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28. Jahrgang | Nr. 1/2017 | März / April | www.derspatz.de | kostenlos

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Magazin für Ökologie und Gesundheit

Superpflanze Alge Fisch auf den Tisch? Grünes Licht für Exoten Frühjahrsputz Frühjahrs-/Sommermode Landwirtschaft im Wandel

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EDITORIAL Liebe Leserin, lieber Leser, Sie kennen ja die uralte Bauernregel: „Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist“. Diese Regel ist immer richtig, sie sagt aber auch nichts aus. Lautet die Regel dagegen: „Wenn alles bleibt, so wie es ist, kräht bald kein Hahn mehr auf dem Mist,“ dann sieht das gleich ganz anders aus. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks wollte mit neuen Bauernregeln sanft und humorvoll eine Diskussion über Fehlentwicklungen im Umweltschutz und in der Landwirtschaft anregen. Die hohe Nitratbelastung durch Überdüngung, der übermäßige Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, das Verschwinden von immer mehr Wiesen und die Zunahme an Monokulturen sind nicht länger hinnehmbar. Der Rückgang der Artenvielfalt, die Vergiftung von Boden und Grundwasser ... beeinträchtigt das Leben aller. Leider ist die Ministerin vor der Bauern-Lobby eingeknickt, was wieder einmal zeigt, wie groß der Einfluss von Lobbyisten ist. Aber wenn immer mehr Menschen sich für Öko-Produkte entscheiden, wird die Macht derjenigen schwinden, denen es hauptsächlich um Profit geht. Ein anderer bedrohter Bereich unserer Erde sind die Meere. Durch Millionen Tonnen Müll, Abwässer, Lärm durch Schiffe und die Klimaerwärmung verschlechtert sich der Zustand von Jahr zu Jahr. Dadurch und durch Überfischung sieht es auch für die Fischbestände immer schlechter aus. Kann man heute überhaupt noch guten Gewissens Fisch essen? Ja, in Maßen und wenn man darauf achtet, wo der Fisch herkommt und wie er gefangen wurde. Denn Fisch ist sehr gesund und zum Glück gibt es noch Regionen, in denen nachhaltiger Fischfang möglich ist (siehe S. 6 und 18). Wer auf Fisch lieber verzichtet, für den gibt es als wunderbare Alternative Algen, wertvolle Pflanzen mit erstaunlichen Eigenschaften für unsere Ernährung, das Klima und sogar die Energieversorgung (siehe S. 4). Etwas in Verruf geraten sind die exotischen Früchte bezüglich ihrer Ökobilanz. Einerseits sind sie sehr gesund und lecker, andererseits wachsen sie nicht in der Nähe. Genauer betrachtet, ist das aber kein Problem, wenn man die verschiedenen Aspekte vergleicht (siehe Seite 8). Und ehrlich gesagt, wer hat eigentlich ein schlechtes Gewissen, wenn er zu Kaffee, Tee, Kakao oder Bananen greift? Kein schlechtes Gefühl muss man haben, wenn man sich im Licht der Frühlingssonne in der Wohnung umschaut und feststellt, hier wäre ein Frühjahrsputz fällig – einfach aufraffen und mit umweltfreundlichen Mitteln dem Dreck ein Ende machen. Dann fühlt man sich in seinen vier Wänden auch gleich viel wohler (siehe S. 22). Sollten Sie Ihre vier Wände lieber wechseln wollen und planen in eine neues Haus zu ziehen, können Sie auf den Seiten 26 bis 35 viele Anregungen bekommen, damit Sie von Anfang an gleich alles richtig machen. Falls Sie jetzt Ausschau nach der neuen Frühjahrs-Mode halten, finden Sie auf den Seiten 36-39 Kleidung, die Sie auf jeden Fall mit gutem Gewissen tragen können. Einen schönen, sonnigen Frühling wünschen Ihnen der Spatz und Gudrun Wasner-Meyer Hinweis: Bitte beachten Sie, dass der Spatz ein Werbe-Magazin ist, d.h. auch alle Textbeiträge, die an eine Anzeige angeschlossen sind, sind als Werbung zu sehen. Die Artikel von Stephan Wild, Claudia Mattuschat, Michaela Baur, Billo Heinzpeter Studer, Reinhard Schleimer, Andrea Reiche, Winfried Schneider und Katrin Speer sind redaktionelle Beiträge. der Spatz sucht neue Auslegestellen! Bitte rufen Sie an, wenn Sie den Spatz auslegen möchten oder eine Auslegestelle kennen. Tel. 089 - 74 14 1154 www.derspatz.de: Hier finden Sie unsere redaktionellen Beiträge und die Umweltnachrichten sowie aktuelle Meldungen. Titelbild: BAUFRITZ, www.baufritz-ds.de

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Inhalt ERNÄHRUNG Superpflanze Alge............................................. 4 Meeresalgen – Wunder der Evolution..............5 Soll Fisch noch auf den Tisch?......................... 6 Grünes Licht für Tropenfrüchte...........................8 Du Puy – grüne Delikatess-Linsen................... 10 iChoc – vegane Bio-Schokolade........................ 11 Kochen mit Michaela Baur ............................12 Wirt sucht Bauer.................................................... 12 Antersdorfer Mühle Ei-Ersatz............................ 13 Gastro Watch: Kulinarisches Erbe Bayern.... 13 Buch-Tipp: Buchweizen....................................... 15 VollCorner – Verpackung sparen...................... 16 Die Plose Quelle AG............................................... 17 UMWELT Meere überfischt?.................................................. 18 Landwirtschaft im Wandel................................. 19 Umweltnachrichten........................................20 Heldenmarkt in München 18./19. März..... 21 Das Kartoffelkombinat........................................ 21 HAUSHALT Den Frühling ins Haus lassen........................22 Sonett hilft Kindern in Not................................. 23 Klar wird 30............ GEWINNSPIEL.................... 24 BAUEN und WOHNEN Das schadstofffreie Haus...............................26 CLAYTEC Greentech 700...................................... 28 Baufritz – Immer der Nase nach ..................... 29 Raumklimawunder Naturkalk.......................... 30 BaumHaus – Holzhaus aus Bäumen............. 31 Leimfreie Vollmassivholz-Türen........................ 32 GLS Bank – Baufinanzierung............................. 32 AURO Aqua-Holzlasuren..................................... 33 Das Holz der kurzen Wege.................................. 34 TURTLEBOX – Umzugshelfer............................. 35 MODE Naturmode im Frühjahr/Sommer................36 Von Brennnesseln, Milchfasern & Co...........37 Die Macher hinter der Marke: Hempro......... 38 Mit Maas in den Frühling................................... 39 GESUNDHEIT In der Frühjahrsmüdigkeitsfalle ?.................... 40 Buch-Tipp: Fastenwandern................................ 40 Fische und Algen.................................................... 41 Ganzheitlich fasten.......GEWINNSPIEL .......... 41 INFO-SEITEN Veranstaltungskalender...................................... 42 Agrar-TV...................................................................... 43 Kleinanzeigen, Impressum................................. 44 Love Green – Gute Nachrichten....................... 45 Bauernregeln............................................................ 46


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Superpflanze Alge

Alleskönner für Tank und Teller? Das Super-Gewächs aus dem Meer soll den Klimawandel verhindern, den Welthunger stillen und uns alle gesünder machen – eine echte Ansage. Die Bedeutung von Algen für das Weltklima steht außer Frage, denn in den Gewässern der Erde binden sie genauso viel CO2 und produzieren ebenso viel Sauerstoff wie Landpflanzen. Doch sind sie auch der erhoffte Klimaretter und Ernährungsheilsbringer? // Stephan Wild Algen wachsen ungemein flott – im Schnitt etwa zehnmal schneller als Landpflanzen. Zudem erzeugen sie rund 30-mal mehr Fette wie unsere bekannteste Energiepflanze, der Raps. Im Gegensatz zu ihm brauchen sie jedoch kein Süßwasser. Als Bonus verwerten die Meerespflanzen überdies auch noch Kohlendioxid. Mit diesen Vorteilen im Gepäck ist es kein Wunder, dass sich verschiedene Branchen für die Nutzung der Pflanze interessieren.

Energizer? Im Energieumfeld wird der Einsatz als CO2-Filter untersucht. Schon vor zehn Jahren haben die großen Versorger Forschungsprojekte zur CO2-Speicherung der Abgase aus Kohlekraftwerke durch Algen gestartet. Um diese Projekte ist es jedoch still geworden, beziehungsweise sind sie noch nicht in signifikantem Umfang im Einsatz, da hieran noch geforscht wird. Was auf den ersten Blick näher liegt, ist die Fütterung von Algenfeldern mit CO2-Abgasen, um aus Algen Biokraftstoff herzustellen. Die zugehörige Produktion steckt allerdings noch in den Kinderschuhen und auch die Herstellung von Biosprit ist damit aktuell noch zu teuer, sodass man nicht damit rechnen kann, dass dies bald in einem systemrelevanten Ausmaß zu erwarten ist. Dabei würden laut Welthungerhilfe zu Folge allein in den die USA 16 Millionen Hektar Ackerland frei, wenn der Bedarf an Biodiesel mit Algen aus Anlagentanks auf der vergleichsweise geringen Fläche von 800.000 Hektar produziert würde. Die frei gewordenen Felder könnten wiederum zum Anbau von Nahrungsmitteln genutzt werden – vor dem Hintergrund des Bevölkerungswachstums und zu erwartender Nahrungsmittelknappheit wäre das mehr als wünschenswert.

Essbare Algen Wenn die Alge also im Energiebereich noch ein Stück vom Durchbruch entfernt ist – wie sieht es mit dem Teller aus? Immerhin ist die Ergänzung der eigenen Ernährung durch sogenanntes Superfood ein durchschlagender Trend, der Deutschland im Sturm erobert hat. Immer mehr Verbraucher leisten sich die viel versprechenden Lebensmittel, von Quinoa und Acai über ausgesuchte Gräser, Wildpflanzen und Gartenkräuter bis hin zu Algen. Die allermeisten der rund 400.000 Algen-Arten weltweit sind nicht genießbar oder gar giftig. Die wenigen essbaren fanden lange Zeit ausschließlich im asiatischen Kulturraum Verwendung als Nahrungsmittel. Inzwischen hat auch der europäische Markt die wenigen schmackhaften Sorten für sich entdeckt und macht es damit den Japanern nach, die größter Produzent und Exporteur sind. Grundsätzlich wird dabei zwischen Mikro- und Makroalgen unterschieden: Während letztere das Gemüse unter den Algen sind, werden Mikroalgen zu Pulvern verarbeitet und dienen in verschiedenen Varianten der Nahrungsergänzung.

Superfood oder bedenklicher Genuss? Zu den bekanntesten Mikroalgen gehören wohl die Arten Spirulina, Chlorella und AFA. Bei aller Unterschiedlichkeit verfügen sie alle über eine hohe Konzentration von Vitalstoffen und gelten bei den Befürwortern als grüne Alleskönner. Dank ihres hohen Gehaltes von Ballaststoffen, Proteinen, den Vitaminen A, B und K, Folsäure, Eisen und Jod wird ihnen umfangreiche Heilwirkung nachgesagt. Ihr hoher Chlorophyllgehalt wirkt sich positiv auf den Sauerstoffgehalt aus und hat eine hohe antioxidative Wirkung. Jedoch ist es vor allem der hohe Jodgehalt, der die Kritiker auf den Plan ruft. So warnt unter anderem die Stiftung Warentest vor einer zu hohen Dosierung von Algenprodukten. Auch die Toxinbelastung bei einem erheblichen Anteil der auf dem Markt befindlichen Algenprodukte sollte der kritische Verbraucher beachten – hier gilt es sich über Herkunft und Qualität genau zu informieren. Grundsätzlich gilt für Algen, was auch für alle anderen Lebensmittel gilt: Ein waches Auge mit Blick auf Produktion und Herkunft sollten selbstverständlich sein.

Herkunft und Produktion Wer auf regionale Ernährung setzen möchte, muss auch bei der Alge nicht verzweifeln: Verbraucher sind nicht auf Produkte aus Fernost angewiesen, sondern können Algen auch aus Deutschland beziehen. So werden auch hier von Spezialbetrieben Braun- und Rotalgen-Arten angebaut. Luftgetrocknet oder frisch können diese Makroalgen den Speiseplan sinnvoll ergänzen. Während Braun- und Rotalgen sich wie Gemüse zubereiten lassen, wird die Chlorella-Alge zu Pulver verarbeitet, um es entweder direkt einem Lebensmittel zuzuführen oder in Form von Tabletten einzunehmen. Mikroalgen wie Spirulina, Chlorella und AFA wachsen außerdem in Süßwasser, und so ist ihr Jodgehalt gänzlich unbedenklich – womit Verbraucher die Vorzüge dieser Pflanzen in vollem Umfang und ohne Reue genießen können.

Retten Algen nun die Welt? Im Lichte der Nahrungsmittelverknappung und der weltweiten Ressourcenverschwendung ist die Suche nach entsprechenden Lösungen eine der großen Herausforderungen der Menschheit – wenn nicht die größte. Die Vision, Algen im großen Stil anzubauen fußt dabei auf der Tatsache, dass die Algenzucht sehr viel weniger Wasser benötigt als der Anbau anderer Lebensmitteln. Auch für Kraftstoffe ist der Aufwand vergleichsweise niedrig. Zudem ist die Produktion im Grunde überall möglich. Jedoch wirkt der hohe Energieaufwand, um auch in der dunklen Jahreszeit die Produktion aufrecht zu erhalten, derzeit noch hemmend aus. Immerhin zeigt die Forschung hier mit Nutzung der energieeffizienten LED-Technologie in eine mögliche Richtung. Es ist zu hoffen, dass die Nutzung der Alge sowohl als Energiepflanze wie auch als Nahrungsmittel weiter an Fahrt aufnehmen kann – denn die beschriebenen Vorteile des schnellen Wachstums und hohen Fettgehalts machen sie letztlich doch zu einer Superpflanze.l

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Meeresalgen – Wunder der Evolution, Multitalente der Küche Meeresalgen sind absolute Trendprodukte und gelten inzwischen als das Superfood aus dem Meer. In der wilden Natur der Bretagne, einem der wichtigsten Herkunftsgebiete der Bio-zertifizierten Arche-Meeresalgen, werden zwischen 500 und 1.000 Algen-Spezies gezählt. Nur wenige davon sind genießbar – doch diese Sorten haben es in sich! Heute weiß man, dass Meeresalgen Nährstoffe in Hochkonzentration enthalten. Je nach Sorte und Herkunft findet man in ihnen ungewöhnlich hohe Gehalte an Proteinen, Mineralien, wertvollen Ballastoffen; Omega-3-Fettsäuren sowie der Vitamine A, B und K sowie Eisen und Jod. Da der Jodgehalt je Sorte und Erntegebiet stark schwankt, sollte man nur Algen von absolut seriösen Anbietern verwenden und deren Verzehrsempfehlungen auf den Verpackungen beachten.

Arche Naturküche ist seit 30 Jahren Experte und Pionier für Meeresalgen und bietet heute allein sechs verschiedene Biozertifizierte Sorten an. Diese reichen von gerösteten Sushi-NoriBlättern über grasgrüne Nori-Flocken, vom bunten Meeressalat über die würzigen Meeresspaghetti bis hin zu den rauchzarten roten Dulse-Flocken. Einige dieser Sorten sind exklusiv von Arche mit Naturland-Zertifikat zu erhalten. Verwendbar sind Arche-Algen universell als Streuwürze, für Suppen, Saucen Dips und als Farbtupfer zu allen herzhaften Gerichten. Ihre Geschmacksnoten reichen von gemüsig-zart über herzhaft-rauchig bis aromatisch-mediterran. Alle ArcheAlgen sind streng auf Schadstoffe und Jodgehalt geprüft. Die äußerst jodhaltige Kombu-Alge wird aus Gründen des Verbraucherschutzes nicht angeboten. www.arche-naturkueche.de

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Soll Fisch noch auf den Tisch? Aus ökologischen Gründen keinen Fisch zu essen oder aber seinen Konsum auf ein absolutes Minimum zu reduzieren – das steht der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gegenüber. Sie rät, Fisch zweimal wöchentlich auf den Speiseplan zu nehmen. Was tun? // Stephan Wild Fisch und Meeresfrüchte sind äußerst reich an Vitalstoffen und werden daher von Ernährungswissenschaftlern als Fitmacher sehr geschätzt. Schon eine Portion deckt den täglichen Vitaminbedarf eines Erwachsenen. Neben den Vitaminen A und D sowie zahlreichen B-Vitaminen enthält Fisch Spurenelemente wie Magnesium, Eisen, Kalium und Selen sowie hochwertiges Eiweiß, Jod und Omega-3-Fettsäuren sind ebenfalls in recht hohem Maß vorhanden. Sein Fleisch ist gut verdaulich und auch während Diäten ein verträgliches Lebensmittel. Andererseits ist gerade der Genuss von Meeresfisch wegen der Wasserverschmutzung nur eingeschränkt empfehlenswert. Denn vor allem Quecksilber wird mittlerweile in zahlreichen Meeresfischarten nachgewiesen, insbesondere bei Räubern. Darum empfiehlt das Umweltbundesamt Schwangeren und stillenden Müttern, auf den Verzehr von potentiell höher belasteten Arten wie Thunfisch, Heilbutt oder Schwertfisch zu verzichten. Grundsätzlich gilt: je fetter und größer der Fisch, desto höher die wahrscheinliche Schadstoffbelastung. Die Produktherkunft macht den Unterschied Im Gegensatz zur Nachhaltigkeit der Aufzucht oder des Fangs, die durch Zertifizierungen gekennzeichnet sind, kann der Verbraucher die Schadstoffbelastung des Fisches nicht mit bloßem Auge beurteilen. Daher sollten Standards im Bezug auf Fischprodukte eine Vielzahl unterschiedlicher Aspekte berücksichtigen. Beispielsweise müssten sie gewährleisten, dass der Fisch oder Meeresfrüchte aus einer nachhaltigen Fischerei oder Aquakultur kommen. Des Weiteren sollten die Produkte vollständig nachverfolgbar sein. Das bedeutet, dass Informationen zu einem Produkt oder einer Handelsware vorliegen müssen, die besagen, wann, wo und durch wen die Ware gewonnen oder hergestellt und anschließend verarbeitet, gelagert und transportiert wurde. Für ein Fischprodukt heißt das, dass die gesamte Verarbeitungskette vom Fischfang oder der Aufzucht in einer Aquakultur bis Anzeige Spatz2.pdf 1 20.02.17 12:29 zum Regal jederzeit lückenlos nachvollziehbar sein sollte.

Strengere Kriterien empfohlen Die Umweltorganisation Greenpeace empfiehlt daher strengere Kriterien für die Standards eines jeden Zertifizierungssystems für nachhaltige Fischerei – nur so erhielten die Gütesiegel auch einen Wert. Dazu zählt etwa ein guter Zustand des jeweiligen Bestandes, der ein Überfischen vermeidet. Selektive Fischereimethoden mit geringem Einfluss auf das Ökosystem und minimalem Beifang unterstützen diesen Ansatz. Damit einher geht die Forderung nach einem möglichst geringen Einfluss auf andere Arten des Ökosystems, so dass das vorhandene Gleichgewicht nicht gestört wird. Standards müssen noch verbessert werden In den vergangenen Jahren sind verschiedene Standards als Basis für eine Zertifizierung von Fischereien und Aquakulturen entwickelt worden, an denen sich gesundheits- und umweltbewusste Käufer zumindest orientieren können: Bei Fisch aus Wildfang gelten als gängige Zertifizierungen heute Marine Stewardship Council (MSC) und Friend of the Sea (FOTS). Bei Aquakulturen ist GLOBALG.A.P. im Jahr 2009 als Zertifizierung hinzugekommen. Das Siegel Dolphin Safe beinhaltet spezielle Richtlinien für Thunfisch-Fischereien. Greenpeace hat diese Zertifizierungen detailliert untersucht. Die Organisation kam dabei zu dem Ergebnis, dass die Siegel sicherlich einen Schritt in die richtige Richtung darstellen. Doch auch sie können nicht nahtlos garantieren, dass alle zertifizierten Produkte aus wirklich nachhaltigen Fischereien bzw. Aquakulturen stammen. Diese Arten können Sie ohne Reue genießen Doch es gibt sie noch, die meist unbedenklichen für den Verzehr geeigneten Fischarten – und noch ist die Auswahl dieser Arten länger, als die der nicht empfehlenswerten. So können Verbraucher nach gängiger Meinung zum Beispiel Hering, Kabeljau, Wildlachs, Makrele, Schellfisch, Seehecht und Seelachs ohne Reue genießen. Wenn sie darüber hinaus auch noch aus nachhaltiger Fischerei stammen – umso besser.

