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irituelle K u te ror ltu
#01 | Januar 2026 | 5,30 € | 7,85 CHF
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KLÖSTER IN UNSERER REGION
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MIT CHARME & FEUER Toni Maroni und sein Stand auf dem Freiburger Münstermarkt
FENSTER ZUR WELT
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Kunst, Geschichte, Erlebnisse: packende Regio-Ausstellungen
Magazin fürs Dreiländereck
Lust auf REGIO | 01.2026
INHALT
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Foto:© SSG Guenter Bayerl
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Titelthema Spirituelle Kulturorte in der REGIO
Romanik im Elsass: die Abtei von Ottmarsheim
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Barock trifft Bildung: Kloster St. Ulrich, Bollschweil 16 06 – 07
Wegbereiter der Gotik: Kloster Maulbronn
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Geschichte in Bewegung: Kloster Beinwil, Schweiz 18 – 19
Impressionen Blick auf die Vogesen
14 – 19
08 – 09
Kunst & Kultur Durch Welten und Zeiten: die schönsten Ausstellungen in den Museen der REGIO 22 – 27
Land & Leute Erkunden & Erleben Schweizer Jura im Winterkleid: Rundwanderung an der „Hohen Winde“ 10 – 13
Inhaltsverzeichnis
Anzeigen
Axel Schwendemann verkauft Maroni und Nostalgie auf dem Freiburger Münstermarkt 20 – 21 Kolumnen
13, 21, 31
Haus & Garten Einladung zur Schnupperstunde: Wohlgerüche im winterlichen Garten 28 – 31
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Foto:© Hotel Schloss Hornberg
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e d Wärmen e i N osta l g Schlemmen & Sürpfeln
Kalender
Stilvoller Genuss in alten Mauern: Hotel Schloss Hornberg, eine Perle mit historischem Charme 32 – 35
Ausstellungen, Märkte & Konzerte: Termine in der REGIO 40 – 49
Let‘s schlemm! Einfach gute Rezepte ohne Küchenchaos 36 – 39
Horche se mol!
Merkles Küchenliebling: Ossobuco mit Cremolata
Andy Hör hat sich mit seinem ersten Roman einen Traum erfüllt 50
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Inhaltsverzeichnis
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LUST AUF…
06 Für unterwegs: Backgammon Dieses handgefertigte Backgammon-Spiel kommt aus Griechenland. Die Pocket-Version des Klassikers wurde vom nachhaltigen Brettspielehersteller Manopoulos kunstvoll gefertigt. Die äußere Hülle aus Nussbaum verleiht dem Backgammon-Set eine luxuriöse Note. Beim Öffnen der Schatulle wird das Innenfutter aus blauer Eiche sichtbar, das mit Nussbaum und Eiche-Punkten verziert ist. Diese Kombination aus verschiedenen Holzarten schafft eine harmonische Balance zwischen Eleganz und Tradition. Auch die Spielsteine und Würfel sind aus Holz. Durch die Abmessungen von 20 mal 12 Zentimeter ist das edle Stück der ideale Begleiter für unterwegs. Gesehen im Online-Shop bei shop.zeit.de Preis: 65 Euro Foto: © Zeit-Shop, Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG
Lust auf …
Das perfekte Familienspiel: Halma Gewonnen hat, wer als Erster durch Ziehen oder Überspringen eigener oder gegnerischer Steine seine Spielsteine vollständig in das gegenüberliegende Dreieck gebracht hat. Dabei sind einige Feinheiten bei den Spielregeln zu beachten. Das Familienspiel „Halma“ kann zu zweit aber auch mit bis zu sechs Personen gespielt werden. Diese schöne, großformatige Ausführung in
runder Form wurde in Handarbeit aus umweltfreundlichem, gemasertem Plantagenholz vom Samena-Baum gefertigt. Das Spielbrett läßt sich zusammenklappen und mit einem Seilverschluss sicher verschließen. Gesehen im Online-Shop bei holzlaedle.com Preis: 34,90 Euro Foto: © Willi/Eckart Seeger, Holzlädle
Lust auf REGIO | 01.2026
Für zwei Mannschaften: TAC Das Strategiespiel „TAC“ ist seit seiner Einführung vor 20 Jahren schon fast zu einem neuen Klassiker geworden. Ziel des einfachen Regeln folgenden, aber strategisch anspruchsvollen Spiels ist es, vier durch Glasmurmeln repräsentierte Spielfiguren ins eigene Häuschen zu bringen. Der Weg zum Ziel jedoch birgt spezielle Tücken, die sich den Spielerinnen und Spielern bald schmerzlich offenbaren. Gesehen bei Manufactum Schusterstr. 1, Freiburg sowie im Online-Shop bei manufactum.de Preis: 149 Euro Foto: © Manufactum
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Spaß am Freundeabend: Jenga wenn zusätzlich ein Zeitlimit gesetzt wird. So wird mit Jenga jeder Freundeabend zum großen Vergnügen. Gesehen bei Drogerie Müller Kaiser-Joseph-Str. 208–212, Freiburg Preis: 19,99 Euro Foto: © Müller Handels GmbH & Co. KG
Für alle Generationen: Vier gewinnt Konzentration und strategisches Denken ist gefragt, damit der Spielpartner nicht zuerst vier Spielsteine von derselben Farbe aufeinander oder nebeneinander stapeln kann. Einmal nicht aufgepasst, schon ist es passiert. Das Strategiespiel ab drei Jahren ist ein generationenübergreifender Spaß. Diese Version ist aus massivem Buchenholz gefertigt und hat einen Holzstift zur Sicherung der Steine beim Transport. Gesehen bei Manufactum, Schusterstr 1, Freiburg sowie im Online-Shop bei manufactum.de Preis: 44,90 Euro Foto: © Manufactum
Lust auf …
Spannung pur: Klötzchen für Klötzchen wird aus dem Jenga- Stapel herausgezogen und wieder obenauf gelegt. Dabei ist eine ruhige Hand gefragt, damit der Turm nicht in sich zusammenstürzt. Es können mehrere Spielerinnen und Spieler gegeneinander antreten oder zwei Teams gebildet werden. Noch spannender wird das Spiel,
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Erkunden & Erleben
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JUR A IM WINTERKLEID
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Im Winter zeigt sich der Schweizer Jura von einer besonders schönen Seite: Schneebedeckte Wälder, weitläufige Hochflächen und stille Täler formen eine Landschaft, die in der kalten Jahreszeit ihren ganz eigenen Reiz entfaltet. Die sanften Hügel und offenen Plateaus der Region bieten ideale Voraussetzungen für eine erholsame, aussichtsreiche Winterwanderung. Text & Fotos: Beat Eglin
Lust auf REGIO | 01.2026 Ein Wintertraum: Alpenpanorama von der Skihütte „Hohe Winde“
Von der Passhöhe aus fällt die Straße steil ab, bis bei einer markan ten Abzweigung die Scheltenstraße erreicht wird. Die schmale, gewun dene Strecke führt über den 1051 Meter hohen Scheltenpass – un scheinbar, aber landschaftlich ein drucksvoll. Ein paar hundert Meter weiter weist ein Schild nach rechts zum „Vorder Erzberg“. Dort, am Ausgangspunkt der Rundtour, liegt ein Bauernhof mit typischem Bergrestaurant und Parkmöglich keiten. Mittwochs und donners tags bleibt der Betrieb geschlossen, ein kleiner Selbstbedienungskiosk sorgt jedoch für unkomplizierte Verpflegung.
Die Alpenkette als weißes Band Rechts hinter dem Restaurant weist ein gelber Wegweiser im rechten Winkel nach links den Zaun entlang. Mit diesem Ab schnitt beginnt gleich der steilste Teil der Wanderstrecke. Gute Wanderschuhe sind hier
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Erkunden & Erleben
Für Wandernde aus Deutschland beginnt die Anreise zum „Vorder Erzberg“ mit dem Auto über die Grenze nach Basel. Obligatorisch ist für die Weiterfahrt auf der A2/ A3 nach Süden Richtung Délemont eine (elektronische) Autobahn vignette. Die Kulisse verändert sich rasch: Wohnquartiere weichen Feldern, Industriegebiete werden von Hügelketten abgelöst. Auf der Route 18 geht es weiter durch Zwin gen, wo die Birs überquert wird und die Dörfer enger an die Füße der Hügel rücken. Mit dem Abzweig auf die Passwangstraße beginnt der eigentliche Aufstieg – die Straße wi ckelt sich in immer engeren Kurven am Hang empor. Jurafeeling macht sich breit. Nach einigen Spitzkehren geht es durch den kurzen Passwang tunnel. Auf der Südseite ist die Passhöhe erreicht: 946 Meter über dem Meer. Beim Restaurant Alpen blick in der ersten Haarnadelkurve wird deutlich, warum der Jura gera de im Winter so ein reizvolles Ziel ist: In den Tälern sammelt sich der Nebel und wirkt von oben wie ein geschlossenes Nebelmeer, aus dem die einzelnen Jurahügel wie Inseln herausragen. Bei gutem Wetter zeigt sich hier das beeindruckende Alpenpanorama zum ersten Mal und gibt einen Vorgeschmack auf die Weitblicke, die bei der Wande rung zu erwarten sind.
