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30. Januar 2014, 53. Jahrgang, Nr. 5

FRAGEN AN

Anuschka Bürkli, Bodenlegerin aus Würenlos.

PP 5432 Neuenhof

Künftig keine Rückenschulung mehr An der Würenloser Schule gibt es künftig keine Rückenschulung durch Fachpersonen mehr. Dafür wird der Schulsport gesichert. MELANIE BÄR

Sie haben an der 4. Schweizer Meisterschaft der Boden- und Parkettleger die Goldmedaille gewonnen – was war das für ein Gefühl? Das war

überwältigend, ich konnte es fast nicht glauben. Es war auch schön, dass sich alle total mit mir gefreut haben. Bodenlegerin ist ein anstrengender Beruf – sind Sie abends müde? In

den ersten drei Monaten der Lehre bin ich überall eingeschlafen, sobald ich mich hingesetzt habe. Der Arbeitsalltag ist schon ein Unterschied zum Schulalltag. Es hat ein Weilchen gedauert, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und gehe jetzt meist direkt nach der Arbeit noch ins Fitness. (ska) Artikel S. 16/17

Sieben Jahre lang brachte Physiotherapeutin Daniela Rota den Würenloser Kindergärtlern und Unterstufenschülern spielerisch die Rückenanatomie näher. Viermal pro Jahr besuchte sie die Kinder im Schulzimmer oder vernetzte das Gelernte in der Turnhalle beim Bewegen. Nach den Sportferien wird dieses Angebot gestrichen. Nicht aus finanziellen Gründen, wie Schulpflegepräsident Rainer Kirchhofer auf Anfrage der Limmatwelle sagte. «Wir wollen einen Teil des Geldes, welches für die Rückenschulung aufgewendet wurde, vermehrt im Bereich Schulsport investieren, um diesen langfristig zu sichern», begründet Kirchhofer. Dieser biete ein breites Angebot, von dem viele Kinder lange profitieren. Bericht Seite 18

Schulsport: Im April mit dem Kurs «Skaten, Balancieren und mehr».

Foto: Archiv

INHALT WETTINGEN NEUENHOF KILLWANGEN SPREITENBACH WÜRENLOS KIRCHEN AGENDA

2–7 7–9 10 10–13 14–19 19 20

Bäckerei · Konditorei · Apéro-Service www.limmatbeck.ch Neu: Neuenhof, Sonntag offen Spreitenbach, Sonntag offen Würenlos


Gemeinde Wettingen

Einwohnerrat Beschlüsse vom 23. Januar 2014 1. 1.1 1.2 1.3 1.4 1.4.1 1.4.2 1.5 1.5.1 1.5.2 1.6 1.6.1 1.6.2 1.6.3

1.7

2. 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7

3.

Es werden gewählt: Als Präsident des Einwohnerrates für die Amtsdauer 2014/2015: Josef Wetzel Als Vizepräsident des Einwohnerrates für die Amtsdauer 2014/2015: Paul Koller Als Stimmenzähler für die Amtsdauer 2014/2015: Martin Rufer, Ruth Jo. Scheier Finanzkommission Als Mitglieder für die Amtsperiode 2014/2017: Jürg Baumann, Alain Burger, Daniel Frautschi, Reto Huber, Christian Pauli, Leo Scherer Kleiner, Christian Wassmer Als Präsident: Christian Wassmer Geschäftsprüfungskommission Als Mitglieder für die Amtsperiode 2014/2017: Andreas Benz, Markus Haas, Hansjörg Huser, Jürg Meier Obertüfer, Orun Palit, Sandro Sozzi, Helen Suter Als Präsident: Markus Haas Gemeindeabgeordnete in Gemeindeverbänden Als Abgeordnete des Gemeindeverbandes Kehrichtverwertung Region Baden-Brugg für die Amtsperiode 2014/2017: Luca Cioni, Daniel Frautschi, Michael Merkli Als Abgeordnete des Gemeindeverbandes Krematorium Region Baden für die Amtsperiode 2014/2017: Irene Gantenbein, Walter Leutwyler Als Abgeordnete des Gemeindeverbandes Abwasserverband Region Baden Wettingen für die Amtsperiode 2014/2017: Bernhard Blaser, Roland Brühlmann, Werner Häfliger. Als Stellvertreter der Abgeordneten: Dacfey Dzung, Marco Kaufmann, Daniel Kost Als Mitglieder des Wahlbüros für die Amtsperiode 2014/2017: Fabienne Blöchlinger, René Bosshard, Carmen Brühlmann, Lia Vogel, Karin Hörhager, Beat Huser, Meinrad Jäger, Gabriela Keller, Maia Kleiner, Isabel Konezciny, Désirée Mollet, Bernadette Müller, Sylvia Scherer, Martin Spörri, Hermann Steiner, Hildegard Suter, Sara Trifkovic Die Entschädigung für die Amtsperiode 2014/2017 werden wie folgt festgesetzt: Das Sitzungsgeld für die ordentlichen Sitzungen des Einwohnerrates beträgt Fr. 100.–. Die Entschädigung für den Einwohnerratspräsidenten oder die -präsidentin beträgt Fr. 1875.–. Die Entschädigung für den Vizepräsidenten oder die Vizepräsidentin beträgt Fr. 625.–. Die Entschädigung für den Präsidenten oder die Präsidentin der GPK beträgt Fr. 625.–. Die Entschädigung für den Präsidenten oder die Präsidentin der Finanzkommission beträgt Fr. 6000.– (Pauschale exkl. ordentlicher Sitzungsgelder). Die Entschädigung für ein Mitglied der Finanzkommission beträgt Fr. 3000.– (Pauschale exkl. ordentlicher Sitzungsgelder). Die Entschädigung für die übrigen Funktionen richtet sich nach der gemeinderätlichen Verordnung für die Auszahlung von Sitzungs- und Taggeldern. Das Protokoll der Sitzung vom 19. Dezember 2013 wird genehmigt.

Der Beschluss unter Ziffer 2 unterliegt dem fakultativen Referendum und wird rechtskräftig, wenn innert 30 Tagen, von der Publikation in der Limmatwelle (30. Januar 2014) an gerechnet, das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwohnerrat

GEMEINDERAT WETTINGEN Gemeinde Wettingen

Verkehrsbeschränkungen Utostrasse; Schönaustrasse bis Stadtgrenze Baden – Verbot für Motorwagen und Motorräder von beiden Seiten, ausgenommen Zubringerdienst Austrasse; Schönaustrasse bis Stadtgrenze Baden – Verbot für Motorwagen und Motorräder von beiden Seiten, ausgenommen Zubringerdienst Altenburgstrasse; Schönaustrasse bis Ein-/Ausfahrt Parkplatz Schwimmbad Baden – Verbot für Motorwagen und Motorräder von beiden Seiten, 06.00 bis 09.00, ausgenommen Zubringerdienst Nägelistrasse; Schönaustrasse bis Seminarstrasse – Verbot für Motorwagen und Motorräder von beiden Seiten, ausgenommen Zubringerdienst Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind an den Gemeinderat Wettingen zu richten. Die Einsprache hätte einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Für die 30-tägige Einsprachefrist ist die Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau vom 31. Januar 2014 massgebend. DER GEMEINDERAT


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WETTINGEN

Römisch-Katholische Kirchgemeinde Die Kirchgemeinde Wettingen sucht per 1. März 2014 oder nach Vereinbarung eine motivierte und engagierte Person als

Leiter oder Leiterin (25%) für unseren Mittagstisch «Tiramisu» Aufgabenbereich: – Menüplanung und Kochen an 3 Wochentagen während der Schulzeit (Montag/Mittwoch/Freitag) für bis zu 20 Oberstufenschüler/innen – Mitbetreuung der Schüler/innen während der Mittagszeit (zusammen mit einem Jugendarbeiter / einer Jugendarbeiterin) – Ansprechperson für Eltern und Schule – Koordination mit der Jugendarbeit Wettingen – Buchhaltung, Rechnungswesen, Budgetkontrolle – Werbung, Öffentlichkeitsarbeit Erwartungen: Sie verfügen über eine abgeschlossene Berufslehre, idealerweise Koch/Köchin, mit kaufmännischer Zusatzausbildung sowie über entsprechende Erfahrung in den Bereichen Kochen und Administration. Die Bereitschaft für und mit Jugendlichen zu arbeiten, setzen wir voraus. Als gefestigte, kreative und spontane Persönlichkeit mit Praxiserfahrung sind Sie gewohnt, Verantwortung zu übernehmen, auf Menschen zuzugehen und selbstständig und zuverlässig zu arbeiten. Ihr Organisationstalent und die Kommunikationsstärke wissen Sie zielorientiert einzusetzen. Wir bieten Ihnen: – Einen eigenen modern eingerichteten Büroarbeitsplatz und eine praktisch eingerichtete Familienküche – Arbeit in einem motivierten Kleinteam – Einführung in die Betriebsabläufe – Jahresarbeitszeit Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen. Diese sind einzureichen an: Katholische Kirchgemeinde Wettingen Klosterstrasse 12 5430 Wettingen Für Auskünfte steht Ihnen der Leiter Jugendstufe Wettingen, Herr Reto Villiger, Tel. 056 437 08 59, gerne zur Verfügung. Informationen über die Jugendstufe finden Sie unter www.jugendstufe-wettingen.ch.

AUS DEM GEMEINDERAT Schulhauswart Heinz Wey geht in Pension In diesen Tagen geht Schulhauswart Heinz Heinz Wey Foto: zVg Wey vorzeitig in Pension. Über ein Vierteljahrhundert hat er sich für die Instandhaltung der Bezirksschule in Wettingen eingesetzt. Seine Frau Brigitta hat ihn dabei tatkräftig unterstützt. Gemeinderat und Mitarbeitende, aber auch Lehrpersonen, Schülerinnen, Schüler und Vereinsmitglieder haben Heinz Wey während seiner langjährigen Tätigkeit im Schulhaus kennen- und schätzen gelernt. Der Gemeinderat dankt ihm für den engagierten und loyalen Einsatz. Für die Zukunft wünschen Gemeinderat und Mitarbeitende dem rüstigen Pensionär und seiner Ehefrau alles Gute bei bester Gesundheit. INSERAT Familie sucht in Wettingen für Eigenbedarf Liegenschaft (Neubau, Umbau-, Renovationsobjekt, Ein- oder Zweifamilienhaus) oder Bauland Keine Spekulation. Bedingung: mind. 7½ Zimmer resp. ca. 300 m² Wohnfläche, gut besonnt mit Abendsonne. Kontaktaufnahme unter 079 404 75 40

NOTFALLDIENSTE Notfallapotheke

Tierärztlicher Notfalldienst

Notfalldienst der Apotheken im Bezirk Baden:

Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen.

24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600

1. und 2. Februar

Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

Peter Sandmeier Täfernstrasse 11b 5405 Dättwil Tel. 079 337 78 38

Spitex Neuenhof Tel. 056 406 23 23 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86

An Sonntagen ist für Wahlen und Abstimmungen nur noch die Urne im Rathaus geöffnet Mehr als 95 Prozent der an Wahlen und Abstimmungen teilnehmenden Stimmberechtigten reichen ihre Unterlagen auf dem Postweg ein. Bis Ende 2013 waren an den Abstimmungssonntagen in der Zeit von 9 bis 10 Uhr die Urnen an den Standorten Rathaus, Elite, Bahnhof und Schulhaus Zehntenhof geöffnet. Aufgrund der gemessenen Frequenzen an den Aussenstandorten hat der Gemeinderat beschlossen, die Urnenöffnung und damit die persönliche Stimmabgabe im Rathaus vorzusehen.

Urne nur noch im Rathaus.

Foto: zVg


WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2014

WETTINGEN

Der Einwohnerrat hat eine neue Spitze Josef Wetzel (SP) wird zum neuen Einwohnerratspräsidenten und Paul Koller (CVP) zum Vize gewählt. Mit 48 von 49 Stimmen wurde Josef Wetzel (SP) zum neuen Präsidenten des Einwohnerrats gewählt. Er bedankte sich herzlich für die Wahl und das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt. Paul Koller, der neu gewählte Vize, erhielt 44 von 46 Stimmen. Die beiden werden ihr Amt nun zwei Jahre ausüben, genauso wie die Stimmenzähler, über

«Ich bin langsam politisiert worden»

LAURA LOOS

Fotos: ll

Wahlen dominierten die erste Einwohnerratssitzung.

Wettinger schwammen wieder ganz vorne mit Am 18. Januar fanden die Aargauer SchwimmMeisterschaften für Behinderte in Aarau statt. Die Behindertensportgruppe BSG Wettingen schwamm wieder ganz vorne mit. Der Schwimmwettkampf wurde von der Behindertensportgruppe Aarau und dem Schwimmclub Aarefisch organisiert. 28 Athletinnen und Athleten nahmen an den wiederum spannenden Wettkämpfen teil. Insgesamt gewannen die Wettinger 11× Gold, 8× Silber und 2× Bronze. Auch an den Staffelwettkämpfen über 4×25 und 4×50 Meter Freistil waren die Wettinger nicht zu schlagen. Das Teilnehmerfeld teilte sich in zwei Altersgruppen auf, nämlich auf die Kategorie jünger als 26 Jahre und die Kategorie 26 Jahre und älter.

Die Resultate: 50 m und 25 m Freistil Herren, über 26 Jahre: je 1. Manfred Güller, je 2. Christoph Eckinger, 4. und 3. Marcello Zufferli. Unter 26 Jahren: je 1. Marc Helbling, je 2. Roman Suter. 50 m Freistil Damen, unter 26 Jahren: 1. Melanie Wehrling, älter als 26 Jahre: 1. Sina Siegenthaler. 25 m Freistil über 26 Jahre: 1. Chantal Bieri, unter 26 Jahren 1. Melanie Wehrling. 50 m Brust Herren: 1. Jonas Brigger, 2. Simon Nussbaumer. 25 m Brust: 1. Simon Nussbaumer, 2. Jonas Brigger. Damen 50 m Brust: 2. Jennifer Bless. 25 m Brust: 1. Sina Siegenthaler, 2. Chantal Bieri, 3. Jennifer Bless. 4×50 m Staffel: 1. Wettingen 6 mit Jonas Brigger, Manfred Güller, Roman Suter, Marc Helbling. 4×25 m Staffel: 1. Wettingen 1 mit Melanie Wehrling, Simon Nussbaumer, Christoph Eckinger, Marcello Zufferli . Teilweise waren es ganz knapp ausgetragene, interne Duelle, wie zum Beispiel beim 50 m Bruststil der Herren: Jonas Altmeister Brig-

Freuen sich über den gewonnenen Pokal: Simon, Melanie, Christoph und Marcello. Foto: zVg ger setzte sich um nur 0,31 Sekunden gegen seinen Teamkollegen Simon Nussbaumer durch. Bei den Damen 25 m Freistil schaffte es Chantal Bieri, ihre Gegnerin Elke Lindig aus Wohlen Lenzburg um nur gerade 0,05 Sekunden zu übertreffen. Aber auch neben dem Podest gab es vorzügliche Leistungen im Wettinger Team: Olivia Tschopp

tes gewählt und hat nun mit seinen 67 Jahren eine weitere ehrenvolle Aufgabe zu bewältigen: das Amt als Präsident. «Mit dem Präsidium erhalte ich noch einmal einen anderen Blickwinkel auf das Geschehen. Wenn ich diese Chance kriege, will ich sie auch nutzen», meint Wetzel.

