Senioren im Quadrat 2022

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Mannheim

enioren im Quadrat


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S

Mannheim

enioren im

Quadrat

Seit 1996 das Mannheimer Magazin für Senioren


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Inhaltsverzeichnis Grußwort des Oberbürgermeisters Dr. Peter Kurz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . . 4 Grußwort des Bürgermeisters für Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Kultur Michael Grötsch . . . . Seite . . . 5 Vorwort der Seniorenratsvorsitzenden Marianne Bade und Konrad Schlichter . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 6 Der Vorstand des Mannheimer Seniorenrat e.V. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 7 Der Mannheimer Seniorenrat e.V. – Wer sind wir? Was wollen wir? Was tun wir? . . . . . . . . . . . Seiten . . 8 – 9 Jahresrückblick 2021 – Ein Wechselbad der Gefühle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seiten . . 10 – 11 Das Team Beratung und Infopunkt des Mannheimer Seniorenrats . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . . 13 Die Mitglieder im Mannheimer Seniorenrat und ihre Delegierten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seiten . . 14 – 17 DAFAK übergibt Spende an den Mannheimer Seniorenrat e.V. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 19 Nachruf Brunhilde Jackl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 20 Der Mannheimer Seniorenrat in Vernetzung mit anderen Vereinen und Initiativen . . . . . . . . . Seite . . . . 20 Der Mannheimer Seniorentaler und seine Trägerinnen und Träger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . . 22 Weltweiter demografischer Wandel und wachsende Mobilitätsbedarfe der älteren Generation Seite . . . . 24 Die Karte ab 60 – Rein ins Vergnügen! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 25 Altern und Seniorenpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 26 Die Aktion „Seniorenfreundlicher Service“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 29 „Medien on Tour“ – Der kostenlose Lieferdienst der Stadtbibliothek Mannheim . . . . . . . . . . . Seite . . . 31 „Nie wieder Krieg“ – Der Mannheimer Seniorenrat zum russischen Einmarsch in die Ukraine . . Seiten . . 32 – 33 Das Hausnotrufsystem „MVV Daheim Assistent“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seiten . . 34 – 35 Altenpflegeheime Mannheim gehören jetzt zur GBG-Gruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 36 GBG ermöglicht Wohnen für alle im neuen Stadtteil FRANKLIN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 37 Die „3.000 Schritte extra“-Kurse des Mannheimer Seniorenrats . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seiten . . 38 – 39 Angebote des Seniorenbüros der Stadt Mannheim und der Pflegestützpunkte . . . . . . . . . . . . . . . . Seiten . . 40 – 41 Die Bürgerdienste der Stadt Mannheim – Kontaktdaten und Öffnungszeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seiten . . 42 – 43 Hilfreiche Technik für Senioren – Hilfen zur Erleichterung des Alltags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 44 Hilfreiche Dienstleistungen für Senioren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 47 Neue Kommunikationsformen im Alter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 48 Achtung Trickbetrüger! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seiten . . 51 – 52 Altersarmut und Überschuldung von Senioren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seiten . . 55 – 56 Kultur- und religionssensible Beratung und Betreuung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 57 Hilfe für Senioren auf einen Blick – über Wohlfahrtsverbände und Seniorenrat . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 58 Jubiläum: 60 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seiten . . 60 – 61 BUGA 23 – Beste Aussichten! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seiten . . 62 – 63 Theater für Senioren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 64 Über Schiller, seine „Räuber“ und das Nationaltheater Mannheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seiten . . 65 – 69 Wichtige Telefonnummern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 70 Die letzte Ruhe – Bestattungsmöglichkeiten auf den Mannheimer Friedhöfen . . . . . . . . . . . . . Seiten . . 72 – 73 Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 73 Liebevolle Grabpflege von vertrauensvollen Gärtnern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite . . . 74


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eniorenbroschüre Mannheim

Sehr geehrte Damen und Herren, gerade in diesen von Unsicherheit und Ungewissheit gezeichneten Zeiten braucht unsere Gesellschaft verlässliche Stützpfeiler, die ihren Blick auch auf gesellschaftliche Themen richten, die angesichts der pandemischen Lage zwar in den Hintergrund gerückt sind, von ihrer Relevanz aber nichts eingebüßt haben. Wir dürfen sie nicht vernachlässigen, sie verdienen unsere ungebrochene Aufmerksamkeit und Beachtung. Der Mannheimer Seniorenrat ist ein solcher „Fels in der Brandung“. Er behält die Lage älterer Menschen in Mannheim weiter fest im Auge und steht Ihnen, liebe Seniorinnen und Senioren, auch in diesen widrigen Zeiten mit seinem bewährten Ratgeber „Senioren im Quadrat“ fest zur Seite, wenn es um Hilfs- und Beratungsangebote für ältere Menschen in unserer Stadt geht. Sei es zu Fragen der Gesundheit und Vorsorge, des barrierefreien Wohnens, der Pflege, der Bildung und Freizeit­ gestaltung, der Mobilität oder den Möglichkeiten zur

Teilhabe an einem gegenwärtig ohnehin nur in sehr eingeschränktem Maße stattfindenden kulturellen Leben – der Mannheimer Seniorenrat steht Ihnen als kompetenter und engagierter Ansprechpartner zur Verfügung. Für dieses stete und unermüdliche Wirken zum Wohle älterer Menschen möchte ich dem Mannheimer Seniorenrat meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen. Ihnen allen wünsche ich Gesundheit und alles Gute! Ihr

Dr. Peter Kurz Oberbürgermeister


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eniorenbroschüre Mannheim

Liebe Bürgerinnen und Bürger, es freut mich sehr, Ihnen die neue Ausgabe des bewährten Ratgebers für Seniorinnen und Senioren unter dem Titel „Senioren im Quadrat“ ans Herz legen zu können. Nutzen Sie nach Ihrem individuellen Bedarf die Vielfalt der Informationen über Dienste und Beratungsangebote sowie über kulturelle, sportliche und bildungsorientierte Aktivitäten, die Ihnen kompakt und übersichtlich dar­ geboten werden. Sie werden sogleich feststellen, dass Sie ein bewährtes Produkt für die Alltagspraxis in den Händen halten. Die Leistungen des Mannheimer Seniorenrats sind ein ­besonders erfreuliches Beispiel, welchen Mehrwert für unsere Stadt und Gesellschaft kontinuierliche ehrenamtliche Arbeit schaffen kann. Wir werden diese auch weiterhin nach Kräften fördern und unterstützen. Gerade in der schweren Zeit der gegenwärtig noch immer anhaltenden Pandemie sind Ankerpunkte des kulturellen

Lebens und der persönlichen Beratung und Hilfe von ­besonderer Wichtigkeit. Sie können helfen, besser mit den Sorgen und Nöten fertig zu werden, die nicht wenige von uns zurzeit umtreiben. Ich möchte Sie aber ermutigen, nicht zu verzagen, standhaft zu bleiben, Ihre und die Gesundheit anderer nach besten Möglichkeiten zu schützen und sich nicht „unterkriegen“ zu lassen! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre des aktuellen Ratgebers „Senioren im Quadrat“. Ihr

Michael Grötsch Bürgermeister für Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Kultur


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eniorenbroschüre Mannheim

„Ich bin Pessimist für die Gegenwart, aber Optimist für die Zukunft.“ Wilhelm Busch Liebe Seniorinnen und Senioren, seit nunmehr zwei Jahren leben wir mit dem Auf und Ab der COVID-19-Pandemie. In diesen vergangenen zwei Jahren haben wir viele Erfahrungen im Umgang mit dem Virus in unseren Familien, Freundeskreisen, in der Gesellschaft und beim Miteinander im Mannheimer Seniorenrat e.V. machen müssen. Diese Zeit hat uns zu Meisterinnen und Meistern der Improvisation werden lassen. Immer wieder war Flexibilität bei unserem Engagement für die ältere Gesellschaft gefordert. Dieses Auf und Ab bei der Bewältigung der Herausforderungen hatte uns im vergangenen Jahr 2021 vielfach fest im Griff. Vielfach folgten der Hoffnung auf Besserung und guten Zukunftsperspektiven postwendend Enttäuschung, Trübsal, Hoffnungslosigkeit eng aufeinander. Ein stetiges Wechselbad der Gefühle bei allen Ehrenamtlichen beim gemeinsamen Miteinander im Mannheimer Seniorenrat e.V. Trotz all dieser Widrigkeiten konnten wir uns im vergangenen Jahr immer wieder als wichtigen Eckpfeiler der Stadt­gesellschaft zur Gestaltung des Gemeinwohls sichtbar ­machen.

„Wir als ältere Generation wollen uns an der Lösung der anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen aktiv beteiligen“, heißt es in der Erklärung des 13. Deutschen Seniorentags, der Hannoverschen Erklärung „Wir. Alle.Zusammen“ vom November 2021. Wir setzen auf Zuversicht. Wir sind sicher, wir können etwas bewegen. Wir laden zum Mitmachen ein, für ein gutes Leben, auch im Alter, betonte der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO), Franz Müntefering. Dazu bedarf es im Besonderen der Stärkung der digitalen Teilhabe älterer Menschen auf vielen Feldern des heutigen Gesellschaftslebens, wie die stellvertretende Vorsitzende der BAGSO, Dr. Regina Görner ausführte. In diesem Sinne waren wir auch in unseren Gremien im Mannheimer Seniorenrat e.V. immer wieder herausgefordert. Beispielhaft steht die Bewältigung des digitalen Zugangs zum Luisenpark gemeinsam mit der Parkgesellschaft. Neu ist auch die Partnerschaft mit der Mannheimer Stadtbücherei. Erfreulich bei all unserem Wirken in der Stadtgesellschaft ist, dass es uns immer wieder gelingt, neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter in unseren Reihen begrüßen zu können. So können wir trotz Corona-Pandemie mit all ihren negativen, täglichen Begleiterscheinungen zuversichtlich der kommenden Zeit entgegensehen. Unsere neue Jahresbroschüre 2022 „Senioren im ­Quadrat“ zeigt Ihnen auf, welchen Herausforderungen wir uns stellen. Viel Vergnügen beim Lesen.

Marianne Bade Vorsitzende

Konrad Schlichter Vorsitzender

Mannheimer Seniorenrat e.V.


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eniorenbroschüre Mannheim

Der Vorstand des Mannheimer Seniorenrat e.V.

Marianne Bade

Konrad Schlichter

Ingrid Bohnert

Alexander Manz

Helga Pflüger

Dieter Rohde

Dr. Birgit Lehmann

Sieglinde Duda

Michael Hoffmann

Konrad Reiter

Brigitte Smolka

Liselotte Willer

Gertrud Lang

Rainer Frank

Nikolaus Teves

Harald Blaull

Rolf Seltenreich

Thomas Weichert

Vorsitzende: Marianne Bade, Konrad Schlichter Stellv. Vorsitzende: Ingrid Bohnert, Alexander Manz | Kassen­wartin: Helga Pflüger Schriftführer: Dieter Rohde | Stellv. Schriftführerin: Dr. Birgit Lehmann Beisitzer/-innen: Sieglinde Duda, Michael Hoffmann, Konrad Reiter, Brigitte Smolka, Liselotte Willer Ehrenvorsitzende: Gertrud Lang | Kooptierte Vorstandsmitglieder: Rainer Frank, Nikolaus Teves, In 2020 nachgewählte Mitglieder: Harald Blaull, Rolf Seltenreich, Thomas Weichert


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eniorenbroschüre Mannheim

Der Mannheimer Seniorenrat e.V. – Wer sind wir? Was wollen wir? Was tun wir? Der Mannheimer Seniorenrat e.V. wurde am 12. Februar 1990 von engagierten Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Damit wurde in unserer Stadt ein wichtiger Eckpfeiler für die Sorgen und Anliegen der älteren Generation gesetzt. Ein Eckpfeiler, der hierarchisch eingebettet ist in die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen in der Bundesrepublik Deutschland mit ihren 120 Mitgliedsverbänden und Organisationen sowie dem Landesseniorenrat Baden-Württemberg. Gebündelt formuliert heißt es zu unseren Grundsätzen und Zielen in der Erklärung von Hannover vom 24. November 2021: „Wir Älteren und Alten wollen unsere vielfältigen Erfahrungen in die Gestaltung einer nachhaltigen und lebenswerten Zukunft einbringen und unseren Beitrag zu einer lebendigen Zivilgesellschaft leisten.“

Ordnung ist in den Artikeln zu den Grundrechten des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland formuliert. > Alle Engagierten beim Mannheimer Seniorenrat arbeiten ehrenamtlich. > Unser Status ist in allen Netzwerken und Gremien beratender Natur. > Als Organisation in der Gemeinde sind wir dem Gemeinwohl der Seniorinnen und Senioren in der Stadt Mannheim und darüber hinaus verpflichtet. > Mit persönlichem Engagement, mit Beratungen und Informationen zu sozialen Bedarfen sind wir herausgefordert, um den Anliegen der älteren Generation nützend zur Seite zu stehen bzw. deren Lebensqualität in der Jetztzeit zu fördern. Was wollen wir?

Wer sind wir? Der Mannheimer Seniorenrat e.V. ist eine bürgerschaftliche Organisation, welche die Anliegen der älteren Menschen in unserem Gemeinwesen im Blick hat. D.h. der Mannheimer Seniorenrat e.V. mit seinem Standort im Stadthaus N 1 engagiert sich wie alle Seniorenorganisationen in unserem Lande gemeinsam mit den Partnern und Netzwerken u.a. den Fachbereichen und Fachstellen der Stadt, den staatlichen Solidareinrichtungen, den Trägern der freien Wohlfahrtspflege und deren Netzwerken für das Wohl der älteren Generation in unserer Stadt Mannheim. Diese Arbeit fußt auf den Fundamenten: > Wir sind parteipolitisch und weltanschaulich neutral. > Unser Selbstverständnis zur freiheitlich demokratischen

Das Credo unserer Arbeit ist mit wenigen Worten zum Ausdruck gebracht. Der Mannheimer Seniorenrat e.V. verfolgt mit allen gesellschaftlichen Partnerinnen und Partnern sowie der Stadt Mannheim nachstehende Ziele: > ALTERSEINSAMKEIT verhindern, > GEMEINWOHL unterstützen, d.h. Absage an jegliche Form von Egoismus > GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE fördern, > Stets ein offenes Ohr für die ANLIEGEN der Seniorinnen und Senioren haben, > BEGEGNUNGEN für ältere Menschen organisieren, > GESUNDHEIT-fördernde Maßnahmen durchführen, > BILDUNG im ALTER, LEBENSLANGES LERNEN unterstützen, > INTEGRATION im Gemeinwesen Stadt leben und organisieren,


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> GERECHTIGKEIT, d.h. insbesondere GENERATIONSGERECHTIGKEIT in der Stadtgesellschaft im Auge haben, > gesellschaftlichen FRIEDEN stiften und last but not least, > VERANTWORTUNG in der menschlichen Gesellschaft mittragen.

> Bewertung politischer Entscheidungen sowie deren Wirkung(en) für die ältere Generation. Beispielhaft seien genannt: Pflegebedarfssituation, Seniorentreffs, RNV-Wagenbeschaffung, drei länderübergreifende Impfverordnungen, usw.

Was tun wir?

Zusammenfassung unserer Leitgedanken und Aktivitäten: „Wir werden mit Zuversicht und gegenseitigem Vertrauen weiter an einer Gesellschaft arbeiten, die allen gleiche Chancen und Entfaltungsmöglichkeiten einräumt, egal zu welcher Generation oder sozialen Gruppe sie gehören.“ Zitat aus Senioren-Erklärung von Hannover vom 24.November 2021 Konrad Schlichter Mannheimer Seniorenrat e.V.

Ausgehend von unserer zentralen Infrastruktur, dem Infopoint des Mannheimer Seniorenrats e.V. mit seinem Standort im Podiumsgeschoss des Stadthauses in N 1 leis­ten wir: > Beratungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. > „3.000 Schritte extra“-Bewegungskurse – Angebote im Süden, in der Mitte und im Norden der Stadt. > „Medien on tour“ gemeinsam mit der Mannheimer Stadtbibliothek > Vermittlungen von Impfterminen in Gemeinschaft mit der Stadt Mannheim > Mithilfe beim Stadtparkzugang: Luisenpark und Herzogenriedpark > Video-Konferenzen zur Sicherheit im Alter und anderen Themen. > Video-Dialogsprechstunden: „Was tun mit Computer, Tablet, Laptop und Smartphone?“ > Durchführung von Kursen zur Sturzprophylaxe gemeinsam mit dem TV 1846 e.V. > Mitgestaltung beim BUGA-Veranstaltungsprogramm 2023: MSR-Mitwirkung an der Projektgruppe: „Inklusion“ > Mitwirkung am Projekt: „Zukunftswerkstatt der Stadt Mannheim“ und beim „Mannheimer Forum Behinderte“ > Förderung der Interessen der älteren Generation in der Metropolregion Rhein- Neckar durch Zusammenarbeit mit den verschieden Seniorenorganisationen

 Der Infopunkt des Mannheimer Seniorenrats in N 1.


