Öxle & Co.

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SCHUTZGEBÜHR 1,– €

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SEKT & WEIN | FEINE BRÄNDE | HOPFEN & MALZ

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GEHOPFT GEKELTERT GEBRANNT

WEINKULTUR | SCHNAPSKULTUR | BIERKULTUR



Öxle & Co. | #2021

BADISCHE TRINKKULTUR

Foto: © iStock.com/Instants

Liebe Genussfreunde,

was wären die Festtage ohne ein Genusserlebnis? Wer heuer zu Hause feiert, sollte sich rechtzeitig einen Vorrat auserlesener Flüssig-Stöffchen zulegen. Ob spritzige Sekte, Longdrinks oder Cocktails als Apero, hochwertige Weine oder fein gehopfte Biere zum Festtags-Menü und ein bekömmliches „Verisserli“ zum Abschluss, die Auswahl ist groß.

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Ganz nach guter badischer Manier will die zweite Ausgabe des „Öxle“-Magazins wieder einladen zur Handwerkskunst mit Herz ist die Basis Gaumenfreude mit allen Sinnen und Tippgeber sein der tollen Weine, Sekte, Biere und für Süffiges, Spritziges sowie Hochprozentiges. Brände aus der REGIO.

Die Angebote in der Genuss-Region Südbaden sind vielfältig, unsere Beiträge abwechslungsreich: Wir haben die Weinlese mit einem Traubenvollernter beobachtet, haben nachgefragt, wie man ein 750 Jahre altes Weingut in die Zukunft führen kann, und durften im Weinkeller bei einer Jungweinprobe den Kennern über die Schulter schauen. Es geht aber auch um prämierte Spitzenweine aus der REGIO, um traditionelle Brennereien und ihre hochprozentigen „Wässerchen“, außerdem um alteingesessene regionale Brauereien und ihren würzigen Gerstensaft. Wein- und Sekt-Verkostungsnotizen sowie Cocktailrezepte für die Festtage runden den Ausflug in Badische Genusswelten ab. Wir wünschen anregende Lektüre, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Editorial

Michaela Moser


Öxle & Co. | #2021

INHALT Sekt & Wein Vollernter auf dem Vormarsch: Weinlese im Wandel 06 - 07

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Das Freiburger Stiftungsweingut startet in die Zukunft 08 - 09

08

Mit Könnern im Keller: Experten-Jungweinprobe in Schliengen-Müllheim 10 - 11 Lasst die Korken knallen! REGIO-Sekt-Verkostung 12-13 Ausgezeichnet! Top-Winzer und -Kellermeister aus Baden 14 - 15 Welcher Wein zu Weihnachten? Weinverkostung 16 - 18

INHALTSVERZEICHNIS

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Öxle & Co. | #2021

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Hopfen & Malz

London calling: Neues dunkles Craft-Beer von Waldhaus 20  Breit aufgestellt: Brauerei Ganter überzeugt auch mit 0 % Vol. 21 Lasser braut „Ausstich“ nach Rezept aus den 1920ern 22

20

Brände & Cocktails Der „Feine Kappler“ punktet mit Whisky vom Hexenhügel 26

5

Auf den Storch gekommen: Rum von der Brennerei Bimmerle 27 Erlesene Destillate: Obstbrände der Hausbrennerei Baumgartner 28 „Schnapsideen“ seit Napoleons Zeiten: Obsthof Sehringer 29

Brau-Passion trifft Grillkunst in der Rothaus-Genusswelt 23

Warm & wohlig

Innovativ wie Jimi Hendrix: Decker-Bio-Bier 24

Winter-Marie: Neuer Glühwein von der Alten Wache 30

INHALTSVERZEICHNIS

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Öxle & Co. | #2021

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MIT DER BIGGI IN DEN BOTTICH ne

Immer mehr Winzer setzen aus Kostengründen einen Traubenvollernter ein. Er macht vieles einfacher, einiges geht jedoch verloren. In Königschaffhausen am Kaiserstuhl kann man die Methoden nebeneinander erleben.

WEINKULTUR

Text & Fotos: David Baldysiak

„Jetzt kummts schönschte am Herbschte“, lacht Thomas Meier, als es ans Vespern geht. Seit halb neun, also seit etwa drei Stunden, ist der 58-Jährige zusammen mit Freunden und Familie bei der Arbeit: Zuerst haben sie gemeinsam die Reben der Schwägerin gelesen, jetzt sind seine Spätburgunder-Trauben dran. Geerntet wird hier noch von Hand, fast wie vor hundert Jahren. Jedes Jahr freue man sich auf die Handlese, so Meier. „Ein schöner Tagesausflug“ sei das.

Überhaupt sei man hier ein „richtiger Familiebetrieb“. Meier und seine „Mitleser“ kennen sich seit Ewigkeiten. Ein paar hundert Meter weiter ist das Bild ein anderes: Man kann sich kaum unterhalten ob der Lautstärke des Vollherbsters. In einem Bruchteil der Zeit schüttelt er die Trauben von den Reben. Je näher sich Sascha Durand mit dem tonnenschweren Fahrzeug dem Ende der Reben nähert, desto mehr vibriert der Holzpflock, an dem die

Trauben aufgespannt sind. Es wirkt beinahe so, als würde hier ein Erdbeben auf einer sauber bemessenen Fläche wüten.


Öxle & Co. | #2021 Schafft die Tagesarbeit von zwölf Menschen in einer halben Stunde: Der Vollherbster hat viele Vorteile. Trotzdem freut sich Winzer Thomas Meier (u.) auch immer auf die Handlese.

Durch den Klimawandel verschiebt sich der Herbst, also die Erntezeit für Wein, immer weiter nach vorne. Außerdem wird der Herbst immer kürzer. Hatten die Winzer früher noch sechs Wochen Zeit, um den Wein vollständig zu ernten, sind es jetzt nur noch drei Wochen. Auch dieser Umstand begünstigt den immer weiter ausgeprägten Einsatz des Vollernters.

„Verlorene Nostalgie“ „Es geht schon ein bisschen Nostalgie verloren“, sagt Meier mit Blick auf das riesige Gefährt. Er hat seine Zellen von seinem Vater geerbt, war im zarten Alter von drei Jahren zum ersten Mal beim Herbsten dabei. Seine Kinder werden den Weinbau wohl nicht übernehmen. Zu groß der Aufwand, zu gering der Ertrag. Der Weinbau hat Tradition hier in Königschaffhausen. Die Winzergenossenschaft besteht seit 1933, die Keller, in denen sie den Wein lagert, stammen aus dem

16., 17. und 18. Jahrhundert. Die älteste Flasche Wein im Keller wurde hier 1949 abgefüllt. Nachdem die Maschine fertig ist, lädt sie die Trauben in Bottiche ab. 400 bis 450 Kilo fassen die Gefäße. Die werden dann zur Winzergenossenschaft gefahren, wo sie weiterverarbeitet werden. Nach der Gärung reift der Wein dann noch mindestens ein halbes Jahr im Holzfass.

Männer müssen ihm den vollen Behälter auf den Rücken hieven. Beim Umladen in die Bottiche seien die Männer früher auch schon mal mit der Biggi in den Bottich hinein gekippt, erzählt Meier schmunzelnd. So ein bisschen Fortschritt hat also auch sein Gutes.

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Mit der heutigen Ausbeute ist Meier nicht ganz zufrieden: vier Bottiche sind voll geworden, ungefähr 1000 Kilo Kabinett und 850 Kilo Auslese stehen am Ende zu Buche. Die Stimmung kann das an diesem goldenen Herbsttag allerdings nicht lange trüben. Nachdem die Trauben maschinell geerntet und verladen sind, nachdem die Bottiche gespült sind, nachdem der letzte Schwatz an der Winzergenossenschaft beendet ist, kommt auch die Handlese-Gruppe langsam zum Ende. Erschöpft aber zufrieden wissen sie, was sie heute geschafft haben, wenn sie auch ein Vielfaches der Zeit gebraucht haben. Zum Abschluss führt Meier noch die Biggi vor, eine zylinderförmige Traubenbütte, die die Erntenden früher auf dem Rücken trugen, als es noch keine praktischen Traktoren gab. Zwei

WEINKULTUR

Immer mehr Winzer setzen Traubenvollernter ein. Das Fahrzeug ersetzt die Tagesarbeit von zwölf Menschen innerhalb einer halben Stunde. Für einen Hektar braucht er ungefähr zweieinhalb Stunden.


