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Sommer 2009

StippVisite Das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen

Spaziergang durch eine Arterie Gesundheit Nordhessen mit begehbarem Modell bei Gesundheitstagen Große Fortschritte bei der Therapie Medizinische Klinik I im Klinikum ist spezialisiert auf Lebererkrankungen Ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte Patientenfürsprecher sind ehrenamtliche „Anwälte“ der Patienten

Reha-Zentrum: Was den Bandschis gut tut In der Kinder-Rückenschule lernen die Jüngsten rückenfreundliches Verhalten


Herzlich willkommen!

Mit jeder Menge Neuigkeiten warten wir in dieser Ausgabe der StippVisite auf. Wir stellen ihnen zwei neue Klinikdirektoren im Klinikum Kassel vor, die neue Strahlentherapie-­Praxis, ein neues Angebot unseres Reha-Zentrums, die neue Ausstellung in der Kreisklinik Hofgeismar und vieles mehr. Da in Zeiten immer knapper werdender Finanzmittel für Kliniken den Spenden ein hoher Stellenwert zukommt, berichten wir in dieser StippVisite zudem beispielhaft von einigen Projekten, die nur dank großzügiger Unterstützung von Einzelpersonen, Firmen und Vereinen realisiert werden konnten. Dazu zählt der Bau eines Elternhauses am Klinikum, die Hilfe für einen angolanischen Jungen, das riesige Wandgemälde vor der Kinderkrebsstation und der abendliche Sandmännchen-Besuch. An dieser Stelle ein herzlicher Dank allen unseren Spendern für ihr Engagement zur Verbesserung der Lebensqualität von kranken Menschen. Wenn Sie die StippVisite auch nach Ihrem Krankenhausaufenthalt lesen möchten, ­können Sie gern auf unserer Internetseite www.gesundheit-nordhessen.de unter dem Stichwort „Aktuelles“ ein kostenloses Abo bestellen. Oder rufen Sie einfach an: 0561/980-4807. ­Monatlich informiert Sie unser elektronischer Newsletter, den Sie mit einer E-Mail an newsletter@gesundheit-nordhessen.de abonnieren können. Eine interessante Lektüre und einen schönen Sommer wünscht Ihnen Ihre StippVisite-Redaktion

Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mön­che­berg­straße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: (05 61) 9 80-48 07, Internet: www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nord­hessen.de und Juwi Mac­Mil­lan Group GmbH, Bockhorn 1, 29664 Walsrode, Tel.: (0 51 62) 98 15-0, E-Mail: info@juwimm.com Redaktion und Konzept: Juwi Mac­Mil­lan Group GmbH, Tel.: (0 51 62) 98 15-0 Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Juwi MacMillan Group GmbH, Peter Jungblut-Wischmann, Gisa Stämm Redaktion: Doris Bergs, Petra Mende-Gürel, Heike Nachtigall (ver­antwort­l. für diese Ausgabe), Barbara Reifenrath, Birgit Russell (verantwortl. für den überreg. Teil) Producer: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Klein­­schmidt Layout und Satz: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Kleinschmidt, Christian König, Jessica Rodewald Anzeigen: Juwi MacMillan Group GmbH, Jürgen Wolff, Tel.: (0 51 62) 98 15-42, Jes­­sica Rodewald, Tel.: (0 51 62) 98 15-73 Fotos: Juwi MacMillan Group GmbH, Paavo Blofield, Bernd Mattheis, Gisa Stämm, Cor­­ne­lius van Vel­zen Druck: Sponholtz Druck, Hemmingen Erscheinungsweise: quartalsweise Auflage StippVisite Kassel: 13.500 Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich. Der Nach­druck der Beiträge dieser Ausgabe bedarf, auch auszugsweise, der ausdrücklichen Genehmigung der Herausgeber. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

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StippVisite 2/2009

Inhalt Fortschritte bei der Therapie von Lebererkrankungen

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Richtfest für Elternhaus am Klinikum Kassel

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Kasseler Gesundheitstage: „Wenn die Arterie verkalkt“

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Punktgenau den Tumor treffen – Strahlentherapie in neuen Räumen

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Neue Direktorin der HNO-Klinik: Professor Dr. U. Bockmühl

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Gesund läuft‘s besser: Dritter E.ON Mittte Kassel Marathon

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Exotische Tiere für ein Kinderlächeln

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Das Sandmännchen ist da

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Antonios Wunden sind geheilt: Dank an die Spender

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Tumorzentrum Kassel stellt sich vor

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Arbeitgeber mit Auszeichnung – Krankenhaus Bad Arolsen

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Rückenschule für Kinder: „Was den Bandschis gut tut“

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Vier Künstler aus der Region zeigen ihre Bilder

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Offenes Ohr für Sorgen und Nöte: Die Patientenfürsprecher

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Reisequiz: Wellness, Fitness und Romantik in Westungarn

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Das StippVisite-Kreuzworträtsel

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen

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Große Fortschritte bei der Therapie erzielt Professor Dr. Schuppert über die häufigsten Lebererkrankungen Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan des Menschen, das aus den Grundsubstanzen der Nahrung die Bausteine des Körpers herstellt. Sie bildet Cholesterin, Galle, Eiweiße, sie speichert Glykogen und Eisen, sie fängt Schad- und Giftstoffe ab und wandelt sie in ungiftige Substanzen um. Geschätzte sechs Millionen Menschen sind in Deutschland von einer chronischen Lebererkrankung betroffen. Bis vor etwa 15 Jahren waren insbesondere die Viruserkrankungen der Leber nicht behandelbar, inzwischen hat die Medizin bei der Therapie von Lebererkrankungen große Fortschritte gemacht. Die StippVisite sprach darüber mit Professor Dr. Frank Schuppert, Direktor der Medizinischen Klinik I im Klinikum Kassel, die eine lange Tradition als Schwerpunkt für Lebererkrankungen hat. Herr Professor Schuppert, welches sind die häufigsten chronischen Erkrankungen der Leber? Professor Schuppert: Die häufigste ist die Fettleber, bei welcher der Fettgehalt der Leberzellen – ebenso wie in manchen anderen Zellen des Körpers – stark erhöht ist. Dabei kann es zu Entzündungen kommen, die von leichten Formen bis zu einer akuten Fettleber-Hepatitis reichen, an welcher der Patient sterben kann. Als zweites sind die chronischen Hepatitis B- bzw. C-Virus-Infektionen zu nennen. Außerdem die Eisenspeicherkrankheit und die Autoimmunhepatitis. Viele Lebererkrankungen münden – sofern sie unbehandelt bleiben – in eine Leberzirrhose, bei welcher knotiges Bindegewebe zunehmend die Leberzellen ersetzt und die Leber ih-

Professor Dr. Frank Schuppert.

re Funktion nicht mehr erfüllen kann. Die Leberzirrhose wiederum ist eine Vorstufe von Leberkrebs. Chronische Lebererkrankungen werden häufig mit übermäßigem Alkoholkonsum in Verbindung ­gebracht. Ist das richtig? Nein. Die Aussage „chronisch-leberkrank = Alkoholiker“ stimmt nicht. Hier wird oft zu sehr verallgemeinert. Die Patienten in unserer Sprechstunde haben fast nie ein Alkoholproblem, vielmehr sind bei den meisten die Leberwerte aus anderen Gründen erhöht, die es zu finden gilt. Gleichwohl kann häufiger Alkoholkonsum das Risiko der Schädigung von Leber und anderen Organen erhöhen. Und bei einer vorhandenen Lebererkrankung ist die schädigende Wirkung von Alkohol deutlich größer als bei einer gesunden Leber.

