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das Magazin Ausgabe 2/13

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Mobilit채t + Logistik

Energie + Wasser

Lebensr채ume

Datennetze


Inhalt

Mobilit채t + Logistik Neue Airlines flogen Fans zum Finale S. 6 Mehr als Verkehr S. 8 Das richtige E-Bike kaufen und hinauf zur Hohensyburg S. 14 Handel bringt Einkommen S. 21 Vorne bleiben S. 24 L체ttich erleben S. 26

Energie + Wasser Wasser marsch S. 10 Aus Grau mach Gr체n S. 32 Kulturbeutel S. 35

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»Gutscheine« Dortmund bietet mehr S. 4

»Special« »Super am Markt« – Essbare Kultur-Erlebnisse S. 17

Lebensräume Wuselige Nachbarschaft S. 22 Wohnen bildet S. 28 Traum vom Haus am See S. 30

Datennetze Mobilfunk aus Dortmund S. 12

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Das Sommer-Extra für »einundzwanzig«-Leser DSW

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Wer dieses Jahr seine Koffer nicht packt, um die schönsten Tage des Jahres in fremden Gefilden zu verbringen, wird es nicht bereuen. Die Ferienzeit lässt sich nämlich auch prima in Dortmund verbringen: Die Stadt hält eine Reihe abwechslungsreicher Angebote bereit, die für jeden Geschmack etwas bieten – und die aktuelle »einundzwanzig« auch! Alle Leser der »einundzwanzig« können sich über attraktive Erlebnisgutscheine für Dortmunder Ein­ richtungen freuen. Mit dabei sind der Westfalenpark, der Zoo, der Revierpark Wischlingen und der Fitness-Club »turnhalle die fitness-lounge«, die alle unter Vorlage der in diesem Magazin abgedruckten Gutscheine Erlebnisse zum Vorzugspreis anbieten. Westfalenpark: Eintritt zahlen, Turmauffahrt gratis Der 60 Hektar große, innerstädtisch gelegene Westfalenpark wurde anlässlich der Bundesgartenschau im Jahre 1959 eröffnet. Entstanden ist eine gepflegte Parkanlage, in deren Mittelpunkt das mit 208 m höchste Wahrzeichen Dortmunds, der Fernsehturm »Florian«, steht. Mehrere große Spielplätze, ein Bouleplatz, eine Parkeisenbahn, ein Sessellift, Kneippanlagen, ein Boots- und Bollerwagenverleih, ein Soccer-Feld mit Kunstrasen u.v.m. runden das große Angebot im Park ab. Zahlreiche Veranstaltungen wie z.B. das Lichterfest oder das Musikfestival »Juicy Beats« sind auch weit über die Dortmunder Stadtgrenzen hinaus bekannt. Außerdem beherbergt der Park

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das mondo mio! Kindermuseum, ein nostalgisches Puppentheater sowie das Ballettzentrum Westfalen. Diverse gastronomische Einrichtungen sorgen für das leibliche Wohl. Wer sich das rege Treiben im Park aus luftiger Höhe ansehen möchte, hat den definitiv besten (Über-)Blick von der Aussichsplattform des Florians. Unter Vorlage des Original-Gutscheins erhalten Leser der »einundzwanzig« zum Eintrittspreis in den Park eine Turmauffahrt gratis dazu. Zoo Dortmund: Freier Eintritt für ein Kind Auf rund 28 Hektar beherbergt der Zoo Dortmund knapp 1.900 Tiere in 265 Arten. In einer Wald- und Parklandschaft gelegen, gehört der Zoo sicher zu den grünsten Einrichtungen seiner Art und lädt zu einem Besuch in ruhiger und entspannter Atmosphäre ein. Im Dortmunder Zoo konzentriert man sich auf die Haltung und Zucht südamerikanischer Tierarten und ist führend in der Zucht des Großen Ameisenbären, des Tamanduas und des südamerikanischen Riesenotters. Aber auch Tiere aus anderen Teilen der Erde sind zu entdecken.

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So freuen sich vom Löwen über Orang Utan bis hin zum Roten Riesenkänguru und vielen prachtvollen Vögeln alle auf Ihren Besuch. Weitere Attraktionen sind das Regenwaldhaus »Rumah hutan«, das Giraffenhaus, das Otterhaus und das Nashornhaus. Diverse Kioske und die »Waldschänke« laden, ebenso wie das »Kronen am Zoo« außerhalb des Geländes, zum Pausieren ein. Auf einem zentral gelegenen, großen Spielplatz können sich insbesondere die kleinen Zoobesucher richtig austoben. Unter Vorlage des Original-Gutscheins gewährt der Zoo Dortmund einem Kind in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen freien Eintritt. Revierpark Wischlingen: Zwei Tageskarten zum Preis von einer Laut Kalender haben wir zwar jetzt Sommer, automatisch gutes Wetter aber leider nicht. Warum also nicht einmal im Hallenbad oder in der Sauna entspannen? Im Allwetter- und Solebad des Revierparks Wischlingen kann man dies dank der reinen Natursole aus der ehemaligen Saline Sülbeck in Niedersachsen sogar mit einem Zusatznutzen: Mineralien, Spurenelemente, Nährstoffe und die angenehme Temperatur des Thermalsolebeckens (ca. 33°) wirken belebend und fördern Gesundheit und Wohlbefinden. Bei Erkrankungen von Atemwegen, Bewegungsapparat und Haut wirkt die Sole schmerzlindernd und heilungsfördernd. Gesundheitsfördernd wirkt sich auch ein Besuch in der großzügigen Saunalandschaft auf über 4.000 m2 aus: Elf verschiedene Saunen, eine Infrarotkabine und viele andere Attraktionen im angenehmen, gemütlichen Innenbereich oder im weitläufigen, idyllischen Saunagarten versprechen Entspannung und Erholung. Leser der »einundzwanzig« erhalten nach Vorlage des Original-

Gutscheins zwei Tageskarten für Solebad/Saunawelt und Allwetter-/Freibad zum Preis von einer. »turnhalle die fitness-lounge«: Zwei Premium-Tageskarten zum Preis von einer Und noch eine Möglichkeit, einen verregneten Tag drinnen zu verbringen, bietet mit »turnhalle die fitnesslounge«, die nach eigenen Angaben schönste Fitness-Anlage Dortmunds. Dort finden die Bereiche Wellness und Fitness zu gleichen Teilen Berücksichtigung. Das Ziel: Körper und Seele gezielt in Einklang bringen, z.B. in speziellen »Body & Mind«-Kursen, in denen besonders die Körperwahrnehmung und das Körpergefühl angeregt werden sollen. Daneben finden die Turnerinnen und Turner selbstverständlich auch das gesamte »klassische« Kursangebot sowie die Möglichkeit des Krafttrainings an Geräten vor. Nach dem Sport ermöglicht der großzügige Wellnessbereich inklusive beheiztem Außenpool Entspannung und Ruhe, auf Wunsch flankiert durch spezielle Massagen und physiotherapeutische Maßnahmen. Übrigens: In der »turnhalle die fitnesslounge« wird auch eine qualifizierte Kinderbetreuung angeboten. Keine Ausreden also für Eltern mit Betreuungsproblem! Unter Vorlage des Original-Gutscheins erhalten Leser der »einundzwanzig« zwei Premium-Tageskarten zum Preis von einer. Hinweis zur Gutscheinaktion: Die Gutscheine sind im jeweils angegebenen Aktionszeitraum einlösbar. Der Rechtsweg ist ebenso ausgeschlossen wie eine Auszahlung in bar. Es kann jeweils nur ein Original-Gutschein pro Person eingelöst werden.

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Mobilität + Logistik

Die Fluggesellschaft Ryanair startet und landet seit März dieses Jahres in Dortmund.

Ryanair und Vueling erweitern Flugangebot am Dortmund Airport

Neue Airlines flogen Fans zum Finale

Sonderflüge zu den Finalspielen der Champions-League – die neuen Fluggesellschaften am Dortmund Airport reagierten prompt auf den überraschenden Erfolg des BVB in der vergangenen Saison. Nicht nur deshalb hinterließen sie einen guten Eindruck bei den Dortmundern. Fußballfans sind echte Strategen. Werden Spielbegegnungen ausgelost, so recherchieren sie zeitgleich die besten Reisemöglichkeiten, um beispielsweise an günstige Flugtickets zu kommen. Denn die treuesten Fans sind auch bei Auswärtsspielen so gut wie immer mit im Stadion dabei. Seitdem der BVB in der vergangenen Saison wieder zu alter europäischer Stärke gefunden hat und in der internationalen Liga ganz oben spielt, erhöht das natürlich die Nachfrage nach Flugtickets vor und nach den Spieltagen. BorussiaFans konnten sich in jüngster Zeit freuen, denn zum »Einstand« von Ryanair und Vueling, den

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beiden Fluggesellschaften, die seit März am Dortmund Airport starten und landen, machten sie den Fans ein besonderes Geschenk.

Fans fliegen von zu Hause Die beiden Airlines reagierten im April und Mai auf die Entwicklungen im Fußball und organisierten Sonderflüge zu den Spitzenspielen. Allein zum Finalspiel der Champions-League flogen neun zusätzliche Maschinen, darunter auch eine der Germanwings, von Dortmund aus etwa Zweitausend Fans nach London und wieder zurück. Die Fluggesellschaften wissen um die treuen


Mobilität + Logistik Die spanische Airline Vueling bietet viermal wöchentlich Direktflüge von Dortmund nach Barcelona an.

Fußballanhänger, die ihre Mannschaft zu fast jedem Spiel begleiten. Diese Flexibilität kommt bei den Fußballbegeisterten gut an: „Ich bin überrascht, wie spontan die Airlines reagierten“, freute sich BVB-Fan David. „Zumal ich durch die kurzen Wege zum Dortmund Airport zusätzliche Reisekosten zu anderen Flughäfen spare. In 20 Minuten bin ich am Flughafen. Das ist praktisch.“

Neue Airlines am Flughafen Mit der irischen Fluggesellschaft Ryanair und der spanischen Vueling haben sich zwei der wachstumsstärksten Airlines des europäischen Marktes für den Regionalflughafen Dortmund entschieden. Ryanair bedient insgesamt 180 Flughäfen und transportierte in 2012 rund 76 Mio. Passagiere. Vueling zählt 70 Flugziele bei 14 Mio. Passagieren in 2012. Seit März dieses Jahres fliegen die beiden neuen Gesellschaften von Dortmund aus nach Spanien, Portugal und Sardinien – beispielsweise nach Barcelona, Palma de Mallorca oder Porto. „Das Resümee nach drei Monaten ist exzellent“, so Henrike Schmidt, Sales & Marketing Manager bei Ryanair. „Wir vermerken Rekordbuchungszahlen.“ Jetzt gelte es, die angebotenen Strecken weiter erfolgreich zu etablieren, erklären sowohl Vueling als auch Ryan­air. Flughafen-Geschäftsführer Markus Bunk nennt es einen „Vertrauensbeweis in das Potenzial der Region und des Flughafens“, dass sich die beiden Fluggesellschaften für die Ruhrmetropole entschieden haben. Die Champions-League brachte Dortmund eine hohe europaweite Aufmerksamkeit. Gerade weil

Auch wenn es mit dem »Henkelpott« nicht geklappt hat: Turkish Airlines als neuer Premium-Partner des BVB hat alles gegeben, damit die Spieler und Betreuer von Dortmund aus gut nach London kommen.

sich der Dortmund Airport – erster Kontaktpunkt für Fans, Mannschaften und Medien mit der Stadt – von seiner besten Seite zeigte, wirkte sich dies auch positiv auf Dortmunds Außenwirkung aus.

Neue Saison, neue Sonderflüge Von den jüngsten Entwicklungen am Dortmund Airport profitieren alle Beteiligten. Und so langsam etablieren sich auch die beiden neuen Airlines. Sie verbessern nicht nur das Reiseangebot durch attraktive Ziele, sondern hinterlassen durch Aktionen wie die Sonderflüge zu Fußballspielen in Dortmund einen positiven Eindruck. Auch für die kommende Saison sind für die Fluggesellschaften solche Sonderflüge denkbar, abhängig von der Nachfrage der Fans. Allerdings werden die konkreten Verbindungen auch dann erst kurzfristig bekannt gegeben. Mit überwiegend Fußballfans im Flugzeug zu sitzen, sei übrigens besonders, berichtet David, der nach den schriftlichen Prüfungen des Abiturs mit Ryanair zu einem Spiel nach Malaga flog. „Die Atmosphäre ist verglichen mit einem normalen Flug eine ganz andere, weil viele Fans Trikots und Schals tragen.“

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Weil der Nahverkehr in Dortmund wie anderswo Millionen verschlingt und hohe Defizite einfährt, hat DSW21 Ausschau nach gewinnbringenden Säulen gehalten. Eine davon ist die Gelsenwasser AG, die 2003 gemeinsam mit den Stadtwerken Bochum erworben wurde.

