Ausgabe 1/2019 · 7. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de
Das Magazin für professionelles Einrichten
LivingKitchen 2019 · Die Küche als Zentrum der Innenarchitektur Mission: Best in Class · V-Zug – Swiss made Innovations StudioBecker – Tailor-made · „Der Höhepunkt des Luxus ist es, nicht nach dem Preis zu gucken.“ (Karl Lagerfeld)
Gesundes Wachstum braucht immer einen guten Boden.
DER KÜCHENRING zählt aktuell annähernd 600 Gesellschafter. Unsere Aufgabe sehen wir vor allem darin, unsere Gesellschafter mit kreativen Ideen, erfolgsorientierten Konzepten und erstklassigen Konditionen auszustatten, die in ihrer Gesamtheit Maßstäbe setzen. Werden Sie Teil einer starken Gemeinschaft von zufriedenen und erfolgreichen Gesellschaftern von DER KÜCHENRING. Informieren Sie sich. Heute noch. Wir sind für Sie da.
DER KÜCHENRING GmbH & Co. KG Marie-Curie-Straße 6 · 53359 Rheinbach Telefon Herr Töpert: 02226-904-127 · www.kuechenring.de
Editorial
Das Maß aller Dinge …
D
ie Küche als integraler Bestandteil der Innenarchitektur: Diesen Titel haben sich die deutsche und auch die italienische Küchenmöbelindustrie verdient. Der Küchenmöbelindustrie ist es in Zusammenarbeit mit ihren Vorlieferanten gelungen sich zum innovativsten Industriezweig innerhalb der gesamten Möbelindustrie zu entwickeln. Höchste Qualität in Materialität, Oberflächenstruktur und Beschlagtechnik haben in Kombination mit einer hohen Typenvielfalt dazu beigetragen, dass die küchenmöbelproduzierenden Hersteller ihr Produktportfolio über ihre eigentliche Kernkompetenz hinweg ausbauen konnten. Regale und Wandverkleidungen, Sideboards, Lowboards, Multimedia-Möbel, ja selbst das inte-
Küche, Ess- und Wohnbereich sind bereits heute aus einer industriellen Hand erhältlich. Hinzu kommen Hauswirtschaftsraum, Badezimmermöbel, Garderobe und Ankleide, das Homeoffice sogar bis hin zur Einrichtung des Single-Room-Appartements. Mit dieser Entwicklung steht die gesamte Einrichtungsbranche, Industrie und Handel, vor einem Quantensprung. Mit fließenden Übergängen zwischen den einzelnen Räumen ergibt sich bei vielen Verbrauchern der Wunsch nach einer harmonisch ineinander übergreifenden Einrichtung. Vor allem trifft diese Tendenz den innenarchitektonischen Yvonne Davy Anspruch der Konsumenten im Segment der Chefredakteurin gehobenen Mitte bis hin zum Premium-Bereich. Decke, Boden, Wand, Beleuchtung und Mobiliar formen künftig stärker als je zuvor die Mit fließenden Übergängen zwischen den einzelnen Räumen innenarchitektonische Einheit. Nur versierte, kompeergibt sich bei vielen Verbrauchern der Wunsch nach tente Planer können dem einer harmonisch ineinander übergreifenden Einrichtung. gemeinsam mit ihren Industriepartnern und zusammen grierte Barfach entstammen der kreativen mit ihren regionalen Netzwerkpartnern geFeder und der leistungsfähigen Produktion recht werden. der ursprünglich auf Küchenmöbel konzent- Die künftig notwendige, breite Planungskomrierten Industrie. petenz erfordert zwangsläufig ein im VerEine Entwicklung, die man bisher nicht nur gleich zu heute noch deutlich komplexeres auf den jährlich stattfindenden Hausmessen Berufsbild des Küchenprofis von einst. Wenn tendenziell verfolgen konnte. Auch die Li- dieser Begriff in Zukunft überhaupt noch die vingKitchen bewies einmal mehr, dass die richtige Berufsbezeichnung sein wird. Doch Küche längst über die Beschränkung auf den diese Frage ist wohl zweitrangig. funktionalen in sich geschlossenen Raum hi- Wesentlich ist, dass die Polarisierung hinnaus gewachsen ist. sichtlich Anspruch, Leistung und PreissegKreative Küchen- und Einrichtungsplaner mentierung weiter fortschreiten wird. Mainberaten ihre Kunden schon seit einiger Zeit stream versus individueller Geschmack. Das gewerkübergreifend und bedienen sich dabei gilt sowohl für Industrie als auch für des Produktportfolios ihrer Kernlieferanten „Handel“. Jedes Unternehmen wird sich weiter aus der Küchenmöbelindustrie. Damit diffe- profilieren müssen, auch in Anbetracht desrenzieren sie sich nachdrücklich vom Bera- sen, dass die deutsche Küchenmöbelindustrie tungs- und Planungsverhalten der meisten ihre Kapazitäten in zwei Jahren verdoppelt Großflächenanbieter, die die raumübergrei- haben wird. Sollte es dann zu Preisschlachten fende konzeptorientierte Planung und Bera- kommen, schlagen übergreifendes planeritung noch nicht verinnerlicht haben, was sches Know-how und exzellente, vielschich das nach wie vor vorherrschende Abteilungs- tige Servicequalität die Ware oder ergänzen denken beweist. sie zumindest gewinnbringend. küche + architektur | 1
Foto: next125
Das kontrastreiche Zu sammenspiel mit warmem Holz verstärkt die Wirkung der onyxschwarzen Elemente dieser next125 Küche. NX 870 vereint die samtigwarme Haptik des feinmatten onyxschwarzen Fenix mit der eleganten Maserung des geräucherten und gebürsteten Lärchenfurniers. Die Designer von next125, der internatio nalen Premiummarke aus dem Hause Schüller, pflegen die klare Linienführung und die Reduktion auf das Wesentliche: Hochwertige Materialien und ein zeitloses Design vereinen sich zu ästhetischen Küchen, deren Funktionalität nicht zu kurz kommt (s. S. 24). Praxisnah zeigt sich hier das Nischen paneel mit „hängendem“ Garten, der dank einer Tages lichtleuchte jederzeit frische Kräuter bereithält. Und auch der markenprägende mini malistische Kochtisch beweist sich im Alltag, denn die onyxschwarze Fenix-Arbeits platte ist pflegeleicht und widersteht Fingerabdrücken. ww.next125.com
