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Dolce Vita Wir essen zu viel Zucker

HeiĂ&#x;hunger Alternative Naschereien Seite 9

Heimspiel

Neue Chefärztin der Frauenklinik Seite 12

Hausboot

Schwimmende Ferienwohnung Seite 28


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www.facebook.com/JonenHoerenSehen

Sitz des Unternehmens: Jonen Augenoptik und Hörakustik, Rodenkirchener Straße 200, 50389 Wesseling, Tel.: (02236) 969480

* Bei Vorlage einer ohrenärztlichen Verordnung zahlen Sie als Mitglied einer gesetzl. Krankenkasse zusätzlich 10 Euro gesetzl. Zuzahlung.


Editorial Liebe Leserinnen und Leser, sind Sie eine Naschkatze? Kein Mittagessen ohne süßen Nachtisch? Zwischendurch ein Stückchen Kuchen und abends zur Belohnung noch ein Schokolädchen? Dann müssen Sie jetzt stark sein! Auf den kommenden Seiten dreht sich alles um Zucker und – das können wir Ihnen leider nicht ersparen – um all das, was er mit unserem Körper anstellt. Keine Sorge, wir wollen Ihnen natürlich nicht alles Süße verbieten. Es geht, wie so oft im Leben, um das richtige Maß. Und wir wären nicht Ihr Gesundheitsmagazin InForm, wenn wir nicht auch Alternativen für Sie bereithielten. Freuen Sie sich auf Alternativen zum Zucker und leckere Rezepte für süße Sachen, die Sie ohne schlechtes Gewissen genießen können. Wenn Sie etwas wirklich Zuckersüßes suchen, dann schauen Sie gerne einmal unter www.krankenhaus-dueren.de vorbei. Mit einem Klick gelangen Sie dort von der Startseite auf die Babygalerie. Wir können Ihnen versichern: Etwas Süßeres werden Sie kaum finden. Fast 800 Kinder sind im vergangenen Jahr in unseren Kreißsälen zur Welt gekommen. Unser modernes Mutter-Kind-Zentrum kommt mit seinen individuellen und familiennahen Angeboten sehr gut bei den werdenden und jungen Eltern an. Es gehört zu unserer Frauenklinik, die seit Beginn des Jahres unter neuer Leitung steht. Dr Heike Matz, ein Kind der Stadt Düren und ein Kind unseres Krankenhauses, ist die neue Chefärztin der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Senologie. In dieser Ausgabe stellen wir sie und die Angebote unserer Frauen­ klinik ausführlich vor. Bei der Lektüre Ihres Gesundheitsmagazin InForm wünschen wir Ihnen wie immer viel Vergnügen! Ihre

Titelthema 4 Schluss mit Dolce Vita 6 Was man statt Zucker nehmen kann 8 7 süße Fragen an die Gastroenterologin Köstlich, köstlich 9 Gesunde Naschereien 10 Schneller kochen mit Küchenmaschinen Neues aus der Medizin 12 Dr. Heike Matz leitet die Frauenklinik 14 Die neue Station 11 stellt sich vor 16 Sport in der Schwangerschaft 18 Frauen sind anders krank Leute, Leute 20 Anja Georg radelt täglich zur Arbeit 22 Radrundtour ab Krankenhaus 23 Promi-Interview: Claudia Neumann 24 Ausbildungsberuf Informatikkauffrau 26 Studium Duale Pflege jetzt auch in Düren Fit werden, fit bleiben 28 Unterwegs mit Hausboot oder Wohnmobil 30 Themenrouten in Baden-Württemberg Splitter 32 Düren bleibt Traumazentrum der Region 34 Wichtiges Angebot für Schmerzpatienten 35 Gewinnspiel

Impressum Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt Krankenhaus Düren gem. GmbH, Geschäftsführer Dr. Gereon Blum, Roonstraße 30, 52351 Düren, Tel. 02421/300, Fax 02421/301387, www.krankenhaus-dueren.de Redaktion Christoph Lammertz, Leiter Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung, Krankenhaus Düren; C. Dechamps, Text&PR, www.claudia-dechamps.de; Mitarbeit: Stephan Johnen

Dr. med. Gereon Blum Geschäftsführer Krankenhaus Düren

Christoph Lammertz Leiter Kommunikation Krankenhaus Düren

Konzept, Gestaltung und Anzeigenvertrieb Drei K Kommunikation, www.drei-k.de

Titelfoto: © Drobot Dean/fotolia.de

In dieser Ausgabe


Titelthema

Schluss mit Dolce Vita

Fotos: Š unsplash

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Titelthema

Vor über 200 Jahren war Zucker ein Luxusgut. Inzwischen haben wir zu viel davon, in vielen Lebensmitteln – sogar in herzhaften und salzigen. Die Weltgesundheitsorganisation schlägt Alarm. Jahrhundertelang wurde bei uns Zucker aus Zuckerrohr gewonnen. Das Rohr stammt von den pazifischen Inseln, wo es vor 10 000 Jahren die Melanesier als Proviant auf ihre Schiffsfahrten mitgenommen haben. Im Laufe der Jahrtausende gelangte Zuckerrohr nach Indien und erreichte um 650 v. Chr. den Mittelmeerraum. Von dort brachten die mittelalterlichen Kreuzritter den Rohrzucker als Kostbarkeit nach Europa mit. Siegeszug der Runkelrübe Das weiße Gold blieb teuer und exklusiv, bis ein gewisser Andreas Sigismund Marggraf, deutscher Chemiker und Apotheker, im Jahr 1747 herausfand, dass unsere gemeine Runkelrübe Zucker enthält. 1801 entstand in Schlesien die erste Fabrik zur Gewinnung von Rübenzucker, bald darauf ließ Napoleon im großen Stil Zuckerrübenfabriken bauen. Um 1850 wurden bereits 50 Prozent des deutschen Zuckerverbrauchs durch Rübenzucker gedeckt. Von nun an war Zucker auch für die unteren Schichten erschwinglich. Der Zuckerverbrauch stieg stetig nach oben. Während die Deutschen Mitte des 19. Jahrhunderts pro Jahr und pro Kopf nur etwa sechs Kilogramm Zucker schleckten, kommen wir heute auf Durchschnittswerte von strammen 34 Kilo. Und das ist schlichtweg zu viel, sagt auch die Weltgesundheitsorganisation. Sie empfiehlt in ihren Leitlinien, dass weniger als fünf Prozent der täglichen Energiezufuhr aus Zucker bestehen sollte. Umgerechnet sind das etwa 25 Gramm Zucker, das entspricht sechs Teelöffeln. Versteckt im Krautsalat Ja, locker, da liege ich drunter. Meinen Sie? Ganz bestimmt nicht. Denn es zählen nicht nur die paar Löffelchen im Kaffee oder Tee – der ganze versteckte Zucker gilt auch! Und der befindet sich dort, wo wir ihn oft gar nicht vermuten, nämlich in Wurst, Brot, Chips, Müsli, Gewürzgurken, Herings- und Krautsalat oder Säften und vielen Fertigprodukten. Und natürlich in allem, was süß schmeckt. Die Bilanz ersparen wir

Ihnen nicht: Ein Becher Fruchtjoghurt schlägt bereits mit satten 25 Gramm zu Buche (also die komplette Tagesration), ein großes Glas Cola enthält mehr als 30 Gramm Zucker, ein Löffel Ketchup kommt auf etwa einen Teelöffel Zuckergehalt. Vier Wochen ohne Zucker Ein Leben ohne Zucker ist möglich, ein junger Niederländer hat das einen Monat lang getestet. Die Zeit war nicht einfach, weil er merkte, dass eigentlich alle seine Lieblingslebensmittel Zucker enthalten. Nach der „Kur“ stellte der junge Mann aber Erstaunliches fest: Nicht nur, dass er sich spürbar besser fühlte, auch die Ärzte attestierten ihm deutlich bessere körperliche Werte. Es geht also auch ohne!

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Titelthema

Fotos: © pexels.com

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Selbstgemachtes Eis kommt ohne übermäßig viel Zucker aus – und schmeckt trotz­ dem lecker.

Nehmen Sie doch die Zweitbesetzung Zucker ist süß, lecker und ungesund. Oder hatten Sie in unserem Gesundheitsmagazin InForm eine andere Aussage erwartet? Leider besteht Zucker nur aus Zucker (Saccharose), Kohlenhydraten und besitzt sonst keine Nährstoffe. Trotzdem lieben wir ihn. Zucker vom Spielplan streichen, fällt schwer. Aber auch Süßmäuler können etwas für ihre Gesundheit tun. Es gibt nämlich tolle Zweitbesetzungen – wir stellen sie Ihnen vor: Ahornsirup ist ein beliebtes Süßungsmittel, passt mit seinem malzigen Geschmack allerdings nicht in jedes Rezept. Ahornsirup enthält Fructose, was sich auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Datteln sind ein natürlicher und gesunder Zuckerersatz, mit wenig Eigengeschmack. Sie haben viele Mineralstoffe und B-Vitamine. Ein paar Datteln vor dem Zubettgehen sollen beim Einschlafen helfen. Kokosblütenzucker stammt aus dem Blütennektar der Kokospalme. Getrocknet und gemahlen ist es ein sehr naturbelassener Zucker, arm an Fructose und lässt den Blutzucker nur gering ansteigen. Kokosblütenzucker süßt nicht ganz so wie herkömmlicher Zucker.

Kakaonibs – Alternative für Schoko-Naschkatzen Kakaonibs sind fermentierte Stückchen von der Kakaobohne. Sie schmecken wie zartbittere Schokolade. Mit ihrem hohen Mineralstoffgehalt (Magnesium, Kalzium) gelten sie als Superfood für Schleckermäulchen. Und sie machen genauso glücklich wie Schokolade, weil sie uns mit serotoninbildenden Stoffen versorgen. Kakaonibs sind in guten Supermärkten, Bioläden oder online erhältlich.

InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 1.2018


Titelthema

Palmzucker ist dem Kokosblütenzucker ähnlich. Er wird hauptsächlich in Indien schon lange verwendet. Stevia ist eine Pflanzenstaude, die aus Südamerika stammt. Man kann Steviablattpulver aus getrockneten Blättern verwenden oder Tabs oder Pulver mit den aus Stevia gewonnenen Süßstoffen nutzen.

