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Ausgabe 3.2019

Tabletten

Richtiger Umgang mit Schmerzmitteln Seite 8

Tee und mehr

Lebensmittel fßr die innere Wärme Seite 22

Tauchbad Naturreine Seifen selbst herstellen Seite 30

Schneller wieder daheim Dank neuem OP-Robotersystem DaVinci


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Echt meine beste Entscheidung:

Mein Weg zu bestem Hören“

Dieter Geuenich, zufriedener Jonen Kunde

Hörgeräte sind doch nur was für alte Menschen, denken viele. So ging es auch Dieter Geuenich, Friseur aus Brühl. Bis er sich vom Gegenteil überzeugte. Hier berichtet der 76-Jährige von seinen Erfahrungen. „Alles fing damit an, dass meine Frau sich über den zu lauten Fernseher beschwerte. Dann fühlte es sich an, als würden die Leute um mich herum immer undeutlicher sprechen. Aber bis ich mir selbst gegenüber zugeben konnte, dass ich nicht mehr so gut höre, hat es noch eine ganze Weile gedauert. Von Hörgeräten wollte ich erst recht nichts wissen. Stattdessen habe ich versucht, das Ganze zu kaschieren. Manchmal hab ich einfach nur genickt, wenn jemand etwas gesagt hat, weil es mir peinlich war, dass ich es nicht verstanden habe. Irgendwann konnte ich beim Haareschneiden nicht mal mehr die Schere hören. Da war mir klar: Ich muss was tun. Der erste Schritt zu besserem Hören Also war ich bei Jonen. Die Leute dort kannte ich schon von meiner Brille. Trotzdem fiel es mir erst schwer, nach einem Hörtest zu fragen. Ich wollte nicht, dass sie mich für alt halten. Aber die waren total nett und verständnisvoll. Ich hab dann erstmal einen Hörtest gemacht. Dabei sollte ich hauptsächlich Knöpfe drücken, wenn

ich etwas höre. Vor lauter Aufregung habe ich anfangs ein paar Mal falsch gedrückt. Aber das war kein Problem, der nette Akustiker kannte das schon und hat extra alle Töne öfter abgespielt. Irgendwann hab ich mich dann entspannt und ab dann ging alles ganz einfach. Gekostet hat es übrigens auch nichts. Mein Akustiker hat mir dann mein Audiogramm erklärt und mir geraten, zu einem HNO-Arzt zu gehen, damit der mir eine Bescheinigung ausstellt. Dann übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Kosten für Hörgeräte.

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Mit der Bescheinigung bin ich dann wieder zu Jonen gegangen. Mein Akustiker hat mir dann die verschiedenen Arten von Hörgeräten gezeigt. Ich war total erstaunt, wie klein die waren. Und dass es welche gibt, die sogar ganz im Ohr verschwinden. Wir haben zusammen überlegt, welche wohl am besten zu mir passen. Die durfte ich dann 2 Wochen lang mitnehmen und testen. Und danach noch andere, damit ich einen Vergleich hatte. So habe ich die richtigen Hörgeräte gefunden. Rückblickend muss ich sagen: Ich verstehe gar nicht mehr, warum ich mich so lange gegen Hörgeräte gewehrt habe. Denn die meisten bemerken sie sowieso nicht – aber ich bemerke jeden Tag aufs Neue, wie viel leichter sie mein Leben machen.“

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Sitz des Unternehmens: Jonen Augenoptik und Hörakustik, Bremer Str. 1, 50321 Brühl, Tel.: (02232) 50154 0


In dieser Ausgabe Titelthema 4 Mit dem DaVinci schneller wieder fit 7 Beckenbodentraining schützt vor Inkontinenz

Liebe Leserinnen und Leser, den Menschen in Stadt und Kreis Düren die bestmögliche Medizin zu bieten – das ist von jeher der Auftrag und der Anspruch des Krankenhauses Düren. Vor diesem Hintergrund haben wir auch bei allen Investitionen, für die wir uns entscheiden, den Wert für unsere Patientinnen und Patienten im Blick. So war es auch bei unserem neuen DaVinci X-Operations­ system. 1,5 Millionen Euro haben wir in das System investiert, das unseren Operateuren dank Roboterunterstützung hervorragende neue Möglichkeiten bietet und unseren Patientinnen und Patienten viele Vorteile bringt: weniger Schmerzen, kleinere Wunden, schnellere Erholung und kürzere Krankenhausaufenthalte. In dieser Ausgabe Ihres Gesundheitsmagazins InForm stellen wir Ihnen DaVinci und seine Vorteile vor. Zudem lernen Sie neue Gesichter aus dem Krankenhaus Düren kennen, ein neues stationäres Angebot und erfolgreiche junge Menschen aus der Pflege. Und wie immer haben wir für Sie neben den Neuigkeiten aus unserem Krankenhaus auch wieder viele wertvolle Tipps rund um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden im Angebot.

Neues aus der Medizin 8 Richtiger Umgang mit Schmerzmitteln 10 Stationäre Schmerzbehandlung in Düren 12 Erkenntnisse aus der Hirnforschung Leute, Leute 14 Die Big Band der Bundeswehr kommt 16 Neuer Chefarzt in der Orthopädie 18 Promi-Interview mit Dr. Dienstknecht 19 Neue Doppelspitze in der Geschäftsführung 20 13 neue Gesundheits- und Krankenpfleger 21 Zertifikate für neue Praxisanleiter Bleiben Sie gesund 22 Obst und Gemüse, das innerlich wärmt 24 Aufpassen mit Nahrungsergänzungsmitteln 26 Auch Männer kriegen Krampfadern 28 Hören: Sieben überraschende News 30 Badezusätze selbst herstellen Splitter 33 Check-up für die Hausapotheke 34 Neue Fahrradgarage am Krankenhaus 35 Gewinnspiel

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre! Ihre

Impressum Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt Krankenhaus Düren gem. GmbH Roonstraße 30, 52351 Düren, Tel. 02421/300, Fax 02421/301387, www.krankenhaus-dueren.de Redaktion Christoph Lammertz, Leiter Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung, Krankenhaus Düren; C. Dechamps, Text&PR, www.claudia-dechamps.de

Kathleen Büttner-Hoigt und Dr. med. Gereon Blum, Geschäftsführung des Krankenhauses Düren

Konzept, Gestaltung und Anzeigenvertrieb Drei K Kommunikation, www.drei-k.de

Titelfoto: © mashiki/Adobe Stock

Editorial


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Titelthema

Foto: © Lammertz

Patientin Regina Laufer litt monatelang unter Bauch­ schmerzen. Nur drei Tage nach der Operation mit dem DaVinci-System konnte sie das Dürener Krankenhaus schon verlassen.

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Titelthema

Mit DaVinci schneller wieder fit Das Krankenhaus Düren bietet jetzt Operationen mit dem DaVinci-Robotersystem an. Regina Laufer gehört zu den ersten Patienten, die damit operiert wurden. Weniger Schmerzen, kleinere Wunden, schnellere Erholung und kürzere Krankenhausaufenthalte: Roboter-assistierte Operationen haben eine Reihe von Vorteilen für die Patientinnen und Patienten. Im Krankenhaus Düren ist die Freude deshalb groß, dass diese hochmoderne OP-Methode den Patienten seit einigen Wochen angeboten werden kann. Das Krankenhaus hat knapp 1,5 Millionen Euro in ein DaVinci-Operationssystem investiert. Dieses System operiert nicht selbstständig, wie man vielleicht vermuten könnte. Auch bei OPs mit DaVinci operiert der Arzt. Er steuert von einer Konsole aus die Roboter-Arme und die daran gekoppelten Instrumente. Dabei hat er ein exaktes drei­dimensionales Bild des Operationsgebietes vor Augen. Neben der Uniklinik RWTH Aachen ist das Dürener Krankenhaus das einzige in der Region, in dem nun mit Roboterunterstützung operiert werden kann. Zum Einsatz kommt ein DaVinci X der neuesten Generation. Nach intensivem Training mit renommierten und sehr erfahrenen DaVinci-Operateuren haben die OPTeams der Urologie und der Frauenklinik Anfang September die ersten robotisch assistierten OPs in Düren durchgeführt. Eine der ersten Patientinnen, bei deren OP DaVinci zum Einsatz kam, ist Regina Laufer. Der 41-jährigen Lehrerin aus Düren musste eine Zyste entfernt werden, die sehr ungünstig unter der Bauchdecke lag. „DaVinci ist für solche Situationen wie geschaffen“, ­sagt Urologe Dr. Guido Breuer: „Nur mit einer 360-Grad-Rotation, die die flexiblen Roboterarme ermöglichen, konnte ich die Zyste erreichen und entfernen. Das wäre mit herkömmlicher Schlüssellochtechnik nicht möglich gewesen, so dass ohne DaVinci nur eine offene OP in Frage gekommen wäre.“ DaVinci-Systeme bieten den

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Titelthema

Fotos: © Lammertz

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Viel Technik, winzige OP-Schnitte: DaVinci-Systeme ermög­lichen höchste chirurgische Präzision. Mit dem DaVinci X besitzt das Krankenhaus Düren ein OP-System der neuesten Generation.