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1 Das Maß aller Dinge … Editorial
4 Mission: Best in Class V-Zug – Swiss made Innovations
10 StudioBecker – Tailor-made „Der Höhepunkt des Luxus ist es, nicht nach dem Preis zu gucken.“ (Karl Lagerfeld)
16 LivingKitchen 2019 Die Küche als Zentrum der Innenarchitektur
23 Räume neu inszenieren tRack von Kesseböhmer
24 next125 und Schüller – Standard war gestern Die Küche zum Leben
26 Die Macht der Möglichkeiten erleben Rotpunkt Küchen
27 Grillen: ursprünglich, zeitlos, gesellig Burnout Kitchen
27 Klein, frisch, ideenreich, inspirierend Express Küchen
28 Individualität trifft Exklusivität Beckermann Küchen
30 State of the art Leicht – die Küche als integraler Bestandteil der Innenarchitektur
34 Nolte Küchen wächst über sich hinaus Ganzheitliches Einrichten je nach Budget
36 Jede Küche eine Frage des Stils Ballerina-Küchen
Impressum Verlag: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17 · 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-1 · Fax 0711/5206-300 www.fachschriften.de VERLAGSLEITUNG: Tilmann Münch Christian Schikora Redaktionsbüro: küche+architektur Weißheimerstraße 7 · 67549 Worms
Inhalt 1/2019
Herausgeberin und Chefredakteurin: Yvonne Davy Tel. 06241/979708-10 Fax 06241/979708-17 davy@fachschriften.de Redaktionsassistenz und Anzeigenverkauf: Sabine Metz-Lieb Tel. 06241/979708-12 metz-lieb@fachschriften.de Layout: Simone Steinbrech post@steinbrech-design.de Druck: ColorDruck Solutions GmbH Gutenbergstraße 4 · 69181 Leimen Preisliste für Anzeigen: zur Zeit Nr. 7, gültig seit 1. 1. 2019 Preis Einzelheft: 10,00 Euro (inkl. Versand und MwSt.)
38 Kompetenz in Küchen und darüber hinaus Nobilia lässt nichts zu wünschen übrig
40 Raum für Individualität Pronorm
42 Sachsenküchen fertigt auf Maß raumübergreifende Individualität
44 Leben ist Vielfalt: Maßanzug oder Freestyle Zeyko
46 Der Kreis – heute schon an morgen denken Von Koch.Web bis Koch.Work
50 Immer die richtige Lösung Naber – Eigen, markant, praxisnah
52 Beton-Style für Unikate
52 Downline Compact – Berbel für alle
53 Elegant gelöst von refsta – der fast unsichtbare Flachlüfter IV
53 Outdoor ist in … Outdoor Küchen von Wesco
54 Fermentieren mit Sharp 54 Falcon macht Dampf 55 Das Jahr des W(H)andels Samsung Hausgeräte auf dem Weg
56 Anforderungen wandeln sich … … Miele hat die Antwort: Generation 7000
58 Neff – Erlebe den Unterschied „Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“ (Wilhelm von Humboldt)
Blanco
63 Die guten Adressen der Branche Visitenkarten
Preis Jahresabo: (6 Ausgaben inklusive ePaper) Inland: 53,00 Euro; Ausland: 62,00 Euro (Preise inkl. Versand und MwSt.) Abonnement-Service: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Abo-Service Höhenstraße 17 · 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-306 Fax 0711/5206-307 abo@fachschriften.de Bankkonten: HypoVereinsbank IBAN: DE72 670 201 900 025 059 506 BIC: HYVEDEMM489 Steuer-Nr.: 90492/10407 EG Ust.-Id.Nr.: DE 147321116 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Artikel oder Zuschriften mit Namen des Verfassers stellen die Meinung des Autors, nicht unbedingt die der Redaktion dar. Der FachschriftenVerlag ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), Bad Honnef, und im Deutschen Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV), Stuttgart. Im Fachschriften-Verlag erscheinen außerdem: Althaus modernisieren, bauen!, Bauen & Renovieren, Effizienzhäuser, pro fertighaus, Schwimmbad+Sauna und weitere Sonderhefte für Bauherren und Modernisierer Fotonachweise: Seite 63: auremar / fotolia
küche + architektur | 3
unternehmen + köpfe | V-Zug
Mission: Best in Class V-Zug – Swiss made Innovations
Zug, die Stadt am See, zwischen Luzern und Zürich gelegen, verbindet auf eine ganz besondere Weise Tradition und Moderne. Auf der einen Seite die mauerumschlossene wunderschöne Altstadt, und auf der anderen ein Melting Pot nationaler und internationaler Firmen. Einer der beständigsten und größten Arbeitgeber in der Stadt ist die V-Zug AG. V-Zug ist der bedeutendste Haushaltsgerätehersteller der Schweiz und die größte Tochtergesellschaft der gesamten Metall-Zug-Gruppe, die mehrheitlich von einer Familie kontrolliert wird. Das Unternehmen befindet sich mitten in einem zielgerichteten Transformations- und Digitalisierungsprozess, in dessen Mittelpunkt Mensch, Ökologie und Ökonomie stehen. Wir besuchen das Unternehmen an seinem Produktionsstandort, wo uns Dieter Elmiger (M.), General Manager Greater Europe, Geschäftsleitungsmitglied Manuel Faeh (l.), Director Business Development, und Patric Schleicher (r.), Verkaufsleiter Deutschland, einen Einblick in die Welt von V-Zug gewähren.
