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Ausgabe 2.2013

InForm Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin

Rein ins Vergnügen Wasser ist Heilmittel für Körper und Seele Babys

Das neue Mutter-Kind-Zentrum Seite 8

Bestnoten

Neues über künstliche Gelenke Seite 16

Badehose

Tipps für Urlaub vor der Haustür Seite 26


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Foto: Photocase

Editorial Liebe Leserinnen und Leser, sehr viel dreht sich in dieser warmen Jahreszeit ums Wasser. Wir reisen ans Meer oder lassen die Seele an schönen Bergseen baumeln. Zu Hause bevölkern wir die Freibäder und Badeseen, bauen im Garten das Planschbecken für unsere Kleinen auf. Was gibt es Schöneres, als bei 25 Grad und Sonnenschein ins kühle Nass zu springen? Doch das Wasser spielt in diesen Tagen auch in anderen Funktionen eine wichtige Rolle. Zum Beispiel wenn es darum geht, den erhöhten Flüssigkeitsverlust unseres Körpers auszugleichen. So ist die Frage nach der richtigen Trinkmenge und den gesündesten Getränken eines der vielen interessanten Themen in der 2. Ausgabe unseres Gesundheitsmagazins InForm, das wir in weiten Teilen dem Thema Wasser gewidmet haben. Da darf natürlich auch ein Blick auf den Erholungswert von Badeseen in unserer Region nicht fehlen. Und wir stellen Ihnen einen Menschen vor, den sowohl beruflich als auch privat so einiges mit dem Element Wasser verbindet. Dazu haben wir neben Tipps für die sommerliche Küche, zur gesunden Bewegung und für die Schönheit wieder viele spannende Gesundheitsthemen in unserem Angebot. Unter anderem beleuchten wir ausführlich das Thema Gelenkersatz, stellen Ihnen eine Methode zur Erhöhung der Patientensicherheit im OP vor und blicken auf eine Geburtshilfe, die sich ganz stark an den Bedürfnissen der werdenden Eltern orientiert. Vielleicht nehmen Sie unser Magazin ja als Lektüre mit in den Urlaub, der Ihnen hoffentlich viel Sonnenschein und perfekte Erholung bietet. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!

In dieser Ausgabe Titelthema 4 Wasser ist Heilmittel 7 Die Literfrage an Dr. Aymaz Bleiben Sie gesund 8 Neues Mutter-Kind-Zentrum 10 Training für OP-Teams Leute, Leute 12 Das Angelhobby entspannt 14 Neue Jobs in der Medizin Neues aus Wissenschaft und Medizin 16 Alles über künstliche Hüftgelenke Köstlich, köstlich 18 Frischer Fisch für Ihren Tisch 19 Durchblick beim Wasser 20 Gesunde Getränke für Kinder 22 Marmeladen selbst gemacht 23 Wissenswertes über Hornissen Fit werden – fit bleiben 24 Radtouren für Familien 26 Badeseen rund um Düren

Ihre Leseecke 28 Bücher für den Urlaub Spieglein, Spieglein 29 Haarkur im Sommer 30 Schönheit von innen Dr. med. Gereon Blum Geschäftsführer Krankenhaus Düren

Christoph Lammertz Leiter Unternehmenskommunikation

Splitter 32 Neues rund ums Thema Gesundheit 35 Gewinnspiel


Foto: Chepko Danil - Fotolia

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Titelthema

Was ist stark und lässt sich mit Händen nicht festhalten? Wasser kann ein Zaubermittel sein für Körper und Seele Die Macht des Wassers kann der stärkste Mann nicht halten, so lautet ein Sprichwort. Wasser hat Kraft und Energie. Ohne Wasser streikt sogar unser Hirn. Zuletzt war die Gewalt des Wassers deutlich zu sehen auf den Fernseh-Bildern von überschwemmten Städten und Ortschaften. Flutwellen rissen Autos mit sich, zerstörten Deiche, machten Häuser bis zum Dachgiebel unbewohnbar. Aber Wasser ist auch Energie. Ohne Essen können Lebewesen eine ganze Weile auskommen, ohne etwas zu trinken nicht. Wir brauchen Wasser zum Leben, unser Körper besteht zu gut 70 Prozent daraus. Unser Gehirn braucht sogar ständig Flüssigkeit, um zu funktionieren. Trinken gerade ältere Menschen zu wenig, dann macht sich das rasch mit Verwirrtheitszuständen bemerkbar. Bei Flüssigkeitsmangel leidet auch die geistige Leistungsfähigkeit. Immer wieder kommen gerade in der warmen Jahreszeit alte Menschen ins Krankenhaus, die völlig verwirrt erscheinen. Sie leiden an Gedächtnisstörungen und haben jegliches Raum- und Zeitgefühl verloren.

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Wasser wirkt Wunder Es ist immer wieder erstaunlich, dass es oft ausreicht, sie mit einigen Litern Flüssigkeit zu versorgen. Nach wenigen Stunden normalisiert sich der geistige Zustand völlig, die Betreffenden sind wieder klar, als wäre nichts gewesen. Den Angehörigen jagt ein solches Phänomen einen gehörigen Schrecken ein. Hintergrund ist das durch den Wassermangel zähflüssiger gewordene Blut. Das Gehirn wird nicht mehr ausreichend versorgt, und es kommt zu den beschriebenen Ausfallerscheinungen. Wie viel Liter wir nun tatsächlich pro Tag trinken sollten, beantwortet Dr. Aymaz auf Seite 6. Wasser sorgt für Schönheit, prall gefüllt gefällt Menschen allemal besser als welk und schlaff. Wasser im Garten kann Wunder bewirken, mit Sonnenwärme und wohl dosiertem Dünger ist es ein Wunderelixier, das Blumen schießen und sprießen lässt – Unkraut leider auch.

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Titelthema

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Wasser ist Lebensfreude. Mit Planschen haben Kinder einen Riesenspaß, sie kriegen gar nicht genug davon. Und für viele Erwachsene bedeutet Schwimmen, Sonnen und am Strand liegen das Feriengefühl schlechthin (siehe auch Seite 26).

mehr treiben können oder wollen, ist es der ideale Sport. Allerdings – ein bisschen Kampf mit dem Schweinehund muss schon sein, denn um eine nachhaltige, positive Wirkung auf die Gesundheit zu erzielen, muss man sich schon regelmäßig zwei Mal pro Woche aufraffen.

Schwimmen eine der gesündesten Sportarten Schwimmen ist überhaupt aus vielen Gründen eine der gesündesten Sportarten. Gerade für leicht Übergewichtige ist es die ideale Wahl, denn das Wasser trägt das Gewicht des Körpers, die Gelenke werden entlastet. So lassen sich auf schonende Weise Kalorien und Fett verbrennen. Schwimmen bringt das gesamte Herz-Kreislauf-System in Schwung, es beansprucht die gesamte Muskulatur des Körpers, Verspannungen im Nackenund Schulterbereich werden durch die Bewegungen der Arme sanft gelöst. Die Bewegung der Beine regt die Durchblutung an und kräftigt die Venen. Auch der Bluttransport zum Herzen wird durch das Paddeln der Beine unterstützt.

Wasser tut der Seele gut Wasser entspannt. Wasserplätschern und leichter Wellenschlag wirken beruhigend, auf CD gebrannt, tun Wassertöne der Seele gut. Weite Blicke übers Meer wirken wie eine Entspannungsmassage aufs Gemüt gestresster Büromenschen. Auch Wasser in den Augen hilft der Psyche. Weinen tut gut, Tränen lassen einen mit Schmerz besser fertig werden. Rotz und Wasser heulen? Manchmal muss es einfach sein. Frauen tun es vier Mal häufiger als Männer, sie weinen länger – laut Statistik sind es bei ihnen mehr als sechs Minuten, während bei Männern schon nach zwei bis vier Minuten die Tränen versiegen. Aber mit den Tränen schwimmt auch jedes Mal ein wenig Schmerz weg. Und irgendwann stellt man(n und frau) fest, dass es vorbei ist, dass genug geweint wurde, und wieder Platz ist für das Schöne im Leben, für Spaß und Freude. Ab ins Wasser, denn Wasser ist Lebensfreude.

Gerade für Menschen, die unter Arthrose leiden und wegen des Belastungsschmerzes eigentlich keinen Sport

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Titelthema

Die Liter-Frage Ein Liter, zwei Liter, drei Liter täglich? Herr Dr. Aymaz, wie viel sollen wir denn nun trinken? Dr. Aymaz: Man trinkt so viel, wie man verliert. Der Mensch besteht zu zwei Dritteln aus Wasser und verliert täglich etwa einen halben Liter über die Atmung, einen halben Liter übers Schwitzen, 150 Milliliter über den Stuhl und einen halben bis einen Liter über den Urin. Der tägliche Flüssigkeitsbedarf beträgt bei einem gesunden Erwachsenen etwa 30 Milliliter pro Kilo Körpergewicht, was bei 70 Kilogramm gut zwei Liter sind. Wir decken diesen Bedarf über Getränke und Flüssigkeit in der Nahrung. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt täglich etwa 1,5 Liter Flüssigkeit in Form von Getränken. Das kann als ungefähre Richtschnur dienen.

Ist Wasser aus medizinischer Sicht das beste Getränk? Was ist von den isotonischen Durstlöschern der Fitnessbranche zu halten? Dr. Aymaz: Das beste Getränk ist zuckerfreies Mineralwasser. Geeignet sind auch Mixgetränke aus Fruchtsäften und Mineralwasser in einem Verhältnis von 1:3 sowie ungesüßte Tees. Nicht zu vernachlässigen sind wasserhaltiges Gemüse und Obst wie Gurken, Tomaten, Wassermelonen. Isotonische Getränke sollten ausschließlich dem Leistungssport bzw. dem ambitionierten Sportler vorbehalten sein. Wer mehr als viermal wöchentlich jeweils länger als 60 Minuten trainiert, ist auf den raschen Ausgleich des Flüssigkeits- und Mineralverlustes angewiesen. Alkohol und Kaffee eignen sich nicht als Flüssigkeitsausgleich.

