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Frühjahr 2010

StippVisite Das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen

Baby Marlene war die erste Patientin HNO-Klinik im Klinikum Kassel bietet neue Operationstechnik Medizinische Qualität sichtbar machen Gesundheit Nordhessen beteiligt sich an bundesweiter Initiative Gottesdienst für Menschen mit Demenz Neues Angebot in der Seniorenwohnanlage Lindenberg

Diagnostikzentrum nahm Betrieb auf Festakt und Tag der offenen Tür zur Neubau-Eröffnung


Herzlich willkommen!

Am 18. Januar dieses Jahres war es soweit: Im Klinikum Kassel nahm das neue Diagnostikzentrum mit der Zentralen Notaufnahme seinen Betrieb auf. Monatelang hatten sich die Beschäftigten auf diesen Tag vorbereitet, der für sie neue Räume, neue Geräte, neue Abläufe und zum Teil neue Teamzusammensetzungen mit sich brachte. Die hochmodernen Geräte und die effizienteren Abläufe kommen den Patientinnen und Patienten zugute. Sie haben zudem jetzt bei Notfällen nur noch eine einzige Anlaufstelle – die Zentrale Notaufnahme. Auch in medizinischer Hinsicht hat das Klinikum in Nordhessen wieder einmal eine Vorreiterrolle eingenommen. Erstmals konnte eine Herzklappe mit einem Eingriff per Herzkatheter anstatt mit einer offenen Operation eingesetzt werden. Und für das neue Angebot der endoskopischen Schädelbasischirurgie durch die Nasenöffnung war ein Baby mit einem angeborenen Tumor der erste Patient. Mehr dazu lesen Sie in dieser Ausgabe der StippVisite. Wollen Sie die StippVisite nach Ihrem Krankenhausaufenthalt regelmäßig nach Hause geschickt bekommen? Dann rufen Sie uns an (Tel. 0561/980-4807) oder bestellen Sie im Internet ein kostenloses Abo (www.gesundheit-nordhessen.de, Stichwort „Aktuelles“). Unseren elektronischen Newsletter können Sie per E-Mail an newsletter@gesundheitnordhessen.de abonnieren. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine schöne Frühlingszeit, Ihre StippVisite-Redaktion

Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mön­che­berg­straße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: (05 61) 9 80-48 07, Internet: www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nord­hessen.de und Juwi Mac­Mil­lan Group GmbH, Bockhorn 1, 29664 Walsrode, Tel.: (0 51 62) 98 15-0, E-Mail: info@juwimm.com Redaktion und Konzept: Juwi Mac­Mil­lan Group GmbH, Tel.: (0 51 62) 98 15-0 Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Juwi MacMillan Group GmbH, Peter Jungblut-Wischmann, Gisa Stämm Redaktion: Heike Nachtigall, Birgit Russell (verantwortl. für den überreg. Teil) Producer: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Klein­­schmidt Layout und Satz: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Kleinschmidt, Jessica Rodewald, Peggy Welz Anzeigen: Juwi MacMillan Group GmbH, Jürgen Wolff, Tel.: (0 51 62) 98 15-42, Jes­­sica Rodewald, Tel.: (0 51 62) 98 15-73 Fotos: Juwi MacMillan Group GmbH, Gerd Aumeier, Paavo Blofield, Gisa Stämm, Cor­­ne­lius van Vel­zen Druck: Sponholtz Druck, Hemmingen Erscheinungsweise: quartalsweise Auflage StippVisite Kassel: 13.500 Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich. Der Nach­druck der Beiträge dieser Ausgabe bedarf, auch auszugsweise, der ausdrücklichen Genehmigung der Herausgeber. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

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Inhalt Neue Geräte, kurze Wege – Einweihung des Klinikum-Neubaus

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Tag der offenen Tür – Rundgang auf dem roten Teppich

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Kassel Huskies brachten Kinderaugen zum Strahlen

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Neue Operationstechnik in der HNO-Klinik

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Pfarrer Braun ermittelt in Kassel – auch Klinikum Drehort

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IQM – Medizinische Qualität für alle sichtbar machen

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Positive Bilanz nach einem Jahr Tumorzentrum Kassel

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Erster Herzklappenersatz per Herzkatheter in Nordhessen

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Ende der Ära Dr. Vetter in der Kreisklinik Wolfhagen

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Spende für schwerverletzten Jungen aus Afghanistan

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Krankenhaus Bad Arolsen zum dritten Mal zertifiziert

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Andacht für Demenzkranke in der Seniorenwohnanlage

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Das StippVisite-Kreuzworträtsel

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Reisequiz

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen

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Neue Geräte, kurze Wege, bessere Vernetzung Diagnostikzentrum im Klinikum Kassel eröffnet Mit der Inbetriebnahme des neuen Diagnostikzentrums hat das Klinikum Kassel Mitte Januar ein wichtiges Etappenziel bei seinem Neubauprojekt erreicht. Damit ist der erste Schritt einer grundlegenden Umstrukturierung des einzigen Krankenhauses der Maximalversorgung in Nordhessen vollzogen: weg von der Pavillonbauweise hin zu einem kompakten Zentralklinikum mit kurzen Wegen, effizienten Arbeitsabläufen, einer besseren Vernetzung der verschiedenen Fachrichtungen und einem neuen Konzept des Notfallmanagements.

Feierliche Schlüsselübergabe für das neue Diagnostikzentrum mit (von links) Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger (Ärztlicher Geschäftsführer Klinikum Kassel), Edda Hogrebe-Flake (Pflegerische Geschäftsführung), Architekt Mathias Kirschner, Dr. Gerhard M. Sontheimer (Vorstandsvorsitzender Gesundheit Nordhessen), Jochen Metzner (Referatsleiter Krankenhausversorgung im Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit), Oberbürgermeister und GNH-Aufsichtsratsvorsitzender Bertram Hilgen, Birgit Dilchert (Personalvorstand Gesundheit Nordhessen).

der Spezialisten verschiedener FachKurz vor der Inbetriebnahme hatte bereiche werde dadurch vereinfacht. das Klinikum den Neubau bei einer Für Notfallpatienten und –patienfestlichen Veranstaltung offiziell eintinnen gebe es mit der Zentralen Notgeweiht. Dabei hob Dr. Gerhard M. aufnahme nun nur noch eine zentrale Sontheimer, Vorstandsvorsitzender Anlaufstelle. der Gesundheit Nordhessen, in einer von der Journalistin Petra Nagel moDas neue Diagnostikzentrum ist Teil derierten Gesprächsrunde noch eindes 1. Bauabschnittes. Dazu gehören mal das Ziel des gesamten Bauproaußerdem zwei Stationsebenen über jektes hervor: Die hochwertige Patidem Diagnostikzentrum (Bezug im entenversorgung im Klinikum Kassel Sommer 2010), die verbindende Ma– einem Unternehmen der Gesundgistrale und das neue Frau-, Mutter-, heit Nordhessen - zu erhalten, weiter Kindzentrum (Fertigstellung Ende zu verbessern und gleichzeitig wirt2011). Der 1. Bauabschnitt ist mit insschaftlich zu arbeiten. gesamt 116,5 MilliDie diagnostischen onen Euro veranBereiche arbeischlagt. teten nun nah beieinander, so Das Land Hessen dass die Untersuunterstützt den 1. chungs- und BeBauabschnitt mit handlungsabläufe 74 Millionen Euro, optimiert werden die größte finanzikönnten. Auch die Lecker und süß: elle Investition des Zusammenarbeit das Neubauprojekt aus Zuckerguß. Landes im Kran-

kenhausbereich, berichtete Jochen Metzner, Referatsleiter Krankenhausversorgung im Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit. Die Landesregierung fördere den Neubau in dieser Größenordnung, weil damit die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Nordhessen auf höchstem Niveau ermöglicht werde und gleichzeitig effiziente Arbeitsstrukturen etabliert werden könnten. Metzner überreichte zudem noch einen Fördermittelbescheid über 350.000 Euro für den technischen Brandschutz in einem anderen Gebäude des Klinikums. Oberbürgermeister Bertram Hilgen betonte, dass für die Menschen in Stadt und Region ein modernes Klinikum in der Nähe und in kommunaler Trägerschaft ein unschätzbares Stück Lebens- und Versorgungsqualität bedeute. Er erinnerte an die EntwickFortsetzung auf Seite 4 StippVisite 1/2010

