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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 22864 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 60 I 165. Jahrgang I Freitag, 29. Juli 2011

Altkleider

Augenschein

1632 Franken für das Sozialwerk Pfarrer Sieber aus dem Container im Oeki-Hof, Affoltern. > Seite 3

Die kantonsrätliche Kommission für Planung und Bau war zu Gast in Ottenbach. > Seite 5

Bestnoten für die Spitex Nach 2003 und 2007 wurden zwischen Oktober 2010 und April 2011 bereits zum dritten Mal Klienten, Mitarbeitende und Ärzte zur Spitex Knonaueramt Nord-West befragt. Die Ergebnisse der Untersuchung attestieren der Spitex Organisation die Pflege eines angenehmen Arbeitsklimas. Ebenso gut steht es um das psychische, physische und soziale Wohlbefinden der Klientinnen und Klienten. Weiter bescheinigen die Erhebungsergebnisse den beschäftigten Mitarbeitenden eine hohe fachliche und soziale Kompetenz. Die anonymisierte Befragung und Auswertung erfolgte durch die unabhängige Firma Qualitool. ................................................... > Bericht auf Seite 9

Bundesfeier in Stuttgart: Ämtler Gewerbe vertreten Der Kanton Zürich ist Gast an der Bundesfeier des schweizerischen Generalkonsulates in Stuttgart. Beim Auftritt in Baden-Württemberg sind auch zwei Firmen aus dem Säuliamt mit Produkten vertreten. Die Firma Weisbrod-Zürrer aus Hausen zeigt mit kostbaren Seidenfoulards und Krawatten den hohen Standard in der Produktion von edlen Bekleidungsstoffen. Die Bäckerei Huber aus Wettswil wiederum stellt für den Kanton Zürich kleine, jedoch ganz besondere Geschenke her: kunstvolle Schokoladenreliefs des Kantons Zürich aus eigener Produktion. ................................................... > Bericht auf Seite 13

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Aussenrenovation Fenster- und Fassadensanierung für 280 000 Franken am Affoltemer Bachhaus. > Seite 9

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Angekommen Sommerserie: Agron Bala hat sich im Säuliamt beharrlich eine Existenz aufgebaut. > Seite 10

Ein Nationalrat und viele lokale Grössen Mehrheitlich halten Einheimische die 1.-August-Ansprache Ulrich Schlüer ist der grosse Namen unter den diesjährigen 1.August-Referenten im Knonauer Amt. Der SVP-Nationalrat spricht in Bonstetten. In mehr als jeder zweiten Ämtler Gemeinde hält dagegen ein lokaler Gemeinderat die Ansprache. ................................................... von thomas stöckli Feuerwerk, Fackelumzüge und feurige Ansprachen – diese Formel gilt am 1. August auch für viele der Gemeinden im Knonauer Amt. Am Rednerpult stehen dieses Jahr Polit-Grössen wie Nationalrat Ulrich Schlüer (in Bonstetten) oder die Kantonsräte Kurt Weber (in Ottenbach) und Moritz Spillmann (in Hedingen). Als Ottenbacher Gemeindepräsident profitiert Weber dabei wie seine Amtskollegen in Obfelden, Mettmenstetten und Wettswil vom Heimvorteil.

Frauen sind untervertreten Autorin Annette Hug ist in Stallikon aufgewachsen und wird hier auch die Ansprache zum Nationalfeiertag halten. Als 1.-August-Rednerin gehört sie allerdings zu einer seltenen Gattung. Auch dieses Jahr sind nämlich wieder vorwiegend Männer im Einsatz. Weitere Ausnahmen sind etwa Margrit Meuter, Vizepräsidentin am Bezirksgericht

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Letzter Arbeitstag Nach 41 Jahren bei der Frego verabschiedet sich Robert Grab in den Ruhestand. > Seite 13

Reibereien in der Raststätte MyStop Die Migrolino AG sucht für die Ladenfläche in der Raststätte MyStop in Affoltern einen Nachmieter. Dies, obwohl der Mietvertrag noch bis ins Jahr 2020 gilt. Der Verwaltungsrat der MyStop Knonaueramt ist verärgert, wurde er doch als Vermieter über solche Pläne nicht orientiert. Er spricht von einem unanständigen Vorgehen, während die Geschäftsleitung der Migrolino die leeren Plattformen und unbenützten Zwischengeschosse reklamiert. Auch das Verkaufspersonal einiger anderer Geschäfte in der Raststätte beschwert sich über verschiedene ungelöste Probleme. Joël Malgo, Delegierter des Verwaltungsrates MyStop, hingegen spricht von positiven Tendenzen und besseren Entwicklungen der Geschäfte. Neue Mieter seien bereits gefunden und die leeren Verkaufs- oder Restaurationsflächen würden baldmöglichst belebt. Der bisherige CEO, Thomas Zweifel, hat ebenfalls den Hut genommen, er prophezeit der Raststätte Knonaueramt noch eine längere Durststrecke. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Feuerwerk steht in Bonstetten und Zwillikon auf dem Programm. (Archivbild) Affoltern, die im Bezirkshauptort referiert, und in Knonau die dortige Gemeinderätin Marianne Mühl. Ob Höhenfeuer oder Pyrotechnik, Lampion- oder Fackelumzug, Genuss oder Spektakel – alle Gemeinden schöpfen aus dem Vollen, um ihrer Bevölkerung den Nationalfeiertag zu versüssen. Dabei muss der Festakt nicht

unbedingt am 1. August selber stattfinden. In Hedingen und Obfelden hat es sich bereits eingespielt, dass man in den Nationalfeiertag hineinfeiert. Auch Maschwanden lässt die Korken dieses Jahr bereits am 31. Juli knallen. ................................................... > Überblick über die Aktivitäten zum Nationalfeiertag: Seiten 18 und 19

«Das Positive überwiegt bei Weitem» Heute verabschiedet sich Statthalter Hansruedi Maag in den Ruhestand

Hansruedi Maag im Hof des Bezirksgebäudes: Heute Freitag ist sein letzter Arbeitstag. (Bild Werner Schneiter)

Nach fast 50 Jahren im Staatsdienst und knapp 20 Jahren als Statthalter im Bezirk Affoltern übergibt Hansruedi Maag heute Freitag die Büroschlüssel seinem Nachfolger Claude Schmidt und geht in den Ruhestand – mit Erinnerungen, bei denen das Positive klar überwiegt. Er spricht von gut funktionierenden Gemeinden und verantwortungsbewussten Behörden, von vielen bereichernden Kontakten. Als Präsident des Bezirksrates, der Aufsichtsbehörde über die Gemeinden, hat Maag aber auch belastende Momente erlebt wie beispielsweise im «Fall Bonstetten». Kritisch steht er auch den Zentralisierungsprojekten des Kantons gegenüber, vor allem, weil sich damit nach seiner Ansicht die Behörden weiter von den Bürgerinnen und Bürgern entfernen – und der Erfahrungsaustausch innerhalb der gewachsenen Strukturen verloren geht. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

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Bonstetten

Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Sekundarschulgemeinde Hausen a. A. Kappel a. A. und Rifferswil

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

In den Gemeinden Hausen a. A., Kappel a. A. und Rifferswil findet – nebst den kantonalen Vorlagen – folgende kommunale Wahl statt:

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkursverfahren über den Nachlass von Hedwig Hächler-Mathis, geb. 30. Oktober 1916, gest. 21. Januar 2011, von Gränichen AG, wohnhaft gewesen im Haus zum Seewadel, Obere Seewadelstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 29. Juli 2011 verwiesen. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Elsbeth Marianne Keller-Keller, geb. 29. November 1954, von Minusio TI, wohnhaft gewesen in 8912 Obfelden, gest. 14. Dezember 2009, ist durch Urteil des Konkursrichters am Bezirksgericht Affoltern vom 18. Juli 2011 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 21. Juli 2011 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Wahl vom Sonntag, 4. September 2011

– Ersatzwahl eines Mitglieds der Sekundarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2010/2014, 1. Wahlgang Innert der angesetzten Frist für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Sekundarschulpflege haben sich zwei Kandidaten gemeldet, die sich zur Wahl stellen. Somit sind – gemäss bereits publiziertem Inserat vom 5. Juli 2011 – die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte nicht erfüllt und es findet eine Urnenwahl mit zwei Wahlvorschlägen statt. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person mit politischem Wohnsitz in der Sekundarschulgemeinde. In Anwendung von Art. 8 der Gemeindeordnung der Sekundarschulgemeinde wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Es wird ein Beiblatt beigelegt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimm- und Wahlrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Hausen am Albis, 27. Juli 2011

Schluss des Konkursverfahrens

Affoltern am Albis, 25. Juli 2011 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Bernardino Sanchez Perez, geb. 25. September 1969, spanischer Staatsangehöriger, Spitalstrasse 8, 6004 Luzern, ist durch Urteil des Konkursrichters am Bezirksgericht Affoltern vom 20. Juli 2011 als geschlossen erklärt worden.

Bundesfeier 2011 Die Bundesfeier der Gemeinde Hedingen findet dieses Jahr am Sonntag, 31. Juli 2011, statt. Aus diesem Grund hat der Vorsteher Tiefbau und Sicherheit gestützt auf Art. 12 Abs. 3 und der Polizeiverordnung der Gemeinde Hedingen für den Sonntag, 31. Juli 2011, eine Ausnahmebewilligung für das Abbrennen von Feuerwerk und die Aufhebung des Sonntagsfahrverbotes ab 16.00 Uhr (gemäss Gemeinderatsbeschluss vom 25. September 2001) erteilt. Hedingen, 29. Juli 2011 Gemeinderatskanzlei Hedingen

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (E-Mails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Hauser Doris, Ruchacherstrasse 4, 8914 Aeugst am Albis Bauvorhaben: Vorentscheid, Ausbau Dachgeschoss mit Aufstockung bei der bestehenden Liegenschaft, Parzelle Kat.-Nr. 279, GV-Nr. 825, Zone: W1, Gestaltungsplangebiet «Stümel» (GP 3), Ruchacherstrasse 4, Gemeinde Aeugst am Albis

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum, Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: HEA Holzenergie AG, Kronenplatz, Postfach 371, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: P. Frei + Partner AG, Bahnhofstrasse 49, 8196 Wil Bauvorhaben: Abbruch Scheune Vers.-Nr. 215, Erweiterungsbau Heizzentrale, Kat.-Nr. 5615 und 5616, Kronenplatz, Zone für öffentliche Bauten

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum, Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Philipp Beer + Rouven Riggenbach, Giessenstrasse 11d, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Einbau eines LoungeClubs im Gebwerbehaus Vers.-Nr. 1111, Kat.-Nr. 6624, Alte Obfelderstrasse 68, Gewerbezone

Gemeinderat Hausen am Albis

Das Konkursverfahren über Florian Martin Bänziger, geb. 8. Mai 1982, von Reute AR, Baumgartenstrasse 19, 8932 Mettmenstetten, ist durch Urteil des Konkursrichters am Bezirksgericht Affoltern vom 20. Juli 2011 als geschlossen erklärt worden.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Gesuchsteller: Illi Remo und Doris, Schachenstrasse 108, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Umnutzung der Garage in einen Wohnraum mit Fassadenänderung zur Vergrösserung der Wohnung im Parterre des Wohnhauses Vers.-Nr. 445 auf Grundstück Nr. 1355 Schachenstrasse 108 (W2/30)

Hedingen Gesuchsteller: Pascale Luciano + Renata, Gehrstrasse 10, 8908 Hedingen Bauprojekt: Neubau Witterungsschutz als horizontaler Faltstoren, Gehrstrasse 10, Kat.-Nr. 1303, Vers.-Nr. 760; Wohnzone (W2.0)

Bestattungen Affoltern am Albis Am 25. Juli 2011 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Margareta Berger-Holler geb. 1. Juli 1939, Witwe des Albert Berger, von Maladers GR, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Gartenstrasse 7. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden

Affoltern am Albis

Gesuchsteller: Reuss Marcel und Landis Regula, Wolserstrasse 56, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Abbruch Holzunterstand und Neubau eines Carports auf Kat.-Nr. 4626 an der Wolserstrasse 56 (Kernzone K1)

Am 27. Juli 2011 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Rifferswil Bauherrschaft: Immovesta AG, Titlisstr. 7, 5630 Muri; vertr. durch a4D Arch., Weberstr. 4, 8004 Zürich Bauprojekt: Abbruch Anbau Geb. Vers.-Nr. 12; Überbauung Grundstück Kat.-Nr. 170 (2 EFH, 2 REFH, 1 MFH und Tiefgarage), Tränkegasse, Kernzone

Wettswil am Albis Bauherrschaft: BAUR Holzbau AG, Friedgrabenstrasse 19, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Büroanbau und Zimmerei-Erweiterung beim Gewerbegebäude Vers.-Nr. 91 auf Kat.-Nr. 2729 an der Friedgrabenstrasse 19 (Gewerbezone)

Liselotte Marguerite Schärer-Gloor geb. 4. Januar 1924, von Rüti ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Melchior-Hirzel-Weg 40. Urnenbeisetzung am Donnerstag, 4. August 2011, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten In Bonstetten wird beerdigt:

Baumann Jakob geboren am 11. März 1922, von Zürich und Reitnau AG, Witwer der Baumann geb. Waibel, Marguerite Frieda, wohnhaft gewesen Breitenacher 11, Bonstetten. Er starb in Affoltern a. A. am 25. Juli 2011.

