ChatGPT im Alltag
Einfach erklärt, sofort nutzbar
APPS & TOOLS
Noch mehr aus der KI herausholen!

PROMPTEN FÜR EINSTEIGER

Schnell zum gewünschten Ergebnis


Handy und
iOS & Android clever nutzen
SCHRITT FÜR SCHRITT ERKLÄRT
195 starke Prompts Direkt loslegen ohne Vorwissen

Bild-KI ohne Kunststudium starke Bilder in Minuten

Was gilt und was ist zu beachten!











KI entscheidet mit

Lukas
Wenzel-Horner Chefredakteur
Künstliche Intelligenz ist nicht mehr nur im Hintergrund aktiv – sie greift auch ein. In Entscheidungen, in Arbeitsabläufe, in den Alltag. Sie sortiert Bewerbungen, bewertet Daten, generiert Inhalte und beeinflusst, was wir sehen, lesen und glauben. Mit dieser Ausgabe zeigen wir, wie präsent KI inzwischen ist – und warum es wichtig ist, genauer hinzusehen anstatt sich an die Technik zu gewöhnen.
Im Mittelpunkt stehen konkrete Entwicklungen und ihre Folgen: KI-News, politische Regeln wie der EU AI Act, medizinische Anwendungen, autonome Systeme und ganz praktische Fragen der Nutzung. Dabei wird deutlich, dass Fortschritt nicht automatisch Orientierung bedeutet. Je leistungsfähiger KI wird, desto wichtiger wird der bewusste Umgang mit ihr.
Einer unserer Schwerpunkte liegt auf der Praxis. Wir zeigen, wie
Einsteiger mit klaren Prompts schnell zu brauchbaren Ergebnissen kommen, welche KI-Tools sich für unterschiedliche Aufgaben eignen und wie aus einfachen Texteingaben Bilder entstehen. Ergänzt wird das durch verständlich erklärte Fachbegriffe, die helfen, KI besser einzuordnen und gezielt zu nutzen.
Dieses Magazin versteht KI nicht als Hype, sondern als Werkzeug mit Wirkung. Unser Ziel ist es, einzuordnen statt zu überhöhen, zu erklären statt zu vereinfachen – und dir eine fundierte Grundlage zu geben, um selbst zu entscheiden, wie viel KI du zulassen willst.

Viel Freude beim Entdecken und Anwenden!
Von kuriosen Pannen bis hin zu interessanten Entdeckungen im All. Aktuelle KINews kompakt zusammengefasst.



PERFEKTE PROMPT
Praktische Grundregeln und Tipps, die dafür sorgen, dass die KI die gewünschten Resultate liefert.

Saugen, wischen mähen mittlerweile gibt es eine Vielzahl an KI-unterstützten Robotern, die alltägliche Aufgaben übernehmen.


oder Copilot? KI und Gedächtnis
KI-Tipps
WIE AUS WORTEN BILDER ENTSTEHEN
Textanweisungen bilden die Basis für Illustrationen, Fotos, Stileffekte und detailreiche Bildwelten.





Nachrichten smarter beantworten, Texte zusammenfassen, Bilder generieren uvm. – So funktioniert die Apple-KI.
BRANDNEU AUS DER KI-WELT
Die spannendsten, kuriosesten und wichtigsten KI-News im Überblick.
Text: Lukas Wenzel-Horner
Neue Entwicklungen, überraschende Experimente und ungewöhnliche KI-Einsätze prägen aktuell die digitale Welt. Unsere Auswahl zeigt, wie breit das Spektrum reicht: von kuriosen Pannen und spannenden Entdeckungen im All bis hin zu medizinischen Durchbrüchen und politischen Entscheidungen mit großer Tragweite. Die folgenden Meldungen geben einen kompakten Überblick über die wichtigsten und auffälligsten KI-News der letzten Zeit.
POLIZEI-FAIL KI SCHÄTZT
DEIN ALTER
NEUE ALTERSPRÜFUNG

ChatGPT soll künftig in bestimmten Fällen automatisch einschätzen, ob ein Nutzer minderjährig ist. OpenAI setzt dafür auf eine KI-basierte Altersverifikation, die Verhalten und Eingaben auswertet. Wird jemand fälschlich als zu jung eingestuft, kann der Zugriff eingeschränkt werden, bis ein Altersnachweis erfolgt. Kritisch ist, dass dafür persönliche Daten oder Dokumente nötig sein könnten, obwohl die Einschätzung fehleranfällig bleibt. Der Fall zeigt, wie schwierig es ist, Jugendschutz, Datenschutz und KI-Entscheidungen in Einklang zu bringen.
BEAMTER WIRD ZUM KI-FROSCH
In den USA hat eine KI-Panne bei der Polizei für Aufsehen gesorgt: Eine Bildsoftware sollte ein offizielles Einsatzfoto verbessern, verwandelte den Beamten jedoch in eine fast comicartige Froschfigur. Das manipulierte Bild landete anschließend in internen Systemen und sorgte schnell für Verwirrung. Der Vorfall zeigt, wie riskant automatisierte KI-Bildbearbeitung im Behördenalltag sein kann, wenn Ergebnisse nicht geprüft werden. Gerade bei sensiblen Bereichen wie Polizei und Justiz können solche Fehler schnell peinlich werden – oder sogar ernste Folgen haben.

HUBBLES VERSTECKTE RÄTSEL
KI FINDET FAST 1.400 UNGEWÖHNLICHE OBJEKTE
Das Hubble-Weltraumteleskop hat seit dem Jahr 1990 Millionen Aufnahmen gesam melt – viel zu viele, um sie komplett von Menschen auszuwerten. Nun hat ein KISystem der ESA das gesamte Archiv automatisiert durchsucht und dabei rund 1.400 kosmische Auf fälligkeiten entdeckt. Über 800 dieser Anomalien waren bisher in keiner Studie beschrieben. Darunter finden sich verschmelzende Galaxien, seltsame Gasstrukturen oder Objekte, die sich kaum einordnen lassen. Die Entdeckung zeigt, wie KI alte Datenbestände neu nutz bar macht – und noch viele Überraschun gen im All versteckt sein könnten.

KI ERKENNT KRANKHEITEN
DIAGNOSE ANHAND VON SCHLAFDATEN
Ein neues KI-Modell kann anhand von Schlafdaten über 130 verschiedene Krankheiten erkennen – darunter Parkinson, Demenz und Herz-Kreislauf-Störungen. Forscher trainierten die KI mit umfangreichen Gesundheitsund Schlafmesswerten, um subtile Muster zu identifizieren, die für menschliche Ärzte oft unsichtbar bleiben. Erste Tests zeigen: Die Genauigkeit bei bestimmten Diagnosen ist

ATOMKRAFT FÜR DEN KI-TURBO

GROSSBRITANNIEN SETZT AUF NEUE REAKTOREN
Großbritannien plant den Bau neuer Atomreaktoren, um den stark wachsenden Energiebedarf von KI-Rechenzentren zu decken. Hintergrund ist der rasante Ausbau von künstlicher Intelligenz, der enorme Mengen an Strom benötigt. Mit kleinen, modularen Reaktoren will die Regierung eine stabile und klimafreundlichere Energiequelle schaffen, die unabhängig von Wetter oder Importen funktioniert. Die Atomkraft soll vor allem den Dauerbetrieb großer Datenzentren absichern. Kritiker verweisen jedoch auf hohe Kosten, lange Bauzeiten und offene Fragen zur Endlagerung – trotz des politischen Rückenwinds für das Vorhaben.
KI VERNETZT SICH SELBST
AUTONOME KI-AGENTEN TAUSCHEN SICH UNTEREINANDER AUS
Mehrere Experimente zeigen derzeit, wie KI-Agenten beginnen, eigenständig miteinander zu kommunizieren und sich in eigenen digitalen Netzwerken zu organisieren. In speziellen Umgebungen tauschen sie Informationen aus, reagieren aufeinander und entwickeln dabei teils überraschende Dynamiken. Beobachter sprechen von einer Art sozialem Netzwerk für KI, in dem Menschen nur noch Zuschauer sind. Obwohl keine reale „Verschwörung“ besteht, werfen solche Tests Fragen auf: Wie transparent bleiben KI-Systeme, wenn sie untereinander lernen und interagieren? Und wie viel Kontrolle behält der Mensch, wenn KI zunehmend eigenständig agiert?

HUAWEI ZEIGT KI-KUSCHELTIER
SMARTES GADGET REAGIERT AUF NUTZER
Huawei hat ein ungewöhnliches neues Produkt vorgestellt: ein flauschiges KI-Haustier namens „Hanhan“. Das kleine Gadget soll nicht nur niedlich aussehen, sondern auch auf Berührun gen und Stimmen reagieren. Möglich macht das eine integrierte künstliche Intelligenz, die Emotionen erkennen und passende Reaktionen zeigen kann. Hanhan bewegt sich, gibt Laute von sich und erinnert damit an digitale Haus tiere der früheren Generation – nur deutlich moderner. Huawei will damit vor allem junge Zielgruppen und Technikfans ansprechen, die Unterhaltung und KI im Alltag verbinden möchten.

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
WENN COMPUTER ENTSCHEIDUNGEN TREFFEN
Text: Michael Derbort
Früher kannten wir derartige Szenarien nur aus Science-Fiction-Filmen: Künstliche Intelligenz, die den Leuten das Leben wahlweise vereinfachte oder richtig schwer machte. Wer erinnert sich nicht an HAL aus Stanley Kubriks Klassiker „2001 - Odyssee im Weltraum“. Was vor rund 50 Jahren noch Utopie war, ist heute allerdings Alltag.
Geschichte
Wer hätte das gedacht? KI ist genau genommen bereits ein ziemlich alter Hut. Der englischsprachige Begriff „Artificial Intelligence“ wurde bereits 1955 von dem amerikanischen Informatiker John McCarthy geprägt. In den Folgejahren genügte das Thema, um so manches Oberstübchen von Wissenschaftlern so richtig heißlaufen zu lassen.
Seinerzeit waren derartige Überlegungen überwiegend nur rein theoretischer Natur. Die damals gängigen Computersysteme waren für praxistaugliche Anwendungen bei weitem nicht leistungsfähig genug.
Immerhin kamen aus dieser Zeit bereits die ersten KI-Modelle. Von den Fünfzigern bis in
die Siebziger Jahre werkelte die Forschung an sogenannten neuronalen Netzwerken herum - eine Technik, die Informationen mit unzähligen Knotenpunkten verband, ähnlich den Neuronen im menschlichen Gehirn. In den Achtzigern wurde das Ganze dann durch maschinelles Lernen abgelöst, der richtige Durchbruch kam nach 2010 mit dem sogenannten Deep Learning, was KI richtig effektiv gemacht hatte und heute nahezu überall zu finden ist.
Schöne Zukunft?
Wie jede andere Innovation hat auch die KI nicht nur Freunde. Berufspessimisten beschwören auch noch den letzten Dämon aus der Hölle herbei, wenn es darum geht die, vorgeblichen Gefahren, die aus der KI entstehen, in schwärzesten Farben an die Wand zu malen.
Damit sind wir auch schon bei dem Thema: Wir beschäftigen uns einmal rasch mit den möglichen Risiken und Gefahren - wenngleich nicht ganz so nihilistisch.
Grundsätzlich ist das größte Gefahrenpotential der Mensch selbst. Wer KI für böse
Zwecke einsetzen möchte, wird dies auch tun. Der Nachteil dabei ist vor allen Dingen, dass sich hierbei Unheil weitaus effektiver anrichten lässt. Bemühungen, KI-gestützte Waffensysteme zu verbieten, sind beispielsweise bereits im Gange.
Was für vergleichsweise viel Unmut sorgt, ist die Tatsache, dass es sich mit KI trefflich mogeln lässt. Lehrer stehen beispielsweise immer häufiger vor dem Problem zu beurteilen, ob die Hausarbeit nun von dem Schüler oder von ChatGPT verfasst wurde.
Buchverlage stöhnen unter der Last der Manuskripte, die allzu offenkundig von einer KI verfasst wurden. Andere sogenannte Verlage hingegen verdienen sich eine goldene Nase, indem sie KI-generierte Texte als innovative Romane für teures Geld verkaufen.
KI ist also per se nicht böse - es liegt letzten Endes am Nutzer, was daraus entsteht.
KI heute
Wer eine besonders griffige Definition für KI sucht, der verwendet vielleicht die von Bitkom: „Künstliche Intelligenz ist die Eigenschaft eines IT-Systems, ‚menschenähnliche‘, intelligente Verhaltensweisen zu zeigen.“ Damit haben wir schon einmal die Sache griffig definiert, ohne endlos lange Abhandlungen schreiben zu müssen.
Noch spielt KI in unserem Alltag eine vergleichsweise untergeordnete Rolle, sie ist allerdings inzwischen allgegenwärtig. Das beginnt bei vergleichsweise trivialen Dingen wie etwa beim Google Assistant oder Siri (womöglich haben Sie auch einen Amazon Echo bei sich zu Hause), geht über KIAnwendungen wie ChatGPT und endet bei hochspezialisierten Aufgaben, wie die Ge-
sichtserkennung bei der Überwachung öffentlicher Plätze oder bei bestimmten medizinischen Anwendungsbereichen.
Zukunftsmusik
KI ist ganz sicher keine Modeerscheinung. Vielmehr wird sie in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle in unserem Alltag spielen. Wir haben keine Glaskugel, die uns die Zukunft voraussagt, wir müssen also abwarten, um zu sehen, ob sich unsere neue Technikwelt in Zukunft als Fluch oder Segen entpuppt.

Was KI bereits ziemlich gut beherrscht, sind bestimmte Arbeiten im Kreativbereich. So ist es ein Kinderspiel, etwa von ChatGPT innerhalb von Minuten ansprechende Grafiken nach Vorgabe zu zaubern.

KI OHNE INTERNET
WARUM OFFLINE-KI AN BEDEUTUNG GEWINNT
Text: Lukas Wenzel-Horner
Künstliche Intelligenz ist für viele Menschen längst Teil des Alltags geworden. Texte schreiben lassen, Fragen stellen, Ideen sammeln – all das funktioniert heute oft schneller und bequemer als je zuvor. Doch mit der wachsenden Nutzung wächst auch eine andere Frage: Was passiert eigentlich mit all den Inhalten, die wir einer KI anvertrauen?
Gerade bei persönlichen Texten, privaten Notizen oder beruflichen Dokumenten ist das Unbehagen spürbar. Nicht alles soll dauerhaft auf fremden Servern gespeichert werden, nicht jede Anfrage irgendwo in der Cloud landen. In diesem Spannungsfeld gewinnt ein Ansatz zunehmend an Bedeutung, der lange kaum beachtet wurde: lokal laufende KI, also künstliche Intelligenz, die ganz ohne ständige Internetverbindung auskommt.
Der Gedanke dahinter ist einfach, aber wirkungsvoll. Statt jede Anfrage an entfernte Rechenzentren zu schicken, arbeitet die KI direkt auf dem eigenen Gerät. Texte, Ideen und Inhalte bleiben dort, wo sie entstehen –
Für wen sich Offline-KI heute wirklich lohnt
Offline-KI richtet sich an Menschen, die Kontrolle über ihre Daten behalten möchten. Privatnutzer profitieren ebenso wie Selbstständige, die mit sensiblen Dokumenten arbeiten. Auch für Familien oder alle, die häufig unterwegs sind oder offline arbeiten, bietet lokal laufende KI klare Vorteile.
In der Praxis zeigt sich oft eine Kombination als sinnvollste Lösung. Offline-KI übernimmt private, vertrauliche Aufgaben, während Online-KI für Recherche, Inspiration oder komplexe Projekte genutzt wird. So lassen sich die Stärken beider Ansätze optimal verbinden.
Das Fazit fällt differenziert aus: Offline-KI ist keine Spielerei mehr, sondern ein ernstzunehmendes Werkzeug für den Alltag. Sie bringt künstliche Intelligenz näher an die Nutzer zurück – unabhängiger, kontrollierbarer und bewusster eingesetzt als je zuvor.
auf dem Laptop, dem Smartphone oder dem heimischen Rechner. Möglich wird das durch leistungsfähigere Hardware und kompaktere KI-Modelle, die nicht mehr zwingend gigantische Serverfarmen benötigen.
Offline-KI ist dabei weder Zauberlösung noch Ersatz für bekannte Online-Dienste. Sie steht vielmehr für einen bewussteren Umgang mit künstlicher Intelligenz – und für die Rückkehr von Kontrolle und Eigenverantwortung im digitalen Alltag.
Was „lokal laufende KI“ wirklich bedeutet
Wenn von Offline-KI die Rede ist, bedeutet das nicht, dass das Gerät nie mit dem Internet verbunden war. Vielmehr geht es darum, dass
die eigentliche Verarbeitung der Anfragen direkt auf dem eigenen System stattfindet. Die KI-Modelle werden einmal heruntergeladen und arbeiten anschließend unabhängig von einer Internetverbindung.
Der Unterschied zur klassischen Cloud-KI ist grundlegend. Während Online-KIs jede Eingabe an externe Server senden, analysiert eine lokale KI den Text, die Frage oder das Dokument direkt vor Ort. Die Antwort entsteht dort, wo auch die Anfrage gestellt wurde. Für viele Nutzer fühlt sich das zunächst ungewohnt an, bringt aber einen entscheidenden Vorteil: Die Daten verlassen das Gerät nicht mehr.
Ein Vergleich hilft beim Verständnis. Ein Textverarbeitungsprogramm funktioniert auch


dann, wenn das WLAN ausgeschaltet ist. Eine Suchmaschine hingegen benötigt zwingend eine Internetverbindung. Offline-KI liegt näher am ersten Beispiel – nur deutlich intelligenter. Das bedeutet allerdings auch, dass Verantwortung zurück auf den Nutzer übergeht. Die Qualität der Ergebnisse hängt stärker vom eigenen Gerät ab, von dessen Leistung und Speicher. Offline-KI ist damit unabhängiger, aber auch weniger allwissend als große Online-Systeme.
Welche Aufgaben Offline-KI im Alltag zuverlässig übernimmt
Trotz dieser Einschränkungen kann lokal laufende KI heute bereits erstaunlich viel leisten – vor allem dort, wo es um Struktur, Sprache und Ordnung geht. Besonders bei Texten zeigt sich ihr Potenzial. Offline-KI kann Inhalte umformulieren, vereinfachen oder zusammenfassen, ohne dass sensible Informationen das Gerät verlassen.
Wer etwa längere Notizen ordnen möchte, Tagebucheinträge überarbeitet oder private Texte sprachlich verbessern will, findet in Offline-KI eine diskrete Unterstützung. Auch das Sortieren von Stichpunkten, das Erstellen von To-do-Listen oder das Zusammenfassen von Dokumenten gehört zu den Stärken lokaler Modelle.
Darüber hinaus eignet sich Offline-KI für kreatives Arbeiten im kleinen Rahmen. Ideen lassen sich weiterdenken, Texte neu strukturieren oder alternative Formulierungen vor-

Wo die Grenzen lokaler KI liegen OLLAMA
So überzeugend Offline-KI in vielen Bereichen ist, stößt sie doch an klare Grenzen. Ohne Internetverbindung kann sie keine aktuellen Informationen abrufen, keine Nachrichten recherchieren und keine Echtzeitdaten berücksichtigen. Ihr Wissen ist auf den Stand begrenzt, mit dem das jeweilige Modell trainiert wurde. Auch bei komplexen Aufgaben zeigt sich der Unterschied. Große Online-KIs profitieren von enormer Rechenleistung, die lokal schlicht nicht verfügbar ist. Kreative Texte, tiefgehende Analysen oder
sehr umfangreiche Aufgaben gelingen in der Cloud oft schneller und präziser. Hinzu kommt der technische Aspekt. Offline-KI benötigt Speicherplatz und Rechenleistung. Auf älteren Geräten kann die Nutzung langsamer sein oder an Grenzen stoßen. Wer lokal arbeiten möchte, muss daher realistisch einschätzen, was das eigene Gerät leisten kann.
Gerade deshalb ist es wichtig, Offline-KI nicht als Ersatz, sondern als bewusste Ergänzung zu verstehen.
schlagen. Die Ergebnisse sind nicht immer so ausgefeilt wie bei großen Cloud-Modellen, reichen für viele Alltagssituationen aber vollkommen aus.
Gerade dieser Punkt ist entscheidend: Offline-KI muss nicht alles können, um nützlich zu sein. Sie übernimmt Aufgaben, die sonst Zeit kosten – leise, zuverlässig und ohne Datenverkehr nach außen.
Diese Offline-KI-Lösungen gibt es bereits
Offline-KI ist längst keine theoretische Idee mehr. Es existieren bereits mehrere Anwendungen, die lokal auf dem eigenen Rechner genutzt werden können. Eine davon ist LM Studio, eine benutzerfreundliche Desktop-Software, mit der verschiedene KI-Modelle ohne Programmierkenntnisse ausprobiert werden können. Besonders für Textarbeit und
Analyse ist sie bei privaten Anwendern beliebt.
Auch Ollama verfolgt einen ähnlichen Ansatz. Hier stehen Klarheit und Kontrolle im Vordergrund. Die Software ermöglicht es, KIModelle lokal auszuführen und für strukturierte Aufgaben wie Zusammenfassungen oder Dialoge zu nutzen.
Ein weiteres Beispiel ist GPT4All, das gezielt für die private Nutzung entwickelt wurde. Die Anwendung bietet eine chatähnliche Oberfläche, ohne dass Inhalte an externe Server übertragen werden. Für viele Nutzer ist das ein entscheidender Vertrauensfaktor.
Darüber hinaus arbeiten auch große Plattformen bereits mit lokaler KI. Auf AppleGeräten etwa laufen viele Funktionen wie Texterkennung, Bildanalyse oder Vorschläge direkt auf dem Gerät. Oft bleibt das unbemerkt – zeigt aber, dass Offline-KI längst Teil moderner Systeme ist.





EU AI ACT
EIN GESETZ ZWISCHEN ANGST UND ERWARTUNG
Text: Lukas Wenzel-Horner
Die rasante KI-Entwicklung hat in den letzten Jahren Unsicherheit ausgelöst. Wer kontrolliert eigentlich, was KI darf? Und wer schützt Menschen vor Fehlentscheidungen, Manipulation oder Missbrauch?
Mit dem EU AI Act reagiert die Europäische Union erstmals umfassend auf diese Fragen. Das neue Gesetz gilt als weltweit einzigartig und wird entsprechend kontrovers diskutiert.
Für manche ist es ein dringend nötiger Schutzmechanismus, für andere eine mögliche Innovationsbremse. In der öffentlichen Debatte gehen dabei oft die Zwischentöne verloren.
Tatsächlich verfolgt der EU AI Act ein vergleichsweise nüchternes Ziel: Er soll klare Spielregeln für den Einsatz von KI schaffen, ohne deren Nutzung grundsätzlich einzuschränken. Für den Alltag der meisten Menschen bedeutet das weniger Veränderung, als viele Schlagzeilen vermuten lassen. Um das Gesetz einordnen zu können, lohnt sich ein genauer Blick darauf, wen es betrifft – und wen nicht.
Wen das Gesetz wirklich betrifft
Eine der häufigsten Fragen lautet: Muss ich als Privatnutzer jetzt etwas beachten?
Die klare Antwort lautet: In den allermeisten Fällen nein. Der EU AI Act richtet sich primär an Entwickler, Anbieter und Betreiber von KISystemen – nicht an Menschen, die KI im Alltag nutzen.
Wer KI verwendet, um Texte zu schreiben, Bilder zu erstellen, sich Dinge erklären zu lassen oder den Alltag zu organisieren, fällt nicht unter die strengen Regelungen des Gesetzes. Auch das private Experimentieren mit
DER
EU AI ACT REGULIERT NICHT DEN ALLTAG, SONDERN KRITISCHE ANWENDUNGEN MIT HOHEM RISIKO.

