Saison 2021/22 Ausgabe 10 (FC Aarau – NE Xamax FCS, 17. Dezember 2021, HEIMSPIEL)

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Ausgabe Nr. 10 Saison 2021/22

HEIMSPIEL

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Freitag, 17. Dezember 2021, 20.30 Uhr

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Chance auf die Tabellenspitze SARAH RÖLLI

Ein ereignisreiches Fussballjahr steht vor seinem Abschluss: Vor elf Monaten war der FC Aarau als Tabellenzweiter – mit nur zwei Zählern Rückstand auf Leader GC – gestartet und konnte sich trotz drei Ligapleiten zu Jahresbeginn während der gesamten, aufgrund der Corona-Pandemie ohne Publikum ausgetragenen Rückrunde in den Spitzenpositionen der Challenge League halten. Mehr noch: Bis zum letzten Spieltag kämpften die Schützlinge von Cheftrainer Stephan Keller um den Aufstieg in die Super League. Zudem stiess der FCA nach überzeugenden Auftritten bis in die Halbfinals des Schweizer Cup vor (1:2 gegen den späteren Pokalsieger FC Luzern). In der laufenden Saison durften nicht nur die FCA-Fans zurück im Stadion Brügglifeld begrüsst werden, sondern auch auf dem Rasen hat sich einiges verändert. Nach den wilderen Spektakelauftritten in der Vorsaison (mit knapp dreieinhalb Treffern pro Spiel) wurde der Schwerpunkt zuletzt vermehrt auf die defensive Stabilität gelegt. Dies führt dazu, dass die Aarauer vor dem finalen Auftritt des Jahres 2021 als beste Abwehr der Challenge League geführt werden. Insgesamt neun Mal blieben die Aarauer in einem Pflichtspiel ohne Gegentreffer. Zuletzt siegte der FCA nicht nur gegen den damaligen ­Leader aus Winterthur (2:0), sondern wusste auch das Nachtragsspiel beim SC Kriens für sich zu entscheiden (2:1), wobei Shkelzen Gashi bei seinem Comeback für beide Aarauer Torerfolge verantwortlich zeichnete.

Matchwinner beim Comeback: Shkelzen Gashi.

Heute Abend kann sich die Keller-Elf mit einem Vollerfolg gegen Neuchâtel Xamax sogar temporär an die Tabellenspitze setzen, weil das Spitzenduo Vaduz und Winterthur erst am Sonntag gegeneinander spielt. Eher nur noch theoretischer Natur sind die Aarauer Chancen auf den Wintermeistertitel. Aber unabhängig vom Ausgang des heutigen Ligaduells wird der FCA nach Abschluss der Hinrunde so viele Punkte auf dem Konto haben wie noch nie seit dem Wiederabstieg (2015). Eine Premiere ist das Heimspiel gegen Xamax aber sowieso, wird es doch – aufgrund der jüngsten Verschärfungen von Bund und Kanton in Zusammenhang mit der CoronaPandemie – nach der «2G-Regel» durchgeführt, sodass nur noch geimpfte und genesene Personen ins Stadion gelassen werden. Patrick Haller Saisonmatchball

dieci Challenge League – 18. Runde FC Aarau – Neuchâtel Xamax FCS FC Thun – FC Schaffhausen Yverdon Sport FC – SC Kriens FC Stade Lausanne Ouchy – FC Wil FC Winterthur – FC Vaduz

Fr, 17.12. 20:30 Fr, 17.12. 20:30 Fr, 17.12. 20:30 Sa, 18.12. 18:00 So, 19.12. 14:15

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Letztes Heimspiel

FOTOS: SARAH RÖLLI

Kampfsieg gegen den Tabellenführer

3. Dezember 2021, dieci Challenge League, 16. Runde: FC Aarau – FC Winterthur 2:0 (2:0) Brügglifeld. – 3011 Zuschauer. – SR: Gianforte. – Tore: 27. Spadanuda (Rrudhani) 1:0. 43. Schneider (Spadanuda) 2:0. – FC Aarau: Enzler; Thaler, Bunjaku, Bergsma; Giger, Njie, Conus (70. Qollaku), Kronig; Schneider (60. Balaj); Rrudhani (60. Almeida), Spadanuda (92. Schwegler). – FC Winterthur: Spiegel; Lekaj, Gelmi, ­Arnold (82. Ballet); Corbaz; Gonçalves (90. Isik), Alves, Ramizi (82. Ltaief), Schättin (69. Diaby); Manzambi, Buess. – Platzverweis: 50. Giger.