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Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, am Mittwoch, 3. August 2011, 13.30 Uhr. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Mittwoch, 3. August 2011, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

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Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum, Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Marcel Reich, Alte Hedingerstrasse 44b, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Erni Planungs AG, Guggibadstrasse 8, 6288 Schongau Bauvorhaben: Dachausbau mit Einbau von 2 Lukarnen, 2 Dachflächenfenstern und Dachbalkon beim Wohnhaus Vers.-Nr. 1212, Kat.-Nr. 4455, Alte Hedingerstrasse 44b, Wohnzone W2b

Pilzkontrolle 2011 13. August bis 31. Oktober Kontrollstelle Affoltern am Albis für die Gemeinden Affoltern am Albis, Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Hedingen, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Rifferswil, Stallikon und Wettswil im Haus Bachweg 7 in Affoltern am Albis Öffnungszeiten 18.30 bis 19.00 Uhr jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag (ausgenommen während der Schonzeit, jeweils vom 1. bis 10. Tag des Monats)

Affoltern am Albis, 25. Juli 2011 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Amtliche Pilzkontrollpersonen

Affoltern a. A., Bonstetten, Hedingen, Kappel a. A. und Rifferswil

Balint Berg, Bahnhofplatz 5, 8908 Hedingen, Tel. 044 761 26 07 Verena Schneebeli, Rigistrasse 23, 8912 Obfelden, Tel. 044 761 40 56

Verschiebung der Kehricht- und Grüngutsammlungen

Christian Klee, Winkelstrasse 56, 8912 Obfelden, Tel. 079 609 96 48 Hansjörg Birrer, Bodenmatte 11c, 5647 Oberrüti AG, Tel. 041 787 07 08

Infolge des Nationalfeiertages (1. August) finden die Kehricht- und Grüngutsammlungen in den jeweils am Montag bedienten Gemeinden wie folgt statt: Kehrichtabfuhr Montag 1. August 2011 Dienstag 2. August 2011 Grüngutabfuhr Freitag 29. Juli 2011 Montag 1. August 2011 Mittwoch 3. August 2011

Bonstetten Dorf keine Abfuhr Affoltern a.A. Ost

Die Dileca wünscht Ihnen einen schönen und erholsamen Nationalfeiertag. Affoltern a.A., 29. Juli 2011

Ausserhalb der genannten Öffnungszeiten erfolgt die Kontrolle nur nach telefonischer Vereinbarung. Zur Erinnerung • In den ersten zehn Tagen des Monats ist es verboten, Pilze zu sammeln • Pro Person und Tag dürfen höchstens ein Kilogramm Pilze gesammelt werden. • Die Pilze müssen der Kontrolle gereinigt sowie ganz (Pilze mit Hut und Stiel) vorgelegt werden. • Es dürfen nur Pilze, die man kennt, gepflückt werden. Bringen Sie im Zweifelsfall ein Muster der Kontrollstelle.

keine Abfuhr Bonstetten, Hedingen, Kappel a. A., Rifferswil (inkl. Herferswil

Dileca

im

Die Gesundheitsbehörden und Gesundheitskommissionen der erwähnten Gemeinden


Bezirk Affoltern

1632 Franken für das Sozialwerk Pfarrer Sieber Erfreuliches Ergebnis der Altkleidersammlung 2010 im Oeki-Hof Affoltern. Im vergangenen Jahr sind in dem postgelben Contex-Altkleidercontainer Standort Oeki-Hof Affoltern wiederum eine beachtliche Menge an Altkleidern und Gebrauchtschuhen entsorgt worden, wie die Recyclingfirma Contex mitteilt. Der aus der Aktion resultierende gemeinnützige Erlösanteil von 1632 Franken kommt dem Sozialwerk Pfarrer Sieber zugute. Die Firma Schmid AG Entsorgung und Recycling sowie die Stiftung Pfarrer Sieber und Contex bedanken sich im Voraus bei der Bevölkerung für die weiterhin rege Benutzung dieser ökologisch wie sozial sinnvollen Entsorgungsmöglichkeit. (pd.)

Das Nachtnetz vom ZVV feiert mit Am 1.-August-Wochenende ist das ZVV-Nachtnetz drei Nächte hintereinander in Betrieb. Zusätzlich zum gewohnten Betrieb von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag verkehren die Nacht-S-Bahnen und -busse ausnahmsweise auch von Sonntag auf Montag gemäss normalem Nachtnetzfahrplan. Kernstück des Ämtler Nachtnetzes ist die SN9, die Busse N22 (Ottenbach, Obfelden, Maschwanden), N23 (Unteramt) – beide ab Birmensdorf – sowie ab Affoltern der N24 (Knonau, Mettmenstetten, Rifferswil) und N25 (Aeugst, Hausen, Kappel, Rifferswil) schliessen die Lücken. Auch in der Nacht auf den 1. August muss zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis ab 1 Uhr morgens ein Nachtzuschlag gelöst werden. Am einfachsten ist er vorgängig per SMS zu lösen («ZVVNZ» an Zielnummer 988). Inhaber eines zkbyoung, zkbstudent oder zkbstart Pakets der Zürcher Kantonalbank profitieren vom «zkbnachtschwärmer». Dieser wird ebenfalls per SMS gelöst. Die ZKB übernimmt in diesem Fall die Kosten. (pd.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 29. Juli, feiern Irma und Fritz Hurni-Schurr in Affoltern das Fest der goldenen Hochzeit. Dazu gratulieren wir dem Jubelpaar herzlich, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Ebenfalls heute Freitag, 29. Juli, feiern Mirta und Ulrich Wegmann-Huber in Obfelden das Fest der goldenen Hochzeit. Herzlichen Glückwunsch, weiterhin alles Gute und viele schöne gemeinsame Erlbenisse.

Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 29. Juli, feiert Gottfried Walter Hochstrasser in Affoltern seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren dem Jubilar und wünschen ihm alles Gute, gute Gesundheit und ein schönes Fest.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter (Chefredaktor)

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«Ich sah mich immer als Diener des Staates» Heute Freitag geht Statthalter Hansruedi Maag in den wohlverdienten Ruhestand Die Vielfalt der Geschäfte und die grosse Selbstständigkeit bezeichnet er als das Faszinierende seiner Tätigkeit als Statthalter im Bezirk Affoltern: Heute Freitag geht Hansruedi Maag in Pension - auch glücklich darüber, dass er stets mit einem guten Team zusammenarbeiten konnte. ................................................... von werner schneiter Sein Büro im Bezirksgebäude ist noch nicht ganz aufgeräumt; ein paar Akten liegen auf dem Schreibtisch – die letzten, die Hansruedi Maag nach fast 50jähriger Tätigkeit im Staatsdienst und knapp 20 Jahren als Statthalter bearbeitet. Heute Freitag übergibt er die Büroschlüssel seinem Nachfolger Claude Schmidt, der – wie der Scheidende als Bezirksratsschreiber zum höchsten Beamten im Säuliamt mutiert ist. Ohne Wahlkampf und in Stiller Wahl übrigens. Hansruedi Maag selber wurde immer mit sehr guten Wahlresultaten im Amt bestätigt – ohne Kampfwahlen. Ein Beleg für gute Arbeit, aber auch ein Indiz für sein Leitmotiv: «Ich selber sah mich immer als Diener des Volkes bzw. des Staates.» Nachdem er als Bezirksratschreiber ins Säuliamt kam, trat er aus dem Landesring der Unabhängigen (LdU) aus und trat keiner Partei mehr bei. Das Amt des Statthalters ist kein politisches, sondern eine Verwaltungstätigkeit, bei der Gesetz und Verfassung die Richtschnur bilden und kein politischer Spielraum vorhanden ist. «Statthalteramt und der Bezirksrat als Aufsichtsbehörde erfüllen in unserem Kanton eine wichtige Funktion, die – wie ich glaube – mehrheitlich nicht angezweifelt wird. Unsere Gemeinden machen ihre Arbeit gut», hält Hansruedi Maag fest.

Kritischere Bürger zwingen zu noch sorgfältigerer Arbeit Wer als Statthalter Verfügungen erlässt und Bussen ausfällt, wer wie der Bezirksrat (dessen Präsident der Statthalter ist) über Rekurse entscheidet – der kann es natürlich nicht allen recht machen. Kritik gehört zum Geschäft. Auch um unpopuläre Entscheide habe er sich nie gedrückt, schiebt Hansruedi Maag nach – zum Beispiel, als er gegen den Willen der Gemeinde Stallikon eine Techno-Party bewilligt habe. Und mit dem Schicksal gehadert habe er auch dann nicht, wenn sein Entscheid an die nächsthöhere Instanz weitergezogen und ab und zu auch umgestossen worden sei. Auch mit dem Vorwurf, Verfahren auf die lange Bank geschoben zu haben, könne er leben. «Wir haben immer rasch möglichst entschieden. Von den Betroffenen ist das manchmal anders empfunden worden», sagt Hansruedi Maag. Er stellt fest, dass Bürgerinnen und Bürger kritischer geworden sind und mehr als in früheren Jahren mit Hilfe von Anwälten ihre Begehren durchsetzen wollen. «Vor 30 Jahren wäre es un-

Thomas Stöckli Redaktionsassistenz: Uschi Gut Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Freitag, 29. Juli 2011

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 22 864 Inserate: inserat@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Verkaufsleiterin: Barbara Roth

Die letzten Akten übergibt Hansruedi Maag heute Freitag seinem Nachfolger und geht nach fast 50 Jahren im Staatsdienst in den Ruhestand. (Bild Werner Schneiter) denkbar gewesen, dass ein ‹Armengenössiger› wegen der Höhe seiner Unterstützung reklamiert hätte. Heute überwiegen die Rekurse im Sozialbereich die anderen weitaus», stellt der scheidende Statthalter fest. Er glaubt aber auch, dass das ausgeprägte Rechtsempfinden der Bürgerinnen und Bürger eine positive Seite hat. «Es zwingt uns zu noch sorgfältigerer Arbeit.» Bedroht worden ist Hansruedi Maag indessen noch nie, zumindest nicht ernsthaft. «Böse Telefonate, geharnischte Briefe oder Kritik im Internet – damit konnte ich gut leben, das gehört zum Job», sagt er. Das Positive in seiner fast 20-jährigen Amtszeit als Statthalter überwiegt bei Weitem. In dieser Zeit sei er gut funktionierenden Gemeindeverwaltungen und verantwortungsbewussten Behörden begegnet – oft habe er da auch Zeichen des Dankes erhalten. Natürlich gabs auch belastende Momente, etwa beim «Fall Bonstetten». Leider habe sich da der Regierungsrat nicht hinter die Behörden gestellt – Behörden, die nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hätten und sich aufgrund eines Gutachtens einer Anklage gegenübersahen. Das Vormundschaftsrecht fällt nun ab dem 1. Januar 2013 nicht mehr in die Zuständigkeit des Bezirksrates und der Gemeinden. Als manchmal belastend bezeichnet er auch Ehe- und Familienstreitigkeiten, bei denen der Bezirksrat entscheiden musste. Aber Hansruedi Maag konnte

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

«abschalten». «Probleme aus meiner Arbeitstätigkeit nahm ich nie mit nach Hause. Und auch dank guten Mitarbeitenden hat er solcherlei Probleme gut verkraften können. Sorgen bereitete ihm auch immer wieder die relativen vielen Rücktrittsgesuche von Behördenmitgliedern während der laufenden Amtsdauer.