Mit welchen Symptomen machen sich Lebererkrankungen bemerkbar? Das Hauptproblem bei Lebererkrankungen ist: Sie tun so gut wie nie weh, höchstens bei einer ausgeprägten Leberschwellung. Und die Symptome sind wenig spezifisch. Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche können erste Anzeichen sein. Wegen dieser unspezifischen Symptome muss man von einer hohen Dunkelziffer bei Lebererkrankungen ausgehen. Erst später kommen eine Gelbfärbung der Haut und ein dicker Bauch durch Wassereinlagerungen (Aszites) hinzu. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Wenn der Verdacht einer Lebererkrankung besteht, lässt sich diese zunächst recht einfach feststellen: die Befragung des Patienten, eine körperliche Untersuchung, die Bestimmung der Leberwerte im Blut und eine Ultraschalluntersuchung stehen üblicherweise am Anfang. Anschließend die genaue Ursache der Erkrankung zu finden, erfordert allerdings häufig Spezialuntersuchungen, die wir in unserer Leberambulanz anbieten. Diese ist nach einer zwischenzeitlichen Fortsetzung auf Seite 4 StippVisite 2/2009

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Fortsetzung von Seite 3 Schließung nun wieder geöffnet – sowohl Haus­ärzte als auch niedergelassene Gastroenterologen schicken uns Patienten. Eine Leberpunktion, also die Entnahme von Lebergewebe, ist sinnvoll, wenn die Blutwertbestimmung kein eindeutiges Ergebnis bringt oder der Patient zwei verschiedene Lebererkrankungen hat. Mit Hilfe der Gewebeuntersuchung kann der Arzt abschätzen, mit welchem Anteil die jeweiligen Erkrankungen zur Leberschädigung beitragen. Auch vor Beginn einer Therapie kann eine Punktion sinnvoll sein. Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Sofern möglich, sind natürlich zuallererst die Ursachen der Lebererkrankung auszuschalten. Bei einer Fettleber heißt das, die Ernährung umzustellen, ggf. das Gewicht zu reduzieren und keinen Alkohol zu trinken. Bei den chronischen Hepatitis B- und C-Infektionen hat die medizinische Forschung große Fortschritte

gemacht. Beispielsweise liegen die Heilungschancen der Hepatitis C – je nach Virustyp – zwischen 50 und 90 Prozent. Die Behandlung erfolgt mit dem alpha-Interferon, einer körpereigenen Substanz, die chemisch leicht verändert als Medikament eingesetzt wird und dann das Immunsystem stimuliert. Die Therapie muss engmaschig überwacht werden, aber nur in Einzelfällen ist ein stationärer Aufenthalt angezeigt. Für die chronische Hepatitis B gibt es andere Medikamente, um das Virus in Schach zu halten und ein Fortschreiten der Erkrankung in Richtung Leberzirrhose zu verhindern. Eine Heilung ist eventuell mit Interferon auch hier möglich. Bei der Autoimmunhepatitis macht man das Gegenteil. Das Immunsystem wird nicht stimuliert, sondern unterdrückt. Nach vier bis fünf Jahren unter Therapie sind über die Hälfte der Patienten geheilt. Für einige Patienten kommt eine Lebertransplantation in Frage. Wir stellen diese Patienten in der Regel in der Transplantationsambulanz der Medizinischen Hochschule Hannover vor, die zu den weltweit be-

deutendsten Lebertransplantationszentren gehört. Bei Leberkrebs ist eine Heilung nur durch eine Operation möglich, welche durch unsere chirurgischen Kollegen in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie des Klinikum Kassel in hoher Zahl und mit großer Kompetenz durchgeführt wird. Was kann jeder selbst tun, um einer Lebererkrankung vorzubeugen? Eins vorweg: Durch eine Bluttransfusion infiziert sich heute in Deutschland niemand mehr an chronischer Hepatitis B oder C. Alle Blutkonserven werden heutzutage auf diese Viren kontrolliert. Generell sind mögliche Risikofaktoren zu vermeiden, also Verzicht auf unmäßige Mengen Alkohol, Übergewicht reduzieren, bei sexueller Aktivität Kondome verwenden. Gegen die chronische Hepatitis B gibt es eine Schutzimpfung. Für die Hepatitis C wird noch daran gearbeitet. Kontakt Leberambulanz: Tel. 0561/980-3071

Mediziner mit äußerst breit gefächerter Ausbildung Professor Dr. Frank Schuppert ist seit Anfang des Jahres Direktor der Medizinischen Klinik I im Klinikum Kassel, das ist die Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie, Diabetologie, Ernährungsmedizin und Infektiologie. Dort werden unter anderem Patienten mit Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, das heißt der Speiseröhre, des Magens und Darms, der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse internistisch behandelt. Drei Punkte hat sich der 51-Jährige groß auf die Fahnen geschrieben: kompetente Behandlung der Patientinnen und Patienten, gute Zusammenarbeit mit den einweisenden Ärzten und intensives Qualitätsmanagement. Der neue Klinikdirektor, gebürtig in Hannover, hat in Kiel und Würzburg Medizin studiert, mit Auslandsaufenthalten in Paris, San Francisco und an der Harvard University in Cambridge, USA. Der Promotion in Würzburg folgte ein Forschungsstipendium in San Francisco. Seine Facharztausbildung zum Internisten absolvierte er an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), wo er zudem die Teilgebietsbezeichnungen Gastroenterologie und Endokrinologie er-

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warb sowie die ärztliche Qualifikation Diabetologe gemäß den Vorgaben der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. 1996 habilitierte er sich und wurde zum Oberarzt im Zentrum für Innere Medizin der MHH berufen. Seit 2000 war Professor Schuppert Chefarzt der Medizinischen Klinik II im Krankenhaus Bad Oeynhausen, wo er 2004 auch die Funktion des Ärztlichen Direktors übernahm. In die Zeit seines Wirkens fiel unter anderem die Zertifizierung der Endoskopie-Abteilung, die Anerkennung als Akademisches Lehrkrankenhaus der MHH, die Zertifizierung des gesamten Hauses nach DIN ISO 9001, die Einrichtung einer kassenärztlichen Notfallsprechstunde und eines zertifizierten Darmzentrums. Professor Schuppert bekleidet zahlreiche Ehrenämter, unter anderem im Prüfungsausschuss sowie der Gutachterkommission der Ärztekammer Westfalen-Lippe, als Gutachter für verschiedene juristische Einrichtungen und im Zertifizierungsausschuss der Norddeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie.


Hilfe für Eltern kranker Kinder

Richtfest für Elternhaus am Klinikum Kassel Ein langgehegter Wunsch ist seiner Erfüllung ein großes Stück näher gekommen: Die Bauarbeiten am Elternhaus neben dem Klinikum Kassel machen deutliche Fortschritte. Anfang April wurde Richtfest gefeiert, die Eröffnung ist für den Spätsommer 2009 vorgesehen. 2007 haben sich drei gemeinnützige Kasseler Vereine zusammengeschlossen, um ein Elternhaus am Klinikum Kassel zu errichten – für Eltern, deren Kinder längere Zeit im Krankenhaus behandelt werden müssen. Dazu haben die drei Vereine - Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V., Verein für krebskranke Kinder e.V. und freuNde – Verein der Freunde und Förderer der Neuropädiatrie am Klinikum Kassel e.V. – gemeinsam die Elternhaus Kassel gGmbH gegründet. Ziel der Gesellschaft ist der Erwerb und Betrieb eines Elternhauses. Die Eltern und Angehörigen kranker Kinder sollen die Möglichkeit haben, während des mitunter langen Aufenthaltes ihrer Kinder im Krankenhaus in direkter Nähe zu übernachten und selbst eine Rückzugsmöglichkeit zu haben. Der Umbau wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Hierzu leistet auch der Förderverein StarCare Hessen e.V. einen erheblichen Beitrag in Form von Geld- und Sachspenden, daher wird der künftige Name StarCare Elternhaus Kassel lauten. „Wir sind allen Einzelpersonen und Unternehmen der Region, die mit Geldund Sachspenden zum Gelingen des Projektes beigetragen haben, zu großem Dank verpflichtet“, so Elternhaus-

Geschäftsführerin Petra Schade. „Erst dieses große Engagement hat die Realisierung des Projektes möglich gemacht.“ Im Oktober 2007 hat die gemeinnützige Gesellschaft das Gebäude Mönchebergstraße 52 erworben. Direkt gegenüber entsteht derzeit die neue Frau-, Mutter-, Kindklinik, in der ab 2011 die beiden Kasseler Kinderkliniken (Kinderklinik im Klinikum und Kinderkrankenhaus Park Schönfeld) unter einem Dach vereint sein werden. Im StarCare Elternhaus Kassel entstehen sieben Appartements

Der neue Dachstuhl ist fertig: Über das Richtfest freuen sich (von links) Bauleiter Niels Rose, Jürgen Hupfeld (StarCare Hessen e. V.), Petra Schade (Elternhaus gGmbH), Architekt Rüdiger Gruhl und Baukoordinator Wolfgang Blüthgen.

mit separater Nasszelle, eines davon behindertengerecht. Eine Küche mit Aufenthaltsmöglichkeit steht allen Gästen zur Verfügung. Ein Wintergarten mit Blick in den großen Garten rundet das Bild ab.