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WEINGUT IM WANDEL

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Wie schafft man es, ein 750 Jahre altes Weingut in die Zukunft zu führen, ohne die Historie dabei zu vernachlässigen? Dieser Herausforderung hat sich das Freiburger Stiftungsweingut angenommen. Den Wandel kann man dank neuem Logo, einem eigenen Weinjournal und modernisierten Qualitätsstufen nicht nur sehen, sondern auch tatsächlich schmecken. Text: Tanja Senn

ADVERTORIAL

Welche Qualität hat ein Wein? Zieht man das deutsche Weingesetz von 1971 zurate, spielt bei dieser Frage der Oechslewert eine Rolle, also der Zuckergehalt des Mostes. Allerdings formen noch weitaus mehr Faktoren den Charakter eines Weines: Wie sind die Böden? Wie viel Licht und Schatten haben die Reben? Wie weht der Wind, wie heiß sind die Tage und wie kühl die Nächte? Das Stiftungsweingut Freiburg trägt dem Rechnung und stellt die Eigenschaften seiner Weine künftig nicht mehr in der bisher gewohnten Einstufung,

sondern in Form einer Qualitätspyramide dar (s. Grafik). „Diese Klassifizierung ist die Zukunft“, zeigt sich Betriebsleiter Kilian Hunn zuversichtlich, „denn sie ist internationaler, verständlicher und aussagekräftiger“. Als Beispiel führt er die Auslese an, die viele Genießer mit süßen Weinen verbinden, obwohl sie durchaus trocken ausgebaut sein kann. Die neue Pyramide unterscheidet drei verschiedene Stufen – von den einfachen Gutsweinen über die besonderen Ortsweine bis hin zu den Top-Lagenweinen. Während die Gutsweine trockene,

frische Weine für den Alltag sind, werden die Ortsweine einer festen Lage zugeordnet. Dass gerade das Stiftungsweingut hier eine Vorreiterrolle einnimmt, ist mutig, schließlich stehen Schlossberg, Jesuitenschloss und Tuniberg oftmals im Schatten der überregional bekannten Kaiserstuhllagen. Zu Unrecht, wie Hunn weiß. Der Tuniberg mit seinen reinen Lösslagen auf Kalkgestein sei ideal für alle Burgundersorten, erklärt der Gottenheimer Winzer. Am Jesuitenschloss mit seinen lehmhaltigen Böden würden hingegen Gutedel und Müller-Thurgau besonders gut gedeihen.


Wein trinken und dabei Gutes tun – das ist beim Stiftungsweingut Freiburg einzigartig. Denn der Weinbaubetrieb ist Teil der gemeinnützigen Heiliggeistspitalstiftung Freiburg. Finanzielle Überschüsse des Stiftungsweingutes kommen den Aufgaben der Heiliggeistspitalstiftung, vorrangig der Altenhilfe, zugute.

Öxle & Co. | #2021

Info

Wer sich von der Qualität der Weine selbst überzeugen möchte: Alle Stiftungsweine können in der Vinothek im Jesuitenschloss verkostet werden. Öffnungszeiten: Do.-Fr. 14-18 Uhr, Sa. 10-14 Uhr

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Aussagekräftiger: die neue Qualitätspyramide.

Besondere Herausforderung: An den Steilhängen des Freiburger Schlossbergs ist Handarbeit gefragt.

ADVERTORIAL

Dass sich die Mühe lohnt, zeigt jetzt schon der neue Jahrgang. Trotz „so mancher herausfordernder Wetterkapriolen“ sei auch in diesem Jahr eine hochwertige Weinqualität zu erwarten, freut sich Stiftungsdirektorin Marianne Haardt. Die Trauben sind eingeholt und gären nun im Weinkeller. Im späten Frühjahr werden die Weine dann abgefüllt und stehen zur Verkostung bereit.

Die Herausforderung liegt dann eher darin, die Spitzenweine bekannt zu machen. „Das Stiftungsweingut lag viele Jahre im Dornröschenschlaf“, bedauert Hunn, „aber jetzt geben wir richtig Gas!“ Die moderne Ausrichtung ist auch am neuen Logo zu erkennen, das mit der Heiliggeisttaube und dem Gründungsjahr die bisherigen Elemente aufnimmt und sich in einem zeitgemäßen Stil präsentiert. Zudem nehmen spezielle Weinkreationen auf das aktuelle Geschehen in Freiburg Bezug. Während Weinfreunde in diesem Jahr den Jubiläumswein „900 plus Eins“ genießen durften, wird es im kommenden Jahr eine neue Kreation geben.

Fotos: © Stiftungsweingut Freiburg

Die absolute Spitzenlage bildet jedoch der Freiburger Schlossberg. Durch die Gneisgesteinsböden werden die Weine sehr mineralisch. Außerdem sorgt der „Höllentäler“, der Fallwind aus dem Schwarzwald, dafür, dass sich die Luft in heißen Sommernächten gut abkühlt. „Sehr viel Sonne und dabei trotzdem kühle Nächte – das wirkt sich einzigartig auf die Qualität des Weins aus“, zeigt sich Hunn begeistert. „Er erhält dadurch eine sehr schöne, feinfruchtige Aromatik.“ Für den erfahrenen Winzer und sein Team sind die Hänge des Schlossbergs eine Herausforderung. Mit 60 Prozent Steigung kommt kein Traktor hier hoch. Daher wird vom Rebschnitt über den Pflanzenschutz bis zur Lese alles in Handarbeit gemacht.


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„VOLL IM RENNEN“

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Von blumig, trüb bis süß: Während die Jungweinprobe für den Gaumen eines Laien einem Orakel gleicht, ist sie für den Kellermeister eines der wichtigsten Werkzeuge seiner Arbeit. Und eine große Kunst, wie ein Kellerbesuch bei der Ersten Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-

Müllheim zeigt. Text & Fotos: Arwen Stock

WEINKULTUR

Stufe um Stufe geht es hinab in den Keller, und die „heiligen Hallen“ tun sich auf, wie Michael Nussbaumer, der erste Kellermeister der Ersten Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim (WG), sein Reich nennt. Große und kleine Edelstahltanks reihen sich Raum für Raum aneinander. Im hintersten Teil befindet sich – als Allerheiligstes – der Barriquekeller mit den Eichenholzfässer. „Unsere Winzer haben bei der diesjährigen Lese ganze Arbeit geleistet und nur gutes Material gebracht“, betont der 37-Jährige eingangs der Jungweinprobe mit Geschäftsführer Heiko Schapitz. Dabei seien die Herausforderungen für den Jahrgang 2021 mit Spätfrost im Frühjahr, verregnetem Sommer und Pilzerkrankungen in der Folge nicht

unerheblich gewesen. Nussbaumer verbucht rund 30 Prozent weniger Weinertrag – mit der Qualität ist er trotzdem sehr zufrieden. Insgesamt 3,7 Millionen Liter Wein fasst der Keller, in dem auch die Weine der Kaiserstühler Winzer vom Silberberg gekeltert werden. Der Anteil des aktuellen Jahrgangs macht 1,35 Millionen Liter aus. Hinzu kommen noch Bestände von 2020 im Tank. Etwa 85 verschiedene Weine lagern hier im Keller, an die 60 in Weingarten bei Karlsruhe. „100 Prozent gesundes Lesegut“ sind laut Nussbaumer die Basis für die Kunst des Kellermeisters. Frisch gekeltert muss er die Jungweine etwa jeden zweiten Tag probieren. In Weingarten macht das sein zweiter

Kellermeister. Dabei kommt es auf das richtige Timing und Reagieren an. Verpasst man das, sind seiner Erfahrung nach die guten Anlagen eines Weines schneller „versaut“, als man sich umdrehen kann. Doch der 37-Jährige beherrscht sein Handwerk. Und auch der Geschäftsführer Heiko Schapitz ist von Haus aus Diplom-Ingenieur für Weinbau und Önologie. Los geht es mit den Weißweinen: Weißburgunder Kabinett, Müller-Thurgau und einem „Bilderbuch-Chardonnay“. Bei dieser Rebsorte gab es wegen des Spätfrosts 2021 die größten Verluste. Dann heißt es „blanc de noir“: Für diesen Wein gilt es, den roten Spätburgunder weiß zu keltern. „Die Trauben waren 20 Minuten nach der Lese bei uns auf der Presse“, lobt Nuss-


Topqualität im Krisenjahr: Geschäftsführer Heiko Schapitz (li.) und Kellermeister Michael Nussbaumer zeigen sich begeistert von den Jungweinen.