Kritisch gegenüber Zentralisierungsprojekten Zentralisierungsprojekten, wie sie der im Frühjahr 2011 zurückgetretene Regierungsrat Markus Notter angeschoben hat, steht Hansruedi Maag kritisch gegenüber – auch deshalb, weil sich Behörden damit weiter vom Bürger entfernen und der wichtige Erfahrungsaustausch innerhalb der gewachsenen Strukturen verloren geht. Geht es nach solchen Reorganisationsplänen werden der Statthalter und der Bezirksrat in der vorliegenden Form ausgedient haben. «Irgendwann», so Hansruedi Maag «werden die Bezirksstrukturen Änderungen erfahren. Man kann über alles diskutieren, aber zu regeln sind solche Dinge auf Verfassungsstufe. Da fragt sich, ob der politische Wille zu Veränderungen vorhanden ist.» Laut Maag werden da auch Gemeindefusionen zum Thema. Das bedarf vieler Diskussionen, sei ein politischer Prozess und müsse wachsen, besonders auch im Säuliamt. Letztlich sei das eine Finanzfrage. «Die Feuer-

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wehren sind gute Beispiele von überkommunaler Zusammenarbeit.» Zu den negativen Punkten zählt Hansruedi Maag auch die wachsende Zahl an Gesetzen, wodurch viele Vorgänge komplexer werden und auch Statthalter wie Bezirksrat die Arbeit erheblich erschwert. «Politiker reden von weniger Gesetzen, schaffen aber immer mehr», sagt er und spricht auch von Gesetzen, die die nötige Klarheit vermissen lassen. «Klarheit kann oft nur mit dem Beschreiten des Rechtsweges erzielt werden», fügt er bei. «Der Gesetzesflut Einhalt gebieten – ich bin mir bewusst, dass das leider ein Wunschdenken bleiben wird». Als ein gutes Beispiel nennt Hansruedi Maag das Zivilgesetzbuch, das auch Jahrhunderte nach der Schaffung und nach vielen Revisionen immer noch ein brauchbares Werk ist. Trotz dieser Kritikpunkte – Hansruedi Maag spricht von einer sehr bereichernden Tätigkeit, die ihre Faszination in der Vielfalt der Geschäfte und in der grossen Selbstständigkeit hat. Nur Statthalter – das wäre nicht die Erfüllung gewesen. Zusammen mit der Tätigkeit als Präsident des Bezirksrates aber schon. «Ich habe gerne für unseren Staat und für die Öffentlichkeit gearbeitet, bin aber trotzdem ein kritischer Diener des Staates geblieben und werde die Geschäfte des Staates auch als kritischer Bürger im Ruhestand weiterhin verfolgen», schliesst Hansruedi Maag.

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott bleibt ihn ihm. 1. Johannesbrief 4–16b

TODESANZEIGE

Miggi ist nicht fort, sie ist nur einen Schritt voraus.

WIR DANKEN für die herzliche Teilnahme, die wir beim Abschied von unserem lieben

Margareta Berger-Holler

Miggi Bächli-Emmenegger

1. Juli 1939 – 25. Juli 2011

Wir haben das Herz unserer Familie, unsere liebe Margrit, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter nach kurzer, schwerer Krankheit verloren. Wir sind unendlich traurig. Fred Berger und Christine Ammann Berger mit Damian und Matthias Monika und Lukas Gallmann-Berger mit Tatjana und Jannick Gary Berger und Edith Stocker Verwandte und Freunde

erfahren durften, das hat uns sehr geholfen. Ebenso bedanken wir uns bei allen, die sie im Leben und während der Krankheit begleitet haben. Vielen Dank für die Spenden zugunsten der Palliative Care im Spital Affoltern. Affoltern am Albis, im Juli 2011

Dreissigster am 13. August 2011, 17.30 Uhr, in der katholischen Kirche Affoltern am Albis.

Wir danken allen, die sich liebevoll um Margrit gekümmert haben. Ein besonderer Dank geht an das Kompetenzzentrum Palliative Care, Villa Sonnenberg, in Affoltern am Albis. Urnenbeisetzung am Mittwoch, 3. August 2011, im engsten Familienkreis. Anschliessend öffentlicher Trauergottesdienst um 14.45 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Traueradresse: Monika Gallmann-Berger, Else-Züblin-Strasse 42, 8047 Zürich

Du bist nicht mehr da wo du warst, aber du bist überall wo wir sind

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von

Liselotte Schärer-Gloor Sie durfte im 87. Lebensjahr nach längerer Pflegezeit im «Sonnenberg» in Frieden einschlafen. Ganz herzlich möchten wir dem Pflegepersonal im Haus Rigi danken. Die Trauerfamilien

Stellen

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 4. August 2011, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle. Traueradresse: Silvia Küng-Schärer, Bidemsstrasse 67, 7310 Bad Ragaz

Obfelden: Befristeter Job, ca. 50 bis 80% bis Ende Jahr (evtl. länger). Wir suchen per Ende August 2011 freundliche, ehrliche und an selbstständiges Arbeiten gewohnte

Verkäuferin

Das schönste Denkmal, dass ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen. Albert Schweitzer

Traurig, aber dankbar, dass du von deinen Leiden erlöst worden bist, nehmen wir Abschied von dir, unserem lieben Vater

im Stundenlohn (auch ungelernt) Arbeitszeiten: Mi bis Fr 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 16 Uhr Ihre Aufgabe: Auffüllen der Regale, Ladenpflege, Bedienen der Kundschaft und Kasse sowie alle anfallenden Arbeiten. Beherrschen Sie die deutsche Sprache in Schrift und Wort? Dann melden Sie sich schriftlich mit frankiertem Retourcouvert bei: Reliko AG, Heuweg 11 5734 Reinach, Tel. 079 358 61 75

Jakob Baumann 11. März 1922 – 25. Juli 2011

In liebevoller Erinnerung René Baumann Jasmin Pokerschnig Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, den 3. August 2011, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Bonstetten statt; anschliessend Trauerfeier um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche. Im Sinne des Verstorbenen gedenke man des Götschihofs, Postkonto 80-507-0, oder der Spitex Bonstetten, Postkonto 87-267156-1. Traueradressen: René Baumann, Chellengasse 7, 8910 Affoltern am Albis Jasmin Pokerschnig, Zurlindenstrasse 118, 8003 Zürich

Die Trauerfamilie

Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine/n gelernte/n

Landschaftsgärtner/in Gartenarbeiter (Hilfsarbeiter) für Neuanlagen. Wenn Sie gewohnt sind, sauber und zuverlässig zu arbeiten und vor allem Freude am Beruf haben, freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Weber Gartenbau AG, Blickensdorferstrasse 2, Postfach, 6312 Steinhausen Telefon 041 743 20 80


Bezirk Affoltern

Freitag, 29. Juli 2011

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Exodus in der Raststätte MyStop? Ein weiterer Mieter will vorzeitig gehen Die Verkehrszahlen entsprechen nicht den Erwartungen und die Geschäfte laufen schlecht. Thomas Zweifel, CEO der Raststätte verlässt per Ende Oktober 2011 die Firma. Ein Inserat der Migrolino AG welche einen Nachmieter sucht, verärgert nun den Verwaltungsrat. ................................................... von martin mullis Joël Malgo, Delegierter des Verwaltungsrates der Raststätte Knonaueramt, zeigt sich am Telefon ziemlich verärgert. In der Rubrik Immobilienmarkt der Aargauer Zeitung erschien vor einigen Tagen ein Inserat der Migrolino AG. Die Firma sucht für die von ihr gemietete und fast 400 Quadratmeter grosse Verkaufsfläche in der Raststätte MyStop in Affoltern einen Nachmieter. Die Anzeige erschien ohne Wissen und Kenntnis des Vermieters. Joël Malgo spricht denn auch von einem Vorgehen, das nicht den normalen und anständigen Usancen entspreche. Dazu käme, dass die Migrolino AG gar nicht bevollmächtig sei, irgendwelche Nachmieter zu präsentieren. Die Mietverträge, welche im übrigen noch bis ins Jahr 2020 laufen, seien mit der Migros GMZ in Zürich abgeschlossen worden. So gehe man nicht mit einem Vertragspartner um, ärgert sich Malgo. Dass die Umsatzzahlen beim Restaurantbetrieb und bei den Läden nicht ganz den Erwartungen entsprechen, sei kein Geheimnis; allerdings würden die steigenden Tendenzen durchaus Zuversicht für eine positive Entwicklung geben.

Leere Zwischengeschosse stören Der Unternehmensleiter der Migrolino AG, Markus Lenzlinger, findet die Vorwürfe nicht berechtigt. Die Migrolino AG sei bereits seit zwei Jahren im Gespräch mit dem Verwaltungsrat der Raststätte. Grundsätzlich seien die Frequenzen unbefriedigend und insbesondere die unbewirtschafteten Zwischengeschosse alles andere als verkaufsfördernd. Die leeren Plattformen zwischen den Etagen würden viele Kunden zum Umkehren animieren. Über weitere Gründe möchte er sich nicht auslassen. Die Migrolino AG sei mit dem Vermieter, betreffend möglichen Lösungen, schon länger im Gespräch. Eine Vermietung der Verkaufsfläche an einen Untermieter sei lediglich eine der möglichen Lösungen. Joël Malgo, spricht hingegen von einer zusehends besseren Entwicklung der Geschäfte. So sei in diesen Tagen mit der Kaffeefirma Chicco d’Oro im Zwischengeschoss Nord ein neuer Mieter gefunden worden. Der Vertrag für einen erweiterten Kaffee-Shop sei bereits unterschrieben. Kurz vor einer Unterschrift sei auch eine Vereinbarung für eine Ergänzung im Restaurationsgeschoss im 3. Stock der Raststätte. Ein international tätiger Gastronom, soll dort ein zusätzliches und interessantes Angebot bereithalten. Einen Namen will Joël Malgo noch nicht nennen und auch nicht bestätigen, dass es sich um die bekannte Catering Firma Candrian AG handeln könnte.

Keine Erotik im MyStop Ins Reich der Gerüchte gehöre auch das immer wieder einmal aufkom-

Situation im MyStop an einem Dienstag kurz vor Mittag: Gähnende Leere im Migrolino. (Bild Martin Mullis) mende Gerede von einem künftigen Sex-Shop oder anderen Angeboten im Bereich der Erotik, die in der Raststätte Knonauer Amt angepriesen werden könnten. Auch wenn Autobahnraststätten wie Würenlos und Pratteln solche Läden führen, kämen derartige Geschäfte für die Firma MyStop nicht in Frage, stellt Verwaltungsrat Joël Malgo fest. Gespräche mit dem Verkaufspersonal zeigen schnell eine grosse Unzufriedenheit über die verschiedenen Situationen in der Raststätte. So empfinden einige der befragten Verkäuferinnen, dass ein grundsätzliches Konzept fehle. Wegen der Anpreisung, die Raststätte sei 24 Stunden offen und be-

dient, würden sie immer wieder angepflaumt. Schliesslich betreffe das nur gerade den Shop auf der Südseite. Reisende von Norden herkommend würden den Weg weder über die menschenleeren Räume und schon gar nicht um das Gebäude herum suchen. Eine jüngere Verkaufsangestellte sieht sich als Auskunftsperson missbraucht. Stets werde sie von den Durchreisenden nach dem Weg zur Toilette gefragt. Obwohl bereits mehrmals eine bessere Ausschilderung reklamiert worden sei, würden solche Wünsche ignoriert. Thomas Zweifel, der scheidende CEO der Raststätte Knonauer Amt, betont, dass er eine neue Herausforde-

rung gesucht habe. Mit den Umsatzzahlen hätte sein Weggang nichts oder nur wenig zu tun. Allerdings spricht auch er von einer längeren Durststrecke, welche die Raststätte wohl noch durchschreiten müsse. Er bezeichnet vor allem die Lage des Restaurationsbetriebs im 3. Stock der Raststätte als unglücklich. Die langen Rolltreppen würden sich für viele Besucher als eigentliches Hindernis erweisen. Der sehr gute Umsatz beim Tankstellenshop und beim Treibstoffverkauf sei ein Indiz dafür, dass die mangelnden Frequenzen auf der Autobahn nicht allein Schuld am nicht gerade optimalen Geschäftsgang seien.

