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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 17 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 29. April 2011

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Historische Einigung!

Ortstafellösung wird von allen Parteien getragen, Beschussfassung im Parlament noch vor Sommerbeginn!

Insolvenzen in Kärnten sind dank umsichtiger Wirtschaftpolitik von LR Harald Dobernig zurückgegangen!

Seiten 2 und 3

Seite 7


THEMA DER WOCHE

2 KärntnerNachrichten I 29. April 2011

Ortstafeln: Alle tragen Paket mit großer Verantwortung! Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Staatssekretär Josef Ostermayer und Slowenenvertreter unterzeichneten Memorandum : Paketlösung mit 164 Ortschaften und Maßnahmen zur Förderung der Volksgruppe Der 26. April 2011 ist ein historisches Datum für Kärnten. Der Ortstafel-Streit ist beendet. 56 Jahre nach Abschluss des Staatsvertrages wurde ein Kapitel der Geschichte abgeschlossen und ein neues kann beginnen. Über die Einigung in der Ortstafelfrage mit insgesamt 164 Ortschaften sowie über das dazugehörende Maßnahmenpaket zur Förderung der slowenischen Volksgruppe herrschte nach vielen Verhandlungen große Erleichterung, Zufriedenheit, ja Freude, wie Landeshauptmann Gerhard Dörfler in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Staatssekretär Josef Ostermayer und den drei Volksgruppenvertretern Valentin Inzko, Marjan Sturm und Bernard Sadovnik zum Ausdruck brachte. Feierlich wurde von den Verhandlern ein entsprechendes Memorandum unterzeichnet.

Die Väter der historischen Ortstafellösung mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

„Ich bin glücklich“, sagte Dörfler. Nun sei der Marathonlauf ins Ziel gekommen. Dieser Konsens zeige große Verantwortung und sei auch als politische Verpflichtung gesehen worden.

finden. Wie Dörfler sagte, seien insgesamt 15 Gemeinden zu den bereits neun zweisprachigen dazugekommen. Auch die Bezirke Hermagor und Villach-Land seien neu von Ortstafelregelungen betroffen. Für drei zweisprachige Orte in Eberndorf sowie für elf Orte in der Gemeinde St. Kanzian werde die Amtssprachenregelung wirksam.

Auch der Staatssekretär zeigte sich glücklich. „Es hat sich gelohnt, wir haben es geschafft“, so Ostermayer. Das Ziel habe immer darin bestanden, einen möglichst breiten Konsens zu haben. Es sei stets darum gegangen, den größten gemeinsamen Nenner zu

Auch ein Dialogforum beim Volksgruppenbüro werde eingerichtet, sagte der Landeshauptmann. Für ihn beginne nun ein „Miteinander-Buch“ und darin stehe, dass die Chancen der Zukunft als Aufgabe zu sehen seien. Es solle eine gute Zeit für Österreich, für

Kärnten und für die Volksgruppe beginnen.

Dank an FPK-Chef LhStv. Scheuch Dörfler dankte allen Beteiligten, vor allem dem Staatssekretär, den Volksgruppenvertretern, den Bürgermeistern, den Heimatverbänden, den Parteiobleuten und insbesondere auch LHStv. Uwe Scheuch. Scheuch habe zuletzt den Vorschlag der Amtssprachenregelung für St. Kanzian und Eberndorf gemacht und damit gleichsam den letzten Meter des Marathons geöffnet, so Dörfler. Auf die Volksbefragung

angesprochen, sagte Dörfler, dass die Königsetappe den Applaus des Publikums erfahren solle. Es sei keine Befragung gegen die Volksgruppe, er rechne vielmehr mit einer sehr hohen Zustimmung für die gemeinsam gefundene Paketlösung. Dörfler verwies in diesem Zusammenhang auf Umfragen, die bereits Zustimmung von über 80 Prozent signalisierten: „Die Menschen wollen bei dieser historischen Lösung dabei sein.“

Freies Kärnten „Kärnten ist frei vom Ortstafelkonflikt“, sagte Staatssekretär Ostermayer in Anlehnung an Leopold


THEMA DER WOCHE Figls Worte nach der Unterzeichnung des Staatsvertrages 1955. Man habe ein sehr rundes Lösungspaket geschnürt, das auch die Zukunft ins Auge fasse. So habe man sich unter anderem auf zusätzliche Werteeinheiten für das slowenische Gymnasium oder Auszahlungsmodalitäten der Abstimmungsspende geeinigt. Im Parlament hofft Ostermayer daher nicht nur auf die notwendige Verfassungsmehrheit, sondern sogar auf einen einstimmigen Beschluss. Auch bei der Volksbefragung gehe er von der Zustimmung der Kärntner Bevölkerung aus. Valentin Inzko vom Rat der Kärntner Slowenen versicherte, dass sich die Slowenenorganisationen mit großer Verantwortung an der Umsetzung des Lösungspaketes beteiligen würden. Er sprach vom Abschluss der letzten Etappe, der Königsetappe. Im Paket seien viele Bereiche enthalten, die für das Überleben der Volksgruppe von großer Bedeutung seien, etwa Kindergärten, Schulen, Musikschule, Sport und Medien. Inzko sagte auch, dass es keine Öffnungsklausel geben werde, dafür habe man eine „Herzensöffnungsklausel“ geschaffen.

29. April 2011 I KärntnerNachrichten 3

Kommentar von Helmut Prasch

Zutiefst demokratisch!

Zufrieden über den erreichten Kompromiss: Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit FPK-Chef LhStv. Uwe Scheuch.

Internationales Medieninteresse an der erzielten Ortstafel-Lösung.

FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache begrüßt die Ortstafel-Einigung in Kärnten und gratuliert den Kärntner Freiheitlichen, die ein sehr gutes Ergebnis erzielt hätten. Besonders verwies Strache auf die nun anstehende Volksbefragung. Diese zeige, dass überall dort, wo Freiheitliche regieren, die Menschen in die politischen Entscheidungen eingebunden werden.

HC Strache

Das sagt Österreich: Die wichtigsten Zitate! „Ich fühle mich in meiner Meinung bestärkt, dass man auch sehr schwierige Probleme mit Geduld und mit Fähigkeit zum Kompromiss und mit Augenmaß lösen kann. Es ist ein guter Tag für Österreich und ein guter Tag für die regionale Bundespräsident Dr. Heinz Fischer Zusammenarbeit!“ „Ich gratuliere allen Beteiligten, aber auch allen Kärntnerinnen und Kärntnern zu diesem historischen VerhandBundeskanzler Werner Faymann lungsergebnis!“ „Die erzielte Einigung in der Ortstafelfrage ebnet Kärnten den Weg in eine neue Ära, in der die Chancen der Zukunft genutzt Vizekanzler Michael Spindelegger werden können!“

Es ist nicht nur zutiefst freiheitlich, sondern auch zutiefst demokratisch, dass das monatelange Ringen um eine breitmöglichst getragene Ortstafellösung mit einer Volksbefragung gekrönt wird. Niemand braucht sich davor fürchten, dass das Volk seine Meinung zu einem historischen Schlußstrich abgibt: kein Verfassungsgericht, kein Politiker, auch nicht die Minderheit. Es ist recht und billig, dass die Politik „die Bevölkerung an der erfolgreichen Lösung teilhaben lassen will“, wie es Landeshauptmann Gerhard Dörfler treffend formulierte. Die Verhandlungen rund um das Ortstafelpaket waren frei von parteitaktischem Kalkül und wohl auch deshalb erfolgreich. Es ist dem Landeshauptmann zu danken, dass er es allen Teilnehmern ermöglicht hat, nicht nur ihre Standpunkte bestmöglich darzulegen und zu vertreten, sondern auch ihr Gesicht zu wahren. Die Freiheitlichen, in Kärnten bekanntermaßen die mit Abstand stärkste Partei, war sich ihrer staatstragenden Verantwortung durchaus bewusst, nach Jahrzehnten der Diskussion eine Lösung zuzulassen, die sich österreichweit, aber auch international sehen lassen kann. Auch die durchgesetzte Volksbefragung ist Ausdruck des Selbstbewusstseins, das Landeshauptmann Gerhard Dörfler und FPK-Chef LhStv. Uwe Scheuch zu Recht zur Schau tragen. Schließlich ist es gute freiheitliche Tradition, Lösungen zu ermöglichen, nicht zu verhindern. Ob das ausverhandelte Ortstafelpaket ein Anlass ist, von einer neuen Zukunft für Kärnten zu sprechen; ob Kärnten jetzt „befreit“ ist, wie Staatssekretär Ostermayer meinte: das ist politische Geschmackssache. Auch ohne der nunmehr vorliegenden Lösung war Kärnten mit seiner großzügigen Minderheitenförderung niemals feindlich gegen slowenische Mitbürger eingestellt. Kärnten war gerade in Minderheitenfragen nie ein „unfreies Land“. Das haben anlässlich der EUSanktionsmaßnahmen des Jahres 2000 auch internationale Experten mehrfach bestätigt. Kärnten ist und bleibt ein freies und ungeteiltes Land. Vor ihm liegt eine erfolgreiche und freiheitliche Zukunft!