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Jahresrückblick 2021 – Ein Jahr im Wechselbad der Gefühle Weiterhin hatte uns das Covid-19-Virus – wie im Jahr 2020 zuvor – fest im Griff. Ja man kann rückschauend feststellen, dass mangelnde Impfbereitschaft in der Gesellschaft als auch die Mutationen des Virus uns immer wieder vor große Herausforderungen stellen. 2 G - Regel, 2 G+ - Regel, 3 G - Regel sind in aller Munde. Bei diesen Gesprächen kommt immer wieder der Wille der Bürgerschaft zum Ausdruck, zur Normalität, zu den früheren täglichen Lebensweisen zurückkehren zu wollen. Wiederum war es ein Jahr des stetigen Verzichts auf gesellschaftliches Erleben und solidarisches Handeln für die „ältere Generation“. Abstand, Achtsamkeit, Hygiene, Vorsicht, Vernunft, Geduld, Impfangebot und persönlicher Impfstatus waren die Worte, die das Leben der Seniorinnen und Senioren tagein, tagaus für alle prägten. So ist mittlerweile durch die 4. Welle der Pandemie das menschliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben für alle zutiefst belastet. Gesichtsmasken sind mittlerweile zum ständigen Begleiter im Lebensalltag seit dem Frühjahr 2020 geworden. VideoVorstandssitzungen sind an die Stelle von wenig möglichen Präsenzsitzungen getreten. Dennoch konnten verschiedene Aufgabenfelder unter den jeweils verordneten staatlichen Prämissen bzw. Hygieneanforderungen weiterhin gepflegt werden. Beispielhaft stehen dafür die 3.000 Schritte-Aktionen im Luisenpark und in Neckarau, das Beratungsangebot zur Betreuungsvollmacht und Patientenverfügung im Stadthaus N 1 sowie das Plaudertelefon. Gemeinsam mit den Gremien der Stadt Mannheim, kommunalen Aufgabenträgern und anderen Organisationen sind wir im Interesse der älteren Generation unserer Stadt Aktionsbündnisse eingegangen. Beispielhaft stehen:

> Die Weiterführung der Plaudertelefonaktion, als tägliches Gesprächsangebot an die ältere Generation zur Vermeidung von Vereinsamung im Alter. > Unsere Hilfsaktion zur elektronischen Anmeldung für den Besuch von Luisenpark und Herzogenriedpark. Ein Projekt, das die Zutritte von Seniorinnen und Senioren bzw. mobilitätsingeschränkten Menschen zu den zwei Mannheimer Parkanlagen fördert. Es ist davon auszugehen, dass die Aktion im Frühjahr 2022 wieder aufgegriffen bzw. fortgesetzt wird. > Im November 2021 konnte die gemeinsame Aktion der Mannheimer Stadtbücherei mit dem Mannheimer Seniorenrat e.V. gestartet werden. Hierbei geht es angesichts der Corona-Pandemie der Frage Rechnung zu tragen: Wie kommen Bücher der Stadtbücherei an die älteren Leserinnen und Leser in unserer Stadt? Eigentlich in pandemiefreien Zeiten eine sehr banale Frage, deren Antwort und das synonyme Handling in COVID 19-Zeiten allerdings nur sehr schwer zu meistern ist. Erste Erfolge der Zusammenarbeit ermutigen uns sehr. > Trotz andauernder COVID 19 – Pandemie konnte sich bis zum Herbstanfang dieses Jahres niemand beim Mannheimer Seniorenrat e.V. vorstellen, dass die Mitarbeiterinnen des Beraterkreises und der Geschäftsstelle aktiv in das Impfgeschehen in unserer Stadt Mannheim eingebunden sein werden. So leisten wir seit Anfang November 2021 die Vermittlung von Impfterminen für die Erst- und Nachimpfung (Booster-Impfung) in unseren Pavillons in N 1. > Zudem haben wir uns in die politische Diskussion der Pandemiebewältigung gemeinsam mit dem Senioren-


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eniorenbroschüre Mannheim

rat der Stadt Ludwigshafen e.V., dem Kreisseniorenrat Bergstraße und der Seniorenvereinigung in der Metropolregion Rhein-Neckar eingebracht. Ausgehend von der kurzfristig verkündeten Verordnungs-Erklärung des Landes Baden-Württemberg haben wir in einer gemeinsamen Erklärung zwei Kerngedanken an die Politik in Stadt und Land und die Medien herangetragen: Erstens: „Plakative Politikerklärungen – nicht für alle Menschen verständlich“ und Zweitens: „Bei Corona-Regelungen auch an die denken, die digitale Technik nicht nutzen können.“ Zusammengefasst eine Initiative insbesondere für Seniorinnen und Senioren, die ein breites mediales Echo gefunden hat.

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Darüber hinaus waren wir hinsichtlich der stetigen Herausforderung, der personellen Erneuerung des Mannheimer Seniorenrats sehr erfolgreich. So ist es uns gelungen, für unsere Netzwerke und Aufgabenfelder Mitstreiterinnen und Mitstreiter zu interessieren und zu gewinnen. Für diesen ehrenamtlichen Gemeinsinn bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Seniorinnen und Senioren, die neu zu uns stoßen, um mitzuhelfen, damit Vereinsamung im Alter in unserer Stadt so gering als möglich und das Leben in unserer Stadt für die ältere Generation lebenswert und liebenswert bleibt. Allen selbstlos mithelfenden Seniorinnen und Senioren in schwieriger Zeit unser ganz herzlicher Dank vom gesamten Team des Mannheimer Seniorenrats e.V. Marianne Bade, Konrad Schlichter Mannheimer Seniorenrat e.V.

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eniorenbroschüre Mannheim

Team Beratung und Infopunkt des Mannheimer Seniorenrat e.V.

 Ingrid Bohnert

 Mechthild Eyer

 Jeanette Klumb

 Dr. Birgit Lehmann

 Helga Pflüger

 Gudrun Schwöbel

 Ursula Weidler

 Inge Werth

 Carla Wettig


eniorenbroschüre Mannheim

Die Mitglieder im Seniorenrat und ihre Delegierten AG Barrierefreiheit Rhein-Neckar e.V. c/o Der Paritätische Kreisverband Alphornstraße 2a, 68169 Mannheim Tel.: 0621 / 336 749-9 Aktion Sorgentopf e.V. Köthener Weg 10, 68309 Mannheim Tel.: 0621 / 70 26 819 Aktive Senioren Mannheim e.V. Kopernikusstraße 43, 68165 Mannheim Tel.: 0621 / 404746 APH Altenpflegeheime Mannheim GmbH Meeräckerplatz 4, 68163 Mannheim Tel.: 0621 / 789 506-9101 ASB Arbeiter-Samariter-Bund e.V. – Hospizarbeit Auf dem Sand 78, 68309 Mannheim Tel.: 0621 / 72 707-0 Vertretung: Doris Detering AWO Arbeiterwohlfahrt – Kv. Mannheim e.V. Murgstraße 3 | 68167 Mannheim Tel.: 0621 / 338 190 Vertretung: Christel Lehmann AWO Arbeiterwohlfahrt Mannheim – Ov. Sandhofen Hessische Straße 26, 68305 Mannheim Tel.: 0172 / 62 77 160 BBSV Bad. Blinden- und Sehbebindertenverein V.m.K. Augartenstraße 55, 68165 Mannheim Tel.: 0621 / 402 031 Vertretung: Christoph Graf

Caritasverband Mannheim e.V. B 5, 19a, 68159 Mannheim Tel.: 0621 / 12602-0 Max-Joseph-Straße 46-48, 68167 Mannheim Vertretung: Frau Mariella Schürle c/o Pflegezentrum Maria Frieden

Stand: März 2022

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Casana Rehabilitations-Sportverein Meerfeldstraße 69, 68163 Mannheim Tel.: 0621 / 842 55-0 Chance Bürgerservice Mannheim gGmbh Johann-Weiß-Straße 3, 68167 Mannheim Tel.: 0621 / 490 860-12 Der Paritätische Wohlfahrtsverband – Kv. Mannheim Alphornstraße 2a, 68169 Mannheim Tel.: 0621 / 338 372-6 DGB Deutscher Gewerkschaftsbund – Seniorenkreis Hans-Böckler-Straße 3, 68161 Mannheim Tel.: 0621 / 150 470-10 Vertretung: Gerhard Hartmann Diakonisches Werk der Ev. Kirche in Mannheim M 1, 1a, 68161 Mannheim Tel.: 0621 / 28 000-0 Vertretung: Heike Becker DPVKOM Kommunikationsgewerkschaft Pflegeheim Maria Frieden Max-Joseph-Str. 46-48, 68167 Mannheim Tel.: 0621 / 338 130


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eniorenbroschüre Mannheim DRK Deutsches Rotes Kreuz Mannheim e.V. Hafenstraße 47, 68159 Mannheim Tel.: 0621 / 3218-0 Vertretung: Daniel Bockmeyer FDP Seniorenkreis – c/o FDP Kreisverband Mannheim Postfach 230124, 68161 Mannheim Tel.: 0621 / 207 89 Vertretung: Dr. Elke Wormer „FORUM älter werden“ – c/o Kath. Stadtdekanat Mannheim Zellerstraße 6, 68167 Mannheim Tel.: 0621 / 377 45 Vertretung: Josef Krolop Freireligiöse Gemeinde Robert-Funari-Straße 38-40, 68309 Mannheim Tel.: 0621 / 126 3133 Vertretung: Alexandra Hald Freireligiöser Wohlfahrtsverband Robert-Funari-Straße 38-40, 68309 Mannheim Vertretung: Daniela Hackmann Gemeinschaft Mannheimer Polizeipensionäre Seckacher Straße 14, 68259 Mannheim Tel: 0621 / 711 142 emeinschaftswerk Arbeit u. Umwelt – G Stadtteilservice Murgstraße 3, 68167 Mannheim Tel.: 0621 / 338 19-72 Gesundheitstreffpunkt Mannheim e.V Max-Joseph-Straße 1, 68167 Mannheim Tel.: 0621 / 339 1818 Vertretung: Kerstin Gieser

Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald B1, 1-2, 68159 Mannheim Tel. 0621 / 18 002-0 Vertretung: Rolf Koch Heime/Beiräte: Maria-Frieden Pflegezentrum Max-Joseph-Straße 46-48, 68167 Mannheim Tel.: 0621 / 33813-0 Vertretung: Mariella Schürle Maria-Scherer-Haus – Seniorenzentrum Minneburgstraße 66-70, 68219 Mannheim Tel.: 0621 / 8791-0 Vertretung: Roseluise Köster-Buhl Pflegeheim Almenhof GmbH Neckarauer Straße 229, 68199 Mannheim Tel.: 0621 / 83377-0 Vertretung: Thomas Vatter Pflegeheim Neckarau GmbH Neckarauer Straße 15, 68199 Mannheim Tel.: 0621 / 86354 Pflegeheim Otto-Bauder-Haus Heilsberger Straße 34, 68307 Mannheim Tel.: 0621 / 777 07-0 Vertretung: Susan Poch Pflegeheim Pauline-Maier-Haus Lessingstraße 4, 68165 Mannheim Tel.: 0621 / 789 506-3000 Vertretung: Radegunde Mösle


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eniorenbroschüre Mannheim

Johanniter-Unfall-Hilfe – Rv. Baden Saarburger Ring 61, 68229 Mannheim Tel. 0621 / 483 03-0 Vertretung: Elke Sachsenmaier

Roll in e.V. Geibelstraße 13, 68167 Mannheim Tel. 0621 / 125 088 00 Vertretung: Michael Bender

KAB Katholische Arbeitnehmer Bewegung – Bezirk Rhein-Neckar D 6, 5, 68159 Mannheim Tel. 0621 / 25107 Vertretung: Elisabeth Reitberger

Seniorenorchester der Stadt Mannheim – Musikschule E 4, 14, 68159 Mannheim Telefon 0621 / 293-8750

Katholische Familienbildungsstätte L 2, 7-8, 68161 Mannheim Tel.: 0621 / 155 633 MaJunA – Leben und Wohnen im Alter Mainstraße 34, 68167 Mannheim Tel.: 0621 / 445 86 191 Vertretung: Dieter Rohde Malteser Hilfsdienst e.V. Geraer Ring 5, 68309 Mannheim Tel.: 0621 / 721 072 annheimer Abendakademie und M Volkshochschule GmbH U1, 16-19, 68161 Mannheim Tel.: 0621 / 10760 NTM Nationaltheater Mannheim Mozartstraße 9, 68161 Mannheim Tel.0621 / 1680-0 Vertretung: Doris Brachmann Pro Seniore Residenz Mannheim Seniorenresidenz Mannheim gGmbH Carl-Benz-Straße 10, 68167 Mannheim Tel. 0621 / 3371-0 Vertretung: Volker Jakobs

Senioren Union der CDU – Kv. Mannheim P 4, 4, 68161 Mannheim Tel.: 0621 / 172 9089-0 Vertretung: Friedhelm Klein Seniorenverband öffentlicher Dienst BW – Rv. Mannheim In der Ziegelei 26, 68782 Brühl Tel.: 06202 / 75644 Sozialverband Deutschland e.V. Mundenheimer Straße 11, 68199 Mannheim Tel. 0621 / 84 1151 SPD 60 plus Blumenstraße 8, 68199 Mannheim Tel.: 0621 / 853 272 Vertretung: Ursula Schönfelder Stadt Mannheim – FB Bürgerdienste K 7, 68159 Mannheim Tel.: 0621 / 293-3200 Stadt Mannheim, FB Jugendamt und Gesundheitsamt R 1, 12, 68161 Mannheim Tel.: 0621 / 293-2232 Vertr. Dorothee Liebald


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Stadt Mannheim – FB Arbeit und Soziales Seniorenbüro K 1, 7-13, 68159 Mannheim Tel.: 0621 / 293-9218 Vertretung: Erika Skiebe Turngau Mannheim e.V. Mannheimer Straße 105a, 68535 Edingen-Neckarh. Telefon: 0621 / 484 2404 Vertretung: Konrad Reiter TSV Mannheim von 1846 e.V. Hans-Reschke-Ufer 4a, 68165 Mannheim Tel. 0621 / 762 118 10 Vertretung: Solveig Schrimpf

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VDK – Sozialverband Baden-Württemberg Kv. Mannheim Schwetzinger Straße 158, 68165 Mannheim Telefon: 0621 / 400 4999 22 Vertretung: Helmut Baumbusch

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Ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bezirk Rhein-Neckar Hans-Böckler-Straße 1, 68161 Mannheim Tel.: 0621 / 150 315-30 Vertretung: Rolf Wacker

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DAFAK übergibt Spende an den Mannheimer Seniorenrat e.V

 V.l.n.r.: Ingrid Bohnert (stv. Vorsitzende Mannheimer Seniorenrat), Konrad Schlichter (Vorsitzender Mannheimer Seniorenrat), Regina Gentgen (Welfare Chairlady DAFAK), Marianne Bade (Vorsitzende Mannheimer Seniorenrat), Gabriele R. Sommer (Vizepräsidentin DAFAK), Helga Pflüger (Kassenwartin Mannheimer Seniorenrat) Seit 70 Jahren ist der Deutsch-Amerikanische Frauenarbeitskreis in Mannheim (DAFAK) eine feste gesellschaftliche Säule. Ein wesentlicher Aspekt seiner Tätigkeit ist die Förderung der Völkerverständigung. Sich gemeinsam über Staatsgrenzen hinweg für diejenigen einzusetzen, die Hilfe benötigen, ist das erklärte Ziel des DAFAK Mannheim. In seinen Reihen stehen ehrenamtlich engagierte Frauen, früher auch amerikanische Frauen, die durch ihr Engagement durch Veranstaltungen finanzielle Mittel erarbeiten und erwirtschaften, die in Projekte für all die vielen Menschen fließen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

In diesem Kontext hat nunmehr der DAFAK die Arbeit des Mannheimer Seniorenrats e.V. mit einer kräftigen Spende unterstützt, die am 28.10.2021 im Stadthaus übergeben wurde. Der Mannheimer Seniorenrat e.V. bedankt sich ganz herzlich bei Frau Gabriele R. Sommer (Vizepräsidentin des DAFAK) und Frau Regina Gentgen (Welfare Chair­ lady des DAFAK) für die Unterstützung der vielfältigen Aufgaben des Mannheimer Seniorenrats e.V.


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Brunhilde Jackl † Wir trauern um Brunhilde Jackl. Sie ist im Alter von 89 Jahren verstorben. Frau Jackl war mehrere Jahre im Vorstand und im Jahr 2010/11 stellvertretende Vorsitzende des Mannheimer Seniorenrats. Sie war eine engagierte Kämpferin für die Belange der Senioren. Sie kämpfte entschieden gegen Ungerechtigkeit und Benachteiligung ihrer Generation. Ihr besonderes Engagement galt vor allem den Frauen ihrer Generation, die unter dem Krieg besonders gelitten hatten. Frau Jackel war eifrig im Dienste der Senioren tätig und wusste in Ihrer Zeit die technischen Informationsdienste hilfreich zum Nutzen der Senioren einzusetzen.

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Seniorenrat in Vernetzung mit anderen Vereinen und Initiativen Das Schaufenster des Pavillons des Seniorenrats hat lange Zeit ein stiefmütterliches Dasein gefristet, aber seit Advent 2021 tut sich dort was. Frauen, die ihre Handarbeiten zu Gunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe verkaufen, stellen ihre Artikel bei uns zum Verkauf aus. Das Geld aus den Einnahmen kommt dem Elternhaus in der Jakob-Trupfheller-Straße zugute. Dann gibt es noch die echte Aleppo Seife. Syrische Flüchtlinge, die in die Türkei geflohen sind, stellen sie nach einer jahrhundertealten Rezeptur in der Nähe der Stadt Gaziantep her. Mit dem Erlös unterstützen sie syrische Flüchtlinge. Und dann gibt es noch schöne Briefkarten. Die verkaufen wir zu Gunsten des Vereins neurologisch kranker Kinder, ein Verein, der sich um kranke Kinder in Mannheim und Ludwigshafen kümmert und oft für das einspringt, wofür Krankenkassen nicht aufkommen: höherwertige Medikamente, einen besseren Rollstuhl, bessere Inkontinenzmittel usw. Vielleicht gibt es ja einen lieben Menschen, den Sie beschenken möchten und gleichzeitig etwas Gutes tun. Kommen Sie doch mal vorbei! Marianne Bade Mannheimer Seniorenrat e.V.

Frau Jackl zog im Jahr 2016 zusammen mit Ihrem Mann in ein Heim in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dort lebte sie die letzten Jahre mit ihrem Mann in der Nähe der Familie ihres Sohnes. Wir danken Frau Jackl für Ihre Mitarbeit im Seniorenrat.  Das Verkaufssortiment des Mannheimer Seniorenrats.