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Titelthema
KR AFTZENTREN Klostergründungen im Mittelalter trugen wesentlich zur Entwicklung der REGIO bei. Hier kamen geistliche, kulturelle und architektonische Impulse aus ganz Europa zusammen – von den romanischen Bildwelten bis zu cluniazensischen Reformen. Vier Klöster stellen wir vor: bewegte Geschichte, die bis in die Gegenwart nachwirkt.
Abtei von Ottmarsheim
Die Abteikirche Ottmarsheim (l.) mit ihrem achteckigen Zentralbau aus dem 11. Jahrhundert. Im Inneren erzählen Fresken (o.) vom Leben des Klostergründers Rudolf von Altenburg.
Romanik im Achteck Vor fast tausend Jahren wurde in Ottmarsheim der Grundstein für ein prächtiges Benediktine rinnenkloster gelegt. Dessen markante Abteikirche prägt das Dorfbild bis in die Gegenwart und gehört, heute als Pfarrkirche genutzt, zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Romanik im Elsass. Seit 1841 steht sie unter Denkmalschutz und beeindruckt Besucher auf der Romanischen Straße mit ihrer einzigartigen Architektur. Der auffällige Kirchenbau befindet sich im Zentrum des Ortes unweit der deutsch-französischen Grenze, am Rande eines großzügigen Dorfplatzes. Gemeinsam mit dem ehemaligen Pfarrhaus, der Touristeninformation und dem Rathaus bildet es ein schmuckes Ensemble aus Fachwerk, Sandstein und moderner Glasfassade. Beim Blick auf die Kirche springt sofort die ungewöhnliche Architektur ins Auge: Ihr achteckiger Grundriss wurde nach dem Vorbild der Aachener Pfalzkapelle Karls des Großen (heute Teil des Aachener Doms) entworfen, das Ottmars heimer Oktogon wurde allerdings in kleinerem Maßstab und vereinfacht ausgeführt. Eine mögliche Erklärung für die Nachahmung ist, dass die Klosterkirche – wie auch die Pfalzkapelle – als Grabstätte ihrer Stifter dienen sollte.
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Die fast tausendjährige Geschichte des Klosters ist äußerst bewegt. Seit seiner Stiftung durch den Habsburger Grafen Rudolf von Altenburg und seiner Frau Kunigunde um das Jahr 1030 wurde es mehrfach im Zuge von kriegerischen Auseinandersetzungen geplündert, niedergebrannt und in Teilen zerstört. Nach der Reformation wurde das Benediktinerinnenkloster im 16. Jahrhundert in ein adeliges Damenstift umgewandelt. Rund 200 Jahre später wurde das Stift bei der Säkularisation infolge der Französischen Revolution aufgelöst, und die Klostergebäude wurden bis auf die Abteikirche und das 1711 erbaute Gästehaus abgerissen. Die Kirche ging in den Besitz der politischen Gemeinde über und wird seither als Pfarrkirche genutzt. Das Gästehaus diente ab dem 19. Jahrhundert wieder als Benediktinerinnenkloster. Ab 1991 ging das Kloster sukzessive an die Glaubensgemeinschaft Serviteurs de Jésus et de Marie über, 2004 gaben es die Benediktinerinnen ganz auf.
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Faszinierende Lichtspiele Während das weitläufige Klosterareal hinter Mauern und Zäunen einen verwaisten Lost-PlaceCharme verbreitet, stehen die Türen der ehemaligen Abteikirche St. Peter und Paul tagsüber allen Besuchern offen. Durch die dunkle Vorhalle unter dem Kirchturm führt eine weitere Pforte in das von Arkaden gesäumte Innere des Oktogons. Links und rechts neben dem Altarraum befinden sich zwei Kapellenanbauten mit Bleiglasfenstern, im Umgang erzählen fragmentarische Fresken bildhaft Szenen aus dem Leben des Klostergründers. Im Obergeschoss setzen sich Säulen und Bögen fort, raffiniert inszeniert im Wechselspiel von künstlicher Beleuchtung und natürlichem Lichteinfall. Die Besichtigung der Empore mit sehenswerten Fresken ist nur im Rahmen einer Führung möglich, die auch in deutscher Sprache Nicole Kemper gebucht werden kann.
Führungen durch die Abteikirche (Anmeldung erforderlich): bis zu 20 Personen: 85 Euro, bis 50 Personen: 100 Euro E-Mail: patrimoine@ottmarsheim.fr Tel.: ++33(0)389260642 www.ottmarsheim.fr www.route-romane.com/de/
Titelthema
Fotos: © nike, HP Lang
INFO
Fotos: © Bildungshaus, Winfried Stinn
Kloster St. Ulrich
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Geschichte und gelebte Gegenwart Eine Tafel im Dorfzentrum der 300-Seelen-Gemeinde St. Ulrich weist darauf hin, dass dieser Ort einer Kulturroute am „Netz der cluniazensischen Stätten“ angehört. Cluny im Burgund war im Mittelalter Vorbild für ein strenges Mönchsleben: Unabhängigkeit von weltlicher Macht, strikte Befolgung der Benediktinerregel, regelmäßige Gebete, Disziplin und Gehorsam. Ein leidenschaftlicher Verfechter dieser Ideen war Ulrich von Regensburg (1029–1093). Er schrieb die neuen Regeln auf und trug zu ihrer Verbreitung in Südwestdeutschland bei. In Zell im Möhlintal, dem heute nach ihm benannten St. Ulrich, gründete er ein Kloster, das sieben Mönche versorgen konnte. Bis zu seiner Erblindung im Jahr 1090 leitete Ulrich als Prior die kleine Gemeinschaft. Um das Leben des bedeutenden Reformers ranken sich zahlreiche Legenden. Einer Überlieferung nach soll er bis in seine Träume von Versuchungen des Teufels geplagt worden sein. So habe der Teufel Ulrichs Seele als Gegenleistung für ein Behältnis aus Sandstein gefordert, das dem Prior im Traum erschienen war. Ulrich handelte ihm ab, dass er seine Seele nur dann bekäme, wenn der Teufel ihm das gute Stück schneller liefere, als er es schaffte, eine Heilige Messe
Das Kloster St. Ulrich in Bollschweil mit der von Peter Thumb errichteten Barockkirche St. Peter und Paul. Hier befindet sich das Grab (u.) des Klostergründers Ulrich von Regensburg.
zu Ende zu lesen. Ulrich gewann den Deal. Bis heute liegt die sechs Tonnen schwere romanische Schale mit ihren rundlaufenden Reliefarbeiten christlicher Figuren und Symbole unversehrt auf der Wiese vor der Kirche. Niemand weiß, wie sie dorthin kam.
Hoffnung weitergeben Niemand weiß auch, wie es geschehen konnte, dass die Reliquien des Ulrich, der heiliggesprochen wurde, aus seinem Grab im Altarraum der Kirche verschwunden sind. Mag sein, dass sie, genauso wie andere kirchliche Utensilien, verkauft wurden, als Brände und Hungersnöte den Mönchen zusetzten. So wollte man das Kloster, das letztendlich in die Zuständigkeit des Klosters von St. Peter überging und schließlich 1806 von Napoleon säkularisiert wurde, in armen Zeiten über Wasser halten.
Apropos Wasser: Der ehemalige Sandstein-Untergrund der romanischen Brunnenschale im Klosterhof befindet sich nun an anderer Stelle. Auf ihm ruht heute ein überlaufendes Brunnengefäß. Es symbolisiert die Philosophie des Bildungshauses, das sich seit 1946 auf dem Gelände befindet und mit seinen Angeboten Menschen ermutigen will, ihre Lebensperspektiven weiterzuentwickeln. Der Leiter des Hauses, Bernhard Nägele, weist auf die Verbindung zu christlichen Grundgedanken hin. „Nur, wer seine innere Schale gefüllt hat und hoffnungsvoll in die Zukunft blickt, kann Hoffnung weitergeben.“ Auch ein 3,8 Kilometer langer Rundweg um die Anlage will dazu anregen, über den eigenen Lebensweg nachzudenken. Kornelia Stinn INFO Bildungshaus Kloster St. Ulrich www.bksu.de
Was die Zisterziensermönche in der Abgeschiedenheit des nördlichen Schwarzwaldes in Maulbronn schufen, ist einmalig – und für die Ewigkeit bestimmt. Der Klosterhof mit seinen historischen Mauern ist ein bedeutendes Zeugnis mittelalterlichen Baukunst. Die Anlage umfasst neben der frühgotischen Klosterkirche mit Vorhalle auch den gotischen Kreuzgang, das Brunnenhaus mit dem Dreischalenbrunnen und eine Vielzahl weiterer Gebäude. Um die Klostergeschichte in der richtigen Reihenfolge zu erleben, empfiehlt sich zunächst der Besuch des Klostermuseums im Frühmesserhaus und anschließend ein Rundgang durch die Küferei. Im Klostermuseum können Besucher in das klösterliche Leben der Zisterzienser seit der Gründung um 1147 eintauchen und erfahren mehr über ihre Wirtschaftsstrukturen und die Musiktradition. Im Erdgeschoss der Küferei ist das Infozentrum mit Klosterkasse und Shop untergebracht. Beim großen
Bücherfreunden sei zudem die Dauerausstellung „Besuchen. Bilden. Schreiben. Das Kloster Maulbronn und die Literatur“ empfohlen. In drei Abteilungen zeigt die Ausstellung, dass Maulbronn immer auch ein Ort der Literatur war. Die Ausstellung überblickt mehr als acht Jahrhunderte und gibt rund 50 Schriftstellerinnen und Schriftstellern, darunter die Klosterschüler Friedrich Hölderlin und Hermann Hesse, eine Stimme.