„Mhh“ – Schapitz ist begeistert von dem Chardonnay-Sektgrundwein vom Lindenhof. Die Trauben seien in Weingarten gekeltert und vergoren worden. Für die Reife kam der Jungwein nach Schliengen in den Keller. Nach Nussbaumers „geliebtem Gutedel“ sind die Rotweine dran: 7500 Liter Spätburgunder Alte Reben von den Bahlinger Winzern vom Silberberg reifen noch im Tank – die Hälfte

davon wird im Barrique ausgebaut: „Der wird super.“ Nussbaumers Experimentierfreude kennt keine Grenzen: Gin hat er schon hergestellt, derzeit reifen im Barriquekeller ein Benefizio-Rosé und als jüngstes „Keller-Baby“ ein weißer Dessertwein aus Muskat-Ottonell-Trauben eines uralten Schliengener Bestands. Zudem lagert der aktuelle „Benefizio“ nach Portwein-Vorbild hier. Nussbaumer freut sich, dass sie jedes Jahr seine Menge verdoppeln konnten: „Da sind wir voll im Rennen.“

Info

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Vinotheken der Ersten Markgräfler Winzergenossenschaft SchliengenMüllheim gibt es in Schliengen, Bahlingen, Weingarten, Müllheim und Staufen. www.sonnenstueck.de

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WEINKULTUR

baumer die Schliengener Winzer und das birnige, süffige Aroma dieses Jungweins.


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Sekt

B Weingut Gehrihof

B Weingut Gehrihof

Glottertäler Eichberg Rosé Sekt

Glottertäler Eichberg Riesling

blauer Spätburgunder | extra trocken

blauer Spätburgunder | brut

Jahrgang 2018 | Preis: 10,90 €

Jahrgang 2018 | Preis: 10,90 €

Kellermeister: Markus Strecker

Kellermeister: Markus Strecker

Feinperlig, mit strahlenden Kupferreflexen. Duft nach reifen Erdbeeren, Stachelbeeren und floralen Noten. Frische Säure mit leichtem Abgang. Passend zu leichten Vorspeisen oder als Aperitif.

Strahlendes Bouquet aus Zitrusfrüchten, knackigen Äpfeln und Pfirsich. Harmonierende Säure mit einem prickelnden Abgang. Passt ideal zu Pasta- und Fischgerichten. Ein Sekt zum Anstoßen und Feiern.

12 % Vol.

12

9 °C

12 % Vol.

9 °C

K Arndt Köbelin Weingut

K Kaiserstühler WG Ihringen eG

Winzersekt Pinot Brut

IHRINGER Winter Secco rot

Privat Cuvée | brut

Preis: 5,75 €

Jahrgang 2019 | Preis: 13,50 €

Kellermeister: Werner Haßler

Kellermeister: Arndt Köbelin Mit duftenden Gewürzen fein komponiert. In der kalten Jahreszeit die prickelnde Alternative zum winterlichen Heißgetränk. Mit wenig Alkohol und feiner Süße. Gekühlt genießen als winterlichen Aperitif. Aromatisiertes weinhaltiges Getränk.

Burgunderfrucht in der Nase. Im Geschmack eine perfekte feinperlige Mischung zwischen edlem Champagner und einem rassigen deutschen Winzersekt. Idealer Begleiter zu Häppchen. 12 % Vol.

5 – 12 °C

9 % Vol.

K Weinhaus Heger

K WG Bischoffingen-Endingen a.K.

Rosé Sekt extra brut

Pinot Rosé

Spätburgunder | extra brut

Bischoffingen | 100 % Spätburgunder

Preis: 16,90 €

trocken | Preis: 8,95 €

Kellermeister: Joachim Heger und Team

Kellermeister: Norbert Kuhn

Frische Frucht nach roten Äpfeln, hellen Waldbeeren und Hagebutten. Gut integriertes Mousseux. Feine, harmonische Säureadern. Mit einer präsenten Frucht nach Süßkirschen und Beeren im Finish.

Ein Spätburgunder, wunderbar fein und beschwingend. Der saftige Geschmack wird geprägt von enorm viel Frucht, begleitet von einer feinen Perlage und angenehmer Süße. Passt zu leichten Vorspeisen und Desserts.

12 % Vol.

6 – 8 °C

12 % Vol.

2– 4 °C

K Winzergenossenschaft Bötzingen eG

K Winzergenossenschaft Oberbergen i.K.

Sauvignon Blanc

Baßgeige Sekt Rosé

trocken | Jahrgang 2019 | Preis: 9,70 €

Oberbergener Baßgeige Spätburgunder | extra trocken | Preis: 9,40 €

Kellermeister: Heinrich Höfflin

SEKTVERKOSTUNG

6 – 8 °C

Kellermeister: Wolfgang Schupp Rassiger Winzersekt von der Sauvignon Blanc Traube mit Charakter von Cassis, Stachelbeere und Maracuja. Saftige Noten von Pfirsich, Litschi und Kiwi in Verbindung mit herb erfrischender Grapefruit. Die feine Perlage unterstreicht diesen besonderen Sekt. 12 % Vol.

Bouquet aus reifer Erdbeere, Himbeere und Kirsche. Feinperliges Mousseux mit lebendiger Frische, kräftigem Körper und dezenter Süße. Ein prickendes Erlebnis für Feste jeder Art.

6 – 8 °C

Beschreibung (Color, Odor und Sapor)

11,5 % Vol.

Alkohol

Trinktemperatur

8 °C


M Markgräfler Winzer eG

Pinot Noir, Rot

Pinot Blanc | Klassische Flaschengärung

brut | Preis: 14,00 €

Baden | Weißburgunder | brut

Kellermeister: Gerd Schindler, Friedhelm Maier

Jahrgang 2016 | Preis: 11,50 € Kellermeister: Martin Leyh

12,5 % Vol.

10 – 12 °C

Dieser Pinot Blanc ist ein hochwertiger Jahrgangssekt aus ausgewähltem Lesegut, der eine wunderbare Perlage erhält. Die frühe Lese zeigt nach der zweiten Gärung eine finessenreiche Säurestruktur. 12,5 % Vol.

8 °C

M Weingut Blankenhorn

M Weingut Hermann Dörflinger

Rosé „De Blanc et Noir“

Pinot

Weißburgunder und Spätburgunder | brut

reiner Spätburgunder | brut

Jahrgang 2018 | Preis: 14,00 €

Jahrgang 2017 | Preis: 11,50 €

Kellermeisterin: Yvonne Kessler

Kellermeister: Hermann Dörflinger

Lachsrosa; reintöniger, beeriger Burgunderduft, Apfelschalentee. Sehr feines, kultiviertes Mousseux, kräftiger Extrakt, in seiner erfrischenden Art lange anhaltend.

Der Pinot Sekt reifte eineinhalb Jahre auf der Hefe. Elegant und fruchtbetont überzeugt er durch seine feine Perlage und seinen schönen Rosé-Ton.

12,5 % Vol.

8 °C

12 % Vol.

9 °C

M Weingut Kiefer-Seufert

M Weingut Zotz

Muskateller

Pinot & Chardonnay brut

klassische Flaschengärung | extra trocken

Markgräflerland | Pinot Blanc & Chardonnay |

Jahrgang 2019 | Preis: 10,90 €

brut | Preis: 14,00 €

Kellermeister: Philipp Kiefer

Kellermeister: Dennis Meindel

Wunderschönes Bouquet mit feinen Muskataromen. Elegant und feinperlig am Gaumen. Ausgebaut nach der traditionellen, klassischen Flaschgärung. Als Aperitif oder als feiner Begleiter zum Dinner. Passt immer!

Herrliche Frische und feine Perlage treffen auf feine Zitrus- und Briochenoten. Stilvoller Aperitif bei jeder Feierlichkeit. Ideal zu kalten Tapas, aber auch zu Fischgerichten sehr zu empfehlen.

12 % Vol.

6 –9 °C

12,5 % Vol.

8 – 10 °C

O Weingut & Privatkellerei Bimmerle KG

O Winzergenossenschaft Rammersweier

Pinot Brut

Pinot Sekt

Spätburgunder| brut

Rammersweier | Spätburgunder | brut

Jahrgang 2016 | Preis: 12,90 €

Jahrgang 2019 | Preis: 11,00 €

Kellermeister: Philipp Milke

Kellermeister: Siegfried Kiefer

Feinperlend, mit schönem Mousseux, zeigt sich dieser nach der traditionellen Flaschengärung ausgebaute Pinot Blanc Sekt. Filigrane Nase, die an frisch gebackene Mirabellen-Tarte erinnert.