Erst als Josef Wetzel vor 20 Jahren mit seiner Frau nach Wettingen zog, fing er an, in der Politik mitzuwirken. Jetzt ist er Präsident des Einwohnerrates und somit der höchste Wettinger.

die anschliessend auch abgestimmt wurde. Für die gesamte Amtsperiode 2014/2017 wurden die Mitglieder der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission bestimmt. 49 von 50 anwesenden Einwohnerräten nahmen die Vorlage über die Entschädigungen für die Amtsperiode 2014/ 2017 einstimmig an. In einer humorvollen Rede stellte Gemeindeammann Markus Dieth die neue Sitzordnung vor. Anschliessend an die Sitzung waren alle Anwesenden eingeladen, bei der Wahlfeier von Josef Wetzel teilzunehmen. Mit einem Streichensemble wurde der Apéro begleitet. (ll) Fleissig wurden Wahlzettel ausgefüllt.

Ein Streichensemble begleitete die Wahlfeier von Josef Wetzel.

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4. Rang über 25 m Freistil, Sibylle Egger 8. Rang, Daniela Folghera 9. Rang, Nadja Stenz 10. Rang, Sabine Schmucki, 13. Rang, alle in der gleichen Disziplin. Gleich zweimal auf den 8. Rang schaffte es Hanspeter Bühler in den Sparten 50 m und 25 m Bruststil. Etwas Pech hatte Alois Brändle, der wegen falscher Wahl des Schwimmstils disqualifiziert wurde. Im Weiteren trugen auch Christian Brütsch 10. Michael Gross 11. und Hans Glarner 13. im 25 m Bruststil zum guten Gesamtresultat bei. So auch Philipp Jäggi 8. Rang, Roland Huber 9. Rang, Daniel Zimmermann 10. Rang und Florian Zogg 11. Rang in der langen Distanz über 50 m Freistil. Nun wird weiter fleissig trainiert, um auf die schweizerischen Schwimmwettkämpfe in bester Form zu sein. Diese werden am 14. Juni in Kloten ausgetragen. (rny) Weitere Infos, die vollständige Rangliste und Bilder findet man unter www.bsgwettingen.plusport-club.ch

Josef Wetzel, von seinen Kollegen «Beppi» genannt, wurde 1946 in Aesch (BL) geboren, wo er auch seine Kindheit verbrachte. In Engelberg besuchte er eine Mittelschule, die er mit der Matura abschloss. Anschliessend studierte Wetzel an der ETH in Zürich Elektrotechnik und war schliesslich diplomierter Elektroingenieur. Wetzel schrieb danach eine Doktorarbeit im Bereich Umweltschutz/Gewässerschutz, womit er sich wieder ein Stück weit von der Elektrotechnik entfernte. Er nahm anschliessend eine Arbeit bei Infras in Zürich an, bei der er als Informatiker und SoftwareEntwickler tätig war. Infras forscht im Bereich Wirtschaft, Umwelt und Politik und vertritt Werte der SP. «Durch diese Stelle bin ich langsam politisiert worden. Ich habe auch schon vorher

Josef Wetzel ist der neue Einwohnerratspräsident. das Geschehen interessiert mitverfolgt, bin aber nie aktiv in der Politik gewesen», sagt Wetzel zu seiner Zeit in Zürich. Erst als Josef Wetzel vor 20 Jahren mit seiner Frau nach Wettingen zog, fing er an, in der Politik mitzuwirken und liess sich von der Wettinger SP als Einwohnerrat aufstellen. «Ich habe in dieser Zeit viele Kontakte geknüpft. Im

Foto: az/Emanuel Freudiger

Einwohnerrat hat es mir immer sehr gut gefallen.» Neben seinem Wirken im Einwohnerrat begann er, an der höheren Fachschule (HF) Informatik zu unterrichten, war aber in Teilzeit weiter bei INFRAS tätig. Vor zwei Jahren ging Wetzel in Pension, blieb seinen politischen Tätigkeiten aber treu. So wurde er im Mai 2013 zum Vizepräsidenten des Einwohnerra-

DER HÖCHSTE WETTINGER bleibt aber bescheiden: «Ich bin weiterhin einer der 50 Ratsmitglieder des Einwohnerrats, da das Präsidium kein exekutives Amt ist wie beispielsweise der Gemeinderat.» Seine Aufgabe sei es, die Sitzungen vorzubereiten und für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. «Ich freue mich ehrlich auf die nächsten zwei Jahre, in denen ich diese Tätigkeit ausüben darf. Es gibt viele Anlässe, bei denen ich dann vorbeigehen und Grüsse aus der Gemeinde ausrichten darf.» Da Wetzel nun pensioniert ist, hat er auch nicht eine so volle Agenda wie andere. «Meine Vorgänger standen alle voll im Beruf und waren noch dazu Familienväter. Ich kann es nun etwas gelassener nehmen», meint Wetzel. Doch langweilig scheint es dem Wettinger nicht zu werden. Denn wenn er nicht gerade für die Gemeinde unterwegs ist, geht er gerne mit seiner Frau wandern, Velo fahren oder tanzen.

Warum sind Sie im Einwohnerrat? Was möchten Sie erreichen?

Reto Huber, 47, CVP, Kundenberater der NAB

Celina Feri, 22, SP, Restaurationsfachfrau

Marie-Louise Reinert, 69, EVP, ehem. Bezirksschullehrerin

Holger Czerwenka, 42, FO, Wetterunternehmer

«Ich freue mich, neu in der Finanzkommission tätig zu sein und meine Erfahrungen im Finanzbereich für Wettingen einzusetzen. Es ist wichtig, dass wir die Finanzen kritisch überprüfen, da die Gemeinde sparen sollte.»

«Mir liegt die Gemeinde am Herzen, denn ich bin hier aufgewachsen, lebe und arbeite hier. Durch mein Alter bringe ich frischen Wind in den Einwohnerrat. Grundsätzlich möchte ich Wettingen sozialer und umweltbewusster machen.»

«Mir ist wichtig, dass die Gemeinde mutig und selbstbewusst ist! Dass sie im Interesse der Öffentlichkeit einsteht für ein gestaltetes, eigenständiges Ortsbild und für attraktive Freiräume.»

«Ich möchte hier im Einwohnerrat meinen Beitrag an die Allgemeinheit leisten. Es macht mir Freude, gewisse Ideen umzusetzen und im Plenum etwas zu machen.»


WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2014

WETTINGEN

Der Einwohnerrat hat eine neue Spitze Josef Wetzel (SP) wird zum neuen Einwohnerratspräsidenten und Paul Koller (CVP) zum Vize gewählt. Mit 48 von 49 Stimmen wurde Josef Wetzel (SP) zum neuen Präsidenten des Einwohnerrats gewählt. Er bedankte sich herzlich für die Wahl und das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt. Paul Koller, der neu gewählte Vize, erhielt 44 von 46 Stimmen. Die beiden werden ihr Amt nun zwei Jahre ausüben, genauso wie die Stimmenzähler, über

«Ich bin langsam politisiert worden»

LAURA LOOS

Fotos: ll

Wahlen dominierten die erste Einwohnerratssitzung.

Wettinger schwammen wieder ganz vorne mit Am 18. Januar fanden die Aargauer SchwimmMeisterschaften für Behinderte in Aarau statt. Die Behindertensportgruppe BSG Wettingen schwamm wieder ganz vorne mit. Der Schwimmwettkampf wurde von der Behindertensportgruppe Aarau und dem Schwimmclub Aarefisch organisiert. 28 Athletinnen und Athleten nahmen an den wiederum spannenden Wettkämpfen teil. Insgesamt gewannen die Wettinger 11× Gold, 8× Silber und 2× Bronze. Auch an den Staffelwettkämpfen über 4×25 und 4×50 Meter Freistil waren die Wettinger nicht zu schlagen. Das Teilnehmerfeld teilte sich in zwei Altersgruppen auf, nämlich auf die Kategorie jünger als 26 Jahre und die Kategorie 26 Jahre und älter.

Die Resultate: 50 m und 25 m Freistil Herren, über 26 Jahre: je 1. Manfred Güller, je 2. Christoph Eckinger, 4. und 3. Marcello Zufferli. Unter 26 Jahren: je 1. Marc Helbling, je 2. Roman Suter. 50 m Freistil Damen, unter 26 Jahren: 1. Melanie Wehrling, älter als 26 Jahre: 1. Sina Siegenthaler. 25 m Freistil über 26 Jahre: 1. Chantal Bieri, unter 26 Jahren 1. Melanie Wehrling. 50 m Brust Herren: 1. Jonas Brigger, 2. Simon Nussbaumer. 25 m Brust: 1. Simon Nussbaumer, 2. Jonas Brigger. Damen 50 m Brust: 2. Jennifer Bless. 25 m Brust: 1. Sina Siegenthaler, 2. Chantal Bieri, 3. Jennifer Bless. 4×50 m Staffel: 1. Wettingen 6 mit Jonas Brigger, Manfred Güller, Roman Suter, Marc Helbling. 4×25 m Staffel: 1. Wettingen 1 mit Melanie Wehrling, Simon Nussbaumer, Christoph Eckinger, Marcello Zufferli . Teilweise waren es ganz knapp ausgetragene, interne Duelle, wie zum Beispiel beim 50 m Bruststil der Herren: Jonas Altmeister Brig-

Freuen sich über den gewonnenen Pokal: Simon, Melanie, Christoph und Marcello. Foto: zVg ger setzte sich um nur 0,31 Sekunden gegen seinen Teamkollegen Simon Nussbaumer durch. Bei den Damen 25 m Freistil schaffte es Chantal Bieri, ihre Gegnerin Elke Lindig aus Wohlen Lenzburg um nur gerade 0,05 Sekunden zu übertreffen. Aber auch neben dem Podest gab es vorzügliche Leistungen im Wettinger Team: Olivia Tschopp

tes gewählt und hat nun mit seinen 67 Jahren eine weitere ehrenvolle Aufgabe zu bewältigen: das Amt als Präsident. «Mit dem Präsidium erhalte ich noch einmal einen anderen Blickwinkel auf das Geschehen. Wenn ich diese Chance kriege, will ich sie auch nutzen», meint Wetzel.

Erst als Josef Wetzel vor 20 Jahren mit seiner Frau nach Wettingen zog, fing er an, in der Politik mitzuwirken. Jetzt ist er Präsident des Einwohnerrates und somit der höchste Wettinger.

die anschliessend auch abgestimmt wurde. Für die gesamte Amtsperiode 2014/2017 wurden die Mitglieder der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission bestimmt. 49 von 50 anwesenden Einwohnerräten nahmen die Vorlage über die Entschädigungen für die Amtsperiode 2014/ 2017 einstimmig an. In einer humorvollen Rede stellte Gemeindeammann Markus Dieth die neue Sitzordnung vor. Anschliessend an die Sitzung waren alle Anwesenden eingeladen, bei der Wahlfeier von Josef Wetzel teilzunehmen. Mit einem Streichensemble wurde der Apéro begleitet. (ll) Fleissig wurden Wahlzettel ausgefüllt.

Ein Streichensemble begleitete die Wahlfeier von Josef Wetzel.

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4. Rang über 25 m Freistil, Sibylle Egger 8. Rang, Daniela Folghera 9. Rang, Nadja Stenz 10. Rang, Sabine Schmucki, 13. Rang, alle in der gleichen Disziplin. Gleich zweimal auf den 8. Rang schaffte es Hanspeter Bühler in den Sparten 50 m und 25 m Bruststil. Etwas Pech hatte Alois Brändle, der wegen falscher Wahl des Schwimmstils disqualifiziert wurde. Im Weiteren trugen auch Christian Brütsch 10. Michael Gross 11. und Hans Glarner 13. im 25 m Bruststil zum guten Gesamtresultat bei. So auch Philipp Jäggi 8. Rang, Roland Huber 9. Rang, Daniel Zimmermann 10. Rang und Florian Zogg 11. Rang in der langen Distanz über 50 m Freistil. Nun wird weiter fleissig trainiert, um auf die schweizerischen Schwimmwettkämpfe in bester Form zu sein. Diese werden am 14. Juni in Kloten ausgetragen. (rny) Weitere Infos, die vollständige Rangliste und Bilder findet man unter www.bsgwettingen.plusport-club.ch

Josef Wetzel, von seinen Kollegen «Beppi» genannt, wurde 1946 in Aesch (BL) geboren, wo er auch seine Kindheit verbrachte. In Engelberg besuchte er eine Mittelschule, die er mit der Matura abschloss. Anschliessend studierte Wetzel an der ETH in Zürich Elektrotechnik und war schliesslich diplomierter Elektroingenieur. Wetzel schrieb danach eine Doktorarbeit im Bereich Umweltschutz/Gewässerschutz, womit er sich wieder ein Stück weit von der Elektrotechnik entfernte. Er nahm anschliessend eine Arbeit bei Infras in Zürich an, bei der er als Informatiker und SoftwareEntwickler tätig war. Infras forscht im Bereich Wirtschaft, Umwelt und Politik und vertritt Werte der SP. «Durch diese Stelle bin ich langsam politisiert worden. Ich habe auch schon vorher

Josef Wetzel ist der neue Einwohnerratspräsident. das Geschehen interessiert mitverfolgt, bin aber nie aktiv in der Politik gewesen», sagt Wetzel zu seiner Zeit in Zürich. Erst als Josef Wetzel vor 20 Jahren mit seiner Frau nach Wettingen zog, fing er an, in der Politik mitzuwirken und liess sich von der Wettinger SP als Einwohnerrat aufstellen. «Ich habe in dieser Zeit viele Kontakte geknüpft. Im

Foto: az/Emanuel Freudiger

Einwohnerrat hat es mir immer sehr gut gefallen.» Neben seinem Wirken im Einwohnerrat begann er, an der höheren Fachschule (HF) Informatik zu unterrichten, war aber in Teilzeit weiter bei INFRAS tätig. Vor zwei Jahren ging Wetzel in Pension, blieb seinen politischen Tätigkeiten aber treu. So wurde er im Mai 2013 zum Vizepräsidenten des Einwohnerra-

DER HÖCHSTE WETTINGER bleibt aber bescheiden: «Ich bin weiterhin einer der 50 Ratsmitglieder des Einwohnerrats, da das Präsidium kein exekutives Amt ist wie beispielsweise der Gemeinderat.» Seine Aufgabe sei es, die Sitzungen vorzubereiten und für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. «Ich freue mich ehrlich auf die nächsten zwei Jahre, in denen ich diese Tätigkeit ausüben darf. Es gibt viele Anlässe, bei denen ich dann vorbeigehen und Grüsse aus der Gemeinde ausrichten darf.» Da Wetzel nun pensioniert ist, hat er auch nicht eine so volle Agenda wie andere. «Meine Vorgänger standen alle voll im Beruf und waren noch dazu Familienväter. Ich kann es nun etwas gelassener nehmen», meint Wetzel. Doch langweilig scheint es dem Wettinger nicht zu werden. Denn wenn er nicht gerade für die Gemeinde unterwegs ist, geht er gerne mit seiner Frau wandern, Velo fahren oder tanzen.

