DROPA Balance Juli 2022

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Vesp Elettr a gewinica zu nen!

Gesund durch den Sommer Die Ferienzeit unbeschwert geniessen

Gegen den Durst Wie wichtig Wasser für Körper und Geist ist

Hilfe bei Verbrennungen So schützen Sie Ihre Haut In der Schweiz auf Recycling-Papier gedruckt.


Magenbrennen?

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36 Gesundheit Wissenshäppchen 6 Was tun bei Verbrennungen? 8 Ob am Grill, Bügeleisen oder Töffliaus­puff: die wichtigsten Sofortmassnamen in der Übersicht

Beauty

Jetzt genügend trinken

Das gehört ins Beauty-Case 33

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Im Sommer (ver)braucht der Körper mehr Flüssigkeit

Die richtige Ausrüstung für unterwegs

Gesund durch den Sommer 24

Vorher – Nachher

Was Sie in den Ferien mit dabeihaben sollten

Bereit für den Sommer: Wir stylen eine DROPA Balance Leserin

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Inhaltsverzeichnis

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Fam ilie Von Allergien und Intoleranzen

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Eine Expertin kennt die Herausforderungen im Familienalltag

Immer diese Tage

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Das prämenstruelle Syndrom kann den Alltag von Frauen stark einschränken

Laura schwingt oben mit

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Natur Rund um Antioxidantien

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Eine ausgewogene Ernährung mit Früchten und Gemüse schützt unsere Zellen

Giftige Wildpflanze Die sagenumwobene Tollkirsche im Porträt

Die 18-jährige Jungschwingerin spricht über Traditionen, Kraft und Lampenfieber

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Diverses Tipps & Trends

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Empfehlungen aus Ihrer DROPA

DROPA Persönlich

46

Zwei DROPA Mitarbeitende geben Einblick in ihren Alltag

DROPA Wettbewerb

48

Rätselspass mit DROPALINO 49 Preisrätsel

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GESUNDE

Wissenshäppchen 1’306 BEINCHEN Bisher wurde noch nie ein Tausendfüssler mit mehr als 750 Beinen gefunden. Doch kürzlich hat ein Forscherteam um den USEntomologen Paul Marek im australischen Westen einen Tausendfüssler mit 1'306 Beinen gesichtet – das ist die höchste je dokumentierte Zahl von Beinen im Tierreich! Sie fanden das winzige Tier – knapp einen Millimeter breit und nicht einmal zehn Zentimeter lang – in sechzig Metern Tiefe in einem Bohrloch, das sie für die Erkundung von Mineralien angelegt hatten. Von entscheidender Bedeutung ist nun der Schutz seines Lebensraums.

Flip-Flops im Fokus Wer hätte gedacht, dass Flip-Flops eine lange Geschichte haben? Denn als Vorläufer der heutigen Plastiklatschen gelten die Zehenstegsandalen der Ägypter, die diese vor über 3'000 Jahren aus Papyrus und Palmblättern fertigten. Die ersten Modelle aus Gummi wurden in den 1950er-Jahren in Japan hergestellt. Von dort aus eroberten sie zuerst die USA und später die ganze Welt. «Flip-Flop» beschreibt lautmalerisch diese Art Sandalen. In Deutschland wurde der Name als Wortmarke sogar geschützt.

Arnika

Die Arnika kann mit extremsten äusseren Bedingungen umgehen. Sie wächst im voralpinen Gebirge und übersteht dort heisse Sommer und lange kalte Winter. Beim Betrachten der Pflanze fällt die starke Formkraft auf. Am Boden eine saftige Blattrosette, dann ein langer, starker Stängel und zur Krönung eine goldgelbe, duftende Blüte. Die Arnika investiert viel Energie in ihr Erscheinungsbild. Wenn unsere äussere Gestalt bei Quetschungen, Verstauchungen oder Zerrungen verletzt wird, ist die Arnika die Pflanze per se, um wieder die alte Form zu erhalten. Sie wirkt entzündungshemmend, abschwellend und wundheilend. Innerlich wird sie ausschliesslich in spagyrischer und homöopathischer Form angewendet. Vor allem in den Themenkreisen stumpfe Verletzungen und Herz-Kreislauf kommt sie zum Einsatz. Sie ist die Notfall-Pflanze Nummer 1.

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HEISS,

HEISSER, AM

HEISSESTEN!

Sagenhafte 56,7 Grad wurden am 10. Juli 1913 auf der Station Greenland Ranch (heute Furnace Creek) im Death Valley in den USA gemessen. Im Vergleich ist es in der Schweiz fast kühl: Der Temperaturrekord hierzulande wurde am 11. August 2003 im bündnerischen Grono mit 41,5 Grad gemessen.

Reisen in Corona-Zeiten Die Corona-Pandemie hat zwar das Reisen eingeschränkt, trotzdem gehörten für Schweizerinnen und Schweizer die heiss ersehnten Ferien im Sommer 2021 dazu. Dabei zog es jedoch viele nicht so weit weg: Umfragen zufolge war für die meisten die Schweiz das Ferienziel Nummer eins (36 Prozent), gefolgt von Orten innerhalb Europas (27 Prozent). Gemäss Erhebungen des Flughafens Zürich sind beispielsweise im August 2021 beinahe 1,6 Millionen Passagiere von Zürich ins Ausland geflogen, rund halb so viele wie im Rekordmonat Juli 2019, als über 3 Millionen Reisende abgehoben sind. Vor der Pandemie waren die beliebtesten Reisedestinationen London, Berlin, Amsterdam, Mallorca und Istanbul.

Was hilft gegen Hicksen? Singultus – so heisst medizinisch der Schluckauf. Der Grund dafür liegt im Zwerchfell. Verkrampft sich dieses plötzlich – etwa durch zu hastiges Schlucken oder heisse bzw. kalte Speisen und Getränke –, kann ein Druck entstehen, der sich in Form von Hicksen entlädt. Das ist zwar nervig, aber harmlos und vergeht meist von selbst wieder. Die bekanntesten kleinen Tricks, um das lästige Hicksen loszuwerden, sind: die Luft anhalten, in kleinen Schlucken Wasser trinken oder auch, den Geplagten zu erschrecken. Chronischer Schluckauf (länger als zwei Tage) sollte abgeklärt werden. Je nach Ursache wird dieser mit Medikamenten oder Entspannungstechniken behandelt.

SCHON MAL GEHIRNFROST GEHABT? Wer ein eiskaltes Getränk schnell hinunterkippt oder Glace schleckt, kann plötzlich mit Kopfschmerzen reagieren. Dieses Phänomen nennt sich Gehirnfrost oder Brainfreeze-Effekt. Als mögliche Ursache gilt der rasche Wechsel zwischen kalt und warm. Die Wissenschaft vermutet, dass dieser als Schutzmechanismus dient, um das Gehirn vor Unterkühlung zu schützen.

Texte: Christina Bösiger

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VERBRENNUNGEN

Kein Spiel mit dem Feuer Der Sommer lockt mit Grillnachmittagen und Sonnenbaden: Gerade jetzt ist die Gefahr für Verbrennungen und Verbrühungen gross. Wir geben einfache Tipps zur Vorbeugung und erklären, was zu tun ist, wenn es bereits zu spät ist.

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In der Schweiz ereignen sich jährlich über 8'000 Verbrennungsunfälle. Etwa 290 Schwerverletzte müssen sich in einem Brandverletzungszentrum behandeln lassen, zwischen 13 und 36 Personen sterben jährlich an den direkten Folgen einer Verbrennung. So lauten die Zahlen der Beratungsstelle für Brandverhütung. Damit es nicht so weit kommt, reichen bereits einfache Vorsichtsmassnahmen. Dazu gehören das Grillieren ohne Brandbeschleuniger, die Beaufsichtigung von Kindern und Tieren sowie die Bereitstellung von Wasser überall dort, wo offenes Feuer entfacht wird. Wer sich vorsichtig verhält und einen bewussten Umgang mit Feuer und Hitzequellen pflegt – dazu gehört auch die Sonne –, kann den Sommer unbeschwert geniessen. Wo Vorsicht geboten ist Die Gefahr für Verbrennungen lauert überall dort, wo eine Hitzequelle vorhanden ist: beim Bügeln zu Hause, beim Kochen und Backen oder auch beim Schrauben am Auspuff des Motorrads. Kommt die Haut in Kontakt mit Hitze, kann diese je nach Intensität und Dauer das Gewebe schädigen. Handelt es sich um Flüssigkeit oder Dampf, spricht man von einer Verbrühung. Je nach Schweregrad (siehe Grafik auf S. 11) rötet sich die Haut und es bilden sich Blasen, die sich bei einer schweren Verbrennung schwarz verfärben können. 9

Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmass der Schädigung. Sie reicht von der einfachen Kühlung bei leichten Verbrennungen bis zur Operation und – in den schlimmsten Fällen – einer Hauttransplantation. Bei sehr schweren Verbrennungen droht Lebensgefahr, weil viel Gewebe verletzt und dessen Funktion eingeschränkt wird sowie der Körper den hohen Flüssigkeitsverlust nicht mehr ausgleichen kann. Wenn die Haut grossflächig betroffen ist und die Verbrennungen tief reichen, droht eine bakterielle Infektion, die zu weiteren Komplikationen führen kann. Die Haut vergisst nie Auch Sonnenanbetende gehen ein hohes Risiko ein und sollten sich schützen. «Ein Sonnenbrand entsteht dann, wenn die Haut zu viel ultraviolette Strahlung abbekommt», sagt Brigitte Boden­mann, Apothekerin in der DROPA Drogerie Apotheke Rosenberg in Winterthur. «Bei einem stärkeren Sonnenbrand bilden sich Blasen auf der Haut wie bei einer Verbrennung.» Die Stärke des Schadens hängt vom Hauttyp und von der Dauer ab, während der die betroffene Stelle der Sonne ausgesetzt war. Bis die Haut mit Symptomen reagiert, kann es bis zu acht Stunden dauern. Sie fühlt sich heiss an, spannt, schmerzt, juckt und brennt. In schweren Fällen kommen Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit und Erbrechen dazu. Die akuten Symptome verschwinden nach einiger


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Zeit. Sonnenbrände können den Körper aber auch längerfristig schädigen. Entscheidend ist auch die Gesamtmenge der UV-Strahlung, welche die Haut im Leben abbekommt. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Hautkrebs. Sofortmassnahmen sind entscheidend Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Unfall kommen, ist bei allen Verbrennungen oder Verbrühungen eine rasche Reaktion entscheidend. Bei einem Sonnenbrand gilt als Erstes: raus aus der Sonne und kühlen! Um den Kreislauf nicht zu sehr zu belasten, empfiehlt es sich, auf kalte Duschen zu verzichten. Besser ist es, feuchte Kompressen oder Tücher aufzulegen. «Auch Cool Packs sind geeignet, dürfen aber nicht direkt auf die Haut

gelegt werden», erklärt die DROPA Expertin. «Bei einem Sonnenbrand geht viel Flüssigkeit verloren. Es ist deshalb ratsam, dass Betroffene ausreichend Wasser trinken.» Bei einer Verbrennung oder Verbrühung muss die Haut mit Wasser gekühlt werden. Die Kühlung sollte so lange dauern, bis der Schmerz nachlässt, aber nicht mehr als 20 Minuten. Das Wasser muss eine Temperatur von rund 20 Grad haben. Bei Kindern kann es auch lauwarm sein. Brigitte Bodenmann: «Auf keinen Fall darf Eiswasser verwendet werden, da sonst die Gefahr einer Unterkühlung besteht.» Leichte Verbrennungen oder Verbrühungen können gut zu Hause behandelt werden und verheilen von selbst wie-

VERBRENNUNGSGRADE Epidermis (Oberhaut) Dermis/ Corium (Lederhaut)

Subcutis (Unterhaut)

Muskel, Sehnen, Faszien

Grad 1

Grad 2a

Grad 2b

Grad 3

Grad 4

Grad 1: Häufig bei einem Sonnenbrand: Die Oberhaut (Epidermis) ist betroffen. Leichte Rötung oder Schwellung der Haut, keine Narbenbildung. Die betroffene Stelle verheilt vollständig.

Grad 3: Dermis und Unterhaut (Subcutis) sind betroffen. Schwarz-graue Blasen und abgestorbene Haut. Ab diesem Grad muss meist operiert werden. Irreversible Schäden sind möglich.

Grad 2a: Neben der Epidermis ist auch die Lederhaut (Dermis) betroffen. Führt neben Rötungen auch zu Blasen. Normalerweise keine Narbenbildung.

Grad 4: Zum Beispiel Verkohlung am offenen Feuer: Alle Hautschichten sowie tiefer liegende Strukturen wie Muskeln, Knochen oder Fett sind betroffen.

Grad 2b: Betrifft auch die Nerven. Sind sie zerstört, verspürt man keine Schmerzen. Teils mit Narbenbildung.


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der. Bilden sich Brandblasen, gilt es, diese nicht aufzustechen, damit eine Infektion durch Keime verhindert werden kann. Falls eine Blase dennoch offen ist, desinfiziert man die Stelle am besten umgehend. Hier ist ärztliche Hilfe angezeigt Verbrennungen oder Verbrühungen ab dem zweiten Schweregrad, die mit einer Blasenbildung einhergehen, müssen unbedingt von einer Ärztin oder einem Arzt behandelt werden. Das gilt auch für Brandverletzungen am Gesicht, im Genitalbereich oder an den Gelenken sowie bei Kindern und älteren oder geschwächten Personen. Droht bei einem Sonnenbrand ein Hitzeschlag, ist der Notarzt zu benachrichtigen, da der Kreislauf zusammenbrechen könnte. «Eine Verbrennung setzt die Haut unter Stress. Sie benötigt deshalb

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eine besondere Pflege mit viel Feuchtigkeit. Eine herkömmliche Bodylotion hat meist einen zu hohen Lipidanteil, daher empfehle ich eher eine spezielle Pflege mit viel Feuchtigkeit», betont Brigitte Bodenmann. In dieser Zeit sollte auf eine direkte Sonneneinstrahlung verzichtet werden. Es empfiehlt sich, den höchsten Sonnenschutzfaktor zu verwenden. Abschliessender Tipp der DROPA Fachfrau: «Wenn sich die Haut schält, darf sie nicht abgezogen werden. Es könnten Kleinstverletzungen entstehen, die weitere Entzündungen hervorrufen. Ich rate eher dazu, die betroffene Hautstellen vorsichtig mit einem sauberen Handtuch abzureiben.» Text: Marc Schwitter

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Blasenentzündung? ES MUSS NICHT IMMER EIN ANTIBIOTIKUM SEIN

FEMANNOSE N wirkt rasch, ist gut verträglich und verursacht keine Resistenzbildung. «Andere haben eine Erkältung, ich bekomme eine Blasenentzündung.» Das sind typische Klagen von Frauen – gleichgültig welchen Alters. Kälte im Winter, nasser Badeanzug im Sommer, erschöpft nach einer Prüfung, aktives Sexleben: Immer reagiert die Blase. Die Symptome sind lästig: ein unangenehmer Druck im Bauch, ständiger Drang, aufs WC zu gehen, und dazu die Angst, dass es wieder brennt. Frauen sind aufgrund der kurzen Harnröhre und der engen Nachbarschaft zum Enddarm häufig von Blasenentzündungen betroffen. Oft sogar mehrmals hintereinander. Die wohl bekannteste Behandlung bei Blasenentzündungen sind Antibiotika. Diese gehen aber mit Nebenwirkungen und der Gefahr von Resistenzbildung einher. Ausserdem lösen Antibiotika das Problem nicht immer nachhaltig. Kaum werden sie abgesetzt, folgt oft die nächste Blaseninfektion. Für betroffene Frauen gibt es nun eine wirksame Alternative ohne Antibiotika – FEMANNOSE N. 14

Das Präparat enthält den natürlichen Einfachzucker D-Mannose, welcher sich an die Fimbrien (Härchen) der entzündungsverursachenden Bakterien – zu 90 Prozent E. coli – bindet. Dadurch werden sie inaktiviert und mit dem Urin ausgeschwemmt. FEMANNOSE N wirkt rasch in der Blase, ist sehr gut verträglich und verursacht keine Resistenzbildung. Der Wirkeintritt ist bereits nach der ersten Einnahme möglich. Gut zu wissen: FEMANNOSE N eignet sich für die Akutbehandlung einer Blasenentzündung und tiefdosiert auch zur Vorbeugung.

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WASSER TRINKEN

für Körper und Geist Mit den steigenden Temperaturen wächst auch das Bedürfnis nach Flüssigkeit. Das ist gut und wichtig. Denn wenn dem Körper Wasser fehlt, bekommen wir das schnell zu spüren. Wasser ist unser Kraftstoff: Mit einem Anteil von 60 bis 75 Prozent – je nach Alter – ist es einerseits der grösste Bestandteil des menschlichen Körpers. Andererseits übernimmt Wasser lebenswichtige Aufgaben und ist ein zentraler Teil von Zellen, Blut und Gewebe. Es bringt Nährstoffe zu den Zellen und transportiert Giftstoffe aus unserem Körper ab. Flüssigkeitsbedarf ist individuell Pro Tag verliert der Mensch über Atmung, Verdauung und Schweiss durchschnittlich rund zwei Liter Wasser. Damit alle körperlichen Prozesse wie geschmiert laufen, ist es wichtig, dass wir ausreichend Flüssigkeit zu uns nehmen. Wie viele Liter Flüssigkeit eine erwachsene Person täglich zu sich nehmen sollte, ist abhängig von Körper15

bau, Bewegung sowie klimatischen Bedingungen. Als Faustregel gilt: pro Kilogramm Körpergewicht 0,3 Deziliter Flüssigkeit. Bei 70 Kilogramm sind das 2,1 Liter. Schwitzt man viel, etwa bei sportlichen Aktivitäten oder an heissen Tagen, kann dieser Bedarf um das Zwei- bis Fünffache steigen. Nicht der ganze Flüssigkeitsbedarf muss über das Trinken gedeckt werden. Etwas weniger als einen Liter nimmt der Körper über feste Nahrung auf. Gute Flüssigkeitslieferanten sind vor allem Früchte und Gemüse wie Gurken, Wassermelonen, Kopfsalat oder Tomaten Gehirn und Nieren brauchen viel Wasser Unsere Organe sind auf die Flüssigkeitszufuhr angewiesen. Allen voran das Gehirn: Es besteht zu fast 80 Prozent aus Wasser. Bei einem