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Fortsetzung von Seite 3 lung vom Klinikum zur Gesundheit Nordhessen als dem größten Arbeitgeber der Stadt. Die Tochter sei der Mutter inzwischen über den Kopf gewachsen. „Eine Tochter, die wir nicht verkaufen wollen“, betonte Hilgen. Er wies auch auf den schmalen Grat bei der Krankenversorgung hin: Jeder Patient wolle mit seiner Krankheit individuell auf hohem Niveau versorgt werden, gleichzeitig müsse das Krankenhaus wirtschaftlich arbeiten. Der Gesundheit Nordhessen und dem Klinikum sei dies mit einem ausgezeichneten Ergebnis 2009 gelungen. Der Oberbürgermeister dankte allen Beschäftigten, die Tag und Nacht für die Bevölkerung der Region da seien. „Die Stadt ist stolz auf ihr Krankenhaus.“ Als besondere Herausforderungen beim Bau des neuen Diagnostikzentrums nannte Architekt Ma-

thias Kirschner die Hanglage in der Mönchebergstraße, den unterirdischen Bunker samt Versorgungsgängen sowie die verschiedenen Anschlussebenen der benachbarten Gebäude. „Das Grundstück galt als unbebaubar.“ Mit Vergleichen machte er die Größe des Neubaus deutlich: Mit den verbauten 26.500 Kubikmetern Beton könne man 33 Einfamilienhäuser komplett füllen, mit 540 Kilometern reichten die bisher verlegten Elektrokabel von Kassel bis zum Bodensee. Der Ärztliche Geschäftsführer des Klinikums, Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger, erinnerte an die Bedenken vor Baubeginn, die sich nicht bewahrheitet hätten. „Die Patientenzahlen sind wegen der Bauarbeiten nicht in die Knie gegangen und es ist auch noch Geld für neue, hochmoderne Geräte

da. Alles ist neu – das ist für uns ein Quantensprung.“ Deinsberger nannte exemplarisch einige technische Neuerungen wie den hochauflösenden 3-Tesla-Kernspintomographen unter anderem zur Analyse von Gehirnveränderungen sowie den 64-ZeilenComputertomographen, der beispielsweise zur rascheren Diagnostik von Schwerstverletzten dient. Folgende Bereiche sind im neuen Diagnostikzentrum des Klinikums in Betrieb gegangen: • Zentrale Notaufnahme • Radiologie + Neuroradiologie • Herzkatheterlabor • Endoskopie/Sonographie • Ambulanz Klinik für Unfall chirurgie und Orthopädische Chirurgie • Ambulanz Klinik für Plastische-, Ästhetische und Handchirurgie

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Zeigte einen der Schockräume in dem Schwerstverletzte behandelt werden: Anke Quitmeyer, medizinisch-technische Radiologieassistentin.

Hatten Spaß beim Programm des Circus Rambazotti für die jungen Besucher: die 7-jährige Leonie und ihre Schwester Daria (5).

Rundgang auf rotem Teppich Das Interesse der Bevölkerung am neuen Diagnostikzentrum des Klinikum Kassel war enorm: Beim Tag der offenen Tür stand schon vor Beginn eine lange Schlange von Interessierten vor dem Eingang, um die neue Zentrale Notaufnahme und den Diagnostikbereich zu besichtigen. Der Rundgang auf dem roten Teppich führte zunächst durch die Zentrale Notaufnahme mit ihren 27 Behandlungsplätzen, 35 Überwachungssystemen sowie 18 Betten für Notfallpatientinnen und –patienten, die abends

und nachts aufgenommen werden. Integriert ist die zertifizierte Chest Pain Unit für Patienten mit akutem Brustschmerz. Weiter ging es zu den Ambulanzräumen der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie sowie der Klinik für Plastische-, Ästhetische- und Handchirurgie. Eine weiter verbesserte Diagnostik ist mit den neuen radiologischen Großgeräten möglich, in direkter Nachbarschaft zum Schockraum. Im ersten Obergeschoss ließen sich die Besucher einen der neuen Herzkathetermessplätze erläutern, mit dem bei ge-

Huskies brachten Kinderaugen zum Strahlen

Der Teddybär ist fast so groß wie die neue Besitzerin selbst: Voller Stolz und Freude bedankte sie sich bei der Delegation der Kassel Huskies. Die Schlittenhunde Sean Tallaire, Derek Damon, Jean-Philippe Côté und Pierre-Luc Sleigher (von links) waren mit vielen, vielen Plüschtieren im Gepäck zu den kleinen Patientinnen und Patienten im Klinikum Kassel gekommen, um ihnen in der Vorweihnachtszeit eine Freude zu machen. Bereits zum dritten Mal hatten die Huskies ihre Fans und Sponsoren zum Teddybären-Toss aufgerufen. Nach dem Spiel warfen die Besucher jede Menge Plüschtiere aufs Eis, welche die Spieler unter anderem an die Kinder im Klinikum Kassel sowie im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld verteilten. Herzlichen Dank an alle Spender und die Huskies!

ringerer Strahlenbelastung für die Patienten eine noch bessere Bildqualität erreicht wird. Das neue Zwei-EbenenAngiographiegerät ermöglicht eine patientenschonende Diagnostik und neuroradiologischen Therapie von krankhaften Veränderungen an Gefäßen des Gehirns.

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Baby Marlene war die erste Patientin Neue Operationstechnik in der HNO-Klinik des Klinikum Kassel Chirurgische Eingriffe an der Schädelbasis sind besonders schwierig und erfordern eine große Erfahrung. In der HNOKlinik des Klinikum Kassel sind seit vergangenem Jahr endoskopische (minimal-invasive) Operationen an der Schädelbasis möglich, welche ausschließlich durch die natürlichen Nasenöffnungen ausgeführt werden (endonasal). Mitgebracht hat diese Technik die neue Direktorin der Klinik, Prof. Dr. Ulrike Bockmühl. Die Schädelbasis bildet den Übergang zwischen Gehirnschädel und Gesichtsschädel und befindet sich am Ende der inneren Nase, ca. 10 cm vom Naseneingang entfernt. Diese knöcherne Schicht schließt den mit Gehirn und Hirnwasser gefüllten Raum quasi nach unten ab. Wegen des sehr engen Operationsfeldes sowie der Nähe zum Gehirn und zu den lebenswichtigen Gefäßen und Nerven, die vom und zum Gehirn durch den Schädelbasisknochen hindurchtre-

Marlene direkt nach der Geburt mit herausstehendem rechten Auge, Schwellung der rechten Wange und aus dem rechten Nasenloch herausquellendem Gewebe.

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ten, stellen Eingriffe in diesem Bereich höchste Anforderungen an das chirurgische Geschick der Operateure. Die endonasale endoskopische und/ oder auch mikroskopische Operationstechnik hat sich nach Einführung der optischen Instrumente, d.h. Vierhandtechnik: Bei einer endonasalen endoskopischen Operation, hier an einer Hypophyse, bilden HNO-Chirurgin und Neurochirurg ein eines geeigneten eingespieltes Team. Mikroskops und ge➤ Endoskope haben Winkeloptiken, eigneter Endoskope Anfang der 80er d.h. man kann dadurch „um die Ecke“ Jahre entwickelt. Seit den 90er Jahschauen. ren ist sie der „Goldstandard“ in der ➤ Mit Endoskopen kann fast die gechirurgischen Therapie entzündlicher samte Schädelbasis vom unteren DritNasennebenhöhlenerkrankungen. tel der Stirnhöhlenhinterwand bis hiAuf­­bauend auf den zunehmenden Ernunter zum Nasenrachen überblickt fahrungen in dieser Chirurgie wurde werden. die Methodik auch für Operationen an ➤ Die Operationstechnik ist schoder Schädelbasis, die sozusagen hinnender und sicherer für die Patienten. ter den Nasennebenhöhlen liegt, ge➤ Obwohl die Operationstechnik minutzt. Im deutschsprachigen Raum nimal invasiv ist, können sehr ausgewar Prof. Dr. Wolfgang Draf einer der dehnte Prozesse an der Schädelbasis drei Pioniere, der dieser Technik zum behandelt werden. Durchbruch verhalf und sie für die ➤ Es werden äußere Narben im GeTumorchirurgie weiterentwickelte. sicht vermieden. ➤ Bei Kindern werden so WachsDas Operieren mit Endoskopen durch tumsstörungen am Gesichtsschädel die natürlichen Nasenöffnungen bievermieden. tet viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Eingriffen, bei denen das Beim endonasalen endoskopischen Gesicht von außen aufgeklappt werOperieren ist das Endoskop mit einer den muss: hochauflösenden Kamera (HD-Video➤ Da das Endoskop bis direkt an die Kamera) verbunden, deren Aufnahzu entfernende bzw. zu reparierende men auf einem Full-HD-Bildschirm Struktur herangeführt wird, hat der dargestellt werden. Kontrolliert werOperateur eine optimale Übersicht den die Operationsschritte mit einem und Vergrößerung.


