DROPA Balance 2/22

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Winterglanz

Die aktuellen Make-up-Trends

Husten Symptom für zahlreiche Erkrankungen

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Gesundheit Wissenshäppchen 6 Hartnäckiger Husten

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Die Ursachen von Husten sind vielseitig

Beauty Mut zur Farbe

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Die aktuellen Beautytrends im Frühjahr 2022

Kleines Organ, grosse Bedeutung 14

Gut gepflegt im Winter

Die Schilddrüse hat Einfluss auf zahl­ reiche wichtige Körperfunktionen

Bei tiefen Temperaturen braucht die Gesichtshaut besondere Auf­ merksamkeit

Sprechstunde 19 Ein DROPA Experte weiss Rat bei Mundtrockenheit

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Diverses

Fam ilie

Ambiente 17

Aufstand gegen das Rüebli 24

Schöne Extras aus Ihrer DROPA

Eine Ernährungsberaterin gibt Tipps für ein entspanntes Miteinander am Familientisch

Tipps & Trends

Erste Zähnchen 26 Eltern können ihre Kleinen beim Zahnprozess unterstützen

Weg von der Strasse

Natur

Empfehlungen aus Ihrer DROPA

Heuschnupfen-Prophylaxe 20 Frühzeitiges Vorbeugen mit Schwarz­ kümmel und Co. lohnt sich

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Sandra Brühlmann hatte schwere Suchtprobleme und landete auf der Strasse. Heute ist sie Stadtführerin bei Surprise

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Gedämpfte Stimmung

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Ätherische Öle hellen trübe Tage auf

DROPA Persönlich

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Zwei DROPA Mitarbeitende geben Einblick in ihren Alltag

DROPA Wettbewerb

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Rätselspass mit DROPALINO 49 Preisrätsel 51

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GESUNDE

Wissenshäppchen

DIE KÜCHENZWIEBEL

NOAH MIA

Seit über 5000 Jahren wird die Küchen­ zwiebel als Gemüse angebaut und ist sowohl in der Küche als auch in der Hausapotheke sehr geschätzt. Sie ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit: Bei den alten Ägyptern diente sie als Zahlungsmittel oder wurde den Verstorbenen als Wegzehrung ins Grab gelegt. Der Hauptwirkstoff der Küchenzwiebel ist eine schwefelhaltige Aminosäure, die verantwortlich ist, dass die Schleimhäute in Nasen und Augen gereizt werden.

H och im Kurs Seit mehreren Jahrzehnten publiziert das Bundesamt für Statistik die Rangliste der Vornamen der Neugeborenen für die gesamte Schweiz. 2020 lagen einmal mehr kurze Namen im Trend: Bei den Buben landeten Noah, Liam, Matteo, Leon, Luca, Elias, Gabriel, Ben, Louis und Aaron in den Top 10, bei den Mäd­ chen waren es Mia, Emma, Mila, Emilia, Lina, Sofia, Elena, Lea, Alina und Laura.

Sobald es Winter wird, wechselt bei vielen Tieren die Farbe des Felles. Sind Schneehase, Schneefuchs und Schnee­ huhn im Sommer noch braun, ist ihr Fell oder Gefieder im Winter weiss. Ausgelöst wird der Farbwechsel durch eine innere Uhr der Tiere sowie externe Faktoren wie Schneefall. Doch der Klimawandel macht diesen Tieren zu schaffen, denn durch den oft fehlenden Schnee ist ihre weisse Tarnung in der mittlerweile oft schnee­ freien Winterlandschaft leider weniger nützlich.

Texte: Daniel Schriber

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Wie Mücken dem Winter trotzen Während männliche Stechmücken im Winter sterben, überstehen die Weibchen und deren Larven sowie Eier die kalte Jahreszeit. Den Mücken und Larven gelingt dies, indem sie bei sinkenden Aussen- oder Umgebungstemperatu­ ren in das Stadium der Winterstarre übertreten. Kühle und feuchte Stellen in Gebäuden bieten ihnen dabei perfekte Überlebensorte. Die Eier überleben den Winter, weil ihnen aufgrund des geringen Wasseranteils kaum die Gefahr der Erfrierung droht.

STARKER

BEISSER

Er ist der stärkste Muskel des ganzen Körpers und wird täglich trainiert. Nein, es ist nicht etwa der Bizeps, der Schulter- oder der Beinmuskel – son­ dern unser Kaumuskel. 80 Kilogramm Beisskraft hat er, womit er sogar stärker ist als jener eines Wolfs.

Turbo-Tropfen und Schlendrian-Schnee

SCHNEEFLOCKEN IN DER WÜSTE

Während Regentropfen mit 20 Kilometern pro Stunde etwa im Tempo eines Velofah­ rers zu Boden fallen, nehmen es Schneeflo­ cken mit vier Kilometern pro Stunde etwa so gemütlich wie ein Fussgänger. Schnee­ flocken sind langsamer, weil sie eine grössere Oberfläche haben als Regentrop­ fen und somit mehr Luftwiderstand ausge­ setzt sind. Wie schnell ein Regentropfen auf die Erde fällt, hängt von seiner Grösse ab: Bei Nieselregen ist der Regentropfen etwa gleich schnell wie eine Schneeflocke. Grosse Regentropfen erreichen gar Ge­ schwindigkeiten von bis zu 40 Kilometern pro Stunde.

Im Januar 2021 sorgte eine Wetter­ meldung für Schlagzeilen: Schnee­ fall in der Sahara! Möglich wurde das Phänomen durch eine Polar­ front, die derart niedrige Tempera­ turen verursachte, dass sich der Regen in der Wüste in Schnee verwandelte. Schneeflocken in der Wüste sind zwar äusserst selten, doch extreme Temperaturschwan­ kungen von 50 Grad am Tag bis zu 0 Grad in der Nacht sind in der Sahara völlig normal.

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HUSTEN

Schutz­ mechanismus des Körpers

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Husten kann eine ganze Reihe von verschiedenen Ursachen haben. Er tritt vorübergehend auf – zum Beispiel bei einer Erkältung oder Grippe – oder als dauerhafter Begleiter, zum Beispiel bei einer chronischen Bronchitis.

Husten mag lästig erscheinen, übt aber eine sehr wichtige Funktion für den Körper aus: die Reini­ gung der unteren Atemwege und den Abtrans­ port von Schleim. Eine Reizung der Schleimhäute im Hals führt zu einem stosshaften, reflexartigen Ausatmen, das von der Atemmuskulatur gesteu­ ert wird. Der Hustenreflex kann auch bewusst ausgelöst werden, indem durch ein Zusammen­ spiel von Zwerchfell, Stimmritze und Kehlkopf ein Überdruck aufgebaut wird.

Husten – auch Husten mit Auswurf genannt – tritt oft im späteren Verlauf einer Infektion oder bei einer Bronchitis auf. Zu guter Letzt sind auch der Ton und der Takt des Hustens aussagekräftig für eine Diagnose. Von heiser über metallisch bis bellend kann der Husten unterschiedlich klingen. Ebenso sagen Abstände und Intensität etwas über das Krankheitsbild aus: Hustet jemand schnell und in kurzen Abständen, ist das beispielsweise ein typisches Anzeichen für den Keuchhusten.

Ein Symptom, vielfältige Erscheinung Meistens gilt Husten als Symptom einer Er­ krankung, dabei ist die Dauer entscheidend. Hält er weniger als vier Wochen lang an, spricht man von einem akuten Husten. Dauert er länger, handelt es sich um einen chronischen Verlauf. In den meisten Fällen liegt als Ursache eine körper­ liche Erkrankung zugrunde, wie zum Beispiel eine Infektion, Allergie oder Entzündung der Atem­wege. Es gibt aber auch psychische Gründe, die den Hustenreflex auslösen können. Dazu gehören Konflikte oder emotionale Anspannung. Weitere Ursachen sind Fremdkörper, die in die Atemwege eindringen, wie Staub oder Teile der Nahrung während des Essens.