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FC Aarau – NE Xamax FCS

Kaderlisten der beiden Teams FC Aarau Nr.

Neuchâtel Xamax FCS Position

Jhrg.

1 Simon Enzler

TH 1997

2 Marco Thaler

VE 1994

3 Jérôme Thiesson

VE 1987

4 Binjamin Hasani

VE 2003

5 Léon Bergsma

VE 1997

6 Allen Njie

MF 1999

Nr.

1 Theo Guivarch

Position

Jhrg.

TH 1995

3 Mathieu Gonçalves

VE 2001

4 Liridon Berisha

VE 1997

5 Igor Djuric

VE 1988

6 Fabio Saiz

MF 2001

7 Alan Rodriguez

MF 2002

8 Alexandre Pasche

MF 1991

7 Kevin Spadanuda

MF 1997

10 Maren Haile-Selassie

MF 1999

8 Olivier Jäckle

MF 1993

11 Yanis Lahiouel

ST 1995 MF 1992

9 Liridon Balaj

MF 1999

12 Max Veloso

10 Shkelzen Gashi

ST 1988

14 Raphaël Nuzzolo

ST 1983

11 Donat Rrudhani

MF 1999

15 Yoan Epitaux

VE 2001

14 Jan Kronig

VE 2000

16 Nicky Beloko

MF 2000

17 Gobé Gouano

ST 2000

17 Umaru Bangura

VE 1987

19 Silvan Schwegler

MF 2003

20 Milot Avdyli

18 Louis Mafouta

ST 1994

MF 2002

19 Samuel Kasongo

MF 2002

20 Endrit Morina

MF 2001

22 Arijan Qollaku

VE 1997

21 Mats Hammerich

MF 1998

23 Imran Bunjaku

MF 1992

22 Franck Surdez

ST 2002

24 Bastien Conus

VE 1998

23 Mike Gomes

VE 1988

26 Mickaël Almeida

ST 1999

27 Rafael Zbinden

TH 1995

33 Flavio Caserta

VE 2003

34 Raoul Giger

VE 1997

40 Randy Schneider

MF 2001

66 Devran Senyurt

MF 2004

70 Marco Aratore

MF 1991

25 Ayoub Ouhafsa

ST 1997

28 Karim Gazzetta

MF 1995

30 Laurent Walthert

TH 1984

33 Ange Dakouri

ST 2002

3 4 Burak Alili

MF 2004

42 Dylan Tavares

VE 1996

4 4 Ysias Hummel

TH 2003

72 Adam Ouattara

VE 2000

Cheftrainer Andrea Binotto 1970

Cheftrainer Stephan Keller 1979

FC Aarau AG, Stadion Brügglifeld, Postfach, 5001 Aarau, Telefon 062 832 14 14, Mail: info@fcaarau.ch – Öffnungszeiten der Geschäftsstelle: Montag–Freitag, 08.30–11.30, 13.30–16.30 Uhr. Matchzeitung HEIMSPIEL, Redaktion: Daniel Angelini, Olivia Hagenbuch, Patrick Haller, Marcel Petermann, Timon Richner, Sarah Rölli – Mail: matchzeitung@fcaarau.ch – Inserate: marcom solutions gmbh, Sandra Wehrli, Telefon 062 823 05 42, Mail: sandra.wehrli@marcom-solutions.ch – Produktion und Versand: Kromer Print AG, Mail: daten@kromerprint.ch – Abo für die Saison 2021/22: Adress­angaben und 20er-Note an Kromer Print AG, Abo FCA-Matchzeitung 2021/22, Postfach 429, 5600 Lenzburg.

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Catering

FOTOS: ROMAN HUG

Beizer mit grossem Fussballherz

Während zehn Jahren waren sie die vertrauten Gesichter im Stadion-Restaurant. Mit ihnen wurden nach den Heimspielen am Stammtisch Siege gefeiert und Niederlagen analysiert. Nun treten Heiri und Els Hediger ihren wohlverdienten Ruhestand an, auch wenn ihnen der Abschied nicht einfach fällt. Cupsiegen. Im Hotel, in welchem Heiri seine Lehre absolvierte, war auch der Trainer des FC La Chaux-de-Fonds einquartiert. «Mit den Fussballstars trafen wir uns oft in der Badi zum Kicken.» Der Arbeitnehmerverband im Gastgewerbe mit dem damaligen Namen Union Helvetia führte eine eigene FussballMeisterschaft durch. Heiri schloss sich dem heimischen Team an und reiste mit seinen Berufskollegen in Bussen jeweils an die Auswärtsspiele in der ganzen Schweiz. Im Jahr 1960 kehrte er nach Buchs zurück und liess sich von seinen Kollegen dazu über-

