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Ausgabe 2.2018

Endlos radeln Die Maasfietsroute Seite 14

Gesund trinken Neue Mocktail-Rezepte Seite 20

Viel lesen

BĂźchertipps von Mitarbeiterinnen Seite 24

Sprechstunde Sind Sie gut vorbereitet auf das Arztgespräch?


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Editorial Liebe Leserinnen und Leser, kommt ein Mann zum Arzt und sagt: „Herr Doktor, ich habe keine Ahnung, was mit mir los ist: Wenn ich hier oben auf die Schulter drücke, tut es weh, wenn ich auf den Bauch drücke, tut es weh, und wenn ich auf die Hüfte drücke, auch. Sogar wenn ich auf den dicken Zeh drücke, tut es weh. Was kann das denn sein?“ „Ist doch klar“, sagt der Arzt. „Sie haben den Zeigefinger gebrochen.“ Keine Sorge, Sie haben sich nicht vergriffen. Sie halten nicht die aktuelle Witz-Parade in den Händen, sondern immer noch Ihr Gesundheitsmagazin InForm. Und darin bieten wir Ihnen diesmal auch kein Feuerwerk des humanmedizinischen Humors oder – je nach Geschmack – die Top Ten der schlechtesten Arztwitze. Der etwas andere Einstieg soll Sie viel mehr mitnehmen zum Themenschwerpunkt der neuen Ausgabe. „Kommt ein Mann (oder wahlweise natürlich auch eine Frau) zum Arzt“ ist nämlich nicht nur einer der ältesten Garanten für pointenfreie Scherzversuche, sondern auch der Beginn einer Begegnung der besonderen Art: das Arzt-Patienten-Gespräch. Wie finden beide eine gemein­same Sprache? Wie kann ich mich als Patient gut vorbereiten? Und wie lernt der Arzt, den richtigen Ton zu treffen? Wir beleuchten das Thema auf den folgenden Seiten aus vielen Perspektiven und geben Ihnen gute Tipps, damit das nächste Arztgespräch für Sie garantiert kein schlechter Witz wird. Tipps rund um Ihre Gesundheit, zum besten Lesestoff für den Sommer, zum Fahrradkauf mit Kind und zu vielen Themen mehr finden Sie ebenfalls in dieser Ausgabe der InForm. Und natürlich wieder interessante Informationen und Menschen aus unserem Krankenhaus. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre! Ihre

Titelthema 4 Das Arzt-Patienten-Gespräch 6 Checkliste Gesundheitskompetenz 8 Sprechstunde aus Sicht des Arztes 10 Pflegedienstleiter nur für die Patienten Fit werden, fit bleiben 12 Kinderräder müssen robust sein 14 Endlos radeln entlang der Maas 16 E-Bike statt Dienstwagen 18 Sommermode für die Terasse 20 Gesunde Mocktails 22 Einkaufen bei regionalen Anbietern Leute, Leute 23 Promi-Interview mit Prof. Anja Dorn 24 Lesefutter für die Ferien 26 Britta Lovski sagt trotz MS „Ja“ zum Leben Bleiben Sie gesund 28 Bequeme Schuhe trotz Fehlstellungen 30 Ab in die Sandgrube – Tipps für Problemfüße 32 Krankenhaus ist Blutversorger der Region Splitter 34 Award für digitale Klinik-Weiterbildung 35 Gewinnspiel

Impressum Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt Krankenhaus Düren gem. GmbH, Geschäftsführer Dr. Gereon Blum, Roonstraße 30, 52351 Düren, Tel. 02421/300, Fax 02421/301387, www.krankenhaus-dueren.de Redaktion Christoph Lammertz, Leiter Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung, Krankenhaus Düren; C. Dechamps, Text&PR, www.claudia-dechamps.de; Mitarbeit: Stephan Johnen

Dr. med. Gereon Blum Geschäftsführer Krankenhaus Düren

Christoph Lammertz Leiter Kommunikation Krankenhaus Düren

Konzept, Gestaltung und Anzeigenvertrieb Drei K Kommunikation, www.drei-k.de

Titelfoto: © WavebreakmediaMicro/fotolia.de

In dieser Ausgabe


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Titelthema

InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2018


Titelthema

Kommt ein Mann zum Arzt… Eigentlich sollte es ganz einfach sein: Man geht zum Arzt, sagt, wo es weh tut, und erhält die passende Therapie. Arzt und Patient können viel dazu beitragen, dass die Sprechstunde für beide zufriedenstellend verläuft.

Foto: © Robert Kneschke/fotolia.de

Für den Arzt/die Ärztin gehört das Patientengespräch zu den wichtigsten und zugleich schwierigsten Aufgaben. Früher sprachen die Ärzte Latein, heute ist immerhin Deutsch die Sprechstundensprache. Trotzdem bleibt die wirkliche Verständigung eine Herausforderung. Das Problem ist inzwischen auch in der Lehre angekommen. An den Universitäten hat man begriffen, dass medizinisches Wissen allein nicht ausreicht. Auch das Gespräch mit dem Patienten, das empathische Zuhören und auf ihn eingehen, muss – wie viele andere berufliche Fertigkeiten – geübt werden. Die Lunge von Zimmer 413 Mit der Unterstützung von Amateurschauspielern lernen beispielsweise die Medizinstudierenden der RWTH Aachen (deren akademisches Lehrkrankenhaus das Krankenhaus Düren ist), wie sie Diagnosen mitteilen oder mit schwierigen Patienten erfolgreich sprechen. „Mit den Simulations­patienten können die Studierenden in einer sicheren Umgebung Fehler machen, sie lernen mit den eigenen Emotionen umzugehen

und die eigenen Grenzen auszutesten“; erklärt Gesprächstrainerin Andrea Rietfort. Gerade im Umgang mit schwerkranken Patienten müssen Ärzte darauf achten, dass sie deren Schicksal nicht zu dicht an sich heran lassen. Sie müssen eine Professionalität entwickeln, die einerseits im direkten Kontakt empathisch und fürsorglich ist, mit der sie sich andererseits selbst vor zu großer Belastung schützen. Als Patient möchte niemand „die Lunge auf Zimmer 413“ sein. Eine wertschätzende, menschliche Behandlung ist gerade während einer Krankheitsphase, in der ein Patient sich ohnehin sensibel und schwach fühlt, besonders wichtig. Für Ärzte wie Pflegepersonal bedeutet das eine besondere, persönliche Herausforderung, denn sie müssen auch für sich selbst gut sorgen. Auch als Patient kann man viel dazu beitragen, dass die Sprechstunde zufriedenstellend – für beide Seiten – verläuft. Auf den folgenden Seiten erklären wir Ihnen, wie sich optimal auf Ihr Arztgespräch vorbreiten können.

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Titelthema

Patienten sollen sich informieren und nachfragen, findet Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dierks.

Foto: © Robert Kneschke/fotolia.de

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Checkliste Gesundheitskompetenz Fragen gehört zur Patientenverantwortung

Professor Dr. Marie-Luise Dierks ist Mit-Initiatorin und Leiterin der 2006 gegründeten ersten deutschen Patientenuniversität an der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Interview mit InForm erklärt Prof. Dierks, was Menschen tun können, um selbst aktiv mit ihrer Gesundheit, aber auch mit ihren Erkankungen umzugehen. Wie kann man sich als Patient im Internet sinnvoll informieren? Prof. Dierks: Eine Übersicht empfehlenswerter Angebote haben wir in der Patienten-Universität mit dem Pfadfinder Gesundheit erstellt. Ein Beispiel für qualitativ hochwertige Gesundheitsinformationen ist u.a. das Internetangebot der Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen www.gesundheitsinformation.de. Zudem ist ein Blick in das Impressum bei jeder Gesund-

heitsseite sehr zu empfehlen. Da kann man erkennen, wer diese Seite betreibt und ob hier möglicherweise bestimmte Produkte platziert oder einseitig für Themen geworben wird. Für welche Patienten ist es besonders wichtig, dass sie zu Experten ihrer Krankheit werden? Prof. Dierks: Es ist für jeden Menschen wichtig, aber gerade chronisch Erkrankte müssen mit dem Auf und Ab ihrer Krankheit umgehen.

Es ist hilfreich für sie, Strategien zu ent­wickeln, wie sie ihre Krankheit „managen“ können. Dazu gehört dann auch, sich umfassend zu informieren.

Prof. Dr. MarieLuise Dierks

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Titelthema

Es ist ja immer noch schwierig, dem Arzt Hinweise zur Diagnose zu geben. Bei manchen kommt das gar nicht gut an. Prof. Dierks: Das könnte sein. Aber hier gilt ein wichtiger Grundsatz: Patienten haben ein Recht auf Aufklärung, und sie können und sollten ihre Meinung oder ihre Wahrnehmung der Situation ansprechen. Mit einer solchen inneren Haltung sollten Menschen durchaus in das Gespräch gehen. Und dann kommt es auch darauf an, wie Patienten ihre Wünsche und Fragen formulieren. Höflichkeit und Freundlichkeit sind hier, wie in anderen Gesprächen auch, eine wichtige Grundlage. Sind Sie der Meinung, dass man als Patient mitdenken und auch mitkontrollieren sollte? Prof. Dierks: Therapievorschläge kritisch zu reflektieren, das machen ja schon Viele, und es gehört auch zur neuen Rolle des „mündigen Patienten“. So kann es sinnvoll sein, sich vor der Einnahme mehrerer Medikamente zu erkundigen, wie diese miteinander reagieren könnten und gezielt nach dem Nutzen der Therapie zu fragen. Für jedes Arzt-Patientengespräch steht nur ein begrenzter Zeitraum zur Verfügung. Soll man wirklich mit Zettel in die Sprechstunde gehen? Prof. Dierks: Ja, ein Zettel mit Fragen ist gut, und die wichtigsten könnte man sich unterstreichen. Es ist durchaus nützlich, sich während des Gesprächs Notizen zu machen. Menschen sind im Gespräch mit Ärzten doch häufig emotional angespannt und vergessen dann in der Situation, ihre Fragen zu stellen oder Informationen zu speichern.

