DROPA Balance 11/21

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Wir setzen uns in Bewegung Im Alter fit und geschmeidig bleiben

Körpereigene Abwehr unterstützen Der Erkältungssaison trotzen

Naturporträt Rosskastanie stärkt die Blutgefässe

In der Schweiz auf Recycling-Papier gedruckt.


V O N D E R M AT O L O G E N E M P F O H L E N .

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Gesundheit Wissenshäppchen 6 Beweglich bleiben

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Das Alter hinterlässt Spuren am Be‑ wegungsapparat. Mit Übungen lassen sich Beine und Rumpf stärken sowie Gleichgewicht und Kraft trainieren

Das Immunsystem aktivieren

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Jetzt ist die körpereigene Abwehr ge‑ fragt! Wie Sie das komplexe System unterstützen können

Umgang mit der Angst

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Chronische Angststörungen können den Alltag von Betroffenen stark ein‑ schränken

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Beauty Vorher – Nachher Schwesternpaar

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Ein strahlendes Duo: Wir stylen zwei DROPA Balance Leserinnen

Schön gezupft

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Volle, klar definierte Augenbrauen liegen im Trend – lesen Sie exklusive Tipps von der DROPA Kosmetikerin


Inhaltsverzeichnis

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Natur Sie stärkt die Blutgefässe

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Die Rosskastanie im Fakten-Porträt

Fam ilie Bildschirm im Mittelpunkt

Heilendes Baden

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Hydrotherapie kann Rheumaschmer‑ zen, Verspannungsbeschwerden und Muskelblockaden lindern

Feste Medienzeiten geben dem Familienalltag Struktur. Eine Medien‑ pädagogin weiss, worauf es dabei ankommt

Auf der letzten Reise

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Diverses Tipps & Trends

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Empfehlungen aus Ihrer DROPA

Weihnachtsambiente

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Geschenkideen aus Ihrer DROPA

DROPA Persönlich

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Zwei DROPA Mitarbeitende geben Einblick in ihren Alltag

DROPA Wettbewerb

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Rätselspass mit DROPALINO 61

Eine Bestatterin erzählt uns von ihrem Berufsalltag zwischen Urnen und Kondolenzbüchern

Preisrätsel

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GESUNDE

Wissenshäppchen Machen Sie es sich hyggelig! Beim Begriff «Hygge» geht es in erster Linie um ein Gefühl: einen Mix aus Gemütlichkeit, Glück und Zufrie‑ denheit. Hygge bedeutet, gemeinsam oder allein die schönen Momente im Leben zu geniessen und zu entspan‑ nen. Dafür braucht es überraschend wenig. Kuschelige Decken, weiche Kissen, flauschige Teppiche, duftende Kerzen und dazu ein gutes Buch und eine grosse Tasse Tee, und schon kommt in den eigenen vier Wänden Hygge mit Wohlfühlgarantie auf.

S chlehdorn Schlehdorn ist eng mit der Pflaume verwandt. Allerdings hat er harte Dornen an den Zwei‑ gen. Wegen seiner dunklen Rinde wird er auch Schwarzdorn genannt. Schlehenfrüchte reifen ab September und werden erst nach dem ersten Frost geerntet, sonst schmecken sie bitter. Kerne werden nicht mitgegessen, weil sich ihre Inhaltsstoffe im Körper in giftige Blausäure um‑ wandeln. Aus den Blüten und Früchten lassen sich Elixiere, Säfte, Liköre und Cremen her‑ stellen. Dank der wertvollen Inhaltsstoffe gelten Schlehenfrüchte als wahre Vitaminbomben. Sie wirken stärkend sowie entzündungshemmend und werden deshalb in der Naturheilkunde auch bei Hautkrankheiten sowie Nieren- und Blasen‑ steinen eingesetzt.

ROTE BLUTKÖRPERCHEN LEBEN LÄNGER ALS WEISSE Blutkörperchen erfüllen im Körper wichtige Aufgaben: Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) transportieren Sauerstoff von der Lunge zu den Organen und Kohlendioxid von den Organen in die Lunge. Durchschnittlich hat der Mensch davon rund 5,5 Millionen pro Mikroliter Blut. Die weissen Blutkörperchen (Leu‑ kozyten) sind die Abwehrzellen des Körpers. Sie bekämpfen Viren, Bakterien oder Pilze. Wir haben rund 7'500 weisse Blutkörperchen pro Mikroliter Blut. Sie leben rund acht bis zwölf Tage, rote hingegen bis zu vier Monate – also wesentlich länger.

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WAS IST EIN PHILTRUM? Das Philtrum ist das vertikale Grübchen zwischen Nase und Oberlippe. Der Name kommt aus dem Griechischen und be‑ deutet «Liebeszauber». In der Antike galt das Philtrum als eine der erogensten Zonen des Körpers, da an dieser Stelle be‑ sonders viele Nerven verlaufen. Die Form des Philtrums bildet sich im Embryonalstadium, wenn die Gesichtshaut zusammenwächst.

WER HAT DAS PAPIERASCHENTUCH ERFUNDEN?

HINGUCKER AUGENFARBE

Jahrhundertelang wurden Taschentücher aus Stoff zum Schnäuzen und Putzen der Nase benutzt. Doch ab 1929 begann sich dies schnell zu ändern, als der deutsche Papierfabrikant Oskar Rosenfelder das Papierschnupftuch aus reinem Zellstoff erfand. Er liess es unter dem Markennamen Tempo eintragen und patentieren.

Rund 80 bis 90 Prozent aller Menschen weltweit haben braune Augen. Der Rest verteilt sich auf die Augenfarben Blau (8 bis 10 Prozent), Haselnuss und Bernstein (je 5 Prozent) sowie Grau und Grün (je 2 bis 3 Prozent). Verantwortlich für die Au‑ genfarbe sind nicht nur die Gene, sondern auch Melanin, dieses bestimmt die Pig‑ mentation von Haut, Haaren und Augen. Melanin wirkt als natürlicher UV-Schutz. In Regionen mit viel Sonne haben die Menschen daher meistens braune Augen und eine dunkle Haut.

VOM RAUCH ZUM DUFT Die ersten Wohlgerüche haben Menschen durch das Abbrennen von Räucherwerk geschaffen. Das heute verwendete Wort «Parfüm» leitet sich vom lateinischen «per fumum» ab, was «durch Rauch» bedeutet. Schon vor 5'000 Jahren wurden Blumen, Kräuter und Harze verbrannt, hauptsächlich zu Ehren der Götter. Der Ursprung der modernen Parfümerie liegt in der französischen Stadt Grasse. Bis ins frühe 19. Jahr‑ hundert bestanden Parfüms aus rein natürlichen Inhaltsstoffen. Doch dank For‑ schungs- und Entwicklungsarbeit gelang es deutschen Chemikern, Duftstoffe synthe‑ tisch herzustellen. Damit begann eine neue Ära der Parfümerie, die zu einer starken Expansion der Duftstoffindustrie führte, die bis heute anhält. Texte: Christina Bösiger

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Alles in Bewegung BIS INS HOHE ALTER

Laufen, tanzen, schwimmen: Unser Körper ermöglicht uns vieles. Doch mit zunehmendem Alter schwinden oftmals Beweglichkeit und Kraft. Wir geben Tipps, wie der Bewegungsapparat fit und geschmeidig bleibt. Knochen, Muskeln, Sehnen und Gelenke funktio‑ nieren in jungen Jahren oft reibungslos – doch im Alter beginnen die Beschwerden. Es zwickt im Rücken, die Hüfte schmerzt, die Finger fühlen sich steif an. Schon ab 55 Jahren wird der natür‑ liche Alterungsprozess deutlich spürbar, und wer inaktiv ist, verliert an Kraft und Gleichgewicht. Regelmässige Bewegung und Sport sind der Schlüssel für einen gesunden Bewegungsappa‑ rat. Insbesondere Muskulatur und Kraft lassen sich in jedem Alter aufbauen. Nur was nicht genutzt wird, bildet sich zurück. So verhält sich das Bindegewebe, etwa Muskeln, Sehnen und Faszien, wie ein Gummiband: Je länger dieses nicht beansprucht wird, desto spröder wird es 8

und reisst unter geringer Belastung. Wird das Band aber immer wieder in die Länge gezogen, verliert es weniger schnell an Elastizität. Für ak‑ tive Menschen stehen die Chancen also gut, dass sie bis ins hohe Alter vital bleiben. Folgen von Bewegungsmangel Bewegungsmangel kann sich negativ auf rheu‑ matische Erkrankungen wie Arthrose, Pseudo‑ gicht oder Osteoporose auswirken. Rund 90 Prozent der über 65-Jährigen leiden an einer Form der Arthrose. Bei der Gelenkserkrankung baut sich der Knorpel ab, wodurch Knochen an Knochen reibt. Die Folgen sind starke Bewe‑ gungsschmerzen, Reizungen und steife Gelenke.


Wer sich nun aber schont, tut seinem Körper nichts Gutes. Werden Gelenke zu wenig bewegt, fehlt es an Gelenkschmiere und der Knorpel wird mit zu wenig Nährstoffen versorgt. Dasselbe gilt für Osteoporose – eine Knochenerkrankung, bei der sich die Knochendichte verringert und das Risiko für Brüche steigt. Regelmässige Bewe‑ gung stärkt und kräftigt auch die Knochen.

INTERVIEW MIT MENA SUTER

Physiotherapeutin bei Sport Clinic in Zürich und Research Assistant an der Universitätsklinik Balgrist

Warum ist regelmässige Bewegung gerade im Alter wichtig? Wenn man sich kaum oder selten bewegt, nimmt die Muskelmasse ab, die Knochen werden poröser, und das Bindegewebe wird weniger durchblutet. Die Folgen: Die Bandscheiben und die Menisken erhalten zu wenig Nährstoffe und trocknen aus. Sehnen, Bänder und Faszien verlieren an Spannkraft, wodurch wir steif werden. Kurz: Wir werden schwächer und weniger beweglich.

Wichtige Mikronährstoffe Neben körperlicher Aktivität begünstigen wei‑ tere Faktoren unsere Beweglichkeit und Kraft. Besonderes Augenmerk gilt einer ausgewogenen Ernährung und einer ausreichenden Eiweissauf‑ nahme, weil Proteine die Bausteine für Muskeln sind. Eine ältere Person benötigt als Richtwert täglich rund ein Gramm Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht. Auch Mikronährstoffe wie Kal‑ zium, Magnesium und Vitamin D sind essenziell für Knochengesundheit und Muskelfunktion. Mineralsalze wie etwa Schüssler Salze helfen, diese besser aufzunehmen und zu verwerten.