Wir beraten Sie gerne zu folgenden Themen: n Kostenfreie Pflegehilfsmittel für die häusliche Pflege n Mobilität wie Rollatoren, Scooter und Gehhilfen n Rehahilfsmittel wie Rollstühle, Badhilfsmittel, Pflegebetten undLifter n Fußdruckmessung n Einlagen / Schuhe n Diabetesadaptierte Bettung n Bandagen n Kompressionsstrümpfe n Orthesen Informieren Sie sich über alle Themen auf unserer Webseite oder rufen Sie uns an:

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Der Mannheimer Seniorentaler Für besondere Verdienste für das Wohl von Seniorinnen und Senioren in unserer Stadt verleiht der Mannheimer Seniorenrat seit dem von der UNO im Jahre 1999 ausgerufenen „Internationalen Jahr der Senioren“ den Mannheimer Seniorentaler im Rahmen der jährlichen Festveranstaltung zum Internationalen Tag der Älteren im Oktober des jeweiligen Jahres. Letztmals konnte dieser Internationale Tag der Älteren im Baumhain des Luisenparks im Jahre 2019 durchgeführt werden, weil in den Jahren 2020 und 2021 Corona-Pandemie bedingt der Internationale Tag der Älteren nicht durchgeführt werden konnte. Damit konnte auch keine offizielle Ehrung mit dem Seniorentaler in würdiger Atmosphäre durchgeführt werden, weil Veranstaltungen mit einer Besucherzahl von ca. 400 Personen in geschlossenen Räumen in den beiden letzten Jahren 2020 und 2021 schlichtweg nicht möglich waren. Der Mannheimer Seniorentaler misst fünf Zentimeter im Durchmesser und wiegt 51 Gramm. Seine Empfänger können mit Recht von sich sagen, dass sie sich für die vielfältigen Belange der älteren Generation in unserer Stadt stets engagiert haben. Abgebildet sind auf den beiden Seiten der glänzenden Medaille, die mit einer Ehrungsurkunde übergeben wird, einmal vorderseitig der Mannheimer Wasserturm und rückseitig symbolisch die QuadrateStruktur unserer Stadt zwischen Rhein und Neckar. Unsere Hoffnung auf die Bewältigung der noch wütenden Corona-Pandemie birgt in sich, dass wir hoffentlich im Herbst dieses Jahres 2022 die Ehrungen mit dem Seniorentaler des Mannheimer Seniorenrats e.V. für die vergangenen beiden Jahre nachholen bzw. wieder aufnehmen können.

Konrad Schlichter Mannheimer Seniorenrat e.V.

Trägerinnen und Träger des Mannheimer Seniorentalers Stand: Frühjahr 2022

Aichholz, Willy (✝) Bernhard, Hermann (✝) Bohnert, Ingrid Geist, Claire (✝) Gentgen, Anita (✝) Graf, Christoph Hartmann, Josef (✝) Henz, Lore-Liese (✝) Hoffmann, Reinhold Huber, Ursula (✝) Hübinger, Peter Kalwa, Emanuel Kiefer (Oberin), Walburgis Kieser, Karlheinz (✝) Kleiner, Gerald (✝) Krause, Kurt Lang, Gertrud

Lattek, Volker Magnussen, Elisabeth (✝) Mehrfort, Maja Mellinger, Richard (✝) Ohm, Renate Peters, Paul (✝) Reinhardt, Edith Sattler, Else Sauter, Claus-Peter (✝) Schmaltz, Erika Schmidt, Doris (✝) Stecher, Hedwig (✝) Stürmer, Ilse Teves, Nikolaus Thierolf, Maria (✝) Werner, Walter


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Weltweiter demografischer Wandel und wachsende Mobilitätsbedarfe der älteren Generation Die Bevölkerung der Erde wird nach Angaben der Vereinten Nationen bis zum Jahre 2050 auf knapp 10 Milliarden Menschen anwachsen. In Folge dieses Wachstums wird sich die Bevölkerung massiv verändern. Einerseits wird sich der Anteil der 60-jährigen und Älteren bis 2050 auf 21,5 % erhöhen. 2050 werden 2,1 Milliarden Menschen zur Gruppe der 60-jährigen und Älteren gehören – etwas mehr als die der unter 15-Jährigen dann umfassen wird. Das bedeutet lt. den Bevölkerungsvorausberechnungen der UN, dass sich das Durchschnittsalter der Weltbevölkerung weiter erhöhen wird: Von 1950 = 23,5 Jahre, 2015 = 29,6 Jahre auf ca. 36,1 Jahre im Jahre 2050. Dieser Sachverhalt beinhaltet, dass die Lebenserwartung von 70,5 Jahre im vergangenen Jahrzehnt auf 77,1 Jahre in 2045-2050 steigen wird. Andererseits verändert sich durch das Bevölkerungswachstum das Verhältnis von Stadt- und Landbevölkerung deutlich. Lebte 1950 nicht einmal ein Drittel der Menschheit in Städten, waren es 2007 bereits mehr als die Hälfte und 2050 werden es bereits zwei Drittel sein. Zusammengefasst: Beide Entwicklungslinien Bevölkerungswachstum und Zuzug in die Städte bewirken tiefe Veränderungen im Gesellschaftsleben aller Länder und in deren Städten. Das gilt auch für unsere Heimatstadt Mannheim. Und wie erkennbar ist, ist insbesondere die ältere Generation von diesen allgemeinen Entwicklungstrends betroffen. Dem Mannheimer Seniorenrat e.V. stellen sich daher immer wieder Fragen in großer Zahl. Beispielhaft seien genannt: > Was bedeutet dieser weltweite Wandel für das Leben der Seniorinnen und Senioren in unserer Stadt? > Was muss im Sinne des Gemeinwohls getan werden, damit alle Generationen in unserer Stadt und Region davon profitieren?

Welche langfristigen seniorenfreundlichen Akzente > müssen gesetzt werden? Insbesondere sind damit die Bedarfe notwendiger Infrastrukturen angesprochen? > Was muss getan werden, damit gesellschaftliche Teilhabe der alten Generation am Gemein- und Gesellschaftsleben (Tagesstrukturkonzeptionen) erhalten bleibt? > Was bedeuten die Entwicklungslinien weiter steigende Lebenserwartung und zunehmende Verstädterung mit Blick auf den Mobilitätsbedarf der älteren Generation nach der beruflichen Phase? Kurz bewertet: Fragen über Fragen, die alle nicht einfach zu beantworten sind. Eines ist aber schon heute gewiss: Die ältere, mobile Generation will weiterhin öffentliche und zeitgemäße Infrastrukturen nutzen können. Insbesondere dann, wenn die Realisierung der eigenen Mobilitätfähigkeiten zunehmend abnimmt. ÖPNV, SPNV und SPFV bilden dabei wichtige Eckpfeiler, den Anspruch auf Mobilität der älteren Generation in Stadt und Land befrieden zu können. In diesem Sinne unterstützt der Mannheimer Seniorenrat e.V. aktiv die Stadt Mannheim und alle öffentlichen Verkehrsträgergesellschaften, den schienengebundenen Infrastrukturausbau für den Personennahverkehr und -fernverkehr einschließlich deren notwendigem Wagenpotential weiter zu entwickeln bzw. anforderungsgerecht zu gestalten. Gleiches gilt auch für die Deckung der Bedarfe hinsichtlich notwendiger Busverkehre, um dem Individualverkehr beim Stadt- und Regionalverkehr attraktive Alternativen bieten zu können, die insbesondere von mobilitätseingeschränkten Seniorinnen und Senioren genutzt werden können. Konrad Schlichter Mannheimer Seniorenrat e.V.


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Karte ab 60 – Rein ins Vergnügen! Mit der Karte ab 60 kreuz und quer durchs VRN-Gebiet Die Karte ab 60 ist eine nicht übertragbare, sehr preisgünstige Jahreskarte für alle, die 60 Jahre oder älter sind oder Tarif 1/2022 www.vrn.de – unabhängig vom Alter – eine Rente beziehen. Sie kostet 47,10 Euro pro Monat im Abonnement bzw. 548,40 Euro im Jahr bei Einmalzahlung im Voraus (Tarif 1/2022). Die Karte ab 60 gilt im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN), das die gesamte Pfalz, Teile Rheinhessens, die Städte Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg, den hessischen Kreis Bergstraße sowie den Rhein-Neckar-Kreis, den Neckar-Odenwald-Kreis und Mit d e den Main-Tauber-Kreis umfasst. für n r Karte a ur 47 b 60 Ob zum Schlemmerwochenende ins Elsass, zum Wanverb undw ,10 Euro im M dern in den Odenwald, zum Einkaufsbummel in die Stadt eit fa onat h r e n oder entspannt zur Arbeitsstätte: Die Karte ab 60 macht`s möglich. Sie bietet ein Jahr lang fast grenzenlose Mobilität mit den Bussen und Bahnen der im VRN zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen, mit den Ruftaxilinien im VRN-Gebiet sowie auf den Linien der S-Bahn RheinNeckar von Homburg/Saar über Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg nach Osterburken, von Germersheim über Speyer, Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg in Richtung Bruchsal (letzte Station im VRN ist Bad Schönborn) und von Heidelberg über Sinsheim in Richtung Eppingen. Für alle, die ihren 60. Geburtstag feiern, hat der VRN ein besonderes Angebot: das Karte-ab-60-GlückwunschAbo. Alle, die ihre Karte ab 60 innerhalb von 12 Monaten Der neue ab dem 60. Geburtstag bestellen, können die Karte ab 60 während des ersten Abo-Monats kostenlos testen und bei VRN-Tarif 2022 Nichtgefallen wieder kündigen. VRN-Service: Fahrplanauskünfte rund um die Uhr, T ­ arifEinfach ankommen. auskünfte an Werktagen montags bis freitags 8 bis 17 Uhr telefonisch unter 0621 1077077. Internet: www.vrn.de myVRN: Die praktische Fahrplan-App für unterwegs mit Ticketkauf-Funktion und mit Bike- und CarSharing-Auskunft.

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Altern und Seniorenpolitik – Ein Beitrag des Vorsitzenden des Landesseniorenrats Baden-Württemberg e.V. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Seniorinnen und Senioren, wir werden immer mehr – wir, die Älteren, ob in Mannheim oder im ganzen Land. „Senioren im Quadrat“ mag daher für manch Jüngere fast schon wie eine Bedrohungsformel klingen. Längst haben die über 65-Jährigen die Kinder und Jugendlichen übertrumpft, in Mannheim stehen 70.000 Alte 50.000 Jungen gegenüber. Da könnte man fragen, ob es denn dann, wo die Älteren immer mehr das öffentliche Leben bestimmen und auch die größte Wählergruppe stellen, überhaupt noch eine Seniorenpolitik, einen Seniorenrat und ein spezielles Seniorenmagazin braucht? Die Mehrheit der Älteren braucht in der Tat zunächst einmal keine Seniorenpolitik. Sie sind Teil des allgemeinen Erwachsenenlebens und würden zurecht jede noch so gutgemeinte, fürsorgliche Betütelung von Seniorenbeauftragten jeglicher Art von sich weisen. Doch es gibt die andere, meist unsichtbare Seite des Alter(n)s. Die Alten, die im Schatten stehen und ohne Fürsorge und Fürsprecher übersehen und vergessen würden: Die Hochbetagten, die Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen, die von demenziellen Einschränkungen Betroffenen, die Alten ohne ausreichendes Einkommen, die Isolierten und Einsamen. Für sie braucht es Fürsprecher, Anwälte und tatkräftig Engagierte, die auf deren Not hinweisen, Misstände und Defizite anprangern und ganz praktisch Hand anlegen, wo immer es Not tut. Dafür steht der Seniorenrat Mannheim, so wie die anderen 220 Orts- und Kreisseniorenräte im Land unter dem Dach des Landesseniorenrats Baden-Württemberg. Er tut dies in einem breiten Verbund mit vielen anderen Akteu-

ren in der Stadt, weil eine wirksame Politik für Ältere immer nur in einem generationenübergreifenden Zusammenwirken möglich ist. In einer Caring Community, einer fürsorglichen Stadt, wo man im Quartier nacheinander schaut, wo bezahlbares Wohnen für alle möglich ist, wo öffentliche Räume zur Begegnung einladen, wo eine Verkehrspolitik vor allem die Schwächsten im Blick hat. Überall, wo für die Sprachlosen und Randständigen eingetreten wird, entwickelt sich ein nachbarschaftliches Miteinander, das allen dient. Eine altenfreundliche Stadt ist eine menschenfreundliche Stadt. Und auch wir jüngeren Alten tun gut daran, gelegentlich an die Zeit zu denken, wenn wir nicht mehr so fit und aktiv sein werden. Wie können wir körperlich und geistig beweglich bleiben, wie können wir auch bei zunehmender Immobilität weiter am Leben teilhaben, wer sorgt für uns, wenn wir eines Tages nicht mehr alleine zurechtkommen? Diese Fragen werden oft verdrängt und da ist es gut, wenn es jemanden gibt, der immer wieder einmal daran erinnert. Deswegen: Wohl der Stadt, mit einem so aktiven und engagierten Seniorenrat wie Mannheim, der das Alter in seiner großen Bandbreite im Blick hat! Mit herzlichem Dank für Ihre Arbeit wünscht Ihnen auch im kommenden Jahr alles Gute Prof. Dr. Eckart Hammer Vorsitzender Landesseniorenrat Baden-Württemberg e.V.


Damit unsere Kinder cool bleiben können. Wir bringen die Zukunft zum Leuchten. Für uns ist Nachhaltigkeit mehr als nur ein Herzensthema. Es ist zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Ob es um Geldanlagen oder die Finanzierung von energieeffizientem Bauen geht: Wir kümmern uns. Mehr Infos erhalten Sie unter spkrnn.de

Weil’s um mehr als Geld geht.


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Welcher Menübringdienst ist der richtige? Immer mehr Menschen denken darüber nach, sich das Mittagessen von einem Menübringdienst bringen zu lassen statt selbst zu kochen. Zuvor sollten sich Interessierte jedoch über die verschiedenen Möglichkeiten in der eigenen Stadt informieren. In vielen Städten bieten gleich mehrere Anbieter diese Dienstleistung an – öffent­liche sowie private. Folgende Kriterien können bei der Auswahl ­eines Anbieters hilfreich sein: Gibt es die Möglichkeit, den Service unverbindlich zu testen? Bietet der Menübringdienst eine Kunden- und Ernährungsberatung an? Aus welchem Angebot kann der Kunde wählen? Wie ist die Qualität der Speisen?

Ein Anbieter in Mannheim ist die Landhausküche. „Wir achten darauf, dass die Kriterien bei uns erfüllt und wir den Wünschen der Tischgäste gerecht werden“, so Thomas Mindrup,

Chefkoch der Landhausküche. Das Angebot kann jeder in Anspruch nehmen, der nicht kochen möchte oder kann. Kuriere bringen das Mittagessen ins Haus – auf Wunsch jeden Tag. Ob herzhafte Hausmannskost, leichte mediterrane Küche oder saisonale Spezialitäten – all das ist in der Speisenkarte der Landhausküche zu finden. Abgerundet wird das Angebot durch Beilagensalate, Desserts und Kuchen. Die Gerichte werden zur Mittagszeit gebracht, auch an Wochenenden und Feiertagen. Bei speziellen Lebensmittel- und Ernährungsfragen unterstützt die Ernährungsberatung der Landhausküche. Für eine individuelle Beratung sind die Mitarbeiterinnen erreichbar von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 18.00 Uhr unter der ­Telefon-Nummer

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„Seniorenfreundlicher Service“ Betriebe aus Einzelhandel, Dienstleistung und Handel können mit dem Zertifikat „Seniorenfreundlicher Service” ausgezeichnet werden. Die Grundidee, den Konsum für Senioren einfacher und angenehmer zu gestalten und eine Kommunikation zwischen den Betrieben und Senioren aufzubauen, wurde vom Landesseniorenrat Sachsen-Anhalt hervorgerufen. Diese Idee wurde vom Stadtseniorenrat Karlsruhe e.V. aufgegriffen und mit dem Projekt „Seniorenfreundlicher Service“ neu gestaltet. Seit 2004 hat auch der Mannheimer Seniorenrat dieses Konzept übernommen. Aber was ist das eigentlich? Wesen des seniorenfreundlichen Services ist es, die Betriebe auf die Ansprüche der Senioren aufmerksam zu machen. Wer sich als Betrieb diesen Anforderungen stellt, kann sich für den seniorenfreundlichen Service zertifizieren lassen. Betriebe aus Einzelhandel, Dienstleistung und Handel können mit dem Zertifikat „Seniorenfreundlicher Service” ausgezeichnet werden. Dabei müssen die Geschäfte zahlreiche Kriterien erfüllen, um das Zertifikat zu erhalten. Darunter fallen u. a. höfliches und geschultes Personal, gute Beratung, ausreichend groß gestaltete und gut lesbare Schilder (z. B. auch bei der Preisauszeichnung), eine gut zugängliche ebenerdige Kundentoilette, ausreichend Sitzgelegenheit, ggf. auch ein Lieferservice (wie z. B. bei Apotheken) etc. In verschiedenen Branchen kann es auch unterschiedliche Schwerpunkte bei den Kriterien geben. Der Seniorenrat stellt ehrenamtliche Teams zusammen, die die Betriebe nach einer entsprechenden Checkliste beurteilen. Wer die Kriterien erfüllt, erhält das Zertifikat „Seniorenfreundlicher Service“. Das Zertifikat ist für die Betriebe kostenlos und kann auch für Werbezwecke genutzt werden.

In Mannheim wurden inzwischen weit über 200 Betriebe zertifiziert. Aus den Gesprächen zwischen den Betrieben und dem Seniorenrat hat sich ein für beide Seiten wertvoller Austausch entwickelt. So wie Betriebe oft mit nur kleinen Änderungen einen hohen Mehrwert am Service erreichen können, haben die ehrenamtlichen Teams viel Interessantes aus Handel und Dienstleistung gelernt. Das gegenseitige Verständnis ist gewachsen. Die Spannbreite der in Mannheim zertifizierten Betriebe geht quer durch alle Branchen und Größen. So wurden bereits Möbelgeschäfte, Drogerien, Apotheken, Banken, Sanitätshäuser, Reisebüros uvm. zertifiziert. Mit dieser Aktion wollen wir für die mehr als 80 000 in Mannheim lebenden Personen über 60 Jahre einen Beitrag zu einem seniorenfreundlichen Mannheim leisten. Wir leisten damit auch Hilfestellung für Mütter mit Kinderwagen, denn dort, wo ein älterer Mensch mit Rollator oder Rollstuhl in ein Geschäft kommt, kann auch eine Frau mit ihrem Kinderwagen bequem reinfahren. Für die Zertifizierung der Unternehmen sucht der Seniorenrat gegenwärtig noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die ihr Ehrenamt nach einer fundierten Einarbeitung in freier Zeiteinteilung übernehmen können. Firmen, die an unserer Aktion teilnehmen möchten, können auch direkt mit dem Mannheimer Seniorenrat Kontakt aufnehmen: Tel.: 0621 / 293 95 16, Fax: 0621 / 293 95 40 oder info@seniorenrat-mannheim.de Wir werden uns dann gerne mit Ihnen in Verbindung setzen und einen Termin vereinbaren. Marianne Bade Mannheimer Seniorenrat e.V.



