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20. Juni 2013, 52. Jahrgang, Nr. 25

PP 5432 Neuenhof

TinkaBelle spielen am Kulturfest Spreitenbach Das Kulturfest Spreitenbach wird vom 21. bis 23. Juni zahlreiche Attraktionen bieten. Darunter auch einen Auftritt von TinkaBelle beim Mini Open Air. SUSANNE KARRER

Die Frontsängerin der Band TinkaBelle dürfte vor allem den jüngeren Festbesuchern und ihren Eltern bekannt vorkommen: Tanja Bachmann war rund drei Jahre lang Gesangslehrerin für Oberstufenschüler im Spreitenbacher Schulhaus Glattler. «Ich freue mich mega auf das Konzert», schwärmt sie. Zahlreiche ehemalige Schüler hätten ihr bereits SMS geschrieben, dass sie an den Auftritt kommen werden. «Es ist immer toll, an einem Ort zu spielen, zu dem man einen Bezug hat. Ich habe in Spreitenbach viel Schönes erlebt», so Bachmann. Nervös macht sie dieser Auftritt nicht. Mit der Zeit und den gesammelten Erfahrungen lege sich der Adrenalinschub: «Und irgendwann freust du dich einfach, bevor du auf die Bühne gehst.» Fortsetzung S. 15

Die Bandmitglieder von TinkaBelle freuen sich auf ihren Auftritt am Kulturfest am Samstagabend.

INHALT WETTINGEN NEUENHOF KILLWANGEN SPREITENBACH WÜRENLOS KIRCHEN AGENDA

2–10 11–12 13–14 15–18 19–22 23 24

Foto: zVg


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WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 20. JUNI 2013

AUS DEM GEMEINDERAT

WETTINGEN

Kinder ernst nehmen Zweimal haben sich Kinder aus dem Lindenhofquartier getroffen und ihre Wünsche geäussert. Einige werden nun umgesetzt. MELANIE BÄR

Während des Waldrundgangs am 22. Juni gibt es viel Interessantes über die Waldverjüngung und Waldpflege zu hören. Waldumgang im Forstrevier Wettingen Der traditionelle Waldumgang für die Wettinger Bevölkerung findet am Samstag, 22. Juni, 13.30 Uhr, statt. Auf dem rund zweistündigen Rundgang mit Förster Philipp Vock vermittelt dieser viel Interessantes über die Waldverjüngung und Waldpflege unter Berücksichtigung des Klimawandels. Ein Schwerpunkt bildet die durch das Forstpersonal vorgeführte Demonstration von Pflegearbeiten. Der Waldumgang findet bei jeder Witterung statt. Treffpunkt ist beim Waldeingang Fährlileh. Im Anschluss an den Waldumgang wird ein Zvieri im Holzschopf Eigi offeriert. Für Gehbehinderte besteht um 15.15 Uhr ein Abholdienst ab Kirche St. Sebastian (Parkplatz Schartenstrasse).

«Wir wollen den Kindern zeigen, dass wir sie ernst nehmen», begründet Gemeinderätin Antoinette Eckert die Lancierung des Projekts «Kinder mit Wirkung». Die Auswertung der Unicef hat ergeben, dass in Wettingen der Fokus mehr auf Jugendliche gerichtet ist und die Bedürfnisse der unter 12-jährigen Kinder weniger berücksichtigt werden. Um das Unicef-Label «kinderfreundliche Gemeinde» zu erhalten, was in einem Postulat gefordert wurde, wirkt man dieser Kritik nun mit dem Projekt entgegen.

IM MÄRZ trafen sich 30 Kinder des Lindenhofquartiers zur ersten Kinderkonferenz im Kanton Aargau. Die im Durchschnitt acht Jahre alten Kinder haben Ideen gesammelt, wie sie ihren Lebensraum gerne gestalten würden. Ende Mai haben sich nochmals 20 Kinder getroffen und die Ideen konkretisiert. Mit von der Partie waren neben Vertretern der Gemeinde, der Jugendkommission, dem Lindenhof-Abwart auch Leiterinnen und Leiter von Jungwacht und Blauring St. Anton. «Die meist gewünschten Ideen waren ein Fussballstadion, eine Kinderdisco, ein Streichelzoo und Öffnungszeiten der Gemeindever- ein Schlumpfdorf», sagt Eckert. waltung und Polizei Es gelten für Die Ideen wurden zusammen mit alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung und Polizei folgende HINWEIS Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo und Do: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Di, Mi und Fr: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr. Für polizeiliche Notfälle steht die Polizei nach wie vor rund um die Uhr zur Verfügung (unter Tel. 056 437 77 77 oder unter Tel. 117). Gratis-Lesevergnügen im Tägi GarINSERAT tenbad Wettingen. zVg

Gratis-Lese-Sommer in der Badi Auch diesen Sommer geht die Bibliothek Wettingen wieder baden. Vom 6. Juli bis 11. August stellt sie den Badegästen im Tägi-Gartenbad eine grosse Auswahl an Büchern zum Lesen und Mitnehmen gratis zur Verfügung. (mms)

Kinderkonferenz Kinder dürfen mitbestimmen, wie das Quartier Lindenhof in Zukunft gestaltet werden soll. Foto: Sandra Ardizzone den Kindern auf ihre Umsetzung hin geprüft, sodass die Kinder beispielsweise merkten, dass die Tiere auch während der Ferien gepflegt und gefüttert werden müssen. Zusammen mit «infoklick.ch», dem Träger des Projekts, wird nun versucht, die Ideen ansatzweise umzusetzen. «Die Kinder dürfen beispielsweise einmal in einem Probetraining mit einer bekannten Fussballpersönlichkeit mitmachen.» Auch die Jugendarbeit und der Abwart helfen mit, dass die Wünsche realisiert werden können. Die INSERAT

Schlumpfidee soll bei der nächsten Spielplatz-Sanierung einfliessen. «Die Kinder sprühen vor Ideen und wir wollen sie nicht warten lassen, sondern die Ideen schnell umsetzen.» Finanziert wird das Projekt während der Pilotphase zwei Jahre lang vom Kanton. Um dies zu nutzen und das Feuer der ersten Erfahrungen nicht wieder erlöschen zu lassen, würde Eckert das Projekt gerne nächstes Jahr nochmals durchführen. Dann sollen Kinder aus einem anderen Quartier zum Zug kommen und hoffentlich genauso viele gute Ideen vorbringen.


Gemeinde Wettingen

Öffentliche Ausschreibung Die nachstehenden Bauleistungen werden gemäss SubmD vom 26. November 1996 öffentlich ausgeschrieben:

Werkleitungs- und Oberbausanierung Winkelriedstrasse (Süd) 1. Auftraggeber: Einwohnergemeinde Wettingen Elektrizitäts- und Wasserwerk Wettingen Regionalwerke AG Baden Swisscom AG 2. Vergabestelle: Einwohnergemeinde Wettingen Bau- und Planungsabteilung Alberich-Zwyssig-Strasse 76, 5430 Wettingen 3. Objekt: Werkleitungs- und Oberbausanierung Winkelriedstrasse 4. Art und Umfang der Leistungen: Unterhaltsarbeiten Strassenoberbau: ca. 550 m Erneuerung Kanalisation ø 300–600 mm: ca. 350 m Erneuerung Elektrisch: ca. 710 m Erneuerung Wasserversorgung: ca. 670 m Erneuerung Swisscom-Leitungen: ca. 500 m Erneuerung Gasleitung: ca. 280 m Strassenbau Aushub 4000 m³ Transporte 4300 m³ Fundationsschicht 4400 m³ Planie 4400 m² Abschlüsse 1200 m Tragschichten 385 t Deckschichten 245 t Werkleitungsbau Aushub 3800 m³ Transporte 4200 m³ Materiallieferungen 3700 m³ Schächte 8 St. Kandelaber 20 St. Entwässerung Kontrollschächte 9 St. Einlaufschächte 39 St. Offerten zu Teilleistungen der Ausschreibung können nicht berücksichtigt werden. 5. Auftragsart: Bauauftrag 6. Verfahrensart: Offenes Verfahren 7. Varianten und Teilangebote: Varianten und Teilangebote sind nicht zugelassen. 8. Hauptzuschlagskriterien: Preis 65%, Kompetenz 20%, Termine 10%, Firmenstruktur 5% 9. Ausführung: ab Herbst 2013 10. Sprache des Verfahrens und der Angebote: Deutsch

11. Anschrift und Frist für die Anmeldung zur Teilnahme an der Submission: a) Bezug: Wer an der Submission (Gesamtangebot, keine einzelnen Arbeitsgattungen) teilnehmen möchte, meldet das Interesse schriftlich an. b) Adresse: Einwohnergemeinde Wettingen Stichwort: «Submissionsteilnahme Winkelriedstrasse», Bau- und Planungsabteilung, Alberich-Zwyssig-Strasse 76, 5430 Wettingen c) Anmeldefrist: 28. Juni 2013, 12.00 Uhr, Eingang Sekretariat Bauverwaltung, Raum 305, Rathaus d) Unkostenbeitrag: Fr. 100.–; Bestätigung der Einzahlung per Fax bis: 4. Juli 2013 e) Versand der Angebotsunterlagen: 5. Juli 2013 f) Begehung: Es findet keine Begehung statt. Der Unternehmer hat sich vor Ort über die Verhältnisse ins Bild zu setzen. g) Hinweise: Die Submission erfolgt vorbehältlich der finanzrechtlichen Sicherstellung durch Einwohnerratsentscheid am 27. Juni 2013. 12. Anschrift und Frist für das Einreichen des Angebots: a) Adresse: Einwohnergemeinde Wettingen, Stichwort: «Submission Winkelriedstrasse» Bau- und Planungsabteilung Alberich-Zwyssig-Strasse 76, 5430 Wettingen b) Eingabefrist: 2. August 2013, 15.00 Uhr, Eingang Sekretariat Bauverwaltung, Raum 305, Rathaus 13. Grundlage der Ausschreibung: nicht nach Gatt/WTO-Übereinkommen 14. Rechtsmittelbelehrung: 1. Gegen diese Ausschreibung kann innert einer nicht erstreckbaren Frist von 10 Tagen seit der Publikation beim Verwaltungsgericht Aargau, Obere Vorstadt 40, 5001 Aarau, Beschwerde geführt werden. 2. Die Beschwerdefrist ist von der Partei selbst oder von einer Anwältin bzw. einem Anwalt zu verfassen, welcher gemäss dem Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte vom 23. Juni 2000 (Anwaltsgesetz, BGFA;SR 935.61) zur Vertretung von Parteien vor Gericht berechtigt ist. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, d. h., es ist a) anzugeben, wie das Verwaltungsgericht entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. 3. Auf eine Beschwerde, welche den Anforderungen gemäss den Ziffern 1 und 2 nicht entspricht, wird nicht eingetreten. 4. Eine Kopie der angefochtenen Ausschreibung ist der Beschwerdeschrift beizulegen. 5. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, d. h., die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Gemeinderat Wettingen


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WETTINGEN

MARKTNOTIZEN

Wettingen rüstet sich für die Herbstmesse

Organisieren die Herbstmesse: Andreas Hauenstein (l.) und Michel Walde. Foto: az/dm Auch wenn nun zuerst einmal der hochverdiente Sommer in den Startlöchern steht, lohnt es sich, bereits jetzt ein Auge auf den Herbst zu werfen. Mit grossen Schritten kommt die Herbstmesse Wettingen immer näher. Knapp fünf Monate vor Messebeginn ist es Zeit für eine Momentaufnahme. Vier Tage Herbstmesse, vier Tage Attraktionen und Feststimmung für Gross und Klein: Wenn die Herbstmesse Wettingen am

7. November ihre Tore öffnet, wird das Tägi Wettingen zum Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern. Knapp fünf Monate vor Messebeginn zeigen sich die Organisatoren äusserst zufrieden mit dem Stand der Anmeldungen. Mit über 110 angemeldeten Ausstellern zeichnet sich bereits jetzt eine interessante Vielfalt ab. «Die Auslastung der beiden Hallen und auf dem Freigelände liegt momentan bei rund drei Vierteln, Tendenz steigend. Wir freuen uns, dass die neue Messe auf Ausstellerseite diesen Anklang findet», erklärt Andreas Hauenstein, Messeleiter der Herbstmesse Wettingen, und ergänzt: «Wettingen bietet mit seinen Gegebenheiten und seinem grossen Einzugsgebiet die perfekten Grundlagen für eine markt- und trendausgerichtete Begegnungs- und Publikumsmesse. Dies nicht zuletzt auch, weil die Gemeinde die Herbstmesse ideell mitträgt.»

Lenzerheide und Globi im Herbst in Wettingen zu Gast: Mit der Ferienregion Lenzerheide konnte bereits im Dezember 2012 ein starker Partner als Gastregion gewonnen werden. Das sonnenverwöhnte Hochtal präsentiert sich den Besuchern im Herbst auf rund 150 m² und wird einen ganz speziellen Gast dabei haben. Am Messe-Samstag und -Sonntag besucht Globi die Herbstmesse und präsentiert die schönsten Winkel seiner Heimat. Gratis-Eintritt während der ganzen Messe: Auf dem rund 7000 m² grossen Messegelände mit den beiden Hallen und dem Freigelände soll den Besuchern im Herbst einiges geboten werden. Nebst einem Nostalgie-Karussell für die Kleinen, einem Autoscooter für Draufgänger und einer Chilbibahn für Mutige glänzt der Aussenbereich vor allem auch mit seinem vielfältigen Angebot an Verpflegungsmöglichkeiten. Ein spe-

zieller Fokus gilt dem HerbstMärt: Von Schmuck über trendige Taschen, modische Accessoires, feine Fleisch- und Käsespezialitäten bis hin zu persischen Köstlichkeiten, die Vielfalt des Gebotenen macht die Herbstmesse Wettingen zum perfekten Ausflugsziel für Gross und Klein. Mit GratisEintritt an allen vier Messetagen. «Die Messe soll für jeden etwas bieten und zum Verweilen einladen», erklärt Michel Walde, Projektleiter der Herbstmesse Wettingen, und fügt an: «Der Zuspruch vonseiten der Aussteller und der Bevölkerung auf die neue Messe im Herbst bestätigt das Konzept der Messe. Wettingen ist die grösste Gemeinde im Kanton Aargau und hat unendlich viel zu bieten, ab diesem Herbst auch eine Herbstmesse!» Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86.

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WETTINGEN

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Sommerkonzert mit dem Wettinger Singkreis «Lets move – zäme unterwägs» – Cello, Kontrabass und Sopran aufgeführt.

Mit dem neuen musikalischen Leiter Jonas Ehrler kommen am 29. Juni in der Klosterkirche Wettingen Werke von César Franck, Gabriel Fauré und Camille Saint-Saëns zur Aufführung. Nach dem eindrücklichen Abschiedskonzert von Renato Botti im Dezember 2012 hat Anfang dieses Jahres für den Wettinger Singkreis ein neuer Abschnitt begonnen. Jonas Ehrler, ein junges Nachwuchstalent aus Gebenstorf, hat im Januar die musikalische Leitung übernommen und er hat in seiner Art schnell die Sympathien der Chormitglieder gewonnen. Mit dem bevorstehenden Sommerkonzert in der Klosterkirche gibt Jonas Ehrler nun seinen

Auftritt des Wettinger Singkreises am 29. Juni in der Klosterkirche.

Chorleiter Jonas Ehrler.

Einstand als Chorleiter des Wettinger Singkreises in der Öffentlichkeit. Chor und Dirigent sind zurzeit mit grosser Freude und Enthusiasmus am Einstudieren des vielversprechenden Konzertprogrammes.

führung, die 1861 in Paris stattfand, noch mehrfach überarbeitet. Insbesondere hat er das «Panis angelicus» eingefügt, das auf eine Orgelimprovisation Francks im Weihnachtsgottesdienst 1861 zurückgeht. In der Klosterkirche Wettingen wird das Werk in einer vom Komponisten bearbeiteten Fassung für Orgel, Chor, Harfe,

Werke von César Franck, die Messe in A-Dur op.12. In diesem Werk zeigt sich Francks bahnbrechende symphonische Gestaltungskraft. Er beginnt darin einen eigenen Weg zu beschreiten. Ein Kollege liess sich zu dem bewundernden Ausspruch hinreissen: «C’est de la IM ZENTRUM DIESES SOMMERKON- musique cathédralesque!». Franck ZERTS steht eines der wichtigsten hat die Messe nach der Erstauf-

SENIORINNEN UND SENIOREN BEGLEITEN SCHULKINDER Die Gemeinde Wettingen baut auf den Beginn des neuen Schuljahres (12. August 2013) Tagesstrukturen auf. Kindergarten- und Schulkinder werden in verschiedenen Betreuungsmodulen und an verschiedenen Standorten betreut. Diese sind: Schulhäuser Dorf, Margeläcker und Altenburg: Frühstundenbetreuung, 7–8 Uhr; Schulhäuser Dorf, Margeläcker und Altenburg: Mittagsbetreuung, 12–13.15 Uhr; Villa Fluck, Schönaustrasse 31: Mittagsbetreuung, 12–13.15 Uhr und Nachmittagsbetreuung ab 13.15–18 Uhr; Tagesstruktur Langäcker, Langäcker 9: Mittagsbetreuung, 12– 13.15 Uhr und Nachmittagsbetreuung ab 13.15–18 Uhr (befindet sich noch im Bau). Die jüngeren Kinder müssen für die Transfers zwischen den einzelnen Standorten begleitet werden. Für diese Begleitung werden Senioren und Seniorinnen gesucht, INSERAT

die bereit sind, vom 12. August bis 27. September 2013 die Kinder zu begleiten. Für die Begleitung wurden verschiedene Touren zusammengestellt. Die Touren beinhalten unterschiedliche Wege und sie sind zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Wochentagen. Zum Beispiel ist eine Tour um 15.05 Uhr (Dienstag und Donnerstag) die Strecke vom Kindergarten Lindenhof zur Villa Fluck. Ihre Aufgabe ist es, die Kinder auf dieser Tour zu begleiten und sie sicher von einem zum anderen Standort zu bringen. Eine Liste mit den Touren erhält man bei den Sozialen Diensten Wettingen. Interessiert? Dann setze man sich mit Lilo Jud (Leiterin Fachstelle für Altersfragen und Freiwilligenarbeit, Tel. 056 437 38 08) oder Stefan Liembd (Leiter Soziale Dienste, Tel. 056 437 74 01) in Verbindung. (gk)

Fotos: zVg

PARTEIEN

FDP nominiert Antoinette Eckert als Kandidatin für das Vizeammann-Amt Die FDP Wettingen steigt mit Gemeinderätin und Grossrätin Antoinette Eckert ins Rennen um das VizeammannAmt. Nachdem Eckert bereits an der Generalversammlung der Ortspartei am 10. April für eine weitere Amtsperiode im Gemeinderat nominiert wurde, schlägt sie die Partei nun auch zur Wahl als Vizeammann vor. Antoinette Eckert ist seit dem Jahr 2000 Mitglied des Gemeinderates Wettin-

NEBEN DER MESSE kommen zwei kleinere Werke von Franck zur Aufführung: «Domine non secundum» und «Ave Maria», beides Werke für Orgel, Chor und Kontrabass. In einem spannenden Kontext zur Messe stehen zwei weitere Werke auf dem Konzertprogramm: das eine von Gabriel Fauré «En prière» (für Harfe und Sopran) und das andere von Camille Saint-Saëns «Prière» (für Orgel und Cello). Die Ausführenden neben dem Chor sind Stefan Müller (Orgel), Susanne Oldani (Sopran), Rahel Schweizer (Harfe), Marie-Louise Wundling (Cello) und Dario Romaniello (Kontrabass). Klosterkirche Wettingen, Samstag, 29. Juni, 20 Uhr; Abendkasse ab 19 Uhr; Vorverkauf über die Chormitglieder oder per E-Mail an info@wettinger-singkreis.ch

Jugendfest Wettingen Als Abschluss des ereignisreichen 50-Jahr-Jubiläums der Heilpädagogischen Schule findet am Donnerstag, 27. Juni, das Jugendfest statt. Es soll alle Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt des Grossanlasses stellen. Das Fest beginnt mit einem gemeinsamen Trommeln aller 2200 Schülerinnen und Schüler auf selbst gebastelten Instrumenten unter der Leitung von Mathias Schiesser (DrumCircle). Anschliessend richtet Gemeindeammann Markus Dieth ein Grusswort an die Kinder und fordert die Schülerinnen und Schüler mit der folgenden Wette heraus: «Wir wetten, dass ihr es nicht schafft, während der 20-minütigen Pedalofahrt in euren Gruppen Wettingen 6 Mal zu umrunden (ca. 108 km). Solltet ihr es

aber schaffen, bekommt ihr von uns eine kleine Belohnung.» Der Gemeindeammann leitet so zum nächsten Programmteil über; stufenübergreifend geht es in vier Schulkreisen mit Spiel,