Welche Mechanismen löst Bewegung im Körper aus? Bewegung und gezielte Belastung verlangsamen den natürlichen Alterungsprozess. Bandscheiben und Menisken etwa werden unter Belastung «ausgepresst», in der Belastungspause saugen sie sich wieder voll. So ernährt sich das Bindegewebe und bleibt elastischer. Auch die Knochenstruktur wird durch Belastung stärker. Gerade schwache Knochen müssen gefordert werden. Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass man bei Osteoporose Belastung meiden sollte.

Um den Bewegungsapparat zu unterstützen, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an: Nah‑ rungsergänzungsmittel, die mit Kollagen ange‑ reichert sind, stärken Muskeln, Knorpel, Sehnen und Bänder und erhöhen deren Zugfestigkeit. Kollagen ist ein Eiweiss, das natürlicherweise im Bindegewebe vorkommt. Ein Tipp sind auch Präparate aus der neuseeländischen Grünlipp‑ muschel, die sich positiv auf die Funktionsfä‑ higkeit der Gelenke auswirken. Zu guter Letzt ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr empfehlenswert – pro Tag rund zwei Liter. Was‑ ser befeuchtet nicht nur, sondern transportiert die Nährstoffe auch dorthin, wo sie gebraucht werden: zu den Organen und Muskeln.

Was sind Ihre wichtigsten Tipps? Je weniger beweglich jemand ist, desto grösser ist die Verletzungsgefahr – es fehlt an Körperkontrolle und Reaktionsfähigkeit. Mangelt es dazu an Rumpf- und Beinkraft, steigt die Sturzgefahr. Um die Beweglichkeit zu fördern, sollte man den ganzen Bewegungsradius nutzen. Die Arme auch über den Kopf und nach hinten strecken. Aber auch Massagen und Dehnübungen können unterstützen.

Die gute Nachricht zum Schluss: Für den ersten Schritt ist es nie zu spät. Bewegung und eine ausgewogene Ernährung wirken sich in jedem Alter positiv auf den Körper aus – auch für sol‑ che, die ihr Leben lang Bewegungsmuffel waren.

Physiotherapeutin Mena Suter empfiehlt drei Trainingseinheiten pro Woche, davon mindestens eine im Ausdauerbereich, die anderen mit Kraft- und Gleichgewichtsübungen. Ihre Übungsan‑ leitungen lesen Sie auf Seite 13.

Text: Sarah Schumacher und Julie Freudiger Bitte umblättern

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WO ES OFT AM MEISTEN SCHMERZT Der Alterungsprozess findet überall im Körper statt, doch einige Stellen sind besonders anfällig auf Schmerzen – sei es durch Fehlhaltungen, Verspannungen, schwindende Muskeln oder Erkrankungen.

Bewegungseinschränkung: Hüfte und Beckenboden Hüftschmerzen können viele Ursachen haben, zum Beispiel Fehlhaltungen, Muskelverspannungen oder Überbelastung. Die Schmerzen strahlen unter Umständen bis ins Bein aus. Häufig ist auch Arthrose der Grund für Hüftschmerzen, also ein Verschleiss des Gelenkknorpels. Das obere Ende des Oberschenkelknochens ist zudem am meisten von Osteoporose betroffen. Die Muskulatur, die das Becken nach unten abschliesst, geht gerne vergessen. Eine schwache Beckenbodenmuskulatur kann auch zur Inkontinenz beitragen. Anlaufen braucht Geduld: Kniegelenke Da das Kniegelenk nicht in einer Gelenkspfanne eingebettet ist, wird es allein durch Bänder, Menisken, Muskeln und Kniescheibe stabilisiert. Sobald es an Kraft und Elastizität dieser Strukturen fehlt, wird das Knie anfällig für Verletzungen. Schmerzen können etwa durch Abnützung, Überbelastung oder Entzündungen hervorgerufen werden. Eine der häufigsten Ursachen für Knieschmerzen ist Arthrose.

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Schmerzhafte Verspannungen: Schultern und Nacken Oft wirkt sich ein verspannter Nacken auch auf die Schultern aus, die man vor lauter Schmerzen anspannt. Wenn diese bis in den Hinterkopf ausstrahlen, kann es sogar zu Spannungskopfschmerzen kommen. Grund für die Steifheit sind oft Verspannungen oder Verkürzungen der Muskeln – wiederum ausgelöst durch Bewegungsmangel und Fehlhaltungen. Mit zunehmendem Alter ist das Risiko für Bandscheibenbeschwerden in der Halswirbelsäule sowie für Osteoporose erhöht.

Herausforderndes Greifen: Handgelenke und Finger Die Hand ist aus 27 Einzelknochen aufgebaut, die durch Gelenke und Bänder miteinander verbunden sind. Wird dieses Bindegewebe spröde, schränkt das die Beweglichkeit der Hände ein. Einfache Alltagshandlungen wie etwa eine Flasche öffnen werden zur Herkulesaufgabe. Schmerzen in den Fingern und Handgelenken können zudem ein Anzeichen für Rheuma sein: Jede dritte Person über 50 Jahre ist beispielsweise von Fingerarthrose betroffen.

Es zwickt: Wirbelsäule und Rücken Im Alter macht sich der Muskelabbau besonders im Rücken bemerkbar: Schwache Rückenmuskeln verspannen sich bei Überbelastung. Auch die fehlende Elastizität der Faszien, einer Form des Bindegewebes, kann Rückenschmerzen auslösen. Da zudem Bandscheiben, Sehnen und Muskeln spröder werden, steigt das Risiko einer Versteifung der Wirbelsäule sowie für Bandscheibenvorfälle. Abnützungen und Verkalkungen können zudem den Wirbelkanal verengen und auf einen Nerv drücken, was starke Schmerzen auslöst.

Text: Sarah Schumacher und Julie Freudiger

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Eine Antwort der Natur

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WER RASTET, DER ROSTET: ÜBUNGEN FÜR ZU HAUSE Um körperlich fit zu bleiben, sind Ganzkörperübungen sinnvoll, die Alltagsbewegungen nahekommen.

KNIEBEUGEN FÜR EINEN STABILEN RUMPF Stehen Sie etwas breiter als hüftbreit, beugen Sie die Knie, als ob Sie absitzen möchten, und stehen Sie danach dynamisch wieder auf. Achten Sie darauf, dass die Knie über den Füssen sind und leicht nach aussen zeigen. Rücken gerade halten, Bauchnabel leicht einziehen. Wiederholen Sie die Übung 8- bis 10-mal, je nach Fitnesslevel können Sie diese bis zu 30-mal in zwei bis drei Serien wiederholen. Einfacher: Setzen Sie sich kurz auf einen Stuhl ab. Schwieriger: Integrieren Sie ein Gewicht. Mena Suter: «Kniebeugen stärken Beine, Gesäss, Rücken und Rumpf. Wenn Sie zum Absitzen die Arme über den Kopf heben, trainieren Sie zudem die Schulterbeweglichkeit.»

EIN-BEIN-STAND FÜR DAS GLEICHGEWICHT Stellen Sie sich hüftbreit mit geradem Oberkörper hin. Heben Sie ein Bein an und tippen Sie mit dem Fuss den Boden vorne, seitlich und hinten an, ohne abzustehen. Wiederholen Sie die Übung pro Bein viermal à 20 bis 60 Sekunden. Einfacher: Halten Sie sich am Türrahmen fest und/oder stehen Sie ganz ab. Schwieriger: Führen Sie die Übung auf einer instabilen Unterlage wie einer Matte aus. Mena Suter: «Den Ein-Bein-Stand können Sie auch leicht in den Alltag einbauen, indem Sie auf einem Bein Zähne putzen oder abwaschen. Auch regelmässiges Barfusslaufen fördert das Gleichgewicht.»

AUSFALLSCHRITT FÜR KRAFT UND BALANCE Machen Sie einen grossen Ausfallschritt nach vorne, die Beine sind hüftbreit, und verlagern Sie das Gewicht mehrheitlich auf den vorderen Fuss. Beugen Sie beide Knie maximal 90 Grad und strecken Sie sie wie‑ der. Den Oberkörper aufrecht halten. Wiederholen Sie die Übung 8- bis 10-mal, je nach Fitness bis zu 20-mal, bei einer bis drei Serien pro Bein. Einfacher: Verringern Sie den Winkel in den Knien und halten Sie sich fest. Schwieriger: Bauen Sie eine instabile Unterlage und/oder Gewichte ein. Mena Suter: «Wer fit ist, kann sein Gleichgewicht zusätzlich fordern: Stehen Sie mit dem vorderen Fuss auf eine Treppenstufe, beugen Sie die Knie und führen Sie das hintere Knie neben das vordere, kurz balancieren, den Fuss wieder hinten abstellen.» Bitte umblättern

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NATÜRLICHE UNTERSTÜTZUNG BEI BESCHWERDEN Selbst wer sich regelmässig bewegt oder auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achtet, ist vor medizinischen Eingriffen nicht gefeit. Knochenbrü‑ che oder Verletzungen der Wirbelsäule nach einem Sturz sowie stark abge‑ nutzte Gelenke an Hüfte, Knien oder Füssen lassen sich je nach Fall nur operativ behandeln. Die Naturheilkunde kann dabei hilfreich zur Seite stehen.

LINDERUNG VON AUSSEN Salben und Gels aus Ringelblume sowie Umschläge mit Kamillenessenz oder Schafgarbe können die Wundheilung fördern.

REGENERATION VON INNEN Spagyriksprays aus Arnika, Johanniskraut, Raute, Ringelblume oder Wallwurz kurbeln die Selbstheilung nach operativen Eingriffen an. Sie wirken entzün‑ dungshemmend und wundheilend. Daneben kann man Mischungen aus Kava Kava oder Gelsemium vor Operationen anwenden, um die Angst zu mindern.

Bei bereits geschlossenen Wunden hat sich der Einsatz von Arnika als Gel, Salbe oder Essenz für Umschläge bewährt. Arnika fördert die Heilung, wirkt abschwellend und entzündungshemmend. Zur Schmerzlinderung und Beruhigung vor und nach Operationen kann auch Johanniskraut-Öl aufgetragen werden.