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„Medien-on-Tour“ – der kostenlose Lieferdienst der Stadtbibliothek Mit dem Lieferdienst „Medien-on-Tour“ können auch Menschen, die aufgrund ihres Alters, einer Krankheit oder einer Behinderung nicht mobil sind, das umfangreiche Angebot der Bibliothek nutzen. Medienbotinnen und -boten bringen nach Terminabsprache Bücher, Hörbücher und Zeitschriften nach Hause und holen diese auch wieder ab. Beliefert wird das gesamte Stadtgebiet Mannheim. Gemeinsam mit engagierten Ehrenamtlichen des Mannheimer Seniorenrats e.V. konnte das Angebot ausgeweitet werden.

Neben der Auslieferung der Bücher beraten die Bo­ tinnen und Boten auch bei der Nutzung von E-BookReadern oder informieren über die Angebote für blinde und sehbehinderte Menschen des Deutschen Zentrums für barrierefreies Lesen (dzb lesen). Nach Absprache ­besteht auch die Möglichkeit, sich aus den gelieferten Büchern vorlesen zu lassen. Ein gültiger Bibliotheksausweis ist die Voraussetzung, um den kostenlosen Lieferdienst der Stadtbibliothek nutzen zu können. Dieser kann auch bei den Medienbotinnen und -boten erworben werden, die reguläre Jahresgebühr ohne Ermäßigung beträgt 18 Euro. Der Lieferdienst kann von Privathaushalten, Seniorenwohnheimen und Pflegeeinrichtungen in Anspruch genommen werden. Haben Sie Fragen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Möchten Sie den Lieferdienst nutzen? Dann rufen Sie an oder melden Sie sich per E-Mail: 0621 / 293 8933; stadtbibliothek.medien@mannheim.de


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„Nie wieder Krieg“ Russischer Einmarsch in die Ukraine ist menschenverachtend – Hilfe für die Flüchtlinge ist Gebot der Stunde Das Plakat von Käthe Kollwitz zum Mitteldeutschen Jugendtag 1924 mit seinem Aufschrei: „Nie wieder Krieg“ stellt bis zum heutigen Tag eines der Leitmotive der gesamten Politik der Bundesrepublik Deutschland seit dem 2. Weltkrieg dar. Wer auch immer politische Verantwortung in unserem Land bis zum heutigen Tag getragen hat, Präsidenten und Kanzler, hat diese Aussage, wie die gesamte Bevölkerung, mit Geist und Tat gelebt und mit konkludentem Handeln zum Ausdruck gebracht. Der Mannheimer Seniorenrat e.V. hat deshalb mit tiefem Entsetzen, Betroffenheit und Sorge den militärischen Überfall im Februar 2022 auf den souveränen Staat Ukraine durch das Nachbarland Russland zur Kenntnis nehmen müssen. Gerade die ältere Generation, welche die bitteren Erfahrungen des 2. Weltkrieges und die Gräueltaten der Nazidiktatur in Deutschland noch in lebendiger Erinnerung hat, ist tief entsetzt über den barbarischen Überfall auf ein freies, demokratisches und souveränes Land in Europa, das im Verlauf des Zusammenbruchs der Sowjetunion 1991 seine Unabhängigkeit erreicht hat. Der Mannheimer Seniorenrat e.V. betont in seinen Grundsätzen stets die parteipolitische Neutralität und hat das in der Vergangenheit immer wieder zum Ausdruck gebracht. Dies bedeutet aber nicht, dass wir als Vertreter der älteren Generation – die teilweise noch den 2. Weltkrieg, die Nazibarbarei und die bittere Nachkriegszeit erlebt hat – zu aller Politikentwicklung schweigen. Im Gegenteil: Wir melden uns immer dann, wenn nach unseren Maßstäben und aus gebotenem Anlass der Geist und die Gefühle für Frieden, Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit verletzt werden. Dabei orientiert sich unser Handeln immer an den Grundwerten unserer Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland im Sinne des Artikel 1 Abs. 1

des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“. Der Einmarsch russischer Militärkampfverbände in der Ukraine zeigt aber, dass seit dem Ende des zweiten Weltkrieges keineswegs Frieden nach innen und außen in allen Staaten eingekehrt ist, die damals 1945 das Naziregime Hitlers besiegt haben. Dennoch hat die westliche Welt – nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 – auf eine friedliche Zusammenarbeit mit den osteuropäischen Staaten gehofft. Mit seiner Rede im Deutschen Bundestag hat Präsident Putin am 25.0 9.2001 diese Hoffnung bestärkt. Jetzt zeigt sich, dass das Ende der Sowjetunion 1991 in den russischen Hegemonialköpfen noch nicht ad acta gelegt ist und nach Wiederherstellung der alten sowjetischen Grenzen gerufen wird. Der Einmarsch hat deshalb nicht nur eine militärstrategische Bedeutung, sondern richtet sich vorrangig gegen die Gedanken von Glasnost eines Michail Gorbatschow und auf alles, auf was wir im Westen insgesamt gehofft haben: Offenheit, Zusammenarbeit, Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie in Europa. Darauf haben auch die Menschen in Russland und in allen Staaten der ehemaligen Sowjetunion gehofft. Leider ist folgendes zu konstatieren: die vergangenen Jahre haben eine geistige Rückentwicklung im Osten Europas (siehe Belarus, ehemals Weißrussland aus stalinistischer Zeit) mit Blick auf die demokratischen Grund- und Freiheitsrechte der Menschen – ausgelöst durch Wahlfälschungen, Vergiftungsaktionen, Parteinahme für Diktatoren (Syrien), Einschränkung der Demonstrationsfreiheit – deutlich sichtbar werden lassen.


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Der Mannheimer Seniorenrat e.V. hat den Einfall russischer Truppen in der Ukraine als Akt der Barbarei, der in Moskau mit Herrn Putin seinen Aggressionsanführer hat, verurteilt. Unsere Erfahrungen lehren: Nur Demokratie, Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit sind Garanten für eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft für alle Menschen, in einem Land und in der Staatengemeinschaft als Ganzes. Dessen sollten sich auch die von Machtgier besessenen „Kriegsförderer“ in Russland bewusst sein. „Nie wieder Krieg“ haben auch die Menschen der Ukraine und Russlands nach den geschlagenen Wunden und bitteren Erfahrungen des 2. Weltkrieges verdient. Wir als Mannheimer Seniorenrat e.V. unterstützen ausdrücklich die privaten, organisationsinitiierten, kommunalen und staatlichen Hilfen für die Flüchtlinge aus der Ukraine. Denn alle gesellschaftlichen Gruppen der Flüchtlinge brauchen jetzt unsere ganze Solidarität, unsere Zuwendung und Hilfe. Kinder, Jugendliche, Frauen und Senioren/-innen gleichermaßen, so wie den Menschen nach dem 2. Weltkrieg diese Hilfe, Zuwendung und Schutzgewährung, den ca. 17 Mio. Flüchtlingen aus der Mitte und dem Osten Europas im Westteil der heutigen Bundesrepublik Deutschland bzw. den vielen Flüchtlingen aus den Kriegsgebieten Naher Osten und Afghanistan 2015 gewährt wurde. Darüber hinaus trauert der Mannheimer Seniorenrat e.V. mit allen Menschen der Ukraine, die im Verlauf dieser irrsinnigen, machtgierigen Militäraggression ihr Leben verloren haben bzw. deren Familienbande zerborsten sind. Die Toten auf den Friedhöfen des 2. Weltkrieges, auch in der Ukraine, als auch das Plakat von Käthe Kollwitz mahnen uns deshalb immer wieder: „Nie wieder Krieg“. Marianne Bade, Konrad Schlichter Mannheimer Seniorenrat e.V.

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Tagespflege Wir bieten gute Betreuung und vielseitige Beschäftigung Pflegeheime Bei uns finden Sie ein neues Zuhause Rufen Sie uns an: (0621) 1 26 02-0 Mehr Informationen: ww w.caritas-mannheim.de


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Der MVV Daheim Assistent Für Unabhängigkeit und Sicherheit im Alter Auch im fortgeschrittenen Alter selbstbestimmt im gewohnten Zuhause leben – das ist der Wunsch vieler Menschen. Dafür wird oft auf ein klassisches Hausnotrufsystem zurückgegriffen, bei dem im Ernstfall eine Notrufzentrale per Knopfdruck verständigt wird. Doch wer hilft bei einem Notfall in den eigenen vier Wänden, wenn der Alarmknopf für den Hausnotruf gerade nicht greifbar ist, um einen Alarm auszulösen? Genau hier setzt der MVV Daheim Assistent an. Das intelligente Hausnotrufsystem der MVV ist, im Gegensatz zu klassischen Notrufsystemen, nicht nur mit einem Notrufknopf, sondern auch mit Bewegungssensoren und magnetischen Türkontakten ausgestattet. Diese werden unauffällig in der Wohnung der alleinlebenden Person installiert und registrieren Aktivitäten rund um die Uhr. Dabei verzichten sie aber auf Kamera und Mikrofon, sodass die Privatsphäre gewahrt bleibt. Mithilfe der intelligenten Auswertungssoftware des MVV Daheim Assistenten lassen sich Abweichungen von vorher festgelegten Tagesroutinen erkennen – beispielsweise, wenn sich die alleinstehende Person längere Zeit nicht mehr in der Wohnung bewegt hat. Bei kritischen Abweichungen von diesen Tagesroutinen oder Notfällen informiert die dazugehörige App für Smartphone und Tablet die im System hinterlegten Familienmitglieder per Push-Nachricht (egal ob zuhause oder unterwegs) und verbindet sich bei Bedarf telefonisch mit der Basisstation vor Ort. Angehörige, Nachbarn oder Bekannte können so direkt und schnell per Freisprecheinrichtung mit der alleinstehenden Person in Kontakt treten – ohne dass diese zum Telefon greifen muss.

Die Basisstation, die an einer zentralen Stelle in der Wohnung platziert wird, ist mit einer Mobilfunkkarte versehen, sodass sie unabhängig von einem Telefon- oder Internetanschluss funktioniert. Außerdem verfügt sie über einen Notfall-Akku, der den Betrieb bei einem Stromausfall noch 42 Stunden garantiert. Der MVV Daheim Assistent ist in zwei Varianten erhältlich: mit und ohne integrierte Hausnotruffunktion. Bei der Variante mit integrierter Hausnotruffunktion wird eine Notrufzentrale in das System eingebunden, die rund um die Uhr erreichbar ist und im Notfall Rettungsdienst und Angehörige informiert. Gut zu wissen: Der MVV Daheim Assistent ist im Hilfsmittelkatalog eingetragen und kann mit integrierter Hausnotruffunktion bezuschusst werden. Kurz und knapp – Das sind Ihre Vorteile: otrufknopf für das Melden von Notfällen >N Durch Verständigung der Notrufzentrale >B enachrichtigung der Angehörigen bei Abweichungen in der Tagesroutine Dank Bewegungssensoren und Türkontakten >A ssistent-App für Angehörige Mit Zuschaltfunktion über Freisprecheinrichtung >P rivatsphäre garantiert Erfassung der Aktivitäten ohne Mikrofone oder Kameras erät unabhängig von Telefon- oder Internetan>G schluss Basisstation mit eigener Mobilfunkkarte ezuschussung durch die Pflegekasse möglich >B Wir helfen bei den Formularen!


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MANNHEIMER In einem persönlichen Gespräch bei Ihnen vor Ort erfahren Sie, welche Komponenten des MVV Daheim Assistenten Sie benötigen. Die Installation der Basisstation und der Sensoren übernimmt ein zertifizierter Handwerksbetrieb. Dieser sorgt auch für die regelmäßige Wartung. Das Team des MVV Daheim Assistenten informieret und berät Sie gerne.

WOCHENMÄRKTE

ck im Überbli Hauptmarkt (Marktplatz G 1) Di., Do. 7–14 Uhr, Sa. 7–15 Uhr Feudenheim (Am Rathaus) Fr. 7–13:30 Uhr Franklin (Am Boulderhaus) Mi. 7–13:30 Uhr

Ihr Team MVV Daheim Assistent Internet: www.mvv.de/daheimassistent Tel. 0621 290 1163 E-Mail:daheimassistent@mvv.de

Gartenstadt (Freyaplatz) Fr. 7–13:30 Uhr Lindenhof (Meeräckerplatz) Mi., Sa. 7–13:30 Uhr Neckarau (Marktplatz) Fr. 7–13:30 Uhr Niederfeld (Rheingold-Center) Sa. 8–14 Uhr Rheinau (Marktplatz) Fr. 7–13:30 Uhr Sandhofen (Am Stich) Di., Fr. 7–13:30 Uhr

Auch wir informieren über Hausnotrufsysteme – Sicherheit rund um die Uhr Deutsches Rotes Kreuz Hausnotruf Hafenstraße 47 | 68159 Mannheim Tel. 0621/602144 Johanniter Hausnotruf Saarburger Ring 61 | 68229 Mannheim Tel. 0621/4830-346

Schönau (Lena-Maurer-Platz) Mi., Sa. 7–13:30 Uhr Seckenheimer/Otto-Beck-Str. Fr. 7–13:30 Uhr Seckenheim (Altes Rathaus) Fr. 7–13:30 Uhr Wallstadt (Am Rathaus) Do. 7–13:30 Uhr

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Malteser Hausnotruf Tel. 0800/9966001 ASB Hausnotruf Edisonstraße 8 | 68309 Mannheim Tel. 0621/72707-310 Caritas Mannheim B 5, 19 a | 68159 Mannheim Tel. 0621/12602-0

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„3000 Schritte extra“ Senioren fit auf Schritt und Tritt durch Gehen und Bewegen

Machen Sie mit bei unseren Bewegungskursen „Rund um den Unteren Luisenpark“ jeden 1. Montag im Monat 10:00 - 11:00 Uhr Übungsleiter: Konrad Reiter „Rund um Neckarau/Waldpark“ jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat 14:00 - 15:00 Uhr Übungsleiter: Helmut Lupke „Rund um den Vogelstang-See“ jeden 2. Mittwoch im Monat 10:00 - 11:00 Uhr Übungsleiterin: Christel Spohni „Rund ums Technoseum“ jeden 1 und 3. Donnerstag im Monat 14:00 - 15:00 Uhr Übungsleiterin: Helga Mann Nähere Informationen: N 1, Stadthaus, Podiumsgeschoss 68161 Mannheim Tel.: 06 21 / 2 93-95 16 info@seniorenrat-mannheim.de www.seniorenrat-mannheim.de

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Altenpflegeheime Mannheim gehören jetzt zur GBG-Gruppe Die Altenpflegeheime Mannheim GmbH (APH) bietet verschiedene stationäre und mobile Services im Pflegebereich an. Das Unternehmen wurde 1995 gegründet, aktuell arbeiten hier rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die etwa 490 Menschen in den stationären Pflegeeinrichtungen (Kurzzeit- und Langzeitpflege) sowie etwa 70 Patientinnen und Patienten in der Tagespflege und Zuhause betreuen. Seit Anfang des Jahres 2022 gehört die APH als eigenständige Tochtergesellschaft zur kommunalen GBG Unternehmensgruppe. Zu einer nachhaltigen Stadtgesellschaft gehört auch, dass sie ganz unterschiedlichen Menschen Raum gibt, in dem sie wohnen, leben und sich entfalten können. Mit ihrem Lebensphasenmodell setzt die GBG-Gruppe diesen Anspruch konkret in die Tat um. Die Gruppe bietet Mannheimer*innen in jeder Lebensphase und jeder Lebenssituation passende Wohnangebote und sorgt mit Services und Hilfestellungen dafür, dass sich auch ältere Menschen und Menschen in schwierigen Situationen immer gut aufgehoben fühlen können. Die Unternehmen bieten ein breites Portfolio und können Mannheimer Bürger*innen in jeder Lebensphase mit nützlichen Diensten und Angeboten unterstützen. Die APH Mannheim mit ihren Angeboten speziell im Pflegebereich passt darum perfekt in dieses Lebensphasenmodell der GBG-Gruppe. Zur APH gehören vier stationäre Pflegeeinrichtungen in den Mannheimer Stadtteilen Neckarstadt-Ost, Lindenhof, Oststadt und Waldhof, zudem ein ambulanter Pflegedienst, eine Tagespflege und ein Mittagstisch. Ein besonderes Merkmal ist zudem das APH-Bildungszentrum auf FRANKLIN, hier erlernen Auszubildende verschiedene Pflegeberufe, zudem können sich Fachkräfte weiterbilden.

Heiko Brohm GBG Unternehmenskommunikation


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GBG ermöglicht Wohnen für alle im neuen Stadtteil FRANKLIN Im neuen Mannheimer Stadtteil FRANKLIN zeigen die GBG – Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft und die ganze GBG Unternehmensgruppe ihre Stärke in der Quartiersentwicklung. Insgesamt erstellt das Unternehmen in dem Stadtteil gut 500 Wohnungen, davon mit 256 Wohnungen gut die Hälfte öffentlich gefördert mit einem gedeckelten Mietpreis für Mannheimerinnen und Mannheimer mit einem Wohnberechtigungsschein – diese wurden als erste realisiert und sind alle bereits vermietet. Dieses Vorgehen, zuerst den geförderten Wohnraum anbieten zu können, ist dem Unternehmen wichtig. Mit dem Hochpunkt „E“ entstehen aktuell rund 113 Wohnungen zum Verkauf, und weitere über 130 Wohnungen werden in den kommenden

 Geförderter Wohnungsneubau auf FRANKLIN, Thomas-­ Jefferson-Straße Bild:GBG

Jahren zu unterschiedlichen Preisen vermietet, darunter in einem Holzhybrid-Gebäude und im Hochpunkt „H“. Mit diesem abgestimmten, schrittweisen Vorgehen schafft die GBG auf FRANKLIN Angebote für viele verschiedene Gesellschaftsgruppen, für Jüngere und Ältere und fördert so ein vielfältiges, dauerhaft stabiles Quartier. Das Unternehmen setzt damit ein wichtiges Anliegen der Stadt Mannheim und des Gemeinderats um. Der Hochpunkt „E“, an dem bereits seit März 2021 gebaut wird, bildet dabei den Auftakt für die neue Silhouette des Stadtteils: Vier Gebäude werden hier zusammen den Schriftzug „HOME“ – auf Deutsch Zuhause – bilden. Die zu Grunde liegende Botschaft der HOME-Türme: All die unterschiedlichen künftigen Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem gemeinsamen neuen Zuhause willkommen heißen. Damit wird an die amerikanische Geschichte der FRANKLIN-Siedlung erinnert, gleichzeitig entsteht durch die skulpturale Architektur eine identitätsstiftende Skyline des jüngsten Mannheimer Stadtteils. Ein weiteres, ganz besonderes Projekt der GBG findet sich auf FRANKLIN: Mit den beiden SQUARE-Gebäuden testet das Unternehmen, welche energetischen Sanierungsmaßnahmen langfristig den besten Erfolg liefern. Dazu wurden zwei identische Gebäude jeweils hochwertig saniert, aber mit unterschiedlichen Energiespartechniken ausgestattet. In allen Neubauten achtet die GBG auf möglichst barrierearme Zugänge zu den Wohnungen (zum Beispiel durch Aufzüge), um auch älteren und mobilitätseingeschränkten Menschen den Weg in und aus ihrer Wohnung möglichst einfach zu gestalten. Daneben entstehen auf FRANKLIN auch barrierefreie Wohnungen.