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Besondere Schätze des Mittelalters Wer Maulbronn besucht, sollte sich einen ganzen Tag Zeit nehmen, um die gesamte Klosteranlage zu erkunden. Denn diese beherbergt viele besondere Schätze wie etwa das Chorgestühl und die Reliefs am Hochaltar der Klosterkirche. Im Chor der Kirche zieht vor allem die Maulbronner Madonna alle Blicke auf sich. Die zwischen 1307 und 1317 vermutlich in Köln entstandene Figur mit Kind ist 170 Zentimeter groß und aus einem Walnussstamm geschnitzt. Wie sie nach Maulbronn gelangte, ist ein Rätsel. Die Anlage in Maulbronn wird das ganze Jahr mit Leben gefüllt. Berühmt ist der Weihnachtsmarkt im Klosterhof am 2. Advent. Ein kulturelles Highlight sind die Klosterkonzerte. Führungen zu verschie-
(Rekonstruierte) Brunnenschale im gotischen Brunnenhaus (g.o.) des Klosters Maulbronn. INFO Kloster Maulbronn Klosterhof 5, 75433 Maulbronn www.kloster-maulbronn.de Öffnungszeiten Bis 28. Februar: Di.–So., 10–16.30 Uhr Ab März: Mo.–So., 9.30–17.30 Uhr Sonderführung: Bei Kerzenschein und Glühwein Versch. Termine ab 2. Januar 2026 Klosterkonzerte Maulbronn www.klosterkonzerte.de
Titelthema
Vier der schönsten Schwarzwälder Klöster des Mittelalters – Maulbronn, Hirsau, Reuthin und Alpirsbach – sind durch die rund 100 Kilometer lange Klosterroute Nordschwarzwald verbunden. Wer von Norden kommt, erreicht auf der ersten Etappe der Klosterroute die Klosteranlage Maulbronn. Sie gilt als das am besten erhaltene mittelalterliche Zisterzienserkloster nördlich der Alpen und steht deshalb seit 1993 auf der Liste des UNESCO-Welterbes.
denen Themen erschließen die Jahrhunderte der Maulbronner Geschichte. Bei einem geführten Rundgang durch die Klosteranlage erleben die Besucher eine Fülle von Stilrichtungen – von der Romanik bis zur Spätgotik – und erhalten Einblicke in das „Wirtschaftsunternehmen“ Kloster. Zudem können sie sehen, wo einst Kepler, Hölderlin und Hesse die Schulbank drückten. Marianne Ambs
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Fotos: © SSG – Günther Bayerl
Kloster Maulbronn
Für die Ewigkeit
Klostermodell starten die Klosterführungen. In den Museumsräumen im Obergeschoss geht es um die nachklösterliche Zeit in Maulbronn, die Reformation des Klosters, die Klosterschule und die Bedeutung Maulbronns als Kunstdenkmal.
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Für Generationen von Freiburgern ist der charmante kleine Maroni-Stand auf dem Freiburger Münstermarkt eine liebgewonnene Anlaufstelle. Die Leidenschaft seines Betreibers Axel Schwendemann alias Toni Maroni ist dafür ein entscheidender Grund. Text: Jannis Jäger
Land & Leute
Seit bald 25 Jahren steht sein Hutzelwägelchen von Mitte September bis Ende März fast täglich auf dem Freiburger Münstermarkt. Axel Schwendemann, besser bekannt als „Toni Maroni“, ist dort mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Schon auf der KaJo verrät der Duft von gerösteten Kastanien
seine Anwesenheit. In einer großen Pfanne schwenkt er die Maronen, manchmal wirft er noch ein paar Schalen in die Glut. „Dann hat man noch mehr diesen Duft“, sagt er und schmunzelt. Es sei der Duft, der ihn „sichtbar“ macht, erzählt er. Es sei schon vorgekommen, dass er zwischen großen Marktständen versteckt gestanden habe. „Die Leute kamen trotzdem und sagten: ‚Wir haben Sie zuerst nicht finden können. Aber wir haben die Maroni gerochen.‘“ Er selbst ist der größte Fan des Produkts, das er
Foto: © freepik.com
verkauft: „Ich liebe Maroni. Ich esse jeden Tag welche“, sagt er. Die feinen Kastanien sind nicht nur lecker, sondern auch Nerven- und Gehirnnahrung, voller Proteine, Vitamin B und Aminosäuren. „Wenn ich irgendwann Maroni nicht mehr mögen sollte, dann hör ich auf“, erklärt er mit Nachdruck.
Nostalgie für alle Die Preise sind auch beim Maroni-Mann in den letzten Jahren gestiegen. „Jetzt kosten sie vier
Doch romantisch ist sein Job nur von außen betrachtet. Die Kälte, die vom Pflaster des Münsterplatzes aufsteigt, macht ihm beim langen Stehen schon mal zu schaffen. Das Maroni-Feuer brennt bei Wind und Wetter, ob Regen oder Eiseskälte. „Blitzeis hatten wir vor zwei Jahren mal“, erinnert sich Schwendemann. „Wir waren da, aber es war wie Schlittschuhlaufen.“ Trotzdem hält er durch. Weil es sich lohnt. Weil das Rösten am offenen Feuer für ihn etwas Ursprüngliches hat: „Da hat man eine Frucht, die wird gebraten, direkt auf dem heißen Feuer. Es brutzelt, es dampft, es riecht.“ Für die Kinder hebt er gern auch mal die Pfanne an, damit sie ins Feuer schauen können. Ein kleines Abenteuer im Vorübergehen. „Das Schönste an dem Job“ sagt er, „ist, dass man wahnsinnig vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.“
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Foto: © Till Neumann
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Der Mundart-Autor aus Schallstadt über Politik und Katzen Am Stammtisch isches widder ämol um Politik gange. Kei Wunder in denne Zitte. Rente, Wehrpflicht, Uffrüschtung, Wirtschaft, Wohnungsnot, Bürokratieabbau, Krieg, Flüchtling, Klima, Umwelt … „Die do obe halte uns doch alli für bleed, sin aber alli selber bleed“, hesch do könne höre am ä Stammtisch. Wer aber sin „die“? Für die eine sin „die“ selli un für selli sin „die“ andri. Wenn aber alli bleed sin, sin alli bleed, denn alli sin alli. Aber mit soneme Denke, dass jeder jeder un jedi für bleed haltet und jedi jedi und jeder für bleed, bloß nit sich selber, kannsch nix verändere zum Bessere hin, un Politik schu gar keini mache. Erschtens stimmt nit, dass alli bleed sin und zweitens isch alles viel komplizierter. Letscht hab i im Dorf ä Kätzli g sähne, mittle uff em Weg hucke un sich in aller Ruh anmutig d Pfote schlecke. So friedlig isch des gsin un s Kätzli so schön: „Ach wäre mir doch alli keini Mensche, sondern Kätzli“, hab i denkt. Aber dann gäbs viellicht nit gnug Miis zum Fange für alli Katze, isch mir iigfalle. ’S isch halt alles viel komplizierter als d Politik an manchem Stammtisch.
Land & Leute
Fotos: © Axel Schwendemann
Seit Herbst 2001 steht Schwendemann nun schon auf dem Münsterplatz. Bekannt ist Toni Maroni neben seiner duftenden Ware auch für seinen besonderen Charme. „Ich spreche nach Möglichkeit die Leute in ihrer Landessprache an, wenn ich es erfasse“,
Kleine Abenteuer im Vorübergehen
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Euro. Und mir ist bewusst, dass das für manche viel Geld ist“, sagt Schwendemann. Trotz des gestiegenen Preises pilgern die Leute weiter zu ihm. Freiburger Urgesteine oder Touristengruppen – sie alle suchen hier etwas, das selten geworden ist: ein kleines Ritual, das nach Kindheit schmeckt: Wer die heiße Tüte in den Händen hält, die erste heißte Kastanie vorsichtig von ihrer Schale befreit, taucht oft ein in Erinnerungen an vergangene Wintertage, als man mit Eltern oder Großeltern über den Markt schlenderte und vor dem dampfenden und qualmenden Wagen stand. Diese Erinnerungen wärmen oft mehr als die Maroni selbst.
