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Patientenmagazin | Herbst 2017

Schrittmacher im Miniformat bringt Herz auf Trab Wertvolle Hilfe beim Umgang mit einer Krebserkrankung Bestrahlungen noch schneller, schonender und präziser


Bunte Blumen beim Pflanzenfest Seniorenwohnanlage am Lindenberg bietet Bewohnern besonderen Service „Wir kommen mit den Blumen zu Ihnen!“ Das war die Botschaft der Gärtnerei Thomas Carle aus Kaufungen für alle Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenwohnanlage Lindenberg (SWA) im Frühsommer. Die Balkonkästen der Bewohner

wurden beim Pflanzenfest nämlich nach deren Pflanz- und Farbwünschen bestückt, beim Reinigen und Aufhängen der Kästen halfen SWA-Beschäftigte. Petunien, Geranien, Fuchsien und viele andere Blumensorten in unterschiedlichen

Freuen sich über den Service „Pflanzenfest“ an der Seniorenwohnanlage Lindenberg: (v.l.) Thomas Carle, Klaus Langbein, Ruth Fürsch und Margret Langbein.

Farben verschönerten somit den Sommer und auch den eigenen Balkon. Über diesen Service freuten sich viele Bewohner der SWA Lindenberg sehr, so auch Margret Langbein (82) und ihr Mann Klaus (88): „Wir wohnen seit vier Jahren hier und sind froh über dieses Angebot. In unserem Alter schätzen wir es, wenn direkt jemand zu uns kommt. Blumen vor der Tür samt Bepflanzung gehören dazu.“ Auch Ruth Fürsch, Geschäftsführerin der Seniorenwohnanlagen, begrüßte diese Aktion. „Wir möchten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern etwas Besonderes bieten und Ihnen entgegenkommen. Wir freuen uns über den guten Zuspruch und planen für nächstes Jahr eine Wiederholung der Aktion.”

Inhalt 3 High-Tech im Miniaturformat bringt das Herz auf Trab

13 Prof. Dr. Bösel neuer Leiter der Klinik für Neurologie im Klinikum

5 Neue Beratungsstelle: Individuelle Beratung und Begleitung von Krebspatienten

14 „Bunter Kreis Kassel“ unterstützt Familien mit schwerkranken Kindern

6 Strahlentherapie: schonender, schneller, millimetergenau 8 Schaufensterkrankheit: Frühzeitig behandeln, Lebensstil umstellen

15 Nahtloser Übergang in der Geschäftsführung von drei Kliniken 17 Preisrätsel

10 Qualität, Qualität, Qualität – über Zertifikate, Audits, Gütesiegel

18 Kontaktliste Gesundheit Nordhessen

12 „Würde wieder Neurologe werden“ Prof. Dr. Andreas Ferbert im Ruhestand

19 Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mönchebergstraße 48 E, 34125 Kassel, gnh.net, info@gnh.net | Leitung Zentralbereich Unternehmenskommunikation: Ulrike Meyer auf der Heide | Redaktion: Gisa Stämm (verantwortlich), Tel.: 0561 980-4807 | Layout, Satz und Anzeigen: Roberts Marken & Kommunikation GmbH, www.roberts.de | Fotos: Peter Hübbe, Tyler Larkin, Dieter Schachtschneider, Bernd Schoelzchen, Uwe Zucchi, privat | Titelfoto: Jürgen Hupfeld, im 45. Jahr im Klinikum Kassel tätig, früher in der Ambulanz der Unfallchirurgie, jetzt in der Zentralen Notaufnahme | Druck: Julius Kress OHG, Kassel | Erscheinungsweise: quartalsweise | Auflage: 11.000 Exemplare | Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich

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High-Tech im Miniaturformat bringt das Herz auf Trab Kleinster Herzschrittmacher der Welt im Klinikum Kassel implantiert Die Kardiologen im Klinikum Kassel haben erstmals in Nordhessen einer Patientin den kleinsten Herzschrittmacher der Welt eingesetzt. Die Kardiokapsel hat mit rund zwei Zentimetern Länge etwa die Maße einer großen Vitamintablette, wiegt weniger als zwei Gramm und kommt ganz ohne Drähte aus. Prof. Dr. Rainer Gradaus, Direktor der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen im Klinikum Kassel, hat die Kardiokapsel im Frühsommer bei einer 81-jährigen Patientin implantiert, die unter Schwindel und Schwäche auf Grund eines zu langsamen und unregelmäßigen Herzschlages litt. Wegen ihrer Vorerkrankungen – Bypass-Operation und kathetergestützte Herzklappenbehandlung – entschieden sich die Ärzte bei der Patientin für diesen neuartigen Herzschrittmacher. Der gesamte Eingriff dauerte nur 26 Minuten und konnte unter lokaler Betäubung erfolgen. Herzschrittmacher müssen bei Patienten eingesetzt werden, bei denen das Herz zu langsam schlägt (= Bradykardie). Es kann dann nicht genug sauerstoffreiches Blut für normale körperliche Aktivität oder gar stärkere Belastung durch den Körper pumpen. Das führe zu Benommenheit, Müdigkeit, Kurzatmigkeit und Ohnmachtsanfällen, nennt Prof. Gradaus die Symptome. Herzschrittmacher – das gebräuchlichste Mittel zur Behandlung der Bradykardie – senden elektrische Impulse aus, um die Herzfrequenz zu steigern, und tragen so dazu bei, den natürlichen

Noch nicht mal ein Zehntel so groß wie ein herkömmlicher Herzschrittmacher: Prof. Dr. Rainer Gradaus präsentiert die Kardiokapsel und einen konventionellen Schrittmacher.

Herzrhythmus wiederherzustellen und die Symptome zu lindern. Weltweit werden über eine Million Herzschrittmacher pro Jahr implantiert, in Deutschland sind es etwa 120.000/Jahr. Konventionelle Herzschrittmacher bestehen aus dem eigentlichen Schrittmacheraggregat und einer Herzschrittmacherelektrode. Das Aggregat wird unterhalb des rechten oder linken Schlüsselbeins unter die Haut einge pflanzt. Die Elektrode wird über die Schlüsselbeinvene zum Herzen geführt und am Herzschrittmacheraggregat festgeschraubt. Der kleinste Herzschrittmacher der Welt, die Kardiokapsel „Micra“, ist weniger als ein Zehntel so groß wie ein herkömmlicher Schrittmacher. Sie bietet die fortschrittlichste Herzschrittmachertechnologie und ist so

klein, dass sie über einen Katheter minimalinvasiv unmittelbar ins Herz eingebracht werden kann. Die Kardiokapsel wird im Herzen positioniert und mit winzigen Titanhäkchen in der Herzwand verankert. Bei Bedarf kann sie an eine andere Position gebracht oder entfernt werden. Über einen Pol an der Spitze des Geräts gibt die Kapsel die elektrischen Impulse für die Herzaktivität ab. Dabei reagiert sie auf die Aktivität des Patienten und passt ihre Schrittmachertätigkeit automatisch an. Ein wesentlicher Vorteil der Kardiokapsel gegenüber einem herkömmlichen Schrittmacher liegt nach den Worten von Prof. Gradaus darin, dass keine empfindlichen Herzschrittmacherelektroden („Drähte“) mehr benötigt werden. Außerdem entfällt Fortsetzung auf Seite 4 visite 03/17