Checkliste vor der Sprechstunde • Schreiben Sie Ihre wichtigsten Fragen auf. • Notieren Sie genau Ihre Beschwerden. • Nehmen Sie alle Medikamente, die Sie nehmen, zum Termin mit, auch die rezeptfreien. • Nehmen Sie gegebenenfalls eine Vertrauensperson zum Gespräch mit. Vier Ohren hören mehr als zwei. • Arbeiten Sie Ihren Fragenzettel ab. Hören Sie gut zu. Fragen Sie nach, wenn etwas unverständlich ist. Machen Sie sich gegebenenfalls Notizen. • Versuchen Sie, mit eigenen Worten zusammenzufassen, was Sie verstanden haben. So können Sie Missverständnisse vermeiden. • Sind alle Fragen von Ihrer Checkliste beantwortet? • Kennen Sie alle Vor- und Nachteile einer vorgeschlagenen Diagnostik oder Therapie? Scheuen Sie sich nicht, erneut zu fragen oder um einen weiteren Termin zur Klärung der offenen Fragen zu bitten.

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Hilfe zu Hause! Die Johanniter sind für Sie da.

Mit unseren Diensten unterstützen wir ältere, kranke und behinderte Menschen in einem selbstständigen, geborgenen und würdigen Leben. Ganz nach Ihrem persönlichen Bedarf stehen wir Ihnen im Alltag zur Seite. Unsere Dienste: Hausnotruf Wohnen mit dem guten Gefühl der Sicherheit. Menüservice „Essen auf Rädern“ Vielseitig, schmackhaft, gesund. Eine individuelle und unverbindliche Beratung ist für uns selbstverständlich. Wir freuen uns auf Ihren Anruf: 0800 88 11 220 (kostenlos) oder 02421 9947472 Neue Adresse! Die Johanniter in der Region Aachen-Düren-Heinsberg

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Titelthema

Foto: © Lammertz

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Dr. Guido Breuer ist stellver­tretender Chefarzt der Urologie im Krankenhaus Düren.

Der Patient ist der Wichtigere Mit wie vielen Patienten Dr. Breuer in mehr als zwei Jahrzehnten ärztlicher Tätigkeit gesprochen hat, lässt sich nur schätzen. Dr. Guido Breuer ist stellvertretender Chefarzt der Urologie im Krankenhaus Düren. Die urologische Klinik betreut im Jahr neben rund 2500 stationären Patienten in ihrer ambulanten Sprechstunde noch zusätzlich mehrere tausend Patienten. InForm fragte den erfahrenen Mediziner, worauf es im Gespräch mit den Patienten ankommt. Herr Dr. Breuer, was kennzeichnet aus Ihrer Sicht ein gutes ArztPatientengespräch? Dr. Breuer: Als Grundvoraussetzung muss sich der Arzt von vorneherein

bewusst sein, dass das Gespräch für den Patienten stattfindet. Der Patient ist der wichtigere Part. Der Arzt verfügt selbstverständlich über eine größere Kompetenz im Hinblick auf

den fachlichen Gesprächsinhalt. Aber die Erfahrung zeigt, dass er oft die falschen Schwerpunkte setzt. Es geht nicht darum, in möglichst kurzer Zeit ein Maximum an Wissen mitzuteile­n.

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Titelthema

Es darf auch nicht darum gehen, einen möglichst „schlauen“ Eindruck zu machen. Es geht darum, sich auf Augenhöhe zu begegnen. Der Patient sollte sich ernst genommen und gut aufgehoben fühlen. Wie gelingt das am besten? Breuer: Indem wir Mediziner mit möglichst wenig Fachbegriffen den Sachverhalt erläutern. Zu keiner Zeit darf der Patient den Eindruck haben, er käme ungelegen, sein Anliegen sei unwichtig oder der Arzt habe keine Zeit für ihn. Dabei spielen auch die Körperhaltung eines Arztes oder seine Stimmlage eine wichtige Rolle. Die Zeit, die ich als Arzt in ein Gespräch investiere, zahlt sich im Laufe der Therapie oder bei weiteren Gesprächen um ein Vielfaches aus. Eigentlich ist es ganz einfach: Stellen wir uns doch vor, wir selbst würden als Patient einen Arzt aufsuchen müssen. Wir würden uns einen verständnisvollen, aufgeschlossenen Arzt wünschen, der sich Zeit nimmt, uns in Ruhe alles erklärt und sich ohne Arroganz oder den Hinweis darauf, dass er ja noch viele andere Dinge zu tun habe, um uns kümmert. Manche Ärzte bleiben im Gespräch mit ihren Patienten auf einer sehr sachlichen Ebene. Bei anderen „menschelt“ es. Gibt es in dieser Hinsicht ein „Richtig“ oder „Falsch“? Breuer: „Richtig“ verläuft ein Gespräch, wenn der Patient am Ende zufrieden ist. Inwieweit die sachliche Ebene ausreicht oder ob eine emotionalere, empathischere Art hinzukommen muss, um dem Patienten gerecht zu werden, hängt sehr stark von den jeweiligen Gesprächspartnern ab. Es gibt auch Konstellationen, die einfach nicht zueinander passen.

Wie lernt ein Mediziner, gute Patientengespräche zu führen? Breuer: Schritt 1 wäre, nicht selbstverständlich davon auszugehen, dass man „es“ kann. Nicht selten liegen Eigen­ einschätzung und Fremdwahrnehmung deutlich auseinander. Einem erfahrenen Kollegen einmal über die Schulter zu schauen, ist sicherlich hilfreich. Auch dabei gilt: Eine selbstkritische Eigenreflexion und das bewusste Wahrnehmen der Patientenreaktionen sind wichtige Lehrmeister. Zudem gibt es spezielle Kurse zum Thema. Das wichtigste in unserer Klinik ist sicherlich, dass wir Erfahrenen es den jüngeren Kollegen vorleben. Dass wir immer wieder betonen, wie wichtig Kommunikationskompetenz ist, und dass wir den Nachwuchs auch aktiv darin schulen. Gibt es bezogen auf die Kommunikation so etwas wie den Wunschpatienten? Breuer: Eindeutig: Nein! So, wie wir Mediziner mit den unterschiedlichsten Erkrankungen konfrontiert werden und diese dann auf unterschiedlichste Weise behandeln müssen, so müssen wir versuchen, mit jeder „Art“ Patient umzugehen. Ein guter Mediziner ist nicht nur Operateur, Therapeut oder Diagnostiker, sondern auch Zuhörer, Ratgeber und Gesprächspartner. Und ob er tatsächlich „gut“ ist, entscheidet letzten Endes nicht er selbst, sondern der Patient.

Unser Haus arbeitet bereits seit zehn Jahren eng mit Krankenhäusern, Ärzten, Heimen und Therapeuten im Raum Düren zusammen.

Dann empfiehlt sich ein freundlicher Hinweis mit dem Angebot, das Gespräch noch einmal mit einem anderen Arzt als Gesprächspartner aufzunehmen.

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Es gibt natürlich auch Gespräche, in denen die Schwere der Erkrankung auf jeden Fall mehr als die rein sachliche Ebene erfordert.

Medizinische Fußpflege/Podologie: • Durchführung von Anamesen • Doppler-Untersuchung an den Füßen • Postoperative medizinische Fußpflege • Medizinische Fußpflege bei Diabetikern, Blutern und Patienten, die z. B. mit Marcumar behandelt werden • Unterstützung der Mykosetherapie • Nageltherapie (Spangen und andere Methoden) • Behandlung von Verletzungen und Entzündungen an den Nägeln • Orthosenbehandlungen

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Titelthema

Ein wacher Blick für die Bedürfnisse der Patienten Was heißt das eigentlich, „Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres Handelns“? Ist das nur eine Floskel, die sich in fast jedem Leitbild deutscher Krankenhäuser findet? Oder bleibt zwischen hochtechnisierten Diagnose- und Therapieverfahren, Kostendruck und Arbeitsverdichtung tatsächlich noch Platz für die Bedürfnisse der Patientinnen und Pa­ tienten? Im Krankenhaus Düren heißt die Antwort eindeutig: Ja! Und damit das auf Dauer so bleibt, geht die Dürener Klinik auch ungewöhnliche Wege. Eine besondere Rolle spielt dabei Peter-Josef Dorn.

Foto: © Lammertz

In der Pflegedienstleitung ist Peter-Josef Dorn Ansprechpartner für Patienten und Angehörige.