Auch Schüssler Salze unterstützen die Regeneration: Nr. 2 wirkt gegen Schwäche und Anämie. Nr. 3 stärkt Immunsystem und Durchblutung. Nr. 11 gibt den Körperzellen Stabilität und stärkt das Bindegewebe.

Text: Sarah Schumacher

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Bei Schmerzen A.Vogel AtroGel* ist ein Frischpflanzenpräparat aus Arnica-montana-Blüten und eignet sich zur äusserlichen Anwendung bei Schmer‑ zen und Entzündungen der Gelenke und der Muskeln, wie etwa Nackensteife, Hexenschuss oder Rückenschmerzen.


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Für was ist Burgerstein Mood besonders geeignet? • für die Nerven Vitamin B6 + B12 und Niacin tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. • für die psychische Funktion (z.B. Motivation) Vitamin B6 + B12 und Niacin tragen zu einer normalen psychischen Funktion bei. • bei Müdigkeit und Ermüdung Vitamin B6 + B12 und Niacin tragen zur Verrin‑ gerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. • für den Energiestoffwechsel Vitamin B6 + B12, Niacin und Pantothensäure tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. • für die geistige Leistungsfähigkeit Pantothensäure trägt zu einer normalen geistigen Leistungsfähigkeit bei. Mentale Erschöpfung und Stimmungsschwankun‑ gen beeinflussen sowohl unsere Leistungsfähig‑ keit als auch die Lebensqualität. Umso wichtiger ist es daher, bereits bei ersten Anzeichen aktiv zu werden.

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Konzentration auf die Atmung Ob im Auto, im Zug oder beim Anstehen im Ein‑ kaufszentrum – konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem. Mit Bewegung zur Ruhe kommen Sportliche Betätigung aktiviert unser Gehirn und fördert zudem unsere Koordinationsfähigkeit. Ausgewogene Ernährung Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen ist wichtig und kann einen positiven Einfluss auf die mentale Gesundheit haben. Eine Auszeit von der digitalen Welt nehmen Fürs Abschalten auch einmal die virtuelle Welt eine Zeit lang verlassen oder sich ein tägliches Limit setzen.

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechs‑ lungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Antistress AG, 8645 Rapperswil


VOLLE POWER

für das Immunsystem Kaum steht der Winter vor der Tür, haben Erkältungen und grippale Infekte Hochsaison. Jetzt gilt es, das Immunsystem winterfit zu machen und der dunklen Jahreszeit die kalte Schulter zu zeigen. Etwas Theorie zu Beginn: Das Immunsystem ist das Abwehrsystem des Körpers. Die körper‑ eigene «Security» ist lebenswichtig und schützt uns vor Infektionen, die durch Krankheitserreger wie Viren, Bakterien, Pilze oder Keime entstehen können. Das Immunsystem selbst ist kein Organ, sondern setzt sich aus zahlreichen Bestand‑ teilen zusammen, darunter Organe wie die Haut, die Milz und der Darm sowie Knochenmark, Lymphknoten, Thymus und Mandeln. Gemein‑ sam mit weiteren körpereigenen Systemen

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schützen diese den Organismus vor Krankhei‑ ten. Ist das Immunsystem jedoch geschwächt, drohen Infektionserkrankungen – in der Winter‑ zeit meist Atemwegsinfekte –, die sich schnell ausbreiten. Bis hier und nicht weiter! Damit es gar nicht erst so weit kommt, sind Haut und Schleimhäute wirksame Barrieren, die den unerwünschten Eindringlingen den Einlass ver‑ wehren. Wichtig für die Abwehr von Viren und


WARMDUSCHER, AUFGEPASST! So schön eine warme Dusche auch ist, man darf die Temperatur auch mal auf kalt stellen, um am Morgen den Kreis‑ lauf mit Wechselduschen anzuregen. Ebenso empfehlenswert sind Sauna‑ gänge, die das kardiovaskuläre System anregen, was einem leichten sportli‑ chen Training gleichkommt. Wer sich im Eisbaden versuchen möchte, sollte dies mit Mütze und Handschuhen be‑ waffnet, zu zweit und nur für wenige Sekunden machen – eine gute Gesund‑ heit vorausgesetzt. Eisbaden hat positive Effekte auf das Hormonsys‑ tem, Herz-Kreislauf-System, Im‑ munsystem und Psyche. Der Körper reagiert auf die niedrigen Temperatu‑ ren mit Ausschüttung von Adrenalin, entzündungshemmenden Kortikoiden und Endorphinen. Wie so oft bringt auch hier eine Regelmässigkeit die besten Effekte.

ihrem Namen alle Ehre – sie erkennen die von Krankheitserregern befallene Zellen und ver‑ nichten sie.

Bakterien sind bestimmte Blutzellen, darunter die Lymphozyten, eine Untergruppe der weissen Blutkörperchen. Damit sie effektiv arbeiten kön‑ nen, müssen sie dorthin transportiert werden, wo Krankheitserreger in den Körper eindringen, etwa in die Schleimhäute. Weitere kleine Helfer sind Fresszellen, die eingedrungene Keime auf‑ nehmen und verdauen. Auch Killerzellen machen 18

Viral oder bakteriell? Sowohl Bakterien als auch Viren können den Menschen krank machen. Doch was unterschei‑ det einen Virus von einem Bakterium? Bakterien sind mikroskopisch kleine Lebewesen, die von blossem Auge nicht erkennbar sind. Sie beste‑ hen aus einer Zelle mit eigenem Stoffwechsel, benötigen Nahrung und vermehren sich durch Zellteilung. Viren hingegen können nicht eigen‑ ständig leben und haben auch keinen eigenen Stoffwechsel. Sie sind auf eine sogenannte Wirtszelle angewiesen, um zu existieren und sich zu vermehren. So können bakterielle Infekte mit Antibiotika behandelt werden, nicht aber


Für Kinder Echinaforce Resistenz-Erkältung Junior* wird aus dem frischen, blühenden Kraut und den frischen Wurzeln von Rotem Sonnenhut hergestellt. Das Frischpflanzenpräparat eignet sich traditionsgemäss bei Anfälligkeit gegenüber Erkältungskrankheiten und kann deren Heilungsprozess begünstigen. Für Kinder ab vier Jahren.

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virale Infekte. Um diese loszuwerden, können sogenannte Virostatika helfen, die als virenhem‑ mendes Mittel die Viruslast reduzieren können. In vielen Fällen heilt ein unkomplizierter Virus‑ infekt aber auch ohne Behandlung ab. Kleine Tipps, grosse Wirkung Natürlich kann und soll man auch aktiv etwas dazu beitragen, um das Ansteckungsrisiko in Schach zu halten. Dabei sind es die kleinen Dinge, die in der Summe Grosses bewegen. Und wen wunderts: Regelmässiges Händewaschen mindert das Risiko, dass Viren und Bakterien über die Schleimhäute in den Körper eindringen. Für unterwegs eignet sich ein Händedesinfek‑ tionsmittel, das mittlerweile in jeder Hand- und Hosentasche Platz gefunden hat. Eine ausgewo‑ gene, vitamin- und eiweissreiche Ernährung mit

Pflegt die Nase Viele Reize können die Nasenschleimhaut austrocknen. Das ist nicht nur unangenehm, sondern stört auch ihre Abwehrfunktion gegen Keime. Der Meerwasser-Nasenspray von Bepanthen hilft, indem er die Schleimhaut befeuchtet, reinigt und pflegt.

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DROPA EXPERTIN

Obst, Gemüse, Proteinen, Ballast- und Mineral‑ stoffen sowie eine Trinkmenge von 1,5 bis 2 Litern Wasser täglich geben dem Darm das, was er zum Funktionieren braucht. Das ist insbeson‑ dere wichtig, weil das grösste innere Organ rund 70 Prozent der Immunzellen beherbergt und dadurch Krankheitserregern den Kampf ansagt. Dazu zählen die Darmschleimhaut, die Darmflo‑ ra und das darmassoziierte Immunsystem. Als Hauptsitz des Immunsystems verdient es der Darm, zusätzlich mit probiotischen Kulturen ver‑ sorgt zu werden. Zu viel Alkohol, grosse Mengen Koffein und Zigaretten hingegen sind regelrechte Abwehrkiller. Ab an die frische Luft Der positive Effekt von körperlicher Aktivität ist vielfach belegt. Ein leichtes Ausdauertraining und Spaziergänge an der frischen, kühlen Luft stärken nicht nur Abwehrkräfte und Muskulatur, sondern senken auch das Risiko für Herz-Kreis‑ lauf-Krankheiten sowie Typ-2-Diabetes. Ganz nebenbei tut man seiner Figur etwas Gutes und unterstützt den täglichen Stressabbau. Denn Dauerbelastung bedeutet auch Stress für das Immunsystem, da der Körper in ständiger Alarmbereitschaft ist. Bei Bewegung an der fri‑ schen Luft wird das körpereigene Stresshormon Cortisol schneller wieder abgebaut. Apropos frische Luft: Die wohlige Wärme in be‑ heizten Räumen mag angenehm sein. Doch die geringe Luftfeuchtigkeit, die durch überheizte Räume entsteht, schadet den empfindlichen Schleimhäuten der Atemwege, die dann anfäl‑ liger für Erkältungsviren sind. Im Wohnbereich sollte die Raumtemperatur daher nicht mehr als 20 Grad betragen, im Schlafzimmer dürfen es sogar weniger sein. Das moderat temperierte Raumklima fördert sogleich auch einen ge‑ ruhsamen Schlaf. Denn ausreichend Schlaf tut Körper und Geist gut. Anhaltender Schlafmangel hingegen beeinträchtigt die Abwehrkräfte stark. Denn im Schlaf regeneriert sich der Körper und Krankheiten wird Widerstand geleistet. Text: Andrea Decker

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INTERVIEW MIT SANDRA PETERER GEGENSCHATZ

Dipl. Drogistin HF, Co-Inhaberin DROPA Drogerie Peterer Flawil

Woran erkennt man ein starkes Immunsystem? Wenn wir uns vital fühlen und nicht ständig von Müdigkeit geplagt sind. Eine regelmässige Verdauung und eine gute Schlafqualität sind ebenso Zeichen eines starken Immunsystems. Welche Routine empfehlen Sie, um gestärkt durch den Winter zu kommen? Befeuchten Sie Ihre Nasenschleimhäute mit Meersalzpräparaten oder Nasensalben, trinken Sie viel und nehmen Sie essenzielle Fettsäuren zu sich. Vitalstoffe wie Vitamin C, D, B-Komplex sowie Zink und Selen sind regelrechte Immunbooster. Ebenso haben sich natürliche Helfer bewährt, wie zum Beispiel Roter Sonnenhut, Propolis oder auch die Taigawurzel, die in unterschiedlichen Varianten aus der Spagyrik oder als Tinkturen verwendet werden. Was kann ich machen, wenn ich mir trotz aller Vorsicht eine Erkältung eingefangen habe? Wir haben eine grosse Auswahl an pflanzlichen Präparaten und Medikamenten. Ich empfehle gerne spagyrische Essenzen wie Pelargonie, Kapuzinerkresse und Gelbwurz, die auf die Krankheitssymptome abgestimmt werden. Auch die SchüsslerSalz-Kombination 3, 4, 10, 21 bringt Linderung. Eine Vitalstoffergänzung mit Vitamin C und Zink ist empfehlenswert und ein Erkältungstee eine wirksame Ergänzung.


