ganzheitliche Behandlung sichergestellt“, sagt Grad. 2009 eingeführt, gibt es inzwischen zehn unterschied­ liche Tumorkonferenzen. „Ich hatte das Glück, von Anfang an dabei sein zu dürfen“, sagt Helene Grad. „Die Tumorkonferenz ist so etwas wie mein Baby.“

Die Tumorkonferenzen finden in abgedunkelten Räumen statt, die wie kleine Heimkinos wirken. Alle relevanten Patientenaufnahmen werden über einen Beamer metergroß an die Wand geworfen. Anschließend beraten die Medi­ziner über die beste Behandlungs­strategie. Die Leiterin des Qualitätsmanagements Helene Grad wurde im Raum der Tumor­kon­ferenz im Gebäude D des Klinikums Kassel fotografiert.


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WIEDER GESUND

EIN ZWEITES LEBEN ALS AHMAD HAJ RABEE IN HANNOVER AUS DEM FLUGZEUG STEIGT, IST ER IN SICHERHEIT, ABER NOCH NICHT AUSSER LEBENSGEFAHR. VOR DEM KRIEG IN SYRIEN KONNTE ER FLIEHEN, VOR SEINER KREBSERKRANKUNG NICHT.

Am 26. September 2018 beginnt das zweite Leben von Ahmad Haj Rabee. Er, seine Frau und drei Kinder kom­ men in der Bundesrepublik an, legal und als anerkannte Flüchtlinge. Drei Jahre hatte die syrische Familie in der Türkei ohne Perspektive ausge­ harrt. Im Herbst 2015 mussten sie ihre Heimat nahe der nordsyrischen

Stadt Aleppo verlassen. „Es wurde zu gefährlich, die Türkei drohte im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat mit Bomben­ angriffen“, sagt Ahmad Haj Rabee. „Wir mussten da raus.“ Zu diesem Zeitpunkt wuchert der Krebs seit sechs Jahren in seinem

Körper. Von seinem linken Arm ist nur noch ein Stummel übrig, der Rest wurde schon entfernt. Eine Chemotherapie gibt es in Syrien nur gegen Barzahlung, also wuchert der Tumor weiter. Selbst die Amputation seines Arms muss er selbst finanzieren. >>>


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WIEDER GESUND

In Absprache mit den Onkologen, Radiologen, Pathologen und Strah­ lentherapeuten, die zu den ständigen Teilnehmern der Tumorkonferenz gehören, entfernt der leitende Ober­ arzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Dr. Bodo von Ditfurth den Armstumpf und die linke Schulter. Später wird Ahmad Haj Rabee in der Klinik für Thoraxchirur­ gie von Chefarzt Dr. Sebastian Kellner an der Lunge operiert. Um zu den Metastasen vorzudringen, die schon beide Lungenoberlappen weitgehend zerstört haben, wendet der Thoraxchirurg eine neue scho­ nende Methode an. Wo bislang bis zu vier Zugänge nötig waren, reicht inzwischen eine operative Öffnung zwischen der fünften und sechsten Rippe oberhalb der Taille. „Ahmad

Haj Rabee ist ein bescheidener Mann, der von seiner Erkrankung schwer gezeichnet war. Ich bin froh, dass wir ihm die schonendste aller Operations­ methoden anbieten konnten. Die Schmerzen danach sind minimal“, sagt Dr. Kellner. Während dieser Zeit ist Ahmad Haj Rabee ständig bei Professor Wolf in Behandlung. „Das ist der Vorteil in einem Tumorzentrum unserer Größe. Alle Eingriffe finden hier im Klinikum statt und die Patientinnen und Patien­ ten kommen anschließend wieder in die Onkologie zurück“, sagt Professor Wolf. „Wir sind die Lotsen, bei denen alle Informationen gebündelt werden.“ Ammar Alnajjar spricht kurz mit seinem Schwager und übersetzt anschließend.