Im Krankenhaus Düren wurden jetzt die Verantwortungsbereiche in der Pflegedienstleitung (PDL) neu geordnet. An der Spitze des Pflegeteams im Krankenhaus Düren stehen seit vielen Jahren Anita Breinig und PeterJosef Dorn. Hatten sie bisher ihre Zuständig­keitsbereiche nach Stationen aufgeteilt, so unterscheiden sich nun die Inhalte ihrer Arbeit: Während Anita Breinig die eher klassischen Aufgaben der PDL – Personalplanung und -entwicklung verantwortet, richtet Peter-Josef Dorn seinen Blick ganz gezielt auf die Bedürfnisse der Patienten und Angehörigen. Damit reagiert das Krankenhaus Düren auf gesellschaftliche Veränderungen, die sich längst auch in den

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Titelthema

Krankenhäusern widerspiegeln. Da ist zum einen die veränderte Anspruchs- und Erwartungshaltung. „Unsere Patienten sind ein Spiegelbild der Gesellschaft. Sie sind heute aufgeschlossen, multikulturell und haben bestimmte, oft sehr individuelle Erwartungen an das Leben – auch an das Leben und Erleben innerhalb eines Krankenhauses“, sagt Dorn. Es sei eine besondere Herausforderung, sich mit den individuellen Lebensbedingungen und -einstellungen auseinanderzu­setzen, die ein Patient nicht an der Kliniktür abgebe. Kulturelle Unterschiede oder die unterschiedlichen Modelle familiärer Bindung seien dafür nur zwei von zahlreichen Beispielen. Der Patiententypus von heute Ein anderer Punkt ist die demographische Entwicklung. „Als Akutkrankenhaus werden wir immer weniger den sogenannten ‚idealen‘ Patienten versorgen“, erklärt der Pflegedienstleiter. „Der ideale Patient kommt mit einem definierten medizinischen Problem zu uns, er ist kooperativ, kommunikativ, orientiert und in der Lage, das System Krankenhaus ohne Probleme zu durchlaufen.“ Just am anderen Ende der Skala aber bewege sich der reale Patiententypus: der alte Mensch mit verschiedensten Krankheitsbildern und oft auch mit dementiellen Veränderungen, die sich häufig erst durch den Krankenhausaufenthalt und den damit verbunden Verlust der vertrauten Umgebung bemerkbar machen. Es ist einer der Schwerpunkte in der neuen Zuständigkeit von Peter-Josef Dorn, sich um das Wohl gerade dieser Patienten und ihrer Angehörigen zu kümmern. „Ein großes Interesse an dieser Thematik, aber auch persönliche Erfahrungen in meinem familiären Umfeld haben sehr viel dazu beigetragen, einen wertschätzenden Blick für diese besonders verletzlichen, alten Menschen zu

entwickeln“, sagt Dorn. Da liegt es auf der Hand, dass seine Arbeit über die Grundstücksgrenzen der Klinik hinausgeht. „Wir kooperieren mit kompetenten externen Einrichtungen wie ambulanten Pflege­diensten, Pflegeeinrichtungen oder dem Hospizdienst“, berichtet Dorn, der sich an dieser Schnittstelle als Koordinator um reibungslose Abläufe kümmern wird. Was passiert beispielsweise mit der alten Dame, die vor dem Krankenhausaufenthalt noch selbstständig in ihrer Wohnung zurechtkam und nun auf Hilfe angewiesen ist? Wie greifen alle Räder so gut ineinander, dass für sie am Tag der Entlassung die notwendigen Hilfen garantiert sind? „An dieser Stelle bin ich auch froh, mit unserem Team der Pflege- und Sozialberatung eng zusammenarbeiten zu können“, sagt Dorn. Das Team habe in den vergangenen Jahren schon hervorragende Arbeit geleistet. Hohe Wertschätzung für die Pflegenden Aber auch den Ehrenamtlerinnen des Krankenhauses, den Grünen Damen, komme ebenso wie der Seelsorge große Bedeutung zu. „Auch sie kümmern sich seit langem um das Wohlergehen unserer Patienten und Angehörigen“, weiß Dorn. Die durchaus bewährten Strukturen zu koordinieren, weiter zu fördern und auszubauen, sei eine sehr reizvolle und befriedigende Aufgabe, findet er. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegedienst sind eine kostbare Ressourc­e, der wir sehr viel Aufmerksamkeit und Wertschätzung schenken müssen“, betont Peter-Josef Dorn. Betrachte man den „Dienstleistungsprozess Pflege“ aber genauer, dann sei der Patient in seiner sozialen Struktur die zweite wichtige Säule. Mit der neuen Aufgabenverteilung in der Pflegedienstleitung dokumentiert das Krankenhaus, dass beide Säulen mit Blick auf das Ziel einer qualitativ hochwertigen pflegerischen Versorgung und Betreuung der Patienten den gleichen Stellenwert haben.

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Fit werden, fit bleiben

Spielräder müssen robust und sicher sein Auf die passende Größe kommt es an

Kinder nutzen ihr Fahrrad intensiv. Oft sind sie damit den ganzen Nachmittag unterwegs, Stürze und ruppige Behandlung sind an der Tagesordnung. Damit das Rad dauerhaft Freude macht, muss es einiges aushalten und gleichzeitig das Verletzungsrisiko minimieren. Die international gültige Norm EN ISO 8098 regelt besondere Anforderungen an Kinderfahrräder: Scharfe Ecken und Kanten sind tabu. Vorgeschrieben sind zudem Reflektoren, nicht nur nach vorne und hinten, sondern auch zur Seite hin sowie ein nahezu komplett abschließender Kettenschutz, damit keine Finger in den Antrieb geraten, oder die Kinder we-

gen eingeklemmter Hosenbeine oder Schnürsenkel stürzen. Das Traditionsunternehmen Puky beispielsweise besitzt ein eigenes Prüf- und Testlabor und zeigt mit seinen Modellen, dass ein leichtes, sportliches Kinderfahrrad auch im Rahmen der Norm und ohne Abstriche bei der Sicherheit zu machen, konstruiert werden kann. Kinderfahrräder müssen selbstverständlich an die anatomischen Voraussetzungen ihrer Fahrer angepasst sein und sind keineswegs kleine Erwachsenenräder. Trotzdem lehnen sie sich optisch zum Teil an große Vorbilder an. Winora z. B. hat mit dem „Lilou“ ein Hollandrad im Miniaturformat im Programm, das sich als vollausgestattetes Alltagsrad nicht nur für den Weg zur Schule eignet. Abseits der Straße Ist das Rad tatsächlich für den Geländesport gedacht, schaut man sich am besten bei einem Mountainbike-Spezialisten um, der auch Kinderräder im Programm hat. Haibike bietet etwa in der „Rookie“-Serie Geländeräder an, die auch in der 24-Zoll-Version schon mit Scheibenbremsen erhältlich sind. Mit Nicht nur das Fahrrad sollte sorgfältig ausgewählt werden. Auch der Helm muss richtig sitzen. Kinder-Modelle gibt es in allen Farben und für jeden Geschmack.

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Foto: © abus.de/pd-f

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Fit werden, fit bleiben

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einem technischen Highlight wartet das Early Rider „Belter 16 Urban“ auf. Das 16-Zoll-Rad hat keine Kette, denn es kommt mit einem sauberen und wartungsarmen Riemenantrieb. Ebenfalls mit 16-Zoll-Bereifung werden BMX-Räder angeboten, mit denen sich erste Tricks schon im Grundschulalter üben lassen. Während es sich dabei noch vor ein paar Jahren eher um geschrumpfte 20-Zöller handelte, werden bei Modellen wie dem „Primer 16“ von Sunday die bei dieser Größe spezifischen Anforderungen an die Geometrie berücksichtigt.

Foto: © www.puky.de/pd-f

Eltern sollten sich allerdings bewusst sein, dass solche Sport­ räder erst dann für Kinder geeignet sind, wenn diese sicher mit einem Rad umgehen können. Wie für alle Räder gilt auch bei Sportfahrrädern, dass sie gemeinsam mit dem Kind und mit Hilfe kompetenter Beratung durch den Fachhändler ausgewählt werden sollten. Denn gerade bei Kinderrädern kommt es auf die richtige Größe an – selbst das schönste Rad macht keine Freude, wenn es nicht passt. (pdf )

Mit solchen Prüfaufbauten werden Dauerhaltbarkeit und maximale Belastbarkeit von Fahrradrahmen getestet.

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Fit werden, fit bleiben

Fotos: © vvvzuidlimburg.nl

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Endlos radeln entlang der Maas Die Maasfietsroute lädt ein

Lust auf die sattgrüne, südlimburgische Hügellandschaft? Die blauen Maas­ Seen um Roermond oder die einmalige, weltberühmte Maasheckenlandschaft bei Nijmegen? Entlang der Maas kann man alles mühelos abradeln. Die Maasfietsroute bietet 1000 Kilometer entspanntes Radel­vergnügen, von der Quelle der Maas in Frankreich, durch Belgien und die ­Niederlande bis zur Mündung in die Nordsee nahe R ­ otterdam. Wenn Sie also vier Wochen lang unterwegs sein wollen, entlang der Maas gibt es viel zu sehen. Die vielleicht

schönste und abwechslungsreichste Strecke mit pittoresken Dörfchen und einer idyllischen Landschaft beginnt hinter Maastricht. ­Süd-Limburg bietet zahlreiche touristische Attraktionen, viele Events, ausgezeichnete Unterkünfte und eine burgundische Lebenskultur. Das Gebiet Geul en Maas mit verschiedenen Landgütern und Schlössern, Mühlen und Gartenanlagen liegt nur wenige Kilometer entfernt von der Maas und ist einen Abstecher wert. Mit den Fähren in E ­ ijsden, Geulle und Berg a.d. Maas kann man bequem übersetzen und mal eben von ­Belgien nach den ­Niederlanden und wieder zurück wechseln. Maaseik ist die kulturelle Perle Während der Fahrt durch das Maasland werden Sie belohnt mit prächtigen Aussichtspunkten und überraschenden Baudenkmälern. Maaseik ist die kulturelle Perle dieser Etappe. Diese Stadt ist verbunden mit den Malern Jan und Hubert van Eyck, hier gibt es Museen, gesellige Brasserien und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. Im nördlichen Teil des

