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Patientenmagazin | Winter 2017

Die Seele wieder ins Gleichgewicht bringen Gelenkersatz für ein Plus an Lebensqualität Wellness stärkt das Wohlbefinden von Senioren


Mit dem GNH-Teddy auf Tour durch die Kinderklinik Mit diesem Besucherandrang hatte niemand gerechnet: Fast 1000 kleine und große Besucher strömten im Herbst zum Tag der offenen Tür in die Kinderklinik des Klinikums. Gleich am Eingang wurden sie vom Zirkus Rambazotti unübersehbar und farbenfroh empfangen, bevor sie in einem liebevoll gestalteten Rundgang spielerisch verschiedene Stationen einer Klinik durchliefen. Immer mit dabei: ein kleiner GNH-Teddybär, den jedes Kind bei der „Aufnahme“ ins Krankenhaus erhielt. Die Angebote der einzelnen Stationen kamen super an, sodass es teilweise recht eng wurde oder – wie im echten Leben – zu Wartezeiten kam. Trotzdem äußerten sich alle Besucher begeistert vom Erlebnis Kinderklinik und die Eltern harrten geduldig aus, bis ihre Sprösslinge wirklich alle Stationen absolviert hatten, einschließlich der Aufführung des Spielraumtheaters. Die „diensthaben-

Ben und Steffi Hörenz aus Nieste hatten beim Tag der offenen Tür viel Spaß mit den Clowninnen Dolli und Praline (rechts).

den“ Beschäftigten – Pflegekräfte, Ärzte, Therapeuten der Kinderklinik, Auszubildende der Kinderkrankenpflegeschule, KSM-Studierende mit dem Teddykrankenhaus und öko-

med-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter – hatten trotz des Andrangs für jeden ein freundliches Wort übrig und waren selbst mit großem Spaß bei der Sache.

Inhalt 3 Unter einem Dach: Hilfe für Senioren mit psychischen Problemen

14 Kardiologie der Kreisklinik Hofgeismar unter neuer Leitung

6 Eine ganz enge Beziehung: Herzerkrankung und Psyche

15 Klinikkapelle: Mittelpunkt des kirchlichen Lebens im Klinikum Kassel

8 Wenn ständige Schmerzen den Alltag von Jugendlichen bestimmen

16 Preisrätsel

10 Physiotherapie ist ein Bestandteil der multimodalen Schmerztherapie 12 EndoProthetikZentrum in Bad Arolsen ersetzt jährlich rund 300 Gelenke

17 Senioren-Wellness: Die Seele baumeln lassen, das Wohlbefinden stärken 19 Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mönchebergstraße 48 E, 34125 Kassel, gnh.net, info@gnh.net | Leitung Zentralbereich Unternehmenskommunikation: Ulrike Meyer auf der Heide | Redaktion: Gisa Stämm (verantwortlich), Tel.: 0561 980-4807 | Layout, Satz und Anzeigen: Roberts Marken & Kommunikation GmbH, www.roberts.de | Fotos: Tyler Larkin, Pia Malmus, Bernd Schoelzchen, privat. | Titelfoto: Natalia Szubtarski, Fachärztin für Innere Medizin, GNH-Betriebsärztin | Druck: Julius Kress OHG, Kassel | Erscheinungsweise: quartalsweise | Auflage: 11.000 Exemplare | Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich

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Die Diagnose und Therapie von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen stellt einen Schwerpunkt des Klinikum Kassel dar. Hier werden Patienten vom Kindes- bis zum Seniorenalter umfassend und ganzheitlich behandelt, wobei die Fachleute für seelische Gesundheit eng mit den anderen Disziplinen des Krankenhauses der Maximalversorgung zusammenarbeiten. Diese „visite“-Ausgabe stellt die Bereiche jeweils anhand eines Schwerpunktes vor:

Auch gemeinsames Basteln gehört zu den Aktivitäten, die Ergotherapeutin Ilona Kofahl im Gerontopsychiatrischen Zentrum anbietet.

Hilfe für Senioren mit psychischen Problemen Gerontopsychiatrisches Zentrum mit Memory-Klinik Alle Bereiche, die ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen behandeln, sind im Gerontopsychiatrischen Zentrum unter einem Dach vereint: Ambulanz, Tagesklinik und Station. So kann jeder Patientin und jedem Patienten dank optimaler Vernetzung die am besten geeignete Therapie zuteilwerden. Man findet den Autoschlüssel nicht, Namen fallen einem nicht ein, ein wichtiger Geburtstag wird vergessen. Das kennt jeder. Gerade ältere Menschen machen sich jedoch schnell Sorgen, ob es sich bei solchen Kleinigkeiten um „normale“ Vergesslichkeit oder erste Anzeichen einer Demenzerkrankung handelt. „Es gibt viele Ursachen, welche die Merkfähigkeit vermindern können“, sagt Prof. Dr. Martin Ohlmeier. Der Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychothe-

rapie des Klinikums Kassel nennt als Beispiele Stress, Schlafstörungen, ungesunde Ernährung, zu hohen Alkoholkonsum oder auch eine depressive Verstimmung. „Das muss nicht gleich eine Demenz sein.“ Um eine Demenz sicher zu diagnostizieren, empfehle sich die Vorstellung in einer Gedächtnissprechstunde, so wie sie die Ambulanz des Gerontopsychiatrischen Zentrums im Klinikum Kassel bietet. In der Ambulanz wird geklärt, ob Gedächtnisprobleme dem Alter entsprechend angemessen sind oder auf eine dementielle Erkrankung hinweisen. Prof. Dr. Ohlmeier: „Demenz ist zudem nicht gleich Demenz. Manchmal stellt sich eine vermeintliche dementielle Entwicklung in Wirklichkeit als Depression heraus.“ Nach einer sorgfältig gestellten Diagnose – ggf. gemeinsam mit anderen Abteilungen des Klini-

die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Ludwig-Noll-Krankenhaus) am Beispiel des Geronto psychiatrischen Zentrums die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Beispiel der Psycho kardiologie die Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psycho therapie innerhalb der Klinik für Kinder- und Jugend medizin am Beispiel „chroni sche Schmerzstörungen“.

kums – entwickeln die Fachleute der Ambulanz individuelle Therapie- und Beratungspläne. „Für Menschen mit einer Demenzerkrankung können wir durch das Zusammenspiel von Ambulanz, Tagesklinik und Station auch in Nordhessen eine moderne und an einem hohen wissenschaftlichen Standard orientierte ,Memory-Klinik‘ anbieten“, freut sich Prof. Dr. Ohlmeier. Als optimal bezeichnet der Klinikdirektor auch die unmittelbare Nähe zu den anderen Kliniken des Klinikum Kassel. Etliche Patienten wiesen neben der Fortsetzung auf Seite 4 visite 04/17

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Fortsetzung von Seite 3

psychiatrischen Erkrankung auch eine körperliche Erkrankung auf (beispielsweise Diabetes mellitus oder Bluthochdruck) und könnten bei Bedarf auf ganz kurzen Wegen zu Untersuchungen gebracht werden. Umgekehrt übernimmt das Zentrum auch Patienten aus den anderen Abteilungen des Klinikums, wenn eine begleitende oder auch im Zentrum stehende psychiatrische Erkrankung vorliegt. Die dementiellen Erkrankungen und Depressionen zählen zu den häufigsten Erkrankungen im Gerontopsychiatrischen Zentrum, es werden aber auch alle anderen psychiatrisch relevanten Krankheiten diagnostiziert und behandelt. Menschen ab etwa 55 Jahren können sich an das Zentrum wenden, bei psychischen Konflikten, zwischenmenschlichen Schwierigkeiten, psychiatrischen Erkrankungen, beispielsweise zunehmenden Gedächtnisstörungen, Depressionen, Angsterkrankungen, Psychosen, tiefen persönlichen Krisen.