Sport und kreativem Schaffen weiter. Altersdurchmischt werden die Kinder Sterne bemalen, welche dann für einige Wochen das Rathaus schmücken werden; Pedalo fahren, um die Wette gegen den Gemeindeammann zu gewinnen, oder sich gegenseitig in kleinen Wettkämpfen messen. Am Nachmittag trifft sich die Oberstufe im Schwimmbad Tägi, das zu diesem speziellen Anlass für die Öffentlichkeit gesperrt wird. Die Primarschüler werden sich in ihren Schulkreisen im Tanzen üben, während für die Kindergartenkinder im Tägi-Saal ein Konzert stattfindet. Am Abend wird es für die Oberstufe eine grosse Disco mit dem bekannten Rapper «Knackeboul» im Tägi-Saal geben, während die Kinder der Mittelstufe in ihren Schulkreisen feiern. (gk)

scheint bald in neuem Design. Feri übergab das Wort an Sonja Zanini, dipl. Erwachsenenbildnerin HF. Sonja Zanini hielt das Jubiläumsreferat zum Thema «Wege durch die Erziehung – Vom Engelslächeln zu selbstbewussten Jugendlichen». Zu Beginn des Referates sollten die Erziehenden sich Gedanken machen, welche Werte und Umgangsformen ihnen in der Erziehung wichtig sind. Erziehung ist ein Beruf, der nicht einfach nebenher zu erledigen ist und oft sehr viel von einem abverlangt. Darum ist es auch unbedingt erforderlich, zu sich selbst gut zu schauen und regelmässig Energien aufzutanken. Sonja Zanini nahm die interessierten Eltern mit auf den Weg und erklärte an-

hand von vielen Beispielen, Filmausschnitten und eigenen Erfahrungen die Eckpfeiler der Erziehung: Liebe und Zuwendung, Anerkennung und Respekt, Struktur, klare Grenzen setzen, Förderung und Unterstützung. Als eine wichtige Grundhaltung der Erziehung ist zu akzeptieren, dass das Kind eine eigene Persönlichkeit hat und somit auch andere Interessen und Vorlieben haben kann als die Eltern. Im Anschluss des Vortrags lud die Elternrunde Baden/Wettingen alle Teilnehmenden zu einem Apéro ein, an dem sich die Anwesenden rege austau(bp) schen konnten. Weitere Informationen unter www.elternrunde.ch

Am 27. Juni findet das Wettinger Jugendfest statt. Foto: zVg

50 JAHRE ELTERNRUNDE BADEN/WETTINGEN gen. Aufgrund ihrer grossen Erfahrung kennt sie die vielfältigen Geschäfte der Gemeinde und ist bestens vertraut mit den entsprechenden Herausforderungen, Pflichten und Aufgaben. Durch ihre Tätigkeit als Grossrätin verfügt sie zudem über ein breites Wissen über die kantonale Politik und ein entsprechendes Beziehungsnetz auf kantonaler und kommunaler Ebene. In der Vergangenheit konnte sie bereits diverse Male als Stellvertreterin des jetzigen Vizeammanns Heiner Studer die entsprechenden Geschäfte führen. Antoinette Eckert hat das Know-how und auch die notwendige Zeit für das Amt als Frau Vizeammann. Mit der Nomination von Antoinette Eckert erhalten die Wettinger Wählerinnen und Wähler bei der Vizeammann-Nachfolgewahl für den nicht mehr antretenden Heiner Studer (EVP) eine echte Auswahl. (yv)

Über 70 Interessierte versammelten sich am 8. Juni in der Aula des Schulhauses Margeläcker in Wettingen. Nachdem die 36 Kinder im Alter zwischen 2 und 10 Jahren in die Obhut der organisierten Kinderbetreuung gegeben wurden, begrüsste Vorstandsmitglied Sandra Holenweger die Gäste in der Aula und richtete den Dank im Namen der Elternrunde an Gründungsmitglieder, ehemalige Vorstandsmitglieder, Gönner, Sponsoren, Inserenten und natürlich an alle Anwesenden für die Teilnahme an den Vorträgen und Kursen. Anschliessend übergab sie das Wort an National- und Gemeinderätin Yvonne Feri. Während der Begrüssungsrede enthüllte Feri das neue Vereinslogo. Dies INSERAT

Jubiläumsanlass der Elternrunde Baden/Wettingen. Foto: zVg soll visualisieren, dass die Familie im Fokus steht. Neu wird das Jahresprogramm auf das Kalenderjahr angepasst, somit erscheint das neue Programm im November. Die Kurse finden jeweils zwischen Januar bis Dezember statt. Auch die Homepage wird überarbeitet und er-


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Sommerkonzert mit dem Wettinger Singkreis «Lets move – zäme unterwägs» – Cello, Kontrabass und Sopran aufgeführt.

Mit dem neuen musikalischen Leiter Jonas Ehrler kommen am 29. Juni in der Klosterkirche Wettingen Werke von César Franck, Gabriel Fauré und Camille Saint-Saëns zur Aufführung. Nach dem eindrücklichen Abschiedskonzert von Renato Botti im Dezember 2012 hat Anfang dieses Jahres für den Wettinger Singkreis ein neuer Abschnitt begonnen. Jonas Ehrler, ein junges Nachwuchstalent aus Gebenstorf, hat im Januar die musikalische Leitung übernommen und er hat in seiner Art schnell die Sympathien der Chormitglieder gewonnen. Mit dem bevorstehenden Sommerkonzert in der Klosterkirche gibt Jonas Ehrler nun seinen

Auftritt des Wettinger Singkreises am 29. Juni in der Klosterkirche.

Chorleiter Jonas Ehrler.

Einstand als Chorleiter des Wettinger Singkreises in der Öffentlichkeit. Chor und Dirigent sind zurzeit mit grosser Freude und Enthusiasmus am Einstudieren des vielversprechenden Konzertprogrammes.

führung, die 1861 in Paris stattfand, noch mehrfach überarbeitet. Insbesondere hat er das «Panis angelicus» eingefügt, das auf eine Orgelimprovisation Francks im Weihnachtsgottesdienst 1861 zurückgeht. In der Klosterkirche Wettingen wird das Werk in einer vom Komponisten bearbeiteten Fassung für Orgel, Chor, Harfe,

Werke von César Franck, die Messe in A-Dur op.12. In diesem Werk zeigt sich Francks bahnbrechende symphonische Gestaltungskraft. Er beginnt darin einen eigenen Weg zu beschreiten. Ein Kollege liess sich zu dem bewundernden Ausspruch hinreissen: «C’est de la IM ZENTRUM DIESES SOMMERKON- musique cathédralesque!». Franck ZERTS steht eines der wichtigsten hat die Messe nach der Erstauf-

SENIORINNEN UND SENIOREN BEGLEITEN SCHULKINDER Die Gemeinde Wettingen baut auf den Beginn des neuen Schuljahres (12. August 2013) Tagesstrukturen auf. Kindergarten- und Schulkinder werden in verschiedenen Betreuungsmodulen und an verschiedenen Standorten betreut. Diese sind: Schulhäuser Dorf, Margeläcker und Altenburg: Frühstundenbetreuung, 7–8 Uhr; Schulhäuser Dorf, Margeläcker und Altenburg: Mittagsbetreuung, 12–13.15 Uhr; Villa Fluck, Schönaustrasse 31: Mittagsbetreuung, 12–13.15 Uhr und Nachmittagsbetreuung ab 13.15–18 Uhr; Tagesstruktur Langäcker, Langäcker 9: Mittagsbetreuung, 12– 13.15 Uhr und Nachmittagsbetreuung ab 13.15–18 Uhr (befindet sich noch im Bau). Die jüngeren Kinder müssen für die Transfers zwischen den einzelnen Standorten begleitet werden. Für diese Begleitung werden Senioren und Seniorinnen gesucht, INSERAT

die bereit sind, vom 12. August bis 27. September 2013 die Kinder zu begleiten. Für die Begleitung wurden verschiedene Touren zusammengestellt. Die Touren beinhalten unterschiedliche Wege und sie sind zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Wochentagen. Zum Beispiel ist eine Tour um 15.05 Uhr (Dienstag und Donnerstag) die Strecke vom Kindergarten Lindenhof zur Villa Fluck. Ihre Aufgabe ist es, die Kinder auf dieser Tour zu begleiten und sie sicher von einem zum anderen Standort zu bringen. Eine Liste mit den Touren erhält man bei den Sozialen Diensten Wettingen. Interessiert? Dann setze man sich mit Lilo Jud (Leiterin Fachstelle für Altersfragen und Freiwilligenarbeit, Tel. 056 437 38 08) oder Stefan Liembd (Leiter Soziale Dienste, Tel. 056 437 74 01) in Verbindung. (gk)

Fotos: zVg

PARTEIEN

FDP nominiert Antoinette Eckert als Kandidatin für das Vizeammann-Amt Die FDP Wettingen steigt mit Gemeinderätin und Grossrätin Antoinette Eckert ins Rennen um das VizeammannAmt. Nachdem Eckert bereits an der Generalversammlung der Ortspartei am 10. April für eine weitere Amtsperiode im Gemeinderat nominiert wurde, schlägt sie die Partei nun auch zur Wahl als Vizeammann vor. Antoinette Eckert ist seit dem Jahr 2000 Mitglied des Gemeinderates Wettin-

NEBEN DER MESSE kommen zwei kleinere Werke von Franck zur Aufführung: «Domine non secundum» und «Ave Maria», beides Werke für Orgel, Chor und Kontrabass. In einem spannenden Kontext zur Messe stehen zwei weitere Werke auf dem Konzertprogramm: das eine von Gabriel Fauré «En prière» (für Harfe und Sopran) und das andere von Camille Saint-Saëns «Prière» (für Orgel und Cello). Die Ausführenden neben dem Chor sind Stefan Müller (Orgel), Susanne Oldani (Sopran), Rahel Schweizer (Harfe), Marie-Louise Wundling (Cello) und Dario Romaniello (Kontrabass). Klosterkirche Wettingen, Samstag, 29. Juni, 20 Uhr; Abendkasse ab 19 Uhr; Vorverkauf über die Chormitglieder oder per E-Mail an info@wettinger-singkreis.ch

Jugendfest Wettingen Als Abschluss des ereignisreichen 50-Jahr-Jubiläums der Heilpädagogischen Schule findet am Donnerstag, 27. Juni, das Jugendfest statt. Es soll alle Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt des Grossanlasses stellen. Das Fest beginnt mit einem gemeinsamen Trommeln aller 2200 Schülerinnen und Schüler auf selbst gebastelten Instrumenten unter der Leitung von Mathias Schiesser (DrumCircle). Anschliessend richtet Gemeindeammann Markus Dieth ein Grusswort an die Kinder und fordert die Schülerinnen und Schüler mit der folgenden Wette heraus: «Wir wetten, dass ihr es nicht schafft, während der 20-minütigen Pedalofahrt in euren Gruppen Wettingen 6 Mal zu umrunden (ca. 108 km). Solltet ihr es

aber schaffen, bekommt ihr von uns eine kleine Belohnung.» Der Gemeindeammann leitet so zum nächsten Programmteil über; stufenübergreifend geht es in vier Schulkreisen mit Spiel,

Sport und kreativem Schaffen weiter. Altersdurchmischt werden die Kinder Sterne bemalen, welche dann für einige Wochen das Rathaus schmücken werden; Pedalo fahren, um die Wette gegen den Gemeindeammann zu gewinnen, oder sich gegenseitig in kleinen Wettkämpfen messen. Am Nachmittag trifft sich die Oberstufe im Schwimmbad Tägi, das zu diesem speziellen Anlass für die Öffentlichkeit gesperrt wird. Die Primarschüler werden sich in ihren Schulkreisen im Tanzen üben, während für die Kindergartenkinder im Tägi-Saal ein Konzert stattfindet. Am Abend wird es für die Oberstufe eine grosse Disco mit dem bekannten Rapper «Knackeboul» im Tägi-Saal geben, während die Kinder der Mittelstufe in ihren Schulkreisen feiern. (gk)

scheint bald in neuem Design. Feri übergab das Wort an Sonja Zanini, dipl. Erwachsenenbildnerin HF. Sonja Zanini hielt das Jubiläumsreferat zum Thema «Wege durch die Erziehung – Vom Engelslächeln zu selbstbewussten Jugendlichen». Zu Beginn des Referates sollten die Erziehenden sich Gedanken machen, welche Werte und Umgangsformen ihnen in der Erziehung wichtig sind. Erziehung ist ein Beruf, der nicht einfach nebenher zu erledigen ist und oft sehr viel von einem abverlangt. Darum ist es auch unbedingt erforderlich, zu sich selbst gut zu schauen und regelmässig Energien aufzutanken. Sonja Zanini nahm die interessierten Eltern mit auf den Weg und erklärte an-

hand von vielen Beispielen, Filmausschnitten und eigenen Erfahrungen die Eckpfeiler der Erziehung: Liebe und Zuwendung, Anerkennung und Respekt, Struktur, klare Grenzen setzen, Förderung und Unterstützung. Als eine wichtige Grundhaltung der Erziehung ist zu akzeptieren, dass das Kind eine eigene Persönlichkeit hat und somit auch andere Interessen und Vorlieben haben kann als die Eltern. Im Anschluss des Vortrags lud die Elternrunde Baden/Wettingen alle Teilnehmenden zu einem Apéro ein, an dem sich die Anwesenden rege austau(bp) schen konnten. Weitere Informationen unter www.elternrunde.ch

Am 27. Juni findet das Wettinger Jugendfest statt. Foto: zVg

50 JAHRE ELTERNRUNDE BADEN/WETTINGEN gen. Aufgrund ihrer grossen Erfahrung kennt sie die vielfältigen Geschäfte der Gemeinde und ist bestens vertraut mit den entsprechenden Herausforderungen, Pflichten und Aufgaben. Durch ihre Tätigkeit als Grossrätin verfügt sie zudem über ein breites Wissen über die kantonale Politik und ein entsprechendes Beziehungsnetz auf kantonaler und kommunaler Ebene. In der Vergangenheit konnte sie bereits diverse Male als Stellvertreterin des jetzigen Vizeammanns Heiner Studer die entsprechenden Geschäfte führen. Antoinette Eckert hat das Know-how und auch die notwendige Zeit für das Amt als Frau Vizeammann. Mit der Nomination von Antoinette Eckert erhalten die Wettinger Wählerinnen und Wähler bei der Vizeammann-Nachfolgewahl für den nicht mehr antretenden Heiner Studer (EVP) eine echte Auswahl. (yv)

Über 70 Interessierte versammelten sich am 8. Juni in der Aula des Schulhauses Margeläcker in Wettingen. Nachdem die 36 Kinder im Alter zwischen 2 und 10 Jahren in die Obhut der organisierten Kinderbetreuung gegeben wurden, begrüsste Vorstandsmitglied Sandra Holenweger die Gäste in der Aula und richtete den Dank im Namen der Elternrunde an Gründungsmitglieder, ehemalige Vorstandsmitglieder, Gönner, Sponsoren, Inserenten und natürlich an alle Anwesenden für die Teilnahme an den Vorträgen und Kursen. Anschliessend übergab sie das Wort an National- und Gemeinderätin Yvonne Feri. Während der Begrüssungsrede enthüllte Feri das neue Vereinslogo. Dies INSERAT

Jubiläumsanlass der Elternrunde Baden/Wettingen. Foto: zVg soll visualisieren, dass die Familie im Fokus steht. Neu wird das Jahresprogramm auf das Kalenderjahr angepasst, somit erscheint das neue Programm im November. Die Kurse finden jeweils zwischen Januar bis Dezember statt. Auch die Homepage wird überarbeitet und er-


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«Wir ziehen alle am gleichen Strang» Der Handels- und Gewerbeverein Wettingen konnte bereits seine 84. GV bestreiten und schreibt den Netzwerkgedanken gross. SUSANNE KARRER

Wo der Handels- und Gewerbeverein Wettingen seinen Ursprung habe, das liege «im Nebel der Vergessenheit», schmunzelt Hans Utz, der sich mit Alfons Frei und Roger Schranz dessen Co-Präsidium teilt. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass der HGVW bereits 1928 gegründet wurde. Heute liegen die Aufgaben und Stärken des Vereins besonders beim Networking seiner Mitglieder. «Hier lernt man queerbeet Leute kennen – vom Wirt über den Coiffeur bis zum Bauunternehmer», erklärt Frei. Das erweitere nicht nur den Horizont, wie Utz anfügt, sondern biete auch die Chance, Meinungen und Empfehlungen, Tipps oder Lösungsansätze anderer Gewerbetreibender einzuholen. Roger Schranz, der erst vor viereinhalb Jahren nach Wettingen gekommen ist, schätzt am Verein besonders, dass er bei dessen Anlässen in kürzester Zeit Kontakte knüpfen konnte. Dass man sich gegenseitig unterstütze und nicht gegeneinander wirtschafte, das sei Ehrensache, sagt Utz: «Es herrscht ein guter Geist und wir ziehen alle am gleichen Strang, trotz unterschiedlicher Interessen.»

Teilen sich das Co-Präsidium des Handels- und Gewerbevereins Wettingen (v.l.): Roger Schranz, Hans Utz und Alfons Frei. Foto: ska

im Marketingbereich tätig ist, Alfons Frei ist Geschäftsführer und Bereichsleiter Umbau und Renovation bei der Hächler AG, und Roger Schranz ist Leiter der Neuen Aargauer Bank in Wettingen. So unterschiedlich wie die drei Co-Präsidenten präsentieren sich auch die weiteren 287 Mitglieder des Handels- und Gewerbevereins. Mitglied werden kann jeder Inhaber oder Geschäftsleiter eines Unternehmens, das in Wettingen beheimatet oder mehrheitlich in der Gemeinde tätig ist – Letzteres ist seit einer Statutenänderung im vergangenen Jahr möglich geworHANS UTZ FÜHRT eine Werbeagen- den, da beim Verein viele Anfratur, die im konzeptionellen und gen von Firmen mit Sitz ausserINSERAT

halb von Wettingen eingegangen sind. «Das ist ein Zeichen der Zeit – einer Zeit der starken Vernetzung», erklärt sich Schranz die Tendenz. «Das Thema Netzwerk kann man bei uns wirklich grossschreiben.» NEBST DEM WICHTIGEN Netzwerk-

gedanken stehen auch verkaufsfördernde Massnahmen – beispielsweise die Glückswochen und der offene Verkaufssonntag am ersten Advent –, aber auch Mitsprache bei der Landstrassengestaltung und eine Interessenvertretung der Mitglieder in der Politik auf dem Programm des HGVW. Nicht nur der Austausch

zwischen den eigenen Mitgliedern – ob bei Fachvorträgen, gegenseitigen Firmenbesuchen, Wirtschaftsapéros oder etwas zwangloser beim Herrenabend oder beim Damenausflug –, sondern auch der Kontakt zu anderen Gewerbevereinen wird gepflegt. So fand diese Woche ein Gewerbelunch mit der CityCom, dem Gewerbeverein Baden, statt. Und 2014 kommen rund 120 Mitglieder des Gewerbevereins Limmattal zu Besuch. Es steht also noch einiges auf dem Programm, denn, das bestätigt auch Hans Utz: «Es braucht Leute, die am Wagen ziehen, nicht nur solche, die hinterherlaufen.»


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WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 20. JUNI 2013

WETTINGEN

«Es ist nicht möglich, dass jeder für sich plant» Gemeindevertreter aus 20 Gemeinden der Region Baden-Wettingen haben ein regionales Entwicklungskonzept erarbeitet. Nun ist die Bevölkerung eingeladen, sich dazu zu äussern. MELANIE BÄR

Nur wenige Besucher folgten der Einladung zur öffentlichen Orientierungsversammlung ins Rathaus Wettingen, wo das Regionale Entwicklungskonzept (REK) am Donnerstagabend präsentiert wurde. Trotzdem rechnet Markus Dieth, Wettinger Gemeindeammann und Präsident von Baden Regio, damit, bis Mitte August Rückmeldungen von der Bevölkerung zum REK zu erhalten. Unter www.baden-regio.ch kann sich die Bevölkerung informieren und in einem Fragebogen Anträge dazu stellen.