SO TRINKEN SIE GENUG Nur zu trinken, wenn man Durst hat, reicht nicht aus. Häufig sind wir erst dann durstig, wenn bereits ein leichter Wassermangel vorliegt. Am besten startet man mit den ersten ein bis zwei lauwarmen Gläsern Wasser gleich nach dem Aufstehen, fügt man noch etwas frischen Zitronensaft hinzu, kurbelt man morgens gleich auch noch die Verdauung an. Das dritte Glas gibts zur Kaffeepause, das vierte am Mittag und die restlichen zwei nachmittags und zum Abendessen. Erinnerungshilfen können kleine Zettel in der Küche oder am Arbeitsplatz sein. Inzwischen gibt es auch Apps, die diese Funktion übernehmen. Ein Wasserglas in greifbarer Nähe ist ebenfalls eine gute Gedankenstütze – und ein hübsches Trinkbehältnis motiviert zum Zugreifen.

Flüssigkeitsmangel lassen Konzentration und Leistung nach, Müdigkeit macht sich breit und es kommt zu Kopfschmerzen. Wasser ist auch für die Nieren unverzichtbar. Sie sind die Filteranlage des Körpers, reinigen das Blut und scheiden Stoffwechselprodukte und Fremdstoffe, die durch Essen, Getränke oder Medikamente aufgenommen werden, über den Urin aus. Daneben regulieren sie den Wasser- und Elektrolythaushalt, also die Menge an Mineralstoffen im Blut. Diese sind mitverantwortlich für die Muskel- und Nervenfunktionen. Schmiermittel für die Gelenke Ob wir ausreichend Flüssigkeit zu uns nehmen, macht sich auch in unseren Gelenken bemerkbar. Wasser ist einerseits die Basis der Gelenkflüssigkeit, einer Art Schmiermittel für den Körper. Andererseits bestehen Knorpel bis zu 80 Prozent aus Wasser. Sie sorgen dafür, dass wir uns reibungslos bewegen können. Werden sie ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, sind sie elastischer und federn Bewegungen und Stösse ab. Im Gegenzug kann es bei Flüssigkeitsmangel zu Reibungen, Schmerzen und langfristig zu Schäden an den Gelenken kommen.

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Ein Mangel ist folgenreich Bekommt unser Körper über längere Zeit zu wenig Flüssigkeit, kann das schwere Folgen haben. So können Kreislaufprobleme wie Schwindel oder Übelkeit, Konzentrationsstörungen sowie Kopfschmerzen auftreten und die Körpertemperatur kann steigen. Hält der Flüssigkeitsmangel an, führt er mitunter zu Störungen der Nierenfunktion, einer Abnahme der Blutmenge und damit einem niedrigeren Blutdruck, Herzrasen, chronischer Verstopfung oder Muskelkrämpfen. Trockene Schleimhäute erhöhen das Risiko für Atemweg- und Harnwegsinfektionen. Kritisch wird es auch, wenn man innert kurzer Zeit viel Flüssigkeit verliert. Bei einem Verlust von rund 10 Prozent können Störungen des Bewusstseins, der Orientierung und des Kreislaufs auftreten. Verliert man mehr als 15 Prozent, beispielsweise durch schwere Durchfälle, Erbrechen, Verbrennungen oder Blutverluste, kommt es zum Kreislaufzusammenbruch. Der Mensch überlebt höchstens drei Tage ohne Flüssigkeitszufuhr. Schon nach 24 Stunden zeigt der Körper erste Anzeichen von Austrocknung. Erfrischung mit Kräutern und Früchten Damit uns all das nicht passiert, hat unser Kör-


DROPA EXPERTE

INTERVIEW MIT CORSIN STECHER

Dipl. Drogist HF und Inhaber der DROPA Drogerie Klosters

Woran erkennt man, dass man zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen hat? Die Haut kann trocken und die Faltenbildung erhöht sein, weil die Hautzellen zu wenig Flüssigkeit aufnehmen. Da die fehlende Flüssigkeit die Durchblutung hemmt, erscheint auch der Teint fahl und blass. Daneben sind Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schwindel und trockene Schleimhäute typische Anzeigen für Flüssigkeitsmangel. Wer zu wenig trinkt, kann unter Verstopfung leiden. Der Urin ist dunkler gefärbt, riecht intensiv und die Urinmenge nimmt ab.

per ein Warnsystem integriert: den Durst. Sinkt der Wasseranteil um 0,5 Prozent oder steigt der Salzgehalt an, meldet unser Gehirn den Flüssigkeitsbedarf in Form von Durst an. Gestillt wird das Bedürfnis idealerweise mit Wasser oder Früchte- und Kräutertees ohne Zucker. Süssgetränke sind aufgrund des hohen Zuckeranteils keine empfehlenswerten Durstlöscher. Denn um die Zuckerkonzentration im Körper zu reduzieren, braucht der Körper das Wasser gleich wieder. Man bleibt also durstig.

Wer sollte besonders darauf achten, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen? Schwangere und stillende Frauen brauchen mehr Flüssigkeit und Nährstoffe. Darauf achten, dass sie ausreichend trinken, sollten auch ältere Personen, weil bei ihnen das Durstempfinden nachlässt. Einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf hat man auch bei Erkrankungen wie Fieber, Durchfall und Erbrechen.

Wem pures Wasser zu langweilig ist, kann seinen Flüssigkeitsbedarf auch mit Fruchtschorlen stillen. Das Verhältnis von Saft zu Wasser sollte bei eins zu drei liegen. Eine andere erfrischende Alternative ist «Infused Water». Dabei peppt man Wasser mit Früchten oder Kräutern geschmacklich auf. Ein erfrischender Mix ist 1 Liter Wasser mit drei Gurkenscheiben und einer halben, in Scheiben geschnittenen Zitrone. Oder wie wärs mit einem Wassermelonen-Rosmarin-Drink? Einfach 200 Gramm Wassermelone in Würfel schneiden und einen Zweig Rosmarin in 1 Liter Wasser geben. Umrühren, kühlstellen und fertig.

Kann man auch zu viel trinken? Wie viel man trinken sollte, ist individuell und situationsabhängig. Erwachsene sollten an einem «normalen» Tag ohne besondere Anstrengung nicht mehr als drei Liter zu sich nehmen. Trinkt man mehr, wird der Körper überflutet und Nährstoffe werden rausgespült. Wer innert kurzer Zeit mehr Flüssigkeit zu sich nimmt, riskiert eine Wasservergiftung. Dabei kann es zu Nierenversagen, Lungen- und Hirnödemen, Schwindel, Kopfschmerzen, Krämpfen, Erbrechen oder Atemnot kommen.

Text: Samantha Taylor

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ANTIOXIDANTIEN

Der natürliche Schutz Antioxidantien schützen unsere Zellen vor Krankheiten. Die wertvollen Vitalstoffe können entweder selbst vom Körper gebildet oder über eine gesunde Ernährung aufgenommen werden. Kaum schneidet man einen Apfel in Stücke, wird das Fruchtfleisch bald braun und unansehnlich. Es gibt jedoch einen Trick, um diesen Prozess zu verlangsamen: Wer die Apfelschnitze mit etwas Zitronensaft beträufelt, wird feststellen, dass die Fruchtstücke deutlich länger appetitlich bleiben. Zu verdanken ist dies dem Vitamin C, das in Zitronen üppig vorhanden ist. Die darin enthaltene Ascorbinsäure verlangsamt die Oxidationsreaktion – also die Bräunung des Apfels. «Dieses Beispiel veranschaulicht die Wirkung von Antioxidantien», erklärt Markus Arnold, dipl. Drogist HF und Inhaber der DROPA Drogerie Arnold in Grenchen. Und diese Antioxidantien kommen nicht nur Apfelstücken, sondern auch uns Menschen zugute. Sie bewahren uns vor Krankheiten, stärken das Immunsystem, verlangsamen den Alterungsprozess – und bringen sogar unsere Haut zum Strahlen. 20

Der natürliche Feind der Antioxidantien sind die freien Radikale. Dabei handelt es sich um Zwischenprodukte des Stoffwechsels, die ständig in jeder Zelle des menschlichen Körpers entstehen. «Freie Radikale sind hochreaktive, aggressive, chemische Sauerstoffmoleküle oder organische Verbindungen, die in grossen Mengen zu oxidativem Stress führen», sagt Markus Arnold. Wer raucht, zu lange an der Sonne liegt oder exzessiv Sport treibt, ist besonders anfällig. Auch Medikamente, Alkohol oder psychische Belastungen steigern oxidativen Stress. Er erhöht das Risiko für zahlreiche Krankheiten – darunter Arteriosklerose, Krebs, Schlaganfälle oder rheumatische Erkrankungen. Die gute Nachricht: Mit den Antioxidantien liefert uns die Natur eine effiziente «Schutzvorrichtung» zur Abwehr von freien Radikalen. Die wertvollen Stoffe sorgen dafür, dass das Gleichgewicht im Körper wiederhergestellt wird. Antioxidantien können entweder über die Ernährung aufgenommen oder selbst vom Körper gebildet werden. Damit unser Körper in der Lage ist, das wichtige Schutzsystem aufzubauen, müssen wir jedoch für die nötigen Voraussetzungen sorgen. Der DROPA Experte konkretisiert: «Gesunde Ernährung,