KI bleibt ausdrücklich erlaubt. Das Ziel des Gesetzes ist nicht, Nutzung zu verbieten, sondern Risiken dort zu begrenzen, wo KI direkten Einfluss auf Menschen nimmt.
Für Selbstständige und kleine Unternehmen gilt ein ähnliches Prinzip. Wer KI als Werkzeug nutzt – etwa für Marketingtexte, Planung oder interne Auswertungen – muss keine neuen Pflichten fürchten. Erst wenn KISysteme eigenständig Entscheidungen treffen, etwa bei Bewerbungen, Krediten oder Bewertungen, wird der EU AI Act relevant.
Das Herzstück des Gesetzes: Risikoklassen
Um den EU AI Act zu verstehen, muss man seine zentrale Idee kennen: Nicht jede KI ist gleich gefährlich. Deshalb teilt das Gesetz KISysteme in verschiedene Risikoklassen ein.
Diese Einteilung entscheidet darüber, welche Regeln gelten.
Anwendungen mit minimalem Risiko – dazu gehören die meisten bekannten KI-Tools –dürfen weiterhin frei genutzt werden. Dazu zählen Chatbots, kreative Bildgeneratoren oder Textassistenten. Sie gelten als weitgehend unproblematisch, solange sie transparent eingesetzt werden.
Deutlich strenger wird es bei sogenannter Hochrisiko-KI. Hier geht es um Systeme, die Entscheidungen über Menschen treffen oder sie maßgeblich beeinflussen können. Beispiele sind automatisierte Bewerberauswahl, Kreditentscheidungen oder KI in der medizinischen Diagnostik. Solche Systeme müssen künftig strenge Anforderungen erfüllen, dokumentiert und überprüfbar sein.
Ganz verboten sind nur wenige Anwendungen, etwa solche, die Menschen systematisch überwachen oder bewerten. Diese Eingriffe gelten als unvereinbar mit europäischen Grundrechten.
Was sich für Privatnutzer konkret ändert
Für Privatnutzer bringt der EU AI Act vor allem mehr Transparenz. In bestimmten Situationen sollen Menschen erkennen können, dass sie mit KI interagieren. Dazu gehört etwa die Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten oder Deepfakes in sensiblen Kontexten.
Das bedeutet jedoch nicht, dass private Inhalte generell gekennzeichnet werden müssen. Wer für sich selbst Texte schreibt, Bilder erstellt oder kreativ arbeitet, ist davon nicht betroffen. Die Kennzeichnungspflichten richten sich in erster Linie an Anbieter und kommerzielle Anwendungen.
Für den Alltag ergibt sich daraus ein spürbarer Vorteil: Nutzer sollen besser einschätzen können, wann KI im Spiel ist – und wann nicht. Täuschung und Manipulation sollen erschwert werden, ohne den kreativen Einsatz von KI einzuschränken.
Was Selbstständige und kleine Unternehmen beachten sollten
Für Selbstständige und kleine Betriebe ist der EU AI Act vor allem dann relevant, wenn KI automatisiert bewertet oder entscheidet. Wer KI lediglich unterstützend einsetzt, bleibt in der Regel außen vor.
Problematisch wird es erst, wenn KI-Systeme etwa über Bewerbungen, Preise, Zugänge oder Bewertungen entscheiden. In solchen Fällen verlangt das Gesetz Transparenz, Dokumentation und menschliche Kontrolle. Ziel ist es, Diskriminierung und Fehlentscheidungen zu vermeiden.
Für viele kleine Unternehmen bedeutet das vor allem eines: Bewusstsein statt Bürokratie. Wer weiß, wofür KI eingesetzt wird, und ihre
Ergebnisse kritisch prüft, bewegt sich meist auf der sicheren Seite.
Warum der EU AI Act langfristig Vertrauen schaffen soll
Der EU AI Act ist kein Angriff auf Innovation, sondern ein Versuch, Vertrauen zu sichern. Ohne klare Regeln droht KI Akzeptanz zu verlieren – gerade dann, wenn sie zu intransparent oder unfair wahrgenommen wird. Das Gesetz setzt deshalb auf Prävention statt Nachsorge.
Langfristig profitieren davon nicht nur Nutzer, sondern auch Anbieter. Klare Regeln schaffen Planungssicherheit und verhindern Wildwuchs. Für den Alltag bedeutet das: KI bleibt ein hilfreiches Werkzeug, wird aber stärker in verantwortungsvolle Bahnen gelenkt.
Wer KI heute bewusst nutzt, muss sich vor dem EU AI Act nicht fürchten. Das Gesetz richtet sich nicht gegen Neugier, Kreativität oder Alltagshilfe – sondern gegen unkontrollierte Macht.

Muss ich KI-Texte kennzeichnen?
Private Nutzer müssen ihre KI-generierten Inhalte nicht pauschal kennzeichnen. Kennzeichnungspflichten gelten vor allem im kommerziellen oder öffentlichen Kontext.

KI-OVERLOAD
WARUM IMMER MEHR MENSCHEN BEWUSSTER MIT KI UMGEHEN
Text: Lukas Wenzel-Horner
Texte sollen schneller entstehen, Entscheidungen besser vorbereitet werden, Informationen übersichtlicher sein. Für viele Menschen fühlt sich die Realität inzwischen jedoch anders an. Statt Entlastung entsteht Unruhe, statt Klarheit ein permanentes Gefühl, noch mehr machen zu müssen. KI ist überall – und genau das wird zunehmend zum Problem.
Was sich hier zeigt, ist kein technisches Versagen, sondern eine menschliche Reaktion. Je mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen, desto schwerer fällt es, sich zu entscheiden. Jede Aufgabe scheint plötzlich optimierbar, jeder Text verbesserungsfähig, jede Entscheidung vorbereitbar. KI wird vom hilfreichen Werkzeug zur ständigen Begleiterin, die immer mitdenkt – auch dann, wenn man das gar nicht möchte.
Wenn Unterstützung zur Dauerbeschäftigung wird
Dieser Zustand wird immer häufiger als KIOverload beschrieben. Gemeint ist damit nicht eine Überforderung durch Technik, sondern durch Erwartungen. Erwartungen an Effizienz, an Produktivität, an Qualität. Wer KI nutzt, hat schnell das Gefühl, sie auch nut-

Organisation & Planung
Ein Selbstständiger nutzt KI für Wochenplanung, Aufgabenlisten und Projektideen. Mit jedem neuen Tool wächst jedoch der Aufwand: Pläne vergleichen, Vorschläge bewerten, Alternativen prüfen. Am Ende kostet die Planung mehr Zeit als die eigentliche Arbeit. Die Lösung: Er definiert einen festen Einsatzbereich für KI – Ideensammlung – und plant den Rest wieder selbst.
Mehr KI bedeutet nicht automatisch bessere Organisation.

zen zu müssen – und zwar möglichst konsequent. Genau hier kippt der Nutzen ins Gegenteil.
Viele Nutzer berichten, dass sie KI nicht mehr bewusst einsetzen, sondern reflexartig. Bevor ein Text geschrieben wird, wird erst die KI gefragt. Bevor ein Plan entsteht, wird er optimiert. Dabei geht etwas verloren, das im Alltag eigentlich entscheidend ist: das Gefühl, selbst den Takt vorzugeben.
KI-Overload entsteht dort, wo Möglichkeiten nicht mehr als Angebot, sondern als Verpflichtung wahrgenommen werden. Und genau deshalb ist er kein individuelles Problem, sondern ein Zeichen dafür, dass wir lernen müssen, mit dieser neuen Form von Unterstützung umzugehen.
Der KI-Overload entsteht nicht aus einem Moment heraus. Er baut sich schleichend auf. Anfangs ist da Neugier, dann Begeis-
terung. KI hilft, spart Zeit, liefert brauchbare Ergebnisse. Doch je selbstverständlicher sie wird, desto stärker verändert sich der eigene Anspruch. Plötzlich scheint es nicht mehr auszureichen, etwas einfach zu erledigen – es müsste effizienter, klüger, besser gehen. Mit KI, versteht sich.
Warum wir glauben, immer mithalten zu müssen
Verstärkt wird dieses Gefühl durch das Umfeld. In Artikeln, Videos und sozialen Netzwerken wird ständig gezeigt, was mit KI alles möglich ist. Neue Funktionen erscheinen im Wochentakt, neue Tools versprechen noch mehr Produktivität. Wer das verfolgt, bekommt leicht den Eindruck, permanent hinterherzuhinken. Nicht weil man schlecht arbeitet, sondern weil man nicht alles nutzt, was theoretisch möglich wäre.
Genau hier liegt ein zentraler Denkfehler. Möglichkeiten werden mit Notwendigkeiten verwechselt. Nur weil etwas existiert, muss es nicht eingesetzt werden. Nur weil KI etwas kann, muss man es nicht immer nutzen. Der Overload entsteht dort, wo aus Optionen Erwartungen werden – an sich selbst, an die eigene Arbeitsweise, an den eigenen Alltag.
Viele Menschen merken erst spät, dass sie weniger unter der Technik leiden als unter dem Anspruch, sie ständig „richtig“ einsetzen zu müssen. KI wird dann nicht mehr als Hilfe wahrgenommen, sondern als stiller Maßstab, an dem man sich permanent misst. Ein weiterer Schritt in Richtung KI-Overload ist erreicht, wenn künstliche Intelligenz vom Werkzeug zum Referenzpunkt wird. Texte sollen nicht mehr einfach verständlich sein, sondern „KI-optimiert“. Planungen gelten erst dann als durchdacht, wenn sie von einer KI geprüft wurden. Selbst einfache Entscheidungen werden zunehmend abgesichert, statt getroffen.
Wenn KI zum Maßstab wird
Was dabei verloren geht, ist die Selbstverständlichkeit des eigenen Handelns. Entscheidungen, die früher intuitiv gefällt wurden, wirken plötzlich unzureichend. Die KI wird zur stillen zweiten Stimme, die immer mitläuft – selbst dann, wenn sie gar nicht gebraucht wird. Das erzeugt Unsicherheit, nicht Sicherheit.
Interessanterweise berichten gerade erfahrene Nutzer von einem gegenteiligen Lernprozess. Nach einer Phase intensiver Nutzung folgt oft bewusste Reduktion. Nicht aus Skepsis, sondern aus Erfahrung. KI bleibt

Alltag & Schreiben
Eine Person nutzt KI für private EMails, Nachrichten und kurze Texte. Anfangs empfindet sie die Unterstützung als hilfreich. Nach einiger Zeit ertappt sie sich jedoch dabei, selbst einfache WhatsApp-Nachrichten erst durch die KI laufen zu lassen. Das Schreiben fühlt sich nicht mehr leichter, sondern schwerer an – weil jede Formulierung plötzlich überprüft werden könnte. Erst als sie bewusst entscheidet, KI nur noch für längere Texte zu nutzen, verschwindet der Druck.
KI hilft, solange sie gezielt eingesetzt wird – nicht, wenn sie jede Kleinigkeit übernimmt.

Familie & Freizeit
Eine Familie nutzt KI, um Ausflüge, Rezepte und Freizeitaktivitäten zu planen. Anfangs begeistert, entsteht mit der Zeit ein Gefühl von Entscheidungsstress: Zu viele Optionen, zu viele Vorschläge. Die Familie entscheidet sich, KI nur noch als Ideengeber zu nutzen – nicht als Entscheidungsinstanz. Das Planen wird wieder entspannter.
KI darf inspirieren, aber nicht dominieren.
im Einsatz, aber nur noch für klar definierte Aufgaben. Sie unterstützt dort, wo sie Zeit spart oder Ordnung schafft – und verschwindet sonst aus dem Blickfeld.
Diese Rücknahme ist kein Rückschritt. Sie ist ein Zeichen dafür, dass KI ihren Platz gefunden hat. Nicht im Zentrum jeder Handlung, sondern am Rand, bereit zu helfen, wenn sie gebraucht wird.
KI-Overload hat auch eine psychologische Komponente. Wer sich ständig unterstützen lässt, läuft Gefahr, Verantwortung schrittweise abzugeben. Das geschieht nicht bewusst, sondern aus Gewohnheit. Empfehlungen werden übernommen, Vorschläge akzeptiert, Alternativen selten hinterfragt. Die eigene Entscheidung rückt in den Hintergrund.
Warum bewusste Entscheidungen wichtiger sind als perfekte Ergebnisse
Dabei ist gerade im Alltag nicht Perfektion entscheidend, sondern Klarheit. Nicht jede E-Mail muss optimiert sein, nicht jeder Plan maximal effizient. Vieles darf einfach funktionieren. Wer beginnt, jede Kleinigkeit mit KI abzusichern, verliert das Vertrauen in das eigene Urteil – und genau das verstärkt den Overload.
Ein bewusster Umgang mit KI bedeutet deshalb auch, Grenzen zu ziehen. KI darf Vorschläge machen, aber sie sollte nicht den Takt vorgeben. Entscheidungen bleiben menschlich, auch wenn sie vorbereitet werden. Diese Trennung ist essenziell, um die Kontrolle zu behalten.
Erst wenn klar ist, wofür KI eingesetzt wird und wofür nicht, verliert sie ihren Druck. Sie

wird wieder das, was sie sein sollte: ein Werkzeug, kein Gegenspieler.
Der Ausweg aus dem KI-Overload ist selten kompliziert. Meist beginnt er mit Reduktion. Statt immer neue Tools auszuprobieren, konzentrieren sich viele Nutzer auf wenige, feste Einsatzbereiche. KI für Texte, KI für Struktur, KI für Organisation – mehr braucht es oft nicht.
Warum Reduktion Kontrolle zurückbringt
Diese Begrenzung wirkt zunächst wie ein Verzicht, entpuppt sich aber schnell als Gewinn. Weniger Tools bedeuten weniger Entscheidungen. Weniger Entscheidungen bedeuten mehr Ruhe. Wer nicht ständig abwägen muss, ob KI eingesetzt werden sollte, gewinnt Fokus zurück.
Hilfreich ist es, sich einfache Fragen zu stellen: Spart mir KI hier wirklich Zeit? Erleichtert sie mir diese Aufgabe spürbar? Oder erzeugt sie zusätzlichen Aufwand? Ehrliche Antworten führen oft zu klaren
Entscheidungen – und zu einem deutlich entspannteren Umgang.
KI verliert ihren dominanten Charakter, sobald sie nicht mehr überall mitläuft. Sie wird berechenbar, verlässlich und vor allem: still.
KI-Overload ist kein Zeichen persönlicher Überforderung, sondern ein Symptom einer Übergangsphase. Wir lernen gerade erst, mit einer Technologie umzugehen, die sehr viel kann und sehr präsent ist. Dass dabei Unsicherheit entsteht, ist normal. Entscheidend ist, wie man darauf reagiert.
KI als Unterstützung
Langfristig wird sich KI dort durchsetzen, wo sie unauffällig hilft. Nicht dort, wo sie Aufmerksamkeit bindet oder Druck erzeugt. Bewusste Nutzung bedeutet nicht, auf Möglichkeiten zu verzichten, sondern selbst zu entscheiden, wann sie sinnvoll sind.
Wer KI gezielt einsetzt, behält die Kontrolle über den eigenen Alltag. Technik ordnet sich unter, statt zu dominieren. Genau darin liegt der eigentliche Fortschritt: nicht in maximaler Nutzung, sondern in souveräner Auswahl.
KI soll den Alltag erleichtern, nicht strukturieren. Wer das verinnerlicht, hat den Overload bereits hinter sich gelassen.

PROMPTEN FÜR EINSTEIGER
WARUM „NETT FRAGEN“ NICHT REICHT
– UND WIE KI WIRKLICH VERSTEHT, WAS DU WILLST
Text: Lukas Wenzel-Horner
Wer zum ersten Mal mit einer KI arbeitet, geht meist ganz intuitiv vor. Eine Frage eintippen, höflich formuliert, vielleicht noch ein „bitte“ am Ende – und dann abwarten, was passiert. In vielen Fällen funktioniert das sogar erstaunlich gut. Doch ebenso häufig bleibt das Ergebnis hinter den Erwartungen zurück. Die Antwort ist zu allgemein, trifft den Kern nicht oder wirkt seltsam beliebig. Das führt schnell zu Frust. Nicht, weil die KI nichts kann, sondern weil sie etwas anderes liefert als erhofft. Genau an diesem Punkt beginnt das Thema Prompten – und damit ein grundlegendes Missverständnis im Umgang mit künstlicher Intelligenz.
Warum KI keine Gedanken
lesen kann
Künstliche Intelligenz versteht keine Absichten, Stimmungen oder unausgesprochenen Erwartungen. Sie arbeitet mit
Sprache, Mustern und Wahrscheinlichkeiten. Wer unklar formuliert, überlässt der KI zu viel Interpretationsspielraum. Sie muss dann selbst entscheiden, was wichtig sein könnte, welchen Ton sie anschlagen soll und welches Ziel verfolgt wird. Das Ergebnis ist selten falsch, aber oft unbefriedigend.
Gerade Einsteiger unterschätzen, wie stark die Qualität der Antwort von der Fragestellung abhängt. Ein kurzer, vager Satz mag höflich klingen, liefert der KI aber kaum Orientierung. Sie weiß nicht, ob eine grobe Erklärung gewünscht ist, ein konkretes Beispiel, eine Schritt-fürSchritt-Anleitung oder nur eine kurze Zusammenfassung.
Prompten bedeutet deshalb nicht, besonders technisch oder kompliziert zu schreiben. Es bedeutet, klar zu denken und diese Klarheit in Worte zu fassen. Wer weiß, was er möchte, kann der KI genau das sagen –ohne Fachbegriffe, aber mit Struktur.
Was einen guten Prompt ausmacht
Ein guter Prompt besteht selten aus einem einzigen Satz. Er liefert der KI Kontext, Ziel und Rahmen. Das muss nicht lang sein, aber eindeutig. Schon kleine Ergänzungen können einen großen Unterschied machen. Statt nur zu fragen „Erkläre mir dieses Thema“, hilft es, den gewünschten Umfang, den Stil oder den Zweck zu benennen.
Viele erfahrene Nutzer berichten, dass sich ihre Ergebnisse nicht verbessert haben, weil die KI leistungsfähiger wurde, sondern weil sie selbst präziser geworden sind. Prompten ist damit weniger eine technische Fähigkeit als eine kommunikative. Wer lernt, klar zu formulieren, bekommt klarere Antworten zurück.
Dabei geht es nicht um Perfektion. Niemand muss jedes Detail durchdenken. Doch je genauer der Auftrag, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die KI am Ziel vorbeischreibt. Ein guter Prompt spart am Ende Zeit, weil weniger nachgebessert werden muss.
Typische Denkfehler beim Einstieg
Ein häufiger Fehler ist die Annahme, die KI wisse schon, was gemeint ist. Menschen sind es gewohnt, zwischen den Zeilen zu lesen. KIs können das nicht. Sie reagieren ausschließlich auf das, was tatsächlich geschrieben steht. Unklare Formulierungen führen deshalb zu unklaren Ergebnissen.

Drei Grundregeln für gute Prompts
• Sag der KI, was du möchtest
• Sag ihr, wie das Ergebnis aussehen soll
• Sag ihr, für wen es gedacht ist
Typische Anfängerfehler
• Zu kurze, vage Anweisungen
• Erwartung, dass die KI „mitdenkt“
• Unnötig komplizierte Sprache
Merksatz
Je klarer der Auftrag, desto besser das Ergebnis.
Ein weiterer Denkfehler ist die Vorstellung, ein Prompt müsse besonders „klug“ oder „professionell“ klingen. Das Gegenteil ist oft der Fall. Klare, einfache Sprache funktioniert meist besser als verschachtelte Sätze oder Fachbegriffe. Die KI braucht keine schöne Sprache, sondern eindeutige Informationen.
Auch das ständige Neuschreiben kompletter Prompts ist selten notwendig. Oft
reichen kleine Anpassungen. Ein zusätzlicher Satz, eine genauere Vorgabe oder eine kurze Erklärung des Ziels können das Ergebnis deutlich verbessern.
Warum kleine Änderungen große Wirkung haben
Prompten ist kein einmaliger Vorgang, sondern ein Dialog. Wer mit dem ersten Ergebnis nicht zufrieden ist, muss nicht von vorne beginnen. Häufig genügt ein gezielter Hinweis: kürzer, verständlicher, konkreter, alltagstauglicher. Die KI reagiert auf solche Nachschärfungen erstaunlich zuverlässig. Gerade für Einsteiger ist das eine wichtige Erkenntnis. Es geht nicht darum, beim ersten Versuch den perfekten Prompt zu formulieren. Es geht darum, schrittweise klarer zu werden. Die KI lernt dabei nicht – aber sie passt ihre Antwort dem neuen Auftrag an.
Mit etwas Übung entsteht so ein natürlicher Umgang. Prompten wird zur Routine,
nicht zur Hürde. Die KI wird berechenbarer, weil man gelernt hat, wie sie „tickt“.
Prompten als Werkzeug, nicht als Wissenschaft
Im Alltag muss Prompten nicht kompliziert sein. Es reicht, sich vor dem Tippen kurz zu fragen: Was möchte ich wirklich? Eine Erklärung, eine Idee, eine Struktur, eine Formulierung? Wer diese Frage beantworten kann, ist bereits auf dem richtigen Weg.
Gutes Prompten ist kein Spezialwissen, sondern eine Frage der Haltung. Es geht darum, die KI als Werkzeug zu begreifen –nicht als Orakel. Sie liefert Vorschläge, keine Wahrheiten. Je klarer der Auftrag, desto besser lässt sich mit diesen Vorschlägen arbeiten.
Für Einsteiger ist das die wichtigste Erkenntnis: Man muss nicht alles wissen, man muss nur sagen können, was man möchte. Der Rest ergibt sich mit der Zeit.
Aufbau eines starken Prompts – Das 5-Faktor-Modell
Prompt-Bestandteil Funktion
Rolle
Ziel
Thema
Stil/Ton
Format/Limit
Beispiel
Gibt der KI eine Perspektive „Du bist Marketingtexter für Start-ups“
Sagt, was erzeugt werden soll
Legt den Inhalt fest
„Schreibe eine Produktbeschreibung“
„für ein ergonomisches Home-Office-Kissen“
Steuert Sprachebene & Tonalität „locker, motivierend, modern“
Gibt klare Rahmenbedingungen
„max. 80 Wörter, mit Call-to-Action“
PRAXISBEISPIELE
Texte schreiben
Statt: „Schreibe mir einen Text über Urlaub“

Besser: „Schreibe mir einen kurzen, freundlichen Text über Urlaub am Meer, geeignet für eine private E-Mail.“

Erklärungen
Statt: „Erkläre mir KI“

Besser: „Erkläre mir künstliche Intelligenz in einfachen Worten, so dass es auch jemand ohne Technikkenntnisse versteht.“

Ideen sammeln
Statt: „Gib mir Ideen“

Besser: „Gib mir fünf einfache Ideen für Freizeitaktivitäten am Wochenende, geeignet für eine Familie.“





















































































































































































































Text: Lukas Wenzel-Horner






















































































































































CVON DER THEORIE ZUR PRAXIS


WARUM CHATGPT FÜR EINSTEIGER BESONDERS GEEIGNET IST
hatGPT hat sich unter den KI-Tools etabliert. Nicht, weil es alles besser kann als andere KIs, sondern weil es Fehler zulässt. Einsteiger dürfen hier ausprobieren, umformulieren, nachschärfen und auch einmal danebenliegen. Die KI reagiert darauf nicht mit Abbrüchen oder komplizierten Fehlermeldungen, sondern mit neuen Vorschlägen.
Lernen im Dialog
Das macht ChatGPT besonders geeignet, um ein Gefühl für gutes Prompten zu entwickeln. Wer einen zu vagen Auftrag gibt, merkt schnell, dass die Antwort entsprechend allgemein ausfällt. Wer nachjustiert, erlebt unmittelbar, wie sich das Ergebnis verändert. Dieser direkte Zusammenhang zwischen Eingabe und Ausgabe ist für Lernprozesse entscheidend.


