pro fertighaus 7/8-2018

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profertighaus

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7/8-2018 Juli/August

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profertighaus Ausgabe 7/8-2018

Intelligentes, helles Haus

Lichtgestalt Sonnenschutz So bleibt’s im Haus angenehm

Generationen-Modell Ein Gebäude, zwei Hausteile, vier Wohnungen Fünfkampf: Häuser mit viel Glas im Vergleich

Davinci: „Friedrichsen”

Griffner: „Obersteiner”

Huf: „Art 4 individuell”

Schwörer: „Fischer”

Stommel: „Wildfarn”


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profertighaus

5/6-2018


Oliver Gerst, stellvertretender Chefredakteur, pro fertighaus

25

Jahre jung geblieben 25 Jahre sind eine lange Zeit – ein paar Ereignisse machen deutlich, wie lange: So ist es schon ein viertel Jahrhundert her, dass Bill Clinton 1993 zum US-Präsidenten gewählt wurde, 1998 gab es die erste rot-grüne Koalition in Deutschland (Schröder/Fischer), 2001 heißt der US-Präsident George W. Bush, 2008 ist das Jahr der Finanzkrise in Europa, 2009 beginnt die Schuldenkrise in Griechenland und Barack Obama wird USPräsident, 2015 schwappt die Flüchtlingswelle nach Europa, und seit 2017 ist Donald Trump in Amerika „am Drücker”. Sozusagen mit Bill Clinton kam „pro fertighaus”, der Startschuss fiel mit Ausgabe 1/93. Ein Heft, das sich über 25 Jahre immer wieder „neu erfunden” hat und so bis heute jung geblieben ist. Ich dagegen bin inzwischen sichtbar älter geworden (zum Vergleich Porträt oben und unten mit damals noch aktueller „Vokuhila”-Frisur). „pro fertighaus” haben wir für die Jubiläums-Ausgabe 7/8-2018 ein Frische-Update verpasst – mit lockerem Layout, gefälliger Farbgebung, bildreichen Reportagen und noch mehr Informationen bis zur letzten Seite. Natürlich gibt es auch künftig den „Fünfkampf” (Seite 16) und „1 Haus – 4 Meinungen” (Seite 40). Und selbstverständlich bleibt der Name der Zeitschrift auch nach 25 Jahren Programm: pro Fertighaus. Alles Wissenswerte zum Jubiläum gibt’s ab Seite 22, interessante Porträts von Firmen rund um den Fertigbau ab Seite 25. Viel Spaß beim Lesen! profertighaus 7/8-2018

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Herzlichst Ihr

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Themen ❯ Fünfkampf: Häuser

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Ausgabe 7/8-201 8

Intelligentes, helles Haus

mit viel Glas

Lichtgestalt

❯ Jubiläum: 25 Jahre pro fertighaus

❯ Sonnenschutz:

Sonnenschutz So bleibt’s im Haus angenehm

So bleibt’s angenehm

❯ Lichtgestalt: Intelligentes Haus

❯ Generationen-Ha us: 4 Wohnungen

Oliver Gerst

Generationen-Mod ell Ein Gebäude, zwei Hausteile, vier Wohnu ngen

Fünfkampf: Häuser mit viel Glas im Vergleich

Davinci: „Friedrichsen ”

Griffner: „Obersteiner ”

Huf: „Art 4 individuell”

Schwörer: „Fischer”

Stommel: „Wildfarn”

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programm Themenübersicht

Lichtgestalt 62

Generationenhaus 10

Dachkunde 58 Inhalt Ausgabe 7/8-2018

Titelhaus: Rensch-Haus

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proseminar

06

44

Sonnenenergie: Photovoltaik: Mit

profil

48

Sonnenschutz Ins richtige Verhältnis setzen: Schattenspender und Lichtfänger

10

58

Das Hausdach Darauf kommt es an:

16

Szene Fakten, Kommentare und

Unterhaltung rund um den Fertigbau

Architektur Generationenhaus: Ein

Gebäude, zwei Hausteile, vier Wohnungen

Fünfkampf Es werde Licht: Häuser mit hohem Glasanteil im Vergleich

profertighaus 22

Jubiläum 25 Jahre pro fertighaus: Jetzt

40

1 Haus – 4 Meinungen Charmant?

noch mehr Informationen, frischere Optik Haus Korntal von Rems-Murr-Holzhaus

projekt Familienhaus Mustergültig: Haus

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Traumhaus Individuell geplant: Christin

62

Lichtgestalt Villa mit Beleuchtungskonzept: Hell, modern und intelligent

4

macht Platz für bis zu vier Kinder

Jurisch & Stefan Kornelius im Glück

profertighaus

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Adressen Anschriften & Kontaktdaten von allen Firmen im Heft; Impressum

Rund ums Bauen Kurz informiert: Aktuelles zu Haus, Technik und Wohnen

prodomo 66

42

Konstruktion, Form und Eindeckung

produkt 52

„kek” berichtet „Eigenheim &Garten”: Vergnügliches aus den Ausstellungen

provision 67

Jetzt bei

Hausbatterie viel Strom selbst nutzen

protokoll 51

pro fertighaus digital lesen.

Vorschau Ausgabe 9/10-2018:

Spannende Themen im nächsten Heft

unter „Fachschriften“

Gebauter Traum

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GUTEN STIL DARF MAN RUHIG ZEIGEN. Bauen Sie ein Haus, das Ihren individuellen Vorstellungen entspricht und in dem Sie sich richtig wohlfĂźhlen. Weil es einfach gut zu Ihrem Leben passt: www.rensch-haus.com 5/6-2018

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profertighaus Szene

90 JAHRE KNECHT-KELLER Knecht Kellerbau ist 90 Jahre alt und veranstaltet im Jubiläumsjahr Bauherrentage (Bild rechts) am Firmensitz in Metzingen: An den Freitagen 27. April, 29. Juni und 19. Oktober 2018, jeweils von 14 bis 17.30 Uhr, wird ein Blick in die Produktion und die Ausstellung über Betonfertigteile und den Fertigkellerbau gewährt. Hier erfahren private Bauherren alles, worauf es beim Bauen mit Keller, Bodenplatte oder mit der „Technikbox” ankommt. 1928 gründete Otto Knecht die Bauunternehmung in Metzingen (großes Bild), die zunächst Kaminsteine, Treppenstufen und Betonfertigteile produzierte. Später kamen Frühbeet-Anlagen für Gärtnereien und großformatige Fertigteilelemente dazu. Seit 1967 werden Betonfertigkeller hergestellt. Heute betreibt die Knecht-Gruppe mehrere Produktionsund Vertriebsniederlassungen in Deutschland und in der Schweiz. www.knecht.de

GESCHOSSBAU IN HOLZ UND BETON

KURZ BERICHTET

Für das Hotel Kern in Walddorfhäslach (Bild oben) wurden vorgefertigte Bauteile in Schwörer-Hybridbauweise eingesetzt. Dabei kamen Beton-Fertigteile und vorgehängte Holztafel-Wandelemente mit variabler Fassadengestaltung aus Putz, Alu oder Faserzement zum Einsatz sowie komplette Design-Fertigbäder aus Eigenproduktion, die vor Ort millimetergenau platziert werden (unten). Das Hotel wurde nach Plänen des Architekturbüros Baisch + Fritz aus Tübingen als KfW-Effizienzhaus 55 konzipiert: ein viergeschossiges Gebäude mit 33 Hotelzimmern und einer Wohneinheit mit Dachterrasse. www.schwoerer.de

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Die Förderung von Solarstromspeichern durch die KfW läuft Ende dieses Jahres aus. Noch gibt es einen zinsgünstigen Kredit plus Tilgungszuschuss, der zehn Prozent der förderfähigen Kosten beträgt. Voraussetzung: Die Einspeiseleistung der Photovoltaikanlage muss auf 50 Prozent gesenkt werden, den restlichen Strom müssen die Hausbesitzer selbst verbrauchen. Wichtig: Förderung gibt es nur, wenn die KfW den Antrag vorab genehmigt hat. www.vpb.de

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EIN HAUS LERNT MENSCHEN KENNEN Huf Haus und IBM haben kürzlich gemeinsam das weltweit erste Haus mit selbstlernenden Fähigkeiten präsentiert: ein Bungalow in gläserner Fachwerkarchitektur als Musterhaus am Huf-Firmensitz in Hartenfels. Das intelligente Haus „Ausblick“ versteht seine Bewohner und lernt sie über ihre Interaktionen kennen. Sie werden mithilfe der IBM-Watson-IoT-Plattform analysiert, Verhaltensmuster werden erkannt und gespeichert. Dieser dynamische Ansatz steht laut Hersteller im Gegensatz zu auf dem Markt verfügbaren Smarthome-Programmierungen, die reine Befehlsketten ausführten. Der ganzheitliche Service gewährleiste direkte und personalisierte Unterstützung, Haus und Mensch könnten auf natürliche Weise miteinander interagieren. Ganz neu ist auch die Konstruktion: Ein eigens entwickelter und patentierter Konnektor ist in der Lage, Glaselemente rein mechanisch, also ohne den Einsatz von chemischen Klebstoffen, statisch aussteifend in die Fachwerkkonstruktion zu integrieren. Dadurch könne auf aussteifende Wände oder Stahlrahmen verzichtet werden. www.huf-haus.de

Lust auf Veränderungen machen will das Buch „Redesign – verliebt in mein Zuhause”: Ideen, die fast nichts kosten und für jeden umsetzbar sind, liefert Autorin Iris Houghton auf 208 Seiten mit über 350 farbigen Bildern und einem ausführlichen RaumAnalyse-Bogen. Bestellen unter: www.blottner.de


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profertighaus Szene

DAS GESTERN IM HEUTE MUSTERHAUS ZUM JUBILÄUM

KURZ BERICHTET

Zum 40-jährigen Bestehen des Standortes WendenHünsborn in NordrheinWestfalen präsentiert Weberhaus mit Hauptsitz im badischen Rheinau-Linx ein kompaktes Einfamilienhaus mit 140 Quadratmetern Wohnfläche, das mit dem neuen Konzept „Home4Future“ ausgestattet ist. Durch die extrastark gedämmte Gebäudehülle „Övo Natur Therm“, die dreifache Wärmeschutzverglasung und in Verbindung mit Photovoltaikanlage und Batteriespeicher entspricht das neue Ausstellungshaus einem Effizienzhaus 40 Plus. Ausgestattet mit der Smarthome-Technik „Weberlogic 2.0” können Lichtszenen, Rollläden, Raumtemperatur, Multimedia und Anwesenheitssimulationen gesteuert werden. www.weberhaus.de

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Das neue Musterhaus von Baufritz am Firmensitz in Erkheim steckt voller Details, die an frühere Wohnkonzepte erinnern und hier zukunftsfähig gemacht wurden. Dazu zählen zum Beispiel das Backhaus mit Hühner-/Schafstall nebenan, die „Schwatzbank” vor dem Haus oder der Allkoven bei Küche und Kachelofen. Innovative Technik macht das Haus zur „Heimat 4.0”: Pelletheizung, Batteriespeicher, Photovoltaik-Anlage und zusätzlicher StirlingMotor sorgen für eine nahezu hundertprozentige Energiefreiheit. Mit dezentraler Lüftungsanlage und Fußbodenheizung ein Effizienzhaus 40. www.baufritz.de

Der Grundriss für das eigene Traumhaus will gut geplant sein. Anregungen liefert das Buch „Häuser nach Maß“ von Bettina Hintze, das 30 individuelle Wohnhäuser versammelt. Erschienen bei der DVA, 260 Seiten, 290 Abbildungen und 105 Planzeichnungen, Format 24x30 cm, 59 Euro. www.dva.de

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NEUN FRÜHLINGS-AKTIONSHÄUSER Preisvorteil bei Schwabenhaus: Neun verschiedene Häuser des Programms „Solitaire” werden jetzt zu vergünstigten Konditionen angeboten. „Wer sich für eines der Frühlings-Aktionshäuser entscheidet, spart bis zu 25 000 Euro”, erklärt Christian Baumann, der als Geschäftsführer die Bereiche Marketing, Vertrieb und Produkt verantwortet. Konkret gilt das für neun Häuser aus dem „Solitaire”-Programm – jeweils für drei „Solitaire-E-125”-, „Solitaire-E-145”- und „SolitaireE-165”-Häuser. Jedes Haus bietet seinen Bauherren laut Hersteller eine wärmegedämmte Effizienzhaus55-Bodenplatte aus Stahlbeton, ein „En-Ocean-FunkGebäude-Management”, elektrische Rollläden und eine innovative Doppel-Wärmepumpe. Außerdem seien alle Häuser „wohngesund” gebaut. Die Grundrisse, das Design sowie die Zimmeranzahl- und -verteilung variierten von Haustyp zu Haustyp. Eine zehnjährige Gewährleistung sei inklusive. www.schwabenhaus.de

51 Prozent der Deutschen würden im Ruhestand gerne in einem Mehrgenerationenhaus leben. Das hat jetzt eine repräsentative Studie der BHW Bausparkasse herausgefunden. 39 Prozent der Befragten können sich zudem gut vorstellen, mit Gleichgesinnten eine Alters-WG zu gründen. Die Bundesregierung fördert inzwischen über 500 Mehrgenerationenhäuser. Der Ausbau dieses Programms steht sogar im GroKo-Koalitionsvertrag. www.postbank.de


Messen & Termine

Daumen hoch...

The smarter e: 20.-22.06.2018, Messegelände München. Mehr als 1200 Aussteller zeigen aktuelle Produkte, neue Entwicklungen und Lösungen zur regernativen Stromerzeugung, Verteilung, Speicherung und intelligenten Nutzung von Energie. www.messen.de Clean Energy Building: 27.-28.06.2018 Messe Karlsruhe, Messehalle 1, internationale Fachmesse und Kongress für energieeffiziente Gebäude und dezentrale Energieerzeugung, Industrieeffizienz, Energiemanagement und Kraft-Wärme-Kopplung. www.messen.de Home & Garden: 21.-24.06.2018 Derbypark Klein Flottbeck Hamburg. Ausstellung für Wohn- und Gartenkultur mit den neuesten Trends für Haus und Garten. www.homeandgarden-net.de Garten & Ambiente LebensART 22.-24.06.2018 Kurhaus Bad Salzuflen. Regionale Erlebnis- und Verkaufsausstellung für Wohnen, Freizeit, Kunst, Kultur und Ambiente. www.messen.de

...für Danwood.

DiGA Gartenmesse: 13.-15.07.2018 Rheinfelden, Schloss Beuggen. Verkauf-und Informationsveranstaltung für Garten, Haus, Wohnen und Lebensart mit über 150 regionalen und internationalen Ausstellern. www.suema-maier.de Maison & Jardin: 20.- 22.07.2018 Neustadt/Weinstraße, Gelände Herrenhof Mußbach. Verkaufsausstellung für Liebhaber des edlen und exklusiven Lebensstils. Neueste Trends um Haus, Garten und Lebensart in mediterranem Flair. www.maison-et-jardin.de

Landesgartenschau Baden-Württemberg: 12.04.-14.10.2018. Zahlreiche Sonderschauen und Veranstaltungen für Jung und Alt – Infos unter www.landesgartenschau-lahr2018.de

Wir sind so begeis tert von Danwood, es lief bei unserem Traumhaus alles wie am Schüurchen.

Familie Reimers aus Untersiemau

Ihr Traumhaus finden Sie auf

www.danwood.de profertighaus 7/8-2018

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profil Generationenhaus

Zum Garten öffnet sich das Haus mit viel Glas auf beiden Ebenen zur Natur. Auf der Straßenseite ist das lang gestreckte Haus zurückhaltend und geschlossen.

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Ein Gebäude, zwei Hausteile, vier Wohnungen Zusammen wohnen, aber doch jeder für sich – das war die Idee, die eine junge Familie und deren (Groß-) Eltern ein gemeinsames Haus bauen ließ. Mit einer großen Wohnung für die Jungen, einer etwas kleineren für die Alten und zwei Einliegerwohnungen zur flexiblen Nutzung. Ein interessantes Generationenmodell!

W

enn mehrere Generationen unter einem Dach wohnen, ist es für alle ein Gewinn. Wichtig ist dabei allerdings, dass jede Generation bei Bedarf „die Tür hinter sich zuziehen“ kann, dass also die gemeinsamen

vier Wände allen Bewohnern die nötige Privatsphäre bieten. Auch wenn man Seite an Seite mit einem guten Nachbarn wohnt oder mit Eltern oder Schwiegereltern, möchte man dennoch ganz individuellen Wohnkomfort genießen:

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profil Generationenhaus

1 1 In der großen Wohnung im Haupthaus hat es viel Platz für die junge Familie – vor allem im offenen Allraum mit den Bereichen Wohnen, Essen und Kochen 2 Auch beim gemütlichen Fernsehen kann man Kontakt zum Essplatz halten 3 Das Treppenhaus ist imposant und bietet großzügige Verkehrsflächen.

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das bietet dieses Haus im Doppelpack mit einer klaren Aufteilung und einem großzügigen Wohnangebot. SPANNENDES WOHNKONZEPT FÜR VIER PARTEIEN Dieses nicht alltägliche Mehrgenerationen-Konzept für eine vierköpfige Familie und ein (Groß-)Elternpaar – mit viel Privatsphäre in den optisch geteilten Baukörpern – entwarfen die Bauherren in einer fast zweijährigen Planungszeit selbst. Glück hatten sie bei der Grundstückssuche. Durch die Zusammenlegung von vier Grundstücksteilen konnte ihr „Traum-Generationen-Haus“ Wirklichkeit werden. Kennengelernt haben die Bauherren die Firma Bittermann & Weiss bei einem Musterhausbesuch in Fellbach. Und heute sagen sie: „Wir würden wieder

mit dieser Firma bauen!” Bei diesem individuellen Entwurf wurden ähnlich wie bei einem Doppelhaus zwei separate Wohneinheiten zusammengefasst. Architektonisch überzeugen die klare Linienführung und die schlichten Baukörper, in puncto Ökologie bietet das Haus seinen Bewohnern gesunde, nachhaltige Baustoffe und einen hohen Energiestandard. VIER EINGANGSTÜREN – FÜR JEDE WOHNUNG EINE Die beiden separaten Hausteile befinden sich nebeneinander und belegen wie bei einem Doppelhaus beide Geschosse. Geradläufige Treppen erlauben gut begehbar die Nutzung der oberen Wohnebenen auch im Alter. Dank dieser Planung profitieren beide Wohneinheiten vom Balkon

mit einem weiten Blick in die Landschaft. In diesem Mehrgenerationenhaus gibt es gleich vier Eingangstüren! Durch die leichte Hanglage zur Straßenseite hin werden die beiden Hausteile über das Untergeschoss erschlossen und das Tageslicht im Keller beschert eine sonnige kleine Einliegerwohnung mit separater Außentür. So kann jeder Bewohner kommen und gehen wie und wann er will, ohne die Privatsphäre der einzelnen Parteien zu stören. GROSSE WOHNUNG FÜR DIE JUNGEN, KLEINE FÜR DIE ALTEN Die beiden Hausteile im lang gestreckten Baukörper mit der symmetrischen Gartenfassade und den klassischen BauhausAnklängen sieht man die ungleiche Teilung in der Größe gleich an. Das größere Haus


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profil Generationenhaus

1 1 Großzügig geht es auch in der Wohnung der (Schwieger-)Eltern zu, ebenfalls mit fließenden Übergängen im Wohnbereich 2 Große Fenster machen hell – auch in den Fluren: so können hier sogar Pflanzen gedeihen 3 Das Arbeitszimmer hat Zugang zum Balkon – mit unverbaubarer Aussicht 4 Ebenerdig in den Garten geht’s vom Wohnbereich aus.