REZEPT Gesund und voller Antioxidantien:

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Zutaten für 4 Personen: 3 Tassen Haferflocken 1 Tasse Nüsse, nach Wahl Mandeln, Cashew-, Hasel- oder Walnüsse ½ Tasse Kürbis-, Pinien- oder Sonnenblumenkerne ½–1 Tasse Honig oder Ahornsirup (nach Gusto)

¼ Tasse 1 TL ¾ TL

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Zubereitung: 1. Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. 2. Die Haferflocken zusammen mit den Nüssen, Kernen, Zimt und Salz in eine Schüssel geben und alles gut vermischen. 3. Honig und Öl dazugeben. Die Masse so lange mischen, bis alle Zutaten gleichmässig von Honig und Öl umgeben sind. 4. Die Masse gleichmässig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. 5. Nach etwa 25 bis 40 Minuten sollte das Granola braun und knusprig sein. 6. D as Granola auf dem Backblech komplett abkühlen lassen, sodass es fest werden kann. 7. D as Müesli je nach Gusto mit Beeren oder saisonalen Früchten ergänzen.

angemessene Bewegung, genügend Schlaf, kein Stress, genügend trinken und Erholung: Das sind die Schlüsselfaktoren für ein gesundes Leben.» Auf eine bunte Ernährung setzen Die wichtigsten Lieferanten sind die Vitamine C und E sowie verschiedene Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders reich an Antioxidantien sind zum Beispiel Heidelbeeren, Äpfel, Nüsse und schwarze Schokolade. Grundsätzlich gilt: «Je diverser die Herkunft der Antioxidantien, desto wirksamer sind sie.» Das bedeutet auch, dass man auf eine möglichst vielfältige Ernährung achten sollte. «Gerade Früchte und Gemüse nimmt man am besten in möglichst vielen Farben und Variationen zu sich – je bunter, desto besser.» Antioxidantien stecken darüber hinaus auch in Gewürzen und Kräutern wie Kreuzkümmel, Zimt, Basilikum, Kurkuma, Ingwer und Thymian. Mit Nahrungsergänzungsmitteln lässt sich der Antioxidantienspeicher zudem präventiv auffüllen. Markus Arnold ergänzt: «Nahrungsergänzungsmittel bringen aber nur dann etwas, wenn man auch sonst auf ein gesundes und ausgeglichenes Leben achtet.»

Guten Appetit!

Text: Daniel Schriber

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TOLLKIRSCHE

Mythische Wildpflanze Bei ihr ist Vorsicht geboten: Die Tollkirsche und ihre Früchte sind hochgiftig. Aber in Form von homöopathischer Zubereitung kann sie Krämpfe, Schmerzen und Entzündungen lindern.

Die Tollkirsche wächst bevorzugt in Mischwäldern auf humusreichen Böden und an halbschattigen Standorten. An dieser Pflanze ist alles ein wenig speziell. Normalerweise beenden Pflanzen das Längenwachstum, wenn sich am Hauptspross Blüten zeigen. Nicht so die Tollkirsche. Sobald eine Blüte an ihrem Hauptspross blüht, bilden sich drei Seitenäste aus, die weiter nach oben wachsen. Ihre Blüten, die dann an den Zweigen erscheinen, versteckt sie unter den Blättern, die Früchte in Kirschform hingegen streckt sie wie ein Schmuckstück der Betrachterin oder dem Betrachter entgegen. Eine grosse Kraft steckt in ihr. Aber Vorsicht, diese Kirschen sind giftig, wie alle anderen Pflanzenteile auch. Ihren botanischen Namen Atropa belladonna verdankt sie ihrer starken Wirksamkeit. Atropos ist der Name einer der drei Schicksalsgöttinnen in der griechischen Mythologie: Klotho spinnt den Lebensfaden, Lachesis bemisst ihn und Atropos durchtrennt ihn. Das weist auf die Giftigkeit dieser Pflanze hin. Der Zusatz «belladonna» (schöne Frau) kommt daher, dass sich früher Frauen an besonderen Anlässen wie etwa Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern den Saft der Kirschen direkt in die Augen getröpfelt haben. Dies hat eine pupillenerweiternde Wirkung und damals wurden grosse Pupillen als schön empfunden. Für das Augenlicht hatte diese Massnahme aber oft negative Folgen und sollte keinesfalls nachgeahmt werden.

Als spagyrische Essenz aufbereitet oder als Heilpflanze in der Homöopathie verliert die Tollkirsche ihre Giftigkeit. In dieser Form kommt sie bei hohem Fieber, Krämpfen, Schmerzen und Entzündungen erfolgreich zum Einsatz. Text: Kurt Altermatt

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Sommer GESUND DURCH DEN

Kommt es mitten in den Ferien zu kleinen Wehwehchen, hilft ein Griff in die Reise­apotheke. Wir haben Empfehlungen für deren Inhalt zusammengestellt.


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Urlaubslust STATT REISEFRUST

Endlich stehen die verdienten Ferien an und viele suchen Erholung. Allerdings: Am Reiseziel warten häufig nicht nur Sandstrände, eine beeindruckende Kultur und spannende Abenteuer, sondern auch fremde Keime. Kaum hat man sich am Strand mit traumhafter Kulisse den ersten Willkommensdrink gegönnt, beginnt es im Darm zu grollen und zu rumoren – erste Anzeichen dafür, dass der Urlaub im wahrsten Sinn des Wortes gründlich in die Hose gehen kann: Reisedurchfall ist wohl die häufigste Krankheit, unter der man im Ausland leidet. Je geringer der Hygienestandard im Urlaubsland und je höher die Temperatur, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, dass man in den Ferien unfreiwillig eine «Auszeit» nimmt. Reisedurchfall als unbeliebtes Urlaubssouvenir Viele der Infektionen sind zwar nicht gefährlich, vermindern jedoch die Erholung ganz massiv. Nichtsdestotrotz entwickeln bis zu 10 Prozent der Betroffenen eine chronische Reisediarrhö, die auch noch Wochen nach der Reise andauert, oder sogar ein postinfektiöses Reizdarmsyndrom, bei dem sie dauerhaft an Bauchschmerzen, Blähungen und häufigen Durchfällen leiden. Tipps für die nächste Reise Um sich bestmöglich gegen eine Reisediarrhö zu wappnen, sollte man einige einfache Hygieneregeln bei jedem Urlaub im Ausland beherzigen: «Cook it, peel it, boil it or leave it!», sollte der 26

Leitsatz bei jedem Gang zum Hotelbuffet oder in die regionale Garküche lauten. Auch Eiswürfel im Cocktail können einem die Ferien vermiesen. Regelmässiges Händewaschen und eine sorgfältige Handdesinfektion (besonders vor dem Essen und nach dem Toilettengang) reduzieren das Risiko einer Infektion zusätzlich. Unterstützen Sie Ihr Darmmikrobiom Neben diesen Hygienemassnahmen empfiehlt es sich, das Darmmikrobiom auf die Reise vorzubereiten. Das Darmmikrobiom ist wichtig für Ihre Verdauung, Ihr Wohlbefinden und ein gutes Bauchgefühl. Dazu gehören beispielsweise Milchsäurebakterien. Die von ihnen produzierte Milchsäure führt zu einer Ansäuerung des Dünndarmmilieus und nützliche Darmbakterien fühlen sich besonders wohl. Denken Sie bei Ihrer Reisevorbereitung, während und nach Ihren Ferien deshalb an Ihre Darmbakterien. Ergänzen Sie Ihr Darmmikrobiom mit den Milchsäurebakterien von OMNi-BiOTiC. Lassen Sie sich in Ihrer DROPA beraten und finden Sie Ihr passendes OMNi BiOTiC Produkt.

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ALLERGIEN UND INTOLERANZEN

Besser gut beraten

Jede fünfte Person in der Schweiz leidet an einer Lebensmittelallergie oder -intoleranz. Noemi Beuret vom aha! Allergiezentrum Schweiz weiss, worin die Herausforderungen bestehen.