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Fortsetzung von Seite 3 Grafik: Medtronic

Der Schrittmacher-Winzling wird direkt im Herzen des Patienten verankert.

die Operation zum Einbringen des Aggregats unter die Haut, so dass die Kardiokapsel kosmetisch unsichtbar implantiert wird. Trotz der Mini-Größe beträgt die geschätzte Lebenszeit der Batterie bis zu zehn Jahre. Der Schrittmacher-Winzling ist für MRT-Untersuchungen aller Körperregionen zugelassen, daher bleibt den Patienten der Zugang zu dieser modernen Diagnosemethode erhalten. Die Kardiokapsel ist für Patienten geeignet, bei denen nur die rechte Herzkammer stimuliert werden muss, so Prof. Gradaus. Dies trifft auf etwa ein Fünftel der Menschen zu, die einen Herzschrittmacher erhalten. Zudem stelle die Kardiokaspel eine Alternative für Patienten dar, bei denen die Schlüsselbeingefäße verschlossen sind.

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Individuelle Beratung und Begleitung von Krebspatienten Psychosoziale Krebsberatungsstelle am Klinikum Kassel eröffnet Eine Krebserkrankung stellt die betroffenen Patienten und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen. Dazu gehören nicht nur die medizinischen Aspekte der Diagnostik und Therapie, sondern auch der seelische Umgang mit der Erkrankung und die Regelung von sozialen und wirtschaftlichen Angelegenheiten. Um Menschen mit einer Krebserkrankung und ihre Angehörigen individuell zu beraten, zu begleiten und zu entlasten, hat die Hessische Krebsgesellschaft e.V. mehrere Psychosoziale Krebsberatungsstellen eingerichtet. Für Kassel und Umgebung wurde diese Beratungsstelle Anfang September im Klinikum Kassel eröffnet. Die Beratungsstelle ist für alle Betroffenen offen – unabhängig davon, wo und wie sie behandelt werden, und unabhängig vom Erkrankungsstadium. Die Beratung ist kostenlos, es sind Einzel-, Paar- oder Familiengespräche möglich. Um ein breites Feld an Fragen abzudecken, ist die Beratungsstelle interdisziplinär besetzt. Dadurch

können die Mitarbeiter/innen sehr umfassend zu sozialen und psychologischen Fragen beraten. „Wir freuen uns sehr, dass es nun auch in Kassel eine Psychosoziale Beratungsstelle in Zusammenarbeit mit der Hessischen Krebsgesellschaft gibt“, so Prof. Dr. Martin Wolf, Sprecher des Tumorzentrums am Klinikum Kassel. „Das Angebot stellt eine hervorragende Ergänzung zur medizinischen Behandlung dar. Bei den Patienten besteht hoher Bedarf an kompetenter Hilfe zu psychischen, körperlichen, sozialen und wirtschaftlichen Fragen, dem wir mit dem Angebot der Beratungsstelle nachkommen wollen.“

klärt, wer aus dem Team zu den jeweiligen Fragen und Problemen am besten beraten kann. Bei Bedarf vermittelt das Team die Betroffenen an andere Einrichtungen.

Montags und mittwochs können Betroffene von 9 bis 12 Uhr ohne Anmeldung in die Beratungsstelle kommen, für andere Zeiten können telefonisch Termine vereinbart werden. Erste Ansprechpartnerin ist in der Regel Andrea Eckhardt, die im ersten Gespräch mit den Betroffenen

Psychosoziale Krebsberatungsstelle in Zusammenarbeit mit der Hessischen Krebsgesellschaft Klinikum Kassel, Mönchebergstraße 41-43, Haus L, Ebene 4 Tel. 0561 980-3507, krebsberatung@klinikum-kassel.de

Prof. Dr. Martin Wolf, Sprecher des Tumorzentrums.

Als Besonderheit der Beratungsstelle am Klinikum Kassel wird auch eine Spezialberatung für Jugendliche und junge Erwachsene sowie ihre Familien angeboten, die als Kinder von einer Tumorerkrankung betroffen waren und oftmals noch zahlreiche Fragen zu der meist schon lang zurückliegenden Erkrankung haben, manchmal aber auch Spätfolgen und gesundheitliche Probleme aufweisen. Zentrale Ansprechpartnerin ist hierfür Sozialarbeiterin Steffi Soßdorf, die für alle Nöte eine tägliche Sprechstunde anbietet. Diese (Langzeit-)Nachsorge wird von der „Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder“ finanziert.

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Ermöglicht neue Bestrahlungsverfahren in Nordhessen: Der neue Linearbeschleuniger, hier mit MTRA Theresa Heidrich. Bei einer „echten“ Bestrahlung würde die Patientin keinen Pullover tragen.

Strahlentherapie: schonender, schneller, millimetergenau Neuer Hochleistungs-Linearbeschleuniger im Klinikum Kassel Einen Meilenstein in der nordhessischen Strahlentherapie stellt der neue Linearbeschleuniger dar, der im Zentrum für Medizinische Versorgung (ZMV) am Klinikum Kassel in Betrieb gegangen ist. Er ermöglicht eine noch

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präzisere und schnellere Bestrahlung als bisher und außerdem neue Bestrahlungsverfahren, beispielsweise bei Hirntumoren, für welche die Patienten bisher in weit entfernte Kliniken fahren mussten.

Bei einer Strahlentherapie werden durch die Übertragung einer sehr hohen Energie die Tumorzellen geschädigt. Diese sind danach meist nicht mehr in der Lage, sich selbst zu reparieren, zu vermehren oder

Wem hilft die Strahlentherapie?

Schwergewicht mit Schutzhülle

Die Strahlentherapie ist neben Operation und Chemotherapie eine der tragenden Säulen der Krebstherapie. Über die Hälfte der Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung erhält im Lauf ihrer Behandlung eine Bestrahlung. Dabei werden die Tumore gezielt bestrahlt, so dass sie schrumpfen oder ihr Wachstum eingedämmt wird. Auch entzündliche und degenerative Erkrankungen – beispielsweise Fersensporn, Tennisellbogen oder Arthrosen der verschiedenen Gelenke – werden mittels Bestrahlung therapiert.

Der neue Linearbeschleuniger wiegt knapp vier Tonnen, die Trommel hat einen Querschnitt von zwei Metern. Für den Betrieb von Linearbeschleunigern werden sehr hohe Anforderungen an das Gebäude gestellt. Die Bestrahlungsräume sind von bis zu 1,60 Meter dicken Wänden und Decken aus einem speziellen Beton umgeben. Die Bodenplatte ist mit 80 Zentimetern vier Mal so dick wie üblich. Die 1,20 Meter dicken Stahltüren zu den Bestrahlungsräumen wiegen 26 Tonnen – alles Maßnahmen, damit keinesfalls Strahlung nach außen dringt.