4 KärntnerNachrichten I 29. April 2011

HINTERGRUND

Auswirkungen der Ostöffnung auf den Kärntner Arbeitsmarkt LHStv. Scheuch: Änderungsentwurf im Ausländerbeschäftigungsgesetz soll nochmals überdacht werden Am 30. April 2011 endet die Übergangsfrist für die 8 neuen EU-Beitrittsländer Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Bürger dieser Länder unterliegen somit ab 1. Mai nicht mehr dem Ausländerbeschäftigungsgesetz. Über mögliche Auswirkungen dieser Öffnung des Arbeitsmarktes und der Änderungen Ausländerbeschäftigungsgesetz informierte Arbeitsmarktreferent LHStv. Uwe Scheuch im Rahmen einer Pressekonferenz. „Obwohl das Beitrittsland Slowenien für Kärnten am relevantesten scheint, erwarten wir dort keine große Anzahl an Tages- und Wochenpendlern, da der Lohnunterschied nur bei 10-20% liegt. Problematisches Lohnniveau bringen eher die Slowakei, Ungarn und Tschechien mit sich, genauso wie die Gefahr zur vermehrten Schwarzarbeit“, so Scheuch. Auch in der geplanten Änderung des Ausländerbeschäftigungsge setzes, welche sich gerade in der Ausarbeitung durch den Bund befindet, sieht Scheuch Probleme auf den Kärntner Arbeitsmarkt zukommen. „Der Bund sieht vor, die Landeshöchstzahlen aufzulösen und per Verordndung Österreichweit die Kontingente an Arbeitnehmern außerhalb der EU festzulegen. Auch ist ein unbeschränkter Arbeitsmarktzugang für nachgezogene

Familienangehörige geplant“, erklärt Scheuch. Weiters ist vorgesehen, dass Asylwerber zukünftig bereits in der Phase des Asylansuchens freien Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten. Dies sei grundsätzlich zu begrüßen, leider enthält der Entwurf aber keine Regelung was im Falle eines negativen Asylbescheids in weiterer Folge passiert. „Zwar braucht man auch am Kärntner Arbeitsmarkt ausgebildete Facharbeiter, jedoch besteht unsere Hauptaufgabe darin, am Inlandsmarkt mit entsprechenden Ausbildungen etc entgegenzuwirken. Wir werden in nächster Zeit intensiv mit dem AMS zusammenarbeiten und ein Appell an Sozialminister Hundstorfer richten, die geplanten Änderungen im Ausländerbeschäftigungsge setz nochmals zu überdenken, da sich diese durchaus negativ auf die Arbeitsmarktsituation auswirken können“, so Scheuch. Der Arbeitsmarktreferent berichtete weiters über eine generell solide Entwicklung am Kärntner Arbeitsmarkt bzw. eine positive Entwicklung am Lehrstellenmarkt. „Der Arbeitsmarkt in Kärnten befindet sich auf einem guten Weg, nun müssen wir acht geben, dass durch die Aufweichung der Bestimmungen nicht neue Probleme auftauchen“, so LhStv. Scheuch.

Das AMS in Klagenfurt: Mit der Ostöffnung drohen weitere Probleme für den heimischen Arbeitsmarkt.


HINTERGRUND

29. April 2011 I KärntnerNachrichten 5

Dörfler: Jeder tote Motorradfahrer ist einer zu viel! Erhöhung der Verkehrssicherheit für Motorrad- und Moped-Fahrer Die beginnende Motorradund Mopedsaison nahm Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler zum Anlass, um auf die aktuelle Motorrad- und Mopedunfallstatistik sowie auf wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit hinzuweisen. Für den Landeshauptmann ist die Bewusstseinsbildung aller Verkehrsteilnehmer wichtig. Gerade die Motorradfahrer sollten sich in Richtung Genussfahrer entwickeln, da jeder getötete Motorrad- und Mopedverkehrsteilnehmer einer zu viel sei, betont er. Problematisch sei auch, dass 90 Prozent aller Motorradunfälle Schönwetter- und Freizeitunfälle auf trockener Fahrbahn seien und bei Tageslicht (Moped: 81 und 80 Prozent) passieren. Während sich 63 Prozent der Motorradunfälle im Freiland ereignen, verunfallen 74 Prozent der Mopedfahrer im Ortsgebiet. Viel Aussagekraft haben für den Landeshauptmann auch die Zahlen über das Alter der Unfallopfer. Demnach stellt bei den Motorradfahrern die Altersgruppe der 40 bis 50-Jährigen mit 31,5 Prozent die größte Gruppe. Bei den Mopedfahrern ist es die Altersgruppe der 11 bis 15jährigen mit 33 Prozent. „Bei diesen Gruppen muss der Hebel angesetzt werden. Die Unfälle passieren nicht nach einer langen Ausfahrt am Abend, sondern zu Mittag“, so

Dörfler. Interessante Fakten kann man auch aus der Beteiligung der Fahrzeugtypen am Unfallgeschehen herauslesen. Während die Beteilung der PKW am Unfallgeschehen bei 64,14 Prozent lag, lag sie bei den Motorrädern bei 5,33 Prozent bzw. bei den Mopeds bei 8,97 Prozent. Der Landeshauptmann verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Häufigkeit der LKW-Unfälle über 3,5 Tonnen, die nur bei 2,23 Prozent lag. „Die Frächter haben in den letzten Jahren vermehrt in das Fahrsicherheitstraining investiert. Dies sollten auch Motorradfahrer und Mopedfahrer tun“, lautete sein Appell.

114.552 Biker auf Kärntens Paßstraßen! Im Bezug auf die beliebtesten Zweiradstrecken verwies der Landeshauptmann auf die Straßen der Großglockner Hochalpenstraßen AG in Kärnten (Großglockner Hochalpenstraße: 77.356 Motorräder, Nockalmstraße: 31.570 Motorräder, Villacher Hochalpenstraße: 4.215 Motorräder, Goldeck Straße: 1.411 Motorräder) die 2010 von 114.552 Motorrädern passiert wurden. Auf allen zusammen gab es neun Unfälle mit Motorradbeteiligung. Im Vergleich auf der Soboth, die von 24.000 Motorradfahrern frequentiert wurde, gab es acht Unfälle.

So schön das Motorradfahren auf den beliebten Kärntner Tourenstrecken - vom Großglockner bis zur Soboth - ist, so sehr brigt es auch Gefahren in sich. Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler hat sich nun dieser speziellen Problematik angenommen und verspricht die Entschärfung von Gefahrenquellen.

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Maßnahmen für mehr Sicherheit auf zwei Rädern • Anbringung von Unterfahrschutz in engen Kurven • Erhöhung der Sichtbarkeit des Kurvenverlaufs (B99 Katschberg Straße – Klamm) • Sondermarkierung für die Führung in schwierigen Straßenabschnitten (Soboth) • Regelmäßige Untersuchung der Straßenbeläge auf Grip • Neu: Sicherheitsaudits auf Motorradstrecken • Unfallforschung bei Mopedunfällen • Erhöhung der Kontrollen / Überwachung • Verbesserung der Griffigkeit (B70 Packer Straße – Pack und Gailbergsattel,...) • Fugenfräsung statt Verguss (B100 Drautal Straße – Landesgrenze)


LANDESPOLITIK

6 KärntnerNachrichten I 29. April 2011

Neue Zusatzförderung für Heizungstausch im Lavanttal! LHStv. Scheuch, LR Ragger: Feinstaubbelastung in Unterkärnten muss reduziert werden Einen aktiven Beitrag zur Reduzierung der Feinstaubbelastung im Lavanttal leistet das von Energieförderungsreferent LHStv. Uwe Scheuch und Wohnbaureferent LR Christian Ragger initiierte Feinstaubsanierungsprojekt.

Erhöhte Förderung „Mit einer erhöhten Förderung wollen wir die Lavanttaler Bevölkerung motivieren ihre alten Heizungen in moderne Zentralheizungsanlagen basierend auf erneuerbaren Energieträgern bzw. Fernwärmeanschlüssen auszutauschen. Insgesamt beträgt die Zusatzförderung 1.000.000 Euro, jeweils 500.000,— Euro aus dem Energieförderungsreferat und dem Wohnbaureferat, was für den Antragsteller eine Förderintensität seiner neuen Anlage bis zu 40% der Kosten bedeutet“, so Energieförderungsreferent LHStv. Uwe Scheuch.

Maßnahmen setzen Wie Wohnbaureferent LR Christian Ragger weiter ausführte sind pro Kalenderjahr maximal 35 Überschreitungstage des Grenzwertes zulässig. „Im Kalenderjahr 2010 wurden bei der Messstation Wolfsberg Hauptschule 42 und bei der Messstation St. AndräVolksschule 41 Überschreitungstage gemessen. Diese Situation haben wir zum Anlass genommen um

DI Harald Tschabuschnig, Mag. Manfred Zechner, Landesinnungsgeschäftsführer, LR Christian Ragger, Innungsmeister Robert Pinter, LHStv. Uwe Scheuch gemeinsam mit der Installateurinnung klare Maßnahmen zu setzen“, sagte Ragger.

Beschränkte Zusatzförderung Eine Maßnahme zur Senkung der Überschreitungstage sei der Umstieg von Einzelöfen bzw. alten Holzoder Festbrennstoffzentralheizungskessel auf moderne Zentralheizungsanlagen basierend auf erneuerbaren Energieträgern bzw. Fernwärmeanschlüsse. „Um den raschen Umstieg zu gewährleisten soll es eine zeitlich beschränkte Zusatzförderung zur bestehenden Energieförderung für Anlagen in den Gemeinden des Lavanttals geben“, so Ragger. Die Zusatzförderung gibt es für Scheitholzkessel, Pellets-

kessel, eine Hackschnitzelheizung, den erstmaligen Einbau einer Zentralheizung, einen Fernwärmeanschluss eines Einfamilienhauses, eine Wärmepumpe zur Raumheizung oder Solaranlagen mit Heizungseinbindung. Der Antrag muss zwischen 1. Mai 2011 und 31.12.2012 eingebracht werden, die Zusatzförderung gibt es nur für Anlagen in den Gemeinden des Lavanttales (Reichenfels, Bad. St. Leonhard, Preitenegg, Frantschach - St. Gertraud, Wolfsberg, St. Andrä, St. Paul, St. Georgen und Lavamünd). Infos und Förderabwicklung: Abt. 15. Unterabteilung Energiewirtschaft, Flatschacher Straße 70, 9020 Klagenfurt, Tel.: 050 536 41561, www.energiewirtschaft. ktn.gv.at

Aktuelle FPK-Petition Kürzlich wurde im Zuge eines von der Partei „Die Grünen“ finanziell geförderten Horror-FilmFestivals ein Film über die Zubereitung von „Kinderschnitzel“ (Anm.: In der Tat wurde darin die Zubereitung von Schnitzel aus Baby- und Kinderfleisch thematisiert) gezeigt, zu welchem als Draufgabe der Obmann der Kärntner Grünen, Rolf Holub persönlich, die Filmmusik beisteuerte. Das FPK hat nun eine Petition gegen die öffentliche Förderung menschenverachtender Initiativen gestartet. Unterschreiben Sie!