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Angst ÜBER DEN UMGANG MIT DER

Sie gehört zum urmenschlichen Gefühlsspektrum, kann aber auch ausser Kontrolle geraten: Angst als Dauerzustand schränkt die Lebensqualität stark ein – aber man kann lernen, besser damit umzugehen.

Dass Angst sich lokalisieren lässt, darüber ist sich die Wissenschaft einig. Sie entsteht in der Amygdala, dem sogenannten Mandelkern im Ge‑ hirn, der Teil des limbischen Systems ist. Hier werden Emotionen bewertet und über das Ner‑ vensystem an das Grosshirn weitergeleitet. Wird ein Signal als gefährlich eingestuft, hat dies eine Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol zur Folge. Evolutionstechnisch ist das 24

durchaus sinnvoll, weil der Körper so auf poten‑ zielle Gefahren reagieren kann: Er ist achtsamer und in Alarmbereitschaft. Die vielen Gesichter der Angst Ob Angst vor der Dunkelheit, vor Höhe, engen Räumen, einer Reise im Flugzeug, Prüfungsver‑ sagen, grösseren Menschenansammlungen oder einer Krankheit: Die Gründe für Angst sind va‑


riantenreich und sehr individuell. Man kann grob zwischen angeborenen und erlernten Ängsten unterscheiden. Forscher konnten beispielsweise bei Mäusen, die noch nie in Freiheit gelebt hatten, Zeichen von Furcht beobachten, wenn sie den Schrei einer Eule hörten. Oder wer hat sich nicht schon vor seinem eigenen Schatten erschreckt? Das Herz macht einen Ruck und beginnt wild zu rasen. Dieser evolutionsbedingte Impuls dient als innere Alarmanlage und löst lebensrettende Re‑ aktionen aus: von Flucht über Angriff bis hin zu Erstarren. Darüber hinaus lässt sich Angst durch Beobachtung oder Erzählungen erlernen, zum Beispiel die Angst vor dem Zahnarzt. Für unser Gehirn spielt diese Unterscheidung aber keine Rolle – die Reaktion ist die gleiche. Komplexe Vorgänge im Gehirn Bei einem Gefühl der Angst gelangen Informa‑ tionen unbewusst und rasend schnell über den Thalamus – einen Teil im Zwischenhirn – in die Amygdala. Dort können sie aber manchmal fehlerhaft analysiert werden. Zeitgleich wird die gleiche Situation über die bewusste Route via Cortex und Hippocampus gründlicher inter‑

pretiert und bei Bedarf korrigiert. Der Weg vom Cortex zur Amygdala dauert jedoch etwa doppelt so lange wie über den Thalamus. Das erklärt, warum ein plötzlicher Schreck – etwa ausgelöst durch ein Geräusch oder eben einen Schatten – zwar kurzfristig für Gänsehaut sorgt, man aber dann sehr erleichtert ist, dass es nichts zu be‑ fürchten gibt. Von Herzklopfen bis zu Neurosen Krankhaft wird die Angst dann, wenn sie in Form diffuser Sorgen oder allgemeiner Nervosität auftritt, über längere Phasen hinweg andauert und sich dadurch negativ auf Lebensqualität und Gesundheit auswirkt. Das kann zum Beispiel bei Panikattacken, Neurosen, Phobien, posttrauma‑ tischen Belastungsstörungen, Hypochondrie, Depression oder Schizophrenie der Fall sein. Sie alle haben unterschiedliche Angstauslöser und beeinträchtigen das physische und psychische Wohlbefinden. Häufige Symptome von Angst sind Herzklopfen, ein beschleunigter Puls, plötzliche Schweissausbrüche, Zittern, Atembeschwerden oder Schwindel. Bei grosser Angst können sogar Brustschmerzen, Durchfall oder Erbrechen so‑ 25


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DROPA EXPERTE

wie Beklemmungsgefühle oder Bewusstseinsstö‑ rungen auftreten. Für eine klare Diagnose sollte eine Fachperson hinzugezogen werden. Nur an‑ hand einer gründlichen Anamnese lässt sich das tatsächliche Ausmass einer Angststörung richtig einschätzen, sodass die nötigen Behandlungen und Therapien eingeleitet werden können. Bewusstes Entspannen Wer unter wiederkehrenden Ängsten leidet, sollte sich einer Expertin oder einem Experten anvertrauen. Denn je länger eine Angststörung unbehandelt bleibt, desto schwieriger wird es, ihr entgegenzuwirken. Das Ziel unterschiedlicher Therapien ist es, eine gesunde Balance zwischen An- und Entspannung zu schaffen. Je grösser das eigene Ruheempfinden ist, desto kleiner wird die Angst, denn beides kann nicht zu gleichen Teilen empfunden werden. Wer eine für sich ge‑ eignete Entspannungstechnik gefunden hat, kann damit sogar plötzlich auftretenden Panikatta‑ cken erfolgreich entgegenwirken. Atemübungen, progressive Muskelentspannung, Yoga sowie autogenes oder mentales Training können helfen. Regelmässige Bewegung, genügend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung unterstützen das Wiedererlangen der eigenen Ausgeglichenheit. Daneben versuchen Ansätze wie die systemische Hypnotherapie über das Unterbewusstsein, alte Verhaltensmuster oder Glaubenssätze zu durch‑ brechen – mit dem Ziel, das Vertrauen in sich und das Leben neu zu stärken.

INTERVIEW MIT LARS ROGGER Dipl. Drogist HF, Co-Inhaber DROPA Drogerie Rogger Meggen

Auf welche Angstbeschwerden gehen Sie in der DROPA ein? Wir unterstützen bei milderen Formen von Angst, Anzeichen von Stress, Überforderung, Prüfungsangst oder Schlafstörungen sowie bei Gemütsverstimmungen und Antriebslosigkeit. Bei Angstzuständen, Phobien oder Panikattacken raten wir, eine ärztliche Diagnose einzuholen. Hat der Anteil an Kundinnen und Kunden, die unter Ängsten leiden, seit der Pandemie zugenommen? Das Bedürfnis nach einer natürlichen Unterstützung der mentalen Stärke war schon vorher da. Seit der Pandemie hat die Nachfrage aber spürbar zugenommen. Welche Mittel aus der Natur können Ängste lindern? In der Phytotherapie wirken Tees, Tabletten und Tropfen aus Lavendel, Passionsblume, Baldrian oder Hopfen beruhigend und entspannend. Rosenwurz kann den Organismus in stressigen Phasen stabilisieren. Auch individuelle Spagyriksprays können für mehr Kraft, Ruhe, Ausgeglichenheit und eine bessere Resilienz sorgen.

Text: Sarah Schumacher

Welche Mittel gibt es zur Vorbeugung? Neben regelmässiger Bewegung und einer gesunden Ernährung können Enzian, Mariendistel und andere bittere Heilpflanzen den Körper entlasten. Sie fördern und stärken die Leber und den Darm und helfen dabei, negative Gefühle «zu verdauen».

RUHESPENDER Lasea Kapseln* enthalten Lavendelöl, welches dafür sorgt, dass wichtige Botenstoffe der Reiz‑ verarbeitung wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Kreisende Gedanken kommen so zur Ruhe und innere Anspannung löst sich. * Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lassen Sie sich in Ihrer DROPA beraten.

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Publireportage

Natürlich gut schlafen ERHOLT AUFWACHEN!

In der Schweiz leidet beinahe jede vierte Person unter Schlafstörungen. Die Ursachen dafür sind individuell; immer häufiger jedoch sind es Folgen des hektischen Alltags.

nicum wirken zudem beruhigend auf den Verdau‑ ungstrakt oder «zappelige» Beine (Restless-LegsSyndrom). Das Pfeffergewächs Kava kann zudem bei nervösen Angst- und Spannungszuständen eingenommen werden; Johanniskraut kann bei depressiven Verstimmungen unterstützen.

Von Schlaflosigkeit Geplagte greifen unter an‑ derem zu synthetischen Sedativa (Schlaf- und Beruhigungsmitteln). Diese werden zur emotio‑ nalen und motorischen Beruhigung eingesetzt. Sie steuern jene Hirnpartien, die für den Schlaf‑ prozess verantwortlich sind. Bei der Einnahme von synthetischen Sedativa sind unbedingt die Anweisungen der Fachperson zu beachten, weil eine längerfristige Einnahme auch zu einer Ab‑ hängigkeit führen kann. Natürliche Alternativen für mehr Ruhe Homöopathie ist eine Alternative oder Ergänzung zu chemischen Schlafmitteln. Richtig kombinierte homöopathische Arzneimittel können helfen, das innere Gleichgewicht wiederzufinden und besser ein- oder durchzuschlafen. In den Kombinationspräparaten finden sich zum Beispiel Hafer (Avena sativa), Argentum nitri‑ cum, Passionsblumen (Passiflora incarnata) oder Hepar sulfuris. Diese Stoffe wirken beruhigend und stärken das Nervensystem. Inhaltsstoffe wie Pulsatilla, Asant (Asa foetida) und Zincum valeria‑ 28

Wer von früh bis spät durch den Tag hetzt, kann abends schwer auf Knopfdruck abschalten. Homöopathische Arzneimittel mit Passiflora lindern die Gereiztheit, Verspannung und Unruhe, die man tagsüber verspürt. Einzel- und Kombi‑ nationspräparate sind als Globuli, Tropfen oder Tabletten erhältlich und einfach dosierbar. Homöopathische Arzneimittel können mehrmals und auch nach Mitternacht nochmals eingenom‑ men werden, ohne dass ein Benommenheitsge‑ fühl am nächsten Tag bleibt.

