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LOKALES

Kultur braucht Wirtschaft – Wirtschaft braucht Kultur BRUNECK – Mit der Berufung von Gertrud Niedermair Pescoller in den Stadtrat kommt nicht nur ein neues Gesicht in den Gemeindeausschuss von Bruneck. Die Karten wurden auch bei der Ressortvergabe neu gemischt.

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ür die Berufung von Gertrud Niedermair Pescoller in den Stadtrat gab nicht der Wahlsieg den Ausschlag, sondern die gesetzlich vorgesehene Frauenquote und der Verzicht von Margit Auer Ellemunter auf das Amt. „Als mir Bürgermeister Roland Griessmair das Angebot unterbreitete, mich als Stadträtin zu berufen, bedurfte es einer raschen Entscheidung. Die politische Arbeit hat mich sehr interessiert, und die neue Aufgabe bot einen großen Anreiz“, gesteht die neue Stadträtin. Bereits im Wahlkampf waren ihre Schwerpunkte Kultur und Wirtschaft klar definiert: „Diese Lebensbereiche sind für mich keine Gegensätze, sondern sie ergänzen sich.“

Ihr Werdegang widerspiegelt diese politische Haltung. Die ausgebildete Musiklehrerin verließ den Schulbetrieb, stieg in das Unternehmen ihres Mannes ein und schloss ein Hochschulstudium in Wirtschaft ab. „Die Kultur war mir stets ein Anliegen. Heute bin ich selbst Unternehmerin. Eine gute Wirtschaft ist notwendig für eine florierende Gesellschaft. Die Kultur dagegen ermöglicht, zu reflektieren“, ist Gertrud Niedermair Pescoller überzeugt. In den letzten drei Legislaturperioden war die Kultur mit dem Sozialwesen in einem Ressort vereint. Für die neue Stadträtin hat der Bürgermeister den Amtsbereich Kultur nun mit der Wirtschaft verbunden. Hinzu kommen das Stadtmarketing

und die Beziehungen zur Ortschaft Bruneck Stadt. Den persönlichen Kontakt zu den Bürgern ermöglicht die wöchentliche Sprechstunde. Alle Vereine wurden zu einem Gespräch geladen: „In Bruneck sind über 80 Vereine kulturell aktiv. Die Stadt hat eine hohe Veranstaltungsdichte und verfügt über ein breit gefächertes Kulturangebot. Diesen Standard gilt es zu erhalten.“ Für konkrete Ideen, so die Stadträtin, die sie in ihrer Amtszeit umsetzen möchte, sei es noch zu früh. Zunächst gehe es darum, den Istzustand zu studieren. An Engagement würde es nicht fehlen. (SP)

Lernschwäche bei Kindern, Konzentrationsstörung, Zappelphilipp

DR. MED. KARIN BOTCHEN Fachärztin für physikalische und rehabilitative Medizin St. Georgen, Ahraue 12b Tel. 0474-830 494 Mobil 346 621 68 84 info@botchen.it

In der übernächsten Ausgabe lesen Sie über: Schönheit von innen nach außen

Frau Dr. Botchen – worauf sollen Eltern bei ihren Kindern aufpassen? In unserer heutigen Gesellschaft gibt es auch für Kinder immer mehr Herausforderungen. Kindergarten, Schule, Hausaufgaben, Nachmittagsprogramm. Kinder haben oft einen Stundenplan wie Erwachsene. Dazu kommen Fernsehen, Computer, soziale Medien. Das alles verursacht Stress, Leistungsdruck, Versagensängste, Spannungen, Aggressionen. Wundert es dann noch, wenn Kinder hyperaktiv werden oder sich nicht mehr konzentrieren können? Wenn Kinder Nägel kauen oder Schlafstörungen entwickeln? Wenn Kinder sich zu wenig bewegen und Fast-Food essen? Ab wann sollte man etwas unternehmen? Wenn Kinder über einen Zeitraum von ca. 3 Monaten immer wieder auffällig werden, klagen oder wenn Rückmeldungen aus Kindergarten oder Schule kommen, dass sich Verhaltensauffälligkeiten einschleichen, spätestens dann sollte gehandelt werden.

Was kann man tun? Kinderärzte sind hier spezialisiert. Aber es gibt noch mehr. Gerade die Kinder reagieren noch gut auf sanfte Methoden. Je nach Symptomen oder Beschwerden kann mit Akupunktur viel erreicht werden. Dabei verwendet man Magnetkügelchen statt Nadeln. Bewegung, Ernährung und genügend Flüssigkeitszufuhr sind selbstverständliche Säulen. Gute Erfahrungen werden weltweit gemacht mit der lokalen OzonTherapie. Hierbei wird das Gas vergleichbar mit einem Zäpfchen eingebracht. So profitieren Kinder von allen Vorteilen des medizinischen Ozons: Steigerung der Konzentration, Verbesserung der Leistung, Stabilisierung der Stimmung, Verbesserung des Schlafes, weniger anfällig für Erkältungen, Regulierung der Verdauung, um nur einige zu nennen. Gibt es Einschränkungen bei Alter? Seit in Südtirol die alternative Medizin und speziell die Ozontherapie eingeführt wurde, sind Patienten aller Altersklassen mit gutem Erfolg behandelt worden. 11

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Puschtra Nr. 16 vom 27. August 2014  

Puschtra Nr. 16 vom 27. August 2014  

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