Operateuren hochauflösende 3D-Bilder, ein vergrößertes Sichtfeld und Computerunterstützung. „Die äußerst beweglichen Instrumente am Ende der vier Roboterarme gelangen über kleine Einstiche in den Körper. Die dreidimensionale Sicht und die optische Vergrößerung des Operationsgebietes ermöglichen höchste chirurgische Präzision“, erklärt der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Urologie, Dr. Christof Börgermann. Das alles sorge dafür, dass die Operationen für Patienten wie Regina Laufer viel schonender sind. „Drei Tage nach der OP konnte ich schon nach Hause“, berichtet

Chefärztin: „Einfach ein Traum“ Im Krankenhaus Düren ist ein interdisziplinär angelegtes robotisches Programm gestartet worden. Die ersten beteiligten Kliniken sind Frauenklinik und Urologie, unter anderem mit der gemeinsam betriebenen Urogynäkologie. Im Bereich der Gynäkologie kommen für die DaVinci-Methode unter anderem Operationen von gut- oder bösartigen Veränderungen der Gebärmutter in Frage. In der Urologie sind es neben der Nierenchirurgie auch Prostata- und Blasen-OPs, die mit der neuen Methode durchgeführt werden können. Urogynäkologisch behandelt das interdisziplinäre Team mit DaVinci vor allem Senkungsbeschwerden und Inkontinenz operativ. Für die DaVinci-Operateure des Dürener Krankenhauses seien die neuen Möglichkeiten „einfach ein Traum“, sagt Dr. Heike Matz, Chefärztin der Frauenklinik. Gerne geben die beteiligten Abteilungen weitere Auskünfte zum DaVinci-Programm. Sie erreichen die Frauenklinik unter 02421/301300, die Urologie unter 02421/301506 und die Urogynäkologie unter 02421/301516.

die Lehrerin. „Und mir ging es nach vielen Monaten mit permanenten Schmerzen endlich wieder gut.“ Die heftigen Unterbauchbeschwerden hätten ihr Leben vor der OP massiv eingeschränkt, erzählt die Dürenerin: „Plötzlich ist das Pensum, das man als berufstätige Mutter von zwei sieben und neun Jahre alten Jungs sonst gerne leistet, nur noch ganz schwer zu schaffen. Aber man muss ja funktionieren. Und trotzdem leidet man nicht nur selber, sondern auch die Familie.“ Umso glück­licher ist die ganze Familie nun, dass die Operation im Krankenhaus Düren so erfolgreich und so wenig belastend war. Für Regina Laufer steht jedenfalls fest, dass ihre Entscheidung für die DaVinci-OP die richtige war: „Ich hätte sonst wohl doppelt so lange im Krankenhaus gelegen und hätte sicherlich auch mehr Beschwerden gehabt.“ Begeistert ist Regina Laufer auch von den Mini-Narben, die der DaVinci-Eingriff hinterlassen hat. „Jede Muttermal-Entfernung hinterlässt größere“, freut sich die 41-Jährige und ist sicher: „Da wird man bald nicht mehr viel von sehen.“

Auch bei OPs mit DaVinci operiert der Arzt. Er steuert von einer Konsole aus die Roboter-Arme und die damit ge­ koppelten Instrumente.

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Titelthema

Tabu-Thema Gezieltes Beckenbodentraining schützt vor Inkontinenz Es passiert bei einer plötzlichen Anspannung: beim Lachen oder Husten, beim Treppensteigen mit vollen Einkaufstaschen oder beim Sport. Oder es stellt sich schon nach wenigen Schlucken Tee oder Kaffee ein so starkes Dranggefühl ein, dass Urin abgeht, bevor die Toilette erreicht ist. Etwa sieben Millionen Frauen sind von einer Inkontinenz oder von Senkungsbeschwerden betroffen. Eigentlich ist der Beckenboden für den Vierbeiner gemacht. Durch den aufrechten Gang des Menschen wird er gerade bei der Frau zur Schwachstelle. Schweres Heben, Schwangerschaft und Geburt oder auch die genetische Veranlagung wirken sich auf das Gewebe des Beckenbodens aus. Viele Frauen haben schon ab Mitte 30 Probleme, den Urin zu halten. Noch immer nehmen viele von ihnen die HarnInkontinenz als unabänderliches Schicksal hin. Das Thema wird tabuisiert und die Frauen suchen erst sehr spät einen

Arzt auf. Dabei kann ihnen bereits mit konservativen Methoden geholfen werden. Empfehlenswert ist sicherlich ein vorbeugendes, gezieltes Beckenbodentraining unter fachlicher Anleitung. Aber auch bei bereits vorhandenen Beschwerden ist ein Training sinnvoll. Wichtig ist allerdings, dass richtig trainiert wird. Denn oftmals wird unter einem Beckenbodentraining nur eine Stärkung der Muskulatur verstanden. Bei einigen Patientinnen hilft aber erst das genaue Gegenteil, nämlich eine Entspannung der Beckenbodenmuskulatur.

Zertifiziertes Beckenbodentraining im Gesundheitszentrum Neue Kurse starten im Januar Beckenbodengymnastik - Stärkung der Körpermitte (Beckenbodenschule)* Kursleiterin: Daniela Kuckertz, Physiotherapeutin Bachelor of Science, Tanzberger-Konzept, Physio Pelvica • Beginn Dienstag 07.01.2020 um 16:15 Uhr (Anfänger) • Beginn Dienstag 07.01.2020 um 17:15 Uhr (Fortgeschrittene) 10 Einheiten je 60 Min.; Kursgebühr 120 Euro; Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen; Zertifiziert durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) * Diese Kurse werden nach Kursende individuell von Ihrer Krankenkasse 2x jährlich mit 75 Euro bezuschusst. Einige Kassen erstatten auch mehr. Wir empfehlen Ihnen, sich zur Sicherheit vor Kursanmeldung bei Ihrer Krankenkasse zu informieren. Beratung und Anmeldung im Gesundheitszentrum des Krankenhauses Düren, Roonstr. 30, 52351 Düren, Tel. 02421/30 11 22 oder per E-Mail: gesundheitszentrum@krankenhaus-dueren.de. Öffnungszeiten des Gesundheitszentrums im Krankenhaus Düren: Mo. bis Mi. 9.30 bis 12.00 Uhr, Do. 13.30 bis 16.00 Uhr, Frei. 12.00 bis 14.00 Uhr.

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Neues aus der Medizin

Nimm doch (k)eine Tablette Richtiger Umgang mit Schmerzmitteln Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Regelbeschwerden – um trotz der Schmerzen gut durch den Tag zu kommen, greifen die meisten zu einem frei verkäuflichen Schmerz­mittel. Nach dem Epidemiologischen Suchtsurvey 2018 des Instituts für Therapieforschung in München haben rund 26 Millionen Menschen in den letzten 30 Tagen ein Schmerzmittel zu sich genommen. Gut 500 Millionen Euro beträgt 2019 der Umsatz an Schmerzmitteln in Deutschland, im Durchschnitt kauft damit jeder für 5,99 Euro Medikamente, die gegen Schmerzen helfen. Arzneimittel mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure (ASS), Diclofenac, Paracetamol oder Ibuprofen sind in jeder Apotheke rezeptfrei zu bekommen. Und jeder hat sie sich schon selbst „verschrieben und dosiert“. Die Inhaltsstoffe

So ist es richtig • Tageshöchstmenge im Beipackzettel unbedingt beachten! • Die Maximaldosis nie überschreiten. Wenn möglich, unter der Höchstmenge bleiben. • Ohne ärztlichen Rat kein Schmerzmittel länger als drei Tage hintereinander einnehmen. • Nicht öfter als an zehn Tagen im Monat ein Schmerzmedikament einnehmen. • Bei länger andauernden Beschwerden die Ursache medizinisch abklären lassen. • Kein Schmerzmittel vorbeugend nehmen. Immer erst dann, wenn sich die Schmerzen einstellen.

verhindern die Bildung von Schmerzbotenstoffen, senken Fieber und wirken Entzündungen entgegen. In bestimmten Fällen kann die Einnahme durchaus sinnvoll sein. Doch frei verkäuflich ist nicht gleichzusetzen mit harmlos. Denn die Inhaltsstoffe haben es in sich. Die Niere ist wenig begeistert, wenn sie häufig einen Medikamentencocktail zu filtern hat. Auch die Leber erleidet Schäden, wenn sie mit hohen Dosen von Schmerzmitteln fertig werden soll. Länger als drei Tage sollte man ein Schmerzmedikament ohne klare Ursache und ärztliches Therapiekonzept nicht einnehmen. Bei zehn Tagen im Monat setzen die Mediziner die Obergrenze. Freiverkäufliche Schmerzmittel verschaffen meist schnell Linderung, werden sie aber zu oft eingenommen (über ein Vierteljahr mehr als zehnmal im Monat), verursachen sie selbst Kopfschmerzen. Schätzungsweise 1,6 Millionen der 18- bis 64-Jährigen haben eine Schmerzmittelabhängigkeit entwickelt. Es sei viel zu wenig bekannt, dass auch freiverkäufliche Analgetika (Schmerzmittel) zu einer Abhängigkeit führen können und sehr häufig psychische Folgeerkrankungen auslösen bzw. gemeinsam mit ihnen auftreten, sagt Dr. Johannes Horlemann, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS).