Husten kann auch in Zusammenhang mit einer Herzkrankheit stehen. Bei der Herzinsuffizienz gerät man schon bei kurzen Spaziergängen ausser Atem, was einen Hustenreiz auslösen kann. Eine andere Ursache ist die Magensäure. Der so­genannte Reflux, bei dem der Magensaft in die Speiseröhre aufsteigt, kann einen chronischen Reizhusten auslösen. Diese Verschiedenartigkeit macht es schwierig zu beurteilen, welche Ursa­ che hinter dem Husten stecken könnte. Sollte er mehr als vier Wochen andauern, empfiehlt sich eine ärztliche Abklärung.

Ein wichtiges Bestimmungskriterium für eine medizinische Fachperson ist die Schleimbildung. Beim sogenannten trockenen oder unproduktiven Husten fehlt sie komplett, was oft am Anfang einer Erkältung der Fall ist. Ein produktiver

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Husten bei Erkältung und Grippe Am bekanntesten dürfte der Husten wohl im Zusammenhang mit Erkältung und Grippe sein. Nebst Halsschmerzen und laufender Nase gehört er zu den häufigsten Symptomen dieser Erkrankungen. Er kann sogar dabei helfen zu unterscheiden, ob es sich um eine Grippe oder eine Erkältung handelt. Bei einer Grippe treten


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die Symptome schlagartig auf: hohes Fieber, Abgeschlagenheit, Frösteln, Kopf- und Glieder­ schmerzen und ein trockener Hustenreiz. Bei einer Erkältung ist der Husten am Anfang trocken. Später dient er der Entfernung des übermässig produzierten Bronchialschleims mit entsprechendem Auswurf. Am Schluss bis zum Abklingen tritt er nochmals in trockener Form auf, bis die Erkältung ausgeheilt ist. Bei der Behandlung mit Arzneimitteln ist es wichtig zu wissen, ob der Husten trocken oder produktiv ist. Die einen Mittel werden bei trocke­ nem Husten eingesetzt und unterdrücken den Hustenreiz. Andere Präparate wirken lösend und sorgen dafür, dass der Schleim abgehustet werden kann. Die Fachpersonen in der DROPA

Bei Erkältungshusten Die DROPA Bronchialpastillen* sind zuckerfrei und enthalten einen Extrakt aus der Senega­ wurzel, ätherische Öle und Süssholzsaft. Sie finden Verwendung bei Erkältungshusten, Heiserkeit und Rachenkatarrh – insbesondere bei übermässiger Bildung von zähem Schleim. (DR. BÄHLER DROPA AG, 8045 Zürich)

beraten Sie gern, wie die einzelnen Präparate je nach Situation eingesetzt werden können. Asthma und Bronchitis Bei einer Asthma-Erkrankung gilt Husten als Hauptsymptom und kann verschiedene Auslöser haben, von psychischen Ursachen über Viren und allergische Reaktionen bis zu chronischen Entzündungen. Das überempfindliche Abwehr­ system wird beim Kontakt mit dem Auslöser aktiviert und löst so den Hustenanfall aus, in einigen Fällen kommen eine pfeifende Atmung sowie Atemnot hinzu. Bei der Bronchitis sind die unteren Atemwege entzündet. Dazu gehören die Bronchien, die sich unterhalb der Luftröhre befinden und sich weiter bis in die Lunge hinein verzweigen. Ihre Aufgabe

Linderndes Efeu Prospan Hustensaft* ist ein Präparat auf pflanzlicher Basis und enthält einen Auszug aus Efeublättern. Efeu besitzt schleimverflüssigende und krampflösende Eigenschaften. Prospan Hustensaft wird verwendet bei übermässiger Bildung von zähem Schleim, bei Erkältungshusten. (Max Zeller Söhne AG, 8590 Romanshorn)

* Dies sind zugelassene Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Das Team der DROPA berät Sie gerne.

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Bei Reizhusten NeoCitran Hustenstiller Depot-Tabletten* enthalten den Wirkstoff Butamirat und können zur symptomatischen Therapie von Husten verschiedener Ursachen eingesetzt werden. (GSK Consumer Healthcare Schweiz AG, 6343 Rotkreuz)


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DROPA EXPERTIN

INTERVIEW MIT MARLEN NIEDERBERGER

Dipl. Drogistin HF und Betriebs­ leiterin der DROPA Drogerie Niederberger in Wolhusen

neben dem Transport der Luft ist es, die Luft in der Lunge rein zu halten. Das machen sie mithilfe von zähem Schleim, der die eingeatme­ ten Teilchen wieder aus der Lunge befördert. Treten Bakterien ein, kann es zu einer Entzündung der Bronchien führen. Die Schleimhaut wird gereizt und produziert ver­ stärkt Schleim, was zum typischen Hustenreiz führt. Zu Beginn einer Bronchitis ist der Husten aber meist noch trocken.

Welche Soforthilfe empfehlen Sie Ihren Kundinnen und Kunden bei Husten? Das kommt auf die Art des Hustens an. Meistens rate ich zu einem geeigneten Hustensirup als Sofortlösung und einem Spagyrik-Spray, der praktisch zum Mitnehmen ist und bei einem Hustenanfall sofort eingesetzt werden kann. Gern gebe ich auch geeignete Pastillen oder einen passenden Tee dazu.

In rund 90 Prozent der Fälle wird eine akute Bronchitis durch Viren ausgelöst. Ein weiteres Symptom ist Fieber, was die Diagnose erschwert, da die Kombination von Husten und Fieber auch auf eine Lungenent­ zündung hindeuten kann. Bis eine Bronchitis abklingt, dauert es etwa zwei Wochen. Wenn die Beschwer­ den länger dauern, sollte ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden. Tritt Husten mit Auswurf innerhalb von zwei Jahren mehr als drei Monate lang auf, spricht man von einer chronischen Bronchitis, die unbedingt behandelt werden muss. In den allermeisten Fällen liegt die Ursache hier beim Rauchen oder bei anderen eingeatmeten Schadstoffen.

Warum sollte man lang anhaltenden Husten nicht auf die leichte Schulter nehmen? Es können andere Krankheiten dahinterstecken wie zum Beispiel Reflux, eine chronische Lungenerkrankung oder eine chronische Bronchitis. In so einem Fall

Text: Marc Schwitter

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empfehle ich, die Symptome bei einer Ärztin oder einem Arzt abklären zu lassen. Wie lässt sich Husten am besten vorbeugen? Leinöl unterstützt die Befeuchtung der Schleimhäute, Lebertrankapseln sind reich an Vitamin A und D und unterstützen ihre Abwehrfunktion. Im Winter helfen Luftbefeuchter oder spezielle Lutschpastillen, damit sich Viren und Bakterien nicht an der Schleimhautoberfläche anhaften können. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Flüssigkeit oder immunmodulierende Präparate stärken das Immunsystem ebenso wie genügend Schlaf und der Verzicht aufs Rauchen.


DIE SCHILDDRÜSE

Taktgeberin des Stoffwechsels Die Schilddrüse ist ein kleines Organ mit einer grossen Aufgabe: Fast alle wichtigen Körperund Organfunktionen sind auf die von ihr produzierten Hormone angewiesen. Die Schilddrüse ist nur gerade so gross wie eine Walnuss, befindet sich am Hals vorne unterhalb des Schildknorpels des Kehlkopfs und ähnelt mit ihren zwei Seitenlappen und dem verbindenden Mittellappen einem Schmetterling. Eine gesunde Schilddrüse ist für viele Körper­ funktionen und Organe unerlässlich: Energie­ verbrauch, Körperwärme, Mineralstoff- und Wasserhaushalt, körperliche und geistige Ent­ wicklung, Herz und Kreislauf, Magen und Darm, Nerven und Muskeln, seelisches Wohlbefinden, sexuelle Lust und Fruchtbarkeit sowie das

Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln. Die von der Schilddrüse hergestellten und ausge­ schütteten Hormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Tetrajodthyronin oder Thyroxin) bestimmen, ob der Stoffwechsel auf Hochtouren oder auf Sparflamme läuft. Die Bildung der Schilddrü­ senhormone wird über den Hypothalamus gesteu­ ert, eine übergeordnete Region im Gehirn. Der Hypothalamus signalisiert der Hirnanhangdrüse, wie viel Thyroidea-stimulierendes Hormon (TSH) sie freisetzen soll, was wiederum die Produktion der Schilddrüsenhormone anregt.


