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Mittwoch, 5. Februar 2014 113. Jahrgang, Nr. 10



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7214 Grüsch-Schmitten Küchenbau Norm- und Massanfertigung Schreinerei Besuchen Sie unsere grosse Ausstellung!

Fachhändler

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hr

Auf Cicerone folgt Thöny

Ja

Kulturarchiv trägt Vergangenheit in die Zukunft 

Telefon 081 325 17 51 Telefax 081 325 2422

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Jägersektion Prättigau

Prättigau

Seewiser befinden über Parkhaus Die Parkprobleme in Seewis könnten schon bald gelöst werden: An der Gemeindeversammlung vom Freitag stimmt der Souverän über ein neues Parkhaus mit insgesamt 71 Plätzen ab. In Seewis stehen nur wenige öffentliche Parkplätze zur Verfügung. Mit der steigenden Bevölkerungszahl und der wachsenden Mobilität der einzelnen Einwohner hat sich das Parkproblem in den letzten Jahren sukzessive verstärkt. Ein Hauptgrund für die Parkplatzknappheit ist laut Gemeindepräsident Stefan Däscher auch der Umstand, dass die mittlerweile rund 80 Mitarbeitenden der Reha Seewis ebenfalls auf öffentlichem Grund parkieren. Dies alles habe dazu beigetragen, dass immer mehr Fahrzeuge auf den Quartierstrassen abgestellt werden. Mit einem zentralen Parkhaus im Gebiet Leschga könne das Problem nun eliminiert werden, ist Däscher überzeugt. An der Gemeindeversammlung vom Freitag wird über ein entsprechendes Projekt mit dazugehörendem Kredit abgestimmt. Gutes Preis/ Leistungsverhältnis Nach dem Grundsatzentscheid an der Gemeindeversammlung vom 11. März des letzten Jahres für den Bau eines Parkhauses hat der Gemeindevorstand von Seewis entsprechende Massnahmen

Das Seewiser Parkhaus Leschga soll sich dezent in die Landchaft einfügen. eingeleitet. Unter anderem wurde ein Projektwettbewerb für interessierte Totalunternehmer ausgeschrieben. Laut Däscher haben fünf Bewerber ihre vollständigen Unterlagen zur Beurteilung durch eine Fachjury eingereicht. Den verschiedenen Anforderungskriterien am besten entsprochen hat dabei das Projekt des Jenazer Bau-

unternehmens Martin Bordoli. «Es besticht durch seine ästhetische Erscheinung, eine gute Funktionalität und verspricht zudem namhafte Vorteile hinsichtlich der zu erwartenden Betriebskosten», hält der Gemeindevorstand in seiner Botschaft fest. Und: «Gleichzeitig erweist sich das Angebot als kostengünstig.»

Grosse Akzeptanz… Um als Totalunternehmer aufzutreten, hat das erwähnte Bauunternehmen für dieses Projekt mit dem Kübliser Ingenieurbüro Angelo Rizzi, dem Schierser Architekturbüro Architetta, dem Igiser Elektroplaner René Wildhaber und dem Trimmiser Haustechnik u Seite 2

AZ CH-7220 Schiers PP/Journal

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Prättigau

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Lokalzeitung für das Prättigau, die Herrschaft und den Kreis Fünf Dörfer • Erscheint Mittwoch und Samstag • Regional und volksnah!


Aus der Region

2 unternehmen Mirko Maurer zusammengeschlossen. Bordoli geht davon aus, dass unter Vorbehalt der Zustimmung durch den Souverän und der Erteilung der Baubewilligung etwa im März der Spatenstich und noch vor der nächsten Wintersaison der Bezug erfolgen kann. Mit Widerstand gegen das Projekt rechnet er insofern nicht, da für die betroffenen Anwohner durch das dezent eingefügte und begrünte Park-

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haus gegenüber der jetzigen Situation mit dem offenen Parkplatz eher eine Aufwertung entsteht. Entsprechend positiv seien deren Reaktionen bislang ausgefallen, stellte er gegenüber dem P&H fest. Auch Däscher ist überzeugt, mit dem Projekt eine gute Lösung für Seewis gefunden zu haben. Unter anderem deshalb, weil die Reha Seewis aufgrund ihrer erwähnt schwierigen Parksituation die Dauermiete von rund 30 der

Hier soll das neue Parkhaus entstehen. 71 Parkplätze in Aussicht gestellt habe und sich die Situation im Dorf dadurch entspannen werde.

Das Parkhaus mit Blick zum Hotel Schesaplana.

… und grosse Investition Nichtsdestotrotz sei man sich bewusst, dass sich die veranschlagten Kosten von 2,85 Millionen Franken in einem für Seewis «ungewohnten Rahmen» bewegen würden. Aus Sicht des Gemeindevorstandes und der Finanzfachpersonen der Gemeinde sei diese

Fotos: zVg/Google Earth

Investition langfristig aber vertretbar und bezüglich der Finanzplanung für die kommenden Jahre auch tragbar, stellte Däscher abschliessend fest. Er hofft, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit dem weitsichtigen Entscheid und dem Kreditbeschluss am Freitag ihren Beitrag zur wichtigen Weichenstellung für die Zukunft beitragen werden.  (ms)

Herrschaft Qualität aus dem Prättigau

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Impressum Verlag AG Buchdruckerei Schiers Telefon 081 328 15 66, Fax 081 328 19 55 info@drucki.ch, www.drucki.ch Beglaubigte Auflage: 3678 Redaktion: Marco Schnell, Leitung (ms) Heidi Wyss (hw) redaktion@drucki.ch Abonnementspreise: Jährlich: Fr. 120.–, Halbjährlich: Fr. 66.– Einzelpreis Fr. 1.50 (inkl. MwSt.) Inserate: Inseratenannahme direkt beim Verlag. Insertionspreis für eine einspaltige Millimeter-Zeile Fr. –.70 plus 8% MwSt. Die P&H erscheint zweimal wöchentlich jeweils am Mittwoch und Samstag. Die P&H wird gedruckt auf LETTURA 60. Die Herstellung erfolgt nach dem Label «Der blauen Engel». Das Papier besteht aus 100% Altpapier. Gedruckt in Graubünden Stampà en il Grischun Stampato nei Grigioni

Startschuss für Herrschäftler Chronik Mit der Chronistensitzung ist letzte Woche in Maienfeld der Grundstein für die Herrschäflter Chronik 2013 gelegt worden. Neu im Team sind nebst Hildegard Hartmann (Fläsch), Marco Schnell (Maienfeld) und Heidi Schwarzenbach (Delegierte Kultur Herrschaft) Helga Goll (Jenins) und Giulia Büsser (Malans).