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V-Zug | unternehmen + köpfe
Von hochmodernen CAD-gesteuerten Anlagen, die hoch wertigste Verarbeitung garantieren, der Tiefziehanlage, der Schweißerei, dem Emaillierwerk, zur Vormontage …
„U
nser Rückgrat ist die Schweiz“, betont Dieter Elmiger mit Nachdruck, als wir uns zu Fuß auf den Weg in die Altstadt von Zug machen. Mit Respekt auf die Vergangenheit und gleichzeitig mit stolz führt er uns am Gelände der ehemaligen Metallwarenfabrik Zug vorbei, auf dem heute das Metalli, Einkaufs- und Bürozentrum von Zug steht, wo 1913 alles begann. Das Unternehmen hat nach der Fusion der Metallwarenfabrik Zug und der Verzinkerei Zug Sitz und Produktion seiner hochwertigen Hausgeräte an der Industriestraße zusammengeführt. Der Hersteller hält überzeugt an seiner Tradition fest. Nicht umsonst heißt es: Zukunft braucht Herkunft. Deshalb steht es außer Frage, dass wir uns gemeinsam das Museum des innovativen Hausgeräteherstellers anschauen. Es ist eine beeindruckende Zeitreise von der Herstellung verzinkter Blechwaren für Haushalt, Landwirtschaft und Baugewerbe bis hin zur Fertigung innovativer Hausgeräte, deren Qualität die Auszeichnung „Premium“ verdienen. „Best in Class“ zu sein ist Bestandteil der Unternehmensphilosophie, versichert der sympathische Schweizer Dieter Elmiger, der wie alle Mitarbeiter, die wir während unseres Aufenthaltes in Zug kennen lernen, die V-Zug DNA voll und ganz verkörpert. Kompakt, flexibel, nachhaltig Unser Gastgeber führt uns in den Erweiterungsbau im Nordosten des Firmengeländes, der erst vor zwei Jahren fertiggestellt wurde. Er stellt, so Dieter Elmiger, wie alle Neubauten, die innerhalb der letzten Jahre und in den kommenden Jahren entstehen werden, nicht nur ein starkes Bekenntnis zum Fertigungsstandort Zug dar, sondern ist auch ein wesentliches Element des langfristigen Vorhabens von V-Zug, Produktionsprozesse und Logistik mit Rücksicht auf die Nutzung teuren Bodens, kompakter und flexibler zu gestalten. Im Inneren des Gebäudes trifft kühler dunkelgrauer Beton auf warmes Holz. Hier finden Labor, Lagerbereich und Büros mit deckenhohen Fenstern harmonisch zueinander. Von den Büros aus hört man ab und zu ein Geräusch, das einem Donnergrollen gleicht. „Das ist der Sound unseres ZUGgate“, schmunzelt Dieter Elmiger und dann haben wir das Vergnügen mit Martin Auf der Maur, Leiter des Zugoramas, das donnerhallende ZUGgate zu besichtigen. Wir folgen ihm nach oben und gelangen auf eine Plattform, die uns die ganze Dimension des Hochregallagers vor Augen führt. 21.000 Palettenplätze in 150.000 Kubikmetern Raum. „Täglich werden hier 2000 bis 2300 Geräte umgeschlagen. Vier Wochen beträgt die Umschlagzeit des gesamten Lagers“, verrät uns unser Guide.
… bis hin zur Endmontage führt Martin Auf der Maur, Leiter des Zugoramas, durch die industrielle Manufaktur in Zug.
Und ergänzt: „Dank dem Einsatz von Rekuperationsmotoren kann bei den Regalbediengeräten 80 Prozent des Stroms zurückgewonnen werden. Der Rest des Stroms wird von einer integrierten hochwertigen Solarzellen-Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach und in der Südfassade des Gebäudes ergänzt. Die jährliche Stromproduktion der Solarzellenanlage entspricht übrigens in etwa dem Verbrauch von 500 Waschmaschinen jährlich. Nachhaltigkeit muss bei der Produktion beginnen.“ küche + architektur | 5
unternehmen + köpfe | V-Zug
Winecooler mit griffloser vollflächiger Glastür und Tipp-on Beschlag
Industrielle Manufaktur Um uns die Verarbeitungsqualität des Schweizer Präzision Haushalt geräteherstellers zu verdeutlichen, konzentriert sich Martin Auf der Maur bei seiner Werksführung auf einen Ausschnitt des 61.683 m² großen Areals, wo täglich 25.000 Tonnen Stahl in die Produktion einfließen. Wie alle Produktionshallen trägt auch unser Ziel den Namen eines Windes: Mistral. Vorbei am Werkzeuglager, in dem Millionen ruhenden Kapitals ihren Platz finden: „Durch diese Werkzeuge ge-
währleisten wir eine Ersatzteilgarantie von 15 Jahren“, erläutert uns der sachkundige Schweizer. Die Werkzeuge für ihre innovativen Hausgeräte stellt V-Zug im übrigen selbst her, auch um Know-how im eigenen Unternehmen zu halten. Ein Zeichen für die Effizienz, die Integrität und die Kompetenz der Mitarbeitenden ist auch die gelungene Implementierung von SAP innerhalb von nur 18 Monaten und das bei laufender Produktion. Das Hauptaugenmerk unseres Rundgangs liegt jedoch auf der Produktion des legendären V-Zug CombiSteamers, der dem Unternehmen auch das Entrée in Deutschland ebnete. Hochmoderne CAD- gesteuerte Anlagen garantieren hochwertigste Verarbeitung in der Tiefziehanlage, der Schweißerei, dem Emaillierwerk, der Vormontage, bis hin zur Endmontage, wo die Geräte von außen nach innen zusammengebaut werden. „Um beste Qualität zu gewährleisten, werden nicht nur Stichproben gezogen, sondern jedes einzelne Gerät“, so Martin Auf der Maur, „wird präsentlich geprüft.“ Qualitätsmanagement hat bei V-Zug erste Priorität. Nicht zu vergessen das „Zug- Auge“, das per Infrarot eine optoelektronische Verbindung herstellt, über die die V-Zug Servicetechniker und Ingenieure mit den Geräten kommunizieren, und jeden der hochkomplizierten technischen Prozesse analysieren können. „Außerdem können wir die Software unserer Geräte auf diese Weise auch updaten, da wir alle unsere Produkte standardmäßig mit entsprechenden Schnittstellen ausstatten.“
Adora-Geschirrspüler mit dem besonders zeitsparenden 11 Minuten Party-Programm sowie einzigartigem Steam-Finish 6 | küche + architektur
Das neue FullFlex Induktionskochfeld verzichtet komplett auf vorgegebene Kochzonen. Bis zu sechs Töpfe oder Pfannen lassen sich beliebig auf der Glaskeramikplatte platzieren – das Kochfeld erkennt automatisch Platzierung und Format.
