__MAIN_TEXT__

Page 1

TÄGLICH AKTUELLE BRANCHEN-INFORMATIONEN UNTER WWW.DMM.TRAVEL

September 2016 69 707 I 6,50 Euro www.dmm.travel www.newfleet.de www.newbusinessaviation.de

Mehr Effizienz bei Geschäftsreise I Firmenwagen I Veranstaltung

Mobilität im Wandel •••

Zukunft reist digital Ein Balanceakt für Travelmanager ••• Kosten sparen und mehr Sicherheit bieten

Aufbruchstimmung kaum zu spüren ••• Businessaviation: Neue Jets, wenig Nachfrage

Eventlocations der Superlative ••• Veranstaltungstempel der Autobauer

Ergonomisch sitzen ist das A und O ••• Rückenschmerzen müssen nicht sein


U VV

Denken Sie an Schöner als den anstehenden W wechsel Ihrer Mitarbeit

Wir kümmern uns um alles, was zählt: Alphabet Reifenservi Mit unserem Rundum-Service sparen Sie nicht nur Geld, sondern a rad-Prozess haben Sie den passenden Winterreifen inklusive Alu-F erhalten. Auch das Thema Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) ist für RDKS sind bereits in Ihren Serviceraten enthalten. Und mit übe immer in Ihrer Nähe und übernehmen für Sie gerne die fachgere

Interessiert? Jetzt informieren: alphabet.de/reifenservice


res Winterreifenter.

ice. auch Zeit. Denn mit unserem WinterkomplettFelge bereits bei der Fahrzeugauslieferung t bei uns in guten Händen – sämtliche Kosten er 2.000 Standorten sind unsere Service-Partner echte Einlagerung der Reifen.

U VV


www.volkswagen.de/grosskunden

Verbindet Design mit Innovation. Und Sie mit Ihrem Netzwerk.

Aufregend innovativ. Der neue Tiguan. Bleiben Sie vernetzt. Wohin die Arbeit Sie auch führt – im neuen Tiguan bleiben Sie online. Dank zahlreicher optionaler Connectivity-Dienste haben Sie Zugang zu Echtzeit-Informationen, zu Ihren sozialen Netzwerken und zu vielen weiteren Diensten. Das Netz dabei – ob für den Job oder das Vergnügen.

Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis.


Editorial • Unter uns

Das Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten plant die Erweiterung der Angaben im elektronischen Einreisegenehmigungsverfahren ESTA. Künftig sollen USA-Reisende auch Daten zu ihrer Online-Präsenz preisgeben, also die Nutzernamen für soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Twitter. •••

NÄCHSTE EINREISEVERSCHÄRFUNG Damit nicht genug, will der US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Donald Trump – seine Großeltern väterlicherseits stammen übrigens aus Kallbach/Rheinland-Pfalz – speziell für deutsche Geschäfts- und Privatreisende die Kontrollprozedur bei der Einreise in die USA verschärfen. Begründung: Deutschland hat dank Bundeskanzlerin Merkel, die er „wegen ihrer entsetzlichen Politik“ nicht ausstehen kann, mit den Flüchtlingsströmen auch Terroristen den Weg nach Europa geebnet und sei nun ein Hort potenzieller Attentäter. Ohnehin haben die Vereinigten Staaten seit den Anschlägen vom 11. September 2001 die Einreisebedingungen laufend verschärft. Zwar benötigen (Geschäfts)Reisende aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz i.d.R. kein Visum mehr, aber sie müssen im Zweijahresrhythmus das ESTA-Formular online ausfüllen und dafür eine Eintrittsgebühr von 14 US-Dollar überweisen. Nun glaubt das Ministerium für Innere Sicherheit der USA (Department of Homeland Security), dass die Angaben der Social-Media-Daten mehr Klarheit und Transparenz bezüglich illegaler Machenschaften und Verbindungen bringt. Zwar soll die Beantwortung der Frage vorerst nur fakultativ sein, aber ein Nichtausfüllen kann zur Folge haben, dass die Einreise verweigert wird. Wohin führt die Reise? Es ist bedrückend, dass sich die Türkei mitten in einer Transformation hin zu einem islamischen Staat befindet. „Landesweit ist mit politischen Spannungen, gewaltsamen Auseinandersetzungen und terroristischen Anschlägen zu rechnen“, warnt u.a. das Auswärtige Amt, das war’s aber auch schon. Und was geht das alles die Tourismusindustrie an? Sehr viel, wie ich meine. Der drohende wirtschaftliche Niedergang der Türkei wird die gesamte Tourismusbranche treffen, sofern nicht Wladimir Putin seine Russen nicht wieder Richtung Türkei

www.dmm.travel

reisen lässt. Ganz übel fand ich übrigens jene Meldungen, die am Tag nach dem Aufstand frohlockten „In Hotels und an Stränden der Türkei herrscht Normalbetrieb“. Tatsächlich machen sich die Verfasser jener Zeilen mit Wegsehen und Ignoranz zum Handlanger jener, denen Demokratie und Menschenrechte vollkommen fremd sind. Auch der DRV machte diesbezüglich eine unglückliche Figur, indem er lange am Tagungsort Kusadasi festhielt, bis er am 26. August doch absagte. Blick in die Glaskugel. In jüngster Zeit sind wieder mal Prognosen betreffend die Entwicklung der Geschäftsreisebranche abgegeben worden. Geprägt werden die von Risiken, die Einfluss auf die Preise und die gesamte Wirtschaft haben können. Näher auf die Vorhersagen einzugehen, bringt meines Erachtens wenig. Es ist halt wie der berühmte Blick in die Glaskuegel. Zukunftstechnologie. „Autonomes Fahren“ hat seinen ersten tiefen Kratzer bekommen, nachdem mehrere Fälle in den USA bekannt geworden sind, bei denen es zu Unfällen gekommen ist. Sollte sich derlei häufen, wäre es der Tod des autonomen Fahrens, sagen Experten. Entgegen aller Versprechungen der Autoindustrie wird das Fahren dadurch nämlich nicht sicherer. Wo Technik federführend

agiert, sind Fehler eben nicht ausgeschlossen. Der Mensch macht diese zwar auch, aber er kann sie im Anschluss korrigieren. Beim autonomen Fahren ist er aber der Technik ausgeliefert. Wir haben’s auch schon ausprobiert und ganz ehrlich, ein mulmiges Gefühl bleibt. (Un)sicherheit. Können wir uns, auch als Geschäftsreisende, selbst in Deutschland nicht mehr sorgenfrei bewegen? Als wir 2015 auf unserer Website einen Beitrag über drohende Gefahren im Zusammenhang mit dem Flüchtlingszuzug nach Deutschland veröffentlichten, wurden wir von der Chefredakteurin eines Touristikblättchens übel angegangen. Nun ist wahr geworden, was wir befürchteten, allein zweimal in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Von Berlin importierter Terror nach dem Motto „Waffen hin – Flüchtlinge inklusive IS-Mörder her“, der Wähler hat 2017 die Chance, ein Machtwort zu sprechen. Freuen Sie sich auf eine wiederum spannende Lektüre in dieser Ausgabe. Und wenn Sie noch viel mehr wissen wollen, was sich in der Welt der Unternehmensmobilität abspielt, dann klicken Sie doch auf dmm.travel und newfleet.de. Ihr Gernot Zielonka Herausgeber und Chefredakteur

3


Inhalt • September 2016

Bild Porsche (1) I Joerg Modrow (2) I Shell (3) Titelmotiv Deutsche Telekom

(1)

(2)

(3)

Digitalisierung der Mobilität

Gäste begeistern

Nicht blenden lassen

Neue Kundenbedürfnisse und Technologien werden die Mobilität in den kom­ menden Jahren verändern. Der Trend zur Digitalisierung bei den Verkehrs­ trägern und allen Prozessen rund um die (Geschäfts)Reise ist unaufhaltsam.

Sie zählen weltweit zu den hoch­ wertigsten Eventlocations und sind in München, Ingolstadt, Stuttgart und Wolfsburg zu finden. BMW Welt, Autostadt & Co. nutzen immer mehr Firmen für ihre eigenen Veranstaltungen.

An sich ist es nichts Neues: Der NEFZ ist ein übler Witz. Es gab in den letzten zehn Jahren eben keinen technischen Fortschritt beim Verbrauchsverhalten von Automobilen. Er blieb bis auf die Kommastelle nahezu konstant.

Seite

16

Seite

34

Seite

News

Hotel & Veranstaltung

8 I Wissenswertes in Kürze

34 I Einzigartige Erlebniswelten Die attraktivsten Eventlocations.

Titelstory 16 I Die Zukunft reist digital Der Megatrend Digitalisierung hat auch unmittelbare Auswirkungen auf die Geschäftsreise-, Tagungssegment und Firmenfahrzeug-Branche.

38 I Noch nicht so recht angekommen Digitalisierung im Tagungsgeschäft. 40 I Das Smartphone als Schlüssel Zutrittssystem der Hotellerie.

47

56 I Open Air – Autogattung in XXL Das neue Evoque SUV-Cabrio. 57 I Hybrid-Crossover mit SUV-Genen Kia präsentiert den Niro. 58 I Ein Italiener zum Kampfpreis FCA schickt neuen Tipo ins Rennen.

41 I Steve Jobs und das DRI-System Tagen à la Apple-(Ex)Chef.

59 I Exklusive Sonderserie zum Start Der DS3 – ein richtig schicker ­Kleinwagen.

24 I Bonusprogramme September 2016 Verzögerung, die ihr Gutes hat.

42 I Neue Betten für Geschäftsreisende Aktuelle Hotel-Neueröffnungen.

60 I Was er nie zu träumen wagte Anfänge der Sportwagenschmiede.

26 I Türkei – Die große Skepsis Auch Geschäftsreisen brechen ein.

Geschäftswagen

Geschäftsreise

28 I Balanceakt für Travelmanager Mit Reiserichtlinien entstehen Kostenersparnisse und Sicherheit. 30 I Zukunft der Geschäftsluftfahrt Businessaviation kommt in Europa nicht so recht vom Fleck. 32 I ICE4 – Ab Mitte Oktober Komfort der neuen Züge hinkt dem einstmaligen TEE-Sandard hinterher. 33 I Veränderungen bei Flugstrecken Nützliches für die Reiseplanung.

44 I Geschäftswagen-News Wichtiges aus der Branche. 48 I Gewerblicher Markt Was die Branche für Fleetchefs und Freiberufler Neues auf Lager hat. 49 I Spritverbrauch wie vor 10 Jahren Technische Verbesserungen?... 50 I Erholt beim Kunden ankommen Warum Ergonomiesitze wichtig sind. 51 I Wozu noch ein Autoschlüssel? Volvo plant App als Türöffner. 52 I Vorsicht Geisterfahrer Wie man sich vorsehen kann. 54 I Geschäftswagen des Monats Audi Q2 startet als Premium-SUV.

4

Recht & Steuern 62 I Vorsicht bei Zusatzangeboten (Un)zulässige Kreditkartengebühren. 63 I Rechtsprechung – wichtige Urteile

Vorbild und Modell 64 I München – Zürich mit Bavaria Gasturbinenloks an der Spitze

Kommunikation 66 I Sicher ist sicher Schutz vor Passwortjägern

Inside 67 I Köpfe & Skurriles

Vorschau 68 I DMM 10.2016 und Impressum

Die nächste Ausgabe DMM »Der Mobilitätsmanager« 10.2016 erscheint am 20.10.2016


LeasePlan Versicherungsservice

Unser Versicherungsservice beruhigt Sie bei Ihrer Arbeit. Sogar, wenn Sie nicht arbeiten. Willkommen bei den Mobilitäts-Optimierern.

Sparen Sie mit uns bei Ihrer Versicherungsprämie – denn wir berechnen Ihre Prämie individuell auf Basis des tatsächlichen Schadenaufkommens ausschließlich Ihrer eigenen Flotte. So finanzieren Sie garantiert keine Schäden anderer mit. Beruhigend, oder? Informieren Sie sich jetzt auf leaseplan.de/versicherung

leaseplan.de


WEIT BMW i. BORN ELECTRIC. * Die Höhe und Berechtigung zur Inanspruchnahme des Umweltbonus ist durch die auf der Webseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter www.bafa.de abrufbare Förderrichtlinie geregelt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Gewährung des Umweltbonus. Der Umweltbonus endet mit Erschöpfung der bereitgestellten Fördermittel, spätestens am 30. Juni 2019. BMW i3 (94 Ah): Stromverbrauch in kWh/100 km (kombiniert): 12,6; CO2-Emission in g/km (kombiniert): 0. Die Verbrauchswerte wurden auf Basis des ECE-Testzyklus ermittelt. Abbildung zeigt Sonderausstattungen. Neue BMW i Fahrzeuge sind bei jedem autorisierten BMW i Agenten erhältlich.


TER. DER NEUE BMW i3 MIT MEHR REICHWEITE UND 4.000 € UMWELTBONUS*.

BMW i

Freude am Fahren


News • • • Fraport

FEEDBACK ERWÜNSCHT

Foto: Delta Air Lines

Service okay? Alles sauber? Langweilige Warterei? Am Flughafen Frankfurt wird viel für die Steigerung der Aufenthaltsqualität getan. Das ist nun auch über ein direktes Feedback-System messbar, das Fraport an diversen Stellen des Reiseprozesses in einheitlicher Form installiert hat. Passagiere sind eingeladen, ihre Meinung zur

• • • Delta Air Lines

wahrgenommenen Servicequalität ganz einfach per Knopfdruck an den Flughafenbetreiber zu übermitteln. Das System funktioniert intuitiv: Reisende können über die sogenannte „Smiley-Box“ mit einer positiven (grüner Knopf), neutralen (gelber Knopf) oder negativen (roter Knopf) Bewertung auf eine Frage antworten. Das System ist an der Sicherheitskontrolle, in Sanitäranlagen, an Informationsschaltern und im Fundbüro flächendeckend in Terminal 1 und 2 installiert. •••

Delta One, die künftige Business­ class der US-Airline, vereint Features einer First Class mit einer modernen Businessclass. 32 dieser kleinen Suiten sind im künftigen A350 (fliegen zunächst nur auf Asienstrecken) eingerichtet. Suite ist zwar ein etwas hochtrabender Begriff, denn so groß wie

ein First-Compartment ist sie nun auch wieder nicht; aber sie verfügt immerhin über eine verschließbare Schiebetür und generell direkten Zugang zu einem der beiden Kabinengänge. Der Fluggast findet seine ganz persönliche Ambientebeleuchtung, Verstaumöglichkeiten, einen zum Flatbed verstellba-

ren Liegesitz, ein innovatives Kissen und einen 18“-Bildschirm (46 cm). Am Universal-Elektroanschluss und am 3.0-USB-Port kann er seine mobilen Endgeräte anschließen. Nach und nach werden auch die Langstreckenjets Tripleseven mit den neuen Delta One Suiten ausgestattet. •••

Neue Modelle der K-Reihe LG Electronics hat zwei Modelle seiner neuen K-Smartphone-Reihe auf den Markt gebracht, das K10 und das K4. Es sind Geräte mit hochwertiger Verarbeitung und umfangreichen Kamerafunktionen. Einen Premiumpreis muss man nicht zahlen. Das K10 verfügt über ein 5,3“ (ca. 13,5 cm) großes HD In-Cell Touch Display, eine Kamera mit 13 MP auf der Rück- und 5 MP auf der Vorderseite, und eine ausdauernde 2.3000 mAh Batterie. Das K10 gibt‘s in den Farben Blau, Schwarz und Weiß. Das K4 ist ein Einstiegsmodell mit einem 4,5“ (ca. 11,4 cm) Bildschirm, 8 GB Speicherkapazität und LTE-Mobilfunkverbindung. Das Smartphone bietet ein elegantes Design, Kamerafunktionen wie Selfie Cam und Selfie-Backlight-Funktion. Zu haben in Blau und Weiß.

Foto: LG Electronics

Foto: Fraport

MIT ALL-SUITE BUSINESS CLASS

••• Luftfahrt Air Astana: Kostenloses StopoverProgramm in Almaty für Passagiere auf dem Weg nach Südostasien und zu Destinationen in Zentral­ asien. In der kulturellen Metropole Kasachstans am Fuße des Tian Shan Gebirges sowie in Astana, der ultramodernen Hauptstadt des Landes, können Fluggäste eine Hotelübernachtung inklusive Frühstück in Anspruch nehmen und sich für eine Radtour zu den interessantesten Plätzen der Städte entscheiden (Tour verfügbar bis Oktober). Alternative zum Fahrradausflug: ein dreistündiges Wellness-Paket im „Arasan Bad“ mit traditionellem Hamam und russisch-finnischem Dampfbad. Die Transfers zwischen dem Almaty Airport und der Innenstadt sind ebenfalls im Stopover-Aufenthalt eingeschlossen.

8

Air France/KLM: Mitglieder des Vielfliegerprogramms Flying Blue mit Ivory-Status erhalten 10 % Rabatt auf Sitzplätze mit extra Komfort auf weltweiten Flügen (mit Ausnahme der Standard-Sitzplatzreservierung). Seit März 2016 erhalten diese bereits 10 % Ermäßigung auf die Gebühr für ihr erstes Gepäckstück auf allen europäischen Flügen von KLM in Economy Class, sofern kein Freigepäck im Tarif enthalten ist. Dieses Angebot gilt jetzt für das erste zu bezahlende Gepäck­ stück für alle Verbindungen von Air France und KLM in der Economy Class weltweit, mit Ausnahme von Flügen in die USA sowie nach Kanada und Mexiko bei Bezahlung im Reisebüro oder online auf den Webseiten von Air France und KLM. Ist ein Freigepäckstück im

Tarif enthalten, wird die Ermäßigung auf das zweite gewährt. Die Ermäßigung beträgt abhängig von der Strecke 5 bis 10 €. Allgäu Airport: Der Freistaat Bayern prüft eine finanzielle Beteiligung. Damit kann der Flughafen noch früher modernisiert werden. Icelandair: Passagiere können Flüge und den Icelandair Stopover jetzt auch über die Messengerfunktion von Facebook buchen. Das neue Servicetool ermöglicht Reisenden, 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche über das soziale Netzwerk Buchungen zu tätigen und Informationen zu erhalten. Die gesamte Kommunikation sowie der Buchungsprozess finden dabei direkt im Facebook-Messenger mittels

Bot-Funktion statt. Achtung: Bei Facebook sind alle persönlichen Daten unsicher. Lufthansa: Flüge von/nach München ins chinesische Shengyang werden zum November 2016 eingestellt. Grund ist die zu geringe Auslastung. Ryanair: Am 4. September 2016 nimmt Ryanair eine neue Flugverbindung von Berlin nach Timisoara in Rumänien auf. Die westrumänische Stadt wird zweimal wöchent­ lich von Berlin-Schönefeld aus angeflogen. Flugtage sind Mittwoch und Sonntag. SriLankan Airlines: Flüge ab Frankfurt nach Colombo werden zum 30. Oktober 2016 eingestellt. Sie sind weder nachhaltig noch rentabel.