nun bereits in ihrer 14. Auflage – und zum dritten Mal in Farbe. Erhältlich ist das Buch zum Preis von 17 Franken in den verschiedenen Dorfläden und Gemeindekanzleien der Region. Zudem findet jedes Jahr eine Verteilaktion durch die

Primarschüler statt. Da es sich um ein Sammelwerk mit Dokumentationscharakter handelt, können auch noch die meisten früheren Jahrgänge unter der Mailadresse schnell@ilnet.ch nachbezogen werden. (ms)

Das Team ist auch dieses Jahr wieder bestrebt, mit der Herrschäftler Chronik ein Sammelwerk an verschiedenen Ereignissen in den einzelnen Gemeinden zusammen zu tragen und in einem 180-seitigen, bunten Jahrbuch zu publizieren. Zum Inhalt gehören in Wort und Bild die Bereiche Politik, Wirtschaft, Sport, Vereine, Kultur, Zivilstandsnachrichten sowie interessante Geschichten aus der Vergangenheit. Bereits 14. Auflage Die Herrschäftler Chronik war im Jahr 2000 im Heidi-Verlag gegründet worden und erscheint im Mai

Neu zum Chronistenteam sind Giulia Büsser und Helga Goll gestossen, unterstützt von Heidi Schwarzenbach, Hildegard Hartmann (v.l.) und Marco Schnell. Foto: M. Schnell


Mittwoch, 5. Februar 2014

Aus der Region

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Prättigau

Kulturarchiv trägt Vergangenheit in die Zukunft Mit dem Projekt «Zukunft Kulturarchiv Prättigau» möchte das Kulturarchiv der Bevölkerung die Identifikation mit «ihrem» Talarchiv näher bringen. Offen ist die Finanzierung einer professionalisierten Archivleitung. Und die Arbeitsgruppe sucht junge Verstärkung. Am Freitagabend stellten Stiftungsrat und Arbeitsgruppe Kulturarchiv im Kulturhaus Rosengarten in Grüsch das Projekt «Zukunft Kulturarchiv Prättigau» vor. Die Veranstaltung markierte einen ersten Abschluss des Projekts, welches seit 2011 läuft. Mit dem Erstellen eines Basisinventars wurde vor allem das Ziel verfolgt, das Weiterbestehen des Kulturarchivs Prättigau (KAP) als Talarchiv zu sichern. Ein weiterer Teil des Projektes besteht darin, die Identifikation der Prättigauer Bevölkerung mit «ihrem» Talarchiv zu stärken. Dies soll durch eine Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit möglich gemacht werden, welche Kernaufgabe einer künftigen professionalisierten Archivleitung sein soll. Die Stiftung Haus Rosengarten ist allerdings der Meinung, die Finanzierung des KAP zähle nicht zu den im Stiftungszweck definierten Aufgaben. Die «Arbeitsgruppe Kulturarchiv» habe mit der Aufarbeitung des Basisinventars eine wichtige Aufgabe erfüllt, stellte Stiftungsratspräsident Andrea Stefan Disch einleitend fest. Gedächtnis der Region Die Aufgabe der Archive bestehe im Allgemeinen darin, schriftliche und bildliche Quellen aufzufinden, zusammenzutragen, zu bewahren und den interessierten Kreisen zugänglich zu machen, erklärte der in Haldenstein lebende Historiker Florian Hitz. Die Kulturarchive seien vom Charakter her zwischen den Staats- und Gemeindearchiven einerseits und den Privat- und Familienarchiven anderseits anzusiedeln und hätten einen starken lokalen Bezug. Das Kulturarchiv bewahre das historische Gedächtnis der Region und schaffe Identität. Die Anfänge Im April 1989 fanden sich unter dem Vorsitz von Domenica von

von 14 bis 17 Uhr. Für Termine ausserhalb der Öffnungszeiten melde man sich bitte unter: kulturarchiv@kulturhaus-rosengarten. ch. Vorsitzender der siebenköpfigen Arbeitsgruppe, welche unentgeltlichen Hütedienst leistet, ist seit Anfang 2012 Jürg Lietha. Er merkte an, die Arbeitsgruppe sei «überaltert» und suche dringend junge Kräfte.

Jürg Lietha, Vorsitzender Arbeitsgruppe, Andrea Disch, Stiftungsratspräsident, und Florian Hitz, Historiker, setzen sich dafür ein, dass das Kulturarchiv in Grüsch bleibt.  Fotos: H. Wyss Ott sieben Personen zusammen, welche die «Dokumentationsstelle Haus Rosengarten» protokollarisch begründeten. Die Sammlung bestand zu diesem Zeitpunkt aus Objekten, Ahnenbildern und Büchern, welche von Ott zur Verfügung stellte. Ab 1992 nannte sich die Sammlung dann «Dokumentationsstelle für das Prättigau». Die Stiftung leistete einen jährlich budgetierten Beitrag von 500 Franken und stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung. 1994 übernahm Sylvester Davatz die Leitung der Arbeitsgruppe. Unter anderem wurden Planschränke, ein Fotokopierer und die EDV angeschafft. Ab 1995 wurde die Katalogisierung der Handbibliothek in Angriff genommen. Der 1996 gestartete Versuch, das Archiv mit Gemeindevertretern als Arbeitsgruppenmitglieder zu verankern, scheiterte. Mit der Wahl von Andrea Disch zum neuem Stiftungsratspräsidenten wurde 1999 nicht nur ein Generationenwechsel vollzogen, sondern auch eine Diskussion über die Aufgabenteilung der im Haus beheimateten Gruppen ausgelöst. Nach einer Umbauphase in den Jahren 2004/05 übergab Davatz den Vorsitz der Arbeitsgruppe Ende 2006 an Brigitta Pflugfelder-Held. «Zukunft KAP» In der Folge reorganisierte die Stiftung ihre Betriebsabläufe. Ressorts wurden geschaffen: Bewirtschaftung Liegenschaft (Stiftungsrat); Koordination Kulturbetrieb (Denise Camenisch); Ausstellungen/ Betreuung Sammlung (Pflugfelder). Anfangs 2011 stellten Pflug-