»PROFESSOR WOLF HAT UNS VON ANFANG AN HOFFNUNG GEGEBEN, ER WAR IMMER GUTER DINGE«, sagt Alnajjar. Die Wertschätzung für den Onkologen wird auch in anderen Fällen immer wieder deutlich. Erst kürzlich wurde ihm und seinem Team in einer Todesanzeige ausdrücklich für sein Engagement gedankt. >>>

Oberarzt Ammar Alnajjar zusammen mit seinem Schwager Ahmad Haj Rabee. Drei Fachrichtungen, ein Patient: (v. l.) Thoraxchirurg Dr. Sebastian Kellner, Unfallchirurg Dr. Bodo von Ditfurth und der Onkologe Professor Martin Wolf.

AHMAD HAJ RABEE IST THEMA DER INTER­DIS­ZI­ PLI­NÄREN TUMORKON­ FERENZ.

>>> Auf dem deutschen Konsulat in Istan­ bul beantragt Ahmad Haj Rabee ein Visum, doch die Aussichten sind gering. Zehn, zwölf Stunden pro Tag verkauft er in dieser Zeit auf der Straße Zigaretten, um irgendwie Geld zu verdienen. Die Situation scheint hoffnungslos, als ein Hilfsprogramm der Vereinten Nationen die Wende einleitet. Das Konsulat stellt ein Visum für die Familie aus und ein Linienflug bringt sie nach Hannover. 15 Tage verbringen sie im Grenzdurch­ gangslager Friedland in Südnieder­ sachsen, bevor es nach Kassel geht. Ammar Alnajjar, Oberarzt an der Klinik für Neurochirurgie am Klini­ kum Kassel, wartet schon am Flug­ hafen auf die Familie. Er ist der Schwager von Ahmad Haj Rabee und hat in Deutschland Medizin

studiert. Alnajjar zögert nicht lange und spricht bei Professor Martin Wolf vor, der die Klinik für Onkologie und Häma­tologie leitet. Kurz darauf sitzen die drei Männer sich gegenüber, Alnajjar dolmetscht für seinen Schwa­ ger. Die Maschinerie am Klinikum Kassel, insbesondere im Zentrum für perso­nalisierte Medizin, läuft an. Nach den ersten Untersuchungen ist Ahmad Haj Rabee Thema in der inter­ disziplinären Tumorkonferenz (Seite 12/13). Experten aus vier medizi­ nischen Fachrichtungen schauen gemeinsam die Röntgenaufnahmen an. Schnell wird klar, dass ein Unfall­ chirurg hinzugezogen werden muss, denn der Tumor ist über den Stumpf des linken Arms weit in die Schulter und die Lunge vorgedrungen. Es besteht dringender Handlungsbedarf.


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WIEDER GESUND

>>> „Wir lernen die Menschen in unserer Klinik oft über einen langen Zeitraum kennen“, sagt Professor Wolf, dessen gesamte Gestik voll­kommene Ruhe ausstrahlt. „Es wird also immer etwas persönlicher in der Onkologie, doch irgendwo muss man eine Grenze ziehen.“ Er berichtet von Tagen, an denen er einem Menschen Kraft geben und Mut machen muss. „Das sind manchmal stundenlange Gespräche“, sagt Pro­fessor Wolf. „Doch es darf keine per­sön­liche Niederlage sein, wenn wir jemanden nicht heilen können, denn immer mehr Menschen können wir helfen.“ Wie Ahmad Haj Rabee, dessen nächster Termin eine Pro­the­­ sen­anpassung ist. Zum Fototermin erscheint er in gebü­ geltem Hemd und neuer Jeans, zuvor war er noch beim Friseur. Nur den Gürtel hat er vergessen. Sein Schwager hilft ihm schnell mit seinem eigenen aus, kein Thema. Stolz steht er da auf einem Gang im Klinikum Kassel, ohne Arm und linke Schulter, aber gerettet und weit weg vom Bürgerkrieg. Seine Kinder sind sicher und haben eine Perspektive, doch die Heimat ist zerstört. Ahmad Haj Rabee nickt, er lächelt kurz.