LANDESPOLITIK

29. April 2011 I KärntnerNachrichten 7

19.500 Menschen holten den Kärntner Teuerungsausgleich LH Dörfler und LR Dobernig ziehen Abschlussbilanz - Teuerungsausgleich zeitgemässer denn je! Diese wichtige soziale Maßnahme wird es auch in Zukunft geben! Eine Abschlussbilanz über die Auszahlung des Kärntner Teuerungsausgleiches 2010/2011 zogen Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Finanzreferent LR Harald Dobernig. „Mit insgesamt 19.491 gestellten Anträgen und zwei Millionen Euro an ausbezahlter Unterstützung für finanziell schwächere Kärntnerinnen und Kärntner konnte auch heuer wieder eine wichtige soziale Unterstützung geleistet werden“, erklärten Dörfler und Dobernig. Von den knapp 19.500 ausbezahlten Anträgen, wurden 12.897 über die direkte Barauszahlung abgewickelt,

6.594 Auszahlungen erfolgten als Post- oder Kontoanweisung. „Die Bezugsberechtigten haben die Möglichkeit, zwischen Barauszahlung oder Überweisung zu entscheiden. Es hat sich aber auch im heurigen Jahr gezeigt, dass die Bürger den Kontakt zu uns suchen und sich das Geld gerne persönlich abholen“, so Dörfler, der auch darauf hinweist, dass bei der Barauszahlung des Teuerungsausgleiches oft auch parallel viele Anliegen der Bürger direkt im Gespräch mit den Politikern geklärt werden können. Den Teuerungsausgleich in Höhe von 100 Euro haben

Erfolgreiches Projekt „Teuerungsausgleich“! Pensionisten mit Ausgleichszulage, Bezieher der allgemeinen Wohnbeihilfe, Bezieherinnen des Kärntner Müttergeldes und Bezieher des Kärntner Familienzuschusses erhalten. Familien mit drei oder mehr minderjährigen Kindern konnten

die erhöhte Förderung von 150 Euro in Anspruch nehmen. Aufgeteilt auf die Bezirke gab es die meisten Anträge aus Klagenfurt Stadt (3.985), gefolgt von Villach Stadt (2.531) und Spittal an der Drau (2.330).

Rückgang bei Insolvenzen in Kärnten Landesrat Harald Dobernig: Konkrete Hilfe für Unternehmen durch Einrichtung des Haftungsfonds Erfreulich ist für Finanzreferent LR Harald Dobernig der Rückgang der Kärntner Firmeninsolvenzen um 6,9 Prozent im ersten Quartal 2011 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit verzeichnet Kärnten den drittgrößten Rückgang hinter Vorarlberg und Salzburg, österreichweit ist die Anzahl der Insolvenzen hingegen um 3,5 Prozent gestiegen. Auch bei den Privatinsolvenzen verzeichnet Kärnten einen Rückgang von 11,2 Prozent. Das zeigen die kürzlich veröffentlichten Zahlen des Creditforum Österreich. Für Dobernig erweist sich die Einrichtung eines eigenen Kärntner Haftungsfonds für die Krisenjahre 2009 und 2010 als richtige Entscheidung. „Mit dem Haftungsfonds haben wir jenen Unternehmen konkrete Hilfe geleistet, die aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise in Schwierigkeiten geraten sind. Durch die Erleichterung des Zugangs zu Kapital bzw. Krediten haben wir die Kärntner Wirtschaft gezielt unterstützt und so auch dazu beigetragen, drohende Insolvenzen zu verhindern“, so

der Finanzreferent. Durch die Unterstützung aus dem Haftungsfonds konnten über 1.100 Arbeitsplätze abgesichert und rund 120 neu geschaffen werden, erklärt Dobernig. Insgesamt wurden Bürgschaften bzw. Haftungen für rund 30 Unternehmen seitens des Landes genehmigt. Der Finanzreferent verweist auch auf das Konjunkturpaket 2009 - 2010, mit dem der Wirtschaft erhebliche Zusatzmittel zur Verfügung gestellt wurden. „Allein im Vorjahr wurden vom KWF 1.309 Einzelbetriebe gefördert. Inklusive der EU-Mittel gab es für Kärntens Unternehmen Förderungen in Höhe von 53 Mio. Euro. Damit konnten über 16.500 Arbeitsplätze abgesichert und 1.924 neu geschaffen werden“, so der Landesrat. Den sanften wirtschaftlichen Aufschwung hätten die Unternehmen auch durch einen Anstieg der Auftragslage um 18,3 Prozent zu spüren bekommen.


LANDESPOLITIK

8 KärntnerNachrichten I 29. April 2011

Service des Bürgerbüros: Ein Jahr Banken–Ombudsmann! Seit einem Jahr bietet der frühere Bundesrat und pensionierte Spitzenbanker Dr. Peter Harring über das Bürgerbüro beim Amt der Kärntner Landesregierung unentgeltlich Beratungen bei Problemen mit dem Geldverkehr an. Ein tolles Service, das von immer mehr Menschen dankbar angenommen wird. Erfolgreich entwickelt hat sich das Projekt „Banken – Ombudsmann“ im Bürgerbüro von Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Seit einem Jahr steht der Bankexperte Dr. Peter Harring, jeden Mittwoch zwischen 14 und 16 Uhr ratsuchenden Kärntnern/innen vertraulich und kostenlos zur Verfügung. Die Palette reicht von Problemen in der Kreditabwicklung, Stundungen, Verhandlungen um Nachlässe bis hin zur Vorbereitung von Privatkonkursen. Beschwerden gibt es auch mit Kosten, Spesen, nicht eingehaltenen Zusagen von Banken und unzureichenden, oft

sogar fehlerhaften Beratungen im Veranlagungsgeschäft. Die Interventionen ziehen sich oft über längere Zeiten hin, wöchentlich finden bis zu zehn Interessenten den Weg zum Ombudsmann. Auch wenn nicht in jedem Fall geholfen werden kann, werden alle Probleme ausführlich erörtert, Wege gesucht und die nötigen Kontakte hergestellt. Anfragen und Terminvereinbarungen sind am besten direkt an das Bürgerbüro im AKL per mail unter lh.buergerbuero@ktn.gv.at oder Tel. 050 635 22140 zu richten. Bei Bedarf finden die Beratungen auch in den Bürgerbüros Villach und Spittal statt.

Feierliche Angelobung der neuen Abgeordneten

Bankenombudsmann Dr. P. Harring

am liebsten in Österreich und gibt als Hobby unter anderem die Forstarbeit an. Franz Pirolt wurde in den Bundesrat entsandt Der Bürgermeister von Straßburg, Franz Pirolt, verstärkt ab sofort die Reihen der freiheitlichen Bundesräte. Der Kärntner Landtag entsandte den gelernten Land- und Forstwirtschaftsmeister in die Länderkammer. Pirolt, der im ehemaligen SPD-Bundeskanzler Helmut Schmidt und dem seinerzeitigen Landeshauptmann Jörg Haider seine politischen Vorbilder sieht, ist Ortsparteiobmann in Straßburg, wo er seit 2009 auch das Bürgermeisteramt innehat. Im Bundesrat will er sich der Themen

Landwirtschaft und Soziales annehmen.

Der bisherige FPK-Bundesrat Peter Zwanziger ist am Donnerstag im Kärntner Landtag als Abgeordneter angelobt worden. Peter Zwanziger wurde am 30. Mai 1977 in Judenburg geboren und erlernte den Beruf eines Zahntechnikers, ehe er Vertragsbediensteter im Klagenfurter Magistrat wurde. Dort engagierte er sich auch in der Personalvertretung, später wurde er Bezirksobmann des BZÖ in Wölfnitz. Der verheiratete Vater von vier Kindern bleibt im Urlaub


REGIONALES

29. April 2011 I KärntnerNachrichten 9

Die FPK-Abegordneten auf Info-Tour in ganz Kärnten! Mit dem Ohr am Bürger und um Aufklärung bemüht, das war die Intention der FPKLandtagsabgeordneten in den vergangen Wochen. In allen Bezirken wurden Informationsveranstaltungen angeboten. Das allgemeine Credo: „die Menschen sind sehr wohl an politischen Themen interessiert und nutzen den Kontakt mit den Politkern, um auch persönliche Anliegen vorbringen zu können.“ Viele Vorurteile konnten abgebaut und auch Fehlinformationen aufgeklärt werden.“ Da durch die Zusammenarbeit mit der FPÖ, das Dritte Lager nun gestärkt ist, bläst auch der Gegenwind kräftiger wie sämtliche von den Medien mitgetragenen Kampagnen gegen die Freiheitlichen in Kärnten beweisen.


10 KärntnerNachrichten I 29. April 2011

Die Landwirtschaftliche Fachschule und Agrar-HAK Althofen bietet ihren Schülerinnen und Schülern seit kurzem eine Besonderheit an: In der Fachrichtung Hauswirtschaft können sie vertiefend zum lehrplanmäßigen Unterricht Praxisstunden im Restaurant Bachler in Althofen absolvieren. Gemeinsam mit Lehrlings- und Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch und LAbg. Wilma Warmuth stellten die Schüler das Projekt im Kulturwirtshaus Bachler vor.

Auf der Freizeitmesse konnte sich der „Club Kärnten“ sehr erfolgreich präsentieren. „Mit starker Präsenz zeigten unsere Clubmitglieder ein starkes Lebenszeichen“, freut sich Obmann Florian Maier. Dazu gab es tolle Aktionen wie das Glücksrad „Blau gewinnt“.

Die Osterfeiertage wurden den TainacherInnen mit kleinen Osteraufmerksamkeiten von den Völkermarkter Freiheitlichen angekündigt. Vzbgm. Gerald Grebenjak und StR Hans Steinacher verteilten am Dorfplatz in Tainach Ostereier und nahmen auch die eine und andere Anregung von Tainach mit. Für die Kleinen wurde von Mario Tschische und Wolfgang Miglar ein Würfelspiel mit tollen Preisen organisiert,

REGIONALES

Für das mutige Handeln, das der 15-Jährige Michael Laussegger an den Tag legte, als er einer Pensionistin zur Hilfe kam als diese am Friedhof Annabichl bestohlen wurde, wurde der Schüler der Fachschule für Sozialberufe nun von Landeshauptmann Gerhard Dörfler belohnt. Der Landeshauptmann überreichte dem Jugendlichen im Beisein seiner Mutter einen Intersport Eybl Gutschein über 500 Euro und eine Uhr. „Ich finde es toll und es gefällt mir, das es noch junge Menschen gibt, die Zivilcourage zeigen und nicht wegschauen“, lobte Dörfler den jungen Klagenfurter.