Warum sind Sie im Einwohnerrat? Was möchten Sie erreichen?

Reto Huber, 47, CVP, Kundenberater der NAB

Celina Feri, 22, SP, Restaurationsfachfrau

Marie-Louise Reinert, 69, EVP, ehem. Bezirksschullehrerin

Holger Czerwenka, 42, FO, Wetterunternehmer

«Ich freue mich, neu in der Finanzkommission tätig zu sein und meine Erfahrungen im Finanzbereich für Wettingen einzusetzen. Es ist wichtig, dass wir die Finanzen kritisch überprüfen, da die Gemeinde sparen sollte.»

«Mir liegt die Gemeinde am Herzen, denn ich bin hier aufgewachsen, lebe und arbeite hier. Durch mein Alter bringe ich frischen Wind in den Einwohnerrat. Grundsätzlich möchte ich Wettingen sozialer und umweltbewusster machen.»

«Mir ist wichtig, dass die Gemeinde mutig und selbstbewusst ist! Dass sie im Interesse der Öffentlichkeit einsteht für ein gestaltetes, eigenständiges Ortsbild und für attraktive Freiräume.»

«Ich möchte hier im Einwohnerrat meinen Beitrag an die Allgemeinheit leisten. Es macht mir Freude, gewisse Ideen umzusetzen und im Plenum etwas zu machen.»


WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2014

WETTINGEN

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PARTEINOTIZ Grünliberale Partei Wettingen – geglückter Start im Einwohnerrat Am 23. Januar fand die erste Einwohnerratssitzung der Legislaturperiode 2014/17 statt. Die Grünliberale Partei Wettingen nimmt zum ersten Mal mit ihren Vertretern Ruth Jo. Scheier und Orun Palit Einsitz im Einwohnerrat. Bei der ersten Sitzung ging es vor allem um Wahlen. Nach der Inpflichtnahme der Mitglieder des Einwohnerrates wurden der Präsident und der Vizepräsident des Einwohnerrates sowie die zwei Stimmenzähler bestimmt. Zusammen bilden sie das neue Ratsbüro. Ruth Jo. Scheier wurde als Stimmenzählerin gewählt. Danach wurden die Mitglieder der Finanzkommission und Geschäftsprüfungskommission gewählt. Der Einwohnerrat hat der GLP einen Sitz in der Geschäftsprüfungskommission gewährt. Der nominierte Orun Palit wurde als Vertreter der GLP in die Kommission gewählt. Die GLP Wettingen ist somit gut in die neue Legislaturperiode gestartet. Weiter kann sie verkünden, dass zwei weitere Vertreter der Partei in zwei gemeinderätlichen Kommissionen gewählt wurden: Yvonne Hiller in die Jugendkommission und Jürgen Maier in die Verkehrs(op) kommission. INSERAT

Midlife-Party – Die Party mitten im Leben.

Foto: zVg

Rekordergebnis an der 5. Rotary-Midlife-Party Die Party der Rotarier verband gute Musik, Tanzen und Festen mit einem guten Zweck. Der Aufschrei der ausgelassen feiernden «Midlifer» war laut, als in den frühen Morgenstunden der letzte Song ausgespielt war. Zu schnell war die fünfte MidlifeParty wieder vorbei, die Zeit im Nu verflogen. Dazu beigetragen hatten die aufgestellten Gäste, die 14-köpfige Band sowie der DJ mit seinem Mix. Die Band JayCee legte von Anfang an gleich los und ging bei ihrem über zweistündigen

Konzert voll ab. Und mit ihr die Party-Besucher, die von Beginn weg für gute Stimmung sorgten und das Konzert sichtlich genossen. DJ N.D. brachte anschliessend die Stanzerei vollends zum Kochen. Er begeisterte die tanzende Menge mit seiner Musik derart, dass er noch eine Sonderschicht einlegen musste. An der Bar konnte man sich bei guter Musik einen Drink gönnen, sich in der Lounge in gemütlichem Ambiente entspannen und anregende Gespräche mit Bekannten und Freunden führen. Dank den generösen Gästen sowie dem ehrenamtlichen Einsatz der Mitglie-

der des Rotary Clubs Wettingen und Wettingen-Heitersberg, die den Anlass organisiert hatten, wird der gesamte Reinerlös von mehr als 10 000 Franken an die Theodora-Stiftung fliessen. Die Stiftung Theodora verfolgt seit ihrer Gründung 1993 das Ziel, das Leiden von Kindern im Spital und in spezialisierten Institutionen durch Freude und Lachen zu lindern. Damit keine Missverständnisse entstehen: Die roten Nasen wurden am Eingang unter dem Motto «Lachen schenken» vom Spitalclown der Theodora-Stiftung verteilt. Impressionen der Midlife-Party unter www.rotary-heitersberg.ch (fdn)

BETHESDA ALTERSZENTREN AG ÜBERNIMMT DIE WOHN- UND PFLEGEHÄUSER PROSENIO Die Bethesda Alterszentren AG, Küsnacht ZH, wird im Verlaufe des Jahres 2014 das Wohn- und Pflegehaus sowie die Wohn- und Pflegegruppen des Vereins «proSenio» in der Region Baden/Wettingen übernehmen. Die zuständigen Gremien sind überzeugt, dass die beiden Organisationen im härter werdenden Wettbewerb auf dem Gebiet der Langzeitpflege ihre Chancen durch den Zusammenschluss längerfristig deutlich verbessern können. Der Entscheid erfolgt mit dieser Langfristperspektive aus einer Position der Stärke heraus. proSenio ist in der Region Baden/Wettingen bestens etabliert und ihre Einrichtungen erfreuen sich grosser Beliebtheit. Mit ge-

samthaft rund 80 Pflegeplätzen, verteilt auf vier Standorte, ist proSenio ein eher kleiner Betrieb, für den die laufend steigenden Anforderungen und Veränderungen im Gesundheitswesen weitere Herausforderungen bringen werden, die im Verbund mit einer grösseren, breiter abgestützten Organisation leichter und wirtschaftlicher bewältigt werden können. Das Wohn- und Pflegehaus in Ennetbaden sowie die drei Wohnund Pflegegruppen in Nussbaumen, Wettingen und Würenlos werden im Verlaufe des Jahres 2014 in die Bethesda Alterszentren AG integriert. Der Entscheid des Vereinsvorstandes, den Zusammenschluss mit der Bethesda Alterszentren AG zu vollziehen,

beruht auf der Gewissheit, damit den richtigen Partner für eine erfolgreiche Zukunft gewählt zu haben. proSenio kann diesen Schritt heute mit Weitblick und als kerngesundes Unternehmen machen. Die Bethesda Alterszentren AG verfolgt eine Wachstumsstrategie und ist dabei, sich als gemeinnützig ausgerichtete Gruppe in der ganzen Deutschschweiz zu etablieren. Die Leitbilder von proSenio und der Bethesda Alterszentren AG basieren auf denselben Wertvorstellungen und Zielsetzungen. Die rund 90 Mitarbeitenden von proSenio werden durch die Bethesda Alterszentren AG übernommen, und die vier Standorte werden unter der bisherigen Leitung unverändert weitergeführt. (tb)


GOTTESDIENSTE WETTINGEN NEUENHOF Sonntag, 2. Februar 9.30 Wettingen Pfrn. Kornelia Baumberger 10.30 Neuenhof Pfrn. Kornelia Baumberger Kollekte: Zürcher Lehrhaus Sonntag, 9. Februar 9.30 Wettingen Pfr. Stefan Burkhard 10.30 Neuenhof Pfr. Stefan Burkhard Kollekte: Arbeitsgruppe Christen + Energie

In den nächsten Tagen wird den Mitgliedern unserer Kirchgemeinde die Agenda von Brot für alle und Fastenopfer und Partner sein zugestellt werden. Alle Beiträge stehen unter dem Thema:

«Die Saat von heute ist das Brot von morgen» Das diesjährige Kampagnenplakat zeigt eine Jeans und eine Lupe. Jeans tragen viele Menschen in fast jedem Alter rund um den Globus. Das verbindet Menschen in aller Welt über die Generationsgrenzen hinweg.

Sonntag, 2. März 9.30 Wettingen Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht 10.30 Neuenhof Pfrn. Kornelia Baumberger Kollekte: Brot für alle Gottesdienste im Regionalen Pflegezentrum: Dienstag, 4. Februar, 9.45 Uhr, Andachtsraum Sonntag, 9. Februar, 9.45 Uhr, Festsaal Sonntag, 23. Februar, 9.45 Uhr, Festsaal Pfrn. Ruth Elliker im Alters- und Pflegeheim St. Bernhard: Dienstag, 25. Februar, 9.30 Uhr in der Alterssiedlung Sonnmatt: Dienstag, 4. Februar, 14.30 Uhr

Glücks-Bazar 2013 Frauenträff Herzlichen Dank allen, die zum erfreulichen Ergebnis von Fr. 13 351.– beigetragen haben.

Samstag, 22. Februar 10.00 bis 13.00 Uhr (mit Mittagessen) im ref. Kirchgemeindehaus Wettingen Wir hören diesmal die Geschichte von einem kleinen Bub, der Grosses erreichte. Alle Kinder vom Kindergarten bis zur 3. Klasse sind herzlich willkommen.

Informationsnachmittag mitta zur Biographiearbeit Montag, 17. Februar, 14.00 bis 16.30 Uhr Im eigenen Leben den roten Faden erkennen, neben dem Gelungenen und Glänzenden auch das Brüchige und Schwierige sehen und annehmen, ist ein Schlüssel für gelingendes Leben. Biographiearbeit unterstützt diese Prozesse.

Kurs Biographiearbeit

Sonntag, 16. Februar 9.30 Wettingen Pfrn. Miriam Anne Liedtke 10.30 Neuenhof Pfrn. Miriam Anne Liedtke Kollekte: Brot für alle Sonntag, 23. Februar 9.30 Wettingen Pfr. Stefan Burkhard anschliessend Kirchenkaffee 10.30 Neuenhof Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht Kollekte: Frauen-Solidaritätsfonds

Kolibritreff

Montag, 3. und 17. März, je 14 bis 16.30 Uhr Anfangen und Ausprobieren mit Anleitung von Erika Steiner. Cheminée-Raum Kirchgemeindehaus Wettingen

Weltgebetstag

Doch wer das beliebte Kleidungsstück genauer unter die Lupe nimmt, entdeckt bald allerhand Missstände: Die Art und Weise, wie heute Baumwolle angebaut wird, droht die Lebensgrundlage künftiger Generationen zu zerstören. Immenser Wasserverbrauch führt zu Verwüstungen, ein hoher Einsatz an Düngemitteln und Pestiziden vergiftet Böden und beeinträchtigt die Ernährungssicherheit vieler Kleinbauern. Und die meisten prekären Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken belasten auch die Gesundheit der Beschäftigten. Sie und ihre Familien leiden unter den nicht existenzsichernden Löhnen – die uns aber den Kauf von Jeans und anderen Textilien zum Schnäppchenpreis ermöglichen. Die Kampagne regt darum vielleicht auf – aber auch an: Sie möchte uns Wege zeigen, für eine gerechtere und nachhaltigere Welt einzustehen. Unsere Kirchgemeinde unterstützt deshalb erneut das Projekt in Guatemala in der Diözese Jalapa, das die Ernährung und die Existenzsicherheit für 400 Familien oder für ca. 2500 Personen nachhaltig verbessert. Wer mehr oder Genaueres über dieses Projekt erfahren möchte, findet weitere Informationen im Brief, der in die Haushaltungen versendet wird, oder auf unserer Homepage. Unser Sammelziel ist hoch: Mit Ihrer Unterstützung möchten wir für dieses Projekt Fr. 20 000.– sammeln! Wir bitten Sie, diese Sammlung zu unterstützen, und danken Ihnen dafür ganz herzlich! Im Namen der Kirchenpflege und der Pfarrämter Stefan Burkhard, Pfarrer

Freitag, 7. März, 19.00 Uhr Liturgie aus Ägypten Ref. Kirchgemeindehaus, Neuenhof Kath. Kirche St. Anton, Wettingen

Ökumenisches Frauenzmorge Wettingen, Pfarreiheim St. Sebastian Mittwoch, 11. März, 9.00 Uhr Thema: Miteinander reden. Wie wichtig das ist und auf welche Art und Weise es gut tut. Frau Verena Schlauri, pensionierte Spitalfürsorgerin Unkostenbeitrag Fr. 8.–

Personelles aus dem Sekretariat Im April 1997 wurde Jeannette Mauron als Sekretärin in unserer Kirchgemeinde angestellt. Zu ihren Aufgaben gehörten vor allem die Vorbereitungsarbeiten für die Versände der Kirchgemeinde, diverse Arbeiten in der Buchhaltung sowie die Bearbeitung der Mutationen unserer Mitglieder und auch die Redaktion unserer Gemeinde-Publikationsseite. Nach mehr als 17 Jahren tritt Jeannette Mauron nun in ihren wohlverdienten Ruhestand. Im Namen der ganzen Kirchgemeinde und der Kirchenpflege wünschen wir dir, liebe Jeannette, von Herzen alles Gute, Gottes Segen und auch die Gesundheit, damit du aus dem kommenden Unruhestand viel Gewinnbringendes machen darfst. Wir danken dir ganz herzlich für deine Unterstützung und dein Engagement. Kirchenpflege und Verwaltung

