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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 21 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 27. Mai 2011

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

30 Jahre GTI-Treffen in Reifnitz:

Willkommen in Kärnten!

GTI-Bürgermeister LtAbg. Adi Stark mit VW-Boss Ferdinand Piech und Gattin. Foto: Sobe

Nein zur europäischen Transferunion: Kein weiteres EU-Geld für Pleite-Staaten!

Landesbudget: Deutlicher Rückgang des Netto-Defizites in Folge eines vernünftigen Sparprogrammes!

Seiten 2 und 3

Seite 7


THEMA DER WOCHE

2 KärntnerNachrichten I 27. Mai 2011

Nein zur Europäischen Transferunion! EU will Pleitestaaten wie Griechenland, Irland und Portugal Milliarden zur Verfügung stellen. Zur Kasse gebeten werden die österreichischen Steuerzahler. Widerstand kommt von den Freiheitlichen. FPK bringt Dringlichkeitsantrag im Landtag ein.

Vor dem Hintergrund der Finanzkrisen und drohenden Staatspleiten in Griechenland, Irland und Portugal, und künftig vielleicht auch in Italien und Spanien, hat die politische Führung der Europäischen Union vor etwa einem Jahr zunächst ein Griechenland-Rettungspaket und in weiterer Folge einen sogenannten Euro-Rettungsschirm beschlossen. Beide Maßnahmen, die rund 750 Milliarden Euro an Bürgschaften und tatsächlich gezahlten Steuermilliarden ausmachen, werden zu Recht von zahlreichen Experten kritisiert. Sie erachten die Zahlungen zum einen als rechtswidrig, zum anderen auch in

der Sache als grundlegend falsch. Doch damit ist für die EU scheinbar nicht genug. Denn wie sich jetzt herausstellt, war der damals beschlossene EuroRettungsschirm erst der Anfang.

20 Milliarden von Österreich Der Euro-Rettungsschirm ist ursprünglich nur befristet bis 2012 geplant gewesen. Doch aufgrund der nicht enden wollenden Finanzdebakel in Ländern wie Irland oder Portugal hat er sich als nicht ausreichend erwiesen. Daher hat man auf europä-

ischer Ebene festgelegt, einen zusätzlichen dauerhaften Euro-Rettungsschirm einzurichten, genannt „Europäischer Stabilitätsmechanismus“ (kurz „ESM“). Dazu hat man einer Reihe von Maßnahmen, die unter der Bezeichnung „Pakt für den Euro“ laufen, beschlossen, die den Euro angeblich stabilisieren sollen.

Garantien dazu kommen. Horrende Summen, die natürlich alle Staaten belasten. Alleine Österreich wird 2,2 Milliarden Euro zum Grundkapital und 17,3 Milliarden Euro an Garantien beisteuern! Das Geld soll finanzschwache Euro-Staaten vor dem Bankrott retten, obwohl es dringend in Österreich benötigt werden würde.

Ab 2013 soll dieser neue Euro-Rettungsschirm (ESM) errichtet werden. Dieser wird mit einer Kapitalbasis von 700 Milliarden Euro ausgestattet sein. Das Grundkapital soll 80 Milliarden Euro betragen, weitere 620 Milliarden sollen an

„Pakt für den Euro“ Doch damit nicht genug: Im „Pakt für den Euro“ verpflichten sich die Euroländer weiters zu einer strengen Haushalts-, Steuer- und Sozialpolitik.


THEMA DER WOCHE Ziel ist unter anderem, dass sich die Löhne nach der Produktivität und das Pensionsantrittsalter nach der Lebenserwartung orientieren. Der Finanzsektor soll besser überwacht werden. Das klingt auf den ersten Blick vernünftig, jedoch gibt es zum Einen keine Sanktionen, wenn Verfehlungen auftreten, zum Anderen ist es ein weiterer Schritt in Richtung zentralistischer Wirtschaftregier ung in Brüssel. Denn mit der Beschlussfassung dieses Europäischen Stabilitätsmechanismus und den damit einhergehenden Maßnahmen wird die Europäische Union zur Transferunion, in der die gutwirtschaftenden Staaten wie Deutschland oder Österreich den schlecht wirtschaftenden EuroLändern ihre Misswirtschaft mit Milliarden-Zahlungen weiterhin ermöglichen müssen. Die dazu beschlossenen Mechanismen zur Kontrolle der nationalen Budgets bedeuten de facto die Einführung einer zentralistischen Brüsseler Wirtschaftregierung über die Hintertür.

Unsere Steuerzahler blechen Die Stabilisierung des Euro durch die viele Milliarden schweren Hilfen an Griechenland, Irland und jetzt auch Portugal wird zudem die europäischen Steuerzahler ordentlich belasten. Auch die österreichischen, denn Österreich ist bei diesen Hilfspaketen mit knapp 3 Prozent dabei. Es drohen gravierende finanzielle Einschnitte in das österreichische Sozial- und Pensionssystem, in den österreichischen Bildungsapparat oder in die Infrastruktur. Daher fordern die Freiheitlichen, dass auf nationaler und internationaler Ebene alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um die Einführung des Europäischen Stabilitätsmechanismus und die damit einhergehende Einführung einer Transferunion

27. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 3

zu verhindern.

Kommentar

„Der Euro frisst immer mehr den österreichischen Wohlstand auf. Daher darf kein einziger österreichischer Euro mehr für Pleitestaaten und Spekulanten flüssig gemacht werden“, erklärt FPÖ-Chef HC Strache. Abgesehen von neuen Zahlungen und Haftungen für Pleiteländer ist die tatsächliche Inflation weit über der ausgewiesenen Teuerung. Damit erfolgt eine ständige Wert- und Vermögensvernichtung. In Wahrheit gibt es seit längerem Negativzinsen auf jedes Sparbuch. Jedes Sparbuch verliert aufgrund der Inflation ständig ein paar Prozent an Wert. Dazu kommen jetzt erneut österreichische Steuermilliarden, um Pleiteländer vor dem Konkurs zu retten.

von Dr. Nina Petauer

Volksabstimmung jetzt! Nicht vergessen werden darf auch, dass die Einführung des Europäischen Stabilitätsmechanismus einer grundlegenden Änderung des EU-Rechts bedarf. SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann, der bekanntlich vor der letzten Wahl das Versprechen abgegeben hat, sämtliche grundlegende Änderungen des EURechtes in Österreich einer Volksabstimmung zu unterziehen. Davon scheint er mittlerweile nichts mehr zu wissen. Er hat angekündigt, dass der ESM nur im Nationalrat beschlossen werden soll – ohne den Volkswillen zu berücksichtigen. Widerstand gegen dieses Vorgehen kündigen die Freiheitlichen an. Für sie ist klar, dass aufgrund der mit der Einführung des ESM einhergehenden weitreichenden Konsequenzen für die Österreicherinnen und Österreicher von einer solchen Volksabstimmung nicht Abstand genommen werden darf. Entsprechende Initiativen wurden bereits im Nationalrat gesetzt. Aber auch im Kärntner Landtag wurde von der FPK ein entsprechender Dringlichkeitsantrag eingebracht.

Kein Geld für Pleitestaaten! Wenn man auf die österreichischen Staatsfinanzen blickt, dann zeichnet sich ein äußerst düsteres Bild ab: Schätzungen zufolge werden bis zum Jahr 2015 die Staatsschulden um 53 Milliarden auf sagenhafte 258 Milliarden Euro ansteigen. Die Verschuldung Österreichs nimmt derzeit jeden Tag um gut 21 Millionen Euro (!) zu. Der Zinsaufwand für die Staatsschulden ist mit 8,3 Milliarden Euro um einiges größer als die Ausgaben für Inneres, Verteidigung und Justiz gemeinsam. Diese belaufen sich nämlich auf 7,9 Milliarden Euro. Kein Wunder, dass diese ernüchternden Zahlen die neue ÖVP-Finanzministerin Fekter auf den Plan rufen. Sie hat bereits angekündigt, dass in den nächsten Jahren ein harter Sparkurs gefahren werden muss. Die Konsequenzen daraus liegen auf der Hand: viele notwendige Investitionen werden auf der Strecke bleiben, für wichtige Bereiche wie Gesundheit, Soziales, Pflege, Familien und Sicherheit bleibt immer weniger Geld übrig. Und das, obwohl es gerade in diesen Bereichen zukünftig große Herausforderungen in Finanzierungsfragen geben wird. Trotz allem sieht die rot-schwarze Bundesregierung keine Notwendigkeit, die Zahlungen an die EU zur Rettung von Pleitestaaten wie Griechenland, Irland oder Portugal zu überdenken. Zur geplanten Europäischen Transferunion soll Österreich 2,2 Milliarden Euro zum Grundkapital berappen und 17,3 Milliarden Euro an Garantien beisteuern! Das Geld soll finanzschwache EuroStaaten vor dem Bankrott retten. Die Zeche dafür müssen die österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler durch weniger Sozialleistungen, höhere Steuern und steigende Inflation zahlen. Mit verantwortungsvoller und zukunftsweisender Budgetpolitik hat das nichts zu tun.

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HINTERGRUND

4 KärntnerNachrichten I 27. Mai 2011

Türkisch als Maturafach fördert eine Parallelgesellschaft! Bildungsreferent Scheuch: Deutschkenntnisse sind Basis einer erfolgreichen Integration Völliges Unwissen attestiert der Kärntner Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch der Nationalratsabgeordneten Alev Korun von den Grünen wegen deren Forderung, Türkisch als Lehramtsstudium und als Maturafach einzuführen. „Es ist unbestritten, dass gute Kenntnisse der deutschen Sprache für eine erfolgreiche Integration unerlässlich sind. Wer stattdessen Türkisch forcieren will, fördert nur die Bildung von Parallelgesellschaften“, stellt der Bildungsreferent fest. Vor allem türkischstämmigen Jugendlichen würde sonst

jeglicher Ansporn fehlen, ihr Deutsch zu verbessern, wenn sie bei der Matura in ihre Muttersprache Türkisch ausweichen könnten, ist Uwe Scheuch überzeugt. Die Ergebnisse der letzten Pisa-Tests würden zeigen, dass es viel sinnvoller wäre, die vorhandenen schulischen Defizite - auch bei den Deutschkenntnissen - auszumerzen, bevor man neue Problemfelder öffnet. Unbestrittenes Faktum ist nämlich, dass die Jobsuche, die Weiterbildung, die gesamte Einbindung in den gesellschaftlichen Alltag umso leichter fällt, je frü-

her und besser man die deutsche Sprache erlernt. „Ich frage mich aber, ob es für manche Politiker und Politikerinnen keine wichtigeren bildungspolitischen Anliegen gibt als die Ausweitung des TürkischUnterrichts. Die Reform des österreichischen Schulsystem bräuchte viel grundsätzlichere Entscheidungen für eine dringend notwendige Modernisierung“, so der Bildungsreferent. Ebenso dürften es die Österreicher sehen, denn nach der letzten IMAS-Studie trauen nur 5 Prozent den Grünen Problemlösungskompetenzen zu.

