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spatz

30. Jahrgang | Nr. 3/2019 | Juli / Aug. / Sept. | www.derspatz.de | kostenlos

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Magazin für Ökologie und Gesundheit

Schnelle Küche Clever essen an heißen Tagen

Wasser Lebensquell für Körper und Geist

Bio-Sommergetränke Erfrischend anders

Mobilität Der lange Weg zur Wende

Die Welt der Kinder nachhaltig gestalten

Ökologische Renovierung

Children for Future


IN DER STIMMT NUR DER

WETTERBERICHT.

DAS WÄRE DEIN LEBEN OHNE PRESSEFREIHEIT.

WWW.REPORTER-OHNE-GRENZEN.DE/SPENDEN

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EDITORIAL Liebe Leserin, lieber Leser, der Sommer hat viele schöne Seiten. Wir genießen den Aufenthalt in der Natur und die vielen tollen Früchte, die es nur im Sommer gibt. Wir alle versuchen das beste aus den schönsten Wochen des Jahres zu machen, denn eine Pause vom Alltag braucht jeder mal. Die andere Seite ist die Hitze oder starke Unwetter, die Häuser beschädigen, Keller und Felder überfluten oder die Ernte verhageln. Womit wir schon wieder beim Klimawandel sind, dem Thema das uns für Jahrzehnte begleiten wird. Nichts ist wichtiger als unseren Alltag und unser Konsumverhalten klimaschützend auszurichten. Unsere Kinder haben das längst begriffen. Durch die Freitags-Demonstrationen wachen in vielen Ländern immer mehr Menschen auf. Neue Gruppierungen bilden sich, wie die „Scientists for Future“, „Parents for Future“, „Grandparents for Future“, Journalists for Future“, „Farmers for Future“ und weitere folgen bestimmt. Denn durch verantwortungslose Klimapolitik wir sich so schnell nichts ändern. Noch haben wir eine Chance, aber das Zeitfenster schließt sich zusehends. Dabei kann mit klimabewusstem Verhalten so viel Freude und Zufriedenheit verbunden sein. Gerade im Sommer können wir aus heimischen Produkten sehr leckeres, gesundes Essen zubereiten. Das geht ohne großen Aufwand oder lange in der Küche zu stehen, wie Sie auf S. 4 bis 11 sehen können. Auch leckere Getränke können Sie mit einfachen Zutaten selbst herstellen oder das Angebot im Bioladen nutzen. Wasser ist ein Thema das die ganze Welt bewegt. Auch bei uns ist diese Ressource zusehends bedroht ist (siehe S. 16 - 21). Die Art und Weise unserer Mobilität hat einen sehr großen Einfluss auf das Klima. Dabei könnte man hier sehr schnell CO2 einsparen, in dem man z.B. ein Tempolimit einhält, öffentlichen Verkehr nutzt, das Fahrrad oder die „emmy“ (S. 29). Wer es sich leisten kann ein E-Auto zu kaufen hat mittlerweile viele Modelle zur Auswahl und die Ladeinfrastruktur wird auch immer besser (siehe S. 26 - 29). In den letzten zehn Jahren flossen 5,2 Mrd. Euro Steuergelder in die Förderung abgasfreier Technologien, in der gleichen Zeit wurde der Diesel mit 76,5 Mrd. Euro subventioniert. Von der geplanten eine Million Elektroautos bis 2020 sind bis heute gerade mal 86.000 auf unseren Straßen. Unsere Kinder sollen es mal besser haben, wünschen sich Eltern. Es gibt viele Möglichkeiten sie dahingehend zu unterstützen. Wir stellen ihnen auf den Seiten 36 bis 41 verschiedene Angebote zu einem nachhaltigen Lebensstil für Kinder vor. Die Zukunft gehört unseren Kindern, und wir müssen alles dafür tun, dass sie eine Zukunft haben werden. Schöne erholsame Sommertage wünschen Ihnen der Spatz und Gudrun Wasner-Meyer Hinweis: Bitte beachten Sie, dass der Spatz ein Werbe-Magazin ist, d.h. auch alle Textbeiträge, die an eine Anzeige angeschlossen sind, sind als Werbung zu sehen. Die Artikel von Claudia Mattuschat, Elisabeth Schütze, Stephan Wild und Sebastian Schulke sind redaktionelle Beiträge. der Spatz sucht neue Auslegestellen! Bitte rufen Sie an, wenn Sie den Spatz auslegen möchten oder eine Auslegestelle kennen. Tel. 089 - 74 14 1154 www.derspatz.de: Hier können Sie im Spatz online blättern und finden aktuelle Meldungen, Kleinanzeigen und Termine. Titelbild: Maas Natur, www.maas-natur.de Beilage: Christian Hinrichsen, www.gewaltfrei-fuenf-seen-land.de, in einer Teilauflage. Wir bitten um freundliche Beachtung!

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Inhalt ESSEN Schnelle Küche................................................... 4 Schuberts Pop-up-Wagen......................................6 Kochen mit Michaela Baur.............................. 8 Grillkäse – die Alternative......................................9 NERO Grillkohle..........................................................9 Dr. Karg – mit Liebe gebacken........................... 10 Das schmeckt nach Urlaub ............................... 11 40 Jahre Bohlsener Mühle.................................. 12 Dein Blick in die Natur – Wettbewerb........... 13 Wahrheit im Marktregal..................................... 14 Feierabendglück – die Kochbox........................ 14 Bio-Erlebnistage...................................................... 15 TRINKEN Wasser – Lebensquell.....................................16 St. Georgsquelle...................................................... 18 Bio-Getränke – erfrischend anders..............20 Die Mehrner Quelle............................................... 21 isis Erfrischungsgetränke.................................... 21 UMWELT basic setzt auf Mehrweg.................................... 22 Maritime Müllabführ........................................... 22 Bubble Rain Duschbrause................................... 23 Umweltnachrichten.............................................. 24 Die Phoshor-Krise................................................... 25 MOBILITÄT E-Autos – der Weg zur Mobilitätswende.....26 SWM – Umweltfreundlich unterwegs.......... 27 Was Sie über E-Autos wissen wollten........... 28 Green City und emmy.......................................... 29 BAUEN und WOHNEN Ökologisch renovieren....................................30 CLAYTEC – sicherer Halt im Lehm.................... 32 HAGA – Natürlicher Universalspachtel......... 33 Leimfreie Massivholztüren................................. 34 IBN Fernlehrgang Baubiologie.......................... 34 LIVOS – Richtig renovieren................................. 35 KINDER Die nachhaltige Welt der Kinder...................36 Naturschutzjugend im LBV................................ 37 Maas – Öko-Mode für groß und klein............ 38 Gyding – das Startup............................................ 38 allnatura – Öko-Pionier........................................ 39 Waschbär – Bio-Gärtnern für Kinder............. 40 Gemeinsam reparieren........................................ 40 Werkhaus – So macht Lernen Spaß................ 41 Plastikfreie Heftumschläge................................ 41 GESUNDHEIT Umgang mit Wespen........................................... 42 Wir sind Ben & Anna............................................ 43 INFO-SEITEN Veranstaltungskalender...................................... 44 Agrar-TV...................................................................... 45 Kleinanzeigen, Impressum................................. 46 DELPHIN – Nasser Staub fliegt nicht............ 47


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Schnell gemacht und superlecker

Clever essen an heißen Tagen Die schönen Sommertage sind viel zu schade, um sich lange in der Küche aufzuhalten. Jetzt sind Gerichte gefragt, die ruckzuck auf dem Tisch stehen oder – besser noch – auf der Picknickdecke. Bayerns Felder, Obstbäume und -sträucher liefern gerade besonders reiche Ernte. Daneben sorgt der Bioladen mit gesunder Convenience // Claudia Mattuschat für ebenso bequeme wie leckere Ergänzung. Wenn rings um uns Sommerhitze herrscht, läuft die „Klimaanlage“ unseres Körpers ständig auf Hochtouren. Durch Schwitzen versucht sie, wieder Wohlfühltemperaturen herzustellen. Auf diese Weise verlieren wir nicht nur jede Menge Wasser, sondern auch lebenswichtige Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium. Allen voran heißt es jetzt deshalb: trinken, trinken, trinken. Und zwar nicht nur die rund ums Jahr empfohlenen 1,5 Liter, sondern an besonders heißen Tagen und bei sportlichen Aktivitäten gut und gerne das Drei- bis Vierfache. Die Natur unterstützt uns dabei auf ihre Weise. Denn die Obst- und Gemüsesorten, die derzeit bei uns Hochsaison haben, enthalten neben vielen Vitalstoffen noch eine Extraportion Wasser. Das gilt für Tomaten, Kopfsalat, Zucchini, Gurken und Spinat ebenso wie für Wassermelonen, Mirabellen, Kirschen, Johannis- oder Erdbeeren.

auffüllen. Und zwar nicht nur zu Hause, sondern auch als gesundes Picknick im Freibad, am See oder im Biergarten. Zum Mitnehmen muss es übrigens kein Plastik sein. Ausgespülte Honiggläser verpacken den Inhalt auslaufsicher und geben den Blick frei auf den appetitlich schönen Inhalt.

Immer schön cool bleiben Die Traditionelle Chinesische Medizin – kurz TCM – unterscheidet Lebensmittel nicht nur nach ihrem Wassergehalt, sondern auch nach ihren jeweiligen thermischen Eigenschaften. Denn kühlendes Yin und wärmendes Yang, so sagt die fernöstliche Lehre, müssen stets in ausgewogener Balance sein. Während man im Winter also eher zu Yang reichen Sorten wie Kürbis, Karotten oder Rote Bete greifen sollte, steht in der heißen Jahreszeit das Yin im Vordergrund. Das steckt nicht nur in saisonalem Sommerobst und -gemüse, sondern auch in erfrischenden Sauermilchprodukten wie Joghurt, Buttermilch, Kefir und Quark oder in Getreidearten wie Dinkel, Gerste oder Reis. Wer jetzt also mit diesen Lebensmitteln seinen Speiseplan gestaltet und idealerweise noch mit Kräutern wie Salbei oder Minze würzt, kommt leichter und unbeschwerter durch heiße Sommertage. Aber was ist nun besser: Rohkost, kalte oder warme Küche? Das ist nach Ansicht von TCM Experten weniger entscheidend und vielmehr eine Frage der persönlichen Vorliebe. Wobei: Wer kocht schon gerne, wenn die Temperaturen auf dem Thermometer bereits in tropische Höhen geklettert sind …

Lieber snacken als schlemmen Ob geschnippelt, gedünstet, gebraten, gekocht oder gegrillt wird ist also dem eigenen Gusto überlassen. Nur eine Regel sollte im Sommer für alle gelten: Lieber die Finger weglassen von kalorien- und fettreichen Hauptgerichten! Die schaden nämlich nicht nur der hart erkämpften Bikinifigur, sondern belasten den hitzegestressten Organismus zusätzlich mit jeder Menge kräftezehrender Verdauungsarbeit. Viel besser ist es, an heißen Tagen einfach auf die Bedürfnisse des Körpers zu hören und statt drei großen mehrere kleinere Portionen über den Tag verteilt zu genießen. Frische Sommerbeeren mit Quark zum Frühstück. Ein leichter Rohkostsalat mit Feta oder Mozzarella zum Mittagessen. Zwischendurch ein paar Kirschen oder ein Stück Melone. Abends dann ein bunter Mix aus Eiweiß, Kohlehydraten und viel Gemüse: So lassen sich erschöpfte Energiereserven und leere Mineralstoffdepots ruckzuck wieder

Im Vorratsglas lässt sich der nicht nur Salat bequem zum Picknick nehmen. Foto: © vaaseenaa - Fotolia.com

Im Sommer darf‘s bequem sein Mit Bio-Convenience lassen sich Sommersalate und -gemüse in Nullkommanix aufpeppen. Dazu gibt es in vielen Naturkostläden an der Frischetheke leckere Bratlinge, Frühlingsrollen oder Quiches, die ohne Drumherum gleich in die mitgebrachte Dose verpackt werden. Nicht unverpackt, aber auf jeden Fall köstlich sind die mediterranen und orientalischen Kreationen aus Couscous, Bohnen oder Linsen, mit denen JooTi die Lieblingszutaten der Summer Bowl auf vollwertige Weise ergänzt. Eine Extraportion Eiweiß liefert der Thunfisch, den man von Bio-Konservenhersteller Fontaine mit gutem Gewissen genießen kann. Das Günzburger Familienunternehmen unterstützt nämlich nachhaltige Fangmethoden und verzichtet konsequent auf Langleinen- und Treibnetzfischerei. Wie wär‘s also mal wieder mit einem echten Salade Niçoise, um auf französische Art den lauen Abend zu genießen? Veganer finden bei Soto Leckeres für die schnelle Sommerküche und auf www.soto.de die passenden Rezeptideen dazu: Kreta Sticks zum Griechischen Salat zum Beispiel, Falafel Bällis zum Tomaten-Auberginen-Gemüse oder ein Rohkostteller mit Dipps und einem bunten Mix aus Bällchen, Monden und Sternen. Die sind sogar schon verzehrfertig gegart und können, aber müssen nicht angebraten werden. Schnell einpacken – und dann ab ins Grüne.

Einmal Pulled Jackfruit bitte Mit etwas Glück wartet dort bereits ein heißer Grill auf Fleischliebhaber und Vegetarier. Dass neben Steaks, Koteletts und Würstchen bunte Gemüsespieße, Maiskolben, gefüllte Pilze oder Hallumi brutzeln, ist inzwischen ein ganz normaler

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Fleisch oder nicht? Beim Pulled Jackfruit Sandwich kann man es kaum erkennen. Foto: © Brent Hofacker - Fotolia.com

Anblick. Weniger häufig – aber definitiv einen Versuch wert – sind fantasievolle Kreationen aus Jackfruit. Dabei handelt es sich um eine Tropenfrucht mit beachtlicher Größe, die sich im unreifen Zustand perfekt zum Veggie-Grillen eignet. Denn zum einen hat sie eine feste, fleischähnliche Konsistenz. Zum anderen nimmt sie besonders gut den Geschmack von Marinaden an und eröffnet auf diese Weise kulinarisch spannende Möglichkeiten. Wer sie nicht selbst würzen möchte, bekommt von Lotao fix und fertige Jackfruit Stücke in den Varianten Curry und Teriyaki, die sich mit Zucchini, Paprika und Kirschtomaten oder exotisch mit Nektarinen- und Mangoscheiben schnell zu herzhaften Grillspießen stecken lassen. Auch bei Streetfood Festivals, die zum Sommer inzwischen ebenso gehören wie das Grillfest, ist die Tropenfrucht salonfähig geworden. Immer häufiger sieht man dort neben Pulled Pork auch Pulled Jackfruit. Wenn man es nicht wüsste, dass es sich um einen VeggieBurger handelt: Man würde es vermutlich nicht erkennen. So ähnlich ist das Mundgefühl – noch dazu mit der typisch rauchigen Soße on top.

Obendrauf wird‘s kreativ Überhaupt ist das Topping oft das, worauf es in der schnellen Küche ankommt. Auch da bietet der Naturkostladen alles, was das Herz im Sommer begehrt. Zwischen beliebten Klassi-

kern wie Barbecue und Zigeuner Soße, Tomatenketchup, verschiedensten Senfsorten oder Pesto Genovese und Pomodoro wird es immer extravaganter. „Sell g‘macht‘s“ aus dem Allgäu beispielsweise experimentiert mit allem, was Baum und Strauch zu bieten haben. Dabei entstehen außergewöhnliche Sorten wie Birnen Holder Chutney, Tomaten Pflaumen Chutney oder das neue Tannenspitzen Pesto, das zu Pasta, Ofengemüse, würzigem Käse oder auf einer Scheibe Brot gleichermaßen schmeckt. Wer sich gerade fragt, was man im eigenen Garten so an Zutaten ernten könnte: Nur zu! Es lohnt sich, einmal ganz neue Kreationen auszuprobieren. Was sich bewährt, lässt sich auch mit einfachen Methoden für den Vorrat haltbar machen. Bei Chutneys sorgt dafür allein schon die Zugabe von Zucker und Essig. Pestos sind in dieser Hinsicht etwas heikler, sofern man sie nicht nur für wenige Tage im kalten Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren möchte. Sind sie fürs Vorratsregal gedacht, muss man sie in sterile Gläser abfüllen, gut verschließen und für eine halbe Stunde in leicht kochendem Wasser einmachen. Dann hält sich der köstliche Geschmack des Sommers auch noch bis zum nächsten Jahr und darüber hinaus. l

Würzen mit Genuss!

Einfach mit Bio-Chutneys und Bio-Kräuterpestos aus dem Allgäu www.sellgmachts.de

Feinschmecker-Toskana für die schnelle Küche! Neues LaSelva Ketchup aus toskanischen Tomaten mit der Süße der Trauben und feinem Balsamico di Modena. Für die neue Ketchup-Variante verwendet LaSelva Bio-Feinkost zum Süßen ausschließlich konzentrierten Traubenmost. Balsamico di Modena rundet zusammen mit Weinessig und

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Meersalz den natürlichen Geschmack der zu 100 Prozent toskanischen Tomaten ab und verleiht der sämigen, herzhaften Würzsauce eine milde Säure. Bei der Herstellung des Weinessigs werden keine Gelatine-Filter eingesetzt, weshalb das Ketchup vegan ist. Die intensiven Sonnenstunden, der mineralhaltige Boden und das ausgewogene Meeresklima an der tyrrhenischen Küste schenken den Bio-Feldfrüchten ihr typisches, mediterranes Aroma. Das Bio-Ketchup von LaSelva passt auch gut zu Fleischgerichten und vegetarischen Speisen vom Grill. Mehr Infos: www.laselva.bio


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SOOMER

Frische exotische Salate für vorher, nachher und zwischendurch - bio, vegan, lecker.

Schuberts Pop-up-Wagen Grünfux-deluxe Im neuen Unverpackt-Verkaufswagen der Bio-Bäckerei Schubert kommt das (noch) Gute von gestern ins Körbchen – und von dort am besten gleich direkt und unverpackt in die Einkaufstasche der Kunden. Vertrieb über

Gutes Brot und Gebäck von gestern, tagesfrische Überbestände, perfekte und unperfekte Backtests werden ab sofort im Grünfux-deluxe, dem neuen No-Waste-Verkaufswagen der Biobäckerei Schubert in Augsburg verkauft. Motto: Gut für die Umwelt und Spaß am Genuss – auch für Sparfüchse. Warum wegwerfen was noch schmeckt? Gutes Brot, Feingebäck und Snacks von gestern, leckerer Kuchen mit Schönheitsfehlern, Dauerbackwaren mit kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum und guter Kondition, frisches Kleingebäck aus den laufenden Qualitätskontrollen, Brezen falsch geschlungen, Backtests aus der Produktentwicklung (Sneak Preview!) – all die feinen Dinge können doch nicht im Müll landen! Ab sofort kommen alle diese schönen Sachen ins neue Grünfux-deluxe und warten dort auf ihre Genießer. Jeder Tag wird anders. Das Konzept ist einfach: Verschiedene Produkte werden in Körbchen zusammengestellt, die Käufer können sich ihre Körbchen wählen und eingepackt wird in die mitgebrachten Behältnisse und Taschen. Ebenso einfach ist das Preissystem: – Brot vom Vortag 500 g / 2 €, 750 g / 2,50 €, 1 kg / 3 € – Kleingebäck gemischt im Körbchen vorgepackt 5 Stk. / 2 € oder 3 € – Halbe runde Kuchen oder 6 Stk. Blechkuchen / 7 € – Snacks vom Vortag und Dauerbackwaren mit Mindesthalt barkeit von einem Tag / 1 € Denn das Gute muss ins Körbchen und nicht ins Tönnchen. Und das bitte auch ohne weiteren Müll zu produzieren! Schuberts Grünfux-deluxe Dienstag bis Freitag von 9:00 -13:00 Uhr, direkt am Garten des Café himmelgrün im Schlachthofquartier. Saubere Einkaufstaschen und Transportbehälter bitte nicht vergessen! Biobäckerei Schubert, Berliner Allee 40, 86153 Augsburg www.bäckerei-schubert.de

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mehr als bio

1 Ta ss e Ur la u b , Bi t t e!

MEHR ALS BOUILLONS Kommen Sie mit auf eine kulinarische Weltreise! Entdecken Sie die vier Geschmacksrichtungen „Chakalaka“, „Chimichurri“, „Mediterranean“ und „Thai“! www.naturata.de

FONTAINE machts möglich!

Schnell & lecker auf den Tisch Wenn es mal schnell gehen muss bietet Fontaine, der nachhaltige Fischspezialist aus dem Biohandel, raffinierte Gerichte fertig zum Genuss. Fontaine Thunfisch für Pasta

Fontaine Fischsalate

Fontaine Wildlachssuppe

Thunfisch für Pasta ist perfekt für die schnelle Küche: Einfach die gewünschte Menge Nudeln garen, das Nudelwasser bis auf einen kleinen Teil abgießen und Fontaine Thunfisch für Pasta untermischen. Fertig ist eine leckere Mahlzeit.

Die Fischsalate sind Fast und Slow Food zugleich: Unsere Kompositionen aus mundgerechten Fischstücken, BioGemüse, kaltgepresstem Bio-Sonnenblumenöl, feinen Kräutern und Gewürzen machen die Fontaine Fischsalate zu einem wahren Geschmackserlebnis. Mit Thunfisch, Wildlachs oder Makrele.

Feiner Fischfond, ausgesuchtes BioGemüse, mundgerechte Stücke von fettarmen Wildlachs sowie einen wohldosierten Schuss cremiger Sahne. Voilà! Ideal als Vorspeise oder kleine Mahlzeit!

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Kochen mit Michaela Baur

Schnelle Sommerküche Auberginentatar mit Pinienkernen

Foto: © valery121283 - Fotolia.com

1 Knoblauchzehe hacken 2 Auberginen schälen und in sehr kleine Würfel schneiden. Beides in 4 El Olivenöl anbraten. 50 g Pinienkerne rösten und hacken. 2 Tomaten waschen und würfeln. 1/2 Bund Petersilie fein hacken. Alles mischen und mit Salz, Paprikapulver edelsüß und Chilipulver abschmecken. Das Auberginentartar pur oder mit Brot genießen!

Der Ernährungskompass – Das Kochbuch Dieses Kochbuch ist auf Wunsch vieler Leser nach Rezepten zum sehr erfolgreichen Buch „Der Ernährungskompass“ entstanden. In einer tollen und inspirierende Zusammenarbeit mit Bas Kast, dem Autor des Ernährungskompass, ist ein wunderschönes Buch entstanden, das meinen Anspruch an Genuss mit dem Anspruch von Bas Kast an gesundes Essen vereint. In seinem Buch hat er sämtliche aktuellen Ernährungsstudien durchforstet und die Ergebnisse gut verständlich zusammengefasst. Gesund und fit bis ins hohe Alter mit Hilfe von frischem genussvollem Essen, das ist das Credo. Daraus sind 111 Rezepte für gesunden Genuss für Morgens, Mittags und Abends entstanden. Inklusive Kompass-Pyramide, Kompass-Ampel und die 10 goldenen Regeln aus dem Ernährungskompass. DER ERNÄHRUNGSKOMPASS - DAS KOCHBUCH, in Zusammenarbeit mit Michaela Baur durchgehend farbig bebildert, ISBN: 978-3-641-24265-7, 22,00 Euro Erscheint am 18. März 2019 C. Bertelsmann Verlag

MICHAELA BAUR – Autorin – Bio-Catering – Teamkochen – www.michaelabaur.de 8

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Grill-Käse – die Alternative Wir alle kennen und lieben die ÖMA Scamorza Affumicata. Aber wer hat diese schon mal gegrillt? Wir dachten das probieren wir aus und hätten sie prompt in mehreren Grill-Rezepten unterbringen können. Besonders angetan, waren wir allerdings vom Scamorza-Burger vom Grill. Einfach, schnell und trotzdem so lecker! Diese und weitere Käse-GrillIdeen finden Sie zusammengestellt auch in unserem ÖMA Rezeptheft „KäseGrillVergnügen“!

