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spatz

30. Jahrgang | Nr. 1/2019 | März / April | www.derspatz.de | kostenlos

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Magazin für Ökologie und Gesundheit

Im Haushalt auf die Umwelt achten Naturmode im Frühjahr/Sommer 2019 Das Hühner-Ei – großer Wert – kleiner Preis Würzen, heilen, betören – Gewürze haben es in sich

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EDITORIAL Liebe Leserin, lieber Leser,

Inhalt

dass das Volksbegehren zum Schutz der Artenvielfalt so erfolgreich ausgeht, haben viel gehofft, aber dass es so überwältigend positiv angenommen wurde, hat uns alle überrascht. Jetzt hoffen wir, dass unsere Forderungen auch umgesetzt werden und Wirkung zeigen. Es ist gerade viel in Bewegung, und das erfordert Entscheidungen, die ein „weiter wie gehabt“ nicht mehr zulassen. Es berührt mich sehr, dass Greta Thunberg, ein 16-jähriges Mädchen aus Schweden, das mittlerweile weltbekannt ist, sich so für konsequente Klimapolitik einsetzt und bei Jugendlichen weltweit Beachtung findet. Die von ihr initiierten Schulstreiks für das Klima sind zur globalen Bewegung „Fridays For Future“ geworden. Ja, der Klimawandel wird für die nächsten Jahrzehnte eine zentrale Rolle in unserem Leben spielen. Jeder einzelne kann im Alltag einen sinnvollen Beitrag leisten, denn viele kleine Aktionen ergeben insgesamt eine große Wirkung. Allein in unserem Haushalt gibt es so viele Möglichkeiten Plastik zu reduzieren, ökologische Wasch-und Putzmittel zu verwenden, langlebige Produkte zu kaufen. Sie finden Tipps auf den Seiten 20 - 23. Eine größere Aktion ist es sich ein Haus zu bauen. Vor allem da ist Sachverstand gefragt, damit wir ein wohngesundes Haus bekommen, das aus langlebigen Materialien gebaut ist und an dem auch die nächste Generation noch Freude hat. Viele Beispiele und Tipps dazu finden Sie auf den Seiten 28 - 37. Nach einem wechselhaften Winter von Extrem-Schneefall bis zu Extrem-Temperatursprüngen, freuen wir uns alle auf den Frühling. Jetzt ist wieder Aufräumen im Kleiderschrank angesagt. Oft entdeckt man da Dinge, die man lange nicht getragen hat. Neu kombiniert, müssen sie vielleicht gar nicht entsorgt werden. Mit ein paar passenden neuen Teilen ergänzt, hat man wieder ein Sommer-Outfit, das einem Freude macht. Und natürlich sollten das Textilien aus ökologischer Produktion sein (siehe Seite 38 - 41). Wenn Sie jetzt Ende des Winters und zu Beginn der Fastenzeit Appetit bekommen haben, mal wieder Abwechslung in Ihren Speiseplan zu bringen, begeben Sie sich einfach in die Welt der Gewürze (siehe Seite 4 - 7). Aus einfachen Basiszutaten, die jeder in der Küche hat, kann man mit Gewürzen und Würzmischungen erstaunlich wohlschmeckende Gerichte zaubern. Auch beim Essen kann man auf das Klima achten. Ich empfehle dazu, das Buch „Less Meat Less Heat“ von Paul McCartney zu lesen (siehe S. 13). Ostern steht vor der Tür und das Ei hat auf einmal die besondere Bedeutung, die es sonst im Alltag nicht hat. Ein außergewöhnliches Nahrungsmittel, das viel zu wenig geschätzt und viel zu billig verkauft wird, sollte wieder den Stellenwert bekommen, den es verdient. Viel Freude beim Eier bemalen, bei der Eiersuche und schöne Frühlingstage wünschen Ihnen der Spatz und Gudrun Wasner-Meyer

ERNÄHRUNG Würzen, heilen, betören................................... 4 Senfbienen für Münchner Kindl.........................6 Würzen leicht gemacht..........................................6 Wurzelgräbers Blütenparadies............................7 Hühner-Ei – großer Wert – kleiner Preis........ 8 Buch: Lifeguide Augsburg................................... 10 Tagwerk: Ich wollt‘, ich wär‘ ein Huhn.......... 10 Wandel, Werte, Gemeinschaft ........................ 11 Kochen mit Michaela Baur............................12 Back-Käse von ÖMA............................................... 13 Buch: Less Meat Less Heat................................. 13 Die Mehrner Quelle............................................... 14 Genussrechte........................................................... 14 VIVANI – Land der Kakao-Schätze.................... 15 Bayerns beste Bio-Produkte 2019................... 16 Fünf Säulen für bewussten Genuss............... 19 HAUSHALT Im Haushalt auf die Umwelt achten............20 Zellulosepapier ersetzt Folien........................... 21 Plastikfreie Produkte für den Haushalt......... 22 Klare Sache! Klar EcoSensitive.......................... 23 UMWELT Bewerben für Salus-Medienpreis 2019........ 24 Buch: Klimawende von unten........................... 24 HELDENMARKT in München............................. 25 Umweltnachrichten.............................................. 26 Das Waldstaudenkorn.......................................... 27 Wildbienenhaus von DENK................................ 27 BAUEN und WOHNEN Werterhalt von Immobilien...........................28 holzius – Lebensraum aus Vollholz................. 30 Zertifizierungssystem VDB-Zert....................... 32 BaumHaus auch morgen wertvoll.................. 33 CLAYTEC – Shades of White............................... 34 Auch Naturkalk braucht Reife .......................... 35 Japanische Shoji .................................................... 36 Innovationen im Massivholzbau..................... 37 MODE Frühjahrs- und Sommermode.......................38 Tencel – der Stoff für Träume............................ 40 Maas – Natürlich kleiden.................................... 41 GESUNDHEIT Ganzheitlich fasten............................................... 42 takuna – Naturkosmetik..................................... 42 Buch: Schatz, der Bauch muss weg................ 43 INFO-SEITEN Veranstaltungskalender...................................... 44 Agrar-TV...................................................................... 45 Kleinanzeigen, Impressum................................. 46 DELPHIN – Nasser Staub fliegt nicht............ 47

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass der Spatz ein Werbe-Magazin ist, d.h. auch alle Textbeiträge, die an eine Anzeige angeschlossen sind, sind als Werbung zu sehen. Die Artikel von Claudia Mattuschat, Elisabeth Schütze, Michaela Baur, Hartmut Netz, Andrea Reiche, Josef Frey und Katrin Speer sind redaktionelle Beiträge. der Spatz sucht neue Auslegestellen! Bitte rufen Sie an, wenn Sie den Spatz auslegen möchten oder eine Auslegestelle kennen. Tel. 089 - 74 14 1154 www.derspatz.de: Hier können Sie im Spatz online blättern und finden aktuelle Meldungen, Kleinanzeigen und Termine. Titelbild: Baufritz – www.baufritz-ds.de

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Gewürze haben es in sich

Würzen, heilen, betören Was heute so mancher Bodenschatz, waren früher Gewür- Dadurch wurden viele Anbauflächen zerstört und mussten neu ze: Sie galten als Raritäten, die exklusiv in bestimmten Regionen angelegt werden. Zwar wachsen inzwischen wieder Schoten der Welt gediehen. Als Vasco da Gama den Seeweg nach Indi- heran. Die aber werden aufgrund der aberwitzig hohen Welten und damit die als Gewürzinseln bekannten Molukken marktpreise häufig vor der Reife geraubt oder von den Erzeugern entdeckte, bescherte er Portugal eine fast einhundert Jahre unreif gepflückt und verarbeitet, um wenigstens etwas von währende Monopolstellung und entsprechenden Reichtum. der Ernte zu haben. Doch auch wenn Vanille derzeit fast wie Das ließ Konflikte entbrennen, die zunächst Holland, später Silber gehandelt wird: Am Ende bleibt, wie so oft, das Geld bei England zu Gebietern über Anbau, Ernte und Handel machten. Der Geschichte nach änderte sich dies, als ein gewitzter Franzose Samen von Muskatnuss und Nelken an sich brachte und sie erfolgreich in den Kolonien seines Landes kultivierte. Damit wurde klar: Jedes Gewürz hat zwar seine Heimat. Doch unter günstigen Bedingungen kann der Anbau auch an anderen Orten geschehen. Diese Erkenntnis sorgte dafür, dass schließlich die Verfügbarkeit stieg, während der Marktpreis immer mehr fiel. Das bekommen heute all jene Länder zu spüren, die sich von einstigen Kolonien zu Gewürzproduzenten entwickelt haben. Auch wenn man ihre Erzeugnisse früher mit Gold aufwog: Reich wird von ihnen heute keiner mehr. Ein besseres Auskommen verspricht der ökologische Anbau von Kräutern und Gewürzen, die im Idealfall über den Fairen Handel zu angemessenen Preisen verkauft werden. Auf Karawanenstraßen kamen Gewürze vom Orient in die europäische Küche.

Vanille ist das neue Silber Überhaupt müssen sich immer mehr Erzeugerländer auf nachhaltige Anbaustrategien besinnen. Sie liegen nämlich oft in Regionen, die die Auswirkungen des Klimawandels bereits deutlich zu spüren bekommen. Übermäßiger Starkregen, lange Trockenzeiten oder heftige Stürme sorgen für Ernteeinbußen und bedrohen ihre Existenz. Wie schnell das geht, zeigt das Beispiel der Bourbon Vanille. Rund 80 Prozent des Edelgewürzes werden auf der südostafrikanischen Insel Madagaskar angebaut, wo 2017 ein besonders schwerer Zyklon wütete.

den Konzernen und nicht bei den Menschen, die hart dafür arbeiten. Anders ist das bei Rapunzel: Der Allgäuer Naturkosthersteller bezieht Vanille im Rahmen seines „Hand in Hand“ Fairhandelsprogramms von einem madagassischen Öko-Anbauprojekt. Jede Blüte bestäuben die Vanillebauern mit einem Bambusstäbchen, um nach acht Monaten die ersten Schoten zu ernten, die dann in mehreren Schritten aufwändig fermentiert und getrocknet werden. Dies erklärt den Preis von ganzer und gemahlener Vanille, die in Naturkostläden und Bio-Supermärkten angeboten wird.

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Seit Menschengedenken werden Speisen mit Gewürzen verfeinert. Je exotischer, desto begehrter wurden die Zutaten, die aus fernen Ländern in heimische Kochtöpfe fanden. Lange waren sie als Luxusprodukt den Reichen vorbehalten. Dazu gehört auch die Vanille, die sich gerade wieder genau dorthin entwickelt: Binnen weniger Jahre ist ihr Kilopreis um ein Vielfaches gestiegen. Denn Naturprodukte unterliegen eigenen Gesetzmäßigkeiten. // Claudia Mattuschat


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Heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass Menschen früher zur Verfeinerung ihrer Gerichte nur Salz – das allein galt lange als Luxus – und Kräuter zur Verfügung hatten. Denn nicht nur das Angebot an Monogewürzen wie Pfeffer, Muskatnuss, Kümmel oder Koriander ist groß. Auch in punkto Gewürzmischungen lassen sich die Hersteller immer wieder Neues einfallen, allen voran Kreationen mit Ingwer und Kurkuma. Beide sind im botani- Viele Gartenkräuter lassen sich prima für den Gewürzvorrat trocknen. schen Sinne verwandt und besitzen nicht nur besondere Würz-, sondern auch Heilkraft. So enthält ganze Gewürze wie Wacholderbeeren, Anis- und Fenchelsamen, die leicht bittere, gelb färbende Kurkuma das Polyphenol Cur- Kardamomkapseln, Korianderkörner oder Zimtstangen. cumin. Dadurch soll die Wurzel Entzündungen hemmen, freie Radikale neutralisieren und vor Krebs-, Herz- und Gehirnerkran- Schmecken mit allen Sinnen Süß, sauer, salzig, bitter: Vier Grundqualitäten können die kungen schützen. Bei Ingwer ist es neben Vitaminen und Mineralstoffen das scharfmachende Gingerol, das wie Acetylsa- sensiblen Geschmacksknospen auf der Zunge und in den licylsäure Schmerzen lindern, aber auch Verdauungsbeschwer- Mundschleimhäuten herausschmecken. Ein japanischer Wisden und Übelkeit kurieren, den Stoffwechsel anregen und als senschaftler hat darüber hinaus Anfang letzten Jahrhunderts Ingwertee Erkältungen bekämpfen soll. Würzen und Heilen die Geschmacksrichtung „umami“ entdeckt, die sich wohl am liegen nicht nur bei den Trendwurzeln nah beieinander: Nelken besten mit dem deutschen Wort „herzhaft“ übersetzen lässt. waren aufgrund ihres betäubenden Eugenols früher das Mittel Nun ist dies eine Eigenschaft, die im Allgemeinen nur Fleischder Wahl bei Zahnschmerzen, und Kümmel wird wegen seiner gerichten zugesprochen oder auf künstliche Weise mit dem ätherischen Öle bei Blähungen genutzt. Die aphrodisierende kritischen Zusatzstoff Glutamat imitiert wird. Die asiatische Wirkung der Muskatnuss, die einst als Liebesamulett getragen Küche kennt dagegen viele natürliche Wege, um diese gewurde, ist weniger erwiesen. Sicher sind sich dagegen Forscher schmackliche Eigenschaft auch vegetarischen und veganen aus Chicago, dass Zimt im Zuge seiner Verstoffwechselung Gerichten zu verleihen. Dazu verwendet sie Soja-, Umeboshi-, schlau macht und sich positiv auf das Lernvermögen auswirkt. Teriyaki- und viele andere Würzsaucen. Einen besonderen Stellenwert hat die Miso-Paste, die aus fermentierten SojabohWissenschaft des Würzens nen hergestellt wird und mindestens ein Jahr im Zedernholzfass Die Heilkraft von Kräutern und Gewürzen ist ein spannen- reifen muss. Ob Shiro, Onozaki, Mugi, Genmai oder Hatcho: des Wissensgebiet. Know-how ist aber auch gefragt, wenn man Alle Misosorten werden traditionell als Suppenbasis verwendet. sich ihre besonderen Würzeigenschaften in der Küche zu Nut- Daneben geben sie Salatsoßen, Wok- und Gemüsegerichten ze machen will. Mediterrane Sorten wie Rosmarin, Thymian die richtige Würze oder dienen mit etwas Wasser angerührt und Oregano setzen, ebenso wie Bohnenkraut und Liebstöckel, zum Marinieren von Seitan, Tempeh oder Tofu. Nach japanischer erst beim Garen ihre Aromen frei und werden eher vorsichtig Lehre gelten Miso-Pasten mit ihrem hohen Gehalt an Vitaminen, dosiert. Mit Gartenkräutern wie Petersilie, Schnittlauch oder Nährstoffen und darmfreundlichen Milchsäurebakterien auch Dill kann man großzügiger sein, darf sie aber erst kurz vor dem als Rezept für Gesundheit und ein langes Leben. Womit Würzen Servieren hinzufügen, damit sie nicht verkochen. Hitze dagegen und Heilen – wieder einmal – nahe zusammenliegen. l brauchen Gewürze wie Paprika, Curry, Knoblauch und Chili, die dem Gericht von Anfang an zugegeben werden. Allerdings natürlich | würzig | schmackhaft 10 Jahre Pfiffikus sollte das Fett zum Anbraten niemals zu heiß sein, damit sie nicht dunkel und bitter werden. Sanftes Andünsten und häufiges Abschmecken ist empfehlenswert, wobei man Tüte, Dose IHR SPEZIALIST FÜR QUALITATIV HOCHWERTIGE, oder Glas am besten von Topf oder Pfanne fernhält und einen VEGANE LEBENSMITTEL AUS BIOLOGISCH KONTROLLIERTEM ANBAU. Teelöffel zum Dosieren ver• reine Natur • laktosefrei wendet. Denn Wärme, Luft • glutenfrei • frei von Hefeextrakt und vor allem Wasserdampf • ohne Geschmacksverstärker bekommen gemahlenen Gewürzen schlecht. Sie verklum• frei von Milchprodukten pen nicht nur, sondern verlieren auch ihre geruchs- und geschmacksgebenden ätherischen Öle und damit ihre Würzkraft. Daher sollten sie DE-ÖKO-005 www.pfiffikuss.bio unbedingt trocken, luftdicht Im Estlikofer 26 | 78479 Reichenau und lichtgeschützt aufbeTel. +49 75 34.99 95 13 | kontakt@pfiffikuss.bio wahrt und nur in kleinen Mengen gelagert werden. Besuchen Sie unseren Kräutergarten Deutlich unempfindlicher und mit über 100 besonderen Heilpflanzen über Jahre hinaus haltbar sind in der Stedigasse Richtung Schiffslände. Eine Reise durch die Zeit in der Vierländerregion

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Küchenregal als Apotheke


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Senfbienen für Münchner Kindl Summende Bienen, zwitschernde Vögel und die bunte Pflanzenpalette fehlen auf Äckern, da das verwendete Saatgut zumeist nur einseitig ist und von den Hybrid-Züchtungen von wenigen Unternehmen dominiert wird. Darum setzt sich Münchner Kindl Senf verstärkt für Artenvielfalt ein. Selbstverständlich kaufen wir aufgrund unserer Verantwortung als ökologischer Lebensmittelhersteller ohnehin Rohstoffe aus der Region ein, die die Vielfalt im Saatgut unterstützen, um daraus innovative Produkte herzustellen.

Die Münchner Kindl Manufaktur ist ein Bioland zertifizierter Betrieb. 100% Bio, so regional wie möglich. Das ist der Leitsatz, nach dem hier jeder Senf und jede Feinkost von Hand kreiert werden. Mit Transparenz und Umweltbewusstsein vom Feld bis ins Glas. So macht beispielsweise auf den Dächern der Manufaktur die Sonne den Strom und die Rohstoffe stammen meist aus regionalen Partnerbetrieben, ganz ohne lange Transportwege. Die für die Herstellung benötigten Senfkörner bekommt Münchner Kindl Senf von der Kramerbräu Senfsaaten und Öle GmbH. Auf den Feldern des Landwirts Benedikt Burghard in Pfaffenhofen wachsen die Senfkörner. Dort werden heuer vom Bienenhof Pausch Bienenkästen aufgestellt und betreut. Die Senfpflanze ist auf die Bestäubungsleistung der Bienen angewiesen und sie trägt für den Erhalt der Artenvielfalt bei. Die Senfpflanze bietet mit ihren Pollen eine hervorragende Eiweißversorgung für Bienen. Besonders wichtig ist das für Bienen, da Senf nach der Rapsblüte blüht, wenn für Bienen weniger Nahrung zur Verfügung steht. Durch Bienenbestäubung kann der Ertrag bei Senf bis zu 30% gesteigert werden. Der Landwirt profitiert außerdem von einer gleichmäßigeren Reife durch schnelles Abblühen. Münchner Kindl Senf erhält dadurch Senf, der gesunde Bienenvölker ernährt hat und die regionale Bio-Landwirtschaft stärkt. Sie finden uns in Ihrem Bioladen und unter: www.muenchner-kindl-senf.de

Würzen leicht gemacht

Außer am Wochenende bleibt oft nicht die Zeit stundenlang eine Mahlzeit vorzubereiten. Es sollte schnell gehen mit dem Essen. Und gesund soll es dann auch sein. Diese drei Merkmale scheinen auf den ersten Blick nicht ganz leicht vereinbar zu sein. Mit den Bio-Chutneys und Bio-Kräuterpestos von sellg’machts lassen sich schnelle, gesunde und schmackhafte Speisen herstellen. Diese Produkte aus regionalen Zutaten, die Pestos aus frischen Kräutern und die Chutneys aus frischem Obst und Gemüse aus dem Allgäu machen das Würzen einfach und vielfältig! Mit einem Pesto, z.B. aus frischem Basilikum und frischer Zitronenmelisse lassen sich Salatsoßen, Rührei, Pfannkuchenteig, Soßen allgemein wie z.B. einer Tomatensoße einfach und schnell würzen. Zaubern lässt sich damit auch eine vollständige Mahlzeit z.B. Pesto zu Pasta, zu Kartoffeln und Reis oder einfach als Brotaufstrich. Die Chutneys mit ihrer fruchtigen Würze können vieles verfeinern und machen Ihre Speisen schnell und unkompliziert zu etwas Besonderem, z.B. ein paar Teelöffel Apfel-Meerrettich Chutney zu angebratenem Weißkohl, oder das süß-saure Birne-Paprika Chutney zum Abschmecken für eine fruchtige Currysauce. Man kann die Chutneys mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen einfach wie eine Würzpaste verwenden und hat damit in der Küche jederzeit die Möglichkeit jede Mahlzeit schnell, gesund und schmackhaft zu würzen. Unsere Verkaufsstellen (auch online), finden Sie unter: www.sellgmachts.de

Zu einer guten Küche gehören auch gute Gewürze. Beim Würzen von Gerichten stellt sich jedoch oft die Frage, habe ich die passenden Gewürze da? Oft ist dann gerade das ein oder andere Gewürz nicht vorhanden, z.B. frische Kräuter. Oder das ein oder andere Gemüse, oder eine Soße benötigt noch Würze, aber man weiß nicht genau welche?

Würzen mit Genuss!

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Kräuterkunde und Poesie in Wurzelgräbers Blütenparadies „Das ganze Universum hat nur ein Ziel, die Gesundheit der Menschen zu erhalten. In allem Geschöpfen, den Tieren, den Vögeln, den Fischen, den Kräutern, und den Fruchtbäumen liegen geheimnisvolle Heilkräfte verborgen, die kein Mensch wissen kann, wenn sie ihm nicht von Gott, dem Schöpfer selbst geoffenbart werden.“ Hildegard von Bingen Im Christusglauben tief verwurzelt, empfängt Thomas Jäkel, der Gründer und Inhaber der Firma Wurzelgräbers Blütenparadies, seine Rezepturen für die einzigartigen Gewürz- und Kräuterteemischungen durch einer Art intuitiver Schau. So sind jeweils mehr als 30 Gewürz- und Teemischungen entstanden. Alle Mischungen sind ausgewogen und ausdrucksstark, wie gute Poesie. Die 25 Wurdies-Mitarbeiter laden sie auf eine geschmackliche Reise um die Welt ein.

An der oberpfälzer Stadlermühle wurde früher Getreide gemahlen, heute vereinen sich die besten Aromen aller fünf Kontinente mit moderner Mahltechnik.