Kärntens Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch

Freiheitliche Arbeitnehmer für eine klare Begrenzung der Leiharbeitskräfte! Kontinuierliches Arbeiten in Vollzeitbeschäftigung ist endlich wieder möglich. Verstärkt durch die Wirtschaftskrise in den Jahren 2008 und 2009 wurde es in vielen Unternehmen immer mehr Gang und Gebe mit temporärer Beschäftigung – also Leiharbeitern – Kosten einzusparen. Natürlich und auch legitim standen betriebswirtschaftliche Aspekte in dieser nicht einfachen Zeit im Vordergrund. Trotz des bereits im Jahre 2010 eingetretenen Aufschwungs der Wirtschaft und den positiven Prognosen durch IHS und WIFO ist allerdings festzustellen, dass immer mehr Unternehmer verstärkt Leiharbeitermodelle forcieren und

kein oder nur sehr wenig Interesse an Vollzeitbeschäftigten zeigen. Doch Leiharbeiter/innen sind gegenüber Voll- und Teilzeitarbeitskräften in vielerlei Hinsicht schlechter gestellt. Verdienstentgang, Benachteiligungen bei den Durchrechnungszeiträumen sowie die latente Unsicherheit über die Beschäftigungsdauer sind nur einige der Problemfelder, mit denen Leiharbeiter/innen konfrontiert sind. Daher fordern die Freiheitlichen Arbeitnehmer, dass gesetzliche Voraussetzungen geschaffen wer-

den, welche die Anzahl der Leiharbeitskräfte pro Unternehmen begrenzen! Vorstellbar wäre beispielsweise eine Beschränkung auf zehn Prozent der Belegschaftsstärke (Jahresdurchschnittswert der letzten drei Jahre). Ebenso muss sofort gesetzlich verhindert werden, dass es Unternehmen möglich ist langjährige Mitarbeiter zu kündigen, um diese dann sofort über die „Hintertüre“ als Leiharbeiter wieder einzustellen. Hier wäre z.B. eine Hürde von 12 Monaten vorstellbar.


HINTERGRUND

27. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 5

Präsentieren Sie uns Ihr Gartenparadies! Auch heuer gibt’s wieder die beliebte Initiative „HORTUS“, die LHStv. Uwe Scheuch ins Leben gerufen hat. Platz der Erholung, Rückzugsort, Quelle der Entspannung – all das kann ein Garten für uns sein. Nachdem sich der HORTUS schon in den letzten Jahren großer Beliebtheit erfreuen konnte, will LHStv. Uwe Scheuch den großen Aufwand, die Zeit, die Kreativität und die liebevolle Gestaltung, die die Kärntnerinnen und Kärnten für ihre Gärten aufwenden, auch in diesem Jahr belohnen. „Wir schauen wieder hinter Kärntens Gartenzäune und prämieren die schönsten Gärten“, erklärt Uwe Scheuch.

Hortulus: Das Gärtlein! Mit der Initiative „HORTUS 2011“ (lat. Hortulus = das Gärtlein) sollen alle passionierten Kärntner Gärtner und Gärtnerinnen angesprochen werden. Heuer neu ist der Schwerpunkt auf den Naturgarten, da sich immer mehr Menschen ihren persönlichen Freiraum als ökologisches Paradies gestalten und somit heimischen Tierund Pflanzenarten einen Lebensraum bieten. In diesem Jahr können auch Schulen und Kindergärten mit ihren selbstgestalteten grünen Oasen mitmachen. „Jeder Hobbygärtner ist nun gefordert uns sein persönliches Gartenparadies vorzustellen. Die schön-

sten Kärntner Naturgärten werden im Zuge des HORTUS 2011 von einer Fachjury gekürt und ausgezeichnet – den Siegern winken auch in diesem Jahr tolle Sachpreise! Ich freue mich schon auf viele Teilnehmer mit dem berühmten grünen Daumen – der „HORTUS“ bietet die Chancen, seinen Garten zu Kärntens schönstem Gartenparadies zu machen“, so LHStv. Scheuch.

Blick in Kärntens schönste Gärten: LHStv. Uwe Scheuch.

Die Rettungsgasse rettet Menschenleben! Feuerwehrreferent Uwe Scheuch begrüßt Beschlussfassung im Ministerrat. Den dieswöchigen Beschluss des Ministerrates zur Einführung von Rettungsgassen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen begrüßt der Kärntner Feuerwehrreferent DI Uwe Scheuch ausdrücklich: „Rettungsgassen retten Leben. Sie sparen den Einsatzkräften viel Zeit – und gerade im Unglücksfall zählt jede Sekunde. Endlich wird diese jahrelange Forder ung der österreichischen und Kärntner Feuerwehren umgesetzt.“ Schließlich ist diese Maßnahme bereits in vielen anderen europäischen Ländern längst Standard

und hat sich oftmals bewährt. Für die geplante Informationskampagne muss es allerdings strenge Vorgaben geben, fordert der Kärntner Feuerwehrreferent. „Klarerweise müssen die Verkehrsteilnehmer jetzt schnell und umfassend

auf die neue Vorschrift vorbereitet werden, es soll ja nicht in eine Geldbeschaffungsaktion der Exekutive ausarten. Eine S e l b s t b e we i h r ä u c h e r ungsaktion für die Verkehrsminister darf die Info-Kampagne aber nicht werden“, so Scheuch.


LANDESPOLITIK

6 KärntnerNachrichten I 27. Mai 2011

Volksbefragung zur OrtstafelLösung: „Wir sind dabei!“ Von 6. bis 17. Juni haben die Kärntnerinnen und Kärntner die Möglichkeit, im Rahmen einer brieflichen Abstimmung ihre Meinung zum historischen Kompromiss in der Ortstafelfrage abzugeben. Landeshauptmann Gerhard Dörfler appelliert an die Kärntnerinnen und Kärntner, von diesem Recht Gebrauch zu machen: „Wir stellen die Weichen auf Zukunft und lassen die Vergangenheit hinter uns!“ „56 Jahre nach dem Staatsvertrag ist es Zeit den Streit zu beenden. Nach vielen Anläufen konnte endlich ein Lösungspaket zur Kärntner Ortstafelfrage geschnürt werden“, freut sich der Landeshauptmann, der in den letzten Wochen permanent in ganz Kärnten unterwegs ist, um die historische Weichenstellung persönlich zu erklären. Die neue Ortstafelregelung besteht aus drei Bauteilen: den 93 bestehenden Ortstafeln, allen Verfassungsgerichtshof-Entscheidungen und Orten mit einem Volksgruppenanteil von mindestens 17,5 Prozent laut Volkszählung 2001. Es gibt keine Öffnungsklausel und wegen des Verfassungsranges wird das neue Gesetz auch nicht mehr anfechtbar sein. In den 164 Ortschaften werden 56 Ortstafeln und 108 Ortschaftsbezeichnungstafeln aufgestellt. Das Paket umfasst auch noch die Amtssprachenregelung sowie Unterstützungen für den zweisprachigen Unterricht und die slowenische Musikschule. Es sei eine Verpflichtung im Jahr 2011 in die Zukunft zu blicken und nicht fortwährend Vergangenheitsbewältigung zu betreiben, meint LH Gerhard Dörfler auch im Gespräch mit den Kärntner Nachrichten: „Nach nicht einfachen Verhandlungen ist es uns gelungen, gemeinsam eine Vertrauensgrundlage zu schaffen und eine für alle nachvollziehbare Lösung zu finden“. Der Landeshauptmann nahm auch Stellung zur nunmehr fixierten Volksbefragung. Bei der Angelobung zum Landeshauptmann habe er sich gesagt: „Gerhard, dieses Problem musst du lösen“. 1972 habe es eine “überfallsartige Lösung über die Köpfe der

Menschen hinweg gegeben, mit der Volksbefragung sollen die Menschen mit dabei sein und mit ihrem Ja eventuellen Provokateuren den Wind aus den Segeln nehmen. „Mir ist es wichtig, dass die Menschen auf dieser Reise mit dabei sind und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es eine überwältigende Zustimmung geben wird, daher möchte ich sie bitten, ein positives Zeichen zu setzen“, appellierte der Landeshauptmann an die Bevölkerung. Immer wieder wird Dörfler bei seinen Veranstaltungen auch auf das Verhalten der Kirche im Grenzland angesprochen. „Es kann nicht sein, dass die Kirche trennt, daher wird sich die erste Gruppe im Dialogforum mit dieser Frage beschäftigen“, kündigte Döfler an. Eine klare Akzeptanz sei notwendig. Im Dialogforum werden die sieben Regierungsmitglieder, je ein Vertreter der vier Landtagsparteien, ein Vertreter der Einheitsliste, die drei Volksgruppenvertretungen sowie Bürgermeister aus den Bezirken Völkermarkt, Klagenfurt-Land, Villach-Land und Hermagor sitzen. Zum historischen Ortstafel-Kompromiss wird Landeshauptmann Gerhard Dörfler beglückwünscht. „Ich bin froh, dass es zu einer Lösung gekommen ist und der lange Zwist endlich vorbei ist“, sagte beispielsweise ein Kärntner Slowene bei einer der InfoVeranstaltungen. „Wir sind erleichtert und sehen voll Zuversicht in eine gemeinsame Zukunft“, so der Tenor der Kärntnerinnen und Kärntner. Nunmehr gilt es, mit der Teilnahme an der brieflichen Volksbefragung ein starkes Zeichen des Miteinanders zu setzen. Kärnten geht in die Zukunft und lässt das Trennende hinter sich!