Sein Wägelchen hat sich in all den Jahren nur wenig verändert, allerdings ein wenig Patina angesetzt. Etwas umgebaut hat er es, hier und da aufgehübscht und verbessert, aber es ist immer noch auf liebgewonnene Art hutzelig. „Der Wagen ist halt sehr alt, 60 Jahre, und das mögen die Leute. Die Waage ist 120 Jahre alt. Das gehört mit zum Charme“, sagt Schwendemann.
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Verkauft Maroni mit ansteckender Begeisterung: Axel Schwendemann an seinem Hutzelwägelchen auf dem Münstermarkt.
erzählt Schwendemann. Kurdisch, Arabisch, Spanisch, Italienisch, Chinesisch, Japanisch und das immer im Wechsel. „Das nennt sich Maroni-Dictionary“, erzählt er mit verschmitztem Lächeln. „Ich habe so 25 Sprachen drauf und kann dann so eine Art Smalltalk machen.“ In China ist er zum Internet-Promi geworden, denn dort ging ein Video viral, das Schwendemann im Gespräch mit chinesischen Touristen zeigt – in ihrer Muttersprache.
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Kunst & Kultur
Texte: Marianne Ambs & Erika Weisser
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Wer alle Ausstellungen unseres Museumsführers besuchen will, der sollte gleich damit anfangen. Es lohnt sich, denn die Ausstellungs macher in der REGIO waren kreativ: Entdecken Sie lange verschollene Schätze, preisgekrönte Fotografien und Kunst, die tanzt.
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DURCH WELTEN UND ZEITEN
Foto: © LA-8; Jaime Ocampo Rangel
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Kultur ohne Grenzen Es ist das größte Museum der Welt: Mehr als 350 Museen, Schlösser und Gärten stehen allen offen, die sich den Museums-Pass besorgen. Egal ob in Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart, Straßburg oder Basel, überall locken Einblicke in die Antike, ins Mittel alter oder in die Neuzeit, faszinierende Technik- und Freilichtmuseen. Auch Famili en kommen nicht zu kurz: bis zu 5 Kinder unter 18 Jahren dürfen gratis mit ins Muse um. Der Museums-Pass eignet sich auch als Geschenk: für ein ganzes Jahr Kultur ohne Grenzen.
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MUSEUMS-PASSMUSÉES
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MUSEUMS-PASS-MUSÉES Trinationaler Museumspass Deutschland, Frankreich, Schweiz museumspass.com
Hände sind Spiegel der Seele Felicitas Mathé ist in einer Arzt- und usikerfamilie in Waldshut-Tiengen aufge M wachsen. Nach ihrer Karriere als Konzert geigerin hat sie sich der Malerei verschrieben und beide Seiten ihres Könnens zusam mengeführt. Eine Auswahl ihrer Arbeiten stellt sie im Hans-Thoma-Kunstmuseum aus. Felicitas Mathé lässt sich von musizierenden und tanzenden Menschen inspirieren. Und von den Händen als Spiegel der Seele. Neben der Musik verarbeitet sie Naturerlebnisse, transformiert in moderne Bildsprache. FELICITAS MATHÉ: WURZELN IM SÜDEN – ZUHAUSE IM NORDEN Bis 18. Januar 2026 Innerlehen, Rathausstraße 18 79827 Bernau im Schwarzwald Mi.–Fr. 10.30–12 Uhr und 14 – 17 Uhr Sa. & So. 11.30–17 Uhr 24., 25. & 31.12.2025 geschlossen hans-thoma-museum.de Foto: © F. Mathé
Kunst & Kultur
HANS-THOMA-KUNSTMUSEUM BERNAU IM SCHWARZWALD
Foto: © Museums-PASS-Musées
DER KLANG DER PLASTIK ALS GESELLSCHAFT
Foto: © Naama Tsabar, Melody of Certain Demage # 9,
SCHWARZWÄLDER SKIMUSEUM, HINTERZARTEN
STÄDTISCHE GALERIE VILLINGEN-SCHWENNINGEN
Diese Werke entziehen sich der klassischen Einteilung in Bildende Kunst, Musik oder Architektur und beanspruchen stattdessen eine neue ästhetische Zone: eine Zone, in der das Plastische klingt und das Klangliche Form annimmt. Gibt es künstlerische For men, die zwischen Klang und Raum navigie ren? Lässt sich das Klangliche als Raum, das Räumliche als Klang erfahren? Fragen, denen die von Dr. Alejandro Perdomo Daniels kuratierte Ausstellung nachspürt.
Bis 18. Januar 2026 Friedrich-Ebert-Straße 35 78054 Villingen-Schwenningen Di.–So. 13–18 Uhr & Do. 13–20 Uhr Geschlossen am 24. & 31.12.2025 und am 1.1.2026 galerie.villingen-schwenningen.de 2018. Foto Carolina Bonfanti
Die schwarze Linie prägt die künstlerische Handschrift von Gabriela Morschett. Ihre Drahtobjekte sind aus verschieden dicken, schwarzgeglühten Eisendrähten gefertigt. „Verknüpfungen“ ist der Titel der großen Wandarbeit, die im Treppenhaus den Auf takt zur Ausstellung setzt. Auch die Grafiken der Künstlerin, Preisträgerin des Markgräfler Kunstpreises, brauchen Platz, den ihr das Museum bietet. So kann sie an der Wand des Tanzsaals ihren zehn Meter langen Zeich nungs-Fries „Mit dem Wind reisen“ aus 2013 zeigen. Erst einmal war er bisher zu sehen.
Imaginäre Landschaften Leo Sztatecsny ist Landschaftsarchitekt – und Künstler. Wer seine Bilder und Objekte betrach tet, entdeckt eine Symbiose beider Metiers: ge malte Satellitenbilder als imaginäre Landschafts entwürfe, die der Beziehung zwischen Mensch und Natur nachspüren; zudem Bildmotive aus dem Hochgebirge, dessen Atmosphäre der Bergsteiger und Skifahrer einfangen will. LEO SZTATECSNY: ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE Bis 25. April 2026 Im Hugenhof, 79856 Hinterzarten Di., Mi. & Fr. 14–17 Uhr, Sa., So. & Feiertage 12–17 Uhr, 24.12.2025 geschlossen. Jeden 2. und 4. Sa. im Monat, 15 Uhr: offene Führungen (ohne Anmeldung) schwarzwaelder-skimuseum.de Foto: © Leo Sztatecsny
Drahtige Gebilde
MUSEUM IM RITTERHAUS OFFENBURG
MARKGRÄFLER MUSEUM MÜLLHEIM
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Zwischen Klang und Raum
Bilder aus der Schattenwelt Bei der Eröffnung hat die Sonderausstellung für Aufsehen gesorgt. Denn sie nähert sich Themen an, die oft im Verborgenen bleiben: Prostitution und Sexkauf. Die in der Prostitu tion tätigen Frauen sind täglich damit kon frontiert, ihre wahre Identität zu verbergen. Der Fotograf Hyp Yerlikaya hat Frauen zusam men mit der Beratungsstelle Amalie aus Mannheim mit der Kamera begleitet, um ihre Lebensrealitäten sichtbar zu machen.