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mit fast 190 Quadratmetern Wohnfläche gehört der jungen Familie, während in das kleinere mit 120 Quadratmetern Wohnfläche die Großeltern eingezogen sind. DAS HAUS ÖFFNET SICH NACH SÜDEN MIT VIEL GLAS Beide Wohnebenen sind ganz klar nach der Sonne ausgerichtet: Großzügig ist schon das Raumangebot im Erdgeschoss. Vom Treppenhaus geht es in den zentralen Flur durch den beide Hausteile mittels einer Zwischentür bei Bedarf zugänglich sind. Der Wohnbereich erschließt als Großraum auch Küche und Essplatz. Diese Lösung ist ideal für alle diejenigen, die einen großen „Vielzweckraum“

als Treffpunkt für die ganze Familie um den großen Tisch schätzen. Vor dem Wohn-Essbereich von Haus 1 liegt ein Teil der Terrasse geschützt eingezogen – ideal für nicht ganz so gutes Wetter im Sommer. Und bei beiden Häusern öffnet sich der Wohnraum natürlich zur Gartenseite hin mit viel Glas. HIGHLIGHT: DURCHGÄNGIGER BALKON FÜRS OBERGESCHOSS Im Obergeschoss – mit voller Raumhöhe überall – sind die Schlafräume, Kinderzimmer und das Familienbad untergebracht. Doch das Highlight am lang gestreckten Baukörper zur Gartenseite hin ist der durchgängige Balkon, er gibt nicht nur der Außenfassade

eine gewisse Spannung, sondern den Räumen im Obergeschoss noch mehr Licht und die Freiheit nach draußen. ANGENEHMES WOHNKLIMA IM GUT GEDÄMMTEN HOLZHAUS Das Holzhaus ist aus 31,25 Zentimeter dicken und gedämmten Holzwänden konstruiert. Auch die Dachkonstruktion bringt nicht nur sehr gute Wärmedämmwerte, sondern schützt die Wohnräume an heißen Sommertagen auch vor unangenehmer Hitze. So bekommt das Haus eine schützende, diffusionsoffene Hülle aus einem Guss und bietet seinen Bewohnern über den gesamten Jahresverlauf ein entsprechend angenehmes Raumklima. ■ og


WC 1,5

TECHNIK 8

DUSCHE 5

FLUR 9

ARBEITEN 21

KELLER

Hersteller: Bittermann & Weiss 97950 Gerchsheim Tel. 09344/9209-0 www.bautipps.de/bittermannweiss

DIELE 11,5

KELLER

Maße: 11,90 x 21,15 m

UNTERGESCHOSS

Technik: Fernwärme, Fußbodenheizung, Primärenergiebedarf 4,5 (Haus 1) bzw. 5,7 kWh/m2a (Haus 2), Heizwärmebedarf 43,65 bzw. 48,30 kWh/m2a, Endenergiebedarf 72,2 bzw. 80,4 kWh/m2a Unternehmen & Portfolio: 1861 als Zimmerei gegründet, seit 2008 Siegfried Chr. Weiss und Thorsten Rau als geschäftsführende Gesellschafter. Bau von Ein- und Zweifamilienhäuser in diffusionsoffener Holzverbundbauweise, individuelle Architektur in Effizienz-/Passivhausstandard Lieferradius: 300 Kilometer im Umkreis des Werks

EINLIEGERWOHNUNG 31

DUSCHE 3,5

11,90 m 21,15 m

Bauweise: Holzverbundkonstruktion (U-Wert 0,13 W/(m²K), 10 Grad Pultdach, 232/227 cm Kniestock (Haus 1/Haus 2), dreifach verglaste Fenster (Ug-Wert 0,6 W/m2K)

WF 2,5 AR 1,5

Wohnfläche: UG 131 m , EG 167,5 m2, OG 138 m2

4

TREPPENHAUS

Entwurf: Kundenhaus 2

3

AR 3

WASCHEN

FAKTEN

2

EINLIEGERWOHNUNG 33,5

KOCHEN 10 WOHNEN/ ESSEN 72

SPEISEK. 6

WC 4 GARD 5,5 FLUR 9

HWR 6

DUSCHE 6,5

Preise: müssen direkt beim Hersteller erfragt werden

WOHNEN/ ESSEN 35 KOCHEN 13,5

5 Eine eigene Terrasse steht auch den Einliegerwohnungen im Kellergeschoss zur Verfügung. Helles Wohnen ist hier angesagt. Genutzt werden können die Apartments für große Kinder, Pflegepersonal oder einfach zum Vermieten!

BAD 9

FLUR 8,5

KIND 18,5

ANKLEIDE 7,5

5

WC 2

ERDGESCHOSS

ANKLEIDE 8

KIND 18,5

ZIMMER 20,5

SCHLAFEN 15,5

BAD 7

FLUR 4,5

ZIMMER 18,5

OBERGESCHOSS

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profil Fünfkampf

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HUF HAUS ART 4 INDIVIDUELL

Es werde Licht!

HÄUSER MIT VIEL GLAS IM VERGLEICH

Dank moderner Verglasungen ist heute eine großzügige natürliche Belichtung von Innenräumen problemlos möglich. Hohe Wärmeverluste sind kein Thema mehr, und große und schwere Glaselemente lassen sich auf Wunsch elektrisch bewegen sowie automatisch verschatten. Wir vergleichen fünf Beispiele transparenter Architektur. STOMMEL HAUS WILDFARN

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DAVINCI HAUS FRIEDRICHSEN

D

GRIFFNERHAUS OBERSTEINER SCHWÖRER HAUS FISCHER

urch die Verglasung über drei Geschosse ist der Ausblick prägendes Element der Wohnatmosphäre in allen Räumen von „Art 4 individuell” von Huf Haus. Die Eingangsseite orientiert sich zum Hang, hier befindet sich auch der Doppel-Carport mit Abstellraum und modernem Flachdach. Im Inneren sind die Räume ebenfalls offen und transparent mit fließenden Übergängen gestaltet – besonders im Erdgeschoss, wo die Bereiche Wohnen, Essen und Kochen nur durch weiße Holzstützen strukturiert werden. Das ebenfalls weiße Holzfachwerk, die Wände in weißem Innenputz und die überwiegend weißen, maßgefertigten Einbauten schaffen ein edles und helles Ambiente. Im Obergeschoss liegen Schlafzimmer, Ankleide und ein großes Badezimmer mit bodengleicher Dusche, komfortabler Badewanne und Holzwaschtisch. Das Reich der beiden Kinder erstreckt sich auf rund 75 Quadratmeter im Untergeschoss – plus Platz für Gäste! Fazit: Transparenter geht es nicht. Wichtig bei so viel Offen-

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profil Fünfkampf

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DAVINCI HAUS FRIEDRICHSEN

GRIFFNERHAUS OBERSTEINER

Luxus auf allen Ebenen: Im Erdgeschoss addiert sich zu großzügigem Wohnbereich, Büro und Abstellräumen eine Schwimmhalle mit Sauna. Im Obergeschoss teilt eine Galerie den weitläufigen Elternbereich mit Wellnessbad von Kind und Gast – jeweils nochmals mit eigenem Bad. Große Glasflächen sorgen überall für helle Räume!

Eine große Diele mit üppig dimensionierter Garderobe gibt den Blick frei auf Essplatz und Küche. Auch der Übergang in den eigentlichen Wohnbereich ist fließend, der dank Platzierung im Anbau aber auch gut ungestört genutzt werden kann. Nahezu maximale Verglasung sorgt für eine starke Verbindung zur Natur!

13,70 m 10,80 m

11,66 m SAUNA 4,5

18,56 m

heit: Der umgebende Garten muss wie hier ins Gesamtkonzept eingebunden sein. Der große Baukörper von „Haus Friedrichsen” von Davinci Haus ist dreigliedrig aufgebaut und um einen Flachdachanbau mit Abstellräumen und Doppelgarage erweitert, sodass eine schützende Hofsituation vor dem eigentlichen Hauseingang entsteht. Das Wohnhaus ist nach Süden ausgerichtet und besteht aus zwei Pultdachbaukörpern, gekoppelt durch einen Mittelteil mit Flachdach. Man betritt das Haus über ein großes Entree und gelangt linker Hand in ein helles Büro. Geradeaus geht es in den großzügigen Wohnbereich. Die Küche ist zum Essplatz hin geöffnet. Wohnen und Essen sind ebenfalls offen gestaltet und stehen in Verbindung zum Garten, den man durch große Glasschiebetüren erreicht. Der Elterntrakt unterm Dach bietet angenehmen Luxus: Vom Schlafzimmer mit begehbarer Ankleide gelangt man direkt ins weitläufige Designer-Bad. Auf der anderen Seite der Galerie ist Platz für ein bis unters Dach geöffnetes Kinderzimmer mit Zugang zum Balkon, separater Ankleide und Dusch-Bad. Das Gästezimmer bietet Raumreserve. Fazit: Nicht zuletzt mit einem Schwimmbad nebst Sauna, das über große Glasflächen an das Wohnzimmer angeschlossen ist und im Sommer zum Garten hin geöffnet werden kann, gibt’s hier luxuriösen Spaß für die ganze Familie. „Haus Fischer” von Schwörer Haus wurde im Stil einer klassischen, zweigeschossigen Stadtvilla gebaut. Durch die Wahl des Flachdachs für Hauseingang und Garage nehmen sich diese Gebäudeteile gegenüber dem Hauptbaukörper zurück. Der Hauseingang ist dabei durch den überdach-

SCHWIMMBAD 68,5

DIELE 16,5

WC 2 WC 2

WOHNEN 33

WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 72 HWR 18,5

ARBEITEN 11

HWR 11

WC 5,5

KOCHEN/ ESSEN 37,5 DIELE 9,5

ERDGESCHOSS

AR 17

ERDGESCHOSS

SCHLAFEN 20,5

WC 2 BAD 22,5

ANKLEIDE 19,5

AR 2

BAD 17

ANKLEIDE 10,5

BAD 5,5 ARBEITEN 11 GALERIE 9

GALERIE/ FITNESS 20,5

SCHLAFEN 17

BAD 7 GAST 27,5

KIND 27,5 ANKLEIDE 8,5

OBERGESCHOSS

OBERGESCHOSS

GAST 12,5


HUF HAUS ART 4 INDIVIDUELL

SCHWÖRER HAUS FISCHER

STOMMEL HAUS WILDFARN

Ein transparentes „Glashaus” mit drei Ebenen und klarer Funktionalität. Im Untergeschoss mit Zugang zu Terrasse und Pool dominieren die Kinder neben Hobby- und Technikraum, im Erdgeschoss ist gemeinsames Familienleben angesagt, und unterm Dach liegen die Privaträume der Eltern.

Ein Haus mit kompakten Außenmaßen, das aber für „nur” zwei Personen ein großzügiges Raumangebot bereit hält. Viel Licht strömt in Erd- und Obergeschoss über die offene Galerie, die gleichzeitig eine Kommunikationsverbindung zwischen den beiden(!) Wohnbereichen oben und unten herstellt.

Bauhaus-Architektur mit Öko-Touch. Viel sichtbares Holz im Innenbereich, aber nur dezente Holz-Applikationen außen, die nicht verraten, dass es sich hier um eine zweischalige Blockkonstruktion handelt. Große bodentiefe Fenster(-türen) bringen in Erd- und Obergeschoss eine maximale Lichtausbeute!

KIND 1 19,5

ANKLEIDE 3,5

SCHLAFEN 13

ESSEN 28,5

FLUR 16

WC 3 BAD 8,5

KIND 2 19,5

TERRASSE

11,34 m

BAD 12

HOBBY 16

WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 63

TECHNIK 18,5

FLUR 7

KOCHEN 14,5

DIELE 31

WOHNEN/ ESSEN 74

12,40 m

WC 1,5

HWR 5

SCHLAFEN 18 BAD 19,5

DIELE 10

BAD 24 WC 3,5

ERDGESCHOSS

AR 2 KOCHEN 13,5

ARBEITEN 24

ANKLEIDE 7,5

ERDGESCHOSS

10,00 m

ATRIUM

VORRAT 6,5 HWR 16,5

UNTERGESCHOSS

WOHNEN 29

23,00 m

12,74 m 10,46 m

GALERIE 33

ANKLEIDE 8,5

LUFTRAUM

LUFTRAUM SCHLAFEN 17,5

ERDGESCHOSS

KIND 1 21

OBERGESCHOSS FLUR 5 SCHLAFEN 17,5

ANKLEIDE 10,5

BAD 18

BAD 8 AR 4

FLUR 8

KIND 2 22

OBERGESCHOSS

OBERGESCHOSS

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profil Fünfkampf DAVINCI HAUS FRIEDRICHSEN ten Rücksprung und die rote Haustür betont. Innen überrascht das Haus durch ein sehr offen gestaltetes Wohnraumangebot, das mit einem Mindestmaß an Raumabschlüssen auskommt und Großzügigkeit vermittelt, obwohl im Erdgeschoss zusätzlich ein privater Rückzugsbereich mit Schlafzimmer, Ankleide und vollwertigem Badezimmer untergebracht wurde. Platz geschafft hierfür wurde durch die Platzierung von Diele, Garderobe und Gäste-WC im Anbau ­ neben der Garage. Maßgeblich verantwortlich für die besonders großzügige Atmosphäre ist der Luftraum über dem Wohnbereich. Die offene Galerie im Obergeschoss bietet einen etwas privateren Wohn- und Ruheraum, der durch ÜbereckVerglasungen und die großen Wohnzimmerfenster von Licht geflutet wird. Dazu kommen Schlafzimmer, Ankleide und ein ­großes Wellness-Bad. Fazit: Von der Einbauküche über Treppe und Bodenbeläge bis hin zur Terrassengestaltung wurde alles aus einer Hand mit hochwertigen Materialien gestaltet – eine spürbare Qualität! Dieser modernen Villa ist anzusehen, dass ihre Bewohner nicht nur ein Faible für Design, sondern auch gerne Gäste haben. Der kubische Baukörper von Haus Obersteiner von Griffnerhaus öffnet sich mit großzügigen ÜbereckVerglasungen zur Umgebung, und das weitgehend offen gestaltete Erdgeschoss bietet Raum für Begegnungen. Zum Beispiel am langen Holztisch im Essbereich. Die Raumhöhe von 2,72 Metern sowie die weiß lasierte Holzdecke sorgen zusätzlich für eine offene und helle Atmosphäre. Im Obergeschoss trennt eine offene Galerie den Gästebereich von den privaten Rückzugsräumen: großes Schlafzimmer, Anklei-

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profertighaus

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Kochen und Essen liegen hier auf einer Linie, getrennt durch eine Kochinsel, die gleichzeitig Frühstückstheken-Funktion hat. Zwei Barhocker mit rotem Bezug laden zum Kaffee oder Snack zwischendurch ein, der große Esstisch hält auch einer Einladung mit Freunden oder der Familie stand – mit ungehindertem Blick nach draußen!

GRIFFNERHAUS OBERSTEINER Weiß, Grau und Schwarz bestimmen die Optik der Küchenoberflächen und stehen damit für ein zurückhaltendes, edles Design mit bewusst kühler Ausstrahlung. Kochhalbinsel und Essplatz bilden eine Einheit – immer in Verbindung zum Geschehen auf der Treppe und im Eingangsbereich. Natürliches Licht? Im Überfluss vorhanden!

HUF HAUS ART 4 INDIVIDUELL Frisch und hell wirken Küche und Essplatz vor allem durch die üppige Einstrahlung von Sonnenlicht – bodentiefe Verglasungen in den Gefachen des Holzskeletthauses machen es möglich. Verstärkt wird der Eindruck durch das Grün für Stühle, Möbelglas, Kaktus und – Äpfel. Praktisch: Zur U-Küche gehört auch eine Speisekammer!

SCHWÖRER HAUS FISCHER Eine wohnliche Küche mit Kochinsel, in der sich weiße Hochglanz-Oberflächen mit Möbeltüren in Holzdesign angenehm verbinden. Wer will, kann sich am Kochgeschehen beteiligen ohne den Kontakt zu Essplatz oder Wohnbereich zu verlieren. Der einheitliche Holzfussboden schafft eine zusätzliche Verbindung aller Funktionsbereiche!

STOMMEL HAUS WILDFARN Kochen, Essen und Wohnen sind offen angelegt, aber klar zoniert: Rechts vom Eingang findet man den Essplatz in Verlängerung der Küche mit frei stehender Kochinsel, links liegt der Wohnbereich mit direktem Zugang auf die Terrasse. Schwarze Möbel-Oberflächen und die Holzbalkendecke bilden einen charakeristischen Kontrast!


Oliver Gerst Stellvertretender Chefredakteur

Ich will Spaß, ich geb Glas ... deraum mit Panoramaverglasung und Bad. Fazit: Großzügige Diele mit Garderobennische, angenehm separiertes Wohnen im Anbau, Hauswirtschaftsraum unter der Treppe – kluge Planung! Der lang gestreckte Baukörper von Haus Wildfarn von Stommel Haus misst stattliche 23 Meter und ist an zwei Seiten von Anrainern flankiert. Deshalb wird der zentrale Bereich des Gebäudes über einen Innenhof mit natürlichem Licht versorgt. Dafür wurde die obere Etage als Staffelgeschoss angelegt – es erstreckt sich nur über die Hälfte des Erdgeschosses. So verwandelte sich der Raum zwischen Wohnen und Arbeiten in ein nach oben offenes Atrium mit Holzterrasse

und Bepflanzung. Gegenüber befindet sich neben dem Eingang eine zweite Terrasse – zurückversetzt, wettergeschützt und privat. Ansonsten beschränken sich die Öffnungen im gesamten Erdgeschoss auf die Schmalseiten des Hauses. Diese wurden dafür auf ihrer gesamten Höhe verglast. Dadurch dringt Licht bis tief ins Innere und lässt zusammen mit den gebäudehohen Lufträumen über dem Ess­bereich und der Treppe ein großzügiges, eng mit dem Garten verzahntes Ambiente entstehen. Im Obergeschoss konnte auch eine der Längsseiten dank Rücksprung des Gebäudes mit Fenstern versehen werden. Diese bringen zusätzliches Licht in die Kinderzimmer und

schaffen eine Verbindung zum begrünten Dach. Fazit: Gut gelöste Lückenbebauung! Highlights: von den Nachbarn unabhängige Außenflächen und natürliches Licht durch den Innenhof. ■ og

WERTUNG Grundriss Einteilung, Nutzbarkeit und Belichtung der Räume (Fensteranordnung, Glasflächen). Praktikabilität von Verkehrsflächen, Treppen- und Dielensituationen. Optik Dach- und Fassadengestaltung, Architekturdetails (Gauben, Erker usw.), Farbgebung, Materialauswahl. Die Skala reicht von null bis zu sechs Symbolen. Je mehr Quadrate oder Punkte zu sehen sind, desto besser ist die Bewertung.

Huf Haus

Wo Licht ist, ist Leben. Insofern ist es ein Segen, dass Glas und Fenster heute keine energetischen Schwachstellen mehr im Haus darstellen, sondern frei einsetzbare Gestaltungselemente sind – der Effekt: Mehr Helligkeit, freie Sicht nach draußen und ein Plus an getankter Sonnenenergie kommen Mensch und Energiebilanz des Hauses zugute. Wer die Grundregeln der notwendigen Verschattung beachtet, kann in Richtung Süden, Osten und Westen getrost maximale Transparenz realisieren. Maßgebend sind die persönlichen Wünsche, die der Planer dann attraktiv umsetzt – getreu dem Motto: Gib Glas!

Davinci Haus

Griffnerhaus

Schwörer Haus

Stommel Haus

Entwurf

Friedrichsen

Obersteiner

Art 4 individuell

Fischer

Wildfarn

Herstelleranschrift

57580 Elben Tel. 02747/8009-0 www.davinci-haus.de

9112 Griffen, Österreich Tel. 0043/4233/2237-0 www.griffner.com

56244 Hartenfels Tel. 02626/761-0 www.huf-haus.de

72531 HohensteinOberstetten Tel. 07387/16-0 www.schwoererhaus.de

53819 NeunkirchenSeelscheid Tel. 02247/ 917230 www.stommel-haus.de

Außenmaße

18,56 x 11,66 m

10,46 x 11,34 m

12,74 x 23,00 m

FAKTEN

13,70 x 10,80 m

Wohnflächen EG 196 m , OG 157,5 m 2

2

10,00 x 12,40 m

EG 112,5 m , OG 82,5 m

EG106, OG 51, UG 98 m

EG 101,5, OG 78,5 m

EG 203 m2, OG 63 m2

2

2

2

2

Dachform

25 Grad versetzte Pultdächer

18 Grad Zeltdach

35 Grad Satteldach

20 Grad Walmdach

Flachdach

Geschosse

Obergeschoss Kniestock

zwei Vollgeschosse

Obergeschoss Kniestock

zwei Vollgeschosse

zwei Vollgeschosse

Bauweise

Holz-Skelettkonstruktion, Glas-/Holz-/Putzfassade

Holzverbundkonstruktion, Holz-Skelettkonstruktion, Putzfassade Glas-/Holzfassade

Holzverbundkonstruktion, Putzfassade

zweischalige Blockbauweise, Holz-/Putzfassade

Technik

Gas-Therme, Fußbodenheizung, Photovoltaikanlagen, Klimaanlage, Hausautomation

Gasbrennwertheizung, Fußbodenheizung, automatische Lüftungsanlage, Solaranlage

Gasbrenwertheizung, Fußbodenheizung, automatische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Solaranlage

Wärmepumpe, Solar-Eisspeicherheizung, Fußbodenheizung, zentrale Warmwasserbereitung

Eisspeicherheizung mit Solar-Luft-Kollektoren, automatische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Hausautomation

WERTUNG Grundriss

5,0

4,5

5,0

4,5

4,5

Optik

4,5

5,0

5,0

4,5

4,5

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25

profertighaus

Der Name bleibt Programm Auch nach 25 Jahren bleibt der Name dieser Zeitschrift Programm: „pro fertighaus”. Nach vielen Entwicklungsstufen hat die Redaktion das Heft zum Jubiläum einmal mehr dem Zeitgeist angepasst – mit noch mehr fundierten Informationen und frischem, sympathischem Look!

profertighaus

Schwerpunkt-Themen ❯ Fünfkampf: Massiv und schlüsselfertig ❯ Spektrum: Häuser bis 250000 Euro ❯ Klartext: 21 Baufamilien über Allkauf ❯ Porträt: Meisterstück

Traumhaus im Wert von

Spektrum: Seite 24 13 Häuser bis 250 000 Euro Porträt: Seite 28 Meisterstück – der Name ist Programm

Architektur-Trend:

Seite 36

Klartext: 21 Familien bewerten Allkauf Haus

01_Titel.indd 1

profertighaus

7/8-2018

1/2-2013

250 000 € gewinnen!

Fünfkampf: Seite 14 Massiv und schlüsselfertig

Gussek Seite 30

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1,5 Jetz 0 t nu EU r RO !