Ingenieurin Dunja Kovári und Ammann Markus Dieth vor dem Siedlungsplan. Foto: bär IM REGIONALEN ENTWICKLUNGSKON- für die Herausforderungen wappZEPT sind die Stossrichtungen und nen, die auf die am dichtesten be-

Grundsätze der räumlichen Ent- siedelte Region der Schweiz zukäwicklung in den 20 Gemeinden men, so Dieth. Es soll als Grundlafestgelegt. Damit wolle man sich ge und Orientierungsrahmen für

die künftigen Raum- und Verkehrsplanungen dienen. «Es ist heute nicht mehr möglich, dass jede Gemeinde für sich alleine plant», so Dieth. Deshalb sei es wichtig, dass die zwanzig Gemeinden gemeinsam nach Lösungen suchen. «Wir wollen mit dem REK Schwerpunkte bilden und Ressourcen bündeln», sagt Ingenieurin Dunja Kovári, die das Projekt begleitet. Man will eine Zersiedlung verhindern und die Erreichbarkeit des Wohn- und Wirtschaftsraumes Baden Region sicherstellen. Als regionales Zentrum gilt Baden und Wettingen. «Auch Spreitenbach hat in der Region eine wichtige Funktion», so Kovári. Das prägende Landschaftsbild soll erhalten und noch attraktiver gemacht werden. Die Limmat und das Wasserschloss sollen aufgewertet werden. Infos zur öffentlichen Vernehmlassung unter www.baden-regio.ch, Eingabefrist: 16.8.2013.

INSERAT ABW Abwasserverband Region Baden Wettingen ARA Laufäcker CH-5300 Turgi Betriebsleitung: Tel./Fax + 41 (0)56 203 00 90/91, info@abwturgi.ch Kläranlage: Tel./Fax + 41 (0)56 203 00 92/93

Beschlüsse Abgeordnetenversammlung 2013 Abwasserverband Region Baden-Wettingen 5300 Turgi

Die 9. ordentliche Abgeordnetenversammlung des Abwasserverbandes Region BadenWettingen vom 11. Juni 2013 hat folgende, dem fakultativen Referendum unterstellten Anträge genehmigt: • Geschäftsbericht 2012 • Jahresrechnung 2012 mit Entlastung der Organe • Voranschlag 2014 (inkl. Gebühren) Gegen diese Beschlüsse kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, das Referendum ergriffen werden. Turgi, den 11. Juni 2013

Der Vorstand

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WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 20. JUNI 2013

WETTINGEN UMZUG PRO SENECTUTE Seit dem 1. Mai 2013 findet man die Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Baden / Fachstelle für Altersfragen Region Baden, in Baden an der Bahnhofstrasse 40 im 1. Stock (oberhalb des Migros-Cafés, Lift vorhanden). Das Team der Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Baden, freut sich, Interessierte am neuen Ort weiterhin zu beraten, zu unterstützen und ein umfangreiches Bildungs-, Kultur- und Sportangebot sowie Dienstleistungen für die Hilfe zu Hause anzubieten. Pro Senectute Aargau berät Gemeinden und Organisationen in der Altersarbeit, analysiert Angebote und Dienstleistungen, erstellt Altersleitbilder und berät zu Themen wie Wohnen im Alter. Zusätzlich organisiert Pro Senectute Aargau die Projekte Generationen im Klassenzimmer und Telefonketten. Im Auftrag von Gemeinden führt Pro Senectute Aargau die Anlauf- und Beratungsstelle und die Fachstelle für Altersfragen Region Baden. Die Fachstelle für Altersfragen Region Baden berät Gemeinden und Organisationen, organisiert das Regionale Altersforum als Austausch- und Vernetzungsplattform, stellt das Senioreninformationsblatt SEN zusammen und vermittelt Besuche im Besuchsdienst Baden/Ennetbaden. (ec)

Gemeinsam Hindernisse überwinden Jeden Dienstag treffen sich Schülerinnen und Schüler der heilpädagogischen Schule Wettingen in der Reithalle Würenlos, um sich im Agility zu üben. Mit entsprechend ausgebildeten Hunden und der Hilfe derer Besitzer bewältigen sie einen Hindernis-Parcours und erlernen den Umgang mit Hunden. Die Agilitystunde von Martin Widmer findet einmal die Woche statt. Widmer ist Initiator des Projekts «Agility für Schülerinnen und Schüler der heilpädagogischen Schule Wettingen». Seine Absicht ist, dass Menschen mit einer Behinderung druckfrei mit ehemaligen Agilityhunden Sport treiben und eine Beziehung zu den Vierbeinern aufbauen können. Beim Agility handelt es sich um eine Sportart für Mensch und Hund. Das Tier und sein Besitzer durchlaufen dabei einen Hindernis-Parcours in einer vorgegebenen Reihenfolge. VOR EIN PAAR JAHREN haben

Widmer und seine Frau eine Fernsehsendung über Agility mit Menschen mit einer Behinderung gesehen: «Da hab ich mir gedacht,

Agility – eine Sportart für Mensch und Tier. das wäre doch eine tolle Sache. Ich möchte auch versuchen, so etwas auf die Beine zu stellen.» Er kontaktiere Regula Tschanz, die Leiterin der Agilityschule Regulas SkillyDogs. Sie erklärte sich umgehend bereit, den Kindern die Halle, in welcher sie sich einmietet, für eine Stunde kostenfrei zu überlassen. «Dank dieser grosszügigen Geste ist das Projekt überhaupt möglich», meint Widmer. Mit Renate Flury und Malaika Widmer hat er sich zudem zwei Freiwillige an Bord geholt, die mit ihm die Stunden anleiten und die Kinder betreuen. Die Eltern der Kinder tragen zum Gelingen des Projekts bei, indem sie den Fahrdienst organisieren. Die Gesamt-

LESERBRIEFE Wahltag ist Zahltag . . . In einigen Monaten wählen wir in Wettingen wieder das neue Parlament (Gemeinderat und Einwohnerrat) für weitere 4 Jahre. Dann werden Sie entscheiden, wer es verdient, wieder gewählt zu werden – eben: Wahltag ist Zahltag. In den letzten Monaten haben wir als Zuschauer an diversen Einwohnerratssitzungen im Rathaus teilgenommen und konnten dem Geschehen hautnah folgen. Leider kam es nur selten vor, dass wir nach Schluss der ER-Sitzung befriedigt sein konnten über deren Verlauf. Wir stellten fest, dass über ein kleineres Thema lange diskutiert wird und über ein grösseres Problem relativ schnell abgestimmt und zum nächsten Traktandum gewechselt wird. Zitat, nach dem Motto: Über einen Kauf einer Liegenschaft von 2 Mio. Franken spricht man eine Viertelstunde und über einen Veloständer von 2000 Franken spricht man über 1 Stunde. Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger ermuntern, an einer der nächsten Sitzungen des ER teilzunehmen, um auch feststellen zu können, ob der von ihnen gewählte GR/ER (aller Parteien)

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Foto: pk

koordination wird von der heilpädagogischen Schule übernommen. «Es ist ein Gemeinschaftsprojekt, wo jeder Einzelne etwas dazu beiträgt», sagt Widmer. DIE TEILNEHMERZAHL liegt zwi-

schen drei und fünf Kindern und ist seit dem ersten Kurs konstant. So stehen jeden Dienstag ein Dalmatiner, zwei Golden Retriever und zwei Shelties im Einsatz. Es sei nicht ganz einfach, geeignete Hunde zu finden, sagt Widmer. Am besten seien ältere Agilityhunde. «Die bringen die Erfahrung und die Ruhe mit und ergänzen die Kinder ideal. Es bereitet allen immer viel Freude», sagt er weiter. (pk)

EVP WETTINGEN-LIMMATTAL für die Gemeinde seine damalige Wahl rechtfertigt oder eben nicht. Wenn nein, haben Sie in wenigen Monaten Gelegenheit, dies zu korrigieren. Machen Sie sich ein eigenes Bild und verfolgen Sie eine der nächsten ER-Sitzungen. Gerade auf Gemeindeebene ist Sachund nicht Parteipolitik sehr wichtig und vom Volk auch gewünscht. Seien Sie kritisch bei den folgenden Erneuerungswahlen ins Gemeindeparlament von Wettingen und wählen Sie Personen, die diese Voraussetzungen erfüllen und denen Sie auch vertrauen können. Bruno Wolf, IG Wettingen

GLP Wettingen gratuliert Die Grünliberale Partei Wettingen gratuliert Dominik Gresch, GLP Zofingen, ganz herzlich zu seinem sensationellen Erfolg. Er wurde als Neuling am 9. Juni in den Stadtrat auf den 3. Platz gewählt und hat 2 Bisherige hinter sich gelassen. Dies zeigt, dass es nach den guten Resultaten der GLP Aargau bei den Nationalratswahlen in 2011 und bei den Grossratswahlen in 2012 jetzt auch erste politische Erfolge bei Exekutivmandaten zu verzeichnen gibt. Wir, die GLP Wettingen, schöpfen viel Moti-

vation von diesem Wahlerfolg von Dominik Gresch, denn auch wir steigen mit unserer Grossrätin und Vizepräsidentin von GLP Wettingen, Ruth Jo. Scheier, in den Gemeinderatswahlkampf vom 22. September in Wettingen ein. Wir wollen als glaubwürdige neue Mitte-Kraft, die lösungsorientiert politisiert, die nachhaltige Lebensqualität in Wettingen sichern. Wir wollen Lösungen im Spannungsfeld zwischen Umwelt und finanziellen Herausforderungen erreichen, die auch für zukünftige Generationen sinnvoll sind und zu keinen Mehrbelastungen jeglicher Natur führen. Auf der anderen Seite sollen die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert werden, sich an Fragestellungen und Aspekten, welche sie und ihre Nachkommen betreffen, aktiv zu beteiligen und Lösungen zu suchen. Die Gemeinde kann nicht alle Anliegen mit gleicher Priorität und Intensität finanzieren. Ruth Jo. Scheier würde sich im Gemeinderat für eine ausgewogene Politik zum Wohle der Bevölkerung von Wettingen einsetzen. Orun Palit, GLP-Präsident Wettingen, Einwohnerratskandidat

Jahresausflug 36 Personen besuchten im Rahmen des Sommerausflugs der EVP Wettingen-Limmattal die Umweltarena in Spreitenbach. Die Führung gab einen Überblick über die zahlreichen Ausstellungen zu umweltrelevanten Themen ums Bauen, Konsumieren und Geldanlegen. Die didaktisch geschickt präsentierten technischen Möglichkeiten und die Darstellung von Zusammenhängen zwischen Individualverhalten und Umweltzustand stiessen auf Interesse und machten hungrig. Das sorgfältig zubereitete Essen auf dem Platz belegte Nachhaltigkeit in der Gastronomie und schmeckte sehr gut. Die zahlreich erschienenen Mitglieder freuten sich über die Zusammenarbeit des Initianten mit vielen engagierten Firmen im Dienste besserer Umweltverträglichkeit menschlichen Verhaltens. Die Organisatorin Heidi Fausch wies darauf hin, dass die EVP seit ihrer Gründung vor bald hun(mlr) dert Jahren ein grüne Partei ist.


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WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 20. JUNI 2013

AUS DEM GEMEINDERAT Baugesuche Die Baubewilligung wurde erteilt an: Borislav Cekic, Schiblerstr. 6, für den Neubau einer Sitzplatz-Überdachung mit einer einseitigen seitlichen Verglasung auf der Parzelle 2094, Schiblerstr. 6. Denis und Karin Müller, Föhrenweg 10, für den Einbau eines Dachfensters im Bereich des Treppenhauses und zweier Dachfenster in der Sitzplatzüberdachung, auf der Parzelle 117, Föhrenweg 10.Velerda und Afrim Reci, Dornacherstr. 25, 4053 Basel, und Floresa und Edmir Bojku, Rütilochstr. 45, 8957 Spreitenbach, für den Neubau eines Wohnhauses, auf der Parzelle 517, Lägernblick, in Neuenhof. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 8–11.30 und 14–16 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch

NEUENHOF

JugendTurnen am Eidg. Turnfest Erstmals nahmen die Abteilungen GymKids und AthleticKids von JugendTurnen Neuenhof an einem Turnfest teil. Am Samstag, 15. Juni, fuhren 17 GymKids, 11 AthleticKids, der neu eingekleidete Fähnrich, 8 Leiterinnen und Begleitpersonen mit dem Zug nach Biel, wo sehr viele Gruppen unterwegs zu den Wettkampfplätzen waren. Die Neuenhofer Kinder waren dank den weissen Mützen gut zu erkennen, sodass niemand verloren ging auf dem Fussmarsch nach Ipsach. Da man erst um 17 bzw. 18 Uhr in den Disziplinen Gymnastik und Leichtathletik antreten musste, blieb Gelegenheit, verschiedene Wettkämpfe anzusehen und Turnfestluft zu schnuppern. Gegen 16 Uhr hiess es für die GymKids nochmals die Gymnastik durchturnen, umziehen, Frisuren machen und sich mental auf den

JugendTurnen Neuenhof hat sich am Eidgenössischen Turnfest behauptet. Wettkampf einstimmen. Punkt 17 Uhr stellte sich JugendTurnen Neuenhof mit dem Gymnastikwettkampf ohne Handgeräte auf der Bühne auf. Maskottchen «Rubi» war ebenfalls mit dabei. Niemand hatte bisher bei einem Gymnastikwettkampf mitgemacht, sodass alle Erwartungen übertroffen wurden, als die tolle Note feststand. Nach dem Fotoshooting ging es gleich weiter zum Anfeuern der AthleticKids. Beim Ballwurf erreichten Nathan, Joel, Matthias und Maginthan eine

INSERAT GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr. 2013-0025 Bauherrschaft: Remo Campigotto Feldhofweg 34 Neuenhof Lage: Parzelle 2504 Feldhofweg 34, Neuenhof Bauvorhaben: Stützmauer Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 20. Juni bis 22. Juli 2013 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof

Gesundheits-Studio für Mensch und Tier Rückenschmerzen Verspannungen schiefes Becken ungleich lange Beine verschobene Wirbel Ängste – Sucht psychische Probleme Blockaden Phobien – Komplexe – etc.

Margrit Eschmann Haselstr. 5, 8957 Spreitenbach www.mentalenergetik.ch Tel. 056 664 83 14

Foto: zVg

glatte 10.0 (Höchstnote). Auch der 800-Meter-Lauf wurde von den fünf gestarteten Mädchen mit Bravour gemeistert. Bei der Pendelstafette im Laufzelt waren die Neuenhofer Fans nicht zu überhören. Lautstark wurden die zwölf Läuferinnen und Läufer angefeuert. Die gelaufene Zeit wurde mit der Note 8.98 belohnt. 25.36, die Schlussnote für JugendTurnen Neuenhof im dreiteiligen Vereinswettkampf Stärkeklasse 4, brachte den 28. Rang von 81 gestarteten Mannschaften. (lz)


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NEUENHOF GARTENFEST HÄRDLI Zum Gartenfest ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Unterhaltung durch den ACRIS-Chor ab 20 Uhr, Risotto: Sa, 11–-13 / 18–19 Uhr, So, 12–13 Uhr. (mb) Gemeinschaftspergola Härdli, Sa, 29. Juni, 11–24 Uhr, So, 30. Juni, 11–18 Uhr.

SP-SEKTION NEUENHOF Nominationsversammlung der SPSektion Neuenhof Bei den Gemeindewahlen vom 22. September wird Hanspeter Benz erneut als Gemeinderat und Vizeamantreten. Hanspeter Benz mann Unter grossem Beifall der Versammlung erklärte er sich bereit, sich für die Geschicke Neuenhofs wiederum voll einzusetzen. Nach zwei Legislaturen (8 Jahre) im Gemeinderat, davon 4 Jahre als Vizeammann, kennt Benz (1954, Bauführer) die Gemeindegeschäfte und -abläufe aus dem «ff». Für den aus der Finanzkommission zurücktretenden Martin Rast wurde neu Kurt Reimann, Kassier der SP Neuenhof, einstimmig gewählt. Reimann (1953, Informatiker) gilt als ein seriöser und gewissenhafter Schaffer und wird sich in der FIKO bestens bewähren. Die Traktanden der «Sommergmeind» billigten die Anwesenden nach lebhaften Diskussionen. Insbesondere das Traktandum «Jahresrechnung», das mit einem Aufwandüberschuss – auf gut deutsch Defizit – von über 3 Mio. Franken abschloss, wurde eingehend besprochen. Grosse Hoffnung, aber auch gewisse Skepsis, setzt man in die Interessengemeinschaft «Für einen fairen Finanz- und Lastenausgleich», die Neuenhofs Finanzen wieder ins Lot bringen würden. Zu interessanten Gesprächen führte auch die Vernehmlassung zum «3. Forum Ortsplanung Neuenhof», die vom Ressortvorsteher Bau Vizeammann Hanspeter Benz (gr) sachlich vorgestellt wurde. INSERAT

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Rampe für das Waldhaus Neuenhof Die Multiple-SkleroseRegionalgruppe BadenBrugg und andere können sich über einen erleichterten Zugang zur Waldhütte freuen. Wer das wunderschön gelegene Waldhaus Neuenhof kennt, weiss, dass es beim Eingang eine Schwelle hat. Diese fällt den wenigsten Menschen auf, und doch kann es eine grosse Hürde sein. Seit einigen Jahren kommt die Multiple-Sklerose-Regionalgruppe Baden-Brugg jeweils mit den MS-Betroffenen und ihren Helfenden zu einem fröhlichen «Bräteln» ins Waldhaus. Für die freiwilligen Helferinnen und Helfer wurde es mit den Jahren immer schwieriger, mit den Rollstühlen über die hohe Schwelle zu fahren. Deshalb fragten sie im letzten Jahr die Ortsbürger Neuenhof an, ob es nicht möglich wäre, eine Rampe für diese Hürde herstellen zu lassen. Nun konnte Toni Benz (Finanzverwalter OBG) die MSRegionalgruppe am Dienstag,

Freuen sich über den erleichterten Zugang (v.l.): Nicola Di Minno, Leo Vögele, Theres Scheucher, Ruth Werner, Rosmarie Anner. Foto: zVg 11. Juni, überraschen. So durften die MS-Betroffenen mit ihren Helfenden die neue, mitgebrachte Rampe einweihen. Man sah es ihren glücklichen Gesichtern an, dass die Rampe eine perfekte Hilfe ist. Sie erleichtert das problemlose Hineinfahren mit Rollstühlen und behindert auch die anderen Besucher nicht.

Das Waldhaus gehört den Ortsbürgern von Neuenhof und kann für Familien-, Vereins- und Firmenfeste usw. gemietet werden, bei Vreni und Heinz Trinkler, Tel. 056 410 01 11. Es hat Platz und Geschirr für 50 Personen. Falls die Rampe benötigt werden sollte, kann das dem Waldhaushüttenwart mitgeteilt werden. (vt)

PARTEINOTIZEN ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG AM 24. JUNI SVP Neuenhof Der letzte SVP-Stamm fand im Tageshort Neuenhof statt, damit die Traktanden der Sommer-Gmeind ohne Störungen beraten werden konnten. Wieder dicke Post von der Gemeinde, die Einladung zur Gemeindeversammlung: Auf 35 Seiten wird über die Dienstleistungen berichtet, die die Gemeinde für ihre Einwohner während des Jahres erbringt. Beachtlich diese Zahlen und Fakten und auch ein Grund dafür, wieder einmal Danke zu sagen. Nur eine Seite weniger braucht es, um den Bericht über das dafür benötigte Geld abzulegen. Auch für die SVP wird klar, dass mit den notwendigen Steuerfranken sorgfältig umgegangen wird. Die Zusammenschlüsse der Zivilschutzorganisationen Limmattal und des Regionalen Bevölkerungsschutzes sind vernünftig und folgerichtig und bringen zusätzlich noch ein paar Einsparungen. Vernünftig ist es auch, dass man die nicht mehr benötigten Betonbauten im Wald (sprich Reservoire) wieder entfernt und den Platz wieder aufforstet. Das dafür benötigte Geld wird man wohl aufbringen können, wenn man zusammenrechnet, wie viele Mittel bei den Kreditabrechnungen (Traktanden 9 bis 13) eingespart werden konnten. Und zu guter Letzt wieder zehn Einbürgerungen: Wieder einmal muss man

gute Miene zum bösen Spiel machen. Bund und Kanton greifen wieder in die Gemeindeautonomie ein und verlangen, dazu Ja zu sagen. Eine Mehrheit wird (fm) das tun – die SVP sicher nicht! FDP Neuenhof Man darf den Gemeindeverantwortlichen für den sorgfältigen Umgang mit den Gemeindefinanzen danken. Einmal mehr zeigt es sich, dass Neuenhof kein selbst verschuldetes Ausgabenproblem, sondern ein Einnahmenproblem hat, das Neuenhof auch nicht zu verantworten hat. Die Jahresrechnungen der Einwohnergemeinde und der Gemeindewerke sind zur Genehmigung zu empfehlen. Die Anpassung der Entschädigungen für die Exekutivmitglieder in Traktandum 4 ist mit 1 Prozent zwar moderat. Trotzdem sei die Frage erlaubt, ob die vorgeschlagene Erhöhung angesichts der angespannten Finanzlage das richtige Zeichen ist, zumal auch die Erhöhung den betroffenen Exekutivmitgliedern keine substanzielle Verbesserung ihrer Einkommenssituation bringt. Die Zusammenschlüsse der Zivilschutzorganisationen und des Regionalen Bevölkerungsschutzes Wettingen und Limmattal (Traktanden 5 und 6) gehen in die richtige und zukunftsweisende Richtung verstärkter überkommunaler Zusammenarbeit und sind zu begrüs-

sen. Es lassen sich so Doppelspurigkeiten vermeiden und Synergien nutzen, was finanzielle Einsparungen bringen dürfte. Hingegen sollte man auf den Rückbau der Reservoire Chlosterrüti und Klosterblick im Moment verzichten. Der Rückbau wäre zwar an sich zu begrüssen, ist im Moment aber nicht notwendig. Insbesondere scheinen keine negativen Einflüsse auf die Umwelt von den Reservoiren auszugehen. Zudem müsste konsequenterweise auch das alte Reservoir Rehweg zurückgebaut werden. Dasselbe gilt für die alten Armeebunker im Wald. Die diversen Kreditunterschreitungen (Traktanden 8 bis 13) sind erfreulich. An sich sollten Budgetzahlen realistisch veranschlagt werden, sodass weder deutliche Kreditüber- noch -unterschreitungen resultieren. So lautet jedenfalls die Theorie in der Privatwirtschaft. Man darf diese Problematik in einem Gemeinwesen aber ruhigen Gewissens etwas weniger streng nehmen. Immerhin sind diese Kredite (im Gegensatz zur Privatwirtschaft) von der Finanzkommission geprüft und von den Parteien wie der Gemeindeversammlung abgesegnet worden, ohne dass sie jemand in ihrer Höhe angezweifelt hätte. Die Einbürgerungskandidaten erfüllen die gesetzlichen Anforderungen, es gibt daher keinen Grund, die Gesuche (fh) abzulehnen.