Weitere Spenden benötigt

Für das Elternhaus am Klinikum werden weiterhin Spenden benötigt, die künftig auch in Einrichtung und Betrieb des Elternhauses fließen werden. Kontakte und Kontonummern, Stichwort „Elternhaus“: Verein Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V. 1. Vorsitzender Dr. Thomas Fischer, Tel. 0561/9285-0, E-Mail: t.fischer@parkschoenfeld.de, Konto-Nr. 2142128 bei der Kasseler Sparkasse, BLZ 52050353. Verein für krebskranke Kinder Kassel e.V. 1. Vorsitzende Frauke Döring, Tel. 05601/969294, E-Mail: info@krebskranke-kinder-kassel.de, Konto-Nr. 441007 bei der Raiffeisenbank Baunatal, BLZ 52064156. „freuNde“ – Verein der Freunde und Förderer der Neuropädiatrie am Klinikum Kassel e.V. 1. Vorsitzender Dr. Rudolf Funke, Tel. 05605/5204; E-Mail: freunde@klinikum-kassel.de, Konto-Nr. 1210007928 bei der Kasseler Sparkasse, BLZ 52050353. Elternhaus Kassel gemeinnützige GmbH Geschäftsführerin Petra Schade, Tel. 0561/980-4826, E-Mail: elternhaus@klinikum-kassel.de, Konto 2173061 bei der Kasseler Sparkasse, BLZ 520 503 53 Förderverein StarCare Hessen e.V. 1. Vorsitzender Ludwig Pauss, Tel. 0561/802-3333, E-Mail: ludwig.pauss@ starcare-hessen.de, Konto-Nr. 243243242 bei der Kasseler Sparkasse, BLZ 52050353. Korbacher Förderverein für krebskranke Kinder e.V. 1. Vorsitzender Thomas Berg, Tel. 05631/913530, E-Mail: bergdr@online.de, Konto-Nr. 43885 bei der Sparkasse Waldeck-Frankenberg, BLZ 52350005.

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Wenn die Arterie verkalkt Gesundheit Nordhessen bei den Kasseler Gesundheitstagen präsent Die Arteriosklerose, wörtlich übersetzt Schlagaderverhärtung, ist die wichtigste und häufigste Gefäßerkrankung überhaupt und betrifft in höherem Alter in geringerem oder stärkerem Ausmaß fast jeden Menschen. Indem sich Blutfette, Blutgerinnsel, Bindegewebe und Kalk in den Gefäßwänden ablagern, bilden sich Arterienverengungen, die beispielsweise zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können. Arteriosklerose kann alle Arterien im Körper betreffen. Wie die Gefäßwände sich dabei verändern, das ließ sich bei den Kasseler Gesundheitstagen im April bestens in der begehbaren Arterie am Stand der Gesundheit Nordhessen studieren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie sowie der Kardiologischen Klinik des Klinikum Kassel informierten die vielen interessierten

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Besucher über Arteriosklerose, aber auch alle anderen Erkrankungen des Herzens und deren Behandlungsmöglichkeiten. Wer wissen wollte, ob Herzrhythmus und –frequenz in Ordnung sind, konnte sich beim Team der herzchirurgischen Intenatmen: Tanja Claus von der Herzchirurgischen Intensivstation im sivstation ein Elek- Und Klinikum Kassel bei der Anleitung mit der Beatmungsmaske. trokardiogramm Passend zum Thema Herz lud das Reschreiben lassen. Eine Blutgasanalyha-Zentrum der Gesundheit Nordhesse kann Hinweise auf eine Lungensen zum kleinen Fitness-Test auf dem oder Bronchialerkrankung geben. Ein Fahrrad-Ergometer ein und informodernes Intensivbett mit Wechselmierte über sein Angebot an ambudruckmatratze demonstrierte die Lalanter Rehabilitation, Physiotherapie gerungsmöglichkeiten für Intensivpaund Präventionssport. tienten mit Lungenproblemen.


Punktgenau den Tumor treffen Strahlentherapie-Praxis in neuen Räumen Als erstes Gebäude des Neubauprojektes am Klinikum Kassel ist der Ersatzneubau für die Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie fertig geworden. Dort ist ein hochmodernes Bestrahlungsgerät in Betrieb gegangen, das eine punktgenaue Bestrahlung des Tumors ermöglicht. Die Strahlentherapie ist heutzutage eine tragende Säule in der Krebstherapie. Über die Hälfte der Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung erhalten im Lauf ihrer Behandlung eine Bestrahlung. Dabei werden die Tumore gezielt bestrahlt, so dass sie schrumpfen oder ihr Wachstum eingedämmt wird. Die Strahlentherapie kann als alleinige Therapie gewählt werden, wird aber häufiger in Kombination mit einer Operation und/oder Chemotherapie angewandt. Im Vorfeld wird die Bestrahlung genau geplant, so dass die Strahlen den Tumor exakt treffen und gleichzeitig das umliegende, gesunde Gewebe soweit wie möglich geschont wird. Die Strahlentherapie kann zur Heilung der Krebserkrankung eingesetzt werden, aber auch zur Behandlung von Beschwerden bei einer fortgeschrittenen Erkrankung. Die Bestrahlung erfolgt entweder von außen (perkutan) oder indem die Strahlenquelle innerhalb oder in unmittelbarer Nähe des zu bestrahlenden Gewebes im Körper platziert wird. Eine besonders exakte Bestrahlung von Tumoren unter größtmöglicher Schonung des umgebenden Gewebes ermöglicht die Intensitätsmodulierte Strahlentherapie ­(IMRT).

Dabei können innerhalb einer Bestrahlung unterschiedliche Gewebearten mit verschiedener Intensität bestrahlt werden. Mit dem Umzug in die neuen Räume hat die Gemeinschafts­ praxis für Strahlentherapie für 1,5 Millionen Euro einen zweiten Linearbeschleuniger in Betrieb genommen, der die hochmoderne IMRT-Technik ermöglicht. „Vor vier Jahren haben wir als erste Praxis in Deutschland dieses Verfahren angeboten und seitdem viel Erfahrung damit gesammelt“, berichtet Petra Schneider, Fachärztin für Strahlentherapie. Die IMRT werde vorrangig eingesetzt, wenn sich in der Nähe des Tumors wichtige und strahlungsempfindliche Organe befinden. ­Dies sei häufig bei Tumoren im Kopf-HalsBereich sowie bei Prostatakarzinomen der Fall. Darüber hinaus komme die IMRT in Frage, wenn die entsprechende Körperregion bei einer früheren Therapie bereits bestrahlt wurde. Rund 200 Bestrahlungen erfolgen täglich in der Gemeinschaftspraxis, die in das Anfang 2009 gegründete Tumorzentrum Kassel eingebunden ist. Vier Fachärzte decken in enger Kooperation mit den onkologischen Fächern des Klinikums das gesamte Spektrum der Strahlentherapie ab. Am häufigsten erfolgt die Strahlentherapie nach den Worten von Fachärztin Helene Kops bei Krebserkrankungen von Brust, Prostata, Darm, HNO-Bereich, Lunge und Unterleib. Um Linearbeschleuniger betreiben zu können, werden sehr hohe Anforde-

Einen zweiten Linearbeschleuniger, welcher die Intensitätsmodulierte Strahlentherapie anbietet, hat die Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie in Betrieb genommen. Auf dem Foto MTRA Michaela Deiß.

rungen an das Gebäude gestellt. Die Bestrahlungsräume sind von stellenweise bis zu 1,60 Meter dicken Wänden aus einem speziellen Beton umgeben. Die Bodenplatte ist mit 80 Zentimetern vier mal so dick wie üblich. Die Stahltüren zu den Bestrahlungsräumen wiegen jeweils 26 Tonnen – alles Maßnahmen, damit keinesfalls Strahlung nach außen dringt. Die Gesundheit Nordhessen hat 2,7 Millionen Euro in den Ersatzneubau investiert. Die bisher genutzten Räume weichen dem neuen Frau-, Mutter-, Kindzentrum sowie dem künftigen Verbindungstrakt zwischen den Gebäuden. Information: Tel. 0561/980-2730 StippVisite 2/2009