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Fit werden, fit bleiben

Maaslands geht es entspannt durch kleine gemütliche Dörfchen. Unterwegs genießen Sie in den Radfahrer­Cafés regionale Spezialitäten, wie zum Beispiel die Limburger Weine. Von Urmond gelangen Sie mitten in den Flusspark Maasvallei, eine abwechslungsreiche Landschaft mit alten Flussarmen und denkmalgeschützten historischen Orten. In diesem Naturschutzgebiet leben viele Wasservögel. Seltene Kräuter und Blumen gedeihen hier. Zwischen Auen und Flussarmen weiden Gallowayrinder und Konik-Pferde. Auf der ebenen Krone der Maasdeiche radeln Sie zügig von einem Mittelalterdorf zum anderen. Maasbracht mit dem größten Binnenhafen Die historische Innenstadt von Sittard liegt nur einen Steinwurf entfernt vom Fluss. Auch sie ist einen kleinen Umweg wert. In Maasbracht liegt der

größte Binnenhafen der Niederlande und zugleich die Schleuse mit dem höchsten Schleusenfall von elf Metern. Über das Maasdorf Linne und die Schleusen entlang den prächtigen Maas-Seen geht es nach Roermond mit seiner historischen Innenstadt und dem bekannten Outlet­Center. Weiter radeln Sie ins gemütliche Normannendorf Asselt. Von dort führt der Weg ins Drachendorf Beesel, das 2014 zum grünsten Dorf der Niederlande gekürt wurde und wo alle sieben Jahre die Geschichte des heiligen Georg mit seinem Drachen nachgespielt wird. In Beesel geht es wieder mit der Fähre über die Maas und weiter nach Baarlo mit seinen vier Schlössern, bis Sie schließlich Venlo erreichen. Wildpferde im Naturschutzgebiet Maasvallei(oben). Mehr über die Maasfietsroute erfahren Sie hier: www.maasradweg.eu

Seniorenheim für Vollzeit- und Kurzzeitpflege • vielfältige Freizeitangebote • zentrumsnahe Lage • barrierefreie Parkanlage • blindengerechte Ausstattung

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Fit werden, fit bleiben

Das E-Bike ist der neue Dienstwagen Seit über fünf Jahren ist das Dienstfahrrad dem Dienstwagen steuerlich gleichgestellt. Für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber hat das Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Beim Fahrrad- und E-Bike-Leasing mit Gehaltsumwandlung können Arbeitnehmer erheblich Kosten sparen. Dank des Abzugs der Mehrwertsteuer und reduzierter LohnNebenkosten wird die neue, umweltschonende Form der Mobilität für Arbeitsweg und Freizeit jetzt noch attraktiver: Dabei hängt die Höhe der Einsparung natürlich immer von der persönlichen Situation des Arbeitnehmers ab. Arbeitnehmer, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, sind durchschnittlich zwei Tage pro Jahr weniger krank als solche, die das Auto oder den Personennahverkehr wählen. Das haben wissenschaftliche Studien nachgewiesen. Forscher haben außerdem gezeigt, dass bei Ganzjahresradlern das Wohlbefinden am höchsten ist – sie haben einen „WellBeing-Score“ von 61 im Vergleich zu 55 bei den Autofahrern und 52 bei den Bus- und Bahn-Nutzern. Fahrrad und Pedelec liegen im Trend – auch auf dem Weg zur Arbeit. Der

Auf dem „E-Zone“ von Selle Royal sitzen E-Biker äußerst bequem und komfortabel.

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Foto: © www.selleroyal.com/pd-f

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Fit werden, fit bleiben

Anteil der Berufstätigen, die zur Arbeit radeln, hat sich in den letzten zehn Jahren von 9 auf 11 Prozent erhöht. Zwar ist das Auto für die Arbeitswege immer noch dominant (70 Prozent, Fahrer und Mitfahrer), aber immer mehr steigen auf die gesunde und umweltfreundliche Alternative um. Mittlerweile fahren sogar mehr Menschen mit dem Rad zur Arbeit als mit Bus und Straßenbahn. Auch die Zahl der „Kombinierer“ wächst: Also derjenigen, die eine Teilstrecke mit dem Rad fahren und für die Hauptstrecke öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Weniger Fahrtkosten für den Arbeitsweg Ein Dienstrad ist nicht nur wegen der steuerlich begünstigten Anschaffungskosten interessant. Auch bei den laufenden Kosten ist das Zweirad dem Auto um Längen voraus. Bei E-Bikes kommen lediglich Kleinstbeträge für Strom hinzu (ca. acht Cent für eine Akku-Vollladung). Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und die AOK haben seit 2001 Millionen Menschen aufs Rad bekommen durch ihre Sommer-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Die Aktion läuft immer vom 1. Mai bis zum 31. August. Wer sich anmeldet und an 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit fährt – es zählen auch Teilstrecken –, kann neben der Fitness auch tolle Preise gewinnen: Reisen, Fahrradzubehör und vieles mehr. Mehr dazu hier: www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de

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Dienstbike vom Krankenhaus Düren Auch das Krankenhaus Düren ermöglicht seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seit einem Jahr das Dienstrad-Leasing. Partner des Krankenhauses ist das Leasing-Unternehmen Eurorad. Vor Ort arbeitet die Klini­k in Sachen Fahrradleasing eng mit dem Fahrradmarkt Gothe zusammen, der das Krankenhaus fachmännisch unterstützt und zuletzt dort auch eine FahrradInfomesse veranstaltet hat, um das Leasingmodell im Haus noch bekannter zu machen. In der Wahl ihres Händlers sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber natürlich frei und können bei jedem mit Eurorad kooperierenden Fahrradhändler ihr Lieblingsbike bekommen. Betriebsrat und Geschäftsführung des Krankenhauses haben das Projekt Fahrradleasing gemeinsam auf den Weg gebracht. Für sie stehen neben dem finanziellen Vorteil für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch der Gesundheits- und der Umweltaspekt im Vordergrund, wenn immer mehr Mitarbeiter dank Fahrradleasing aufs Rad umsteigen.

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Fit werden, fit bleiben

Fotos: © Weinor

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Sommermode 2018 für die Terrasse Im Sommer wird die Terrasse zum zweiten Wohnzimmer. Ist man technisch gut ausgerüstet, dann stören auch heiße Mittagsstunden oder kühle Abende das Freiluftvergnügen nicht. Neben Sonnenschirmen, Pergolen und Pavillons sorgen vor allem Markisen für schöne Akzente und Schatten nach Maß. Die textilen Alleskönner gibt es in vielfältigen Formen, Farben und Anbringungsmöglichkeiten. Je nach Einsatzzweck und baulichen Besonderheiten können Hausbesitzer zwischen Gelenkarm-, Pergola- und Cassetten­ markisen sowie freistehenden Modellen wählen. Sehr beliebt sind Cassettenmarkisen mit verstellbarem Neigungswin-

kel, die an Wand, Decken oder Sparren befestigt werden können. Ein geschlossener Kasten in modernem, kubischem Design schützt die Markise vor Witterungseinflüssen. Mit einer Breite von bis zu sieben Metern und einer Ausladung bis zu vier Metern beschattet sie auch sehr große Terrassen, ohne dass eine zusätzliche Lastabtragung nötig wird. Praktisch ist der elektronische Absenkvolant, der senkrecht am Markisenende herunterfährt. So kann man den Schatte­n jederzeit an die Sonnenverhältnisse anpassen und erhält zusätzlich einen Sichtschutz. Ideal für noch größere Flächen sind Pergola-Markisen, bei denen das Markisentuch durch stabile Stützpfeiler die nötige Standfestigkeit und Windstabilität erhält. Im Trend liegen unifarbene Markisentücher und breite, geometrisch klare Blockstreifen, doch auch klassische, schmalere Streifenmuster verbreiten mediterranes

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Fit werden, fit bleiben

Weil es zu Hause am schönsten ist WIR PFLEGEN SIE MIT HERZ UND VERSTAND – UND IN IHREN EIGENEN VIER WÄNDEN Sozialwerk Dürener Christen | Annaplatz 3 | D-52349 Düren T 02421 282334 | M info@mobile-dueren.de | Web: www.mobile-dueren.de

Eine geschlossene Kassette schützt die Markise bei schlechtem Wetter.Der praktische Absenkvolant sorgt für zusätz­ lichen Sichtschutz.

Flair. Die Farbwelten der aktuellen Markisenkollektionen reichen von erdigen Naturtönen über kräftige klare Farben bis zu urbanen Trendtönen wie steingrau. Bei manchen Herstellern kann man auch die Bezüge der Gartenmöbel farblich passend gestalten lassen. Neben Farbe und Muster spielt auch die Qualität des Markisentuchs eine wichtige Rolle. Heute setzt sich bei hochwertigen Markisen Acryl- oder Polyestermaterial durch. Bei beiden Werkstoffen ist die Farbgebung über die sogenannte Spinndüsenfärbung zu bevorzugen. Bei diesem Verfahren wird der Faden bereits während seiner Herstellung voll durchgefärbt und nicht erst, nachdem das Tuch bereits fertiggestellt ist. Konkret wirkt sich das auf die UV-Beständigkeit des Stoffs und auf die Lichtechtheit der Farben aus. Polyesterstoffe sind dazu hochelastisch, sodass sich zum Beispiel ein ausgefahrenes Tuch unter dem Einfluss von Sonnenwärme besser in seinen ursprünglichen Zustand zurückbewegt. Durch diesen Memory-Effekt kommt es zu weniger Wickelfalten, und auch Dehnungen an den Außen­ kanten werden deutlich reduziert. Wenn Sie sich im Internet umschauen wollen, hier gibt es mehr zu sehen: www.lewens. de, www.klaiber.de oder www.weinor.de. (djd)

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Sauna im Sommer Frischekick bei Sommerhitze Laut einer Studie gehen knapp 70 Prozent der Saunagänger das ganze Jahr über in die Sauna und schwitzen auch im Sommer für ihr Wohlbefinden. Die unterschiedlichen Saunaphasen trainieren den Körper: Der Kreislauf stabilisiert sich und der Körper verkraftet Temperaturschwankungen viel besser. So fühlen sich die schwül-heißen Sommertage nicht mehr so anstrengend und ermüdend an. Durch die Wärme erweitern sich zudem die Blutgefäße und die Muskeln entspannen sich. Verspannungsbedingte Beschwerden wie Kopfschmerzen lassen nach. Und natürlich profitiert auch die Seele von der Auszeit von Stress und Hektik. Saunieren hat eine tiefenentspannende Wirkung auf den Körper und seelische Anspannungen lösen sich. Auch im Sommer. >> Siehe auch unser Gewinnspiel, Seite 35.

