DROPA Balance 3/22

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Erste Hilfe bei Kindern Unfälle beim Spielen und Toben richtig versorgen

Leben mit Arthrose Was der Gelenkgesundheit helfen kann

Lieber etwas bitter Bitterstoffe beleben Körper und Geist

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Gesundheit Wissenshäppchen 6 Schmerzliche Abnutzung

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Arthrose gilt weltweit als häufigste Gelenkerkrankung

Beauty Vorher – Nachher

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Einen neuen Look wagen: Wir stylen eine DROPA Balance Leserin

Beeindruckendes Mikrobiom

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Wie das komplexe Netzwerk aus Bakterien, Viren und Pilzen unsere Gesundheit beeinflusst

Pflegeroutine am Morgen

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Das braucht die Haut für einen guten Start in den Tag

Hinter den Kulissen

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Wir begleiten eine Maskenbildnerin am Theater St. Gallen bei ihrer kreativen Arbeit

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Inhaltsverzeichnis

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40 Diverses Tipps & Trends

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Empfehlungen aus Ihrer DROPA

Natur

Fam ilie

Ambiente Schöne Extras aus Ihrer DROPA

Bitter macht lustig

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Rollentausch in der Familie 24

Bitterstoffe wecken die Lebensgeister

Wenn die Eltern alt werden, kommt es zu neuen Herausforderungen. Ein Experte gibt Tipps

Mystische Winterpflanze

Erste Hilfe bei Kindern

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Die Zaubernuss im Porträt

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DROPA Persönlich

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Zwei DROPA Mitarbeitende geben Einblick in ihren Alltag

DROPA Wettbewerb

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Rätselspass mit DROPALINO 49

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Diese Massnahmen im Notfall sollte man kennen

Preisrätsel

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GESUNDE

Wissenshäppchen Wie kommt es zum Schluckauf? Der Schluckauf hat seinen Ursprung im Zwerchfell. Verkrampft sich dieses plötzlich – etwa durch hastiges Schlucken oder andere Reize wie kalte Speisen und Getränke –, schliesst sich reflexartig die Stimmritze zwischen den Stimmbändern. Da die Luft dadurch nicht entweichen kann, entsteht ein Druck, der sich in Form des bekannten Hicks entlädt.

Gänseblümchen

Auf Lateinisch heisst das Gänseblümchen Bellis perennis, was übersetzt so viel wie «Immerschön» bedeutet. Die Bezeichnung kommt nicht von ungefähr, denn selbst beim Verwelken bleibt das Gänseblümchen seiner Schönheit treu. Die weissen Kronblätter wirft es fast unverändert ab, und eine neue, aber wiederum hübsche Form bestimmt die Reifezeit der Samen. Das Gänseblümchen ist unglaublich vital: Vom Frühling bis in den Herbst bringt es unermüdlich neue Blüten aus seiner Blattrosette hervor. Mit dieser Vitalität und seinem Wesenszug liegt es auf der Hand, dass es für unsere Gesundheit zum Einsatz kommt. Auf der körperlichen Ebene stärkt es das Immunsystem und hilft bei Erkrankungen der Atemwege und schmerzhafter Menstruation. Zudem wirkt sein Saft wundheilend und hautreinigend.

IST DER BLINDDARM WIRKLICH ÜBERFLÜSSIG? Nein, denn der Blinddarm speichert nützliche Bakterien. Er kann sich entzünden und wird dann meist operativ entfernt, aber er kann Entzündungen auch vorbeugen. Im Blinddarm befinden sich wichtige Bakterien sowie viele Zellen des Lymphsystems, die das Immunsystem unterstützen. Wenn bei einer Infektion Darmbakterien zerstört werden, überleben diejenigen im Blinddarm und helfen mit, die Darmflora wieder aufzubauen.

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Woher kommt der Name Teddybär? Als Erfinderin des Kuscheltiers gilt die Deutsche Margarete Steiff, sie entwickelte 1902 den «Bär 55 PB». Dieser wurde von einem amerikanischen Händler entdeckt und in der Folge zu einem Hit in den USA. Das Wort «Teddybär» entstand 1906: Weil sich der damalige Präsident Theodore «Teddy» Roosevelt auf einer Bärenjagd weigerte, auf einen angebundenen, wehrlosen Jungbären zu schiessen, zeichnete Clifford K. Berrymann den Präsidenten als Karikatur. So kam er nach der Veröffentlichung zu einem neuen Image und der Bär zu seinem neuen Namen Teddy.

ZAHNARZT ERFINDET ZUCKERWATTE Kaum zu glauben, aber Zuckerwatte wurde tatsächlich von einem Zahnarzt erfunden. Und zwar vom amerikanischen Zahnarzt und Tüftler William Morrison, der 1897 gemeinsam mit dem Konditor John C. Wharton auch gleich die perfekte Maschine zur Herstellung der süssen Leckerei entwickelte. Diese wurde erstmals 1906 auf der Weltausstellung in St. Louis präsentiert.

ENGLISCH & CO. IN DER SCHWEIZ Die Verteilung der Landessprachen hat sich in der Schweiz in den letzten 50 Jahren stark verändert. Während die Sprecherinnen und Sprecher von Deutsch/Schweizerdeutsch, Italienisch und Rätoromanisch leicht abgenommen haben, haben Französisch und «Nichtlandessprachen» dazugewonnen. Zu Letzteren zählen hierzulande vor allem Englisch, Portugiesisch, Albanisch, Serbisch/ Kroatisch und Spanisch.

3,7 %*

22,7 %*

1970

2019

* Andere Sprachen als Deutsch/Schweizerdeutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch.

Texte: Christina Bösiger

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Arthrose DIE CRUX MIT DEN GELENKEN

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, schmerzhafte Bekanntschaft mit Arthrose zu machen. Gut zu wissen, dass man der Krankheit relativ gut vorbeugen und sie behandeln kann.

Gelenke sind komplexe Gebilde und bestehen aus Knochengelenkflächen, Gelenkkapsel, Gelenkknorpel und Gelenkflüssigkeit. Der Gelenkknorpel überzieht die Gelenkflächen und bildet eine Art Stossdämpfer mit einer sehr geringen Reibungsoberfläche. Da der Knorpel nicht an den Blutkreislauf angebunden ist, erfolgt die Versorgung des Gelenkknorpels mit allen wichtigen Nährstoffen durch die Gelenkflüssigkeit, auch Synovia genannt. Eine zentrale Rolle hierfür spielt die Bewegung der Gelenke. Das bedeutet, je aktiver eine Person ist, desto besser werden ihre Gelenke versorgt. Dennoch sind Gelenke äusserst empfindlich: Aufgrund von verschiedenen Einflüssen kann sich der Gelenkknorpel abbauen und somit kann er die Gelenkflächen nicht mehr ausreichend schützen. Hat der Schaden ein gewisses Mass überschritten, fangen die Gelenke wegen entzündlicher und chemischer Prozesse zu schmerzen an und können sich im schlimmsten Fall deformieren. Da der Knorpel weder Nerven noch Gefässe aufweist, tun die umgebenden Strukturen wie Gelenkkapsel, Bänder oder Knochenhaut weh. Typische Anzeichen für Arthrose sind morgendlicher Anlaufschmerz mit Gelenksteife, dumpfe oder stechende Schmerzen bei Belastung sowie geschwollene Gelenke. Nicht selten hat der Knor-

pelabbau schon Jahre oder gar Jahrzehnte zuvor begonnen. Ab einem bestimmten Stadium sind zudem auch Knochen, Menisken, Gelenkkapsel und Bänder betroffen. Das Endstadium der Erkrankung führt zur Zerstörung des Gelenks, weil Knochen auf Knochen reibt. Arthrose kann in allen Gelenken auftreten, am häufigsten sind jedoch Knie-, Hüft-, Finger- und Schultergelenke betroffen. Diese werden grundsätzlich am meisten belastet und nutzen sich darum auch am stärksten ab. Mit zunehmendem Alter steigt der Schweregrad der Erkrankung. Die ersten Symptome melden sich in der Regel zwischen dem 50. und dem 60. Lebensjahr, bei den über 65-Jährigen leiden über 90 Prozent an Arthrose. Anzeichen richtig deuten Die Ursachen dieser weltweit häufigsten Gelenkerkrankung sind vielfältig: entzündliche Erkrankungen wie Rheuma oder Gicht, eine Überbelastung der Gelenke (schwere körperliche Arbeit, Übergewicht, Leistungssport, Unfälle, starke X- und O-Beine) oder angeborene Knorpelstörungen aufgrund von erblicher Veranlagung. Manchmal ist es auch eine Kombination davon. Zudem halten Fachleute Bewegungsmangel als Auslöser für möglich. Bitte umblättern

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wenn’s weh tut zum Beispiel bei Kopfschmerzen


Symptome lindern Bestätigt sich der Verdacht auf Arthrose, gibt es zwar keine vollständige Heilung, aber sehr gute Therapiemöglichkeiten, um die Symptome zu lindern. Dabei stehen Behandlungen zur Verfügung, die darauf abzielen, Schmerzen und

Die Folgen der Abnutzung stellen sich langsam ein und verschlimmern sich schleichend, bis sie irgendwann schubweise auftreten. Der richtige Zeitpunkt, um eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen, ist ein sehr individueller und zudem abhängig vom Leidensdruck und von der Einschränkung der Lebensqualität. Starke Schmerzen, ein blockiertes, geschwollenes oder überwärmtes Gelenk erfordern jedoch eine sofortige ärztliche Kontrolle. Dahinter können beispielsweise auch entzündliche Erkrankungen wie Rheuma oder Gicht stecken, ebenso wie Meniskusrisse, Infektionen, Borreliose (nach einem Zeckenbiss) oder Schuppenflechte.