Der Unternehmensverbund DSW21

Mehr als Verkehr Geht es Ihnen auch so? Wenn Sie etwas von DSW21 lesen, sehen oder hören, denken Sie zunächst an Stadtbahnen und Linienbusse, vielleicht auch an die H-Bahn oder an den Flughafen? Das dürfte dann daran liegen, dass DSW21 zum einen Mobilitäts-Dienstleister ist, sich zum anderen aber im Laufe der vergangenen Jahre durch zahlreiche Beteiligungen erheblich breiter aufgestellt hat. Wir sagen Ihnen, wie und wieso.

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Bis Ende 1994 war DSW21 ein klassisches Stadtwerk, das Dortmund mit Energie und Wasser versorgte und den öffentlichen Personennahverkehr anbot. Doch der war schon seinerzeit nicht kostendeckend – weder in Dortmund noch anderswo. Die Verluste des Nahverkehrs wurden mit Gewinnen aus dem Energie- und Wassergeschäft ausgeglichen. Doch diese allein reichten dauerhaft nicht mehr aus, da ein qualitativ hochwertiger Nahverkehr wie in Dortmund einen Preis hat, der nicht allein durch die Fahrgeldeinnahmen gedeckt werden kann. Zudem kamen mit dem Ausbau des Dortmunder Flughafens, der nicht wie z.B. der in Kassel-Calden aus Steuermitteln, sondern aus eigenen Mitteln und Krediten von Dortmund Airport und DSW21 finanziert wurde, weitere Belastungen auf DSW21 zu, die das Unternehmen für die Stadt trägt.

+ Wasser (z.B. DEW21), Lebensräume (z.B. DOGEWO21, Hohenbuschei, PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft) und Datennetze (DOKOM21). Der Nahverkehr ist mit einem Betriebsverlust in Höhe von 63 Mio. € in 2012 der größte Verlustbringer, aber auch das Defizit des Flughafens belastet das Ergebnis von DSW21. Ausgeglichen werden diese Verluste vor allem durch die Dividende aus dem RWE-Aktienpaket und die Ausschüttung von DEW21. Aber auch Beteiligungen wie die an DOKOM21, an der Gelsenwasser AG oder an dem Essener Unternehmen STEAG GmbH werfen zunehmend Gewinne ab. So ist DSW21 in der Lage, innerhalb des Konzerns »schwarze Zahlen« zu schreiben und dar­über hinaus Aufgaben für die Stadt Dortmund wie z.B. die Errichtung von Kindertagesstätten oder die Entwicklung des PHOE­NIX See-Areals zu finanzieren.

Eine große Unternehmensfamilie

Gelsenwasser und STEAG

Zum Unternehmensverbund DSW21 gehören derzeit elf Tochterunternehmen und diverse Beteiligungen in den Sparten Mobilität + Logistik (z.B. Dortmund Hafen, Dortmund Airport), Energie

Für bundesweites Aufsehen sorgte vor zehn Jahren die Übernahme der Gelsenwasser AG gemeinsam mit den Stadtwerken Bochum. Ein Großteil des Kaufpreises wurde über Kredite


Mobilität + mehr Für die Stadt Dortmund wurde das PHOENIX See-Areal entwickelt und erschlossen. Die Ausschüttungen der STEAG tragen dazu bei, dass DSW21 in Vorleistung treten kann.

finanziert, was seinerzeit die Frage aufgeworfen hat: „Können die das stemmen?“ „Und ob“, lautet heute die Antwort, denn jährlich erhalten die beiden Anteilseigner seither Ausschüttungen in zweistelliger Millionenhöhe, die zu einem erheblichen Teil in die Tilgung gesteckt werden und die zudem für positive Bilanzen sorgen. Und ähnlich verhält es sich mit dem Essener Stromproduzenten STEAG, der vor zwei Jahren zu 51 % gemeinsam von DSW21 und DEW21, der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, den Stadtwerken Bochum, Essen und Dinslaken sowie von der Energieversorgung Oberhausen für insgesamt 651 Mio. € übernommen wurde. Ein erheblicher Teil des Kaufpreises ist auch hier über Kredite finanziert worden, wovon aber innerhalb von zwei Jahren ein Drittel getilgt werden konnte. Und ähnlich wie bei Gelsenwasser verbleibt hier alljährlich für die beteiligten Partner noch etwas für die eigene Unternehmenskasse.

Neidvolle Blicke Sowohl die DSW21-Beteiligung an Gelsenwasser als auch die von DSW21 und DEW21 an der STEAG hat nicht nur freundliche Reaktionen hervorgerufen. Gerne hätten Mitbewerber das Geschäft gemacht, und da ist es dann nicht verwunderlich, wenn Gerüchte die Runde machen, dass sich die Unternehmen verhoben haben. DSW21-Vorstandsvorsitzender Guntram Pehlke, der seit Ende vergangenen Jahres auch Aufsichtsratsvorsitzender der STEAG ist: „Die STEAG hat im vergangenen Jahr eine stabile Mittelfristplanung vorge-

stellt. Außerdem werden sich 2013 positive Effekte aus Neubauprojekten einstellen. Für Investitionen und Projektfinanzierungen steht darüber hinaus genügend Spielraum für Entwicklungsmöglichkeiten zur Verfügung, sodass wir guten Gewissens sagen dürfen, dass sich die STEAG weiterhin auf einem sehr guten Weg befindet. Und nicht zuletzt dürfte unbestritten sein, dass sich positive Impulse ergeben, wenn Stadtwerke aus der Region zusammenarbeiten.“ Es ist also erheblich mehr als Verkehr, was DSW21 zu bieten hat. Die bisherigen Erfahrungen haben eindrucksvoll gezeigt, dass hiervon sowohl die Stadt als auch die Menschen, die hier leben, profitieren.

Dortmund neu entdecken Mehr als zweihundert Dortmunder verrieten DSW21 ihre »besonderen« Orte im Stadtgebiet. Das Nahverkehrsunternehmen und der Dortmunder StadtAnzeiger rief dazu gemeinsam im Rahmen der ÖffelKampagne auf. Aus den eingereichten Vorschlägen wurden im ersten Schritt 30 Stationen ausgewählt, die nun in einem interaktiven Liniennetzplan dargestellt werden. Die Anzahl der Tipps wird sich natürlich noch weiter erhöhen. Auf der Internetseite www. oeffeln.de können Dortmunder die Geheimtipps nachschlagen und sich anschließend auf Entdeckungsreise begeben, z.B. zur Mountainbike-Arena in Deusen mit einem Blick auf die Dortmunder Skyline oder zu einem Besuch im charmanten Antiquariat »Le chat qui lit«.

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DEW21 investiert in die Wasserversorgung

Wasser marsch

»Alles dicht« lautete das Ergebnis eines mehrtägigen Probelaufs am DEW21-Hochbehälter Höchsten 3. Folgerichtig hieß es am 16. Mai dann schon mal testweise: »Wasser marsch!« Nach zehnmonatiger Bauzeit und über einem Jahr Planung war der Hochbehälter im Niederhofer Wald bereit für die Befüllung. Seit Ende Mai fließt von hier Trinkwasser in das Dortmunder Leitungsnetz.

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Energie + Wasser

Wasser marsch – René Kattein, Leiter DEW21-Netzservice, ließ am 16. Mai die ersten Tropfen Wasser in das Gewölbe laufen. Bevor der Behälter Ende Mai offiziell ans Netz ging, wurde der Innenraum noch gereinigt und desinfiziert.

Der neue Wasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von 7.500 m3 ist Ende Mai, also rund zwei Wochen nach dem ersten Probelauf, ans Netz gegangen. Zuvor wurde der Innenraum noch gründlich gereinigt und desinfiziert, im Außenbereich wurden die letzten Baugruben verfüllt und ein Erdwall aufgeschüttet und bepflanzt. Über die Hälfte des Bauwerkes liegt nach Abschluss der Arbeiten unter der Erde. „Damit stellen wir sicher, dass sich die neue Behälterkammer harmonisch in das Landschaftsbild einfügt“, erklärt René Kattein, Leiter DEW21-Netzservice.

ten 1 und 2 in die Jahre gekommen sind. Im Jahr 2014 soll die Kammer 2 durch eine neue Zement­ auskleidung saniert und im Anschluss die ältere Kammer 1 abgerissen werden. Für diese Investition in die Versorgungszuverlässigkeit nimmt DEW21 insgesamt 4,5 Mio. € in die Hand. Sie wird voraussichtlich im Jahr 2015 abgeschlossen sein.

Trotz des langen Winters lagen die Arbeiten am neuen Wasserspeicher während der Bauarbeiten voll im Zeitplan. Als eine der letzten Arbeiten wurde im Februar der 930 Tonnen schwere Betondeckel gegossen. Allerdings dauerte es dann noch rund vier Wochen, bis der Deckel vollständig ausgehärtet war. „Danach wurden noch einige Anschlüsse verlegt, bevor der Hochbehälter nach einer erfolgreichen Probebefüllung in Betrieb gehen konnte“, erklärt DEW21-Projektleiter Kay Efselmann den Ablauf. Die Hochbehälter auf dem Höchsten speichern im Tagesverlauf rund 50.000 m³ Wasser aus dem DSW_Sommeraktion_Gutschein_Solebad Wischlingen_RZ_ZW.indd 1 Ruhrtal zwischen, bevor es in die Dortmunder Drachenbootrennen am 13./14. Juli Haushalte gelangt. „Sie sind ein Garant für eine Zum zweiten Mal findet auf dem PHOENIX See am sichere und zuverlässige Wasserversorgung“, so 13. und 14. Juli ein Drachenbootrennen statt. Bei Kattein. Rund 250.000 Einwohner, vor allem im dem Fun-Rennen für Jedermann steht vor allem der Dortmunder Nordwesten und in der Innenstadt, Spaß an erster Stelle: Nach dem Motto »Alle in einem werden allein aus diesen Hochbehältern mit Boot« vereint das Rennen Teamgeist, sportlich-fairen Trinkwasser beliefert. DEW21 betreibt noch sechs Wettbewerb und gute Unterhaltung sowohl für die weitere solcher Behälter im Bereich des HaarTeams als auch für die Zuschauer. Insgesamt nimmt strangs – je einen in Berghofen und Hengsen, vier jedes Drachenboot-Team an vier Läufen teil; um bei weitere in Herdecke – mit einem Volumen von dem Spaßrennen ausgeglichene Wettkämpfe durchführen zu können, werden die Teams nach den Zeiten 73.000 m3, die als Zwischenspeicher und Puffer des ersten Rennens in verschiedene Klassen eingeteilt. dienen. Der Neubau des Hochbehälters war nötig, weil die beiden bestehenden Behälterkammern Höchs-

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Weitere Informationen rund um Drachenboote, das Rennen sowie Ansprechpartner und Anmeldeunterlagen unter www.drachenboot-dortmund.de.

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Kunden von DOKOM21 telefonieren nun nicht nur im Festnetzbereich zu günstigen Konditionen: Auch im Bereich Mobilfunk sorgt der Dortmunder Telekommunikationsanbieter jetzt für zuverlässige Verbindungen.

DOKOM21 nicht nur im Festnetzbereich erfolgreich

Mobilfunk aus Dortmund Seitdem DOKOM21 sein Portfolio um den Bereich Mobilfunk erweitert hat, können Kunden die Dienstleistungen des Dortmunder Telekommunikationsanbieters jetzt auch mobil nutzen. „Egal ob mit Smartphone, Tablet-PC oder mit einem herkömmlichem Handy – unsere Kunden profitieren jetzt von unserem umfassenden Service beim Telefonieren und Surfen. Wir freuen uns, nun alle Felder der Telekommunikation abdecken zu können“, so DOKOM21-Geschäftsführer Jörg Figura. Der Ausbau des Mobilfunkgeschäfts lasse das Unternehmen weiter organisch

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wachsen und sei ein wesentlicher und folgerichtiger Schritt in die Zukunft, so Figura weiter.