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Fit werden, fit bleiben

Wie wäre es mit einem Mocktail? Cocktails waren gestern, jetzt gibt es Mocktails, für alle, die genießen und einen klaren Kopf behalten wollen. Mocktails sind keine schlappen Kopien von coolen Partydrinks, sondern phantasie- und genussvolle Überraschungskreationen aus dem Mix-Shaker. Der Alkohol wird weggelassen, durch einen gleichschmeckenden Sirup oder einen Saft ersetzt. Deswegen auch die Wortschöpfung Mocktail, angelehnt an das englische Wort „mock“ – nachahmen, täuschen. Experimentierfreudige Genießer können Mixklassiker neu interpretieren oder ganz neue Kreationen schaffen. Mit Zuckersirup in den verschiedensten Geschmacksrichtungen

von Amaretto über Granatapfel bis Vanille wird den Drinks ein besonderer Kick verliehen. Früchte, frische Kräuter oder Gewürze unterstreichen die Geschmacksrichtung. Noch ein paar Eiswürfel ins Longdrinkglas und Prost!

Paradies-Vogel • • • •

20 ml Curacao Blue Sirup 20 ml Mandelsirup 20 ml Zitronensaft 140 ml Orangensaft

Alle Zutaten im Shaker kräftig durchmixen und in ein mit Eiswürfeln befülltes Glas geben. (1 Person)

Paradise Hunter • • • • •

20 ml Grenadine 60 ml Orangensaft 60 ml Grapefruitsaft 60 ml Ananassaft 1 Cocktailkirsche zum Garnieren

Alle Zutaten im Shaker durchmixen und in ein mit Eiswürfeln befülltes Glas geben. Die Cocktailkirsche als Deko an den Glasrand stecken. (1 Person)

Spring Break • • • •

20 ml Limettensirup 20 ml Zitronensaft 60 ml Maracujasaft Mineralwasser

Alle Zutaten (bis auf das Mineral­ wasser) im Shaker durchmixen und in ein mit Eiswürfeln befülltes Glas geben. Zum Schluss mit Mineral­ wasser auffüllen.

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Foto: © Jess Watters/pexels.com

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Fit werden, fit bleiben

The Beach • • • • •

200 g Ananas 1/2 Mango 125 ml Kokosmilch 125 ml Ananassaft 2 Teelöffel Kokosflocken

Alle Zutaten in den elektrischen Mixer geben und alles gut durchmischen. Vor dem Befüllen des Glases den Glasrand anfeuchten und in Kokosraspel tauchen – sieht gut aus und schmeckt lecker! (2 Personen)

Gut geschüttelt Lust auf einen fruchtigen Mojito Erdbeer-Melone, einen Pink Tail oder darf’s ein Passion mit Fruchtsorbet sein? Bei diesen Cocktails kommen auch Autofahrer auf der nächsten Party garantiert in Stimmung – und auf dem Heimweg nicht ins Schleudern! Von cremig bis fruchtig, vom Sundowner bis zum Smoothie gibt es Drinks bis zum Abwinken – da geht noch eine Runde! Mocktails – 30 coole Cocktails ohne Alkohol V.Cocktails/Frédéric Lucano, Heel-Verlag 2017 ISBN 978-3-95843-552-0

Alle Cocktails stammen aus der Broschüre „Cocktails ohne Alkohol“ von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die Broschüre „Null Alkohol – Voll Power“ kann unter der Bestellnummer 32070008 bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Maarweg 149-161, 50825 Köln, Tel. 0221 8992-0, bestellt oder von der Homepage heruntergeladen werden: www.bzga.de, Stichwort Alkoholprävention.

Best of Cocktails ohne Alkohol von Singapore Sling bis Virgin Mary über 70 Drinks ohne Promille Franz Brandl, Südwest-Verlag 2017, ISBN: 978-3-517-09667-4

Drinks ohne Alkohol – Spritziges für alle Christina Geiger, Verlag Gräfe und Unzer 2017 ISBN: 978-3-8338-5328-9

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Fit werden, fit bleiben

Kaufen in der Region Verbessern Sie Ihren ökologischen Fußabdruck

Klimaschutz fängt vor der Haustür oder noch besser in der eigenen Küche an. Jeder ­Einzelne kann aktiv etwas für die Umwelt tun, zum Beispiel, indem er/sie regional einkauft. Damit werden regionale Erzeuger direkt unterstützt. Um Ihnen die Sache einfacher zu machen, stellen wir Ihnen in jeder Ausgabe der InForm regionale Erzeuger zusammen, bei denen man gut und frisch Bestes aus der Region einkaufen kann. Dürener Wochenmarkt Der Dürener Wochenmarkt findet Dienstag, Donnerstag und Samstag auf dem Marktplatz in der Innenstadt statt. Geöffnet hat der Wochenmarkt vom 1. April bis 30. September von 7:00 Uhr bis 13:30 Uhr und vom 1. Oktober bis 31. März von 8:00 Uhr bis 13:30 Uhr. Fällt ein Feiertag auf einen dieser Tage oder der Dürener Trödelmarkt auf einen Samstag, so wird der Dürener Wochenmarkt auf den vorhergehenden Werktag verlegt. Am Samstag des Wochenendes, an dem das Stadtfest stattfindet, endet der Wochenmarkt bereits um 13:00 Uhr.

Regionale Anbieter: Imkerei Stenzel Papiermühle 27a 52349 Düren Telefon: 02421/ 78 13 82 E-Mail: w-stenzel@web.de Neuer Hof Gbr. Bochröder Stockheimer Landstraße 171 52349 Düren Telefon: 02421/ 69 30 121 Fax: 02421/ 40 73 133 E-Mail: post@neuer-hof.com Biolandhof Gerden Binsfelder Straße 301 52351 Düren Telefon: 02421/ 20 75 14 Fax: 02412/ 20 75 11 E-Mail: info@bioland-gerden.de Internet: www.bioland-gerden.de

"Lotterbov" Brennerei Decker KG Trierer Str. 44 52353 Düren Telefon: 02421/39 33 84 Fax: 02421/39 33 22 E-Mail: info@lotterbov.de Internet: www.lotterbov.de Hofladen Familie Macherey Arnoldusstraße 17 52353 Düren-Arnoldsweiler Telefon: 02421/ 36 841 Fax: 02421/ 39 41 09 E-Mail: h.macherey@gmx.de Internet: www.hofladen-macherey.de Lindenlädchen Petra Decker-Schleker Trierer Straße 46 52353 Düren-Arnoldsweiler Telefon: 02421/ 39 13 05 Fax: 02421/ 39 13 12 E-Mail: petra@lindenlaedchen.de Internet: www.lindenlaedchen.de Vitaminkiste Fam. Rosendahl Gerichtsweg 4 52355 Düren-Lendersdorf Telefon: 02421/ 56 270 E-Mail: prosendahl@netcologne.de

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Foto: © pexels.com

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Leute, Leute

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Nachgefragt bei

Foto: © privat

Prof. Anja Dorn Die neue Leiterin des Leopold-Hoesch-Museums, Anja Dorn, ist eine echte Rheinländerin. 1971 wurde sie in Köln geboren und kehrt nun aus dem „badischen Exil“ in rheinische Gefilde zurück. Seit 2013 arbeitete sie in Karlsruhe als Professorin für kuratorische Studien und dramaturgische Praxis an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung. Anja Dorn hat Kunstgeschichte, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Köln und Florenz studiert. Sie ist in der Kunstszene sehr gut vernetzt. Von 2000 bis 2005 leitete sie eine bekannte Kölner Galerie, sie war als freie Kuratorin tätig und wurde 2007 eine von zwei Direktorinnen des Kölnischen Kunstvereins. Kenner der Szene sagen ihr nach, dass sie eine gute Netzwerkerin sei, geschickt Drittmittel einwerben und Menschen für ihre Ideen begeistern könne. Mein Tag beginnt mit … … einem Blick in die Bäume vor meinem Fenster. Wenn ich mich bewusst ernähre, dann esse ich … … viel Obst, viel Salat, Kartoffeln mit Kräuterquark und ich mag gern Artischocken.

Am liebsten esse ich … … viel Obst, viel Salat, Kartoffeln mit Kräuterquark, Artischocken, Vitello Tonnato, Rote Grütze und ... Schokolade. Entspannen kann ich … im Museum, im Theater, beim Reisen.