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Klinikdirektor Prof. Dr. Martin Ohlmeier (rechts) und Oberarzt Peter Fellmann im Gerontopsychiatrischen Zentrum im Klinikum Kassel.

Das Behandlungsprogramm umfasst verschiedene Angebote wie einzel- und gruppenpsychotherapeutische Verfahren, Gedächtnistraining,

Kochgruppe, Mal-, Musik-, Bewegungstherapie, Krankengymnastik sowie fachärztliche Diagnostik und Therapie. Die Dauer der Behandlung

Demenz ist typische Alterserkrankung

Altersdepression wird immer größere Rolle spielen

Je älter die Bevölkerung wird, umso mehr nehmen dementielle Erkrankungen zu. Auffälligstes Symptom einer Demenzerkrankung sind zunächst Gedächtnisstörungen, später kommen räumliche und zeitliche Orientierungsstörungen sowie motorische und sprachliche Schwierigkeiten hinzu. Das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, steigt mit dem Alter. Von den 65- bis 69-Jährigen sind ca. fünf Prozent betroffen, bei den 80- bis 90-Jährigen leidet fast jeder Dritte an einer Demenz. Demenzerkrankungen sind zwar nicht heilbar, lassen sich nach den Worten von Prof. Dr. Ohlmeier aber in ihrem Verlauf – je nach Ursache – abbremsen, teilweise auch aufhalten. Bei der Behandlung von Demenzkranken geht es insbesondere darum, die Lebensqualität so weit wie möglich zu erhalten.

In Nordhessen sind ca. 50.000 Menschen an einer Depression erkrankt. Deutlich höher liegt die Zahl derjenigen, die irgendwann im Lauf ihres Lebens an einer Depression erkranken. Man unterscheidet mehrere Gruppen von Depressionen. Als eine Sonderform wird häufig die Altersdepression genannt, die auch im Zusammenhang mit zunehmender Vereinsamung des Betroffenen zu sehen ist. Angesichts der älter werdenden Bevölkerung wird diese eine immer größere Rolle spielen. Zur Behandlung von Depressionen gibt es unterschiedliche Formen der Psychotherapie, die häufig ambulant erfolgen können. Gegebenenfalls ist eine zusätzliche medikamentöse Behandlung notwendig. Ein Klinikaufenthalt kann bei schweren Verläufen der Erkrankung oder bei einer Therapieresistenz angezeigt sein.

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im Gerontopsychiatrischen Zentrum ist – je nach Erkrankung – ganz unterschiedlich. Auf der Station mit 20 Betten bleiben die Patienten in der Regel zwei bis vier Wochen. Daran kann sich bei Bedarf eine Weiterbehandlung in der Tagesklinik, der Ambulanz oder bei einem niedergelassenen Arzt anschließen. In die Tagesklinik mit 11 Plätzen kommen die Patienten montags bis freitags, jeweils vom Morgen bis zum Nachmittag, in die wohnlich gestalteten Behandlungsräume. Abends kehren sie nach Hause zurück, damit ihre Eigenständigkeit erhalten bleibt. „Sie bleiben also in ihrem vertrauten Umfeld, bekommen aber trotzdem das maximale Therapieangebot“, so Peter Fellmann, zuständiger Oberarzt im Gerontopsychiatrischen Zentrum. Das Gerontopsychiatrische Zentrum des Klinikums ist seit gut fünf Jahren unter einem Dach zusammengefasst

Umfassendes Angebot an zwei Standorten Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikum Kassel (Ludwig-Noll-Krankenhaus) behandelt das gesamte Spektrum akuter und chronischer psychischer Erkrankungen im Erwachsenenalter und bietet umfangreiche psychiatrische und psychotherapeutische Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten an. Die Behandlung erfolgt auf insgesamt sechs Stationen und in zwei Tageskliniken und kann in der Institutsambulanz mit zwei Standorten ambulant weitergeführt werden. Das Ludwig-Noll-Krankenhaus ist in der Dennhäuser Straße in Kassel gelegen. Direkt im Klinikum Kassel in der Mönchebergstraße befindet sich das Gerontopsychiatrische Zentrum. Dort stehen außerdem Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie bei Bedarf auch den stationären Patienten der anderen Kliniken des Klinikums zur Verfügung. Ein psychoonkologischer Dienst betreut außerdem Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung. Angeboten wird auch eine ambulante psychoonkologische Weiterbehandlung. und hat in dieser Zeit rund 2000 Patientinnen und Patienten stationär und in der Tagesklinik betreut, hinzu kommen die Ambulanz-Patienten. „Damit sind wir bestens aufgestellt“, so Prof. Dr. Ohlmeier, „um der

Bevölkerung in Kassel und Umgebung eine hochwertige gerontopsychiatrische Versorgung – idealerweise eingebettet in ein Krankenhaus der Maximalversorgung – bieten zu können.“

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Eine ganz enge Beziehung: Herzerkrankung und Psyche Psychokardiologie ist Spezialgebiet der Psychosomatik im Klinikum Die Psychosomatische Medizin bietet Behandlungskonzepte „für Leib und Seele“ an, die sowohl die körperliche als auch die seelische und zwischenmenschliche Seite von Gesundheit und Krankheit beachten. So stehen beispielsweise Herz und Seele des Menschen in einer engen Beziehung zueinander. Im „visite“-Interview stellt Chefärztin Dr. Christina Kleiber den Bereich Psychokardiologie vor, der zum Behandlungsspektrum der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Klinikum Kassel gehört. Frau Dr. Kleiber, beschreiben Sie bitte in einem Satz, worum es im Bereich Psychokardiologie geht. Dr. Kleiber: Thema der Psychokardiologie ist, wie sich Herzerkrankungen auf die Psyche auswirken und sich umgekehrt die Psyche auf das Herz auswirkt. Wie äußern sich diese psychischen Probleme? Eine Herzerkrankung, zum Beispiel ein Herzinfarkt, stellt ein lebensbedrohliches Ereignis dar, welches das „zentrale Organ“ des Menschen betrifft. Die Erkrankung bricht häufig über die Patienten herein, erfordert Änderungen im Leben, löst Ängste aus, beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Dies kann zu einem tief greifenden Vertrauensverlust in die automatische Funktion des Herzens und des Körpers führen. Viele Patienten können, nach einer Phase der Anpassung, mit der Erkrankung angemessen umgehen. 20-30 Prozent der Betroffenen gelingt diese Anpassung jedoch nicht und sie leiden unter Depressionen oder 6

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Dr. Christina Kleiber ist Chefärztin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Klinikum Kassel.

