DROPA Balance 9/21

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Entspannt einschlafen

So finden Sie eine ruhige Nacht

Alles Zucker Tipps, um Zuckerfallen im Alltag zu vermeiden

Gesunde Knolle Schwarzer Knoblauch spendet viele Vitamine

In der Schweiz auf Recycling-Papier gedruckt.


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Gesundheit Wissenshäppchen 6 Einschlafen leicht gemacht

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Ein unruhiger Geist kann beim Einschlafen hinderlich sein. Worauf Sie bei Ihrer Schlafroutine achten können

Unbemerkter Knochenschwund

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Osteoporose wird meist spät erkannt. Erfahren Sie, warum häufig Frauen über 50 Jahre davon betroffen sind

Sprechstunde

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Ein DROPA Experte weiss Rat zum Thema Fussnagelpilz

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Beauty Vorher – Nachher 65+

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Farbenfroh und selbstbewusst: Wir stylen eine DROPA Balance Leserin

Voll in Mode

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Martha Wieland pflegt die wohl eindrücklichste Modesammlung der Schweiz. Wir sprechen mit ihr über die Geschichte hinter den Kleidern


Inhaltsverzeichnis

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42 Natur Alles Zucker

Eine Menge Zucker wird unbewusst zugeführt – wie Sie Zuckerfallen erkennen und vermeiden können

Fam ilie Rund um Läuse

Schwarzer Knoblauch 20

Kopfläuse sind zwar ungefährlich, können aber sehr lästig sein

Immunsystem bei Babys

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Im Gegensatz zu herkömmlichem Knoblauch ist er geruchlos und punktet mit einer positiven Wirkung

Diverses Ambiente

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Schöne Extras aus Ihrer DROPA

Tipps & Trends

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Empfehlungen aus Ihrer DROPA

DROPA Persönlich

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Zwei DROPA Mitarbeitende geben Einblick in ihren Alltag

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DROPA Wettbewerb

Bereits während der Schwangerschaft lassen sich die Abwehrkräfte von Mutter und Kind stärken

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Rätselspass mit DROPALINO 49 Preisrätsel

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GESUNDE

Wissenshäppchen TIERISCHE BLAUBLÜTER Blaublüter entstammen keineswegs nur dem Adel. Doch warum haben Hummer, Krebse, Skorpione, Spinnentiere und Co. blaues Blut? Grund für das aussergewöhnliche Phänomen ist das blaue Kupferprotein Hämocyanin, das frei gelöst im Blut zahlreicher Weichtiere und Gliederfüsser den Sauerstoff transportiert.

Baldrian Schon Hippokrates wusste: Baldrian beruhigt und verbessert den Schlaf. Am besten gefällt es der hoch gewachsenen Heilpflanze an feuchten Standorten. Ihre Wurzeln werden im Herbst ausgegraben, gewaschen und zum Trocknen an einen warmen, schattigen und gut belüfteten Ort gelegt. Die getrockneten Wurzeln können fein geschnitten als Tee verwendet werden.

SPIEGLEIN, SPIEGLEIN IM GEHIRN Jeder kennt es: Das Gegenüber gähnt und man gähnt mit – ob man will oder nicht. Dieses Resonanzphänomen wird von Nervenzellen ausgelöst, den Spiegelneuronen, die Menschen empathisch machen. So wird mitgelacht und -geweint, wenn Mitmenschen das Gleiche tun. Den Spiegelneuronen auf die Schliche gekommen sind italienische Forscher im Jahr 1996. Sie wollten herausfinden, welche Nervenzellen bei einem an ein Messgerät angeschlossenen Primaten aktiviert werden, sobald er nach einer Nuss greift. Die sensationelle Entdeckung: Die Nervenzellen senden nicht nur Signale aus, wenn das Äffchen sich die Nuss angelt, sondern auch, wenn es beobachtet, wie jemand anders die gleiche Handlung ausführt.

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Winter

EINMAL UM DIE SONNE, BITTE!

Sommer

365 Tage 1 Tag

1 Tag

Dass es vier Jahreszeiten gibt, weiss jedes Kind. Doch warum es sie gibt, wissen selbst die wenigsten Erwachsenen. Während sich die Erde in 24 Stunden einmal um die eigene Achse dreht, umkreist sie gleichzeitig auch die Sonne – diese Umdrehung dauert 365 Tage. Die Erdachse ist gegenüber der Umlaufbahn der Sonne um 23,5 Grad gekippt. Im Sommer ist demnach der jeweilige Bereich der Erde so der Sonne zugewandt, dass die Strahlen steil von oben auf die Erde treffen: Die Tage werden länger und wärmer. Im Winter ist dieser Bereich der Erde so zur Sonne geneigt, dass sie niedriger über dem Horizont steht. Die Folge: kurze Tage und tiefe Temperaturen.

WASSER MARSCH! Das kostbare Nass sorgt hierzulande für rekordverdächtige Fakten: Die verhältnismässig kleine Schweiz verfügt über beachtliche 6 Prozent der Süsswasservorräte Europas. 1'500 Seen und Flüsse mit einer Gesamtlänge von 61'000 Kilometern machen etwa 4 Prozent des Staatsgebiets aus. Der Genfersee im französisch-schweizerischen Grenzgebiet ist der grösste See in Mitteleuropa, der Rheinfall gar der grösste Wasserfall Europas. Und die Grande Dixence im Wallis ist mit 285 Metern die höchste Gewichtsstaumauer der Welt.

Öliges Detox-Ritual Dem Ölziehen im Mund wird eine entgiftende Wirkung nachgesagt und es soll sich positiv auf die Mundhygiene auswirken. So soll das Öl, das einige Minuten durch den Mundraum gezogen wird, der Schleimhaut Giftstoffe entziehen, die mit dem Öl in ein Papiertuch ausgespuckt und im Hauskehricht entsorgt werden. Alles, was man dafür braucht, ist ein Löffel hochwertiges Pflanzenöl wie zum Beispiel Sonnenblumen-, Kokos- oder Sesamöl.

TRAUTES HEIM, GLÜCK ALLEIN 36 % Einzelpersonen

Der Single-Haushalt ist die gängigste Wohnform in der Schweiz. 36 Prozent der 3,8 Millionen Haushalte werden von Einzelpersonen bewohnt. Am zweithäufigsten sind Familienhaushalte mit Kindern mit 29 Prozent, gefolgt von kinderlosen Paarhaushalten mit 27 Prozent. Vor 60 Jahren sah das noch ganz anders aus: Wohnen zu fünft oder mit noch mehr Personen war mit 39 Prozent am verbreitetsten, die 4 Prozent Single-Haushalte hingegen die Ausnahme.

8 % 27 %

36 %

29 % Familienhaushalte mit Kindern 27 % kinderlose Paarhaushalte

29 %

8 % andere Haushalte mit mehreren Personen Quelle: Bundesamt für Statistik (2021)

Texte: Andrea Decker

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KEIN STRESS BEIM

Einschlafen

Ausreichend Schlaf ist die Voraussetzung dafür, dass wir uns wohlfühlen und unsere Aufgaben im Alltag bewältigen können. Schwierig wird es, wenn uns das Einschlafen Mühe bereitet und wir dadurch zu wenig oder schlecht schlafen.

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UNSER SCHLAFBEDÜRFNIS • Im Durchschnitt schlafen wir etwa ein Drittel unseres Lebens. • Unser Schlafbedürfnis verändert sich: Babys und Kleinkinder schlafen etwa 11 bis 17 Stunden, Schulkinder 9 bis 11 Stunden, Jugendliche 8 bis 10 Stunden und Erwachsene 7 bis 9 Stunden. • Erwachsene in der Schweiz schlafen an Arbeitstagen etwa von 23 bis 6.30 Uhr und an freien Tagen von 23.45 bis 8 Uhr. Es gibt aber je nach Chronotyp (Eule oder Lerche) grosse Unterschiede.