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Guter Start am Klinikum Professor Dr. Ulrike Bockmühl neue Direktorin der HNO-Klinik Als neue Direktorin der HNO-Klinik am Klinikum Kassel hat im Januar Professor Dr. Ulrike Bockmühl angefangen. Sie war zuletzt Ober­ärztin an der HNO-Klinik am Universitätsklinikum Gießen und Leiterin des interdisziplinären Schä­delbasiszentrums. Anlässlich der 4-Städte-Tagung HNO in Kassel Ende April, bei der sich HalsNasen-Ohrenärzte aus den Regio­ nen Erfurt, Fulda, Kassel und Suhl trafen, wurde die 45-Jährige offiziell im Klinikum Kassel begrüßt. Er freue sich, dass die neue Chefärztin fachlich und menschlich einen so guten Start am Klinikum Kassel gehabt habe, sagte Klinikum-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schwarz, der zuvor die Verdienste des früheren Direktors der HNO-Klinik, Professor Dr. Michael Schröder, gewürdigt hatte. Professor Bockmühl verfüge nicht nur über vielfältige medizinische Qualifikationen, sondern bringe auch Kenntnisse im Gesundheitsmanagement mit ein. Die neue Klinikdirektorin präsentierte bei der 4-Städte-Tagung eines ihrer „Steckenpferde“: die Chirurgie der Stirnhöhlen, die durch ihre spezielle

Ein herzliches Willkommen für die neue Chefärztin: Klinikum-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schwarz mit Prof. Dr. Ulrike Bockmühl.

anatomische Lage operativ besonders schwierig zugänglich sind. Zu den häufigen Krankheitsbildern der Stirnhöhle gehören akute und chronische Entzündungen, unfallbedingte Verletzungen, Missbildungen und Tumore. In den letzten 30 Jahren wurde die chirurgische Therapie entzündlicher Nasennebenhöhlenerkrankungen durch den Einsatz von Mikroskop und Endoskop mehr und mehr perfektioniert, so dass der Goldstandard heute die Operation durch die natürlichen

Nasenöffnungen ist und große, unter Umständen entstellende Eingriffe von außen (mit Narbe im Gesicht) deshalb kaum mehr erforderlich sind. Auch die Stirnhöhlen lassen sich so von endonasal erreichen und Krankheitsprozesse sanieren. Das Wichtigste dabei ist es, die Drainage, das heißt den Abflussweg der Stirnhöhlen in die Nase zu erhalten. Wird dies nicht sorgfältigst beachtet, kommt es zu fortdauernden Entzündungen und/oder raumfordernder ­Schleimansammlung in den abgeschlossenen Höhlen, so

Viel Erfahrung in Klinik und Forschung Professor Bockmühl (45) hat nach dem Medizinstudium in ihrer Geburtsstadt Berlin an den Universitätskliniken in Dresden, Bonn und Berlin ihre Ausbildung zur Fachärztin für HNO-Heilkunde absolviert. An der HNO-Klinik und Poliklinik der Charité war sie anschließend Oberärztin sowie Stellvertreterin des Klinikdirektors und schloss 1999 ihre Habilitation ab. 2001 wechselte sie in gleicher Funktion ans Klinikum Fulda. In den folgenden Jahren erwarb sie die Zusatzqualifikationen „Plastische Operationen“ und „Spezielle HNO-Chirurgie“. Das Fernstudium „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“ beendete sie 2007 mit dem Master-Abschluss. Seit 2007 war Professor Bockmühl Oberärztin an der HNO-Klinik und Leiterin des interdisziplinären Schädelbasiszentrums am Universitätsklinikum Gießen. Neben ihrer Tätigkeit in der Klinik hat sie sich stets auch Forschungsaufgaben gewidmet, insbesondere zu Tumoren im Kopf-Hals-Bereich und an der Schädelbasis. Mit Hilfe eines Stipendiums arbeitete sie ein Jahr in den USA. Ihre wissenschaftliche Tätigkeit, die sich unter anderem in einer umfassenden Publikationsliste widerspiegelt, wurde bereits mit der Verleihung des jeweils höchsten Preises der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde und der Deutschen Gesellschaft für Schädelbasischirurgie gewürdigt.

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genannter Zelenbildung. Mit Hilfe spezieller Endoskope (mit denen man um die Ecke schauen und arbeiten kann) ist Professor Bockmühl aber auch in der Lage, diese Mukozelen durch die Nase zu operieren. Eine wesentliche Aufgabe der neuen Chefärztin wird der Aufbau eines Schädelbasiszentrums am Klinikum Kassel gemeinsam mit anderen Fachrichtungen sein. Die Schädelbasis ist die knöcherne Grenze, die den Gesichts- vom Hirnschädel trennt. Ohne sichtbare Narben im Gesicht zu hinterlassen, ist sie bei Operationen in der Regel schwer zugänglich. Mit Hilfe der endoskopischen Chirurgie lassen sich jedoch Missbildungen, Entzündungen, Frakturen und Tumore in diesem Bereich auch durch die natürlichen Nasenöffnungen sicher entfernen bzw. versorgen. Professor Bockmühl bringt diese innovative, minimal inva­sive Technik, die nur an weni-

gen speziellen Zentren in Deutschland durchgeführt wird, mit nach Kassel und kümmert sich nun um den Ausbau dieses Bereichs. Die bisherigen Schwerpunkte der HNO-Klinik im Klinikum will die neue Direktorin auf hohem Niveau fortführen: Die Tumorchirurgie von Kopf-Hals-Tumo- Foto A: ein Patient mit hervortretendem ­Augapfel rechts Verlagerung des rechten Auges zur ­Seite; Foto B: ren einschließlich der Be­- sowie Normalisierung des Befundes nach ­endonasaler Stirnhöhstrahlungs- und Chemothe- len-Operation. Foto C: koronare Computer­to­mo­graphie mit der verschatteten Stirn­höhlen sowie der rechtsrapie, die Mikrochirurgie des Darstellung seitigen Mukozelen, D: endoskopischer Einblick von der NaOhres (bei chronischen Mit- se in die Stirnhöhlen nach Ausheilung der entzündlichen telohrentzündungen und Prozesse. und Fürsorge gehören Kindern, denen zur Gehörverbesserung), Operationen zum Beispiel die Gaumen- oder Raan Gesichtsnerv und Ohrspeicheldrüchenmandeln entfernt oder Paukense, sämtliche Operationen im Bereich röhrchen in das Trommelfell eingeder Nase und der Nasennebenhöhsetzt werden müssen. Einen weiteren len sowie die Plastische Chirurgie im Schwerpunkt der Klinik stellt die DiGesichtsbereich beispielsweise auch agnostik und Therapie von Hör- und nach Unfällen und TumorerkranGleichgewichtsstörungen dar. kungen. Besondere Aufmerksamkeit

Kliniken Bad Wildungen

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Fach- und Rehabilitationsklinik für Innere, Herz-, Kreislauferkrankungen und Neurologie Telefon (05621) 704-03 Brunnenallee 39, 34537 Bad Wildungen fuerstenhof.badwildungen@asklepios.com

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Gesund läuft’s besser Gesundheit Nordhessen beim dritten E.ON Mitte Kassel Marathon Die Gesundheit Nordhessen war auf den Beinen: Beim dritten E.ON Mitte Kassel Marathon im Mai war der Gesundheitsdienstleister mit weit über 200 Anmeldungen das Unternehmen mit den meisten Teilnehmern. In allen Disziplinen gingen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Start, unterwegs angefeuert von Kollegen, Familie und Freunden. Besonders lautstark fiel die Unterstützung am Holländischen Platz aus, wo das Team der GNHServicegesellschaft ökomed den Fan-Point betreute. Im Sinne der Gesundheitsförderung hatte die Gesundheit Nordhessen ihre Beschäftigten in diesem Jahr erneut zur Beteiligung an dem Sport­ereignis aufgerufen. „Wir haben unser Ziel,

Endspurt des GNH-Staffel-Teams 10 mit Benjamin Stollberg, Tim Baumgart, Mirko Mampel und Martin Kubitzek.

die Teilnehmerzahl von 2008 deutlich zu steigern, locker erreicht“, berichtet GNH-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard M. Sontheimer. Waren es im Vorjahr 105 GNH-Beschäftigte, gab es in diesem Jahr mehr als doppelt so viele Anmeldungen, nämlich 236.