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werden gänzlich zum Absterben gebracht. Die Bestrahlung erfolgt von außen oder indem die Strahlenquelle innerhalb oder in unmittelbarer Nähe des zu bestrahlenden Gewebes im Körper platziert wird. Eine präzise Bestrahlungsplanung ist Voraussetzung, damit der gewünschte Behandlungserfolg eintritt und zugleich das gesunde, umliegende Gewebe weitestgehend geschont wird. Dazu steht im Fachbereich Strahlentherapie des ZMV die neueste Software-Generation zur Verfügung. Der neue Linearbeschleuniger sorgt mit hochmoderner Technik für noch größere Präzision. So ist in den Beschleuniger ein Computertomograph integriert, um die Lage des Patienten, aber auch des Tumors und benachbarter Organe unmittelbar vor der Bestrahlung kontrollieren zu können und ggf. den Bestrahlungsplan anzupassen, erläutert Petra Schneider, Fachärztin für Strahlentherapie. Dank einer Verdoppelung der Zahl der Lamellen, die der Anpassung der Bestrahlungsfelder an das Tumorvolumen dienen, ist gegenüber dem früheren Linearbeschleuniger eine

Strahlentherapie am Klinikum Kassel Die Strahlentherapie am Klinikum Kassel ist ein Fachbereich im Zentrum für medizinische Versorgung (ZMV). Vier Fachärztinnen und -ärzte für Strahlentherapie versorgen mit zehn Medizinisch-technischen Röntgenassistenten (MTRA), vier Medizinphysikern und sechs Sekretärinnen / medizinischen Fachangestellten täglich mehr als 100 Patientinnen und Patienten.

Das Ärzteteam der Strahlentherapie im ZMV (von links): Dr. Ralf Keymer, Dr. Barbara Jendretzky-Hübsch, Heidrun Meye und Petra Schneider.

deutliche bessere Fokussierung der Strahlung möglich. Vorteile bringt der neue Linearbeschleuniger auch für die Intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT), die eine besonders exakte Bestrahlung von Tumoren unter größtmöglicher Schonung des umgebenden Gewebes ermöglicht. Dabei werden innerhalb einer Bestrahlung unterschiedliche Gewebearten mit verschiedener Intensität bestrahlt. Die IMRT wird vorrangig eingesetzt, wenn sich in der Nähe des Tumors wichtige und strahlenempfindliche Organe befinden. Mit dem neuen Beschleuniger ist eine schnellere IMRT-Bestrahlung möglich, so dass sich die Bestrahlungszeit deutlich verkürzt. Davon profitieren insbesondere HNO-Patienten, für die sich die Bestrahlungszeit von 20 auf nur noch 8 Minuten reduziert. Mit dem neuen Hightech-Gerät, in welches das ZMV rund drei Millionen Euro investiert hat, kann der Fachbereich Strahlentherapie außerdem zwei neue Verfahren anbieten, die bisher in Nordhessen nicht zur Verfügung standen: die stereotaktische Bestrahlung, eine technisch sehr aufwendige

Sonder form der Bestrahlung. Dabei werden kleine, klar abgegrenzte Volumina mit hoher Dosis und millimetergenau aus mehreren Richtungen bestrahlt. Einsatzgebiete der stereotaktischen Bestrahlung sind Hirntumore, aber auch Metastasen im Gehirn, in Lunge oder Leber. die atemgesteuerte Bestrahlung (Atemgating), die insbesondere bei der Therapie von Lungentumoren oder linksseitigem Brustkrebs genutzt wird. Die Bestrahlung erfolgt mit dieser Technik nur während einer bestimmten Atemphase, wodurch das Herz und andere Lungenteile größtmöglich geschont werden. Für die Patienten aus der Region, die eine Strahlentherapie benötigen, stelle der neue Linearbeschleuniger eine große Verbesserung dar, betonen die Ärzte der Strahlentherapie. Das gesamte Team freue sich, die Patientinnen und Patienten mit den neuen Techniken, die jetzt sukzessive eingeführt werden, behandeln zu können. Kontakt: Anmeldung Tel. 0561 980-2730

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Schaufensterkrankheit: Frühzeitig behandeln, Lebensstil umstellen Gefäßchirurgie des Klinikums bietet komplettes Therapiespektrum an Der Name klingt recht harmlos, aber tatsächlich ist die Schaufensterkrankheit eine ernst zu nehmende Erkrankung, die bei rund fünf Prozent der Bevölkerung auftritt. Bei den über 70-Jährigen ist sogar jeder Fünfte betroffen. Bei der Erkrankung handelt es sich um eine Durchblutungsstörung der Beine, manchmal auch der Arme, die zu starken Schmerzen bis hin zum Absterben von Gewebe führen kann. Im Klinikum Kassel ist die Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie kompetenter Ansprechpartner für die Schaufensterkrankheit, deren medizinischer Name periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) lautet. Das Team um Direktor Dr. Joseph Kobba bietet in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen des Klinikums die gesamte Palette an Diagnostik und Therapie der pAVK. Bei den allermeisten Patientinnen und Patienten liegt der pAVK eine Gefäßverkalkung (= Arteriosklerose) zugrunde: Durch Ablagerungen an den Innenwänden verengen sich die Arterien, die Durchblutung wird schlechter und es kommt weniger Sauerstoff in den Muskeln von Beinen und Armen an. Bei Belastung kann die Muskulatur den erhöhten Sauerstoffbedarf nicht mehr decken, Schmerzen sind die Folge. Den Namen Schaufensterkrankheit erhielt die pAVK, weil es Betroffene beim Stadtbummel nur von Schaufenster zu Schaufenster schaffen und wegen der starken Schmerzen immer wieder stehen bleiben. „Die pAVK macht sich oft lange Zeit gar nicht bemerkbar, da die Verengung 8

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Spezialisten für die Behandlung der Schaufensterkrankheit: Gefäßchirurg Dr. Kobba, Direktor der Gefäßchirurgie im Klinikum Kassel (rechts), und Ali Kharoubi, Oberarzt der Radiologie, der meistens die Gefäßweitungen bei Patienten mit pAVK durchführt.

der Gefäße ein schleichender Prozess ist“, erläutert Klinikdirektor Dr. Joseph Kobba. „Zunächst treten Schmerzen bei stärkerer Belastung auf, beispielsweise beim Treppensteigen, später auch beim Gehen auf ebener Strecke. Die Strecken, die der Patient zurücklegen kann, werden mit fortschreitender Erkrankung immer kürzer.“ Im nächsten Stadium schmerzten die Beine auch in Ruhe. Die schlechte Durchblutung führe außerdem zu Störungen der Wundheilung an Beinen und Füßen, so dass es auch zum Absterben von Gewebe kommen könne. Für die Diagnose der Schaufensterkrankheit reicht in der Regel die körperliche Untersuchung durch den Arzt. „Um die Engstelle genau zu lokalisieren und den Grad der