Ängsten. Sie sind unter anderem niedergeschlagen, antriebslos und verunsichert, auch im Hinblick auf ihre körperliche Belastbarkeit, fragen sich, wie stark sie ihr Herz belasten dürfen. Haben diese psychischen Probleme dann wieder Einfluss auf die Herzerkrankung? Ja, psychische Probleme können wiederum Konsequenzen für die

Grunderkrankung mit sich bringen. Patienten können sich zum Beispiel nicht so gut an die Empfehlungen ihres Arztes halten, nehmen notwendige Medikamente nicht, setzen Veränderungen des Lebensstils wie regelmäßige körperliche Aktivität und Gewichtsreduktion nicht um. Oder sind übermäßig ängstlich, sodass sie häufig ihren Arzt oder Kardiologen aufzusuchen und Untersuchungen

Spektrum von Angststörungen bis Zwangsstörungen Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Klinikum Kassel verfügt über 25 stationäre und 30 tagesklinische Plätze. Behandelt wird das gesamte Spektrum der psychosomatischen Erkrankungen, zum Beispiel Angststörungen, Depressionen, Zwangsstörungen, Essstörungen, Körperbeschwerden mit unklaren Ursachen und Persönlichkeitsstörungen. Zudem können Patientinnen und Patienten mit körperlichen Erkrankungen wie Migräne, Asthma, Magen- und Darmerkrankungen, Neurodermitis, Herzkrankheiten, Bluthochdruck oder Stoffwechselkrankheiten (z. B. Diabetes mellitus) behandelt werden. Nicht selten führen diese Erkrankungen zu schwerwiegenden psychischen Belastungen. Außerdem kann der Erkrankungsverlauf durch psychische Belastungen oder Stress ungünstig beeinflusst werden.


wünschen, die ihnen bestätigen sollen, dass mit dem Herzen „alles in Ordnung“ ist. Was jedoch häufig nur kurzfristig die Angst mindert. Sind alle Ihre Patienten bereits von einer schweren kardiologischen Erkrankung betroffen? Nein, nicht nur. So wie ein krankes Herz die Seele belastet, kann auch eine kranke Seele aufs Herz wirken, indem es zu Fehlwahrnehmungen von vegetativen körperlichen Reaktionen zum Beispiel während einer Panikattacke kommt. Hierbei treten normale Reaktionen wie Herzrasen, heftiges Zittern und Unruhe auf. Die Patienten, vermuten eine ernsthafte Herzerkrankung, gehen zum Hausarzt und Spezialisten, in der Erwartung, dass eine körperliche Ursache die Beschwerden erklärt. Häufig dauert es geraume Zeit, bis sich klären lässt, dass es sich hierbei um eine Angst- oder Panikstörung handelt. Kümmert sich die Psychosomatische Klinik auch um die rein organische Diagnostik? Die körperliche Diagnostik ist in der Regel bereits erfolgt, wenn Patienten zu uns kommen. Falls weitere diagnostische Untersuchungen nötig sind, ziehen wir die entsprechenden Fachkollegen hinzu. Durch die guten Bedingungen an einer Klinik der Maximalversorgung wie dem Klinikum Kassel sind hierfür die Voraussetzungen optimal. Welche Therapien bieten Sie den Patientinnen und Patienten an? Grundsätzlich die ganze Palette der Psychosomatischen Behandlung: Einzelgespräche, Gruppentherapie, komplementäre Verfahren, um beispielsweise Gefühle zum Ausdruck

zu bringen. Dazu gehören Kunst- und Musiktherapie, Entspannungstechniken. Verfahren wie Körper- und Bewegungstherapie eröffnen häufig neue wertschätzende und wohlwollende

Erfahrungen mit dem Körper, verbessern die körperliche Belastbarkeit und schaffen neues Vertrauen in das Herz. Zudem wenden wir auch Biofeedback an. Mit diesem Verfahren können wir körperliche Reaktionen wie Herz- oder Atemfrequenz oder den Muskeltonus auf dem Bildschirm visualisieren. Somit erhalten die Patienten unmittelbar Rückmeldung über ihren Entspannungs- oder Anspannungszustand und können lernen, aktiv einzugreifen.

sie sich körperlich erfahren, fassen sie wieder Vertrauen in ihren Körper – und ihr Herz. Aktivität setzt Prozesse im Körper in Gang, die positiven Einfluss auf den psychischen und körperlichen Genesungsprozess haben. Letztendlich sind positive menschliche Beziehungen ein sehr wirksames Heilmittel. Dafür ist ein kompetentes und wertschätzendes Team unverzichtbar. Insbesondere das Pflegeteam hat eine wichtige Rolle, da für viele Patienten der Kontakt zum Pflegeteam eine niedrige Hürde im unmittelbaren Erleben von Angenommensein und Wertschätzung hat und sie etwas sehr Wirksames und Heilsames erleben. Wann gilt die Behandlung eines Patienten als erfolgreich? Wir können diese Menschen nicht körperlich gesund machen, aber wir können ihnen helfen, trotz der Erkrankung eine höhere Lebenszufriedenheit, einen besseren Umgang mit ihrer Erkrankung und den vorhandenen Einschränkungen zu erreichen und sich psychisch besser zu fühlen.

Sind weitere A sp ek te für den Behandlungserfolg wichtig? Insgesamt geht es auch darum, die Menschen Schritt für Schritt in Bewegung zu bringen – nicht nur zur Verbesserung der Belastbarkeit, sondern auch aus Freude am Tun. Wenn visite 04/17

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Wenn ständige Schmerzen den Alltag bestimmen Chronische Schmerzstörungen häufiges Krankheitsbild in Kinder- und Jugendpsychosomatik Die Schmerzen kamen schleichend: Zuerst spürte Marlen sie nur abends, im Rücken und in den Rippen, dann auch tagsüber. Schmerzen als ständige Begleiter. Das war vor fünf Jahren. Es folgte eine Odyssee von Arzt zu Arzt: Bei vier Orthopäden, mehreren spezialisierten Kliniken und etlichen Physiotherapeuten suchte die heute 16-Jährige Hilfe. Doch die Ärzte konnten keine organische Ursache finden. Stattdessen verschlimmerten sich die Schmerzen weiter. Inzwischen nimmt Marlen starke Schmerzmittel und trägt seit anderthalb Jahren ein starres Korsett. Dieses richtet ihren Oberkörper auf, er würde sonst einfach nach vorn kippen. Weil der Schulbesuch nicht mehr möglich war, hat Marlen selbständig