Ein spritziger Sekt mit Aromen von Äpfeln, Birnen und Holunderblüten. Er hat eine rassige Säure und schmeckt ein wenig nach Hefe und Brioche. Passt hervorragend als Aperitif.

12,5 % Vol.

7 – 10 °C

B Breisgau K Kaiserstuhl-Tuniberg M Markgräflerland O Ortenau

12,5 % Vol.

13

8 °C

SEKTVERKOSTUNG

Dunkelrubinrote Farbe, feine Perlage mit schöner Himbeer-Kirsch-Aromatik; 40 Monate Flaschenreife auf der Hefe. Ein ausdrucksstarker Rotsekt mit feiner Tanninstruktur und einer prickelnden Perlage. Ein Festtagssekt vom Feinsten.

Öxle & Co. | #2021

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Öxle & Co. | #2021

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PRÄMIERTES HANDWERK

Ein Grund, die Korken knallen zu lassen: Die erfolgreichsten Winzer und Kellermeister der REGIO durften sich auch in diesem Jahr über die Ehren- und Staatsehrenpreise des Badischen Weinbauverbands freuen. Sie spiegeln die besondere Qualität der Badischen Weine wider.

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Text: Tanja Senn

Eine gute Lage – darüber dürfen sich die meisten Weinbaubetriebe im Südwesten Deutschlands freuen. Doch sie allein entscheidet nicht über die Qualität der Weine. „Wir alle wissen, um guten Wein zu produzieren, braucht es die Identifikation mit dem Produkt und der Region“, machte Staatssekretärin Sabine Kurtz anlässlich der Badischen Gebietswein- und Sektprämierung deutlich. „Erst das hohe handwerkliche Können der Winzerinnen und Winzer, Kellermeisterinnen und Kellermeister bringt die hohe Qualität unserer Weine hervor.“ Auf eine Auszeichnung für ihre Leistung hofften in diesem Jahr

AUSGEZEICHNETE WEINE

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102 Weinbaubetriebe aus allen neun Weinbaubereichen Badens. Sie haben insgesamt 1964 Weine und 76 Sekte eingereicht. Bei dieser Vielzahl ist es nicht verwunderlich, dass 46 Prämierungstermine nötig waren, um all die guten Tropfen zu verkosten. Nun stehen die Sieger fest: Für jeden der neun Bereiche Badens wurde ein Ehrenpreis ausgelobt. Über sie freuen sich in diesem Jahr der Winzerverein Hagnau (Bodensee), das Weingut Julius Zotz aus Heitersheim (Markgräflerland), das Weingut Hercher aus Freiburg-Waltershofen (Tuniberg), die Winzergenossenschaft Achkarren (Kaiserstuhl), die Roter Bur Glottertäler Winzer (Breisgau), das

Weingut Fellini aus Rauenberg (Kraichgau), die Winzergenossenschaft Schriesheim (Bergstraße) und die Becksteiner Winzer aus Lauda-Königshofen (Tauberfranken). Als Bester Badischer Betrieb 2021 wurde das Schwarzwaldweingut Andreas Männle aus Durbach (Ortenau) ausgezeichnet. Zudem wurde ein Sektehrenpreis verliehen, über den sich der Kaiserstühler Winzerverein Oberrotweil freuen darf. Neben den Preisen für die einzelnen Gebiete werden auch sechs Ehrenpreise nach Betriebsgrößen vergeben. So haben kleinere und mittlere Betriebe eine gute Chance, mit ihren Kollektionen zu


Öxle & Co. | #2021

Foto: © Johannes Meger

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Große Freude bei den Ehrenpreisträgern.

punkten. In diesem Jahr sind das die Weingüter Schwörer und Andreas Laible aus Durbach (bis 19,9 ha), das Weingut Nägelsförst aus Baden-Baden (bis 49,9 ha), die Burkheimer Winzer am Kaiserstuhl (bis 149,9 ha), die Alde Gott Winzer Schwarzwald aus Sasbachwalden (bis 299,9 ha) und die Durbacher Winzergenossenschaft (mehr als 300 ha).

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AUSGEZEICHNETE WEINE

Vom Land Baden-Württemberg wurden zudem drei Staatsehrenpreise vergeben, und zwar an die drei Betriebe, die in den zurückliegenden drei Jahren bei den Landesprämierungen in Summe die besten Ergebnisse erzielten. Über diese besondere Prämierung durften sich das Weingut Schwörer und das Schwarzwaldweingut Andreas Männle aus Durbach sowie der Winzerverein Hagnau freuen.


Öxle & Co. | #2021 WEINVERKOSTUNG

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Wein

B Roter Bur Glottertäler Winzer eG

B Stiftungsweingut Freiburg 1298

Rotwein Cuvée

Grauburgunder

Glottertäler Eichberg | Qualitätswein |

Freiburger Schlossberg | Q.b.A. | trocken

trocken | Jahrgang 2016 | Preis: 9,50 €

Jahrgang 2020 | Preis: 17,50 €

Kellermeister: Norbert Faller

Kellermeister: Kilian Hunn

Mit dunklem Kirschrot fließt dieser elegante Rotwein ins Glas. Feine Nuancen von Johannis­­ beeren und Paprika kitzeln die Nase. Geschmacklich gehaltvoll, mit feinwürzigem Abgang.

Komplexes Bouquet nach Birnen und Quitten mit zarten Anklängen von Butterscotch und gerösteten Haselnüssen, am Gaumen durch eine salzige Mineralität geprägt.

13 % Vol.

4,9 g/l

14 % Vol.

5,5 g/l

4,0 g/l

15 – 18 °C

3,0 g/l

11 – 13 °C

B Weingut Bernhard Schätzle

B Weingut Gehrihof

Weißburgunder

Spätburgunder Roter Bur

Lehener Bergle | Kabinett | trocken

Roter Bur | Qualitätswein | trocken

Jahrgang 2019 | Preis: 5,90 €

Jahrgang 2018 | Preis: 16,50 €

Kellermeister: Bernhard Schätzle

Kellermeister: Markus Strecker

Typischer Weißburgunder vom Muschelkalk. Durchgegoren mit frischer Säure. Feine, dezente Fruchttöne in Duft und Gaumen. Galant zu Fisch, Fondue und hellem Fleisch.

Dunkles, kräftiges Rot, Aromen von Sauerkirsche und Brombeere. Vollmundig kräftiges Mundgefühl, langanhaltender Abgang. Passend zu kräftigem Braten und Rindfleisch.

13 % Vol.

6,1 g/l

15 % Vol.

5,2 g/l

0,3 g/l

10 °C

2,8 g/l

16 –18 °C

B WG Buchholz/Sexau eG

K Bickensohler Weinvogtei eG

Buchholzer Sonnhalde

Bickensohler Steinfelsen Grauer Burgunder

Rotwein Cuvée - im Barrique

„SK-Selektion“

Buchholzer Sonnhalde | Spätlese | trocken Jahrgang 2018 | Preis: 13,90 € Kellermeister: Jörg Wiedemann

Steinfelsen | Spätlese | trocken Jahrgang 2019 | Preis: 9,70 € Kellermeister: Michael Jäger

Violette Farbe. Aromen von Cassis, Sauerkirsche, in der Nase schöne VanilleAromatik. Deutliche Tanninstruktur und guter, langanhaltender Spaß am Gaumen.

Im Duft feine Melonen- und Quittenaromen. Gehaltvoll und cremig, kraftvoller und eleganter Wein. Passt zu Steaks, Braten, Lamm und Wildgeflügel, Meeresfrüchten, Seefisch, Käse.

13,5 % Vol.

5,4 g/l

13,5 % Vol.

6,5 g/l

4,0 g/l

14 –16 °C

1,2 g/l

8 – 10 °C

K Bickensohler Weinvogtei eG

K Kaiserstühler WG Ihringen eG

Bickensohler Winzer Glühwein

IHRINGER Winklerberg Uringa 962

aus Spätburgunder

Spätburgunder Rotwein Réserve

Vulkanfelsen | mild| Preis: 4,95 € Kellermeister: Michael Jäger

Winklerberg | Qualitätswein| trocken Jahrgang 2018 | Preis: 26,00 €

Premium-Glühwein aus Spätburgunder. Zimt-Nelke-Aromatik, abgerundet mit Vanille und Orange. Passender Begleiter an Herbstund Wintertagen. Wie hausgemacht! Zu Flammkuchen, Quiche, Rostbraten und Wild.