Verengung genauer abzuschätzen, führen wir gegebenenfalls weitere Untersuchungen durch“, so Dr. Kobba. Das können nicht-invasive Untersuchungen (Doppler- und Ultraschalluntersuchung), eine Gefäßdarstellung mit Hilfe von Kontrastmitteln (Angiographie), eine Computertomographie oder eine Kernspintomographie sein. „Eine periphere arterielle Verschlusskrankheit muss auf alle Fälle behandelt werden“, macht der Klinikdirektor deutlich. „Je früher, desto besser. Anderenfalls schreitet die Erkrankung stetig fort, die Behandlung wird immer schwieriger.“ Im schlimmsten Fall könne bei Absterben des Gewebes eine Beinamputation notwendig werden. Zudem sei bei einer Durchblutungsstörung der Extremitäten die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch


andere Gefäße im Körper verengt seien. Somit deutet die Schaufensterkrankheit auch auf ein erhöhtes Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko hin. Als einen elementaren Bestandteil der Therapie nennt Dr. Kobba die Minimierung der Risikofaktoren, dazu zählen Rauchen, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Übergewicht und mangelnde Bewegung. Dies erfordere bei den Patienten häufig eine deutliche Änderung ihrer Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Erkrankungen wie Diabetes mellitus und Bluthochdruck müssten zudem konsequent behandelt werden. In einem frühen Stadium der Erkrankung gehören außerdem Gehtraining und spezielle Gymnastik zur Therapie. Bei regelmäßigem Gehtraining mit immer längeren Strecken erweitern sich um die verengte Arterie herum die kleineren Gefäße und können dadurch mehr sauerstoffreiches Blut

So bleiben die Gefäße gesund Jeder Einzelne kann selbst zur Prävention einer Schaufensterkrankheit beitragen, indem er die Risikofaktoren für die Grunderkrankung Arteriosklerose so weit wie möglich minimiert. Nicht rauchen Fettarme Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten Übergewicht reduzieren Regelmäßig bewegen Erkrankungen wie Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte oder Diabetes mellitus behandeln, Medikamente wie vom Arzt verordnet einnehmen.

Eine Engstelle in einer Oberschenkelarterie (s. Pfeil, links) wurde mit einem kleinen Ballon geweitet und somit die Durchblutung am Bein und Fuß verbessert (rechts).

zu den Muskeln transportieren – es bilden sich so genannte Kollateralen. Ergänzend können die Patienten Medikamente erhalten, die der Verklumpung des Blutes entgegenwirken oder die Durchblutung verbessern. In späteren Stadien der Erkrankung gibt es mehrere Behandlungsmöglichkeiten. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Gefäßspezialisten des Klinikum Kassel (Gefäßchirurgie und interventionelle Radiologie) ermöglicht individuelle Therapieoptionen für den Patienten. Kurz- bis mittelstreckige Engstellen der Arterie lassen sich minimal-invasiv mit Hilfe eines kleinen Ballons dehnen. Bei diesem Verfahren, der perkutanen transluminaren Angioplastie (PTA), wird mit einem Katheter ein kleiner Ballon durch die Arterie bis zur verengten Stelle geführt und dort aufgeblasen, damit sich das Gefäß wieder aufdehnt. Um das Gefäß offenzuhalten, kann ein kleines Gitterröhrchen als Gefäßstütze (Stent) eingesetzt werden. Auch medikamentfreisetzende Ballons können verwendet werden, um einen erneuten Gefäßverschluss zu verhindern. Als eine operative Möglichkeit zur Weitung der Arterie nennt Dr. Kobba das Ausschälen der Engstelle, bei dem

die Beläge an den Gefäßinnenwänden entfernt werden. Dies komme insbesondere bei kurzen Verschlüssen an gut zugänglichen Gefäßen in Frage. Bei längeren Verschlüssen und an schwer zugänglichen Arterien legen die Gefäßchirurgen eher einen Bypass, also eine Gefäßumleitung, zur Umgehung der Engstelle. Ein Bypass kann sogar noch an dünnen Gefäßen beispielsweise in den Füßen gelegt werden – das ist dann echte Millimeterarbeit. Mit der Kombination von offen-chirurgisch und interventionellen Verfahren (Hybrideingriff) können die Ärzte in einer Sitzung auch mehrere erkrankte Gefäßabschnitte behandeln. Klinikdirektor Dr. Kobba bezeichnet die pAVK als ein Paradebeispiel dafür, dass die Patienten selbst viel zum Erfolg der Behandlung beitragen könnten. „Es fällt natürlich schwer, aber eine Umstellung der Lebensgewohnheiten ist in der Regel zwingend notwendig. Dann lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen oder sogar ganz stoppen.“ Kontakt: Gefäßchirurgische Ambulanz Tel. 0561 980-5185

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Qualität, Qualität, Qualität – über Zertifikate, Audits, Gütesiegel Qualitätsmanagerin Helene Grad zur Vielzahl der Qualitätsprüfungen bei der GNH Zertifizierungen und Auditierungen gehören in vielen Unternehmen längst zum Alltag, auch in den Kliniken. Bei der Gesundheit Nordhessen (GNH) belegen 29 Zertifikate, dass sich das Unternehmen intensiv mit dem Thema Qualität beschäftigt. Wie eine Zertifizierung abläuft und was der Patient davon hat, erläutert Helene Grad, Leiterin der GNH-Stabsstelle Qualitätsmanagement und Organisation, im Gespräch mit „visite“. KTQ, DIN ISO, DKG – Frau Grad, was verbirgt sich hinter all diesen Bezeichnungen? Helene Grad: Die meisten Zertifizierungen bei der GNH lassen sich zwei

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Gruppen zuordnen: Zum einen geht es darum, die Anforderungen von Fachgesellschaften – beispielsweise der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) oder der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – zu erfüllen, die Vorgaben zur Diagnostik und Therapie machen. Zum anderen handelt es sich um Qualitätsnormen: So schaffen DIN ISO und KTQ – das ist die Abkürzung für „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“ – einen Rahmen, um Abläufe qualitätsorientiert zu gestalten. Wie ist der Ablauf einer Zertifizierung? Bei den Zertifizierungen der Fachgesellschaften und bei KTQ muss sich die Klinik oder der jeweilige Bereich im Vorfeld selbst bewerten, um überhaupt zur Zertifizierung zugelassen zu werden. Ist das der Fall, kommen externe Fachleute – Chefärzte, Pflegeleitungen, Verwaltungsleiter anderer Krankenhäuser – und prüfen die Klinik vor Ort auf Herz und Nieren. Sie befragen Beschäftigte der Klinik, lassen sich Dokumentationen vorlegen, nehmen Einsicht in Patientenakten und diskutieren Krankheitsverläufe. In einer solchen Zertifizierung steckt sehr viel „Man-Power“, doch viel wichtiger ist es, anschließend das gemeinsam Erarbeitete im Alltag zu leben. Können Sie einige Beispiele nennen, was konkret geprüft wird? Die Prüfer bzw. Auditoren verfolgen quasi den Weg eines Patienten oder einer Patientin durch die Klinik nach. Wie lange beträgt die Wartezeit auf