Heiko Brohm GBG Unternehmenskommunikation


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„Nicht ruh´n, sondern 3.000 Schritte tun“ Bewegung und Begegnung für Senioren Fit bleiben im Alter! Wer wünscht sich das nicht? Wir, der Mannheimer Seniorenrat, möchten dazu beitragen und Sie dabei unterstützen.

leiterInnen durchgeführt und finden bei jedem Wetter statt. Denn Sie wissen ja: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.

Deshalb bieten wir seit nunmehr fast 10 Jahren die Bewegungskurse „3.000 Schritte extra – Senioren fit auf Schritt und Tritt durch Gehen und Bewegen“ an.

Die 3.000-Schritte-Kurse werden für alle Teilnehmer kos­ tenlos angeboten. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Trainiert wird hierbei nicht nur der Körper durch ein leichtes und abwechslungsreiches Bewegungsprogramm mit einer Vielzahl von Kräftigungs- und Dehnübungen, sondern auch der Geist mit Entspannung und Spaß in geselliger Runde. Dies alles bewirkt, dass man sich nach dem Sport wohl und gesund fühlt. Die Kurse werden in der Mitte Mannheims sowie im Mannheimer Norden und im Süden von unseren Übungs-

3.000 Schritte extra „Rund um den Unteren Luisenpark“ Wann? Jeden 1. Montag im Monat, 10:00 - 11:00 Uhr Treffpunkt: Bassermannstraße, gegenüber Eingang Theresienkrankenhaus Kursleitung: Konrad Reiter, Telefon: 0151 / 116 298 29

 Konrad Reiter (ganz rechts) und seine Kursteilnehmer/innen im Unteren Luisenpark.


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Genuss kommt im Alter – wenn möglich! Mit PFITZENMEIER fit bis ins hohe Alter

3.000 Schritte extra „Rund ums Technoseum“ Wann? Jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat, 14:00 - 15:00 Uhr Treffpunkt: Haltestelle „Luisenpark/Technoseum“ der Straßenbahnlinie 6 Kursleitung: Helga Mann, Telefon: 0170 / 430 1407 3.000 Schritte extra „Rund um Neckarau/Waldpark“ Wann? Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat, 14:00 - 15:00 Uhr Treffpunkt: Endhaltestelle „Rheingoldhalle“ der Straßenbahnlinie 3 (Rheingoldstraße) Kursleitung: Helmut Lupke, Telefon: 0621 / 82 82 532 3.000 Schritte extra „Rund um den Vogelstang-See“ Wann? Jeden 2. Mittwoch im Monat, 10:00 - 11:00 Uhr Treffpunkt: Haltestelle „Kiesäcker“ der Straßenbahnlinie 7 Kursleitung: Christel Spohni, Telefon: 0621 / 704 778

Die aktuellen Kurstermine „3.000 Schritte“ finden Sie auf unserer Homepage unter www.seniorenratmannheim.de/termine oder sie können diese auch ­direkt beim Mannheimer Seniorenrat unter der Telefonnummer 0621/293-9516 erfragen.

Wir werden immer älter werden. Inzwischen gehen einige Forscher davon aus, dass in Ländern wie Deutschland mehr als die Hälfte der Menschen 100 Jahre und älter werden könnte. Das ist eigentlich gut, aber: Auch die Zeit wird immer rasanter, schnelllebiger, fordernder – auch im hohen Alter. Also dann, wenn wir eigentlich das Leben in vollen Zügen genießen sollen. Das Problem dabei: Die Gesundheit macht oft schlapp, was meist dem Lebensweg geschuldet ist, der vielleicht von zu wenig Bewegung oder falscher Bewegung geprägt war. Es ist also an der Zeit, präventiv etwas gegen mögliche Verschleißerscheinungen von Körper und Geist zu unternehmen und wenn es bereits soweit ist, dann wenigstens durch Rehasport das Sprungbrett zurück in die Gesundheit zu nutzen. Zunächst einmal sollte geklärt sein, was genau Prävention ist. Einfach gesagt: Alle Aktivitäten, die dazu beitragen Krankheiten und Schmerzen zu verhindern. Rehasport dient vor allem dazu, körperliche Beeinträchtigungen wie beispielsweise Nacken-, Gelenk- oder Rückenschmerzen zu mindern. Rehasport wird vom Arzt verordnet und von den Krankenkassen genehmigt und die Kosten dafür übernommen. Bei Pfitzenmeier sind Gesundheit und Bewegung bis ins hohe Alter ohne Probleme möglich. Prävention, aber auch Rehasport bietet die Nummer EINS der Region in Sachen Wellness, Fitness und Gesundheit an und greift auf einen Erfahrungsschatz von über 40 Jahren zurück. Ganz nebenbei können Sie natürlich auch die Trainingsflächen, den vielseitigen Kursbereich und den einzigartigen Wellnessbereich nutzen, denn schließlich sieht das ganzheitliche Konzept von Pfitzenmeier vor, dass Wellness, Fitness und Gesundheit EINS sind – gerade in einer Gesellschaft, die immer älter wird und somit länger Zeit zum Genießen hat. Überzeugen Sie sich selbst und vereinbaren Sie einen Probetermin oder Beratungsgespräch unter www.pfitzenmeier.de

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Angebote des Seniorenbüros der Stadt Mannheim Information und Beratung Das Seniorenbüro berät und unterstützt Sie bei der Suche nach Freizeitangeboten, zu altersgerechten Wohnformen, insbesondere zu betreutem, barrierefreiem und seniorengerechtem Wohnen, einer ambulanten oder ­ ­stationären Versorgung und in anderen Fragen. Ansprechpartnerin: Frau Teigesser, Telefon 0621 293-8730 SeniorenTreffs und Hobbygruppen SeniorenTreffs • Aktiv bleiben, neues Wissen erwerben, Erfahrungen weitergeben, an Geselligkeiten teilnehmen, sich engagieren, also am gesellschaftlichen und kulturellen Leben aktiv teilhaben oder einfach mal die Seele baumeln lassen. In den 19 Mannheimer SeniorenTreffs treffen sich Seniorinnen und Senioren zu gemeinsamen Aktivitäten. Das Treffgeschehen wird stadtteilorientiert gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren gestaltet. Zum Programm gehören gesellige und sportliche Veranstaltungen, Vorträge und eine breite Auswahl an Programmen. So gibt es z.B. Informationen und Kurse zum Umgang mit dem Computer, Laptop, Smartphone, Sprachkurse, Sport- und Tanzangebote, Gedächtnistraining u.v.m. Ansprechpartner/in: Herr Patuschka, Tel. 0621 293-3176, Frau Huck, Tel. 0621 293-8743

Hobbygruppen • Auch in den Hobbygruppen ist Ihre aktive Betätigung gefragt, beispielsweise beim Imkern, Gärtnern, Kegeln, Malen, Minigolf und Line Dance. Ansprechpartner/in: Herr Patuschka, Tel. 0621 293-3176, Frau Huck, Tel. 0621 293-8743 Veranstaltungen • Wenn Sie Interesse an geselligen oder kulturellen Veranstaltungen haben, dann können Sie diese im Capitol, Rosengarten und im Kino erleben. Ansprechpartner: Herr Patuschka, Tel. 0621 293-3176 Ehrenamt An dieser Stelle möchten wir uns bei allen freiwillig und engagierten Mitwirkenden in den SeniorenTreffs bedanken, die sich in vielfältiger Weise einbringen und somit ein abwechslungsreiches Programm ermöglichen. Vielleicht haben auch Sie Lust, sich in das Programm der SeniorenTreffs einzubringen und dieses somit aktiv mitzugestalten. Ansprechpartnerin: Frau Leonhardt, Tel. 0621 293-9486 Fachbereich Arbeit und Soziales Seniorenbüro, Pflegestützpunkte K1, 7-13 EG Sachgebietsleitung Frau Leonhardt, Tel. 0621 293-9486 seniorenbüro@mannheim.de


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Pflegestützpunkte Mannheim Pflege ist ein komplexes Thema! Die Pflegestützpunkte Mannheim bieten neutrale, kos­ tenfreie Information und Beratung rund um Alter und Pflege. Themen sind zum Beispiel:

Nutzen Sie das Angebot der Pflegestützpunkte der Stadt Mannheim und lassen Sie sich individuell beraten. Die Zuständigkeit ergibt sich hierbei anhand des Wohnsitzes der pflegebedürftigen Person innerhalb des Stadtgebietes Mannheims.

• Wie beantrage ich einen Pflegegrad? • W elche Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag gibt es? • Was leistet ein Pflegedienst?

Offene Sprechzeiten: Montag – Mittwoch sowie Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr und Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr sowie gerne nach Terminvereinbarung.

• Wer kann helfen, wenn meine Pflegeperson ausfällt? • Was ist Kurzzeitpflege? Diese und andere Fragestellungen werden in den Pflegestützpunkten bei einer persönlichen Beratung mit Betroffenen und deren Angehörigen erörtert und beantwortet. Dem Wunsch der meisten älteren Menschen, auch bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit weiterhin selbstbestimmt zu Hause zu leben, wird dabei besonders Rechnung getragen. Neben der Stärkung der häuslichen Pflege liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der präventiven Beratung.

Ihre Pflegestützpunkte Mannheim Fachbereich Arbeit und Soziales K 1, 7-13, 68159 Mannheim www.mannheim.de/buerger-sein/pflegestuetzpunkte Nördlich des Neckars Frau Konstantina Endres, Telefon 0621 293-8710, E-Mail: konstantina.endres@mannheim.de Südlich des Neckars Frau Silke Zada, Telefon 0621 293-8711 E-Mail: silke.zada@mannheim.de


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Die Bürgerdienste der Stadt Mannheim – Kontaktdaten und Öffnungszeiten

behindertengerechter Zugang

Service-Bereiche

Straße

Telefon

E-Mail

Ausländerbehörde

K7

293 3220

auslaenderbehoerde@mannheim.de

Führerscheinstelle

K7

293 8510

fuehrerscheinstelle@mannheim.de

Fundbüro

K7

293 3275

fundbuero@mannheim.de

Standesamt

K7

293 3101

standesamt@mannheim.de

Öffnungszeiten ohne Terminvereinbarung:

Stadtteil

Straße

Telefon

E-Mail

Feudenheim

Hauptstr. 52

293 8200

buergerservice.feudenheim@mannheim.de

Friedrichsfeld

Vogesenstr. 6 - 8

293 2941

buergerservice.friedrichsfeld@mannheim.de

Innenstadt/Jungbusch

K7

293 2628

buergerservice.innenstadt-jungbusch@mannheim.de

Käfertal

Wormser Str. 1

Lindenhof

Glücksteinallee 11

293 6860

buergerservice.lindenhof@mannheim.de

Neckarau

Rheingoldstr. 14

293 6800

buergerservice.neckarau@mannheim.de

Neckarstadt

Mittelstr. 40

293 5580

buergerservice.neckarstadt@mannheim.de

Neuostheim/Neuhermsheim

Gerd-Dehof-Platz 1

293 6850

buergerservice.neuostheim-neuhermsheim@mannheim.de

Rheinau

Relaistr. 124

293 6100

buergerservice.rheinau@mannheim.de

Sandhofen

Obergasse 1

789 8416

buergerservice.sandhofen@mannheim.de

Schönau

Memeler Str. 51

460 8620

buergerservice.schoenau@mannheim.de

Seckenheim

Seckenheimer Hauptstr. 68

293 6565

buergerservice.seckenheim@mannheim.de

Vogelstang

Freiberger Ring 6

293 8480

buergerservice.vogelstang@mannheim.de

Waldhof

Alte Frankfurter Str. 1-3

293 7600

buergerservice.waldhof@mannheim.de

Wallstadt

Mosbacher Str. 17

293 8205

buergerservice.wallstadt@mannheim.de

wegen Sanierung geschlossen

Weitere Informationen zum Fachbereich Bürgerdienste finden Sie unter www.mannheim.de/buergerdienste.


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eniorenbroschüre Mannheim Termine im Voraus reservieren: www.mannheim.de/terminreservierung oder telefonisch unter 115

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

8.00 - 14.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 18.00

8.00 - 12.00

8.00 - 14.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 18.00

8.00 - 12.00

8.00 - 14.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 18.00

8.00 - 12.00

8.00 - 14.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 18.00

8.00 - 12.00

Persönliche Vorsprache nach vorheriger Terminvereinbarung

Montag

Dienstag

8.00 - 12.00

Donnerstag

Freitag

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.30 - 12.30

8.30 - 12.30

8.00 - 12.00

Mittwoch

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00 8.00 - 12.00

8.00 - 12.00 8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00 8.00 - 12.00

8.00 - 12.00 8.00 - 12.00 8.00 - 12.00 8.00 - 12.00

8.00 - 12.00 8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

8.00 - 12.00

Bitte nutzen Sie auch unser digitales Dienstleistungsangebot im Bürgerportal der Stadt Mannheim (www.mannheim.de/buergerportal).


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Jung leben – alt werden: Hilfreiche Technik für Senioren Eine Vielzahl technischer Hilfen kann dazu beitragen, das Leben in höherem Alter bequem zu gestalten, körperliche Beeinträchtigungen auszugleichen und die persönliche Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Das Geheimnis des Erfolges besteht allerdings zumeist darin, dass man die eingesetzten Mittel sorgfältig auswählt, sich nach geeigneter Beratung umsieht und nach Möglichkeit bereits im Vorfeld die notwendigen Rahmenbedingungen schafft. Für viele Hilfen benötigt man elektrische Anschlüsse, manchmal die Zustimmung des Vermieters, geeignete Raumzuschnitte und nicht zuletzt qualifizierte Handwerksunternehmen, Fachbetriebe und Planer, die sich mit altersgerechten Wohnsystemen auskennen.

Die erste Frage, die man sich stellen sollte, lautet, „Kann und will ich in dieser Umgebung alt werden?“ Erst dann sollte man über die Möglichkeit des Einbaus einer bodengleichen Dusche, automatische Beleuchtungssysteme, elektrisch verstellbare Betten, elektrische Rollladenantriebe, optische Klingelanlagen, WLAN-Anbindung und Abstellplätze für Rollatoren, Gehhilfen und Rollstühle nachdenken. Zukünftig werden auch alle Formen der digitalen Technik an Bedeutung gewinnen, wenn es etwa darum geht, den Arzt über Computer und Bildschirm zu konsultieren, den Kontakt innerhalb der Familie und mit Freunden und Verwandten über Videokonferenzen aufrecht zu erhalten, Sturzrisiken zu vermeiden und sich gegenüber ungebetenen Besuchern zu sichern. Der Einsatz von Technik erfordert oftmals auch technische Unterstützung, die mit der Installation von Rauchmeldern beginnt, die komplette Haustechnik von der Beleuchtung bis zum Abwasser beinhaltet und beim Treppenlift noch lange nicht aufhört. Der Umgang mit dem Smartphone gewinnt beinahe täglich an Wichtigkeit, nicht nur wenn es darum geht, Termine zu vereinbaren und Eintrittskarten zu besorgen. Der Mannheimer Seniorenbeirat stellt Interessierten ab sofort eine detaillierte Übersicht über mögliche technische Hilfen zur Verfügung, die über 350 Punkte umfasst. Nikolaus Teves

 Per Video-Chat kann man sich bequem vom heimischen Sessel aus bei Ärzten über seinen Gesundheitszustand informieren. Bild: adobe - agenturfotografin


Selbstbestimmt, gut umsorgt und voller Leben 6 mal ganz in Ihrer Nähe Mobile Dienste Mannheim 68163 Mannheim - 0621 70018-2401 Thomascarree 68163 Mannheim - 0621 70018-0 Unionshaus 68309 Mannheim - 0621 7291-0 Thomashaus 68163 Mannheim - 0621 76255-0 Zinzendorfhaus 68305 Mannheim - 0621 48040-111 Seniorenzentrum Rheinauer Tor 68219 Mannheim - 0621 842590-0

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Jung leben – alt werden: Hilfreiche Dienstleistungen für Senioren Jeder Mensch benötigt während seines gesamten Lebens eine Fülle von Dienstleistungen. Dies beginnt mit der Hebamme, dem Kinderarzt, dem Kindergarten, führt über Fahrschule, Gaststätten, Hotels, Reisebüros, Friseur, Physiotherapie und Kosmetikerin und endet mit der Bestattung. Erkennbar ist, dass in höherem Alter der Bedarf an Dienstleistungen wächst, weil etliches von dem, was man früher selbst machen konnte, aus körperlichen Gründen nicht mehr möglich ist. Spätestens mit dem Einritt in den Ruhestand ist es daher sinnvoll, möglichst schriftlich den Dienstleistungsbedarf zu planen und damit dafür zu sorgen, dass man möglichst lange selbstständig in seiner gewünschten Umgebung bleiben kann.