Navigationsgerät. Dadurch ist auch eine „Vierhandtechnik“ möglich, das heißt es operieren zwei Chirurgen, z. B. ein HNO- und ein Neurochirurg. Prof. Bockmühl hat das endonasale endoskopische Operieren direkt bei Prof. Draf und durch einen Aufenthalt in den USA bei einem der weltbesten Chirurgen auf diesem Gebiet gelernt. Ihre Kompetenz war schon kurz nach ihrem Dienstantritt in Kassel sehr gefragt. Ende Januar 2009 kam Marlene (Name geändert) per Kaiserschnitt in der Frauenklinik des Klinikum Kassel zur Welt. Die Ärzte stellten sofort nach der Geburt fest, dass etwas mit der Atmung des Babys nicht stimmte. Marlene kam auf die Neu- und Frühgeborenenintensivstation des Klinikums, wo sie künstlich beatmet werden musste. Auffällig war auch, dass ihr rechtes Auge hervorstand, die rechte Wange geschwollen war und aus dem rechten Nasenloch Gewebe herausquoll. Bei einer Kernspintomographie des Neugeborenen wurde ein Tumor von der Größe eines Tischtennisballes festgestellt, der sich vom Bereich zwischen beiden Augen und Nase bis zur Mundhöhle hinunterzog. Dieser war der Grund, weshalb Marlene schlecht atmen und schlucken konnte. Das erklärte im Nachhinein auch die große Menge Fruchtwasser, die bei Marlenes Mutter während der sonst normalen Schwangerschaft beobachtet wurde. Nach intensiven Beratungen kamen Ärzte verschiedener Fachgebiete zu dem Ergebnis, dass eine Operation die einzige Möglichkeit war, Marlene zu helfen. „Trotz aller damit verbundenen Risiken – wir hatten keine andere Wahl, als dem Eingriff zuzustimmen. Es gab keine Alternative“, berichten die Eltern von

der schwersten Zeit ihres Lebens. Im Alter von nur sieben Tagen wurde Marlene von Prof. Bockmühl mit Hilfe der endoskopischen Technik durch ihre natürlichen noch winzigen Nasenöffnungen operiert. Alles ging gut und der Tumor konnte vollständig entfernt werden. Die Eltern sahen nach sehr bangen Stunden ihr Baby unversehrt wieder. Zwei Wochen nach dem Eingriff durften sie Marlene mit nach Hause nehmen.

Nichts erinnert mehr an die dramatischen ersten Lebenstage: Marlene mit Prof. Bockmühl.

Die Gewebeuntersuchung des Tumors – eines so genannten Teratoms (Keimzellentumor) – hatte eine Mischung aus gut- und aus bösartigem Gewebe ergeben. Von einer Chemotherapie sahen die Ärzte allerdings ab, weil sich der Tumor komplett hatte entfernen lassen. Stattdessen erfolgt eine regelmäßige Kontrolle per Kernspintomographie und endoskopisch bei Prof. Bockmühl.

Kernspintomographie mit Darstellung der Tumorausdehnung zwischen den Augen (Stern).

Die erfolgreiche Behandlung Marlenes war nach den Worten von Prof. Bockmühl nicht nur durch die Operation, sondern auch durch das ausgezeichnete Zusammenspiel der verschiedenen Fachdisziplinen im Klinikum Kassel möglich. Etliche Bereiche waren daran beteiligt: Gynäkologie, Neonatologie, Kinderonkolo-

gie, Kinderanästhesie, Neurochirurgie und Neuroradiologie, Neuropädiatrie, Pathologie und natürlich HNO-Heilkunde. Neben der vollständigen Entfernung des Tumors war den Ärzten insbesondere der Zugang durch die Nase wichtig. „Eine offene Operation im Gesichtsbereich mit Durchtrennung oder Entfernung von Knochen und Weichteilen würde bei Kindern zu Wachstumsstörungen führen, die sich später sehr deutlich im Gesicht erkennen lassen“, so Prof. Bockmühl. An Marlenes Beispiel zeigen sich einmal mehr die Möglichkeiten und Vorteile des endonasalen endoskopischen Operierens, das erst in nur sehr wenigen Kliniken in Deutschland durchgeführt wird. Marlene hat inzwischen ihren ersten Geburtstag gefeiert. Sie ist ein fröhliches Kleinkind, das begeistert seine Umgebung erkundet und bei dem nichts mehr an die dramatischen ersten Lebenstage erinnert. StippVisite 1/2010

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Eine wärmende Spende für die Jüngsten Gut gewärmt kamen die Babys, die in der Frauenklinik des Klinikum Kassel geboren wurden, durch den langen Winter. Die Kreativen Frauen der evangelischen Kirchengemeinde FuldabrückDörnhagen hatten 84 Mützchen gestrickt und der Station gespendet. Der Kontakt kam über Ingrid Hegler (links) zustande, eine der Blauen Helferinnen im Klinikum, welche die Mützen mit Elsa Sievers, Christa-Sophie Führer und Heidi Mell an Hebamme Kathrin Werner und die junge Mutter Sylvia Breslein mit Lara Elea überreichte (von rechts).

„Pfarrer Braun“ – Ermittlungen auch im Klinikum Wohin Pfarrer Braun aus der gleichnamigen Fernsehserie auch versetzt wird, immer hat der Geistliche – gespielt von Ottfried Fischer – geheimnisvolle Todesfälle aufzuklären. Im Oktober 2009 war Kassel Schauplatz für einen Kriminalfall rund um Märchen und die Gebrüder Grimm. Auch ein Raum des pathologischen Institutes im Klinikum Kassel zählte zu den Drehorten. Ein rund 30-köpfiges Team war einen Vormittag vor Ort, um eine knapp zweiminütige Szene perfekt abzudrehen. Die Ausstrahlung ist für April 2010 vorgesehen, der genaue Termin stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Drehort Klinikum: Hauptkommissar Geiger (Peter Heinrich Brix) wird ins rechte Licht gesetzt, rechts neben ihm Regisseur Wolfgang F. Henschel.

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Medizinische Qualität für alle sichtbar machen Gesundheit Nordhessen beteiligt sich an Initiative Qualitätsmedizin Die Gesundheit Nordhessen (GNH) hat sich mit anderen führenden Krankenhausträgern in Deutschland zur Initiative Qualitätsmedizin (IQM) zusammengeschlossen. Ziel der Krankenhausträger mit inzwischen schon 118 beteiligten Kliniken ist es, mit Transparenz und einer offenen Fehlerkultur die beste medizinische Qualität für ihre jährlich rund 1,5 Millionen stationären und 4 Millionen ambulanten Patienten zu erreichen. Patienten, die sich über die Behandlungsqualität von Kliniken informieren wollen, stehen zwar zahlreiche Mög­lichkeiten zur Wahl – von den gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsberichten über die freiwillige Veröffentlichung von Kennzahlen über subjektiv gefärbte Beratungsportale. Aber die bisherigen Angebote sind teilweise für Laien unverständlich, weichen regional voneinander ab und/oder sind methodisch fragwürdig. In der Initiative Qualitätsmedizin haben sich daher über alle Trägerformen hinweg Kliniken zusammengeschlossen, die aus der Praxis heraus Orientierung für Patienten und Politik geben wollen. Dazu wird mit einer einheitlichen und manipulationssicheren Methode die Qualität medizinischer Leistungen gemessen und transparent gemacht. „Mit unserer Beteiligung an IQM haben wir uns dem ,Club der Mutigen‘ angeschlossen“, betont der Vorstandsvorsitzende der Gesundheit Nordhessen, Dr. Gerhard M. Sontheimer. „Denn wir stehen zu einer offenen Fehlerkultur