Ein weiterer Vorteil: ChatGPT ist dialogorientiert. Prompts müssen nicht beim ersten Versuch perfekt sein. Stattdessen entsteht ein Gespräch, in dem sich Aufgaben Schritt für Schritt klären lassen. Ein Satz wie „Das ist zu lang“ oder „Erklär das einfacher“ reicht oft aus, um die Richtung zu ändern.
Gerade Einsteiger profitieren davon, weil sie nicht wissen müssen, wie ein „richti-
















CHATGPT: PREISGESTALTUNG
VON „FREE“ BIS „ENTERPRISE“
OpenAI bietet bei ChatGPT mehrere Abonnementstufen, die sich gezielt an unterschiedliche Nutzergruppen richten. Ob gelegentliche Privatnutzer, engagierte Power-Anwender oder ganze Firmen – für alle gibt es passende Modelle mit unterschiedlichen Funktionsumfängen und Nutzungskapazitäten.
PRIVATE NUTZUNG
Free
0 € / Monat
Funktionen: Eingeschränkter Zugriff auf das Flagship-Modell GPT-5.2 // Eingeschränkte Nachrichten und Uploads // Eingeschränkte und langsamere Bildgenerierung // Eingeschränkte Deep Research // Eingeschränkte Erinnerung und Kontext Go
7,99 € / Monat
Alles aus Free sowie: Mehr Zugriff auf unser Flagship-Modell GPT-5.2 // Mehr Nachrichten // Mehr Uploads // Mehr Bilderstellung // Längere Erinnerung
Plus
23 € / Monat
Alles aus Go sowie: Fortgeschrittene
Reasoning-Modelle // Erweiterte Nachrichten und Uploads // Erweiterte und schnellere Bilderstellung // Erweiterte Deep Research und Agentenmodus // Erweiterte Erinnerung und Kontext // Projekte, Aufgaben und individuelle GPTs // Codex-Agent und Sora-Videogenerierung // Frühzeitiger Zugriff auf neue Funktionen
BERUFLICHE NUTZUNG
Business
34 € / Benutzer pro Monat
Alles aus Plus sowie: Unbegrenzte GPT-5.2Nachrichten, großzügiger Zugriff auf GPT-5.2 Thinking und Zugriff auf GPT-5.2 Pro – dazu die Flexibilität, bei Bedarf zusätzliche Credits hinzuzufügen // Über 60 Apps, die deine Tools und Daten in ChatGPT einbinden – wie Slack, Google Drive, SharePoint, GitHub, Atlassian und mehr // Ein sicherer, dedizierter Workspace mit wichtigen Admin-Kontrollen, SAML SSO und MFA // Unterstützung bei der Einhaltung der DSGVO, des CCPA und weiterer Datenschutzgesetze. Im Einklang mit CSA STAR und SOC 2 Type 2 // Business-Funktionen wie Apps, Datenanalyse, Aufzeichnungsmodus, Canvas, gemeinsame Projekte und individuelle Workspace-GPTs // Verschlüsselung im Ruhezustand und während der Übertragung; standardmäßig kein Training anhand deiner Geschäftsdaten. // Beinhaltet Zugriff auf Codex
Pro
229 € / Monat
Alles aus Plus sowie: Profi-Reasoning mit GPT5.2 Pro // Unbegrenzte Nachrichten und Uploads // Unbegrenzte und schnellere Bilderstellung // Maximale Deep Research und Agentenmodus // Maximale Erinnerung und maximaler Kontext // Erweiterte Projekte, Aufgaben und individuelle GPTs // Erweiterter Zugriff auf die Sora-Videogenerierung // Erweiterter Codex-Agent mit priorisierter Geschwindigkeit // Neue Funktionen als experimentelle Vorschau
und ChatGPT Agent für Schlussfolgerungen und Aktionen in deinen Dokumenten, Tools und Codebasen
Enterprise Preis auf Anfrage: bit.ly/enterprise_gpt
Alles aus Business und: Erweitertes Kontextfenster, das längere Eingaben und größere Dateien unterstützt // Sicherheit und Steuerung auf Enterprise-Niveau, einschließlich SCIM, EKM, Nutzeranalysen, Domain-Verifizierung und rollenbasierten Zugriffskontrollen // Erweiterter Datenschutz mit individuellen Richtlinien zur Datenaufbewahrung, Verschlüsselung im Ruhezustand und bei der Übertragung sowie standardmäßig ohne Training an deinen Geschäftsdaten. // Unterstützt Datenresidenz in zehn Regionen // Priorisierter Support rund um die Uhr, SLAs, individuelle rechtliche Bedingungen und Zugang zu KI-Beratern (für berechtigte Kunden) // Rechnungsstellung und Abrechnung, Volumenrabatte
1
Startmenü
Öffnet das Hauptmenü mit Zugang zu Einstellungen und Navigationspunkten.
2
Seitenleiste ein-/ausblenden
Blendet die linke Seitenleiste ein oder aus. So kannst du bei Bedarf mehr Platz für den Chat-Inhalt schaffen oder schnell zwischen Projekten und Funktionen wechseln.
3
4
Neuer Chat
Startet einen neuen Chatverlauf mit ChatGPT.
Chats suchen
Ermöglicht das Durchsuchen früherer Konversationen nach Stichworten oder Themen.
5
Bibliothek
Zugriff auf gespeicherte Inhalte, z. B. generierte Fotos / Bilder.
6
Apps
Öffnet das Menü für spezialisierte Tools, Erweiterungen und Funktionen innerhalb von ChatGPT.
7
Codex
8
Sora

6 7


Zugang zum Codex-Modell für Programmier aufgaben und technische Unterstützung.


Zugriff auf GPT-basierte Funktionen für Video- oder Medieninhalte.
10 2 1 3 4 5 8 9 11 10
Sammlung eigener oder verfügbarer GPTs mit spezifischem Verhalten oder Fähigkeiten.
Neues Projekt
Erstellt einen neuen Projektbereich, in dem Chats organisiert werden können.
OBERFLÄCHE IM DETAIL



13
Eingabefeld (Prompt)


14 15 16 17 12 13 14
Hier gibst du deine Fragen oder Anweisungen ein.
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Chatliste
Hier werden die zuletzt geführten Konversationen angezeigt.
Modell-Auswahl
15 17
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Startet die Spracheingabe, um Fragen per Sprache zu stellen.

Inkognitomodus
Öffnet ein Menü, um Inhalte in den Chat zu laden – z. B.: Fotos und Dateien hochladen / Inhalte aus verbundenen Apps hinzufügen. 12
Wechselt in den privaten Modus: Chats werden nicht gespeichert, es findet keine Verlaufsspeicherung statt und der Verlauf erscheint nicht in der Seitenleiste. Ideal für vertrauliche oder einmalige Anfragen. 11
Öffnet ein Dropdown-Menü zur Auswahl des gewünschten Modells.

30 STARKE PROMPTS
WARUM GUTE PROMPTS DEN UNTERSCHIED MACHEN
Text: Lukas Wenzel-Horner
Viele Menschen nutzen KI regelmäßig – und bleiben trotzdem hinter den Möglichkeiten zurück. Der Grund liegt selten an der Technik, sondern fast immer an der Art, wie sie angesprochen wird. Wer KI nur allgemein fragt, bekommt allgemeine Antworten. Wer hingegen klar formuliert, spart Zeit, Nerven und Nacharbeit.
Gute Prompts sind kein Geheimwissen. Sie entstehen aus Alltagssituationen: eine E-Mail soll besser klingen, eine Aufgabe übersichtli-

cher werden, eine Idee klarer formuliert sein. Entscheidend ist nicht, besonders „klug“ zu schreiben, sondern konkret. Genau hier setzt diese Prompt-Sammlung an.
Die folgenden Prompts sind so aufgebaut, dass sie ohne Anpassung funktionieren, sich aber trotzdem leicht verändern lassen. Sie sind bewusst einfach gehalten, alltagstauglich formuliert und verzichten auf Fachbegriffe. Wer möchte, kann sie direkt übernehmen –oder als Vorlage für eigene Varianten nutzen.
ALLTAG & ORGANISATION
Wochenüberblick
Prompt: „Erstelle mir einen übersichtlichen Wochenplan mit Arbeit, Haushalt und Freizeit. Berücksichtige realistische Pausen, keine überfüllten Tage und eine klare Tagesstruktur. Der Plan soll einfach verständlich und alltagstauglich sein.“

Tagesstruktur
Prompt: „Hilf mir, meinen Tag sinnvoll zu strukturieren. Ich brauche feste Zeitblöcke für Aufgaben, Pausen und Erholung. Der Vorschlag soll realistisch sein und nicht zu eng getaktet.“
To-do-Liste ordnen
Prompt: „Sortiere folgende To-do-Liste nach Priorität. Fasse ähnliche Aufgaben zusammen und markiere, was dringend und was weniger wichtig ist. Die Übersicht soll klar und ohne Fachbegriffe sein: [Liste einfügen]“


Einkaufsplanung
Prompt: „Erstelle mir eine einfache Einkaufsliste für die nächsten drei Tage. Berücksichtige unkomplizierte Mahlzeiten und eine übersichtliche Struktur nach Warengruppen.“

Entscheidungshilfe
Prompt: „Hilf mir bei folgender Entscheidung. Stelle die wichtigsten Vor- und Nachteile übersichtlich gegenüber und erkläre sie kurz und verständlich. Am Ende gib mir eine neutrale Einschätzung, ohne eine Entscheidung vorzugeben: [Thema]“

Terminvorbereitung
Prompt: „Bereite mir eine kurze, übersichtliche Vorbereitung für einen Termin vor. Enthalten sein sollen Ziel des Termins, wichtige Punkte und mögliche Fragen. Die Darstellung soll kompakt und leicht verständlich sein.“

TEXTE & KOMMUNIKATION
E-Mail verbessern
Prompt: „Überarbeite folgende E-Mail so, dass sie höflich, klar und freundlich klingt. Der Ton soll sachlich bleiben, aber nicht förmlich wirken: [Text einfügen]“

Text kürzen
Prompt: „Kürze diesen Text auf das Wesentliche. Wichtige Informationen sollen erhalten bleiben, Wiederholungen entfernt werden: [Text einfügen]“
Text vereinfachen
Prompt: „Vereinfache diesen Text sprachlich, ohne wichtige Inhalte zu verlieren. Er soll auch für Leser ohne Vorwissen gut verständlich sein: [Text einfügen]“


Ton anpassen
Prompt: „Schreibe diesen Text freundlicher und persönlicher um. Er soll sich für eine private Nachricht eignen und natürlich klingen: [Text einfügen]“

Einladung formulieren
Prompt: „Schreibe eine kurze, freundliche Einladung für folgenden Anlass. Der Text soll locker, verständlich und für WhatsApp oder E-Mail geeignet sein: [Anlass]“

Rückmeldung schreiben
Prompt: „Formuliere eine sachliche, respektvolle Rückmeldung zu folgendem Thema. Der Ton soll ruhig bleiben und keine Eskalation auslösen: [Thema]“

IDEEN & KREATIVITÄT
Ideen sammeln
Prompt: „Gib mir fünf alltagstaugliche Ideen zu folgendem Thema. Die Vorschläge sollen realistisch umsetzbar und leicht verständlich sein: [Thema]“

Einstieg finden
Prompt: „Schreibe mir einen verständlichen, interessanten Einstieg für einen Text zu folgendem Thema. Der Stil soll ruhig und nicht reißerisch sein: [Thema]“
Alternativen finden
Prompt: „Schlage mir drei unterschiedliche Lösungsansätze für folgendes Problem vor. Erkläre jeden Vorschlag kurz und verständlich: [Problem]“


Titel vorschlagen
Prompt: „Schlage mir fünf kurze, klare Titel für diesen Text vor. Die Titel sollen verständlich und nicht zu technisch sein: [Text oder Thema]“

Text strukturieren
Prompt: „Erstelle mir eine einfache Gliederung für einen Text zu folgendem Thema. Die Struktur soll logisch und gut nachvollziehbar sein: [Thema]“

Idee weiterentwickeln
Prompt: „Entwickle folgende Idee weiter und mache daraus drei konkrete Vorschläge. Erkläre jeweils kurz, worum es geht und wofür es geeignet ist: [Idee]“

FAMILIE, FREIZEIT & ALLTAG
Freizeit planen
Prompt: „Schlage mir drei einfache Freizeitaktivitäten vor. Berücksichtige Personenanzahl, Alter und einen entspannten Ablauf: [Details]“

Für Kinder erklären
Prompt: „Erkläre folgendes Thema in einfachen Worten, so dass es ein Kind gut verstehen kann: [Thema]“
Familienorganisation
Prompt: „Hilf mir, Aufgaben innerhalb der Familie fair zu verteilen. Erstelle eine übersichtliche Darstellung, die für alle verständlich ist.“


Reiseplanung
Prompt: „Erstelle mir eine einfache Reiseplanung für folgendes Reiseziel. Berücksichtige Anreise, Unterkunft und mögliche Aktivitäten in grober Form: [Reiseziel]“

Tagesausflug
Prompt: „Schlage mir einen entspannten Tagesausflug vor. Der Ablauf soll nicht überladen sein und genug Zeit für Pausen lassen.“

Geschenkidee
Prompt: „Gib mir drei passende Geschenkideen für folgende Person. Berücksichtige Anlass, Budget und Interessen: [Details]“

LERNEN & VERSTEHEN
Zusammenfassung
Prompt: „Fasse folgendes Thema kurz und verständlich zusammen. Die Erklärung soll auch ohne Vorwissen nachvollziehbar sein: [Thema oder Text]“

Schritt-für-SchrittErklärung
Prompt: „Erkläre folgendes Thema Schritt für Schritt. Verzichte auf Fachbegriffe und nutze einfache Sprache: [Thema]“
Alternativen finden
Prompt: „Schlage mir drei unterschiedliche Lösungsansätze für folgendes Problem vor. Erkläre jeden Vorschlag kurz und verständlich: [Problem]“


Titel vorschlagen
Prompt: „Schlage mir fünf kurze, klare Titel für diesen Text vor. Die Titel sollen verständlich und nicht zu technisch sein: [Text oder Thema]“

Text strukturieren
Prompt: „Erstelle mir eine einfache Gliederung für einen Text zu folgendem Thema. Die Struktur soll logisch und gut nachvollziehbar sein: [Thema]“

Idee weiterentwickeln
Prompt: „Entwickle folgende Idee weiter und mache daraus drei konkrete Vorschläge. Erkläre jeweils kurz, worum es geht und wofür es geeignet ist: [Idee]“


CHATGPT, GEMINI ODER COPILOT?
WELCHES KI-TOOL ZU DIR PASST
Text: Lukas Wenzel-Horner
Wer heute KI nutzt, hat meist mehrere Optionen zur Auswahl – allen voran ChatGPT, Gemini und Copilot. Auf den ersten Blick scheinen sie Ähnliches zu leisten: Texte schreiben, Fragen beantworten, Ideen liefern. Doch im Alltag zeigen sich deutliche Unterschiede. Nicht in der Technik, sondern im Gefühl der Nutzung.
Viele Menschen fragen sich deshalb nicht mehr, welches Tool am meisten kann, sondern: Welches passt besser zu mir? Genau hier setzt dieser Vergleich an. Es geht nicht um Rechenleistung oder Modellnamen, sondern um Alltagssituationen. Denn KI wird nicht im Labor genutzt, sondern beim Schreiben, Suchen, Planen oder Kreativsein.
Die drei KI-Tools im Überblick
ChatGPT gilt für viele als der Einstieg in die KI-Welt. Das Tool fühlt sich an wie ein Gesprächspartner, der zuhört, nachfragt und Zusammenhänge herstellt. Wer Gedanken sortieren, Texte entwickeln oder Ideen weiterdenken möchte, findet hier eine flexible Unterstützung. ChatGPT spielt seine Stärken vor allem dort aus, wo Sprache eine
zentrale Rolle spielt und Antworten nicht nur korrekt, sondern auch verständlich und nachvollziehbar sein sollen.
Gemini ist stärker in die Google-Welt eingebettet. Das merkt man vor allem dann, wenn es um Informationen, Zusammenhänge oder Orientierung geht. Gemini fühlt sich weniger wie ein Gesprächspartner an, sondern eher wie eine intelligente Erweiterung der Suche. Wer häufig recherchiert, Dinge erklärt bekommen möchte oder Zusammenhänge einordnet, erlebt Gemini als sachlich, strukturiert und faktennah.
Copilot schließlich ist dort zu Hause, wo viele Menschen ohnehin arbeiten: in Microsoft-Programmen. Texte in Word, E-Mails in Outlook, Tabellen in Excel – Copilot denkt direkt im Arbeitskontext mit. Es ist weniger ein eigenständiges Tool als ein Assistent im Hintergrund, der Abläufe beschleunigt und Routinen erleichtert.
Schon an dieser Stelle wird klar: Die drei Tools konkurrieren weniger miteinander, als man denkt. Sie bedienen unterschiedliche Gewohnheiten – und genau deshalb lohnt sich der Blick auf konkrete Alltagsszenarien.

Von Gedanken zu Texten SCHREIBEN
Beim Schreiben zeigen sich die Unterschiede besonders deutlich. ChatGPT fühlt sich hier am freiesten an. Wer einen Text entwickeln, umformulieren oder sprachlich verbessern möchte, bekommt nicht nur ein Ergebnis, sondern oft auch einen Gedankengang. Das hilft vor allem dann, wenn Texte noch nicht fertig sind, sondern wachsen sollen.
Gemini schreibt ebenfalls Texte, wirkt dabei aber oft sachlicher. Es eignet sich gut für erklärende Inhalte, Zusammenfassungen oder strukturierte Darstellungen. Wer weniger Wert auf Tonalität und mehr auf Klarheit legt, fühlt sich hier gut aufgehoben.
Copilot spielt seine Stärken aus, wenn Texte direkt im Arbeitsprozess entstehen. Eine EMail formulieren, einen Absatz überarbeiten oder eine Zusammenfassung erstellen – all das geschieht ohne Medienbruch. Copilot ist weniger kreativ, dafür effizient.
TEXT FORMULIEREN
Prompt: „Schreibe einen kurzen, freundlichen Text zum Thema „Urlaubsplanung“. Der Text soll verständlich, nicht werblich und für eine private Nachricht geeignet sein.“



COPILOT
TEXT ÜBERARBEITEN
Prompt: „Überarbeite folgenden Text sprachlich. Er soll klarer, angenehmer zu lesen und nicht länger als 5 Sätze sein: [Text einfügen]“

CHATGPT

GEMINI

COPILOT
TON ANPASSEN
Prompt: „Formuliere diesen Text höflicher und ruhiger, ohne zu förmlich zu wirken: [Text einfügen]“

CHATGPT

GEMINI

COPILOT

SUCHEN
Informationen finden und verstehen
Beim Suchen geht es nicht nur darum, Antworten zu bekommen, sondern sie einordnen zu können. Gemini fühlt sich hier besonders zu Hause. Wer Fragen stellt, erhält strukturierte, faktenbasierte Antworten, oft mit klarem Bezug zu bekannten Informationsquellen. Das wirkt vertraut – gerade für Nutzer, die Google gewohnt sind.
ChatGPT eignet sich beim Suchen vor allem dann, wenn Informationen erklärt oder eingeordnet werden sollen. Statt nur Fakten aufzulisten, hilft es, Zusammenhänge zu verstehen. Wer etwa ein Thema neu kennenlernt, profitiert von dieser erklärenden Tiefe.
Copilot spielt beim klassischen Suchen eine kleinere Rolle. Seine Stärke liegt weniger im Finden neuer Informationen als im Nutzen vorhandener Inhalte, etwa in Dokumenten oder E-Mails.
ERKLÄRUNG
Prompt: „Erkläre mir das Thema „künstliche Intelligenz“ in einfachen Worten, so dass es auch jemand ohne Technikkenntnisse gut versteht.“

CHATGPT

GEMINI

COPILOT
EINORDNUNG
Prompt: „Erkläre mir kurz, warum dieses Thema aktuell viel diskutiert wird und worauf man dabei achten sollte: [Thema einfügen]“

CHATGPT

GEMINI

COPILOT
ÜBERBLICK
Prompt: „Gib mir einen verständlichen Überblick über dieses Thema mit den wichtigsten Punkten, ohne Fachbegriffe zu verwenden: [Thema einfügen]“

CHATGPT

GEMINI

COPILOT

Alltag strukturieren ORGANISIEREN
Beim Organisieren zeigt sich, wie unterschiedlich KI gedacht werden kann. ChatGPT hilft beim Strukturieren von Gedanken, Plänen oder To-do-Listen. Es eignet sich gut, um Ordnung ins Chaos zu bringen – vor allem, wenn noch nichts feststeht.
Gemini unterstützt beim Organisieren eher analytisch. Es hilft, Informationen zu sortieren oder Abläufe logisch aufzubauen. Besonders bei erklärungsbedürftigen Themen wirkt es stabil und nachvollziehbar.
Copilot ist hier besonders praktisch. Termine, Aufgaben, Tabellen – alles bleibt dort, wo es ohnehin stattfindet. Copilot greift ein, ohne dass man aktiv danach suchen muss. Für viele ist das der größte Vorteil.
WOCHENSTRUKTUR
Prompt: „Erstelle mir einen einfachen Wochenplan mit Arbeit, Haushalt und Freizeit. Der Plan soll realistisch sein und genug Pausen enthalten.“



AUFGABEN ORDNEN
Prompt: „Sortiere folgende Aufgaben nach Priorität und fasse ähnliche Punkte zusammen: [Liste einfügen]“

CHATGPT

GEMINI

COPILOT
ENTSCHEIDUNGEN
Prompt: „Hilf mir, folgende Entscheidung vorzubereiten, indem du die wichtigsten Vor- und Nachteile übersichtlich darstellst: [Thema]“

CHATGPT

GEMINI

COPILOT

KREATIV
Ideen entwickeln
Kreativität ist schwer zu messen – und doch spürbar. ChatGPT eignet sich besonders gut für kreative Prozesse. Ideen entwickeln, Texte anreißen, neue Perspektiven finden – hier fühlt sich das Tool fast wie ein Sparringspartner an.
Gemini ist kreativer, als es auf den ersten Blick wirkt, bleibt dabei aber strukturierter. Es hilft, Ideen systematisch zu entwickeln oder Varianten zu durchdenken.
Copilot ist im kreativen Bereich am zurückhaltendsten. Seine Stärke liegt weniger im Erfinden als im Umsetzen bestehender Ideen.
IDEEN SAMMELN
Prompt: „Gib mir fünf einfache Ideen zu folgendem Thema. Die Vorschläge sollen alltagstauglich und leicht umsetzbar sein: [Thema]“


GEMINI

COPILOT
EINSTIEG FINDEN
Prompt: „Schreibe mir einen ruhigen, verständlichen Einstieg für einen Text zu folgendem Thema, ohne reißerisch zu wirken: [Thema]“

CHATGPT

GEMINI

COPILOT
VARIANTEN ENTWICKELN
Prompt: „Entwickle diese Idee weiter und mache daraus drei unterschiedliche Vorschläge. Erkläre jeweils kurz, worum es geht: [Idee]“