GABRIELA MORSCHETT. DENKEN
GESICHTSLOS – FRAUEN IN DER PROSTITUTION
Bis 1. Februar 2026 Blankenhorn-Palais, Wilhelmstraße 7 79379 Müllheim i. M. Mi.–Sa. 14–18 Uhr, So. 11–18 Uhr Künstlergespräch: So. 18. Januar 2026, 16 Uhr, mit Gabriela Morschett, Andreas Weiß und Dr. Heike Piehler, o. Anmeldung markgraefler-museum.de
Bis 22. März 2026 Ritterstraße 10 (Eingang Gerichtsstraße) 77652 Offenburg Di.–So. 10–17 Uhr, 1. Do. im Monat: 10–22 Uhr Führung für Erwachsene: So., 11. Januar 2026, 15 Uhr museum-offenburg.de
Foto: © Wolfgang Selbach
Foto: © Hyp Yerlikaya
4000 Jahre Geschichte erleben Es ist das eindrücklichste Tor in der Festungsar chitektur des französischen Baumeisters Vauban: das reich gestaltete Breisacher Rheintor. Hier kön nen Besucherinnen und Besucher seiner Baukunst nachspüren und Exponate aus der über 4000-jähri gen Siedlungs- und Stadtgeschichte der Europastadt Breisach entdecken. Denn im Rheintor ist das städtische Museum untergebracht. Herausragend sind die Modelle der ehemaligen Festungsstadt des 17. und 18. Jahrhunderts. Zudem gibt es thema tisch wechselnde Ausstellungen. DAUERAUSSTELLUNG ZUR GESCHICHTE DER STADT BREISACH
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MUSEUM FÜR STADTGESCHICHTE BREISACH
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Rheintorplatz 1, 79206 Breisach Di.–Fr. 14 –17 Uhr, Sa., So. & Feiertage 11.30–17 Uhr. Führungen für Gruppen und Schulklassen durch die Dauerausstellung und zu besonderen Themen auf Anfrage breisach.de
Farbe als kultureller Ausdruck „Auf meiner ständigen Suche nach Schönheit fiel mir immer wieder eines ins Auge: die Farben“, sagt Jaime Ocampo-Rangel. Die Farben fallen auch den Besuchern des Baden-Badener Museums LA8 ins Auge, das dem weitgereisten kolumbiani schen Fotografen derzeit eine sehr sehenswerte Ausstellung widmet. Unter dem Titel „Memory of Colors“ zeigt der 65-Jährige eindrückliche Porträts von Menschen aus indigenen Gemeinschaften, die durch Eroberung, Kolonialisierung oder Staats gründungen zu Fremden im eigenen Land wurden. Dazu gehören auch die Dong, eine der 56 offiziell anerkannten ethnischen Minderheiten Chinas. Ocampo-Rangel hat einen zu dieser Ethnie gehö renden kleinen Jungen porträtiert (siehe S. 22) – und dokumentiert mit diesem und seinen ande ren Fotos eine weltweite kulturelle Vielfalt, die es dringend zu bewahren gilt. MEMORY OF COLORS Bis 8. März 2026 Lichtentaler Allee 8, 76530 Baden-Baden Di.–So. & Feiertage 11–18 Uhr geschlossen: 24. & 31.12.2025 la8.de
Kunst & Kultur
MUSEUM LA 8 BADEN-BADEN
Foto: © Stadt Breisach
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Haus & Garten
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Wer im winterlichen Garten unterwegs ist, rechnet selten mit Duft – doch gerade jetzt zeigen einige Gehölze ihre überraschend aromatische Seite: Verschiedene Winterblüher öffnen zarte, oft intensiv duftende Blüten und erfüllen die kalte Luft mit überraschenden Noten. Text & Fotos: Frank von Berger
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Im winterlichen Garten fallen immergrüne Gehölze auf, vielleicht auch noch solche mit hübscher Rindenfarbe wie etwa Tatarischer Hartriegel (Cornus alba), dessen Zweige jetzt korallenrot leuchten. Ganz gewiss denkt aber niemand an duftende Blüten. Die sind bei Pflanzen in unseren Breiten eher ungewöhnlich und deshalb umso überraschender. Vielleicht wird Duft deshalb an kalten Wintertagen intensiver empfunden und wertgeschätzt. Tatsächlich gibt es in unseren Gärten Ziergehölze, die sich in der kalten Jahreszeit mit zarten, oft intensiv duftenden Blüten schmücken. Der Reigen beginnt, je nach Wetterlage, oft schon im Dezember. Bei milden Temperaturen öffnet die Higan-Kirsche (Prunus x subhir-
tella ‚Autumnalis‘) ihre kleinen rosaweißen Blüten, die einen zarten Marzipanduft verströmen. Der ausladend und bis acht Meter hoch wachsende Baum legt in Frostperioden zwar eine Blühpause ein, aber die Blütezeit dauert bis weit ins Frühjahr hinein.
Schneeball mit Vanillearoma Ebenfalls schon ab Dezember und bis zum Frühlingsbeginn blühen einige Schneeball-Arten. Zu den bekanntesten gehört zweifellos der Bodnant-Schneeball (Viburnum x bodnantense) mit den Sorten ‚Dawn‘ (dunkelrosa Blüten), ‚Charles Lamont‘ (leuchtend rosa
Blüten) und ‚Deben‘. Bei Letzterer entwickeln sich aus rosafarbenen Knospen weiße Blüten. Auch der sehr ähnlich aussehende Duftende Schneeball (Viburnum farreri) blüht oft schon ab dem Frühwinter. Die Blüten beider Schneeball-Arten verströmen ein deutlich wahrnehmbares Vanillearoma, das sich schon im Vorübergehen erschnuppern lässt. Etwas schwächer duften die rosaweißen Blüten des Lorbeer-Schneeballs (Viburnum tinus). Dieser Strauch stammt aus mediterranen Gefilden, ist aber im Weinbauklima zuverlässig winterhart. Bei strengen Frösten erfrieren die geöffneten Blüten der winterblühenden Schneeball-Arten zwar, aber schon in der nächsten milden Periode öffnen sich wieder neue.
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Der Lorbeerschneeball (l.) ist bei uns im Weinbauklima zuverlässig winterhart. Seine Blüten duften nach Vanille, ebenso wie die der Winterblüte (Chimonanthus praecox).
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Haus & Garten
Zarten Marzipanduft verströmen die Blüten der Higan-Kirsche (l.). Der Papierstrauch (o.) lockt mit seinem süßen Honigduft die allerersten Schmetterlinge, hier einen Admiral.
Im Januar ist das Spektrum an Duftspendern im Garten schon deutlich breiter. Die Winterblüte (Chimonanthus praecox) ist ein mittelgroßer Strauch, der kleine, süß duftende, cremeweiße bis gelbe Blüten mit braunrotem Schlund hat. Ebenfalls süß duften die weißen bis zartrosafarbenen Glöckchenblüten der Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum). Der zierliche, maximal eineinhalb Meter hohe Strauch wird jedoch eher selten in unseren Gärten gepflanzt.
melis x intermedia) duften beispielsweise die Sorten ‚Amanda‘ mit orangeroten und ‚Pallida‘ mit hellgelben Blüten. Am besten gehen Sie zur Blütezeit in der Baumschule Ihrer Wahl auf Zaubernuss-Suche, um eine Sorte zu finden, die wirklich „dufte“ ist!
Fast alle kennen dagegen die aparten, in Büscheln an kahlen Zweigen sitzenden, riemenförmigen Blüten der verschiedenen Zaunbernuss-Arten und -Sorten. Bei der Wahl von Zaubernüssen heißt es aber aufpassen, denn nicht alle Sorten sind Nasenschmeichler. Bei der Chinesischen Zaubernuss (Hamamelis mollis) sind Sie auf der sicheren Seite. Die Sorten dieser Art haben goldgelbe, stark und angenehm duftende Blüten. Bei der Hybrid-Zaubernuss (Hama-
Eine echte Duftschleuder ist im Winter die Schleimbeere (Sarcococca), auch Fleischbeere genannt. Trotz ihres wenig appetitlichen Namens bezaubern die immergrünen, mittelgroßen Sträucher mit cremeweißen Blütenbüscheln, die nach Maiglöckchen duften. Diese pflegeleichten Gehölze haben überdies den Vorzug, auch an schattigeren Standorten nicht zu versagen. Viel Sonne brauchen hingegen die Blüten der Winter-Heckenkirsche (Lonicera x purpusii), damit sie ihr
Duftschleudern mit und ohne Sonnenhunger
veilchenartiges Odeur verströmen. Meist findet sich im Handel die in grünlichem Weiß blühende Sorte ‚Winter Beauty‘. Am besten wird das etwas sparrig wachsende Gehölz an ein Spalier gepflanzt, woran es sich bis zu zwei Meter hoch emporranken kann. Auch der bei uns heimische Gewöhnliche Seidelbast (Daphne mezereum) mag es am liebsten sonnig. Der Kleinstrauch hat purpurrosafarbene Blüten, die quirlförmig an den stramm aufrechten Zweigen stehen und nach Gewürznelken duften. Andere Seidelbast-Arten wie Nepal-Seidelbast (Daphne bholua) und Duftender Seidelbast (Daphne odora) warten ebenfalls mit würzig-fruchtigen Duftnoten auf. Wenn Ende Januar die Tage bereits wieder etwas heller werden, öffnet der breitbuschig wachsende Papierstrauch (Edgeworthia tomentosa) seine gelb-weißen, in dichten Büscheln angeordneten Blüten. Der in Weinbaugebieten
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Der gewöhnliche Seidelbast bezaubert mit seinen purpurrosafarbenen Blüten, die nach Gewürznelken duften.
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LECKER! HEUT GIBT’S BAUM!