Es sind Mischungen wie Ras el Hanout mit Safran, die Sie nach Marokko, Thaigewürz mit Galgant nach Ostasien, scharfes Harissa nach Arabien, Curry, Madras- und Tandori-Masala nach Indien bringen. Die Kräuter der Provence und Café de Paris mit kaltgetrockneten Zitronen lässt sie Frankreich, Pizza und Pasta Italien, Gyrosgewürz Griechenland schmecken. Die neueste Poesie, das „1000 und 3 Nächte“ entführt sie nach Persien. Unsere bayerische Heimat, genießen sie mit dem Bratkartoffelgewürz und dem Dank der Brennnessel. Im hl. Hildegard-Universalgewürz mit Bertram, Galgant und persischen Rosenblüten vereinen sich viele Kräuter, welche die heilige Hildegard von Bingen zum regelmäßigen Verzehr empfiehlt. Es bereichert z.B. jeden Salat. Die vielen Kräuter und Gewürze kommen von dort, wo sie zu Hause sind und am liebsten wachsen, z. B. Pfefferminz, Majoran und Dill aus Deutschland, Fenchel aus Österreich,

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Edelpaprika aus Ungarn, Basilikum und Zitronenverbene aus der süditalienischen Basilikata, edler Galgant aus China, Sternanis aus Vietnam, Safran aus dem Iran, Pfeffer aus Tansania und Sri Lanka, edle Bourbon-Vanille aus Madagaskar, Zitronenmyrthe aus Australien und Kardamom aus Guatemala. Die Naturheilkunde lehrt uns, dass nur einmal Erhitzen gesund ist. Jedes weitere Erhitzen ist ungesund für unseren Körper. Darum legt Wurdies sehr großen Wert auf schonende Trocknung der Kräuter, möglichst unter 40 Grad Celsius. Die Gewürze werden in beste Papiertüten abgepackt, damit ein direkter Kontakt mit Plastik vermieden wird. Sie finden die Kräuter und Gewürze in Bioläden oder im Online-Shop: www.MeineBiowelt.de

Die Gewürzmischung „1000 und 3 Nächte“ führt sie in eine sinnliche Welt.


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Hühner-Ei – großer Wert – kleiner Preis Artenvielfalt in Flora und Fauna ist momentan in aller Munde. Im Nutztierbereich ist diese Vielfalt bereits still und leise verloren gegangen ist. Tierzüchtungen, die einen hohen wirtschaftlichen Wert garantieren, sorgen für kleine Preise im Handel und damit für einen Preis unter Wert. // Elisabeth Schütze Eier, früher ein wertgeschätztes Lebensmittel, wurden durch die Zucht fließbandmäßig legender Hybridhühner zur Massenware, die seit 70 Jahren kaum eine Preissteigerung erfahren hat. Damit steht nicht mehr die bäuerliche Haltung im Vordergrund, sondern die industrielle Erzeugung. Erst im Jahr 2010 gelang es, die tierquälerische Käfighaltung in Deutschland abzuschaffen. Bis 2025 soll dieses Verbot dann EU-weit gelten. Ein jahrzehntelanger Kampf mit positivem Ergebnis für mehr Tierwohl? Nein, leider nur ein kleiner Etappen-Sieg. Denn immer noch sterben im Jahr allein in Deutschland mehr als 40 Millionen Eintagsküken, weil sie das Pech hatten als Hahn auf die Welt zu kommen. Unbrauchbar, weil die Hennen dieser Hybridlinie zwar viele Eier legen, die Hähne aber kein Fleisch ansetzen. Weggeworfen, weil nicht zu vermarkten. Auch wenn die Haltung im Biobereich sehr viel tierorientierter ist, für eine Bio-Legehennenherde überleben von 3000 weiblichen Küken auch nur rund 60 Hähne. Als Gesellschafter! Rein rechnerisch werden 2940 männliche Küken aussortiert, denn die Schlupfquote liegt bei 50% weiblichen und 50% männlichen Tieren. Selbst in der Wolle gefärbten Ökoleuten reichte das lange Zeit. Bis immer mehr Licht in die industrielle Erzeugung von Legehennen fiel und Promis wie Jamie Oliver medienwirksam zeigten, wie Küken getötet werden. Das Umdenken begann wie schon oft in der Bio-Nische. Karl Ludwig Schweißfurth setzte auf das Zweinutzungshuhn, wie es früher in der Landwirtschaft üblich war. 2010 stallte er die ersten kleinen Herden aus den alten Zweinutzungsrassen Sulmtaler und Les Bleues in Glonn auf und vermarktete Eier und Brathähnchen unter der Marke „Hermannsdorfer Landhuhn“. Ein Projekt, das bis heute im Rahmen der Hermannsdorfer Werkstätten und in Zusammenarbeit mit den Kunden hervorragend funktioniert. 2012 wurde dann die Initiative Bruderhahn e.V. von Biopionieren wie Carsten Bauck gegründet. Die Brüder der handelsüblichen Hybridhühner werden aufwändig aufgezogen und nach rund 150 Tagen geschlachtet und in die Verarbeitung gegeben. Dieses teure Verfahren muss über den Eierpreis subventioniert werden. Dennoch: „Wenn eine vierköpfige Familie etwa zehn Eier in der Woche verbraucht, kann sie mit dem Genuss von zwei Festtags-Bruderhähnen im Jahr eine ausgeglichene Hahn-Henne-Ei-Bilanz ermöglichen“, rechnet die BruderhahnInitiative Deutschland (BID) vor. Gleichzeit arbeitet die BioBranche jedoch an einer anderen Lösung, die Kükentötung zu vermeiden. Und so gründeten Bioland und Demeter 2015 die Ökologische Tierzucht gGmbH (ÖTZ). Ziel: Zweinutzungshühner. Hennen mit einer wirtschaftlichen Legeleistung und Hähne mit gutem

Fleischansatz. Alle Bemühungen werden jedoch nur dann Erfolg haben, wenn der Verbraucher bereit ist, das hochwertige Produkt wertig zu bezahlen. „Die Verbraucher entscheiden mit darüber, wie wir mit Hennen und Hähnen umgehen“, unterstreicht auch Inga Günther, Demeter-Geflügelzüchterin und Geschäftsführerin der ÖTZ. Große Brütereien konnten sich dem Trend nicht verschließen und haben mit dem Zweinutzungshuhn „Sandy“ eine Alternative geschaffen: Gute Legeleistung bei den Hennen und passabler Fleischansatz bei den Hähnen. Für Legehennenhalter bedeutet dieses Angebot die Möglichkeit einer schnellen Umstellung auf eine Eierproduktion ohne Kükentötung. Die männlichen Küken werden in Mastbetriebe gebracht, um dann als Bio-Brathähnchen in den Fleischtheken zu landen. Einige Bauern der Biohennen AG, einer bäuerlichen Legegemeinschaft,

setzen seit 2017 auf die Sandys. Unter der Marke „HahnHenne-Ei“ findet man die Eier im Bioladen. Die Biohennen AG-Bauern Hans Limmer (siehe youtube-Film) und Thomas Übelacker sehen in der Haltung von Zweinutzungshühnern einen wertvollen, stimmigen Beitrag zur ökologischen Legehennenhaltung. Doch was wäre, wenn die männlichen Küken gar nicht erst schlüpfen würden? Eine Frage, die im Labor bereits beantwortet werden kann. Mit zwei unterschiedlichen Methoden gelingt es Wissenschaftlern, das Geschlecht im Ei zu bestimmen. Damit kann das Aussortieren bereits vor dem Schlupf beginnen. Ethisch fragwürdig, aber für die Wirtschaftlichkeit der einfachste Weg. Und damit sind wir wieder bei der Artenvielfalt. Kaum eine Verbraucherin, ein Verbraucher, weiß heute noch darum. Eier sind entweder braun oder weiß. Hühner ebenso. Hätten wir

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Informationen über die Ökologische Tierzucht: www.oekotierzucht.de Bruderhahn-Initiative: www.bruderhahn.de Film Hans Limmer, Biohennen AG: www.youtube.com/watch?v=-zRrEi8ubJs Die Geschichte der Hühner: www.huehner-haltung.de/wissen/ hintergrundwissen/geschichte/ Gartenhühner: www.gartenhuehner.de Hühner aus Legehennenbetrieben: www.rettet-das-huhn.de/aktuelles/aktueller-aufruf/

www.das-oekohuhn.de

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Eier-Vielfalt Die bunte Rassen- und Eier-Vielfalt kann man heute auch noch auf manchen Bauernhöfen und bei Hobby-Hühnerhaltern entdecken. Nicht nur, dass sich Lakenfelder, Sussex oder Marans in solchen Hühnerhöfen tummeln und hübsch anzusehen sind, die Eier zeigen hier außerdem eine bemerkenswerte Farbpalette. Vom zarten Blau bis zu einem kräftigen Grün, verschiedenen Brauntönen und Creme bis Weiß reicht die bunte Vielfalt, die das Färben zu Ostern überflüssig macht. Wer viel Zeit und Liebe zum Federvieh hat, kann sich diese Buntheit mit verschiedenen Hühnerrassen auch im eigenen Garten verwirklichen. Oder man wird zum Tierretter: Legehennen von Biobetrieben werden meist nach 12 bis 15 Monaten ersetzt. Einige Biobauern verkaufen die Hennen dann an private Halter. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, man hat noch lange Freude an den „ausgedienten“ Biohühnern. l

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• ohne Kükentöten • ohne In-Ovo-Selektion • ohne Konzerne • ohne Käfighaltung • mit Bruderhahn

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Ein Ei besitzt eine hohe biologische Wertigkeit. Vitamine A, D, E und K sowie B-Vitamine, wertvolles Eiweiß und Mineralstoffe. Fett ist im Dotter zwar gut vorhanden, aber das enthaltene Cholesterin beeinflusst entgegen früherer Meinungen den Cholesterinspiegel nicht. Ein Ei, das auch noch seine Verpackung selbst mitbringt, ist also ein kleines Kraftpaket, das dem Körper gut tut und dabei auch noch schmeckt. Wobei der Geschmack und auch die Inhaltsstoffe von der Haltung und vom Futter abhängig sind. Bioeier sollten hier selbstverständlich die erste Wahl sein, denn die biologische Haltung kommt dem natürlichen Lebensrhythmus der Legehennen am nächsten. Wer dann auch noch ein paar Cent für die Hähne bzw. für die ökologische Tierzucht drauflegt, hat nicht nur ein hochwertiges, leckeres Ei, sondern auch noch ein gutes Gefühl.

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Lebensmittel Ei

DIE ÖKOTIERZUCHT IN 5 PUNKTEN

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nicht die vielen Hobbyzüchter, dann wäre die Genetik alter Rassen bereits verloren. Und dass alte Rassen durchaus eine respektable Legeleistung bei gleichzeitig gutem Fleischansatz haben, zeigen die Züchtungen der ÖTZ. Allerdings, wenn dieser Weg weiter beschritten werden soll, dann muss der Endkunde den Wert von Ei und Huhn wieder erkennen. Auch ideell. Gerade Ostern ist für solche Gedanken gut geeignet. Die Auferstehung, das neue Leben, versinnbildlicht in Bräuchen rund um die Ostereier. Das kostbare Leben, das nicht einfach aussortiert und weggeworfen werden soll.

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Ein Reiseführer zu Augsburgs nachhaltigen Orten Der originelle Reiseführer nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine spannende Tour zu mehr als 200 nachhaltigen Orten in Augsburg und seinem Umland.

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Die Lässigkeit des Hühnerlebens, von dem dieser alte Schlager erzählt – gibt es die? Ein glückliches Huhn mit Freiland-Auslauf, dessen Bruder nicht wegen seines Geschlechts bereits als Küken getötet wurde? Bei den TAGWERK Bio-Geflügelbetrieben Grosser und Seepointer gibt es das sehr wohl. Beide Betriebe haben sich das Tierwohl auf die Fahne geschrieben. „Umweltschutz und artgerechte Tierhaltung liegt uns am Herzen“ Der TAGWERK Bio-Geflügelhof von Ingrid und Franz Grosser befindet sich in Pfarrkofen, Landkreis Landshut. Bereits seit 30 Jahren ein Biobetrieb, setzen sie die regionalen, ökologischen Kreisläufe auf dem Acker, im Stall und in der Vermarktung um. Dabei mischen sie das hofeigene und von naheliegenden Partnerbetrieben erzeugte Futter in der eigenen Futtermühle.

Das Thema Zweinutzungshuhn und die praktische Umsetzung beschäftigt sie bereits seit Jahren. 2017 haben sie den Betrieb ganzheitlich umgestellt, überzeugt, dass dies der einzig richtige Weg ist. Das Frühstücksei von der Henne, frisches Fleisch oder verarbeitet zu Wurzen, Leberwurst und Bruderhahnfleischwurst vom Gockel. Und dabei ein Leben in Freilauf, mit viel Platz. „Gleichberechtigung für Henne und Hahn“ Der Seepointerhof liegt idyllisch in Tiefenbach, Landkreis Landshut. Auch Josef Bauer und Birgit Haider haben 1999 auf ‚Bio‘ umgestellt. Im Freilauf scharrende Hühner, deren Brüder für die Fleischnutzung aufgezogen werden. Die Weiterentwicklung Richtung Zweinutzungshuhn ist für sie logisch. Die Gockel werden aus Platzgründen in einem Partnerbetrieb aufgezogen, das Fleisch in einer nahegelegenen Metzgerei verarbeitet zu Wurzen & Co.. Der Verkauf läuft dann wieder über den Seepointerhof. Die Herausforderung dabei ist, dass die Zweinutzungshühner weniger Eier legen, die Gockel langsamer Fleisch ansetzen. Das Gockelfleisch schmeckt trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – saftig und gut! „Zu Bio passt nur die Zweinutzung des Federviehs“. Beide Betriebe sind zusätzlich noch Ethik-Food zertifiziert, das die ehrliche Umsetzung des Tierwohls so auszeichnet. Und so kann man mit einem guten Gefühl sein Frühstücks- (oder Oster-) Ei genießen! www.bioeier.de, www.grosserhof.de

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Wandel, Werte, Gemeinschaft – auch im Hühnerstall Vergleichen wir unser Handeln und unsere Gedanken mit denen von vor 10 Jahren, so stellen wir fest, dass sich ein Wertewandel vollzogen hat. Grundlegende Fragen zur Sinnhaftigkeit verändern unser Verhältnis zur Natur, zu den Tieren, zur Arbeit, zur Familie, zu unseren Mitmenschen, zu einem gesunden Lebensstil mit natürlichen Lebensmitteln. Themen wie Nachhaltigkeit, Klimawandel, Umweltschutz und Tierwohl ziehen ins Bewusstsein der Menschen ein, begleitet von Sehnsucht nach einer „gleichgesinnten, wertestiftenden Gemeinschaft“. So auch bei der Erzeugergemeinschaft Die Biohennen AG in Vohburg an der Donau. Bereits 1996 trafen einige Landwirte als Bio-Pioniere aufeinander, um ihren Wunsch nach Erhalt einer bäuerlichen und naturverbundenen Landwirtschaft in Verbindung mit einer artgerechten Tierhaltung zu verwirklichen. Sie gründeten ihr erstes Unternehmen, die CW Öko Ei GmbH und legten damit den Grundstein für eine richtungsweisende Entwicklung in den folgenden Jahrzehnten. Ein beispielhaftes Stallkonzept für ökologische Legehennenhaltung und die Erarbeitung und Erprobung eigener Richtlinien für eine artgerechte Tierhaltung stammen aus dieser Zeit und gelten seitdem als Orientierung für die gesamte Branche. Einzigartig war in der Folge danach auch 2008 die Umgebiohennen_motivA_180x128.pdf 1 30.01.19 19:35 staltung in eine Aktiengesellschaft, die „Die Biohennen AG“,

aus dem Grundgedanken einer solidarischen Erzeugergemeinschaft. Noch vor Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass bäuerliche Familienbetriebe als Teilhaber an der Zukunftsgestaltung ihres eigenen Unternehmens mitwirken. Heute kommt den Biohennen die langjährige Erfahrung als Gemeinschaft von Gleichgesinnten und der Zusammenhalt in turbulenten Phasen der Vergangenheit zugute. Alle Mitwirkenden tragen die Werte Gemeinschaft, Authentizität, Tierwohl, Naturschutz, faires und nachhaltiges Handeln, wertschätzender Umgang im Miteinander und gegenseitige Unterstützung in sich. Das verbindet. Von dem im Unternehmen gelebten Wandel profitieren alle: die Hühner, die Bauernfamilien, die Mitarbeiter in der Zentrale in Vohburg, die Handelspartner und die Verbraucher – ganz nach dem Motto „Die Biohennen sind wir ALLE“. „Wir alle teilen diese Erde, sind miteinander verbunden und tragen dazu bei, dass diese Welt ein Stückchen besser wird“, so die Vorständin der Biohennen AG, Gerlinde Wagner. www.diebiohennen.de

Biobauernfamilie Pschorn aus Wackerstein, Teil der Legegemeinschaft „Die Biohennen“

Unsere Bio-Eier kommen alle von den Hühnern unserer über 30 regionalen Familienbetriebe. Seit 1996 engagieren wir uns für den Erhalt unserer traditionellen, ökologischen Landwirtschaft – für die Bauernfamilien, für gesunde Böden, für Natur und artgerechte Tierhaltung.

„Bio für unsere Zukunft“ www.DieBiohennen.de der Spatz 1|2019

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Kochen mit Michaela Baur

Lust auf Kräuter? In diesem Rezept können Sie gleich drei frische Kräuter verwenden und damit den Frühling einläuten.

Kräuterlachs mit Spinaterbsen 250 g Gelbe Schälerbsen in 700 ml Wasser ca. 10 Minuten weich kochen. 200 g Spinat waschen, putzen und in Streifen schneiden. Den Spinat unter die Erbsen rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Temperatur ziehen lassen. Für den Kräuterlachs die Blätter von 1/2 Bund Petersilie 1/2 Bund Dill und 2 Stiele Minze waschen, putzen und hacken. 1 Zitrone waschen und die Schale abreiben und den Saft auspressen. 100 g Joghurt mit Salz und Pfeffer, 1 Tl Zitronenschale, 1 El Zitronensaft und 3 El Olivenöl verrühren, Kräuter dazugeben. 4 Lachsfilets (à ca. 200 g) in eine ofenfeste Form geben und in dem Kräuterjoghurt wenden. Im Ofen bei 120°C ca. 20 Minuten ziehen lassen. Lachsfilets zu den Erbsen servieren. Dieses Rezept ist aus „Der Ernährungskompass – Das Kochbuch“, in dem Sie 111 Rezepte für gesunden Genuss von Michaela Baur finden, die sie für den Erfolgsautor Bas Kast geschrieben hat.

Der Ernährungskompass – Das Kochbuch Dieses Kochbuch ist auf Wunsch vieler Leser nach Rezepten zum sehr erfolgreichen Buch „Der Ernährungskompass“ entstanden. In einer tollen und inspirierende Zusammenarbeit mit Bas Kast, dem Autor des Ernährungskompass, ist ein wunderschönes Buch entstanden, das meinen Anspruch an Genuss mit dem Anspruch von Bas Kast an gesundes Essen vereint. In seinem Buch hat er sämtliche aktuellen Ernährungsstudien durchforstet und die Ergebnisse gut verständlich zusammengefasst. Gesund und fit bis ins hohe Alter mit Hilfe von frischem genussvollem Essen, das ist das Credo. Daraus sind 111 Rezepte für gesunden Genuss für Morgens, Mittags und Abends entstanden. Inklusive Kompass-Pyramide, Kompass-Ampel und die 10 goldenen Regeln aus dem Ernährungskompass. DER ERNÄHRUNGSKOMPASS - DAS KOCHBUCH, in Zusammenarbeit mit Michaela Baur durchgehend farbig bebildert, ISBN: 978-3-641-24265-7, 22,00 Euro Erscheint am 18. März 2019 C. Bertelsmann Verlag

MICHAELA BAUR – Autorin – Bio-Catering – Teamkochen – www.michaelabaur.de 12

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Back-Käse von ÖMA Für die schnelle Küche leckerer Bio-Käse in knuspriger Panade goldbraun vorgebacken. Säuerlich-charaktervoller ÖMA BackFeta, würziger ÖMA Back-Bergkäse und cremiger ÖMA Back-Camembert werden – bereits paniert und vorgebacken – in der Pfanne mit etwas Butterschmalz rausgebraten in wenigen Minuten zu einer köstlichen Bio-Mahlzeit. Hierbei zeigt ÖMA: Schnelle Küche kann einfach, geschmackvoll und natürlich sein. Ob Sie als Camembert-Begleiter die klassischen Preiselbeeren wählen, die Sticks auf ein Salatbett anrichten oder den Feta nach griechischer Art mit Tsatsiki servieren, das ÖMA Back-Trio ist immer ein delikater Hochgenuss. Dass man bei der ÖMA nicht nur auf Genuss achtet, sondern immer die gesamten Auswirkungen eines Produktes auf die Umwelt im Auge hat, beweist die Verpackung des Produkts. Diese ist aus Graspapier hergestellt. Bei der Herstellung des Kartons werden 25% des Holzschliffs durch Grasfasern ersetzt. Dieser Prozess ist besonders energie- und ressourcenschonend. Hier war ÖMA eines der ersten Unternehmen, das bedruckte Graspapier-Umverpackungen eingesetzt hat. Mehr Informationen und Rezepte finden Sie unter www.oema.bio C

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Buch-Tipp: Less Meat Less Heat Ex-Beatle Paul McCartney erklärt das Rezept für die Rettung unseres Planeten Die weltweite Fleischindustrie trägt massiv zur globalen Erwärmung und damit zum Klimawandel bei. Wenn die Erde erhalten werden soll, muss der Fleischkonsum drastisch reduziert werden. Paul McCartney lebt diese Erkenntnis seit 40 Jahren – als überzeugter Vegetarier. In seinem neuen Buch „Less Meat, Less Heat – Ein Rezept für unseren Planeten“ erklärt der berühmteste Musiker der Welt, warum wir unsere Essensgewohnheiten besser heute als morgen umstellen müssen und liefert passenden Rezepte. Am 3. Dezember 2009 hielt Paul McCartney eine Rede vor dem Europäischen Parlament mit dem Titel „Global Warming and Food Policy: Less Meat = Less Heat“. Es wurde ein leidenschaftlicher Appell, in dem er darlegte, warum es für die Rettung des Planeten Erde unumgänglich ist, mindestens einen Tag in der Woche auf Fleisch zu verzichten. Für das Buch wurde diese historische Rede aufbereitet – mit Illustrationen, aktuellen Fakten und vegetarischen Rezepten aus dem Hause der McCartneys. Paul McCartney, Less Meat, Less Heat, Ein Rezept für unseren Planeten 1. Auflage, 2019, Hardcover, ISBN 978-3-532-62832-4, € 12,00, Claudius Verlag

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Das einzigartig mineralisierte Quellwasser aus den Tiroler Alpen

Mehrner Quelle Seit 1267 ist die im Österreichischen Bad Mehrn bei Brixlegg gelegene Heilquelle für ihr reichhaltiges und besonders wohlschmeckendes Wasser bekannt. Aus den Tiefen der Tiroler Bergwelt bahnt sich das natriumarme, leicht basische Quellwasser über 50 Jahre lang seinen Weg durch mineralische Gesteinsschichten bis es artesisch in Bad Mehrn bei Brixlegg an die Oberfläche sprudelt. Tief unter den Gipfeln Tirols ist das Wassers optimal vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt, was die besondere Reinheit des Quellwassers gewährleistet. Die Mehrner Quelle wird direkt an der Quelle am Eingang des Alpachtals im Familienbetrieb in leichte Glasflaschen abgefüllt und ist besonders bei naturverbundenen und gesundheitsbewussten Verbrauchern beliebt. Als besondere Auszeichnung darf die Mehrner Quelle seit dem Mittelalter den Titel „14 Nothelferwasser“ tragen, da sie mit ihrer einzigartigen Mineralisierung und ihren ausgewogenen Spurenelementen für eine hervorragende Trinkqualität und einen positiven Wohlfühleffekt sorgt. 338,80 mg/l Calcium sind gut für die Knochen, 55,60 mg/l Magnesium geben den Muskeln Energie, 802,20 mg/l Sulfat regen Magen und Darm an und 318,50 mg/l Hydrogencarbonat tragen zu einem ausgeglichenen Säure/Base Haushalt des Körpers bei. Das einzigartige Wasser der Mehrner Quelle ist ab sofort in Deutschland im Bio Fachhandel erhältlich. Mehrner Quelle – die reine Wahrheit. Seit 1267. 