Ein gesunder Schlaf tut nicht nur gut, er ist auch sehr wichtig, damit sich Körper und Geist von den Anstrengungen des Tages erholen und ihre Energiespeicher wieder auffüllen können. Wer jedoch ständig zu wenig oder schlecht schläft, fühlt sich nicht nur kraft- und saftlos, ab einem gewissen «Müdigkeitspegel» sinken überdies die Konzentrations- und die Leistungsfähigkeit, was zu Fehlern führt – und erst noch die Unfallgefahr steigert. Nach einer unruhigen oder kurzen Nacht spüren wir deutlich, dass unsere Leistungsfähigkeit nachlässt, und fühlen uns unmotiviert und unachtsam. Jede dritte Person in der Schweiz leidet ab und zu an Ein- und Durchschlafstörungen und die Diagnose Insomnie (lang anhaltende Schlafstörung) erhalten etwa 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung. Die Betroffenen können schlecht einschlafen oder nicht bis zum nächsten Morgen durch-

schlafen. Sie fühlen sich oft nicht erholt und leiden unter anderem an Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Angst, Erschöpfung oder Müdigkeit. Stress und Sorgen in der Nacht oder ständig kreisende Gedanken, Nervosität und Grübeleien können Anzeichen dafür sein, dass seelische Probleme die Ursache für den ungewollten Schlafentzug sind. Leidet eine Person unter derart grossen Problemen oder Ängsten, dass sie diese als geradezu erdrückend empfindet, oder verspürt eine hoffnungslose, wertlose und freudlose Stimmung, so kann hinter der Schlafstörung eine psychische Erkrankung stecken. Bei Depressionen sind Schlafstörungen ein häufiges Begleitsymptom. Unterschiedliche Ursachen Doch es gibt noch viele weitere Auslöser für Einschlafprobleme. Oft wechselnde Schichtarbeitszeiten oder häufiges Reisen zwischen den Zeitzonen beeinträchtigen den normalen Schlaf9


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wach-Rhythmus. Auch andere Erkrankungen können ein Auslöser sein: Beim Restless-LegsSyndrom stören unwillkürliche Beinbewegungen das Ein- und Durchschlafen, während das Schlafapnoe-Syndrom Betroffene immer wieder an den Rand des Erwachens bringt. Die Folge des wenig erholsamen Schlafs ist Tagesschläfrigkeit, die unkontrollierbare «Schlafattacken» auslösen kann, im Extremfall sogar während des Autofahrens. Bei jeder zehnten Person mit (Ein-)Schlafproblemen stecken Alkoholmissbrauch, Sucht oder die Einnahme von Medikamenten hinter den Problemen.

INTERVIEW MIT DR. CAROLIN REICHERT

Post-doctoral Researcher am Zentrum für Chronobiologie an den Universitären Psychiatrischen Kliniken in Basel

Individueller Rhythmus Die optimale Uhrzeit, um ins Bett zu gehen, variiert von Person zu Person. Schlafbedürfnis und Tages-Nacht-Rhythmus hängen unter anderem vom Alter und der inneren Uhr ab. Hierbei unterscheidet man Frühtypen, sogenannte Lerchen, die Frühaufsteher sind und am Abend früh müde werden. Als Gegensatz dazu gibt es Spättypen, die Eulen, die eher später aufstehen und dafür bis spätabends produktiv sein können. Die innere Uhr kann sich je nach Lebensabschnitt auch leicht verändern. Die innere Uhr von Teenagern zum Beispiel tickt anders als jene von älteren Erwachsenen. Jugendliche und junge Erwachsene gehen eher später zu Bett und schlafen gern am Morgen aus, während ältere Erwachsene früher müde sind, dafür aber zeitig aufstehen. Darüber hinaus verändert sich der Schlaf mit zunehmendem Alter und er wird weniger tief, je älter ein Mensch wird (siehe auch Box auf S. 9).

Wie wichtig ist Routine, um schnell einschlafen zu können? Routinen können stabilisierend wirken und führen dazu, dass das Gehirn merkt: Jetzt kommt gleich der Schlaf. Daneben sind auch andere Faktoren wichtig: einerseits der Schlafdruck, der sich während des Wachseins aufbaut, andererseits die innere Uhr, die das Wachsein am Tag und den Schlaf in der Nacht fördert. Wann der Switch der inneren Uhr vom Wachsein zur Schlafförderung geschieht, ist aber individuell sehr unterschiedlich. Wer nicht einschlafen kann, wird nervös und findet erst recht keinen Schlaf. Wie vermeidet man das? Man sollte nicht liegenbleiben und grübeln, wenn man zu nervös ist, um einzuschlafen. Besser ist es, aufzustehen, ruhigen Tätigkeiten nachzugehen, sich von belastenden Gedanken zu lösen und dann wieder ins Bett zu gehen, wenn man sich müde fühlt. Ansonsten ist Schlafrestriktion sehr hilfreich: absichtlich weniger zu schlafen, als man gerne würde. Das erhöht den Schlafdruck, verkürzt die Einschlafdauer und verdichtet den Schlaf.

Von Lavendel bis Orangenblüte Wer an Einschlafstörungen leidet, findet nicht nur in der Verhaltenstherapie und der Schulmedizin Hilfe, sondern auch in der Naturheilkunde. Entscheidend bei der Wahl des Naturheilmittels ist der Grund der Einschlafprobleme, denn je nach Ursache kommt ein anderes zum Einsatz. Beispielsweise wirkt Baldrian schlafanstossend, Hopfen wiederum beruhigt, wenn jemand seine Gedanken nicht stoppen und deshalb nicht einschlafen kann. Melisse sorgt für innere Harmonie, Passionsblume löst innere Anspannung, Lavendel wirkt Ängsten entgegen, Orangenblüte beruhigt ebenso wie Kamille. Zudem empfiehlt es

Wie sinnvoll ist die Einnahme von schulmedizinischen Schlaftabletten? Für eine akute Schlafstörung mit absehbarem Ende können chemische Schlafpräparate wirksam sein, doch sie kurieren diese nicht langfristig. Die Therapie der ersten Wahl ist die Verhaltenstherapie, in der Massnahmen erlernt werden, um die Schlafschwierigkeiten bewältigen zu können. 11


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9 GOLDENE EINSCHLAFREGELN sich, das Nervenkostüm und den Körper bereits während des Tages mit ausgleichenden Mitteln zu entspannen und dessen Widerstandsfähigkeit zu fördern. Ein passendes unterstützendes Mittel für Frauen ist Engelwurz, für Männer eignet sich Meisterwurz. Schüssler Salze können bei Einschlafproblemen ebenfalls unterstützend wirken. Eine besondere Anwendung davon ist die sogenannte heisse 7. Dabei nimmt man zehn Tabletten Schüssler Salz Nr. 7, löst sie in einem halben Glas heissem Wasser auf und trinkt dies anschliessend schluckweise. Schlaffördernde Naturheilmittel lassen sich auch mit schulmedizinischen Arzneien kombinieren. Erhältlich sind die natürlichen Schlafhilfen als Tees, spagyrische Essenzen, Tinkturen oder Kapseln. Auch für Kinder gibt es geeignete Naturheilmittel, lassen Sie sich zu den Möglichkeiten und Dosierungen in Ihrer DROPA beraten.

1. Eine gemütliche, ruhige Atmosphäre im Schlafzimmer schaffen und auf eine kühle Raumtemperatur von etwa 18 Grad Celsius achten. 2. Regelmässige Schlafenszeiten auch an freien Tagen einhalten. 3. Ausreichend Bewegung tagsüber oder abends (aber nicht zu spät) kann Wunder wirken. 4. Ein warmes, nicht zu heisses Bad oder eine warme Dusche entspannen unsere Muskeln. 5. Das Abendessen sollte leicht sein und schon früh am Abend eingenommen werden. 6. Abends nicht mehr zu viel trinken und mit Alkohol oder Kaffee zurückhaltend sein. 7. Nicht vor dem Zubettgehen rauchen. 8. Den Abend mit Lesen oder entspannter Musik ausklingen lassen. Ebenso empfehlenswert sind Meditation, Atem- oder leichte Dehnübungen. 9. Ungelöste Probleme vor dem Zubettgehen aufschreiben, damit der Geist loslassen kann.

Text: Susanne Stettler

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SCHLEICHENDER

Knochenschwund

Bei Osteoporose verändert sich die tragende Struktur der Knochen und sie verlieren zunehmend an Substanz. Ganz links: Querschnitt eines gesunden Knochens, ganz rechts: Querschnitt eines porösen, instabilen Knochens.

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Oft wird Osteoporose erst nach einer Fraktur erkannt. Die Erkrankung entwickelt sich häufig über Jahre und bleibt lange unbemerkt. Ein gesunder Lebenswandel hilft, Knochenschwund vorzubeugen.

Eine unachtsame Bewegung, ein dummer Fehltritt – und schon ist Unterarm oder Schenkelhals gebrochen. Oder der Rücken schmerzt unablässig, die Wirbelsäule verkrümmt sich und es bildet sich zunehmend ein unschöner Buckel. Weitere verdächtige Anzeichen sind das Entstehen von Hautfalten am Rücken – auch als Tannenbaumphänomen bekannt – sowie eine zunehmende Vorwölbung des Bauches ohne Gewichtszunahme. Kommt es zu einer medizinischen Untersuchung, kann die Diagnose Osteoporose lauten, im Volksmund auch Knochenschwund genannt. Die Knochenerkrankung ist nicht selten, allein in der Schweiz gibt es über 400'000 Betroffene, wobei über 20 Prozent der Frauen und 7 Prozent der Männer über 50 Jahre daran leiden. Da sich die Krankheit über Jahre langsam und oft unbemerkt entwickelt, werden erste Symptome von den Betroffenen häufig übersehen und in der Folge wird spät eine Diagnose gefällt. Ein Grund dafür ist unter anderem, dass die Erkrankung auf dem Röntgenbild kaum zu erkennen ist, solange noch keine Fraktur besteht. Genauere Untersuchungsmöglichkeiten bieten die Quantitative Computertomographie, Ultraschall, eine Knochendichtemessung sowie Laboruntersuchungen von Blut und Urin. «Die Leute informieren sich eher wenig über das Thema, solange sie keine Beschwerden haben», sagt Andrea Masshardt, Drogistin in der 15