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WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 20. JUNI 2013

KILLWANGEN

Doppelkindergarten angenommen An der Einwohnergemeindeversammlung am Freitag, 14. Juni, in der Mehrzweckhalle Zelgli stimmten 119 Teilnehmer unter anderem über den Kindergarten-Kredit ab. SUSANNE KARRER

Das Haupttraktandum der Gemeindeversammlung war sicherlich der (Entwicklungs-)Kredit von 1 744 000 Franken für den Neubau eines Doppelkindergartens. Gemeinderat Jürg Lienberger rekapitulierte: Architekt William Steinmann hatte nach der Kreditrückweisung die Variante eines Ausbaus des Werkgebäudes geprüft, aber aufgrund zu vieler negativer Aspekte verworfen. Im folgenden Wettbewerb wurde die vorgestellte Variante gewählt und vom Gemeinderat verabschiedet. Charakteristisch sind vor allem die farbigen Streifen an den Hausecken, die allen Beteiligten am Herzen liegen, wie Lienberger bestätigte: «Die Farbstreifen machen wir auf jeden Fall – ob der Kindergarten nun schwarz, weiss oder silbrig wird.» In diesem Punkt sei auch der Architekt keinen Millimeter gewichen, schmunzelte er.

Visualisierung des Kindergartens Killwangen.

Foto: zVg

insgesamt sogar entschärft werde, da künftig auch die grösseren Kinder über den neu angelegten Weg und nicht mehr über die Strasse zur Schule gelangen. Es gab auch Kritik am neuen Projekt. Marcel Biasca gab zu bedenken, dass man eigentlich angetreten sei, um ein günstigeres Projekt als das vorangegangene zu machen. Er frage sich, ob man das doch sehr teure Galeriegeschoss nicht einfacher und billiger organisieren könnte und warum man keine kleineren (und somit günstigeren) Fenster und günstigeren Oberflächen im Wettbewerb ausgeschrieben habe. «Dieses Projekt kann man durchaus ablehnen, dann gibt es eben Provisorien», so Biasca. Diese müssen keine im Winter kalten, im Sommer heissen Metall-Container sein, sondern können angenehme, komplett möblierte Holzkonstruktionen sein, die monatlich mietbar sind. Jürg Lienberger stellte sich auch diesen Fragen und erklärte, dass man zuerst geschaut habe, was man gerne hätte, dann mit dem Budget verglichen und zu streichen angefangen habe. Die «Kuschelecke» unter der Galerie koste zwar ca. 180 000 Franken und man hätte sie sicher weglassen können, wollte aber den Kindern etwas Schönes bauen: «Wir wollen keine Asylanten-Baracken hinstellen.» Man kön-

ne dieses Projekt ablehnen und nochmals Projektierungskosten zum Fenster rauswerfen – das Geld sei dann aber viel mehr «vertublet», als wenn die Kuschelecke gebaut würde. Dieses Votum rief spontanen Applaus im Saal hervor. Peter Koch fragte, ob zwischen Kindergarten und Schulhaus noch Erweiterungen gebaut werden, denn: «Ich verstehe nicht, warum man den Kindergarten an die äusserste Ecke platziert.» Lienberger erläuterte, dass man in dieser Bauzone bis 4 Meter an die Grenze hätte heranrücken können: «Das wollten wir unseren Bürgern aber nicht zumuten.» Eine mögliche Schulhauserweiterung würde den Platz ausnutzen, auch wenn eine solche zurzeit nicht geplant sei. Aber es werde weiter Kinder geben, und die wollen irgendwo in die Schule gehen. Auch beim Erdsondenbohrer wurden die Interessen der Anwohner nicht ignoriert: Sie können diesen mitnutzen, wenn er vor Ort ist. Eine gemeinsame Erdsonde wollte man aber bewusst nicht, damit es bei der Abrechnung nicht zu Streit kommt. Weitere Fragen bezogen sich darauf, warum der Kindergarten nicht aufstockbar sei. Die Antwort war, dass horizontal eine Erweiterung möglich bleibt, man den An-

KILLWANGEN Mountainbike vor meiner HausZur Jubiläumsreise treffen sich tür im Haselrain 7 in Killwangen die Landfrauen am Mittwoch, 26. gestohlen hat: Ich gebe Dir Zeit, das Bike bis am Sonntagabend Juni, um 8 Uhr bei der Kirche. wieder dorthin zu stellen, wo Du AUFRUF NACH DIEBSTAHL An die es entwendet hast. Wie es geht – Person, die am 17. Juni mein ohne dass jemand etwas merkt –

weisst Du ja. Sollte mein Bike bis am Sonntag nicht wieder vor meiner Haustür stehen, werde ich eine Strafanzeige wegen Diebstahl und Hausfriedensbruch einreichen. Das Signalement meines Bikes, das auch für die Bewälti-

DIE ANWESENDEN KILLWANGENER

nutzen die Gelegenheit, um nochmals Fragen zu stellen. Etwa, ob darauf geachtet wurde, dass kein schlechtes Innenklima durch Bauchemikalien herrsche oder ob der Zugang von der Mühlehaldestrasse her nicht gefährlich sei. Jürg Lienberger konnte beruhigen: Es werde darauf geachtet, dass die verwendeten Baumaterialien giftund chemikalienfrei seien. Und es werde eine 30er-Zone, eine Haltebucht und irgendwann auch ein Trottoir vor dem Kindergarten geben. Gemeindeammann Alois Greber fügte an, dass die verkehrstechnische Gesamtsituation

wohnern aber keine Wand vor die Nase setzen wollte. Alois Greber gab weiter zu bedenken, dass es kaum mehrstöckige Kindergärten gibt, da dies die Übersicht durch die Lehrpersonen einschränkt. Die Grünflächen um die Schulanlagen haben einen grossen Wert, der erhalten bleiben soll. Daniel Vontobel von der Schulpflege bestätigte, dass der Abstand zwischen Kindergarten und Schule bewusst gewählt wurde, um Distanz zu schaffen und um Fenster öffnen zu können, ohne vom Lärm spielender Kinder gestört zu werden. Und zum Thema Kosten meinte er resolut: Wenn man rundum vergleiche, bekomme man mit der vorliegenden Variante für diesen Preis ein Top-Projekt. «Ausserdem braucht es mehr Schulraum, in jedem Fall.» Der Applaus, der dieser Aussage folgte, ging dem klaren Abstimmungsergebnis von 111 Jazu 3 Nein-Stimmen für den Verpflichtungskredit voraus. WENIG ZU REDEN GABEN die übrigen Traktanden: Die 119 Anwesenden nahmen Protokoll, Rechenschaftsbericht 2012 und Jahresrechnungen 2012 mit grossem Mehr an. Die Gemeinderatsbesoldung für die Amtsperiode 2014/15 wird auf dem derzeitigen Stand belassen. Sämtliche Einbürgerungsgesuche wurden angenommen. Auch die Beschaffung einer Autodrehleiter für die Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen gab zu keinen Diskussionen Anlass. Die Zusammenschlüsse der Zivilschutzorganisation Wettingen und Limmattal, des Regionalen Bevölkerungsschutzes Wettingen und Limmattal sowie die Genehmigung der neuen Gemeindeverträge wurden ebenfalls angenommen, da die finanziellen und personellen Vorteile auf der Hand lagen. Der Weisungsantrag von Peter Koch, vor der Abstimmung zur Zonenplanrevision ein revidiertes Reglement ohne die Ausnahmen zu erstellen, wurde mit 102 Neinzu 2-Ja-Stimmen abgelehnt.

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gung des Arbeitsweges dient: Mountainbike Marke SCOTT, silbrig. Wenn in der Bevölkerung jemand mein Bike irgendwo findet, freue ich mich, wenn Sie mich unter 079 371 08 84 kontaktieren. Priska Rüegger


GEMEINDE KILLWANGEN

GEMEINDE KILLWANGEN Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden folgende Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 14. Juni 2013 veröffentlicht: 1. Genehmigung des Protokolls der Einwohnergemeindeversammlung vom 28. November 2012 2. Genehmigung des Rechenschaftsberichts für das Jahr 2012 3. Genehmigung der Jahresrechnungen 2012 4. Genehmigung der Gemeinderatsbesoldung 5. Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an: a) Campigotto Luigi, 1969, italienischer Staatsangehöriger, Föhrenweg 10 b) Tacito Antonio, 1951, und Tacito Maria, 1956, italienische Staatsangehörige, Mühlehaldenstrasse 9 c) Thananchyan Karish, 2000, sri-lankischer Staatsangehöriger, Bahnhofstrasse 17 d) Vadivel Gnanasegar, 1964, mit Söhnen Avinash, 2000, und Akilash, 2002, sri-lankische Staatsangehörige, Zürcherstrasse 21 6. Genehmigung eines Kredits von Fr. 900 000.– für die Ersatzanschaffung einer Autodrehleiter für die Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen 7. a) Zustimmung zum Zusammenschluss der Zivilschutzorganisation Wettingen mit der Zivilschutzorganisation Limmattal b) Genehmigung des Gemeindevertrages über die organisatorische Zusammenarbeit im Bereich des Zivilschutzes 8. a) Zustimmung zum Zusammenschluss des Regionalen Bevölkerungsschutzes Wettingen mit dem Regionalen Bevölkerungsschutz Limmattal b) Genehmigung des Gemeindevertrages über die organisatorische Zusammenarbeit im Bereich des Regionalen Bevölkerungsschutzes 9. Genehmigung eines Verpflichtungskredits von Fr. 1 744 000.– für den Neubau des Doppelkindergartens

Baugesuch Bauherrschaft: Werner Bolz Ahornweg 4 8956 Killwangen Grundeigent.: do. Bauobjekt: Ahornweg 4 8956 Killwangen Bauvorhaben: Windschutzverglasung Das Baugesuch liegt vom 20. Juni bis 22. Juli 2013 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

Sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung – mit Ausnahme der abschliessend gefassten Einbürgerungsentscheide gemäss Ziffer 5 – unterliegen dem fakultativen Referendum. Das heisst, sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung verlangt wird. Vor Beginn der Unterschriftensammlung ist die Unterschriftenliste auf der Gemeindekanzlei zu hinterlegen. Vor Beginn der Frist für ein Referendumsbegehren dürfen keine Unterschriftenlisten unterzeichnet werden. Ablauf der Referendumsfrist: 22. Juli 2013 Killwangen, 20. Juni 2013

Gemeinderat Killwangen

Für unser Ingenieurbüro (8 Mitarbeiter/innen) suchen wir per 1. September 2013 oder nach Vereinbarung

Kauffrau / Kaufmann 40–60% zur Führung unseres Sekretariats. Ihre Aufgaben sind: > Administrative Führung des Sekretariats > Buchhaltung, Rechnungswesen > Personaladministration > Bewirtschaften der Homepage

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Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Christoph Meiler unter 056 418 30 00 oder c.meiler@mh-ing.ch. Wenn Sie interessiert sind, erwarten wir gerne Ihre schriftliche Bewerbung.


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 20. JUNI 2013

15 VERMISCHTES

VOLKSHOCHSCHULE SPREITENBACH

Kurs 34 – Seleger Moor in Rifferswil: Der grösste Rhododendren-, Azaleen-, Seerosen- und Farnpark der Schweiz. Geführte Tour: sich berauschen lassen vom blühenden Farbenmeer. Bei jeder Witterung. Park rollstuhlgängig. Samstag, 29. Juni, 13.30–14.45 Uhr. Die Kursgebühr inkl. Eintritt beträgt 25 Franken. Auskunft und Anmeldung unter Tel. 062 892 07 70, www.vhsaargau.ch/spreitenbach oder spreitenbach@vhs-aargau.ch. LANDFRAUENVEREIN SPREITENBACH

Besuch des Bundeshauses in Bern: Am 4. Juli treffen sich die Landfrauen um 10.45 Uhr am Bahnhof Killwangen. Bitte amtlichen Ausweis (ID, Führerausweis, Pass) mitnehmen. Anmeldeschluss ist der 25. Juni bei Doris Di Prima, Tel. 056 401 43 07.

SPREITENBACH

Zurück in Spreitenbach Fortsetzung Frontartikel Die Band TinkaBelle wurde 2009 gegründet und spielt Popmusik mit County- und Folk-Einflüssen. Der steile Aufstieg mit Plattenvertrag und Berühmtheit kam aber nicht über Nacht. Vor TinkaBelle hat Bachmann schon gute zehn Jahre in Bands gespielt und den Durchbruch versucht. «Irgendwann kam ich an den Punkt, an dem ich fand: Ich will einfach nur Musik machen – egal, ob ich erfolgreich bin oder nicht. Sobald die richtige Einstellung da war, ging es ab, mit allem Drum und Dran!», schmunzelt Bachmann heute. Manchmal müsse man eben auch im richtigen Moment mit der richtigen Musik kommen, damit es funktioniere. Und es brauche auch immer eine Riesenportion Glück.

ZEUGENAUFRUF Ein unbekannter

Autofahrer kollidierte am Samstagnachmittag mit einem 10-jährigen Velofahrer. Die Polizei sucht nun Augenzeugen. Nach 13.30 Uhr war der Junge mit seinem Velo auf der Bahnhofstrasse in Richtung Baden unterwegs. Nähe der Bushaltestelle «Dorf» ist er durch ein Auto angefahren worden. Dessen Lenker stieg aus und half dem gestürzten Jungen aufzustehen. Er erlitt beim Sturz Schürfungen. Der zirka 50-jährige Autofahrer entfernte sich dann von der Unfallstelle. Er stieg in sein Fahrzeug, evt. grau oder blau, Marke VW oder BMW, und fuhr davon. Die Kantonspolizei in Spreitenbach (Tel. 056 418 80 40) sucht Augenzeugen, insbesondere Personen, die sich bei der Bushaltestelle aufhielten und die Ereignisse beobachtet haben.

OB SIE SICH DAS BERÜHMTSEIN so

vorgestellt habe, kann Tanja Bachmann nicht abschliessend beantworten. Denn damit verbunden seien auch Aufgaben, die ihr nicht so entsprächen. «Dann musst du einen Weg finden, dich selbst zu bleiben.» Dazu gehöre auch, manchmal Nein zu sagen, was nicht unbedingt ihrem Charakter entspreche. Die schönen Elemente dieses Lebens überwiegen aber deutlich, das sieht man der Sängerin an: «Konzerte geben und den Menschen Musik näher bringen ist wunderbar – diese Möglichkeit hatte ich vorher nicht.» Bandkollege Res Käppeli schliesst sich dieser Meinung an: «Meine eigenen Lieder im Radio zu hören und zu wissen, dass es Leute gibt, die sie toll finden – das ist für mich das Schönste!» Es stecke

Res Käppeli und Tanja Bachmann von TinkaBelle freuen sich auf ihren Auftritt am Kulturfest – für Bachmann fast so etwas wie ein Heimspiel. Foto: ska aber sehr viel Arbeit dahinter, bis TinkaBelle auf der Bühne stehe. «Manchmal sieht es von aussen romantischer aus, als es tatsächlich ist. Man muss für dieses Leben wirklich begeistert sein vom Musikmachen.» UND DIE BEGEISTERUNG, die ist

TinkaBelle anzumerken. Die Freude an der Musik ist so etwas wie die Botschaft der Band. «Bei mir dreht sich alles um die Musik», sagt Käppeli, der nebst Gitarre auch Banjo und Dobro spielt und singt. «Jeder Mensch sollte sein Leben um etwas gestalten können, das ihm Freude macht.» Und Tanja Bachmann

sieht das ähnlich: «Jeder sollte Musik machen.» Denn Bachmann, die immer noch zwei Tage pro Woche an zwei Schulen im Aargau Gesangsunterricht gibt, habe oft beobachtet, wie Schüler gestresst in ihren Unterricht gekommen und mit einem entspannten Lächeln wieder gegangen seien. «Musik machen tut gut, ich kann das jedem empfehlen. Spreitenbach hat ja eine tolle Musikschule», schwärmt sie. (ska) Kulturfest Spreitenbach: Schulanlage Zentrum, Freitag, 21., bis Sonntag, 23. Juni. Auftritt von TinkaBelle am Samstag, 21–23 Uhr, Basketballplatz.

INSERAT

Gluschtiges von der Speisekarte:

 Poulet im Chörbli

Neueröffnung

 Poulet-Flügeli  Grill-Spezialitäten  verschiedene Cordons bleus  Fleisch vom heissen Stein und vieles mehr . . .

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und sind ab heute in Spreitenbach für Sie da!

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WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 20. JUNI 2013

SPREITENBACH

Eine Bestätigung für

AUS DEM GEMEINDERAT Verzicht auf Ersatzwahl für die Finanzkommission Wie bereits Ende Mai publiziert, hat Beatrix Bloch infolge Wohnsitzwechsels und Wegzugs aus Spreitenbach per Ende Juni 2013 ihren Rücktritt als Mitglied der Finanzkommission eingereicht. Die Demission wurde vom Departement Volkswirtschaft und Inneres genehmigt. Auf die Anordnung einer Ersatzwahl durch den Gemeinderat kann angesichts der anstehenden Gesamterneuerungswahlen verzichtet werden. Baubewilligung ist erteilt worden an Alfred Müller AG, Baar, für 10 beleuchtete Reklametafeln auf dem Dach, Bodenäckerstr. 1 und 3; Etzel Invest AG, Spreitenbach, für

das Erstellen von Reklametafeln und Dreiecksprisma, Güterstr. 10. Vorletzten Sonntag fand in Open Air Die Veranstalter «Open Circle» haben eine Bewilligung zur Durchführung eines Open-Air-Musikfestivals in der Zeit vom 6.–8. September 2013 auf dem Erholungshügel Mittlerzelg erhalten. Termine 21.–23. Juni, Kulturfest, Schulanlage Zentrum; 22. Juni, Neuzuzügerbegrüssung im Rahmen des Kulturfests; 25. Juni, 19.30 Uhr, Einwohnergemeindeversammlung, Turnhalle Boostock; 2. Juli, 17 Uhr: KEINE unentgeltliche Rechtsauskunft; 6. August, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststr. 13.

harte Arbeit

Luzern die Karate-SchweizerMeisterschaft des Kimura Shukokai International Schweiz statt, an der auch die Karateschule Limmattal teilnahm. Über 300 teilnehmende Karatekas (Schüler) aus der ganzen Schweiz waren mit dabei. Die über 400 Zuschauer bekamen eine äusserst spannende Darbietung des Kimura Shukokai Stils zu sehen. Besonders stolz kann die jüngste Schweizer KSI Karateschule Limmattal in Spreitenbach sein, die mit 48 Teilnehmern das Turniergeschehen aktiv und positiv mitbeeinflusste. So haben die Schüler der erst gut zwei Jahre alten Schule grosse Erfolge erzielt und konnten für sich und ihr Dojo insgesamt 16 Medaillen erkämpfen. KSI-KataSchweizer-Meister sind; Oriana Stücker (12), Amir Elalfy (13), Joshua Zimmerli (6), im Kumite hat Hamza Khulki (9) gewonnen. In den eingeteilten Kategorien aller Alters- und Niveauklassen wurde sehr fair bis zum erkorenen Sieger gekämpft. Es gab viel Lachen, stolze Blicke, Zufriedenheit, aber auch Tränen und Enttäuschung. Nicht jeder konnte gewinnen. Aber das Wichtigste war, teilgenom-

Karatekas in Aktion. men, viel gelernt und somit für sich profitiert zu haben. Die Schulleiter Sensei Dani Karakoc (5. Dan) und Sensei Nina Schreiner Karakoc (3. Dan) sehen in den Erfolgen ihrer Schüler eine Bestätigung ihrer harten Arbeit im Training mit den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. «Wir wollen uns jetzt aber nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern gehen mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken

Foto: zVg

ins Dojo zurück und arbeiten weiter, damit wir auch in Zukunft an Turnieren solch tolle Resultate erzielen können», mahnen die beiden Karatelehrer. «Das Wichtigste aber ist, dass unsere Schüler lernen, mit Erfolgen und Niederlagen umzugehen und dass sie ihre Energie für Positives in ihrem Leben und sozialen Umfeld einzusetzen vermögen», fügt Nina hinzu. (dk) Mehr Infos: www.karatelimmattal.ch.