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Wilder Lachs – der König der Fische YOUKON WILDER LACHS steht für den Einklang mit der Natur und für verantwortungsvollen Umgang mit unseren Wildlachsen. Der direkte Kontakt zu Fischer und Fisch, zu Land und Leuten ist das Besondere in unserem Unternehmen. Die Heimat der Wildlachse ist das kalte, klare Wasser des Nordpazifiks. Der attraktiv silbern schimmernde Wild Silver Lachs wiegt durchschnittlich 5 kg. Sein orangerotes festes Fleisch und ein moderater Fettgehalt machen den Wild Silver Lachs zum Favoriten der Räucherer. Beim Wild Red Lachs verfärbt sich zur Laichzeit die Haut besonders spektakulär von blaugrün-silbern zu einem kräftig leuchtenden Dunkelrot. Er wiegt durchschnittlich 4 kg. Mit seinem tiefroten, festen Fleisch gehört er zu den wertvollsten pazifischen Lachsen. Von den Naturvölkern Alaskas wird er deshalb auch „Aristokrat“ genannt. Der Wild Pink Lachs ist der kleinste und am häufigsten vorkommende Alaska-Wildlachs.. Seinen Namen verdankt er der rosa Farbe seines zarten Fleisches. YOUKON Wildlachsfilets, 250g (2 x 125 g) mit beigelegter BIO Kräutergewürzmischung, Leinengefangen aus bestanderhaltender Fischerei

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Der König der Fische legt in seinem Leben Tausende Kilometer im Meer und in seinem Heimatfluss zurück. Deshalb hat er ein fettarmes und vitaminreiches Fleisch. Er ernährt sich von kleinen Krebsen, Garnelen und kleinen Fischen. Seine Farbe entsteht durch das natürliche Spezialvitamin Xanthophyll in seiner Nahrung und nicht durch künstliches Karotin. YOUKON WILDER LACHS Produkte erhalten Sie im Bio-Fachhandel und im Online-Shop unter www.youkon.com

FONTAINE: Der verantwortungsvolle nachhaltige Fischanbieter

Mehr als nur zertifizierte nachhaltige Fischerei Seit letztem Jahr neu im Bio-Fachhandel erhältlich: Fontaine Wildlachs-Suppe und Fontaine Wildlachs-Salat in zwei leckeren Variationen. Alle Fischfilets stammen aus zertifizierter nachhaltiger Fischerei. Alle anderen Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Alaska Wildlachs: Ein Genuss aus der Natur Als einziger Staat der Welt schreibt Alaska sogar in der Verfassung fest, dass Fisch nach dem Prinzip des nachhaltigen Ertrags zu nutzen, zu entwickeln und zu erhalten ist um die Bestände für künftige Generationen zu schützen. Das Fischereimanagement in Alaska kann als vorbildlich bezeichnet werden. Der Schutz der Umwelt sowie der Erhalt der Fischbestände haben Priorität vor ihrer kommerziellen Bewirtschaftung. Das MSC-Siegel bestätigt: Fontaine Alaska Wildlachs stammt aus einer verantwortungsvoll arbeitetenden Fischerei, die Fischbestände und den Lebensraum im Meer für die Zukunft erhält. Fontaine Cremige Wildlachs-Suppe verfeinert mit Bio-Gartengemüse Nicht nur unsere Testesser waren sofort begeistert, auch der Biofachhandel ist auf den Geschmack gekommen. Herrlich Cremig und einfach Lecker: Fontaine Wildlachs-Suppe – als Vorspeise oder Hauptgang – immer ein Genuß

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Fontaine Wildlachs-Salate In zwei leckeren Varianten: Alaska – in hellem Bio-Dressing, mild gewürzt und Mexiko – in Bio-Tomaten-Dressing, pikant gewürzt. Fontaine Wildlachs-Salate eignen sich hervorragend zu frischem Brot oder zu Kartoffeln. Zusammen mit frisch gekochte Nudeln ergibt sich ein herrlich schmeckender Nudelsalat. Guten Appetit! Abgerundet wird das Fontaine Wildlachs-Sortiment durch die beiden leckeren Sorten: MSC Wildlachs in Tomate-BasilikumCreme und MSC Wildlachs in Senf-HonigCreme. Fontaine Nahrungsmittel GmbH www.fontaine-nahrungsmittel.de

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Weit gereist und doch ganz nah

Grünes Licht für Tropenfrüchte Bis zur Apfelernte ist es lange hin, und auch Beeren und andere heimische Früchte lassen noch ein ganzes Weilchen auf sich warten. Doch kann man als überzeugter Öko guten Gewissens zu Alternativen aus Übersee greifen? Ja, ist die Antwort. Sofern die Exoten sowohl in ökologischer als auch in sozialer Hinsicht einwandfrei produziert wurden. Dann nämlich liefern sie nicht nur Vitamine, sondern leisten einen echten Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. // Claudia Mattuschat Nach den Ergebnissen des Ernährungsberichts 2016 geben 76 Prozent der Deutschen Lebensmitteln aus der Region den Vorzug. Damit verbunden ist der Wunsch nach Nähe zum Erzeuger, transparenten Lieferketten und dem guten Gefühl einer besseren Öko-Bilanz. Doch wenn Äpfel, Birnen oder Erdbeeren nicht gerade Saison haben, müssen Lagerhallen betrieben und Gewächshäuser beheizt werden. Kurzum: Selbst ein Bio-Apfel aus Argentinien kann auf einmal einen kleineren ökologischen Fußabdruck aufweisen als sein heimischer Verwandter. Es macht also Sinn, Regionalität als dehnbaren Begriff zu verstehen und immer wieder mit gesundem Menschenverstand zu hinterfragen. Lebe ich in Kiel, können Äpfel vom Bodensee durchaus als regional gelten. Brauche ich Zitronen oder Orangen, komme ich gar nicht umhin, die Region auch auf Italien, Spanien oder Griechenland auszudehnen. Und geht es darum, sich jenseits der deutschen Erntezeiten vitaminreich zu ernähren, kann man durchaus auch Bauern aus Übersee als unterstützenswerte „Nachbarn“ sehen. Denn jeder Verzicht auf Kunstdünger und Pestizide, jede Maßnahme für Bodenfruchtbarkeit und gegen Erosion ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Gesamtregion Erde, die wir alle bewohnen.

Exotenbox aus Fairem Handel Die Frage nach der Umweltbilanz darf sich nicht allein auf den Vergleich der Emissionswerte beschränken. Nachhaltigkeit zeigt sich nämlich auch im verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen Boden, Wasser und Luft, am Schutz der Artenvielfalt und nicht zuletzt am fairen Umgang mit den Erzeugern. Dieser Meinung ist auch Oliver Trübenecker, der 2013 zusammen mit Daniel Hallweger das Münchner Startup Trübenecker.de gegründet hat. Inspiriert von Vater Klaus Trübenecker, der seit mehr als 20 Jahren einen Bio-Stand auf dem Viktualienmarkt betreibt, beliefern die beiden nun Unternehmen, Kindergärten, Schulen und Privathaushalte mit frischem Bio-Obst und -Gemüse. Ihr neuestes Projekt ist die Exotenbox, die seit Oktober letzten Jahres über www.exotenbox.de bestellt werden kann. Aktuell sind darin zum Beispiel reif geerntete

Das Münchner Start-up Trübenecker.de liefert jetzt auch eine Exotenbox in Bio-Qualität. Foto: Trübenecker

Mangos, Papayas, Ananas, Maracujas, Apfel-Bananen und Avocados, die ökologisch angebaut, fair gehandelt und als Flugware nach Deutschland importiert werden. Dazu haben sich Oliver Trübenecker und Daniel Hallweger einen erfahrenen Partner gesucht: Kipepeo ist im Naturkostfachhandel schon lange eine feste Größe, wenn es um Bio-Tropenfrüchte mit sozialem Mehrwert geht.

Kleinbauern brauchen Kunden Das Neuffener Fair-Handelsunternehmen wurde 1999 von Siegfried Hermann gegründet, der sieben Jahre als Diakon eine Gemeinde im Nordwesten Tansanias betreut hat. Hautnah erlebte er dort, welch verheerende Folgen fallende Weltmarktpreise auf die Lebensbedingungen der Kleinbauern haben können. Nach seiner Rückkehr ließ er sich daher zum Handelsfachwirt ausbilden und gründete wenig später seine eigene GmbH. Unter dem Namen Kipepeo importiert er seither aus Afrika und Asien nicht nur gängige Exoten wie Bananen, Mango, Maracuja oder Ingwer, sondern auch weniger bekannte wie Longan, Mangostan, Marian Plum oder Rambutan. Außerdem gehören getrocknete Ananas, Bananen, Papaya und Jack-Frucht zu seinem Sortiment. Für die Erzeugerpartner ist der Handel ein Gewinn auf ganzer Linie: Sie bekommen für ihre Ernte Preise, die mindestens 30 Prozent über dem lokalen Marktniveau liegen, und haben ein gutes Einkommen, mit dem sie ihre Familien ernähren und ihre Kinder zur Schule schicken können. Darüber hinaus erhalten sie einen Fairtrade-Zuschlag, der sozialen Projekten in den Dörfern zugutekommt. Fairer Handel wirkt daher besser als jede Geldspende. Denn er gibt Kleinbauern in benachteiligten Regionen die Möglichkeit, sich eine Existenz aufzubauen und wirkt auf sinnvolle Weise Verarmung und Landflucht entgegen.

Augen auf beim Einkauf Die Avocado als Schönheitsfrucht, Papaya als Nährstoffwunder, Curcuma als Geheimnis ewiger Gesundheit: Viele Tropenfrüchte und -gewürze verzeichnen im Rahmen neuer

Fairer Handel ermöglicht Kleinbauern ein sicheres Einkommen und neue Perspektiven. Foto: Kipepeo

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Gesundheitstrends rasante Nachfragesteigerungen. Umso mehr sollte man kritisch die ökologischen und sozialen Nebenwirkungen ins Visier nehmen, die exzessiver Anbau und massenhafte Ernte oft mit sich bringen. Der Avocado-Boom z. B. hat zu dramatischen Entwicklungen in Mexiko geführt: Bis zu 4.000 Hektar Wald werden dort jedes Jahr oft illegal gerodet, um Platz zu machen für ökologisch bedenkliche Monokulturen. Denn die verschlingen nicht nur Unmengen an Wasser, sondern gefährden durch den massiven Einsatz von Dünger und Pestiziden Mensch, Tier und Natur, verdrängen kleinere Anbieter vom Markt und nehmen ihnen auf diese Weise die Chance auf eine Existenz. Dabei machen es Naturkostanbieter wie Biotropic seit vielen Jahren vor, wie es sowohl in ökologischer als auch in sozialer Hinsicht besser geht. Das Duisburger Unternehmen begann 1997 mit dem Import von Bio-Bananen aus der Dominikanischen Republik und ist seither ein wichtiges Bindeglied zwischen Kleinbauern aus aller Welt und dem europäischen Markt. In diesem Sinne hat Biotropic nicht nur die hiesige Nachfrageentwicklung im Auge, sondern vor allem auch die Bedürfnisse der Anbaupartner in den Ländern des Südens.

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Bio-Bananen aus Fairem Handel

produziert in kleinbäuerlicher Mischkultur und Agroforstsystemen mit Projektbeitrag für Kleinbauernorganisationen und Gewerkschaften und begleitender Bildungs- und Kampagnenarbeit für eine nachhaltige Bananenwirtschaft

BanaFair. Das Original.

63571 Gelnhausen · 0 60 51 / 8 36 6-0 · www.banafair.de

Die Jackfrucht ist die größte Baumfrucht der Erde.

Foto: Lotao Green

Mehr Fleisch als Frucht Ein Exot macht gerade weniger als Obst, sondern vielmehr als vielseitig verwendbarer Fleischersatz von sich reden. Es handelt sich um die Jackfrucht, die als größte Baumfrucht der Erde bis zu 15 Kilogramm schwer und stattliche 90 cm lang werden kann. In ihrer asiatischen Heimat ist sie seit jeher bekannt und wird dort beispielsweise für Fruchtpüree, Gelee, Marmelade, Pudding, Kuchen oder als Süßigkeit verwendet. Denn vollreif erinnert sie vom Geschmack her an eine fruchtigsüße Mischung aus Mango, Banane und Ananas. Hier bei uns schätzt man sie jedoch eher im unreif geernteten Zustand. Dann hat sie nämlich in etwa die faserige Konsistenz von Pulled Pork, besitzt kaum Eigengeschmack und lässt sich dafür umso besser mit Gewürzen und herzhaften Marinaden zu verschiedenen „Fleischgerichten“ verarbeiten. Für die wachsende Zahl vegan lebender Menschen kommt die vitamin- und mineralstoffreiche Neuentdeckung daher wie gerufen, um Abwechslung in den Speiseplan zu bringen. Doch wie immer sind Ersatzprodukte kritisch zu prüfen, damit die Ernährung nicht zu Lasten von Natur und Mensch geht. Insofern gilt hier umso mehr, nur zu Produkten aus kleinbäuerlichem Bio-Anbau zu greifen. Die kommen zum Beispiel von Govinda als handliche Würfel und in Kürze auch als Schnetzel oder – ganz neu – von Lotao Green in den Sorten Pur, Curry oder Teryiaki. Frisch gibt es Jackfruit im Bioladen noch selten, aber auf www.jackyf.de kann man die neue Ernte ab März bestellen. Kreative Rezeptideen werden auf der Website des sozialen Food-Startups gleich mitgeliefert. l

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Du Puy – grüne Delikatess-Linsen Mit den Grünen Delikatess-Linsen bietet Davert einen echten Klassiker jetzt aus biologisch-dynamischem Anbau. Durch den würzig-aromatischen Geschmack eignet sich diese Sorte perfekt für die moderne, kreative Küche. Neu und nur von Davert. Ihr würzig-aromatischer Geschmack passt hervorragend zu allen herzhaften Gerichten, ob klassisch oder wie in unserem Rezept-Tipp etwas ausgefallener mit Süßkartoffeln. Zudem behalten sie beim Kochen ihre Form und eignen sich so vor allem für Beilagen und Salate.

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Zutaten für 2 Personen: 2 Süßkartoffeln 1 Zweig Rosmarin 150 g Davert Grüne Delikatess-Linsen ca. 12 Kirschtomaten 1 Avocado Saft 1/2 Zitrone Olivenöl Salz, Pfeffer Zubereitung: 1. Den Ofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Die Süßkartoffeln waschen, halbieren und auf ein Backblech legen. Dann mit Olivenöl beträufeln, und den gehackten Rosmarin und etwas Meersalz darüber streuen. Die Süßkartoffeln ca. 40 Minuten im Ofen backen.

2. Die Linsen mit der dreifachen Menge Wasser kochen. (Tipp: So bleiben die Linsen etwas knackiger und lockerer). Zum Ende der Kochzeit etwas salzen. Nach 20 Minuten kochen das restliche Wasser aus dem Topf abgießen. 3. Die Avocado entkernen, schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Etwas Salz, Pfeffer und Zitronensaft dazu geben. Die Tomaten halbieren, vierteln oder in Scheiben schneiden. 4. Mit einem Esslöffel eine Kuhle in der Mitte der Kartoffel drücken. Darin die Linsen anrichten und die Avocadocreme und Tomaten darüber geben. Guten Appetit! Mehr Infos und Rezepte: www.davert.de

100 vegane Alge-Restaurants bis 2025 Die Alge-Initiative unterstützt kostenlos neue und bestehende Restaurants/Cafés, so dass bald überall in Deutschland und Österreich ein gesundes veganes Essen angeboten wird. Sechs Algen gibt es schon. Die Alge-Initiative entstand, um gesundes Essen den Menschen näher zu bringen. Umweltschonende vegane Ernährung soll in jeglicher Hinsicht gefördert werden, um Mensch, Tier und Planet zu helfen. Erfahrene Unternehmer haben es sich zur Aufgabe gemacht, vegane Restaurants, Cafés, Bistros bis hin zu Kochschulen kostenlos zu fördern. Ein ethisch motiviertes Team hilft in jeglicher Hinsicht angehenden Firmengründern, aber auch bestehenden Unternehmern. Im Vordergrund stehen die kostenlose Förderung und Unterstützung von vegan-ausgerichteten Unternehmern, wobei der Schwerpunkt natürlich auf gesunde, nachhaltige Ernährung liegt. Natürlich soll auch mit jedem neuen Alge-Restaurant der Beweis erbracht werden, dass vegane Ernährung nicht nur gesund und nachhaltig ist, sondern auch äußerst schmackhaft und abwechslungsreich sein kann. Das Besondere und Einzigartige ist, dass alle Leistungen der Alge-Initiative für Alge-Betreiber kostenlos sind. Alles wird durch ehrenamtliche Leistungen erbracht und notwendige Ausgaben werden sogar noch gesponsert. Durch die angestrebte große Gemeinschaft vieler Alge-Restaurants/Cafés/Bistros wird jeder einzelne gestärkt. Wenn sich viele Unternehmer für einen Alge-Beitritt entscheiden, wird eine entsprechende Größe mit einem hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Die Alge wird versuchen, alle anfallenden Kosten, die durch die Umstellung entstehen aufzufangen. Ideelle Werte, sowie eine ethisch-motivierte Grundausrichtung sollen eine große Veränderung zum Positiven in der Gesellschaft bewirken. Mehr Informationen unter: www.alge-vegan.de

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Aufbruch in neue Geschmackswelten

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iChoc – vegane BioSchokolade iChoc – EXPEDITION zu den Schätzen des Regenwaldes. Die neue Serie bringt vegane Schokoladen mit natürlichen Zuckeralternativen. Mit der neuen Serie EXPEDITION erweitert der Herforder Schokoladen-Hersteller iChoc sein Angebot an veganen Schokoladen. Durch ihren höheren Kakaogehalt und eine alternative Süßung mit Kokosblütenzucker sollen die neuen Sorten ‚Jungle Bites’ und ‚Sunny Almond’ vor allem ernährungsbewusste Kunden ansprechen, denen das bisherige Sortiment zu süß war. Superfood-Esprit dank Kokosblütenzucker und Erdmandel Bislang kannte man iChoc als vegane „Milch“-Schokolade, die sich geschmacklich kaum von den milchhaltigen Originalen unterscheiden ließ. Mit der EXPEDITION-Serie erweitert die Marke nun ihren Horizont, hin zu völlig eigenständigen Geschmackswelten. Bei den beiden neuen Sorten findet sich kein Milchersatz in der Rezeptur. Stattdessen experimentiert man mit Mandelnougat, Erdmandelgrieß und Kokosblütenzucker – kostbaren Zutaten, mit einem maximalen Grad an Ursprünglichkeit. So wird Kokosblütenzucker beispielsweise nicht raffiniert und enthält daher noch viele wertvolle Mineralstoffe. Erdmandeln hingegen spricht man einen Reichtum an Proteinen und Enzymen zu. Mit diesen hochwertigen Bausteinen und einem höheren Kakaogehalt wird iChoc nun auch für Menschen interessant, die sich bewusst und natürlich ernähren möchten, unter anderem Fitness-Begeisterte, Raw-Foodies und Clean Eater. Da der Rohstoffeinsatz sehr kostspielig ist, wird es die EXPEDITION-Schokoladen im handlichen 50g-Snackformat geben – mit 1,69 Euro zu einem attraktiven Preis. Abenteuerlust und Entdeckergeist Name und Outfit der neuen Serie versprühen Abenteuerlust und Entdeckergeist. Sie bündeln das Gefühl, das iChoc-Gründer Andreas Meyer verspürte, als er über den weiteren Weg seiner 2015 entwickelten Marke nachdachte. Die Hintergründe von iChoc EXPEDITION erklärt er folgendermaßen: „Wir sind mit unseren Schokoladen stets vorangegangen und haben dem Markt Innovationen gebracht. Auch jetzt, wo sich die große Goldgräberstimmung der letzten Jahre ein Stück weit gelegt hat, wollen wir uns sinnvoll weiterentwickeln. So berücksichtigen wir mit den neuen EXPEDITION-Schokoladen gleich mehrere Wünsche unserer Kunden: Nach Schokoladen mit höherem Kakaogehalt, nach Schokoladen mit Zuckeralternativen sowie nach Sorten, die ohne Haselnüsse gefertigt werden. Haselnussmark war bei unseren bisherigen Reisdrink-Schokoladen immer ein entscheidender Bestandteil der Rezepturen, da sich hierdurch der Eigengeschmack des Reisdrinks regulieren ließ. In der Erdmandel, einer nussig schmeckenden Grasknolle, haben wir nun eine geeignete Alternative gefunden. Da wir mit iChoc EXPEDITION völlig neue Wege gehen, ist die Serie auch für uns ein spannendes Abenteuer.“ Ganzheitlich ökologisch und weltweit erfolgreich Die Rohstoffe der iChoc Schokoladen stammen zu 100 % aus geprüftem Bio-Anbau, der Kakao von Kooperativen aus der Dominikanischen Republik. Bei den Rezepturen kommen keine künstlichen Aromen und Emulgatoren, wie Sojalezithin, zum Einsatz. Die kompostierbare NatureFlex-Innenfolie und nachhaltige Verpackung runden das ökologische Gesamtpaket ab. In Deutschland ist iChoc unter anderem im gut sortierten Biound Reformwarenhandel erhältlich. www.iChoc.de, facebook.com/iChoc.vegan.chocolate/

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Ganz neu fragen Sie Ihren Bioladen!

Dunkle Schokolade mit 52 % Kakao, Erdmandeln und Cacao Nibs Dunkler Mandel Nougat mit knusprigen Mandelstückchen

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Kochen mit Michaela Baur

Saibling Saltimbocca Heimischer Fisch mediterran zubereitet: Für den Fisch 2 Saiblinge oder 4 Saiblingsfilets waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. 1 Zitrone waschen, trockenreiben und in Scheiben schneiden. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und Fisch auf den Hautseiten und Zitronenscheiben anbraten. Eine Handvoll Salbeiblätter waschen und trocken tupfen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Salbei darin knusprig anbraten. Herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Den Fisch jeweils mit 1 Scheibe Parmaschinken umwickeln und bei 120°C noch ca. 15 Minuten durchziehen lassen. Mit den frittierten Salbeiblättern und mit einer gebratenen Zitronenscheibe servieren. Dazu passen Kartoffeln oder Risotto. Aus dem Buch „Echt Winterküche“ von Michaela Baur, erschienen im ZS Verlag

Mango-Maracuja-Salat mit Kokossahne

„Bei Süßem werden nicht nur unsere Geschmacksnerven angesprochen, Genuss ist auch Kopfsache und damit gut für die Psyche. Das macht glücklich und zufrieden!“ Michaela Baur

1 reife Mango schälen, das Fruchtfleisch auf den flachen Seiten vom Stein schneiden und in Würfel schneiden. 2 Maracujas halbieren, die Kerne mit einem Löffel herauslösen und in einer Schüssel mit der Mango mischen. Einige Minzeblätter wasche, trocken tupfen und fein hacken. 3 El Limettensaft und 1 EL brauner Zucker mit der Minze verrühren und unter die Früchte mischen. 2 Tl Kokoschips in einer Pfanne ohne Fett rösten. 100 g Mascarpone mit 100 ml Kokosmilch (gekühlt) in einer Schüssel glatt rühren. 100 g Sahne mit 1 Päckchen Vanillezucker steif schlagen und unterheben. Auf Desserttellern oder in Gläsern anrichten, die Kokossahne darüber verteilen und mit den Kokoschips bestreuen. Aus dem Buch „Echt Süßes“ von Michaela Baur, erschienen im ZS Verlag ECHT Winterküche, 192 S., € 9,99, ISBN 978-3-89883-497-1, ZS-Verlag ECHT Süßes, 168 S., € 9,99, ISBN 978-3-89883-593-0, ZS-Verlag, beide auch als E-Book erhältlich. Mit persönlicher Widmung direkt bei Michaela Baur bestellen.

MICHAELA BAUR – Bio-Catering – Teamkochen – Genusserlebnisse – Sinneswandel 089 - 89867883 – www.michaelabaur.de – www.facebook.com/genusserlebnisse

Wirt sucht Bauer Die Internetplattform „Wirt sucht Bauer“ will bayerischen Gastwirten die Suche nach regionalen Lebensmitteln erleichtern. Die Plattform wurde vor einem Jahr von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und dem Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands, Ulrich Brandl, eröffnet. Die Idee dahinter: Den Kontakt und Austausch zwischen städtischen Gastronomen und der Landwirtschaft in der näheren Umgebung zu erleichtern und dadurch mehr Regionalität auf die Speisekarten zu bringen. Dadurch wollen die Initiatoren die „Wirtschaftskreisläufe stärken und regionale Wertschöpfungsketten schaffen.“ Es tummeln sich aber auch Winzer, Jäger, Teichwirte, Metzger und Obstbauern unter den Nutzern. 20 % der Betriebe sind Bio-Betriebe. Erfolgszahlen nach einem Jahr Bereits nach einem Jahr kann die Seite mit mehr als 500 Betriebsprofilen erstaunliche Erfolge verzeichnen. „Durch die Online-Plattform finden regionale Erzeuger bayerischer Spezialitäten und Gastronomen zusammen“, erklärt Dr. Simon Reitmeier, Geschäftsführer des Clusters Ernährung.