Der Mobilitätsmanager 09.2016


Täglich aktuelle News unter www.dmm.travel

News

• • • Fraport

INTERMODALE ANZEIGEN

Foto: Fraport

Täglich reisen rund 200.000 Passagiere über den Frankfurter Flughafen. Sie können sich neuerdings auf Intermodalanzeigen über AnschlussReisemöglichkeiten informieren. Ob abgehende Verbindungen vom Fern-, Regional- oder Busbahnhof, aktuelle Informationen über den Autobahnverkehr sowie freie Kapazitäten des Car- und Bikesharings – auf den Intermodalanzeigen in deutscher und englischer Sprache haben Fluggäste und Besucher Hinweise zur Weiterreise stets im Blick. Im Busund Bahnbereich wird neben der Verspätung in Echtzeit auch die Wegezeit zur nächsten Station angezeigt. Wer mit dem Auto weiterfahren möchte, kann sich über mögliche Verkehrsbehinderungen, die damit einhergehende zusätzliche Fahrzeit und die betroffene Streckenlänge informieren. Zu finden sind die praktischen Monitore in Terminal 1, Bereich B sowie in Terminal 2, Ankunftsbereich. Zwei weitere Intermodalanzeigen werden bis Jahresende in den Bereichen A und C des Terminals 1 installiert. •••

LH Group entwickelt nächste BC-Generation An sich sind bei der Lufthansa nur noch Flugzeuge mit neuer Kabinenausstattung im Liniendienst. Alle Langstreckenjets verfügen inzwischen über eine neue Business- und Economy-Class. In wenigen Jahren soll die ersetzt werden durch eine „Einheitsklasse“ für Langstreckenjets von LH, Swiss und AUA. Die ersten Flugzeuge, die von Anbeginn an mit der neuen BC ausgeliefert werden, sind die neue LH B777-9X. Eine Entscheidung darüber, wer die neue Sitzgeneration liefert, ist noch nicht gefallen. Evtl. könnten es die bei Geschäftsreisenden höchst beliebten Thompson-VantageSitze werden, wie sie derzeit bei SWISS und AUA eingebaut sind.

• • • Norwegian Air Shuttle

ERSTER LANGER DREAMLINER Das Leasingunternehmen MG Aviation Ltd. und der LowcostCarier Norwegian feierten die Auslieferung der ersten B 787-9 am Boeing Produktionsstandort Everett nahe Seattle. Abgesehen vom neuen Flugerlebnis sind die Dreamliner für die Fluggesellschaft von großer Bedeutung, da

Foto:

sie überaus wirtschaftlich zu betreiben sind, so Norwegian‘s CEO Bjørn Kjos. In der Flotte von Norwegian sind derzeit acht B787-8; Die Skandinavier haben 19 Maschinen der verlängerten Version bestellt. Eingesetzt werden sollen die innovativen Jets auf Strecken nach Nord- und Südamerika sowie Südostasien. •••

Norw

egian

15-110 CWT - Anz. DMM 210x148_Layout 1 17.03.15 10:43 Seite 1 Anzeige

Bei Geschäftsreisen kann man auch anders sparen! Carlson Wagonlit Travel unterstützt Sie bei der Optimierung Ihrer Geschäftsreiseausgaben. Da bleiben garantiert nur die Kosten streng verpackt. Und Ihre Mitarbeiter kommen entspannt und sicher ans Ziel. www.carlsonwagonlit.de


News • • • Aqualux Hotel Spa & Suite

Fotos: Hilton Worldwide

NACHHALTIGES TAGUNGSHOTEL A M ­G A R D A S E E Am Ostufer des Gardasees, in Bardolino, liegt das nach den Richtlinien der KlimaHaus Agentur Bozen zertifizierte KlimaHotel Aqualux Hotel Spa & Suite. Das Hotel zählt 125 moderne Zimmer und Suiten. Es verfügt über ein 1.200 m2 großes Konferenzzen-

• • • Hilton

Ein Nobelhotel der Marke DoubleTree by Hilton eröffnet in Kürze im Stadtzentrum Wroclaws (früheres Breslau) im OVO Wroclaw, einem einzigartig designten sechsstöckigen Komplex. Mit 189 Zimmern und Suiten – die Presidential Suite mit einem einzigartigen Ausblick auf den Słowacki Park mit eingeschlossen – bietet das

Haus mit Executive Lounge viele Annehmlichkeiten für Geschäftsreisende. Das Hotel verfügt über Weltklasse-Konferenzräume. Sieben flexible Veranstaltungsräume sind für Businessmeetings, Briefings, Trainingsberatungen etc.. Es dient auch als perfekter Veranstaltungsort für Firmenfeiern und dgl. mehr. Der Ballsaal bietet 317 m2

Platz mit einer Deckenhöhe von 5,5 m, ist aber auch aufteilbar in drei kleinere Bereiche. Für Businesstraveller und Tagungsgäste, die nach getaner Arbeit auf Wellness setzen, liefert das Hotel mit Spa, Health-Club und Indoor-Pool – direkt per Aufzug vom Zimmerstockwerk erreichbar – den perfekten Platz zum Entspannen. •••

Stuttgarts höchste Eventlocation

Foto: Stuttgart-Marketing GmbH

Nach einer knapp dreijährigen Pause ist der Stuttgarter Fernsehturm, Wahrzeichen der Stadt und höchste Eventlocation der Stadt wieder für Veranstaltungen buchbar. 389 m über dem Schlossplatz befindet sich der Eventbereich des Fernsehturms für bis zu 68 Personen. Das Restaurant „Leonhardts“ an dessen Fuß bietet Platz für 170 Gäste. In den Sommermonaten lockt der Biergarten die Besucher (nach getaner Arbeit) ins Freie. Dass der Fernsehturm in der Schwabenmetropole nach der Schließung wieder für das Publikum geöffnet ist, ist keine Selbstverständlichkeit. Zugängliche Fernsehtürme stehen nur in den vier deutschen Landeshauptstädten Berlin, München, Düsseldorf und eben in Stuttgart.

Foto: Aqualux Hotel Spa & Suite

LUXUSHOTEL INMITTEN VON BRESLAU

trum mit fünf Tagungsräumen. Highlight ist der Saal Colombara, der mit 273 m2 nicht nur Platz für bis zu 250 Personen bietet, sondern sich durch eine Bühne auch für Galas, Banketts, Präsentationen usw. eignet. Eine Besonderheit stellt der Konferenzraum Bardo dar. Er ist durch eine große Tür befahrbar. Ein weiterer 107 m2 großer Raum verfügt über einen Tisch mit 20 eleganten Sesseln für kleine, exklusive Runden. •••

••• Hotel & Veranstaltung AccorHotels: Kaufverhandlungen mit John Paul, Dienstleister für Premium Kundenbetreuung und Concierge Service. Es geht um den Erwerb von etwa 80 %, wobei die restlichen Anteile beim Gründer und CEO, David Amsellem, verbleiben werden. Nach Wipolo, Oasis Collections, SquareBreak und onefinestay ist der Erwerb von John Paul ein wichtiger neuer Schritt für AccorHotels in der Transformation des Konzerns zu einem Reisekonzern. Am Stobäusplatz in Regensburg ent­stehen mit Novotel (124 Zimmer) und ibis (135 Zimmer) zwei neue Hotels. Eröffnung ist für 2018 geplant. Alte Ölmühle Wittenberge: Auf dem Gelände der Alten Ölmühle in Wittenberge wurde ein zweites

10

Hotel mit 30 Zimmern eröffnet. Dafür wurde der alte Speicher ausgebaut. Zusammen mit dem schon bestehenden Hotel in einer alten Villa stehen nun 60 Zimmer zur Verfügung. Neu ist auch ein Tagungsbereich mit 7 Konferenzräumen. B&B-Hotels: Die Budget-Hotelkette will in Deutschland in den kommenden vier Jahren von heute 83 auf 150 Häuser wachsen, darunter in München, Rosenheim, Stuttgart, Berlin, Bremen Dortmund usw.. Corinthia Hotels: Die Hotels in London, St. Petersburg, Budapest, Lissabon und auf Malta bieten mit der Aktion „Great Incentives for Grand Gatherings“ Vorteile für Vermittler und Direktbucher von MICE-Veranstaltungen. Info: corinthia.com/grandgatherings.

Hotel- und Gaststättenverband Berlin: Bis 2020 entstehen in Berlin 30 neue Hotels mit zusammen 7.298 Zimmern. Die Zahl der Betten wird sich von heute 138.900 um ca. 15.000 erhöhen. Nach dem Rekordjahr 2015 mit > 30 Mio. Hotelübernachtungen steigen die Zahlen weiter. So besuchten im ersten Halbjahr 6 Mio. Gäste die Hauptstadt mit zusammen 14,4 Mio. Übernachtungen (= + 4 %). hotel.de: Standort Nürnberg wird zum 31.01.2017 aufgegeben. Hotel Hafen Flensburg: Eröffnung des 4*-Hauses (Ex-Kayser’s Hof) an der Schiffsbrücke am 01. Dez. 2016. 69 Zimmer und Apartments. InterContinental Hotels Group (IHG): Eröffnung des ersten Kimp-

ton Hotels 2020 nahe der Pariser Oper. 149 Zimmer incl. 27 exklusive Suiten, sowie ein hochmoderner Meeting-Bereich. Motel One: Erstes Hotel in der Schweiz in der Altstadt von Basel eröffnet. 143 Zimmer, kostenloser WLAN-Zugang. 2017 soll ein zweites Hotel in Zürich folgen. Motel One Frankfurt-East Side verfügt als eines der ersten Hotels in der Frankfurter Innenstadt über eine Ladestation für Elektroautos. Novum Hotels: Bau eines neuen Novum Style Hotels in Fürth/ Bayern (103 Zimmer) nahe Hauptbahnhof gestartet. Eröffnung Anfang 2018. Frühjahr 2019 Eröffnung eines 4*-Hauses (210 Zimmer) im historischen Gebäude des Hoesch-Konzerns in Dortmund.

Der Mobilitätsmanager 09.2016


Täglich aktuelle News unter www.dmm.travel

News ••• Hotel & Veranstaltung Pestana Hotel Group: Eröffnung des Pestana CR7 Hotel Funchal auf Madeira in Zusammenarbeit mit Cristiano Ronaldos Marke CR7. Das Boutique Hotel präsentiert sich im Art-Déco Design und verfügt über 49 Zimmer. Kostenloses High-Speed-WLAN im gesamten Innen- und Außenbereich. Ravensburg. Ein 4*-Hotel mit 84 Zimmern, Tagungszentrum, Restaurant und Tiefgarage soll auf dem Gut Büchel zwischen Kernstadt und Ravensburger Weststadt entstehen.

Foto: H‘Otello

Romantik Hotels: 20 Häuser installieren den Tesla Wall Connector, eine Ladestation für Tesla-Elektroautos. Weitere sollen hinzukommen.

• • • H’Otello

BOUTIQUE-HOTEL FÜR KÖLN Die Hotelmarke H’Otello (bereits in Berlin und München präsent) eröffnet in Köln ein weiteres Boutique-Haus (70 Zimmer) in der Nähe des Doms – ein eleganter, siebengeschossiger Baukörper mit abschließendem Staffelgeschoss. Im Dachaufbau in Gestalt eines frei schwin­genden „Glaspavillons“

befinden sich die Gastronomieflächen. Die Dachterrasse mit spektakulärem Blick über die Altstadt steht für Erholung und Entspannung zur Verfügung. Das stilvolle Design mit minimalistischer Eleganz soll trendbewussten Geschäftsreisenden einen angenehmen Rahmen bieten. •••

Starwood Hotels & Resorts: W Edinburgh als erstes Hotel der Lifestyle-Marke W Hotels in Schottland. 214 Zimmer. Eröffnung 2021. Steigenberger Hotel Group: Hotel Cologne Rudolfplatz übernommen und für 15 Mio. Euro renoviert. 301 Zimmer, sieben Veranstaltungsräume, Spa- und Fitness-Bereich, Restaurant. The Luxury Collection Hotels & Resorts: Pine Cliff Hotel bei Albufaira nach Renovierung wieder eröffnet. Alle 217 Zimmer und Suiten, öffentlichen Bereiche, Restaurants und Bars sowie der Veranstaltungsbereich sind neu. 2.100 m2 Veranstaltungsfläche, sechs Swimmingpools, einen 9-Loch-Golfplatz, weitläufige Gärten, zahlreiche Geschäfte und Boutiquen. Neben dem Hotel liegen – ebenfalls entlang der Steilküste – die neuen Pine Cliff Ocean Suiten mit 148 Suiten, Luxus-Apartments mit individuellem Butlerservice sowie Zugang zu allen Einrichtungen des Pine Cliffs Resorts. Westin Elbphilharmonie Hamburg: Luxushotel (14 Etagen im ­Ostteil des Trakts) öffnet am 04. November. Von der Lobby im 8. Obergeschoss gibt es direkten Zugang zur Aussichtsebene Plaza und zur umlaufenden Galerie. Wie die Konzertsäle gehört auch das Hotel-Juwel der Stadt, die es an die US-Kette Starwood für 20 Jahre verpachtet hat. Einige der 244 Zimmer bieten selbst aus der Badewanne freie Sicht über Hamburg.

Anzeige

r e l l e n o i s s e f o r t p n r e h I m e – g U a n a A.T. m n e t t o l F s a d r ü f Partner • A.T.U Meisterqualität • Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten nach Herstellervorschrift – garantiert scheckheftgepflegt!

• Zugriff auf alle relevanten Fahrzeugdaten – überall, jederzeit, umfassend! • Von Fachzeitschriften mehrfach ausgezeichnet

• Reifenmanagement

• Online Terminvereinbarung

• Smart-Repair

• Führerscheinkontrolle

Über 600 mal in Deutschland und Österreich.

• UVV-Prüfung gemäß DGUV-Vorschrift 70 Prüfung • Pauschalen für Reifen, Inspektion und Wartung – fragen Sie uns!

Mehr Infos auf atu.de/b2b oder unter

13 20

Goldene Flottina 2012 Erster Platz in der Kategorie „Beliebteste freie Werkstatt“

• Glas–Service (Austausch und Reparatur)

0180 – 6 27 27 28 981*

*

0,20 € / Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 €/ Anruf aus den dt. Mobilfunknetzen


News

Egencia auf Wachstumskurs

Die neue Ausgabe des führenden deutschen Internet-Guides präsentiert die 5.000 besten und wichtigsten InternetAdressen auf einen Blick. Mit dem Web-Adressbuch kann man sich das ewige Herumsurfen und Durcharbeiten langer Trefferlisten ersparen und erhält auch viele geniale Surftipps. Zu über 1.000 Themenbereichen werden jeweils die zwei bis zehn absoluten Top-Adressen präsentiert. € 19,95 im Buchhandel (ISBN 978-3-934517-48-6) oder € 9,95 unter www.web-adressbuch.de/ebook. E-Book bietet viele Zusatzfunktionen wie z. B. verlinkte Adressen.

Die Expedia-Tochter, aktuell die fünftgrößte Geschäftsreiseagentur weltweit, will ihr Geschäft durch weitere Zukäufe ausbauen, erklärten Expedia-Chef Dara Khosrowshahi und Finanzchef Mark Okerstrom auf einem Panel der GBTA Convention. Der CEO erwartet Zusammenschlüsse (Mergers) von TMCs. Dara Khosrowshahi glaubt, dass einige der TMC’s nicht das nötige Kapital aufbringen können, in neue Technologien zu investieren. Und weil Geld billig zu haben ist, werden Aquisitions-Aktivitäten zunehmen. Expedia, so der CEO weiter, habe ganz klare Vorstellungen im Bereich Corporate Travel. So habe die Tochter Egencia über die Jahre eine Reihe von kleineren und größeren Travelmanagement Companies übernommen und die Konzernmutter plant weiteres starkes Wachstum der Tochter. „Unser Plan ist, wesentlich mehr vom großen Kuchen abhaben zu wollen als es heute der Fall ist“, sagte Expedia CFO Mark Okerstrom erst in März dieses Jahres.

Foto: m.w. Verlag

Web-Adressbuch 2016

• • • FlixBus

EINREISE NUR MIT eTA

POSTBUS ÜBERNOMMEN

Foto: Destination Canada

Zur Einführung der Electronic Travel Authorization (eTA) am 15. März 2016 gewährte Kanada eine Übergangszeit, die eine Einreise ohne eTA ermöglichte. Diese endet am 30. September 2016. Danach ist eine Einreise nur mit gültiger eTA möglich. Den eTA-Antrag stellen ist genauso einfach wie bei ESTA (USA): http://www.cic.gc.ca/english/visit/etafacts-de.asp. Einreisegenehmigung rechtzeitig vorab beantragen. Erforderlich für alle, für die keine Visumpflicht besteht, dazu zählen auch deutsche Staatsbürger. Der Onlineantrag wird bei der Einwanderungsbehörde (Department of Citizenship and Immigration Canada) gestellt. Die Gebühr beträgt 7 Kanadische Dollar (zurzeit knapp 5 Euro). Der Antrag kann auch über Drittanbieter eingereicht werden. Die aber verlangen ein Vielfaches der Gebühren, also Finger weg. Die Einreisegenehmigung gilt ab Ausstellungsdatum 5 Jahre. •••

••• Kommunikation Blackberry: Der Smartphone-Pionier will trotz eines aktuellen Marktanteils von nur 0,2 % weiterhin Handys verkaufen. Eventuell wird das eigene Antriebssystem aufgegeben und auf Android umgestiegen. Crosscall: Neues Outdoor-Smartphone Spitzenmodell Trekker X2. Stoßfeste Schale und IP67-Zertifizierung (wasser- und staubgeschützt). 5“-Display und 1,2 GHz schnelle Quad-Core-Plattform von Qualcomm. Hauptkamera mit 13 Megapixeln. Akku mit 4050 mAh. Garmin: Einsteiger-Modelle Drive mit Bildschirmdiagonalen von 4,3 bis 6“. DriveSmart Serie bis 7“ und Echtzeitdaten für Stauumfahrung. DriveAssist mit 5“ und Fahrerassistenz-Features und integ-

12

Foto: Flixbus

• • • Destination Kanada

FlixBus übernimmt zum 01. November 2016 den Postbus, die Fernbussparte der Deutschen Post. Das Fernbusunternehmen ist 2013 als Startup gestartet und bietet aktuell 100.000 tägliche Verbindungen zu 900 Zielen in 20 Ländern. Die Deutsche Post DLH Group betreibt über ihre Tochtergesellschaft Deutsche Post Mobility und unter der Marke „Postbus“ aktuell noch

Fernbuslinien zu 120 Zielen innerhalb Deutschlands und in Nachbarländer. Zuvor hatte die Post mit dem ADAC kooperiert, der Club aber war aus dem Busgeschäft ausgestiegen. FlixBus setzt auf die Kooperation mit rund 250 mittelständischen Busunternehmen. 2015 nutzten 20 Mio. Menschen den FlixBus. Für Firmenkunden ist der Fernbus ungeeignet. •••

••• Geschäftsreise rierter Dashcam. Spitzenmodell DriveLuxe im Premiumdesign mit edlem Metallgehäuse. HP: Neuauflage der Mobilrechner-Serie Pavilion. Die Convertibles mit 360-Grad-Scharnier sind mit Bildschirmdiagonalen von 11,6 bis 15,6 Zoll erhältlich. Huawei: Mittelklasse-Smartphone P9 Lite in zwei Varianten (mit und ohne Dual-SIM) und Fingerabdrucksensor. Alu-Rahmen mit Rückseite aus mattem Kunststoff. 5,2“mit Full-HD-Auflösung. TomTom: Neue Einsteiger-AutoNavigationsgeräte. Start 42, 52 und 62 mit Bildschirmdiagonalen von 4,3 bis 6“. Fahrspurassistent, lebenslange Kartendaten und Radarinfos für erste 3 Monate.

Europcar: Einsatz von Schlüsselboxen im Test. Dank des neuen „Fast Key Access“ können Kunden bei 5 Stationen (Hamburg, Frankfurt/M., Berlin und Köln) am Counter vorbei direkt zum Schlüsselautomaten gehen und von dort weiter zum Mietwagen. Kunden erhalten im Anschluss an ihre Anmeldung für den Service eine E-Mail mit einem Zugangscode. Mit diesem können sie die Schlüsselbox in der Europcar Station öffnen und den Fahrzeugschlüssel entnehmen. KDS: Ca. 1 Mio. Angebote der Hotelbuchungsplattform cooking. com sind jetzt ins Reisemanagement-Tool KDS Neo integriert. Preise, Vakanz, Zimmerbeschreibungen, Bilder der Unterkünfte

und Hotels in der Umgebung, Beschreibungen und Buchungsfunktionen verfügbar. Lufthansa City Center Business Travel: In die überarbeitete Website www.lcc-businesstravel.de wurden zusätzliche Tools und Funktionen integriert, die den Nutzern helfen, sich schnell und unkompliziert über interessante Themen im Bereich Business Travel zu informieren. Sabre Corporation: Neue intuitive mobile Anwendung für Geschäftsreisende: Buchungsmöglichkeiten von GetThere mit Compliance konformen Dienstreisen, das Reiseplanmanagement-Tool von TripCase, die virtuelle Bezahllösung von Sabre sowie ExpenseManagement-Services.