Einfach smart „Digitalisierung ist ein prozess- und produktübergreifendes Programm innerhalb der V-Zug“, erläutert uns Manuel Faeh, der als Mitglied der Geschäftsführung für das Departement Unternehmensentwicklung verantwortlich zeichnet. „Deshalb sind auch die Geräte der neusten Generation standardmäßig vernetzbar.“ In der Schweiz, wo jeder zweite Haushalt mit V-Zug-Geräten ausgestattet ist, bietet das Unternehmen seinen Kunden bereits eine Dienstleistung der ganz besonderen Art: Retrofit. Mit Hilfe dieses Services lassen sich ältere Geräte nachträglich mit einem WLAN-Modul ausrüsten. „Auf diese Weise können auch ältere Gerätevernetzt werden, was dem Kunden erlaubt, zusätzliche digitale Services zu nutzen und zudem einen eventuellen Kundendienst deutlich erleichtert“, betont der smarte CDO. Das alles und noch viel mehr ist Bestandteil des Zug-Home-Angebots. „In unserem Heimatmarkt arbeiten wir hier mit dem Smart-Home Anbieter DigitalStrom zusammen“, erläutert Manuel Faeh weiter. Alle Geräte mit V-Zug-Home sind für die DigitalStrom-Plattform vorbereitet und können seit Juni 2017 darin eingebunden werden. DigitalStrom ist ein Smart Home-Standard und steht für ein ganzheitliches Vernetzungskonzept, das heißt, dass Geräte unterschiedlichster Hersteller zusammenwirken und den Nutzer im Alltag unterstützen können. Kommt es z.B. zu einem Stromausfall, nehmen die Geräte die Zeitsynchronisation auch von mehreren überoder nebeneinander eingebauten Geräten selbstständig vor. Das Beispiel Digitalstrom verdeutlicht die offene Strategie von V-Zug, Geräte über eine „Open API“ in Lösungen von Smart-Home-Anbietern zu integrieren. Im Bereich der „Küche“ erhebt die V-Zug aber den Anspruch, den Nutzern ein durchgängiges Kocherlebnis anzubieten und die entsprechenden Ökosysteme zu orchestrieren. „Gemeinsam mit Partnern arbeiten wir an kundenorientierten Lösungen. Heute“, erläutert er uns zuversichtlich, „ist ein vernetztes Denken und Handeln und damit auch das Eingehen von zweckgebundenen Partnerschaften unabdingbar.“ Wichtiger Bestandteil des Zug-Home Angebots ist die V-Zug-App, angereichert mit wichtigen Zusatzinformationen und den aktuellsten Bedienungsanleitungen zu jedem vernetzten Gerät. „Natürlich kann die App noch vieles mehr“, betont der Manager: Auf Wunsch informiert sie über den aktuellen Geräte-Status, die aktuelle Temperatur
im Garraum, die aktuelle Restdauer, bis das Essen servierbereit oder das Geschirr gespült ist. Selbstverständlich verfügt sie über leckere Rezeptideen, die von ausge suchten, mit V-Zug kooperierenden Profiköchen sowie der hauseigenen GourmetAcademy entwickelt und empfohlen werden. „Wer dazu noch per simplem Klick die Einkaufsliste erstellen möchte, dem ermöglichen wir das durch Kooperation mit einem weiteren Dienstleister und dessen App Bring!.“ V-Zug arbeitet bedacht: „Wie alle Produkte aus unserem Hause müssen sich Zug-Home, die App und damit auch die Dienstleistung „Retrofit“ zuerst in der Schweiz durchsetzen, um dann ausgereift und kundenorientiert in anderen Märkten, auf deren Belange angepasst, lanciert zu werden.“ Dazu ist das Zeitfenster noch in der Definiton. Ehrgeizige Ziele „In den letzten zwanzig Jahren haben wir viele Innovationen entwickelt. Heute steht dabei der Verbraucher stärker denn je im Fokus“, betont Manuel Faeh, „Gebrauchstüchtigkeit, Funktionalität, Energieeffizienz, Komfort spielen dabei eine große Rolle. Mit Produkten wie unserem Combi-Steamer oder dem Refresh Butler, mit dem man Anzüge oder Schuhe auffrischen kann, indem Rauch- oder Fettdüfte mit Luft, Dampf und Photokatalyse zerlegt und Falten geglättet werden, haben wir Benchmarks gesetzt. Um uns in dem durchaus wettbewerbsstarken Umfeld nicht nur zu behaupten, sondern auch weiter zu den führenden Unternehmen zu gehören, müssen wir kontinuierlich neue Ideen haben und Bestehendes weiterentwickeln. Aus diesem Grund investieren wir Jahr für Jahr einen grossen Teil unseres Umsatzes in die Entwicklung neuer Produkte.“ Differenzierung punktet Ein Engagement, das sich auszuzahlen scheint: Nicht umsonst konnte V-Zug ihre Marktposition auch in ihrem Heimatmarkt weiter ausbauen. „Aber auch der selektive Ausbau unseres Eigenmarkengeschäfts im Ausland trägt Früchte“, freut sich Dieter Elmiger und verweist nicht nur auf erfolgreiche Geschäfte in Asien, sondern auch innerhalb Europas und hier ganz besonders auch in Deutschland. „Wir sind davon überzeugt, dass nur die Menschen, und damit die V-Zug Teams und Partner, in Kombination mit der konsequenten Premium Marken- und Produktstrategie den Erfolg wesentlich gestalten.“ küche + architektur | 7