Am Fan-Point der Gesundheit Nordhessen am Holländischen Platz gab´s lautstarke Unterstützung für die Sportlerinnen und Sportler.

Dabei stand nicht so sehr die Leistung im Vordergrund, sondern vielmehr die Verbesserung der Gesundheit, die Freude an Bewegung und das Gemeinschaftser-

lebnis. „Die Motivation ist uns gelungen“, freut sich Personalvorstand Birgit Dilchert. „Beispielsweise konnte die Zahl der Staffeln von 7 auf 15 gesteigert werden.“ Besonders hob sie hervor, dass sich die bereits für den Vorjahres-Marathon ins Leben gerufenen Trainingsgruppen seitdem kontinuierlich getroffen hätten. „Das ist genau das Ziel unserer betrieblichen Gesundheitsförderung: Die Beschäftigten zur regelmäßigen sportlichen Betätigung anzuregen.“ Mit Unterstützung der Gesundheit Nordhessen wurde zudem das neue Marathon-Maskottchen entwickelt, das bei der Veranstaltung auf den Namen „Marakas“ getauft wurde.

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Exotische Tiere für ein Kinderlächeln

Freuen sich über das farbenfrohe Kunstwerk: Künstler Friedel Deventer, Stiftungsvorstand Klaus-Peter Vaupel, Klinikdirektorin PD Dr. Michaela Nathrath und Klinikum-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schwarz.

Elefanten und Affen, Känguru und Koala-Bär auf 240 Quadratmetern

Der Kasseler Künstler Friedel Deventer hat eine einst graue Betonwand vor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie im Klinikum Kassel in eine farbenfrohe Tierlandschaft verwandelt.

Dank einer großzügigen Spende der, „Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder“ konnte die Wand in ein buntes, optimistisches Bild verwandelt werden. Das Klinikum selbst hat mit einem vierstelligen Betrag das Gerüst finanziert.

Bei den kranken Kindern kommt das Wandgemälde super an: „Es ist ein Riesengewinn und hebt die Stimmung bei jedem Blick aus dem Fenster“, weiß Klinikdirektorin Privatdozentin Dr. Michaela Nathrath.

Die Stiftung fördert schon seit vielen Jahren die Behandlung von krebskranken Kindern am Kinderkrankenhaus Park Schönfeld und nun auch in der 2008 gegründeten Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onko-

logie im Klinikum Kassel. Insgesamt hat sie in den neun Jahren ihres Bestehens für neue Untersuchungs- und Behandlungsgeräte, für Veranstaltungen und für Anschaffungen, die krebskranken Kindern den Klinikaufenthalt erleichtern, über 200.000 Euro zur Verfügung gestellt. Spendenkonto: „Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder“, Konto-Nr. 100  034  99 bei der Kreissparkasse Melsungen (BLZ 520  521  54)

Sandmännchen ist daaaaa Gute-Nacht-Geschichten für die kleinen Patienten auf Station K1

„Schöne Träume“ – das wünscht das Sandmännchen seit Februar dieses Jahres jeden Abend den kleinen Patientinnen und Patienten auf der Station K1 des Klinikum Kassel. Zuvor gibt es eine Gute-Nacht-Geschichte und bevor das Sandmännchen weiterzieht, darf sich jedes Kind einen Leuchtstern aussuchen. Die Sandmännchen auf der Station K1 – das sind die Studierenden und Schüler Rebekka Starke, Olesja Thießen, André Emmert und Philipp Bourdon. Auf Initiative des Vereins für krebskranke Kinder Kassel sitzen sie abwechselnd im Kreis der jungen Pa-

tienten, die ihnen völlig gebannt lauschen. Wer wegen seiner Erkrankung nicht gemeinsam mit den anderen Kindern zuhören kann, bekommt direkt am Bett Besuch vom Sandmännchen. Finanziert wird das Projekt mit einer Spende der Firma Profilbeton aus Borken, die ihren Kunden keine Weihnachtspräsente zukommen ließ, sondern das Geld lieber für einen sozialen Zweck stiftete. Bei den Kindern auf der Station kommt die Vorlesestunde super an. „Sie achten ganz genau darauf, dass sie abends bloß nicht den Besuch des Sandmännchens verpassen“, berichtet Christine Rethagen, 2. Vorsitzende des Vereins für krebskranke Kinder Kassel.

Zipfelmützen wie das Vorbild aus dem Fernsehen: Christine Rethagen, Rebekka Starke, Olesja Thießen, Profilbeton-Inhaber Wolfgang Hasch (hinten von links), André Emmert, Gabriel und Philipp Bourdon (vorn von links).

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Antonios Wunden geheilt: Dank an die Spender Erfolgreiche Spendenaktion zugunsten eines angolanischen Jungen Mit dieser Welle der Hilfsbereitschaft hatte niemand gerechnet: Über 40.000 Euro an Geld- und Sachspenden sind für die Behandlung des jungen Antonio aus Angola zusammengekommen, der rund drei Monate im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld behandelt wurde. Der 15-Jährige hatte bei einem Unfall mit Lampenöl schwerste Verbrennungen an beiden Beinen erlitten und konnte nicht mehr laufen. Die Organisation Friedensdorf (www.friedensdorf. de) brachte ihn zur Behandlung nach Kassel. Im SchwerbrandverletztenZentrum im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld werden Kinder aller Alterstufen mit thermischen Verletzungen jeglicher Ausdehnung behandelt. „Mit vier Eigenhaut-Transplantationen konnten wir die Brandverletzungen gut decken“, so Oberarzt Dr. Joachim Suß, Leiter der SchwerbrandverletztenEinheit. Nachdem die Wunden an den

Beinen und auch die Druckgeschwüre durch das lange Liegen gut geheilt waren, hielt sich Antonio noch zwei Monate im Friedensdorf in Oberhausen auf. Von dort wurde Dr. Suß berichtet, dass Antonio, der sich in Kassel noch vorwiegend im Bett aufhalten musste, inzwischen prima mit seinem Rollstuhl zurechtkommt und auch ohne Hilfe vom Bett in den Rollstuhl steigen kann. Er lache viel, habe Freundschaft mit einem anderen Jungen aus Angola geschlossen und freue sich sehr auf die Heimreise zu seiner Familie im Mai. Während seines Aufenthaltes im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld haben mehrere portugiesisch sprechende Kasseler Antonio unterstützt, ihn besucht, mit ihm gespielt, Essen aus seiner Heimat mitgebracht und bei Gesprächen gedolmetscht. Besonders engagiert haben sich Michael Mania sowie von der portugiesischen Gemeinde in Kassel Adilia da Silva, gleichzeitig Mitarbeiterin im Kinderkrankenhaus, Manuel Mota und Carmo

Abschied nach drei Monaten im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld: Antonio und Dr. Joachim Suß, Leiter der SchwerbrandverletztenEinheit.

Christo. Größere Geld- und Sachspenden kamen vom Verein„Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus“, der zu der Spendenaktion aufgerufen und selbst 7500 Euro gegeben hatte, von den Firmen KCI, B. Braun Melsungen AG, Thuasne, Integra NeuroSciences GmbH, Sanitätshaus Brandau und von der B. Braun-Stiftung. Spendenkonto des Vereins Hilfe s. Seite 5

Tumorzentrum Kassel stellt sich vor Zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung lädt das Tumorzentrum Kassel alle Interessierten am Mittwoch, 30. September 2009, um 18 Uhr in den Hörsaal Mönchebergstraße 48 E ein (Eingang neben der Bärenapotheke). Die organisatorische Leitung des Tumorzentrums Kassel, Molekularmedizinerin Ursula Schulze-Horsel, wird das Konzept der fachübergreifenden (oder interdisziplinären) Tumorthera-

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pie im Tumorzentrum Kassel vorstellen. Sieben Abteilungen des Tumorzentrum präsentieren anschließend in kurzen Vorträgen ihr Leistungsspektrum bei der Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen: Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie (Prof. Dr. Fritz-Peter Kuhn), Urologie (Prof. Dr. Björn Volkmar), Neurochirurgie (Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger), Kinderonkologie (Privat-Dozentin Dr. Michaela Nathrath), Medizinische Klinik I (Prof.