Bei Ein- und Durchschlafstörungen

Bei innerer Unruhe, allgemeiner Gereiztheit und Verspannung

Dies sind zugelassene Arzneimittel. Lesen Sie die Packungs‑ beilagen. Similasan AG


ROSSKASTANIE

unterstützt Blutgefässe Kastanienbäume beschenken uns gerade im Herbst mit ihren braunen Früchten, die von einer stacheligen Hülle umgeben sind und die Kinder gerne zum Basteln verwenden. Doch die Samen haben auch eine heilende Wirkung auf das Gefässsystem.

Ursprung Die Rosskastanie kommt ursprünglich aus dem südlichen Mittelmeerraum und der Balkanhalb‑ insel. In unseren Breitengraden wurde sie erst‑ mals 1576 in Wien aus Samen gezogen und hat sich seither in ganz Europa verbreitet.

abgeleitet wird, was «falsch» bedeutet. Damit sollte wohl betont werden, dass die Rosskasta‑ nien für den Menschen ungeniessbar sind und sogar giftig sein können. Für Wildschweine und Rehe hingegen sind Rosskastanien ein richtiger Gaumenschmaus.

Botanik Es gibt zwei verschiedene Kastanienarten, die botanisch nicht miteinander verwandt sind: Die Edel- oder Esskastanie, auch Maroni genannt, und die Rosskastanie (Aesculus hyppocastanum). Die Kapselfrüchte der Rosskastanie befinden sich in einer harten, stacheligen Fruchthülle. Die Hülle der Maronen besteht hingegen aus vielen weichen Stacheln. Bei der Rosskastanie sind die Kapselfrüchte kugelig bis birnenförmig. Die Form der Maronen ist eher flach und spitz.

Wachstum Frisch gesprossene Blätter hängen senkrecht zum Boden. Erst nach ein paar Tagen richten sie sich auf und spreizen ihre Fiederblätter, bis sie in der Waagrechten sind. Das Besondere ist, dass dieser Prozess nur von einem zentralen Punkt an der Blattspreite gesteuert wird.

Name Die Kastanie stammt vom lateinischen Wort «castanea». Der Zusatz «Ross» stammt nicht wie oft irrtümlicherweise angenommen von «Pferd» ab. Man vermutet, dass er vom alten Wort «ross»

Heilpflanze Das Extrakt aus den Rosskastanien hat eine besonders positive Wirkung auf die Venen. Es dichtet die Gefässwände ab, beugt Schwellun‑ gen vor und unterstützt bei Venenschwäche. Die Rosskastanie verbessert vor allem den Rückfluss des Blutes in den Beinen und wird gerne bei Krampfadern, Hämorrhoiden oder geschwolle‑ nen Füssen empfohlen. Text: Andrea Hofstetter

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BADEN IN

heilsamen Wassern Baden in Thermal- und Mineralquellen ist heute wieder voll im Trend. Erfahren Sie hier, was heilsame Wasser alles können und wie man sich auch daheim mit einer wohltuenden Badekur verwöhnen kann.

Dass Wasser gesundheitsfördernd wirken kann, ist uraltes Heilwissen. Diese Wirkung zu nutzen, liegt im Trend, mehr denn je! Sei es als entspan‑ nendes Wohlfühlerlebnis im Spa-Bereich eines Wellness-Hotels oder als eigentliche, medizi‑ nisch begründete Hydrotherapie. Der Begriff Spa kommt übrigens von «Salus per aquam», was so viel bedeutet wie Gesundheit durch Wasser. Das Spektrum der Anwendungen ist riesig. Es reicht von Trinkkuren über das Kneippen bis hin zu Badeanwendungen wie beispielsweise Wan‑ nenbädern mit naturheilkundlichen Zusätzen, Druckstrahlmassagen oder therapeutischem Bewegungstraining in warmem Wasser. Medizinische Kuren Bewährt hat sich das Therapieverfahren vor al‑ lem zur Schmerzlinderung bei Rheuma, bei Ver‑ spannungsbeschwerden und Muskelblockaden. Hydrotherapie kann unter anderem den Kreis‑ lauf anregen, die Muskulatur entspannen, den Blutdruck senken, die Pulsfrequenz beeinflussen und die Abwehrkräfte stärken. Diese Formen der Hydrotherapie werden meist als Teil einer therapeutischen Kur vom Arzt verschrieben und von medizinisch geschultem Personal durchge‑ führt. Oft sind sie auch ein Teil der Rehabilitation, etwa nach Gelenks- und Rückenoperationen, um belastungsfrei die Beweglichkeit zurückzuge‑ winnen. Hydrotherapien sind auch eine Wohltat und eine Gesundungsquelle für stressgeplagte Menschen. Es gibt jedoch auch Leiden, bei denen man auf Heilanwendungen mit Wasser verzich‑ ten sollte. Dazu gehören akute und chronische Herz-Kreislauf-Krankheiten, grippale Infekte mit

Fieber, Krampfadern, Hautentzündungen und offene Wunden. Auf die Zusätze kommt es an Besonders wirksam sind Bäder mit heilsamen Zusätzen wie Blütenextrakten, Heilkräutermi‑ schungen, Schüssler Salzen oder ätherischen Ölen. Dazu gehören beispielsweise Moorbäder bei rheumatischen Beschwerden, ein Schwefel‑ bad bei Hautproblemen wie Schuppen, Ekzemen oder Pilzerkrankungen, ein Thymianbad bei Erkältungen mit Husten, Schnupfen oder Hals‑ schmerzen, ein Heublumenbad bei neuralgischen Schmerzen oder ein Lavendelbad bei Nervosität und Schlafstörungen. Heilbaden ist auch zu Hause möglich Ein heilsames Bad kann man sich auch ganz be‑ quem in der eigenen Badewanne gönnen. Aller‑ dings gilt es dabei ein paar Punkte zu beachten: Die ideale Badetemperatur liegt zwischen 28º C (kalt) und 38º C (heiss). Der Badegenuss soll beendet werden, wenn man sich nicht mehr wohl fühlt – spätestens aber nach 20 Minuten. Zudem sollten diese Vollbäder nicht öfter als zweimal pro Woche durchgeführt werden. Wenn Sie sich punkto Heilbaden daheim unsicher fühlen, fragen Sie in Ihrer DROPA um Rat. Bei uns erhalten Sie eine individuelle Beratung und es steht Ihnen eine grosse Auswahl an geeigneten Badezusät‑ zen zur Verfügung. Und dann einfach hineinsin‑ ken, entspannen und geniessen.

Text: Walther Roth

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ADE

Ein uraltes Vergnügen Das Baden in Thermal- und Mineralquellen ist fast so alt wie die Menschheit. Praktisch jede Hochkultur hatte Bade‑ tempel und Thermen, so auch römische Siedlungen in der Schweiz. Im Mittelalter beson‑ ders beliebt waren die Quellen von Baden, St. Moritz, Leukerbad und Pfäfers. Männer und Frauen vergnügten sich damals ganz ungezwungen gemeinsam im warmen Was‑ ser bei Tafelfreuden, Tratsch und Spielen. So wurde damals die Fürstäbtissin des Zürcher Fraumünsters mehrfach vom Rat gemahnt, weil sie zu oft mit ihren Stiftsdamen nach Baden fuhr … Heute sind die hochmodernen Heil- und Wellness-Badewelten voll im Trend. Etwa die Thermen von Vals, das Bogn Engiadina in Scuol, die Tamina-Therme in Bad Ragaz sowie die Bäder von Schinznach oder Zurzach.


MACH MAL

BildschirmPause!

Die meisten Familien kennen die Streitereien rund um den Mediengebrauch. Medienexpertin und Psychologin Sharmila Egger erklärt, wie klare Abmachungen und abwechslungsreiche Alternativen helfen können, den Alltag ausgewogen zu gestalten.

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Was, wann, wo? «Viele Mütter und Väter wünschen sich klare Vorgaben zu einer altersgerechten Medienzeit. Dies ist jedoch nicht so einfach zu beantworten, schliesslich ist jedes Kind und jede Familiensitu‑ ation anders», erläutert Sharmila Egger, Medien‑ pädagogin bei zischtig.ch. Die vom Bund heraus‑ gegebenen goldenen Regeln formulieren daher lediglich generelle Empfehlungen als Richtlinien. Hierzu gehört, dass in den ersten drei Lebens‑ jahren auf digitale Geräte möglichst verzichtet wird. Zwischen drei und sechs Jahren sollte man Medien nur gemeinsam und sehr reduziert nutzen, und im Alter von sechs bis neun Jahren steht eine spielerische Verwendung mit gleich‑ zeitigem Erklären im Vordergrund – am besten auf einem gemeinschaftlich genutzten Tablet oder PC. Ab dem neunten Lebensjahr kann man gemeinsam besprechen, ob und in welchem Ausmass ein eigenes Mobiltelefon oder Internet‑ zugang sinnvoll ist.

Tablet, Smartphone, PC oder TV – Bildschirme sind für Kinder und Jugendliche von heute ein fester Bestandteil in ihrem Alltag. Dabei ermögli‑ chen Online-Medien einen so gut wie unbegrenz‑ ten Zugang zu Bildung, Netzwerken und Unter‑ haltung. Sie bergen aber auch Gefahren, wie beispielsweise einen ungefilterten Umgang mit Informationen und Schönheitsidealen, Mobbing oder Suchtentwicklung. Das Erlernen von Me‑ dienkompetenzen ist daher schon in jungen Jah‑ ren unabdingbar geworden. Diese Entwicklung verlangt den Eltern einiges ab. Denn sie müssen sich nicht nur mit der Frage auseinandersetzen, welche Inhalte und Geräte sie ihrem Nachwuchs zugänglich machen, sondern auch damit, wie viel Bildschirmzeit je nach Alter angemessen ist.