Kantonsrätliche Kommission für Planung und Bau vor Ort Aus der Ratsstube Ottenbach Im Laufe des Monats Juli hat ein weiterer Meilenstein im Puzzle zur ersehnten Projektbewilligung des Autobahnzubringers stattgefunden. Die aus 15 Kantonsrätinnen und Kantonsräten bestehende kantonsrätliche Kommission für Planung und Bau KPB, die als vorberatende Kommission das Eingabeprojekt der Baudirektion im Detail studiert, hat sich anlässlich eines Augenscheins vor Ort über die entsprechenden Details der Umfahrung ins Bild setzen lassen. Begonnen hatte die kleine Rundreise beim Hirschen in Obfelden, bewegte sich weiter nach Bickwil, dann zur Langweid/Rebgarten an der Gemeindegrenze zu Ottenbach, besichtigte die flankierenden Massnahmen auf der Dorfstrasse in Obfelden und die Abzweigung beim Rütli, weiter über Rickenbach nach Ottenbach und nach einem Augenschein bei unserer Dorfkreuzung weiter zum geplanten Abzweiger bei der Fabrik. Im Zelt der Pontoniere wurden die Damen und Herren Kantonsräte auch mit den Sorgen der Aargauer Gemeinden vertraut gemacht, bevor sie sich nach einer kurzen Stärkung wieder in Richtung Bahnhof und nach Hause begaben. Über allfällige Aussagen im Laufe der Besichtigung können wir erst später berichten, fand die Drucklegung dieser Ausgabe zeitlich zu knapp nach der Begehung statt.

Alterskommission Nach jahrzehntelangem, engagiertem Wirken ihrer Vorgängerin hat Trudi Streule am 5. Juli 2011 den Vorsitz der Alterskommission übernommen. Der abtretenden Trudi Spörri danken wir für ihr 23-jähriges Engage-

ment in dieser, für die älteren Einwohnerinnen und Einwohner so wichtigen Kommission sehr und wünschen ihr auf ihrem weiteren, etwas ruhigeren, Lebensweg zusammen mit ihrem Partner alles Gute.

Kultur Ottenbach Der Gemeindeverein Ottenbach hat an der letzten Generalversammlung vom 1. April 2010 eine Änderung der Statuten beschlossen. Neben der Namensänderung zu «Kultur Ottenbach» hat sich der Verein hinsichtlich der Aktivitäten neu positioniert. So werden sie sich künftig von der Organisation des 1. August sowie des Christbaumschmückens auf dem Dorfplatz verabschieden. Die Organisation des Spräggelemärts sowie des Neujahrskonzertes würden sie nur noch mit entsprechender Leistungsvereinbarung weiterhin übernehmen. Der Gemeinderat wird sich im Rahmen seiner Klausurtagung eingehend über diese neue Situation besprechen. Der 1. August 2011 wird als erste Konsequenz von der Gemeinde mit den übrigen beteiligten Vereinen organisiert.

Grüngutverwertung Mit Vereinbarung vom 30. März 2005 hat die interkommunale Anstalt DILECA mit der Ökopower AG, Ottenbach, einen Grüngutverwertungsvertrag abgeschlossen. Der Vertrag erfolgte seinerzeit freihändig, weil die Ökopower AG mit ihrer Feststoff-Vergärungsanlage als einzige valable Anbieterin auf dem Markt anzusehen war. Der Vertrag lief am 31. Dezember 2010 ab und verlängerte sich stillschweigend

um ein Jahr bis 31. Dezember 2011. Künftig muss die Vergabe im einstufigen, öffentlichen Verfahren erfolgen. Aufgrund dessen hat die Dileca die Trägergemeinden angefragt, ob sie weiterhin die Dienstleistungen der Grüngutverwertung über die Dileca beanspruchen wollen. Im Sinne der regionalen Standortförderung soll die Grüngutverwertung unserer Gemeinde weiterhin durch die Ökopower AG, Ottenbach, erfolgen. Da nach Ausschreibung des neuen Dienstleistungsauftrages allenfalls eine andere Firma den Zuschlag für die Grüngutverwertung erhält, wird von der künftigen Dienstleistung der Grüngutverwertung durch die Dileca Abstand genommen.

ARA-Anschluss Nachdem die Gemeinde Jonen sowie die Gemeinden des Abwasserverbandes Kelleramt ebenfalls dem ARA-Anschluss zugestimmt haben, konnten die weiteren Schritte hinsichtlich dessen Realisierung unternommen werden. Dabei wurde Gemeinderat Fritz Schumacher als Vertreter unserer Gemeinde in den Vorstand des Abwasserverbandes Kelleramt delegiert. Als Stellvertreter wurde der heutige Präsident des Kläranlageverbandes Ottenbach-Jonen, Peter Weis, gewählt. Zudem wurde der Abwasserverband Kelleramt beauftragt, das gesamte Projekt, also nicht nur die Bauten auf ihrer Anlage, sondern auch das Pumpwerk und die Druckleitung zu realisieren. Dabei wurde u.a. die Bedingung gestellt, dass in der zu bildenden fünfköpfigen Baukommission drei Mitglieder aus den Gemeinden Ottenbach und Jonen Einsitz nehmen müssen.

Die Rechnungsführung wurde der Gemeinde Unterlunkhofen übertragen, die ebenfalls schon die finanziellen Belange des Abwasserverbandes Kelleramt erledigt.

Parkierung Neuhofareal Wie an dieser Stelle auch schon berichtet, machte in der vergangenen Zeit das Parkierungsverhalten einzelner Personen auf dem Neuhofareal vermehrt Sorge. Nachdem diese Parkplätze gemäss vertraglicher Vereinbarungen tagsüber für die Kunden der angrenzenden Geschäfte und der Entsorgungsstelle und abends den Besuchern des Neuhofpubs vorbehalten sind, machte die tagelange Inanspruchnahme von Parkplätzen durch Dritt- und Langzeitparkierer immer mehr Sorgen, indem dadurch den Parkierungsberechtigten das Abstellen ihres Fahrzeugs verunmöglicht wurde. Dies veranlasste den Gemeinderat dazu, beim Einzelrichter ein Parkierungsverbot für Unberechtigte zu beantragen. Mit Verfügung vom 5. Mai 2011 ist ab sofort «Unberechtigten das Parkieren von Fahrzeugen jeglicher Art auf dem Parkplatz (Grundstück Kat.Nr. 1169) unter Androhung einer Polizeibusse von Fr. 200.- verboten». Diese Einschränkung wird mittels entsprechender Verbotstafeln den Parkplatzbenützern zur Kenntnis gebracht.

Bushaltestelle Rickenbacherstrasse Gemäss einer früheren Information sollten die Bauarbeiten für die Erstellung der definitiven Bushaltestelle «Rigiblick» Anfang August 2011 beginnen. Infolge von Kapazitätsgründen bei der Bauunternehmung verzögert

sich dieser Termin. Entsprechend den neuesten Informationen sollten die Arbeiten zur definitiven Gestaltung kurz vor Mitte September in Angriff genommen werden. Die betroffenen Anwohner werden durch das Tiefbauamt persönlich informiert. Wir sind für das entgegengebrachte Verständnis dankbar.

Baubewilligungen Folgende Baubewilligungen wurden erteilt: Pierre Diele, Zürich, für einen Umbau des Wohnhauses Assek-Nr. 169 mit Terrassenanbau und Neubau einer Garage auf dem Grundstück Kat.-Nr. 285 an der Affolternstrasse 12. Arnold und Anita Ott, Rigiblick 3, für den Abbruch der Scheune AssekNr. 164 und Neubau eines 2-Familienhauses auf dem Grundstück Kat.-Nr. 472 an der Affolternstrasse. Daneben erteilte die Hochbaukommission Baufreigaben für kleinere Vorhaben im Anzeigeverfahren.

Kinderspitex Der Verein Spitex Knonaueramt NordWest hat mit der Kinderspitex plus eine neue Leistungsvereinbarung ausgearbeitet. Darin wurden formale Anpassungen aufgrund der neuen Pflegefinanzierung vorgenommen. Der Einfachheit halber wurden nun die Gemeindebeiträge (neu 25 Franken/Pflegestunde) sowie die gesetzlichen Grundlagen in den Anhängen geregelt und können so jährlich relativ einfach angepasst werden. Der neuen Leistungsvereinbarung mit den beiden Anhängen wurde die behördliche Zustimmung erteilt.


Stellenanzeiger Wir sind ein gut eingespieltes Team und suchen zur Verstärkung einen: Wir sind ein innovatives und offenes Unternehmen, welches in der Lüftungsbranche tätig ist. Per sofort oder nach Vereinbarung suchen wir eine/n

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Alessandro Rizzi der seine Lehre als Buchhändler mit einem Notendurchschnitt von 5.3 bravourÜs abgeschlossen hat! Wir freuen uns, dass Herr Rizzi weiterhin in der Buchhandlung arbeiten wird. Das Team der Buchhandlung Scheidegger

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Bezirk Affoltern

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Sanierungsarbeiten beim Bachhaus Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern Die letzten 30 Jahre – so lange ist es her, seit das Bachhaus einer Aussenrenovation unterzogen worden ist – sind nicht spurlos an dem schönen Gebäude mitten im Dorf vorbei gegangen. Für die dringend nötige Fenster- und Fassadensanierung hat der Gemeinderat 280 000 Franken bewilligt. ................................................... von gemeindeschreiber silvio böni Verschiedene von aussen gut sichtbare Mängel an der Fassade und im Bereich der Fenster zwingen zu einer Sanierung. Entsprechende Finanzmittel sind deshalb im vergangenen Jahr ins Budget 2011 eingestellt worden. Allerdings zu wenig, wie sich nach den Detailuntersuchungen bzw. bei der Kostenberechnung gezeigt haben. Vom hiesigen Architekturbüro Jürg Baumgartner wurde in Zusammenarbeit mit dem für die Sanierung historischer Bauten spezialisierten Büro AD & AD ein Projekt erarbeitet. Ursprünglich war eine etappierte Sanierung vorgesehen – eben wegen des zu geringen Budgetpostens. Auf Antrag des Immobilienausschusses hat der Gemeinderat jetzt aber beschlossen, die Aussensanierung in einem Zuge durchzuführen. Aus verfahrens- und bautechnischen Gründen ist dies sinnvoll und es können so auch die unumgänglichen Einschränkungen, denen die Mieterschaft während der Bauphase ausgesetzt ist, auf ein Minimum reduziert werden. Die Vorgehensweise hatte zur Konsequenz, dass der zu bewilligende Kredit aufzuteilen war und zwar in einen Anteil von 110 000 Franken, welcher budgetiert ist und in eine Tranche von 170 000 Franken ausserhalb des Voranschlages. Damit macht der Gemeinderat von seiner in der Gemeindeordnung festgelegten Kompetenz Gebrauch, die es ihm ermöglicht, jährlich ausserhalb des Voranschlages Ausgaben im Gesamtbetrag von einer halben Mio. Franken zu bewilligen. Gemäss aktueller Auskunft des Architek-

ten soll mit den Arbeiten (Gerüst stellen) Anfang September begonnen werden.

Beitrag für Altersarbeit Seit Jahren zahlt die Politische Gemeinde der reformierten Kirchgemeinde an die Altersarbeit einen jährlichen Beitrag von 10 000 Franken. Der Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien entschieden, diesen Beitrag dieses Jahr letztmals in dieser Form auszurichten. Der Entscheid ist im Umstand begründet, dass zurzeit von der politischen Gemeinde ein neues Alterskonzept ausgearbeitet wird und in diesem Zusammenhang eine spezielle Arbeitsgruppe oder Kommission eingesetzt werden soll, welche sich dem Thema annehmen wird. Es ist absehbar, dass die anstehenden Aufgaben neu verteilt und damit auch die Finanzmittel ab dem nächsten Jahr anders eingesetzt werden.

Haselbach Im September 2009 ist das Quartierplanverfahren für das Gebiet Sonnenberg Süd eingeleitet worden. Durch dieses Gebiet fliest der seit über 80 Jahren eingedolte Haselbach. Im Laufe des Verfahrens war zu überprüfen, ob das Gewässer die massgebende Hochwassermenge abzuleiten vermag und ob die bestehenden Leitungen in Ordnung sind. Wie zu erwarten war, hat die Prüfung ergeben, dass die bestehende Leitung einen zu kleinen Durchmesser hat und in einem ziemlich schlechten Zustand ist. Vom zuständigen kantonalen Amt ist Ende des letzten Jahres festgestellt worden, dass der Bach gemäss den Gewässerschutzgesetz offen zu legen sei, was nach Ansicht des Gemeinderates nur teilweise möglich ist. Die zwischenzeitlich vorgenommenen Vorarbeiten für ein entsprechendes Projekt haben nämlich gezeigt, dass im steilen und seitlich stark abfallenden Gelände eine Bachöffnung ab der Haselbachstrasse nicht sinnvoll ist. Es müssten zu viele Schwellen eingebaut werden und der spätere Unterhalt würde unverhältnis-

mässig teuer. Der Gemeinderat hat aus diesen Gründen beim Kanton ein Gesuch eingereicht, es sei auf die Bachausdolung zu verzichten.