„Wir erweitern unsere Bio-Käserei und laden Sie dazu ein, mit uns zu wachsen. Zeichnen Sie unsere Genussrechte! Bis zu 4,5% Naturalverzinsung.“

www.genussrechte.org Die Biokäserei Wohlfahrt hat sich dazu entschlossen ihre Genussrechte über www.genussrechte.org auszugeben. Dadurch erhalten Sie ein qualifiziertes und von erfahrenen Fachleuten geprüftes Angebot. Genussrechte.org unterstützt nachhaltige und sozial engagierte Unternehmen und Anleger seit 15 Jahren bei dieser alternativen Form der Geldanlage. Knapp 15 Mio. Euro Genussrechtskapital wurden bereits erfolgreich vermittelt und ermöglichten gemeinsames Wachstum.

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Das Land der edlen Kakao-Schätze Neue VIVANI „Single Origin“-Serie mit Edel-Kakao aus Peru Nach Ecuador, der Dominikanischen Republik und Panama nimmt der Herforder Bioschokoladenhersteller EcoFinia mit Peru ein weiteres spannendes Kakaoland in seine VIVANI Single Origin-Serie auf. Die neue Reihe startet mit zwei charaktervollen Edelbitter-Sorten „Edel Bitter 89%“ und „Edel Bitter Ingwer Curcuma“, die ab März im Biohandel erhältlich sind. Kein Kakao schmeckt wie der andere. Um das herauszuschmecken, braucht man tatsächlich kein Schokoladenkenner zu sein, sondern muss nur einmal die puren dunklen VIVANI Herkunftsschokoladen gegeneinander verkosten. Schnell wird auffallen, dass der Peru-Kakao anders schmeckt. Fruchtig und doch charaktervoll-herb. Ein ureigener Geschmack, der das Kakaoland Peru weltweit berühmt gemacht hat. »Edel Bitter 89 % Cacao Peru«: 89 % charaktervoll-fruchtiger Edelkakao aus den peruanischen Anden, gesüßt mit hochwertigem Kokosblütenzucker. »Edel Bitter Ingwer Curcuma 89 %«: Peru-Edelbitter-Schokolade, verfeinert mit gemahlenem Kurkuma und angenehm scharfen Ingwerstückchen, gesüßt mit Kokosblütenzucker. Alpakas, Anden, Art of Chocolate – das Geheimnis des Peru-Kakaos Peru und Kakao verbindet eine uralte Beziehung. Das südamerikanische Land gilt als eine der wichtigsten Kakaonationen, da es 60 % aller weltweit bekannten Kakaosorten beheimatet. Seit dem 19 Jh. ist es einer der größten Kakaoerzeuger Südamerikas. Weit über 70.000 Tonnen Kakao werden dort jährlich produziert. Außerdem gehört Peru zu denjenigen Ländern der Welt mit der größten biologischen Vielfalt. Die besondere Beschaffenheit der Böden, der botanische Reichtum und das spezielle Klima in den Tälern und an den Hängen der Anden geben den Kakaoarten ihren ureigenen fruchtig-herben Geschmack, mit spannenden Noten von würzigen Nüssen und Trockenobst. Diese Charakteristik hat den Peru-Kakao weltweit berühmt und attraktiv für die besten Chocolatiers der Welt gemacht. Die wichtigsten Kakaoarten sind neben dem Criollo “Fine Flavour Cocoa” – so die offizielle Bezeichnung für Edel-Kakao – die Sorten Trinitario, Forastero und der “weiße Kakao” Piura. VIVANI TASTING-TIPP: Schokoladenreise durch Lateinamerika mit den Sorten: „Feine Bitter 85 % Cacao“ Herkunft:DominikanischeRepublik „Feine Bitter 75 % Cacao“ Herkunft: Panama „Edel Bitter 70 % Cacao“ Herkunft: Ecuador „Edel Bitter 89 % Cacao“ Herkunft: Peru Trotz unterschiedlicher Kakao-Intensität werden Sie verblüffende geschmackliche Entdeckungen machen! Beachten Sie die oben genannte Sortenfolge. Nehmen Sie das erste Stück Schokolade in den Mund und lassen es langsam am Gaumen zergehen. Machen Sie sich währenddessen eine Notiz über die Entfaltung der Aromen. Was nehmen Sie direkt wahr? Was offenbart sich erst im Nachgeschmack? Lassen Sie den Geschmack der Schokolade lange ausklingen. Spülen Sie daraufhin Ihren Mund mit einem Schluck Wasser aus. Wiederholen Sie die Prozedur mit den anderen Schokoladen. Wählen Sie am Ende Ihren Favoriten und damit Ihr bevorzugtes Kakaoland. Hinweis: Wie bei VIVANI typisch sind auch die neuen Sorten vollständig ökologisch verpackt (EcoPack), mit mineralölfreien Farben bedruckt und klimaneutral produziert. Details zur nachhaltigen Verpackung finden sich unter vivani.de/nachhaltige-verpackung.

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EDEL UND NE U

C A C AO O RIGIN P ER U MIT KOKOSBLÜTENZUCKER

W W W.VIVANI.DE


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Bayerns beste Bio-Produkte 2019 Die diesjährigen Gewinner des von der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) seit 2012 jährlich verliehenen Preises waren zuvor von einer Jury aus 58 Produkten ausgewählt worden. Neben Geschmack und Aussehen waren für die Auswahl Kriterien wie regionaler Rohstoffbezug, Produktqualität, soziales Engagement des Unternehmens und aktive Beiträge zu Umwelt- und Tierschutz ausschlaggebend. Im Freistaat produzieren heute bereits mehr als 9.400 Ökobetriebe auf rund 320 000 Hektar Fläche. Dazu kommen mehr als 3.400 Verarbeiter. Damit ist Bayern in Sachen Bio bundesweit Spitzenreiter. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin den Siegern des Wettbewerbs „Bayerns beste BioProdukte“ gratuliert. Das Bild zeigt die Ministerin (M.) mit der Bayerischen Biokönigin Carina I., dem Vorsitzenden der LVÖ Hubert Heigl (r.) und den Gewinnern. Foto: Pirchmoser/StMELF

GOLD-GEWINNER

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.bayerns-beste-bioprodukte.de. eine fein ausgeklügelte Rezeptur entsteht hier in der Genießermanufactur mit viel handwerklichem Geschick und einer guten Portion Geduld eine Delikatesse, die am Gaumen eine wahre Geschmacksexplosion bewirkt. Ein überraschender und unvergleichlicher Genuss zu Wild, verschiedenen Käsen, Eis oder anderen Desserts! www.die-geniessermanufactur.de

Schwarze Nüsse BIO „Fränkische Trüffel“ – Die Genießermanufactur In ihrer feinen und familiären Genießermanufactur in Würzburg kreieren Thomas Luciow und Sabine Hennek köstliche und ausgefallene Würz-, Chili- und Currypasten, Brotaufstriche, PlatterbsenFalafel, süße Raritäten und natürlich die „fränkischen Trüffel“. Wenn Thomas Luciow und Sabine Hennek sich daran machen, noch grüne fränkische Walnüsse in schwarze „Trüffel“ zu verwandeln, ist der richtige Zeitpunkt für die Ernte von Hand die erste wichtige Zutat. Die zweite heißt Zeit. Sechs Wochen dauert es, bis die in Wasser eingelegten Nüsse ihr Bitterstoffe abgegeben haben. Noch einmal zwei Wochen, bis die Nüsse auf traditionelle Art mit Zucker und Gewürzen fertig kandiert sind. Durch

Natyra Apfel – Verbund Bioobstbauern bayerischer Bodensee – Ökobo / Bioland Die bayerischen Landwirte der ÖKOBO bilden den Verbund „Bioobstbauern bayerischer Bodensee“, zu dem u.a. das Obstgut Erletz und das Wein- und Obstgut Haug aus Lindau sowie der Biolandhof Lanz in Nonnenhorn gehören. Darüberhinaus sind sie, zusammen

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mit weiteren 24 Ökoobstbauern, Gesellschafter der ÖKOBO GmbH. Die hier zusammengeschlossenen Biobauern machen sich schon seit Jahrzehnten für Bio-Anbau, Nachhaltigkeit und Transparenz stark. Ziel der Vermarktungsgemeinschaft ist es nicht nur, schmackhafte und gesunde Lebensmittel zu liefern, sondern auch das empfindliche System der Kulturlandschaft am Bodensee zu schützen und zu wahren. Die Entwicklung schorfresistenter Sorten, das Anlegen von Blühstreifen oder die Errichtung von Bienenhotels sind einige der zahlreichen Maßnahmen, mit denen Biodiversität gefördert wird. Natyra® ist eine neue Apfelsorte, die speziell für den ökologischen Landbau gezüchtet wurde und erst seit kurzem auf dem Markt ist. Doch schon jetzt hat der saftige Apfel viele Fans: Mit seinem harmonischen Verhältnis zwischen Süße und Säure und dem ausgewogenen Gesamtaroma begeistert er die Konsumenten. Der Natyra® schmeckt selbst Wochen nach dem Kauf noch knackig frisch und kann problemlos gelagert werden. Die Früchte reifen direkt am Bodensee und damit in optimaler klimatischer Lage heran. Bio, Bayern, Bodensee: Mit dieser Erfolgsformel trifft der Natyra® nachhaltig den Geschmack vieler Apfelfans. www.oekobo.de

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Hanf-Keks – Backmischung mit Hanf& Urdinkelmehl – Chiemgaukorn / Naturland Auf ihrem Hof im Chiemgau haben sich Julia Reimann und Stefan Schmutz auf den Anbau von alten Kulturpflanzenarten spezialisiert: Emmer, Einkorn, Urdinkel und Buchweizen wachsen hier genauso wie Lein, Linsen, Leindotter oder eben der Hanf. Den Boden begreifen die beiden dabei als lebendigen Organismus und gleichzeitig als ihr wichtigstes Kapital. So dienen der Anbau von Leguminosen, Zwischenfrüchten und Untersaaten sowie die Kultivierung verschiedener Pflanzenarten im Mischfruchtanbau der Pflanzengesundheit und dem Aufbau eines gesunden Bodens mit wertvoller Humusschicht. Das Team von Chiemgaukorn betreibt eine Ölmühle, eine Vollkornmühle, eine Nudelmanufaktur und eine Hofmanufaktur für hochwertige Mix-Produkte. Die hier entstehenden „Mittel zum Leben“ gibt es im Hofladen, im Einzelhandel und im eigenen Online-Shop. www.chiemgaukorn.de

SILBER-GEWINNER

Bio-Ziegenbergler – Sellthürner Käskuche / Naturland, Bioland Falls Sie einmal im Allgäu sind: Nehmen Sie unbedingt Teil an der Betriebsführung, die jeden Donnerstag um 11 Uhr in der Sellthürner Käskuche

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im Dörfchen Sellthüren in der Nähe von Günzach stattfindet. Dort legt Familie Gmeiner mit ihren 14 Mitarbeitern großen Wert auf handwerkliche Tradition und beste Zutaten. Zehn Bio-Landwirte aus der unmittelbaren Umgebung liefern tagesfrisch ihre Heumilch. Man kennt sich persönlich: Mindestens einmal pro Jahr besuchen die Gmeiners jeden Betrieb, auch, um sich zu vergewissern, dass die Tiere so artgerecht wie möglich gehalten werden. Mit der Erfahrung von bereits drei Generationen entstehen in der Sellthürner Käskuche herausragende und unverwechselbare Käsespezialitäten. Diese können Sie über drei eigene Käseläden, in Dorfläden und auf Märkten in der Umgebung und sogar über einen online-Shop erwerben. www.kaesealp.de/sellthuerner-kaesekueche.html Isartaler Leberkäse –

Pichler Biofleisch / Bioland, Naturland Die Unternehmensphilosophie der Bio-Metzgerei Pichler lautet seit Beginn an „100 Prozent Bio!“. Besonderen Wert legt Familie Pichler dabei auf das Tierwohl. Die Auszeichnung mit dem Ethikfood-Zertifikat zeigt, dass die Anforderungen der Bio-Metzgerei Pichler an die Lieferanten dabei sogar noch über den Vorgaben der Bio-Verbände liegen. Eine eigene Tierschutzbeauftragte besucht mehrmals im Jahr die Landwirte, um deren Tierhaltung auf die Anforderungen hin zu überprüfen. Dabei hat die Bio-Metzgerei Pichler auch das Wohl der Menschen im Blick: Faire Absprachen mit längerfristigen Garantien zu Preis und Abnahmemenge garantieren den bäuerlichen Kleinbetrieben ein gutes Auskommen. Gut, dass es den Leberkäse in groß (500g) und in klein (150g) gibt: So können Sie den Isartaler Leberkäse im Kreis von Familie oder Freunden genießen – oder auch einfach ganz für sich allein! Ein Leberkäse muss schmecken, das ist das Wichtigste. www.biometzgerei-pichler.de

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Biowürze Classic – Feinschnabel Manufaktur 2013 eröffneten Valerie und Erwin Lanzensberger mitten in München ihre Kochschule und Eventküche „Feinschnabel Kochraum“. Bei ihren Kochkursen dort legt Valerie Lanzensberger großen Wert auf hochwertige, frische, regionale und saisonale Zutaten. Immer wieder kam in den Kursen das Thema auf: Gebrauchsfertige Gemüsebrühe erleichtert das Kochen an einigen Stellen ungemein. Wie aber kommen wir an eine wirklich gut schmeckende Brühe? Valerie Lanzensberger machte sich auf die Suche und stieß auf ein altes, traditionelles Rezept für eine Würzpaste. Gemeinsam mit Erwin entwickelte sie das Rezept weiter und fand im Hohenfried e.V. in Bayerisch Gmain den idealen Partner für die Herstellung der Feinschnabel Biowürzen, die es inzwischen in vier verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt. Biowürze Classic Das Rezept für die Biowürze Classic orientiert sich an der 5-Elemente-Ernährungslehre. Insbesondere die Kräuter und Gewürze sind dadurch so aufeinander abgestimmt, dass sich ein feiner, ausgewogener Geschmack und eine sehr gute Verträglichkeit ergibt. Abgesehen von der verwendeten Tomatenpassata werden alle Zutaten roh verarbeitet: Gemüse, Kräuter und Gewürze, natürlich alles in Bioqualität, werden ausschließlich durch das zugegebene, naturbelassene Steinsalz konserviert. So kommt die Feinschnabel Biowürze ohne jegliche Zusatzstoffe wie Fette, Hefeextrakte, zugesetzte Aromen, Konservierungsmittel oder Füllstoffe wie Zucker aus. Die Feinschnabel Biowürze wird in Hohenfried, einer Lebensgemeinschaft für behinderte Menschen, hergestellt. Dort wird auch ein Großteil des verwendeten Gemüses in demeter-Qualität angebaut. Selbst kochen ist immer gut, aber wenn Convenience, dann bitte so. www.feinschnabel.de Weitere Gewinner siehe Seite 18


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BRONZE-GEWINNER

Krunchy Joy Mohn-Orange Barnhouse Naturprodukte Die Barnhouse Naturprodukte GmbH aus Mühldorf am Inn ist seit 1979 Spezialist für Crunchy-Müslis aus 100% biologisch angebauten Zutaten. Mit ihren knapp 90 Mitarbeitern lassen sich die Gründer und Geschäftsführer Sina Nagl und Neil Reen beständig und tatkräftig auf neue Themen ein: Sie optimieren ihren Einsatz von regenerativen Energien, führen eigene Projekte zur Förderung der Wildbienen und Ackerwildkräuter durch und unterstützen ein Büffel-Projekt. Das Barnhouse-Regional-Projekt fördert den Ökolandbau im östlichen Oberbayern, sodass ein immer größerer Anteil von Hafer und Dinkel aus der direkten Umgebung kommt. Das Projekt zum heimischen Mohnanbau passt optimal zur Firmenphilosophie: Mit dem Krunchy Joy MohnOrange bringt sich Barnhouse hier mit dem Aufbau einer Wertschöpfungskette für Mohnsaat aus Bayern ein. www.barnhouse.de

Rudertinger Bierweckerl Biobäckerei Wagner / Biokreis „Ehrlich.fair.regional“: Das ist das Motto, dem sich die Biobäckerei Wagner aus Ruderting bei Passau verpflichtet hat. Vor zwölf Jahren stellten die Wagners – als eine der ersten Bäckereien in Deutschland – ihr komplettes Sortiment

auf bio um. Seitdem gilt für ausnahmslos alle Rohstoffe, die in der Biobäckerei Wagner verarbeitet werden: 100% Herkunft aus ökologischer Landwirtschaft. Diese Konsequenz stellt eine große Herausforderung dar, denn längst nicht immer ist das Gewünschte auch so einfach in Bioqualität zu bekommen. Zumal, wenn es auch noch möglichst regional sein soll. Familie Wagner und ihre mittlerweile über 100 Mitarbeiter meistern die Herausforderung täglich und höchst erfolgreich. Und trotz ihrer beachtlichen Größe ist und bleibt die Biobäckerei Wagner ein handwerklich arbeitender, traditionsbewusster Familienbetrieb. www.biobaeckerei-wagner.de

Ziegen-Quittenkäse „Goldmarie“ BERGHOF / Naturland Der BERGHOF von Familie Schudt in Schöllkrippen liegt wunderschön eingebettet in die reizvolle Landschaft des Vorspessart. Neben 180 ha Ackerbau, 75 ha Grünland und einer Mutterkuhherde bilden 200 Ziegen den Betriebsschwerpunkt. Beim Stallbau wurde ganz genau darauf geachtet: Was brauchen Ziegen, um sich wohl zu fühlen? So haben die Berghof-Ziegen viel Platz, Licht und Luft, bequeme Liegenischen und einen großen Laufhof. Die Weide am Hof wird immer wieder gerne zum Austoben genutzt. Das Futter für die Ziegen stammt aus eigenem Anbau, ihre Milch wird in der hofeigenen Käserei verarbeitet. Um so viel wie möglich von den Tieren zu verwerten, gibt es vom Berghof außerdem Ziegenwurst und Zickleinfleisch. Der Mist der Ziegen landet schließlich wieder auf den Feldern und schließt so den Kreislauf. Ziegen-Quittenkäse „Goldmarie“ Es ist ein ungewöhnlicher Anblick für einen Käse: Als hätte er eine Krone bekommen, thronen getrocknete Apfelringe auf dem Ziegenkäselaib. Von den Apfelringen, die so herrlich gold-rot leuchten, stammt der Name: Goldmarie. In diesem Käse steckt beste Bio-Ziegenmilch, viel Handarbeit und ein gutes Stück Heimat. www.derberghof.de

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INNOVATION

Mohnmehl – Güterverwaltung Friedenfels / Bioland Von Urgetreide in Körnerform, BierSenf oder Mohnöl bis hin zum Mohnmehl: Die Marke „Friedenfelser Bio“ der Güterverwaltung Friedenfels am Rande des Steinwaldes in der Oberpfalz ist noch ganz jung, bietet aber bereits jetzt ein breites Sortiment von etwa 50 Bioprodukten an. Regionalität steht dabei ganz oben an, und auch der Naturschutz: Auf den Friedenfelser Gütern finden sich überall mitten oder zwischen den landwirtschaftlichen Flächen „Grüne Insel“, die für viele Tierarten überlebenswichtig sind. Neben der eigenen Landwirtschaft bauen vier weitere Landwirte in der Umgebung den Mohn für die Friedenfelser Mohnprodukte an. Einer davon ist Josef Schmidt, der sich mit großem Engagement in die Erforschung des ökologischen Mohnanbaus einbringt. Mohnmehl Das Bio-Mohnmehl wird aus morphinarmer, nordbayerischer Blaumohnsaat gewonnen. Diese wird doppelt genutzt: Zunächst wird die gereinigte Mohnsaat in einer Ölpresse bei niedrigen Temperaturen zu kaltgepresstem Mohnöl verarbeitet. Zurück bleibt der wertvolle Presskuchen. Daraus entsteht das Mohnmehl: teilentölt, glutenfrei und besonders eiweißreich. Ersetzt man im Kuchenrezept einen Teil des Getreidemehls durch Mohnmehl, schmeckt der Kuchen angenehm nussig und herrlich fein nach Mohn. Probieren Sie es aus, beim Backen von Kuchen, Keksen und sogar von Brot! Ein Projekt der Uni Bonn, gefördert durch die Bundesstiftung Umwelt, widmet sich der Erforschung des Anbaus von morphinarmen Mohnsorten im ökologischen Landbau. Ein blühendes Bio-Mohnfeld stellt auch ein wahres Paradies für Insekten dar! Online bestellen unter www.frohkostgalerie.de und www.naturlogistik.de

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Fünf Säulen für bewussten Genuss Die Art, wie sich die Mehrheit ernährt, schädigt die Böden, ist eine Qual für die Tiere und bedroht darüber hinaus die Gesundheit. Zu diesem Fazit kommt eine Studie des Öko-Instituts in Freiburg: „Die allgemeine Ernährung der Deutschen ist heute alles andere als nachhaltig und gesund: zu viel Fleisch, Fett und Zucker“, heißt es darin. Über die Hälfte der Bevölkerung sei übergewichtig; fast ein Viertel leide an ernährungsbedingten Krankheiten. Ebenso wenig nachhaltig sei die Art, wie Lebensmittel heute produziert würden: „Ein Lebensmittelskandal folgt dem anderen und Böden und Gewässer sind belastet mit Antibiotika, Pestiziden und mineralischen Düngemitteln.“ // Hartmut Netz Die in der Studie beschriebenen Übel sind Auswüchse eines Ernährungssystems, das nicht nur gesundheitsschädlich ist, sondern auch unsere Lebensgrundlagen ruinieren könnte. Denn es plündert die Ressourcen der Erde auf Kosten nachfolgender Generationen. Teil dieses Systems sind nicht nur Nahrungsmittel- und Agrar-Industrie, sondern auch die Konsumenten, die sich nur wenig nachhaltig ernähren und damit deren Methoden Vorschub leisten. Wäre unser Ernährungssystem dagegen den Prinzipien der Nachhaltigkeit verpflichtet, könnten auch nachfolgende Generationen noch von den Ressourcen der Erde profitieren. Das wäre ein Paradigmenwechsel, der den Umbau des gesamten Ernährungssystem zur Folge hätte, und den Grundstein dafür müssten die Konsumenten legen. Das Konzept der Nachhaltigkeit, wie es die Vereinten Nationen definieren, ist drei Prinzipien verpflichtet: dem ökologischen für den Erhalt von Natur und Umwelt, dem ökonomischen für ein tragfähiges Wirtschaften und dem sozialen für ein gerechtes und lebenswertes Miteinander. Diese drei Prinzipien tragen auch die nachhaltige Küche, allerdings kommen beim Kochen zwei weitere hinzu: das kulturelle für die Pflege von Kultur und Tradition und das persönliche für Gesundheit und Genuss. Alle fünf Prinzipien zu beherzigen, scheint kompliziert, doch eigentlich geht es lediglich darum, sich bewusst mit dem eigenen Ernährungsstil auseinanderzusetzen. Wie könnte sie also beschaffen sein, die nachhaltige Küche? Wer sich nachhaltig ernähren will, sollte bevorzugt zu Bio-Lebensmitteln greifen, denn im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft ist Öko-Landbau wesentlich umweltverträglicher. ÖkoBauern halten Fruchtfolgen ein und bauen Zwischenfrüchte an – das erhöht die Artenvielfalt und reichert den Boden mit Humus an. Weil fruchtbare Böden mehr CO2 binden, belasten Öko-Lebensmittel zudem das Klima weitaus weniger als konventionelle. Allerdings ernten Bio-