Foto: Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM)

Zu wenig trinken ist auf Dauer gefährlich. Was passiert bei Flüssigkeitsmangel? Dr. Aymaz: Zu wenig Flüssigkeit führt zur Konzentration des Blutes und des Urins sowie zur Eindickung des Stuhls. Im schlimmsten Fall können bestimmte Substanzen nicht ausgeschieden werden, das macht sich als eine Art „Vergiftung“ durch Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit bemerkbar. Trinken ist gerade für ältere Menschen sehr wichtig, weil sonst ihr Gehirn zu wenig durchblutet wird. Schlimmstenfalls droht eine Thrombose. Kann man auch zu viel trinken? Dr. Aymaz: Zu viel Flüssigkeit wird für kurze Zeit problemlos über die Nieren ausgeglichen. Über einen längeren Zeitraum kann eine erhöhte Zufuhr zu Änderungen im Mineralstoffhaushalt führen, was Hirnödeme oder Krampfanfälle auslösen kann. Bei bestimmten Krankheiten muss der Arzt die Flüssigkeitszufuhr dauerhaft oder zeitlich begrenzt einschränken. Das kann beispielsweise bei Herzschwäche, Leberzirrhose mit Neigung zu Bauchwasser oder einer eingeschränkten Nierenfunktion nötig sein. Braucht man jetzt in der warmen Jahreszeit mehr Flüssigkeit? Dr. Aymaz: An warmen oder heißen Tagen kann der tägliche Flüssigkeitsbedarf auf über fünf Liter steigen. Auch bei schwerer körperlicher Arbeit, Ausdauersport und Krankheiten mit Fieber oder Durchfall muss man mehr trinken. InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2013

Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie Chefarzt Dr. med. Serhat Aymaz, M. Sc. Roonstraße 30, 52351 Düren Sekretariat: Mirjam Schröder Telefon 02421-30-1312 Telefax 30-191812 innere2@krankenhaus-dueren.de Weitere Informationen unter www.krankenhaus-dueren.de

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Bleiben Sie gesund

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Ein guter Start ins Leben Geburtshilfe wird zum Mutter-Kind-Zentrum erweitert. Viel Platz für Väter und Geschwister. Intensive Betreuung der jungen Familien. Die Geburt des eigenen Kindes ist ohne Frage einer der wichtigsten Momente im Leben. Da ist es selbstverständlich, dass werdende Eltern großen Wert darauf legen, von der Schwangerschaft bis zu den ersten Monaten mit dem neuen Familienmitglied in besonders guten Händen zu sein. „Junge Eltern dürfen zu Recht erwarten, dass man sich sehr individuell um sie kümmert und sie intensiv in dieser bedeutenden Zeit ihres Lebens begleitet“, sagt Dr. Axel Sauerwald, Chefarzt der Frauenklinik im Krankenhaus Düren. Mit dem Ausbau ihrer Geburtshilfe zum Mutter-KindZentrum verbindet die Klinik an der Roonstraße deshalb nicht nur eine räumliche Erweiterung, sondern auch eine noch stärkere Profilierung als kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt. Dabei steht dem Chefarzt, der die Frauenklinik seit dem vergangenen Sommer leitet, mit Hebamme Bettina Eiling seit März eine neue Bereichsleiterin Geburtshilfe zur Seite. „Wir freuen uns sehr über diese Verstärkung des Teams. Bettina Eiling bringt viel Erfahrung mit und steht für eine moderne ganzheitliche Geburtshilfe“, sagt Dr. Sauerwald. In der Klinik Köln-Hohenlind hatte die 31-Jährige, die unter anderem in Glasgow studierte und dort ihren Bachelor in

Hebammenwissenschaften erwarb, zuletzt kommissarisch den Kreißsaal geleitet. Die Herausforderung, „mit einem jungen Chefarzt die Geburtshilfe neu zu strukturieren“, zog sie zurück in ihre Heimat. Es komme darauf an, für jede Frau und jede Familie den richtigen Weg bis zur Geburt und darüber hinaus zu finden und keine Geburtshilfe von der Stange anzubieten, sagt Bettina Eiling: „Wir orientieren uns an den Wünschen und Vorstellungen der Eltern.“ So erfahren junge Mütter im Krankenhaus Düren beispielsweise jegliche Unterstützung beim Stillen, aber niemand übt Druck aus, wenn sie nicht stillen möchten. Ziel sei es, „ihnen die nötigen Informationen und Fertigkeiten mitzugeben, damit die erste Zeit mit dem Baby zu Hause für sie so leicht und angenehm wie möglich wird.“ Dabei setzt das Mutter-Kind-Zentrum auf ein integratives Pflegekonzept mit Hebammen, Krankenschwestern und Kinderkrankenschwestern, die als eingespieltes Team agieInForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2013


Bleiben Sie gesund

ren. Hinzu kommt ein weitreichendes Netzwerk, zu dem unter anderem externe Hebammen und Anbieter von umfangreichen Elternschulungen gehören. Deren Angebote werden derzeit für die im Aufbau befindliche, eigene Elternschule des Dürener Krankenhauses gebündelt. Räumlich bedeutet die Erweiterung zum Mutter-Kind-Zentrum eine Verdopplung der Fläche für die jungen Familien, da die bisherige Kinderstation zusätzlich zur Verfügung steht. Nach dem Umbau, der derzeit ohne Störung des laufenden Betriebs vonstatten geht und deshalb ein wenig länger dauert, bietet die Station deutlich mehr Komfort. Familienzimmer, in denen auf Wunsch auch der Vater und die Geschwister die ersten Tage mit dem Neugeborenen verbringen können, werden obligatorisch. Ein neuer gemütlicher Frühstücks- und Aufenthaltsraum ist ein weiterer Punkt, der zur Wohlfühlatmosphäre beiträgt.

Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Senologie Chefarzt Dr. med. Axel Sauerwald Roonstraße 30, 52351 Düren Sekretariat: Roswitha Meuser Telefon 02421-30-1300 Telefax 02421-931289 gynaekologie@krankenhaus-dueren.de Weitere Informationen unter www.krankenhaus-dueren.de

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Bleiben Sie gesund

Alles für die Sicherheit Intensives Training macht OP-Teams fit für Krisensituationen

Wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Kein Mensch kann sich ernsthaft davon freisprechen. Nur unterscheiden sich die Folgen von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz dramatisch: Vergisst ein Schauspieler vor der Kamera seinen Text, wird er allenfalls den Regisseur verärgern. Die falsche Entscheidung eines Flugzeug-Piloten kann dagegen Hunderte das Leben kosten. Um die Risiken für eine durch menschliches Versagen verursachte Katastrophe zu minimieren, hat die Luftfahrt schon vor über 30 Jahren das Crew Resource Management (CRM) eingeführt. Es folgte der Erkenntnis, dass in den weitaus meisten Fällen nicht mangelndes Können Auslöser von Flugzeugunglücken war, sondern fehlende Kommunikation an Bord, Kompetenzkonflikte innerhalb der Crew und zum Teil die Entscheidungsschwäche der Piloten. Das CRM-Training, das längst Pflicht für alle Piloten in den USA und Europa ist, setzt genau dort an: Krisensituationen werden immer wieder simuliert, um im Ernstfall mit klarer Kommunikation und genau festgelegten Verantwortlichkeiten routiniert die richtigen Entscheidungen treffen zu können und so im besten Fall hunderte Leben zu retten. Regelmäßige Simulationsübungen Pflicht ist ein solches Training im deutschen Gesundheitswesen noch nicht. Und dennoch wird es in mehr und mehr

verantwortungsbewussten Krankenhäusern obligatorisch, dass sich die OP-Teams regelmäßig zum Simulationstraining treffen. Ziel ist es, die Patientensicherheit noch besser gewährleisten zu können. Crisis Resource Management heißt es leicht abgewandelt im Gesundheitswesen. Für die Verantwortlichen im Krankenhaus Düren ist es eine Selbstverständlichkeit, diese Möglichkeit intensiv zu nutzen. „Menschen kommen im Operationssaal nicht zu Schaden, weil es dort an Fachkompetenz mangelt, sondern weil nicht oder falsch kommuniziert wird“, weiß Prof. Dr. Stefan Schröder. Der 48-Jährige ist Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie. Pionier des medizinischen CRM-Trainings Er gehört in NRW zu den Pionieren des medizinischen CRM-Trainings. In enger Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz und dessen Landesschule Nordrhein veranstaltet Prof. Schröder regelmäßig Simulationstrainings sowohl für das eigene Personal, als auch für die MitarbeiInForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2013


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Während im Übungsraum des Simulationszentrums lebensrettende Maßnahmen an einem Dummy trainiert werden, beobachten Kursleiter und Trainingsteilnehmer das Geschehen im Besprechungsraum auf der Videoleinwand.

Das Krankenhaus Düren bietet auch Teams aus Arztpraxen und anderen Kliniken an, im Rahmen eines Simulationstrainings ihre notfallmedizinischen Versorgungskompetenzen für den Praxisalltag zu trainieren. Interessierte Ärzte können sich gerne telefonisch mit dem Sekretariat von Prof. Schröder (Frau Barnowsky, Telefon 02421-301369) in Verbindung setzen. Die Kursinhalte können speziell auf die Bedürfnisse der Teams abgestimmt werden. So ist bereits ein von zwei Fachgesellschaften empfohlener Kurs in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Klinik II des Krankenhauses Düren und deren Chefarzt Dr. Serhat Aymaz erfolgreich absolviert worden, der sich speziell an Endoskopieteams richtete. Die über 20 Teilnehmer waren vorwiegend Pflegekräfte aus gastroenterologischen Praxen und Kliniken der Region.

ter anderer Krankenhäuser und für die Rettungskräfte des DRK. Seit Neuestem finden die Übungseinheiten auch im Krankenhaus Düren selbst statt. „Wir sind stolz darauf, dass wir ein neues Simulationszentrum in unserer Klinik in Betrieb nehmen konnten und dass wir zudem vom DRK zum Schulstandort für alle Bereiche der rettungsdienstlichen Ausbildung ernannt worden sind“, sagt Prof. Schröder.

Und um diese sicher zu beherrschen, ist regelmäßiges Training nötig. Im Simulationszentrum der Dürener Klinik werden Ärzte und Pflegekräfte immer wieder mit schwierigen Szenarien konfrontiert, die es nach klaren Strategien im Team zu lösen gilt. Für das Surren der Kameras haben die Teilnehmer kein Ohr, wenn sie hochkonzentriert an der fast lebensechten Übungspuppe arbeiten.

Klare Strategien geben Sicherheit Fehler in der Medizin gehören zu den zehn häufigsten Todesursachen in Deutschland. Und wie in der Luftfahrt spielen vor allem schlechte Teamarbeit, Kommunikationsprobleme und mangelndes Notfallmanagement dabei die Hauptrolle. In seinen Workshops zeigt Prof. Schröder zum Einstieg gerne einen britischen Dokumentarfilm. Darin wird über den Tod einer jungen Mutter berichtet, die wegen eines Routine-Eingriffs ins Krankenhaus gegangen war. Beim Intubieren der narkotisierten Patientin kam es zu Problemen, die schließlich zu ihrem Tod führten, weil die beteiligten Ärzte trotz jahrelanger Erfahrung keinen kühlen Kopf behielten, niemand strukturiert die Führung übernahm und keiner auf die sinnvollen Hinweise erfahrener OPSchwestern hörte. „Konsequent angewandtes CRM verhindert solch ein tragisches menschliches Versagen, weil es für derartige Situationen klar definierte Handlungsstrategien vorgibt“, betont Prof. Schröder.

Das Geschehen am künstlichen Patienten wird live in einen Nebenraum übertragen, wo jedes Wort und jede Handlung von den übrigen Trainingsteilnehmern aufmerksam registriert werden. Der anschließende offene und intensive Austausch und die Möglichkeit, über das eigene Handeln professionell zu reflektieren und sicher dadurch weiter zu verbessern, sind die Grundlage dafür, dass alle Beteiligten auch für den Umgang mit besonderen und unerwarteten Herausforderungen im wahren Klinik-Leben die nötige Souveränität entwickeln.

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Wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Dem würde auch Prof. Schröder nicht widersprechen. „Aber die Sicherheit jedes einzelnen unserer Patienten muss es uns wert sein, so viel wie eben möglich dafür zu tun, Fehler zu vermeiden“, sagt der Anästhesie-Professor. Das neue Simulationszentrum ist dafür die beste Grundlage.

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See entspannt Ob am Stausee Obermaubach oder nahe der Lofoten – das Angelhobby sorgt für Entschleunigung

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Leute, Leute

A

uch beruflich hat er mit Wasser zu tun. Irgendwie. Jedenfalls ist es das Hauptelement, mit dem seine 50 Mitarbeiterinnen dafür sorgen, dass im Dürener Krankenhaus alles blitzt und glänzt. Eugen Simons ist Leiter der Servicegesellschaft, die als Tochter-GmbH des Krankenhauses für alles zuständig ist, was in der Klinik an der Roonstraße mit Sauberkeit und Hygiene zu tun hat. Doch im Leben des 56-Jährigen spielt Wasser nicht nur im Zusammenhang mit Schrubber und Lappen eine Rolle.