Auf Heiri Hediger übte der Fussball schon immer eine grosse Faszination aus. Doch der Wunsch, in der Jugend einem Verein beitreten zu können, stiess zu Hause auf Ablehnung. Sein beruflicher Werdegang startete dafür mit einer Kochlehre in der damaligen Hochburg des Schweizer Fussballs – in La Chaux-de-Fonds. «Die französische Küche war damals sehr angesagt und überdies konnte ich so die Sprache erlernen», erinnert sich Heiri. Der örtliche Verein im Neuenburger Jura war in den 1950er-Jahren überaus erfolgreich, mit zwei Meistertiteln und vier

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reden, dem FC Buchs beizutreten. Heiris Talent blieb dabei nicht unentdeckt, sodass zur Saison 1966/67 der Wechsel zum FC Aarau erfolgte. Im ambitionierten Nationalliga-BTeam gab es auf der Libero-Position allerdings kein Vorbeikommen an Routinier Paul Stehrenberger, dem späteren Trainer der Aufstiegsmannschaft 1981. Nach einem Jahr im Brügglifeld – und dem Highlight, einem 2:1Sieg vor 9000 Zuschauern gegen den NLBMeister FC Luzern – wechselte Heiri zusammen mit dem damaligen Erfolgscoach Ernst Bürgler vom FCA zum FC Wohlen. Später schloss sich der Buchser dem FC Brugg an, wo er seine Aktivlaufbahn nach einem Fussbruch beendete. Im Dezember 1971, also vor genau 50 Jahren, gaben sich Heiri und Els Hediger auf dem Standesamt das Ja-Wort. Els, eine gebürtige Winterthurerin, erinnert sich an ihre ersten Berührungspunkte mit dem Fussball: «Ich musste jeweils mit meinem Vater und meinem Bruder auf die Schützenwiese», sagt sie mit einem Lächeln. 1973 wurden die Hedigers Eltern von Sohn Andreas. Bald zeigte sich, dass die Fussballer-Gene weitergegeben wurden. «Anfang der 1980er-Jahre wirteten wir im ‹Leue› in Laufenburg. Ich fuhr Andy jeweils zum Bahnhof, wo er ins Postauto nach Aarau stieg. Dort nahm ihn Trainer Schauss

in Empfang fürs Training. Und ich war glücklich zu wissen, dass er in guten Händen ist», blickt Els zurück. Andy bestritt später mehrere Junioren-Länderspiele und erhielt einen Profivertrag beim FC Aarau. Ein Teileinsatz im Cup gegen Buochs sowie Freundschaftsspiele gegen Sampdoria Genua und den VfB Stuttgart ragen aus dieser Zeit heraus, bevor er von einem Kreuzbandriss arg zurückgeworfen wurde. Später setzte er seine Kar­ riere beim FC Sursee (NLB mit Trainer Charly Herberth) und beim FC Schötz (Viertelfinal im Schweizer Cup) fort. Danach konnte Andy als Coach einige Erfolge im Regionalfussball feiern und trainiert inzwischen den 3.-Ligisten FC Beinwil am See. Ein Höhepunkt in Heiris beruflicher Kar­ riere war, als er 1989 Diego Maradona be­ kochen durfte. Heiris damaliger Arbeitgeber war Hubert Stöckli, der als Präsident des FC Wettingen vor dem Europacupspiel gegen den SSC Napoli in einem seiner Gastrobetriebe einen Anlass mit Sponsoren und dem argentinischen Weltstar arrangieren konnte. Vor rund 15 Jahren durfte erstmals auch das Brügglifeld-Publikum von der reichen gastronomischen Erfahrung des Ehepaars Hediger profitieren. Angefangen mit Einsätzen am Stand, wo Fischknusperli und Chicken Nuggets angeboten wurden, intensivierte

Seit Stephan Keller FCA-Cheftrainer ist, findet das Mannschaftsessen jeweils im Stadion-Restaurant statt.