ARTHROSE ODER ARTHRITIS? Sowohl Arthrose als auch Arthritis verursachen Gelenkschmerzen. Der Grund dafür unterscheidet sich jedoch bei den beiden Erkrankungen: Arthrose geht auf Verschleisserscheinungen zurück, während Arthritis eine entzündliche Gelenkerkrankung zugrunde liegt. Diese kann durch Infektionen wie durch Bakterien, Autoimmunerkrankungen wie Schuppenflechte oder Stoffwechselerkrankungen wie Gicht ausgelöst werden. Während bei Arthrose Anlauf- und Belastungsschmerzen typisch sind, gibt es bei Arthritis auch im Ruhezustand Beschwerden. Zudem kennzeichnet sie sich durch Überwärmung, Schwellung und Rötung des betroffenen Gelenkes und tritt häufig in Schüben auf.

Das Risiko senken Wie bei vielen Leiden gilt auch bei Arthrose: Vorbeugen ist besser als heilen. Wer sein Erkrankungsrisiko verringern will, sollte Übergewicht vermeiden, die Gelenke entlasten sowie eventuell vorhandene Fehlstellungen wie Senkfuss, Spreizfuss, Knickfuss, X- und O-Beine korrigieren. Oft helfen auch professionell angefertigte Schuheinlagen und gezielte Physiotherapie. Auch ein Rauchstopp lohnt sich, denn die Hinweise verdichten sich, dass Nikotinkonsum die Nährstoffversorgung des Knorpels stören kann.

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Nr. 8 (Natrium chloratum), Nr. 9 (Natrium phosphoricum) und Nr. 11 (Silicea) zur Unterstützung bewährt. Grünlippmuschel sowie Präparate mit Glucosamin oder Chondroitin können ebenfalls bereits präventiv oder auch akut helfen. Lassen Sie sich dazu von einer Fachperson in der DROPA beraten.

Entzündungen zum Beispiel mit nicht steroidalen Antirheumatika zu bekämpfen, sodass die Gelenke trotzdem mobilisiert werden können. Einen unterstützenden Effekt haben auch Therapien mit Wärme, Kälte, Gleichstrom, Wasser, Infrarotoder UV-Licht sowie Massagen. Schmerzhemmend können auch Akupunktur oder Magnetfeldtherapie wirken. In der Naturheilkunde gibt es pflanzliche Mittel gegen die Folgen von Arthrose: TeufelskrallenWurzel, Arnica, Weidenrinde, Brennnesselblätter oder Goldrutenkraut. Zudem haben sich die Schüssler Salze Nr. 3 (Ferrum phosporicum),

Eine starke Muskulatur stabilisiert nicht nur die Gelenke, sie erhält überdies deren Beweglichkeit und lindert die Schmerzen. Physio- und Ergotherapie ergänzen deshalb die medikamentöse Behandlung der Erkrankung. Trotz aller Bemühungen lassen sich Operationen allerdings nicht immer vermeiden, entweder in Form von gelenkerhaltenden Massnahmen oder durch das Einsetzen eines künstlichen Gelenks. Aber so weit muss es nicht kommen. Denn wird Arthrose früh erkannt und vor allem richtig therapiert, können die Betroffenen dank der modernen Medizin trotz chronischer Krankheit ein (fast) normales Leben führen. Text: Susanne Stettler

DROPA EXPERTIN

INTERVIEW MIT DANIELA SCHUMACHER

Dipl. Drogistin HF und Inhaberin der DROPA Drogerie Schumacher in Meiringen

Welche vorbeugenden Massnahmen gegen Arthrose gibt es? Eine ausgewogene Ernährung ist sicher das A und O. Täglich frisches Obst und Gemüse, Salat, Nüsse sowie ein moderater Fleisch- und Alkoholgenuss tun dem Körper einfach gut. Auch den eigenen Zuckerkonsum sollte man so gut wie möglich einschränken, denn Übergewicht kann bei Arthrose eine Rolle spielen. Wie wichtig ist dabei Bewegung? Es empfiehlt sich, ein normales Körpergewicht anzustreben und sich

regelmässig zu bewegen. Monotone Belastungen sollte man auf ein Minimum beschränken. Ich empfehle eher gelenkschonende Sportarten wie zum Beispiel Schwimmen, Aquafit, Walking, Tanzen oder Velofahren. Was können Menschen mit Arthrose zu einem möglichst beschwerdefreien Leben beitragen? Allgemein auf die Ernährung achten sowie zuckerhaltige Speisen und fetthaltiges Fleisch reduzieren, dafür aber mehr Omega-3-Fettsäuren sowie kieselsäurehaltige Nahrungs12

mittel konsumieren. Arthrose lässt sich vorbeugen bzw. die Symptome lassen sich lindern durch die Zufuhr von organischen Schwefelverbindungen, auch MSM genannt, Schüssler Salzen, Spagyriksprays sowie Präparaten mit Grünlippmuschelextrakt, Hyaluronsäure, Chondroitinsulfat oder Glucosamin. Bei Bedarf kann zudem die Schmerzbekämpfung und Entzündungshemmung mit Präparaten zur innerlichen und äusserlichen Anwendung angegangen werden.


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Naturage: Gelenknahrung aus dem Meer Durch Arthrose veränderte Gelenke können von einer Nahrungsergänzung mit Grünlippmuschel profitieren. Deren Inhaltsstoffe haben einen positiven und aufbauenden Einfluss auf die Gelenkschmiere. Produkte aus der neuseeländischen Grünlippmuschel enthalten natürliche Glycosaminoglycane (GAG), die als Grundbaustoff für Knorpel, Sehnen, Bänder und Knochenstrukturen von grosser Bedeutung sind. Ist die Versorgung der Knorpelzellen mit GAG nicht gewährleistet, verlieren diese ihre Fähigkeit zur Flüssigkeitsspeicherung und Nährstoffaufnahme. Die Zellen trocknen aus, schrumpfen und sterben schliesslich ab. Dies führt insbesondere bei Gelenken zu Abnützung und den damit verbundenen Symptomen. In Neuseeland seit Langem bewährt Die Grünlippmuschel (Pema canaliculus) gehört zu den Miesmuscheln und hat ihre Heimat in

den Gewässern vor Neuseeland (Marlborough Sounds). Bei den Maori, den Ureinwohnern Neuseelands, ist sie schon seit Jahrtausenden Bestandteil des Speiseplans und neben Fisch das wichtigste Nahrungsmittel. Die Schalen der Tiere haben einen sehr auffällig grün gefärbten Rand, von dem sie auch ihren Namen haben. Grünlippmuscheln erreichen eine Länge von bis zu 25 cm und bilden grosse Muschelbänke. Pro Jahr werden bis zu 60’000 Tonnen geerntet und in die gesamte Welt exportiert. Rund 90 Prozent werden als Delikatesse verspeist, der Rest wird in der Industrie zu Extrakten verarbeitet, die in Form von Salben, Gels oder Kapseln auf den Markt kommen. Die Wildbestände der Grünlippmuscheln sind geschützt, und aufgrund der ständig steigenden Nachfrage werden immer mehr Aquakulturen zur Zucht angelegt. Individuelle Beratung in Ihrer DROPA Die Fachpersonen in Ihrer DROPA stellen die richtigen Fragen, um gezielt auf Ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns – zum Wohle Ihrer Gesundheit.

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Mikrobiom des Menschen

WIE WIR VON UNSEREN BAKTERIEN ABHÄNGEN


Schon länger vermutet die Wissenschaft eine enge Wechselwirkung zwischen dem menschlichen Mikrobiom und unserem Gesundheitszustand. Höchste Zeit, das Thema unter die Lupe zu nehmen.