Fangen ist eigentlich Nebensache Was ihn als jungen Burschen an diesem eher unspektakulären Hobby reizte? „Ich hatte immer Hunger“, lacht Eugen Simons, um dann gleich zu betonen, dass es ihm eigentlich nie in erster Linie ums Fischefangen gegangen sei: „Natürlich esse ich Fisch sehr gerne. Aber viele Fische, die ich fange, lasse ich auch wieder schwimmen. Fangen ist Nebensache. Ruhe finden, sich an der Natur erfreuen. Eisvögel, Haubentaucher oder die unterschiedlichen Entenarten beobachten. Sehen, wie die Sonne dort früh morgens aufoder spät abends langsam untergeht – das macht für mich die Faszination aus.“ Einsame Hütte am Atlantik Rund um den Stausee in Obermaubach kennt der Ehemann und Vater von zwei erwachsenen Kindern längst jeden Baum persönlich. Und deshalb sorgt er ein paar Wochen im Jahr für Abwechslung in seinem Hobby. Seit 15 Jahren reist Simons mit Freunden im Sommer nach Norwegen, um dort noch ein bisschen mehr die Einsamkeit zu suchen. Zwischen Mittel-Norwegen und den Lofoten liegen die Ziele der Anglergruppe. „Es geht jedes Jahr an einen anderen Ort“, berichtet Simons. InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2013

„Wir mieten eine einsame Hütte am Atlantik und verbringen dort unglaublich entspannte Tage ohne Fernseher, ohne Radio, völlig ohne Hektik, ganz im Einklang mit der Natur.“ Über Hamburg und Lübeck gehe es nach Fehmarn, schildert der 56-Jährige die Route. „Dort setzen wir mit dem Schiff nach Dänemark über, fahren weiter nach Kopenhagen, nehmen die Fähre nach Oslo und reisen dann noch einmal 1000 Kilometer weiter in den Norden. Und wenn du am Ziel bist, spürst du sofort eine Entschleunigung, die dich den Alltagsstress direkt vergessen lässt.“ Auch die Gedanken an seine Arbeit könne er in diesen Wochen des Jahres guten Gewissens ausblenden, sagt der gelernte Hygienepfleger, der im Krankenhaus lange Jahre in der Pflege gearbeitet hat. Er wisse, dass bei seinen Stellvertreterinnen alles in guten Händen ist. So könne er perfekt Energie tanken, den Akku neu aufladen – für die Zeit, wenn für ihn Wasser wieder im Zusammenhang mit Schrubber und Lappen eine Rolle spielt. Foto: Frithjof Fure - Visitnorway.com

Wenn er nach Feierabend die Abdeckplane seines kleinen Bootes zurückklappt, ein paar Schläge raus auf den Stausee Obermaubach rudert und zu seiner Angel greift, dann ist er in seinem Element. „Herrlich, diese Natur, diese Ruhe“, denkt er dann. Und bis die Sonne hinter dem sattgrünen Eifelpanorama untergeht, wird er genau das genießen. Mindestens einmal in der Woche fährt Eugen Simons den kurzen Weg von seinem Wohnort Birgel raus ans Ufer des Stausees, wo er seit vielen Jahren eine Anlegestelle für sein Bötchen hat. Schon mehr als 40 Jahre ist es her, dass ihn sein Freund Hubert Güster fürs Angeln begeistert hat.

Norwegen bietet grandiose Natur. Im Land der Mitternachtssonne gibt es imposante Fjorde, eine phantastische Bergwelt oder die einsamen Lofoten-Inseln. Mehr dazu lesen Sie hier www.visitnorway.com/de.

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Leute, Leute

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Bei zwei bis drei Operationen assistiert Tobias Faßbender täglich. Die Arbeit am Patientenbett gefällt dem 23-Jährigen aber mindestens ebenso gut.

Die neuen Jobs in der Medizin Tobias Faßbender hat den Beruf Chirurgisch-Technischer Assistent gelernt „Alles klar, Herr Doktor?“, fragt der Patient und grinst verschmitzt. Natürlich weiß er genau, dass der junge Mann im weißen Kittel kein „Herr Doktor“ ist. Tobias Faßbender kennt das Späßchen längst. Er beginnt damit, beim Patienten einen Zugang zu legen, und lächelt freundlich zurück. Er ist kein Arzt, er ist kein Krankenpfleger. Und doch ist der 23-Jährige hier am Patientenbett genau richtig. Denn Tobias Faßbender gehört zu einer noch sehr jungen Berufsgruppe, die in deutschen Krankenhäusern zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Kerpener steht unmittelbar vor dem Abschluss seiner Ausbildung zum Chirurgisch-Technischen Assistenten, kurz CTA. „Irgendwo zwischen Arzt und Pfleger“ sei er anzusiedeln, sagt Tobias Faßbender. Ganz grob ausgedrückt. Im Detail lässt sich seine Aufgabe im Krankenhaus Düren natürlich auch beschreiben: Ein Chirurgisch-Technischer Assistent assistiert – wie der Name schon sagt – den Ärzten. Im Operationssaal, aber auch auf den Stationen. „Vom einfachen Hakenhalten, übers Tupfen und Nähen bis hin zum Kameraführen bei laparoskopischen Eingriffen reicht das Aufgabenspektrum im OP“, berichtet Faßbender. „Und auf den Stationen nehmen wir Blut ab, legen Zugänge, wechseln Verbände, führen vorläufige Anamnesegespräche und

nehmen zum Beispiel in der Gefäßchirugie Untersuchungen mit einer Ultraschallsonde vor.“ Assistent für den OP und die Station Ein vielfältiges Spektrum also mit einer ganzen Reihe von Aufgaben, die klassischerweise in den ärztlichen Bereich fallen. Gerade deshalb ist die CTA-Ausbildung auch so passend für den Kerpener. Denn eigentlich hätte er gerne Medizin studiert. Wenn da nicht der hohe Numerus Clausus wäre. Damit konnte Tobias Faßbender nicht dienen und so machte er sich auf die Suche nach Alternativen im medizinischen Bereich. „Glücklicherweise bin ich im Internet auf die CTA-Ausbildung gestoßen. Dies hat mich mehr gereizt als eine Pflegeausbildung“, sagt der Kerpener. Bedenken, dass er in diesem neuen Beruf für die Ärzte und Pfleger weder Fisch noch Fleisch ist, wurden schnell zerstreut. „Ich habe sofort gemerkt, dass man sich über die neue Unterstützung freut“, sagt Tobias Faßbender. In seiner dreijährigen Ausbildung habe er nie von irgendeiner Seite Argwohn gespürt. „Wir sind zwar noch recht neu im Krankenhausleben, aber trotzdem schon respektiert und bestens integriert“, freut sich der 23-Jährige. Seinen Traum vom Medizinstudium hat er nicht aufgegeben. Wie viele Semester er noch auf einen Studienplatz warten muss, kann er nicht genau sagen. Wohl aber, dass er bis dahin in einem interessanten und vielfältigen Beruf sehr wertvolle Erfahrungen sammeln wird. Erfahrungen, die ihm auch als „Herr Doktor“ einmal nützlich sein können. InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2013


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Neue Berufe im Krankenhaus

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CTA – Chirurgisch-Technische/r Assistent/in Beim Berufsbild Chirurgisch-Technischer Assistent (CTA) geht es laut Deutschem Ärzteforum „um die regelhafte Delegation ärztlicher Tätigkeiten auf besonders geschultes Personal, das eigenständig spezialisierte Assistenzaufgaben im medizinischen und operationstechnischen Bereich unter Aufsicht eines Arztes durchführt“.

Bei uns sind Sie in guten Händen!

Grund für die Einführung des neuen Berufs war unter anderem der sich abzeichnende Nachwuchsmangel in der Chirurgie und die Entlastung des chirurgischen Nachwuchses von delegierbaren ärztlichen Tätigkeiten. Voraussetzungen für die CTA-Ausbildung sind die Fachoberschulreife oder ein Realschulabschluss ohne Qualifikation mit abgeschlossener zweijähriger Ausbildung.

OTA – Operationstechnische/r Assistent/in Ein weiteres Berufsbild in der OP-Assistenz ist der oder die OTA. Zu den Aufgaben der Operationstechnischen Assistenten gehören eigenverantwortliche Bereiche wie die Vorbereitung und Nachbereitung der OP-Einheit, die Bereitstellung der erforderlichen Instrumente, Apparate und Materialien unter Berücksichtigung der notwendigen Sterilisations- und Desinfektionsmaßnahmen, die fachkundige Betreuung vor, während und nach der OP sowie die Umsetzung von Hygiene- und Asepsisvorschriften. Assistierende Aufgaben sind das fach- und situationsgerechte Anreichen der Instrumente und Materialien und die Mitwirkung beim Anlegen von Verbänden. Die Ausbildung dauert drei Jahre und umfasst 1600 Stunden Theorie und mindestens 3000 Stunden praktischen Unterricht. Das Krankenhaus Düren bietet sie in Zusammenarbeit mit der Uniklinik RWTH Aachen und dem Luisenhospital Aachen an. Zugangsvoraussetzungen sind eine gesundheitliche Eignung und eine zehnjährige Schulbildung mit Abschluss. Wünschenswert sind die Fachoberschulreife oder ein höherer Schulabschluss. Weitere Informationen gibt es in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Krankenhauses Düren (Schulleiter Herr Lönneßen, Telefon 02421-301547) oder unter www.krankenhaus-dueren.de in der Rubrik „Krankenpflegeschule“ (Menüpunkt „Karriere“).