Ich halte mich fit... …indem ich schwimme, walke, lese und mir gern Schönes und manchmal auch Merkwürdiges anschaue. Mein Rezept gegen Stress in Beruf und Alltag … … 1. Probleme erst als solche behandeln, wenn sie da sind. 2. Gelassen bleiben. Gesundheit ist für mich … „…walking in the rain together“. (frei nach Charly Brown) Ein Satz, der mich durchs Leben begleitet … … „Jedes Ding hat drei Seiten. Eine positive, eine negative und eine komische.“ (Karl Valentin)

„Die schönste, größte und modernste Trauerhalle in der Stadt und im Kreis Düren.“ (Egon Frings)

Kommen Sie gerne vorbei und überzeugen Sie sich selbst!

www.haas-bestattungen.de InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2018

52353 Düren Alte Jülicher Straße 40-44 Tel. 02421.41163


Foto: © sosiukin/fotolia.de

Leute, Leute

Lesefutter für die Ferien Das empfehlen Mitarbeiterinnen

Death Call Er bringt den Tod Lesetipp von Britta Olef, Pflegerische Leitung der Zentralen Notaufnahme

Jede echte Leseratte wird meine Not verstehen, an dieser Stelle nur ein Buch zu empfehlen. Ohne zu zögern, könnte ich mindestens zehn Bücher vorstellen und wäre damit noch lange nicht am Ende. Ich habe mich aus aktuellem Anlass für Chris Carters Thriller entschieden. Stell Dir vor, du bekommst einen Videoanruf von Deiner besten Freundin. Diese sitzt gefesselt in ihrer Wohnung und ein Fremder sagt Dir, Du könntest sie retten, indem Du zwei einfache Fragen beantwortest. Frage 1: „Wie viele Facebook-Freunde hast Du?“ Einfach oder? Frage 2: „Wie lautet die Handynummer Deiner Freundin?“ Du hast fünf Sekunden Zeit und darfst die Videoverbindung nicht unterbrechen . . . So und so ähnlich passieren in „ Death Call – Er bringt den Tod“ mehrere Morde, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Die Präsenz auf sozialen Netzwerken ist heutzutage selbstverständlich. Doch wieviel geben wir von uns preis, was Wahnsinnige gegen uns verwenden können? Dieses Buch mag nichts für Zartbesaitete sein, hat mich aber von der ersten Seite an gefesselt – und so viel sei verraten: Die Morde werden aufgeklärt und der Grund für diese Morde sollte einen auch zum Nachdenken anregen. Death Call - Er bringt den Tod, von Chris Carter Der Nr. 1-Bestseller aus England ISBN-13: 9783548289526, Ullstein-Verlag 2017

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Fotos: Mitarbeiterinnen © privat; Buchcover: Ullstein-Verlag (li), Kiepenheuer&Witsche (re.)

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Leute, Leute

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war Lesetipp von von Eleonore Zergiebel, Ärztin für Innere Medizin, Leitung strategisches Medizin­ controlling

Ein erwachsener Mann erinnert sich an seine Kindheit und sein Heranwachsen. Nichts Außergewöhnliches, möchte man vermuten – nur . . . Joachim Meyerhoff erzählt von einer ganz besonderen Welt, in der ein Junge zwischen hunderten von körperlich und geistig behinderten Menschen aufwächst, weil sein Vater der Psychiatriedirektor ist und mit seiner Familie mitten auf dem Anstaltsgelände lebt. Die Beobachtungen, Situationen und Erlebnisse werden mit dem Wortschatz eines Erwachsenen beschrieben, es liegt ihnen aber der Erfahrungshorizont eines Kindes zugrunde, die Unschuld und die Unerfahrenheit eines Heranwachsenden. In dieser Erzählperspektive findet der Leser sich selbst als Kind wieder: Er versinkt in seiner Kindheit, übernimmt die Perspektive des unschuldigen, unerfahrenen Betrachters, durchlebt die Gefühle des Autors. Ob es die Episoden mit der Familie sind, der Geburtstag des Vaters, zu dem ausschließlich Psychiatriepatienten eingeladen werden, die großen Brüder, die sich der Unerfahrenheit und Naivität des kleinen Bruders bedienen, um ihren Spaß zu haben, oder der Besuch des Ministerpräsidenten zur Einweihung des neuen Gebäudes der Jugendpsychiatrie – da wünscht man sich, schneller lesen zu können, schneller die Bilder im Kopf laufen zu sehen, schneller die Höhepunkte der Episoden zu erreichen. Höhepunkte, die einen zu Tränen rühren oder lauthals zum Lachen bringen. Eine detailgenaue Bildsprache gestaltet die Episoden plastisch, miterlebbar und greifbar: „Ja genau!“ könnte man als Leser ausrufen, „genauso habe ich es (als Kind) auch erlebt, gesehen, gespürt, missverstanden, erfahren, erlitten." Den Bürgern seiner Heimatstadt Schleswig zollt der Autor seine Anerkennung und seinen Respekt. Er beobachtet sie im Umgang mit dem Anderssein: „Die große Selbstverständlichkeit im Umgang der Schleswiger mit all diesen sehr speziellen Menschen war erstaunlich.“ Mit dem gleichen Erstaunen habe ich als Neu-Dürenerin 1993 eben diese Erfahrung und Feststellung hier in Düren gemacht: die Selbstverständlichkeit im Umgang mit dem anderen, dem speziellen Mitbürger. Ein Buch für alle, die das Anderssein als Bereicherung empfinden. Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war, von Joachim Meyerhoff Kiepenheuer&Witsch 2013 , ISBN-10: 3462045164, ISBN-13: 978-3462045161

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Foto: © Johnen

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Britta Lovski geht mit ihrer Erkrankung offen um. Verstecken mache es nur noch schlimmer, findet sie.

Britta Lovski sagt „Ja!“ zum Leben Selbstverständlich hat Britta Lovski Angst. Gar keine Frage. „Meine Krankheit ist eine tik­ kende Zeitbombe“, sagt sie. Sie weiß nicht, wann der nächste Schub kommt. Sie weiß auch nicht, was dann passiert, ob sich ihr Leben verändert. Oder verschlechtert. Doch anstatt über die 1000 Gesichter der Multiplen Sklerose zu reden und sich auszumalen, was das für sie bedeuten könnte, hat sich die 28-Jährige dazu entschlossen, keine Angst vor der ungewissen Zukunft zu haben. Sie sagt mutig „Ja!“ zum Leben, schmiedet Pläne. Britta Lovski hat gerade geheiratet und sie will noch etwas von der Welt sehen. „Ich versuche, optimistisch zu bleiben“, sagt die Gesundheits- und Krankenpflegerin aus dem Krankenhaus Düren. Das war nicht immer so.

Als sie vor sieben Jahren die Diagnose bekam, war die junge Frau am Boden zerstört. „Ich dachte, das war es mit deinem Leben“, blickt sie zurück. Sie war damals gerade mit ihrer Ausbildung fertig, wollte im Beruf auf der

Operativen Intensivstation durch­ starten. Doch ihr Körper machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Erst klagte sie über Gleichgewichtsstörungen, dann kamen Augenschmerzen hinzu. Der Augenarzt hatte einen

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Leute, Leute

Verdacht und wies die Krankenschwester ins Krankenhaus ein. Die Diagnose: Multiple Sklerose. „Eine Krankheit, die bei jedem Patienten einen anderen Verlauf hat“, erklärt Britta Lovski So unterschiedlich die Gesichter der Krankheit, so unterschiedlich sind auch die Therapieansätze und Beeinträchtigungen. „Wenn ich einen neuen Schub bekomme, könnte ich danach Lähmungserscheinungen haben“, sagt die 28-Jährige. Sie konzentriert sich aber lieber auf ihre Arbeit, die Familie, ihre Hobbys – und ja, auch die Therapie. Es gibt Tage, an denen Britt­a Lovski einfach nicht mehr kann und kürzer treten muss. „Ich habe mit meinem Arbeitgeber und den Kollegen offen darüber gesprochen – es herrscht großes Verständnis“, freut sie sich über die Unterstützung, die sie im Haus erfährt. Es gibt aber auch Betroffene, die versuchen, die Krankheit so lange wie möglich vor Familienmitgliedern und Freunden zu verstecken. „Sie bauen eine Mauer um sich herum auf“, weiß die Krankenpflegerin. Für sie ist das keine Lösung, sondern eher eine Verschlimmerung. Engagement in der Selbsthilfegruppe Über ihre MS-Krankenschwester, die der Patientin Britta Lovski mit Rat und Tat zur Seite stand, lernte sie den Verein „Living MS“ kennen. Seit Herbst 2017 ist Britta Lovski die Vorsitzende, etwa 30 Betroffene, aber auch Angehörige und Freunde von Patienten tauschen sich regelmäßig über die Krankheit und den Umgang damit aus. Sie laden schon einmal ihren Frust ab, spenden sich aber auch gegenseitig Zuversicht und machen sich Mut. „Wir reden auch über ganz normales Zeug“, sagt Britta Lovski und muss lachen. Darum gehe es ja schließlich auch: Den Kopf wieder freizubekommen für andere Themen als Krankheit. Für das Leben beispielsweise. Ihre Erfahrungen mit der heimtückischen Krankheit teilt sie seit zwei Jahren auch in der Pflegeschule des Krankenhauses mit den Schülerinnen und Schülern. Ihre eigene Offenheit soll es den angehenden Schwestern und Pflegern erleichtern, einen Zugang zu Patienten mit MS zu bekommen, die Besonderheiten der Krankheit zu verstehen – und auch das Verhalten der Betroffenen. Offener Austausch mit dem Arzt Für sich selbst hat Britta Lovski nach dem ersten Schock der Diagnose drei Regeln aufgestellt: „Ich versuche immer herauszufinden, was noch selbstständig möglich ist, und dies auch zu tun und zu genießen“, sagt sie. Sie hat auch gelernt, die Hilfe anderer Personen anzunehmen und die eigenen Schwächen einzugestehen. Drittens pflegt sie einen sehr offenen Austausch mit ihrem Arzt über die Erkrankung. „MS schränkt dein Leben ein. Aber die Krankheit muss nicht zwangsläufig dein Leben bestimmen“, sagt die 28-Jährige.

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„Es ist schön, älteren Menschen täglich ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.“

Pflegefachkraft gesucht! Wir sind ein tolles Team und haben täglich Freude bei der Versorgung und der Betreuung unserer Bewohner. Unser privat geführtes Seniorenhaus mit moderner Ausstattung und hohen Qualitätsansprüchen bietet 57 Bewohnern Platz.