zu Hause gelernt und trotz Schmerzen ihre Abschlussprüfung geschafft. Nun ist sie seit Wochen Patientin in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikum Kassel, in der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie. „Das ist die letzte Hoffnung für mich“, sagte die 16-Jährige. „Chronische Schmerzstörungen sind eines der häufigsten Krankheitsbilder bei den jungen Patientinnen und Patienten“, berichtet Dieter Kunert, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und psychotherapeutischer Leiter der Abteilung. Wie Marlen hätten die Betroffenen und ihre Familien einen oft langen und kräftezehrenden Weg auf der Suche nach einem organischen Grund für die Schmerzen hinter sich, hätten Ärzte und Therapeuten

verschiedener Fachrichtungen aufgesucht. Und seien mit Aussagen wie „Wir finden nichts, Du hast nichts“ konfrontiert worden. Wichtig aber sei, die Kinder und Jugendlichen in ihrem Leiden ernst zu nehmen: „Keiner hat grundlos Schmerzen.“ Der erste Schritt zurück in ein jugendliches Leben ist nach den Worten von Dieter Kunert, die Schmerzen zu akzeptieren und den Kampf dagegen aufzugeben. „Auch wir können nicht zaubern. Zunächst geht es darum, einen Umgang mit den Schmerzen zu finden, der den Alltag möglichst wenig einschränkt.“ Wir, das ist ein Team aus vielen verschiedenen Berufen: Kinderärzte, Kinder- und Jugendpsychiater, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Psychologischen

In der Stationsgruppe verbringen die jungen Patientinnen und Patienten einen Großteil ihres Alltags, hier mit Sören Bunge (Erzieher), Claudia Rehage (Kinderkrankenschwester, Stationsleitung) und Katharina Neuner (rechts, Erzieherin, stellvertretende Stationsleitung). 8

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Psychotherapeuten, Sozialarbeiter, Kinderkrankenschwestern, Erzieher, Körper- und Musik- sowie Kunsttherapeuten, Physiotherapeuten und Lehrer. Gemeinsam bieten sie den Kindern und Jugendlichen ein Behandlungskonzept, das auf vier Säulen ruht: Psychotherapie – einzeln, in der Gruppe, mit der Familie; Behandlung der körperlichen Symptome und alltagsnahe Schulung bei chronischen Erkrankungen; Stationsgruppe mit Bezugsbetreuer, in der die jungen Patienten ihren Alltag verbringen, gemeinsam essen, Aktivitäten unternehmen; Schule für Kranke in der Mönchebergschule gegenüber dem Klinikum Kassel, von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II. Als einen zentralen Bestandteil der Therapie nennt Kunert die Stati-

onsgruppe. Hier machen die jungen Patienten viele positive Er fa hr u n g e n, die ihr Selbstwertgefühl stabilisieren. „Sie werden von Dieter Kunert, Psyeinem pädagochotherapeutischer gisch-therapeuLeiter der Kindertischen Milieu und Jugendpsychosomatik im gestüt z t, das Klinikum Kassel. den Aufbau tragfähiger Beziehungen ermöglicht. Die Jugendlichen merken, dass sie selbst Dinge beeinflussen können, lernen beispielsweise, Konflikte konstruktiv zu lösen.“ Die Aussichten auf ein normales Alltagsleben und eine positive Perspektive sowie eine deutliche Besserung bei chronischem Schmerzsyndrom

bezeichnet Kunert als gut. Die meisten Patienten kämen nach der oft monatelangen Behandlung wieder in ihrem Alltag zurecht und könnten in die ambulante Weiterbetreuung entlassen werden. Gesund zu werden, das hofft auch Marlen. „Ohne Schmerzen, ohne Tabletten und ohne eine Stütze wie das Korsett leben zu können.“ Die ersten wichtigen Schritte auf diesem Weg hat sie geschafft: Sie kann nachts wieder besser schlafen und braucht bereits weniger Schmerzmittel. Die ersten wichtigen Schritte auf diesem Weg hat sie geschafft: Sie kann nachts wieder besser schlafen und braucht bereits weniger Schmerzmittel. Geholfen hat dem Gothic-Fan Marlen auch ein festes schwarzes Mieder, das sie inzwischen statt des Korsetts trägt und hoffentlich eines Tages nicht mehr braucht.

Große Bandbreite an Krankheitsbildern wird behandelt Psychische und psychosomatische Auffälligkeiten werden in der Kinderheilkunde bei über 20 Prozent der Patientinnen und Patienten festgestellt. Die Integration der Psychosomatik für Kinder und Jugendliche in das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikum Kassel stellt daher einen wichtigen Beitrag zur Versorgungsqualität dar. In der Abteilung werden Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren behandelt, die aus Nord- und Osthessen sowie den angrenzenden Bundesländern kommen. Es stehen 16 Behandlungsplätze zur Verfügung, die Therapie erstreckt sich in der Regel über mehrere Monate. Die häufigsten Krankheitsbilder der Patienten sind: Essstörungen (z. B. Anorexie, Bulimie, Binge-Eating-Störung), dissoziative Störungen (z. B. psychisch bedingte Lähmungen oder Anfälle), Angststörungen und depressive Episoden mit erheblicher körperlicher Symptomatik (z. B. chronischen Schmerzen und oft hohen Schulfehlzeiten), posttraumatische Belastungsstörungen und akute Belastungsreaktionen Ausscheidungsstörungen (Einnässen, Einkoten, Blasenentleerungs störungen), psychische Störungen und Bewältigungskrisen bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Mukoviszidose, Morbus Crohn.

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PD Dr. Gehling mit einem Schmerztherapie-Patienten in den Räumen des Reha-Zentrums in der Wilhelmshöher Allee.

In geschützter Umgebung Schmerzfreiheit erleben Multimodale Schmerztherapie verbindet Physiotherapie, Ergotherapie und Schmerzmedizin Ein dumpfes Gefühl, ein stechender Schmerz oder ein ausstrahlendes Ziehen schränkt die Bewegung ein, ist auch im Kopf ständig präsent. Solche

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Empfindungen begleiten viele Patienten Wochen, Monate, mitunter Jahre. Wird man sie nicht los, spricht man nach drei Monaten von chronischem Schmerz. Und das Tückische daran: Schmerzen haben die Tendenz, sich in unserer Wahrnehmung stetig zu verstärken. Der Kasseler Schmerzmediziner PD Dr. Markus Gehling erklärt das so: „Stellen Sie sich einen Raum vor, in dem es richtig unangenehm

riecht. Bleiben Sie dort, bemerken Sie den Geruch nach einiger Zeit nicht mehr. Bei Schmerzen verhält es sich umgekehrt. Sie werden schlimmer je länger sie andauern.“ Patienten, die unter solchen chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates oder unter Fibromyalgie (eine Schmerzerkrankung mit starken Muskel- und Druckschmerzen im ganzen Körper) leiden, kann eine multimodale Schmerztherapie helfen. Dabei werden Übungen der Physiound der Ergotherapie eingesetzt, um die Funktionalität zu verbessern und gleichzeitig gestörte Abläufe der zentralen Schmerzwahrnehmung zu korrigieren. Erreicht wird dieses Ziel, indem der Patient zum Beispiel die Physiotherapie absolviert und parallel