DROPA Drogerie Apotheke in Thun. Die richtigen Informationen dazu wären jedoch wertvoll, um das Osteoporose-Risiko zu senken. Masshardt: «Wenn unsere Kundinnen und Kunden Rezepte bringen, auf denen Medikamente zur Behandlung von Osteoporose verschrieben sind, knüpfen wir genau dort an, um ihnen weiterführende Tipps zu geben.» Knochen als lebende Materie Die Knochen des menschlichen Bewegungsapparats sind keine unveränderliche Masse. Bis ins Alter verändern sich jährlich etwa zehn Prozent des Skeletts. Solange wir jung sind, überwiegt der Knochenaufbau: Am meisten Knochenmasse weist der Mensch normalerweise mit 25 Jahren auf, bevor ab etwa 35 Jahren ein leichter Abbau einsetzt, wodurch die Knochenmasse jährlich um etwa ein Prozent schwindet. Problematisch wird es, wenn die Knochenmasse unter dem durchschnittlichen Niveau liegt und die Knochenqualität eine verminderte Widerstandsfähigkeit aufweist. Das kann einerseits daran liegen, dass der Körper in der Jugend nicht genügend Knochenmasse aufbauen konnte. Sei es durch eine zu geringe Zufuhr an Kalzium, Proteinmangel, schwere Krankheiten, Bewegungsmangel, zu hohen Konsum von Nikotin und/oder Alkohol oder aufgrund einer genetischen Veranlagung. Andererseits gerät der Knochenstoffwechsel im späteren Leben auch durch hormo-


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nelle Veränderungen (etwa Östrogenmangel) aus dem Gleichgewicht. Bestimmte Medikamen‑ te, Mangelernährung (zu wenig Kalzium und Vitamin D), körperliche Inaktivität oder Unter‑ gewicht sind weitere Risikofaktoren. Zusammen mit dem natürlichen Knochenmassenabbau führt dies früher oder später zu Osteoporose.

STARKE KNOCHEN DANK KALZIUM Erwachsene sollten täglich rund 1'000 Milli‑ gramm Kalzium zu sich nehmen. Diese Men‑ ge liefern beispielweise zwei Gläser Milch zu je 2 dl (275 mg Kalzium), ein Joghurt à 150 g (240 mg), 40 g Emmentaler Käse (275 mg) sowie 200 g Brokkoli (210 mg). Darauf achten, nicht alles Kalzium aufs Mal zu sich zu nehmen, sondern in mindestens drei Portionen über den Tag zu verteilen.

Ausgewogen ernähren und sich bewegen Gegen den unbemerkten Knochenschwund lässt sich aber etwas unternehmen, und jede Frau oder jeder Mann kann einer Erkrankung früh‑ zeitig vorbeugen. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Kalzium (siehe Box rechts) und Vitamin D. Dazu werden regelmässi‑ ge Bewegung wie Walking, leichtes Krafttraining und Aufenthalte im Freien empfohlen. Diese kur‑ beln die körpereigene Produktion von Vitamin D an, was wiederum die Aufnahme von Kalzium fördert und dadurch die Knochen stärkt. «Ich rate zudem, den körpereigenen Säure-BasenHaushalt ins Lot zu bringen. Dafür ist auch der Naturage Basen-Tee ein idealer Begleiter», er‑ klärt Andrea Masshardt. «Ausserdem ist die Einnahme von Magnesium, Zink, Mangan, Kupfer oder Vitamin K2 sinnvoll, um die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm sowie den Einbau in den Knochen zu unterstützen.»

Was Sie bevorzugen sollten: Milch, Käse, Quarkprodukte, Früchte, frisches Gemüse, Mandeln, Sesam, kalziumreiches Mineral‑ wasser, einmal pro Woche Seefisch Was Sie einschränken sollten: Fleisch, Wurst, Zucker und Süssigkeiten, Softdrinks, Alkohol, Rauchen

Die regelmässige Einnahme von Vitaminen und Spurenelementen ist übrigens auch bei bereits bestehender Osteoporose sinnvoll, denn dadurch kann sich der Knochenabbau verlangsamen und der Bewegungsapparat so stabilisieren. Am allerwichtigsten ist jedoch die Bewegung. Ge‑ legentliche Schmerzen dürfen dabei kein Hin‑ dernis sein, denn zu wenig Bewegung kann die Symptome verschlimmern. «Linderung können Physiotherapie, Akupunktur oder eventuell sta‑ bilisierende Bandagen bringen, zum Beispiel für die Wirbelsäule», sagt Andrea Masshardt. «Gerne stellen wir für unsere Kundinnen und Kunden auch individuelle Spagyrikmischungen zusam‑ men, die sie problemlos über einen längeren Zeitraum anwenden können.» Text: Susanne Stettler

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Effektiv gegen Nagelpilz

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«Nach dem Entfernen des Nagellacks habe ich auf meinem grossen Zehennagel eine seltsame Verfärbung entdeckt. Handelt es sich dabei um Nagelpilz? Und wenn ja, wie lässt sich dieser behandeln?» Wer seine Fussnägel regelmässig lackiert, stellt beim Entfernen des Lacks nicht selten eine leichte, ganzflächige Verfärbung fest. Das ist kein Grund zur Sorge: Es kann sich um eine Druckstelle vom Schuh oder um eine harmlose Verfärbung handeln. Handelt es sich aber um kleine weissliche oder gelbe Stellen, kann dies auf einen Pilzbefall hindeuten. Da es nicht immer einfach ist, Nagelpilz zu diagnostizieren, kann zum Beispiel auch ein Bildkatalog helfen, an dem sich die Kundschaft orientieren kann. Da Nagelpilz nicht wehtut, wird er oft erst spät entdeckt. Erste Anzeichen sind längliche, halbkreisförmige Flecken, die einen begrenzten Halbmond bilden. Je länger der Nagelpilz unentdeckt bleibt, desto stärker fransen die Flecken aus und der Nagel verdickt und wird brüchig. Ein fortgeschrittenes Stadium des Nagelpilzes kommt relativ häufig bei älteren Menschen vor, weil sie ihre Fussnägel wegen der abnehmenden Beweglichkeit immer seltener prüfen. Das Risiko eines Nagelpilzes steigt bereits ab 40 Jahren. Die Gründe dafür können ein geschwächtes Immunsystem, eine schlechte Durchblutung aufgrund von Diabetes, Rauchen, einer arteriellen Verschlusskrankheit oder einer Fehlstellung der Zehen sein. In diesen Fällen ist ein Besuch beim Hausarzt ratsam. 19

MARKUS ARNOLD Dipl. Drogist HF und Inhaber der DROPA Drogerie Arnold in Grenchen

Da Fussnagelpilz ansteckend ist, empfehle ich, an öffentlichen Orten wie Schwimmbädern, Fitnessoder Wellnesscentern Badeschuhe zu tragen. Feuchte Sport- oder luftundurchlässige Arbeitsschuhe sollten regelmässig hygienisch behandelt werden. Zu Hause sind Hygienemassnahmen wie das Desinfizieren von Nagelschere oder Wäsche genauso zentral wie das fachgerechte Behandeln des Nagels. Der Prozess kann hartnäckig sein und mehrere Monate dauern. Man kann den erkrankten Nagel zum Beispiel mit einem farblosen Lack mit einem pilztötenden Wirkstoff behandeln. Eine andere Variante bietet ein Nagelpilzstift, dessen säurehaltige Flüssigkeit nagelaufhellend wirkt und das Milieu des Nagels verändert. Als Vorbeugung kann ätherisches Teebaumöl helfen und ein Spagyrikspray mit Thymian, Propolis und Sonnenhut stärkt das Immunsystem. Text: Sarah Schumacher


AUS

die Laus!

Um Kopfläuse und ihre Verbreitung ranken sich einige Mythen. Erfahren Sie, was bei einem Befall wirklich zu tun ist und wie Sie die ungebetenen Gäste wieder loswerden. Sie springen nicht von Kopf zu Kopf und haben auch nichts mit mangelnder Hygiene zu tun: Kopfläuse sind flügellose Insekten, kommen nur bei Menschen vor und ernähren sich vom Blut, das sie aus der Kopfhaut aufnehmen. Sie gelten als schnelle Krabbler, überwinden mit nur 5 mm Körpergrösse eine Distanz von 23 cm innerhalb einer Minute und vermehren sich rasant. Von der Befruchtung bis zur Eiablage dauert es nur zwei bis drei Tage. Eine ausgewachsene Laus lebt zwischen 20 und 30 Tage lang, die Weibchen legen in dieser Zeit rund 100 Eier. Wie häufig Läuse vorkommen, darüber gibt es kaum aussagekräftige Studien. Der Grund dafür liegt darin, dass Kopfläuse in unseren Breitengraden keine Krankheiten übertragen. Die Kopfläuse sind zwar lästig, stellen aber keine direkte Gefahr für die 20

Gesundheit dar. Durch ständiges Kratzen können an den betroffenen Stellen bakterielle Infektionen auftreten. Wie man Kopfläuse entdeckt Wenn eine Laus ausgewachsen ist, erreicht sie nur etwa die Grösse eines Sesamsamens. Kopfläuse sind bräunlich bis fast durchscheinend und daher mit blossem Auge nur schwer zu entdecken. Eindeutige Anzeichen für einen Befall sind die Eier und die leeren Eihüllen, die man bereits mit blossem Auge erkennen kann. «Sie haften am Haar, in etwa einem Zentimeter Abstand zur Kopfhaut», erklärt Angela Gernet, diplomierte Drogistin HF und Betriebsleiterin der DROPA Drogerie Apotheke Dreispitz in Basel. Mithilfe einer Lupe und einer Lampe lässt sich schnell prüfen, ob im Nacken, an den Schläfen oder hinter den Ohren bräunliche oder leicht gräuliche Punkte vorhanden sind. Um wachsen zu können, benötigen die Läuse Wärme und Feuchtigkeit – ein Klima, das hinter den Ohren, am Hinterkopf und oberhalb der Stirn auftritt.