FACH SCHRIFTEN VERLAG

2,10 · Schweiz sfr 2,90 · BeNeLux € 1,80 · Slowenien € 2,10 · Slowakei € 2,10

JOURNALISTISCHE VIELFALT IM MODERNEN, GEFÄLLIGEN OUTFIT Entsprechend den neuen Gesichtern der Fertighäuser in den Folgejahren entwickelte sich auch „pro fertighaus” mit dem

Zeitgeist. Weg vom holzschnittartigen Informationstransfer hin zur gefälligen Darstellung der neuen Hausentwürfe und zur journalistischen Vielfalt: Vergleiche, Meinungsartikel, Umfragen, bildreiche Reportagen mit glücklichen Menschen in individuellen Häusern und aktuelle Ratgeber, welche die Themen auf den Punkt bringen. So begleitete „pro fertighaus” die einzelnen Hersteller auf ihrem Weg vom Hausanbieter zum Serviceunternehmen, das sie heute sind: Die perfekten „vier Wände” werden von den Kunden inzwischen zurecht vorausgesetzt, den Auftrag bekommt, wer Vertrauen aufbauen und alles rund ums Hausprojekt aus einer Hand anbieten kann: Bera-

pro fertighaus 1/2-2013

Von den rund 10000 gebauten Fertighäusern im vergangenen Jahr lagen sieben Prozent im Preissegment unter 130000 Euro, 60 Prozent bis 300000 Euro und 33 Prozent darüber. Zwölf Prozent der Bauherren waren unter 30 Jahren, 66,5 Prozent zwischen 30 und 50 Jahre, 21,6 Prozent über 50. Alleinstehend waren 5,4 Prozent, Paare 44,6 Prozent, Familien mit Kindern 55,9 Prozent. 55,2 Prozent der Häuser wurden als Effizienhaus 55 gebaut, 16,1 Prozent als Effizienzhaus 40 und 15,1 Prozent als Effizienzhaus 40 Plus.

D

legte Medienunterstützung pro Fertighaus auf dem Weg, sich vom Billigbauimage zu lösen. Der gleichnamige Titel des Fachschriften-Verlages war Programm und brachte die Qualitätsoffensive sozusagen unter die Leute. Nicht mehr das Haus von der Stange war gefragt, sondern zunehmend der individuelle Kundenentwurf. Der Markt verlangte nach persönlichen Wohnlösungen, die architektonische Kreativität erforderten und dem Publikum gezeigt werden mussten.

Heinz von Heiden Seite 14

Helma Seite 14

Seite 30

„Bauhaus“ mit Charme

Schwörer Seite 24

Baumeister Seite 26

Januar/Februar 2013 · Österreich € 1,70 · Italien €

Laut aktueller Wirtschaftsumfrage des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) 2017 hat der Anteil von Fertighäusern in Deutschland am Bauvolumen von Ein- und Zweifamilienhäusern nahezu 20 Prozent erreicht. Spitzenreiter ist hier Baden-Württemberg mit etwa 33 Prozent. Das Wachstum des Fertigbaus ist damit deutlich höher als die Steigerung des Gesamthausbau-Marktes.

ie Idee 1993 war ein neues Heft zu konzipieren mit kompakter Information, direkter Leser-Ansprache und plakativem Outfit. Quasi über Nacht wurde „pro fertighaus” geboren, das sich als junge, freche Schwesterzeitschrift der beiden etablierten Blätter „Hausbau Magazin” und „bauen” im FachschriftenVerlag schnell behauptete und ihren festen Platz im Portfolio fand. Die eindeutigen optischen Bildzeitungs-Bezüge waren bewusst gewählt, um schon beim ersten Eindruck eine boulevardeske Berichterstattung zu versprechen. Das Heft kam genau zum richtigen Zeitpunkt, denn Anfang der 1990er-Jahre brauchte die Branche eine breit ange-

pro fertighaus

FERTIGBAU HEUTE

Rensch Seite 58

05.12.12 13:24


Wir machen das Heft Christine Meier ist ausgebildete Bauzeichnerin und hat Literatur-, Geschichts- und Medienwissenschaft studiert. Nach einem Volontariat im Fachschriften-Verlag ist die Redakteurin heute vor allem für die Zeitschrift „bauen.” und deren Facebook-Auftritt tätig.

Susanne Neutzling ist studierte DiplomIngenieurin und kam als Volontärin in den Verlag. Zuständig ist die Redakteurin in erster Linie für „Hausbau” und Facebook. Energie-Effizienz und innovative Bautechnik liegen ihr besonders am Herzen.

Barbara Stierle ist eine erfahrene Redakteurin, die nichts so schnell aus der Ruhe bringt. Bei „Hausbau” ist sie für den „Vergleich“ und die „Testreportage“ zuständig, „pro fertighaus” versorgt sie mit kompetenten Ratgebern.

Gerd Walther ist PR-Profi und Redakteur in einer Person – unser Mann für alle Fälle und alle Zeitschriften. Seinen Schwerpunkt hat er auf „Effizienzhäuser” gelegt.

1 €!!

profertighaus

018 Ausgabe 7/8-2

es Haus Intelligentes, hell

Häuser Themen ❯ Fünfkampf:

Lichtgestalt

mit viel Glas ❯ Jubiläum: 25 Jahre pro fertighaus ❯ So bleibt’s Sonnenschutz:

profertighaus er/Oktober 9/10-2013 Septemb € 2,80 € 2,50 · Österreich € 3,00

❯ Generationen-Haus:

250 000 € ! gewinnen

❯ Fünfkampf: Häuser

4 Wohnungen

Schwerpunkt-Themen

von

ell Generationen-Mod Ein Gebäude, zwei nungen Hausteile, vier Woh

Haus

9/10-2013

pro fertighaus

pro fertighaus

Okal-Haus im Wert

Spektrum: Massive mit viel Glas ❯ Ausbauhäuser: Holzhäuser ❯

EL: NSPI GEWIN Preise Tolle d fürs Ba Seite

31 Publikums-Lieblinge

ehr Spaß Mehr Glas – m ich

5 Häuser im Vergle

Vergleich r mit viel Glas im Fünfkampf: Häuse

hsen” Davinci: „Friedric

iner” Griffner: „Oberste

ll” Huf: „Art 4 individue

Schwörer: „Fischer”

pro fertighaus wurde ständig dem Zeitgeist angepasst: Vom „Bildzeitungs”-Charakter (links) über diverse Reduzierungen des markanten Quadrats bis zum frei stehenden Schriftzug. Aktuell: Frische-up-date wieder mit mehr Themen & Bildern auf dem Cover (oben)!

” Stommel: „Wildfarn

Ilona Mayer hat im FachschriftenVerlag ihre Ausbildung zur Verlagskauffrau gemacht. Nach Zwischenstationen bei Werbeagenturen fand sie 2004 schließlich zurück zu den Wurzeln und unterstützt seitdem als Redaktionsassistentin das Team bei allen anfallenden Arbeiten.

Seite 14

Porträt: Glatthaar stellen sich vor ❯

Baufritz Seite 14

Honka Seite 24

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Evelyn Wangler ist ausgebildete Bürokauffrau und übernimmt als Redaktionsassistentin auch InformationsRecherchen und die Schlussredaktion.

Sonnenschutz So bleibt’s im Haus angenehm

: Intelligentes angenehm ❯ Lichtgestalt

· BeNeLux Schweiz sfr 4,90 Slowenien € 3,50 Italien € 3,50 · Slowakei € 3,50

FACH SCHRIFTEN VERLAG

Juli/August

7/8-2018 sfr 1,90 · € 1,20 · Schweiz € 1,40 · € 1,00 · Österreich · Slowenien · Italien € 1,40 1,60 € BeNeLux € 1,20 · Griechenland Slowakei € 1,40

profertighaus NUR

FACH SCHRIFTEN VERLAG

profertighaus 7/8-2018

Astrid Barsuhn arbeitet seit über 20 Jahren bei Bau-, Architektur- und Designzeitschriften. Seit 2005 stellt die Diplom-Ingenieurin ihr Know-how dem Fachschriften-Verlag und damit auch „pro fertighaus“ zur Verfügung. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin.

Oliver Gerst ist als gelernter Journalist seit 22 Jahren für pro fertighaus verantwortlich und leitet als stellvertretender Chefredakteur zusammen mit Chefredakteurin Astrid Barsuhn die Redaktion.

Hanse Seite 14

24 Stommel Seite

Bittermann &

Weiss Seite 60

Haas Seite 58

Kellerbau

Blockbau heute er und Bewährte Klassik holzhäuser moderne Massiv Seite 24

Ausbauhäuser ieblinge 31 Publikums-L stellen sich vor Seite 38

Porträt Seite 28 bau: vom Glatthaar Keller führer Pionier zum Markt 0_13.indd 1

01_Titel_9_1

30.07.13 09:54

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Ein Blick in die erste Ausgabe 1/93: Die Doppelseite links über die Musterhaus-Ausstellung Eigenheim & Garten in Fellbach (erste Ausstellung Deutschlands, heute eine der größten) ist Zeugnis der Fertighaus-Architektur vor 25 Jahren. Der Textanteil bei Ratgebern war extrem hoch (Mitte), die einzelnen Hausvorstellungen kataloghaft (rechts). Die aktuelle Redaktion stellt Häuser in ausführlichen Bildreportagen vor, zeigt alle Grundrisse und macht auch komplizierte Ratgeber-Themen leicht verständlich!

tung, Planung, Bemusterung, Finanzierung, Kundendienst, Gewährleistung und sogar die Möblierung. Klar, dass so viel Service seinen Preis hat und die Häuser mit dem Billigbau von einst nicht mehr das Geringste zu tun haben können. MUSTERHÄUSER WICHTIGER FAKTOR FÜR DEN FERTIGBAU Natürlich berichtet „pro fertighaus” auch über das(!) Argument der Branche: die zahlreichen Musterhäuser, in denen man sein zukünftiges Zuhause sozusagen schon mal vorab real erleben kann. Neben vielen solchen Häusern an den Firmensitzen gibt es auch einige „Musterhaus-Siedlungen” in Deutschland mit bis zu knapp 70 Häusern. Die drei größten (Stuttgart, München, Frankfurt) bietet die Ausstellungsgesellschaft Eigenheim & Garten in Fellbach, die nicht zufällig dieselbe Adresse hat wie der Fachschriften-Verlag: Verlagsgründer (1961) und Ausstellungsgründer (1971) war in einer Person Ottmar Strebel. Dessen „duales Fellbacher System” funktioniert bis heute, auch wenn nur noch die Ausstellung in Familien-

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besitz ist, und der Verlag inzwischen zur Medienunion in Ludwigshafen gehört. Zu den drei Musketieren „Hausbau Magazin”, „bauen” und „pro fertighaus” haben sich inzwischen „Effizienzhäuser” und „Das intelligente Haus” gesellt. Letzteres mit einer klaren Beziehung zum eigenen Internetauftritt, wo unter anderem eine Musterhauskarte speziell über smarte Musterhäuser informiert. Diese Zeitschrift und ihr online-Service sind der jüngste Beleg für die Innovationskraft des Verlages, der „sein Ohr” stets am Puls der Zeit hat. Längst ist er in Social Media aktiv, bietet seine Inhalte auch digital sowie mobil optimiert an und kann auf die größte Fertighaus-Datenbank stolz sein (rechts). In dieser Ausgabe von „pro fertighaus” feiert die Redaktion (siehe Seite 23) das 25-jährige Bestehen der Zeitschrift mit ihren Lesern und ihren Wegbegleitern – einige Unternehmen rund um den Fertigbau haben die Gelegenheit genutzt, sich in Wort und Bild vorzustellen. Auf den folgenden 15 Seiten finden sich zwölf interessante Firmen-Porträts! ■ og

Zeitschriften aus dem Fachschriften-Verlag wie pro fertighaus haben auch im digitalen Zeitalter Bestand. Das Informationsangebot hat sich aber natürlich online erweitert. So gibt es die Hefte als E-Paper auf bautipps.de, die Plattform des Verlages mit einer riesigen Haus-Datenbank (Screenshot). Außerdem sind alle Zeitschriften auch auf Tablet und Smartphone lesbar (via Fachschriften-App vom App Store oder von Google Play). Oder man blättert bequem im Online-Kiosk Readly (www.readly.com). Und natürlich können Bauinteressenten mit der Redaktion auch direkt kommunizieren – über facebook (www.facebook.com/bautipps.de; www.facebook. com/hausbau.magazin/; www.facebook.com/bauen.magazin/) und twitter (https://twitter.com/bautipps_de).


Advertorial

Porträt RENSCH-HAUS

BAUEN MIT RESPEKT. RENSCH-HAUS GmbH GEGRÜNDET:

1876

GESCHÄFTSFÜHRUNG:

Martin Rensch, Dirk Wolschke SITZ DES UNTERNEHMENS:

36148 Kalbach-Uttrichshausen MITARBEITER:

über 240

THEMATISCHE SCHWERPUNKTE:

Ein- und Zweifamilienhäuser in diffusionsoffener Holztafelbauweise

Die Geschäftsführer Martin Rensch (rechts) und Dirk Wolschke

MIT MEHR ALS 240 MITARBEITERN GILT RENSCH-HAUS ALS EINER DER FÜHRENDEN ANBIETER moderner, energieeffizienter Einund Zweifamilienhäuser. Auszeichnungen für Handwerk und Design unterstreichen die Führungsposition des Unternehmens aus der Rhön, das den Aspekt Respekt ganz weit nach vorne stellt. Wer anderen Menschen Häuser baut, der übernimmt eine große Verantwortung. Verantwortung gegenüber Bauherren und deren Familien, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Lieferanten und – nicht zuletzt – gegenüber Ressourcen, Umwelt und Klimaschutz. Dirk Wolschke, Geschäftsführer bei RENSCHHAUS: „In unserer schnelllebigen Zeit wollen wir mit dem Leitsatz ‚Bauen mit Respekt‘ unseren Anspruch markieren, mit dem wir als Unternehmen, im Einklang mit der Natur, für Menschen ein Zuhause bauen. Es geht nicht um das ‚Ob‘, es geht um das ‚Wie?‘.“ Qualität ist Voraussetzung: Innovative

Technik, zukunftsweisende Baukonzepte und hervorragende Energieeinsparwerte im KfW-Effizienzhaus 40-Standard sind für RENSCH-HAUS das tägliche Brot. Das Familienunternehmen in fünfter Generation, seit über 140 Jahren am Markt, verbindet traditionelle Handwerkskunst mit modernsten Produktionstechniken. Alle hölzernen Komponenten für die RENSCH-Häuser werden wetterunabhängig in der eigenen manufakturähnlichen Produktionshalle am Standort in Kalbach-Uttrichshausen von langjährig beschäftigten Mitarbeitern gefertigt. Erst vor Kurzem wurde ein Musterhaus des Hausherstellers wieder mit vorderen Plätzen ausgezeichnet. Rund 140 000 Leser einer renommierten Kundenzeitschrift, die zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) alljährlich einen bedeutenden Preis für die Baubranche verleiht, ehrten RENSCH-HAUS für deren aktuelles Wohnkonzept in einem wohngesunden Holz-Fertighaus. Respekt!

LIEFERGEBIETE:

Deutschland, Benelux TECHNOLOGIE:

Smarthome Technologie RENSCH-HAUS i-tec, Dämmkonzept thermo-around aktiv und thermoaround natur QUALITÄTSSICHERUNG:

Mitglied in der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF), Bundes-Gütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser (BMF) und dem Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) INTERNET:

Facebook, Twitter, YouTube, Google+ HOMEPAGE:

www.rensch-haus.com

RENSCH-HAUS GMBH Mottener Straße 13 36148 Kalbach-Uttrichshausen www.rensch-haus.com Telefon 09742/91-0 info@rensch-haus.com

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Advertorial

Porträt Büdenbender Hausbau

HÄUSER, FÜR DAS LEBEN GEMACHT

Starkes Vater-Sohn-Gespann: Claus (rechts) und Matthias Büdenbender

„Sie sollen sich in das Haus verlieben !"

WAREN SIE SCHON MAL VERLIEBT? DANN KENNEN SIE DAS GEFÜHL, ETWAS GANZ BESONDERES GEFUNDEN ZU HABEN. Genau das möchte das Unternehmen Büdenbender Hausbau für seine Kunden schaffen: Sie sollen sich in ihr Haus verlieben. Deshalb setzt der Fertighaushersteller auf den persönlichen Kontakt zu seinen Kunden: „Nur so können wir mehr über ihre Wünsche und Bedürfnisse herausfinden und diese punktgenau umsetzen“, so Matthias Büdenbender, der seit Januar 2018 als alleiniger Geschäftsführer das Unternehmen leitet. Büdenbender bietet Häuser, die so individuell wie der Kunde selbst sind – also etwas ganz Besonderes. Das Herz von Büdenbender Hausbau schlägt im südwestfälischen Hainchen. Hier, am Rand des Rothaargebirges, einer der waldreichsten Regionen Deutschlands, ist man der Natur und dem Rohstoff Holz, mit dem jedes Büdenbender-Haus gebaut wird, ganz nah.

Hier werden seit mehr als 70 Jahren das Fachwissen und das handwerkliche Können von Mensch zu Mensch weitergegeben. Dies wissen die Mitarbeiter zu schätzen, deren Eltern oder Großeltern schon bei Büdenbender arbeiteten. Man ist stolz auf das gute Arbeitsklima, von dem schlussendlich auch die Bauherren profitieren. Vor genau 40 Jahren, im Juni 1978, schien die Geschichte des 1946 als Sägewerk und Zimmerei gegründeten Unternehmens Büdenbender vorzeitig beendet. Ein Großbrand im Sägewerk legte alles in Schutt und Asche. Die Versicherung reichte nicht aus, um den Betrieb wieder vollständig aufzubauen. Also konzentrierte man sich auf das, was man am besten konnte: Häuser bauen! Dass dieser Schritt der einzig richtige war, sollte sich schnell herausstellen. Noch im selben Jahr wurde die Produktion, unter Verzicht auf das Sägewerk, wieder aufgenommen. Man begann

Büdenbender Hausbau Vorm Eichhölzchen 8-10 57250 Netphen www.buedenbender-hausbau.de

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Büdenbender Hausbau GmbH GEGRÜNDET:

1946 von Wilhelm Büdenbender GESCHÄFTSFÜHRUNG:

Matthias Büdenbender SITZ DES UNTERNEHMENS:

57250 Netphen-Hainchen MITARBEITER:

180

BAUVORHABEN:

ca. 170 Häuser in 2018 THEMATISCHE SCHWERPUNKTE:

Individuelle Architektur, Design, Energieeffizienz, sorgenfreies Bauen LIEFERGEBIETE:

Deutschland und Luxemburg TECHNOLOGIE:

Holztafelbauweise mit der diffusionsoffenen Klimawand „atmotec®“ QUALITÄTSSICHERUNG:

Mitglied in der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF), der Gütegemeinschaft Deutscher Fertigbau (GDF) sowie dem Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) INTERNET:

Facebook, Blog, Pinterest mit der Errichtung von Musterhäusern um den Vertrieb zu stärken und noch mehr Augenmerk auf die gebaute Qualität zu legen. Dazu zählte auch, dass man die eigene Bau- und Leistungsbeschreibung kritisch unter die Lupe nahm, sie verständlich und fair formulierte. Noch heute geht man sehr offen damit um. Jeder Interessent kann die Beschreibung im Internet herunterladen. Kein Büdenbender-Haus gleicht dem anderen. Es wird in Zusammenarbeit mit den hausinternen Architekten individuell nach den Wünschen der Kunden entworfen und realisiert. Von den Kunden bestätigt wird auch immer wieder das hervorragende Wohnklima. Dafür sorgt die patentierte und diffusionsoffene Klimawand atmo-tec®. Der seit mehr als 20 Jahren bewährte mehrschichtige Wandaufbau aus natürlichen Rohstoffen hält Ihr Haus im Winter kuschelig warm und im Sommer angenehm kühl. Exzellente Dämmwerte, der

diffusionsoffene Aufbau und die branchenweit einmalige Feuerwiderstandsklasse F120 machen atmo-tec® zum idealen Wandaufbau. Einfach ein gutes Gefühl. Büdenbender-Häuser sind Markenprodukte, die einem hohen Qualitätsstandard genügen, sie repräsentieren Langlebigkeit und damit eine außergewöhnliche Wertbeständigkeit. Dieses hohe Qualitätsniveau kommt aber nicht von ungefähr, sondern ist hart erarbeitet: Jedes Haus wird in Handarbeit mit viel Geschick, Erfahrung und Sorgfalt gefertigt. Ausgewählte Materialien, ständige Qualitätskontrollen, eine hochwertige Ausstattung und die Fertigung im eigenen Werk tragen dazu bei, dass Büdenbender-Bauherren über viele Jahre zufriedene Kunden sind.