Alles aus einer Hand DOKOM21-Kunden erhalten alle Dienstleistungen rund um Mobilfunk, Telefon, Internet und Kabel-TV aus einer Hand – praktisch für Privat- wie


Datennetze

DOKOM21 bietet seinen Kunden neben maßgeschneiderten Tarifen auch die passenden mobilen Endgeräte an.

auch Geschäftskunden. So telefonieren Privatkunden von DOKOM21 in der »DOKOM21 Community« z.B. kostenlos zu allen DOKOM21-Festnetzund Mobilfunk-Anschlüssen. Besonders kostengünstig ist die Einstiegs-Variante »DOKOM21 Mobil basis spezial«: Hier erhalten die Kunden zum Preis von jeweils 0,99 € zwei DOKOM21-SIMKarten für unbegrenztes, kostenloses Untereinander-Telefonieren. Weitere Optionen wie beispielsweise eine Datenflatrate für unbegrenztes Surfen mit dem Smartphone oder eine SMS-Flatrate sind selbstverständlich zubuchbar. Auch Geschäftskunden profitieren von den neuen »AllesInklusive«-Möglichkeiten in der Telekommunikation: Kostenlose Anrufweiterleitungen, Highspeed-Datenflatrates und vieles mehr vereinfachen geschäftliche und organisatorische Abläufe und sparen außerdem viel Geld.

Wenig- als auch Vieltelefonierer bei DOKOM21 das passende Angebot finden. Übrigens: Die alte Handy-Nummer kann sofort und problemlos mitgenommen werden!

Aktuelle Endgeräte schon ab 1 € Das Angebot von DOKOM21 umfasst auch alle gängigen Endgeräte – schon ab 1 € – und jede Menge passendes Zubehör. Dies alles ist unter www.dokom21.de/mobil im DOKOM21-Onlineshop sowie im Kundenraum in der Stockholmer Allee 24 und der DOKOM21-Filiale in der Knapper Straße 45, Lüdenscheid, erhältlich. Wem die Zusammenstellung der Tarife und Produkte im Internet zu umfassend ist, kann sich dort ganz individuell vom Fachmann persönlich beraten lassen.

Telefónica als zuverlässiger Partner Zur Bereitstellung des neuen Mobilfunkdienstes nutzt DOKOM21 die Dienstleistungen von Telefónica mit dem Netz O2. Dort stehen dem Kunden insgesamt fünf Tarife zur Verfügung, zubuchbare Optionen wie Festnetz-, Daten- oder SMS-Flatrates garantieren ein flexibles Anpassen des gewählten Tarifs. So ist gewährleistet, dass sowohl Testurteil »gut« im Connect-Netztest 12/2012: O2, Vorlieferant für DOKOM21 Mobilfunk, erhält in der Gesamtwertung der Fachzeitschrift »Connect« im großen Netztest aus Dezember 2012 das Test­ urteil »gut« und kann damit sogar die Mobilfunkanbieter Vodafone und E-Plus hinter sich lassen. Ausschlaggebend waren unter anderem die hohe Zuver­ lässigkeit bei Telefonaten. Ferner biete das Netz in der Stadt „eine gute Basis zur Nutzung des mobilen Internets“ (Connect 12/2012, S. 20).

Centbeträge: Mitarbeiter spenden Eine einfache Art, Gutes zu tun praktizieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von DEW21 schon seit vielen Jahren: Sie spenden die Beträge, die sich aus der freiwilligen Abrundung der Gehaltsabrechnung auf glatte Euro-Beträge ergeben, für den guten Zweck. Und so kamen im letzten Jahr 8.000 € zusammen, die von der DEW21-Geschäftsführung auf 10.000 € aufgerundet wurden. Deshalb konnten sich die Knochenmarkspendedatei DKMS, die Dortmunder Tafel, die Aktion Lichtblicke sowie der Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst in Dortmund über je 2.500 € freuen. Welche Organisationen die Spenden erhielten, legten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übrigens per Abstimmung fest. Aber auch bei der Mutter DSW21 gehört die Spende der Centbeträge schon lange zum guten Ton. Deshalb erhielten die Frida-Kahlo-Schule sowie das Begegnungszentrum in Deusen je 3.000 € aus dem Spendentopf.

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Energie + Wasser

E-Mobilität auf zwei Rädern – eine echte Alternative

Das richtige E-Bike kaufen und hinauf zur Hohensyburg

(von Jens Büchling)

Die Fachwelt ist sich längst einig: Fahrräder mit Elektroantrieb liefern nicht nur jede Men­ ge Fahrspaß, sondern sie sind auch ein guter Ersatz für den Zweitwagen. Im zweiten Teil der E-Bike-Reportage stellt »einundzwanzig« einige gut sortierte Fachhändler für EBikes vor und sagt, worauf man beim Kauf achten sollte. Außerdem: Nach dem ersten winterlichen E-Bike-Ausflug in den Niederhofer Wald (siehe »einundzwanzig« 1/2013) nahmen wir diesmal eine längere Teststrecke in Angriff: Vom Dortmunder U-Turm aus traten wir bis hinauf zur Hohensyburg in die E-Bike-Pedalen. Welches E-Bike ist fürs Radeln in der City, für längere Touren, als Urlaubsrad, Transportesel oder für die sportliche Fortbewegung das geeignete? Schließlich hat die E-Bike-Industrie in den vergangenen fünf Jahren die Zahl an E-Bike-Varianten vehement vergrößert. Nahezu jedes konventionelle Fahrradmodell ist mittlerweile auch als E-Bike erhältlich. Die Antwort darauf, welches Elektrofahrrad zu welchem Typ E-Biker und dessen Anwendungsbereich passt, liefert am besten der Fachhandel. Hier sind einige gut sortierte Dortmunder E-Bike-Fachgeschäfte im Portrait. »Lucky Bike« – große Auswahl guter Service Wer sich zum ersten Mal ein E-Bike zulegen will,

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sollte sich an seinen ersten Auto-, Motorrad- oder Fahrradkauf erinnern. Der beginnt bekanntlich mit einem Blick ins Portemonnaie und natürlich mit dem Sammeln vieler Informationen rund ums gewünschte Gefährt. Doch all die theoretischen Werte aus Internet und Fachzeitungen rund um Preise, Ausstattung und Verbrauch etc. sind natürlich nur die eine Seite der Medaille. Die eigentliche Kaufentscheidung sollte von echten Probefahrten und umfassender Beratung geprägt sein. Über die derzeit wohl schönste Teststrecke in Dortmund darf sich das neue Fahrradfachgeschäft namens »Lucky Bike« freuen, welches, an der Hermannstraße 108 direkt am Phoenix See gelegen,


Mobilität + Logistik

im April dieses Jahres eröffnete. Der Fahrradladen ist mit 5.500 m2 Verkaufsfläche der derzeit größte in Dortmund. Auf rund 400 m2 Fläche ist eine eigene E-Bike-Welt mit etwa 120 verschiedenen Elek­ trofahrrädern installiert. Im Angebot stehen solch renommierte Marken wie Kettler, Kalkhof, Raleigh, Pegasus, Diamant und Cube. Das Sortiment umfasst nahezu alle Varianten: Vom E-Falt- und Cityrad über E-Trekking- und Mountainbikes bis hin zum elektrifizierten Cargorad für Transporte ist hier fast alles erhältlich. »E-Bike-Power – Rückenwind inklusive« heißt der durchaus treffende Slogan, den »Lucky Bike« für sei­ ne Fahrräder mit Elektroantrieb gefunden hat. Die Ziel­gruppe all derjenigen, die das E-Bike-Prinzip »mü­ helos-in-die-Pedale-treten« erleben wollen, defi­ niert »Lucky Bike«-Geschäftsführer Tobias Kreckel so: „E-Bikes können den Spaß am Radfahren wieder­ beleben für Menschen, die einige Zeit nicht auf dem Rad saßen. Mit der Unterstützung des E-Mo­ tors ist es einfach eine schöne Sache, um in der Na­ tur an der frischen Luft wieder aktiv zu werden mit der Garantie, dass man auch nach langen Touren völ­ lig stressfrei wieder zurück nach Hause fahren kann.“ Gute E-Bike-Auswahl in der Dortmunder City Eine Probefahrt in der Dortmunder City ist vielleicht nicht ganz so schön wie am Phoenix See, doch das spezialisierte Sortiment einiger E-BikeFachhändler ist auch mitten im Herzen der Stadt durchaus attraktiv. Auf das E-Premiumsegment spezialisiert ist beispielsweise »Radsport-Noll«. Das Fahrradfachgeschäft findet sich in der Müns­ terstraße 72 und bietet exklusive E-Bikes des holländischen Spezialisten KogaMiyata an. „Einer der zweifelsohne besten Hersteller im E-Bike-Be­ reich. Der Koga-E-Antrieb arbeitet völlig geräusch­ frei. Zudem liefert der Hersteller einen schnellen Top-Service,“ sagt Ralf Noll, Geschäftsführer der Noll KG und Inhaber von »Radsport-Noll«. Die Marke KogaMiyata setzt beim E-Bike auf Heckantrieb. Der E-Motor ist direkt am Hinterrad verbaut, was konstruktionsbedingt bei allen E-Bikes mit Heckantrieb eine absolut geräuschfreie und vom Konzept her auch verschleißfreie Antriebseinheit darstellt. Durch den Direktantrieb ist das Antriebs- und Fahrgefühl dynamisch und kraftvoll. Zudem wird die Kette geschont, da die entstehende Kraft direkt ans Hinterrad gelangt. Im Gegensatz dazu wird von vielen E-Bike-Herstellern der sogenannte Mittelmotor mit verschiedenen Antriebsva-

Ohne Anstrengung fuhr Sina von der City über Hörde auf die Hohensyburg.

rianten verbaut. Bei manchen erfolgt die Kraftübertragung des E-Motors direkt an eine Achse, bei anderen gelangt die E-Motorkraft über die Kette ans Rad. Welchen Antrieb man wählt, hat letztlich viel mit dem persönlichen Fahrempfinden zu tun. Ein gutes Bauchgefühl und das Messinstrument »Popometer« sollten letztlich entscheiden, welches Antriebskonzept das persönlich angenehme ist. Während Mittelmotoren grundsätzlich ein eher ausgewogenes Fahrgefühl vermitteln, liefern Hinterradmotoren ein deutlich sportlicheres, dynamisches Fahrgefühl ab. Qualitativ hochwertig sind beide Antriebskonzepte. Bei »Radsport-Noll« sind vornehmlich City- und Trekkings-E-Bikes erhältlich. Neben den Koga-EBikes und direktem Heckantrieb gibt’s alternativ auch Exemplare mit dem auch bei vielen anderen E-Bike-Marken bewährten Bosch-Mittelmotor. Außerdem im Noll-Sortiment sind E-Bikes des renommierten deutschen Herstellers Gudereit, die wie Firmenchef Noll unterstreicht, ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis liefern und ebenfalls den beliebten Boschantrieb besitzen. Rund 30 EBikes hält Noll ständig vorrätig. E-Bikes als echte Mobilitätsalternative In einem Punkt sind sich alle E-Bike-Fachhändler einig. E-Bikes sind eine echte Mobilitätsalternative. Dazu gehören Zitate wie: „Viele Kunden nutzen an bestimmten Tagen lieber das E-Bike anstatt des Autos. So spart man Kilometer und Sprit und gleichzeitig tut man etwas Gutes für Körper und Fitness.“ Verständlich, schließlich muss man auf dem E-Bike immer noch in die Pedale treten, auch wenn der E-Motor nahezu die ganze Arbeit übernimmt. Vor fünf Jahren schafften E-Bikes gerade mal 50 Kilometer. Mittlerweile gehören Reichweiten von rund 100 Kilometern zum Standard. Natürlich