Was tun bei Verdacht? Sollte eine Nachricht von einem Kopflausbefall in der Schule oder im Kindergarten eintreffen, ist es Zeit, eine Kontrolle zu Hause durchzuführen. Vorsicht: Juckreiz, rote Pünktchen oder Knötchen sind keine sicheren Anzeichen für einen Befall. Der Juckreiz entsteht durch den Speichel der Läuse und tritt nicht bei allen Betroffenen auf. Es ist auch möglich, dass er erst etwa nach drei bis sechs Wochen einsetzt. «Um sicherzugehen, empfehle ich, die Haare mit einem Nissenkamm nass auszukämmen», meint Angela Gernet. Ein Nissenkamm ist ein spezieller Kamm mit einem sehr kleinen Abstand zwischen den Zinken. Es empfiehlt sich, den Nissenkamm direkt am Haaransatz anzusetzen und ihn bis zu den Haarspitzen vorsichtig durchzuziehen. Diesen Vorgang wiederholt man so oft, bis man im Nissenkamm keine Läuse, Eier oder Nissen (die leeren Eihüllen der Läuse) mehr entdeckt. Damit das Auskämmen von längeren Haaren weniger schmerzhaft ist, verwendet man am besten vor der Anwendung des Nissenkamms eine Pflegespülung. Kopfläuse sind von Mensch zu Mensch übertragbar, meist bei engem Körperkontakt, wenn sich die Haare berühren. «Wenn in der Familie ein Befall bekannt ist, sollte Kontakt mit den Haaren vermieden werden, was natürlich nicht immer einfach ist», sagt Angela Gernet. Mithilfe eines Lausmittels geht es den Läusen an den Kragen. Sie enthalten pflanzliche Fette und Öle, zum Beispiel Raps-, Kokosöl oder synthetische Silikonöle, die eine physikalische Wirkung auf die Insekten erzeugen und ihnen die Sauerstoffzufuhr blockieren, was zum Absterben der Kopfläuse führt. Der Einsatz von Insektiziden sei nicht zu empfehlen, da Kopfläuse schon zunehmend Resistenzen gebildet hätten. Übertragung durch Kissen selten Müssen nun alle Kleider gewaschen werden? Die Wohnung desinfiziert oder gar alle Familienmitglieder in Quarantäne? Auf keinen Fall. Hygienische Massnahmen werden mit dem Wissensstand von heute nicht mehr als notwendig angesehen. «Um sich innerhalb der Familie vor einer Verbreitung des Kopflausbefalls zu schützen, empfehle ich ein Spezialshampoo mit einem Duft, den die Läuse nicht mögen», erklärt die Drogistin. «So kann man verhindern, dass sich die Läuse weiter ausbreiten.»

Was nicht hilft, sind unnötige Putzaktionen oder gar das Kissen in den Kühlschrank zu tun. Untersuchungen haben gezeigt, dass Kopfläuse fast nie auf Kissen zu finden sind. Zudem verlieren Läuse, die nicht in Kontakt mit dem Haar sind, rasch ihre Ansteckungsgefahr und sterben ohne Wirt und damit ohne Nahrung nach ein bis zwei Tagen. Aus diesem Grund kommt auch eine Übertragung über Kuscheltiere, Haarbürsten oder Mützen nur in sehr seltenen Fällen vor. Text: Marc Schwitter

RICHTIGE HAARPFLEGE BEI LÄUSEN 1. Tragen Sie das Lausmittel grosszügig auf den Kopf auf. Je nach Produkt sollten die Haare trocken oder feucht sein. Achten Sie darauf, dass die Kopfhaut und die gesamten Haare gut bedeckt sind. 2. Lassen Sie das Produkt so lange einwirken, wie es der Beipackzettel vorschreibt. Dies kann zwischen 5 und 45 Minuten sein. 3. Spülen Sie die Haare gut aus. Waschen Sie sie mit einem Spezial-Shampoo und verwenden Sie eine Pflegespülung. 4. Entfernen Sie die abgestorbenen Insektenreste mit einem Nissenkamm. 5. Wiederholen Sie die Behandlung mit dem Lausmittel nach 7 Tagen, bei starkem Befall erneut nach 14 Tagen. 6. Sieben Tage nach der letzten Behandlung mit dem Lausmittel folgt eine letzte Kontrolle mit dem Nissenkamm. Die Haare sollten nun von den Läusen befreit sein.

BEFREIT HAARE UND KOPFHAUT Eine Behandlung mit dem Paranix Shampoo ermöglicht es, Kopfläuse in nicht mehr als zehn Minuten zu beseitigen und gleichzeitig Haar und Kopfhaut zu waschen. Das Produkt wirkt gegen Nissen und Läuse und ist frei von Insektiziden. Inklusive Kamm.


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Kinderwunsch? ERHÖHEN SIE IHRE CHANCE, SCHWANGER ZU WERDEN

Überlassen Sie beim Kinderwunsch nichts mehr dem Zufall. Der Clearblue Ovulationstest «Fortschrittlich und Digital» misst die zwei wichtigsten Fruchtbarkeitshormone und erkennt die Tage mit hoher und maximaler Fruchtbarkeit. Frauen möchten ihre Schwangerschaft planen – die meisten wollen erst persönliche Ziele erreichen, bevor sie Kinder bekommen. Sie versuchen es deshalb tendenziell später. Lag das durchschnittliche Alter bei der Geburt des ersten Kindes 1970 noch bei 25, ist es heute bei 31 Jahren. Das kann beim Wunsch, Eltern zu werden, zu Schwierigkeiten führen: Jedes fünfte Paar versucht es während mehr als zwölf Monaten, jedes zweite Paar an den falschen Tagen. In jedem Zyklus gibt es nur wenige Tage, an denen eine Frau schwanger werden kann. Die Möglichkeit, schwanger zu werden, erhöht sich an den Tagen vor dem Eisprung, am Tag des Eisprungs stehen die Chancen am höchsten. Für Paare mit Kinderwunsch ist es deshalb wichtig, diese fruchtbare Phase identifizieren zu können. Methoden zur Bestimmung Neben Ovulationstests gibt es weitere verschiedene Möglichkeiten herauszufinden, wann der Eisprung stattfinden wird. Es sind jedoch nicht alle gleich zuverlässig. Klassische Ovulationstests messen die Konzentration des luteinisierenden Hormons (LH), dessen Anstieg verlässlich ein bis 22

zwei Tage vor dem Eisprung eintritt. Bei analogen Tests wird die Stärke der Linien von zwei aufeinanderfolgenden Tests verglichen. Damit können die beiden fruchtbarsten Tage im Zyklus bestimmt werden. Dieser Vergleich kann sich jedoch als schwierig herausstellen und führt häufig zu Fehlinterpretationen. Deshalb gibt es digitale Ovulationstests. Sie sind einfacher anzuwenden und bieten dank digitaler Anzeige der Ergebnisse eine grössere Zuverlässigkeit. Maximale Chancen Der digitale Ovulationstest «Fortschrittlich und Digital» mit dualer Hormonanzeige von Clearblue ist der einzige, der zusätzlich zum LH auch den Östrogenspiegel misst. Das Hormon Östrogen beginnt vor dem LH anzusteigen, sodass die fruchtbare Periode noch früher ermittelt werden kann. Typischerweise identifiziert er so vier oder mehr fruchtbare Tage und bietet maximale Chancen auf eine Schwangerschaft.

Der Clearblue Ovulationstest «Fortschrittlich & Digital» ist exklusiv in Ihrer DROPA erhältlich.

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BABYS

Abwehr stärken Bereits mit der Geburt hat das Immunsystem von Neugeborenen einiges zu leisten und muss sich rasch auf neue Umstände einstellen. Wir erklären, wie es das schafft und wie Eltern die Abwehrkräfte ihres Kindes unterstützen können.