Scamorza-Burger vom Grill

ZUTATEN: 360g = 1 Kugel ÖMA Scamorza Affumicata 1 Baguette Salat nach Wahl, z.B. Romanaherz 2 Tomaten 1 rote Zwiebel Salz und Pfeffer Basilikumblätter ZUBEREITUNG: Scamorza Affumicata in ca. 2 cm dicke Scheiben, das Baguette in ca. 3 cm dicke Scheiben und Tomaten sowie Zwiebel in feine Scheiben schneiden. Die Baguette-Scheiben am Rand des Grills von beiden Seiten rösten. Die Scamorza-Scheiben auf einer Grillschale oder in einer Grillpfanne von beiden Seiten grillen, bis sie leicht zu schmelzen anfangen. Nun von Tomaten und Zwiebelringen 1-2 Stücke, ein Salatblatt sowie eine gegrillte Scamorza-Scheibe zwischen zwei Baguette-Scheiben schichten. Bei Bedarf mit einem Basilikumblatt belegen und mit Salz und Pfeffer würzen. Unbedingt noch warm genießen! ÖMA Beer GmbH, www.oema.bio C

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NERO GRILLKOHLE

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Die weltweit einzige Holzkohle mit Bio-Zertifizierung In Deutschland werden pro Jahr knapp 2000 Fußballfelder Regenwald im Grill verheizt – und dies vor allem aus illegalen Rodungen. Dabei ist Grillen mit gutem Gewissen möglich. Das bayerische Startup NERO setzt auf heimisches Hartholz (überwiegend Buchen- und Eichenholz) und bietet jetzt die weltweit einzige Holzkohle mit Bio-Zertifizierung. Das Unternehmen verwendet ausschließlich von Naturland zertifiziertes Hartholz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Diese bleiben dank ihrer ökologischen Bewirtschaftung und Aufforstung auch noch unseren Kindern erhalten. Die weitreichenden Richtlinien von Naturland enden dabei nicht bei den Bäumen, sondern beziehen den Schutz aller Lebewesen mit ein. Für NERO® kommen zudem nur naturbelassene Restholzer in Frage, die aufgrund ihrer Beschaffenheit für die Möbelindustrie ungeeignet sind. Die Produktion erfolgt in einem mehrfach für Umweltschutz und Nachhaltigkeit prämierten Holzkohlewerk in Frankreich. Aufgrund äußerst innovativer Verkohlungsverfahren schafft es NERO®, Grillkohle umweltfreundlich herzustellen und zudem eine besonders hohe Qualität der Grillkohle zu sichern. Und ganz nebenbei wird bei der Kohleproduktion – aus überschüssiger Energie – auch noch ÖkoStrom für 10.000 Haushalte gewonnen. Dank des modernen Herstellungsverfahrens kostet die NERO® GRILLKOHLE nicht mehr als andere vergleichbare Holzkohle. NERO® bietet auch leckere Grillsaucen und Gewürze an. NERO® Grillkohle erhalten Sie u. a. bei Denn‘s, Alnatura und im Online-Shop: www.nero-grillen.de NERO GmbH, Augsburg

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Mit Liebe gebacken

BIO REGIONAL Die Initiative für eine starke Region

Finden Sie BioRegionale Erzeuger, Produkte und Einkaufsmöglichkeiten auf

www.bioregional.de

Leidenschaft für handwerkliche Bäckertradition, höchste Qualität und Liebe zum Genuss sind das Markenzeichen des Familienunternehmens Dr. Klaus Karg KG. Die Vision, durch hochwertige Zutaten, schonende Herstellung und innovative Rezepturen das Produktimage von Knäckebrot national und international neu und genussvoll zu interpretieren, ist schon lange zur erfolgreichen Realität geworden. Für die knusprigen Dr. Karg’s Bio-Knäckebrotvariationen werden alle wertvollen Bio-Zutaten sorgfältig miteinander zum Teig verknetet. Dieser darf dann – nach alter Handwerkstradition – ruhen, damit sich der volle Geschmack entfaltet und der typisch, luftig-leichte Biss entsteht. Gleichmäßig ausgerollt und in Scheiben geschnitten, wird das Dr. Karg’s Knäckebrot bei niedriger Temperatur im Ofen ausgebacken. Reich an Ballaststoffen und verfeinert mit nativem Olivenöl bietet es jede Menge natürlichen Geschmack und trägt zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Das beliebte Dr. Karg’s Bio Classic 3-Saat wird aus Weizen-Vollkornmehl, Sesam, Leinsaat, sowie Haferflocken und Sonnenblumenkernen hergestellt. Dank des optimierten Backprozesses erhielt es jetzt, als einziges getestetes Knäckebrot, von Stiftung Warentest für seinen Acrylamidgehalt die Note „sehr gut“ (1,0)*. Acrylamid bildet sich, wenn stärkehaltige Lebensmittel stark erhitzt werden und dabei bräunen. Man sollte so wenig Acrylamid wie möglich zu sich nehmen. Dr. Karg wendet diese spezielle Backweise bei allen seinen Produkten an. Dazu gehören auch die praktischen Dr. Karg’s Vollkorn-Snacks für Zwischendurch und ganz neu die innovativen Vollkorn-Knabbereien Dr. Karg’s HÜTTS. *Stiftung Warentest, Heft 03/2019

ESSENER - BROT – das Original seit über 20 Jahren – Das lebendige Vollkornbrot gebacken nach einem Rezept der Essener (Essäer) Alle Bestandteile aus kontr. biologischem Anbau: Roggen, Dinkel, Hafer, Hirse, Leinsaat, Sesam, Sonnenblumenkerne, Honig, Meersalz. Diese und andere Brotsorten der Bäckerei Stangl aus Nußdorf / Inn führen fast alle Naturkostläden und einige Reformhäuser in und um München.

Vertrieb, Versand, Info: HORST KROEGER Tel. 08039 - 408770, Fax: - 4079308, Handy 0151 - 56088952 Unterkatzbach Nr. 3, 83561 Ramerberg info@essener-brot.com, www.essener-brot.com

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Schnelle Sommerküche

Das schmeckt nach Urlaub

Bio-Pionier seit 1974

Gerade wenn es heiß ist, hat man nicht immer Lust, lange in der Küche zu stehen. Da ist es praktisch, wenn es schnell geht – und trotzdem ausgewogen und gesund ist. Rapunzel bietet Ihnen viele wertvolle Zutaten für die schnelle Küche.

Vegan ∫

Mit Tomatensaucen holen wir uns direkt die Sonne Italiens ins Haus. Denn diese werden mit sonnenverwöhnten, samenfesten Bio-Tomaten direkt nach der Ernte in Italien hergestellt – schonend nach traditionellen Rezepten. Mit Vollkornpasta oder Teigwaren aus dem Urkorn Emmer zaubern Sie damit ruckzuck ein vollwertiges Essen auf den Tisch. Wenn das Thermometer sommerlich nach oben steigt, kann die Küche auch gerne kalt bleiben. Eine Antipasti-Platte und knackiger Salat sind dann genau das Richtige. Für die bunte Antipasti-Platte bietet Rapunzel leckere Köstlichkeiten aus der mediterranen Küche. Ob fein gefüllte Oliven, sonnengetrocknete Tomaten, saftige Artischocken oder mit Reis gefüllte Dolmas Weinblätter: Diese Spezialitäten machen satt, ohne zu belasten. Und schmecken richtig nach Urlaub! Genießen Sie die Sommerzeit – mit schneller Küche und feinen Spezialitäten aus dem Süden. Auf www.rapunzel.de finden Sie auch viele Rezeptideen. Einfach beim Rezeptfinder „schnell zubereitet“ ankreuzen und Ihr neues Lieblingsrezept entdecken. Wir wünschen guten Appetit!

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Wir machen Bio aus Liebe.


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40 Jahre Bohlsener Mühle Dass in Bohlsen gemüllert wird, hat Tradition: Schon im 13. Jahrhundert wurde mit einer Wassermühle Getreide gemahlen. Der Fluss Gerdau liefert auch heute noch Energie für die Bohlsener Mühle, die ist allerdings so gewachsen, dass zusätzlicher Ökostrom her muss: Die Bohlsener Mühle ist schließlich nicht nur eine Mühle, sondern auch Bäckerei, Konditorei und moderner Hersteller von Keksen, Crunchy, Müsli, Snäckebrot und vielen weiteren Leckereien. Und beschäftigt nicht mehr zwei, sondern mittlerweile stolze 260 Mitarbeiter. Der Anfang war dabei holprig: Ohne hinreichendes Eigenkapital, ohne erkennbaren Markt, bei geringer Finanzierungsfreude seitens der Banken und trotz warnender Rufe startete Volker Krause 1979 das Bio-Unternehmen: Die ökologische Grundüberzeugung, Trotz und ein gutes Bauchgefühl führten zum Startschuss. Stillstand gab es während der 40 Jahre kaum, denn es gab und gibt viel zu tun: Die Artenvielfalt nimmt ab, extreme Wetterverhältnsse nehmen zu und der allgemeine Umgang mit Ressourcen lässt zu wünschen übrig. Lösen kann eine Bohlsener Mühle diese Probleme nicht im Alleingang, aber als Unternehmen in die richtige Richtung gehen. Immer wieder wird der Blick aufs große Ganze geworfen und die Frage gestellt: „Geht da was besser?“. Sehr oft ist die Antwort auf diese Frage ein „Ja“! Zum Beispiel in der Heizzentrale. Wird Dinkel verarbeitet, so fallen Dinkelspelzen an. Die widerspenstige Hülle lässt sich in Kissen verwenden oder eben zum

Heizen. Und so ist das, was Abfall sein könnte, in Bohlsen das Material, das den Drehrohrkessel befeuert und so im letzten Winter über 70 Haushalte mit Wärme versorgen konnte. Oder Transportwege verringern: Quinoa stammt zwar ursprünglich aus Südamerika, doch die robuste und anspruchslose Pflanze findet sich in Norddeutschland gut zurecht. So verträgt sie geringe Mindesttemperaturen, ist frosttolerant, kommt mit wenig Niederschlag klar und kann auf nährstoffarmen, steinigen und sandigen Böden gedeihen. Super Eigenschaften also für ein Leben im Norden. So können Quinoa, Quinoamehl, Quinoaflocken oder das Quinoabrot ganz regional gefertigt werden. Und nicht nur geringere Transportwege wirken sich positiv aus. Quinoa bereichert die Fruchtfolge und eine vielfältige regionale Ernährung. Ideen sind viele weitere da, dieses Jahr muss aber auch noch etwas gefeiert werden, ein Unternehmen wird schließlich nicht www.bohlsener-muehle.de jedes Jahr 40.

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Pfister Öko-Bauernbrote

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Wir leben in einer plastifizierten Welt Dass Plastik unsere heutige Welt so allumfassend beherrscht, ist den Tatsachen geschuldet, dass Plastik universell formbar, dabei vielseitig einsetzbar, unkompliziert verfügbar, preiswert und leicht ist. Ein echter Universallstoff: fest wie Stahl, formbar wie Wachs und hitzebeständig wie Keramik. Wir sind abhängig geworden und wachen gerade mit einem Kater auf, denn die andere Seite des Plastiks zeigt sich: wachsende Müllberge an Land, riesige Müllstrudel in den Ozeanen, unsichtbares Mikroplastik, das behaftet mit Schadstoffen in die Nahrungskette von Mensch und Tier gelangt. Meist nur kurz benutzt hält es eine Ewigkeit. Im Jahr 2017 fielen in Deutschland knapp 6,15 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an, der größere Teil, 52,7 % wurden energetisch verwertet (vebrannt) und nur 46,7 % wurden werkund rohstofflich genutzt, also recycelt. Unsere Recyclingsysteme schaffen aber höchstens ein Downcycling – das Plastik wird nach dem Recyceln wertloser. Also was tun? Auf Plastik verzichten und statt dessen Verpackungen aus Glas, Metall, Papier oder Bio-Kunsstoff nehmen? Klingt eigentlich logisch und einfach, doch hier wird das Ganze kompliziert, wenn man den ökologischen Fußabdruck für alle Verpackungen als Faktor mit in die Rechnung nimmt. Was kann die Wirtschaft/Industrie tun? Was der Endverbraucher, um unseren Kater zu überwinden, um in eine PostPlastikzeit zu gehen? DEINBLICK IN DIE NATUR, Jugendfilmwettbewerb der Hofpfisterei Konstanze Adam, 089 - 520 22 93 , hallo@deinblicknatur.de

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ÖMA und weitere Öko-Hersteller fordern enkeltaugliche Preispolitik

Wahrheit im Marktregal Die Ökologischen Molkereien Allgäu (ÖMA) sind einer von vielen Öko- Lebensmittelherstellern, die wahre Preise fordern. Als Mitglied der AöL – Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller e.V. – postulierten die Öko-Hersteller in der Mitgliederversammlung Anfang Mai eine Veränderung der Preispolitik. Bio boomt! Immer mehr Kunden entdecken die Vorteile von Bio-Lebensmitteln. 2018 gaben die Konsumenten in Deutschland 5,5 Prozent mehr Geld für Bio-Lebensmittel aus, insgesamt 10,91 Mrd. Euro. Damit Produzenten und Hersteller weiterhin in der Lage sind, ökologische Produkte herzustellen, sollte die Preispolitik der gesamten Lebensmittelkette zukunftsweisend sein. Das postulierten die Verarbeiter der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) bei ihrer Jahresversammlung in Fulda. „Es ist zwingend erforderlich, dass in der gesamten Handelskette enkeltaugliche Preispolitik gefahren wird“, so der geschäftsführende Vorstand der AöL, Dr. Alexander Beck. „Die Kosten, die durch die Lebensmittelerzeugung entstehen, müssen eingepreist und die Verursacher von Umweltschäden haftbar gemacht werden. Aktuell bezahlen Verbraucher ihre Lebensmittel zweimal: Einmal an der Ladentheke und ein zweites Mal über Steuern, hohe Wasserkosten und eine kaputte Umwelt.“ Biolandwirte bewahren unsere Umwelt, schonen die Artenvielfalt und fördern das Bodenleben, da sie keine chemischsynthetischen Pestizide einsetzen. Stattdessen pflanzen sie Hecken, legen Blühstreifen an und setzen auf lange Fruchtfolgen. Bioverarbeiter nehmen deren Rohwaren ab, gehen mit verschiedenen Qualitäten um und machen aus ihnen marktfähige, vielfältige Produkte. Bio-Lebensmittel schonen damit die Umwelt und erscheinen deswegen so teuer. „Umweltkosten zu internalisieren ist das einzig zukunftsfähige Konzept“, so Beck. „Erst dann können die Preise eine sinnvolle Lenkungsfunktion für einen enkeltauglichen Lebensstil einnehmen.” ÖMA Beer GmbH, Ökologische Molkereien Allgäu

Mitglied der AöL

Hintergrund Unsere Lebensmittelpreise sind bislang trügerisch niedrig. Es fehlen die „versteckten Kosten”. Genauer meint das Nitrat, Feinstaub und Treibhausgase, die bei der konventionellen Lebensmittelerzeugung entstehen und durch Agrarsubventionen sogar noch gefördert werden. Aber auch Schäden durch Bodenerosion, Überdüngung von natürlichen Lebensräumen, Lebensmittelabfälle, Antibiotikaresistenzen oder Lebensmittelimporte beispielsweise aus wasserarmen Gebieten gehören dazu. Diese Folgekosten stehen derzeit nicht auf dem Preisschild. Die Bürger zahlen sie über Steuern, Abgaben und Krankenkassenbeiträge. Oder die Natur bezahlt, deutlich an Insektensterben, Klimaerhitzung und dem damit einhergehenden Leiden der Menschen im globalen Süden und den nachfolgenden Generationen.

AöL Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller ist ein Zusammenschluss von über 100 Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft. Ihre europäischen Mitglieder erwirtschaften einen Bio-Umsatz von über 3 Milliarden Euro. Im Zentrum der Arbeit stehen die politische Interessenvertretung sowie die Förderung des Austauschs und der Kooperation der Mitglieder untereinander. Mehr Informationen unter www.aoel.org

Feierabendglück Das wahrscheinlich nachhaltigste Kochbuch der Welt [in a box]. Saisonal und vegetarisch Kochen mit regionalen Bio-Produkten und dann auch noch einfach, lecker und günstig. Geht das überhaupt? Die Rezeptbox im Retro-Design vom Social Startup Feierabendglück macht’s möglich. Auf den 52 saisonalen Rezeptkarten erkennt man sofort, wann welche frischen Zutaten Saison haben, aus der Region erhältlich und damit auch in Bio-Qualität günstig zu kaufen sind. Saisonal und vegetarisch einkaufen macht auch den Bio-Einkauf für jede/n erschwinglich. Alle Rezepte wurden so konzipiert, dass sie mit 100% Bio-Zutaten max. 3,50 Euro pro Kopf und Gericht kosten. Damit die Rezepte auch wirklich immer gelingen, gibt es zu jedem Rezept ein kurzes Kochvideo, das die Zubereitung schnell und einfach erklärt. Das Video ist über einen QR-Code oder Link auf der Rückseite der Rezeptkarte erreichbar. Damit das individuelle Feierabendglück komplett wird, können alle Rezepte in durchschnittlich ca. 35 Minuten nachgekocht werden.

Mit der CO2-neutralen Box aus Weißblech können zudem weitere Rezeptkarten gesammelt werden. Gedruckt werden sie nach dem höchsten Ökodruckstandard weltweit, nach Cradle-to-Cradle. Die Vision des Startups ist 100% Bio. Damit regionales Bio für alle verfügbar wird, gehen pro verkauftem Kochbuch und pro verkauftem Kartenset 1,50 € an die BioBoden Genossenschaft. Diese kann davon 1m² Land für den Bio-Anbau in Deutschland erwerben und Bio-Bauern zu fairen Preisen zur Verfügung stellen. 13.000 m² Bio-Anbaufläche konnten so schon dazugewonnen werden. Das Kochbuch [in a box] ist in ausgewählten Buch-und Bioläden erhältlich, sowie auf www.feierabendglück.de

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Bio aus Bayern hautnah erleben Über 280 Veranstaltungen in ganz Bayern: Bei den Bio-Erlebnistagen vom 31. August bis 6. Oktober 2019 werden Bio-Produkte und der ökologische Landbau zum Erlebnis! Bio-Bauern, verarbeitende Bio-Betriebe, Naturkostläden, Bio-Gastronomen und bayerische Öko-Modellregionen laden in allen Ecken des Freistaats dazu ein, mit Bio auf Tuchfühlung zu gehen. Wer sich für Bio interessiert, erlebt auf Hof- und Erntedankfesten, bei Bio-Kochkursen, Feldbegehungen oder Radltouren ganz direkt, was in Bayern erzeugte Bio-Produkte so wertvoll macht: Die von den Öko-Anbauverbänden Naturland, Bioland, Biokreis und Demeter garantierte hohe Qualität schafft zusammen mit kurzen Transportwegen, aktivem Umwelt- und Naturschutz und durch die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe echte Nachhaltigkeit. Michaela Kaniber, bayerische Landwirtschaftsministerin: „Die bayerischen Bio-Betriebe leisten mit ihrer Arbeit viel für eine regionale Ernährung, die für uns und unsere Umwelt gut ist. Bei den Bio-Erlebnistagen können wir die Menschen in den Betrieben kennenlernen, ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen – und ihre köstlichen Produkte dort genießen, wo sie entstehen!“ „Bio“ und „Regional“ gehören zusammen! Bereits seit 2001 finden die Bio-Erlebnistage jährlich statt. Die Veranstalter informieren aus erster Hand über den ökologischen Landbau in Bayern und die daraus entstehenden regionalen Bio-Lebensmittel. Sie stehen für den direkten Austausch mit ihren Besuchern bereit und laden zum aktiven Mitmachen ein. Gerade auch Familien mit Kindern finden ganz besondere Ausflugsziele: die gemeinschaftliche Apfelernte auf der Streuobstwiese, ein Kochkurs für Kinder, Erkundungstouren per Rad oder Pferd durch Ökomodellregionen oder die

Besichtigung einer Bio-Bäckerei. „Bei den Bio-Erlebnistagen öffnen bayerische Bio-Betriebe ihre Türen und Hoftore für ihre kleinen und großen Besucher. Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich aus nächster Nähe ein Bild davon zu machen, mit wie viel Leidenschaft die bayerischen Bio-Betriebe arbeiten und wie viel Verantwortung sie dabei für uns und unsere Umwelt übernehmen. Und natürlich sind Sie herzlich eingeladen, bei den Bio-Erlebnistagen zu feiern und zu genießen!“ so Hubert Heigl, Vorsitzender der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ Bayern). Alle Termine und Veranstaltungsdetails online Insgesamt gibt es vom 31. August bis 6. Oktober 2019 mehr als 280 Veranstaltungen in ganz Bayern. Wer Lust hat auf ein kulinarisches Abenteuer, einen Bio-Bauernhof erkunden oder einfach mit der ganzen Familie etwas erleben möchte: Auf www.bioerlebnistage.de findet jeder ganz leicht die schönsten Veranstaltungen in der eigenen Region. Aktuelle Informationen gibt es auf der Facebook-Seite www.facebook. com/bioerlebnistage Partner der Bio-Erlebnistage Die bayerischen Bio-Erlebnistage sind eine Veranstaltung der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ Bayern) e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

GROSSE BÜHNE FÜR BIO IN BAYERN

BIO-ERLEBNISTAGE 31. August – 6. Oktober 2019

bio zum erleben und mitmachen in ganz bayern! Alle Veranstaltungen in Ihrer Nähe auf

www.bioerlebnistage.de

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Wasser – Lebensquell für Körper und Geist Ohne Wasser kein Leben. Eine allbekannte Weisheit, die uns aktuell durch den weltweiten Klimawandel wieder deutlich vor Augen geführt wird. Wir, die wir das Glück haben noch über ausreichend Wasser zu verfügen, sollten diese Ressource daher schützen und wertschätzend mit allen Sinnen genießen. // Elisabeth Schütze 2,1 Milliarden Menschen haben laut Unesco Wasserbericht 2018 keinen Zugang zu sauberem Wasser. Eine unvorstellbare Zahl, die durch den Klimawandel noch erhöht werden könnte. Dabei ist das Trinkwasser nur eine Seite des Problems, die Hygiene ist ein ebenso großes. Über 80 Prozent aller Abwässer weltweit würden ungeklärt in die Umwelt entsorgt, heißt es in dem Bericht. Das begünstige die Ausbreitung von Krankheiten wie Cholera und Bilharziose, die in vielen Entwicklungsländern nach wie vor häufig seien. Wie präsent die Wassernot ist, zeigt aktuell die Hitzewelle in Indien. Bei extrem hohen Temperaturen fehlt rund sechs Millionen Indern das nötige Wasser. In Deutschland kennen wir weder Wasserknappheit noch Hygieneprobleme. Wir leben auf großem Fuß, großem Wasser-Fußabdruck. Der Wasserverbrauch in Deutschland beträgt rund 120 Liter pro Kopf und Tag. Würde man dazu noch den Wasseraufwand für die Herstellung der täglichen Lebensmittel rechnen, käme ein weit höherer Wert heraus. Allein für eine Tasse Kaffee sind 140 Liter Wasser notwendig. Der von J.A. Allan vom King’s College in London geprägte Begriff „virtuelles Wasser“ kann für alle Lebensmittel und Gebrauchsgüter errechnet werden und liegt oft erschreckend hoch. Werte, die bei der

Kaufentscheidung eine Rolle spielen sollten. Auch Bio-Frühkartoffeln aus Ägypten verbrauchen pro Kilogramm knapp 400 Liter Wasser. Neben einem hohen CO2-Fußabdruck durch den Transport nach Deutschland ist dieser Wasserbrauch in einem Land, in dem vieles nur mit künstlicher Bewässerung angebaut werden kann, indiskutabel. Also auch hier der Tipp, lieber regional und saisonal einkaufen. Doch weg vom virtuellen und hin zum realen Wasser. In Bayern ist Wasser nicht nur in genügender Menge, sondern auch in ausgezeichneter Qualität vorhanden. Grundlage für die Sicherung der Wasserqualität ist die deutsche Trinkwasserverordnung, die unser Wasser zum meistkontrollierten Lebensmittel macht. Daher wird auch die kleinste Belastung mit „modernen“ Verunreinigungen wie Antibiotika und Hormonen deutlich. Dank der rund 2.500 Wasserversorger in Bayern kommt jedoch nur reines Wasser aus dem Hahn. Viele Verbraucher genießen daher den „Gänsewein“ direkt aus der Leitung. Trotzdem hat sich der Verbrauch an Mineralwasser in Flaschen seit 1970 verzehnfacht. Mag es daran liegen, dass es chic ist, Wasser aus den französischen Alpen zu trinken oder daran, dass Discounter Mineralwässer anbieten, die pro Flasche billiger sind als der Pfandbetrag. Chic und billig kommt gleichermaßen in

PET-Flaschen daher. Untersuchungen haben zwar gezeigt, dass die Plastikflaschen gesundheitlich unbedenklich sind, aber wer will schon Acetaldehyd, Ethylenglykol oder Terephthalsäure im Wasser, auch wenn es unter dem erlaubten Grenzwert liegt. Ganz abgesehen vom entstehenden Plastikmüll.