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Phytopraktikerin Nadja Pohl über die außerordentlich vielseitige Fichte Was tun mit dem Weihnachtsbaum nach Weihnachten? Ich empfehle: aufessen! Jedenfalls, wenn es sich um einen Bio-Baum handelt. Die getrockneten und gemahlenen Nadeln von Fichte und Tanne ergeben nämlich ein herrliches Gewürz mit Waldaroma. Dieses kann man in Brot- oder Pfannkuchenteig geben oder damit selbst gebackene Kekse bestäuben. Ganz besonders kann ich auch schokolierte „Maiwipfel“ empfehlen. Dafür die neuen hellgrünen Triebe, die sich im Frühjahr zeigen, ernten, in flüssige Schokolade tauchen und nach dem Trocknen zu Süßspeisen servieren. Die Sprossen schmecken lecker zitronig und enthalten viel Vitamin C. Der Schutzbaum der Germanen ist auch ein wirkungsvolles Heilmittel. Das enthaltene ätherische Öl wirkt durchblutungsfördernd und hustenlösend. Einreibungen helfen bei Hexenschuss, Rheuma oder Gliederschmerzen. Bei Erkältung empfiehlt sich ein Bad oder die Inhalation mit Fichtennadelzubereitungen. Vorsicht ist allerdings bei Keuchhusten oder Asthma geboten, da es hier zu Krämpfen kommen kann.
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Damit die aromatischen Wohl gerüche nicht unerschnuppert bleiben, sollten die winterblü henden Duftwunder möglichst nah am Haus stehen. Denn was nützt ein herrlich vor sich hin duftender Strauch im hintersten Gartenteil, wo sich in den kalten Monaten niemand aufhalten mag? In der Nähe der Haustür hingegen können Sie den verführerischen Duft mehrmals täglich schnuppern. Auch der Terrassenrand, wo man an milden Wintertagen schon mal im Freien sitzt, ist ein guter Standort für winterduftende Ziergehölze. Blühende Zweige lassen sich zwar auch als Vasenschmuck ins Haus holen, doch bei langsam wachsenden Gehölzen wie der Zaubernuss oder dem Seidelbast empfiehlt es sich, auf das Schneiden zu verzichten. Erfreuen Sie sich lieber im Freien an den Düften und dem Anblick der zarten Winterblüten!
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Aber warum blühen und duften all diese Gehölze mitten im Winter? An milden Tagen locken die Blütendüfte die wenigen bereits aktiven Insekten aus dem Winterschlaf. Honigbienen wagen sich zwar erst bei zweistelligen Temperaturen aus dem Bienenstock. Aber Hummeln, von denen es bei uns rund 40 Arten gibt, werden schon bei acht Grad Celsius aktiv – aber nur die Königinnen, denn Arbeiterinnen und Drohnen überleben die kalte Jahreszeit nicht. Bei der Nektarsuche streifen die Insekten den Pollen an den Blüten ab, transportieren ihn zur nächsten Blüte und sorgen dadurch für eine Befruchtung. Weil es in der kalten Jahreszeit wenig Konkurrenz von anderen Blüten um die ebenso wenigen Bestäuber gibt, profitieren die Winterblüher also von ihrer frühen Blütezeit.
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Frühe Blüher profitieren
Anders als wahrscheinlich die Insekten nehmen wir die Düfte übrigens je nach Witterung unterschiedlich wahr. Bei milden Temperaturen und Sonnenschein duften die meisten Winterblüher am intensivsten. Bei frisch gefallenem Schnee riechen sie dann plötzlich ganz anders, ebenso in Verbindung mit feuchter Erde.
Fotos:© Nadja Pohl
winterharte Strauch aus China lockt dann mit seinem honigartigen Duft vielleicht schon erste Schmetterlinge wie Admirale oder Zitronenfalter an, die in Verstecken bei uns überwintert haben.
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Ob kostümiertes Rittermahl mit Kellerführung und buntem Unterhaltungsprogramm im festlichen Spiegelsaal oder Einkehr in den stilvoll renovierten Räumlichkeiten des Restaurants – auf Hotel Schloss Hornberg darf sich jeder Gast fühlen, als würde er eine kleine Zeitreise unternehmen. Die Spuren führen zurück bis ins tiefste Mittelalter, die Küche aber zeigt sich freundlich, modern und weltoffen. Text & Fotos: Reinhold Wagner
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Umgeben von einem weitläufigen Park rund um den historischen Bergfried, hoch über dem Gutachtal im Herzen des Schwarzwaldes thront das Hotel Schloss Hornberg. Die Gastgeber (u.): Monika und Carsten Finke mit ihren beiden Kindern.
Hoch oben über der Stadt Hornberg im Gutachtal prangen auf einem markanten Felssporn weithin sichtbar die Überreste der Burg. Von dort aus genießen Wanderer und Ausflügler eine grandiose Aussicht über das Tal, die Stadt und deren Vorzeige-Bauwerke wie das Viadukt der Schwarzwaldbahn und die Bühne der Freilichtspiele. Direkt zu Füßen der Burgruine liegt das Hotel Schloss Hornberg. Es wurde erbaut auf einem Teil der ursprünglich weitläufigen Schlossanlage und im Jahr 1897 im Stil der Belle Époque eröffnet. Seither erlebten die oberirdischen wie unterirdischen Gemäuer und Räumlichkeiten eine wechselvolle Geschichte. Als Monika Finke, gelernte Restaurantfachfrau und Managerin mehrerer Hotels, im Jahr 2003 gefragt wurde, ob sie nicht das Hotel pachten wolle, musste sie nicht lange überlegen – sie sagte sofort zu. Kurze Zeit später lernte sie ihren heutigen Mann Carsten kennen. Das Paar übernahm 2012 das Hotel als neue Eigentümer. Carsten Finke wurde 2017 Küchenchef und legte drei Jahre später erfolgreich die Prüfung zum Küchenmeister ab. Seither hat sich das Restaurant der feinen badischen Küche verschrieben,
modern interpretiert und bereichert durch die Einflüsse des international besetzten Teams. So profitiert der Küchenmeister heute von der vielseitigen Genuss- und Geschmackswelt seiner Auszubildenden, die aktuell aus dem Irak und Marokko stammen, ebenso wie von den Ideen seiner thailändischen Mitarbeiter. Deren Küche wird auch schon Mal ein ganzer Thai-Monat gewidmet. Im Gegenzug lernen die Azubis voneinander und vom Chef alle Fertigkeiten und Raffinessen der badisch-internationalen Küche und des professionellen Service. Monika Finke wiederum weist sie in die Welt des Hotelfachs ein. Als Gastgeberin verantwortet sie alle Bereiche außerhalb der Küche – und sorgt dafür, dass sich Gäste und Team gleichermaßen wohlfühlen.
„Eine Perle mit historischem Charme“ Zwei Kinder machen die Familie Finke komplett. Direkt nach Übergang der Anlage in ihren Besitz standen die ersten umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten an. Carsten Finke
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Fotos: © Schloss Hornberg; Carle Triberg – Mario Kessler & Nadine Armbruster
Fotos: © Thomas Kunz, Hawara
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Fotos: © Schloss Hornberg Reinhold Wagner
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Ob beim Rittermahl im Spiegelsaal (l.) oder im elegant renovierten Restaurant „Augusta“ (o.): kleine Zeitreisen gehören im Schloss Hornberg zum Service dazu.
erinnert sich: „Dach und Fassade waren in einem schlechten Zustand. Seitdem wurde jedes Jahr im Rahmen unserer Möglichkeiten weiter renoviert und erneuert, und das Hotel entwickelte sich zu einer Perle mit historischem Charme.“ So wurde im Frühjahr 2023 das Restaurant vollständig modernisiert und zugleich ein geschichtlicher Bogen zu einer ehemaligen Bewohnerin des Schlossbergs geschlagen: Augusta von Thurn und Taxis. Die Adlige lebte in den 1780er Jahren in Hornberg – genaugenommen war sie im Schloss interniert – und gab dem neuen Restaurant „Augusta“ den Namen. Von dort spannt sich der Weg weiter über mehrere kleinere bis mittlere Tagungs- und Veranstaltungsräume bis hin zum herrschaftlichen Spiegelsaal, der großen Gesellschaften vorbehalten ist.
Oberirdisch bieten die vielseitig nutzbaren Räumlichkeiten stilvollen Genuss und beeindruckende Ausblicke. Unterirdisch warten hingegen die geschichtsträchtigen Kellergewölbe mit liebevoll restaurierten Details auf neugierige Gäste. Eine Treppe führt hinab in die historischen Gewölbe und in den zum „Verlies“ ausgebauten Keller, der im Rahmen von Führungen, etwa beim Rittermahl, miteinbezogen wird.
Historie mit Kostümen, Musik und Genuss Das Rittermahl, das an jedem ersten Samstag im Monat zelebriert wird, beginnt mit der Einkleidung, einer Führung durch
die historischen Gewölbe und der Vorstellung der Gaukler und Musiker, die den Abend begleiten. Den Höhepunkt bildet ein mehrgängiges Menü im festlichen
Für unser Rezept des Monats hat der Küchenmeister seine eigens kreierten Maultaschen aus grobem und feinem Brät ausgesucht, die in unterschiedlichen Kombinationen zu den beliebtesten Klassikern auf der Speisekarte zählen.