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof · Etzelstrasse 22 · 5430 Wettingen · 056 437 30 30 · www.ref-wett-nhf.ch


WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2014

NEUENHOF

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Wachstum nur im Bestand möglich Bevölkerung und Region haben sich zum Räumlichen Gesamtkonzept geäussert. MELANIE BÄR

Zwei Monate lang konnte sich die Öffentlichkeit zum Räumlichen Gesamtkonzept (RGK) äussern. Nun ist die Frist abgelaufen. Welche Rückmeldungen haben Sie erhalten? Sa4sa Subak, Projektleiter der Metron Raumplanung AG: Wir erhielten 14 Rückmeldungen. Kanton, Stadt Baden, Würenlos, Oberrohrdorf und Baden Regio haben sich grundsätzlich positiv dazu geäussert. Von der Bevölkerung kamen auch kritische Rückmeldungen. Es wurde die Frage gestellt, ob es überhaupt noch mehr Einwohner braucht und ob das Gebiet Härdli wirklich überbaut werden soll. Nicht alle begrüssten unseren Vorschlag, die dortigen Freizeitanlagen wie Tennisplätze und Familiengärten an den Siedlungsrand zu verlegen. Was passiert mit diesen Einwendungen? Wir werden sie studieren und möglicherweise die eine oder andere Änderung vornehmen müssen. Als Planer vermute ich,

AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch

dass sich an der Stossrichtung nicht viel verändern wird. Wie sieht diese grundsätzliche Stossrichtung aus? Wachstum ist in Neuenhof nicht gegen aussen, sondern nur im Bestand möglich. Wenn man bestehende Bauten umbauen und weiterentwickeln will, um qualitativen Wohnraum zu gewinnen, müssen für die Grundeigentümer Anreize geschaffen und Bauvorschriften überprüft werden. In welchem Zusammenhang steht denn dieses «Räumliche Gesamtkonzept» dazu? Bevor wir die Änderung der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) angehen können, brauchen wir das Räumliche Gesamtkonzept (RGK), um planerische Leitplanken zu setzen. Mit dem RGK zeichnet sich nun ein Bild davon ab, in welche Richtung sich die Gemeinde Neuenhof bis ins Jahr 2030 räumlich entwickeln soll. Andererseits gibt das RGK an, mit welchen Strategien die gewünschte Entwicklung erreicht werden kann. Wie geht es bezüglich Umsetzung nun weiter? Nun haben wir die Grundlage für die eigentliche Nutzungsplanungsrevision. Im Früh-

Neuenhof kann nicht gegen aussen wachsen. jahr beginnen wir mit der Revision der BNO. Was war der Anlass, die Planung überhaupt zu überdenken? Die gescheiterte Fusion mit der Stadt Baden war der Anlass, die Aufgaben und Strukturen grundlegend zu überprüfen. Die Revision der rechtskräftigen Ortsplanung (Bau- und Nutzungsordnung, Bauzonenplan, Kulturlandplan) nimmt in dieser «Vorwärtsstrategie» einen zentralen Platz ein: Mit der Anpassung der planungsrechtlichen Grundlagen soll eine qualitätsvolle Siedlungsentwicklung ausgelöst werden.

Foto: bär

MITGLIEDER PROJEKTLEITUNG Der Projektleitung gehören folgende Mitglieder an: Susanne Schläpfer-Voser (Frau Gemeindeammann), Hanspeter Benz (Vizeammann, Vorsitz), Raffaele Briamonte (Gemeindeschreiber), Peter Richiger (Bauverwalter), Ramon Pedrini (Bauverwalter-Stv.), Reto Candinas (Kreisplaner, Kanton Aargau), Heinz Beiner (externer Berater, Planteam), Beat Suter (Projektleiter, Metron Raumentwicklung AG) und Saša Subak (Projektleiter-Stv., Metron Raumentwicklung AG).

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Für Buchhaltung und Steuererklärung FREDI HEYMANN TREUHAND Fadackerstrasse 5, 8956 Killwangen 056 401 14 36 oder 079 226 77 37 fredi.heymann@bluewin.ch

seit 25 Jahren in der Region verankert


WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2014

KILLWANGEN / SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT

AUS DEM GEMEINDERAT Limmatuferreinigung – Spende Am 8. März 2014 findet die traditionelle Limmatuferreinigung statt. An die Verpflegung der Helferinnen und Helfer spendet die Gemeinde Killwangen einen Betrag von 300 Franken und dankt den Organisatoren der Reinigung für ihren Einsatz zugunsten des Natur- und Naherholungsgebietes. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Juliane und Michel Meier, Fadackerstrasse 8, 8956 Killwangen, für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage auf Parzelle Nr. 1351, Dorfstrasse; Haqif Haziri, Fluestrasse 44, 8957 Spreitenbach, für einen Liftanbau auf Parzelle Nr. 921, Steinigstrasse 1.

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Öffnungszeiten Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14– 18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8.30–11.30

Uhr und 14–16 Uhr; Freitag 7.30– 14 Uhr (durchgehend). Per Mail ist die Verwaltung unter gemeindekanzlei@killwangen.ch erreichbar. Weitere Infos auf der Gemeindehomepage www.killwangen.ch.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgende Personen, welche in Killwangen wohnhaft sind, werden im Februar 70 Jahre und mehr. Der Gemeinderat gratuliert herzlich: Maria Magnotta, Alte Post 11 15. / 86 Jahre Maria Würsch, Zelgmattstrasse 2 10. / 82 Jahre Rosmarie Menth, Altersheim im Brühl 10. / 82 Jahre Lilian Stauffacher, Bahnhofstrasse 18 25. / 79 Jahre Raffaele Cerullo, Zelgmattstrasse 10 23. / 77 Jahre Giuseppina Winkler, Fadackerstrasse 10 25. / 77 Jahre Gojko Todorovic, Zelgmattstrasse 6 2. / 75 Jahre Radivoje Antic, Brühlstrasse 37 25. / 73 Jahre Ernst Kramer, Rütenenstrasse 12 8. / 71 Jahre Irene Moser, Mühlehaldenstrasse 1 26. / 70 Jahre

Neue Urnenöffnungszeit bei Wahlen und Abstimmungen Seit Jahren haben nur rund 2 Prozent der Stimmenden direkt an der Urne gewählt bzw. abgestimmt. Gestützt auf diesen Sachverhalt ist die persönliche Stimmabgabe an der Urne in Spreitenbach nur noch am Hauptwahl- bzw. Abstimmungstag (Sonntag) in der Zeit zwischen 9 und 9.30 Uhr möglich. Die vorzeitige briefliche Stimmabgabe erfährt keine Änderung. Gemeindeversammlungsbeschlüsse Die Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 3. Dezember 2013 sind nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist in Rechtskraft erwachsen. Personelles Als neue Sozialarbeiterin mit einem 70 Prozent-Pensum ist Melanie Spörri, Wettingen, per 1. Februar 2014 gewählt worden. Gemeinderat und Personal heissen sie herzlich willkommen. Termine 3.–16. Februar: SchulSportferien; 4. Februar, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 9. Februar, 9–9.30 Uhr: Urnenöffnung eidg. Volksabstimmung, Gemeindehaus, Poststrasse 13.

Rege Diskussionen vor der Bar und an den Tischen.

Foto: zVg

Musik aus vergangenen Jahrzehnten Am Samstag, 18. Januar, ging die fünfte OldieParty über die Bühne.

bringen und gute Musik aus vergangenen Jahrzehnten zu hören. Roman Kägi vom OK hatte wieder ein super Programm zusammenDer Anlass war gut besucht. Es ka- gestellt und die Musikliebhaber men gegen 200 Personen, um ei- kamen voll auf ihre Kosten. Fast nen gemütlichen Abend zu ver- zu allen Stücken gab es VideoINSERAT

Für Buchhaltung und Steuererklärung FREDI HEYMANN TREUHAND Fadackerstrasse 5, 8956 Killwangen 056 401 14 36 oder 079 226 77 37 fredi.heymann@bluewin.ch

seit 25 Jahren in der Region verankert

clips, welche auf der Grossleinwand abgespielt wurden. So schwelgten die einen in Erinnerungen an Konzertbesuche in der Jugendzeit und die andern tanzten zum Rock ’n’ Roll bis weit nach Mitternacht. Die Halle war wieder von Carmen Greber geschmückt worden und passte perfekt zu den Oldies und den Erinnerungen an Discos aus den 80er-Jahren. Die am Nachmittag durchgeführte Junior-Party hat leider das Zielpublikum nicht ganz erreicht. Es waren zwar etwa 30 eher jüngere Kinder anwesend, die zeigten aber kaum Interesse an der Musik und noch weniger am Tanzen. (ag)

Sperrung Kirchstrasse Im Zusammenhang mit dem Neubau des Doppelkindergartens finden vom 3. Februar bis voraussichtlich am 14. Februar 2014 Grabarbeiten für den Kanalisationsanschluss statt. Die Zu- und Wegfahrt für die betroffenen Anwohner wird beidseitig der Sperrung gewährleistet bleiben. Der Gemeinderat bittet um Kenntnisnahme und dankt für das Verständnis.

VERMISCHTES MONATSTREFF KATH. FRAUENVEREIN SPREITENBACH In diesem Jahr fin-

den nur noch drei Monatstreffen statt. Zum ersten Mal lädt der Kath. Frauenverein Spreitenbach am Dienstag, 4. Februar, ab 14 Uhr ins Lokal im Schutzengelhaus an der Eichstrasse 9 ein. Bei Handarbeiten und mit Kaffee und Kuchen verbringen alle gemeinsam einen frohen Nachmittag. GRATIS BLUTDRUCK- UND BLUTZUCKERMESSEN Am Montag, 3. Fe-

bruar, von 13.30–14.30 Uhr, im SPITEX- Stützpunkt an der Kirchstrasse 12.

Es braucht eine gehörige Portion Hochprozentiges, bevor sich der Schweizer Ueli Schäfer (r., Federico Dimitri) und der Italiener Mario Mericucci (Fabrizio Pestilli) verständigen können – vielleicht gerade weil ihnen die Artikulationsfähigkeit abhanden kommt. Fotos: ska

Zwei Kulturen suchen den Dialog Wenn sich im Theaterstück von «I tre secondi» ein typischer Italiener und ein typischer Schweizer auf einem Pass treffen, dann bleibt bei den Zuschauern kein Auge trocken. SUSANNE KARRER

Der Zentrumsschopf war am Freitagabend voll besetzt, als die Theatergruppe «I tre secondi» das Stück «I doganieri – die Zöllner» zur Aufführung brachte. Tatort war der Murmelipass, ein historischer, aber äusserst einsamer Grenzposten zwischen Italien und der Schweiz. Ein Uniformierter betritt die Bühne. «Isch das de Schwiizer?», fragt es deutlich hörbar aus dem Publikum, und das Gelächter, das zwei Stunden lang nicht mehr abreissen sollte, nimmt seinen Anfang. Denn der Schweizer Zöllner Ueli Schäfer, herrlich bünzlig gespielt von Federico Dimitri, hielt

den Anwesenden ihre Schweizer Eigenarten und Pingeligkeiten genauso deutlich vor Augen wie der italienische Zöllner Mario Mericucci – mit viel Charme gespielt von Fabrizio Pestilli – ihre südländische Gelassenheit und Lebensfreude. Denn unter dem Publikum hatte es so manchen Spreitenbacher mit italienischen Wurzeln, sodass dem Verständnis der italienisch gesprochenen Theaterpassagen nichts im Wege stand. Allerdings machte das ausdrucksstarke Spiel der beiden Darsteller ein Verständnis über die Sprachgrenzen hinaus leicht. Die skurrilsten Missverständnisse ergaben sich aus der Sprachbarriere zwischen den beiden Zöllnern, bis auch Ueli Schäfer irgendwann verzweifelt ausruft: «Es isch offesichtlich: Mir verstönd eus nöd!» Ein viel grösserer Graben besteht im Stück aber zwischen den beiden Kulturen. Dieser wird erst überbrückt, als die beiden einsamen Zöllner dem Weisswein und Selbstgebrannten zusprechen

Wenn es die einen gelassen nehmen, die anderen hingegen übergenau arbeiten, sind Konflikte vorprogrammiert. und sich ihr gar nicht so unähnliches Leid klagen. «Weg mit der Grenze!», heisst es dann auf einmal. Und damit ist nicht nur die des Landes gemeint.

Ein äusserst vergnüglicher Theaterabend, der den Zuschauern ihre wunderbaren Unterschiede und noch viel schöneren Gemeinsamkeiten vor Augen führte.


WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2014

KILLWANGEN / SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT

AUS DEM GEMEINDERAT Limmatuferreinigung – Spende Am 8. März 2014 findet die traditionelle Limmatuferreinigung statt. An die Verpflegung der Helferinnen und Helfer spendet die Gemeinde Killwangen einen Betrag von 300 Franken und dankt den Organisatoren der Reinigung für ihren Einsatz zugunsten des Natur- und Naherholungsgebietes. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Juliane und Michel Meier, Fadackerstrasse 8, 8956 Killwangen, für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage auf Parzelle Nr. 1351, Dorfstrasse; Haqif Haziri, Fluestrasse 44, 8957 Spreitenbach, für einen Liftanbau auf Parzelle Nr. 921, Steinigstrasse 1.