Wann ist Wasser „bio“? Wasser ist ein Naturprodukt. Warum ist dann noch der Zusatz „bio“ nötig? Ganz einfach, weil die Vertreiber von biologischem Mineralwasser alles rund ums Wasser mit einbeziehen. Die „Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.“ hat dafür Richtlinien erarbeitet, deren Einhaltung regelmäßig kontrolliert wird. Die Unterschiede zu herkömmlichen Mineralwässern nach der deutschen Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) erläutert der Verein auf seiner Homepage. Wie bei allen Bio-Lebensmitteln steht auch beim Mineralwasser das ökologische und soziale Engagement neben strengeren Qualitätskriterien im Vordergrund. So heben zahlreiche mikrobiologische und chemische Kriterien den Standard für Bio-Mineralwasser, da sie strenger sind als die MTVO oder die Trinkwasserverordnung, bzw. darin überhaupt nicht enthalten sind.

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Pionier der ersten Stunde und Vorreiter für Bio-Mineralwasser war die Neumarkter Lammsbräu, die in Sachen Bier brauen schon immer auf reines Wasser aus der hauseigenen Quelle gesetzt hat. Nach jahrelangem Ringen um das „Bio“Wasser entschied der Bundesgerichtshof 2009 zugunsten der Neumarkter mit der Begründung, dass es kennzeichnungswürdige Unterschiede gibt, die für den Verbraucher bei der Kaufentscheidung hilfreich sind. Mineralwässer, die die gesetzlichen Grenzwerte deutlich unterschritten, unterscheiden sich von solchen, bei denen der Gehalt an Rückständen und Schadstoffen nahe an diesen Werten liegen. So kann man sicher sein, dass auch beim Wasser bio drin ist, wenn es drauf steht. www.bio-mineralwasser.de/bio-mineralwasser/unterschiede-zu-normalemmineralwasser.html .

Wasser für den Körper Unser Körper benötigt für körperliche und geistige Fitness Wasser. Als Richtwert gelten zwei bis drei Liter Flüssigkeit. Einen Liter nimmt man meist mit den täglichen Mahlzeiten zu sich, der Rest sollte aktiv mit Wasser aufgefüllt werden. Wobei das Wasser für die innere Anwendung durch-

aus etwas Geschmack haben darf. Die modische Variante ist „infused Water“, das man entweder fertig kaufen, oder ganz leicht selbst herstellen kann. Mineral- oder Leitungswasser mit Kräutern, Zitronen-, Orangenscheiben, Gurken oder saisonalen Früchten ansetzen und rund eine Stunde ziehen lassen. Erfrischend, gesund und lecker! Wasser für den Körper ist aber auch von außen gesund. Das wusste schon Pfarrer Kneipp, nach dessen Methoden noch heute Heilbäder arbeiten. Wer es nicht so mit kalten Güssen hat, kann in wohl temperierten Aromabädern Entspannung finden und in Schwefel- oder Salzbädern Heilung.

Wasser für die Seele Wer schon einmal im kühlen Grund an einem Bachlauf gesessen ist und tief die würzig frische Luft eingeatmet hat, der weiß um die heilende Wirkung von Wasser für die Seele. Auch das wiederkehrende Rauschen der Brandung am Meer ist wohltuend für unser Befinden. Besonders Kinder lieben Wasser, wenn auch weniger zur Entspannung. Mit Plantschen, Spielen und Schwimmen kann man sie den ganzen Tag beschäftigen. Wie gut, dass unsere bayerischen

Seen durchwegs mit einer guten Wasserqualität aufwarten können. Das zeigen die kontinuierlich durchgeführten Untersuchungen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Insgesamt sind in Bayern derzeit (Stand: Juni 2019) 376 Badestellen an Naturseen, Baggerseen und Weiher offiziell als EU-Badegewässerstellen ausgewiesen. Der Bund Naturschutz ist da etwas anderer Meinung und sieht über 90 Prozent der bayerischen Gewässer in einem „erbärmlichen“ Zustand. Allerdings hat der Bund Naturschutz auch eine andere Herangehensweise: Es geht um den Artenschutz, um natürliche Räume für Flora und Fauna. Gebiete, die unserer Seele aufgrund ihrer natürlichen Schönheit gut tun, werden immer weniger und damit auch die Pflanzen und Tiere die darin leben. Wir können auch für diese Artenvielfalt einiges tun, indem wir die Ressource Wasser mit dem saisonalen, regionalen Einkauf von Biolebensmitteln schützen, Medikamente nicht über die Toilette entsorgen und vor allem so wenig Plastik wie nur möglich nutzen. Denn auch in bayerischen Gewässern findet sich bereits Mikroplastik. l

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Frisches, reines Wasser ist essenziell für die Gesundheit, jedoch: niemand kann wirklich die höchstmögliche Reinheit des Trinkwassers garantieren. Dabei ist reines, schadstofffreies Trinkwasser für jeden gesunden Lebensstil grundlegend. Leitungswasser ist häufig mit Schwermetallen, Nitraten, Chemie aus der Landwirtschaft, Spuren von Medikamenten und Hormonen belastet. Dabei hat, was viele nicht wissen, das Flaschenwasser niedrigere Reinheitsstandards als Leitungswasser. Nehmen Sie die Gesundheit in Ihre eigenen Hände. Filtern Sie Ihr Trinkwasser im allseits empfohlenen Umkehrosmoseverfahren.

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Weiteren Informationen: www.keimling.de

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Was hat der heilige Georg mit Wasser und Käse zu tun? „Für uns sehr viel“ meint Martin Abfalter, Inhaber und Geschäftsführer von St. Leonhards. „Der heilige Georg ist der Schutzpatron von Ruhpolding. Einem Ort mit herrlicher Natur, imposanten Bergen, klaren Bergseen und zufriedenen Menschen. Der Ort, an dem die sauerstoffreiche St. Georgsquelle und eine Jodsolequelle entspringen und unsere Naturkäserei mit ihren einzigartigen Produkten aus Stuten- und Ziegenmilch zu Hause ist.“

Ein Geheimtipp Die St. Georgsquelle liegt am Fuße des Hochfelln auf Ruhpoldinger Seite. Einst unter dem Namen Zeller Quelle bekannt, liefert sie lebendiges Wasser, das einen hohen Sauerstoffgehalt aufweist. Zudem haben Untersuchungen ergeben, dass es kaum Spuren von Natrium und Nitrat enthält. Die Georgsquelle ist eine sogenannte Arteserquelle. Das bedeutet, das Wasser steigt aus eigener Kraft aus großer Tiefe empor. Durch die Jahrhunderte lange Reise durch Mutter Erde reinigt sich das Wasser von Schadstoffen und reichert sich mit Energie und Informationen an. Bioresonanzmessungen zeigen, warum die St. Georgsquelle seit mehr als einem Jahrhundert zu den Geheimtipps in der Region gehört. Benannt nach dem sagenhaften Drachenbezwinger St. Georg besitzt dieses lebendige Wasser bioenergetische Informationen, die Körper, Geist und Seele positiv unterstützen.

Praktisch zum Mitnehmen Als einziges der St. Leonhards Wässer gibt es die St. Georgsquelle auch in klein! Sicher – Plastikflaschen sind leichter, aber in heutigen Zeiten nicht mehr tragbar (im doppelten Wortsinn). Die 0,33 Liter-Glasflasche passt in jede Hand- oder Schultasche. So muss auch unterwegs keiner auf lebendiges Wasser verzichten.

JodNatur – ein Schatz aus den Tiefen des Chiemgaus JodNatur besteht aus dem lebendigen Wasser der St. Georgsquelle kombiniert mit einem Schuss jodhaltiger Urmeersole im Verhältnis 54:1. Sowohl das Salz als auch das Jod in der Sole sind völlig naturbelassen. Mit einem Schluck des Jodwassers nimmt der Körper Mineralien und Spurenelemente in organisch gebundener Form auf, was nach Meinung ganzheitlicher Ernährungsexperten die Bioverfügbarkeit erhöht. Dahinter steht die Annahme, dass alles, was im natürlichen Verbund gegessen oder getrunken wird, vom Körper besser verwertet werden kann. So wie die Vitalstoffe im Apfel im Vergleich zur Vitamintablette. In JodNatur von St. Leonhards vereint sich eine reine, naturbelassene Sole hochwertiger Jodverbindungen mit den vitalen Kräften eines natürlichen biologisch aktiven Tiefenwassers, dem St. Georgswasser. St. Leonhards empfiehlt täglich eine 0,33 Liter Flasche JodNatur für das gesunde Plus an natürlichem Jod für die Schilddrüse.

Lebendiges Wasser im Test Lebendiges Wasser ist übrigens nicht nur ein Merkmal der St. Georgsquelle, sondern auch der anderen Tiefenquellwässer, die St. Leonhards anbietet: Die St. Leonhardsquelle, die Sonnenquelle, Mondquelle und Lichtquelle sowie die Mondquelle Vollmondabfüllung. Diese unterschiedlichen Quellwässer erfüllen genau den Wunsch vieler Menschen, sich bewusst zu ernähren. „Wasser ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel für ein gesundes Leben“, betont Martin Abfalter. Umso mehr, wenn es ausgewogen und naturbelassen ist und einen ganz eigenen Charakter mitbringt. Den kann jeder über die persönliche Sensorik erschmecken. Ausschlaggebend für die Wahl des passenden Wassers ist immer der individuelle Ge-

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schmack. Beim Sensorik-Test wird der Körper über Geschmack, Gefühl und Geruch signalisieren, welches Wasser momentan am besten zu seiner Bedürfnislage passt.

Eigene Naturkäserei St. Georg Einen außergewöhnlichen Weg geht St. Leonhards auch mit seiner Naturkäserei mit eigenem Webshop. So bleibt das Unternehmen auch mit den innovativen Produkten aus Stuten- und Ziegenmilch seiner ganzheitlichen Philosophie treu: „echte Lebensmittel statt nur sättigender Nahrungsmittel anzubieten“ und verfolgt seine Ideen konsequent weiter. „Seit Frühjahr 2016 stellen wir in Ruhpolding reine Molke aus Stuten- und Ziegenmilch sowie verschiedene Käse mit gleicher Milchmischung her. Diese hochwertigen Produkte sind besonders geeignet für gesundheitsbewusste Menschen und Liebhaber des Besonderen“. Vor allem die Molke erfreue sich immer größerer Beliebtheit, so Abfalter. Denn in der wertvollen Molke potenzieren sich die Vitalstoffe beider Milchsorten zu einem nährstoffreichen Powergetränk. Die ausschließlich von eigenen Tieren des St. Leonhards Hof stammende Stutenmilch ist Bioland zertifiziert. Die Ziegenmilch wird von verschiedenen Bioland-Bauern aus der näheren Umgebung zugekauft. Im Verhältnis 60:40 wird die bekömm-

liche Ziegenmilch mit der wertvollen Stutenmilch zu echten und unverfälschten LEBENSmitteln verbunden, die das „Leben“ im Namen noch verdienen. Weitere Informationen: www.st-leonhards-quellen.de www.naturkaeserei-st-georg.de

Martin Abfalter an der frei zugänglichen St. Georgsquelle in Ruhpolding

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Bio-Getränke im Sommer

Erfrischend anders Ein kühler Schluck an einem heißen Sommertag: was für eine Wohltat! Ein bisschen Geschmack darf auch dabei sein: Die Auswahl an erfrischenden Sommer-Getränken war nie so groß. Mit Essig oder Zitronen (wo es welche gab) fing es an. So eine säuerliche Erfrischung, verdünnt in Wasser und mit ein wenig Zucker und eventuell Fruchtstücken oder Beeren, liebten schon unsere Großeltern an heißen Tagen. Ihre Limonade stellten sie noch selber her und zu kalt galt als nicht gesund. // Andrea Reiche Heutzutage ist selber machen wieder in Mode, dabei besinnt man sich auf Rezepte aus früheren Zeiten, aber auch aus anderen Ländern: Switchels, Shrubs oder Lassi machen jede Sommerfete interessant. Probieren Sie es doch mal aus.

Limonaden mit Früchten und Kräutern Die Klassiker sind aus frischem Saft von Zitronen, Limetten oder Orangen gemacht, wer es süß mag, nimmt Agavendicksaft oder Sirup dazu, mit Wasser aufgießen, eine Fruchtscheibe obenauf, fertig. Den Sirup kocht man aus Zucker – nach Geschmack mit ein wenig gehacktem Ingwer – und gießt diesen dann abgekühlt mit kaltem Leitungswasser, Mineralwasser oder Tonic Water und Zitronensaft auf. Schön serviert wird das mit einem Kräuterstengel darin, etwa Minze, Rosmarin oder Thymian und nach Belieben einigen Eiswürfeln. Sirup hält sich einige Tage im Kühlschrank, es gibt ihn aber auch fertig zu kaufen, sommerlich mit Himbeere, Cassis oder Holunderblüte, exotisch mit Datteln oder Kokos. Wem das Sirupkochen zu aufwändig ist, püriert Früchte – etwa Erdbeeren, Melonen, Johannisbeeren, Ananas – mit Zitronen- oder Limettensaft und nach Geschmack etwas Zucker im Mixer und füllt das ganze in einem Krug mit Wasser auf, Eiswürfel obendrauf und auf den Tisch. Das geht natürlich auch mit fertigem Fruchtsaft, prickelndem Mineralwasser und Fruchtscheibe. Ganz ohne eigenes Zutun holt man sich solche Erfrischungsgetränke aus dem Bio-Laden, die es dort in immer größer werdender Auswahl gibt.

Einfach, erfrischend, Eistee Sehr beliebt unter den alkoholfreien Drinks, wunderbar durstlöschend, kalorienarm und schnell gemacht sind Eistees. Abgekühlter Kräuter-, grüner oder schwarzer Tee, auch aus Matcha-Teepulver, ist die Grundlage. Fruchtstücke aus Pfirsich, Ananas oder Apfel, auch tiefgefrorene Himbeeren oder Erdbeeren können nach Belieben zugefügt werden. Zitronen- oder Limettensaft und Zitronenscheiben und ein paar Minzblätter geben dem Tee ein frisches Aroma. Wer es süß mag, kann mit Rohrohrzucker oder – kalorienfrei – mit Stevia süßen.

Switchels und Shrubs sind amerikanische Erfrischungsgetränke auf Essigbasis. Ein Switchel (oder Swizzle) besteht aus Ingwer, Wasser, Apfelessig, Ahornsirup oder Zucker und Zitrone. Er ist ein sehr guter Durstlöscher, den Farmarbeiter bei der anstrengenden Erntearbeit tranken. Der kleingeschnittene Ingwer wird mit kochendem Wasser aufgebrüht und etwa zwei Minuten gekocht. Abgekühlt wird das abgeseite Ingwerwasser mit Apfelessig, Ahornsirup und Zitronensaft vermischt und mit Leitungswasser oder Mineralwasser aufgegossen. Man kann den Switchel mit Beeren, Fruchtscheiben oder Kräutern wie Minze, Zitronenmelisse oder Gewürzen wie Zimt oder Kardamon pimpen, oder auch für Sommerpartys als Cocktail mit ein wenig Gin bereiten.

Grundlage für einen Shrub sind Früchte, Beeren oder Rhabarber, die klein geschnitten mit Zucker vermischt über Nacht ziehen gelassen werden. Der Most wird durch ein Sieb mit Mulltuch gestrichen, mit Apfel- oder Weißweinessig gemischt und am besten in einer Glasflasche verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt, wo er sich mehrere Wochen hält. Vor dem Servieren wird der Frucht-Essig-Sirup mit Mineralwasser und Eis aufgegossen – oder als alkoholischer Drink mit Wodka, Gin oder Sekt versetzt zur Cocktailrunde gereicht. Natürlich kann man sich auch die Mühe sparen und einen fertigen Switchel oder Shrub im Bioladen kaufen.

Gehaltvoll: Smoothie und Lassi Statt einer kleinen Mahlzeit bieten sich im Sommer auch Smoothies an, die viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten, da sie aus rohem Gemüse, Obst und Kräutern gemacht werden, im Mixer auf höchster Stufe püriert. Zum Trinken sollte Flüssigkeit zugefügt werden, hier sind die Kombinationen vielfältig – ganz pur und kalorienarm mit Wasser und Gewürzen oder gehaltvoller mit Milch, Soja- oder Hafermilch oder Kokoswasser. Smoothies sind am besten, wenn sie direkt vor dem Verzehr zubereitet werden, beim Aufbewahren gehen Vitamine verloren und die Zutaten können sich absetzen. Milchmixgetränke ersetzen bei heißen Temperaturen gut das Mittagessen und liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Gesund für Magen und Darm sind Kefir, Joghurt, Saueroder Buttermilch, nach Belieben mit Wasser oder Fruchtsaft verdünnen und mit Früchten aufpeppen. Sehr gut eignen sich für vielerlei Mixgetränke hier auch laktosefreie Hafer-, Reis- oder Sojamilch. Auch ein indisches Lassi ist schnell selbst gemacht, mit gekauftem Fruchtmark oder selbst pürierter Mango etwa, Joghurt, Wasser und etwas Zucker. Wer mag, kann Zimt, Kardamon und Kokoswasser für mehr Exotik untermischen.

Bowle und Bier: Mit oder ohne Schuss Nach wie vor beliebt bei sommerlichen Zusammenkünften sind Fruchtbowlen, die ohne oder mit Alkohol angesetzt werden können. Die klassische Erwachsenen-Bowle besteht aus Weißwein, Sekt und Zitrone mit Früchten wie Erdbeeren, Ananas, Pfirsich, Kiwi oder Melone, Himbeeren, Heidelbeeren oder Brombeeren. In die Maibowle kommt Waldmeister, das den typischen Kräutergeschmack verleiht. Eiswürfel aus gefrorenen Fruchtsaft oder einem vorher eingefrorenen Teil der Bowle hält das in einer Glasschüssel servierte Getränk an heißen Sommertagen kühl. Kinder-Bowlen macht man aus Fruchtsaft, Mineralwasser oder Limonade, kleingeschnittenen Früchten oder Beeren und Sirup oder Malventee. Immer beliebter werden auch Biere mit weniger Alkohol, einige Brauereien haben den „leichten“ Trend erkannt und brauen neben alkoholfreien auch reduzierte Sommerbiere. Da Alkohol durstig macht, ist dies an heißen Tagen ohnehin sinnvoller – und man kann mehr davon genießen. l

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Das einzigartig mineralisierte Quellwasser aus den Tiroler Alpen

Mehrner Quelle Seit 1267 ist die im Österreichischen Bad Mehrn bei Brixlegg gelegene Heilquelle für ihr reichhaltiges und besonders wohlschmeckendes Wasser bekannt. Aus den Tiefen der Tiroler Bergwelt bahnt sich das natriumarme, leicht basische Quellwasser über 50 Jahre lang seinen Weg durch unterirdische Höhlen und Gesteinsschichten, nimmt dabei wertvolle Mineralien auf und reichert sich mit positiver Energie an, bis es artesisch in Bad Mehrn bei Brixlegg an die Oberfläche sprudelt. Die natürliche Mineralisierung aus Calcium-MagnesiumSulfat-Hydrogencarbonat verleiht der Mehrner Quelle ihren weichen, ausgewogenen Geschmack und eine wohltuende Wirkung. Tief unter den Gipfeln Tirols ist das Wassers optimal vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt, was die besondere Reinheit des Quellwassers gewährleistet. 338,80 mg/l Calcium sind gut für die Knochen. 55,60 mg/l Magnesium geben den Muskeln Energie. 802,20 mg/l Sulfat regen Magen und Darm an. 318,50 mg/l Hydrogencarbonat tragen zu einem aus- geglichenen Säure/Base Haushalt des Körpers bei. Das einzigartige Wasser der Mehrner Quelle ist in Deutschland im Bio Fachhandel erhältlich. Mehrner Quelle – die reine Wahrheit. Seit 1267.  Mehr Infos unter www.mehrnerquelle.de

isis Erfrischungsgetränke isis ist eine Qualitätsmarke der Beutelsbacher Fruchtsaftkelterei für Bio Erfrischungsgetränke seit 1996. Alle kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränke und Eistees werden in der modernen 0,33 l-Longneckflasche mit dem ökologischen Vorteil des Schraubverschlusses angeboten. Der Schraubverschluss wird recycelt. Außerdem hält der Schraubverschluss die Kohlensäure länger frisch, bietet Insektenschutz und ist auslaufsicher. Also eine trendige und ökologische Mehrwegflasche die auch für unterwegs geeignet ist. Glasflaschen schützen unsere Getränke am besten vor dem Übertritt von Stoffen aus der Verpackung in das Getränk und vor negativen Geschmacksveränderungen! Die Marke isis für Erfrischungsgetränke und Eistees wurde gewählt, da die ägyptische Göttin Isis als Schutzpatronin der Natur gilt. Sie steht für das Unternehmensmotto: Wir leben von der Natur. Helfen Sie der Natur für Ihre Gesundheit – Aktiver Umweltschutz mit unseren Produkten. isis Erfrischungsgetränke bieten eine große Auswahl an Geschmacksrichtungen in der 0,33 l Flasche: isis Bio Bitter Lemon, Bio Cola, Bio Cola-Orange, Bio Ginger Ale, Bio Granatapfel, Bio Holunderblüte, Bio Orange, Bio Zitrone und TONIC Water, isis Bio Alpentee 0,33 & 0,7 l, isis Bio Grüner Eistee 0,33 & 0,7 l Beutelsbacher Fruchtsaftkelterei GmbH www.beutelsbacher.de

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Wasch- und Spülmittel zum Nachfüllen

basic setzt auf Mehrweg Es geht auch ohne: Bei basic können Kunden bereits viele Produkte verpackungsfrei einkaufen. Nun setzt der Bio-Supermarkt ein weiteres Zeichen gegen die Plastikflut. In allen elf basic Filialen in München gibt es ab sofort eigene Nachfüllstationen für Wasch- und Spülmittel der Marke sodasan. Unter dem Motto „Mehrweg statt Einweg“ startete basic vor rund einem Jahr den Testbetrieb neuer Abfüllstationen für Wasch- und Reinigungsprodukte, um unnötige Verpackungen weiter zu reduzieren. Mit beeindruckendem Ergebnis: Rund 800 Waschmittelflaschen der Marke sodasan konnten während des einjährigen Testzeitraums in einer einzigen Filiale eingespart werden. „Die Nachfrage nach abfüllbarem Spül- und Waschmittel war derart groß, dass wir beschlossen, das Konzept auf alle Münchner basic Standorte auszuweiten. Es freut uns sehr, dass die Nachfüllstationen von unseren Kunden so gut angenommen werden“, sagt Stephan Paulke, Vorstandsvorsitzender der basic AG. Bis Juni 2020 will basic mindestens

Jürgen Hack, Geschäftsführer Sodasan; Stephan Paulke, Vorstandsvorsitzender basic AG; Georg Schweisfurth, Gründer basic AG, v.l.n.r.