Die Internet-Plattform erleichtert mit umfangreichen Such- und Präsentationsmöglichkeiten die Kontaktaufnahme zwischen Produzenten und Gastronomen. Durch das Programm ‚Einkaufen auf dem Bauernhof‘ verringert sich für regio­nale Anbieter der Arbeitsaufwand und sichert somit ländlichen Betrieben die Existenz durch die Vergrößerung ihres Abnehmerkreises. Der Anspruch ist es, neue Geschäftspartnerschaften zwischen Er­zeugern, Verarbeitern und Gastronomen aufzubauen. „Durch die Online-Plattform wächst zusammen, was zusammen gehört: die Erzeuger unserer bayerischen Spezialitäten und die Gastronomen als deren Veredler“, so Ulrich Brandl. Weitere Informationen: www.wirt-sucht-bauer.de

„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah....“ 12

J. W. v. Goethe

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Antersdorfer Mühle Ei-Ersatz

Praktisch – gelingsicher – geschmacksneutral Die veganen Ei-Ersatz-Produkte der Antersdorfer Biomühle sind eine hervorragende Alternative für alle, die ohne Hühnereier leben müssen oder wollen. Neben den beliebten 200 g Dosen gibt es jetzt zusätzlich die praktischen Kleingrößen von 6 x 5 g ZauberEi und ZauberEiweiß einzeln verpackt. Ein Tütchen von 5 g entspricht einem Ei bzw. einem Eiweiß. Damit hat man nicht nur immer einen Vorrat im Haus, mit den Portionspäckchen entfällt auch das Abwiegen. Anknüpfend an den Erfolg der weihnachtlichen Backmischungen mit den Antersdorfer Mühle Ei-Ersatz-Produkten, wird demnächst ein leckerer Pfannkuchenteig als Fertig-

mischung im Handel sein. Ein beliebtes Gericht, das im Handumdrehen auf dem Tisch ist. Für Veganer geeignet, da ohne Milch und Ei. Das patente Antersdorfer Mühle Bio-ZauberEi auf der Basis von Getreide und Hülsenfrüchten sorgt in Backwaren, aber auch in vielen anderen Gerichten, für Luftigkeit und Bindung. Ebenso das auf Erbsenprotein basierende Bio-ZauberEiweiß, mit dem leckere Baisers und zarte Schaumfüllungen gelingen. Die Ei-Ersatzprodukte sind rein pflanzlich, cholesterin-, gluten-, Lupinen und Lactose frei. Erhätlich im Naturkostfachhandel oder im Antersdorfer Mühle Shop: http://shop.antersdorfer-muehle.bio www.antersdorfer-muehle.bio

Gastro Watch:

Kulinarisches Erbe Bayern Seit 2010 macht es sich der Verein Kulinarisches Erbe Bayern e.V. zur Aufgabe, regionale bayerische Spezialitäten vor dem Vergessen zu bewahren. Denn das kulinarische Erbe Bayerns ist vielfältig und umfasst mehr als Leberkäs, Schweinsbraten und Bayrisch Creme. Seit zwei Jahren beteiligen sich Gastronomiebetriebe aus Dass die Küche vom Alten Wirt kein Einzelfall ist, zeigt die allen Regionen Bayerns daran, ihren Gästen die unbekannte Landkarte, auf der 10 Wirtshäuser verzeichnet sind, die sich Seite der bayerischen Küche nahe zu bringen. „An einige in diesem Jahr an den Aktionswochen „Kulinarisches Erbe auf Gerichte musste ich meine Köche erst heranführen“ sagt dem Teller“ beteiligen. Aus jeder bayerischen Region kommt Ulli Portenlänger, denn der Umgang mit Kalbskopf oder die mindestens ein Wirtshaus, das seine ganz eigenen kulinaZusammenstellung von typischem Pichelsteiner (ein dicker rischen Wurzeln präsentiert: Beim Alten Fritz in Haunritz Rindfleischeintopf mit viel Gemüse) steht bei der heutigen zum Beispiel bekommt man „Haunritzer Bauernseufzer“, das Ausbildung der Köche nicht mehr an erster Stelle. Gut, dass Kommunbräu in Kulmbach hat die „Kulmbacher Bierzwiebel“ hier im „Alten Wirt“ in Grünwald die Rezepte seit 1918 von Ge- auf der Karte und im Wirtshaus zum alten Schuster in Weiden neration zu Generation weiter gegeben werden. Einige dieser kommt der typische „Oberpfälzer Dotsch“ in herzhafter und traditionellen Genüsse aus ihrem süßer Variante auf den Tisch. Dornröschenschlaf zu holen, ist Sind Sie neugierig geworden? Portenlängers Leidenschaft. Dann machen Sie sich auf den Doch nicht nur traditionell Weg, die traditionelle bayerische wird hier gekocht, man legt auch Küche zu entdecken. Denn auch im Wert auf Regionalität und biolokommenden Jahr wird es wieder die gisch produzierte Lebensmittel. Aktionswochen zum Kulinarischen Ulli Portenlänger kennt alle seine Erbe Bayern und viel Neues/Altes zu Lieferanten und das Brot, das in der entdecken geben – oder wissen Sie Gaststube auf den Tisch kommt, noch, was Schuxn sind! wird nur eine Tür entfernt in der Birgit Anzenberger Backstube „BrotZeit“ hergestellt. Mehr Informationen: Näher geht nicht! kulinarisches-erbe-bayern.de Ulli Portenlänger mit Tochter Theresa vom „Alten Wirt“

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ERNÄHRUNG Anzeigen Helchenhof Pestalozzi Gärtnerei

Hofgemeinschaft Heggelbach

Hof Höllwangen Hofgut Brachenreuthe

Kulturpilze Bodensee Überlingen Gemüsebau Kessler

Hof Ibele

Hofgut Rimpertsweiler Hofgut Rengoldshausen Spießhaldenhof

Rösslerhof Ravensburg Hofgut Mosisgreut

Obsthof Bentele Demeter-Obsthof Brugger Hofgut Hechelfurt Friedrichshafen Demeterhof Bentele

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Unter der Marke BioRegional fördert der Naturkostgroßhandel Ökoring nachhaltig ökologisch erzeugte Lebensmittel aus Bayern und setzt sich aktiv für den Erhalt und die Förderung bäuerlicher, landwirtschaftlicher Strukturen ein.

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Kochen mit Wildkräutern

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Gänseblümchen – dekorativ gesund und lecker Das Gänseblümchen blüht fast das ganze Jahr. Es enthält dreimal mehr Kalium, siebenmal mehr Kalzium und viermal mehr Eisen als zum Beispiel Chicorée. Seine sekundären Pflanzeninhaltsstoffe, wie zum Beispiel die Flavonoide, haben eine starke antioxidative Wirkung. Dem Gänseblümchen werden schleimlösende und stoffwechselanregende Wirkungen zugeschrieben. Roh eignen sich die jungen Blätter für Salat, denn sie besitzen einen feldsalatähnlichen, nussigen Geschmack. Das milde Blattgrün bereichert Suppen und kann auch gut als spinatähnliches Gemüse zubereitet werden. Die Blattrosetten können das ganze Jahr über geerntet werden, wobei sie im Sommer einen herberen Geschmack haben als im Frühjahr. Die schönen Blüten sind eine wohlschmeckende Speisedekoration. Geschmacklich interessanter sind die Blütenknospen. In seinem neuen Buch stellt Rudi Beiser die 21 besten heimischen Wildkräuter mit leckeren Rezeptideen vor. Rudi Beiser, Wildkräuter Von der Wiese auf den Teller. Mit 42 vitalen Rezepten ISBN Buch 9783432102658 € 17,99 TRIAS Verlag, Stuttgart. 2017

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VollCorner Biomarkt in München: Zero-Waste beim Wurst- und Käseeinkauf

Verpackung sparen im Bio-Supermarkt Bei VollCorner Biomarkt können Kunden seit Oktober 2016 viel Verpackung sparen. Wurst und Käse werden auf Wunsch direkt in selbst mitgebrachte Mehrweg-Behältnisse gepackt. Von anderen Supermärkten wird die neue Methode bislang kaum verwendet. VollCorner Kunden sind begeistert. Auch beim Münchner KVR stieß das Vorhaben auf Wohlwollen. Bereits kurz nach der Antragstellung erteilte das Amt die Erlaubnis für die Durchführung. Grundlage für den positiven Entscheid ist ein gemeinschaftlich entwickeltes Hygiene-Konzept. Beim Wurst- und Käse-Einkauf können VollCorner Biomarkt Kunden seit Oktober viel Verpackung sparen. Wer seinen eigenen Behälter zum Einkauf mitbringt, kann ihn sich von VollCorner ThekenMitarbeiter mit Wurst und Käse befüllen lassen. Verpackungsmüll – wie Wurstpapiere, Käsefolien oder Papiertüten – fällt dabei nicht an. Bei der überwältigenden Mehrheit der VollCorner Kunden stößt die Neuerung auf Begeisterung. VollCorner Gründer und Geschäftsführer Willi Pfaff schätzt, dass sich bislang ein bis zwei Prozent der Kunden auf die neue Methode einlassen: „Aber das ist sicherlich nur der Anfang. Wir rechnen damit, dass die Beteiligung in den nächsten Wochen steigen wird. Viele unserer Kunden berichten, dass es eine gewisse Zeit dauert, bis man sich daran gewöhnt, die Boxen zum Einkaufen mitzubringen.“ VollCorner Kunden und Mitarbeiter müssen beim verpackungssparenden Einkauf an der Theke besondere Hygieneregeln beachten. Befüllt werden ausschließlich leere und augenscheinlich saubere Behälter. „Hygiene steht an oberster Stelle“, erklärt Pfaff. „Mit

BUCH-TIPP:

dem Hygiene-Tablett haben wir eine praktikable Lösung gefunden.“ Um eine Verbreitung von Keimen auszuschließen, müssen Kunden ihre bereits geöffneten Boxen auf ein spezielles Hygiene-Tablett stellen. So kann die Box von VollCorner Mitarbeitern befüllt werden ohne, dass sie mit den Händen berührt wird oder in Kontakt mit Theken-Arbeitsflächen kommt. Das spezielle Hygiene-Konzept entwickelte VollCorner Theken-Experte Benedikt Neumaier gemeinsam mit Daniel Salvamoser vom Münchner KVR. Um sich von offizieller Seite grünes Licht für die Einführung der verpackungssparenden Methode zu holen, stellte VollCorner im September 2016 einen Sonderantrag beim Münchner KVR. Die spezielle Anfrage stieß bei dem Amt von Anbeginn auf Wohlwollen. Kurz nachdem das gemeinsame Hygiene-Konzept erarbeitet und alle Mitarbeiter entsprechend geschult waren, erteilte der KVR die Erlaubnis zur

Durchführung. Mit dem Hygiene-Tablett ist eine Kontaminierung der ThekenArbeitsflächen ausgeschlossen. Etwaige Keime oder Bakterien von mitgebrachten Behältnissen können nicht auf Lebensmittel übergehen. Kunden, die ihre Boxen vergessen haben oder neue brauchen, bietet VollCorner geeignete Behälter zum Kauf an. VollCorner Biomarkt GmbH www.vollcorner.de

Die VollCorner Biomarkt GmbH wurde 1988 u.a. von Willi Pfaff in München gegründet. Heutiger Inhaber und Geschäftsführer ist das Ehepaar Willi Pfaff und Birgit Neumann. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 350 Mitarbeiter. Auf einer Gesamtverkaufsfläche von rund 4.000 qm werden an 15 Standorten in und um München bis zu 8.000 verschiedene Bio-Produkte angeboten.

Besser leben ohne Plastik

Schritt für Schritt auf Plastik verzichten Die Fastenzeit nehmen viele Menschen zum Anlass z.B. auf Süßigkeiten, Fleisch oder Alkohol zu verzichten. Wie wäre es mit "Plastikfasten" zum Wohle der Umwelt. Das ist gar nicht so schwer. Lernen Sie mit wenig Aufwand, Ihren Plastikkonsum zu reduzieren. Jeden Tag ein wenig mehr. Plastik ist zum festen Bestandteil unseres Lebens geworden – mit entsprechenden Folgen für Gesundheit und Umwelt. Die Weltgesundheitsorganisation warnt davor, dass Kunststoffverpackungen Schadstoffe an Lebensmittel abgeben – und das über viele Jahre hinweg. Auch wenn die genauen Folgen für die Gesundheit heute noch nicht absehbar sind, ist das Urteil der Wissenschaft klar: Sicheres Plastik gibt es nicht.

Denn der Großteil aller Plastikprodukte wird aus Erdöl hergestellt und enthält eine Vielzahl von Chemikalien, über deren Langzeitfolgen wenig bekannt ist. Auf www.plastikfasten.info zeigt Ihnen oekom-Autorin Anneliese Bunk Schritt für Schritt, wie Sie Ihren Plastikkonsum reduzieren können. Lesen Sie vertiefend dazu den oekom-Besteller Besser leben ohne Plastik – denn wer es schafft, 40 Tage mit so wenig Plastik wie

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möglich ausz u ko m m e n , der hat die wichtigsten Hürden schon genommen. Anneliese Bunk & Nadine Schubert, "Besser leben ohne Plastik", Paperback, ISBN 978-3-86581-784-6, 112 S., 12,95 €, auch als E-Book oekom Verlag, www.oekom.de

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Die Plose Quelle AG Das Familienunternehmen aus Brixen vertreibt seit 55 Jahren erfolgreich natürliches Mineralwasser aus dem alpinen Hochgebirge Südtirols. Die Geschichte der Plose Quelle AG begann bereits im Jahr 1952, als der Weinhändler Josef Fellin eine Lebensmittelmesse in Parma/Italien besuchte, wo er an einem Kongress über die Einflüsse von Mineralwasser auf den menschlichen Organismus teilnahm. Fellin erinnerte sich, dass bereits 1913 das Wasser aus den Plose-Quellen oberhalb von Brixen untersucht und als hervorragend eingestuft wurde. Überzeugt von den Eigenschaften, füllte Fellin 1957 erstmals das Wasser in Flaschen ab. Die Plose Quelle AG ist bis heute im Besitz der Familie Fellin; sie betreibt ein modernes Produktionswerk in Brixen, das die Abfüllung des geschätzten Mineralwassers nur nach den strengsten hygienischen Vorschriften erlaubt und

somit die Reinheit des Wassers und der anderen Produkte aus dem Hause Plose garantiert. Plose-Produkte sind in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden, Estland, Tschechien, der Slowakei, Polen, Bulgarien, Russland und Hong Kong erhältlich. Seit Anfang 2009 kooperiert die Plose Quelle AG mit dem DZVhÄ (Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V.) und pflegt den aktiven Dialog mit deutschen Homöopathen. Gemeinsam mit dem DZVhÄ informiert Plose mittels verschiedener Aktionen homöopathische Ärzte über die positive Wirkung von mineralienarmem Wasser im Rahmen einer homöopathischen Behandlung. Weiterführende Informationen finden Sie unter www.plosemineralwasser.de.

Rein, leicht, natürlich – Plose

Die Arteserquelle aus

SÜDTIROL auf 1.870 m

Foto: Plose Quelle AG

ajaa! Naturbox – die ideale Käse-Box Folgende Gründe machen die ajaa! Naturbox zur idealen Käse-Box: • Luft- und geruchsdicht: keine schlechten Gerüche aus dem/im Kühlschrank. • Die Käsequalität wird länger aufrechterhalten, ohne dass sich Schimmel bildet. • Optimale Lagerung: Hartkäse (ohne Verpackungsfolie oder -papier gelagert) bleibt mehr als eine Woche frisch • Wenig Kondenswasser, das sich am Boden und Deckel der Box bildet. Die ajaa! Naturboxen sind 100 % luftdicht und somit für die Aufbewahrung von Lebensmitteln optimal geeignet. Die Boxen bestehen aus Biopolymer auf Zuckerbasis, Mineralien und Wachsen. Sie sind frei von Erdöl, ohne Weichmacher und schadstofffrei hergestellt. Die Boxen schonen die Umwelt, da sie ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Ein weiterer Vorteil des Materials: gesunde Lebensmittel bleiben gesund! Es gehen keinerlei schädliche chemische Stoffe oder Weichmacher auf die Lebensmittel über. Weitere Informationen zu ajaa! finden Sie unter www.ajaa.de

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• Äußerst niedriger Trockenrückstand von nur 22 mg/l • Idealer zellgängiger pH-Wert von 6,6 • Sehr reich an quelleigenem Sauerstoff (10 mg/l) • Frei von Arsen und Uran • Ausschließliche Abfüllung in umweltfreundliche Glasflaschen

Hier finden Sie den Plose-Händler in Ihrer Umgebung: www.acquaplose.com/de


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Meere überfischt? Nein: leergegessen! Dass die meisten Fischbestände überfischt sind, weiss jedes Schulkind. Aber im Konsumalltag ziehen viele Menschen keine Lehre daraus. Das Übel geschieht weit draussen auf dem Meer, die Fischer machen’s halt falsch – was hat das mit mir zu tun? Der international renommierte Fischereibiologe Daniel Pauly gibt auf die Frage, wohin denn all die Fische verschwunden seien, die entwaffnende Antwort: Wir haben sie schlicht gegessen! Kaum jemand ist sich bewusst, dass jeder Kauf auch eine Bestellung ist. Wenn ich eine Tranche Blauflossenthun kaufe, sag ich gleichzeitig: noch einen solchen Thun fangen! Nun weiß ich vielleicht, dass diese Fischart bedroht ist, und verlange stattdessen Gelbflossenthun, dessen Bestände zum Teil noch okay sind. Doch wenn viele so handeln, wird auch diese Art überfischt. Wir müssen das Problem lösen, statt uns mit Fischlisten und Fischlabels in die Tasche zu lügen. Die Menschheit isst mehr Fisch, als der Planet auf Dauer zur Verfügung stellen kann. Heute verzehrt jeder Mensch im Durchschnitt gut drei Fischmahlzeiten im Monat, Tendenz steigend. In Europa liegen wir gar bei mehr als viermal Fisch pro Monat – zunehmend deckt Fisch aus der Dritten Welt unsere Gier. Aquakultur macht das Problem noch größer Dabei stammt bereits jeder zweite Fisch, den die Menschheit isst, gar nicht mehr aus den Ozeanen, sondern aus Fischzuchten. Was wie eine Patentlösung aussieht, ist aber Teil des Problems. Würden wir nur Friedfische wie Karpfen, Tilapia oder Pangasius aus extensiver Zucht essen, wär‘s halb so schlimm. Aber wir essen vorwiegend Raubfische, und die müssen, wie‘s der Name sagt, mit Fisch gefüttert werden: zwei-, dreimal und mehr Fisch, als am Ende aus der Aquakultur gewonnen wird! Das Futter der Raubfische enthält Fischmehl und Fischöl, und die werden vorwiegend aus Meerfischen gewonnen, die extra hierfür gefangen werden: kleine Arten wie Sardellen, Sardinen, Heringe und Makrelen. Die fehlen dann als Nahrung für räuberische Fische und andere Wassertiere. Und auch die Bestände der Futterfische sind nicht unerschöpflich – Peru musste die traditionell riesige Sardellenfischerei vor seinen Küsten bereits wiederholt eine Zeitlang verbieten, weil die Bestände schon so dezimiert sind. Ein Teufelskreis auch hier, angetrieben von der vermeintlich «grünen» Aquakultur. Zwar bemüht sich die Industrie seit Jahren, mit einem kleineren Anteil an Fisch im Futter auszukommen, doch das weltweit rasante Wachstum der Fischzucht (seit 1950 jährlich 7 bis 9 Prozent!) frisst die Einsparung gleich wieder weg. Noch immer ist ein Viertel bis ein Drittel aller Meeresfänge für die Fütterung bestimmt. Und ob es den Fischen in der Aquakultur überhaupt wohl ist? Während sie in den Meeren, Flüssen und Seen nach ihrer Art leben können, sind sie in Fisch-

zuchten meist auf engem und erlebnisarmem Raum zusammengedrängt. Die in der heutigen Landwirtschaft vorherrschende industrielle Tierhaltung hat nun auch die allermeisten Zuchtfische im Griff. Tierwohl sieht anders aus. Auch darum ist Aquakultur mit einem großen Fragezeichen zu versehen. Maximal 1x Fisch im Monat – Meer gibt‘s nicht her Damit sich die Fischbestände erholen können, müssen die Fänge um mindestens die Hälfte reduziert werden, je nach Art für vier, fünf Jahre oder länger. Gleichzeitig sollte kein Fisch mehr gezüchtet werden, dessen Futter weit mehr Fisch aus dem Meer enthält, als er selber wiegt – das betrifft praktisch alle Zuchtfische, die wir in Europa kaufen. Halb so viel fangen beginnt bei halb so viel essen. Rechnen wir‘s nachhaltig durch, bleiben pro Mensch anderthalb Fischmahlzeiten im Monat. Da Menschen in der Dritten Welt zwingender auf Fisch angewiesen sind, sollten wir höchstens einmal im Monat Fisch genießen. Erst jetzt, bei reduziertem Fischkonsum, macht die Überlegung wirklich Sinn, welchen Fisch wir kaufen sollen. Vergessen Sie Fischlisten – die sind ungenau und lassen Fragen offen. Wählen Sie Fisch mit den Labels «Friend of the Sea» (FOS) oder «Marine Stewardship Council» (MSC), denn dahinter stehen Fachleute, die alle Fragen sachkundig abklären können. Wohl ist es wahr, dass auch diese Labels nicht vor Kritik gefeit sind. Vor allem dem WWF-Label MSC werfen Wissenschaftler immer wieder vor, in der Praxis zu große Kompromisse zu machen. Nach einer Studie von Paulys Kollege Rainer Froese ist sogar mehr als ein Drittel der MSC-zertifizierten Bestände überfischt. Aber immer noch besser, sagt Froese, als Fische ohne Label zu kaufen, die mehrheitlich aus überfischten Beständen stammen. Am besten aber ist Fisch höchstens einmal im Monat! Billo Heinzpeter Studer, Präsident fair-fish international Der Verein fair-fish mit Sitz in Zürich setzt sich seit 17 Jahren dafür ein, dass Fische artgerecht gehalten, schonend gefangen und unter Betäubung getötet werden. Gleichzeitig fordert fair-fish eine gerechte Entlohnung der Fischer und Züchter. In einem mehrjährigen Projekt zusammen mit Kleinfischern im Senegal entwickelte fair-fish seine bis heute weltweit strengsten Richtlinien für eine tierfreundliche nachhaltige und fair bezahlte Fischerei: www.fair-fish.net/richtlinien. Und in der Aquakultur erarbeitet fair-fish seit drei Jahren die wissenschaftlichen Grundlagen für mehr Fischwohl: www.fair-fish.net/ethologie/