Zucker 007 Hier ist Spürsinn gefragt: • Zutatenliste – bei Kleinstpackungen, etwa Süßigkeiten, fehlt sie meist, aber da weiß man auch so, dass viel Zucker enthalten ist. • „…ose“-Endungen – bezeichnen eine Zuckerart, etwa Fruktose, Glukose, Maltose, Dextrose oder Laktose. • Spitzenplätze – je weiter vorn eine Zutat in der Zutatenliste steht, desto mehr davon ist drin. Gut also, wenn Zucker und alle seine Spielarten schön weit hinten auftauchen.

Xylit oder Xylitol oder Birkenzucker gehört wie Sorbit zu den Zuckeraustauschstoffen. Xylit ist Holzzucker und wird aus Birkenholz, Stroh, Kokosnüssen oder – inzwischen weit verbreitet – Maiskolben gewonnen. An Xylit sollte man sich langsam gewöhnen, es kann leicht abführend wirken. Außerdem dürfen Hunde niemals davon naschen, der Stoff wirkt für ihren Organismus tödlich. Yacon stammt aus Südamerika, wo es schon lange als Nähr- und Heilpflanze verwendet wird. Yacon­ pulver und -sirup liefern einen Zuckerersatz, der viele Mineralstoffe enthält. Mit seinen probiotischen Stoffen ist er förderlich für die Darmgesundheit und beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht, weil die enthaltenen Fructooligosaccharide nicht aufgenommen werden. Yacon ist daher auch für Diabetiker geeignet.

Ahornsirup ist mit seinem malzigen Geschmack eine tolle Alternative zu Industrie­zucker.

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Titelthema

7 zuckersüße Fragen Christine Wisniewski, Oberärztin der Gastroenterologie am Krankenhaus Düren, Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologin DGG, antwortet:

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Ist Zucker lebensnotwendig? Nein! Obwohl unser Gehirn 110 bis 130 Gramm Glucose pro Tag braucht, ist Zucker nicht notwendig. Der Bedarf kann durch „gesunde“ Kohlenhydrate, beispielsweise aus Vollkornprodukten, genauso gedeckt werden.

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Foto: © Brigitte Tohm/pexels.com

Kann man durch zu viel Süßes Diabetes bekommen? Ja! Auch wenn nicht jeder, der viele Süßigkeiten isst, zwingend einen Diabetes mellitus bekommt. Die aktuelle Datenlage spricht eher für einen indirekten Einfluss. Übergewicht durch Zuckerkonsum und die damit entstehende Insulinresistenz scheinen der entscheidende Risikofaktor zu sein. Eine Schlüsselrolle könnten Getränke mit Zucker sein. Frauen mit

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Was passiert mit der Darmflora, wenn wir viel Zucker essen? Es gibt Studien, die eine deutliche Veränderung der Darmflora durch vermehrten Zuckerkonsum zeigen. Aber Achtung: Die Forschung zeigt auch, dass der Verzehr von künstlichen Süßstoffen wie Saccharin, Sucralose oder Aspartam ebenso eine Veränderung der Darmflora bewirkt und eine gestörte Glucosetoleranz zur Folge hat.

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Zuckersüchtig – gibt es das? Die Existenz von Zuckersucht ist in der Wissenschaft umstritten. Es existieren derzeit etwa 160 Studien, die einen Zusammenhang von Zuckerkonsum und Suchterscheinung untersuchen. Die Ergebnisse wurden zum großen Teil in Experimenten mit Ratten gewonnen. Der Konsum von Zucker aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn über Botenstoffe (Stichwort Dopamin) und kann somit ein suchtähnliches Verhalten provozieren. Schon Babys reagieren in der Regel auf z­ uckerhaltige Flüssigkeiten mit einem Lächeln.

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Worauf sollte man gerade bei der Ernährung von Kindern achten? Dies ist eine Frage, die schwer kurz und knapp zu beantworten ist. Grundsätzlich ist natürlich eine abwechslungsreiche und v­ ollwertige Mischkost zu empfehlen. In der Kind-

heit wird das Ernährungsverhalten wesentlich geprägt und es werden die Weichen für einen gesunden Lebensstil im Erwachsenenalter gestellt.

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Gibt es einen Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und Darmkrebs? Starkes Übergewicht gilt schon lange als Risikofaktor für Darmkrebs. Eine aktuelle Studie vermutet ebenfalls einen Einfluss des Blutzuckerspiegels und eine kontinuierliche Gewichtszunahme als mitentscheidende Faktoren. Gesichert sind diese Erkenntnisse jedoch nicht.

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Traubenzucker soll kurzfristig dem Hirn auf die Sprünge helfen. Aber wie sieht es mit den Langzeitfolgen von Zuckergenuss aus? Es ist richtig, dass die Glucose im Traubenzucker für den Körper und auch für das Gehirn schnell verfügbar ist. Aber: Ein dauerhafter Zuckerkonsum begünstigt Übergewicht, Diabetes mellitus bzw. Glucoseintoleranz. Und er kann die Entstehung von Depressionen fördern und die Lernund Gedächtnisleistung vermindern.

Merzenicher Straße 33 – 52351 Düren In unserer Praxis behandeln wir alle logopädischen Störungsbilder. Gerne besuchen wir Sie auch zu Hause! Wir sind zusätzlich qualifiziert für Tracheostoma-Patienten; LSVT (Parkinson) und die Legasthenietherapie. Rufen Sie einfach an unter: 0 24 21/491 88 11 Oder mailen Sie: logopaedie@hoheiser-thiel.de Wir freuen uns auf Sie!!

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Foto: © pexels.com

Christine ­Wisniewski, Ober­ ärztin der Gastro­ enterologie im Krankenhaus Düren

einem Konsum von wenigstens einer Dose eines solchen Getränks pro Tag hatten ein um 83 Prozent höheres Risiko, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln.


Köstlich, köstlich

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Geht doch!

Manchmal muss es einfach etwas Süßes sein – nach dem Essen oder zwischendurch. Das geht durchaus auch ohne Zucker und kann trotzdem unvergleichlich gut schmecken. Schauen Sie mal: Leckere Schoko-Cookies • • • • • • • • •

geht ganz fi x!

75 g Butter 100 g Honig 1 Ei etwas Bourbonvanillepuder 100 g Weizenvollkornmehl 1 Prise Meersalz 0,5 Teelöffel Natron 40 g Haselnusskerne, gehackt 75 g Bitterschokolade, geraspelt

Foto: © StevenGiacomelli/pixabay.com

Backofen auf 175 Grad vorheizen. Butter und Honig schaumig rühren, Ei, Vanille, Mehl, Salz und Natron nach und nach zufügen. Zum Schluss die

gehackten Nüsse und die geraspelte Schokolade unterrühren. Ein Blech mit Backpapier belegen, mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf das Blech setzen und etwa 10 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Die Menge ergibt etwa 30 Cookies.

Energiekugeln für zwischendurch • • • • •

200 g geriebene Mandeln 200 g Datteln Saft einer Zitrone etwas Bourbonvanille 1 Beutel Kokosflocken

Mandelmehl mit Vanille vermengen, die Datteln kleingeschnitten dazugeben und alles mit dem Küchenmixer pürieren. Zitronensaft nach Bedarf dazugeben, so dass eine cremige ­Masse entsteht, die man gut zu kleinen Kugeln formen kann. Die fertigen Kugeln abschließend in Kokosflocken wälzen. Man kann für dieses Rezept auch andere Trockenfrüchte nehmen, Aprikosen, Feigen oder Pflaumen. Je nach Saftigkeit der Früchte muss man schauen, wie man dann den Zitronensaft dosiert.

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Gesunde Naschereien Erdbeer-Sahne-Dessert Sommerrezept • 500 g frische Erdbeeren • 2 EL Honig • etwas Zimtpulver oder Bourbonvanille • 3/8 L Sahne Gesäuberte Erdbeeren in kleine ­Stücke schneiden. Die Sahne steif schlagen, Honig und Zimt oder Vanille einrühren. Die Erdbeerstückchen unterheben. In eine Schüssel füllen und kalt stellen.

Zuckerfrei backen In ihrem neuen Buch „Zuckerfrei backen“ zeigt die Ernährungsexpertin Hannah Frey leckere Alternativen auf, die mit der gesunden Süße aus Kokosblütenzucker, Reissirup und Früchten entstehen: Fruchtige Mango-Kokos-Torte, schokoladige Zupfkuchen-Muffins oder saftiger Avocadokuchen. Das hat garantiert nichts mit Verzicht zu tun, sondern schmeckt nach einem wunderbar neuen und gesunden Lebensgefühl! Gräfe und Unzer Verlag, ISBN-13: 978-3833865411


Köstlich, köstlich

Foto: © 089photoshootings/pixabay.com

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Frisch und schnell Die neue Welt des Kochens Jeden Tag etwas Leckeres, Selbstgekochtes auf den Tisch zu bringen, das ist schon seit Jahrzehnten die Herausforderung für Hausfrauen und -männer und alle, die gesundes Kochen lieben. In Zeiten von Fastfood, Tiefkühlkost und zahllosen Convenience-Produkten sollte das „richtige“ Kochen schnell von der Hand gehen. Zumindest im Alltag. Küchenhelfer gibt es viele, Multifunktionsmaschinen liegen auf der Hitliste weit vorn. Rund ums Kochen entstehen damit ganz neue Möglichkeiten. Mit einer multifunktionalen Küchenmaschine kann man quasi zum Selbstversorger werden und neben vielen leckeren Gerichten auch beispielsweise Marmelade, Schokoaufstrich und sogar verschiedene Wurstsorten selbst herstellen. Auch selbstgebackenes Brot oder Mayonnaise mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, Ketchup oder krea​tive eigene Gewürzmischungen sind schnell gemacht.

Immer mit natürlichen Zutaten, ohne Farb- oder Konservierungsstoffe. Planen und Einkaufen wird leichter durch digitale Apps, mit denen man Rezeptzutaten speichern, Wochenpläne und Einkaufslisten erstellen kann. Mit Hilfe einer Küchenmaschine ist man beim Kochen wesentlich schneller unterwegs, ohne deshalb auf vitaminschonende Zubereitung verzichten zu müssen. Viele Küchen

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Köstlich, köstlich

Foto: © Toni Cuenca/pexels.com

Viel schwieriger ist es, unter der Fülle von Angeboten das technisch und preislich passende Modell zu finden. Auf diesen Seiten kann man sich einen ersten Überblick verschaffen: www.testberichte.de oder küchenmaschine-tests.com

Nachgeschaut: Magazine und Zeitschriften zum Kochen mit einem Multi­funktionsgerät gibt es bei w ­ ww.mixgenuss.de,­­­ www.zaubertopf.de oder www.MIXX-online.de.