Wodurch können Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen ausgelöst werden? Weshalb der menschliche Körper zunehmend auf gewisse Nahrungsmittel allergisch oder intolerant reagiert, ist nicht abschliessend geklärt. Es wird ein komplexes Zusammenspiel von veränderten kulturellen und umweltbedingten Einflüssen vermutet. Gleichzeitig waren Allergien vor hundert Jahren noch nicht so erforscht wie heute – und wurden daher seltener diagnostiziert. Welche Allergien oder Intoleranzen treten am häufigsten auf? Das Schweizer Lebensmittelrecht definiert 14 Allergene, die zu deklarieren sind. Besonders schwerwiegende allergische Reaktionen können bei Erdnüssen, Meeresfrüchten, Nüssen und Sesamsamen auftreten. In der Schweiz reagieren Erwachsene am häufigsten allergisch auf Haselnüsse, Sellerie, Äpfel, Baumnüsse und Kiwi. Kinder im Säuglingsalter reagieren häufig allergisch auf Kuhmilch oder Hühnerei sowie auf Nüsse und Erdnüsse. 28

Wie wird eine Allergie diagnostiziert? Kurz vorweg: Wird bei Kindern eine Allergie vermutet, sollte immer der Kinderarzt konsultiert werden. Bei Erwachsenen ist zunächst die Selbstbeobachtung wichtig: im Idealfall mithilfe eines Tagebuchs, in dem festgehalten wird, welche Nahrungsmittel zu Reaktionen oder Symptomen führen. In einem nächsten Schritt ist eine Allergologin zu konsultieren. Diese berücksichtigt für die Diagnose zum einen die Selbstbeobachtungen, zum anderen werden Haut- und Bluttests durchgeführt. In manchen Fällen ist auch eine orale Provokationstestung nötig. Eine Allergie besteht dann, wenn sowohl Haut- und Bluttest positiv ausfallen als auch klare allergische Symptome auftreten. Wann spricht man von einer Lebensmittelintoleranz? Typische Symptome sind Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall, seltener auch Erbrechen. Um herauszufinden, ob es sich um eine Laktoseintoleranz oder Fruchtzuckerunverträglichkeit handelt, wird ein H2-Atemtest durchgeführt. Bei der Zöliakie,


ALLERGIE ODER INTOLERANZ? Bei einer Lebensmittelintoleranz kann der Körper bestimmte Stoffe aus der Nahrung nicht oder nur unvollständig verdauen, was Probleme wie Blähungen, Durchfall oder Erbrechen hervorruft. Bei Allergien reagiert das Immunsystem auf an sich harmlose Bestandteile in Nahrungsmitteln und bildet Antikörper. Diese aktivieren weitere Immunzellen, die vielfältige Symptome auslösen können: geschwollene Lippen, Nesselfieber, das Anschwellen der Atemwege sowie Kreislauf- und Verdauungsprobleme. Bei einem schweren Verlauf spricht man von einer Anaphylaxie, einem allergischen Schock, der lebensbedrohlich sein kann. Von einer Nahrungsmittelallergie sind hierzulande rund 2 bis 6 Prozent der Bevölkerung betroffen.

einer Glutenintoleranz, werden bestimmte Antikörper im Blut gemessen. Je nach Fall wird zudem eine Darmspiegelung durchgeführt. Bei einer Intoleranz von Weitere Informationen unter aha.ch Histamin, das sich stark in reifem Käse konzentriert oder in Essig, Was sind die wichtigsten Tipps und Tricks im Sauerkraut oder Wein findet, gibt es noch keine validierten Tests. Wichtig ist hier, eine Ausschlussdi- Umgang mit Unverträglichkeiten? agnostik anderer Intoleranzen oder Allergien sowie Eine ausgewogene Ernährung ist sehr wichtig – trotz Allergien und Intoleranzen. Ich empfehle eine Differenzialdiagnostik zu ähnlichen Krankheitsbildern zu erstellen. darum die Unterstützung durch einen Ernährungsexperten, der Betroffene berät und begleitet. Wichtig Wie geht man im Familienalltag mit Unverträgist zudem das Wissen um die richtige Anwendung lichkeiten um? von Medikamenten oder einem Adrenalin-Autoinjektor, die bei starken Allergien zum Einsatz kommen. Der Familienalltag hängt stark vom Schweregrad Unser Ziel ist es, Eltern, Betroffene und einer Allergie oder Intoleranz ab. Allergiebetroffene betreuende Personen aufzuklären müssen besonders vorsichtig sein, wenn sie auswärts essen. Personen mit einer Intoleranz haben und zu schulen – von der Kita über definitiv mehr Spielraum. Das Wissen von BetroffeLehrpersonen bis zum Grosi. nen sowie von Eltern oder Lehrpersonen darüber, Text: Sarah Schumacher in welchen Nahrungsmitteln sich unverträgliche Inhalte verbergen, ist zentral. Eine offene Kommunikation innerhalb und auch ausserhalb der Familie ist deshalb das A und O. Das Kontrollieren von Zutatenlisten gehört für Betroffene zum Alltag. Die Allergie-Gütesiegel «aha!» und «free from» bieten beim Einkauf eine schnelle Orientierung. Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen? Im Gegensatz zu Kindern, die offen und freiherzig über eine Allergie oder Intoleranz sprechen, sind Jugendliche eher zurückhaltend. Viele befürchten, ausgeschlossen zu werden, und behalten insbesondere Allergien für sich – mit schwerwiegenden Folgen. Die Zahl der Anaphylaxie-Fälle in der Schweiz, also schweren allergischen Reaktionen mit Blutdruckabfall, Kollaps, Bewusstlosigkeit und Schock, ist bei Jugendlichen am höchsten. 29

Zur Person Noemi Beuret ist Projektleiterin beim aha! Allergiezentrum Schweiz und schult Betroffene sowie Lehrpersonen im Umgang mit Notfallsituationen wie Anaphylaxie.


PMS

Die Tage vor den Tagen Vor der Periode leiden viele Frauen unter Schmerzen und emotionalen Achterbahnfahrten. Mit Veränderungen im Alltag und unterstützenden Mitteln – insbesondere aus der Natur – kann frau gegensteuern. Rund 80 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter sollen davon betroffen sein – diese Zahl lässt aufhorchen. Die Rede ist vom sogenannten PMS, kurz für prämenstruelles Syndrom. Unter diesem Begriff werden verschiedene körperliche und psychische Beschwerden zusammengefasst, die in der Zeit vor der Monatsblutung auftreten. «Betroffene Frauen klagen über Unterleibskrämpfe, spannende Brüste, Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit», erklärt Melanie Barth, dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin der DROPA Drogerie Apotheke Zofingen. Aber auch Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit oder Wassereinlagerungen in Händen und Füssen gehören zu den häufigen Symptomen. Eine Frage der Hormone? Die genauen Ursachen sind oft schwierig zu definieren. Aber die Hormonschwankungen im

Verlauf des Monatszyklus sowie eine sensible Reaktion auf diese Veränderungen dürften eine grosse Rolle dabei spielen. Auch andere Faktoren wie eine erbliche Vorbelastung sind entscheidend. Diagnostiziert wird das PMS hauptsächlich anhand der typischen Merkmale etwa drei bis zehn Tage vor Einsetzen der Menstruation. Eine Hormonanalyse im Blut oder das Ausschliessen anderer Ursachen, beispielsweise einer Schilddrüsenunterfunktion, sind weitere Möglichkeiten. Je nach Person können die Symptome unterschiedlich stark sein und die Lebensqualität mehr oder weniger einschränken. «Spätestens, wenn die Schmerzen oder depressionsartigen Zustände so intensiv werden, dass der Alltag nicht mehr gemeistert werden kann, oder wenn neue heftige Beschwerden hinzukommen, sollte man den Hausarzt oder die Gynäkologin aufsuchen», rät die DROPA Expertin. Medikamente und andere Tricks «In akuten Phasen können Betroffene natürliche Stimmungsaufheller oder punktuell auch Schmerzmittel einsetzen», erklärt Melanie Barth. Naturheilmittel (siehe Infobox) sollten kurmässig mindestens drei Monate eingenommen werden. Einige Gynäkologinnen und Gynäkologen ver-

HILFE AUS DER NATUR • Mönchspfeffer hat eine ausgleichende Wirkung auf den Hormonhaushalt. • Nachtkerzenöl reguliert ebenfalls das Hormonsystem und wirkt lindernd auf die typischen Beschwerden. • Johanniskraut wird gegen Stimmungstiefs und bei Ängstlichkeit eingesetzt. • Ein Tee aus Schafgarbe oder Frauenmantel kann lösend auf Unterleibskrämpfe wirken und ist zugleich eine kleine Verwöhnpause.

Ätherische Öle können als Raumbeduftung verwendet oder verdünnt mit einer Bodylotion oder neutralem Körperöl einmassiert werden: • Pfefferminze, auf die Schläfen aufgetragen, hilft bei Kopfschmerzen. • Grapefruit wirkt stimmungsaufhellend und belebend. • Rose ist harmonisierend, besänftigend, stimmungsaufhellend und tröstend. • Lavendel beruhigt und entspannt.