Das menschliche Mikrobiom ist ein komplexes Netzwerk aus Bakterien, Viren und Pilzen, das unseren Körper ab der Geburt zu besiedeln beginnt. Ab jenem Zeitpunkt also, an dem wir mit der Aussenwelt in Kontakt treten – über Berührungen, die Aufnahme von Nahrung und die Luft. Aktuelle Schätzungen gehen von rund 39 Billionen Mikroorganismen aus, die sich auf und in einem erwachsenen Menschen befinden: genauer gesagt auf der Haut, im Darm, in den Atemwegen und auf der Schleimhaut von Mund, Nase oder Intimbereich. Was die unzähligen Mikroorganismen dort genau tun und wie sie beispielsweise mit menschlichen Zellen kommunizieren und interagieren, wird seit über 20 Jahren intensiv erforscht. Unterschiedliche Auswirkungen auf den Körper «Mit welchen und mit wie vielen Mikroorganismen unser Körper in Kontakt kommt, bestimmen zu einem grossen Teil unsere ersten Lebensjahre. Je diverser das Mikrobiom ist, desto resistenter scheint unser Immunsystem zu arbeiten», erklärt Dr. Daniel Wechsler, eidg. dipl. Apotheker und Betriebsleiter der DROPA Apotheke Bern. Er bezieht sich auf eine aktuelle Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, des Berlin Institute of Health sowie des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin. Darin heisst es, dass die Mikroorganismen im Darm und auf anderen Körperoberflächen dazu beitragen, dass das Immunsystem schnell auf Krankheitserreger reagieren kann. Doch nicht alle Bakterien werden als zu bekämpfende Fremdkörper eingestuft. Es gibt neben den «krank machenden» auch die «schützenden» Bakterien. Ohne diese würden beispielsweise im Darm entscheidende Botenstoffe nicht freigesetzt und der Stoffwechsel könnte in bestimmten Zellen des Immunsystems nicht reguliert werden. Bitte umblättern

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«Für einen gesunden Körper gilt es, sämtliche Mikroorganismen im Gleichgewicht zu halten – die guten wie auch die pathogenen, welche Krankheiten verursachen können. Dies erreicht man in erster Linie durch eine vielseitige und gesunde Ernährung, genügend Bewegung wie auch die nötigen Ruhephasen, die unser Körper für die Regeneration braucht», führt Daniel Wechsler weiter aus. Dem Darm-Mikrobiom schreibt er beim Schutz vor Krankheitserregern eine zentrale Rolle zu, da sich rund 70 Prozent unserer Immunzellen im Darm befinden. Mikroben schützen auch unsere Zähne Doch nicht nur im Darm, auch im Mund sorgen «freundliche» Mikroorganismen für den nötigen pH-Wert von 7,0, der unsere Zähne vor Karies schützt. Eine hohe Zufuhr von Zucker über die Nahrung oder über Getränke kann die Mundflora jedoch beeinträchtigen, denn Zucker wird von Bakterien in Säure umgewandelt. Kurzfristig hat dies wenig Auswirkung, denn unser Speichel sorgt für die nötige Neutralisation. Bleibt der pH-Wert jedoch länger unter 5,5, kann es der Speichel allein nicht mehr richten. Fehlt die nötige Mundhygiene, kann es zur Auflösung des Zahnschmelzes und zu Karies kommen. Wechsler: «Auch hier gilt: Die Menge macht es aus. Eine gesunde Ernährung wirkt sich genauso positiv auf unser Mikrobiom aus, wie umgekehrt ein ausgewogenes Mikrobiom unsere Widerstandskraft steuern kann.»

Die Wechselwirkung von Mikrobiom und Körper Die Interaktionen zwischen Mikroorganismen, Zellen, Organen und Immunsystem sind äusserst komplex. Auch wenn die Forschung über die Wechselwirkungen zwischen Körper und Mikrobiom längst nicht abgeschlossen ist, scheint eines zentral: Eine hohe Diversität von Mikroorganismen begünstigt das körpereigene Immunsystem. Zudem entscheiden Menge und Aufenthaltsort von Organismen über unseren Gesundheitszustand. Wo Haut, Schleimhäute oder Darm in guter Zusammenarbeit mit Mikroorganismen natürliche Barrieren und ein intaktes Klima bilden können, ist der Mensch vor Angriffen gut gewappnet. Stress, eine ballaststoffarme Nahrung oder die Einnahme von Medikamenten wie Antibiotika können den Darm jedoch aus dem Gleichgewicht bringen: Ein Zeichen dafür kann Durchfall sein. Daniel Wechsler ergänzt: «Um die gestörte Darmflora wieder ins Lot zu bringen, können Präparate mit spezifischen Milchsäurebakterienstämmen, die natürlicherweise in der Darmflora vorkommen, das Mikrobiom beim Wiederaufbau unterstützen.» Das Team in Ihrer DROPA berät Sie gern zu den verschiedenen Probiotika-Präparaten. Text: Sarah Schumacher

SCHUTZMASSNAHMEN GEGEN DAS CORONAVIRUS Das Mikrobiom lebt vom Kontakt mit der Aussenwelt. Je diverser die Mikroorganismen sind, desto besser. Die aktuellen Hygienemassnahmen beeinflussen das Hautmikrobiom zwar direkt durch vermehrtes Waschen und Desinfektionsmittel, die «guten» Mikroorganismen können sich aber rasch wieder regenerieren. Noch wenig weiss man hingegen über die Auswirkungen von Social Distancing auf unser Mikrobiom. Weniger Kontakte könnten sich früher oder später auf die Diversität unseres Mikrobioms auswirken. Umso wichtiger bleiben daher eine gesunde und ausgewogene Ernährung, regelmässige Aufenthalte in der Natur und der Austausch mit Menschen – wenn es die aktuellen Massnahmen erlauben.


Bitterstoffe IMPULSGEBER FÜR KÖRPER UND GEIST Bittere Geschmacksstoffe haben einen sehr positiven Einfluss auf unseren gesamten Organismus. Erfahren Sie, wie Bitterstoffe unsere Verdauung regulieren, den Geist wecken und sogar die Lebensfreude fördern können. Wir begegnen ihnen in Gemüsen und Salaten, aber auch zahlreiche Heilkräuter enthalten Bitterstoffe. Pflanzen benötigen diese Stoffe hauptsächlich zum Schutz vor tierischen Fressfeinden. Gegenüber dem Menschen hat diese Strategie nur bedingt Erfolg: Bitterstoffe sind wichtig für unsere Gesundheit, und insbesondere ältere Menschen schätzen diesen Geschmack in der Ernährung. Stoffwechsel und Verdauung Vor der näheren Betrachtung der Bitterstoffe ist es sinnvoll, sich einige Gedanken zu unserer Verdauung und zu unserem Stoffwechsel zu machen. Wenn wir Nahrung aufnehmen, werden die Kohlenhydrate, Eiweisse und Fette nicht einfach in ihre kleinsten Bausteine zerlegt und dann abgebaut, sondern sie werden gezielt so verstoffwechselt, dass der Organismus sie bei Bedarf wiederverwerten kann. Das bedingt ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aller beteiligten 18

Organe wie Magen, Leber, Darm usw. Die Verdauungssäfte müssen zur richtigen Zeit am richtigen Ort genau dosiert zur Verfügung stehen, damit der Körper die entstandenen Zwischenprodukte optimal zur Energiegewinnung nutzen kann. Bei diesem komplexen Vorgang spielen die Bitterstoffe eine zentrale Rolle: Sie unterstützen den Stoffwechsel, indem sie die beteiligten Organe aktivieren. Vielseitige Wirkung Bitterstoffe nehmen wir ganz hinten auf der Zunge wahr. Dieses dominante Geschmackserlebnis aktiviert die Verdauungsorgane und weckt den Geist. Dass wir am Morgen gern Kaffee, Schwarz- oder Grüntee trinken, liegt nicht nur am Koffeingehalt dieser Getränke, sondern hauptsächlich an ihrem bitteren Geschmack. Er belebt uns und führt uns in den Tag. Bitterstoffe stärken die Psyche und geben uns Halt. Sie wirken direkt gegen Lustlosigkeit und Müdigkeit. Früher wurden sie oft in der Geriatrie eingesetzt, um die Gleichgültigkeit und Passivität zu überwinden, mit denen ältere Menschen oft zu kämpfen haben. Auch heute noch sind Bitterstoffe dafür bekannt, den gesamten Organismus zu unterstützen und die Lebensfreude zu fördern.