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Mobilität + Logistik

spielen bei den Reichweitenangaben immer auch die befahrene Topografie, das Körpergewicht, der Reifendruck und der Fahrmodus eine große Rolle. Der Fachhandel rät: Die Reichweiten-Herstellerangabe minus ein Drittel – so erhält man einen realistischen Wert. Wichtig beim Thema Service: Die Werkstatt sollte meistergeführt sein, und: Auch wenn man es nicht wirklich nachkontrollieren kann, sollte man sich durchaus nach dem Aus- und Fortbildungsstand der Servicemitarbeiter informieren. Die E-Bike-Hersteller bieten ständig Lehrgänge und Fortbildungsveranstaltungen speziell zum Thema E-Bike an. Schließlich ist die Technik eines Elektrofahrrades im Vergleich zu einem Normalfahrrad deutlich aufwändiger. Die Elektromotoren sind komplexe Systeme. So kann man bei manchen Antrieben sogar eine tendenziell sportlichere oder eine eher für Anstiege optimierte Software aufspielen. Das alles funktioniert nur mit technisch hochwertigem und computergestützten Werkstatt-Equipment. Einmal im Jahr sollte man sein E-Bike zur umfassenden Inspektion in die Fachwerkstatt bringen. Manche Geschäfte bieten noch eine Rundum-Sorglos-Mobilitätsgarantie an mit bundesweitem Hol- und Bringservice im Falle eines E-Bike-Defekts inklusive sämtlicher Reparaturdienstleistungen und Diebstahlschutz. Ansonsten gilt natürlich immer: auf die Garantieleistungen des Herstellers achten. Manche gewähren volle zwei Jahre auf das komplette E-Bike, manche Hersteller geben nur Garantie auf bestimmte Teile am Rad. Das Rad und eine E-Bike-Tour zur Hohensyburg Eine ebenfalls gute Adresse für den E-Bike-Kauf ist das Fahrradfachgeschäft »Das Rad« im Brüderweg 14. »Das Rad« gehört vom Sortiment her bis auf Rennräder zur Gattung der Vollsortimenter, also ein Fachhandel, der Räder für die ganze Familie bereithält. Das gilt auch für den Bereich Elektrofahrräder. Einen Schwerpunkt bildet die Schweizer Marke Flyer, die sich ganz auf die Herstellung hochwertiger E-Bikes spezialisiert hat: Das Sortiment umfasst E-Falt- und Stadträder, E-Trekking-, Moun­ tain- und Fitnessbikes sowie Kompakträder mit 20-Zoll-Laufrädern für die urbane Mobilität. Elek­ trotransporträder mit großdimensionierten Ladeflächen und Zuladungen bis 120 Kilogramm sind ebenfalls erhältlich. Neben Flyer bietet »Das Rad« auch vollgefederte E-Bikes von der für hochwertige Technik bekann-

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ten Marke Riese & Müller an. „Dank aufwändiger Federung liefern diese E-Bikes auch bei höherer Geschwindigkeit eine gute Straßenlage und vermitteln viel Sicherheit beim Fahren“, sagt Matthias Mühr, Mitinhaber von »Das Rad«. Seit über zwölf Jahren sind die Rad-Experten im Bereich E-Bikes aktiv. Ergo darf man hier eine Menge Erfahrungswerte, sprich hervorragende Beratung, erwarten. Die Werkstatt ist ebenfalls meistergeführt. Als freundliche Leihgabe stellte »Das Rad« zwei Flyer-E-Bikes für eine erneute Probefahrt zur Verfügung. Die startete diesmal am Fuße des U-Turms. Ziel der Testreise: die etwa 13 Kilometer entfernte Hohensyburg. Begleitet wurde die erneute »einundzwanzig«-Testfahrt von einem Kamerateam (www.do21.tv). Das spannende Test-Erlebnis bestätigte die eindeutige Erkenntnis, dass auch an steilen Anstiegen das Radeln mit E-Bikes eine absolut mühelose Angelegenheit ist. Das wurde spätestens nach der Strecke vom U-Turm zum Phoenix See und dem langen Anstieg über die Benninghofer Straße hinauf zur Wittbräucker Straße deutlich. Auf den EBikes in nur zehn Minuten und im siebten(!!!) Gang absolut schwitzfrei und entspannt den steilen Anstieg bis zum Dortmunder Höchsten hinauf radeln, das schaffen in der Zeit nur echte Radprofis und gut trainierte Freizeitradler. Es sei denn, man besitzt ein gutes E-Bike. Dann geht’s mühelos voran und auch flott sogar steile Anstiege hinauf. Vom Hotel l’Arrivée starten wir nach dem Phoenix See zur zweiten Etappe. E-Bike-Testerin Sina ist jetzt schon begeistert: „Wow, das Treten geht so leicht und ist auch am Berg viel einfacher. Mit einem normalen Fahrrad würde ich allerhöchstens im ersten Gang den steilen Anstieg fahren. Mit dem E-Bike kommt man viel schneller voran, und ich muss dabei mit nur wenig Kraft in die Pedale treten“, meint Sina. Nach nur etwa 40 Minuten reiner Fahrtzeit erreichen wir mit den E-Bikes das KaiserWilhelm-Denkmal auf der Hohensyburg und die höchste Stelle von Dortmund. Und das alles völlig entspannt und ohne große Anstrengung. Seitdem sind wir überzeugte E-Biker und meinen: Radlerherz, was willst du mehr? Nur eines: nach dem Ausflug auf eine Erfrischung im Biergarten einkehren.


»Special«

Zehn ausgefallene & interessante Lebensmittel-Paradiese in Dortmund

»Super am Markt« – Essbare Kultur-Erlebnisse (von Didi Stahlschmidt)

Vegane-Wunder-Welt – »Vegilicious«

Hier betritt man ein Einkaufsland, das für viele weiterhin eine fremde Galaxie darstellt – die aber so lecker wie interessant und vor allem gesund ist. Denn hier ist auf gut 100 m2 Verkaufsfläche alles zu 100 % vegan. Mit Garantie! Eine beindruckende und atemberaubende Auswahl feinster Veggie-Spezialitäten vom Aufschnitt bis zu Gewürzen, von Keksen bis zu Konserven, vom Brotaufstrich bis zur Kleidung, vom Backwerk bis zu Kosmetika. Und sogar vegane Schweineohren für den Hund gehören zum großen Sortiment von über 1.800 verschiedenen Produkten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Der kleine Markt im Inneren des Brückcenters in der City ist in der Region einzigartig und findet immer mehr Zulauf von Veganern, Vegetariern oder Menschen mit Laktoseintoleranz bzw. Allergien. Zumal hinter dem »Vegilicious Veggie Shop«mit dem »VeganWonderland-Versand« noch ein Online-Shop steckt, der auch bequeme Bestellungen vom Sofa aus ermöglicht. Vegilicious/VeganWonderland | Bissenkamp 11-13 | Innenstadt www.vegilicious-shop.de Fon 28 21 22 41 | mo-sa 11-19 Uhr

Polnische Leckereien – »Lukullus«

Leicht versteckt im Osten der lokalen Landkarte findet man in Wickede ein so kleines, wie schmackhaftes und schnuckliges Einkaufsparadies, welches nicht nur polnischen Mitbürgern Appetit auf die Heimat macht. Mit viel warmem Holz aufgearbeitet und mit ebenso viel Liebe zum Detail werden bei Lukullus polnische Produkte jeglicher Art angeboten. Eine einzigartige Atmosphäre paart sich mit einem originellen Ambiente – Fleisch- und Käsetheke mit Holzvertäflung, polnische Zeitschriften, Lammfelle zum Verkauf, Kosmetik aus der Heimat und eine enorme Auswahl an Konserven & Co. Nicht zuletzt die separate Kuchen-Theke am Ausgang lässt einen bei jedem Einkauf die osteuropäische kulinarische Kultur mit nach Hause nehmen – mit der Vorfreude des nächsten Besuchs. Lukullus | Wickeder Str. 35 | Wickede www.lukullus-laden.de Fon 28 00 92 20 | mo-fr 9-19 Uhr, sa 9-15 Uhr

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»Special«

Fleisch in seiner schönsten Form – »Filet Shop«

Dieses Fleisch-Paradies ist schon fast kein Geheimtipp mehr, sondern hat seinen Bekanntheitsgrad bereits weit über die Stadtgrenzen hinaus erweitert. Das hochwertige Warenangebot umfasst Rinderfilet, Roastbeef, Entrecôte und Medaillons – alles passend zur Grillsaison. Vorteile des Filetshops: direkte Abnahme vom Erzeuger und Verkauf am Stück und aus Freilandhaltung stammendes Fleisch frei von genetischen und wachstumsfördernden Einwirkungen. Dazu kommen noch spezielle Produktpaletten an Soßen und Gewürzmischungen aus eigener Herstellung, Chutneys & Marinaden, hochwertige Pfannen oder Messer, Weine oder Workshops zum Thema Fleisch & Co. Und in naher Zukunft folgt sogar der Ausbau des aktuellen Shops in der Saarlandstraße. Der Tipp hier ist allerdings etwas kostspieliger, aber umso lohnenswerter: Kobe-Rind als wohl bestes Rindfleisch der Welt mit einem Kilopreis von etwa 300,00 €. Filet Shop | Saarlandstr. 102 | südliche Innenstadt www.der-filetshop.de Fon 95 09 64 50 | mo-sa 9-20 Uhr

Spanische Gaumenfreuden – »Merca«

In der Nähe des Großmarkts erschließt sich eine kulinarische Großwelt, die nicht nur die vielen spanischen Mitbürger und Gastronomen erfreut und Heimatgefühle aufkommen lässt. Seit mehr als zehn Jahren ist Merca DER Spanier in Dortmund, der mit einer Mixtur aus frischen Palettenwaren und kleinen Genießer-Highlights wie dem Tortenangebot oder dem hölzernen, großen Schinken-Schrank keine Fragen offen lässt. Dazu tummeln sich auf einer Fläche von 600 m² fangfrische Fische, ausgesuchte mediterrane Spezialitäten sowie ein Weinkeller mit einer Vielzahl internationaler Weine, Wurst- und Schinkenspezialitäten, Gebäck oder Meeresfrüchten. Der charmante Mix aus spanischen Delikatessen im Format des Groß- und Einzelfachhandels mit freundlicher Bedienung und Beratung ist immer einen Besuch wert. Merca | Feldstr. 58 | Innenstadt Süd www.merca-dortmund.de Fon 52 10 25 | mo 8-15 Uhr, di+fr 8-18 Uhr, mi 5-13 Uhr, do 8-16 Uhr, sa 9-13 Uhr

Portugiesische Lebenskultur – »Mercado Portugues«

Das sogenannte »Portugiesische Viertel« in der Nordstadt offenbart mit diesem lukullischen Kleinod eine ganz besondere Welt für Genießer und Feinschmecker. Betritt man das auf den ersten Blick kleine Ladenlokal, steht man bereits vor der Fleisch- und Käse-Theke, die einem duftende Spezialitäten vom Ziegenkäse bis Schinken in die Nase legt. Am großen Wein- und Spirituosen-Sortiment vorbei gelangt man in den hinteren Bereich der portugiesischen Welt, die sogar eine kleine Musikabteilung inne hat. Ansonsten ist das Angebot fraglos lückenlos: Fleisch- und Fischspezialitäten, Meeresfrüchte, Feingebäck, Lupien, Marmelade, Oliven, Öle, Säfte, Milchprodukte, Butter, Käse, Wurst und vieles mehr. Und sogar ein kleines Keramiksortiment wird angeboten und erfreut sich großer Beliebtheit. Mercado Portugues | Brunnenstr. 24 | Innenstadt Nord www.fonsecaimport.de Fon 8 63 55 06 | mo-fr 9-13 Uhr + 14-19 Uhr, sa 9-14 Uhr

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»Special«

Zauberhaftes Indien auf Tamilisch – »TTS Brothers«

Dieser Teil des »Union-Viertels« an der Rheinischen Straße ist sicherlich der schmackhafteste, bunteste und wohl auch exotischste Baustein. Denn betritt man diesen zweistöckigen indisch-tamilischen Supermarkt, ist man durch die wohligen Gerüche, die durchweg unbekannten Produkte und die kulinarische Vielfalt angenehm überrascht und wird neugierig. Neben Gemüse, Obst und Pilzen, Reis und vielen Gewürzen ist hier vor allem die Auswahl an tiefgekühltem Fisch und Meeresfrüchten famos. Dazu kommt noch im Erdgeschoss eine gut sortierte Auswahl an BollywoodDVDs, indischen Haushaltswaren und indischen Fertig-Produkten. In der oberen Etage erfüllen unzählige farbenfrohe indische Stoffe, Gewänder und Schmuck den lichtdurchfluteten Raum und man wird leidenschaftlich beraten. TTS Brothers | Rheinische Str. 52 | Innenstadt www.tts-brothers.de Fon 819288 | mo-sa 9-20 Uhr

Zwischen Iran und Persien – »Persepolis«

Eintauchen in die Düfte Persiens, in die Speisekammer des Irans. Seit vielen Jahren ist dieses an der Hohen Straße möglich und wird selbst von Auswärtigen immer wieder zielstrebig angefahren. Der kleine wie fein sortierte Laden ist von Außen eher unscheinbar – und offenbart sich im Inneren als Genuss-Tempel. Ob es Gewürze wie echter Safran sind, erlesene iranische Süßwaren, Tee-Sorten, Säfte, Heilwasser oder auch unzählige Basmati-Reissorten von sehr guter Qualität. Selbst iranische Fertig-Menüs stehen in der Auslage. Doch neben der persischen Feinkost und den orientalischen Köstlichkeiten gibt es auch heimatliche DVDs und wundervoll verarbeiteten Schmuck aus der entfernten Heimat. Und zum freundlichen Service des Familienbetriebs gehören selbstredend und gerne Rezeptvorschläge, Küchentipps oder kulinarische Extraberatung. Persepolis | Hohe Str. 12 | Innenstadt Süd Fon 0 16 25 12 76 27 | mo-sa 10-22 Uhr, so 16-22 Uhr