Eine Ansprechstelle bei der Planung des Dienstleistungsbedarfs im Alter kann der Mannheimer Seniorenrat sein. Nikolaus Teves

Zu berücksichtigen sind dabei familiäre, nachbarschaftliche und freundschaftliche Strukturen, der Aufenthaltsort, Mobilitätsangebote, Einkaufsmöglichkeiten, Krankenhäuser, Pflegeheime, hausärztliche und fachärztliche Praxen, mobile Pflegedienste, handwerkliche Dienstleister, Beratungsstellen von Gemeinden, Landkreisen, Glaubensgemeinschaften, Sozialverbänden, Notfallhilfen, Beratungsstellen der Polizei, Beratungsstellen zur Erstellung von Pflegevollmachten und Patientenverfügungen, Pflegestützpunkte, Beratungsstellen der Krankenkassen, gastronomische Angebote, Mahlzeitendiens­ te, Beratung zur Nutzung von Smartphone, Tablet, PC und WLAN, Seniorenorganisationen, Sportvereine, Sparkassen, Volksbanken, private Banken, Versicherungen und Partnerinnen und Partner für individuelle Bedürfnisse. Gute Planungsunterstützung bieten Leitfäden, die von Ministerien, Verbänden, Kreditinstituten und Versicherungen zur Verfügung gestellt werden.

 Einkaufshelfer – eine tolle Sache, nicht nur in Corona-Zeiten Bild: adobe - juefraphoto


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Jung leben – alt werden Kontakt pflegen – Neue Kommunikationsformen im Alter, Virtueller Stammtisch – Digitales Kaffeekränzchen Es ist nicht nur die Coronakrise, welche die persönlichen Kontakte zwischen Menschen erschwert und manchmal sogar unmöglich macht, es sind auch die vielfältigen sozialen, demografischen, wirtschaftlichen und technischen Veränderungen, die etliche bisherige Modelle des Zusammenlebens von Menschen heute nicht mehr funktionieren lassen. Betroffen davon sind besonders Ältere, die nicht mit Internet, WLAN, Virtual und Augmented Reality, Smartphone, Laptop, Streaming und Videokonferenzen aufgewachsen sind. Wenn sich als Folge der Globalisierung Kinder und Familienangehörige in alle Himmelsrichtungen und auf sämtliche Kontinente verteilen, wenn in Dörfern und Stadtteilen Gaststätten ge-

 Die modernen Kommunikationsformen erlernt man schnell mit etwas Übung und unterstützender Assistenz. Bild: adobe - FotoArtist

schlossen werden, Stammtische und Kaffeekränzchen aussterben, Nachbarschaften weniger gelebt werden, Vereine sterben und Glaubensgemeinschaften an Basis verlieren, müssen sich neue Modelle sozialer Gemeinschaft entwickeln, die dafür sorgen, dass kein Mensch in das Abseits von Einsamkeit und Kommunikationslosigkeit gerät. Noch funktioniert vieles. Es lassen sich aber bereits deutliche Lücken erkennen, die mit geeigneten Mitteln ausgefüllt werden sollten. Das Telefon bleibt weiterhin eine segensreiche Einrichtung, die den Kontakt von Mensch zu Mensch flächendeckend ermöglicht. Nutzt man es auch in Form von Telefonkonferenzen kommt man dem Stammtisch und dem Kaffeeklatsch bereits ein ganzes Stück näher. Noch besser, aber dafür technisch anspruchsvoller, wird es bei der Vereinbarung von Videokonferenzen, bei denen man sich persönlich sieht. Die Systeme ermöglichen gemeinsame Spiele und den gemeinsamen Besuch von Vorträgen und Theateraufführungen. Besonders wertvoll sind Videokonferenzen bei Kontakten zu Pflegeheimen und Krankenhäusern, wenn jemand zuhause ans Bett gefesselt ist oder sich weit entfernt aufhält. Vor der Technik braucht niemand mehr Angst zu haben. Sie ist mit etwas Übung und unterstützender Assistenz erlernbar. Ganz ohne eigenes Bemühen wird es dabei nicht gehen. Aber diese Mühen lohnen sich. Eine Ansprechstelle bei der Planung von Maßnahmen zur Unterstützung von Kommunikationsmaßnahmen für Ältere kann der Mannheimer Seniorenrat sein. Nikolaus Teves


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ACHTUNG TRICKBETRÜGER!

Es gibt viele Varianten des Trickbetruges und immer wieder kommen neue hinzu. Gerade ältere Menschen werden leicht Opfer solcher Straftaten. Zu diesen zählen neben Haustürgeschäften, Vortäuschen von Notlagen und Betrug im Namen der Polizei oder anderen Amtspersonen. Alle mit dem Ziel, in Wohnung oder Haus zu kommen, um Wertsachen zu entwenden. Immer mehr kommt es zu Betrugsversuchen am Telefon. Seit langem schon gibt es den sogenannten Enkeltrick,

bei dem sich die Täter als Verwandte oder Enkelkinder ausgeben. Dazu gekommen ist die Variante „Falscher Polizeibeamter“, bei welcher sich die Anrufer als Polizeibeamte ausgeben und unter Vortäuschen falscher Tatsachen die Angerufenen zur Übergabe von Geld, Schmuck und anderen Wertsachen an einen/eine Kollegen/Kollegin zur sicheren Verwahrung aufgefordert werden. Zur Untermauerung der Richtigkeit können die Betrüger durch eine spezielle Technik die Polizei-Notrufnummer oder eine örtliche Telefonnummer anzeigen lassen.


52 Alle Betrugsmaschen haben nur das Ziel, an die Wertsachen ihrer Opfer zu kommen. Eine extrem perfide Masche sind sogenannte SchockAnrufe. Hierbei wird dem/der Angerufenen zum Beispiel etwas von einer Unfallbeteiligung eines nahen Verwandten mitgeteilt. Zur Abwendung von Untersuchungshaft muss sofort eine Sicherheitsleistung in großer Höhe hinterlegt werden. Man nutzt die Sorge und die Verunsicherung der Menschen aus und wird zum Teil massiv unter Druck gesetzt. Wie kann Ich mich schützen? • Lassen Sie niemanden in Haus oder Wohnung, den Sie nicht kennen oder selbst angefordert haben. • Verlangen Sie den Ausweis bzw. den Dienstausweis und fragen Sie telefonisch bei der Firma, Behörde oder Dienststelle nach. • Sichern Sie Ihre Haus-/Wohnungstür mit einer Distanzsperre. • Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre finanziellen Verhältnisse. • Beenden Sie Gespräche sofort, wenn Sie nach Geld oder Wertsachen gefragt werden. • Rufen Sie unter der 110 (ohne Vorwahl) die Polizei und melden Sie solche Vorfälle. • Informieren Sie die Polizei auch dann, wenn es nicht zur Übergabe von Wertsachen gekommen ist. • Sprechen Sie mit Ihrer Familie, Verwandten und Freunden über solche Betrugsversuche. Auch über das Internet kommt es sehr häufig zu verschiedenen Betrügereien, denen man sehr schnell zum Opfer fallen kann. Neben den technischen Risiken durch

eniorenbroschüre Mannheim Downloads und E-Mail-Anhänge, birgt auch das Online Shoppen und Bezahlen gewisse Risiken. Man sollte auch beim Einkauf im Internet immer vorsichtig sein. Eine noch relativ neue Masche ist das Versenden von Textnachrichten. Es wird zum Beispiel mitgeteilt, dass das Handy kaputt sei und dies die neue Rufnummer wäre. In den weiteren Nachrichten wird dann erklärt, dass man mit dem neuen Handy noch kein Online-Banking machen kann und wird dann gebeten eine Überweisung auf ein bestimmtes Konto zu tätigen. Rufen Sie die Person, für die sich die Betrüger ausgeben, an und versichern Sie sich der Richtigkeit der Angaben. Nutzen Sie dafür nur die Ihnen bekannte Rufnummer. Auf keinen Fall sollte man auf Geldzahlungsforderungen über Messenger-Dienste wie WhatsApp eingehen. Wertvolle Tipps und Hinweise sowie eine Broschüre zu diesen und weiteren Betrugsmaschen erhalten Sie bei Ihrer Polizeidienststelle oder im Internet unter www. polizei-beratung.de Termine für eine kostenlose sicherungstechnische Beratung für Haus und Wohnung können Sie bei Ihrer zuständigen Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle vereinbaren. Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle Mannheim: Tel. 0621 174-1212 E-Mail: beratungsstelle.ma@polizei.bwl.de Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle Heidelberg: Tel. 0621 174-1234 E-Mail: beratungsstelle.hd@polizei.bwl.de

Michael Christoph Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle – Ref. Prävention


Selbstständig und selbstbestimmt Zuhause? Na klar! Das eigene Zuhause ist für uns alle der Mittelpunkt des Lebens. Hier fühlen wir uns seit vielen Jahren wohl und sicher! Hier haben wir viele tolle Momente mit unseren Lieben erlebt und erinnern uns immer wieder gern daran. Hier leben wir in vertrauter Atmosphäre! Wir alle haben daher den Wunsch, auch im Alter Zuhause bleiben zu können. „Häufig genügen nur ein paar wenige Hilfsmittel, um auch im Alter selbstständig und selbstbestimmt in dem eigenen Zuhause bleiben und den Alltag meistern zu können“, so Stephan Schroth, leitender Kundenberater im Sanitätshaus Kocher. Von der täglichen Hygiene im Badezimmer bis zu dem passenden Begleiter für den Spaziergang im Park - wir finden gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung, zugeschnitten auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse. Und dies natürlich auch gerne bei Ihnen vor Ort im Rahmen einer kostenfreien Wohnumfeldberatung! Nutzen Sie unsere jahrzehntelange Kompetenz. Seit über 75 Jahren stehen Sie für uns als Mensch im Mittelpunkt. Kommen Sie auf uns zu. Wir sind für Sie da! Einfach, regional, schnell!


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Fälle von Altersarmut und Überschuldung von Senioren nehmen zu „Immer mehr Senioren kämpfen mit Ihren Schulden“, so lautete die Schlagzeile eines Artikels auf der Wirtschaftsseite des MANNHEIMER MORGENS vom 11. November 2020. Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform hatte in ihrem „Schuldneratlas 2020“ berichtet, dass sich die Zahl der überschuldeten Verbraucher ab 70 Jahren seit 2013 mehr als vervierfacht habe. In den letzten 12 Monaten habe sich die Zahl der überschuldeten Senioren ab 70 um 23% auf 470.000 erhöht und in der Altersgruppe der 60-69-Jährigen um 13% auf rund 725.000. Dagegen erhöhte sich die Gesamtzahl aller überschuldeten Personen im gleichen Zeitraum „nur“ um rund vier Prozent. Auch bei der ASS ist ein Anstieg der Senioren ab 60 Jahre bei den Ratsuchenden zu verzeichnen. Während der Anteil der über 60-Jährigen in der Beratung im Jahr 2012 noch bei 7% lag, stieg er in den letzten Jahren kontinuierlich an und betrug im Jahr 2019 12% und im Jahr 2020 13,1%. Die Gründe für die wachsende Altersarmut und die Überschuldung sind nach Einschätzung der Experten vielfältig: Das Rentenniveau sinkt und hinzu kommt, dass viele Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen gearbeitet und nicht durchgehend in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Der Übergang von Beruf in Rente ist mit erheblichen Einkommenseinbußen verbunden und insbesondere der dramatische Anstieg der Mieten und der Energiekosten führt dazu, dass das verfügbare Einkommen kaum noch zum Leben reicht. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist die Anzahl der Senioren, die ihre Lebensmittel bei den Tafeln abholen innerhalb des letzten Jahres alarmierend gestiegen. Altersarmut ist die schwerwiegendste Form der Armut. Armut bei jüngeren Menschen ist eine meist vorüberge-

hende Lebensphase mit positiver Perspektive und der Möglichkeit, durch Einkommen eigenständig aus der wirtschaftlichen Notlage herauszukommen. Armut bei älteren Menschen im Ruhestand beinhaltet geringe Chancen, die ökonomische Lage zu verbessern. Das Ausüben einer Nebentätigkeit ist zeitlich begrenzt und oft aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich. Besonders schwierig wird es, wenn zur Altersarmut Überschuldung hinzukommt. Oftmals liegen die Gründe für die Überschuldung in der Vergangenheit, die Forderungen resultieren zum Beispiel aus vor Jahren getätigten Versandhausbestellungen oder aus Kreditverbindlichkeiten, die noch mit dem unter Umständen zwischenzeitlich verstorbenen Ehepartner begründet worden waren. Ältere Menschen weisen meist ein hohes Moral- und Pflichtgefühl auf. Sie schämen sich wegen ihrer Schulden und verschweigen ihre angespannte finanzielle Situation. Aufgrund ihres Pflichtgefühls aber auch häufig aus Unwissenheit geben sie den angstmachenden Drohungen der Inkassounternehmen nach und zahlen kleine Raten. Aufgrund der weiterhin anfallenden Zinsen und Kosten führen diese nicht zu einer Tilgung der Forderungen. Dadurch verschärft sich die ohnehin angespannte wirtschaftliche Lage sich aber weiterhin. Vielen älteren Menschen sind das Angebot der Schuldnerberatung und die Hilfsmöglichkeiten nicht bekannt. Viele haben in ihrem bisherigen Leben vielleicht noch keine staatliche oder beratende Hilfe in Anspruch genommen und die Vorstellung, einer fremden Person die persönlichen und finanziellen Verhältnisse offen darlegen zu


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müssen, erzeugt Misstrauen. In der Regel werden Dritte (Nachbarn, Verwandte usw.) auf die desolate Situation aufmerksam und stellen den Kontakt zur Schuldnerberatung her, sehr häufig zur ASS Mannheim.

sende Information über die wirtschaftliche Situation der Schuldnerinnen und Schuldner verbunden mit der Bitte, das Mahnverfahren endgültig einzustellen, keine Aussicht auf Erfolg hat.

In der Beratung ist es dann wichtig, dass die Ratsuchenden sich mit intensiver Unterstützung dem Druck der Gläubiger entgegenstellen können. Es ist von älteren Menschen nicht erlernt und widerspricht ihrem Werte­ system, wenn sie angehalten werden, ihre Existenz zu sichern, Widerstand zu leisten und die Zahlung der sogenannten „Angstraten“ einzustellen.

Vielen älteren Menschen ist es aber auch ein Anliegen, ihre Schuldenproblematik zu bewältigen, sei es, dass sie endlich Ruhe vor den Mahnschreiben haben oder sei es, dass sie ihren Kindern keine Schulden vererben möchten. In diesem Fall wird ein Insolvenzverfahren eingeleitet, wobei es gerade auch für ältere Menschen eine Erleichterung ist, dass sich das Restschuldbefreiungsverfahren nun auf einen überschaubaren Zeitraum von drei Jahren verkürzt hat.

Nach der Bestandsaufnahme der bestehenden Schulden und der Analyse der Einkommenssituation sind die in Frage kommenden Regulierungsmöglichkeiten den Betroffenen eingehend zu schildern. Eine Regulierung durch Ratenzahlungen oder Zahlung einmaliger Vergleichsbeträge ist in den meisten Fällen nicht möglich, da den Seniorinnen und Senioren ohnehin nur das Existenzminimum als Lebensunterhalt zur Verfügung steht und ihre Kinder meist finanziell auch nicht in der Lage sind, Geldbeträge zur Entschuldung zur Verfügung zu stellen. In der Regel ist eine Entscheidung zu treffen, ob die Beratung sich auf existenzsichernde Maßnahmen wie z.B. die Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos beschränkt oder ein Insolvenzverfahren eingeleitet wird. Bei der Einstellung sämtlicher Zahlungen und der Beschränkung auf existenzsichernde Maßnahmen muss gewährleistet sein, dass der Betroffene psychisch stabil genug ist, dem Druck, den die Inkassounternehmen zweifellos weiterhin telefonisch oder postalisch ausüben, standzuhalten. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass auch eine umfas-

Die Zahl der älteren überschuldeten Menschen wird in Deutschland weiter steigen, dies bestätigt der jährlich erscheinende Schuldneratlas der Creditreform. Im Rahmen von Präventionsveranstaltungen speziell für Seniorinnen und Senioren wäre es möglich, diese Zielgruppe über das Hilfsangebot der Schuldnerberatung und über die Inanspruchnahme von Sozialleistungen zu informieren, die die Altersarmut vielleicht nicht verhindern, aber etwas abmildern können. An dieser Stelle auch einen Dank an die Stadt Mannheim bzw. an den Fachbereich für Arbeit und Soziales, der durch die Übernahme der Kosten auch den Bezieherinnen und Beziehern kleiner Renten eine kostenlose Schuldnerberatung ermöglicht.