Der Vater der Ortstafel-Lösung LH Gerhard Dörfler.

Ein Wort dazu! Mit der Kärntner Seele haben sich schon Psychologen eingehend beschäftigt. Man braucht aber kein solcher zu sein um zu wissen, dass unsere Eigenschaften die Lethargie ist. Gerade in Hinblick auf die bevorstehende Volksbefragung zur Ortstafelfrage sollte diese Eigenschaft aber einmal, nur einmal hintangestellt werden. Wer jetzt sagt: „Die Lösung steht. Wozu soll ich noch mein Ja dazu abgeben?“ macht einen Fehler. Je höher die Beteiligung an der Volksbefragung ist und je deutlicher das Ja ausfällt, desto stärker wird Kärnten im Verbund der österreichischen Bundesländer wahrgenommen und desto stärker ist das Signal, dass wir ein einiges, friedliches und modernes Land sind, das in die Zukunft blickt und die Vergangenheit zurücklässt!


LANDESPOLITIK

27. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 7

Rechnungsabschluss 2010 reduziert Neuverschuldung Landesrat Harald Dobernig: Restriktiver Budgetvollzug trägt auch im Jahr 2010 Früchte Reform- und Sparkurs des Landes wird fortgesetzt! In der dieswöchigen Regierungssitzung wurde der Rechnungsabschluss des Landes Kärnten für das Jahr 2010 von Finanzreferent LR Harald Dobernig vorgelegt. Der Rechnungsabschluss wurde vom Regierungskollegium zur Kenntnis genommen und zur Beschlussfassung an den Kärntner Landtag weitergeleitet. „Das Rechnungsjahr 2010 kann als ein erfolgreiches Haushaltsjahr abgeschlossen werden. Es war mir ein Anliegen, beim Budgetvollzug restriktiv vorzugehen. Mein Dank gilt den Regierungskollegen dafür, dass sie den derzeit notwendigen Spargedanken weitestgehend mitgetragen haben“, sagte Dobernig. Er kündigte eine Fortsetzung des Reform- und Sparkurses in Kärnten an. Das Haushaltsvolumen beläuft sich auf rund 3 Mrd. Euro, wobei 585,9 Mio. Euro davon auf die Forderungsabschreibung hinsichtlich der in den Jahren 2005 bis 2009 vom Land Kärnten an die Kabeg zur Abgangsdeckung bzw. zur Investitionsfinanzierung gewährten Darlehen entfallen. Das Nettodefizit des Jahres 2010 beläuft sich unter Berücksichtigung der Tilgungsrücklage in Höhe von 30 Mio. Euro auf 158 Mio. Euro, was 0,99 Prozent des nominellen Bruttoinlandsproduktes (BIP) entspricht. Durch einen restriktiven Budgetvollzug ist es damit gelungen, die Nettoneuverschuldung von den im Landesvoranschlag 2010 beschlossenen 246 Mio. Euro um fast 90 Mio. Euro zu reduzieren. Die Finanzschulden des Landes Kärnten belaufen sich auf 1,1 Mrd. Euro, die Gesamtverschuldung unter Berücksichtung der außerbudgetären

Schulden beträgt 2,3 Mrd. Euro. Das gute Haushaltsergebnis ist neben dem restriktiven Budgetvollzug unter anderem auf die Einnahmenzuwächse bei den Steuerertragsanteilen, auf die günstige Zinsentwicklung und einen verringerten Ausgabenüberhang im Bereich der Lehrer an allgemeinbildenden Pflichtschulen zurückzuführen. Auch die 15prozentige Kreditsperre auf Ermessensausgaben trug zur deutlichen Ergebnisverbesserung bei. Der Schwerpunkt der Ausgaben des Jahres 2010 liegt neben der Verwaltung beim Gesundheitsbereich, für den 387 Mio. Euro aufgewendet wurden. Die Ausgaben für Erziehung, Unterricht und Schulen belaufen sich auf 369 Mio. Euro, knapp dahinter folgen die Aufwendungen für Soziale Wohlfahrt (Soziales und Pflege) mit 359 Mio. Euro. Die weiteren großen Ausgabenblöcke sind der Wohnungsbau mit 175 Mio. Euro und der Bereich Straßen mit 131 Mio. Euro, erklärt der Finanzreferent.

Bund die Notwendigkeit der Budgetsanierung frühzeitig erkannt. Durch die Verwaltungsreform, den selektiven Einstellungsstopp und viele weitere Maßnahmen schaffen wir 2010 erstmals eine Trendwende bei den Personalkosten. Es ist auch gelungen, die Zuzahlungsverpflichtung bei den Landeslehrern abzusenken“, so Dobernig. Man werde den Weg fortsetzen, bei den Strukturen und der Verwaltung zu sparen, ohne dass es die Kärntnerinnen und Kärntner bei ihren Leistungen spüren. „Gegenüber dem ursprünglich beschlossenen Budgetprogramm bis 2014 können wir die Verschuldung im budgetären und außerbudgetären Bereich bereits um insgesamt 981 Mio. Euro reduzieren“, so der Finanzreferent.

www.ktn.gv.at Infobox Landesbudget 2010

Der Nettogebarungsabgang der Kabeg, welcher im Rechnungsabschluss enthalten ist, beläuft sich auf 233 Mio. Euro, wovon 30 Prozent auf die Gemeinden umgelegt werden. Die Unterstützung verschiedenster Infrastrukturprojekte aus Landesmitteln stellt im Jahr 2010 einen signifikanten Schwerpunkt dar. So wurden etwa Mittel für das Burgenprojekt Friesach, für die Ballspielhalle Bleiburg, für die Jugendgästehäuser in Weißbriach und Sirnitz oder für den Bahnhofvorplatz in Villach zur Verfügung gestellt.

Nettodefizit: 158 Mio. Euro (statt 246 Mio. Euro) Finanzschulden: 1,1 Mrd. Euro

„In Kärnten haben wir im Gegensatz zu anderen Bundesländern und zum

Straßen: 131 Mio. Euro

Größte Ausgabenblöcke: Gesundheit: 387 Mio. Euro Erziehung, Unterricht und Schulen: 369 Mio. Euro Soziales, Pflege: 359 Mio. Euro Wohnungsbau: 175 Mio. Euro


LANDESPOLITIK

8 KärntnerNachrichten I 27. Mai 2011

FPK will Freiwilligenarbeit fördern! „Jahr der Freiwilligkeit“: Versicherungsschutz und Ausbildungsmöglichkeit für Ehrenamtliche. „Wir wollen im Jahr der Freiwilligkeit nicht nur das Bewusstsein der Menschen für die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Tätigkeit schärfen. Unser Ziel ist es auch Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sich ehrenamtliches Arbeiten weiter entwickeln kann“, erklärt FPKKlubobmann Kurt Scheuch. Daher wurde in der letzten Landtagssitzung auf Antrag der FPK ausführlich über die Bedeutung des Ehrenamtes diskutiert. „Kärnten kann stolz sein auf seinen hohen Grad an freiwilligem Engagement“, erklärt der Kärntner Sozialreferent LR Christian Ragger. Mehr als 60 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner sind in Organisationen und Vereinen unentgeltlich tätig. „Es muss ein Hauptziel der Landesregierung sein, diese Kultur des freiwilligen Engagements, der Solidarität und

der gegenseitigen Unterstützung zu stärken“, betont Ragger. „Denn die Anforderungen an unser Sozialsystem werden in den nächsten Jahren allein aufgrund der demografischen Entwicklung so steigen, dass sein hohes Niveau nur durch einen Appell an die Zivilgesellschaft erhalten werden könne. Eine vernünftige Organisation von professioneller Arbeit und ergänzender ehrenamtlicher Tätigkeit werde vor allem in der Betreuung von Senioren immer wichtiger.“

Versicherungsschutz für Ehrenamtliche Gerade im Jahr der Freiwilligenarbeit, das die EU ausgerufen hat, muss ein breites Bewusstsein dafür entstehen. LR Ragger verweist auf eine Studie, die in Kärnten ge-

macht worden ist, der zufolge fast alle Anbieter von sozialen Leistungen die Assistenz von ehrenamtlich Tätigen begrüßen und entsprechend schätzen. „Sie würden auch gerne mehr Ehrenamtliche begrüßen“, teilt Ragger mit. In einer Umfrage betonten die Organisationen, dass sie von der öffentllichen Hand zwei Dinge fordern. Einen Versicherungsschutz für Ehrenamtliche und die Herstellung des Kontaktes zwischen Engagierten und den sozialen Vereinen. „Wir werden uns bemühen, diese beiden Dinge zur Verfügung zu stellen“, so Ragger. Mit einer Versicherung gebe es diesbezüglich Gespräche und an einer Kontaktbörse werde bereits gearbeitet. In den Bezirken Völkermarkt und Wolfsberg habe man hierfür bereits eine Anlaufstelle geschaffen.

Kärntner Prostitutionsgesetz auf FPK-Antrag verschärft! Zu einer beachtlichen Verschärfung des Kärntner Prostitutionsgesetzes kommt es auf Antrag der FPK. Ein entsprechender Antrag des Ausschusses ist im Landtag einstimmig beschlossen worden. „Nach Anhörung von Vertretern des Städte- und Gemeindebundes der zuständigen Gemeindeabteilung sowie der Verfassungsabteilung war man sich über alle Parteigrenzen hinweg einig, das Gesetz in mehreren Punkten zu adaptieren, um den Wildwuchs an einschlägigen Etablissements gesetzlich Einhalt zu gebieten“, erklärt Dritter LT-Präsident Johann A. Gallo. So sollen künftig nicht nur zahlenmäßig festgesetzte und damit konkrete Mindestabstände von Bordellen und vergleichbaren Einrichtungen zu Kindergärten, Schulen, Kirchen sowie weiteren Einrichtungen mit Kinder- und Jugendbezug eingeführt werden, sondern auch Stationen öffentlicher Verkehrsmittel in das Genehmigungsverfahren miteinbezogen werden. Desweiteren sollen einschränkende Regelungen für sogenannte Swinger-Clubs, die im bisherigen Gesetz noch

nicht erfasst sind, normiert werden. Ferner wird auch die Grundstückswidmung als sachliche Voraussetzung für eine Bordellbewilligung heranzuziehen sein. Nach dem Vorbild anderer Bundesländer soll auch geprüft werden ob eine gesetzliche Regelung mit der eine Gemeinde für das gesamte Gemeindegebiet ein Prostitutionsverbot erlassen kann, zulässig ist.