Sind Sie Pflegefachkraft und können sich vorstellen in unserem Team zu arbeiten, interessieren Sie sich für Fort- und Weiterbildungen und haben Sie Lust, Verantwortung für das Wohlergehen unserer Bewohner zu tragen? Dann passen Sie auf den freien Platz, den wir anzubieten haben!

Unser Team aus qualifizierten Fachkräften braucht Verstärkung und möchte Sie schon bald als Teilzeit- oder Vollzeitkraft begrüßen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Vereinbaren Sie telefonisch mit Frau Middendorf einen Vorstellungstermin. Sie ist gerne für Sie da.

Im Altwerk 12-18 52385 Nideggen Tel.: 02427 - 452

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Bleiben Sie gesund

Auch mit einem Hallux valgus kann man modisches Schuhwerk tragen.

Fotos: © djd/www.lashoe.de

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FußRaum Bei Fehlstellungen ist es mit passenden Schuhen nicht so einfach

Er drückt, schaut unschön aus und wird mit den Jahren immer lästiger: Der Hallux Valgus ist ein Krankheitsbild, unter dem viele Millionen Frauen leiden. Auch Stars wie Angelina Jolie oder Heidi Klum sollen von der Schiefstellung des großen Zehs betroffen sein.

Füße mit Hallux valgus brauchen Schuhe, die ihnen Halt geben, aber vorne mehr Weite und weicheres Material bieten als Standard-Schuhmodelle.

Schmerzen beim Laufen, Entzündungen und Schwellungen sind häufige Folgen. Dazu macht der Ballenzeh oder Großzehenballen, wie der Hallux valgus auch genannt wird, große Probleme beim Schuhkauf. Obwohl die Auslagen in den Geschäften gut gefüllt sind, finden Betroffene oft kein passendes Modell. Die meisten Schuhe für Problemfüße sind zwar komfortabel, aber leider optisch eher klobig als grazil und passen kaum zu aktuellen Modetrends. Doch auch Hallux-Patientinnen und Frauen mit empfindlichen Füßen möchten gern modische Schuhe tragen, die keine

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Bleiben Sie gesund

Schmerzen verursachen. Schicke Schuhe machen ein Outfit erst komplett. Und schon das Wort Gesundheitsschuh hört sich nicht wirklich flott und modisch an. Gehen wie auf Wolken Füße mit Hallux valgus brauchen Schuhe, die Halt geben, aber vorne mehr Weite und weicheres Material bieten als Standardmodelle. Darauf haben sich einige Schuhan­ bieter spezialisiert. Ob weiche Slipper, feminine SpangenBallerinas, sportliche Sneakers oder andere Varianten: Das hochwertige Leder der modischen Schuhe, die in Europa, teilweise sogar in Deutschland produziert werden, wird in einem aufwendigen Fertigungsprozess so gedehnt und gepolstert, dass es flexibel nachgibt, ohne die Form zu verlieren oder aufzutragen. Optisch sind diese Maßnahmen nicht zu erkennen. Der Schuh wirkt durch Design, Farbe, Leder und Verarbeitung modisch. Zudem ist das Leder in den Hallux-Comfortzonen weich unterpolstert, bei vielen Modellen auch im gesamten Vorfuß. Sogar Pumps mit Absatz sind unter den Modellen zu finden, im Vorfußbereich gut gepolstert und mit weichem Material, das sich an den Großzehen­ballen schmiegt. So hat frau auch endlich wieder schicke Schuhmodelle, um Kleider und Röcke zu tragen. (djd)

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Beim Hallux valgus handelt es sich um eine Fußfehlstellung, bei der sich der große Zeh in Richtung der kleineren Zehen verschiebt.

Was ist ein Hallux? Beim Hallux valgus handelt es sich um eine Fußfehlstellung, bei der sich der große Zeh in Richtung der kleineren Zehen verschiebt, während sich sein Grundgelenk in die entgegengesetzte Richtung drückt und an der Fußinnenseite eine "Beule" bildet, die Schmerzen und Entzündungen verursachen kann. Genetische Faktoren, Gewicht, Bindegewebsschwäche, Krankheiten und auch nicht passende, zu enge oder zu hohe Schuhe können bei der Entstehung eine Rolle spielen.

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Bleiben Sie gesund

Foto: © Ruletka/fotolia.de

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Ab in die Sandgrube! Hallux Valgus und andere Fußkrankheiten Unsere Füße haben allerhand zu tun. Wir verlangen viel von ihnen. Sie sorgen für Stütze, Gleichgewicht und Beweglichkeit. Sie besitzen mehr Sinneszellen als die Haut in unserem Gesicht. Und leider verändern sie sich im Laufe unseres Lebens. Das kann oft schmerzhaft sein. InForm sprach mit Thomas Kortstegge, Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Krankenhaus Düren, über sein Spezialgebiet „Fußerkrankungen und -verletzungen“. In unseren Füßen befinden sich etwa ein Viertel der Knochen unseres Körpers, rund 30 Gelenke und weit über 100 Bänder, Sehnen und Muskeln. Ist der Fuß für Sie als Arzt eine besondere Herausforderung? Thomas Kortstegge: Sicher, jahre­ lang haben die Füße medizinisch

eher ein Schattendasein gefristet. Behandlungen beschränkten sich auf Einlagen und teils gelenkverstümmelnde Operationen. Von letzteren ist man ja Gott sei Dank schon seit Jahren weggegangen. Wichtig für das Verständnis der Behandlung war die Erkenntnis, dass Probleme und

Thomas Kortststegge ist Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Krankenhaus Düren

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Bleiben Sie gesund

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Fehlstellungen im Vorfußbereich ihre Ursache im Rückfuß haben. Der ganze Fuß wirkt bei den täglichen Belastungen als Einheit. Die Behandlung erfordert also die Betrachtung des Fußes als Ganzes, um nicht nur das Symptom, sondern gleichzeitig die Ursache zu beseitigen. Mache ich das nicht, ist ein Rückfall vorprogrammiert. Im Idealfall tragen uns unsere Füße sicher durch ein langes Leben. Was können wir ihnen Gutes tun, damit sie uns nicht im Stich lassen? Kortstegge: Wir sollten uns so verhalten, wie es die Evolution für unsere Füße vorgesehen hat. Das bedeutet, dass wir unsere Füße mehr fordern sollten. Damit meine ich nicht die eigentliche Belastung, sondern es geht um die Muskeln rund um unsere Füße. Schuhe sind sicher gut, doch wie auch die Einlagen stützen Schuhe unsere Füße – dieses Stützen ist aber passiv. Also nach dem Jogging ab in die Sandgrube und barfuß den Sand mit den Zehen kneten! Oder sich auf dem Teppich mit den Zehen nach vorn ziehen, auf der Treppenstufe den Fuß dehnen, indem man auf dem Vorfuß stehen bleibt. Mit welchen Krankheitsbildern des Fußes bekommen Sie es am häufigsten zu tun und wie lässt sich diesen Erkrankungen speziell vorbeugen? Kortstegge: Am häufigsten kommen wohl der Hallux valgu­s (Wegweichen des ersten Mittelfußknochens nach innen und der Großzehe nach außen) sowie die Hammerzehen vor. Häufig sind sie hervorgerufen durch einen Senk-Spreizfuß (Plattfuß). Vorbeugend raten wir, soviel wie möglich barfuß zu laufen. Sicherlich gibt es genetische Vorbelastungen, aber auch Schuhe können sich negativ auf die Fußform auswirken. Zu oft sollte man seine Füße daher nicht in enge Stöckelschuhe zwängen, ein hoher Absatz erhöht die Belastung im Vorfußbereich zusätzlich. Weites Schuhwerk ist hier deutlich besser. Sport birgt für die Füße viele Gefahren. Verletzungen durch Sportunfälle oder durch Verschleiß kennt fast jede­r, der körperlich aktiv ist. Dennoch werden Sie sicher nicht davon abraten, Sport zu treiben. Kortstegge: Nein sicher nicht! Einige Sportarten sind für die Füße belastender, andere weniger oder sogar gar nicht. Ballsportarten sind wegen der Reflexe und Richtungsänderungen für Füße und Sprunggelenke eher belastend, beim Schwimmen schone ich die Füße. Aber Sport ist grundsätzlich zu empfehlen, gerade wenn ich beruflich viel am Schreibtisch sitze oder stundenlang stehen muss. Dauerbelastungen sind unterschiedlich zu bewerten. Wer wöchentlich über 100 Kilometer läuft, belastet Knochen und Gelenke der Beine schon ordentlich, während ausgiebiges Radfahren da eher fürs Hinterteil schmerzhaft ist.

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Krampfaderentfernung Dank Laser (biolitec)und Klebetechnik (VenaSeal) kein Problem • Unbehandelt kann es zu Schmerzen, Entzündungen, Thrombosen oder Hautveränderungen kommen. • Abraten von einer Behandlung aufgrund eines zu hohen Alters ist eine nicht fachgerechte Behandlung. • Dank Laser- und Klebetechnik ist eine schonende Behandlung möglich, bei der Alter, Einnahme von Blutverdünnern, Erkrankungen wie Diabetes mellitus eine untergeordnete Rolle spielen.

Die Laser- und Klebetechnik kann: • die betroffene Krampfader ohne Narkose oder Lokalanästhetikum, • ohne das Absetzen von Blutverdünnern • und ohne Nüchternheit behandelt werden.

Behandlungsablauf: • Beide Techniken arbeiten mit einer Sonde, die über eine winzige Punktionsstelle am Unterschenkel in die zu therapierende Vene eingeführt wird. • Mittels Ultraschall wird die Vene kontrolliert, über einen Katheter wird Kleber auf der zu behandelnden Venenstrecke eingeführt bzw. der Laser aktiviert und die Vene von innen verschlossen. • Unmittelbar nach dem Eingriff sind Sie wieder einsatzbereit.