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Spiegelsaal des Hauses. Im Laufe des Jahres veranstaltet Familie Finke eine ganze Reihe besonderer Events und Arrangements, die teilweise auch Übernachtungen miteinschließen. Ob Tagungen, Hochzeiten oder andere Feierlichkeiten – alles lässt sich individuell nach Wunsch gestalten. Und auch der ganz normale Tagesgast, der den Weg über einen der beschilderten Themen- und Wanderpfade – wie etwa den rund um das berühmte „Hornberger Schießen“ – ins Schloss findet, ist jederzeit herzlich willkommen. Die Küche verwöhnt mit À-la-carte-Gerichten, saisonalen Besonderheiten, speziellen Themenwochen, Gourmet-Menüs sowie einer Vesperkarte. Darüber hinaus steht ein reichhaltiges Frühstücks-Büffet auch Nicht-Hotelgästen offen.
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Maultaschen mit zweierlei Brät Teig 1 kg Mehl 340 g Grieß 12 Eier 3–4 TL Salz 6 EL Öl Grobes Brät 500 g Schweinefleisch (Schulter) 500 g Schweinebauch (ohne Schwarte) 1 Knoblauchzehe 100 ml Mineralwasser 18 g Salz 3 g weißer Pfeffer 2 g Koriander 2 g Muskat evtl. Pökelsalz
Info
Feines Brät 400 g Schweineschulter
HOTEL SCHLOSS HORNBERG
200 g Schweinerückenfett
Auf dem Schlossberg 1 78132 Hornberg Tel.: 07833/96550 schloss-hornberg.de
200 g Schweinebauch
Öffnungszeiten: Frühstück: Täglich 7–10.30 Uhr Küche: Sonn- und feiertags 12–14 Uhr sowie täglich außer Mi. 17.30–21 Uhr Mi. 12–21 Uhr Vesperkarte Rittermahl: Jeden 1. Samstag im Monat ab 19 Uhr (nur bei Reservierung!)
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150–200 ml Eiswasser 18 g Salz 2,5 g schwarzen Pfeffer 1 g Piment Jeweils 1 Prise Ingwerpulver, gemahlener Kardamom und Zitronenabrieb
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Mehl, Salz und Grieß in eine Schüssel geben. Eine Mulde bilden und die Eier zugeben. Von außen nach innen zu einem glatten Teig kneten. Öl einarbeiten, dann den Teig zu einer Kugel formen, oben kreuzweise einschneiden und etwas auseinanderziehen. In Folie einpacken und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Für das grobe Brät das Fleisch schneiden und würzen. Mit der 3,5er-Scheibe wolfen (oder mit der Küchenmaschine grob anmixen) und lange kneten. Für das feine Brät das Fleisch in kleine Stücke schneiden und für 1–2 Stunden in den Gefrierschrank geben. Das gekühlte Fleisch in einer Küchenmaschine kuttern. Gewürze sowie nach und nach das Eiswasser hinzugeben, bis die Masse breiig ist. Beide Bräts, nach Geschmack mit gekochtem und gewürztem Blattspinat, gebratenem Speck und angedünsteten Zwiebelwürfeln, zusammenkneten. Den Nudelteig dünn ausrollen und in 25 cm breite Bahnen schneiden. Brät auf den Teig streichen. Oben ca. 1 cm frei lassen und mit Eigelb bestreichen. Teigbahn zweimal von unten nach oben rollen und den letzten Zentimeter mit dem Eigelb andrücken. Mit einem Holzlöffelstil die Maultaschen in der gewünschten Breite abdrücken und mit einem Messer durchschneiden. In kochendes Salzwasser geben und 20 Minuten ziehen lassen. Die Maultaschen mit geschmelzten Zwiebeln in einer Brühe oder mit dunkler Bratensauce servieren.
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LET’S SCHLEMM!
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Einladend, unkompliziert und köstlich: Gina Sandrin feiert die raffinierte Einfachheit. Mit Gerichten, die sich schnell vorbereiten lassen, fast von selbst garen und trotzdem beeindrucken. Perfekt, um Zeit mit Gästen zu genießen, statt stundenlang in der Küche zu stehen.
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Rezepte: Gina Sandrin Fotos: Thorsten kleine Holthaus, Justyna Schwertner
Rote-Bete-Tarte mit Ziegenkäse
1 frischer Blätterteig (rund) aus dem Kühlregal (ca. 30 cm Ǿ, ca. 250 g) 1 rote Zwiebel, in feinen Ringen 1 Pck. vakuumverpackte Rote Beten, (500 g), in feinen Scheiben Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle 3–4 Zweige Thymian, in Stücken 1–2 EL natives Olivenöl extra 2 1/2 EL Honig 100 g Ziegenfrischkäse oder -weichkäse von der Rolle, zerbröckelt oder in kleinen dünnen Scheiben
Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Den Blätterteig auf der Arbeitsfläche entrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit den Zwiebelringen belegen, die Rote-Bete-Scheiben darauf verteilen, mit Salz und Pfeffer bestreuen und zwei Thymianzweige in kleinen Stücken darüber verteilen. Olivenöl und 2 EL Honig darüberträufeln und die Hälfte vom Ziegenkäse darüber verteilen. In den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) schieben und etwa 30 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen, die Tarte mit restlichem Thymian und Ziegenkäse bestreuen und mit dem übrigen Honig beträufeln. In Stücke schneiden und warm genießen.
p TipWenn du keinen runden Teig bekommst und Teigreste übrig bleiben, kannst du daraus leckere Knusperstangen backen: In Streifen schneiden, mit fein geriebenem Käse und nach Belieben mit Kümmelsamen, Paprikapulver oder Chiliflocken bestreuen, verdrehen und etwa 10 Minuten mitbacken.
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Für 4 Personen Zubereitung: 15 Minuten Backzeit: ca. 30 Minuten
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Schmorbraten mit Kartoffeln und Karotten aus dem Ofen Für 4–6 Personen Zubereitungszeit: 25 Minuten Schmorzeit: ca. 3 Stunden 3 EL Butterschmalz 1–1,3 kg Rinderbraten Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle 2 große Zwiebeln, in dicken Spalten 4 Knoblauchzehen, gehackt
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1 EL Tomatenmark 300 ml Rotwein 2 EL Weizenmehl Type 405 500 ml Rinderfond (alternativ Rinderbrühe oder auch Gemüsebrühe) 500 g kleine festkochende Kartoffeln, gewaschen (z. B. Drillinge, ungeschält) 4 große Karotten, in mundgerechten Stücken 1 Zweig Salbei 3 Lorbeerblätter
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1–2 EL gehackte glatte Petersilie
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.Das Butterschmalz in einem großen Bräter erhitzen. Das Fleisch hineingeben, rundum kräftig anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann herausnehmen.
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Rezepte:
Zwiebeln und Knoblauch in den Bräter geben und glasig dünsten. Das Tomatenmark einrühren und 2–3 Minuten anrösten. Mit dem Mehl bestäuben und 1–2 Minuten anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen und auf etwa ein Drittel der Flüssigkeitsmenge einkochen. Dann Fleisch, Rinderfond, Kartoffeln, Karotten, Salbei und Lorbeer hinzugeben und umrühren. Den Deckel auflegen, in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) schieben und etwa 3 Stunden schmoren lassen. Das Fleisch ist fertig gegart, wenn es zart ist und sich ganz leicht mit einer Gabel auseinanderzupfen lässt. Aus dem Ofen nehmen, das Fleisch anschneiden oder mit Gabeln auseinanderzupfen und mit dem Gemüse heiß servieren, dabei nach Belieben mit Petersilie garnieren.
Holy – Einfach anders gut Kochen. Genießen. Feiern von Gina Sandrin Verlag: Becker Joest Volk Verlag, 2025 208 Seiten, Hardcover Preis: 34 Euro
150 g Kokosraspel, 100 g Zucker 1 Ei (Größe M), 1 Eiweiß (Größe M) 1 Prise Salz, 1 1/2 EL Speisestärke 180 g gemahlene Pistazienkerne, (Pistazienpulver) 1 TL Pistazienmus
und etwa 2 Minuten mit dem Schneebesen schaumig rühren. Kokosflocken, Speisestärke, gemahlene Pistazien und Pistazienmus hinzufügen und unterheben. Aus der Masse 18–20 kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. In den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) geben und 20– 25 Minuten backen.
200 g Zartbitter-Kuvertüre, geschmolzen
Herausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen.