felder und Urs Waldmann das seit Herbst 2010 entwickelte Projekt «Zukunft Kulturarchiv Prättigau» vor. Dieses sah zunächst die Erstellung des eingangs erwähnten Basisinventars vor, welches eine Aussage bezüglich Bestände und Relevanz des Archivs ermöglichen und damit auch dessen Zukunft sichern sollte. Die Arbeitsgruppe betraute Pflugfelder/Waldmann mit der Umsetzung des Projektes. In einer ersten Etappe sichtete das Projektteam unbearbeitete Neuzugänge und ordnete diese den Sparten Bibliothek, Dokumentation sowie Archiv zu, nahm die Eingänge von nichtregistrierten Altbeständen auf und sortierte auch Sammelgut aus. Im Jahr 2012 lag das Schwergewicht in der weiteren Durchsicht der Gemeindeschachteln sowie vor allem in der Eingabe des Basisinventars ins handschriftliche Eingangsbuch und in die Datenbank «Museum Plus». Dabei hätten sich vor allem die ergänzenden Recherchen als sehr aufwendig erwiesen. Dank dieser könnten Dokumente oder Ereignisse jedoch vielfach in einen grösseren Zusammenhang gestellt werden, hielt Waldmann fest. Junge Verstärkung gesucht Das KAP ist eingeteilt in eine Handbibliothek, einen Archivund einen Dokumentationsteil. Für Besucher, welche sich für Geschichte, Volkskunde, Kunst, Architektur, aber auch für das Alltagsleben im Prättigau interessieren, stellt das Archiv eine Fundgrube dar. Geöffnet ist das KAP jeweils am Samstag und Sonntag

Und Gelder Mit Unterstützung von Agathe Bühler-Flury, Stiftungsrätin Haus Rosengarten, und Historiker Florian Hitz hat das Projektteam einen Vorschlag für die Weiterführung des KAP mit einer professionalisierten Archivleitung ausgearbeitet. Im Gremium herrsche Einigkeit darüber, dass weder die Auflösung des Archivs noch eine Standortverlegung ins Staatsarchiv nach Chur angestrebt würden, sagte Bühler. Im Gegenteil: Das Kulturarchiv solle zusammen mit dem Heimatmuseum das Kulturhaus Rosengarten als Kompetenzzentrum der eigenen Kultur und Identität stärken. Deshalb soll das bereits formulierte Anforderungsprofil mit Aufgabenbeschrieb und einem Finanzierungsvorschlag für eine künftige Archivleitung von einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Kommission Kulturelles Pro Prättigau, der Stiftung Haus Rosengarten und des Projektteams angepackt werden. Erste Ergebnisse werden in diesem Frühjahr erwartet.  (hw)

www.kulturhausrosengarten.ch

An der alten Bibel, welche Brigitta Pflugfelder präsentiert, faszinieren vor allem die Familieneinträge.


Aus der Region

4 Persönlich

Seewis Schmitten

Gratulation

Erster Molok im Prättigau

Chlasi Pleisch, Saas. Geburtstag ist wohl ohne Frage der schönste aller Ehrentage. Darum wollen wir keine Zeit verlieren, zum achzigsten Wiegenfeste dir, gratulieren. Wenn wir es auch nicht immer sagen, wir wissen, was wir an dir haben. Denk stets daran, vergiss es nicht, wir lieben und wir brauchen dich. Deine Familie

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Der erste Molok im Prättigau ist Ende Jahr in Seewis-Schmitten installiert worden. Weitere sind in Klosters vorgesehen (P&H berichtete). Trotz der vielen Vorteile dieses sauberen und bedienerfreundlichen Systems rechnet Transportunternehmer Jürg Guyan, zuständiger Departementsvorsteher beim Regionalverband Pro Prättigau, nicht mit wesentlichen Vergünstigungen der Transportkosten. Erstens bleibe die in die Kehrichtverbrennungsanlage zu transportierende Kehrichtmenge unverändert, und zweitens könne weniger Kehricht geladen werden, da ein Teil des zulässigen Ladegewichts durch den notwendigen Ladekran beansprucht werde. (ms) Der erste Prättigauer Molok steht seit kurzem in Seewis-Schmitten.  Foto: M. Schnell

Gemeinderat Klosters-Serneus

Klosterser sollen alle am gleichen Strick ziehen Der Gemeinderat KlostersSerneus traf sich am 30. Januar, vollzählig zu seiner ersten Sitzung im 2014. Hauptinhalte der Parlamentssitzung waren die Eröffnungsansprache der Ratspräsidentin Silvia Brand-Ciocco sowie die Verabschiedung einer neuen Bestattungsund Friedhofverordnung. Ins Zentrum Ihrer Ansprache stellte die höchste Klosterserin des Jahres 2014, Silvia Brand, ihre frühe Politisierung in ihrer Heimatregion, dem Misox, den positiven und konstruktiven Umgang im Klosterser Gemeinderat im vergangenen Jahr und ihre Erwartungen für die Zukunft der Gemeinde: «Wir haben zurzeit ungelöste Probleme, die für ein Unbehagen in der Bevölkerung verantwortlich sind. Diese Sorgen müssen wir als Behördenmitglieder ernst nehmen. Aber für eine Trendwende müssen alle Klosterser und Klosterserinnen am gleichen Strick ziehen und zwar alle in die gleiche Richtung.» Ihr Appell richte sich nicht nur an die Behördenmitglieder, sondern an auch alle Mitbürger und Mitbürgerinnen. Die

Amtsträger seien in ihrer öffentlichen Arbeit auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Schliesslich sei diese in einem demokratischen System auch mitverantwortlich für den Erfolg oder Misserfolg einer Gemeinde. Bestattungs- und Friedhofverordnung Einziges Geschäft, über das es Beschluss zu fassen galt, bildete die Verabschiedung einer neuen kommunalen Bestattungs- und Friedhofverordnung. Die neue Verordnung, welche die Begräbnis- und Friedhof-Ordnung aus dem Jahre 1921 ablöst, wurde auf Anregung der insbesondere in dieser Angelegenheit seit vielen Jahren engagierten Klosterser Einwohnerin Cordi Hitz-Walser mit Gemeindevorstands-, Verwaltungs-, Fachund Kirchgemeindenvertretern unter fachkundiger Leitung des Planungsbüros Wegmüller, Klosters, erarbeitet. Nebst der Anpassung der rechtlichen Grundlagen an die heutigen Begebenheiten steht neu die Schaffung einer Friedhofkommission im Zentrum. Diese soll sich mit grundsätzlichen Fragen und Anliegen im Zusammenhang mit den Fried-