Tiefdunkles Rubinrot. Im Duft etwas Lakritze, reife Kirsche, feine Vanille. Am Gaumen reife Tannine und Röstaromen vom Barriqueausbau. Idealer Begleiter zu Wild und dunklem Fleisch.

Kellermeister: Werner Haßler

11,5 % Vol.

4,3 g/l

13,5 % Vol.

5,4 g/l

77,0 g/l

50 – 60 °C

5,3 g/l

14 – 16 °C

Beschreibung (Color, Odor und Sapor)

Alkohol

Säure

Restzucker

Trinktemperatur


Sasbach | Qualitätswein | trocken

VDP.ORTSWEIN | QbA | trocken

Jahrgang 2020 | Preis: 6,90 €

Jahrgang 2018 | Preis: 15,00 €

Kellermeister: Werner Giener

Kellermeister: Joachim Heger

Rotweincuvée aus Spätburgunder, Cabernet Sauvignon und Cabernet Mitos. Kräftige Farbe, sattes, würziges Aroma von dunklen Beeren, etwas Paprika, Pfeffer und etwas Mokka.

Reifer, saftig-obstiger Duft nach vollreifen Birnen, Golden-Delicious-Äpfeln, Weinbeeren und süßen Backgewürzen. Runder, geschmeidiger Körper am Gaumen, seidig, dichte Textur.

14 % Vol.

5,3 g/l

14 % Vol.

5,3 g/l

5,7 g/l

16 – 18 °C

0,5 g/l

8 °C

K Weingut Kilian Hunn

K Winzergenossenschaft Achkarren i.K. eG

Chardonnay trocken „Junge Wilde“

Vulkankracher, Edition Bestes Fass

Qualitätswein | trocken

Achkarrer Schlossberg | Qualitätswein | feinherb

Jahrgang 2020 | Preis: 9,50 €

Jahrgang 2019 | Preis: 11,90 €

Kellermeister: Kilian Hunn

Kellermeister: Christoph Rombach

Duft nach reifen Nektarinen und Aprikosen. Vielschichtige und würzige Aromen mit Erinnerung an gelbe Früchte. Saftig und mineralisch.

Eine vollmundige Rotwein-Cuvée mit spürbarer italienischer Appassimento-Stilistik. Dicht und lang am Gaumen. Das tiefdunkle Rot spricht für die Vielschichtigkeit des Weines.

13,5 % Vol.

6,7 g/l

13,5 % Vol.

4,9 g/l

3,9 g/l

8 – 10 °C

14,5 g/l

16 – 18 °C

K WG Bischoffingen-Endingen a.K.

K Winzergenossenschaft Oberbergen i.K.

Merlot Rosenkranz

REBSTÜCK #GLÜHWII

Bischoffinger Rosenkranz | Qualitätswein

Oberbergener Baßgeige | Winzerglühwein

trocken | Preis: 8,95 €

aus Rotwein | lieblich | Preis: 5,45 €

Kellermeister: Norbert Kuhn

Kellermeister: Wolfgang Schupp

Dieser Merlot leuchtet in typischen dunklen Granattönen. Sein Bouquet ist sehr intensiv, fein würzig mit fruchtigen Noten nach Pflaume, reifer Kirsche und Cassis.

Stimmig eingebundene Gewürze, kräftiger Körper und anhaltender Geschmack. Duft nach Zimt, Nelke und Orange. Er verspricht großen Genuss – eben: wie selbstgemacht.

13,5 % Vol.

5,5 g/l

11,8 % Vol.

5,6 g/l

1,1 g/l

16 – 18 °C

71,5 g/l

ca. 70 °C

K Winzerverein Munzingen

K Winzerverein Munzingen

Spätburgunder Rotwein „Premium“

Grauer Burgunder

Munzinger Kapellenberg | QbA | trocken

Munzinger Kapellenberg | Kabinett | trocken

Jahrgang 2018 | Preis: 8,50 €

Jahrgang 2020 | Preis: 6,40 €

Kellermeister: Ottmar Ruf

Kellermeister: Ottmar Ruf

Einfruchtige Kirsch- und Brombeeraromatik, begleitet von einer dezenten Holzfassnote. Gehaltvoll, samtig, ausgewogene Säure, wirkt stoffig und nachhaltig im Abgang.

Helles Gelb, im Duft Birnen- und Apfelaromen, Melonen und frisch gekernte Walnüsse. Geschmeidige Art mit fruchtiger Säure, elegant, anhaltend im Abgang.

13,5 % Vol.

5,2 g/l

14 % Vol.

5,2 g/l

3,2 g/l

14 – 16 °C

4,0 g/l

8 – 12 °C

B Breisgau K Kaiserstuhl-Tuniberg

Öxle & Co. | #2021

K Weingut Dr. Heger Ihringer Grauburgunder

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WEINVERKOSTUNG

K Sasbacher Winzerkeller eG Leo in Bestform


Öxle & Co. | #2021

18

Wein

M Lämmlin-Schindler

M Weingut Blankenhorn

Spätburgunder „Alte Reben“

Schliengen Pinot Noir

VDP. ORTSWEIN | trocken

VDP.ORTSWEIN | trocken | brut

Jahrgang 2017 | Preis: 15,50 €

Jahrgang 2018 | Preis: 12,00 €

Kellermeister: Friedhelm Maier, Gerd Schindler

Kellermeisterin: Yvonne Kessler

„Bester und einziger Großes-GoldKandidat der Kategorie Rotwein ist der tradtionell im Holzfass und Barrique ausgebaute 2017er Mauchen Spätburgunder ‚Alte Reben‘“ (lt. www.winesystem.de).

Süßkirsche, Schattenmorelle, Brombeere, Preiselbeere, Granatapfel, Hagebutte. Dezente, erfrischende, gut integrierte Säure, weiche Holznote. Lädt zu einem weiteren Glas ein.

13 % Vol.

5,4 g/l

1,8 g/l

15 – 18 °C

13 % Vol.

5,5 g/l

0,8 g/l

16 °C

M Weingut Martin Waßmer

M Weingut Thomas Harteneck, Schliengen

CALMO Rotweincuvée

Vollmond Chasselas

Markgräflerland | Qualitätswein | trocken

Schliengener Sonnenstück | Badischer Land-

Jahrgang 2018 | Preis: 18,00 €

wein | trocken | Jg. 2020 | Preis: 11,00 €

Kellermeister: Martin Waßmer

Kellermeister: Ch. Fischer und Th. Harteneck

Syrah, Cabernet Sauvignon, Merlot und St. Laurent. Würziger Duft von Dörrpflaumen, schwarze Kirsche und Brombeere. Vielfältiges Nasen- und Gaumenspiel.

Pure Wine, handgelesen, mit weinbergseigenen Hefen vergoren, ohne Schwefelzusatz, unfiltriert abgefüllt. In der Nase saftig-fruchtig, am Gaumen würzige Vitalität.

13,5 % Vol.

6,1 g/l

10,5 % Vol.

5,0 g/l

1,9 g/l

15 – 16 °C

1,0 g/l

8 – 10 °C

M Weingut Zotz

M Weingut Zotz

CARUZZO Rotweincuvée

CHASSLIE – Gutedel sur lie

Maltesergarten & Altenberg | QbA | trocken

Heitersheimer Maltesergarten | QbA | trocken

Jahrgang 2018 | Preis: 17,50 €

Jahrgang 2020 | Preis: 7,90 €

Kellermeister: Dennis Meindel

Kellermeister: Dennis Meindel

Vollmundige, samtige Cuvée aus Merlot & Cabernet Sauvignon. Mit Aromen von Waldfrüchten, mediterranen Gewürzen & Tabak passt er perfekt zum Festtagsbraten.

Zarter Duft mit Aromen von Apfel, Birne, Melone und Walnüssen, am Gaumen cremig mit frischer Mineralität und milder Säure. Passt zu Seefisch, Kalb, Geflügel, zu Fondue und Raclette.

13,5 % Vol.

5,9 g/l

12,5 % Vol.

4,6 g/l

1,0 g/l

16 – 18 °C

3,0 g/l

10 °C

M Winzerkeller Auggener Schäf

O Weingut & Privatkellerei Bimmerle KG

Junge Winzer Gutedel

Cuvée Pinot Noir / Merlot / Cabernet Sauvignon

WEINVERKOSTUNG

Auggen | Qualitätswein | trocken Jahrgang 2020 | Preis: 5,90 €

QbA | trocken | Jahrgang 2017 | Preis: 9,90 €

Kellermeister: Andreas Philipp

Kellermeister: Philipp Milke

Duft nach weißen Blüten, feine Apfelaromen geben ein wunderbares Duftbild ab. Leicht nussige Würze. Ein moderner Weintyp mit auffallender Fruchtigkeit und Eleganz.