Blogs mit schnellen Rezepten:

Leckere, gesunde und vitaminreiche Smoothies sind mit einer Küchenmaschine fix zubereitet. helfer verfügen neben ihren mechanischen Funktionen auch über die Möglichkeiten des Kochens oder Dampfgarens. So gibt es beispielsweise innovative Heißluftfritteusen, mit der sich frische Kartoffeln mit minimaler Ölzugabe in leckere Fritten verwandeln lassen. Gefrorene Kartoffeln können sogar ganz ohne Öl zubereitet werden. Durch das Zuschalten verschiedener Heizelemente gelingen auch luftige Biskuitkuchen oder saftiges Brot mit knuspriger Kruste. Natürlich erfordern die Multifunktionsmaschinen eine gewisse „Einarbeitungszeit“, bis die Handgriffe sitzen. Aber einmal mit der Maschine vertraut, hat man doch eine enorme Zeitersparnis.

• www.mix-dich-gluecklich.de – viele schöne Rezepte und dazu noch Anleitungen für selbsthergestellte Kosmetik, Putzmittel oder Duftkerzen. • www.einfach-gut-kochen.de – jede Menge ge­ sunde Rezepte mit der Möglichkeit, sie in einem eigenen Kochbuch zu speichern. • www.foodwithlove.de – Manu und Joelle präsentieren Rezepte mit tollen Bildern, bei deren Anblick einem das Wasser im Munde zusammenläuft. • www.manus-kuechengefluester.blogspot.de mit tollen Rezepten, sehr schön fotografiert, nur die Aufmachung des Blog ist etwas altmodisch. • www.will-mixen.de – Ungewöhnliches wie den Toffifee-Eierlikör findet man hier, außerdem gibt es Kochbücher, Rezeptkalender und seit Januar 2018 ein Online-Magazin. • www.ekitchen.de – wer Bratgrill-Würze selbst herstellen will oder Handwaschgel mit Rosenduft, wird hier fündig. • www.kenwoodworld.com/de-de/kenwood-rezeptwelt/rezepte/rezepte-von-johann-lafer – hier gibt es eine Fülle von Rezepten, die man sich auch noch nach Zeitaufwand filtern kann.

„Die schönste, größte und modernste Trauerhalle in der Stadt und im Kreis Düren.“ (Egon Frings)

Kommen Sie gerne vorbei und überzeugen Sie sich selbst!

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52353 Düren Alte Jülicher Straße 40-44 Tel. 02421.41163

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Neues aus der Medizin

Ein Kind des Hauses und der Stadt Dr. Heike Matz wurde vor 55 Jahren im Krankenhaus Düren geboren. Seit Anfang des Jahres ist sie dort Chefärztin der Frauenklinik. Die Verbindung zum Krankenhaus Düren begann mit ihrer Geburt. Rückschauend lässt sich das durchaus so sagen. Dr. Heike Matz erblickte im Dezember 1962 das Licht der Welt, am Silvestertag. Damals ahnte niemand, dass dieses Baby 55 Jahre später einmal Chefärztin der Frauenklinik am Krankenhaus Düren sein würde. Wie denn auch. Dabei wäre es beinahe ganz anders gekommen. „Mein Vater ist Ur-Dürener, meine Mutter kam ursprünglich aus Ostpreußen“, erzählt die 55 Jahre alte Medizinerin, die seit Anfang dieses Jahres Chefärztin der Frauenklinik ist. Sie wuchs in Düren auf, ging dort zur Schule. „Die Dürener haben ein offenes und fröhliches Gemüt. Ich fühlte mich rundum wohl“, sagt sie. Und dennoch packte sie nach dem Abitur die Koffer, um in Freiburg ein Studium zu beginnen. Englisch und Chemie – auf Lehramt. Doch im dritten Semester änderte sich der Plan fürs Leben. In Aachen wurde ihre Bewerbung angenommen, sie zog in eine neue Stadt, wechselte die Universität und die Fachrichtung – und studierte fortan Medizin. Ein Leben in der Forschung wäre nichts gewesen „Heute sage ich: „Zum Glück!“, ist Heike Matz gewiss, ihren Traumberuf gefunden zu haben. Eine Karriere als Lehrerin wäre nichts für sie gewesen, ein Berufsleben in der Forschung wohl ebenfalls nicht. „Ich empfinde die vielfältige Arbeit der tätigen Medizin als sehr befriedigend“, sagt sie. Die Ärztin schätzt den Austausch mit Kollegen, den Krankenschwestern und Hebammen und die direkte Arbeit

mit den Patientinnen. Anders formuliert: Die Chefärztin der Frauenklinik ist eine Frau der Praxis. Ihre erste Stelle als Ärztin im Praktikum trat sie übrigens auch im Krankenhaus Düren an, am 21. Januar 1991. Es dauerte nicht lange, da zog sie zurück in ihre Heimatstadt, in Sichtweite des Arbeitsplatzes. Der Traum der frischgebackenen Ärztin war es damals, Oberärztin zu werden. Dieser Traum ging 1996 im Krankenhaus Düren in Erfüllung, später wurde sie Leitende Oberärztin. Schon mehrere Generationen entbunden „Manchmal habe ich mir schon gedacht, dass ich über diese Flure eine Million Mal gelaufen bin“, beantwortet sie die Frage, ob sie nie mit dem Gedanken gespielt habe, sich außerhalb Dürens nach Alternativen umzusehen. Doch die Arbeit in der Ambulanz, der Gynäkologie, im Kreißsaal und auf der Wöchnerinnen-Station sei so abwechslungsreich, dass kein Tag dem anderen gleiche. Heike Matz verschweigt nicht, dass es auch bei einer Arbeit im Krankenhaus Höhen und Tiefen gibt. „Ich versuche aber, Beruf und Privatleben klar zu trennen, nehme berufliche Sorgen nicht mit nach Hause“, erklärt die Chefärztin, warum es für sie kein Problem ist, in der Nachbarschaft des Krankenhauses zu wohnen. Wenn sie in der Stadt Mütter trifft, die ihren Kindern erzählen: „Diese Frau hat dich auf die Welt gebracht!“, freut sich die Medizinerin über die Sympathie, die ihr entgegenschlägt. Mittlerweile kommen auch Mütter in das

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Krankenhaus, bei deren Geburt die Ärztin damals dabei war. Chefärztin der Frauenklinik hätte Dr. Heike Matz schon seit dem Jahr 2005 sein können. Mehrmals wurde sie von der Klinikleitung gefragt. „Ich fühlte mich anfangs fachlich noch nicht soweit, wollte noch mehr lernen. Später ging es aus familiären Gründen nicht“, blickt sie zurück. 2012 war ihr Sohn gerade drei Jahre alt. „Als mir die Krankenhausleitung und der Aufsichtsrat im vergangenen Jahr die Chefarztposition erneut anboten, waren die Rahmenbedingungen gut, da habe ich Ja gesagt“, freut sie sich, erneut eine Chance erhalten zu haben. Als Chefin möchte sie für Offenheit, Empathie und Gerechtigkeit stehen – und in der täglichen Arbeit die Geburtshilfe und die Uro-Gynäkologie weiter voranbringen. Fahrradfahren und Yoga Wenn sie einmal keinen Dienst hat, ist sie gerne mit dem Fahrrad rund um Düren unterwegs, meditiert oder übt sich in Yoga. Sie begrüßt die jüngsten Veränderungen im Stadtbild und die Bemühungen, mehr „grüne Ecken“ anzulegen, die Stadt fahrradfreundlicher zu machen. „Es gibt noch viel zu tun, aber die Dürener arbeiten dran“, gibt sie zu Protokoll. Und wie sehen, neben den Fragen der Stadtplanung, ihre eigenen beruflichen Wünsche für das Jahr 2018 aus? Da muss die Chefärztin nicht lange überlegen: „Zufriedene Patientinnen und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Weil es zu Hause am schönsten ist WIR PFLEGEN SIE MIT HERZ UND VERSTAND – UND IN IHREN EIGENEN VIER WÄNDEN Sozialwerk Dürener Christen | Annaplatz 3 | D-52349 Düren T 02421 282334 | M info@mobile-dueren.de | Web: www.mobile-dueren.de

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Neues aus der Medizin

„Die schönste Station des Hauses“ für die Frauenklinik Das breiteste Lächeln zeigte Dr. Heike Matz zur Eröffnung der neuen Frauenstation 11 des Krankenhauses Düren. Anfang des Jahres ist sie Chefärztin der Frauenklinik geworden und nur drei Wochen später durfte sie voller Freude feststellen, gleich „die schönste Station des Hauses“ mit ihrem Team nutzen zu dürfen. In Sachen Komfort kann es die neue Heimat der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Senologie (Brustzentrum) in der Tat beinahe mit der schicken Privatstation „Düren“ des Krankenhauses aufnehmen. Zur Eröffnung der Station 11 begrüßten Aufsichtsratsvorsitzende Liesel Koschorreck und Geschäftsführer Dr. Gereon Blum zahlreiche Gäste. Sie blickten zurück auf die Geschichte der Station, auf der bis 2013 die Kinderklinik des Krankenhauses beheimatet war. Aus demographischen Gründen veranlasste damals das Land NRW die Schließung der Pädiatrie – nach politischer Ansicht gab es nicht mehr genug Kinder für zwei Kinderkliniken in der Stadt. An der Roonstraße beschloss man daraufhin, die Kapazitäten in den Ausbau der Geburtshilfe zu investieren. Das Mutter-Kind-Zentrum wurde gegründet, die Wöchnerinnenstation 11c modernisiert und unter anderem mit komfortablen Familienzimmern aufgewertet. Mittel aus dem Kommunalinvestitionsfonds des Bundes ermöglichten die Erneuerung der ehemaligen Station 11a/b, die nun als Einheit „Station 11“ geführt wird. Chefärztin Dr. Heike Matz ist seit 1991 eine Konstante in der Frauenklinik des Krankenhauses Düren und war bis Ende 2017 stellvertretende Chefärztin. Bei aller Freude über die neue Station betont sie: „Wir arbeiten hier mit einem tollen Team, auf das ich wirklich stolz bin. Räumlicher Komfort ist gut und wichtig, aber ohne Menschen, denen das Wohl der Patienten wirklich am Herzen liegt, ist er nicht viel wert.“

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Neues aus der Medizin

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"Patientinnen in alle Ent­ scheidungen einbeziehen"

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? Dr. Heike Matz, 55, Chefärztin der Frauenklinik

Frau Dr. Matz, die Frauenklinik im Krankenhaus Düren deckt ein breites medizinisches Spektrum in Gynäkologie, Geburtshilfe und Brustzentrum ab. Was sind die Schwerpunkte Ihrer Klinik? Dr. Heike Matz: Unsere Schwerpunkte sind die Diagnostik und Behandlung von urogynäkologischen Erkrankungen wie Blasen- oder Senkungsproblemen und die Senologie, die Diagnostik und Therapie von gutund bösartigen Erkrankungen der Brust. Besonders wichtig ist mir, die Patientinnen dabei persönlich in alle Entscheidungen einzubeziehen. Im Krankenhaus Düren gehört die intensive Zusammenarbeit der Fachabteilungen zum klinischen Alltag. Inwiefern können die Patientinnen davon profitieren? Dr. Matz: Das bedeutet für die Patientinnen kurze Wege, zügige Entscheidungen zur Therapie und ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz.