einen Termin? Wie lange muss der Patient in der Klinik warten? Lässt sich lückenlos nachvollziehen, wer den Patienten behandelt hat? Sind alle fachlichen Anforderungen erfüllt? Falls ein einzelner Fachbereich zur Zertifizierung ansteht, wird natürlich auch das Funktionieren der Schnittstellen zu anderen Bereichen geprüft, beispielsweise zu Labor, Radiologie, Pathologie oder Apotheke. Was hat der Patient davon, der in der Regel die Bedeutung dieser Zertifizierungen nicht kennt? Qualität, Qualität, Qualität. In einer zertifizierten Klinik oder einem zertifizierten Zentrum kann der Patient davon ausgehen, dass man sich intensiv mit der Qualität auseinandersetzt, sich selbst regelmäßig prüft, Verbesserungsmaßnahmen entwickelt und umsetzt. Dazu muss man wissen, dass Krankenhäuser in Deutschland nicht zur Teilnahme an Zertifizierungsverfahren verpflichtet sind. Wir betreiben diesen großen personellen und finanziellen Aufwand freiwillig, weil uns die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten mit uns wichtig ist. Gibt es also in den vielen zertifizierten Bereichen der GNH gar keine Beschwerden von Patienten? Doch, natürlich gibt es die trotzdem. Es kann auch mal Wartezeiten geben, um bei dem Beispiel zu bleiben, denn schließlich haben Kliniken täglich mit etlichen Notfällen zu tun. Aber wir haben das im Blick, messen regelmäßig die Wartezeiten und stellen uns bei den Zertifizierungen auch der Prüfung durch externe Fachleute.


Zertifiziert sind bei der Gesundheit Nordhessen die Kliniken und Bereiche, die an der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung beteiligt sind, sowie das Tumorzentrum als fachübergreifende Einrichtung.

GNH-Qualitätsmanagerin Helene Grad vor einer Auswahl von Zertifikaten und Urkunden.

Und auch für die Beschwerden gibt es klare Regelungen: Über unser Beschwerdemanagement Impuls können uns Patienten, Angehörige und Besucher ihre Kritik und ihre Anregungen zukommen lassen

und erhalten – sofern gewünscht – auch eine Antwort. Jede Kritik ist für uns hilfreich, um stetig an Verbesserungen zu arbeiten. Aber natürlich freuen wir uns auch über jedes Lob.

Weitere Beispiele: Die Schlaganfall-Spezialstation ist ebenso zertifiziert wie die „Chest Pain Unit“ für Patienten mit Brustschmerz. Für die Versorgung der jungen Patienten gibt es das Gütesiegel „Ausgezeichnet für Kinder“, die GNH-Kliniken in Bad Arolsen, Wolfhagen und Hofgeismar erfüllen die Qualitätsanforderungen von KTQ. Die Familienfreundlichkeit für Beschäftigte belegt das „audit berufundfamilie“.

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„Ich würde jederzeit wieder Neurologe werden“ Prof. Dr. Andreas Ferbert in den Ruhestand verabschiedet Er hat ein Vierteljahrhundert lang die Kasseler Neurologie geprägt: Prof. Dr. Andreas Ferbert, Direktor der Neurologie im Klinikum Kassel, ist in den Ruhestand gegangen. Der 65-jährige Neurologe und Diplom-Psychologe hat die Neurologie im Klinikum konsequent zu einer Klinik mit überregionaler Bedeutung ausgebaut, hat stets den medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt im Blick gehabt und die Vernetzung mit anderen Disziplinen engagiert vorangetrieben. Ein kurzer Rück- und Ausblick in fünf Fragen. Warum lieben Sie die Neurologie? Als Neurologe muss man viele Faktoren im Kopf haben, verknüpfen und die richtigen Schlüsse ziehen. Und auch ständig quer denken und nach neuen Wegen suchen. Das ist spannend und ich lerne immer noch hinzu. Ich würde auf alle Fälle wieder Neurologe werden. Was bleibt Ihnen aus Ihrer Zeit als Klinikdirektor besonders positiv in Erinnerung? Abgesehen von vielen persönlichen Begegnungen sind das drei Aspekte: 1. Der Umzug ins neue Bettenhaus 1999 auf eine Station mit 36 neurologischen Betten, nachdem vorher quasi feststand, dass die Neurologie in den Keller ziehen soll, 2. die gemeinsame Intensivstation von Neurologie und Neurochirurgie und 3. die Einrichtung der ersten Schlaganfall-Spezialstation in Hessen. Und welches waren besondere Herausforderungen? Auch da gibt es viele: Bei schwierigen Krankheitsbildern die richtige Diagnose zu stellen. Medizinisch auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Der Umgang mit der hohen psychologischen Last, die es für Angehörige bedeutet, wenn ein Patient gestorben ist. Aber beispielsweise auch, in meiner Funktion als Ärztlicher Geschäftsführer des Klinikums auf einmal Unternehmensbilanzen lesen zu müssen. Prof. Ferbert hat in Düsseldorf und Bonn Medizin studiert. In Bonn absolvierte er zusätzlich ein Psychologiestudium, „als weitere Methode, um die Leistungen des Gehirns erfassen zu können“, wie er sagt. Seine Facharztausbildung absolvierte er in Bonn, Köln und Aachen. Seit 1986 war er Oberarzt in der Neurologie der Rheinisch-Westfälischen Techni-

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Was werden Sie im Ruhestand vermissen? Die spannende Neurologie, die Beschäftigung mit den Patienten, den Austausch mit Mitarbeitern und Kollegen anderer Fachrichtungen. Was kommt nach dem Berufsleben? In irgendeiner Form werde ich mich noch weiter mit Neurologie beschäftigen. Ich habe jetzt mehr Zeit für die Familie und zum Cello spielen. Und ansonsten – mal schauen. Das sagen Andere: „Eine Institution in Nordhessen und darüber hinaus“ (GNH-Personalvorstand Birgit Dilchert). „Ein hervorragender Neurologe, ein hartnäckiger Wissenschaftler und ein Vorbild an Kollegialität“ (Chefarzt-Kollege Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger). „Ein Chef, wie man ihn selten findet“ (Dr. Christian Roth, Ltd. Oberarzt Neurologie). „Ein wundervoller Mensch und ein unerreichtes Vorbild“ (Dr. Stefanie Kästner, Oberärztin Neurochirurgie). schen Hochschule Aachen. Ein Forschungsaufenthalt führte ihn 1989/1990 nach London. Anfang August 1992 übernahm er die Leitung der Neurologie am Klinikum Kassel, die in den folgenden Jahren häufig eine Vorreiterrolle einnahm. Von 2001 bis 2003 war er zusätzlich Ärztlicher Geschäftsführer des Klinikum Kassel.