10.824 Waschmittelflaschen einsparen. Beeindruckt von der erfolgreichen Testphase zeigt sich auch Jürgen Hack, Geschäftsführer der sodasan Wasch- und Reinigungsmittel GmbH: „Wir freuen uns sehr, dass diese Initiative zur Müllvermeidung bei den Konsumenten so positiv ankommt. Bereits seit vier Jahren setzen wir größtenteils Flaschen aus recyceltem Kunststoff ein und konnten dadurch rund 390.700 Liter Erdöl und rund 1.240 Tonnen CO2 einsparen. Dank der neuen Nachfüllanlagen werden es bald noch mehr sein.“ Befüllen, Verbrauchen und Wiederverwenden Die Nachfüllstationen sind denkbar einfach zu bedienen: An mehreren Zapfhähnen können Kunden die gewünschte Menge an Wasch- und Spülmittel in die dazu passenden sodasan Leerflaschen abfüllen. Diese sind für 60 Cent im basic Markt erhältlich und können, wenn sie leer sind, wieder mitgebracht und neu aufgefüllt werden. Durch Scannen des Strichcodes, der sich an jeder Flasche befindet, wird das gewünschte Produkt an der Station freigeschaltet. Nach dem Abfüllen kann das Produkt wie gewohnt an der Kasse bezahlt werden. Zur Auswahl stehen neben ökologischem Universal- und Colorwaschmittel auch Handspülmittel in unterschiedlichlichen Sorten und Düften. Die wirksamen sodasan Reinigungsprodukte bestehen ausschließlich aus Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs, circa 50 Prozent stammen sogar aus Bio-Anbau und sie werden CO2-neutral produziert. Sie sind frei von synthetischen Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen und werden ohne Erdölchemie, Gentechnik und Tierversuche sowie ohne Mikroplastik hergestellt. Mehr Informationen: www.basicbio.de

One Earth – One Ocean e.V. – Maritime Müllabfuhr Die Dringlichkeit, das Problem des Plastikmülls in den Meeren zu lösen, dürfte inzwischen jedem bewusst sein. Bereits heute hat die Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll besorgniserregende Ausmaße erreicht. Wenn wir nicht gegensteuern, wird 2050 nach einer Studie der UN das Gewicht des Plastikmülls jenes der Fische übertreffen. One Earth – One Ocean e.V. aus Garching bei München und Kiel verfolgt das große Ziel, Gewässer weltweit von Plastikmüll, Öl und Chemikalien zu befreien. OEOO arbeitet deshalb bereits seit 2011 an der Umsetzung und Erprobung seines Konzepts einer „Maritimen Müllabfuhr“. Dieses gliedert sich in mehrere Stufen: In einem ersten Schritt wird der Plastikmüll mit speziellen Sammelschiffen auf Gewässern eingesammelt. Recycelbare Kunststoffe werden zu sortenreinen Kunststoffballen gepresst. Die Sortierung und Verarbeitung des Mülls erfolgt an Bord eines umgerüsteten Mehrzweckfrachters, das Recycling bei Entsorgern an Land.

Daneben soll Plastikmüll in Zukunft auch zu Energie und Öl verwandelt werden. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 800 Liter Öl rückgewinnen. Zudem engagiert sich der Verein national und international in der Ölreinigung, der Erforschung von Mikroplastik sowie der Bildungs-, Aufklärungsarbeit und Dokumentation zum Thema Marine Littering. 2013 wurde OEOO für das Konzept der Maritimen Müllabfuhr mit dem renommierten GreenTec Award, Europas größtem Umwelt- und Wirtschaftspreis, ausgezeichnet. Informationen zu OEOO und seinen Projekten erhalten Sie unter www.oneearth-oneocean.com. Ihnen gefallen die Umweltschutzprojekte von OEOO? Dann unterstützen Sie uns doch bitte mit Ihrer Spende, ihrem regelmäßigen Förderbeitrag (ab 50 Euro pro Jahr) oder als aktives Mitglied in unserem Verein. Denn unser Verein ist ausschließlich spendenfinanziert und erhält keine öffentlichen Fördergelder. Wir freuen uns deshalb über jede Form der Unterstützung! Spendenkonto: One Earth – One Ocean e.V. IBAN: DE47 7016 3370 0004 1108 70 Volksbank Raifeisenbank Fürstenfeldbruck

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Gesund und nachhaltig duschen mit dem Blauen Engel AQUA-MANUFAKTUR

Tanz der tausend Wasserblasen BUBBLE-RAIN - das ist der herrlich weiche Regen, der das Gefühl vermittelt mit einer großen Menge Wasser zu duschen. Doch in Wirklichkeit wird kaum Wasser und Energie verbraucht – und das verdankt die BUBBLE-RAIN Duschbrause von WOLF einem weltweit einzigartigen Phänomen: Bei dieser Brause wird mit großen, luftgefüllten Wasserblasen geduscht. Spatz-Leser erhalten bis zum 31. 08. einen „WassersparRabatt“ von 15%. Der Gutschein-Code „Sommerregen19“ ist telefonisch oder im WOLF-Internetshop (Internetadresse unten) einzulösen. 10.000 Wasserblasen - jede Sekunde Die BUBBLE-RAIN Wasserblasen entstehen auf geniale Weise: Eine Wirbelkammer erzeugt einen rechtsdrehenden Wasserwirbel, der das Wasser vitalisiert, durch seine Sogwirkung Luft in den Brausekopf saugt und in jeder Sekunde ca. 10.000 Wasserblasen formt. Damit bleibt auch kein Shampoo mehr in den Haaren – trotz des geringen Wasserverbrauchs. Das spart pro Kopf im Jahr 200 EUR an Warmwasserkosten und der Umwelt bleibt dabei eine Tonne CO2 erspart. Da die BUBBLERAIN so sparsam mit Wasser und Energie umgeht, wurde sie als erste Duschbrause mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Duschen ohne zu spritzen Die Wasserblasen landen weich und ohne Spritzen auf der Haut und auf der Duschwanne – es wird quasi mit Luftfederung geduscht. Und da es in der Duschkabine nicht mehr so spritzt, muss sie auch nicht so oft gereinigt werden. So reduziert sich auch die Feuchtigkeit im Bad und sogar der Spiegel bleibt trocken. Kupfer für gesundes Duschen Die Flächen im Innern von Plastikbrausen sind Bakterienherde, denn auf den Kunststoffen bildet sich nach kurzer Zeit ein Biofilm. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie des Wissenschaftlers Dr. Norman Pace der Universität Colorado. Damit Sie bei der BUBBLE-RAIN nicht auch mit einem Bakterienregen duschen, ist sie als einzige Brause aus antibakteriellem Kupfer hergestellt. Antibakterieller Brauseschlauch Aber nicht nur Plastikbrausen sind Bakterienherde. Im Brauseschlauch bildet sich ebenfalls ein Biofilm, der Legionellen und andere gefährliche Bakterien beherbergen kann. Diese können beim Einatmen unter der Dusche zu schweren Lungenentzündungen führen. Deshalb hat WOLF einen antibakteriellen Brauseschlauch entwickelt, der die Bildung von Biofilm um 95 Prozent reduziert. Der FlexClean Brauseschlauch besitzt eine Edelstahlfeder mit Silberbeschichtung, die während des Duschens die Innenwandung des Brauseschlauchs automatisch reinigt. Das renommierte Hygieneinstitut der Universitätsklinik Bonn hat die Wirksamkeit dieses Systems getestet und bestätigt. Weitere Informationen und Gutschein einlösen unter www.wolf-aqua-manufaktur.de oder unter: WOLF Aqua-Manufaktur GmbH Martinstraße 2, 83329 Waging am See Tel.: 08681 – 47 93 90

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BUCH-TIPP: Das Klimabuch

Alles, was man wissen muss Hier zunehmende Dürre und Hitze, dort immer häufigere Starkregenereignisse und Kälteeinbrüche: Der Klimawandel ist ein hochkomplexes Phänomen, und er wird nicht leichter verständlich, wenn seine Leugner Fakten ignorieren und Unsicherheit verbreiten. Hier tut Aufklärung not, und die schafft »Das Klimabuch« mit seinen 50 anschaulichen Grafiken. Mit der Unterstützung zahlreicher Wissenschaftler hat Esther Gonstalla die komplexen Zusammenhänge und wissenschaftlichen Daten zur globalen Erwärmung zu leicht verständlichen Infografiken verarbeitet. Das Buch führt in Grundfragen des Klimageschehens ein, betrachtet den menschlichen Einfluss etwa durch Kohlekraft, Waldrodung und konventionelle Landwirtschaft, und stellt die gegenwärtigen sowie zukünftigen Folgen der Erderwärmung dar. »Das Klimabuch« beschränkt sich dabei nicht auf die Darstellung der Klimakrise und ihrer Folgen, sondern zeigt vielfältige Lösungsvorschläge auf, von politischen Maßnahmen bis hin zu Tipps für den eigenen Alltag. Esther Gonstalla, Das Klimabuch ISBN-13: 978-3-96238-124-0 128 Seiten, 24.00 € Erscheinungstermin: 05.08.2019 Oekom Verlag, www.oekom.de


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Umwelt-Nachrichten: Kükentöten im Widerspruch zum Grundgesetz Das millionenfache Töten männlicher Küken aus wirtschaftlichen Gründen steht in einem eklatanten Widerspruch zu dem im Grundgesetz verankerten Staatsziel Tierschutz und ist damit verfassungswidrig. Grundproblem ist, dass die Hühner entweder auf Legeleistung oder Mastleistung gezüchtet werden. Auch Legehennen leiden heute massiv: Hohe Sterblichkeitsraten, Knochenbrüche und Brustbeinschäden infolge einer zu geringen Knochenfestigkeit, Eileiterentzündungen, eine große Anfälligkeit für Infektionskrankheiten gehören zu den fatalen Folgen einseitiger Hochleistungszucht. Statt auf Geschlechterselektion zu setzen, muss sich Bundesagrarministerin Klöckner für ein Ende der einseitigen Hochleistungszucht einsetzen, fordert die Organisation Foodwatch. Quelle Foodwatch e.V.

wable Energy and Jobs-Annual Review’ im Bereich der erneuerbaren Energien trotz eines langsameren Wachstums in wichtigen Märkten auf ihr höchstes Niveau gestiegen. Zunehmend sind neben China auch andere ost- und südostasiatische Länder als wichtige Exporteure von Solar-Photovoltaik (PV)-Modulen hinzugekommen. Da im vergangenen Jahr bei den Arbeitsplätzen im Bereich erneuerbarer Energien ein größerer Anteil des Wachstums auf Länder wie Malaysia, Thailand und Vietnam entfiel, konnte Asien weltweit einen Anteil von 60 Prozent an den Arbeitsplätzen in diesem Bereich halten. Quelle: Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) 2019

Patentanträge auf Tiere stoppen

Im letzten Jahr erreichte das Umweltbewusstsein einen historischen Höhepunkt. Vor allem bei der jungen Generation rangiert Umwelt- und Klimaschutz auf einem der ersten Plätze, wenn es um die Frage nach den großen gesellschaftlichen Zukunftsthemen geht: 64 Prozent der Befragten stufen Umwelt- und Klimaschutz als sehr wichtige gesellschaftliche Herausforderung ein; in der Altersgruppe der 14- bis 19-Jährigen sind es mit 78 Prozent sogar über drei Viertel. Neben Energie- und Verkehrspolitik sehen die Befragten den größten Handlungsbedarf in der Landwirtschaft. Die Mehrheit hält die Agrarwende in Richtung Tier-, Umwelt- und Klimaschutz für unerlässlich. Quelle: Umweltbundesamt

Die Organisation Keine Patente auf Saatgut! befürchtet, dass die Erteilung eines Patents auf Lachse und Forellen, die mit bestimmten Pflanzen gefüttert werden (EP1965658), zum Präzedenzfall für viele weitere Anmeldungen wird. Im vergangenen Herbst erteilte das Europäische Patentamt (EPA) ein entsprechendes Patent, und seitdem wurden Recherchen von Keine Patente auf Saatgut zufolge mehrere ähnliche Anträge eingereicht - etwa für Milch und Fleisch von Tieren, die mit ausgewählten Pflanzen gefüttert werden. Diese Produkte wollen die Antragsteller dann als Erfindung beanspruchen. Beispielsweise verlangt der Konzern Syngenta nicht nur gentechnisch veränderte Maispflanzen als Erfindung anzuerkennen, sondern auch deren Verfütterung zur Produktion von Fleisch und Milch. Neben Patenten, die auf genverändertem Mais beruhen, gibt es auch welche, bei denen konventionell gezüchtete Pflanzen verwendet wurden. Quelle: www.no-patents-on-seeds.org

Weltweit 11 Millionen Ar- beitsplätze durch Erneuer bare Energien 2018

Düngerecht und Nitratwer- te: Deutschland will Straf- zahlungen vermeiden

Nach der jüngsten Analyse der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) waren 2018 weltweit elf Millionen Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigt. Im Vergleich dazu waren es 10,3 Millionen im Jahr 2017. Weil immer mehr Länder Technologien für erneuerbare Energien herstellen, vertreiben und installieren, sind die Arbeitsplätze nach dem ‘Rene-

Wegen zu hoher Nitratwerte im Grundwasser steht Deutschland seit geraumer Zeit in der Kritik - es drohen über 800.000 Euro Strafzahlung täglich. Das Bundesumwelt- und das Bundeslandwirtschaftsministerium sind zu einer Einigung gekommen, das deutsche Düngerecht zu verbessern und wollen

Mehrheit der Bevölkerung will nachhaltigkeitsorientier te Agrarwende

zusammengestellt von Andrea Reiche die Vorschläge nun an die EU-Kommission weitergeben. In Gebieten mit besonders hohen Nitratwerten soll die Düngung um 20 Prozent im Betriebsdurchschnitt reduziert werden. Außerdem gilt eine Mengen-Obergrenze in Höhe von 170 Kilogramm Stickstoff je Hektar und Jahr pro Schlag bzw. für Einzelflächen. Wenn Kulturen mehr Dünger brauchen, muss anderswo weniger gedüngt werden. Es gibt verlängerte Sperrzeiten in belasteten Gebieten und zu Gewässern teils größere Abstände - je nach Hangneigung bis zu zehn Metern. Für extensiv wirtschaftende Landwirtschaftsbetriebe und Ökobetriebe, die so nachhaltig und ressourcenschonend düngen, dass sie nicht zur Gewässerbelastung beitragen, gelten Ausnahmen. Sofern die EU-Kommission mit den Änderungen einverstanden ist, wird der Gesetzgebungsprozess eingeleitet. Quelle: DNR

Kreuzfahrtschiffe verpesten Häfen und Meere Ein Bericht der gemeinnützigen Organisation Transport and Environment zeigt auf, wie Konzerne die Luft in vielen europäischen Städten verpesten. Anbieter von Luxuskreuzfahrten, die zum Konzern Carnival Corporation & PLC gehören, stießen etwa 2017 zehn Mal mehr Schwefeldioxid aus als alle 260 Millionen Kraftfahrzeuge in Europa zusammen. Auch die Belastung durch Stickoxide steigt in vielen Häfen durch den Kreuzfahrttourismus, in Marseille stießen die 57 anlegenden Schiffe 2017 etwa ein Viertel so viele Emissionen aus wie die 340.000 Autos der Stadt. Am stärksten leiden Häfen in Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich und Norwegen unter der Luftverschmutzung. Die am stärksten betroffene deutsche Stadt ist Hamburg. T&E und seine deutsche Mitgliedsorganisation Nabu empfehlen auf Grundlage der Studie deshalb, in Häfen liegende Kreuzfahrtschiffe dazu zu verpflichten, ihre Energieversorgung durch Landstrom zu decken. Außerdem sollten die bereits bestehenden Sulphur Emission Control Areas (SECA), also Emissionskontrollgebiete, auf den Rest der EU ausgeweitet und die Standards innerhalb der Zonen verschärft werden. Quelle: Naturschutzbund Deutschland e.V.

Weitere aktuellen Meldungen im Internet unter www.derspatz.de 24

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Die Phosphor-Krise Phosphor, essentieller Grundstoff jeglichen Lebens, geht zur Neige. Die Prognosen, wann die weltweiten Vorräte mineralischen Phosphors erschöpft sein werden, schwanken zwischen 100 und 300 Jahren. Klar ist, dass der Hunger einer stetig wachsenden Weltbevölkerung die Nachfrage nach dem kostbaren Nährstoff, der in nahezu jedem Mehr-Komponenten-Dünger steckt, weiter anheizen wird. Insbesondere für Länder ohne eigene Vorkommen könnte es dann schwer werden, den Bedarf zu decken. Deutschland, das vollständig von Importen abhängig ist, setzt deshalb mittel- bis langfristig auf die Rückgewinnung des für Mensch, Industrie und Landwirtschaft gleichermaßen wichtigen Stoffes. // Hartmut Netz Denn jedes Lebewesen auf der Erde benötigt Phosphor. Zwar ist das chemische Element mit der Ordnungszahl 15 im Periodensystem in seiner Reinform giftig und entzündet sich bei Luftkontakt selbst, doch im Verbund mit anderen Stoffen als sogenanntes Phosphat ist es lebenswichtig. Pflanzen brauchen Phosphor, um wachsen und gedeihen zu können. Indem sie den Stoff aus dem Erdreich aufnehmen, bringen sie ihn in die Nahrungskette, wo er über Zwischenstationen schließlich auch den Menschen erreicht. Erwachsene benötigen täglich 0,75 Gramm der Substanz, die vor allem in Brot, Fleisch, Milchprodukten und Hülsenfrüchten steckt, sonst drohen Mangelerscheinungen. Phosphor-Verbindungen versorgen unter anderem die Muskeln mit Energie, stabilisieren Zähne und Knochen und geben der Erbsubstanz DNA Struktur. Aber auch für die Industrie ist Phosphor ein unentbehrlicher Rohstoff. Das Element wird als Antioxidationsmittel eingesetzt und dient als Grundstoff für Additive, Weichmacher und Flammschutzmittel. Mehr als 80 Prozent der weltweit jährlich abgebauten 190 Millionen Tonnen Rohphosphor werden allerdings zu Phosphatdünger verarbeitet. Denn der Bedarf an Düngemitteln ist ungebrochen; vor allem der Fleischhunger der westlichen Welt und der neue Wohlstand in aufstrebenden Ländern wie Indien und China, die den westlichen Lebensstil für sich adaptiert haben, heizen die Nachfrage nach Dünger für Futtermittel an. Ein Blick auf die Weltmarktpreise zeigt, wie knapp der Nährstoff geworden ist: Im Jahre 2008 schoss der Preis innerhalb weniger Monate um das Sechsfache in die Höhe, gab kurz darauf jedoch wieder leicht nach. Heute ist die Tonne Rohphosphor mit 100 US-Dollar mehr als doppelt so teuer wie noch vor zehn Jahren. Angesichts der essentiellen Bedeutung von Phosphor ist es nur schwer nachvollziehbar, warum die Menschheit so verschwenderisch mit dem Rohstoff

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umgeht. Zum Beispiel beim Düngen. Ackerpflanzen nehmen den ihnen zugedachten Phosphatdünger oftmals nur zu einem Bruchteil auf, denn das Gros der Bauern düngt nach dem Grundsatz „Viel hilft viel“. Den Überschuss spült der Regen in den nächstgelegenen Fluss oder See, wo der sonst so segensreiche Stoff das Gewässer überdüngt und zur tödlichen Gefahr für Wassertiere und -Pflanzen wird. Noch weit größere Verluste verursacht jedoch die menschliche Verdauung. Etwa 1,8 Gramm Phosphor scheidet jeder Mensch pro Tag aus. Über Toilette und Abwassersystem gelangt dieser in die Kläranlagen, wo er im Klärschlamm endet, der heutzutage oft verbrannt und deponiert wird – mitsamt dem kostbaren Nährstoff. Noch bis in die 1970er Jahre verfuhr man ganz anders. Damals galt Klärschlamm, eine Jauche aus Fest- und Flüssigstoffen, die neben Phosphor auch Stickstoff und andere Nährstoffe enthält, als wertvoller Dünger, in dem alles steckt, was Pflanzen zum Wachsen und Gedeihen brauchen. Ein Stoff also, der wie geschaffen schien, das Urmodell der kleinbäuerlichen Kreislaufwirtschaft auf industrielle Größenordnungen zu übertragen. Klärschlamm düngte die Äcker, deren Feldfrüchte die Menschen verspeisten. Waren diese verdaut, rauschten die Überreste via Toilette in die Kläranlage und wurden dort wieder zu Klärschlamm – der Kreislauf war geschlossen. Das ging gut bis man feststellte, dass im Klärschlamm nicht nur nährende Substanzen stecken, sondern auch Giftstoffe. Man fand giftige Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Quecksilber; Stoffe also, die auf Äckern, deren Früchte als Nahrung dienen sollen, nichts zu suchen haben. Heute regeln Düngemittel- und Klärschlamm-Verordnung, wie stark Klärschlamm-Dünger belastet sein darf. Seitdem ist der Gehalt an Schwermetallen laut Bundesumweltministerium um über 90 Prozent gesunken. Trotzdem will die Bundesregierung das Düngen mit Klärschlamm bis 2025 ganz