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FOTOS: ROMAN HUG

Catering

sich mit der Zeit die Zusammenarbeit zwischen der Caterer-Familie Rufer und den Hedigers. So übernahm Els schliesslich die Bewirtung im Stadion-Restaurant, während Heiri für die Verpflegung in den Clubräumen und im VIP-Zelt verantwortlich war und für die Mannschaft kochte. Der Kontakt zu Spielern und Staff war für Heiri und Els besonders schön. «Das hat uns jung gehalten», sagt Els, nicht ohne zu erwähnen, dass Heiri in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiern durfte. Sie mochte besonders Marco Thaler und Mats Hammerich, «aber eigentlich waren immer alle sehr nett und dankbar. Manchmal habe ich dem einen oder anderen gezeigt, wie er das Besteck auf den Teller legen muss, damit ich weiss, ob er noch einen Nachschlag möchte.» Nachdem bereits zu Beginn der Saison ein fliessender Übergang stattfand und die Hedigers seither «nur» noch für das leibliche Wohl an den Teamessen vor einem Spiel

Roman Hug, Sportkoordinator FC Aarau: «Els und Heiri gebührt ein ganz grosses Merci! Während vielen Jahren durfte die 1. Mannschaft von ihrem unermüdlichen Einsatz, herzlicher Gastfreundschaft und feinem Essen profitieren. Auch bei kurzfristigen Anfragen war ein ‹Nein› nie eine Option. Ich habe die Zusammenarbeit mit den beiden sehr geschätzt, wir konnten uns immer auf Hedigers verlassen! Herzlichen Dank für alles, was Ihr für uns geleistet habt!»

sorgten, soll nun mit dem letzten Match dieses Jahres endgültig Schluss sein. Dem ­ Ehepaar, das seit 20 Jahren in Muhen zuhause ist und seine Freizeit gerne auf dem Campingplatz in Beinwil am See verbringt, sei der Ruhestand von Herzen gegönnt. Alles Gute, Els und Heiri! Marcel Petermann

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Neuchâtel Xamax FCS

SARAH RÖLLI

Grosser Umbruch im letzten Sommer Temporäre Rückkehr aufs Brügglifeld: Ex-FCA-Spieler Mats Hammerich (im Zweikampf mit Silvan Schwegler).

und Dylan Tavares. Erstaunlicherweise gelang es Cheftrainer Mattia Binotto – ebenfalls mit Vergangenheit bei Stade Lausanne Ouchy – aus diesen Neulingen rasch ein erfolgreiches Team zu bilden. Dies musste auch der FC Aarau im ersten Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit erfahren, als es auf der ­Maladière trotz einer Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit noch eine empfindliche 2:4-Niederlage absetzte. Nach fünf Runden stand Xamax mit 13 Zählern ungeschlagen an der Tabellenspitze, seither kamen aber nur noch elf Punkte (in zwölf Spielen) hinzu, sodass sich die Binotto-Elf in die untere Hälfte der Rangliste verabschiedete. Ob sie sich in dieser ausgeglichenen Challenge League nun wieder nach oben orientieren kann? In der letzten Saison waren beide Neuenburger Gastspiele im Brügglifeld mit einer klaren Niederlage (1:3/0:4) zu Ende gegangen.

Der Neuchâtel Xamax FCS hat aufreibende Zeiten hinter sich: Vor rund eineinhalb Jahren stiegen die Neuenburger aus der Super League ab. In der Zweitklassigkeit schaffte es Xamax erst in extremis, eine weitere Rele­ gation zu vermeiden. Am letzten Spieltag zitterte sich der Schweizer Meister von 1987 und 1988 mit einer 1:2-Niederlage gegen den späteren Absteiger FC Chiasso zum Klassen­ erhalt – mit einer höheren Niederlage wären die Xamaxiens ihrerseits (wie schon nach dem Konkurs im Jahr 2012) in den Amateurfussball abgerutscht. Die Verantwortlichen reagierten mit einem grösseren Umbruch auf den sportlichen Niedergang. Insgesamt 16 Kicker mussten den Verein verlassen, ähnlich viele Neuzugänge wurden präsentiert – darunter mehrere Spieler mit Challenge-League-Routine: Liridon Berisha (Kriens), Maren Haile-Selassie (Wil), Mats Hammerich (Aarau) und die drei OuchyStammkräfte Ka­rim Gazzetta, Yanis Lahiouel

Patrick Haller

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Weisch no ...?