DER MOMENT BRAUCHT KEINE GROSSEN WORTE. MANCHE GESCHICHTEN GEHEN EINFACH GUT AUS. Ahmad Haj Rabee wird in Kürze eine Armprothese angepasst.


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MENSCH & KOMPETENZ

PATHOLOGIE VOR 240 JAHREN GRÜNDETE SAMUEL THOMAS SOEMMERRING IN KASSEL DIE ERSTE PATHOLOGIE DEUTSCHLANDS. HEUTE FÜHRT PROFESSORIN IRINA BERGER DAS INSTITUT IN EIN NEUES ZEITALTER.

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MENSCH & KOMPETENZ für ihn nichts Schauriges, im Gegen­ teil. „Wenn wir nach einer Obduktion den Verwandten die zuvor unklare Todesursache mitteilen können, dann geben wir ihnen Gewissheit“, sagt Amelang.

»WIR HELFEN DEN MENSCHEN, MIT DEM TOD AB­ ZUSCHLIESSEN.« Den hölzernen Instrumentenkoffer übernahm Gerald Amelang von seinem Vorgänger.

Vorbesitzer und Besitzer sind im Deckel vermerkt.

DER HELLE GANG VOR DEN SEZIERRÄUMEN DER PATHO­LOGIE AM KLINIKUM KASSEL ATMET GESCHICHTE.

Die durchgehende Fensterfront lässt maximales Tageslicht auf das über­ lebensgroße Wandbild von Samuel Thomas Soemmerring fallen. Er war Anatom, Anthropologe, Paläon­tologe und Gründer, wie man heute sagen würde. 1779 baute er die erste Patho­ logie Deutschlands hier in Kassel auf. Sein Institut gewinnt nach weit mehr als 200 Jahren immer noch an Bedeu­tung. „In der personalisierten Medizin ist die Pathologie ein zen­ traler Baustein“, sagt Professorin Dr. Irina Berger, seit 2007 Leiterin des Instituts.

Im Allgemeinen wird die Pathologie mit Obduktionen in Verbindung ge­bracht. Kaum eine Tatort-Folge kommt ohne Szene am Seziertisch vor gekachelter Wand aus. „Meistens liegt der Kopf am falschen Tischende“, lacht Gerald Amelang und schüttelt den Kopf. Er ist einer von zwei medi­ zinischen Präparatoren im Haus. Amelang „verwaltet“ die Ver­storbenen, die in den Kühlfächern im Unterge­ schoss verwahrt werden, und führt mit den Pathologen die Obduktionen durch. Vor 40 Jahren machte er am Bezirkskrankenhaus Halle-Dölau

Der gut 100 Jahre alte hölzerne Instrumentenkoffer, den Amelang bis heute in Gebrauch hat, bildet die Tradition ab. Ein paar Flure weiter wird es deutlich moderner und ab­­ strakter. Dort findet die diagnos­ tische Molekularpathologie statt, die am Ende eines langen Prozesses einen Papierausdruck als Ergebnis hervorbringt, der für den Laien aber wie ein Wirrwarr aus kleinen Kurven wirkt. Wer nach Erklärungen sucht, wird schnell mit wissenschaftlichen Fachtermini konfrontiert, die für jemanden ohne entsprechende Aus­ bildung schnell in unmittelbare Nähe zu böhmischen Dörfern rückt. >>>

Gerald Amelang im großen Seziersaal der Pathologie. Sein Holzkoffer steht für Obduktionen an den Außenstandorten der GNH immer bereit.

seine Ausbildung, seit 27 Jahren arbei­­tet er in Kassel. Vom Ruhestand möchte der 60-Jährige noch nichts wissen. „Der Beruf macht mir immer noch Spaß. Jede Obduktion bringt eine neue Erkenntnis“, sagt Amelang. Dass er der Pathologie noch ein paar Jahre erhalten bleibt, freut die Ins­ titutsleiterin. „Gerald ist eine feste Größe im Haus. Und es kommen kaum junge Leute nach“, sagt Professorin Berger. Gerald Amelang verspürt keinerlei Scheu bei der Arbeit, sein Beruf hat

Pathologie Eine weitere Aufgabe des Instituts für Pathologie ist die zeitkritische Schnellschnittuntersuchung, kurz Schnellschnitt. Dabei wird während einer laufenden Operation eine Gewebeprobe entnommen, durch einen Boten überbracht und von den Pathologen untersucht. Die telefonische Rückmeldung an den Operateur kann die weitere Operations­taktik beeinflussen.