HILFE AUS DER NATURHEILKUNDE Schüssler Salze Sie können helfen, den Hormonhaushalt zu regulieren. Beispielsweise die Nummer 4 (Kalium chloratum) und die Nummer 7 (Mag­ nesium phosphoricum). Als unterstützende Be­gleitung zur Funktion der Schilddrüse ist die Nummer 15 (Kalium jodatum) hilfreich.

Wenn es Probleme gibt «Grundsätzlich ist es schwierig, selbst festzu­ stellen, ob man an einer Schilddrüsenerkrankung leidet», sagt Karin Rothenbühler, eidg. dipl. Apo­thekerin in der DROPA Drogerie Apotheke in Langnau im Emmental. «Treten verdächtige Symptome auf, bestimmt man die Schilddrüsen­ hormone anhand einer Laboruntersuchung des Blutes.»

Spagyrische Mischungen Individuelle spagyrische Mischungen können die Funktionen der Schilddrüse unterstützen, sie ersetzen aber keinesfalls eine Therapie mit Schilddrüsenhormonen. Eleutherococcus (Taiga­wurzel) eignet sich bei einer Unterfunk­ tion, sie wirkt anregend und stärkend bei Er­ schöpfungs- und Schwächezuständen. Bei einer Überfunktion hingegen werden Coffea bei ner­ vösem Herzklopfen oder Lavendel eingesetzt. Die Fachpersonen in Ihrer DROPA stellen Ihnen gerne eine individuelle Mischung zusammen.

Liegt eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothy­ reose) vor, bildet die Schilddrüse zu wenig Schilddrüsenhormone. «Typische Anzeichen dafür sind Gewichtszunahme, Energielosigkeit, Niedergeschlagenheit, Gedächtnisstörungen, tiefer Blutdruck oder Verstopfung», erklärt Karin Rothenbühler. Die Ursachen dafür können in einer Fehlfunktion oder Entzündung der Schild­ drüse, einem Jodmangel oder auch in einer falsch therapierten Schilddrüsenüberfunktion liegen, in einigen Fällen ist die Unterfunktion aber auch angeboren. Eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) führt zu einer Überproduktion von Schilddrüsen­ hormonen, in deren Folge der gesamte Stoff­ wechsel auf Vollgas läuft. Die Apothekerin: «Dies macht sich meist durch starkes Schwitzen, Gewichtsverlust, beschleunigten Herzschlag, Nervosität oder Zittern bemerkbar.» Schuld daran sind immunbedingte Schilddrüsenerkran­ kungen oder Gewebeveränderungen in der Schilddrüse, die übermässig viel Jod aufnimmt sowie unkontrolliert Hormone bildet und aus­ schüttet. Wichtige Stoffe Der Körper benötigt Jod für die Herstellung der Hormone T3 und T4. Das Spurenelement wird über den Darm aus der Nahrung gewonnen und mit dem Blut zur Schilddrüse transportiert. Wird

Jod Dieses Spurenelement ist unerlässlich für die Bildung der Schilddrüsenhormone. Da unser Kochsalz in der Regel mit Jod versetzt wird, ist Jodmangel in unseren Breitengraden heutzutage eher selten.

das Organ nicht ausreichend mit Jod versorgt, entsteht nicht nur eine Schilddrüsenunterfunk­ tion, sondern es vergrössern sich auch seine Zellen, um das wenige Jod besser aus dem Blut aufnehmen zu können. Eine ausgewogene Ernährung ist der sicherste Weg, um die Schilddrüse gesund zu halten. Neben jodiertem Salz sind Meerfisch, Meeres­ algen, Miesmuscheln, Spinat, Rindfleisch, Eier oder Roggenbrot gute Jodquellen. Ebenfalls wichtig für die Schilddrüsenfunktion sind Selen, Eisen, Kalzium sowie die Vitamine A und D. Text: Susanne Stettler

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WENN DIE STIMMUNG AUFS GEMÜT DRÜCKT Die trüben, vernebelten Wintertage oder auch andauernde Belastungssituationen schlagen vielen auf die Stimmung. Johannis‑ kraut kann gegen diese Verstimmungs‑ zustände helfen. Gedrückte Stimmung und Stimmungslabilität Labile Gefühlszustände gehören zum Leben. Sie sind nicht unbedingt ein Symptom für eine Erkrankung. Erst wenn das Wechselbad der Gefühle häufiger und stärker auftritt, kann der Alltag zur Belastung werden. Jugendliche sind vor allem in der Pubertät, der Lebensphase mit wichtigen körperlichen, emotionalen und sozialen Entwicklungen, von Stimmungsschwankungen betroffen. Zurzeit leiden drei bis zehn Prozent aller Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren unter einer Verstimmung. Viele Frauen haben Stimmungsschwankungen vor der Menstruation. Mit dem Eintritt in die Wechseljahre und auch während der Schwangerschaft können die Hormone zu plötzlichen emotionalen Reaktionen führen. Auswahl des passenden Präparates Ob als Tee, Tinktur oder zur Filmtablette verarbeitet: Johanniskraut findet seit jeher Verwendung. Quellen aus dem Mittelalter belegen, dass Johanniskraut schon damals als ein «tauglich Kraut wider die schwarze Melancholie» verwen16

det wurde. Erst einige Jahrhunderte später hat man begonnen, es hinsichtlich seiner Wirkweise wissenschaftlich zu untersuchen. Heute ist bekannt, dass Johanniskraut-Präparate Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten verursachen können, unter anderem mit Magenschutzmitteln, oralen Verhütungsmitteln, Immunsuppressiva und bestimmten Herzmedikamenten. Grund dafür ist einer der zahlreichen, natürlich vorkommenden Inhaltsstoffe im Johanniskraut, das sogenannte Hyperforin. Es führt dazu, dass bestimmte Wirkstoffe im Körper schneller abgebaut werden und somit deren Wirkung abgeschwächt werden kann. Bei der Auswahl von Johanniskraut-Präparaten ist es deshalb wichtig, auf einen niedrigen Hyperforin-Gehalt zu achten.

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Mundtrockenheit

«Seit Längerem habe ich ein trockenes und unangenehmes Gefühl im Mund. Manchmal erschwert es mir sogar das Schlucken, Kauen oder Sprechen. Woran liegt das und was kann ich dagegen tun?» Ein trockener Mund tritt häufig auf, wenn über den Tag zu wenig Flüssigkeit aufgenommen wird, also weit unter den empfohlenen 1,5 Litern. Trinken Sie jedoch regelmässig und ernähren Sie sich ausgewogen, kann ein Trockenheitsgefühl verschiedene Ursachen haben. Von Mundtrockenheit spricht man, wenn die Speichelproduktion über längere Zeit unterdurchschnittlich funktioniert und das Fehlen von Mundflüssigkeit zum Leiden wird. Eine Frage des Alters – aber nicht nur Das Speichern von Feuchtigkeit in den Schleim­häuten nimmt im Alter allgemein ab. So hat das weibliche Hormon Östrogen einen direkten Einfluss auf den Feuchtigkeitsgehalt der Mundschleimhaut. Wäh-

DROPA EXPERTE

rend der Wechseljahre produzieren die Eier­stöcke weniger Östrogen, was sich unter ande­rem auch auf den Feuchtigkeitsspeicher in den Schleimhäuten auswirken kann. Ein trockener Mund ist aber nicht nur eine Frage des Alters oder des Geschlechts. Auch Stress oder Angst können Auslöser sein. Bei Gefahr setzt unser Nervensystem den Körper in Alarmbereitschaft, sodass der erhöhte Ausstoss an Adrenalin und Kortisol für einen verminderten Speichelfluss sorgt. Rauchen oder Schnarchen begünstigen Mundtrockenheit ebenso. Die Mundflora ins Gleichgewicht bringen Speichel schützt nicht nur unsere Zähne vor Karies, sondern reduziert auch die Verletzungsgefahr im Mund. Eine trockene Schleimhaut ist anfällig für Risse oder Aphten und mindert den Geschmackssinn. Daneben klagen Personen mit Zahnprothesen über schmerzhafte Druckstellen, da die Prothese nur mit ausreichend Flüssigkeit richtig haften kann. Eine genaue Abklärung ist wichtig, um Gegensteuer zu geben. Je nach Ausgangslage können unterschiedliche Präparate die Mundschleimhaut gesund halten oder die Speichelproduktion aktivieren: feuchtigkeitsspendende Lutschtabletten, Leinölkapseln, Probiotika speziell für die Mundhöhle, Schüssler Salze sowie Mundspülungen mit natürlichen Wirkstoffen. Fragen Sie in Ihrer DROPA zudem nach individuell erstellten Spagyrik-Sprays. Text: Sarah Schumacher

PHILIPP MEYER Dipl. Drogist HF und Inhaber der DROPA Drogerie Meyer in Langenthal

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NATÜRLICH VORBEUGEN

Den Pollen entkommen

Mit einer frühzeitigen und konsequenten Prophylaxe lassen sich die lästigen Symptome der Pollenallergie deutlich lindern. Insbesondere Naturheilmittel haben sich gut dafür bewährt.

damit möglichst zu reduzieren, indem man im Freien eine Sonnenbrille trägt, abends vor dem Zubettgehen die Haare wäscht, draussen getra­ gene Kleidung nicht im Schlafzimmer aufbe­ wahrt oder das Fenster nachts geschlossen hält.