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verbieten. Die Risiken umwelt- und gesundheitsgefährdender Stoffe seien nicht absehbar, sagt Andrea Roskosch vom Umweltbundesamt (UBA). Neben Schwermetallen und Chemikalien enthalte Klärschlamm auch Mikroplastik, Krankheitserreger, Arzneimittelrückstände und anderes mehr: „Manches davon wird weder von der Düngemittelnoch von der Klärschlammverordnung erfasst“, gibt die Wissenschaftlerin zu bedenken. Es bestehe die Gefahr, dass solche Stoffe sich im Boden anreicherten und über die Pflanzen in die Nahrungskette gelangten. Stattdessen soll recycelt werden. In den 1,8 Millionen Tonnen Klärschlamm, die pro Jahr in kommunalen Kläranlagen anfallen, steckt genug Phosphor, um den Mineraldünger-Bedarf Deutschlands zur Hälfte zu decken, hat das UBA errechnet. Um den Nährstoff zurückzugewinnen, gibt es im Wesentlichen zwei Wege: Entweder man holt ihn direkt aus dem Schlamm oder – nach dessen Verbrennung – aus der Asche. Welche Methode sich durchsetzen wird, ist noch offen. In Deutschland laufen schon seit einigen Jahren eine ganze Reihe von Pilotanlagen: „Einige produzieren bereit RecyclingPhosphor im großtechnischem Maßstab“, berichtet Andrea Roskosch. Seit Inkrafttreten der neuen Klärschlamm-Verordnung läuft für Städte und Gemeinden der Countdown. Für solche mit 100.000 und mehr Einwohnern wird die Rückgewinnung ab 2029 verpflichtend; für kleinere ab 50.000 Einwohnern drei Jahre später. Ob bis dahin die Preise für Recycling-Phosphor auf dem Weltmarkt mithalten können, steht in den Sternen. Solange das nicht der Fall ist, wird sich die MineraldüngerIndustrie weiterhin der natürlichen Quellen bedienen. Die Crux dabei: Die meisten der weltweiten Phosphor-Vorkommen sind mit Uran und Cadmium verunreinigt. In Rohphosphat aus Marokko beispielsweise, das über ein Drittel der nutzbaren Weltvorräte stellt, wurden Urangehalte von 71 bis 245 mg/kg gemessen. l


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E-Autos – der lange Weg zur Mobilitätswende Die Elektromobilität kommt trotz staatlicher Förderungen seit Jahren nicht recht vom Fleck. Auch wenn der Reiz des Neuen besteht und Fahrverbote in den Großstädten auf Grund der Feinstaubdebatte drohen: Viele Fahrer scheuen noch den Wechsel. Einerseits bemängeln sie das Fehlen eines weitflächigen Versorgungsnetzes, andererseits scheint ihnen die Technik noch nicht voll ausgereift. Doch die die e-mobile Zukunft hat schon zu rollen begonnen. // Stephan Wild Nach rund vier Jahren Dieselskandal und intensiver Feinstaubdebatte hat die Automobilbranche die Elektromobilität endlich für sich entdeckt. So haben im vergangenen Jahr, nach Angaben des Handelsblatts, die 16 weltweit führenden Automobilkonzerne ihre Investitionen in diesem Bereich von 4,3 Milliarden Euro im Jahr 2017 für neue E-Auto-Werke oder den Aus- und Umbau bestehender Fabriken auf 8,4 Milliarden Euro fast verdoppelt. Eile tut not, weil in Europa ab 2021 das verschärfte Klimaregime der EU gilt. Automobilhersteller, deren Neuwagenflotte dann mehr als 95 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstößt, müssen empfindliche Strafen fürchten. Zum Vergleich: BMW liegt momentan bei 128 Gramm, Daimler sogar bei 134 Gramm. Nur mit massiven Verkäufen von Elektroautos können die Hersteller gegensteuern – das ist jetzt allen Konzernlenkern klar.

E-Prämie wichtig für entscheidenden Impuls Bis dahin ist aber noch viel zu tun: Nach Berechnungen einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Horváth & Partners werden Ende dieses Jahres rund 250.000 E-Mobile auf deutschen Straßen unterwegs sein. Bereits 2018 waren 150.000 Elektrofahrzeuge zugelassen, davon rund 83.000 rein elektrisch. Im Vergleich zum Jahr 2016 entspricht dies einer Steigerungsrate von 65 Prozent. Sollte das Wachstum in dieser Form anhalten, könnte das von 2020 auf 2022 angepasste Ziel der Bundesregierung auf eine Million Elektroautos erreicht werden. Für die Entstehung eines echten Massenmarkts und ausreichend Margen für die Automobilindustrie wäre aber eine Verdoppelung der EPrämie sowie noch mehr Modelle notwendig. Die aktuelle Nachfrage wird vor allem durch Plug-in-Hybride (Autos deren Antrieb sowohl mit einem Elektro- als auch einem Verbrennungsmotor betrieben wird) sowie der steigenden Reichweite neuer Elektromobile getrieben – beides wichtige Faktoren, um die Attraktivität der Stromer bei der Kaufentscheidung neuer Kunden zu steigern.

Die erste Million ist die schwerste Positiv auf den Absatz wirkt auch die seit dem 1. Januar 2019 eingeführte Vergünstigung für Dienstwagen mit Elektrooder Hybridantrieb, die für sämtliche Neuzulassungen bis 31. Dezember 2021 gilt. Die Bemessungsgrundlage für den geld-

werten Vorteil halbiert sich, Arbeitnehmer müssen dann monatlich nur noch 0,5 Prozent des Listenpreises versteuern. Des Weiteren hat die Bundesregierung vor kurzem die Verlängerung der Umweltprämie („E-Prämie“) bis 2020 beschlossen. Dass aber die bisherigen Maßnahmen für das Ziel der Bundesregierung bis 2022 über eine Million E-Autos auf Deutschlands Straßen fahren zu lassen nicht ausreichend sind, darüber stimmen sämtliche Experten überein. Zu sehr stehe man politisch auf der Bremse, obwohl der globale Markt über eine hohe Dynamik verfüge. Beispielsweise wurden im vergangenen Jahr nur acht neue reine Elektrofahrzeug-Modelle und -Varianten in den deutschen Markt eingeführt. Für dieses Jahr rechnen Marktbeobachter mit mehr als zehn neuen Modellen – insbesondere im Segment der Oberklasse. Aber auch wenn die Modellvielfalt in den nächsten Jahren steigen wird, ein massentaugliches E-Portfolio hat im Moment kein großer Hersteller im Programm oder bisher angekündigt.

Wird Elektroautos der Durchbruch bis 2022 gelingen? Um dem Markt richtig Schwung zu geben, gilt eine Verdopplung der E-Prämie als unerlässlich. Anstatt mit bisher 2.000 Euro würde der Bund dann ein Elektroauto unter 30.000 Euro mit 4.000 Euro fördern. Das würde helfen die nach wie vor bestehenden Preisdifferenzen auszugleichen. Letztes Jahr lag beispielsweise der durchschnittliche Preisaufschlag für ein Elektroauto im Vergleich zum Verbrenner unter Berücksichtigung der E-Prämie bei fast 30 Prozent. In Verbindung mit Nachteilen wie der noch relativ geringen Reichweite sind die Kosten daher noch zu hoch – für Autokäufer bestehen einfach zu wenig Anreize. Die elektromobile Zukunft dürfte in Deutschland dann Wirklichkeit werden, wenn das Millionenziel der Bundesregierung erreicht ist – also frühestens 2022. Dann ist davon auszugehen, dass die angeschobenen Marktmechanismen greifen und die Elektromobilität Verbrenner aus eigener Kraft ersetzt. Mit den erzielbaren Skaleneffekten könnten die Automobilhersteller dann auch bei Elektrofahrzeugen gute Gewinne erzielen. Für die deutschen Autobauer wäre dies zur Erfüllung der verschärften CO2-Vorgaben der EU sowie zum Erhalt ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit von hoher Bedeutung. Je früher der Schalter zum Massenmarkt umgelegt wird, desto besser. l

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Umweltfreundlich unterwegs in München Die Stadtwerke München (SWM) setzen auf Elektromobilität und neue Angebote, um allen Menschen in München individuelle und klimaschonende Mobilität zu ermöglichen. Auch für Ein- und MehrfaDie Bevölkerung in Münmilienhäuser bieten die SWM chen und der Region wächst, Ladelösungen an. Ein intelligentes bis 2035 auf etwa 3,2 Millionen Lastmanagement sorgt dafür, (Prognose des Bayer. Landesdass Hausanschlüsse und Stromamts für Statistik). Dies erfornetze nicht überlastet werden. dert eine Mobilitätswende. Die Individuelle Mobilitätsangebote SWM treiben zusammen mit E-Ladesäulen gibt es auch an ihrer Verkehrstochter MVG den den 13 Mobilitätsstationen, die Wandel zur umweltfreundlidie MVG im Stadtgebiet aufgechen Elektromobilität voran baut hat: Sie bündeln verschieund entwickeln neue individudene Mobilitätsangebote: Neben elle Angebote. U-Bahn, Bus und Tram gibt es die Elektromobilität voranbringen MVG Rad Leihräder, deren elekDer Antrieb der Zukunft ist trische Variante MVG eRad, das die Elektromobilität. E-Autos Mobilitätsstation Münchner Freiheit © KVR München, MVG zum Lastentransport geeignete machen uns unabhängig vom Zentraler Zugang zu Mobilitäts-Apps MVG eTrike sowie E-CarsharingÖl, mit Ökostrom betankt sind Viele der neuen Mobilitätsangebote sind über Apps verFahrzeuge – alles einfach nutzbar sie emissionsfrei. Dank U-Bahn fügbar – und jetzt noch einfacher zu nutzen über den per App MVG more. und Tram sind 80 Prozent des neuen M-Login: Er ist Münchens zentraler Zugang für Auch der neue RidesharingMVG Verkehrsangebots längst viele digitale Services rund um Mobilität und Freizeit. Dienst MVG IsarTiger ist per App elektrisch. Bis 2030 soll außerWeitere Infos: login.muenchen.de buchbar und bietet individuelle dem die gesamte Busflotte elektrifiziert werden. Im Auftrag der Landeshauptstadt Mün- Mobilität nach Maß. Startpunkt ist eine MVG Haltstelle, feste chen bauen SWM und MVG die öffentliche Ladeinfrastruktur für Linienwege und Fahrpläne gibt es nicht. Fahrtwünsche, die E-Autos aus. Ende 2019 wird es im Stadtgebiet 550 Ladesäulen gut zueinander passen, werden zusammengefasst und die Passagiere teilen sich dann die Fahrt. geben – natürlich gespeist von 100 Prozent M-Ökostrom.

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Was Sie schon immer über Elektroautos wissen wollten Die Automobilbranche steht vor der größten Umwälzung in ihrer 130-jährigen Geschichte. Die Zukunft gehört den Elektroautos. Doch sind die batteriebetriebenen Fahrzeuge wirklich die beste Alternative zu Verbrennern? Und wenn ja: Worauf sollte man beim Kauf seines ersten EAutos achten? Ein neues Web-Angebot soll helfen, diese Fragen beantworten. Lange hat sich die klassische Autoindustrie dagegen geAuch das Laden will gelernt sein. So gibt es allein in Deutschwehrt, doch die traditionelle Verbrenner-Technologie ist ausge- land rund 200 Ladestrom-Tarife, die man zum Aufladen seines reizt. Wie sehr getrickst und betrogen werden musste, um die Autos nutzen kann. Welche Stecker, Akkugrößen und Ladegeletzten Dieselmotor-Generationen noch durch die Abgas-Tests schwindigkeiten es dabei gibt, ist für viele Elektroauto-Neulinge zu bringen, haben wir beim Diesel-Skandal gelernt. ein Buch mit sieben Siegeln. Jetzt also kommen die Elektroautos, die vor allem in KaliDas neue Elektroauto-Blog emobly.com möchte helfen, fornien, in China, aber auch bei uns in Europa rasant an Fahrt den Umstieg vom Verbrenner auf das Elektrozeitalter zu eraufnehmen. Kein Wunder, nicht nur in deutschen Innenstädten leichtern. Auf der Seite werden neue Elektroautos vorgestellt, drohen die Diesel-Fahrverbote. Paris will bis 2030 keine Ver- die wichtigsten Begriffe erklärt, aber auch Tipps gegeben, wie brenner mehr zulassen. man energiebewusst und damit In Norwegen beträgt die auch günstig fährt. Quote der Elektroautos Auch findet man auf der Seite schon 77 Prozent bei Diskussionen über weitere Technoallen Neuzulassungen. logien, wie etwa Wasserstoff, die Keine Frage: die beste Brennstoffzelle oder sogenannte Art der Fortbewegung E-Fuels. „Unsere Recherchen hasind Fahrrad oder öfben ergeben, dass am batteriebefentliche Verkehrsmittel. triebenen Elektro-Auto kein Weg Doch wer auf ein eigenes vorbeiführt“, so Richard Gutjahr, Auto angewiesen ist Chefredakteur von emobly. Dabei und vor der Wahl steht, räumt das emobly-Team ein: „Das welche Technologie tatE-Auto ist ökologisch betrachtet sächlich am wenigsten noch alles andere als perfekt, aber die Umwelt belastet (dadie am wenigsten schlechte Alterbei aber noch bezahlbar native zum Verbrenner.“ bleibt) kommt schnell in Die emobly-Macher v. l. n. r.: Georg Konjovic, CEO, Dr. Grischa Meyer, CTO, Weitere Informationen: den Wald. Foto: Mathias Vietmeier www.emobly.com Richard Gutjahr, Chefredakteur

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Mit Green City und emmy in die Mobilität der Zukunft investieren

Keep on rollin‘ Wenn in 20 Jahren rund drei Viertel aller Menschen in Städten lebt, brauchen wir zukunftsfähige Mobilitätskonzepte. Die Nachfrage nach flexibler und komfortabler Mobilität wächst rasant. Kein Wunder, dass die E-Roller des Berliner Sharing Anbieters Electric Mobility Concepts GmbH – besser bekannt als emmy – die Herzen und Straßen im Sturm erobern. der von emmy, überzeugt. Über 150.000 Kunden nutDas Ziel von emmy ist die zen bereits die emmy-App, rund optimale Verfügbarkeit von 6,3 Mio. Kilometer wurden Elektrorollern in Großstädten. im vergangenen Jahr mit den So kommen emmy-Kunden Elektrorollern zurückgelegt. schnell, leise und flexibel ans Und die roten Roller sind kleine Ziel. Zudem werden durch Kraftpakete: Mit einem 4kW Rollersharing VerkehrsemisElektromotor beschleunigen sionen und Staus reduziert. sie von 0 auf 45 km/h in 5 Das bedeutet: Mehr Platz auf Sekunden. Die beiden Lithiumden Straßen, bessere Luft und Ionen-Akkus sorgen dabei für ein Plus an Lebensqualität! rund 100 km Reichweite. Als Klimaschutz trifft strategischer Partner liefert Lebensfreude die Green City AG in München Green City will diese Dyauch den Treibstoff zur Elektrinamik für die Verkehrs- und fizierung des Verkehrssystems: Mobilitätswende nutzen, und Ökostrom. Zudem bietet das setzt sein Engagement im Energie- und VerkehrswenSektor E-Mobilität fort. Mit deunternehmen jetzt mit der Lebensgefühl auf zwei Rädern – Valerian Seither, Co-Founder von emmy, und dem Genussschein „Green neuen Wertpapierserie „Smart Jens Mühlhaus, Vorstand der Green City AG. Foto: Green City AG/Sina Scherer City Smart Mobility I“ bietet Mobility“ die Möglichkeit, auf das boomende Sharing-Konzept aufzuspringen. Das gemeinsa- das Unternehmen nach dem erfolgreichen Crowdinvestment me Ziel von Green City und emmy: den Verkehr in Großstädten für emmy nun die nächste Möglichkeit, vom Wachstum des flüssiger, sauberer und ressourcenschonender zu machen und europaweit expandierenden Rollersharing-Anbieters zu profitieren. „Es geht nicht nur um die besten Ideen. Es geht darum, so die urbane Mobilität von morgen zu verändern. heute die Mobilitätsunternehmen von morgen zu finanzieren Sharing-Konzepte erobern den Mobilitätsmarkt Die zunehmende Verkehrsproblematik mit Stau, Lärm, Luft- und von deren Marktchancen zu profitieren“, beschreibt Jens verschmutzung und Platzmangel treibt die Marktentwicklung Mühlhaus, Vorstand der Green City AG, die Intention. Mit jedem für strombasierte Sharing-Angebote weiter voran. Der Sharing- Kilometer auf dem Roller bringen die emmy-Fahrer die EnergieMarkt wächst jährlich um beeindruckende 25 Prozent. Das wende durch die Nutzung von Ökostrom einen Schritt voran. Marktvolumen wird weltweit bis im Jahr 2025 auf über 600 „Elektromobilität und Sharing- Konzepte bilden die Zukunft Mrd. Euro prognostiziert. Auch bei emmy melden sich Woche für des motorisierten Stadtverkehrs“, ist Jens Mühlhaus überzeugt. Woche Hunderte an. „Wir glauben an die Zukunft der Mobilität, „Und wir als Green City werden uns auf diesem Gebiet weiter ohne ein Fahrzeug zu besitzen“, ist Valerian Seither, Co- Foun- engagieren.“ www.greencity.de

Chancenorientierte Investition im Wachstumsmarkt Elektro-Rollersharing Erfolgsabhängige Vergütung des Genussscheins lt. Prognose: 35% über die gesamte Laufzeit entspricht 7% p.a. (endfällig) Laufzeit 5 Jahre, Investition ab 1.000 Euro

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Rechtlicher Hinweis: Der Erwerb dieses Wertpapiers ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Alle Ansprüche aus dem Genussschein unterliegen zudem einem qualifizierten Rangrücktritt. Informationen zu weiteren Risiken im Wertpapier-Informationsblatt: greencity-finance.de/smartmobility

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Ökologische Wohnungsrenovierung In Ballungsräumen ist für viele Menschen bereits der Wohnungskauf eine große Investition. Die meisten haben nach dem Erwerb einer Wohnung das Bedürfnis, diese ihren Vorstellungen entsprechend zu verändern und zu renovieren. Zentrale Themen sind dabei oft ein neues Bad, neue Bodenbeläge, neue Farbe an der Wand, häufig auch neue Fenster, eine neue Küche, neue Heizkörper oder gar kleinere Dämmmaßnahmen. Immer öfter geht es auch um die zukünftige Barrierefreiheit einer Wohnung für das Alter und um ökologische Produkte.

Planung der Renovierung Vor allem kleinere Firmen haben sich auf Wohnungssanierungen spezialisiert und bieten die Arbeiten oft aus einer Hand an. Wir empfehlen dennnoch die Hinzuziehung eines Fachmanns für die Planung der Sanierungsschritte und zumindest die Angebotsprüfung, da die meisten Handwerksfirmen nicht auf Planungsaufgaben spezialisiert sind. Gerade die Planung ist jedoch ein wichtiger Faktor, um die späteren Kosten zu beeinflussen, so dass auch für eine Renovierung eine Planung mit Kostenschätzung sinnvoll sein kann. Ggf. kann anschließend eine Ausschreibung und Ausführungsüberwachung durch einen Ingenieur sinnvoll sein. Die Einschaltung solcher Fachleute ist nicht erst bei ausgefallenen Designwünschen von Vorteil. Eine am vorhandenen Budget orientierte Planung der Arbeitsschritte kann auch bei auf den ersten Blick einfachen Renovierungen vor Kostenüberraschungen schützen. Handwerker schreiten schnell zur Tat und unüberlegte Baumaßnahmen und nachträgliche Änderungen können sehr teuer werden, so dass man ohne Änderungen und mit einer bezahlten Planung günstiger gefahren wäre. Man sollte sich deshalb vorher im Klaren sein, wie viel Aufwand man sich wirklich leisten kann. Haben die Arbeiten erst einmal begonnen, sind Korrekturen bei den Kosten nur noch in kleinem Umfang möglich.

Möglichkeiten der Dämmung von innen an den Dachschrägen größer, sollten jedoch aufgrund potenzieller Fehler mit Unterstützung von Fachleuten geplant werden.

Elektrosmog Auch Abschirmungen gegen elektromagnetische Strahlungen (Elektrosmog) sind im Rahmen einer Wohnungssanierung möglich. Hierbei ist die Einschaltung eines messtechnisch versierten Baubiologen sehr zu empfehlen. Es stehen Abschirmfarben, -gewebe, -putze und –tapeten zur Verfügung, so dass grundsätzlich eine Abschirmung von Böden (unterhalb des Bodenbelags), Wänden und Decke möglich ist. Die Elektroinstallation wird gelegentlich im Rahmen einer Wohnungssanierung erneuert. Sollte dies der Fall sein, ist aus baubiologischer Sicht der Einbau von abgeschirmten Kabeln sinnvoll, um elektrische Felder in der Umgebung von Installationen zu reduzieren. Der Einbau von kostengünstigen Netzfreischaltern im Sicherungskasten kann auch ohne Leitungserneuerung die Felder reduzieren, da diese einen Stromkreis (z.B. für die Schlafräume) stromlos schalten, sobald dort kein Strombezug mehr vorhanden ist. Nach unserer Erfahrung sind solche Maßnahmen wertsteigernd, da das allgemeine Bewusstsein für elektromagnetische Belastungen wächst.

Fördergelder

Beläge

Vorteil fachmännischer Unterstützung ist auch die Berücksichtigung evtl. Fördergelder, die es z.B. unter bestimmten Voraussetzungen für den Fenstertausch oder bei der Schaffung einer barrierefreien Wohnung durch die KfW-Bank gibt (Förderprogramme 430 bzw. 159). Für die Herstellung einer barrierefreien Wohnung stehen vergünstigte Kredite von bis zu 50.000 € pro Wohnung zur Verfügung, bei einem Fenstertausch werden bei Einhaltung der Mindestvoraussetzungen 10% der Kosten übernommen. Auch die Schaffung einer barrierefreien Wohnung verstehen wir als ökologische Maßnahme, da es im Alter Kosten und Ressourcen sparen hilft, wenn man länger in den eigenen vier Wänden bleiben kann.