und verpflichten uns, die von der IQM festgelegten Kennzahlen zu veröffentlichen. Unabhängig davon, ob sie für unsere Häuser positiv oder in einzelnen Fällen auch negativ sind.“ „Für die Qualitätsmessung werden Routinedaten herangezogen, die im Klinikalltag ohnehin erhoben werden“, erläutert Dr. Jörg Bader, Geschäftsführer der Kreiskliniken Kassel und Mitglied im Vorstand bei IQM. „Es kann nichts geschönt oder weggelassen werden, da die Daten gleichzeitig für die Abrechnung von Leistungen verwendet werden“. Im ersten Schritt werden 42 Parameter für bestimmte Erkrankungen verglichen, unter anderem die Zahl der behandelten Patienten, die Zahl der Todesfälle während des stationären Aufenthaltes und der Anteil von minimal-invasiv erfolgten Eingriffen. Als Vergleich dienen dabei die Ergebnisse der anderen IQM-Kliniken (IQM-Durchschnittswerte) sowie Erwartungswerte, die unter Berücksichtigung von Alter und Geschlecht des Patienten bundesweit zu erwarten sind. Beim größten Teil der Parameter liegen die GNH-Kliniken besser als die Referenzwerte. „Das zeigt die hohe Behandlungsqualität und das Leis­ tungsvermögen unserer Kliniken“, so Sontheimer. „Dort, wo wir schlechter abschneiden, gilt es die Gründe zu analysieren.“ Ebenso verpflichtend für die IQM-Kliniken ist die Teilnahme am Peer Re-

view Verfahren. Dabei analysieren interne und externe ärztliche Fachkollegen an konkreten Beispielen, ob im Behandlungsablauf etwas hätte verbessert werden können. „Davon werden die Patienten mittelfristig enorm profitieren“, ist Prof. Dr. Wolfang Deinsberger, Ärztlicher Geschäftsführer des Klinikum Kassel, überzeugt. Mit dem Peer Review Verfahren verfügen die an IQM beteiligten Krankenhäuser – bisher einzigartig in Deutschland – über ein effektives Instrument zur weiteren Verbesserung ihrer Behandlungsergebnisse. Die Äztekammern begleiten derzeit, in Vorbereitung einer vertieften Kooperation, zahlreiche IQM-Pilotreviews. Mit der Beteiligung an der IQM erweitert die Gesundheit Nordhessen ihr Qualitätsmanagement um einen weiteren Baustein. In den vergangenen Jahren wurden etliche andere Instrumente eingeführt, beispielsweise ein Meldesystem zum frühzeitigen Erkennen von möglichen Fehlerquellen sowie die medizinischen Fachgruppen, in denen die Chefärzte der jeweiligen Fachgebiete GNH-intern ihre Daten zur Qualitätssicherung vergleichen. Die Daten für die Kliniken der Gesundheit Nordhessen sind auf den Internet-Seiten der einzelnen Krankenhäuser unter dem Stichwort Qualität bzw. Qualitätsdaten zu finden: www.gesundheit-nordhessen.de StippVisite 1/2010

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Tumorzentrum: In einem Jahr schon viel erreicht Direktoriumsvorsitzender Prof. Wolf zieht eine positive Bilanz Die Versorgung von Patienten mit einer Krebserkrankung weiter zu verbessern, hat sich das vor einem Jahr gegründete Tumorzentrum Kassel zum Ziel gesetzt. Auf diesem Weg ist das Tumorzentrum innerhalb eines Jahres ein großes Stück vorangekommen, so Direktoriumsvorsitzender Prof. Dr. Martin Wolf in einer ersten Bilanz. Im Tumorzentrum Kassel haben sich Anfang 2009 alle an der Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen beteiligten Disziplinen des Klinikum Kassel und weiterer Einrichtungen zusammengeschlossen. Prof. Wolf nennt als Beispiele für das bisher Erreichte die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumor­zentren, die ­monatlichen Tumor­kolloquien, regelmäßige Fort­ bil­dungs­veranstaltungen und Pa­tien­ tense­mi­nare. Insbesondere hebt der Direk­toriumsvorsitzende aber die einheitliche Tumordokumentation inner­ halb des Zentrums hervor. „Damit können wir – bei Einwilligung der Patienten – den tatsächlichen Verlauf

der Behandlung dokumentieren, prüfen und vor allem den Krankheitsverlauf über mehrere Jahre beobachten. Aus den Ergebnissen können wir Schlüsse ziehen, um die Behandlung von Patienten mit Krebs immer weiter zu verbessern.“ Nur auf Grundlage gesicherter Daten könnten Therapieverläufe miteinander verglichen und optimiert werden. Gerade in der Onkologie hängt nach den Worten von Prof. Wolf die Heilungsrate entscheidend von der Qualität der Behandlung ab. Als Vorhaben für dieses Jahr kündigte Prof. Wolf unter anderem die Einrichtung einer interdisziplinären Tagesklinik für die Behandlung von Tumorpatientinnen und -patienten an. Die Ziele des Tumorzentrums umzusetzen erfordert neben viel Engagement und Zeit auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich ausschließlich um die Belange des Tumorzentrums kümmern. Inzwischen sind elf Fachkräfte in den verschiedenen Bereichen des Tumorzentrums Kassel tätig. Das Direktorium des Tumorzentrums bilden Prof. Dr. Martin Wolf, Prof. Dr. Thomas Dimpfl und Prof. Dr.

Prof. Dr. Martin Wolf

Jürgen Faß. Die organisatorische Leitung liegt in den Händen von DiplomMolekularmedizinerin Ursula SchulzeHorsel. Das einjährige Bestehen feierte das Tumorzentrum Kassel mit einer Veranstaltung, in deren Mittelpunkt ein Festvortrag von Prof. Dr. Dieter F. Braus (Dr. Horst Schmidt-Kliniken, Wiesbaden) zum Thema „Lebenslanges Lernen: Was ist das Social Brain?“ stand. Das Tumorzentrum Kassel hat einen Patienteninformations- und Anmeldedienst für Patienten und Ärzte eingerichtet. Diese Hotline ist montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 15.30 Uhr zu erreichen. Hotline Tumorzentrum 0561/980-3514, www.tumorzentrum-kassel.de

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Erster Herzklappenersatz per Herzkatheter Erfolgreiche Teamleistung ersparte Patient eine offene Operation Erstmals in Nordhessen ist im Klinikum Kassel eine Herzklappe mittels Herzkatheter ersetzt worden. Damit konnten die Beschwerden des Patienten ohne eine operative Öffnung des Brustkorbs behoben werden, berichtet Prof. Dr. Rainer Gradaus, Direktor der Medizinischen Klinik II – Kardiologie und Intensivmedizin – des Klinikums. Die Aortenklappe ist die Herzklappe, die zwischen der pumpenden linken Herzkammer und der Körperschlagader, der Aorta, als Ventil arbeitet. Die Einengung (Stenose) der Aortenklappe ist heutzutage eine Erkrankung des höheren Lebensalters, die im wesentlichen durch Verschleiß und Degeneration der Aortenklappe verursacht wird. Sie äußert sich unter anderem durch Atemnot, Leistungsminderung und ein Gefühl der Brustenge (Angina pectoris), im fortgeschrittenen Stadium auch durch Wassereinlagerungen in der Lunge.

ringen operativen Sterblichkeit operiert werden können. Es hat sich allerdings in einer europäischen Analyse gezeigt, dass von Patienten, die wegen einer Klappenerkrankung operiert werden müssten, bis zu einem Drittel auf Grund von Begleit­ erkrankungen nicht operiert werden können. Die Prognose der rein medikamentösen Behandlung einer Aortenklappenverengung ist jedoch ausgesprochen ungünstig. Seit Anfang der 90er Jahre wurde daher am Ersatz der Aortenklappe Prof. Gradaus durch einen Herzkatheter ohne Öffnung des Brustkorb geforscht. In Deutschland erfolgte der erste Ersatz einer Aortenklappe durch einen ­Herzkatheter (perkutaner Aortenklappenersatz) im Jahr 2005.