LEBENSMITTEL MIT BITTERSTOFFEN: Salat: Rucola, Endivie, Chicoree Gemüse: Artischocke, Brokkoli, Rosenkohl, Rotkohl Obst: Grapefruit, Kumquat

Auf der körperlichen Ebene regen Bitterstoffe den Appetit an, unterstützen die Verdauung, insbesondere den Abbau von Fetten, stärken das Immunsystem und begünstigen die Aufnahme von Eisen – alles zentrale Funktionen, die der Organismus braucht. Bei Redewendungen wie «Mir ist eine Laus über die Leber gelaufen», «Mir liegt etwas auf dem Magen» oder «Das hat mir den Appetit verschlagen» lohnt es sich, an eine Behandlung mit Bitterstoffen zu denken. Bitterstoffe können als Tee, in Tinkturen oder über Lebensmittel zu sich genommen werden. Letzteres ist nicht ganz einfach, da die Bitterstoffe vielfach aus den Nahrungsmitteln herausgezüchtet wurden. Eine Einnahme über längere Zeit ist grundsätzlich bedenkenlos möglich. Wer einbis zweimal pro Jahr eine zweimonatige Bitterkur machen möchte, trinkt während dieser Zeit etwa 30 Minuten vor jeder Mahlzeit eine halbe Tasse bitteren Tee oder nimmt Bittertropfen mit wenig Wasser ein. Beides nicht sofort hinunterschlucken, sondern kurz im Mund behalten und wirken lassen. Auch ausserhalb der Kur lohnt es sich, bitterstoffhaltige Lebensmittel zu einem festen Bestandteil des Menüplans werden zu lassen. Text: Kurt Altermatt

DER PASSENDE TEE Der biologische Kräutermix aus Pfefferminze, Löwenzahn, Schafgarbe, Ringelblume und Mariendistel enthält einen hohen Anteil an Bitterstoffen und unterstützt die Vitalität. Warm aufgebrüht fördert der Naturage Leberwohl-Tee die Verdauung und stärkt die Leber.


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ZAUBERNUSS

Sie blüht im Winter Wenn bei noch eisigen Temperaturen die Natur zu schlafen scheint, sorgt die Zaubernuss für einen farbenfrohen Blickfang in der Landschaft. Naturheilkundlich wird ihr eine blutstillende und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.

Dass diese Pflanze etwas Mystisches umgibt, verrät schon allein ihr Name. Die Zaubernuss oder auch Hexenhasel genannt (ihre Blätter sehen jenen der Hasel ähnlich) verfolgt ihren eigenen Rhythmus. Die meisten Pflanzen in unseren Breitengraden bilden ihre Blüten im Frühling und nutzen den weiteren Jahresverlauf zum Reifen ihrer Früchte – nicht so die Zaubernuss, auch Hamamelis genannt. Einsatz als Wünschelrute Ihre duftenden, gelben Blüten erscheinen erst im Spätherbst und können bis tief in den Winter am Strauch bestaunt werden. Sie sorgen selbst bei Minustemperaturen für einen Farbklecks in der Winterlandschaft – fast schon, als hätte der Frühling vorzeitig Einzug gehalten. Im darauffolgenden Sommer und Herbst reifen die Früchte der Zaubernuss, sodass sich Früchte und Blüten zur gleichen Zeit am Strauch entfalten – eine Eigentümlichkeit der Natur, welche die Menschen schon seit Jahrhunderten fasziniert. Dies ist sicher auch mit ein Grund, weshalb Wünschelruten oft aus Hamamelisholz angefertigt werden. Bei Ekzemen, Juckreiz oder trockener Haut Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanze wurde im 18. Jahrhundert nach Europa gebracht und hat seitdem einen festen Platz in der Naturheilkunde. Aus den Blättern, Zweigen und Rinde werden verschiedene Produkte

hergestellt. Sie haben eine blutstillende, zusammenziehende und entzündungshemmende Eigenschaft und können hilfreiche Begleiter zur Behandlung von Verletzungen, schlecht heilenden Wunden, Ekzemen, Juckreiz, Hämorrhoiden oder Venenproblemen sein. Eine spezielle Anwendungsform ist das Hamameliswasser. Dies wird durch Destillation gewonnen und kommt sehr verbreitet in kosmetischen Produkten zum Einsatz, wie zum Beispiel in Deodorants, in Mundwasser und in Gesichtscremen – vor allem bei sensibler Haut. Text: Kurt Altermatt

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«Unangenehme Gespräche ... ... SOLLTE MAN FRÜHZEITIG FÜHREN» Es ist ein schleichender Prozess: Irgendwann sind die Personen, die uns grossgezogen haben, selber auf Fürsorge angewiesen. Wie man damit am besten umgeht, erklärt Willy Keller, Leiter des Alterszentrums Mellingen-Wohlenschwil in Mellingen. INTERVIEW MIT WILLY KELLER

Leiter Alterszentrum Mellingen-Wohlenschwil

Herr Keller, was bedeutet es für die erwachsenen Kinder, wenn die eigenen Eltern plötzlich «alt» werden? Der altersbedingte Verlust von Kraft, Vitalität und Ausdauer trifft uns alle früher oder später und kann für die Familie eine Herausforderung darstellen. Wenn zum Beispiel die Grossmutter, die früher immer so unternehmenslustig und aktiv war, auf einmal keine Nerven mehr für ihre Enkel und Urenkel hat, ist das für alle Beteiligten eine anspruchsvolle Situation. Wie sollte man mit solchen Themen umgehen? Je früher in der Familie über das Alter und die damit verbundenen Entwicklungen gesprochen wird, desto besser. Auch wenn es nicht immer leichtfällt: Diskussionen über wichtige Themen wie Vollmachten und Patientenverfügungen sollte man führen, solange die Eltern noch geistig fit sind und selbst Entscheidungen treffen können. Nur so besteht die Chance, mit ihnen auf Augenhöhe über ihre Sorgen und Bedürfnisse zu sprechen. Tut man dies erst, wenn die Eltern bereits gebrechlich und krank sind, ist es oft schon zu spät. 24

Was, wenn jemand keine Energie mehr hat, um seine betagten Angehörigen zu betreuen? Der wichtigste Appell überhaupt: Lasst euch helfen! Wenn jemand seine betagte Mutter zu Hause betreut und dabei kurz vor dem Zusammenbruch steht, ist niemandem gedient. Es gibt zahlreiche Hilfsangebote – und es ist völlig in Ordnung, diese zu nutzen. Je länger die pflegenden Angehörigen warten, sich Hilfe zu holen, desto mehr entsteht ein Bruch zwischen den beiden. Es lohnt sich deshalb, frühzeitig Unterstützung zu holen und dabei auch den Eintritt in ein Alters- oder Pflegeheim zu prüfen. Warum fällt gerade dieser Schritt vielen so schwer? Für die Betroffenen handelt es sich dabei um den letzten Umzug. Wenn die Angehörigen ihre Eltern ins Altersheim bringen, haben sie oft das Gefühl, sie würden ihre Eltern abschieben. Zudem haben viele Menschen Mühe, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen. Ein Thema, das beim Eintritt in ein Pflegeheim jedoch unweigerlich aufkommt. Als weitere Herausforderung kommt hinzu, dass sich die Angehörigen untereinander häufig nicht einig sind. Für uns als Institution macht das die Sache natürlich nicht einfacher.


Auch ohne Krankheiten wird die Welt im Alter kleiner. Was sollten erwachsene Kinder im Umgang mit ihren Eltern beachten? Eine gesunde Devise lautet: Weniger ist mehr. In den persönlichen Beziehungen sollte nicht die Quantität, sondern die Qualität im Fokus stehen. Wer seine Eltern einmal pro Woche im Pflegeheim oder in der Alterswohnung besucht, muss sich nicht immer ein aufwendiges Unterhaltungsprogramm zusammenstellen. Woher kommt dieser Drang zur «Dauerbespassung»? Zum Teil handelt es sich dabei um eine Art Überkompensation. Die Kinder denken sich: Wenn ich meine Eltern schon so selten besuchen kann, muss ich ihnen zumindest so viel wie möglich bieten. Dieser Anspruch kann jedoch zur Überforderung und Überlastung führen – und zwar auf beiden Seiten. Was schlagen Sie stattdessen vor? Manchmal reicht es schon, miteinander einen Kaffee zu trinken oder gemeinsam einen Spaziergang

an der frischen Luft zu machen. Und wenn Ihnen und Ihren Angehörigen gerade danach ist, dürfen Sie auch einfach nur nebeneinander sitzen und miteinander schweigen. Man sollte stets genügend Ruhepausen einplanen. Auf lange Sicht gesehen, ist eine solche Herangehensweise viel nachhaltiger. Wie kann man als erwachsenes Kind sonst noch Rücksicht auf die Bedürfnisse der betagten Eltern nehmen? Wichtig ist, dass wir uns der Situation unserer Eltern anpassen – dies zum Beispiel in der Geschwindigkeit, dem Sprechtempo und der Lautstärke. Doch aufgepasst: Man muss also nicht alle Senioren anschreien – und man sollte auch nicht per se übertrieben langsam sprechen. Das kann gekünstelt oder auch herablassend wirken. Die Bedürfnisse sind von Person zu Person unterschiedlich. Sich dessen bewusst zu sein, ist ein Schlüsselaspekt zu einer gelungenen Beziehung zwischen Jung und Alt. Text: Daniel Schriber

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Kleines Kind, grosser Schreck DIE RICHTIGE ERSTE HILFE Unfälle bei Kleinkindern sind häufig, besonders im eigenen Zuhause. Lesen Sie, welches die wichtigsten Sofortmassnahmen sind und wann der Notfalldienst gerufen werden muss.