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Wir sind 4 Physiotherapeutinnen mit unterschiedlichen, sich ergänzenden Behandlungsschwerpunkten. Hierdurch können wir alle Altersgruppen vom Säugling bis zum Senior physiotherapeutisch behandeln und begleiten. Unser Therapieangebot umfasst auch umfangreiche Präventions- und Nachsorgeprogramme. Beispiele aus unserem Leistungsangebot: • allg. Krankengymnastik, Manuelle Therapie, Kiefergelenksbehandlung (CMD) • Klassische Massage mit Fango & Heißluft • KG-Gerät • Manuelle Lymphdrainage • KG-ZNS (Neuro) • KG-ZNS-Kinder (Bobath), Psychomotorik • Entspannung nach Jacobson, Rückenschule für Erwachsene & Kinder, • K-Tape, Cranio-Sacrale-Techniken Wir freuen uns auf Sie! die Physiotherapeuten GbR Antje Grünberger & Alida Schmitz Scharnhorststr.24, 52351 Düren Tel: 02421 – 99 80 89 10 info@die-physiotherapeuten-dueren.de www.die-physiotherapeuten-dueren.de Termine nach Vereinbarung (alle Kassen & privat) auch Hausbesuche möglich

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Neues aus Wissenschaft und Medizin

Lebensqualität ist der Maßstab Chefarzt Dr. Bertram Barden über den Einsatz künstlicher Hüft- und Kniegelenke Wer ein künstliches Kniegelenk benötigt, der ist im Krankenhaus Düren bestens aufgehoben – das ist das Ergebnis einer bundesweiten Studie der AOK, in der die Dürener Klinik die Bestwertung „überdurchschnittlich“ erhielt. Und auch für den Einsatz neuer Hüftgelenke erzielt die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie gute Noten. Wann wird eine Endoprothesen-Operation überhaupt nötig? Warum spielt die Hygiene eine bedeutende Rolle? Wie geht es nach einer solchen OP für den Patienten weiter? InForm hat mit Chefarzt Dr. Bertram Barden gesprochen. Herr Dr. Barden, wann muss ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk eingesetzt werden? Dr. Barden: Ob ein Patient ein künstliches Gelenk benötigt, entscheidet nicht das Röntgenbild und auch nicht der Arzt. Maßgeblich ist der Patient selber. Wir werden immer

erst alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen. Erst wenn der Patient sagt, dass seine Lebensqualität trotz Physiotherapie, Tabletten oder auch Spritzen in unerträglicher Weise eingeschränkt ist, wird die Operation ein Thema. Beim Gelenkverschleiß können wir in Ruhe überlegen. Es entstehen keine medizinischen Nachteile, falls wir nicht sofort zum Messer greifen. Das ist anders als bei einem entzündeten Blinddarm. Der muss sofort operiert werden. Wie belastend ist eine solche Operation? Dr. Barden: Wir führen diese Operationen minimal-invasiv durch, das heißt mit einem ganz kleinen Schnitt und deshalb besonders schonend. Das hat eine ganze Reihe von Vorteilen: Wir haben nur einen sehr geringen Blutverlust, wir trennen keine großen Muskelpartien durch, die Muskelkraft bleibt stärker erhalten, die Patienten haben weniger Schmerzen, sind schneller wieder mobil und behalten nur eine kleine Narbe. In unserem Ärzteteam haben wir ausgezeichnete Spezialisten, die über Erfahrung mit tausenden von Endoprothesen-Operationen verfügen und auch schwierigste Herausforderungen gemeistert haben. Und wie geht es nach der Operation weiter? Dr. Barden: Zunächst einmal möchte ich sagen, dass die Erfolgsquote beim Einsatz künstlicher Hüft- und Kniegelenke zu den höchsten in der Medizin zählt. 99 Prozent dieser Operationen sind erfolgreich: Die Gelenkschmerzen sind weg, die Beweglichkeit ist wieder hergestellt, unser Patient gewinnt seine Lebensqualität zurück. Der Einsatz künstlicher Gelenke ist ein seit 50 Jahren etabliertes Standardverfahren. Mit den Implantaten, die von uns eingesetzt werden, bestehen über 30 Jahre klinische Erfahrung. Wir können so mit Gewissheit sagen, wie sie sich dauerhaft verhalten. Über 90 Prozent dieser künstlichen Hüft- und Kniegelenke funktionieren auch noch nach 20 Jahren. Kann man auch wieder laufen wie vorher? Dr. Barden: Mit Hilfe unserer Physiotherapeuten können die Patienten bereits am ersten Tag nach einer Operation im InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2013


Neues aus Wissenschaft und Medizin

Für Chefarzt Dr. Barden (r.) und sein Team ist es selbstverständlich, alle Fragen rund um den Einsatz eines künstlichen Gelenks ausführlich mit den Patienten zu besprechen.

Foto: Lammertz

Klinik für Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Chefarzt Dr. med. Bertram Barden Roonstraße 30, 52351 Düren Sekretariat: Sigrid Tolsma Telefon 02421-30-1307 Telefax 02421-30-1474 chirurgie1@krankenhaus-dueren.de Weitere Informationen unter www.krankenhaus-dueren.de

Zimmer erste Schritte tun, am zweiten Tag sind es schon längere Wege auf dem Flur, nach fünf Tagen können sie wieder Treppen steigen. Durch unseren speziellen Schmerzdienst werden die Schmerzen auf ein Minimum reduziert. Unser Sozialdienst plant die Behandlung nach dem stationären Aufenthalt nach den Wünschen unserer Patienten. Und nach einer Reha, stationär in einer Reha-Klinik oder ambulant im Gesundheitszentrum unseres Krankenhauses, können unsere Patienten im Grunde wieder alles machen. Auch Sport? Dr. Barden: Ja. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass auch so hochwertige Produkte wie künstliche Gelenke Verschleißteile sind. Durch Spitzen- oder Dauerbelastungen wird das natürlich forciert. Deshalb empfehlen wir vor allem gleichmäßige Sportarten wie Schwimmen, Nordic Walking oder Radfahren. Ein wichtiges Thema beim Einsatz künstlicher Gelenke ist die Vermeidung von Infektionen. Warum spielt das gerade bei diesen Operationen eine so bedeutende Rolle? Dr. Barden: Die körpereigene Abwehr kann an der Grenzschicht zwischen Knochen und künstlichem Gelenk nicht richtig wirken. Deshalb werden bei diesen Operationen die höchsten Anforderungen an die Hygiene gestellt. Im Krankenhaus Düren steht die Hygiene generell ganz oben auf der Agenda. Das ZDF hat zuletzt in seinen „heute“Nachrichten über uns als vorbildliche Klinik berichtet. Bei den Endoprothesen-OPs beginnen unsere besonderen Hygiene-Maßnahmen mit dem sogenannten Screening der InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2013

Patienten. Sie werden auf Keimbesiedlungen auf ihrer Haut und im Nasen-Rachen-Raum hin untersucht und erst zur Operation zugelassen, wenn sie völlig keimfrei sind. Die Keime holt sich der Patient meist nicht in der Klinik, sondern er bringt die Keime selber mit. Diese können dann bei einer Operation zur Gefahr werden. Patienten, die Träger gefährlicher Keime sind, werden bei uns isoliert. So können wir sicherstellen, dass keine Übertragung zu Endoprothesen-Patienten möglich ist. Alle Patienten, die für eine Endoprothesen-Operation zu uns kommen, sollen vorher eine keimabtötende Waschlotion und Nasensalbe erhalten. Unser minimal-invasives Operationsverfahren ist eine weitere Sicherheitsmaßnahme, weil die Wundfläche sehr klein ist und damit die Infektionsgefahr minimiert wird. Was raten Sie Patienten, die trotz dieser vielen beruhigenden Informationen aus Angst vor einer OP den Weg zum Arzt meiden? Dr. Barden: Jeder, der unter Gelenkverschleiß leidet, kann sehr gerne zu uns kommen, um sich zu informieren. In Düren wissen die Menschen, dass wir keine Ärzte sind, die sofort zum Messer greifen. Noch einmal: Der Patient ist derjenige, der die Richtung vorgibt und letztlich entscheidet, was gemacht wird. Und wenn sich eine Operation als beste Lösung anbietet, ermöglichen wir gerne Gespräche mit Patienten, die schon bei uns operiert worden sind. So entsteht ein noch besseres Bild davon, was eine Endoprothesen-OP bewirkt und wie das Leben mit einem künstlichen Gelenk weitergeht.

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Köstlich, köstlich

Frischer Fisch für Ihren Tisch Kochen Sie mit Rudolf Wettstein ein leichtes Sommermenü Buttermilchmousse mit Himbeer-Smoothie Zutaten: 250g Buttermilch, 3 Eigelb, 75g Zucker, 4 Blatt Gelatine, 250ml geschlagene Sahne, 100g frische Himbeeren, 30g Puderzucker, 20ml Cointreau, 100ml Riesling Sekt, Eiswürfel Fotos: Wettsteins Restaurant

Zubereitung: 3 Eigelb mit 75g Zucker in einer Schüssel im Wasserbad aufschlagen, die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und in die warme Eimasse rühren, anschließend kalt schlagen, 250g Buttermilch dazu und die geschlagene Sahne unterheben. Die Mousse in Gläser füllen (halbvoll) und ca. 3 Stunden kalt stellen.

Filet vom weißen Heilbutt mit einer Tomaten-Parmesankruste

Himbeeren mit Puderzucker, Cointreau und Riesling Sekt im Mixer kurz pürieren. Dann 6 Eiswürfel dazugeben und ca. 1 Minute aufmixen. Die Masse auf die gekühlte Buttermilchmousse geben, mit frischer Minze dekorieren und sofort servieren.

Zutaten: 600g Heilbuttfilet, 2 Tomaten, 80g geriebenen Parmesan, 50g Schalotten, 50ml Noilly Prat, 50ml trockener Weißwein, 200ml Sahne, 50g Basilikum, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Zitrone

GENIESSEN UND FEIERN IN GEMÜTLICHER ATMOSPHÄRE

| wortsuchttext.de |

(Beide Rezepte für 4 Personen)

Zubereitung: Die Schale der Tomaten überkreuz einschneiden und den Strunk entfernen; kurz in kochendem Wasser blanchieren und in Eiswasser abschrecken. Haut abziehen, die Tomaten vierteln und entkernen. Den Fisch in 4 Portionen schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und in Olivenöl von beiden Seiten bei mittlerer Hitze ca. 1 Minute anbraten. Die Fischfilets danach auf ein Backblech legen, jeweils mit 2 Tomatenvierteln (kurz plattieren) belegen und mit Parmesan bestreuen. Im Backofen bei 160° 6 Minuten garen. Für die Sauce die Schalotten würfeln und glasig anschwitzen, mit Noilly Prat und Weißwein ablöschen, auf die Hälfte einkochen. Sahne dazugeben und weiter reduzieren. Die gezupften Basilikumblätter in die Sauce geben und aufmixen. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer frischer Zitrone abschmecken. Als Beilage empfehlen wir gebratene Pfifferlinge und Nudeln.

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Öffnungszeiten MI-SO 12:00 – 14:00 & 17:00 – 22:00 Uhr SO 14:00 –17:00 Uhr Kaffee & Kuchen

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Durchblick beim Wasser

Rund 1800 Liter Trinkwasser verbraucht jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr zum Trinken oder zum Kochen. Dazu trinkt jeder jährlich etwa 130 Liter Mineralwasser. Und Wasser ist nicht gleich Wasser. Über 500 verschiedene Mineralwässer und 40 Heilwässer bieten die deutschen Mineralbrunnen an. Je nachdem aus welchen Gesteinsorten das Wasser gewonnen wird, enthält es eine unterschiedliche Zusammensetzung von Mineralien. Wasser aus dem Bayrischen Wald oder dem Erzgebirge kommt aus Granitgestein und ist meist nur gering mineralisiert, denn Granit löst sich schlecht in Wasser auf. Kalkgestein ist im Gegensatz zu Granit gut wasserlöslich, deshalb enthält Mineralwasser aus Kalksteinregionen wie den nördlichen Alpen viel Calcium und Magnesium. Die im Wasser bereits gelösten Mineralstoffe gelangen direkt ins Blut und können so vom Körper schnell aufgenommen werden. Mit reichlich Magnesium tun Sie Ihren Nerven und Muskeln etwas Gutes, von Chlorid profitieren Magensäureproduktion und Verdauung, Natrium reguliert den Wasserhaushalt des Körpers. Calcium sorgt für straffe Haut, gesunde Haare und stabile Knochen. Sulfate regen den Gallefluss an, und der Körper braucht sie, um Knorpelsubstanz aufzubauen. Nitrit und Nitrat, die Schadstoffe aus der Landwirtschaft, sollten nur in möglichst geringen Mengen enthalten sein. Je nach Mineralstoffgehalt schmeckt Wasser eher süß oder mehr salzig, hart oder weich, frisch oder mit leichtem Schwefelgeschmack. InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2013

Hätten Sie’s gewusst? Kleine Wasserkunde: Mineralwasser stammt aus unterirdischen Quellen und wird am Quellort abgefüllt. Strenge Kontrollen sichern die Qualität von Mineralwasser. Heilwasser entspringt aus unterirdischen, geschützten Wasservorkommen und muss direkt am Quellort abgefüllt werden. Es unterliegt dem Arzneimittelgesetz, seine vorbeugende, lindernde oder heilende Wirkung muss anhand von wissenschaftlichen Untersuchungen belegt sein. Quellwasser stammt auch aus unterirdischen Wasservorkommen, wird am Quellort abgefüllt, eine amtliche Anerkennung ist aber nicht erforderlich. Tafelwasser wird industriell hergestellt und ist kein Naturprodukt. Es kann aus verschiedenen Wasserarten gemischt und mit Mineralstoffen und Kohlensäure angereichert werden. Trinkwasser – darunter versteht man das gute alte Leitungswasser, das laufenden Kontrollen durch Wasserversorger und zuständige Behörden unterliegt.