Asiatische Wunderwelt – »Suresh Asiafrischmarkt«

Asia-Supermarkt ist nicht gleich Asia-Supermarkt, vor allem in dieser Größe und Frische. Denn alleine schon der angeschlossene Fischmarkt mit großer Theke und einer enormen Auswahl zwischen Heilbutt & Co. und Meeresfrüchten ist in Dortmund einzigartig. Seit 30 Jahren steht dieser Frische-Markt mit über 4.000 Artikeln auf 500 m2 für die bunte wie ausgefallene Vielfalt aus dem gesamten asiatischen Raum. Vom Seeteufel über das Tilapfilet bis hin zu einer großen Auswahl an Obst und Gemüse oder der landestypischen Tiefkühlkost zwischen Hummer, Oktopus, Krebs & Co. ist alles zu bekommen. Natürlich sind die weiteren kulinarischen Standards wie die enorme Reisvielfalt, Pilze oder bunte, exotische Süßwaren auch mit im Sortiment. Und nicht selten kommen Gäste einfach nur zum Staunen und Träumen in dem Doppel-Supermarkt in direkter Citylage vorbei. Suresh Asiafrischmarkt | Brüderweg 6 | Innenstadt www.asiafrischmarkt.de Fon 55 17 60 | mo-sa 9-20 Uhr

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»Special«

Auf Türkisch genießen – »Kam Kauf«

Seit sechs Jahren ist dieser große und wunderbar sortierte türkische Supermarkt Garant für frische Vielfalt und erlesene Produkte vom Bosporus. Es gibt nichts, was es hier nicht gibt: meterlange Obst- und Gemüse-Theken, eine Fleischabteilung, die bis hin zu ganzen Ziegenköpfen keine Fragen offen lässt oder die süßen Leckereien in allen Farben & Formen. Dazu kommen laufende Meter an Oliven, Brot, Soßen und Säften. Selbst Haushaltswaren, Hygieneartikel und Kosmetika sind hier problemlos zu bekommen. Hier werden Frische, das Besondere, individuelle Beratung und ein kleiner Spaß oder Small-Talk an der Kasse groß geschrieben. Manch einer fährt hier auch gerne mal mit zwei vollen Einkaufswagen heraus. Ein Laden wie sein Land – facettenreich, freundlich, bunt, belebt und einfach lecker. Kam Kauf Supermarkt | Derner Str. 43-45 | Innenstadt Nord mo-sa 7-19 Uhr

Biologischer Hofladen – »Schultenhof«

Das Konzept des Schultenhofs mit der Integration von 20 behinderten Mitarbeitern, die vor Ort Getreide, Kartoffeln und Freilandgemüse anbauen, ist so beispielhaft wie einzigartig und garantiert auch den Stempel »Ökologisch & Bio«. Das alte Fachwerkhaus im Dortmunder Süden ist seit Jahren eine hervorragende Anlaufstelle für frische, hofeigene Produktionen und natürliche Auswahl an allem, was das Bio-Herz begehrt. Im Inneren des Bauernhauses findet man den Naturkostladen mit einem Vollsortiment an Bio-Produkten. Dazu kommt die große Gemüseabteilung, eine reichhaltige Auswahl ökologischer Weine, Säfte und sogar verschiedene Sorten Bio-Bier. An der Frischfleischtheke bekommt man täglich Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Produktion, wozu auch eine Platte an Ziegenfleisch und Geflügel gehört. Und selbiges gilt auch für die leckere Auswahl an Käse und ökologischen Milchprodukten – und natürlich die hofeigenen Kuchen-Kreationen. Schultenhof | Stockumer Straße 109 | Hombruch www.awo-schultenhof.de Fon 79 22 01 14 | mo-fr 9-18 Uhr, sa 9-14 Uhr

Anmerkungen, Anregungen, Kritik? didi@einundzwanzig.info

Ideenpreis vom Marketing-Club Die PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft mbH ist Anfang Mai vom Marketing-Club Dortmund stellvertretend für alle am Projekt Beteiligten, Initiatoren und Mitstreiter mit dem alljährlich vergebenen Ideenpreis ausgezeichnet worden. Mit dem Preis sei die verantwortliche Durchführung eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands geehrt worden, so MC-Präsident Horst Müller. Mit dem PHOENIX See sei in Dortmund ein neues Wahrzeichen geschaffen worden, das zugleich einen hervorragenden Beitrag zum Stadtmarketing leiste, begründete der Marketing-Club seine Entscheidung. Das Projekt bedeute eine sehr positive Aufwertung des Stadtteils Hörde, von der die ganze Stadt nachhaltig profitiere.

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Mobilität + Logistik

Hafen sichert regionale Arbeitsplätze

Handel bringt Einkommen Beim Strukturwandel wird gerne auf neue und moderne Arbeitsplätze geschaut. Grafiker in schicken Büros, Mediendienstleister in Kulturfabriken beherrschen das Bild. Der Dortmunder Hafen hat einen traditionellen und trotzdem modernen Ansatz. Wer hier arbeitet, macht sich oft noch schmutzig, sichert aber nicht nur sein Einkommen, sondern auch das von weiteren Arbeitnehmern. Ein einfaches Beispiel: Die Hose aus dem Geschäft in der Thier-Galerie wird in Fernost hergestellt. Ebenso der Flachbildschirm im Elektrofachgeschäft. Diese Waren kommen also von Übersee über die Seehäfen in den Dortmunder Hafen und werden hier umgeschlagen. Logistik Diese Konsumgüter kommen zumeist in Containern, das Containergeschäft boomt. Die Dortmunder Hafen AG selbst verdient mit ihrer Tochtergesellschaft Container Terminal Dortmund (CTD) an jeder Containerbewegung. Hier ist es also egal, ob die Container leer oder voll sind, ob sie Daunen, Sand oder Monitore enthalten. Über 2.600 Mitarbeiter arbeiten im Hafen oder Hafenumfeld ausschließlich im Bereich der Verkehrsdienstleistung und Logistik. All die Waren müssen schließlich geladen, entladen, gelagert, transportiert und in den Verkauf gebracht werden. An jedem dieser Arbeitsplätze hängen weitere Arbeitsplätze – denn am Ende muss jemand die Hose aus Fernost verkaufen. In einer Studie der Uni Münster wurde aufgezeigt, dass mehr als ein direkter Arbeitsplatz an jedem Arbeitsplatz der Logistik anhängt. Damit sind allein in der Logistik über 5.000 Arbeitsplätze Teil der Hafenerfolgsgeschichte. Produktion Wer durch den Hafen fährt, der sieht aber auch Produktionsbetriebe. Stahl, Schrott, Gase, chemische Produkte oder Baustoffe werden erstellt und verarbeitet. Als größtes zusammenhängendes und rund um die Uhr aktives Gewerbegebiet in un­mittelbarer Stadtnähe sind weitere 1.400

Arbeitsplätze direkt eingebunden. Weitere Arbeitsplätze sind in der unmittelbaren Region anhänglich, denn auch die Baustoffe – zum Beispiel aus dem Knauf-Werk – werden in den Baumärkten der Stadt und Region verkauft. Auch hier gibt es einen Effekt, dass mindestens ein weiterer Arbeitsplatz durch die Hafenproduktionsbetriebe im Umland gesichert wird. Somit kommt man laut Gutachten der Uni Münster schon auf 8.000 Arbeitsplätze, die der Hafen sichert. Über 300 Mio. € sichert der Hafen an Einkommen im direkten hafennahen Umfeld. Dienstleister Und als dritter Bereich kommen noch Dienstleister der Industrie hinzu. Der Industrie-Dienstleistungsbereich hat mit insgesamt 300 Arbeitsplätzen ebenfalls einen erheblichen Effekt auf den Arbeitsmarkt und zeigt zugleich die Verbindung von Hafenbetrieben und Hafendienstleistern auf: Der Kran kann nur Container umschlagen, wenn er funktioniert, und nur dann kann die Ware auch pünktlich im Geschäft über die Ladentheke gehen. Und natürlich geben auch die Hafenbeschäftigten ihr Geld vor allem in Dortmund aus. Seit den Zeiten der Hanse ist Dortmund ein Waren­verteilzentrum – und heute zeigt sich, dass dies in sich verändernden Zeiten immer ein Zukunftsmotor ist. Die Waren und Güter ändern sich, der Transport bleibt. Und Mediendienstleister und Grafiker in Europas größter Heavy MetalPlattenfirma oder der Reklamefabrik (siehe www. einundzwanzig.info) arbeiten hier übrigens auch.

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Krabbelgruppe in Hohenbuschei

Wuselige Nachbarschaft

(von Barbara Underberg)

Linus saust auf dem knallroten Bobbycar um den Tisch, auf dem ein dreidimensionales Modell mit vielen winzigen Häusern und Bäumen steht. Der Zweijährige tobt mit Paul, Thalia und Justus durch das Infobüro der Hohenbuschei GmbH. Mia ist neunzehn Monate alt, hat hellblonde Locken und liebt Kekse. Beim Fangenspielen quiekt sie vor Freude und hält den Keks fest in ihrer kleinen Faust. Freitagnachmittag, Krabbelgruppenzeit. Bis zu sieben Erwachsene und acht Kinder treffen sich seit dem letzten Herbst jede Woche in der Krabbelgruppe. Angefangen hat alles durch die Initiative von Katharina Kritzler. Die junge Mutter lebte mit Sohn Linus und Ehemann Sebastian lange in Castrop-Rauxel, im Juni zieht die Familie nach Hohenbuschei. Katharina Kritzler ist in Dortmund aufgewachsen und wollte in ihre Heimatstadt zurück. In Hohenbuschei fand sie ein geeignetes Grundstück. „Die Idee der Krabbelgruppe war, dass sich Kinder und Eltern

von Anfang an kennenlernen und sich dadurch auch eine gute Nachbarschaft entwickelt“, erzählt die Initiatorin. Über ein soziales Netzwerk im Internet, über das fast zweihundert Hohenbuschei-Nachbarn verbunden sind, startete Katharina Kritzler die Suche nach weiteren Familien. „Das Interesse war enorm, es gab mehr als zwanzig Rückmeldungen“, berichtet sie.

Unkonventionelle Lösung Schnell war klar, dass die Gruppe zu groß würde, um sich in einem Privathaus zu treffen. So wandte sich Katharina Kritzler an die Hohenbuschei GmbH & Co. KG. Geschäftsführerin Silke Seidel war von der Idee sofort begeistert und sagte handfeste Unterstützung zu: „Seitdem stellen wir jede Woche kostenlos unser Infobüro vor Ort zur Verfügung. Das Gebäude ist gut erreichbar und der Raum ausreichend groß.“ Die Eltern freuen sich über die unkonventionelle Lösung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Katharina Kritzler hat einen eigenen Schlüssel zu dem Raum, einige Spielsachen werden im Infobüro aufbewahrt, andere bringen die Eltern mit. Wo sonst ernsthaft gearbeitet und informiert wird, bietet sich freitagsnachmittags ein anderes Bild. An den Wänden hängen riesige Pläne und Karten,

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Lebensräume Wo sonst gearbeitet wird, ist freitags jetzt immer Krabbelgruppenzeit.

die die Zukunft von Hohenbuschei zeigen, in einer Ecke präsentiert ein Gestell aus Plexiglas gedrucktes Informationsmaterial. Das stört Mia, Linus und die anderen überhaupt nicht, jetzt gehört der Raum ihnen. Auf dem Boden liegen verstreut große Puzzleteile und Spielkarten, dazwischen Puppen, überall bunte Bauklötze aus Holz. Alle fünf johlen, als eine Mutter schillernde Seifenblasen in die Luft pustet. Paul springt hoch, um sie zu fangen. Sabrina Schulz ist die Mutter von Mia. Sie wohnt mit ihrer Familie seit anderthalb Jahren in Hohenbuschei. Auch sie ist über den Aufruf im Internet zur Krabbelgruppe gekommen und freut sich über die Möglichkeit, sich mit anderen Eltern austauschen zu können. „Am Anfang trafen sich nur die Mütter, inzwischen kommen auch die Väter immer häufiger dazu“, beschreibt sie die nachbarschaftliche Entwicklung. Und für die Kleinen sei es natürlich schöner, wenn sie später in der Kita schon ein paar Kinder kennen.