Eltern kennen das: Kaum kursieren die ersten Erkältungsviren im Herbst, hat es die Kleinsten meistens schon erwischt. Schnupfen und Husten sind während der kälteren Jahreszeit für viele Familien stetige Begleiter. Babys und Kleinkinder reagieren auf die Viren oft besonders heftig und entwickeln Fieber – der Grund dafür liegt in ihrem Immunsystem. Ein duales System Unser Immunsystem schützt den Körper vor Krankheitserregern wie Viren oder Bakterien. Es besteht aus zwei Teilen: dem angeborenen und dem erworbenen Immunsystem. Während 24

der angeborene Teil bei der Geburt bereits ausgebildet ist – zu ihm gehören beispielsweise die Fresszellen, die schnell, aber unspezifisch auf körperfremde Substanzen reagieren –, muss der erworbene Teil wie zum Beispiel spezifische Antikörper noch viel lernen, bis er seine Aufgabe, Eindringlinge gezielt abzuwehren, erfüllen kann. Der erworbene Teil ist daher bei Neugeborenen ein nahezu unbeschriebenes Blatt und hat ab der Geburt einiges zu tun. Damit es mit dieser Aufgabe nicht überfordert ist, bekommt es bereits während der Schwangerschaft Unterstützung. Das Ungeborene erhält über die Plazenta, die es im Mutterleib versorgt, die Antikörper der Mutter.


Sie sorgen für den Nestschutz, der Babys in den ersten vier bis sechs Lebensmonaten vor jenen Krankheiten bewahrt, welche die Mutter bereits durchgemacht hat oder gegen die sie geimpft wurde. Training für das Immun-Gedächtnis Mit der Geburt beginnt das Training für Babys Abwehrkräfte. Damit die Immunzellen dereinst erfolgreich gegen Eindringlinge vorgehen können, müssen sie diese kennenlernen. Nur wenn die Erreger im Körper waren, kann das Immunsystem sie im Gedächtnis speichern. Die Folge: Babys und Kleinkinder machen bis zu zwölf

Infekte pro Jahr durch. Das ist zwar sowohl für die Kleinen als auch für die Eltern anstrengend, aber jeder durchgemachte Infekt hinterlässt «positive» Spuren im Immunsystem in Form von Antikörpern. Kommen Babys mit denselben Erregern wieder in Berührung, kann ihr Abwehrsystem schneller aktiv werden und diese gezielter bekämpfen. Auch auf neue Eindringlinge vermag es besser zu reagieren. «Das Immunsystem von Babys arbeitet intensiv, da es noch lernt. Darum reagieren sie auch bei leichten Infekten wie Erkältungen stark, etwa mit hohem Fieber», erklärt Madeleine Piazza, eidg. dipl. Apothekerin und Betriebsleiterin der DROPA Drogerie Apotheke 25


Mall of Switzerland in Ebikon. «Mit jeder durchgemachten Erfahrung wird das Abwehrsystem stärker.» Vorsicht bei Säuglingen Die Apothekerin rät davon ab, Babys mit zu viel Hygiene zu umsorgen: «Babys sollten in Kontakt mit ihrer Umgebung und neuen Erregern kommen, nur so wird ihr Immunsystem angeregt.» Vorsicht sei bei Säuglingen unter drei Monaten geboten: «Bei ihnen ist die Hygiene wichtig. Sie reagieren auf Infekte oft mit hohem Fieber, was in diesem Alter gefährlich werden kann.» Auch bei Lippenherpes oder Bindehautentzündungen sollte man nach Möglichkeit auf Abstand gehen und auf eine gute Handhygiene achten, da beide Krankheiten hoch ansteckend sind. Zudem kann Herpes für Säuglinge sehr gefährlich werden, und die Mutter sollte beim Stillen gegebenenfalls einen Mund-Nasen-Schutz tragen. 26

Vitamine helfen Mutter und Kind Mütter können die Abwehrkräfte ihres Kindes schon während der Schwangerschaft unterstützen. «Die Einnahme von Multivitaminpräparaten sowie eine ausgewogene Ernährung helfen, das Immunsystem der werdenden Mutter zu stärken. Dies kann positive Effekte auf die Abwehrkräfte des Babys haben», betont Madeleine Piazza. Ebenfalls empfehlenswert sei es, dass Schwangere ihren Impfstatus mit ihrem Hausarzt oder Gynäkologen überprüfen. Nach der Schwangerschaft unterstützt Stillen die Entwicklung des Immunsystems. «Über die Muttermilch erhalten die Kinder weiterhin Antikörper, die den Infektionsschutz erhöhen und die Abwehr stärken», sagt die Apothekerin. Frauen, die sich für das Stillen entscheiden, sollten auf eine ausgewogene Ernährung achten, da sie die Qualität der Muttermilch beeinflusst. Auch die Einnahme der Multivitaminpräparate empfiehlt Madeleine Piazza.


Immunsystem stärken Das Stillen ist nur ein Faktor von vielen, die das Immunsystem beeinflussen. Die Ernährung des Kindes, Umwelteinflüsse und Bewegung im Freien sind genauso wichtig. Mütter, die nicht stillen können oder möchten und ihr Kind mit Säuglingsmilch ernähren, müssen sich keine Sorgen machen. «Die heutigen Produkte sind sehr ausgewogen, der Muttermilch sehr ähnlich und reich an Vitaminen, Nährstoffen sowie weiteren wichtigen Stoffen für das Immunsystem

des Babys», ergänzt Madeleine Piazza. Wer das kindliche Immunsystem zusätzlich unterstützen möchte, kann dies durch die Verabreichung von Probiotika tun. Sie unterstützen die Darmflora, die wiederum Einfluss auf die Abwehrkräfte hat. Unser Immunsystem ist von klein auf ein Wunder der Natur. Bei Fragen rund um das Abwehrsystem von Babys beraten Sie gerne die Fachpersonen in der DROPA. Text: Samantha Taylor

Einfluss der Darmbakterien bei der Geburt Studien zeigen, dass offenbar auch die Geburt Einfluss auf das Immunsystem hat. Der Grund dafür befindet sich im Darm: Bei einer vaginalen Geburt werden bestimmte Darmbakterien von der Mutter auf das Baby übertragen. Diese stimulieren die körpereigene Immunabwehr. Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kommen, weisen eine andere Darmflora auf und ihnen können gewisse nützliche Bakterien fehlen. Ob und welche Folgen dies hat, ist noch nicht geklärt. Ob Kaiserschnittkindern die fehlenden Bakterien nachträglich verabreicht werden können, ist noch Gegenstand der Forschung.

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ACHTUNG VOR DER

Zuckerfal In einigen Nahrungsmitteln versteckt sich mehr Zucker, als man annehmen würde. Wir geben Tipps, worauf Sie beim nächsten Einkauf achten können und welche gesunden Alternativen es gibt.

ZUCKERARM EINKAUFEN • Kaufen Sie wenig Süssigkeiten ein – so kommen Sie zu Hause nicht in Versuchung. • Ersetzen Sie Fertigprodukte durch frische, unverarbeitete Zutaten, die Sie selber kochen und zubereiten. • Bevorzugen Sie süsses Gemüse wie Cherry-Tomaten oder Rüebli, Früchte und andere gesunde Alternativen. • Achten Sie auf die Nährwertkennzeichnung auf der Packung und vergleichen Sie den Zuckergehalt zwischen einzelnen Produkten. Vorsicht: Zucker verbirgt sich auch hinter wohlklingenden Namen wie Saccharose, Glucose, Dextrose, Maltose, Lactose oder Fruktose. • Lesen Sie sorgfältig die Zutatenliste und wählen Sie ein Produkt, bei dem Zucker erst gar nicht aufgeführt ist oder erst zum Schluss erwähnt wird.

Gemäss der Weltgesundheitsorganisation WHO sollte die tägliche Energiezufuhr zu höchstens 5 bis 10 Prozent aus Zuckerquellen geliefert werden. Das sind maximal 50 Gramm Zucker pro Tag für Erwachsene und 30 Gramm für Kinder. Der Durchschnittsschweizer konsumiert allerdings deutlich mehr als diese empfohlene Dosis, nämlich rund 110 Gramm. Kombiniert mit Bewegungsmangel begünstigt eine erhöhte Zuckerzufuhr Zivilisationskrankheiten wie Karies, Übergewicht oder Diabetes Typ 2. Dass zu viel Zucker ungesund ist, ist bekannt. Allerdings wird ein beachtlicher Teil des Zuckerüberschusses unbewusst zugeführt, und genau diese versteckten Fallen gilt es zu umgehen. Vermeintlich gesund Die Ernährungswissenschaft unterscheidet zwischen zugesetztem Kristallzucker und jenem Zucker, der von Natur aus in Nahrungsmitteln wie Früchten, Milch oder Getreide vorkommt. Ersterer wird insbesondere in industriell er-


alle zeugten Nahrungsmitteln als Geschmacksverstärker hinzugefügt. Dies ist bei praktisch allen Fertigprodukten der Fall, von der Tiefkühllasagne bis zur Suppe oder Sauce. Einige davon sind veritable Zuckerbomben, wie Ketchup, das hauptsächlich aus Tomaten und Zucker besteht. Auch in vermeintlich gesunden Lebensmitteln wie Früchtejoghurts oder Müeslimischungen kann eine Unmenge Zucker stecken. Besonders aufpassen sollte man mit Süssgetränken, denn diese enthalten in der Regel grosse Anteile versteckten Zucker und lassen sich zudem sehr schnell konsumieren. Da verwundert es nicht, dass das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit Limonaden, Sirup, Eistee oder Fruchtsäfte gleich nach den Süssigkeiten als Hauptverantwortliche für einen erhöhten Zuckerkonsum aufführt. Aufgrund der hohen Fruchtkonzentration und je nach Verarbeitung kann ein Glas Apfelsaft fast gleich viel Zucker enthalten wie die gleiche Menge Cola. Speziell bei Produkten, die für Kinder gemacht werden, ist Vorsicht geboten. In diesen Getränken, Riegeln oder Quarks ist der Zuckeranteil häufig höher als in den herkömmlichen Varianten. Diät- oder Light-Produkte sind aufgrund der oft verwendeten künstlichen Süssstoffe ebenso wenig zu empfehlen. Bitte umblättern