LT-Präsident Johann Gallo

„Die für die Bewilligung zuständigen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bekommen damit einwandfreie rechtliche Handhaben, die sie zum Schutz von Kindern und Jugendlichen und der Lebensqualität der Anrainer nur nützen müssen“, betont Landtagspräsident Johann A. Gallo.


REGIONALES

27. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 9

FF St. Filippen ist die beliebteste Feuerwehr Kärntens!

RFW macht Druck: Transparenz bei Werbeaufträgen ist Gesetz!

Unsere Kärntner Feuerwehren leisten Tag für Tag tollen ehrenamtlichen Einsatz im Dienste der Sicherheit unserer Bevölkerung. Schon im Vorjahr nutzten 40.000 Kärntnerinnen und Kärntner die Möglichkeit, ihre Lieblingsfeuerwehr bei der Wahl zu Kärntens beliebtester Feuerwehr vor den Vorhang zu holen. Heuer langten unglaubliche 135.440 Stimmen ein. Im Rahmen einer großen Abschlussveranstaltung beim Landesfeuerwehrverband prämierte Initiator Feuerwehrreferent LHStv. Uwe Scheuch die Sieger und Platzierten.

Kärntens RFW-Landesobmann und Mitglied des erweiterten Präsidiums der WK-Kärnten, Bgm. Matthias Krenn kritisiert die Weigerung der ÖVP, das Transparenzgesetz umzusetzen. Nach dem Transparenzgesetz müssten alle öffentlichen Institutionen - von Ministerien, ORF bis hin zu ÖBB und Wirtschaftskammer - offenlegen, an welche Medien sie welche Inseratenaufträge vergeben. Krenn bezeichnet es als „Skandal“, dass ausgerechnet der langjährige Wirtschaftsbundgeneralsekretär und heutige ÖVP-Klubobmann Kopf nun als Blockierer auftritt und dem Gesetz nur zustimmen will, wenn die Wirtschaftskammer von der Offenlegung befreit wird.

„Die Beteiligung in diesem Jahr war einfach unglaublich und macht die riesige Wertschätzung der Bevölkerung für unsere Feuerwehren sichtbar. Gerade im Jahr der Freiwilligkeit sind diese vielen Stimmen ein sichtbares Zeichen, wie wichtig ehrenamtliche Arbeit ist und wie viele Menschen dahinterstehen“, so Scheuch, der sich auch bei allen Kooperationspartnern herzlich bedankte. Der Titel Landessieger 2011 ging an die FF St. Filippen, die sich über ihren Gewinn - 1.000 Liter Villacher Bier, ein Ankündigungsinserat und eine Big Band für das nächste Feuerwehrfest freuen durfte.

„Das passt gut in das neue Sittenbild der Wirtschaftskammer Kärnten à la Pacher, der die Installierung des Kontrollausschuss der WKKärnten für die aktuelle Funktionsperiode ohne Angabe von Gründen untersagt hat“, macht Krenn aufmerksam. Gerade im Hinblick auf die neu geschaffene Antikorruptionsstelle der WK-Kärnten, mit der öffentlich suggeriert wird, Kärnten sei ein Land der Korruption, sei diese Vorgangsweise mehr als hinterfragenswert. „Wenn es um eigene Angelegenheiten der Wirtschaftskammer geht ist Kontrolle offensichtlich lästig. Dass man sich nicht in die Karten schauen lassen möchte, hinterlässt natürlich den Eindruck, dass man etwas zu verbergen hat“, so Krenn. Um Basel III zu verhindern, kündigte Krenn an eine Initiative starten zu wollen. Denn durch Basel III und die damit zu erwartenden Kreditrestriktionen würden tausende Klein- und Mittelbetriebe künftig entweder mit enormen Zinsaufschlägen oder gar mit Kreditverweigerungen zu rechnen haben.

Auch in diesem Jahr finden die von Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch veranstalteten Bildungskonferenzen in allen Bezirken Kärntens großen Anklang. „Die Konferenzen sollen eine Plattform für alle Interessierten und Bildungsverantwortlichen bilden. Hier kann jeder Ideen äußern“, erklärte Scheuch.

Basel III sei in Österreich so lange undurchführbar, solange nicht gleichzeitig die Bundesregierung Maßnahmen setzt, die dafür sorgen, dass der Anteil des Eigenkapitals in den Betrieben deutlich angehoben wird, so Krenn.


10 KärntnerNachrichten I 27. Mai 2011

Bez.Pol.Komm. OL Arnold Holzmann, Bgm. Gunter Samnitz, Dietlind u. Karl Götzhaber, LAbg. Jutta Arztmann, Postenkomm. i. R. Wolfgang Gragger

Alternativer Lebensraum: Projekt mit Vorbildwirkung in Feldkirchen! Kürzlich lud die Familie Karl und Dietlind Götzhaber zum Haidensee ein, wo die Eröffnung ihrer „Alternativen Lebensäume“ für Senior/innen stattfand. Dank Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger bietet das Land Kärnten pflegebedürftigen Menschen mit geringem bzw. mittlerem Pflegeaufwand diese alternativen Lebensräume an, um den Senior/innen ein bedarfsgerechtes Wohnen in besonders familiärer Umgebung sicher zu stellen. LAbg. Jutta Arztmann, welche in Vertretung von LR Mag. Christian Ragger der Einladung folgte, konnte sich von der mit besonders viel Gespür und Herzlichkeit geführten Familienpflegestelle der Familie Götzhaber persönlich ein Bild machen und freute sich zu sehen, dass alle sechs BewohnerInnen ein besonders familiär geführtes Zuhause gefunden haben und sich die Seniorinnen und Senioren bei der Familie Götzhaber auch im Alltag, vor allem durch bestimmte Beschäftigungen rund um Haus und Garten, mit großer Begeisterung auch persönlich einbringen und verwirklichen können. Dieses Angebot des „Alternativen Lebensraums“ ist somit die erste Einrichtung dieser Art im Bezirk Feldkirchen und wird von den Betreibern mit besonders menschlichem Engagement geführt. Unter den Ehrengästen konnten u. a. LAbg. Jutta Arztmann, Bgm. Guntram Samitz, Bezirkspolizeikommandant Oberleutnant Arnold Holzmann, Postenkommandant Hannes Kogler, Postenkommandant i. R. Wolfgang Gragger, begrüßt werden. Nach der Vorstellung der Einrichtung durch Karl und Dietlind Götzhaber und Grußworten von Bgm. Samitz und LAbg. Arztmann lud die Familie zu einem hausgemachten Jausenbuffet und wurden noch viele Gespräche in netter Atmosphäre geführt.

REGIONALES

RFW-Landestag. Matthias Krenn mit großer Mehrheit bestätigt! Der Ordentliche RfW-Kärnten Landestag wurde am Samstag in der Schleppe Eventhalle abgehalten! Mit der überwältigenden Mehrheit von 98,18 Prozent wurde Bgm. Matthias Krenn als RfW Landesobmann bestätigt. Einstimmig wurde auch der Leitantrag „Erfolg nur mit freien Unternehmern“, der sich schwerpunktmäßig mit den Themen Bürokratieabbau, Verwaltungs- und Steuerreform befasste, angenommen. „Statt zu verwalten, wollen wir die Leistungskraft unserer Betriebe erhalten, indem Unternehmer nicht kostenlos für den Staat arbeiten, sondern ihre ganze Arbeitskraft in die Zukunft des Betriebes investieren können!“, heißt es im Leitantrag. Österreich ist ein Hochsteuerland, daher dürfen keine neuen Steuern und Steuererhöhungen mehr Platz greifen! Daher gilt: Leistung muss sich lohnen und darf nicht länger bestraft werden! Die neuen Obmann Stv sind: WP-Del. Komm-.Rat Gertrude Amlacher, Labg. Bernhard Gritsch, Vzbgm. Albert Gunzer, WP-Del. Ing. Rene Battistutti, WP-Del. Günter Burger, WP-Del. Franz Fleischhacker, WP-Del. Komm.-Rat Hubert Knallnig und WP-Del. Friedrich Reinbold.

Der Österreichische Blasmusikverband (ÖBV) veranstaltete gemeinsam mit dem Ktn. Blasmusikverband ein Führungskräfteseminar. Dabei wurden 23 junge Musiker und Vereinsfunktionäre zu Führungspersönlichkeiten ausgebildet. Kürzlich fand im Beisein von Kulturreferent LR Harald Dobernig in der Carinthischen Musikakademie in Ossiach die Übergabe der Diplome statt.


REGIONALES

27. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 11

„A Gaude muaß sein“: Erfolgreiche Tournee gastierte in Mallnitz

Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch besuchte Volksschule St. Martin

Die dritte Ausgabe der beliebten Veranstaltungsreihe „A Gaude muaß sein“ fand am vergangenen Freitag im vollbesetzten Tauernsaal in Mallnitz statt. Volkskulturreferent LR Harald Dobernig gratulierte den teilnehmenden Vereinen für die kulturellen Leistungen bei der Veranstaltung.

Grund zur Freude hatten die Schülerinnen und Schüler der VS 5 Villach/St. Martin, als Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch sein am Jugendskitag gegebenes Versprechen einlöste und die sportlichen Schüler besuchte.