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MENSCH & KOMPETENZ

DIAGNOSTISCHE MOLEKULARPATHOLOGIE >>> Professorin Irina Berger versucht es trotzdem. „Wie jeder Mensch ist auch jeder Tumor individuell, doch vor der klinischen Behandlung müssen grundsätzliche Fragen geklärt wer­ den: Ist es überhaupt ein Tumor? Was für ein Tumor ist es genau?“, erläutert sie.

DIFFERENZIERTE THERAPIE MITTELS MOLEKULARER DIAGNOSTIK Molekular-pathologische Tumorkonferenz

„Vereinfacht gesagt analysieren wir bestimmte Genbereiche und suchen nach Ver­änderungen, die eine Fehl­ entwicklung darstellen und den Tumor wuchern lassen. Ist der Fehler loka­lisiert, können Medikamente gezielt ein­gesetzt werden.“

Umfassende molekulare Diagnostik

Dr. Gabriela Westphal deutet mit dem Zeige­ finger auf eine minimale Abweichung in der Genstruktur, die den Tumor wuchern lässt.

MTA Kerstin Nagel bei der Laborarbeit in der molekularen Pathologie. PatientenInnen mit gleicher Diagnose

Das Zentrum für Personalisierte Medizin baut auf die Expertise folgender Zentren, Kliniken und Institute des Klinikums Kassel auf: Individuelle, differenzierte Therapieansätze

So geschah es auch 2015 bei Elena Buzic (Seite 4), bei der die Chemo­ therapie nicht anschlug und unmit­ telbare Lebensgefahr bestand. Doch eine individualisierte onkologische Therapie erfordert ein Höchstmaß an präzisen Aussagen, die Diagnose muss mit besonders hoher Verläss­ lichkeit gestellt werden. Anders aus­ gedrückt: Ohne die exakten Erkennt­ nisse der Molekularpathologie kann

die Onkologie keine Entscheidung treffen. Elena Buzic lebt, weil die Pathologie im Wirrwarr der kleinen Kurven eine Abweichung feststellte. Sie lebt, weil die Onkologie daraufhin ein passendes Medikament einsetzen konnte. „Die personalisierte Medizin macht es möglich. Und wir schaffen die Basis dafür“, sagt Professorin Irina Berger.

— Darm- und Pankreaszentrum — Gynäkologisches Tumorzentrum — Hauttumorzentrum — Interdisziplinäres Brustzentrum — Kinderkrebszentrum — Kopf-Hals-Tumorzentrum — Neuroonkologisches Zentrum — Klinik für Onkologie und Hämatologie — Institut für Pathologie — Institut für Radiologie Kontakt Tel. 0561 980-3535 E-Mail personalisierte-medizin@ klinikum-kassel.de www.personalisierte-medizin-kassel.de


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MENSCH & KOMPETENZ Nur Tage vor dem Ruhestand: Professor Dr. Friedrich K. Tegtmeyer untersucht die kleine Emilia.

KINDERKLINIK-VISIONÄR GEHT, JUNGER PROFESSOR KOMMT PROFESSOR FRIEDRICH K. TEGTMEYER WIRKTE 24 JAHRE IN KASSEL. SEIN NACHFOLGER PROFESSOR ANDREAS JENKE BENÖTIGTE NUR WENIGE TAGE, UM SICH EINZUGEWÖHNEN.