JUGENDMUSIK SPREITENBACH Turmfalkenfamilie im Kirchturm: Im Kirchturm der katholischen Kirche in Spreitenbach hat ein Turmfalkenpaar erfolgreich gebrütet. Fünf Junge sind geschlüpft. Die kleinen, an Globi erinnernden Geschöpfe werden von den Eltern fleissig gefüttert. Bestimmt wachsen die Jungvögel schnell heran und werden dereinst auf Mäusejagd fliegen. (kw) INSERAT

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Die Jugendmusik Spreitenbach war am Schweizerischen Jugendmusikfest vom 15./16. Juni in Zug, an dem weit über hundert Jugendmusiken aus der ganzen Schweiz spielten, erfolgreich. Die Jugendmusik Spreitenbach nahm wie zahlreiche andere Limmattaler Jugendmusikvereine an diesem nationalen Grossanlass teil und stellte sich den anspruchsvollen Wettbewerben. Am Samstagabend wurden das Pflichtstück «Pieces of Eight» von Larry Clark und Larry Neecks «Tales of Sea and Sail» als Selbstwahlstück gespielt. Am Sonntag spielten die Spreitenbacher bei strahlendstem Sonnenschein das Paradestück «King Size» von Fred L. Frank. Die intensiven Vorbereitungen haben Früchte getragen: Am Konzertwettbewerb erspielte die Jugendmusik Spreitenbach für diese beiden Werke 84.17 Punkte, was einer sogenannten Silberauszeichnung entspricht. Die Jugendmusik belegte somit den sehr guten 10. Rang von insgesamt 23 Teilnehmenden in ihrer Kategorie. Das Paradestück «King Size,» welches in der Marschformation gespielt werden musste, wurde mit 78.67 Punkten etwas schlechter be-

Die Jugendmusik Spreitenbach kann stolz auf ihre Leistung sein. Foto: zVg wertet. Die sehr hohen Anforderungen der Experten waren nicht einfach zu erfüllen und die heissen Temperaturen setzten den jüngeren Musikerinnen und Musiker wohl auch etwas zu. Die sehr guten Bewertungen der erwähnten Konzertstücke entschädigten jedoch diese kleine Enttäuschung. Die Jugendmusik Spreitenbach mit ihrem Dirigenten Marc Mehmann hat bewiesen, dass sie sich auf der nationalen Bühne der Jugendmusik in ihrer Kategorie nicht vor Vergleichen scheuen muss. Das bewies insbesondere das kräftige und präzise Spiel des Pflicht- und Selbstwahlstückes, welches die Experten

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beeindruckte. Im Vergleich zu den vielen anderen Jugendmusikvereinen ist die Jugendmusik Spreitenbach ein kleineres Ensemble und vor allem eines, das sehr viel junge und ganz junge Bläserinnen und Bläser in ihren Reihen schätzen darf. Das ist nicht selbstverständlich: Es gilt gerade bei wichtigen und nationalen Anlässen, einerseits hohe musikalische Qualität zu bieten und andererseits auch allen Teilnehmenden eines Orchesters, welche vielleicht noch nicht ganz das geforderte musikalische Niveau besitzen, die Freude an der Musik und an solchen anspruchsvollen Wettbewerben zu vermitteln. Dieser Balanceakt gelingt der Jugendmusik Spreitenbach vorbildlich. Vor allem diese jungen Teilnehmenden sind die Zukunft der Jugendmusik – und gerade deswegen liegt hier enorm viel musikalisches Potenzial. Das gute Resultat der Jugendmusik Spreitenbach am Schweizerischen Jugendmusikfest in Zug gibt allen Mitgliedern des Orchesters zusätzliche Motivation für musikalische Höchstleistungen und man darf sich auf die kommenden Konzerte freuen. (bs) Infos: www.jugendmusikspreitenbach.ch

Rechenschaftsbericht Der ausführlich abgefasste Rechenschaftsbericht wird zur Kenntnis genommen. Rechnung 2012 Es konnte wieder ein hoher Überschuss von 3,9 Mio. Franken ausgewiesen werden. Zum guten Resultat führten die geringeren Investitionen, die erfreulichen Aktien- und Grundstückgewinnsteuern und die im grossen Teil eingehaltenen Budgetvorgaben. Zu denken geben die stagnierenden Steuereinnahmen pro Einwohner und der Aufwand von über 6,2 Mio. Franken für soziale Wohlfahrt, die 1 Mio. Franken über Budget liegen. Obwohl mit dem Um- und Anbau am Schulhaus Hasel hohe Investitionen auf die Gemeinde zukommen werden, war für 2012 die Beibehaltung des Steuerfusses richtig. Budgetdisziplin bleibt noch immer das geeignetste Mittel gegen Verschwendung. Umso wichtiger ist nun die dringende Erschliessung der neuen Gebiete (HGO), um zahlungskräftigere Einwohner zu gewinnen. Die unverständliche Einsprache des VCS aus sachlich nicht nachvollziehbaren Gründen muss nun öffentlich diskutiert werden. Alle Kreditanträge werden als sinnvoll betrachtet und einstimmig zur Annahme empfohlen. Der Kreditantrag für die Beschaffung einer Autodrehleiter für die Feuerwehr macht Sinn. Infolge einer Sonderregelung trägt die Aargauische Gebäudeversicherung (AGV) rund 79% der Kosten, was das Budget unserer Gemeinde schont. Aus der ausführlichen Begründung des Gemeinderats ist die Anpassung der beiden Gemeindeverträge zeitgemäss und wird unterstützt. Der Kreditantrag für die Erschliessung des Gebietes «Kessel» ermöglicht endlich die Erschliessung der halbfertigen Zubringerstrasse. Der Kreditantrag für die Teilerschliessung des Baugebietes Kreuzäcker (WGK) ist für die prosperierende Gebietsentwicklung wichtig, damit die Rahmenbedingungen für zukünftige Investoren von Wohnungsbauten und Gewerbe gegeben sind. Der Finanzplan zeigt eine Momentaufnahme vom September 2012 und wird zur Kenntnis genommen. Darin werden die notwendigen Investitionen bei einer absehbaren Bevölkerungszunahme grosszügig ausgewiesen. Anderseits wird mit zurückhaltenden Zuwachsraten der ordentlichen Steuern von 1% gerechnet und eine praktisch stabile Bevölkerungszahl prognostiziert. Zwangsläufig entstehen dadurch unrealistische Zahlen, welche zusätzlich auf veralteten Berechnungsgrundlagen beruhen. Aufmerksame Zuhörer am letzten Politapéro haben vermutlich ebenfalls festgestellt, dass selbst der Finanzvorsteher aus dem Gemeinderat die ausgewiesen Zahlen sehr relativiert. Fraglich bleibt, ob es sinnvoll ist, auf diesem unrealistischen «Zahlenspiel» einen rein rechnerisch bestimmten Steuerfuss für die nächsten 5 Jahre auszuweisen. Das gibt für unsere Gemeinde unseres Erachtens eine zu negative Aussicht, was gute Steuerzahler von einem Zuzug in Spreitenbach unbe(bet) rechtigterweise abhalten könnte.

An der Parteiversammlung vom 11. Juni wurden die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung von Gemeinderat Stefan Nipp und Mitgliedern der FIKO/ GPK ausführlich erläutert und von den Anwesenden diskutiert. Der informative und ausgewogene Rechenschaftsbericht 2012 wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Rechnungsablage 2012: Der wiederum gute Rechnungsabschluss mit einem Überschuss von rund 3,9 Mio. ist sehr erfreulich. Die Verbuchung dieses Gewinns als Einlage ins Eigenkapital wird begrüsst und die Rechnung einstimmig gutgeheissen. Zum guten Ergebnis trugen vor allem die Aktiensteuern mit plus 2,4 Mio. bei. Auf der Aufwandseite ist eine sehr gute Budgettreue feststellbar. Sorgen bereitet, dass der Pro-Kopf-Steuerertrag der natürlichen Personen weiterhin sehr tief ist. Aufgefallen sind auch die tiefen Nettoinvestitionen. Im Sinn einer effizienten Werterhaltung der Infrastruktur ist ein Mindestmass an Investitionen notwendig. Bei den Kreditanträgen «Ersatz Autodrehleiter», «Erschliessung Kessel» und «Teilerschliessung Kreuzäcker» ist für die CVP die Notwendigkeit unbestritten und sie unterstützt die Anträge des Gemeinderates einstimmig. In der Botschaft wurde ein Übersichtsplan zur Strassenlinienführung bei der Erschliessung Kessel vermisst. Eine solche Übersicht würde die Vorlage übersichtlicher gestalten und ist deshalb sehr wünschenswert. Die beiden Gemeindeverträge zur Organisation von ZSO und RFO beinhalten eine verstärkte Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinaus. Nur so können die Aufgaben effizienter und kostengünstiger erfüllt und Synergien genutzt werden. Die CVP unterstützt dieses Vorgehen einstimmig. Der Finanzplan zeigt gegenüber der letzten Version eigentlich keine neue Entwicklung. In Spreitenbach stehen grosse Investitionen an, vor allem im Schulhausbau. Deshalb erstaunt nicht, dass die finanzielle Lage in den nächsten Jahren angespannt bleibt. Das rechnerische Modell zeigt – bei allen Vorbehalten zu einem solchen statischen Berechnungsmodell -– einen steigenden Steuerfuss. Der Gemeinderat ist gefordert, in den kommenden Budgetrunden alles zu unternehmen, damit dieser Satz nicht in (mm) die dargestellte Höhe steigt.

Die Geschäfte der Gemeindeversammlung wurden am SP-Höck vom 6. Juni eingehend diskutiert. Der Rechenschaftsbericht liefert viele interessante Angaben und Zahlen. So ist der SP zum Beispiel die hohe Anzahl von Sozialhilfe-Empfängern, die kein genügendes Einkommen erreichen, aufgefallen. 78 Personen sind letztes Jahr in dieser Kategorie geführt. Viele der betroffenen Leute sind sogenannte «Working poor». Ein verbindlicher Mindestlohn ist dringend nötig und würde sicher diesen Personen und somit auch der Gemeinde helfen. Ein weiterer Hinweis hat die Fraktion stutzig gemacht: die Zahl der Ökostrom-Abonnenten in Spreitenbach. 65 Verträge sind eine sehr magere Bilanz für das Versorgungswerk einer Energiestadt, zumal der Zuwachs mit einem einzigen zusätzlichen Abo mickrig ist. Die SP hofft, dass sich die EVS künftig vermehrt um weitere Ökostrom-Kunden bemüht, denn für das Gelingen der Energiewende braucht es auch aktive, umweltbewusste Gemeindewerke. Dass die Rechnung 2012 positiv ausgefallen ist, nimmt die SP erfreut zur Kenntnis und hofft, dass die Aktiensteuern trotz der kantonalen Entlastungsprogramme für Firmen auf diesem Niveau gehalten werden können. Leider haben es mehrere der Gemeinderäte versäumt, die rechtzeitig von der SP zur Rechnung gestellten Fragen zu beantworten. Somit kann die SP zur Zeit der Stellungnahme nicht alle in der Rechnung aufgeführten Abweichungen nachvollziehen (z.B. 542.301.00. Löhne Tagesstruktur). Die Geschäfte Einbürgerungen, Autodrehleiter, die Erschliessungen sowie der Finanzplan und die Besoldung des Gemeinderates sind seitens der SP unbestritten. Bei den Erschliessungen und der Autodrehleiter sind die Beträge zwar sehr hoch, aber die Evaluierung und Planung scheinen seriös (tb) durchgeführt worden zu sein.

Gemeindeversammlung Die nächste Gemeindeversammlung findet statt am Dienstag, 25. Juni, um 19.30 Uhr in der Turnhalle Boostock. Traktanden: 1. Protokollgenehmigung, 2. Rechenschaftsbericht, 3. Rechnung 2012, 4. Einbürgerungen, 5. Kreditantrag für Ersatz

der Autodrehleiter, 6. Gemeindeverträge, 7. Kreditantrag für Erschliessung Gebiet «Kessel», 8. Kreditantrag für Teilerschliessung Gebiet Kreuzäcker, Entwässerung Wohn- und Gewerbezone, 9. Entschädigung Gemeinderat 2014–17, 10. Finanzplan 2014–17.


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 20. JUNI 2013

SPREITENBACH

Eine Bestätigung für

AUS DEM GEMEINDERAT Verzicht auf Ersatzwahl für die Finanzkommission Wie bereits Ende Mai publiziert, hat Beatrix Bloch infolge Wohnsitzwechsels und Wegzugs aus Spreitenbach per Ende Juni 2013 ihren Rücktritt als Mitglied der Finanzkommission eingereicht. Die Demission wurde vom Departement Volkswirtschaft und Inneres genehmigt. Auf die Anordnung einer Ersatzwahl durch den Gemeinderat kann angesichts der anstehenden Gesamterneuerungswahlen verzichtet werden. Baubewilligung ist erteilt worden an Alfred Müller AG, Baar, für 10 beleuchtete Reklametafeln auf dem Dach, Bodenäckerstr. 1 und 3; Etzel Invest AG, Spreitenbach, für

das Erstellen von Reklametafeln und Dreiecksprisma, Güterstr. 10. Vorletzten Sonntag fand in Open Air Die Veranstalter «Open Circle» haben eine Bewilligung zur Durchführung eines Open-Air-Musikfestivals in der Zeit vom 6.–8. September 2013 auf dem Erholungshügel Mittlerzelg erhalten. Termine 21.–23. Juni, Kulturfest, Schulanlage Zentrum; 22. Juni, Neuzuzügerbegrüssung im Rahmen des Kulturfests; 25. Juni, 19.30 Uhr, Einwohnergemeindeversammlung, Turnhalle Boostock; 2. Juli, 17 Uhr: KEINE unentgeltliche Rechtsauskunft; 6. August, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststr. 13.

harte Arbeit

Luzern die Karate-SchweizerMeisterschaft des Kimura Shukokai International Schweiz statt, an der auch die Karateschule Limmattal teilnahm. Über 300 teilnehmende Karatekas (Schüler) aus der ganzen Schweiz waren mit dabei. Die über 400 Zuschauer bekamen eine äusserst spannende Darbietung des Kimura Shukokai Stils zu sehen. Besonders stolz kann die jüngste Schweizer KSI Karateschule Limmattal in Spreitenbach sein, die mit 48 Teilnehmern das Turniergeschehen aktiv und positiv mitbeeinflusste. So haben die Schüler der erst gut zwei Jahre alten Schule grosse Erfolge erzielt und konnten für sich und ihr Dojo insgesamt 16 Medaillen erkämpfen. KSI-KataSchweizer-Meister sind; Oriana Stücker (12), Amir Elalfy (13), Joshua Zimmerli (6), im Kumite hat Hamza Khulki (9) gewonnen. In den eingeteilten Kategorien aller Alters- und Niveauklassen wurde sehr fair bis zum erkorenen Sieger gekämpft. Es gab viel Lachen, stolze Blicke, Zufriedenheit, aber auch Tränen und Enttäuschung. Nicht jeder konnte gewinnen. Aber das Wichtigste war, teilgenom-

Karatekas in Aktion. men, viel gelernt und somit für sich profitiert zu haben. Die Schulleiter Sensei Dani Karakoc (5. Dan) und Sensei Nina Schreiner Karakoc (3. Dan) sehen in den Erfolgen ihrer Schüler eine Bestätigung ihrer harten Arbeit im Training mit den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. «Wir wollen uns jetzt aber nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern gehen mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken

Foto: zVg

ins Dojo zurück und arbeiten weiter, damit wir auch in Zukunft an Turnieren solch tolle Resultate erzielen können», mahnen die beiden Karatelehrer. «Das Wichtigste aber ist, dass unsere Schüler lernen, mit Erfolgen und Niederlagen umzugehen und dass sie ihre Energie für Positives in ihrem Leben und sozialen Umfeld einzusetzen vermögen», fügt Nina hinzu. (dk) Mehr Infos: www.karatelimmattal.ch.