FOTOS: GERRY FREI

Erfolgreicher Start in heikle Mission

Ausgelassener Jubel nach dem Schlusspfiff bei Assistenztrainer Reto Jäggi, Sportchef Urs Bachmann, Interimstrainer Ranko Jakovljevic und Mittelfeldspieler David Marazzi.

In der Abstiegssaison 2009/10 schien der FC Aarau ein weiteres Mal seinem Ruf als «die Unabsteigbaren» gerecht zu werden, als Interimstrainer Ranko Jakovljevic in den ersten drei Spielen häufiger gewann als seine beiden Vorgänger zusammen in 29 Runden. Doch die Aufholjagd kam schliesslich zu spät. von Jeff Saibene – nach lediglich 18 Pflichtspielen und nur einem Sieg entlassen worden, und der bisherige U21-Trainer Jakovljevic sollte nun den drohenden Abstieg verhindern. Für die Vorbereitung auf seine erste Partie als Cheftrainer hatte er nur einen Tag Zeit, und wenn gegen die Neuenburger, die zwar nur zwei Plätze, aber mehr als 20 Punkte vor seinem Team lagen, kein Sieg herausschaute, wären die Chancen auf den Ligaerhalt bei-

Es war nicht gerade ein Himmelfahrtskommando, das Ranko Jakovljevic im April 2010 beim FC Aarau übernahm, aber die Ausgangssituation war nicht eben vielversprechend. Der Stadtklub lag nach 29 von 36 Runden auf dem letzten Platz der Axpo Super League und hatte bereits sieben Zähler Rückstand auf die AC Bellinzona, die den Barrage-Platz belegte. Nach einem 0:4 im Tourbillon gegen Sion war Martin Andermatt – als Nachfolger

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nahe auf den Nullpunkt gesunken. Offenbar hatte der neue Trainer aber die richtigen Worte gefunden, denn von Beginn an war ein kämpferischer FCA zu sehen. Bereits in der 3. Minute wagte Emir Sinanovic einen Schuss aus 25 Metern, der nur knapp am Gästetor vorbeizischte. Kurz danach kam auch ein Distanzschuss von Steven Lang nicht aufs Tor von Luca Ferro. Doch Lang liess nicht locker und versuchte es nach einem schnell ausgeführten Corner erneut – diesmal mit Erfolg. Sein Schlenzer wurde von Sébastien Wüthrich noch leicht abgefälscht und landete zum 1:0 in der entfernten Ecke. Zum ersten Mal seit genau einem Monat lagen die Aarauer wieder in Führung, und sie überzeugten in der Folge durch bedingungslosen Einsatz. Den Einsatz übertrieb Neuenburgs Abdou Dampha, der für sein rücksichtloses Einsteigen im Mittelfeld mit der gelben Karte «belohnt» wurde. Allerdings hatte auch Sandro Burki Glück, dass der Schiedsrichter seinen Leibchenzupfer an Gérard Gohou übersah und der Penaltypfiff nicht ertönte. Nach der Pause traf zunächst Aco Stojkov nur die Latte, ehe auf der Gegenseite Einwechselspieler Admir Aganovic knapp am Ausgleich vorbeischlitterte. Nach zwei weiteren Eckbällen boten sich Burki und Patrick Bengondo die Chancen zum zweiten Tor, die jedoch ungenützt blieben. So rettete die Elf von Jakovljevic den knappen Sieg über die Ziellinie und verkürzte den Rückstand auf Bellinzona auf vier Punkte. Ausserdem wurde auch in Neuenburg nach dieser Niederlage Cheftrainer Pierre-André Schürmann

entmachtet und in eine andere Position versetzt. Nach zwei weiteren Siegen in Zürich und gegen St. Gallen betrug der Rückstand auf Bellinzona noch einen Punkt, doch die Heimniederlage gegen GC in der vorletzten Runde besiegelte dann den ersten Abstieg des FCA seit 29 Jahren endgültig. Wegen Jakovljevics fehlenden Diplomen stand dannzumal jedoch Fredy Strasser als vierter Cheftrainer der Saison an der Seitenlinie. Daniel Angelini

Steven Lang erzielte das einzige Tor dieses Spiels, welches dem FCA den erst dritten Saisonsieg bescherte.