Fliessschnupfen, Niesattacken sowie tränende und juckende Augen – Heuschnupfen gehört zu den häufigsten Allergieleiden in Europa. Heu­ schnupfen ist eine durch Pflanzenpollen ausge­ löste allergische Entzündung der Nasenschleim­ haut, verursacht durch Pollen von Bäumen, Sträuchern, Gräsern oder Kräutern. Um zielge­ richtet dagegen vorgehen zu können, muss man wissen, auf welche Pollen man reagiert und wann die entsprechenden Pflanzen blühen. Idealerweise versucht man dann, den Kontakt 20

Eine Pollenallergie ist gewissermassen eine Überreaktion des Immunsystems. Da bereits im Februar der Pollenflug mit Hasel und Erle beginnt, lohnt es sich, sich rechtzeitig mit dem Thema zu befassen. Bestimmte Präparate können den Prozess massgeblich unterstützen und vorbeugend wirken. «Wichtig ist, dass man die Prophylaxe regelmässig einnimmt und bereits früh im Jahr damit beginnt», rät Chris­ toph Moser, eidg. dipl. Drogist und Inhaber der DROPA Drogerie Moser in Wohlen.


Schwarzkümmel schützt und stärkt Natürliche Heilmittel eignen sich oft besonders gut zur Vorbeugung gegen Heuschnupfen, weil sie kaum unerwünschte Nebenwirkungen wie etwa Müdigkeit hervorrufen. «Meine persönliche Nummer eins hierfür ist ganz klar der Schwarz­ kümmel», empfiehlt der Drogist. «Sein Öl wird in der Regel drei Mal täglich in Form von Kapseln eingenommen und die darin enthaltenen Fettsäu­ ren können entzündungshemmend wirken.» Schwarzkümmel kann die Schleimhäute sozusa­ gen bereits im Voraus stärken und schützen, damit beim Pollenkontakt die Immunreaktion des Körpers moduliert wird und die Symptome von Heuschnupfen moderater ausfallen. Ergänzend dazu lassen sich weitere Naturheil­ mittel kombinieren. Erfolg versprechend sind zum Beispiel spagyrische Mischungen, die Cardiospermum, Augentrost und Bienenkit enthalten, weiss der Experte. «Aber auch Schüss­ ler Salze bieten sich als Prophylaxe an, insbe­ sondere das sogenannte Allergie-Trio bestehend aus den Nummern 2, 6 und 10.» Dieses Heu­

Allergische Reaktion der Augen Similasan Allergisch reagierende Augen* kann lokal bei Überempfindlichkeitsreaktionen der Augenschleimhäute und Augenlider wie zum Beispiel Juckreiz, Brennen, Rötungen und Schwellungen angewendet werden. In praktischen Monodosen für unterwegs. (T&S Eye Care Management AG, 6060 Sarnen)

schnupfen-Trio komme am besten bei akuten Beschwerden zum Einsatz. Schutz für die Nasenschleimhaut Nasensprays auf Ectoin-Basis bilden einen Schutzfilm auf der Nasenschleimhaut. Diese Barriere erschwert den Pollen das Eindringen. Da es sich um ein natürliches Produkt handelt, gibt es trotz häufiger Anwendung keine pro­ blematische Gewöhnung – ideal also für eine frühzeitige und länger dauernde Prophylaxe. Ebenso haben Pestwurz-Tabletten eine anti­ allergische Wirkung. Aber auch die Zufuhr von einem Teelöffel Honig pro Tag kann helfen und zu einer verbesserten Abwehr beitragen. «Allerdings muss es sich bei Letzterem um ein regionales Produkt handeln, damit auch wirklich die Reak­ tion auf ortsüblichen Pollen bekämpft werden kann », betont Christoph Moser. Die Auswahl und Dosierung der natürlichen Heilmittel sollte immer mit einer Fachperson besprochen und individuell angepasst werden. Text: Agnes Zavala

Regeneriert die Nasenschleimhaut Triofan Heuschnupfen antiallergischer Nasenspray kann zur Behandlung und zur Vorbeugung von Symptomen einer allergischen Rhinitis angewendet werden. Typische Symptome wie eine laufende, juckende oder verstopfte Nase sowie Niesreiz können wirksam vermindert werden.

* Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Das Team der DROPA berät Sie gerne.

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Mit Pestwurzextrakt Zeller Heuschnupfen* ist ein pflanzliches Präparat, das zur Behandlung von allergischen Beschwerden an Augen, Nase und im Rachen­ raum eingesetzt wird. Mit pflanzlichen Extrakten aus den Blättern der Pestwurz. (Max Zeller Söhne AG, 8590 Romanshorn)


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Schnupfen oder Husten?

Ein hoher Cholesterinwert gehört zu den Risikofaktoren für die Entwicklung einer koronaren Herzerkrankung. Das Nahrungsergänzungsmittel mit Phytosterolen und Vitamin C gilt als wirksame Unterstützung für das Cholesterinmanagement.

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DROPA EMPFEHLUNGEN

Basisch baden

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GESUND ESSEN

Entspannt am Familientisch Für Familien kann das gemeinsame Essen zur Herausforderung werden. Ernährungsexpertin Franziska Staub weiss, wann eine ausgewogene Mahlzeit in gemütlicher Atmosphäre am besten schmeckt.

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INTERVIEW MIT FRANZISKA STAUB Frau Staub, wie lernt man als Familie einen entspannten Umgang mit Essen und Ernährung? Eine ausgewogene Ernährung ist für jede Familie erstrebenswert und machbar – aber nicht immer ein Kinderspiel. Anstatt sich also zu viel vorzunehmen, empfehle ich, eine tägliche Routine aufzubauen und den Mahlzeiten feste Zeiten zuzuteilen. Wer kann, darf gern genügend Vorbereitungszeit ein­planen. Je nach Alter des Kindes kann es bei der Zubereitung mithelfen und die Salatsauce mischen, die Kartoffeln schneiden oder den Salat waschen. Solche Routinen stärken dann auch das Gemeinschaftserlebnis. Genau. Denn man sitzt als Familie an einem Tisch und geniesst etwas Feines, das man – im besten Fall – gemeinsam geplant, eingekauft und zubereitet hat. Essen auf dem Sofa und vor dem Fernseher ist also tabu? Ja. Essen ist viel mehr als nur Nahrungsaufnahme, es hat eine soziale Komponente und stärkt den Zusammenhalt in der Familie. Daher ist es wichtig, die Mahlzeiten sitzend am Esstisch und in einer Wohlfühlatmosphäre zu geniessen – also nicht im Stehen zwischen Kühlschrank und Kücheninsel. Ein sorgfältig gedeckter Tisch, hübsche Servietten und ein schön angerichteter Teller tragen zum Erlebnis bei – schliesslich isst das Auge mit. Wie sieht es mit der Kommunikation während des Essens aus? Die erwähnte Routine ermöglicht es, Gespräche ohne Ablenkung des Handys zu führen. Während der eine etwas erzählt, kann sich der andere auf das Kauen und Zuhören konzentrieren. Gründliches Kauen erleichtert es dem Körper, die Nährstoffe besser aufzunehmen. Und je mehr Zeit wir uns für das Essen nehmen, desto deutlicher sind auch die Sättigungssignale. Wie kann man den Nachwuchs dabei unter­ stützen, sich ein gesundes Essverhalten anzueignen? Der Esstisch soll kein Erziehungsort sein, an dem das Kind ständig belehrt wird. Viele Kids brauchen 25