KGV-Revision Ende Mai hat die Lucio Revisionen, Zürich, während vier Tagen eine Spezialrevision KVG (Krankenversicherungsgesetz) durchgeführt. Im Bericht, den der Das Affoltemer Bachhaus: Anfang September sollen hier die Sanierungsarbeiten beginnen. (Bild zvg.) Gemeinderat zuhanden des Bezirksrats, der Rech- Vernehmlassungen Baubewilligungen nungsprüfungkommission und der Gesundheitsdirektion abzunehmen hat, Die Flut der eingehenden Unterlagen, Für den Bau eines weiteren Mehrfamiliwird der zuständigen Sozialabteilung zu denen auch die Gemeinden eingela- enhauses mit neun Wohnungen im eine einwandfreie tadellose Arbeit at- den sind, eine Stellungnahme abzuge- Weiler «Wil» hat der Gemeinderat die testiert mit der Empfehlung an den ben, reisst nicht ab. So lagen aktuell Bewilligung erteilt. Bereits Ende Juni ist Gemeinderat, die revidierten Abrech- der Strukturbericht Spitalplanung vom Gemeinderat zudem die Baubewil2012 vor und zudem noch die Verord- ligung für das geplante Hotel auf dem nungen zu genehmigen. Die Revision umfasste die Prüfung nung zum Kinder- und Jugendhilfege- OVA-Areal erteilt worden. Gemäss den des internen Kontrollsystems, Befra- setz. Der Gemeinderat verhält sich bewilligten Plänen wird das Hotel 102 gungen der involvierten Angestellten, nach dem Grundsatz, nicht in jedem Zimmer haben. Ergänzt wird das baubeeine Risikoanalyse und analytische Fall zwingend eine Vernehmlassung willigte Hotelprojekt von einem BüroPrüfungshandlungen sowie diverse abzuliefern, aber in jedem Fall eine und Gewerbegebäude mit gemeinsamer Detailprüfungen vorhandener Unterla- Reaktion zu zeigen. Auch wenn es nur Einstellhalle mit 93 Autoabstellplätzen. die Antwort ist, es werde aus irgend- Oberirdisch sind 9 Parkplätze geplant. gen, schreibt der Revisor. welchen Gründen auf eine Vernehmlassung verzichtet. Erweiterung ÖV-Angebot So geschehen bei der SpitalplaDie PostAuto Schweiz AG plant ab De- nung 2012. Weil im vorgelegten Strukzember 2011 einen Samstagbetrieb turbericht aufgezeigt wird, dass das … ist beim Gemeinderat in der ersauf der Linie 200 Zürich - Sihlcity - Af- Spital Affoltern alle Anforderungen ten Sommerferienwoche für einfoltern am Albis, sofern Sihlcity sowie für die Leistungsaufträge erfüllt und mal eine sehr positive Mitteilung die betroffenen Gemeinden Affoltern somit die Aufträge für alle Leistungsvonseiten des Kantons eingeganam Albis, Hedingen, Bonstetten und gruppen erhält, konnte auf eine Vergen. Die Baudirektion hat nämlich Wettswil am Albis die gemeinsame Fi- nehmlassung verzichtet werden. verfügt, dass der Gemeinde Affolnanzierung sicherstellen. Die Busse Anders im Fall der Verordnung tern am Albis an die Sanierung der sollen im Stundentakt von 7 bis 20 zum Kinder- und Jugendhilfegesetz. In Liegenschaft Obere Bahnhofstrasse Uhr verkehren. dieser Sache hat der Gemeinderat Äus20 ein Beitrag von 30% der subvenVon den gesamthaft entstehenden serungen gemacht zum Gebührenwetionsberechtigen Kosten, höchsKosten von 108 000 Franken werden sen. Dieses widerspricht seiner Meitens jedoch 80 500 Franken, ausgevon Sihlcity 50%, also 54 000 Franken nung nach dem Grundsatz der Gebührichtet wird. Im Gegenzug wird das übernommen und auf die vier betrof- renerhebung nach den tatsächlich verHaus ein Schutzobjekt, welches ohfenen Gemeinden entfallen je 13 500 ursachten Kosten. Im Weiteren verne vorgängige Zustimmung des Franken. Der Gemeinderat hat be- langt der Gemeinderat (wie auch andeKantons nicht umgebaut und schlossen, das erweiterte ÖV-Angebot re Vernehmlassungspartner) gewisse schon gar nicht abgebrochen wermit dem genannten Beitrag zu unter- Vereinfachungen bzw. Präzisierungen den darf. stützen. in den Formulierungen.

Und übrigens …

Bestnoten für die Spitex Knonaueramt Nord-West Dritte Durchführung des Qualitätssicherungs- und Qualitätsentwicklungsprojektes «Qualitool» Nach 2003 und 2007 erfolgte zwischen Oktober 2010 und April 2011 bereits zum dritten Mal die anonymisierte Befragung bei Klienten, Mitarbeitenden und Ärzten. Die Befragung und Auswertung erfolgte durch die Firma Qualitool. Franz Fischer von der Firma Qualitool übergab den Verantwortlichen der Spitex Knonaueramt das neu ausgestellte Qualitätsentwicklungszertifikat. Es war gleichzeitig der letzte «offizielle» Auftritt von Alt-Präsident Gabriel Eichenberger. «Es freut mich sehr, konnte ich im Mai dem neuen Präsidenten Marcel Eicher einen so gut aufgestellten Betrieb übergeben. Die Spitex Knonaueramt Nord-West ist für die Zukunft gut gerüstet und kann sich den Herausforderungen in allen Bereichen stellen», stellt Gabriel Eichenberger anlässlich der Übergabe zufrieden fest. Das Instrument von Qulitool umfasst 33 Ziele, nach denen der Qualitätsstandard einer Spitex-Organsiation beurteilt wird. Jedem Ziel sind verschiedene Indikatoren zugeordnet, welche den Qualitätskriterien und

wortung und der Autonomie wird in einem hohen Masse gewährleistet. Die Ergebnisse der Untersuchung attestieren der Spitex Organisation die Pflege eines angenehmen Arbeitsklimas, einer guten Organisationskultur sowie eine hohe Akzeptanz bezüglich geltender Anstellungsbedingungen und der Entlöhnung. Die Erhebungsergebnisse bestätigen eine hohe fachliche und soziale Kompetenz der beschäftigten Mitarbeitenden sowie ein grosses Engagement in der Personalentwicklung und der Ausbildung von Lernenden.

Von links: Alt-Präsident Gabriel Eichenberger, Franz Fischer von Qualitool, Präsident Marcel Eicher und Geschäftsleiterin Verena Bieri. (Bild zvg.) -normen des Spitex Verbandes Schweiz entsprechen. Aus Kostengründen wurde diesmal auf die Expertenbesuche in den drei Zentren verzichtet, dafür wurden – statt einer Auswahl – alle 63 Mitarbeiterinnen, 18 Hausärzte und Hausärztinnen und insgesamt 100 Klienten angeschrieben. 50 bis 60 Prozent der Fragebogen wurden an Qualitool zurückgeschickt, was ein guter Rücklauf ist, erläutert

Franz Fischer. Zusammen mit dem Vorstand und dem Kader konnte er im Frühjahr an einer Retraite die Ergebnisse diskutieren und Massnahmen planen.

Lebensqualität fördern Die Stärken der Organisation liegen im Bereich Dienstleitungen, Organisation und Personal. Es gelingt der Spit-

ex Knonaueramt Nord-West in hohem Masse das psychisch, physische und soziale Wohlbefinden der Klientinnen und Klienten anzustreben und deren Ressourcen zu nutzen, zu erhalten und zu fördern. Ebenso gelingt es ihr die Angehörigen, Freunde und Bekannten in die Betreuung einzubeziehen. Die Unterstützung der Lebensqualität der Klientinnen und Klienten, sowie die Erhaltung der Eigenverant-

Entwicklungspotenzial «Es sind lediglich einzelne organisatorische und formale Anpassungen, welche vorgenommen werden sollen. Z.B. werden die Schutzmassnahmen zu den Randzeiten erneut überprüft und die Regelung des Datenschutzes ist zu kontrollieren. Alle Kerngeschäfte wurden gut bis vorbildlich beurteilt.» Mit diesen Worten gratulierte Alt-Präsident Gabriel Eichenberger allen Mitarbeiterinnen, Kader und der Geschäftsleiterin im Namen des Vorstands zum überaus erfreulichen Resultat. (pd.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 29. Juli 2011

Vom ungelernten Einwanderer ohne Sprachkenntnisse zum Unternehmer Agron Bala kam 1982 aus dem Kosovo in die Schweiz und hat sich hier beharrlich eine Existenz aufgebaut 1982 kam er aus dem Kosovo in die Schweiz, ohne Ausbildung, ohne Sprachkenntnisse – heute ist Agron Bala Inhaber einer Bauservicefirma. Und eingebürgert.

te, hat er nicht. «Für jene, die arbeiten wollen, ist immer Arbeit vorhanden», bemerkt er trocken. Agron Bala ist also ein gutes Beispiel gelungener Integration. Eines Tages zurück in den Kosovo? «Auf keinen Fall», antwortet er rasch. Sein Mittelpunkt ist die Region, die Schweiz – erst recht nach seiner Einbürgerung im Jahre 2006. In Obfelden bewohnt er das eigene Haus, pflegt aber auch Kontakt zu seinen Landsleuten und besucht sein Familienumfeld im Kosovo regelmässig. Und was macht er in der Freizeit? «Politik und Religion interessieren mich nicht – Schweizer wollen keine Eingebürgerten in der Politik», hält Bala dazu fest. Seine Hobbys sind das Biken und das Verändern seines Gartens.

................................................... von werner schneiter Samstagmorgen, herrlicher Sonnenschein. Das Wochenende geniessen? Noch nicht. Denn im Oetlistal in Affoltern wird gearbeitet: Vier Leute schaufeln und setzen neue Pflastersteine. Unter ihnen der Chef: Agron Bala, seit April 2009 Inhaber eines Bauservices und für Private wie für die öffentliche Hand tätig. «Die Auftragslage ist sehr gut», fügt er bei. Vom ungelernten, der deutschen Sprache nicht mächtigen Einwanderer aus dem Kosovo zum Unternehmer, der sich in der Region etabliert hat: Da offenbart sich keine alltägliche Geschichte. Warum ist sie möglich geworden? Agron Bala zögert nicht lange mit der Antwort: «Du musst in die Offensive, Wille entwickeln und vor allem zuerst die Sprache erlernen. Es funktioniert – wenn man wirklich will.»

Im Säuliamt angekommen Sommerserie des «Anzeigers» über zugezogene Ausländerinnen und Ausländer.

«Schwarze Welt» Diese Erkenntnis musste bei ihm allerdings zuerst reifen. Weil in seiner Heimat Ausbildungsmöglichkeiten und Perspektiven fehlten, kam er 1981 aus dem Kosovo in die Schweiz, zuerst als Tourist. 1982 erhielt er zwar eine Saisonbewilligung, aber die ersten drei Jahre bezeichnet er als sehr, sehr schwer. Damals arbeitete er ohne Ausbildung in einer Gartenbaufirma. Obendrein ohne jegliche Sprachkenntnisse. Agron Bala spricht von einer «schwarzen Welt», in der er sich isoliert und allein fühlte – und sogar Suizidgedanken hegte. Da gab er sich einen Ruck, belegte Sprachkurse. «Ich lernte die deutsche Sprache sehr schnell. Tag und Nacht büffelte ich.» Mit der erlernten Sprache wurde alles besser, leichter. Nach fünf Jahren mutierte Agron Bala zum Vorarbeiter. Die ersten fünf Jahre lebte der Neo-Unternehmer im bernischen Belp, dann kam er in den Kanton Zürich – eine Zäsur. «Hier herrscht eine andere Mentalität als in Belp, die Leute waren anfänglich misstrauischer. Und ab und zu musste er auch unschöne Sprüche erdulden. «Bedroht wurde ich aber nie. Streit weiche ich immer aus, dumme Sprüche ignoriere ich einfach. Mich interessiert nur, wie ich vor-

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Hat sich den Weg in die Selbstständigkeit freigeklopft: Agron Bala beim Setzen von Steinen im Oetlistal in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)

wärtskommen kann. Und ich gehe auf die Leute zu», sagt Agron Bala. Gut zehn Jahre arbeitete er bei Ruckstuhl Gartenbau in Bonstetten und sah dort den Inhaber als Vorbild. «Ein sehr netter Mensch.» Er brachte es dort zum Vorarbeiter und wechselte schliesslich als Maschinenführer zur Firma Schweizer in Hedingen – für rund zwei Jahre. Dann erfolgte der Wechsel zur Tiefbaufirma Frey + Götschi AG, die Agron Bala als Polier beschäftigte. Auch dort fand er in der Person von Arthur Ebnöther einen geradezu väterlichen Freund. Bala spricht gar von einer «Familie». Zwei Monate, nachdem die Firma an das österreichische Grossunternehmen Stra-

bag verkauft wurde, wagte er schliesslich den Schritt in die Selbstständigkeit.