JUGENDMUSIK SPREITENBACH Turmfalkenfamilie im Kirchturm: Im Kirchturm der katholischen Kirche in Spreitenbach hat ein Turmfalkenpaar erfolgreich gebrütet. Fünf Junge sind geschlüpft. Die kleinen, an Globi erinnernden Geschöpfe werden von den Eltern fleissig gefüttert. Bestimmt wachsen die Jungvögel schnell heran und werden dereinst auf Mäusejagd fliegen. (kw) INSERAT

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Die Jugendmusik Spreitenbach war am Schweizerischen Jugendmusikfest vom 15./16. Juni in Zug, an dem weit über hundert Jugendmusiken aus der ganzen Schweiz spielten, erfolgreich. Die Jugendmusik Spreitenbach nahm wie zahlreiche andere Limmattaler Jugendmusikvereine an diesem nationalen Grossanlass teil und stellte sich den anspruchsvollen Wettbewerben. Am Samstagabend wurden das Pflichtstück «Pieces of Eight» von Larry Clark und Larry Neecks «Tales of Sea and Sail» als Selbstwahlstück gespielt. Am Sonntag spielten die Spreitenbacher bei strahlendstem Sonnenschein das Paradestück «King Size» von Fred L. Frank. Die intensiven Vorbereitungen haben Früchte getragen: Am Konzertwettbewerb erspielte die Jugendmusik Spreitenbach für diese beiden Werke 84.17 Punkte, was einer sogenannten Silberauszeichnung entspricht. Die Jugendmusik belegte somit den sehr guten 10. Rang von insgesamt 23 Teilnehmenden in ihrer Kategorie. Das Paradestück «King Size,» welches in der Marschformation gespielt werden musste, wurde mit 78.67 Punkten etwas schlechter be-

Die Jugendmusik Spreitenbach kann stolz auf ihre Leistung sein. Foto: zVg wertet. Die sehr hohen Anforderungen der Experten waren nicht einfach zu erfüllen und die heissen Temperaturen setzten den jüngeren Musikerinnen und Musiker wohl auch etwas zu. Die sehr guten Bewertungen der erwähnten Konzertstücke entschädigten jedoch diese kleine Enttäuschung. Die Jugendmusik Spreitenbach mit ihrem Dirigenten Marc Mehmann hat bewiesen, dass sie sich auf der nationalen Bühne der Jugendmusik in ihrer Kategorie nicht vor Vergleichen scheuen muss. Das bewies insbesondere das kräftige und präzise Spiel des Pflicht- und Selbstwahlstückes, welches die Experten

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beeindruckte. Im Vergleich zu den vielen anderen Jugendmusikvereinen ist die Jugendmusik Spreitenbach ein kleineres Ensemble und vor allem eines, das sehr viel junge und ganz junge Bläserinnen und Bläser in ihren Reihen schätzen darf. Das ist nicht selbstverständlich: Es gilt gerade bei wichtigen und nationalen Anlässen, einerseits hohe musikalische Qualität zu bieten und andererseits auch allen Teilnehmenden eines Orchesters, welche vielleicht noch nicht ganz das geforderte musikalische Niveau besitzen, die Freude an der Musik und an solchen anspruchsvollen Wettbewerben zu vermitteln. Dieser Balanceakt gelingt der Jugendmusik Spreitenbach vorbildlich. Vor allem diese jungen Teilnehmenden sind die Zukunft der Jugendmusik – und gerade deswegen liegt hier enorm viel musikalisches Potenzial. Das gute Resultat der Jugendmusik Spreitenbach am Schweizerischen Jugendmusikfest in Zug gibt allen Mitgliedern des Orchesters zusätzliche Motivation für musikalische Höchstleistungen und man darf sich auf die kommenden Konzerte freuen. (bs) Infos: www.jugendmusikspreitenbach.ch

Rechenschaftsbericht Der ausführlich abgefasste Rechenschaftsbericht wird zur Kenntnis genommen. Rechnung 2012 Es konnte wieder ein hoher Überschuss von 3,9 Mio. Franken ausgewiesen werden. Zum guten Resultat führten die geringeren Investitionen, die erfreulichen Aktien- und Grundstückgewinnsteuern und die im grossen Teil eingehaltenen Budgetvorgaben. Zu denken geben die stagnierenden Steuereinnahmen pro Einwohner und der Aufwand von über 6,2 Mio. Franken für soziale Wohlfahrt, die 1 Mio. Franken über Budget liegen. Obwohl mit dem Um- und Anbau am Schulhaus Hasel hohe Investitionen auf die Gemeinde zukommen werden, war für 2012 die Beibehaltung des Steuerfusses richtig. Budgetdisziplin bleibt noch immer das geeignetste Mittel gegen Verschwendung. Umso wichtiger ist nun die dringende Erschliessung der neuen Gebiete (HGO), um zahlungskräftigere Einwohner zu gewinnen. Die unverständliche Einsprache des VCS aus sachlich nicht nachvollziehbaren Gründen muss nun öffentlich diskutiert werden. Alle Kreditanträge werden als sinnvoll betrachtet und einstimmig zur Annahme empfohlen. Der Kreditantrag für die Beschaffung einer Autodrehleiter für die Feuerwehr macht Sinn. Infolge einer Sonderregelung trägt die Aargauische Gebäudeversicherung (AGV) rund 79% der Kosten, was das Budget unserer Gemeinde schont. Aus der ausführlichen Begründung des Gemeinderats ist die Anpassung der beiden Gemeindeverträge zeitgemäss und wird unterstützt. Der Kreditantrag für die Erschliessung des Gebietes «Kessel» ermöglicht endlich die Erschliessung der halbfertigen Zubringerstrasse. Der Kreditantrag für die Teilerschliessung des Baugebietes Kreuzäcker (WGK) ist für die prosperierende Gebietsentwicklung wichtig, damit die Rahmenbedingungen für zukünftige Investoren von Wohnungsbauten und Gewerbe gegeben sind. Der Finanzplan zeigt eine Momentaufnahme vom September 2012 und wird zur Kenntnis genommen. Darin werden die notwendigen Investitionen bei einer absehbaren Bevölkerungszunahme grosszügig ausgewiesen. Anderseits wird mit zurückhaltenden Zuwachsraten der ordentlichen Steuern von 1% gerechnet und eine praktisch stabile Bevölkerungszahl prognostiziert. Zwangsläufig entstehen dadurch unrealistische Zahlen, welche zusätzlich auf veralteten Berechnungsgrundlagen beruhen. Aufmerksame Zuhörer am letzten Politapéro haben vermutlich ebenfalls festgestellt, dass selbst der Finanzvorsteher aus dem Gemeinderat die ausgewiesen Zahlen sehr relativiert. Fraglich bleibt, ob es sinnvoll ist, auf diesem unrealistischen «Zahlenspiel» einen rein rechnerisch bestimmten Steuerfuss für die nächsten 5 Jahre auszuweisen. Das gibt für unsere Gemeinde unseres Erachtens eine zu negative Aussicht, was gute Steuerzahler von einem Zuzug in Spreitenbach unbe(bet) rechtigterweise abhalten könnte.

An der Parteiversammlung vom 11. Juni wurden die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung von Gemeinderat Stefan Nipp und Mitgliedern der FIKO/ GPK ausführlich erläutert und von den Anwesenden diskutiert. Der informative und ausgewogene Rechenschaftsbericht 2012 wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Rechnungsablage 2012: Der wiederum gute Rechnungsabschluss mit einem Überschuss von rund 3,9 Mio. ist sehr erfreulich. Die Verbuchung dieses Gewinns als Einlage ins Eigenkapital wird begrüsst und die Rechnung einstimmig gutgeheissen. Zum guten Ergebnis trugen vor allem die Aktiensteuern mit plus 2,4 Mio. bei. Auf der Aufwandseite ist eine sehr gute Budgettreue feststellbar. Sorgen bereitet, dass der Pro-Kopf-Steuerertrag der natürlichen Personen weiterhin sehr tief ist. Aufgefallen sind auch die tiefen Nettoinvestitionen. Im Sinn einer effizienten Werterhaltung der Infrastruktur ist ein Mindestmass an Investitionen notwendig. Bei den Kreditanträgen «Ersatz Autodrehleiter», «Erschliessung Kessel» und «Teilerschliessung Kreuzäcker» ist für die CVP die Notwendigkeit unbestritten und sie unterstützt die Anträge des Gemeinderates einstimmig. In der Botschaft wurde ein Übersichtsplan zur Strassenlinienführung bei der Erschliessung Kessel vermisst. Eine solche Übersicht würde die Vorlage übersichtlicher gestalten und ist deshalb sehr wünschenswert. Die beiden Gemeindeverträge zur Organisation von ZSO und RFO beinhalten eine verstärkte Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinaus. Nur so können die Aufgaben effizienter und kostengünstiger erfüllt und Synergien genutzt werden. Die CVP unterstützt dieses Vorgehen einstimmig. Der Finanzplan zeigt gegenüber der letzten Version eigentlich keine neue Entwicklung. In Spreitenbach stehen grosse Investitionen an, vor allem im Schulhausbau. Deshalb erstaunt nicht, dass die finanzielle Lage in den nächsten Jahren angespannt bleibt. Das rechnerische Modell zeigt – bei allen Vorbehalten zu einem solchen statischen Berechnungsmodell -– einen steigenden Steuerfuss. Der Gemeinderat ist gefordert, in den kommenden Budgetrunden alles zu unternehmen, damit dieser Satz nicht in (mm) die dargestellte Höhe steigt.

Die Geschäfte der Gemeindeversammlung wurden am SP-Höck vom 6. Juni eingehend diskutiert. Der Rechenschaftsbericht liefert viele interessante Angaben und Zahlen. So ist der SP zum Beispiel die hohe Anzahl von Sozialhilfe-Empfängern, die kein genügendes Einkommen erreichen, aufgefallen. 78 Personen sind letztes Jahr in dieser Kategorie geführt. Viele der betroffenen Leute sind sogenannte «Working poor». Ein verbindlicher Mindestlohn ist dringend nötig und würde sicher diesen Personen und somit auch der Gemeinde helfen. Ein weiterer Hinweis hat die Fraktion stutzig gemacht: die Zahl der Ökostrom-Abonnenten in Spreitenbach. 65 Verträge sind eine sehr magere Bilanz für das Versorgungswerk einer Energiestadt, zumal der Zuwachs mit einem einzigen zusätzlichen Abo mickrig ist. Die SP hofft, dass sich die EVS künftig vermehrt um weitere Ökostrom-Kunden bemüht, denn für das Gelingen der Energiewende braucht es auch aktive, umweltbewusste Gemeindewerke. Dass die Rechnung 2012 positiv ausgefallen ist, nimmt die SP erfreut zur Kenntnis und hofft, dass die Aktiensteuern trotz der kantonalen Entlastungsprogramme für Firmen auf diesem Niveau gehalten werden können. Leider haben es mehrere der Gemeinderäte versäumt, die rechtzeitig von der SP zur Rechnung gestellten Fragen zu beantworten. Somit kann die SP zur Zeit der Stellungnahme nicht alle in der Rechnung aufgeführten Abweichungen nachvollziehen (z.B. 542.301.00. Löhne Tagesstruktur). Die Geschäfte Einbürgerungen, Autodrehleiter, die Erschliessungen sowie der Finanzplan und die Besoldung des Gemeinderates sind seitens der SP unbestritten. Bei den Erschliessungen und der Autodrehleiter sind die Beträge zwar sehr hoch, aber die Evaluierung und Planung scheinen seriös (tb) durchgeführt worden zu sein.

Gemeindeversammlung Die nächste Gemeindeversammlung findet statt am Dienstag, 25. Juni, um 19.30 Uhr in der Turnhalle Boostock. Traktanden: 1. Protokollgenehmigung, 2. Rechenschaftsbericht, 3. Rechnung 2012, 4. Einbürgerungen, 5. Kreditantrag für Ersatz

der Autodrehleiter, 6. Gemeindeverträge, 7. Kreditantrag für Erschliessung Gebiet «Kessel», 8. Kreditantrag für Teilerschliessung Gebiet Kreuzäcker, Entwässerung Wohn- und Gewerbezone, 9. Entschädigung Gemeinderat 2014–17, 10. Finanzplan 2014–17.


Altpapier-/ Kartonsammlung

Kontrolle: Ambrosia/ Feuerbrand

Die Altpapier- und Kartonsammlung

Von Juni bis September kontrollieren die Verantwortlichen der Gemeinde Liegenschaften, Hausgärten, öffentliche Gartenanlagen, Baustellen und Industrieareale auf allenfalls vorhandene Ambrosiapflanzen und möglichen Feuerbrandbefall. Ambrosia • Eingeschleppte, bekämpfungspflichtige Pflanze, die Allergien auslösen kann • Vernichtung durch Ausreissen und Entsorgung mit dem Hauskehricht Feuerbrand • Hochansteckende, meldepflichtige Bakterienkrankheit (betroffene Pflanzen nicht berühren) • Befall von Kernobstbäumen, Büschen und Bodendecker • Schnelle und grossräumige Verbreitung durch Menschen, Vögel und Insekten Bei Fragen oder Verdachtsfällen melden Sie sich bitte unverzüglich bei der Bauverwaltung, Tel. 056 418 86 39, oder der verantwortlichen Person der Gemeinde, Tel. 076 418 86 62. Bauverwaltung Spreitenbach

vom Samstag, 22. Juni 2013 wird von der Pfadi Riko durchgeführt. Das angefallene Altpapier sowie der Karton sind zwingend zu trennen, zu bündeln und an den Kehrichtsammelstellen bis spätestens 8.00 Uhr separat zu deponieren. Papier und Karton ungebündelt, in Tragtaschen oder anderen Behältnissen, wird nicht mitgenommen! Ebenso nicht mit Couverts oder beschichteten Papieren durchsetzte Bündel. Bauverwaltung Spreitenbach

SPREITENBACH

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Fotografien aus Ghana Die neue Ausstellung im Rahmen «Kunst im Gemeindehaus Spreitenbach» zeigt eine Auswahl der facettenreichen Fotografien von Shana Stewart. Die Fotografin hatte schon lange den Traum, nach Afrika zu reisen und eine neue, andere Welt zu erleben. 2012 hat sie sich alleine in dieses Abenteuer gewagt und ist für vier Monate nach Ghana gegangen. Das erste Mal auf einem anderen Kontinent, in einem Land mit einer völlig anderen Kultur als die westliche – da war es am Anfang nicht einfach abzuschätzen, wann es angebracht ist, zu fotografieren, und wann nicht. Aber die ghanaischen Kinder machten es ihr leicht: Sobald sie die Kamera hochhielt, posierten und lächelten sie und gaben alles, um auf dem Bild zu sein. Und auch sonst luden viele farbige, interessante und erinnernswerte Momente ein, den Auslöser zu drücken. An der Ausstellung wird ein Bruchteil der Fotos gezeigt, die zum Nach-

Posierende Kinder in Ghana.

Foto: zVg

denken anregen sollen, aber genauso soll die Ausstellung Freude und neue Eindrücke vermitteln. In diesen 4 Monaten hat Shana nicht nur fotografiert und Ferien gemacht, sondern sich auch für eine Organisation in Tamale, im Norden von Ghana eingesetzt. Die Organisation KADA (www.kadaghana.org) setzt sich hauptsächlich für Frauen in den Dörfern um Tamale ein, denen sie einen Kredit leiht, damit sie ihre Geschäfte verbessern können, z.B. Anpflanzung und Verkauf von Erdnüssen. Bei jedem Bildverkauf gehen mind. 10 Prozent des Verkaufspreises an KADA. (jr) Vernissage: Gemeindehaus, Freitag, 28. Juni, 19–21 Uhr.

NOTFALLDIENSTE Notfallapotheke

Tierärztlicher Notfalldienst

Notfalldienst der Apotheken im Bezirk Baden:

Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen.

24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600

22. und 23. Juni

Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

Daniel Vincenz Bodenächerstrasse 16 5417 U’Siggenthal 056 288 00 88 056 288 22 84 Spitex Neuenhof Tel. 056 406 23 23 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86

– 24-Stunden-Service – Reparaturen

– Boilerentkalkung – Badumbauten

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AUS DEM GEMEINDERAT

Stellen sich zur Wiederwahl: Die aktuellen Mitglieder der Schulpflege. Von links: Manuela Brand-Sozzi, Markus Geissmann, Rainer Kirchhofer, Roland Hausherr, Martin Brogle. Foto: zVg Schulpflege: Alle Mitglieder treten zur Wiederwahl an Alle Mitglieder der Schulpflege stellen sich bei den kommenden Erneuerungswahlen für eine Wiederwahl zur Verfügung. Es sind dies Rainer Kirchhofer (Präsident, Ressort Koordination und Konfliktmanagement), Roland Hausherr (Vizepräsident, Ressort Finanzen und Prävention/Intervention), Markus Geissmann (Ressort Qualitätsmanagement und Raumplanung), Manuela Brand (Ressort Musikschule) und Martin Brogle (Ressort Personelles und Information/Öffentlichkeitsarbeit). Sträucher, Bäume und Pflanzen zurückschneiden Die Bauverwaltung musste in den vergangenen Tagen vermehrt feststellen, dass an verschiedenen Stellen im Strassenund Gehwegnetz der Gemeinde Würenlos Bäume, Hecken und Sträucher nicht gesetzeskonform zurückgeschnitten sind. Die Beschwerden von Bewohnerinnen und Bewohnern häufen sich. Deshalb macht die Behörde darauf aufmerksam, dass Grundeigentümer und Anwohner an Strassen, Wegen und Gehwegen verpflichtet sind, ihre Bäume und Sträucher periodisch und vorschriftsgemäss zurückzuschneiden. Gemäss §§ 109, 110 und 111 des kantonalen Baugesetzes (BauG) gelten hierfür folgende Vorschriften: Die öffentlichen Strassen dürfen vom anstossenden Grundeigentum aus durch Bäume, Sträucher, Pflanzen und Waldränder nicht beeinINSERAT

trächtigt werden. In das Strassengebiet hineinragende Bäume sind auf eine Höhe von 4,50 m, ab Fahrbahn gemessen, aufzuasten. Im Gehwegbereich muss eine freie Höhe von 2,50 m eingehalten werden. Zudem ist darauf zu achten, dass Verkehrssignale, Strassennamensschilder, Hydranten und Strassenlampen nicht verdeckt sind; Hecken, Pflanzen und Sträucher sind auf 0,60 m, gemessen vom Strassenmark, zurückzuschneiden. Bei Gehwegen hat der Rückschnitt mindestens auf die Hinterkante des Trottoirs zu erfolgen. An Einmündungen und Strassenverzweigungen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 80 cm und einer solchen von 3,0 m gewährleistet sein. Die Sicht nicht hemmende Bäume, Stangen und Masten sind innerhalb der Sichtzone zugelassen (§ 45 ABauV). Grundeigentümer, deren Bäume an öffentliche Strassen und Gehwege angrenzen, haften für Schäden und Verletzungen, welche durch ihre Bäume bzw. deren Äste entstehen. Sie werden ersucht, die Bäume periodisch durch Fachleute überprüfen und unterhalten zu lassen. Gemeinderat und Bauverwaltung bitten alle Betroffenen, die notwendigen Arbeiten vorschriftsgemäss auszuführen.

Förderung von Grundwasser. Zur Überprüfung der Trinkwasserqualität werden durch die Technischen Betriebe Würenlos regelmässig Proben entnommen und dem Kantonalen Laboratorium Aargau zur Analyse zugestellt. Alle untersuchten Wasserproben haben den hygienischen und mikrobiologischen Anforderungen, welche gemäss Hygieneverordnung an ein Trinkwasser gestellt werden, entsprochen. Die Versorgung der Gemeinde mit Trinkwasser erfolgt somit mit Trinkwasser, welches alle Qualitätsanforderungen erfüllt. Kennzahlen: Wasserhärte beträgt 33,6–38,8 °fH; Nitratgehalt beträgt 11–23 mg/l (Grenzwert 40 mg/l). Für weitere Informationen stehen die Technischen Betriebe Würenlos zur Verfügung. Telefon 056 436 87 60, technischebetriebe@ wuerenlos.ch und www. tbwnet.ch. Weiterführende Informationen im Internet unter www.wasserqualitaet.ch. Dorffest Hüttikon: Verkehrsumleitung Über das Wochenende vom 28.–30. Juni 2013 findet das Dorffest Hüttikon statt. Die Durchfahrt durch Hüttikon ist deshalb gesperrt. Am Freitag und Samstag wird der Pw- und Lkw-Verkehr via Kläranlage Otelfingen umgeleitet. Am Sonntag erfolgt die Umleitung des Pw-Verkehrs durch den Ortsteil Ötlikon.

Hauptreinigung Alte Turnhalle und Mehrzweckhalle Die Hauptreinigung der Mehrzweckhalle und der Alten Turnhalle wird in der Zeit vom Samstag, 6. Juli, bis und mit Sonntag, 28. Juli, durchgeführt. Die Hallen und Garderoben bleiben in dieser Zeit geschlossen. Die Garderoben für den Aussensport bleiben vom Samstag, 6. Juli, bis und mit Sonntag, 14. Juli, geschlossen. Besten Dank für das Gute Trinkwasserqualität in Würen- Verständnis. los Die Versorgung der Gemeinde Würenlos mit Trinkwasser er- Fundgegenstände Sämtliche Gefolgt ausschliesslich durch die genstände, welche im vergangenen Schuljahr in den Schul- und Sportanlagen Würenlos liegen geblieben und nicht abgeholt worden sind, können in der Zeit E. Richiger AG Bedachungen vom Montag, 24. Juni, bis Freitag, Inhaber: Beat Richiger Isolationen 5. Juli, jeweils zwischen 8 und 5432 Neuenhof Reparaturen 11.30 Uhr im Untergeschoss des Ritzbündtstrasse 1 Fassadenverkleidungen Schulhauses III abgeholt werden. Telefon 056 406 47 33 Einbau von Zurückgebliebene Gegenstände Natel 079 743 05 41 Wohnraum-Dachfenstern werden einer wohltätigen InstituE-Mail: giverny@swissonline.ch tion zugeführt.

Kollision auf der Landstrasse.

Foto: zVg

Alkoholisiert mit Fahrschulauto kollidiert Am Samstagvormittag, 15. Juni, 9.10 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Würenlos ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Beim Zusammenprall der Fahrzeuge wurde niemand verletzt. Eine mit einem Renault in Richtung Wettingen fahrende 44-jährige Schweizerin geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden Fahrschulauto der Marke Seat. Der 40-jährige Fahrschüler sowie sein Begleiter blieben unverletzt. Die Renaultfahrerin, welche Anzeichen von Angetrunkenheit zeigte, blieb ebenfalls unverletzt. Die Patrouille der Kantonspolizei Aargau führte anlässlich der Tatbestandsaufnahme einen Atemlufttest bei der Unfallverursacherin durch. Dieser ergab einen Wert von über 2,7 Promille. Sie musste sich folglich einer Blutentnahme im Spital unterziehen und ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben. Der entstandene Sachschaden an den beteiligten Autos beträgt etwa zehntausend Franken. (arp) INSERAT


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 20. JUNI 2013

WÜRENLOS

Der Souverän sagt Am Dienstagmorgen brachen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Partnerklassen zum Sternmarsch auf. Fotos:sw

Besucherrekord an der Sommergmeind in Würenlos: Knapp 600 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nahmen an der zweistündigen Diskussion über den Standort des Alterszentrums teil und stimmten klar für die Zentrumswiese. MELANIE BÄR

An der Bushaltestelle startete ihre Reise ins Umland.