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Gewohnheiten ändern Um den Zuckerkonsum zu reduzieren, sollte man bei seinen alltäglichen Gewohnheiten ansetzen und als Durstlöscher hauptsächlich zu Wasser oder ungesüsstem Tee greifen. Als Abwechslung kann man Gurkenscheiben, Ingwer, Pfefferminzblätter oder Zitrone beimischen. Zudem empfiehlt es sich, möglichst auf Fertiggerichte zu verzichten und stattdessen mit frischen Zutaten selbst zu kochen – so hat man die Kontrolle darüber, was man zu sich nimmt. Bei abgepackten Nahrungsmitteln sollte man unbedingt die Nährwertkennzeichnung und insbesondere die Zuckerangaben genau lesen. Formulierungen wie «ohne Zuckerzusatz» sind trügerisch, denn dies bedeutet lediglich, dass dem Produkt kein zusätzlicher, künstlicher Zucker beigefügt wurde. Natürlicher Zucker oder andere Süssmacher wie etwa Apfelsaftkonzentrat können durchaus enthalten sein. Idealerweise süsst man unverarbeitete Grundzutaten selber, indem man zum Beispiel ein

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INTERVIEW MIT LUKAS ZOGG Naturjoghurt mit Haferflocken und frischen Früchten verrührt und mit einem Löffel Honig oder Birnendicksaft verfeinert. Dies sind zwar auch Zuckerarten, aber die Menge ist besser dosier- und sichtbar. Süsse aus Früchten lässt den Blutzucker nicht so schnell hochschnellen und bewirkt daher eine geringere Insulinfreisetzung. Somit sind Feigen, Bananen oder Dattelmus ebenfalls gute Alternativen. Das gilt übrigens auch für Kokosblütenzucker oder zuckerfreie und kalorienarme Varianten wie Stevia, Birkenzucker oder Süssholz. Gegen die Versuchung Woher kommt diese fast unbändige Lust auf Zucker, die Ernährungsexpertinnen und -experten von einem Suchtmittel sprechen lässt? Zucker löst im Gehirn die gleichen Reaktionen aus wie beispielsweise Nikotin oder andere Drogen. Dieser Suchtfaktor hat einst vor langen Zeiten Jäger und Sammler dazu angetrieben, Beeren zu essen, um den Körper mit ausreichend Energie zu versorgen. Heute ist dieser körpereigene Mechanismus zwar nicht mehr nötig, einfach abstellen lässt er sich allerdings nicht. Evolutionsbedingt möchte der Mensch möglichst viel Zucker zu sich nehmen, was den Blutzuckerspiegel hochschnellen lässt und die Insulinproduktion ankurbelt. Dadurch wird Zucker abgebaut, der Blutzucker fällt und löst eine erneute Heisshungerattacke auf Süsses aus – ein Teufelskreis. Die beste Lösung besteht darin, sich schrittweise an einen weniger süssen Geschmack zu gewöhnen, wenig Süsses bewusst zu geniessen und versteckten Zucker so gut wie möglich zu vermeiden (siehe Box auf S. 30). Text: Agnes Zavala

Dipl. Drogist HF und Inhaber der DROPA Drogerien Bischofszell und Wattwil

Sollte man Zucker komplett aus der Ernährung streichen? Normalen Haushaltszucker kann man problemlos weglassen. Schwierig ist es jedoch, auf jegliche natürliche Zuckerform zu verzichten. Dies wäre über längere Zeit schädlich für den Körper und würde zu Stoffwechselerkrankungen und Folgeproblemen führen. Warum? Insbesondere unser Gehirn ist auf Zucker angewiesen, aber auch unsere Körperfunktionen und die Muskulatur. Zucker in gesundem Mass ist ein Energielieferant. Was passiert bei der Verarbeitung von Zucker im Körper? Bereits im Mund beginnt der Speichel durch Enzyme den Zucker aufzuspalten. Dieser Prozess wird im oberen Darm fortgesetzt. Über den Dünndarm gelangt der Zucker ins Blut, wird über die Adern im gesamten Körper verteilt und schliesslich in den Zellen in Energie umgewandelt und verbrannt. Damit der Zucker aus dem Blut in die Zellen gelangen kann, wird Insulin aus der Bauchspeicheldrüse benötigt. Wie wirkt sich Zucker auf den Mineralstoffhaushalt aus? Er gilt als Mineralstoff- und Vitaminfresser, da seine Verwertung viel davon verbraucht. Zuckerkonsum steigert somit den Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen.


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Das gesunde Wunder Schwarzer Knoblauch enthält alle positiven Eigenschaften der weissen Knolle, ohne dass sein Verzehr Mundgeruch oder andere unangenehme Ausdünstungen zur Folge hat.

Verwendung

Gesundheit

Allium sativum ist eine sehr alte Kulturpflanze, die schon die alten Ägypter kultiviert haben. Viele mystische Geschichten umranken diese Gewürzpflanze, die sogar als Literaturmotiv in den weltweit bekannten Dracula-Romanen auftaucht. Heute weisen viele wissenschaftlichen Studien auf die positive Wirkung des Knoblauchs auf Blutfettwerte, Arteriosklerose sowie das gesamte Herz-Kreislauf- und Immunsystem hin. Die Heilpflanze gilt als natürlicher Entzündungshemmer.

Schwarzer Knoblauch enthält wertvolle B-Vitamine und ist ein sehr guter Proteinlieferant. Eine schwarze Zehe besitzt in etwa so viel Energie wie eine Knolle herkömmlicher, nicht fermentierter Knoblauch. Darüber hinaus kann er zu einer normalen Herzfunktion beitragen, die Bildung roter Blutkörperchen unterstützen, Müdigkeit und Ermüdungserscheinungen verringern und die Zellen vor oxidativem Stress schützen.

Geschmack Aufgrund des Gärprozesses geht der typische scharfe Geschmack verloren, der Knoblauch erhält eine sehr weiche und gummiartige Konsistenz. Er ist komplett geruchlos und erzeugt keinen Nachgeschmack. Das hat den Vorteil, dass man davon so viel essen kann, wie man möchte, ohne mit Mundgeruch, Sodbrennen, Blähungen oder unangenehmen Ausdünstungen rechnen zu müssen.

Herstellung Beim schwarzen Knoblauch handelt es sich um einen speziellen Knoblauch, der auf natürliche Weise in einem jahrhundertealten, aufwendigen Verfahren fermentiert wird. Das bedeutet, dass die Knollen während rund 40 Tagen permanent einer Temperatur von 70 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 80 bis 90 Prozent ausgesetzt sind. Dabei erzeugen Zucker und Aminosäuren des Knoblauchs während des Gärprozesses Melanoidine, die für die schwarze Farbe verantwortlich sind.

Schwarzer Knoblauch eignet sich auch als Nahrungsergänzungsmittel und ist beispielsweise in Kapselform erhältlich. Lassen Sie sich dazu in Ihrer DROPA beraten.

Text: Andrea Hofstetter

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VORHER – NACHHER SPEZIAL 65+

Auf ins Abenteuer DROPA Balance Leserin Margrit ist offen für Neues bei Make-up und Garderobe. Wir liefern Ideen für einen rundum gelungenen Alltagsund Abend-Look.

Margrit Stauffer ist 67 Jahre alt und lebt mit ihrem Partner im Emmental. Die fünffache Grossmutter verbringt ihren Ruhestand auf dem Motorrad, beim Wandern und mit der Pflege ihrer Topfpflanzen. Als Ergänzung zu ihrem klassischen Stil entscheidet sich die ehemalige medizinische Praxisassistentin für mutige Kreationen bei der Garderobe. Für das Tages- und Abend-Make-up wählen wir passende Farben bei Augen und Lippen, die zusammengebundenen Haare verleihen ihren Gesichtskonturen eine elegante Note. Frisch und mutig Beim Tages-Make-up legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Pflege, denn viel Feuchtigkeit ist das A und O für die reifere Haut. Die Visagistin schattiert die Augen und betont die Wangen. Bei den Wimpern benutzt sie ein praktisches 3-in-1-Produkt, das Volumen gibt und die Wimpern formt, ohne sie zu beschweren. Die frischen Farben von Hose und Oberteil wirken feminin und selbstbewusst. Dank ihrem weichen Material kann Margrit Stauffer sie sogar unter einem Motorrad-Overall tragen. Bitte umblättern

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Von Kleidern,

DIE GESCHICHTEN ERZÄHLEN Seit fünfzig Jahren sammelt Martha Wieland Kleider, Schuhe und Accessoires. Mit uns spricht sie über ihre Lieblingsstücke und darüber, wie Mode den Zeitgeist der Gesellschaft widerspiegelt.