REGIONALES

Einen besonderen Unterrichts-Schwerpunkt setzt die HS Gmünd noch bis 28. April: Der Nationalpark Nockberge besucht gleichsam die Hauptschule, denn zwei Nationalparkbetreuer erarbeiten und diskutieren verschiedene Aspekte des NP Nockberge mit den Schülern. „Uns ist es vor allem wichtig, den Kindern unsere Natur und Tierwelt näherzubringen und sie dafür zu begeistern“, sagt Bildungs- und Nationalparkreferent LHStv. Uwe Scheuch. Er nahm an einer „NP Nockberge -Unterrichtsstunde“ teil. Den Abschluss des Projekts bildet eine eintägige, themenspezifische Exkursion in den NP Nockberge.

29. April 2011 I KärntnerNachrichten 11

Am Karsamstag besuchte Brauchtumsreferent LR Harald Dobernig mehrere Osterbrauchtumsveranstaltungen, darunter das traditionelle Osterschießen der Brauchtumsgruppe Wernberg am „Radenighügel“ bei Wernberg. „Für mich als Kultur- und Brauchtumsreferent sind die Osterbräuche wie das Osterschießen und die vielen Osterfeuer unverzichtbarer Bestandteil der Kärntner Identität“, so Dobernig. Der Landesrat besuchte auch das Osterschießen und das Osterfeuer der Brauchtumsgruppe Höfling bei Feldkirchen sowie das große Osterfeuer auf der Schleppealm bei Klagenfurt.

Bereits zum 10. Mal wurde im Alten Brauhaus Breznik in Bleiburg der „Schinkenkaiser“ gewählt. Mit dabei war auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Der Landeshauptmann dankte den bäuerlichen Betrieben für diese großartige Veranstaltung. „Es freut mich sehr, dass die Südkärntner Kulinarik, die etwas ganz besonderes ist, bewahrt wird und sich gut entwickelt!“, so Dörfler.

Da Tschriasche sagt: „Gerhard Dörfler hat gelacht und hat gesagt, es ist vollbracht!“


LESERBRIEFE

12 KärntnerNachrichten I 29. April 2011

Offener Brief an Präs. Schober Sehr geehrter Herr Landtagspräsident, eingangs möchte ich festhalten, dass Sie bei der Amtseinführung des neuen Präsidenten des Landesgerichtes Klagenfurt nicht anwesend waren und folglich dem genauen Wortlaut meiner Grußadresse nicht folgen konnten. In Ihrem Brief unterstellen Sie mir Zitate, die so nie gefallen sind und die Sie zum Teil ins Gegenteilige verkehren. Zur Klarstellung lautete meine Anmerkung wie folgt: „Nicht alles was gerichtlich verfolgbar ist, muss politisch verwerflich sein UND nicht alles was politisch oder moralisch unvertretbar ist, ist gerichtlich verfolgbar.“ Zur näheren Erläuterung darf ich Ihnen ein Beispiel nennen: So ist es derzeit gerichtlich verfolgbar, wenn in Ortschaften mit mehr als 10% Anteil der Slowenischen Bevölkerung das Aufstellen einer zweisprachigen Ortstafel verlangt wird, auf welchem Wege

(siehe Vouk) auch immer. Gerade die jetzigen Ortstafelverhandlungen legten einen Prozentsatz von 17,5 fest – niemand würde behaupten, dass dies politisch verwerflich sei. Im zweiten Satzteil habe ich ausdrücklich betont – und hier liegen Sie ausnahmsweise richtig – dass die politische und moralische Unvertretbarkeit, die politischen und moralischen Werte, einen strengeren Maßstab anlegen sollen als den gerichtlich verfolgbaren. Ihre Unterstellung, dass ich in diesem Zusammenhang auch eine strafrechtliche Verfolgbarkeit in Zweifel gezogen hätte, ist schlichtweg infam. Sehr geehrter Herr Zweiter Landtagspräsident, ein Großteil der anwesenden Juristen hat meine Äußerungen auch in diesem Sinne verstanden. Mit kollegialen Grüßen Josef Lobnig Präsident des Kärntner Landtages

Ortstafel-Volksbefragung Einerseits finde ich es an der Zeit, dass die endlose Ortstafeldiskussion nun endlich vorbei ist. Andererseits danke ich LH Gerhard Dörfler und Uwe Scheuch, die sich für eine Volksbefragung über die Lösung eingesetzt haben. Denn nur so ist garantiert, dass gerade die betroffene Bevölkerung an der Entscheidung mitwirken kann. Jens Gramer, Villach

Wort gehalten!

Wohltuend!

Über 15.000 beglaubigte!! Unterschriften wurden von den Freiheitlichen in Kärnten noch unter Landeshauptmann Jörg Haider für eine Volksbefragung zur Ortstafelfrage gesammelt. Nun haben die KärntnerInnen spät aber doch, die Möglichkeit über die nun verhandelte Lösung abzustimmen. Das ist gelebte Demokratie, denn die betroffene Bevölkerung muss mit dieser Lösung leben und endlich kann sozialer Friede einkehren.

Gegen die rote und schwarze Politikerriege, die nur durch Reformresistenz und eine „Politik der Null Ideen“ auffällt, stechen HC Strache und Uwe Scheuch wohltuend hervor.

Erwin Baumann Villach

Karl Kuschka per E-Mail

Jung, dynamisch und das Ohr am Volk - genau solche Politiker wünscht man sich. Denn das Faymann, Pröll und Co nichts weiterbringen, haben sie seit Jahren bereits bewiesen. Es ist Zeit für die Freiheitlichen!

Das Recht geht vom Volk aus! Es ist leider bezeichnend, dass sich die Kärntner Parteichefs von SPÖ, ÖVP und den Grünen gegen eine Befragung der Bevölkerung zur Ortstafellösung ausgesprochen haben. Zur Erinnerung: „Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.“ So lautet der erste Artikel der österreichischen Bundesverfassung. Wenn Kaiser, Martinz u. Co ihr

Ohr mehr beim Volk hätten und danach handeln würden, müssten sie nicht Angst vor der Meinung der Bevölkerung haben! Nur durch die Einbindung der Bevölkerung ist ein friedliches Miteinander zwischen der Mehrheitsbevölkerung und der slowenischen Volksgruppe von Dauer. Alfred Waldner Villach

Keine Angst vor dem Volk! Es ist fast wie ein Wunder, dass sich die Kärntner Freiheitlichen mit der Forderung einer Volksbefragung durchsetzen konnten, denn es schien so, als hätte die Gesellschaft der „Political correctness“ Angst vor der Meinung des Volkes.

zufahren. Daher finde ich es sehr anerkennenswert, dass sich die Verantwortlichen, nun der schwierigsten politischen Arbeit stellen wollen, nämlich die „Zweifler“ in der Bevölkerung von dem ausgehandelten Konsens zu überzeugen und Vorbehalte abzubauen.

Es wäre leichter gewesen über die Menschen drüber-

Peter Schierl Klagenfurt

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GURK

29. April 2011 I KärntnerNachrichten 13

Siegfried Kampl: 20 Jahre Bürgermeister von Gurk! Seit 20 Jahren ist Siegfried Kampl Bürgermeister der Marktgemeinde Gurk, seit 30 Jahren ist er kommunalpolitisch tätig. Er ist ein politisches Urgestein, eine Kärntner Institution. Eine Periode lang war er auch Bundesrat, zwölf Jahr kämpfte er als Abgeordneter im Landtag. Bei einer Feier mit Freunden und Weggefährten in Pisweg wurde Kampl beglückwünscht, als Gratulant und persönlicher Freund kam auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Er dankte persönlich und namens des Landes. Die politische Karriere von ÖR Bgm. Siegfried Kampl begann im Jahre 1974, als er zum Ortsparteiobmann der FPÖ Gurk gewählt wurde und bereits zwei Jahre später zum Bezirksparteiobmann der FPÖ Sankt Veit an der Glan. Als er 1979 in den Gurker Gemeinderat einzog, wurde er sofort zum Vizebürgermeister gewählt und übte diese Funktion 12 Jahre lang erfolgreich aus. Doch damit nicht genug: Von 1982 bis 1994 war er auch FPÖ Landtagsabgeordneter und ab 2004 für eine Periode im Bundesrat. Weiters war er insgesamt 11 Jahre Mitglied des Kärntner Gemeindebundes, davon zwei Jahre als Vizepräsident. Siegfried Kampl kann mit Stolz auf diese 20 Jahre als Bürgermeister zurückblicken. Oft wird er als „GurktalFighter“ bezeichnet, als traditionsbewusstes, politisches Urgestein mit Handschlagqualität, der für jeden Bürger da sein will, egal welcher Partei er zugehörig ist. Es war und ist ihm stets ein großes Anliegen, die Lebens- und Wohnqualität seiner Gemeindebürger zu verbessern. Und er hat es auch geschafft, dass man Gurk mit seinen historischen Kulturdenkmälern nicht nur im eigenen Land, sondern weit über die Landesgrenzen hinaus

kennt und schätzt. Wenn es um seine Heimatgemeinde geht, dann kämpft er wie ein Löwe für das, was ihm wichtig ist, was die kürzliche Aufstellung der Jörg Haider gewidmeten Skulptur „Verbindende Hände“ vor den Toren des Gurker Doms einmal mehr vor Augen führt. Siegfried Kampl ist ein Mann der Taten, der seine Worte stets umsetzt. Vieles wurde in den vergangenen Jahren von ihm in Gurk verwirklicht: • Verbesserungen im Bereich der Infrastruktur: Ausbau und Asphaltierung etlicher Gemeindestraßen und Straßen des ländlichen Wegenetzes wie etwa die Gurktaler Höhenstraße • Die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Gurk mit insgesamt drei gesicherten Fußgängerübergängen • Baubeginn des Gurktalradweges • Die Errichtung des Sportzentrums Gurk mit dem Neubau des Sporthauses, der Errichtung des FunCourt, der Sanierung des Fußballplatzes, der Errichtung eines Eislaufplatzes und eines Beachvolleyballplatzes im Freibad Gurk und des Wassererlebnisbereiches am Gurk-Fluss • Die Schaffung des Gurker Waldgartens und des Zwergenparkes • Die Gründung eines

Oberstufenrealgymnasiums und des Musikschulstandortes Gurk Selbstverständlich ist diese Aufzählung nicht lückenlos und ließe sich beliebig erweitern. Bekannt wurde Bürgermeister Siegfried Kampl auch mit der Spende eines Christbaumes an S.H. Papst Johannes Paul II. im Jahre 2000, dem „Heiligen Jahr“ des Vatikan. 2009 erstrahlte ein Baum aus Gurk in der Bundeshauptstadt Wien. All diese Leistungen werden nicht nur von den GemeindebürgerInnen besonders geschätzt, sondern es wird der Marktgemeinde Gurk europaweit Lob und Anerkennung entgegengebracht, wie etwa die Verleihung des Europäischen Dorferneuerungspreises oder die mehrfache Auszeichnung als „schönste Marktgemeinde Kärntens“ zeigen.