Diese Anhaltspunkte lassen den Eltern einen Ermessensspielraum, den sie nach ihrem Gut‑ dünken und je nach Reifegrad des Kindes im‑ mer wieder neu gestalten können. Ebenso sind die individuellen Interessen und Aktivitäten am Bildschirm zu berücksichtigen. «Wichtig ist, den Fokus nicht auf Einschränkungen und Filterfunk‑ tionen zu legen, sondern auf Aufklärung und Be‑ sprechen von gemachten Erfahrungen», betont die Medienexpertin. «Wenn in der Familie klar festgelegt ist, ab welchem Alter welche Geräte, Apps und Spiele zugelassen sind, wird das auch von den Jüngeren meist recht gut akzeptiert.» Ziel sollte es sein, die Kinder und Jugendlichen zu einem selbstkritischen Umgang mit Medien zu führen und ihnen spätestens ab dem zwölften Geburtstag zunehmend die Verantwortung für ein vereinbartes wöchentliches Zeitbudget zu über‑ lassen. Dafür kann man anfangs auf gut sicht‑ bare Hilfsmittel wie einen Wecker zurückgreifen, um ein Gefühl für die festgelegte Zeitdauer zu schaffen. Und natürlich sollte man versuchen, mit möglichst gutem Beispiel voranzugehen und nicht stundenlang selbst durch das Handy zu scrollen. Kinder orientieren sich automatisch an ihren er‑ wachsenen Vorbildern zu Hause. Bitte umblättern

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ON- ODER OFFLINE? Der gemeinnützige Verein zischtig.ch empfiehlt folgenden Umgang mit Medien‑ zeit in der Familie:

Gesunde Balance Idealerweise erarbeitet man als Familie zusam‑ men einen Wochenplan, in dem Bildschirm- und Medienzeiten sowie sonstige Aktivitäten klar festgehalten werden. Sharmila Egger rät: «Man kann dies visualisieren, beispielsweise als farbige Stundentafel, die gut sichtbar am Kühlschrank hängt. Ende der Woche lässt sich dann ein Rück‑ blick erstellen – etwa mithilfe einer Checkliste.» Zusätzlich empfiehlt es sich, auf den Geräten die wöchentliche Anzeige und Analyse der Bild‑ schirmzeit zu aktivieren. So erkennt man, wofür die Medienzeit eingesetzt wurde. Nimmt diese überhand, sollte man überlegen, welche Bedürf‑ nisse damit gedeckt wurden und ob diese ander‑ weitig gestillt werden können. Ging es um einen Action-Kick, der vielleicht durch einen Besuch im Kletterpark ersetzt werden kann? Oder wollte man entspannen und richtet sich dafür besser eine Hängematte oder Kuschelecke ein?

• Wählen Sie zum Besprechen von Medienzei‑ ten stressfreie Momente. • Je weniger Geräte zu Hause direkt sichtbar sind, desto kleiner ist die Versuchung. • Bestimmen Sie gemeinsam, wann, wo und für wie lange Geräte genutzt werden und wann Familienzeit ohne digitale Medien ist. • Sorgen Sie für genügend Ablenkung mit attraktiven Alternativen, draussen und drinnen – ohne Aufräumdruck, so ist bild‑ schirmfreies Spielen reizvoller. • Fassen Sie einfache, gut realisierbare Vorsätze: das Handy bei Tisch abschalten, Push-Benachrichtigungen deaktivieren oder kein Handy vor dem TV.

Eine ausgewogene Balance zwischen digitaler und analoger Welt ist wichtig für das körperliche und mentale Wohlbefinden von Kindern und Ju‑ gendlichen. Bei zu langen Bildschirmzeiten wer‑ den negative Auswirkungen wie Schlafstörungen, Gewichtszunahme, Vereinsamung, Hyperaktivität oder Stimmungsschwankungen beobachtet. Für einen gesunden Ausgleich ist es wichtig, dass ausreichend Erholung und Schlaf gewährleistet sind. Anschliessend sollte man für viel Bewegung und Sport sowie Abwechslung durch Hobbys wie Musik, Malen, Werken oder Backen sorgen. Auch

• Zelebrieren Sie gemeinsame Bildschirmzeit, etwa bei einem Filmabend mit Popcorn. • Sammeln Sie Ideen für attraktive OfflineAktivitäten, zum Beispiel mit einer Wünschdir-was-Karte für jedes Familienmitglied.

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soziale Kontakte sowie Lesen oder Weiterbildung dürfen nicht zu kurz kommen. Der Umgang mit Medienkonsum hingegen wird am besten wie der Verzehr von Süssigkeiten gehandhabt: sparsam und bewusst.

ersten Versuch», meint Sharmila Egger. Zum Schluss hat sie noch einen Tipp: «Es hilft, wenn man vorher vereinbart, welche Aktivität auf die Bildschirmzeit folgt. Das verhindert eine gewisse Leere beim Abschalten.»

Das ist häufig einfacher gesagt als getan. Gerade während der Corona-Pandemie hat sich die Me‑ dienzeit bei vielen Familien verlängert. «Dagegen kommt man am besten mit vielen Gesprächen an», sagt die Medienpädagogin. «Wenn man gemeinsam analysiert, dass es sich während des Lockdowns um eine ungewöhnliche Zeit mit mehr Bildschirmzeit handelte, ist das eine wich‑ tige Erkenntnis.» Basierend darauf kann man überlegen, welche Aktivitäten man gerne wieder oder neu aufnehmen möchte. Es braucht zudem klare Abmachungen und Geduld, denn Gewohn‑ heitsänderungen benötigen Zeit.

Text: Agnes Zavala

Zur Person Sharmila Egger ist Medienpädagogin und Psychologin bei zischtig.ch. Dieser gemein‑ nützige Verein setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche in der Deutsch‑ schweiz vor Online-Sucht, Cybermobbing und anderen Risiken geschützt werden. Mit einem Vermittlungsstil auf Augenhöhe soll der Nachwuchs zu einer gewinnbringenden, selbstbestimmten und sicheren Mediennut‑ zung befähigt werden. Ausserdem stehen Eltern, Betreuungs- und Fachpersonen diverse Weiterbildungsangebote und Familienberatungen zur Verfügung.

Langeweile gehört zur Entwicklung Und wenn ohne Gerät Langeweile aufkommt? «Eltern sollten in solchen Situationen lernen, getroffene Abmachungen konsequent durch‑ zuziehen und Reaktionen wie Tränen, Streit oder Tobsucht möglichst gelassen auszuhalten. Diese gehören zur Entwicklung dazu. Kinder und Jugendliche müssen verstehen, dass dieser Zu‑ stand nicht grundsätzlich schlecht ist und daraus eine neue Idee oder Beschäftigung entstehen kann – wenn auch vielleicht nicht gleich beim 37


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Zweimal Strahlen um die Wette Madeleine und Manuela aus dem Kanton Glarus sind offen für frische Ideen. Da kommen den sympathischen Schwestern unsere Tipps rund um Tages- und Abendlooks genau richtig.

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Madeleine Figi Die 29-Jährige ist vielseitig aktiv: Madeleine turnt im Verein Mollis und geht gerne wandern. In ihrer Freizeit engagiert sich die Sachbe‑ arbeiterin Disposition zudem in der Glarner Trachtenvereinigung, kocht und backt gerne. Wir lassen Made‑ leine in zwei unterschiedliche Outfits schlüpfen und stellen ihr passende Make-up-Möglichkeiten für den All‑ tag und für den Abend vor.

Manuela Elmer-Figi Manuela ist ebenso bei den Tur‑ nerinnen in Mollis aktiv und ver‑ bringt die Freizeit am liebsten beim Sport in den Bergen. Die 34-Jährige arbeitet als Hochbauchzeichnerin/ Technikerin Hochbau in einem Archi‑ tekturbüro in Glarus. Wir geben der zweifachen Mutter unter anderem Stylingtipps für die Haare und zei‑ gen ihr, wie das Spielen mit Farbtö‑ nen zu jeder Lebenssituation passt. 42

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Beim Abend-Make-up konzentrieren wir uns auf Madeleines Teint: Das Rouge schmeichelt und betont die Wangenknochen, das dezente LippenMake-up ergänzt den Look. Die Augen werden mit dunklem Lidschatten ausschattiert und heben Madeleines Strahlen hervor. Die Kombination aus Lederjacke und cremefarbenem Oberteil rundet den stilvollen Abend-Look ab.

Zu Manuelas sonnengebräunter Haut und den dunklen Augen passt der Lippenstift im dunklen Beerenton. Die Visagistin betont die Augen mit Lidschatten und setzt mit dem Lidstrich Akzente. Das volle Volumen der Wimpern unterstreicht das gesamte Augen-Make-up. Im farblich passenden Kleid zur Bluse lässt sich gut ein gemütlicher Abend am Cheminée verbringen.

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Estée Lauder Sumptuous Extreme Mascara «Black» CHF 45.– Eine Mascara für Volumen, Sprungkraft und einen kühnen Wimperneffekt.

Haben Sie Lust auf eine Veränderung? Bewerben Sie sich für ein Styling mit Make-up. Wir benötigen folgende Infos: Alter, Kleider-, Körper- und Schuhgrösse sowie einen Steckbrief mit Porträt- und Ganzkörperfoto. Senden Sie Ihre Bewerbung an: redaktion@dropa.ch

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Produktion: Isabelle Koller, Slavica MilutinoviĆ Fotografie: Selina Meier Make-up und Haare: Lena Fleischer Styling: Amanda S. Brooke Location: Hotel Restaurant Bar Helvetia, Zürich hotel-helvetia.ch


SCHRITT FÜR SCHRITT ZU

perfekten Brauen Ob dünn, buschig, geschwungen oder gerade: Oft gibt der aktuelle Beautytrend vor, wie die Brauen getrimmt werden sollen. Richtig gemacht, unterstreicht die Brauenform die eigenen Gesichtszüge. Eine Anleitung für zu Hause.

Die Augenbrauen schützen das Auge vor Schweiss und spielen eine tragende Rolle in der Mimik. Auch in der Kosmetik verfolgen sie ihre eigenen Trends. Momentan sind dichte, gut

gepflegte Brauen angesagt. An einem Model zeigen wir auf, was es beim Zupfen zu beachten gilt, und verraten dabei die Tipps einer Expertin.

Welche Form passt am besten? Rund Bei einem runden Gesicht darf der Brauenbogen hervorgehoben werden. Das bringt klare Propor‑ tionen und lässt das Gesicht schmaler wirken.