Drei Fragen an... Auch in der Frauenheilkunde etablieren sich immer wieder neue Verfahren und Behandlungsoptionen. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Fortschritte zum Wohle der Patientinnen? Dr. Matz: Aus meiner Sicht sind das die minimal-invasiven Operationsverfahren, auch „Schlüssellochchirurgie“ genannt. Diese Verfahren bringen eine geringe körperliche Belastung für die Patientinnen mit sich und ermöglichen eine sehr schnelle Erholung.

Irene ­Miebach, 55, ­Pflege­leitung der Frauen­klinik Station 11

"Pflege mit Offenheit, Humor und viel Empathie"

Frau Miebach, in Patientinnenbefragungen gab es immer gute und sehr gute Noten, obwohl die gynäkologischen Patientinnen bisher im Krankenhaus Düren räumlich nicht optimal untergebracht waren. Was ist Ihr pflegerisches Geheimnis? Irene Miebach: Wir haben kein Geheimnis. Wir bemühen uns um jede unserer Patientinnen – so wie alle

Pflegenden aller Stationen in unserem Haus. Wir versuchen die pflegerische Leistung zu optimieren, der Patientin in ihrem Aufenthalt Orientierung zu geben. Indem wir beispielsweise zeitnah über Abläufe informieren, Ter­ mine zu anstehenden Untersuchungen an die Patientin weiterleiten, damit der Tag für sie eine Struktur hat und immer noch „Freizeit“ bleibt, Fragen der Patientin und der Angehörigen im Rahmen unserer Möglichkeiten beantworten. Wir wollen einfach offen für die Patientinnen sein – und das vor allem mit Empathie und manchmal mit viel Humor. Mit dem Neubau der Station 11​ hat sich der Komfort für die Patientinnen deutlich verbessert. Was bedeutet der Umzug für das Pflegeteam? Irene Miebach: Natürlich macht es Spaß, in einen „Neubau“ zu ziehen, auch wenn es für uns erst einmal ein Umzug ist – mit allem, was dazu gehört. Die Patientinnen haben jetzt viel Platz in einem wirklich schönen Umfeld. Darüber freut sich natürlich auch das Pflegeteam. Gynäkologische Station und Wöchnerinnenstation sind jetzt organisatorisch verschmolzen. Was bedeutet das im klinischen Alltag? Irene Miebach: Es ist eine Heraus­ forderung. Wir sind jetzt eine Station mit zwei Schwerpunkten. Das Team hat sich praktisch verdoppelt. Krankenschwestern,

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Illustration: © vecteezy.com, Fotos: © Krankenhaus Düren

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Neues aus der Medizin

­ inderkrankenschwestern und HebK ammen wollen und müssen gleichberechtigt ihrer Aufgabe nachgehen können, und gleichzeitig müssen wir als Team zusammenwachsen.

"Junge Eltern intensiv und individuell begleiten"

Kerstin ­Urbanek, 37, ­Hebamme und Bereichsleiterin des Mutter-Kind-Zentrums

Frau Urbanek, seit Anfang des Jahres sind Sie Bereichsleiterin im Mutter-Kind-Zentrum des Krankenhauses Düren. Was sind Ihre Ziele? Kerstin Urbanek: Seit wir vor vier

Jahren mit dem Mutter-Kind-Zentrum die Geburtshilfe in unserem Krankenhaus erneuert und ausgebaut haben, hat sie sich hervorragend entwickelt, von damals 550 Geburten auf jetzt fast 800 Geburten pro Jahr. Wir haben viele werdende Eltern mit unserer familiären Atmosphäre, unserer individuellen Betreuung und unserem modernen Konzept überzeugen können. Dieses Profil möchte ich weiter schärfen und mit dem gesamten Team als offen, höflich, freundlich und am Puls der Zeit wahrgenommen werden. Was bedeutet in der Geburtshilfe „am Puls der Zeit“? Kerstin Urbanek: Wir ruhen uns nicht auf dem Erreichten aus. Ich möchte, dass wir als Team die Augen für alle Entwicklungen rund um die Geburtshilfe offen halten, von denen unsere Patientinnen und die Neugeborenen profitieren können. Dazu gehört selbsverständlich auch, dass wir

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regelmäßig Schulungen und Fortbildungen besuchen. Was kennzeichnet das Mutter-KindZentrum im Krankenhaus Düren und unterscheidet es womöglich von anderen geburtshilflichen Abteilungen? Kerstin Urbanek: Wir nehmen uns für jede Schwangere, jede junge Mutter und deren Partner sehr viel Zeit. Die Erstgespräche in unserer Schwangerenambulanz dauern in der Regel eine Stunde, damit wir genau wissen, welche Vorstellungen die Frau für die Geburt hat. Nach der Geburt bieten wir mit unserer Elternschule viele Kurse an, die dabei helfen können, die erste Zeit mit dem Baby noch besser zu meistern. Wir möchten die werdenden und die jungen Eltern, die es wünschen, intensiv während dieser spannenden Lebensphase begleiten.

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Neues aus der Medizin

Sport in der Schwangerschaft Dass Frauen in der Schwangerschaft nicht ruhig auf dem Sofa sitzen müssen, sondern „moderater“ Sport für ­Mutter und Kind gesund ist, wird mittlerweile durch zahlreiche ­Studien belegt. Regelmäßige Bewegung kann sogar typische Schwangerschaftsbeschwerden lindern, die Geburtsdauer verkürzen und die Schmerzempfindlichkeit reduzieren. Außerdem erholen sich sporttreibende Frauen schneller von

Foto: © LIGHTFIELD STUDIOS/fotolia.de

der Entbindung. Regelmäßiges Training hält die werdende Mutter fit, typische Rückenprobleme, Bluthochdruck, Wassereinlagerungen, eine starke Gewichtszunahme oder schwangerschaftsbedingter Diabetes werden reduziert. Der Entwicklung des Babys tut ein verbessertes Sauerstoffangebot gut. Ausdauersportarten mit mäßiger Belastung setzen die stimmungsaufhellenden Botenstoffe Endorphin und Serotonin frei und können einer Schwangerschaftsdepression entgegenwirken. Wieviel Sport ist gesund? Es kommt immer darauf an, wie sportlich frau vor der Schwangerschaft war. Trainierte Frauen dürfen sich durchaus intensiver belasten als Schwangere, die vorher nie Sport betrieben haben. Aber auch für Frauen, die bislang nicht regelmäßig aktiv waren, gibt es

verschiedene Möglichkeiten, sich zu bewegen. Manche Frauen haben vom ersten Moment der Schwangerschaft an überhaupt keine gesundheitlichen Einschränkungen, andere leiden unter starker Schwangerschaftsübelkeit. Sie sollten erst zwischen dem vierten und sechsten Monat mit dem Sport beginnen. Gleichmäßige Bewegungsabläufe Das Bewegungsausmaß sollte jede Frau auf ihre Bedürfnisse abstimmen. Gerade bewegungsunerfahrene Frauen sollten sich Sportarten mit gleichmäßigen, sanften Bewegungen aussuchen. Gelenkschonende, moderate Ausdauersportarten wie Walken, Schwimmen oder Radfahren an der frischen Luft eignen sich zum Einstieg. Optimal ist eine Kombination von moderatem Ausdauer- und sanftem Muskelauf-

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Neues aus der Medizin

bautraining. Die normale Herzfrequenz beim ungeborenen Baby liegt bei etwa 140 Schlägen pro Minute. In aktuellen Studien konnte die Sporthochschule Köln feststellen, dass die Herzfrequenz des Babys nach der Belastung der Mutter im Schnitt bei 160 Herzschlägen pro Minute liegt, sich aber relativ schnell wieder beruhigt. Das ungeborene Kind trainiert also gewissermaßen im Bauch mit. Auf gut gedämpfte Schuhe achten Während der Schwangerschaft sollte die Bauch-, Rückenund Beckenbodenmuskulatur trainiert werden. Ab der 20. Schwangerschaftswoche darf die gerade Bauchmuskulatur, laut Empfehlung der Sporthochschule Köln, nicht mehr isoliert gekräftigt werden. Ein Auseinanderweichen der linken und rechten Bauchmuskulatur könnte sonst die Folge sein. Es empfiehlt sich, unter Aufsicht von speziell ausgebildeten Trainern zu üben. Während der Schwangerschaft sollten Sie vor allem Wert auf einen gut gedämpften Schuh legen, da das Schwangerschaftshormon Gestagen Bänder und Gelenke lockert. Das Becken wird auf die bevorstehende Geburt vorbereitet und flexibler. Der gesamte Bewegungs­apparat wird instabiler und ist anfälliger für Verletzungen. Rückbildung unter Anleitung der Hebamme Im letzten Schwangerschaftsdrittel sollte das Training deutlich reduziert werden, da die werdende Mutter eine gewaltige Mehrbelastung zu bewältigen hat. Jetzt eignen sich besonders Sportarten wie Wassergymnastik, Aquajogging, Schwimmen oder Radfahren, da sie einen Teil des Körpergewichts abnehmen. Die Rückbildungsgymnastik nach der Entbindung sollte unter Anleitung einer spezialisierten Hebamme stattfinden. In den ersten sechs bis neun Monaten sollten Sie beckenschonend trainieren, da der Beckenboden diese Zeit braucht, um sich wieder zu regenerieren.

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Aktiv in der Schwangerschaft Schwangerschaftsworkout 5 Einheiten je 60 Min.; Kursgebühr 45 EUR Beginn: Mittwoch, 25.04.2018, um17.30 Uhr.