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schreiben auch hormonhaltige Produkte, um eine Verbesserung der Beschwerden zu erreichen. Auch kleine Veränderungen im Alltag können helfen: Neben ausreichend Schlaf und Bewegung an der frischen Luft empfiehlt die Drogistin eine ausgewogene Ernährung, eventuell angereichert mit Nahrungsergänzungsprodukten: «Insbesondere ungesättigte Fettsäuren, B-Vitamine, Vitamin E und krampflösendes Magnesium sind wichtig.» Ausserdem sollte man den Konsum von Koffein und Alkohol reduzieren sowie auf Tabak verzichten. Als besonderer Risikofaktor gilt Stress. «Eine Entschleunigung im hektischen Alltag sowie besonders viel Entspannung und Entlastung in den Tagen vor der Monatsblutung können die Symptome lindern», weiss Melanie Barth. Gerade in der Zeit vor der Periode sollte frau sich viele Wohlfühlmomente gönnen, etwa mit Meditationsübungen, Yoga, Massagen oder einer warmen Bettflasche. Kochen, Einkaufen oder Putzen dürfen dann gerne der Partner, die Partnerin oder auch mal die Kinder übernehmen. Text: Agnes Zavala

Mit Extrakt aus Mönchspfeffer

Beruhigender Tee

Bei leichten Krämpfen

Die Früchte von Mönchspfeffer in den Prefemin Filmtabletten* lindern die typischen Beschwerden vor der Menstruation, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Unterleibsbeschwerden, Hautprobleme, Müdigkeit oder Stimmungsschwankungen.

Frauenmantel, Schafgarbe, beruhigende Kamille und Melisse bilden die klassische Basis des Naturage Frauenwohl-Tees. Als ungewöhnliche Komponente wurde Sternanis hinzugefügt, der – wie in seiner symmetrischen Form schon angelegt – eine harmonisierende Wirkung hat.

Hänseler Achillea* ist ein pflanzliches Arzneimittel, das Trockenextrakt aus Schafgarbe enthält. Die Tabletten werden traditionsgemäss bei Frauen und Jugendlichen ab 12 Jahren zur symptomatischen Behandlung leichter Krämpfe während der Menstruation angewendet.

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GESUNDE BRÄUNE

in den Ferien Wenn die Sonne die Nasenspitze kitzelt und das Badetuch griffbereit liegt, sind die Ferien nicht mehr weit. Was im Beauty-Case nicht fehlen darf, sind Produkte, die für gesunde Sommerhaut und -haare sorgen.

Noch etwas blass um die Nase, aber voller Vorfreude sehnen wir uns die warmen Sonnenstrahlen herbei. Wie gut, dass der Urlaubshunger bald gestillt wird – es ist Ferienzeit! Ganz selbstverständlich tauschen wir jetzt die Frühlingsgarderobe gegen leichtere Kleidung aus. Das Gleiche dürfen wir auch im Badezimmerschrank tun, denn die Haut hat je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit unterschiedliche Bedürfnisse. So können reichhaltige und rückfettende Produkte Sommerpause machen und einer Pflege mit leichteren Texturen weichen, die mit Aminosäuren oder Hyaluronsäure die Haut durchfeuchten. Das Sommerprodukt erster Wahl, das vor UVBund UVA-Strahlen schützt, gehört nicht nur ins Reisenecessaire, sondern soll täglich auf die Stellen am Körper aufgetragen werden, die der Sonne besonders exponiert sind. Damit beugt man nicht nur Sonnenbrand vor und schützt sich vor Hautkrebs, sondern verhindert auch eine frühzeitige Hautalterung. Ganz nach eigenem Geschmack Die einen mögen Lotionen lieber, andere wiederum bevorzugen Sprays oder Gels. Der beste Sonnenschutz ist jener, der sich auf der Haut gut anfühlt und den man gern und konsequent anwendet. Um Hautirritationen zu verhindern, greift man am besten zu einem speziellen Produkt für das Gesicht, das auf den Hauttyp abgestimmt ist, die Haut schützt und zugleich pflegt. Um sicher

vor einem Sonnenbrand zu sein, sollten mindestens zwei Milligramm Creme pro Quadratzentimeter Haut aufgetragen werden. Das sind sechs Teelöffel für den Körper eines Erwachsenen. Die Rechnung geht noch einfacher: Mehr ist mehr. Die Höhe macht den Unterschied Wer die Berge dem Strand vorzieht, sollte wissen, dass die Intensität von UV-Strahlen pro 1’000 Höhenmeter um 10 Prozent zunimmt. Das bedeutet, dass die UV-Belastung auf 2’000 Metern über Meer rund 20 Prozent höher ist als am Strand. Bei Bergwanderungen kommt man zudem gerne ins Schwitzen, wodurch die Wirkung des Sonnenschutzes nachlässt. Bei der Höhe des Lichtschutzfaktors gilt zu beachten, dass sich die Eigenschutzzeit der Haut in südlichen Ländern und in den Bergen verringert, weil die UV-Strahlung dort intensiver ist. Zu viele UV-Strahlen schaden übrigens auch den Augen. Wer gerne oft im Freien ist, sollte seine Augen mit einer Sonnenbrille schützen, die mit dem CE-Zeichen und dem Vermerk «100% UV» versehen ist. Der beste Platz ist im Schatten Auch der Sprung ins Wasser schützt uns nicht vor der UV-Strahlung. Freizeitschnorchler und Wasserratten, 33


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aufgepasst: Denn auch noch in einem halben Meter Tiefe dringen immerhin 40 Prozent der UVStrahlen durch. Das kühle Nass ist also trügerisch. Kleidung hingegen bietet schon mehr Schutz. Die Faustregel für den Sonnenschutz-Dresscode lautet: Je dunkler der Stoff und je dichter gewebt, desto höher ist der Schutz. Der beste Platz in der Sonne ist aber immer noch der Platz im Schatten. Doch auch dort erreichen die Haut noch immer 40 Prozent der UV-Strahlung. Text: Andrea Decker

DROPA EXPERTIN

INTERVIEW MIT NINA INDERGAND

Dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin der DROPA Drogerie Apotheke Illuster in Uster

Welche Sonnenschutz-Produkte gehören ins Beauty-Case? Sonnenschutz für das Gesicht, die Lippen, den Körper sowie ein AfterSun-Produkt. Warum sollte man auch an Schlecht-Wetter-Tagen nicht auf Sonnenschutz verzichten? Die UV-Strahlen dringen auch bei bedecktem Himmel auf Haut und Augen. Zudem können Höhen- und Breitengrad sowie die Reflexion von Schnee, Sand, Beton und Wasser die UV-Strahlung verstärken.

Welche weiteren Sonnenregeln gilt es zu beachten? Die Sonne ist zwischen 11 und 15 Uhr am stärksten, weshalb man in dieser Zeit den Schattenplatz oder Innenraum bevorzugen sollte. Auch Kleidung und Kopfbedeckung schützen vor der Sonne, können die Strahlen jedoch nicht vollständig abblocken. Wer auf Nummer sichergehen will, greift zu UV-Schutz-Textilien. Für unbedeckte Körperstellen soll ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor aufgetragen werden – und mindestens 30 Minuten bevor man rausgeht. Die Schutzwirkung des Produkts kann durch Schwitzen, Reibung oder Wasser reduziert werden, was ein wiederholtes Auftragen erfordert. Welche Körperstellen gehen beim Eincremen gerne vergessen? Die Lippen. Sie verfügen über keinen Eigenschutz und sollten mit einer Lippenpflege mit Lichtschutzfaktor gepflegt werden. Auch Ohren, Nase, Hand- und Fussrücken und Haarscheitel werden oft vernachlässigt.

Für empfindliche Lippen Der pflegende Anthelios Lippenstick LSF 50+ ist besonders reich an rückfettender Karité-Butter und bietet einen idealen Sonnenschutz – egal ob am Strand oder in den Bergen. Die Formulierung beugt dem Austrocknen vor und eignet sich für empfindliche Lippen.

Nach einem Sonnentag Die samtig-zarte Textur ist reich an Avène Thermalwasser und Vitamin E und F. Die Repair-Emulsion kühlt nach dem Sonnenbad und gibt der Haut Feuchtigkeit zurück. Die Gel-Lotion verleiht beim Auftragen ein angenehmes und frisches Gefühl.

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VORHER – NACHHER

Sommerfreu Modisch, praktisch und vor allem sommerlich: DROPA Balance Leserin Doris zeigt sich in frischen Make-up- und Outfitlooks für die sonnige Jahreszeit. Die heute 60-Jährige war als Sozialarbeiterin tätig, bis sie 2018 eine Hirnblutung und zwei Jahre später einen Hirnschlag erlitt. Dieser führte zu einer Lähmung von Doris' linker Körperhälfte. Dank Beweglichkeit, Freude am Sport und Durchhaltewillen kann sie sich laufend über Fortschritte freuen. Ihre Freizeit verbringt Doris am liebsten mit Lesen und Malen bei Musik. Die vierfache Mutter und dreifache Grossmutter aus Uzwil wünscht sich vor allem Tipps für Styling und Make-up für unterschiedliche Lebenssituatio­ nen. Wir zeigen Doris in zwei Outfits: einem lockeren Leinenanzug für den Alltag und einem Blusenkleid für laue Sommernächte. Mit dem passenden Make-up und schön frisierten Haaren kann der Sommer kommen! Modisch frisch Mit einem dezenten Rouge betont die Visagistin Doris’ Wangen und hebt ihre blauen Augen mit Wimperntusche hervor. Die Lippen erhalten mit einem Lippenstift in Beerenrot eine schöne Farbe. Die schwungvolle Frisur wirkt frisch und lässt sich auch nur mit einer Hand frisieren. Ergänzend dazu passt der lässige Zweiteiler: Bei warmen Temperaturen kühlt das Material aus Leinen, gleichzeitig sind die Farbtöne diesen Sommer modern und lassen sich sowohl Ton in Ton als auch mit kräftigen Farben kombinieren. Bitte umblättern

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Zeitlos elegant Für den zweiten Look entscheidet sich Doris für dunklere Farben. Mit etwas Glanz lässt die Visagistin die Augen noch mehr strahlen, schminkt die Lippen in einem warmen Weinrot und gleicht den Teint mit einer getönten Creme sanft aus. Das Make-up harmoniert mit dem schlichten Hemdkleid, das zeitlos und praktisch ist. Die Accessoires sorgen für eine Prise Eleganz, kombiniert mit den zweifarbigen Ballerinas passt dieser Look zu entspannten Sommerabenden.