BSc/BFH Ernährungsberaterin SVDE, optiKal Ernährungszentrum Zug

einige Versuche, bis sie eine Mahlzeit gernhaben. Daher lohnt es sich, geduldig zu sein. Ein Trick, der fast immer funktioniert, ist, aus Gemüse Suppen zu machen oder es fein geschnitten ins Hackfleisch zu mischen. Für eine Einschätzung, ob sich das Kind ausgewogen ernährt, ist die Sicht auf die ganze Woche relevanter als auf einen einzelnen Tag. Da Kinder sich an ihren Eltern orientieren, ist es wichtig, wenn Mami und Papi ihr eigenes Essverhalten reflektieren und eine gesunde Ernährung vorleben. Soll man das Kind nach dem Essen mit einer Süssigkeit belohnen? Ein kleines süsses Dessert darf sein, aber nicht, um den Appetit zu stillen. Sinnvoller ist es, dem Kind als Snack einen Teller mit einem lachenden Gesicht aus Beeren, Rosinen und Nüssen aufzutischen und so den Körper zusätzlich mit Vitaminen und Nährstoffen zu versorgen. Auch frisch auf­ geschnittene Früchte portioniert in Schälchen machen Lust aufs Zugreifen. Soll das Kind aufessen, was auf dem Teller ist? Nein. Ein voller Teller entmutigt Kinder. Wichtig ist, die Menge abzuschätzen und lieber zu wenig als zu viel auf den Teller zu packen – einen Nachschlag kann man immer noch nehmen. Ich rate auch zu Zwischenmahlzeiten, da der Energieumsatz durch die Aktivität und das Wachstum des Kindes hoch ist. Phasenweise essen Kinder sehr einseitig oder nur sehr wenig – das ist ganz normal. Solange sie zufrieden und aktiv sind, gibt es keinen Anlass zur Sorge. Text: Andrea Decker


SYMPTOME, HILFSMITTEL UND PFLEGE

Wenn Babys zahnen

Die ersten Zähne sind ein grosser Meilenstein für Babys und Eltern. Der Freude gehen aber meistens Schmerzen voraus. Wie Sie erkennen, dass Ihr Baby zahnt, und wie Sie es unterstützen können.

Gerötete Wangen, verstärkter Speichelfluss, das Händchen im Mund: klare Vorboten, dass in naher Zukunft ein Zahn den Mund Ihres Babys schmücken wird. Die ersten Milchzähne brechen in der Regel mit sechs bis acht Monaten durch. Nach dem 30. Monat sind meistens alle 20 Zähne da, allerdings gibt es wie bei jeder kindlichen Entwicklung auch beim Zahnen individuelle Unterschiede. Die Zähne sind bereits vor der Geburt im Kiefer angelegt, noch fest umschlos­ sen vom Zahnfleisch. Langsam rücken sie hervor, bis sie das Zahnfleisch durchbrechen. 26

Dieser Prozess kann grosse Schmerzen verursa­ chen. Erste Symptome können auftreten, lange bevor der erste Zahn sichtbar ist. Spagyrik und Homöopathie Die Symptome beim Zahnen können sehr unter­ schiedlich sein. Manche Kinder reagieren mit Unruhe oder Durchfall und einem wunden Po, andere sogar mit Fieber. Es gibt aber viele Möglichkeiten, die Schmerzen des Kindes zu lindern. «Für die innerliche Behandlung emp­ fehlen wir einen Spagyrik-Spray auf pflanzlicher Basis. Auch Globuli helfen bei Schmerzen und Fieber. Ampullen zum Einnehmen, die unter anderem Kamille und Tollkirsche enthalten, wirken beruhigend und auch bei Durchfall. Bei einem wunden Po kann das homöopathische Mittel Sulfur unterstützen», erklärt Rosemarie Meyer-Strähl, dipl. Drogistin HF und Betriebs­ leiterin in der DROPA Drogerie in Cham.


Auch zur äusserlichen Behandlung gibt es unter­ schiedliche Möglichkeiten: «Äusserlich kann man Zahnöl auf die Wangen einmassieren oder Zahngel auf die betroffenen Stellen der Mund­ schleimhaut auftragen. Es gibt Zahngels auf pflanzlicher Basis und solche, die Lidocain enthalten und die schmerzende Stelle unemp­ findlich machen. Auch Beissringe oder Veil­ chenwurzeln haben eine wohltuende Wirkung, wenn die Kleinen darauf herumkauen.» Manch­ mal helfen auch harte Lebensmittel wie Brotrin­ de. Die Drogistin gibt allerdings zu bedenken: «Man muss darauf achten, dass sich die Kinder nicht verschlucken. Ideal sind Nahrungsmittel, die sich aufweichen und auflösen, wie eben Brot.» Auch Bernsteinketten schätzt MeyerSträhl als unterstützend ein. Leidet das Kind unter erschwertem Zahnen, wird auch das «Wachstumsmittel» Schüssler Salz Nr. 2 Calcium phosphoricum empfohlen.

«Die Kleinen essen Süsses, was Karies verur­ sachen kann», bestätigt Rosemarie Meyer-Strähl. Indem man gemeinsam mit dem Kind Zähne putzt, wird die Zahnpflege zu einer schönen Gewohnheit – vom ersten Zahn an. Text: Monika Mingot

Durchbruch der Milchzähne

Zahnpflege ab dem ersten Zähnchen Ist das erste Zähnchen sichtbar, sollte man das Kind spielerisch ans Zähneputzen heranführen.

9–12 Monate

17–19 Monate

Oberkiefer

Unterkiefer

12–16 Monate 23–26 Monate

23–26 Monate 12–16 Monate 17–19 Monate 8–12 Monate 6–8 Monate

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Unser Rezept für Ihr Wohlbefinden.


WINTERBLUES

Raus aus dem Stimmungstief Die dunkle und kalte Jahreszeit drückt vielen Menschen aufs Gemüt. Zum Glück gibt es natürliche Mittel, die stimmungsaufhellend, beruhigend und entspannend wirken.

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Das Stimmungstief im Winter hat einen Namen: Seasonal Affective Disorder (SAD) oder saisonal abhängige Depression wird die depressive Verstimmung in der Fachsprache genannt. Als Hauptursache für eine SAD wird der Lichtmangel im Winter vermutet – die kurzen Tage signalisie­ ren dem Körper einen veränderten Tag-NachtRhythmus. Dies wiederum bewirkt ein Ungleich­ gewicht der Hormone und Botenstoffe im Gehirn, was Stimmungsschwankungen und sogar eine vorübergehende Depression auslösen kann. Der Rückgang des Sonnenlichts führt zu einer reduzierten Produktion des Serotonins – das ­sogenannte Gute-Laune-Hormon – und stört in der Folge den Melatoninspiegel, der Schlaf und Stimmung regelt. Die Winterdepression zählt zu den leichten bis mittelschweren Depressionen. Zu den typischen Symptomen gehören Traurigkeit und Niederge­ schlagenheit und/oder Müdigkeit, Erschöpfung, Energielosigkeit, Unausgeglichenheit, Freudlosig­ keit, Gereiztheit, Schlafstörungen oder auch eine zunehmende Lust auf Süsses. Studien zufolge sind Frauen häufiger von einer SAD betroffen als Männer, und während im Mittelmeerraum saisonal abhängige Depressionen weniger bekannt sind, kommen sie in Nordeuropa häufi­ ger vor als beispielsweise in der Schweiz. Duftende Öle mit nachhaltiger Wirkung Viel Bewegung an der frischen Luft sowie eine ausgewogene Ernährung machen ein Stim­