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Öffnungszeiten Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14– 18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8.30–11.30

Uhr und 14–16 Uhr; Freitag 7.30– 14 Uhr (durchgehend). Per Mail ist die Verwaltung unter gemeindekanzlei@killwangen.ch erreichbar. Weitere Infos auf der Gemeindehomepage www.killwangen.ch.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgende Personen, welche in Killwangen wohnhaft sind, werden im Februar 70 Jahre und mehr. Der Gemeinderat gratuliert herzlich: Maria Magnotta, Alte Post 11 15. / 86 Jahre Maria Würsch, Zelgmattstrasse 2 10. / 82 Jahre Rosmarie Menth, Altersheim im Brühl 10. / 82 Jahre Lilian Stauffacher, Bahnhofstrasse 18 25. / 79 Jahre Raffaele Cerullo, Zelgmattstrasse 10 23. / 77 Jahre Giuseppina Winkler, Fadackerstrasse 10 25. / 77 Jahre Gojko Todorovic, Zelgmattstrasse 6 2. / 75 Jahre Radivoje Antic, Brühlstrasse 37 25. / 73 Jahre Ernst Kramer, Rütenenstrasse 12 8. / 71 Jahre Irene Moser, Mühlehaldenstrasse 1 26. / 70 Jahre

Neue Urnenöffnungszeit bei Wahlen und Abstimmungen Seit Jahren haben nur rund 2 Prozent der Stimmenden direkt an der Urne gewählt bzw. abgestimmt. Gestützt auf diesen Sachverhalt ist die persönliche Stimmabgabe an der Urne in Spreitenbach nur noch am Hauptwahl- bzw. Abstimmungstag (Sonntag) in der Zeit zwischen 9 und 9.30 Uhr möglich. Die vorzeitige briefliche Stimmabgabe erfährt keine Änderung. Gemeindeversammlungsbeschlüsse Die Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 3. Dezember 2013 sind nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist in Rechtskraft erwachsen. Personelles Als neue Sozialarbeiterin mit einem 70 Prozent-Pensum ist Melanie Spörri, Wettingen, per 1. Februar 2014 gewählt worden. Gemeinderat und Personal heissen sie herzlich willkommen. Termine 3.–16. Februar: SchulSportferien; 4. Februar, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 9. Februar, 9–9.30 Uhr: Urnenöffnung eidg. Volksabstimmung, Gemeindehaus, Poststrasse 13.

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Musik aus vergangenen Jahrzehnten Am Samstag, 18. Januar, ging die fünfte OldieParty über die Bühne.

bringen und gute Musik aus vergangenen Jahrzehnten zu hören. Roman Kägi vom OK hatte wieder ein super Programm zusammenDer Anlass war gut besucht. Es ka- gestellt und die Musikliebhaber men gegen 200 Personen, um ei- kamen voll auf ihre Kosten. Fast nen gemütlichen Abend zu ver- zu allen Stücken gab es VideoINSERAT

Für Buchhaltung und Steuererklärung FREDI HEYMANN TREUHAND Fadackerstrasse 5, 8956 Killwangen 056 401 14 36 oder 079 226 77 37 fredi.heymann@bluewin.ch

seit 25 Jahren in der Region verankert

clips, welche auf der Grossleinwand abgespielt wurden. So schwelgten die einen in Erinnerungen an Konzertbesuche in der Jugendzeit und die andern tanzten zum Rock ’n’ Roll bis weit nach Mitternacht. Die Halle war wieder von Carmen Greber geschmückt worden und passte perfekt zu den Oldies und den Erinnerungen an Discos aus den 80er-Jahren. Die am Nachmittag durchgeführte Junior-Party hat leider das Zielpublikum nicht ganz erreicht. Es waren zwar etwa 30 eher jüngere Kinder anwesend, die zeigten aber kaum Interesse an der Musik und noch weniger am Tanzen. (ag)

Sperrung Kirchstrasse Im Zusammenhang mit dem Neubau des Doppelkindergartens finden vom 3. Februar bis voraussichtlich am 14. Februar 2014 Grabarbeiten für den Kanalisationsanschluss statt. Die Zu- und Wegfahrt für die betroffenen Anwohner wird beidseitig der Sperrung gewährleistet bleiben. Der Gemeinderat bittet um Kenntnisnahme und dankt für das Verständnis.

VERMISCHTES MONATSTREFF KATH. FRAUENVEREIN SPREITENBACH In diesem Jahr fin-

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bruar, von 13.30–14.30 Uhr, im SPITEX- Stützpunkt an der Kirchstrasse 12.

Es braucht eine gehörige Portion Hochprozentiges, bevor sich der Schweizer Ueli Schäfer (r., Federico Dimitri) und der Italiener Mario Mericucci (Fabrizio Pestilli) verständigen können – vielleicht gerade weil ihnen die Artikulationsfähigkeit abhanden kommt. Fotos: ska

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Der Zentrumsschopf war am Freitagabend voll besetzt, als die Theatergruppe «I tre secondi» das Stück «I doganieri – die Zöllner» zur Aufführung brachte. Tatort war der Murmelipass, ein historischer, aber äusserst einsamer Grenzposten zwischen Italien und der Schweiz. Ein Uniformierter betritt die Bühne. «Isch das de Schwiizer?», fragt es deutlich hörbar aus dem Publikum, und das Gelächter, das zwei Stunden lang nicht mehr abreissen sollte, nimmt seinen Anfang. Denn der Schweizer Zöllner Ueli Schäfer, herrlich bünzlig gespielt von Federico Dimitri, hielt

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Ein äusserst vergnüglicher Theaterabend, der den Zuschauern ihre wunderbaren Unterschiede und noch viel schöneren Gemeinsamkeiten vor Augen führte.


BA

R

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BG-Nr. Bauherr:

Öffnungszeiten Miwoch + Donnerstag 19 – 00 Uhr Freitag + Samstag 19 – 02 Uhr Raucher-Bar Restaurant Suisse Glalerweg 12 | Spreitenbach

2791 AXA Leben AG, General-GuisanStrasse 40, 8401 Winterthur Bauobjekt: Sanierung Küchen und Bäder, Wärmetechnische Sanierung und Überdachung Tiefgaragenabfahrt Baustelle: Althaustrasse 6–22 Parzellen: 3002–3012 Zusatzbew.: Aargauische Gebäudeversicherung 2792 WB Food GmbH, Müslistrasse 44 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Neugestaltung Fassaden Burger King Baustelle: Müslistrasse 44 Parzelle: 1530 Zusatzbew.: Keine BG-Nr. Bauherr:

2793 OBG Spreitenbach Alte Bahnhofstrasse 5 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Sanierung bestehende Grillstelle Baustelle: Wald Parzellen: 1796 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Die öffentliche Auflage erfolgt vom 3. Februar bis 4. März 2014 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

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WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2014

SPREITENBACH

Winterschiessen mit Raclette-Essen Auch dieses Jahr haben die Kleinkaliberschützen von Wettingen-Würenlos (We-Wü) und die Kleinkaliber-Sektion Spreitenbach (KK-Spr.) das schon zur Tradition gewordene Winterschiessen mit anschliessendem gemeinsamem RacletteEssen durchgeführt. Mit Resultaten, die um etliches besser als letztes Jahr waren, haben einige versierte Schützen überrascht. Hier die Resultate: 1. mit 99 Punkten (von 100) Mathias Wyder, We-Wü, 2. Willi Tanno, 97, 3. Borja Ladrero, beide von We-Wü, 4. Werner Weinreich, 96, KK-Spr., 5. Eugen Berz, We-Wü, 6. Rolf Düggelin, Präs. SG Baden (Gast), alle 96 Punkte. 7. Hans Bräm, We-Wü, 8. Willy Nacht, KKSpr., Albert Meier, We-Wü, beide 94, 10. Fritz Rohr, We-Wü, 11. Hans-Ruedi Kipfer, KK-Spr. beide 93 Punkte, 12. Gion-Reto Kaiser (Jahrgang 1996) Gast, SG Baden, 92, 13. Kathrin Kipfer, KK-Spr. 91, 14. Mike Patzen, KK-Spr., 15. Harry Isler, We-Wü, Max Pfister, KKSpr., Franz Busslinger, We-Wü, Jasper Coppens, Gast SG Baden, alle mit 90 Punkten. 19. Mirjam Schneider, Gast SG Baden, 89, 20. Jörg Roth, We-Wü, 84, 21. Peter Meier, KK-Spr., und 22. Luca Kaiser, Jg. 2000, beide mit 83 Punkten.

Werke von Daniela Knoblauch und Katja Gantenbein in der Gemeindegalerie. Foto: zVg

Abstrakte Werke Profis am Werk.

Foto: zVg

Das nachfolgende gemeinsame Raclette-Essen wurde rege genutzt und so «gingen» 6,3 kg feinster Käse auf die Teller. Ebenso ist das reichhaltige Dessertbuffet sehr gut angenommen worden. Als Preise wurden gute Würenloser Weine und Kranzkarten (Gutscheine) abgegeben. Nach dem obligaten Aufräumen gab es noch «es chlei Bier», danach war Lichterlöschen in der Schützenstube. Das nächste gemeinschaftliche Winterschiessen wird wieder am Samstag, 10. Januar 2015, im Härdli Spreitenbach stattfinden. (wei)

GV VELOCLUB SPREITENBACH Am Donnerstag, 16. Januar, konnte Präsident Jacky Treier 45 Mitglieder zur 32. Generalversammlung des VC Spreitenbach begrüssen. Nach 9 Jahren im Vorstand des VCS als Je-ka-mi-Tourenleiter stellte Rolf Baumann sein Amt aus gesundheitlichen Gründen auf die GV zur Verfügung. Der Vorstand dankte Rolf mit einer bewegenden Laudatio und einem schönen Abschiedsgeschenk für seinen grossen Einsatz und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass Rolf dem Veloclub auch in Zukunft als Helfer bei verschiedensten Vereinsanlässen erhalten bleibe. Rolf Baumann führte als letzte offizielle Amtshandlung die Preisverteilung der Jahresmeisterschaft 2013 durch. Mit einem knappen Vorsprung von lediglich 25 Punkten auf den Zweitplatzierten Hans-Peter Bratschi wurde Marcel Trebo erstmals zum Jahresmeister erkoren. Als Kategoriensieger durften sich Hans-Peter Bratschi (Club-Touren), Christine Baumann (Plausch 1), Marcel Trebo (Plausch 2 und Je-ka-mi) sowie Ernst Mösli (OldieTouren) feiern und mit einem kleinen Präsent verwöhnen lassen. Als Nachfolger von Rolf Baumann konnte Hansjörg Baumann gewonnen

Die Vernissage der Kunstausstellung «Abstractly art» in der Gemeindegalerie Spreitenbach der beiden Künstlerinnen Daniela Knoblauch und Katja Gantenbein vom Freitag, 24. Januar, wurde sehr gut besucht. Die beiden Künstlerinnen stellten in der Gemeindegalerie ihre abstrakten Werke aus. Daniela Knoblauch drückt ihre Gefühle und Stimmungen vor allem mit einem farbenfrohen Stil aus, welcher ihr ein wichtiges Anliegen ist. In ihren kräftigen Ölbildern kommt die grosse Lebensfreude zum Ausdruck – sie liebt klare Formen und Farben und de-

monstriert dies vor allem mittels der abstrakten Malerei. Bei Katja Gantenbein hingegen liegt das Geheimnis der Kunst darin, dass man nicht sucht, sondern findet! Malen ist für Katja Gantenbein ein wesentlicher Ausdruck ihrer Gefühle und Gedanken sowie ein Weg, zu sich selbst zu finden. Ihre Bilder sind ausdrucksstark und farbenfroh. Sie findet es spannend, was die Menschen in den jeweiligen Werken sehen oder erkennen. Die Werke der beiden Künstlerinnen können bis zum 28. Februar in der Gemeindegalerie Spreitenbach, während der normalen Öffnungszeiten der Gemeinde Spreitenbach, besichtigt werden. (jvr)

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgenden Einwohnerinnen und Einwohnern von 80 Jahren und mehr gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Februar feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen gute Gesundheit:

Vor dem geschäftlichen Teil der GV widmeten sich die Gäste dem feinen Znacht. Foto: zVg werden, der von der Generalversammlung einstimmig als neues Mitglied in den Vorstand gewählt wurde. Zusammen mit den Bisherigen Jacky Treier (Präsident); Hansjörg Feurer (Kassier); Peter Baumann, Paul Rissi und Andy Haller (jeweils Ressortleiter) sowie Heidrun Bratschi (Protokoll) ist der Vorstand nun wieder komplett und freut sich zusammen mit den Mitgliedern auf ein spannendes, interessantes und vor allem unfallfreies VCS-Vereinsjahr 2014 mit vielen sportlichen und gesellschaftlichen Anlässen und einem reich befrachteten (hb) Tourenprogramm.

Elisabeth Muntwiler, Boostockstrasse 10 Walter Neukom, Poststrasse 196 Maria Steger, Poststrasse 40 Antonia D’Amico, Untere Dorfstrasse 10 Rosa Marie Thomi, Steinackerstrasse 9 Emma Stüssi, Langäckerstrasse 1 Gioacchino Marino, Langäckerstrasse 28 Pietro Bianco, Untere Dorfstrasse 46 Nina Schmid, Bahnhofstrasse 50 Alfons Frei, Untere Dorfstrasse 46 Elisabetha Baur, Brüelstrasse 46 Flora Angstmann, Steinackerstrasse 7 Rosa Carfagno, Glattlerweg 16 Marguerite Angst, Haldenstrasse 23 Rudolf Schiesser, Langäckerstrasse 32 Leo Schürmann, Poststrasse 159 Rosa Clavadetscher, Steinackerstrasse 11 Hedwig Höbart, Langäckerstrasse 15 Elaine Wartze, Poststrasse 180 Meinrad Kenel, Spitzwiesenstrasse 41 Verena Forlin, Bahnhofstrasse 98 Rosa Weber, Steinackerstrasse 9 Lina Pulitano, Steinackerstrasse 7

10./ 92 Jahre 14./ 90 Jahre 9./ 90 Jahre 9./ 88 Jahre 19./ 87 Jahre 1./ 87 Jahre 12./ 87 Jahre 18./ 86 Jahre 10./ 85 Jahre 6./ 85 Jahre 4./ 85 Jahre 23./ 83 Jahre 20./ 83 Jahre 22./ 83 Jahre 23./ 82 Jahre 15./ 82 Jahre 14./ 81 Jahre 28./ 81 Jahre 3./ 81 Jahre 24./ 81 Jahre 20./ 80 Jahre 16./ 80 Jahre 19./ 80 Jahre


Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Simon Max Gilli, geb. 21. März 1978, von Geuensee LU, bis 21. September 2012 wohnhaft gewesen Rötihalde 20, 8820 Wädenswil, seit 26. September 2012 wohnhaft Flühstrasse 16, 5436 Würenlos, Inhaber des im Handelsregister des Kantons Aargau eingetragenen Einzelunternehmens Gilbertsoft Simon Gilli, mit Sitz in Würenlos, Flühstrasse 16, 5436 Würenlos, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirkes Horgen vom 7. Januar 2014 als geschlossen erklärt worden. Wädenswil, 23. Januar 2014 KONKURSAMT WÄDENSWIL Zugerstrasse 16, Postfach 8820 Wädenswil

Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr.: 201403 Bauherrschaft: Meier Albrik Chlosterschür, 5436 Würenlos Meier Leo Bifangstrasse 29f, 5430 Wettingen Projektverf.: Burger Agrarlösungen Dorfstrasse 25, 5725 Leutwil Bauvorhaben: Neubau Laufstall für Milchvieh mit Güllengrube Lage: Parzelle 940 (Plan 26), Chlosterschür Zone: Landwirtschaftszone LWZ Zusatzgesuche: Departement BVU (Grundwasserschutzzone) Gesuchsauflage vom 30. Januar bis 28. Februar 2014 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

Für unseren Schülerhort suchen wir ab 18. August 2014 oder früher eine

Fachfrau Betreuung für 3 Tage/Woche Betreuen Sie gerne Kinder und möchten für sie die Verantwortung tragen? Verfügen Sie über die Grundbildung «Fachfrau Betreuung» (FaBe) oder über eine Ausbildung für sozialpädagogische Arbeit? Haben Sie bereits in einem Hort oder einer Kinderkrippe gearbeitet? Die Tätigkeit beginnt um 11.30 Uhr und dauert bis 18.00 Uhr, jeweils am Mittwoch, Donnerstag und Freitag. Der Schülerhort befindet sich auf dem Schulhausareal. Sämtliche Infrastruktur kann mitbenützt werden. Wir betreuen Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur 6. Klasse. Ein kollegiales Team und eine freundliche Umgebung warten auf Sie! Sind Sie interessiert? Senden Sie uns Ihre Bewerbung; wir freuen uns darauf! Adresse: Primarschule Dällikon, Schulverwaltung, Grundacherstrasse 12, 8108 Dällikon, oder per E-Mail an schulverwaltung@leepuent.ch. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich an Claudia Neuschwander, Leiterin Schulverwaltung, Telefon 044 849 70 10.