Wassergymnastik in der Schwangerschaft 6/7 Einheiten je 60 Min.; Kursgebühr 54 EUR/ 63 EUR Beginn: Mittwoch, 11.04.2018, um 20 Uhr (6 Termine) oder Mittwoch, 30.05.2018, um 20 Uhr (7 Termine).

NEU! Pilates in der Schwangerschaft 5 Einheiten je 60 Min.; Kursgebühr 45 EUR Montag, 9.04.2018, um 19 Uhr (5 Termine).

Rückbildungsgymnastik Aktiv und Fit mit Baby nach der Rückbildung 5 Einheiten je 60 Min.; Kursgebühr 45 EUR Beginn: Freitag, 20.04.2018, um 10 Uhr.

Aktiv und Fit nach der Rückbildung 6/10 Einheiten je 60 Min.; Kursgebühr 54 EUR/ 90 EUR Beginn: Montag, 9.04.2018, um 19.30 Uhr (10 Termine) oder Montag, 3.09.2018, um 19.30 Uhr (6 Termine). Gesundheitszentrum im Krankenhaus Düren Roonstr. 30, 52351 Düren Tel. 02421/301122 E-Mail: gesundheitszentrum@krankenhaus-dueren.de

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Neues aus der Medizin

Frauen sind anders krank Frauen sind anders, Männer auch. Vor allem sind sie beide anders krank. Nicht nur, was den berühmten Männerschnupfen betrifft, der das starke Geschlecht ja bekanntlich völlig außer Gefecht setzen kann. Medizin und Pharmakologie lassen die biologischen Unterschiede gern außer Acht und betrachten Frauen einfach nur als andere Männer. Fatal, findet der Gendermediziner und Wissenschaftler Professor Marek Glezerman. Weil neue Arzneimittel vornehmlich an Männern getestet werden, komme es bei Frauen häufiger zu Nebenwirkungen. Denn Medikamente und Behandlungen, die bei Männern gut anschlagen, müssen deshalb bei Frauen nicht genauso wirken und umgekehrt, sagt der Mediziner. Schmerzempfind­liche Männer Als Beispiel nennt er die Schmerzempfindlichkeit. Tatsächlich sind Männer schmerzunempfindlicher als Frauen. Das Hormon Testosteron sorge für die biologisch bedingte Schmerztoleranz, sagt Glezerman. Ein Relikt aus der Zeit des Jagens und Kämpfens. Damals hing das Überleben einer Familie davon ab, wie tapfer und stark der

Beschützer und Nahrungsbeschaffer war. Doch der Hormonspiegel sinkt im Laufe eines Männerlebens und deshalb nimmt die männliche Schmerzempfindlichkeit ab dem 30. bis 40. Lebensjahr zu. (Rein empirisch können die meisten Frauen das sicher bestätigen). Es ist auch wirklich etwas dran, wenn ältere Männer mehr über Schmerzen klagen: Sie sind tatsächlich schmerzempfindlicher als in ihren jungen Jahren und müssen dann auch anders medikamentiert (und von den Frauen behandelt) werden. Schlaganfall und Sprachzentrum Auch das zweite Vorurteil, das die ­unterschiedliche Sprachfähigkeit der Geschlechter betrifft, hat medizinische Konsequenzen, erklärt Gelzerman. Wir wissen alle, dass Frauen mehr reden als Männer. Auch hier ist

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Foto Glezermann © Revital Topiol, Foto links: © ghoststone/fotolia.de

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Neues aus der Medizin

A: „Meine Frau redet und redet und redet.“ B: „Worüber denn?“ A: „Das sagt sie nicht.“ die Ursache in der Evolution zu suchen. Auf der Jagd waren kurze knappe Infos wichtig, Quasseln verstörte das Wild. Die Frauen hatten beim Sammeln und der Kinderaufzucht mehr Kommunikationsfreiheit, erzählten sich gegenseitig von ihren Erfahrungen und gaben Wissen weiter. In entsprechenden Untersuchungen haben Forscher festgestellt, dass verbale Tätigkeiten bei Männern nur ein Gehirnareal aktivieren. Bei Frauen dagegen reagieren beim Sprechen mehrere Regionen in beiden Gehirnhälften. Für die Gendermedizin bedeutet das, dass sich Frauen nach einem Schlaganfall, der das Sprachzentrum geschädigt hat, schneller erholen und schneller wieder in der Lage sind zu sprechen als Männer. Eine geschlechterspezifische Sichtweise sei daher dringend notwendig in der Medizin, fordert Glezerman.

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Professor Marek Glezerman, Gender­mediziner und Wissen­ schaftler

Frauen sind anders krank. Männer auch. Warum wir eine geschlechterspezifische Medizin brauchen. Forschung, Diagnose, Behandlung – auf nahezu allen medizinischen Gebieten wird oft nur vom Mann ausgegangen. Prof. Dr. Marek Glezerman, einer der weltweit renommiertesten Forscher zum Thema geschlechtsspezifische Medizin, hat ein leicht verständliches und hochspannendes Buch geschrieben, das unmissverständlich klarstellt: Wir müssen ganz dringend umdenken, wenn wir eine wirk­ samere Medizin haben wollen, die das Wohl der Patienten tatsächlich in den Mittelpunkt stellt. Mosaik Verlag, März 2018, ISBN 978-3-442-39331-2

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Foto: © Johnen

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Jeden Tag mit dem Rad 12,5 K ­ ilo­meter zur Arbeit und zurück, bei jedem Wetter. Schulleiterin Anja Georg findet das sehr viel angenehmer als im Stau zu stehen.

Auto, nein danke Schulleiterin Anja Georg braucht den Pkw kaum noch

Was spricht eigentlich dagegen, heute das Rad zu nehmen? Ist der Weg mal wieder zu weit, das Wetter heute zu nass oder die Temperatur einfach zu kalt? „Alles Quatsch“, findet Anja Georg, Schulleiterin der Krankenpflegeschule im Krankenhaus Düren. Sie schwingt sich bei Wind und Wetter auf ihr Fahrrad. Jeden Morgen radelt sie 12,5 Kilometer von Kerpen zum Krankenhaus Düren und nachmittags die gleiche Strecke wieder zurück. Im Sommer mit dem Rennrad, im Winter mit dem Crossbike. Weder Hitze noch Kälte halten sie davon ab. Nur bei Orkanwarnungen beißt sie in den sauren Apfel und steigt sicherheitshalber auf das Auto um. „Ich erledige so viel wie möglich ohne Auto“, sagt die 50-Jährige, die am Krankenhaus Düren als Schulleiterin der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege ihre Brötchen verdient und diese selbstverständlich mit dem Fahrrad vom Bäcker holt. In einem Monat hat sie beispielsweise 1800 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt – und nur 100 Kilometer mit ihrem Auto. Der Pkw kommt bei Großeinkäufen zum Einsatz oder für

Besuche der „weit verstreuten Familie“. Um künftig aber die Großeinkäufe mit dem Fahrrad meistern zu können, liebäugelt Anja Georg gerade mit der Anschaffung eines Lastenrades. Selbstverständlich setzt sie auch in der Freizeit komplett auf zwei Räder und Muskelkraft. Begleitet wird sie auf ihren regelmäßigen Touren ins Grüne von ihrem Mann, die Tochter schwingt sich lieber auf den Rücken eines Pferdes. Radfahren ist für Anja Georg eine Lebenseinstellung. Und diese musste erst entstehen. „Ich war vorher ziemlich bräsig unterwegs“, gibt sie freimütig zu. Den Weg zur Arbeit

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Leute, Leute

legte sie mit dem Auto zurück, das Fahrrad fristete ein Schatten­dasein in der Garage. Mit den Jahren aber stellte sie fest, dass sie vom Autofahren zunehmend aggressiv wurde, vor allem wenn sie sich im Stau wieder einmal mühsam voranquälen musste. Auf dem Weg nach Hause fand keine Erholung mehr statt. Nach einer Operation am Fuß wollte Anja Georg zunächst einfach wieder mobiler werden. Es war gar nicht in erster Linie ihre Absicht, auf das Auto zu verzichten. Nicht auf die Politik warten Doch seitdem steigt sie fast nicht mehr aus dem Sattel. Und leistet nebenbei einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. „Ich bin zur Rad-Aktivistin geworden“, bilanziert sie. Zur gewandelten Lebenseinstellung gehört auch ihre vegetarische Ernährung. „Wenn wir etwas ändern wollen, müssen wir selbst unser Leben umstellen – und nicht darauf warten, dass die Politik aktiv wird“, findet sie. Dabei geht es nicht um Verbote: Sie will weder den Verzehr von Fleisch verbieten, noch die Nutzung von Autos. Anja Georg geht es darum, eingefahrene Denkmuster zu hinterfragen und die eigene Lebensführung bewusst anzuschauen. Vogelgesang und Sonnenaufgang Sie nimmt in Kauf, verschwitzt auf der Arbeit anzukommen und sich jeden Tag erst einmal umziehen zu müssen. Umso mehr freut sie sich, dass ihr Arbeitgeber Krankenhaus Düren dafür Umkleiden und Duschen zur Verfügung stellt und auch in einen einbruchsicheren Fahrradkäfig investiert hat. Sie nimmt in Kauf, dass sie morgens viel früher aufstehen muss – dafür aber im Frühling die ersten Vögel singen hört, die aufgehende Sonne genießen kann und mittlerweile freundlich von Menschen begrüßt wird, an deren Häusern sie jeden Tag vorbei radelt. Düren wird fahrradfreundlicher Radfahren ist keine Selbstkasteiung – es ist vielmehr eine Bereicherung des Lebens, findet Anja Georg. In ihrer Freizeit verbringt die Schulleiterin fast jede freie Minute auf dem Rad, im Urlaub natürlich auch. Es gibt noch viele Radwanderstrecken in Europa, die darauf warten, von ihr erkundet zu werden. Als Aktivistin setzt sich Anja Georg für Radschnellwege und sichere Fahrradwege inner- und außerhalb der Städte ein. „Andere Länder sind da schon viel weiter“, erzählt sie, „der Blick nach Kopenhagen, London und New York zeigt, dass Stadt und Fahrrad sich nicht ausschließen müssen.“ Es freut sie, dass gerade in Düren derzeit viel in Bewegung ist in Sachen Rad. Anja Georg unterstützt beispielsweise die Initiative „Pro Rad“ und kann feststellen: „Die 50er-Jahre-Stadt des Autos wird fahrradfreundlicher.“ Die Schulleiterin und Pädagogin ist überzeugt: Wer die Verkehrswende möchte, muss selbst Vorbild sein.