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Foto: Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM)

Köstlich, köstlich


Köstlich, köstlich

Foto: Techniker Krankenkasse

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Kleine Schluckspechte Nicht alle Kindergetränke sind wirklich gesund „Duuurst!“ Der Schlachtruf kommt von kleinen Kindern mehrmals täglich. Kinder haben ständig Durst. Das liegt daran, dass der kindliche Körper zu 75 Prozent aus Wasser besteht. Bei einem Kind ist die Körperoberfläche im Verhältnis zum Körperinhalt wesentlich größer als bei einem Erwachsenen. Es verdunstet daher mehr Wasser auf der Haut, wenn sich das Kind beim Spielen erhitzt oder schwitzt. An heißen Tagen, bei Sport oder Spiel, kann der Wasserbedarf gesunder Kinder auf mehr als das Doppelte ansteigen. Je jünger ein Kind ist, umso mehr Flüssigkeit braucht es pro Kilogramm Körpergewicht. Eltern staunen manchmal, wie viel Durst so ein kleines Kind am Tage haben kann. Mindestens einen Liter Flüssigkeit sollten Grundschulkinder pro Tag trinken, damit ihr Körper optimal funktioniert. Je älter die Sprösslinge sind, desto mehr Flüssiges brauchen sie. Wer

zu wenig trinkt, kann sich nicht mehr konzentrieren und wird schneller müde – im Kopf ebenso wie in den Beinen. Außerdem braucht der Körper Wasser, um Stoffwechselprodukte zu transportieren, die Temperatur zu regulieren sowie für eine gute Durchblutung und Verdauung. Wichtig dabei ist: Trinken sollte man, bevor der Durst kommt, denn der signalisiert bereits einen merklichen Flüssigkeitsmangel. Limo macht dick Ungefähr die Hälfte des Flüssigkeitsbedarfs wird durch Lebensmittel gedeckt, die Wasser enthalten, wie beispielsweise Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Kartoffeln. Die andere Hälfte InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2013


Köstlich, köstlich

muss durch Getränke aufgenommen werden. Aus diesem Grund müssen Kinder über den Tag verteilt viel trinken. Wichtig ist allerdings die richtige Auswahl der Getränke. Zuviel zuckerhaltige Getränke machen durstig und liefern viele Kalorien. Sie können so zu Dickmachern werden. Auch gesüßter Tee und zucker- bzw. säurehaltige Getränke sollten Kindern nicht gegeben werden, sie sind kariesfördernd und damit ungeeignet. Professor Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit, erklärt dazu: „Gesunde Kinder zwischen ein und vier Jahren brauchen zusätzlich zur ausgewogenen festen Kost einen knappen Liter Flüssigkeit pro Tag. Zwischen vier und zehn Jahren werden 1,1 Liter benötigt, bis 13 Jahren steigt der Bedarf auf 1,2 Liter. Ältere Teenager sollten zwischen 1,3 und 1,45 Liter zusätzliche Flüssigkeit zu sich nehmen.“ Zuckerwasser mit Bläschen Die meisten mit großem Aufwand beworbenen Getränke sind als Kindergetränke kaum geeignet, da sie viel zu reichlich Zucker und zu wenig andere Nährstoffe enthalten. Es ist zum Beispiel den wenigsten Eltern bekannt, dass alle Limonaden einen Mindestzuckergehalt von sieben Prozent haben müssen. „Die meisten Limonaden sind kaum mehr als Zuckerwasser mit Bläschen und Geschmack“, urteilt Professor Koletzko, Stoffwechselspezialist der UniversitätsKinderklinik München. „Wenn ein Kind täglich ein Glas Limonade zusätzlich trinkt, und diese zugeführte Energie nicht anderweitig eingespart wird, kann das Gewicht des Kindes theoretisch um mehr als sechs Kilogramm innerhalb eines Jahres steigen!“

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Zuckerhaltige Getränke scheinen auch das Risiko für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes zu erhöhen. Außerdem mögen Kinder, die zu viel Limo trinken, oft keine Milch mehr. Milch ist aber ein wichtiger Lieferant von Vitaminen und Mineralien. Der ideale Durstlöscher für Kinder ist und bleibt das Wasser, vielleicht noch mit einem Schuss naturtrübem Apfelsaft. Grundsätzlich ist von Kalorienbomben wie Cola, Limo und Eistee abzuraten. Sie enthalten viel zu viel Zucker, der in Verbindung mit der fast immer als Säuerungsmittel verwendeten Zitronensäure die Zähne angreift und Übergewicht verursacht. Auch alle Getränke, denen Zucker, Honig, Süßstoffe, Sirup, Zuckeraustauschstoffe oder Dicksäfte zugefügt wurden, sind mit allergrößter Zurückhaltung zu betrachten.

Das können Kinder trinken

Nicht geeignet – zu viel Zucker!

Mineralwasser oder Leitungswasser

Fruchtnektar, Fruchtsaftgetränke

Fruchtsaftschorle

Limonaden

Kräuter- und Früchtetee, ungesüßt

Fertig-Tee, schwarzer Tee, Iso-Drinks

Malzkaffee

Brausegetränke Cola, Malzbier

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Köstlich, köstlich

Foto: Dechamps

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Den Sommer ins Glas packen Ob als Geschenk oder für das eigene Frühstücksbrötchen – selbst Marmelade einkochen macht Laune

Selbst gemachte Marmeladen sind etwas Besonderes. Man kann sie mit feinen Gewürzen und Aromen mischen, ungewöhnliche Früchte miteinander kombinieren, seine eigene Marke erfinden, eine fruchtige, wenig süße Variante rühren. Konfitüren und Marmeladen sorgen das ganze Jahr für Sommerlaune auf dem Speiseplan. Klassisch fruchtig oder mit Gewürzen und Nüssen verfeinert, lassen sich viele Kreationen zaubern. Auch Liebhaber pikanter Köstlichkeiten kommen beim Einmachen auf ihre Kosten: Würzige Chutneys und süßsauer eingelegtes Gemüse schmecken pur genauso gut wie als raffinierte Beilage. Marmeladekochen leicht gemacht Ob als Geschenk oder für den Eigenbedarf: Selbst gemachte Marmeladen oder Konfitüren liegen jetzt in der Beerenzeit voll im Trend und lassen sich leicht zubereiten. Es braucht nur ein paar saubere Gläser mit Drehverschluss, frisches reifes Obst und natürlich Zucker. Früher wurde für das Einkochen von Marmelade oder Konfitüre normaler Haushaltszucker verwendet. Heute greifen die meisten auf Gelierzucker zurück. Mit ihm wird das Einmachen zum Kinderspiel:

Die Mischung aus Raffinade, natürlichem Pektin und Zitronensäure gibt Konfitüren und Gelees den richtigen Stand, ein volles Aroma, eine intensive Farbe und die richtige Süße. Zucker macht darüber hinaus haltbar. Weitere Informationen dazu gibt es auf www.mit-zucker.de, der Webseite des Forums Zucker, einer Initiative der deutschen Zuckerwirtschaft. Brotaufstrich ohne Kochen Zum Einmachen können auch tiefgekühlte Früchte verwendet werden. So lassen sich frühe Obst- und Gemüsesorten sehr gut mit saisonal späteren kombinieren. Wer keine Lust aufs Einkochen hat, püriert einfach gewaschene, sorgfältig verlesene Früchte und mischt sie mit Gelierzucker für Marmeladen ohne Kochen. In gut verschlossenen Gläsern im Kühlschrank aufbewahrt, halten sich die frischen Brotaufstriche zwar nur zwei Wochen, wecken aber die Lust auf mehr. (djd/pt)

Kleine Zuckerkunde Gelierzucker 1:1 besteht aus Zucker, natürlichem Fruchtpektin, reiner Zitronensäure und enthält keinen Konservierungsstoff. Durch den enthaltenen Zucker macht er auf natürliche Weise haltbar. Mit einem Kilogramm Gelierzucker wird ein Kilogramm Früchte verarbeitet. Gelierzucker 2:1 und 3:1 enthalten Raffinade, Fruchtpektin, Zitronensäure und Konservierungsstoff. Beim Gelierzucker 2:1 kommen auf ein Kilogramm Früchte nur 500 Gramm Gelierzucker. Die fertigen Fruchtaufstriche sind weniger süß. Gelierzucker 3:1 eignet sich für reife, süße Früchte. Auf 1,5 Kilogramm Früchte kommen 500 Gramm Gelierzucker. (djd)

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Fotos: NABU/May/Nill

Köstlich, köstlich

Keine Angst vor Majas Schwestern Was man über die kleinen Gäste an der sommerlichen Kaffeetafel wissen sollte

Sieht nach Mini-Monster aus, die Hornisse. Ist sie auch gefährlich?

Wie ein Minibomber brummt die Hornisse über den Tisch. Unter den Familienmitgliedern bricht Panik aus, die Kaffeetafel im Garten gerät in Aufruhr. Die Kinder haben sich längst ins Haus geflüchtet, während die Eltern mit starrem Blick, die Hand um Fliegenklatsche und Serviette gekrampft, den beutegierigen Feind abwehren. Stirbt nicht der Mensch bereits an sieben Stichen? Oder war‘s sogar ein Pferd? Die meisten Menschen bekommen einen Schreck, wenn sie plötzlich ins Facettenauge einer Hornisse blicken, denn das Tier ist erschreckend groß. Aber ist es wirklich so bedrohlich, wie man sich erzählt? Die Hornisse als Todesengel ist schon mal ein Ammenmärchen: Erstens hat sie die Ruhe weg, wenn man sich nicht gerade draufsetzt, und zweitens stirbt ein erwachsener Nichtallergiker keineswegs an sieben, sondern erst an mehr als tausend Stichen. Bei höchstens vierhundert Stacheln pro Volk wäre dafür schon ein Hornissenkongress nötig.

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Keine Panik also – außer man ist selbst ein Insekt, denn die Brummer sind Jäger; Kompott und Kuchen lassen sie kalt. Wenn das keine guten Nachbarn sind! Falls die Riesenwespe im Nistkasten über dem Gartentisch doch stört, dürfen nur Hornissenbeauftragte des Landratsamtes oder der Stadt sie umsiedeln, denn sie steht unter besonderem Artenschutz.