höfen und Bestattungen in der Gemeinde Klosters-Serneus befassen, die Einhaltung und Umsetzung der neuen Verordnung überwachen und über Grabmalgesuche entscheiden, welche ihr vom kommunalen Tiefbauamt vorgelegt werden. Die Verordnung wurde vom Gemeinderat mit wenigen Korrekturen einstimmig verabschiedet und per sofort in Kraft gesetzt. Gleichzeitig trat damit auch die durch den Gemeindevorstand vorgängig erlassene Gebührenordnung zur Bestattungs- und Friedhofverordnung in Kraft. Nun gilt es, durch den Gemeindevorstand raschmöglichst, die in der Verordnung postulierte Friedhofkommission einzusetzen, die sich aus je einem Vertreter der Gemeindebehörden, dem Bestattungsamt, dem kommunalen Tiefbauamt, der evangelisch Reformierten Kirchgemeinde sowie der katholischen Kirchgemeinde zusammensetzen wird. Quartierplan Monbiel Gemeindepräsident Kurt Steck informierte über das weitere Vorgehen in Bezug auf den schweizweit zur Bekanntheit gelangten Quartierplan Monbiel (unter

anderem Kaktusverleihung in der Schweizer Illustrierten). Der Quartierplan Monbiel, zu dem im Rahmen der zum Jahresende erfolgten öffentlichen Auflage 32 – weitestgehend gleich geartete – Einsprachen eingegangen sind, soll umfassend überarbeitet werden. Dies soll im Dialog zwischen Vertretern der Gemeinde und der Fraktion Monbiel erfolgen. Es sollen breit abgestützte und für alle tragbare Lösungen erarbeitet werden. Aufgrund der kommunalen Grundordnung und des übergeordneten Rechts ist die Gemeinde verpflichtet, Vorschriften und Richtlinien im Bereich Gestaltung und Erschliessung/Parkierung zu erarbeiten. Die Entwicklung des insbesondere auch in touristischer Sicht attraktiven, in vielerlei urtümlich erhaltenen Dorfs Monbiel dürfe nicht dem Zufall und der Willkür überlassen werden.  (hw/pd)


Mittwoch, 5. Februar 2014

Fotorückblick

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Kids-Cup in St. Antönien / Pany

Fotos: D. Hertner


Aus der Region

6 Kellertheater Grüsch

Zum 180. Todestag von Johann Gaudenz von Salis-Seewis

Slam Poetry mit Renato

Die rätische Nachtigall

Mit «Integrational» im Kellertheater Rosengarten in Grüsch: Sprachkünstler Renato Kaiser und Perkussionist Enrico Lenzin.  Foto: zVg Renato Kaiser gehört seit Jahren zu den besten deutschsprachigen Poetry-Slam-Künstlern. Zusammen mit Perkussionist Enrico Lenzin ist er am Samstag, 8. Februar, um 20.20 Uhr im Kellertheater Rosengarten in Grüsch mit dem Programm «Integrational» zu erleben. Slam Poetry ist schon längst keine Randerscheinung des Kultur­ lebens mehr. Sprachkünstlerinnen und -künstler messen sich an Slams im direkten Wortwettstreit. Ihre Texte sind kreativ, frech, erfrischend, ihre Vorträge weit entfernt von normalen Lesungen. Die besten Formen aus ihren Texten und abendfüllende Programme sorgen in der Kleintheaterszene für neue Akzente. Kaisers zweiter Auftritt im Prättigauer Kulturhaus mit dem Titel «Integrational» ist «ein Abend für Schweizer, Deutsche, Ostschweizer, Löwenzähne und andere Randgruppen». Ob schon Kebap-Essen tolerant macht, warum Deutsche kein Schweizerdeutsch sprechen, warum St. Galler wie er überhaupt sprechen dürfen – all diesen und vielen weiteren Fragen geht Renato Kaiser in seinem zweiten abendfüllenden Programm nach. Reservationen (25/15 Franken) unter Telefon 081 325 35 92 oder mit Mail an keller­theater@kulturhaus-rosengarten.ch.(pd)

Der Bauarbeiter hat eine Grube ausgehoben und fragt nun den Vor­ arbeiter: «Wo soll ich denn nun mit den sieben Kubikmetern Erde hin?» Vorarbeiter: «Grab halt ein Loch und schaufle sie hinein.»

Seinem Wunsch entsprechend wurde der Dichter und ehemalige Generalstabschef der helvetischen Armee vor 180 Jahren auf dem Friedhof von Seewis beigesetzt. Diesen Wunsch hatte er in seinem Heimweh-Gedicht «Traute Heimat» ausgesprochen. In der letzten Strophe dieses Liedes heisst es: «Traute Heimat meiner Väter, wird bei deiner Friedhoftür, nur einst früher oder später, auch eine Ruheplätzchen mir». Und dieses «Ruheplätzchen» sollte er nun am 29. Januar 1834 erhalten. Am 29. Januar 1834 – beim Einnachten – versammelten sich die Malanser beim Turmhaus, um Johann Gaudenz von Salis-Seewis die letzte Ehre zu erweisen und das letzte Geleit zu geben. Der Dichter und Generalstabschef der helvetischen Armee war im Alter von 72 Jahren in Malans gestorben. Die Malanser begleiteten, angeführt von der Obrigkeit, den schlichten Sarg bis an die Gemeindegrenze in der Chlus. Dort standen die Seewiser bereit, ihren verstorbenen

Johann Gaudenz von Salis-Seewis (1762–1834). Foto: zVg

Mitbürger in Empfang zu nehmen und den weiten, beschwerlichen Weg bei Schneetreiben bergauf zu tragen. Beim Schein von zahlreichen Fackeln, die eine Gruppe von Kantonsschülern als letzten Gruss an die «Rätische Nachtigall» angezündet hatten, wurde der Dichter-General dann an der Südseite der Seewiser Kirche beigesetzt. Das Grab mit dem Grabmal mit einem Salis-Gedicht erinnert noch heute an den Dichtergeneral: «Hier wo seine Leyer verhallte töne ein Accord durch kommende Zeit...» Darf in keiner LyrikSammlung fehlen Der 1762 in Malans geborene Salis trat bereits 16-jährig in die französische Armee ein. Zwischen 1779 und 1793 diente er als Offizier in der Schweizergarde des französischen Königs in Paris. Salis-Seewis soll aufgrund seines Charmes einer der Günstlinge der Königin Marie Antoinette gewesen sein. Im Gegensatz zu Marie Antoinette, die auf dem Schafott ihre irdische Laufbahn beendete, überlebte Salis-Seewis die Stürme der Revolution. Vor dem Ausbruch der Revolution unternahm er eine Reise durch die Niederlande und Deutschland auf der er Goethe, Herder, Schiller, Wieland und Matthisson kennen lernte. Matthisson ist es zu verdanken, dass die Gedichte von Johann Gaudenz von Salis-Seewis – «eines Landmanns in der Fremde» – der Nachwelt erhalten geblieben sind. Er ermunterte ihn, diese 1793 herauszugeben. Für seine Dichterkollegen aus der Sturm- und Drang-Zeit war er die «rätische