unternehmen + köpfe | V-Zug
Markt abstimmen, wofür wir ebenfalls einen weiteren Mitarbeiter einstellen werden.“ Und wer V-Zug kennt, weiß, dass von diesem Unternehmen sowohl marken-, wie auch entwicklungs- und servicetechnisch noch einiges zu erwarten ist: Das Unternehmen arbeitet in jedem Punkt sehr nachhaltig. Das gilt auch für die Vermarktung. Gezielte, konsequente Vermarktung, Preis- und Leistungstransparenz und Margensicherung für die V-Zug-Partner werden groß geschrieben. Und obendrein verfügen die Produkte des Herstellers über Funktionen, die die Geräte anderer Hersteller nicht bieten können. „Eines unserer wichtigsten Credos ist es, Menschen und Märkte zu verstehen“, betont Dieter Elmiger, „Markt für Markt.“ Vor unserem Abschied blicken wir noch einmal zurück auf das rund 80.000 m2 große Areal, das sich in den nächsten Jahren deutlich verändern wird. Bis zum Jahr 2033 wird hier ein völlig neuer Stadtteil Combi Steam MSLQ entstehen, ein Technologie- und Innovations-Zentrum, das zudem auch noch Wohnraum bietet. Gemeinsam mit der Stadt Zug will das visionäre Unternehmen öffentlich zugängliche Bereiche schaffen, die künftig neben der industriellen Infrastruktur der V-Zug und Metall Zug auch Raum für neue Industrieunternehmen, innovative Start-up-Firmen, Dienstleister, Werkstätten, Ateliers, Labors, Schulen und Wohnen www.vzug.com bieten. Fotos: V-Zug
Das kann Patric Schleicher, Verkaufsleitung V-Zug Deutschland, nur bestätigen: „Wir arbeiten mittlerweile bereits mit über 200 versierten Küchenfachgeschäften in Deutschland zusammen, die sich durch die individuelle Beratung sowie unserer Geräte und Dienstleistungen von allen übrigen Marktbegleitern differenzieren können. Der Combi-Steamer und unser Adora-Geschirrspüler, mit dem besonders zeitsparenden 11 Minuten PartyProgramm sowie einzigartigem SteamFinish, haben uns den Eintritt in den deutschen Markt sicherlich erleichtert und uns so die Chance gegeben, uns heute als Vollsortimenter auszuweisen. Mittlerweile konnten wir auch mit Produkten wie unseren grifflosen Multifunktionsbacköfen, unserem vollflächigem Induktionskochfeld FullFlex, das komplett auf vorgegebene Kochzonen verzichtet, unser Fusion Kochfeld mit integriertem Tischabzug und OptiLink-Funktion, die Kochfeld und Haube zu einer kommunizierender Einheit macht, punkten. Auch unser Winecooler mit der grifflosen vollflächigen Glastür und Tippon Beschlag kommt gut an“, schwärmt er. „Die positive Entwicklung, die wir in Deutschland verbuchen können, hat uns dazu motiviert, noch stärker in diesen Markt zu investieren“, betont Dieter Elmiger mit Nachdruck. „Wir werden unser derzeit noch fünfköpfiges Vertriebs-Team kurzfristig erweitern und auch das Marketing gezielter auf den deutschen
Refresh Butler
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BLANCO ETAGON. Besondere Perspektiven für Ihren Erfolg.
Mit der Beckenserie BLANCO ETAGON setzt BLANCO neue Maßstäbe im Markt. Die integrierte Funktionsstufe mit den beiden flexibel einsetzbaren ETAGON-Schienen ist ein Multitalent in der modernen Küche. Denn so entstehen drei parallel nutzbare Ebenen zum komfortablen Vorbereiten, Zubereiten und Anrichten von Speisen. Das begeistert die Kunden und steigert Ihre Erfolgsaussichten! BLANCO ETAGON gibt es in verschiedenen Größen und Einbauvarianten – in den drei beliebten BLANCO Materialien Edelstahl, SILGRANIT® PuraDur®und Keramik PuraPlus®. www.blanco.de
Architektur + Trend | Inneneinrichtung
StudioBecker – Tailor-made „Der Höhepunkt des Luxus ist es, nicht nach dem Preis zu gucken.“ (Karl Lagerfeld)
Wer Andreas Kress kennt, weiß um seine Affinität für exklusives Design, hochwertige Materialien und Verarbei tungsqualität. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass sich der 58-Jährige auch in Zukunft der Vermarktung exklusiver Premium-Einrichtungslösungen verschrieben hat, die noch über die Küche hinausgehen. Die Basis dafür bietet ihm seit Anfang 2019 StudioBecker, ein Familienunternehmen, das sich international als Créateur und Anbieter premiumorien tierter, innenarchitektonischer Einrichtungslösungen etabliert hat. In seiner Funktion als Director of Sales wird sich der Branchenkenner hier verstärkt auf die Märkte Europa und Asien konzentrieren.