Feierte mit vielen Freunden, darunter LH Gerhard Dörfler, sein Jubiläum als Bürgermeister: Siegfried Kampl aus Gurk.


SERVICE

14 KärntnerNachrichten I 29. April 2011

EuroMillionen neu ab der Ziehung vom 10. Mai 2011: Zweite Ziehung und zusätzlicher Gewinnrang

A

b Dienstag, 10. Mai 2011 präsentiert sich EuroMillionen neu und bringt attraktive Veränderungen für die Spielteilnehmer. Seit der Einführung von EuroMillionen im Jahr 2004 haben sich die neun Teilnehmerländer Frankreich, Großbritannien, Spanien, Belgien, Irland, Luxemburg, Portugal, Schweiz und Österreich zum Ziel gesetzt, das Spiel attraktiv zu halten und laufend für die Spielteilnehmer zu verbessern. Europas größte Lotterie erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Dadurch war es an der Zeit, das Spiel an das gestiegene Ni-

veau anzupassen und wesentliche Veränderungen vorzunehmen: * 2. wöchentliche Ziehung, damit zwei Chancen pro Woche auf Millionengewinn: Künftig wird es nicht nur am Freitag, sondern auch am Dienstag eine EuroMillionen Ziehung geben. Für die Spielteilnehmer bedeutet dies die Chance, zweimal pro Woche 15 Millionen Euro oder mehr gewinnen zu können. Gibt es keine „5 plus 2 Richtigen“, wird die Gewinnsumme dem Europot der nächstfolgenden Ziehung zugeschlagen. * Zusätzlicher Gewinnrang, damit mehr Chancen auf einen

Gewinn: Die Anzahl der Gewinnränge wird von 12 auf 13 erhöht. Das heißt, dass man bereits mit „2 plus 0 Richtigen“ gewinnt. Die Wahrscheinlichkeit auf einen Gewinn steigt damit deutlich von 1:24 auf 1:13. * Neue Spielformel „5 aus 50 und 2 aus 11“: Um auch in Zukunft hohe Europots mit Gewinnsummen von über 100 Millionen Euro zu gewährleisten war es erforderlich, die Spielformel zu adaptieren und den „Sternenkreis“ von neun auf elf Zahlen zu erhöhen. Die neue Spielformel lautet demnach „5 aus 50 und 2 aus 11“.

Alle Änderungen werden erstmals mit der Ziehung von Dienstag, dem 10. Mai 2011 wirksam (spielbar ab 7. Mai), wobei der Preis mit 2,- Euro pro Tipp unverändert bleibt.

Für Ja!brio-Fahrer genau das Richtige: Joker verlost 10 MINI Cooper Cabrios

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as „Ja“ zum Joker kann jetzt auch ein „Ja“ zu einem besonderen Gewinn für Cabrio-Freunde werden. Joker verlost in den nächsten beiden Wochen insgesamt 10 MINI Cooper Cabrios.

Ein Kreuzchen beim „Ja“, ein bisschen Glück - und bald schon

steht ein MINI Cooper vor der Tür. Jetzt gibt es bei Joker 10 MINI Cooper Cabrios R57 N16 mit 122 PS inklusive Leder-Stoff Sitzen, Navigationssystem, Klimaautomatic und Multifunktionslenkrad zu gewinnen. Die Farbe des Flitzers ist vom Gewinner frei wählbar. An der Verlosung der MINI Cooper Cabrios nehmen alle Joker Tipps teil, die an zumindest einer der vier Ziehungen von Mittwoch, den 27. April bis Sonntag, den 8. Mai 2011 mitspielen. Egal, ob das „Ja“ zum Joker auf einer Lotto-, einer EuroMillionen-, ei-

ner Toto-, einer Zahlenlotto- oder einer Bingoquittung angekreuzt ist. Wer von der Möglichkeit Gebrauch macht, drei Joker pro Wettschein anzukreuzen, hat natürlich auch die dreifache

Ziehung vom Mi., 20. 04. 2011

03773

Ziehung vom Do., 21. 04. 2011

40045

Ziehung vom Fr., 22. 04. 2011

98818

Ziehung vom Sa., 23. 04. 2011

29885 In der Kärntner Landeszeitung vom 21. April 2011 ist eine Planstelle

für eine teilbeschäftigte Lehrkraft im Fach Jazz Trompete im Rahmen der Studienrichtung Jazz/Pop beim Kärntner Landeskonservatorium (Bewerbungsfrist: 20. Mai 2011) öffentlich ausgeschrieben. Nähere Einzelheiten sind dort ersichtlich.

Ziehung vom Mo., 25. 04. 2011

32416

Ziehung vom Di., 26. 04. 2011

05445

Gewinnchance. Die Ziehung der 10 Joker Tipps, die je ein MINI Cooper Cabrio gewinnen, findet am Sonntag, den 8. Mai 2011 unter notarieller Aufsicht statt.

VO R S C H AU 17. Runde 2011 1: Rapid Wien– RB Salzburg X 2: SC Wr. Neustadt– Austria Wien 2 3: Sturm Graz– SV Mattersburg 1 4: LASK Linz– SV Ried 2 5: Wacker Innsbruck– SV Kapfenberg 1 6: Bayern München– Schalke 04 1 7: 1. FC Köln– B. Leverkusen 2 8: TSG Hoffenheim– VfB Stuttgart X 9: Hamburger SV– SC Freiburg 1 10: Arsenal FC– Mancherster United 1 11: Chelsea FC– Tottenham Hotspurs 1 12: West Bromwich Albion– Aston Villa X Spiel 1-4 TOTO-Torwette

X X 1 X 1 1 X 1 X X 1 1


WIRTSCHAFT

29. April 2011 I KärntnerNachrichten 15

DiTech: Computerfachmärkte in Klagenfurt und Villach! Eine Erfolgsstory im Überblick: Seit der Gründung von DiTech im Jahr 1999 ist eine Menge passiert. Seit damals hat sich das Unternehmen von einer One-Man-Show zum besten Computergeschäft Österreichs (laut Gallup-Studie November 2009) entwickelt. Im Jahr 1999 gründete der bis dahin selbständige EDVDienstleister Damian Izdebski im Alter von nur 23 Jahren gemeinsam mit seiner Frau Mag. Aleksandra Izdebska die Firma DiTech. Das Ehepaar mietete ein kleines Ladenlokal im 20. Bezirk in Wien und startete mit zwei Technikern als Dienstleister für den B2BBereich. Bereits ein Jahr später begann der Einzel- und Versandhandel, schon bald folgte der Online-Shop unter www.ditech.at.

DiTech in ganz Österreich Dem rasanten Wachstum in Wien folgten 2005 die Eröffnung eines Fachmarktes in Graz und exakt ein Jahr später die Eröffnung eines Fachmarktes in Klagenfurt. Im Oktober 2006 wurde ein weiterer DiTech-Fachmarkt im SCSMultiplex in Vösendorf eröffnet. Seit 2007 ist das DiTech-Center in Wien mit einer Gesamtfläche von 3.000m2 die neue Firmenzentrale. Sodann erfolgten wichtige Expansionsschritte in den Bundesländern. Unter anderem wurde auch in Villach ein neuer DiTechComputer-Fachmarkt mit dem Schwerpunkt Computerhardware und Software eröffnet. Der derzeit letzte Standort wurde im Wiener Donauzentrum gegründet. DiTech zählt somit 16 Standorte in Österreich. 2010 konnte das stärkste Wachstum seit der Gründ-

ung vor 12 Jahren verzeichnet werden. Der Nettoumsatz wurde von EUR 73,5 Mio. 2009 auf EUR 96,2 Mio. gesteigert (+31%).

Unternehmenskonzept Bereits seit 12 Jahren verfolgt DiTech ein über die Landesgrenzen hinweg einzigartiges Konzept als österreichischer Computerhändler und -hersteller. Die Gründer von DiTech nehmen das Wort „Personal Computer“ ernst – für sie ist ein Computer kein Massenprodukt, sondern muss individuell an den Benutzer angepasst werden. Persönliche Beratung beim Kauf, gepaart mit herausragendem Service und hoher Verfügbarkeit der Produkte sind die Eckpfeiler des einzigartigen DiTech-Konzepts. Die mit dem Konzept des individuell maßgeschneiderten Computers einhergehende eigene Fertigung von PC-Systemen und Notebooks ist für den Computermarkt ausgesprochen ungewöhnlich.