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Produktion: Isabelle Koller, Slavica Milutinović Fotografie: Gerry Ebner Make-up & Haare: Lena Fleischer Styling: Julia Jauner Location: Militärkantine St. Gallen / militaerkantine.ch

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NACHWUCHSSCHWINGERIN

mit Kraft und Köpfchen Laura Zurfluh verfolgt als Jungschwingerin ehrgeizige Ziele. Im Gespräch erzählt sie uns, warum der Sport sie fasziniert und wie es ist, in einer männlich dominierten Szene als junge Frau aktiv zu sein. Im Alter von zwölf Jahren hat Laura Zurfluh ihre Leidenschaft für den Schwingsport entdeckt. Heute ist die 18-Jährige eine erfolgreiche Jungschwingerin, die Gegnerinnen aus der ganzen Schweiz aufs Kreuz legt – mit viel Geschick und mentaler Stärke. Frau Zurfluh, Sie haben ein vollbepacktes Pensum: Spitzensport, Schule, Arbeiten, Freunde. Wie bringen Sie das alles unter einen Hut? Es ist nicht immer einfach, und es gab eine Zeit, da hat meine Ausbildung unter dem Sport gelitten. Mittlerweile habe ich mich gut organisiert. Ich trainiere im Winter rund vier Stunden pro Woche. Im Sommer sind es mehr. Zudem bin ich während der Saison an den Wochenenden an Schwingfesten in der ganzen Schweiz unterwegs. Habe ich aber eine wichtige Prüfung, steht der Sport hintenan. Schwingen ist zwar meine Leidenschaft und ich bin sehr ehrgeizig, dennoch denke ich auch an meine Zukunft. Dass ich rein vom Schwingen leben kann, wird nicht möglich sein. Deshalb will ich meine Ausbildung nicht vernachlässigen. Wie sind Sie zum Schwingen gekommen? Ich habe es an einem Sporttag eher zufällig entdeckt, denn eigentlich wollte ich klettern. Das hat mir aber nicht so gefallen, auch weil ich Höhenangst bekommen habe. Mein Bruder wollte

unbedingt das Schwingen ausprobieren, also habe ich ihn begleitet, dachte aber, das sei nur was für Jungs. Schlussendlich habe ich es doch ausprobiert und es gefiel mir richtig gut. Also entschloss ich mich, ins Training zu gehen. Was macht für Sie den besonderen Reiz dieser Sportart aus? Viele glauben, Schwingen sei vor allem eine Frage der Kraft. Aber das stimmt nicht. Man braucht Spannung im ganzen Körper und Koordination. Gleichzeitig muss man den Kopf bei der Sache haben. Beim Schwingen lernt man auch viel über sich selbst. Ich habe gemerkt, wie wichtig die innere Haltung ist. Sie entscheidet mit, ob ich einen Kampf gewinne oder verliere. Stimmt sie, bezwinge ich auch bessere Gegnerinnen. Stimmt sie nicht, verliere ich gegen dieselbe Person, die ich vor einer Woche noch auf den Rücken gelegt habe. Schön finde ich, dass die Schwingszene sehr familiär ist. Zwar kämpft jeder für sich, trotzdem unterstützt man sich gegenseitig. Welche Eigenschaften sollte eine Schwingerin mitbringen? Man sollte nicht zu zimperlich sein, weil man schon einiges einstecken muss. Trotzdem geht es weniger grob zu, als man meint. Das Erfassen der Gegnerin, Beweglichkeit und eine gute Reaktion sind genauso wichtig wie Kraft. All das kann man lernen. Bitte umblättern

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Voll in Action: Laura Zurfluh am Schwingfest in Huttwil im Juni 2021. Für den kommenden Sommer plant die ehrgeizige 18-Jährige, an allen sieben Schwingturnieren teilzunehmen.

Was raten Sie Mädchen und jungen Frauen, die sich fürs Schwingen interessieren? Man darf sich nicht entmutigen lassen und keine Angst davor haben, im Sägemehl zu landen. Meine Erfahrung ist: Je mehr Zeit man auf dem Rücken verbringt, desto mehr lernt man. Wie würden Sie Ihre eigene Schwingtechnik beschreiben? Meine Technik ist einfach. Ich bin ein bisschen faul (lacht). Ich versuche, die Fehler meiner Gegnerin auszunutzen. Wenn sie mir gegenübersteht, erkenne ich meist ihre Schwachstelle. Das kann zum Beispiel ein Fuss sein, der nicht richtig platziert ist. Dort hake ich dann ein – oft erfolgreich. Welches war Ihr bisher grösster sportlicher Erfolg und was haben Sie sich für die Zukunft vorgenommen? Im Schwingsport kann man einzelne Wettkämpfe gewinnen. Es gibt aber auch eine Wertung über die gesamte Saison. 2019 habe ich den ersten Platz in dieser Jahreswertung belegt. Dieses Jahr trete ich zum ersten Mal in der Kategorie Aktive an. Ich werde also auch auf neue Gegnerinnen treffen.

Das wird eine Herausforderung. Ich möchte mich in dieser Saison erst mal in der neuen Kategorie zurechtfinden. Langfristig will ich unter die besten drei in der Jahreswertung kommen. Wie bereiten Sie sich auf Wettkämpfe vor? Wir trainieren das ganze Jahr über Kraft und Technik. Zu unseren Standardübungen gehören die Bank, Rumpfbeugen oder Bockspringen – und natürlich die Schwünge. Ausdauertraining ist im Plan ebenfalls enthalten. Im vergangenen Herbst habe ich zusätzlich mit Mentaltraining begonnen und gelernt, wie ich mich beruhigen, fokussieren und wo ich Kraft holen kann. Hilft Ihnen das auch gegen Lampenfieber vor einem Kampf? Ja. An Wettkampftagen bin ich recht unausstehlich – das sagt zumindest meine Familie. Ich bin angespannt und Kleinigkeiten können mich aus der Fassung bringen. Ich bin ehrgeizig und mache mir darum auch viel Druck. Diese Stimmung hält immer so lange an, bis der erste Kampf beginnt. Ab dem Moment bin ich wieder ruhig und konzentriert. Bitte umblättern

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«Frauen können sich oft aus einem Griff rauswinden und den Kampf noch mal drehen.»

Gibt es Idole, die Sie anspornen? Ich habe zwei Vorbilder: Diana Fankhauser und Christian Stucki. An Diana Fankhauser beeindruckt mich, dass sie sich, obwohl sie eher klein und zierlich ist, gegen stärkere Gegnerinnen durchsetzt. Christian Stucki ist mit 34 Jahren noch Schwingerkönig geworden. Beide zeigen, dass man mit der richtigen Einstellung alles schaffen kann. Der Schwingsport ist noch immer männlich dominiert. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Frauenschwingen wird immer bekannter. In Thun, wo ich bis vor zwei Jahren gelebt und trainiert habe, gab es einige Frauen. Hier im Wallis bin ich die Einzige und ich trainiere nur mit Jungs. Die waren recht kritisch, als ich zum ersten Mal ins Training kam. Aber nach der ersten Stunde war das vorbei und ich war voll akzeptiert. Es gibt natürlich immer Leute, die es nicht gut finden, dass Frauen schwingen. Bei älteren Leuten kann ich das noch irgendwie verstehen. Sie kommen mit solchen Veränderungen weniger gut klar. Wenn jüngere aber so was sagen, habe ich kein Verständnis. Da will ich auch gar nicht diskutieren.