HOMEPAGE:

www.buedenbender-hausbau.de

Telefon 02737/9854-0 info@buedenbender-hausbau.de

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Advertorial

Porträt FingerHaus

70 JAHRE HAUSBAU

Klaus Cronau (links) und Dr. Mathias Schäfer, Geschäftsleitung

„Wir bauen Häuser für glückliche Baufamilien"

IM JAHR 2018 WIRD FINGERHAUS 70 JAHRE ALT. AUS DEM KLEINEN HANDWERKSBETRIEB VON 1948 ist heute einer der größten Hersteller von Häusern in Holzfertigbauweise in Deutschland geworden. Im Stammwerk im hessischen Frankenberg arbeiten über 700 Mitarbeiter für das Familienunternehmen. Ihre Mission ist etwas ganz Wunderbares: Sie schaffen ein neues Zuhause für Familien, Paare und Singles. Sie bauen Häuser zum Wohlfühlen – und das über 700 Mal im Jahr. Tradition, langjährige Erfahrung und stabile Marktpräsenz des Unternehmens FingerHaus bieten den Bauherren ein hohes Maß an Sicherheit. ‚Die Kundenzufriedenheit und kompromisslose Qualität stehen dabei stets an erster Stelle. Inspiration: Jedes Finger-Haus ist ein Unikat. Der Begriff Fertighaus steht für den Prozess des Vorfertigens im Werk. Dabei bietet FingerHaus jedem Bauherren ein individuelles FingerHaus GmbH

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profertighaus 7/8-2018

architektonisches Konzept – ganz nach seinen Wünschen und Bedürfnissen. Vom einfachen Bungalow über die Stadtvilla bis zum Landhaus im toskanischen Stil – die hauseigenen Architekten treffen immer den passenden baumeisterlichen Ton. Für das Jubiläumsjahr hat sich FingerHaus auch ein Jubiläumshaus ausgedacht. Das Hauskonzept SENTO gibt’s aktuell zum Aktionspreis. Service: FingerHaus ist der zuverlässige Full-Service-Partner für den Bauherrn: Von der Unterstützung bei Grundstückssuche und Finanzierungskonzept, über Architekturberatung und Ausstattung, zu allen Phasen des Bauens bis zum Einzug sind FingerHaus-Experten an der Seite ihres Kunden. FingerHaus vor Ort: Neben dem Stammsitz in Frankenberg ist FingerHaus fast überall in Deutschland mit insgesamt 26 Musterhäusern und 30 Beratungsbüros vertreten. Von

Auestraße 45 35066 Frankenberg/Eder

www.fingerhaus.de


FingerHaus GEGRÜNDET:

1820

GESCHÄFTSFÜHRUNG:

Klaus Cronau und Dr. Mathias Schäfer SITZ DES UNTERNEHMENS:

35066 Frankenberg/Eder MITARBEITER:

736 (in allen Geschäftsfeldern) AUSZUBILDENDE:

61 (in 12 verschiedenen Ausbildungsberufen) GEBAUTE HÄUSER GESAMT

über 13 000

GEBAUTE HÄUSER 2017

über 719

GESCHÄFTSFELDER:

FingerHaus: energiesparende Fertighäuser in Holzrahmenbauweise, Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Doppel- und Reihenhäuser FingerKeller: Fertigkeller und Fundamentplatten FingerHaus Umbauservice: An- bauen, Umbauen, Aufstocken FingerTreppen: Vollholz- und Stahlholztreppen FingerHaustechnik: Einbau/Inbetriebnahme von Heiztechnik etc. dort werden die Interessenten beraten und die Bauherren betreut. Viele Bauherren nutzen darüber hinaus die Möglichkeit einer Werksbesichtigung in Frankenberg, um sich von der hohen Fertigungs- und Ausstattungsqualität zu überzeugen. Seit 2013 lädt das Bauherrenzentrum „Ideenwelt“ auf über 1800 m² künftige Haubesitzer zur entspannten und inspirierenden Ausstattungsberatung ein. Anerkennung: Die Fachwelt belohnt die herausragenden Leistungen von FingerHaus regelmäßig mit Preisen und ersten Plätzen bei Tests. Zu den Auszeichnungen gehört zum Beispiel der Große Preis des Mittelstandes in mehreren Stufen. In einer Studie des Deutschen Instituts für Service Qualität (disq) wurde FingerHaus 2015 und 2017 als Testsieger im Bereich Service und Beratungsleistungen ausgezeichnet. FingerHaus wurde 2017 von FOCUS MONEY zum Preis-Leistungs-Sieger

gekürt und mit dem Plus X Award als bestes Fertighausunternehmen ausgezeichnet. 2018 erhielt das Unternehmen den Service-Preis von n-tv und DISQ in der Kategorie “Bauen & Heimwerken“. Engagament: FingerHaus fühlt sich seiner Region und den Menschen in Nordhessen eng verbunden. Deshalb engagiert sich das Unternehmen auf vielfältige Art: zum Beispiel durch Förderungen im Sport, der Bildung und der Kultur. Darüber hinaus setzt sich FingerHaus auch für Menschen in anderen Teilen der Welt ein: in Togo entstand mit finanzieller und fachmännischer Hilfe ein Waisenhaus, für das sich FingerHaus nachhaltig einsetzt und wo sogar unter den Mitarbeitern Patenschaften für die Waisenkinder übernommen wurden.

FingerWohnbau: Grundstücks- und Projektentwicklungen LIEFERGEBIETE:

Deutschland, Luxemburg, Schweiz und auf Anfrage QUALITÄTSSICHERUNG:

Mitgliedschaft Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF), Deutscher Holzfertigbau Verband E.V. (DHV), Qualitätsgemeinschaft Dt. Fertigbau (QDF), RAL Gütezeichen INTERNET:

Facebook, Twitter, Pinterest, Instagram, Blog HOMEPAGE:

www.fingerhaus.de

Telefon 06451/504-0 info@fingerhaus.de

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Advertorial

Porträt Living Haus

DIE PERFEKTE VERBINDUNG VON FREIHEIT UND

Jürgen Hauser, Geschäftsführer

Bauherren mit DIY-Coach (rechts)

„Wir sind stolz darauf, dass Living Haus aktuell das größte Wachstum in der Branche auf weist!" Geschäftsführer Jürgen Hauser

LIVING HAUS GRATULIERT PRO FERTIGHAUS ZUM 25. GEBURTSTAG. WIR FREUEN UNS, dass sich eine Zeitschrift gestern wie heute insbesondere Menschen widmet, die als Paar oder junge Familie ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen möchten. Auch wir, die smarte Ausbauhaus-Marke Living Haus, sprechen junge, kreative Baufamilien an, die perfekte Verbindung von Freiheit und Sicherheit beim Bauen wollen. Damit alles klappt, bieten wir ihnen ein branchenweit einmaliges Service-Sicherheitspakt und darüber hinaus einen tollen Support durch unsere exklusiven Kooperationspartner OBI, DIY Academy, Twercs/Vorwerk sowie 99chairs. In unserer perfektionierten Welt ist Selbermachen der neue Luxus. Stand früher das Sparen von Baukosten im Vordergrund, wenn Baufamilien selbst zu Bohrer und Pinsel griffen, geht es heute vielmehr um Selbstverwirklichung und den Stolz, etwas Eigenes geleistet zu Living Fertighaus GmbH

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Am Distelrasen 2

haben. Genau dafür gibt es das LivingAusbauhaus-Konzept, das der eigenen Kreativität maximalen Freiraum lässt und Platz für den persönlichen Lifestyle schafft. Das sichere Ausbauhaus-Konzept beginnt damit, dass die Häuser in bewährter Holzrahmenbauweise “Made in Germany” im Hausbauwerk vorgefertigt werden. Und zwar generell mit einem fachmännisch geschlossenen Wandsystem ab Werk. Dazu bietet Living Haus einen echten Rundum-Service, der von der Beratung bei der Grundstückssuche über den Finanzierungsservice bis hin zur Übergabe des Hauses reicht. Bevor es ans Streichen, Fliesenlegen oder Türeinbauen geht, kann man einfach mal in YouTube auf die ausführlichen Schritt-für-Schritt Ausbaututorials von Living Haus klicken. Darüber hinaus stehen der Baufamilie erfahrene Ausbau-Coaches der DIY Academy mit Rat und Tat zur Seite. Man kann ihnen direkt vor Ort im eigenen Haus drei Tage 36381 Schlüchtern

www.livinghaus.de


SICHERHEIT Living Fertighaus GmbH GEGRÜNDET:

2015 als Marke der Bien-Zenker GmbH GESCHÄFTSFÜHRUNG:

Jürgen Hauser

SITZ DES UNTERNEHMENS:

36381 Schlüchtern BAUVORHABEN:

über 250 in 2018 THEMATISCHE SCHWERPUNKTE:

Ausbauhäuser mit der perfekten Verbindung von Freiheit und Sicherheit LIEFERGEBIETE:

Deutschland

lang Fragen stellen. Und die DIY-Spezialisten leiten die Selbermacher auch ganz praktisch an und haben jede Menge Tipps und Tricks rund um die Innengestaltung parat. Zur Freiheit des Hausbaus: Living Häuser gibt es in den drei Ausbaustufen „AusbauhausBasic“ für den Heimwerker-Profi, „Ausbauhaus“ für den Heimwerker-König und „AusbauhausPlus“ für den Hobby-Heimwerker. Egal wofür man sich entscheidet, man kann sich selbst einbringen, auf Familie und Freunde bauen oder Handwerker vor Ort beauftragen. Auch bei den Ausbau- und Ausstattungsmaterialien gibt es Freiheit ohne Grenzen. Man kauft online oder in Fachmärkten ein, geht als Schnäppchenjäger los – oder direkt zu OBI. Hierfür man kann einen Material-Wertscheck für den Baumarkt-Einkauf ordern. Die Häuserpalette umfasst Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Doppelhäuser in Form von Satteldachhäusern Pultdachhäusern, Telefon 06661/987100

Bungalows, Stadtvillen und kubische Eyecatcher im modernen Bauhausstil. Natürlich sind die coolen Häuser für Trendsetter auch haus- und energietechnisch am Puls der Zeit. On top bekommen die Baufamilien einen AkkuWerkzeugkoffer von Twercs/Vorwerk, der mit Stichsäge, Bohrschrauber, Heißklebepistole und Tacker bestückt ist. Außerdem gibt’s eine kostenlose, individuelle Beratung von 99chairs. Man schnappt sich einfach sein Smartphone oder Tablet und lässt sich ganz entspannt von zu Hause aus per OnlineTool sein ganz persönliches Interieur-Design entwickeln, um es dann gleich ganz bequem zu bestellen. Offenbar trifft Living Haus mit über 500 vorgedachten Grundrissen und der Konzentration auf Selbermacher den Nerv junger, selbstbewusster Baufamilien, für die DIY der neue Lifestyle jenseits des Mainstreams ist. Denn obwohl erst vor drei Jahren gegründet, werden in 2018 über 250 Häuser realisiert.

TECHNOLOGIE:

Alle modernen Haustechniken im Bereich Heizung, Sanitär und Elektro inklusive Lüftung und Gebäudeautomation QUALITÄTSSICHERUNG:

Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF), Bundesgütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser e.V. (BMF), Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) INTERNET:

Facebook Blog, Bau-Medien, Instagram, Pinterest, Twitter, YouTube HOMEPAGE:

www.livinghaus.de

info@livinghaus.de

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Porträt Fingerhut Haus

NATÜRLICH UND NACHHALTIG Fingerhut Haus GmbH + Co. KG GRÜNDUNG: - 1903 durch die

Gebrüder Schupp als Zimmerei-Betrieb - 1950 Erwerb der Produktionsstätte durch Friedrich Fingerhut - 1960 Umstellung des Betriebs auf Fertigbau - 1963 Eintritt von Wolfgang Linke ins Unternehmen - 1992 Übernahme der gesamten Firma von Familie Fingerhut - 1997 Übergabe der Geschäftsführung an Holger Linke - 2009 Modernisierung der Produktion - 2011 Eröffnung des „Kreativzentrums” zur Bemusterung

Holger Linke (Geschäftsführender Gesellschafter, oben), Thomas Wallmeroth (Geschäftsführer, unten)

GESCHÄFTSFÜHRUNG:

Holger Linke, Thomas Wallmeroth

SITZ DES UNTERNEHMENS:

FINGERHUT HAUS: EIN TRADITIONSUNTERNEHMEN, DAS FÜR INNOVATIVES WOHNEN und modernes, energieeffizientes Bauen steht. Bei Fingerhut wird großen Wert auf Qualität gelegt, auf beste Materialien und echte Handwerkskunst. Während man in den Anfängen traditionelle Fachwerkhäuser baute, werden seit 1960 Fertighäuser in erstklassiger Qualität hergestellt. Auch in Zeiten von industrieller Herstellung bleibt der Qualitätsanspruch immer bestehen. Fingerhut Haus ist ein gewachsenes über 115 Jahre erfolgreiches Unternehmen. Hier wird nicht auf schnelle Trends gesetzt, sondern auf die Entwicklung und Realisierung zukunftsfähiger Konzepte – für Mensch und Umwelt. Der Werkstoff Holz ist dabei zentrales Element: nachwachsend, langlebig und ökologisch. Fingerhut baut ausschließlich mit heimischen Hölzern aus zertifizertem Anbau. Ausgewählt

nach strengen Qualitätsanforderungen und geprüft auf „Herz und Nieren“, kommen nur beste Qualitäten ins Haus – und das darf gerne wörtlich genommen werden. Dafür steht nicht zuletzt die Fingerhut-Qualitätsgarantie! Natürliches Wohnen ermöglicht die „ThermLiving“-Wand von Fingerhut – ein modernes Gebäudekonzept auf Basis umweltfreundlicher Standards. Zum Einsatz kommen energetisch aufeinander abgestimmte Komponenten, die überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen: Holz und natürliche Dämmmaterialien. Dabei wird großen Wert auf Effizienz gelegt und das immer unter dem Gesichtspunkt Nachhaltigkeit. Die Ansprüche an die von Fingerhut Haus verwendeten Ressourcen beginnen bei den verwendeten Hölzern für die Konstruktion und setzen sich fort bis zur kompletten Realisierung der Häuser.

Fingerhut Haus GmbH & Co. KG Hauptstraße 46 57520 Neunkhausen Telefon 02661/9564-0 info@fingerhuthaus.de www.fingerhuthaus.de

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57520 Neunkhausen MITARBEITER:

120

LIEFERGEBIETE:

Deutschland, Luxemburg und auf Anfrage... QUALITÄTSSICHERUNG:

INTERNET:

Facebook, Instagram, Pinterest HOMEPAGE:

www.fingerhuthaus.de


Advertorial

Porträt GUSSEK HAUS

TRADITION UND INNOVATION GUSSEK HAUS Franz Gussek GmbH & Co. KG GEGRÜNDET:

1951 von Franz Gussek GESCHÄFTSFÜHRUNG:

Dr. Frank Gussek

SITZ DES UNTERNEHMENS:

48527 Nordhorn, Zweigwerk in 06386 Elsnigk MITARBEITER:

rund 400

BAUVORHABEN:

etwa 450 Bauvorhaben pro Jahr THEMATISCHE SCHWERPUNKTE:

Fertighäuser in Großtafelbauweise, eigener Keller-, Bodenplatten-, Fenster-, Treppen- und Dachelementbau

Dr. Frank Gussek, Geschäftsführer

LIEFERGEBIETE:

DAS FAMILIENGEFÜHRTE UNTERNEHMEN HAT SICH DURCH TRADITION UND INNOVATION kontinuierlich vom Pionier zu einem europaweit agierenden Fertighaus-Spezialisten entwickelt. Über 16000 gebaute Häuser bekunden die große Erfahrung und Kompetenz des Fertighausherstellers. Heute erstrecken sich die Aktivitäten über den Bereich des Fertighausbaus hinaus. Das Unternehmen verfügt über ein eigenes Fensterwerk, fertigt Massivholztreppen auf Maß und stellt Keller und Bodenplatten in eigener Regie her. 30 Musterhäuser und Repräsentanzen sichern den direkten Kontakt zum Kunden. Ob Architektenleistung, Baustellenbetreuung, Termin- und Festpreisgarantie oder Finanzierung – der Fertighaushersteller bietet seinen Kunden einen persönlichen Full-Service und alle Leistungen aus einer Hand. Das Familienunternehmen bürgt für

Qualität, Wertbeständigkeit, Tradition und Verlässlichkeit. Durch die GUSSEK-HybridAußenwand werden die Vorteile des trockenen und hoch energieeffizienten Holzfertigbaus mit der Stein auf Stein vorgemauerten Fassade kombiniert. So ist jedes GUSSEK-Haus resistent gegen äußere Einflüsse wie Feuchtigkeit, Frost und mechanische Schäden. Der Schall- und Brandschutz ist herausragend. Zum Portfolio gehören Typenhäuser und Unikate vom Architekten.Ob Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus, kompakt oder repräsentativ, modern oder klassisch – alle GUSSEK-Häuser sind nachhaltig geplant. Herausragender Qualitätsbeweis: das Zertifikat „nachhaltiges Bauen“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), das GUSSEK HAUS als eines der ersten Bauunternehmen in Deutschland erhalten hat.

Deutschland, Benelux, Schweiz TECHNOLOGIE:

Von Abluftwärmepumpe über GUSSEK-Hybrid-Außenwand bis hin zur zentralen Be- und Entlüftungsanlage QUALITÄTSSICHERUNG:

Mitgliedschaften in BDF, QDF, BMF e. V., Deutscher Fertigbau Qualitätsgemeinschaft INTERNET:

Facebook, Google+, YouTube, Twitter, Pinterest HOMEPAGE:

www.gussek-haus.de

GUSSEK HAUS Franz Gussek GmbH & Co. KG Euregiostraße 7 48527 Nordhorn www.gussek-haus.de Telefon +49 5921 174-0 hausinfo@gussek.de

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Porträt Isartaler Holzhaus

WIR BAUEN AUF TRADITION Isartaler Holzhaus GmbH & Co. KG GEGRÜNDET:

1924 von zwei Architekten GESCHÄFTSFÜHRUNG:

August Inselkammer sen.; August Inselkammer jun. SITZ DES UNTERNEHMENS:

83607 Holzkirchen MITARBEITER:

70

BAUVORHABEN:

Über 5 000 individuell geplante Produkte

August Inselkammer junior, Geschäftsführer

ISARTALER HOLZHAUS HAT EINE ÜBER 90-JÄHRIGE GESCHICHTE und ist darauf spezialisiert, nach den individuellen Wünschen und Vorstellungen der Bauherren zu planen – so wird jedes Bauvorhaben zu einem Unikat. Ganz besonderes Augenmerk wird auf den Einsatz ökologischer Baustoffe aus der heimischen Region gelegt. Der Naturbaustoff Holz ist energiesparend, schafft ein tolles Raumklima und wird durch die handwerkliche Verarbeitung sehr wertbeständig. Das positive, ausgeglichene Wohnklima wird durch die speziell dampfdiffusionsoffen konstruierte Klimawand unterstützt. Durch den Einsatz großer Holzmasse in Form von Holzfaserdämmung, schweren Balken, Pfetten, Sparren, Schalungen und Holzfaserplatten wird ein überzeugender, sommerlicher Hitzeschutz sowie im Winter ein hervorragender Kälteschutz erreicht.

Die einzigartige Duodecke bietet einen hervorragenden Trittschallschutz. Das Angebot reicht vom Rohbauhaus bis zur schlüsselfertigen Erstellung, es gibt für jeden Bauherren das passende Leistungspaket. Gebaut werden Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser, Doppelhäuser, Reihenhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbebauten. Neben dem Bau von Holzhäusern macht das Unternehmen auch Aufstockungen und Vergrößerungen. Die Holzkonstruktionen von ISARTALER HOLZHAUS schützen die Umwelt, reduzieren den Energieverbrauch und schonen den Geldbeutel der Bauherren. Das oberste Ziel ist in jedem Fall die Kundenzufriedenheit, denn die allermeisten Bauaufträge beruhen auf den Empfehlungen unserer Bauherren. Aufgrund der Wertbeständigkeit baut häufig auch die nachfolgende Generation der Baufamilie ein ISARTALER HOLZHAUS.