Der Mobilitätsmanager 09.2016


Täglich aktuelle News unter www.dmm.travel

News • • • Medion

Foto: Park Plaza Hotels & Resorts

NEUE TABLETS Während das P10505 u.a. mit frischen Farben und drei verschiedenen Speichergrößen überzeugt, ist das X10300 ein leistungsfä­ higes Tablet, mit dem man dank LTE mit hoher Geschwindigkeit mobil surfen kann. Das X10300 hat ein 25,7 cm/10,1“ Full-HD Display mit IPS-Technologie. Es verfügt über einen 1,3 GHz OctaCore-Prozessor und 2 GB Arbeitsspeicher. Das X10300 ist im dritten Quartal erhältlich. •••

• • • Park Plaza Hotels & Resorts

NEUES HAUS IN NÜRNBERG ERÖFFNET räume für bis zu 70 Tagungsgäste. Alle Zimmer und Suiten verfügen über geräumige Schreibtische, 48 Zoll große Smart-TV, kostenloses Highspeed-WLAN bis zu 10 Mb/s. Moderne Unterhaltungselektronik gehört ebenfalls zum Standard. Für eine optimale Anbindung an nahezu alle Verkehrsmittel sorgt

die zentrale Lage des Hauses. Die Altstadt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind fußläufig erreichbar. Vom und zum Flughafen sind es nur sieben Kilometer oder 20 Minuten Fahrtzeit. Mit dem Auto reisen Gäste besonders schnell über die nahe gelegenen Autobahnen an. •••

Foto: Medion

Die Marke Park Plaza Hotels & Resorts hat in Deutschland ihr viertes Hotel eröffnet. Das denk­ malgeschützte Bauwerk liegt im Herzen Nürnbergs gegenüber dem Hauptbahnhof und bietet neben 177 modern eingerichteten Zimmern und Suiten auch sieben perfekt ausgestattete Konferenz-

Anzeige


News • • • IC2

ERWEITERTES SERVICEANGEBOT

Foto: DB

Geschäftsreisende können jetzt auch IC2 Doppelstockzüge in der Relation Köln-Münster-EmdenNorddeich nutzen. Sie genießen dort dieselbe Beinfreiheit wie im ICE. Ausklappbare Tische mit ausfahrbarer Verlängerung fürs Notebook sowie Steckdosen an allen Einzel- und Doppelsitzen erleichtern das Arbeiten am Platz. Noch entspannter reist man im Ruhebereich in der 1. Klasse. Snacks und Getränke werden auch in der 2. Klasse am Platz serviert. •••

• • • Deutsche Bahn

Foto: DB

MEHR SICHERHEIT FÜR ALLE Vor allem an den Berliner Bahnhöfen beobachten Geschäftsreisende immer mehr DB-Sicherheitsleute mit Bodycams an der Brust. Grund: Im ersten Halbjahr 2016 sind bundesweit 950 DBMitarbeiter angegriffen worden, 10 % mehr als im Vorjahreszeitraum, so DB-Sicherheitschef Hans Hilmar Rischke. Auch Reisende

sind nie ganz sicher an den Bahnstationen. „Die Akzeptanz bei den Beamten, das positive Interesse der Bevölkerung an dieser Technologie und erfolgreiche präventiv-polizeiliche Einsätze sprechen ganz klar für Bodycams“, sagt Thomas Striethörster, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin. Sicherheitskräfte der DB tragen

Bodycams auf der Brust, die Bilder sind live auf einem Monitor am Gerät zu sehen. Ein Angreifer sieht sich also während des Angriffs selbst. Der Test läuft bis zum Jahresende an den Bahnhöfen Ostbahnhof, Alexanderplatz und Zoologischer Garten. Bewährt sich die Technik, sollen weitere Stationen bundesweit folgen. •••

nover Hbf. Personal schließt die Türen der Fernverkehrszüge 40 s vor Abfahrt, so dass die Abfahrt auf „Zeigersprung“ erfolgen kann. Nach positivem Ausgang Einführung bundesweit.

31.08.2016 erworbene DB-Tickets werden übergangsweise noch bis einschließlich 30.11.2016 im HKX anerkannt.

Murrbahn ohne Fernverkehr: Die geplante IC 2-Linie Stuttgart-Nürnberg über Backnang-Schwäbisch Halle kommt nun doch nicht. Grund: Unpassende Bahnsteige in Waib­ lingen und Winnenden.

••• Bahn DB: Die App DB Navigator unterstützt ab sofort die Ticket-App Apple Wallet, die zentrale Verwaltung von digitalen Tickets beim Betriebssystem iOS. Damit lassen sich über den DB Navigator gebuchte Handy-Tickets direkt in Apple Wallet speichern. Nutzer können die Fahrkarten direkt auf dem Sperrbildschirm ihres Endgeräts abrufen. Sie erhalten in Apple Wallet alle Informationen, die auch im Handy-Ticket der Deutschen Bahn (DB) mitgeteilt werden. Die Funktion ist ab sofort für Flex- und Sparpreis-Tickets im Nah- und Fernverkehr einschließlich des City-Tickets sowie City mobil verfügbar. Für Smartphones von BlackBerry wird imn Bälde eine neue Version der App DB Navigator verfügbar sein. DB: Inhaber der BahnCard 50 erhalten dauerhaft 25 % Rabatt auf Sparpreise im Fernverkehr. Bis 30.09.2016 gibt’s eine neue BahnCard 50 für Reisende ab 60. Testangebot gilt 1 Jahr. Für alle Bahnreisenden gibt es bis 10.12.2016 die Probe BahnCard „für mich“. Sie enthält einen Gutschein für eine zweite kostenlose Probe BahnCard „für dich“ dazu. DB: Test eines neuen verschärften Abfertigungsverfahrens für mehr Pünktlichkeit in Köln Hbf und Han-

14

DB Fernverkehr: ICE und IC in Q1 2016 mit gesteigerter Auslastung (60 % gegenüber 51,8 % im Vorjahreszeitraum). Hintergrund: Mehr Sparpreisangebote. IC2Doppelstockwendezüge in der Relation Stuttgart-Singen-Zürich erst ab 2018 oder 2019. IC2 mit Nahverkehrsticket zwischen Stuttgart und Singen nutzbar. Bis zur Umstellung weiterhin lokbespannte IC mit SBB-Wagen. Ex-MET-Züge: Die MetropolitanGarnituren, die als IC eingesetzt werden, dürfen bei Außentemperaturen > 30° C nicht mehr fahren, um Fahrgäste vor Ausfällen der Klimaanlage zu schützen. Frankfurt-Mailand umsteigefrei: Direktverbindung mit SBB ETR 610Hochgeschwindigkeitszügen von Frankfurt über Basel und Zürich nach Mailand ab Dez. 2017. In NordSüd-Richtung durch den neuen Gotthard-Basis-Tunnel, in S-NRichtung via Lötschberg-Tunnel. DB/HKX: Kooperation mit Hamburg-Köln-Express (HKX) (Anerkennung von DB-Fahrausweisen in HKX-Zügen) beendet. Bis zum

Mitteldeutsche Regiobahn (MRB): Betrieb auf den Linie RE 3 (Dresden-Chemnitz-Hof) und RB 45 (Chemnitz-Riesa-Elsterwerda) mit modernen Triebzügen Coradia Continental. In allen Zügen sind Zubegleiter an Bord. München Hbf: Test dreier innovativer Konzepte rund ums Thema Aufenthalt am Bahnhof. Im Mittelpunkt stehen „grünes Warten“, Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten für Kinder und Familien sowie gastronomische Angebote. Damit Reisende ihren Zug nicht verpassen, Infomonitor im neuen Aufenthaltsbereich installiert. S-Bahn Nürnberg: Linie S4 Nürnberg-Ansbach wird ab Dez. 2017 um 16 km bis nach Dombühl verlängert. Locomore: Start des privaten Fernzugs Stuttgart Berlin auf 14.12.2016 verschoben. Alternativer Antrieb: Auf dem Netz der EVB Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser wird ab 2017 ein Triebzug von Alstom mit Brennstoffzellenantrieb verkehren. Einführung in NRW, Hessen und BW ab 2020 geplant.

ÖBB: Kostenfreies WLAN neu an fast allen Wener Bahnhöfen, in Bischofshofen, Bruck an der Mur, Wörgl und Attnang Puchheim. Ende 2016 gehen die Vorarlbergerer Bahnhöfe Bludenz, Feldkirch und Dornbirn online. Mittelfristig sollen die 100 größten Bahnhöfe der Republik mit WLAN ausgerüstet werden. Ins Internet gehen können Geschäftsreisende schon in Wien Hbf, Flughafen, Wien West, Innsbruck, Linz, Wels, Salzburg, Graz, Klagenfurt und Villach. ÖBB Fernverkehr: Auslaufmodell InterCity: Auf der Westbahn ab Fahrplanwechsel im Dezember nur noch Railjets, auch die Tauernbahn wird umgestellt. Schweizerische Südostbahn (SOB): Konzept „Treno Gottardo“ – eigenwirtschaftlicher Fernverkehr über die Gotthard-Bergstrecke von und nach Basel über Luzern mit Anbindung des Flughafens Zürich. Westbahn: Zehn neue elektrische Doppelstock-Triebzüge bei Stadler Rail bestellt. Die Fahrzeit soll auf 2.10 Std. gesenkt werden.

Der Mobilitätsmanager 09.2016


Täglich aktuelle News unter www.dmm.travel

News • • • München-Nürnberg-Express

NX NEUER BETREIBER

NEUE E-LOK ERST 2018

Die Vergabekammer Südbayern hat den Nachprüfungsantrag der DB Regio im Vergabeverfahren S-Bahn Nürnberg mit Beschluss vom 27.07.2016 als unbegründet zurückgewiesen. Damit wird die S-Bahn Nürnberg von 2018-2030 von der deutschen Tochter des britischen Bahnunternehmens National Express Rail betrieben. Bislang ist DB Regio Betreiber. Das S-Bahn-Netz erstreckt sich auf ganz Mittelfranken, Teile

Ein völlig neues Lokomotiv-Gesicht erscheint bei der Deutschen Bahn mit der neuen E-Lok der Reihe 102. Sie ist bestimmt für den neuen München-Nürnberg-Express (MNE) der mit zwei Jahren Verspätung erst 2018 in Betrieb gehen soll. Das markante äußere Erscheinungsbild ist ein Entwurf von Porsche Design. Škoda Transportation präsentierte kürzlich die ersten beiden fertiggestellten Loks für die DB Regio AG auf der Teststrecke in tschechischen Velim. Insgesamt wird der traditions­ reiche tschechische Pilsner Schienenfahrzeughersteller sechs Stück dieser Universal­ lokomotiven nach Deutschland an DB Regio Oberbayern liefern. Zusätzlich zu den Hightech-Loks des Typs 109E liefert der Bahnbauer 36 Doppelstockwagen, aus den sechs sechsteilige Wendezuggarbituren gebildet werden. Im neuen Verkehrsvertrag für den NMW (gilt von 2016 bis 2028) werden die bisherigen Wendezuggarnituren bestehend aus der IC-Lok 101 und ehemaligen IC-Waggons abgelöst. Eigentlich sollte die neuen MNE schon im September 2016 den Plandienst zwischen Nürnberg, Ingolstadt und München über die bayerische 300 km/h Rennstrecke aufnehmen. •••

Foto

: Sk

oda

Tran

spo

Oberfrankens und der Oberpfalz. Etwa 500 Mitarbeiter wären von einem Betreiberwechsel betroffen. Die Entscheidung, National Express den Zuschlag zu erteilen, wurde von Politikern und Gewerkschaften teils massiv kritisiert. NX hat bei Škoda-Transportation 39 elektrische Triebzüge vom Typ „RegioPanter“ (Wert 360 Mio. Euro) in Auftrag gegeben, noch bevor der Zuschlag klar war. •••

rtat

ion

Foto: Skoda Transportation

• • • S-Bahn Nürnberg

Anzeige

WELTWEIT GANZ NAH. ZWEI GROSSE MARKEN, EINE GLOBALE LÖSUNG FÜR IHR UNTERNEHMEN. Das Business Rental-Programm von Enterprise Rent-A-Car und National bietet Geschäftsreisenden preisgekrönten Mietwagen-Service – und das an mehr als 8.300 Standorten in über 75 Ländern weltweit. Wenn es um Mietwagen geht, vertrauen Sie auf den exzellenten Service von zwei weltweit führenden Autovermietern. Wir stellen sicher, dass alles nach Ihren Vorstellungen verläuft – mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis, wohin Sie auch reisen. Mit der Teilnahme an dem Emerald Club® Loyalitätsprogramm von National profitieren Sie zudem von weiteren Vorteilen wie Priority Services oder der einzigartigen Emerald Aisle an zahlreichen Standorten. Und das Beste: Je häufiger Sie Fahrzeuge mieten, desto attraktiver werden Status und Prämien.

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie wir Sie beim Einsatz von Mietwagen auf der ganzen Welt unterstützen können? Senden Sie uns eine E-Mail an corporateclass@ehi.com oder rufen Sie uns an unter 0800 37 22 800. ©2016 Enterprise Holdings, Inc. G06084 06.16


Titelstory • Digitalisierung Verkehrsträger

Text RED Fotos Siemens (1/3) I BMVI (2)

(1)

Die Anfänge sind gemacht. Die Digitalisierung wird das gesamte Geschäftsreise-Prozedere nachhaltig verändern.

DIE ZUKUNFT REIST DIGITAL Der Megatrend Digitalisierung macht vor keinem Verkehrsträger halt. Neue Kundenbedürfnisse und Technologien werden die Mobilität in den nächsten zehn bis 20 Jahren stark verändern. Sie wird zunehmend vernetzter, flexibler und multimodaler. Möglich wird dies durch die Verfügbarkeit von intelligenten Sensoren, Datenübertragungs-, speicher- und Kommunikationsmöglichkeiten. Die Digitalisierung ist einer der Schlüsselfaktoren für eine höhere Qualität und Zuverlässigkeit von Bahn, Individualverkehr mit Pkw aber auch der Luftfahrt. Im Jahr 2050 werden schätzungsweise 70 % der Menschen auf der Welt in Städten leben. Daraus resultiert ein immer drängenderer Bedarf an effizienten Mobilitätslösungen. Die Menschen erwarten Angebote, die ihre alltäglichen Mobilitätsbedarfe einfach, flexibel, schnell, zuverlässig und kostengünstig erfüllen. Die Städte wiederum

16

stehen vor der Herausforderung, Kosten, Flächenbedarf, Lärm- und CO2-Emissionen des Verkehrs zu reduzieren. Vor diesem Hintergrund zeigen Bahnunternehmen sowie die Automobil- und Luftfahrtindustrie, mit welchen digitalen Innovationen attraktive Mobilitätslösungen zu schaffen sind.

Der Mobilitätsmanager 09.2016


Digitalisierung Verkehrsträger

Online-Info siemens.com I porsche.de I Bahn.de I bmvi.de

(2)

Die „Strategie Schiene Digital“ enthält fünf Punkte, mit denen Bund, Bahn und Bahnindustrie die Digitalisierung des Verkehrs­trägers Schiene vorantreiben wollen. Bundesminister Alexander Dobrindt (l.), Volker Schenk (m.), Präsident des Verbandes der Bahn­ industrie und Rüdiger Grube (r.), Vorstandsvorsitzender der DB AG, unterzeichnen am 22. Juni 2016 im BMVI das Zukunftsprojekt. (3)

Automatisierung der Schiene. Was Mobilitätsmanager kaum wissen, Züge rollen mit Digitaltechnik.

SYSTEM BAHN Aus Sicht von Siemens liegt die Zukunft in einem integrierten, digitalisierten Streckennetz, der Nutzung von vernetzten Zügen und der Verbindung mit dem Individualverkehr. Allein in Deutschland werden für die Volkswirtschaft durch intelligente Mobilität kombinierte Effizienzund Wachstumseffekte von bis zu 16 Mrd. Euro pro Jahr bis 2022 erwartet. Um diese Effekte realisieren zu können, sind Schnittstellen und Datenaustausch sowohl innerhalb der einzelnen Verkehrsträger als auch zwischen ihnen unerlässlich. Standardisierte und interoperable Schnittstellen und Verkehrsinformationen eröffnen intermodale Reise- und Logistikketten „von Tür zu Tür“. So wird es möglich werden, eine Kombination von öffentlichem Straßen- und Schienenverkehr, Mietwagen und privaten Pkw zu nutzen. Mehr Kapazität durch Bahnautomatisierung. Modernisierung von Infrastruktur und Betriebsleittechnik, Automatisierung bis hin zum sicheren vollautomatischen Betrieb sind die Chancen einer konsequenten Digitalisierung der betrieblichen Abläufe. Für mehr betriebliche Kapazität auf den Gleisen soll eine rasche Umsetzung des European Rail Traffic Management Systems (ERTMS) mit der Installation des europäischen Zugsicherungssystems (European Train Control System; ETCS) sorgen. In Deutschland gibt es bereits eine erste Strecke, auf der ETCS zum Einsatz kommt. Auf der neuen ICE-Linie Erfurt – Leipzig/Halle (VDE8) werden die Züge über eine drahtlose Signalisierung in die Führerstände der Lok- und Triebfahrzeugführer geleitet und gesichert, anstatt ortsfester Signale am Gleis, die die Strecke in Blockabschnitte einteilen. Das System ermöglicht es, Zug auf Zug hintereinander auf die Strecke zu schicken – nicht viel anders als vernetzte Autos auf der Autobahn im sicheren und durch Rechner stets kontrollierten Abstand ihres jeweiligen Bremsweges. Mit der weiteren Nutzung der vorhandenen Daten von Zug, Strecke und Zugfahrt lässt sich z.B. über die Bremsgewichte der Züge der Sicherheitsabstand exakt präzisieren und weiter verkürzen. Mit dieser Technik kann sich die Kapazität einer Bahnstrecke um bis zu 40 % erhöhen.

www.dmm.travel

U-Bahnen. Mehr Kapazität durch digitale Technik zu schaffen, ist auch bei U-Bahn-Systemen in aller Welt ein Thema. Vor allem in Verbindung mit einer Automatisierung der Betriebsabläufe: In 35 Städten, darunter Nürnberg, gibt es bereits über 50 Metrolinien im vollautomatischen Betrieb mit automatisierten Zugsicherungssystemen. Die UITP (Int. Dachverband der Verkehrsunternehmen) erwartet bis 2025 eine Verdreifachung von automatischen U-Bahnstrecken auf 1.800 km Streckenlänge. Digitale Diagnose. Eine wesentliche Chance der Digitalisierung ist es, Störungen und Fehler im System Bahn vorausschauend zu vermeiden. Schrittweise entsteht eine technische Effizienz, die Rollmaterial und Infrastrukturanlagen für alle Betriebsaufgaben 100 %ig verfügbar macht. Liegengebliebene Züge, Verspätungen wegen technischer Störungen an Fahrzeugkomponenten sowie der Infrastruktur sollen künftig ausgeschlossen sein. Jede moderne Lokomotive, jeder Triebzug liefert während des Betriebs über elektronische Bordsysteme und Sensorik ununterbrochen und automatisch mehrere tausend Diagnosemeldungen und Messdaten von etlichen hundert Sensoren. Bisher ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Triebfahrzeuge regelmäßig zu Frist-Untersuchungen in die Werkstatt müssen – und damit Ausfallzeiten für den kommerziellen Einsatz entstehen. Stattdessen könnte die digitale Diagnose dazu führen, dass nur noch solche Schienenfahrzeuge in die Werkstatt kommen, die tatsächlich reparaturbedürftig sind. Das würde zur erhöhten Verfügbarkeit des Rollmaterials führen und so die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene erhöhen. Zuverlässigere Infrastruktur. Mit Sensorik lassen sich bereits seit Jahren Fehler im Gleis aufspüren. Moderne digitale Detektionseinrichtungen perfektionieren diese technische Überwachung: Sie haben elektronische Sicht auf Gleise und registrieren etwa durch Schwingungsmessun­ gen Veränderungen im Stahl. Das gilt auch für Weichen als störanfällige Komponenten des Schienenfahrwegs. So plant DB Netz, 70.000 Weichen mit Sensorik auszustatten – mit einer Kontrolltechnik, die anhand des Stromverbrauchs beim Stellen der Weiche aufzeigt, ob die Mechanik >>> wie gewohnt funktioniert oder schwergängig geworden ist.