eine Zusatzaufgabe vom Schmerzmediziner erhält. So kann ein Patient mit Fibromyalgie etwa zur Aufgabe bekommen, eine Übung genau so auszuführen, dass er dabei schmerzfrei bleibt. Dadurch lernt er, seine Belastbarkeit selbst einzuschätzen, und erlebt im geschützten Rahmen, dass Schmerzfreiheit auch unter Belastung möglich ist. Dr. Markus Gehling begleitet seine Patienten beispielsweise während der Physiotherapie im Reha-Zentrum Wilhelmshöher Allee. „Das Reha-Zentrum in der Wilhelmshöher Allee hat eine hohe Kompetenz im Bereich der Physiotherapie. Von Beginn an wurden auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen behandelt. Die Tätigkeit von Dr. Gehling ergänzt dieses Angebot optimal“, erläutert Dr. Joachim Spiller,

welche Einschränkungen hinsichtlich Kraft, Koordination, Kognition und Alltagsbewältigung der Patient durch die chronischen Schmerzen hat. Durch ein standardisiertes Testprogramm kann der Therapeut den Verlauf beobachten und feststellen, inwieweit die Therapie greift.

Dr. Joachim Spiller, Ärztlicher Leiter des Reha-Zentrums.

Ärztlicher Leiter des Reha-Zentrums. Die multimodale Schmerztherapie dauert sechs bis zwölf Wochen und wird von den Krankenkassen übernommen. Nach dem ersten Gespräch bei Dr. Gehling erstellt der Schmerzmediziner ein Therapiekonzept, ordnet eventuell noch nötige Diagnostik an und erprobt die Belastbarkeit des Patienten. Hier wird gemessen,

Dr. Gehling hat seine Praxis im Gesundheitszentrum in der Wilhelmshöher Allee im vergangenen Jahr eröffnet. Er bietet multimodale Schmerztherapie unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Reha-Zentrum und einer Praxis für Ergotherapie an. „Diese Therapieangebote buchstäblich unter einem Dach zu haben, ist eine Besonderheit, die vor allem den Patienten mit chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates zu Gute kommt“, sagt Dr. Gehling.

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Ein Team mit langjähriger Erfahrung beim Einsatz von Gelenkprothesen (von links): Oberärztin Cornelia Klute-Pfitzner, Chirurgie-Chefarzt Dr. Peter Wotzlaw und Dr. Dieter Krackrügge, Leitender Arzt Orthopädie.

Gelenkprothese: Erfahrung und exakte Passform wichtig EndoProthetikZentrum im Krankenhaus Bad Arolsen ersetzt jährlich rund 300 Gelenke Sportliche Aktivitäten sind nur noch sehr eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich, jeder Schritt verursacht Schmerzen: Fortgeschrittener Verschleiß im Hüft- oder Kniegelenk bringt für die Betroffenen eine deutliche Minderung ihrer Lebensqualität mit sich. Ihnen kann mit einem künstlichen Gelenk – einer Endoprothese – geholfen werden. Das Krankenhaus Bad Arolsen ist auf die Implantation von künstlichen Gelenken spezialisiert: Seit mehr als 20 Jahren werden dort gelenkersetzende Operationen durchgeführt. Inzwischen setzt das EndoProthetikZentrum (EPZ) in Bad Arolsen jährlich 300 Hüft-, Knie- und Schultergelenke ein. Die überdurchschnittliche Behandlungsqualität des EPZ haben im Herbst unabhängige Experten bestätigt. In der Regel ist ein Gelenkverschleiß (Arthrose) im fortgeschrittenen Stadium der Grund für die Implantation 12

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einer Endoprothese: Der Knorpel ist so stark abgenutzt, dass schließlich Knochen auf Knochen reibt. Dies führt zu Schmerzen und einer Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit bis hin zur Versteifung. Für eine Hüftgelenksprothese kann es neben der Arthrose einen weiteren Grund geben: Bei einem gelenknahen Bruch des Oberschenkels ist ein künstliches Hüftgelenk oft das Mittel der Wahl, um die Patienten schnell wieder zu mobilisieren.

Anders als bei einem Oberschenkelhalsbruch ist der Einsatz eines künstlichen Gelenks wegen Gelenkverschleiß planbar. Dr. Peter Wotzlaw, Chefarzt Chirurgie im Krankenhaus Bad Arolsen, betont, dass vor der Implantation eines künstlichen Gelenks andere Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sein sollten. „Bis zu einem gewissen Grad können – insbesondere bei Kniearthrose – Physiotherapie, geeignete Bewegung und Medikamente die Symptome lindern.

Sport: Was ist mit Gelenkprothese möglich? Mit einem künstlichen Hüft-, Knie- oder Schultergelenk müssen die Betroffenen langfristig nicht auf Bewegung verzichten. Im Gegenteil: Angemessene Bewegung ist nach den Worten Dr. Wotzlaws wichtig, um die umgebenden Bänder, Sehnen und Muskeln zu bewegen und trainieren. Kritisch seien Sportarten mit schnellem Richtungswechsel, häufigem Körperkontakt und erhöhter Sturzgefahr. Sprungsportarten wie Basketball, Fußball, Volleyball sowie Kampfsportarten seien somit nicht geeignet. Ideal seien dagegen beispielsweise Wandern, allgemeine Gymnastik, Schwimmen und Radfahren.


Eventuell können bei einer Gelenkspiegelung kleinere Unebenheiten im Gelenk geglättet werden. Knorpelschäden sind oft auch mit Maßnahmen wie Anbohren, Verpflanzung von Knochen-Knorpel-Zylindern oder Transplantation von angezüchteten Eigen-Knorpelzellen behandelbar. Achsenfehlstellungen, die durch Fehlbelastung zu vorzeitigem Gelenkverschleiß und Arthrose führen, können durch eine Umstellungsoperation am Knie oder Oberschenkel korrigiert werden.“ Spätestens, wenn der Knorpelabrieb bis auf die Knochen reiche und eine fortgeschrittene Arthrose vorliegt, sei allerdings in der Regel die Implantation einer Endoprothese angezeigt. „Dann sind die Schmerzen meist so stark ausgeprägt, dass die Lebensqualität des Patienten deutlich eingeschränkt ist“, so der Unfallchirurg und Orthopäde. Naturgemäß steigt die Abnutzung des Knorpels mit dem Alter an, sodass es sich meistens um Patienten ab einem Alter von 60 Jahren handelt, für die ein Gelenkersatz in Frage kommt. Aber Unfälle, Fehlstellungen der Hüfte oder der Beine oder eine gewisse Veranlagung für einen stärkeren Knorpelabrieb können dazu führen, dass schon im Alter von 40 Jahren ein Gelenkersatz notwendig wird. Die Implantation eines neuen Hüftgelenkes ist heutzutage meist ein minimal-invasiver Eingriff. Es erfolgt also nur ein kleiner Schnitt von etwa 8 bis 12 Zentimeter Länge. „Die Muskeln werden dabei – anders als früher – nicht durchtrennt, sondern nur auseinandergeschoben“, so Dr. Wotzlaw. „Der Patient ist nach der Operation schneller wieder mobil und hat wenig Schmerzen.“ Ob ein minimal-invasives Verfahren geeignet ist, wird für jeden Patienten individuell entschieden.