In der Nase zeigt sich die rote Frucht und die Komplexität des Pinot Noir. Am Gaumen präsentiert der Wein die Fülle des Merlot, welche perfekt mit den Fruchtaromen harmoniert.

12 % Vol.

4,6 g/l

14 % Vol.

5,1 g/l

4,3 g/l

6 – 8 °C

2,9 g/l

17 – 19 °C

Beschreibung (Color, Odor und Sapor) M Markgräflerland O Ortenau

Alkohol

Säure

Restzucker

Trinktemperatur



sondere Bi e

Das Brauen von ganz besonderen Bieren zum Weihnachtsfest hat eine sehr lange Tradition. Ob als Weihnachts-, Winter- oder Festbier – viele Brauereien bieten in der Weihnachtszeit ein außergewöhnliches Bier an, das sich geschmacklich von den „normalen“

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Biersorten unterscheidet. Wir haben einige dieser Bierspezialitäten unter die Lupe genommen.

Waldhaus Selektionsbier 2021

HOPFEN & MALZ

Nach guter Tradition haben die Braumeister von Waldhaus zum Jahresende ihrer ganz besonderen Leidenschaft freien Lauf gelassen: der Kreation von neuen Bierspezialitäten. Das neueste Ergebnis dieser Passion ist ein Craft Beer mit dem klingenden Namen „Harry’s Porter“. Das Porter ist im Grunde der Ursprung aller obergärigen, dunklen Biere. Sämtliche Porter-Arten sowie das Stout mit allen seinen Untersorten gehen auf das Porter zurück. Benannt wurde es nach einer besonders potenten Konsumentengruppe: den „porters“, Londoner Hafenarbeiter.

Was hat es mit „Harry’s Porter“ auf sich? Es handelt sich um ein baltisches Porter. Der Unterschied zu einem traditionellen Porter besteht in der Verwendung untergäriger Hefen. Bei dem nur limitiert erhältlichen Selektionsbier mit 16 Grad Plato Stammwürze und einem Alkoholgehalt von 7,0 % vol. vereinen sich dunkle Malze und feinster Naturhopfen zu einem außergewöhnlichen Charakter. Röst- und Schokoladenmalze verleihen dem Porter seine dunkle Farbe und sorgen durch ihr Zusammenspiel für eine süßliche Karamellnote, die den Genuss abrundet. pl www.waldhaus-bier.de

Fotos: © Privatbrauerei Waldhaus

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Foto: © iStock.com/monticelllo

Öxle & Co. | #2021

SPEZIALITÄTEN ZUM FEST


Öxle & Co. | #2021

Fotos: © GANTER Brauerei

Die Traditionsbrauerei im Herzen von Freiburg.

Ein kräftiger, dunkler Malz-Charakter oder lieber frische Zitrusnoten? Mit ihren breit gefächerten Spezialitäten geht die Freiburger Traditionsbrauerei GANTER auf jede Vorliebe ein. Immer wichtiger wird dabei der

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unbeschwerte Genuss ohne Alkohol. Am 28. August 1865 hat Ludwig Ganter seine kleine Hausbrauerei in Freiburg gegründet. Manches hat sich seitdem nicht verändert: So braut GANTER bis heute im Herzen von Freiburg. Auch heute noch kommen die Rohstoffe für die Bierproduktion ausschließlich aus der Region: die Gerste von lokalen Bauern aus Heitersheim und von einer Mälzerei aus Lahr-Dinglingen, das Schwarzwaldwasser aus dem eigenen Tiefbrunnen, die Hefe von der brauereieigenen Hefereinzucht und der Hopfen aus Tettnang oder sogar aus dem eigenen Hopfengarten im Dreisamtal. Anderes wurde dem Zeitgeist angepasst. Eine aktuelle Herausforderung ist etwa, dass die Nachfrage nach alkoholfreiem Bier immer mehr zunimmt. Rund zehn Prozent des Umsatzes macht die Brauerei GANTER mittlerweile mit den alkoholfreien Sorten – Tendenz steigend. So bildet nicht nur das beliebte, untergärig gebraute „Freiburger alkoholfrei“ eine Alternative für alle, die unbeschwert genießen wollen, neu ist auch das alkoholfreie Natur-Radler. Das kommt sogar mit einem Alkoholgehalt von null Prozent daher – eine echte Herausforderung für die Brauerei. Eine sehr zeitintensive, mehrstufige Entalkoholisierung ist dafür notwendig. Hierfür hat GANTER in eine innovative und besonders schonende Brautechnologie investiert. Der Vorteil: Da der Alkohol dem Bier erst nach der Reifung entzogen wird, bleibt die angenehme Hopfennote erhalten.

Die alkoholfreien Biere sind natürlich nicht die einzigen, die im Laufe der Jahre das Portfolio der Freiburger Brauerei ergänzt haben. 18 Sorten feinstes Bier umfasst die Produktpalette mittlerweile – vom klassischen Pilsner bis hin zu ganz besonderen Spezialitäten. Darunter etwa das kräftigmalzige Winterbier Wodan. Die aromatische Starkbier-Spezialität, die nach dem Originalrezept von 1898 gebraut wird, erhielt jüngst eine neue Gold-Medaille bei der DLGQualitätsprüfung 2021. Weitere Goldmedaillen gab es dieses Jahr für Magisch Dunkel, Urtrunk, Spezial Export und Weizen Hefehell. tas www.ganter-brauerlebnis.de

Egal, ob mit Promille oder ohne: Hopfen, Gerste, Hefe und Wasser für die GANTER-Biere stammen alle aus der Region.

ADVERTORIAL

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VOLLER GENUSS FÜR JEDEN GESCHMACK

GANTER rei

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Öxle & Co. | #2021

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„Lasser Ausstich”

Ein Klassiker ist zurück: Mit dem „Lasser Ausstich“ erwartet Liebhaber der Hopfenkaltschale ein ausgewogenes, gehaltvolles und untergäriges Vollbier, gebraut nach einem alten Rezept mit feinsten Zutaten und eigenem Brauwasser. Die Brauspezialität passt zu verschiedenen Anlässen: Sie ist ein guter Begleiter beim Grillen und harmoniert mit Fleischgerichten, Nudeln oder auch Kartoffelsalat. Durch die Spritzigkeit verleiht es der Speise die nötige Leichtigkeit und Bekömmlichkeit. Der Name „Ausstich“ geht auf den Brauch zurück, dass der Kellermeister jährlich das durch Verkostung bestimmte qualitativ „beste Fass“ des Jahrgangs auswählt und extra abfüllt beziehungsweise „heraussticht“. In der Brauerei wird heute noch der Begriff „Ausstichgerste“ für hervorragende Qualität des Rohstoffs verwendet. Das Bier mit einer Stammwürze von 12,5 Grad Plato und einem Alkoholgehalt von 5,2 % Volumen gibt es im Sixpack, in der 24er-Kiste sopl wie in der Sixpack-Kiste.

Fotos: © Lasser

HOPFEN & MALZ

www.lasser.de


wälder Brauerei Bierfreunde – seit über 65 Jahren auch mit Tannenzäpfle.

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Mit einer Brauereibesichtigung können Interessierte einen Blick hinter die Kulissen werfen. Danach lädt die Zäpfle-Bar selbstverständlich zu einem flüssigen Verweilen ein. Ob es nun ein frisches Tannenzäpfle, ein Schwarzwälder Zäpfle naturtrüb, ein spritziges Radler, ein fruchtiges Hefeweizen, ein malziges Eiszäpfle oder eine alkoholfreie Variante sein soll – das Angebot der Brauerei ist groß. Doch das ist noch nicht alles: Neben einem ZäpfleWeg sowie einem Museum gibt es auch einen Zäpfle-Markt, auf dem Gäste nach Andenken stöbern können. Im Brauereigasthof der „Rothaus GenussWelt“ können sich Besucherinnen

und Besucher auf badische, regionale und saisonale Küche freuen – und finden stilvolle Übernachtungsmöglichkeite in den großzügigen, modern pl eingerichteten Zimmern.