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Nachtigall». Man geht wohl nicht fehl in der Annahme, dass Johann Gaudenz von Salis-Seewis bei seinen Zeitgenossen mehr als General der helvetischen Armee und Staatsmann und weniger als Dichter ein Begriff war. Deshalb dürfte auf dem Sarg, der am 29. Januar von Malans nach Seewis gebracht wurde, auch sein Generalshut und sein Degen gelegen haben. Der Nachwelt ist er aber als begnadeter Dichter und nicht als General im Gedächtnis geblieben. Als General der helvetischen Armee war ihm kein Erfolg beschieden. Seine Gedichte fehlen auch heute noch in keiner deutschen Lyrik-Sammlung. Dazu gehört auch eines der bekanntesten Herbstgedichte: «Bunt sind schon die Wälder». Als Seewiser war ich schon stolz, als ich in dem Buch «Lyrik des Abendlandes», das ich zur Konfirmation geschenkt bekommen habe, auch ein Salis-Gedicht gefunden habe! Der Salisweg Wer mehr über Johann Gaudenz von Salis-Seewis erfahren möchte, nehme zu gegebener Zeit den Salisweg unter die Füsse. Der Salisweg verbindet die Dörfer Malans und Seewis auf einem 8,5 km langen, durchgängig markierten Wanderweg. Der Anstieg zum höchsten Punkt der Wanderung, dem Fadärastein, beträgt von Malans aus 611 Meter und von Seewis aus 232 Meter. Der Fadärastein bietet einen unvergleichlichen Ausblick ins Rheintal. An insgesamt neun Punkten stehen Informations­ tafeln über Leben und Zeit von Johann Gaudenz von Salis-­ Seewis.  (EW)

Repower

Zusammenarbeit mit hotelleriesuisse Im Rahmen einer mehrjährigen engen Partnerschaft sollen zwischen Repower und den Bündner Hotels gemeinsam speziell auf die Branche und den Tourismus ausgerichtete Energieprodukte und -dienstleistungen entwickelt werden. Ziel ist es, ökologisch nachhaltige Modelle zu entwickeln, die Hotels helfen, effizienter im Umgang mit ihrem Energieverbrauch zu sein und welche landesweit

Vorbildcharakter haben. Der effiziente und damit ökologische Umgang mit Energie ist nicht nur für Hotelgäste ein immer wichtiger werdendes Kriterium bei der Hotelwahl, er hilft auch den Hotels, Energie und damit Geld zu sparen. Neben verschiedenen Ideen für Zusatzangebote zur Stromlieferung wie der automatischen Heizungssteuerung oder der Investition in erneuerbare Energie-

erzeugung haben Repower und hotelleriesuisse Graubünden weitere gemeinsame Pläne. «Hotellerie und Tourismus ist eine wichtige Kundengruppe für uns. Das erfolgreiche Leuchtturmprojekt der Bündner Hoteliers mit dem Ziel, Energie effizienter einzusetzen, hat uns zur Zusammenarbeit mit dem Verband hotelleriesuisse Graubünden bewogen», sagt Repower-CEO Kurt Bobst. (pd)


Aus der Region

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Bad Ragaz

Malans

Einbruchdiebstahl in Mehr­ familienhaus

Auffahrkollision auf der A28

Am Freitag, 31. Januar, in der Zeit zwischen 13 und 20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in Bad Ragaz in ein Mehrfamilienhaus an der Sandstrasse eingedrungen. Sie stahl Schmuck, Bargeld und einen Tresor. Der genaue Deliktsbetrag und auch die Schadenhöhe sind noch nicht bekannt, dürften aber mehrere zehntausend Franken betragen. Um in die Liegenschaft gelangen zu können, brach die Täterschaft unter massiver Gewaltanwendung eine Terrassentüre auf. Nach der Durchsuchung der Räumlich­ keiten versuchte sie im ersten Obergeschoss die Eingangstüre aufzubrechen, was ihr nicht gelang. Schliesslich kletterte sie auf den Balkon im ersten Stock und brach dort ebenfalls die Balkontür auf. Mit dem Deliktsgut konnte die Täterschaft unerkannt flüchten. (kapo sg)

Maienfeld

Konzert mit Vladimir Ashkenazy Als Start zu ihrer Asientournee mit Konzerten in Vietnam, Korea und Japan, unter anderem im grossen Konzertsaal von Tokyo, treten Vater Vladimir und Sohn Vovka Ashkenazy am Sonntag, 23. Februar 2014, um 17 Uhr im stimmigen, familiären Raum der Amanduskirche Maienfeld auf. Gespielt werden Werke für zwei Pianos von Brahms, Schubert, Stravinsky und Mussorgsky – letzterer von Vovka Ashkenazy arrangiert für zwei Pianos. Der Eintritt ist frei, Kollekte wird zu Gunsten von Musikschülern in Drittweltländern erhoben. (pd)

Vladimir Ashkenazy, die lebende Legende. Foto: zVg

Auf der Nationalstrasse A28 zwischen dem Karlihoftunnel und dem Autobahnanschluss Tardis ist es am Samstagvormittag zu einer Auffahrkollision mit vier beteiligten Personenwagen gekommen. An allen Autos entstand beträchtlicher Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Wegen des starken Verkehrsaufkommens geriet der Verkehr in Richtung Autobahnanschluss Tar­ dis ins Stocken. Der vorderste der vier beteiligten Lenker bremste deshalb sein Fahrzeug ab. Dies bemerkten die nachfolgenden drei Lenker zu spät und fuhren jeweils

auf das vordere Fahrzeug auf. Im Anschluss an diesen Unfall staute sich der Verkehr bis auf die Autobahn A13 und auch in Richtung

Prättigau zurück. Nach rund einer Stunde, als die Unfallstelle geräumt war, lösten sich die Staus wieder auf. (kapo)

An der Auffahrtkollision waren vier Fahrzeuge beteiligt.