Für Informationen oder Fragen stehen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Dr. Roswitha Brettschneider & Kollegen Gefäß- und Leistenbruchzentrum Düren Tivolistr. 26, 52349 Düren Tel.: 02421/44308

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Bleiben Sie gesund

Der Saft des Lebens Krankenhaus Düren ist Blutversorger für die Region

Hinter einer unscheinbaren Tür lagert im Krankenhaus Düren ein wertvoller Rohstoff, der das Zeug hat, Leben zu retten: Blut. Täglich werden die Präparate aus der Blutbank benötigt - bei Operationen, in der Krebstherapie oder für Transfusionen, nach schweren Unfällen, bei denen die Opfer aufgrund ihrer Verletzungen viel Blut verloren habe­n. Aus der Blutbank des Krankenhauses wird der eigene Bedarf gestillt, die Klinik ist jedoch als Depot des Deutschen Roten Kreuzes auch Versorger der Region. InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2018

Foto © ChristArt/fotolia.de

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Bleiben Sie gesund

Um den eigenen Bedarf und 14 weiterer Krankenhäuser im Kreis Düren und Teilen der Städteregion Aachen an Blutprodukten zu stillen, arbeitet das Krankenhaus Düren mit dem Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zusammen. Damit die Blutbank des Kranken­ hauses nach wie vor mit lebenswichtigen Präparaten versorgt werden kann, ist das DRK auf die vielen ehrenamtlichen Spender angewiesen, die sich „anzapfen lassen“. Auch im

Wann tun Sie es? Einmal im Quartal baut das Deutsche Rote Kreuz im Dürener Krankenhaus seine Blutspendestation auf. Die Mitarbeiter der Klinik an der Roonstraße und die Menschen aus der Umgebung sind aufgerufen, Blut zu spenden. Allein in Nordrhein-Westfalen werden im Jahr 1,2 Millionen Blutspenden benötigt. „Zurzeit haben wir aber nur etwa eine Million Spenden und müssen uns von anderen Bundesländern aushelfen lassen", sagt Dr. Detlef Struck, der die Blutspende­termin­e seitens des Kranken­hauses organisiert. Auch deshalb wirbt er hier noch einmal für die regelmäßigen Blutspendetermin­e, die vom Küchenteam, dem Café Santé und dem Hol- und Bringdienst tatkräftig unterstützt werden. Die nächsten Termine: • 26. September 2018 • 19. Dezember 2018 jeweils von 12:00 – 16:30 Uhr

Krankenhaus Düren gibt es deswegen regelmäßige Blutspende-Termine. Das Blut wird anschließend von den Spezialisten des DRK in einem Zentral­ labor untersucht und in medizinische Präparate weiterverarbeitet. In der Blutbank werden schließlich Erythrozyten-Konzentrat (rote Blutkörperchen), Thrombozyten (Blutplättchen) und Plasma gelagert. Täglich wird Blut gebraucht „Nur wenige Menschen wissen, was wir hier eigentlich machen“, sagt die Leiterin der Blutbank, Schweste­r Margret Hahn. Ihr steht seit 20 Jahren die Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin Justine Ruhrmann zur Seite. Von ärztlicher Seite führt Priv.-Doz. Dr. Michael Flaßhove, Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie, die Blutbank. Unterstützt wird er von Dr. Detlef Struck. Auf­gabe der Blutbank ist es, die benötigten Präparate zur Verfügung zu stellen. Bei diesem Prozess muss, wie in einem Uhrwerk, jedes Zahnrad zeitlich perfekt in das andere greifen.

Zweimal am Tag wird die Blutbank vom DRK mit Präparaten beliefert. Zuvor melde­n alle Stationen des Krankenhauses den geplanten Bedarf – für Operationen ebenso wie für Transfusionen. In der Blutbank lagert selbstverständlich immer auch eine Reserve für Notfälle und unvorhergesehene Ereignisse. Dabei ist es die Kunst, so wenig wie möglich und so viel wie nötig zu bevorraten, um den wertvollen Rohstoff nach Überschreiten seines Haltbarkeitsdatums nicht vernichten zu müssen. Auch wenn Margret Hahn und Justine Ruhrmann die Patienten nicht sehen: Sie wissen genau, wofür die Präparate benötigt werden, und prüfen alle Patientendaten immer akribisch. „Die Verantwortung ist groß“, weiß Justine Ruhrmann. Kaum ein Vorgang wird so minutiös dokumentiert wie der Einsatz und die Verwendung von Präparaten aus der Blutbank. Jedes Präparat bekommt einen sogenannten Konservenbegleitschein, der nach einer Transfusion wieder zurückkommt. Anhand der Daten lässt sich in der Blutbank lückenlos rückverfolgen, wer im Krankenhaus was, zu welcher Zeit, zu welchem Zweck mit dem Präparat gemacht hat. Ebenso wichtig sind Kontrolle und Dokumentation der kontinuierlichen Kühlkette, um die hundertprozentige Qualität der Konserve zu gewährleisten.

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Splitter

Preiswürdiges Lernkonzept Award für gemeinsam entwickelte digitale Plattform „Klinik-Weiterbildung“ Für die Entwicklung des innovativen digitalen Lernkonzepts „Klinik-Weiterbildung“ sind das Krankenhaus Düren und die Dürener Medien-Produktionsfirma Zientz MultiMedia und mit dem „M&K-Award“ der Zeitschrift „Management & Krankenhaus“ ausgezeichnet worden. Auf dem Online-Portal von Zientz MultiMedia können Fort- und Weiterbildungen für Kliniken und medizinische Einrichtungen mit individuellen Inhalten als E-Learning-Kurse angelegt und verwaltet werden. Ziel ist es, medizinisches Pflegepersonal und Ärzte mit eigenen Videos, Fragen und Antworten sowie Download­ material schulen zu können. Mit den Praktikern vor Ort „Wir freuen uns sehr über die Anerkennung dieser Entwicklungsleistung, zu der unser Krankenhaus einen wichtigen Part besteuern konnte“, sagte Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Gereon Blum im Rahmen der Preisverleihung, die „Management & Krankenhaus“-Chefredakteurin Ulrike

Hoffrichter im Dürener Krankenhaus vornahm. Dr. Blum dankte der Klinik für Anästhesie und deren Chefarzt Prof. Dr. Stefan Schröder, die sich als „Vorreiter“ intensiv mit Fragen der digi­talen Vermittlung von Lernin­ halten befassen. Diesem Dank schloss sich Winfried Zientz, Inhaber von Zientz MultiMedia, an: „Die Zusammenarbeit mit Prof. Schröder und seinem Team war für uns ein Glücksfall, weil wir unser Portal mit den Praktikern vor Ort entwickeln konnten. Wir konnten uns an den tatsächlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten im klinischen Betrieb orientieren.“ So entstanden bereits in der Entwicklungsphase von „Klinik-Weiterbildung“ unter anderem Schulungsvideos

Foto © Jürgen Helmut Keilholz

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Ulrike Hoffrichter (rechts), Chefredakteurin des Magazins „Management & Krankenhaus“, überreichte den Vertretern von Krankenhaus Düren und Zientz MultiMedia den „M&K-Award“.

und digitale Weiterbildungskurse für die Sektion Schmerztherapie unter Leitung von Dr. Stefan Hegemann. Als Projekt zur Implementierung einer Video-basierten E-Learning Plattform in der studentischen Lehre wurden dafür sogar Mittel aus dem Innovationsfond des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft zur Verfügung gestellt. Nutzen des digitalen Konzeptes Für Chefarzt Prof. Stefan Schröde­r liegt der Nutzen des digitalen Lernkonzeptes auf der Hand: „Wissen hilft, Fehler zu vermeiden und verschafft Kompetenz zur qualitativ hochwertigen Patientenbehandlung. In diesem Zusammenhang müssen Schulungs- und Weiterbildungsmaß­ nahmen auf die Bedürfnisse und Kompetenzen einzelner Zielgruppen abgestimmt werden. Mit Hilfe von 'Klinik-Weiterbildung' können diese individuellen Anforderungen umgesetzt werden.“ Unterweisungspflicht gesichert Neben dem Einsatz in der klinischen Fort- und Weiterbildung ermöglicht das digitale Lernkonzept den Krankenhäusern auch, der Unterweisungspflicht ihrer Mitarbeiter nach der novellierten Arbeitsstättenverordnung nachzukommen, ohne die Nachteile wie Arbeitsausfall einer kompletten Abteilung oder Nachschulungsbedarf bei Abwesenheit in Kauf nehmen zu müssen. Im Krankenhaus Düren haben die Verantwortlichen auch die Vorteile von „Klinik-Weiterbildung“ für den Bereich der Pflichtfortbildungen erkannt und bereiten die Nutzung der digitalen Alternative derzeit vor.

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Genießen heißt, sich selbst etwas Gutes tun. Ohne Blick auf die Uhr den Moment auskosten, nach Lust und Laune entspannen. Ob in der Kreuzauer Schwitzstube, der AufgussSauna oder der einzigartigen Schiefer-Sauna - die Saunawelt im monte mare Kreuzau bietet Ihnen auch jetzt im Sommer vielfältige Möglich­keiten abzuschalten und zu genießen. Übrigens: Regelmäßiges Saunieren stärkt die Immunabwehr, bringt den Kreislauf in Schwung und pflegt die Haut. Die Karten gelten für die Sauna, das Freizeitbad und die Textilwellness.


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Sommerausgabe des Dürener Gesundheitsmagazins InForm  

Kommt ein Mann zum Arzt… So beginnen viele Witze. Für manche Menschen ist es in Wahrheit aber eine Herausforderung, sich auf das bevorstehen...

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