CHATGPT

GEMINI

COPILOT

KI MERKT SICH DINGE – ODER DOCH NICHT?
WARUM SICH KI MANCHMAL ERSTAUNLICH PERSÖNLICH ANFÜHLT
UND WAS WIRKLICH DAHINTERSTECKT
Text: Lukas Wenzel-Horner
Es ist ein Moment, den viele kennen. Man öffnet eine KI-Anwendung, stellt eine Frage – und bekommt eine Antwort, die erstaunlich gut passt. Der Ton stimmt, der Zusammenhang ist klar, manchmal wirkt es sogar so, als würde die KI wissen, worauf man hinauswill. Spätestens dann taucht eine leise Frage auf: Merkt sich die KI das?
Diese Unsicherheit ist kein Randphänomen. Sie gehört zu den häufigsten Fragen rund um künstliche Intelligenz. Und sie ist verständlich. Denn KI spricht nicht wie eine Maschine. Sie formuliert flüssig, greift Gedanken auf und wirkt aufmerksam. All das fühlt sich vertraut an – fast menschlich. Doch genau hier beginnt das Missverständnis.
Warum sich KI vertraut anfühlt, obwohl sie nichts weiß
Der Eindruck von Erinnerung entsteht durch Sprache. KI kann Zusammenhänge innerhalb eines Gesprächs erkennen und darauf reagieren. Sie greift frühere Aussagen auf, bezieht sich auf vorherige Fragen und führt Gedanken weiter. Für uns wirkt das wie Aufmerksamkeit – für die KI ist es reine Kontextverarbeitung.
Solange ein Gespräch läuft, hat die KI Zugriff auf das, was zuvor geschrieben wurde. Sie „weiß“, worüber gesprochen wurde, weil dieser Text Teil des aktuellen Rahmens ist. Das ist notwendig, damit Antworten sinnvoll bleiben. Doch dieser Rahmen ist zeitlich begrenzt.
Sobald ein neues Gespräch beginnt, verschwindet dieser Zusammenhang. Die KI startet ohne Wissen über vorherige Unterhaltungen. Sie erinnert sich nicht an Namen, Vorlieben oder frühere Themen. Was bleibt, ist nur der Eindruck, den die Sprache hinterlassen hat.
Der größte Irrtum:
KI merkt sich mich als Person
Viele Menschen gehen davon aus, dass KI sie als Nutzer erkennt oder wiedererkennt. Das ist einer der hartnäckigsten Irrtümer. KI hat kein persönliches Gedächtnis. Sie weiß nicht, wer fragt, sondern nur was gefragt wird –und das auch nur im aktuellen Moment.
Dass sich manche Antworten trotzdem persönlich anfühlen, liegt an der Fähigkeit, Sprache flexibel anzupassen. Die KI reagiert auf Stil, Wortwahl und Kontext. Sie spiegelt, was sie „liest“. Das wirkt individuell, ist aber kein Lernen im menschlichen Sinn.
Diese Unterscheidung ist entscheidend. Denn sie zeigt: Die KI ist kein Beobachter, kein Tagebuch und kein stiller Begleiter. Sie ist ein Werkzeug, das immer wieder neu ansetzt.
Was tatsächlich gespeichert werden kann – und was nicht
An dieser Stelle kommt oft das Thema Datenschutz ins Spiel. Bleiben Gespräche gespeichert? Werden Inhalte weiterverwendet? Die Antwort darauf ist differenziert. Die KI selbst speichert keine persönlichen Erinnerungen. Sie trifft auch keine Entscheidungen darüber, was behalten wird.
Was gespeichert werden kann, hängt vom jeweiligen Anbieter und den Einstellungen
BEISPIELE
Wird dieselbe Frage in einem neuen Chat erneut gestellt, wirkt die Antwort oft ähnlich, aber nie identisch. Die KI greift nicht auf alte Gespräche zurück.


ab. Gesprächsverläufe können zum Beispiel aus Komfortgründen abrufbar sein oder anonymisiert zur Verbesserung des Systems dienen. Das ist jedoch eine Funktion der Plattform – nicht der KI-Logik.
Für den Alltag bedeutet das: Die KI „merkt“ sich keine Personen. Sie verarbeitet Texte. Punkt.
Warum dieses Wissen entlastend ist
Wer versteht, wie KI mit Informationen umgeht, verliert schnell die Sorge, ständig beobachtet oder bewertet zu werden. KI arbeitet im Moment. Sie reagiert, sie analysiert, sie formuliert – und dann ist der Vorgang abgeschlossen.
Das macht den Umgang entspannter. Man muss keine Angst haben, etwas „falsch“ zu Gleiche Frage, neues Gespräch
Stil geht verloren
Ein Schreibstil muss in jedem neuen Gespräch erneut beschrieben werden. Die KI übernimmt ihn nicht automatisch.

machen oder Spuren zu hinterlassen, die später wieder auftauchen. Gleichzeitig hilft dieses Wissen, realistische Erwartungen zu entwickeln. KI kann unterstützen, erklären und strukturieren – aber sie ersetzt kein Gedächtnis.
KI als Werkzeug –nicht als Gedächtnis
Am Ende ist genau das der entscheidende Punkt. KI ist kein Wesen mit Erinnerung, sondern ein Werkzeug mit Kontext. Wer das verinnerlicht, nutzt sie souveräner. Fragen werden klarer gestellt, Ergebnisse besser eingeordnet und Unsicherheiten kleiner.
KI merkt sich weniger, als viele denken. Und gerade das macht sie im Alltag so gut kontrollierbar.
Persönliche Angaben bleiben im Moment
Namen, Situationen oder Vorlieben werden nur innerhalb des laufenden
Gesprächs berücksichtigt.



KI IM ALLTAG NUTZEN
SMARTE HILFE FÜR JEDEN TAG
Text: Lukas Wenzel-Horner
Ob Reisen planen, Mails schreiben oder Einkaufslisten sortieren
– ChatGPT ist mehr als ein digitales Spielzeug. Mit der richtigen Frage wird daraus ein echter Assistent, der den Alltag erleichtert. Und das Beste: Es funktioniert überall – am Handy, Tablet oder Laptop. Schnell, einfach, kostenlos.
Künstliche Intelligenz hat längst den Sprung aus der Wissenschaft in unseren Alltag geschafft – und mit ihr auch ChatGPT.
Das Sprachmodell von OpenAI kann viel mehr, als nur Texte schreiben: Es denkt mit, strukturiert Aufgaben, hilft bei Entscheidungen und liefert Ideen für Aufgaben, bei denen man selbst gerade nicht weiterkommt.
Was früher Kalender, Ratgeber, Lexikon und Ideensammler waren, übernimmt heute eine Anwendung – rund um die Uhr, in Sekundenbruchteilen und auf Wunsch sogar im persönlichen Stil.
Viele Menschen nutzen ChatGPT inzwischen ganz selbstverständlich für berufliche Zwecke: Mails, Texte, Übersetzungen, Präsentationen. Aber der eigentliche Charme liegt im privaten Bereich – im Alltag zwischen Kalender, Einkaufsliste, Geburtstagsplanung und Reisevorbereitung.
Zeit sparen und Stress reduzieren
Du kannst dir mit wenigen Worten einen Wochenplan erstellen lassen, eine To-do-Liste in Prioritäten aufteilen oder Geschenkideen für deine Tante generieren. Du bekommst Vorschläge für den nächsten Familienausflug, Tipps für die nächste Aussaat im Hochbeet oder ein passendes Rezept für jene Zutaten, die vor dem nächsten Einkauf noch im Kühlschrank stehen.
Das funktioniert nicht nur, weil ChatGPT „weiß“ wie etwas geht – sondern weil du mit wenigen Anweisungen sagen kannst, wie du es brauchst: sachlich, emotional, stichpunktartig, in Listen oder sogar in kindgerechter Sprache. So wird aus einem groben Gedanken schnell eine fertige Idee – und manchmal auch ein unerwarteter Geistesblitz.
In diesem Ratgeber zeigen wir dir 47 praktische Anwendungsbeispiele für deinen Alltag. Von Organisation & Reisen über Familie & Freizeit bis zu Garten & DIY – mit verständlichen Erklärungen, konkreten Beispielen und echten Einsatztipps. Alles so aufbereitet, dass du direkt selbst loslegen kannst.
Und das Beste: Für fast jeden Fall gibt es mehr als eine Möglichkeit. Du kannst dir Varianten ausgeben lassen, Alternativen testen oder die KI bitten, den Stil zu ändern. Dein persönlicher Assistent ist lernwillig – und immer bereit für den nächsten Auftrag.

So klappts im Alltag
Auf allen Geräten nutzbar
ChatGPT funktioniert im Browser und in der App – egal ob unterwegs oder zuhause.
Antwort in Sekunden
Die meisten Ideen, Listen oder Texte liefert ChatGPT in weniger als zehn Sekunden.
Je klarer die Eingabe, desto besser das Ergebnis
Nutze klare Anweisungen wie „in Stichpunkten“, „max. 100 Wörter“ oder „für Eltern erklärt“.
REISEPLANUNG
Von der Flugrecherche bis zur Tagesroute
Reisevorbereitungen kosten oft mehr Energie als der Urlaub selbst – vor allem, wenn man wenig Zeit hat oder das Ziel noch nicht feststeht. Große Teile der Planung kann die künstliche Intelligenz abnehmen: vom ersten Vorschlag für ein Reiseziel bis zur Tagesstruktur vor Ort.
Du gibst an, wie lange du verreisen willst, ob du Entspannung oder Action suchst und welches Budget du hast – die KI liefert passende Vorschläge. Auch Flüge, Bahnverbindungen, Unterkunftsarten oder kulinarische Tipps lassen sich einbauen.
Besonders praktisch: Die KI erstellt auch komplette Tagesrouten. Zum Beispiel für eine Städtereise: „3 Tage in Rom“ wird zur strukturierten Planung mit Highlights, Fußwegen, Öffnungszeiten und Essenspausen – angepasst auf deine Reisedynamik (z. B. „nicht zu voll“, „mit Kindern“, „auch bei Regen“).
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Ich will eine Woche wandern in Südtirol. Bitte mit Tagesetappen, Unterkunftstypen und Regionsempfehlung.“
„Erstelle eine kompakte Berlin-Reise für 3 Tage – Kultur, Streetfood, Spaziergänge.“

Prompt: „Wir machen einen Familienurlaub in den Niederlanden – bitte Aktivitätenvorschläge, indoor & outdoor.“

PACKLISTEN
Die passende Liste je nach Ziel & Wetter
Was muss mit? Diese Frage stellt sich bei jeder Reise aufs Neue – und führt fast immer dazu, dass etwas vergessen wird. Mit der KI kannst du das abkürzen: Du gibst einfach Reisedauer, Ziel, Jahreszeit, Aktivitäten und dein Gepäckformat (z. B. Handgepäck) an –ChatGPT liefert dir eine strukturierte Packliste.
Dabei denkt sie auch an Wetter, Kleidung, Technik, Medikamente, Reisedokumente oder Extras wie Snacks, Bücher oder Reisekissen. Die Liste kann nach Kategorien sortiert werden und passt sich deinem Reisetyp an: Business, Camping, Familie, Wellness … Auch Spezialfälle sind möglich: „Festival mit Camping“, „Städtetrip mit Kind“, „Winterurlaub mit Wanderschuhen“. Sogar Listen für mehrere Personen (inkl. Partner oder Kinder) sind schnell erstellt – mit gemeinsamem oder getrenntem Bedarf.

Prompt: „Was brauche ich für eine Geschäftsreise nach Berlin – 2 Tage, mit Laptop und Kundentermin?“
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Ich reise 5 Tage nach Barcelona – was soll ich einpacken? Kleidung, Technik, Dokumente.“
„Packliste für ein Festival mit Campingplatz – 3 Nächte, wechselhaftes Wetter.“

RESTAURANTTIPPS
Wo schmeckt’s am besten?
Die ewige Frage: „Wo essen wir heute?“ ChatGPT hilft dir, schnell und zielgenau eine passende Antwort zu finden. Egal ob du in einer fremden Stadt unterwegs bist, einen besonderen Abend planst oder einfach neue Optionen in deiner Umgebung entdecken willst – mit wenigen Angaben bekommst du Vorschläge, die zu dir passen.
Du kannst Vorlieben und Einschränkungen angeben: „vegetarisch“, „glutenfrei“, „mit Kindern“, „romantisch“, „Streetfood“, „Budget unter 20 €“. Die KI kann dir auf Wunsch auch gleich Öffnungszeiten, Lage (z. B. in der Nähe deines Hotels), Google-Bewertungen oder Besonderheiten nennen – etwa schöne Aussicht, Live-Musik oder Terrassenplätze.
Besonders hilfreich, wenn du unterwegs bist oder für andere mitplanst: Familienessen, Geschäftsessen, Geburtstagsessen – alles schnell vorgeschlagen, inklusive Reservierungstipps.
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Was sind die besten italienischen Lokale in Wien – mit schönem Ambiente für ein Date?“
„Gib mir 3 Restauranttipps in Köln für Familien mit Kindern – mit Spielplatz oder Platz zum Bewegen.“

Prompt: „Ich suche ein veganes Restaurant in Hamburg, maximal 25 €, möglichst zentral.“

KOCHEN MIT RESTEN
Rezeptideen nach dem, was im Kühlschrank ist
Ein halber Brokkoli, zwei Eier, eine Dose Bohnen – und keine Idee, was draus werden soll? Kein Problem. Aus solchen „Was-haben-wir-dennnoch“-Momenten entstehen oft die leckersten und überraschendsten Mahlzeiten – wenn man etwas Hilfe beim Kombinieren bekommt.
Statt planlos zu googeln oder zur Tiefkühlpizza zu greifen, reicht eine kurze Beschreibung deiner Zutaten – und du bekommst Rezeptvorschläge, die genau dazu passen. Einfach, schnell, flexibel. Auch Mengen lassen sich anpassen („für zwei Personen“, „nur mit Pfanne“, „bitte ohne Ofen“). Und ja: Auch für Süßes, Snacks oder Kindergerichte funktioniert das wunderbar.
Perfekt für spontane Küche, kleine Budgets oder Tage, an denen der nächste Einkauf noch warten muss.

Prompt: „Was kann ich kochen mit: Reis, Zucchini, einer halben Dose Kichererbsen und Feta?“
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Ich habe noch: 3 Eier, Toast, Spinat, Paprika. Was geht schnell und schmeckt auch kalt?“
„Gib mir ein warmes vegetarisches Gericht – basierend auf: Kartoffeln, Karotten, Sahne, Käse.“

GÄRTNERN NACH SAISON
Pflanzpläne für Hochbeet, Balkonkasten
oder Garten
Du willst endlich etwas anpflanzen – aber bist unsicher, was wann wohin passt? Kein Problem: Du gibst ein, wie viel Platz du hast, ob Sonne oder Schatten überwiegen und in welcher Region du wohnst – und bekommst einen Pflanzplan, der zu deinen Bedingungen passt.
Ob Kräuter, Gemüse oder Blumen: Die Empfehlungen berücksichtigen Jahreszeit, Pflegeaufwand und was gut zusammenpasst. Du kannst z. B. sagen: „Ich habe ein Hochbeet mit 80x120 cm“, „Ich wohne im 4. Stock mit Südbalkon“ oder „Ich möchte bienenfreundlich pflanzen“. Du bekommst nicht nur die passenden Pflanzen – sondern auch Tipps zur Bodenvorbereitung, Gieß-Rhythmus oder natürlichen Schädlingsabwehr.
Auch toll: Kombinationsideen („Tomaten mit Basilikum“), Pflanzreihenfolgen oder Vorschläge für essbare Deko wie essbare Blüten.
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Was kann ich im Herbst noch pflanzen, das im Frühjahr blüht –für sonnige Südseite?“
„Was kann ich im April in ein Hochbeet pflanzen – sonnig, 100x120 cm, Anfängerin?“

Prompt: „Ich möchte Gemüse und Blumen kombinieren – was passt gut zusammen für ein Frühbeet?“

SCHÖNER WOHNEN
Kreative Dekoration für Feste und Jahreszeiten
Du möchtest dein Zuhause passend zur Jahreszeit gestalten – oder suchst Ideen für Tischdeko, Wandgestaltung oder kleine Highlights für einen besonderen Anlass? Dann bekommst du hier nicht nur Pinterest-würdige Inspiration, sondern Vorschläge, die zu deinem Stil, deinem Budget und deinen Materialien passen.
Du kannst sagen: „Ich brauche Deko für Ostern, modern und unaufwendig“, oder „Wir feiern einen Weltraum-Kindergeburtstag“. Die Vorschläge beinhalten Materiallisten, Farbschemata, mögliche DIY-Elemente und sogar Hinweise zur Platzierung oder Beleuchtung.
Auch saisonale Ideen für Fensterbank, Esstisch oder Eingangsbereich lassen sich generieren – ob minimalistisch oder verspielt, ob naturverbunden oder farbenfroh.
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Gib mir Dekoideen für Frühling –schlicht, mit Naturmaterialien, für die Fensterbank.“
„Was kann ich für einen Kindergeburtstag mit Motto ‘Unterwasserwelt’ basteln & dekorieren?“

Prompt: „Ich suche herbstliche Tischdeko mit Kürbis, aber ohne Orange –gerne neutral & modern.“

BASTELIDEEN FÜR JUNG & ALT
von einfach bis originell
Du willst etwas basteln – aber dir fehlt die Idee? Egal ob mit Kindern oder alleine, ob für Weihnachten, Frühling oder den Kindergeburtstag: Mit wenigen Angaben bekommst du Vorschläge, die sich sofort umsetzen lassen – mit Material, das oft schon im Haushalt vorhanden ist.
Du kannst Anlass, Alter, Zeitaufwand und gewünschtes Material angeben: „Bastelideen für 4-Jährige im Herbst“, „Papierbastelei ohne Schere“, „Deko für Ostern mit Naturmaterialien“. Auch für Gruppen, Schulklassen oder WG-Aktionen gibt es kreative Lösungen. Besonders praktisch: Die Vorschläge kommen oft mit Anleitung, Materialliste und Variationen für verschiedene Altersgruppen.
Ob Fensterbilder, Tischdeko, kleine Geschenke oder saisonale Highlights – du bekommst sofort Ideen, die Spaß machen und wirklich gelingen.

Prompt: „Was kann man mit Papier, Papprollen und Stoffresten basteln – für Erwachsene?“
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Ich suche kreative Basteleien für einen Kindergeburtstag mit dem Thema Dschungel.“
„Ich brauche Weihnachtsdeko zum Selbermachen – einfach, elegant, mit Materialien aus dem Haushalt.“

KLEINE IDEE, GROSSE WIRKUNG
Geschenkideen zum
Selbermachen
Selbstgemachte Geschenke sind mehr als nur praktisch: Sie zeigen, dass du dir Zeit genommen hast. Ob zum Geburtstag, als Dankeschön oder einfach so – mit ein paar Zutaten oder Materialien entstehen kleine Aufmerksamkeiten, die persönlich, nachhaltig und stilvoll sind.
Du kannst angeben, was du verschenken willst („etwas Essbares“, „für Gartenfans“, „für die Kollegin im Büro“) und bekommst kreative Vorschläge mit Anleitung und Materialliste. Klassiker wie selbstgemachte Marmelade, duftende Badesalze oder Pflanzen im Glas lassen sich mit wenigen Zutaten umsetzen. Auch Grußkarten, kleine Holzarbeiten oder Geschenkverpackungen zum Selbermachen sind möglich.
Ideal für Last-Minute-Geschenke, Kinderprojekte oder kleine Serien („Weihnachtsgeschenke für die Nachbarn“). Auf Wunsch sogar mit Etikettenideen oder kurzen Textvorschlägen.
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Gib mir 5 Ideen für DIY-Geschenke unter 10 € – für Erwachsene.“
„Ich suche ein DIY-Geschenk für meine Oma – ohne Bastelkram.“

Prompt: „Ich möchte Kräutersalz und Marmelade verschenken – bitte einfache Rezepte & Etikettenideen.“

LACHEN, SPIELEN, IMPROVISIEREN
Die KI bringt Unterhaltung an den
Tisch
Egal ob WG-Treffen, Geburtstagsrunde oder Spieleabend mit Freunden – irgendwann sind die Klassiker durchgespielt. Zeit für frische Ideen, die alle mitreißen: ob lustige Aufgaben, spontane Rollenwechsel oder kreative Minispiele.
Von Impro-Herausforderungen („Erzähle eine Geschichte mit drei völlig absurden Wörtern“) über Quizduelle mit schrägen Fakten bis zu bildbasierten Spielen wie „Rate den Prompt“ – mit wenigen Angaben entsteht ein ganzes Repertoire an spontaner Unterhaltung. Die Spiele lassen sich an Gruppengröße, Alter und Dauer anpassen –auch für Online-Abende geeignet.
Gerade wer öfter Gastgeber ist oder Abwechslung im Freundeskreis sucht, bekommt so einen ganz neuen Baukasten für gemeinsame Zeit, in der garantiert viel gelacht wird.
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Gib mir absurde Challenge-Aufgaben für einen lustigen Spieleabend.“
„Mach mir ein Spiel mit KI-Bildern: Was war der Prompt? – mit Lösung.“
„Ich brauche kreative Aufgaben für einen Prompt-Duell-Abend zu zweit.“

Prompt: „Erfinde drei witzige Partyspiele ohne Material – für 4–6 Personen, 20 Minuten je Spiel.“

FREMDSPRACHEN LERNEN
Mit Übungen, Beispielen & Eselsbrücken
Vokabeln pauken gehört für viele zum Schulalltag – macht aber selten Spaß. Mit der richtigen Unterstützung kannst du nicht nur gezielter lernen, sondern auch smarter: mit Beispielsätzen, Übungen, Eselsbrücken oder thematischen Lernkarten.
Du gibst deine Sprache, dein Niveau und ein Thema an – zum Beispiel „Englisch A2 –Lebensmittel“ oder „Französisch – Verben für die Reise“. Du bekommst dann Listen mit Vokabeln, dazu passende Beispielsätze, Lückentexte, Abfragen oder kreative Übungen („Erfinde einen Dialog“, „Male das Wort“).
Auch: schwierige Begriffe verständlich erklären lassen, Redewendungen lernen oder Verben nach Zeiten üben – auf Wunsch mit Aussprachetipps oder Lerntechniken.
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Gib mir 20 spanische Vokabeln zum Thema ‚Reisen‘ – mit Beispielsätzen.“
„Ich möchte englische Adjektive üben – bitte mit Übersetzung und einem Übungstext.“
„Ich brauche 5 Übungen, um lateinische Substantive zu lernen.“

Prompt: „Was sind gute Eselsbrücken für englische unregelmäßige Verben?“

WOHNIDEEN NACH STIL & BUDGET
Vorschläge für stimmige Wohnkonzepte
Du willst deine Wohnung schöner machen – aber Pinterest überfordert dich? Dann lass dir einfach ein Wohnkonzept erstellen, das wirklich zu dir passt. Du beschreibst deinen Raum, dein Budget, deinen Geschmack – und bekommst Inspiration, die konkret und machbar ist.
Ob „skandinavisch mit Holzelementen“, „vintage & gemütlich“ oder „clever minimalistisch für kleine Räume“: Du bekommst Möbelvorschläge, Farbideen, Lichtkonzepte und Dekoideen, die sich einfach umsetzen lassen. Auch DIY-Alternativen oder Upcycling-Tipps sind möglich – etwa „Bücherregal aus Weinkisten“ oder „Nachttisch aus Hocker und Lackplatte“.
Ideal für Umzüge, Wohnungsveränderung oder einfach frischen Wind im Zuhause – ohne Einrichtungshaus-Marathon.