In der „Rothaus GenussWelt“ geben Experten ihr Wissen übers Grillen weiter. Im Vordergrund stehen soll die Qualität – immer mit dem Gedanken an Regionalität, Ursprung und Jahreszeit. In der modernen und hochwertigen OutdoorGrillküche demonstrieren Grillmeister der „Rothaus GenussWelt“ gemeinsam mit Tom Heinzle ihr Handwerk. Heinzle ist Grill-Guru, Buchautor und Rothaus-Grillexperte. Am 10. Dezember 2021, am 28. Januar 2022 und am 25. März 2022 läuft unter dem Motto „Zäpfle trifft Grill“ ein Basis-Seminar. Am 11. Dezember 2021 geht es weiter mit „Alles wird Glut“, hier geht es ans Jahresfinale. Bei „Feuer, Eis & Zäpfle“ ist am 29. Januar 2022 ein Wintergrillkurs angesagt. Den Abschluss markiert am 26. März 2022 die Veranstaltung „Fluss trifft Weide“. Auf dem Plan stehen Vegetarisches und Fisch. Angrillen ist jeweils ab 18 Uhr. www.rothaus-genusswelt.de

HOPFEN & MALZ

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Öxle & Co. | #2021

Bierbrauen auf 1000 Metern Höhe gepflegt. Bis heute begeistert die Schwarz-

Traditionelle Handwerkskunst, das RothausBrauverfahren, beste regionale Rohstoffe sowie kristallklares, weiches Wasser aus sieben eigenen Quellen – das ist die Basis für die frischen Qualitätsbiere der Brauerei. In Grafenhausen, mitten im Hochschwarzwald gelegen, bietet sie mit ihrer „Rothaus GenussWelt“ zahlreiche Möglichkeiten, um einen unvergesslichen Tag zu erleben.

Fotos: © Staatsbrauerei Rothaus

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Seit 1791 wird bei der Badischen Staatsbrauerei Rothaus die Passion fürs

Veranstaltungen

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DIE HEIMAT DES TANNENZÄPFLE


„Hendrix“ – auf den Namen des Gitarrenhelden hört das BioBier von Decker. Das Brauerei-Netzwerk zeigt, dass man auch außerhalb von Bayern ein gutes Helles brauen kann – und das in herausragender Qualität. Hendrix hat einen Alkoholgehalt von 4,8 % vol. und eine Stammwürze von 11,5 Grad Plato. Gebraut wird es in Lenzkirch mit klarem Schwarzwälder Quellwasser. Dazu kommen 100 % Naturhopfen aus Tettnang am Bodensee und Malze aus lokaler Produktion in Lahr. Auf Filtration und sonstige Zusätze wird verzichtet.

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Außergewöhnlich für den Bierstil ist, dass schon beim Öffnen frische Hopfenaromen

HOPFEN & MALZ

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in die Nase steigen: blumig, grasig, frisch. Der Eindruck setzt sich vom ersten bis zum letzten Schluck fort. Typisch für ein Helles hat „Hendrix“ ausgewogene Aromen und ist wenig bis kaum bitter. Das Helle sowie weitere Sorten von Decker gibt es in vielen lokalen Supermärkten, im gut sortierten Getränkehandel und Gastronomien wie auch im eigenen Onlineshop. Dort wird das Helle im Decker-Bier-Abo angeboten. pl www.deckerbier.de

Fotos: © Deckerbier

Öxle & Co. | #2021

Freiburg hat eigenes Helles Bio-Bier



Foto: © iStock.com/Bogdanhoda

Öxle & Co. | #2021

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PERHAPS A SCHNAPS? Ob Gin aus erlesenen Schwarzwaldkräutern, selbst gebrannter Whisky aus der REGIO oder klassische Obstbrände – Brennereien im Ländle haben eine

lange Tradition. Das beliebte „Verisserli“ bildet den krönenden Abschluss nach einem ausgiebigen Essen. Aber auch als Aperitif eignen sich die hochprozentigen Wässerle. Ob vor oder nach dem Essen, ein Aperitif oder ein Digestif darf’s immer sein. Texte: Liliane Herzberg, Pascal Lienhard, Tanja Senn

EDLE BRÄNDE

„Qualität beginnt am Baum“: Seit mittlerweile vier Generationen wird der Schwarzwälder Obst- und Weinbauhof „Feiner Kappler“ als Familienbetrieb geführt. Heute an vorderster Front: Abfindungsbrenner Axel Baßler. Mit viel Erfahrung und Liebe zum Detail ernten er und seine Familie seit langer Zeit die Schätze unserer sonnigen Region. In der hofeigenen Brennerei werden daraus edle Brände und Liköre ohne Zucker- oder Aromen-Zusätze. Nachdem sich diese bereits als Traditionsmarken etabliert haben, war es nun an der Zeit, Neues aus-

zuprobieren. Heraus kam: der Witch Hill Whisky. Neben der hohen Qualität der verwendeten Rohstoffe sind eine schonende Destillation sowie die abschließende Lagerung in ausgesuchten Weinfässern Erfolgsgaranten. Das Ergebnis überzeugt: Witch Hill Whisky sorgt für ein ausgesprochen mildes und angenehm fruchtiges Geschmackserlebnis. Seine kupferne Färbung erinnert an dunklen Bernstein. Mit einer würzig malzigen Kräuternote, Anklängen von Karamell und Kirschblütenhonig sowie seiner seidigen Textur verwöhnt dieser Single Cask Whisky auch den Gaumen des anspruchsvollsten Genießers. feinerkappler.de

Cocktail-Tipp Hot Toddy ZUTATEN 50 ml Whisky 3 Gewürznelken 1 EL Honig 17 ml Zitronensaft Kochendes Wasser 1 Zitrone

ZUBEREITUNG

Einen Löffel Honig in ein hohes Glas geben. Whisky, Zitronensaft und Nelken dazu und mit kochendem Wasser auffüllen. Vorsichtig umrühren und mit einer Zitronenspalte garnieren.

Foto: © iStock/viennetta

Auf zu neuen Ufern


Seinen ganz eigenen Geschmack bekommt der „Wood Stork“ durch Gewürze wie Chili, Ingwer, Bitterorange, Kaffee und Kakaobohnen. Fehlt nur noch der besondere „Schwarzwaldgeschmack“: den bringt Schwarzwälder Fichten- und Tannenhonig in die Flasche. „Wir haben lange herumprobiert, was passt“, erzählt Metzner. Die ursprüngliche Idee sei gewesen, den Rum – wie auch schon den hauseigenen „Needle Gin“ – mit Fichtennadeln zu verfeinern. „Wir mussten aber schnell feststellen, dass das nicht harmoniert.“ So verleiht nun der Bienenhonig dem Destillat eine leicht süßliche Note, die einen Kontrapunkt zur dezenten Chili-Schärfe bildet. www.bimmerle.de

Cocktail-Tipp Schwarzwälder Freiheit ZUTATEN 1 Limette 2 Zweige Rosmarin 6 cl Wood Stork Schwarzwald made Spiced Rum Cola Eis

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ZUBEREITUNG

Die Limette vierteln und mit einigen Rosmarinnadeln im Longdrinkglas zerstoßen. Rum und Eis dazugeben. Mit Cola auffüllen und mit einem Zweig Rosmarin kräftig umrühren.

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EDLE BRÄNDE

Edelbrände mit heimischem Streuobst oder Gin mit Schwarzwälder Fichtennadeln: Die Bimmerle Private Distillery bietet ein großes Sortiment an Spirituosen aus der Region. Nur eines fehlte bislang: ein echter „Heimatrum“. „Das Besondere an unserem Rum ist, dass er vor Ort destilliert und fermentiert wird“, sagt Marketing-Chefin Ann-Kathrin Metzner. Das Zuckerrohr, das die Basis jedes Rums bildet, stammt zwar aus Paraguay, der Melasse werden jedoch erst im Schwarzwald Hefe und Enzyme hinzugefügt, die den Zucker in Alkohol

umwandeln. Beim Destillieren in Kupferbrennblasen werden dann die intensiven Aromen des Zuckerrohrs eingefangen.

Fotos: © Bimmerle

Rum verbindet man mit der Karibik oder Südamerika. Dass das geistige Getränk auch wunderbar in die REGIO passt, zeigt die Brennerei Bimmerle aus Achern. Sie erzeugt hier einen „Spiced Rum“ mit ganz besonderer Schwarzwald-Note.