Erfolgsrezept: Kundenorientierung Diese Kundenorientier ung und die damit verbundene Flexibilität für Kunden, deren Computer modular aufgebaut und beliebig aufrüstbar sind, hebt DiTech von der global agierenden Konkurrenz deutlich ab. Während Österreich für internationale Hersteller in

Die DiTech Comupterfachmärkte in Klagenfurt und Villach empfehlen sich als professionelle Partner für maßgeschneiderte Computerlösungen. der Produktentwicklung kein relevanter Markt ist, kennt DiTech seine Kunden und ihre Wünsche aus der täglichen Begegnung in den Fachmärkten und weiß um die Unterschiede in den Anforderungen. Ergänzt um die konsequente Treue zum fokussierten Produktspektrum rund um Computer und mit dem hybriden Konzept des Vertriebs in der Kombination von OnlineShop und Verkauf in den Fachmärkten ist DiTech überzeugt, den Produktinnovationen und aktuellen Trends im IT-Bereich weiterhin die Stirn bieten zu können.

Computer. Und nicht irgendwas. Dies ist nicht einfach nur der Werbeslogain von DiTech: Es ist die Unternehmensphilosophie. Denn die kompromisslose Fokussierung auf das Produktspektrum rund um den Computer ist die auf dem Markt einzigartige Erfolgsstrategie von DiTech. Und die Kunden schätzen die Klarheit der Marke, die das auf individueller Beratung und umfassendem Service aufgebaute DiTech Konzept glaubwürdig vermittelt. Mehr Infos unter: www.ditech.at


WIRTSCHAFT

16 KärntnerNachrichten I 29. April 2011

Innovative Familienbetriebe im Industriepark St. Veit

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ei einem Betriebsbesuch im Industriepark St. Veit konnte sich Finanzreferent LR Harald Dobernig vom unternehmerischen und erfinderischen Gespür der Familie Stuck überzeugen: Sowohl Dietmar Stuck sen. als auch Dietmar Stuck jun. besitzen die Gabe, radiästhetisch mittels einer Metallspiralfeder die Schüttung sowie die Tiefe vorhandener Wasseradern festzustellen. Neben Stuck sen., der mit seiner Firma S&K Brunnenbohr GmbH schon seit Jahrzehnten Brunnen baut, macht Stuck jun. mit seiner eigenen Firma NSP - New Solar Pump und der von ihm selbst entwickelten Solarpumpe auf sich aufmerksam. „Es freut mich, dass die Familie Stuck eine derartige Innovationsfreude an den Tag legt und damit den Puls der Zeit punktgenau trifft. Ich bin überzeugt davon, dass diese Idee ´Made in Kärnten´ international bedeutend sein wird. Gerade für eine bessere Wasser-

und von jeglicher Stromversorgung unabhängig, Wasser aus Tiefen von mehr als 150 Meter gepumpt werden. Sie ist wartungsfrei und resistent gegen Salzwasser. Eine Testanlage steht bereits im Industriepark St. Veit. Kürzlich wurde Dietmar Stuck jun. dafür vom Gründerzentrum build! mit der „build! Impuls“-Trophäe 2011 ausgezeichnet.

versorgung in den Entwicklungsländern Afrikas könnte sich die Solarpumpe zu einer wirklich großen Hilfe für die Menschen entwickeln“, betont Dobernig, der darauf hinweist, dass hinter der Entwicklung und Produktion ausschließlich Kärntner Unternehmen stehen. Erste Abnehmer hätten sich bereits gefunden. Mit der Solarpumpe kann mit Strom aus Photovoltaik und somit günstig

Industrieparkstrasse 13 Blintendorf 9300 St. Veit an der Glan Telefon: +43 4212 / 71 887 Mobil: +43 664 / 410 69 77 Fax: +43 4212 71 887 - 4 Email: office@brunnenbohr.at Homepage: www.brunnenbohr.at

Lose für die 172. Klassenlotterie bereits erhältlich

29 Chancen, Millionär zu werden „R

eich werden mit Klasse“ kann man jetzt wieder von 16. Mai bis zum 24. Oktober 2011, und zwar in der 172. Klassenlotterie. Jeweils Montag gibt’s die Chance, Millionär zu werden. Lose sind bereits erhältlich, zusätzlich gibt es eine Karibik Kreuzfahrt für Zwei zu gewinnen. Montag ist der schon traditionelle Klassenlotterie Millionentag. Jeden Montag werden ein Treffer zu 1 Million Euro sowie zahlreiche weitere Gewinne zwischen 200,- und 100.000,Euro gezogen. Das absolute Highlight bildet natürlich wieder die Schlussziehung, wo es um einmal 5 Millionen und um fünfmal 1 Million Euro geht. Klassenlose sind in allen Geschäftsstellen erhältlich. Informationen und ein

Man kann an der Klassenlotterie mit einem ganzen Los oder mit Zehntelanteilen teilnehmen. Ein Zehntellos kostet für jede der sechs Klassen 15,- Euro, ein ganzes Los demnach 150,- Euro pro Klasse. Für den täglichen ZiehungsNervenkitzel sorgt die „Superklasse“, in der man täglich 100.000,- Euro gewinnen kann.

Start am 16. Mai Gewinnspiel mit einer Kreuzfahrt als Preis - gibt’s im Internet unter www.win 2day.at/klassenlotterie. Wer sich hier das KlassenlotterieVideo ansieht und dann eine Gewinnfrage richtig beantwortet, nimmt an der Verlosung einer Karibik Kreuzfahrt für Zwei teil. 29 Treffer in Millionenhöhe

In der 172. Klassenlotterie werden im Laufe von sechs Klassen aus 250.000 Losen 248.196 Gewinne mit einer Gesamtgewinnsumme von 126 Millionen Euro gezogen. Auf 28 Lose entfällt ein Gewinn von 1 Million Euro, Höhepunkt ist der 5 Millionen-Haupttreffer am Ende der Lotterie.

Erster Ziehungstag der 172. Klassenlotterie ist Montag, der 16. Mai 2011, wo es unter anderem gleich um die erste Million geht. Zuvor steht aber noch die Schlussziehung der 171. Lotterie auf dem Programm; am Dienstag nach Ostern geht es dabei um insgesamt 10 Millionen Euro.


WERBUNG

29. April 2011 I KärntnerNachrichten 17

Messe ehrt Karl Bürger: Karl Bürger (Bildmitte mit Gattin Helga) war als Unternehmer fünfzig Jahre lang Fleischlieferant für die Messe-Gastronomie und jahrzehntelang auch im “Hirter Treff“ als Gastronom tätig. Der Vorsitzende des Messe-Aufsichtsrates, WK-Präsident Franz Pacher und Geschäftsführer Erich Hallegger sprachen Karl Bürger namens der „Kärntner Messen“ dafür Dank und Anerkennung aus. Weiters im Bild (von links): HBV Karl Platzer, PL Gerd Cechak (Messe) und „Hirter Treff“-Chef Roman Rebnegger (ganz rechts). Foto: KÄRNTNER MESSEN


FREIZEIT

18 KärntnerNachrichten I 29. April 2011

Das Sporthotel in Wagrain: Da lächelt das Leben ingebettet in eine der schönsten Ferienlandschaften Österreichs liegt das Sporthotel Wagrain****, das 12 Monate im Jahr für jeden Gast ein Upgrade bereithält: aufgetankt mit Energie, versorgt mit Lebensfreude und erfüllt durch Aktivität vergeht der Aufenthalt immer viel zu schnell.

Welcher Ort, wenn nicht hier... Von geführten Wander ungen über anspruchsvolle Mountainbiketouren bis zu Golf, Klettern, Paragliding

Beautyfarm mit acht Behandlungsräumen zur Verfügung, wo Kosmetik- und Massageangebote dazu verführen, mehr als nur die Schnuppertage auszukosten. Apropos auskosten...

Bilder: Sporthotel Wagrain

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oder Nordic Walking führt die Familie Berger ihre Gäste in aktive Versuchung. Das Angebot an Outdoor Möglichkeiten sprengt jeden

Die Großglockner Hochalpenstraße ist nunmehr zur Gänze für den Verkehr freigegeben. Ab diesem Zeitpunkt ist auch die Auffahrt zur Edelweiß-Spitze (2.571 m, höchster Aussichtspunkt) und auch zur KaiserFranz-Josefs-Höhe (2.369 m), mit Ausblick auf den Großglockner samt Pasterzengletscher, möglich. Ab 28. April 2011 sind alle Ausstellungen und Attraktionen sowie fast alle Gastronomiebetriebe und Shops entlang der Großglockner Hochalpenstraße für die Besucher zugänglich. „Nach den erforderlichen Lawinensprengungen und Absicherungsarbeiten sind nun auch diese beliebten Stichstraßen samt allen Ausstellungen entlang der Straße wieder geöffnet“, so Generaldirektor Dr. Johannes Hörl.

Verwöhnprogramm für den Gaumen

Aufzählungsversuch, ebenso die Bewegungsfreiheit unter dem Viersterne-Dach des Familienbetriebes: Tennishalle, Fitnessraum mit Kraft-

und Cardiogeräten, Gymnastikraum mit Sportprogrammen von ausgebildeten Trainern und Therapeuten u. v. m.

Lifting für die Seele Zwischen Ein- und Ausatmen blinzelt das klare Wasser des Hallenbades, sprudelt das Whirlpool, wärmt die Sauna und entführt die Aromakabine in andere Dimensionen. Und weil Schönheit nicht nur von innen kommt, steht dem Gast eine

Gesund ist, wer sich gesund isst. – Dass dabei die Kulinarik nicht zu kurz kommen muss, beweist die abwechslungsreiche Küche des Sporthotels Wagrain. Gala- oder Schlemmer menüs, Candlelight Dinner oder Salat-, Themen-, und

Nachspeisenbuffets, Köstlichkeiten aus Österreich oder doch internationale Gerichte? Nähere Informationen:

Familie Berger, Hofmark 9 A-5602 Wagrain Telefon: 0043 6413/7333 Fax: 0043 6413/7338 E-mail: info@sporthotel.at www.sporthotel.at


FREIZEIT

29. April 2011 I KärntnerNachrichten 19

Naturnahe Swimmingpools kommen ohne Chemie und Chlor aus

blueBase: Die neuen Bio-Pools – eintauchen und aufleben E

rst das Vorhandensein von Wasser macht für viele Hausbesitzer aus ihrem Garten eine wirkliche Wohlfühloase. Wer sich schon immer in seinem privaten Reich eine „blaue Lagune“ wünschte, kann diesen Traum nun auf besonders naturnahe Weise verwirklichen – mit zeitgemäßen Biopools, die kein Chlor, Ozon oder andere Zusätze benötigen. Damit wird der tägliche Sprung ins kühle Nass zum erquickenden Aufbauritual für Körper und Seele.