17


IHRE SPEZIALISTEN FÜR GESCHÄFTSREISEKOSTENABRECHNUNG

business software FULLSERVICE CLOUD INHOUSE

KNOW-HOW BIS INS KLEINSTE DETAIL. Durch die Optimierung Ihrer Prozessabläufe im Bereich Reisekosten, reduzieren wir den Verwaltungsaufwand und erhöhen die Effizienz in Ihrem Unternehmen.

www.iuk-software.de


Fullservice professionell und zuverlässig. MIT WINTRIP® SAAS ERFOLGT DIE

NACH DER REISE

Auswertungen, auf die Sie eben-

REISEKOSTENERFASSUNG GANZ

Die Daten der Dienstreise werden

falls Zugriff haben. Zudem archi-

EINFACH ÜBER DAS INTERNET.

von dem Reisenden direkt über un-

vieren wir für Sie und importieren

sere Reisekostensoftware WinTrip®

Ihre Kreditkartendaten.

VOR DER REISE Buchung über i&k Servicecenter.

SaaS erfasst oder komplettiert.

Selbstverständlich sind wir nicht nur

Der Reisende erfasst die Daten

Wir prüfen im Anschluss die Reise-

Spezialisten für Abrechnungen der

seiner Reise im Reiseantrag und

kostenabrechnung, scannen die

privaten Wirtschaft, sondern auch

sobald der Antrag vom Vorge-

Belege und laden sie zur Ablage

nach BRKG/LRKG.

setzten genehmigt wurde, buchen

an der Reise hoch. Danach rech-

wir schnell und zuverlässig Ihre

nen wir die Reise ab und erstellen

Tickets.

die gewünschten Schnittstellen und

Willkommen in der Premium Cloud. MIT WINTRIP SAAS (SOFTWARE

in Deutschland betrieben, das

die Aktivierung von gesetzlichen

AS A SERVICE) ERFOLGT DIE REI-

nach ISO 27001, für exzellente

Änderungen auf Servern und

SEKOSTENABRECHNUNG ÜBER

IT-Sicherheit, Datenschutz und Ver-

Arbeitsplätzen kümmern muss, wird

DAS INTERNET.

fügbarkeit, TÜV-zertifiziert ist und

eine erhebliche Kosteneinsparung

klimaneutral arbeitet.

im Unternehmen erreicht.

einfach mit einem Browser auf

Dabei werden die Programme

UNSERE QUALITÄTSGARANTIE:

die Webserver der i&k software

und Daten auf unseren Servern

herausragende Verfügbarkeit durch

GmbH.

zur Verfügung gestellt. Da sich der

hochwertige Hard- und Software.

Der Zugang selbst erfolgt ganz

Alle i&k Server werden in einem Hochleistungsrechenzentrum

Kunde nicht mehr um die Technik, die Installation der Software und

Kurt-Schumacher-Weg 11

Telefon: 04331 / 43782 - 0

24782 Büdelsdorf (Schleswig-Holstein)

Telefax: 04331 / 43782 - 29

Am Kiel-Kanal 1-2

info@iuk-software.com

24106 Kiel (Schleswig-Holstein)

www.iuk-software.com

© werbeagentur-braemer.de

i&k software GmbH


Titelstory • Digitalisierung Verkehrsträger

Fotos GZ (4/5/ 7) I Siemens (6)

(4)

(5)

Dr. Peter Glottal (Siemens) zum intermodalen digitalisierten Verkehr.

••• Intelligentes Reisen

Siemens Vectrons im Werk Allach: Auf Schienen rollende Hightech­Computer.

Mehr Fahrgastkomfort. Konnektivität der Schlüssel für mehr Fahrgastsicherheit und -komfort. Siemens z.B. zeigte bei unserem Besuch in München-Allach Kommunikationslösungen, die die Nutzung von Internet und Unterhaltungsangeboten ermöglichen, Videoüberwachung und Reiseinformationen integrieren und intermodale Transportservices koordinieren. So wird das Reisen dank umfassender Informationen und Unterstützung von Fahrgast, Fahrer und Betreiber erheblich einfacher, sicherer und komfortabler.

Big Data I Social Media I Mobile

Wie verbreitet sind folgende Szenarien im Jahr 2025? Reisen werden mithilfe von BigData-Analysen auf Verbraucher persönlich zugeschnitten (z.B. durch die Analyse von Daten aus Sozialen Netzwerken)

97%

Nahtloses Reisen

Reisende nutzen für alle Reisedienstleistungen wie Flüge, Mietwagen oder Bahnfahrkarten nur noch ein digitales Ticket (z.B. per NFC-Technologie am Smartphone)

74%

Collaborative Consumption

Verbraucher schließen sich online zu Buchungs- bzw. Reisegemeinschaften zusammen, um von günstigeren Gruppenreisen zu profitieren

55%

Basis: Touristikunternehmen I Antworten für „sehr weit verbreitet“ und „eher verbreitet“

••• Digitaler Reisebegleiter von morgen Unter dem Motto „Dein digitaler Reisebegleiter von morgen – gemeinsam die Zukunft des Reisens gestalten“ haben der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, und DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Grube einen Ideenwettbewerb zur Digitalisierung gestartet. Bis zum 03. Dezember 2016 können registrierte Nutzer auf der Plattform „DB BAHN Ideenschmiede“ unter www.bahn.de/ideenschmiede Vorschläge einreichen und diskutieren. Alle Nutzer wählen dann die besten 30 Ideen aus. Anschließend kürt eine Jury aus DB-Experten die drei Gewinner, die neben der Einladung ins DB-Innovationslabor „d.lab“ nach Frankfurt (Main) eine BahnCard 100 im Wert von 4.090 Euro bekommen.

Automatisiertes Fahren. Durch die jahrelange Erfahrung von Siemens im Nahverkehrsbereich wird es möglich, die Automatisierungsfunktion auch auf den Regional- und Fernverkehr zu übertragen. Hierzu wird das aus dem Metrobereich bewährte System zum automatisierten Beschleunigen und Bremsen des Fahrzeugs (Automatic Train Operation; ATO) mit dem Zugsicherungssystem European Train Control System (ETCS) gekoppelt. Ziel ist es, vollautomatischen Betrieb auch im SchienenFernverkehr bis 2030 zu realisieren.

20

SYSTEM LUFTFAHRT

Quelle: Bitkom Research

Individualisierte Angebote

Vollautomatischer Check-in, neues Entertainment an Bord, umweltfreundlichere Routen, Ersatzteile aus dem Drucker und neue Geschäftsmodelle. Nahezu alle Führungskräfte in Luftfahrtunternehmen sehen die Digitalisierung in ihrer Branche als Chance. Das hat eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom unter 102 Vorständen und Geschäftsführern in der Luftfahrtbranche ergeben. 100 % der Teilnehmer sind sich einig, dass sich das Reiseerlebnis der Passagiere durch die Verbreitung von vollautomatischem Check-in mit Gepäckautomaten künftig deutlich stressfreier gestaltet. Ebenfalls nahezu alle Befragten sind sich sicher, dass durch einen kostenlosen Internetzugang an Bord auf eigene Audio- und Videostreamingdienste zugegriffen werden kann sowie mit dem Smartphone telefoniert werden kann. Immerhin 42 % der Befragten gaben an, dass 2030 mithilfe von Augmented Reality die Navigation am Flughafen deutlich vereinfacht werden könnte. Die Digitalisierung wird ebenfalls bei einer schnelleren Abfertigung von Passagieren und Flugzeug (92 %) sowie dem Finden einer effizienten Route helfen (94 %). Dadurch werden im Gegenzug Kosten reduziert (62 %) sowie die Umwelt geschont (56 %). Beispielsweise durch neue Kollisionswarnsysteme könne auch die Sicherheit mit digitaler Unterstützung erhöht werden (97 %). Airlines haben das Potenzial erkannt und viele Prozesse digitalisiert. Sie und ihre Kunden verbindet eine digitale Beziehung: Von der OnlineFlugbuchung, über Check-In und den automatisierten Boardingprozess bis zur Nachbetreuung über CRM-Programme – nahezu alles funktioniert heute digital mit einem leistungsfähigen Daten- und Informationsmanagement im Hintergrund. Onlineunternehmen wie Amazon, Google und Facebook sind die neuen Vorbilder der Airlines im Endkundengeschäft. Digitale Passagierdaten sind zu einem ihrer größten Werte geworden; entsprechend geschützt und teilweise teuer verkauft. Kein Wunder, dass etablierte „Datensammler“ wie beispielsweise Google an einem solchen „Schatz“ partizipieren wollen und zunehmend mit eigenen Reiseportalen auf einen Teil dieser Daten zugreifen.

Der Mobilitätsmanager 09.2016


Digitalisierung Verkehrsträger

Online-Info siemens.com I porsche.de I Bahn.de I bmvi.de

(6)

(7)

Leitzentrale: U­ und S­Bahnverkehr vollautomatisch und ohne Fahrer.

Mobilty Data Services Center Siemens: IT­basierte Triebfahrzeugsteuerung.

Digital im Flug. Auf dem Flug selbst geht es nicht minder digital zu: Passagiere haben auf Langstrecken fast überall Internetzugang und in Kürze werden sie – wie in den USA schon heute üblich – auch auf den Kurzstrecken online sein und Videos on-demand schauen. Aber nicht nur in der Kabine, auch im Cockpit ist das digitale Zeitalter längst angebrochen. Diese ganzen Entwicklungen haben jedoch eine „neue“ verwundbare Stelle geschaffen: Software- und Datenfehler. Sie können eine ganze Flotte mehrere Stunden lahm legen, so wie das im Frühjahr 2016 bei United Airlines geschehen ist.

heit erzielt hat, gelingen derzeit Quantensprünge bei der aktiven Sicherheit: Durch intelligente Vernetzung der Vielzahl von Sensoren in einem modernen Pkw lassen sich Unfälle, die durch menschliche Fehler ausgelöst werden könnten, verringern, abmildern oder gar vermeiden. Zudem unterstützen Assistenzsysteme den Fahrer bei seinen Aufgaben am Steuer und steigern damit den Fahrkomfort. Bei einer Untersuchung des theoretischen Nutzenpotentials verschiedener Fahrerassistenzsysteme stellte die UDV fest, dass sie in der Lage sind, das Unfallgeschehen positiv zu beeinflussen: Systeme wie der Spurwechsel- (Blind-Spot Detection) und Ausparkassistent z.B. von Škoda haben demnach das Potenzial, jeweils 1 bis 2 % aller Pkw-Unfälle zu verhindern. Der Spurhalteassistent (Lane Assist) erzielt einen Wert von 4 %. Intelligenten Notbremssystemen wie dem Frontradarassistent inklusive City-Notbremsfunktion bescheinigen die Unfallforscher je nach Auslegung ein Unfallvermeidungspotenzial von bis zu 43 %. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rechnet deshalb damit, dass fast die Hälfte aller Unfälle in Zukunft durch Notbremsassistenten positiv beeinflusst werden können. Und auch der Deutsche Verkehrssicherheits Rat (DVR) betont: „Gerade der Notbrems- >>>

SYSTEM AUTOMOBIL Es wird sich noch herausstellen, ob automatisches Fahren der Königsweg zur ,Vision Zero‘ sein wird, sprich, dass es im Straßenverkehr keine Toten mehr geben wird. Die aktuelle Statistik spricht etwas anderes: Trotz vermehrten Einsatzes von Assistenz-, Sicherheits- und Komfortsystemen in den neueren Automobilen, deren Aufgabe sein sollte, die Sicherheit zu erhöhen, gibt es mehr Unfälle, mehr Verletzte und mehr Tote. NachRAICLT160822-01_Ad_TGV_210x104mm_02_HD.pdf 1 der 22/08/16 dem die Automobilindustrie große Fortschritte bei passiven11:50 Sicher-

Anzeige

! EU N

Umfangreiches Streckennetz: Erreichen Sie zahlreiche europäische Reiseziele mit Eurostar, Italo, Renfe, TGV, Thalys, uvm. ■ Schnelligkeit: Reisen Sie mit bis zu 320 bzw. 360 km/h zwischen den wichtigsten Städten Europas ■ Flexibilität und Komfort: Flexible Tarife sind erschwinglich, kein Airport-Check-in, kein Aufpreis für Koffer ■ Umweltfreundlichkeit: Geringer CO -Ausstoß 2

Moscow

AMSTERDAM

Pictures © SNCF / Thalys / Eurostar

İ wiebodzin

Rotterdam Ebbsfleet Essen Duisburg Dortmund Ashford Calais Antwerpen Dunkerque Düsseldorf Liège Calais-Frethun BRUSSELS Köln Boulogne/mer Aachen Lille Etaples-Le Touquet erton Frankfurt Belgium Rang-du-Fliers-V KaisersLannion Mannheim LUXEMBOURG lautern Le Havre Rouen Brest Reims St-Brieuc St-Malo Mantes-la-Jolie Metz Morlaix Saarbrücken PARIS Rennes Karlsruhe Laval Forbach Redon Stuttgart Quimper Le Mans Vitré Augsburg Nancy Strasbourg BadenLorient ire Baden Vannes St-Naza Les AubraisAngers Ulm Mulhouse Freiburg Orléans Nantes München Tours Le Croisic Dijon Belfort Basel Vierzon Besançon Zürich Les Sables Niort Poitiers d’Olonne BERN Châteauroux Interlaken La Rochelle Lausanne Ruffec La Souterraine Mâcon Switzerland Genève Angoulême Limoges Lyon

Santiago de Compostela Pontevedra

Monforte de Lemos Ourense

Vigo

Puebla de Sanabria Zamora Fuentes de Oñoro

Portugal Valencia de Alcántara

Mérida

Montauban Santander San Dax Torino Bilbao Sebastián/ Nîmes Avignon Toulouse Donostia Biarritz Pau Aix-en-provence Miranda Altsasu Montpellier Nice Irún Hendaye Tarbes de Ebro Cannes nne Vitoria/ Pamplona Lourdes Carcasso Béziers Palencia Gasteiz Burgos St-Raphaël Narbonne Marseille Tudela Valladolid Toulon de N. Perpignan Huesca Medina del Campo

Spain

Figueres

Lleida

Segovia Calatayud

Zaragoza

Guadalajara

MADRID

Teruel

Cuenca

Toledo

Requena

Ciudad Real

Alcazar de San Juan

Albacete

Castelló Sagunt València

Linares Sevilla

France

Milano

Verona Mestre

Valence

Jaén Córdoba

Murcia

Granada

Almería

Alicant Cartagena

Girona Barcelona

Genoa

Reggio Emilia

Kutno

WARSZAWA

Konin

Poland

PRAHA

Katowice

Czech Republic Austria

WIEN BUDAPEST

Hungary TGV

Venezia

Thalys

Padova

Oviedo

Ávila Cáceres

Badajoz

Agen

Gijón

e

Brive-la-Gaillard

León

Salamanca

LISBOA

Bordeaux

Arcachon

2Q\PCĞ

Rzepin

Germany

A Coruña

Moscow

BERLIN

Netherlands

LONDON

INFOS & BUCHUNGEN www.voyages-sncf.eu

en r ch de wis ung ng z hl n. lu .eu za le ah cf en äh ez -sn art ) w r B es itk isa zu g d V n ya re d, ne .vo d K ar ön w un erC s k w n st ro r w hre Ma bü be rfa x, ise ts ü ve e Re ke rift , Am tic sch us hn st rPl Ba La (Ai

SCHNELL UND BEQUEM DURCH EUROPA

Eurostar

Bologna

TGV/ICE TGV Lyria

Firenze

Renfe-SNCF

en coopération

Italo

Italy

RZD a

RENFE Lusitani ROMA

Berlin-Warsaw

Tarragona

Express

AVE Napoli Salerno

Avant Altaria Alvia Euromed Trains Regional Renfe Budapest train PragueInternational


Titelstory • Digitalisierung Verkehrsträger

Fotos Porsche (8) I Skoda (9)

(8)

(9)

Porsche Panamera: Das erste beinahe voll digitalisierte Automobil.

Skoda Media Treff: Nahezu autonom fahren will „gelernt“ sein.

assistent hilft nachgewiesenermaßen, Unfälle zu vermeiden oder die Unfallschwere abzumildern.“ Nach Erkenntnissen des DVR sind aber nur 15 % der Neuwagenkäufer bereit, Geld für sicherheitsrelevante Fahrerassistenzsysteme auszugeben, wenn diese statt zur Serien- zu den Sonderausstattungen gehören. Das hat natürlich seinen Grund: Noch sind die meisten Assistenzsysteme zum Teil sehr teuer und treiben die Beschaffungskosten schnell in die Höhe. Andererseits müssen private wie gewerbliche Interessenten wissen, dass sich viele der intelligenten Systeme über den Sicherheitsgewinn hinaus lohnen: Abstandsregler helfen Benzinkosten einzusparen, Park- oder Bremsassistenten können den zukünftigen Wiederverkaufswert des Fahrzeugs steigern. Zudem gewähren einige Versicherungen Rabatte, wenn bestimmte Systeme an Bord sind. Nicht zu vergessen: Auch komfortorientierte Assistenzsysteme wie die Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung zahlen auf die Verkehrssicherheit ein, da der Fahrer weniger vom Geschehen auf der Straße abgelenkt wird. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und andere Institutionen raten Autokäufern daher einstimmig, sich vor dem Kauf über die Verfügbarkeit verschiedener Fahrerassistenzsysteme zu informieren und sie bei der Konfiguration ihres Wunschfahrzeugs zu berücksichtigen. Bei den gewerblichen Fahrzeugnutzern halten Assistenzsysteme in jüngster Zeit verstärkt Einzug: Der Fullservice-Leasinganbieter Arval Deutschland (Kirchheim bei München) befragte im Februar 2016 Fuhrparkverantwortliche. Demnach besitzen mehr als 40 % der Flottenfahrzeuge intelligente Ausstattungselemente. Beliebt sind neben vor allem Einparkassistenten (70 %), Abstandsregler (58 %) und Müdigkeitssensoren (55 %). 26 % setzen auf integrierte Systeme zur Nutzung von Smartphone-Apps. Von den Assistenzsystemen versprechen sich die Anwender vor allem mehr Sicherheit (85 %), Komfort (50 %) und Zeitersparnis (37 %).

ren erkennen, die durch Gegenverkehr ausgelöst werden könnten. Überhaupt haben kamera-, laser- und radarbasierte Systeme ihre ,Augen‘ im Gegensatz zum Menschen praktisch überall. Gerade im Dunklen oder bei schlechter Witterung sind sie dem Fahrer weit überlegen. Beeindruckend ist, wie der Frontradarassistent permanent den Abstand zum vorausfahrenden Verkehr überwacht. Wird der Abstand zu gering bzw. droht ein Auffahrunfall, greift das System stufenweise automatisch ein und bremst den Wagen bis zum Stillstand ab. Trotz alledem bleibt immer ein etwas mulmiges Gefühl, ob der Wagen tatsächlich hinter dem Vordermann zum Stehen kommt, wenn man selbst nicht auf die Bremse tritt. Ähnliches vollbringt die City-Notbremsfunktion, im Stadtverkehr (im Bereich bis 30 km/h) aktiv, um den Bereich vor dem Fahrzeug zu ‚scannen‘. Nähert sich ein Hindernis oder droht ein Aufprall mit dem vorausfahrenden Verkehrsteilnehmer, bremst das System das Auto unverzüglich und automatisch ab. Und weil die meisten Fahrer in Notsituationen nicht stark genug abbremsen, um ein schnelles und sicheres Anhalten des Fahrzeugs zu gewährleisten, verfügen heute viele Modelle der Autobauer oft serienmäßig über hydraulische Bremsassistenen, die vollen Bremsdruck aufbauen. Fakt ist auf Deutschlands Straßen, dass die meisten und gefährlichsten Unfälle auf Landstraßen im Begegnungsverkehr passieren. Da kommt der kamerabasierte Spurhalteassistent ins Spiel. Er lenkt aktiv gegen, sobald der Fahrer - ohne zu blinken - seine Spur verlässt. Freilich hilft das wenig, wenn einem ein Auto auf der eigenen Spur entgegenkommt, was unweigerlich zum Frontalzusammenprall führen kann und es auch oft tut. Selbstfahrende Autos – soll das wirklich funktionieren? Viele Deutsche haben da noch Vorbehalte, wie eine Umfrage von Yougov zeigt. Derzeit erwarten lediglich 34 % der von YouGov Befragten mehr Sicherheit durch autonom fahrende Wagen. In einer ähnlichen Umfrage des Instituts TNS Emnid von Mitte Juni waren es noch 41 %.