Professor Dr. Andreas Jenke folgt auf Professor Friedrich K. Tegtmeyer, der auf einem Wandbild hinter dem Steuer des Safaribusses verewigt wurde.

Als er 1995 nach Kassel kam, hatte Professor Dr. Friedrich K. Tegtmeyer einen Traum. Konfrontiert mit der Besserstellung von Erwachsenen in der medizinischen Versorgung, wollte er die Kinder- und Jugendmedizin in den 90er Jahren mit anderen Fach­ gebieten vernetzen. Seinen chronisch und schwerstkranken Patienten soll­ ten weite Wege erspart bleiben. Mehr als zwei Jahrzehnte später sind viele seiner Visionen im Zentrum für Frauen- und Kindermedizin am Klini­ kum Kassel verwirklicht worden. Als ärztlicher Direktor konnte er schon am ehemaligen Kinderkrankenhaus Park Schönfeld eine der ersten Kin­ derpsychosomatiken Deutschlands einrichten. Auch die neurologische Früh-Reha für Kinder war bundesweit ein Novum am Park Schönfeld. Heute ist daraus ein bisher einzigartiges, hochspezialisiertes Angebot gewor­ den: die onkologisch-neurologische Früh-Reha für Kinder als Abteilung der Klinik für Neuropädiatrie in Kooperation mit der Klinik für pädia­ trische Hämato-Onkologie. Außerdem wurde ein Kernspintomograf (MRT) für die kindermedizinische Diagnostik angeschafft und damit bundesweit erstmals in Kassel der Zugang für Kinder zu dieser strahlenfreien

auf­wändigen Diagnostik erheblich erleichtert.

Justus-Liebig-Universität Gießen betreut er weiterhin Doktoranden.

Seit Ende 2011 sind die Kasseler Kin­ derkliniken im Zentrum für Frauenund Kindermedizin am Klinikum Kassel unter einem Dach vereint. Dort finden sich heute auch das diabetologische Zentrum für Kinder und Jugendliche sowie das neue Zentrum für Kinder­ gastroenterologie. Darüber hinaus ist das diabetologische Zentrum der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin wie auch das neu aufgebaute Zentrum für Kindergastroenterologie weit über die Region hinaus bekannt.

Wenige Tage nach seiner Ankunft Anfang Februar läuft Professor Dr. Andreas Jenke (45) schon durch die Stationen, als wäre er seit Jahren in Kassel tätig. Der zuvor als Chefarzt der Kinderklinik des evangelischen Krankenhauses Oberhausen tätige Mediziner bringt reichlich Energie, Tempo und neue Ideen mit. Als Leiter der Klinik für Neonatologie und allge­ meine Pädiatrie wird er in enger Koo­ pe­ration mit Professorin Dr. Michaela Nathrath stehen, die die Klinik für pädiatrische Hämato-Onkologie, Psychosomatik und Systemerkran­ kungen leitet.

Gleiches gilt für die Behandlungsan­ gebote für Mukoviszidose. „Aktuell sind etwa 50 Mukoviszidose-Patienten bei uns in Behandlung, die Hälfte davon Erwachsene“, sagt Professor Tegtmeyer. Diese Patienten begleitete er zum Teil fast ihr ganzes Leben lang. Denn mit dieser immer noch kritisch lebensverkürzenden Krankheit, bei der sich die Lebenserwartung während der letzten 20 Jahre ver­doppeln ließ, kennen sich nur wenige Erwachsenen­ mediziner gut aus. Der Medizin bleibt der 65-jährige Tegtmeyer in jedem Fall auch im Ruhestand treu. Als Professor der

Nach dem Studium an der Universität Witten/Herdecke absolvierte Pro­fes­ sor Andreas Jenke seine weitere Aus­bil­dung zur Spezialisierung in den Bereichen Neonatologie, Neuro­ pä­dia­trie und pädiatrische Gastro­­ entero­logie unter anderem im Helios Klinikum Wuppertal und im Addenbrooke’s Hospital in Cambridge (Großbritannien). Sein besonderes, auch wissenschaftliches Interesse gilt den entzündlichen Darmerkran­ kungen – vom Frühgeborenen bis zum Jugendlichen.