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Bauern im Schnitt ein Fünftel weniger Feldfrüchte als ihre konventionell wirtschaftenden Kollegen. Das schmälert die Bilanz, doch überwiegen die Vorteile für Natur und Umwelt trotzdem klar. Wer morgens seinen Kindern BioÄpfel in die Schultasche steckt und abends eine Spaghetti-Sauce aus ÖkoTomaten kocht, ist also schon auf dem Weg zur nachhaltigen Küche. Allerdings spielt auch die Herkunft eine Rolle: Äpfel und Tomaten, die in der Region angebaut wurden, sind nachhaltiger als Obst und Gemüse, das viele Kilometer per Schiff, Lkw oder Flugzeug zurückgelegt hat. Denn zum Einen werden mit jedem Transport-Kilometer klimaschädliche Gase frei und zum Anderen stärkt jeder Euro, den man für regionale Produkte ausgibt, die Wirtschaftskraft der Heimatregion. Der Kauf von Bio-Ware und regionalen Produkten genügt der klassischen Definition von Nachhaltigkeit, die ökologische, ökonomische und soziale Aspekte zum Dreiklang vereint. Wer nachhaltig kocht, berücksichtigt jedoch zusätzlich den kulturellen Aspekt, denn gerade beim Kochen spielt auch die Pflege von Kultur und Tradition eine große Rolle. Dazu zählen beispielsweise Kulturlandschaften, überlieferte Zubereitungsweisen und traditionelle Rezepte. Dieser Aspekt ist eng verbunden mit Viehhaltung und dem Genuss tierischer Lebensmittel, denn ohne Schafe und Rinder hätten Kulturlandschaften wie die Lüneburger Heide oder die Almwiesen der Alpen keine Daseinsberechtigung. Extensive Viehzucht fördere strukturreiche Landschaftsformen und biete damit Lebensräume für eine artenreiche Tierwelt, heißt es dazu in der Studie des Öko-Institutes. Deshalb sei ein maßvoller Fleischkonsum durchaus empfehlenswert. Aus Sicht des Klimaschutzes wäre allerdings ein Ernährungsstil vorteilhafter, der auf tierische Produkte vollständig verzichtet. Denn die Produktion von Rindfleisch, Butter oder Eiern ist weit klimaschädlicher als die Erzeugung von Obst, Gemüse und Getreide. Eine fleischbetonte Ernährung, wie sie in Deutschland

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die Regel ist, setzt über ein Drittel mehr Klimagase frei als eine vegane Ernährung, die ganz ohne tierische Produkte auskommt, hat das Öko-Institut errechnet. Doch auch ein Fleischesser kann seine Klimabilanz drastisch verbessern. Im Schnitt verzehrt jeder Deutsche 1.200 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche – schon aus gesundheitlichen Gründen ist das entschieden zu viel. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, den Fleischkonsum auf wöchentlich höchstens 600 Gramm zu reduzieren. Wer seinen Fleischkonsum halbiert und das gesparte Geld in Biofleisch anlegt, tut etwas Gutes für seine Gesundheit und zugleich für den Klimaschutz. Denn Biofleisch ist deutlich klimaschonender als konventionelles. Zudem werden die Tiere auf Biohöfen langsamer gemästet – das steigert die Qualität des Fleisches und damit auch den Genuss beim Verspeisen. Genuss ist ein weiteres wesentliches Element der nachhaltigen Küche. Wer das, was er kocht, auch genießen kann, stärkt sein persönliches Wohlbefinden und damit das fünfte Prinzip eines der Nachhaltigkeit verpflichteten Kochstils. Wohlbefinden und Gesundheit gehen Hand in Hand, deshalb spielen Lebensmittel, die vitaminreich, möglichst wenig verarbeitet und frei von Zusatzstoffen sind, die Hauptrolle. Wer nachhaltig kocht, richtet sich nach der Saison; er kocht mit dem, was gerade angebaut wird, denn im Freiland angebautes Obst und Gemüse enthält alles was dem Körper guttut. Mit frischen und hochwertigen Nahrungsmitteln allein ist es jedoch nicht getan. Wichtigste Zutat für Genuss und Lebensfreude ist die Zeit, die man sich für die Zubereitung der Speisen, das Eindecken der Tafel und das Mahl an sich gönnt. Eine sorgfältig zubereitete Mahlzeit, die man am liebevoll gedeckten Tisch Bissen für Bissen genießt, ist eine Wohltat für Leib und Seele. Wer sich Zeit nimmt und mit Freunden oder im Kreise der Familie speist, wird besser satt, als der einsame Esser, der seine Fertig-Pizza vor laufendem Fernseher hinunterschlingt – Essen ist eben mehr als nur satt. l


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Im Haushalt auf die Umwelt achten Wer eine klare ökologische Linie im Haushalt hat, spart Zeit und Geld – und der Umwelt schädliche Stoffe wie Chemie und Plastik, die unsere Gewässer so sehr belasten. Ein Haushalt, der Umwelt und Gesundheit gut tut, macht Freude und ist, mit wenigen Prinzipien, leicht zu führen. Energieschonend hergestellt, langlebig und umweltfreundlich sollen unsere Sachen sein, darauf gilt es, ein Auge zu haben. // Andrea Reiche

Langlebige und energiesparende Geräte

Kunststoff vermeiden

Waschen, Kochen, Putzen – das hat sich seit Jahrhunderten im Haushalt nicht geändert. Wohl aber die vielen technischen Helfer, die uns heutzutage die Arbeit erleichtern. Allen voran Geräte wie Waschmaschine, Geschirrspüler und Staubsauger, welche die Dienstboten von früher ersetzen. Ein guter Staubsauger macht schon mal die halbe Arbeit, vor allem für Allergiker gibt es auch solche zum Luft reinigen, die den Staub mit Wasser binden. Gute Geräte sind zunächst teurer, dafür meist sehr lange haltbar. Vertrauenswürdig sind Unternehmen, die lange Garantie geben und Ersatzteile und Reparaturen anbieten. Der Wasserbehälter eines solchen Gerätes muss nach jedem Gebrauch gereinigt werden. So sieht man, wieviel Staub und Schmutz weggesaugt wurde. Auch bei Kühlschrank, Geschirrspüler und Waschmaschine lohnt es sich, in robuste, energiesparende und reparierbare Geräte zu investieren, die sich wegen des längeren Gebrauchs dann als günstiger herausstellen. Das gilt natürlich auch für die übrige Ausstattung im Haushalt, wie Töpfe und Pfannen. Es gibt schöne, nachhaltige Modelle aus Edelstahl, Glas oder Keramik, die sehr langlebig sind. Eine umweltfreundliche Beschichtung aus Emaille, wie sie unsere Großmütter schon hatten, ist wieder modern und mit schönen Designs zu haben.

Die größte Herausforderung im Haushalt ist es heute, Plastik zu vermeiden. Dennoch kann auch der Einzelne einiges tun, angefangen damit, Stoffbeutel, Einkaufskorb oder Mehrwegtaschen aus recycelten PET Flaschen statt Plastiktüten zu verwenden. Denn der praktische Kunststoff aus Erdöl hat seine Tücken: Seine Reste, besonders der Abrieb aus synthetischen Stoffen, landen in der Umwelt, auf den Feldern, in Pflanzen, Flüssen, Seen und Meeren. In ihrem 2017 veröffentlichen Bericht hat die International Union for Conservation of Nature errechnet, dass 35 Prozent der durch Mikroplastik verursachten Umweltverschmutzung vom Waschen synthetischer Textilien stammt. Allein Europa und Zentralasien verschmutzen die Meere jede Woche pro Person mit etwa 54 Plastiktaschen voll Mikroplastik. Die Fasern sind so winzig, dass Waschmaschinen und Kläranlagen sie bisher nicht herausfiltern können. Sie finden sich zuletzt in Muscheln und Fischmägen. Abhilfe dafür schafft der Waschbeutel Guppyfriend, entwickelt von der gemeinnützigen Organisation STOP! MICRO WASTE, der einen Großteil der Fasern aufhält und den Abrieb eindämmt. Der Beutel kann über das Internet bestellt werden. www.guppyfriend.com

Schonend Waschen und Putzen Es gibt im Bioladen Wasch- und Putzmittel mit unbedenklichen Inhaltsstoffen, die sehr sparsam eingesetzt werden können. Grundsätzlich braucht es im Haushalt nur wenige milde Reiniger. Da lohnt es sich, etwas mehr Geld für Umwelt und Gesundheit schonende Produkte auszugeben. Dagegen sind antibakterielle Reiniger, die mit Nanopartikeln wie Silber arbeiten, im Haushalt ebenso unnötig wie Weichspüler, die für die Umwelt eine große Belastung darstellen.

Bei Verpackung: Mehrweg Auf der sicheren Seite ist, wer im Glas kauft. Lebensmittel und Getränke sind hier bestens aufgehoben, denn Glas ist sauber, recycelbar und gibt keine Stoffe an den Inhalt ab. Braunes oder grünes Glas schont übrigens die wertvollen Inhaltsstoffe zum Beispiel bei Saft mehr als transparentes. Dosen aus Weissblech sind ökologisch auch besser als Kunststoff. Auch zur Aufbewahrung von Lebensmitteln gibt es schöne Alternativen aus Metall.

Mülltrennung ist wichtig Wer selber seine Restmülltonne bezahlt, weiß: Mülltrennung schont den Geldbeutel. Und je sauberer getrennt wird, desto besser kann recycelt werden. Joghurtbecher, die eine Papierummantelung haben, um Plastik zu sparen, und einen

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Reines Zellulosepapier ersetzt alle Folien Eine wundervolle Alternative zu herkömmlichen Folienprodukten bietet das naturreine „1 für 4-Papier“ von Compostella. Es ist offenporig und hält Speisen und Speisereste appetitlich frisch, so dass sie praktisch nie schimmeln können.

Foto: Studio Schad, Wetzlar

Als Clou lässt sich das reine Zellulosepapier in feuchtem Zustand wie Frischhaltefolie verwenden. Einfach unterm Wasserhahn nass machen, Wasser wieder herausdrücken, vorsichtig auseinander falten und über das Aufbewahrungsgefäß spannen. Es bleibt von selbst am Schüsselrand haften und lässt die Speisen frei atmen. Das kompostierbare Papier kann sogar als Backpapier im Backofen bis 220°C verwendet werden, sollte aber mit Butter oder Margarine eingefettet werden. Das chemikalienfreie Papier hat keinerlei Beschichtung oder Imprägnierung, und doch ist es fettdicht. Zum Aufbewahren von Käse, gekochtem Schinken, Wurst, Fisch, Tofu und anderen feuchten Speisen gibt es zusätzlich zum „1 für 4-Papier“ auch noch das wasserabweisende Compostella „Naturwachs-Papier“. Beide Papiere ersetzen sämtliche Folien und folienbeschichtete Papiere – fragt sich nur wieso es die neuen Papiere erst jetzt gibt. Erhältlich im guten Naturkost-Fachhandel.

Nie wieder Folie! Jetzt gibt es das neue COMPOSTELLA „1 für 4-Papier“ Reine Zellulose Völlig naturrein Chemikalienfrei Kompostierbar Lebensmittelecht Hitzebeständig Atmungsaktiv Geruchsneutral Ohne Beschichtung Ohne Lackierung Ohne Imprägnierung

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Aluminiumdeckel, können nur getrennt recycelt werden. Bei Abgabe im Container ist auswaschen sinnvoll, denn der süßliche Geruch lockt Insekten an und wird zur Falle. Seit Anfang 2019 gelten übrigens höhere Quoten für das Recycling von Verpackungen. Die dualen Systeme müssen im Rahmen des sogenannten „Mengenstromnachweises“ jährlich nachweisen, dass sie die geforderten Quoten erfüllen. Im gelben Sack gesammelte Abfälle müssen im Jahresmittel zu mindestens 50 Prozent recycelt werden, schreibt das Verpackungsgesetz jetzt vor. Noch besser ist es auf jeden Fall, Müll überhaupt zu vermeiden. Denn was nicht anfällt, muss auch nicht entsorgt werden. Gilt übrigens auch für Abfälle, die über die Klospülung in die Kläranlage gelangen!

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Essen, nicht wegwerfen! Eine riesige Erleichterung ist die klare ökologische Linie vor allem beim Lebensmitteleinkauf. Weg fallen hier Produkte, die aus zuviel Zucker, Palmöl und anderen ungesunden und schädlichen Inhaltsstoffen bestehen. Konsequente Konzentration auf ökologischen Anbau beschert uns in Einkaufskorb und Magen Produkte, die gesund und umweltverträglich sind. Lieber etwas teurer, dafür weniger, das gilt vor allem für Fleisch, das konventionell oft mit viel Leid für die Tiere produziert wird. Lebensmittel, die im Müll landen, sind außerdem natürlich weggeworfenes Geld – wer will das denn wirklich? Eine gute Planung, was und wieviel gegessen wird, schafft Abhilfe. Obst und Gemüse frisch verbrauchen, älteres Brot und Backwaren in Rezepten verwerten und nur zubereiten, was gegessen wird, dann muss auch nichts weggeworfen werden. Die Universität Stuttgart hat für das Jahr 2012 errechnet, dass jeder Bundesbürger durchschnittlich 81,6 Kilo Lebensmittel entsorgte – 76 Prozent davon über das kommunale Abfallsystem. Waren im Wert von 235 Euro landeten pro Kopf in der Tonne, immerhin 940 Euro bei einem Haushalt mit vier Personen. Davon hätte sich auch ein schöner Familienausflug finanzieren lassen. l

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Plastikfreie Produkte für den Öko-Haushalt Unser Laden für Plastikfreie Produkte ist nicht nur zum Shoppen geeignet, sondern gibt wertvolle Tipps und Tricks für ein plastikreduziertes Leben. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr unser Schaufenster in die plastikfreie Warenwelt immer wieder nutzt, um Euch Anregungen zu holen. Wir stellen Euch praxiserprobte und qualitativ hochwertige Produkte für ein plastikreduziertes Leben vor. Zu jedem Produkt gibt es zusätzlich wertvolle Tipps und Tricks für die Anwendung, Verwendung, Pflege und so weiter. Im Zentrum all unserer Bemühungen steht die Ressourcenschonung. Nach unserer Erfahrung ist eine umfassende Produktberatung absolut notwendig.

Emaille Geschirr: Schüsseln, Messbecher, Transportbehälter uvm.

Trinkflasche aus Edelstahl, leicht zu befüllen, Thermofunktion, für heiß und kalt

Babyflasche aus Edelstahl: Bruchsicher, Spülmaschinenfest, Leichtes Gewicht

Emailletransportdose, Olivenholzlöffel, Edelstahl-Trinkhalm, Trinkglas mit Deckel

Einkaufsnetz aus Bio Baumwolle, stabil, praktisch zum unverpackt Einkaufen

Stofftaschentücher aus alten Baumwollstoffen, handgenäht, bis 95°C waschbar

Putz-Set Wienerkalk – sanftes Scheuermittel und Ökoschwammtücher

Putz-Set: Spülbürsten mit Holzgriff, Spültuch aus Baumwolle, Kupferkratzer

Abfluss Reinigungsstab aus Buchenholz, reinigt Abflüsse effektiv ohne Chemie

Wir sind weltweit unterwegs, um Euch die Ressourcen schonendste Lösung für unser modernes Leben vorzustellen. Uns ist daran gelegen, dass Ihr die Lebensdauer der Produkte enorm erhöhen könnt und Euch Stück für Stück auf die absolut notwendigen Dinge im Haushalt reduziert. Das spart Geld, fördert die Kreativität und schont die Umwelt. Aber vor allem wird die Neuproduktion von Plastik auf diese Weise sofort stark verhindert. Und das ist unser eigentliches Ziel.   Ich wünsche Euch viel Freude beim Stöbern und Entdecken.

Plastikfreie ZONE, Schloßstr. 7 (direkt U-Bahnhaltestelle Max Weber Platz) 81675 München Öffnungszeiten: Mo - Fr: 12:00 bis 19:00 Uhr, Sa: 11:00 bis 18:00 Uhr Online-Laden: www.plastikfreiezone.de 22

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Klare Sache! Wäsche, Geschirr, Glasflächen, Fliesen, Fußböden und vieles mehr, all das wird mit „Klar EcoSensitive“ wieder einwandfrei sauber. Wer im Haushalt auf öko-zertifizierte, duftfreie Alternativen mit optimaler Wasch- und Reinigungsleistung setzt, wird bei den Produkten der Marke Klar fündig. Seit mittlerweile über 30 Jahren schätzen viele haut- und duftsensible Kunden die Einzigkartigkeit der Marke Klar EcoSensitive. Klar bietet alles, was man zum Putzen, Spülen und Waschen im Haushalt braucht und das durchgängig duftstofffrei. Das erleichtert das Leben vieler Duftallergiker und Menschen mit empfindlichen Nasen, wie z.B. Kleinkinder. Aber auch die wachsende Zahl an hautsensiblen Menschen kommt mit Klar EcoSensitive bestens zurecht. Die gute Hautverträglichkeit der milden Rezepturen und der natürlichen Inhaltsstoffe wird durch die wissenschafltich durchgeführten dermatologischen Tests bestätigt. Auch der Deutsche Allergieund Asthma-Bund (DAAB) hat verschiedene Klar Produkte testen lassen und seine Empfehlung ausgesprochen. „Klar“ – transparent, vegan, ausgezeichnet! Klar bietet als einziger Hersteller ein Vollsortiment an duftstofffreien Wasch- und Reinigungsmitteln im Bio-Segment. Seit über 30 Jahren steht die Transparenz der Rezepturen an oberster Stelle. Auf jedem Klar-Produkt finden Verbraucher eine komplette Liste aller eingesetzten Inhaltsstoffe – inklusive der INCI-Bezeichnungen, wie in der Naturkosmetik. So behalten nicht nur hautsensible Menschen, Allergiker und Interessierte stets den Überblick. Alle Produkte der Marke Klar sind durch die Vegan Society, ECOGARANTIE bzw. ECOCERT zertifiziert. Das garantieren die strengen Richtlinien der Zertifizierer:

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Verwendung von rein natürlichen und pflanzlichen Inhaltsstoffen Höchste Transparenz bei den Rezepturen, Volldeklaration aller eingesetzten Inhaltsstoffe Produkte sind dermatologisch erfolgreich getestet 100 % Ökostrom bei der Herstellung Pflanzliche Rohstoffe sind – sofern vorhanden – aus kontrolliert biologischem Anbau Kein Einsatz von Rohstoffen aus der Erdölchemie Keine Gentechnik und keine synthetischen Farb- oder Konservierungsstoffe keine Nanotechnologie und kein Mikroplastik

Waschnuss - das Jahrtausende alte indische Waschmittel Klar EcoSensitive zeichnet sich auch durch die innovative Verwendung des Waschnuss-Extraktes aus, der ein wichtiger Baustein vieler Produkte ist. In Punkto Nachhaltigkeit ist er nicht zu schlagen: Waschnuss-Extrakt ist sehr hautmild, leicht biologisch abbaubar und spart palmkernölbasierte Tenside ein. So trägt er auf ganz besondere Weise zu Umweltschonung und Nachhaltigkeit bei. Klar EcoSensitive Produkte erhalten Sie in Ihrem Bioladen. Mehr Infos und Bezugsquellen unter www.klar.org

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Jetzt bewerben für den 10. Salus-Medienpreis Ausgezeichnet werden herausragende journalistische Arbeiten rund um die Themen ökologische Landwirtschaft oder Agro-Gentechnik. Bereits zum zehnten Mal verleiht der Naturarzneimittelhersteller Salus im Oktober 2019 den Salus-Medienpreis an engagierte Journalistinnen und Journalisten, Autorinnen und Autoren. Auch in diesem Jahr werden wieder Beiträge ausgezeichnet, die sich mit den Chancen der ökologischen Landwirtschaft und den Risiken der Agro- Gentechnik auseinandersetzen. Gesucht werden Print- und OnlineArtikel, TV-, Hörfunk- und Blogbeiträge, die im Zeitraum vom 1. Juni 2018 bis 14. Mai 2019 veröffentlicht wurden. Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 15. Mai 2019. Eine Fachjury wählt daraus die zehn Nominierten. Die mit insgesamt 9.000 Euro dotierten Auszeichnungen werden dann am 10. Oktober 2019 feierlich in München verliehen. Relevant sind Beiträge, die sich sachkundig, inhaltlich präzise, allgemeinverständlich, aber auch unterhaltsam mit der Zukunft des ökologischen Landbaus oder den Auswirkungen von Agro-Gentechnik in der Landwirtschaft auseinandersetzen. Unter den stetig steigenden Einreichungen der vergangenen Jahre finden sich neben Arbeiten bekannter Journalistinnen und Journalisten, Buchautorinnen und Buchautoren auch Veröffentlichungen in Form von Dokumentationen, Fernsehbeiträgen, Bildbänden und Blog-Artikeln. Gemein ist allen Bewerberinnen und Bewerbern ihr besonderes Engagement für ökologische Themen und alternative Lebenskonzepte.