Trotz weiterer techDie Therapie der Wahl für nischer Entwicklungen eine hochgradige Aorist der Ersatz einer Aortenklappenstenose stellt tenklappe mittels Herzfür die meisten Patienten katheter mit vielen die offene Herzoperation möglichen Komplikamit Ersatz der eigenen tionen verbunden. Die Aortenklappe durch eine dafür benötigten steiKunstprothese oder eine fen Führungskathebiologische Prothese ter können zu lebensdar. Dieses erfolgte erst- Die Aortenklappe wird zusam- gefährlichen Verletmengefaltet über die Leistenmals im Jahr 1960. Seit- arterie bis zur linken Herzkam- zungen des Herzens dem haben sich sowohl mer vorgeschoben und öffnet und die großen Herzkasich dort von selbst. die chirurgischen Techtheter zu schweren Geniken als auch die Narkoseverfahren fäßverletzungen führen. Daher ist der verfeinert, so dass heutzutage auch operative Ersatz einer Aortenklappe hochbetagte Patienten mit einer geunverändert die bevorzugte Thera-

pie bei Patienten mit einer Aortenklappenstenose. „Bei Patienten mit erheblichen Begleiterkrankungen sowie fortgeschrittenem Alter und hierdurch bedingt sehr hohem operativen Risiko zu versterben ist allerdings der Ersatz der Aortenklappe per Herzkatheter eine Alternative“, so Prof. Gradaus. Die Entscheidung zu einem Aortenklappenersatz mittels Operation oder mittels Herzkatheter trifft daher ein Expertenteam. Prof. Gradaus: „Jeder Patient wird mit Dr. Hermann Sons, Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, sowie seinen Oberärzten und den Kollegen der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie unter Leitung von Prof. Dr. Michael Tryba, besprochen.“ Auch der Ersatz der Aortenklappe mittels eines Herzkatheters ist eine Teamleistung. Beim ersten perkutanen Aortenklappenersatz waren neben Prof. Dr. Gradaus und Dr. Wolfgang Schöbel, Oberarzt der Kardiologie, die Oberärzte Dr. Bassam Basti (Herzchirurgie) und Dr. Uwe Langebrake (Anästhesie) beteiligt. Karsten Lesch und Naser Mehmedi aus dem Herzkatheterlabor waren für die Montage der Herzklappe geschult worden und während der Implantation dafür verantwortlich. Weitere Information: Prof. Gradaus, Tel. 0561/980-3076. StippVisite 1/2010

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Ende der Ära Dr. Vetter in der Kreisklinik Neue Belegärztin Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Wolfhagen In der Kreisklinik Wolfhagen der Gesundheit Nordhessen ist eine Ära zu Ende gegangen: Dr. Axel Vetter, der 30 Jahre lang als niedergelassener Frauenarzt und Belegarzt der gynäkologischen Station an der Klinik gewirkt hat, ist zum Jahreswechsel in den Ruhestand gegangen. Mit dem Namen Vetter war jedoch die frauenärztliche Versorgung in Wolfhagen schon vorher fest verbunden: Sein Vater, Dr. Jörg Vetter, war ab 1950 als Frauenarzt und Geburtshelfer am Wolfhager Krankenhaus tätig. Zunächst gemeinsam mit seinem Vater, später mit Dr. Werner Prinz und Dr. Marion Reif-Kaiser habe Dr. Axel Vetter die Frauenarztpraxis mit den Belegbetten in der Wolfhager Kreisklinik zu einer ausgezeichneten medizinischen Adresse für Frauen und werdende Mütter entwickelt, betonte Kreiskliniken-Geschäftsführer Manfred Schweitzer anlässlich der Ver-

Dr. Vetter (Mitte) im Kreis von Kollegen und Krankenhausleitung: Dr. Reif-Kaiser, Dr. Jungermann, Dr. Frings, Pflegedirektor Peter Wieddekind, Dr. Prinz und Geschäftsführer Schweitzer (von links).

abschiedung. Wegen des guten Rufes reiche das Einzugsgebiet der Frauenärzte weit über Wolfhagen und Umgebung hinaus. Den großen persönlichen Einsatz des Kollegen würdigte Dr. Peter-Josef Frings als Ärztlicher Direktor: 30 Jahre täglich in die Praxis zu gehen und als Belegarzt gleichzeitig im Krankenhaus präsent zu sein, das bedeute auch immer auf dem aktuellen Stand der Medizin zu sein, täglich manuell geschickte Arbeit zu verrichten und immer zur rechten Zeit ein offenes Wort

für die einzelne Patientin zu haben – auch nach einem langen Arbeitstag. Dies alles habe Dr. Vetter in bewundernswerter Weise über einen solch langen Zeitraum in die Tat umgesetzt.

So verwundert nicht, dass die medizinische Versorgung seiner Patientinnen für Dr. Axel Vetter stets nicht nur Beruf, sondern auch Berufung war. 5000 Jungen und Mädchen haben unter seiner Betreuung das Licht der Welt erblickt. Trotz aller Routine hat sich Dr. Vetter mit Herzblut um jede Geburt gekümmert, war jedes Kind für ihn ein Geschenk Gottes. Aber auch die Endoskopie und die breite Palette der vaginalen Inkontinenzoperationen zählten zu den fachFortsetzung auf Seite 13

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Hilfe für schwerverletzten Jungen aus Afghanistan 20.000 Euro für Behandlung gespendet Endlich zurück zur Familie: Nach einem mehrwöchigen Aufenthalt im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld in Kassel ist der achtjährige Rahim in seine Heimat Afghanistan zurückgekehrt. Die Bevölkerung Nordhessens hat die Behandlung Rahims mit über 20.000 Euro unterstützt. Ein Spendenaufruf von „Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V.“ brachte 7750 Euro, weitere 7500 Euro steuert der Verein aus eigenen Spendenmitteln bei und 5000 Euro gab „Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not e.V.“ Rahim war in seiner Heimat von einem Traktor überrollt worden und hatte dabei Brüche und schwerste Verletzungen am Unterleib erlitten. Die Organisation Friedensdorf International (www.friedensdorf.de) hatte den Jungen mit anderen kranken Kindern aus Afghanistan zur Behandlung nach Deutschland geholt. Wegen der Schwere der Verletzungen wurde Rahim im November kurzfristig in das Kinderkrankenhaus Park Schönfeld als Fortsetzung von Seite 12 lichen Schwerpunkten des Mediziners. Nun freut sich der 61-Jährige auf mehr Zeit für seine Familie, zu der inzwischen drei Enkelkinder gehören, auf mehr Zeit für Reisen, Wandern und Radfahren. Die Nachfolge von Dr. Vetter – in der Gemeinschaftspraxis mit Dr. Marion Reif-Kaiser sowie als Belegärztin

spezialisierte Einrichtung verlegt. „Die großflächigen Wunden Rahims sind inzwischen gut abgeheilt“, berichtet Dr. Joachim Suß, Oberarzt in der Kinderchirurgie. „Bei mehreren Operationen konnten Hat sich im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld wohlgefühlt, etliche der Verletzungen freute sich aber im Januar schon riesig auf die Rückkehr zu Familie: Rahim mit Evelin Bernhard, Dr. Thomas Fischer an Harnröhre und Darm seiner und Dr. Joachim Suß (rechts). behoben werden.“ Eine letzte größere Operation steht in nisch versorgt werden“, betont Eveeinem Jahr, wieder im Kinderkrankenlin Bernhard vom Vorstand des Verhaus Park Schönfeld, an. eins „Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not“. „Daher leisten wir bei „Durch die Behandlung konnten wir schweren Schicksalen unbürokratisch Rahim von seinen Schmerzen befreien Hilfe und konnten schon etlichen Kinund ihm somit zu einer etwas unbedern aus armen Ländern zur notwenschwerteren Kindheit verhelfen“, so digen Behandlung verhelfen.“ Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender des Vereins „Hilfe“. „Wir hoffen, dass RaSpendenkonten: him in einem Jahr wieder bei uns ist Verein Hilfe für Kinder und und wir die Behandlung erfolgreich Erwachsene im Krankenhaus: abschließen können.“ Konto 2142128, Kasseler Spar­ kasse, BLZ 520 503 53, „Es ist in vielen Regionen der Welt Zahnärzte und Patienten helfen keine Selbstverständlichkeit, dass Kindern in Not: Konto 55 55, Kaskranke Kinder ausreichend mediziseler Sparkasse, BLZ: 520 503 53. an der Kreisklinik – hat Dr. Julia Jungermann angetreten. Die 37-Jährige stammt aus Hamburg, ist in Buxtehude aufgewachsen und hat in Frankfurt am Main Medizin studiert. Nach der Promotion kam sie im Jahr 2000 zur Facharztausbildung an das Kasseler Diakonissenhaus, wo sie zuletzt als Oberärztin tätig war. Zufällig erfuhr sie davon, dass für Dr. Vetter ein Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin

gesucht wurde. „Mein berufliches Ziel war es immer, in einer Praxis selbständig zu arbeiten, aber gleichzeitig meine Patientinnen auch stationär versorgen zu können“, so Dr. Jungermann. „Genau diese Wünsche kann ich nun an der Kreisklinik Wolfhagen verwirklichen.“ Mit ihrem Mann und den drei Kindern ist die Frauenärztin bereits nach Wolfhagen gezogen, wo sich die gesamte Familie sehr wohl fühlt. StippVisite 1/2010