Prompt: „Ich suche eine einfache Dekoidee für meine Fensterbank – gerne DIY, wenig Budget.“
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„„Gib mir Wohnideen für ein kleines Wohnzimmer (16 m²), hell, skandinavisch, max. 300 € Budget.“
„Wie kann ich meine 1-Zimmer-Wohnung praktisch und modern einrichten – mit viel Stauraum?“

DIY-PROJEKTE MIT ANLEITUNGEN
Vom Bücherregal bis zum Upcycling-Hocker
Selbst etwas zu bauen bringt nicht nur Stolz –sondern auch echte Unikate. Egal ob du schon mit Stichsäge umgehen kannst oder zum ersten Mal Werkzeug in der Hand hältst: Du kannst dir Projektideen samt Materialliste und Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellen lassen –passend zu deinem Können, Stil und vorhandenen Werkzeug.
Du gibst an, was du bauen möchtest – z. B. „ein einfaches Regal aus Kisten“, „eine Lampe aus Altglas“, „ein Beistelltisch aus Paletten“. Die Anleitung wird so aufgebaut, dass du sie direkt umsetzen kannst – mit Tipps zu Zeitaufwand, Sicherheitsaspekten und optionalen Extras (z. B. Farbe, Lasur, Räder).
Auch für kleine Räume, Upcycling-Projekte oder Möbelumbauten bekommst du kreative, realistische Vorschläge – ganz ohne YouTubeMarathon.
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Gib mir eine einfache Bauanleitung für ein Wandregal aus Holzbrettern –max. 50 € Materialkosten.“
„Ich suche ein Anfängerprojekt mit Holz für Balkon oder Garten.“

Prompt: „Ich habe alte Weinkisten – was kann ich daraus bauen, das als Möbelstück funktioniert?“

GEBURTSTAGE & FESTE PLANEN
Von Einladung bis Buffet –clever feiern mit System
Feste soll man feiern, wie sie fallen – aber die Planung dahinter braucht oft gute Nerven. Wer kommt wann? Was gibt’s zu essen? Wo bekommen wir Luftballons her? Mit einer klaren Struktur wird aus dem Feierstress wieder Vorfreude.
Egal ob Kindergeburtstag, Gartenparty oder Familientreffen: Du kannst die Gästeanzahl, das Alter, das Budget und die Location angeben – und bekommst sofort Vorschläge für Ablauf, Essen, Dekoration, Spiele oder Musik. Auch die Zeitplanung (Aufbau, Begrüßung, Essen, Geschenke, Abschied) lässt sich integrieren.
Ob du alles selbst organisierst oder nur Inspiration brauchst – du bekommst Checklisten, Zeitpläne und sogar Ideen für Einladungstexte, Mitgebsel oder einfache Deko zum Selbermachen. Das spart Zeit – und bringt Struktur ins kreative Chaos.
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Ich feiere meinen 40. im Garten – bitte Ablaufvorschlag mit Buffet, Spielecke und Musik.“
„Was sind gute Ideen für eine kleine Familienfeier zum 80. Geburtstag“

Prompt: „Gib mir eine Liste mit Dingen, die ich für eine Geburtstagsfeier mit Kindern vorbereiten muss.“

SOCIAL-MEDIACAPTIONS
Texte für deinen nächsten Post
Du hast das perfekte Bild – aber keine Ahnung, was du darunter schreiben sollst? Social-Media-Posts wirken am besten, wenn Bild und Text zusammenpassen – und genau dabei hilft dir ChatGPT.
Du beschreibst einfach, was zu sehen ist, welchen Ton du willst („humorvoll“, „inspirierend“, „informativ“) und bekommst mehrere Caption-Vorschläge – inklusive passenden Hashtags und Emojis. Die Texte sind sofort einsatzbereit und lassen sich bei Bedarf kürzen, verlängern oder in andere Formate bringen (z. B. aus Insta-Caption wird LinkedIn-Post).
Auch ideal für Content-Planung: Du kannst dir gleich fünf Posts vorschlagen lassen – zu einem Thema oder aus verschiedenen Perspektiven.
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Erstelle einen informativen LinkedIn-Post über mein neues E-Book zum Thema Selbstmanagement.“
„Ich will ein TikTok-Video posten über Morgenroutinen – bitte einen kurzen Text mit Hashtags.“

Prompt: „Ich habe ein Bild vom Sonnenaufgang am See – gib mir 3 Insta-Captions mit passenden Emojis.“

HILFE MIT HAUSAUFGABEN
Wenn’s hakt – kommt Hilfe per Knopfdruck
Manchmal weiß man einfach nicht, wie man anfangen soll – oder ob die Lösung überhaupt sinnvoll ist. Ob Matheaufgabe, Textanalyse oder Vortrag: Du kannst dir bei Hausaufgaben gezielt helfen lassen – ohne dass dir jemand alles vorkaut.
Gib einfach die Aufgabenstellung ein, sag, wo du hängst („Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll“, „Wie ist das gemeint?“) oder zeige deinen bisherigen Lösungsversuch. Du bekommst Hinweise, wie du weiterarbeiten kannst – zum Beispiel Gliederungsvorschläge, Formulierungen, Rechenwege oder Hinweise auf häufige Fehler.
Auch praktisch: Hilfe beim Überarbeiten, Kürzen, Formulieren von Einleitungen, Argumenten oder Schlussfolgerungen – auf Wunsch nach Altersstufe, Fach oder Texttyp.

Prompt: „Meine Hausaufgabe lautet: ‚Vergleiche zwei Gedichte zum Thema Natur.‘ Wie kann ich da vorgehen?“
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Ich soll einen Leserbrief zum Thema Mülltrennung schreiben – kannst du mir eine Gliederung geben?“
„Ich habe eine Rechenaufgabe zur Prozentrechnung – bitte erkläre mir den ersten Rechenschritt.“

DIGITALER ARZT
Symptome erkennen und einordnen lassen
Unwohlsein kommt oft dann, wenn keine Praxis offen ist – oder man unsicher ist, ob ein Arztbesuch wirklich nötig ist. Hier helfen erste Einschätzungen dabei, Symptome besser einzuordnen und das weitere Vorgehen abzuwägen.
Wichtig ist: Die Beschreibung sollte möglichst konkret sein – was genau tut weh, seit wann, mit welcher Intensität, in welchen Situationen? Daraus lassen sich typische Ursachen ableiten, ergänzt um Hinweise zur Selbstbeobachtung, Vorsichtsmaßnahmen oder deutliche Warnzeichen, bei denen medizinische Hilfe unumgänglich ist.
Das ersetzt keine ärztliche Beratung – aber es hilft, Unsicherheiten zu reduzieren, besser vorbereitet zu sein und schneller die richtige Entscheidung zu treffen. Besonders hilfreich auch für Eltern kleiner Kinder oder alleinlebende Menschen.

Prompt: „Ich habe gestern Meeresfrüchte gegessen und heute Bauchschmerzen – was beachten?“
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Ich habe seit 2 Tagen stechende Schmerzen im unteren Rücken – was könnten Ursachen sein?“
„Mein Kind (8) hat seit heute Husten, keinen Fieber, aber ist schlapp – erste Einschätzung?“

BEWERBUNGEN & LEBENSLAUF
Formulieren, strukturieren & es auf den Punkt bringen
Eine Bewerbung zu schreiben gehört für viele nicht gerade zu den Lieblingsaufgaben – oft weniger wegen der Inhalte, sondern wegen der passenden Formulierungen. Wie bringe ich meine Stärken klar auf den Punkt? Wie schreibe ich professionell, ohne überheblich zu wirken?
Hier bekommst du schnell und einfach Unterstützung bei genau diesen Fragen. Egal ob du nur Stichworte hast – zu Ausbildung, Berufserfahrung, Soft Skills oder deiner Wunschstelle – oder bereits einen Entwurf: Aus deinen Angaben entsteht ein kompletter Bewerbungstext, stilsicher und auf dich zugeschnitten – auf Wunsch auch in verschiedenen Tonalitäten.
Auch beim Lebenslauf lässt sich nachschärfen: Aufgaben können präziser formuliert, Bulletpoints klarer strukturiert und Lücken geschickt überbrückt werden. Ideal für Berufseinsteiger:innen, Quereinsteiger:innen oder alle, die schon länger keine Bewerbung mehr geschrieben haben.
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Wie erkläre ich elegant eine 8-monatige Lücke im Lebenslauf?“
„Bitte schreibe eine Kurzvorstellung für mein Bewerbungsschreiben – modern, 4 Sätze.“

Prompt: „Ich suche einen Text für eine Initiativbewerbung – motiviert, aber nicht aufdringlich.“

EINLADUNGSTEXTE
Die passenden Einladungstexte in deinem Stil
Eine Einladung muss nicht lang sein – aber sie sollte persönlich wirken. Ob Grillfest, Geburtstagsfeier oder Spieleabend: Die richtigen Worte machen den Unterschied. Sie entscheiden, ob sich deine Gäste angesprochen und willkommen fühlen.
Ein guter Einladungstext bringt Stimmung, Stil und alle wichtigen Infos auf den Punkt –vom Datum über den Ort bis zum Dresscode oder Mitbring-Hinweis. Je nachdem, ob du es lieber locker, humorvoll oder etwas formeller magst, lässt sich der Ton leicht anpassen.
Besonders praktisch: Du kannst den Text gleich für verschiedene Kanäle nutzen – zum Beispiel für eine WhatsApp-Nachricht, eine EMail oder eine Einladungskarte.
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Ich plane einen Brunch am Sonntag mit Freundinnen. Bitte einen kurzen Text für WhatsApp.“
„Ich will meine Gäste bitten, etwas mitzubringen – bitte charmant formulieren.“
„Erstelle einen Einladungstext im Vintage-Stil für eine kleine Gartenparty.“

Prompt: „Schreibe eine freundliche Einladung für meinen 30. Geburtstag –locker, mit Datum, Uhrzeit und Ort.“

TECHNISCHE PROBLEME LÖSEN
Kurzanleitungen für schnelle Hilfe
Nichts ist frustrierender, als wenn mitten im Alltag plötzlich die Technik streikt – das Internet ist weg, der Drucker blinkt oder der Bildschirm bleibt schwarz. Statt sich durch zig Foren zu kämpfen, lohnt sich eine kompakte und verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Mit einer klaren Fehlerbeschreibung lassen sich gängige Ursachen systematisch durchgehen: Kabelverbindungen, Softwareprobleme, Einstellungen oder Restarts. Die Anleitungen sind oft kürzer als jede FAQ-Seite – aber genau auf den Punkt. Auch Hinweise, wann professionelle Hilfe notwendig ist, können ergänzt werden.
Besonders nützlich für weniger technikaffine Menschen – etwa im Familien- oder Freundeskreis –, die nicht lange herumprobieren wollen, sondern einfach nur wissen möchten, was jetzt zu tun ist.

Prompt: „Mein WLAN geht plötzlich nicht mehr – bitte Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Fehlerbehebung.“
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Ich habe kein Bild, aber der Computer läuft – was kann ich testen?“
„Wie setze ich meinen Router zurück, wenn die Verbindung ständig abbricht?“

CHECKLISTEN FÜR DEN NOTFALL
Schritt für Schritt – wenn’s ernst wird
Wenn plötzlich etwas passiert – ein Wasserschaden, ein verlorener Ausweis oder eine Krankheit auf Reisen – bleibt oft wenig Zeit für lange Recherchen. Was jetzt zählt, ist eine klare Übersicht: Wer muss informiert werden? Welche Schritte sind wichtig? Welche Fristen gibt es?
Genau dafür lassen sich strukturierte Checklisten erstellen, individuell angepasst an Situation, Ort und Lebensumfeld. Ob Versicherung, Meldeamt oder Reiseveranstalter – alle relevanten Maßnahmen werden kompakt und in logischer Reihenfolge dargestellt. Auch zusätzliche Hinweise wie Telefonnummern, benötigte Dokumente oder Tipps zum Verhalten vor Ort können mit aufgenommen werden.
So behält man in Ausnahmesituationen einen kühlen Kopf – und ist vorbereitet, bevor der Stress überhandnimmt. Ideal auch als Ausdruck für die Hausmappe oder für Angehörige.

Prompt: „Was tun bei Wasserschaden in einer Mietwohnung? Bitte als 5-PunkteCheckliste.“
WEITERE NÜTZLICHE
PROMPTS
„Erstelle mir eine Notfall-Checkliste für plötzliche Krankheit auf Reisen.“
„Ich habe meinen Ausweis verloren – was ist zu tun, wo muss ich hin?“

TEXTE VERBESSERN
Aufsätze, E-Mails oder Referate überarbeiten
Du hast deinen Text geschrieben – aber bist dir nicht sicher, ob er so bleiben kann? Ob für die Schule, die Uni oder eine Bewerbung: Eine stilistische und sprachliche Überprüfung kann aus einem guten Text einen überzeugenden machen.
Du kannst deinen Text komplett eingeben und erhältst Hinweise zu Rechtschreibung, Grammatik, Satzbau und Ausdruck. Wenn gewünscht, bekommst du auch Verbesserungsvorschläge für Stil, Klarheit, Struktur oder Wortwahl – zum Beispiel „formeller“, „verständlicher“, „für die 9. Klasse“.
Besonders praktisch für Aufsätze, Leserbriefe, Bewerbungsschreiben oder kreative Texte. Auch Zusammenfassungen, Erörterungen oder Interpretationen lassen sich so nachschärfen – ohne fremde Hilfe im Raum.
WEITERE
NÜTZLICHE PROMPTS
„Ich brauche Hilfe beim Kürzen eines Fließtexts – von 300 auf 150 Wörter, ohne Inhalt zu verlieren.“
„Formuliere diesen Absatz so um, dass er besser verständlich ist –Niveau 10. Klasse.“

Prompt: „Korrigiere diesen Aufsatz in Deutsch – bitte mit Hinweis auf Grammatik und Stil.“

GUTE-NACHTGESCHICHTEN
Abendrituale mit Fantasie
Vorlesen am Abend gehört zu den schönsten Momenten des Tages. Aber manchmal ist man einfach zu müde für neue Ideen – oder das Lieblingsbuch wurde schon 27 Mal gelesen. Dann darf ruhig etwas frischer Wind ins Kinderzimmer.
Mit wenigen Stichworten bekommst du kleine Geschichten, die auf dein Kind zugeschnitten sind: mit Lieblingsfiguren, bekannten Namen, spannenden Orten oder besonderen Themen („Heute war der erste Schultag“, „Wir fahren bald ans Meer“). Du kannst auch Stil und Länge festlegen – kurz & beruhigend oder abenteuerlich & bunt.
Die Geschichten lassen sich vorlesen, improvisieren oder ausdrucken. Und das Beste: Morgen wartet schon die nächste.
WEITERE NÜTZLICHE PROMPTS
„Gib mir eine beruhigende Abendgeschichte mit einem kleinen Hund, der lernt, alleine zu schlafen.“
„Ich brauche eine kurze Geschichte für ein Geschwisterpaar (3 und 5), das gerne Tiere mag.“
„Erfinde eine lustige Traumreise mit einem neugierigen Papagei.“

Prompt: „Erzähle eine Einschlafgeschichte für ein Kind (6 Jahre), das Einhörner und Ritter mag.“


KI-TOOLS NACH EINSATZZWECK
WELCHE ANWENDUNGEN IM
ALLTAG WIRKLICH HELFEN
Text: Lukas Wenzel-Horner
Viele KI-Anwendungen überschneiden
sich in ihren Funktionen. Texte schreiben, Fragen beantworten, Inhalte zusammenfassen – das können mehrere Tools.
Trotzdem fühlen sie sich unterschiedlich an. Manche wirken gesprächig, andere sachlich. Manche integrieren sich unauffällig in bestehende Programme, andere stehen bewusst für sich. Diese Unterschiede sind oft wichtiger als technische Details.
Warum Zurückhaltung
oft die bessere Wahl ist
Ein häufiger Fehler beim Einstieg ist der Versuch, alles gleichzeitig zu nutzen. Mehrere
Apps, mehrere Konten, mehrere Oberflächen – am Ende bleibt wenig hängen. Wer sich hingegen auf wenige Werkzeuge konzentriert, kommt schneller zu Ergebnissen und entwickelt ein Gefühl dafür, was wirklich hilft.
KI entfaltet ihren Nutzen dort, wo sie Arbeit abnimmt, nicht dort, wo sie zusätzlichen Aufwand erzeugt. Eine gut gewählte Anwendung kann Texte klarer machen, Ordnung schaffen oder Informationen verständlicher aufbereiten. Mehr braucht es oft nicht.
Gerade für Einsteiger – und für alle, die KI entspannt nutzen wollen – ist diese Reduktion entscheidend. Technik soll unterstützen, nicht beschäftigen.

CHATGPT
CHATGPT.COM
Der flexible KI-Helfer für Texte, Ideen und Alltag
ANMELDUNG: JA / KOSTEN: KOSTENLOS / OPTIONAL ABO /
PLATTFORM: BROWSER & APP
ChatGPT ist für viele der erste Kontakt mit KI. Das liegt vor allem an der einfachen Nutzung: Man schreibt, was man braucht, und bekommt eine Antwort in natürlicher Sprache. Ohne Menüs, ohne Fachbegriffe, ohne lange Einarbeitung. Genau diese Niedrigschwelligkeit macht das Tool für Einsteiger so attraktiv.
Im Alltag zeigt sich ChatGPT als vielseitiger Begleiter. Texte lassen sich formulieren oder überarbeiten, Gedanken ordnen, Pläne strukturieren oder Themen verständlich erklä-
Praxisbeispiele
Prompt: „Du bist Assistenz in einem Beratungsunternehmen. Formuliere eine freundliche, aber bestimmte E-Mail an die Partnerfirma XY, da wir noch keine Rückmeldung zum Terminvorschlag vom 5. April erhalten haben. Ziel: Rückruf einfordern. Max. 120 Wörter. Ton: professionell, lösungsorientiert.“

ren. Besonders hilfreich ist das Tool dort, wo noch kein fertiges Ergebnis existiert. ChatGPT unterstützt beim Denken, nicht nur beim Ausführen.
Weniger geeignet ist ChatGPT für klassische Recherche oder überprüfbare Fakten. Antworten wirken oft überzeugend formuliert, sollten aber bei wichtigen Themen hinterfragt werden. Als Allrounder für Sprache, Ideen und Alltag gehört ChatGPT dennoch zu den sinnvollsten Einstiegswerkzeugen.

Prompt: „Überarbeite diesen Text sprachlich. Er soll klarer, angenehmer zu lesen und nicht länger als fünf Sätze sein: [Text einfügen]“

Prompt: „Erstelle mir einen einfachen Wochenplan mit Arbeit, Haushalt und Freizeit. Der Plan soll realistisch sein und Pausen enthalten.“



GOOGLE GEMINI
GEMINI.GOOGLE.COM
KI zum Suchen, Verstehen und Einordnen
ANMELDUNG: JA (GOOGLE-KONTO) / KOSTEN: KOSTENLOS / OPTIONAL ABO / PLATTFORM: BROWSER & APP
Google Gemini fühlt sich für viele Nutzer sofort vertraut an. Der Fokus liegt weniger auf Dialog und Kreativität, sondern auf sachlicher Information. Antworten sind strukturiert, erklärend und nah an klassischen Suchergebnissen – nur kompakter und übersichtlicher.
Gemini eignet sich besonders gut, um Themen schnell zu verstehen, Zusammenhänge
Praxisbeispiele
Prompt: „Erkläre mir das Thema „künstliche Intelligenz“ in einfachen Worten und fasse die wichtigsten Punkte übersichtlich zusammen.“

einzuordnen oder längere Texte zusammenzufassen. Wer häufig recherchiert oder sich einen Überblick verschaffen möchte, findet hier eine ruhige, verlässliche Unterstützung.
Für kreative Texte oder freie Ideen ist Gemini weniger die erste Wahl. Seine Stärke liegt im Erklären, nicht im Ausprobieren. Als nüchterner Gegenpol zu ChatGPT ist das Tool jedoch sehr sinnvoll.

Prompt: „Erkläre mir, warum dieses Thema aktuell viel diskutiert wird und worauf man dabei achten sollte: [Thema einfügen]“

Prompt: „Fasse diesen Text kurz und verständlich zusammen, ohne wichtige Inhalte zu verlieren:“



MICROSOFT COPILOT
COPILOT.MICROSOFT.COM
KI-Unterstützung direkt in Word, Outlook & Co.
ANMELDUNG: JA (MICROSOFT-KONTO) / KOSTEN: ABHÄNGIG VOM
MICROSOFT-TARIF / PLATTFORM: WORD, OUTLOOK, EXCEL & CO.
Microsoft Copilot arbeitet dort, wo viele ihren Alltag ohnehin verbringen: in Office-Programmen. Statt einer eigenen Oberfläche unterstützt die KI direkt beim Schreiben, Überarbeiten und Strukturieren von Inhalten. Das spart Zeit und senkt die Einstiegshürde deutlich.
Copilot eignet sich besonders für Routineaufgaben. E-Mails lassen sich schneller formu-
Praxisbeispiele
Prompt: „Formuliere diese E-Mail höflich und klar. Der Ton soll sachlich bleiben, aber nicht förmlich wirken: [Text einfügen]“

lieren, Texte kürzen oder zusammenfassen, Dokumente strukturieren. Die KI hilft beim Feinschliff – weniger beim kreativen Neuentwurf.
Wer regelmäßig mit Word, Outlook oder Excel arbeitet, profitiert spürbar. Außerhalb der Microsoft-Welt verliert Copilot jedoch schnell an Bedeutung.

Prompt: „Fasse dieses Dokument in wenigen Sätzen zusammen und nenne die wichtigsten Punkte übersichtlich.“

Prompt: „Erstelle aus diesem Text eine klare Gliederung mit passenden Überschriften: [Text einfügen]“



PERPLEXITY
PERPLEXITY.AI
KI-Suche mit klaren Antworten und sichtbaren Quellen
ANMELDUNG: OPTIONAL / KOSTEN: KOSTENLOS / OPTIONAL ABO
/ PLATTFORM: BROWSER & APP
Perplexity richtet sich an Nutzer, die KI vor allem zum Nachschlagen, Verstehen und Einordnen nutzen möchten. Anders als klassische Chatbots liefert das Tool nicht nur Antworten, sondern zeigt auch, woher die Informationen stammen. Das schafft Vertrauen – besonders bei Themen, bei denen Genauigkeit wichtig ist.
Im Alltag fühlt sich Perplexity wie eine weitergedachte Suchmaschine an. Statt vieler einzelner Treffer gibt es eine strukturierte Antwort, ergänzt durch Quellen, die bei Bedarf
Praxisbeispiele
Prompt: „Erkläre mir das Thema „EU AI Act“ kurz und verständlich und nenne die wichtigsten Punkte in Stichform.“

nachgelesen werden können. Gerade für Einsteiger ist das angenehm, weil man nicht zwischen KI-Antwort und klassischer Recherche wechseln muss.
Perplexity eignet sich besonders gut, um sich schnell einen Überblick zu verschaffen. Themen lassen sich zusammenfassen, einordnen oder erklären, ohne dass man sich durch lange Texte arbeiten muss. Kreative Aufgaben stehen hier weniger im Fokus – es geht um Information, nicht um Inspiration.
Prompt: „Gib mir einen Überblick über dieses Thema und zeige mir die wichtigsten Quellen dazu: [Thema einfügen]“

DEEPL WRITE
DEEPL.COM/DE/WRITE
Texte verständlicher und stilistisch sauber formulieren
ANMELDUNG: OPTIONAL / KOSTEN: KOSTENLOS / OPTIONAL ABO / PLATTFORM: BROWSER
DeepL Write richtet sich an Nutzer, die Texte nicht neu schreiben, sondern verbessern möchten. Der Fokus liegt klar auf Sprache: verständlicher formulieren, stilistisch glätten, höflicher oder sachlicher klingen. Kreative Inhalte oder freie Ideen spielen hier keine Rolle – und genau das macht das Tool so übersichtlich.
ben. Der Text wird eingefügt, das Tool schlägt Verbesserungen vor, die direkt übernommen werden können. Es gibt keine langen Dialoge und keine Umwege – das Ergebnis ist schnell sichtbar.
Im Alltag eignet sich DeepL Write besonders für E-Mails, kurze Texte oder formelle Schrei
Praxisbeispiel

Wer KI vorsichtig nutzen möchte und keine generierten Inhalte wünscht, findet hier einen sehr guten Einstieg. DeepL Write verändert vorhandene Texte, statt sie zu ersetzen.



CANVA CANVA.COM/AI
Gestalten ohne Designwissen
ANMELDUNG: JA / KOSTEN: KOSTENLOS / OPTIONAL ABO / PLATTFORM: BROWSER & APP
Canva ist vielen bereits bekannt – die integrierten KI-Funktionen senken die Einstiegshürde für Gestaltung noch einmal deutlich. Statt bei null zu beginnen, arbeitet man mit Vorlagen, die sich per Textanweisung anpassen lassen. Farben, Layouts und Bildvorschläge entstehen automatisch, ohne dass gestalterisches Vorwissen nötig ist.
Praxisbeispiele
Prompt: „Erstelle mir eine einfache Einladung für einen Geburtstag in freundlichen Farben und gut lesbarer Schrift.“


Im Alltag eignet sich Canva besonders für Einladungen, Aushänge, einfache Grafiken oder Social-Media-Beiträge. Die KI unterstützt dabei, ersetzt aber nicht die Kontrolle: Inhalte bleiben nachvollziehbar und lassen sich jederzeit anpassen. Genau das macht Canva für Einsteiger so angenehm.

Prompt: „Gestalte eine übersichtliche Grafik mit dem Titel „Wochenplan Haushalt“ im ruhigen Stil.“

Prompt: „Schlage mir ein passendes Layout für einen Aushang mit diesem Text vor: [Text einfügen]“



ADOBE EXPRESS
Kreative Inhalte ohne Photoshop-Komplexität
ANMELDUNG: JA (ADOBE-KONTO) / KOSTEN: KOSTENLOS / OPTIONAL ABO / PLATTFORM: BROWSER & APP
Adobe Express richtet sich an Nutzer, die kreativ arbeiten möchten, ohne sich mit umfangreicher Profi-Software zu beschäftigen. Die KI-Funktionen sind bewusst reduziert und führen Schritt für Schritt durch den Gestaltungsprozess.
Praxisbeispiele
Prompt: „Erstelle mir eine einfache Einladung für einen Geburtstag in freundlichen Farben und gut lesbarer Schrift.“

Im Vergleich zu Canva wirkt Adobe Express etwas nüchterner, bietet dafür aber sehr saubere Ergebnisse. Texte, Bilder und einfache Layouts lassen sich schnell kombinieren. Besonders für kurze Projekte oder klare Gestaltungsaufgaben ist das Tool gut geeignet.