Dr. Frank Schuppert), Klinik für Allgemein-, Thorax- und Viszeralchirurgie (Prof. Dr. Jürgen Faß), Psychoonkologie (Peter Fellmann). Außerdem präsentieren sich die Kasseler Selbsthilfegruppen von Menschen mit Krebserkrankungen. Weitere Information: Hotline ­Tumorzentrum 0561/980-3514, www.tumorzentrum-kassel.de.


Einer der besten Arbeitgeber im Gesundheitswesen Krankenhaus Bad Arolsen erneut ausgezeichnet Bereits zum zweiten Mal in Folge zählt das Krankenhaus Bad Arolsen zu den „besten Arbeitgebern im Gesundheitswesen“. Bei dem bundesweiten Wettbewerb „Great Place to Work“ gehörte die Bad Arolser Einrichtung der Gesundheit Nordhessen in diesem Jahr erneut zu den 25 prämierten Betrieben. Das Gütesiegel „Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen“ steht für eine glaubwürdige, respektvolle und faire Zusammenarbeit des Managements mit den Beschäftigten, für eine hohe Identifikation der Mitarbeiter mit ihrer Tätigkeit und für einen starken Teamgeist in der Einrichtung. „Wir sind sehr stolz, dass wir wieder zu den besten Arbeitgebern im Gesundheitswesen gehören“, so Krankenhaus-Geschäftsführer Manfred Schweitzer. In diesem Jahr schaffte Bad Arolsen den 17. Platz und war damit die beste kommunale Einrichtung. Schweitzer: „Dieser Erfolg zeigt, dass sich unsere 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrem Krankenhaus identifizieren, und stellt zugleich einen wichtigen Motivationsfaktor dar.“ Die Auszeichnung beweise zudem, dass die zahlreichen Maßnahmen gemeinsam mit der Gesundheit Nordhessen gefruchtet hätten. Für den Wettbewerb hatte sich das Krankenhaus Bad Arolsen einer ausführlichen Mitarbeiterbefragung zu zentralen Arbeitsplatzthemen (Führung, Zusammenarbeit, berufliche Entwicklung, Vergütung, etc.) sowie einer Evaluation der Personalarbeit unterzogen.

Sind für einen der besten Arbeitgeber im Gesundheitswesen im Einsatz: Carolin Obermeier und Christiane Stracke im Krankenhaus Bad Arolsen.

Als einen Ausdruck der sehr positiven Unternehmenskultur zwischen Beschäftigten, Führungskräften und Geschäftsführung im Krankenhaus Bad Arolsen wertet Birgit Dilchert, Personalvorstand der Gesundheit Nordhessen, die erneute Auszeichnung. „Wir sehen uns darin bestärkt, die verschiedenen Projekte der Personalentwicklung und den begonnenen Prozess der Führungskräfteentwicklung intensiv fortzusetzen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller unserer Einrichtungen haben Anspruch auf eine hohe Führungsqualität, welche wir mit den zahlreichen Maßnahmen erreichen wollen.“ Motivierte Beschäftigte wirkten sich nicht nur im Krankenhaus Bad Arolsen positiv auf die Zufriedenheit der Patienten in den Kliniken und der Bewohner in den Seniorenwohnanlagen aus.

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Was den Bandschis gut tut Reha-Zentrum bietet Rückenschule für Kinder an „Die Bandschis sind kleine Wesen, die zwischen den Wirbeln wohnen. Sie sind glücklich, wenn man gerade sitzt und sie viel Platz haben.“ Zehn Vorschulkinder lauschen gespannt den Worten von Ricarda Riese – und sitzen natürlich mit ganz geradem Rücken. Die Physiotherapeutin im Reha-Zentrum der Gesundheit Nordhessen bietet im Kindergarten Königsfahrt in Ahnatal erstmals eine Rückenschule für Kinder an – ein Angebot, das in Kassel und Umgebung noch selten ist. Spielerisch lernen die Kleinen, wie die Wirbelsäule aufgebaut ist und warum rückengerechtes Bewegen wichtig ist. Mit Hilfsmitteln wie Pappkartons, Schulranzen und Gymnastikbällen üben sie richtiges Bücken, Heben, Tragen und Sitzen.

Riese. Ab dem Vorschulalter lasse sich dann rückenfreundliches Verhalten spielerisch in Kindergarten und Grundschule fördern. „Die Kinder sind in diesem Alter leicht zu begeistern und setzen die Empfehlungen sofort um.“ Richtiges Anheben von Lasten zeigt Ricarda Riese den Kindern mit einem Schulranzen, hier Aileen und dahinter von links Laura-­Tabea, Vivien, Celina und Sebastian.

Nicht nur die Zahl der Erwachsenen mit Erkrankungen der Wirbelsäule und des Bewegungsapparates nimmt zu, auch der Prozentsatz der Kinder mit Mängeln am Bewegungsapparat hat sich erhöht. „Bis etwa zum 5. Lebensjahr bücken sich Kinder automatisch richtig, weil sie ansonsten das Gleichgewicht verlieren“, erläutert Ricarda

Ein Kurs besteht aus sechs Einheiten von jeweils einer Stunde und einem Elternabend. Die meisten Krankenkassen erstatten die Kursgebühr von 80 Euro voll oder teilweise. Kindergärten oder Grundschulen, die an der Rückenschule für Kinder interessiert sich, können sich ans Reha-Zentrum der Gesundheit Nordhessen wenden, Tel. 0561/98794-13.

Vier Künstler zeigen die Region Eine vierköpfige Gruppe präsentiert ihre Kunst in der aktuellen Ausstellung in der Kreisklinik Hofgeismar, die bis zum April 2010 zu sehen ist. Unter dem Titel „Bilder aus der Region“ zeigen Regina Agricola (Hofgeismar), Wilhelm Carl, Helga Ikenstein (beide Breuna-Wettesingen) und Georg Wilhelm (Haueda) ihre Werke. Die vier Künstler treffen sich im Sommer jede Woche zum gemeinsamen Zeichnen und Malen in der Natur. So entstehen Bilder des gleichen Motivs in ganz unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen. Für diesen Sommer hat sie sich die Gruppe die Sababurg mit Tierpark und Urwald

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sowie die Domäne Beberbeck als Motive ausgesucht. Alle Vier haben ihre Werke schon in etlichen Ausstellungen präsentiert, zum Teil auch überregional. Die Kreisklinik Hofgeismar bietet schon seit über 30 Jah- Zeigen für ein Jahr ihre Werke in der Kreisklinik Hofgeismar: Regiren Künstlern eine na Agricola, Helga Ikenstein, Wilhelm Carl und Georg Wilhelm (von Ausstellungsmög- links). Kreiskliniken-Geschäftsführer Klaus lichkeit. „Wir freuen uns, dass dieses Herrmann. Angebot so gut angenommen wird und wir damit die regionalen KulturInformation: 05671/81-200. schaffenden unterstützen können“, so


Ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte Patientenfürsprecher sind ehrenamtliche „Anwälte“ der Patienten Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten haben für die Krankenhäuser der Gesundheit Nordhessen oberste Priorität. Trotz aller Bemühungen kann es aber vorkommen, dass die Erwartungen hinsichtlich Unterbringung, Verpflegung oder Betreuung nicht umfassend erfüllt werden. Die Patienten können sich dann direkt an die Mitarbeiter der Station oder an die Beschwerdebeauftragten wenden, die es in jeder Klinik der Gesundheit Nordhessen gibt. Oder sie vermerken Wünsche und Kritik auf dem IMPULS-Bogen, den sie bei der stationären Aufnahme oder in der Ambulanz erhalten. Doch nicht alle Patienten oder deren Angehörige möchten ihre Anregungen oder Probleme mit Mitarbeitern des Krankenhauses besprechen. Daher gibt es in den kommunalen Kliniken in Hessen die Patientenfürsprecher, die sich als unabhängige Vertrauensleute der Sorgen und Nöte der Patienten annehmen und Beschwerden nachgehen. Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher werden von den Stadtverordnetenversammlungen der kreisfreien Städte oder den Kreistagen gewählt und legen diesen Gremien jährlich einen Bericht vor. Stellvertretend für alle Patientenfürsprecher in der Gesundheit Nordhessen hat die StippVisite mit Marlies Rohrbach gesprochen, die dieses Ehrenamt im Klinikum Kassel ausübt. Frau Rohrbach, warum engagieren Sie sich als Patientenfürsprecherin? Marlies Rohrbach: Es macht mir einfach Freude mit Menschen umzu-