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Neues aus der Medizin

Drei Fragen an Dr. Hegemann

Alternativen bei Kopfschmerzen

Foto: © pixabay.com

Dr. Stefan Hegemann ist Leiter der Sektion Schmerztherapie im Krankenhaus Düren. Er ist Mitglied der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. sowie der Organisation International Association for the Study of Pain (IASP).

• Viel trinken: Wasser, evtl. mit etwas Salz oder Magnesiumbrausetablette, frischen Ingwertee mit Honig oder Orangensaft • Magnesiumtabletten nehmen • Pfefferminz- oder Lavendelöl auf Nacken und Schläfen verreiben • Entspannungstechniken erlernen • Wärmekissen oder Kältekompresse in den Nacken • Alkohol und Zigaretten vermeiden • Spazieren gehen, Sport treiben • Auszeit von Bildschirm und Smartphone • Schlafen!

Helfen nur Tabletten gegen meine Schmerzen? Dr. Hegemann: Die Behandlung von (chronischen) Schmerzen erfordert immer eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen inklusive seines sozialen Umfeldes. Wir sprechen von einem bio-psycho-sozialen Schmerzmodell. Das heißt, dass sowohl die biologischen Faktoren (der Körper mit seinen einzelnen Bestandteilen) als auch die seelische Gesundheit und zu guter Letzt das soziale Netzwerk des Patienten in die Betrachtung mit einbezogen werden müssen. Das macht die schmerzmedizinische Behandlung und Erstuntersuchung auch so zeitaufwendig. Machen Schmerzmittel abhängig? Dr. Hegemann: Grundsätzlich sprechen wir Schmerzmediziner von „Abhängigkeit“ nur bei augenscheinlich missbräuchlichem Verhalten bei der Einnahme von Schmerzmitteln. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein starkes Schmerzmittel (Opiat) als Einschlafhilfe genutzt wird oder im Verlauf der Behandlung deutlich mehr Tabletten eingenommen werden, als dies mit dem Arzt abgesprochen wurde. Es gibt aber bestimmte Wirkstoffe, an die sich der Körper bei regelmäßiger Einnahme gewöhnt und die nicht ohne Weiteres einfach wieder abgesetzt bzw. weggelassen werden können. Hier kann Sie der verordnende Arzt jedoch in aller Regel gut beraten.

Darf ich nach der Einnahme von Schmerzmitteln noch Auto fahren? Dr. Hegemann: Das hängt von der Art des eingenommenen Schmerzmittels ab. Viele Schmerzmittel können die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen, dies ist jedoch von Patient zu Patient verschieden. Daher weisen Schmerzmediziner von Rechts wegen auf die Verpflichtung zur kritischen Selbstprüfung hin. Der Patient als Straßenverkehrsteilnehmer muss im Straßenverkehr die erforderliche Sorgfalt nach den Regeln des Straßenverkehrsrechtes walten lassen. Dies gilt im Übrigen auch für Radfahrer und Fußgänger.

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Neues aus der Medizin

Foto: © Lammertz

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Hubertine Mülfarth gehörte zu den ersten Patienten der stationären multimodalen Schmerztherapie im Krankenhaus Düren. Dr. Stefan Hegemann ist verantwortlich für dieses besondere stationäre Angebot.

Endlich Hilfe bei chronischen Schmerzen Krankenhaus Düren schließt Versorgungslücke. Stationäre Behandlung durch interdisziplinäres Team. „Was soll ich sagen? Mir geht es gut!“ Es klingt fast ein bisschen so, als könne Hubertine Mülfarth selber kaum glauben, was sie da sagt. Denn häufig ist das in den zurückliegenden Jahren nicht vorgekommen. Seit zwei Jahrzehnten leidet die heute 76-Jährige unter chronischen Schmerzen. „Polyarthrose“, nennt die Jülicherin die Ursache. Zuletzt seien es vor allem die Knie gewesen, die ihr fortwährend weh taten, aber auch die Schultern, die Finger, die Hüfte… Völlig ohne Schmerzen ist Hubertine Mülfarth auch heute nicht. Aber nach einem besonderen Krankenhausaufenthalt ist sie fast ein bisschen euphorisch: „Ich habe in den zwölf Krankenhaustagen so viel gelernt und so viel in meinen Alltag mitnehmen können, dass ich jetzt wunderbar zurechtkomme.“ Die Jülicherin gehörte zu den ersten acht Patien-

ten in der multimodalen stationären Schmerztherapie des Krankenhauses Düren. Die Klinik an der Roonstraße hat mit diesem Angebot eine Versorgungslücke zwischen Köln und der Städteregion Aachen geschlossen und damit ihren Versorgungsauftrag

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Neues aus der Medizin für chronisch schmerzerkrankte Patienten ausgebaut. In der Schmerzambulanz des Krankenhauses behandeln deren Leiter Dr. Stefan Hegemann und sein Team bereits seit sechs Jahren diese Patientengruppe. Der Andrang ist so groß, dass zeitweise keine neuen Patienten mehr aufgenommen werden konnten. „Mit dem neuen stationären Angebot haben wir nun eine Möglichkeit geschaffen, der Schmerzproblematik konzentriert, interdisziplinär und nachhaltig zu begegnen“, freut sich Dr. Hegemann. In knapp zwei Wochen erhielten die Patienten fast 60 Therapieeinheiten. „Dazu gehören Ergotherapie, Physiotherapie, Psycho- und Sporttherapie, Schmerzedukation, Ernährungsberatung, Entspannungstherapie, Schmerzerfassung und Medikamentenschulung. In interdisziplinären Team­sitzungen werden die Therapieziele für die Patienten gemeinschaftlich festgelegt. Die Eigenaktivierung der Betroffenen steht dabei im Fokus.“ Für Hubertine Mülfarth ist das ein perfekter Ansatz: „Ich gebe gerne zu, dass ich zu Beginn etwas kritisch war. Aber es hat sich ein sympathisches und qualifiziertes Team um mich gekümmert und mir aus vielen Bereichen so viel Anleitung gegeben, dass ich jetzt wirklich hochmotiviert bin, da weiterzumachen, wo ich im Krankenhaus aufgehört habe.“ Entspannung, Sport, der sorgsame Umgang mit Medikamenten

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Stationäre Schmerztherapie Hotline Die Stationäre Schmerztherapie Krankenhaus Düren ist erreichbar unter Telefon 02421/302900. Hier können Sie Fragen zur Therapie stellen. Auch nieder­gelassene Ärzte können sich für ihre Patienten nach der Option einer stationären multimodalen schmerz­therapeutischen Behandlung erkundigen.

und Achtsamkeit gegenüber sich selbst – all das ist jetzt Teil ihres Alltags. Und nebenbei hat sie auch neue Kontakte knüpfen können, die über den Krankenhausalltag hinausgehen. „Wir waren eine tolle Patientengruppe und es hat gut getan, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Dabei sind wir schon zusammengewachsen“, sagt sie. Acht Betten sind im Krankenhaus Düren für chronisch Schmerzerkrankte reserviert. „Der Bedarf ist da“, sagt Schmerztherapeut Dr. Hegemann. Dass er nun für Patienten aus dem Kreis Düren und den angrenzenden Städten heimatnah gedeckt werden könne, sei eine sehr gute Entwicklung.

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Neues aus der Medizin

Foto: © Forschungszentrum Jülich

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Wir haben es selbst in der Hand Neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung Die junge Jülicher Wissenschaftlerin Prof. Dr. Dr. Svenja Caspers erforscht seit Jahren mit einem großen Team das menschliche Gehirn. Sie leitet die 1000-Gehirne-Studie am Forschungszentrum Jülich, die auf der 2001 begonnenen Heinz-Nixdorf-Recall-Studie sowie der Mehrgenerationenstudie der Universität Duisburg-Essen beruht. In zwei Jahrzehnten sind eine Unmenge an Daten von über 1000 Probanden zusammengekommen, die nach und nach analysiert und auswertet werden. InForm sprach mit der jungen Wissenschaftlerin über das Neueste, was man jetzt über das Gehirn weiß. InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 3.2019