13. April 2010, Super League, 30. Runde: FC Aarau – Neuchâtel Xamax FC 1:0 (1:0) Brügglifeld. – 3800 Zuschauer. – SR: Studer. – Tor: 18. Lang 1:0. – FC Aarau: Ivan Benito; Lampi, Rapisarda, Stoll, Loris Benito; Lang, Burki, Polverino (87. Baykal), Marazzi (76. Schaub); Sinanovic, Stojkov (67. Bengondo). – Neuchâtel Xamax FC: Ferro; Geiger, Besle, Page, Ismaeel; Abdulla (57. Gashi), Dampha (72. Mveng), Hodzic, Wüthrich; Kuljic (63. Aganovic), Gohou.

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Übersicht

dieci Challenge League 2021/22 Rangliste

Torschützen

1.

Vaduz

17 9 3 5 30 : 22 30

2.

Winterthur

17 8 5 4 31 : 22 29

3.

Aarau

17 8 4 5 25 : 20 28

4.

Schaffhausen

17 7 5 5 30 : 22 26

5.

Thun

17 8 2 7 29 : 25 26

6.

Wil

17 7 3 7 34 : 33 24

7.

Neuchâtel Xamax

17 7 3 7 26 : 27 24

8.

Stade Lausanne Ouchy 17 6 4 7 21 : 20 22

9.

Yverdon Sport

17 6 4 7 21 : 23 22

10. Kriens

17 1 3 13 10 : 43 6

Spielplan FC Aarau in der Hinrunde

Letzte Saison

Aarau – Schaffhausen

2:0 (0:0)

Spadanuda, Balaj

1:2 / 1:0

Thun – Aarau

1:2 (0:1)

Rrudhani, Almeida

1:0 / 1:3

NE Xamax – Aarau

4:2 (0:2)

Aratore, Spadanuda

2:4 / 0:1

Aarau – Stade Lausanne 5:2 (3:0)

Spadanuda (3), Gashi (2)

3:3 / 0:3

Aarau – Vaduz

1:3 (1:1)

Gashi

Yverdon Sport – Aarau

1:1 (0:0)

Bunjaku

Aarau – Wil

2:0 (2:0)

Kronig, Rrudhani

1:3 / 3:0 5:2 / 3:3

Winterthur – Aarau

0:0

Aarau – Kriens

0:0

2:2 / 4:0

Stade Lausanne – Aarau 0:2 (0:2)

Spadanuda, Balaj

1:1 / 1:1

Aarau – Thun

0:2 (0:0)

3:1 / 4:2

Vaduz – Aarau

2:1 (1:0)

Schneider

Aarau – Yverdon Sport

1:0 (0:0) Spadanuda

Schaffhausen – Aarau

2:0 (1:0) –

Wil – Aarau

2:2 (0:1)

Njie, Spadanuda

3:1 / 7:0

Aarau – Winterthur

2:0 (2:0)

Spadanuda, Schneider

3:1 / 0:0

Kriens – Aarau

1:2 (1:1)

Gashi (2)

1:3 / 0:0

Aarau – NE Xamax

Fr, 17.12. 20:30 Brügglifeld

3:1 / 4:0

1:2 / 3:2

22

1. Buess 2. Spadanuda Prtajin 4. Kone 5. Mafouta Labeau

Winterthur 10 Aarau 9 Schaffhausen 9 Yverdon Sport 8 NE Xamax 7 Stade Lausanne 7

und 5 weitere Spieler mit je 7 Toren

Zuschauer Team (Anzahl Spiele)

Total Ø

1. Winterthur (8) 31 500 2. Neuchâtel Xamax (9) 30 158 3. Aarau (8) 24 996 4. Thun (8) 18 809 5. Kriens (9) 8 141 6. Yverdon Sport (8) 6 374 7. Vaduz (9) 6 693 8. Wil (9) 6 640 9. Schaffhausen (9) 6 135 10. Stade Lausanne (8) 3 513 142 959

3 938 3 351 3 125 2 351 905 797 744 738 682 439 1 682

Skorerliste FC Aarau Spieler

1. Kevin Spadanuda 2. Donat Rrudhani 3. Shkelzen Gashi 4. Marco Aratore 5. Randy Schneider 6. Liridon Balaj 7. Mickaël Almeida Jan Kronig 9. Bastien Conus 10. Imran Bunjaku Allen Njie 12. Raoul Giger Silvan Schwegler

Tore Assists

9 2 5 1 2 2 1 1 0 1 1 0 0

5 6 1 3 1 0 1 1 2 0 0 1 1


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