Einblicke beim Skoda Media Treff. Auf dem Lausitzring hatten wir von DMM/NF die Gelegenheit, modernste Technik für mehr Sicherheit und Komfort testen zu dürfen. Was heute schon alles machbar ist und wie es funktioniert, demonstrierten Robert Peˇnicˇka, Koordinator Entwicklung Fahrerassistenzsysteme und Airbag-Elektronik von Škoda Auto a.s. auf dem Škoda Media Treff und die Instruktoren dann beim praktischen Fahren. Der Volkswagentochter zufolge wird die nächste Generation hochentwickelter Assistenzsysteme, die im Frühahr 2017 mit dem großen SUV Kodiaq eingeführt wird, für noch mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. So ,sieht‘ z.B. ein neues System des Siebensitzers praktisch um die Ecke, indem eine Rundumsichtkamera das Umfeld rund um das Fahrzeug weitgehend abdeckt. Zudem arbeiten die Entwickler an noch weitreichenderen Radarsystemen, die beispielsweise auch Gefah-

22

Digitalisierung am Beispiel des neuen Porsche Panamera. Mit der Markteinführung von Porsche Connect kann der Fahrer die Zeit im Auto effizienter nutzen und behält zudem sein Auto jederzeit im Blick. Porsche Connect besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Angeboten. Basis ist das Connect-Modul im Auto. Es umfasst die Services zur Fernsteuerung von Fahrzeugfunktionen sowie zur Abfrage von Fahrzeugdaten per Smartphone und Apple Watch. Auf dieses Modul baut das Top-Paket Connect Plus auf. Es bietet zusätzlich ein Navigationsmodul, ein LTE-Telefonmodul, einen WiFi-Hotspot sowie zahlreiche internetbasierte Dienste. Connect Plus zählt beim Porsche 911 und Panamera zur Serienausstattung und ist für alle anderen Modelle – gegebenenfalls in Verbindung mit dem erforderlichen Navigationsmodul – als Option lieferbar. •••

Der Mobilitätsmanager 09.2016


EINE FESTE GRÖSSE IN DER UNTERNEHMENSPLANUNG. OCTAVIA COMBI mtl. ab

220 €

1

Der ŠKODA OCTAVIA – unser Erfolgsmodell seit 20 Jahren. Wer in der Geschäftswelt seine Ziele erreichen will, braucht die richtigen Fähigkeiten. So hat sich auch der OCTAVIA in seiner 20-jährigen Laufbahn mit Qualitäten wie Funktionalität, Sicherheit und einem überragenden Raumangebot als erste Wahl in unzähligen Flotten bewährt. Dank seines modernen Designs, zahlreicher Assistenzsysteme und innovativer Funktionen wie der Phonebox für kabelloses Laden ist er auch für die Zukunft bestens aufgestellt. Planen Sie Ihre Zukunft mit dem OCTAVIA: Für eine Probefahrt und ein persönliches Angebot kontaktieren Sie unsere Business-Hotline unter 0800/25 85 855. Mehr auch unter skoda-geschäftskunden.de Berechnung des Ratenbeispiels und der Dienstleistungs-Ratenbeispiele: ŠKODA OCTAVIA Combi 1,6l TDI Ambition (81 kW), unverbindliche Preisempfehlung 22.521,01 € zzgl. MwSt., exkl. Überführungs- und Zulassungskosten. Laufzeit 48 Monate und jährliche Laufleistung 20.000 km. Alle Raten zzgl. MwSt. Ein Angebot der ŠKODA Leasing, Zweigniederlassung der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, nur gültig für Großkunden mit Rahmenabkommen der Volkswagen AG und bei Bestellung bis zum 30.9.2016. Bonität vorausgesetzt. 2 Zzgl. MwSt., Wartung & Verschleiß PLUS-Aktion für eine Gesamtlaufleistung bis zu 90.000 km. 3 Zzgl. MwSt., saison- und verschleißbedingter Reifenersatz ausgewählter Reifenfabrikate, wie z. B. Semperit, inkl. ein Satz ŠKODA Original Winterkompletträder mit Stahlfelgen und Premiumbereifung (195/65 R15), Sommerreifen (205/55 R16). 2+3 Nur gültig in Verbindung mit einem neuen GeschäftsfahrzeugleasingVertrag bei der Volkswagen Leasing GmbH. 1

Unser Angebot: ŠKODA OCTAVIA Combi 1,6l TDI Ambition (81 kW), inkl. Metalliclackierung und Businesspaket Amundsen Leasingrate, mtl. Wartung & Verschleiß PLUS-Aktion, mtl. ReifenClever-Paket, mtl. Gesamtleasingrate, mtl.

220,00 € 1 24,00 € 2 15,57 € 3 259,57 €

Kraftstoffverbrauch für Leasingangebot ŠKODA OCTAVIA Combi 1,6l TDI Ambition (81 kW) in l/100 km, innerorts: 4,5; außerorts: 3,5; kombiniert: 3,9. CO2-Emissionen kombiniert: 101 g/km (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007). Effizienzklasse A. Kraftstoffverbrauch für alle verfügbaren Motoren in l/100 km, innerorts: 8,4–4,2; außerorts: 5,7–3,5; kombiniert: 6,6–3,9. CO2-Emissionen kombiniert: 154–101 g/km (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007). Effizienzklasse C–A. Abbildung und Text enthalten Sonderausstattung.


Geschäftsreise • Bonusprogramme

(1)

Text RED Fotos Alitalia (1) I United (2) I Frontier (3) Online-Info globalflight.de

(2)

(6)

BONUSPROGRAMME SEPT. 2016 Im November soll Newcomer SaudiGulf endlich starten dürfen. An der Verzögerung waren die Behörden schuld. Allerdings hatte die Fluggesellschaft so Gelegenheit, ihr Vielfliegerprogramm SaudiGulf Club schon vor dem Erstflug zu präsentieren – ein Unikum in der 35-jährigen Geschichte von Frequentflyer-Programmen.

24

Air France-KLM

Mitglieder mit Ivory-Status erhalten 10 % Rabatt auf Sitzplätze mit extra Komfort auf weltweiten Flügen (Ausnahme Standard-Sitzplatzreservierung). Ab sofort gelten 10 % Gebührermäßigung für das erste zu bezahlende Gepäckstück für alle Verbindungen in der Eco weltweit (Ausnahme Flüge nach USA, Kanada und Mexiko) bei Bezahlung im Reisebüro oder online auf den Webseiten von Air France und KLM. Ist ein Freigepäckstück im Tarif enthalten, wird der Nachlass auf das zweite gewährt. Basismitglieder von Flying Blue erhalten auf allen AF-KLM-Flügen eine Reduktion von 10 Euro auf das erste zu bezahlende Gepäck, unabhängig von der genutzten Klasse und den FreigepäckRegeln (5 € auf Kurzstreckenflügen, wo die Gebühr 20 € oder weniger beträgt).

Alitalia

Die Gesetzgebung in Italien schreibt vor, dass Kundenbindungsprogramme zeitlich beschränkt sein müssen. In der Vergangenheit kam es so schon vor, dass MilleMiglia-Mitglieder zwischen zwei Auflagen ihre nicht genutzten Meilen komplett verloren. Die aktuelle Version lief ursprünglich am 31. Dezember 2015 aus, wurde dann bis 31. August und aktuell bis zum 31. Dezember 2017 verlängert. Gleichzeitig werden die Prämientabellen im Zweimonats Rhythmus verlängert.

Avis

Noch bis 30. September erhalten KrisFlyer-Mitglieder von Singapore Airlines fürs Anmieten eines Autos der Kategorie C oder höher in der EMEA-Region oder Asien-Pazifik (mind. drei Tage) 4.000 Meilen. Ohne geografische Einschränkung erhalten EuroBonus-Mitglieder von SAS gar 7.000 Punkte fürs Anmieten eines Autos für mind. sieben Tage zwischen Oktober und Dezember.

Frontier Airlines

American Airlines hat ihr AAdvantage-Programm auf Umsatzbasis umgestellt. Somit gibt es in den USA kaum noch meilenbasierte Programme. Dies ist eine zweite Chance für das EarlyReturnsProgramm, das dank Umstellung auf ein Low Cost-Konzept viele Anhänger verloren hat. Aber mit traditionellen Meilenkrediten sowie Freiflügen innerhalb der USA für 20.000 Meilen ist dies eine gute Gelegenheit für preisbewusste Kunden, sich das Programm näher anzuschauen.

Norwegian

Norwegian ist eine Partnerschaft mit dem Lounge-Anbieter No1 Lounges eingegangen. Norwegian Reward-Mitglieder erhalten 15 % Rabatt auf den Eintrittstarif zu den hochklassigen Lounges plus 25 Punkte im Programm (entspricht Reduktion von 25 Kronen auf einem Folgeflug mit Norwegian). Angebot kann unabhängig von einem Norwegian-Flug genutzt werden – und auch an anderen Flughäfen in Großbritannien, die teilweise von Norwegian gar nicht bedient werden.

Royal Air Maroc

Bis 30. September 50 % Bonusmeilen auf Flügen nach Nairobi und Rio de Janeiro (nach Washington vom 15.09. - 15.12. 2016). Neumitglieder erhalten nach ihrem ersten Flug – als Standardangebot – auch 4.000 Bonusmeilen. Registriert man sich bis 30.09.2016 im kostenlosen Familienprogramm, gibt‘s 5.000 Gratismeilen. Übrigens ist geplant, die Avios-Währung einzuführen.

United Airlines

Zum 06. Oktober wird die Gebührenstruktur in MileagePlus transparenter, da dann für Änderungen und Stornierungen die gleichen Gebühren Anwendung finden werden. Generell gilt: Änderungsgebühren werden teurer, die Stornierungsgebühren billiger. Aber die Änderungen können im Einzelfall je nach Elitestatus erheblich sein. Markant ist allerdings die Änderung, dass immer noch zwei Stufen dieser Gebühren Anwendung finden, je nachdem wie lange vor Abflug die Änderungen vorgenommen werden.

Der Mobilitätsmanager 09.2016


Ketten C A S H B A C K - R A T E N I M V E R G L E I C H : H O T E L S Portalbetreiber

DIE GELDZURÜCKGARANTIE Nach Payback setzt sich derzeit ein neuer RabattTrend durch: CashbackPortale locken mit hohen Sparraten, insbesondere für Hotelbuchungen.

Anbieter & Optionen

Shoop.de

andasa.de

rewardo.de

igraal.de

Stand: 01.07. 2016

In den USA und Großbritannien sind Cashback-Loyalty-Konzepte („Geld-zurück“) schon seit geraumer Zeit erfolgreich. Mittlerweile setzt sich das Online-Verkaufsmodell auch in Deutschland durch. Portale wie iGraal, rewardo, oder Shoop.de (ehemals Qipu.de) sind in den letzten Jahren förmlich aus dem Boden geschossen. Durchschnittlich sechs Prozent vom Nettopreis werden Kunden bei einem Kauf über jene Anbieter rabattiert. Gerade für Hotelbuchungen kann sich der Zwischenschritt über einen Cashback-Anbieter lohnen. Bespiel: Bei Expedia.de

hotels.com

expedia.de

ebookers.de

hrs.de

accorhotels.com

hilton.de

4%

8%

8%

8%

4,5%

6%*

6%

SEPA, Paypal, Amazon, ZalandoGutscheine

5€

5%

3%

2%

2%

3,5%*

2%

SEPA

6€

n/a

n/a

7,2%

3%

4,8%*

n/a

SEPA

4%

8%

5%

5%

4,5%

6%*

4%

SEPA, Paypal

Ja hotels.com Rewards

kein eigenes LoyaltyProgramm

Ja ebookers plus

kein eigenes LoyaltyProgramm

Ja Le Club Accor Hotels

Ja HHonors** – – –

Ja maximal acht Zimmer

Ja maximal acht Zimmer

Nein bzw. max. vier Zimmer

Ja

Nein bzw. max. vier Zimmer

Ja maximal 25 Zimmer

Mit Treuekein eigenes programm komLoyaltybinierbar? Programm Gruppenbuchungen online möglich?

Auszahlung Cashback

booking. com

Ja maximal 30 Zimmer

–––

*Accor Hotel Cashback-Rate für Sofitel, Pullmann, MGallery, Grand Mercure, The Sebel ** nicht HHonors-Gutscheine

gibt es bei Payback 1 Punkt pro 2 Euro Umsatz für Hotelbuchungen, dies entspricht etwa 0,5% Rabatt. Bei Cashback-Anbietern gibt es hingegen 8% effektiven Cashback-Rabatt für Hotelbuchungen, also das 16fache an Rabatt. Die Anmeldung und Teilnahme ist kostenlos und denkbar einfach. Auf den meisten Portalen werden lediglich E-Mail-Adresse und ein Passwort abgefragt. Der Kunde erreicht den Online-Shop seiner Wahl, indem er über einen auf der Cashback-Seite integrierten Link dorthin geleitet wird.

Im Fall eines erfolgreichen Einkaufs erhält der Cashback-Anbieter eine Provision, die er zum größten Teil an den Kunden zurückgibt. Vom Einbehalt der Differenz „leben“ die Cashback-Portale. Ein Vergleich der Cashback-Raten lohnt sich, vor allem, da die Konditionen meist ähnlich sind. Cashback kann man sich neben SEPA-Überweisung, Paypal auch als Wertgutschein von Amazon oder Zalando auszahlen lassen bzw. als airberlin topbonus Prämienmeilen, nutzbar in der gesamten oneworld Allianz. •••

Anzeige

Shoop.de und hotels.com Treueprogramme clever kombinieren und bei Online-Reisebuchung doppelt profitieren Geschäftlich oder privat – eine Reise kann kostenintensiv werden. Im Internet finden sich zahlreiche Sparmöglichkeiten wie Gutscheine oder Last-Minute-Angebote. Ein noch größeres Sparpotenzial bietet Cashback – auf Deutsch „Geld zurück“. Dass Cashback klassische Rabattkarten schlägt, wurde jetzt von Finanztest, dem Verbrauchermagazin der Stiftung Warentest, bestätigt*. Der Reisende holt den größtmöglichen Benefit aus seiner Buchung heraus, indem er das Cashback noch mit Rewards-Programmen kombiniert. Bei Shoop.de (ehemals Qipu), Deutschlands größtem Cashback-Portal,

profitieren Verbraucher von den Vorteilen von hotels.com: Für zehn Übernachtungen erhält der Reisende mit dem hotels.com RewardsProgramm eine gratis Übernachtung bei den meisten auf hotels.com gelisteten Hotels.

* https://www.test.de/Einkaufen-mit-Rabatt-Cashback-schlaegt-Payback-4955013-0/

Wenn diese Buchungen über den CashbackAnbieter Shoop.de erfolgen, bekommt er zusätzlich zwischen sechs bis acht Prozent Cashback auf den Nettowert zurück. Das Cashback-Prinzip ist denkbar einfach: Jedes Mal, wenn der Nutzer über die Plattform bei einem der über 2.000 Partner einkauft, erhält Shoop.de eine Provision vom jeweiligen Händler. Diese gibt das Unternehmen in Form von Cashback zu großen Teilen, in einigen Fällen sogar zu 100 Prozent, an seine Kunden weiter. Das Einzige was zu tun ist, um von den Vorteilen zu profitieren, ist die kostenlose Registrierung bei Shoop.de.

Weitere Informationen finden Sie unter www.Shoop.de


Geschäftsreise • Business Aviation

Text RED Fotos Aerion (1) I Gulfstream (2-5) I Embraer (6)

(2)

(1)

Aerion-AS-2 über New-York: Doch ist das Zukunftsmusik.

(3)

Gulfstream G600 Mock-Up: Bald auch in echt.

ZUKUNFT DER BUSINESSAVIATION Sie ist nach wie vor etwas geheimnisumwittert und kann ihr Image nicht so richtig abstreifen: Die Geschäftsluftfahrt. In der globalisierten Welt nimmt ihre Bedeutung zwar zu, nicht aber in Deutschland. Meist nutzen Konzerne und mittelständische Unternehmen Geschäftsflugzeuge von großen Airports, Regional- oder gar eigenen Flughäfen, um zu Terminen mit Kunden und Geschäftspartnern überall auf dem Globus zu gelangen. Business-Jets sind in Krisenzeiten, und solche haben wir auch in Deutschland, teure Anschaffungen, ob gekauft, geleast, gemietet oder im Teileigentum betrieben. Obendrein gelten sie, zumindest in Deutschland, als dekadent. Kaum jemand, der mit solchen Arbeitsgeräten unterwegs ist, traut sich zuzugeben, dass er ein Geschäftsflugzeug nutzt. Überhaupt herrscht in der Branche wenig Aufbruchstimmung, auch wenn Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt (Hamburg) betont: „In einem wirtschaftlich zusammenwachsenden Europa und in einer globalisierten Welt ist das Geschäftsreiseflugzeug eine essentielle Säule im Mobilitätsmix international tätiger Unternehmen. Freilich denkt Elektronik- und Aerospace-Konzern Honey­well, dass es im laufenden Jahr in Sachen Auslieferung neuer BusinessJets weltweit zu einer Stagnation oder gar Rückgang kommen wird. Schuld daran hat die vor sich hin dümpelnde Weltwirtschaft mit unsicheren Kandidaten (Brasilien, Indien, Russland, China und ganz Europa). Problematisch ist die Situation derzeit vor allem deshalb, weil viele Firmen, aber auch die Flugzeugvermieter, Broker und Charterfirmen ihren Bestand kaum

30

erneuern, sprich, von neuen Aufträgen an die Hersteller (Beechcraft, Bombardier, Cessna, Dassault, Embraer, Gulfstream) absehen. Und wenn es überhaupt eine treibende Kraft für eine stärkere Nachfrage geben wird, dann kommt die nach Meinung von Charles Park, Direktor für Marktanalysen bei Honeywell, aus Nord­ amerika. Also werden die USA weiterhin größter Markt für die Geschäftsluftfahrt bleiben. Verhaltener Optimismus. Ein kleinwenig Optimismus versprühen Honeywell und der brasilianische Hersteller Embraer dennoch: Für den Zeitraum bis 2025 sagen beide die Auslieferung von 9.200 bzw. 9.100 neuen Geschäftsflugzeugen mit einem Gesamtwert (Listenpreis) von 270 Mrd. US-Dollar voraus. Getragen wird die Geschäftsluftfahrt vor allem von Neuentwicklungen effizienterer und schnellerer Flugzeuge. So wird in der Branche viel über die Notwendigkeit von Überschallflugzeugen für die Geschäftswelt diskutiert. Doppelt so schnell wie bisher ans Ziel zu kommen, klingt reizvoll; aber inwiefern sich derlei kurze Reisezeiten unterm Strich rechnen, weiß noch niemand. Nur so viel: Fliegen wird dann viel teurer.