Da man es bei einer Wohnungsrenovierung vor allem mit Oberflächen zu tun hat, mit denen man in täglichem Kontakt steht, sind Überlegungen die Renovierung möglichst ökologisch durchführen zu lassen, sicher berechtigt, um nachteilige Wirkungen auf die Innenraumluft und das Wohnklima zu vermeiden. In jedem Fall empfehlen wir zu Beginn eine baubiologische Sichtung des Bestandes, da v.a. in Altbauten problematische Stoffe wie z.B. Asbest, Holzschutzmittel etc. vorhanden sein können, die im Rahmen der Sanierung entfernt werden können. Ökologische und emissionsarme Produkte für Böden, Möbel und Anstriche sind in der Regel dauerhafter und wertbeständiger, so dass die häufig höheren Anschaffungskosten schnell aufgewogen werden. An Stelle eines Laminats mit einer sich häufig elektrostatisch aufladenden Kunststoffoberfläche und unvermeidbaren Emissionen empfehlen wir folglich geöltes Massivparkett, das man auch schwimmend verlegen kann. Da ein Massivholzboden ein natürliches Produkt ist, sind allerdings gewisse Bewegungen des Holzes, z.B. ein leichtes Schüsseln der Holzdielen, oder Fugenbildung nicht zu vermeiden. Auch Fliesen, Linoleum, Kork, Sisal oder ein Wollteppich sind natürliche Alternativen für den Boden. Bei Wollteppichen sollte man unbehandelte Produkte vorziehen und sich im Klaren sein, dass Naturfasern anfällig gegen Schädlinge sind, was viel mit einer ohnehin zu empfehlenden regelmäßigen Raumpflege und ausreichendem Lüften zu tun hat.

Dämmung Da man es als Wohnungsbesitzer häufig nicht in der Hand hat, wie das Gebäude gedämmt ist, kann es sich gerade bei älteren Gebäuden im Rahmen einer anstehenden Sanierung empfehlen, über Innendämmungen nachzudenken. Grundsätzlich sind Innendämmungen nicht so effektiv wie Außendämmungen und tragen nur mäßig zu geringerem Energieverbrauch bei, können jedoch bei richtiger Planung und Ausführung bei schlecht gedämmten Altbauten zukünftigen Problemen mit Schimmel vorbeugen. Die KfW-Bank etwa fördert den Fenstertausch nur, wenn die Außenwände nicht schlechter gedämmt sind als die zukünftigen Fenster, da es ansonsten schnell zu Schimmel an den Wänden kommt. Der Einbau z.B. von Calziumsilikatplatten kann Abhilfe schaffen und durch höhere Oberflächentemperaturen der Außenwände im Winter mehr Behaglichkeit schaffen. Bei Dachwohnungen sind die

Lüftung Hohe Feuchtigkeit in den Räumen fördert nicht nur Schimmel, sondern macht auch Insekten das Leben leichter. Wir

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empfehlen deshalb v.a. im Winter die Luftfeuchte unter 55% r.F. zu halten, was durch bewusstes Lüften problemlos möglich ist. Mit einem Hygrometer hat man die Luftfeuchte immer im Blick. Digitale Geräte sind dabei vorzuziehen. Je nach Komfortansprüchen können im Rahmen einer Wohnungsrenovierung auch Lüftungsgeräte eingebaut werden. Diese werden ebenfalls durch die KfW gefördert. Neben zentralen Anlagen, die z.B. an der Flurdecke installiert werden können und von dort aus die einzelnen Räume versorgen, sind auch dezentrale Geräte empfehlenswert, die direkt in die Außenwand der Aufenthaltsräume eingebaut werden. Mit den meisten Lüftungsgeräten kann Abwärme zurückgewonnen werden, so dass neben dem Vorteil einer guten und nicht zu feuchten Luft auch Heizwärme eingespart wird.

Heizung Die Erneuerung der Heizung wird bei einer Wohnungssanierung eher die Ausnahme sein. In jedem Fall empfiehlt sich im Falle von Heizkörpern die Anschaffung von möglichst großflächigen Elementen (Niedertemperatur-Plattenheizkörpern), um die Beheizung der Wohnung mit möglichst niedrigen Oberflächentemperaturen zu erreichen. Dies spart Energie und erhöht die Behaglichkeit, da durch hohe Temperaturen Luftverwirbelungen am Heizkörper verstärkt werden und es zu schädlichen Schmorvorgängen bei Hausstaub kommen kann. Wandheizungen wären grundsätzlich aus baubiologischer Sicht die ideale Beheizung und können auch Wärmeverluste reduzieren, sind jedoch bei Wohnungssanierungen selten zu realisieren. Ein Kompromiss aus Heizkörper und Wandheizung sind Fußleistenheizungen, bei denen entlang der Sockel der gesamten Außenwände Wärme abgegeben wird, die von unten Wand und Räume versorgt.

Putze, Farben Sollten im Rahmen der Renovierung auch Wände neu verputzt werden, wäre evtl. die Verwendung eines Lehm- oder Kalkputzes eine ökologische Alternative. Lehm ist ein sehr hygroskopischer Baustoff, der durch seine poröse Oberfläche auch luftverbessernd wirkt, sofern er nicht durch einen falschen Farbanstrich verschlossen wird. Auch Kalk ist sehr hygroskopisch, mit Kalkputzen lassen sich sehr schöne Oberflächen realisieren. In arabischen Ländern ist z.B. der Tadelakt eine traditionelle glänzende Kalkputzoberfläche. Aber auch konventionelle Kalkgipsputze sind im Rahmen einer Wohnungssanierung sicherlich akzeptabel. In der Regel wird es lediglich um Ausbesserungen, z.B. nach Einbau von Elektroleitungen, gehen. Als Farben empfehlen wir diffusionsoffene Anstriche z.B. mit Kalk- oder Silikatfarben. Diese haben meist ein etwas unregelmäßigeres Bild, was wir jedoch eher als belebend denn als Nachteil empfinden. Diffusionsoffene Anstriche lassen Luftfeuchtigkeit in den Putz eindringen und fördern so einen klimatischen Ausgleich in der Wohnung. Fazit Auch bei einer Renovierung ist die Hilfe von Fachleuten und eine vorherige Planung empfehlenswert. Dies hilft unter dem Strich Kosten zu sparen und ein gutes und vor allem dauerhaftes Ergebnis zu erzielen. Ökologische Baustoffe stehen im Innenausbau in großer Anzahl zur Verfügung und schaffen mehr Wohnqualität und Dauerhaftigkeit. Das Planungsbüro Schilling in München ist ein Architekturbüro mit Schwerpunkt ökologischem Wohnbau, Energieberatung und Baubiologie. Die Spezialisierung des Büros garantiert den Kunden eine hohe Kompetenz und Planungssicherheit. Dipl.-Ing. Thomas Schilling ist nicht nur planend tätig, sondern bietet auch ein umfangreiches Beratungsprogramm. Infos unter www.pb-schilling.de Telefon 089 74747891

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ler WÜRTH (Mitglied im Dachverband Lehm e.V.) und TOX haben die Frage nach Befestigungsmöglichkeiten im Lehmtrockenbau und in Lehmbaustoffen umfassend beantwortet. In intensiven Testreihen wurden die richtigen Befestigungen für alle Anwendungen ermittelt, egal, ob Sie eine Lampe an der Decke, die Küchenschränke oder den Fernseher an der Wand montieren wollen. Besonders viel Aufmerksamkeit wurde im Bereich des Plattenmaterials den Holzweichfaserplatten in ihrer Kombination mit Lehm gewidmet. Diese stellen im Bereich der Innendämmung und zunehmend im ökologischen Trockenbau den flächenmäßig größten Anwendungsbereich dar. Mit den Tests zusammen mit TOX und WÜRTH haben die Lehmbaustoffe von CLAYTEC® einen weiteren wichtigen Schritt in die Welt des zeitgenössischen Bauens gemacht. Alle Informationen über CLAYTECProdukte und ihre Anwendungen finden Sie hier: www.claytec.de/de/produkte/ downloads

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Reiner Kalkspachtel zum Glätten, Reparieren, Gestalten

Natürlicher Universalspachtel Wandbeläge auf Naturkalkbasis verbessern das Raumklima, regulieren die Luftfeuchtigkeit, verhindern Schimmel und können sogar Schadstoffe und Gerüche binden. Kalkspachtel ist im Gegensatz zu Kalkputz feinporiger und bewirkt glattere Oberflächen. Kalkspachtel für innen ist sowohl zur Ausbesserung von Oberflächen ideal geeignet als auch zum Glätten bzw. Egalisieren von ganzen Wandflächen sowie zur farbigen und texturierten Gestaltung. Doch „echte“ Kalkprodukte sind Auch geeignet zum Ausbessern eine Rarität. Nirgendwo bei Baustoffen von Gesimsen, Ornamenten, Wänden sind Etikettenschwindel und Greenim denkmalpflegerischem Bereich in washing so groß wie bei Kalkputzen. Kombination mit Sumpfkalkputz. GeProdukte mit nur drei Prozent Kalkeignet sind alle ebenen mineralischen anteil dürfen in Deutschland KalkUntergründe, die mit einer Auftragsputze genannt werden und nahezu stärke von circa ein bis drei Millimetern alle Produkte enthalten künstliche bearbeitet werden können. Löcher Zuschlagstoffe. Viele „Kalkprodukte“ über fünf Millimeter sind vorgängig sind in hohem Maße modifiziert, bei grob vorzuspachteln. Geeignet sind anderen dient Kalk lediglich als Füllalle neuen und alten, rauen, mineralistoff – sozusagen als Feigenblatt. Das schen Verputze wie Kalk-, Kalkzement Wort „Kalkputzlüge“ ist inzwischen oder Kalkgipsgrundputze, Beton, zu einem stehenden Begriff geworPorenbeton, Fermacell, Perlconboard, den. Deshalb ist Kalkspachtel nicht Gipskarton, Kunstharzputze oder fest gleich Kalkspachtel. Es gibt nur ganz Mit Universalspachtel können Wände auch großflächig sitzende Altanstriche. Die UntergrünFoto: HAGA wenige Hersteller, die Naturkalk nach egalisiert werden. de müssen dauerhaft trocken, tragfäalten Traditionen herstellen. Der kleine Bindemittel Weißkalkhydrat zusammen hig sowie frei von trennenden Schichten Schweizer Naturbaustoff-Hersteller mit natürlichen Cellulose-Zusätzen er- und losen Bestandteilen sein. HAGA gehört dazu. Seit 1953 produziert geben eine besonders spannungsfreie „Da wir heute den Großteil unserer HAGA Naturkalkputze und -farben in und hochatmungsaktive Putzschicht. Lebenszeit in geschlossenen Räumen konsequent ökologischer Bio-Qualität. Universalspachtel wird wegen der ein- verbringen, sind Wandflächen die meiste Ganz ohne künstliche Zuschlagstoffe. fachen Verarbeitung auch als Reparatur- Zeit unsere unmittelbare Umgebung. Nachgewiesen vom Fraunhofer Institut spachtel im gesamten Innenbereich sehr Sie haben die größte Auswirkung auf (IBP). Alle Inhaltsstoffe sind zudem voll geschätzt. Er eignet sich hervorragend das Raumklima und die Gesundheit deklariert. zum vollflächigen Spachteln unebener der Bewohner“, erklärt der passionierUniversalspachtel ist ein konsequent Untergründe und lässt sich vollständig te Naturbaustoffhersteller Thomas ökologischer, natürlicher Kalkspachtel glatt ausziehen (Korngröße unter 0,1 Bühler. Es lohnt sich, darauf zu achten, mit hoher Diffusionsfähigkeit. Er ist Millimeter). Ideal für Neu- und Altbau als diese Umgebung so wohngesund und eine rein mineralische, biologisch kon- Glätter oder zum Abfilzen, als Untergrund natürlich wie nur möglich zu gestalten. zipierte Trockenmörtelmischung aus vor dem Tapezieren und zum Egalisieren Naturkalkprodukte leisten dazu einen Kalksteinmehl und Kalkfeinsand bis 0,1 von diversen Untergründen zur Aufnah- herausragenden Beitrag. Millimeter Korngröße. Die hochwertigen me von Deckputzen. Weitere Infos: www.haganatur.de

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Richtig ökologisch renovieren und sanieren Wirklich ökologische Produkte sind nicht so leicht zu erkennen. Viele Labels, grüne Eimer und nicht geprüfte Bio-Bezeichnungen können Verbraucher in die Irre führen. . Daher möchte ich Ihnen helfen den Überblick zu behalten. Denn selbst erfahrene Profis sind nicht immer vor Fehleinschätzungen gewahrt. Kürzlich erwähnte ein Architekt: „Ich habe extra wasserbasierte Produkte eingesetzt – die sind ja gesünder“. Leider stimmt das verallgemeinert so nicht. Die Frage lautet doch: Was bleibt übrig, wenn das Wasser verdampft ist? Plastik oder natürliche Rohstoffe. Achten Sie bei der Wahl eines Produktes auf das Etikett und Sicherheitsdatenblätter, sie geben Auskunft über Inhaltsstoffe. Allerdings gibt es nur wenige Hersteller, die diese transparent und vollständig angeben. Mein Tipp: Achten Sie auf Volldeklarationen und fragen Sie ggf. nach. Vermeiden Sie Produkte mit Bioziden. Im Außenbereich werden diese besonders häufig eingesetzt. Allerdings werden diese nach und nach in Ihren Garten und somit in die Umwelt ausgewaschen. Im Innenbereich kommen Biozide z.B. in Anti-Schimmelfarben zum Einsatz. Unnötig, denn es gibt mit Sumpfkalkfarben (schimmelwidrig durch hohen pH-Wert) eine gute Alternative. Wie Ihr Haus riechen sollte Ein neutraler, natürlicher Geruch sollte das Ziel jedes Bauprojektes sein. In der Praxis ist häufig das Gegenteil der Fall. Werden Sie aufmerksam, wenn Bauprodukte (insbesondere nach der Trocknung) süß, chemisch, scharf oder parfümiert riechen. Sie werden diese Stoffe über einen längeren Zeitraum inhalieren und auch Ihre Kleidung wird den Geruch annehmen. Ihre Nase wird die Geruchsschwelle heruntersetzen, aber der Geruch und auch seine potentielle Wirkung auf Ihre Gesundheit sind dadurch nicht weg. Achten Sie daher auch auf die Kommentare von Freunden. Die Firma LIVOS hat für sensible Nasen und Allergiker die geruchsneutrale Serie LIVOS Neutral entwickelt. Schadstoffsanierung, aber richtig! Asbest kennen Sie vermutlich, aber was ist mit PCP, Lindan, PAK, PCB etc.? In jeder Bauepoche wurden unterschiedliche Gifte und Schadstoffe eingesetzt. Inhalieren Sie diese jahrelang, kann Sie das krank machen oder Ihr Immunsystem schwächen. Insbesondere Kinder bedürfen schadstoff-freie Räume. Die Feststellung von Schadstoffen erfolgt durch Bausachverständige. Anschließend wird zurückgebaut oder abgesperrt – und das ist mit natürlichen Inhaltsstoffen möglich. Schwerflüchtige Stoffe wie Holzschutzmittel, DDT und PCB lassen sich z.B. durch Schellack von LIVOS einsperren. Schimmel effektiv bekämpfen und Gesundheit schützen Schimmel stellt grundsätzlich eine große Gefahr für eine gesunde Luftqualität dar. Das Tückische daran: Schimmel ist nicht immer sofort zu erkennen. Oftmals fällt er erst durch den Geruch auf, bevor Sie ihn tatsächlich sehen. Der muffige Gestank ist dabei nicht nur unangenehm, er deutet auch auf eine gesundheitsgefährdende Luftbelastung hin. Als Akutmaßnahme sollten Sie belastete Flächen sofort mit einem Schimmelentferner mit dem Wirkstoff Wasserstoffperoxid behandeln. Er ist effektiv und zerfällt in unbedenkliche Substanzen. Anschließend muss die Feuchtigkeitsquelle eliminiert werden und belastete Bauteile rückgebaut werden. Dann kann mit reinen Sumpfkalkprodukten hygienisch beschichtet und Waldemar Bothe, Dipl.-Ing. (FH) farbig gestaltet werden. Bioverfahrenstechnik & Bausachverständiger kdR

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Die nachhaltige Welt der Kinder Klimawandel, Plastikmüll und Feinstaub – die Erde muss sich einiges vom Menschen gefallen und bieten lassen. Überall auf der Welt verdreckt, verpestet und zerstört der gemeine Zweibeiner Umwelt und Lebensräume. Das betrifft vor allem die Erwachsenen, die beim Thema Umwelt oft viel reden, aber nur sehr wenig tun – ob in der Politik, Wirtschaft oder am Stammtisch. Und so gehen mittlerweile die Kinder auf die Straße. Sie demonstrieren und kämpfen für einen sauberen Planeten und eine Zukunft, in der Nachhaltigkeit und Naturschutz nicht mit Füßen getreten werden. Wie bei den weltweiten Fridays-for-Future-Demonstrationen. Grund genug, den Kindern entsprechenden Raum zu geben, in dem wir zeigen, wie nachhaltig und ökologisch die Welt der Kinder im Alltag gestaltet werden kann.

Essen und Trinken München hat schon einiges zu bieten, wenn es um „Bio“ geht. Zahlreiche Supermärkte und Naturkostläden gibt es in der Stadt. Doch das ist nicht alles. Um besser zu verstehen, wo die Lebensmittel wirklich herkommen, kann ein Besuch auf einem der insgesamt 40 Wochen- und Bauernmärkte, die sich wöchentlich im gesamten Stadtgebiet verteilen, sehr hilfreich und gut sein. Mit über 120 Händlern aus allen Lebensmittelbereichen – wie Bäcker, Imker, Metzger, Käsemacher oder Bauern, die ihr frisches Obst und Gemüse verkaufen. Wer nachfragt, erfährt, wie die einzelnen Produkte entstehen und hergestellt werden. Immer mehr Händler und Bauern setzen dabei auf ökologische Richtlinien, bieten Bio-Qualität an. Eine Liste der Märkte kann man auf www.muenchnerwochenmaerkte.de finden. Auf „Bio“ legt auch die Stadt München großen Wert. Im Mai 2006 startete bereits das Referat für Gesundheit und Umwelt zusammen mit „Tollwood“ das Pilotprojekt „Bio für Kinder“. Ziel des Projektes war und ist es, die Umstellung auf eine gesunde Bio-Verpflegung in Kindergärten und Schulen zu fördern. Seit 2014 kann man außerdem einen BiospeiseplanManager im Internet aktivieren. Unter www.biospeiseplan. de  bekommen Einrichtungen kostenlos praxiserprobte, ernährungsphysiologisch ausgewogene, saisonal abgestimmte und preislich kalkulierte Speisepläne in Bio-Qualität serviert – dazu

gibt es leckere Rezepturen. Und das Projekt wird von ernährungspädagogischen Angeboten begleitet. Zu einer gesunden Ernährung zählt neben dem Essen auch das Trinken. Eiskalte Softdrinks sind zwar gerade im Sommer sehr verführerisch, jedoch nicht gerade gesund. Ganz ohne Zucker, sogenannte „natürliche Aromen“ und Zusatzstoffe kommt in München das Wasser aus der Leitung, das aus Quellgebieten im Voralpenland stammt. Und wer dazu etwas Abwechslung braucht, der kann bis in den Juli hinein Holunderblüten pflücken und daraus recht einfach und schnell einen Sirup kreieren, der mit Mineralwasser und etwas Zitrone eine perfekte Erfrischung ergibt.

Kleider und Möbel Jedes Jahr wird allein in Deutschland über eine Million Tonnen Altkleidung gesammelt. Tendenz steigend! Denn besonders Textildiscounter und Fast-Fashion-Anbieter produzieren immer mehr und billigere Klamotten, die oft Schadstoffe in sich tragen und unter sehr bedenklichen Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Ein großer Teil dieser Masse an Billig-Klamotten landet schließlich in der Altkleidung und auf dem Müll, wird verbrannt. Auch hier kann man durch ein nachhaltiges und ökologisches Bewusstsein viel erreichen. In dem man Kinderklamotten beispielsweise auf Flohmärkten oder Kinderbazaren kauft. Zumal die Kleinen eh sehr schnell aus ihren Hosen und T-Shirts wachsen. Wenn es doch mal etwas Neues sein soll, sorgen BioBaumwolle und andere Naturmaterialien dafür, dass die Kinder keine bedenklichen Chemikalien auf der Haut tragen. Die meisten Öko-Kindermarken legen dabei Wert auf faire Produktionsbedingungen. Zudem hält Bio-Kleidung länger, kann auch noch vom kleinen Bruder oder der kleinen Schwester getragen werden – und ist recycelbar! Bei Möbeln treten sehr ähnliche Probleme auf. Je preiswerter ein Möbelstück ist, desto mehr Schadstoffe stecken im Tisch, Stuhl, Bett oder Schrank – durch billige Klebeverbindungen und Furniere. Statt Massivholz werden Sperrholz, Span- und Faserplatten verwendet. Wie der Name schon sagt: „MassivHolzmöbel“ müssen in sämtlichen Teilen – außer Rückwand

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und Schubladenböden – aus massivem Holz bestehen, dürfen nicht furniert seien. Das hat mehrere Vorteile: Einerseits sind diese Möbel sehr stabil und robust, halten länger. Andererseits sorgt das offenporige Holz für ein besseres Raumklima und verströmt einen angenehmen Duft.

Bildung und Freizeit In Großstädten ist der Alltag von grauen Betonburgen, Asphaltstreifen und Blechlawinen geprägt. Die Pflanzen- und Tierwelt kennen viele Kinder nur aus dem Fernsehen, wenn überhaupt. Wer jedoch mehr in die Natur eintauchen möchte, der kann in München beispielsweise die Naturindianer besuchen. Ihr Häuptling „Grauer Wolf“ heißt mit weltlichem Namen Oliver Fritsch. Er hat die Naturindianer vor 12 Jahren gegründet. Sein Stamm ist besonders bei Kindern und Jugendlichen angesagt. Denn: „Die urbanen Kids verlieren immer mehr den Bezug zur Natur und sich selbst, da sie nur noch konsumieren und sich in virtuellen Welten bewegen“, meint Fritsch. „Bei uns gestalten die kleinen Indianer das Programm größtenteils selbst. Sie gehen mit uns raus, übernehmen Aufgaben und Verantwortung. Die Jungs und Mädels gewinnen so ein ganz neues Bewusstsein – zu sich selbst und ihrer Außenwelt.“ In dem sie Feuer machen, Werkzeuge bauen, Fische fangen, schnitzen, kochen, den Wald entdecken und erforschen, singen und tanzen. Aber auch sogenannte „Urban Gardening Projekte“ sorgen für Naturgefühle – wie das „Grünspitz” in Giesing, der Gemeinschafts-Garten am Goldschmiedplatz im Hasenbergl oder die Aktion „Essbare Stadt“. In Neuaubing und Ramersdorf fördert eine Kinder- und Jugendfarm das Umweltbewusstsein. Und die Münchner Umweltorganisation „Green City“ setzt sich mit seiner „Grünen Schule“ für mehr Natur in der Stadt ein, lässt die Kids beispielsweise ihre Schule selbst begrünen und bepflanzen, um dann im Sommer Obst und Gemüse zu ernten. In München ist wirklich einiges los. So grau der Alltag in der Großstadt auch sein mag. Es gibt einige grüne Flecken und Abenteuer in der urbanen Landschaft zu entdecken – für Kinder

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www.livipur.de als auch deren Eltern. Diese sind nämlich genauso gefragt und gefordert, sich mit den Themen Bio-Lebensmittel, Nachhaltigkeit und Naturschutz zu befassen und auseinanderzusetzen. Für eine bessere Zukunft und saubere Welt. Sebastian Schulke

„Natürlich was erleben“ mit der Naturschutzjugend im LBV Raus in die Natur und Abenteuer erleben – das ist das Motto der Naturkindergruppen des Landesbundes für Vogelschutz (LBV). Die rund 140 Kinder- und Jugendgruppen des Arten- und Biotopschutzverbandes treffen sich ein- bis zweimal im Monat. Unter der Leitung ehrenamtlernen und ein ganzes Wochenlicher Betreuer/innen spielen ende in schönster Natur und am und forschen sie in Wald und Lagerfeuer zu verbringen. Wiese, besuchen den Imker oder Die ehrenamtlichen Grupsind mit dem Förster unterwegs. penleiter/innen werden von der Im Frühling sammeln sie essbare NAJU und Aktiven der örtlichen Kräuter und bereiten daraus LBV-Kreisgruppe unterstützt. Löwenzahn-Pesto und GänseSie erhalten eine fundierte Ausblümchen-Salat; im Sommer bildung und können ihr Wissen erforschen sie die Lebewesen rund um die Natur dank eines im Bach oder unternehmen umfangreichen FortbildungsNachtwanderungen. angebotes vertiefen. Viele Gruppen engagieren Vielleicht existiert ja für Ihre sich im praktischen NaturKinder bereits eine NaturkinderDer Natur auf der Spur – die Kindergruppen der Naturschutzjugend im LBV schutz, indem sie Nistkästen gruppe in der Nähe, und sollten bauen, am Krötenzaun helfen oder bei einer LBV-Vogelzählung Sie mit dem Gedanken spielen, eine eigene Gruppe zu gründen, mitmachen. Ein Höhepunkt des Gruppenjahres ist für viele die dann beraten wir Sie dabei gerne persönlich und individuell. Teilnahme am jährlich stattfindenden Zeltlager der NaturkinInteressierte können sich an Umweltbildnerin Julia Prumdergruppen Oberbayerns. Dort besteht die Möglichkeit, andere mer unter Tel. 089 - 219 64 30-53 oder julia.prummer@lbv.de Gruppenmitglieder der Jugendorganisation NAJU kennenzu- wenden. Weitere Infos unter ww.naju-bayern.de

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Ökologische Mode – fair und nachhaltig produziert

Für Groß und Klein Ökologische Mode, oder Fair Fashion, genießt aktuell einen regelrechten Hype. Was dabei allerdings etwas auf der Strecke bleibt, ist Fair Fashion für Babys und Kinder.