10 | küche + architektur
„I
ch habe es schon immer geliebt, gegen den Mainstream zu schwimmen. Ich will Menschen grundsätzlich mit langlebigen, schönen und nachhaltigen Produkten begeistern und mich nicht auf den Preis als einzig selig machendes Argument fokussieren. Das möchte ich den Mengenanbietern überlassen, die über das entsprechende Produktions- und Vermarktungsprofil verfügen, um diesen Markt zu bedienen.“ Andreas Kress zeigt sich überzeugt. Seine Philosophie teilt er ohne Einschränkung mit dem Management von StudioBecker. Das Unternehmen, das 1946 in Norwegen gegründet wurde, hatte sich bis 1976 zum größten Einzelhandelsunternehmen für Küche und Bad in Skandinavien entwickelt. 1987 eröffnete das Familienunternehmen in San Francisco, Kalifornien, seine erste Niederlassung innerhalb der USA, wo es StudioBecker gelang, sich mit seinen europäischen Qualitätsküchen ein hohes Standing zu erarbeiten. „Weitere Showrooms gibt es heute in Antiqua, San Diego, Boston, Miami, Honolulu, Manhattan und New York“, erläutert Andreas Kress. „Überhaupt ist es unser Ziel, eine überschaubare Anzahl an Studios in Europa und Asien zu etablieren. Die ganzheitlichen Einrichtungslösungen von StudioBecker passen in die Metropolen dieser Regionen. Immer exklusiv und nach den vorgegebenen Präsentationsrichtlinien, die die Philosophie der StudioBecker-Studios erfahrbar machen.
Inneneinrichtung | Architektur + Trend
Konsequent auf Kurs im Luxussegment Mit dem Eintritt in den US-amerikanischen Markt setzte StudioBecker fortan auf seine eigene Produktentwicklung. „Die“, führt Andreas Kress aus, „in den 90er Jahren etabliert wurde und zwar gerade, als manch andere Unternehmen innerhalb Europas in der Krise steckten. StudioBecker stellte sich der Krise in Form einer sehr hohen deutlich sichtbaren Qualität, und einem hohen Maß an erlebbarer, nachvollziehbarer Funktionalität. Und das alles zu adäquaten Preisen. Inzwischen hat sich StudioBecker zu einem Luxushersteller entwickelt, der maßgefertigte Möbel für jeden Raum des Hauses produziert. Die Investition in eine höhere Wertigkeit in enger Abstimmung mit den Bedürfnissen und Wünschen der Klientel hat sich ausgezahlt und sind bis heute fest in der DNA von StudioBecker verankert.
Ausgesuchte Partner betreiben StudioBecker Flagship-Stores in den Metropolen der Welt: Diese Studios verfügen über ein exklusiv entwickeltes, großzügig gestaltetes Corporate Design.
Die DNA des demokratischen Designs Aber welche Eigenschaften machen die DNA von StudioBecker so besonders? „Die DNA verkörpert Einmaligkeit. Mit ihr entstehen Unikate. Keine Einrichtung wird ein 2. Mal gebaut. Materialauswahl, Design und Qualität der Auszüge, die Gesamtkomposition des Produktes alles ist unique, abgestimmt auf die individuellen Belange des Kunden. Versinnbildlicht werden diese Möglichkeiten bereits innerhalb des
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Architektur + Trend | Inneneinrichtung
MaSSgefertigte Möbel für jeden Raum des Hauses lässt StudioBecker als Luxushersteller handwerklich von den besten Verarbeitern ihres Fachs fertigen.
Für die außeror dentlich hohe Qualität bürgt StudioBecker zudem mit einer 5-Jahres-Garantie. Die Nachlieferbarkeit der meisten Fronten wird für mehr als 15 Jahre gewährleistet.
einzigartigen Studiokonzepts. Hier werden Ästhetik, Vielfalt, die Liebe zum Detail, Funktionalität und die Spitzenqualität zu Protagonisten des individuellen Geschmacks. Freie Wahl in Material, Form und Ausstattung statt normierter Standards, lautet die Devise. Wir suchen den Dialog mit dem Kunden, den Architekten und den Designern und realisieren gemeinsam individuelle Wünsche und Träume und das länderübergreifend“, verrät Andreas Kress. „Um diesen Anspruch gewährleisten zu können, orientiert sich das StudioBecker-Team an internationalen Messen aus den Bereichen Interior Design, decoration, aber auch fashion oder Automobil. Mit unseren so erworbenen Eindrücken gelingt es uns, ein eigenes Design zu gestalten.“ Made by specialists Aber wo werden StudioBecker-Produkte gefertigt? „ Wir halten es da ähnlich wie Apple. Wir suchen uns die besten Verarbeiter ihres Fachs“, betont der Branchenkenner. „Mit Produktionsstätten in Europa, von denen viele in Deutschland situiert sind, fertigt StudioBecker qualitativ hochwertige, handgefertigte Möbel, deren Basis qualitativ hochwertigste, umweltfreundliche Materialien bilden und die ausschließlich von qualifizierten Schreinern handwerklich verarbeitet werden und den strengsten Umweltstandards entsprechen. Wir gehen mit unseren Lieferanten eine Partnerschaft ein, definieren gemeinsam die Qualität und sorgen auch gemeinsam für die Einhaltung der festgelegten Kriterien.“ Qualität vom Produkt bis zum Service „Bereits mit seiner Korpusqualität setzt StudioBecker eine Benchmark. Grundsätzlich kommen hier die 19 mm Tischlerplatte und eine 16 mm Rückwand zum Einsatz. Nicht zu vergessen die in Eigenent-
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Inneneinrichtung | Architektur + Trend
Die ganzheitlichen Einrichtungslösungen von StudioBecker passen in die Metro polen.
Ein umfangreiches Luxus-Zubehörpro gramm rundet das Meisterwerk ab. Dazu gehören klassische Organisationselemente für Schubladen, einschließlich eines Sushi-Set-Einsatzes.