„Optimale Behandlung im gesamten Spektrum der Neurologie bieten“ Prof. Dr. Bösel aus Heidelberg leitet jetzt Klinik für Neurologie im Klinikum Neuer Direktor der Klinik für Neurologie im Klinikum Kassel ist seit September Prof. Dr. Julian Bösel. Er ist von der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg, wo er zuletzt die Akut- und Intensivneurologie geleitet hat, ans Klinikum Kassel gewechselt. Der 46-Jährige tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Andreas Ferbert an (s. linke Seite). Prof. Bösel leitet nun eine Klinik mit einem 36-köpfigen Ärzteteam und über 70 Betten, einschließlich einer gemeinsamen Intensivstation mit der Neurochirurgie und einer Schlaganfall-Spezialstation, die als überregionales Schlaganfallzentrum anerkannt ist. Hinzu kommen vier Betten in der Zentralen Notaufnahme des Klinikums, in der Patienten mit den ernst zu nehmenden Symptomen einer vorübergehenden Hirndurchblutungsstörung versorgt werden. Dem neuen Klinikdirektor ist es eine „große Freude, die Leitung des ausgezeichneten Teams der Klinik für Neurologie zu übernehmen und insbesondere meine Erfahrung in den neurologischen Schwerpunkten Schlaganfall-, Notfall- und Intensivneurologie einzubringen“. Zusätzlich möchte er neue thematische Schwerpunkte – zum Beispiel im Bereich der entzündlichen und epileptischen neurologischen Erkrankungen – etablieren. Besonderes Augenmerk will Prof. Bösel auf die Vernet zung der GNH-Kliniken untereinander und

mit anderen Kliniken legen, um konsequent neurologische Expertise in die Fläche zu bringen. Das Klinikum Kassel koordiniert schon heute im Neuronetz Mitte 13 andere Krankenhäuser aus Hessen und angrenzenden Bundesländern, um vor allem Schlaganfallpatienten flächendeckend optimal zu versorgen Dieses Netzwerk möchte Prof. Bösel stärken und erweitern und mit anderen Fachbereichen des Klinikums die interdisziplinäre Zentrenbildung vorantreiben. Prof. Bösel: „Mein übergeordnetes Ziel ist es, mit einem kompetenten und motivierten Team jedem neurologischen Patienten aus der Region Nordhessen für das gesamte Spektrum der Neurologie die bestmögliche klinische Behandlung zukommen zu lassen.“ Erste Erfahrungen im Gesundheitswesen hat der gebürtige Lübecker während seines Zivildienstes im Krankenhaus gesammelt, wo er auch zum Krankenpflegehelfer ausgebildet wurde. Nach dem Medizinstudium in Heidelberg, London und New York City absolvierte er die Facharztausbildung zum Neurologen an der Charité in Berlin.

Prof. Dr. Julian Bösel

nikums Heidelberg, wo er sich klinisch und wissenschaftlich vor allem den schweren und schwersten Schlaganfallformen widmete. Dort war er seit 2011 als Oberarzt tätig, führte über Jahre die neurologische Intensivstation und leitete zuletzt den Gesamtbereich der Intensiv- und Akutneurologie. Prof. Bösel lehrt an der Universität Heidelberg und ist national und international anerkannter Experte für Neurologische Notfall- und Intensivmedizin.

Anschließend wechselte er an die Neurologische Klinik des Universitätsklivisite 03/17

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Dankbar für die Unterstützung durch den „Bunten Kreis Kassel“: Christian und Diana Knauf mit Hannes und Carlotta, hier mit Dr. Thomas Fischer (2.v.l.), Kerstin Neusel (2.v.r.) sowie Maria Einax-Wagner (r.) in der Fotoausstellung im Klinikum.

„Bunter Kreis Kassel“ unterstützt Familien mit schwerkranken Kindern Sozialmedizinische Nachsorge beim Übergang von der Klinik ins häusliche Umfeld Der „Bunte Kreis Kassel“ bietet Hilfen für Familien mit Frühgeborenen oder Kindern mit schweren chronischen Erkrankungen/Behinderungen – insbesondere beim Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Umgebung. Das achtköpfige Team hat im vorigen Jahr 80 Familien in Nordhessen betreut. Mit einer Fotoausstellung im Klinikum stellt sich der „Bunte Kreis Kassel“ der Öffentlichkeit vor. „Das war ein krasser Bruch – im Krankenhaus kann man sich jederzeit mit Fragen an die Schwestern wenden. Zu Hause hat man diese Möglichkeit schlagartig nicht mehr“, sagt Christian Knauf aus Kassel. Seine Tochter Carlotta musste wegen Atem- und Schluckstörungen gleich nach der Geburt auf der Früh- und Neugeborenen-Intensivstation im Klinikum Kassel betreut werden. Auch für die erste 14

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Zeit zu Hause benötigte sie noch eine Magensonde, außerdem kontrolliert ein tragbarer Monitor rund um die Uhr den Sauerstoffgehalt des Blutes. „Ich habe mir im Krankenhaus schon viele Gedanken gemacht, wie wir das zu Hause schaffen“, berichtet Mutter Diana Knauf. „Meine Hauptsorge war der Umgang mit der Magensonde.“ Diese Angst konnte ihr Kerstin Neusel rasch nehmen. Im Rahmen der sozialmedizinischen Nachsorge stand sie der Familie in Carlottas ersten Wochen zu Hause mit Rat und Tat zur Seite. Die erfahrene Kinderkrankenschwester unterstützte die Eltern bei der Versorgung, beim Umgang mit den Geräten, beim Ausfüllen von Anträgen und bei der Koordination der weiteren Behandlungsschritte. „Wir geben professionelle Hilfe zur Selbsthilfe“, beschreibt Kerstin Neusel die Tätigkeit.

In Frage kommt die sozialmedizinische Nachsorge für Familien mit Kindern und Jugendlichen, bei denen über einen längeren Zeitraum oder dauerhaft mit einer deutlichen Einschränkung im Alltag zu rechnen ist. Das kann zum Beispiel bei kleinen Frühgeborenen, bei Kindern nach schweren Unfällen, mit angeborenen Fehlbildungen oder mit schweren Herzerkrankungen der Fall sein. Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender des Trägervereins „Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus“, sieht steigenden Bedarf für die sozialmedizinische Nachsorge. „Es wird viel Geld ausgegeben, um Frühgeborene gut ins Leben zu begleiten. Sobald sie nach Hause kommen, bricht häufig die Versorgung zusammen. Diese Lücke schließt der „Bunte Kreis Kassel“.


Für die sozialmedizinische Nachsorge, die vom Arzt verordnet wird, steht beim „Bunten Kreis Kassel“ ein Team aus fünf Kinderkrankenschwestern, einem Arzt, einer Sozialpädagogin und einer Psychologin bereit. „Wir nehmen schon in der Klinik Kontakt mit der betroffenen Familie auf und klären, wo Unterstützung benötigt wird“, so Leiterin Maria Einax-Wagner. „Dabei arbeiten wir eng mit der Früh- und Neugeborenen-Intensivstation und ihrem ärztlichen Leiter Dr. Dirk Müller zusammen.“ Das Angebot des „Bunten Kreises“ gelte natürlich auch für Familien mit Kindern, die nicht im Klinikum behandelt wurden.