Martha Wieland liebt Mode und bewundert die Handwerkskunst schöner Designs. In ihrem eigenen Kostümmuseum in Uerkheim stellt sie die raffiniertesten Sammlerstücke aus vergangenen Zeiten aus. Im Gespräch mit ihr begeben wir uns auf eine Zeitreise durch die Modegeschichte, die gleichzeitig viel über die Stellung der Frau in der Gesellschaft aussagt. Frau Wieland, die bunte Welt der Mode ist Ihr Leben. Wie beschreiben Sie Ihren persönlichen Modestil? Ich habe viele Modestile durchlebt. Heute mag ich es bequem und doch elegant. So trage ich keine hohen Absätze mehr, weil mir darin die Füsse wehtun. In Turnschuhen und Abendgarderobe wird man mich aber nie sehen. Dennoch ist mir der Einfluss der Sportwelt auf die Mode bewusst, so kombinierte die preisgekrönte Regisseurin Chloé Zhao bei den diesjährigen Oscars eine edle Robe von Hermès mit weissen Turnschuhen. Was für Orthopäden eine Freude sein mag, ist aus Sicht des Schuhmacherhandwerks keine gute Nachricht. Auf Turnschuhe und Abendgarderobe können Sie also verzichten. Auf welche drei Stücke in der Garderobe keinesfalls? Auf drei Stücke kann ich mich nicht festlegen, auf Farben schon. In meinem Schrank sind Teile, die sich gut kombinieren lassen. Ich trage viel Schwarz, kombiniert mit einer Farbe. Grün würde ich allerdings nie tragen. Das beeinflusst übrigens auch unbewusst meine Sammlung, denn wenn ich mich so umsehe, stelle ich fest, dass die Farbe Grün kaum in meiner Modesammlung vorkommt.

Welches war Ihr erstes Sammelstück? Ein Leder-Maximantel im Trenchcoat-Stil aus der Zeit, als ich in den 1960er-Jahren in London lebte und dort zur Schule ging. Mit 20 Jahren arbeitete ich nebenbei in einem französischen Delikatessengeschäft in der Nähe des Film District. Dort verkehrten Filmlegenden wie Liz Taylor oder Roger Moore. Diese Zeit hat mein Stilbewusstsein sehr geprägt. Den Mantel habe ich übrigens immer noch. War das der Beginn Ihrer Modeleidenschaft? Nicht unbedingt. Als 16-Jährige machte ich in der Nähe von Paris einen einjährigen Sprachaufenthalt. In dieser Zeit kam ich in Kontakt mit einer Dame, die ein originales Chanel-Kostüm besass. Das hat mich elektrisiert. Mein Interesse für die Mode von Chanel reicht aber noch weiter zurück: Meine Mutter war stets bemüht, uns Kinder modisch zu kleiden, und hat uns Kostüme im markanten Chanel-Stil genäht – ohne den Beruf erlernt zu haben. Zu dieser Zeit übten sich viele Frauen im Nähen, und Modehefte sowie Schnittmuster waren hoch im Kurs. Eine Tante von mir war gelernte Schneiderin. Ich genoss es sehr, meine Ferien bei ihr zu verbringen und die Anproben der massgeschneiderten Kleider zu beobachten. Was fasziniert und begeistert Sie an Mode? Die Modegeschichte ist ein Spiegel der Gesellschaft. Feste, Bräuche, Trends, Kunst und vor allem auch Rollenbilder schlagen sich in der Modewelt nieder. So zeigt die Modegeschichte deutlich die Stellung der Frau: von der «festgezurrten» Frau, die sich in ein Korsett zwängt, über die Bein zeigende Emanze in den 1920er-Jahren hin zur Errungenschaft, dass 42


«Die Geschichte der Mode zeigt deutlich auch die Stellung der Frau und ihre Rolle in der Gesellschaft.»


Die Ausstellung «150 Jahre – 150 Kleider» zeigt eindrucksvoll die Geschichte der Mode – und jene der Frau.

auch Frauen Hosen tragen dürfen, sich die Haare abschneiden oder ohne Schürze zur Schule gehen. Wie sehen Sie die Freiheiten der Frauen in Sachen Mode heute? Heute kann sich frau mit Mode frei ausdrücken. Sie kann tragen, was ihr gefällt und worauf sie Lust hat. Das ist wunderbar. Ich stelle aber fest, dass mit dieser Freiheit der Druck zugenommen hat, wie frau auszusehen hat. Wenn Frauen ihren Körper mit chirurgischen Eingriffen verändern, missfällt mir das enorm. Solche Beobachtungen gibt es immer wieder: Wenn irgendwo Freiheit dazugewonnen wird, entsteht an anderer Stelle etwas Einengendes. Heute ist es ebendieses unerreichbare Schönheitsideal verbunden mit operativen Eingriffen. Inwiefern ist Mode für Sie ein feministisches Thema? Eine Frage mit viel Zündstoff. Zum einen machen Frauen heute alles, um gut auszusehen, zum anderen möchten sie nicht auf ihr Aussehen reduziert werden. Ein grosses Dilemma. Frauen wollten aber schon immer gefallen. Nun werden die Körper zunehmend optimiert, weil Mode zugänglicher geworden ist. Was genau meinen Sie damit? Jeder kann sich heutzutage gut kleiden. Früher blieb dies den oberen Schichten vorbehalten, denn Material und Herstellung waren teuer. Heute dagegen bleiben praktisch keine Modewünsche unerfüllt.

Die Stil- und Farbenvielfalt ist unglaublich. Bei den Materialien wird leider immer mehr Synthetik beigemischt. Das führt dazu, dass Kleidung billiger geworden ist. Eine Folge von Fast Fashion sind die Wegwerfmentalität und in Folge eine entsprechend hohe Belastung der Umwelt. Wie stehen Sie zu der Schnelllebigkeit heutiger Mode? Der Respekt für die Kleider ist – nicht zuletzt wegen der niedrigen Preise – völlig verschwunden. Meistens werden die Kleider von Frauen gefertigt, die unter unerträglichen Bedingungen arbeiten müssen und zudem schlecht bezahlt sind. Auch Kinderarbeit ist ein Thema. Hier gibt es Handlungsbedarf. Mode ist «Big Business» geworden, ständig werden neue Kollektionen auf den Markt geworfen. Die Mode befindet sich in einem grossen Umbruch. Umbrüche sind generell interessant für Sie, stehen sie doch auch in der Modegeschichte für zeitliche Epochen. Welche ist Ihre Lieblingsmodeepoche? Als Sammlerin liebe ich alle Stile. Bei den Kleidern aus den 1920er-Jahren sticht allerdings deren gewagte Machart heraus. Es handelt sich um allerfeinste Schneiderkunst. Die edlen Materialien und die ungemein raffinierten Elemente sind ein Hingucker. Ich besitze ein paar wunderschöne Teile aus dieser Zeit, die ich zum Teil selbst restauriert habe. Das ist mit enorm viel Arbeit und Herzblut verbunden. 44


Wie kommen Sie zu den modischen Sammlerstücken? Bei Ausstellungen und historischen Modeschauen habe ich interessante Menschen kennengelernt, die mir ihre wertvollen Stücke überlassen haben. Zudem bin ich eine leidenschaftliche Floh- und Antikmarktbesucherin. Viele Ausflüge und Ferien passe ich dieser Leidenschaft an, und so ist mit den Jahren eine beachtliche Sammlung entstanden. Es gibt bestimmt viele interessante Geschichten, die hinter Ihren Kleidungsstücken stecken. Darüber könnte ich tatsächlich ein Buch schreiben und das tue ich vielleicht auch. Niemals vergessen werde ich die Begegnung mit einer hochbetagten Dame, die vom Hochzeitsstrauss nach sechzig Jahren nur noch das Gerippe der Pflanzen übrighatte. Trotzdem hätte sie diesen niemals weggegeben. Das Hochzeitskleid wurde mir jedoch mit einem letzten Darüberstreichen übergeben – ein sehr berührender Moment.

Das teuerste Kleid aus der Sammlung von Martha Wieland stammt aus dem Jahr 1980 und ist ein Ballkleid von Yves Saint Laurent.