Foto: kapo

Trimmis

Personenwagen auf der A13 vollständig ausgebrannt Auf der Südspur der Auto­bahn A13 zwischen den Anschlüssen Zizers und Chur-Nord ist am Sonntagmorgen ein Personenwagen vollständig ausgebrannt. Verletzt wurde niemand. Der Personenwagenlenker hatte bereits in der letzten Woche einmal an seinem Fahrzeug Brand­ geruch festgestellt. Deshalb brachte er das Auto in die Werkstatt, wo jedoch nichts festgestellt werden konnte. Auf der Fahrt am Sonntagmorgen nahm er wieder Brandgeruch wahr und sah gleichzeitig, wie kleine Flammen aus dem Motorenraum austraten. Daraufhin

fuhr er sofort auf den Pannenstreifen und hielt an. Innert kürzester Zeit wurden die Flammen grösser, bis das Auto schliesslich in Voll-

brand stand. Die Stützpunktfeuerwehr Chur konnte den Brand zwar löschen, am Fahrzeug entstand dennoch Totalschaden. (kapo)

Am Fahrzeug entstand Totalschaden. 

Foto: kapo

Kulturschuppen Klosters

Ausser Plan mit David Bröckelmann Am Samstag, 15. Februar, um 20 Uhr gastiert David Bröckelmann im Kulturschuppen in Klosters. Den Rahmen des Abends bildet die Suche nach neuem «Theaterpersonal»; es geht darum, das Theater zu retten. Bereits der Auftritt des «Regisseurs» ist ein Lacher, aber das Parodieren der Promis ist die wahre Stärke von Bröckelmann. Überraschend kari-

kiert der Basler mit seinen akzentfreien Dialekten die Prominenz: Kurt Aeschbacher tritt mit seiner gemütlichen Berner Art und vielen Sonderwünschen auf, Hakan Yakin hat ein Heimspiel mit seinen bekannten Sprüchen und Matthias Hüppi ist übermotiviert. Als Christian Gross murmelt Bröckelmann in Zürcher Dialekt vor sich hin, Christian Levrat spricht

er mit fast originalem nasalem Akzent; Fulvio Pelli wird als liberaler Schlossarchitekt imitiert. Christoph Mörgeli wird auch auf die Schippe genommen. Selbst der «Kasperli» in Züritüütsch samt König und Prinz Drögeli hat Platz in seinem Stück. Eintrittskarten unter www.kulturschuppen.ch oder direkt bei der Rhätischen Bahn in Klosters Platz. (pd)


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Mittwoch, 5. Februar 2014

SVP ignoriert Fakten zur Personenfrei­zügigkeit Kürzlich wurden sämtliche Bündner Haushaltungen mit einer Sonderausgabe der Schweizerzeit beglückt. Die SVP versteigt sich darin mit ihren Aussagen zur Zuwanderung in eine gefährliche Sphäre. Das darf nicht unwidersprochen bleiben. Da ist von Studien die Rede, die belegen sollen, dass die Personenfreizügigkeit keine positiven Wirkungen gezeitigt hat. Es wird den Lesern natürlich nicht verraten, wo und wann diese ominösen Studien aufgelegt wurden. Man muss einfach glauben, was da steht. Ein Blick auf die Wirtschaftsdaten der Schweiz zeigt aber ein anderes Bild. Erhellend ist zum Beispiel die Lohnstatistik. Zwischen 1992 und 2002, also im Jahrzehnt vor dem Inkrafttreten der Bilateralen, sind die Reallöhne im Durchschnitt nur um mickrige 0,2 Prozent pro Jahr gewachsen. Im Jahrzehnt danach lag die Steigerung hingegen bei durchschnittlich 0,6 Prozent pro Jahr – und dies trotz

Leserbriefe / Aus der Region der Finanzkrise. 2012 konnte gar ein Plus von 1,5 Prozent verbucht werden. Meiner Ansicht nach haben wir dieses Wachstum auch der Personenfreizügigkeit zu verdanken. Hans Geisseler, Grossrat CVP, Untervaz

Jahren zu generieren, verlangt diese ehrenwerte «Gesellschaft mit beschränktem H...» satte 2.5 Milionen Franken! Professionell ist anders! Die spinnen, die Römer! Thomas Meier, Hotel Prättigauerhof, Schiers

Zum Leserbrief von Ernst Flütsch, Prättigau Tourismus GmbH

Mut zum eigenen Weg

Einmal am Informationsabend und gleich zweimal in der «Prättigaueri» wurde die um ein Vielfaches frisierte Grafik der Buchungen von Tourismus Prättigau GmbH präsentiert. Bruno Bertoli reklamierte darauf in einem vielbeachteten Leserbrief. Zwei Richtigstellungen, eine von ms mit der besagten Grafik und eine vom Präsidenten der «Prättigauner Tourismus GmbH», schieben die Schuld dieses «Missverständnisses» locker auf die Presse. Die Überschrift in der Grafik lautet jedoch deutlich lesbar: «Entwicklung der Buchungen». Danach greift Flütsch flugs zur Notlüge (auch Notlügen sind Lügen!) und behauptet, es seien 330 000 Franken statt Buchungen. Und das Beste zum Schluss: Um diese mickrigen 330 000 Franken Umsatz während weiteren fünf

Die jährliche Einwanderung von 8000 Personen die beim Abschluss des Schengen-Abkommens mit der EU prognostiziert wurde, hat sich als grobe Fehleinschätzung entpuppt. Seit dem Inkrafttreten des freien Personenverkehrs im Dezember 2008 beträgt der durchschnittliche Bevölkerungszuwachs durch Einwanderung etwa das Zehnfache, mit allen bekannten Folgen wie Wohnungsnot, Verkehrsüberlastung, Zersiedlung der Landschaft, usw. Es findet eine ungesunde künstliche Aufblähung der wirtschaftlichen Tätigkeit und der gesamten Infrastrukturen statt: ein Teufelskreis! Der Bundesrat müsste seit Jahren etwas dagegen unternehmen. Aber nein, es wird weitergewurstelt! Dank der Weitsicht der SVP, die bereits im Jahr 2011 die Volksinitiative gegen Masseneinwanderung lancierte, bietet sich eine reale Chance, die negativen Folgen der Personenfreizügigkeit zwischen

9 den EU-Mitgliedsstaaten zu bremsen. Es wird möglich sein, die Abhängigkeit zu stoppen und die Behörden müssten damit aufhören, sich aus Angst vor Sanktionen dem Diktat der EU zu unterwerfen! Bereits 1992 zeigte das Schweizervolk mit dem Nein zum EWR Mut und öffnete die Türe für neue Lösungen in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der EU. Viele unserer Vorfahren, dank denen wir heute in einem unabhängigen und freien Land leben, würden sich ob der schrittweisen Aufgabe unserer Unabhängigkeit und der stetig vorauseilenden Anpassung an das undemokratische Gebilde EU im Grab umdrehen. Die Schweizer Wirtschaft floriert, sie hat die Finanzkrise schadlos überstanden und wird auch bei einem Ja zu dieser Initiative Wege finden, erfolgreich zu bleiben. Das Wachstum darf nicht das Mass aller Dinge sein und bringt nicht unbedingt bessere Lebensqualität und mehr Wohlstand für das Volk. Die Kontingentierung der Einwanderung aus der EU soll uns ein Instrument in die Hand geben, um das heute unkontrollierte Bevölkerungswachstum zu steuern. Damit schaden wir niemandem. Ich wünsche dem Schweizer Volk viel Mut, den eigenen Weg zu gehen! Rico Calcagnini, Buchen