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Krampfaderentfernung Dank Laser (biolitec)und Klebetechnik (VenaSeal) kein Problem • Unbehandelt kann es zu Schmerzen, Entzündungen, Thrombosen oder Hautveränderungen kommen. • Abraten von einer Behandlung aufgrund eines zu hohen Alters ist eine nicht fachgerechte Behandlung. • Dank Laser- und Klebetechnik ist eine schonende Behandlung möglich, bei der Alter, Einnahme von Blutverdünnern, Erkrankungen wie Diabetes mellitus eine untergeordnete Rolle spielen.

Die Laser- und Klebetechnik kann: • die betroffene Krampfader ohne Narkose oder Lokalanästhetikum, • ohne das Absetzen von Blutverdünnern • und ohne Nüchternheit behandelt werden.

Behandlungsablauf: • Beide Techniken arbeiten mit einer Sonde, die über eine winzige Punktionsstelle am Unterschenkel in die zu therapierende Vene eingeführt wird. • Mittels Ultraschall wird die Vene kontrolliert, über einen Katheter wird Kleber auf der zu behandelnden Venenstrecke eingeführt bzw. der Laser aktiviert und die Vene von innen verschlossen. • Unmittelbar nach dem Eingriff sind Sie wieder einsatzbereit.

Für Informationen oder Fragen stehen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Dr. Roswitha Brettschneider & Kollegen Gefäß- und Leistenbruchzentrum Düren Tivolistr. 26, 52349 Düren Tel.: 02421/44308

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Leute, Leute

iL eblingsRunde

Anja Georgs Hausrunde nach dem Dienst ist für weniger Geübte vielleicht eher eine schöne Wochenend-Tour. Start ist am Krankenhaus Düren: „Durch Merzenich fahre ich Richtung Kölner Landstraße und biege nach Girbelsrath ab. Es geht weiter Richtung Eschweiler über Feld auf die L264 nach Frauwüllesheim. Von dort nach Bubenheim und Jakobwüllesheim. Hinter Jakobwüllesheim biege ich kurz vor Stockheim auf den befestigten Wirtschaftsweg ab, der parallel zur B56 nach Soller führt. In Noch mehr Wasserburgen (hier Schloss Paffendorf) vom Rad aus zu erleben gibt es auf der Wasserburgenroute, die insge­ samt 470 Kilometer nahezu steigungsarm am Rande der Eifel und der Kölner Bucht entlangführt. Mehr dazu auf der Seite www.die-wasserburgen-route.de.

Soller kommt man an netten kleinen Höfen vorbei. Mitten in Soller geht es links ab in Richtung Vettweiß durch einen sehr schönen kleinen Wald. Hier bieten Bänke eine Rastmöglichkeit mit herrlichem Blick in die Rheinische Bucht! Weiter durch Vettweiß (ein kleiner Abstecher von der Hauptstraße weg durch die gepflegten Gässchen lohnt sich), in Richtung Gladbach. Hier beginnt meist die Rückenwindfahrt. In Gladbach kreuzt der Neffelbach in einer schönen kleinen Aue. Weiter geht es nach Poll, durch Dorweiler und dann nach Pingsheim. Links die L51 runter in Richtung Wissersheim, das wir rechts liegen lassen. Geradeaus über die L 495 geht es im Sommer an Erdbeer­ feldern mit Erdbeeren zum Selberpflücken vorbei in Richtung Gut Onnau. Hier kann man Bioeier erwerben von Hühnern, die frei auf den Feldern laufen und deren Behausung mobile Wagen sind! Es geht entlang dem Fliegerhorst Nörvenich in Richtung Bergerhausen. Dort ist das schöne Wasserschloss zu besichtigen. Durch Bergerhausen in Richtung Blatzheim lässt es sich auf dem Radweg sicher fahren. Hinter Blatzheim beginnt die Radstrecke zurück nach Düren. Insgesamt sind es ziemlich genau 50 Kilometer. Viel Spaß!“

Unser Haus arbeitet bereits seit zehn Jahren eng mit Krankenhäusern, Ärzten, Heimen und Therapeuten im Raum Düren zusammen. Allgemeine Fußpflege: • Hornhautbehandlung • Warzenbehandlung • Behandlung eingewachsener oder eingerollter Nägel Medizinische Fußpflege/Podologie: • Durchführung von Anamesen • Doppler-Untersuchung an den Füßen • Postoperative medizinische Fußpflege • Medizinische Fußpflege bei Diabetikern, Blutern und Patienten, die z. B. mit Marcumar behandelt werden • Unterstützung der Mykosetherapie • Nageltherapie (Spangen und andere Methoden) • Behandlung von Verletzungen und Entzündungen an den Nägeln • Orthosenbehandlungen Unsere Praxis verfügt über die vorgegebenen Hygieneverordnungen und über modernste podologische Geräte und Instrumente. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns! Roonstraße 30 am Krankenhaus, Schwesternwohnheim 2. Etage 52351 Düren Tel./Fax: 02421 / 306395 fachpraxis.puenzeler@t-online.de

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Foto: © Nordeifel Tourismus

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Nachgefragt bei

Claudia Neumann Die Sportreporterin Claudia Neumann wurde 1964 in Düren geboren und arbeitet seit 1999 in der Hauptredaktion Sport des ZDF. Seit 2008 kommentiert sie FrauenfußballTurniere, bei der EM 2016 saß sie nach Olympia 2012 zum zweiten Mal bei einem Turnier im Kommentatorensessel für Männerfußballspiele. Damit löste sie einen Shitstorm in den Sozialen Medien aus, der teilweise derart unter die Gürtellinie ging, dass sich das ZDF gezwungen sah, manche Beiträge zu löschen. ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz stellte sich voll hinter seine Mitarbeiterin und war selbst erschüttert über das Ausmaß der Beleidigungen. Die sich leider auch beim Confed-Cup Kamerun gegen Chile wiederholten, als Neumann wieder kommentierte. Sie selbst ging mit der Empörung relativ gelassen um: „Frauen und Fußball? Für manche Männer ist das scheinbar zu viel – auch im Jahr 2016.“ Mein Tag beginnt mit … … frischem Kaffee und bestenfalls mit einer kleinen Bewegungseinheit. Wenn ich mich bewusst ernähre, dann esse ich … … tatsächlich viel Salat und Fisch, weil ich beides auch sehr liebe.

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Am liebsten esse ich … … eine frische, mit Kräutern marinierte, gegrillte Dorade am Stück, also nicht vorab filetiert. Dazu Salat der Saison und Salzkartoffeln. Und am liebsten genieße ich das an der portugiesischen Algarve.

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Foto: © Rico Rossival

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Ich halte mich fit … … indem ich drei bis fünf Mal in der Woche ein wenig Sport mache. Tennis, Jogging, Radfahren, manchmal dazu entsprechende Stabilisationsübungen, speziell für den lädierten Rücken. Entspannen kann ich … …am Strand mit einem guten Buch. Aber ich kann auch zu Hause sehr gut faulenzen, wenn mal keine ­Termine anliegen, in der Weihnachtszeit beispielsweise. Mein Rezept gegen Stress in Beruf und Alltag … … ist tatsächlich ein kurzer Abstecher an die Algarve. Mache ich ­mittlerweile mindestens zweimal im Jahr. Gesundheit ist für mich … … logischerweise das Wichtigste im Leben. Durch nichts zu ersetzen! Ein Satz, der mich durchs Leben begleitet … … den gibt es nicht wirklich. Bei mir hat sich das Lebensmotto mit den Jahren durchaus verändert. Man wird älter und weiser, meint man. Grundsätzlich möchte ich mich so viel wie möglich mit Dingen beschäftigen, die mir Spaß machen. Dabei scheue ich selten Herausforderungen, versuche aber auch Wertigkeiten für mich persönlich sinnvoll einzuordnen. Im Erfolg nichts überhöhen, in der Krise keine Untergangsstimmung zulassen.


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Jessica Kemper liebt ihren spannen­ den Beruf als Informatikkauffrau im ­Dürener Krankenhaus.

„Ich mag diesen Beruf, weil ich nie auslerne“ Jessica Kemper arbeitet als Informatikkauffrau im Krankenhaus Düren

Informatik ist nur etwas für Jungs, die gerne literweise Kaffee trinken und das Tageslicht ebenso scheuen wie den Kontakt zu anderen Menschen. Jessica Kemper möchte diese maßlos übertriebene Behauptung nicht unkommentiert im Raum stehen lassen. „Ich trinke maximal zwei Tassen Kaffee am Tag, mein Büro hat ein Fenster und die Tür steht allen offen, die die Unterstützung unserer Abteilung brauchen“, lacht die Informatik­ kauffrau, die für die Verwaltung des Dürener Krankenhauses arbeitet. „Außerdem bin ich kein Kerl“, fügt die 22-Jährige augenzwinkernd hinzu, um die Klischees endgültig zu entkräften. Vor zwei Jahren hat sie die dreijährige Ausbildung abgeschlossen und gehört

seitdem zum sechsköpfigen IT-Team des Krankenhauses. Zusätzlich gibt es aktuell zwei Auszubildende in diesem Fachbereich. Von der Realschule über die Höhere Handelsschule führte sie der Weg ins Krankenhaus. „Ich wollte beruflich etwas machen, das sowohl Informatik als auch Verwaltung beinhaltet“, sagt die junge Jülicherin. Die Aufgaben einer Informatikkauffrau in einem Krankenhaus seien schon deswegen alles andere als langweilig, weil

an jeder Ecke der Klinik EDV-Systeme, Netzwerke und Programme zum Einsatz kommen, an die, von außen betrachtet, zunächst niemand denkt. Von der Aufnahme der Patienten bis zur Zustellung der Befunde und Rechnungen – alles wird elektronisch verarbeitet. Wichtigstes Instrument im Alltag der Klinik ist das „KIS“, das Krankenhausinformationssystem. Dort laufen alle Informationen über Patienten, Diagnosen, Befunde, die