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Gütesiegel: Gutes Ergebnis erneut verbessert Krankenhaus Bad Arolsen zum dritten Mal nach KTQ zertifiziert Zweieinhalb anstrengende Tage waren für das Team des Krankenhauses Bad Arolsen von Erfolg gekrönt: Drei externe Visitoren bescheinigten der Klinik, die Vorgaben der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) zu erfüllen und empfahlen uneingeschränkt die erneute KTQ-Zertifizierung. Dieses Gütesiegel hatte das Bad Arolser Krankenhaus 2003 als erste Einrichtung in Hessen erhalten, alle drei Jahre steht eine Überprüfung an. „Wir sind nicht nur auf das erneute Gütesiegel stolz“, sagte KrankenhausGeschäftsführer Manfred Schweitzer bei der feierlichen Zertifikatsübergabe. „Sondern auch darauf, dass wir in mehreren Kategorien ein noch besseres Ergebnis als 2006 erzielen konnten.“ Das zeige, wie fest verwurzelt der Qualitätsanspruch bei den Beschäftigten sei. „Denn nur wenn alle mitziehen, können wir uns im Interesse der Patientinnen und Patienten kontinuierlich weiterentwickeln.“

Das Zertifikat überreichte der Vorstandsvorsitzende der Gesundheit Nord­hessen (GNH), Dr. Gerhard M. Sontheimer. Er freute sich, dass sich die zahlreichen Maßnahmen der GNH beispielsweise hinsichtlich Personalentwicklung, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Qualitätsmanagement auch in den Ergebnissen des Zertifizierungsverfahren widerspiegelten.

Wieder geschafft: Der Vorstandsvorsitzende der Gesundheit Nord­ hessen, Dr. Gerhard Sontheimer, überreichte das KTQ-Zertifikat an Geschäftsführer Manfred Schweitzer, Pflegedirektor Helmut ­Zeilfelder, Qualitätsbeauftragte Kathy Mehler und Ärztlichen Direktor Walter Knüppel.

Bei KTQ handelt es sich um ein freiwilliges, bundesweit anerkanntes Verfahren, bei dem die Abläufe und Leistungen unter die Lupe genommen werden. Explizites Lob gab es von den Visitoren unter anderem für die hochwertige und umfassende ­Patientenbehandlung im Krankenhaus Bad Arolsen, das Be-

www.diakoniestationen-kassel.de

Häusliche Alten- und Krankenpflege Häusliche Kinderkrankenpflege Kursangebote für Angehörige und ehrenamtlich Pflegende Information und Beratung in allen Pflegefragen

Zentrale Rufnummer 31 31 03

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schwerdemanagement, das System zur Meldung von Beinah-Fehlern, die kontinuierliche Fortbildung der Beschäftigen und dem mitarbeiterorientierten Führungsstil. Die große Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war bereits zuvor durch die erneute Auszeichnung „Bester Arbeitgeber im Gesundheitswesen“ deutlich geworden. Bei der Feierstunde stand außerdem die Berufung des Ärztliches Direktors und seines Stellvertreters auf dem Programm. Walter Knüppel, Chefarzt Innere Medizin, der diese Funktion im Krankenhaus Bad Arolsen seit 2005 innehat, wird die Aufgabe weitere zwei Jahre übernehmen. Sein neuer Stellvertreter ist Dr. Ulrich Lehmann (Chefarzt Anästhesie), der Dr. Peter Ahrens (Chefarzt Chirurgie) in dieser Funktion ablöst.


Bewohner über die Gefühle ansprechen Gottesdienst für Demente in der Seniorenwohnanlage Lindenberg „Andacht für die Sinne“ – unter dieser Überschrift wird in der Seniorenwohnanlage (SWA) Lindenberg einmal im Monat ein evangelischer Gottesdienst für demente Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims gefeiert, zu dem natürlich auch alle anderen Interessierten willkommen sind. Die Idee zu dieser Gottesdienstform, die in Kassel bisher einmalig ist, stammt von Pfarrerin Birgit Innerle: „Ich fand es immer schade, dass unsere sonntäglichen Gottesdienste, die wir alle vierzehn Tage feiern, sowohl inhaltlich als auch liturgisch nicht so recht den Bedürfnissen unserer dementen Bewohner und Bewohnerinnen entsprechen.“ Angeregt durch Erfahrungen von Kolleginnen und durch Fortbildungen startete sie mit Unterstützung der Einrichtungsleiterin Heide Tepper und den Mitarbeiterinnen des Begleitenden Dienstes das Projekt „Andacht für die Sinne“. Was sie im Verlauf eines Tages machen, haben Demenzkranke oft schon kurze Zeit später wieder vergessen. Aber an Symbole, Gerüche, Lieder, die sie ein Leben lang begleitet haben, können sich viele erinnern. Daher

ist es Birgit Innerle wichtig, dass der Gottesdienst im Kirchenraum stattfindet, so wie auch der gesamte Rahmen klassisch gottesdienstlich ist: Es läuten Kirchenglocken von einer CD, es gibt ein Orgelvorspiel und -nachspiel, die Anwesenden beten den Psalm und das Vaterunser. Die Pfarrerin trägt in jedem Fall ihren Talar, damit ihre Funktion für jeden erkennbar ist. Für die Predigt, die nur fünf bis höchstens sieben Minuten dauert, bringt sie immer ein Symbol zum Anfassen mit: Eine Blume, einen Stein oder eine Perle für jeden und jede, mit denen gemeinsam eine Kette aufgefädelt wird. Diese wird angelehnt an eine Geschichte zur Lebensgeschichte der Gottesdienstbesucher und –besucherinnen. Zum Abschluss des Gottesdienstes wird jeder einzeln gesegnet – ein ganz besonderer Moment, bei dem viele gerührt sind. Mit Hilfe der Symbole und Rituale gelingt es, die dementiell erkrankten Menschen auf der Gefühlsebene anzusprechen und so einen Zugang zu ihnen zu bekommen. Geschichten, die in die Vergangenheit zurückgreifen, verstärkt durch etwas Greifbares, sprechen demente Menschen an, lassen sie sich erinnern, sie fühlen sich sicher und ernst genommen. „Viele

Worte, die uns nicht dementen Menschen zur Kommunikation dienen, kommen oft nicht mehr an“, weiß Pfarrerin Innerle. „Wenn wir aber gemeinsam die alten Kirchenlieder wie ,Lobe den Herren‘ oder ,So nimm denn meine Hände‘ singen, dann sind Texte oder Gesangbücher nicht mehr nötig. Dann sprudelt es nur so aus den alten Menschen heraus.“

Pfarrerin Birgit Innerle

Die bisherigen Erfahrungen mit den Einrichtungsleiterin „Andachten für die Heide Tepper Sinne“ sind nach den Worten von Einrichtungsleiterin Tepper durchwegs positiv. Dass der Gottesdienst für die Menschen mit Demenz eine wertvolle Erinnerungsarbeit darstelle, zeige sich in kontinuierlich steigenden Teilnehmerzahlen seit dem Start im Februar 2009. Information: SWA Lindenberg, Telefon 0561/95077-10

Zweithaarstudio Klengler  Inh. Anina Klengler-Casati

Wir haben uns spezialisiert auf Perücken und Toupets für Chemotherapie in Echt- und Kunsthaar und führen seit über 20 Jahren Krankenhausbesuche durch. – Alle Krankenkassen zugelassen – Holländische Str. 48 • 34127 Kassel • Telefon (05 61) 89 95 28 • www.zweithaarstudio-klengler.de • info@zweithaarstudio-klengler.de

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Gesundheit stärken in der Bayerischen Rhön StippVisite 1/2010

Das Drei-Sterne-Plus Resort Medis Vitalis liegt inmitten einer ruhigen Parklandschaft mit Panoramablick auf das Mineral- und Moorbad Bad Kissingen, berühmt für seine Heilquellen. Gemütliche Cafés, gepflegte Kuranlagen und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen verbinden sich hier mit einem hochwertigen Präventionsprogramm zur Gesundheitsförderung.