Supervogel AS 2. Bis dato gibt es nur einen ernsthaften Hersteller, der ein Programm mit Überschall-Geschäftsreisejets wagt; die Aerion Corporation (Sitz in Reno, Nevada). 2014 haben die Amerikaner ihren dreistrahligen ÜberschallGeschäftsreisejet Aerion AS2 vorgestellt, der zusamen mit Airbus entwickelt wird. 20 Stück davon hat das US-Fractional-Ownership-Unternehmen Flexjet als Erstkunde bestellt. Und laut Aerion CEO Doug Nichols soll es weitere Kaufabsichten ungenannter Kunden geben. Zu haben ist der flotte Vogel ab 100 Mio. USD. Ausgelegt für bis zu zwölf Passagiere wird die Kabinenhöhe 188 cm betragen, die Breite 222 cm. Starten und landen kann der Vogel an Flughäfen mit Betonpisten ab 2.286 m Länge. Die Reichweite soll um 9.300 km betragen. Der Jungfernflug soll 2021 erfolgen. Hersteller-Pläne. Drei Jahre früher will Gulf­ stream Aerospace (Savannah) seine neuen überarbeiteten zweistrahligen Geschäftsreiseflugzeuge G500 und G550 ausliefern. Auf den G600 mit vollkommen neuem Design müssen die Kunden mindestens bis 2019 warten. Noch in 2016 erwartet der französische Business-Jet-

Der Mobilitätsmanager 09.2016


Business Aviation

Online-Info www.embraer.br I flexjet.com I aerionsupersonnic.com

(4)

(5)

(6)

Gulfstream G500: Avionik vom Feinsten.

1.000. Businessjet von Embraer: Die Brasilianer liefern Top-Businessjets in alle Welt.

Produzent Dassault Aviation die Zulassung der neuen Falcon 8X. Und was das Top-Modell 5X (Reichweite 9.630 km) betrifft, wird sich der Erstflug auf das Jahr 2017 verzögern. Bombardier hadert ebenfalls mit einer heftigen Verspätung beim Ultralangstreckenjet Global 7000. Diese Maschine wird vielleicht noch 2018 an Erstkunden übergeben werden können. Von einer neuen Familie von Geschäftsreisejets ist bei Cessna die Rede: Citation Latitude und Citation Hemisphere sollen den Grundstock dafür bilden. Der Midsize-Jet Citation Longitude kann bis zu zwölf Passagiere aufnehmen und sie zu Zielen bis zu ener Entfernung von 6.300 km befördern. Die Zulassung wird für Mitte 2017 erwartet.

Der Jubiläumsflieger steht gewissermaßen als vorläufiger Höhepunkt einer gut zehnjährigen Ära, als der brasilianische Flugzeugbauer ganz offiziell mit dem Konzernbereich Executive Jets in den Markt der Geschäftsluftfahrt einstieg. Ziel war es von Anfang an, bis 2015 einer der führenden Hersteller von Geschäftsflugzeugen und Anbietern vieler Services rund um die Geschäftsluftfahrt zu werden. Gänzlich neue Standards setzte insbesondere die Phenom-Jets-Familie im Segment der leichten Businessjets mit Premium-Komfort, niedrigen Betriebskosten und hoher Leistung. Dazu trug u.a. die strategische Partnerschaft mit BMW DesignWorksUSA bei. 2005 wurde die erste Phenom vorgestellt, die Versionen 100 und 300 wurden ab Ende 2008 an die Kunden ausgeliefert. Aktuell sind über 320 Phenom 100 in 37 Ländern aktiv und über 330 Phenom 300 in 25 Ländern. Die Kunden, darunter auch eini-

Erfolgsstory. Embraer Executive Jets hat mit der Auslieferung des 1.000 Businessjets an das in Cleve­land/Ohio beheimatete Luftfahrtunternehmen Flexjet LLC einen Meilenstein erreicht.

ge deutsche, nutzen die Maschinen im Teileigentum oder sie chartern sie. Teilweise sind sie im Besitz von Firmen, werden für Shuttledienste und zum Pilotentraining eingesetzt etc.. ••• ••• Benefits

• Hohe Flexibilität und Unabhängigkeit • Zeitersparnis: Durch sofort zugängliche

Punkt-zu-Punkt-Verbindungen reduzieren sich Boden-Transferzeiten zwischen Flughäfen und Abflugs- bzw. Zielorten. Kürzere Wege und schnellere Abfertigungszeiten (Check-in, Sicherheitskontrollen)

• Kostenersparnis: Mit der Linienluftfahrt

ist die Nutzung von Arbeitszeit meist eingeschränkt oder gar nicht gegeben (evtl. während der Wartezeit in der Lounge).

• Ungestörtes Arbeiten: Im Geschäfts­

flieger lassen sich vertrauliche Gespräche führen, vertrauliche Unterlagen studieren, das Internet einfacher nutzen.

••• Anbieter Charter

••• Wer nutzt Business Aviation

Flugbetriebe der Business Aviation sind Werksflugbetriebe global agierender Unternehmen (z.B. der deutschen Automobilindustrie), Charterflugbetriebe oder Anbieter, die Corporate Shuttles und Taxi-Verkehre betreiben. Nachstehend ausgewählte Anbieter:

Die Business Aviation ist ein flugplan­ unabhängiger Bedarfsflugverkehr, die Individualverkehrskomponente der Luftfahrt. Der europäische BA-Markt ist nach den USA weltweit der zweitgrößte. 10,5 % der europäischen IFR-Geschäftsflugbewegun­gen weisen Routen von mehr als 2.000 km auf, 45,2 % haben Flugstrecken unter 500 km. 44,4 % aller BA-Flüge bewegen sich dazwischen. Mehr als 90 % der Destinationen, die von der Geschäftsfliegerei bedient werden, sind in keinem Linienflugplan zu finden. An Bord findet man Entscheidungs­träger internationaler Firmen, die letztlich auch über die Standortfrage ihrer Unternehmen bestimmen, Teams von Servicefachleuten der Export orientierten Industrie, Hilfs- und Rettungseinsätze in alle Ecken der Welt u.v.a.m..

ACM Business Aviation Air Charter I Baden-Airport I acm-air-charter.de Air Charter International I aircharter-international.com Air Charter Service I aircharter.co.uk/private-charter/executive-airliners Call A Jet I callajet.de/privatjet-mieten Chapman Freeborn – Executive & Privatejet Charter I chapman-freeborn.com/de DC Aviation – Businessjet Charter I Flughafen Stuttgart I www.dc-aviation.com/de ExecuJet Europe I Zürich I execujet.com Jet Aviation Business Jets I Flughafen Köln-Bonn I jetaviation.com NetJets I netjetseurope.com Salzburg Jet Aviation I salzburgjetaviation.com Stuttgarter Flugdienst I Flughafen Stuttgart I sfd-aviation.com Victor I flyvictor.com

www.dmm.travel

31


Hotel & Veranstaltung • Automobile Eventlocations

Text RED Bild BMW (1-2) I Daimler (3-5) I Audi (6) I Porsche (7)

(1)

BMW Welt: Eine jener originellen Eventlocations, wie sie nahezu ausschließlich die großen deutschen Autokonzerne bieten.

EINZIGARTIGE ERLEBNISWELTEN Ein Unternehmen, ein Eventmanager plant ein Marketingevent, ein Firmenjubiläum, eine Mitarbeiter- oder Kundenveranstaltung. Und keiner hat eine originelle Idee. Darf es beim Event vielleicht auch ein Touch Faszination Automobil in all ihren Facetten sein? Dann ist man bei BMW Welt, Autostadt & Co. genau richtig. Namhafte deutsche Automobilbauer bieten mit ihren kombinierten Ausstellungs-, Auslieferungs-, Erlebnis-, Museumsund Eventstätten auch für Firmen den besonderen Erlebnisrahmen für deren Veranstaltungen.

Sie zählen zu den weltweit attraktivsten Eventlocations; wahre Luxus-Veranstaltungstempel in zeitgenössischer Architektur, die nicht die Langeweile einer Messehalle verströmen. Sie sind gleichzeitig Marktplätze und Kommunikationszentren sowie Treffpunkte für den Wissenstransfer. Gastronomische Angebote und Serviceleistungen, Information und Shops mit Zusatzprodukten sind ebenfalls Bestandteil. Meist sind die ganzjährig ausgebucht mit eigenen wie mit Kundenveranstaltungen. Wir sprechen von den Audi-Foren (Ingolstadt, Neckars­ ulm), der BMW Welt (München), den Museen von Mercedes-Benz (Stuttgart)und Porsche (Zuffenhausen) sowie der Autostadt (Wolfsburg). Die „Mixed-Use-Center“ sind für nahezu jeden Anlass auch zu mieten. Klar, die Eigentümer sind milliardenschwere Unternehmen einer der wichtigsten und solventesten Branchen weltweit, die einfach anbieten können, was dem Rest der Welt der Anbieter von Eventlocations allein aus finanziellen Gegebenheiten gar nicht erst möglich ist.

zigartige Eventlocations. „Das Audi Forum Ingolstadt steht allen interessierten Besuchern offen“, sagt Stephan Öri, Leiter Audi Forum Ingolstadt. „Mit rund 400.000 Gästen im Jahr sind wir ein beliebter Anziehungspunkt und ein touristisches Highlight für Menschen aus der Region und der ganzen Welt.“ Ebenfalls zum Audi Forum Ingolstadt gehört das Audi museum mobile. Dort steht in der Dauerausstellung und wechselnden Sonderausstellungen mit 130 Exponaten die Historie der traditionsreichen Marke im Mittelpunkt. Den Konferenzbereich mit Tagungsräumen unterschiedlicher Kapazität schätzen Unterneh-

AUDI FOREN Die Audi AG bietet mit den Erlebniswelten am Stammsitz des Unternehmens in Ingolstadt sowie am Firmensitz in Neckarsulm zwei ein-

34

(2)

Festlicher Rahmen: Das Auditorium der BMW Welt.

men aus ganz Deutschland. Die Erlebnisgastronomie umfasst das Live-Cooking-Marktrestaurant, das fine dining Restaurant AVUS und die Bar & Lounge. Das Programmkino präsentiert täglich seine mehrfach prämierte Filmauswahl. Zusätzlich zur Werkbesichtigung zeigt der Film die wichtigsten Produktionsschritte in faszinierenden Bildern. Auch dank abwechslungsreicher Veranstaltungen ist das Audi Forum Ingolstadt ein beliebter Treffpunkt. Zusammen mit dem Birdland Jazz Club Neuburg als Veranstalter präsentiert Audi seit 2001 die erfolgreiche Konzertreihe „Jazz im Audi Forum Ingolstadt“ mit Musikern aus der ganzen Welt. Im „Audi. torium“ kommen mehrmals im Jahr Prominente und Menschen mit ungewöhnlichen Lebensläufen oder Berufen mit dem Publikum ins Gespräch. Der Audi Kunstraum bietet Einblicke in die Werke verschiedener Künstler. Im Audi Shop und im Museumsladen gibt es für interessierte Besucher hochwertige Artikel. Auch das Audi Forum Neckarsulm ist ein repräsentativer Bau, gelegen westlich der Kernstadt und südlich des Audi-Werks an der NSU-Straße und am Christian-Schmidt-Platz. Mit dem Forum haben kulturelle Veranstaltungen in der Region ein neues Zuhause gefunden. Auch hier können Firmen eigene Events, Meetings etc. buchen. Und auch hier gastieren regelmäßig

Der Mobilitätsmanager 09.2016


Online-Info audi.de/de/brand/de/audi-foren.html I bmw-welt.com I bmw-museum.com I porsche.com/museum/de/eventlocation

(3)

Automobile Eventlocations

(4)

(5)

Mercedes-Benz Museum: Auch in dieser Eventlocation übernimmt ein Serviceteam sämtliche Tätigkeiten für eine gewünschte Veranstaltung.

(6)

Audi Forum Ingolstadt: Eine der bayerischen Topadressen für Firmenevents.

(7)

Porsche Museum: Auch Zuffenhausen ist ein hoch attraktiver Standort.

Stars der Jazz-, Pop-, Klassik- , Kabarett- und Literaturszene. Die Veranstaltungsstätte liegt inmitten einer Region traditionsreicher Weinbaugemeinden an Neckar, Jagst und Kocher. Der landschaftliche Reiz des Gebiets rund um Heilbronn – die Löwensteiner Berge, der Schwäbische Wald und Hohenlohe – lockt von Frühjahr bis Herbst eine Vielzahl in- und ausländischer Touristen. Nicht weit entfernt: Der Freizeitpark Tripsdrill bei Cleebronn ist Deutschlands erster Erlebnispark. Und wer die Geschichte der Mobilität erkunden will, findet über die Ausstellung des Audi Forum hinaus im Neckarsulmer Zweiradmuseum oder im nahen Technikmuseum in Sinsheim an der Autobahn A6 die passende Anregung. www.audi.de/ de/brand/de/audiforum-neckars­ulm.html

bare Architektur, flexible und innovative Raumkonzepte, einzigartige Erlebnisangebote sowie eine exponierte Lage im Norden der bayerischen Landeshauptstadt: Das BMW Group Event Forum bietet vereint mit der BMW Welt, dem BMW Museum und der BMW Group Classic die passende Bühne für exklusive Events und einzigartige Raumkonzepte für individuelle Veranstaltungserlebnisse für bis zu 1.000 Personen. Buchungsanfrage: Tel.: 089.38257262, Mail: eventforum@bmw.com.

BMW WELT

Business Center. Die Produktpräsentation oder das Mitarbeiterseminar? Das Business Center mit seinen zwei teilbaren Tagungsräumen und der großzügigen Innen- und Außenterrasse bietet das richtige Umfeld für Meetings und Tagungen.

Das Herz der Marken am Puls der Stadt – die BMW Welt ist längst ein Münchner Markenzeichen, das Besucher aus allen Kontinenten begeistert. Hier trifft preisgekrönte Architektur auf Visionen und automobile Leidenschaft. Im Herzen der Marken ist aber auch viel Platz für ganz individuelle Wünsche und Ideen von Firmen, die den passenden Rahmen ihre ganz individuellen Events suchen. Eine unverwechsel-

www.dmm.travel

Auditorium. Die Jahresauftaktveranstaltung oder ein großes Kinoevent? Das multifunktionale Auditorium mit seinem großzügigen Foyer präsentiert sich je nach Anforderung der Veranstaltung immer wieder neu.

Business Club. Das intime Kamingespräch oder die Verhandlung im kleinen Kreis? Der Business Club ist der exklusive Treffpunkt für Meetings auf höchstem Niveau. Für das Catering sorgt der exklusive Servicepartner Käfer Autowelt GmbH.

BMW Museum. Das Museum bietet drei unter­ schiedliche Räumlichkeiten für Veranstaltungserlebnisse. So lässt sich z.B. inmitten historischer Fahrzeuge auf einer der drei eindrucksvollen Veranstaltungsflächen feiern. Alle Räume bieten neue Formen medialer Rauminszenierung. Der BMW-Platz imponiert durch seine Raumhöhe und die LED-Bespielung. In der Museumsschüssel bildet die 360°-Projektion den außergewöhnlichen Rahmen für Veranstaltungen. Das Museumsfoyer besticht durch seine Ausblicke auf die Museumsarchitektur und Ausstellung. Premium Services für Premium Events. Der Münchner Autobauer bietet für Veranstaltungen nicht nur die passende Location – sondern auch alles, was Eventmanager bzw. Firmen für einen reibungslosen Ablauf ihrer Veranstaltung benötigen. So wird z.B. ein erfahrener Projektmanager ernannt, der bei der Planung von Firmen­ events mit allen nötigen Services unterstützt. Ferner koordiniert er alle Beteiligten im Haus und begleitet die Veranstaltung bis zur Rechnungsstellung. Die buchende Firma kann sich auf ihre Gastgeberpflichten konzentrieren und alle Arbeit dem Servicepersonal überlassen: vom Hostessenservice bis zu Garde­robieren. Die ebenfalls bereitgestellten versierten Techniker planen gemäß der Anforderungen das technische >>>

35


Hotel & Veranstaltung • Automobile Eventlocations

Fotos Volkswagen (8) I Marc Oliver Schulz / Autostadt (9)

(8)

(9)

Die Autostadt in Wolfsburg bietet auch externen Firmen aus aller Welt die passende Bühne und Räumlichkeiten für ihre Veranstaltungen.

Equipment und sorgen für einen reibungslosen technischen Ablauf der Veranstaltung. Schließlich der Sanitätsdienst, der im Notfall für schnelle Hilfe sorgt. Und zum besonderen Schutz von Persönlichkeiten steht ein geschulter Sicherheitsdienst zur Verfügung. Zudem verfügt die BMW-Welt über einen großen Pool an variabel einsetzbarem Mobiliar – neben Konferenztischen, Rednerpulten und Board Room Mobiliar gibt‘s auch mobile Counter, Stelen sowie Garderobenständer.

PORSCHE MUSEUM Das Porsche Museum im Herzen des Stammsitzes im Stuttgarter Vorort Zuffenhausen präsentiert seit 2009 die Automobilgeschichte und Faszination Porsche auf unvergleichbare Weise. Mehr als 3 Mio. Besucher haben seit der Eröff••• Handbuch für Eventplanung Auch in der 16. Neuauflage bündelt das Handbuch „Eventlocations“ die Vielfalt der Veranstatungsstätten im deutschsprachigen Raum in nur einem Medium. 1.200 Locations und Sublocations präsentieren sich im Locationguide 2016 und überzeugen durch Einzigartigkeit, Multifunktionalität und ganz besonderen Charme. Das Nachschlagewerk gibt es als Printversion im Hochglanzformat oder als OnlineKatalog auf der Webseite. Hilfreich: die Struktur nach PLZ, Alphabet und Bundesland. Alles in Wort und Bild mit allen facts & figures, die Eventplaner für die Planung ihrer Veranstaltung benötigen. www.event-locations.de

36

nung vor sieben Jahren die rund 90 Fahrzeuge umfassende Ausstellung besucht. Seit Anfang 2016 lädt zudem eine zwölf Meter lange interaktive Touchwall zu einer virtuellen Zeitreise durch die Unternehmensgeschichte ein. Der Hersteller führt ca. 250 Veranstaltungen im Jahr im eigenen Haus durch, interne Events der Sportwagenschmiede, ein großer Teil jedoch auch externe Events von Firmen, sowie auch private Veranstaltungen. Im Konferenzbereich ist auf 600 m2 alles verfügbar, was man für den gewünschten Auftritt braucht – unabhängig von den Öffnungszeiten des Museums. Für Tagungen, Seminare, Konferenzen, Vorträge oder Filmpräsentationen steht modernste Technik bereit. Pressekonferenzen können hier ebenso stattfinden wie Fahrzeugpräsentationen und Neuwagenvorführungen. Außergewöhnliche Inszenierungen. Dank variablen Raumkonzepts steht ausreichend Platz für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe zur Verfügung. Für jede Bestuhlungsvariante wird die passende Raumgröße geschaffen. Das Porsche Museum bietet ebenso Raum für außergewöhnliche Inszenierungen: Auf der 800 m2 großen Dachterrasse, vom Konferenzbereich durch eine Glaswand getrennt, können Firmen ihre Gäste zum gemütlichen Beisammensein an frischer Luft unter freiem Himmel einladen – etwa in der Konferenzpause oder zum Abschluss eines gelungenen Tages. Oder man gestaltet den eigenen Lounge-Event. Mehr als 23.000 PS. Porsche bietet auch abseits der Eventebene im dritten Obergeschoss Möglichkeiten, Veranstaltungen zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Dazu stehen über 23.000 PS zur Verfügung: Denn die Sportwagenschmiede öffnet für buchende Firmen exklusiv nach vorheriger

Anmeldung die Ausstellung auch nach 18 Uhr. Zum Auftakt oder Ende der Veranstaltung kann man abseits des Museumsbetriebs seine Gäste gebührend empfangen und verabschieden. Die Technik umfasst ein variables Raumkonzept, Videokonferenztechnik, Projektoren, Großbildleinwände, Dolmetscherkabinen, Surroundanlage. Buchung: 0711.911 21 911; E-Mail: info.museum@porsche.de

MERCEDES-BENZ MUSEUM In diesem Museum wird der Mythos MercedesBenz lebendig – und mit ihm die Geschichte der individuellen Mobilität. 160 Fahrzeuge und mehr als 1.500 weitere Exponate haben seit zehn Jahren ihr Zuhause im preisgekrönten Gebäude eines niederländischen Architekturbüros. Architektur und Ausstellungskonzept ergänzen sich bis ins Detail: Über neun Ebenen winden sich die Wege in Form einer Doppelhelix entlang einer Zeitachse von der Erfindung des Automobils durch Carl Benz und Gottlieb Daimler im Jahr 1886 bis in die Gegenwart. Alles aus einer Hand. Im MB-Museum übernimmt ein Serviceteam für buchende Unternehmen die komplette Organisation der gewünschten Veranstaltung, von der Planung bis zur professionellen Ausrichtung. Firmen können ihre Gäste zudem in die einzigartige Welt des Automobils eintauchen lassen, beispielsweise durch eine reibungslose Verbindung des Events mit z.B. der Werksbesichtigung oder einer Mitfahrt auf der Kontrollstrecke. Tagungsräume. Kino: Raumfläche: 205 m2, max. 88 Personen; Medienraum: 85 m2, max. 50 Personen; Konferenzraum: 38 m2, max. 12 Personen. Die technische Ausstattung ist jeweils up-to-date.