Welches ist Ihr wertvollstes Exponat? Ein Ballkleid mit Cape und Schleppe aus Schweizer Abraham-Seide von Yves Saint Laurent. Es ist eines meiner liebsten Stücke und zugleich mein wertvollstes. Den genauen Preis verrate ich allerdings nicht. Was muss ein Stück haben, damit Sie es in Ihre Sammlung aufnehmen? Es muss typisch für eine Epoche sein und dieser klar zugeordnet werden können. Ausgefallenheit, schöne Materialien und eine aufwendige Verarbeitung sind ebenfalls Kaufkriterien. Es müssen nicht immer die grossen Marken sein. Ich bewundere die vielen Schneiderinnen landauf und landab, die für wenig Geld sehr schöne Kleidungsstücke hergestellt haben. Auch Kinderkleider haben es mir angetan. Die gefallen sicher auch Ihrer Enkelin. Ja, und nicht nur die Kinderkleider. Meine Enkelin ist richtig begeistert von der Sammlung. Wer weiss, vielleicht führt sie sie irgendwann weiter. Das ist ein schöner Gedanke. Interview: Christina Schildknecht Fotos: Selina Meier

Martha Wieland ist Modesammlerin aus Leidenschaft. Mit ihrem Mann André, der Musiknoten sammelt, hat die 73-Jährige in einer ehemaligen Kapelle in Uerkheim ein Kostümmuseum eröffnet. Die Ausstellung «150 Jahre – 150 Kleider» gibt einen Einblick in die Geschichte der Mode und in Wielands umfangreiche Sammlung. Ihre Ausstellungsstücke wurden bereits für Film und Fernsehen verwendet, zum Beispiel im Film «Mein Name ist Eugen». Für Firmenanlässe organisiert Wieland zudem individuelle Modeschauen mit den Sammlerstücken. Neben ihrer Modesammlung besitzt sie rund 1'600 Modezeitschriften und 1'000 Modebücher.

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Zwei DROPA Mitarbeitende geben Einblick in ihr Leben. Was bewegt sie, was empfehlen sie? DROPA EXPERTE PRIVAT

Daniel Zimmerli Dipl. Drogist HF und Betriebsleiter der DROPA Drogerie Baden Daniel Zimmerli ist seit 2009 in der DROPA Drogerie Baden tätig und führt den Betrieb seit Anfang des Jahres. Der Drogist träumt von einem Tennisspiel mit Novak Djokovic und liebt Kinder Schokobons.

Das Beste am Drogist-Sein Der Beruf ist vielseitig und nie langweilig: Ich kann jeden Tag aktiv planen, entscheiden, anpassen, umstellen und lernen. Es gibt auch nach 20 Jahren immer noch Überraschungen. Ausflugstipp in der Region Ein feines Essen im Restaurant Isebähnli und danach ins Grand Casino Baden zum Roulette-Spielen.

Meine sportliche Abwechslung Tennis, im Sommer messe ich mich zwei- bis viermal pro Woche mit Freunden. Danach trinken wir gemütlich ein kühles Bier. Das habe ich immer im Kühlschrank Orangensaft und Kinder Schokobons: mein Frühstück mit dem morgendlichen Kaffee.

Persönlich bewährtes Pflegeritual Ich setze auf Aquapower von Biotherm, die DROPA Handseife, Vichy Homme Douche, Goldkamillenbad und Hametum Lipolotion. Drei Wunschgäste für ein Abendessen Sicher Lewis Hamilton, er ist der Grösste! Dazu Tennisstar Novak Djokovic und Schauspieler Michael Fassbender – ein gepflegter Herrenabend. 46

Darüber kann ich herzlich lachen Über meinen eigenen Humor, auch wenn ich oft der Einzige bin, der lacht. Und bei den TV-Serien «American Dad» oder «Eine schrecklich nette Familie».


DROPA

persönlich DROPA EXPERTIN PRIVAT

Claudia Horsch Eidg. dipl. Apothekerin, Betriebsleiterin DROPA Drogerie Apotheke Stäfa Seit sechs Jahren arbeitet Claudia Horsch in der DROPA Stäfa, im August 2020 übernahm sie deren Leitung. Das Markenzeichen der Apothekerin ist ihre rote Vespa – wie es sich für eine Italien-Liebhaberin gehört.

So kann ich abschalten vom Alltag Am, auf und im Wasser. Am liebsten mit viel Sonne, einem guten Buch oder beim Sport. Die kleinen Pausen zwischendurch versüsse ich mir mit einem feinen Cappuccino.

Mein liebstes Reiseziel Italien oder genauer: ein kleines Dorf an der ligurischen Küste. Kulinarisches Highlight im Spätsommer Die Vielfalt an Obst und Steinfrüchten ist jetzt herrlich. Am liebsten mag ich die Früchte ganz frisch oder als Dessert.

Diesen Traum möchte ich bald verwirklichen Bei sommerlichen Temperaturen und in kleinen, gemütlichen Etappen mit meiner Vespa nach Italien fahren, ganz nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel. Das erfüllt mich als Apothekerin Der Kontakt und Austausch mit den Kundinnen und Kunden. Mit kleinen Gesten möchte ich ihren Alltag ein kleines bisschen besser machen. 47

Gehört zur täglichen Pflege Ich bin eine grosse Serum-Liebhaberin. Mein Favorit ist zurzeit das Mettler STC Anti-Aging Serum mit den Apfelstammzellen. Für die trockenen Schienbeine ist Widmer Remederm unerlässlich. Feierabendmusik Natürlich italienische Canzoni sowie Countrymusik und alles von Elvis Presley.

Text: Isabelle Koller


Das Bio- und Wellnesshotel Alpenblick im Südschwarzwald verbindet Tradition und Innovation mit zeitgemässem Lifestyle. Wir verlosen einen Gutschein für zwei Personen im Wert von CHF 3'000.–.

DROPA

Wettbewerb

Im Herzen von Höchenschwand, dem höchstgelegenen heilklimatischen Kurort in Deutschland, bietet das Bio- und Wellnesshotel Alpenblick einen modernen Wellnessbereich und eine köstliche, zertifizierte Bio-Küche. Gäste geniessen einen grandiosen Blick auf die Alpen, tanken die meisten Sonnenstunden Deutschlands und atmen die herrlich gesunde Höhenluft des Schwarzwalds ein. Sportlich Aktive finden rund um das zentral im Naturpark Südschwarzwald gelegene Hotel zahlreiche Freizeitangebote. In der Spa-Oase mit Solepool lässt man den Alltagstrubel hinter sich. Bewegung, Entspannung und positives Denken sind die Säulen, auf denen das ganzheitliche Alpenblick-Wellnesskonzept aufbaut.

In den Spa-Programmen finden sich alltägliche Inspirationen für einen gesünderen Lebensstil und bei den entspannenden Behandlungen werden selbst hergestellte Produkte verwendet.

Das können Sie gewinnen Wir verlosen einen Gutschein im Wert von rund CHF 3’000.–. Darin inbegriffen sind 7 Übernachtungen für 2 Personen in der modernen Junior-Suite mit Verwöhnpension, Zugang zum hoteleigenen Spa-Bereich sowie je einer Teilkörpermassage und einem Entspannungsbad pro Person. Weitere Informationen alpenblick-hotel.de

So sind Sie dabei: Beantworten Sie folgende Frage und geben Sie Ihren Wettbewerbstalon bis am 11. September 2021 in Ihrer DROPA ab. Welches ätherische Öl wird oft empfohlen, um Fussnagelpilz vorzubeugen? Arvenöl

Teebaumöl

Pfefferminzöl

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Ich bin Kundin/Kunde der DROPA in (Ort) Wettbewerbsbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle, ausgenommen die Mitarbeitenden der DBD und die Lieferanten der DBD. Die Gewinnerin, der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Preis kann nicht bar ausbezahlt werden. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

gratuliert Wir gratulieren Karin Töngi-Mucha, Kundin in der DROPA Drogerie Käch in Hochdorf, ganz herzlich zum Gewinn des Gutscheins vom Wettbewerb aus der DROPA Balance 05/21. Wir wünschen einen erholsamen Aufenthalt im 4-Sterne-Verwöhnhotel Bismarck im Gasteinertal in Österreich.


SUDOKU

PAARE FINDEN Ordne die Bälle der richtigen Sportart zu.

In jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem Vierer-Feld dürfen die Bilder nur einmal vorkommen. Ordne die Bälle 1 bis 4 zu.

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SCHATTEN Welcher Schatten ist nicht korrekt?

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RÄTSEL SPASSA L I N O mit

DROP

Lösungen unter dropalino.ch

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z.B. Lunette Menstruationstasse Grösse 1, lila CHF 34.90

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Miträtseln lohnt sich! Gewinnen Sie einen von drei DROPA Einkaufsgutscheinen im Wert von CHF 50.–. Geben Sie den ausgefüllten Talon in Ihrer DROPA ab. Viel Glück!

Mixtura Menthae Kräutergarten-Tee Erfrischende BioKräutermischung in Beuteln, heiss oder als Eistee zu geniessen.

Die Auflösung des Preisrätsels aus der letzten Ausgabe finden Sie unter dropa.ch/kreuzwortraetsel

Impressum DROPA Balance September 2021 Erscheint zehnmal im Jahr Herausgeber: DR. BÄHLER DROPA AG Binzstrasse 38, 8045 Zürich Tel. 044 284 80 80, Fax 044 284 80 89 E-Mail: info@dropa.ch Gesamtauflage: 686'861 (WEMFbeglaubigt, Basis 2019/20) Gesamtleitung: Andrea Hofstetter Mitwirkende: Walter Käch, Angela Schwab, Andrea Wingeier, Johnny Schuler, Isabelle Koller Bilder: Adobe Stock Druck: AVD Goldach Papier: Umschlag 100 % Recycling-Papier, Inhalt Schweizer Recycling-Papier Produkte und Angebote sind je nach DROPA Standort verschieden.

So sind Sie dabei! Diesen Talon vollständig ausfüllen und bis am 11. September 2021 in Ihrer DROPA abgeben.

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