Außerdem
In der Zwischenzeit die Kuver türe über einem heißen Wasserbad (oder nach Packungsangaben) in einer Schüssel schmelzen. Die Unterseiten der Pistazien-Makronen in die flüssige Schokolade tauchen und zum Festwerden auf Backpapier setzen.
kleiner Einwegspritzbeutel
Den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kokosraspel in eine Schüssel geben, mit lauwarmem Wasser bedecken und etwa 5 Minuten einweichen. In ein Sieb geben und ausdrücken. Inzwischen Zucker, Ei, Eiweiß und Salz in eine Schüssel geben
Die übrige flüssige Kuvertüre in einen kleinen Einwegspritzbeutel füllen, eine sehr kleine Spitze abschneiden und die Pistazien-Ma kronen mit dünnen Streifen verzieren. Fest werden lassen und genießen.
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Geschmorte Kalbsbeinscheiben (Ossobuco) 4 Kalbshaxenscheiben, 1 Karotte 1 Zwiebel, ½ Sellerie 4 Knoblauchzehen 1 EL Tomatenmark, Rotwein
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1 l Kalbsfond, 1 l pürierte Tomaten Je 1 Zweig Rosmarin, Thymian, Petersilie
Kalbshaxenscheiben salzen, pfeffern und knusprig braten. Gemüse zugeben und ebenfalls anbraten. Tomatenmark zugeben, mit Rotwein ablöschen und den Rotwein wieder reduzieren lassen. Mit Kalbsfond und den pürierten Tomaten auffüllen. Petersilie und Rosmarin auflegen, die Scheiben zugeben. Im Ofen bei 150 Grad circa 1,5–2 Stunden schmoren. Die Scheiben aus der Sauce nehmen und im Ofen (100 Grad) stehen lassen. Die Sauce durch ein Sieb passieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eine Karotte, zwei Petersilienwurzeln und eine Pastinake schälen und würfeln, in Salzwasser blanchieren. In etwas Rapsöl knusprig braten und kurz vor dem Servieren zur Soße geben. Für die Cremolata ein Bund Blatt-Petersilie fein hacken, eine Zitrone abreiben und drei Knoblauchzehen fein hacken. Alles mischen und zum Schluss auf dem Ossobuco anrichten. Dazu servieren wir eine cremige Parmesanpolenta.
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Ergibt 18–20 Stück Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten Backzeit: 20–25 Minuten
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Foto: © hemmicom; Merkle
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Foto: © Dominik Flohr
KALENDER r a u n Ja
Ausstellungen
FONDATION FRANÇOIS SCHNEIDER étamorphose M Gewinner·innen des Wettbewerbs 2024, Wattwiller, bis 29.3. fondationfrancoisschneider.org
ARCHÄOL. MUSEUM COLOMBISCHLÖSSLE rformen U Figürliche Eiszeitkunst Europas Freiburg, bis 8.3. www.museen.freiburg.de
Kalender
MUSEUM TINGUELY arl Cheng C Nature Never Loses Basel, bis 10.5. www.tinguely.ch
urzeln im Süden – Zuhause W im Norden Werke inspiriert von Tanz, Musik & Natur Bernau, bis 18.1. www.hans-thoma-museum.de
HANS-THOMA-MUSEUM
MUSEUM LA8
KUNSTHALLE BASEL
emory of Colors M Fotografien von Jamie OcampoRangel Baden-Baden, bis 8.3. www.la8.de/museum
oumba Samba C Zwischen Mainstream-Kultur & subversiven Praktiken Basel, bis 23.8. www.kunsthallebasel.ch
FORUM WÜRTH
SKIMUSEUM
KUNSTMUSEUM BASEL
eschichte des Skilaufens G Mit VR-Skisprung-Erlebnis Hinterzarten schwarzwaelder-skimuseum.de
eister G Dem Übernatürlichen auf der Spur Basel, bis 8.3. www.kunstmuseumbasel.ch
aldeslust W Bäume & Wald in Bildern & Skulpturen Arlesheim, bis 5.4. www.kunst.wuerth-ag.ch
NATURHISTORISCHES MUSEUM
ildlife Photographer of W the Year Die 100 weltbesten Naturfotos Basel, bis 28.6. www.nmbs.ch
GALERIE HEITZ ine unumgängliche VerganE genheit Archäologische Entdeckungen auf der A355 Straßburg, bis 21.6. www.musees.strasbourg.eu
MUSEUM FÜR NEUE KUNST al er, Mal sie M Artur Stoll & Olga Jakob Freiburg, bis 22.2. www.museen.freiburg.de
Hochzeitsmesse im Kurhaus
SAMSTAG, 10.1.2026
Sonntag, 18. Januar 2026, 11–17.30 Uhr Kurhaus, Kurhausstraße 1, Bad Krozingen www.bad-krozingen.info
I nka Meyer „Highway to Health“ Vorderhaus, Freiburg, 20 Uhr www.vorderhaus.de
MUSEUM DER KULTUREN
KUNSTHALLE MESSMER e Corbusier L Visionär der Moderne Riegel, bis 15.3. www.kunsthallemessmer.de
MUSEUM.BL ix it! F Vom Glück des Reparierens Liestal, bis 30.8. www.museum.bl.ch
FONDATION BEYELER ayoi Kusama Y Über sieben Jahrzehnte künstlerisches Schaffen Basel/Riehen, bis 25.1. www.fondationbeyeler.ch
MUSÉE TOMI UNGERER obert Weaver / Tomi Ungerer R Illustration in Aktion Straßburg, bis 15.2. www.musees.strasbourg.eu
CARTOONMUSEUM aradis perdus P Retrospektive des französischen Comicstars Christophe Blain Basel, bis 15.3. www.cartoonmuseum.ch
HISTORISCHES MUSEUM BASEL chatzfunde S Versteckt, verschollen, entdeckt Barfüsserkirche, Basel, bis 28.6. www.hmb.ch
MUSEUM FRIEDER BURDA I mpressionismus in Deutschland Max Liebermann & seine Zeit Baden-Baden, bis 8.2. www.museum-frieder-burda.de
DONNERSTAG, 15.1.2026
li Boettcher U „Herr der Zwinge“ Theater Kumedi, Riegel, 20 Uhr www.kumedi.de
FREITAG, 16.1.2026
aya Yanar K „Lost!“ SICK-Arena, Freiburg, 20 Uhr www.p-promotion.info
SAMSTAG, 17.1.2026
ans-Hermann Thielke H „Egal was kommt“ Vorderhaus, Freiburg, 20 Uhr www.vorderhaus.de
DONNERSTAG, 22.1.2026
ndreas Rebers A „Rein geschäftlich: Bilanz“ Martinskirche, Müllheim, 20 Uhr, auch am 23.1. im Kultur- & Bürgerhaus in Denzlingen www.karoevents.de
PFLICHTTERMIN FÜR BRAUTPAARE
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Wer 2026 die Hochzeit plant, der muss früh anfangen, damit das Fest der Feste so perfekt wie möglich wird: Deshalb findet im Bad Krozinger Kurhaus schon im Januar die Hochzeitsmesse statt. Brautpaare, ihre Familien und natürlich alle Menschen, die sich für festliche Mode, geschmackvolle Floristik, hochwertigen Schmuck und andere schöne Dinge begeistern, sind hier genau richtig. Denn die Messe richtet sich an alle, die ein Fest planen. Deshalb gibt es eine Vielfalt an Ausstellern und Dienstleistern, die auch individuelle Wünsche gerne erfüllen. Besonderes Highlight sind die drei Brautmodenschauen, bei denen die neuesten Trends für Braut und Bräutigam präsentiert werden, begleitet von einer spektakulären Lasershow. Der Eintritt ist frei. Anzeige
SAMSTAG, 24.1.2026
ure Mütter E „Perlen vor die Säure“ Kultur- & Bürgerhaus, Denzlingen, 20 Uhr www.karoevents.de
SONNTAG, 25.1.2026
„ Schlachtplatte 25 – die Jahresendabrechnung“ Mit Robert Griess u.a. Vorderhaus, Freiburg, 19 Uhr www.vorderhaus.de
DONNERSTAG, 29.1.2026
atthias Deutschmann M „Propaganda à la carte“ Theater im Teufelhof, Basel, 20.15 Uhr, auch am 30. & 31.1. www.theater-teufelhof.ch
SAMSTAG, 31.1.2026
ara Ermer: „Leicht entL flammbar“ WortHasenOhrenArt 2026 Kulturkneipe im Nellie, Lörrach, 20 Uhr www.nellie-nashorn.de
Kalender
er Weg ins Jenseits D Wie gestalten Gesellschaften das „Dazwischen“? Basel, bis 26.4. www.mkb.ch
Lust auf REGIO | 01.2026
Kabarett/Comedy
Foto: © Kur und Bäder Bad Krozingen
MARKGRÄFLER MUSEUM enken D Zeichnungen & Plastiken von Gabriela Morschett Müllheim, bis 1.2. www.markgraefler-museum.de
Dies war eine Leseprobe der Januar-Ausgabe 2026.
SIE HABEN LUST AUF MEHR? Das komplette Heft ist ab dem 19. Dezember im Handel erhältlich.
REGIO