„Die regionalen Kultur- und Musikvereine haben eine besondere Bedeutung für das Zusammenleben in der Gemeinde. Es freut mich, dass sie sich im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe präsentieren können“, so Dobernig. Bürgermeister Günther Novak verwies auf das rege Kulturleben in der Tauerngemeinde. Mitwirkende waren die Trachtenkapelle Mallnitz, der MGV Mallnitz, die Alt Mallnitzer sowie der Christkönigschor Mallnitz. Besondere Aufmerksamkeit bekam Georg Bruckner, der bei allen teilnehmenden Gruppen aktives Mitglied ist. Lustige Geschichten erzählte „Stadl-Franz“ Zraunig, die Moderation übernahm „EU-Bauer“ Manfred Tisal. Die jeweiligen Termine werden vom ORF Radio Kärnten aufgezeichnet und am darauffolgenden Dienstag ab 20.04 Uhr gesendet. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe von Richi di Bernardo.

Kärntner Triathlonnachwuchsathleten zählen zur Spitze. Sportreferent Gerhard Dörfler empfing den Staatsmeister im Duathlon 2011, Christoph Lorber und Werner Uran vom Kärntner Triathlonverband.

„Die Schule hat es sich zum Ziel gesetzt, mit zahlreichen Schwerpunkten und Projekten den Kindern einerseits die Freude an der Bewegung und am Sport zu vermitteln und andererseits durch Schulkooperationen mit Sportvereinen das Spektrum an sportlicher Bewegungsvielfalt zu erweitern“, lobte Scheuch das sportliche Engagement der Schule. Er überreichte den Schülern und ihrer Leiterin Ulrike Fugger einen Gutschein für ein Sportgeschäft. Besonders erwähnenswert ist das Projekt „Senza confini per i bambini“ mit den Partnerschulen aus Kranjska Gora und Tarvis, bei dem nicht nur sportliche Bewerbe und eine Dreiländerwanderung miteinander ausgetragen, sondern den Kindern auch die Regionen näher gebracht wurden.

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LESERBRIEFE/WIRTSCHAFT

12 KärntnerNachrichten I 27. Mai 2011

Ortstafelsturm

Zur Diskussion um das Brustkrebsscreening zahlen und die Ergebnisqualität gibt. Meine eigenen Daten von weit über 1000 Brustkrebspatientinnen sind sogar im Internet unter www.brust erkrankung.info für jeden einsehbar. Sie zeigen auch eindeutig, dass die Brustkrebssterblichkeit bei jenen, wo die Diagnose zufällig gestellt wurde, fast 3x so hoch ist wie bei jenen, wo der Krebs im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt wurde. Wer wie ich in 36 Jahren so viele Brustkrebsfälle gesehen hat, die nur durch die Vorsorge entdeckt wurden, und die Schicksale jener miterleben musste, die nicht das Glück der Früherkennung hatten, der kann nur hoffen, dass wirtschaftliche Überlegungen von Laien oder der Politik nicht auf Kosten der Überlebenschancen unserer Frauen und Kinder gehen. Dr. Diether Manfreda, FA für Chirurgie (Schwerpunkt: Brustkrebsvorsorge und –therapie)

Krone, 12. Mai 2011

Es macht betroffen, dass Nichtmediziner wie die Leiterin des Frauengesundheitszentrums Graz und ein Diplomkaufmann der Universität Klagenfurt sich anmaßen, die derzeit geübte Praxis der Brustkrebsvorsorge zu kritisieren. Es stimmt nicht, dass keine Daten für das Mammog raphie-Screening unter 50 vorliegen! In dieser Altersgruppe wird durch die Mammographie alleine schon eine Reduktion der Brustkrebssterblichkeit in der Größenordnung von 4050% erzielt. Dabei wird gerade bei jüngeren Frauen oft eine Krebserkrankung erst durch die Abtastuntersuchung und/oder einen zusätzlichen Ultraschall entdeckt, was unsere Vors o rge e mp fe h l u n ge n untermauert. Für Frauen über 70 ist der Überlebensgewinn noch größer. Die wissenschaftlichen Beweise für meine Behauptungen lege ich auf Wunsch jederzeit gerne vor. Es stimmt auch nicht, dass es keine Daten über die Operations-

Dass SPÖ und ÖVP gegen eine Volksbefragung zur Ortstafellösung auf die Barrikaden gehen, zeigt einmal mehr die Ignoranz gegenüber den Menschen im Land. Der Ortstafelsturm ist ja gerade deshalb entstanden, weil man über die Köpfe der Menschen

hinweg entschieden hat. Dass die Freiheitlichen sich nicht zurücklehnen, sondern die Bevölkerung durch Infoveranstaltungen aufklären und einbinden, finde ich lobenswert. Gerhard Ebner per E-Mail

LH Dörfler besorgt über die schlechten Wintertourismus-Zahlen

Die Tourismuszahlen des Winters 2010/11 geben Anlass zur großen Sorge. Das sagte Landeshauptmann Gerhard Dörfler beim Pressefoyer im Anschluss an die Regierungssitzung. Das Minus betrage 3,6 Prozent gegenüber 2009/10, die Zahl der Nächtigungen damit nur noch 3.449.000. Innerhalb von nur zwei Jahren sei man auf die Zahlen von 2005/06 zurückgefallen, so Dörfler. „Es gibt dringenden Handlungsbedarf, der Kärntner Tourismus braucht neue Strategien und es muss jetzt sofort ein Notprogramm gefahren werden“, forderte der Landeshauptmann. Die Marktentwicklung zeige deutlich, dass

dort wo neue Projekte entstanden seien der Rückgang weniger schlimm sei, beziehungsweise sogar Erfolge zu verzeichnen seien. Der Landeshauptmann erwähnte, dass es im Jahr 2000/01 erstmals ein Plus von 3,4 Prozent und 3.090.000 Nächtigungen gegeben habe. „Höhepunkt war das Jahr 2007/08 mit dem Spitzenwert von + 3,6 Prozent und 3.748.000 Nächtigungen“, so der Landeshauptmann. Ein Minus von drei Prozent und 3.579.000 Nächtigungen wurden im Jahr 2009/10 geschrieben und nun sei man bei minus 3,6 Prozent gelandet, sagte Dörfler, der anregte, auch nie neue Werbelinie Kärntens zu hinterfragen.

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


SERVICE

27. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 13

„Extra Glück“ mit täglich 7.777 Euro zusätzlich E

ine Extraportion Glück im Leben kann nie schaden. ToiToiToi erleichtert den Schritt zu dieser Extraportion mit seiner „Extra Glück“ Promotion und verlost in der Zeit von 16. bis zum 28. Mai täglich 7.777,Euro zusätzlich. Jeden Tag 7.777,- Euro zusätzlich, also unabhängig von der gespielten Losnummer – das ist die „Extra Glück“ Promotion bei ToiToiToi, und dieses „Extra Glück“ wird unter allen jenen Losnummern verlost, die am jeweiligen

Ziehungstag mitspielen. ToiToiToi Spielteilnehmer haben die Wahl, wie viel sie pro Tipp einsetzen, und damit die Wahl, wie viel sie gewinnen möchten. Einsätze von 2,- € (Höchstgewinn: 100.000,- €), 3,- € (Höchstgewinn: 150.000,- €) bzw. 4,€ (Höchstgewinn: 200.000,- €) pro Tipp sind möglich.

die jeweils 7.777,- Euro gewinnen, werden unter anderem in allen Annahmestellen mittels A3Aushang, im ORF-Teletext auf Seite 723 und im Internet unter www.win2 day.at bekannt gegeben.

ToiToiTo Ziehungen finden täglich außer Sonntag statt. Die Quittungsnummern,

Lotterien Tag im MuseumsQuartier in Wien

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ie Österreichischen Lotterien veranstalten am Freitag, den 27. Mai 2011 einen Lotterien Tag im MuseumsQuartier in Wien. Wer mit einem Wettschein oder Los der Österreichischen Lotterien am 27. Mai

ins MuseumsQuartier Wien kommt, hat freien Eintritt. Und zwar in alle drei Museen: Das MUMOK, die KUNSTHALLE wien und das LEOPOLD MUSEUM. Wettschein bzw. Los müssen dabei nicht aus einer aktuellen Runde bzw. Serie sein.

Foto: Achim Bieniek

Ziehung vom Mi., 18. 5. 2011

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Ziehung vom Do., 19. 5. 2011

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Ziehung vom Fr., 20. 5. 2011

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Ziehung vom Sa., 21. 5. 2011

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Ziehung vom Mo., 23. 5. 2011

Im Bild von links nach rechts: Bitten zum Lotterien Tag ins MuseumsQuartier Wien: Dir. Dr. Karola Kraus / MUMOK, Dir. Dr. Gerald Matt / KUNSTHALLE Wien, Dir. Mag. Peter Weinhäupl / LEOPOLD MUSEUM, GD Stv. DI Friedrich Stickler/Österreichische Lotterien.

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Ziehung vom Di., 24. 5. 2011

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VO R S C H AU 21. Runde 2011 1: FC Barcelona– Manchester United 2: SV Ried– SC Austria Lustenau 3: Inter Mailand– US Palermo 4: Deutschland– Uruguay 5: Irland– Schottland 6: OSC Lille– Stade Rennes 7: AS Monaco– Olympique Lyon 8: SM Caen– Olympique Marseille 9: AS Saint Etienne– Paris St. Germain 10: Gir. Bordeaux– SC Montpellier 11: Stade Brest– FC Toulouse X 12: AS Nancy– RC Lens Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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KLAGENFURT

14 KärntnerNachrichten I 27. Mai 2011

bit gruppe in Klagenfurt unter neuer Führung Seit Anfang Mai 2011 zeichnet nun Sabine Somma als Leiterin der Geschäftsstelle in Klagenfurt verantwortlich. Der Standort Klagenfurt beschäftigt derzeit 7 MitarbeiterInnen im Trainingsbereich wird in 5 Seminarräumen mit 13 TrainerInnen gearbeitet. In den letzten Jahren gab es eine intensive Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice Kärnten.