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WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2014

WÜRENLOS

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG

AUS DEM GEMEINDERAT

Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Februar feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Regula Wolf, Kloster Fahr Gertrud Maduz-Wiedemeier, Feldstrasse 18 Pietro Hurt, Lättenstrasse 43 Franz Steinacher, Bachstrasse 2 Antonia Sutz-Marchiondi, Lättenstrasse 8 Johann Gabi, Bifigweg 20 Hortensia Haslebacher-Meier, Reusspark, Niederwil Hermann Neuenschwander, Flühstrasse 7 Josef Moser, Chilesteig 4 Nelly Siegenthaler-Hubacher, RPB Rolf Blickenstorfer, Erliacherweg 10 Luigia Ren, Altwiesenstrasse 52 Margritha Beerkircher-Gysi, Bachwiesenstrasse 27 Bernd Henkels, Büntenstrasse 12 Eva Koller, Mühlegasse 10 Rosa Moser-Landolt, Kempfhofstrasse 42 Margaritha Weber-Labhart, Dollisesteig 1 Raimunda Spuhler, Kloster Fahr Max Vetter, Buechzelglistrasse 2a Bernhard Meier, Buechstrasse 33 Margrit Buser-Hiestand, Büntenstrasse 4 Elisabeth Hübscher-Wanzenböck, Florastrasse 47 Elisabeth Zumstein-Baumgartner, Juchrain 1 Imre Gregorics, Bachstrasse 95

21./97 Jahre 16./95 Jahre 4./88 Jahre 16./88 Jahre 22./88 Jahre 2./87 Jahre 7./87 Jahre 18./84 Jahre 20./83 Jahre 5./80 Jahre 9./80 Jahre 12./80 Jahre 26./80 Jahre 4./78 Jahre 15./78 Jahre 16./78 Jahre 27./78 Jahre 7./77 Jahre 6./76 Jahre 13./76 Jahre 19./76 Jahre 14./75 Jahre 17./75 Jahre 19./75 Jahre

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Der Kindergarten «Buech» I soll saniert und erweitert werden. Besichtigung Kindergarten «Buech» I und Orientierung Gemeinderat, Schulpflege und Schulleitung laden die Bevölkerung, das Referendumskomitee und die Ortsparteien zu einer neutralen Orientierung und Besichtigung des Kindergartens «Buech» I ein. Samstag, 22. Februar, Türöffnung: 13 Uhr. Orientierung und Informationen: 13.30 Uhr bis ca. 14.30 Uhr. Diese Veranstaltung soll den Stimmberechtigten ermöglichen, sich ein Bild von der aktuellen Situation und vom Projekt zur Sanierung und Erweiterung des Kindergartens «Buech» zu machen und eine eigene Meinung zu bilden. Die Abstimmung über den Verpflichtungskredit über 770 000 Franken für die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens «Buech» I, gegen den das Referendum erhoben wurde, findet am 16. März 2014 statt.

Foto: Archiv

sorischen Rechnungen bis zum 30. April des Steuerjahrs bezahlten. Einzahlungen vor oder nach diesem Datum lohnten sich nicht. Die neue Regelung will auch Ratenzahlungen fördern. Jede Zahlung vor dem Fälligkeitstermin 31. Oktober wird mit einem Zins honoriert. Zudem wird auch für Zahlungen ein Vergütungszins gutgeschrieben, die den definitiven Rechnungsbetrag übersteigen. Offensichtlich übersetzte Einzahlungen werden jedoch zurückerstattet. Für das Jahr 2014 beträgt der Zinssatz 0,5 Prozent. Vergütungszinsen für Vorauszahlungen sind steuerfrei. Weitere Informationen zur Verzinsung der Steuern finden sich im Internet unter www.ag.ch/steuern. Busseninkasso im Rechnungsjahr 2013 Im letzten Jahr hat das Kantonale Steueramt wegen Nichtabgabe der Steuererklärungen Ordnungsbussen in der Höhe von insgesamt 85 330 Franken verfügt. Der Busseneingang betrug im Rechnungsjahr 2013 gesamthaft 35 964 Franken. Davon fällt gemäss Steuergesetz die Hälfte, also 17 982 Franken, der Gemeinde zu. Der Gemeinderat und die Abteilung Steuern danken allen Steuerpflichtigen, welche die Steuererklärung stets fristgerecht einreichen.

Senioren-Mittagstisch Würenlos; nächster Termin Der beliebte Senioren-Mittagstisch findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt. Für das Kloster Fahr ist eine Anmeldung (Rosmarie Cattaneo, Tel. 056 424 16 45, oder Irmgard Schmidt, Tel. 056 424 22 56) für alle obligatorisch, da die Plätze im Bus beschränkt sind. Für den nächsten Treff wurde reserviert: Donnerstag, 6. Februar, 12.30 Uhr, Restaurant «Zu den Zwei Raben», Kloster Fahr. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Neue Zinsregelung ab Steuerjahr Der Schalter der Gemeindeverwal2014 für die Einkommens- und Ver- tung ist wie folgt geöffnet: Montag, mögenssteuern Ab 1. Januar 2014 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, werden Einzahlungen neu auch Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr vor dem 30. April verzinst. Bisher und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 erhielten die Steuerpflichtigen ei- 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 nen Skonto, wenn sie ihre provi- 87 78. www.wuerenlos.ch


WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2014

WÜRENLOS LESERBRIEF Ja zur Sanierung und Erweiterung Kindergarten «Buech I» Im Hinblick auf die kommende Referendumsabstimmung vom 16. März hat sich die IG «Chindsgi Buech I» formiert. Sie setzt sich für ein Ja zur Sanierung und Erweiterung des mit Abstand ältesten Kindergartens in Würenlos ein. Die IG will die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sachlich über die geplanten baulichen Massnahmen informieren. Der Kindergarten «Buech I» wurde 1966 erbaut. Die bestehende Dämmung ist völlig unzureichend. Boden und Wände müssen isoliert werden und das Dach erhält ebenfalls eine neue, zeitgerechte Wärmedämmung. Dank diesen energetischen Massnahmen verbessern sich die Energieeffizienz und das Raumklima. Die Kinder können auch in der kalten Jahreszeit am Boden spielen. Der Kindergarten «Buech I» ist zu klein, er entspricht nicht mehr den kantonalen Richtlinien. Mit der geplanten Erweiterung um 50 m² entsteht ein neuer Raum, der mobil abgetrennt werden kann. Es gibt ausreichend Platz für zeitgemässe Unterrichtsformen. Die Lehrperson kann besser auf die Kinder eingehen. Werden die Arbeiten am Kindergarten «Buech I» bis Ende dieses Schuljahres durchgeführt, können die betroffenen Kinder vorübergehend in bestehenden Schulräumen unterrichtet werden. Dank dem neuen Schulhaus «Feld» steht dieser Raum zurzeit zur Verfügung. Aufgrund der steigenden Schülerzahlen müssen im nächsten Schuljahr neue Klassenzüge gebildet werden. Dann fehlt der Platz für die Kindergärtler. Eine Sanierung zu einem späteren Zeitpunkt wäre daher mit erheblich höheren Kosten verbunden, weil dann teure Schulcontainer dazugemietet werden müssten. Gemeinderat und Schulpflege planen keinen «Kindergarten Deluxe». Das Gebäude wird lediglich den heutigen Vorschriften und Bedürfnissen angepasst. Aus diesem Grund hat die Gemeindeversammlung dem Projekt auch zugestimmt. Die veranschlagten Kosten von 770 000 Franken müssen mit den Ausgaben verglichen werden, die ein Neubau verursachen würde. Der letzte Kindergarten (Gatterächer 3) kostete die Gemeinde im Jahr 2011 über 1,1 Mio. Franken. Das muss das Stimmvolk vor der Abstimmung wissen: Eine Ablehnung der Vorlage aus Kostengründen kommt Würenlos teuer zu stehen! Eine Sanierung und Erweiterung des Gebäudes zu einem späteren Zeitpunkt verursacht bedeutende Mehrkosten. Auch wenn die Gemeinde in einem finanziellen Engpass ist, sind Investitionen mit einem gewissen Weitblick nötig. Würenlos will eine attraktive Wohngemeinde bleiben. Dies gilt auch für unsere kleinen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Darum sagen wir Ja zur Vorlage Sanierung und Erweiterung Kindergarten «Buech I». Für die IG «Chindsgi Buech I», Yvonne Zehnder-Ernst, Martin Brogle

Goldmedaille für perfektes

Parkett

Anuschka Bürkli hat an der 4. Schweizermeisterschaft der Boden- und Parkettleger die Goldmedaille gewonnen. Am 31. Januar findet die offizielle Preisverleihung statt. SUSANNE KARRER

Anuschka Bürkli macht seit 2011 im Parkettgeschäft Krenz in Dietikon ihre Lehre zur Bodenlegerin mit Fachrichtung Parkett. Ein eher ungewöhnlicher Beruf für eine Frau. An der zierlichen 18-Jährigen fallen als Erstes ihre Ruhe und ihr kräftiger Händedruck auf. «Das Handwerkliche kenne ich von meiner Familie her – mein Vater ist Zimmermann, meine Mutter Malerin», erklärt sie ihre Berufswahl. In der Familie sei immer viel gebastelt worden. «Der Werkstoff Holz hat mich dabei stets am meisten fasziniert.» Ausserdem habe sie die Herausforderung dieser Lehre gereizt. Je nach Baustelle gebe es jeden Tag etwas anderes für sie zu tun, berichtet sie aus ihrem Arbeitsalltag. Oft sei es ihre Aufgabe, Böden zu restaurieren, zu schleifen und zu versiegeln. «Das mache ich am liebsten», so Bürkli; wenn ein alter, dreckiger Parkettboden voller Löcher nach ihrer Arbeit wieder schön sei. Und: «Ich habe grosse Freude an Detailarbeiten.» Diese Freude hat ihr sicher auch an den Schweizer Meisterschaften geholfen. Für ihren Parkettboden mit eingelegtem Muster und zwei Treppenstufen mit unterschiedlichen Abschlüssen, für den sie 15 Stunden Zeit hatte, hat sie dort die Goldmedaille gewonnen. Die ersten drei Ränge hätten nah beieinander gelegen, weiss Bürkli: «Wahrscheinlich lags an der Genauigkeit.» Auf Genauigkeit und saubere Arbeit werde auch in ihrem Lehrbetrieb grossen Wert gelegt. Für manche Arbeiten, bei denen es auf Kraft ankomme, brauche sie dort ein bisschen länger als die männlichen Kollegen. Nicht jede Firma könne sie daher brauchen: «Wer nur einen Arbeiter sucht, der den ganzen Tag Schweres

Anuschka Bürkli ist in Würenlos aufgewachsen und seit zwei Jahren begeisterte

Bodenlegerin.

Foto: ska

trägt, kann mich nicht brauchen. Da würde ich mich aber auch nicht bewerben.» Den ganzen Tag nur Material herumtragen, wie sie es manchmal von anderen Lehrlingen höre, wäre nicht ihr Ding. In ihrem Lehrbetrieb könn sie oft zu Beratungsgesprächen mit Kunden mit, obwohl das nicht offiziell zur Lehre gehöre. Und mit ihrem Chef dürfe sie oft an Tagungen.

Paradiesische Beton-Objekte Der Künstler Felix Hinninger aus Altishofen stellt im Kunschtegge 87 seine Paradiesvögel aus. Unter dem Motto «Beton-Objekte, die faszinieren» zeigt der Künstler Felix Hinninger, welche fantastischen Möglichkeiten der Werkstoff Beton bietet. Seine Betonfiguren sind alles andere als nüchtern und grau. Mit Leidenschaft bearbeitet Felix Hinninger das Ausgangsmaterial zur perfekten dreidimensionalen Form. Die Bemalung verhilft den schweren Figuren zu Leichtigkeit und Ausdruck. Jedes Objekt ist ein Unikat und wurde individuell und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Die Vögel und Hunde wirken durch ihre Ausstrahlung fröhlich, frisch und beschwingt, sodass sie das Herz berühren. Die Kunst entsteht im Auge des Betrachters. Felix Hinninger wuchs in Bottighofen auf und machte eine Ausbildung zum Elektroniker. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Er hat folgende Weiterbildungen absolviert: Töpferpraktikum, Malkurse bei Lisa Schmid, St. Gallen, Steinbildhauen in Peccia, Permanentkurs bei Emil Schwarz (Farbe und Form), Mas-

Alles andere als nüchtern und grau: Beton-Paradiesvögel von Felix Hinninger. Foto: zVg

kenbau für Theater. Er hat diverse Die Ausstellung im Kunschtegge 87, Ausstellungen in Galerien und an Buechzelglistrasse 87, dauert vom Kunstmärkten gemacht. (bk) 4. Februar bis 26. April.