Neues aus der Medizin

Wie schaut man als Forscher anderen in den Kopf? Prof. Caspers: Die moderne Hirnforschung hat die Möglichkeit, mithilfe der Kernspintomographie den Menschen in den Kopf zu schauen. Dabei liegt der Proband in einer langen Röhre, in der ein Magnetfeld genutzt wird, um Bilder vom Gehirn zu erzeugen. Das ist die gleiche Technik wie bei Untersuchungen im Krankenhaus. Man kann damit anschauen, welche Stellen im Gehirn bei bestimmten Aufgaben aktiv sind und wie die großen Verbindungen zwischen den Gehirnbereichen, die Faserbahnen, aussehen. Können Sie Gedanken lesen, wenn Sie Aufnahmen vom Gehirn sehen? Prof. Caspers: Wir können sehen, welche Bereiche des Gehirns aktiv sind, wenn wir z. B. unsere Hand bewegen, Sätze lesen oder Gesichter erkennen. Da unser Gehirn, auch wenn wir nichts Konkretes tun, niemals ausgeschaltet ist, können wir tatsächlich ähnliche Aktivitäten bereits im Ruhezustand erkennen. Man kann sich das so vorstellen, dass sich das Gehirn auf die nächste Aufgabe vorbereitet und deswegen schon einmal die verschiedenen Bereiche aktiviert. Wie der Fußballtorwart, der von einem Bein auf das andere hüpft, wenn er den Elfmeterschuss erwartet. Welche Erkenntnis im Rahmen der Studie hat Sie besonders überrascht? Prof. Caspers: Wir haben uns nicht nur Veränderungen der Gehirnstruktur, sondern auch der Kommunikation der Gehirnregionen untereinander, also deren funktionelle Konnektivität (von engl. connect – verbinden) angeschaut. Somit scheinen sich die Lebensstilfaktoren unterschiedlich auf das alternde Gehirn auszuwirken. Was haben Sie über die graue Substanz im Gehirn herausgefunden? Prof. Caspers: In unserer aktuellen Studie haben wir herausgefunden, dass die graue Substanz an einigen Stellen im Gehirn im höheren Lebensalter besser erhalten zu sein scheint, wenn man einen gesünderen Lebensstil pflegt. In unserer Studie bedeutete dies, wenn man weniger raucht und Alkohol trinkt und gleichzeitig körperlich aktiver und besser sozial integriert ist. Betroffen waren hier zwei Regionen des Gehirns, eine im motorischen Teil und eine im Bereich des vorderen Stirnlappens. Hierbei wurde die Assoziation mit gesünderem Lebensstil im motorischen Teil insbesondere durch die Faktoren Alkoholkonsum und körperliche Aktivität sowie im Bereich des vorderen Stirnlappens durch die soziale Integration getrieben. Welche Auswirkungen haben Fitness, Ernährung und soziales Leben auf die Alterung unseres Gehirns? Prof. Caspers: Grundsätzlich scheinen sich diese Faktoren eher positiv auf das alternde Gehirn auszuwirken. Aufgrund von früheren Studien in kleineren Gruppen von Personen war das schon zu vermuten. Wir konnten es aber zum ersten

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„Die Lebensstilfaktoren scheinen sich unterschiedlich auf das alternde Hirn aus­zuwirken.“ Prof. Dr. Dr. Svenja Caspers, Forschungszentrum Jülich

Mal in einem Gesamtkonzept in einer sehr großen Stich­ probe älterer Personen untersuchen. Der Faktor Ernährung ist ebenfalls sehr interessant und wird sicherlich in zukünftigen Studien Gegenstand der Untersuchung werden. Denken Raucher langsamer? Prof. Caspers: Der Effekt des Rauchens scheint, zumindest basierend auf unseren Ergebnissen, eher in die Richtung zu gehen, dass das Gehirn nicht mehr soviel Reserven hat. Wir haben den Effekt durch Rauchen bei der funktionellen Kommunikation der Gehirnregionen gesehen, und zwar im Ruhe­ zustand. Wenn hier bereits die Interaktion der Regionen erhöht ist, wie es bei Personen der Fall war, die viel rauchen, bleibt nicht mehr viel Reserve übrig, um die Kommunikation im Falle einer spezifischen Aufgabe zu steigern. Das ist so, als solle man nach einem Marathon noch einen WeltrekordSprint absolvieren. Kann man beispielsweise mit Ginseng oder Vitaminen wirklich etwas für die Gedächtnisleistung tun? Prof. Caspers: Es ergeben sich viele spannende Fragestellungen zur Alterung des Gehirns und den darauf einwirkenden Einflüssen, da wir hier noch zu wenig wissen. Erst solche Großstudien wie die 1000-Gehirne-Studie liefern ausreichend Daten. Zum Einfluss von B-Vitaminen haben wir bereits eine Studie durchgeführt, in der wir für verschiedene B-Vitamine unterschiedliche Einflüsse auf die Gehirnstruktur und -funktion nachweisen konnten, was bisher nicht systematisch gezeigt werden konnte. Spezifische Zusammenhänge mit der Gedächtnisleistung haben wir hier nicht gesehen.

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Leute, Leute

Die Big Band kommt wieder Benefizkonzert der Bundeswehr am 7. März 2020 in der Arena Kreis Düren Die Big Band der Bundeswehr kommt wieder nach Düren: Am Samstag, 7. März 2020, gibt das weltweit bekannte und geschätzte Ensemble in der Arena Kreis Düren wieder ein Benefizkonzert (Beginn 20 Uhr), das vom Krankenhaus Düren in Kooperation mit der Stadt Düren veranstaltet wird. Der Erlös geht an „Carpe Diem“, den Förderverein der onko­logischen Stationen im Krankenhaus Düren. Für die Musiker der Big Band ist Düren inzwi­schen so etwas wie die zweite Heimat geworden. Sie finden in der Dürener Arena so ideale Bedingungen vor, dass sie dort zum wiederholten Mal eine neue Hallentournee starten und in den Tagen vor dem Konzert das gesamte technische Ton- und Licht-Equipment ausgiebig testen. Große Fangemeinde Doch das ist nicht der einzige Grund, warum die Musiker zu Düren eine ganz besondere Beziehung haben. Auch die Dürener Fangemeinde spielt dabei eine große Rolle, denn auf sie ist immer Verlass. So zog es zuletzt im März 2017 über 2000 Menschen in die Arena, als das Bundeswehr-

Ensemble, das ausschließlich für soziale und karitative Zwecke auftritt, sein bisher letztes Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins „Carpe Diem“ gab. Handverlesene Musiker „Nach Düren kommen wir immer wieder gerne“, sagte Bandleader Timor Chadik damals. „Wir haben hier eine perfekte Organisation, eine großartige Halle und ein tolles Publikum.“ Die Big Band der Bundeswehr gehört zu den ungewöhnlichsten Show- und Unterhaltungsorchestern Deutschlands. An die Stelle von Marsch- und Orchesterliteratur, die man bei einem Ensemble in Uniform eher erwarten würde, rücken bei der Big Band

Swing-, Rock-, Musical- und PopKlassiker. Darüber hinaus gibt es kein zweites Show- und Unterhaltungsorchester, das mit einer so modernen, multimedial aufbereiteten Bühnenshow durch Deutschland und die Welt reist. Alle Instrumentalisten sind handverlesen, in ihren Fachgebieten erstklassige Solisten und Absolventen der renommiertesten Hochschulen für moderne Unterhaltungsmusik. Vorverkauf hat begonnen Der Vorverkauf für das Konzert am 7. März 2020 hat begonnen. Die Eintrittskarten (ab 13,40 Euro / ermäßigt 9 Euro) sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und in OnlineTicketportalen zu haben.

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Leute, Leute

Foto: © Lammertz

Die Big Band der Bundeswehr begeisterte zuletzt im März 2017 in der Arena Kreis Düren (Foto). Am 7. März 2020 gibt das Ensemble dort wieder ein Benefiz­­konzert zugunsten von Carpe Diem, dem Förderverein der Onkologie im Krankenhaus Düren. Der Vorverkauf ist gestartet.

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Foto: © Lammertz

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Geschäftsführer Dr. Gereon Blum, Aufsichtsratsvorsitzende Liesel Koschorreck, der 2. Stellvertretende Aufsichtsrats­ vorsitzende Paul Larue und der stellvertretende Ärztliche Direktor Dr. Serhat Aymaz (von links) begrüßten den neuen Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, Priv.-Doz. Dr. Thomas Dienstknecht (Mitte).

„Idealbesetzung“ ist ein Dürener Priv.-Doz. Dr. Thomas Dienstknecht neuer Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie Der neue Chefarzt hält mit seinem Lokalpatriotismus nicht hinter dem Berg. Dass er nun ausgerechnet in seiner Heimatstadt und in dem Krankenhaus, in dem er geboren wurde, neuer Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie ist, sei für ihn „emotional eine große Sache“, gestand Priv.-Doz. Dr. Thomas Dienstknecht. Bei seiner Vorstellung im Kranken­ haus Düren sprach er von einem Motivationsschub, der kaum zu ermessen sei. InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 3.2019