Der Einsatz von Knie-Endoprothesen erfolgt üblicherweise in einer offenen OP, um die Gelenkflächen optimal vorbereiten und die Implantate präzise platzieren zu können. Gleiches gilt für Schulter-Endoprothesen. Dennoch sind in den letzten Jahren durch neue Operationsinstrumente die Schnitte kleiner geworden, was einer schnelleren Heilung der Wunde und der Rehabilitation zuträglich ist. Wichtig für den Einsatz einer Gelenk-Endoprothese sind die Erfahrung des Operateurs, die exakte Passform sowie das implantierte Material. Die Chirurgen im EPZ des Bad Arolser Krankenhauses haben langjährige Erfahrung mit der Implantation von künstlichen Gelenken. Die drei Hauptoperateure – Chefarzt Dr. Wotzlaw, Oberärztin Cornelia Klute-Pfitzner und der Leitende Arzt Dr. Dieter Krackrügge – führen jeweils mindestens 50 Protheseneingriffe im Jahr durch. Verwendung finden ausschließlich verschleißarme und langlebige Implantate namhafter Hersteller, die individuell nach den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten ausgewählt werden. Während der Operation wird mit Probekomponenten und unter Röntgenkontrolle die Passform der Prothesen kontrolliert. Erst wenn alles optimal passt, setzt der Chirurg die definitive Prothese ein. Dr. Wotzlaw hebt hervor, dass die bestmöglichen Ergebnisse für die Patienten nur in Teamarbeit erreicht würden. „Im EPZ Bad Arolsen arbeitet ein routiniertes Team aus Chirurgen, Narkoseärzten, Pflegekräften und Physiotherapeuten Hand in Hand, damit die Patienten wieder zu mehr Lebensqualität finden.“

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Kardiologie der Kreisklinik Hofgeismar unter neuer Leitung Angebote in Zusammenarbeit mit Klinikum Kassel ab kommendem Jahr geplant Die Kardiologie der Kreisklinik Hofgeismar hat ein neues Leitungsteam. Der langjährige Chefarzt Dr. Wilhelm Schmidt ist in den Ruhestand gegangen. Seine Position hat Prof. Dr. Rainer Gradaus übernommen. Er ist Direktor der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen am Klinikum Kassel und leitet die Kardiologie in Hofgeismar in einer Doppelfunktion innerhalb des Netzwerkes der Gesundheit Nordhessen. Das Gesicht vor Ort und sein Leitender Arzt in Hofgeismar ist Stefan Horn. Er war zuletzt Leitender Oberarzt am Elisabeth-Krankenhaus in Kassel und ist seit Oktober in Hofgeismar neu im Team. „Dr. Schmidt gebührt großer Respekt für die breite Basis, die er für die Kardiologie in Hofgeismar geschaffen hat. Es besteht ein umfassendes Diagnostik- und Therapieangebot sowie eine gut aufgestellte ambulante Betreuung der kardiologischen Patienten“, sagt Prof. Dr. Gradaus, der in diesem Jahr als Experte in den Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung berufen wurde. Als Beispiele für die Leistungen der Kardiologie in der Kreisklinik Hofgeismar nennt Prof. Dr. Gradaus die Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens mittels Schallkopf von außen oder als Schluckechokardiographie bzw. Stressechokardiographie unter körperlicher Belastung), den Lungenfunktionstest und die Spiroergometrie (Messung von Atemgasen während körperlicher Belastung) sowie den Ultraschall der Halsgefäße und Extremitäten. Hinzu kommt eine große Ambulanz für Schrittmacherpatienten. 14

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Das neue Leitungsteam der Kardiologie in der Kreisklinik Hofgeismar: Chefarzt Prof. Dr. Rainer Gradaus (links) und Leitender Oberarzt Stefan Horn.

Dieses Leistungsspektrum wird Stefan Horn vor Ort weiter anbieten und ausbauen. Darüber hinaus kündigt er an, ab kommendem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Kassel Herzkatheteruntersuchungen inklusive Katheterinterventionen wie Ballonaufdehnungen und Stentimplantationen anzubieten. Die Patienten werden dazu im Krankenhaus Hofgeismar aufgenommen und nur für den Eingriff nach Kassel gebracht. „Der Vorteil für die Patienten ist, dass sie mich die ganze Zeit über als Ansprechpartner behalten und ich den Eingriff in Kassel selbst durchführe“, erläutert Kardiologe Horn. Gleichzeitig seien in Kassel weitere Spezialisten als Unterstützung vor Ort, falls dies für einen erfolgreichen Behandlungsabschluss nötig sei. Zudem plant Oberarzt Horn zusammen mit Prof. Gradaus, die Schrittmacher- und ICD- (Defibrillator)-

Implantation im Krankenhaus Hofgeismar auszubauen. Stefan Horn zieht nach den ersten Wochen in Hofgeismar eine positive Zwischenbilanz. Dr. Schmidt habe großes Vertrauen bei seinen Patienten genossen. Es bestehe ein gutes Arbeitsklima, eine hohe Motivation und medizinische Fachkenntnis auf dem aktuellen Stand der Zeit. Die Zusammenarbeit mit dem gastroenterologischen Chefarzt Dr. HansUlrich Braner und den anderen Kollegen der Abteilung sei sehr gut. Außerdem habe er sich zahlreichen niedergelassenen Medizinern der Region als neuer Ansprechpartner vorgestellt. In diesen Gesprächen habe er eine große Wertschätzung der Arbeit in der Kreisklinik wahrgenommen. Dies alles biete eine sehr gute Basis für den weiteren Ausbau der kardiologischen Leistungen in Hofgeismar.


Seit 25 Jahren eine wichtige Anlaufstelle für Patienten, Angehörige und Beschäftigte: die Klinikkapelle auf dem Gelände des Klinikum Kassel.