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mungstief erträglicher. Wenn allerdings die Symptome länger anhalten oder verstärkt auftreten, kommen als Stimmungsaufheller verschiedene Phytopharmaka infrage. Um mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu vermeiden, sollten Betroffene sich vor der Einnahme von einer Fachperson beraten lassen. Johanniskraut kann bei leichten bis mittelschweren Depressionen helfen. Be­ gleiten Schlafstörungen und/oder innere Unruhe die SAD, können Präparate mit Baldrianwurzel (beruhigend, schlaffördernd), PassionsblumenExtrakt (angstlösend, entspannend), Hopfenzap­ fen oder Melissenblätter (beruhigend) hilfreich sein. Bei Unruhezuständen mit ängstlicher Verstimmung ist Lavendelöl als Ergänzung empfehlenswert. Auch mit Aromatherapie kann man den Winterblues mildern. Besonders wirksam sind dafür ätherische Öle aus Zitrone, Bergamotte, Mandarine oder Orangenblüten. Diese Öle kann man verwenden, indem man zum Beispiel ein paar Tropfen in eine Duftlampe oder ins Badewasser träufelt und den Duft tief und entspannt einatmet. Täglich eine Dosis Licht Professionelle Lichttherapiegeräte verwenden ein Tageslichtspektrum mit einer Stärke von mindestens 10'000 Lux. Dies entspricht ungefähr der Intensität des Sonnenlichts und soll dabei helfen, das Gleichgewicht wichtiger Botenstoffe und Hormone wiederherzustellen. Achtung: Eine Lichttherapie in Kombination mit der Einnahme

Für starke Nerven Burgerstein Mood enthält Safran- und Melissenextrakt sowie ausgewählte Mikronähr­ stoffe wie Vitamin B6, B12 und Niacin, die zu einer normalen psychischen Funktion und einer normalen Funktion des Nervensystems beitragen.

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von Johanniskraut ist nicht ratsam, weil Johan­ niskraut lichtempfindlich macht und es zu einer sogenannten phototoxischen Reaktion – einer Hautveränderung durch direkte Wechselwirkun­ gen zwischen einer chemischen Substanz, dem UVA-Licht und körpereigenem Gewebe – kommen kann.

DROPA EXPERTIN

INTERVIEW MIT MELANIE WALDVOGEL

Dipl. Drogistin HF und Betriebs­ leiterin der DROPA Drogerie Wil

Vorbeugen ist besser als heilen Wer jedes Jahr erneut von einer SAD geplagt wird, versucht dieser am besten rechtzeitig vorzubeugen. Bereits im Herbst kann man die Produktion des Glückshormons Serotonin im Körper ankurbeln und möglichst viel Tageslicht bei Spaziergängen in der Natur tanken. Das fördert die Aufnahme von Sonnenlicht und damit gleichzeitig die Produktion von Serotonin. Auch mit Lebensmitteln können Sie Ihren Serotonin­ spiegel erhöhen, etwa mit Bananen, Datteln, Feigen und Fisch. Das darin enthaltene Serotonin gelangt zwar nicht direkt ins Gehirn, da es nicht durch die Blut-Hirn-Schranke dringen kann. Dies schafft jedoch die Serotonin-Vorstufe Trypto­ phan, das in besagten Lebensmitteln vorkommt.

Zu welchen Mitteln raten Sie, wenn die Stimmung im Winter sinkt? Positiv auf das Gemüt wirken Präparate mit Johanniskraut, B-Vitami­nen, Safran oder auch eine VitaminD-Supplementierung. Ätherische Zitrusöle mit Grapefruit oder Bergamotte beleben Geist und Stimmung. Ich empfehle, die Öle in einer Duftlampe, einem Stift oder in einem Bad anzuwenden. Auch einen Tropfen davon in die Fusscreme geben und damit die Fusssohlen sanft massieren kann Wunder wirken.

Text: Christina Bösiger

Welche Ernährungstipps empfehlen Sie bei Antriebslosigkeit? Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Gemüse und Obst. Damit der Energiehaushalt oben bleibt, benötigt der Körper B-Vitamine, die unter anderem in Vollkornprodukten enthalten sind. Ebenfalls gilt es, auf eine Vitamin-D-reiche Ernährung zu achten und regelmässig Fisch zu essen. Zum Naschen empfehle ich ein Stückchen Schokolade, die mindestens 70 Prozent Kakao enthält. Wie kann man dem Winterblues am besten vorbeugen? Am besten beginnt man frühzeitig mit einer guten Versorgung mit Vitamin D und regelmässiger Bewegung an der frischen Luft – das stärkt das Immunsystem. Ganz wichtig: Pausen einbauen, Stress reduzieren und Aktivitäten einplanen, die Freude bereiten. 31


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GESICHTSPFLEGE IM WINTER

Das braucht die Haut jetzt Gegen die Herausforderungen der kalten Jahreszeit ist mehr als ein Kraut gewachsen. Wer seine Pflegeroutine anpasst, kann dem Winter entspannt die kalte Schulter zeigen.

Für das grösste Organ des Menschen bedeutet der Winter Stress. Bei sinkenden Temperaturen drosseln die Talgdrüsen ihre Produktion, zusätz­ lich entzieht die trockene Luft der Haut Feuch­ tigkeit. Sie verliert an Elastizität, wird trocken und spröde. Es besteht die Gefahr, dass sie ihre Schutzfunktion nicht mehr erfüllen kann. Martina Erni, dipl. Drogistin HF und Betriebs­ leiterin der DROPA Drogerie Apotheke ZürichAffoltern, rät deshalb, die Pflegeroutine der Jahreszeit anzupassen: «Genauso wie wir uns im Sommer anders kleiden als im Winter, sollten wir auch unsere Haut anders pflegen. Das richtige Produkt nährt, befeuchtet und schützt.» Welche Creme die richtige ist, hängt aber vom individuel­ len Hauttyp ab. Als Faustregel gilt: Spannt sie trotz des Eincremens, er­füllt das Produkt die Bedürfnisse der Haut nicht. «Grundsätzlich nicht empfehlenswert sind Cremes oder Lotionen mit einem hohen Anteil an Vaseline bzw. Paraffin­ öl. Dieses Nebenprodukt der Erdöldestillation besteht aus sehr grossen Molekülen, die sich wie ein Film auf die Haut legen.» Maskenkraft Damit die Haut die Feuchtigkeit und Wirkstoffe gut aufnehmen kann, sollte wöchentlich ein 38

Peeling gemacht werden. Es entfernt die ab­ gestorbenen Schüppchen und bereitet die Haut optimal auf zusätzliche Pflegeschritte vor. «Ein- bis zweimal die Woche eine Gesichtsmaske anzuwenden, ist eine wunderbare Möglichkeit, die Haut mit wertvollen Inhaltsstoffen zu versor­ gen, die nähren, beruhigen und aufbauen», erklärt die Expertin. «Gerade die Partie rund um Mund und Nase, die oft stundenlang unter einer Schutzmaske steckt und nicht selten mit Rötun­ gen oder Reizungen reagiert, ist dankbar für diese Extraportion Pflege.» Starke Wintersonne Während UV-Schutz im Sommer selbstverständ­ lich ist, geht er im Winter gern vergessen. Wer einen Tag im Freien verbringt, sollte Gesicht, Hals und Lippen mit einer Sonnencreme mit UVAund UVB-Filter schützen. Sind die Temperaturen beim Skifahren oder Schlitteln tief, empfiehlt es sich, zusätzlich eine Coldcream zu verwenden. Sie schützt vor äusseren Einflüssen, kurbelt die Regeneration trockener Haut an und wirkt Spannungsempfinden sowie Rötungen entgegen. Hilfe aus der Natur Auch von innen kann die Haut gegen winterliche Strapazen gestärkt werden, etwa mit mindestens


Gehaltvolles Öl Die Nachtkerzenöl-Kapseln von Naturage bieten eine Quelle von essenziellen Fettsäuren der Ome­ ga-6-Gruppe, die die Haut pflegen und schützen. Das in den Kapseln enthaltene Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

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B e a u t y-Kn i g g e • Zu häufiges Duschen und zu lange, heisse Bäder können die Lipide aus dem Schutzfilm der Haut lösen und sie austrocknen. Das gilt auch für Seifen oder Pflegeprodukte mit Alkohol, Duft- und Farbstoffen. • Leichte Körperlotionen auf Wasser­ basis reichen im Winter nicht aus. Eine reichhaltige Bodybutter oder ein Körperbalsam mit hohem Fettanteil befeuchten die Haut besser. Geeignet sind auch Körperöle, die auf der feuchten Haut aufgetragen werden. • Im Winter gehen die Füsse oft vergessen, weil sie die meiste Zeit in dicken Socken stecken. Spezielle Fussmasken spenden Feuchtigkeit und machen Zehen und Sohlen weich und geschmeidig. • Ein exzessives Desinfizieren der Hände sollte vermieden werden, dabei trocknet die Haut aus. Gönnen Sie auch Ihren Händen täglich eine geeignete Pflege.