Schritt in die Selbstständigkeit nie bereut Das hat er nie bereut – höchstens, ihn nicht schon früher vollzogen zu haben. Aufträge kamen aber nicht gleich. Skeptiker, die ihm von diesem Schritt abgeraten hatten, sahen sich bestätigt. Aber nur für kurze Zeit. Die ersten zwei Wochen blieb er tatsächlich auf seinen Werkzeugen sitzen, aber dann gings los: Auch dank seinen langjährigen Beziehungen in der Branche vergrössere sich der Kundenkreis

schnell. Private, aber auch die öffentliche Hand nimmt seine Dienste in Anspruch, dazu Grossfirmen wie Leuthard und Strabag. Strassenerschliessungen und -sanierungen, Kanalisationsbau, Vorplätze bauen, Betonarbeiten, Gartenbau usw. Im Winter kommen auch Umbauarbeiten dazu. Inzwischen ist auch Sohn Shkelqim im Geschäft, in zwei bis drei Jahren soll auch der zweite Sprössling Shkembim dazustossen. Die Firma vergrössern will Agron Bala aber nicht. «Klein, aber fein», lautet das Motto. Falls erforderlich, kann er auf die temporäre Mithilfe von Kollegen zählen. Das funktioniert gut. Angst, dass die Auftragslage schlechter werden könn-

Die Personenfreizügigkeit ist ein allgegenwärtiges Thema, das in all seinen Schattierungen diskutiert wird: Ausländerinnen und Ausländer, die hier arbeiten, tragen zur Prosperität des Landes bei, rufen aber auch die Mahner auf den Plan. Wo liegen in der kleinräumigen Schweiz die Grenzen dieser Zuwanderung? Solche Probleme, die auf politischem Parkett gelöst werden müssen, werfen wir in unserer diesjährigen Sommerserie nicht auf – zumindest nicht in erster Linie. Uns interessieren Menschen, die aus dem Ausland ins Säuliamt gezogen sind. Wie leben und arbeiten sie in unserer Region – in einer anderen Kultur und in möglicherweise völlig anderer Umgebung als in ihrem Heimatland? Auf welche Menschen sind sie hier gestossen, und wie sind sie aufgenommen worden? Welche Ziele, Perspektiven und Probleme haben sie? Solchen und anderen Fragen sind wir nachgegangen. (-ter.) Bisher erschienen: Japanische Freundlichkeit und Gastfreundschaft aus Stallikon, im «Anzeiger» vom 19. Juli; «Hier sind wir zuhause», im «Anzeiger» vom 22. Juli; Was kann ich bringen, geben?, im «Anzeiger» vom 26. Juli.


Forum

Freitag, 29. Juli 2011

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Schulschlussfeiern: Muss die Polizei für Ordnung sorgen? Der Natur für die kommenden Generationen Sorge tragen?, im «Anzeiger» vom 19. Juli. Wer im «Anzeiger» vom Dienstag, 19. Juli, auf Seite 3 den Bericht las: «Der Natur für die kommenden Generationen Sorge tragen?» und das dazu gehörende grauenhafte Farbfoto anschauen musste, und wie zu lesen war, dass solche Schandtaten am Türlersee jedes Jahr stattfinden, muss sich schon die sehr berechtigte Frage stellen, warum werden solche Schüler-Schlussfeiern am schönen Türlersee nicht von Lehrpersonen der entsprechenden Klasse beaufsichtigt, damit solche unverantwortlichen Sauereien endlich aufhören? Oder muss dazu auch noch die Polizei aufgeboten werden, wenn die verantwortlichen Lehrpersonen entweder an diesem Fest nicht dabei sind, obwohl man weiss, was da Jahr für Jahr ständig abgeht, oder diese Verantwortlichen schlichtweg vor diesem Schülerpöbel versagen und verschwinden – so nach dem Motto: «Nach mir die Sintflut», aufräumen können unbeteiligte Personen. Wie schon im Text zum Foto geschrieben wurde, lernt man bereits in der Schule Sozialkompetenz und den schonenden Umgang von Ressourcen etc, ausser man hockt am Fenster und studiert, welchen coolen Stumpfsinn

man nach der Schule wieder anstellen und sich damit bei seinen Kollegen noch brüsten kann. Ich persönlich kann beim besten Willen nicht verstehen, dass man einen schönen Platz mit einer solchen himmeltraurigen Sauerei einfach so verlässt. Kennt man eigentlich die bekannte Regel nicht, dass man einen Platz an dem fröhlich gefeiert wird, am Schluss auch aufgeräumt wird, man also diesen Platz so verlässt wie man ihn auch angetroffen hat..?

Abfall-Wegwerf-Spezialisten Haben denn diese Schüler keine Augen im Kopf oder noch einen kleinen Rest an Hirnzellen der klar sagen sollte, nein das darf doch nicht sein…? Oder haben diese Schüler keine Erziehung zu Hause erhalten und derart herumwildern und glauben in späteren Jahren noch einigermassen anständig durchs Leben zu kommen oder dann gemäss eigenem Vorbild später die eigenen «Gofen» ebenfalls ohne Erziehung aufwachsen lassen. Das ist ja jetzt schon der Fall, wie man in der gleichen «Anzeiger»-Ausgabe auf Seite 8 im Leserbrief von Frau Ruth Weisskopf unter dem Titel: «Unglaublich, was da weggeworfen wird!», feststellen kann. Denn was da täglich weggeworfen wird ist die Fortentwicklung als junger Abfallsünder zum älte-

Jährlich wiederkehrendes Bild am Türlersee nach den Gelagen am Schulschlusstag. (Bild Martin Platter) ren ständigen Abfall-Wegwerf-Spezialisten zu werden. Soll das die Zukunft der ehemals sauberen Schweiz sein…? Und es nicht das erste Mal, dass Frau Weisskopf hier im «Anzeiger» über solche Abfallsünder berichtet hat. Übrigens ein grosses Kompliment an Frau Weisskopf und die anderen zwölf Personen, die sich zu dieser widerlichen Abfallbeseitigung zur Verfügung stellen. Es stellt sich auch die berechtigte Frage, was denken die verantwortli-

chen Lehrpersonen und auch der Gemeinderat samt Verwaltung hier in Hausen über diese jährlich stattfindende Schüler-Sauordnung und wie lange will man da noch untätig zuschauen? Allein mit warnenden Sprüchen ist da nicht mehr zu helfen, sondern es müssen mal endlich Strafen ausgesprochen werden und wenn die Schüler nicht zahlen können, dann halt deren Eltern, nur wer mal für die Reinigung dieser Sauereien und je nach

dem auch für Zerstörungen selber bezahlen muss, wird eventuell darüber nachdenken, was für einen ungeheuerlichen Blödsinn er/sie da veranstaltet und danach hoffentlich klüger wird. Wir «Anzeiger»-Leser würden gerne mal die Meinung der Schulbehörde und/oder des Gemeinderates zu diesem alljährlichen Problem erfahren und wie lange man dem noch zuschauen will..? Rolf Baumann, Hausen

Autobahnzubringer Ottenbach-Obfelden: Weg vom Zahlensalat, hin zur Verteilung des Verkehrs? Falsche Prognosen , Leserbrief im «Anzeiger» vom 26. Juli. Die Verkehrszahlen-Akrobatik von Hans Läubli zeigt, dass er, wie auch der Mittelschullehrer Moritz Spillmann, nicht ganz im Bilde sind. Die Zahlen sind ja längst im Internet der Fachstelle für Lärmschutz des Tiefbauamtes zu finden. Hans Läubli glaubt also, dass die Prognosen von 2007, die wohl eher für 2015 und später berechnet wurden, schon nach anderthalb Jahren nach der Autobahneröffnung «schlagartig» hätten eintreffen sollen. Schlagartig stand wohl im Bericht, doch daran konnte ja kein vernünftiger Mensch glauben. Herr Läubli, das ist kein kultureller Event der gestern schon stattfand, sondern es geht um eine Entwicklung,

d.h. die aktuelle und künftige Lärmund Luftbelastungen für die Anwohner der Hauptstrassen in Ottenbach und Obfelden. So rechnet das kantonale Amt für Raumentwicklung in den nächsten Jahren mit einer weiteren Bevölkerungszunahme von 200 000 Einwohnern allein für den Kanton Zürich! Diese Zuwanderung ist verbunden mit etwa zusätzlich 130 000 Arbeitsplätzen und führt zwangsläufig auch zu mehr Verkehr! Gebaut wird zunehmend dort, wo das Bauland noch günstiger ist, z.B. im Freiamt.

Verteilung der Belastungen Wieso ist Moritz Spillmann für eine Umfahrung von Bickwil mit einer Tunnellösung hinten herum, obwohl etwa 20-mal mehr Personen in Ottenbach

direkt an den Hauptstrassen von Lärm und Abgasen betroffen sind, als in Bickwil? In Ottenbach will er nur «Netzwiderstände», die uns Einwohner dann auch schikanieren. Als Übergangslösung bis die Umfahrung Ottenbach erstellt sein wird, wäre ein neues Verkehrsregime zur Verteilung der Lärm- und Luftbelastung auf die ganze Dorfbevölkerung denkbar. Man könnte z.B. periodisch den Verkehr über die Isenberg- und Pfaffächerstrasse umleiten, um wenigstens den Anwohnern an der Affolternstrasse hie und da ruhige Zeiten zu gönnen, wie sie Moritz Spillmann an der Isenbergstrasse ständig geniesst. Die Netzwiderstände die Moritz Spillmann propagiert, bestehen an diesen Quartierstrassen schon, es wäre

also eine kostengünstige Massnahme. An der Muristrasse müsste man erst noch die Reussbrücke abbrechen. Auch denkbar, aber nicht realistisch oder wer will künstliche Schikanen wie z.B. Ampeln, die Stau vor der Brücke produzieren und alle Verkehrsteilnehmer ärgern. Doch lieber die Umfahrung!

Es sind immer die Anderen Autobahnen sind eine angenehme Sache, da sie Reisezeit sparen. Würde allerdings jeder dort wohnen wo er arbeitet, z.B. Moritz Spillmann in Zofingen, würde es sie kaum brauchen und auch Umfahrungsstrassen würden selten notwendig. Würde Moritz Spillmann die öffentlichen Verkehrsmittel benützen, hätte er eine Stunde länger

Ottenbach: Ja, weiter schauen … Es mutet etwas eigenartig an: Als vor 35 Jahren (1976) die Fragen um Sinn und Zweck der N4 im Knonauer Amt erstmals ernsthaft gestellt wurden, sprachen die Autobahnfreunde von der grossen Verkehrsentlastung, die für die Ämtler Dörfer doch zu erwarten wäre. Vom Verkehr auf den Zufahrtstrassen zu den Anschlüssen Affoltern und Wettswil sprachen die gleichen Wortführer natürlich wohlweislich nicht. In der Mitte der 80erJahre sprach sich die Ämtler Bevölkerung in den Autobahngemeinden (inkl. Obfelden, ohne Affoltern) in Volksabstimmungen für ein autobahnfreies Knonauer Amt aus. In den übrigen, autobahnfernen Gemeinden, ergaben sich interessanterweise Mehrheiten für die Autobahn – auch in Ottenbach! Irgendwann verflüchtigte sich aber auch dort der Traum von der Verkehrsentlastung. Den Politikern aber deshalb heute vorzuwerfen, sie hätten geschlafen, ist fehl am Platz. Wie hätten es diese auch erklären wollen, wenn sie nach der Kleeblatt-Abstimmung (1990) rechtsumkehrt gemacht hätten, um plötzlich vor dem nun doch zu erwartenden Mehrverkehr zu warnen? Das

war doch schlicht unmöglich. Dann wurden zum Glück die Aargauer gefunden, die mit ihren Autos über die Reuss zur A4 nach Affoltern drängen würden. Nun sind sie bisher aber ausgeblieben. Sie kommen schon noch, denn zuerst müssen ja die Wohnungen am Lindenberg gebaut werden! Ein schlagendes Argument für eine Umfahrung mitten durch Landwirtschaftsgebiet. Ein Alt-Nationalrat hilft aktiv mit, der – siehe oben – in Ottenbach nie rechtzeitig vor diesem Zusatzverkehr gewarnt hat.