Prompt: „Gestalte eine übersichtliche Grafik mit dem Titel „Wochenplan Haushalt“ im ruhigen Stil.“

Prompt: „Schlage mir ein passendes Layout für einen Aushang mit diesem Text vor: [Text einfügen]“


MICROSOFT DESIGNER
DESIGNER.MICROSOFT.COM
Grafiken per KI – so einfach wie möglich
ANMELDUNG: JA (MICROSOFT-KONTO) / KOSTEN: KOSTENLOS / OPTIONAL ABO / PLATTFORM: BROWSER
Microsoft Designer setzt stark auf KI-Führung. Statt selbst zu gestalten, beschreibt man kurz, was entstehen soll – das Tool schlägt mehrere passende Designs vor.
Diese lassen sich mit wenigen Klicks anpassen oder weiter verfeinern.
Praxisbeispiele
Prompt: „Erstelle mir eine einfache Einladung für ein Familienfest im freundlichen Stil.“

Im Alltag ist Designer besonders für schnelle Ergebnisse gedacht. Einladungen, kleine Grafiken oder einfache Visuals entstehen ohne lange Vorbereitung. Wer sich mit Gestaltung schwertut oder einfach „etwas Hübsches“ braucht, findet hier einen sehr leichten Einstieg.


Sprachliche Korrektur im Hintergrund
ANMELDUNG: JA / KOSTEN: KOSTENLOS / OPTIONAL ABO / PLATTFORM: BROWSER, APP & ERWEITERUNGEN
Grammarly arbeitet unauffälliger als viele andere KI-Tools. Statt eigene Texte zu erzeugen, begleitet es den Schreibprozess und weist auf Fehler, Unklarheiten oder ungünstige Formulierungen hin. Das Tool läuft im Hintergrund und greift ein, wenn es nötig ist.
Im Alltag ist Grammarly besonders praktisch für längere Texte oder häufige Korres-
Praxisbeispiel

pondenz. Rechtschreibung, Grammatik und Stil werden automatisch geprüft, ohne dass man aktiv danach fragen muss. Das senkt die Hemmschwelle für KI-Nutzung deutlich. Für kreative Aufgaben ist Grammarly weniger geeignet. Sein Mehrwert liegt in der Korrektur und Klarheit bestehender Texte. Wer viel schreibt und wenig Zeit für Nachbearbeitung hat, profitiert besonders.


Musik erstellen – ganz ohne musikalische Vorkenntnisse
ANMELDUNG: JA / KOSTEN: KOSTENLOS / OPTIONAL ABO / PLATTFORM: BROWSER
Suno zeigt besonders anschaulich, wie kreativ KI heute eingesetzt werden kann. Statt Noten, Instrumenten oder Softwarekenntnissen reicht eine kurze Beschreibung – daraus entsteht ein vollständiger Song inklusive Text, Stimme und Musik. Für viele Nutzer ist das ein echter Wow-Moment, gerade weil keinerlei Vorwissen nötig ist.
Im Alltag eignet sich Suno weniger für produktive Aufgaben, dafür umso mehr für krea-
Praxisbeispiele
Prompt: „Erstelle einen fröhlichen Song über einen Sommerurlaub am Meer.“

tives Ausprobieren. Eigene Songideen, kleine Spaßprojekte oder musikalische Experimente lassen sich in wenigen Minuten umsetzen. Die Ergebnisse sind nicht perfekt, aber überraschend gut – und genau darin liegt der Reiz. Suno ist kein Werkzeug für professionelle Musikproduktion. Es zeigt jedoch eindrucksvoll, wie niedrig die Einstiegshürde inzwischen ist und wie KI kreative Prozesse unterstützen kann.

Prompt: „Gestalte eine übersichtliche Grafik mit dem Titel „Wochenplan Haushalt“ im ruhigen Stil.“

Prompt: „Erstelle einen kurzen Popsong im modernen Stil mit positiver Stimmung.“



ELEVENLABS ELEVENLABS.IO
Texte vorlesen und Stimmen erzeugen
ANMELDUNG: JA / KOSTEN: KOSTENLOS / OPTIONAL ABO / PLATTFORM: BROWSER
ElevenLabs konzentriert sich auf einen klaren
Anwendungsfall: Sprache. Texte lassen sich realistisch vorlesen, Stimmen anpassen und Audioinhalte erzeugen, ohne technische Hürden. Die Qualität der Stimmen ist dabei überraschend hoch und wirkt deutlich natürlicher als klassische Text-zu-Sprache-Lösungen.
Im Alltag ist ElevenLabs besonders hilfreich für alle, die Texte hören statt lesen
Praxisbeispiele
Prompt: „Lies mir diesen Text ruhig und verständlich vor: [Text einfügen]“

möchten. Auch kurze Audioinhalte, Erklärungen oder Hörproben lassen sich schnell erstellen. Für Menschen mit Sehschwäche oder Leseschwierigkeiten ist das Tool besonders interessant.
ElevenLabs ersetzt kein Hörbuchstudio, eignet sich aber hervorragend für einfache, private Anwendungen und zeigt sehr gut, wie weit KI im Audiobereich bereits ist.


Prompt: „Erstelle eine freundliche Sprachversion dieses kurzen Informationstextes.“

Prompt: „Lies diesen Text langsam und deutlich, sodass er gut verständlich ist: [Text einfügen]“




OTTER.AI OTTER.AI
Gespräche mitschreiben und zusammenfassen
ANMELDUNG: JA / KOSTEN: KOSTENLOS / OPTIONAL ABO / PLATTFORM: BROWSER & APP
Otter.ai ist darauf spezialisiert, gesprochene Inhalte in Text zu verwandeln. Gespräche, Meetings oder Interviews werden automatisch transkribiert und übersichtlich aufbereitet. Für viele Nutzer ist das besonders praktisch, weil Notizen nebenbei entfallen. Im Alltag eignet sich Otter.ai vor allem für Besprechungen, Telefonate oder längere Gespräche, bei denen man sich nicht
Praxisbeispiele
Prompt: „Erstelle eine Zusammenfassung dieses Gesprächs mit den wichtigsten Punkten.“

alles merken möchte. Die KI erkennt zentrale Inhalte, fasst sie zusammen und macht es leicht, später gezielt nachzulesen. Das spart Zeit und sorgt für mehr Übersicht.
Otter.ai ersetzt kein professionelles Protokoll, bietet aber eine sehr hilfreiche Unterstützung im Alltag – besonders dann, wenn Inhalte nicht verloren gehen sollen.


READWISE READER READWISE.IO
Texte sammeln, verstehen und zusammenfassen
ANMELDUNG: JA / KOSTEN: KOSTENLOS / OPTIONAL ABO / PLATTFORM: BROWSER & APP
Readwise Reader richtet sich an Menschen, die viel lesen, aber nicht alles im Detail durcharbeiten möchten. Artikel, PDFs oder längere Texte lassen sich sammeln, markieren und mit KI-Unterstützung zusammenfassen. Der Fokus liegt klar auf Verstehen statt Produzieren.
Im Alltag hilft Readwise Reader dabei, Informationen zu ordnen. Wichtige Stellen werden hervorgehoben, Kernaussagen auto-
Praxisbeispiel

matisch zusammengefasst. Das ist besonders hilfreich bei längeren Artikeln oder komplexen Themen, bei denen man schnell den Überblick verlieren kann.
Readwise Reader eignet sich weniger für kreative Aufgaben, dafür umso mehr für strukturierte Wissensarbeit. Wer Inhalte besser behalten und später wiederfinden möchte, profitiert deutlich.

CHATGPT & APPS
WIE ERWEITERUNGEN
AUS CHATGPT MEHR
ALS NUR EINEN
CHATBOT MACHEN
Text: Lukas Wenzel-Horner
Mit dem ChatGPT App Store hat sich der Einsatz von ChatGPT grundlegend verändert. Lange Zeit war der KI-Assistent vor allem ein Werkzeug für Texte, Ideen und schnelle Antworten. Heute kann ChatGPT gezielt erweitert werden – nicht durch klassische Apps im Smartphone-Sinn, sondern durch sogenannte GPTs, die direkt im Gespräch zusätzliche Funktionen übernehmen.
ChatGPT wird damit weniger zum Alleskönner und stärker zur Schaltzentrale. Externe Dienste, spezialisierte Werkzeuge und besondere Fähigkeiten lassen sich dort nutzen, wo man ohnehin arbeitet: im Chat. Für viele Nutzer wirkt dieses Konzept zunächst ungewohnt. Apps ohne Installation? Erweiterungen, die einfach „da sind“? Tatsächlich unterscheidet sich der App Store deutlich von bekannten Marktplätzen.
Die Anwendungen werden nicht separat gestartet, sondern direkt ausgewählt und genutzt. ChatGPT bleibt die Oberfläche, die App arbeitet im Hintergrund. Der entscheidende Punkt ist jedoch nicht die Technik, sondern der Nutzen. Nicht jede App bringt einen echten Mehrwert. Manche erweitern ChatGPT sinnvoll, andere ersetzen Funktionen, die ohnehin vorhanden sind. Genau hier trennt sich hilfreiche Ergänzung von Spielerei.
So funktionieren Apps im ChatGPT App Store
Apps werden direkt in ChatGPT ausgewählt und aktiviert. Eine Installation wie bei SmartphoneApps ist nicht nötig. Nach der Aktivierung stehen die Funktionen sofort im Chat zur Verfügung. Wichtig ist, sich nicht zu verzetteln. Gerade für Einsteiger empfiehlt es sich, mit wenigen Apps zu starten und diese bewusst einzusetzen.
Die Bedienung bleibt dabei vertraut. Man beschreibt, was man möchte – die App übernimmt im Hintergrund bestimmte Arbeitsschritte. Je klarer die Aufgabe formuliert ist, desto besser fällt das Ergebnis aus.
Freizeit und Natur planen
App: AllTrails
AllTrails richtet sich an alle, die gerne draußen unterwegs sind. Die App unterstützt bei der Suche nach passenden Routen – je nach Schwierigkeit, Region oder Anlass.
Prompt: „Schlage mir eine leichte Wanderung in der Nähe von Bayern vor.“

Unterkünfte gezielt finden
App: Booking.com
Die Booking.com-App eignet sich besonders für Reiseplanung und Unterkunftssuche. Statt lange Filter zu setzen, lassen sich Wünsche direkt formulieren.
Prompt: „Suche mir eine Unterkunft in Salzburg für ein verlängertes Wochenende, ruhig gelegen, gut erreichbar und mit Frühstück.“




Termine strukturieren
App: Google Calendar
Mit Google Calendar lässt sich ChatGPT als Planungshilfe nutzen. Termine, Aufgaben und Zeitblöcke werden aus Textvorgaben in einen übersichtlichen Zeitplan übersetzt. Besonders hilfreich ist das für Wochen- oder Tagesplanungen.
Prompt: „Welche Termine stehen nächste Woche an?“
E-Mails schneller beantworten
App: Gmail
Die Gmail-Anbindung hilft dabei, längere E-Mails zu erfassen, Inhalte zusammenzufassen oder passende Antworten vorzubereiten. Das spart Zeit und sorgt für klarere Kommunikation – vor allem bei formellen oder komplexen Nachrichten.
Prompt: „Zusammenfassung der letzten Mails von Armin Grasmuck.“
PDFs lesen & verstehen
App: Adobe Acrobat
Diese GPTs ermöglichen es, umfangreiche Dokumente direkt im Chat zu analysieren. Berichte, Verträge oder Studien lassen sich zusammenfassen und einordnen.
Prompt: „Fasse dieses Dokument in wenigen Absätzen zusammen und nenne die wichtigsten Kernaussagen.“

APPLES NEUE INTELLIGENZ
DER US-KONZERN BRINGT DIE
KI DIREKT INS SYSTEM – UND
MACHT SMARTE UNTERSTÜTZUNG
EINFACH WIE NIE
Text: Philipp Lumetsberger
Apple Intelligence ist Apples systemweit integrierte KI-Plattform, die lokale Verarbeitung mit sicherem Cloud-Zugriff kombiniert und dabei höchsten Datenschutz garantiert. Sie bringt die künstliche Intelligenz direkt auf das iPhone, das iPad und den Mac und unterstützt Nutzer mit smarten Funktionen im Alltag. Dazu zählen intelligente Schreibwerkzeuge, KIbasierte Bildgenerierung mit Image Playground, personalisierte Emojis durch Genmoji sowie eine visuelle Erkennung von Objekten und Texten über die Kamera – teilweise in Verbindung mit ChatGPT. Aber auch bestehende Apps profitieren: Die Fotos-App erhält neue Bearbeitungs- und Suchfunktionen, während Mail, Safari und Nachrichten durch automatische Zusammenfassungen und intelligente Be-
nachrichtigungspriorisierung aufgewertet werden. Siri wurde ebenfalls umfassend modernisiert. Der Sprachassistent lässt sich nun per Text bedienen, erkennt komplexe Anfragen im Kontext. Apple Intelligence ist auf Geräten wie dem iPhone 15 Pro, iPhone 16, iPads mit A17 Pro und Macs mit M1 Chip oder neuer nutzbar.

ENTSPANNT DURCH DEN TAG
SO UNTERSTÜTZT DICH DIE APPLE-KI IM ALLTAG
Apple Intelligence bringt clevere KI-Funktionen direkt auf dein iPhone, iPad oder Mac –und macht deinen Alltag einfacher, schneller und smarter. In wenigen Schritten kannst du die smarten Funktionen aktivieren und direkt nutzen.
1
Apple Intelligence aktivieren
Bevor du die KI-Funktionen nutzen kannst, musst du Apple Intelligence in den Einstellungen aktivieren. Scrolle in dem Menü zu „Apple Intelligence & Siri“. Sobald der Schalter grün leuchtet, stehen dir alle neuen KI-Funktionen wie Writing Tools, Clean-Up oder Visuelle Intelligenz direkt zur Verfügung.

2
Wochenpläne erstellen
Mit Apple Intelligence kannst du deine Wochenplanung ganz einfach organisieren – und das direkt per Sprache oder Text. So legst du Termine schnell an, ohne lange Einstellungen vornehmen zu müssen. Außerdem behältst du deine Woche stets im Blick und sparst Zeit bei der Planung.
Öffne dazu die Notizen- oder Erinnerungen-App und öffne das Schreibtool durch einen längeren Tipp auf das Textfeld. In dem eingblendeten Fenster tippst du deine Anfrage ein wie etwa:
„Erstelle einen Wochenplan für Montag bis Sonntag mit zwei Haushaltsaufgaben und einem Freizeittipp pro Tag.“

Nach einem kurzen Augenblick wird dir das fertige Ergebnis in übersichtlicher Form in der jeweiligen App dargestellt.

3
Texte zusammenfassen
Egal ob E-Mail, Website oder längerer Chatverlauf – mit Apple Intelligence lassen sich Inhalte blitzschnell zusammenfassen. Das spart Zeit und hilft dir, den Überblick zu behalten, ohne alles im Detail lesen zu müssen.
Um die Zusammenfassungsfunktion von Apple Intelligence zu nutzen, öffnest du einfach den entsprechenden Text, zum Beispiel eine E-Mail in der Mail-App oder einen langen Artikel in Safari. Sobald Apple Intelligence erkennt, dass ein längerer Inhalt vorliegt, erscheint am oberen oder unteren Rand des Bildschirms ein Hinweis oder ein Button mit der Option „Zusammenfassen“.
Die KI analysiert den Text und erstellt in wenigen Sekunden eine kompakte Zusammenfassung mit den wichtigsten Punkten.

4
Nachrichten smarter beantworten
Manchmal fehlt die Zeit oder die richtige Formulierung, um schnell auf eine Nachricht zu antworten. Die Apple-KI hilft dir dabei, passende Antworten zu formulieren, basierend auf dem Inhalt der erhaltenen Nachricht.
Hierzu tippst du zuerst auf „Antworten“ und anschließend auf das Schreibtool-Symbol. Danach gibst du in dem Eingabefeld des Menüpunkts „Verfassen“ einen passenden Befehl ein, etwa „Freundlich auf die Einladung absagen“.
Die Software verfasst in wenigen Augenblicken einen Vorschlag, den du vor dem Absenden beliebig anpassen kannst.

MEHR AUS DEINEN BILDERN
HERAUSHOLEN
DANK APPLE INTELLIGENCE WIRD
DIE FOTOS-APP ÜBERSICHTLICHER, SCHNELLER UND SCHLAUER
Die Fotos-App wird mit Apple Intelligence nicht nur schlauer, sondern auch deutlich hilfreicher. Ob störende Objekte entfernen oder gezielt nach Erinnerungen suchen –die neuen Funktionen machen die Bildverwaltung schneller, intuitiver und kreativer.
1
Störende Objekte entfernen
Ob im Urlaub, auf der Party oder beim Spaziergang – das perfekte Foto wird oft von einem ungewollten Hintergrunddetail gestört. Mit dem neuen Clean-Up-Tool in der Fotos-App entfernst du solche Bildelemente jetzt ganz einfach – per Fingertipp und ohne komplizierte Bearbeitung.


Öffne das gewünschte Foto in der FotosApp und tippe auf „Bearbeiten“.
Wähle anschließend das „Bereinigen“-Tool aus. Apple Intelligence erkennt automatisch störende Elemente und markiert sie für dich. Du kannst sie per Fingertipp bestätigen oder eigene Bereiche markieren. Nach kurzer Verarbeitung wird das Bild bereinigt – die störenden Objekte verschwinden. Manchmal ist das Ergebnis allerdings nicht ganz perfekt.
2
Fotos schneller finden
Die Suche nach einem bestimmten Foto kann schnell zur Geduldsprobe werden – vor allem bei tausenden Bildern. Mit Apple Intelligence wird das jetzt deutlich einfacher: Die KI erkennt Personen, Orte, Szenen und sogar Zusammenhänge – und liefert dir passende Treffer, selbst wenn du dich nur vage erinnerst.
Im Suchfeld kannst du ganze Sätze oder Fragen eingeben wie etwa „Fotos mit Hund im Schnee“ oder „Fotos vom letzten Herbst“. Die Suchergebnisse erscheinen innerhalb von Sekunden und sind meist erstaunlich präzise.

3
Erinnerungsfilme erstellen
Besondere Momente verdienen mehr als nur einen Platz im Fotoalbum. Mit der Fotos-App kannst du aus deinen Aufnahmen ganz automatisch kleine Filme erstellen – inklusive Musik, Übergängen und stimmungsvoller Bildauswahl. So werden deine Erinnerungen zum bewegten Highlight.
Tippe hierzu unter der Kategorie „Rückblicke“ auf den Eintrag „Rückblickfilm erstellen“. Die Software schlägt dir Filmideen automatisch vor. Alternativ kannst du auch eigene Beschreibungen eingeben.

Apple Intelligence wählt danach die zu dem Begriff passenden Bilder automatisch aus und erstellt daraus einen Film inklusive Hintergrundmusik, Übergängen zwischen den Bildern und kurzen Bewegtbildszenen. Du kannst den Film noch personalisieren, etwa mit einem anderen Musikstil oder einem alternativen Filmtitel.

KREATIV MIT SYSTEM
WIE IPHONE, IPAD UND MAC NEUE MÖGLICHKEITEN FÜR IDEEN, INHALTE UND GESTALTUNG BIETEN
Kreativität braucht Raum – und manchmal auch ein wenig Unterstützung. Mit den KIFunktionen auf Apple-Geräten wird es einfacher denn je, Ideen zu entwickeln, Texte zu schreiben oder Bilder zu gestalten.
1
Genmoji erstellen
Mit Genmoji kannst du eigene Emojis ganz einfach selbst gestalten – individuell, kreativ und genau auf deinen Stil zugeschnitten. Apple Intelligence verwandelt deine Beschreibung in ein passendes Emoji, das du direkt in Nachrichten, Mails oder Social Media verwenden kannst.
Um ein Genmoji zu erstellen, tippst du in der Nachrichten-App auf die Emoji-Tastatur. Dort findest du die Option „Genmoji erstellen“.


Gib eine kurze Beschreibung ein, etwa „Bier, Arbeit, Hut“ oder „Bier, Partyhut“, und Apple Intelligence erstellt daraus mehrere passende Emoji-Vorschläge. Du kannst deinen Favoriten auswählen, weiter anpassen oder direkt versenden.
2
Bilder generieren
Du brauchst eine passende Illustration für deine Nachricht oder möchtest einem Projekt eine kreative Bildidee hinzufügen?
Mit dem Image Playground von Apple Intelligence kannst du in Sekundenschnelle eigene KI-Bilder erstellen – einfach per Texteingabe.
Öffne zuerst eine App, die Image Playground unterstützt – zum Beispiel Nach-
richten, Notizen oder Keynote. Tippe in das Texteingabefeld und wähle Image Playground aus.
Danach kannst du eine Beschreibung eingeben, etwa „Auto, Urlaub, Strand“.

Die KI erstellt daraufhin mehrere Bildvorschläge in verschiedenen Stilen wie Animation, Illustration oder Skizze. Du kannst eines davon auswählen, es bei Bedarf leicht anpassen und direkt in deine Nachricht oder ein Dokument einfügen.

3
KI-gestützte Brainstormings
Manchmal fehlt nur ein kleiner Anstoß, damit aus einer Idee ein ganzer Plan wird. Mit Apple Intelligence kannst du direkt in Apps wie Notizen oder Pages ein
Brainstorming starten – und bekommst Vorschläge, Gliederungen oder Denkanstöße, die dich weiterbringen. So wird kreatives Arbeiten intuitiver, schneller und oft überraschend inspirierend.
Beginne in der Notizen-App mit einem Stichwort, einer Fragestellung oder einem kurzen Thema – zum Beispiel: „Ideen für den nächsten Familienurlaub“.

Apple Intelligence analysiert deinen Ausgangspunkt und schlägt dir direkt im Dokument erste Gedanken, passende Unterthemen oder Fragen vor, die dir helfen, das Thema weiter auszuarbeiten. Du kannst diese Vorschläge übernehmen, anpassen oder erneut variieren lassen – bis dein Brainstorming Form annimmt.


SMARTER MIT GEMINI
SO NUTZT DU DIE GOOGLE-KI
KREATIV UND PRODUKTIV AUF
DEINEM ANDROID-SMARTPHONE
Text: Philipp Lumetsberger
Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsversprechen mehr – sie ist Realität. Mit Google Gemini, der KIPlattform von Google, zieht sie direkt auf dem Android-Smartphone ein. Als intelligenter Nachfolger des Google Assistant vereint Gemini Sprachverständnis, Textverarbeitung, kreatives Denken und smarte App-Integration in einer vielseitigen und cleveren Lösung für den Alltag.
Gemini versteht nicht nur Fragen oder Befehle, sondern denkt mit: Es hilft beim Planen, Schreiben, Lernen, Gestalten und sogar beim Reisen. Ob du ein Meeting organisieren, eine E-Mail formulieren, ein Bild erstellen oder Informationen zusammenfassen möchtest – Gemini ist dafür gemacht, dir Arbeit abzunehmen und dir neue Möglichkeiten zu eröffnen.
Mit dem Start der Integration in aktuelle Android-Versionen – vor allem auf Pixel-
Geräten – beginnt eine neue Phase smarter mobiler Nutzung. Dieser Beitrag zeigt dir, wie du Gemini aktivierst und gezielt einsetzt. Auf den nächsten Seiten findest du praktische Tipps, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Ideen für deinen digitalen Alltag mit Gemini.

PRODUKTIVER DURCH DEN ALLTAG
GEMINI ALS SMARTER HELFER FÜR
JEDE SITUATION
Gemini kann klassische Aufgaben wie Terminplanung, Erinnerungen oder Einkaufsliste übernehmen, aber auch kompletten Reisen planen oder Informationen im Handumdrehen zusammenfassen.