Auch mit den kleineren Verwandten der Hornisse ist besser Kirschkuchen essen, als man denken sollte, denn nur zwei von den acht heimischen Wespenarten fliegen überhaupt auf Cola und Saft: Die „Deutsche Wespe“ und die „Gemeine Wespe“. Die Störenfriede am Kaffeetisch stechen nicht zum Vergnügen, sondern weil sie sich bedroht fühlen. Deswegen sollte man nicht nach ihnen schlagen – das reizt sie oft erst. Auch Wegpusten ist keine gute Idee, weil Kohlendioxid – in der Atemluft reichlich vorhanden – im Wespennest als Alarmsignal gilt. Speisen im Freien sollte man abdecken und die Reste wegräumen, kleinen Kindern sofort den Mund abwischen, nie direkt aus der Flasche trinken und Trinkgefäße nicht achtlos zum Mund führen! Ablenkungsfütterung für Wespen Vielleicht klappt auch die Ablenkungsfütterung – am besten mit überreifen Weintrauben in fünf bis zehn Metern Entfernung aufgestellt. Marmelade oder Honig sind nicht zu empfehlen, denn sie scheinen die Tiere eher aggressiv zu machen. Von Wespenfallen rät der NABU ab: Die Tiere sterben in der Flüssigkeit qualvoll und es bringt nichts, denn das Wespenvolk wird dadurch wird dadurchn ichts ode zimiert,da ssdieS törungena ufhören. (NABU/Holger Wetscheck)

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Fit werden – fit bleiben

Idylle pur oder imposanter Ausblick Fotos: Dechamps

Radtouren rund um die belgischen Stauseen sind ideal für Familien

An allen Kreuzungspunkten sind die „Velo Tour“-Infotafeln und eine Orientierungskarte angebracht, so dass die Radfahrer immer genau wissen, wo sie sich gerade befinden.

Idylle pur: Ruhe, Wasser, Harzgeruch in der Luft und angenehme Stille. Wer das vom Fahrrad aus, ganz ohne Nervenstress genießen möchte, hat das Vergnügen (fast) vor der Haustür. Radtouren, ohne dass ein Muskelkater zu befürchten wäre, bieten sich rund um die belgischen Stauseen Weserbach-Talsperre und Gileppe-Talsperre an. Gerade die Strecke entlang der Weserbach-Talsperre ist für Familien mit Kindern sehr gut geeignet. Flach wie ein Brett führt sie 14 Kilometer lang um den See herum und ist familienfreundlich, weil garantiert autofrei. Auf einem asphaltierten Radweg kann man am Ufer entlang strampeln und immer wieder aus einer anderen Perspektive den Blick aufs Wasser genießen. Sitzbänke laden zum Pausieren und Schauen ein, wo ein Tisch dabei steht, lässt sich auch in Ruhe Picknick machen. Von Menschenmassen bleiben Radfahrer hier verschont. Für Fußtruppen mit Kinderwagen ist die Strecke ebenfalls sehr gut geeignet. Die Kinder können neben dem Asphaltweg auf Trampelpfaden am Ufer entlang toben. Zwar darf der Stausee nicht zum Baden genutzt werden, weil er der Trinkwassergewinnung dient, aber Spielen am Ufer ist na-

türlich erlaubt. Wer sich keinen Proviant mitgenommen hat, kann am Ende der Tour im Talsperren-Café einkehren. Auf der Anhöhe gelegen, lässt sich hier der Ausblick über die Talsperre genießen, während die Kinder auf dem abwechslungsreichen Spielplatz genug zu tun haben. Imposanter und anspruchsvoller ist die Strecke um die Gileppe-Talsperre. Mit dem Fahrrad auf der breiten Staumauer zu fahren, vorbei an dem 13 Meter hohen Sandsteinlöwen, verursacht schon ein leichtes Kribbeln. Ursprünglich 1878 eingeweiht, war es einmal Europas älteste Beton-Staumauer. Von 1968 bis 1971 wurde sie um zehn Meter erhöht, um den Wasserbedarf des Gebietes um Verviers sicherzustellen. Wer schwindelfrei ist, kann ganz hoch hinauf. Gläserne Aufzüge bringen die Besucher auf den modernen, 70 Meter hohen Panoramaturm. Von dem InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2013


Café dort gibt es einen gigantischen Rundumblick auf den See und die Umgebung.

Wegbeschreibung

Die Radroute schlängelt sich erst am See entlang, um dann leicht ansteigend nach Herbiester zu führen. Ein paar Steigungen sind auf dieser 16 Kilometer langen Strecke zu bewältigen, aber dafür ist sie auch abwechslungsreich, führt über autofreie Wege durch Wald, Wiesen und Dörfchen. Nur den letzten Kilometer muss man entlang der Hauptstraße zurücklegen.

Weserbach-Talsperre - Rundstrecke 14 Kilometer, ganz eben. Mit dem Auto über die A 4 in Richtung Aachen, am Kreuz Aachen weiter Richtung Lüttich/ Liège. Ausfahrt Eupen, auf der N 68 nach Eupen, dort Richtung Monschau und dann der Ausschilderung Weserbachtalsperre folgen. Hinter der Staumauer empfiehlt es sich, Familie und Fahrräder abzuladen und dann das Auto oben auf dem großen Parkplatz abzustellen. Die Radtour beginnt hinter der Staumauer rechts, ein rotes Rechteck am Baum markiert die Strecke.

An allen Kreuzungspunkten ist die Route ausgeschildert mit den „Velo Tour“-Tafeln. Die Wegweiser mit dem Fahrradlogo sind gut zu erkennen, und Infotafeln mit einer Übersicht über das Radwegenetz erleichtern die Orientierung. Das Radwegenetz „Velo Tour“ führt auf einer Länge von 850 Kilometern durch Ostbelgien. Auf verkehrsarmen Nebenstraßen, befestigten Feld- und Waldwegen oder sogar stillgelegten Eisenbahnlinien geht es durchs Hohe Venn und die Eifel.

Gileppetalsperre – Rundstrecke 16 Kilometer mit leichten Steigungen. Anfahrt s.o. Über die N 68 nach Eupen, dort Richtung Monschau, am Kreisverkehr Richtung Verviers, Spa, weiter auf der N 629 bis links die Gileppetalsperre ausgeschildert wird. Oben am Berg rechts abbiegen „Barrage de la Gileppe“. Auto auf dem großen Parkplatz abstellen, mit dem Rad die Allee ein Stück zurückfahren, dann nach links zum See hinunter.

Prospekte oder eine umfangreiche Mappe mit Kartenmaterial bekommt man im Verkehrsamt der Ostkantone St. Vith, Tel. 0032/80/22 76 64. www.eastbelgium.com

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Foto: Dechamps

Fit werden – fit bleiben


Fit werden – fit bleiben

Fotos: Christian Werner/ Strandbad Otto Maigler See

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Ab zum Strand

Viele Seen in der Umgebung laden zum Schwimmen, Planschen und Erholen ein Ferien mal vor der Haustür? Sonne satt, Füße im warmen Sand, leichter Wind um die Nase und den kleinen Wellen lauschen, die an den Strand glucksen? Gibt es ganz in der Nähe! Wir haben ein paar schöne Tipps für Sie gesammelt: Lust auf Südsee-Feeling? Dann auf zum Escher See im Kölner Norden, wo 5000 Tonnen feinster Quarzsand zu einem ganz besonderen Badeerlebnis einladen. Das Gelände des Sundown Beachs ist 30.000 Quadratmeter groß und bietet ausreichend Platz für bis zu 5000 Gäste. Restaurant und Imbiss sorgen für das leibliche Wohl. Wer neben dem Schwimmen sporteln möchte, für den stehen ein BeachVolleyball- und ein Beach-Soccer-Platz zur Verfügung. Escher See, Am Baggerfeld, Köln-Esch: Öffnungszeiten täglich von 10 Uhr bis 22 Uhr, ausgezeichnete Wasserqualität, Strandkörbe und -liegen, Kinderspielplatz, Eintrittspreise Erwachsene 4 Euro, Kinder (2-13 Jahre) 3 Euro, Kinder (bis 2 Jahre) 0,50 Euro, Behinderte zahlen 3 Euro, Begleitung frei. Mehr gibt es hier www.sundownbeach.de. Der Bleibtreusee bei Brühl ist einer der wenigen Baggerseen im Ville-Gebiet, die zum Schwimmen und Windsurfen freigegeben sind. Dieser 74,2 Hektar große Freizeitsee ist

laut der EG-Richtlinie der Badegewässerkarte „sehr gut zum Baden geeignet“. Als besonderes Highlight des Sees gilt die moderne Wasserskianlage. Das Baden geschieht hier auf eigene Gefahr, ein kleines Strandbad mit großer Liegewiese befindet sich am nördlichen Teil des Sees. Außerdem ist das Befahren des Sees mit Segelbooten (Segelfläche bis 6 m²), Surfbrettern und Weichbooten erlaubt. Der Brühler Surf Club ist an den Wochenenden mit Brettern und Ausrüstung vor Ort. An der Wasserskianlage mit einer Bahnlänge von knapp 600 Metern können bis zu acht Personen gleichzeitig auf Wasserskiern oder Wakeboards ihre Runden drehen. Für Tauchgänge braucht man eine Genehmigung des Vereins „Ville Taucher“. Die Sichtweiten für die Taucher sind schwankend. Bleibtreusee, Luxemburger Straße in Brühl bei Köln, Kiosk mit Terrasse und Toilettenanlage. Großzügige Parkplätze, Autos 2,50 Euro, Campingwagen 5 Euro. Mehr gibt es hier www.wasserski-bleibtreusee.de. InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2013


Fit werden – fit bleiben

Das Strandbad Otto-Maigler-See in Köln-Hürth ist die schönste und bekannteste Badelocation in der Region Köln-Bonn und weit über deren Grenzen hinaus bekannt. Ausgezeichnete Wasserqualität (alle 14 Tage nach EUNorm getestet), feinster Sandstrand und eine umfangreiche Gastronomie zu familienfreundlichen Preisen bieten die optimalen Voraussetzungen für „Urlaub vor der Haustür“. Neben einem überwachten Badebereich warten eine BeachVolleyball-Anlage, ein Kinderspielplatz, Tischtennisplatten, Basketballkörbe und eine umfangreiche Gastronomie auf die Besucher. Eine Alternative zum Beachclub bietet die Seeterrasse, die mit 200 Sitzplätzen während der Badesaison täglich geöffnet ist und eine beliebte Anlaufstelle nicht nur für Strandbadgäste, sondern auch für Jogger, Radfahrer und Spaziergänger ist. Otto-Maigler-See, Köln-Hürth: Öffnungszeiten 1. Mai bis 15. September Montag bis Freitag ab 10 Uhr, Samstage, Sonnund Feiertage ab 9 Uhr, in den Sommerferien ab 9 Uhr. Das Strandbad schließt je nach Wetterlage spätestens um 22 Uhr, der Beachclub um 23 Uhr. Eintrittspreise: Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahre 4 Euro, Kinder 2,50 Euro. After Work Special ab 19 Uhr 3,50 Euro inkl. Getränk, Parkplatz 2,50 Euro, Sonnenschirm oder Liegestuhl je 3 Euro. Mehr gibt es hier www.otto-maigler-see.de Ganz edel und mehr zum Ausgehen als zum Baden geeignet ist der Cologne Beach Club in Köln-Deutz. Der Sandstrand an den Rheinterrassen verfügt über zwei Bars, eine Lounge Area mit 400 Liegestühlen, 600 Sitzplätzen und 70 Sonnenliegen. Strandbar und Beach laden ein zu Cocktails und Snacks. Ab Anfang Mai locken im Cologne Beach Club 1100 Tonnen feinster Sand, gemütliche Strandliegen, Chillout-Betten und Sitzgarnituren. Mit einem erfrischenden Getränk erlebt man hier die schönsten Sonnenuntergänge und genießt später den angestrahlten Kölner Dom. Cologne Beach Club Am Rheinparkweg 1, Köln-Deutz. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag ab 16 Uhr und Freitag bis Sonntag ab 12 Uhr. Mehr gibt es hier km689. rhein-terrassen.de. Nicht zu vergessen sind natürlich die Badeseen in der Dürener Umgebung. Der Blausteinsee bietet alle Möglichkeiten des Wassersports wie Schwimmen, Tauchen, Segeln, Surfen oder Kanusport. Die am Blausteinsee angesiedelten Sportvereine bieten Schnupperkurse zu günstigen Preisen an, um neue Sportmöglichkeiten kennen zu lernen. Rund um den See gibt es zahlreiche beschilderte Radwanderrouten und Reitwege. Die Inliner-Strecke ist weit über Dürens Grenzen hinaus bekannt. Die Gastronomien am Blausteinsee laden zum Einkehren ein. Blausteinsee Eschweiler Zum Blausteinsee, 52249 Eschweiler. Mehr gibt es hier www.blausteinsee.com. InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2013