Klosters

Ski Classics Langdistanz

Webtreffen 2014

Boner siegt am König Ludwig Lauf

Es hat schon fast Tradition, dass die Interessengemeinschaft der Weberinnen, Sektion Graubünden, ihren alljährlichen Webtreff in Klosters abhält. Weberinnen und Weber und Interessierte treffen sich am Dienstag, 11. Februar, von 12.45 bis 16.15 Uhr im Sprützehüschi am Kirchplatz. Heidi Müller aus Trogen hält einen Vortrag zum Thema «Leinen – vom Säen bis zum Tuch». Sie erzählt von eigenen Erfahrungen beim Anpflanzen und Verarbeiten von Flachs. Zudem kann der Anlass wie immer zum Erfahrungsaustausch genutzt werden. Wer unter dem Jahr neues gewoben hat, kann sicher sein, dass ein interessiertes Publikum gerne einen Blick darauf wirft. Kaffee und Kuchen runden den Anlass ab. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Webstube Klosters und die IG der Weberinnen freuen sich auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer.  (pd)

Vor einer Woche an der Marcialonga (I) noch gesundheitlich angeschlagen, konnte Seraina Boner am Sonntag beim dritten Stopp der Langdistanz-Weltmeisterschaftsserie Ski Classics wieder ihre ganze Stärke ausspielen. Als Favoritin startete sie am 42. König Ludwig Lauf und hatte neben dem Vorjahressieg auch das gelbe Leader-Trikot der Ski Classics zu verteidigen. Die Bündnerin liess nichts anbrennen, dominierte das Rennen von Beginn weg und gewann souverän vor ihrer TeamKollegin Tuva Toftdahl Staver (NOR) und Laila Kveli (Team Centric, NOR). Ihre Führung im Gesamtklassement der Ski Classics konnte sie damit weiter ausbauen: Nach dem Rennen vom Sonntag führt Boner mit 210 Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierte Laila Kveli. Der Gesamtsieg der Ski Classics rückt für Boner damit ein-

mal mehr in Reichweite. Als vierte der insgesamt sechs Stationen der Serie wartet am 2. März der VasaLauf in Schweden – der prestigeträchtigste aller Volksläufe wohl.

Boner konnte ihn bis anhin noch nie gewinnen: «Ein Sieg am Vasaloppet ist das grosse Ziel in diesem Jahr. Ich freue mich sehr auf das Rennen!»  (pd)

Beim dritten Stopp der Langdistanz-Serie stand Seraina Boner zuoberst auf dem Podest. Foto: zVg


Aus der Region / Regionalsport

10 Klosters

Aktuell

Konzert mit dem Jodelchörli Silvretta

Petriheil am 2. Fischertag

Am kommenden Samstag, 8. Februar, um 20 Uhr lädt das Jodelchörli Silvretta zum Konzert in der Katholischen Kirche, Klosters. Mit dabei sind das Trio Hüttenzauber, die Klosterser Jodelmeitijä Patricia und Sonja, das Jodelduett Dominique und Marlis sowie die Panflötengruppe Schollber. Durch das Programm führt Monika Müller, Monbiel. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben.  (hw)

Nr. 10

Am Samstag hat im Rhein die Fischersaison 2014 angefangen. Grosses Anglerglück hatte am Sonntag Corsin Nobili aus Ems, der mit einer Bienenmade um 11 Uhr diese 70 cm lange und 4,35 Kilogramm schwere Regenbogenforelle aus dem Rhein ziehen konnte. P&H wünscht allen Fischern der Region Petri Heil! (ms) Foto: www.buendner-fischershop.ch

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Kiwanis-Club Chur

Menschen mit Behinderung erfreut Am 28. Januar versammelten sich 23 Mitglieder des Kiwanis-Club Chur und Umgebung bei der Talstation der Rothornbahn, um ihre Gäste aus dem Zentrum für Sonderpädagogik Giuvaulta in Rothenbrunnen zu empfangen und zu den verschiedenen Sportaktivitäten zu begleiten. Angesagt waren Skifahren, Snowboarden, Langlauf, Schlitteln, Schwimmen, Spazieren und Kutschenfahren. Ausgerüstet mit Ski, Snowboard oder Schlitten schwebten die Einen bald einmal mit der Gondelbahn auf den Berg. Die Langläufer erprobten ihr Können auf dem Heidsee. Diego Farrér, Geschäftsleiter Giuvaulta: «Der alljährliche Wintersporttag mit dem KiwanisClub ist ein Highlight im Giuvaulta-Kalender. Einige unserer Kinder haben sich mit ihrem «privaten Kiwanis-Skilehrer» bereits für den nächsten Wintersporttag im Januar 2015 verabredet».  (pd)

Judo European Open in Sofia (BG)

Flavio Orlik holt die Silbermedaille Am ersten European Open in Sofia, Bulgarien, vom 1. bis 2. Februar 2014 zeigten die Schweizer mit drei erkämpften Medaillen eine eindrückliche Leistung. Der Maienfelder Judoka Flavio Orlik holte sich in der Kategorie -100 kg Silber. Die mehrjährige Aufbauarbeit mit Nationaltrainer Giorgio Vismara beginnt eindrückliche Spuren zu hinterlassen. Nachdem Michael Iten -60 kg und Evelyne Tschopp -57 kg am ersten Wettkampftag vom Samstag je Bronze holten, konnte sich Flavio Orlik in der Kategorie -100 kg ohne Niederlage bis ins Finale vorkämpfen. Im ersten Kampf besiegte Orlik Romanyuk Oleksandr, Ukraine mit einem herrlichen Tomeo nage in der 4. Minute. Es folgte der Sieg mit einem perfekten Uchi Mata gegen Erdal Bagac, Türkei. Im dritten Kampf traf Orlik auf den Serben Budic Predrag. Diesen Kampf

konnte er mit einem sehenswerten Konter Sumi gaeshi gewinnen. Im Final traf der Maienfelder dann den Ukrainer Cherkasov Mykahilo. Diesen Kampf konnte Orlik bis in der 3. Minute erfolgreich gestalten. Sein Gegner wurde mit

drei Strafpunkten belegt, ehe dieser mit einer kleinen Wertung (Yuko) in Führung ging. Diesen Rückstand konnte Orlik nicht mehr wettmachen. Er beendete das Turnier auf dem ausgezeichneten zweiten Rang.  (pd)