Die Geschäftsstelle der bit gruppe in Klagenfurt wurde im Jahr 1996 gegründet und befindet sich in der Eiskellerstraße 3, 9020 Klagenfurt. Sabine Somma begann ihre Laufbahn 1981 als Speditionsangestellte der Fa. Kühne & Nagel, in der Funktion als Assistentin des Niederlassungsleiters in Graz. Nach 10-jähriger Tätigkeit und einer erfolgten Babypause führte der Weg über mehrere Stationen von Ausped Steiermark, Vehling Verlag und

Dermasense Kosmetik, schlussendlich im Jahre 1999 zur bit gruppe nach Graz. Von November 2000 bis April 2011 war Sabine Sommer als Assistenz der Geschäftsführung und als Teammanager tätig. In diesen Jahren war sie nicht nur mit dem Aufbau des Fachbereichs Schule betraut, sondern zeichnete vor allem für die Umsetzung des ECDL (Europäischer Computer führerschein) sowie für die Berufsreifeprüfung verantwortlich.

Unser Motto: Flexibel auf Trends reagieren Dadurch, dass wir gut verankert sind, sind wir in der Lage für Unternehmen und deren MitarbeiterInnen individuelle Pakete zu schnüren. Infos unter: www.bitonline.cc

Lange Nacht der Kirchen mit „fahrender STW- Kapelle“ „M

ein Herz grübelt bei Nacht, ich sinne nach, es forscht mein Geist“ (Ps 77,7) lautet das Motto der diesjährigen „Langen Nacht der Kirchen“, die am kommenden Freitag, 27. Mai, österreichweit stattfindet. In Kärnten laden die christlichen Kirchen an rund 80 Standorten zu einem 300-stündigen, vielschichtiges

Programm ein. Auf die Besucher wartet – neben liturgischen Feiern – ein Programm zwischen kulturellen und kulinarischen Genüssen, zwischen Stille und Spektakel, zwischen Spiel und Spiritualität, zwischen Märchen und Mitspieltheater. Ein StadtwerkeBus, der als „fahrende Kapelle“ mit Musik und spirituellen Texten zwi-

Bischof Schwarz, Superintendent Sauer und Projektleiterin Binder mit den Sponsorenvertretern Diethard Theuermann (Kärntner Sparkasse), Dir. Erich Obertautsch (Wiener Städtische), Mag. Franz Paulus und DI Romed Karré (Stadtwerke Klagenfurt). Foto: Eggenberger – KK

schen dem Klagenfurter Heiligengeistplatz und dem Lange-NachtStandort Viktring kostenlos hin und her fährt, oder ein Mitspielkrimi in der Klagenfurter Dompfarre, in dem es einen Opferstockdiebstahl zu klären gibt, sind nur zwei der zahlreichen Highlights.

Highlights der „Langen Nacht der Kirchen“ STW- Vorstand Dipl.- Ing. Romed Karré bezeichnet die „Lange Nacht der Kirchen“ in Anlehung an Schiller, der die Kirche als „Leiter zwischen Himmel und Erde“ beschrieb, als „Brücke zwischen Gläubigen und Glauben“. „Diese einmalige Nacht lädt zahlreiche Menschen dazu ein, ein Gotteshaus zu einer ungewöhnlichen Zeit zu besuchen, um dort Kraft zu tanken“, betont Energie Klagenfurt Geschäftsführer Mag. Franz Paulus. Detailprogramm zur „Langen Nacht der Kirchen“ unter www.langenachtderkirchen.at


WIRTSCHAFT

27. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 15

Staatspreis-Marketing – Sonderpreis für preisel&bier. A

m 11. Mai wurde der diesjährige Staatspreis Marketing im Beisein von Bundesminister Reinhold Mitterlehner in Linz verliehen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der Sonderpreis für die Beste Inlandmarktstrategie verliehen, über den sich die Brauerei Murau und die Rubikon Werbeagentur GmbH aus Graz für die Produkteinführung „preisel&bier“ freuen konnten. Das Biermischgetränk in der völlig neuen Geschmacksrichtung konnte in kurzer Zeit als attraktives Getränk mit hohem Lifestyle- und Designfaktor etabliert werden.

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Aus 73 Einreichungen hat die Jury ʻpreisel&bierʼ zur besten Inlandmarktstrategie erkoren!“

„Neben den wirtschaftlichen Zielen ging es uns als Brauerei vor allem darum, die Innovationskraft der Brauerei Murau unter Beweis zu stellen und die Fähigkeit zu zeigen, ein neues Produkt am Markt zu etablieren“, stellt Geschäftsführer Josef Rieberer von der Brauerei Murau fest. Innovation und Nachhaltigkeit der Marketingstrategie waren die zentralen Beurteilungskriterien beim diesjährigen Staatspreis

v.l.n.r.: Josef Rieberer (Geschäftsführer Brauerei Murau), Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner, Mag. Bernd Maier (Rubikon Werbeagentur GmbH). Marketing des Bundesministeriums, der zum zwölften Mal vergeben wurde. Dieser Sonderpreis ist bereits der 4. Preis den das preisel& bier nach Murau trägt. Die Erfolgsserie begann mit dem TOP-Innovations-Preis 2010 des Handelsmagazin C.A.S.H, es folgte der 2. Platz TOP-Innovations-Preis 2010 der Handelszeitung und setzte sich fort mit dem 1. Platz des Fachm a ga z i n s REGAL. Dieser Sonderpreis ist eine weitere krönende Auszeichnung.


FREIZEIT

16 KärntnerNachrichten I 27. Mai 2011

Alles neu auf www.kompass.de: Das Tourenportal für jeden Outdoor-Sportler N

icht nur am Papier ist Europas größter Kartenhersteller unschlagbar. Mit dem Relaunch der Webseite www.kompass.de setzt der OutdoorSpezialist auch online neue Maßstäbe. Ein Paradies für Outdoor-Sportler – immerhin sollen im Laufe der nächsten Monate mehr als 10.000 Touren online verfügbar sein. Die detaillierten Beschreibungen, Fotos sowie Trackdownloads machen es einfach die richtige Tour zusammenzustellen. Schon Pläne für’s Wochenende?

Natur entdecken und erleben Pünktlich zum Start der Wandersaison ist der Relaunch von www.kompass.de umgesetzt und bereit den zahlreichen Naturliebhabern unvergessliche Outdoor-Erlebnisse zu bereiten. Das Tourenportal liefert Tausende von Vorschlägen zu Wander- und Berg-, Radund Mountainbike, aber auch Kletterund Skitouren. Einfach die gewünschte Kategorie auswählen oder eine Region festlegen und schon werden die verschiedenen Vorschläge basierend auf den ausgewählten Kriterien präsentiert.

machen Lust auf die bevorstehende Tour. Auch der passende Kartenausschnitt mit eingezeichneter Tour wird zur optimalen Orientierung angezeigt.

Noch nie war die Tourenplanung so einfach „Jeder hat andere Ansprüche, und damit die Tour perfekt auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst ist, lassen sich unter anderem Schwierigkeitsgrad, Höhenmeter, Streckenlänge und Dauer festlegen,“ erklärt Geschäftsführer Walter Scheran den Vorteil der KOMPASS Online-Plattform. Eltern mit Kindern können zusätzlich nach familienfreundlichen Wanderungen suchen und sich bereits im Vorhinein über Einkehrmöglichkeiten am Weg informieren. Die dazugehörigen Fotos, Videos sowie Rezensionen verschaffen einen realitätsnahen Eindruck und

K U R Z NO T I E RT KOMPASS Karten GmbH Der Tiroler Verlag KOMPASS mit Sitz in Innsbruck ist Europas größter Produzent von Outdoorkarten. Mit rund 1000 Verlagstiteln – davon 700 Karten im Bereich Wandern, Rad und Skitouren – deckt KOMPASS alle relevanten Gebiete von der Nordsee über die Alpen bis zu den Kanarischen Inseln ab. Seit über 50 Jahren steht KOMPASS als Synonym für Qualität, Aktualität und Benutzerfreundlichkeit im Kartensektor.

Oder aber man lädt sich die GPS-Tracks herunter und bleibt somit garantiert am richtigen Weg. Gut geplant ist halb gewonnen, damit aber auch während der Tour nichts schief gehen kann, stellt KOMPASS jeder Tour zwei Begleiter zur Seite: Das passende KOMPASS Produkt und eine 3-Tages Wetterprognose, damit die Sonne nicht nur im Herzen lacht.


GTI-TREFFEN

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27. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 17

30 Jahre GTI: Der Kult feiert Jubiläum in Reifnitz

as GTI Treffen in Reifnitz am Wörthersee findet von 1.bis 5. Juni statt. Bereits zum 30. Mal treffen sich VW Fans rund um den Golf GTI in Reifnitz. Dieses Treffen ist das größte Golf Treffen in ganz Europa. Mehr als 100 Aussteller und mehr als

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Wir bringen 150.000 Übernachtungen und einen Umsatz von 20 Millionen Euro in die Wörthersee-Region!“ Chef-Organisator GTI-Treffen Bgm. Adi Stark

150.000 Besucher werden auch heuer wieder erwartet. Das Motto ist mal wieder “Gummi, Gummi”, die ganze Wörthersee Region wird von Autos und Besuchern erobert werden! Viel Spaß beim GTI Treffen in Reifnitz! Das 30.Jubiläumstreffen des legendären GTI-Treffens am Wörthersee wird ein Event der Superlative, welches zum 15. Mal von Bürgermeister Adi Stark organisiert wird. In seiner Verantwortung als Gemeindeoberhaupt wurde das Event zur bunten Kultveranstaltung mit enormer Wertschöpfung für die gesamte Region.