Corporate Design. In Kürze wird ein weiterer ca. 800 qm umfassender neuer StudioBecker-Showroom in Europa entstehen. Auch hier haben wir einen Partner gefunden, der sich ganz und gar dem Luxussegment verschrieben hat. Gemeinsam mit Partnern wie ihm sehen wir uns als Sinnbild individuellen Designs, unendlicher Vielfalt und Flexibilität in Verbindung mit Langlebigkeit und Nachhaltigkeit. Für unsere außerordentlich hohe Qualität bürgen wir sowohl mit unserem Namen als auch mit unserer 5-Jahres-Garantie. Zudem gewährleisten wir die Nachlieferbarkeit der meisten unserer Fronten über eine Dauer von www.studiobecker.com über 15 Jahren.“
Fotos: StudioBecker
wicklung entstandene, hochglanzpolierte Aluzarge, deren Schienen generell bis zu 70 kg belastbar sind. Unser umfangreiches Luxus-Zubehörprogramm rundet das Meisterwerk ab. Dazu gehören klassische Organisationselemente für Schubladen, einschließlich eines Sushi-Set-Einsatzes, aber auch feines Porzellan, Sterlingsilber und mundgeblasenes Stilglas. Kleiderschrankzubehör bietet unzählige Möglichkeiten, die von einem Kosmetikkühlschrank und einem verdeckten Tresor bis zu Luxusgepäck und maßgefertigten Kleiderbügeln reichen, die in Italien von Hand hergestellt werden. All das ist für unser Kunden sichtbar und erlebbar“, betont Andreas Kress. Qualität ist jedoch nicht nur eine Frage des Produktes, sondern zieht sich bei StudioBecker durch die gesamte Prozesskette, beinhaltet also auch den Service bis hin zur Montage: „Wir wollen unsere Partner bestens betreuen und bedienen. Dazu ist auch der persönliche Kontakt äußerst wertvoll. Wir sehen unsere Partner als Teil der Familie. Das ist nur mit ausgesuchten Exklusiv-Händlern umsetzbar. Deshalb auch bildet das Retailgeschäft unser Fundament. Das Objektgeschäft sehen wir als willkommenes Zusatzgeschäft. Der Architekt und/oder der Designer bestimmt das Aussehen der Front, er bestimmt das Material, die Form und wir produzieren seine kreativen Ideen. Jedoch möchte ich betonen: Wir wollen keine Objekte um jeden Preis. Auch unsere Objekt-Kunden überzeugen wir durch unsere schier endlosen Gestaltungsmöglichkeiten, basierend auf unserer Standardware als auch auf unserem Eigenprodukt „Architect-Collection“. Und das immer unter der Devise: Produktqualität vereint mit Servicequalität. Erlebbar wird dies alles in unseren Flagship-Stores, die ausgesuchte Partner in den Metropolen der Welt betreiben: Diese Studios verfügen über ein von uns entwickeltes, großzügig gestaltetes
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international fairs | LivingKitchen
LivingKitchen 2019 Die Küche als Zentrum der Innenarchitektur
Lebensstile werden nicht mehr von äußeren Zwängen definiert, sondern durch Wünsche, Werte und Einstellungen, die für Lebenssituationen gültig sind. Der Mensch steht im Fokus. Urbanisierung, Mobilität, Digitalisierung versus selbstbestimmte Zeit, Freiheit und Individualität. Diese Anforderungen und Wünsche stellen neue Ansprüche an Architekturkonzepte und Raum aufteilungen und verleihen der Küche damit einen neuen Stellenwert.
Insgesamt 150.000 Besucher, darunter Fachbesucher und Endverbraucher ließen sich von den Einrichtungsund Küchenwelten inspirieren. Mit einem Anteil von 52 Prozent ausländischer Fachbesucher aus 145 Ländern präsentierte sich das Messeduo so global wie nie zuvor. Signifikante Steigerungen bei den Fachbesuchern gab es aus China (plus 23 Prozent), Nordamerika und Kanada (plus 15 Prozent) sowie Südamerika, das insgesamt ein Plus von 29 Prozent verzeichnen konnte. Für Europa kamen deutlich mehr Branchenprofis aus Griechenland (plus 31 Prozent), Irland (plus 30 Prozent) und Portugal (plus 31 Prozent) zur imm cologne und LivingKitchen. Aber auch Spanien entwickelte sich mit einem leichten Plus von 4 Prozent positiv. Sehr erfreulich war mit einem Zuwachs von 13 Prozent die Entwicklung der Besucher aus Osteuropa. Auch wenn traditionell die Zahl der Fachbesucher aus den wichtigen europäischen Exportmärkten schon hoch ist, konnte die diesjährige Veranstaltung in einzelnen Ländern ein leichtes Plus verzeichnen. So stiegen die Besucherzahlen aus Belgien um 5 Prozent, aus den Niederlanden um 3 Prozent und aus Frankreich um 2 Prozent. Auf der LivingKitchen zeigten 217 Aussteller aus 28 Ländern, wie viel Innovationskraft, Designanspruch und Qualität in der Branche und der Messe steckt. Mit einem Auslandsanteil von 53 Prozent präsentierte sich die Veranstaltung zudem wieder sehr international. Ob innovative Herstellerpräsentationen, Weltpremieren neuer Küchenmöbel, Hausgeräte, Zubehör oder das inspirierende Eventprogramm – der hervorragende Mix rund um das Thema Küche und Kochen sorgte für kontinuierliche Frequenz von Besuchern an allen Messetagen und für zufriedene Gesichter bei den Ausstellern. An den Publikumstagen informierten sich 50.000 Endverbraucher über die Trends der kommenden Saison.