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Landwirtschaft im Wandel Wir alle wollen gesunde Nahrung zu uns nehmen – sind wir auch bereit, etwas dafür zu tun? Viele Menschen beschäftigen sich heute mehr denn je mit der Frage, wo ihre Nahrungsmittel herkommen. Die Entwicklung in der Landwirtschaft baut immer mehr auf Wachstum und Globalisierung. Die Folge ist, dass unsere Nahrungsmittel vorrangig aus oder tausend Hektar pro Betrieb. Aber wer will das wirklich? den Betrieben und Ländern kommen, in denen sie am kosten- Sieht man sich die Zahlen an, sprechen diese für sich: günstigsten produziert werden. Das Angebot wird zum überIm Jahre 1975 gab es noch über 900.000 landwirtschaftliche wiegenden Teil über Konzerne und Großmärkte gesteuert. Gibt Betriebe in Deutschland. 2000 waren es noch fast 450.000. es unter diesen Bedingungen für den Verbraucher überhaupt Aktuell ist der Stand bei etwa 276.000 landwirtschaftlichen noch die Möglichkeit seine Nahrungsmittel selbst auszuwählen. Betrieben. Fast jeder Landwirt stellt sich die Frage, wo es in Die heutige Landwirtschaft hat in den letzten 70 Jahren Zukunft hingehen soll und wie sich die Landwirtschaft den einen großen Wandel durchgemacht und entwickelt sich immer großen Herausforderungen stellen will. Selbst große Betriebe mehr in Richtung industrielle Massenproduktion. Von jeher stehen nicht automatisch auf sicheren Füßen. Die großen war der Bauer aber auch Pfleger der Erde und gestaltete durch Preisschwankungen und das Geld, das der Landwirt für seine schonenden Umgang mit der Natur auch eine Landschaft, die Produkte bekommt, beweisen dies zur Genüge. Gibt es anheute immer mehr von ihrer früheren Schönheit einbüßt. Leider gesichts der oben dargestellten Entwicklung überhaupt noch werden die Landwirte in zunehmendem Maße dazu aufgefor- Möglichkeiten diesem entgegen zu steuern und der Landwirtdert, diese Entwicklung mitzumachen, da die Bewirtschaftung schaft wieder zu dem zu verhelfen, was sie eigentlich sein soll? des Hofes sonst finanziell nicht mehr möglich ist. Die Anlage von Eine neue Möglichkeit, die in den letzten Jahren immer Monokulturen wird gefördert – die einzelnen Flächen werden mehr bekannt wird, ist die „Solidarische Landwirtschaft“. Die immer größer. Wie kann dieser Grundidee ist in den 60er Jahscheinbar unaufhaltsame ren in Japan entstanden, wo Lauf wieder umgekehrt wersich heute ein großer Teil der den und eine Landwirtschaft Bevölkerung daran beteiligt. aufgebaut werden, die sowohl Hierbei unterstützen die Mitdem Landwirt, der Natur und glieder, die sich beteiligen woldem Verbraucher dient? Die len, den landwirtschaftlichen Erzeugung von ausreichend Betrieb mit einem monatligesunder, natürlicher Nahchen, vorher abgestimmten rung und auch der Erhalt von und angemessenen Beitrag kleinen und mittleren Höfen und bekommen dafür frische sollte hierbei ein wichtiger Produkte, die alle auf dem Hof Punkt sein. erzeugt werden (z.B. Gemüse, In den Großmärkten werObst, Eier, Getreide, Fleisch, den die Nahrungsmittel imMilchprodukte usw. – je nach mer billiger angeboten. Die momentaner Aufstellung des Landwirte sind gezwungen Natürlich angebautes Gemüse auf dem Feld der „Solawi-Almhof-Elspe“ Betriebes). Hierdurch wird immer günstiger zu produzie- Foto: Reinhard Schleimer die regionale Landwirtschaft ren. Ansonsten sind sie auf Dauer nicht in der Lage, im globalen gestärkt. Unnötig lange Transportwege werden vermieden. Preiskampf zu bestehen. Sie müssen aus diesen Gründen immer Heute legt jedes produzierte Lebensmittel im Durchschnitt sehr größere Flächen bewirtschaften, zusätzlich große Mengen an weite Wege zurück, bevor es beim Konsumenten ankommt. Kunstdünger und Pestiziden einsetzen um mithalten zu können. Die Mitglieder einer „Solidarischen Landwirtschaft“ können Sie kaufen immer größere und sehr teure Erntemaschinen um sogar mit entscheiden, was der Landwirt anbaut. Die Transpadie Flächen bewirtschaften zu können. Nach einigen Jahren renz ist bei dieser Art der Landwirtschaft besonders groß. Die ist das jetzige Gesamtmodell schon wieder überholt und Mitglieder kennen den Betrieb und können bei der Erntearbeit die Spirale beginnt sich erneut höher zu schrauben. Immer helfen, wenn sie das mögen. Das gegenseitige Vertrauen wird größer, immer mehr, mit leider immer weniger arbeitenden hierdurch besonders gefördert. Es geht bei dieser Art der LandMenschen. Und diejenigen welche arbeiten, müssen immer wirtschaft darum, dem Landwirt eine sichere Lebensgrundlage mehr leisten – oft über ihre Kräfte hinaus gehend unter gro- zu schaffen. Hierdurch kann er ohne den üblichen finanziellen ßem Druck, um den landwirtschaftlichen Betrieb zu erhalten. Druck für seine Mitglieder gute Lebensmittel erzeugen. FolgViele andere Menschen sind zum Nichtstun abgestempelt. lich können auch kleinere landwirtschaftliche Betriebe wieder Für uns Mitteleuropäer scheint diese Entwicklung „normal“ von ihrer Arbeit gut leben. Jeder Mensch sollte sich bewusst zu sein, denn wir spüren die Auswirkungen in unserem Leben werden, welche Veränderungen er durch sein Mittun auf die nicht so direkt. Nur die Betroffenen haben es oft sehr schwer. richtige Art und Weise in der Landwirtschaft bewirken kann. Entweder machen sie das alles mit oder sie geben den Hof und Für Landwirte, die aus finanziellen Gründen überlegen ihren die Landwirtschaft auf. Hof nicht weiter zu führen, ist die „Solidarische Landwirtschaft“ In anderen Ländern ist die Entwicklung der Landwirtschaft eine gute Möglichkeit, den Hof zu erhalten und weiter zu benoch extremer als in Deutschland. Sollte sich diese unverändert wirtschaften. Reinhard Schleimer fortsetzen, so gäbe es in Europa in 10 Jahren kaum noch oder gar keine kleinbäuerlichen Betriebe mehr, sondern fast nur Ein Beispiel für erfolgreiche Solidarische Landwirtschaft ist noch industrielle Großlandwirtschaft mit mehreren hundert der Almhof Elspe in Lennestadt, www.solawi-almhof-elspe.de

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Umwelt-Nachrichten: Niederlage am CETAEntscheidungstag Das Europäische Parlament in Straßburg hat grünes Licht für das europäischkanadische Abkommen CETA gegeben. Mit 408:254 bei 33 Enthaltungen stimmte die Mehrheit der Abgeordneten dafür. Am selben Tag entschied das bayerische Verfassungsgericht über das Volksbegehren „Nein zu CETA!“. Die bayerischen Bürgerinnen und Bürger werden nicht über CETA abstimmen dürfen. Trotz dieser Rückschläge ist CETA noch nicht vollständig in Kraft gesetzt, denn rund 40 Parlamente der EU-Mitgliedstaaten müssen noch zustimmen. Sagt eines davon „Nein!“, scheitert CETA und die vorläufige Anwendung muss beendet werden. Bis die Ratifizierung in den EUStaaten beginnt, können allerdings noch Monate oder sogar Jahre vergehen. Quelle: umweltinstitut.org

Verpackungsgesetz kommt Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Verpackungsgesetzes beschlossen. Damit sollen Verpackungsabfälle effektiver vermieden und recycelt werden. Die von Industrie und Handel finanzierten dualen Systeme müssen laut Gesetzentwurf künftig deutlich höhere RecyclingQuoten erfüllen. Diese gelten für die bei ihnen lizenzierten und von ihnen erfassten Verpackungen. So steigt zum Beispiel die Recycling-Quote für Kunststoffverpackungen bis zum Jahr 2022 von heute 36 Prozent auf 63 Prozent. Die RecyclingQuoten bei Metallen (heute bei 60 Prozent), Papier (70) und Glas (75) steigen bis 2022 auf 90 Prozent an. Wie die AbfallSammlung generell vor Ort durchgeführt wird, bestimmen die Kommunen. Erleichtert wird zudem die gemeinsame Erfassung von Verpackungsabfällen und von anderen Abfällen aus Kunststoff und Metall in Wertstofftonnen. Der Gesetzentwurf wird nun dem Bundesrat zur Stellungnahme und danach dem Bundestag zugeleitet. Quelle: gruener-punkt.de

Europäischer Naturschutz nur auf dem Papier? Der WWF hat eine Studie veröffentlicht, laut der über die Hälfte der Naturschutzgebiete in Europa nur auf dem Papier existiert. Die Studie zeigt, wo einzigartige Naturschutzgebiete wie Feuchtgebiete, unberührte Berge und Flüsse sowie Meeresgebiete durch juris-

zusammengestellt von Andrea Reiche

tische Schlupflöcher, fehlende Umweltverträglichkeitsprüfungen und unzureichende oder unangemessene Bewirtschaftungspläne bedroht sind. Letztere lassen beispielsweise die Entwicklung von großen Skigebieten zu, die das Überleben der Braunbären im Pirin Nationalpark (Bulgarien) gefährden. Illegale Wasserkraftpläne im Tarcu-Gebirge (Rumänien) und entlang des YantraFlusses (Bulgarien) sind weitere Probleme. Polen hat Pläne zur Verdreifachung des Holzeinschlags genehmigt, die das UNESCO-Welterbe-Gebiet BiałowiezaNationalpark zum Papiertiger verkommen lassen. Quelle: dnr.de

Jahr 2013 für einige besonders bienengefährliche Pestizide ausgesprochen hat. Es handelt sich dabei um sogenannte Neonicotinoide, die bereits in sehr geringen Mengen eine dauerhafte Störung des zentralen Nervensystems auslösen und zum Tod von Bienen und anderen Insekten führen. 2008 starben innerhalb kurzer Zeit über 11.000 Bienenvölker am Oberrheingraben an giftigen Staubwolken, die bei der Aussaat von mit Neonicotinoiden gebeiztem Saatgut entstanden waren. Quelle: umweltinstitut.org

Lebensmittelzusatz E171 ist krebserregend

In einer Entschließung spricht sich die Länderkammer für die Entwicklung und den Ausbau weiterer Stromspeicher, insbesondere elektrischer Energiespeicher aus. Sie nimmt Bezug auf die Beschlüsse zum Strommarktgesetz, als der Bundesrat bereits dringenden Handlungsbedarf in diesem Feld anmerkte. Der Bundesrat will nach einer Entschließung die Entwicklung und den Ausbau weiterer Stromspeicher vorantreiben. Es gehe dabei nicht nur um Pumpspeicher, sondern insbesondere um elektrische Speicher. Bereits in ihren Beschlüssen zum Strommarktgesetz im vergangenen Jahr habe die Länderkammer deutlich gemacht, dass sie einen dringenden Handlungsbedarf bei der Entwicklung von Speichern sehe. Quelle: sonnenseite.com

Laut einer im Fachmagazin Scientific Reports veröffentlichten Studie von Forschern des französischen Instituts für Agrarforschung, der französischen Agentur für Lebensmittelsicherheit, Umweltschutz und Arbeitsschutz, der Behörde für Atomenergie und alternative Energien, der Universität Grenobles-Alpes, des Synchrotrons SOLEIL und des luxemburgischen Instituts für Wissenschaft und Technologie hat der Lebensmittelzusatz E171 schädliche Auswirkungen auf das Immunsystem und fördert präkanzeröse Läsionen bei Ratten. Trotzdem stellen die Forscher dieser Studie klar heraus, dass diese Ergebnisse nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragen werden können, sie jedoch einen ersten Gesundheitsalarm für Behörden und Kunden darstellen. E171, auch bekannt als Titandioxid (TiO2), ist ein allgemein verwendetes Nanomaterial in Kosmetikprodukten (Zahnpasta), im Farbanstrich, in Baumaterialien sowie im Ernährungssektor, um Süßigkeiten, Kaugummis, Kekse und Fertiggerichte weißer zu machen oder einzudicken. Quelle: idw-online.de

Europas Chemieriesen klagen gegen Bienengift-Verbote Bayer, BASF und Syngenta klagen vor dem Europäischen Gericht gegen die EU-Kommission und drohen mit Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe. Sie fordern die Aufhebung eines Teilverbots, das die EU-Kommission im

Bundesrat fordert Regierung zur Weiterentwicklung von Speichertechnologien auf

Größere Anstrengungen in EU-Umweltpolitik nötig Die EU-Kommission hat am Montag 28 Länderberichte zur Umsetzung der EU-Umweltpolitik veröffentlicht. Die Bilanz zeigt, dass bei Abfall und Luftqualität die Mitgliedstaaten noch erheblich nachbessern müssen. Besonders in der Abfallvermeidung müssen alle Mitgliedstaaten mehr tun, um den Weg zu einer europäischen Kreislaufwirtschaft zu stärken. In 23 von 28 Mitgliedstaaten werden die Grenzwerte für die Luftqualität weiterhin überschritten. Auch die EU-Naturschutzvorschriften müssen verbessert werden, obwohl die Kommission lokale Erfolge verzeichnete. Quelle: dnr.de

Weitere Umweltnachrichten im Internet unter www.derspatz.de 20

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Heldenmarkt am 18.-19. März 2017 zu Gast in München

Mit gutem Gewissen einkaufen Am 18.-19. März gastiert der Heldenmarkt zum zweiten Mal im MVG Museum in München. Dort erleben Jung und Alt an diesem Wochenende die volle Ladung Nachhaltigkeit, denn: EGAL WAR GESTERN! Täglich entscheiden wir als Konsumenten, wie es mit unserer Welt weitergeht. Unsere Kaufentscheidungen bestimmen, welche Dienstleistungen und Produkte langfristig am Markt erfolgreich sind. Nachfrage schafft Angebot – soweit ist alles klar, aber welche Zukunft wünschen wir uns? Die gute Nachricht: Wir haben eine Wahl! Beim Heldenmarkt dreht sich alles um alternative Lösungsansätze zum konventionellen Konsum und Denkanstöße für ein „bewussteres“ Leben. Dabei liegt der Fokus klar auf der Vielfältigkeit der Nachhaltigkeit. Der Heldenmarkt vereint alle Facetten der Nachhaltigkeit unter einem Dach So finden Besucher*innen auf dem Heldenmarkt Produkte und Dienstleistungen aus nahezu allen Lebensbereichen. Das Angebot erstreckt sich von biologisch erzeugten Lebensmitteln und Naturkosmetik über faire Mode und Accessoires bis hin zu Haushaltsgegen-

ständen, nachhaltigen Finanzdienstleistungen und Mobilität. Dabei wird klar, dass bewusster Konsum ohne Verzicht möglich ist. Es geht um Denkanstöße und Lösungsansätze Rein auf den Konsum beschränkt sich der Heldenmarkt jedoch lange nicht. Den Organisatoren ist es wichtig, den Besucher*innen den maximalen Informationsgehalt zum Thema Nachhaltigkeit anzubieten. Daher stellen die Macher neben dem reinen Einkaufs- und ProbierErlebnis ein umfangreiches Rahmenprogramm auf die Beine. Das beinhaltet Expertenvorträge zu ausgewählten Themen, Workshops und Standaktionen sowie interaktive Ausstellungen. www.heldenmarkt.de Samstag, 18. März, 10:00 – 19:00 Uhr Sonntag, 19. März, 10:00 – 18:00 Uhr  MVG Museum München Ständlerstraße 20, 81549 München

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Das Kartoffelkombinat

Bereits mehr als fünf Jahre ist es nun schon her, dass den beiden Gründern Simon Scholl und Daniel Überall die Idee zum Kartoffelkombinat kam. Sie wollten sich und viele andere Münchner mit „gutem“ Gemüse versorgen und gemeinsam mit ihnen die Produktion selbst in die Hand nehmen, unter anderem, um dem vielen Plastik im Supermarkt zu entgehen. Regional sollte es sein. Und saisonal. Und natürlich Bio. Das Ergebnis ist eine bunte Gemüsekiste, die jeder teilnehmende Haushalt wöchentlich bekommt. Doch diese Kiste ist keineswegs eine gewöhnliche „Ökokiste“, wie wir Großstädter sie kennen. Hinter ihrer Erzeugung steckt eine genossenschaftlich organisierte Gemeinschaft (aktuell 1.000 Haushalte groß), die selbst bestimmt, was, wann und wie angebaut wird. Die Erzeuger sind gleichzeitig die Konsumenten – das ist das Besondere daran. Regionales und saisonales Gemüse findet man sicherlich auch im klassischen, gut sortierten Bioladen. Aber ist es auch wirklich nachhaltig und fair erwirtschaftet? Werden die Gärtner und andere Beteiligte angemessen bezahlt? Und wie viel wird eigentlich aussortiert und gar nicht erst im Laden angeboten, nur, weil das Gemüse optisch von der Norm abweicht, die Karotten beispielsweise zu krumm oder die Kartoffeln zu klein

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geraten sind? Fragen wie diese waren es, die Simon und Daniel antrieben, es selbst einfach anders zu machen. Besser. Werte wie Transparenz, Mitbestimmung, Gemeinwohlorientierung und Fairness werden dabei ganz groß geschrieben. Das Prinzip „Kartoffelkombinat“ ist schnell erklärt: wer dabei sein möchte, wird mit einer einmaligen Kapitalbeteiligung von 150 € Eigentümer der Genossenschaft. Man ist also nicht mehr nur der reine Konsument von Lebensmitteln, sondern hat die Möglichkeit, die Entste-

Beispiel für wöchentlichen Ernteanteil im Winter

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hung des eigenen Biogemüses nachzuvollziehen, zu beeinflussen und auch daran mitzuwirken – zum Beispiel bei der jährlichen Anbauplanung oder den zahlreichen Mitgärtner- und Mitpackaktionen dabeizusein. Die Gesamtkosten der Unternehmung, also die Kosten für den Gemüseanbau, die Logistik, die Löhne, das Saatgut, etc. tragen alle gemeinsam. Das sind umgerechnet 76 € im Monat. Dafür gibt’s dann einen wöchentlichen Ernteanteil. Da die Ernte das Ergebnis des gemeinschatlichen Engagements ist, wird sie zu gleichen Teilen auf alle Genossen aufgeteilt. So erhalten alle einmal in der Woche eine Kiste mit frischem Gemüse aus ihrer eigenen Gärtnerei bei Mammendorf und den befreundeten Nachbarbetrieben an eine der zahlreichen Verteilstationen in München geliefert. Weitere Informationen: www.kartoffelkombinat.de www.facebook.com/kartoffelkombinat


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Hell und sauber mit wenig Chemie

Den Frühling ins Haus lassen Jedes Jahr im Frühling sehnen sich Seele und Körper nach Helligkeit und Wärme. In den Wintermonaten war Kuscheln und Cocooning angesagt, Türen und Fenster vor der eindringenden Kälte fest verschlossen. Zeigen sich die hellen Tage mit warmer Luft, drängt es uns, die Fenster aufzureißen und den Wintermief hinaus zu lassen. Für einen Frühjahrsputz gibt es im Bioladen umweltfreundliche Reinigungsmittel. // Andrea Reiche

Vier Mittel sollt ihr sein Für einen umweltfreundlichen Hausputz braucht es nicht mehr als vier gute Reinigungsmittel: Neutral- oder Allzweckreiniger, Scheuermilch, Spülmittel und einen Reiniger auf Basis von Zitronensäure oder Essig für Bad und Spüle. Mit dem Allzweckreiniger bekommen Sie mit ein paar wenigen Spritzern im Putzwasser Oberflächen, Böden und Fliesen sauber. Bei gröberem Schmutz und Fett kann man ihn unverdünnt anwenden. Gegen Kalkablagerungen in Dusche, Badewanne und Spüle hilft Essigreiniger oder ein Mittel mit Zitronensäure. Pur eingesetzt sollte diese aber nicht werden, außerdem wirkt sie nur in kaltem oder lauwarmen Zustand gegen Kalk. Wird sie zu heiß, bildet sie selbst nur schwer zu entfernende Ablagerungen. Scheuermilch entfernt hartnäckigeren Schmutz und mit wenig Spülmittel werden Fenster super sauber.

Mit Bio und Konzentrat Umwelt und Geldbeutel schonen 480.000 Tonnen Spül- und Putzmittel kaufen die Deutschen jedes Jahr. Und all diese Chemie muss aufwändig in den Kläranlagen gefiltert werden, denn im Grundwasser wollen wir davon natürlich keine Spuren haben. Alles, was nicht im Abfluss landet, muss daher auch nicht mit viel Technik und Aufwand herausgeholt werden. Deswegen ist auch die Toilette kein Ort, um verdorbenes Essen oder gar das Katzenklo zu entsorgen – solches gehört in die Abfalltonne. Während sich die waschaktiven Substanzen, Tenside genannt, heutzutage biologisch abbauen lassen, reichern sich Phosphonate, Konservierungsmittel, Duft- und Farbstoffe in der Umwelt an. Firmen, die biologische Reiniger herstellen, meiden synthetische Duftstoffe und Konservierungsstoffe wie Chlormethylisothiazolinon, Salz- und Salpetersäure sondern verwenden nachwachsende pflanzliche und mineralische Rohstoffe, umweltverträgliche Tenside auf Zuckerbasis oder Fettalkoholsulfaten, auch Saponine aus Seifenkraut oder Waschnuss. Viele Firmen bieten für Allergiker Produkte ohne Duftstoffe an. Reiniger gibt es auch in konzentrierter Form – diese muss man wirklich sehr sparsam verwenden. Sie sind zudem leichter nach Hause zu bringen und brauchen außerdem weniger Verpackung.

Antibakteriell ist kontraproduktiv Antibakterielle Reiniger und Desinfektionsmittel dagegen richten mehr Schaden als Nutzen an: Denn sie vernichten auch die „guten“ Bakterien – aber dann vermehren sich auf der Fläche die „schlechten“, also unserer Gesundheit eher nicht zuträglichen Bakterien schneller. Viele desinfizierende Mittel enthalten gesundheitsgefährdende Stoffe wie Triclosan. Über die Haut kann das in die Leber gelangen und dort den Stoffwechsel stören. Natriumhypochlorit setzt Chlor frei, das Haut und Schleimhäute verletzen kann. Verzichten lässt sich also gut auf stark saure oder stark alkalische Reiniger, die reizend oder gar verätzend wirken. Solche Mittel müssen ohnehin auf der Verpackung mit einem Symbol gekennzeichnet sein und lassen sich daher gut vermeiden.