gehen – mit ganz unterschiedlichen Menschen und ihren ganz individuellen Bedürfnissen. Ich möchte dazu beitragen, dass der Patient sich mit all seinen Bedürfnissen wahrgenommen fühlt. Mit welchen Anliegen wenden sich die Patienten an Sie? Sowohl mit Beschwerden als auch mit Anregungen und Lob. Beispiele aus dem vorigen Jahr sind der Wunsch nach Patientenrollstühlen zum Ausleihen, nach zusätzlichen Aufladestationen für die Telefonkarten und nach zusätzlichem Sonnenschutz vor Patientenzimmern. Auch die Kommunikation ist immer wieder ein Thema, beispielsweise zu wenig Zeit für ausführliche Gespräche mit den Ärzten. Oder das Essen, das überwiegend gelobt wird. Die meisten finden es gut und freuen sich über das große Angebot, andere haben etwas auszusetzen. Gelobt wird zum Beispiel auch häufig die Freundlichkeit des Personals und Kleinigkeiten wie die Schuhputzauto­ maten, die wegen des Neubaus am Klinikum aufgestellt wurden. Insgesamt ist die überwiegende Zahl der Patienten zufrieden bis sehr zufrieden mit den Leistungen des Klinikums. Was ist Ihre Aufgabe, wenn Kritik an Sie herangetragen wird? Als Patientenfürsprecherin unterliege ich der Schweigepflicht. Sofern es die Patienten wünschen, gebe ich ihr Anliegen an die zuständigen Stellen im Klinikum weiter. Die dortigen Mitarbeiter sind jederzeit interessiert, Beschwerden und Anregungen zeitnah zu behandeln. Manches lässt sich sofort umsetzen, andere Dinge dauern

Marlies Rohrbach ist seit 2001 Patientenfürsprecherin im Klinikum Kassel.

aus unterschiedlichen Gründen länger. Sehr gut arbeite ich auch mit dem Qualitätsmanagement und der Beschwerdebeauftragten des Klinikums zusammen. Wie häufig nehmen Patientinnen oder Patienten Kontakt mit Ihnen auf? Dass ich als Patientenfürsprecherin angerufen werde oder jemand zur Sprechstunde kommt, ist etwa drei Mal pro Monat der Fall. Ich gehe aber auch auf die Stationen, komme dort mit Patienten ins Gespräch und habe Kontakt mit den Mitarbeitern. Das ist mir sehr wichtig zur Meinungsbildung, um Beschwerden besser beurteilen zu können. Patientenfürsprecher in den Kliniken der Gesundheit Nordhessen s. Seite 19 StippVisite 2/2009

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Mit

fitREISEN in das DANUBIUS Health Spa Resort Bük

Wellness, Fitness und Romantik in Westungarn

Das Vier-Sterne DANUBIUS Health Spa Resort Bük in Westungarn mit Blick auf die Ausläufer der Alpen, liegt in einer herrlich landschaftlichen Umgebung. Es ist nur zirka 25 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Vor allem Paare können hier mit FITREISEN, dem Veranstalter für gesundes Reisen, einen sowohl aktiven wie romantischen Urlaub verbringen.

Fotos Copyright: DANUBIUS Health Spa Resort Bük

Ein umfangreiches Angebot für Kuren, Fitness, Wellness und Gesundheit verhilft in diesem serviceorientierten Hotel Gästen zu einem neuen Lebensgefühl. Denn im Vier-Sterne DANUBIUS Health Spa Resort Bük steht alles im Zeichen des Verwöhnens. Für die Schönheit sorgt das hoteleigene „Wellness & Beauty Emporium“, im „DANUBIUS Premier Fitness Club“ stehen Sport und Gymnastik auf dem Programm. Abtauchen können FIT-Gäste im Thermal-, Schwimm- und Freibad oder sie suchen das Erlebnisbad mit Whirlpool auf. Vollkommene Entspannung erreichen die Reisenden im Jacuzzi, Dampfbad oder in der Sauna. Im modernen Kurzentrum „DANUBIUS Health Spa“ profitieren Gäste von Anwendungen mit dem berühmten Hévizer Heilschlamm oder machen eine Elektro- beziehungsweise Hydrotherapie. Zusätzlich bietet das Hotel ein umfangreiches Freizeitangebote, darunter Tennis, Mini-Golf, Squash, Tischtennis, Gartenschach, Bowling, Pool-Billard, Nordic Walking, Pétanque und ein Fahrradverleih. Das Vier-Sterne DANUBIUS Health Spa Resort Bük verfügt über 200 klimatisierte, komfortabel eingerichtete Zimmer – einige mit Verbindungstür. Alle Zimmer sind mit Bad, Balkon, Fön, Bademantel, Telefon, Minibar, Radio und Sat.-TV ausgestattet. Höhere Ansprüche erfüllt zudem die Superior Etage. Und wer in diesem Hotel einmal tagen möchte, der wendet sich an das „DANUBIUS Quality Conference“. Das Hotel bietet sechs Tagungsräume für bis zu 150 Personen.

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Zum Schlemmen lädt das Restaurant „Nils Holgersson“ auf seine Sonnenterrasse ein. Auf der Karte findet der Gast eine große Auswahl an ungarischen und internationalen Gerichten. Die Diätküche lockt mit Wellness Menüs.

Buchbar ist dieses Hotel über FITREISEN. Informationen erhalten Sie im Reisebüro oder direkt bei FITREISEN, Ravensteinstraße 2, 60385 Frankfurt am Main, Tel. (069) 40 58 85-0, Fax (069) 40 58 85-12, www.fitreisen.de, E-Mail: info@fitreisen.de. Oder besorgen Sie sich gleich den Jahreskatalog 2009 von FITREISEN mit mehr als 1.000 Angeboten für Wellness-, Beautysowie Kurreisen in insgesamt 323 Hotels an 175 Orten in 31 Ländern. Oder versuchen Sie Ihr Glück und gewinnen Sie einen Aufenthalt im DANUBIUS Health Spa Resort Bük. FITREISEN und das DANUBIUS Health Spa Resort Bük laden Sie mit einer Person Ihrer Wahl bei eigener zu einem Aufenthalt ein. Darin enthalten sind sieben Übernachtungen mit Halbpension sowie 1 x Spa Bük zum Kennenlernen inklusive einer fachärztlichen Konsultation sowie drei Behandlungen aus dem folgenden Sortiment: (maximal zwei) Heilmassagen, Schlammpackung, Elektro-, Balneo-, Hydro- und Sauerstofftherapie. Beantworten Sie bitte folgende Fragen: • In welchem Land liegt das DANUBIUS Health Spa Resort Bük? • Wie heißt das moderne Kurzentrum des Hotels? • In welchem Restaurant können Sie schlemmen? • Wie viele Hotels bietet FITREISEN in seinem Jahres katalog 2009? Antworten mit Adresse und Telefonnummer an: Redaktion StippVisite Bockhorn 1 29664 Walsrode Einsendeschluss: 15. August 2009. Gewinner des Reisequiz der letzten Ausgabe der Stipp­Visite ist E.-H. Parbst aus Bad Bramstedt. Er gewinnt einen Verwöhnaufenthalt mit fünf Übernachtungen für zwei Personen im Hotel Európa fit, Bad Héviz, Ungarn. Herzlichen Glückwunsch!