BUCH-TIPP:

Im Jahr 2018 haben Peter Kreysler, Alexander Schiebel, Andrea Koeppler, Louisa Dellert und Dr. Felix Prinz zu Löwenstein gewonnen. Bewertet werden die Beiträge von einer Fachjury. Dazu gehörten im letzten Jahr der Autor und Regisseur Valentin Thurn, die UnternehmensGrün e.V. Geschäftsführerin Dr. Katharina Reuter, der ehemalige Leiter des Wissenschaftlichen Marketings bei Salus Dr. Ulrich Mautner sowie die Verlegerin, Regenwaldschützerin und Gründerin von AMAZONICA Mascha Kauka. Für die kommende Veranstaltung will das Unternehmen Salus die Jury erweitern. Diese wählt dann die zehn Nominierten. Am Tag der Preisverleihung bekommen die Nominierten einen exklusiven Einblick in das Unternehmen Salus und die Produktherstellung am Firmenstandort in Bruckmühl. Am Abend werden dann der Hauptpreis (6.000 Euro), der Nachwuchspreis für unter 30-jährige Autorinnen und Autoren (2.000 Euro) sowie der Otto-Greither-Sonderpreis (1.000 Euro) verliehen. Salus-Medienpreis – Die Fakten Mögliche Beitragsarten: Print- und Online-Artikel, Blog-Artikel, TV- und Hörfunkbeiträge, Kinofilme Thema: Ökologische Landwirtschaft, Agro-Gentechnik, ökologisches Leben

Veröffentlichungszeitraum: 1. Juni 2018 bis 14. Mai 2019 Preisgeld insgesamt: 9.000 € (der Veranstalter behält sich eine weitere Aufteilung der Preise vor) Einsendeschluss: 15. Mai 2019 Preisverleihung: 10. Oktober in München Weitere Informationen unter: https://www.salus.de/de/presse/salusmedienpreis/ Über Salus und den Salus-Medienpreis Für Salus ist die Nutzung gentechnikfreier Rohstoffe eine Selbstverständlichkeit. Die Firmenphilosophie, des 1916 gegründeten Unternehmens, stellt nach wie vor die Gesundheit und das Wohl der Menschen in einem ganzheitlichen Sinn in den Fokus. Daher verzichtet Salus ebenso konsequent auf Konservierungsstoffe in Arznei- und Lebensmitteln wie auf künstliche oder naturidentische Aromen. Für den Stifter und Schirmherr des Preises Otto Greither ist der Medienpreis zu den Themen Ökologische Landwirtschaft und Agro- Gentechnik eine Herzensangelegenheit. „Beiträge, die sich kritisch mit den Folgen dieses brisanten und komplexen Themas auseinandersetzen, verdienen mehr Würdigung“, erklärt der 93-jährige Greither. „Sie sind essentiell für die Wissensbildung und damit für das bewusste Konsumverhalten von Verbrauchern.“

Klimawende von unten

Immer mehr BürgerInnen nehmen die Klimapolitik ihrer Stadt in die Hand Das Kohlekraftwerk in München soll 2022 abgeschaltet werden – weil die BürgerInnen es so beschlossen haben. In Bamberg werden neue Fahrradstraßen und sichere Schulwegrouten gebaut – weil Aktive das in einem Bürgerbegehren gefordert haben. „Radentscheide“ gibt es nun schon in über einem Dutzend Kommunen in Deutschland. Immer mehr Menschen nehmen mit direkter Demokratie die Klimapolitik selbst in die Hand. Und sorgen für saubere Luft und Lebensqualität in ihren Städten. In dem Handbuch „Klimawende von unten“ stellt das Umweltinstitut München gemeinsam mit Mehr Demokratie

e.V. und Bürgerbegehren Klimaschutz e.V. diese und andere inspirierende Geschichten vor. Davon ausgehend präsentieren die Herausgeber die Ergebnisse einer umfassenden Recherche: Wo können ähnliche Bürgerbegehren durchgeführt werden? Welche Forderungen sind rechtlich zulässig? Wie sieht eine gelungene Mobilisierung aus? Die Broschüre ist auf www.klimawende. org erhältlich. Dort

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finden engagierte Gruppen und Einzelpersonen auch aktuell laufende Kampagnen, die noch Unterstützung brauchen. Sie können auch selbst eine Kampagne eintragen und MitstreiterInnen gewinnen. Die Herausgeber bieten allen, die sich gerne in ihrer Gemeinde für Klimaschutz einsetzen möchten, Beratung an. Franziska Buch Referentin für Energie & Klima, Umweltinstitut München e.V. www.umweltinstitut.org

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HELDENMARKT wieder in München am 6. & 7. April Am ersten April-Wochenende ist es endlich wieder soweit: Der Heldenmarkt – Deutschlands führendes Event für einen nachhaltigen Lebensstil – kommt zurück nach München. Nachhaltigkeit im Alltag? Ja, aber wie genau geht das? Ob Lebensmittel, Mode, Kosmetik, Wohnen, Mobilität, Geldanlagen, … eigentlich egal. Mittlerweile gibt es in jedem Bereich umwelt- und sozialverträgliche Alternativen zum herkömmlichen Überangebot unserer Konsumgesellschaft – man muss nur wissen, wo man sie findet. Auf dem Heldenmarkt sind sie alle: Die Großen, die Kleinen, die Nützlichen, die, die viele schon kennen und die, die keiner kennt – hier kommen Menschen mit Visionen zusammen. Am 6. & 7. April 2019 ist es endlich wieder soweit und der Münchner Heldenmarkt geht in die siebte Runde. Ca. 100 Hersteller präsentieren an diesem Wochenende im MVG Museum – eine der Münchner Top Eventlocations – auf

fast 5000 m² ein buntes Potpourri an nachhaltig produzierten Produkten und umweltschonenden Dienstleistungen: Neben allerlei schmackhaften BioLebensmitteln, gibt es fair produzierte Kleidung, Naturkosmetik, Haushaltsund Einrichtungsgegenstände sowie alternative Banken, Versicherungen und Ökostromanbieter. Neben alten Hasen treffen sich auch dieses Jahr viele noch unbekannte Start-ups mit Öko-Enthusiasmus und Weltverbesserer-Instinkt auf dem Heldenmarkt: Da hätten wir z. B Colorswell (Upcycling-Schmuck aus Plastik

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aus dem Ozean), Linis Bite (bio-vegane Schoko-Riegel) oder Balu Bowls, die mit ihren Kokosschalen eine echte Alternative zu Plastik oder Holz bieten und pro Bestellung sogar einen Baum pflanzen. Aber damit nicht genug – die Aussteller-Liste ist lang – viele Anbieter kommen direkt aus der Nachbarschaft. So wundert es nicht, dass bekannte Münchner Unternehmen, wie das Kartoffelkombinat, das GrünTeeHaus oder Bio Terra ebenso vertreten sind wie kleine unbekannte Neuheiten. Beim reinen Probier- und Einkaufserlebnis bleibt es nicht. Im stündlich wechselnden Vortragsprogramm werden aktuelle Themen aus dem Bereich Nachhaltigkeit diskutiert. Neben einer Live-Kochshow findet mehrmals täglich eine Tombola-Verlosung auf der Bühne statt, bei der es Produkte der Aussteller zu gewinnen gibt. Zahlreiche Händler und NGOs bieten an ihren Ständen Mitmach-Aktionen und Workshops an. Das komplette Rahmenprogramm und die Au s s t e l l e r l i s t e sind unter w w w. h e l d e n markt.de/heldenmarkt-muenchen verfügbar. WAS Heldenmarkt München WO MVG Museum Ständlerstr. 20 81549 München WANN? 6. – 7. April 2019 Sa: 10 - 19 Uhr So: 10 - 18 Uhr WIEVIEL Tickets im Online-VVK ab 5 € Tageskasse ab 6 € Tickets: https://heldenmarkt.regiondo. de/kategorien

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Umwelt-Nachrichten: Bevölkerung setzt klares Zeichen – jetzt muss die Politik liefern Mit der großen Unterstützung für das Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt hat die bayerische Bevölkerung der Staatsregierung und dem Landtag einen klaren Auftrag erteilt. Teil eines wirksamen Maßnahmenbündels zur Bewahrung der Artenvielfalt müssen ambitionierte Ziele für den weiteren Ausbau des Ökolandbaus sein, wie sie das Volksbegehren formuliert hat. Der Politik stehen in den Bereichen Forschung, Bildung, Förderung und Markt eine ganze Reihe von wirksamen Instrumenten zur Verfügung, um den Ökolandbau gemeinsam mit Landwirtschaft und Bio-Branche am Markt orientiert weiterzuentwickeln. Der Landwirtschaft kommt hier eine besonders hohe Verantwortung zu, weshalb Artenschutz nur gemeinsam und im Dialog mit den Bäuerinnen und Bauern gelingen kann. Quelle: Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V.

Beraterkreis zur Zucker- reduktion wirkungslos Die Deutsche Diabetes Gesellschaft steigt aus Julia Klöckners Beraterkreis zur Zuckerreduktion aus, da sie freiwillige Maßnahmen zum Scheitern verurteilt sieht. Die medizinische Fachorganisation hatte am Dienstag die Teilnahme abgelehnt, da das Gremium „praktisch wirkungslos“ sei. „Der deutsche Sonderweg, eine Reduktion nur freiwillig und im Konsens mit der Industrie zu erreichen, muss bereits jetzt als gescheitert angesehen werden“, teilte die Diabetes Gesellschaft mit. Das Expertengremium ist Teil von Julia Klöckners ‘Nationaler Reduktionsstrategie’, mit der die Ministerin Lebensmittelhersteller freiwillig dazu bewegen will, weniger Zucker, Fett und Salz in ihren Produkten zu verwenden. Foodwatch forderte Frau Klöckner auf, anstatt freiwilliger Selbstverpflichtungen mit der Wirtschaft, verbindliche Maßnahmen gegen Fehlernährung und Übergewicht auf den Weg zu bringen. Quelle Foodwatch

Leid für Ferkel im Jahr des Schweins In reizarmen Ställen entwickeln Schweine Verhaltensstörungen wie gegenseitiges Schwänze-Abbeißen. Statt die Haltungsbedingungen zu verbessern

wird rund 40 Millionen Ferkeln nach der Geburt der Ringelschwanz abgeschnitten. Männliche Ferkeln werden auch die Hoden abgeschnitten – meist ohne Betäubung. Eigentlich ist das Kupieren der Schwänze in der EU verboten. Auch die betäubungslose Kastration sollte in Deutschland ab 2019 verboten werden, doch der Bundestag hat die betäubungslose Kastration für weitere zwei Jahre zugelassen. Um die Landwirte honorieren zu können, die ihre Tiere besser halten, müssen Verbraucher auf den Produkten umfassend über die Haltungsbedingungen aufgeklärt werden. Quelle: Greenpeace

Tiere nicht mehr in Käfigen halten Über 700 Millionen Tiere alleine in Europa werden in Käfigen gehalten, die meisten von ihnen werden sogar bereits hinter Gittern geboren. Viele dieser Tiere weisen aufgrund des Drahtgitters Deformationen an ihren Gliedmaßen oder auffällige Verhaltensstörungen wie Selbstverstümmelung und Aggressionen gegenüber ihren Artgenossen bis hin zu Kannibalismus auf. Die Europäische Bürgerinitiative „End the Cage Age“ ist die größte europaweite Kooperation gegen die Massentierhaltung, die es bis jetzt gab. Mit mehr als 140 Organisationen aus allen europäischen Ländern sammeln sie gemeinsam Unterschriften, damit die EU sich mit diesem Thema endlich befassen muss. Wenn sich über eine Million Menschen zusammentun, kann eine Zukunft ohne Käfige für Tiere erreicht werden. Quelle: Deutsches Tierschutzbüro e. V.

Immer mehr Bio in Bayern Insgesamt 6.630 landwirtschaftliche Betriebe in Bayern sind Mitglied in einem der Öko-Anbauverbände Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter, ein Plus von 6,58 Prozent gegenüber 2017. Die steigenden Mitgliederzahlen der Verbände gehen mit einer deutlichen Zunahme der ökologisch bewirtschafteten Fläche einher: In Bayern werden derzeit 270.902 Hektar Land nach Verbandsrichtlinien bewirtschaftet, ein Plus von 13,23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit der 2012 gestarteten Initiative BioRegio 2020 unterstützt die bayerische Staatsregierung die ökologische Landwirtschaft in

zusammengestellt von Andrea Reiche den Bereichen Bildung, Beratung, Forschung, Förderung und Markt. Im Koalitionsvertrag hat sich die Staatsregierung aus CSU und Freien Wählern zudem zum Ziel gesetzt, den Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche mittelfristig zu verdoppeln. Quelle: Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V.

Energieeffizientere Haus- haltsgeräte Die EU-Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission haben sich auf umfassende Neuregelungen im Rahmen der EU-Ökodesign-Richtlinie geeinigt. Für zehn Produktgruppen, unter anderem für Geschirrspüler, Waschmaschinen, Kühlschränke und Halogenlampen gelten in Zukunft strengere Anforderungen an ihre Energieeffizienz. Außerdem werden erstmals Anforderungen in Bezug auf Reparierbarkeit und Ersatzteile festgelegt. Dafür hatte sich das Bundesumweltministerium besonders eingesetzt. Quelle: Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Schutzvorschriften sind keine Handelshemmnisse, sondern notwendig für das Gemeinwohl Die Vereinten Nationen arbeiten gerade an einem Vertrag, der transnationale Konzerne für die Verletzung von Menschenrechten haftbar machen soll. Viele EU-Mitgliedstaaten und darunter auch Deutschland blockieren das Vorankommen der Verhandlungen. Sie fürchten Nachteile für ihre heimischen Großkonzerne. Unter Druck geraten bei den „modernen“ Handelsabkommen die öffentlichen Dienstleistungen, die nun als Konkurrenzgeschäft betrieben werden müssen. Außerdem sollen die „nichttarifären Handelshemmnisse“ beseitigt werden, und das sind in der Regel die Schutzvorschriften für Verbraucher, Beschäftigte oder die Umwelt. Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen Konzerne gesetzlich verpflichten, in Auslandsgeschäften die Menschenrechte sowie Umwelt- und Sozialstandards zu achten. Internationale Handelsbeziehungen müssen auch dem Allgemeinwohl dienen. Quelle: www.gerechter-welthandel.org

Weitere aktuellen Meldungen im Internet unter www.derspatz.de 26

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Das Waldstaudenkorn – eine Natursensation Helmut Oehler stellte 1972 seinen Betrieb in Heilbronn auf Bio-Anbau um. Drei ha Erdbeeren zum Selbstpflücken und sieben ha Getreide, Gemüse und Kartoffel baut er seitdem in Demeter-Qualität an. Seit 1998 beliefert der Landwirtschaftsmeister drei Wochenmärkte mit eigenen und Zukaufsprodukten. Vor zehn Jahren begann Oehler, sich mit der Permakultur zu beschäftigen. Bei einer Exkursion auf den Krameterhof von Sepp Holzer bei Salzburg sah er in 1300 bis 1500 Metern Meereshöhe Kiwi, Maroni, Zitrusfrüchte, Pflaumen- und Apfelbäume wachsen. Oehler war erstaunt über die große Vielfalt und die erstaunliche Flächenproduktivität. „Einmal richtig angelegt, bedarf es nur noch des Erntens", so Oehler. „Es gibt kein Gießen, kein Düngen, kein Pflügen." Dies alles beeindruckte Oehler so stark, dass er selbst mit Permakultur zu experimentieren begann. Von Sepp Holzer kaufte er Saatgut, auch Samen vom Waldstaudenkorn, dem „Urroggen“, wie er ihn nennt. Nun vermehrt er ihn selbst. Das Waldstaudenkorn wird bis zu zwei Meter hoch und kann z.B. als Untersaat zwischen Obst oder Wein gesät werden. Abgeerntet eignet es sich hervorragend zum Keimen oder zum Brotbacken. Der Roggen hat 11,6% Proteingehalt, und ist reich an Spurenelementen wie Kalium, Magnesium, Eisen und Zink sowie an wichtigen B-Vitaminen. Weil der 7000 Jahre alte Urroggen so anspruchslos ist, wächst er auf kärgsten Böden und sogar noch auf 2000 Metern

Meereshöhe. Aussaat ist im Herbst oder im Frühjahr. Oehler empfiehlt, das Waldstaudenkorn im Frühling auszusäen und es dann im ersten Jahr zweimal abzumähen, bevor sich die Ähren bilden. Es wächst immer wieder gut nach. Das Gemähte kann als Viehfutter verwendet werden. „Im zweiten Jahr ist der Ertrag um bis zu 30 % höher und im Herbst kann man es dann zur Reife kommen lassen“, so Oehler. Da das Waldstaudenkorn ein Tiefwurzler ist, gibt es hinterher eine sehr gute Gare. Der Boden ist unkrautfrei und eignet sich anschließend hervorragend für Gemüseoder Getreideanbau. Der Bauer oder Gärtner kann es selbst vermehren; er braucht also nicht auf teure Hybridsorten zurückzugreifen und bleibt so unabhängig. Außerdem ergibt es einen reichen Strohertrag. Was das Urgetreide nicht verträgt, ist Gülle und Mist oder Handels-Dünger. Das Waldstaudenkorn gibt es kiloweise oder im 25 kg Sack. Auskünfte, Beratungen und weitere Infos: Tel. 0170 - 536 39 79 www.permakulturberatung.de ww.waldstaudenkorn.de

Wildbienenhaus von DENK Keramik Während die Honigbiene noch frierend im Bienenstock verharrt, leisten Hummeln und weniger bekannte Wildbienenarten an kalten und bedeckten Märztagen bereits wertvolle Bestäubungsarbeit. Etwa 5.000 Blüten pro Tag fliegt eine Wildbiene an. Doch die Bebauung von Naturflächen, aufgeräumte Gärten, Monokultur-Landwirtschaft und Pestizide nehmen den Nützlingen, die rund 75 Prozent der Nahrungsmittelpflanzen bestäuben, den Lebensraum. Ob in der Stadt oder auf dem Land – wer schnell und sinnvoll helfen möchte, schafft im Frühjahr Nistplätze. Dass schön und nützlich zusammen funktioniert, zeigt das neue Wildbienenhaus aus der Manufaktur Denk. Das Wildbienenhaus von Denk Keramik ist eine Nisthilfe für die einzeln lebenden, sogenannten Einzel- bzw. Solitärbienen. Es verfügt, angelehnt an natürliche Nistplätze wie Halme, Hohlräume in vergrautem Holz oder Schneckenhäuser, über 63 von hinten geschlossenen Röhren mit unterschiedlichem Durchmesser für Bienen mit 2-9 mm Umfang. So finden die am häufigsten vorkommenden Solitär-Insekten einen artgerechten,

dunklen, wärmenden und vor Regen und Feinden geschützten Platz zum Nisten. Gefertigt ist das Wildbienenhaus aus dauerhafter und witterungsbeständiger CeraNatur® Keramik. Sie speichert tagsüber die Sonnenwärme und gibt sie klimaausgleichend nachts langsam wieder ab, schimmelt nicht und schützt vor Feinden wie dem Specht, der das Material nicht aufhacken kann. Das Wildbienenhaus wird an einem sonnigen, windgeschützten und stabilen Platz (Hauswand, Mauer, Baumstamm etc.) mit freier Anflugmöglichkeit angebracht. DENK Keramische Werkstätten, www.denk-keramik.de

DENK-Keramik verlost 3 Wildbienenhäuser! Senden Sie bis 24.4.2019 eine Postkarte mit dem Coupon und Kennwort „der Spatz-Gewinnspiel“ an: Denk Keramische Werkstätten, Neershofer Str. 123 - 125, 96450 Coburg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnahme über Gewinnspieldienste ist nicht erlaubt. Die Barauszahlung des Gewinnwertes ist ausgeschlossen. Der Gewinnanspruch ist nicht übertragbar. Eine Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt.

Ja, ich möchte ein Wildbienenhaus gewinnen. Vorname: ____________________________________ Name: ______________________________________

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Straße, Nr.: ___________________________________

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Werterhalt von Immobilien Die laufenden Betriebskosten eines Gebäudes können die Baukosten bereits nach wenigen Jahrzehnten übertreffen. Damit es nicht so kommt, braucht es etwas Know-how, Pflege, Wartung und langlebige Materialien nach dem Motto „Qualität statt Quantität“. Damit eine Immobilie auch im Alter gut dasteht, braucht es vor allem zwei wesentliche Voraussetzungen: Zum einen muss bereits in der Planungsphase und beim Hausbau darauf geachtet werden, möglichst langlebige und leicht zu pflegende Materialien samt Haustechnik zu verwenden und diese auch austauschbar einzubauen. Zum anderen braucht es während der anschließenden Nutzung verantwortliche Hausbesitzer, die das Gebäude regelmäßig kontrollieren und notwendige Instandhaltungsmaßnahmen unverzüglich durchführen oder durchführen lassen.

Langlebige Materialien Hier wird der Grundstein für die Höhe der späteren Unterhaltskosten gelegt. Ein Beispiel: Für Laminatböden wird bei haushaltsüblicher Nutzung von einer Gesamtlebensdauer von ca. 15 Jahren ausgegangen. Echtes Massivholzparkett dagegen hält 60 Jahre und länger, wobei Instandhaltungskosten für die Oberflächenpflege (z.B. mit Hartöl) und evtl. Schleifen einkalkuliert werden sollten. Der Laminatboden muss also im gleichen Zeitraum rund dreimal ausgetauscht werden – Einsparungen bei der Erstanschaffung sind damit schnell dahin. Hinzu kommen die mit dem Austausch eines Bodens verbundenen Unannehmlichkeiten. Baubiologische Materialien sind meist auch hochwertige, also langlebige und mit der richtigen Pflege auch würdevoll alternde Materialien aus natürlichen Rohstoffen. Bei Kunststoffprodukten ist das anders, da z.B. die

Verflüchtigung von Weichmachern und/oder der Einfluss der UV-Strahlung diese oft relativ schnell ausbleichen, vergilben und spröde werden lassen.

Pflege Damit die Funktionsfähigkeit einer Immobilie langfristig erhalten bleibt, sind regelmäßige Pflege, Kontrollen und Instandhaltungsarbeiten unabdingbar. Je früher Schäden erkannt und beseitigt werden, desto geringer sind ihre Auswirkungen und die mit der Beseitigung verbundenen Kosten. Ob diese turnusmäßigen Kontrollgänge von Hausbesitzern selbst ausgeführt werden oder ob hierfür Experten hinzugezogen werden, ist zweitrangig. Wichtig ist die Einhaltung der Wartungsintervalle. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Feststellung von Schäden nicht dem Zufall überlassen bleibt. Die nebenstehende Übersicht soll Anhaltspunkte geben, wie lange bestimmte Materialien und Bauteile durchschnittlich haltbar sind und in welchen Intervallen kontrolliert werden sollte. Regenrinnen und Fallrohre gehören z.B. zu den wartungsintensiven Bauteilen. Sie sollten regelmäßig von Laub und anderen Verschmutzungen gereinigt werden, um bei Starkregen und Unwettern das Wasser zuverlässig ableiten zu können. Eine Kontrolle im Frühjahr und Herbst ist obligatorisch, bei Bäumen in Hausnähe kann diese Reinigung durchaus häufiger notwendig sein.

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Büroraum im Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN. Das mit Naturharzölen behandelte Esche-Parkett wird regelmäßig trocken gepflegt (gekehrt und gebohnert). Dieser Vorgang verdichtet die Oberfläche und wertet sie auf. Foto: Maximilian Mutzhas

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Aber auch Dachanschlüsse und -durchdringungen wie Kamine und Gauben benötigen besondere Aufmerksamkeit. Hier treffen unterschiedliche Materialien und starke Temperaturunterschiede aufeinander, was nicht selten zu Rissen und Beschädigungen führt. Undichte Fugen, abstehende Blechabdeckungen oder einfach nur Risse im Mauerwerk können zum Eindringen von Feuchtigkeit und zu Bauschäden führen. In vielen Fällen – z.B. bei größeren Gebäuden oder bei drohender Absturzgefahr – ist es ratsam, für Inspektionen Handwerker zu beauftragen. Einfachere Wartungs- und Pflegearbeiten, wie z.B. das Reinigen und Auffrischen von Massivholzböden, können in Eigenleistung erfolgen. Wichtig ist jedoch fundiertes Wissen zu den Materialien, Konstruktionen und geeigneten Pflegemaßnahmen. Im Fall eines geölten Massivholzparketts empfiehlt sich die sogenannte Trockenpflege, also möglichst trocken reinigen (z.B. durch kehren), saugen und anschließend bohnern. Dieser Vorgang verdichtet die Oberfläche und wertet sie auf. Feuchtes Wischen dagegen führt zum Schwinden und Quellen der Holzoberfläche und somit mittelfristig zur Rissbildung – der Alterungsprozess wird dadurch beschleunigt.

In Würde altern Der japanische Schriftsteller Tanizaki Ju´ichiro beschreibt in seinem Essay „Lob des Schattens“ die Liebe der Japaner zu gebrauchten Dingen und Gebäuden mit Begriffen wie „Handglanz“ oder dem japanischen Wort „nare“ (abgegriffen sein). Die Alterspatina durch Menschenhände, die Abnutzungen durch Sonne, Wind und Regen kann und sollte man lieben und wertschätzen und als würdevolle Alterung wahrnehmen, anstatt als optische Beeinträchtigung und Mangel. Entsprechend kann ein Umdenken, eine veränderte Sichtweise, viel Aufwand sparen. Soweit Patina, wie eine rötlichbraune von der Sonne aufgebrannte Lärchenholzverschalung, ein abgegriffener Messingtürgriff oder eine samtig glänzende Ahorntischplatte als sichtbares Zeichen von Qualität gesehen und akzeptiert wird, kann auch oft aufwändiger Pflegeaufwand entfallen.