Neue Kita im Bau Alle Eltern haben ihre Kinder in der neuen Hohenbuschei-Kita, die zurzeit von DOGEWO21 gebaut wird, angemeldet und hoffen, dort einen Platz zu bekommen. Mitten im neuen Wohngebiet entsteht auf einem Grundstück von rund 2.000 m2 eine Kindertagesstätte mit einer Fläche von 530 m2. Nach Fertigstellung Ende 2013 wird die Kita von den Vereinigten Kirchenkreisen (VKK) Dortmund betrieben, die zur Evangelischen Kirche in Dortmund und Lünen gehören. Drei Gruppen sind geplant, davon eine für die U3-Betreuung. Das Interesse an einem Platz ist groß: Bereits ein halbes

Jahr vor der Eröffnung übersteigt die Nachfrage die Zahl der Kita-Plätze. Und es zeigt, dass der von allen Altersgruppen stark nachgefragte Wohn­standort Hohenbuschei zunehmend auch für junge Familien stetig an Attraktivität gewinnt. Hohenbuschei-Infos vor Ort und im Netz Informationen über weitere Planungen in Hohenbuschei erhalten Anwohner, Bauherren und solche, die es werden wollen, im Info-Büro an der Adi-Preißler-Allee 7 immer mittwochs und donnerstags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie jeden ersten Sonntag im Monat von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Allgemeine Informationen gibt’s auch im Netz unter www.hohenbuschei.de.

Betriebshof Brünninghausen öffnet seine Türen Ein Tag der offenen Tür findet am Sonntag, dem 14. Juli am Bus-Betriebshof in Brünninghausen (Stockumer Straße 60) statt. Alle Dortmunder/-innen sind dann herzlich eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen eines Nahverkehrsunternehmens zu werfen. Von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr gibt es dort ein bunt gemisch­ tes Programm: Modernste und historische Technik werden präsentiert, Busse aus unterschiedlichen Epochen ausgestellt und Sightseeing-Touren mit einem »Anderthalbdecker« und mit dem Fahrschulbus von DSW21 angeboten. Musikalische Darbietungen, Spiel- und Spaßaktionen für Kinder, eine Märchenbühne und ein Segway-Parcours runden das Programm ab. An zahlreichen Ständen sind Speisen und Getränke zu zivilen Preisen erhältlich. Der Eintritt zum Tag der offenen Tür ist ebenso frei wie die Hinund Rückfahrt mit den Buslinien 440 und 449 bis zur Haltestelle Brünninghausen Betriebshof sowie mit der Buslinie 450 bis Brünninghausen. Zusätzlich zum normalen Sonntagsfahrplan werden Sonderbusse eingesetzt.

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Mobilität und Logistik

Rund 25 Jahre halten die Straßenbahngleise, dann ist ein Austausch – wie hier im April und Mai in Wambel – erforderlich.

Hohe Investitionen in Verkehrswege und Leitungsnetze nötig

Vorne bleiben

Viele deutsche Unternehmen und Verbände schlagen Alarm: Straßen verwandeln sich in Kraterlandschaften, Brückenbauwerke müssen dringend saniert werden. Und auch öffentliche Verkehrssysteme geraten an ihre Grenzen, weil Schienenwege und/oder Fahrzeuge fehlen oder in die Jahre gekommen sind. Die Initiative »Damit Deutschland vorne bleibt« macht sich daher städteübergreifend für eine zukunftsfähige Infrastruktur stark. Ein paar Beispiele aus Dortmund und der Region: Einige Schwertransporter müssen die Autobahn A45 wegen maroder Brückenbauwerke meiden und weiträumige Umleitungen fahren. Auf der B1, immerhin in weiten Teilen eine dreispurige Stadtautobahn, musste im zurückliegenden Winter die zulässige Höchstgeschwindigkeit aufgrund von Straßenschäden abschnittsweis auf 30 km/h reduziert werden. Bereits seit Jahrzehnten wird über einen zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke von Dortmund über Lünen nach Münster debattiert, auf der sowohl Fern- als auch Nahverkehrszüge unterwegs sind und wo schon kleinere Verspätungen den Fahrplan über Stunden durch­ ein­anderwirbeln. DSW21 benötigt wie viele ande-

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re Verkehrsunternehmen dringend zusätzliche Stadtbahnfahrzeuge, da die Kapazitätsgrenze im Berufsverkehr und bei Großveranstaltungen wie z.B. BVB-Spielen oft bereits überschritten ist.

Weitere Herausforderungen Das alles sind nur einige wenige Beispiele dafür, dass – nicht nur in und um Dortmund – dringend etwas getan werden muss. In anderen Regionen und Bundesländern sieht es ähnlich aus. Und dabei geht es nicht nur um den Verkehr: Die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende erfordert 2.800 Kilometer neue Stromleitungen, bestehende Trassen müssen auf einer Länge von


Mobilität und Logistik

Insbesondere nach einem harten Winter wie dem letzten sehen einige Straßen wie Kraterlandschaften aus.

2.900 Kilometern verstärkt werden – ebenfalls ein Milliardenprojekt.

Grenzen erreicht Gelegentlich wird der Eindruck erweckt, dass die Unternehmen ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen sind, doch kann ein solcher Eindruck nicht kommentarlos stehen bleiben: Allein DSW21 inves­tiert alljährlich Millionenbeträge in den Erhalt und in die Anschaffung von Fahrzeugen und Anlagen. Im letzten Jahr wurden mehr als 3 Mio. € in den barrierefreien Ausbau der Stadtbahnhaltestellen Huckarde Abzweig, In den Börten (Brackel) und Ruckebierstraße (Asseln) inves­ tiert. Auf der Ost-West-Strecke (U43) sowie zwischen Marten und Westfalenhütte (U44) rollen 47 neue Niederflurbahnen, die zu einem Gesamtpreis von über 100 Mio. € beschafft wurden. Alljährlich werden neue Busse geordert, Rolltreppen ausgewechselt, Gleise erneuert (wie gerade in Wambel) und vieles mehr. Und das alles bei einem Betriebsverlust von zuletzt 63 Mio. € in 2012, da sich der Nahverkehr weder in Dortmund noch in anderen Städten kos­ tendeckend betreiben lässt.

Nicht allein zu stemmen „Die zahlreichen Beispiele zeigen, dass wir nicht über ein Dortmunder Phänomen sprechen“, so DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung. „Kein Unternehmen der Republik kann diese Herkulesaufgabe alleine stemmen. Deshalb begrüßen wir, dass sich jetzt eine Allianz aus unterschiedlichsten Branchen zusammengeschlossen hat, die als Initiative »Damit Deutschland vorne bleibt« das Thema vorantreibt. Es geht letztendlich um den Wirtschaftsstandort Deutschland und um jeden Einzelnen von uns, egal ob er öffentliche Verkehrsmittel, das Auto oder das Fahrrad nutzt.“

Auch DSW21 unterstützt die Initiative. Diese ist seit Mitte Mai präsent, man wird also in den nächsten Wochen und Monaten einiges darüber lesen, sehen und hören, wo der Schuh drückt.

Am 5. Juli: Dortmunder »Nacht der Ausbildung«

Auch in diesem Jahr findet wieder eine Dortmunder Nacht der Ausbildung statt, es ist bereits die vierte seit der Premiere im Mai 2010. Am Freitag, dem 5. Juli 2013 öffnen insgesamt 20 Unternehmen und Institutionen aus Dortmund dann von 17.00 Uhr bis 23.00 Uhr die Türen und stellen über 70 Berufe und duale Studiengänge vor. Das Spektrum reicht von A wie Anlagenmechaniker/-in bis Z wie Zerspanungs­ mechaniker/-in. DSW21 und DEW21 präsentieren ihre acht Ausbildungsberufe in der Zentralen Ausbildungswerkstatt an der Manteuffelstraße 80 (Foto). Neben dem Kennenlernen von Metall-, Elektround kaufmännischen Berufen steht das Online-Bewerbungsverfahren auf dem Programm, das vom Nachwuchs selbst gestaltet wird. Eingeladen sind Schüler und Schülerinnen, die eine gute Ausbildung suchen, sowie ihre Eltern. Ein kostenloser BusShuttle verbindet die Veranstaltungsorte. Alle Infos gibt es ab sofort unter www.dortmunder-nacht-derausbildung.de.

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Maigret und die Mobilität

Lüttich erleben „Kalte, feuchte Luft drang in das geöffnete Fenster, durch das er die erleuchteten Scheiben eines Restaurants und den gelben Rumpf einer Straßenbahn bemerkte.“ Ein Zitat aus dem Maigret-Roman »Maigret riskiert seine Stellung«, die gut zum Einstieg in unseren Trip-Tipp taugt. Warum, das erklären wir – wie in jeder spannenden Geschichte am Ende. Wichtig ist, dass es in die Geburtsstadt des Maigret-Autors George Simenon geht: Lüttich oder Liège gleich hinter der deutsch-belgischen Grenze. Von Dortmund aus sind es gerade mal zweieinhalb Autostunden nach Lüttich, mit dem Zug geht es in drei Stunden, der Umstieg in Köln ist dabei einzuplanen. Wer es früh hin und spät zurück mag, der schafft es an einem Tag, ansonsten ist eine Übernachtung angezeigt und angesichts des belgischen Biers und des Lütticher Stadtschnaps Pèkèt (Gin-Variante) auch angeraten, zumal das Lütticher Nachtleben zu den zehn Hauptattrak­ tionen der Stadt zählt.

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Erkunden kann man die Stadt zu Fuß, mit dem Schiff oder auch mit dem George Simenon-Audio­ führer. Egal für welche Variante man sich entscheidet, die historische Altstadt mit den vielen Gassen, die Zitadelle und der futuristische neue Bahnhof gehören dazu. Wer am Wochenende die Stadt erkundet, kann sich am Sonntagmorgen mit La Batte dem größten und ältesten belgischen Wochenmarkt widmen


Mobilität + Logistik

Bummeln, Bier trinken, ein oder zwei Museen anschauen – fertig ist der Ausflug – unser Trip im Video auf www.do21.tv.

(8.00 bis 14.30 Uhr). Die Samstagnacht gehört dann entweder dem Marktplatz (Place du Marchè) oder den zahlreichen Clubs und Kneipen. Aber auch die Oper von Lüttich oder die Philharmonie sind die Reise wert. Mit Pommes liegt der Feinschmecker in Belgien immer richtig, es gibt aber auch das Lüttich-Mal mit Fleichbällchen, Bohnen, Kartoffel-Specksalat, Omelette, Kalbsnieren, Waffeln, dem Lütticher Gin und einem Kaffee. Natürlich gibt es Waffeln auch so überall zu kaufen, und die zahlreichen Cafés und Bistros servieren beste Köstlichkeiten und geben Zeit für eine Rast. In den 80er-Jahren war Lüttich, groß geworden als Schwer-Industrie-Stadt, so gut wie tot, jetzt aber erlebt die Stadt einen wahnsinnigen Aufstieg. Schuld daran sind neben den vielen his-

torischen Kirchen und Gebäuden auch die zahlreichen Museen, allein 15 an der Zahl. Und hier schließt sich auch der aktuelle Kreis zu Maigret und Dortmund. Im Musée des transports en Commun, also dem Nahverkehrsmuseum, gibt es aktuell eine Ausstellung zu innovativen Metropolregionen. Und hierzu gehört neben Medellin in Kolumbien, Nantes in Frankreich und dem belgischen Gent eben auch Dortmund. Wer keine Zeit hat, Lüttich zu besuchen, findet den Infofilm des Museums aber auch unter www.do21.tv.

Übernachtungen: Es gibt vom »ibis« über Hostelangebote ab 40 € alle Möglichkeiten, preiswert zu nächtigen. Wer es aber mal besonders stilvoll mag, der geht ins »Crown Plaza« mit dem schönsten komplett in Gold gehaltenem Ballsaal Belgiens (ab etwa 100 €).

Im Land der 140 Brauereien gehören Straßencafés zm Nationalgut.