1,5 Liter Wasser oder ungesüsstem Kräutertee pro Tag. Zudem benötigt die Haut verschiedene wichtige Nährstoffe, Vitamine und ungesättigte Fettsäuren, um richtig funktionieren zu können. «Nachtkerzenöl unterstützt die natürliche Feuch­ tigkeitsbarriere der Haut», sagt Martina Erni. «Gern empfehle ich den Kundinnen und Kunden auch eine individuell gemischte spagyrische Mischung. Bei trockener Haut arbeite ich dabei mit verschiedenen pflanzlichen Essenzen. Rosa damascena hilft bei trockenen Schleimhäuten, Sarsaparilla bei trockener, schuppiger Haut und Natrium chloratum kann den Wasserhaushalt unterstützen.» Text: Barbara Lienhard

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VON DER STRASSE

zurück ins Leben


Aufgrund einer psychischen Erkrankung geriet Sandra Brühlmann in eine Medikamenten- und Alkoholabhängigkeit und wurde obdachlos. Im Gespräch erzählt sie uns, wie es ihr gelungen ist, aus der Abwärtsspirale herauszukommen und warum sie ihr Bett in Ehren hält.

Sandra Brühlmann wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf und geriet früh in einen destruktiven Strudel aus psychischen Proble­ men, Sucht und Gewalt. Ihre Geschichte scho­ ckiert. Sie zeigt aber auch, dass es möglich ist, mit starkem Willen und etwas Hilfe in einen gere­ gelten Alltag zurückzufinden. Heute arbeitet Sandra Brühlmann als Surprise-Stadtführerin in Zürich. Mit ihrer authentischen und ehrlichen Art zeigt sie anhand ihrer persönlichen Erlebnisse als Obdachlose auf, dass Not und Armut auch in der Schweiz existieren. Frau Brühlmann, Sie haben eine bewegte Biografie. Was mögen Sie davon erzählen? Meine Erinnerungen sind verschwommen, aber zusammen mit Surprise und einigen Familienmitgliedern konnte ich vieles rekonstruieren und verarbeiten. Mit 14 Jahren bekam ich psychische Probleme, hatte Angstzustände und Panikattacken. Ich zog früh von zu Hause aus. In meiner damaligen Beziehung erlebte ich viel Gewalt und Lügen. Das zog sich wie ein roter Faden weiter: In Beziehungen geriet ich in Abhängigkeiten, verlor immer wieder die Arbeitsstelle, hatte mit 19 Jahren schon hohe Schulden und Betreibungen. Es war ein Auf und Ab. Eine Zeit lang lebte ich bei einer bekannten Familie, die mir half, einen geschützten Arbeitsplatz zu finden, wo ich eine Ausbildung zur Töpferin machen konnte. Ich ging auf Entzug und machte eine Therapie.

Was geschah dann? Durch einen neuen Freund kam ich wieder in Kontakt mit Alkohol. Auch der Wechsel aus dem geschützten Rahmen in den regulären Alltag überforderte mich total. Ich trank, bekam Depressionen und Panikattacken. Ich verbarrikadierte mich in meiner Wohnung, ging kaum noch raus. Irgendwann suchte ich Hilfe bei einem Psychiater. Er verschrieb mir drei Antidepressiva in zu hoher Dosis. Damals hatte ich eine neue Stelle im Bäckerei- und Konditoreiverkauf, für die ich früh aufstehen musste. Um besser aus dem Bett zu kommen, verschrieb mir der Psychiater zusätzlich Ritalin. Innerhalb kürzester Zeit nahm ich 57 Ritalin pro Tag. Die hohe Dosis löste bei mir eine starke Psychose aus. Ich erlebte die Realität ganz anders, hörte Stimmen, hatte Zusammenbrüche und Wahnvorstellungen. Durch das Ritalin blieb ich fünf bis sechs Tage am Stück wach. Dazu trank ich zwischenzeitlich drei Flaschen Wodka am Tag. Wie lange hielt dieser Zustand an? Das ging ein paar Jahre so und wurde immer schlimmer. Während dieser Zeit sind mir schreckliche Dinge widerfahren: Ich wurde ausgenutzt, vergewaltigt, hauste in einer verwüsteten Wohnung. Ich war allein. Die Nachbarn halfen mir nicht. Einmal rief ich in der Drogenfachstelle an und bat um Hilfe. Dort sagte man mir, ich solle wieder anrufen, wenn es wirklich schlimm sei. Da gab ich auf. Am Ende lebten Sie auf der Strasse. Wie kam es dazu? Die Polizei kam wegen eines Nachbarn ins Haus und wollte mich befragen. Paranoid, wie ich war, wollte ich ihre ID sehen und habe einen der Polizisten aus meiner Wohnung geschoben. Daraufhin drückten sie mich auf den Boden, legten mir Handschellen an und steckten mich in die Ausnüchterungszelle. Sie schalteten die KESB ein

Zur Person Alter: 39 Jahre Hobbys: Velo fahren, Training, basteln Das motiviert mich: fröhliche Menschen, Besucherinnen und Besucher meiner Führungen Das gibt mir Kraft: Freunde, Familie, das Surprise-Team, mein Bett, Natur und Tiere

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und ich erhielt eine Beiständin. Diese versprach, meine Wohnung aufräumen zu lassen. Für diese Zeit besorgten sie mir ein Hotel, aus dem ich aber rausgeworfen wurde, weil ich alkoholisiert war. Eine Woche verbrachte ich auf der Strasse. In der letzten Nacht liess mich eine Nachbarin ins Haus und ich schlief im Keller. Am nächsten Morgen standen Beiständin und Verwaltung vor mir und ich wurde gezwungen, die Kündigung zu unterschreiben. Ich hatte keine Kraft, mich zu wehren. Und dann war ich obdachlos. Wie sah Ihr Alltag auf der Strasse aus? Mit einer Psychose auf der Strasse zu leben, war schwierig. Ich hing viel rum und trank Alkohol. Ich fühlte mich einsam und hilflos. Die Kälte setzte mir zu, ich wurde beklaut, hatte oft Hunger. Ich lief sehr viel, auch nachts, um mich warmzuhalten. Als Obdachlose wird man überall weggeschickt. Wenn ich auf einer Bank geschlafen habe, kam die

FRAUENARMUTSTOUR «SCHATTENWELTEN» Mit den sozialen Stadtrundgängen macht Surprise das Thema Frauen­ armut sichtbar. Erfahren Sie auf der Tour von Sandra Brühlmann im Zürcher Kreis 4, was es bedeu­ tet, aus dem sozialen Netz zu fallen. Auch in Basel und in Bern werden Frauenarmutstouren angeboten, mehr unter surprise.ngo/frauenarmutstouren.

Polizei und sagte, ich müsse im Sitzen schlafen – um das Stadtbild zu wahren. Man schläft nie tief und ist immer in Alarmbereitschaft. Zwar habe ich probiert, eine Wohnung zu finden, aber ich schaffte es nicht, bei der Zentralen Abklärungs- und Vermittlungsstelle Termine einzuhalten. Mit welchen Gefahren waren Sie konfrontiert? Einige Leute im Ausgang wurden unter Alkoholeinfluss sehr aggressiv und haben es an Obdachlosen ausgelassen. Ich schloss mich zum Schutz vor Übergriffen und Gewalt mit Männern zusammen. Zusammenhalt oder Solidarität unter Frauen spürte ich nicht. Am Ende schaute jede und jeder nur auf sich. Das Leben auf der Strasse ist ein Überlebenskampf. Wo haben Sie in dieser Zeit Unterstützung gefunden? In der Wohn- und Arbeitsgemeinschaft Suneboge. Lange Zeit bin ich nicht dorthin, weil der Männeranteil in solchen Institutionen sehr hoch ist. Und weil ich fand, ich gehöre da nicht hin. Obwohl ich obdachlos und süchtig war, wollte ich es nicht wahrhaben. Als der Winter bevorstand, bewarb ich mich dann doch. Ich wusste, ich halte die Kälte nicht aus. Als ich dann einziehen durfte und das Bett vor mir sah, war ich so froh! Seitdem versuche ich, einmal im Monat mein Bett zu ehren. 43


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«Das Leben auf der Strasse ist ein Überlebenskampf.»