Isartaler Holzhaus GmbH & Co. KG Münchner Straße 56 83607 Holzkirchen www.isartaler-holzhaus.de Telefon 08024/3004-0 info@isartaler-holzhaus.de

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THEMATISCHE SCHWERPUNKTE:

Ein- und Zweifamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Gewerbebauten LIEFERGEBIETE:

Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien QUALITÄTSSICHERUNG:

„6-Sterne-Umwelthaus”, Mitglied beim Deutschen Fertighausverband INTERNET:

Facebook

HOMEPAGE:

www.isartaler-holzhaus.de


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Porträt Nelskamp

DÄCHER, DIE’S DRAUF HABEN Dachziegelwerke NELSKAMP GmbH

Das Bild rechts zeigt eine gelungene ästhetische Integration von Solardachziegeln

GEGRÜNDET:

1926

GESCHÄFTSFÜHRUNG:

Heinrich Nelskamp (Vorsitzender), Dipl.-Ing. Manfred Bracht, Dipl.-Ing. Andreas Liesenklas, Ulrich Nelskamp SITZ DES UNTERNEHMENS:

46514 Schermbeck MITARBEITER:

570

BAUVORHABEN:

über 30 Dachziegel und Dach steine für Steil- und Flachdächer sowie verschiedene PV- und SolarAnlagen, auch hybrid (Photovoltaik und Wärme in einem) inkl. in die Dachfläche vollintegrierte Solarziegel THEMATISCHE SCHWERPUNKTE:

Von Dachziegeln in keramischer Qualität über umweltaktive (luftreinigende) oder leichte Dachsteine bis zu harmonisch in die Dachfläche integrierte Solaranlagen LIEFERGEBIETE:

Europa und Übersee TECHNOLOGIE:

NELSKAMP IST EINER DER FÜHRENDEN HERSTELLER VON DACHEINDECKUNGSMATERIAL IN DEUTSCHLAND. Ausgeprägtes Qualitätsdenken, neuester Stand der Technik und der persönliche Draht zu Handwerk und Handel bestimmen die Unternehmensphilosophie. Durch kurze Entscheidungswege kann das traditionsreiche, konzernunabhängige Familienunternehmen flexibel auf aktuelle Marktanforderungen reagieren. Das Kernsortiment bilden Dachsteine, Dachziegel sowie deren Zubehör. Hoch effiziente Solartechnik ergänzt seit mehreren Jahren das Nelskamp-Portfolio – damit Kunden alles aus einer Hand erhalten. 1926 begann das Familienunternehmen aus Schermbeck in Nordrhein–Westfalen mit der Produktion von Dachziegeln. Damals bauten Arbeiter den Ton noch mit dem Spaten ab, schoben die voll beladenen Loren zum Betrieb

und befeuerten dann die Öfen für den Brand der Ziegel. In der Nachkriegszeit investierte Nelskamp in neue Techniken: Die Herstellung von Dachpfannen aus Beton (Dachsteine) startete; seit 1953 werden sie industriell gefertigt. Das erste Dachstein-Modell war die bis heute immer noch am stärksten nachgefragte „Finkenberger Pfanne“. Für alle Nelskamp-Produkte galten von Beginn an die Prinzipien: Qualität und Zuverlässigkeit, Tradition und Innovation. Die Zertifizierung der Dachsteine nach DINPlus unterstreicht den hervorragenden Qualitätsstandard. Frostbeständigkeit und Wasserundurchlässigkeit sind dabei zwei grundlegende Qualitätsansprüche. Prinzipiell gibt Nelskamp auf seine Produkte 30 Jahre Garantie. Die Herstellung der Dachpfannen verläuft überall energiesparend und nutzt sinnvolle Recyclingprozesse.

Nelskamp Dachziegelwerke GmbH Waldweg 6 46514 Schermbeck Telefon 028 53/91 30 0 vertrieb@nelskamp.de

Digital gesteuerte Produktion für höchste Qualität und Präzision bis hin zu PV- und Solar-Hochleistungsanlagen und Hybridsysteme QUALITÄTSSICHERUNG:

TXActive-Prüfsiegel für Umweltaktive ClimaLife-Dachsteine und Siegel „DINplus“ für alle Dachstein-Modelle INTERNET:

YouTube, Nelskamp-TV, Facebook HOMEPAGE:

www.nelskamp.de

www.nelskamp.de

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Porträt Pluggit

RUND UM DIE UHR FRISCHE LUFT Pluggit GmbH GEGRÜNDET:

1993

GESCHÄFTSFÜHRUNG:

Dipl. Ing. Christian Bolsmann SITZ DES UNTERNEHMENS:

81829 München MITARBEITER:

ca. 60

BAUVORHABEN:

EFH, ZFH, MFH, Apartements; Neubau und Sanierung THEMATISCHE SCHWERPUNKTE:

Zentrale, dezentrale und einheitszentrale Wohnraum- lüftungssysteme LIEFERGEBIETE:

Deutschland, Österreich, Luxemburg, Italien TECHNOLOGIE:

Ventilatorgestützte Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung QUALITÄTSSICHERUNG:

DIBt-Zulassungen, Passivhaus-Zertifikate INTERNET:

Facebook, Blog, Youtube HOMEPAGE:

www.pluggit.com AUTOMATISCHE WOHNRAUMLÜFTUNG MIT SYSTEMEN VON PLUGGIT: Die Pluggit GmbH wurde 1993 von schwedischen Ingenieuren gegründet und vertreibt seit 1995 ventilatorgestützte Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung im Wohnungsbau. Seither entwickelte sich das Münchner Unternehmen zum technologischen Marktführer in diesem Marktsegment. Im Jahr 2013 wurde Pluggit als eigenständige Marke in die spanische Soler & Palau Ventilation Group, einen der weltweit führenden Lüftungsspezialisten integriert. Derzeit arbeiten rund 60 Mitarbeiter erfolgreich am Ausbau des Unternehmens. Ein wichtiger Bestandteil zur Steigerung der Energieeffizienz in Neubauten sowie in sanierten Bestandsbauten ist der Einsatz intelligenter Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung.

Die Pluggit Lüftungssysteme eignen sich für alle Grundrisse und Wohnformen in Neu- und Bestandsbauten. Sie erfüllen außerdem die Anforderungen der EnEV zum erforderlichen Mindestluftwechsel in Gebäuden. Die modernen Lüftungssysteme arbeiten mit hoch effizienten Wärmetauschern, in denen die verbrauchte, abgeführte Luft die in ihr gespeicherte Heizenergie an die zugeführte, kältere Luft abgibt. Die Wirtschaftlichkeit der Pluggit-Systeme wird zudem durch die schnellen und flexiblen Einbaumöglichkeiten erhöht. Das Ergebnis: eine hervorragende Innenraumluftqualität, deutlich reduzierte Nebenkosten dank eingesparter Heizenergie sowie Reduktion des CO2-Ausstoßes. Zudem lassen sich Feuchte- und Schimmelschäden auf ein Minimum reduzieren und somit eine langfristige Wertsteigerung der Immobilie erzielen.

Pluggit GmbH Valentin-Linhof-Str. 2 81829 München www.pluggit.com Telefon 089/411125-0 info@pluggit.com

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Porträt SchwörerHaus

QUALITÄTSBEWUSST & INNOVATIV Schwörer Haus KG GEGRÜNDET:

1950 von Hans Schwörer als Baustoffhandel in Sigmaringen. 1956 Gründung des Werkes HohensteinOberstetten, heutiger Firmensitz der Schwörer Haus KG, sieben weitere Standorte bundesweit. 1964 Bau des ersten Schwörer-Hauses. 1983 serienmäßiger Einbau einer automatischen Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Seit 2016 Zusammenarbeit mit Sentinel Haus Institut Freiburg zur Sicherung der Wohngesundheit in Schwörer-Häusern

Johannes Schwörer, Geschäftsführer

GESCHÄFTSFÜHRUNG:

Johannes Schwörer

SITZ DES UNTERNEHMENS:

72531 Hohenstein-Oberstetten MITARBEITER:

1780 Mitarbeiter in der SchwörerUnternehmensgruppe BAUVORHABEN:

Rund 40 000 gebaute Häuser. Einfamilien, Doppel und Mehrfamilienhäuser in Holztafelbauweise, KfW-Effizienzhaus 55 (Standard) bis Plus-Energie-Haus; innovative Raummodule FlyingSpaces, Mehrgeschossbau in Schwörer- Hybridbauweise THEMATISCHE SCHWERPUNKTE:

MIT QUALITÄT INNOVATIONEN UND ZEITGEMÄSSER ARCHITEKTUR nimmt SchwörerHaus eine führende Position in der Hausbaubranche ein. Die Häuser werden individuell von Architekten vor Ort geplant und zum Fixpreis innerhalb kurzer Bauzeit erstellt. Die Herstellung der Häuser in moderner Holztafelbauweise erfolgt ausschließlich am Firmenhauptsitz auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg, unter ständiger Güteüberwachung auf modernsten Fertigungsanlagen. Dank eigener Kellerfertigung bilden alle Konzeptionen vom Fundament bis zum Dach eine maßgeschneiderte Einheit. Der natürliche Rohstoff Holz stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft der Region und wird in einem ökologischen Produktionsprozess im firmeneigenen Sägewerk zu hochwertigen, wohngesunden Bau- und Werkstoffen verarbeitet. Die Hausmontage erfolgt

unter Schwörer-Regie bis zur Hausabnahme – auf Wunsch auch bis zum schlüsselfertigen Ausbau. Alle Ausstattungsgegenstände von hochwertiger Basisausstattung im Bereich Fenster, Türen, Böden, Sanitär bis zu modernen Einbauküchen und maßgeschneiderten Einbaumöbeln aus der Schwörer Designschreinerei können im Rahmen eines Werksbesuches inklusive Vorabbemusterung geprüft werden. Die Hauspalette reicht vom Einfamilienhaus im Plus-Energiehaus-Standard bis zu mehrgeschossigen Wohnbauten aus Holz und flexiblen Raummodulen oder auch Minihäusern wie die FlyingSpaces zur unkomplizierten Nachverdichtung. Neben einer energiesparenden Wärmepumpentechnik samt kontrollierter Lüftung mit Wärmerückgewinnung ist die Nutzung kostenloser Sonnenenergie und innovativer Speichertechnik ein weiterer wichtiger Baustein.

Schwörer Haus KG Hans-Schwörer-Straße 8 72531 Hohenstein-Oberstetten www.schwoererhaus.de Telefon 07387/16-111 info@schwoerer.de

Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Individuelle Planung nach Kundenwunsch, Zusammenarbeit mit freien Architekten, Markenprodukte in der Basisausstattung, eigene Schreinerei für Einbaumöbel, 21 Monate Festpreisgarantie, 5 Jahre Gewährleistung sowie 30 Jahre Garantie auf die Grundkonstruktion LIEFERRADIUS: Deutschland und europäische Nachbarländer QUALITÄTSSICHERUNG:

Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. und der Bundes-Gütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser e.V.; Praxistest an 650 Kundenhäusern in Zusammenarbeit mit Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland zur Sicherung der Wohngesundheit INTERNET:

Facebook, Blog, Pinterest, TV, YouTube HOMEPAGE:

www.schwoererhaus.de

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Porträt TALBAU-Haus

JEDES HAUS EIN UNIKAT TALBAU-Haus GmbH GEGRÜNDET:

1981

GESCHÄFTSFÜHRUNG:

Sven und Jürgen Feil

SITZ DES UNTERNEHMENS:

71554 Weissach im Tal MITARBEITER:

60

BAUVORHABEN:

Geschäftsleitung: Sven Feil (links), Jürgen Feil

über 1 250 realisierte Projekte THEMATISCHE SCHWERPUNKTE:

Individuell geplante Fertighäuser in Holzständerbauweise

DIE ERFOLGSGESCHICHTE VON TALBAU-HAUS BEGINNT 1981 UNTER DEM NAMEN TAL-WOHNBAU GMBH als Bauträgerunternehmen in Allmersbach im Tal. 2001 übernahm TALBAU-Haus eine Fertighausproduktion mit rund 15 Mitarbeitern am heutigen Firmenstandort im Weissacher Tal. Inzwischen ist das Team auf über 60 Mitarbeiter angewachsen. Das familiengeführte Unternehmen ist ein zuverlässiger Partner bei der Verwirklichung individueller Wohnträume. Auf Basis aktueller Qualitäts- und Energiesparrichtlinien entworfen, mit fundierter Fachkompetenz weiterentwickelt, mit einem offenen Ohr für die Bedürfnisse der Bauherren geplant und mit dem Herz für gute Häuser gebaut, ist jedes Haus ein Unikat. Als individueller Fertighaushersteller baut TALBAUHaus moderne, energieeffiziente Häuser mit einem ökologischen diffusionsoffenen Wandaufbau sowie individuellen Grundrissen. Die Basis der Wandkonstruktion bildet ein Holzfachwerk, welches mit

Holzfaserdämmplatten sowie Mineralwolle aus natürlichen Materialien ausgekleidet wird. Die Außenwände erreichen somit sehr gute Wärmedämmwerte und tragen durch den diffusionsoffenen Aufbau zu einem gesunden Raumklima bei. Ein weiterer Vorteil des diffusionsoffenen Wandaufbaus ist die direkte Feuchteregulierung der Wohnräume. Für die nachhaltige Bauweise wurde TALBAU-Haus 2017 mit dem BNK-Nachhaltigkeitszertifikat ausgezeichnet. Als Mitglied in der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) verpflichtet sich TALBAU-Haus für eine überdurchschnittliche Leistungserbringung im Hausbau, welche weit über dem geforderten Standard liegt. Hauptaugenmerk liegt auf der ökonomischen, technischen und funktionalen Qualität im Bereich Produktion sowie des Bauprozesses. Durch eine regelmäßige Überwachung der Bauelemente sowie durch Baustellenkontrollen werden den Fertighäusern in Holzständerbauweise von TALBAU-Haus eine hohe Produktqualität attestiert.

TALBAU-Haus GmbH In der Zangershalde 6 71554 Weissach im Tal www.talbau-haus.de Telefon 07191/361-0 info@talbau.de

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LIEFERGEBIETE:

Süddeutschland (Baden-Württemberg und Bayern) TECHNOLOGIE:

Diffusionsoffener Wandaufbau QUALITÄTSSICHERUNG:

BDF, QDF, BMF, RAL-Gütezeichen „Holzhausbau“, Ü-Zeichen, CrefoZert Bonitätssiegel, BNK-Nachhaltigkeitszertifikat INTERNET:

Facebook, Instagram, Twitter HOMEPAGE:

www.talbau-haus.de


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Porträt Zehnder

FRISCHE LUFT FÜR FERTIGHÄUSER Zehnder Group Deutschland GmbH GEGRÜNDET:

1895 (Zehnder AG) GESCHÄFTSFÜHRUNG:

Andreas Berger, Oliver Bock, Heiko Braun SITZ DES UNTERNEHMENS:

77933 Lahr

MITARBEITER:

Geschäftsführung: (von links nach rechts) Andreas Berger, Heiko Braun, Oliver Bock

600 am Standort Lahr THEMATISCHE SCHWERPUNKTE:

Maßgeschneiderte Lösungen für ein energieeffizientes, komfortables und gesundes Raumklima

LIEFERGEBIETE:

DER INTERNATIONALE RAUMKLIMASPEZIALIST ZEHNDER IST EUROPAWEIT IMPULSGEBEND in puncto komfortabler Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung und bietet Lösungen für ein angenehmes und gesundes Raumklima an. Heutzutage verfügen energieeffiziente Fertighäuser über so dichte Gebäudehüllen, dass ein natürlicher Luftaustausch durch Fugen und Ritzen nicht mehr möglich ist. Um dies zu kompensieren, müssten Bewohner alle zwei Stunden von Hand lüften, ansonsten drohen ungesunde Luft und Schimmel im Innenraum. Das regelmäßige händische Lüften ist aber erstens im Alltag kaum zu bewältigen und zweitens geht so die mühsam eingedämmte Wärme und damit der gesamte Energieeffizienz-Gedanke verloren. Aus diesen Gründen sind komfortable Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung zu empfehlen. Das neue Komfort-Lüftungsgerät

Zehnder ComfoAir E wurde speziell für die besonderen Gegebenheiten in Fertighäusern entwickelt und passt sich dort perfekt an die Anforderungen vor Ort an. Es ist Teil einer neuen Generation von Komfort-Lüftungsgeräten und bietet die perfekte Balance zwischen überzeugender Wirtschaftlichkeit und herausragender Leistung. Als Komplettsystem mit der Zehnder-Luftverteilung profitieren die Bewohner von optimalem Wohlfühlklima, sichern den Werterhalt der Immobilie und sparen durch die hohe Energieeffizienz gleichzeitig Geld. Zehnder stellt durch jahrelange Partnerschaft mit renommierten Fertighausherstellern seine Kompetenz in dieser Branche unter Beweis. Das neue KomfortLüftungsgerät Zehnder ComfoAir E speziell für Fertighäuser unterstreicht diese Rolle und etabliert Zehnder weiterhin als Spezialist für perfektes Raumklima in jeder Situation.

Deutschland, Österreich, Luxemburg TECHNOLOGIE:

Design-Heizkörper, komfortable Raumlüftung, Heiz- und Kühldecken-Systeme, Luftreinigungssysteme QUALITÄTSSICHERUNG:

DIN EN ISO 9001 / 14001 / 50001 INTERNET:

Facebook, Google + YouTube HOMEPAGE:

www.zehnder-systems.de

Zehnder Group Deutschland GmbH Almweg 34 77933 Lahr www.zehnder-systems.de Telefon 07821/586-0 info@zehnder-systems.de

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profil 1 Haus – 4 Meinungen

Charmantes Holzhaus? Das Haus mit zwei Vollgeschossen, Holzfassade und großen Glasflächen verspricht viel Platz und helle Räume. Ob es die Redaktion mit seinem Charme und dem Raumprogramm für eine vierköpfige Familie überzeugen kann, verraten die nebenstehenden Statements! Weiß verputzte Innenwände und sichtbares Holz für einzelne Wände und die Zwischendecken erzeugen einen spannungsreichen Kontrast.

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Astrid Barsuhn

Chefredakteurin

Auf so einem kleinen Hanggrundstück ein komfortables, modernes Zuhause für eine vierköpfige Familie zu erstellen ist immer eine besondere Herausforderung. Dieses kompakte, geradlinige Gebäude mutet auf den ersten Blick äußerlich sehr schlicht an, entfaltet im Inneren aber gute Wohnqualitäten. Alle Räume des Hauses sind praktisch angeordnet, wohl proportioniert und gut belichtet. Besonders gelungen ist die Zonierung des Erdgeschosses mithilfe des Kaminofens zwischen Wohn- und Essbereich.


Die Bereiche Wohnen und Essen sind zwar offen miteinander verbunden, jedoch durch eine Wandscheibe mit integriertem Kaminofen funktional getrennt – nach dem Motto: Alles geht gemeinsam, muss aber nicht!

DIELE 18

SPK. 2,5

7,70 m

12,03 m WC 2

KOCHEN 9

WOHNEN/ ESSEN 50

ERDGESCHOSS

BAD 10

GALERIE 22,5

SCHLAFEN 16,5 KIND 12,5

ANKLEIDE 6

KIND 12,5

OBERGESCHOSS

FAKTEN Hersteller: Rems-Murr-Holzhaus 71577 Großerlach-Grab Tel. 07192/20244 www.bautipps.de/remsmurr Entwurf: Korntal

Oliver Gerst stellvertr. Chefredakteur

Susanne Neutzling

Das Haus mit Holzfassade wirkt ohne Dachüberstand auf dem weißen Keller modern, aber steril. Eine Terrasse kann zwar zur Straße hin ebenerdig realisiert werden, aber in Richtung Garten nur als aufgeständerter Balkon. Die Hanglage bringt eine Einliegerwohnung im Untergeschoss, der Haupteingang ist auf der nicht sichtbaren Traufseite im Parterre. Wohnen, Essen und Privaträume liegen nach Süden, Küche mit Speisekammer(!), Bad Galerie, Diele und Gäste-WC nach Norden. Letzteres wäre als Duschbad sinnvoll!

Ein schön geradliniger und gut zonierter Grundriss, bei dem auch Stellflächen, Einbauschränke und eine Speisekammer direkt neben der Küche Platz finden. Oben entsteht eine recht lange, schmale Galerie: 22 Quadratmeter, die quasi nur als Flur nutzbar sind. Dafür entstehen zwei gleichwertige Kinderzimmer, die dank großer Fenster gut belichtet sind. Für eine vierköpfige Familie würde man sich im Alltag vielleicht auch eine zweite Dusche wünschen, und eine Ankleide mit Tageslicht wäre auch ganz schön.

Redakteurin

Christine Meier

Redakteurin

Maße: 7,70 x 12,03 m Wohnfläche: EG 81,5 OG 80 m2

Der Grundriss ist exakt auf eine vierköpfige Familie abgestimmt – bietet aber wenig Flexibilität. Schön ist der trotz kompakter Gesamtfläche großzügige Wohn-Essbereich. Der Weg durch Diele und Wohnraum in die Speisekammer ist mit Einkäufen eher unpraktisch. Vor allem im Obergeschoss nehmen Galerie und geradläufige Treppe viel Raum ein. Im Schlafzimmer gäbe es ohne separate Ankleide mehr Tageslicht vorm Kleiderschrank. Ein Kinderbad fehlt – ein Zusatzzimmer mit zweiter Dusche im Keller könnte den Familienalltag entspannen.

Bauweise: Diffusionsoffene Massivholzkonstruktion mit außen liegender Holzfaserdämmung (U-Wert 0,21 W/m2K), Holzfassade, 35 Grad Satteldach (U-Wert 0,17 W/m2K), dreifach verglaste Holzfenster, zwei Vollgeschosse Technik: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung Lieferradius: bundesweit Unternehmen & Portfolio: Über drei Jahrzehnte Hausbauerfahrung, über 1 000 gebaute Häuser, Produktion in der Region für die Region, Focus auf handwerkliche Tradition, setzungsfreie Blockbauweise oder „Holzmauer” Zertifikate: „HolzCert” Austria, RAL, natureplus

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projekt Kompakt bauen

Familienhaus für die Stadt Mit zwei Vollgeschossen und daher viel Platz im Innern bedient dieses Haus nicht zuletzt die Ansprüche ans Bauen in der Stadt, wo oft viel Raum auf kleiner Fläche entstehen muss.