Biologisch reines Wasser Was die Optik und den Pflegebedarf angeht, ähneln die Biopools den konventionellen Schwimmbädern – mit einem kleinen, aber feinen Unterschied bei der Wasseraufbereitung. Diese erfolgt rein biologisch durch ein spezielles Filtersystem, das in etwas vereinfachter Form auch bei modernen Schwimmteichen angewen-

In einem Biopool lässt es sich nach Lust und Laune und ohne „Nebenwirkungen“ planschen. Fotocredit: blueBase det wird. Damit ist das erfrischende Nass stets kristallklar und hygienisch rein, und das ganz ohne Chemie. Da das Wasser Trinkwasserqualität besitzt, kann auch der Nachwuchs ohne Bedenken im Wasser toben. Mehr noch: Die biologische Wasseraufbereitung erspart dem Poolbesitzer den jährlichen Wasserwechsel sowie die ständige Sorge um die richtige und ausreichende Zugabe von Chemikalien. „Außerdem ist das Wasser

Entspannungsinsel im eigenen Garten: Ein Swimmingpool mit rein biologischer Wasseraufbereitung ermöglicht ein Badevergnügen ganz ohne Chlor und Chemie.

besonders weich und vermittelt ein angenehmes Hautgefühl. Auch Reizungen von Haut und Augen, wie sie durch Chlor oft auftreten, gehören damit der Vergangenheit an“, betont Biopool-Experte Arnold Klement vom Hersteller „blueBase“.

Gesunder Badespaß braucht wenig Platz Der Gartenbesitzer kann bei diesem Anbieter aus fünf verschiedenen Schwimmbad-Formen wählen, die ein unterschiedliches Maß an Naturnähe bieten. Bei den Modellen »Base1« und »Base3« beispielsweise besteht optisch nur wenig Unterschied zum klassischen Swimmingpool: klare Linien, helle Beckenoptik, komfortabel in der Pflege, und das bei geringem Platzbedarf. Schon ab 20 Quadratmetern lässt sich das biologische Badevergnügen verwirklichen. Zusätzlichen Komfort bieten Sonderaus-

stattungen wie eine Beckenbeheizung oder eine Poolabdeckung.

Moderne, biologische Filtertechnik Das Herzstück jedes Biopools ist die moderne, rein biologisch arbeitende Filtertechnik. Sie benötigt nur wenig Platz und übernimmt auf naturnahe Art die Selbstreinigung des feuchten Nasses. Beim »Base1« ist im Gegensatz zum bekannten Schwimmteich-Prinzip keine Zone mit Wasserpflanzen mehr notwendig. Stattdessen wird der Biofilter in ein unterirdisches Becken eingebaut. Dies spart Platz im Garten, der für andere Zwecke, zum Beispiel ein komfortables Liegedeck, genutzt werden kann. Infos unter blueBase Österreich: Mag. Arnold Klement/ Entwickler des Systems Tel. +43 (0)664/3200669 klement@bluebase.info www.bluebase5.com


FREIZEIT

20 KärntnerNachrichten I 29. April 2011

“Wenn der Frühling Funken schlägt Weg mit dem Fernseher - raus in die Natur“ ie Welt ist rund, der Bildschirm flach - auch im tollsten Farbfernseher bleibt die Wirklichkeit grau. Wie diese Welt wieder bunt wird, weiß Karin Zörrer-Zeiner, die gemeinsam mit ihrem Mann Helmut seit 2008 Wanderungen für Singles in ganz Österreich organisiert. „Weg mit dem Fernseher oder Computer und raus in die Natur!“ lautet ihr Rezept für Menschen, die mehr als eine Seifenoper erleben wollen. Anders als bei einer Fußballübertragung ist der Kick beim Singlewandern echt. „Am Berg und auf gemütlichen Hütten haben sich schon viele Paare kennen gelernt“, wissen die Initiatoren aus eigener Erfahrung und fassen ihr Konzept zusammen: „Wir bieten eine sinnvolle Freizeitgestaltung in ungezwungener Stimmung. Man verbringt einen wunderbaren Tag mit Gleichgesinnten und

trifft dabei vielleicht auch den Partner/die Partnerin fürs Leben.“ Immerhin haben sich auf den Singlewanderungen bereits 120 Pärchen gefunden – und viele Seilschaften für gemeinsame Unternehmungen.

Neustart mit Frühlingsgefühlen Wie attraktiv Singlewandern ist, lässt sich auf der Homepage www.singlewandern.at nachschlagen. Rund 8.500 Menschen haben sich mittlerweile auf der Plattform kostenlos registriert. Sie finden dort alle ausgeschriebenen Touren nach Bundesländern übersichtlich geordnet und können nach Schwierigkeitsgrad und Belieben auswählen. Das Angebot ist ebenso seriös wie perfekt abgestimmt: An den Veranstaltungen nehmen nach Möglichkeit gleich viel Damen wie Herren

Foto: Helmut Zoerrer

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teil, anmelden kann man sich für Altersgruppen von 25-45 und 40-59 Jahren. Begleitet werden die Wanderungen von ausgebildeten Guides, die ihre Region bestens kennen und zu den schönsten Plätzen des Landes führen. Pro Wanderung bezahlt man lediglich einen Unkostenbeitrag und schon kann der Funke überspringen in einen Frühling zu zweit und

in ein Leben in Bewegung! Anmeldungen unter www. singlewandern.at. Dort kann man sich auch über Details informieren. Die Teilnahme kostet pro Tour wie immer 35 Euro, weitere Mitgliedsgebühren fallen keine an. Teilnehmer ohne Internet können anrufen und erhalten die nächsten Termine von uns gratis per Post zugesendet.

Mit Schöffel den Mount Everest „erklimmen“ und über die Tiroler Berge fliegen I

m Rahmen der Gigasport Outdoortage macht Schöffel, der Spezialist in Sachen Outdoorbekleidung und einer der führenden Sportbekleidungshersteller, am 6. Mai 2011 mit einem buntem Programm Station in Villach Station.

Besonderer Gast ist Wolfgang Nairz, der die Besucher mit auf eine einzigartige Fotoreise zum Mount Everest nimmt und einen Bildervortrag zum Thema „Die wilden siebziger Jahre im Himalaya“ hält. Gemeinsam mit Robert Schauer und Horst Bergmann stand der Tiroler Bergsteiger als erster Österreicher im Jahr 1978 auf dem höchsten Berg der Welt. Bei dieser Expedition auf 8.848 Metern Seehöhe entstanden atemberaubende Bilder, die eine einzigartige Eis- und Schneelandschaft, gigantische Felswände sowie unvergessliche Erlebnisse und Momente des Trios zeigen. Zeugnis dieses Aufstiegs bilden

auch historische Filmdokumente. Über diese einmaligen Erlebnisse erzählt Wolfgang Nairz am 6. Mai in Villach. Ein weiteres Highlight ist der Schöffel Heißluftballon, der in Villach Station macht und zum

Einsteigen lädt. Wer beim Schöffel Gewinnspiel mitmacht und die Gewinnspielfrage richtig beantwortet, hat die Chance, mit ein bisschen Glück eine Rundfahrt mit dem Schöffel Heißluftballon über die Tiroler Berge zu gewinnen.


FREIZEIT

29. April 2011 I KärntnerNachrichten 21

Lastminute Frühlingsangebot - Vom 28. April bis 29. Mai nächtigt die zweite Person kostenlos!

Kastanie mit vier Sternen R

eizvolle Kastanienwälder für gemütliche Wanderungen oder steile Felsspitzen für anspruchsvolle Klettertouren? Entspannende Stunden im Spa oder eine geführte Mountainbike oder Rennradtour? Eine Wanderung mit dem Downhill-Bike „Bergmönch“ oder eine Shopping-Tour durch die italienischen Boutiquen in Brixen? „Bei uns in Südtirol ist (fast) alles möglich“, verspricht Hotelier Helmut Tauber. Unter dem Motto „Von den Dolomiten ins Himalaya“ steht die Erlebniswanderwoche vom 29. Mai bis 5. Juni 2011 mit der Extrembergsteigerin Tamara Lunger. Die symphatische Extrembergsteigerin begleitet die Gäste auf Genusswanderungen und hält motivierende Vorträge über die Faszination der Bergwelt und ihre Erlebnisse im Himalya. Aktivgäste können sich auch bei geführten

Mountainbiketouren, Kletterkursen oder „BergmönchWanderungen“ auspowern. Der Bergmönch ist ein speziell entwickeltes RucksackBike das talwärts zum Downhill-Roller mit hohem Fun-Faktor mutiert.

Alles Kastanie, oder was? Das außergewöhnliche 4Ster ne-Kastanienhotel hat sich als Hot Spot der Südtiroler Hotellerie etabliert. Das Thema „Castanea – Kastanie“ zieht sich wie ein roter Faden durch das Ge-

D I E 2 . P E R S O N N ÄC H T I G T KO S T E N L O S Vom 28. April bis 29. Mai 2011 bieten wir unseren Lesern ein sensationelles Angebot: Egal wie lange und welche Kategorie Sie buchen, die zweite Person nächtigt kostenlos. Beispiel: 2 Nächte für 2 Personen sind bereits ab € 268,— buchbar. Der Aufpreis für die Verwöhnpension beträgt nur € 39,—. Beispiel: 2 Nächte für 2 Personen sind bereits ab € 268,— erhältlich. Buchbar mit dem Kennwort „Zwei für eins“ + Kärntner Nachrichten“.

samtkonzept. Exklusive Suiten aus wohlriechendem Kastanienholz, Küchenzaubereien aus geheimen Kastanien-Rezepturen bis hin zur Castanea Beauty- und Wellnesslandschaft. Im Beautybereich verwöhnen Kosmetikerinnen mit Massagen, Bäder und Kosmetikbehandlungen mit der hauseigenen, weltweit einzigartigen Kastanien-Kosmetik.