Der „Bunte Kreis Kassel“ ist aus dem Projekt „Brücke ins Leben“ hervorgegangen, das ausschließlich mit Spenden, insbesondere aus der Weihnachtsaktion des „Extratip“, finanziert worden war. Seit Frühjahr 2017 ist der „Bunte Kreis Kassel“ von den Krankenkassen als sozialmedizinische Nachsorgeeinrichtung anerkannt. Allerdings werden die Leistungen nicht komplett von den Krankenkassen übernommen, so dass Spenden nötig sind, um den Familien auch künftig unkompliziert zur Seite stehen zu können. Kontakt: Tel. 0561 980-19714 oder E-Mail: Bunter-Kreis-Kassel@t-online.de

Spendenkonto des Vereins „Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus“: IBAN: DE14 5205 0353 0002 1421 28, SWIFT-BIC: HELADEF1KAS.

Nahtloser Übergang in der Geschäftsführung von drei Kliniken Dr. Günter Peters hat vorübergehend die Geschäftsführung des Krankenhauses Bad Arolsen und der Kreiskliniken Kassel mit den Standorten Wolfhagen und Hofgeismar übernommen. Er wird diese Aufgabe ausfüllen, bis ein dauerhafter Nachfolger für Bernd Tilenius gefunden ist, der Mitte August eine Tätigkeit außerhalb der GNH angetreten hat. „Mit dieser Lösung können wir einen nahtlosen Übergang des operativen Geschäftsbetriebs sicherstellen und somit die aktuellen Projekte in unseren Kliniken in Bad Arolsen, Wolfhagen und Hofgeismar weiterführen“, so GNH-Vorstandsvorsitzender Karsten Honsel. Dr. Peters war zuletzt Geschäftsführer der Märkischen Gesundheitsholding

Ambulanter Pflegedienst SWA aktiv

mit Sitz in Lüdenscheid, wo der 58-Jährige die Tochtergesellschaften Märkische Kliniken und Märkische Dialysezentren sowie den Dr. Günter Peters kaufmännischen Bereich der Holding verantwortete. Dort hat er das Unternehmen aus den roten Zahlen geführt, Budgets mit den Krankenkassen verhandelt und Neubauprojekte gesteuert und abgewickelt. Zuvor war der promovierte Diplom-Kaufmann als kaufmännischer Geschäftsführer bzw. Interims-Manager in verschiedenen Branchen tätig.

Individuelle Pflegeangebote: 

Grundpflegeleistungen



Medizinisch-pflegerische Versorgung / Behandlungspflege



Unterstützung und Beratung



Betreuungsleistungen



Verhinderungspflege

Für eine unverbindliche Beratung und weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, bei uns im Büro, bei Ihnen zu Hause oder in Ihrem Patientenzimmer. Unsere Bürozeiten sind Montag bis Freitag von 8-13 Uhr Hinter dem Fasanenhof 1 H, Kassel und nach tel. Vereinbarung 0561 87983-50/-51 www.gnh.net

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DIE MOTIVATION KOMMT DURCH IHR TEAM.

DIE PROJEKTFÖRDERUNG DURCH UNS.

Rückenwind ist einfach. Wenn man große Projekte gemeinsam anpackt.

www.rueckenwind-fuer-unsere-region.de


KRUVI17_03_info 1 – 9 BLUTDRUCK

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Außergewöhnliche und regional geprägte Küche im neu eröffneten Renthof in Kassel

Cape, Pelerine

Papstname

würzig im Geschmack, deftig

Fluss durch Weimar Prophet

langer, dünner Speisefisch

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Lehre von den Bewegungen

Sinnesorgan

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Gleitschiene (Schlitten)

feuchter Wiesengrund

Schweifstern

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Einzelvortrag in der Musik

belgische Stadt

von geringer Länge

indischer Büßer, Asket Hornschuh des Pferdes

poetisch: Leid, Schmerz

landwirtschaftlicher Betrieb

Gesangsstück

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Einheit des elektr. Widerstands

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Bad an der Lahn

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die Kreiszahl Abk. für Johannesevan- Urschrift gelium

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schweiz. Tennisspieler (Roger)

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Durchsichtsbild (Kzw.)

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2

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Wandmalerei; Stoffart

Rätselfreund

Metallstift

Teil des Beines

4 Feier, Party (ugs.)

2

1

täuschen, irreführen

Grundsatzerklärung

1

englisches Bier Steigen und Fallen des Wassers

Großmutter

Wasservogel

Das 1298 ursprünglich als Karmeliterkloster erbaute Gebäude beherbergt seit Juni 2017 ein modernes Boutiquehotel mit exklusiver Gastronomie, eine auf zwei Ebenen angesiedelte Bar und mehrere individuelle Eventlocations. Für diese zeitgenössische Nutzung wurde das Haus denkmalgerecht komplett saniert und bietet nun eine klassisch zurückhaltende, elegante Atmosphäre.

begeisterter Anhänger (engl.)

Senden Sie das richtige Lösungswort an: visite@roberts.de oder an die Redaktion „visite“, Roberts Marken & Kommunikation, Parkstraße 34, 34119 Kassel. Einsendeschluss ist der 27. November 2017. Viel Glück! Die Teilnahme über einen Gewinnspielservice ist ausgeschlossen. Das Lösungswort aus der Sommerausgabe der „visite“ lautet „Vorsorgeuntersuchung“. Wir gratulieren der Gewinnerin Hannelore Lenz aus Fuldatal herzlich. visite 03/17

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding Klinikum Kassel GmbH Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3040 Kreißsaal Tel. 980-5400 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderchirurgie und Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder Dr. Peter Illing Tel. 980-5501 Klinik für Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken

Tel. 980-3096

Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Prof. Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-5501

Zentrum für Herz-, Nieren- und Gefäßmedizin Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie Dr. Joseph Kobba Tel. 980-5262 Klinik für Herzchirurgie PD Dr. Ali Asghar Peivandi

Tel. 980-5260

Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen Prof. Dr. Rainer Gradaus Tel. 980-5250 Prof. Dr. Jörg Neuzner Tel. 980-5255 Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Rheumatische Erkrankungen und Nephrologische Diabetologie Prof. Dr. Jörg Plum Tel. 980-5265

Zentrum für Kopf- und Neuromedizin Klinik für Augenheilkunde Prof. Dr. Rolf Effert

Tel. 980-3901

Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Tel. 980-4053

www.gnh.net info@gnh.net

Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561 980-0 Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger Klinik für Neurologie Prof. Dr. Julian Bösel

Tel. 980-4050 Tel. 980-4051

Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme Dr. Klaus Weber Tel. 980-5001 Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Ralf Muellenbach Tel. 980-3001

Zentrum für seelische Gesundheit Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ludwig-Noll-Krankenhaus Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 Prof. Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-403 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Christina Kleiber Tel. 980-2552