Das StippVisite Kreuzworträtsel Wellness-Oase für Körper und Sinne

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Das Lösungswort des Kreuzworträtsels aus der Frühlingsausgabe der StippVisite lautete: Verwöhnkur. Die glücklichen Gewinner eines von neun Thalasso Verwöhnkuren sind: H. Schierlitz, Duisburg; A. Franzke, Flörsheim; M. Schomberg, Baunatal; G. Sperling, Fuldabrück; S. Weise, Leipzig; F. Mastrolonardo, Hofgeismar; B. Keilen, Duisburg; H. Krug, Ginsheim; G. Gebauer, Leipzig. Herzlichen Glückwunsch! StippVisite 2/2009

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding AG

www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nordhessen.de

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Klinikum Kassel GmbH

Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561/980-0

Geschäftsführung Wolfgang Schwarz (Hauptgf.) Birgit Dilchert Edda Hogrebe-Flake Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger

Tel. 980-2201 Tel. 980-4801 Tel. 980-2301 Tel. 980-2203

Augenklinik Prof. Dr. Rolf Effert

Tel. 980-3901

Frauenklinik Prof. Dr. Thomas Dimpfl Interdisziplin. Brustzentrum IBZ Kreißsaal

Tel. 980-3042 Tel. 980-3100 Tel. 980-3121

Hautklinik Prof. Dr. Rainer Rompel

Tel. 980-3051

HNO-Klinik Prof. Dr. Ulrike Bockmühl

Tel. 980-3056

Institut für Labormedizin PD Dr. Karl H. Reuner

Tel. 980-2276

Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Prof. Dres. G. F. Walter

Tel. 980-4001

Kinderklinik Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer

Tel. 980-3066

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Darmzentrum

Tel. 980-3036 Tel. 980-3719

Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Michael Tryba Tel. 980-3001

Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie Dr. Hermann Sons Tel. 980-3061 Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger Tel. 980-3086 Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert Tel. 980-3091 Klinik für Neuropädiatrie mit Sozialpädiatrischem Zentrum PD Dr. Bernd Wilken Tel. 980-3096 Klinik für Notfallmedizin Dr. Andreas Dauber Tel. 980-3806 Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie PD Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-3806 Klinik für Plastische-, Ästhetische und Handchirurgie Dr. Thomas Giesler Tel. 980-3811 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Johannes Kipp Tel. 980-3838 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Dr. Manfred Raible Tel. 980-4026 Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer Tel. 980-4031 Ludwig-Noll-Krankenhaus Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 PD Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401

Kinderkrankenhaus Park Schönfeld Geschäftsführung Wolfgang Schwarz

Tel. 0561/980-2201

Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer

Tel. 9285-313

Medizinische Klinik I Prof. Dr. Frank Schuppert Tel. 980-3071 Medizinische Klinik II Prof. Dr. Rainer Gradaus Prof. Dr. Jörg Neuzner Tel. 980-3076 Medizinische Klinik III Prof. Dr. Jörg Plum Tel. 980-3081 Medizinische Klinik IV Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-3046 Strahlentherapeutische Gemeinschaftspraxis Tel. 980-2730 Zentrum für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Prof. Dr. F.-P. Kuhn Tel. 980–4016 Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann Tel. 980-2407 ZMV: Labormedizin PD Dr. Karl H. Reuner Tel. 980-2746 Neurochirurgie Dr. Annette Kailing Mehrdad Salehi Tel. 980-3087 Nuklearmedizin PD Dr. Knut Liepe Tel. 980-4011 Appartements Tel. 980-2224 Bildungszentrum Tel. 980-2381 Blaue Helferinnen Tel. 980-2825 Diebetes- u. Ernährungsberatung Tel. 980-2955 Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (ev)/-2822 (kath) Sozialdienst Tel. 980-2800

Frankfurter Straße 167, Tel. 0561/9285-0

Kinderchirurgie Dr. Peter Illing

Tel. 9285-124

Kinderradiologie Dr. Karoly Lakatos

Tel. 9285-143

Anästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 9285-138

HNO-Heilkunde Jens Böe Tel. 7015936 , Lutz Schäfer Tel. 3161177

Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43

Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91 Tel. 0561/98794-0

Reha-Zentrum Geschäftsführer Dr. Werner Brand

Tel. 0561/98794-0

Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Geschäftsführer Manfred Schweitzer

Tel. 0561/98794-13

Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691/800-0

Tel. 800-360

Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222

Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161

Anästhesie Dr. Ulrich Lehmann, Hermann Wohn Tel. 800-0

Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. H.-Achim Hertig Britt-Marie Jansson Dr. Ulrich Streich

Kreisklinik Hofgeismar

Kreisklinik Wolfhagen

Tel. 2057

Kreiskliniken Kassel GmbH Geschäftsführer Klaus Herrmann Manfred Schweitzer

Tel. 05671/81-200

Kreisklinik Helmarshausen Am Kleinen Fahlenberg 2–8 34385 Bad Karlshafen

Tel. 05672/998-0

Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar

Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt

Tel. 81-400

Chirurgie Axel Schneider Dr. Thomas Sürig

Tel. 81-300

Innere Medizin Dr. Alois Kubek Andreas Hebbeker

Tel. 998-187

Chirurgie Dr. Wolfgang Müller Dr. Christian Klaproth

Tel. 998-181

Gynäkologie/Geburtshilfe Joachim Kuhl

Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Adam Wozniak

Tel. 998-173

Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler

Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite

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Tel. 05671/81-0

Tel. 2006 Tel. 81-500

Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen Tel. 05692/40-0 Innere Medizin Dr. Hans-Joachim Griesche Tel. 40-150 Chirurgie Dr. Peter-Josef Frings Tel. 40-500 Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Werner Prinz, Dr. Axel Vetter Tel. 988550 Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Uwe Hecht Tel. 40-504 Dr. Cengiz Cetegen Tel. 40-505 HNO-Heilkunde Frank Dastych, Uwe Simon, Martin Stahl Tel. 2270


Stippvisite2009_WOhnanl

Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken

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Geborgenheit und Komfort Betreutes Service-Wohnen • sonnige 1 oder 2-Zimmer-Appartements großer Balkon, Duschbad, Küche • 24 Stunden Notrufsystem

• prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen,

• attraktive Freizeitangebote Tag für Tag gemeinsam genießen

• wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln,

Marlies Rohrbach, Klinikum Kassel

• Probewohnen? Gerne!

• nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter. Klinikum Kassel: Marlies Rohrbach, Sprechzeiten donnerstags 14.30 bis 16 Uhr, Haus 14, Eingang A, Zimmer 2, Tel. 0561/980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus 14, der aber nicht täglich geleert wird Ludwig-Noll-Krankenhaus: Gudrun Burlon, mittwochs von 15.30 bis 16.30 Uhr, Haus 2, Dachgeschoss Kinderkrankenhaus Park Schönfeld: Iris Zaeske, dienstags 14.30 bis 15.30 Uhr, 4. Stock, Tel. 0561/9285-192 Krankenhaus Bad Arolsen: Gerda Schmalz und Ursula Halbich, montags von 11 bis 12 Uhr, Raum gegenüber Patientenaufnahme, Tel. 05691/800-172

Gudrun Burlon, Ludwig-Noll-Krankenhaus

SWA Lindenberg Faustmühlenweg 31 · 34123 Kassel Frau Angermann Telefon 05 61 / 950 77 - 27 Iris Zaeske, Kinder­ krankenhaus Park Schönfeld

Ursula Halbich, Gerda Schmalz, Krankenhaus Bad Arolsen Krankenhaus Bad Arolsen

Brigitte Briel, Kreisklinik Hofgeismar

Kreisklinik Helmarshausen: Eckhart Deutsch, dienstags 15 bis 18 Uhr, telefonisch über Zentrale 05672/998-0

In guten Händen Unterstützung im eigenen Zuhause

Kreisklinik Hofgeismar: Brigitte Briel, dienstags von 15 bis 17 Uhr, Tel. 05671/81-95555 Kreisklinik Wolfhagen: Elke Oppermann, mittwochs 9 bis 11 Uhr, Tel. 05692/40-440

SWA Fasanenhof Hinter dem Fasanenhof 1a · 34125 Kassel Frau Büchling Telefon 18.02.2009 05 61 / 879 83 - 20 14:11 Uhr Stippvisite2009

Vertrauen durch professionelle Pflege

Elke Oppermann, Kreisklinik Wolfhagen

Entlastung für Angehörige - auch im Urlaub

Ambulanter Pflegedienst SWA Aktiv Eckhart Deutsch, Kreisklinik Helmarshausen

Hinter dem Fasanenhof 1 H · 34125 Kassel Telefon 05 61 / 705 46 95-0 swaaktiv@gesundheit-nordhessen.de

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Finanzkonzept 210 x 297 HKS.qxd

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Sparkassen-Finanzgruppe

Schneller ans Ziel mit dem Sparkassen-Finanzkonzept. Sicherheit, Altersvorsorge, Vermögen.

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