Der Badesee Düren-Gürzenich , auch Dürener Adria genannt, lädt mit seinem herrlichen weißen Sandstrand von 600 Metern Länge so richtig zum Faulenzen und Entspannen ein. Hier gibt es eine Badeinsel mit Dreimeter-Sprungturm und Einmeter-Sprungbrett sowie viele Möglichkeiten für Sport und Freizeitgestaltung. Die Gastronomie Holiday Beach Düren lädt zu kalten und warmen Gerichten ein. Und am 24. August gibt es wieder die größte Oldie Party in der Region, schon zum 9. Mal präsentieren die Veranstalter am Dürener Badesee ein hervorragendes Oldie-Progamm. Tickets gibt es vor Ort an der Kasse oder an den Vorverkaufsstellen, siehe www.wolff-dienstleistungen.de/see/events. Badesee Düren-Gürzenich, Am Badesee, Düren, Tel. 02421 63911. In der Badesaison vom 1. Mai bis 15. September geöffnet von 9 bis 21 Uhr, außer bei schlechtem Wetter. Viel Betrieb herrscht im Sommer bei schönem Wetter auch am Badesee in Echtz , wo man neben schwimmen und sonnen auch segeln, tauchen und sportfischen kann. Der gastronomische Bereich des Badesees in Echtz ist in den Sommermonaten täglich von 10 bis 22 Uhr für Gäste geöffnet. Badesee Echtz, Campingstraße 50, Düren, Tel. 02421 781033. In der Badesaison täglich geöffnet von 9 bis 21 Uhr.

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Leseecke

Alte Familiengeheimnisse und junge Liebe Mitarbeiterinnen der Mayerschen Buchhandlung geben Buchtipps für die Ferien Sommerzeit ist Lesezeit. Was gibt es Schöneres, als auf dem Liegestuhl im Schatten das Leben zu genießen und sich entführen zu lassen in fremde Welten? Wir wollen Sie nach Frankreich locken und haben einige spannende, gefühlvolle, fesselnde Bücher herausgesucht. Der Lavendelgarten Nach dem Tod ihrer Mutter ist Emilie de la Martineres die Alleinerbin des gesamten Familienbesitzes und einzige Erbin des aristokratischen Titels. Sie ist vollkommen überfordert mit dem Besitz, da taucht plötzlich der junge Engländer Sebastian auf und bietet ihr seine Hilfe an. Schon bald wird er ein fester Bestandteil von Emilies Leben, als Berater, Freund und schließlich Liebhaber. Während der Renovierung des Gutes dringt Emilie immer weiter in die Familiengeschich Familiengeschichte ein und macht eine düstere Entdeckung, die das Schicksal der Familie bestimmt. Dieses Buch hat alles, um den Leser zu fesseln: Eine schicksalhafte Liebe, düstere Geheimnisse, Spionage, Verrat und Spannung. Ich konnte das Buch spätestens nach den ersten 50 Seiten nicht mehr aus der Hand legen. Durch die persönlichen Geschichten der Protagonisten, die von der Autorin überzeugend, bewegend und packend erzählt werden, war ich regelrecht gefesselt. Da bleibt mir nur zu sagen: Einfach eintauchen und genießen! Rezension von Desiree Aschmann Der Lavendelgarten von Lucinda Riley ISBN: 9783442477975

Solange am Himmel Sterne stehen Das Leben von Hope McKennaSmith könnte nicht schlimmer sein. Im letzten Jahr starb ihre Mutter, ihre Großmutter Rose erkrankte an Alzheimer, und ihr Mann hat sie wegen einer jüngeren Frau verlassen. Außerdem beginnt ihre 12-jährige Tochter gegen sie zu rebellieren, und ihrer Bäckerei droht die Pleite. Nach einem rätselhaften Besuch bei ihrer Großmutter reist Hope nach Paris, um etwas über die schreckliche Familiengeschichte ihrer Großmutter herauszufinden. Dort entdeckt sie ein altes Geheimnis einer wundervollen Liebe, die trotz aller Schicksalsschläge, Hindernisse und vergangener Zeit weiter besteht. Dieses Buch ist so tief ergreifend, herzzer-reißend traurig und auch wunderschön. Ich musste nach langer Zeit mal wieder beim Lesen weinen. Rezension von Ilona Wirtz Solange am Himmel Sterne stehen von Kristin Hamel ISBN: 9783442381210

Femme Fatale Im französischen Ort Saint Denis geht mal wieder alles drunter und drüber. Eine Frauenleiche, unbeliebte Investoren und der französische Sonnenkönig machen Bruno, dem Chef de Police, das Leben schwer. Und dann sind da ja auch noch die Frauen... Auch in seinem fünften Fall besticht Martin Walker wieder mit lebendigen Figuren, historischen Exkursionen und ganz viel Liebe zu Essen, Wein und Kultur des Perigord. Die charmante Krimireihe entwickelt sich langsam zu einem Geheimtipp, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Besonders jetzt im Sommer, wo die Krimis im Sonnenschein mit einem kühlen Glas Wein genossen werden können. Oder bei Regenwolken – auch als Sonnenersatz! Rezension von Miriam Claus Femme Fatale von Martin Walker ISBN: 9783257068627

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Foto: djd/www.wenigerhaarausfall.de/Andrei

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Wasserspiele Haare müssen im Sommer einiges aushalten Wer mag bei sommerlichen Temperaturen schon eine Badekappe aufsetzen? So richtig gut sehen die Gummihäubchen ja wirklich nicht aus. Doch was tun, wenn man als Frau eine längere Frisur trägt und nach dem Badevergnügen nicht mit verfilzten Haaren kämpfen will? Hübsche und praktische Lösungen sind ein gut fixierter Dutt oder ein sogenannter Bauernzopf: Das sieht ansprechend aus und schützt die Haare – wenn man nicht gerade mit dem Kopf untertaucht – vor aggressivem Chlor oder vor Meersalz. Mit etwas zusätzlicher Pflege sind die Haare am Abend dann so richtig ausgehfein: Bei Sommerhitze freuen sie sich besonders über eine feuchtigkeitsspendende Sprühpflege, die nicht ausgewaschen wird. Auch eine Kur von innen stärkt die Haare. Am besten beginnt man damit bereits einige Wochen vor dem Start der Badesaison.

Für eine Aufbaukur eignet sich zum Beispiel der Bockshornkleesamen. Er wird in Form eines Konzentrats als „Bockshorn + Mikronährstoff Haarkapseln“ in Apotheken angeboten. Seine Inhaltsstoffe machen die Haarpracht fit für sommerliche Belastungen wie Chlor, Salzwasser oder Hitze. Wer auf Reisen geht, sollte außerdem an ein Sonnenschutzspray für die Haare und immer an Hut, Kappe oder Tuch denken. Mehr dazu lesen Sie hier: www.wenigerhaarausfall. de. (djd/pt)

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Wahre Schönheit kommt von innen Foto: Yves Rocher

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Frische-Kick für die Haut: Die neue FeuchtigkeitspflegeLinie Hydra Végétal Die Haut besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Ohne Feuchtigkeit spannt und juckt sie, sieht müde, fahl und glanzlos aus. Es fehlt ihr an Geschmeidigkeit und erste Fältchen werden bald sichtbar. Gerade im Sommer, wenn die Haut durch Hitze und Sonne schneller Feuchtigkeit verliert, bedarf sie einer speziellen und leichten Feuchtigkeitspflege – egal in welchem Alter. Die Yves Rocher Pflanzen-Kosmetik ergänzt jetzt ihre Feuchtigkeitspflege-Linie Hydra Végétal um ein innovatives Pflege-Trio: Die Hydra Végétal Feuchtigkeits-Creme LSF 25 spendet lang anhaltende Feuchtigkeit, die Hydra Végétal Erfrischende Augenpflege erfrischt die Augenpartie und das Hydra Végétal Eau Micellaire Reinigung & Pflege ist sanfte Reinigung und Feuchtigkeitspflege in einem.

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ie Haut zeigt sichtbar, wie gesund wir sind, wie wir uns pflegen, und auch wie wir mit Nährstoffen versorgt sind. Für ein attraktives Aussehen sorgen nicht nur Kosmetika, auch Ernährung und Flüssigkeitszufuhr spielen eine wichtige Rolle.

Vitamin A fördert die Erneuerung der Oberhautzellen und wirkt übermäßiger Verhornung entgegen. Es regt die Zellteilung an, verzögert so den Alterungsprozess und beugt Falten vor. Verschreibungspflichtige Vitamin-A-Präparate werden auch bei schwerer Akne eingesetzt. Betacarotin als Vorstufe des Vitamin A ist ein Schutzfaktor in der Haut gegen Sonnenbrand. Vitamin A und Betacarotin ist vor allem in gelben und orangefarbenen Früchten, grünem Gemüse, Milch und Milchprodukten enthalten.

sitzt bei der Kollagensynthese an der Schaltstelle. Vitamin C ist das beste Anticellulitisvitamin, weil Kollagen für ein straffes Bindegewebe zuständig ist. Gute Vitamin-C-Lieferanten sind Beerenobst, besonders Hagebutten und Sanddorn, Zitrusfrüchte, Paprika, Petersilie und alle Kohlsorten. Vitamin E , der Leibwächter der Hautzellen, ist wie Vitamin A und C ein Radikalfänger: Es nimmt die Zellen vor Freien Radikalen in Schutz und beugt damit der Hautalterung vor. In vielen Sonnenschutzmitteln findet es sich wegen seiner schützenden Wirkung. Vitamin E ist in Nüssen, Pflanzen- und Fischölen enthalten. Mehr dazu lesen Sie hier www.hautsache.de. büro G29

Probleme mit Haut, Haaren und Nägeln sind die ersten Anzeichen eines Vitaminmangels. Zu viel Alkohol und Zigaretten lassen die Haut altern, egal welches Produkt man zur Pflege verwendet. Zum Cocktail für schöne Haut nehme man einige Vitamine, Mineralien und viel Flüssigkeit und verquirle sie gut. Neben den Eiweißen für den Zellaufbau und dem Fett für die Zellwände sind die kleinen Mengen an Vitaminen die Hauptwirkstoffe. Die beste Schönheitspflege ist eine abwechslungsreiche vitaminreiche Ernährung.