Fotos: © FIT Gesellschaft für gesundes Reisen GmbH und das Resort Medis Vitalis

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Mit fitREISEN in das Medis Vitalis Resort in Bad Kissingen

Das Angebot des Medis Vitalis Resort reicht vom Gesundheits-Check über klassisches ­Heilfasten bis zu Anti-Stress-Programmen. Dazu gehört auch ein hochprofessionelles ­Präventionsprogramm. Die Kurse mit verschiedenen Schwerpunkten beugen Krankheiten vor und steigern das Allgemeinbefinden. Fit und Vital ab 50, natürliche Wege aus dem Stress, Rücken-Fit-Programm, Heilfasten oder Nordic Walking sind einige der buchbaren Arrangements. Ziel ist eine Gesundheitsvorsorge mit Genuss in einer erholsamen Urlaubsatmosphäre. Für das Wohl der Gäste steht ein Team aus qualifizierten Ärzten und Therapeuten rund um die Uhr zur Verfügung. Die Präventionsprogramme werden von den Krankenkassen anerkannt und mit bis zu 75 Euro bezuschusst.

FIT-Jahreskatalog 2010: Gesundheit & Wellness im Fokus In seinem Jahreskatalog 2010 präsentiert ­FITREISEN auf 308 Seiten 322 Hotels in 172 Destinationen und 32 Ländern. Der Frankfurter Spezialveranstalter für gesundes Reisen setzt dabei einen Schwerpunkt auf Methoden wie Ayurveda und Thalasso sowie Gesundheitsangebote zu Ernährung und Fasten, Medical Beauty und Stressbewältigung. Außerdem stehen klassische Kuren wie Komplexe Heilkuren mit Krankenkassenzuschuss sowie Präventionspackages im Fokus. Bei den Wellness-Angeboten wählen FIT-Gäste zwischen Aktiv- und Entspannungsangeboten vom Luxussegment bis zu Paketen für die ganze Familie. Interessierte können ab sofort über 1.000 Angebote für Wellness-, Beauty- und Kurreisen buchen.

Alle Vitalis Programme enthalten sieben Übernachtungen in einem der 170 Zimmer inklusive Vollpension. Wahlweise ist auch eine kalorienreduzierte Verpflegung, Heilfasten oder Diabetikerkost buchbar. Zudem gehören eine ärztliche Eingangs- und Abschlussuntersuchung, Laborcheck der Blutwerte, ein Ruhe-EKG, Gesundheitsvorträge sowie zwölf Anwendungen je nach gebuchtem Programm dazu. Bei der GesundAktiv-Woche sind dies beispielsweise Ergometertraining, Trainingstherapie für die Rückenmuskulatur, Rückenschule, Bewegungsbad, MineralPerlbad, Massage, Tai Chi, Nordic Walking und Beratung zur gesunden Ernährung.

Oder möchten Sie den Aufenthalt im Medis Vitalis Resort gewinnen? Das Resort verlost zusammen mit FITREISEN einen Gutschein für eine Gesund-Aktiv-Woche im Doppelzimmer mit Vollpension für zwei Personen.

Allen FIT-Buchenden stehen das hauseigene Schwimmbad, die Sauna und das Fitness-Center kostenfrei zur Verfügung. Außerdem erfahren die FIT-Gäste bei einer Stadtführung durch die Kuranlagen mehr über Bad Kissingen. Abends klingt der Tag mit Musik, Tanz oder bei einem Konzert gemütlich aus. Informationen erhalten Sie im Reisebüro oder direkt bei FITREISEN • Ravensteinstraße 2 • 60385 Frankfurt am Main • Tel. (069) 40 58 85 0 • Fax (069) 40 58 85 12 • www.fitreisen.de • Email: info@fitreisen.de

Beantworten Sie bitte folgende Fragen: • Wie viele Zimmer hat das Medis Vitalis Resort? • In welcher Mittelgebirgslandschaft liegt das Resort? • Wie viele Übernachtungen beinhalten die VitalisProgramme? • Wie viele Seiten hat der FIT-Jahreskatalog 2010? Antworten bitte mit Adresse und Telefonnummer an: Redaktion StippVisite, Bockhorn 1, 29664 Walsrode. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2010. Viel Glück! Gewinnerin des Reisequiz aus der Winterausgabe der StippVisite ist S. Blabusch aus Ballenstedt. Sie gewinnt einen Gutschein für drei Übernachtungen mit Halbpension im Nordseehotel Freese auf Juist für zwei Personen mit freiem Eintritt zum Wellness-Bereich des Hotels sowie 10 Prozent Ermäßigung auf alle Anwendungen. Herzlichen Glückwunsch!


Das StippVisite Kreuzworträtsel GEHWOL-Produkte – Verwöhnprogramm für Ihre Füße Stundenlanges Stehen oder Sitzen und trotzdem sollen die Füße und Beine fit bleiben?! Gönnen Sie sich ein Verwöhnprogramm der Extraklasse: Pflege und Erfrischung mit den GEHWOL-Produkten unserer Gewinnsets. Dazu gehören hochwertige und reichhaltig pflegende Fußcremes, die die Fußhaut stärken und sie geschmeidig und schön werden lassen. So machen Ihre Füße stets eine gute Figur, vor allem, wenn die warme Jahreszeit bevorsteht. Apropos warm! Wenn es richtig strapaziös hergeht, belebt ein Frische-Balsam müde, brennende Füße und Beine mit kühlendem Menthol und mild duftender Minze. Intensiv gepflegte Füße per Knopfdruck erhalten Sie mit dem pflegenden Fußspray, einem idealen Begleiter auch für auch unterwegs, der in jede Handund Reisetasche passt. Und damit Ihren Füßen auch wirklich nichts die gute Laune verderben kann, schützen sämtliche Produkte wirkungsvoll vor Fußpilzerkrankungen und beugen Entzündungen vor. Gewinnen Sie mit der richtigen Lösung eines von 10 GEHWOL-Sets mit den beschriebenen GEHWOL-Produk­ ten zusammen mit einem kuscheligweichen Fußbadehandtuch. Senden Sie das Lösungswort bis zum 15. Mai 2010 an die Redaktion StippVisite Bockhorn 1 29664 Walsrode Wir wünschen Ihnen dabei viel Spaß und eine große Portion Glück!