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KURZ & BÜNDIG

MARRY HAT EIN NEUES ZUHAUSE Mitte Februar ging es für die fast Dreijährige von der Intensivstation in eine Wohngruppe. In der letzten Ausgabe der visite war sie auf dem Titel zu sehen: Für Marry, von einer akut entzündlichen Erkrankung des zentralen Nerven­ systems betroffen und dadurch querschnittsgelähmt und beatmungs­ pflichtig, hatte das Klinikum Kassel monatelang nach einer geeigneten Unterbringung gesucht. Am 14. Februar zog sie nun in eine neue Wohngruppe in Kassel, die auf die stationäre Intensivpflege von Kindern ausgerichtet ist. Insgesamt

zehn Plätze für langzeitbeatmete Kinder aus dem ganzen Bundes­ gebiet gibt es dort. Marry kam im März 2018 in die Kinderklinik und wurde über­ wiegend auf der pädiatrischen Intensivstation behandelt. Die enge Beziehung zu Kinderkranken­ schwester Sabine Engel bleibt bestehen. Sie arbeitet jetzt je zur Hälfte im Klinikum Kassel und in der neuen Einrichtung.

Gruppenbild zur Jubiläumslandung: (v. l.) Dr. Klaus Weber (Chefarzt der Interdisziplinären Zentralen Notaufnahme), DRK-Notfallsanitäter Christian Bosse, Pilot Christian Berbig, Notarzt Dr. Tobias Brüggemann, Professor Dr. Ralf Muellenbach (Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie) und Karsten Honsel (Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen).

2.500. LANDUNG DES RETTUNGSHUBSCHRAUBERS Der Dachlandeplatz des Klinikums Kassel feiert nach vier Jahren ein Jubiläum. Die Sonne verschwand am 14. Februar 2019 gerade hinter dem Herkules, als der Kasseler Rettungshubschrauber „Christoph 7“ aus Richtung Nordwes­ ten kommend das Klinikum Kassel anflog. Bundespolizei­Pilot Christian Berbig legte den Eurocopter EC 135 in eine leichte Rechtskurve und setzte Sekunden später auf dem Dachlande­ platz auf, der seit 2015 in Betrieb ist. Der Besatzung war nicht bewusst, dass sie gerade die 2.500. Landung

durchgeführt hatte. Priorität hatte die Versorgung des jungen Mannes an Bord, der in einen Verkehrsunfall verwickelt war und sofort in den Schockraum der Zentralen Notauf­ nahme kam. Erst eine knappe Stunde zuvor hatte der Rettungshubschrauber „Christoph 28“ aus Fulda einen Patien­ ten ins Klinikum gebracht. Für „Christoph 7“, der das Klinikum Kassel mit Abstand am häufigsten

anfliegt, war es der fünfte Einsatz an diesem Tag. Mit Sonnenuntergang endete der Arbeitstag für Pilot Christian Berbig, DRK­Notfallsani­ täter Christian Bosse und Notarzt Dr. Tobias Brüggemann. Und weil das hier Nordhessen ist, gab es vor dem Rückflug zum Standort noch eine „Ahle Wurscht“ für alle drei Crewmitglieder.

VERANTWORTUNG LEBEN OP- und Intensiv-Pflegerinnen & -Pfleger gesucht www.dein-nächster-schritt.de


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RATEN & DATEN

MITMACHEN UND GEWINNEN frühe Ausbildungsstätte

feindselige Schar

kristalliner Schiefer

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früherer Name Tokios

Erfinder des Revolvers

13 frühe AusbildungsGestätte liebter der Julia Teil der Schreibmaschine Geliebter der PlatzJulia deckTeil der chen SchreibmaschiPressene arbeit

feindselige Schar

kristalliner Schiefer Schaupackung

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Prophet im A.T.

babylonische früherer Gottheit Name Tokios

Erfinder des Revolvers

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Anrede und Titel in England

babylonische Gottheit Prophet im A.T.