K U R Z NO T I E RT Ab dem 1.6.2011 beginnen die Einfahrtskontrollen und somit startet der eigentliche Event. Das Tagesprogramm beinhaltet neben Trambolin Shows, Motorrad Freestyle Shows, Burn Out Shows, Besucher Games mit attraktiven Preisen uvm. bis hin zur allabendlichen Gummi-Platz-Nightshow mit super LiveActs und DJ Mangelsdorf. Am 2.6.2011 findet um ca. 23.30 Uhr ein großes farbenfrohes Jubiläumsfeuerwerk in der Bucht von Reifnitz statt – vorher Warm-up mit DJ Psaki. Am Freitag erwartet die Besucher die 3. Gummiplatz Night Show und Samstag findet am Gummiplatz das „Jubiläumsfestausklingen“ statt. Eine BBS-Party – Week zum 30jährigen Jubiläum ladet zum Mitfeiern ein – näheres zum Programm finden Sie auf der Homepage www.woertherseetreffen.at


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18 K채rntnerNachrichten I 27. Mai 2011

SOMMERKONZERTE


SOMMERKONZERTE

27. Mai 2011 I K채rntnerNachrichten 19


WIRTSCHAFT

20 KärntnerNachrichten I 27. Mai 2011

Wiener Städtische in Kärnten 2010: Marktanteil gesamt auf über zwölf Prozent ausgebaut; Marktführer in der Lebensversicherung: über elf Prozent Steigerung; Wiener Städtische über nimmt Sorgen ums Wetter.

wir in der Lebensversicherung die regionale Marktführerschaft erringen konnten“, kommentiert Landesdirektor Erich Obertautsch das Jahresergebnis. „Unser breites Produktportfolio und unsere ebenso breite Kundenstruktur sind eine wichtige Basis, um auch in Zukunft gesund weiterzuwachsen“.

In Kärnten erzielte die Wiener Städtische Versicherung auch im Jahr 2010 ein erfreuliches Jahresergebnis: Mit einem Marktanteil von 12,3 Prozent und einem soliden Prämienzuwachs von 3,5 Prozent über alle Sparten konnte der zweite Marktrang unter den regional tätigen Versicherern nicht nur gehalten, sondern noch weiter ausgebaut werden (Quelle: VVO).

In der Lebensversicherung konnte die Wiener Städtische in Kärnten im Jahr 2010 mit Prämieneinnahmen von insgesamt 52,68 Mio. Euro einen Zuwachs von 11,1 Prozent im Vor-

Insgesamt erwirtschaftete die Wiener Städtische in Kärnten im Jahr 2010 direkte verrechnete Prämieneinnahmen von 133,13 Mio. Euro. Dies gab die Wiener Städtische am 18. Mai 2010 im Rahmen der diesjährigen Landesbeiratssitzung in Villach im Beisein von Generaldirektor Mag. Robert Lasshofer, Vorstandsdirektor Dr. Ralph Müller und Vorstandsdirektor Erich Leiß bekannt. „Mit dieser Bilanz ist die Wiener Städtische in Kärnten sehr gut aufgestellt. Besonders freut uns, dass

In der Krankenversicherung konnte 2010 mit verrechneten Prämieneinnahmen von 30,02 Mio. Euro eine leichte Steigerung von 0,6 Prozent erwirtschaftet werden.

Nah am Kunden für bestes Service Aktuell arbeiten insgesamt 197 MitarbeiterInnen in 11 Kundenservicestellen daran, den rund 93.000 Kundinnen und Kunden beste Beratung und Service zu bieten. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, werden in Kärnten derzeit 7

Landesdirektor Obertautsch. Mit der Unterstützung von „Kärnten läuft“ beweist die Wiener Städtische zusätzlich ihr Engagement in der persönlichen Gesundheitsvorsorge.

WetterServiceApp für iPhone Das Herzstück – das ‚mobile Warnsystem’: Egal, wo in Österreich man unterwegs ist, sobald ein Unwetter für die eingegebene Adresse droht, kommt die Warnung via ‚mobilem Warnsystem’ punktgenau und direkt aufs Handy. Ob die App eingeschaltet ist oder nicht, macht keinen Unterschied – die Warnung kommt automatisch.

SMS-Dienst für alle Handys Im Bild von links nach rechts: Lds.Dir. Erich Obertautsch, Gen.Dir.Mag. Robert Lasshofer, VD Erich Leiß, VD Dr. Ralph Müller. jahresvergleich erzielen. Damit konnte die Wiener Städtische in Kärnten ihren Marktanteil in dieser Sparte auf 11,5 Prozent steigern und liegt jetzt auf dem ersten Marktrang.

Lehrlinge zu Verkaufsmitarbeitern von morgen ausgebildet.

In den Schaden-/Unfallspar ten verzeichnete sie 50,42 Mio. Euro an eingenommenen Prämien, das entspricht einem geringfügigen Rückgang von 1,9 Prozent, was auf die ertragsorientierte Zeichnungspolitik in einem kompetitiven Marktumfeld im Kfz-Bereich und den allgemeinen Markttrend zu kleineren Autos und längerer Nutzungsdauer zurückzuführen ist.

Die Wiener Städtische ist auch in Kärnten ein engagierter Partner im sozialen und im kulturellen Bereich. Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und aufbauend auf dem Grundsatz des wechselseitigen Vertrauens werden regionale Initiativen gefördert. „Dazu gehören die Lange Nacht der Kirchen, der Carinthische Sommer, der Musikverein Kärnten sowie die neuebühnevillach“, so

Wiener Städtische unterstützt regionale Projekte

Das wichtigste Tool zur Schadensprävention, die automatische Unwetterwar nung für einen vom User gewählten Standort, ist nicht nur iPhone-Nutzern vorbehalten: Besitzer anderer Mobiltelefone haben die Möglichkeit, den SMS-Dienst auf der Website der Wiener Städtischen zu abonnieren. Sollte für seinen Standort eine Unwetter warnung erfolgen, wird der User automatisch per SMS darüber informiert.

Download und Verfügbarkeit Die WetterService-App für iPhones steht auf der Website der Wiener Städtischen und im App-Store ab sofort zum kostenlosen Download bereit. Einmalige Registrierung auf www.wienerstaedtische.at


WIRTSCHAFT

27. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 21

Gartenfibel „HORTUS“ hilft bei Gestaltung des Traumgartens Auf 60 Seiten können sich Interessierte über alles Wissenswerte rund um den eigenen Garten informieren. Von den Funktionen eines Gartens und den verschiedenen Zaun- und Heckenvarianten über Kinderecken und Hochbeete bis hin zu den unterschiedlichen Stilrichtungen wie Feng-Shui und englischer Garten findet man in der Gartenfibel allerlei Wissenswertes und Hilfreiches für das eigene grüne Paradies. Auch die verschiedenen Gartenarten und die Bedeutung des Gartens werden genau definiert. Die HORTUS-Gartenfibel kann hier angefordert werden: Kärntner Landesregierung, Abt. Dorf- und Stadterneuerung Kärnten, Mießtaler Straße 1, 9020 Klagenfurt, Tel.: 050 536 32028

Diplomierte Eismeister im Kärntner Eissportzentrum Klagenfurt

U

nter der Federführung des Österreichischen Instituts für Schulund Sportstättenbau (ÖISS), der österreichischen Eishallenbetreiber und des WIFI Kärnten wurde erstmals bundesweit ein Lehrgang zur Eis meisterausbildung veranstaltet.

In Leoben erfolgte kürzlich die Diplomübergabe und unter den 14 ausgebildeten Eismeistern waren auch Bernhard Thaler und Ferdinand Woschitz (im Bild mit Messegeschäf ts füh rer Erich Hallegger) vom Kärntner Eissportzentrum Klagenfurt.

Betriebsbesuch Hotel „Familiengut Ertl“ Durch Um- und Ausbau ist die Zukunft des Traditionsbetriebes gesichert.

Ein besonderes Hotel in Seeboden besuchte kürzlich Finanzreferent LR Harald Dobernig in Seeboden. Das Familiengut Ertlhof besteht seit 1848 und ist ein Kinderund familienfreundliches Hotel mit angeschlossenem Bauernhof und Streichelzoo. Besitzer ist seit 2003 Johann Ertl, im Frühjahr wurden umfangreiche Um- und Ausbauarbeiten abgeschlossen. „Es freut mich besonders, dass sich das Hotel Familiengut Ertlhof erfolgreich als Ganzjahresbetrieb behauptet und nun auch weiter ausge-

baut hat. Damit ist die Zukunft für diesen Traditionsbetrieb gesichert“, sagte Dobernig, der auch auf die Unterstützung seitens des Kärntner Wirtschaftsförderungs fonds (KWF) verwies. Mit dem neuen Zubau, der Anfang Mai eröffnet wurde, erfolgte eine Erweiterung um zwölf Zimmer und einen Wellnessbereich mit Sauna, Infrarotkabine, Solarium und Ruheraum. Mit dem Projekt wird die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und das Angebot des Betriebes wesentlich erweitert. Infos: www.ertlhof.com


FREIZEIT

22 KärntnerNachrichten I 27. Mai 2011

GMACHLS Freundinnen Wochenendtrips Luxuriöse Freundinnen Wochenenden im Romantik Hotel GMACHL - Freche Dirndl auf Shopping & Beautytrip in Salzburg. Das 4-Sterne Romantik Hotel GMACHL in Elixhausen hat sich für die verlängerten Wochenenden im Juni ein Freundinnen Package mit Shopping, Wellness und Relax Programm ausgedacht. Was gibt es Schöneres, als mit der besten Freundin sich für ein paar Tage Auszeit vom hektischen Alltag zu nehmen, um nach Lust und Laune in der Mozartstadt Salzburg zu shoppen, sich danach

sten Damen und helfen beim Aussuchen des typgerechten Dirndls oder Designerstück“, so Gastgeberin Michaela HirnböckGmachl, die sich stilmäßig gekonnt zwischen Tracht & und trendigem Lifestyle bewegt.