NATUR- UND VOGELSCHUTZVEREIN WÜRENLOS – MITGLIEDERVERSAMMLUNG VOM 17. JANUAR

SPEZIELLE FERTIGKEITEN, die man

für den Beruf des Bodenlegers mitbringen müsse, brauche es nicht, dafür aber den Willen, vieles zu lernen. Den Umgang mit verschiedenen Maschinen, zum Beispiel, oder korrektes Ausmessen. «Man sollte praktisch begabt sein, aber der Kopf muss auch bei der Sache sein», sagt Bürkli. Es gebe Frauen in diesem Beruf, aber eher selten. In ihrer Klasse und im Lehrbetrieb sei sie die einzige. Die Leute seien oft verwundert, berichtet Bürkli: «Die einen sind begeistert, die anderen schockiert.» Auch im weiteren Kollegenkreis habe es die eine oder andere negative Reaktion gegeben: Ob es nicht für etwas Besseres gereicht habe. Anuschka Bürkli zuckt gelassen lächelnd die Schul- Ihre exakte Arbeit hat ihr bei der 4. tern: «Es muss ja mir gefallen.» und Parkettleger die Goldmedaille gebracht.

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Schweizer Meisterschaft der BodenFoto: zVg

Mit 56 Mitgliedern fanden rund ein Drittel aller Vereinsmitglieder den Weg in die mit Möwen dekorierte alte Kirche zur diesjährigen Mitgliederversammlung des Natur- und Vogelschutzvereins Würenlos. Achilles Karrer, langjähriger Präsident des Vereins, leitete die Versammlung allerdings zum letzten Mal. Nach 10 Amtsjahren, in denen er den Verein mit viel Umsicht und Gemüt führte, übergab er an diesem Abend das Präsidentenamt an Walter Schneider, der bereits seit vielen Jahren Grundkurse und Exkursionen für Vereinsmitglieder und andere Interessierte leitete und mit seiner Begeisterung bei vielen Kindern und Erwachsenen die Freude an den gefiederten Freunden geweckt hat. Mit einem Geschenk und der Ernennung zum Ehrenmitglied wurde Achilles Karrer für seinen grossen Einsatz zugunsten des Vereins gedankt. Der Vereinsvorstand wurde durch einen ornithologischen Fachmann erweitert, indem Christoph Meier, ein Mitarbeiter der Vogelwarte Sempach, für den NVV Würenlos gewonnen werden konnte. Zum Einstieg in den

Achilles Karrer, abtretender Präsident nach 10 Jahren Tätigkeit für den Natur- und Vogelschutzverein Würenlos. Foto: zVg

Vorstand hielt Christoph Meier einen Vortrag über die sogenannten Geologger, kleine Sender, die leicht wie ein Fünfräppler sind und auf dem Rücken eingefangener Zugvögel befestigt werden. Geologger zeigen den Wissenschaftlern nach der Rückkehr der Zugvögel in die Schweiz an, auf welcher Route die Vögel in den Süden geflogen sind und wie lange die Flugdauer war. Viele neue Erkenntnisse können auf diese Weise gewonnen werden – lassen aber auch gleich wieder neue Fragen auftauchen: Warum wählen die Vögel auf dem Hinweg nach Afrika eine andere Route als auf dem Rückweg? Und wie gehen sie auf ihrer Reise mit Wetterumschwüngen um? Christoph Meier deutete in seinem Referat an, dass es für uns Menschen noch viele Rätsel in der Welt der Ornithologie zu lösen gibt. Nach dem offiziellen Teil der Mitgliederversammlung freuten sich alle Gäste nicht nur an einem feinen Essen sowie Kuchen und Kaffee, sondern auch auf ein wiederum interessantes Vereinsjahr mit vielen Exkursi(ks) onen.


WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2014

WÜRENLOS LESERBRIEF Ja zur Sanierung und Erweiterung Kindergarten «Buech I» Im Hinblick auf die kommende Referendumsabstimmung vom 16. März hat sich die IG «Chindsgi Buech I» formiert. Sie setzt sich für ein Ja zur Sanierung und Erweiterung des mit Abstand ältesten Kindergartens in Würenlos ein. Die IG will die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sachlich über die geplanten baulichen Massnahmen informieren. Der Kindergarten «Buech I» wurde 1966 erbaut. Die bestehende Dämmung ist völlig unzureichend. Boden und Wände müssen isoliert werden und das Dach erhält ebenfalls eine neue, zeitgerechte Wärmedämmung. Dank diesen energetischen Massnahmen verbessern sich die Energieeffizienz und das Raumklima. Die Kinder können auch in der kalten Jahreszeit am Boden spielen. Der Kindergarten «Buech I» ist zu klein, er entspricht nicht mehr den kantonalen Richtlinien. Mit der geplanten Erweiterung um 50 m² entsteht ein neuer Raum, der mobil abgetrennt werden kann. Es gibt ausreichend Platz für zeitgemässe Unterrichtsformen. Die Lehrperson kann besser auf die Kinder eingehen. Werden die Arbeiten am Kindergarten «Buech I» bis Ende dieses Schuljahres durchgeführt, können die betroffenen Kinder vorübergehend in bestehenden Schulräumen unterrichtet werden. Dank dem neuen Schulhaus «Feld» steht dieser Raum zurzeit zur Verfügung. Aufgrund der steigenden Schülerzahlen müssen im nächsten Schuljahr neue Klassenzüge gebildet werden. Dann fehlt der Platz für die Kindergärtler. Eine Sanierung zu einem späteren Zeitpunkt wäre daher mit erheblich höheren Kosten verbunden, weil dann teure Schulcontainer dazugemietet werden müssten. Gemeinderat und Schulpflege planen keinen «Kindergarten Deluxe». Das Gebäude wird lediglich den heutigen Vorschriften und Bedürfnissen angepasst. Aus diesem Grund hat die Gemeindeversammlung dem Projekt auch zugestimmt. Die veranschlagten Kosten von 770 000 Franken müssen mit den Ausgaben verglichen werden, die ein Neubau verursachen würde. Der letzte Kindergarten (Gatterächer 3) kostete die Gemeinde im Jahr 2011 über 1,1 Mio. Franken. Das muss das Stimmvolk vor der Abstimmung wissen: Eine Ablehnung der Vorlage aus Kostengründen kommt Würenlos teuer zu stehen! Eine Sanierung und Erweiterung des Gebäudes zu einem späteren Zeitpunkt verursacht bedeutende Mehrkosten. Auch wenn die Gemeinde in einem finanziellen Engpass ist, sind Investitionen mit einem gewissen Weitblick nötig. Würenlos will eine attraktive Wohngemeinde bleiben. Dies gilt auch für unsere kleinen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Darum sagen wir Ja zur Vorlage Sanierung und Erweiterung Kindergarten «Buech I». Für die IG «Chindsgi Buech I», Yvonne Zehnder-Ernst, Martin Brogle

Goldmedaille für perfektes

Parkett

Anuschka Bürkli hat an der 4. Schweizermeisterschaft der Boden- und Parkettleger die Goldmedaille gewonnen. Am 31. Januar findet die offizielle Preisverleihung statt. SUSANNE KARRER

Anuschka Bürkli macht seit 2011 im Parkettgeschäft Krenz in Dietikon ihre Lehre zur Bodenlegerin mit Fachrichtung Parkett. Ein eher ungewöhnlicher Beruf für eine Frau. An der zierlichen 18-Jährigen fallen als Erstes ihre Ruhe und ihr kräftiger Händedruck auf. «Das Handwerkliche kenne ich von meiner Familie her – mein Vater ist Zimmermann, meine Mutter Malerin», erklärt sie ihre Berufswahl. In der Familie sei immer viel gebastelt worden. «Der Werkstoff Holz hat mich dabei stets am meisten fasziniert.» Ausserdem habe sie die Herausforderung dieser Lehre gereizt. Je nach Baustelle gebe es jeden Tag etwas anderes für sie zu tun, berichtet sie aus ihrem Arbeitsalltag. Oft sei es ihre Aufgabe, Böden zu restaurieren, zu schleifen und zu versiegeln. «Das mache ich am liebsten», so Bürkli; wenn ein alter, dreckiger Parkettboden voller Löcher nach ihrer Arbeit wieder schön sei. Und: «Ich habe grosse Freude an Detailarbeiten.» Diese Freude hat ihr sicher auch an den Schweizer Meisterschaften geholfen. Für ihren Parkettboden mit eingelegtem Muster und zwei Treppenstufen mit unterschiedlichen Abschlüssen, für den sie 15 Stunden Zeit hatte, hat sie dort die Goldmedaille gewonnen. Die ersten drei Ränge hätten nah beieinander gelegen, weiss Bürkli: «Wahrscheinlich lags an der Genauigkeit.» Auf Genauigkeit und saubere Arbeit werde auch in ihrem Lehrbetrieb grossen Wert gelegt. Für manche Arbeiten, bei denen es auf Kraft ankomme, brauche sie dort ein bisschen länger als die männlichen Kollegen. Nicht jede Firma könne sie daher brauchen: «Wer nur einen Arbeiter sucht, der den ganzen Tag Schweres

Anuschka Bürkli ist in Würenlos aufgewachsen und seit zwei Jahren begeisterte

Bodenlegerin.

Foto: ska

trägt, kann mich nicht brauchen. Da würde ich mich aber auch nicht bewerben.» Den ganzen Tag nur Material herumtragen, wie sie es manchmal von anderen Lehrlingen höre, wäre nicht ihr Ding. In ihrem Lehrbetrieb könn sie oft zu Beratungsgesprächen mit Kunden mit, obwohl das nicht offiziell zur Lehre gehöre. Und mit ihrem Chef dürfe sie oft an Tagungen.

Paradiesische Beton-Objekte Der Künstler Felix Hinninger aus Altishofen stellt im Kunschtegge 87 seine Paradiesvögel aus. Unter dem Motto «Beton-Objekte, die faszinieren» zeigt der Künstler Felix Hinninger, welche fantastischen Möglichkeiten der Werkstoff Beton bietet. Seine Betonfiguren sind alles andere als nüchtern und grau. Mit Leidenschaft bearbeitet Felix Hinninger das Ausgangsmaterial zur perfekten dreidimensionalen Form. Die Bemalung verhilft den schweren Figuren zu Leichtigkeit und Ausdruck. Jedes Objekt ist ein Unikat und wurde individuell und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Die Vögel und Hunde wirken durch ihre Ausstrahlung fröhlich, frisch und beschwingt, sodass sie das Herz berühren. Die Kunst entsteht im Auge des Betrachters. Felix Hinninger wuchs in Bottighofen auf und machte eine Ausbildung zum Elektroniker. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Er hat folgende Weiterbildungen absolviert: Töpferpraktikum, Malkurse bei Lisa Schmid, St. Gallen, Steinbildhauen in Peccia, Permanentkurs bei Emil Schwarz (Farbe und Form), Mas-

Alles andere als nüchtern und grau: Beton-Paradiesvögel von Felix Hinninger. Foto: zVg

kenbau für Theater. Er hat diverse Die Ausstellung im Kunschtegge 87, Ausstellungen in Galerien und an Buechzelglistrasse 87, dauert vom Kunstmärkten gemacht. (bk) 4. Februar bis 26. April.

NATUR- UND VOGELSCHUTZVEREIN WÜRENLOS – MITGLIEDERVERSAMMLUNG VOM 17. JANUAR

SPEZIELLE FERTIGKEITEN, die man

für den Beruf des Bodenlegers mitbringen müsse, brauche es nicht, dafür aber den Willen, vieles zu lernen. Den Umgang mit verschiedenen Maschinen, zum Beispiel, oder korrektes Ausmessen. «Man sollte praktisch begabt sein, aber der Kopf muss auch bei der Sache sein», sagt Bürkli. Es gebe Frauen in diesem Beruf, aber eher selten. In ihrer Klasse und im Lehrbetrieb sei sie die einzige. Die Leute seien oft verwundert, berichtet Bürkli: «Die einen sind begeistert, die anderen schockiert.» Auch im weiteren Kollegenkreis habe es die eine oder andere negative Reaktion gegeben: Ob es nicht für etwas Besseres gereicht habe. Anuschka Bürkli zuckt gelassen lächelnd die Schul- Ihre exakte Arbeit hat ihr bei der 4. tern: «Es muss ja mir gefallen.» und Parkettleger die Goldmedaille gebracht.

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Schweizer Meisterschaft der BodenFoto: zVg

Mit 56 Mitgliedern fanden rund ein Drittel aller Vereinsmitglieder den Weg in die mit Möwen dekorierte alte Kirche zur diesjährigen Mitgliederversammlung des Natur- und Vogelschutzvereins Würenlos. Achilles Karrer, langjähriger Präsident des Vereins, leitete die Versammlung allerdings zum letzten Mal. Nach 10 Amtsjahren, in denen er den Verein mit viel Umsicht und Gemüt führte, übergab er an diesem Abend das Präsidentenamt an Walter Schneider, der bereits seit vielen Jahren Grundkurse und Exkursionen für Vereinsmitglieder und andere Interessierte leitete und mit seiner Begeisterung bei vielen Kindern und Erwachsenen die Freude an den gefiederten Freunden geweckt hat. Mit einem Geschenk und der Ernennung zum Ehrenmitglied wurde Achilles Karrer für seinen grossen Einsatz zugunsten des Vereins gedankt. Der Vereinsvorstand wurde durch einen ornithologischen Fachmann erweitert, indem Christoph Meier, ein Mitarbeiter der Vogelwarte Sempach, für den NVV Würenlos gewonnen werden konnte. Zum Einstieg in den

Achilles Karrer, abtretender Präsident nach 10 Jahren Tätigkeit für den Natur- und Vogelschutzverein Würenlos. Foto: zVg

Vorstand hielt Christoph Meier einen Vortrag über die sogenannten Geologger, kleine Sender, die leicht wie ein Fünfräppler sind und auf dem Rücken eingefangener Zugvögel befestigt werden. Geologger zeigen den Wissenschaftlern nach der Rückkehr der Zugvögel in die Schweiz an, auf welcher Route die Vögel in den Süden geflogen sind und wie lange die Flugdauer war. Viele neue Erkenntnisse können auf diese Weise gewonnen werden – lassen aber auch gleich wieder neue Fragen auftauchen: Warum wählen die Vögel auf dem Hinweg nach Afrika eine andere Route als auf dem Rückweg? Und wie gehen sie auf ihrer Reise mit Wetterumschwüngen um? Christoph Meier deutete in seinem Referat an, dass es für uns Menschen noch viele Rätsel in der Welt der Ornithologie zu lösen gibt. Nach dem offiziellen Teil der Mitgliederversammlung freuten sich alle Gäste nicht nur an einem feinen Essen sowie Kuchen und Kaffee, sondern auch auf ein wiederum interessantes Vereinsjahr mit vielen Exkursi(ks) onen.