Renate Erkelenz ASS Mannheim


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Kultur- und religionssensible Beratung und Betreuung Vielfältigkeit ist ein hohes Gesellschaftsgut, das zu wahren diverser Disziplinen bedarf. Kulturelle Diversität ist nicht nur von Flucht und internationaler Auswanderung geprägt, sondern auch von innerstaatlicher Migration. Jeder Mensch bringt eigene Bedürfnisse in der Beratung und Betreuung mit, die mitunter kulturell oder religiös begründet sein können. Kultur- und Religionssensible Dienstleistung nimmt die Achtung dieser zur Aufgabe. Die unterschiedlichen Lebenslagen und -biographien erfordern angemessene Hilfeleistungen, die für Menschen mit Sprachbarrieren oft schwierig zugänglich sind. ­Sowohl die jüngeren als auch die älteren Generationen erleben oftmals – nicht selten aufgrund geringer Sprachkenntnisse – bei der Inanspruchnahme von Leistungen Herausforderungen. Erst mit der Hilfe von Personen, die die Hilfesuchenden auf ihren Muttersprachen beraten und ihnen helfen, überwinden sie diese sprachlichen Barrieren leichter und gelangen somit aufgeklärter zu notwendigen Hilfeleistungen. Neben den sprachlichen Hürden spielen nicht selten kulturelle oder religiös begründete Bedürfnisse eine wichtige Rolle, die womöglich Berührungsängste bei den Hilfesuchenden verursachen und somit eine Annahme von Leistungen erschweren können. Jeder Mensch möchte sich gut aufgehoben fühlen. Durch die kultur- und religionssensible Interaktion der Mitarbeitenden mit den Hilfesuchenden entsteht eine vertrauensvolle, wertefreie Zusammenarbeit, die allen Beteiligten zugutekommt. Wir helfen Ihnen gern! Ob Beratung oder Betreuung auf der Muttersprache gewünscht ist, oder kulturelle und religiöse Werte hohe Priorität im Leben der Betroffenen haben – diese Bedürfnisse haben für Duha e.V. – Verein für soziale Dienste ebenfalls einen hohen Stellenwert. Wir beraten und be-

Verein für soziale Dienste treuen Menschen kultur- und religionssensibel, damit jede:r bestmöglich von Dienstleistungen profitieren und somit an der Gesellschaft barrierefreier teilhaben kann. Wir unterstützen mit einem multikulturellen und multireligiösen Team • Menschen mit Behinderung, um ihnen eine möglichst selbständige und selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen • Familien im Rahmen der sozialpädagogischen Familienhilfe im Auftrag des örtlichen Jugendamts • Menschen in Notsituationen im Rahmen der Psychosozialen Beratung im Auftrag des örtlichen Jobcenters • Menschen mit Demenz. Außerdem bieten wir im Rahmen von Projekten diverse Aktivitäten an, die Sie gerne auf unserer Homepage verfolgen können. Duha e.V. – Verein für soziale Dienste Karlsruher Straße 5 68219 Mannheim Telefon: 0621 437 9441 Internet: www.duha-ev.de E-Mail: info@duha-ev.de


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Hilfe für Senioren auf einen Blick – über Wohlfahrtsverbände und Seniorenrat AWO-Arbeiterwohlfahrt Murgstraße 3, 68167 Mannheim Tel.: (0621) 33819-0

Hier erhalten Seniorinnen und Senioren Hilfe und Beratung – unter anderem zu folgenden Themen:

Diakonisches Werk Mannheim M 1, 1 a, 68161 Mannheim Tel.: (0621) 28000-0

• Aktivitäten für Senioren

Caritas Mannheim B 5, 19 a, 68159 Mannheim Tel.: (0621) 12602-0 Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Alphornstraße 2 a, 68169 Mannheim Tel.: (0621) 338372-6 DRK-Kreisverband Mannheim e.V. Geschäftsstelle Hafenstraße 47, 68159 Mannheim Tel.: (0621) 3218-0 Mannheimer Seniorenrat e.V. N 1 – Podium, 68161 Mannheim Tel.: (0621) 293-9516

• Ambulante Pflege • Auskünfte über Seniorentreffs der Verbände • Beratung für pflegende Angehörige • Betreuungsfragen • Hauswirtschaftliche Hilfen • Mobilität – Barrierefreiheit • Patientenverfügung • Pflege zu Hause • Sozialstationen • Stationäre Pflege • Veranstaltungen der Verbände in den Stadtteilen • Vorsorgevollmacht


Benötigen Sie Hilfe in … … Rentenfragen? … Behindertenfragen? … Sozialangelegenheiten?

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Tel. 0621/4004 999 0 kv-mannheim@vdk.de Fax 0621/4004 999 22 www.vdk.de/kv-mannheim

Mobil: 0176-34 929 273

Zähringerstraße 56a • 68239 Mannheim E-Mail: turboteamumzuege@gmail.com www.dein-turbo-team.de


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Wir feiern ein Jubiläum: 60 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen Am 30. Oktober 1961 wurde das Anwerbeabkommen zwischen der Türkei und Deutschland unterzeichnet. Es waren lediglich zwei kurze Seiten, es gab keinen Festakt für das folgenreiche Papier. Trotzdem prägt das Abkommen bis heute die Gesellschaften in beiden Ländern. Fast vier Millionen Menschen reisten in Folge des Anwerbeabkommens von 1961 an als „Gastarbeiter:in“ oder als Familienangehörige nach Deutschland. Über zwei Millionen von ihnen blieben. Die Arbeitsmigrant:innen leisteten einen entscheidenden Beitrag zum deutschen Wirtschaftswunder. Das runde Jubiläum war für das DeutschTürkische Institut für Arbeit und Bildung e.V. (DTI) ein Anlass zu feiern und die Lebensleistung der sogenannten „Gastarbeiter:innen“ und der Folgegenerationen zu würdigen.

Der gemeinnützige Verein DTI hat das Anwerbeabkommen nicht nur mit zahlreichen Veranstaltungen in Mannheim gefeiert, sondern auch einen Dokumentarfilm über die Stadt Mannheim mit ihrer Migrationsgeschichte realisiert, der den sogenannten „Gastarbeiter:innen“ vor 60 Jahren gewidmet wurde. Der Dokumentarfilm „Ah biz Almancılar / Ach, wir Deutsch-Türken“ basiert auf Interviews zu den Themen Arbeit, Bildung, Familie, Heimat, Identität, Essen, Kunst und Kultur. Er ist eine Zeitreise in die Vergangenheit der Stadt Mannheim und ihrer „Deutsch-Türken“, und zwar aus Sicht der jüngsten, also der vierten Migrantengeneration. Am Ende steht dann auch die Frage im Raum: „Wann verliert man eigentlich seinen Migrationshintergrund“? Am 29. Oktober 2021 hat im Nationaltheater Mannheim ein Galaabend zur Uraufführung stattgefunden, bei dem viele Vertreter:innen der Stadt Mannheim anwesend waren. Der Film wird im Februar auch auf YouTube veröffentlicht.

 v.l.n.r.: Buket Arfundali, Saliha Özcan, Gizem Weber, Prof. Dr. Franz Egle

Gut ausgebildete, erfolgreiche Menschen haben sowohl für die deutsche als auch für die Herkunftsgesellschaft ihrer Eltern und Großeltern Vorbildcharakter. Drei solche Persönlichkeiten konnten die Teilnehmenden einer Veranstaltung am 26. Oktober 2021 an der IHK Rhein-Neckar kennenlernen: Saliha Özcan („Sallys Welt“), Ahmet Pekkip (Senior geschäftsführender Gesellschafter der PEKKIP HOLDING GmbH) und İsmet Koyun (Gründer von Kobil Systems). Es waren sehr persönliche Geschichten vom Ankommen, Leben und von Visionen für eine gemeinsame Zukunft, die sie uns erzählt haben.


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Mit einem besonderen Format richtete sich das DTI an Jugendliche: Am 18. November 2021 hat eine Diskussionsund Reflexionsrunde nach der Fishbowl-Methode mit Schüler:innen, dem Kabarettisten Fatih Cevikkollu und der Youtuberin Saliha „Sally“ Özcan im TECHNOSEUM stattgefunden. In dieser Veranstaltung für die Kooperationsschulen des DTI und des TECHNOSEUM ging es um persönliche und zugeschriebene Identitäten und die Frage: Wann verliere ich eigentlich meinen Migrationshintergrund? Die Moderation hat die Mannheimer Rechtsanwältin und DTI-Kuratoriumsmitglied Azize Ekinci, LL.M. übernommen. Über das DTI Das Deutsch-Türkische Institut für Arbeit und Bildung (DTI) wurde 2012 auf Initiative des Unternehmers Mustafa Baklan (SUNTAT) und des Gründungspräsidenten der Hochschule der Wirtschaft für Management, Prof. Dr. Franz Egle, in Mannheim gegründet. Das DTI fördert kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Begegnungen und trägt dadurch aktiv zur Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Deutschen und in Deutschland lebenden Türken bei. Das Institut finanziert sich als gemeinnütziger Verein mit Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Sponsorenleistungen und Projektmitteln der Stadt Mannheim. Alle Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

Gizem Weber Deutsch-Türkisches Institut für Arbeit und Bildung e.V.


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BUGA 23: Beste Aussichten! Ein spannendes und arbeitsintensives Jahr hat begonnen Am 14. April 2023 beginnt die BUGA 23 in Mannheim. Schauplätze werden der bis dahin modernisierte Luisenpark mit der „Neuen Parkmitte“ und das Spinelli-Gelände, eine früher militärisch genutzte Fläche. Das Jahr 2022 wird für das gesamte Team der BUGA 23 sehr spannend und arbeitsintensiv. Verbunden werden die beiden Gartenschau-Gelände durch eine Seilbahn. Etwa sieben Minuten wird die Fahrt mit der Seilbahn dauern, die mit Ökostrom angetrieben wird und barrierefrei zugänglich ist. Der Planfeststellungsbeschluss für die Seilbahn hat die Bundesgartenbaugesellschaft Ende Januar erreicht. Ein bedeutender Meilenstein, denn jetzt kann dieses wichtige Projekt umgesetzt werden. Die vorbereitenden Arbeiten für die Seilbahn haben im März begonnen, die zehn Stützen werden im Sommer gesetzt, im Herbst werden die Stationen montiert und das Stahlseil eingezogen. Im Luisenpark entsteht im Rahmen der BUGA 23 die neue Parkmitte, die pünktlich zur Eröffnung im April 2023 fertig sein wird. Hierzu werden in diesem Jahr die Pinguinanlage neu gebaut und das Pflanzenschauhaus modernisiert. Hülle und Technik des Pflanzenschauhauses sollen dann bis April 2023 in neuem Glanz erstrahlen. Anfang November wird der Luisenpark geschlossen, aber das Chinesische Teehaus bleibt für Dauerkartenbesitzer*innen weiter offen. Auf dem Spinelli-Gelände wird in diesem Jahr Struktur deutlich. Rund 1500 von 2023 Zukunftsbäumen sind schon gepflanzt. Darunter Amber, Zierapfel, Walnuss und andere Sorten von der Liste, die der Bund deutscher Baumschulen als geeignete Bäume für eine Stadt gelistet hat. Denn die BUGA 23 wird als erste Gartenschau überhaupt, Baumschule für die 2023 Bäume, die später in der Stadt verteilt werden. Überall finden die vier Leitthemen der BUGA 23

 Eine Seilbahnkabine, so wie sie über Mannheim schweben wird. Bild: Doppelmayr Seilbahnen GmbH Klima, Energie, Umwelt und Nahrungssicherung, ihren gärtnerischen Ausdruck. Blattstrukturen sind beispielsweise das Kennzeichen für den Bereich „Umwelt“. Hier sind seit Herbst 2021 die Rosen gepflanzt: 209 Rosensorten, 4440 Rosenpflanzen in allen vorstellbaren Farben. Sie breiten sich auf 1500 Quadratmetern Fläche aus und werden von Stauden und Gräsern begleitet. Der Schwerpunkt bei den Sorten liegt auf robusten Rosen mit einfachen und halbgefüllten Blüten. Im Sommer 2022 werden sie zum ersten Mal blühen! Insgesamt sehr intensiv wird es 2022 für die gärtnerische Abteilung. Die Pflanzpläne und Pflanzenlisten für den Frühjahrs- und Sommerflor werden erarbeitet und bestellt. Etwa 190.000 Pflanzen sind das im Frühling und nochmal 127.000 Pflanzen im Sommer. Hinzu kommen die rund eine Million Blumenzwiebeln, die ab Oktober gepflanzt werden.


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Traditionell ein Jahr vor der Eröffnung hat am 14. April der Dauerkartenvorverkauf begonnen. Karten gibt es online unter buga23.de, Vorverkaufsstellen sind außerdem im Luisenpark und in der Tourist Information Mannheim. Weiterer Baustein der BUGA 23 in Mannheim ist das Kultur- und Veranstaltungsprogramm. Im Luisenpark stehen jetzt schon 300 Programmpunkte für Kinder und Familien fest. Geplant und umgesetzt wird das Kulturprogramm mit rund 50 Kooperationspartnern aus der regionalen Szene. Highlight ist das Joy Fleming-Musical, dass in Kooperation mit der Mannheimer Runde eigens für die BUGA geschrieben und inszeniert wird. In Kooperation mit der Popakademie werden Künstler*innen einmal im Monat zum Afterwork-Seilbahn-Konzert einladen. Kuratiert von Thomas Siffling gibt es sonntags einen hochkarätigen Jazzclub. Weiteres Highlight wird das Improvisationstheater „DRAMA-light“, dass 150 Improführungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten kreieren will. Parallel baut die Bundesgartenbaugesellschaft im Auftrag der Stadt Mannheim ein Teilstück der Radschnellverbindung, ist mit der Umsetzung zweier Teilstücke der Neckarrestrukturierung betraut und wertet die Feudenheimer Au durch die Anlage eines Augewässers und einen Panoramasteg auf. Die Strukturmaßnahmen sollen ebenfalls bis zur Eröffnung der Bundesgartenschau fertig sein, deshalb wird auch hier mit Hochdruck gebaut. In der Feudenheimer Au haben die Garten- und Landschaftsbauarbeiten begonnen, ebenso am Neckarufer. Das Gewässer wird im Frühsommer befüllt sein, der Panoramasteg steht ab September. Von dort aus kann man dann ab Frühjahr 2022 über die Feudenheimer Au bis zum Fernmeldeturm blicken. Beste Aussichten für die BUGA 23!

Corinna Brod Pressesprecherin BUGA 23

 Die neue Parkmitte Luisenpark aus der Vogelperspektive Bild: BEZ + KOCK Architekten

 Der Panoramasteg über das Augewässer

Bild: RMP


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Theater für Senior*innen Im Nationaltheater Mannheim finden alle Altersgruppen die passenden Vorstellungen. Im Flugblatt „Theater für Senioren“ werden z. B. die Wünsche von Senioren hinsichtlich Zeit- und Preisgestaltung aufgegriffen. Angeboten werden Opern, Schauspiele, Tanz, aber auch kleine ausgesuchte Kunstgenüsse, wie die Liederabende in der Montagehalle, die beliebten Café Concerte oder auch Kammermusikmatineen und günstige Nachmittagsvorstellungen.

Spannende und anregende Erblebnisse auf den Bühnen des Nationaltheaters sind auf jeden Fall garantiert. Hier finden sich Uraufführungen ebenso wie Klassiker, Komödien ebenso wie Tragödien.

Theater verbindet – wenn es auch durch die momentanen Sicherheitsbestimmungen etwas distanziert zugeht, so bleibt man doch durch gemeinsame Kulturgenüsse in Verbindung und kann sich unbekümmert dem Theatergenuss hingeben.

Kartentelefon 0621-1680-150.

Wer das kostenlose Flugblatt per E-Mail erhalten möchte, kann sich gerne bei doris.brachmann@mannheim.de dafür anmelden. Weitere Auskünfte erhalten Sie unter Telefon 0621-1680-532.

THEATER FÜR SENIOR*INNEN

Doris Brachmann Nationaltheater Mannheim

Letzte Spielzeit am Goetheplatz #Generalsanierung

Wir haben die passenden Vorstellungen für Senior*innen! Fragen Sie an bei Doris Brachmann (doris.brachmann@mannheim.de)

Tipp: Vor der Generalsanierung

wird noch bis Juli 2022 im Theater am Goetheplatz gespielt.

Nationaltheater Mannheim

Kartentelefon 0621 1680 150

www.nationaltheater.de


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Kurz, aber prägend – Über Schiller, seine „Räuber“ und das Nationaltheater Mannheim Etwas versteckt im Foyer des Nationaltheaters Mannheim stehen zwei Bronzetafeln, auf denen zu lesen ist: „Das Mannheimer Nationaltheater ist im Jahr 1778 begründet worden. Sein erster Intendant war Wolfgang Heribert von Dalberg, dessen wagemutige und weltoffene Gesinnung dem Theater die gestaltende Kraft gegeben hat. Am 13. Januar 1782 fand die Uraufführung von Schillers JugendDrama ‚Die Räuber‘ statt. Sie brachte dem Mannheimer Nationaltheater unvergänglichen Ruhm. Die Mannheimer Bürgerschaft fühlte sich in Zeiten des Wohlstands und in Zeiten bitterer Not einig in der Liebe zu ihrem Theater und seinen Künstlern. 1839 nahm die Stadt Mannheim die Bühne in eigene Verwaltung. Sie schuf damit das erste stadteigene Theater in Deutschland. 165 Jahre war das Haus am Schillerplatz die Stätte glanzvoller Bühnenkunst gewesen, bis es in der Nacht zum 6. September 1943 in Schutt und Asche sank. [...] Als Symbol des Wiederaufstieges der Stadt nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ist Mannheims Bühne an neuer Stätte neu erstanden. Am 13. Januar 1957 erhielt dieses Haus seine festliche Weihe.“ Ein neues Theater deutscher Sprache Was sind die Gründe für diese ungewöhnlich enge Beziehung einer Stadtgesellschaft zu „ihrem“ Theater? Mitte des 18. Jahrhunderts war das deutsche Bürgertum, das zu Wohlstand gekommen war, aber noch wenig politischen Einfluss besaß, auf der Suche nach eigenen Ausdrucksformen und Möglichkeiten der Selbstdarstellung. Diese Entwicklung erfasste auch das Theater. Die vorherrschenden Theaterformen an den deutschen Fürstenhöfen jener Zeit waren Dramen in französischer und Opern in italienischer Sprache, die überwiegend von Königen oder Göttern handelten. Das „einfache Volk“ hingegen suchte Zerstreuung in Wirtshäusern und auf Jahrmärkten bei Thea-

terspektakeln unter freiem Himmel. Die Nationaltheaterbewegung setzte sich dagegen für ein Theater in deutscher Sprache, mit literarischem Anspruch und mit Sujets aus bürgerlichen Lebenswelten ein. Ein erstes als „Nationaltheater“ bezeichnetes Theaterunternehmen wurde 1767 in Hamburg gegründet, musste seine Pforten mangels Einnahmen jedoch bald wieder schließen. Mannheim war damals ein europaweit anerkanntes Zentrum der Künste und der Wissenschaften. Carl Theodor, Kurfürst von der Pfalz, der im Mannheimer Schloss bereits ein Opernhaus betrieb, fing Feuer für dieses neuartige Theater in deutscher Sprache und entschied sich, Ende der 1770er Jahre ebenfalls ein Nationaltheater zu errichten und die besten Schauspieler jener Zeit nach Mannheim zu verpflichten. Das Mannheimer Theater ist damit das älteste heute noch existierende Theater in Deutschland und nach dem Wiener Burgtheater das zweitälteste in Europa, das aus dem Geist der Nationaltheaterbewegung entstanden ist.