Schaupackung

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Hersteller

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(engl. Abk.)

10 Platzdecklangchen schwänPresseziger arbeit Papagei (engl. ein Abk.) Erdachsenpunkt langschwänziger Sohn Papagei des ein Tantalos Erd(Sage) achsenpunkt

Zahl, Sohn Ziffer des Tantalos italie(Sage) nisch: drei

1 18 17 1

skand. Hirtenhorn

17 20

französischer Departement

Lehrer Samuels Passionsspielort in Tirol

französischer Departement

gewinnen derbe, lustige Streiche

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japanischer Klappfächer

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skand. Hirtenhorn

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derbe, lustige Streiche

gewinnen Sinfonie Beethovens

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Lehrer Samuels

Frauenkurzname

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indianische Sprachfamilie

jüdische Bez. für Nichtjude

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22 Stadtteil von Berlin

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jüdische Bez. für Nichtniederl.: jude indianiich sche Sprachlateizusamfamilie nisch: menge-

niederl.: ich landwirtsch. lateiArbeit nisch: sei gegrüßt

Kfz-Z. Erlangen Stadtteil von Berlin

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französisch: oder

schlossen

22 12

zusammengeschlossen

3 landwirtsch. Arbeit

Passionsspielort Kosein Tirol name

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e. span. Königin

ein Umlaut

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japanischer Klappfächer

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Kfz-Z. Erlangen

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sei franzögegrüßt sisch: oder

Hersteller

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Frauenkurzname

Anrede und ungaTitel in rischer England Reitersoldat

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ungarischer Reitersoldat

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ein Umlaut

italienisch: drei

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LÖSUNGSWORT 14

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name e. span. Königin

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Die visite verlost fünf Gutscheine vom Gartencenter Meckelburg im Wert von jeweils 100 Euro. Viel Vergnügen beim Lösen des Rätsels und viel Glück! Am Gewinnspiel teilnehmen: Senden Sie das richtige Lösungswort an: visite@gnh.net oder per Post an: Gesundheit Nordhessen Holding AG Zentralbereich Unternehmens­ kommunikation Redaktion visite Mönchebergstraße 48 E 34125 Kassel

raetselstunde.com

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Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken → prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen, → wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln, → nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter.

Klinikum Kassel Marlies Rohrbach Do. 14.30 bis 16.00 Uhr Zentrum für Frauen­ und Kindermedizin Heidemarie Siebert Mo. 14.30 bis 16.00 Uhr

Einsendeschluss ist der 27. 05. 2019. Die Gewinner der Gutscheine für das Küchenhaus Hornschu wurden ermittelt und sind benachrichtigt. Aus Datenschutzgründen dürfen wir die Namen nicht nennen. Teilnahme ab 18. Keine Gewinn­ ausschüttung an Minderjährige. Die Gewinner werden per Post benachrichtigt. Zu diesem Zweck müssen die Teilnehmer ihren Namen und ihre Anschrift vollständig angeben. Sollten mehr richtige Lösungen eingesendet werden, als Gewinne zur Verfügung stehen, entscheidet das Los.

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15Kose- 16 17 18 19 20 21 22 Zahl, Ziffer

LIEBE PATIENTIN, LIEBER PATIENT

Mehr zu unseren Datenschutz­ bedingungen unter: gesundheit-nordhessen.de/ Aktuelles/PatienteninfoDatenschutz

jeweils Haus T, Eingang 1 Erdgeschoss Tel. 0561 980­2811 Ludwig-Noll-Krankenhaus Elisabeth Kraß-Köhler Do. 10.30 bis 12.00 Uhr

Krankenhaus Bad Arolsen Gerda Schmalz und Helmut Kirner Mo. 11.00 bis 12.00 Uhr Tel. 05691 800­172 Raum gegenüber Patientenaufnahme Kreisklinik Hofgeismar Brigitte Briel Do. 15.00 bis 17.00 Uhr Tel. 05671 81­95555