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Foto: Koelnmesse / Thomas Klerx
Einrichtung zieht an – imm und LivingKitchen 2019
LivingKitchen | international fairs
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as Zuhause als Wohlfühlzone genießt nach wie vor einen hohen Stellenwert im Alltag. In den persönlichen vier Wänden soll unsere Individualität zum Ausdruck kommen. Aktuellen Studien zufolge wünschen sich über 50 Prozent der Deutschen eine zum Ess- und Wohnbereich hin offene Küche. Dabei entstehen multifunktionale offene Raumkonzeptionen, in denen Küche, Esszimmer und Wohnzimmer miteinander verschmelzen. Fließende Übergänge lassen Räume größer wirken und verbinden Wohnlichkeit und Funktionalität. Ein Trend, der sich auch auf der Lifestyle-Messe LivingKitchen 2019 widerspiegelte. Ein offener Wohnbereich fördert das Zusammenleben, ermöglicht mehr persönliche Kommunikation, mehr echtes Miteinander. Offene Grundrisse machen aus weniger mehr. Der Verzicht auf Wände lässt Räume großzügiger wirken – was gerade in diesen Zeiten zählt, in denen sich immer mehr Menschen, besonders in Ballungszentren, den teuren Raum teilen müssen. Die Küche – Wohnlichkeit und Funktion verschmelzen Kochen, Essen und Wohnen wie es mir gefällt, ob passgenau in Farbe und Materialität aufeinander abgestimmtes Mobiliar oder aber durch gezielte Stilbrüche hervorgehobene Einzelstücke, die eine spannende Inszenierung darbieten: Es zählt ein gekonnter Mix aus hoher Wertigkeit, Beständigkeit und Eleganz. Schlichte Unidekore, allen voran Grau in Abstufungen, Weiß ebenso wie erdige Zwischentöne überzeugen sowohl als Solisten als auch in Symbiose mit unterschiedlichen Holzdesigns, die gerne einmal dunkler sein dürfen. Beim Holz dominiert weiterhin die Eiche. Aber auch Lärche, Nussbaum, Kastanie oder Kirsche sind zu finden, um nur einige zu nennen. Besonders wertig präsentierten sich die oft realitätsnahen Räumlichkeiten nachempfundenen Einrichtungslösungen durch die Kombination mit Materialien wie Edelstahl, Lack, Glas oder Keramik, Betonoder Naturstein und daran angelehnt Mineralwerkstoffe. Diese prägen nicht nur das Bild des Mobiliars, sondern auch das des designstarken, oft multifunktionalen Zubehörs wie Spüle oder Armatur. Mit dem Einzug von Gold, Messing, Zink, Bronze und Kupfer in Einrichtung und Innenarchitektur findet diese elegante und anmutige Farbwelt auch Anwendung in der Küchen- und Wohnraumplanung. Solisten, die verbinden Illuminierte Vitrinen mit getöntem oder klarem Glas, Regalwände und Solitäre sorgen für eine ganz persönliche Raumstruktur. Sie können eine Einrichtung dominieren als auch, skulptural eingesetzt, das Ambiente auflockern. Dabei sind sie Eyecatcher und unverzichtbare Ordnungshelfer in einem! Für das Fugenbild von Türen und Auszügen kann das Ebenmaß der Symmetrie gelten mit strenger Markierung der
Horizontalen und Vertikalen aber auch mit dem Versatz von Fugen wird gespielt und Abwechslung in das Bild der Fronten gebracht. Was im Städtebau ein alleinstehendes Bauwerk darstellt, ist in der Innenarchitektur ein Einzelmöbel, das sowohl optisches Highlight als auch integrativer Bestandteil eines innenarchitektonischen, raumübergreifenden Einrichtungskonzepts sein kann. Luftig gestellte Solitärmöbel lassen Räume großzügiger wirken. Während die meisten Möbel früher ein eher statisches Dasein entlang der Wand fristeten, avancieren sie heute zum Centerpiece. Auch hier gilt: Möglich ist alles. Nicht umsonst präsentierten die Aussteller auf der LivingKitchen zahlreiche Varianten ausdrucksstarker, hochwertiger Solitärmöbel gefertigt in edlen Materialien mit unterschiedlichsten Oberflächenstrukturen und zeitlosen Formen. Innen so schön wie auSSen … … trägt auch die Ausstattung der Küchenmöbel im Inneren zum Status der Küche als langlebiges Investitionsgut bei. Ästhetisch als auch funktional präsentiert das Innenleben sich wertig und alltagstauglich zugleich und ist zudem so flexibel, dass es nahezu jedem individuellen Anspruch gerecht wird. Besonders in Holz- oder Metallanmutung stehen Einteilungen und Zargen Pate für die neue Wohnlichkeit. Für noch mehr Komfort sorgen Beschläge, die ihre hohe Funktionalität hinter einem minimalistischen Design verbergen und sich somit auch optisch immer stärker dem wohnlichen Anspruch unterordnen. Auf Griffe kann nach wie vor verzichtet werden, Tip-on-Beschläge sorgen für ein spielend leichtes und lautloses Öffnen und Schließen der Schränke und Schübe. Smart kitchen, smart home Die Digitalisierung hat natürlich längst in der Küche Einzug gehalten. Schon heute sind die meisten Hausgeräte vernetzbar und lassen sich via App steuern, warten oder gar softwaretechnisch updaten oder lassen sich problemlos in die BUS- oder WLAN-gesteuerte Hausautomation integrieren. Auch die Sprachassistenten Alexa, Google und Co. können hier nutzbringend zum Einsatz kommen: Funktionale oder stimmungsvolle Beleuchtung, die Kaffeemaschine, die auf Zuruf die Zubereitung des aromatischen Heißgetränks vornimmt, bis hin zur Arbeitsfläche, die mittels Beamer zum internetfähigen Touchscreen wird, auf dem natürlich auch Rezepte abgerufen werden können. Sogar Schränke lassen sich künftig auf Zuruf öffnen und schließen. Die Vielfalt an Materialien und Planungselementen sowie das Potpourri multifunktionaler Einbaugeräte, Spülen, Armaturen sowie Zubehördetails, die ein erlebbares Mehr an Gestaltungvielfalt, Funktion und Komfort bieten, unterstreichen den Anspruch der Küche als ein langlebiges, nachhaltiges Investitionsgut. Aber überzeugen Sie sich selbst …
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