Mittelpunkt des kirchlichen Lebens im Klinikum Kassel Klinikkapelle seit 25 Jahren Anlaufpunkt für Patienten, Angehörige und Beschäftigte Einen Ort, wo Menschen mit ihren Sorgen um andere oder um sich selbst hingehen können, wo sie beten, aber auch Dank sagen können – diesen Ort gibt es im Klinikum Kassel mit der Kapelle. Mit einer musikalischen Andacht hat die ökumenische Klinikseelsorge Anfang Dezember das 25-jährige Bestehen der Kapelle und der Orgel gefeiert. „Die Klinikkapelle stellt einen wichtigen Anlaufpunkt im Klinikum-Alltag dar“, betonen Klinikseelsorgerin Regina Gries und Klinikpfarrer Günter Kolbe. Patienten, Angehörige und Beschäftigte kommen zum Gebet, zur Fürbitte oder einfach, um morgens auf dem Weg zur Arbeit eine Kerze anzuzünden. Von den vielen Besuchern zeugten auch die zahlreichen Einträge im Gebetsbuch, dass die Menschen zum Gespräch mit Gott nutzen. Darin äußern sie ihre Nöte und Sorgen, aber auch Freude und Dankbarkeit. Die heutige Kapelle gehörte zu den vier Gebäuden, die bei der Bombardierung Kassels im Zweiten Weltkrieg nur wenig geschädigt wurden, sodass der spätgotische Stil beim Wiederaufbau erhalten blieb. Nach 1948

wurde das Gebäude als Prosektur genutzt – mit Räumen für Sektionen, für die Einsargung von verstorbenen Patienten und einem Abschiedsraum. Im Keller wurden Tiere gehalten, u. a. Hammel, deren Blut zeitweilig im Labor eingesetzt wurde, und auf dem Speicher lagerte Stroh. Nach dem Umzug der Prosektur in die neue Pathologie (Haus R) im Jahr 1975 diente das Haus als Lagerraum. Anfang der 90er-Jahre wurde das Gebäude dann unter finanzieller Beteiligung von Evangelischer und Katholischer Kirche zu einem ökumenischen Seelsorgezentrum mit Kapelle, Büroräumen und einem Seminarraum umgebaut. Der Andachtsraum trägt die Handschrift der Kasseler Künstlerin Iris Hollstein. Rechte Winkel wie beim Kreuz prägen die Geometrie des Raumes und ziehen den Blick nach oben. Die Farbe Blau dient als Mittel, um den Himmel auf die Erde zu holen und die bleiverglasten Fenster erzeugen bei Sonnenschein auf den Wänden ein eindrückliches Lichtspiel. So entstand eine Atmosphäre von Klarheit und Helligkeit, in der Besucherinnen und Besucher einen Ort der Ruhe finden.

Mit der Einweihung der Kapelle ging 1992 ein lang gehegter Wunsch der Klinikseelsorge in Erfüllung, hatten doch die Gottesdienste zuvor direkt auf den Stationen stattgefunden. Seitdem lädt die Klinikseelsorge sonntags um 10 Uhr zu Gottesdiensten in der Kapelle ein, die auch auf Kanal 31 kostenfrei in die Patientenzimmer übertragen werden. Die Orgel der Kasseler Orgelbaufirma Bosch wurde rechtzeitig zum 25-jährigen Jubiläum saniert und erlaubt eine anspruchsvolle musikalische Ausgestaltung. Die Gottesdienste sind im Wechsel evangelisch und katholisch. Die Klinikkapelle ist täglich von 7 bis 19 Uhr geöffnet. Das Team der ökumenischen Klinikseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar für Besuche und Beratungen sowie für Kommunion, Abendmahl, Krankensalbung oder für Gebete im Rahmen einer Sterbebegleitung. Kontakt: Tel. 0561 980-2822 (ev.) oder Tel. 0561 980-2820 (kath.). visite 04/17

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KRUVI17_04_info 1 – 13 STUETZSTRUMPFBei der wohl heißesten aller Grillmarken stimmt alles:

Preisrätsel ein Edelstein

Gebetsschlusswort

therapeutischer Beruf ital. Geigenbauerfamilie

Bestand, tatsächlicher Vorrat

würzen

Qualität, Design & Funktion

schnell beförderte Fracht

Verpflegungssatz

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afroamerik. Popmusikstil

Lebenshauch

russische Stadt an der Oka

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Herrenbekleidung

Ärger, Verdruss

neblige Luft

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Automesse in Frankfurt (Abk.)

Kzw.: unbekanntes Flugobjekt

Einrichtung zur Briefbeförderung

Vornehmtuer

Zeitalter von drinnen nach draußen (ugs.)

kahl werden (Tannen)

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Frau Jakobs im A. T.

dt. Mittelgebirge (Schwäbische ...)

kurzer Schmerzenslaut

Himmelsrichtung

Affe, Weißhandgibbon

germanisches Schriftzeichen

Kfz-Z. Landkreis Rostock

zugunsten einer Person, Sache

Abk. für Flugsimulator früher als

Staat in Südeuropa schwarzweißer Rabenvogel

laut jam- Vorname mern, schimp- Strawinsfen (ugs.) kys

jegliches

Nachbarstaat des Iran Bewohner e. österr. Bundeslandes

Wüsteninsel

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Prachtentfaltung

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persönliches Fürwort

Laubbaum

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kleines Lasttier

somit, mithin ölhaltige Nutzpflanze

Vorwölbung oder Vertiefung

Senden Sie das richtige Lösungswort an visite@roberts.de oder an die Redaktion „visite“, Roberts Marken & Kommunikation, Parkstraße 34, 34119 Kassel. Einsendeschluss ist der 24. Februar 2018. Viel Glück!

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Eingang

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Der Weber Q1200, der kleinste unter den Weber-Gasgrills, der zudem mobil einsetzbar ist, ist so funktional wie größere Modelle. Durch sein Format, sein Gewicht und durch den wahlweisen Betrieb mit Gaskartusche oder umgerüstet mit Gasflasche ist er ein optimaler Urlaubs- oder Ausflugsbegleiter. Das integrierte Deckelthermometer garantiert die optimale Temperaturkontrolle. www.bbqstorekassel.de

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europäischer Strom

Abk. für Langspielplatte

seelisch bedingtes Leiden

in Richtung, nach

Tabakware

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Fremdwortteil: fern

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schrill, durchdringend dt. Maler, Grafiker (Paul)

sprödes Metall

Die „visite“ verlost einen Gasgrill Weber Q1200 im Wert von 329 €!

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Wurfseil, Wurfschlinge

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Im März 2016 eröffnete der BBQ Store Kassel samt Grillakademie Original. Dort begrüßen Sie der Grillweltmeister 2017 Klaus Breinig und sein Team und bieten neben Tipps für kreative Grill-Raffinessen auch das außergewöhnliche Sortiment der Grill-Kultmarke Weber.

Dichtungs-, Klebematerial

Roman von Michael Ende

Wüste in Innerasien

Senkblei

Fluss durch Weimar

Großkatze, Jagdleopard

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Die Teilnahme über einen Gewinnspielservice ist ausgeschlossen. Das Lösungswort aus der Herbstausgabe der „visite“ lautet „Blutdruck“. Wir gratulieren den Gewinnern Andrea Heußner, Josef Johann Mrosek und Wolfgang Hahn aus Kassel herzlich.