Euro-Blume und Blauer Engel In Deutschland regelt das Gesetz über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln die Zusammensetzung der Mittel. Neben dem Verbot bestimmter Inhaltsstoffe sind die Hersteller zudem verpflichtet, eine Kennzeichnung bzw. Veröffentlichung der verwendeten Inhaltsstoffe, sowie Angaben zum Wasserhärtebereich vorzunehmen. Es gibt auch Siegel, die beim Einkauf Sicherheit über die Umweltverträglichkeit geben, wie die EUUmweltblume, der Blaue Engel oder das „Eco-Garantie“-Siegel. Zertifizierungsfirmen wie EcoControl bescheinigen die ökologische Qualität von Grundstoffen und soziale Standard bei der Herstellung. Einer der größten und strengsten Kontrollverbände ist Ecocert. Der französische Verband erteilt für die Kontrolle und Zertifizierung zwei Garantiezeichen mit unterschiedlich strengen Regelungen, jedoch muss mindestens die Hälfte der gesamten pflanzlichen Stoffe aus biologischem Anbau stammen. Die Siegel werden jeweils nur für ein Jahr vergeben und berücksichtigen auch Verarbeitungsverfahren, Herstellungszyklus wie auch Verpackung und Etikettierung. Firmen, die nach dem Standard des Netzwerks „Cruelty Free“ für Tierversuchsfreiheit produzieren, tragen das „Leaping Bunny“-Siegel auf der Verpackung, ein Kaninchen mit einer schützenden Hand darüber. Und nicht vergessen: Nach dem Putzen sollten alle Putztücher und -schwämme bei 60 Grad gewaschen werden, denn Keime verbreiten sich schnell auf feuchten Textilien. l

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Die wärmenden Sonnenstrahlen zeigen jetzt aber auch Staub, Schmutz und Spinnweben. Da drängt es, dem beginnenden Sonnenjahr mit Sauberkeit zu begegnen, mal gründlich Revision zu machen im Küchen- und Kleiderschrank. Also raus mit Putzlappen und Wassereimer, Putzhandschuhe anziehen und los geht’s mit Fenster, Böden und Schränke reinigen.


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Sonett hilft Kindern in Not 10 Cent Spende pro verkaufter Flasche Sonett Kinder–Schaumseife für Notfallpädagogik Kriegerische Konflikte, Naturkatastrophen und Flucht treffen die Schwächsten besonders hart: Kinder und Jugendliche. Hier ist schnelle Soforthilfe zur Früh­ intervention außerordentlich wichtig, um TraumaFolgestörungen zu verhindern. Zur Unterstützung von weltweiten notfallpädagogischen Maßnahmen spendet Sonett ab April 2017 von jeder Flasche Sonett Kinder-Schaumseife 10 Cent an die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.. Diese sind rund um den Globus in akuten Kriegs- und Katastrophengebieten im Einsatz, um Betroffene im Notfall schnell pädagogisch zu unterstützen. Dabei wenden sie sich direkt an psycho-traumatisierte Kinder und Jugendliche auf der Flucht und in den Krisengebieten. Die Notfall­pädagogik dient der psychosozialen Stabilisierung der jungen Menschen, die darin unterstützt werden sollen traumatisierende Erlebnisse zu verarbeiten. Durch Anregung der Selbstheilungskräfte sollen Folgestörungen abgemildert oder ganz abgewendet werden. Die Notfallpädagogik bedient sich dabei Methoden der Waldorfpädagogik und verwandter Therapie­formen. So können beispielsweise durch Malen, gemeinsames Singen, Filzarbeiten oder spielerische Bewegungen Erstfolgen wie Schockstarren sofort bearbeitet werden. Den Opfern der Not ihrer Zeit helfen „Wir betrachten es als unsere moralische Verpflichtung, Einrichtungen und Organi­sationen zu unterstützen, welche Kindern und Jugendlichen helfen, die unverschuldet Opfer der Not ihrer Zeit geworden sind“, so Geschäftsführer Gerhard Heid. „Durch die Kooperation mit den Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. möchten wir einen Beitrag leisten für die wunderbare Arbeit dieser Organisation.“ Mit dem Kauf der Kinder-Schaumseife Calendula helfen und Freude schenken Die fruchtig-süß duftende Kinder-Schaumseife Calendula von Sonett wird zur Botschafterin für Kinder in Not. So können auch die Verbraucher dazu beitragen, dass in Not geratene Kinder und Jugendliche rasch Unterstützung erlangen. Wie alle Sonett-Seifen ist die Kinder-Schaumseife Calendula besonders mild und eignet sich nicht nur für zarte Kinderhände, sondern auch für das Gesicht und den ganzen Körper. Die Schaumseife beinhaltet pflegende, spagyrische Bio-Calendula Essenz, reine ätherische Öle aus kontrolliert-biologischem Anbau und Bio-Olivenölseife. Die Sonett Kinder-Schaumseife Calendula mit der Spendenaktion ist ab April in Naturkost­fachgeschäften, Bio-Supermärkten und Biodrogerien erhältlich. Mehr Informationen unter www.sonett.eu

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Gleich alles richtig machen „Ich möchte kostengünstig bauen und trotzdem alles richtig und ohne Kompromisse machen. Hierzu gehört für mich auch ein gutes und gesundes Raumklima und eine energiesparende Bauweise. So schwer kann das doch nicht sein. Sagen Sie mir doch bitte einfach, auf was ich achten muss“, so kürzlich ein Bauherr, der sein Haus sanieren und aufstocken möchte. // Winfried Schneider Tja, wenn es nur so einfach wäre. Bauen ist heute ein höchst komplexer Vorgang: Niemand möchte auf (Haustechnik-)Komfort verzichten. Zahlreiche Bauvorschriften sind zu beachten. Energiesparend soll es auch sein... Mit gesundem Menschenverstand macht man oft schon vieles richtig, doch darauf alleine sollte man sich nicht verlassen, auch deshalb nicht, weil heute viele Planer, Ingenieure und Handwerker nicht mehr wissen, wie man mit einfachen Mitteln sowie „gesunden“ Baustoffen eine dauerhafte Qualität erreicht, die auch baubiologischen und nachhaltigen Kriterien genügt. Umso mehr ist man als Bauherr gut beraten, sich bestmöglich zu informieren oder noch besser, sich jemand mit einem fundierten baubiologischen Wissen zu suchen, die/der das zu sanierende oder zu bauende Projekt von den ersten Überlegungen bis zur endgültigen Fertigstellung und darüber hinaus (Anleitungen zum richtig heizen, lüften, pflegen, warten etc.) betreut und hilft, die richtigen Weichen zu stellen.

Hierzu folgende Tipps: Die sich seit über 30 Jahren bewährten 25 Grundregeln der Baubiologie (25grundregeln.baubiologie.de) als Checkliste nutzen. Bei Sanierungen genaue Ist-Zustandsanalyse und Klärung notwendiger Sanierungsmaßnahmen: Wurden gesundheitsgefährdende Stoffe verbaut? Gibt es Probleme mit Schimmel und/ oder Elektrosmog? Wie ist der Zustand der Haustechnik?

Kalkputz auf Schilfmatten – IBN Rosenheim

Fensterlaibung gerundet mit Lehmputz – IBN Rosenheim

Wenn es um die Auswahl von Baustoffen geht, am besten soweit wie möglich auf natürliche unverfälschte Materialien setzen. Mit unverfälscht ist gemeint, dass diese keine mehr oder weniger fragwürdige Materialien, wie Brandschutzmittel, Kleber, Weichmacher oder Lacke enthalten und zumindest im Innenausbaubereich diffusionsoffen und feuchteausgleichend sind. Auch heute kann man gute Häuser aus Vollholz, Kalk, Lehm (ungebrannt oder auch gebrannt als Ziegel) und Glas bauen. Ganz besonders wichtig ist die entsprechende Auswahl der Farben und Oberflächenbehandlungsmittel im Innenbereich. Bezüglich Wärmedämmung ist das Jagen nach den besten Dämmwerten nicht immer sinnvoll. Es gibt wirtschaftlich ratsame Grenzen. Diese liegen für Außenwände oder Dächer bei rund 20 Zentimeter Wärmedämmung. Sinnvoll dagegen ist eine professionelle

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Wirtschaftlichkeitsberechnung durch unabhängige und möglichst auch baubiologisch geschulte Energieberater, ganz besonders, wenn das Finanzbudget begrenzt ist. Dabei kann sich z.B. ergeben, dass der Einbau einer besseren Heizungsanlage, von Sonnenkollektoren oder einer Photovoltaikanlage wirtschaftlicher ist als mehr Dämmung. Geeignet sind mineralische und pflanzliche Dämmstoffe, wobei auch hierzu darauf zu achten ist, ob und welche Zusätze (z.B. als Brandschutzmittel, Kleber) enthalten sind. Bei der Haustechnik gilt der Grundsatz „weniger ist mehr“. Für die Beheizung der Räume schaffen Wandheizungen ein unvergleichlich gutes Raumklima. Bei niedrigem Heizbedarf und entsprechend niedrigen Vorlauftemperaturen kann man aber auch eine Fußbodenheizung oder Heizkörper empfehlen. Selbstverständlich sind heute, soweit wie möglich erneuerbare Energien zu nutzen. Als Trinkwasserleitungen empfehlen sich Rohre aus Edelstahl. Für die Elektroinstallation sollten Maßnahmen zur bestmöglichen Reduzierung des Elektrosmogs getroffen werden, hierzu zählen z.B. abgeschirmte Kabel, Feldfreischalter und der weitgehende Verzicht auf Funktechnik.

Grundinstallation Wandheizung noch unverputzt – IBN Rosenheim

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Zudem lohnt es sich, auf gute Beleuchtungsverhältnisse zu achten. Auch die Art und Weise der Lüftung ist zu klären: Häuser – auch richtig sanierte Häuser – sind heute fast so dicht wie eine Plastiktüte und das ist gut so. Denn so hat man die Möglichkeit, soviel zu lüften wie nötig (Hygiene, Luftqualität, hinauslüften von Feuchtigkeit...) und so wenig zu lüften wie möglich (Energieeinsparung). Alleine auf manuelles Lüften zu setzen, ist heute nicht mehr zeitgemäß, zumal hier viele Fehler gemacht werden. Manche lüften

zu wenig, andere zu viel; dies erklärt bis zu 5-fache Heizverbrauchsunterschiede in identischen Wohnungen oder Häusern. Empfehlenswert sind einfache Abluft-Lüftungsanlagen, Einzelraumlüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung oder auch gut geplante und richtig eingebaute zentrale Lüftungsanlagen. Bei jedem Gebäude sollte zudem auf ausreichend große Fenster, also viel natürliches Licht, guten Schallschutz (auch innerhalb des Gebäudes einschl. der Haustechnik), eine gute Raumaufteilung und

Kleine Baustoffauswahl (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Natürlich und unverfälscht / geruchsneutral oder angenehmer Geruch ohne Abgabe von Giftstoffen / natürliche Regulierung der Raumluftfeuchte / geringe Neubaufeuchte / energiesparende Bauweise / gute Ökobilanz / ... l Wände: Vollholz, Lehm- und Kalkprodukte, Ziegel, Porenbeton ... l Wärmedämmung: Hanf, Flachs, Holzweichfasern (ohne PU-Leim), Holzspäne, Schilf, Seegras, Stroh, Zellulose, Kalziumsilikat, Mineralschaum, Perlite, Dämmputze (ohne organische Zuschläge z.B. aus Polystyrol), Schaumglas ... l Schalldämmung (z.B. in Fußböden): Kokosfasern, Holzfasertrittschalldämmplatten ... l Fußböden: Trockenaufbauten, Vollholzparkett oder –dielen, Fliesen, Natursteine, Linoleum (ohne PVC-Beschichtung), Kork, unbehandelte Schaf- und Baumwollteppiche ... Mehr Infos: www.baubiologie.de und www.baubiologie-shop.de Baubiologische Fachleute und Bezugsquellen: www.baubiologie-verzeichnis.de

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Berücksichtigung architekturpsychologischer Erkenntnisse bezüglich Raumgrößen, Formen und Farbauswahl geachtet werden. Zeitgemäß ist eine barrierefreie Ausführung, damit man auch nach Eintreten körperlicher Beeinträchtigungen nicht ausziehen muss. Last but not least ist es wichtig, dass man auch baubiologisch geschulte und erfahrene oder zumindest dafür aufgeschlossene Handwerker beauftragt. Denn wenn Handwerker Leistungen ausführen sollen, die sie nicht kennen oder gar ablehnen, ist Ärger meist vorprogrammiert. Gut ist es oft auch, Handwerker aus der Region zu beauftragen. Diese sind im Gewährleistungsfall nicht über alle Berge und bei Bedarf auch während der Bauzeit schnell mal zur Stelle. Zudem tut man auch damit etwas für die Umwelt, schließlich kann dies tausende Kilometer Fahrstrecken einsparen helfen.

Noch ein Wort zu den Baukosten Konsequent baubiologisches Bauen ist je nach Bauweise und Komfortansprüchen 5 bis 15 % teurer. Oft lassen sich durch Sparen an anderer Stelle (z.B. Hausgröße, Haustechnik) diese Mehrkosten gut einsparen. Erst recht amortisieren sich diese Mehrkosten mittel- bis langfristig, denn eine qualitätsbewusste, energiesparende und nicht zuletzt „gesunde“ Bauweise spart Monat für Monat Kosten und bringt zudem mehr Lebensqualität und Lebensfreude. Winfried Schneider, Architekt Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit Erlenaustraße 24, 83022 Rosenheim www.baubiologie.de


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Ökologischer Trockenbau ohne Kompromisse: Die neue Lehm-Hanf Trockenbauplatte

CLAYTEC Greentech 700 Seit dem 1. Februar ist die auf der BAU in München vorgestellte Messeneuheit, die Lehm-Hanf Trockenbauplatte CLAYTEC Greentech 700, bei Ihrem regionalen CLAYTEC-Partner verfügbar.

IHRE CLAYTECPARTNER IN DER REGION Gütter Naturbaustoffe Rosenheimer Straße 18 83512 Wasserburg Telefon: 0 80 71 - 13 03 www.guetter-naturbaustoffe.de Lebensart Erdinger Straße 45 85356 Freising Telefon: 0 81 61 - 88 71 37 www.lebensart-freising.de Lehmbau Achtzehner Hofen 4 86971 Peiting / Birkland Telefon: 0 88 69 - 91 25 30 www.lehmundkalk.de Seelos Wohnen & Leben Augsburger Straße 20 87672 Roßhaupten Telefon: 08 36 7 - 597 www.seelos-wohnen-leben.de

Wohngesunde Alternativen im ökologischen Trockenbau liegen im Trend. Neben den klassischen Lehmplatten und dem vor wenigen Jahren entwickelten System Claytec Base maxi mit Holzweichfaserplatten ist es jetzt gelungen, die Vorteile von Lehmbauplatten hinsichtlich Klimaregulierung und Wohngesundheit mit besten Verarbeitungseigenschaften zu verbinden. Die neue CLAYTEC Greentech 700 ist unempfindlich beim Transport und überzeugt durch Festigkeit, Maßhaltigkeit, Scharfkantigkeit sowie Wasserbeständigkeit. Eine Platte für den gesamten Trockenbau Greentech 700 ist eine Trockenbauplatte zum Bekleiden von Holz- und Metallständerkonstruktionen im Innenbereich sowie von Decken- und Dachflächen. Auch feste Untergründe wie Beton-, Kalksandstein- und Ziegelwände, Holzwerkstoff- und Spanplatten können vollflächig bekleidet werden. Sie dienen als perfekter Untergrund für CLAYTEC Lehmputze. Die hohe Festigkeit und die spezifischen Eigenschaften ermöglicht die Komposition aus Ton, Hanfschäben, Magnesium und einem für Lebensmittel zugelassenen pflanzlichen Bindemittel. Die 125 x 62,5 cm große Platte wiegt ca. 12,4 kg. Sie ist als Einmannplatte zu verarbeiten und hat sehr gute Schallschutzeigenschaften. Sie wird mit einem heute üblichen Achsmaß von 62,5 cm verbaut, an Decken und Dachschrägen mit Achsmaß 41,67 cm (= 125 cm/3). Die Platten sind auch für den geübten Heimwerker leicht zu verarbeiten. Sie können mit einer Stichsäge, einer Handkreissäge, einer Trennscheibe oder einem

oszillierenden Schneidegerät geschnitten werden. Die Befestigung erfolgt mit geprüften Breitrückenklammern oder mit CLAYTEC Lehmbauplattenschrauben 5 x 50 mm. Die Flächen werden 3 mm dick mit Lehmklebe- und Armierungsmörtel überzogen. In die noch nasse Oberfläche der Lage wird CLAYTEC Flachsgewebe flächig eingearbeitet. Exzellentes Raumklima Die Endbeschichtung ist mit mehreren bekannten Materialien möglich, die höchste Qualität und das beste Raumklima wird jedoch mit Lehm erreicht, dem natürlichsten Baustoff dieser Welt, gegen den keine allergischen Reaktionen bekannt sind. Einfach: CLAYTEC Lehm-Oberputz fein 2-3 mm dick auftragen. Abschließend erfolgt ein Anstrich mit CLAYFIX Lehm direkt Streichputz oder Lehmfarbe. Büro-Optik: Auf einen 2-3 mm aufgetragenen Oberputz fein wird zum Schließen der Poren 0,5mm Lehmspachtel auftragen. Das Material ist schleifbar . Edel: Eine der schönsten und vielfältigsten Deckbeschichtungen erfolgt mit YOSIMA Lehm-Designputz (ohne Farbstoffe und Pigmente). Er wird 2mm dick aufgetragen. Seine 140 Farbtöne stehen für marmorartig glatte farbige Ausführungen und Tiefglanzflächen auch als Farbspachtel zur Verfügung. Weitere Informationen: www.claytec.de

Autax Produkte für gesundes Wohnen Thal 4 94113 Tiefenbach / Passau Telefon: 0 85 09 - 31 10 www.autax-naturbau-farben.de Reiner natürliches Bauen und Wohnen Bärndorf 3 94327 Bogen Telefon: 0 94 22 - 80 55 46 www.reiner-naturbau.de

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Immer der Nase nach! Stefan Schindele, Baubiologe beim Ökohaus-Experten Baufritz, gibt Tipps für wohngesundes Einrichten. Herr Schindele, was empfehlen Sie Menschen, die sich schadstoffarm einrichten möchten? Es lohnt sich immer, beim Hersteller nachzufragen und Emissionsnachweise anzufordern. Auch Gütesiegel können eine gute Orientierung sein, wobei hier immer zu einem kritischen Blick geraten ist. Wir haben festgestellt, dass zahlreiche Label wohl eher in die Kategorie Marketing fallen, statt eine solide Hilfestellung zu bieten. Daher ist es sinnvoll, ein Auge auf die Prüfkriterien zu werfen. Sie offenbaren relativ schnell, ob die bewerteten Faktoren überhaupt relevant sind. Darüber hinaus sollte man sich auch auf seinen eigenen Riecher verlassen. Was meinen Sie mit „eigener Riecher“? Gehen Sie in ein Möbelhaus, öffnen Sie die Tür eines Kleiderschrankes und riechen Sie hinein. Grundsätzlich gilt: Die eigene Nase ist oftmals schon ein guter Berater. Und wenn dieser Berater nicht überzeugt ist, sollten Sie auf ihn hören. Und wenn es doch ein solches Möbelstück sein soll? Dann sollten Sie es wenigstens am Anfang im wahrsten Sinne des Wortes an die frische Luft setzen. Mit oberflächenbeschichteten Möbeln aus Holzwerkstoffen holt man sich neben Formaldehyd noch weitere leichtflüch-

tige Verbindungen, sogenannte VOCs*, ins Haus. Diese können die Raumluft vor allem am Anfang stark belasten, nehmen jedoch in Abhängigkeit mit dem Heizund Lüftungsverhalten im Laufe der Zeit ab. Hier sollte man mit dem Hersteller sprechen und ihn bitten, dass er vor der Auslieferung die Möbel möglichst lange in seinem Lager unverpackt lüftet. Das ist eine einfache und dennoch effektive Maßnahme – allerdings sollte immer Naturprodukten wie Massivholz mit lösemittelfreien Beschichtungen, wie etwa Öle, der Vorrang eingeräumt werden. Was ist der Vorteil von Naturprodukten? Abgesehen von Schadstoffen unterschiedlicher Art kann sich alles, was synthetisch ist, seien es nun Oberflächen, Böden oder Stoffe, elektrostatisch aufladen. Das wirkt sich sehr deutlich auf das Raumklima aus, da die Luftionisation durch Entladungsvorgänge stark beeinträchtigt wird. Wir Menschen nehmen das dann als schlechte oder verbrauchte Luft wahr. Natürliche Materialien hingegen können sich nicht elektrostatisch aufladen – ein weiterer positiver Nebeneffekt also, den man erzielt, wenn man sich bei der Einrichtung an Naturprodukte hält.

Unsere Baubiologen schuften täglich für nichts: Keine Luftschadstoffe. Kein Elektrosmog. Keine allergieauslösenden Baumaterialien.

*VOC steht für volatile organic compound

Weitere Informationen finden Sie unter www.baufritz-ds.de

BAUFRITZ VERZICHTET ZU 100 % AUF GESUNDHEITSBEDENKLICHE BAUSTOFFE Unsere Fachberater sind keine Gesundheitsapostel. Sondern zertifizierte Baubiologen (IBN) und damit das Beste, was Ihnen beim Hausbau passieren kann. Ob Schadstoffprüfung, Raumluftmessung, Elektrosmog-Schutzebene ‚Xund-E‘ oder allergikergerechtes Wohnen – wir haben etwas gegen gesundheitsbedenkliche Stoffe. Das versprechen wir Ihnen! www.baufritz-ds.de

120 JAHRE GESUNDES BAUEN Wohngesundes Bio-Designhaus vom Ökohauspionier Baufritz.

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Das Naturprinzip gegen Schimmel, Algen und Keime

Raumklimawunder Naturkalk Die Selbstheilungskräfte der Natur zu nutzen ist die gesündeste und dauerhafteste Art Schimmel in den eigenen vier Wänden zu bekämpfen. Reiner Naturkalkputz bzw. Naturkalkfarbe entzieht Schimmelpilzen und Keimen einfach den Nährboden. Frische Luft und angenehmes Raumklima sind die Folge, zumal Kalk auch noch die Luftfeuchtigkeit auf sanfte Art reguliert. Das ist seit Jahrtausenden bekannt, die alten Römer nutzten diese Wirkung von Kalkputz und in der mitteleuropäischen Bauerntradition war das nie in Vergessenheit geraten. Heute gewinnt dieser Effekt wieder die Aufmerksamkeit, die er verdient: Kalkfarbe, Kalkfeinputz und Kalkgrundputz werden immer stärker nachgefragt. Das Wachstum von Schimmelpilzen wird stark vom pH-Wert (Maßeinheit für den Säuregrad) der Oberflächen beeinflusst. Tapeten und übliche haben einen pH-Wert zwischen 5 (z.B. Raufasertapete) und 8 (z.B. KunstharzDispersionsanstrich) auf. Ein idealer Nährboden für die Schimmelbildung. Die Naturkalk-Anstriche und -Putze der Schweizer Ideenschmiede für ökologische Bauprodukte HAGA haben pH-Werte von 11, 12 und mehr. Dieser Naturkalk ist deshalb auf natürliche Weise gegen Schimmel resistent. Darüber hinaus reguliert der dampfdiffusionsoffene Kalkputz auf beeindruckende Weise die Luftfeuchtigkeit im Raum. Durch Atmung, Baden, Kochen und dergleichen werden in jedem Haus durchschnittlich 7 l Wasser erzeugt und zwar ganz unterschiedlich, je nach Raumnutzung. Bei Kalkputz wird jedoch im Putzgefüge automatisch ein Kapillarsystem aufgebaut, das Luftfeuchtigkeit sowohl zeitnah aufnehmen als auch wieder abgeben kann. Diese Eigenschaft sorgt, neben der hygienischen Wirkung, für ein unvergleichlich angenehmes und behagliches Raumklima.