Oval Dieser Gesichtsform schmeicheln dichte, klar definierte Brauen. Der Brauenbogen sollte sanft geschwungen sein.

Eckig Personen mit einer eckigen Gesichtsform profitieren von einem flachen, runden Brauen‑ bogen. Damit erscheint das Gesicht weicher.

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Lang Bei einer langen Gesichts‑ form harmoniert ein flacher Brauenbogen, ohne zu viel Schwung.


Der Trick mit dem Stift

Praktische Helferlein

Um die ideale Länge vor dem Zupfen herauszu‑ finden, eignet sich ein einfacher Trick in drei Schritten. Dieser wird bei beiden Brauen einzeln durchgeführt, weil sie nie die exakt gleiche Form haben.

Exakt und rostfrei Die Rubis Pinzetten sind aus Chirurgen‑ stahl und werden in der Schweiz hergestellt. Ihre schrägen Spitzen schliessen exakt und eignen sich auch für feinste Härchen.

1. Halten Sie einen geraden Stift senkrecht an den Nasenflügel über die Braue. Alle Haare, die zwischen Nasenwurzel und Stift liegen, sollen entfernt werden. Ausgleichend und lang anhaltend

2. Der Stift wird nun vom Nasenflügel über das Äussere vom Augenwinkel gelegt. Was sich zwischen Schläfe und Stift befindet, darf weg.

Dank dem integrierten Bürstchen werden die Brauen mit dem Artdeco Eye Brow Designer in Form gebracht, der Augen‑ brauenstift gleicht aus und hält besonders lange.

3. Der Stift wird wiederum beim Nasenflügel angesetzt und exakt über die Pupille ausge‑ richtet. Dort, wo er die Braue kreuzt, liegt im Idealfall der höchste Punkt des Brauenbogens.

Bitte umblättern

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3.

Ausgangslage Unser Model hat eine ovale Gesichtsform, ihre Brauen sind stark bewachsen und natürlich geformt. Die Kosmetike‑ rin empfiehlt, die Brauen in ihrer Dichte zu belassen und sie vor allem in eine schön definierte Form mit etwas Schwung zu bringen. Das schmeichelt dem Gesicht und liegt zurzeit im Trend.

Grundsätzlich werden keine Haare im oberen Bereich der Braue gezupft. Slavica Milutinović: «Hier entfer‑ nen wir nur die lästigen Störer, also jene Haare, die aus der Reihe tanzen.» Um zu überprüfen, ob alles in Form ist, bürstet sie die Haare hoch. Solche, die zu lang sind, zupft sie.

4.

Nun überprüft die Kosmetikerin mit ihrem geschulten Blick, ob die Länge stimmt und die Proportionen zum Gesicht passen. Mit einer Brauenbürste setzt sie zum Feinschliff an: «Ich sprühe jeweils etwas Haar‑ spray auf die Bürste, damit die Brauen gut in Form bleiben», verrät sie. Wer besonders lange Härchen hat, kann diese zusätzlich ein wenig mit der Schere trimmen.

So geht's:

1.

Damit keine Verlet‑ zungen entstehen und Schmerzen vermieden werden, spannt die Kosmetikerin während des Zupfens die Haut. Sie beginnt mit dem Haarentfer‑ nen im unteren Bereich der Braue. «Es wird in Haarwuchsrichtung gezupft. Die natürliche Form dient dabei immer als Vorlage», erklärt Slavica Milutinović, die als Drogistin und Kosmetikerin verantwortlich ist für das Schönheitssortiment in den DROPA Drogerien und Apotheken. Sie zupft am liebsten mit einer Pinzette mit einer flachen, schrägen Spitze. «Feine Härchen lassen sich so besser greifen», weiss sie aus Erfahrung.

Endergebnis Die Brauen unseres Models sind nun in eine Form gezupft. Feine Unebenhei‑ ten gleicht die Kosmetike‑ rin mit einem passenden Brauenstift aus. Durch den klar definierten Brauen‑ kranz erhält das Model einen wachen, offenen Blick. Text: Isabelle Koller

2.

Tipp

Die wenigen Härchen oberhalb der Nasenwurzel werden entfernt und die Brauen‑ enden sanft abgerundet. «Damit nicht plötzlich zu viele Haare weg sind, ist es wichtig, dass auch während des Zupfens die Länge mit dem Stift regelmässig überprüft wird», empfiehlt die Kosmetikerin.

Bei empfindlicher Haut: Wer die Brauen für einen speziellen Anlass zupft, greift im besten Fall einen Tag vorher zur Pinzette und kühlt im Anschluss mit einem Eiswürfel. Auf diese Weise haben Irritationen Zeit abzuklingen.

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«Die Trauer ist wie eine anspruchsvolle Dame. Sie will gehört, gesehen und verstanden werden.»

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IN SCHWEREN ZEITEN

Stille Begleiterin Bea Ramseier hat gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Bruder 2005 das Bestattungsunternehmen Ramseier & Iseli in Lenzburg gegründet. Im Interview erzählt sie uns, wie sie in ihrem Berufsalltag das Leben mit dem Tod vereint.

Frau Ramseier, haben Sie Angst vor dem Tod? Nein, denn ich glaube daran, dass wir getragen und geführt werden – im Leben wie auch darüber hinaus. Wie kamen Sie zu Ihrem heutigen Beruf? Eigentlich war es eine Kurzschlussreaktion. Einer meiner Brüder ist Arzt. Für ihn habe ich lange Sekretariatsarbeiten von zu Hause aus verrichtet. Mit dem PC stand ich aber immer auf Kriegsfuss. Zudem fehlte mir der Austausch mit Menschen. Im Dezember 2004, als das System mal wieder nicht so wollte wie ich, kam mein anderer Bruder zu Besuch. Er hatte mir schon oft geraten, einen Bestattungsdienst aufzubauen. Das hatte ich mir bisher nicht zugetraut, doch an jenem Abend war mein Impuls stärker und ich sagte zu. Wie ging es weiter? Als Erstes wurde ein Leichenwagen angeschafft. In diesem Moment wusste ich, jetzt wird es ernst. Die Akquisition von Auftraggebern wie auch der gesamte Aufbau waren herausfordernd, aber auch interessant. In der Betreuung von Verstorbenen 53

und Angehörigen fühlte ich mich von Anfang an wohl und daheim. Welche Eigenschaften sollte man als Bestatterin mitbringen? Für mich stehen Mitgefühl und Authentizität an vorderster Stelle. Einfühlen, spüren. Sich selbst treu bleiben und die Menschen gernhaben. Wie erlernt man das nötige Handwerk? Wir haben die Ausbildung mit eidgenössischem Abschluss beim Schweizerischen Bestatterverband absolviert. Das setzte einen dreijährigen ModulLehrgang und fünf Jahre Berufserfahrung voraus. Bei einem befreundeten Bestatter haben wir uns zusätzliches Wissen angeeignet und über «learning by doing» unseren eigenen Weg gefunden. Was haben Sie in den Schulungen gelernt? Das Bestatterhandwerk: wie man eine Starre löst oder was es für die hygienische Grundversorgung braucht. Wie man eine verstorbene Person anzieht. Auch administrative Abläufe oder welche Lieferanten es für Särge oder Urnen gibt, sind Teile der


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Ausbildung. Für mich war aber nie das Zertifikat entscheidend, sondern das Gespür für Menschen. Wer nimmt nach einem Todesfall Kontakt mit Ihnen auf? Das ist ganz unterschiedlich. In den Altersheimen sind es die Familie oder das Pflegepersonal. Bei Unfällen und bei unbeaufsichtigten Todesfällen die Polizei. Wenn uns Private anrufen, leiten wir die nötigen Schritte ein. Der Arzt muss in jedem Fall verständigt werden, um den Tod und die Ursache zu klären und zu bezeugen. Wie gehen Sie bei einem Todesfall vor? Wir fragen zuerst nach dem Befinden der Angehörigen. Danach informieren wir uns über das Ableben und den Ort der Abholung. Wenn sich die Familie mit dem Abschied Zeit lassen möchte, treffen wir gemeinsam die nötigen Vorkehrungen. Eine Aufbahrung ist daheim oder in den entsprechenden Gemeinden möglich, aber auch in unseren Räumlichkeiten in Lenzburg. Wir möchten die Hinterbliebenen kompetent informieren: Was wird von der Gemeinde verlangt? Welche Form der Beisetzung ist möglich? Wir kümmern uns auch um Todesanzeigen, Trauerkarten, Blumenarrangements oder Grabreden. Das Wichtigste aber bleibt das Informieren. Niemand soll vergessen werden. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen mitfühlend und gleichzeitig professionell sein? Das Ziehen von Grenzen ist nicht immer einfach. Es braucht einen «Schutzanzug», um die nötige Distanz zu wahren. Es geht darum, zu begleiten, aber nicht die Trauer der Hinterbliebenen zu übernehmen. Als Bestatterin bin ich in erster Linie ein Mensch, der zuhört und die Angehörigen unter-

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stützt, um gemeinsam einen Abschied zu gestalten. Wenn ich glaube, dass jemand professionelle Hilfe braucht, vermittle ich gerne Fachpersonen. Gibt es Momente, an die Sie sich nie gewöhnen? Ein Kind zu Grabe zu tragen, fällt enorm schwer. In solchen Momenten schimpfe ich laut mit denen da oben. Dann können auch bei mir Tränen fliessen. Können Sie sich an ein spezielles Ereignis erinnern? Ich erinnere mich an eine Mutter, die ihr dreimonatiges Baby durch Kindstod verloren hatte. Das Pflegeteam und die Polizei waren schon länger vor Ort, doch die Mutter wollte ihr Kind nicht loslassen. Beim Eintreffen erkannte ich schnell, dass hier etwas ins Stocken geraten war. Nach einer halben Stunde bin ich erneut ins Zimmer, habe mich vorgestellt und mich sachte neben sie gesetzt. Als wieder etwas Zeit vergangen war, fragte ich, ob ich ihr Kind halten dürfe. Warum sie mir ihr Baby gab, kann niemand erklären. Wir sassen lange nebeneinander und sie begann zu weinen und zu erzählen. Obwohl der Moment herzzerreissend war, konnte ich ihr die nötige Stärke und Kraft geben, um loszulassen. Wenn mir das gelingt, erfüllt es mich mit tiefer Dankbarkeit. Worauf kommt es bei der Betreuung der Angehörigen an? Wir geben den Hinterbliebenen die Zeit, die sie für ihren Abschied benötigen. Dass sich Hinterbliebene von den Verstorbenen verabschieden können, ist wichtig, um den Trauerprozess einzuleiten. Gleichzeitig ist es unsere Aufgabe, sie kompetent zu begleiten. Wir fragen, hören zu und reagieren auf individuelle Bedürfnisse. Ich kann mich an eine


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Gemeinsam mit ihrem Mann Hanspeter kümmert sich Bea Ramseier um die Anliegen und Wünsche der Hinterbliebenen.