Der Mobilitätsmanager 09.2016


Online-Info www.mercedes-benz.com/de/mercedes-benz/classic/museum I autostadt.de/de/besucherservice/autostadt-mieten

Veranstaltungsraum im Südflügel. Er beeindruckt beim Eintreten durch seine großzügigen Flächen und weiten Fensterfronten mit Blick auf den See und überzeugt durch seine exklusive Atmosphäre. Dominiert wird der Raum durch die hochwertige Möbel- und Materialauswahl und eine Verarbeitung in höchster Handwerkskunst. Ergänzt wird dieses Ambiente durch eine moderne Tagungstechnik. Im Raum befinden sich der Loungebereich, der zu entspannten Gesprächen einlädt, und eine frei nach Wunsch gestaltbare Fläche. Dadurch bieten sich viele Anwendungsmöglichkeiten an: Vortragsveranstaltungen, Workshops, Empfänge, Produktpräsentationen oder auch Besprechungen, für die ein besonders exklusives Ambiente gesucht wird. Raumfläche: ca. 450 m²; max. 199 Personen. Lounge. Rückzugsmöglichkeiten bietet die Lounge, besonders am Rande einer Großveranstaltung. Hier genießen Gäste einen Drink oder Espresso, führen Gespräche und verpassen durch direkte Einblicke in die Übergabe-Halle und ins Foyer keinen Programmpunkt der Veranstaltung. Die flexible Möblierung bietet vielfältige Möglichkeiten. Denkbar ist auch die Nutzung für eine After-Work-Party. Raumfläche: 215 m2; max. 150 Personen; komplette technische Ausstattung; Möblierung: Bistrotische, Bankett, Büffet.

AUTOSTADT WOLFSBURG Als Kommunikationsplattform des Volkswagen Konzerns macht die Autostadt in Wolfsburg unter dem Motto „Menschen, Autos und was sie bewegt“ die Werte des Konzerns und das Thema Mobilität in all seinen Facetten erlebbar. Über 34 Mio. Gäste haben den Themenpark und außerschulischen Lernort seit der Eröffnung im Jahr 2000 besucht. Zudem ist die Autostadt das weltweit größte automobile Auslieferungszentrum und beherbergt das markenübergreifende Automobilmuseum ZeitHaus. Mit einer Vielzahl kultureller Veranstaltungen, wie den jährlich stattfindenden Movimentos Festwochen, ist die Autostadt überdies ein internationaler Treffpunkt für kulturell Interessierte. Bei ihrem Aufenthalt in der Autostadt lädt der Themen- und Erlebnispark seine Besucher zu einer Reise in die Welt der Mobilität ein. In einer über 28 Hektar großen Parklandschaft schaffen Architektur, Design und Natur den Rahmen für vielseitige Attraktionen: Ausstellungen zeigen Klassiker der Automobilgeschichte und illustrieren, warum sie in ihrer Zeit Maßstäbe setzten. Kunstwerke und Filme regen zur Auseinandersetzung an; Forschungsstationen laden zum Mitmachen ein. Auf dem Gelände ist zudem das Luxushotel The Ritz Carlton Wolfsburg. Kennzeichnend für den Themenpark: der stetige Wandel und die Symbiose aus Form und

Automobile Eventlocations

Funktion. Auch in der Autostadt bleibt die Zeit nie stehen. Mehrfach haben die Pavillons und Themenwelten ihr Gesicht verändert. Gestaltung begegnet einem auf Schritt und Tritt. Die Autostadt mieten. Die Autostadt eröffnet Firmen viele Möglichkeiten, Veranstaltungen individuell umzusetzen. Von der Ausrichtung einer Händler-Tagung oder Produktpräsentation über Seminare und Incentives bis zur großen Gala oder Moderationsveranstaltung. Veranstaltungen in der Autostadt sind immer Unikate. Für die Gestaltung des Bühnenbildes, der Auswahl eines Ortes, des Caterings oder der Künstler entwickelt das Event-Team maßgeschneiderte Konzepte, um jede Veranstaltung zu einem einmaligen Erlebnis werden zu lassen. Die Veranstaltungsorte. Die Autostadt bietet Räumlichkeiten für jede Gelegenheit: So eignen sich die Lounges für Konferenzen oder Tagungen. Der großzügige Marktplatz ist ideal für Großveranstaltungen. Das ZeitHaus und das The Ritz-Carlton Wolfsburg bieten weitere Veranstaltungsräume. Das Event-Team unterstützt in den Bereichen Eventplanung, Eventkonzeption, Catering, Licht und Tondesign, Videoeditoring, Veranstaltungsregie, Szenen- und Kulissenbau, Special Effects und kümmert sich um die Vermittlung von Künstlern. Kontakt: Tel.: 05361. 40 16 11; events@autostadt.de ••• Anzeige

EIN ZIEMLICH ENTSPANNTER DEAL

Firmenveranstaltungen bei Center Parcs

ALLES UNTER EINEM DACH Meetings, Seminare, Konferenzen oder Events bei Center Parcs • 29 Business Parks in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich (mit Anlagen von Pierre & Vacances) • Ungestörtes Arbeiten dank Trennung von anderen Feriengästen • Komfortable Unterkünfte (Hotel oder Ferienhaus) • Variabel zu gestaltende Seminarräume • Von 50 bis zu 3.000 Personen (Exklusive Anmietung des gesamten Parks ab 350 Personen möglich) • Riesiges Sport- und Freizeitangebot – z.B. für individuelles Teambuilding

Rufen Sie uns an 0221 - 97303060 oder besuchen Sie uns unter http://business.groupepvcp.de


Hotel & Veranstaltung • Keyless Entry

Text RED Foto Starwood Online-Info SPG.com/Keyless

Bei Starwood nutzen aktuell etwa 350.000 SPGMitglieder die Vorteile der Keyless-Technologie in 160 Häusern in 30 Ländern. Alles was es dazu braucht ist die Mitgliedschaft im Bonusprogramm und die App auf dem Smartphone.

DAS SMARTPHONE ALS SCHLÜSSEL Die Apps der Hotelketten werden früher oder später durch eine übergreifende Software ersetzt und Smartphones zum zentralen Punkt der Gästekommunikation. Statt an der Rezeption Schlange zu stehen, steuert man damit Funktionen wie Check-in und -out, TV, Klima, Reservierungen im Hotelrestaurant, u.v.a.m.. Starwood’s jüngstes Pilotprojekt liefert Gästen seiner Aloft-Hotels sogar Videos aufs Handy. Die Reiseindustrie erlebte im Herbst 2014 mit der Einführung von SPG Keyless, dem ersten mobilen, schlüssellosen Zutrittssystem der Hotellerie, einen zukunftsweisenden Wendepunkt. Pacemaker der mobilen Technologie war Starwood im November 2014 mit seinem System SPG Keyless. Die Technologie wurde inzwischen auch von anderen Hotelketten, z.B. Hilton oder Marriott, dem Prinzip nach übernommen. Und auch Hyatt sowie die InterContinental Hotels Group testen die Schlüssellos-Technologie. Am 28. Juni verkündete Starwood, dass die Mitglieder ihres „Starwood Preferred Guest loyalty program“ das Keyless-System außer in den Aloft-, Element- and W-Hotels auch bei den Marken Le Meridien, Westin, Sheraton und Four Points auf der ganzen Welt nutzen können. Laut SPG sollen Updates für weitere „mobile check-in features“ in die SPG-App integriert werden. Aktuell nutzen etwa 350.000 SPG-Mitglieder, die meisten haben den Platinum-Status, die Vorteile der Keyless-Technologie in 160 Häusern in 30 Ländern. Am meisten genutzt wird die Technologie in den damit ausgerüsteten Hotels in New York, Chicago, Atlanta, Dallas und Miami. Alles was es dazu braucht ist die Mitgliedschaft im Bonusprogramm und die App auf dem Smartphone.

40

Zu den Vorteilen des Systems zählt u.a. die Übersicht über die Aufenthalte, die Geschäftsreisende in Starwood-Häusern tätigen, das vereinfachte Check-in- und Check-out-Prozedere. So muss sich der Gast weder bei Ankunft noch Abreise in der Lobby am Counter anstellen. Hohe Akzeptanz. Bei Hilton heißt das System „Digital Key“ und ist verfügbar in 275 Häusern in den Vereinigten Staaten. Bis Ende 2016 sollen es 600 Häuser sein. Auch in diesem Fall ist die Mitgliedschaft im Bonusprogramm Hilton HHonors Voraussetzung sowie die dazugehörige App auf dem Smartphone. Laut Hilton nutzen etwa drei Viertel der HHonors-Mitglieder das System.   Noch in der Testphase. 2015 sind auch Marriott und die InterContinental Hotels Group (IHG) auf den Zug aufgesprungen. In einigen ausgewählten Häusern (bei Mariott 16) werden die Funktionalitäten des schlüssellosen Zugangs noch erprobt. In Kürze sollen die Moxy Hotels damit ausgestattet werden. Bei den Hyatt Hotels werden noch diverse Prototypen getestet. Integriert sind Funktionen wie W-LAN-basierter Schlüsselzugang in Airport-Shuttles zum

••• SPG Keyless in Deutschland In Deutschland kann SPG Keyless derzeit im Aloft München, Aloft Stuttgart, Element Frankfurt Airport Hotel, Le Méridien Hamburg, Le Méridien Parkhotel Frankfurt und dem Sheraton Hannover Pelikan Hotel genutzt werden. Weitere Informationen über SPG Keyless unter www.SPG.com/Keyless

Hotel, aktuell machbar für das Grand Hyatt San Francisco, Hyatt Regency Bellevue und das Hyatt Regency Savannah. Allerdings ist Hyatt nicht vom digitalen Zimmerschlüssel überzeugt. Besser, so Hyatt, ist eine Schlüsselausgaben an einem speziellen Terminal, das mit einem QR-Code „gefüttert“ werden muss, der in der App auf dem Handy angezeigt wird. Next Generation. Nun lanciert Starwood Hotels & Resorts die nächste Generation von SPG Keyless – mit noch mehr Möglichkeiten z.B. der Erweiterung um eine Mehrfachnutzer-Funktion für Hotelgäste, die sich ein Zimmer teilen. Im Update wird auch die Möglichkeit des mobilen Check-in über die SPG-App weiter ausgebaut. Erhältlich in Kürze. •••

Der Mobilitätsmanager 09.2016


Effiziente Meetings

Text RED Fotos flickr (1) I Apple (2) Online-Info xing.com I http://de.dice.com I harvardbusinessmanager.de

(1)

(2)

Meetings dürfen nicht als Bühne zur Selbstdarstellung missbraucht werden.

Steve Jobs und sein wegweisendes Meeting-Konzept.

STEVE JOBS UND DAS DRI-SYSTEM „10 Regeln für produktive Meetings“, „Die 9 Gebote für erfolgreiche Meetings“, „7 geheime Zutaten...“ – so und ähnlich klingen 267.000 (!) „Tipps für effiziente Meetings“, wie sie im Internet aufgelistet sind. Ratschläge für die Katz’? Kann gut sein; denn kürzlich erst geisterte eine Meldung durch die Medien, wonach z.B. die große Mehrheit aller Meetings in deutschen Firmen sinnfrei ist, weil sie die Produktivität mehr lähmen als fördern. Kaum jemand, der ihn nicht kennt, Steven Paul Jobs, Mitgründer und langjähriger CEO von Apple Inc.. Steve Jobs gilt als eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Computerindustrie auch heute noch, nach seinem frühen Tod (er starb mit 56 am 05.10.2011 in Palo Alto). Das Genie, als das Jobs in aller Welt geachtet wurde, schaffte es, seine Visionen in die Realität umzusetzen, was den Erfolg von Apple begründete. Bekannt wurde er auch durch seine ungewöhnlichen Ansätze in Meetings. Der Konzernchef legte stets großen Wert darauf, dass ein Meeting nur genauso viele Teilnehmer hat wie nötig. Also durften nur wenige Leute bei den Besprechungen anwesend sein. Und wenn sich Jobs über den Nutzen eines Teilnehmers unklar war, schickte er diesen aus dem Raum.

Steve Jobs fand zudem eine Lösung dafür, wie in Meetings beschlossene Ziele umgesetzt werden. Er erfand das DRI-System: „Directly Responsible Individual“ bedeutet, dass es bei Apple keinen Diskussionspunkt ohne einen Namen dahinter gibt. Beim folgenden Meeting war stets klar, wer seine Hausaufgaben gemäß To-Do-Liste gemacht hatte und wer nicht. Jobs handelte stets nach der Maxime „Meetings kosten Zeit

Power Point war ein No go. Generell verboten waren Powerpoint-Präsentationen. Mitarbeiter erinnern sich, dass es Jobs hasste, wenn sich Leute hinter Slides versteckten oder versuchten, ihren Vortrag durch Bilder und Sounds aufzubessern. „Konstruktive Diskussion statt Bildchen und Animationen“ lautete sein Gebot; denn neue Ideen können nur durch Debatten entstehen, so sein Credo.

• Wer nicht vorbereitet kommt, muss den

••• Eine Handvoll Tipps

• Tagesordnung spätestens drei Tage vor dem Meeting versenden mit glasklarer Beschreibung des Inhalts.

• Nur Teilnehmer einladen, die etwas zu den Themen beitragen können.

• Eine große Uhr auf den Tisch stellen –

nach 60 Minuten muss alles gesagt sein.

www.dmm.travel

Raum verlassen.

• Smartphones sind tabu. Wer es nicht

ausschaltet, hat den Raum zu verlassen.

• Ergebnisse und To-do-Liste mit Namensfestlegung schriftlich festhalten.

• Wer seinen Job für das Folgemeeting

nicht gemacht hat, ist zu sanktionieren. Das gilt auch für Führungskräfte.

und Geld und sind bei schlechter Organisation nichts anderes als vergeudete Arbeitszeit“. Insofern gab es bei ihm auch nie Konferenzmarathons. Es gibt Tage, die fangen schwach an und lassen dann stark nach. „Mit Meetings ist das genauso“, sagte ein Meetingmanager gegenüber DMM. Laut Umfrage des Software-Herstellers Atlassian zum Zeitmanagement nimmt ein Angestellter monatlich im Schnitt an 65 Meetings teil. 50 % der Teilnehmer halten die Besprechungen für überflüssig, 34 Arbeitsstunden im Monat gehen so futsch. „Death by Meeting“ nennt man das im englischen Sprachgebrauch. In vielen Firmen hat die Zahl von Meetings in den letzten Jahren exorbitant zugenommen. Das mag Folge eines anderen Führungsstils sein, Folge der zunehmenden Komplexität, die angeblich nur in Begegnung mit vielen Fachrichtungen zu managen sei, es kann aber auch um Themen wie Absicherung gehen oder schlicht darum, sich zu zeigen, zu zeigen wie wichtig man ist. Führungskräfte nutzen Meetings gern zum informellen Austausch und als Stimmungsbarometer für Themen, die die Firma bewegen. Manche Mitarbeiter haben Meetings als Bühne für ihre Selbstdarstellung entdeckt. Von denen sollte man sich schnell trennen. •••

41


Geschäftswagen • Gewerblicher Markt

Text RED Fotos Euromaster (1) I Leaseplan (2) I Mercedes (3)

(1)

Euromaster: Per App bequem in die nächste Werkstatt

(2)

LeasePlan: 11 Prozent Wachstum in zwölf Monaten

(3)

Mercedes: Neuwagen bequem online bestellen

G E W E R B L I C H E R M A R K T 0 9 . 2016 Euromaster: Mit einer neuen Service-App können Flottenkunden die nächste Servicewerkstatt finden und einen Termin vereinbaren. Die App unterstützt auch bei der Auswahl der passenden Werkstatt. Feuerlöscher an Bord ist ein Muss. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft werden jährlich ca. 40.000 Pkw mit Brandschäden gemeldet. Meist beginnt ein Feuer im Motorraum oder im Cockpit. Ursachen: Kraftstoff- oder Ölaustritt auf heiße Motorteile bzw. Kurzschlüsse. Wichtig ist ein Feuerlöscher an Bord. Tipp: Schaum- oder ABC-Pulverlöscher, am besten mit 2 kg Inhalt. Schaumlöscher sind teurer, ABC-Pulver effektiver, aber Letzteres hinterlässt schwer zu beseitigende Rückstände. Montage mit Kfz-Halterung mit Schnappverschluss im Fußraum des Beifahrers oder unter dem Fahrersitz (wenn möglich). Führerschein-Umtausch: Umtausch von Alt-Führerscheinen in die aktuelle Fahrerlaubnis im Kreditkartenformat muss gemäß eines Vorstoßes der Bundesländer 2024 abgeschlossen sein. Betroffen sind ca. 30 Millionen Führerscheininhaber. Graf Hardenberg-Gruppe: Die baden-württembergische Automobilhandelsgruppe (VW, VWN, Audi, Škoda, Seat, Porsche und Ford) bietet neuerdings als neutraler, markenunabhängiger Fuhrparkdienstleister sämtliche Dienstleistungen an, die ein Unternehmen zum operativen Handling seines Fuhrparks benötigt. „Unser Ziel ist es, auf die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden einzugehen. Mit der neuen Gesellschaft wollen wir unseren Groß- und Flottenkunden einen kompletten und transparenten Service bieten und ihren Fuhrpark wirtschaftlich und systematisch optimieren“, sagen die Geschäftsführer Christian Welling und Markus Rössler. Die Fuhrparkmanagement GmbH ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Günther Graf von Hardenberg GmbH & Co. KG. Und die Gesellschaft ist Teil des bundesweiten Netzwerks der Fleetcar + Service Community (F+SC). LeasePlan Deutschland: Betreut seit kurzem über 100.000 Flottenfahrzeuge. Johan Friman, Vorsitzender der Geschäftsleitung, bedankte sich für das Vertrauen der Kunden. Bereits das Geschäftsjahr 2015 war sehr erfolgreich: Das Fahrzeugvolumen konnte binnen zwölf Monaten um 10.000 Automobile gesteigert werden, das entspricht einer Wachstumsrate von 11 %. Im Juni wurde die 100.000er-Marke übertroffen.