K

lare Strukturen und individuelle Details kennzeichnen das neue Musterhaus „Stuttgart”, das im Juni 2017 in der MusterhausAusstellung „Eigenheim & Garten“ in Fellbach eröffnet wurde. Es bietet Wohnraum

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für eine bis zu sechsköpfige Familie auf zwei Etagen, die durch eine Gesschosserhöhung um zehn Zentimeter besonders großzügig wirken. Die weiße beziehungsweise dunkelgraue Putzfassade wirkt kühl und modern. Die Vergla-

sung ist vor allem auf der Gartenseite großzügig. Neben der Haustür fällt der Blick auf den modernen Flachdachanbau, der sowohl optische als auch funktionale Vorteile bietet: Er vergrößert hier ein Zimmer im Erdgeschoss, das als Büro, Gäste- oder Kinderzimmer im Zusammenhang mit einem extra Duschbad genutzt werden kann. Eine Dachverlängerung schafft einen geschützten Eingangsbereich. Direkt hinter der Haustüre liegt eine außergewöhnlich große Diele, die alle Räume im Parterre erschließt. Dazu zählen neben dem genannten Büro ein lichtdurchfluteter Wohn- und Essbereich, der offen angelegt ist. Von der ebenfalls offenen Küche gelangt man in den praktischen

Hauswirtschaftsraum, der wegen seiner Lage auch als Speisekammer dienen kann. Ins Obergeschoss führt eine zentral angeordnete Treppe auf einen Flur. Von hier aus werden rundum alle Räume erschlossen. Straßenseitig befindet sich ein Schlafzimmer mit Ankleide als Durchgang ins Badezimmer. Auf der Südseite liegen die drei Kinderzimmer, eines davon im Zwerchhaus, zwei mit Zugang auf jeweils einen kleinen Balkon mit Ausblick in die Natur. Eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher (4,5 kWh) verwandelt das Objekt in ein Effizienzhaus 40 Plus. Die thermisch optimierte Haushülle besteht aus energetisch aufeinander abgestimmten, ökologischen Komponenten. ■ og


1 Ein stattliches Haus für die Stadt mit viel Wohnraum für eine Familie mit bis zu vier Kindern 2 Auch unterm Dach geht es geräumig zu – zum Beispiel im Badezimmer 3 Die Küche ist offen konzipiert mit Kochhalbinsel und direktem Bezug zum Essplatz 4 Vom Wohnbereich aus hat man den kompletten Allraum im Blick.

FAKTEN Hersteller: Fingerhut Haus 57520 Neunkhausen Tel. 02661/9564-0 www.bautipps.de/fingerhut Entwurf: Musterhaus„Stuttgart“ Maße: 11,25 x 13,50 m

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Wohnfläche: EG 118,5, OG 98,5 m2 Bauweise: Holzverbundkonstruktion, Putzfassade, 18 Grad Satteldach, zwei Vollgeschosse

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Technik: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaikanlage, Hausbatterie; Effizienzhaus 40 Plus Lieferradius: Deutschland, Luxemburg

13,50 m

Preise: müssen direkt beim Hersteller erfragt werden.

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HWR 15,5

DU/WC 6,5

BÜRO/ GAST 15

11,25 m

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Unternehmen & Portfolio: Firmengründung 1903 durch die Gebrüder Schupp als Zimmereibetrieb, 1950 Erwerb der Produktionsstätte durch Friedrich Fingerhut, 1960 Umstellung des Betriebs auf Fertigbau, 1963 Eintritt von Wolfgang Linke ins Unternehmen, 1992 übernimmt er die gesamte Firma von der Familie Fingerhut, 1997 Übergabe der Geschäftsführung an seinen Sohn Holger Linke, 2009 Modernisierung der Produktion, November 2011 Eröffnung des neuen „Kreativzentrums“ zur Bemusterung

KOCHEN/ ESSEN 28

DIELE 21,5

WOHNEN 32

ERDGESCHOSS

ANKLEIDE 9,5 SCHLAFEN 17,5 FLUR 9

KIND 1 14,5

BAD 17

KIND 3 14,5 KIND 2 16,5

OBERGESCHOSS

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proseminar Photovoltaik und Hausbatterie

Foto: djd/E.ON

So lohnt sich Sonnenstrom Eigenen Strom erzeugen können Hausbesitzer mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Die Investition lohnt sich vor allem dann, wenn möglichst viel vom selbst erzeugten Strom dank intelligentem Speicher auch im Haus genutzt werden kann. Wir erklären, wie das funktioniert.

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oderne Wohnhäuser können kleine Kraftwerke sein, welche Energie für Heizung, Warmwasser und Haushaltsstrom über eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach selbst erzeugen. Wer seine Abhängigkeit von externen Versorgern senken und regenerative Energie nutzen möchte, kann also selbst zum Stromerzeuger werden. MÖGLICHST HOHEN EIGENVERBRAUCH ANSTREBEN Die Anschaffungskosten für eine solche Solarstrom-Anlage waren noch nie so niedrig wie heute. So kostet ein komplett installiertes Aufdach-System, bei dem die Module über der eigentlichen Dachhaut montiert werden, bei einer im Einfamilienhaus üblichen Größe

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von acht Kilowattpeak durchschnittlich nur noch etwa 11 000 bis 13 000 Euro. Bisher wurde der erzeugte Strom meist ins öffentliche Netz eingespeist. Da die garantierte Einspeisevergütung für neu installierte Anlagen derzeit nur noch rund 12,30 Cent pro Kilowattstunde beträgt, ist das wirtschaftlich nicht mehr sonderlich attraktiv. Interessant wird es allerdings, wenn der selbst erzeugte Strom zu einem möglichst hohen Anteil auch selbst genutzt werden kann, denn für eine Kilowattstunde Netzstrom bezahlt ein Privathaushalt in Deutschland durchschnittlich etwa 28 Cent – Tendenz steigend. Maßgebend für die Auslegung einer Photovoltaik-Anlage ist deshalb heute nicht mehr

ein möglichst hoher Stromertrag, sondern eine möglichst hohe Eigenverbrauchsquote. Dafür müssen Haus und Anlage einige Voraussetzungen erfüllen. Erstens wird der rechnerische Ertrag der PV-Anlage möglichst gut auf den tatsächlichen jährlichen Strombedarf des Haushalts abgestimmt. OHNE BATTERIE-SPEICHER GEHT ES NICHT Zweitens ist es notwendig, die Energie speichern und bei Bedarf abrufen zu können, da die Sonne nicht immer scheint, wenn der höchste Energiebedarf besteht. Drittens muss das Haus möglichst komplett auf Strom als Energieträger ausgelegt sein – zum Beispiel durch eine

elektrische Wärmepumpe für Heizung und Warmwasserbereitung. Die für PV-Module zur Verfügung stehende (Dach-) Fläche muss übrigens nicht genau nach Süden orientiert sein, denn hier fallen die größten Erträge zur Mittagszeit an. Auch eine dem persönlichen Strombedarf angepasste Ostoder Westausrichtung kann sinnvoll sein. In jedem Fall sollte die Fläche nicht durch Nachbargebäude oder (noch wachsende) Bäume beschattet werden. Wichtig ist außerdem eine qualitativ hochwertige Haushülle und Technik, die einen niedrigen Energiebedarf garantiert. Um langfristig gesehen eine gute Kosten-Nutzen-Rechnung zu bekommen, ist die Speicherung des erzeugten Stroms


1

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1 Hohe Solarstrom-Eigenverbrauchsanteile von bis zu 80 Prozent lassen sich nur mit einem intelligenten Energie-Management und Batteriespeicher erreichen. (www.sma.de)

notwendig. Denn wenn zur sonnigen Mittagszeit die Leistungsspitze der Solarstromanlage erreicht ist, besteht in vielen Haushalten nur ein niedriger Grundbedarf. In den Abend- und Nachtstunden muss der Strom dann mehr als doppelt so teuer zugekauft werden. Genau hier

greift der private Batteriespeicher: er ist in der Regel so ausgelegt, dass die Familie nach einem sonnigen Tag auch abends und nachts genug Strom zur Verfügung hat. Längere Schlechtwetterphasen überbrückt der Speicher nur bedingt. Das heißt, auch wenn ein gut abgestimmtes, intelli-

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2 Bei der optisch ansprechenderen Indach-Montage wird das Photovoltaik-Modul direkt auf die Unterkonstuktion montiert und ersetzt die Dacheindeckung. (www.solarwatt.de)

gent gesteuertes „Hauskraftwerk“ mit Batteriespeicher die eigene Photovoltaik-Anlage ergänzt, ist ein Strombezug aus dem öffentlichen Netz nicht gänzlich zu vermeiden. Eine 100-prozentige Unabhängigkeit ist übers ganze Jahr gesehen kaum wirtschaftlich zu betreiben, da Anlage und

Speicher dann für den Großteil des Jahres enorm überdimensioniert sein müssten. An sonnigen Tagen und im Sommer ist aber eine komplette „Selbstversorgung“ möglich. Ohne Speicher können im Schnitt nur etwa 20 bis 30 Prozent des Strombedarfs selbst gedeckt werden. Als grobe

FÖRDERUNG FÜR BATTERIESPEICHER Das KfW-Programm „Nr. 275 Erneuerbare Energien – Speicher“ unterstützt die Nutzung von stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage, die an das elektrische Netz angeschlossen ist. Die installierte Leistung der Photovoltaikanlage, die mit dem Batteriespeichersystem verbunden wird, darf 30 kWp nicht überschreiten. Zudem wird die Einspeiseleistung der PV-Anlage generell für 20 Jahre auf 50 Prozent begrenzt. Die Förderung besteht aus einem zinsgünstigen Kredit sowie aus einem Zuschuss zur Tilgung dieses Kredits. Der Zuschuss beträgt zehn Prozent der (förderfähigen) Nettoinvestitionskosten (Material und Installation). Aber Achtung: Die Förderung läuft zum Ende des Jahres 2018 aus und der Antrag muss vor der verbindlichen Auftragserteilung gestellt werden. www.kfw.de

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proseminar Photovoltaik und Hausbatterie

1 Batteriespeicher sorgen dafür, dass überschüssig produzierter Solarstrom abends genutzt werden kann. (www.beegy.com). 2 Das Speichersystem „My Reserve Matrix“ ist vollständig modular aufgebaut und erweiterbar. (www.solarwatt.de) 3 Erhältlich sind auch kompakte, anschlussfertige Komplettsysteme bestehend aus Lithium-IonenAkkus, Wechselrichter und Energiemanager. (www.sonnenbatterie.de)

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Fausformel kann dann eine Rendite von rund vier Prozent erreicht werden. Jede Steigerung des Eigenverbrauchsanteils von 10 Prozent bedeutet ein Renditeplus von durchschnittlich 1,5 Prozent. Eigenverbrauchsanteile bis etwa 40 Prozent lassen sich durch aktive Verbrauchsanpassung und ein gutes Lastmanagement mittels spezieller Energie-Manager-Systeme erreichen. Einfach ausgedrückt: Die Waschmaschine läuft nur, wenn die Sonne scheint. Mit einem leistungsfähigen Batteriespeicher lässt sich der Strom wie bereits erwähnt komfortabel zeitversetzt nutzen. Hier sind Eigenverbrauchsquoten von 60 Prozent und darüber erreichbar. An sonnigen Tagen und im Sommer ist sogar eine komplette „Selbstversorgung“ möglich. Obwohl der Markt für spezielle „Hausakkus“ noch recht jung ist, gibt es mittlerweile ein beachtliches Angebot an unterschiedlichen Produkten. Bei den Batterie-Technologien konkurrieren vor allem zwei Arten miteinander: Blei-Batterien, die sich in der Praxis auch bei Autos oder zur Notstromversorgung von Krankenhäusern schon lange bewährt

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haben – und die relativ neuen Lithium-Ionen-Akkus. Letztere haben sich bei Hausbesitzern aktuell klar durchgesetzt. Sie bieten technische Vorzüge wie deutlich höhere Wirkungsgrade und Entladetiefen, mehr Be- und Entladezyklen sowie eine niedrigere Selbstentladung. ALLES AUS EINER HAND: SYSTEME BIETEN SICHERHEIT Außerdem sind Lithium-IonenBatterien kompakter und lassen sich somit platzsparender aufstellen. Batterien mit kleiner Leistung werden sogar komplett mit dem Wechselrichter in ein Gehäuse integriert. Auch im Hinblick auf die Aufstellvorschriften sind sie leichter zu handhaben. Die längere Nutzungsdauer hebt den höheren Preis über die Jahre auf. Nicht vergessen werden darf allerdings, dass es zur Lebenserwartung und tatsächlichen Leistungsfähigkeit solcher Systeme noch keine Langzeitstudien gibt. Für den Eigenheimbereich typisch sind Speichersysteme in der Größenordnung von 2 bis 16 kWh Nennspeicherkapazität. Die entscheidenden Kriterien für die Dimensionierung sind Größe und Ausrichtung

der Photovoltaikanlage, der Energiebedarf des Haushalts sowie das Nutzungsverhalten. Für ein Einfamilienhaus mit einem Jahresstromverbrauch von 3 500 Kilowattstunden würde sich zum Beispiel eine 4 bis 6 kWp große Solarstromanlage und ein 4 bis 8 kWh großer Batteriespeicher eignen. Hausbesitzer, die großen Wert auf Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz legen (Autarkie) können auch großzügiger dimensionieren. Allerdings geht dies meist zu Lasten der Wirtschaftlichkeit. Simulationsberechnungen helfen dabei, die jeweils optimale Speichergröße und Amortisationszeiten zu ermitteln. Mittlerweile gibt es auch modulare Systeme, die später bei Bedarf einfach erweiterbar sind. Wichtig ist immer, dass Haus und Technik aufeinander abgestimmt sind. Experten empfehlen deshalb, alle Hauptkomponenten wie PVModule, Energiemanager und Heimspeicher aus einer Hand zu kaufen. Auch kann es für Baufamilien von Vorteil sein, auf vordefinierte „SolarstromPakete“ zurückzugreifen, wie sie viele Fertighaus-Hersteller mittlerweile als Sonderaustattung anbieten. Hier sind in der

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Regel auch Fragen der Wartung und Gewährleistung aus einer Hand abzudecken und sicherheitsrelevante Punkte bezüglich des Aufstellortes für den Speicher berücksichtigt. So müssen Bleibatterien an einem gut belüfteten Ort stehen, da es zu Gasentwicklungen kommen kann, wohingegen Lithium-Ionen-Speicher sicher vor Überladung geschützt werden müssen, da sonst Brand- und Explosions-


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gefahr besteht. Verbindliche Sicherheitsnormen gibt es noch nicht. Verbraucher sollten beim Kauf darauf achten, dass das gesamte System nach der „IEC 62109“ und dem „Sicherheitsleitfaden Li-IonenHeimspeicher“ geprüft und zertifiziert ist. Der Bundesverband Solarwirtschaft empfiehlt außerdem, auf die Ausstellung des „PV-Speicherpasses“ zu bestehen, der die Erfüllung unabhängiger Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen garantieren soll. Zu überlegen ist auch, ob das System, eingebunden in eine Smarthome-Steuerung, mit dem Internet verbunden sein soll. Zwar können Sie dann von außen auf Ihr System zugreifen, aber andere im Zweifelsfall auch. ■ red/ne

BUCH-TIPP

Das Buch „Privater Betrieb von Photovoltaikanlagen“ von Wolfgang Schröder klärt auf über Ertragsprognosen, Wartung, rechtliche Rahmenbedingungen, Versicherungen uvm. 220 Seiten, gebunden. Zu bestellen für 49 Euro + Versand: www.buecherdienst.de

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proseminar Fenster + Sonnenschutz

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Licht und Schatten Fenster holen Tageslicht und Sonnenwärme ins Haus, gewähren Ausblick ins Freie, aber auch Einblick in die Privatsphäre. Deshalb lohnt es sich, das transparente Bauteil und den dazugehörigen Licht- und Sichtschutz sorgfältig zu planen. Wir geben Tipps und verraten, welche Beschattung die Hitze am besten draußen hält. 11

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iel Tageslicht fördert Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsbereitschaft und die allgemeine Gemütslage wird positiv beeinflusst, das legen diverse Studien nahe. Natürliches Licht kommt durch Fenster ins Haus. Doch wie müssen diese beschaffen und platziert sein, um den maximalen Nutzen zu erreichen? Denn Fenster bringen ja nicht nur Licht ins Haus, sondern auch Hitze, sie beeinflussen die Energiebilanz und natürlich die Privatsphäre. Sicht- und Sonnenschutz sind deshalb wichtige Planungsthemen beim Hausbau.

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Je nachdem, wie die Fensterflächen ausgerichtet und dimensioniert sind, unterscheiden sich Lichtausbeute und Hitzeeintrag. DIE RICHTIGE ORIENTIERUNG DER FENSTER FINDEN Da die Leuchtdichte aus dem Zenit – also von oben aus Richtung der Sonne – dreimal höher als die des seitlich einfallenden Tageslichtes ist, kommt durch Oberlichter, Dachfenster und raumhohe Verglasungen, die bis unter die Decke gehen, am meisten Licht ins Innere. Deshalb sorgt der Einsatz eines Oberlichtes für eine

deutlich wahrnehmbare Anhebung der Tageslichtmenge und für eine verbesserte Gleichmäßigkeit der Lichtverteilung im Raum. Die Vergrößerung der Fensterfläche nach oben ist für die Tageslichtversorgung also bedeutsamer, als eine Öffnung des Fensters bis zum Boden. Trotzdem erfreuen sich bodentiefe Fenster steigender Beliebtheit, denn sie bieten ja viele weitere Vorteile, wie einen besseren Ausblick nach draußen, auch für kleine Kinder oder sitzende Menschen. Allerdings lassen sie auch neugierige Blicke hinein. Das sollte bei der Platzierung von

Fenstern bedacht werden, denn nicht selten werden die schönsten Glasfronten im Alltag wieder mit Vorhängen zugehängt. Große Flächen können gut zum Garten oder sichtgeschützt liegenden Balkonen und Terrassen orientiert werden. VON SÜDEN KOMMT VIEL WÄRME INS HAUS Bei der Platzierung spielt natürlich auch die Himmelsrichtung eine Rolle: Der Frühstücksplatz in Richtung Morgensonne oder das nachmittags genutzte Kinderzimmer mit Westorientie-


1+2 Dachfenster, die das Licht von oben einfangen, ermöglichen die beste Tageslichtausbeute. Mithilfe von intelligent gesteuerten Sensoren, welche die Temperatur und Raumluftqualität überwachen, können elektrische Dachfenster sich automatisch öffnen, schließen oder verdunkeln und so ein gesundes Raumklima schaffen. (www.velux.de)

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3 3 Außen liegende Rollläden und Jalousien schützen am besten vor Hitze, wobei verstellbare Lammellen den Vorteil haben, dass bei Bedarf die Lichtmenge und der Durchblick besser dosiert werden können. Dachflächenfenster sollten besonders gut geschattet sein, da hier der Licht- und Hitzeeintrag aus Richtung der Sonne besonders hoch ist. (www.schanz.de)

rung machen Sinn. Nach Süden ausgerichtete Glasflächen holen an sonnigen Tagen so viel Wärme ins Haus, dass sich der Heizenergiebedarf deutlich verringern kann. KOMBINATION VON INNEN UND AUSSEN LIEGENDEM SCHUTZ Nicht nur im Hochsommer wird es dabei schnell zu heiß in den Räumen, weswegen eine möglichst außen liegende Verschattung wichtig ist. Denn am wirkungsvollsten gegen Hitze ist ein außen liegender Sonnenschutz, weil er die Wärme

gar nicht erst durch die Scheibe hereinlässt. Ist das Sonnenlicht nämllich erst einmal im Raum, wird es von dunkleren Flächen absorbiert. Die dadurch entstehende, langwelligere Infrarot-Strahlung (Wämre) kommt durch das Glas aber nicht wieder im gleichen Maße hinaus, der sogenannte Treibhauseffekt setzt ein. Da ein außen liegender Sonnenschutz in Form von Rollläden aber wind- und wetteranfällig ist und man ja nicht den ganzen Tag die Läden unten lassen möchte, bietet sich eine

Kombination von innen- und außen liegenden Varianten an. Die Bandbreite reicht hier von Rollos über Lammelenjalousien bis hin zu Vorhängen, die neuerdings übrigens auch als Outdoor-Variante zu haben sind. Auch das Glas selbst kann im Hinblick auf den Wärmeeintrag eine Rolle spielen. Während der sogenannte U-Wert angibt, wieviel Wärme im Winter durch das Fenster verloren geht, charakterisiert der g-Wert der Verglasung, wieviel Sonnenenergie das Glas durchdringt.