Frau erinnern, die ihren Schmerz nicht zulassen wollte. Ihr Mann war im Spital verstorben. Als mein Mann und ich den Toten gegen 22 Uhr abholten, entschlossen wir uns kurzerhand, noch bei der Frau vorbeizufahren. Als sie ihren Mann ein letztes Mal erblickte, schossen die lange unterdrückten Tränen endlich hervor. Manchmal ist es nötig, dieses Ventil zu öffnen. Wie schicken Sie die Verstorbenen auf ihre letzte Reise? Wir haben ein Ritual. Wenn wir Verstorbene einbetten, geben wir ihnen drei Federn mit. Sie stehen für Glaube, Liebe und Hoffnung. Dazu sprechen wir ein Gedicht und ein paar Worte. Bevor wir die Verstorbenen den Hinterbliebenen ein letztes Mal zeigen, machen wir sie auf Wunsch der Angehörigen zurecht. Schminke verwende ich in der Regel ganz dezent. Welche Kleider gewünscht werden, klären wir zuvor mit den Familienmitgliedern ab. Und manchmal helfen die Hinterbliebenen auch beim Einkleiden mit. Haben sich die Bedürfnisse für Bestattungen in den letzten Jahren geändert? Wir stellen schon länger einen Trend weg von Friedhofsbestattungen hin zu privaten Beisetzungen fest. Corona hat diesen sicher verstärkt. Heute wird aber grundsätzlich mehr in der Natur bestattet: an Flüssen und Seen oder im Wald. Woher holen Sie die Kraft für Ihre Arbeit? In der Regel empfinde ich sie nicht als kräftezehrend. Sie gibt mir viel, ist abwechslungsreich und 57

interessant. Kein Tag gleicht dem anderen. Daneben schöpfe ich viel Kraft bei meiner Familie und unserem Hund. Mit ihm gehe ich oft joggen. Auch Natur und Wald spenden mir Energie. Was haben Sie aufgrund Ihres Berufs am meisten vom Leben gelernt? Dass das Leben endlich ist. Die Kostbarkeit des Lebens ist mir zutiefst bewusst und ich empfinde grosse Dankbarkeit. Deshalb ist es mir auch wichtig, das zu tun, was mir Freude bereitet. Was geniessen Sie in Ihrem Leben besonders? Ruhe durch Malen, Lesen oder Meditation. Das Zusammensein mit meinen Kindern und Enkelkindern. Und natürlich das Reisen. Gut drei Jahre haben mein Mann und ich durchgearbeitet – jetzt wird es dann auch mal Zeit dazu. Text: Sarah Schumacher Fotos: Fabian Hugo

Seit 2005 begleitet das Bestattungsunter‑ nehmen Ramseier & Iseli Hinterbliebene dabei, Verstorbene auf ihre letzte Reise zu schicken. Es führt im Schnitt 350 Bestat‑ tungen pro Jahr durch. Die heute 60-jährige Bestatterin Bea Ramseier ist Mutter von vier erwachsenen Töchtern und sechsfache Grossmutter. ramseier-iseli.ch


Zwei DROPA Mitarbeitende geben Einblick in ihr Leben. Was bewegt sie, was empfehlen sie? DROPA EXPERTE PRIVAT

Adrian Roth Dipl. Drogist HF und Inhaber der DROPA Drogerien Roth in Wangen an der Aare und Herzogenbuchsee Gemeinsam mit seiner Frau Sarah hat Adrian Roth 2008 die Drogerie in Wangen und später sein Lehrgeschäft in Herzogenbuchsee übernommen. Mit Roth’s Weinen bietet der leidenschaftliche Musiker zudem ein einzigartiges Angebot.

Das Beste am Drogist-Sein Der Kontakt zu Menschen – mit unserem Team und zu unserer Kundschaft – und der Gedanke, ihnen Gutes zu tun.

So schalte ich vom Alltag ab Mit Musik, als Erstes nach Feierabend auf der Heimfahrt im Auto und aktiv als Bandmitglied von Excelsis. Als Pendant dazu geniesse ich Zeit mit der Familie in unserem Garten. Bei diesen Verlockungen werde ich schwach Wein, Bier und gutem Essen.

Meine tägliche Gesichtspflege Zuerst reinigen mit Clinique All About Clean 2-in-1 Cleansing 6 Exfoliating Jelly, danach pflegen mit Clinique for Men Anti-Age Moisturizer. 58

Liebster Schauspieler Tom Hanks, er ist unglaublich vielseitig und sehr charakterstark. Ein gelungener Herbsttag Ein Grilltag mit meiner Familie und Freunden in unserem Wald: Wir staunen über die bunte Farbenpracht und geniessen die letzten wärmenden Sonnenstrahlen. Da wäre ich gerne dabei gewesen Auf einem Zeppelinflug über den Atlantik.


DROPA

persönlich DROPA EXPERTIN PRIVAT

Carmen Dürig Eidg. dipl. Apothekerin und Betriebsleiterin der DROPA Apotheke Kölliken Seit Mitte 2021 führt Carmen Dürig die DROPA Apotheke. Musik ist ein fester Bestandteil im Leben der Solothurnerin: Sei es beim Zmorge, beim Akkordeonspielen oder als begeisterte Musical-Besucherin.

Das fasziniert mich an meinem Beruf Die Abwechslung und der persönliche Kundenkontakt sind einzigartig. Mich faszinieren die Hintergründe zu den Wirkmechanismen von Medikamenten sowie der tiefe Einblick in den medizinischen Bereich. Eine langjährige Leidenschaft Seit 20 Jahren spiele ich Akkordeon und bin aktives Mitglied in einem Orchester.

Meine sportliche Abwechslung Ich spiele Badminton im Verein, gehe oft joggen oder biken. Zudem gehe ich sehr gerne wandern, vorzugsweise in den Schweizer Bergen.

Persönliches Pflegeritual Ich liebe die Pflegelinie von Avène und verwende die feuchtigkeitsspendenden Produkte täglich. Einen Ort, den ich einmal besuchen möchte Hamburg. Wenn zudem dort noch das Musical «The Lion King» laufen würde, wäre der Städtetrip perfekt.

So starte ich gut in den Tag Auf jeden Fall mit Musik und einem Latte macchiato. Im Idealfall löse ich nebenbei noch ein Sudoku. Liebstes Herbstgericht Ein sämiges Steinpilzrisotto.

Text: Isabelle Koller

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Das 5-Sterne-Spa- und Sportresort Quellenhof Luxury Resort Passeier in Südtirol bietet wohltuende Entspannung. Wir verlosen einen Gutschein für zwei Personen im Wert von CHF 3'000.–.

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Wettbewerb Über 10’500 Quadratmeter Fläche umfasst das luxuriöse Wellnessparadies im 5-Sterne-Wellness‑ resort im Südtiroler Passeiertal. Ein besonderes Juwel ist dabei der spacige Infinity-Pool, komplett aus Glas und mit beeindruckendem Blick auf die Passeier Bergwelt. Zudem verfügt die neue finni‑ sche Panoramasauna über ein automatisches Auf‑ guss-System, und grosszügige Ruhebereiche innen und aussen runden das Spa-Erlebnis deluxe ab.

pension bieten die Quellenhof Gourmetstube 1897 sowie das japanische Sky Restaurant Teppanyaki Kochkunst auf höchstem Niveau.

Die Gäste werden selbstverständlich auch kulina‑ risch mit einem hochwertigen Gourmet-Angebot verwöhnt. Neben der klassischen Gourmet-Halb‑

Weitere Informationen quellenhof.it

Das können Sie gewinnen Wir verlosen einen Gutschein im Wert von rund CHF 3’000.–. Darin inbegriffen sind 6 Übernachtun‑ gen für 2 Personen in einem kuscheligen Doppel‑ zimmer inkl. Gourmet-Halbpension.

So sind Sie dabei: Beantworten Sie folgende Frage und geben Sie Ihren Wettbewerbstalon bis am 13. November 2021 in Ihrer DROPA ab. Die Rosskastanie kommt ursprünglich aus ... dem Balkan

Südfrankreich

Zypern

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gratuliert Wir gratulieren Sylvia Weber, Kundin in der DROPA Drogerie Apotheke Urdorf, ganz herzlich zum Gewinn des Gutscheins vom Wettbewerb aus der DROPA Balance 07/21. Wir wünschen einen erholsamen Aufenthalt im 5-Sterne-Well‑ nesshotel Preidlhof in Südtirol.


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Beni ist auf der Banane ausgerutscht. Wie konnte das passieren? Suche den Weg zur Banane, damit die nächste Person nicht auch stürzt.

Damit Beni nicht so traurig ist, jongliert der Clown für ihn. Hilf ihm, die Kugeln mit der korrekten Zahl zu beschriften.

SUCHBILD Jedes Pflaster war am Anfang doppelt vorhanden. Findest du heraus, welches schon verwendet wurde für eine Schürfung?

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Lösungen unter dropalino.ch

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Preisrätsel

Die Auflösung des Preisrätsels aus der letzten Ausgabe finden Sie unter dropa.ch/kreuzwortraetsel

Impressum DROPA Balance November 2021 Erscheint zehnmal im Jahr Herausgeber: DR. BÄHLER DROPA AG Binzstrasse 38, 8045 Zürich Tel. 044 284 80 80, Fax 044 284 80 89 E-Mail: info@dropa.ch Gesamtauflage: 686'861 (WEMFbeglaubigt, Basis 2019/20) Gesamtleitung: Andrea Hofstetter Mitwirkende: Walter Käch, Angela Schwab, Andrea Wingeier, Johnny Schuler, Isabelle Koller Bilder: Adobe Stock Druck: AVD Goldach Papier: Umschlag 100 % Recycling-Papier, Inhalt Schweizer Recycling-Papier Produkte und Angebote sind je nach DROPA Standort verschieden.

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