 Die Fassade des Nationaltheaters 2020 Bild: Christian Kleiner


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1779 wurde Carl Theodor König von Bayern und verlegte seinen Hof nach München. Das Nationaltheater wurde noch einige Jahre von München aus finanziert, bis es 1839 in die Trägerschaft der Stadt übernommen wurde. Damit wurde das NTM zum ersten Theater in städtischer Trägerschaft in Deutschland, und der Stolz auf „ihr“ Theater ist den Mannheimerinnen und Mannheimern bis heute anzumerken. Es ist daher nicht verwunderlich, dass bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg die Errichtung eines neuen, größeren Theaters geplant wurde. Zum Zeitpunkt der Eröffnung 1957 galt das Nationaltheater, errichtet nach einem Entwurf des deutschen Architekten Gerhard Weber im Geist des Bauhauses, als das modernste und architektonisch fortschrittlichste Theatergebäude in Deutschland. Eröffnet wurde es mit einer Neu-Inszenierung von Schillers „Räubern“ – auf den Tag genau 175 Jahre nach der Uraufführung dieses Stücks in Mannheim.

 Soufflierbuch zur Uraufführung von Friedrich Schillers „Die Räuber“ am 13. Januar 1782 in Mannheim. Bild: Andreas Praefcke

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Ein dramatischer Paukenschlag Schiller und Mannheim, das ist eine kurze, aber intensive Begegnung. Schiller hatte mit der Arbeit an den „Räubern“ noch als Schüler begonnen und den Text um 1780, also im Alter von gerade erst 20 Jahren, fertig gestellt. Seine Ausbildung an der Hohen Karlsschule in Stuttgart, der Militär- und Verwaltungsakademie des Herzogtums Württemberg, neigte sich ihrem Ende zu. Sein Stück lässt sich als Abrechnung mit dem Drill und der geistigen Enge jener Erziehungsanstalt lesen, aber auch als Auseinandersetzung mit heiß diskutierten Fragen der Zeit: Was ist Freiheit? Was bestimmt unser Handeln, und wer unseren Platz in der Welt? In welchem Verhältnis stehen Verstand und Gefühl? Mit der Geschichte der ungleichen Brüder Karl und Franz Moor entwarf der Mediziner Schiller eine naturwissenschaftlich anmutende Versuchsanordnung: Franz, der jüngere Bruder, fühlt sich benachteiligt und ungerecht behandelt. Er verleumdet daher den älteren Karl, der daraufhin vom Vater enterbt und verstoßen wird. Wie weit lässt sich diese Intrige treiben? Bis zu welchem Grad lassen sich Menschen manipulieren? Karl wendet sich enttäuscht von seiner Familie ab und gründet eine Räuberbande, die die alte Welt und ihre Konventionen in Schutt und Asche legt. Welchen Preis ist er zu zahlen bereit in seinem Kampf um Gerechtigkeit? Das Stück endet in einer Katastrophe: Franz, Karls Geliebte Amalie und der Vater sind tot. Karl übergibt sich selbst der Justiz. In Württemberg war an eine Veröffentlichung des Stücks, das reichlich sozialen Sprengstoff bot, nicht zu denken. Daher wandte Schiller sich an den Mannheimer Buchhändler Christian Friedrich Schwan, der den Text 1781 zunächst anonym in Buchform herausbrachte, und der wahrscheinlich den Mannheimer Theaterintendanten auf das Stück aufmerksam machte.


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Intendant Dalberg entschied sich, das Stück anzunehmen. Er hoffte auf einen Erfolg, schließlich wurde Schiller in einer Rezension des gedruckten Stücktexts als ein „deutscher Shakespeare“ bezeichnet. Zeitzeugen der Uraufführung am 13. Januar 1782 berichten von einem außergewöhnlichen Theaterereignis: „Das Theater glich einem Irrenhaus, rollende Augen, geballte Fäuste, stampfende Füße, heisere Aufschreie im Zuschauerraum! Fremde Menschen fielen einander schluchzend in die Arme, Frauen wankten, einer Ohnmacht nahe, zur Tür. Es war eine allgemeine Auflösung wie im Chaos, aus dessen Nebeln eine neue Schöpfung hervorbricht!“ Die Uraufführung der „Räuber“ machte Schiller auf einen Schlag berühmt, so wie sie auch das Mannheimer Theater berühmt machen sollte.

 Szene aus „Die Räuber“

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Dennoch konnte Schiller an diesen ersten Erfolg in Mannheim nicht anknüpfen. Zwar verpflichtete Dalberg ihn in der Spielzeit 1783/84 als Hausautor am Nationaltheater, doch die hier entstandenen Stücke „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“ und „Luise Millerin“, später umbenannt in „Kabale und Liebe“, wurden vom Intendanten abgelehnt und an anderen Orten uraufgeführt. Enttäuscht verließ Schiller Mannheim und sollte nicht mehr zurückkehren. Mythos „Räuber“ Neben Goethes „Faust“ ist „Die Räuber“ womöglich das bekannteste Theaterstück deutscher Sprache – und bis heute eines der einflussreichsten, das zahlreiche Künstler zu ei-

Bild: Hans Jörg Michel


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genen Werken inspirierte. Dabei war der Verfasser selbst nach der Uraufführung nicht zufrieden mit seinem Werk. In einer Kritik, die er unter anderem Namen verfasste, ging Schiller mit dem Stück hart ins Gericht. Zu übertrieben sei alles, zu sehr auf den dramatischen Effekt hin zugespitzt. Tatsächlich liest sich „Die Räuber“ heute als das Werk eines jungen Mannes, dessen Talent unbestreitbar ist, der aber von der Meisterschaft seiner späteren Dramen noch weit entfernt ist. Anleihen bei Shakespeare sind unübersehbar, die Handlung ist verworren, manche Figuren bleiben blass. Der berühmte deutsche Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki hat „Die Räuber“ einmal als ein „durch und durch schlechtes Stück“ bezeichnet. Ein Stück allerdings, so fügte er hinzu, das wie kein anderes vom Jungsein zu erzählen vermöge. Das Motiv der Auflehnung einer jungen Generation gegen ihre Eltern sowie Schillers unnachahmliche, energiegeladene Sprache tragen dazu bei, dass sich das Stück bis heute in den Spielplänen der Theater hält. Als Traum vom „noch-einmal-jung-sein“ hat Christian Weise, Hausregisseur am NTM, seine Interpretation der „Räuber“ angelegt, mit der wir die Spielzeit 2018/19 eröffneten. Eine Gruppe älterer Menschen, die in einem Fachwerkhaus irgendwo im Regenwald leben – in Brasilien etwa gibt es tatsächlich solche von deutschen Aussiedlern im 19. Jahrhundert gegründeten Siedlungen – träumt sich anhand von Schillers Drama in die eigene Jugendzeit zurück. Am Ende der Spielzeit 2021/22 wird die Aufführung noch einmal im Nationaltheater zu sehen sein, bevor wir das Gebäude für die Zeit der Generalsanierung verlassen müssen. Auch sonst nehmen wir das Erbe des Nationaltheaters, von manchen mitunter als „Schillerbühne“ bezeichnet, gerne an, auch wenn gerade jüngere Generationen im-

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mer seltener einen Zugang zu Schiller finden. Neben „Maria Stuart“ haben wir in der vergangenen Spielzeit Schillers „Jungfrau von Orleans“ herausgebracht und die junge polnische Regisseurin Ewelina Marciniak mit der Inszenierung beauftragt. Sie hat Schillers Text mit den Debatten um die Rolle der Frau in der heutigen Gesellschaft aufgeladen. Auch diese Aufführung ist weiterhin in unserem Programm. Zu seinen Lebzeiten war Schiller kein „Klassiker“, sondern ein Theaterrevolutionär, der Sehgewohnheiten auf den Kopf stellte und die Themen und Konflikte seiner Zeit auf die Bühne brachte. Den Geist des Aufbruchs, der die Uraufführung der „Räuber“ zu einem unvergesslichen Moment der Theatergeschichte gemacht hat, gilt es auch heute mit jeder einzelnen neuen Produktion heraufzubeschwören. Schiller treu zu sein heißt daher nicht, seine Stücke textgetreu wiederzugeben. Sondern mit der Ernsthaftigkeit, mit der Schiller seiner Zeit einen Spiegel vorhalten wollte, zu versuchen, die Themen, Fragestellungen und Konflikte unserer Zeit auf die Bühne zu bringen. Wenn uns das in Mannheim hin und wieder gelingt, dann dürfen wir zu Recht den Namen „Schillerbühne“ tragen. Christian Holtzhauer Intendant des Schauspiels und Künstlerischer Leiter der Internationalen Schillertage am Nationaltheater Mannheim


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Wichtige Telefonnummern:

Meine/unsere Daten:

Polizei-Notruf

110

Feuerwehr/Rettungsdienst

112

Krankentransporte

19 222

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

116 117

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . / . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Zahnärztlicher Notfalldienst

38 000 813

Geburtsdaten

Giftnotruf

0761 / 19 240

Telefonseelsorge

0800 111 0-111 und 0800 111 0-222

Einheitliche Behördenrufnummer

115

Taxi

44 40 44 o. 2 18 18

FB Sicherheit und Ordnung

293-2933

MVV-Notfall 0800 290-1000 (Gasgeruch, Stromausfall, Fernwärme) Bahnhofsmission Hauptbahnhof

2 63 00

Familienname . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vornamen

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Stand: April 2022

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Der Mannheimer Seniorenrat e.V. wurde 1990 von engagierten Bürgerinnen und Bürgern gegründet, um sich für die Belange älterer Menschen einzusetzen. Er ist parteipolitisch und konfessionell neutral; er arbeitet ehrenamtlich.

Ehrenamtliche Helfer gesucht! Wir suchen mehrere aktive Menschen, die Lust haben, sich in einem der unterschiedlichen Bereiche einzubringen: Allgemeine Verwaltung Mithilfe bei der Organisation von Veranstaltungen und Infotagen Mithilfe bei der Zertifizierung von Geschäften zum „Seniorenfreundlichen Service“ Beratung von Senioren, z. B. bei Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht uvm. Wir bieten Ihnen eine ausreichende Einarbeitung in einem freundlichen Umfeld. Wieviel Zeit Sie in Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit mit uns verbringen möchten, bestimmen Sie selbst. Bitte wenden Sie sich bei Interesse telefonisch oder per E-Mail an den Mannheimer Seniorenrat e.V. N 1, Stadthaus, Podiumsgeschoss (Aufzüge vorhanden) 68161 Mannheim Tel.: 06 21 / 2 93-95 16 Fax: 06 21 / 2 93-95 40 info@seniorenrat-mannheim.de www.seniorenrat-mannheim.de


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Die letzte Ruhe – Bestattungsmöglichkeiten auf den Mannheimer Friedhöfen Über die Vergänglichkeit des eigenen Seins nachzudenken und sich zu Lebzeiten zum Thema Bestattungsmöglichkeiten zu informieren – das ist nicht jedermanns Sache. Doch die Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Friedhof und der Austausch darüber mit Angehörigen und Freunden erleichtert es vor allem den Hinterbliebenen im Sterbefall, über die Art der Bestattung und das Grab zu entscheiden. Die Friedhofslandschaft hat sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten stark verändert. So verzeichnen wir in Mannheim heute mehr als 70 Prozent Feuerbestattungen. Allein dies hat Folgen für die Belegungsdichte eines Friedhofs und verlangt neue Konzepte, was auch das Angebot der kommunalen Friedhöfe, gerade in Mannheim, in den letzten Jahren erweitert hat. Besonders gefragt sind bereits seit einigen Jahren Gräber für Feuer- oder Erdbestattungen in gärtnergepflegten Parkgrabfeldern, die inzwischen neben dem Hauptfriedhof auch auf den Vorortfriedhöfen Neckarau, Feudenheim und Käfertal angelegt wurden, ein weiteres Feld auf dem Waldfriedhof Rheinau ist in Planung. In

die parkähnlich gepflegten Anlagen fügen sich auch Urnengemeinschaftsgräber harmonisch ein. Hier haben Angehörige die Möglichkeit, mit Namen an einer dafür vorgesehenen Stelle an die/den Verstorbene/n zu erinnern. Der Graberwerb in einem Parkgrabfeld ist verbunden mit dem Abschluss eines Pflegevertrags über die gesamte Laufzeit bei der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner, die durch die ansässigen Friedhofsgärtnereien vertreten wird. Auch in Hinblick auf die immer stärker nachgefragte Waldbestattung in Ruheforsten und Friedwäldern haben die Mannheimer Friedhöfe alternative Bestattungsmöglichkeiten, wie die Baumbestattung vom Hauptfriedhof auf die Vorortfriedhöfe Rheinau, Friedrichsfeld, Seckenheim, Gartenstadt und Wallstadt ausgeweitet. Dabei handelt es sich um pflegefreie Urnengräber, die auf einer Wiese zwischen Bäumen angelegt sind. Der Friedhof punktet hier gegenüber der Waldbestattung mit einer guten Infrastruktur. Regelmäßige Grabbesuche auf dem Friedhof sind für Angehörige mit kürzeren Anfahrten und besserer Erreichbarkeit möglich, als in einem abgelegenen Waldstück.


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Impressum Gerne berät Sie zum Thema Grabarten: Sabine Göth Tel. 0621/ 33 77 123 E-Mail: sabine.goeth@mannheim.de Wer sich für historisch bedeutsame und erhaltenswerte Grabstätten in Mannheim interessiert, kann sich auch als Patin/Pate engagieren und später im eigenen Patenschaftsgrab seine letzte Ruhestätte finden. Gerne beraten Sie zum Thema Grabmalpatenschaften: Dominique Stöhr-Schmidt Tel. 0621/33 77 185 E-Mail: dominique.stoehr-schmidt@mannheim.de Katrin Fix Tel. 0621/ 33 77 104 E-Mail: katrin.fix@mannheim.de

Text und Bilder: Friedhöfe Mannheim

Herausgeber: Mannheimer Seniorenrat e.V. N 1 Stadthaus – Podiumsgeschoss 68161 Mannheim Telefon: (06 21) 2 93-95 16 Telefax: (06 21) 2 93-95 40 www.seniorenrat-mannheim.de info@seniorenrat-mannheim.de Infopunkt: Mo – Fr 10 – 12 Uhr Beratungspavillon: Mo – Fr 10 – 12 Uhr Redaktion: Marianne Bade, Konrad Schlichter, Rainer Frank Produktion: DER PLAN OHG – Werbeagentur Sigmund-Schuckert-Straße 5, 68199 Mannheim Tel.: (06 21) 83 59 69-0, www.derplan-online.de Anzeigenberatung: Renate Neutard, Tel.: (0 62 24) 17 43 30 Fotos: Mannheimer Seniorenrat e.V., stock.adobe.com Titelfoto: Stadtmarketing Mannheim GmbH, Achim Mende 16. Ausgabe, April 2022 Textbeiträge mit Namensangabe bzw. Initialen unterliegen der Verantwortung der Autoren. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung von DER PLAN OHG und Mannheimer Seniorenrat e.V. © DER PLAN OHG Diese Broschüre wird kostenlos abgegeben.


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Liebevolle Grabpflege von vertrauensvollen Gärtnern „Wer wird sich später einmal um mein Grab kümmern?“ Diese Frage bewegt heute nicht nur viele ältere Menschen. Denn, ob man alleinstehend ist, die Kinder an einem anderen Ort wohnen oder die Verwandtschaft gar über den ganzen Erdball verstreut ist: Die Pflege einer Grabstätte ist in unserer mobilen Zeit längst keine selbstverständliche Familiensache mehr. Gut zu wissen, dass man vertrauensvolle Partner an seiner Seite haben kann, die einem die Arbeit und Verantwortung abnehmen. Oftmals entscheiden sich viele Menschen gerade in diesen Situationen für eine Bestattung, die keinerlei Pflege bedarf, ohne zu wissen, dass es Alternativen gibt. Wer die Rund-um-Pflege seiner eigenen Grabstätte bereits zu Lebzeiten gesichert sehen möchte, der sollte seine eigenen Wünsche schriftlich fixieren und vertraglich festlegen. Viele Vorsorgemodelle oder private Sterbegeldversicherungen bieten hier keine optimale Lösung: Die meisten dieser Modelle enden bereits nach Abwicklung der Bestattung. Aber: Um die anschließende Grabgestaltung und -pflege müssen sich die Angehörigen dennoch selbst kümmern. Für diese Fälle bieten die Mannheimer Friedhofsgärtnereien seit mehr als 50 Jahren den vertrauensvollen Service der Dauergrabpflege an. Dabei wird die Pflege entweder einer bestehenden Grabstätte oder – im Fall der persönlichen Vorsorge – der späteren eigenen Grabstätte auf einen Friedhofsgärtner dauerhaft übertragen. Welche Arbeiten im Rahmen der Dauergrabpflege vom Gärtner ausgeführt werden sollen hängt ganz vom Wunsch des Kunden ab. Vom regelmäßigen Gießen bis

zum Bepflanzen der Grabstätte und dem Ablegen von Gestecken zu Gedenktagen ist alles möglich. Sowohl die mit dem Friedhofsgärtner vereinbarten Leistungen als auch der Zeitraum und der Beginn der Dauergrabpflege werden in einem Vertrag geregelt, den der Kunde mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG abschließt. Dauergrabpflege ist ab einer Laufzeit von zwei Jahren möglich; nicht selten wird der Vertrag jedoch über die komplette Ruhezeit der Grabstätte abgeschlossen. Die Grabpflege beginnt entweder auf Abruf des Auftraggebers, zu einem festgelegten Datum oder – im Fall der Vorsorge – nach Ableben des Auftraggebers. Die Gesamtkosten für die vereinbarte Dauergrabpflege werden bei Abschluss des Vertrages an die Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG gezahlt. Sie legt das Geld nach strengen Anlagerichtlinien an und zahlt jährlich die erbrachten Leistungen des Friedhofsgärtners. Mit den erwirtschafteten Kapitalerträgen werden alle Folgekosten aufgefangen, die sich im Laufe der Jahre ergeben können. Damit bleiben Kunde oder Erben selbst bei einer Laufzeit von 20 Jahren und mehr von jeglichen Nachzahlungen aufgrund von Preissteigerungen oder Steuererhöhungen verschont. Die Leistungen der Friedhofsgärtner werden regelmäßig von der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG kontrolliert, so dass der Kunde sichergehen kann, dass seine Wünsche auf Dauer erfüllt werden. Informationen zur Dauergrabpflege erhalten Sie bei den Mannheimer Friedhofsgärtnereien sowie im Internet ­unter www.dauergrabpflege-baden.de


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