Laut Statistiken sind die eigenen vier Wände ein unsicheres Pflaster. Zumindest zeigen sie, dass Unfälle oft zu Hause passieren, insbesondere bei den Kleinsten in den ersten sechs Lebensjahren. Darum lohnt es sich, für solche Fälle gewappnet zu sein, damit man eine korrekte Erstversorgung leisten und abschätzen kann, ob professionelle Unterstützung nötig ist oder nicht. Knall auf Fall Gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) gehören Stürze zu den häufigsten Unfällen, sei es vom Wickeltisch, Kajütenbett oder dem als Klettergerüst genutzten Möbel. Stefanie Wuwer, dipl. Drogistin HF und Betriebsleiterin der DROPA Drogerie Apotheke Thun: «In solchen Situationen ist es ratsam, als Elternteil einen kühlen Kopf zu bewahren, das Kind zu beruhigen und zu untersuchen, ob eine Verletzung vorhanden ist.» 28

Bei Prellungen legt man idealerweise möglichst schnell einen Kühlbeutel auf. Zudem sollte man die betroffene Stelle hochlagern und mit einer elastischen Binde ruhigstellen. Kann das Kind aber beispielsweise den Arm oder das Bein nicht mehr gut bewegen und es liegt ein Verdacht auf einen Knochenbruch vor, ist der Gang in die Kinder-Notfallaufnahme zu empfehlen. Eine Schürfung muss gesäubert, desinfiziert und mit einem Pflaster oder Verband abgedeckt werden.


TIPPS FÜR EIN KINDERSICHERES ZUHAUSE

Bei besonders grossen oder verschmutzten Wunden ist es ratsam, eine Fachperson hinzuzuziehen. Dies gilt ebenfalls für Platzwunden, bei denen die Blutung schlecht zu stoppen ist, oder Wunden, die über ein Gelenk verlaufen, da sie dadurch langsamer heilen können. Nach Stürzen braucht es jeweils eine längere Beobachtungsphase: Beginnt das Kind sich anders zu verhalten, ist es apathisch, klagt über Übelkeit oder erbricht sogar? «Diese Anzeichen können auch zeitlich verzögert auftreten, vielleicht erst in der Nacht. Sie können auf eine Gehirnerschütterung hindeuten und sollten im Spital überwacht werden», erklärt die Drogistin. Wunden versorgen Ein herumstehendes Glas vom Sofatisch gestossen oder beim Spielen in die Tischecke gerannt – schon gibts eine Platzwunde oder offene Schramme an der Stirn. «Die Wundreinigung geschieht hier häufig von selbst durch die Blutung, die es durch Kühlen oder Kompression zu stillen gilt», sagt die Gesundheitsexpertin. Ob genäht werden muss, hängt von der Tiefe der Verletzung sowie der betroffenen Körperstelle ab. Gerade im Gesicht ist wegen der Narbenbildung eher Vorsicht geboten. Geht es ohne Notfallpraxis, können die Wundränder mit Steri-Strips zusammengefügt und mit einer Wundabdeckung geschützt werden.

• Wickeln Sie Ihr Kind am Boden, gurten Sie es bei Tisch am Kindersitz an und befestigen Sie Regale an der Wand. Treppen, Fenster und Balkontüren sollten gesichert werden. • Messer, Gabeln, Scheren oder Stricknadeln gehören ausser Reichweite. Für Schubladen und Schränke gibt es Kindersicherungen. • Polstern Sie scharfe Ecken und Kanten ab. • Bringen Sie einen Herdschutz an und drehen Sie Pfannenstiele stets nach hinten zur Wand. • Tee- und Badewasser immer zuerst auf die richtige Temperatur testen. • Medizin, Reinigungsmittel, Alkohol und Pflanzendünger sollten unter Verschluss gehalten werden. Und: Tabletten nie als Bonbons bezeichnen. • Ordnung ist die halbe Miete. Nicht nur wegen der Stolpergefahr, sondern auch wegen leicht verschluckbarer runder Spielsachen oder Esswaren wie Nüsse und Trauben. • Halten Sie die wichtigsten Notfallnummern (z.B. 145 für Tox Info Schweiz) und ein gut ausgestattetes Erste-Hilfe-Set griffbereit, auch für Babysitter. Weitere Infos auf bfu.ch

Auch die Gefahr von Verbrennungen sollten Eltern auf dem Radar haben, denn ein Kind fasst in Windeseile in die Kerze vom Geburtstagskuchen oder zieht den Topf mit kochendem Wasser vom Herd. Entsteht eine Hautrötung oder kleine Blase, muss die betroffene Stelle sofort unter fliessendes, knapp lauwarmes Wasser gehalten werden. «Und zwar ausreichend lange – für rund zehn Minuten», betont Stefanie Wuwer. Anschliessend kann man ein kühlendes, leicht schmerzlinderndes Gel auftragen und mit einer sterilen Gaze abdecken, ohne die Blase aufzustechen. Ist die Wunde am Gesicht oder Hals oder grösser als die Handfläche der betroffenen kleinen Person und dazu vielleicht noch offen, braucht es unverzüglich eine notärztliche Behandlung. Bitte umblättern

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Für all diese Unfallarten hat die Drogistin zudem einen Spezialtipp bereit: «Als Notfallmittel empfehle ich gern homöopathische Arnika-Globuli. Sie fördern die Wundheilung und stoppen das Ausbreiten von Blutergüssen.»

oder Erbrechen provozieren», rät Stefanie Wuwer. «Stattdessen sollte man sofort das Toxikologische Institut unter der Telefonnummer 145 oder den Notfalldienst kontaktieren und die Anweisungen genau befolgen.»

Kleine Schluckspechte Kinder sind von Natur aus sehr neugierig und gehen zu Hause gern auf Entdeckungstouren. Da sie Gefahren noch nicht richtig einschätzen können, gehören daher Arzneimittel, Nagellackfläschchen oder Reinigungsmittel an einem für sie unerreichbaren Ort aufbewahrt. Denn bereits ein für Erwachsene geeignetes Schmerzmittel kann bei Kindern zu schwerwiegenden Vergiftungen führen. «Sollte es doch dazu kommen, dass das Kind eine solche Substanz schluckt, darf man dem Kind auf keinen Fall auf eigene Faust Wasser oder Milch verabreichen

Achtung auch vor kleinen Gegenständen, die leicht im Hals stecken bleiben können. Geschieht dies, darf man nicht mit den Fingern hineingreifen, sondern legt das Kleinkind Kopf voran auf den Arm oder Oberschenkel und klopft mit der Handfläche kräftig zwischen die Schulterblätter. Generell gilt, dass es bei Atemnot, Bewusstseinsverlust oder lang anhaltenden Beschwerden unbedingt und sofort medizinische Hilfe braucht. Allgemein gilt bei Verletzungen und Unfällen: Wenn man nicht ganz sicher ist, sollte man lieber einmal zu viel als zu wenig eine Fachperson in der Drogerie, Apotheke oder Arztpraxis fragen. Text: Agnes Zavala

Bei Alltagsverletzungen Die Heilpflanze Arnica kann den Heilungsprozess bei Verletzungen positiv beeinflussen. Die homöopathischen Arnica plus Globuli können unter anderem bei Verstauchungen, Zerrungen, Prellungen, Blutergüssen, Schwellungen oder Schnittwunden eingesetzt werden.

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Selbstbewusst und stilsicher Mit der Einladung zum Vorher-nachher-Fotoshooting ging für Ursula ein Traum in Erfüllung. Am grossen Tag trug die Luzernerin sogar einen Jupe – das erste Mal seit ihrer Hochzeit vor 14 Jahren!