Sternmarsch für Schulgemeinschaft Am vergangenen Dienstagnachmittag bot sich ein Bild der besonderen Art auf dem Areal des Schulhauses Feld in Würenlos: Über 600 Schüler und ihre Lehrpersonen kamen aus allen Himmelsrichtungen und formierten sich zu einer eindrucksvollen Windrose. Mit diesem Sternmarsch beendeten die Schüler ihre Reise durch das Umland und auch einen Tag gemeinsamer Begegnungen. SABINE WEHNER

«Wir wollen ein Highlight für Kinder setzen, das zu unserem Jahresmotto passt», erklärt Schulleiterin Claudia Stadelmann die Idee hinter dem bisher einmaligen, stufenübergreifenden Anlass. «Unterwegs sein», so lautet der schulische Leitspruch in diesem Schuljahr. Am Dienstagmorgen machten sich Schüler und Lehrer auf den Weg in verschiedene Richtungen. So auch die dritte Primar von Bertha Huwyler, die zusammen mit ihrer Partnerklasse, einer zweiten Sekundar, den Sternmarsch lief. «Ich freu mich besonders auf das Wandern», stellt Drittklässlerin

Tanja Schuler vor Beginn der gemeinsamen Reise fest. Ihr Ziel ist Nussbaumen AG, und damit eine der längsten Strecken aller teilnehmenden Klassen. Die kürzeste Route führt eine Kindergartengruppe und eine Primarschulklasse nach Otelfingen. Doch wohin es geht, spiele eher eine untergeordnete Rolle, «der Weg ist wichtig», so Stadelmann. Die Wanderung durch Wald, Wiese und Feld erweise sich – neben allem Plausch – auch als eine kleine Lebensschule: «Das gemeinsame Erleben steht dabei im Vordergrund», führt die Schulleiterin weiter aus. Denn neben Wandern, Spielen und Bräteln gebe es auch die eine oder andere ungeplante Situation unter freiem Himmel, die die Gruppe bewältigen müsse. «Das so gestärkte Gemeinschaftsgefühl stellt indirekt auch eine Form der Gewaltprävention dar», weiss Claudia Stadelmann. Bei der Rückkehr der Schüler wird jene Gemeinschaft auch hörbar: «Wir stehen zusammen durch dick und dünn», sangen sie laut die Zeilen des selbst komponierten Lieds der Würenloser Schule.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mussten am 11. Juni vor der Mehrzweckhalle anstehen, um an der Sommergmeind teilnehmen zu können. Ihr Interesse galt vorwiegend dem Traktandum 7, dem Standort des geplanten Alterszentrums. Zwei Stunden lang wurde für und gegen die Standorte Zentrumswiese und Wiemel argumentiert. Einigkeit herrschte einzig dabei, dass man ein Alterszentrum will. Als dann um halb elf Uhr endlich abgestimmt wurde, war das Ergebnis erstaunlich deutlich: Mit 419 Ja-, bei 89 NeinStimmen wählte der Souverän den Standort Zentrumswiese. Das war zwar nicht die vom Gemeinderat favorisierte Variante, trotzdem versicherte Ammann Hans Ulrich Reber: «Der Gemeinderat will nun vorwärtsmachen. Lasst uns arbeiten.» Er bat darum, die Planung nicht mit Einsprachen,

Verhandlungen und Beschwerden zu behindern, damit es vorwärtsgehe. Während der Diskussion zeichnete sich jedoch bereits ab, dass die Gestaltung des Baus auf der Zentrumswiese noch zu reden geben wird. Sigi Zihlmann stellte im Namen der CVP den Antrag, den Bau des Alterszentrums so zu gestalten, dass er ins Zentrum hineinpasse. Die Versammlung stimmte dem Antrag zu. Diverse Votanten haben sich an den Baugespannen auf der Zentrumswiese gestört. Etwa Franz Meier: «Als ich das Baugespann sah, war ich erschrocken.» Gemeinderat Toni Möckel versicherte, dass der Gemeinderat noch über die Bücher gehen werde und die ausgesteckte Variante «nicht das Ende der Fahnenstange ist». Dass am Standort Zentrumswiese mit einer längeren Realisierungszeit gerechnet werden muss, bewog einige der Anwesenden dazu, sich für den Standort Wiemel starkzumachen. Alois Wiedemeier: «Mit der heutigen Standortwahl entscheiden wir uns nicht nur für den Ort, sondern auch für den Zeitpunkt.» Er vermute, dass man im Wiemel in vier Jahren einziehen könne und im Zentrum noch nicht mal einen Gestaltungsplan habe. Matthias Rufer liess diesen Grund nicht gelten: «Im Zentrum zu bauen ist anspruchsvoller, dafür ist es die richtige Nutzung, von der alle profitieren.» Mehrmals wurde erwähnt, dass man die alten Menschen nicht abschieben, sondern im Zentrum leben lassen wolle. Anita Pfau gab zu bedenken, dass sie lieber in der

deutlich Ja zur Zentrumswiese Natur als im Zentrum alt werden würde: «Ich wäre lieber weit weg vom Landstrassenlärm und den Läden.» Auch die Finanzen und die schwindenden Grünflächen waren bei der Standortfrage ein Thema. Ammann Reber sagte, dass sich die Ortsbürger an den Landkosten im Wiemel beteiligen würden. DIE FINANZLAGE der Gemeinde war

schon vor der Diskussion ums Alterszentrum ein Thema. Gemeinderätin Karin Funk zeigte auf, dass man in Würenlos weiterhin keine finanziellen Reserven habe, trotz erhöhtem Steuerfuss. «Die Lage ist ernst. Wir verdienen gerade so viel, wie wir ausgeben müssen.» Der Eigenfinanzierungsgrad liegt bei 25 Prozent. Problematisch sei auch, dass man keinen Einfluss auf einen Grossteil der steigenden Kosten habe. Marco Galli, Präsident der Finanzkommission, bestätigt Funks Lageeinschätzung. Als Sparmassnahmen sah er die Streichung von Angeboten beim Insturmentalunterricht, im Schwimmbad, im Tägi oder der Strassenwerterhaltung. Der Souverän stimmte der Rechnung 2012 sowie den Kreditabrechnungen für die Planungen für Sport- und Infrastrukturanlagen im «Tägerhard» und dem Bau des Kindergartens Gatterächer 3 grossmehrheitlich zu. DER KREDIT für den Umbau und die Erweiterung des Kurtheaters Baden gab indessen zu reden. Es wurden zwei Anträge gestellt. In einem wurde gefordert, sich gar nicht an den Kosten zu beteiligen,

VERMISCHTES

Die Musikschülerinnen und -schüler bieten ein abwechslungsreiches Programm am 22. Juni. SOMMERKONZERT DER MUSIKSCHULE Am 22. Juni, um 19 Uhr findet

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Knapp 600 Würenloserinnen und Würenloser haben der Sommergmeind beigewohnt. im anderen erst, wenn die Baubewilligung vorliegt. Mit 348 Ja- zu 89 Nein-Stimmen obsiegte der Antrag von Marcel Moser, erst zu zahlen, wenn eine Baubewilligung vorliegt. Ohne Gegenstimme wurde den Zusammenschlüssen der Zivilschutzorganisationen und des Regionalen Bevölkerungsschutzes zugestimmt. Gemeinderat und Vizeammann Johannes Gabi zeigten auf, dass die Pro-Kopf-Kosten ohne diesen Zusammenschluss von 15 auf 22 Franken steigen würden.

Fotos: bär

Zu guter Letzt wurde an der Sommergmeind über die Entschädigungen des Gemeinderates befunden. Aufgrund der steigenden Arbeitslast wurde das seit acht Jahren gleich gebliebene Entgelt angehoben: Ab der Amtsperiode 2014/ 2017 erhält der Gemeindeammann pauschal 65 000 Franken, der Vizeammann 30 000 Franken und die Gemeinderäte je 25 000 Franken. Mit einem kräftigen Applaus begrüssten die Stimmbürger den Gemeinderat zurück, der Gemeinderätin Karin Funk übergibt während der Abstimmung in den dem von der Versammlung eingebürAusstand getreten war. gerten Dawid Sun drei Fähnchen.

AUSSTELLUNG VON TINE KLEIN IM «KUNSCHTEGGE 87» boten, in dem Trompeten-, Posaunen, Keyboard-, Klavier-, Akkordeon, Violin- und Celloschülerinnen und -schüler sowie Gitarristinnen und Gitarristen zu hören sind. Auch Sologesangsschülerinnen und -schüler sowie das Oberstufenensemble sind mit von der Partie. Die jungen Musikerinnen und Musiker sowie ihre Lehrpersonen freuen sich, viele am Musikschulkonzert begrüssen zu dürfen. Im Anschluss an das Konzert wird ein Apéro offeriert, der von der Raiffeisenbank gesponsert wird.

das Sommerkonzert der Musikschule in der Mehrzweckhalle statt. Dem Publikum wird ein ab- SVP-BUUREZMORGE Die SVP Wüwechslungsreiches Programm ge- renlos freut sich, die Bevölkerung

von Würenlos und Umgebung zum traditionellen Buurezmorge auf dem Birchhof in Würenlos einzuladen. Ab 9 Uhr steht ein reichhaltiges Buffet bereit, wo immer möglich mit Produkten der Würenloser Landwirte und selbst gebackenen Kuchen und Wähen. Gerne dürfen auch die vielen Tiere auf dem Hof begutachtet werden. Der Anlass soll auch Gelegenheit bieten, wieder mal im geselligen Rahmen mit Bekannten und Nachbarn zusammensitzen zu können und das Ambiente des landwirtschaftlichen Betriebes hautnah zu spüren. Birchhof, Sonntag, 7. Juli, ab 9 Uhr.

Tine Klein begab sich nach einer schweren Erkrankung in die künstlerische Obhut des bekannten Kunstmalers Leif Skogloef. Er erkannte, «Zeitungsfrau» welches Talent in ihr schlummerte von Tine Klein. baute die Foto: zVg und Künstlerin fundiert auf. Leif, der in Yale studierte, gab Tine Klein einen soliden Realismus, mit dem Selbstbewusstsein der künstlerischen Freiheit – eine fundierte Ausbildung und die Fähigkeit, spontan zu ar-

beiten. Heute verdankt sie ihren künstlerischen Werdegang vielen Reisen und Leben in Asien abseits der gängigen Routen, hier konnte die Künstlerin eine eigenständige Bildsprache entwickeln. Mit den zusätzlich erworbenen zeichnerischen Fähigkeiten sind ihre Bilder bunt, fröhlich und farbenfroh. Sie reflektieren Lebenslust und Farbenfreude. Die Künstlerin malt mit Vorliebe die Schönheiten des Alltags in Acryl, Öl oder Aquarell. Deshalb findet sich versteckt in den Motiven oft das liebenswerte der Schweiz, des Aargaus und seiner Menschen. Die Landschaftsbilder der Malerin bringen den Be-

trachter zum Staunen. Die Künstlerin zeigt in dieser Ausstellung ihre weiblich malerische Seite. Porträt, Bilder auf Holzboxen gemalt. Die Weiblichkeit ist ein zentrales Thema ihrer künstlerischen Arbeiten. Man kann sofort erkennen, welche Kraft ihre Frauenbilder ausstrahlen. Tine Klein fängt Gefühle auf, die sich in Sekundenbruchteilen in Gesichtern spiegeln. Die Inhalte ihrer Kunst sind ungefiltert, vom Sonntagsspaziergang bis hin zur Queen, die Tine malt. Für diese Ausstellung entstand eine ganze Wand aus Impressionen. (bk) Infos unter Tel. 078 788 32 82. Ausstellung noch bis 29. Juli 2013.


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WÜRENLOS

Der Souverän sagt Am Dienstagmorgen brachen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Partnerklassen zum Sternmarsch auf. Fotos:sw

Besucherrekord an der Sommergmeind in Würenlos: Knapp 600 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nahmen an der zweistündigen Diskussion über den Standort des Alterszentrums teil und stimmten klar für die Zentrumswiese. MELANIE BÄR

An der Bushaltestelle startete ihre Reise ins Umland.

Sternmarsch für Schulgemeinschaft Am vergangenen Dienstagnachmittag bot sich ein Bild der besonderen Art auf dem Areal des Schulhauses Feld in Würenlos: Über 600 Schüler und ihre Lehrpersonen kamen aus allen Himmelsrichtungen und formierten sich zu einer eindrucksvollen Windrose. Mit diesem Sternmarsch beendeten die Schüler ihre Reise durch das Umland und auch einen Tag gemeinsamer Begegnungen. SABINE WEHNER

«Wir wollen ein Highlight für Kinder setzen, das zu unserem Jahresmotto passt», erklärt Schulleiterin Claudia Stadelmann die Idee hinter dem bisher einmaligen, stufenübergreifenden Anlass. «Unterwegs sein», so lautet der schulische Leitspruch in diesem Schuljahr. Am Dienstagmorgen machten sich Schüler und Lehrer auf den Weg in verschiedene Richtungen. So auch die dritte Primar von Bertha Huwyler, die zusammen mit ihrer Partnerklasse, einer zweiten Sekundar, den Sternmarsch lief. «Ich freu mich besonders auf das Wandern», stellt Drittklässlerin

Tanja Schuler vor Beginn der gemeinsamen Reise fest. Ihr Ziel ist Nussbaumen AG, und damit eine der längsten Strecken aller teilnehmenden Klassen. Die kürzeste Route führt eine Kindergartengruppe und eine Primarschulklasse nach Otelfingen. Doch wohin es geht, spiele eher eine untergeordnete Rolle, «der Weg ist wichtig», so Stadelmann. Die Wanderung durch Wald, Wiese und Feld erweise sich – neben allem Plausch – auch als eine kleine Lebensschule: «Das gemeinsame Erleben steht dabei im Vordergrund», führt die Schulleiterin weiter aus. Denn neben Wandern, Spielen und Bräteln gebe es auch die eine oder andere ungeplante Situation unter freiem Himmel, die die Gruppe bewältigen müsse. «Das so gestärkte Gemeinschaftsgefühl stellt indirekt auch eine Form der Gewaltprävention dar», weiss Claudia Stadelmann. Bei der Rückkehr der Schüler wird jene Gemeinschaft auch hörbar: «Wir stehen zusammen durch dick und dünn», sangen sie laut die Zeilen des selbst komponierten Lieds der Würenloser Schule.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mussten am 11. Juni vor der Mehrzweckhalle anstehen, um an der Sommergmeind teilnehmen zu können. Ihr Interesse galt vorwiegend dem Traktandum 7, dem Standort des geplanten Alterszentrums. Zwei Stunden lang wurde für und gegen die Standorte Zentrumswiese und Wiemel argumentiert. Einigkeit herrschte einzig dabei, dass man ein Alterszentrum will. Als dann um halb elf Uhr endlich abgestimmt wurde, war das Ergebnis erstaunlich deutlich: Mit 419 Ja-, bei 89 NeinStimmen wählte der Souverän den Standort Zentrumswiese. Das war zwar nicht die vom Gemeinderat favorisierte Variante, trotzdem versicherte Ammann Hans Ulrich Reber: «Der Gemeinderat will nun vorwärtsmachen. Lasst uns arbeiten.» Er bat darum, die Planung nicht mit Einsprachen,

Verhandlungen und Beschwerden zu behindern, damit es vorwärtsgehe. Während der Diskussion zeichnete sich jedoch bereits ab, dass die Gestaltung des Baus auf der Zentrumswiese noch zu reden geben wird. Sigi Zihlmann stellte im Namen der CVP den Antrag, den Bau des Alterszentrums so zu gestalten, dass er ins Zentrum hineinpasse. Die Versammlung stimmte dem Antrag zu. Diverse Votanten haben sich an den Baugespannen auf der Zentrumswiese gestört. Etwa Franz Meier: «Als ich das Baugespann sah, war ich erschrocken.» Gemeinderat Toni Möckel versicherte, dass der Gemeinderat noch über die Bücher gehen werde und die ausgesteckte Variante «nicht das Ende der Fahnenstange ist». Dass am Standort Zentrumswiese mit einer längeren Realisierungszeit gerechnet werden muss, bewog einige der Anwesenden dazu, sich für den Standort Wiemel starkzumachen. Alois Wiedemeier: «Mit der heutigen Standortwahl entscheiden wir uns nicht nur für den Ort, sondern auch für den Zeitpunkt.» Er vermute, dass man im Wiemel in vier Jahren einziehen könne und im Zentrum noch nicht mal einen Gestaltungsplan habe. Matthias Rufer liess diesen Grund nicht gelten: «Im Zentrum zu bauen ist anspruchsvoller, dafür ist es die richtige Nutzung, von der alle profitieren.» Mehrmals wurde erwähnt, dass man die alten Menschen nicht abschieben, sondern im Zentrum leben lassen wolle. Anita Pfau gab zu bedenken, dass sie lieber in der

deutlich Ja zur Zentrumswiese Natur als im Zentrum alt werden würde: «Ich wäre lieber weit weg vom Landstrassenlärm und den Läden.» Auch die Finanzen und die schwindenden Grünflächen waren bei der Standortfrage ein Thema. Ammann Reber sagte, dass sich die Ortsbürger an den Landkosten im Wiemel beteiligen würden. DIE FINANZLAGE der Gemeinde war

schon vor der Diskussion ums Alterszentrum ein Thema. Gemeinderätin Karin Funk zeigte auf, dass man in Würenlos weiterhin keine finanziellen Reserven habe, trotz erhöhtem Steuerfuss. «Die Lage ist ernst. Wir verdienen gerade so viel, wie wir ausgeben müssen.» Der Eigenfinanzierungsgrad liegt bei 25 Prozent. Problematisch sei auch, dass man keinen Einfluss auf einen Grossteil der steigenden Kosten habe. Marco Galli, Präsident der Finanzkommission, bestätigt Funks Lageeinschätzung. Als Sparmassnahmen sah er die Streichung von Angeboten beim Insturmentalunterricht, im Schwimmbad, im Tägi oder der Strassenwerterhaltung. Der Souverän stimmte der Rechnung 2012 sowie den Kreditabrechnungen für die Planungen für Sport- und Infrastrukturanlagen im «Tägerhard» und dem Bau des Kindergartens Gatterächer 3 grossmehrheitlich zu. DER KREDIT für den Umbau und die Erweiterung des Kurtheaters Baden gab indessen zu reden. Es wurden zwei Anträge gestellt. In einem wurde gefordert, sich gar nicht an den Kosten zu beteiligen,

VERMISCHTES

Die Musikschülerinnen und -schüler bieten ein abwechslungsreiches Programm am 22. Juni. SOMMERKONZERT DER MUSIKSCHULE Am 22. Juni, um 19 Uhr findet

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Knapp 600 Würenloserinnen und Würenloser haben der Sommergmeind beigewohnt. im anderen erst, wenn die Baubewilligung vorliegt. Mit 348 Ja- zu 89 Nein-Stimmen obsiegte der Antrag von Marcel Moser, erst zu zahlen, wenn eine Baubewilligung vorliegt. Ohne Gegenstimme wurde den Zusammenschlüssen der Zivilschutzorganisationen und des Regionalen Bevölkerungsschutzes zugestimmt. Gemeinderat und Vizeammann Johannes Gabi zeigten auf, dass die Pro-Kopf-Kosten ohne diesen Zusammenschluss von 15 auf 22 Franken steigen würden.

Fotos: bär

Zu guter Letzt wurde an der Sommergmeind über die Entschädigungen des Gemeinderates befunden. Aufgrund der steigenden Arbeitslast wurde das seit acht Jahren gleich gebliebene Entgelt angehoben: Ab der Amtsperiode 2014/ 2017 erhält der Gemeindeammann pauschal 65 000 Franken, der Vizeammann 30 000 Franken und die Gemeinderäte je 25 000 Franken. Mit einem kräftigen Applaus begrüssten die Stimmbürger den Gemeinderat zurück, der Gemeinderätin Karin Funk übergibt während der Abstimmung in den dem von der Versammlung eingebürAusstand getreten war. gerten Dawid Sun drei Fähnchen.