Das Lösungswort des Kreuzworträtsels aus der Winterausgabe der StippVisite lautete: Gesund essen. Die glücklichen Gewinner eines der zehn außergewöhnlichen Kochbücher „Küche in Bewegung – ­leckere Gerichte im Handumdrehen“ sind: W. Seidel, Riesa; D. Schulz, Kürten; T. Fiedler, Thale; K. Dohlenburg, Bad Karlshagen; U. Heinel, Markranstädt; E. Hahn, Bergisch Gladbach; U. Schäfer, Rüsselsheim; K. Sindeler, Itzehoe; H. Nebenfuhr, Greßenstein; E. Reinheimer, Ginsheim. Herzlichen Glückwunsch! StippVisite 1/2010

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding AG

www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nordhessen.de

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Klinikum Kassel GmbH

Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561/980-0

Geschäftsführung Birgit Dilchert Edda Hogrebe-Flake Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger

Tel. 980-4801 Tel. 980-2301 Tel. 980-2203

Augenklinik Prof. Dr. Rolf Effert

Tel. 980-3901

Frauenklinik Prof. Dr. Thomas Dimpfl Interdisziplin. Brustzentrum IBZ Kreißsaal

Tel. 980-3042 Tel. 980-3100 Tel. 980-3121

Hautklinik Prof. Dr. Rainer Rompel

Tel. 980-3051

HNO-Klinik Prof. Dr. Ulrike Bockmühl

Tel. 980-3056

Institut für Labormedizin PD Dr. Karl H. Reuner

Tel. 980-2776

Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Prof. Dres. G. F. Walter

Tel. 980-4001

Kinderklinik Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer

Tel. 980-3066

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Darmzentrum

Tel. 980-3036 Tel. 980-3719

Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Michael Tryba Tel. 980-3001

Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie Dr. Hermann Sons Tel. 980-3061 Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger Tel. 980-3086 Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert Tel. 980-3091 Klinik für Neuropädiatrie mit Sozialpädiatrischem Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken Tel. 980-3096 Klinik für Notfallmedizin Dr. Andreas Dauber Tel. 980-3806 Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie PD Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-3806 Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie Dr. Thomas Giesler Tel. 980-3811 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Johannes Kipp Tel. 980-3838 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Dr. Manfred Raible Tel. 980-4026 Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer Tel. 980-4031 Ludwig-Noll-Krankenhaus Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 PD Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401

Kinderkrankenhaus Park Schönfeld Geschäftsführung s. Klinikum Kassel

Frankfurter Straße 167, Tel. 0561/9285-0

Kinderchirurgie Dr. Peter Illing

Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer

Tel. 9285-313

Medizinische Klinik I Prof. Dr. Frank Schuppert Tel. 980-3071 Medizinische Klinik II Prof. Dr. Rainer Gradaus Prof. Dr. Jörg Neuzner Tel. 980-3076 Medizinische Klinik III Prof. Dr. Jörg Plum Tel. 980-3081 Medizinische Klinik IV Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-3046 Strahlentherap. Gem.-Praxis Tel. 980-2730 Zentrum für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Prof. Dr. F.-P. Kuhn Tel. 980–4016 Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann Tel. 980-2407 ZMV: Labormedizin PD Dr. Karl H. Reuner Tel. 980-2776 Neurochirurgie Dr. Annette Kailing Mehrdad Salehi Tel. 980-3087 Nuklearmedizin PD Dr. Knut Liepe Tel. 980-4011 Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Prof. Dres. G. F. Walter Tel. 980-4001 Appartements Tel. 980-2224 Blaue Helferinnen Tel. 980-2825 Diabetes- u. Ernährungsberatung Tel. 980-2955 Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (ev)/-2822 (kath) Sozialdienst Tel. 980-2800

Tel. 9285-124

Kinderradiologie Dr. Karoly Lakatos

Tel. 9285-143

Anästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 9285-138

HNO-Heilkunde Jens Böe Tel. 7015936 , Lutz Schäfer Tel. 3161177

Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43

Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91 Tel. 0561/98794-0

Reha-Zentrum Geschäftsführer Dr. Werner Brand

Tel. 0561/98794-0

Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Geschäftsführer Manfred Schweitzer

Tel. 0561/980-2830

Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691/800-0

Tel. 800-360

Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222

Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161

Anästhesie Dr. Ulrich Lehmann, Hermann Wohn Tel. 800-0

Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. H.-Achim Hertig Britt-Marie Jansson Dr. Ulrich Streich

Kreisklinik Hofgeismar

Kreisklinik Wolfhagen

Tel. 2057

Kreiskliniken Kassel GmbH Geschäftsführer Dr. Jörg Bader Manfred Schweitzer

Tel. 05671/81-200 Tel. 05692/40-201

Kreisklinik Helmarshausen Am Fahlenberg 2–8 34385 Bad Karlshafen

Chirurgie Dr. Wolfgang Müller Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Adam Wozniak

Tel. 81-400

Tel. 998-187

Chirurgie Axel Schneider Dr. Thomas Sürig

Tel. 81-300

Tel. 998-181

Gynäkologie/Geburtshilfe Joachim Kuhl

Tel. 998-173

Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler

Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite

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Tel. 05671/81-0

Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt

Tel. 05672/998-0

Innere Medizin Dr. Alois Kubek Andreas Hebbeker

Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar

Tel. 2006 Tel. 81-500

Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen Innere Medizin Dr. Hans-Joachim Griesche Chirurgie Dr. Peter-Josef Frings Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann Dr. Werner Prinz Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Uwe Hecht Dr. Cengiz Cetegen HNO-Heilkunde Frank Dastych, Uwe Simon, Martin Stahl

Tel. 05692/40-0 Tel. 40-150 Tel. 40-500

Tel. 988550 Tel. 40-504 Tel. 40-505 Tel. 2270


Stippvisite2009_WOhnanl

Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken

18.02.2009

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Geborgenheit und Komfort Betreutes Service-Wohnen • sonnige 1 oder 2-Zimmer-Appartements großer Balkon, Duschbad, Küche • 24 Stunden Notrufsystem

• prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen,

• attraktive Freizeitangebote Tag für Tag gemeinsam genießen

• wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln,

Marlies Rohrbach, Klinikum Kassel

• Probewohnen? Gerne!

• nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter. Klinikum Kassel: Marlies Rohrbach, Sprechzeiten donnerstags 14.30 bis 16 Uhr, Haus 14, Eingang A, Zimmer 2, Tel. 0561/980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus 14, der aber nicht täglich geleert wird Ludwig-Noll-Krankenhaus: Gudrun Burlon, mittwochs von 15.30 bis 16.30 Uhr, Haus 2, Dachgeschoss Kinderkrankenhaus Park Schönfeld: Iris Zaeske, dienstags 14.30 bis 15.30 Uhr, 4. Stock, Tel. 0561/9285-192 Krankenhaus Bad Arolsen: Gerda Schmalz und Ursula Halbich, montags von 11 bis 12 Uhr, Raum gegenüber Patientenaufnahme, Tel. 05691/800-172

Gudrun Burlon, Ludwig-Noll-Krankenhaus

SWA Lindenberg Faustmühlenweg 31 · 34123 Kassel Frau Angermann Telefon 05 61 / 950 77 - 27 Iris Zaeske, Kinder­ krankenhaus Park Schönfeld

Ursula Halbich, Gerda Schmalz, Krankenhaus Bad Arolsen Krankenhaus Bad Arolsen

Brigitte Briel, Kreisklinik Hofgeismar

Kreisklinik Helmarshausen: Eckhart Deutsch, dienstags 15 bis 18 Uhr, telefonisch über Zentrale 05672/998-0

In guten Händen Unterstützung im eigenen Zuhause

Kreisklinik Hofgeismar: Brigitte Briel, dienstags von 15 bis 17 Uhr, Tel. 05671/81-95555 Kreisklinik Wolfhagen: Elke Oppermann, mittwochs 9 bis 11 Uhr, Tel. 05692/40-440

SWA Fasanenhof Hinter dem Fasanenhof 1a · 34125 Kassel Frau Büchling Telefon 18.02.2009 05 61 / 879 83 - 20 14:11 Uhr Stippvisite2009

Vertrauen durch professionelle Pflege

Elke Oppermann, Kreisklinik Wolfhagen

Entlastung für Angehörige - auch im Urlaub

Ambulanter Pflegedienst SWA Aktiv Eckhart Deutsch, Kreisklinik Helmarshausen

Hinter dem Fasanenhof 1 H · 34125 Kassel Telefon 05 61 / 705 46 95-0 swaaktiv@gesundheit-nordhessen.de

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Versprochen ist gut,

garantiert besser ist

Mehr als ein Versprechen. Bei uns dürfen Sie stets erstklassige Leistungen erwarten – davon sind wir so fest überzeugt, dass wir Ihnen die Service- und Beratungsqualität verbindlich garantieren. Sollte es trotz größter Sorgfalt passieren, dass etwas mal nicht ganz perfekt funktioniert, entschuldigen wir uns bei Ihnen im Falle einer Panne mit einer Gutschrift von 5 EURO.

Stippvisite 01/2010  

Neue Geräte, kurze Wege – Einweihung des Klinikum-Neubaus, Tag der offenen Tür – Rundgang auf dem roten Teppich, Kassel Huskies brachten Kin...