Senioren-Wellness: Die Seele baumeln lassen, das Wohlbefinden stärken Neues Angebot in der Seniorenwohnanlage Lindenberg kommt gut an Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht bringen – darauf zielt das neue Wellness-Angebot in der Seniorenwohnanlage (SWA) Lindenberg ab. Christiane Eberhard bietet dort verschiedene Massagen, kosmetische Anti-Aging-Programme und Entspannungstrainings für Seniorinnen und Senioren an. Die Wellness-Trainerin, die als Altenpflegehelferin im Pflegeheim der SWA-Lindenberg arbeitet und das Wellness-Angebot nebenberuflich betreut, hat ein ehemaliges Badezimmer in der SWA Lindenberg in eine kleine Wohlfühloase verwandelt. Eine geschmackvolle Dekoration und schöne Musik sorgen für eine Atmosphäre der Geborgenheit, sodass sich die positive Wirkung der verschiedenen Massagearten und der liebevollen Berührungen noch besser entfalten kann. Klassische und Südsee-Massagen tragen dazu bei, die Muskulatur zu lockern, Verspannungen zu lösen und das Wohlbefinden

insgesamt zu verbessern. Besonders gefragt sind nach den bisherigen Erfahrungen Rücken-, Ganzkörper- und Fußreflexzonenmassagen. Neben den Einzelanwendungen gibt es auch Gruppenangebote. Für den Start hat sich Christiane Eberhardt für Qigong entschieden: „Sanfte Bewegungen sind die besten Voraussetzungen für bewegliche Gelenke, geschmeidige Muskeln und Bänder, für die Funktionserhaltung der Organe und einen guten Stoffwechsel.“ Die Qigong-Übungen werden in der Gruppe auf die körperliche Verfassung der Teilnehmer abgestimmt, beispielsweise führen sie etliche Übungen statt im Stehen im Sitzen aus. Als nächstes stehen Senioren-Yoga und progressive Muskelentspannung auf dem Programm. Vor den Anwendungen führt die Wellness-Trainerin jeweils ein Vorgespräch mit den Interessentinnen und stimmt

Beim Qigong stimmt Christiane Eberhardt die Übungen auf die körperliche Verfassung und den jeweiligen Leistungsstand der Teilnehmer ab.

Entspannung pur: SWA-Bewohnerin Elke Jung bekommt von Christiane Eberhardt eine wohltuende Gesichtsmassage.

sich ggf. auch mit den Betreuern ab. „Ich biete die Wellnessmassagen zu bezahlbaren Preisen an, um der älteren Generation überhaupt einen Zugang zu Wellness-Angeboten zu ermöglichen. Die Bewohnerinnen und Bewohner in unserem Pflegeheim und im Betreuten Wohnen gehören nicht zu der Generation, für die Wellness selbstverständlich ist.“ Sie hätten alle viele Jahre hart arbeiten müssen. Das eigene Wohlbefinden sei einfach kein Thema gewesen. Als Beispiel nennt Christiane Eberhard eine Bewohnerin, die zuvor noch nie in ihrem Leben eine Massage erhalten habe. „Sie war ganz begeistert – jetzt erst wisse sie, wie schön das sei.“ Über das neue Angebot freut sich auch SWA-Geschäftsführerin Ruth Fürsch: „Es ergänzt unsere Pflege und Betreuung ganz wunderbar und trägt dazu bei, dass sich die Menschen in den Seniorenwohnanlagen zu Hause fühlen.“ visite 04/17

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DIE MOTIVATION KOMMT DURCH IHR TEAM.

DIE PROJEKTFÖRDERUNG DURCH UNS.

Rückenwind ist einfach. Wenn man große Projekte gemeinsam anpackt.

www.rueckenwind-fuer-unsere-region.de 18

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Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken •

prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen,

wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln, •

nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter.

Klinikum Kassel

Krankenhaus Bad Arolsen

Marlies Rohrbach Sprechzeiten: Do. 14.30 bis 16 Uhr Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Heidemarie Siebert Sprechzeiten: Mo. 14.30 bis 16 Uhr

Gerda Schmalz und Helmut Kirner Mo. 11 bis 12 Uhr Raum gegenüber der Patientenaufnahme Tel. 05691 800-172

jeweils Haus T, Eingang 1, Erdgeschoss, Tel. 0561 980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus T, der aber nicht täglich geleert wird.

Betreutes Wohnen Ambulante Pflege Kurzzeitpflege Stationäre Pflege

In den besten Händen

Kreisklinik Hofgeismar Brigitte Briel Di. 15 bis 17 Uhr Tel. 05671 81-95555

Ludwig-Noll-Krankenhaus

Kreisklinik Wolfhagen

Elisabeth Kraß-Köhler Do. 10.30 bis 12 Uhr, Haus 2, Dachgeschoss

Elke Oppermann Mi. 9 bis 11 Uhr Tel. 05692 40-444

„Ich bin ganz begeistert, wie unkompliziert und herzlich ich hier aufgenommen wurde!“ Die Seniorenwohnanlagen SWA Kassel bieten Ihnen genau das an Service und Sicherheit, was zu Ihrer aktuellen Lebensgestaltung passt: ob Betreutes Service-Wohnen an den Standorten Lindenberg und Fasanenhof, ambulante Pflege, Kurzzeitpflege oder stationäre Pflege am Lindenberg.

Marlies Rohrbach Klinikum Kassel

Heidemarie Siebert Klinikum Kassel

Elisabeth Kraß-Köhler Ludwig-Noll-Krankenhaus

Gerda Schmalz Krankenhaus Bad Arolsen

Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihren dritten Lebensabschnitt. Wir sind für Sie da und beraten Sie gerne. Rufen Sie uns an: Seniorenwohnanlagen Kassel Tel. 0561 95077-0 Ambulanter Pflegedienst Tel. 0561 87983-50/-51

Helmut Kirner Krankenhaus Bad Arolsen

Brigitte Briel Kreisklinik Hofgeismar

Elke Oppermann Kreisklinik Wolfhagen

www.gnh.net

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Danke

Die Unternehmen der Gesundheit Nordhessen bedanken sich herzlich bei den zahlreichen Förderern und Sponsoren, welche die vielfältige Arbeit für die Patientinnen und Patienten finanziell und mit ehrenamtlichem Einsatz unterstützen. Unser Dank gebührt allen Einzelspendern und Firmen sowie insbesondere den folgenden Vereinen und Einrichtungen: cdw Stiftung gGmbH www.cdw-Stiftung.de | Elternhaus Kassel gGmbH www.elternhaus-kassel.com „freuNde“ – Förderverein für Familien mit neurologisch kranken Kindern www.Kinderneuro-freunde-ks.de Gute Besserung e.V.: Förderverein Krankenhaus Bad Arolsen www.gute-besserung-ev.de Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder www.holzhauer-stiftung.de | Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V. www.hilfe-fuer-kinder-im-krankenhaus.de | Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg e.V. www.kinderkrebshilfe-wa-fkb.de | Kleine Riesen Nordhessen: Verein für Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen in Nordhessen e.V. www.kleine-riesen-nordhessen.de LebensWert: Förderverein für die palliative Versorgung Erwachsener im Klinikum Kassel e.V. www. verein-lebenswert-kassel.de | Verein für krebskranke Kinder Kassel e.V. www.krebskranke-kinder-kassel.de

Profile for Gesundheit Nordhessen

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Die Seele wieder ins Gleichgewicht bringen Gelenkersatz für ein Plus an Lebensqualität Wellness stärkt das Wohlbefinden von Senioren

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