Für die wohngesunde Wirkung ist jedoch entscheidend, dass keine verfälschenden chemischen Zuschläge verwendet werden und dass die Inhaltsstoffe voll deklariert werden. Nur so ist sichergestellt, dass die positiven Eigenschaften des Kalkes in Bezug auf die Wohngesundheit voll erhalten bleiben. Es gibt nur ganz wenige Hersteller und Produkte, die diese Anforderungen voll und ganz erfüllen. Nach einer Studie des Wissenschaftlers sowie vereidigten und öffentlich bestellten Sachverständigen für Schadstoffe in Innenräumen, Dr.rer. nat. Führer, trifft das auf das Schweizer Naturkalk-Putzsystem von HAGA zu. Das Natur-Kalkputz-System von HAGA besteht aus wohlabgestimmten Komponenten aus Kalkgrundputzen, Kalkfeinputzen, Kalkstreichputzen und Kalkfarben. Zur Herstellung wird unverfälschter Naturkalk von hohem Reinheitsgrad aus den Schweizer Alpen verwendet. Das Kalkbrennen erfolgt schwefelfrei, für das Kalklöschen wird reines Quellwasser verwendet. Alle Bestandteile sind frei von synthetischen Zuschlagstoffen sowie Lösemitteln und es sind keine Konservierungsstoffe enthalten. Natürliche

Farbpigmente und unterschiedliche Körnungen ermöglichen eine große Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten bis zur hochwertigen Maltechnik. Die ökologische Konsequenz reicht bis in jede kleine Einzelheit der Gewinnung und Produktion. Weitere Infos gibt es auf: www.HAGAnatur.de

Mit Naturkalk gegen Schimmel Wie Sie Wohnschimmel einfach vermeiden können Weitere Infos erhalten Sie bei folgenden Fachpartnern: Werkstatt holz & farbe Urbanstr. 2 93059 Regensburg Tel.: 0941 41686

Naturbau Ammersee Gewerbegebiet 4 82399 Raisting Tel.: 08807 9491209

www.werkstattholzundfarbe.de

www.naturbauammersee.de

Gütter Naturbaustoffe Rosenheimer Str. 18 83512 Wasserburg Tel.: 08071 1303

Naturalis Wolfgang Schrag Gasstr. 8 83278 Traunstein Tel.: 0861 15652

www.guetternaturbaustoffe.de

www.naturalistraunstein.de

Gasteig

www.haganatur.de Naturbauzentrum G. Veit Schrobenhausener Str. 17 86554 Pöttmes Tel.: 08253 1021

NaturBauHaus Tegernseer Landstr. 103 81539 München Tel.: 089 69759090

www.gesundbaumarkt.de

www.naturbauzentrum.de

www.naturbaumarkt.de

Wiedmann

LebensArt GmbH

Alte Schernfelder Str. 6 85132 SchernfeldWegscheid Tel.: 08421 97740

Erdinger Str. 45 85356 Freising Tel.: 08161 887137

Naturwaren Handels GmbH

Preysingstrasse 15 81667 München Tel.: 089 481049

Treppen+Naturbaustoffe

www.wiedmann.de

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natürlich bauen und wohnen

www.lebensartfreising.de

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BaumHaus – das Holzhaus aus ganzen Bäumen Wohnen und Leben im Holzhaus: Holz als Baustoff liegt im Trend. Denn kaum ein anderer ist so umfassend in der Lage, allen Anforderungen an das „Nachhaltige Bauen“ gerecht zu werden wie Holz. Mit diesen zukunftsorientierten Anforderungen geht auch ein Höchstmaß an Behaglichkeit für die Bewohner einher. Die Zimmerei Brunthaler aus Egglham im Landkreis Rottal-Inn hat sich schon frühzeitig auf innovative Konzepte im Massivholzhausbau spezialisiert. Behaglichkeit durch Natürlichkeit Das besonders behagliche Raumklima eines Brunthaler BaumHauses resultiert vor allem daraus, dass die ursprünglichen Eigenschaften reinen Holzes erhalten werden. Die innovative Monoblockbauweise ermöglicht es, massives Vollholz völlig chemiefrei – also ohne Leim, Kunststoff oder chemischen Holzschutz – zu verbauen. Dies wirkt sich spürbar positiv auf das Raumklima und damit das Wohlbefinden der Bewohner aus: Zu jeder Jahreszeit angenehme Oberflächentemperaturen in den Innenräumen, die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften von Massivholz, der Verzicht auf synthetische Allergene sowie nicht zuletzt die hervorragenden Dämmeigenschaften gegenüber Wärme und Schall schaffen ein Höchstmaß an Behaglichkeit. Daneben trägt die massive Holzkonstruktion zum Schutz vor hochfrequenter Strahlung von außen bei. Eigenschaften des natürlichen Baustoffes erhalten „Holz bietet die Grundlage für den hohen Klimakomfort, entscheidend, inwieweit die natürlichen Eigenschaften des Baustoffes dem Bewohner erhalten bleiben, ist die konstruktive Umsetzung“, meint Walter Brunthaler, Inhaber der Zimmerei Brunthaler. Die Verwendung von stehenden Vollholzbalken ist eine Besonderheit des Monoblocksystems, die diese völlig leimfreie Konstruktion in höchster Formstabilität und Standfestigkeit ermöglicht. BaumHaus – kein Haus von der Stange Jedes Brunthaler BaumHaus ist ein Unikat. Individuelle Planung für architektonische Einzigartigkeit und für die Berücksichtigung persönlicher Bedürfnisse stehen im Vordergrund. Von der Planung über die Fertigung wie auch auf der Baustelle arbeitet ein festes Brunthaler-Team an Ihrem BaumHaus, ein Team, das stolz auf Ihr Haus sein wird.

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Vom kleinen, feinen Bungalow bis hin zu mehrstöckigen Wohn- oder Geschäftsgebäuden bietet das Brunthaler Monoblock-System Lösungen. Dabei muss ein Brunthaler BaumHaus nicht zwangsläufig in rustikaler Holzoptik aufwarten. So können z. B. Verschalungen, natürliche Lehm- oder Kalkputze innen und/oder außen wie auch kreative Farbgestaltung die optische Ausstrahlung individualisieren. „Zumeist werden Mischformen gewünscht. Das heißt, dass die Häuser teils ihre Holzoptik behalten und teils mit Schalungen, Putzen oder Anstrichen versehen werden“, erklärt Walter Brunthaler, „Und oft wird auf Holzschutzanstriche außen verzichtet – dies zum einen aus Gründen der Schadstofffreiheit, zum anderen aber auch, weil es gar nicht nötig ist!“ Durch geeignete Konstruktionen kann nämlich durchaus auf chemischen Holzschutz verzichtet werden. Und eine „ehrwürdig ergraute“ Holzfassade ist keineswegs ein Hinweis auf Verschleiß, sondern vielmehr Ausdruck robuster Natürlichkeit. Weitere Informationen zum Brunthaler BaumHaus ­erhalten Sie unter www.brunthaler-baumhaus.de oder per Telefon 08543 62404-00.


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Schweizer Patent made in Bavaria:

Leimfreie Lindauer Vollmassivholz-Türen Die Dingolfinger Möbelmanufaktur und Schreinerei Zeilhofer fertigt und vertreibt von Roger Lindauer aus Steinen/Schweiz entwickelte, massgenaue, leimfreie Vollmassivholz-Türen für anspruchsvolle Bauherren, die komplett auf jeglichen Einsatz von Chemie verzichten wollen. Die patentierte Lindauer-Vollmassivholztür ist eine hochwertige, flächenbündige Design-Tür, mit verdeckt liegenden Türbändern, die Wertigkeit und Geborgenheit ausstrahlt. „Intelligente und innovative Holzverbindungen kombiniert mit dem Einsatz von modernen CNC-Maschinen ermöglichen es, komplett auf die Verwendung von Leim und chemischen Verbindungsmaterialien zu verzichten“, erklärt Georg Zeilhofer, der Juniorchef des Familienunternehmens. Möbel und Türen zu fertigen, ganz natürlich, ohne Chemie, das ist seine Passion, die er konsequent verfolgt. In Roger Lindauer traf er eine verwandte Seele. Seine patentierten, leimfreien Massivholzküchen und Türen waren lange ein Geheimtipp. Besonders wichtig ist Georg Zeilhofer, dass die Türen komplett recyclebar sind und so die Umwelt für uns und unsere Kinder schützen. Die möglichen, biologischen Oberflächenvarianten sind roh, geölt, gewachst oder veredelt mit reinem Naturschelllack. „Von A wie Ahorn bis Z wie Zirbe, sind so gut wie alle verfügbaren Holzarten möglich. Auf Wunsch fertigen wir die Türen auch aus Mondholz und in Übergrößen“, informiert Georg Zeilhofer. Aktuell fertigen die erfahrenen Dingolfinger Schreiner 75 Türen für das Holzbauprojekt „Holzpalais Dresden“ in Zusammenarbeit mit der Firma Holz 100 des österreichischen

Patentierte, leimfreie LindauerMassivholztüren

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• Individuell gefertigt in Dingolfing • 100 Prozent nachhaltig • Einzigartige Optik im Massivholzbereich • Auf Wunsch auch aus Mondholz

Ab Werk: Bräuhausgasse 29 • 84130 Dingolfing • 0 87 31/50 65-0

Holzbauspezialisten und Baumbotschafters Erwin Thoma, der Roger Lindauer in seinem erst kürzlich erschienenen Buch „Holzwunder: die Rückkehr der Bäume in unser Leben“ vorstellt. Da die Vollmassivholztüren für Allergiker geeignet sind, war es den beiden Familienvätern Roger Lindauer und Georg Zeilhofer sehr wichtig, dass die Türen zu einem vernünftigen Preis erhältlich sind. Wer ein nachhaltiges Bau- oder Umbauprojekt plant und sich für den Einbau der Lindauer-Vollmassivholztüren interessiert, kann sich sehr gerne an das freundliche Team von Zeilhofer wenden und einen telefonischen oder persönlichen Beratungstermin vereinbaren. Im Dingolfinger Werksverkauf von Zeilhofer ist eine Lindauer Vollmassivholztür aus Lärche zum Anfassen und Ansehen ausgestellt. Weitere Informationen unter: www.zeilhofer.com

Die sozial-ökologische Baufinanzierung der GLS Bank

Gut für Umwelt und Nerven

Das Zuhause ist einer der wichtigsten Orte für uns Menschen. Eigene vier Wände – egal ob Wohnung oder Haus – sind darum ein Traum für viele. Meist ist ein eigenes Objekt auch die größte Investition, die man in seinem Leben tätigt. Bei Bau, Kauf, Modernisierung, aber auch Anschlussfinanzierung einer Immobilie, sollten die einzelnen Entscheidungen mit Sorgfalt getroffen werden – auch die der Baufinanzierung. Die sozial-ökologische Baufinanzierung der GLS Bank hat drei überzeugende Vorteile: Unsere Umwelt wird ebenso geschont wie Ihre Nerven. Mit besonderen Konditionen für eine energieeffiziente Bauweise rückt die Umwelt ins Zentrum. Der geringere Energieverbrauch wird ökonomisch positiv spürbar. Baufinanzierungen sind bei der GLS Bank ab einer Größenordnung von 50.000 Euro möglich. Neben variablen Zinssätzen, gibt es feste Zinssätze für bis zu 10 Jahre. Die Finanzierung rein spekulativer Foto: fotolia.com

Vorhaben wird nicht begleitet. Eine besonders energieeffiziente Bauweise unterstützt die GLS Bank mit einer Förderkondition: Der Zinssatz liegt bis zu 0,5 Prozent pro Jahr (nominal) unter dem marktüblichen Niveau. Als Maßstab hierfür dient zum Beispiel die Verwendung besonders umweltverträglicher Baumaterialien. Dazu gehören naturbelassene Rohstoffe wie Kork, Wolle oder Holz, aber auch recycelte Baustoffe wie Steine, Türen, Fenster oder Balken. Auch die Nutzung regenerativer Energien durch Solaranalagen, Erdwärme oder Holzpellets spricht für ein umweltfreundliches Bauvorhaben. Die Beratung der GLS Bank Bei der GLS Bank steht der Mensch stets im Mittelpunkt. Darum berät sie nicht nur fachlich fundiert, kostenfrei und transparent, sondern vor allem fair und ohne Hintergedanken. Ein persönlicher Ansprechpartner begleitet Sie dauerhaft meist ab Eingang der Unterlagen. Mit seiner Erfahrung und seinem Fachwissen unterstützt er Schritt für Schritt den Weg zur optimalen Finanzierung. Dafür wurde die GLS Bank 2016 von n-tv als Baufinanzierung des Jahres ausgezeichnet. Mehr Informationen finden Sie hier: www.gls.de

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AURO Aqua-Holzlasuren schützen natürlich Ganz Germanien ist von „Leverkusen“ besetzt. Ganz Germanien? Nein! In einer von intelligenten Einwohnern bevölkerten Stadt hört man nicht auf Widerstand zu leisten. Schon im Jahre 2002 hat AURO ein neues Bindemittel in Braunschweig selbst entwickelt. Daraus macht AURO seine Aqua-Holzlasuren und Aqua-Lacke. Die Aufgabe war: Pflanzenöle, Pflanzenharze und Wasser vermischen. Geht nicht sagen Sie? Da haben Sie eigentlich Recht, aber trotzdem kann man das im Kleinen in der Küche nachvollziehen. Wenn Sie selbst Mayonnaise herstellen, machen Sie das ähnlich. Das Eigelb wird gerührt und dabei tropfenweise Öl zugegeben, dann wird das eine stabile Emulsion. Das und noch viel mehr macht AURO um das Bindemittel für die Holzlasuren herzustellen. Das Ergebnis ist eine lösemittelfreie, konservierungsstofffreie Lasur für innen und außen. Heute im Jahr 2017 merkt man der Lasur an, dass sie über die Jahre laufend verbessert wurde. Da die Farbtöne aus mineralischen Pigmenten gemischt werden, ist auch hier gewährleistet, dass die Lasuren ganz „Natur“ sind. Vegan sind diese Lasuren ebenso.

AURO Aqua-Holzlasuren haben mit konventionellen WasserLasuren tatsächlich nur das Wasser gemeinsam. Durch die aus der Natur gewonnen Inhaltstoffe Pflanzenöl und Pflanzenharze sind die Lasuren wasserdampfdurchlässig. Das verhindert ein Abplatzen der Beschichtung. Das technisch hervorragende Leinöl wird bei einem Bauern im Umkreis gekauft, der das für AURO in kontrolliert biologischer Qualität anbaut. Bei AURO machen die Mitarbeiter aus altem Wissen, neuen Ideen und viel, viel Herzblut Naturfarben, die den Namen wirklich verdienen. Damit Sie das nachprüfen können, werden alle Inhaltstoffe genannt. Erst dadurch haben Sie die Möglichkeit selbst zu prüfen ob das stimmt, was ein Hersteller über sein Produkt schreibt. Zum Guten Ende noch ein Trick aus der Praxis: Lasuren lassen sich mit dem Zwei- Rollen-System gut, schnell und gleichmäßig auftragen. Bringen Sie Farbe mit einer Velourrolle auf und verschlichten Sie sofort mit einer Lackrolle. Sie werden überrascht sein, wie schön das wird und wie schnell das geht. AURO Pflanzenchemie AG, 38122 Braunschweig

Holzlasuren

Holzoberflächen natürlich schützen und verschönern. Die Händler in Ihrer Nähe: • Gasteig Naturwaren • NaturBauHaus • Naturwarenhaus • BioMarkt Tutzing • Gütter Naturbaustoffe • LebensArt • natur-bau-markt Schenke • Solux • Geiger Naturprodukte • Egginger Naturbaustoffe • AUTAX der Spatz 1|2017 • Reiner Natürliches Bauen & Wohnen

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Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit

Eine bundesweite Initiative will erreichen, dass wieder mehr Holz aus heimischen Wäldern verarbeitet wird.

Tropenholz genießt unter deutschen Verbrauchern einen guten Ruf: Fensterrahmen aus rotem Meranti oder Gartenmöbel aus Teakholz gelten als wetterbeständiger und resistenter gegen Schimmelpilz als vergleichbare, aus heimischen Holzarten gefertigte Produkte. Das sei jedoch ein Irrtum, sagt Philipp Strohmeier, Mitbegründer der bundesweiten Initiative „Holz von hier“, einem Netzwerk von Waldbesitzern, Sägewerken, Zimmereien und Forstleuten: „Heimische Arten wie Eiche, Lärche, Robinie oder Edelkastanie sind Tropenhölzern in punkto Haltbarkeit ebenbürtig oder sogar überlegen.“ Auf dem deutschen Markt werden rund 70 Tropenholzarten gehandelt: Sie stammen aus Afrika, Lateinamerika und Südostasien – entsprechend weit sind die Wege, die sie hinter sich haben. Das ist bei „Holz von hier“ anders: Betriebe, die ihre Erzeugnisse mit dem gleichnamigen Umweltzeichen des Netzwerks bewerben wollen, müssen nachweisen, dass das verarbeitete Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt und dass die Transportwege vom Wald über die gesamte Verarbeitungskette bis zum fertigen Produkt möglichst kurz sind. Das Logo, das vom Bewertungsportal Label Online als „besonders empfehlenswert“ eingestuft wird, fördert regionale Holzprodukte als Alternative zu Holz-Importen aus bedrohten tropischen Regenwäldern. Einem Holzprodukt sieht man nicht an, aus welcher Weltgegend es stammt. Nicht einmal die Holzart gibt dem unbedarften Laien einen Hinweis auf die Herkunft. Denn alle Holzarten, die bei uns wachsen, werden auch von weither importiert. Ahorn stammt oftmals aus Kanada, Lärche aus Sibirien, Robinie aus Ungarn, Fichte aus Skandinavien und Eiche und Kirsche aus den USA. „Holz von hier“ hat deshalb eine Urkunde entwickelt, die die Regionalität des jeweiligen Holzprodukts belegt. Das Label tragen bislang unter anderem Rundhölzer aller Art, Holzpellets und Hackschnitzel zum Heizen, Bauhölzer, Leimholzplatten, Terrassendielen und Möbel. „Im Vergleich zu Tropenholz gelten heimische Holzarten oft als langweilig“, sagt Strohmeier. Dabei gebe es allein für den Möbelbau-Bereich 60 verschiedene heimische Baumarten als Alternative zu Tropenhölzern wie Zebrano, Palisander oder Wenge, die unter Verbrauchern en vogue seien. Dazu zählt der Holz-Experte unter anderem Birke, Erle, Nussbaum, Platane, Kastanie, Eberesche, Hainbuche und Vogelkirsche: Dies sei nur eine kleine Auswahl heimischer Holzarten mit einer großen Bandbreite an Farben und Maserungen, sagt Strohmeier: „Schönheit und Farbenspiel stehen tropischen Hölzern in nichts Hartmut Netz nach.“ Mehr Informationen und eine Datenbank mit Produkten und Betrieben bietet das Internetportal www.holz-von-hier.de. Für Bauleute in München ist Holz von Hier besonders interessant, denn Sie können für Bauvorhaben mit Holz über das ‚Förderprogramm Energieeinsparung‘ der Stadt München einen Zuschuss von 150€ pro Kubikmeter Holz erhalten, wenn sie für das verwendete Holz ein „Holz von Hier“ Zertifikat vorlegen.

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Naturmode im Frühjahr/Sommer 2017

Aufregende Ethno-Looks und schicke Sportswear-Styles Mit dem Hoodie ins Büro? In der Yogahose zum Dinner? Auf die richtige Kombination kommt es an! Das gilt auch für andere Modethemen dieses Sommers. Lassen Sie sich von den neuen Kollektionen der NaturmodeDesigner inspirieren und kreieren Sie Ihren ganz persönlichen, nachhaltigen Modestil! // Katrin Speer Welches sind derzeit die wichtigsten Themen der Naturmode-Hersteller? Magdalena Schiffrin, Creative Director Sustainability der nachhaltigen Modemesse Green Showroom Berlin, bringt sie in einem Interview mit den Machern der Berlin Fashion Week im Januar 2017 auf den Punkt:

Ethno-Folklore mit üppigen Verzierungen Und die präsentiert sich im Frühjahr/ Sommer unter modischen Aspekten individuell und selbstbewusst! EyecatcherOptiken und Statement-Pieces (besonders trendige Artikel) unterstreichen die Persönlichkeit und versprühen Lebendigkeit. Das Thema Ethnische Folklore manifestiert sich in üppigen handwerklichen Applikationen, Stickereien und Jacquardmustern. Blusen, Tuniken und Maxiröcke sind mit Lingerie-Spitze, Patchwork und Millefleurs verziert. Afrikanische Drucke und Dschungelmotive bestimmen das Bild. Blue Denim – natürlich organic! – ist die perfekte Ergänzung, zum Beispiel die Jeansjacke zum Maxirock mit Ethno-Print – oder auch ganz pur – das Denimkleid. Helle Neutralfarben werden mit Rot-, Blau- und Khakinuancen kombiniert. Warme Farben wie Ziegel, Honig oder Zimt hauchen dem Ethno-Look Leben ein.

Frontmotiven wie Wordings, Tiere oder Ethnodrucke sind „in“. Zudem haben im Frühjahr/Sommer natürlich Ringel und Motive aus der Seefahrt Hochsaison – alles in Rot, Sand und in Blautönen, aber auch mal Schwarz.

„Abenteuer Leben“ – modisch interpretiert Die Herrenmode greift die Themen der Damenmode auf und überträgt sie ins Maskuline. Das „Abenteuer Leben“, so das übergreifende Modethema, manifestiert sich in einem Cross Culture- und Cross-Stilmix zwischen Formal-, Casualund Activewear. Das Spiel mit Kontrasten wie die Kombination strukturierter und glatter Materialien sowie das Re- und Upcycling von Kleidungsstücken, machen sie besonders. Denim, auch geflickt oder

Traditioneller Preppy-Style

Ethno-Look aus Organic Cotton – das passende Outfit für den Sommer! www.lanius-koeln.com

1. Der Trend zu „Circularity“, die Rückführung von Produkten in den Naturkreislauf, auch „Cradle to Cradle“ genannt. 2. Das „Upcycling“, die Wiederverwertung von Stoffresten und textilen Abfallprodukten für neue Kleidungsstücke. Und 3. die Vermeidung von Plastikmüll in den Meeren. Laut einer Studie der US-Modefirma Patagonia seien die Microplastics nicht allein auf die Kosmetikindustrie, sondern auch auf synthetische Fasern zurückzuführen, die beim Auswaschen synthetischer Kleidung in der Waschmaschine ins Abwasser gelangen. Es gibt also noch mehr Argumente, die für Mode aus Naturfasern aus ökologischem Anbau sprechen.