GEMINI GEMINI.GOOGLE.COM
1
Gemini aktivieren
Auf einigen Android-Geräten ist Gemini standardmäßig als Assistent festgelegt. Sollte dies nicht der Fall sein, muss die Gemini-App aus dem Play Store geladen werden.
2
Nach erfolgreichem Download und Installation der Gemini-App, muss der intelligente Assistent aktiviert werden. Hierfür tippst du in der App auf die Schaltfläche „Gemini verwenden“. Unmittelbar danach ist der Assistent bereit für die erste Aufgabe.
3
Einkaufslisten erstellen
Egal ob Wocheneinkauf oder für ein spezielles Gericht: Mithilfe von Gemini können im Handumdrehen die passenden Einkaufslisten erstellt werden – schnell, praktisch und ohne Notizen per Hand. Als Beispiel haben wir eine Einkaufsliste für ein italienisches Abendessen gewählt. Zuerst aktivierst du Gemini durch Antippen

des App-Icons oder längeres Drücken auf den Power-Button. Anschließend wird der Befehl gesprochen oder alternativ eingetippt. Dieser könnte etwa folgendermaßen aussehen:
„Erstelle eine Einkaufsliste für ein italienisches Gericht für 4 Personen.“
Anschließend tippst du auf das SendenSymbol (siehe Screenshot oben) und nach wenigen Augenblicken zeigt dir Gemini eine Liste mit Zutaten.

Der smarte Assistent überträgt die Einkaufsliste automatisch in die Notizen-App. Das Ergebnis kann durch gezieltes Nachfragen individuell angepasst werden. So ist es etwa möglich, gezielt nach den Mengenangaben zu fragen.
4
Reisen planen
Die Google-KI macht das Planen von Reisen einfacher denn je. Ob Wochenendtrip oder längerer Urlaub – die Software hilft dir dabei, passende Aktivitäten, Sehenswürdigkeiten, Packlisten und sogar Routen zusammenzustellen. Alles in wenigen
Sekunden und ohne stundenlange Internetrecherche.
Mithilfe des richtigen Befehls wird auch diese Aufgabe für Gemini zum Kinderspiel. Dabei gilt: Je präziser die Angaben, umso detaillierter das Ergebnis. Für unser Beispiel lassen wir die KI eine dreitägige Reise nach Rom planen – inklusive Sehenswürdigkeiten und Tipps. Ein entsprechender Befehl könnte in etwa so aussehen: „Plane eine Reise nach Berlin für 5 Tage mit Tipps für Sehenswürdigkeiten und Museen.“

5
Artikel zusammenfassen
Mit Google Gemini kannst du dir lange Texte oder Artikel in wenigen Sekunden auf das Wesentliche reduzieren lassen. Eine besonders nützliche Funktion für Schule, Studium oder Beruf.
Zuerst öffnest du den gewünschten Artikel über den Browser (z.B.: Chrome).
Danach wird der relevante Abschnitt oder der gesamte Artikeltext markiert und kopiert.

Alternativ kann auch nur der WebseitenLink kopiert werden. Danach hältst du den Power-Button gedrückt und stellst die Anfrage in dem erscheinenden Fenster mit folgendem Befehl:
„Fass mir die wichtigsten Punkte aus diesem Artikel zusammen. + Link“
Abschließend wird noch der zuvor kopierte Text bzw. Link eingefügt. Nach wenigen Augenblicken liefert dir Gemini die Zusammenfassung.

KREATIVITÄT NEU GEDACHT
SO HILFT GEMINI BEIM SCHREIBEN, GESTALTEN UND BRAINSTORMEN
Google Gemini eröffnet ganz neue kreative Möglichkeiten auf deinem Android-Smartphone. Ob du Texte verfassen, Bilder generieren oder neue Ideen entwickeln möchtest
– die KI unterstützt dich dabei schnell und intuitiv. So kannst du deine Kreativität entfalten, ohne lange vor dem Bildschirm zu sitzen.
1
Bilder generieren
Google Gemini kann aus einfachen Texteingaben beeindruckende Bilder erstellen – perfekt für Präsentationen, SocialMedia-Posts oder zur reinen Inspiration. Du brauchst dafür keine Grafikkenntnisse, nur eine klare Vorstellung davon, was du sehen möchtest.
Um ein Bild zu erstellen, öffnest du zunächst die Gemini-App auf deinem AndroidGerät. Im Eingabefeld formulierst du nun eine präzise Bildbeschreibung, zum Beispiel:


„Bitte erstelle folgendes Bild: Ein italienisches Straßencafé bei Sonnenuntergang, im Stil eines impressionistischen Gemäldes.“
Nachdem du die Anfrage abgeschickt hast, verarbeitet Gemini den Text und zeigt dir innerhalb weniger Sekunden ein KI-generiertes Bild an.
Du kannst das Ergebnis direkt speichern, teilen oder deine Beschreibung verfeinern, um ein alternatives Bild zu erhalten. Mit ein paar Versuchen lassen sich so ganz unterschiedliche Stile und Motive erzeugen.
2 Vorschläge für E-Mail-Antworten
Die intelligente Google-Software kann dir Antwortvorschläge auf E-Mails in Windeseile generieren. Die KI hilft dir, freundlich, professionell und auf den Punkt zu antworten.
Hierzu öffnest du in der Gmail-App die zu beantwortende Mail und beginnst wie gewohnt mit dem Antworten. Tippe auf das Bleistift-Symbol links neben der Büroklammer am oberen Displayrand und formuliere deine Anfrage, etwa:

„Schreibe eine höfliche Antwort auf diese Einladung mit einer Absage.“
Innerhalb weniger Sekunden zeigt dir Gemini einen passenden Textvorschlag an, den du übernehmen, bearbeiten oder durch eine neue Variante ersetzen kannst. Das spart Zeit, besonders bei formellen oder sensiblen Nachrichten.
3
Ideenfindung leicht gemacht
Wenn du frische Ideen brauchst – sei es für ein Projekt, eine Kampagne oder ein kreatives Vorhaben – kann dir Google Gemini als digitaler Sparringpartner dienen. Die KI hilft
dir, Gedanken zu sortieren, kreative Ansätze zu entwickeln und Impulse zu liefern, die du allein vielleicht nicht gefunden hättest. Hierfür formulierst du deine Anfrage, zum Beispiel:
„Gib mir kreative Ideen für einen Geburtstag mit wenig Budget.“
Gemini antwortet mit einer Liste von Vorschlägen, die du direkt aufgreifen oder mit Folgefragen weiterentwickeln kannst. Du kannst etwa nach Varianten fragen, Ideen auf ein bestimmtes Thema eingrenzen oder konkrete Umsetzungsvorschläge anfordern. Wenn du mit den Ideen zufrieden bist, kannst du sie direkt in eine Notizen- oder Dokumenten-App kopieren, um sie weiter auszuarbeiten oder zu speichern.

4
Kreative Texte erstellen
Ob romantisch, humorvoll oder nachdenklich – die KI hilft dir dabei, Gedichte zu schreiben, die zum Anlass oder zur Stimmung passen. Die KI kann verschiedene Stile, Reimschemata und Themen berücksichtigen und dir auch beim überarbeiten vorhandener Texte helfen.
Um ein Gedicht zu erstellen, schreibst bzw. sprichst du deine Anfrage wie etwa „Schreibe ein kurzes romantisches Gedicht über einen Spaziergang im Regen.“
Nach wenigen Augenblicken erstellt Gemini ein passendes Gedicht. Wenn dir der Vorschlag gefällt, kannst du ihn per Tippen kopieren und z. B. in deine Notizen-App oder eine Whats-App-Nachricht einfügen. So wird kreatives Schreiben spielerisch einfach – ganz ohne Reimstress.

Du kannst anschließend nach einer längeren Version fragen, den Stil ändern lassen (z. B. lustig, traurig, klassisch) oder das Gedicht in eine andere Sprache, etwa Französisch, übersetzen.
5Bastelideen finden
Google Gemini ist auch eine kreative Inspirationsquelle, wenn du etwas mit deinen Händen machen möchtest – sei es Upcycling, Deko für den Jahreszeitenwechsel oder ein selbstgemachtes Geschenk. Mit der richtigen Anfrage bekommst du passende Ideen direkt aufs Smartphone.
Gib deine Anfrage ein, zum Beispiel: „Gib mir fünf Bastelideen für ein Geschenk aus alten Glasflaschen.“
Ein paar Sekunden später listet die KI kreative Vorschläge, von Blumenvasen über Trinkgläser bis hin zu Kerzenhaltern, auf.

Du kannst gezielt weiterfragen, z. B. „Wie mache ich eine Vase aus einer Weinflasche?“ oder „Welche Materialien benötige ich für ein Windspiel?“ Die Anleitungen sind meist einfach formuliert und lassen sich direkt speichern oder weiterleiten.

BILD-KI OHNE KUNSTSTUDIUM WIE AUS WORTEN BILDER ENTSTEHEN
Text: Lukas Wenzel-Horner
Bilder zu erstellen war lange eine Frage von Können, Software und Geduld. Wer etwas gestalten wollte, musste sich mit Werkzeugen auskennen, Ebenen verstehen oder stundenlang an Details feilen. Mit moderner Bild-KI hat sich die-
ses Verhältnis grundlegend verändert. Heute reicht oft eine kurze Beschreibung – und innerhalb weniger Sekunden entsteht ein Bild. Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern im Zugang. Bild-KI verlangt kein Vorwissen, kein Zeichentalent
und keine Erfahrung mit Grafikprogrammen. Stattdessen arbeitet sie mit Sprache. Wer beschreiben kann, was er sehen möchte, kann Bilder erzeugen. Genau das macht diese Technologie für so viele Menschen plötzlich nutzbar.
Dabei geht es längst nicht nur um spektakuläre Kunstwerke oder auffällige Fantasiebilder. Bild-KI wird im Alltag eingesetzt: für Einladungen, kleine Grafiken, Titelbilder, Illustrationen oder zur Aufwertung bestehender Fotos. Oft entstehen dabei Ergebnisse, die überraschend professionell wirken – nicht, weil der Nutzer alles richtig gemacht hat, sondern weil die KI viele technische Schritte im Hintergrund übernimmt.
Warum Bild-KI so schnell überzeugt
Bild-KI arbeitet nicht wie klassische Bildbearbeitung. Es gibt keine Werkzeuge, keine Regler und keine komplizierten Menüs. Stattdessen beschreibt man Motiv, Stimmung oder Stil – der Rest passiert automatisch. Fehler sind erlaubt, Ausprobieren gehört dazu. Wer mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, verändert ein paar Worte und startet neu.
Gerade diese Offenheit macht den Einstieg leicht. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“, sondern nur Varianten. Ein Bild kann realistischer werden, freundlicher, ruhiger oder dramatischer – oft genügt dafür eine kleine Anpassung im Text. Das vermittelt schnell ein Gefühl dafür, wie stark Sprache das Ergebnis beeinflusst.
Besonders für Einsteiger ist das wichtig. Niemand muss sofort perfekte Prompts formulieren. Die Lernkurve entsteht beim Tun:
durch Vergleichen, Verändern und erneutes Generieren. Bild-KI lädt zum Experimentieren ein, ohne zu überfordern.
Erwartungen realistisch halten
So beeindruckend die Ergebnisse auch sind –Bild-KI ist kein Zauberwerkzeug. Nicht jedes Bild wird perfekt, nicht jedes Detail stimmt. Hände, Schrift oder sehr komplexe Szenen wirken manchmal unnatürlich. Das ist kein Bedienfehler, sondern eine Grenze der aktuellen Technik.
Wer mit dieser Erwartungshaltung an Bild-KI herangeht, erlebt weniger Frust und mehr Freude. Die Stärke liegt nicht in absoluter Kontrolle, sondern in Geschwindigkeit und Vielfalt. Bilder entstehen schnell, lassen sich variieren und anpassen – ideal für viele Alltagssituationen, aber kein Ersatz für professionelle Bildgestaltung, wenn es um höchste Präzision geht.
Warum ChatGPT ein guter Einstieg ist
Viele Bild-KI-Tools existieren heute parallel. Für Einsteiger ist das oft verwirrend. ChatGPT bietet hier einen besonders einfachen Zugang, weil Bilder direkt aus einer Textbeschreibung heraus entstehen. Es braucht kein Umdenken, keine neue Arbeitsweise – man formuliert einfach, was man möchte.
Genau deshalb eignet sich ChatGPT gut, um Bild-KI kennenzulernen. Die folgenden Seiten zeigen, wie unterschiedlich Ergebnisse ausfallen können, wie kleine Änderungen große Wirkung haben und wie sich Bild-KI ganz praktisch nutzen lässt. Nicht als Kunstprojekt, sondern als Werkzeug für den Alltag.
EIN PROMPT / VIER BILD-KIS
WARUM IDENTISCHE ANWEISUNGEN ZU VÖLLIG UNTERSCHIEDLICHEN BILDERN
FÜHREN
Wer mit Bild-KI arbeitet, merkt schnell: Gleicher
Text bedeutet nicht gleiches Bild. Jede KI interpretiert Beschreibungen auf ihre eigene Weise. Stil, Detailgrad, Licht oder Perspektive unterscheiden sich teils deutlich – obwohl der Prompt identisch ist.
Der Grund liegt in der jeweiligen Ausrichtung der Systeme. Manche Bild-KIs sind stärker auf Ästhetik ausgelegt, andere auf Realismus oder Alltagstauglichkeit. Für Nutzer ist das kein Nachteil, sondern eine Entscheidungshilfe: Je nach Einsatzzweck passt eine KI besser als eine andere.
Die verwendeten Bild-KIs im Überblick

CHATGPT
kostenlos / optional Abo
chatgpt.com / Textbasierter Einstieg in die Bild-KI. Bilder entstehen direkt aus einer Beschreibung – ideal für Einsteiger, die ohne zusätzliche Tools arbeiten möchten.


MIDJOURNEY
kostenlos / optional Abo kostenpflichtig (Abo) kostenlos / optional Abo
leonardo.ai / Bietet viele Einstellmöglichkeiten und eignet sich gut für detailreiche Motive. Etwas komplexer, dafür flexibel und leistungsstark.
midjourney.com / Bekannt für seinen künstlerischen Stil und detailreiche Ergebnisse. Besonders beliebt für ästhetische, kreative und stilisierte Bilder.

firefly.adobe.com / Stark auf Alltag, Design und kommerzielle Nutzung ausgelegt. Saubere Ergebnisse, gut integrierbar in Adobe-Programme.
ALLTAGSSZENE
Schon bei dieser einfachen Szene zeigen sich klare Unterschiede. Einige Bilder wirken wie Fotografien, andere eher wie stilisierte Illustrationen. Lichtführung, Gesichtsausdruck und Perspektive verändern die Stimmung deutlich. Die KIs „sehen“ den Prompt nicht gleich –sie interpretieren ihn.




Prompt: „Eine Frau sitzt in einem Café am Fenster, trinkt Kaffee und liest ein Buch. Ruhige Stimmung, natürliches Licht, realistischer Stil.“
ILLUSTRATION STATT FOTO
Während manche KIs sehr klare, grafische Illustrationen erzeugen, legen andere mehr Wert auf Details oder Atmosphäre. Die Spannweite reicht von reduziert bis verspielt – obwohl der Text identisch ist. Genau hier zeigt sich, warum ein Vergleich sinnvoll ist.




Prompt: „Illustration einer Familie beim gemeinsamen Kochen in der Küche. Freundlicher Stil, warme Farben, klare Formen.“
KLEINE ÄNDERUNGEN –GROSSE WIRKUNG
Neben der Wahl der KI spielt der Prompt selbst eine entscheidende Rolle. Schon kleine Ergänzungen oder Veränderungen können ein Bild komplett anders wirken lassen. Besonders Begriffe zu Licht, Stimmung oder Stil haben großen Einfluss.
Prompt A:
„Ein kleines Haus auf dem Land, umgeben von Natur. … bei Sonnenuntergang, warmes Licht, ruhige Stimmung.“


Prompt B:
„Ein kleines Haus auf dem Land, umgeben von Natur. … an einem regnerischen Tag, dunkle Wolken, melanchische Atmosphäre.“






STIL & PERSPEKTIVE
Der Stil entscheidet über die Bildwirkung: Fotografisch wirkt sachlich, illustrativ eher erzählerisch oder emotional. Schon ein zusätzlicher Begriff verändert das Ergebnis spürbar.
Prompt A:
„Eine Person geht durch eine Stadtstraße. … fotografischer Stil, Weitwinkel, realistisches Licht.“

Prompt B:
„Eine Person geht durch eine Stadtstraße. … gemalter Stil, weiche Farben, leicht abstrakt.“







PROMPTS FÜR STARKE BILDER
MIT CHATGPT ALS BILD-KI
Nun steht nicht mehr der Vergleich im Vordergrund, sondern das konkrete Arbeiten mit Bild-KI. Alle folgenden Prompts sind für ChatGPT gedacht und lassen sich direkt kopieren, anpassen und erneut verwenden.
Die Beispiele der nächsten Seiten wurden mit ChatGPT erstellt


Cartoon trifft Persönlichkeit
Beispiel-Prompt:
„Die Person auf dem Foto als stilisierter Pinguin-Charakter. Klare Konturen, leicht überzeichnete Proportionen, freundlicher Gesichtsausdruck, große Augen. Moderner Illustrationsstil, kräftige Farben, sauberer digitaler Look, Comic- oder Pixar-inspirierte Ästhetik, hoher Wiedererkennungswert der Person.“

Hacker-Porträt
Beispiel-Prompt:
„Cineastisches Porträt der Person aus dem hochgeladenen Foto, dargestellt als Hacker in einer dunklen, regennassen Stadtszene. Große Kapuzenjacke bedeckt den Kopf, das Gesicht bleibt sichtbar und blickt direkt in die Kamera. Grüner Code eines Computerbildschirms spiegelt sich weich im Gesicht. Dramatische, zurückhaltende Beleuchtung fast ausschließlich durch das Monitorlicht, im Hintergrund unscharfe Straßenlichter. Körnige, filmische Ästhetik im Stil moderner Noir-Filme, kühle Farben, reduzierte Kontraste. Atmosphäre von Isolation, Überwachung und technischer Paranoia.“
Zeitreise im Selbstporträt
Beispiel-Prompt:
„Selbstporträt der Person aus dem hochgeladenen Foto als moderner Künstler, etwa mit Kopfhörern oder einfachem T-Shirt, umgesetzt im Stil eines Gemäldes des 17. Jahrhunderts. Dominantes, warmes Goldlicht modelliert das Gesicht, begleitet von tiefem, atmosphärischem Schattenspiel. Sichtbare, pastose Pinselstrukturen im Impasto-Stil verleihen dem Bild malerische Tiefe und Textur. Klassische Lichtführung, ruhige Komposition, zeitlose Anmutung – eine Verschmelzung aus zeitgenössischem Motiv und historischer Malästhetik.“


Düsteres Porträt
Beispiel-Prompt:
„Ultracineastisches Porträt der Person aus dem hochgeladenen Foto, nachts im Regen.
Intensiver Blick nach vorne, nasses Haar an der Stirn, markante Gesichtszüge und dichter Bart. Dramatisches Low-Key-Licht hebt Regentropfen auf Gesicht und Kleidung hervor, dezentes Gegenlicht betont den fallenden Regen. Dunkle, raue Atmosphäre mit hohem Kontrast, tiefen Schatten und emotionalem Noir-Look. Geringe Tiefenschärfe, filmische Farbgebung, hyperrealistische Texturen.“

Unterwasserporträt
Beispiel-Prompt:
„Hyperrealistisches Close-up-Porträt der linken Gesichtshälfte, halb unter Wasser, ein Auge scharf fokussiert am linken Bildrand. Lichtstrahlen mit kaustischen Mustern auf der Haut, schwebende Tropfen und Blasen für Tiefe. Kino-Licht mit weichen Schatten und präzisen Highlights, fotorealistische Details wie Hautporen, feuchte Lippen, Wimpern und dezentes Subsurface Scattering. Traumhafte, surreale Stimmung, geringe Tiefenschärfe, Unterwasser-Makroperspektive. Seitenverhältnis 3:4.“


Szene mit Ultraweitwinkel
Beispiel-Prompt:
„Selbstbewusste Person steht nachts auf einem regennassen Zebrastreifen, blickt mit verspieltem Lächeln nach oben und hält ihre Sonnenbrille nahe am Gesicht. Aufnahme aus extremer Fisheye-Perspektive, wodurch sie größer als die Umgebung wirkt. Neonlichter von Schaufenstern und Straßenlampen spiegeln sich im nassen Asphalt und erzeugen eine cyberartige Street-Atmosphäre. Kino-Licht mit kühlen Blauund warmen Rottönen, hohe Detailtiefe, hyperrealistischer Look, urbane Nachtstimmung.“
Analoger Filmlook
Beispiel-Prompt:
„Stilvolles Porträt der Person aus dem hochgeladenen Foto, in Vintage-Streetwear an eine alte Backsteinmauer gelehnt. Ruhige, theatrale Stimmung mit bewusst geringem Kontrast. Deutlich sichtbare chromatische Aberration (Rot/Cyan-Säume) an den Bildrändern für einen authentischen Retro-Objektiv-Look. Warme Farbgebung mit tiefen, weich ausgeblendeten Schwarztönen im Stil alter Farbnegativfilme. Analoge Ästhetik wie aufgenommen mit einer Canon AE-1 und einem einfachen, lichtstarken 28-mm-Weitwinkelobjektiv. Weiche Schärfe, dezente Körnung, nostalgischer Look.“

Gesicht aus Worten
Beispiel-Prompt:
„Hyperdetailliertes Schwarzweiß-Porträt der Person aus dem hochgeladenen Foto, wobei das gesamte Gesicht ausschließlich aus positiven, motivierenden Wörtern in kräftiger Typografie besteht. Die Worte folgen exakt den Konturen, Licht- und Schattenverläufen des Gesichts, sodass Gesichtsform und Merkmale zu 99,99 % mit dem Referenzfoto übereinstimmen. Sichtbare Begriffe wie „GRATEFUL“, „STAY STRONG“, „THINK POSITIVE“, „HEALTHY“, „HARD“ und weitere positive englische Wörter sind klar lesbar und präzise in die Gesichtsstruktur integriert. Dunkler Hintergrund für starken Kontrast, keine Kleidung sichtbar. Künstlerischer, kraftvoller und realistischer Typografie-Stil mit inspirierender Wirkung.“


Action-Szene
Beispiel-Prompt:
„Dramatische, cineastische Szene mit der Person aus dem hochgeladenen Foto in schwarzer Streetwear auf einer gesicherten industriellen Aussichtsplattform. Schwarzer Hoodie, Beanie, Handschuhe und dunkle Sonnenbrille, ruhige und kontrollierte Körperhaltung. Kalte, neblige Luft mit sichtbarem Atem, trüber Himmel, nebelverhangene Skyline und breiter Fluss im Hintergrund. Tief unterhalb fließender Verkehr mit eingeschalteten Scheinwerfern erzeugt Tiefe und Maßstab. Gedämpfte Türkis-Orange-Farben, raue Texturen, cineastischer Kontrast, geringe Tiefenschärfe, Thriller-Poster-Ästhetik.“

Social-Media-Porträt
Beispiel-Prompt:
„Hyperrealistisches, cineastisches Porträt der Person aus dem hochgeladenen Foto in einem übergroßen, neutralen Social-Media-Rahmen ohne Markenbezug. Gesicht und Mimik bleiben unverändert und gestochen scharf. Dunkle Sonnenbrille, lässige Pose, ein Bein tritt dreidimensional aus dem Rahmen heraus. Minimalistischer Rahmen mit neutralem Benutzernamen „Chris“, Anzeigename „AI Generation“ und abstrakten, plattformneutralen Icons. Hintergrund in kräftigem Kobaltblau mit sanften Cyan-Verläufen.
Sauberes, cineastisches Licht, hohe Detailtiefe, moderner, viraler Look, dezenter 3D-Effekt.“

REFERENZBILD
Industrielles Porträt
Beispiel-Prompt:
„Klares, nachdenkliches Porträt der Person aus dem hochgeladenen Foto, exakt im Fluchtpunkt eines langen Betontunnels positioniert. Das Gesicht ist vollständig sichtbar, zentriert und von den starken, symmetrischen Linien des Tunnels eingerahmt, die in die Dunkelheit führen. Aufnahme mit Weitwinkelobjektiv, verstärkte Tiefenwirkung. Eine einzelne, entfernte warme Lichtquelle definiert das Gesicht mit intensivem Leuchten. Hoher Realismus, industrielle Umgebung, starker Kontrast und ruhige, kontemplative Stimmung.“