Öxle & Co. | #2021

Auf den Storch gekommen


ZUTATEN 4 cl Needle Gin 2 cl Lime Juice Dry Tonic Water ZUBEREITUNG

EDLE BRÄNDE

75 ml Caliber 1844 100 ml trockener Rotwein 175 ml Orangensaft

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ZUTATEN

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Foto: © iStock.com/kajakiki

Hüttenzauber

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Wichtig für den perfekten Gin Tonic ist eine niedrige Trinktemperatur und eine geringe Schmelzwasserabgabe. Dazu sollte das Glas, Tonic Water und der Lime Juice vorgekühlt sein. Eiswürfel, Lime Juice und Zutaten ins Glas geben, umrühren und mit ­einer halben Zitronenscheibe garnieren. Santé!

Cocktail-Tipp

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Di stil lery

150 ml schwarzer Tee 1 Zimtstange 2 Gewürznelken 60 g Zucker 2 geschälte Orangenscheiben ZUBEREITUNG

Den Kräuterschnaps Caliber 1844 mit Rotwein, Orangensaft und schwarzem Tee erhitzen. Gewürznelken und Zimtstangen hinzugeben, den Zucker unterrühren und das Ganze kurz aufkochen. Die Gewürze aus dem Topf nehmen, den Hüttenzauber dekoriert mit Orangenscheiben im Glas servieren. Cheers!

Klein & fein Die Hausbrennerei Baumgartner produziert seit 1983 Destillate. Auf Obstbrände spezialisiert, sind Anneliese und Fridolin Baumgartner erlesene Zutaten besonders wichtig. Der Erhalt und die Pflege der eigenen Streuobstwiesen liegt ihnen ebenso am Herzen. Die edlen Brände werden ohne Zusatzstoffe aus handverlesenen, vollreifen Früchten hergestellt. Dadurch entstehen natürliche, ausgefallene Kreationen. Die Devise der kleinen, bäuerlichen Brennerei lautet: klein, aber fein. Dass die Rechnung der Hausbrennerei aufgeht, bestätigen seit 2001 die Wettbewerbe auf der internationalen Spirituosenmesse „Destillata“: In diesem Jahr wurden die Baumgartners Nationensieger Deutschlands, erreichten den dritten Platz der Gesamtwertung und wurden zum neunten Mal in den Kreis auserwählter Destillerien aufgenommen. Der Medaillenreigen umfasst sieben Goldmedaillen, elf Silbermedaillen und eine Bronzemedaille. Im zweiten Wettbewerb „Craft Spirits“ wurde die Hausbrennerei zum dritten Mal in Folge „Craft Distillery of the Year“ und der Williams-Christ als „Best in Class“ bewertet. Insgesamt verbuchte die Hausbrennerei auch hier vier Gold-, 18 Silber- und fünf Bronzemedaillen.

hausbrennerei-baumgartner.de

Foto: © Hausbrennerei Baumgartner

Öxle & Co. | #2021

Gin Tonic Sour


www.obsthof-sehringer.de

Öxle & Co. | #2021

ZUTATEN 175 ml Cider 45 ml brauner Rum 1 Limette 8 Minzblätter 3 dünne Apfelspalten Crushed Ice

ZUBEREITUNG

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Die Limetten achteln und mit der Minze in ein Longdrinkglas geben. Mit einem Mörser leicht zerdrücken. Obenauf kommen jetzt noch die Apfelspalten. Crushed Ice und den Rum hinzufügen und das Glas mit Cider auffüllen. Mit frischen Minzzweigen, Apfelspalte und einer Zimtstange garnieren.

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EDLE BRÄNDE

2014 entstand außerdem die „Schnapsidee“ einer mobilen Bar: Dabei mixt das Edelbar-Team Brände mit hausgemachten Likören oder Säften zu ausgezeichneten Cocktails für besondere Tage wie Hochzeiten, Geburtstage, Firmenfeiern oder Partys. Ebenfalls für Events aller Art geeignet: Das Schnapsmobil – die kultige Bar auf zwei Rädern.

Apfel Cider Mojito

o: ©  iSt ock /Rim ma_Bond arenko

Die erste Obstanlage des Obsthofs Sehringer wurde schon 1923 gepflanzt. Auch fünf Generationen später legt das Familienunternehmen viel Wert darauf, dass die Produktion von der Aufzucht der Bäume bis zum fertigen Obst, Saft, Wein, Edelbrand und Likör, ebenso wie die Vermarktung der mit Sorgfalt hergestellten Produkte in ihrer Hand liegt. Sämtliches Obst, das sie in der Brennerei und der Likörherstellung verwenden, wird selbst angebaut. Nur so kann für die Qualität des Obstes, der Maische und den daraus kreierten 40 Edelbränden und Likören – wie etwa Boskoop-Brand, Kirschliköre oder Raritäten wie das Mirabellenwasser – garantiert werden. Ein noch aus der Zeit Napoleons stammendes verbrieftes Brennrecht gibt der Familie dabei die Möglichkeit, in der eigenen Hausbrennerei die Kunst des Destillierens von feinen Obstbränden von Generation zu Generation weitergeben und verfeinern zu können.

Cocktail-Tipp

Brände für jeden Anlass


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LIEBE, KLEINE „WINTER MARIE“ Sie ist die winterliche Schwester der „Kalten Sofie“: die „Winter Marie“. Den heißen Wein-Genuss der Alten Wache Freiburg gibt es in gleich vier verschiedenen Ausgaben. Die weiße Marie überzeugt mit Aromen von Mandarine, Sanddorn und Äpfeln, ihre rote Schwester mit Nuancen von feinherber Schokolade und frischem Tannenholz. Die Rosé-Variante weckt beim Genuss Gedanken an frisch gekochte Erdbeermarmelade.

HERAUSGEBER chilli Freiburg GmbH Paul-Ehrlich-Str. 13, D-79106 Freiburg Telefon Redaktion: 0761 / 76  99  83-0 Telefon Anzeigen: 0761 / 76 99 83-70 www.chilli-freiburg.de GESCHÄFTSFÜHRUNG Michaela Moser (V.i.S.d.P.) REDAKTION Michaela Moser (Redaktionsleitung) moser@chilli-freiburg.de Tanja Senn (tas) senn@chilli-freiburg.de

exotisch, mal erdverbunden oder auch ganz leicht daher – so vielfältig wie die vierte Jahreszeit selbst.

Liliane Herzberg (herz) herzberg@chilli-freiburg.de Pascal Lienhard (pl) lienhard@chilli-freiburg.de

Der Produktname stellt in Anlehnung an den Schlager „Schwarzwaldmarie“ eine gedankliche Verbindung zum Schwarzwald sowie zum an die Alte Wache angrenzenden Marienmünster her. Egal ob am Abend vor dem Kamin, zum Auftauen nach einem Schneespaziergang oder in geselliger Runde: Mit der „Winter Marie“ sollen Zudem wurde eine Alternative Feinschmecker gut durch den ohne Alkohol, aber mit hundert Winter kommen. Prozent Geschmack kreiert. Die Basis bildet ein Roter-Bur-Trau- Die Produkte sind online bestellbensaft aus dem Glottertal, der mit bar unter www.winter-marie.de. sorgfältig aufeinander abgestimm- Zudem gibt es sie in der Alten Waten Gewürzen verfeinert wurde. che am Münsterplatz sowie auf Damit kommt das Quartett ge- dem Freiburger Weihnachtsmarkt schmacklich mal fruchtig, mal am Stand am Predigertor. pl

REDAKTIONSASSISTENZ Marion Jaeger-Butt jaeger-butt@chilli-freiburg.de AUTOREN David Baldysiak, Arwen Stock LEKTORAT Beate Vogt SATZ & LAYOUT Miriam Hinze (Leitung), Katharina Fischer TITELBILD © iStock.com/draghicich FOTOREDAKTION Michaela Moser BILDAGENTUREN iStock, pixabay ANZEIGENVERKAUF Marion Jaeger-Butt jaeger-butt@chilli-freiburg.de Bernhard Würzburger wuerzburger@chilli-freiburg.de Christoph Winter marketing@chilli-freiburg.de ANZEIGENANNAHME E-Mail: anzeigen@chilli-freiburg.de DRUCK & WEITERVERARBEITUNG Hofmann Druck, Am Weiherschloss 8, 79213 Emmendingen Ein Unternehmen der © Das „Öxle & Co.“-Magazin erscheint in der zweiten Auflage. Die im Magazin enthaltenen Beiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Die gilt insbesondere für Vervielfältigung und Einspeicherung in elektronische Systeme. Gleiches gilt für den Nachdruck der von uns erstellten Bilder und Anzeigen.

Foto: © Alte Wache

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So vielfältig wie die vierte Jahreszeit selbst: Die charakterstarken Variationen der „Winter Marie“.

Infos unter www.chilli-freiburg.de




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