Zu gegebener Zeit ergänzen Dabei wird auch grosszügig vergessen, bzw. wegdiskutiert, dass es ja noch den Verkehr aus dem Kelleramt (Jonen, Lunkhofen) gibt, der ebenfalls durch das Weichbild von Ottenbach führt. Da gilt die im Moment die Devise «Abwarten»: Zu gegebener Zeit kann man dann eine Ergänzung der Umfahrung verlangen – so diese dann überhaupt gebaut sein wird. Wieso können oder sollen die Aargauer ihre selbst produzierten Verkehrsprobleme eigentlich nicht selber lösen? Affoltern ist nicht die einzige

Strassen-Anschlussmöglichkeit an die Autobahnen. Interessant wird sein, wie sich zwei der sechs Ämtler Kantonsräte im Zürcher Rathaus verhalten werden. Sie, geneigter Leser, erinnern sich bestimmt noch gut: Anlässlich der Kandidaten-Vorstellung für den Kantonsrat im Kasinosaal dieses Frühjahr, sprachen sich der Grünliberale sowie ein SVP-Kandidat (Kulturland-Verlust!) deutlich hörbar gegen die Umfahrung Ottenbach aus. Nur Stunden nach der erfolgreichen Wahl tönte es dann völlig anders: Man sei nun gescheiter geworden, bzw. man habe veraltete Pläne vor sich gesehen… Schauen wir endlich weiter! Wir werden sehen, welcher Kommissionsantrag in den Kantonsrat kommen wird. So oder anders: Er dürfte nur mit knapper Mehrheit und – im Fall der Zustimmung – wohl wenig überzeugend sein. Ein ähnliches Bild wird sich dann im Kantonsrat selber zeigen. Eine Zustimmung zum Umfahrungsprojekt dürfte die Zürcher Stimmbürgerschaft kaum zu überzeugen vermögen. Dann folgt eine Volksabstimmung. Dort funktioniert das in der jetzigen Diskussion wieder be-

zur Kantonschule Zofingen und natürlich auch eine weitere zusätzliche Stunde zurück nach Ottenbach. Tut er das? Wie sagte er so schön in einem Interview: «Richtig, ein Autobahnzubringer darf nicht durch ein Dorf führen. … Es braucht zwingend Verkehrshindernisse im Dorf selber, so dass die Durchfahrt unattraktiv wird.» Nur – wenn das alle Gemeinden tun würden, dauerte sein Arbeitsweg auch länger. Es ist halt so eine Sache mit der Glaubwürdigkeit von Personen und dem was sie sagen und leben. Und obwohl er seinen Lebensunterhalt im Kanton Aargau verdient, sollen die Merenschwander alle Lasten tragen. Natürlich hat das eine, nichts mit dem anderen zu tun. Oder? Hans Häusermann, Ottenbach

Zu Fuss gehen mühte Links-Rechts-Schema schon gar nicht mehr. Es sei bescheiden an die Volksabstimmungen der letzten Jahre zur Erhöhung der Verkehrsabgaben, zu den Verkehrsvorlagen Umfahrung Eglisau, Bahnübergang Landikon, Ausbau Hirzel und Pilgersteg erinnert, die samt und sonders deutlich abgelehnt worden sind.

«Geschenk» des Bundes noch rechtzeitig abholen und verbauen Wie will man da Ottenbach und das unterfahrene, ja getrennte, bzw. mit hohen Wänden der beidseitigen Einfahrtrampen entstellte, Bickwil «verkaufen»? In einem Kanton, in welchem Zehntausende von Einwohnern in hundert anderen Dörfern und Städten tagtäglich viel mehr Verkehr zu verkraften haben. Ah, da gibt es ja noch die 25 Mio. Franken, die der Bund zugesichert hat! Dieses «Geschenk» muss unbedingt noch rechtzeitig abgeholt und verbaut werden. Aber schauen wir vorläufig einmal weiter. Hans Rudolf Haegi, alt Kantonsrat, Affoltern

Helfen Sie uns schon mit CO2 sparen? Haben Sie bereits eine Liste, um ihre gesparten, das heisst nicht gefahrenen Autokilometer einzutragen? Wir möchten Sie daran erinnern, dass Sie besonders in der Ferienzeit viel fürs Klima tun können. Jetzt haben Sie endlich einmal Zeit! Lassen Sie das Auto stehen, gehen Sie dafür zu Fuss oder mit dem Velo. So vergeht ihre Zeit viel langsamer und ihre Ferien dauern so länger. Wann sind Sie das letzte Mal mit dem Fahrrad in den Wald gefahren um zu «bräteln»? Denken Sie an den «gesparten Kilometer»-Zettel (auf der Homepage der Primarschule www.psa.ch unter aktuell kann man diese herunter laden) den Sie bis Ende August an die Kleberklasse einschicken sollten! Ist er schon voll? Wir freuen uns, wenn wir nach den Sommerferien möglichst viele Zahlen schriftlich zusammen rechnen zu können. Sie helfen uns so auch, die schriftliche Addition auf eine sinnvolle Art zu lernen! Riccarda, Lisa, Simona


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BOA in der Blumen Schmitte: Das Optikergeschäft am Jonenbach wird umgebaut. > Seite 15

Selbstständige Physiotherapeuten arbeiten seit 13 Jahren für den gleichen Tarif. > Seite 16

Freitag, 29. Juli 2011

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Liedermacher Linard Bardill singt im Affoltemer Schwimmbad Stigeli. > Seite 17

Marianne Streuli und Markus Huber präsentieren ihre «Züri-Schoggi». (Bilder Martin Mullis)

Zweirad-Sieger Hauptiker Mike Zürcher gewinnt in Emmen sein erstes Supermoto-Rennen. > Seite 20

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«Husertaler Bande» In Kapitel zwei stellt Autorin Barbara Rotach die sieben Kinder der Bande vor. > Seite 21

Edle Stoffe aus dem Säuliamt: Eduard Waldesbühl, Finanzchef der Weisbrod-Zürrer AG.

Das Säuliamt in Süddeutschland Firmen aus dem Knonauer Amt sind bei der Bundesfeier in Stuttgart prominent vertreten Der Kanton Zürich ist Gast an der Bundesfeier des schweizerischen Generalkonsulates in Stuttgart. Beim Auftritt in Baden-Württemberg sind auch zwei Firmen aus dem Säuliamt mit Produkten vertreten. ................................................... von martin mullis Das Schweizerische Generalkonsulat in Baden-Württemberg hat den Kanton Zürich als Gastkanton zur Bundesfeier in Stuttgart eingeladen. Die Regierungspräsidentin Dr. Ursula GutWinterberger, Vizepräsident Markus Kägi und der Staatsschreiber Beat Husi

reisen mit weiteren Persönlichkeiten an die Bundesfeier in die Süddeutsche Metropole. Der Gastkanton bestreitet das Begleitprogramm und nutzt die Gelegenheit selbstverständlich auch als wirkungsvolle StandortförderungsPlattform. Der Kanton Zürich will sich als moderner Wirtschafts- und Bildungsstandort präsentieren und sich in Stuttgart von seiner besten Seite zeigen.

«Schoggi-Reliefs vom Kanton Zürich Im Vorfeld der Bundesfeier präsentiert sich der Kanton Zürich in einem Schaufenster der Grossbuchhandlung Wittwer mit gesponserten Spezialitäten von Zürcher Unternehmen. Beim

Gewinnspiel im Rahmen der «Schweizer Wochen» winken attraktive Preise. Am beliebten 1.-August-Empfang des Generalkonsulates sind auch zwei Firmen aus dem Säuliamt vertreten. Die Firma Weisbrod-Zürrer aus Hausen zeigt mit kostbaren Seidenfoulards und Krawatten den hohen Standard in der Produktion von edlen Bekleidungsstoffen. Die Bäckerei Huber aus Wettswil wiederum stellt für den Kanton Zürich kleine, jedoch ganz besondere Geschenke her. Gastgeber und prominente Gäste erhalten in Stuttgart, kunstvoll hergestellte Schokoladenreliefs des Kantons Zürich aus der Produktion der Wettswiler Bäckerei. Die süssen «Bhaltis» präsentieren mit der

Schweizer Schokolade das Land und mit der aussergewöhnlichen Form den Kanton ausgezeichnet. Sie sind übrigens in der Bäckerei Huber für Jedermann zu kaufen und eignen sich bestens als besonderes Mitbringsel.

Tradition und Innovation als Stärken Die Mitwirkung der Firmen aus dem Säuliamt beim Anlass in Stuttgart, dürfte auch neue wertvolle Beziehungen des nahen Auslands zu unserem Bezirk schaffen. Der Standortförderer des Knonauer Amtes, Charles Höhn, freut sich natürlich sehr, dass gerade zwei Unternehmen aus der Region vertreten sind. Dass einerseits mit der Firma Weisbrod ein mittelgrosses Un-

ternehmen und eine von nur noch zwei Seidenwebereien in der Schweiz dabei ist und auf der anderen Seite ein kleiner Gewerbebetrieb, nämlich die kreative Bäckerei-Konditorei Huber aus Wettswil, sei bemerkenswert betont er. Beide Firmen seien beste Beispiele für unsere besonderen Stärke, Tradition und Innovation. Mit sympathischen kleinen Geschenken lasse sich immer wieder eine gute Gesprächsatmosphäre schaffen. Dies sei eine zwar kleine aber nicht unwichtige Geste bei Ansiedlungsgesprächen, um Unternehmen zu animieren, sich in unserem Wirtschaftsraum anzusiedeln und damit Arbeitsplätze zu schaffen, weiss Charles Höhn.

aus gewerbesicht

Nur klare Köpfe garantieren Freiheit ................................................... von hans-ulrich bigler*

K

ommenden Montag ist es wieder soweit. Landauf und landab leuchten die Höhenfeuer und treten Festrednerinnen und Festredner hinter die fah- H.U. Bigler. nengeschmückten Podien und vor ihre Gemeinden. Und immer wieder wird die Rede sein von der Freiheit und der Gefahr, sie zu verlieren. Von Turbulenzen wird die Rede sein, von einem Euro auf Sinkflug, von eine Dollar in der Krise. Und allenthalben wird gewarnt, dass auch die Schweiz in diesen Strudel gezogen werden könnte. Doch lassen wir uns den Blick nicht vernebeln. Auch wenn gewisse Zeichen auf unruhigere Zeiten in Europa und der Welt hindeuten, wir in der Schweiz stehen gut da. Nicht nur, dass wir die Finanzkrise bestens überstanden haben, die Auftragsbücher unserer Schweizer Unternehmen sind heute randvoll wie zu den besten Zeiten. Das gilt für die Exportwirtschaft ebenso wie für die KMU, die ausschliesslich für den Binnenmarkt pro-

duzieren. Und bereits schallt auch wieder der Ruf Fachkräften durchs Land. Was aber nicht etwa heisst, dass alle Menschen in unserem Land beschäftigt seien. Die Arbeitslosigkeit ist zwar klein, aber sie darf uns in Zeiten des Wohlstandes nicht unbekümmert lassen. Im Gegenteil, wir müssen alles daran setzen, allen Menschen in unserem Land eine Arbeit zu geben, denn Arbeit ist mehr als Beschäftigung. Arbeit hat auch etwas mit dem Selbstwertgefühl zu tun. Und darauf haben alle Menschen ein Anrecht. Deshalb sind Weiterbildungsinitativen, wie sie der Bundesrat angekündigt hat, zu begrüssen und zu unterstützen. An der KMU-Wirtschaft soll es nicht mangeln. Vielleicht haben wir ein bisschen Glück gehabt. Vielleicht waren wir ein bisschen besser aufgestellt als andere Länder. Sicher hat uns die Unabhängigkeit davor bewahrt, in den Sog der Krise gezogen zu werden. Abgesehen davon gibt es auch andere Gründe, wieso die Schweiz derzeit so gut dasteht. Es ist eine Innenpolitik, die sich nicht vom liberalen Weg abbringen liess, jeglichen Interventionismus vermied und sich stattdessen auf langfristige Wachstumsimpulse konzentrierte. Zugegeben, das ging nicht ganz ohne Schmerzen. Aber das Resultat bestätigt die Politik. Die geringe Staatsverschuldung kommt heute unserer

Wirtschaft zugute, einer Wirtschaft, die nicht zuletzt dank den zwei schwierigen Jahren fitter geworden ist. Allerdings, die Schweiz ist sozusagen zum Opfer des eigenen Erfolgs geworden. Weil dies auch von aussen so gesehen wird, ist der Franken in kürzester Zeit gegenüber Euro und Dollar um rund einen Viertel gestiegen. Das hat auch seine negativen Seiten. Die Folgen für die Export-Wirtschaft, für den Tourismus und zum Teil auch für den Detailhandel sind besorgniserregend. Vier von fünf KMU im haben Margenprobleme. Und dauern diese Probleme an, könnten die Folgen dramatisch sein. Wenn trotz bester Auftragslage unter dem Strich nichts mehr rausschaut, dann muss gespart werden muss. Beim Sparen trifft es zumeist zuerst die Innovation und die Bildung. Das ist im Falle der Schweizer Wirtschaft besonderes verheerend, denn wenn wir nicht mehr in der Lage sind, unsere Produkte weiter zu entwickeln, werden andere uns den Rang ablaufen. Dennoch ist auch heute Augenmass verlangt. Und glücklicherweise hat der Bundesrat mit Besonnenheit auf die kritische Lage reagiert, wenn er im Moment auf Interventionen verzichtet. Ich bin aber überzeugt, dass Nichtstun die falsche Antwort wäre.