Leute, Leute

Der 41-Jährige hat die Nachfolge von Dr. Bertram Barden angetreten, der das Krankenhaus nach 13 Jahren als Chefarzt verlassen hat, um eine eigene Praxis in Düren zu eröffnen. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. Dienstknecht eine Persönlichkeit für unser Krankenhaus gewonnen haben, von der wir sicher sind, dass sie den hohen Stellenwert unserer Orthopädie und Unfallchirurgie weiter ausbauen wird“, sagte Aufsichtsratsvorsitzende Liesel Koschorreck zur Begrüßung des neuen Chefarztes, der vom Aufsichtsrat einstimmig gewählt worden war. Dass es sich zudem um einen „Dürener Jong“ handelt, sei eine gute Botschaft für die Menschen in der Stadt und der Region. Hochkompetenter Mediziner in seinem Fachgebiet Für den Dürener Bürgermeister Paul Larue, 2. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Krankenhauses, steht fest, dass Dr. Dienstknecht als „hochkompetenter Mediziner in seinem Fachgebiet“ für Kontinuität und Verlässlichkeit in der Orthopädie und Unfallchirurgie stehen wird. Dr. Serhat Aymaz, Stellvertretender Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, freut sich auf die Kooperation mit „einem jungen, dynamischen Kollegen“. Bedeutender Schwerpunkt in der Unfallchirurgie Geschäftsführer Dr. Gereon Blum blickte zunächst noch einmal zurück: „Unser Krankenhaus hatte von jeher eine­n bedeutenden Schwerpunkt in der Unfallchirurgie. Als Chefarzt hat Dr. Barden auch den orthopädischen Bereich kontinuierlich ausgebaut und ein Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung etabliert. Dafür gilt ihm unser großer Dank.“ Mit Dr. Dienstknecht habe das Krankenhaus einen ausgewiesenen Experten für beide Bereiche des kombinierten Fachgebietes Orthopädie und Unfallchirurgie gefunden, betonte der Geschäftsführer. Damit sei der neue Chefarzt eine Idealbesetzung, um die hervorragende Entwicklung der Klinik weiter voranzutreiben. Umfangreiche Erfahrung an Unikliniken gesammelt Nach seiner unfallchirurgischen Tätigkeit am Universitätsklinikum Regensburg (2005 bis 2010) ging Dr. Thomas Dienstknecht an die Uniklinik Aachen, wo er 2013 auch habilitierte und Privatdozent wurde. 2016 wechselte er ins St. Augustinus-Krankenhaus Lendersdorf, um dort mit der Weiterbildung in der Speziellen Orthopädischen Chirurgie sein Spektrum zu vervollständigen und sich damit auch für die Leitung eines Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung zu qualifizieren. Zur Patientenversorgung und zur Ausbildung des medizinischen Nachwuchses steht ihm nun die gesamte Expertise des kombinierten Fachgebietes zur Verfügung. Für die Komplexität einer Chefarztposition qualifiziert ihn neben seinem hohen medizinischen Niveau in Praxis und Wissenschaft auch ein berufsbegleitendes Studium der Gesundheitsökonomie.

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In Orthopädie und Unfallchirurgie hochspezialisiert Das Spektrum der Klinik für Orthopädie und Unfall­ chirurgie im Krankenhaus Düren umfasst die Unfall- und Orthopädische Chirurgie. Im Fachbereich Unfallchirurgie ist die Klinik hochspezialisiert. Im länderübergreifenden Traumanetzwerk „Euregio Aachen“ ist das Krankenhaus Düren als regionales Traumazentrum für den Kreis Düren eingestuft. Schwerpunkte der Orthopädie sind die Primär- und Wechsel-Endoprothetik, also der Einsatz und Wechsel künstlicher Hüft- und Kniegelenke, sowie die Wirbelsäulenchirurgie.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. Dienstknecht eine Persönlichkeit für unser Krankenhaus gewonnen haben, von der wir sicher sind, dass sie den hohen Stellenwert unserer Orthopädie und Unfallchirurgie weiter ausbauen wird." Liesel Koschorreck, Aufsichtsratsvorsitzende

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Nachgefragt bei

Foto: © Lammertz

Thomas Dienstknecht Seit Oktober 2019 ist PD Dr. med. Thomas Dienstknecht Chefarzt der Klinik für Ortho­ pädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus Düren. Eine Position, die ihn auf Trab hält, denn er und sein Team behandeln sämtliche Beschwerden des Bewegungsapparates, egal ob sie durch Verschleiß oder Unfall entstanden sind. Mein Tag beginnt mit … … einer kurzen Reflexion über die Dinge, für die ich dankbar bin. Für mich ist das ein kraftvolles Werkzeug, um den Arbeitstag positiv zu starten.

Entspannen kann ich … … am besten in der Natur. Sind Sie schon mal auf der Rur von Heimbach nach Zerkall gepaddelt? Ein grandioses Erlebnis direkt vor der Haustüre.

Wenn ich mich bewusst ernähre, dann esse ich … … zum Frühstück eine Mischung aus Gemüse, Obst und Nüssen. Und vielleicht noch ein paar Haferflocken dazu.

Gesundheit ist für mich … … Bewegung, d.h. auf Berge wandern, mit dem Rad durchstarten oder auch nur im Alltag Treppe laufen können, wenn der Fahrstuhl nicht kommt.

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Neue Doppelspitze Kathleen Büttner-Hoigt verstärkt die Geschäftsführung Das Krankenhaus Düren stellt sich in der Geschäftsführung breiter auf. Dr. Gereon Blum und die 41-jährige Diplom-Wirtschaftsjuristin Kathleen Büttner-Hoigt werden das Krankenhaus künftig als Doppelspitze leiten. Mit dem neuen Managementmodell gibt die Klinik von Stadt und Kreis Düren die Antwort auf ihre Entwicklung vom Krankenhaus zum Gesundheitskonzern und auf die kommenden Herausforderungen.

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„Mit einer Doppelspitze in der Geschäftsführung kann den zunehmend komplexeren Anforderungen im Krankenhauswesen besser Rechnung getragen werden“, erklärte die Vorsitzende des Aufsichtsrates Liesel Koschorreck bei der Begrüßung der neuen Geschäftsführerin. Über die einstimmige Wahl von Kathleen Büttner-Hoigt im Aufsichtsgremium habe sie sich sehr gefreut, sagte die Vorsitzende: „Wir haben eine Frau gewonnen, die bereits über viel Erfahrung im Krankenhauswesen verfügt. Sie überzeugte im großen Bewerberkreis mit ihrem Fachwissen und ihrer Persönlichkeit.“ „Ich freue mich, dass es gelungen ist, mit Kathleen Büttner-Hoigt eine ausgewiesene Expertin zu gewinnen“, bekräftigte Landrat Wolfgang Spelthahn. Die Herausforderungen und Anforderungen stiegen im Gesundheitswesen stetig. Mit der neuen Doppelspitze sei sichergestellt, dass das Krankenhaus seine Angebote und Kompetenzen ausbauen könne und so weiterhin „eine hervorragende me-

dizinische Versorgung gewährleistet ist.“ Auch der Dürener Bürgermeister Paul Larue sieht in der Entscheidung „einen weiteren Schritt zur Festigung der herausragenden Position unseres Krankenhauses in der Region.“ „Mit unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben wir in wenigen Jahren viele positive Entwicklungsschritte gemacht“, richtete Geschäftsführer Dr. Gereon Blum den Blick auf den Ausbau des medizinischen Angebots, zahlreiche Investitionen in die Infrastruktur und die Entwicklung zum Gesundheitskonzern. Fünf Tochtergesellschaften sind inzwischen unter dem Dach der Krankenhaus Düren gem. GmbH gegründet und etabliert worden. „Die sich immer weiter verschärfenden gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen lassen keinen Stillstand zu“, betonte Dr. Blum. Vor diesem Hintergrund

habe auch der zukunftsorientierte „Masterplan 2030“, der Neubauten und Sanierungen mit einem Investitionsvolumen von über 100 Millionen Euro vorsieht, allerhöchste Bedeutung. Er sei sehr froh darüber, dass für die erfolgreiche Fortführung des positiven Entwicklungsprozesses und das stark gewachsene Aufgabenspektrum der Geschäftsführung mit Kathleen Büttner-Hoigt eine erfahrene Krankenhausmanagerin hinzugewonnen wurde, so Dr. Blum. „Ich freue mich sehr, die Herausforderungen gemeinsam mit Herrn Dr. Blum anzugehen und das Krankenhaus mit seinen Tochtergesellschaften strategisch weiter nach vorne zu bringen“, sagte Kathleen Büttner-Hoigt. Die 41-Jährige, die mit ihrer Familie in Aachen wohnt, übernahm bereits bei verschiedenen Krankenhäusern Leitungspositionen. Zuletzt führte ihr beruflicher Weg sie als Klinikleiterin in die Schön Klinik Düsseldorf.

Kathleen Büttner-Hoigt (2.v.r) bildet jetzt mit Dr. Gereon Blum (Mitte) die Doppel­ spitze in der Geschäftsführung des Krankenhauses Düren. Aufsichtsratschefin Liesel Koschorreck, Landrat Wolfgang Spelthahn und Bürgermeister Paul Larue hießen sie willkommen.

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Leute, Leute

Viele Perspektiven Krankenhaus Düren feiert frisch examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger Grund zum Feiern hatten im Krankenhaus Düren die frisch examinierten Gesundheitsund Krankenpflegerinnen und -pfleger. Nach dreijähriger Ausbildung und erfolgreicher Abschlussprüfung erhielten sie ihre Zeugnisse und Berufsurkunden. „Sie haben einen wichtigen Beruf mit sehr viel Verantwortung“, betonte Kreismedizinaldirektor und Prüfungsvorsitzender Dr. Norbert Schnitzler. „Sie haben meine Hochachtung für das, was Sie leisten!“ Neben Dr. Schnitzler gratulierten auch die Lehrer des Bildungszentrums im Krankenhaus Düren, die Klinikleitung und natürlich die Angehörigen, die der Einladung zur Feier ins Kongresszentrum des Krankenhauses Düren gerne gefolgt waren. Geschäftsführer Dr. Gereon Blum bedankte sich auch im Namen der Pflegedienstleiterin Anita Breinig bei allen, die an der Ausbildung mitgewirkt hatten. Es freue ihn besonders, sagte Dr. Blum, „dass die meisten der Absolventen sich entschieden haben, bei uns zu bleiben und unser Pflegeteam dauerhaft zu verstärken.“

Der Pflegeberuf biete zahlreiche Entwicklungsmöglich­ keiten, die das Krankenhaus Düren gerne unterstütze. „Von der Weiterbildung in einem klinischen Fachbereich bis zum Studium stehen Ihnen nun viele interessante Perspektiven offen“, betonte Krankenhaus- Geschäftsführer Dr. Gereon Blum. Die Absolventen sind: Lars Croon, Rebecca Ecken, Eray Erben, Alina Mörkens, Dorothea Osterheld, Fabian Raumann, Madeleine Schödder, Maria Seel, Sonja Spitzer, Alina Weidner, Nicole Weiland, Alina Weyer und Miltiadis Zorkadis.