AUSSTELLUNG VON TINE KLEIN IM «KUNSCHTEGGE 87» boten, in dem Trompeten-, Posaunen, Keyboard-, Klavier-, Akkordeon, Violin- und Celloschülerinnen und -schüler sowie Gitarristinnen und Gitarristen zu hören sind. Auch Sologesangsschülerinnen und -schüler sowie das Oberstufenensemble sind mit von der Partie. Die jungen Musikerinnen und Musiker sowie ihre Lehrpersonen freuen sich, viele am Musikschulkonzert begrüssen zu dürfen. Im Anschluss an das Konzert wird ein Apéro offeriert, der von der Raiffeisenbank gesponsert wird.

das Sommerkonzert der Musikschule in der Mehrzweckhalle statt. Dem Publikum wird ein ab- SVP-BUUREZMORGE Die SVP Wüwechslungsreiches Programm ge- renlos freut sich, die Bevölkerung

von Würenlos und Umgebung zum traditionellen Buurezmorge auf dem Birchhof in Würenlos einzuladen. Ab 9 Uhr steht ein reichhaltiges Buffet bereit, wo immer möglich mit Produkten der Würenloser Landwirte und selbst gebackenen Kuchen und Wähen. Gerne dürfen auch die vielen Tiere auf dem Hof begutachtet werden. Der Anlass soll auch Gelegenheit bieten, wieder mal im geselligen Rahmen mit Bekannten und Nachbarn zusammensitzen zu können und das Ambiente des landwirtschaftlichen Betriebes hautnah zu spüren. Birchhof, Sonntag, 7. Juli, ab 9 Uhr.

Tine Klein begab sich nach einer schweren Erkrankung in die künstlerische Obhut des bekannten Kunstmalers Leif Skogloef. Er erkannte, «Zeitungsfrau» welches Talent in ihr schlummerte von Tine Klein. baute die Foto: zVg und Künstlerin fundiert auf. Leif, der in Yale studierte, gab Tine Klein einen soliden Realismus, mit dem Selbstbewusstsein der künstlerischen Freiheit – eine fundierte Ausbildung und die Fähigkeit, spontan zu ar-

beiten. Heute verdankt sie ihren künstlerischen Werdegang vielen Reisen und Leben in Asien abseits der gängigen Routen, hier konnte die Künstlerin eine eigenständige Bildsprache entwickeln. Mit den zusätzlich erworbenen zeichnerischen Fähigkeiten sind ihre Bilder bunt, fröhlich und farbenfroh. Sie reflektieren Lebenslust und Farbenfreude. Die Künstlerin malt mit Vorliebe die Schönheiten des Alltags in Acryl, Öl oder Aquarell. Deshalb findet sich versteckt in den Motiven oft das liebenswerte der Schweiz, des Aargaus und seiner Menschen. Die Landschaftsbilder der Malerin bringen den Be-

trachter zum Staunen. Die Künstlerin zeigt in dieser Ausstellung ihre weiblich malerische Seite. Porträt, Bilder auf Holzboxen gemalt. Die Weiblichkeit ist ein zentrales Thema ihrer künstlerischen Arbeiten. Man kann sofort erkennen, welche Kraft ihre Frauenbilder ausstrahlen. Tine Klein fängt Gefühle auf, die sich in Sekundenbruchteilen in Gesichtern spiegeln. Die Inhalte ihrer Kunst sind ungefiltert, vom Sonntagsspaziergang bis hin zur Queen, die Tine malt. Für diese Ausstellung entstand eine ganze Wand aus Impressionen. (bk) Infos unter Tel. 078 788 32 82. Ausstellung noch bis 29. Juli 2013.


Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachfolgenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Juni 2013 veröffentlicht: 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 4. Dezember 2012; Genehmigung 2. Rechenschaftsbericht 2012; Genehmigung 3. Rechnung 2012; Genehmigung 4. Kreditabrechnungen 4.1 Planungen für Sport- und Infrastrukturanlagen im «Tägerhard»; Genehmigung 4.2 Bau Kindergarten «Gatterächer» 3; Genehmigung 5. Einbürgerung Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an: Sun, Dawid 6. Entwicklungsplanung «Flüefeld»; Nachtragskredit; Genehmigung 7. Standort Alterszentrum; Initiative; Zustimmung zum Standort «Zentrumswiese» 8. Traktandum entfallen (vom Gemeinderat zurückgezogen) 9. Beitrag an Umbau und Erweiterung Kurtheater Baden; Verpflichtungskredit; Genehmigung 10. Zusammenschluss der Zivilschutzorganisationen Wettingen und Limmattal (Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach, Würenlos) zur Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal; Gemeindevertrag; Genehmigung 11. Zusammenschluss des Regionalen Bevölkerungsschutzes Wettingen und Limmattal (Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach, Würenlos) zum Regionalen Bevölkerungsschutz Wettingen-Limmattal; Gemeindevertrag; Genehmigung 12. Festlegung Entschädigung Gemeinderat für die Amtsperiode 2014/2017; Genehmigung Mit Ausnahme des Traktandums 5 (und des entfallenen Traktandums 8) unterliegen sämtliche Beschlüsse dem fakultativen Referendum, d. h., sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten in einem schriftlichen Begehren innert 30 Tagen seit Publikation der Beschlüsse in der «Limmatwelle» verlangt wird. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung ist die Unterschriftenliste auf der Gemeindekanzlei zu hinterlegen. Vor Beginn der Frist für ein Referendumsbegehren dürfen keine Unterschriftenlisten unterzeichnet werden. Ablauf der Referendumsfrist: 22. Juli 2013 Würenlos, 19. Juni 2013 Der Gemeinderat

Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2014/2017 1. Wahlgang Gemeinderat / Anmeldeverfahren für die Gesamterneuerungswahlen von fünf Mitgliedern des Gemeinderates der Gemeinde Würenlos für die Amtsperiode 2014/2017. Am 25. August 2013 findet der 1. Wahlgang für die Gesamterneuerungswahlen des Gemeinderates für die Amtsperiode 2014/2017 statt. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von mindestens 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Würenlos zu unterzeichnen und auf der Gemeindekanzlei Würenlos bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, d. h. bis Freitag, 12. Juli 2013, 12.00 Uhr, einzureichen. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Rückzug der Anmeldung nicht mehr zulässig. Das erforderliche Formular kann auf der Gemeindekanzlei bezogen oder im Internet unter www.wuerenlos.ch heruntergeladen werden. Im Übrigen wird darauf hingewiesen, dass im 1. Wahlgang grundsätzlich jede in der Gemeinde Würenlos wahlfähige Person als Kandidatin oder Kandidat gültige Stimmen erhalten kann (§ 30 Abs. 1 GPR). Würenlos, 10. Juni 2013

Wahlbüro Würenlos

KOCH TIPP Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr. 201333

Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung Gestützt auf § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die nachfolgenden Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 13. Juni 2013 veröffentlicht: 1. Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 11. Dezember 2012; Genehmigung 2. Rechenschaftsbericht 2012; Genehmigung 3. Rechnung 2012; Genehmigung 4. Einräumung Durchleitungsrecht zulasten Parzellen 935, 937 und 3440 (Ortsbürgergemeinde) zugunsten Einwohnergemeinde Würenlos für Pumpwerk «Tägerhardwald»; Genehmigung Sämtliche Beschlüsse unterliegen dem fakultativen Referendum, d. h., sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten in einem schriftlichen Begehren innert 30 Tagen seit Publikation der Beschlüsse im Amtsblatt verlangt wird. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung ist die Unterschriftenliste auf der Gemeindekanzlei zu hinterlegen. Vor Beginn der Frist für ein Referendumsbegehren dürfen keine Unterschriftenlisten unterzeichnet werden. Ablauf der Referendumsfrist: 22. Juli 2013 Würenlos, 14. Juni 2013

Der Gemeinderat

Grundeigent.: Kirmizitas Hasan, Mattenstrasse 25, 5506 Mägenwil Bauherrschaft: Bishar Habib Hassan, Bahnhofstrasse 5, 4852 Rothrist Projektverf.: Bishar Habib Hassan, Bahnhofstrasse 5, 4852 Rothrist Bauvorhaben: Umbau/Umnutzung Coiffeursalon in «Take-away» Lage: Parzelle 3373 (Plan 65) Bahnhofstrasse 1 Zone: Wohn- und Gewerbezone WG Gesuchsauflage vom 20. Juni bis 19. Juli 2013 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

Hilfswerk in der Region, für die Region Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen in den Bereichen Begegnung, Betreuung, Beschäftigung, Beherbergung.

HOPE Christliches Sozialwerk, Baden www.hope-baden.ch Telefon 056 221 84 64 Helfen auch Sie mit: Postkonto 50-18771-9

Kartoffelnester Für 4 Personen 1 kg 70 g

Kartoffeln, mehlig, in Würfeln Butter etwas Meersalz, Pfeffer 2 EL Zitronenolivenöl 1 EL Olivenöl 2 dl Milch 1 Ei 1 EL Mehl je 1 kleine rote und gelbe Peperoni Peperoni mit Sparschäler schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. In Olivenöl andämpfen und mit Meersalz und Pfeffer würzen. Kartoffeln in Salzwasser weich kochen. Abschütten und durch die Kartoffelpresse drücken. Heisse Milch dazugeben, mit Meersalz und Pfeffer würzen. Zitronenolivenöl und Butter unterziehen. Ei aufschlagen und mit Mehl unter die Kartoffelmasse ziehen. Mit Schneebesen gut durchrühren und anschliessend Peperoniwürfel unterziehen. Püree in einen Spritzbeutel ohne Tülle einfüllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech 6 bis 8 Nester (je ca. 8 cm Durchmesser) spritzen. Im vorgeheizten Backofen bei Unter- und Oberhitze 180°C etwa 10 bis 15 Minuten goldbraun backen.


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WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 20. JUNI 2013

Sonntag, 23. Juni 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, gestaltet von Stephan Lauper 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache 18 Uhr, Gottesdienst in polnischer Sprache Dienstag, 25. Juni 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier in der Kapelle 19.30 Uhr, Eucharistiefeier der Gruppe «Erneuerung im Geiste» Mittwoch, 26. Juni 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Sonntag, 23. Juni 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN meinsamen Mittagstisch im Pfarreiheim Neuenhof eingeladen.

Hasel. Kontakt: Yvonne Bank, Tel. 079 404 74 79.

SPREITENBACH

Morgengebet Jeden Donnerstag (ausser Schulferien), 6.30–7 Uhr, in der Dorfkirche.

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 20. Juni 18 Uhr, Rosenkranzgebet 19.30 Uhr, Probe Kirchenchor Freitag, 21. Juni 10 Uhr, Eucharistiefeier im Altersheim 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetungsstunde entfällt

NEUENHOF

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 20. Juni 8 Uhr, Eucharistiefeier

Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 20. Juni 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Freitag, 21. Juni 8 Uhr, Eucharistiefeier

Freitag, 21. Juni 10 Uhr, Gottesdienst in der Sonnmatt

Samstag, 22. Juni 17.30 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 23. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Dienstag, 25. Juni 8 Uhr, keine Eucharistiefeier Mittwoch, 26. Juni 9 Uhr, keine Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Freitag, 21. Juni 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle Samstag, 22. Juni 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, gestaltet von Stephan Lauper

Anmeldungen für Taufen und Trauungen an Pfr. S. Siegrist oder Pfrn. D. Siegrist, Tel. 056 401 36 60.

KILLWANGEN Samstag, 22. Juni 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie Jahrzeit für Maria Grazia FischerMarin und Eltern Otto und Anna Fischer-Leimgruber; Margarita und Richard Weber-Matt; Wilhelmine Widmer-Meier 19.30 Uhr, Santa Messa

Dienstag, 25. Juni 18 Uhr, Rosenkranz in der Marienkapelle Sonntag, 23. Juni 10.15 Uhr, interreligiöses Gebet im Festzelt auf dem OberstufenWETTINGEN-NEUENHOF areal Ev.-ref. Kirche Sonntag, 23. Juni Dienstag, 25. Juni 9.30 Uhr, Wettingen: Pfrn. Miriam 9–11 Uhr, Bibeltreff im alten Anne Liedtke Pfarrhaus 10.30 Uhr, Neuenhof: Pfrn. Miri14.30–17 Uhr, Mütter- und Väteram Anne Liedtke; Kollekte: MuKi- beratung Ba Sudan 20 Uhr, Probe ital. Kirchenchor im kath. Pfarreiheim

WETTINGEN

Kreativ-Atelier Steiacherhof Jeden Donnerstag, 9–11 Uhr, im Gemeinschaftsraum des Steiacherhofs, Handarbeiten machen und plaudern.

Mittwoch, 26. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Freitag, 21. Juni 19 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 23. Juni 11 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Taufe von Alexia Binder 18 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 25. Juni 18 Uhr, Rosenkranzgebet Mittagstisch Am Dienstag, 25. Juni, sind wieder alle herzlich zum gemeinsamen Mittagstisch im Pfarreiheim Neuenhof eingeladen.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche Samstag, 22. Juni 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 23. Juni

SPREITENBACH-KILLWANGEN 10 Uhr, Eucharistiefeier 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet

Samstag, 22. Juni 17 Uhr, Rosenkranzgebet 18.30 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 23. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 12.30 Uhr, Taufe von Vadran Körkel 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana Montag, 24. Juni 17 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 25. Juni 8 Uhr, Morgenlob Mittwoch, 26. Juni 19 Uhr, Eucharistiefeier Mittagstisch Am Dienstag, 25. Juni, sind wieder alle herzlich zum ge-

Ev.-ref. Kirche Sonntag, 23. Juni 9.15 Uhr (Achtung Zeitänderung), Gottesdienst, Thema: Gemeinsam ein Leib sein, Dorfkirche, Pfrn. D. Siegrist. Kollekte: Pro Adelphos, christliches Hilfswerk für Osteuropa. Anschliessend an den Gottesdienst interreligiöses Gebet und Brunch im Rahmen des Spreitenbacher Kulturfestes in der Schulanlage Zentrum. Dienstag, 25. Juni 10 Uhr, Gottesdienst im Altersheim im Andachtsraum, Pfrn. D. Siegirst

Mittwoch, 26. Juni 8.45 Uhr, Rosenkranz-Gebet 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Klosterkirche Fahr Sonntag, 23. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Samstag, 22. Juni 9–15 Uhr, Seniorenprogramm, Kochen in der Kochschule Sonntag, 23. Juni 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Wolfram Kuhlmann, Pfr., anschliessend Kirchenkaffee

Mittwoch, 26. Juni 14–16 Uhr, gemütliches Beisammensein im Restaurant Ambiente der Steiacher-Siedlung

Dienstag, 25. Juni 9.30 Uhr, christliche Frauengruppe, Chilestübli

Gospelchor Hasel Jeden Dienstag (ausser Schulferien), von 19.30– 20.30 Uhr, im Kirchenzentrum

Donnerstag, 27. Juni 14 Uhr, Stubete des Frauenvereins, Chilestübli


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 20. JUNI 2013

AGENDA NEUENHOF

Ortsbürger. 14–17: Märchenerzählungen für Kinder von 4–9 Jahren. Handharmonika-/Akkordeon-Gruppe Schulhaus Haufländli, Parterre. 15: «Spielplausch» Ref. Kirchgemeindehaus, Musical der Tagesstrukturen. FestMontag, 24. Juni, 14.30–17 Uhr. zelt Ortsbürger. 16: Acris-Chor. Festzelt Ortsbürger. 16.30: Kimura-Shukokai-Vorführung. Festzelt Ortsbür«Partizipation Wirkungskreis» Geger. 17: Musikgesellschaft Spreitenmeinderat lädt Bevölkerung zur bach. Festzelt Ortsbürger. Qwan-Ki1. Informationsveranstaltung ein. Peterskeller, Mittwoch, 26. Juni, 19 Uhr. Do-Vorführung. Festzelt Ortsbürger. 18–18.30: Gekko Spreitenbach. Open-Air-Bühne Basketballplatz. SPREITENBACH 18.30–19.15: Jugendmusik Sprei5. Spreitenbacher Kulturfest Schulan- tenbach. Festzelt Ortsbürger. 19.30–20: Drüklang mit Patrick lage Zentrum, Freitag, 21. Juni: Hoffmann aus Spreitenbach. Open17–22 Uhr: Marktstände mit interAir-Bühne Basketballplatz. 21–23: nationalen Spezialitäten. 14–22 Uhr: Spass für Kinder und Jugendli- Tinkabelle. Open-Air-Bühne Basketballplatz. Sonntag, 23. Juni: che bei Nostalgiekarussell, Hüpf10.15–10.45: Interreligiöses Gebet. burg, Trampolin, Bull-Riding, Riesenkicker, Kino 7D. Vorplatz Schul- Festzelt Ortsbürger. 11–14: Zmorhaus Haufländli, Aula Zentrum, ro- ge-Brunch vom Limmat-Beck. Festzelt Ortsbürger. 14: Festende. ter Platz. 13.30 Uhr: Wanderzirkus Kindergarten und Primarstufe HaAltpapiersammlung am Samstag, sel. Festgelände und Turnhalle Boostock (Fotoausstellung). 16 Uhr: 22. Juni. Chor aus 3 Klassen vom Glattler. Einwohnergemeindeversammlung Chor der 2. Real b und c. Festzelt Ortsbürger. 17 Uhr: Offiz. Festeröff- Org.: Gemeinderat. Turnhalle Boostock, Dienstag, 25. Juni, 19.30 Uhr. nung mit Kurzansprache, albanische Tanzgruppe Rinia. Festzelt Ortsbürger. 17.30 Uhr: Tanzgruppe WETTINGEN Petra. Festzelt Ortsbürger. 18–18.30 Uhr: Creeon Killwangen. Open-Air- «Zweierlei – Perlen für Doppelchor» Badener Vokalensemble Bühne Basketballplatz. 18.30 Uhr: und Vocalino Wettingen. Kloster4.-Real-Schülerin Vanessa mit Bekirche, Freitag, 21. Juni, 19.30 Uhr. gleitung von Philipp Käppeli und Patrick Jenny. Festzelt Ortsbürger. Einweihung Bahnhof Wettingen An19 Uhr: Qwan-Ki-Do-Vorführung. sprachen von Stephan Attiger, MarOpen-Air-Bühne Basketballplatz. 19.30–20 Uhr: Atlas & Axis Spreiten- kus Dieth, Michel Berchtold. Taufe neuer Regio-Doppelstockzug auf bach. Open-Air-Bühne Basketballplatz. 21–23 Uhr: Red Shamrock. den Namen «Wettingen», FührerOpen-Air-Bühne Basketballplatz. standsbesichtigung. Festbetrieb mit Samstag, 22. Juni: 12–22: MarktGratis-Wurst für alle. Wettbewerb. stände. 10–22: Spass für Kinder und Fassbodechlopfer. Bahnhof, Freitag, 21. Juni, 16–20 Uhr. Jugendliche sh. oben. 11: Musical der Schule Seefeld. Turnhalle Boostock oben. 12: Bräusivögel. DrausJubiläumsfeier der ökum. Kirchenmusikschule des Kantons Aargau Festakt sen, Festgelände. 13.30: Kimuramit Grussworten, Diplomübergabe Shukokai-Vorführung. Festzelt INSERAT

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und Musik, Apéro. Kloster Wettingen, Samstag, 22. Juni, 16 Uhr. Waldumgang Forstrevier Wettingen Bei jeder Witterung. Anschl. Zvieri offeriert. Für Gehbehinderte: 15.15 Uhr Abholdienst ab Kirche St. Sebastian (Parkplatz Schartenstrasse). Waldeingang Fährlileh, Samstag, 22. Juni, 13.30 Uhr. 150 Jahre SAC: Film «Sieben Jahre im Tibet» Kino Orient, Sonntag, 23. Juni, 19–21 Uhr. Kirchgemeindeversammlung Evang.ref. Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof. Ref. Kirchgemeindehaus, Dienstag, 25. Juni, 19.30 Uhr. «Alles im Fluss» Führung Klosterhalbinsel. Anmeldung: Sandra Frauenfelder, Rathaus, sandra.frauenfelder@wettingen.ch. Klosterhalbinsel, Mittwoch, 26. Juni, 18 Uhr. Rundgang: «Dieter Hall – Brunnenspiele» Anschl. Apéro. Museum Eduard Spörri, Mittwoch, 26. Juni, 19 Uhr. Gruppe junger Mütter: Spatzenhöck Pfarreizentrum St. Sebastian, Donnerstag, 27. Juni, 9–11 Uhr. «Let’s move – zäme unterwägs» – Jugendfest Wettingen Abschluss des 50-Jahr-Jubiläums der Heilpädagogischen Schule. 8–9: DrumCircle mit Matthias Schiesser. 14–17: Nachmittagsprogramm nach Stufen. Kindergarten: Konzert im Tägi. Primar: Tanzworkshops in angestammten Schulkreisen. Oberstufe: Sportplausch im Tägi. Ab 19: Abendprogramm nach Ansage. Diverse Orte, Donnerstag, 27. Juni, 8 Uhr.

WÜRENLOS Altpapiersammlung am Samstag, 22. Juni.

23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Oscar Meier, oscar.meier@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73 MARKETING: Claudine Meier, claudine.meier@azmedien, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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