Fazit Es lohnt sich, bereits in der Planungs- und Erstellungsphase auf Qualität, also auch auf Baubiologie zu achten. Ehrliche, einfache und dauerhafte Materialien, Konstruktionen und Haustechnik können mittel- bis langfristig nicht nur erhebliche Kosteneinsparungen, sondern nebenbei auch noch eine höhere Lebensqualität durch ein schadstoffreduziertes Umfeld ergeben. Autor: Josef Frey, Innenarchitekt, IBN Mehr Infos: Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit (IBN) www.baubiologie.de, institut@baubiologie.de Baubiologische Fachleute auch in Ihrer Region: www.baubiologie-verzeichnis.de

Checkliste zur Gebäudeinspektion Inspektionen jeweils alle mittlere Lebensdauer ½ 1 5 10 30 in Jahren Jahr Jahr Jahre Jahre Jahre HAUSTECHNIK: Dachentwässerung

15/25

X

Fußbodenheizung

10/30

X

Pumpen (Heizung, Hebeanlagen etc.)

10/15

X

Feuerlöscher

5/20

X

Drainage und Sickerschacht

40/60

X X

Blitzschutzanlage

40/80

Dachanschlüsse

15/20

X

Heizungstechnik

15/40

X

Elektrogeräte

15/20

X

Heizkörper

20/50

X

Abwasserleitungen

50/60

X

Armaturen

15/25

X

Heizung-Rohrleitungen

35/50

X

Wasserleitungen

30/50

X X

Gasleitungen

40/50

Sanitär-Objekte

40/60

X

Elektroleitungen

40/60

X

AUSSENBAUTEILE:

3/5

X

Holzzaun

20/30

X

Schornsteinköpfe

25/30

X

80

X

Holzanstrich außen

Gebrannte Dachziegel Dachpfannen aus Beton

50/80

X

Blechdachdeckung

10/40

X

Kiesdach

15/25

X

Kupferblechdeckung

80

X

Außenputz

40/80

Weichholz-Fenster/Türen

30/35

X

Hartholz-Fenster/Türen

40/60

X

X

Sonnenschutz Textil

15/20

Sonnenschutz Rollladen

20/30

X

Bodenbelag Linoleum

30/40

X

Bodenbelag Textil

5/15

X

Bodenbelag Parkett

40/80

Fliesen-Keramik

80

Außenanstrich

5/15

X

X X X

Lichtschächte

40/60

X

Schornsteine

60

X

Außenwände

80

X

Innenwände

80

X

Geschossdecken

80

X

Fundamente

80

X

INNENBAUTEILE:

Holzanstrich innen

15/20

X

Kalkfarbe innen

3/5

X

Kaseinfarbe innen

8/15

X

Treppenbelag Holz

50/80

X

80

X

Treppenbelag Naturstein

Quellen zur Checkliste: – Fernlehrgang Baubiologie IBN – Bundesbauministerium, „Leitfaden zur Bauinstandhaltung...“

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Neubau: Einfamilienhaus (ohne Keller) Familie Zwicklhuber in Kremsmünster

Kommunikativer Lebensraum aus Vollholz Wohlig warm und gesellig – so präsentiert sich der Neubau der Familie Zwicklhuber in Kremsmünster im Ortsteil Kremsegg unterhalb des gleichnamigen Schlosses. Beim ökologisch gebauten Eigenheim legte das Paar großen Wert auf den Einsatz natürlicher Materialien, womit der Entschluss, auf vorgefertigte, gänzlich leim- und metallfreie holzius-Vollholzelemente zu setzen, naheliegend war. Nunmehr beeindruckt das Einfamilienhaus nicht nur aufgrund der sichtbaren Wand- und Decken-Vollholzelemente aus naturbelassenem Fichtenholz, sondern auch durch die Besonderheit, das „Haus mit Spiegel“ zu sein. „Eines war für uns beim Hausbau immer schon klar: wenn wir einen Neubau errichten, dann sollte dieser mit einem möglichst geringen ökologischen Fußabdruck versehen sein“, erklärt Bauherrin Monika Zwicklhuber. Das Grundstück für dieses Bauvorhaben gab es östlich des Zentrums von Kremsmünster schon lange, da es generationsübergreifend von der Bauherrenfamilie bewohnt wird. Bei der Frage, warum die Entwicklungsphase für das eingeschossige Einfamilienhaus ohne Keller dann fast vier Jahre Zeit in Anspruch nahm, gerät Karl Zwicklhuber ins Schmunzeln: „Es ist Fluch und Segen zugleich, wenn der künftige Schwiegersohn Architekturstudent ist und permanent neue Ansätze für seine zahlreichen Entwurfsideen liefert.“ Beim eingeschossigen Gebäude mit insgesamt 131 m² Wohnfläche wurde auf den Einsatz natürlicher Materialien für ein gesundes Raumklima besonderer Wert gelegt. Dass die vorgefertigten holzius-Vollholzelemente sowohl außen (Wandstärke 180 mm), innen (Wandstärke 120 mm) und auch als Dachelemente ihre Anwendung fanden, gilt als persönlicher Ausdruck: wir bau(t)en nachhaltig! Zudem wurde im Zuge der

Ein umlaufendes Chrom-Band um das Flachdach mit dem Effekt der Spiegelung von Garten und Himmel verleiht dem „Haus mit Spiegel“ eine unendliche Weite. Fotos: Copyrights holzius/ Michael Liebert

Bauausführung auf PE-Folien und Polystyrol-Dämmungen verzichtet und stattdessen auf unbedenkliche Materialien wie Holzfaserdämmplatten und Kartontrennlagen im Bereich des Fußbodenaufbaus gesetzt. So entstand in nur zehn Monaten ein neugebautes Wohlfühl-Einfamilienhaus mit umfassend sichtbaren Vollholzelementen. Eine Gratleiste mit Kanten in Schwalbenschwanzform ist der patentierte Kern dieser einzigartigen Bauart. Dadurch wird Bauen mit Vollholzelementen ohne Leim und Metall in garantierter Formstabilität und dauerhafter Luftdichtheit ohne Einsatz von Folien möglich und dies ohne sichtbare Verbindungsmittel. Seit Dezember letzten Jahres wohnen Monika und Karl Zwicklhuber in ihrem naturnahen Zuhause und das Resultat kann sich sehen lassen: das Eigenheim ist barrierefrei, da sich Wohnraum, Küche, Bad, WC, Schlafzimmer, Arbeitszimmer, Hauszugang und Garten auf einer Ebene befinden. Die raumhohen Türen, die ebenfalls wie alle sichtbaren Wand- und Deckenelemente aus Vollholz in naturbelassener Fichte bestehen, lassen eine moderne Neuinszenierung einer alpinen Tradition wieder aufleben. Der geschliffene Betonboden wirkt

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als gestalterischer Gegenpol zu den weich anmutenden Sichtholzflächen und er nimmt als Speichermedium die Wärme der tiefstehenden Wintersonne auf. Schließlich öffnet sich das Haus hauptsächlich gegen Süden und großzügig gegen Westen mit einer weitläufigen Glasfassade. Damit lässt sich die Wärme der Sonne ganzjährig im Wohnraum mit integriertem Küchenteil passiv nutzen, während der nordöstlich aufkommende Straßenlärm außen vor bleibt. Dass das Flachdachgebäude dadurch straßenseitig eher zurückhaltend und verschlossen wirkt, liegt allerdings auch am grau-beigen Putz, der in zwei unterschiedlichen Körnungen aufgetragen wurde. Diese kontrastierende Optik wird durch ein umlaufendes Chrom-Band voneinander getrennt, mit dem Effekt der Spiegelung von Garten sowie Himmel. Durch diese Umgebungswiedergabe verleiht das „Haus mit Spiegel“ dem Garten samt seinen Bäumen eine unendliche Weite, dem Eigenheim ein freundliches Selbstbewusstsein und es erweckt den Anschein, als würde sich das Dach in einem permanenten Schwebezustand befinden. Den Bewohnern Karl und Monika Zwicklhuber schenkt diese Spiegelbildwirkung höchste Zufriedenheit mit dem Wissen, ein einmaliges, geselliges, ökologisch errichtetes Vollholzheim zu besitzen.

holzius Als Anbieter patentierter, leim- und metallfreier Vollholzelemente für Wohnhäuser gestartet, gehören auch fertige Gebäudehüllen für Mehrfamilienhäuser, öffentliche und gewerbliche Bauten aus Vollholz in baubiologischer Ausführung zum holzius-Angebot. „Wir wollen gesunde Wohnräume schaffen und intakte Lebensräume erhalten. Auf diese Art und Weise wollen wir Mensch und Natur zusammenbringen“, so Firmengründer Herbert Niederfriniger. holzius setzt sich für den Fortbestand einer intakten Natur, die Schonung von Ressourcen und eine lebenswerte Umgebung ein. Ziel ist es, die variantenreiche Vollholzbauweise mit werksseitig vorgefertigten Wand-, Decken- und Dachelementen auch in die Städte zu bringen und damit auch dort naturverbundenes Wohnen und Leben zu ermöglichen. holzius GmbH Kiefernhainweg 96, I-39026 Prad am Stilfserjoch - Südtirol 0039 0473 618185, info@holzius.com, www.holzius.com

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Wir wollen gesunde Wohnräume schaffen und intakte Lebensräume erhalten. Auf diese Art und Weise Mensch und Natur zusammen zu bringen, ist unser gemeinsames Bestreben. www.holzius.com


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Das Zertifizierungssystem der Baubiologie für gesundes Bauen und Wohnen.

VDB-ZERT „Die jüngste Geschichte des Bauens ist eine einzige lange Geschichte von Umweltskandalen, deren finanzielle Auswirkungen jetzt erst sichtbar werden“ – Uwe Münzenberg, Vorstand im VDB.

ALLERGIE? „ICH WILL EIN GARANTIERT GESUNDES HAUS, IN DEM ICH ENDLICH WIEDER FREI DURCHATMEN KANN.“

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Nicht nur die Wünsche von Käufern gebrauchter Immobilien, sondern auch die von Bauherren zeigen einen eindeutigen Trend: Baubiologisches und schadstoffarmes Bauen ist eine zentrale Anforderung an das neue Wohnumfeld. Vor allem Investoren und Kreditgeber haben erkannt, dass es ein unkalkulierbares Risiko ist, in eine Immobilie zu investieren, ohne sicherzustellen, dass keine umfangreichen Sanierungen von Schadstoffen zu einem möglichen Totalverlust führen. Dies wurde in der Vergangenheit jedoch häufig teils schlecht umgesetzt. Eine Kontrolle vor dem Kauf oder nach der Fertigstellung einer Immobilie hing vom zufälligen Kenntnisstand des Auftraggebers und dem damit beauftragten Untersuchungsumfang ab. Verschiedene am Markt befindliche Gütesiegel weisen unterschiedliche Kriterien auf, bzw. vernachlässigen teilweise wichtige Untersuchungen, zu Raumklima, Schadstoffen und elektromagnetischen Feldern. Nach zwei Jahren intensiver Auswertungen einer Pilotstudie stellt der Berufsverband Deutscher Baubiologen VDB e. V. (VDB) ein Konzept zur Zertifizierung von Wohngebäuden zur Verfügung: Die Version 1.0 des Gebäude-Zertifizierungssystems VDB-ZERT ging im Januar 2019 offiziell an den Start. Der VDB konnte die Firma Bau-Fritz GmbH & Co. KG (Baufritz) als Pionier für gesundes Bauen und Wohnen für die VDB-Zert-Pilotphase gewinnen. Bei Baufritz konnte auf eine Datengrundlage von mehr als 2.000 bereits durchgeführten Raumluftuntersuchungen zurückgegriffen werden. In einer intensiven Testphase im letzten halben Jahr wurden in neuen, bewohnten Einfamilienhäusern, die theoretischen VDB-ZERT-Kriterien real angewendet und der Untersuchungsablauf in die Praxis umgesetzt. Das in den letzten 20 Jahren erarbeitete Know-how der Mitglieder des VDB zu Messungen von Schadstoffen und Elektrosmog in Gebäuden, kann nun einer interessierten Gruppe von

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Investoren und Bauherrn zugänglich gemacht werden. Interessenten können sich an den VDB wenden und dort einen zertifizierten Prüfer mit der Untersuchung seiner Immobilie beauftragen. Das VDB-Mitglied untersucht fest vorgegebene Parameter aus den Bereichen Chemie, Mikrobiologie, Radon sowie elektrischen und magnetischen Feldern und bewertet diese anhand einer definierten Bewertungsmatrix. Die VDB-Geschäftsstelle prüft die Vollständigkeit der Unterlagen sowie die Bewertungsmatrix und erstellt das Zertifikat. Nach einem Punktesystem für erreichte Zielwerte kann das Wohnumfeld sehr detailliert bewertet werden. Die baubiologische Qualität des Wohnraums kann so transparent dargestellt werden. Durch die bei den Untersuchungen gewonnenen und dokumentierten Erkenntnisse entsteht für den Bauherrn oder Käufer einer Immobilie eine aussagefähige Datengrundlage und somit wichtige Dokumentation der Immobilie. Diese kann ihm nicht nur als Entscheidungshilfe für den Kauf dienen, sondern auch zu möglicherweise besseren Konditionen bei der Aufnahme eines Kredites. Auch ein späterer Verkauf des Gebäudes wird dadurch mit wichtigen Daten für die Wertermittlung unterstützt. Den meisten Menschen ist nicht bekannt, dass viele Versicherungen ihr erwirtschaftetes Geld in Immobilien anlegen und diese vor der Übernahme durch umfangreiche Untersuchungen auf mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Schadstoffe überprüfen und zertifizieren lassen. Nun besteht endlich auch für den privaten Käufer einer Immobilie die Möglichkeit, ihre Immobilien umfangreich und nach einem standardisierten objektiven Bewertungsschema überprüfen zu lassen. Berufsverband Deutscher Baubiologen VDB e.V. Roggenkamp 21, 21266 Jesteburg Tel: 04183 - 77 35 301 info@baubiologie.net, www.baubiologie.net

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Warum das BaumHaus auch morgen so wertvoll ist Die Naturhaus-Manufaktur Brunthaler aus Egglham im Landkreis Rottal-Inn hat sich schon frühzeitig auf innovative Konzepte im Massivholzhausbau spezialisiert. So entspricht das Brunthaler Massivholzhaus auf Basis der innovativen MONOBLOCK-Bauweise mit seiner natürlichen Materialreinheit dem aktuellen Zeitgeist nach ökologischer Verträglichkeit in Herstellung und Nutzung sowie naturnaher Wohnbehaglichkeit. Faktoren, die sowohl das Befinden wie auch die Werthaltigkeit einer Immobilie beeinflussen. Behaglichkeit durch Natürlichkeit Die neuartige MONOBLOCK-Bauweise im Brunthaler BaumHaus ermöglicht es, massives, naturgewachsenes Vollholz völlig chemiefrei – also ohne Leim, Kunststoff oder chemischen Holzschutz – bei höchster Formstabilität und Standfestigkeit zu verbauen. Dies wirkt sich spürbar positiv auf das Raumklima und damit das Wohlbefinden der Bewohner aus: Zu jeder Jahreszeit angenehme Oberflächentemperaturen in den Innenräumen, die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften von Massivholz, der Verzicht auf synthetische Allergene sowie nicht zuletzt die hervorragenden Dämmeigenschaften gegenüber Wärme und Schall schaffen ein Höchstmaß an Behaglichkeit. Daneben trägt die massive Holzkonstruktion zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung von außen bei.

Das Holzhaus früher Dass die Langlebigkeit von Holzhäusern klassischen Häusern in Ziegelbauweise in nichts nachstehen, steht heute außer Frage. Der vergleichsweise höhere Wertverfall, wie er in den 60er und 70er Jahren Holzhäusern vor allem in Rahmen- oder Tafelbauweise zugeschrieben wurde, gilt längst nicht mehr. Waren Holzhäuser in jenen Zeiten vor allem kostengünstige Herstellungsalternativen, schlossen seit 1985 im Zuge stetig verbesserter Qualitätsmerkmale im Holzhausbau die Herstellungskosten mit der Ziegel- und Betonbauweise auf. In der Folge glichen sich auch die Preise auf dem Immobilienmarkt immer mehr an.

Raumluftqualität in Verbindung mit einer hohen Langlebigkeit werthaltige Immobilienobjekte, für die ein stetig wachsender Markt entstanden ist. Besonders das zunehmende ökologische Bewusstsein und die steigende Relevanz baubiologischer Aspekte im Wohnhausbau führen zu immer höherer Akzeptanz.

BaumHaus – wertvoll über Generationen Besonders wertrelevante zusätzliche Qualitätsmerkmale des Brunthaler BaumHauses liegen in der naturnahen und chemiefreien MONOBLOCK-Bauweise. Leimfreie Naturholzbalken und der Verzicht auf Kunststoffe und chemiegebundene Holzwerkstoffe bilden eine Massivholzwandscheibe, die den natürlichen Baustoff Holz in seiner Ursprünglichkeit erhält. Selbst nach der über Generationen hinaus währenden Nutzungsdauer bleibt ein Brunthaler BaumHaus ökologisch verträglich, da ein Rückbau frei von problematischen Kunst- und Verbundstoffen erfolgt, die ansonsten ungeahnte Entsorgungskosten nach sich ziehen könnten: Merkmale von wachsender Bedeutung für ökologie- und gesundheitsbewusste Hausbesitzer und damit wichtige Faktoren für langfristige Werthaltigkeit der Immobilie. Daneben sind Umbauten im und am BaumHaus materialund konstruktionsbedingt vergleichsweise einfach durchzuführen: Trocken, schmutzarm und schnell können individuelle Anpassungen vorgenommen werden. Diese hohe Anpassungsfähigkeit ist ein weiterer überzeugender Aspekt für potentielle Nachfolge-Besitzer, da sich so auch Bestands­immobilien sehr einfach für persönliche Anforderungen optimieren lassen.

Das Holzhaus heute Heute sind hochwertige Massivholzhäuser wie das Brunthaler BaumHaus aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften bei z. B. Brandschutz, Schallschutz, Energieeffizienz und

Weitere Informationen zum Brunthaler BaumHaus ­erhalten Sie unter www.brunthaler-baumhaus.de oder per Telefon 08543 62404-00.

www.brunthaler-baumhaus.de Zwei Balken aus einem 100-jährigen Baum. Sonst nichts. Denn stehende Vollholzbalken sind die Grundlage für das Haus aus massivem, natürlichem Holz – für das BaumHaus eben.

Weitere Bilder und Informationen zum BaumHaus finden Sie unter www.brunthaler-baumhaus.de Zimmerei Brunthaler, Pfarrkirchener Straße 31, 84385 Egglham, Deutschland Tel. +49 8543 62404-00, Fax +49 8543 62404-10, info@brunthaler.bayern, www.brunthaler.bayern

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Shades of White In modernen Gebäuden und bestandssanierten Innenräumen dominieren Licht und die Farbe weiß. Längst sind die Vorhänge gefallen um die Helligkeit in den Raum zu lassen. Weiß ist der neutrale Hintergrund, vor dem die individuelle Gestaltung zum Ausdruck kommt. Die Bilder an der Wand, die Möbel im Raum kontrastieren und erheben sich vor der weißen Fläche.

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Kundige Experten sprechen davon, es gibt hunderte von Weißtönen. Und doch steht die gezielte Entwicklung der Farbe weiß nicht im Fokus. Seiner Tradition verpflichtet hat Claytec es sich zur Aufgabe gemacht, das heute so wichtige Weiß zu würdigen, weil es besonders bei mit Lehm verputzten Oberflächen in seiner ganzen Tiefe wirkt. Die Wahl des passenden Weiß hat einen entscheidenden Einfluss auf die Stimmigkeit des Ensembles. So bevorzugen wir in Büro und Werkstatt eher kaltes Licht, empfinden dies jedoch als störend in unserem privaten Umfeld. Hier dominieren warmweiße Töne. Die richtige Kombination von Farbe und Raumgestaltung schaffen erlebbare Harmonie. Claytec-Initiative Weiß Claytec hat seine Wurzeln in der Fachwerk- und Denkmalsanierung. Vor 35 Jahren wurde das Unternehmen als Handwerksbetrieb gegründet, bevor es um die Jahrtausendwende zum reinen Hersteller von Lehmbaustoffen wurde. In den ersten Jahren haben die grundlegenden Baustoffe dominiert, die es erlauben, Fachwerkhäuser und Denkmäler in der Substanz zu sanieren oder auch um moderne Holzständerhäuser mit zeitgenössischen Lehmbaustoffen auszustatten. Mit der Zeit hat sich das Unternehmen gleichermaßen mit der Gestaltung von Innenräumen beschäftigt, mit Oberflächen und mit Farben. In diesem Kontext sind neue, sinnliche Produkte wie der legendäre Lehm-Designputz YOSIMA mit seinen 140 Farben entstanden.