Vitamine der B-Gruppe (Biotin, Niacin, Pantothensäure) haben vielfältige Wirkungen: Biotin, auch Vitamin H für Haut und Haare, hilft beim Aufbau von Keratin von Haut, Haaren und Nägeln und verleiht ihnen Festigkeit. Es findet sich viel in Eigelb, Weizenkleie und Spinat. Niacin stellt als Bestandteil von Enzymen Energie für die Zellerneuerung zur Verfügung. Es erhöht die Produktion von Bindegewebsfasern und lindert Rötungen und Pigmentflecken. Gute Quellen sind Nüsse, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Fleisch und Fisch. Pantothensäure kann Wasser binden und sorgt für die Feuchtigkeit der Haut. Es ist an der Wundheilung beteiligt. Ein Mangel zeigt sich durch fahlen Teint, trockene Haut sowie mattes und gesplisstes Haar. Es steckt in Fleisch, Eiern, Hülsenfrüchten wie Erbsen und Bohnen und Vollkornprodukten. Vitamin C gehört zu den Radikalfängern und verlangsamt die Alterung. Es fördert die Durchblutung der Haut und InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2013

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Foto: Lammertz

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Zum neuen hauptamtlichen katholischen Seelsorgeteam gehören Pastoralreferent Lars Goebel, Gemeindereferentin Maria Oude Lansink (beide links), Pfarrer Rainer Mohren (2.v.r.) und Pfarrer Günter Gerkowski (r.). Hauptamtliche evangelische Seelsorgerin ist Pfarrerin Irene Weyer (4.v.l.). Unterstützt werden sie von einem Team ehrenamtlicher Seelsorgerinnen.

Neues Seelsorgeteam Mit Anton Straeten hat eine Institution das Krankenhaus Düren verlassen. Nach 31 Jahren in der Krankenhausseelsorge trat der Pfarrer in den Ruhestand. Seit Anfang März ist das Seelsorgeteam nun wieder komplett. Pastoralreferent Lars Goebel, der bereits seit 22 Jahren als Seelsorger im Krankenhaus tätig ist, hat die Leitungsfunktion von Anton Straeten übernommen. An seiner Seite arbeiten neben Pfarrer Günter Gerkowski, der seit zehn Jahren Mitglied des Seelsorgeteams ist, auch Pfarrer Rainer Mohren und Gemeindereferentin Maria Oude Lansink.

Medizin hautnah

Erfolgsprojekt

„Gesund bleiben, aber wie?“ Das war der Titel des Patientenforums „Medizin hautnah“, das vom Krankenhaus Düren zusammen mit dem bewährten Medienpartner Dürener Zeitung und der AOK Rheinland/Hamburg veranstaltet wurde. 150 Besucher holten sich von den Experten des Krankenhauses Tipps zu Ernährung, Vorsorge, Bewegung und vielen Themen mehr. Weitere Foren, u.a. zu den Themen Geburtshilfe und Darmkrebs, sind bereits in Planung.

In der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Krankenhauses Düren ist der zweite Kurs in eine fünfjährige Teilzeitausbildung gestartet. Alle Schülerinnen des Teilzeitkurses sind Mütter und haben das Angebot, Ausbildung und Familie miteinander vereinbaren zu können, dankbar angenommen. Mit dem Start in den zweiten Kurs setzt das Krankenhaus Düren ein Erfolgsprojekt fort. 45 Ausbildungsplätze bietet die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege nun in der Teilzeitausbildung an. „Es gibt kein anderes Unternehmen in der weiteren Region, das so viele Teilzeitausbildungsplätze vorweisen kann“, freut sich Schulleiter Heinz Lönneßen. Der erste Kurs startete vor drei Jahren. Bei der Pflegeausbildung in Teilzeit orientieren sich im Krankenhaus Düren Ausbildungszeiten und -organisation an den Bedürfnissen von Frauen mit Kindern.

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Foto: Lammertz

Wasser kristallklar und rein

Kindernotfallambulanz Für Eltern, die im Notfall ärztliche Hilfe für ihre Kinder benötigen, ist die Roonstraße in Düren weiter die richtige Adresse. Das Krankenhaus Düren hat im Ärztehaus an der Roonstraße 30 gleich neben dem Krankenhaus eine Kindernotfallambulanz eröffnet. Dort bietet das Kinderärzteteam des Krankenhauses in der 1. Etage mittwochs und freitags von 13 bis 19 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 16 Uhr Notfallsprechstunden an. Die Kindernotfallambulanz steht unter Leitung von Dr. Andreas Wentz. Er ist mit seinem Team in enger Kooperation mit der Frauenklinik des Krankenhauses Düren auch für die gesamte kinderärztliche Betreuung rund um Schwangerschaft und Geburt zuständig.

Männer länger krank Über 55 Millionen Krankschreibungstage verzeichnete die Techniker Krankenkasse (TK) 2012 für ihre knapp vier Millionen versicherten Erwerbspersonen (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und ALG-I-Empfänger). Fast jeder Zweite (47,7 Prozent) war im letzten Jahr mindestens einmal krankgeschrieben. Der Anteil derer, die 2012 wenigstens einmal arbeitsunfähig waren, ist bei den Frauen mit 51,3 Prozent jedoch deutlich höher als bei den Männern mit 44,6 Prozent. Im Falle einer Krankschreibung fallen Männer jedoch mit durchschnittlich 13,6 Tagen etwas länger aus als Frauen mit 13,3 Tagen. Bei den Arzneimitteln haben inzwischen die Männer die Nase vorn: Sie erhielten 2012 statistisch gesehen Medikamente für 224 Tage, bei den Frauen waren es 222 Tageseinheiten. Auffällig: Bei den männlichen Erwerbspersonen entfällt knapp die Hälfte des gesamten Arzneimittelvolumens (48 Prozent) auf Herz-KreislaufMedikamente, bei den Frauen machen sie „nur“ 26 Prozent aus.

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Wussten Sie,… …dass viele Beschwerden wie Kopfoder Magenschmerzen oft nichts anderes sind, als Schreie des Körpers nach Wasser? Mit der richtigen Technologie lässt sich Leitungswasser, das mit zahlreichen Schadstoffen belastet sein kann, in kristallklares Wasser mit Quellwasserqualität verwandeln. Die Trinkwasserverordnung schreibt vor, dass nur auf 46 Stoffe geprüft werden muss, doch mittlerweile können sich mehrere 1000 Schadstoffe im Trinkwasser befinden. Hier kommt das kostengünstige, mehrstufige WasserAufbereitungssystem zum Einsatz, das dem Wasser seine Reinheit und Urkraft zurückgibt. Es wird im Vorfiltersystem grobgereinigt und durch den Aktivkohlefilter werden erste Verunreinigungen entfernt. Dann gelangt das aufbereitete Wasser in den Molekularfilter und wird durch Umkehr-Osmose von nahezu allen Schadstoffen befreit. Im letzten Schritt wird das Wasser vitalisiert und steigert so das körperliche Wohlbefinden, den Energiehaushalt und die Leistungsfähigkeit.

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Sonnenschutz gerade für Kinder Die Zahl der Hautkrebsfälle in Deutschland hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Derzeit erkranken etwa 234.000 Menschen pro Jahr neu an einem Tumor der Haut. Experten machen insbesondere UV-bedingte Hautschäden, die in der Kindheit und Jugend erworben wurden, für diesen Trend verantwortlich. Denn die im Vergleich zu Erwachsenen noch anders strukturierte kindliche Haut ist besonders empfindlich gegen UVStrahlen. „Sonnenschutz muss daher bereits bei Kindern so selbstverständlich werden wie das tägliche Zähneputzen“, fordert Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. (sts)

Foto: Lammertz

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Händehygiene Mache ich wirklich alles richtig bei der Händehygiene? Antworten auf diese Frage gab es für die Mitarbeiter des Krankenhauses Düren beim Aktionstag zur Händehygiene. Das neue Zentrum für Infektologie und Krankenhaushygiene (ZIK) hatte für Kolleginnen und Kollegen, aber auch für Patienten und Besucher, neben viel Informationsmaterial einen kleinen Testparcours im Angebot. „Konsequente Händehygiene ist einer der wichtigsten Schlüssel, um Infektionen im Krankenhaus zu vermeiden“, erklärte Stefan Horbach vom ZIK. Das Krankenhaus Düren ist als vorbildliches Krankenhaus in Sachen Hygiene bekannt und wurde zuletzt als Vorzeige-Klinik für einen Nachrichten-Beitrag im ZDF ausgewählt.

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Spielen und Toben – Gewinnspiel von InForm 3 x Familienkarten fürs Bubenheimer Spieleland zu gewinnen

Mit Wasser spielen, matschen und herumplanschen ist für Kinder eines der größten Vergnügen. Zu Hause wird es nicht immer gern gesehen, wenn sie in ihrer Experimentierfreude das Badezimmer fluten. Dafür gibt es jetzt im Bubenheimer Spieleland einen 500 Quadratmeter großen Wasserspielplatz mit 15 Quellen, wo sich Kinder ab drei Jahren nach Herzenslust vergnügen können. InForm verlost 3 x Familienkarten für je vier Personen für das Bubenheimer Spieleland. Die Gewinnfrage lautet: Wie oft kommt das Wort „Geburt“ in dem Artikel über das neue Mutter-KindZentrum auf den Seiten 8 und 9 vor?

Foto: Bubenheimer Spieleland

Bitte schicken Sie uns Ihre Antwort mit Ihren Angaben und der Lösungszahl Name ______________________________________ Adresse ______________________________________ Telefon ______________________________________ Das Wort Geburt kommt vor ______________________

Die Erwachsenen können neben dem Wasserspielplatz ihren Kaffee genießen und haben ihre Sprösslinge dabei im Auge. Mit dem Wasserspielplatz hat das Bubenheimer Spieleland sein großes Spiel- und Freizeitangebot um eine Attraktion erweitert, ohne dabei auf familienfreundliche Eintrittspreise zu verzichten. Mehr dazu gibt es hier www.bubenheimer-spieleland.de

Einsendeschluss ist der 10. August 2013.

Impressum

InForm

Das neue Highlight im Bubenheimer Spieleland, der große Wasserspielplatz, ist im Mai 2013 fertig geworden. Er bietet vielen Kindern an über 15 Wasserquellen die Möglichkeit zu matschen, Wasser zu stauen und fließen zu lassen oder sogar nach oben zu befördern. Auf drei Podesten kann Wasser an interessanten Zapfstellen gezapft und durch fünf Stauwehre gestaut werden, bevor es dann über verschiedene Wege wieder ins Sammelbecken zurückfließt. Natürlich lässt sich dort auch herrlich planschen. Die Spielmöglichkeiten sind so vielfältig und variabel, dass keine Langeweile aufkommt.

per Mail: christoph.lammertz@krankenhaus-dueren.de oder auf einer Postkarte an: Christoph Lammertz, Unternehmenskommunikation, Krankenhaus Düren, Roonstraße 30, 52352 Düren

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Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt Krankenhaus Düren gem. GmbH, Geschäftsführer Dr. Gereon Blum, Roonstraße 30, 52351 Düren, Tel. 02421/300, Fax 02421/301387, info@krankenhaus-dueren.de www.krankenhaus-dueren.de Redaktion Christoph Lammertz, Leiter Unternehmenskommunikation des Krankenhauses Düren; Claudia Dechamps, Text&PR www.claudia-dechamps.de Konzept, Gestaltung und Anzeigenvertrieb Drei K Kommunikation, www.drei-k.de

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Inform Gesundheitsmagazin des Krankenhauses Düren  

Drei K entwickelt gemeinsam mit der Journalistin Claudia Dechamps individuelle Magazine für Kliniken und Klinikverbünde, die sich mit ihrem...

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