F R E U N D I N N E N -WO C H E N E N D E buchbar 2.-5., 10.-13., und 23.-26. Juni 2011 Sie genießen: 4 traumhafte Tage, 3 erholsame Nächte in der von Ihnen gewählten GMACHL Kategorie GMACHL Genuss-Frühstück drei 4-gängige Feinschmecker-Wahlmenü aus der Haubenküche am Abend eine geführte Shopping-Tour durch Salzburg entweder zum Thema „High Fashion & Design“ – Die Trends von heute – direkt von den internationalen Laufstegen für Sie nach Salzburg geholt. Welche Must-Haves gehören dazu? oder „Pracht in Tracht“ – Sie sind auf der Suche nach dem passenden Dirndl, Sie wollen mehr über deren Herkunft, Stilformen und Farben wissen, dann sind Sie bei dieser Tour gerade richtig! Je ein Schönheitspaket (115 Verwöhnminuten) mit: einer Wohlfühl-Gesichtsbehandlung mit sanftem Peeling, entspannender Gesichtsmassage, Wirkstoffampulle, Maske und pflegender Handmassage einer nährenden Vitamin-Körperpackung für seidige, glatte Haut in unserer himmlischen Schwebeliege ein individuelles Make-Up, mit vielen Tipps vom Profi, etwa für einen Streifzug durch das Salzburger Nachtleben. Kategorie Doppelzimmer zur Einzelnutzung „Tiefenbach“ Doppelzimmer „Tiefenbach“ Junior Suite „Auberg“ Suite „Ehrenbach“

EUR 386,00 EUR 346,00 EUR 380,00 EUR 492,00

Die Preise verstehen sich pro Person. Verlängerungsnacht im Doppelzimmer inklusive Frühstück ab EUR 89,00 pro Person. Einschließlich der GMACHL Inklusivleistungen.

im GMACHL Panorama SPA „Horizont“ verschönern zu lassen, um danach eine Spritztour mit dem neuen BMW Cabrio durch die idyllische Salzburger Seenund Hügellandschaft zu unternehmen. Abends ge-

nießt „Frau“ die modern interpretierte regionale Küche im Hotel eigenen Haubenrestaurant und empfindet im gemütlichen Ambiente des 4-Sterne Refugiums die Leichtigkeit des Seins. „Bei der Einkaufstour durch die Salzburger Altstadt begleiten fachkundige Mode- und Typberaterinnen unsere modebewus-

Nach einem ausgedehnten Shoppingmarathon stellt GMACHL SPA „Horizont“ Leiterin Bettina Werth ein maßgeschneidertes Relaxund Beautyprogramm zusammen. Im DAMEN-SPA entspannen Freundinnen beim Plausch unter Frauen und planen wohin die Cabrio Tour mit dem GMACHL-BMW-Cabrio am nächsten Tag gehen soll. Aber zunächst wird das neu er-

standene Dirndlkleid im stimmigen Ambiente beim Dinner, an der Bar oder im lauschigen Garten des Romantik Hotel GMACHL erstmals vorgeführt. Infos unter: Romantik Hotel GMACHL Elixhausen Tel.: +43/662/ 480212 romantikhotel@gmachl.com www.gmachl.com


KULTUR

27. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 23

Veranstaltungen Schloss Albeck Fr, 27. 05., 20 h: Daniela dé Santos - Königin der Panflöte:

Daniela dé Santos – das Konzerterlebnis! Haben Sie schon einmal erlebt, dass die Zeit förmlich still steht? Ein Glücksempfinden zu haben, auf dieser Welt zu sein? Aus einem Konzert zu gehen und am liebsten alles zu umarmen? Konzertgäste sagen: „Wow, was für ein schönes Erlebnis!“ - „Dieser eindringliche Klang ist einzigartig“ oder „Ich fühl mich wieder richtig wohl in meiner Haut“. So geht es Ihnen auch, wenn Sie Lieder wie „Der einsame Hirte“, „Time to say goodbye“ oder atemberaubend „Don´t cry for me Argentina“, von Daniela dé Santos gespielt, live erleben. Und als besonderes Highlight, glanzvoll und beeindruckend: der Auftritt vom Stargast des Abends – Celestina – der weltweit einzigen Kristallpanflöte mit 5.000 Swarovski-Kristallen. Ein Ohrenund Augenschmaus. Ein bezauberndes Bühnenbild, ein exzellenter Klang, eine strahlende Künstlerin und ein „Supergefühl“. www.danieladesantos.at Sa, 28. 05., 20 h: „Nach Kärnten“ – Kabarett mit Birgit & Nicole Radeschnig:

Oft fragt man sich: Wohin ist das Kärntner „CH“ verschwunden? Was hat es mit dem ominösen Schild „Nach Kärnten“ auf sich? Wie wurde der Schnapskrapfen zum Alkoholiker? Und Warum bekommt man den Villacher Fasching nur noch auf Rezept? Bei den Kärntnerinnen Birgit und Nicole Radeschnig, Gewinnerinnen des Grazer Kleinkunst-

vogels 2010 gibt es die Antworten und obendrein einen Abend voller Kärntner Absurditäten. www.radeschnig.net So, 29. 05., 11 h: Lorenz & Peter Pichler, Roman Pechmann: „Klangrafinesse“ Flöte, Klarinette & Akkordeon: 3 exzellente Kärntner Musiker in einer außerge-

wöhnlichen Kombination von Instrumenten! Flöte und Klarinette mit einem Akkordeon! 2010 war das Albecker Publikum entzükkt und begeistert. Neben hinreißenden Nummern von Piazzolla stehen auch Bach, Ibert und der jüdisch-ungarische Komponist Leo Weiner (18851960), der erste bedeutende ungarische Komponist des 20. Jahrhunderts, auf dem Programm. Lassen Sie sich dieses Highlight nicht entgehen. So, 29. 05., 15 h: „Kaleidoskop der Gefühle“ – Liederkonzert mit Stephan Karelin, Bariton, Joanna Niederdorfer, Klavier: Stephan Karelin ist in Russland geboren und ausgebildet und derzeit zur Perfektionierung bei Prof. Niederdorfer an der Musikuniversität Graz über das Programm: „Die Idee zu diesem Konzertes entstand zu Beginn meines Aufenthaltes in Österreich: Ich lernte hier viele Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion kennen, und in ihren Augen sah ich trotz ihrer erfolgreichen Karriere Sehnsucht nach ihrer Heimat. Ich wollte ihnen nach dem Motto Musik ist Medizin für die

Seele - helfen. Andererseits habe ich erkannt, wie beliebt russische Musik bei den Österreichern ist. Diese zwei Tatsachen habe

ich in einem Programm vereint, welches sowohl für österreichisches, als auch für russisches Publikum interessant ist.“ Mit Arien von Mozart, Tschaikowski, Rachmaninow, aus Anatevka und russischen Volksliedern ein wirklich interessantes Programm. Begleitet wird der engagierte Sänger von Frau Prof. Joanna Niederdorfer. Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at www.schloss-albeck.at


GESUNDHEIT

24 KärntnerNachrichten I 27. Mai 2011

Mehr Lebensqualität bei Krebs I

n Österreich werden jährlich etwa 36.000 Krebspatienten mit Strahlen- und Chemotherapie behandelt. Fast 90 Prozent dieser Patienten wünschen zur Reduzierung der Nebenwirkungen und der Erhaltung ihrer Lebensqualität eine komplementäre Begleittherapie. Dabei steht die Misteltherapie hoch im Kurs. Ihre positive therapeutische Wirksamkeit wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. „Es existiert eine große Anzahl von Studien zur Mistel. Unter anderem 25 kontrollierte Studien, die qualitativ hochwertig sind“, so Univ. Ass. Prof. Dr. Leo Auerbach, Leiter der Komplementärmedizinischen Ambulanz in der Frauenklinik des Allgemeinen Krankenhauses Wien (AKH). Mistelpräparate gelten heute als seriöseste und wissenschaftlich am besten untersuchte Methode der Komplementäronkologie, die die Lebensqualität bei Krebserkrankungen verbessert.

ÜBER DIE MISTEL Die Mistel wird schon in der Antike und im Mittelalter als Heilpflanze angeführt, z.B. von der Hippokratischen Schule, von Hildegard von Bingen und vielen anderen. Gegen Ende des 19.Jhdts. begannen erste chemische Untersuchungen charakteristischer Mistelinhaltsstoffe. Im Jahre 1917 stellte Rudolf Steiner ein erstes Arzneimittel aus der Mistel her - zur Behandlung von Krebs! Seither wurde die Misteltherapie kontinuierlich weiterentwickelt und eingehend wissenschaftlich erforscht. Heute stellt die Mistel eine anerkannte Behandlung mit einem behördlich zugelassenem Arzneimittel in der Hand des Arztes dar. Auch weiterhin werden umfangreiche Forschungen in Klinik und Labor durchgeführt, um die Wirksamkeit und optimale Anwendung stetig zu verbessern.

Dr. Jutta Hellan, Allgemeinmedizinerin, Onkologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Komplementären Ambulanz in der Frauenklinik des Allgemeinen Krankenhauses Wien (AKH). Der Mistelextrakt stimuliert das Immunsystem und verbessert nachweislich den Allgemeinzustand der Patienten. Wohlbefinden und die Stimmung verbessern sich, der natürliche Schlaf wird gefördert, der Appetit gesteigert. Antriebslosigkeit und Müdigkeit werden bereits nach vier bis zwölf Wochen nachhaltig verbessert. Die Patienten fühlen sich aktiver und weniger müde. Durch das Nachlassen der tumorbedingten Schmerzen reduziert sich der Einsatz nebenwirkungsreicher Schmerzmittel.

Die Liste der Mistelärzte in Österreich wird laufend aktualisiert (www.misteltherapie.at) und in der Broschüre „Mehr vom Leben“ übersichtlich publiziert.

„Die Mistel erhöht die Lebensqualität und steigert die Leistungsfähigkeit!“ „Aber Wunder können auch Misteln leider nicht vollbringen. Doch sie kann den Krankheitsverlauf stabilisieren.“ Darüber sind sich Univ. Ass. Prof. Dr. Leo Auerbach und Jutta Hellan einig.

Ein Netzwerk für mehr Lebensqualität Auf Initiative erfahrener engagierter Mistelärzte ist ein Netzwerk entstanden, in dessen Mittelpunkt die Lebensqualität der Patienten mit Krebs steht.

200 Mistelärzte in einer handlichen Broschüre, nach Bundesländern und Bezirken übersichtlich gegliedert.

Abruf kostenlos unter Tel. 01/879 99 07

Kärntner Nachrichten - Ausgabe 21.2011  

Die Ausgabe 21 der Kärntner Nachrichten

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