Flavio Orlik (in weiss) erkämpfte sich mit einer eindrücklichen Leistung die Silbermedaille. Foto: zVg

Multimedia

Ein Steinbock für Gott

Unter anderem war auch Schlitteln angesagt. Foto: zVg

Plakate, Kinospots, Zeitungsinserate und Strassenaktionen laden die Bündner mit Steinbock-Sujet und provokanten Aussagen wie «Häts im Himmel au Platz für stuuri Böck?» zu einer unkomplizierten Begegnung mit Gott auf der Inter-

netseite Gottkennen.ch ein. Getragen wird die Aktion von elf reformierten, katholischen und freien Kirchen. Die Kampagne für eine einfache und anonyme Begegnung mit Gott findet in Graubünden statt. Auf der Internetseite können

postmoderne Menschen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ihre Fragen und Probleme anbringen. So finden diese unzählige bewegende Stories von Menschen, die Gott in ihren eigenen Fragen und Problemen erlebt haben.  (pd)


Jeweils Dienstags 11. Februar bis 18. März 2014 Kursdauer 6 Abende à 1½ Stunden Kursort Bildungszentrum Palottis Schiers, Aula Kurskosten Fr. 150.– pro Person (ab 18 Jahren) Kursleiterin Brigitta Marranchelli, RRC Pavillon, Chur

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Die Praxis für Geburtshilfe und Frauenheilkunde von Frau Dr. med. H. Jörimann, Schiers, Tel. 081 300 25 25 ist wegen Ferien vom

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Zum Schluss

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churz bündig Kifferfreunde geben nicht auf Die Eidg. Kommission für Drogenfragen (EKDF) will die Diskussion um die schweizweite Liberalisierung von Cannabis neu lancieren. Sie lässt derzeit von einer Arbeitsgruppe ein Regulierungskonzept für Hanf erarbeiten.

Strafanstalt-Direktor freigestellt Der Direktor der Strafanstalten Thorberg, Georges Caccivio, ist nach massiven Vorwürfen gegen seine Person freigestellt worden. Das hat der zuständige bernische Regierungsrat HansJürg Käser am Montag entschieden.

Jägersektion Prättigau

Auf Cicerone folgt Thöny An der Generalversammlung der Jägersektion Prättigau vom Freitag in Grüsch ist Martin Thöny aus Fanas zum Nachfolger des demissionierenden Präsidenten Franco Cicerone gewählt worden. Die Jägersektion Prättigau hat seit letztem Freitag einen neuen Präsidenten: Martin Thöny aus Fanas tritt in die Fussstapfen von Franco Cicerone aus Schiers, der die Sektion während sechs Jahren geleitet hatte. Ferner wählte die Versammlung Peter Hartmann aus Schiers und Lorenz Casutt aus Grüsch zu Ehrenmitgliedern. Hartmann amtete von 1962 bis 1966 als Kassier, von 1970 bis 1975 als Gemeindehegeobmann, von 1980 bis 1985 als Aktuar, von 1985 bis 1988 als Sektionshegeobmann und von

Franco Cicerone übergibt das Präsidenten-Zepter an Martin Thöny (rechts). 

Was läuft? Veranstaltungen melden Geplante Veranstaltungen wenn möglich mit Bild so früh wie möglich melden unter info@propraettigau.ch oder mit Telefon an 081 332 44 44. Auf der Webseite der Pro Prättigau – www.propraettigau.ch – sind die gemeldeten Anlässe ersichtlich und können so vorgängig eigenverantwortlich koordiniert werden. Das Kulturbüro unter der Leitung von Marietta Kobald, Fideris gibt Auskunft über Fragen kultureller Art und nimmt Anregungen gerne entgegen. Mail an kultur@praettigau.info oder Telefon an 081 330 58 36.

Peg Hartmann und Lori Casutt wurden zu Ehrenmitglieder ernannt.

8. Februar Wangs: 19.45 Uhr, Theater: «Heilsami Chrüütli» Volksstück in 4 Akten, im Sternen-Saal Fanas: 19 Uhr, Live-Musik ZigoZago mit Pizzoccheri, Gasthaus Alpina, Anmeldung: 081 325 12 75 11. Februar Klosters: 12.45 Uhr, Webtreffen, Anmeldung ist nicht notwendig, Sprützehüschi Jenaz: 12 Uhr, Pro Senectute Senioren-Mittagessen Restaurant Hirschen, Anmeldung: 081 332 27 43

Fotos: M. Schnell

1989 bis 1995 als Bezirkshegepräsident XI. Ferner war «GanälaPeg» bekannt für seine Schnitzelbänke, die er während 40 Jahren an den Jägerabenden zum Besten gab. Lorenz Casutt amtete als Aktuar, als Sektionshegeobmann und seit elf Jahren als Bezirkshegepräsident XI. Ferner war er Mitinitiant des Jagdschiessstandes und Standchef und gehörte während 14 Jahren der Kommission Ausbildung Nordbünden an. Im Weiteren setzte sich Casutt durch verschiedene Waldhegetage mit Kindern und Schulklassen für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Wald, Wild und Umwelt ein.

Aktuell

7. Februar Untervaz: 20 Uhr, Theater: «Hotel Mimosa» Komödie, mit Premiere-Apéro um 19 Uhr, www.theater-salaz.ch, Reservation Raiffeisenbank: Telefon 081 300 06 80

Nr. 10

Der im letzten Frühling zerstörte Jagdschiessstand wird durch eine neue, elektronische Anlage ersetzt.

Neuer Jagdschiessstand Bezüglich des Jagdschiessstand Grüsch, der im letzten Frühling durch einen Rüfenniedergang zerstört worden war (P&H berichtete), entschied sich die Versammlung – gestützt auf drei verschiedene Offerten – für die Variante mit elektronischer Trefferanzeige. Argumentiert wurde insbesondere mit der speditiveren Schiessleistung einer solchen Anlage, was hinsichtlich der bevorstehenden Schiessobligatorien eine immer wichtigere Rolle spiele. Die übrigen statutarischen Geschäfte wurden genehmigt. So auch die Erhöhung des Mitgliederbeitrages auf 100 Franken.  (ms)

www.jaegerverein-praettigau.ch

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