Die 50-Jährige aus Buttisholz findet Entspannung beim Lesen und in der Natur, beim Gärtnern sowie auf Spaziergängen mit Hund Malik. Ursula wünscht sich etwas mehr Pepp in ihrer Garderobe und Ideen für abwechslungsreiche Frisuren. Wir zeigen die Detailhandelsfachfrau in zwei unterschiedliche Outfits und stellen ihr passende Make-up-Möglichkeiten für den Alltag und den Abend vor. Strahlend frisch Ursulas Haut ist ebenmässig, die Rötungen um die Nase deckt die Visagistin mit Make-up ab und schafft so ein gleichmässiges Hautbild. Die rötlichen Untertonfarben des Lippenstifts harmonieren mit Ursulas vollen, schön geformten Lippen und ziehen den Blick auf sich. Die Augen betonen wir mit Lidschatten und Mascara und bei den Haaren öffnet mehr Volumen im Stirnbereich den Blick. Zusätzlich lässt das kräftige Blau der Bluse Ursulas Augen richtig strahlen. Die weissen Turnschuhe, die hochgekrempelten Ärmel und Hosen unterstreichen den lässigen und frischen Look. 32

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Modisch locker Am Abend oder für besondere Anlässe wählen wir modische Brauntöne und spielen dabei mit verschiedenen Materialien. Die hohen Stiefel geben dem Look eine freche und selbstbewusste Note. Die Augen schminkt die Visagistin eine Nuance dunkler: Je stärker der Ton, desto grösser wirken diese. Die Haare nehmen wir als Dutt hoch, einzelne Haarsträhnen lockern das Outfit auf und geben gleichzeitig den gewünschten Pep.

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GUTEN MORGEN,

strahlende Gerade am Morgen lohnt es sich, Zeit in eine sorgfältige Pflegeroutine zu investieren und so frisch und gepflegt in den Tag zu starten. Lesen Sie, wie Reinigung, Gesichtswasser oder Augencreme ihre Wirkung am besten entfalten. Die Haut ist das grösste Organ des Körpers. Während der Nacht erholt sie sich von den täglichen Beanspruchungen. Die Folge sind Talg und abgestorbene Hautschüppchen, die sich auf der Haut ablagern und Mitesser und Pickelchen begünstigen. Die Gesichtsreinigung ist daher der erste Schritt des morgendlichen Pflegerituals. Mirjam Müller, dipl. Drogistin HF und Betriebsleiterin der DROPA Drogerie Apotheke Unterentfelden: «Wir empfehlen auch bei der Hautpflege, dass Vorsorgen besser ist als Nachsorgen. Eine konsequente Reinigungs- und Pflegeroutine versorgt die Haut schon am Morgen mit Nähr- und Pflegestoffen und vermindert so nicht nur Unreinheiten, sondern beugt auch der Hautalterung vor.» Neuer Tag, frisches Gesicht Wie starten wir also das morgendliche Schönheitsritual? Für den Frischekick tut es kühles oder lauwarmes Wasser. Dabei lieber sanft zur Sache gehen, da starkes Schrubben die Haut nicht sauberer macht, sondern deren Schutzschicht angreift. Die auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmten Reinigungsprodukte massiert man in kreisenden Bewegungen sanft im Gesicht ein, um die Durchblutung anzuregen. Das erleichtert es Seren, Cremes oder Masken, ihre volle Wirkung zu entfalten. Die klassische Seife gehört übrigens nur an die Hände. Verwendet man sie für das Gesicht, wird der natürliche Schutzmantel der Haut gestört, was zu Irritationen führen kann.

Gut gewählt ist halb gewonnen Welches Reinigungsprodukt zum Zug kommt, ist vom Hauttyp abhängig. So eignet sich die Reinigung mit einem Gel für normale und fettige Haut sowie Mischhaut. Ein Reinigungsschaum ist ideal für Mischhaut, die zu Unreinheiten neigt. Mit der Ölreinigung freunden sich alle Hauttypen an, während Lotionsreiniger ideal für normale, trockene und empfindliche Haut sind. Ob es besser ist, Produkte aus einer Pflegeserie zu verwenden? Mirjam Müller: «Grundsätzlich sind alle Produkte innerhalb einer Beauty-Linie aufeinander abgestimmt. Daher empfehle ich, dass man bei der Pflege bei einer Marke bleibt.» Zwischendurch die Produkte zu wechseln und eine Maske oder Augenpads einer anderen Marke zu benützen, würde der Haut laut der Expertin nicht schaden. Immer schön der Reihe nach Wenn die Pflegeprodukte in der richtigen Reihenfolge aufgetragen werden, können sich die verschiedenen Inhaltsstoffe optimal ergänzen. So empfiehlt es sich, nach der Reinigung ein Gesichtswasser zu verwenden, um letzte Rückstände, wie zum Beispiel Kalk aus dem Leitungswasser, zu entfernen sowie Hautbild und Poren zu verfeinern. Ein Serum hilft dabei, die Wirkung der Creme im darauffolgenden Schritt zu verstärken. Bei der Gesichtscreme ist es wichtig, dass sie auf den Hauttyp abgestimmt ist und der Haut Feuchtigkeit spendet, ohne die Poren zu verstopfen. Produkte mit Lichtschutzfaktor schützen die Haut das ganze Jahr vor schädlichen UV-Strah-

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len. Ansonsten lässt sich eine reguläre Gesichtscreme auch problemlos mit einem zusätzlichen Sonnenschutz speziell für das Gesicht direkt in der Handfläche mischen. Auch die Augenpartie braucht Aufmerksamkeit am Morgen: Da die dünne Haut reichhaltige Gesichtscremes nicht gut aufnehmen kann, braucht sie feinere Wirkstoffe in speziellen Augencremes, die keine Irritationen auslösen.

SPEZIELLE PFLEGE FÜR MÄNNERHAUT Im Gegensatz zu vielen Frauen planen viele Männer morgens nur ein paar Minuten im Bad ein, um mit reiner Haut und gepflegtem Bart zu glänzen. Wer jedoch denkt, dass es für den Mann auch die Produkte seiner Liebsten tun, liegt falsch. Denn Männerhaut ist dicker, grossporiger, fettiger und durch regelmässiges Rasieren öfter gereizt. Reichhaltige Cremes sind für ihn fehl am Platz. Vor der Rasur empfiehlt es sich, das Gesicht mit warmem Wasser und einem Reinigungsprodukt zu waschen. Dadurch öffnen sich die Poren und die aufgeweichten Barthaare treten weiter hervor. Das erleichtert das Rasieren und verhindert Hautirritationen. Rasierschaum oder -gel kann gerne drei Minuten einwirken, damit die Haare geschmeidig werden. Nach der Rasur wird das Gesicht mit kaltem Wasser abgewaschen. Dadurch schliessen sich die Poren und die Haut beruhigt sich. Als letzten Schritt pflegen Balsame, Gels und Öle die Haut und mildern den Rasurbrand. Und auch für Männer gilt: Sonnenschutz auftragen nicht vergessen!

Rosenquarz und Jade für den Extra-Glow Wer morgens etwas mehr Zeit im Bad verbringen mag, dürfte ob der Wirkung von Gesichtsrollern begeistert sein. Denn die Massage mit den Beauty-Helfern aus Rosenquarz, Jade oder Bergkristall zaubert ein entspanntes Strahlen ins Gesicht. Zudem wird die Durchblutung angekurbelt, Schadstoffe abtransportiert und die Kollagenbildung gestärkt. Bevor es ans Massieren geht, trägt man ein Serum oder eine Gesichtscreme auf, um die Wirkung des Gesichtsrollers zu intensivieren. Der Roller wird in drei bis fünf Wiederholungen mit leichtem Druck von der Gesichtsmitte nach aussen bewegt. Bereit, um mit dem neuen Tag um die Wette zu strahlen? Auf gehts! Text: Andrea Decker

Lesen Sie in der nächsten DROPA Balance: Abschminken, Reinigen, Verwöhnen: Die richtige Pflegeroutine am Abend 39