Besser gedämmte Fenster mit Dreifach-Verglasung lassen in der Regel auch weniger Licht herein. Mittlerweile sind sogar schaltbare Gläser auf dem Markt, die bei Bedarf abgedunkelt werden können. Diese Fenster mit elektrochromer Beschichtung werden durch Anlegen einer elektrischen Gleichspannung abgetönt und bietet dann einen gewissen Hitzeschutz bei gleichzeitig fast ungehindertem Ausblick. Solche Scheiben sind jedoch teuer und eher für kleine Flä-

SONNENSCHUTZ UND SICHERHEIT Fenster und Rollläden werden zunehmend zum smart vernetzten Bauteil, was nicht nur den Wohnkomfort sondern auch die Sicherheit steigern kann. So können intelligent gesteuerte Rollläden mit Motorantrieb zum Beispiel automatisch herunterfahren, wenn es im Raum zu heiß wird oder in Alarmsituationen nach oben

fahren, um Fluchtwege frei zu machen. Im Falle eines Stromausfalls kann aber ein heruntergefahrener Rollladen den Weg nach draußen versperren. Deshalb kann es sinnvoll sein, einen zusätzlichen Gurt (SecuKit) zu haben, mit dem der Laden auch einfach von Hand bedient werden kann. (www.warema.de)

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proseminar Fenster + Sonnenschutz

1 1 Lammellenjalousien sind in vielen Farben erhältlich und ein wohnliches Gestaltungsmittel, außerdem erlauben sie Durchblick von innen nach außen. (www.alugard.de) 2 Innen liegende Wabenplissees sollen nicht nur Licht- und Sichtschutz bieten, sondern auch die Raumakustik verbessern. (www.duette.de) 3 Ein halbtransparenter, außen liegender textiler Sonnenschutz erlaubt Ausblick von innen. Ein Führungssystem mit Reißverschlussprinzip sorgt für eine extreme Windbeständigkeit. (www.renson.de) 4 Outdoor-Vorhänge können zur Verschattung großer Glasflächen oder Loggien dienen. (www.soliday.eu)

chen und kurzzeitige Anwendung geeignet – wie beispielsweise ein Dachfenster neben einem Bildschirmarbeitsplatz oder Fernseher. Auf beschichtete Sonnenschutzgläser statt flexibler Beschattung sollte im Einfamilienhaus aber verzichtet werden, da sie auch an trüben Tagen besonders die in biologischer Hinsicht wichtigen Randbereiche des sichtbaren Spektrums herausfiltern. Sogar selbsreinigende Gläser sind erhältlich. Durch eine spezielle Beschichtung setzt sich der Schmutz nicht fest, sondern wird bei jedem Regen weggewaschen. Ganz ohne Putzen geht es meistens trotz-

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dem nicht – und natürlich sind solche Spezialgläser auch wieder eine Kostenfrage. FENSTER INTELLIGENT PLATZIEREN Ein durchdachter Wechsel von offenen und geschlossenen Flächen ist sinnvoll, denn die Anzahl und Lage der Fenster beeinflusst auch die Möblierbarkeit. Es klingt banal, wird aber oft vergessen: bei Fenstern über der Spüle oder in der Ankleide sollten Wasserhähne und Schranktüren nicht mit zu öffnenden Fensterflügeln kollidieren. Eine Faustformel besagt, dass die Fensterfront circa 20

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Prozent der Raumfläche betragen sollte. Laut DIN-Norm ist ein Raum ausreichend belichtet, wenn in halber Raumtiefe 0,9 Prozent des Tageslichts ankommen. Das halten renommierte Lichtplaner wie Professor Peter Andres aus Hamburg für viel zu wenig. Er empfiehlt in Wohnräumen drei bis fünf Prozent, in häufig genutzten Bereichen fünf bis zehn Prozent Tageslicht. Wer neu baut, sollte sich also nicht mit Mindeststandards zufrieden geben und die mögliche Verdunkelung gleich mitplanen, denn wo viel Licht ist, muss für Schatten gesorgt sein. ■ ne

LINK-TIPP: Übersichtlich geordnete Informationen zu den Themen Sonnenschutz, Sicherheit und Schallschutz bei Fenstern liefert der Fensterratgeber vom Verband Fenster + Fassade auf www.fensterratgeber.de oder unter folgendem QR-Code:


protokoll Adressen und Impressum

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Albert Haus GmbH & Co. KG Hohenackerstr. 23 97705 Burkardroth Tel.09734/9119-0 www.albert-haus.de

Eberhard Blottner Verlag GmbH An den Freiäckern 9A 65232 Taunusstein Tel.06128/23600 www.blottner.de Ennogie GmbH Drosselsteig 17 Alugard – Gardinia Home 39110 Magedburg Decor GmbH Tel.0391/24309916 Neutrauchburger Straße 20 www.ennogie.com 88316 Isny im Allgäu Tel.05223/69060 Fingerhaus GmbH www.alugard.de Auestr. 45 35066 Frankenberg/Eder Bau-Fritz GmbH & Co. KG Tel.06451/504-0 seit 1896 www.fingerhaus.de Alpenweg 25 87746 Erkheim Fingerhut Haus Tel.08336/900-0 GmbH & Co. KG www.baufritz.com Hauptstr. 46 57520 Neunkhausen Beegy GmbH Tel.02661/9564-0 L 13, 3-4 www.fingerhuthaus.de 66161 Mannheim Fullwood Wohnblockhaus Tel.0800/9867233 Oberste Höhe, www.beegy.com 53797 Lohmar Bittermann & Weiss Tel.02206/95337-00 Holzhaus GmbH www.fullwood.de Am Geißgraben 6 Griffnerhaus GmbH 7950 Gerchsheim Gewerbestr. 3 Tel.09344/9209-0 9112 Griffen, www.bw-holzhaus.de ÖSTERREICH Büdenbender Hausbau GmbH Tel. 0043/4233 2237-0 Vorm Eichhölzchen 10 www.griffner.com 57250 Netphen-Hainchen Gussek Haus Franz Gussek Tel.02737/9854-0 oder GmbH & Co. KG 0800/9854000 www.buedenbender-hausbau.de Euregiostr. 7, 48527 Nordhorn Dachziegelwerke Tel.05921/174-0 Nelskamp GmbH www.gussek-haus.de Waldweg 6 Huf Haus GmbH & Co. KG 46514 Schermbeck Franz-Huf-Straße Tel.02853/9130-0 56244 Hartenfels www.nelskamp.de Tel.02626/761-0 Danwood Niederlassung Berlin www.huf-haus.de Justus-von-Liebig-Str. 7 Isartaler Holzhaus 12489 Berlin GmbH & Co. KG Tel.030/678239-80 Münchner Str. 56 www.danwood.de 83607 Holzkirchen Tel.08024/3004-0 Davinci Haus www.isartaler-holzhaus.de GmbH & Co. KG Talstr. 1 KfW – Kreditanstalt für 57580 Elben Wiederaufbau Tel.02747/8009-0 Charlottenstraße 33/33a www.davinci-haus.de 10117 Berlin Tel.01801/335577 DUETTE® – Hunter Douglas www.kfw-foerderbank.de Components Knecht Kellerbau GmbH Druseltalstraße 25 Ziegeleistr. 10, 34131 Kassel 72555 Metzingen Tel.0561/40998-50 Tel.07123/944-0 www.duette.de www.knecht.de E.ON Energie www.fertigkeller.de Deutschland GmbH Living Fertighaus GmbH Arnulfstraße 203 Am Distelrasen 2 80634 München 36381 Schlüchtern Tel.0800/8444531 Tel.06661/98-7100 oder www.eon.de 0800/3040503 www.eon-solar.de www.livinghaus.de

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Pluggit GmbH Valentin-Linhof-Str. 2 81829 München Tel.089/411125-0 www.pluggit.com Postbank Zentrale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Friedrich-Ebert-Allee 114-126 53113 Bonn Tel.0228/920 121 01 www.postbank.de

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Sonnen GmbH Am Riedbach 1 87499 Wildpoldsried Tel.08304/92933-400 oder 0800/9293340 www.sonnenbatterie.de Stommel Haus GmbH Sternstr. 28 53819 NeunkirchenSeelscheid Tel.02247/91723-0 www.stommel-haus.de

Rems-Murr-Holzhaus GmbH Wiesenstr. 9 71577 Großerlach-Grab Tel.07192/20244 www.remsmurr-holzhaus.de

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Rensch-Haus GmbH Mottener Str. 13 36148 Kalbach/Rhön Tel.09742/91-0 www.rensch-haus.com

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Renson NV Maalbeekstraat 10 8790 Waregem BELGIEN Tel.0032/56 627111 www.renson.be

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Schanz Rollladensysteme GmbH Forchenbusch 400 72226 Simmersfeld Tel.07484/9291-0 oder 0800/9005055 www.rollladen.de www.schanz.de Schwabenhaus GmbH & Co. KG Industriestr. 2 36266 Heringen Tel.06624/930-0 www.schwabenhaus.de Schwörer Haus KG Hans-Schwörer-Str. 8 72531 Hohenstein-Oberstetten Tel.07387/16-0 www.schwoererhaus.de SMA Solar Technology AG Sonnenallee 1 34266 Niestetal Tel.0561/9522-0 www.sma.de Solarwatt GmbH Maria-Reiche-Str. 2a 01109 Dresden Tel.0351/8895-0 www.solarwatt.com Soliday – Plaspack Netze GmbH Dr.-Grobben-Str. 1 4690 Schwanenstadt ÖSTERREICH Tel.0043/7673 2478-260 www.soliday.eu

TALBAU-Haus GmbH In der Zangershalde 6 71554 Weissach im Tal Tel.07191/361-0 www.talbau-haus.de Velux GmbH Gazellenkamp 168 22527 Hamburg Tel.040/54707-0 www.velux.de Verband Fenster + Fassade (VFF) Walter-Kolb-Str. 1–7 60594 Frankfurt Tel.069/955054-0 www.window.de, www.fenstertag.de Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) Chausseestr. 8 10115 Berlin Tel.030/278901-0 www.vpb.de Verlagsgruppe Random House GmbH Neumarkter Str. 28 81673 München Tel.089/4136-0 www.randomhouse.de www.dva.de

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Warema Renkhoff SE Hans-Wilhelm-Renkhoff-Straße 2 97828 Marktheidenfeld Tel.09391/20-0 www.warema.de Weberhaus GmbH & Co. KG Am Erlenpark 1 77866 Rheinau-Linx Tel.07853/83-0 www.weberhaus.de Wolf-Haus GmbH Koppenmühle 97705 Burkardroth-Gefäll Tel.09701/9111-0 oder 0800/1172081 www.wolf-haus.de

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Zehnder Group Deutschland GmbH Almweg 34 77933 Lahr Tel.07821/586-0 www.zehnder-systems.de, www.runtal.de

profertighaus IMPRESSUM Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17 70736 Fellbach Telefon (0711) 5206-1 Telefon Redaktion (0711) 52 06-218 Telefax Redaktion (0711) 5206-300 Telefon Anzeigen (0711) 5206-290 E-Mail: info@fachschriften.de www.fachschriften.de www.bautipps.de www.fertighausscout.de Verlagsleitung: Christian Schikora, Tilmann Münch Chefredaktion: Astrid Barsuhn (ab) verantwortlich Oliver Gerst (og) stellvertretend Redaktion: Christine Meier (cm), Susanne Neutzling (ne), Barbara Stierle (st), Gerd Walther (gw) Assistenz: Ilona Mayer, Evelyn Wangler E-Mail: pro-fertighaus@fachschriften.de Ständige Mitarbeiter: Hans Meyer (hm), Jürgen Wendnagel (jw) Layout: Dolde Werbeagentur GmbH 70327 Stuttgart, Henryk Psiuk Zeichnungen: Dieter Ernst Herstellung: Anja Groth (Ltg.), Julia Skora Anzeigen: Jürgen Seiler (Verkaufs-Ltg.) E-Mail: seiler@fachschriften.de Claudia Pastor (Disposition) E-Mail: pastor@fachschriften.de Vertrieb: PARTNER Medienservices GmbH Julius-Hölder-Str. 47, 70597 Stuttgart Druck: pva, 76829 Landau Preis: Einzelheft 1,00 Euro (inkl. MwSt.) Österreich 1,20 Euro, Schweiz sfr 1,90 BeNeLux 1,20 Euro, Italien 1,40 Euro Slowenien 1,40 Euro Slowakei 1,60 Euro Bankkonten: HypoVereinsbank IBAN: DE 72 670 201 900 025 059 506 BIC: HYVEDEMM489 Steuer-Nr. : 90492/10407 EG USt.-Id. Nr.: DE 147 321 116 Das Führen der Zeitschrift im Lesezirkel sowie der Export und Vertrieb im Ausland ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags gestattet. Die in dieser Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte insbesondere das der Übersetzung in fremde Sprachen sind vorbehalten. Nachdruck oder Reproduktion in irgendeiner Form – auch auszugsweise – ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Artikel oder Zuschriften mit Namen des Verfassers stellen die Meinung des Autors nicht unbedingt die der Redaktion dar. Porträt-Foto Redaktion: Oliver Röckle Der Fachschriften-Verlag ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) Bad Honnef und im Deutschen Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV) Stuttgart. ISSN 0944-2065 Printed in Germany Außerdem im Verlagsprogramm: Althaus modernisieren, bauen., Bauen & Renovieren, Hausbau, Effizienzhäuser, Schwimmbad + Sauna und weitere Sonderhefte für Bauherren und Modernisierer. Buchbestellungen über www.buecherdienst.de

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produkt Rund ums Bauen

WOHNGESUNDES HAUS VOR BERG-PANORAMA Ein offen gestaltetes, wohngesundes Haus mit Blick auf die Chiemgauer Alpen für ein „intensives Miteinander“ zu zweit hat sich die Bauherrschaft dieses Holzhauses gebaut. Geplant und realisiert wurde das Projekt vom Biohaus-Spezialisten Baufritz. Zusammen mit dessen Architekten entwickelten sie ein kompaktes Satteldachhaus, das sich in Richtung Alpen mit einer großzügigen Glasfassade bis unter den First öffnet. Auch innen ist Offenheit das leitende Entwurfsmotiv. Dank hoch gedämmter, diffusionsoffenen Hülle in Holzverbundkonstruktion mit baubiologisch einwandfreien Baustoffen und eingebauter Elektrosmog-Schutzebene soll im Haus eine besonders angenehme Wohnatmosphäre herrschen. Das Haus bietet knapp 150 Quadratmeter Wohnfläche und einen Anbau mit Garage und Lagerflächen, von wo aus auch der Zugang zum Keller erfolgt. www.baufritz.com

ZUERST BAUHERR, DANN Viel Licht, wenig BAUBERATER

Schatten – das ist die gelebte Philosophie im Satteldachhaus „R 108.10” von Fingerhut Haus, das individuell auf die Bedürfnisse von Baufamilie Galter zugeschnitten wurde. Und Bauherr Patrick Galter zog nicht nur zufrieden in das Haus ein, sondern auch als neuer Vertriebsmitarbeiter bei Fingerhut Haus. Das Haus mit 30 Grad Satteldach und 167 Quadratmetern Wohnfläche ist ab Oberkante Kellerdecke als Ausbauhaus ab 184000 Euro und schlüsselfertig ab 299 300 Euro erhältlich. www.fingerhuthaus.de

KONZEPT FÜR GENERATIONEN Dieses Mehrgenerationenhaus hebt sich nicht nur durch seine Lage am Hang von den Gebäuden der Umgebung ab. Das Erdgeschoss besteht aus zwei Wohnungen, die größere Hauptwohnung geht über zwei Etagen, die kleinere Einliegerwohnung ist 72 Quadratmeter groß und wird von der 23-jährigen Tochter des Baupaares bewohnt. Daneben gibt es auch genügend Gästezimmer, damit die drei anderen erwachsenen Kinder mit den Enkeln jederzeit zu Besuch kommen können. Das Haus mit insgesamt 266 Quadratmeter Wohnfläche hat ein weit auskragendes Flachdach, das die große Dachterrasse mit Whirlpool schützt. www.fingerhaus.de

FARBE MACHT FASSADE SPANNEND Die Vorliebe der Baufamilie Pausch für geradlinige Formen ist bei ihrem neuen Wohnhaus deutlich zu erkennen. Farbig abgesetzte Putzflächen, die Fenster zusammenfassen oder Anbauteile akzentuieren, gliedern die Fassade. Die Eingangsüberdachung verbindet Garage und Hauseingang, so dass man auch bei Regen trockenen Fußes ins Haus gelangt. Die Terrasse ist großzügig aber nicht vollständig überdacht, um bei jeder Witterung als Wohnraumerweiterung zu dienen. www.albert-haus.de

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STUTTGART

FRANKFURT

MÜNCHEN

200

MUSTER HÄUSER

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projekt Familienhaus

Ein Traum wurde wahr Aus ihrer Wohnung in das eigene Haus ziehen war für Christin Jurisch, Stefan Kornelius und Sohn Nicolas aus Maxdorf in der Pfalz ein lang gehegter Traum. Mit Fingerhaus haben sie ihn umgesetzt – auf Basis eines „Vio 420”.

D

as Hausmodell gilt bei Fingerhaus als absoluter Allrounder für Familien. „Wir wollten zum Beispiel mehrere kleine Zimmer haben“, erzählt Stefan Kornelius. Christin Jurisch wünschte sich unbedingt ein Gästezimmer. Schließlich wohnen die Großeltern in einer anderen Stadt und kommen oft zu Besuch. Stefan Kornelius brauchte auch noch ein Arbeitszimmer für sein umfangreiches Computerzubehör. Und der Haushersteller konnte den Grundriss problemlos an diese Wünsche anpassen. Auf 162 Quadratmetern Wohnfläche wurde die individuelle Wohnsituation für die kleine Familie Wirklichkeit. Im Erdgeschoss befindet sich heute der Lebensmittelpunkt: die offene Küche und das mit 40 Quadratmetern großzügig geschnittene Wohn- und Esszimmer. „Das

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ist mein absoluter Lieblingsort im Haus“, sagt Christin Jurisch. Besonders praktisch findet sie die Speisekammer. Dort stehen Wasserkästen und alles, was man in der Küche schnell zur Hand haben muss und gut auf Vorrat einkaufen kann. „Unser Küchenbauer war erst skeptisch, weil sich

Christin Jurisch und Stefan Kornelius mit ihrem Sohn Nicolas haben es geschafft: endlich in den eigenen vier Wänden!


Das „Vio 420” gilt bei Haushersteller Fingerhaus als der Allrounder für Familien und konnte auch diese Bauherrschaft überzeugen!

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projekt Familienhaus

1 1 Wohnbereich, Essplatz und Küche sind offen angelegt, aber dennoch klar zoniert. Helle freundliche Farben geben den Ton an, große Fensterflächen setzen die Szenerie ins richtige Licht. 2 Das Bad bietet einen vor Blicken geschützten Bereich für die Badewanne 3 Im bunten Kinderzimmer darf gerne auch getobt werden 4 Beim Kochen an der Kochhalbinsel reißt der Kontakt zum Esstisch nicht ab.

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bei Massivhäusern nach dem Bau oft noch die Maße etwas verändern. Aber bei Fingerhaus waren 2,54 Meter wirklich 2,54 Meter und die Küche hat perfekt gepasst“, freut sich Stefan Kornelius. Von Gästen bekommt heute vor allem die große frei stehende Kochinsel viel Aufmerksamkeit. FLEXIBLES RAUMKONZEPT, STAURÄUME STATT KELLER Alles im Haus wirkt hell und freundlich, weiße Flächen wechseln sich mit Holztönen ab. „Bei der Gestaltung habe ich auf meine Frau vertraut, wenn es um Deko geht, habe ich kein Mitspracherecht“, sagt Stefan Kornelius und lacht. Und auch der heute vierjähriger Nicolas „hat sich vom ersten Moment an zu

Hause gefühlt“, sagt Christin Jurisch. Er kann derzeit sogar in gleich zwei Kinderzimmern spielen! Die Baufamilie hat ohne Keller gebaut. „Bei uns im Ort ist das Grundwasser sehr hoch, das war letztendlich auch eine Kostenfrage“, erzählt Stefan Kornelius. Ihre Entscheidung haben sie nicht bereut. Im Erdgeschoss sind Waschmaschine und Co. im großen Hauswirtschaftsraum untergebracht. Zudem gibt es noch den Spitzboden als Stauraum und eine Abstellkammer im Obergeschoss. ÜBERZEUGEND: WÄRMEPUMPE UND PHOTOVOLTAIKANLAGE Sehr zufrieden sind Christin Jurisch und Stefan Kornelius heute auch mit dem Energiekonzept des Hauses. Das Ef-

fizienzhaus verfügt über eine Erdwärmepumpe und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. „Wir haben uns vorher über das Einsparpotenzial informiert“, erzählt Stefan Kornelius. Im ersten Jahr hatte die Erdwärmepumpe zwar noch ein paar Probleme, eine Platine musste (auf Garantie) ausgetauscht werden. Seitdem läuft die Heizung einwandfrei – und spart zusamen mit der Photovoltaikanlage kräftig Energiekosten – „im vorab kalkulierten Bereich“, so Stefan Kornelius. Wenn in Maxdorf einmal nicht die Sonne scheint, gelangt die Familie trotzdem trockenen Fußes ins Haus – der Carport direkt am Eingang macht’s möglich. Da kann auch mal Geburtstag gefeiert werden, wenn es regnet. ■ og


FAKTEN Hersteller: Fingerhaus 35066 Frankenberg/Eder Tel. 06451/504-0 www.bautipps.de/fingerhaus Entwurf: „Vio 420“ Maße: 9,35 x 11,40 m Wohnfläche: EG 87,5 OG 74,5 m2

3

Technik: Erdwärmepumpe, Fußbodenheizung, elektrische Rollläden, Somfy „io-homecontrol”, Photovoltaikanlage Lieferradius: Deutschland, Schweiz, Luxemburg Unternehmen & Portfolio: Individuell geplante Ein- und Zweifamilienhäuser in umweltbewusster und energieeffizienter Holzfertigbauweise. Familienunternehmen seit 1820. Seit 1948 Fertighaus-Produktion, mehr als 13 000 realisierte Häuser; 732 Mitarbeiter

11,40 m 9,35 m

2

Bauweise: Holzverbundkonstruktion, 38 Grad Satteldach, 130 cm Kniestock, „Thermo+”-Außenwand (U-Wert 0,123 W/m2K)

WOHNEN/ ESSEN 39,5

4

KOCHEN 9 SPEISEK. 1,5

DIELE 14

WC 4,5

HWR 9

GAST 10

ERDGESCHOSS

KIND 15,5

ARBEITEN 10,5

SCHLAFEN 14

FLUR 6,5 KIND 13,5

BAD 11 AR 3,5

OBERGESCHOSS

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proseminar Hausdach

Dach in Bestform

1

Das Dach schützt Haus und Bewohner vor Wind und Wetter – doch es kann noch viel mehr: Wir zeigen, wie Dachform, Konstruktion und Eindeckung nicht nur die Optik des Gebäudes prägen, sondern auch die Nutzbarkeit zur Energiegewinnung und die Eigenschaften des darunterliegenden Wohnraumes.