Steckbrief Alter: 18 Jahre Wohnort: Gampel im Oberwallis Schwingverein: Schwingclub Oberwallis (als einzige Frau) Lieblings-Schwingfest: Kandersteg Lieblings-Schwung: Bärendruck oder Hüfter Hobbys: etwas mit Freunden unternehmen und Zeit mit der Familie verbringen

Gibt es Vorurteile gegenüber dem Frauenschwingen, denen Sie etwas entgegenhalten möchten? Ich höre immer wieder, dass Frauenschwingen langweilig sei. Das Gegenteil ist der Fall: Frauen sind beweglicher als Männer, gerade im Schulterund Nackenbereich. Sie können sich darum recht spektakulär aus einem Griff rauswinden und den Kampf noch mal drehen. Schwingen ist eng verbunden mit Brauchtum und Tradition. Wie wichtig sind Ihnen persönlich solche Werte? Ich finde es schön, dass es Traditionen gibt, und ich glaube, dass sie wichtig sind. Und natürlich pflege ich die Bräuche und Traditionen rund ums Schwingen. Ich bin aber auch der Meinung, dass man Traditionen hinterfragen sollte und sie auch mal brechen darf. Manchmal braucht es Veränderung. Welche Träume möchten Sie sich in Zukunft erfüllen? Mein grosser Traum ist es, Kriminalpolizistin zu werden. Der Weg dahin ist aber lang und geht über die Militär- und Polizeiausbildung. Am liebsten würde ich diesen Berufswunsch noch mit einem Auslandsjahr verbinden. Text: Samantha Taylor Bilder: Lea Moser, privat

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DROPA

persönlich DROPA EXPERTIN PRIVAT

Ramona Rogger Dipl. Drogistin HF und Co-Inhaberin der DROPA Drogerie Rogger in Meggen Schon im Alter von neun Jahren wusste Ramona Rogger, dass sie Drogistin werden möchte. Ihr Ziel verfolgte sie ehrgeizig: 2017 hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Lars die DROPA in Meggen übernommen.

Lieblingsgemüse Pastinake mag ich aus dem Ofen, bunte Peperoni geben jedem Gericht eine fruchtige Süsse und Spinat passt fast überall dazu. Diese Produkte nutze ich täglich Sensai Total Eye Treatment für die Augen sowie das Dermablend Makeup von Vichy.

Meine Abwechslung zum Alltag Für den Körper mache ich Yoga und Meditation und für den Geist bin ich Mitglied im Kirchenchor. Wir singen Lieder aus unterschiedlichen Musikrichtungen. Das macht mir grossen Spass.

Das Beste am Sommer Die warmen Temperaturen und das Flanieren durch die Stadt.

Deshalb liebe ich meinen Beruf Mit gefällt, dass ich Menschen ganzheitlich unter dem Einbezug von diversen Heilmethoden beraten darf.

Mein Reiseritual Die Vorfreude auf jede neue Entdeckung auf kultureller und kulinarischer Ebene. 46

Drei Wunschgäste für ein Abendessen Paulo Coelho, Helen Mirren und Anthony Hopkins. Ich würde uns orientalische Mezze, Schawarma und zum Abschluss eine erfrischende Orangen-Safran-Glace servieren – natürlich alles selbst gemacht.


Zwei DROPA Mitarbeiterinnen geben Einblick in ihr Leben. Was bewegt sie, was empfehlen sie? DROPA EXPERTIN PRIVAT

Nicole Luginbühl Eidg. dipl. Apothekerin und Co-Betriebsleiterin der DROPA Drogerie Apotheke Thun Seit bald einem Jahr leitet Nicole Luginbühl die DROPA in Thun. Die Apothekerin ist meistens gut gelaunt, kocht gerne indisch und liebt ihren Kräutergarten.

Ein gelungener Sommertag Eine Velotour mit der Familie, anschliessend Bräteln im Wald und zur Abkühlung ein Bad im Glütschbach. Diese Reise bleibt mir immer in Erinnerung Eine Rucksackreise durch Indien mit meinem Mann. Die heiligen Orte sind unglaublich beeindruckend, Reichtum und Armut liegen oft gleich nebeneinander. Auch die bunten Saris der Frauen faszinieren mich.

Sommerpflege fürs Gesicht La Roche-Posay Anthelios SPF 50+ eignet sich besonders fürs Gesicht und die empfindliche Augenpartie. Das bedeutet Heimat für mich Geborgenheit und Sicherheit. Und auch wenn ich noch so gerne reise, freue ich mich jedes Mal, wieder nach Hause zurückzukehren. Meine Heimatstadt Thun, wo ich geboren bin und noch immer lebe und arbeite, ist wunderschön. Deshalb bin ich Apothekerin Schon als Kind war ich beeindruckt von den vielen Schubladen und vom speziellen Duft in der Apotheke. Der Entschluss kam viel später im Gymi – ich habe es nie bereut. 47

Lieblingsgewürz Schwarzer Kampot-Pfeffer. Ein guter Freund besorgt ihn in Kambodscha. Er duftet fantastisch, schmeckt unvergleichlich und ist ideal für Salat, Fleisch oder herzhafte Saucen. Text: Isabelle Koller


Im ERMITAGE Wellness- und SpaHotel in Gstaad-Schönried heisst es: «Uechicho zum Achifahre vom Alltag – mitten in der Natur des Saanenlands.» Wir verlosen einen Gutschein im Wert von rund CHF 2'800.–.

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Wettbewerb Die alpin-stylischen Wohn- und Hotelwelten im ERMITAGE Wellness- und Spa-Hotel sind eine Entdeckungsreise wert. Sie präsentieren sich im Detail abwechslungsreich und persönlich und bieten jedem Gast einen individuellen Wohlfühlrahmen. Hinzu gesellt sich die authentisch gelebte Gastfreundschaft, die von Herzen kommt und das Chalet-Resort prägt. Das Herzstück ist der grosszügige Wellnessbereich, der viele Bedürfnisse abdeckt: vom Bergwellness-Signature-Treatment, das der Saanen-Ziege huldigt, über Alpienne-Anwendungen bis hin zu exklusiven Kosmetikanwendungen. Vielfältige Bewegungsangebote, ob aktiv auf dem Minitrampolin oder bei Entspannungsgymnastik, sowie die regionale Küche mit mediterranem

Touch komplettieren das ganzheitliche Konzept. Werktags sorgen heimische Natur-Guides mit geführten Ausflügen für ein alpines Erlebnis in gesunder Bergluft. Das können Sie gewinnen Wir verlosen einen Gutschein im Wert von rund CHF 2'800.–. Darin inbegriffen sind 4 Übernachtungen für 2 Personen in der Junior-Suite inklusive ERMITAGE-Kulinarik, Aromaöl-Massage à 80 Minu­ ten pro Person, Zutritt zum Spa- und Wellness­ bereich, geführte Ausflüge unter der Woche sowie ein tägliches Sport- und Entspannungs­programm. Weitere Informationen: ermitage.ch

So sind Sie dabei: Beantworten Sie folgende Frage und geben Sie Ihren Wettbewerbstalon bis am 9. Juli 2022 in Ihrer DROPA ab. Subcutis ist der medizinische Fachausdruck für: Unterhaut

Lederhaut

Oberhaut

Name

Vorname

Strasse, Nr.

PLZ, Ort

gratuliert Telefon

E-Mail

Ich bin Kundin/Kunde der DROPA in (Ort) Wettbewerbsbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle, ausgenommen die Mitarbeitenden der DBD und die Lieferanten der DBD. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Preis kann nicht bar ausbezahlt werden. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir gratulieren Cordula Will, Kundin in der DROPA Drogerie Haslebacher in Brienz, ganz herzlich zum Gewinn des Gutscheins vom Wettbewerb aus der DROPA Balance 04/22. Wir wünschen einen erholsamen Aufenthalt im Hotel Nendaz 4 Vallées & Spa im Wallis.


AM STRAND

DIE FARBPALETTE

Was ist das Lösungswort?

Die Kinder plantschen im Wasser. Welche Farben kommen im Bild nicht vor?

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DIE GESUCHTE PERSON ...

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- ... trägt keine Brille. - ... ist kein Mädchen. - ... hat kein blondes Haar. Wer kann das sein?

Karina

Dominik

Jonathan

Kaja

Babs

Yaro

Silvana

Yannick

Sabine

RÄTSEL SPASSA L I N O mit

DROP

Lösungen unter dropalino.ch

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Preisrätsel

Die Auflösung des Preisrätsels aus der letzten Ausgabe finden Sie unter dropa.ch/kreuzwortraetsel

Impressum DROPA Balance Juli 2022 Erscheint zehnmal im Jahr Herausgeber: DR. BÄHLER DROPA AG Binzstrasse 38, 8045 Zürich Tel. 044 284 80 80, Fax 044 284 80 89 E-Mail: info@dropa.ch Gesamtauflage: 621'732 (WEMFbeglaubigt, Basis 2020/21) Gesamtleitung: Andrea Hofstetter Mitwirkende: Walter Käch, Angela Schwab, Carola Frei, Johnny Schuler, Isabelle Koller Bilder: Adobe Stock Druck: AVD Goldach Papier: Umschlag 100 % Recycling-Papier, Inhalt Schweizer Recycling-Papier Produkte und Angebote sind je nach DROPA Standort verschieden.

Gesche G n Gescheeschenkkarkkarte nkkart CtHeF 50.– CHeF 50.– CHF 50.–

Miträtseln lohnt sich! Gewinnen Sie einen von drei DROPA Einkaufsgutscheinen im Wert von CHF 50.–. Geben Sie den ausgefüllten Talon in Ihrer DROPA ab. Viel Glück!

So sind Sie dabei! Diesen Talon vollständig ausfüllen und bis am 9. Juli 2022 in Ihrer DROPA abgeben.

Lösungswort

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