MASKENBILDNERIN

mit Haut und Haaren Annette Kaim leitet die Maske am Theater St. Gallen und hilft Künstlerinnen und Künstlern bei ihrer Verwandlung. Was sie an ihrer Arbeit fasziniert und welche Rollen sie fordern, erzählt sie im Interview. Die Welt des Theaters fasziniert Annette Kaim. Seit 1996 ist die gebürtige Deutsche am Theater St. Gallen als Maskenbildnerin tätig, seit bereits zehn Jahren leitet sie den Bereich. Mit uns spricht sie über Kreativität, Geduld, Trends und die Tücken von Perücken. Frau Kaim, schlüpfen Sie selbst gern in andere Rollen? Nicht unbedingt. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, hinter der Bühne zu arbeiten und nicht auf der Bühne. Es war nicht so, dass ich Schauspielerin werden wollte und das nicht geklappt hat. Im Gegenteil: Ich wollte in die Maske. Warum sind Sie Maskenbildnerin geworden? Handwerkliches und kreatives Arbeiten haben mich immer interessiert. Nach dem Abschluss des Gymnasiums suchte ich einen Beruf, der beide Bereiche vereint. An der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf absolvierte ich ein Praktikum als Maskenbildnerin. Für mich war schnell klar, dass mir diese Arbeit sehr gut gefällt. Der Beruf hat eine starke handwerkliche Komponente. Gleichzeitig kann man kreativ etwas entwickeln und braucht eine künstlerische Ader. Über die Jahre stellte ich zudem fest, dass mir die Arbeit mit den Künstlerinnen und Künstlern wichtig ist. Wie sind Sie ans Theater St. Gallen gekommen? Nach meinem Praktikum machte ich eine Ausbildung zur Coiffeuse. Das war damals noch Bedingung für die weitere Ausbildung als Masken41

bildnerin. Diese absolvierte ich anschliessend in Baden-Baden. Es folgten verschiedene Stationen: Konstanz, Mainz, München sowie die Bayreuther und Salzburger Festspiele. 1996 bin ich ans Theater St. Gallen gekommen – und bis heute geblieben. Was gehört alles zu Ihren Tätigkeiten? Wir kümmern uns um alles, was mit Haut und Haaren zu tun hat. Dazu gehören Make-up, Körperschminke sowie das Modellieren oder Schminken von Wunden, Verbrennungen und Gesichtsteilen. Wir stellen auch Perücken, Haarteile, Bärte und Schnäuze her und frisieren sie. Zudem gehört der Formen- und Maskenbau zu unseren Aufgaben. Als Leiterin erarbeite ich im Austausch mit Kostümbildnerinnen und Kostümbildnern die Konzepte für Make-up und Haare. Und ich kümmere mich um Ressourcenplanung, Budgetierung und Einkauf. Welche Fertigkeiten und Talente sollte man als Maskenbildnerin mitbringen? Es ist ein vielseitiger Beruf, entsprechend viele Fertigkeiten sind gefragt. Man braucht ein gutes Auge und ein Gespür für Ästhetik. Eine handwerkliche Begabung und Fingerspitzengefühl sind ebenfalls wichtig. Zudem sollte man zeichnen und skizzieren können sowie Geduld und ein Gespür für Menschen haben. Ein wichtiger Teil Ihrer Arbeit sind Perücken. Was ist das Besondere bei ihrer Herstellung? Wir stellen, wenn immer möglich, individuell angepasste Perücken her. Dazu nehmen wir erst


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Die Werkstatt des Theaters St. Gallen ist eine der Wirkungsstätten der Maskenbildnerin. Hier lagern zahlreiche Perücken, Haar in diversen Farben, Masken sowie die Kopfabdrücke der Künstlerinnen und Künstler.

einen Abdruck des Kopfes. Mit diesem Originalabdruck arbeiten wir. Danach fertigen wir eine leichte Montur aus Tüll an, in welche die Haare reingeknüpft werden. Wir benutzen meist Echthaar, und fast jedes Haar wird einzeln durch die Tüllwaben gezogen und geknüpft. So entsteht die Perücke praktisch Haar für Haar. Im positiven Sinne ist das eine meditative Tätigkeit. Insgesamt arbeitet man an einer Perücke zwischen 45 und 60 Stunden. Wie hat sich Ihre Arbeit über die Jahre verändert? Durch die Filmindustrie und Special Effects hat sich viel verändert. Im Film werden immer wieder neue Materialien ausprobiert und verwendet. Diese sind auch zu uns gekommen. Wir nutzen heute beispielsweise für den Formenbau und das Modellieren Silikone. Etwa, um Personen älter zu machen. Früher haben wir alles geschminkt. Heute modellieren wir Falten und kleben sie auf, das wirkt viel natürlicher. Welche Rolle spielt beim Maskenbau die Technik, und wie wichtig ist die Handarbeit? Handarbeit ist nach wie vor zentral. Natürlich gibt es neue Techniken, die spannend sind, beispielsweise der 3-D-Druck. Ein 3-D-Drucker ist jedoch sehr teuer. Für uns lohnt sich eine solche Investition nicht. Was wir hingegen viel nutzen, ist Airbrush. Diese Technik eignet sich zur Grundierung, für BeautyMake-up oder für Tattoos. Der Vorteil ist, dass Airbrush auch bei starkem Schwitzen gut hält. 43

Welche Trends sieht man derzeit auf den Bühnen? Ich spüre einen Hang zur Natürlichkeit. Das hat sicher mit der Art der Arbeit auf der Bühne zu tun. Die Darstellerinnen und Darsteller müssen agiler und flexibler sein. Das beeinflusst unsere Arbeit. Die Frisuren sind heute oft weniger opulent und lassen mehr Bewegung zu. Ein anderer Trend sind Tattoos. Fast in jeder Produktion kommen Figuren vor, die tätowiert sind. Im Stück «Jesus Christ Superstar» hat Jesus 42 Tattoos am ganzen Körper. Daran arbeiten zwei Maskenbildnerinnen vor jeder Aufführung eine Stunde. Bitte umblättern

VERWANDTE BERUFE Während Maskenbildnerinnen vor allem am Theater, an der Oper oder bei Film und Fernsehen tätig sind, arbeiten Visagisten eher in der Kosmetikbranche, bei Modeevents, Werbefotoshootings sowie TV- und Filmproduktionen. Für Visagisten gibt es in der Schweiz Ausbildungen mit eidgenössischem Fachausweis. Maskenbildnerinnen machen eine duale Ausbildung am Theater kombiniert mit Berufsschule in Deutschland. Dort ist auch ein Hochschulstudium möglich.


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Aufwendige Arbeit: Für das Stück «Die kleine Hexe» verwandelt Annette Kaim einen Schauspieler in eine wilde Kräuterhexe.

Welche Verwandlungen sind die grösste Herausforderung? Grundsätzlich ist jede Verwandlung möglich. Es gibt aber Dinge, die uns fordern. Glatzen sind immer ein Risiko. Die Schwierigkeit ist, dass der Kleber während der Aufführung hält. Je nachdem, wie stark eine Darstellerin oder ein Darsteller schwitzt, ist das oft eine Herausforderung. Auf welche Kreation sind Sie besonders stolz? «L’incoronazione di Poppea» war eine spannende Produktion, bei der alles trashig wirken musste, mit speziellen Perücken und aussergewöhnlicher Schminke. Solche Sachen sind reizvoll. Maske ist Teamarbeit: Wir arbeiten und entwickeln die Ideen gemeinsam, schminken gemeinsam und freuen uns über tolle Resultate. Woher nehmen Sie Ihre Inspiration? Ich bin eine intensive Museumsbesucherin. Das führt dazu, dass ich ziemlich viele Kunstbände besitze und immer wieder gern dort nachschlage. Auch Modefotografie interessiert mich sehr. Ich suche gern in Modemagazinen wie «Vogue», «Harper’s Bazaar», «Elle» oder «Madame» nach neuen Ideen. Die Grundrichtung, wie ein Stück angelegt ist oder in welcher Zeit es spielt, wird von den jeweiligen Kostümbildnerinnen und -bildnern vorgegeben. Es bleibt aber genug Raum für die eigene Kreativität.

Die Maske ist einer der letzten Orte, an denen sich die Darstellerinnen und Darsteller aufhalten, bevor sie auf die Bühne gehen. Wie gehen Sie mit ihrer Anspannung und Nervosität um? Das braucht viel Sensibilität. Jeder und jede ist anders. Manche reden gar nicht, andere erzählen uns das halbe Leben. Die Bedürfnisse unterscheiden sich auch je nach Sparte. Bei Musicals ist viel los, die Maske wird zum Warm-up. Bei Opernproduktionen ist es ruhiger. Wir stellen uns auf die Künstlerinnen und Künstler ein und geben ihnen das, was sie vor ihren Auftritten brauchen. Gibt es einen Charakter, den Sie gerne gestalten würden? Ich arbeite schon lange in diesem Beruf und es gibt fast nichts, was ich noch nicht gemacht habe. Darum habe ich keine expliziten Wünsche mehr. Ich freue mich einfach, dass der Beruf für mich selbst nach all den Jahren spannend, vielseitig und inspirierend ist.

Zur Person Wohnort: Altstätten im Kanton St. Gallen Mein Berufswunsch als Kind: Architektin Mein liebstes Make-up-Utensil: Der Rougepinsel. Rouge wirkt Wunder. Das gibt mir Kraft: Buddhismus

Text: Samantha Taylor Fotos: Herbert Zimmermann

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Zwei DROPA Mitarbeitende geben Einblick in ihr Leben. Was bewegt sie, was empfehlen sie? DROPA EXPERTE PRIVAT

Cyrill Alt Dipl. Drogist HF und Betriebsleiter der DROPA Drogerie Müli-Märt in Lenzburg Seit Sommer 2021 leitet Cyrill Alt die DROPA Müli-Märt. Der junge Drogist spielt Unihockey, mag seinen Töff und kocht leidenschaftlich gern.