Wer sich etwas Besonderes gönnen möchte, bucht die Himmelsuite und gönnt sich ein Kastanienwein-Bad für zwei im Holzzuber mit einem Glas Südtiroler BioWein. Infos unter: Aktiv- & Vitalhotel Taubers Unterwirt Josef-Telser-Str. 2 I-39040 Feldthurns Tel. 0039/0472 855 225 www.unterwirt.it


KLAGENFURT

22 KärntnerNachrichten I 29. April 2011

Klagenfurter Strandbad ab Samstag geöffnet! E

ndlich ist es soweit! Am Samstag öffnet „Europas größte Badewanne“ – das Klagenfurter Strandbad! Vom 30. April bis 2. Oktober 2011 werden wieder sonnenhungrige Gäste Liegewiesen und Brücken „erobern“. Für kleine und große „Wasserflöhe“ gibt es eine Menge Neuerungen wie einen neuen Rutschturm, kostenfreies W-Lan mit freiem Internetzugang und ab Juni eine elektrische Kinderrennbahn und ein Trampolin. Auch eine „Wassermatschanlage“ soll viel Spaß garantieren! Das gemischte Sonnenbad wurde neu verkleidet, im Süden die Wiesenfläche erweitert. Besonders Geschickte erwartet ein Segway-Parcour. Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen ist den Stadtwerken ein wichtiges Anliegen, etwa im Bad oder durch einen Strandrollstuhl mit Strandrampe.

‘‘

Wir sind für einen Anstrum bestens gerüstet!“ Ing. Gerald Knes, Leiter der STW-Bäder

80 Kubikmeter neuer Sand wurden bereits gestreut. Das gilt auch für die Bäder

Loretto und Maiernigg. Übrigens – im Klagenfurter Strandbad werden auch heuer Veranstaltungen durchgeführt: Kärntner Brückengespräche mit Pro-

EINTRITTSPREISE Tageskarte für Erwachsene Tageskarte für Kinder Saisonkarte für Erwachsene Saisonkarte für Jugendliche Saisonkarte für Kinder Saisonkarte für Kinder (Loretto, Maiernigg u. Strandbad)

3,80 Euro 1,60 Euro 50 Euro 38 Euro 23 Euro 34 Euro

mis, eine Zaubershow, das Red-Bull-Canon-Boat-Race usw. Wer aber noch im Hallenbad plantschen will, hat noch bis 19. Juni Gelegenheit dazu. Das Hallenbad sperrt dann voraussichtlich am 19. September 2011 wieder auf.


KULTUR

29. April 2011 I KärntnerNachrichten 23

Veranstaltungen Schloss Albeck Zuhörer auf eine musikalische Reise mitzunehmen. Markus Pammer ist einfach ein Agent des guten Tones. Fans der flinken Finger und der schnell gezupften Saiten kommen hier auf Ihre Kosten: die Eigenkompositionen des jungen Saitenspringers reichen von Landschaftseindrücken aus diversen Ländern, über irische Dudelsackmelodien und Stepptanzstücke, bis ins steirische Hügelland – seine Heimat. Einmal geht es um das Nordlicht, dann wieder um das Schafe zählen in der Steiermark. In den verschiedensten Gitarrenstimmungen zupft tappt und So, 01. 05., 11 h: Kleine Besetzung, große Musik! Duo Masis - Karen Asatrian (Piano), Anna Hakobyan (Violine) Der armenische Name für den biblischen Berg Ararat ist Masis - „Duo Masis“ verweist auf die Herkunft von Anna Hakobyan und Karen Asatrian. Ihr erstes Album überzeugt mit kraftvoller, vitaler und einfühlsamer Interpretation von ebenso oft gespielten wie gern gehörten Melodien. Die Auswahl der Stücke spiegelt den weiten musikalischen Horizont der beiden am Konservatorium in Eriwan ausgebildeten Musiker: Unvergessliche Filmmusik von Charlie Chaplin und Ennio Morricone erklingt eingebettet zwischen armenischen und russischen Volksweisen, gefolgt von temporeichen Tango-nuevo-Klassikern von Astor Piazzolla. Ausdrucksstark und facettenreich, souverän und einfühlsam führt Violinistin Anna Hakobyan durch den Melodienreigen: Mal streicht der Bogen im schwelgenden Legato über die Saiten, mal tänzelt er im leichtfüßigen Staccato. Intensiv und treibend, ergänzend und kommentierend, antizipierend und rhythmisierend verleiht das Klavierspiel von Karen Asatrian dem musikalischen Zwiegespräch die Dynamik eines Orchesters, ohne die Intimität des Duos aus den Augen zu verlieren. So, 01. 05., 15 h: Markus Pammer: Fingerstyle auf Gitarre & Harfe Sein Name: Pammer…Markus Pammer. Seine Leidenschaft: Fingerstyle auf Gitarre und Harfe. Sein Auftrag: die

slapt sich Markus Pammer rund um den Globus – dabei kann es schon mal vorkommen, dass er die Gitarre als Trommel zweckentfremdet. Teils nur auf der Harfe, teils nur auf der Gitarre – Hauptsache Fingerstyle, meint Markus Pammer. Also warum nicht gleich Harfe spielen, und mit der anderen Hand, auf der Gitarre diverse Melodien tappen und ein wenig im Trio alleine zu spielen! Seine musikalischen Geschichten sind einmal bluesig, einmal funky, einmal ruhig und verträumt, haben aber immer eines gemeinsam: sie laden gerne zum Lachen ein. Ein gefühlvolles Hörerlebnis der besonderen Art erwartet das geneigte Ohr. Denn Markus Pammer beweist saitenweise mit Feingefühl, Fingerakrobatik

und angenehmen Witz: Er hat die Lizenz zum spielen. www.markuspammer.at Fr, 06. 05., 20 h: Die Dornrosen: Volle Kanne

.... oder wie man das Leben sonst noch verbringen kann: Die Show außerhalb des Nichtschwimmerbereichs. Nichts für Planschbeckenbesitzer! Die drei Geschwister schwimmen durchs Leben und versuchen herauszufinden, wie man die Zeit, die man als Mensch geschenkt bekommt, verbringen kann, um glücklich zu sein. Es gibt tausende Möglichkeiten! Manche glauben, man muss alle davon nützen. Andere geben sich mit dem Fernseher zufrieden. Nicht aber die Dornrosen! Was ist es, das dir Wonnegefühle beschert? Welches Tempo kann man fahren, um nicht einzufahren? Die Dornrosen haben es probiert...Lass dich „volle Kanne“ begießen von einem bunten Regen aus dreistimmigem Klang und dreifacher Weiblichkeit! So Poseidon will, gehst du in Glückseligkeit getränkt nach Hause.....Katharina Schicho: singt laut, spielt viel, ist Chef (Gitarre), Christine Schicho: singt süß, spielt gern, ist blond (Violine), Veronika Schicho: singt hoch, spielt tief, ist da (Bass). http://www.dornrosen.at/ Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at


GARTEN

24 KärntnerNachrichten I 29. April 2011

Sonnendirndl – Blume des Jahres 2011 Wie kleine Sonnen leuchten die Blüten vom „Sonnendirndl“, der Blume des Jahres 2011. Hinter dem Namen „Sonnendirndl“ verbirgt sich eine Goldstrohblume in einem intensiven Gelb. Mit ihrem harmonischen Pflanzenaufbau und ihrem reichen Blütenschatz ist sie ein

Gewinn für jeden Balkonund Gartenbesitzer. Die goldgelben Blüten bilden dabei einen einzigartigen Kontrast zur dunkelgrünen Farbe des Laubes. Als aufrecht wachsende Pflanze eignet sie sich gut für Kübelbepflanzungen. Aber auch im Balkonkisterl – gepflanzt hinter hängende Pflanzen wie die Fächerblume (Scaevola) oder Minisurfinien (Calibrachoa) in pink-

violett oder gelb-orangen Tönen – macht sie eine gute Figur. Wer in diesem Jahr ganz im Trend liegen möchte, der setzt auf Farbe und wagt eine kunterbunte Blütenmischung. Besonders Blütenkombinationen mit Gelb, Orange, Purpur, Violett, Pink oder Blau lassen sich aus der breiten Palette auswählen. Dazu gehören ste-

hende oder hängende Pelargonien, klassische Petunien und Surfinien oder die kleinblütige Schwester Calibrachoen.

Ausflug in die dritte Dimension

Tag der offenen Tür am Freitag, 29. 4., Samstag 30. 4. und Sonntag, 1. 5.

GARTENBAU BLUMENHAUS Göriacher Straße 24, 9220 Velden Tel.: +43 (0)4274-32 34 Fax: +43 (0)4274-52 2 27 www.pichler-koban.at

Kärntens Gärtnerei mit dem reichhaltigsten Sortiment. 30. April Tag der offenen Tür von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr Im Mai auch sonntags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet. Balkonbepflanzung • Anlagenbepflanzung Riesenauswahl an Palmen und mediterranen Pflanzen Überwinterungsservice • Beratung und Lieferservice 9.000 m2 Blumen und Gartenzubehör Preiswert • 1 A Qualität

Wo wenig Platz in der Breite vorhanden ist, lohnt es sich, zu einem kleinen Höhenflug anzusetzen: Mit Hilfe von Blumenampeln und Hanging Baskets entfaltet sich über Ihnen ein Himmel voller Blüten, den sicherlich auch Hummeln und Schmetterlinge äußerst anziehend finden werden. Zusätzlichen Raum für Blütenspaß sichern Sie sich durch Pflanzkisterln mit Rankgitter. Dank der attraktiven Kletterpflanzen verwandeln sich langweilige Wände in herrliche Blütenteppiche, die an den Balkonenden aufgestellt zudem kühlen Wind und neugierige Blicke fernhalten.

Gewusst wie Viele Gärtnereien bieten Hilfe beim Bepflanzen von Kisterln und Töpfen an. Wie viele Pflanzen sollte man für einen Balkonkasten einplanen, welchen Standort brauchen sie oder wie legt man eine Drainageschicht an. Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um Balkon und Terrasse erhalten Sie in den Kärntner Gärtnereien und Baumschulen.

Kärntner Nachrichten - Ausgabe 17.2011  

Die Ausgabe 17 der Kärntner Nachrichten