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Gyding – das Startup gegen „Greenwashing“ Wenn das Engagement einiger Firmen mehr Schein als sein ist, haben es wirklich nachhaltige Unternehmen (ebenso wie gute Nachhaltigkeitszertifikate) umso schwerer, ihre Produkte ins rechte Licht zu rücken. Es gibt sie: die Guten. Das Startup gyding (guiding, von führen oder leiten), das in diesem Jahr gegründet wurde, hat eine Lösung entwickelt, die sowohl nachhaltigen Unternehmen als auch Verbrauchern hilft. Die neue Online-Plattform will Verbrauchern das Einkaufen von nachhaltigen Produkten erleichtern. Dabei sollen diese sich sicher sein, dass sie ein tatsächlich nachhaltig und verantwortungsbewusst hergestelltes Produkt erworben haben – indem gyding direkt mit den Herstellern zusammenarbeitet, deren Prozesse auf Herz und Nieren prüft und Produkte sorgfältig bewertet. Nur Unternehmen, die mit gyding zusammenarbeiten und von ihnen beurteilt wurden, dürfen ihre Produkte anbieten.

Viele bekannte Marken und Händler bieten nur Mode für Frauen und Männer an. Nicht so Maas Natur. Angefangen mit wiederverwendbaren Baumwollwindeln und Windelhosen im Keller der Gründerfamilie bietet Maas Natur heute natürliche Mode für Babys, Kinder und Erwachsene an. Warum sollten nur Erwachsene in den Genuss von natürlicher und hochwertiger Kleidung kommen? Gerade für Kinder, die viel unterwegs sind und deren Kleidung stark beansprucht wird, ist ökologische Mode wunderbar geeignet. Shirts, Kleider und Hosen aus BioB a u mw o l l e s i n d sehr robust, feuchtigkeitsregulierend und pflegeleicht – perfekt für lebhafte Kinder und eingespannte Eltern. Tipp: Passend zum anstehenden Sommer gibt es bis zu 40% Rabatt auf die aktuelle Sommerkollektion! Der perfekte Zeitpunkt um fehlende Tops, Shirt, Kleider und Shorts für den Sommer zu kaufen. Überzeugt? Dann shoppen Sie ökologische Mode – fair produziert online unter www.maas-natur.de, per Telefon 0800- 0701200 oder in einer der 12 Filialen. Dafür arbeitet gyding mit Nachhaltigkeitsexperten zusammen. Das Team und die Produktpalette wachsen stetig. Aktuell bietet die Plattform nachhaltige Einweg- und Stoffwindeln an, Spielzeuge für Kleinkinder und verantwortungsvoll hergestellte Bekleidung. Darüber hinaus gibt es bereits erste Angebote für Naturkosmetik. Kunden können selber Produkte vorschlagen. Neben dem Produktangebot wird gyding Kunden auch individuell zugeschnittene Tipps geben, wie es sich auf einfache Weise noch nachhaltiger leben lässt. So können Verbraucher sogar Geld sparen – und auf gyding nachverfolgen, welchen positiven Beitrag sie mit dem Kauf ihrer Produkte leisten. „Wir wollen langfristig innovative und nachhaltige Unternehmen, erfahrene Experten und motivierte Konsumenten verbinden. Dabei wollen wir jedem Konsumenten deutlich zeigen welchen positiven Beitrag er leisten kann“, so die Gründer. Interessierte Kunden können gyding ausprobieren. Unter www.gyding.de kann man sich bereits jetzt in eine Liste eintragen, um über den Start von gyding informiert zu werden – dazu soll es per Newsletter praktische Nachhaltigkeitstipps geben.

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allnatura – Öko-Pionier mit 35 Jahren Erfahrung allnatura bietet langlebige ökologische Produkte in hoher Qualität zu einem fairen Preis. Alle Bereiche und Produkte sind auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. So erfüllt allnatura alle Wünsche rund um den ökologischen Schlaf- und Wohnbereich. Das breite Sortiment im Online-Shop gliedert sich in die Kategorien „Gesund Schlafen“, „Natürlich Wohnen“, „Kind & Jugend“ sowie „Heimtextilien“. Das Unternehmen mit dem Firmensitz in Heubach bietet außerdem eine Vielzahl an Ratgebern, Serviceseiten und individuelle Fachberatung von Schlafexperten. Kinderzimmer aus Massivholz – ökologisch, stabil, kindgerecht Möbel im Kinderzimmer müssen besonderen Belastungen standhalten. Alle allnatura Möbel sind sorgfältig ausgewählt und entsprechen höchsten Standards. So wachsen Kinder in einem natürlichen Umfeld auf. allnatura verarbeitet hauptsächlich Kiefernholz für die Kindermöbel. Dieses massive Holz bietet beste Qualität zu einem soliden Preis. Neben Kiefernholz kommt für die Kinderbetten, Schränke und Möbel ebenso massives Buchen- und Birkenholz zum Einsatz. Alle Rohstoffe werden regelmäßig nach strengen Richtlinien schadstoffgeprüft. Das Massivholz wird wahlweise gelaugt/geölt, geölt oder mit hochwertigen Lasuren auf Wasserbasis behandelt. Somit können Kinder im Kinderzimmer von allnatura bedenkenlos spielen, toben und schlafen. Welche Kinderzimmermöbel braucht man? Im Babyzimmer reichen wenige Möbelstücke aus. Ein Babybett und eine Wickelkommode. Für zusätzlichen Stauraum sorgen noch Kleiderschrank und Regal. Wenn Kinder größer werden, steigt die Anforderung an die Ausstattung des Kin-

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derzimmers. Zur Grundausstattung gehören in jedem Fall ein Kinderbett, Kleiderschrank, Schreibtisch und Regale oder Kommoden. Richtig gemütlich wird das Reich mit den passenden Accessoires. Ein Kinderteppich, bequeme Sitzmöglichkeiten und die Plüschdecke mit zuckersüßem Motiv macht das Zimmer zum individuellen Wohlfühlort. Für jedes Kinderzimmer gibt es die perfekten Kindermöbel In kleinen Kinderzimmern hilft ein Hochbett, den Raum optimal auszunutzen. Darunter findet sich Platz zum Spielen und Lernen. Für Übernachtungsgäste eignen sich perfekt die Massivholzbetten von allnatura mit ausziehbarem Gästebett. allnatura bietet auch Etagenbetten an – die perfekte Lösung für das geteilte Kinderzimmer. Wenn genügend Platz im Zimmer ist, können auch alternativ zwei separate Bereiche für jedes Geschwisterchen gestaltet werden. Ein Kinderregal trennt die Kinderbetten voneinander. Große Kinderzimmer bieten unzählige Möglichkeiten zur Gestaltung. Hier kann ein Kinderregal den Schlafbereich vom Schreibtisch trennen. Ein Spielbett mit Rutsche wird begeistern. Weitere Produkte fürs Kinderzimmer Neben tollen Kinderzimmer-Möbeln bietet allnatura orthopädisch sinnvolle Kindermatratzen in hochwertiger, schadstoffgeprüfter Qualität an. Für den idealen Schlafkomfort sorgen dann noch die Kinder-Kissen und -Bettdecken von allnatura. Mehr Information: www.allnatura.de


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Beim Gärtnern lernen Kinder sich und die Welt kennen Die Erkenntnis, dass die Kindheit eine wichtige Phase im Leben eines Menschen für seine geistige, psychische und physische Entwicklung ist, geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Damals erkannte man, welchen Sinn das Spiel für Kinder hat und wie Erwachsene Kinder dabei unterstützen können, die Welt zu erfahren und sich nicht nur als Individuum sondern auch als ein Teil dieser Welt zu begreifen. Spielen in der Natur hilft Kindern bei der Entwicklung Schon damals wurde dem Spielen in der Natur eine große Bedeutung für die kindliche Entwicklung beigemessen. In einer Zeit, in der Kinder früher lernen über das Smartphone zu wischen als zu laufen, ist das aktueller denn je. Die digitale Welt gehört zu unserem heutigen Leben dazu, aber sie kann nicht das Begreifen und Erfahren der echten Welt ersetzen. Eine sehr schöne Möglichkeit ist das Gärtnern mit Kindern. Kinder sind neugierig und wollen vieles ausprobieren. Beim Pflanzen, Gießen und Ernten können sie ihre Lust auf neue Erfahrungen stillen und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Vom Saatkorn bis zur Pflanze Natürlich ist es optimal, wenn man als Familie einen eigenen Garten zur Verfügung hat. Aber auch auf dem Balkon oder der Terrasse ist es möglich, mit den Kindern zu gärtnern. Sehr gut eignen sich dafür auch kleine, wasserdichte Hochbeete, die Sie zum Beispiel im minibär-Sortiment von Waschbär finden oder auch selbst

bauen können. Selbst auf der Fensterbank sind GartenExperimente möglich, wie das Ziehen von Kresse und Küchenkräutern aus Samen. Wenn Kinder etwas aussäen, können sie selbst miterleben, wie eine Pflanze gedeiht. So erfahren sie sich als Gestalter ihrer Umwelt, lernen den Ursprung von Lebensmitteln kennen und begreifen, dass wir Menschen die Natur zum Leben brauchen. Ein eigener, kleiner „Kinder-Garten“ Welche Art von Gartenarbeit sich für Kinder eignet, hängt vom Alter und dem individuellen Interesse ab. Während das eine Kind den Eltern gerne einfach nur hilft, freut sich das andere Kind darüber, Verantwortung für einen eigenen, kleinen „Kinder-Garten“ zu übernehmen. Kinder sollten selbst entscheiden, auf was sie Lust haben. Säen, umgraben und gießen — das Tun an sich ist für Kinder wichtiger als eine große Ernte. Trotzdem sollte für erste Erfolgserlebnisse gesorgt sein. Im Waschbär-Sortiment gibt es samenfestes Saatgut und passende Pflanzenpakete für viele schöne, Erlebnisse in der Gartensaison 2019. www.waschbaer.de/shop/

Gemeinsam reparieren mit Kindern und Jugendlichen

Kaputt ist nicht gleich kaputt Wenn etwas kaputt ist, heißt das nicht, dass man es wegwerfen muss. Vielleicht ist es zu reparieren? Damit kann man nicht früh genug anfangen: An Schulen, in Jugendeinrichtungen und sogar in Kindergärten entstehen mehr und mehr Reparaturprojekte. 2016 haben Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrem Lehrer an der Rudolf-Steiner-Schule in München-Schwabing eine Schüler-Reparaturwerkstatt aufgebaut. Dort wird zweimal in der Woche repariert. Besuchende bringen defekte Geräte vorbei, die Schülerinnen und Schüler führen Reparaturen durch und übergeben sie anschließend wieder den Besitzern. Ein Repair Café mit dem Fokus auf Familien als Gäste gibt es im Erfindergarten, einer offenen Werkstatt in der Münchner Au. Hier können die kleinen Gäste mit erfahrenen Reparateuren und Reparateurinnen gemeinsam auf Fehlersuche gehen und zum Beispiel ihr Rennauto oder das Holzschaukelpferd reparieren Warum Reparieren an Schulen, mit Kindern und Jugendlichen so wichtig ist, hat das Netzwerk Reparatur-Initiativen zusammengetragen: Reparieren wird gemeinsam als Selbstverständlichkeit erlebt – statt wegwerfen und neukaufen. Es stärkt das Bewusstsein für Ressourcenschutz. Reparieren vermittelt praktisches, alltagsnahes Wissen.

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Kinder und Jugendliche können ihre handwerklichen Fähigkeiten entdecken, fördern, mit Gender-Grenzen brechen. Reparieren weckt die Lust am Selbermachen und... ...lässt Selbstwirksamkeit erfahren. Es fördert das Verständnis für Funktionsweisen von Geräten und kann Interesse für technische Berufe und Handwerk wecken. Es stärkt den Austausch und das Verständnis zwischen Ge- nerationen. Wer selbst mit dem Gedanken spielt, ein Repair Café oder eine Schüler-Reparaturwerkstatt aufzubauen, kann sich auf der Webseite vom Netzwerk Reparatur-Initiativen informieren. Die Rubrik „Schule & Co“ stellt Projekte aus ganz Deutschland vor. Weiterführende Links: www.reparatur-initiativen.de www.reparatur-initiativen.de/ seite/schule-co www.schueler-reparaturwerkstatt.de www.erfindergarten.de

Foto: ©Repair Café Nieder-Olm

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So macht Lernen Spaß Nachhaltige und kindgerechte Produkte für Schreibtisch und Kinderzimmer Sommerzeit ist Ferienzeit! Also heißt es erst einmal, zurücklehnen, die Sonne genießen, spielen, toben oder gemütlich lesen. Wenn der Schulalltag wieder beginnt, warten im Kinderzimmer jede Menge Schreibkram, Papiere oder Spielsachen, die es zu verstauen gilt. Mit WERKHAUS-Produkten wird das Aufräumen zum Vergnügen. Unter einer Vielfalt an Stifteboxen in Form von Baggern, Eisenbahnen, Hunden oder Katzen u.v.m. findet sich sicher ein Liebling für jeden Geschmack. Passend dazu gibt es verschiedene „Vierbeiner“ als Aufbewahrungsbox und Hocker in einem, bunte Ablagesysteme für den Schreibtisch sowie Garderoben und Utensilos für Mützen, Jacken und kleine Kinderschätze, die ein echter Hingucker sind. Auch für angehende ABC-Schützen hat WERKHAUS einige Geschenkideen parat: Kunterbunte Kaleidoskope, Guckaugen oder Magnete finden Platz in jeder Schultüte. Mit der Marke WERKHAUS setzen Sie auf ein Familienunternehmen, das seit 27 Jahren in Deutschland produziert und seit jeher hohe Ansprüche an Umweltfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und Innovation stellt. Alle Produkte entstehen aus Holz, das recycelt wurde oder aus Durchforstung und nachhaltiger Bewirtschaftung stammt. Das einzigartige WERKHAUS-Stecksystem macht den Aufbau nicht nur kinderleicht, sondern sorgt für Stabilität und Langlebigkeit. Stöbern und shoppen können Sie online unter www.werkhaus.de/shop oder im neuen WERKHAUS-Laden in der Hohenzollernstraße 65 in München.

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Umschläge für den plastikfreien Schulranzen Heftumschläge in fröhlichen Designs aus 100% Recyclingpapier sind eine ökologisch sinnvolle Alternative zu Schulheftumschlägen aus Plastik. Das bayerische Start-Up minouki bietet mit stabilen Schulheftumschlägen aus Recyclingpapier eine ökologisch sinnvolle Alternative zu Heftschonern aus Kunststoff. Neuartig ist neben der Umweltfreundlichkeit auch das trendige Design der Umschläge. Intention der Gründer ist es, das Thema Umweltschutz dadurch auf positive Weise in die Klassenzimmer zu bringen und den Schülern den Griff zur nachhaltigen Alternative besonders leicht zu machen. Produziert wird ausschließlich in Bayern – fair, regional und nach strengen ökologischen Vorgaben. Das Sortiment umfasst rund 30 Varianten in den gängigen Schulfarben. Mit minouki Papierumschlägen setzen Schüler, Eltern und Lehrer ein Zeichen gegen den allgegenwärtigen Plastikkonsum und folgen damit dem immer stärker werdenden Trend der Plastikvermeidungs- und Zero-Waste-Bewegung. Auch optisch setzen sich die Heftschoner von den seit Jahrzehnten gängigen Kunststoffhüllen ab. Mit fröhlichen Mustern bringen minouki

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Schulheftumschläge nicht nur Umweltschutz sondern auch angesagte Designs in die Schultaschen. Mit schönen Materialien macht Lernen schließlich gleich mehr Spaß. Auch einfarbige Umschläge, die etwaigen Farbvorgaben durch Lehrkräfte entsprechen, sind im Sortiment enthalten. Die Heftschoner bestehen zu 100 % aus stabilem Recyclingpapier in Premium-Qualität. Das Material hat den Blauen Engel. Abgerundete Ecken und ein wasserbasierter Lack sorgen für lange Lebensdauer. Auch die verwendeten SpezialDruckfarben sind biologisch abbaubar. minouki Heftschoner werden regional in Deutschland, fair und umweltschonend produziert. Ein Umschlag kostet im online Shop ab 1,55 Euro. Schulen erhalten bei großen Sammelbestellungen die Umschläge deutlich günstiger. Sylvia Manhart, Holzgartenstr. 4, 85354 Freising Mehr Infos und bestellen: Online-Shop: www.minouki.com info@minouki.com, Tel. 08161 - 807 36 82


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KKH gibt Tipps zum richtigen Umgang mit den Insekten

Mehr allergische Reaktionen nach Wespenstichen

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In den vergangenen beiden Sommern hielt sich die Plage laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse dagegen in Grenzen: Demnach wurde knapp jeder Fünfte von rund 1.000 Befragten mindestens einmal von einer Wespe gestochen. Nur 13 Prozent der Betroffenen sagten, dass sie in den vergangenen zwei Jahren häufiger unter Wespenstichen gelitten haben als in den Sommern zuvor. Deutlich zugenommen haben laut KKH-Umfrage dagegen die körperlichen Beschwerden nach einem Angriff der Insekten: So berichten immerhin knapp 30 Prozent der Betroffenen, dass es in den vergangenen zwei Jahren nach Wespenstichen häufiger zu stärkeren Entzündungen oder anderen Reaktionen gekommen ist als in den Jahren zuvor. „Und das kann gefährlich werden, denn viele wissen oft gar nicht, dass sie allergisch gegen Wespengift sind“, erläutert KKH-Apotheker Sven Seißelberg. Symptome sind im schlimmsten Fall Herzrasen, Schweißausbrüche und Bewusstseinsverlust – es kommt zu einem sogenannten anaphylaktischen Schock. Dann muss der Patient sofort notärztlich behandelt werden, denn im schlimmsten Fall kommt es zu einem Atem- und Herz-Kreislauf-Stillstand. „Wer als Allergiker von seinem Arzt ein Notfallset erhalten hat, sollte dies auch zwingend immer mit sich führen“, sagt Seißelberg. Aber auch Nichtallergiker sollten vorsichtig sein. Das Wespengift führt bei jedem Menschen zu einer Schwellung, die unter Umständen bis zu zehn Zentimeter groß werden kann. Geht der Stich in Hals oder Mund, kann der Betroffene sogar ersticken.

BUCH-Tipp:

Die KKH gibt deshalb Tipps, damit die Plagegeister gar nicht erst angreifen: • Auch wenn es schwerfällt: Ruhig bleiben! Von hektischen, panischen Bewegungen fühlen sich Wespen bedroht und stechen erst recht zu. • Parfüm, Duftstoffe sowie bunte oder geblümte Kleidung vermeiden, denn dies zieht Wespen magisch an. • Bei Grillfesten und Kaffeetafeln im Freien rechtzeitig eine Schale mit etwas Marmelade und Wurst in ausreichender Entfernung platzieren. Das hält Wespen meist davon ab, die Tischgäste zu besuchen. • Nach dem Essen mögliche süße Überreste an den Fingern abwaschen und Speisereste am Mund, insbesondere bei Kindern, abwischen. • Die Insekten nicht wegpusten: Das in der Atemluft enthaltene Kohlendioxid macht sie nämlich umso angriffslustiger. • Wespen am besten mit Wassernebel aus einer Sprühflasche ansprühen. Die Aktion soll Regen vortäuschen und die Wespen zurück in ihr Nest treiben. Gibt man eine Stunde zuvor ein paar Gewürznelken in das Sprühwasser, führt das meist noch mehr zum Erfolg, denn Wespen mögen Nelken überhaupt nicht. • Wer ein Wespennest im Garten oder auf dem Dachboden entdeckt, sollte es in jedem Fall von Fachleuten umsetzen lassen. Ohne viel Erfahrung und professionelle Schutzausrüstung kann eine solche Aktion lebensgefährlich sein! Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse 1006 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren im Mai 2019 repräsentativ befragt. KKH Kaufmännische Krankenkasse, www.kkh.de

Wunschgewicht

Nachhaltige Gewichtsreduzierung Nach dem jüngsten Bericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind 59 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen in Deutschland übergewichtig. Das ist besorgniserregend, denn Übergewicht zieht früher oder später gesundheitliche Probleme nach sich, die oft zu chronischen Erkrankungen führen. Band 2 der Reihe Yang Sheng von Johannes Bernot, Claudia Nichterl und Helmut Schramm, »Wunschgewicht. Gesund leben mit Chinesischer Medizin«, bietet nachhaltige Konzepte zur Gewichtsregulierung. Diese haben nicht das Kalorienzählen im Blick, sondern das Was, Wann und Wie der täglichen Ernährung. Entscheidend ist die Qualität unseres Essens sowie die individuelle Abstimmung unseres Ernährungsverhaltens auf bestimmte »Gewichts-Typen«. JYANG SHENG – Ihr Programm für Gesundheit & Lebenspflege eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, Ihr Wunsch- und Wohlfühlgewicht auf natürliche Weise zu erreichen und zu halten. Wenn Sie die Tipps zu Ernährung, Qigong, Selbstmassage und Akupressur umsetzen, können Sie künftig auf frustrierende Diäten verzichten und Ihr Körpergewicht regulieren – ganz ohne Kalorienzählen.