Bei diesem Ereignis wäre ich gern dabei gewesen Bei der Diplomfeier unseres Jahrgangs an der Ecole Supérieure de Droguerie (ESD). Aufgrund der Corona-Pandemie konnte sie leider nicht stattfinden.

So tanke ich Energie Beim Sonntagsspaziergang oder auf einer Spritztour mit dem Motorrad. An meinem Beruf mag ich Menschen zu helfen und ihnen eine Freude zu bereiten. Besonders schön ist es, zusammen mit einer Kundin oder einem Kunden einen Therapieerfolg zu erzielen.

Persönliches Pflegeritual Goloy Face Care Vitalize – je nach Bedarf mit einigen Tropfen Arganöl angereichert. Zudem bin ich ein bekennender Fan der Gesichtsmaske von Goloy, denn sie hinterlässt einen seidenzarten Teint.

Lieblingsstadt Basel – während der Herbstmesse, mit einem guten Glühwein in der Hand. Das lässt sich an Gemütlichkeit kaum übertreffen. Lebensmotto Fortis fortuna adiuvat – den Mutigen hilft das Glück. Hat sich bis jetzt immer bewahrheitet.

Das kann ich besonders gut Es werden mir gute Kochkünste und ein offenes Ohr nachgesagt. 46


DROPA

persönlich DROPA EXPERTIN PRIVAT

Carole Dobler Dipl. Drogistin HF und Betriebsleiterin der DROPA Drogerie Peterer Uzwil Im Sommer 2019 übernahm die Appenzellerin die Leitung der DROPA in Uzwil. Carole Dobler tankt Energie in der Natur und geht stets mit einem Lächeln durchs Leben.

Ein kulinarisches Highlight Ganz klar Mamas Apfel- und Käseküchlein. Sie schmecken immer und zu jeder Jahreszeit. Eine Reise, die mir in schöner Erinnerung bleibt Ich mag es, fremde Länder zu entdecken und andere Kulturen kennenzulernen. Besonders eindrücklich in Erinnerung bleiben mir jedoch eine Reise zum Nordkap und eine quer durch Vietnam. Ich bin Drogistin, weil … ... es mich erfüllt, Menschen mit einem Lächeln zu begegnen und sie auf ihrem persönlichen Weg ein Stück zu begleiten.

Heimat bedeutet für mich Die Sicht auf den Alpstein von einem ruhigen Plätzchen aus geniessen und dabei den Blick über die Appenzeller Hügellandschaft schweifen lassen. Lieblingssport Wandern – das geht im Sommer und im Winter, denn ich bin gern in der Natur unterwegs. Mein persönliches Stilmerkmal ist … ... mein Appenzeller Dialekt. 47

Dieses Produkt nutze ich täglich Das Cleansing Oil von Sensai unterstreicht mein abendliches Abschminkritual. Text: Isabelle Koller


Das 4-Sterne-Superior Ski- und Wanderhotel Jägeralpe am Arlberg bietet modernen Luxus und den Charme eines liebevoll geführten Familienbetriebs. Wir verlosen einen Gutschein für zwei Personen im Wert von CHF 3'000.–.

DROPA

Wettbewerb Das traditionsreiche 4-Sterne-Superior-Hotel befindet sich in einzigartiger Lage direkt im grössten Skigebiet Österreichs am Arlberg. In der neuen renovierten Jägeralpe kommen alle auf ihre Kosten – egal ob kreativ, sportlich aktiv oder nur um die Seele baumeln und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Im «Atelier am Berg» können sich die Gäste etwa künstlerisch entfalten und in der «Kräuterei» finden wöchentlich Workshops in Gewürz- und Kräuterkunde sowie Live-Cooking-Events statt. Kraft tanken und zur Ruhe kommen lässt es sich in der grosszügig gestalteten Wasserwelt und dem Saunadorf mit Ruheräumen und Kuschelecken. Abends verwöhnt der langjährige Küchenchef Alfred Angerer die Gäste mit heimischen Produkten

vom Bauern. Dabei setzt er auf regionale und saisonale Zutaten und punktet mit qualitativ hochwertigen und authentischen Gerichten. Das können Sie gewinnen Wir verlosen einen Gutschein im Wert von rund CHF 3'000.–. Darin inbegriffen sind fünf Übernachtungen für zwei Personen in der exklusiven Penthouse Spa Suite mit Gourmetpension, eine Hydrojetmassage pro Person sowie eine jeweils 30-minütige Golfrunde im virtuellen Golfsimulator. Weitere Informationen jaegeralpe.at wanderhotels.com

So sind Sie dabei: Beantworten Sie folgende Frage und geben Sie Ihren Wettbewerbstalon bis am 12. März 2022 in Ihrer DROPA ab. Die Heilpflanze Arnica ist bekannt dafür, die … zu fördern. Verdauung

Fettverbrennung

Wundheilung

Name

Vorname

Strasse, Nr.

PLZ, Ort

Telefon

E-Mail

Ich bin Kundin/Kunde der DROPA in (Ort) Wettbewerbsbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle, ausgenommen die Mitarbeitenden der DBD und die Lieferanten der DBD. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Preis kann nicht bar ausbezahlt werden. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

gratuliert Wir gratulieren Nadine Enzler, Kundin in der DROPA Drogerie Wattwil, ganz herzlich zum Gewinn des Gutscheins vom Wettbewerb aus der DROPA Balance 11/21. Wir wünschen einen erholsamen Aufenthalt im 5-Sterne-Spa- und Sportresort Quellenhof im Südtiroler Passeiertal.



DIE ABENDTOILETTE

DREI KIDS

Tja, alles muss sauber sein! Was ist das Lösungswort?

Eines der Kinder wünscht sich eine Wohnung in einem Wolkenkratzer. Aline, 8, träumt von einem Einfamilienhaus. Silvan ist zehn Jahre alt.

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Mariana möchte Landwirtin werden und ist vier Jahre älter als ihre Freundin.

Ö=OE Ü=UE 2

Aline hat rötliche Haare und möchte Pilotin werden.

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Die Person neben Mariana möchte Lehrer werden und in einer Gartensiedlung wohnen.

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Wer ist wer? Name

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Alter Berufswunsch

Lösung:

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Lieblingswohnform

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DIE ZAHNSPANGE Elena ist stolz auf ihre neue Zahnspange. Sie möchte, dass ihre Zähne werden. 1

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RÄTSEL SPASSA L I N O

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mit

DROP

Lösungen unter dropalino.ch


Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel

Preisrätsel

Die Auflösung des Preisrätsels aus der letzten Ausgabe finden Sie unter dropa.ch/kreuzwortraetsel

Impressum DROPA Balance März 2022 Erscheint zehnmal im Jahr Herausgeber: DR. BÄHLER DROPA AG Binzstrasse 38, 8045 Zürich Tel. 044 284 80 80, Fax 044 284 80 89 E-Mail: info@dropa.ch Gesamtauflage: 621'732 (WEMFbeglaubigt, Basis 2020/21) Gesamtleitung: Andrea Hofstetter Mitwirkende: Walter Käch, Angela Schwab, Carola Frei, Johnny Schuler, Isabelle Koller Bilder: Adobe Stock Druck: AVD Goldach Papier: Umschlag 100 % Recycling-Papier, Inhalt Schweizer Recycling-Papier Produkte und Angebote sind je nach DROPA Standort verschieden.

Gesche G n Gescheeschenkkarkkarte nkkart CtHeF 50.– CHeF 50.– CHF 50.–

Miträtseln lohnt sich! Gewinnen Sie einen von drei DROPA Einkaufsgutscheinen im Wert von CHF 50.–. Geben Sie den ausgefüllten Talon in Ihrer DROPA ab. Viel Glück!

Fit durch den Frühling Original Spenglersan® Staphylococcus aureus comp.

Informieren Sie sich in Ihrer DROPA. Lesen Sie die Angaben auf der Packung Zulassungsinhaberin: steinberg pharma ag

So sind Sie dabei! Diesen Talon vollständig ausfüllen und bis am 12. März 2022 in Ihrer DROPA abgeben.

Lösungswort

Name

Vorname

Strasse, Nr.

PLZ, Ort

Telefon

E-Mail

Ich bin Kundin/Kunde der DROPA in (Ort) Wettbewerbsbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle, ausgenommen die Mitarbeitenden der DBD und die Lieferanten der DBD. Die Gewinnerin, der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Preis kann nicht bar ausbezahlt werden. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Erhältlich in Ihrer DROPA. Vertrieb: Hänseler AG, Industriestrasse 35, CH-9100 Herisau, www.haenseler.ch

2019.11.06

Rechtzeitig vorbeugen – Hänseler Achillea – aus dem pflanzlichen Extrakt der Schafgarbe.


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