HERZLICHEN DANK Die Unternehmen der Gesund­ heit Nordhessen bedanken sich herzlich bei den zahlreichen Förderern und Sponsoren, die die vielfältige Arbeit für die Patientinnen und Patienten finanziell und mit ehrenamt­ lichem Einsatz unterstützen. Stellvertretend für alle Einzel­ spender, Firmen und Vereine seien hier einige regelmäßige Unterstützer genannt: – cdw Stiftung gGmbH

Kreisklinik Wolfhagen Elke Oppermann Mi. 9.00 bis 11.00 Uhr Tel. 05692 40­444

– Elternhaus Kassel gGmbH – freuNde – Förderverein für Familien mit neurologisch kranken Kindern – Gute Besserung e. V. Förderverein Krankenhaus Bad Arolsen – Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder – Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e. V.

VISITE ABONNIEREN? Sie möchten die visite auch in Zukunft regelmäßig kostenfrei erhalten? Schreiben Sie uns eine Mail an: visite@gnh.net oder per Post an: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Zentralbereich Unternehmens­ kommunikation, „Stichwort visite“, Mönchebergstraße 48 E, 34125 Kassel

– Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg e. V. – Kleine Riesen Nordhessen: Verein für Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen in Nordhessen e. V. – LebensWert: Förderverein für die palliative Versorgung Erwachsener im Klinikum Kassel e. V. – Projekt Schmetterling e. V. – Verein für krebskranke Kinder Kassel e. V.

IMPRESSUM Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mönchebergstraße 48 E, 34125 Kassel, visite@gnh.net | Zentralbereich Unternehmenskommunikation: Ulrike Meyer auf der Heide (Ltg.), Gisa Stämm, Inga Eisel, Tanja Maurer, Tel. 0561 980­4804 Fotos: Tyler Larkin | Gestaltung: IM MAI GmbH Druck: Julius Kress OHG, Kassel | Erscheinungsweise: drei­ bis viermal pro Jahr | Auflage: 123.000 Exemplare


WIR SIND FÜR SIE DA – GESUNDHEIT NORDHESSEN KLINIKEN Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43 34125 Kassel Tel. 0561 9800 Ludwig-Noll-Krankenhaus Dennhäuser Str. 156 34134 Kassel Tel. 0561 48040 Krankenhaus Bad Arolsen Große Allee 50 34454 Bad Arolsen Tel. 05691 8000 Kreisklinik Hofgeismar Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar Tel. 05671 810 Kreisklinik Wolfhagen Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen Tel. 05692 400

AMBULANTE VERSORGUNG ZMV – Zentrum für medizinische Versorgung Mönchebergstraße 41–43 34125 Kassel Tel. 0561 9800

REHA-ZENTREN Gesundheitszentrum Wilhelmshöhe Wilhelmshöher Allee 91 34121 Kassel Tel. 0561 987940

SENIORENWOHNANLAGEN SWA Lindenberg SWA Betreutes Service-Wohnen im Alter SWA Haus am Lindenberg (stationäre Pflegeeinrichtung) Faustmühlenweg 31 34123 Kassel Tel. 0561 950770

Reha-Zentrum Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43 34125 Kassel Tel. 0561 980-2830

SWA Fasanenhof SWA Aktiv (ambulanter Pflegedienst) SWA Betreutes Service-Wohnen im Alter Hinter dem Fasanenhof 1 H 34125 Kassel Tel. 0561 87975510 MEDICAL SCHOOL Kassel School of Medicine Mönchebergstraße 41–43 34125 Kassel Tel. 0561 9803510

SERVICEGESELLSCHAFT Ökomed Mönchebergstraße 41–43 34125 Kassel Tel. 0561 9800 GESUNDHEIT NORDHESSEN HOLDING AG Mönchebergstraße 48 E 34125 Kassel Tel. 0561 9800 Besuchen Sie uns online: gnh.net

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visite 01/2019  

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