In diesem Buch finden Sie unter anderem: • einen Plan zur typgerechten Ernährungsumstellung • Kochrezepte im Einklang mit den Fünf Elementen • Rezepte für Tees, die den Stoffwechsel anregen • Anleitungen zu Bewegungsübungen sowie zu Akupressur und Selbstmassage Johannes Bernot, Claudia Nichterl, Helmut Schramm, »Wunschgewicht. Gesund leben mit Chinesischer Medizin«, 144 Seiten, Klappenbroschur, komplett vierfarbig, ISBN 978-3-96238-103-5, 17 €, auch als E-Book erhältlich oekom verlag München, www.oekom.de

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Experten warnen in den Medien vor einem extremen Wespen-Sommer 2019. Normalerweise gehen uns die schwarz-gelben Insekten erst im August und September auf die Nerven, doch dank der Saharahitze gehen Fachleute nun von einer verfrühten Saison mit mehr Wespen aus.


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Wir sind Ben & Anna

– ein vegan lebendes Paar, das den Großstadtdschungel Berlins hinter sich gelassen hat und nun im Einklang mit der Natur auf dem Land lebt. Mit einigen Tüfteleien und viel Leidenschaft haben wir es geschafft, eine Deo-Linie auf den Markt zu bringen, die sich kurzerhand zum Topseller entwickelt hat. Und das Beste, alle Inhaltsstoffe sind zu 100 % natürlichen Ursprungs. Ein Deo, das von Frauen und Männern gleichermaßen verwendet werden kann. Unser Deo kommt in einer Papierverpackung daher, ganz ohne Plastik. Unsere Rezepturen sind vegan- und Naturkosmetik-zertifiziert. Seit neuestem gibt es auch 3 Sensitive-Versionen unserer Deos. Eine komplett neu entwickelte Zahnpflegeserie im Glas rundet unsere Produktpalette ab. Die Produkte von Ben&Anna sind flächendeckend im Bio-Großhandel verfügbar oder im Online-Shop: www.ben-anna.com.

Zucker-Debatte: Auch KKH registriert immer mehr adipöse Kinder

Süße Getränke vermeiden Die Debatte um Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen geht weiter. Grund ist eine alarmierende Studie der Organisation Foodwatch zum Zuckergehalt in Erfrischungsgetränken. Die Experten sehen den Konsum von übersüßten Drinks als einen der maßgeblichen Gründe für das steigende Übergewicht bei Minderjährigen an. Auch eine aktuelle Datenerhebung der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt, dass Übergewicht im Kindesalter zunehmend zum Problem wird: 12.000 KKH-Versicherte bis 18 Jahre erhielten 2016 die Diagnose Adipositas – rund zwölf Prozent mehr als noch 2006. Bei den Sechs- bis Zehnjährigen verzeichnet die KKH sogar einen Anstieg um rund 20 Prozent. Eine stark zuckerhaltige Ernährung vor allem mit Eistees, Energydrinks und Limonaden, aber auch Weißbrot, Frühstückscerealien, Gebäck, Pizza und Süßigkeiten kann zu ernsthaften Krankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes Typ 2 führen. Gute Alternativen sind Wasser, ungesüßte Tees und selbstgemischte Saftschorlen mit hochwertigen Direktsäften. Die KKH rät außerdem zu natürlichen und unverarbeiteten Le-

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bensmitteln, die ‚gesunde‘ Zucker liefern, weil sie genügend Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe enthalten. Dazu gehören Gemüse und möglichst unverarbeitete Getreideprodukte sowie Hülsenfrüchte und ganzes, frisches Obst. Die in Obst enthaltene natürliche Fruktose ist im Gegensatz zur synthetisch hergestellten Fruktose vieler industriell verarbeiteter Lebensmittel deutlich gesünder. Wer abnehmen möchte, sollte aber beachten, dass Bananen, süße Äpfel, Mangos und Ananas deutlich mehr natürlichen Fruchtzucker enthalten als etwa frische Aprikosen, Beeren, Kirschen und Kiwis. Auch Fertigprodukte sollten möglichst gar nicht oder nur ganz selten auf dem Speiseplan stehen. Kaufmännische Krankenkasse www.kkh.de


Veranstaltungen:

13.7., 17-19.00: Warum ein Blog? Damit Ihre Vision für Ihr Unternehmen Wirklichkeit wird. Vortrag-Workshop kostenlos Am Samstag in München-Pullach Info: 089 -790 13 44 vormittags 10.00 bis 13.00 Uhr www.meinbusinessblog.com doreen.richmond@t-online.de ---------------------------------------------14.7.: Sommerblumen – neu gemacht. Auf dem Gelände des Infineon-Parks in München sind seinerzeit Mischungen botanisch wertvoller Samen ausgebracht worden, die jetzt dort wachsen und blühen. Es bietet sich eine gute Gelegenheit, sich die Sommerblüher anzusehen und die Vor- und Nachteile eines solchen PflanzenManagements zu beleuchten. Dauer: ca. 2 - 3 Std. - Treff: 11:00 S-Bahnstation Fasanpark (S3) Führung: Dr. Eva Schneider (Tierärztin) Fragen: Tel. 089 - 271 90 52 Mehr Infos unter A ---------------------------------------------14.7. + 4.8. + 1.9.: Meditation in der Amartya Tradition. Sich dem reinen, ungetrübten Moment öffnen lernen... 3-teiliger Kurs in München - 1 x pro Monat Sonntags, 10.30 - 16.30. Weitere Infos: www.die-Natur-heilt.de. ---------------------------------------------30.7. - 4.8.: Abenteuerurlaub fürs Herz am Bodensee www.healingheartfestival.de Tanz, Musik, Begegnung, vielfältige Workshopangebote.

Sonntagsseminar MVHS Dozentin: Agnes Schätzl Verfügbare Plätze: 12, 22 € Anmeldung bei der MVHS 089 - 93 94 89 - 61 Mehr Infos siehe B. ---------------------------------------------5.8. - 9.8., 8 -17.00.: Die naturindianer schlagen ihr Sommerlager am ÖBZ auf. Das von der UNESCO mehrfach ausgezeichnete Ferienprogramm „Auf nachhaltigen Pfaden ums Indianertipi - ökologisches Feriencamp“ eignet sich für alle Kinder zwischen 6 und 11, die sich gerne in der Natur bewegen und diese mit allen Sinnen erleben wollen. Spaß und Abenteuer in der Natur stehen im Vordergrund. Das Erleben der Natur gehört genauso dazu, wie das Lagerfeuer, das Palaver, während dessen die Kinder zusammen mit den BetreuerInnen entscheiden, wie der Tag gestaltet wird und gemeinsame kooperative Abenteuerspiele. Ein vielfältiges Team aus NaturpädagogInnen steht mit Rat und Tat zur Seite. Gekocht wird mit frischen Bio-Zutaten gemeinsam über dem Feuer nach bewährten Rezepten, die Kindern schmecken. Den genauen Ablauf entnehmt bitte der naturindianerkids Webseite. naturindianer München Für Kinder von 6 bis 11 Jahren Weitere Termine siehe Website Infos und Anmeldung online unter www.naturindianer-kids.de Weitere Termine und Infos siehe B ---------------------------------------------31.8., 17-19.00: Warum ein Blog? Damit Ihre Vision für Ihr Unternehmen Wirklichkeit wird. Vortrag-Workshop kostenlos Am Samstag, in München-Pullach Info: 089 -790 13 44 vormittags 10.00 bis 13.00 Uhr www.meinbusinessblog.com doreen.richmond@t-online.de

AUGUST

SEPTEMBER

4.8., 10 - 13.00: Innehalten in der Natur – Bewegen, wahrnehmen, meditieren. Wann haben Sie zum letzten Mal bewusst den Geräuschen der Natur gelauscht oder eine Pflanze genau betrachtet? Im schönen Garten des Ökologischen Bildungszentrums erleben wir die Natur mit allen Sinnen durch Wahrnehmungsübungen, Meditation und Bewegung. Sie werden überrascht sein, wie unterschiedlich Sie Ihre Umgebung wahrnehmen können. Schaffen Sie sich mit diesen Erfahrungen auch in Ihrem Alltag erholsame Momente. Wir gehen bei jedem Wetter raus, bitte tragen Sie entsprechende Kleidung.

13.9.: Bibersafari an der Isar Biber waren fast 100 Jahre lang ausgerottet. Jetzt sind sie wieder zurück und auch bei uns in München heimisch geworden. Wir begeben uns entlang der Isar auf Spurensuche nach ihnen. Spielerisch erfahren wir so einiges über Biber, z.B. wie sie in der Stadt leben, was sie gerne fressen und wie ein friedliches Nebeneinander zwischen Mensch und Tier gelingen kann. Dauer: ca. 2 Stunden Treff: 17:00 Thalkirchner Platz, U-Bahn Ausgang Tierpark Hellabrunn Führung: Angela Burkhardt-Keller Mehr Infos unter A

HINWEIS: Die Adressen zu den Veranstaltungen, die mit einem Buchstaben angegeben sind, finden Sie im blauen Kasten.

JULI

14.-20.9.: Fastenwandern im Bayerischen Wald – ganzheitlich entsäuern und wohlfühlen. Weitere Termine, Infos und Anmeldung unter www.fastenzentrumkirstein.de. Kontakt unter info@fastenzentrumkirstein.de ---------------------------------------------22.9.: Dem Herbst auf der Spur Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Höhepunkte. Im Herbst sind zwar die meisten Vogelstimmen verstummt, dafür aber sind die Früchte der Pflanzen reif, die Tiere sind mit ihren Vorbereitungen für den Winter beschäftigt und viele Vögel sind auf ihrem Weg in die Winterquartiere – unzählige Möglichkeiten für Naturbeobachtungen und -erlebnisse. Während der Wanderung durch den nördlichen Englischen Garten, werden wir reichlich Gelegenheit dazu haben. Bitte Ferngläser, falls vorhanden, mitbringen. Dauer: 3 - 4 Std. Treff: 11:00, Parkplatz Biergarten Hirschau / Gyslingstr. 15 Führung: Dr. Eva Schneider (Tierärztin) Fragen: Tel. 089 - 271 90 52 Mehr Infos unter A ---------------------------------------------29.9.-5.10.: Fastenwandern im Bayerischen Wald – ganzheitlich entsäuern und wohlfühlen. Weitere Termine, Infos und Anmeldung unter www.fastenzentrumkirstein.de. Kontakt unter info@fastenzentrumkirstein.de

OKTOBER 13.10.-19.10.: Fastenwandern im Bayerischen Wald – ganzheitlich entsäuern und wohlfühlen. Weitere Termine, Infos und Anmeldung unter www.fastenzentrumkirstein.de. Kontakt unter info@fastenzentrumkirstein.de

ADRESSEN A: Bund Naturschutz Kreisgruppe München Pettenkoferstr. 10 a 80336 München Tel.: 089 - 51 56 76-0 Fax: 089 - 51 56 76 -77 www.bn-muenchen.de B: Ökologisches Bildungszentrum ÖBZ Englschalkinger Straße 166 81927 München 089 - 93 94 89 - 60, ÖBZ 089 - 93 94 89 - 61, MVHS 089 - 93 94 89 - 71, MUZ www.oebz.de

Ihre Veranstaltung erscheint in der nächsten Ausgabe, wenn Sie bis zum 19. Sept. die Informationen zusenden und im Voraus pro Zeile (30 Zeichen) 3,00€ bezahlen. Adresse und Konto siehe S. 46. 20. 10.: Messestadt Riem – vormals Großstadt-Kleinflughafen. Im Jahr 1998 bewarb sich München für die Bundesgartenschau 2005, weil im Rathaus die Sorge groß war, die neu geplante Messestadt Riem wäre zu weit draußen und zu unattraktiv für umzugswillige Menschen. Heute wären dort hingegen doppelt so viele Wohnungen der Traum des Oberbürgermeisters. Treff: 14:00 Messestadt Ost/U2, Aufgang stadtauswärts, oben bei der großen Sonnenuhr. Mehr Infos unter A.

Gewinnspiele im Spatz Nr. 2/2019 10 Duschcremes von Dr. Hauschka haben gewonnen: K. Terwiesche, Herzogenaurach C. Umlauf, München B. Kammerl, Utting M. Hertenstein, München E. Glaubitz, Ergolding

R. Schumacher, Unterföhring O. Dallmann, München R. Siegl, Nürnberg M. Fischer, Bad Aibling G. Niemeier, München

www.drhauschka.de

5 Schokoladenpakete von VIVANI haben gewonnen: VIVANI hat 14 vegane Schokoladentafel-Sorten im Progamm. www.vivani.de

W. Langner, Rott W. Korsch, Planegg S. Scharr, Riedenburg R. Fricke, Haag K. Schwedler, Königsbrunn

Allen GewinnerInnen herzlichen Glückwunsch! 44

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Film: Unsere große kleine Farm Weil ihr geliebter Hund Todd zu viel bellt, verlieren Molly und John Chester ihr Apartment. Das Paar verlässt daraufhin die Großstadt und stürzt sich Hals über Kopf in die Verwirklichung eines langgehegten großen Traums: die Gründung einer eigenen Farm. Auf über 80 Hektar in den kalifornischen Hügeln will das Paar mehr Harmonie in sein Leben bringen – und in das Land, das es ernährt. Was folgt, sind acht Jahre Arbeit, die den Idealisten alles an Einsatz abverlangen, aber auch 10.000 Obstbäume sowie alle erdenklichen Haus- und Wildtiere auf einem einst erschöpften, dürren Land hervorbringen. Unter ihnen ein erstaunliches Schwein namens Emma und deren bester Freund, der Hahn „Greasy“. Zwischen fragilen Wasserleitungen, gierigen Schnecken, zu allem entschlossenen Kojoten und einem neuen alten Ökosystem, erkennen die Chesters, dass in der großen Vernetzung des Lebens alle ihren Beitrag leisten können – im Vertrauen auf die Weisheit der Natur und das Leben selbst. Zwei Träumer aus der großen Stadt, die sich dazu entscheiden einfach loszulegen: Ohne politische Agenda und ohne Dogmatismus zeigt UNSERE GROSSE KLEINE FARM eine unerschrockene Odyssee, bei der es nicht nur um ökologische Landwirtschaft, sondern vielmehr darum geht, wie die beiden sich mit ihren eigenen Händen ein kleines Paradies, erschaffen. UNSERE GROSSE KLEINE FARM startet am 11. Juli 2019 in den deutschen Kinos. www.unsere-grosse-kleine-farm.de

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TV-Tipps für Juli zusammengestellt von Dipl. Ing. Agrar (FH) Peter Boley. Weitere Informationen unter www.AGRAR-TVNews.de Datum Sendezeit

Sender

Thema

05. 07. 18:15-18:45 NDR Hofgeschichten 06. 07. 13:55-14:30 NDR Wie geht das? Bioschnitzel 06. 07. 14:25-15:10 HR Das Kornfeld – Dschungel 07. 07. 20:15-21:45 SWR Von den Wurzeln des Geschmacks 07. 07. 22:45-23:59 RBB Das System Milch 08. 07. 19:00-19:30 BR Gemüse räuchern in Bamberg 08. 07. 21:00-21:30 3SAT Stadt 4.0: Grün statt Grau 09. 07. 14:15-15:15 NDR Bauernschlau und Powerfrau 09. 07. 20:15-21:00 HR Landleben außergewöhnlich! 09. 07. 07. 21:00-21:45 HR Der Biobauer, das Horn ... 09. 07. 21:45-22:15 3SAT Goji-Beeren, Chia-Samen und Co 10. 07. 22:10-22:55 WDR Frisch auf denTisch? - DieWahrheit 11. 07. 20:15-21:00 HR Blütenpollen in Deutschland 11. 07. 21:00-21:45 HR Gesunde Ernährung? 12. 07. 06:40-07.:15 Arte Xenius: Landgrabbing 13. 07. 14:25-15:10 NDR Die Tricks der Getränkeindustrie 14. 07. 17:30-18:15 HR Frankfurts Bauernmarkt 16. 07. 16:30-17:00 Alpha Landwirtschaft 4.0 - Die Zukunft 16. 07. 21:00-21:45 RBB Raubbau und Klimawandel 16. 07. 22:15-22:45 Phoenix Schluss mit Plastik 17. 07. 16:45-17:15 Phoenix Böden vermüllt und verseucht 17. 07. 20:15-21:00 SWR Landwirtschaft ohne Chemie 18. 07. 15:15-16:00 SWR Deutsche Traktor-Legenden 1 18. 07. 20:15-21:00 SWR Mit Schwein in ein neues Leben 18. 07. 21:00-21:45 HR Optimierte Lebensmittel 20. 07. 17:30-18:15 SWR Tierisch gut! – Zu Besuch beim Landmetzger 21. 07. 17:00-17:30 WDR Urlaub auf dem Bauernhof? 21. 07. 18:50-19:20 ARD Lachs und Avocado für Europa – Die dunkle Seite 22. 07. 14:30-15:15 3SAT Der Bauer und das liebe Vieh 23. 07. 21:00-21:45 HR Erlebnis Hessen: Landleben Rhön 24. 07. 10:00-10:30 HR Leben vom Überfluss – Warum alle die Tafel brauchen 24. 07. 20:15-21:00 SWR Der stumme Sommer. Warum sterben die Insekten? 25. 07. 18:00-18:30 Phoenix Zu gut für den Müll Unterwegs mit den Essensrettern 25. 07. 18:15-18:45 3SAT Biogärtnern: gesundes, schadstoffreiches Gemüse 25. 07. 21:00-21:45 Alpha Klamottenwahn Wie ziehe ich mich fair und bezahlbar an? 25. 07. 22:10-22:55 WDR Menschen hautnah: Vom Glück, ein Huhn zu retten 26. 07. 14:00-14:45 RBB Gärtnern im Miniformat 26. 07. 20:15-21:00 3SAT Europas dreckige Ernte 27. 07. 14:15-15:00 Phoenix Die Welt der Kräuter in Südamerika 30. 07. 17:45-19:15 Arte Das Comeback der Kamele


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info@derspatz.de, www.derspatz.de Redaktion und Anzeigen: Gudrun Wasner-Meyer (verantwortlich), Adresse s. Verlag Auflage: 45.000 Druck: ADV SCHODER Augsburger Druck- u. Verlagshaus GmbH Papier: 100 % Recycling-Papier Titelbild: Maas Natur, www.maas-natur.de Illustrationen: Frieder Vogel Fotos: Fotolia.com, falls nicht anders angegeben Redaktionelle Beiträge: Claudia Mattuschat, Sebastian Schulke, Elisabeth Schütze, Andrea Reiche, Stephan Wild, Thomas Schilling

„Der Spatz” ist ein unabhängiges Verbraucher-Magazin für Bayern und erscheint 5 mal im Jahr. Er ist kostenlos erhältlich in Naturkostläden, Reformhäusern, Naturbau- und Naturwarenläden, Naturheilpraxen, Therapie-Zentren, Restaurants und Cafés, Bio-Hotels, Buchläden u.a. geeigneten Plätzen. Anzeigen: Für gewerbliche Anzeigen fordern Sie bitte die Anzeigen-Preisliste an. Erscheinungstag für Nr. 4/2019 ist der 26. Sept. Anzeigenschluss ist am 12. Sept. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers wider und nicht unbedingt die der Redaktion. Für den Inhalt der Anzeigen und Artikel sind die Auftraggeber oder Autoren verantwortlich. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion.

Kleinanzeige bestellen Senden Sie Ihren Text an info@derspatz.de Eine Zeile hat 30 Zeichen und kostet 5,00 € inkl. Mwst. Belegexemplar: 2,00 € Geben Sie die gewünschte Rubrik an. Überweisen Sie den Betrag im Voraus auf das Konto: Verlag G. Wasner-Meyer IBAN: DE 42 7015 0000 0028 2723 91 BIC: SSKMDEMM oder geben Sie uns eine Einzugsermächtigung. Kleinanzeigenschluss für Nr. 4/2019 ist am 19. Sept. Ihre Kleinanzeige erscheint auch auf www.derspatz.de

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Senden Sie Ihre Adresse an info@derspatz.de. Das Abonnement für 5 Ausgaben im Jahr kostet 10,00 €, das Auslands-Abonnement 20,00 €. Überweisen Sie den Betrag im Voraus (siehe oben) oder geben Sie uns eine Einzugsermächtigung. Das Abonnement ist nach einem Jahr zu Ende und wird nicht automatisch verlängert. Sie erhalten rechtzeitig eine Erinnerung, so dass Sie entscheiden können, ob es weiterlaufen soll.

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der Spatz 3|2019


Nasser Staub kann nicht fliegen Im August 1988 las ich eine kleine Anzeige über ein neuartiges Luftwasch-System und folgte dem Drang, das auch noch zu prüfen. Vom Allgäu bis nach Reutlingen – 130 km – ich war gespannt, was da angeboten wird. „Nasser Staub kann nicht fliegen“, das brannte sich in mein Hirn ein und ich kaufte das damals sauteure und nicht gerade schöne Gerät. Zuhause angekommen, baute ich es zusammen. Die Überraschung war groß, die Wirkung ebenso. Wasser einfüllen, einschalten und wie gewohnt einfach saugen, dabei wurde der ganze Staub und Schmutz eingesaugt, im Wasser gebunden und unser Sohn konnte zum ersten Mal ohne die gewohnten Probleme im Zimmer verbleiben. Der Staub und damit die Allergie war ganz einfach weg! Erst glaubten wir, das sei Einbildung und der Staub mit seinen Problemen würde gleich wieder da sein, aber dem war nicht so. Wir freuten uns über die anhaltend saubere Luft in unserem Häuschen. Wir freuten uns und empfahlen es unseren Bekannten und Freunden. Viele meiner Freunde kauften sich auch solch ein Gerät und waren ebenso begeistert von dem System. Das Gerät wurde in USA hergestellt und die Firma suchte Vertriebsleute hier in old Germany. Von dem System und

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der Wirkung überzeugt, konnten wir ein erfolgreiches Vertriebsbüro mit sehr zufriedenen Kunden aufbauen. Das alles ging gut, bis der Hersteller in das bis dahin filterlose Gerät einen teuren Hepa-Filter einbaute. Der Filter

wurde schmutzig, feucht und verstopfte sehr schnell, so dass ein großer Vorteil des Systems nicht mehr gegeben war. Unsere Kunden wurden mehr und mehr unzufrieden und fragten, warum das ganze aus USA kommen muss. Ist denn kein Unternehmen in Deutschland in der Lage, so etwas zu fertigen? Unternehmer war ich schon immer, und warum sollte solch eine grundsätzlich gute Idee nicht noch besser ausgeführt werden? Nasser Staub kann nicht fliegen! Ich glaube das war es, was mich antrieb. Viel Erfahrung und Kunden-Ideen in ein neues Gerät zu bringen, das reizte mich. So entstand 1993 der DELPHIN „Made in Germany“. Viel Grundlagenforschung, wie und warum sich der Staub am besten mit Wasser verbindet, führten zu dem heute bekannten filterlosen DELPHIN Gerät mit bestem Ergebnis und 10 Jahren Motor Garantie. Nun liegt es an Ihnen, ob auch Sie diesen Vorteil für sich nutzen möchten. Gerne folgen wir Ihrem Terminvorschlag, Ihr Anruf oder Email genügt. H. Grassinger Umwelttechnik GmbH

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