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WÜRENLOS

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Neuer Post-Standort Ab Frühjahr zieht die Poststelle von der Landstrasse 69 an den Ländliweg 1. Dort werden nicht mehr Gitterstäbe, Granit und Scheiben zwischen Kunden und Mitarbeitenden das Bild prägen, sondern offene Schalter und ein modernes Design. Den Anstoss zum Dialog zwischen Post und Gemeinderat von Würenlos gab zum einen die unbefriedigende Entwicklung der Nachfrage. Zum andern weisen die heutigen Lokalitäten Leerflächen auf, die keiner neuen Nutzung zugeführt werden können, und die Raumaufteilung entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Geplant ist ein moderner, attraktiver Auftritt mit zwei offenen Schaltern sowie mit einer einladenden und grösseren Kundenzone. Das künftige Angebot ist praktisch und deckt alle wichtigen Postgeschäfte ab. Ebenfalls vorgesehen sind wie bisher Postfächer und ein Postomat. Bis zum Umzug bleibt die aktuelle Filiale unverändert in Betrieb. (yr)

INSERAT

KOCH TIPP

Pouletbrust mit Haselnüssen Für 4 Personen 4

Pouletbrüstli mit Haut Salz, Pfeffer aus der Mühle 40 g Haselnüsse, gerieben 4 Äpfel, nicht zu säuerlich 2 dl Apfelsaft 5 cl Calvados 50 g Butter 1 dl Rahm 1 Zweig Thymian Pouletbrüstchen mit Salz und Pfeffer würzen, in Haselnüssen wenden und gut andrücken. Geschälte Äpfel in feine Lamellen schneiden. Ein Backblech mit Backfolie auslegen, Äpfel darauf verteilen, mit 20 Gramm flüssiger Butter bestreichen und Thymianblättchen darüberstreuen. Im Backofen mit der Funktion Umluft/Grill bei 200°C unter Wenden backen. Pouletbrüstli in restlicher Butter anbraten und auf kleinem Feuer 15 Minuten weiterbraten. Aus der Pfanne nehmen und im Backofen bei 80°C warm stellen. Fett abgiessen, Bratensatz mit Calvados ablöschen, Apfelsaft dazugiessen, aufkochen und Flüssigkeit auf die Hälfte reduzieren. Rahm dazugeben und zu einer sämigen Sauce köcheln lassen. Pouletbrüstli auf Teller anrichten, daneben die Äpfel legen und mit der Sauce umgiessen.

Daniela Rota unterrichtete im Kindergarten und in der Unterstufe zum Thema «Rücken».

Foto: zVg

Schulsportangebote sichern Fortsetzung Frontartikel «Wir finden die Rückenschule ein gutes Projekt», sagt Schulpflegepräsident Rainer Kirchhofer, «doch wir wollen die finanziellen Mittel breiter einsetzen und deshalb stattdessen das Schulsportangebot finanziell sichern.» Die Primar- und Oberstufenschüler können aus rund 80 verschiedenen gemeindeübergreifenden Sportangeboten aussuchen. In Würenlos finden etwa 20 Kurse statt: von Fussball über Leichtathletik, Skaten, Basketball bis Rugby, Badminton oder Unihockey. Die Organisation und Koordination dieses Angebots wurde bisher von einem Würenloser Oberstufenlehrer freiwillig übernommen. «Der administrative Aufwand wurde immer aufwendiger, da die Schule stark wächst und der Schulsport sehr beliebt ist», so Kirchhofer. Um das Schulsportangebot langfristig zu sichern, will

man die Lehrperson nun für ihre Dienste entschädigen und setzt das Geld künftig im Bereich Schulsport ein. «Zumal der Schulsport auch vom Kanton mitfinanziert wird und die Investition in diesem Bereich somit ein Multiplikator ist.» Die Kindergärtler können noch nicht vom Schulsportangebot profitieren, haben seit der Einführung der Blockzeiten jedoch eine zusätzliche Turnstunde pro Woche. PHYSIOTHERAPEUTIN Daniela Rota

bedauert, dass ihr Projekt in Würenlos nicht weiter finanziert wird. «Weil hier quasi die Wiege des Projekts ist.» Vor sieben Jahren hatte sie nämlich in Würenlos die «Rückenschule» als Pilotprojekt gestartet. Vierteljährlich lehrte sie spielerisch den Umgang mit Rücken, Wirbelsäule und Anatomie und half den Kindern, korrekt zu sitzen und eine aufrechte

Haltung einzunehmen. An Elternabenden informierte sie auch Lehrpersonen und Eltern. Das Projekt hat sich etabliert und wird mittlerweile an elf Schulen in fünf Kantonen angeboten und vom Bundesamt für Kultur und Sport sowie dem Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau empfohlen. Daraus entstanden ist auch der Verein «Kinder hoch 3», den Rota präsidiert. In einem Brief informierte die dreifache Mutter die Eltern über die Streichung des Angebots und wird ab April einen privaten Kurs anbieten. «Ich habe auch versucht, Sponsoren für die Finanzierung der rund 5000 Franken zu gewinnen, diese wollen sich aber nicht ins Schulgeschehen einmischen», so Rota. (bär) Weitere Informationen zur Rückenschule und zum Kursangebot findet man auf der Homepage unter www.kinderhoch3.ch


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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

WETTINGEN

SPREITENBACH-KILLWANGEN

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 30. Januar 8 Uhr, Eucharistiefeier

Ev.-ref. Kirche Sonntag, 2. Februar 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Pfr. P. Bopp, Kreuzkirche Hasel

Freitag, 31. Januar 8 Uhr, Eucharistiefeier

Dienstag, 4. Februar 10 Uhr, Gottesdienst im Altersheim, Andachtsraum, Pfrn. D. Siegrist

Samstag, 1. Februar 17.30 Uhr, Eucharistiefeier, Blasiussegen und Kerzenweihe

Mittwoch, 5. Februar 14–17 Uhr, ökum. Seniorenspielnachmittag, kath. Pfarreizentrum Spreitenbach

Sonntag, 2. Februar 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, Blasiussegen und Kerzenweihe

Morgengebet Jeden Donnerstag (ausser in den Schulferien), 7–7.30 Uhr in der Dorfkirche.

Dienstag, 4. Februar 8 Uhr, Eucharistiefeier

Kreativ-Atelier Steiacherhof Jeden Donnerstag, 9–11 Uhr, Gemeinschaftsraum des Steiacherhofs.

Mittwoch, 5. Februar 9 Uhr, Eucharistiefeier, Brotsegnung

KILLWANGEN Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Freitag, 31. Januar 18.30 Uhr, Eucharistiefeier

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Freitag, 31. Januar 19 Uhr, Eucharistiefeier

Samstag, 1. Februar 18 Uhr, Eucharistiefeier mit Kerzensegnung und Blasiussegen Sonntag, 2. Februar 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Kerzensegnung und Blasiussegen 11 Uhr, Santa Messa 12.15 Uhr, kroatischer Gottesdienst Dienstag, 4. Februar 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Mittwoch, 5. Februar 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Sonntag, 2. Februar 11 Uhr, Eucharistiefeier mit Kerzensegnung und Blasiussegen Dienstag, 4. Februar 18 Uhr, Rosenkranz, Marienkapelle

WETTINGEN-NEUENHOF Ev.-ref. Kirche Sonntag, 2. Februar 9.30 Uhr, Wettingen: Pfrn. Kornelia Baumberger 10.30 Uhr, Neuenhof: Pfrn. Kornelia Baumberger

NEUENHOF

Sonntag, 2. Februar 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Kerzenweihe und Blasiussegen 18 Uhr, Rosenkranzgebet 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Kerzenweihe und Blasiussegen

20 Uhr, 1. Firmandentreffen, Sitzungszimmer kath. Pfarreiheim

Sonntag, 2. Februar 11 Uhr, Eucharistiefeier mit Kerzenweihe und Blasiussegen 18 Uhr, Santa Messa

Freitag, 31. Januar 10 Uhr, Eucharistiefeier mit Blasiussegen im Altersheim 18–18.45 Uhr, Beichtgelegenheit 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetungsstunde

Montag, 3. Februar 17 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 4. Februar 8 Uhr, Morgenlob Mittwoch, 5. Februar 19 Uhr, Eucharistiefeier mit Brotsegnung Bibelgespräch am Mittwoch, 5. Februar, von 19.45 bis 21.15 Uhr im Pfarrhaus Neuenhof, zum Text Mt 16,13–23, Messiasbekenntnis und erste Leidensankündigung.

Samstag, 1. Februar 10 Uhr, 1. Firmandentreffen, Sitzungszimmer kath. Pfarreiheim 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Blasiussegen und Kerzenweihe mit Abbé Zacharie; Dreissigster für Heinrich Kaserer; Jahrzeit für Marianna Monika Rinderli-Greber, Gedächtnis für Hans Aust 19.30 Uhr, Santa Messa; Gedächtnis für Maria Grazia Bascio

Sonntag, 2. Februar 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Brotsegnung Alle sind eingeladen, Blasiussegen mit Abbé Zacharie an den Gottesdiensten vom 5. und 11.30 Uhr, Taufe von Vanessa Wagenhofer 7. Februar Brot zur Segnung mit15 Uhr, 1. Firmandentreffen, Sitzubringen. zungszimmer kath. Pfarreiheim

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 30. Januar 17 Uhr, Rosenkranzgebet Samstag, 1. Februar 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 30. Januar 18 Uhr, Rosenkranzgebet 19.30 Uhr, Kirchenchorprobe

Dienstag, 4. Februar 14.30–18.15 Uhr, Mütter- und Väterberatung Mittwoch, 5. Februar 9.30 Uhr, Wortgottesdienst

Dienstag, 4. Februar 18 Uhr, Rosenkranzgebet Bibelgespräch Zum Gesprächsabend über einen biblischen Text trifft man sich am Mittwoch, 5. Februar, von 19.45 bis 21.15 Uhr im Pfarrhaus Neuenhof. Brotsegnung Alle sind eingeladen, an den Gottesdiensten vom 5. und 7. Februar Brot zur Segnung mitzubringen.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche Samstag, 1. Februar 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 2. Februar 10 Uhr, Eucharistiefeier 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet Mittwoch, 5. Februar 8.45 Uhr, Rosenkranz-Gebet 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Klosterkirche Fahr Sonntag, 2. Februar 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Sonntag, 2. Februar 9.30 Uhr, Gottesdienst, Martin Schweizer, Pfarrer, anschliessend Kirchenkaffee


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AGENDA

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23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENTIN GESCHÄFTSFÜHRER: Nathalie Enseroth, nathalie.enseroth@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch

Sirenenprobealarm 2014 im Limmattal Am Mittwochnachmittag, 5. Februar, findet von 13.30 bis 14 Uhr in der ganzen Schweiz die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Bei der Sirenenkontrolle wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und mobilen Sirenen getestet, mit denen unsere Einwohner bei Katastrophen- und Notlagen oder im Falle eines bewaffneten Konfliktes alarmiert werden. Ausgelöst wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Im gefährdeten Gebiet unterhalb der Stauanlage Wettingen wird anschliessend während der Zeit von 14.15–15 Uhr auch noch das Zeichen «Wasseralarm» getestet: zwölf tiefe Dauertöne von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb des angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören (Radio DRS oder Radio Argovia), die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Der «Wasseralarm» ertönt immer erst nach dem Zeichen «Allgemeiner Alarm» und bedeutet, dass man das gefährdete Gebiet sofort verlassen soll. Hinweise und Verhaltensregeln finden sich im Merkblatt «Alarmierung der Bevölkerung» auf den hintersten Seiten jedes Telefonbuches, ferner auf Seite 662 im Teletext sowie im Internet unter: www.sirenentest.ch. Die Bevölkerung wird um Verständnis für die mit der Sirenenkontrolle allfällig verbundenen Unannehmlichkeiten gebeten. Mittwoch, 5. Februar, 13.30–14 Uhr und 14.15–15 Uhr.

NEUENHOF

Nachtigallenchor Wettingen Offenes Singen. Rathaus, Freitag, 31. Januar, 14.30–15.45 Uhr.

Mittagstisch für Senioren Restaurant Bahnhof, Montag, 3. Februar, 11.30 Uhr.

Tanztreff «Nostalgie» Internationale Livemusik für jeden Geschmack – zum Tanzen und Geniessen – Schlager, Elvis, Oldies, Rock ’n’ Roll, Evergreens. Hotel Winkelried, Sonntag, 2. Februar, 16–20 Uhr.

Unentgeltliche Rechtsauskunft Gemeindehaus, Montag, 3. Februar, 17–18 Uhr. Autorenlesung mit Pedro Lenz: «Liebesgschichte» Org.: Kulturkommission. Vorverkauf: Gemeindehaus Neuenhof, Tel. 056 416 21 40. Abendkasse: 19.30 Uhr. Ref. Kirchgemeindehaus, Donnerstag, 6. Februar, 20 Uhr.

Schach-Unterricht für Senioren Leitung und Auskunft: Anton Wyss, 056 424 20 57. Restaurant Tägerhard, Dienstag, 4. Februar, 14–17 Uhr.

SPREITENBACH

Senioren-Träff des SRRB Dölf Keller erzählt aus seinem Leben als Cerebral Gelähmter. Therapiehündin Bocca zeigt Kunst- Unentgeltliche Rechtsauskunft Gemeindehaus, Dienstag, 4. Februar, Forum St. Anton, Donnerstag, stücke Alters- und Pflegeheim im 6. Februar, 14.30–17 Uhr. 17 Uhr. Brühl, Freitag, 31. Januar, 15 Uhr. Gratis Messung Blutzucker und Blutdruck Org.: Spitex-Verein Spreitenbach. Spitex-Zentrum, Kirchstrasse 12, Montag, 3. Februar, 13.30–14.30 Uhr.

WETTINGEN

WÜRENLOS

Lotto Veranstalter: LägereBräu AG. Mittagstisch für Senioren Kloster Brauerei LägereBräu AG, Freitag, Fahr, Donnerstag, 6. Februar, 12.30 31. Januar, 19–23.30 Uhr. Uhr.

REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73

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EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Freitag, 8 Uhr, entgegen.

Woche 5d  

LiWe_5_2014