Neun Variationen in Weiß Mit den jetzt erweiterten weißen CLASSIC-Farbtönen der YOSIMA-Linie lassen sich Räume besonders hell gestalten. Der weiße Ton ist Bindemittel und Farbgeber in Einem, es werden keine Pigmente oder Farbstoffe zugesetzt. Der Farbton Weiß ist die ungemischte Variante, Alt-Weiß und Kolumba-Grau sind dunkle Tone beigemischt. Die CLASSICFarbtöne enthalten minimale Anteile der YOSIMA-Grundfarbtöne. So entsteht eine fein abgestufte Auswahl aus 9 Farbtönen für differenziertes Innenraum-Design. Die Namen wie Alma-Weiß oder SeidenWeiß Beschreiben den Charakter der Farbe. An der ruhigen und harmonischen Ausstrahlung der YOSIMA CLASSICFarbtöne erfreut man sich an jedem Tag. Mehr Informationen: www.claytec.de

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Als Wandanstrich hochwirksam gegen Schimmel

Auch Naturkalk braucht eine gewisse Reife Was verbindet Naturkalk mit einem guten Wein? Ganz einfach: Um ihre volle Qualität zu entfalten, müssen beide einen gewissen Reifeprozess durchlaufen. Beim Naturkalk entscheidet die sogenannte Sumpfzeit darüber, inwieweit er sich gut verarbeiten lässt und als Wandfarbe oder Putz zu einem hochwirksamen Mittel gegen Schimmel wird. Kalkstein wird dazu zunächst bei 950 Grad Celsius holz- Stuccotechnik lassen sich marmorierte Oberflächen erzielen, gebrannt und anschließend mit Wasser gelöscht. Die so die etwas vom Charme venezianischer Villen verströmen. Nicht entstandene Kalkmilch wird dann gelagert. „Durch dieses umsonst wurde hochwertiger Naturkalk mit langer Reifezeit Einsumpfen entwickelt sich im Lauf der Zeit ein gleichmäßig früher gerne für repräsentative Prachtbauten verwendet. cremiger, feinporiger Sumpfkalk. Industriekalk wird dagegen Apropos hochwertig: Beim Kauf von Kalkputz empfiehlt sich gleich nach dem Löschen zu Pulver verarbeitet und ist dadurch immer ein prüfender Blick auf den Inhalt. Denn in Deutschland weniger feinporig – qualitativ dürfen sich Putze bereits ab ist das ein Unterschied wie einem Kalkanteil von nur zwischen einer Spätlese und drei (!) Prozent als Kalkputz einem Tafelwein“, erklärt der bezeichnen. Zum Vergleich: passionierte NaturbaustoffBeim Schweizer Hersteller hersteller Thomas Bühler. Haga beträgt der Anteil an Zu den herausragenden Calciumcarbonat mehr als 98 Eigenschaften von Kalk gehört Prozent. Das Unternehmen es, Innenräume wirksam vor in Rupperswil hat diesen beSchimmel zu schützen. Aufsonderen Reinheitsgrad einer grund seines basischen pHgeologischen Besonderheit Werts entzieht er Schimmelzu verdanken: Dort sind die sporen jeglichen Nährboden. Kalkschichten in umgekehrDas feine Kapillarsystem funter Reihenfolge zu finden. giert als zusätzlicher Schutz: Die tiefste und damit reinste Es kann Feuchtigkeit aus dem Kalkablagerung des Urmeeres Mauerwerk aufnehmen und Naturkalk an der Wand sorgt für ein wohngesundes und schimmelfreies tritt dort ganz oben zutage. Foto: HAGA gibt sie dann erst nach und Raumklima. Als Zusatzstoffe werden nur nach an die Luft ab. natürliche Materialen wie Flusssand, Marmormehl oder mineDoch Naturkalk punktet nicht nur im Hinblick auf ein ralische Leichtzuschläge beigemischt. Auch diese Bestandteile gesundes Raumklima. Er erlaubt auch ein breites Spektrum sind alle voll deklariert. an Gestaltungsvarianten und Techniken: Er kann einfach Weitere Informationen unter www.haganatur.de. als Wandfarbe im Neubau dienen oder aber als Deck- oder Haga AG Naturbaustoffe Strukturputz Unebenheiten von Altbau-Wänden ausgleichen. Besondere Effekte lassen sich erzielen, wenn er in mehreren Regelmäßig finden Info-Veranstaltungen zum Thema Naturkalk Schichten aufgetragen wird. So ergeben sich Texturen mit gegen Schimmel statt. Die aktuellen Termine finden Sie hier: höherer Transparenz und Lichtreflexen. Mit der raffinierten www.haganatur.de/termine/

Mit Naturkalk gegen Schimmel Wie Sie Wohnschimmel einfach vermeiden können Weitere Infos erhalten Sie bei folgenden Fachpartnern: Gesundbaumarkt GmbH NaturBauHaus

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Japanische Shoji aus dem Altmühltal Japanisches Wohnambiente liegt seit Jahren im Trend. Immer beliebter werden daher auch japanische SchiebeElemente, genannt Shoji. Als Shoji bezeichnet man mit Reispapier bespannte Holzelemente, die als Raumteiler, Schranktüren oder Sichtschutz zum Einsatz kommen. Die Schreinerei Risch ist einer der wenigen Shoji-Spezialisten in Oberbayern. Bereits vor 15 Jahren hat sie begonnen, sich auf die Herstellung von Shoji zu spezialisieren. Rhythmus und Klarheit der handgemachten Shoji Elemente begeistern Interessierte in Stadt und Land.

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Neben dem fernöstlichen Charme werden vor allem die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Shoji geschätzt. Ob als Abtrennung von Wohn- und Essräumen, als Schrank- oder Garderobenverkleidung oder als Vollausbau zum Meditationsraum oder zur Arztpraxis mit Behandlungskabinen- Shoji-Elemente sind universell einsetzbar. Vom Freitag 29. bis Sonntag 31. März 2019 präsentiert sich die Schreinerei Risch erstmals auf der „Interior Messe für Ambiente, Lifestyle & Innovationen“ in der Tenne des Veranstaltungsforums Fürstenfeldbruck. Wer sich für Shoji interessiert, kann sich am Stand anhand von Grundriss oder Foto kostenlos beraten lassen. Spatz-LeserInnen können sich einen persönlichen Beratungsgutschein für eine Vorortberatung zusenden lassen. Rufen Sie uns an: 08423-602 oder senden Sie uns eine email: info@schreinerei-risch.de. Zusätzliche Informationen: www.shoji-zentrum.de

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Baubiologie ist die Lehre von den ganzheitlichen Wechselbeziehungen des Menschen und seiner gebauten Umwelt. Sie verbindet Baukultur mit Ökologie und Disziplinen wie Chemie, Biologie, Geologie und Psychologie. Am Bau des Instituts für Baubiologie + Nachhaltigkeit (IBN) werden baubiologische Kriterien und Ansätze detailliert erläutert. Zahlreiche weitere aktuelle Projekte verdeutlichen, wie diese in verantwortungsbewusste, gesunde und damit nachhaltige Architektur umgesetzt sind.

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Innovationen im Massivholzbau

NATUR PUR So geht Holzbau heute

Pionierarbeit leisten meist mittelständische Unternehmen, vor allem wenn es um ökologische Konstruktionen und innovativen Holzhausbau geht. Zu diesen Manufakturen gehören auch die Sonnleitner Holzbauwerke aus Ortenburg. Die Holzbaufirma hat sich längst einen hervorragenden Namen gemacht, wie z. B. dem Klimawandsystem „TWINLIGNA“, einer patentierten, doppelwandigen Wandkonstruktion, entwickelt für sichtbare Massivholzfassaden. Für Öko-Puristen kommt nur die einstoffliche Block-Variante in Frage, beidseitig mit Massivholzbohlen in Lärche oder Fichte ausgestattet, im Werk vorgefertigt, von hoher technischer Wertigkeit und in zwei Optik-Varianten erhältlich. Ungewöhnlich: Ein Hersteller mit zwei Klimawand-Konstruktionen und einer deutlichen Öko-Handschrift. „Wir heben uns ganz klar vom konstruktiven Einerlei anderer Hersteller ab und punkten somit durch zahlreiche Alleinstellungsmerkmale“, lautet die Strategie von Firmenchef Gotthard Sonnleitner. So entwickelte Sonnleitner zusätzlich ein Klimawandsystem für verputzte Holzhausfassaden mit deutlichem Öko-Charakter – unverwechselbar und mit klarem Profil. Das Ergebnis heißt „MONOLIGNA“. Neu hierbei ist der einzigartige Klimakern aus mäanderförmig gefrästem Massivholz, welcher durch eingeschlossene, ruhende Luftschichten ein sehr günstiges, spezifisches Wärmespeichervermögen einen besonders guten U-Wert aufweist. Als Dämmung werden Holzfasern verwendet, ein mehrschichtiger mineralischer Außenputz und Gipsbauplatte (innen) bilden den Abschluss. Zwei patentierte Klima-Wandsysteme auf gleicher Augenhöhe, von einem Hersteller, produziert in einem Werk. Weitere Infos unter www.sonnleitner.de

HOLZHAUSBAU

Kostenlose baubiologische Beratung in unserer Niederlassung in Eresing! Sonnleitner ist Spezialist im ökologischen Holzhausbau. Bauherren werden nach einem ganzheitlichen Konzept begleitet: baubiologisch, individuell, umfassend und in kurzer Zeit. Jedes Sonnleitnerhaus ist ein Unikat, das mit hohem Massivholzanteil gefertigt wird. Einen Großteil der energieeffizienten Holzhäuser übergibt Sonnleitner mehr als schlüsselfertig - inklusive maßgefertigtem Mobiliar aus eigener Meisterwerkstätte.

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Naturmode im Frühjahr/Sommer 2019

Feminine Lässigkeit mit Eleganz Erstes frühlingshaftes Vogelgezwitscher ist schon zu hören – die Vorfreude auf warme Sommertage steigt. Da wird es Zeit, einen Blick auf die neuen Kollektionen der Naturmodehersteller zu werfen. Was ist neu im Frühjahr/Sommer 2019? // Katrin Speer Coole Classics, lässiger Stilmix sowie Strukturiertes und Hauchzartes geben im Frühjahr/Sommer 2019 den Ton an. Das Spiel mit Licht und Helligkeit, aber auch kräftig bunte Farben bestimmen das Bild. Das Naturmodelabel Lanius verführt mit Trendthemen wie „Natural Illusion“ und „Deep Ocean“. Zum naturfarbenen im Batiklook bedruckten Seidenrock und -schal in Indigo und Pearl wird ein indigofarbenes PopelineOberteil kombiniert – nur ein Beispiel von vielen für feminine Lässigkeit mit einem Hauch von Eleganz.

Farbe von Blüten aus Tempeln Wie so oft bei Naturmodelabels lohnt aber auch hier genauer hinzuschauen: Lanius hat seine Mode für Frühjahr/ Sommer jetzt erstmals im NATURAL DYEING-Verfahren färben lassen. Dabei werden die natürlichen Farbstoffe direkt von Pflanzen und Blüten extrahiert. Sie stammen aus Tempeln und werden wiederverwendet. Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren ermöglicht dieser Färbeprozess Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent und eine Reduzierung der Wasserverunreinigung um bis zu 97 Prozent.

Being a star: Seidenprints in Kunstdesign „Farbe steht mir gut!“ heißt es bei Alma & Lovis. Wer auffallen will, wählt einen der Seidenprints in aufregendem Kunstdesign. Im modisch sportiven Bomber in Seide – am besten zur lässigen Jeans kombiniert – werden Sie auf der Vernissage selbst zum Hingucker. Das maritime Kollektionsthema „Sailers“ wirkt wie eine frische Brise und wird u.a. in feminine Sommerkleider und Blusen mit Streifen umgesetzt. Neu bei RingelQualitäten ist Leinen-Baumwolle in GOTS-zertifizierter Organic-Qualität – ihr wird für den Hochsommer Starpotential prognostiziert.

„Natural Illusions“ – Mode wie moderne Traumlandschaften www.lanius.com

strahlendes Yellow Kiwi: Kühle und zarte Pastelle – wie Sahneeis – in betont feinen Qualitäten und durchscheinenden Looks. Materialien wie feines und elastisches Denim-light, Feinstrick aus recyceltem Polyester (50 % Cotton, 50 % PES aus Plastikflaschen) und fließend-glänzendes Baumwollsatin (kbA) sorgen bei optisch und haptisch für Spannung.

Inspirationen für die Sinne An heißen Sommertagen ist das Material Hanf mit seinen temperaturausgleichenden Eigenschaften geradezu perfekt. Mit Farben und Mustern möchte der Hanfspezialist HempAge die Gefühle und Sinne positiv inspirieren. Kräftiges Rot, erholsames Blau, warmes Gelb und harmonisches Grün wechseln sich mit tropischen Palmwedeln auf T-Shirts, Kleidern, Hemden und Co. ab. Ein Highlight in der Kollektion ist die Hanf-BioBaumwoll-Jeans BN 510 aus eigens für HempAge produziertem Stoff. Der used-Look entsteht übrigens durch ein umweltschonendes Laserverfahren.

„Easy to combine“ – für eigene Stylingideen Polka Dots und Art Nouveau

Künstlerische Impressionen in Seide www.almalovis.de

Lana geht es vor allem um das „Easy to combine“ – alles kann mit (fast) allem kombiniert werden. Das lässt genug Freiraum für eigene kreative Stylingideen. Ein wichtiges Trendthema ist die neue Helligkeit „Faded softness“: Reines Weiß, softes Lavendel und

Die Kollektion des Labels Thought ist Lifestyle pur! Polka Dots (Pünktchenmuster), Art Nouveau- und Fotoprints bestimmen beim Trendthema „Bold Beauty“ (mutige Schönheit) das Bild. Die Kleider, Blusen, Hosen und Röcke wirken geradezu künstlerisch. Das kommt nicht von ungefähr: Die Motive sind von der US-amerikanischen Fotografin und Fotojournalistin Lee Miller inspiriert. Wild-bunte Blumen- und Blütenmuster und dazu künstlerische Motive – das ist der neue Bohemian Style.

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Jumpsuit mit Wickeloptik Zu den Key-Items der aktuellen Frühjahr/Sommer-Kollektionen gehören neue Hosenformen wie die Culotte – gern auch mit Wickelrock-Anmutung – und natürlich Jumpsuits! Maas präsentiert u.a. einen ärmellosen modernen Einteiler aus weichem, GOTS-zertifiziertem Jersey mit dezentem Grafikmuster und V-Ausschnitt in Wickeloptik. Die Raffinesse der Kollektion aus edlen Naturmaterialien in Bioqualität liegt im Detail: Hinter klaren Formen stehen aufwendige Schnitte, moderne Styles und ausgefallene Prints.

DIE NATURMODE MANUFAKTUR

Natur vom Feinsten: Seide-Kaschmir eve in paradise setzt im Sommer 2019 ganz neue Akzente. Der Fokus liegt auf dem harmonischen Zusammenspiel von Farben, künstlerischen Prints und hochwertigen Materialien. Vielseitige Zusammensetzungen aus hochwertigen Naturfasern wie Leinen, Seide, Kaschmir und Baumwolle werden neu interpretiert und schaffen innovative Strukturen. Für die Übergangszeit bietet sich eine feine Strickserie aus SeideKaschmir- und Seide-Baumwolle-Mix an. Zickzack- und Streifenmuster oder leicht transparente Partien ergeben ein aufregendes Strickdesign.

Farben wie eine Ode an die Sinne

Auffällige Muster und intensive Farben www.madness-online.com

„Riviera Impressions“ – der Name der Farbwelt in der Kollektion von Madness ist Programm: Lobster, Aqua Haze und Cobalt Blue sind eine Ode

5€

www.flomax.de Alle Produkte von albmerino ® und FLOMAX ® bekommen Sie in unserem Manufaktur|Laden - Oder fordern Sie unseren Katalog an! FLOMAX NATURMODE GMBH Braikeweg 6 72813 St. Johann-Gächingen Tel. +49 (0) 7122 / 528

an die Sinne und erinnern an mediterrane Sonnenuntergänge. Sommerliche handbestickte Baumwollgewebe wie Chambray (ein leicht glänzender Stoff, der Denim zum Verwechseln ähnlich sieht, aber deutlich leichter ist) und luftige Leinenqualitäten stimmen auf den Sommer ein. Ergänzt wird das Programm durch leichte Tücher aus Baumwollgaze und Ajourstrick. Träumen Sie sich schon jetzt in den Sommer!

GutscheinCode: spatz19 *gültig bis 20.04.2019

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Öffnungszeiten: Di - Fr 10-13 Uhr | 14 - 18 Uhr Sa 10-14 Uhr

die neue Kollekion ist da! Naturmode online bestellen: www.himalayashop.de


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Tencel – der Stoff, aus dem die Träume sind? Immer häufiger taucht in der Mode der Begriff „Tencel“ auf – wie derzeit in den aktuellen Frühjahr/SommerKollektionen. Doch was ist das für ein Material? Und wie nachhaltig ist es? Die Herstellung von Kleidung ist eine komplexe Angelegenheit. Um ihre Kollektionen nachhaltig und zugleich modisch zu gestalten, sind Naturtextilhersteller und -designer stets auf der Suche nach innovativen ökologischen Materiallösungen. Tencel gehört zu diesen „Neu“-Entdeckungen. Unter dem Markennamen „Tencel“ hat die österreichische Unternehmensgruppe Lenzing AG umweltfreundlichere Alternativen zur herkömmlichen Viskose entwickelt: TencelTM Lycocell und Tencel TM Modal.

Nachhaltige Variante der Viskose In Produktionsstätten außerhalb Europas wird die aus natürlichen Rohstoffen industriell gefertigte Faser im Herstellungsprozess vielfach noch mit ökologisch bedenklichen Chemikalien behandelt und unter hohem Wasser- und Energieverbrauch produziert. Europäische Hersteller wie Lenzing arbeiten deutlich umweltschonender. Das zahlt sich aus: In der Naturmodeszene hat sich der Markenname „Tencel“ fast schon als Synonym für nachhaltige Viskose durchgesetzt.

Zellulose aus zertifizierter Forstwirtschaft Lycocell und Modal gehören zu den sogenannten Zelluloseregeneraten (Regenerat = durch chemische Aufbereitung gewonnenes Material). Für die Herstellung der Fasern werden zellulosehaltige Rohstoffe (vorwiegend Holz) benötigt. Das Holz und die Zellulose für TENCEL™ Lyocellfasern bezieht Lenzing nach eigenen Angaben aus naturnahen Wäldern sowie von nachhaltig bewirtschafteten Plantagen. Der natürliche Rohstoff komme aus zertifizierten, kontrollierten Quellen. Das Buchenholz für TENCEL™ Modalfasern stamme zum größten Teil aus nachhaltigen Wäldern in Österreich sowie den Nachbarländern.

Vom Holzschnipsel zur Faser

Kleid aus Tencel TM mit Print Dreamland Foto: www.lanius.com

Vereinfacht dargestellt verläuft der Herstellungsprozess der Fasern wie folgt: Damit sich der Zellstoff (die Cellulose) löst, wird das Buchen- oder Eukalyptusholz zerkleinert und eingeweicht. Anschließend wird der Holzbrei mit Wasser und einem ungiftigen Lösungsmittel vermengt und erhitzt. Die Zellulose löst sich und bildet eine Spinnlösung. Diese wird gefiltert und durch Spinndrüsen gepresst. Zum Schluss kommt sie in ein Spinnbad, in dem die begehrten Fasern entstehen.

Umweltschonendes Produktionsverfahren Das Produktionsverfahren für TencelTM Lycocell gilt als besonders umweltschonend: Nach der Herstellung lässt sich das Lösungsmittel leicht aus der Faser entfernen und kann fast vollständig in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden. Verbleibende Reste werden in Kläranlagen abgebaut. Kleidungsstücke aus Tencel sind biologisch abbaubar und kompostierbar und können dem Naturkreislauf wieder zugeführt werden. Aufgrund des geringen Wasser- und Energieverbrauchs und ressourcensparenden Einsatzes von Rohstoffen sowie des nahezu geschlossenen Produktionskreislaufes ist eine minimale Umweltbelastung gewährleistet. Für dieses Verfahren wurde Lenzing mit dem „European Award for the Environment“ der Europäischen Union ausgezeichnet.

Midi-Rock aus TencelTM mit Print Dreamland Foto: www.lanius.com

Weich fließend wie Seide TencelTM ist nicht nur besonders umweltfreundlich. Die Funktionsfaser zeichnet sich zudem durch einen hohen Tragekomfort, positive Produkteigenschaften und vielfältige Einsatzmöglichkeiten aus. Ihre Oberfläche ist besonders glatt und hat einen seidigen Griff. Das sorgt bei Stoffen für dezenten Glanz und einen weichen, fließenden Fall. Zudem lassen sie sich leicht bügeln. Das Material ist sehr hautfreundlich, angenehm weich und atmungsaktiv. Es kühlt ähnlich gut wie Leinen und ist saugfähiger als Baumwolle. Das macht es im Fashion-Sektor und bei Herstellern von Outdoor- und Sportbekleidung so beliebt.

Pflegetipps! TencelTM ist ein sehr feines Material und sollte wie echte Seide besonders schonend behandelt werden. Beim Waschen mit Feinwaschmittel ist eine Temperatur von maximal 30 Grad zu empfehlen – entweder im Woll- oder Schonwaschgang. Vorher sollte die Kleidung auf links gedreht, auf Bleichmittel ganz verzichtet werden. Sie trocknet am besten, wenn man sie direkt nach der Wäsche aus der Waschmaschine nimmt. Wer mehr über Bekleidungsstoffe, ihre Herstellung und Pflegetipps erfahren will, dem ist u.a. die „Textilfibel“ der Umweltorganisation Greenpeace zu empfehlen. Katrin Speer

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Natürlich leben, natürlich kleiden Seit über 33 Jahren leben wir diese Überzeugung. Für unsere aktuelle Frühjahrskollektion verwenden wir nur edelste Naturmaterialien, wie bspw. Bio-Baumwolle, Baumwolle-Seide und Leinen. Hinter klaren Formen stehen aufwendige Schnitte. Moderne Styles und ausgefallene Prints setzen besondere Akzente. Kräftig leuchtende Farbtöne aber auch Pastellfarben wie zartes gelb oder rosé kombiniert mit zeitlosem blau, schwarz oder anthrazit bieten zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten. Überzeugen Sie sich von der aktuellen Maas Natur Kollektion unter: www.maasnatur.de oder bestellen Sie den neuen Katalog unter 0800 - 0701200 oder schauen Sie in einem unserem Läden vorbei …

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Sie sind gestresst oder erschöpft? Sie haben Übergewicht, Migräne oder Verdauungsprobleme? Dann könnte Ihnen ein ganzheitlicher Fastenwanderurlaub sehr guttun. Die ganzheitliche Fastenmethode nach Susanne Kirstein ist wie ein Puzzle. Wenn alle Teile an ihrem Platz sind, entsteht ein ganzheitliches Wohlgefühl. Erst das Zusammenspiel aller Teile lässt Ihren Fastenwanderurlaub im Bayerischen Wald zu einem einzigartigen Erlebnis werden. Motiviert durch die Gruppe überwinden Sie Durchhänger leicht. Fasten: Fasten Sie gerne nach Buchinger mit Brühe? Oder ziehen Sie sanftes Fasten mit leckeren Suppen vor? Wählen Sie, was Ihnen bekommt. Alles wird täglich frisch gekocht. Homöopathie: Fastenkrisen müssen nicht sein. Mit homöopathischer Begleitung können Sie das Fasten wunderbar unterstützen und den inneren Reinigungseffekt noch verstärken. Ich berate und begleite Sie. Bewegen & entschleunigen: Genießen Sie die Natur des Bayerischen Waldes. Tägliche geführte Wanderungen lassen auch den Kopf frei werden. Das Wellness- und Entspannungs-

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Augsburger Startup sagt Plastikflut im Badezimmer den Kampf an

[takuna] Naturkosmetik Das Augsburger Naturkosmetik-Startup startet eine Crowdfunding-Kampagne für ein natürliches Duschgel in einer nachhaltigen Verpackung und greift dabei zur Glasflasche. Ob Bio oder Vegan: Naturkosmetik ist meistens in Plastik verpackt. Mit [takuna] Naturkosmetik will der Gründer Florian Strobl aus Augsburg den Plastikmüll im Badezimmer deutlich reduzieren – mit natürlichem Duschgel abgefüllt in stilvoll designten Glasflaschen. Dazu startet er am 2. April 2019 eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext um die erste Produktion des [takuna] Natural Body Wash mit Bio-Aloe Vera zu finanzieren. Florian Strobl (28) aus Augsburg hat sich immer wieder an all den leeren Plastiktuben in seiner alten WG-Dusche gestört und sich gefragt, warum man Duschgel nicht in einer nachhaltigen Verpackung abfüllen kann. Strobl hat Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Augsburg studiert und am Leitfaden für Abfallvermeidung in bayerischen Kommunen mitgewirkt. „Das Thema Plastikvermeidung hat mich seitdem nicht mehr losgelassen“, sagt er. Da ihm kein Kosmetikhersteller eine zufriedenstellende Begründung für Plastikverpackungen geben konnte, hat er es schließlich selber in die Hand genommen und im Herbst 2018 [takuna] Naturkosmetik gegründet. „Mit [takuna] machen wir Plastikvermeidung im Badezimmer einfach”, so Strobl. Das Augsburger Startup hat sich zum Ziel gesetzt, natürliche und faire Kosmetik in einer nachhaltigen Verpackung anzubieten. „Uns geht es darum, eine nachhaltige Balance zwischen einem entspannten und einem plastikfreien Leben zu ermöglichen”, erklärt Strobl. Als erstes Produkt hat Strobl zusammen mit einem zertifizierten Produzenten für Naturkosmetik ein belebendes Duschgel für den Körper mit Bio-Aloe Vera entwickelt. Dabei

verwenden sie ausschließlich natürliche und vegane Inhaltsstoffe ohne Mikroplastik und Silikone. Unkonventionelle Wege geht [takuna] vor allem bei der Verpackung: das natürliche Body Wash wird in recycelbaren Glasflaschen in stilvollem Design abgefüllt. Denn Glas enthält keine Weichmacher und kann zu 100% wieder recycelt werden – unendlich oft und ohne Qualitätsverluste. Um die Sicherheit in der Dusche zu erhöhen, werden zusätzlich BPA-freie und wiederverwendbare Schutzhüllen aus rutschfestem Silikon angeboten. Das Duschgel wird in 250ml und 500ml Flaschen erhältlich sein. Die Crowdfunding-Kampagne auf Startnext beginnt Anfang April. In dieser Zeit können die Produkte vorbestellt und so das erforderliche Startkapital eingesammelt werden. Inspirationen erhält Strobl übrigens von dem farbenfrohen Namensgeber aus dem Regenwald – dem Tukan. Der außergewöhnliche Vogel gilt als sehr sozial und verspielt und ist zudem eines der lautesten Tiere im Dschungel. Ähnlich will Strobl mit [takuna] die Kosmetikbranche aufwirbeln: unkonventionell, ehrlich und immer mit einer Prise Humor. Sein Ziel ist es, ein Umdenken in der Naturkosmetik anzustoßen: Statt Greenwashing in der Werbung echtes Green Washing im Badezimmer! Die Hälfte der Gewinne will er in soziale und ökologische Projekte für den Kampf gegen die Plastikflut reinvestieren. Kontakt: Florian Strobl florian.strobl@takuna.de, www.takuna.de Instagram/Facebook: @takuna.naturkosmetik

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BUCH-Tipp: Schatz, der Bauch muss weg!