G

eneigte Dächer sind ideal an unser Klima angepasst. Ihr Gefälle sorgt dafür, das selbst starker Regen schnell abläuft, sodass keine Gefahr besteht, dass Wasser eindringt. Auch Schneelasten erweisen sich zumindest ab einer gewissen Dachneigung als wenig problematisch. Die Aufgabe, dicht zu halten, kommt zuvorderst der äußersten Schicht zu. Favoriten bei der Erfüllung dieser Aufgabe sind tönerne Dachziegel und Betondachsteine. Dabei stehen verschiedene Formen, Farben und bei Tonziegeln engobierte und glasierte Oberflächen zur Auswahl. Ein elegantes, langlebiges, aber auch relativ teures Material ist Schiefer. Das liegt nicht nur an der aufwendigen Ge-

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winnung im Steinbruch, sondern am Verarbeitungsprozess und der Verlegung, die mehr Zeit und Expertise benötigen. Dafür erhält man eine dauerhafte Dachhaut, die mit ihrer ungewöhnlichen Optik Blicke auf sich zieht. Unterschiedliche Deckungsarten und ein Farbspektrum von grau über rötliche Töne bis bläulich und grünlich eröffnen einen breiten Gestaltungsspielraum. Metalldächer aus Aluminium, Zink oder Edelstahl sind sehr beständig, pflegeleicht und wahre Leicht­gewichte. Wichtig ist es deshalb, auf eine sturm­ sichere Befestigung zu achten. Das Ein­ deckungsmaterial zählt nicht unbedingt zu den kostengünstigen – je nach Ausführungsart. Diese reicht von großflächigen Trapez-

blechen bis hin und Stehfalz­ zu kleinteiligen ziegelähn­ lichen Formaten, die zudem in unterschied­ lichen Farben angeboten werden. DACHFORM BESTIMMT DIE OPTIK DES HAUSES Die Dachform hat einen wesentlichen Anteil am „Gesicht“ eines Hauses. Am verbreitetsten ist das Satteldach. Es ist zeitlos und hat sich architektonisch wie funktionell bewährt. Je größer sein Neigungswinkel und der Kniestock desto mehr Platz für Wohnraum steht zur Verfügung. Außerdem bieten die Giebeln Flächen für senkrechte Fenster. Das Pultdach besteht aus nur einer Dachfläche oder aber aus verschiedenen, höhenversetzten Flächen. So lässt sich

die Fassade auf der Sonnenseite über alle Geschosse optimal öffnen. Bei ­gegenläufigen Pultdächern kann ein Fensterband zusätzliches Licht ins Obergeschoss bringen. Das Walmdach ist typisch für ­Gebiete mit starkem Windaufkommen wie die Küsten und Gebirgslagen. Da es nach allen vier Seiten mit Dachflächen abschließt und die Giebel fehlen, gewährt es besten Wetterschutz. Allerdings verkleinert sich durch das Plus an Schräge die nutzbare Fläche im Innenraum. Das Krüppelwalmdach stellt eine Kombination aus den Eigenschaften von Sattel- und Walmdach dar. Hier sind nur die Giebelspitzen geneigt und ihre Traufhöhe hochgesetzt. Das erhöht die Schutzfunk-


1 Schiefer ist ein sehr edles Eindeckungsmaterial, mit dem sich auch moderne Entwürfe und Dachlandschaften problemlos realisieren lassen. www.rathscheck.de 2 Dach und unteres Gebäudeteil sind bei diesem modernen Entwurf aus einem Guss. Dazu trägt auch das einheitliche Verkleidungsmaterial aus Aluminium bei. www.prefa.com 3 Die beiden gegenläufigen Pultdächer wirken fast wie ein Satteldach und bringen doch Abwechslung in die vorherrschende Optik von Neubau­ gebieten. www.fingerhaus.de 4 Zeltdächer finden sich häufig bei villenartigen Entwürfe. Sie ergeben sich fast automatisch aus quadratischen Grundrissen und wirken sehr harmonisch. www.fingerhaus.de

DACHFORMEN

Satteldach

Pultdach

Walmdach

2

tion des Dachs bei gleichzeitig guter Nutzbarkeit der obersten Etage. Das Mansarddach entwickelte sich aus funktionellen, weniger aus gestalterischen Aspekten. Es besitzt einen Giebel und ein- oder mehrfach geknickte Dachflächen mit unterschiedlichen Neigungswinkeln. Dabei sind die unteren Bereiche steiler als die oberen, sodass im Obergeschoss mehr Stellfläche entsteht. Zeltdächer 3

bilden den Abschluss für quadratische Grundrisse. Mit ihrer symmetrischen Form sind sie ­illen. Liegt prädestiniert für V ihr Treppenhaus in der Mitte, kann eine Lichtkuppel Sonne hereinholen. KONSTRUKTION BESTIMMT DIE NUTZBARKEIT DES RAUMES Neben der Dachform hat die Art des Dachstuhls einen großen Einfluss auf die Nutzbar-

keit der obersten Wohnebene. Einfamilienhausbereich Im lassen sich grundsätzlich zwei Arten unterscheiden: das Sparren- und das Pfettendach. Bei Ersterem liegen die tragenden Dachbalken, die sogenannten Sparren, unmittelbar auf der Außenwand auf und sind an ihrem obersten Punkt, dem First, direkt miteinander verbunden. Das Dreieck, das sie dabei mit der obersten Ge-

Krüppelwalmdach

Mansarddach

4

Tonnendach

Zeltdach

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proseminar Hausdach Sparrendach

8

4

9

Die gängigen Dachstuhlformen 1 Sparren 2 Schwelle 3 Geschossdecke 4 Giebelscheibe 5 Windrispen 6 Wechsel 7 Wechselsparren 8 ausgewechselter Sparren 9 Firstlasche 10 Kehlbalken 11 Firstpfette 12 Pfosten 13 Kopfbänder 14 Fußpfette

1 2 10 3

5

6

7

3

Kehlbalkendach

4

1

2

2 10 3 9

Pfettendach 11

1

13

12

Konstruktionszeichnungen: Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks, Hochschule Rosenheim

3 14

1 1 Die komplette Dachseite wurde bei diesem Haus mit Photovoltaik­elementen ver­sehen. So entsteht ein harmonisches ­Gesamtbild. ­www.ennogie.com www.braas.de 2 Flache oder flach geneigte Dächer können auch begrünt werden. Ganz ökologisch gibt sich dieses flach geneigte Satteldach mit seiner extensiven Dachbegrünung und den Photovoltaikmodulen. www.schwoererhaus.de

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schossdecke bilden, nimmt sämtliche Lasten auf und leitet sie auf die Außenwände ab. Der Vorteil: Es sind keine senkrechten Stützen notwendig, sodass der Innenraum völlig frei gestaltet werden kann und bei ­ einem maisonetteartigen Ausbau kein Pfeiler, keine Wand das Flair von offener Weitläufigkeit stört. Doch das Sparrendach hat auch seine konstruktiven Einschränkungen. Es eignet sich nur für Spannweiten bis

circa zehn Meter und Dach­ neigungen über 30 Grad. Außerdem ist die Größe von Öffnungen wie Dachfenster oder Gauben ­limitiert, da höchstens eine Sparre dadurch unterbrochen werden darf. Eine Sonderform, das Kehlbalkendach, kann diese Nachteile teilweise kompensieren. Eine zusätzliche waagrechte Balkenlage sorgt für mehr Stabilität und ermöglicht größere Spannweiten und ein höheres Dach. Der Spitzboden, der dadurch entsteht, kann als Stauraum dienen oder zur Galerie ausgebaut werden. MIT DER RICHTIGEN NEIGUNG ENERGIE ERNTEN Das Pfettendach umgeht diese Restriktionen durch mindestens drei waagrechten Balken, den sogenannten Pfetten, von denen zwei längs der Traufe auf den ­Außenwänden aufliegen und einer den First entlangläuft. Falls statisch notwendig, kann zwischen Traufe und First eine weitere Pfette angeordnet werden. Die Pfetten müssen mittels senkrechter Pfosten abgestützt werden, die entweder durch Wände kaschiert werden oder frei zutage treten. Vorteile: Es müssen nicht zwangsweise ­ jeweils zwei gegenüberliegende Sparren mit­ einander verbunden sein, sodass größere Dachöffnungen problemlos realisierbar sind. Außerdem erlaubt das Pfettendach größere Spannweiten,

flachere Dach­ neigungen und weitere Dachüberstände als das Sparrendach. Photovoltaikanlagen prägen heute das Bild vieler Dachlandschaften. Als gestalterische Bereicherung kann man die häufig Aufdach montierten Anlagen oft nicht bezeichnen. Für diese Lösung sprechen die etwas geringeren Kosten und dass man unter der Anlage eine komplett funktionsfähige Dachfläche hat, wenn die Photovoltaik-Module später einmal demontiert werden. Mit geschickt in die Dach­ fläche eingefügten Systemen lassen sich optisch ansprechendere L­ösungen erzielen. Dafür haben verschiedene Hersteller spezielle Photovoltaikelemente entwickelt. Zudem erspart man sich dabei die Ein­deckung für diese Bereiche und minimiert die Windbelastung. Wichtige Voraussetzung für einen ordentlichen Ertrag sind hier die Ausrichtung der Dachflächen nach Südost, Süd oder Südwest und eine Dachneigung von mindestens 25 Grad. ■ bs/red

LINK-TIPPS Umfassende Infos rund um das geneigte Hausdach gibt es im Internet unter www.dach.de Tipps zum Thema Gründach gibt es unter www.dachbegruenungratgeber.de


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projekt Haus mit Belichtungskonzept

„Helles Köpfchen” E Tageslicht von oben erhellt einen Raum viel effektiver und effektvoller als seitlich einfallendes Licht – das und viele andere innovative Extras zeigt dieses neue Musterhaus auf eindrucksvolle Art und Weise in der Musterhausausstellung Eigenheim & Garten in Fellbach.

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in Luftraum von fast sechs Metern Höhe, gekrönt von zwei Tageslichtkuppeln, bildet das Herzstück dieses Hauses. Die Wirkung dieses besonderen Raumes prägt das gesamte Musterhaus, das mit seinem eher unkonventionell aufgeteilten Grundriss die Lust auf luxuriöses Wohnen weckt.


Oliver Gerst, stellvertretender Chefredakteur, pro fertighaus Oliver Gerst, stellvertretender Chefredakteu

2 1 Natürliches Licht ist wichtig für Gesundheit, Konzentrations- und Leistungsfähigkeit – aber auch das künstlich beleuchtete Haus macht gute Laune. 2 Der Essplatz im „Lichthof“ ist das kommunikative Zentrum des Hauses. 3 Das Licht ergießt sich von oben in den Raum. Bei Dunkelheit übernimmt die LED-Beleuchtung diese Aufgabe.

3

1

Licht ist ein wesentliches Gestaltungs-Merkmal: Über insgesamt sieben Lichtkuppeln im Flachdach wird Sonnenlicht nicht nur in Bereiche geholt, die sonst eher dunkel wären – wie zum Beispiel die innen liegende Ankleide – sondern auch bewusst in offenen Bereichen inszeniert. Dass hier ein pro-

fessioneller Lichtplaner am Werk war, fällt auch bei der geschickt gesetzten künstlichen Beleuchtung ins Auge: LEDHinterleuchtungen an den Wänden, Sitzbänken oder Decken sowie ein „Lichtregen“ in Form schlanker Leuchten über dem Essplatz unterstreichen die edle, in Formensprache

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projekt Haus mit Belichtungskonzept

FAKTEN

Entwurf: Musterhaus „San Diego“, Ausstellung Fellbach

BÜRO 18

13,64 m

HWR 14 GARD. 4

DIELE 18,5

WC 6

9,64 m

Hersteller: Rensch-Haus 36148 Kalbach-Uttrichshausen Tel. 09742/91-0 www.bautipps.de/rensch

Maße: 9,64 x 13,64 m Wohnfläche: EG 135, OG 122 m2

1 2

Bauweise: Diffusionsoffene Holzverbundkonstruktion, Putzfassade (U-Wert 0,14 W/m2K), Kunststofffenster mit Dreifach-Verglasung (Ug-Wert 0,6 W/m2K), Flachdach, zwei Vollgeschosse Technik: Lüftungs-Heizung (Luft-Luft-Wärmepumpe) mit Wärmerückgewinnung, Haussteuerung „i-tec“, Photovoltaik-Anlage 5,1 kWp, Batteriespeicher 6,4 kWh Nennleistung, Primärenergiebedarf: 30,7 kWh/m2a, Endenergiebedarf: 46,5 kWh/m2a, Heizwärmebedarf: 22,2 kWh/m2a, KfW-Effizienzhaus 40 plus Lieferradius: Deutschland, Benelux Unternehmen und Portfolio: 1876 gegründetes Familienunternehmen in fünfter Gerneration, individuelle Hausplanung unter Berücksichtigung ökologischer und nachhaltiger Gesichtspunkte Preise: müssen direkt beim Hersteller erfragt werden

1 Die Galerie mit GlasGeländer ist im wahrsten Sinne des Wortes lichtdurchflutet. 2 Von der Diele geht es gerade und offen hinein in die große Essküche, in der sich die horizontale und vertikale Erschließung des Hauses kreuzen. 3 In Bad und Ankleide helfen insgesamt vier Tageslichtkuppeln, Kleidung und Make-up im richtigen Licht aufeinander abzustimmen. Aufwendige LED-Hinterleuchtungen runden das Lichtkonzept stimmungsvoll ab.

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und Farbgebung reduzierte Einrichtung. Erwähnenswert ist auch der über 50 Quadratmeter große Elternbereich mit zwei Ankleiden und WellnessBad. Passend zum hohen Anspruch wurden die beiden geräumigen Kinderzimmer mit jeweils eigenem Bad en suite ausgestattet. SMART: HAUSSTEUERUNG UND ENERGIEMANAGEMENT Dabei hat das Haus mit seinen Lichtkuppeln nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes ein „helles Köpfchen“, sondern ist auch noch intelligent: Die smarte Haussteuerung „i-tec“ erlaubt per kabelgebundenem KNX-System die Steuerung

KOCHEN/ ESSEN 43,5

WOHNEN 31

ERDGESCHOSS

ANKL 8,5

BAD 5

KIND 1 22,5

SCHLAFEN 14,5

ANKL 10,5

GALERIE 16

BAD 17,5 BAD 5

KIND 2 22,5

OBERGESCHOSS

3

von Jalousien, Kameras, weiterer Sicherheitstechnik sowie von Beleuchtung und Multimediageräten. Außerdem hilft das Energiemanagement, den auf dem Dach erzeugten Sonnenstrom

noch effizienter einzusetzen, denn dank Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher und hoch gedämmter, diffusionsoffener Haushülle präsentiert sich das Musterhaus als energetischer Selbstversorger. ■ ne


Das

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intelligente Haus DIE 4. GROSSE ERLEBNISMESSE

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prodomo Kolumne

Kerstin Kuhn ist „Kek”. Sie berichtet aus dem Nähkästchen der Ausstellungsgesellschaft Eigenheim & Garten mit den drei größten Ausstellungen in Deutschland: Fellbach, Poing und Bad Vilbel. Aus den Blickwinkeln als Marketing-Expertin, Mutter und Ehefrau eine vergnügliche Tour d’Horizon ...

SCHÖNE DIGITALE WELT

Falls Sie Facebook-Fan unserer Ausstellungen werden wollen: www. facebook.com/eigenheim. garten

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Aber wie gesagt, digital kann auch richtig gut sein, zum Beispiel beim neuesten Online-Projekt unserer Hausausstellungen: Wir werden virtuell! Jawohl, in Kürze kann man unsere Ausstellungen und ausgewählte Musterhäuser auch mittels einer Virtual-Reality-Tour in 3D bequem von zu Hause aus besuchen! Der Ausstellungsrundgang mit 360-GradPanoramaaufnahmen wird auf unserer Website (www.musterhaus-online.de) verfügbar sein. Das volle Erlebnis der Dreidimensionalität wartet auf die stolzen Besitzer einer entsprechenden 3D-Brille:

einfach online die Tour aufrufen, Smartphone in die Brille einklinken (siehe mein Porträt-Foto), und los geht’s! Von jeweils zehn Punkten aus kann man virtuell durch die Ausstellungsgelände in Fellbach, Bad Vilbel oder Poing marschieren. Ausgewählte Häuser lassen sich ebenfalls virtuell betreten und rundum besichtigen. Wetten, dass Sie nach diesen virtuellen Appetithappen nicht widerstehen können, sich die übrigen Häuser live und vor Ort anzusehen? Da wir gerade beim Thema sind, will ich Ihnen gleich noch einen Termin „ans Herz legen“: am 13. und 14. Oktober 2018 findet in unserer Ausstellung in Bad Vilbel wieder die große Erlebnismesse „Das intelligente Haus“ statt. Dort können Technikbegeisterte beim Thema Digitalisierung und Hausautomation aus dem Vollen schöpfen: Namhafte Hersteller aus der Smarthome-Branche zeigen an diesem Wochenende in den Musterhäusern „am lebenden Objekt“, wie intelligente Häuser den Alltag erleichtern können und wie man sein eigenes Smarthome-Projekt am besten angeht. Ob traditionell zu Fuß oder virtuell – kommen Sie vorbei! Dank freiem WLAN, das fast flächendeckend auf unseren Ausstellungen zur Verfügung steht, können Sie sogar „analog“ Häuser anschauen und gleichzeitig auf „digitalen“ Pfaden wandeln :-).

Ihre Kerstin Kuhn (kek), Marketing Eigenheim & Garten

Fotos: Ausstellungsgesellschaft Eigenheim & Garten

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Auch wenn diese Überschrift unter Umständen etwas ironisch klingt, ist das nicht unbedingt so gemeint. Die Digitalisierung im ganz Allgemeinen hat zweifelsohne ihre tollen Seiten, erleichtert unseren Alltag und sorgt ab und an sogar für Unterhaltung: So fängt zum Beispiel unsere hauseigene Alexa – die die Männer im Hause Kuhn unbedingt haben mussten, die aber in 99,9 Prozent der Fälle nur als Küchenuhr und Wettervorhersage genutzt wird – zur allgemeinen Erheiterung und völlig zusammenhanglos hin und wieder von alleine an zu reden. Wahrscheinlich nur, um nicht völlig einzurosten und ihren Anspruch auf Teilnahme am Familienleben anzumelden ... Weniger unterhaltend, dafür umso nervenraubender sind für mich persönlich die allseits beliebten Auswüchse moderner Kommunikation: WhatsappGruppen – die aktuellste Geißel der Menschheit, der man quasi gezwungenermaßen unterliegt, wenn es um die Elterngruppe in der Schule geht oder den Sportverein. Einer kurzen sachlichen Info zu Trainings- oder Spielverlegung folgen gleich 25 „Danke“, „Ok“ oder „Daumen Hoch“ – jeweils mit fünf verschiedenen Smileys ... Von stundenlangen via App geführten Diskussionen über das „Müssen-unsereKinder-im-Schwimmunterricht-jetzt-eigentlich-eineBadekappe-tragen-oder-nicht-und-wenn-ja-was-füreine-oder-dürfen-die-Jungs-vielleicht-doch-ohne?“ fange ich jetzt gar nicht erst an ...


HÄUSER FÜR DIE STADT müssen auf kleiner Grundfläche möglichst viel Platz bieten, sich in die Umgebung einfügen und ein eigenes Gesicht haben. Was dem Fertigbau dazu einfällt? Im „Fünfkampf” werden aktuelle Entwürfe bezüglich Architektur und Raumkonzept verglichen!

OHNE LÜFTEN geht es nicht. Auf der sicheren Seite ist, wer eine kontrollierte Lüftungsanlage hat. Wir erklären, warum das in modernen Häusern so wichtig ist, wie die Technik funktioniert und was bei der Wartung beachtet werden muss.

Ausgabe 9/10 erscheint am 25. August 2018 spart Kosten und macht stolz! Welche Eigenleistungen am meisten bringen und von was man am besten die Finger lässt, verrät pro fertighaus. Außerdem: Ein Überblick über die wichtigsten Ausbauhausanbieter und deren Konditionen sowie eine BestsellerShow der Branche.

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LUST AUFS (WELLNESS-)BAD macht ein Ratgber in der nächsten Ausgabe. Wir sagen, wie groß der ErlebnisFaktor” inzwischen ist, welche Rolle die Gesundheit im modernen Bad spielt und auf was es bei der Planung ankommt! 7/8-2018

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5/6-2018