Die Hemdbluse, modisch geknotet, drapiert oder gerüscht, ist einer der Protagonisten des eher traditionell geprägten Preppy-Looks. Dieser Style wurde ursprünglich von den Schülern der neuenglischen Elite-Gymnasien (den „Preppys“), den auf die Universität vorbereitenden Preparatory Schools, geprägt. Typisch sind längere Oberteile wie Westen, Trench- und Blazermäntel. Aber auch kleine Pullis zu weiten knöchelfreien Hosen wie die Culotte in MarleneForm oder die schmale Zigarettenform mit neuen Druck-Dessins, Overalls und Jumpsuits sind in den neuen Kollektionen zu sehen.

Ausgehfein: Hoodie zum Blazer Der Sportswear-Einfluss setzt sich weiter fort und inspiriert zu neuen Looks. Mit einem Blazer über dem Hoodie oder einem Blouson zum Blümchenmaxirock wird das sportive Outfit sogar ausgehfein. Unverzichtbar für das modische Layering (Lagen-Look) und den Casual Look ist das Longsleeve (T-Shirt mit langen Ärmeln). Auch Trainerjacken sowie Shirts mit

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Romantischer Look für warme Sommertage natürlich organic und fair. www.almalovis.de

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gepatcht, bleibt ein Dauerbrenner. Auf Hemden, Boxershorts oder Accessoires breiten sich die Flora und Fauna exotischer Südseeinseln aus. Shirts und Tanktops präsentieren sich mit floralen Motiven, Animal Prints und Afrika-Impressionen. Dazu gesellt sich Camouflage. Farblich dominiert die ganze Palette der Naturtöne von Khaki über Canyon bis zum Goldkolorit.

Nachhaltiges Unterstatement Wer in dieser Saison up-to-date sein will, trägt Blousons (auch oversized und in neuen Längen), Hoodies und Sweatjacken, Chinos mit Strickbund oder Tunnelzug sowie Rundhals-Pullover und Cardigans. Die Sweat-Bermuda und -shorts sowie die Jogg-Pants sind perfekte Begleiter für Reise und Freizeit. Aber auch im Sakko, mit Jersey und Strick aufgefrischt oder mit Trainerjacke kombiniert, sowie im Anzug mit Hemd im Minimal Design, sieht Mann gut aus. Frische, helle Farben und ein breites Spektrum an „Shades of Grey“ bis hin zu Weiß dominieren und erzeugen lässigen Chic. Nachhaltiges Unterstatement eben. l Verspieltes Kleid „Larena“ aus kbA-Baumwolle, vegan und GOTS-zertifiziert. lana-organic.de

Sportswear-Chic aus der Limited Edition – natürlich organic! www.livingcrafts.de

Von Brennnesseln, Milchfasern & Co. Unter den pflanzlichen Naturfasern nimmt Baumwolle in der Textilproduktion den größten Anteil am Weltmarkt ein. Ihr Anbau – auch der von Bio-Baumwolle – ist jedoch alles andere als umweltverträglich. Die Pflanze wird überwiegend in Monokulturen angebaut, verbraucht sehr viel Wasser und erfordert zumindest beim konventionellen Anbau einen sehr hohen Einsatz von Pestiziden. Aber es gibt Faser-Alternativen. // Katrin Speer Die Naturtextilbranche forscht stetig nach neuen Naturfasern, die sich auch unter ökologischen Aspekten für ihre Kollektionen eignen. Stoffe aus Brennnessel gehören zu den neuesten Materialinnovationen. Die Bastfaserpflanze ist im Anbau sehr robust und pflegeleicht. Sie verbraucht wenig Wasser, kommt ohne Pestizide aus und lässt sich ohne Chemie veredeln. Die leicht glänzenden Stoffe sind angenehm weich und hautverträglich.

Ramie ist ein Brennnesselgewächs. Foto: ja.wikipedia.org

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Milchfasern werden aus dem Eiweiß nicht verwertbarer Bio-Milch hergestellt. Sie wirken antibakteriell, sind hautpflegend und angenehm zu tragen. Damit sie sich für die Naturtextilproduktion eignet, wird der schnell wachsenden Bambusfaser Bio-Baumwolle beigemischt. Die Stoffe zeichnen sich durch ein angenehm luftiges, trockenes Hautklima aus. Leinen ist die älteste Pflanzenfaser und nach der Baumwolle der in der Naturtextilproduktion am häufigsten verwendete pflanzliche Rohstoff. Das Material ist sehr strapazierfähig, feuchtigkeitsregulierend und von Natur aus antistatisch. Ramie, auch Chinagras genannt, ist ein Nesselgewächs und die hochwertigste unter den Bastfaserpflanzen. Zwar ist die Gewinnung aufwändig, dafür bringt sie bis zu 20 bis 25 Jahre lang Ertrag. Die Faser hat einen matten Glanz und zeichnet sich durch eine hohe Saugfähigkeit und Reißfestigkeit aus. Hanf ist aufgrund seiner extremen Pflegeleichtigkeit und vielseitigen Nutzbarkeit eine jahrhundertealte Rohstoffquelle. Kleidung aus Hanf ist robust und bequem. Einige Faserarten sind besonders fein, weich und glänzend.

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Die Macher hinter der Marke: Hempro International GmbH & Co. KG

Hanf – eine nachhaltige Lebensaufgabe Bei Hempro International steht der Hanf im Fokus, eine der ältesten und hochentwickelsten Kulturpflanzen der Welt. Die robuste, schnell wachsende Pflanze ist vielfältig einsetzbar: als biologisches Lebensmittel, in der Naturkosmetik und – last but not least – ­ im Bereich nachhaltiger Textilien. Dieses Geschäftssegment verantwortet Mitgeschäftsführerin Rebecca Kruse im Unternehmen Hempro Int. // Von Katrin Speer „Mit Mode und Textilien hatte ich eigentlich nie etwas vor“, antwortet die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin lachend auf die Frage wie sie zur Naturmode gekommen sei. „Mir war es aber wichtig etwas ökologisch Sinnvolles zu tun. In diesen Arbeitsbereich bin ich dann regelrecht hineingewachsen. Learning by doing, laufend lerne ich dazu.“ Als sie damals bei Hempro mit einem Praktikum begann, ahnte sie nicht, wie sehr das Naturprodukt Hanf ihren Lebensweg bestimmen sollte. Inzwischen ist sie seit mehr als zehn Jahren im Unternehmen und führt mit Unternehmensgründer Daniel Kruse gemeinsam die Geschäfte. Ein Artikel in einem Magazin weckte das Interesse von Daniel Kruse am Naturprodukt Hanf. Er recherchierte weiter. Heute blickt er auf mehr als 20 Jahre Erfahrung auf dem Hanfmarkt zurück. Aus seiner Vision Ökologie und Ökonomie erfolgreich zu verbinden hat sich ein prosperierendes nachhaltiges Unternehmen für Hanfprodukte entwickelt, heute eines der größten in Europa. „Hanf ist ein toller, nachhaltiger Rohstoff“, schwärmt Rebecca Kruse. Auch wenn er gemessen am Weltmarkt noch eine Nische darstelle, habe sich das nachhaltige Naturprodukt längst zu einem ernst zu nehmenden Marktsegment entwickelt. Schlichte, ehrliche Basics aus 100 Prozent Hanf Zu Hempro International, Großhändler für Hanf-Rohstoffe und -Produkte, gehört auch das Hanfhaus in Düsseldorf, ein Outlet-Store mit Onlineshop für Endverbraucher. „Lebensmittel aus Hanf machen zwar mit 70 Prozent den Hauptanteil unseres Umsatzes aus. Jedoch hatten wir von Anfang an Eco Fashion im Portfolio“, so Kruse. Kernstück ist das nachhaltige Eigenlabel „The Hemp Line“. „Das sind schlichte, ehrliche Basics aus 100 Prozent Hanf und Hanf/Bio-Baumwolle wie Shirts und Longsleeves ohne viele modische Extras“, beschreibt sie das Kollektionskonzept. „Seit 2009 haben wir auch Unterwäsche im

Sortiment.“ Zudem vertreibt das Unternehmen die eigene Taschenkollektion „Pure Concept“ sowie das englische Label „Thought“ (ehemals „Braintree“). Der Hanf kommt aus China. Laut Hempro Int. hat sich die dortige Naturtextil-Industrie schnell auf die ökologischen Anforderungen Europas und der USA ausgerichtet. Die Produktion von Hempro Int. ist GOTS-zertifiziert. Hanf ist ohnehin sehr umweltfreundlich. Die Pflanze ist gegen Insekten und Krankheiten resistent und benötigt weder Pestizide noch Herbizide. Zudem ist das Material hautfreundlich und temperaturausgleichend. Nachhaltig und langlebig sind aber nicht nur Hanfprodukte, sondern auch die Geschäftsbeziehungen von Hempro Int.. „Wenn die Arbeitsbedingungen unserer Partner in den Herkunftsländern fair und sozial sind und die hohe Qualität der Produkte stimmt, warum sollen wir an unserer guten langjährigen Zusammenarbeit etwas ändern?“ argumentiert Kruse. Wachsende Herausforderungen Mit der Größe des Unternehmens wachsen aber auch die Herausforderungen. „Ich hätte nie gedacht, mit welcher Art von Fragen ich mich irgendwann einmal auseinandersetzen muss. Das macht es aber auch so spannend“, sagt sie mit Begeisterung in der Stimme. „Dabei ist unsere Vielfalt Fluch und Segen zugleich“, sagt sie mit einem Lachen. Oft müsse sie sehr schnell von einem zum anderen Projekt umschalten. Schon manches Mal hätten sie und ihr Mann überlegt, ob sie sich nicht von einem der Geschäftsfelder verabschieden sollten. „Aber je länger wir darüber nachdachten, umso klarer wurde uns jedes Mal wieviel Arbeit, Schweiß und Herzblut wir schon in die Sache investiert haben. Also haben wir es dann doch immer gelassen. Irgendwie hängt man eben sehr an dem, was man geschaffen hat.“ www.hempro.com, www.hanfhaus.de

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Mit Maas in den Frühling Die neue Frühjahr-/Sommerkollektion von MAAS NATUR zeigt sich abwechslungsreich. Wie das Frühjahr und der Sommer sind auch die Farben: frisches leuchtendes Gelb, warme feurige Farbtöne wie Beere und die Vielfalt der Blau- und Grüntöne symbolisieren das unbeschwerte Lebensgefühl dieser Jahreszeit. Edelste Naturfasern bestimmen die neue Kollektion: so zum Beispiel die längere Strickjacke in Wellenstruktur aus 100% Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau oder unsere Jacquard-Vielfalt aus einer ostwestfälischen Strickerei. Sommer-Denim, ob als Rock oder Blouson könnte ein echtes Lieblingsteil werden. Leinen, die ideale Sommerfaser, darf natürlich nicht fehlen, ob als Jersey oder leichter transparenter Sommerstrick ist er der ideale Begleiter. Einfach anziehen und wohlfühlen! Lassen Sie sich inspirieren von der neuen Frühjahr/ Sommerkollektion 2017 von Maas Natur. www.maas-natur.de

Ayurveda für Auge und Mund Ghee spielt in der ayurvedischen Lehre eine wichtige Rolle. Mit ihren vielen positiven Eigenschaften gilt die geklärte Butter als Lebens- und Heilmittel zugleich. Katharina von Nagy stellt daraus seit 1988 Kayals und Lippenstifte her, die nun alle nach den demeter Richtlinien zertifiziert werden. che ayurvedische Basisrezeptur, aber gerade die Lakshmi ist die hinduistische Göttin der beliebten blauen Farbtöne stellen das badenSchönheit. Ein passender Name für einen württembergische Kosmetikunternehmen Kosmetikhersteller, der Auge und Mund vor Herausforderungen. Katharina von Nagy auf sinnlich schöne Weise und in ayurvediist jedoch zuversichtlich, bis zur zweiten scher Tradition in Szene setzt. Alle Lakshmi Jahreshälfte alle Hürden der Herstellung Lippenstifte, Khol- und Farbkajals werden gemeistert zu haben. Violett Cold und ganz ohne Konservierungsmittel und Taupe erfüllen bereits sowohl ihre hohen Parfumstoffe hergestellt. Stattdessen Qualitätsansprüche als hat Katharina von Nagy im Zuge der auch die strengen AnforUmstellung auf die demeter Richtlinien derungen von demeter. ein Vanille Mazerat entwickelt, durch das Eine gute Nachricht für alle begeisterihre Lippenstifte einen zarten, warmen ten Kundinnen, denn gerade mit diesen Duft verströmen. Die Trendfarben WeinProdukten hat Lakshmi echte Trends in rot, Altrosa, Nude, Cognac und Lachsrosa der dekorativen Naturkosmetik gesetzt. gibt es bereits in der neuen Rezeptur. In ganz Bayern sind Lakshmi Kajals, Bis Ende März sollen alle 19 Töne folgen Lippenstifte und Parfums in zahlreichen und dann mit dem demeter Zeichen in Bioläden und Naturdrogerien erhältlich. Bioläden und Naturdrogerien kommen. Darüber hinaus gibt es auf www.shop. Während Lakshmi Khol Kajals bereits lakshmi.de einen Online-Shop. 2007 als weltweit erste dekorative KosUnter Telefon 07904-9445-0 berät das metiklinie demeter zertifiziert wurden, dauert die Umstellung der Farbkajals Aufwändige Herstellungsschritte machen Team gerne bei der richtigen Auswahl. noch etwas. Zwar haben sie die glei- Lakshmi Lippenstifte und Kayals lange haltbar. Mehr Informationen: www.lakshmi.de

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In der Frühjahrsmüdigkeits-Falle? KKH: Viel Tageslicht, Bewegung und gesunde Ernährung garantieren Abhilfe Während die Natur zu neuem Leben erwacht, kommen viele morgens immer noch schwerer aus dem Bett als sonst und kämpfen mit Müdigkeit, Antriebslosigkeit, auch Kreislaufproblemen und Schlafstörungen. „Ein Grund für die Frühjahrsmüdigkeit ist der Klimawechsel von kalten Temperaturen im Winter zu wärmeren im Frühjahr“, erklärt Patric Stamm vom KKH-Serviceteam in München. „Daran muss sich unser Körper erst gewöhnen. Er reagiert vorübergehend mit geweiteten Blutgefäßen und sinkendem Blutdruck, der müde macht.“ Hinzu kommt, dass die Konzentration des Schlafhormons Melatonin im Blut nach der Winterzeit besonders hoch ist. „Der Frühjahrsmüdigkeit, unter der vor allem wetterfühlige Menschen leiden, ist jedoch niemand hilflos ausgeliefert“, sagt Stamm. Hier einige Tipps, wie Sie ihr entkommen: Schwungvoll in den Tag starten: Geben Sie sich einen Ruck und starten Sie den Tag mit Wechselduschen. Kalt-Warm-Reize trainieren die Gefäße und bringen den Kreislauf in Schwung. Hierbei stets mit einem warmen Wasserstrahl beginnen und mit einem kalten enden. Das Wechselduschen an den Beinen beginnen – erst außen, dann innen – und weiter langsam mit dem Duschkopf am Körper hocharbeiten. Daran denken: Abhärtung ist gut, sollte aber stets erträglich sein. Morgendliche Atemübungen am offenen Fenster bringen ebenfalls auf Trab und liefern eine Extraportion Sauerstoff. Tageslicht wirkt Wunder: Tanken Sie häufig Tageslicht, denn so gewöhnt sich der Körper besser an die steigenden Temperaturen, die geänderten Lichtverhältnisse, und er wird wacher. Zudem kurbelt natürliches Licht die Produktion des stimmungsaufhellenden Hormons Serotonin an. Und: Mit Hilfe

der UV-Strahlen der Sonne, die auch bei bedecktem Himmel auf die Erdoberfläche dringen, kann der Körper das lebenswichtige Vitamin D in der Haut bilden, wichtig für den Knochenbau und die Kräftigung der Muskulatur. Einen Versuch wert: Passen Sie Ihren Tagesrhythmus übergangsweise den derzeitigen Lichtverhältnissen an, um viel Licht und Sonne zu tanken, das heißt: abends zeitig ins Bett und morgens früh aus den Federn. Den Körper mobilisieren: Bewegen Sie sich mindestens drei, vier Mal pro Woche eine halbe Stunde, ob auf dem Fahrrad, mit Wanderschuhen, Walkingstöcken oder auch bei der Gartenarbeit. Regelmäßige Bewegung zählt zum Besten, was man für seinen Körper tun kann. Sie stärkt Herz und Kreislauf sowie das Immunsystem, erhöht das Blutvolumen im Körper und kann Cholesterinwerte und Blutdruck senken. Obendrein ist sie ein perfekter Kalorienkiller, der vor dem Start der BikiniSaison überflüssige Pfunde purzeln lässt. Vitaminspeicher auffüllen: Viel frisches Obst und Gemüse auf den Speiseplan setzen, denn sie liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe für einen gesunden, fitten Start ins Frühjahr und helfen obendrein, Winterspeck abzubauen. Abgerundet werden sollte der Speisezettel mit Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, magerem Fleisch und Fisch sowie täglich mindestens eineinhalb Liter Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee. KKH Kaufmännische Krankenkasse, www.kkh.de

BUCH-TIPP:

Der nachhaltige Weg zu Gesundheit, Fitness und sich selbst Das erste Praxisbuch zum neuen Trend Fasten-Wandern vom Bestsellerautor und „Fasten-Papst" Ruediger Dahlke. Fasten-Wandern ist ideal für alle, die wieder fit werden wollen. Das Besondere an der Kombination: Fettgewebe wird abgebaut und Muskelgewebe aufgebaut. Während des Fasten-Wanderns wird eine Gemüsesuppe gegessen. Der Organismus kommt dabei in eine ganz besondere Situation: Während er genug zu essen bekommt – dicke Gemüse-Suppe so viel er will! –, bleibt ihm unter dem Strich doch fast nichts. So macht das Abnehmen Spaß, denn es entstehen keine Hungergefühle und man hat genügend Kraft, um die Wanderungen zu genießen. Der bekannte Fasten-Arzt Ruediger Dahlke erklärt anhand neuester Studien, was Fasten-Wandern im Körper bewirkt, u.a. werden die Selbstheilungskräfte aktiviert, die Fitness deutlich verbessert, und es entsteht Raum für Heilung. Denn Fasten-Wandern ist nicht nur ein äußeres Bewegen, sondern auch ein inneres und schafft eine neue Balance von Körper und Geist. Durch das Fasten werden die Sinne sehr geschärft und Erlebnisse intensiver – vor allem im Kontakt mit der umgebenden Natur. Im ausführlichen Praxisteil leitet Co-Autorin Simone Vetters per Fastenfahrplan durch die Woche, ermutigt zum konstruktiven Umgang mit Fastenhochs und Fastentiefs und gibt Inspirationen zur Tagesgestaltung. Hier finden sich außerdem Rezepte, auch für Entlastungs- und Aufbautage, für

die begleitende Gemüse-Suppe, unterstützende Fasten-Tees, wärmende Bäder, Detox-Smoothies und das Heilkräuter-ABC, das am Wegrand wächst. Durch seine langjährige Fasten-Erfahrung bietet Ruediger Dahlke auch Entscheidungshilfen, welche Landschaft gewählt werden soll, ob man besser allein oder in der Gruppe wandert, Tipps für einen guten Schlaf, Entspannungs-Übungen und Meditationen für den Abend. So kommen Körper und Seele wieder in Balance. Dieser ganzheitliche Gesundheits-Ratgeber beinhaltet alles, was man beim Fasten-Wandern wissen muss. Ruediger Dahlke, Fasten-Wandern, Hardcover, 240 S., ISBN: 978-3-426-65806-2, € 19,99, E-Book €17,99, Knaur MensSana HC, www.droemer-knaur.de

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Fische: Quelle von Omega 3 Fettsäuren Algen: Quelle von Mineralstoffen + Spurenelementen Am besten ist es, sich mit allem was der Körper braucht, aus der Nahrung – biologisch erzeugt – zu versorgen. Ein bis zweimal in der Woche Fisch zu essen, ist bei vielen Menschen schon im Speiseplan verankert. Dadurch und z.B. mit Walnüssen, Raps-, Lein- und Sojaöl können wir die Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren unterstützen. Leider ist der Fisch aber oft aus Zuchtbetrieben. Das bringt schon wieder Antibiotika und Wachstumshormone zum Einsatz. Unseren Bedarf an Omega 6 Fettsäuren decken wir mit tierischen und pflanzlichen Fetten zur genüge. Aber das richtige Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren (1:5) hat sich bei unseren modernen Essgewohnheiten zu einem Ungleichgewicht von oft 1:10 bis 1:20 verschoben. Eine gute zusätzliche Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren aus Fischölkonzentrat, gewonnen aus wilden Kaltwasser Hochseefischen (An-

schovis und Sardinen) erweist sich als sinnvoll. Unter den Algen nimmt die Meeresbraunalge eine besondere Stellung ein. Sie ist Lieferant von gut 80 Mineralien und Spurenelementen, speziell auch Jod zu einem hohen Anteil organisch gebunden. Dadurch ergibt sich eine bessere Verfügbarkeit. Meeresbraunalgen sind ein Energieschub aus dem Meer. Sie sind nicht nur ein Mineralstoffspender sondern auch eine Schleuseralge. Algen stehen selten auf unserem Speiseplan. Die Inhalte der Meeresbraunalge (Jod, Mineralien, Spuren- und Ultraspurenelemente, Vitamine, Aminosäuren, Alginate u.a.) stimulieren den Stoffwechsel. Die vielfältigen En-

Ganzheitlich fasten Sie sind gestresst oder erschöpft? Sie haben Übergewicht, Migräne oder Verdauungsprobleme? Dann könnte Ihnen ein ganzheitlicher Fastenwanderurlaub sehr guttun. Die ganzheitliche Fastenmethode nach Susanne Kirstein ist wie ein Puzzle. Wenn alle Teile an ihrem Platz sind, entsteht ein ganzheitliches Wohlgefühl. Erst das Zusammenspiel aller Teile lässt Ihren Fastenwanderurlaub im Bayerischen Wald zu einem einzigartigen Erlebnis werden. Motiviert durch die Gruppe überwinden Sie Durchhänger leicht. Fasten – das 1. Puzzleteil: Fasten Sie lieber klassisch mit Brühe? Oder ziehen Sie sanftes Fasten mit leckeren Gemüsesuppen vor? Wählen Sie aus, was Ihnen am besten bekommt.