Abnehmen ohne Disziplin „Abnehmen beginnt im Kopf, nicht auf dem Teller“, ist sich Rainer Limpinsel sicher. Er weiß genau, wovon er spricht. Denn als er sich selbst dazu entschloss, seine überflüssigen Pfunde loszuwerden, stand für ihn fest: Hungern und Verzicht kommen nicht in Frage; dafür ist er viel zu undiszipliniert. Im Laufe der Zeit fand er heraus, wie wichtig es ist, sich realistische Ziele zu setzen, sich von alten, ungünstigen Essgewohnheiten zu lösen und neue Denkmuster und Verhaltensweisen zu entwickeln. Wie der Leser diese Erkenntnisse in seinen Alltag integrieren und nachhaltig abnehmen kann, erklären Rainer Limpinsel und Ute Schüwer anhand konkreter Tipps in ihrem Buch, beispielsweise, wie man individuell passende Ziele findet, die man nicht zu hoch hängt, oder wie man mit der kritischen inneren Stimme umgeht, die viele übergewichtige Menschen täglich schikaniert. Einer ihrer zentralen Punkte in Bezug auf die Ernährung ist, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Dies bedeutet vor allem, den Konsum von Haushaltszucker zu reduzieren. „Denn der macht dick, süchtig und krank“, betont Rainer Limpinsel. Dick deshalb, weil unser Körper überflüssige Zuckermengen in Fett umwandelt und für schlechte Zeiten einlagert. Aus dem gleichen Grund rät der Arzt vom Konsum von Weißmehl ab (auch Nudeln). Sein praktischer Tipp: Die Nähwertangaben auf Lebensmittelverpackungen (Kohlenhydrate/davon Zucker) zu beachten und Produkte mit wenig oder keinem Zucker zu bevorzugen. Rainer Limpinsel und Ute Schüwer geben Tipps, wie man sich dauerhaft motiviert, und sie verraten, wie man mit wenig Aufwand gesund und lecker essen kann. Dazu haben sie aus ihrer langjährigen Erfahrung praktische Koch- und Ein-

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kaufstipps zusammengestellt. Und um auch die letzten Ängste vor unschöner Quälerei zu nehmen, legen sie dem Leser die befreiende Formel ans Herz: „Was im Alltag nichts taugt, bleiben lassen!“ Wissenswertes: Bewegung hilft Damit die Kalorienbilanz stimmt, sollte man nicht nur weniger Kalorien aufnehmen, sondern auch mehr Kalorien verbrauchen. Empfehlenswert ist, zweimal in der Woche ruhigen Ausdauersport zu treiben, zum Beispiel zu schwimmen, zu laufen (bzw. stramm spazieren zu gehen) oder Rad zu fahren. Wer sich ein wenig professionalisieren möchte, kann sich eine Pulsuhr kaufen und im aeroben Bereich trainieren. Ein gesundheitsförderliches Training sollte im Bereich von 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz stattfinden. Erst dann setzt die gewünschte Fettverbrennung ein. Der Autor: Dr. med. Rainer Limpinsel war in Witten als Arzt in der Chirurgie tätig. 2007 erkrankte er an Typ-2-Diabetes. Mit der Veränderung seines Lebensstils wurde er sein Übergewicht los und überwand innerhalb eines Jahres seinen Diabetes. Seit 2014 ist er Chefredakteur des Beratungsdienstes „Besser leben mit Diabetes“. Rainer Limpinsel ist ein launiger Schreiber und heute als abendfüllender Alleinunterhalter „Mambo Kurt“ unterwegs – sei es als SWR-Studiomusiker oder beim Wacken Open Air. www.mambokurt.de. Rainer Limpinsel, Ute Schüwer Schatz, der Bauch muss weg! Gemeinsam sind wir schlank ISBN Buch: 9783432108049 ISBN EPUB: 9783432108056 Buch 14,99 EUR, EPUB 11,99 EUR TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, Stuttgart

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Veranstaltungen: HINWEIS: Die Adressen zu den Veranstaltungen, die mit einem Buchstaben angegeben sind, finden Sie im blauen Kasten.

MÄRZ 9.-15.3.: Fastenwandern im Bayerischen Wald – ganzheitlich entsäuern und wohlfühlen. Weitere Termine, Infos und Anmeldung unter www.fastenzentrumkirstein.de. Kontakt unter info@ fastenzentrumkirstein.de ---------------------------------------------14. 3., 19:00: Werkstatt Holz & Farbe veranstaltet in Regensburg einen Schimmel-Infoabend. Interessierte können sich durch einen Vortrag mit anschließender Diskussion und Fragerunde über mögliche Ursachen sowie rasche und natürliche Abhilfen von Wohnschimmel informieren. Die Teilnahmegebühr beträgt 6,00 € (Brotzeit inbegriffen). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ort: Urbanstraße 2, Regensburg Anmeldung: 0941 - 41686 oder info@werkstatt-holzundfarbe.de. Weitere Infos zu schimmelhemmender, wohngesunder Wandgestaltung mit Naturkalk und Seminarterminen unter www.haganatur.de. ---------------------------------------------23.-29.3.: Fastenwandern im Bayerischen Wald – ganzheitlich entsäuern und wohlfühlen. Weitere Termine, Infos und Anmeldung unter www.fastenzentrumkirstein.de. Kontakt unter info@ fastenzentrumkirstein.de

28. 3., 19:00: Naturbauzentrum Veit veranstaltet in Pöttmes einen Schimmel-Infoabend. Interessierte können sich durch Multimediapräsentation, Vorführungen und Diskussion über mögliche Ursachen sowie rasche und natürliche Abhilfen von Wohnschimmel informieren. Die Teilnahmegebühr beträgt 9,00 €. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ort: Schrobenhausener Str. 17, Pöttmes. Anmeldung: 08253 - 1021 oder info@naturbauzentrum.de. Weitere Infos zu schimmelhemmender, wohngesunder Wandgestaltung mit Naturkalk und Seminarterminen unter www.haganatur.de.

APRIL 2. 4.: Wanderung durch die Allacher Lohe zur Angerlohe Im Norden von München zog sich einst ein breiter Saum von Lohwäldern hin, dessen noch bestehende Reste voneinander isoliert sind. Bei unseren Lohwäldern handelt es sich um Labkraut-Eichen-Hainbuchenwälder (lichtungsreiche, helle Wäldern mit einem artenreichen Unterwuchs). Charakterart ist das Wald-Labkraut (Galium sylvaticum). Wetterfeste Kleidung, evtl. Handschuhe, Mütze, Sonnenschutz/-brille, Wanderschuhe, ggf. Sitzkissen. Brotzeit/ Getränk mitnehmen! Dauer: 4 - 5 Std. von Karlsfeld nach Allach, Rückfahrt ab Allach. Treff: 10.00 S-Bahnsteig der Station Karlsfeld - Führung: Hans Greßirer (Natura2000-Scout) Voranmeldung: bis 28.3. unter umwelt@nfbm.de. Mehr Infos siehe A

5.4.,17-19.00 oder 21.5, 17-19.00: Warum ein Blog und Social Media für Ihr Geschäft? Vortrag-Workshop kostenlos in München-Pullach. Info: 089-790 13 44 vormittags 10.00 bis 13.00 Uhr. www.meinbusinessblog.com ---------------------------------------------6.-12.4.: Fastenwandern im Bayerischen Wald – ganzheitlich entsäuern und wohlfühlen. Weitere Termine, Infos und Anmeldung unter www.fastenzentrumkirstein.de. Kontakt unter info@ fastenzentrumkirstein.de ---------------------------------------------12.4., 18.30 - 20.30: Selbstversorgung am Balkon,Vortrag. Kräuter, Gemüse, Zucchini, Mangold, Salate, Kartoffeln – und das alles auf dem Balkon? Möglich wird das durch die Methode der Permakultur. Vermittelt werden Planung und Gestaltung eines Balkons nach Ihren Wünschen, wobei auch die ästhetische Wirkung des Selbstversorgerbalkons berücksichtigt wird. Dozentin: Ulrike Windsperger Kosten: € 14 €, 14 Plätze Anmeldung bei der MVHS Mehr Infos siehe B

MAI 3. 5.: Bibersafari an der Isar Biber waren fast 100 Jahre lang ausgerottet. Jetzt sind sie wieder zurück und auch bei uns in München heimisch geworden. Wir begeben uns entlang der Isar auf Spurensuche nach ihnen. Spielerisch erfahren wir so einiges über den Biber, z.B. wie sie in der Stadt leben, was sie gerne fressen und wie ein friedliches Nebeneinander

zwischen Mensch und Tier gelingen kann. Dauer: 2 Std., Treff: 17.00 Thalkirchner Platz, U-Bahn Ausgang Tierpark Hellabrunn. Führung: Angela BurkhardtKeller. Mehr Infos siehe A ---------------------------------------------5.-11.5.: Fastenwandern im Bayerischen Wald – ganzheitlich entsäuern und wohlfühlen. Weitere Termine, Infos und Anmeldung unter www.fastenzentrumkirstein.de. Kontakt unter info@ fastenzentrumkirstein.de

ADRESSEN A: Bund Naturschutz Kreisgruppe München Pettenkoferstr. 10 a 80336 München Tel.: 089 - 51 56 76-0 Fax: 089 - 51 56 76 -77 www.bn-muenchen.de B: Ökologisches Bildungszentrum ÖBZ Englschalkinger Straße 166 81927 München 089 - 93 94 89 - 60, ÖBZ 089 - 93 94 89 - 61, MVHS 089 - 93 94 89 - 71, MUZ www.oebz.de

Ihre Veranstaltung erscheint in der nächsten Ausgabe, wenn Sie bis zum 18. April die Informationen zusenden und im Voraus pro Zeile (30 Zeichen) 3,00€ bezahlen. Adresse und Konto siehe S. 46.

Sehnsucht nach Natur – neue Seminare der Umweltstation Kloster Windberg Die Jugendbildungsstätte Kloster Windberg – Umweltstation startete das neue Seminar-Programm „SehnsuchtNatur“. An Wochenenden bis Juli 2019 können Familien mit Kindern, Jugendliche und Erwachsene ganz neue Eindrücke, Inspirationen und lebensverändernde Erkenntnisse erhalten. Jeweils von Freitag bis Sonntag sind sie immer ganz nah an der Natur am Eingang zum Bayerischen Wald und lassen sich dabei vom zeitgemäßen Komfort eines beeindruckenden Klosters verwöhnen. Hier lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine lebensbejahende und erdverbundene Art, wie sie sich und unsere Umwelt zum Guten verändern können. Themen sind dabei zum Beispiel Faszination Feuer, Pflanzenheilkunde, Werkstatt für Pfeil und Bogen, Lehren und Lernen mit der Natur, Feng Shui, Kochen für Männer, Land Art und Indianer. Die Jugendbildungsstätte Windberg – Umweltstation liegt nahe der Stadt Bogen in Niederbayern (an der A 3 zwischen

Regensburg und Deggendorf). Die Gemeinde Windberg befindet sich auf einer idyllischen Anhöhe mit weitem Ausblick am Eingang zum Bayerischen Wald. Die Bildungsstätte ist eine Einrichtung der Prämonstratenser-Abtei Windberg. Aus der Kombination der alten Klosteranlage mit der modernen Übernachtungseinrichtung, einer sehr guten Küche sowie der lebendigen Klostergemeinschaft der Prämonstratenser Chorherren ergibt sich der besondere Reiz. Das Referententeam von „SehnsuchtNatur“ besteht aus erfahrenen Wildnis-, Natur- und Outdoorpädagogen. Sie alle leben im Bayerischen Wald und im tschechischen Sumava und haben verschiedene inhaltliche Schwerpunkte. Was sie verbindet, ist die Liebe zur Natur und aller Lebewesen. Weitere Informationen und die Seminar-Broschüre gibt es hier: www.jugendbildungsstaette-windberg.de www.waldluchs.de

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Events: 19. Herzogenauracher Ökofest Am Sonntag, 28. April 2019 von 11 Uhr bis 19 Uhr auf dem Festplatz am Weihersbach in Herzogenaurach Veranstalter: Ökofest-Initiative e. V. Herzogenaurach - gemeinnützig Geboten wird viel INFORMATIVES, von Werkzeug zum Ausleihen, effektive Mikroorganismen, Solarmobilen, Handwerkskunst, Müllvermeidung und zu alternativen Einkaufsmöglichkeiten, viel VERKÄUFLICHES, von Biogewürzen, fairer und biologischer Kleidung, Schaffelle, Bio Lebens- und Genussmittel bis zu Pflanzen aus ökologischem Anbau, viel GESCHMACKIGES, vom Öko-Bier, Bratwürsten von glücklichen Schweinen bis hin zum Öko-Salat-Buffet, viel OHRWURMIGES werden von zwei Bands geboten, sowie KREAKTIVES für Familien und Kinder zum Mitmachen. Und es gibt auch wieder eine große HERZOGENAURACHER ÖKOTOMBOLA. Noch mehr Informationen über uns, sowie das Ausstellerverzeichnis sind auf unserer Homepage zu finden: www.oekofest-herzogenaurach.de.

HELDENMARKT München am 6. & 7. April im MVG Museum Ob Lebensmittel, Mode, Kosmetik, Wohnen, Mobilität, Geldanlagen, … eigentlich egal. Überall gibt es Alternativen zum herkömmlichen Überangebot der Konsumgesellschaft. Auf dem HELDENMARKT – der Messe für alle, die was besser machen wollen – sind sie alle. Die Großen, die Kleinen, die Nützlichen, die, die viele schon kennen und die, die keiner kennt – der HELDENMARKT bringt Menschen mit Visionen Deutschlandweit zusammen. Lerne in entspannter Marktatmosphäre die Hersteller kennen und lass dich bei Diskussionen & Vorträgen, Kochshows & Verkostungen, Ausstellungen & Workshops inspirieren und überzeuge dich selbst, dass nachhaltiger Lifestyle ohne große Mühen möglich ist – denn: Egal war gestern. Wann? Sa. 6. April, 10 -19.00 Uhr, So., 7. April, 10 - 18.00 Uhr Wo? MVG Museum, Ständlerstraße 20, 81549 München Wieviel? Tagesticket normal: 8 €, ermäßigt: 6 € Weitere Infos unter: heldenmarkt.de/heldenmarkt-muenchen #fuerallediewasmerken

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TV-Tipps für März zusammengestellt von Dipl. Ing. Agrar (FH) Peter Boley. Weitere Informationen unter www.AGRAR-TVNews.de Datum Sendezeit

Sender

Thema

05.03. 14:15-15:15 NDR Treckerhelden 08.03. 19:40-20:10 Arte Kostbare Jakobsmuscheln 08.03. 21:00-21:45 WDR Lachs unter der Lupe 09.03. 07:00-07:30 SWR Essen im Eimer 09.03. 10:45-11:30 3 SAT Landlust - Landfrust 09.03. 22:00-23:00 Arte DerVulkan, der dieWelt veränderte 10.03. 18:30-19:00 HR Klimafreundlich leben 10.03. 18:30-19:00 RBB Wintergemüse im Garten 10.03. 19:30-20:15 Arte Kräuterwelten der Alpen 11.03. 09:45-10:00 Alpha Düngen 11.03. 18:35-19:15 Arte Kuh im Glück 13.03. 18:35-19:20 Arte Die fabelhafte Welt der Schweine 13.03. 20:15-21:00 Alpha Kräuterwelten in Südamerika 13.03. 20:15-21:00 SWR Tütensuppe – Was ist drin? 13.03. 21:00-21:45 SWR Schmeckt‘s noch? Wie uns künstliche Aromen an der Nase herumführen 14.03. 13:05-14:05 WDR Gemüseküche aus der Region 14.03. 17:40-18:35 Arte Butteri - Italiens letzte Cowboys 15.03. 16:45-17:15 Arte Grüne Giftschlucker – Wie Superpflanzen unsere Böden retten 18.03. 22:10-22:40 WDR Traditionelle Nutztiere und Wild kräuter bewahren - für den guten Geschmack 20.03. 19:40-20:10 Arte Polens Naturerbe in Gefahr – Der Kampf um den letzten Urwald Europas 20.03. 21:00-21:45 Alpha USA - Auf der grünen Welle 20.03. 21:05-22:00 3 SAT Wunderwaffe Mikrobiom Europas dreckige Ernte 20.03. 22:00-22:45 BR 21.03. 18:15-19:15 Alpha Gute Ernte um jeden Preis? 21.03. 21:00-21:45 HR 10 Wahrheiten über Knoblauch... 21.03. 21:00-21:45 Phoenix Gift im Honig, tote Bienen 21.03. 23:15-23:59 SWR Karla und der Kameltreiber Ein Leben zwischen Sahara und Bodensee 22.03. 22:30-23:00 Phoenix Ausgebrummt Insektensterben 23.03. 21:45-23:15 HR Mit dem Trecker nach Mallorca 23.03. 22:35-23:30 Arte Wie schaffen wir die Agrarwende? 24.03. 19:10-19:45 3 SAT Laktose, Gluten und Co. - Feinde in unserem Essen? 25.03. 14:15-15:15 NDR Giersch, Gigant u. grüner Daumen 25.03. 18:15-18:45 SWR Bauern-Retter - Christoph Hog springt ein 26.03. 18:15-18:45 NDR Die Suche nach dem Torfersatz 26.03. 19:40-20:15 Arte Re: Schweine in Gefahr – Wie Europa mit der Seuche umgeht 27.03. 16:30-17:00 Alpha Rebhuhn, Spatz und Kiebitz - wo sind unsere Vögel? 27.03. 21:15-22:00 RBB Teller oder Tonne 28.03. 18:15-18:45 SWR Grenzgänger vom Bio Ulmenhof 28.03. 21:00-21:45 HR 10 Ernährungsweisheiten


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„Der Spatz” ist ein unabhängiges Verbraucher-Magazin für Bayern und erscheint 5 mal im Jahr. Er ist kostenlos erhältlich in Naturkostläden, Reformhäusern, Naturbau- und Naturwarenläden, Naturheilpraxen, Therapie-Zentren, Restaurants und Cafés, Bio-Hotels, Buchläden u.a. geeigneten Plätzen. Anzeigen: Für gewerbliche Anzeigen fordern Sie bitte die Anzeigen-Preisliste an. Erscheinungstag für Nr. 2/2019 ist der 29. April Anzeigenschluss ist am 12. April. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers wider und nicht unbedingt die der Redaktion. Für den Inhalt der Anzeigen und Artikel sind die Auftraggeber oder Autoren verantwortlich. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion.

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Nasser Staub kann nicht fliegen Im August 1988 las ich eine kleine Anzeige über ein neuartiges Luftwasch-System und folgte dem Drang, das auch noch zu prüfen. Vom Allgäu bis nach Reutlingen – 130 km – ich war gespannt, was da angeboten wird. „Nasser Staub kann nicht fliegen“, das brannte sich in mein Hirn ein und ich kaufte das damals sauteure und nicht gerade schöne Gerät. Zuhause angekommen, baute ich es zusammen. Die Überraschung war groß, die Wirkung ebenso. Wasser einfüllen, einschalten und wie gewohnt einfach saugen, dabei wurde der ganze Staub und Schmutz eingesaugt, im Wasser gebunden und unser Sohn konnte zum ersten Mal ohne die gewohnten Probleme im Zimmer verbleiben. Der Staub und damit die Allergie war ganz einfach weg! Erst glaubten wir, das sei Einbildung und der Staub mit seinen Problemen würde gleich wieder da sein, aber dem war nicht so. Wir freuten uns über die anhaltend saubere Luft in unserem Häuschen. Wir freuten uns und empfahlen es unseren Bekannten und Freunden. Viele meiner Freunde kauften sich auch solch ein Gerät und waren ebenso begeistert von dem System. Das Gerät wurde in USA hergestellt und die Firma suchte Vertriebsleute hier in old Germany. Von dem System und

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der Wirkung überzeugt, konnten wir ein erfolgreiches Vertriebsbüro mit sehr zufriedenen Kunden aufbauen. Das alles ging gut, bis der Hersteller in das bis dahin filterlose Gerät einen teuren Hepa-Filter einbaute. Der Filter

wurde schmutzig, feucht und verstopfte sehr schnell, so dass ein großer Vorteil des Systems nicht mehr gegeben war. Unsere Kunden wurden mehr und mehr unzufrieden und fragten, warum das ganze aus USA kommen muss. Ist denn kein Unternehmen in Deutschland in der Lage, so etwas zu fertigen? Unternehmer war ich schon immer, und warum sollte solch eine grundsätzlich gute Idee nicht noch besser ausgeführt werden? Nasser Staub kann nicht fliegen! Ich glaube das war es, was mich antrieb. Viel Erfahrung und Kunden-Ideen in ein neues Gerät zu bringen, das reizte mich. So entstand 1993 der DELPHIN „Made in Germany“. Viel Grundlagenforschung, wie und warum sich der Staub am besten mit Wasser verbindet, führten zu dem heute bekannten filterlosen DELPHIN Gerät mit bestem Ergebnis und 10 Jahren Motor Garantie. Nun liegt es an Ihnen, ob auch Sie diesen Vorteil für sich nutzen möchten. Gerne folgen wir Ihrem Terminvorschlag, Ihr Anruf oder Email genügt. H. Grassinger Umwelttechnik GmbH

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