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Präsentieren stolz ihre Urkunden: die frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger des Krankenhauses Düren.

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Großes Engagement Im Bildungszentrum des Krankenhauses Düren 22 neue Praxisanleiter qualifiziert Die Pflegeschüler des Krankenhauses Düren und weiterer acht Arbeitgeber in der Pflege dürfen sich freuen: Im praktischen Teil ihrer Ausbildung treffen sie auf Menschen, die mit großer Motivation ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben. Dazu gehören nun 22 weitere Profis, die in einem achtmonatigen Kurs mit 200 Unterrichtsstunden im Bildungszentrum des Krankenhauses Düren qualifiziert worden sind. Zur Übergabe der Zertifikate durch Kursleiter Andreas Johann kamen Vertreter aller Einrichtungen, in denen die Kursteilnehmer beschäftigt sind, ins Kongresszentrum des Krankenhauses. Wie Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Gereon Blum stellte auch Kursleiter Johann neben dem großen persönlichen Engagement der Teilnehmer die Bedeutung des entstandenen Netzwerks heraus. Erstmals überstieg bei einem Praxisan­leiterkurs im Krankenhaus Düren die Zahl der Teilnehmer aus anderen Einrichtungen die der eigenen. Dr. Blum bedankte sich für diesen Vertrauensbeweis der anderen Arbeitgeber und wertete ihn

als große Anerkennung für das Lehrerteam. Den Praxisanleiterkurs erfolgreich abgeschlossen haben: Denise Esser, Corinna Kämper, Elif Paseban, Asmaa Sahraoui, Denis Stanica, Ilva Wintergalen (alle Krankenhaus Düren), Anjim Chaudhry, Nina Franzen, Niklas Ostrzinski, Joana Carol Ponsen (LVR-Klinik Düren); Ulrike Bluhm, Sabrina Holten, Kathrin Nassar, Maira Wichmann (Gut Köttenich); Mandy Föhr, Anke Rüttgers, Nicole Thelen (Schenkel-SchoellerStift); Sally Dräger (Dürener Pflegeteam); Jennifer Junk (DRK); Alexis Krupp (Wohnanlage Sophienhof ); Stefanie Schüller (Amb. Pflege Merzenich) und Inka Mertens (Geschwister-Louis-Haus).

Nach achtmonatiger Ausbildung und 200 Unterrichtsstunden stehen sie bereit, um den pflegerischen Nachwuchs an die Hand zu nehmen: die neuen Praxisanleiter des Krankenhauses Düren, der LVR-Klinik und zahlreicher Pflegeeinrichtungen im Kreis Düren.

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Bleiben Sie gesund

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Wärmendes Futter Es gibt gute Nachrichten für Frostbeulen und leicht frierende Frauen: Essen Sie sich warm! Nicht nur der bekannte Ingwer-Tee heizt gut ein. Es gibt noch eine ganze Reihe von leckeren Lebensmitteln, mit denen einem so richtig schön warm wird. Aus der Traditionellen Chinesischen Medizin stammt das Wissen um die wärmende und kühlende Wirkung von Obst und Gemüse. Nach dieser ganzheitlichen Gesundheitslehre werden Lebensmittel entsprechend ihrer Wirkung eingeteilt. Die Zubereitung spielt dabei keine Rolle, denn auch ein heißer Pfefferminz-Tee behält seine kühlende Wirkung – was ihn in arabischen Ländern zum beliebten Getränk an warmen Tagen macht.

Kühlend dagegen wirken alle Südfrüchte wie Bananen, Orangen, Zitronen oder Ananas. Auch Milch, Joghurt und Frischkäse sind mehr was für den Sommer wegen der abkühlenden Wirkung. Rohe Tomaten erfrischen, wenn man sie zu einer heißen Suppe verarbeitet, haben sie allenfalls eine neutrale Wirkung, aber keine wärmende. Sogar Äpfeln sagt man eine kühlende Wirkung nach. Vielleicht lässt die nördliche Küche sie daher im Winter als köstlichen Bratapfel mit Rosinen, Nüssen und anderen leckeren Zutaten auf den Tisch kommen?

In unseren Breitengraden liegen wir mit den heimischen Sorten schon ganz richtig in Sachen Einheizen: Kürbis und Rote Beete wärmen innerlich, ebenso Lauch, Kohl, Fenchel, Zwiebel und Rotkraut. Zwetschgen und Granatäpfel, Rosinen und Walnüsse ergänzen den Speisezettel in dieser Richtung. Auch Fleisch vom Rind, Schwein, Lamm und Wild (in Maßen genossen), ebenso wie Kabeljau, Hering, Scholle und alle geräucherten Fischsorten tun der Wärmebilanz gut.

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Bleiben Sie gesund

Selbstständig und sicher! Mit dem Johanniter-Hausnotruf.

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One Pot Soulfood Kann man Glück essen? Aber ja: Butterweich geschmortes Rindfleisch, knusprig-würziger Chili-Cheese-Auflauf oder saftig-süßer Aprikosencrumble sind wahre GuteLaune-Garanten. Diese und über 80 weitere essbare Therapeutika – mal herzhaft, mal süß – sind nun in einem Buch versammelt. Die Rezepte helfen gegen Winterblues, Arbeitsärger, Liebeskummer und sämtlichen Alltagsungemach. Und was haben sie außerdem gemeinsam? Die Zubereitung kann einfacher nicht sein! Nur ein Topf, eine Pfanne, ein Blech – alles drauf oder hinein – ab in den Ofen oder auf den Herd – fertig! Und während Pasta, Eintopf, Auflauf & Co. so ganz von allein fertigköcheln und -schmurgeln, können Sie sich bequem zurücklehnen und lesen, Musik hören oder Tee trinken.

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Bleiben Sie gesund

Die Auswahl an Obst und Gemüse ist auch in den Winter­ monaten riesig. Mit einer ausge­ wogenen Ernährung sind wir daher gut mit Vitaminen versorgt.

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Teller statt Tablette Bei Nahrungsergänzungsmitteln genau hinschauen Etwa ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland greift regelmäßig zu Vitamintabletten, Mineralstoffkapseln oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln. „Viele Produkte versprechen positive Effekte für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit – ihre Einnahme kann jedoch auch mit gesundheitlichen Risiken verbunden sein“, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Viele Fachleute, Wissenschaftler und Mediziner plädieren daher für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Sie ist in der Regel die beste Basis, um gesund zu bleiben. In bestimmten Fällen ist allerdings eine Ergänzung der Ernährung mit einzelnen Nährstoffen sinnvoll. Ein Beispiel ist Folsäure bei Frauen mit Kinderwunsch oder in der frühen Schwangerschaft. Dadurch verringert sich das Risiko eines Neuralrohrdefekts („offener Rücken“) beim Kind. Darüber hinaus sollten Personen, die sich rein pflanzlich

ernähren, zusätzlich Vitamin B12 einnehmen. Andernfalls kann es langfristig zu einer Unterversorgung kommen. Die Ein­nahme von Vitamin D wird empfohlen, wenn eine ausreichende Versorgung weder durch die Ernährung noch durch die körpereigene Vitamin D-Bildung durch Sonneneinstrahlung gesichert ist. Zu den Risikogruppen zählen

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Bleiben Sie gesund

Säuglinge sowie Personen mit dunkler Hautfarbe oder mobilitätseingeschränkte, chronisch kranke und pflegebedürftige ältere Menschen. Bei überhöhter Vitamin D-Aufnahme können sich Nierensteine bilden. Es ist sicher vielen nicht bekannt, dass Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland als Lebensmittel gelten und im Gegensatz zu Arzneimitteln kein Zulassungsverfahren durchlaufen. Sie unterliegen nur einer Anzeigepflicht beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicher-

heit (BVL). Für ihre Sicherheit sind primär die Hersteller verantwortlich. Für die Überwachung von Nahrungsergänzungsmitteln einschließlich der Kontrolle der Produktkennzeichnung und der Einhaltung von lebensmittelrechtlichen Bestimmungen ist die amtliche Lebensmittelüberwachung der Bundesländer zuständig. Beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln über das Internet sollte man bedenken, dass die vertriebenen Produkte möglicherweise nicht den in Deutschland bzw. EU-weit geltenden lebensmittelrech­lichen Bestimmungen entsprechen. (BfR)

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Bleiben Sie gesund

Nicht nur Frauen sind betroffen - auch jeder sechste Mann leidet unter Krampfadern und sollte etwas dagegen tun.