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Lebensräume

Fassadengestaltung bei DOGEWO21

Wohnen bildet

Sowohl Mieter als auch Eigentümer möchten es nicht nur innerhalb ihrer vier Wände schön haben. Auch die Außengestaltung muss stimmen und beeinflusst den Wohlfühlfaktor. Daher liegt es DOGEWO21 sehr am Herzen, dass die Mieter/-innen der rund 16.000 Wohnungen des Unternehmens sich rundum zufrieden fühlen. Seit vielen Jahren ist deshalb ein durchdachtes Gestaltungskonzept Bestandteil jeder Sanierungsmaßnahme. Und diese Konzepte fördern gleichermaßen Schönes, Witziges und Wissenswertes zutage. Was haben Motive aus »Wilhelm Tell« an der Geßlerstraße in der nördlichen Gartenstadt zu suchen? Die Antwort liefert Innenarchitektin Katja Jüngst, die bei DOGEWO21 in der »Kosmetikabteilung« an der Entwicklung und Umsetzung von Gestaltungskonzepten mitwirkt: „Hermann Gessler war Reichsvogt in den Schweizer Kantonen Schwyz und Uri und zählt zu den Akteuren in Friedrich von Schillers Drama um den Armbrust-Schützen Wilhelm Tell. Deshalb findet man Motive und Handelnde aus dem Drama auf den Häuserfassaden an der Geßlerstraße wieder.“ Rund um den Roningweg in Wickede stößt man dagegen bald auf den Schriftsteller, Kabarettisten und Maler Joachim Ringelnatz. Hier finden sich künftig Zitate aus Ringelnatz-Werken auf den Außenfassaden wieder. Katja Jüngst: „Ringelnatz hat eine humoristische Art, ohne andere

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damit zu verletzen. Das wird auch unseren Mietern in Wickede gefallen. Wir wissen, dass sich Ringelnatz gewünscht hat, dass eine Straße nach ihm benannt wird. In Dortmund ist das zwar noch nicht der Fall, aber dafür schaffen wir dann in Wickede eine Ringelnatz-Siedlung, das hätte ihm sicherlich auch sehr gefallen.“ Am Stargarder Weg und damit in unmittelbarer Nähe des Zoos zieren Nashorn, Ameisenbär und Co. eine Fassade, für eine weitere hat sich die Dortmunder Agentur für Fassadengestaltung »More Than Words« als Partner von DOGEWO21 eine 3-D-Variante einfallen lassen, die dem Betrachter den Eindruck vermittelt, dass ihm eine Echse entgegenkommt. Apropos Partner: Vor einigen Jahren hat DOGEWO21 mit dem Künstler Friedrich-Ernst von Garnier zusammengearbeitet, der als Farbphilosoph unter den Gestaltern


Lebensräume

Allerlei »Getier« am Stargarder Weg in Brünninghausen oder Allgemeinbildung an der Geßlerstraße: Die Fassadengestaltung ist gleichermaßen ansehnlich und kreativ.

gilt. „Von Garnier ist Verfechter einer sehr extrovertierten Gestaltung“, weiß Katja Jüngst. „Wir wa­ ren anfangs sehr skeptisch, doch nach nicht allzu langer Zeit von seinen Vorschlägen begeistert.“ Sehen das die Mieter ähnlich? Katja Jüngst: „In der Regel schon. Aber natürlich sind die Geschmäcker verschieden, da ist die Begeisterung nicht bei jedem gleich. Doch grundsätzlich begrüßen es unsere Mieter, dass wir uns sehr aufwändige Gedanken um die Gestaltung machen. Und auch wir halten das für außerordentlich wichtig. Schließlich ist die Außengestaltung so eine Art Visitenkarte der Siedlung oder des Gebäudes. Viele davon sind vor 50 bis 60 Jahren entstanden. Damals musste es vor allem schnell gehen, sodass eher triste Fassaden den Baustil prägten. Das ändern wir jetzt mit jeder anstehenden Sanierungsmaßnahme. So werden – wie z.B. in Löttringhausen – aus Gebäuden, die einst extrem lang und hoch wirkten, aufgelockerte Wohneinheiten, die den Mietern und Besuchern zudem noch eine gute Orientierung bieten. Wir sehen die Fassadengestaltung als Teil des gesamten Außenkonzepts, die mit der Beleuchtung oder der Bepflanzung harmonieren muss. Und wir wissen, dass es mit der Fassadengestaltung wie mit der

Mode ist: Beide unterliegen der Zeit, Farben von heute sind morgen Schnee von gestern.“ DOGEWO21-Mieter, Anlieger aus dem näheren Um­ feld oder Besucher dürfen sich also weiterhin auf abwechselungsreiche Gestaltungen gefasst ma­ chen und wissen, dass Wohnen bei DOGEWO21 auch bildet.

DOGEWO21-Innenarchitektin Katja Jüngst.

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Vermarktungsstart des PHOENIX See-Südufers

Traum vom Haus am See Die Warteliste der Grundstücksinteressenten war umfangreich, viele haben lange auf diesen Moment gewartet: Mitte Mai gab die PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft den Startschuss für den Vermarktungsbeginn des PHOENIX See-Südufers. Über hundert Grundstücksinteressenten sind am 15. Mai im Werkssaal von DSW21/DEW21 zusammengekommen. Sie alle wollten nur das Eine: Ein Grundstück am PHOENIX See! „Das Interesse ist auch deswegen so groß, weil der PHOENIX See sich als hervorragende Wohnadresse herumgesprochen hat. Wer ein Haus am See bauen möchte, hat dazu nur noch am Südufer eine Chance“, sagt Ursula Klischan, Geschäftsführerin der PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft. Diese Möglichkeit

wollten sich viele nicht entgehen lassen, weshalb sich zahlreiche Bauwillige zum Teil schon vor zwei Jahren auf eine Interessentenliste für ein Grundstück haben eintragen lassen. „Um die Vergabe der Grundstücke gerecht zu gestalten, haben wir uns dazu entschlossen, diejenigen Grundstücke unter notarieller Aufsicht zu verlosen, für die es mehr als einen Interessenten gab“, so Ursula Klischan. Von den 73 im Bebauungsplan ausgewiesenen Einfamilienhausgrundstücken wurden

Auch als App im iTunes-Store: Die PHOENIX See-Vermarktungsplattform Seit Beginn des Vermarktungsstarts der Wohnbaugrundstücke am Südufer gibt es die Vermarktungsplattform der PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft auch als kostenlose App im iTunes-Store. Diese informiert tagesaktuell, schnell, unkompliziert und kartenbasiert über alle verfügbaren und reservierten Grundstücke am PHOENIX See inkl. Verortungsfunktion der eigenen Position vor Ort, Sortierfunktion nach Größe, Entfernung zum aktuellen Standort, etc. Selbstverständlich verfügt die App auch über die »Teilen«-Funktion auf Facebook oder Twitter und die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme mit der PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft. Weitere Infos auch unter www.phoenixseedortmund.de.

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Lebensräume Von 73 Einfamilienhausgrundstücken wurden Mitte Mai 42 unter notarieller Aufsicht verlost.

„Auch im Segment Geschosswohnungsbau ist die Nachfrage sehr groß, die Gespräche mit diversen Bauträgern laufen bereits“, so Klischan.

Im Süden nur Wohnen Alle Grundstücke am Südufer des Sees sind ausschließlich für das Wohnen vorgesehen. Insgesamt werden 73 Einfamilienhausgrundstücke in einer Größe zwischen 400 und 600 m2 angeboten, für Rei­ hen- und Doppelhäuser sind jeweils vier Grundstücke ausgewiesen. Auch Mehrfamilienhäuser wird es am Südufer geben: „Neun Grundstücke sind innerhalb des Bebauungsplangebiets für die Bebauung mit zum Teil mehreren Mehrfamilienhäusern ausgewiesen, weitere Flächen für Mehrfamilienhäuser stehen außerhalb des Plangebiets an der Hermann- und der Schüruferstraße zur Verfügung“, so Ursula Klischan. Damit kann ein breites Wohnspektrum auch im Geschosswohnungsbau angeboten werden, von der Eigentumswohnung bis zum öffentlich geförderten Wohnungsbau.

Höhenflug DEW21 hat Nachwuchs: Zwei junge Wanderfalken sind im Mai auf dem Dach des Scheibengasbehälters in Lindenhorst aus dem Ei geschlüpft. Ihre Eltern nutzten dazu eine Nisthilfe, die im vergangenen Jahr von der DEW21/DSW21-Ausbildungswerkstatt gebaut wurde und die pünktlich zur Brutsaison Anfang März in rund 70 Metern Höhe am Gasbehälter befestigt werden konnte. So konnte dem Nachwuchs der seltenen und streng geschützten Greifvogelart – rund um Dortmund gibt es nur einige wenige Wanderfalkenpaare – bereits 2012 »unter die Flügel« gegriffen werden. Und auch dieses Jahr wurde die Nisthilfe in luftiger Höhe wieder dankbar angenommen. Übrigens bleiben die Vogelkinder dem DEW21-Betriebsstandort immer nur wenige Wochen erhalten: Sobald sie flügge werden, verlassen sie nach einigen Flugstunden ihr Zuhause.

Rege Bautätigkeit in 2014 Je nachdem, wie weit die individuellen Planungen der zukünftigen Bauherren bereits fortgeschritten seien, könnten die ersten Hochbaumaßnahmen für Einfamilienhäuser bereits Ende dieses Jahres beginnen, ist Ursula Klischan überzeugt. Damit wird für die zukünftigen Seebewohner endlich wahr, was lange nur ein schöner Traum gewesen ist: das eigene Haus am See.

Freier Eintritt für ein Kind in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen.

© Karl-Rainer Ledvina

insgesamt 42 Grundstücke an Bauwillige verlost. Bis Ende Juni müssen diejenigen, die das Losglück ereilt hat, den Grundstückskaufvertrag unter Dach und Fach gebracht haben, danach erlischt die Grundstücksreservierung – was man übrigens auch tagesaktuell auf der Internet-Vermarktungs­ plattform (www.wohnen-am-phoenixsee.de) der PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft verfolgen kann.

Architektonisch anspruchvolle Wohnideen Für die Bebauung des Südhangs strebt die PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft eine eben­ so attraktive Mischung an, wie sie sich heute am Nordufer präsentiert. Im Süden wie im Norden des Sees enthält der Bebauungsplan architektonische Vorgaben, an die sich die zukünftigen Bauherren halten müssen. Um diesen schon einmal einen Eindruck von der Umsetzung der Gestaltleitlinien in die Praxis zu geben, hatte die PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft im Oktober vergangenen Jahres zu einer Architektenmesse eingeladen. Dort konnten sich zukünftige Käufer und potenzielle Bauherren anhand ambitionierter Architek­ tenentwürfe schon einmal inspirieren lassen und Ideen zum Bauen am Hang mit Seeblick sammeln. Dabei und bei der Umsetzung ihrer Ideen haben es die jetzigen Bauherren allerdings deutlich leichter als seinerzeit die »Pioniere« des Nordufers: „Um sich ein Bild vom Wohnen am See zu machen, genügt es heute, sich das umfänglich bebaute Nordufer anzusehen“, so Ursula Klischan.

*Einlösbar vom 22.07. – 03.09.2013

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22.05.2013 13:44:53 Uhr


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Pünktlich zum Frühlingsbeginn fiel am 16. April der Startschuss für den geplanten Bürgergarten »Kleine Heroldwiese« in der Nordstadt. Wie die Gestaltung genau aussehen soll, das wurde u.a. Mitte Mai bei einem Bürgerworkshop für Ort beraten, zu dem alle Interessierten eingeladen waren.

DEW21 unterstützt Bürgergarten

Aus Grau mach Grün Noch ist die Heroldwiese nicht viel mehr als das, was ihr Name aussagt: eben eine Wiese. Doch engagierte Bürgerinnen und Bürger sorgen an der Ecke Gronaustraße/Heroldstraße mit kleinen Schritten dafür, dass ihr Viertel im Dortmunder Norden etwas schöner wird. Ihr Projekt »Bürgergarten Kleine Heroldwiese« lebt von der Zusammenarbeit der engagierten Menschen vor Ort. Einer dieser Menschen ist Edeltraud Pohl. Seit mehr als fünf Jahrzehnten wohnen sie und ihr Mann in der Nordstadt und möchten dort nicht weg: „Wir fühlen uns hier wohl. Es ist sehr zentral, sodass wir kein Auto brauchen.“ Die Klischees über die Nordstadt kennt die Hausbesitzerin aus der Gronaustraße zur Genüge. Und auch wenn sie sich über das undifferenzierte Bild, das von die-

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sem Stadtteil Dortmunds gerne gezeichnet wird, ärgert, weiß sie natürlich um die durchaus vorhandenen Probleme ihres Viertels. Gegen die kann man aber am besten vorgehen, indem man vor Ort Verantwortung übernimmt, findet die 77-Jährige: „Man muss Dinge selbst in die Hand nehmen und sich nicht immer auf andere verlassen.“


Energie + Wasser

Edeltraud Pohl engagiert sich seit Jahren für ihr Viertel.

den soll. Sollen Pflanzkästen gebaut werden, die von Paten gepflegt werden? Soll man Sitzgelegenheiten schaffen und Spielgeräte aufstellen? Oder eine überdachte Grillstelle bauen? Aber auch ganz praktische Themen müssen noch geklärt werden, wie etwa Wasser- und Stromanschlüsse, Toiletten oder Mülltonnen. Und eine Hausordnung mit festen Spielregeln soll dazu beitragen, Konflikte zu vermeiden.