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bisherigen und künftigen Behandlungsmethoden, Konsultationen und alle Informationen, die die einzelnen Stationen und Kliniken und die Buchhaltung benötigen, zusammen. Gleichzeitig werden die Informationen aufbereitet, neu im Haus verteilt, Aufträge geschrieben. Das KIS ist sozusagen der Schaltkasten, an dem alle Datenleitungen zusammenkommen, und zentrales Teil des großen Uhrwerks, das im Krankenhaus alle einzelnen Abteilungen gut miteinander verzahnt. Kaum verwunderlich, dass dieses System ganz besonders gut geschützt wird. Support-Hotline für streikende Computer Jessica Kemper und ihre Kollegen pflegen dieses System, suchen täglich nach Fehlern und Verbesserungsmöglichkeiten. So prüfen sie beispielsweise nach Gesetzesänderungen, welche Bausteine oder Reihen von klar definierten Prozessen und Aufgaben, die das System automatisch abarbeitet, verändert werden müssen. Wenn Mediziner, das Labor oder die Verwaltung beispielsweise andere Daten erfasst haben wollen, andere Anforderungen an die Abläufe stellen oder neue Aufgaben hinzukommen, die in die bestehenden Abläufe integriert werden müssen, wird Jessica Kemper viele Stunden am Rechner verbringen. Bevor die Änderungen aktiv werden, testet sie lieber alles 20 Mal in einer Simulation. „Ich mag diesen Beruf, weil ich nie auslerne“, sagt die 22-Jährige. Sie

hat in ihrer Arbeit zwar nie direkt mit Patienten zu tun, aber mit allen anderen Kolleginnen und Kollegen aus dem großen Haus. Und ja, manchmal rufen auch Kollegen hilferufend an, deren Computer nicht funktioniert – weil aus Versehen der Netzteilstecker herausgezogen wurde. „Deswegen haben wir eine eigene Support-Hotline“, sagt sie. Dringlichkeitsliste wie in der Notaufnahme Wenn die Informationstechnik hakt, sind Jessica Kemper und ihre Kollegen im Einsatz. Wie in der Notaufnahme der Klinik werden die eingehenden Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit sortiert – und dann Schritt für Schritt gelöst. Ein Drucker in der Personalabteilung muss im Zweifelsfall auch mal etwas länger stillstehen, wenn beispielsweise auf einer ganzen Station die Rechner auszufallen drohen. „Du weißt morgens nicht, was der Tag bringt. Deswegen kann ich diesen spannenden Beruf nur weiterempfehlen“, rührt Jessica Kemper die Werbetrommel für die Ausbildung. Voraussetzung sind mindestens Mittlere Reife, ein gutes mathematisches Verständnis, logisches Denkvermögen und Spaß am Planen und Organisieren. Schließlich müssen sämtliche Abläufe im Hintergrund erst einmal erfasst und verstanden werden.

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Die Mischung macht‘s Duales Studium Pflege in Düren In Vorstellungsgesprächen wird Heinz Lönneßen, Leiter des Bildungszentrums am Krankenhaus Düren, immer wieder nach der Möglichkeit zum Dualen Studium in der Pflege gefragt. Erstaunlich ist das nicht. Immerhin besitzen zwei Drittel der Schulabgänger in Nordrhein-Westfalen eine Studienberechtigung und haben oft sehr früh schon ihre Entwicklungsmöglichkeiten und Karrieren im Blick. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Pflegefachkräfte in den Einrichtungen des Gesundheitswesens. „Pflege ist kein rein verrichtungs­ orientiertes Aufgabenfeld“, sagt Heinz Lönneßen. „Wer im Krankenhaus Düren Verantwortung für unsere Patienten übernimmt, benötigt zunehmend Problemlösungskompetenz, Kenntnisse über Zusammenhänge im Gesundheitswesen und betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse.“ Fachkräfte in der Pflege wirken mit an der Qualitätsentwicklung, sie beraten Patienten und leiten sie zu gesundheitsbewusstem Verhalten an. „Auf diese komplexen Herausforderungen möchten wir unsere Auszubilden-

den noch besser vorbereiten“, betont Anja Georg, Leiterin der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege im Bildungszentrum des Krankenhauses Düren.

tionen oder für Lehrtätigkeiten. Am Krankenhaus Düren kann nun die dreijährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege durch ein Duales Studium ergänzt werden.

Vorbereitung für Leitungsaufgaben In zahlreichen Ländern ist das Pflegestudium längst üblich und auch in Deutschland bieten viele Hochschulen Studiengänge in der Pflege an. Oft qualifizieren sie im Anschluss an die Berufsausbildung für leitende Posi-

Möglich wird dies durch eine Kooperation mit der Hochschule Niederrhein in Krefeld. Im Fachbereich Gesundheitswesen hat sich die Hochschule in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Zum Sommersemester 2018 startet sie einen neuen Dualen Bachelorstudiengang „Pflege“ – und das Krankenhaus Düren ist dabei. „Zukünftig werden akademisch qualifizierte Pflegekräfte im Krankenhaus und in der ambulanten Versorgung eine große Rolle spielen. Die Anforderungen an eine kontinuierliche Weiterbildung werden daher deutlich steigen“, sagt Prof. Dr. Benno Neukirch, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen der Hochschule Niederrhein. Interessenten am Dualen Studium können sich beim Krankenhaus Düren bewerben und sich darauf verlassen, für die Teilnahme an den Studienveranstaltungen vom Ausbildungsbetrieb freigestellt zu werden. Wer studieren

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Foto: © Lammertz

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Am Krankenhaus Düren kann nun die dreijährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege durch ein Duales Studium ergänzt werden. Das Krankenhaus kooperiert dabei mit der Hochschule Niederrhein in Krefeld.

will, benötigt neben der Ausbildung im Krankenhaus Düren die Fachhochschulreife (schulischer und praktischer Teil) oder die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Die Regelstudienzeit bis zum Bachelor of Science (B.Sc.) beträgt neun Semester. Von den Lehrern der Schule werden die Studierenden begleitet, um die Herausforderung der drei Lernorte Pflegestation, Pflegeschule und Hochschule zu bewältigen. So wird derzeit gemeinsam mit den Praxisanleitern im Krankenhaus ein Konzept für Ausbildungsstationen erarbeitet, von dem auch die Auszubildenden profitieren, die kein Pflegestudium absolvieren. Qualifikationsmix in der Pflege Mit dem neuen Ausbildungsangebot ergänzt das Krankenhaus Düren den Qualifikationsmix in der Pflege. Auch weiterhin werden in Kooperation mit der Qualifizierungsgesellschaft low-tec Pflegeassistenten ausgebildet. Und mit dem fünfjährigen Teilzeitausbildungsangebot sollen weiter Menschen mit familiärer Verantwortung für den Pflegeberuf gewonnen werden. „Die Mischung macht’s“, fasst Heinz Lönneßen die Qualifizierungsstrategien des Bildungszentrums zusammen. Um den Bedürfnissen pflegeabhängiger Menschen gerecht zu werden, soll möglichst vielen Interessenten der Zugang zu einer beruflichen Tätigkeit im Krankenhaus offen stehen.

Bewerbungen Duales Studium Pflege: Bildungszentrum Krankenhaus Düren, Frau Anja Georg Roonstraße 30, 52351 Düren Mail: schule@krankenhaus-dueren.de Telefon: 02421-301546

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low-tec gemein. Arbeitsmarktförderungsgesellschaft Düren mbH

Ev. Fachseminar für Altenpflege Ausbildungen > Altenpfleger (Teilzeit)

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> Altenpfleger (Vollzeit)

01.10.2018 – 30.09.2021

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01.10.2018 – 30.09.2019

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Laufend starten diverse Qualifizierungen im Bereich Pflege und Betreuung. Starttermine bitte erfragen. Ev. Fachseminar für Altenpflege Fr. Gabriele Jendrzey Schulstr. 18 52353 Düren Tel. 02421-2060110 fachseminar@low-tec.de www.low-tec.de

Zertifiziert durch

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Fit werden, fit bleiben

Foto: © djd/LeBoat

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Unabhängig unterwegs Bewegliche Ferien mit Hausboot oder Wohnmobil Wer in einer Gruppe verreisen möchte, sucht meist nach großen Ferienhäusern. Warum da nicht mal einen Hausboot­ urlaub für eine besondere Auszeit buchen? Spaß und Abenteuer sind dabei ebenso garantiert wie jede Menge Erholung. Die Teamarbeit an den Schleusen, das gemeinsame Kochen am Abend oder die gesellige Zeit an Deck sind schöne Erlebnisse, die lange in Erinnerung bleiben. Die Ferienregion lernt man dabei aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Und da die Hausboote auch für Wassersport-Laien geeignet und leicht zu bedienen sind und ohne Führerschein gesteuert werden dürfen, ist die Organisation einer solchen Reise ohne großen Aufwand möglich.

Hausbootferien können ganz individuell gestaltet werden und eignen sich für einen Kurztrip übers verlängerte Wochenende ebenso wie für einen längeren Urlaub. Anbieter wie Le Boat haben in ganz Europa Hausboote für Gruppen oder größere Familien mit Platz für bis zu zwölf Personen im Angebot. Das große Sonnendeck mit Liegefläche, Grillplatte, Tisch und Spüle sowie der geräumige Salon mit Panoramafenstern und Glasschiebetüren zum Außenbereich machen das Boot sehr komfortabel. Die hochwertige technische Ausstattung ist vor allem für Hausboot-Einsteiger ideal: So unterstützt etwa ein Bug- und Heckstrahlruder das einfache Manövrieren. Schwimmende Ferienwohnung Ein Hausboot ist wie eine schwimmende Ferienwohnung. Vom Besteck und Geschirr bis zur Bettwäsche ist bereits alles Notwendige an Bord. Die Crew entscheidet selber, wohin sie mit dem Hausboot fahren möchte und wie jeder Tag gestaltet wird. Und da die Boote genügend Stauraum für Fahrräder bieten, lassen sich spontan auch Radtouren ins Hinterland unternehmen. Reisemobilisten lieben die Freiheit Reisemobilisten sind eine besondere Spezies. Sie lieben ihre Unabhängigkeit und Freiheit. Wichtig bei der Auswahl des passenden Wohnmobils für die eigenen Reiseträume ist

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Blick in den Sternenhimmel Vom großzügig ausgelegten Schlafbereich lässt sich nebenbei der direkte Blick in den Sternenhimmel genießen. Am Morgen können zwei Personen gleichzeitig das komfortable Bad nutzen. In einer gut ausgestatteten Küche gibt es genügend Stauraum für üppige Lebensmittelvorräte. Mit Gasherd und Backofen lässt sich fern der Zivilisation sogar ein Drei-SterneMenü für ein schickes Abendessen zu zweit oder die Einladung neuer

Reisebekanntschaften zubereiten, das im Salon nebenan stilvoll serviert werden kann. Besonders praktisch sind Mobilheime mit zusätzlicher Heckgarage. Dann ist auch ein handliches Zweitfahrzeug, zum Beispiel ein Motorroller, ein Smart oder ein Mini, mit an Bord. Motorroller für Spritztouren dabei So kann man flexibel Spritztouren unternehmen oder schnell zu einem Einkauf in die nächste Siedlung aufbrechen, wenn doch mal eine wichtige Zutat fürs nächste Abendessen fehlen sollte. Wer sich ausführlicher informieren möchte: www.Leboat.de, www.morelo-reisemobile.de (djd)

Foto: © djd/Le Boat/Holger Leue

daher auch, wie autark man unterwegs sein möchte. Große Tanks entscheiden über die Freiheit, die das Heim auf vier Rädern bietet. Dass man diese Unabhängigkeit nicht mit dem Verzicht auf Komfort bezahlen muss, zeigen moderne Luxusmodelle wie beispielsweise von Morelo-Reisemobile. Neben üppig dimensionierten Tanks bieten sie auch in den Wohnräumen alles für Reisen in einer Ausstattung mit Sterne-Niveau.