Zentrum für Traumatologie, Plastische Chirurgie und Dermatologie Klinik für Dermatologie Prof. Dr. Rainer Rompel Tel. 980-3051 Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie Prof. Dr. Goetz A. Giessler Tel. 980-3811 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Prof. Dr. Clemens Dumont Tel. 980-4026

Zentrum für Viszeralmedizin und Onkologie Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Tel. 980-5275 Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert Tel. 980-5270 Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin komm. Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-5285 Walter Knüppel

Klinik für Onkologie und Hämatologie Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-3046 Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Sebastian Kellner Tel. 980-5280 Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer Tel. 980-4052

Zentrum für medizinische Diagnostik Institut für Labormedizin Dr. Ullrich Barthelmes Dr. Marcus Thomé Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Institut für allgemeine und interventionelle Radiologie komm. Dr. Ralf Siekmann Institut für Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann Institut für Kinderradiologie Carl-Martin Junge

Tel. 980-2776

Tel. 980-4001

Tel. 980-5075 Tel. 980-5074 Tel. 980-5075

Tumorzentrum Prof. Dr. Martin Wolf

Tel. 980-3513

Zentrum für Medizinische Versorgung Gynäkologie HNO Labordiagnostik Neurochirurgie Nukleardiagnostik Neurologie Pathologie Radiologie / Kinderradiologie Strahlentherapie

Tel. 980-5307 Tel. 980-4154 Tel. 980-2776 Tel. 980-4151 Tel. 980-4011 Tel. 980-4152 Tel. 980-4001 Tel. 980-5114 Tel. 980-2730

Sonstige Einrichtungen Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (kath.) / -2822 (ev.) Grüne Damen und Herren Tel. 980-2825 HNO-Belegarzt (Kinder) L.-M. Schäfer Tel. 3161177

Reha-Zentrum Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43

Tel. 980-2830

Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91

Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161

Tel. 98794-0

Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691 800-0

Anästhesie Dr. Rudolf Alexi, Christian Feine

Tel. 800-0

Gynäkologie Dr. Ulrich Streich

Tel. 2057

Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222

Kreiskliniken Kassel GmbH

Tel. 81-400

Chirurgie Dr. Peter Hülsmann Michael Szkopek

Tel. 81-300 Tel. 81-300

Gynäkologie / Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie / Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler 18

Tel. 05671 81-0

Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt

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Tel. 2006 Tel. 81-500

Kreisklinik Wolfhagen Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen

Tel. 05692 40-0

Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert

Tel. 40-150

Chirurgie Prof. Dr. Clemens Dumont

Tel. 40-500

Gynäkologie Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann

Tel. 988550

Anästhesie / Intensivmedizin Dipl.-med. Mohamed Al Batani Dr. Uwe Hecht

Tel. 40-505 Tel. 40-504

Urologie Dr. Dirk Gimbel Dr. Alexander Otto Dr. Marc Ohlemann Heiko Velte HNO-Heilkunde Frank Dastych Uwe Simon Martin Stahl Thomas Storm

Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite

Tel. 995550

Tel. 2270 Stand: 01.09.2017

Kreisklinik Hofgeismar Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar


Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken •

prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen,

wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln, •

nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter.

Klinikum Kassel

Krankenhaus Bad Arolsen

Marlies Rohrbach Sprechzeiten: Do. 14.30 bis 16 Uhr Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Heidemarie Siebert Sprechzeiten: Mo. 14.30 bis 16 Uhr

Gerda Schmalz und Helmut Kirner Mo. 11 bis 12 Uhr Raum gegenüber der Patientenaufnahme Tel. 05691 800-172

jeweils Haus T, Eingang 1, Erdgeschoss, Tel. 0561 980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus T, der aber nicht täglich geleert wird.

Betreutes Wohnen Ambulante Pflege Kurzzeitpflege Stationäre Pflege

In den besten Händen

Kreisklinik Hofgeismar Brigitte Briel Di. 15 bis 17 Uhr Tel. 05671 81-95555

Ludwig-Noll-Krankenhaus

Kreisklinik Wolfhagen

Elisabeth Kraß-Köhler Do. 10.30 bis 12 Uhr, Haus 2, Dachgeschoss

Elke Oppermann Mi. 9 bis 11 Uhr Tel. 05692 40-444

„Ich bin ganz begeistert, wie unkompliziert und herzlich ich hier aufgenommen wurde!“ Die Seniorenwohnanlagen SWA Kassel bieten Ihnen genau das an Service und Sicherheit, was zu Ihrer aktuellen Lebensgestaltung passt: ob Betreutes Service-Wohnen an den Standorten Lindenberg und Fasanenhof, ambulante Pflege, Kurzzeitpflege oder stationäre Pflege am Lindenberg.

Marlies Rohrbach Klinikum Kassel

Heidemarie Siebert Klinikum Kassel

Elisabeth Kraß-Köhler Ludwig-Noll-Krankenhaus

Gerda Schmalz Krankenhaus Bad Arolsen

Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihren dritten Lebensabschnitt. Wir sind für Sie da und beraten Sie gerne. Rufen Sie uns an: Seniorenwohnanlagen Kassel Tel. 0561 95077-0 Ambulanter Pflegedienst Tel. 0561 87983-50/-51

Helmut Kirner Krankenhaus Bad Arolsen

Brigitte Briel Kreisklinik Hofgeismar

Elke Oppermann Kreisklinik Wolfhagen

www.gnh.net

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Danke

Die Unternehmen der Gesundheit Nordhessen bedanken sich herzlich bei den zahlreichen Förderern und Sponsoren, welche die vielfältige Arbeit für die Patientinnen und Patienten finanziell und mit ehrenamtlichem Einsatz unterstützen. Unser Dank gebührt allen Einzelspendern und Firmen sowie insbesondere den folgenden Vereinen und Einrichtungen: cdw Stiftung gGmbH www.cdw-Stiftung.de | Elternhaus Kassel gGmbH www.elternhaus-kassel.com „freuNde“ – Förderverein für Familien mit neurologisch kranken Kindern www.Kinderneuro-freunde-ks.de Gute Besserung e.V.: Förderverein Krankenhaus Bad Arolsen www.gute-besserung-ev.de Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder www.holzhauer-stiftung.de | Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V. www.hilfe-fuer-kinder-im-krankenhaus.de | Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg e.V. www.kinderkrebshilfe-wa-fkb.de | Kleine Riesen Nordhessen: Verein für Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen in Nordhessen e.V. www.kleine-riesen-nordhessen.de LebensWert: Förderverein für die palliative Versorgung Erwachsener im Klinikum Kassel e.V. www. verein-lebenswert-kassel.de | Verein für krebskranke Kinder Kassel e.V. www.krebskranke-kinder-kassel.de

Profile for Gesundheit Nordhessen

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Schrittmacher im Miniformat bringt Herz auf Trab Wertvolle Hilfe beim Umgang mit einer Krebserkrankung Bestrahlungen noch schneller, schonen...

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