Foto: © djd/Ofa Bamberg

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Fitness für Männerbeine Krampfadern und Venenschwäche plagen auch das starke Geschlecht Krampfadern? Ist eher ein Frauenproblem. So denken viele, wenn es um das Thema Krampfadern geht. Tatsächlich ist laut der Bonner Studie jeder sechste Mann in Deutschland von einer Venenschwäche betroffen. Während jedoch Frauen meist früh einen Arzt aufsuchen – allein schon, weil sie sich auch optisch an den bläulichen, verdickten Adern stören – zögern Männer den Gang zum Experten häufiger hinaus. InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 3.2019


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Viele unterschätzen die Gefahr. Wird der Rückfluss des Blutes zum Herzen verhindert und staut es sich dadurch in den Venen, kann dies fatale Folgen haben. Betroffene riskieren auf lange Sicht Komplikationen wie Entzündungen, Geschwüre, Thrombosen, offene Beine oder sogar eine Lungenembolie. Darum sollten auch Männer Krampfadern nicht auf die leichte Schulter nehmen und zum Spezialisten (Phlebologen) gehen. Neben Maßnahmen wie Verödung, Lasertherapie oder Operation ist die Kompressionstherapie das Herzstück jeder Venenbehandlung. Der gleichmäßige Druck von außen verengt die Gefäße und verbessert den gestörten Rückfluss des Blutes zum Herzen. Nur jeder Zweite löst sein Rezept auch ein Allerdings ergab eine Genfer Studie, dass nur jeder zweit­e Mann sein Rezept für Kompressionsstrümpfe wirklich einlöst. Dabei gibt es mittlerweile schicke Herrenstrümpfe, die sich von normalen Socken optisch nicht unterscheiden und die sich ebenso elegant zum Anzug kombinieren wie zur legeren Jeans. Am besten lässt man sich im Sanitätshaus die neuen Modelle der Herren-Kompressionsstrümpfe zeigen. Der hohe Baumwollanteil dieser Herrenstrümpfe sorgt für angenehmen Tragekomfort. Nur das regelmäßige, tägliche Tragen von Kompressionsstrümpfen sichert eine nachhaltige medizinische Wirkung. Allerdings sollten Männer mit

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Krampfaderentfernung Dank Laser (biolitec)und Klebetechnik (VenaSeal) kein Problem • Unbehandelt kann es zu Schmerzen, Entzündungen, Thrombosen oder Hautveränderungen kommen. • Abraten von einer Behandlung aufgrund eines zu hohen Alters ist eine nicht fachgerechte Behandlung. • Dank Laser- und Klebetechnik ist eine schonende Behandlung möglich, bei der Alter, Einnahme von Blutverdünnern, Erkrankungen wie Diabetes mellitus eine untergeordnete Rolle spielen.

Die Laser- und Klebetechnik kann: • die betroffene Krampfader ohne Narkose oder Lokalanästhetikum, • ohne das Absetzen von Blutverdünnern • und ohne Nüchternheit behandelt werden.

Behandlungsablauf: Foto: © djd/Ofa Bamberg/Getty

• Beide Techniken arbeiten mit einer Sonde, die über eine winzige Punktionsstelle am Unterschenkel in die zu therapierende Vene eingeführt wird. • Mittels Ultraschall wird die Vene kontrolliert, über einen Katheter wird Kleber auf der zu behandelnden Venenstrecke eingeführt bzw. der Laser aktiviert und

Wenn Männer beruflich viel sitzen, kann dies Venenleiden begünstigen. Öfter die Füße hochzulegen, untersützt den Blutfluss. Krampfadern zusätzlich aktiv dagegen vorgehen. So sorgt regelmäßige Bewegung für fitte Venen, besonders geeignet sind Walken, Radfahren oder Schwimmen. Wer beruflich viel sitzt oder steht, sollte zwischendurch Fußgymnastik betreiben. Tipps dafür gibt es unter www.ofa.de. Kalte Wechselduschen unterstützen die Durchblutung, heiße Wannenbäder gilt es dagegen zu vermeiden, da dies die Gefäße zusätzlich weitet und strapaziert. Gegebenenfalls ist eine Gewichtsreduktion ratsam, um die Venen zu entlasten. Und schließlich kann reichliches Trinken die Fließfähigkeit des Blutes begünstigen. (djd)

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die Vene von innen verschlossen. • Unmittelbar nach dem Eingriff sind Sie wieder einsatzbereit.

Für Informationen oder Fragen stehen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Dr. Roswitha Brettschneider & Kollegen Gefäß- und Leistenbruchzentrum Düren Tivolistr. 26, 52349 Düren Tel.: 02421/44308

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Sieben News, die überraschen Was modernste Technik heute für die Ohren tun kann

Gutes Hören ist immens wichtig: Es erleichtert den Alltag und ist für das soziale Mit­einander unverzichtbar: Lässt das Gehör nach, kann das oft zur Isolation führen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig ein Hörgerät zu nutzen – dank modernster Technik haben diese heute auch rein gar nichts mehr mit den fleischfarbenen Hartplastik­ ungetümen von einst gemein. InForm hat für Sie einige überraschende Fakten über die neue Generation von Knöpfen im Ohr zusammenge­tragen.

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Hörgeräte müssen nichts kosten: Bei Verordnung durch den HNO-Arzt zahlen die Krankenkassen generell bis zu 750 Euro für die Anschaffung und im Einzelfall bis zu 1.500 Euro hinzu. Damit gibt es für viele Kunden die Geräte sozusagen zum Nulltarif. Dazu kommt eine mögliche Reparaturpauschale in den folgenden sechs Jahren in Höhe von circa 150 Euro. Beraten lässt man sich dazu am besten im Fachgeschäft.

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Smartphone trifft Hörgerät: Die Hersteller entwickeln inzwischen Hörhilfen, die mit Smartphones kompatibel sind. Über Bluetooth werden beide miteinander verbunden, wodurch die Möglichkeit besteht, Lautstärke, Bass- und Höhenfrequenzen ganz diskret durch eine App einzustellen – das ist wie eine Fernbedienung fürs Hörgerät.

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Bequemer telefonieren und fernsehen: Ebenfalls per Bluetooth-Technologie lassen sich viele moderne Hörgeräte mit dem Fernseher, dem Telefon und der Musik­ anlage koppeln, was für ein störungsfreieres Hörerlebnis sorgt.

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Unsichtbar im Ohrkanal: Sogenannte In-OhrGeräte befinden sich versteckt im Ohrkanal. Noch bessere Hörergebnisse schaffen Modelle, die hinter dem Ohr angebracht werden – und auch die werden immer stylischer. Besonderer Clou: Die neuesten Modelle vereinen elegantes Design und Hightech-Hören mit einem kleinen Ladegerät – der Batteriewechsel ist somit passé.

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Schneller Hörtest am Telefon: Auf der Seite www.audibene.de findet sich eine Telefonnummer, unter der man diskret eine Hörberatung mit telefonischem Hörtest durch fachkundige Mitarbeiter bekommen kann.

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Hörgeräte pfeifen längst nicht mehr: Der schrille Fiepton entstand bei veralteten Geräten durch eine Rückkopplung aufgrund fehlerhafter Hörsignalverstärkung. Moderne Hörhilfen sind raffinierter konfiguriert und verfügen über einen Rückkopplungs-Manager, der das Pfeifen verhindert.

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Viele Promis tragen Hörgeräte: Wer sich also für ein Hörgerät entscheidet, befindet sich in bester Gesellschaft. So setzen etwa Thomas Gottschalk, die Schauspieler Mario Adorf, Michael Degen und Jodie Foster, die Popsänger Sting und Phil Collins, Modeschöpfer Wolfgang Joop oder Königin Margarete II. von Dänemark auf Hör­ hilfen. (djd)

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Ausgefeilte Technik für die Ohren heute: Viele moderne Hörgeräte lassen sich mit dem Fernseher, dem Telefon und der Musik­ anlage koppeln, was für ein störungsfreieres Hörerlebnis sorgt.

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Liebevolle Geschenkidee: Ein zart duftendes und pflegendes Badesalz mit Rosenblüten kann man auch selbst zusammenmischen.

In Rosenduft schwelgen Feine Badezusätze und besondere Seifen selbst herstellen

Kleopatra soll in Eselsmilch gebadet haben, um ihre Haut unwiderstehlich zart zu machen. Nun ist Eselsmilch schwer zu bekommen. Doch feine Badezusätze oder naturreine Seifen selbst herzustellen, ist kein großes Kunstwerk. Die Zubereitung macht Spaß. Man weiß genau, was an Inhalts­stoffen drin ist, und vielleicht wäre es sogar eine nette Geschenk­idee für Weihnachten?