Sie schafften den Weg aus der Obdachlosigkeit zurück in einen geregelten Alltag. Wie ist Ihnen das gelungen? Nach den Monaten auf der Strasse lebte ich zweieinhalb Jahre im Suneboge und dann weitere zweieinhalb Jahre in der Aussenwohngruppe, wo ich mich wieder auf die Selbstständigkeit vorbereiten konnte. Gleich im ersten Jahr setzte ich das Ritalin ab und konnte mich so endlich aus meiner Psychose befreien. Ich beschloss: So benebelt will ich nicht mehr durchs Leben gehen. Meinen Alkoholkonsum habe ich dann in Monatsschritten reduziert. Bis ich auf null war. Im März sind es acht Jahre ohne Alkohol. Wie sieht Ihr Alltag heute aus? Ich lebe allein, halte meine Termine ein, habe gute Freundinnen und Freunde, besuche meine Gross­eltern und auch meine Eltern. Ich arbeite bei Surprise und mache inzwischen eine bis zwei Führungen pro Woche.

sagen: Schaut nicht weg. Wir haben lange überlegt, ob wir die Fotos, die die Polizei von meiner Wohnung gemacht hat, zeigen. Aber ich will es nicht verstecken. Sonst würde wieder nicht ans Licht kommen, was Menschen in solchen Situationen durchmachen. Die Besucherinnen und Besucher geben mir aber auch sehr viel Halt. Lange Zeit bin ich nicht verstanden worden, deshalb fühlt sich das Verständnis, das mir die Leute auf den Touren entgegenbringen, so schön an. Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft? Ich möchte den Stempel meiner Vergangenheit loswerden. Die Vergangenheit legt mir oft Steine in den Weg, sei es bei der Fahrprüfung oder bei der Ausbildung. Ich würde gern eine Peer-Ausbildung machen, um meine Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen zur Unterstützung anderer Betroffener einzusetzen. Ich möchte einfach als normaler Mensch wahrgenommen werden. Text: Julia Kliewer, Fotos: Herbert Zimmermann

Was möchten Sie mit den Führungen erreichen? Ich möchte die Menschen dafür sensibilisieren, dass es auch in der reichen Schweiz Not gibt. Ihnen 45


DROPA EXPERTIN PRIVAT

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persönlich Daniela Vonarburg Dipl. Drogistin HF und Inhaberin DROPA Marbet, Balsthal 2007 übernahm Daniela Vonarburg die Geschäftsleitung der Drogerie in Balsthal, seit 2009 ist sie deren Inhaberin. Die Drogistin ist kreativ: sei es beim Nähen, Plotten oder bei der Gartenarbeit.

Ein gelungener Wintertag Skifahren in den Bergen mit der ganzen Familie, natürlich bei tollen Schneeverhältnissen und viel Sonnenschein.

Das erfüllt mich in meinem Beruf Der direkte Kontakt mit Kundinnen und Kunden, individuell auf ihre Bedürfnisse eingehen zu dürfen und gemeinsam für jedes Anliegen eine Lösung zu finden.

So pflege ich meine Haut Ich setze das ganze Jahr auf die Detox Purifying Linie von Mettler 1929.

Liebste Feierabendmusik Das Surren meiner Nähmaschine und das Lachen bei Gesellschaftsspielen mit der Familie. Eine langjährige Leidenschaft Das Nähen, vor allem Taschen in jeder Art und Form, sowie Plotten, um Geschenken eine ganz persönliche Note zu verleihen.

Etwas, was ich mir für 2022 vorgenommen habe Die Zeit mit der Familie und Freunden jederzeit bewusst in vollen Zügen geniessen. 46

Das steht immer im Kühlschrank Ben’s Ginger, das Ingwerkonzentrat ist für alles Mögliche einsetzbar und ein wahrer Frischekick.


Zwei DROPA Mitarbeitende geben Einblick in ihr Leben. Was bewegt sie, was empfehlen sie?

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Alessandro Capponi Apotheker und Betriebsleiter der DROPA Drogerie Apotheke Dreispitz in Basel Alessandro Capponi ist seit August 2020 Co-Leiter in der DROPA im Dreispitz. Der gebürtige Italiener mag Birchermüesli und die grosse Schweizer Käseauswahl.

Deshalb bin ich Apotheker Damit ich anderen Menschen bei Beschwerden helfen kann. Ausserdem fasziniert mich der medizinische Hintergrund, wie Krankheiten entstehen und Medikamente wirken und helfen können.

Ein Ort, den ich in den letzten zwölf Monaten entdeckt habe Die Lauchernalp im Lötschental. Die malerische Aussicht von der Bergspitze auf das Wolkenmeer ist atemberaubend.

Das braucht es für einen guten Start in den Tag Birchermüesli, frische Luft und Bewegung.

Liebstes Schweizer Gericht In der Schweiz schätze ich die vielfältigen Käsesorten. Auch das Brunchen habe ich hier kennengelernt und mache es sonntags sehr gerne.

Tipp für gepflegte Männerhände Eine rückfettende, schwach saure Seife sowie Handschuhe bei der Gartenarbeit, beim Heimwerken, Geschirrspülen sowie bei kaltem Wetter. Regelmässiges Eincremen im Winter und nach der Händedesinfektion. 47

Eine Person, deren Schaffen mich beeindruckt Der indische Erfinder und Unternehmer Arunachalam Muruganantham. Mich beeindrucken die anhaltende Motivation, Selbstlosigkeit und die positiven Auswirkungen seiner Handlungen.

Sportliche Abwechslung zum Berufsalltag Joggen im Allschwiler Wald. Text: Isabelle Koller


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Wir gratulieren Annemarie Hostettler, Kundin in der DROPA Drogerie Roth in Herzogenbuchsee, ganz herzlich zum Gewinn des Gutscheins vom Wettbewerb aus der DROPA Balance 10/21. Wir wünschen eine erlebnisreiche Rundreise an der Küste Dalmatiens.


WAS IST ES? Findest du die Namen der abgebildeten Sportarten? Die Lösung ergibt eine Jahreszeit.

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Impressum DROPA Balance Februar 2022 Erscheint zehnmal im Jahr Herausgeber: DR. BÄHLER DROPA AG Binzstrasse 38, 8045 Zürich Tel. 044 284 80 80, Fax 044 284 80 89 E-Mail: info@dropa.ch Gesamtauflage: 621'732 (WEMFbeglaubigt, Basis 2020/21) Gesamtleitung: Andrea Hofstetter Mitwirkende: Walter Käch, Angela Schwab, Andrea Wingeier, Johnny Schuler, Isabelle Koller Bilder: Adobe Stock Druck: AVD Goldach Papier: Umschlag 100 % Recycling-Papier, Inhalt Schweizer Recycling-Papier Produkte und Angebote sind je nach DROPA Standort verschieden.

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Referenzen: 1. Silverstein S, Yeu E, Tauber J, et al. Symptom Relief Following a Single Dose of Propylene Glycol-Hydroxypropyl Guar Nanoemulsion in Patients with Dry Eye Disease: A Phase IV, Multicenter Trial. Clin Ophthalmol. 2020;14:3167-3177. 2. Ketelson H, Rangarjan R. Pre-clinical evaluation of a novel phospholipid nanoemulsion based lubricant eye drops. Poster presented at ARVO 2017, Baltimore, MD. Beachten Sie die Gebrauchsanweisung/Packung mit den vollständigen Anwendungshinweisen und wichtigen Sicherheitshinweisen. Alcon Deutschland GmbH; Freiburg im Breisgau (Deutschland); www.de.alcon.com | Alcon Ophthalmika GmbH; Wien (Österreich) www.alcon.at | Alcon Switzerland SA, Zug (Schweiz), www.alcon.ch DACH-SYX-2100011 11/21 © 2021 Alcon


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