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Veranstaltungs-Kalender: MÄRZ 16. 3., 19:00: Schimmel-Infoabend in Pöttmes im NaturBauZentrum Veit. Interessierte können sich durch Multimediapräsentation, Vorführungen und Diskussion über mögliche Ursachen und rasche, wirkungsvolle und natürliche Abhilfen von Wohnschimmel informieren. Die Teilnahmegebühr beträgt 8,00 €. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung unter Tel. 08253 -1021 oder per E-Mail an info@naturbauzentrum.de Ort: Schrobenhausener Str. 17 86554 Pöttmes www.naturbauzentrum.de Weitere Infos zu schimmelhemmender, wohngesunder Wandgestaltung mit Naturkalk und Seminarterminen unter www. haganatur.de 18.- 24.3.: Ganzheitliche Fastenwanderwoche im bayerischen Wald. Weitere Termine und Infos unter www.fastenzentrumkirstein. de. Kontakt und Anmeldung unter info@fastenzentrumkirstein.de ----------------------------------------------

18. 3., 10 - 19:00,19.3., 10 18:00: Heldenmarkt im MVG Museum in München. Beim Heldenmarkt dreht sich alles um alternative Lösungsansätze zum konventionellen Konsum und Denkanstöße für ein „bewussteres“ Leben. Ein nachhaltiger Lebensstil bedeutet mehr als nur Bio-Lebensmittel zu konsumieren. So finden Besucher*innen Produkte und Dienstleistungen aus nahezu allen Lebensbereichen. Das Angebot erstreckt sich von biologisch erzeugten Lebensmitteln und Naturkosmetik über faire Mode und Accessoires bis hin zu Haushaltsgegenständen, nachhaltigen Finanzdienstleistungen und Mobilität. Für den maximalen Informationsgehalt zum Thema Nachhaltigkeit gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm. Das beinhaltet Expertenvorträge, Workshops und Standaktionen sowie interaktive Ausstellungen, WO? MVG Museum München, Ständlerstraße 20, 81549 München. Tagesticket 8 € / 6 € erm., Wochenendticket 12 €/10 € erm. www.heldenmarkt.de www.facebook.com/heldenmarkt

22.3.: Mallertshofer Holz mit den Heiden. Ehemaliger Panzerübungsplatz wurde zum Naturschutzgebiet. Von Garching wandern wir zum Garchinger See (Wasservögeln). Wir gehen weiter durch die Heide, einem ehemaligen Panzerübungsplatz mit Kiesflächen, d.h. auch Magerrasen auf dem später die dort typischen Pflanzen gedeihen. Schafe übernehmen hier die Bodenpflege und tragen die Samen weiter. Am Rand des Kiefernwaldes gehen wir entlang. Schautafeln informieren über den Jahresablauf im NSG. Wir überqueren die B13 und gehen durch das Berglholz zum Schloss Lustheim und durch den Park zum Neuen Schloss, dann weiter zur S-Bahn-Station Oberschleißheim. Gehzeit: ca. 3 Std.; ca. 11 km, eben. Treff bis spätestens: 9.25 Uhr Marienplatz U-Bahn-Gleis mit gültiger Fahrkarte. Abfahrt: 9.34 Uhr mit U6 bis Garching - Führung: Emma Rapp. Bund Naturschutz Kreisgruppe München Tel. 089 - 5156 76-0 www.bn-muenchen.de ----------------------------------------------

Auf ins grüne Leben! Die Messen fairgoods & Veggienale finden erstmals in Nürnberg am 25. und 26. März 2017 Auf AEG in Halle 15 statt.

Gutes Leben gesucht?

NÜRNBERG Auf AEG Halle 15 25. / 26. März 2017 fairgoods.info

Wie kann ich im Alltag nachhaltig leben und mich vegan und gesund ernähren? Bei der fairgoods und Veggienale dreht sich alles um diese und weitere Fragen zur ökologischen und veganen Lebensweise. Rund 80 Aussteller präsentieren am 25. und 26. März erstmals in Nürnberg auf dem renovierten Industriegelände Auf AEG Angebote aus den Bereichen regionale Bio-Vielfalt, Upcycling, ethische Finanzen, grüne Mode, alternative Mobilität, erneuerbare Energien, gesunde Ernährung u.v.m. Daneben gibt es spannende Vorträge, Workshops, Bühnenshows und Mitmachaktionen rund um die Themen Nachhaltigkeit und Veganismus. Daniel Sechert, Gründer der Messekombi erklärt: „Bereits heute gibt es in nahezu allen Lebensbereichen bessere Alternativen für ein nachhaltiges Leben. Darüber wollen wir aufklären, informieren und für einen bewussteren Konsum werben.“ Die Besucher*innen dürfen sich u.a. auf Unikate aus Recyclingmaterialien, Bio-Kosmetik, neueste Öko-Mode-Trends und bio-vegane Köstlichkeiten zum Probieren freuen. Außerdem gibt es vegane Kochshows, interaktive Ernährungsworkshops und spannende Fachvorträge. Für Kinder sind Theateraufführungen sowie Puppenbasteln geplant. Das vollständige Programm finden Sie auf www.fairgoods.info sowie www.veggienale.de. Öffnungszeiten: Sa. 25. - So. 26. März, von 10.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt: 8,00 € für Erwachsene, 6,00 € ermäßigt. Im OnlineVorverkauf ab 5,00 €. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Veranstaltungsort: Halle 15 Auf AEG, Fürther Straße 244-254, 90429 Nürnberg

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29.3.,19:30: Schimmel-Infoabend in Freising bei LebensArt GmbH - natürlich bauen und wohnen. Interessierte können sich durch Multimediapräsentation, Vorführungen und Diskussion über mögliche Ursachen und rasche, wirkungsvolle und natürliche Abhilfen von Wohnschimmel informieren. Eintritt frei. Bitte anmelden, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung unter Telefon 08161 88 71 37 oder per E-Mail an info@lebensart-freising.de. Ort: LebensArt, Erdinger Str. 45, 85356 Freising www.lebensart-freising.de Weitere Infos zu schimmelhemmender, wohngesunder Wandgestaltung mit Naturkalk und Seminarterminen unter www. haganatur.de.

APRIL 01. - 07.4.: Ganzheitliche Fastenwanderwoche im bayerischen. Wald. Weitere Termine und Infos unter www.fastenzentrumkirstein. de. Kontakt und Anmeldung unter info@fastenzentrumkirstein.de -------------------------------------------9.4.: Eschenlohe-Oberau - Trinkwasser Münchens und Hochwasserschutz. Durch das Loisachtal wandern wir in einem der Gebiete der Trinkwassergewinnung von München, das 2005 traurige Berühmtheit durch das Hochwasser erlangte. Wir wandern von Eschenlohe nach Oberau – sehen uns den Hochwasserschutz und die Renaturierung an, um dann auf dem Rückweg über die 7 Quellen mehr über die Trinkwassergewinnung Münchens zu erfahren. Ein-kehr in Oberau möglich. Gehzeit: ca. 4 Std., Brotzeit, gute Laune erforderlich. Treff bis spätestens: 9.10 Uhr München Hbf, Abfahrtsgleis. Abfahrt: 9.32 Uhr Richtung Garmisch. Kosten: TN-Gebühr zzgl. Werdenfelsticket anteilig - Führung: Joy Rahn. Bund Naturschutz Kreisgruppe München Tel. 089 - 5156 76-0 www.bn-muenchen.de ---------------------------------------------28.4.: Bibersafari an der Isar Der Biber war in Deutschland über 100 Jahre lang ausgerottet. In den letzten Jahren ist er wieder heimisch geworden und auch in der Stadt München angekommen. Wir begeben uns an der Isar auf Spurensuche nach ihm. Auf dieser Safari geht es um die Lebensweise dieser faszinierenden Tiere und um die Frage „Wie gelingt

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TV Tipps für März zusammengestellt von Dipl. Ing. Agrar (FH) Peter Boley. Weitere Informationen unter www.AGRAR-TVNews.de

17. Herzogenauracher Ökofest Am Sonntag, 30. April von 11 Uhr bis 19 Uhr auf dem Festplatzgelände am Weihersbach in Herzogenaurach. Geboten wird viel INFORMATIVES, vom Energiesparen, Solarmobilen, Holzhäusern bis zu Suchtarbeit und alternativer Pädagogik, viel VERKÄUFLICHES, von ökologischen Dämmstoffen und Kosmetik, fairer und biologischer Kleidung über Bio Lebensund Genussmittel bis zu Pflanzen aus ökologischem Anbau, viel GESCHMACKIGES, vom Öko-Bier, Bratwürsten von glücklichen Schweinen, Holzofen-Pizza bis hin zum Öko-Salat-Buffet, viel OHRWURMIGES von Liedermachern und Bands , viel KREAKTIVES, vom Rindenschiffchen basteln bis hin zum Spieleparcours mit Regenbogenschleudern. Und es gibt auch wieder eine große HERZOGENAURACHER ÖKOTOMBOLA. Noch mehr Informationen über uns, sowie das Ausstellerverzeichnis finden Sie auf www.oekofest-herzogenaurach.de. Veranstalter: Ökofest-Initiative e. V. Herzogenaurach - gemeinnützig ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur in der Stadt?“. Für Kinder ab 5 Jahren geeignet. Taschenlampe mitbringen! - Dauer: ca. 2 Std. Treff: 17.00 Uhr, Thalkirchner Platz, U-Bahn Ausgang Tierpark Hellabrunn. Führung: Angela Burkhardt-Keller, Dipl. Ing. Forst (FH) Bund Naturschutz Kreisgruppe München Tel. 089 - 5156 76-0 www.bn-muenchen.de ---------------------------------------------30.4.- 6.5.: Ganzheitliche Fastenwanderwoche im bayerischen Wald. Auch vom 13.-19.5. und 27.5. - 2.6. Weitere Termine und Infos: www.fastenzentrumkirstein. de. Kontakt und Anmeldung unter info@fastenzentrumkirstein.de

MAI 4. 5.: Besuch bei den autofreien Wohnprojekten in München. Über 200 Wohnungen in autofreien bzw. auto-reduzierten Projekten gibt es in der Messestadt und am

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Ackermannbogen. Menschen jeden Alters leben hier autofrei in guter Nachbarschaft. Das bringt mehr Ruhe und Lebensqualität, spart Fläche, Kosten und Energie. Seit 17 Jahren leben in der „Ökoecke“ Autofreie. Sie berichten, wie sie leben und was sie am autofreien Leben besonders schätzen. - Treff: 17.30 Uhr, U2 Messestadt West, Bahnsteig. Kostenlos, Spenden gestattet, keine Anmeldung erforderlich. Veranstalter: Initiative „Wohnen ohne Auto“, BUND Naturschutz. Info: „Wohnen ohne Auto“, Tel: 089 - 201 18 98 und www.wohnen–ohne–auto.de www.bn-muenchen.de

Ihre Veranstaltung erscheint in der nächsten Ausgabe, wenn Sie bis zum 12. April die Informationen zusenden und im Voraus pro Zeile (30 Zeichen) 3,00€ bezahlen. Adresse und Konto siehe S. 44. 43

Datum Sendezeit

Sender

Thema

01.03. 18:50-19:15 HR Bio Illusion 03.03. 11:25-12:15 HR Alte Hofgüter – junge Ideen 03.03. 21:00-21:45 WDR Alles Essig? Balsamico & Co.? 04.03. 16:00-16:45 NDR Tierische Typen – Leben für Tiere 04.03. 16:30-17:00 HR Schottische Rinder, hessische Züchter und ein Koch 05.03. 10:50-11:50 3 SAT Geschichten vom Essen 05.03. 13:25-14:00 NDR Ein Landwirt setzt auf Risiko 05.03. 15:10-16:00 ZDF Die Macht der Moore 05.03. 16:00-16:30 SWR Tomatenlust Frisch vom Hof – Bauernmarkt 05.03. 19:15-20:00 BR 07.03. 21:00-21:45 SWR Falsche Frische Versprechen 08.03. 20:15-21:00 HR Das Mindesthaltbarkeitsdatum 10.03. 20:15-21:00 3 SAT Wr tanken Regenwald 10.03. 20:15-21:15 NDR 12 Wochen unter Spargelmachern 11.03. 07:30-08:00 SWR Lebensmittelverschwendung 11.03. 16:00-16:45 NDR Die Fohlen-Retterin 11.03. 16:00-16:45 3 SAT Pistazien – grüne Diamanten 12.03. 16:00-16:30 SWR Stachlige Früchtchen 14.03. 15:00-16:00 NDR Bauer Ohlms und Hochlandrinder 15.03. 15:00-16:00 NDR Borstenviecher 15.03. 18:50-19:15 HR Lebensmittelcheck: Fleisch 15.03. 21:00-21:45 HR Kurz mal die Welt retten? 16.03. 15:00-16:00 NDR Der Hirschrufer 17.03. 15:00-16:00 NDR Das Jahr der Auerochsen 18.03. 11:30-12:15 NDR Grimme – Mit Kartoffeln zum Weltmarktführer 18.03. 14:25-15:15 Arte Im Mangrovenwald Bengalens 18.03. 16:00-16:45 3 SAT Die Dattelpalme 18.03. 16:30-17:00 Phoenix Gartenkosmos 18.03. 18:32-19:00 RBB Essen ohne Geld 19.03. 11:55-12:30 NDR Wasserbüffel im Salzhaff 19.03. 13:10-13:35 3 SAT Das süße Gold 19.03. 16:00-16:30 SWR Die Pfalz und ihre Grumbeere 20.03. 16:45-17:15 Arte Die Agdal-Gärten von Marrakesch 21.03. 20:15-21:00 HR Die Frankfurter Kleinmarkthalle 22.03. 21:45-22:30 HR Supermarkt oder Discounter? 24.03. 07:15-07:30 SWR Von Beruf Bauer 24.03. 19:05-20:00 N-TV Skurriles Amerika: Essen der Extreme 24.03. 20:15-21:00 3 SAT Hygienecheck für Lebensmittel 24.03. 21:15-21:45 NDR Die Bienenretter 25.03. 11:30-12:15 NDR Der Harmshof im Alten Land 25.03. 12:45-13:30 NDR 100 Jahre Landleben 25.03. 16:45-17:30 3 SAT Die Gärten von New York 26.03. 12:25-13:00 NDR 5000 Tonnen Spargel! 27.03. 22:00-22:45 NDR Frisch auf den Tisch? 28.03. 15:00-16:00 NDR Der Traum vom guten Essen 28.03. 18:15-18:45 NDR Wasserbüffel im Winter


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info@derspatz.de, www.derspatz.de Redaktion und Anzeigen: Gudrun Wasner-Meyer (verantwortlich), Adresse s. Verlag Auflage: 45.000 Druck: ADV SCHODER Augsburger Druck- u. Verlagshaus GmbH Papier: 100 % Recycling-Papier Titelbild: BAUFRITZ, www.baufritz-ds.de Illustrationen: Frieder Vogel Fotos: Fotolia.com, falls nicht anders angegeben Redaktionelle Beiträge: Claudia Mattuschat, Andrea Reiche, Stephan Wild, Katrin Speer, Winfried Schneider

„Der Spatz” ist ein unabhängiges Verbraucher-Magazin für Bayern und erscheint 5 mal im Jahr. Er ist kostenlos erhältlich in Naturkostläden, Reformhäusern, Naturbau- und Naturwarenläden, Naturheilpraxen, Therapie-Zentren, Restaurants und Cafés, Bio-Hotels, Buchläden u.a. geeigneten Plätzen. Anzeigen: Für gewerbliche Anzeigen fordern Sie bitte die Anzeigen-Preisliste an. Erscheinungstag für Nr. 2/2017 ist der 24. April Anzeigenschluss ist am 3. April. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers wider und nicht unbedingt die der Redaktion. Für den Inhalt der Anzeigen und Artikel sind die Auftraggeber oder Autoren verantwortlich. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion.

Kleinanzeige bestellen Senden Sie Ihren Text an info@derspatz.de Eine Zeile hat 30 Zeichen und kostet 5,00 € inkl. Mwst. Belegexemplar: 2,00 € Geben Sie die gewünschte Rubrik an. Überweisen Sie den Betrag im Voraus auf das Konto: Verlag G. Wasner-Meyer IBAN: DE 42 7015 0000 0028 2723 91 BIC: SSKMDEMM oder geben Sie uns eine Einzugsermächtigung. Kleinanzeigenschluss für Nr. 2/17 ist am 12. April. Ihre Kleinanzeige erscheint auch auf www.derspatz.de

Abonnement-Bestellung Senden Sie Ihre Adresse an info@derspatz.de. Das Abonnement für 5 Ausgaben im Jahr kostet 10,00 €, das Auslands-Abonnement 20,00 €. Überweisen Sie den Betrag im Voraus (siehe oben) oder geben Sie uns eine Einzugsermächtigung.

Wohngifte ? Elektrosmog ? Schimmel ?

Das Abonnement ist nach einem Jahr zu Ende und wird nicht automatisch verlängert. Sie erhalten rechtzeitig eine Erinnerung, so dass Sie entscheiden können, ob es weiterlaufen soll.

Verteiler werden Dr. Carl - Institut für Umweltforschung

Telefon + Fax: 089-94 46 70 65 oder 08193-66 51 e-Mail: schadstoffe@dr-carl-institut.de Internet: www.dr-carl-institut.de

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Gute Nachrichten zum Wohle aller Anregendes aus der Love Green Partnerredaktion

Bitte mitnehmen

Ein Schrank voller Lebensmittel

Ein super Markt

Den Kellner zu bitten, übrig gebliebenes Essen einzupacken, das galt in Frankreich früher als undenkbar. Doch seit Januar 2016 sind nun alle Restaurants, die mehr als 150 Essen am Tag ausgeben, gesetzlich verpflichtet, so genannte „Doggy Bags“ auf Lager zu haben. Mit dieser Maßnahme soll die Menge an weggeworfenen Lebensmitteln halbiert werden.

Die Aktion Foodsharing möchte in Deutschland etwas gegen L e b e n s m i t t e l - Ve r s c h w e n d u n g tun. Und bietet an mehreren Standorten spezielle Schränke an, in die Bürger ihre nicht mehr benötigten Lebensmittel hineinstellen können. Damit andere aus den Spenden wiederum leckeres Essen zubereiten können.

In Bonn gibt es einen EDEKA-Markt, der keine Abfalltonnen mehr hat. Denn anstatt gut essbare, aber nicht mehr verkaufbare Waren zu ver nichten, kochen Mitarbeiter daraus Marmeladen oder warme Speisen, die dann von den Kunden mit Kusshand abgenommen werden. Und Gemüse-Reste bekommen Kaninchen-Züchter in der Nähe.

Früchte für jedermann online finden

Gewaltfreie Seidenstoffe

Tropische Früchte direkt aus Franken

Überall in Deutschland stehen Obstbäume auf öffentlichen Flächen, deren Früchte zur Erntezeit oftmals nicht verwendet werden. Eine Chance für jedermann, sich dieser Früchte zu bedienen. Doch wo stehen diese Bäume? Hier hilft das Online-Portal „Mundraub.org“, das bundesweit die Fruchtquellen auflistet. Der engagierten Community sei Dank.

Traditionell wird Seide aus Kokons der Seidenraupen gewonnen. Um an den Seidenfaden zu gelangen, werden die Larven jedoch mit heißem Wasserdampf getötet. Anders bei der Manufaktur „Seidentraum“ aus Leipzig. Sie verwendet für ihre Produkte Seidenfäden, die erst von den Kokons abgesponnen wurden, nachdem die Falter geschlüpft waren.

52.000 Tonnen Mangos werden jedes Jahr alleine nach Deutschland importiert. Lecker und gesund, doch nicht wirklich gut für die Umwelt, da die tropischen Früchte meist per Flugzeug zu uns kommen. Besser wären natürlich regionale Südfrüchte. Geht nicht? Doch! So werden z.B. in Franken im Tropenhaus „Klein Eden“ Mangos und andere Bio-Südfrüchte angebaut.

Verpackung aus Milch und Lehm

Öffentliche Gemüsegärten

Autoreifen aus Löwenzahn

Styropor ist ein gern genutztes Verpackungsmaterial. Doch umweltfreundlich ist der Schaumstoff aus Polystyrol nicht. Wie es auch anders gehen kann, zeigen US-Wissenschaftler. Sie haben aus Polymilchsäure und Lehm ein Verpackungsmaterial hergestellt, das vollständig biologisch abbaubar ist und das ähnliche Eigenschaften aufweist wie Styropor.

In Andernach am Rhein gibt es öffentliche Gärten, in denen nicht nur Zierpflanzen, sondern vor allem Nutzpflanzen wachsen. Das Besondere: Bürger dürfen kostenlos das Gemüse ernten - und das schon seit dem Jahr 2010. Und auch die Stadt profitiert von dem Angebot, konnte sie doch so den Pflegeaufwand für die ehemaligen Nur-Grünflächen reduzieren.

Da Naturkautschuk immer knapper wird, bestehen Autoreifen heute aus bis zu 65 Prozent Rohöl. Doch die Reifenhersteller wollen zurück zur Natur. So experimentiert der weltgrößte Reifenhersteller Bridgestone seit einiger Zeit zusammen mit Forschern der Ohio State University an Reifen aus Löwenzahn. Denn der kann auch Naturkautschuk liefern.

Täglich gute Nachrichten unter www.love-green.de Fotos (v.o.l.n.u.r.): © Steve Snodgrass - CC BY 3.0 DE | © Nicolas* - CC BY 3.0 DE | © rick - CC BY 3.0 DE | © See-ming Lee - CC BY-SA 3.0 DE | © jenny downing - CC BY 3.0 DE | © visualdensity - CC BY 3.0 DE | © gadl - CC BY-SA 3.0 DE | © Darwin Bell CC BY 3.0 DE | © kaybee07 - CC BY 3.0 DE

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KOLUMNE

WAS WAR DAS nOCH MAL FÜR EIn FISCH? Schwer zu sagen. Und eigentlich auch egal, wenn es keine Fische mehr gibt.

Tragen Sie dazu bei, die dramatische Überfischung unserer Meere zu stoppen. Informationen erhalten Sie telefonisch unter 040 306 18 120, per E-Mail unter mail@greenpeace.de oder auf www.greenpeace.de/fischratgeber

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21.01.15 16:11

Die neuen Bauernregeln Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein. Gibt’s nur Mais auf weiter Flur, fehlt vom Hamster jede Spur.

Zu viel Dünger auf dem Feld geht erst ins Wasser, dann ins Geld. Haut Ackergift die Pflanzen um, bleiben auch die Vögel stumm. Zu viel Dünger, das ist Fakt, ist fürs Grundwasser beknackt. Ohne Blumen auf der Wiese geht’s der Biene richtig miese.

Steh’n im Stall zu viele Kühe, macht die Gülle mächtig Mühe. Gibt’s nur eine Pflanzenart, wird’s fürs Rebhuhn richtig hart. Wenn alles bleibt, so wie es ist, kräht bald kein Hahn mehr auf dem Mist.

Strotzt der Boden vor Nitraten, kann das Wasser arg missraten.

Bleibt Ackergift den Feldern fern, sieht der Artenschutz das gern. www.bmub.bund.de/service/publikationen/downloads/details/artikel/neue-bauernregeln/ 46

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Superpflanze Alge Fisch auf den Tisch? Grünes Licht für Exoten Frühjahrsputz Frühjahrs-/Sommermode Landwirtschaft im Wandel

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