48

Mercedes-Benz: Online-Store zum Neuwagenverkauf gestartet. Interessenten können unter www.online-store.mercedes-benz.de bundesweit aus einer Vielzahl vorkonfigurierter Neufahrzeuge wählen, darunter auch Elektro- und Hybridmodelle sowie Sondereditionen. Interessiert sich ein Kunde im Online-Store für ein Fahrzeug, kann er direkt eine Probefahrt mit einem vergleichbaren Modell vereinbaren oder das gewünschte Fahrzeug sofort bestellen und bei einem Händler seiner Wahl in Empfang nehmen. Direktkauf im Online-Store oder über eine Anbindung an die Mercedes-Benz-Bank. Dort ist die Wahl unter Leasing- und Finanzierungsprodukten möglich. Das bei Leasing- und Finanzierungsverträgen notwendige klassische Ident-Verfahren der Deutschen Post wird durch ein Video-Ident-Verfahren ergänzt. PSA Group: Kooperation mit TomTom Telematics. Die Flottenmanagement-Lösung WEBFLEET von TomTom wird für alle vernetzten Flottenfahrzeuge von Peugeot, Citroën und DS verfügbar sein. Aktuell ist der Dienst in Frankreich, Spanien, Belgien und den Niederlanden zugänglich. WEBFLEET ermöglicht es Flottenmanagern, bessere Geschäftsentscheidungen zu treffen. Die Lösung hilft dabei, Kraftstoff zu sparen, Fahrzeugstandorte zu lokalisieren und verbessert die Planung von Fahrzeugwartungen. Als Teil der Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen wird die Plattform WEBFLEET Daten von Fahrzeugen der drei PSA-Marken verwenden, die ab Werk bereits mit Telematik-Einheiten ausgestattet sind. VW-Konzern: Im ersten Halbjahr 2016 hat der VW-Konzern die Spitzenposition im deutschen Pkw-Großkundengeschäft erneut bestätigt. Im relevanten Flottenmarkt (Fuhrparks ab zehn Fahrzeugen) wurden laut Dataforce 112.701 (Jan-Juni 2015: 107.821) Fahrzeuge der PkwMarken Volkswagen, Audi, Seat und Škoda zugelassen. Im Pkw-Markenranking belegten die Marken Volkswagen Pkw mit 59.198 Neuzulassungen (Jan-Juni 2015: 62.084) und Audi mit 32.561 Neuzulassungen (Jan-Juni 2015: 28.590) die Plätze eins und zwei. Bester Importeur mit 15.368 neu zugelassenen Fahrzeugen (Jan-Juni 2015: 12.570) war die Marke Škoda. Seat steigerte die Neuzulassungen an deutsche Flottenkunden um 21,8 % auf 5.574 (Jan-Juni 2015: 4.577). Auch im PkwModellranking spiegelt sich der Erfolg des Konzerns wider: Die Marke Volkswagen Pkw belegte die Ränge eins und zwei mit den Modellen Passat und Golf. Als beste Premiummarke erreichte Audi mit dem A4 und dem A6 die Ränge drei und vier. Im separat erfassten Flottensegment der leichten Nutzfahrzeuge bis 6,0 t bestätigte die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge mit 19.967 Neuzulassungen (Vorjahr 19.596) ebenfalls die Spitzenposition.

Der Mobilitätsmanager 09.2016


Kraftstoffverbrauch

Text RED Bild ENI (1) I Shell (2) Online-Info leaseplan.de

(1)

(2)

AUGEN AUF BEIM SPRITVERBRAUCH Seit Jahren ist in Spritverbrauchs­ analysen zu beobachten, dass die prozentualen Abweichungen von Ist- zu Soll-Verbrauch steigen. Die markenunabhängige Leasinggesellschaft LeasePlan Deutschland hat sich die Frage gestellt, wie sich die absoluten Verbräuche ­ im Vergleich zu den relativen in den letzten Jahren entwickelt haben. Die Leasinggesellschaft hat für den deutschen Markt die Abweichungen zwischen Normverbrauch und tatsächlichem Kraftstoffverbrauch analysiert. Dafür wurden die Treibstoffverbrauchsdaten von über 39.000 Autos für die Jahre 2010 bis 2015 ausgewertet. Analyseparameter waren der angegebene Normverbrauch der Hersteller, der tatsächliche sowie die prozentuale Abweichung des Ist-/Soll-Verbrauchs. Das Ergebnis. Während der durchschnittliche Normverbrauch durch technischen Fortschritt immer weiter sinkt, bleibt der durchschnittliche tatsächliche Verbrauch über die letzten fünf Jahre nahezu konstant. „Das Ergebnis zeigt uns, dass der technische Fortschritt der Automobilhersteller in puncto Kraftstoffverbrauch auf der Straße nicht ankommt“, zieht Gunter

www.dmm.travel

Glück, Geschäftsleitung Vertrieb und Kundenbetreuung bei LeasePlan Deutschland, eine ernüchternde Bilanz. Kein technischer Fortschritt. Der Untersuchung der absoluten Normverbräuche lag die Hypothese zu Grunde: Je weiter die Zeit voranschreitet, desto mehr sinken die absoluten SollVerbräuche. Dahinter steckte die Annahme, dass sich die Normverbräuche dank technischem Fortschritt verringern. Tatsächlich sank der durchschnittliche Normverbrauch von 5,17 l/100 km in 2010 auf 4,47 l/100 km in 2015. Er verbesserte sich damit um 0,7l/100 km bzw. knapp 14 %. Die weiterführende Hypothese: Je mehr der Normverbrauch sinkt, desto mehr sinkt auch der tatsächliche Verbrauch. Diese Hypothese konnte nicht bestätigt werden. Augenöffnende Erkenntnis der Analyse. Der durchschnittliche tatsächliche Verbrauch bleibt nahezu konstant. Analyse-Gegenstand waren hierbei die Fahrzeuge, die im jeweiligen Jahr auf die Straße kamen – und somit über den jeweils aktuellsten Stand der Herstellertechnik verfügten. Lag der durchschnittliche tatsächliche Verbrauch der analysierten Fahrzeuge im Jahr 2010 bei 6,75 Liter auf 100 km, lag er auch im Jahr 2015 bei 6,75 Liter. Auffälligste Schwankungen gab es im Jahr 2012 mit 6,86 l/100 km und im Jahr 2014 mit 6,79 Liter auf 100 km. Was bedeutet das Ergebnis für die durchschnittliche prozentuale Abweichung des Ist-/SollVerbrauchs? Viele Analysen zum Kraftstoffverbrauch der letzten Jahre haben auf die steigenden prozentualen Abweichungen von Soll-/Ist-Ver-

brauch aufmerksam gemacht. Auch in der Verbrauchsanalyse von LeasePlan bestätigen sich diese Erkenntnisse. Lag die durchschnittliche prozentuale Verbrauchsabweichung von Ist-/ Soll-Verbrauch im Jahr 2010 bei 30,56 %, stieg die Abweichung konstant an – auf 51,01 % im Jahr 2015. ••• ••• Abweichende Verbrauchswerte Jahr der Abweichung Neuzulassung Ist- /Soll -Verbrauch 2010

30,56 %

2011

36,02 %

2012

39,15 %

2013

40,33 %

2014

44,78 %

2015

51,01 %

Quelle: LeasePlan

••• Nicht blenden lassen Die Analyse-Ergebnisse lassen deshalb den Schluss zu, dass es in der Tat die immer niedrigeren Herstellerangaben sind, die zu den immer größeren prozentualen Normabweichungen führen. „Da die Abweichungen in den letzten Jahren teilweise sprunghaft gestiegen sind, raten wir Unternehmen und Fuhrparkverantwortlichen, sich nicht von den immer weiter sinkenden Normverbräuchen blenden zu lassen. Stattdessen sollten sie die tatsächlichen Ist-Verbräuche im Blick haben. Nur durch eine detaillierte Kraftstoffanalyse können sie eine realistische Größenordnung für den Kostenfaktor Kraftstoff kalkulieren – und entsprechend budgetieren“, so Glück.

49


Geschäftswagen • Geschäftswagen des Monats

Text RED Bild GZ (1/2) I Audi (3) I Norbert Glamann (4)

(1)

Gelb fällt auf: Aber mit der Farbe fängt der Spaß beim Q2 erst an.

NEUER Q2 – DER BESSERE Q3? Mit dem aktuell kleinsten SUV ­startet Audi im November 2016 in ein für die Ingolstädter neues Marktsegment. Der Neuling bringt in Sachen Connectivity, Infotainment und Assistenzsysteme fast alles mit, was seine größeren Brüder in der Q-Familie auch haben. Der Q2 hat auch im gewerblichen Segment gute Chancen.

Zwar spricht der Top-Premium-Autobauer vom urbanen Typ, von robustem und jugendlichem Design und sportlich-agilem Fahrverhalten, was wir zweifellos unterstreichen, aber der Q2 macht zweifellos nicht nur in Städten eine gute Figur und er spricht durchaus auch „gesetztere“ Generationen an, die ihre Ansprüche in Bezug auf die Fahrzeuggröße etwas zurückschrauben möchten. Klar, dass das kleinste Q der Ingolstädter nicht gerade zum Schnäppchenpreis zu haben ist. In Fimenfuhrparks können wir uns den Q2 gut vorstellen, deren Unternehmen auf „jugendliches“ Image setzen und wo kleine SUV in die Carpolicy passen. Und sicher ist das Auto auch für Freiberufler eine gute Wahl. Unter dem Gesichst-

54

punkt der Total Cost of Ownership (TCO) dürfte der Q2 ein sehr attraktiver Geschäftswagen werden. Was wir glauben: Der Q2 wird möglicherweise auch etwas im Reich des Q3 wildern; denn das SUV steht bei der Innenraumgröße dem Q3 in nichts nach, lediglich der Kofferraum ist etwas kleiner. Hinten finden selbst groß gewachsene Leute angenehm Platz. Zu haben ist der Q2 mit den aus der Motorenfamilie bekannten Diesel- und Benzinaggregaten sowie mit permanentem Allradantrieb quattro. Design. Die Formensprache bei Audi wandelt sich, wird auch Zeit, sagt so mancher. Es ist polygonal ausgerichtet, erklärte Matthias Fink von der Entwicklung Design. Die Motorhaube ist dreidimensional geprägt, der achteckige Singleframe-Grill hoch positioniert. Die Struktur des Gitters variiert das Polygon-Thema, ebenso wie die beiden großen, stark konturierten Lufteinlässe. Ihr Design unterscheidet sich je nach Ausstattungslinie. Ein Unterfahrschutz schließt den flachen mittleren Lufteinlass ab. In der Seitenansicht fallen speziell die hohe Fensterlinie sowie die im Türbereich eingezogenen Flanken, die nach unten gezogene Tornadolinie, auf. Diese Art von Formgebung mag vielleicht etwas polarisieren. Ins Auge sticht zudem das Blade auf der C-Säule. Am Heck formen ein langer Dachkantenspoiler und ein Diffusor mit Unterfahrschutz-Optik einen dynamischen Abschluss. Die Heckklappe öffnet und schließt auf Wunsch elektrisch. Prak-

tisch: Eine Durchlade in der Rückbank vereinfacht z.B. im Winter den Transport von Skiern. Ob Mobilitätsmanager, Freiberufler oder Dienstwagennutzer, der sich den Wagen selbst konfigurieren darf, sie alle können den Look ihres Autos in vielen Bereichen nach eigenen Wün­ schen gestalten. Aber das alles kostet natürlich und schraubt den Preis schnell in Höhen jenseits der 40.000-Euro-Marke. Über der Basis rangieren die beiden Lines design und sport. Noch stärker unterscheidet sich der Q2 in der design selection bzw. mit S line Sportpaket. Der Arbeitsplatz. Die vier Türen öffnen weit, der Zustieg ist bequem und die Übersicht gut.

(4)

Gernot Zielonka: „Wer Premium möchte, bekommt mit dem Q2 das Beste.“

Der Mobilitätsmanager 09.2016


Audi Q2

Online-Info www.audi.de > Geschäftskunden

(2)

(3)

Gelungenes Design: Der Q2 ist der erste Premium-SUV im B-Segment.

Die Sitze sind langstreckentauglich, die Übersicht wie man es von einem SUV kennt. Bei Connectivity und Infotainment wartet der Q2 mit Technologien aus der Oberklasse auf. Per optionalem Touchpad kann der Fahrer schreiben und in der Karte zoomen, während die Passagiere über einen WLAN-Hotspot mit Smartphone, Tablet & Co. surfen und streamen. Was wir empfehlen, das virtual cockpit mit 12,3“-Bilschirm und konfigurierbaren DisplyInhalten mit hochdetaillierten, brillanten Grafiken. Eine Enttäuschung für uns war das Headup-Display. Es erinnert ein bisschen an die billige Machart von Importeuren: zwar kein Plexiglas sondern eine kleine Echtglasscheibe projiziert die wichtigsten Daten, darunter Navigationshinweise und Geschwindigkeit, ins Blickfeld des Fahrers. Aber mit Premium hat eine solche Sparlösung nichts zu tun. Richtige Head-Up-Displays mit Spiegelung in die Windschutzscheibe sind einfach viel besser. Die optionalen Online-Dienste zeigen Parkplatzinfos, Kraftstoffpreise und aktuelle Nachrichten auf dem Monitor des Infotainmentsystems an. Auch Twitter und ausgewählte SmartphoneInhalte kommen so an Bord. Die dafür benötigte Daten-Flatrate ist dank der fest verbauten SIM inklusive. Eine kostenlose App ermöglicht Online Media Streaming und die Übertragung des

Besser geht‘s nicht: Cockpit des neuen Q2.

Kalenders vom Smartphone auf den Monitor im Auto. Mit iOS-Betriebssystemen (iPhones) lässt sich sogar die Adresse von Hotels, Restaurants etc. direkt ins Navi übertragen. Unabhängig von den integrierten connect-Diensten können Q2-Besitzer zusätzlich Datenpakete für den WLAN-Hotspot zubuchen, der Bestandteil der optionalen Navigationssysteme ist. Wählt der Kunde ein entsprechendes Europa-Datenpaket, läuft auch hier der Datentransfer beim Überfahren einer Landesgrenze, also beim Wechsel des Netzbetreibers, automatisch zum festen Preis weiter. Infotainment-Bausteine wie das Audi smartphone interface runden das Programm ab. Es bindet iOSund Android-Handys in die Umgebungen Apple CarPlay und Android Auto ein. Die kostenlose App Audi MMI connect ermöglicht Online Media Streaming und die Übertragung des Kalenders vom Smartphone ins MMI. Außerdem verfügt die App für iOS-Betriebssysteme über die Funktion myAudi Ziele. Damit lassen sich die Daten eines gewünschten Navigationszieles von einer beliebigen App ans Navi senden. Antrieb. Für Traktion und Grip sorgt der permanente Allradantrieb – serienmäßig beim Top-Diesel und -Benziner. Beide sind mit einer neu entwickelten Siebengang-Automatik „ver-

••• Unsere Meinung Dem Q2 kann im SUV-B-Segment keiner das Wasser reichen. Das fängt bei der Technik an und endet bei der sehr hochwertigen Ausstattung. Platz im Innenraum bietet der Neuling nahezu genauso viel wie der größere Q3. Freilich kostet das kleinste Q der Ingolstädter richtig Geld, erst recht, wenn man sich aus der ellenlangen Liste der Sonderausstattungen bedient. Aber wer Premium möchte, bekommt mit dem Q2 das Beste. Wie bei allen anderen Autos aus Ingolstadt/Neckarsulm sind die Funktionalitäten unschlagbar gut und selbsterklärend. Zwar ist der Q2 in der Anschaffung etwas günstiger als der dreitürige A3, bei den Unterhaltskosten vergibt sich keiner von beiden etwas. Beim TCO ist der Nobel-SUV im Segment unschlagbar.

heiratet“. Wer’s handgeschaltet mag, auch das klappt präzise und butterweich. Unter sechs Aggregaten lässt sich wählen: je drei TFSI und TDI, mit einer Leistungsspanne von 85 kW (116 PS) bis 140 kW (190 PS). Standard bei allen Varianten ist die Progressivlenkung. Das optionale Fahrdynamiksystem Audi drive select ermöglicht dem Fahrer die Wahl zwischen den fünf Modi auto, comfort, dynamic, efficiency und individual. Mit Abstrichen ist der Q2 auch für raues Gelände geeignet. •••

••• Technische Daten und Betriebskosten Audi Q2

1.0 TFSI

1.6 TDI

2.0 TDI Quattro DSG

Motor I Hubraum (cm3)

R3/3 I 999

R4/4 I 1.598

R4/4 I 1.968

Leistung (kW/ PS) bei min −1

85/116 bei (Daten folgen)

85/116 bei 3.250 – 4.000

140/190 bei (Daten folgen)

Drehmoment (Nm) bei min −1

200 bei 2.000 – 3.500

250 bei 1.500 – 3.200

400 bei 1.900 – 3.300

LxBxH

(mm) 1)

4.190 x 1.790 x 1.510

4.190 x 1.790 x 1.510

4.190 x 1.790 x 1.510

Kofferrauminhalt (l) I Zuladung (kg)

405 – 1-050 I 535

405 – 1-050 I 541

405 – 1-050 I 541

Beschleunigung (s) 2) I V.max (km/h)

11,5 I 184

10,3 I 197

7,5 I 212

Verbrauch/100 km (l) I CO2

(g/km) 3) folgt* 19.243,70

Netto-Preis (€) Basis

4,6 I 120

folgt*

21.722,69

28.571,43

Betriebskosten (Cent/km)* - (36 Mon., 40.000 km) - (36 Mon., 40.000 km) - (36 Mon., 40.000 km) - (60 Mon., 20.000 km)

- (60 Mon., 20.000 km) - (60 Mon., 20.000 km)

Versicherung HP / TK / VK folgt* folgt* folgt* 1) Breite

inkl. Spiegel

www.dmm.travel

2) von

0 auf 100 km/h

3) nach

NEFZ / EU6, * Daten teilweise erst ab Oktober verfügbar

55


LUST AUF MEHR?


TÄGLICH AKTUELLE BRANCHEN-INFORMATIONEN UNTER WWW.DMM.TRAVEL

September 2016 69 707 I 6,50 Euro www.dmm.travel www.newfleet.de www.newbusinessaviation.de

Mehr Effizienz bei Geschäftsreise I Firmenwagen I Veranstaltung

Mobilität im Wandel •••

Zukunft reist digital Ein Balanceakt für Travelmanager ••• Kosten sparen und mehr Sicherheit bieten

Aufbruchstimmung kaum zu spüren ••• Businessaviation: Neue Jets, wenig Nachfrage

Eventlocations der Superlative ••• Veranstaltungstempel der Autobauer

Ergonomisch sitzen ist das A und O ••• Rückenschmerzen müssen nicht sein

ABONNIEREN SIE UNSERE PRINT-AUSGABE Sieben Mal jährlich liefern wir Ihnen aktuelle News und spannende Hintergrundberichte zu den Themenbereichen Businesstravel, Geschäftswagen, MICE und Kommunikation direkt ins Büro.

Verpassen Sie nichts. Abonnieren Sie unsere Print-Ausgabe unter www.dmm.travel/abonnement/

Profile for DMM

DMM Der Mobilitaetsmanager 1609  

Fachmagazin für Businesstravel, Geschäftswagen und MICE

DMM Der Mobilitaetsmanager 1609  

Fachmagazin für Businesstravel, Geschäftswagen und MICE

Advertisement