Foto: © djd/MORELO Reisemobile

Fit werden, fit bleiben

Wer in einem komfortabel ausgestatte­ ten Mobile Home unterwegs ist, kann übernachten, wo er will. (Foto oben) Ein Hausboot ist quasi eine schwim­ mende Ferienwohnung. (Foto unten und Seite 28).

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Fit werden, fit bleiben

Tagsüber Schlösser besichtigen, nachts im eigenen Bett schlafen Baden-Württemberg bietet ­besondere Themenrouten für Wohnmobilisten

Mit dem Wohnmobil von einem Ort zum anderen fahren und d ­ irekt vom Stellplatz aus zu weiteren Entdeckungstouren starten: Das ist für viele die schönste Art des Reisens. Das nördliche Baden-Württemberg zwischen Stuttgart und Heidelberg, Heilbronn und Aalen hat sich ganz auf Wohnmobilisten eingestellt – mit vielen Stellplätzen, hilfreichem Kartenmaterial und dem informa­ tiven Internetportal www.wohnmobil-bw.de, auf dem abwechslungsreiche Themenrouten vorgestellt werden.

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Foto © djd/Kraichgau Stromberg Tourismus

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So lässt sich bereits vorab der Urlaub durchplanen. Genau das Richtige für Kulturinteressierte sind etwa die Wohnmobilrouten „Burgen, Schlösser und Klöster“ sowie „Fachwerk und Stadtkultur“. Dabei gibt es zahlreiche Kleinode zu entdecken: Ein Muss auf der Reise ist ein Besuch des Unesco-Weltkulturerbes Kloster Maulbronn, das als die am vollständigsten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage der Zisterzienser nördlich der Alpen gilt. Der Wohnmobilstellplatz Talaue mit Blick auf den Klosterberg befindet sich in unmittelbarer Nähe des Klosters. Hoch über dem idyllischen Jagsttal thront Schloss Langen­ burg. Besucher können im Schlossmuseum Spannendes entdecken und im Deutschen Automuseum prächtige Old­timer bestaunen. Der angrenzende Waldkletterpark verspricht Spaß und Action. Gleich vier Burgen – Burg Schadeck, Hinterburg, Mittelburg und Vorderburg – gibt es in der schönen Stadt Neckar­ steinach zu sehen, ein weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannter Ausflugs- und Erholungsort vor den Toren Heidelbergs. Das malerische Ellwangen an der Jagst lädt dann entlang der Themenroute „Fachwerk und Stadtkultur“ zu einer Stippvisite ein. Barocke Stiftherrenhäuser, prächtige Kirchen wie die romanische Basilika St. Vitus

Foto © djd/Schloss Langenburg

Fit werden, fit bleiben

Schloss Langenburg thront hoch über dem idyllischen Jagsttal. oder das fürstpröpstliche Schloss sind nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten. Auch die „Daimlerstadt“ Schorndorf im idyllischen Remstal hat viel zu bieten. Autoliebhaber können dem Geburtshaus Gottlieb Daimlers einen Besuch abstatten, das heute ein Museum beherbergt. Reizvoll ist eine historische Stadtführung, die unter anderem zum schönen mittelalterlichen Marktplatz führt. Ganz besonderes Flair erwartet Besucher in Bad Wimpfen. Die größte Kaiserpfalz nördlich der Alpen mit ihren markanten Türmen ist als Gesamtensemble erhalten. Auf einer spannenden Themenführung kann man die Stadt kennenlernen. Der Wohnmobilplatz am SRH-Gesundheitszentrum liegt nur wenige Minuten entfernt von der prächtigen Altstadt.(djd)

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Foto: © Lammertz

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Wenn das Leben in Gefahr ist Krankenhaus Düren bleibt als regionales Traumazentrum erste Adresse im Kreis Die Überlebenschancen von schwer verletzten Unfallopfern hängen entscheidend von der Schnelligkeit und Qualität der medizinischen Versorgung ab. Um eine optimale Behandlung sogenannter Polytraumapatienten – also mehrfach und lebensbedrohlich verletzter Patienten – sicherzustellen, hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) überregionale, regionale und lokale Traumazentren zu Trauma-Netzwerken verknüpft. Als vor sechs Jahren das Netzwerk für die Euregio gegründet wurde, hat das Krankenhaus Düren als regionales Zentrum die Führung im Kreis Düren übernommen. Jetzt ist die Klinik an der Roonstraße erneut als einziges regionales Traumazentrum im Kreis zertifiziert worden. Dr. Uwe Lessing, Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Krankenhaus Düren, leitet das regionale Traumazentrum, das besonders hohe Ansprüche hinsichtlich

räumlicher, personeller und apparativer Ausstattung erfüllen muss. So stellt im Krankenhaus Düren eine leistungsfähige unfallchirurgische Klinik die 24-stündige Aufnahme und Versorgung von Schwer- und Schwerstverletzten sicher. Ein interdisziplinäres Team aus Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie, Anästhesie, Zentraler Notaufnahme und Radiologie bildet das Regionale Traumazentrum im Krankenhaus Düren. Weitere Fachdisziplinen wie Gefäßchirurgie, Thorax- und Viszeralchirurgie, Anästhesie und Radiologie mit

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modernsten CT und MRT sind neben dem Team der Zentralen Notaufnahme ständig einsatzbereit. Die Klinik verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz und eine eigene Blutbank. Das gesamte ärztliche und pflegerische Personal besucht regelmäßig Fortbildungen oder nimmt an Schulungsmaßnahmen teil. Wertvolle Teleradiologie in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Aachen „Wir bieten damit im Krankenhaus Düren die bestmög­ lichen Voraussetzungen für die Versorgung schwerverletzter Patienten“, betont Unfallchirurg Dr. Lessing. Darüber hinaus ermögliche das Netzwerk eine ideale Kooperation der beteiligten Kliniken. Besonders wertvoll sei dabei die Teleradiologie, sagt der Zentrumsleiter und erklärt: „Die Teleradiologie bietet uns zum Beispiel bei schwerwiegenden Verletzungen auf neurochirurgischem Fachgebiet die Möglichkeit, unsere diagnostischen Daten unmittelbar dem überregionalen Traumazentrum im Uniklinikum Aachen zur Verfügung zu stellen und uns mit den dortigen Spezialisten über die weitere Vorgehensweise abzustimmen.“ Im Traumanetzwerk Euregio sind unter der Führung des Uniklinikums Aachen zwei weitere überregionale Zentren in Maastricht und Lüttich, drei regionale und zehn lokale Traumazentren verknüpft.

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LVR-Klinik Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Die LVR-Klinik Düren ist eine moderne Fachklinik für Psychiatrie, Psycho­therapie und Psychosomatische Medizin. Sie übernimmt die Versorgung von ca. 660.000 Einwohnern in der Städteregion Aachen, dem Kreis Düren und dem Rhein-Erft-Kreis.

Foto © Lammertz

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Wichtiges Angebot für Schmerzpatienten Chronisch schmerzkranke Patienten, bei denen der Schmerz zu einem eigenständigen Krankheitsbild geworden ist, können im Krankenhaus Düren stationär behandelt

Mit mehr als 700 Betten und rund 1100 Mitarbeitenden behandelt die LVR-Klinik Düren jährlich etwa 8000 Patientinnen und Patienten stationär. Hinzu kommen ambulante und tagesklinische Behandlungsangebote.

werden. Da multimodale S ­ chmerztherapie

Gesundheit und Krankheit betreffen Körper und Seele gemeinsam: Seelische Störungen können Entstehung und Verlauf körperlicher Erkrankungen wesentlich beeinflussen - körperliche Krankheiten wiederum haben Rückwirkungen auf das psychische Befinden.

gen Beitrag zur Versorgungssicherheit der

Fächerübergreifende Zusammenarbeit verbessert Heilungs­chancen – Kooperation öffnet neue Wege! LVR-Klinik Düren Meckerstraße 15 52353 Düren Telefon +49 (0) 2421 400 klinik-dueren@lvr.de

stationär nur in sehr wenigen Zentren angeboten wird, leistet das Krankenhaus mit diesem Therapieangebot einen wichtiSchmerzpatienten im Kreis Düren. Ein Therapiezyklus dauert 16 Tage. Schon vor der ­Aufnahme gibt es ein sogenanntes „Assessment“ mit Voruntersuchungen durch die beteiligten Fachbereiche (Physiotherapie, Ergotherapie, Sporttherapie, Unfallchirurgie/ Orthopädie, Psychiatrie und Schmerztherapie). Teil der Therapie ist die hochfrequente Anwendung unterschiedlichster Therapieansätze. Im Team um den Schmerzmediziner Dr. Stefan Hegemann kommen Unfallchirurgen, Physio- und Ergotherapeuten, Anästhesisten, Psychiater, Pain Nurses und auch Ernährungsberater zum Einsatz, um den Patientinnen und Patienten den Weg aus der Schmerzerkrankung zu erleichtern. Insgesamt absolvieren die Patienten mindestens 56 unterschiedliche Therapieeinheiten. Einmal wöchentlich finden interdisziplinäre Teamsitzungen mit allen beteiligten Berufsgruppen statt. Unterstützung erhält das Team durch Dr. Norbert Hossner, Psychiater und ärztlicher Psychotherapeut aus der Dürener LVR-Klinik, der täglich sechs Stunden für die Patienten zur Verfügung steht.

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3 weiches Schwermetall 2

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Frühlingsausgabe InForm 2018  

Der offizielle Frühling hat ja am 20.03. begonnen und schon sprießt das erste Gesundheitsmagazin des Krankenhaus Düren aus dem Boden. „Dolce...

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