Urbanes Street-Porträt
Beispiel-Prompt:
„Selbstbewusste junge Frau aus dem hochgeladenen Foto sitzt nachts vor einem leuchtend violetten Sportwagen auf einer neonbeleuchteten Stadtstraße. Umgeben von Hochhäusern, leuchtenden Werbetafeln und farbigen Reflexionen auf dem Asphalt. Streetwear-Look mit oversized schwarzem Graphic-T-Shirt, dunkler Cargo-Hose, weißen Sneakern und transparenter Brille. Tiefer, dramatischer Kamerawinkel betont Person und Fahrzeug. Cineastisches Licht, hoher Kontrast, scharfe Details, Bokeh-Lichter, futurische TokyoAtmosphäre, geringe Tiefenschärfe.“


Gangster-Game-Style
Beispiel-Prompt:
„Stilisiertes Porträt der Person aus dem hochgeladenen Foto als weiblicher Gangster-Charakter im Videospiel-Stil von GTA V. Gesicht, Identität und körperliche Merkmale bleiben exakt wie im Originalfoto, ohne jegliche Veränderung. Ernsthafter, selbstbewusster Ausdruck mit starker Attitüde. Outfit: schwarze Lederhose, florales Bikini-Top und Nike Blazer Brown Hi Sneaker. Die Person lehnt lässig an einem glänzenden Lowrider mit Chromfelgen, ein Bein locker über das andere gekreuzt. Hintergrund mit urbanem Sonnenuntergang, silhouettierte Palmen vor orangeviolettem Himmel. Dramatische, farbintensive Beleuchtung im Neo-Noir-Look, realistische Spiegelungen auf Fahrzeug und Oberflächen. Hohe Detailtiefe, Ultra-HD-Qualität, authentische Street-Atmosphäre wie aus Los Santos, subtile Game-Poster-Komposition.“
Mensch und Natur
Beispiel-Prompt:
„Surreales Doppelbelichtungs-Porträt der Person aus dem hochgeladenen Foto im seitlichen Profil. Das ruhige Gesicht verschmilzt nahtlos mit einem nebligen Kiefernwald, durchzogen von Bäumen, Ästen und Wurzeln als Symbol für die Verbindung von Natur und Mensch. Weiche, diffuse Beleuchtung mit ätherischer Stimmung, heller Hintergrund, der sanft in die Szene übergeht. Feine Waldtexturen innerhalb der Silhouette, Äste verweben sich mit dem Haar. Cineastische Komposition, hohe Detailtiefe, stimmungsvolle Fine-Art-Fotografie mit realistischer Anmutung.“


Sunset-Porträt
Beispiel-Prompt:
„Cineastisches, hyperrealistisches Porträt der Person aus dem hochgeladenen Foto, vertikales Format. Halbfigur bei Sonnenuntergang, im rechten Bilddrittel im Profil nach links gerichtet. In beiden Händen hält die Person einen übergroßen, leuchtenden Vollmond, der intensiv golden-orange strahlt und feine Kraterstrukturen zeigt. Warmes Mondlicht beleuchtet Gesicht und Haut. Kleidung: helles, grau-beiges Hemd. Dramatischer Abendhimmel mit stark gesättigten Orange- und Rottönen am Horizont, nach oben verlaufend in dunkles Violett. Unten dunkle Wolken, Horizontlinie und schwarze Silhouetten von Bäumen und Gebäuden mit vereinzelten Bokeh-Lichtern. Hoher Kontrast, kräftige Farben, goldenes Licht, tiefe Schatten, fotorealistischer Look mit traumhafter, poetischer Stimmung.“

Gesicht in Linien
Beispiel-Prompt:
„Erstelle ein Porträt der Person aus dem hochgeladenen Foto, dargestellt ausschließlich vom Hals bis zum Kopf. Halte die Gesichtsform, Proportionen und Merkmale exakt wie im Originalfoto. Verwende strikt den Gravur- bzw. Kupferstich-Illustrationsstil der Referenz. Das Gesicht ist stark mit feinen Schraffur- und Kreuzschraffur-Linien ausgearbeitet, mit deutlich erhöhter Liniendichte für Tiefe und Struktur. Kleidung ohne Details darstellen – nur die äußeren Konturen, keine Texturen oder Muster. Hoher Kontrast, klare Linienführung, klassischer Illustrationslook.“


Surreale MakroKomposition
Beispiel-Prompt:
„Surreal-photorealistisches Artwork mit einem riesigen menschlichen Auge als Hintergrund, mit extrem detaillierten Wimpern, Hautstruktur und Spiegelungen in der Iris. Auf dem unteren Augenlid sitzt die Person aus dem hochgeladenen Foto wie auf einer Kante, entspannt poseierend, mit Cargo-Hose, beigen Boots, grauem Longsleeve und CamoSlingbag. Weiche, realistische Schatten passend zur Beleuchtung. Starker Maßstabskontrast zwischen Auge und Miniaturfigur, extreme Makro-Wirkung, hohe Detailtiefe, cineastische Studiobeleuchtung, surreale Atmosphäre, Poster-Komposition.“
Humorvolle Illustration
Beispiel-Prompt:
„Erstelle eine humorvolle Illustration der Person aus dem hochgeladenen Foto in einer völlig absurden Alltagssituation. Die Person befindet sich in einem normalen, alltäglichen Umfeld, verhält sich dort jedoch auf eine offensichtlich unpassende, überraschende oder widersinnige Weise. Die Situation soll auf den ersten Blick unrealistisch und komisch wirken, dabei aber visuell logisch umgesetzt sein. Gesichtsausdruck und Körpersprache der Person unterstützen den Humor und verstärken den absurden Moment.
Stimmige Lichtführung, klare Bildkomposition und nachvollziehbare Perspektive. Insgesamt eine kreative, witzige Szene mit hohem Überraschungseffekt und deutlichem Spaßfaktor.“


Reduziertes Tanzporträt
Beispiel-Prompt:
„Kraftvolles Schwarzweiß-Porträt der Person aus dem hochgeladenen Foto in einer eleganten, athletischen Tanzbewegung. Beleuchtet ausschließlich durch ein starkes, theatrales Gegenlicht, das einen scharfen silbernen Lichtsaum um die Kontur erzeugt und die Person klar vom tiefschwarzen Hintergrund trennt. Kontrastreiche Schwarzweiß-Umsetzung mit weich erhaltenen Schwarztönen zur Bewahrung von Schattendetails. Filmische Anmutung wie aufgenommen mit einer Canon EOS R3 (Filmsimulation) und einem lichtstarken 35-mm-Objektiv mit ausgeprägtem Bokeh.“

DIESE KI-GERÄTE GIBT ES HEUTE
UND DAS KÖNNEN SIE BEREITS
Text: Lukas Wenzel-Horner
Haushaltsroboter sind längst keine Zukunftsvision mehr. Wer sich heute im Handel umsieht, findet eine Vielzahl an Geräten, die ganz konkrete Aufgaben übernehmen: saugen, wischen, mähen oder einfache Abläufe automatisieren. Der Markt ist groß –und genau deshalb fällt es vielen schwer einzuschätzen, was wirklich ausgereift ist und was eher Marketingversprechen bleibt.
Ein realistischer Blick auf aktuelle Produkte hilft, Erwartungen einzuordnen. Denn während manche Roboter bereits zuverlässig im Alltag arbeiten, stehen andere noch am Anfang ihrer Entwicklung.

Staubsaugen & Wischen:
Der Standard, der sich bewährt hat
Staubsaugerroboter sind das bekannteste und zugleich ausgereifteste Beispiel für Haushaltsrobotik. Moderne Geräte arbeiten längst nicht mehr zufällig, sondern erstellen präzise Karten der Wohnung, erkennen Möbel, Teppiche und Hindernisse und reinigen gezielt einzelne Räume. Techniken wie Laser-Navigation oder kamerabasierte Objekterkennung sorgen dafür, dass Kabel, Schuhe oder Haustiernäpfe zuverlässig umfahren werden.
Im Alltag zeigt sich der größte Vorteil nicht in perfekter Sauberkeit, sondern in Regelmäßigkeit. Staubsaugerroboter übernehmen die Grundreinigung, halten Böden konstant sauber und reduzieren Staub sichtbar. Modelle wie der Roborock S8 Pro Ultra oder der iRobot Roomba j7+ zeigen, wie weit diese Technik inzwischen ist. Die integrierte Wischfunktion ist eine sinnvolle Ergänzung, ersetzt jedoch kein gründliches manuelles Wischen – ein wichtiger Punkt für realistische Erwartungen.


Rasenpflege:
Autonom, leise und erstaunlich zuverlässig
Mähroboter gehören zu den am stärksten unterschätzten Haushaltsrobotern. Nach der oft aufwendigen Erstinstallation arbeiten sie über Wochen hinweg nahezu selbstständig. Sie mähen regelmäßig kleine Mengen Gras, was zu einem gleichmäßigen, gesunden Rasen führt – ganz ohne sichtbaren Schnittabfall. Technisch setzen Hersteller wie Husqvarna, Gardena oder Worx auf robuste Sensorik, Zeitpläne und zunehmend auch kamerabasierte Navigation. Besonders spannend sind neuere Modelle wie der Worx Landroid Vision, der ohne klassisches Begrenzungskabel auskommt. Dennoch gilt: Je einfacher der Garten, desto besser das Ergebnis. In sehr verwinkelten oder stark bepflanzten Gärten stoßen auch moderne Mähroboter an Grenzen.
Fensterreinigung:
Nischenlösung mit echtem Nutzen
Fensterputzen gehört zu den unbeliebtesten
Haushaltsarbeiten – genau hier setzen Fensterreinigungsroboter an. Diese Geräte haften per Unterdruck an glatten Glasflächen und bewegen sich systematisch über das Fenster. Besonders bei großen Glasfronten, Wintergärten oder schwer erreichbaren Fenstern können sie eine echte Erleichterung sein.
Modelle wie der Ecovacs Winbot W1 Pro oder der Hobot 2S reinigen zuverlässig große
Flächen, erkennen Kanten und passen ihre Bewegungen an. Einschränkungen gibt es dennoch: Rahmen und stark verschmutzte Stellen müssen meist nachbearbeitet werden.
Fensterroboter ersetzen also nicht die komplette Arbeit, reduzieren aber den Aufwand und die Zeit deutlich.


Poolreinigung: Spezialroboter mit hohem Effekt
Poolroboter sind ein gutes Beispiel dafür, wie sinnvoll Spezialisierung sein kann. Sie übernehmen ausschließlich die Reinigung von Poolboden und -wänden – und erledigen diese Aufgabe oft besser und gründlicher als manuell. Moderne Geräte arbeiten unabhängig vom Filtersystem, bewegen sich autonom durch das Becken und entfernen Schmutz, Algen und Ablagerungen.
Gerade bei regelmäßig genutzten Pools ist der Nutzen hoch. Modelle wie der Dolphin E30 oder der kabellose Aiper Seagull Pro sind technisch ausgereift und im Alltag zuverlässig. Poolroboter gehören zwar zu einer klaren Nische, liefern dort aber einen der deutlichsten Mehrwerte innerhalb der Haushaltsrobotik.
Assistenzroboter:
Erste Schritte in Richtung Service
Assistenzroboter für den Haushalt sind noch kein Massenprodukt, aber bereits real verfügbar. Geräte wie Temi bewegen sich autonom durch Wohnräume, reagieren auf Sprache, ermöglichen Videotelefonie und erinnern an Termine. Technisch kombinieren sie Navigation, Sprachsteuerung und einfache KI-Funktionen.
Im Alltag ersetzen diese Roboter keine menschliche Hilfe, können aber unterstützen – etwa im betreuten Wohnen oder bei eingeschränkter Mobilität. Ihr Nutzen hängt stark vom individuellen Bedarf ab. Für viele Haushalte sind sie noch zu teuer und zu spezialisiert, zeigen aber deutlich, wohin sich der Markt entwickeln könnte.


Sicherheits-
&
Überwachungsroboter: Mobil statt statisch
Ein weiteres, noch junges Einsatzgebiet sind mobile Sicherheitsroboter. Anders als klassische Kameras bewegen sie sich aktiv durch Wohnräume oder über Grundstücke. Der bekannteste Vertreter ist Amazon Astro, der Kameras, Sensoren und Navigation kombiniert, um Auffälligkeiten zu erkennen und zu melden.
Der praktische Nutzen liegt vor allem in der Ergänzung bestehender Sicherheitssysteme. Für den breiten Alltagseinsatz sind diese Roboter derzeit noch teuer und funktional begrenzt. Dennoch zeigen sie, wie Robotik und KI künftig stärker in Sicherheitskonzepte integriert werden könnten.

Spezialroboter: Wenn Aufgaben klar definiert sind
Neben bekannten Haushaltsrobotern gibt es zahlreiche Speziallösungen, etwa für Solarpanel-Reinigung, Dachrinnen oder Fassaden. Diese Geräte sind meist für professionelle oder semi-professionelle Anwendungen gedacht, zeigen aber eindrucksvoll, wie gut Robotik funktioniert, wenn Aufgaben eindeutig definiert sind. Systeme wie SolarCleano oder halbautomatische Reinigungsroboter sind keine Alltagsprodukte, verdeutlichen aber ein zentrales Prinzip: Je klarer die Aufgabe, desto besser arbeitet der Roboter.
FAZIT:
Spezialisierung schlägt Vielseitigkeit
Haushaltsroboter sind heute dort am stärksten, wo sie eine klar umrissene Aufgabe übernehmen. Staubsaugen, Mähen, Reinigen – in diesen Bereichen liefern sie echten Mehrwert. Universalhelfer, die „alles können“, existieren hingegen noch nicht.
Wer Haushaltsrobotik sinnvoll nutzen möchte, sollte nicht fragen, was technisch möglich ist, sondern welche Aufgabe im Alltag wirklich entlastet werden soll. Genau dort spielen moderne Roboter ihre Stärke aus.

Fachbegriffe erklärt
KI-BEGRIFFE VON A BIS Z
VERSTÄNDLICH ERKLÄRT,
OHNE FACHCHINESISCH
Text: Lukas Wenzel-Horner
Was ist eigentlich ein Large Language Model? Wofür steht der Begriff „Prompt“? Und was genau bedeutet es, wenn eine KI „halluziniert“? Wer sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigt – egal ob privat, beruflich oder nur aus Neugier –, begegnet schnell einer Vielzahl neuer Fachbegriffe. Manche klingen kompliziert, andere sind mehrdeutig, viele stammen aus der englischen Fachsprache. Dabei ist ein solides Grundverständnis
entscheidend, um Entwicklungen einordnen und die Technik sinnvoll nutzen zu können. Unser Glossar bietet einen kompakten Überblick über die wichtigsten Begriffe rund um KI – verständlich erklärt, alphabetisch sortiert und auf das Wesentliche reduziert. Egal ob du Einsteiger bist, regelmäßig mit KI-Tools arbeitest oder einfach nur dein Wissen auffrischen willst: Dieses Nachschlagewerk hilft dir, Licht ins Dunkel der Fachbegriffe zu bringen.
Algorithmus
Eine feste Abfolge von Anweisungen, mit der ein Computer ein Problem löst. In der KI steuern Algorithmen, wie Daten verarbeitet, Muster erkannt und Entscheidungen getroffen werden.
API (Application Programming Interface)
Eine Programmierschnittstelle, über die verschiedene Software-Systeme miteinan-
der kommunizieren. APIs ermöglichen es, KI-Modelle wie GPT in Apps, Websites oder andere Programme einzubinden.
App / GPT
Im ChatGPT-Umfeld bezeichnet ein GPT eine Erweiterung mit speziellen Fähigkeiten. Solche Apps übernehmen konkrete Aufgaben wie Planung, Analyse, Schreiben oder Gestaltung direkt im Chat.
Artificial Intelligence (AI)
Englischer Begriff für Künstliche Intelligenz. International deutlich gebräuchlicher als „KI“, vor allem in Software, Forschung und Fachartikeln.
Automatisierung
Bezeichnet Abläufe, die ohne ständiges menschliches Eingreifen ablaufen. KI wird häufig eingesetzt, um wiederkehrende Auf gaben wie Sortieren, Planen oder Auswerten zu automatisieren.
Bias
Verzerrung in Daten oder Modellen, die zu unfairen oder fehlerhaften Ergebnissen führen kann. Wenn Trainingsdaten einseitig sind, übernimmt die KI diese Schieflage.
Big Data
Sehr große, komplexe Datenmengen, die mit klassischen Methoden kaum noch verarbeitet werden können. KI nutzt Big Data, um Muster und Zusammenhänge zu erkennen.
Bild-KI
KI-Systeme, die Bilder aus Textbeschreibungen erzeugen oder bestehende Bilder verändern. Einsatzgebiete sind Design, Illustration, Fotobearbeitung und kreative Experimente.
Chatbot
Ein Programm, das in Dialogform mit Menschen kommuniziert. Moderne KI-Chatbots können Texte schreiben, Fragen beantworten oder beim Planen helfen, haben aber kein eigenes Bewusstsein.
Context
Der Zusammenhang einer Anfrage. Je mehr Hintergrundinformationen eine KI erhält, desto genauer kann sie antworten. Fehlender Kontext führt oft zu allgemeinen Ergebnissen.
Computer Vision
Teilbereich der KI, der sich mit dem „Sehen“ von Maschinen beschäftigt – etwa bei Gesichtserkennung, Objekterkennung oder Bildanalyse.
Datenschutz
Beschreibt den Schutz persönlicher und sensibler Daten. Bei KI-Anwendungen sollte man besonders vorsichtig sein, welche Informationen man eingibt.
Deep Learning
Ein Teilbereich des maschinellen Lernens, der mit tiefen neuronalen Netzen arbeitet. Wird häufig bei Sprachverarbeitung, Bilderkennung und generativer KI eingesetzt.
Diffusion Models
Ein Verfahren zur KI-Bilderzeugung, bei dem Bilder schrittweise aus Rauschen entstehen. Grundlage vieler moderner Bild-KIs wie Stable Diffusion.
Embedding
Eine Technik, bei der Wörter, Texte oder Bilder in Zahlen umgewandelt werden, damit KI sie vergleichen und verarbeiten kann.
Explainable AI
Erklärbare KI. Ziel ist es, Entscheidungen von KI-Systemen nachvollziehbar zu machen, statt sie als „Black Box“ zu behandeln.
Fine-Tuning
Gezieltes Nachtrainieren eines bestehenden KI-Modells für spezielle Aufgaben oder Fachgebiete, z. B. Medizin, Recht oder Unternehmenssprache.
Generative KI
KI-Systeme, die neue Inhalte erzeugen können – etwa Texte, Bilder, Musik oder Videos. Sie erstellen Inhalte auf Basis gelernter Muster, nicht durch Kopieren.
GPT (Generative Pretrained Transformer)
Ein von OpenAI entwickelter Modelltyp für Textverarbeitung. Grundlage von ChatGPT und vielen modernen Sprach-KIs.
Halluzination
Bezeichnet falsche oder erfundene Aussagen einer KI, die dennoch überzeugend klingen. Ursache ist, dass Sprachmodelle Wahrscheinlichkeiten berechnen, keine Fakten prüfen.
Hybridmodell
Ein KI-Modell, das verschiedene Methoden kombiniert, etwa mehrere Lernansätze oder unterschiedliche Datentypen (Text + Bild).
Inference
Der Moment, in dem ein trainiertes KI-Modell eine Eingabe verarbeitet und eine Ausgabe erzeugt – also die eigentliche Nutzung der KI.
Intelligente Agenten
KI-Systeme, die selbstständig Ziele verfolgen, Informationen sammeln und Aktionen ausführen können, z. B. bei Automatisierungen.
KI-Modell
Das technische Rechenmodell hinter einer KIAnwendung. Unterschiedliche Modelle haben unterschiedliche Stärken, etwa beim Schreiben, Rechnen oder Erkennen von Bildern.
Künstliche Intelligenz (KI)
Sammelbegriff für Computersysteme, die Aufgaben übernehmen, für die normaler -
weise menschliches Denken nötig wäre. KI arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten und Mustern – nicht mit Bewusstsein.
Language Model (Sprachmodell)
Ein KI-Modell, das Texte analysieren, erzeugen und verarbeiten kann. Grundlage moderner Chatbots und Übersetzungstools.
LLM (Large Language Model)
Großes Sprachmodell, das mit extrem vielen Textdaten trainiert wurde. Beispiele sind GPT-Modelle, Claude oder Gemini.
Machine Learning (ML)
Maschinelles Lernen: KI-Systeme lernen aus Daten, statt fest programmiert zu sein. Grundlage fast aller modernen KI-Anwendungen.
Multimodale KI
KI-Systeme, die verschiedene Inhaltstypen gleichzeitig verarbeiten können – z. B. Text, Bild, Audio oder Video.
Neuronales Netz
Ein Rechenmodell, das grob dem menschlichen Gehirn nachempfunden ist. Besteht aus vielen miteinander verbundenen „Neuronen“.
NLP (Natural Language Processing)
Sprachverarbeitung durch KI. Ermöglicht es Computern, menschliche Sprache zu analysieren, zu verstehen und zu erzeugen.
Open Source KI
KI-Modelle oder Tools, deren Quellcode offen zugänglich ist. Beispiele sind Stable Diffusion, Mistral oder LLaMA.
Prompt
Die Eingabe an eine KI – also Frage, Anweisung oder Beschreibung. Klar formulierte Prompts führen zu besseren Ergebnissen.
Prompt Engineering
Die gezielte Gestaltung von Prompts, um die Qualität der KI-Antworten zu verbessern. Kleine Änderungen können große Wirkung haben.
Reinforcement Learning
Lernmethode, bei der KI durch Belohnungen und Strafen lernt – ähnlich wie Menschen durch Versuch und Irrtum.
Stable Diffusion
Ein Open-Source-Modell zur KI-Bilderzeugung, das auf Diffusion Models basiert und sehr flexibel einsetzbar ist.
Token
Kleine Texteinheiten, in die Texte für KI-Modelle zerlegt werden – etwa Wörter, Silben oder Zeichenfolgen.
Transformer
Ein neuronaler Modelltyp, der besonders gut mit Sprache umgehen kann. Grundlage von GPT, BERT und vielen anderen Modellen.
Trainingsdaten
Die Daten, mit denen eine KI gelernt hat. Sie bestimmen Wissen, Stil und Grenzen eines Modells.
Voice Cloning
Technik zur Nachbildung menschlicher Stimmen mithilfe von KI, z. B. für Hörbücher oder Synchronisation.
Weak AI (Narrow AI)
KI-Systeme, die auf eine klar begrenzte Aufgabe spezialisiert sind. Fast alle heutigen KI-Anwendungen gehören zu dieser Kategorie.
WAS DIE KI GUT KANN
TEXT VERSTEHEN & ERZEUGEN:
Chatbots wie GPT schreiben Mails, Konzepte, Gedichte oder Programmcode.
BILDER ERSTELLEN:
Mit Tools wie Midjourney oder ChatGPT entstehen Bilder aus einfachen Textbefehlen.
SPRACHE ERKENNEN & IMITIEREN:
Sprach-KIs wie ElevenLabs oder Whisper transkribieren oder klonen Stimmen.
AUTOMATISIEREN:
KI hilft beim Sortieren von E-Mails, Generieren von Inhalten oder Analysieren großer Datenmengen.
WAS DIE KI NICHT KANN
VERSTEHEN IM MENSCHLICHEN SINNE:
KI „weiß“ nicht, was sie sagt – sie errechnet Wahrscheinlichkeiten, kein echtes Wissen.
KRITISCH DENKEN ODER REFLEKTIEREN:
Es gibt kein Bewusstsein, keine Absicht –nur mathematische Modelle.
„WAHR“ VON „FALSCH“ UNTERSCHEIDEN:
KI halluziniert Inhalte, wenn sie sich „unsicher“ ist.
EMOTIONEN WIRKLICH ERFASSEN:
Sie kann Gefühle simulieren, aber nicht empfinden oder verstehen.

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