Deshalb engagiert sie sich seit rund zwölf Jahren im Quartiersmanagement und in der »Bürgerinitiative Brunnenstraßenviertel«. Diese kämpft gegen Missstände wie etwa die Vermüllung von Grundstücken. Sie sorgt aber auch mit Aktionen wie der Bepflanzung von »Baumscheiben« (Umrandungen der Bäume auf der Straße) für ein freundlicheres Gesamtbild im Viertel. „Natürlich bedeuten solche Aktionen nur einen Tropfen auf den heißen Stein“, weiß die Rentnerin. „Aber man muss doch etwas für sein Umfeld tun. Das tun einfach viel zu wenige – auch in anderen Vierteln.“

Mehr als eine Wiese Ein weiteres Thema der Bürgerinitiative ist der »Bürgergarten Kleine Heroldwiese«. Die Idee für das Projekt entstand durch das gemeinsame Engagement der Bürgerinitiative, der Urbanisten e.V. und verschiedener städtischer Fachbereiche (Umweltamt, Ombudsstelle des Geschäftsbereiches für Bürgerinteressen und Zivilgesellschaft, Familienbüro Innenstadt-Nord, Aktionsplan Soziale Stadt). Die Verantwortung für die Umsetzung hat das Netzwerk INFamilie, ein Zusammenschluss von über 60 sozialen Akteuren zur Unterstützung von Kindern und Familien im Brunnenstraßen- und Hannibalviertel, übernommen. Die Heroldwiese war jahrelang eine ungepflegte Wiese, die vor allem als Hundewiese und Müllabladeplatz verwendet wurde, doch bald schon soll die brachliegende Fläche zu einer Bereicherung des Viertels werden. Im April fiel der Startschuss, indem Weiden als Umzäunung gesetzt wurden. In einem Workshop Mitte Mai berieten die Beteiligten darüber, wie der Garten genau gestaltet wer-

Die Idee hinter einem Bürgergarten ist, dass sich Frauen, Männer und Kinder aller Altersstufen und Kulturen über die gemeinsame Arbeit bei der Erstellung kennen und schätzen lernen und so das soziale Leben in der Nachbarschaft verbessert wird. Der fertige Garten soll gleichzeitig aber auch für kreative, kulturelle und soziale Aktivitäten im Quartier dienen und damit das Wohnumfeld aufwerten. „Der Bürgergarten wäre ein wichtiger Treffpunkt für das Viertel, denn davon gibt es hier nicht viele“, findet Edeltraud Pohl. „Auf Dauer wird dieser aber nur funktionieren, wenn sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger für den Garten verantwortlich fühlen.“ Das nötige Engagement ist die eine Sache, Geld für Pflanzen, Zäune, Häuschen oder Spielgeräte die andere. Deshalb sind Sponsoren für ein derartiges Projekt unverzichtbar.

DEW21-Förderung mit Tradition Einer von ihnen ist der Energiedienstleister DEW21, der das Projekt finanziell unterstützt und damit dazu beiträgt, dass der Bürgergarten erschlossen, bepflanzt und genutzt werden kann. Die Weidenzweige für die Umrandung, die im April gesetzt wurden, konnten von diesem Geld bezahlt werden. Sie bieten eine erste Einzäunung des Geländes und werden, wenn sie im Spätsommer grün austreiben, eine erste optische Verbesserung des Gesamteindrucks bringen. „Wir unterstützen dieses Projekt, das von vielen engagierten Bürgern getragen wird, weil es zur Steigerung der Wohn- und Lebensqualität in der Nordstadt beiträgt“, erklärt Wolfgang Bödeker, der bei DEW21 für das Sponsoring zuständig ist. „In unserer unternehmerischen Leitidee ist verankert, dass wir unser Know-how einsetzen, um für einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürli-

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Energie + Wasser

chen Ressourcen zu sorgen. Vor Ort fördert DEW21 in vielen Projekten konkret das umweltund energiebewusste Handeln sowie das soziale und kulturelle Miteinander.“

Lokale Netzwerke Bereits Tradition hat die DEW21-Förderung lokaler Netzwerke im Bereich der Stadtentwicklung und Wohnraumgestaltung: Von den 32 Trinkwasserbrunnen, die in den Stadtteilen für kostenlose Erfrischung sorgen, über ein Aufforstungsprogramm mit der Stadt Dortmund bis hin zu Kunstund Kreativprojekten im Wohnumfeld. Hierzu gehört zum Beispiel auch das seit 2011 von DEW21 geförderte Projekt »Energieverteiler« der Urbanisten e. V., in dem Stromverteilerkästen im Bereich der Rheinischen Straße nach dem Motto »aus Grau mach Bunt« mit Pinseln, Farben und Folien in echte Kunstwerke verwandelt wurden. Die Urbanisten e. V. gehören auch beim Bürgergarten wieder zu den beteiligten Akteuren. Beteiligen wird sich Edeltraud Pohl, die hier natürlich nur exemplarisch für die engagierten Menschen im Projekt steht, weiterhin gerne. „Für mich selber bräuchte ich den Bürgergarten vielleicht gar nicht“, erklärt die Rentnerin zum Abschluss. „Wir haben unseren Hinterhof liebevoll begrünt und gestaltet und könnten uns dahin zurückziehen. Aber für das Viertel ist er einfach gut.“

1 Tageskarte Premium – Kurse, Kraft, Wellness, Kinderbetreuung – Einmal zahlen, gültig für 2 Personen!*

* für nur 25€, einlösbar bis zum 30.09.13. turnhalle die fitnesslounge GmbH | Hacheneyer Kirchweg 150 | 44265 Dortmund Telefon: 0231-4764-8888 | www.die-turnhalle.com

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Die Urbanisten e. V. (hier beim Projekt »Energieverteiler«) sind nur einer von mehreren Akteuren im Projekt »Bürgergarten« .

Kunden radeln einfach günstig Seit dem 1. Juni können Inhaber einer VRR-Chipkarte einfach und preiswert ein Fahrrad des Anbieters »metropolradruhr« ausleihen. Nach einmaliger Registrierung an der Radstation, im DSW21-Kunden­ Center oder im Internet unter www.metropolradruhr. de kann das Rad an jeder Station des Anbieters auf einfachem Wege ausgeliehen werden: Am Display der Fahrradstation die Taste »Ausleihen« drücken, die Chipkarte an den Sensor halten, die Nummer des Leihrades eingeben und das Zahlenschloss öffnen – los geht’s. Ebenso einfach ist die Rückgabe: Das Rad an der Station abschließen, am Stationsterminal die Taste »Rückgabe« drücken und die VRR-Karte an den Sensor halten – fertig. Übrigens: Start- und Zielpunkt der Radtour müssen nicht identisch sein, das Fahrrad kann an jeder beliebigen Station zurückgegeben werden. Preislich können die Kunden zwischen dem Normaltarif und dem RadCard-Tarif wählen. Im Normaltarif sind die ersten 30 Minuten für VRR-Kunden kostenlos, jede weitere halbe Stunde kostet 1,00 €, der Preis für eine 24-stündige Ausleihe beträgt 9,00 €. Daneben bietet das Unternehmen »nextbike« als Betreiber des Verleihsystems einen RadCard-Tarif: Für die RadCard zahlen Nahverkehrs­ kunden 1,50 € statt 3,00 € pro Monat. Inhaber der RadCard fahren die ersten 30 Minuten ebenfalls kostenlos, jede weitere halbe Stunde kostet 50 Cent, der 24-Stunden-Preis beträgt 5,00 €. Die Bezahlung erfolgt im Lastschriftverfahren oder per Kreditkarte. Eine Ausführliche Information zur Radausleihe ist in den DSW21-KundenCentern erhältlich.

24.05.2013 9:21:03 Uhr


Termine

Die Dortmunder Band Chester spielt am 18. Juli beim Talentschuppen im »subrosa«.

Von DEW21 unterstützte Veranstaltungen

Kulturbeutel Termine

Juni bis 27. Juni World Press Photo 2013 (Fotoausstellung), Depot 28. bis 30. Juni Afro Ruhr Festival (Open-AirFestival), Fredenbaumpark Juli 5. Juli Kreuzviertel bei Nacht/ Kultur-m2 (Kultur und Kunst), Kreuzviertel 12. Juli Roadkill – Mord unterwegs (Lesung), Fletch Bizzel Informationen zu den Anfangszeiten, zu den Eintrittspreisen, zum Vorverkauf und weitere Termine finden Sie unter www.dew21kultur.de, aber auch unter www.depotdortmund.de (World Press Photo 2013), www.afro-ruhr-festival.de (Afro Ruhr Festival) und www.kreuzviertelbeinacht.de (Kreuzviertel bei Nacht). Noch Fragen zum Programm? Wolfgang Bödeker wolfgang.boedeker@dew21.de 0231.544-15 40 www.dew21kultur.de

Am 27. Juli: Juicy Beats im Westfalenpark Das Juicy Beats Festival wird volljährig! Denn das größte Festival für Electronic- und Independent Music in NRW findet am 27. Juli bereits zum 18. Mal im Dortmunder Westfalenpark statt. Und der musikalische Obstkorb ist wiederum reich gefüllt: Insgesamt verwandeln weit über 100 zum Teil international bekannte Acts wie Marteria, Fritz Kalkbrenner und The Notwist auf mehr als 20 Bühnen und Floors den Park in eine der schönsten Open Air Locations der Republik. Weitere Top-Acts sind Leslie Clio, Crystal Fighters, 257ers, Left Boy, Friska Viljor, Catz ’n Dogz, Moop Mama, Kid Simius, Tube & Berger, Megaloh, Grossstadtgeflüster, Ewert and The Two Dragons, Hans Nieswandt, Calvertron, Käptn Peng, When Saints Go Machine, Weekend, MC Fitti, Susanne Blech, Chopstik & Johnjon, Jugglerz, Shur-i-kan, Eskei83, Manuel Tur und Say Yes Dog. Zum 16-stündigen Festivalspektakel von zwölf Uhr mittags bis vier Uhr nachts werden bis zu 30.000 Gäste erwartet. Der Eintritt kostet inkl. KombiTicktet für die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln 30,00 € im Vorverkauf (zzgl. Vorverkaufsgebühr) und 35,00 € an der Abendkasse. Näheres unter www.juicybeats.net. Unter den Leserinnen und Lesern der »einundzwanzig« verlosen wir für Juicy Beats 5 x 2 Eintrittskarten. Wenn Sie gewinnen möchten, senden Sie bis zum 7. Juli eine E-Mail mit dem Stichwort »Juicy Beats« an gewinnspiel@dsw21.de. Oder schicken Sie eine Karte an DSW21, ZP – Gewinnspiel, 44127 Dortmund.

Live-Musik im »subrosa« Juni 20. Juni Talentschuppen feat. M. Borgard 27. Juni The Stewardesses Juli 4. Juli 18. Juli

3Klang – Das Bonsai-Festival Talentschuppen feat. Chester

August 15. August Talentschuppen feat. Unter Linden 20. August Oh my Darling September 13. September Roland Heinrich & die Rumtreiber

Informationen zu den Anfangszeiten, zu den Eintrittspreisen und weitere Termine finden Sie unter www.hafenschaenke.de.

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SEEBÜHNE

PRÄ SENTIER T VON

13.

AUGUST

12 .

SEPTMBER

impressum Herausgeber: Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), Presse und Information, Leitung: Wolfgang Herbrand Redaktion: Bernd Winkelmann (verantwortlich), Sebastian Bickert, Jens Büchling, Britta Heydenbluth, Christiane Hinkerohe, Didi Stahlschmidt, Thomas Steffen, Barbara Underberg Layout: Christina Sternal Fotos/Grafiken: Christian Bohnenkamp, Jens Büchling, DEW21 Kultur, Fotolia, Gisbert Gerhard, Dieter Heuvemann, Birgit Holthaus, Jochen Linz, Dieter Menne, Gerd P. Müller,

Didi Stahlschmidt, Jörg Schimmel, Frauke Schumann, Bernd Schwingboth, Thomas Steffen, Barbara Underberg, Vueling Druck: Westmünsterland Druck GmbH & Co. KG, Ahaus Verteilung: ORA mbH & Co. KG Service-Hotline: 0231.56 22 96-24 Höhe der Auflage: 290.000 Internet: www.einundzwanzig.de Redaktion: DSW21, Presse und Information, Deggingstraße 40, 44141 Dortmund, Telefon: 955-00

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Überblick über die Supermarktvielfalt in Dortmund - von Portugal bis Korea - von unserem Gastautor Didi Stahlschmidt. Corporate Mag from DSW...