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Naturseife selber machen von Barbara Freyberger Reine Pflege aus natürlichen Ölen und Kräutern Rezepte, Anleitungen, Tipps & Tricks Christian Verlag 2017 ISBN 978-3-95961-111-4

Sich abends in ein duftendes Wannenbad sinken lassen – was gibt es Schöneres an nassen und kalten Tagen? Die ätherischen Öle wirken dabei zweifach, einmal direkt auf das Gewebe und zusätzlich gelangen sie beim Einatmen auf die Schleimhäute. Lavendel kann so beispielweise seine entspannende Wirkung noch besser entfalten, Thymian, Eukalyptus oder Rosmarin die Durchblutung anregen und schleimlösend wirken. Wannenbäder verwöhnen, entspannen und pflegen auf besondere Weise. Zarte Düfte und pflegende Essenzen tun Leib und Seele gut. Rosenöl ist Luxus pur, Limettenöl sorgt für gute Laune und Muskatellersalbe­i entspannt und beruhigt. Beim Selbstmixen der Badezusätze sollte man allerdings auf naturreine Zutaten achten. Die bekommt man im Bio­laden, in der Apotheke oder über einen entsprechenden Online-Versand. Weil in den handgemachten Badezusätzen oder Seifen keine Konservierungsmittel oder haltbarkeitsverlängernde Zusätze enthalten sind, müssen sie entsprechend gelagert und rasch aufgebraucht werden.

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Die Wärme der Sauna tut nicht nur dem Körper gut, auch der Psyche helfen die zusätzlichen Wärmeeinheiten. Verspannungen werden gelöst, die Stimmung bessert sich.

Winterzeit ist Saunazeit Wer gesund durch die dunkle Jahreszeit kommen möcht­e, sollte sein Immunsystem rechtzeitig auf Trab bringen. Neben einer vitaminreichen Ernährung und ausreichend Bewegung an der frischen Luft ist besonders regelmäßiges Saunieren die beste und gleichzeitig angenehmste Art, Erkältungen vorzubeugen. Eine Umfrage des Deutschen Sauna-Bundes belegt: 76 Prozent der 17.000 befragten Saunagäste bleiben fast oder vollständig frei von Infekten. Das Wechselspiel von Hitze und Kälte härtet den Körper optimal ab und bringt Kreislauf und Stoffwechsel auf Trab. Natur-pur-Aufgüsse für den Löyly-Gluthauch Durch die Wärme erweitern sich die Blutgefäße und die Muskeln entspannen sich. Verspannungsbedingte Beschwerden wie Kopfschmerzen lassen nach. Regen, Wind und Dunkelheit machen auch der Seele zu schaffen. Ein Ausflug in die Sauna ist bei herbstlichen Temperaturen und nasskaltem Wetter genau das Richtige, um Körper und Geist die fehlende Wohlfühl-Wärme zurückzugeben. Ein

wohlriechender Aufguss kann die positive Wirkung des Saunabadens unterstützen. Auf den hundert Grad heißen Steinen verdampft das Wasser und erhöht die Luftfeuchtigkeit in der Sauna um ein Vielfaches. Die Poren öffnen sich und man erlebt den sprichwörtlichen Hitzekick. Die Finnen nennen dieses intensive Erlebnis „Löyly“-Gluthauch. Egal ob Kamille, Fichte, Minze oder Zitrone: Düfte sind eine Wohltat für Körper und Geist. Duftstoffe gelangen bei einem Aufguss über die Atemwege direkt in den Körper. Deshalb ist die Zubereitung natürlicher Aufgüsse ein wichtiger Bestandteil der monte mare Sauna-Philosophie: Die „natur pur-Aufgüsse“ werden eigens von den monte mare Saunameistern aus verschiedenen Kräutern und Sträuchern hergestellt. Im Sauna- und Wellnessparadies monte mare in Kreuzau ist Erholung für Körper, Geist und Seele bei jedem Wetter garantiert. Verschiedene Themensaunen laden zum sanften Schwitzen ein. Ein Dampfbad, Solarien und Whirlpools erweitern die Auswahl an Wohlfühl- und Entspannungsangeboten.

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Splitter

Check-up für die Hausapotheke Foto: © djdHermes-ArzneimittelImageSource

Eine gut sortierte Hausapotheke sollte in keinem Haushalt fehlen Wenn sich mit der Zeit in der Hausapotheke jedoch immer mehr angebrochene Tuben und Pillenpackungen ansammeln, kann der Inhalt des Medikamentenschränkchens zum gesundheitlichen Risikofaktor werden. Selten gebrauchte Mittel haben häufig ihr Verfallsdatum überschritten und dürfen nicht mehr eingenommen werden. Mindestens einmal jährlich sollte man daher die Hausapotheke überprüfen, unbrauchbar Gewordenes entfernen und Fehlendes ergänzen. Obwohl Medikamente kein Sondermüll sind und in die Restmülltonne geworfen werden dürfen, ist es sicherer, sie in der Apotheke oder in einem Recyclinghof abzugeben, denn so geraten sie nicht in die Hände von Kindern. Für die Erste-Hilfe-Ausrüstung im Arzneischrank ist es wichtig, den Überblick zu behalten. Neben Pflastern, Mullbinden, Verbandpäckchen, sterilen Kompressen, Einweghandschuhen, einem Dreieckstuch und einer Verbandsschere gehört immer auch ein wirksames rezeptfreies Desinfektionsmittel wie Betaisodona in die Hausapotheke. Der enthaltene Wirkstoff Povidon-Iod bietet ein breites Wirkspektrum gegen Erreger von Wundinfektionen wie Bakterien, Viren, Pilze oder bestimmte Einzeller. Praktisch: Ein verblassender Farbindikator zeigt an, ob der Wirkstoff verbraucht ist, dann sollte nachbehandelt werden. Nicht im Badezimmer aufbewahren Viele Menschen bewahren ihre Medikamente im Badezimmer auf, doch davon raten Apotheker ab. Grund ist die hohe Luftfeuchtigkeit, die Tabletten, Salben und Pulvern zusetzt. Geeigneter sind trockene und kühle Orte wie etwa ein abschließbarer Schrank im Wohn- oder Schlafzimmer. Grundsätzlich sollten auch bereits angebrochene Medikamente immer in ihrer Originalverpackung einschließlich (!) Beipackzettel aufbewahrt werden. Ist dieser nicht mehr auffindbar, kann das Fachpersonal in der Apotheke weiterhelfen.

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Regelmäßig durch­ checken sollte man den häuslichen Medikamenten­ schrank. Selten gebrauchte Arznei­ mittel haben oft ihr Haltbarkeitsdatum überschritten und fast aufgebrauchte Packungen sollte man auch prüfen und notfalls ent­ sorgen.

Nur für eine Person verwenden Prinzipiell sind Augentropfen und -salben ebenso wie Nasenspray oder -tropfen nur eine begrenzte Zeit anwendbar, denn nur so kann die Keimfreiheit der sterilen Arzneimittel gewährleistet werden. Achten Sie daher unbedingt auf die angegebene Haltbarkeit in der Packungsbeilage. Um das besser nachhalten zu können, sollte man das Öffnungs­datum auf der Verpackung notieren. Jedes Nasen- oder Augenfläschchen darf nur von einer Person genutzt werden, um eine Keimübertragung zu vermeiden. Wegen der Infektionsgefahr dürfen die Fläschchen keinesfalls innerhalb der Familie die Runde machen. Sauber gewaschene Hände und möglichst keine Berührung der Pipette oder des Spraykopfes sind bei der Anwendung wichtig. Bei Nasentropfen oder -spray wird die Dosierhilfe nach Gebrauch gereinigt. (djd/red)

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Splitter

Foto: © Lammertz

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Ausgiebig genutzt wird die neue und komfortable Fahrradgarage am Dürener Krankenhaus.

Neue Fahrrad­ garage am Krankenhaus Weil es zu Hause am schönsten ist WIR PFLEGEN SIE MIT HERZ UND VERSTAND – UND IN IHREN EIGENEN VIER WÄNDEN Sozialwerk Dürener Christen | Annaplatz 3 | D-52349 Düren T 02421 282334 | M info@mobile-dueren.de | Web: www.mobile-dueren.de

Wer mit dem Fahrrad zum Krankenhaus Düren kommt, der kann sein Rad jetzt sicher und trocken abstellen. Vor dem Haupteingang des Krankenhauses ist eine neue Fahrradgarage installiert worden. Die felgen- und lackschonend abgerundeten Anlehnbügel befinden sich unter einer Dachkonstruktion und sind so weit auseinander platziert, das für jedes Rad genug Platz ist. Die neue Fahrradgarage wurde gleich an den ersten Tagen schon ausgiebig genutzt, so dass im Krankenhaus bereits über eine Erweiterung nachgedacht wird.

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Bitte schicken Sie Ihre Antwort mit dem Lösungswort und Ihren Angaben (Name, Adresse, Telefonnummer) per Mail an: christoph.lammertz@krankenhaus-dueren.de oder auf einer Postkarte an: Christoph Lammertz, Unternehmenskommunikation, Krankenhaus Düren, Roonstraße 30, 52352 Düren Einsendeschluss ist der 03. Februar 2020

Foto © Joshua Newton/unsplash.com

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Winterausgabe 2019 des Dürener Gesundheitsmagazins InForm  

In der Winterausgabe des Dürener Gesundheitsmagazins InForm berichten wir über DaVinci – das hochmoderne Operations-Robotersystem, den richt...

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