Die Politik muss genaustens untersuchen, wo unsinnige Regulierungen abgeschafft und unnötige Normen vereinfacht werden können, damit unsere Unternehmer produktiv arbeiten können statt Formulare auszufüllen. Und sollte es soweit kommen, dass es härtere Massnahmen braucht, Massnahmen wie längere Arbeitszeit bei gleichem Lohn oder eben Lohnkürzungen, dann müssen die einvernehmlich auf bewährte souialpartnerschaftliche Weise gefunden werden. Wenn es heute eines sicher nicht braucht, ist es Angstmacherei. Angst ist Zeiten wo Besonnenheit gefordert ist, der schlechteste Berater. Und Angstmacher sind die schlechtesten Helfer. Aber auch Schalmeienklänge sind fehl am Platz. So verführerisch Gauklergesänge klingen, so sehr ist ihnen zu misstrauen. Gefordert sind klare Köpfe, die fähig sind, auch in hektischen Zeiten besonnene Entscheide zu fällen. Nur sie können unserem Land die Freiheit garantieren, auf die wir auch in Zukunft bauen wollen, um in Wohlstand und Zufriedenheit leben zu können. Das gilt nicht bloss am 1. August, das gilt vor allem im kommenden Wahlherbst. *Hans-Ulrich Bigler ist Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv und wohnt in Affoltern

Robert Grab. (Bild zvg.)

Nach 41 Jahren in den Ruhestand 1970 trat Robert Grab in die Frego ein. Er hat den Aufbau der Faltstoren-Abteilung von Beginn weg miterlebt: Viele Produktionsabläufe und Modifikationen am Produkt selbst sind durch sein aktives Engagement entstanden. Tausende der bekannten Frego-Faltstoren gingen durch seine Hände. Robert Grabs Markenzeichen war ein immer blitzsauberer und ordentlicher Arbeitsplatz. Heute feiert er nun – nach 41 Jahren – seinen letzten Arbeitstag. Es ist alles andere als selbstverständlich, dass ein Mitarbeiter einer Firma über eine solch lange Zeit die Treue hält. Die Frego wünscht ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und viele schöne Stunden mit seiner Frau Margrit und der Familie. (pd.)


Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 31. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach, Pfr. Gustav Etter Fahrdienst Martha Fischer Tel. 044 761 03 55

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 31. Juli 2011 10.00 Gottesdienst «Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch», Predigt zu Lukas 17, 20–25 Pfarrer Gustav Etter Cordula Aeschbacher, Orgel Kollekte: Insieme Limmattal

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Samstag, 30. Juli 14.00 Gottesdienst zur Trauung von David Fischer und Gabriela Rieder, Pfr.Urs Boller Sonntag, 31. Juli 10.00 Gottesdienst Pfrn. Bettina Stephan Donnerstag, 4. August Seniorenwandergruppe: Grillparty anstelle von Wanderung Treffpunkt 11.30 beim VOLG

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Kirche Sonntag, 31. Juli 17.15 Musik und Wort: Lux aeterna – Improvisierte Musik und Kompositionen aus Alter und Neuer Zeit: AXIS-Duo, Beata Seemann, Klaus Holsten (Flöten, Cembalo, Klänge); Lesungen: Dorothea Wiehmann Giezendanner, Pfarrerin (Klosterkirche). Eintritt frei/Kollekte. Anschliessend Möglichkeit zum Imbiss (Anmeldung Tel. 044 764 88 10) Donnerstag, 4. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Christof Menzi

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 31. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Ottenbach, Pfr. G. Etter 9.30 Mitfahrgelegenheit beim Taxistand am Bahnhof Affoltern, bei der Kirche und vor dem Volg in Zwillikon

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 31. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Stallikon mit Pfr. Mark Bickel

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 31. Juli 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christoph Hürlimann

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 31. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach mit Pfarrer Gusti Etter Fahrdienst auf Anmeldung bei T. Rinderknecht (079 318 22 30) Amtswoche: Pfarrer Urs Boller Affoltern, Tel. 044 760 11 23

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag 31. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Ch. Hürlimann

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 31. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Maschwanden Pfarrerin Susanne Wey (Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.15 Uhr) Bundesfeier, 1. August 20.00 Glockenläuten für die Heimat Amtswoche: Pfarrer Andreas Fritz, Mettmenstetten

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 31. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Maschwanden Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Silvia Seipp Taufe von Sheyenne Neuberger

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 30. Juli 19.30 Neumondsingen Leitung Elsbeth Durrer Sonntag, 31. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Maschwanden Predigt Pfrn. Susanne Wey www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 31. Juli 9.30 Regional-Gottesdienst in Kappel Pfr. Christoph Hürlimann

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 31. Juli 10.00 Kirche Stallikon: Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Mark Bickel Text: 1. Korinther 12, 12–30

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 30. Juli 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 31. Juli 9.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Bonstetten

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 31. Juli 9.45 erlebt-Gottesdienst mit Dominik Stäuble «Gott wirbt um dein Herz» Kinderhüeti, Kids-Treff-Ferienprogramm Mittwoch, 3. August 14.15 Kleingruppe 60+ Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 31. Juli 9.30 Gottesdienst (Walter Bitzer) mit Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 31. Juli 9.30 Gottesdienst mit Kinder-Ferienprogramm Infos unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 31. Juli Sommerpause, kein Gottesdienst

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 31. Juli 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht

Sonntag, 31. Juli 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 2. August 19.30 Abendmesse

Neuapostolische Kirchen in der Region

Kath. Kirche Hausen a. A.

Affoltern a. A., Zeughausstrasse 3

Samstag, 30. Juli 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 31. Juli 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 31. Juli 9.30 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 31. Juli 10.30 Eucharistiefeier

Zu den Gottesdiensten sind uns Gäste immer herzlich willkommen in:

www.affoltern-am-albis.nak.ch 9.30 jeden Sonntag und 20.00 jeden Mittwoch

Mettmenstetten, Langacherstr. www.mettmenstetten.nak.ch 9.30 jeden Sonntag und 20.00 jeden Donnerstag Bonstetten, Schachenmatten 16 www.bonstetten.nak.ch 9.30 jeden Sonntag und 20.00 jeden Donnerstag

August-Programm 2011 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Spielen, Plaudern, Gespräche etc. 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 24./31. August 2011 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.45 Uhr Donnerstag, 4. August 2011 WANDERUNG: Via Gottardo 1 Eglisau–Bülach–Embrach Wanderzeit: ca. 3¾ Std. 7.50 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung im Restaurant Leitg./Anmeldung: Florian Püntener, 044 761 39 19 Dienstag, 9. August 2011 EXKURSION: Stadt Thun Stadtrundgang unter kundiger Führung; Mittagessen: Hotel Krone; anschliessend zweistündige Thunerseerundfahrt; nach Möglichkeit Gruppenbillett 7.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Esther Schneiter, 044 761 52 15 Donnerstag, 11. August 2011 SENIORENTREFF Alle Jahre wieder in Gobets Garten zum legendären Wurstessen 14 Uhr, Giessenstr. 11, Affoltern Anm.: Vreni Eugster 044 761 53 67 Donnerstag, 18. August 2011 BERGWANDERUNG Melchsee-Frutt–Jochpass– Trübsee; Wanderzeit: 5 Std. 6.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung: Picknick Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 84 43 Donnerstag, 18. August 2011 SPAZIERGRUPPE Fahrt auf die Rigi Mittagessen: Restaurant Rigi Kulm Rückreise über Vitznau; Staffelhöhe: Möglichkeit zum Wandern Vitznau–Luzern mit dem Schiff 9.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/evtl. Abmeldung: Heidy Suter, 044 761 52 10 Donnerstag, 25. August 2011 MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 16.–; An-/Abmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Organisation: Pro Senectute Voranzeige: 3. bis 10. September BERG-WANDERWOCHE im Appenzellerland Jetzt anmelden bei: Marcel Ineichen, 044 760 44 02 Infos: Walter H. Hess, 044 761 87 42


Gewerbe

Freitag, 29. Juli 2011

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Das Spital Affoltern durfte feiern Zehn erfolgreiche Lehrabschlüsse Zehn Lehrlinge haben während den letzten drei Jahren eine Ausbildung am Spital Affoltern absolviert. Diesen Frühling fanden die Lehrabschlussprüfungen statt. Alle zehn Personen setzten Ihrer Ausbildungszeit mit dem erfolgreichen Abschluss der Prüfungen die Krone auf. Mithilfe bei der Traubenernte. (Bild zvg.)

Traubenlese – wer hilft mit? Jugendliche ab 16 Jahren aus der Deutschschweiz sind eingeladen, bei der Traubenlese im Welschland mitzumachen. Der Einsatz dauert je nach Betriebsgrösse, Ernteertrag und Wetter fünf bis zehn Tage. Neben freier Unterkunft und Verpflegung erhalten die Helferinnen und Helfer ein Taschengeld von mindestens 50 Franken pro Tag sowie Rail Checks für die Hinund Rückreise. Der Erntebeginn ist dieses Jahr voraussichtlich bereits Ende August, Anfang September. Da der exakte Termin kurzfristig festgelegt wird, sollten die Teilnehmer, was das Datum betrifft, sehr flexibel sein. Interessierte Jugendliche können sich ab Ende Juli auf der Website www.agriviva.ch anmelden und eine Winzerfamilie reservieren. (pd.)

................................................... von liliane bürge Zehn erfolgreiche Abschlüsse – Dies war schon ein guter Grund, am vergangenen Mittwoch, 20. Juli, zu einem Fest einzuladen und den Fleiss und die Ausdauer der Lernenden zu würdigen. Eltern, Familie, Freunde, Vorgesetzte, Berufsbildner – alle waren sie gekommen, um zu gratulieren. So durfte Fredy Furrer, Direktor am Spital Affoltern, am Anlass gegen 60 Personen willkommen heissen. Einfach immer weitermachen und sich vom Lernvirus infizieren lassen; dies gab er den stolzen Lernenden mit auf den Weg.

Vier Lehrabgängerinnen bleiben Die Feier wurde umrahmt mit musikalischen und kreativen Unterhaltungsbeiträgen. Beim anschliessenden festlichen Apéro im Personalrestaurant wurde nochmals persönlich gratuliert, eifrig diskutiert und ausgetauscht, bevor dann die Feier ihren Abschluss fand.

Lehrabgänger im Spital Affoltern von links: Melanie Simeon (Köchin), Magdalena Berli (Fachfrau Hauswirtschaft), Raphaela Signer (FaGe), Alwina Duttweiler (FaGe), Deborah Heller (FaGe), Jonas Müller (FaGe), Sandro Spinner (Betriebspraktiker), Daniela Bachmann (Kauffrau), Dominique Beereuter (FaGe). Abwesend: Caduff Pascale (FaGe). (Bild zvg.) Zehn erfolgreiche Lehrabschlüsse dazu vier BMS-Abschlüsse und ein Gesamt-Notendurchschnitt, der über der

Note 5,0 liegt – das ist eine tolle Schlussbilanz. Auch freut sich das Spital Affoltern darüber, dass vier Lehrab-

gängerinnen ab August am Spital Affoltern weiterbeschäftigt werden können.

35 Jahre Feuerwerk in der Drogerie Rütimann Rabattwürfeln in Hausen Die Drogerie Rütimann feiert ihre 35. Feuerwerk-Saison und bedankt sich bis und mit am kommenden 1. August, 12 Uhr, mit einem Rabattwürfeln bei ihren Feuerwerkskunden. Nachlässe von bis zu 12% sind drin.

Manuela Arnold von der Blumen Schmitte (links) und Michèle Büchi, BOA, freuen sich auf Rosa Zeiten. (Bild zvg.)

Brillen zwischen Rosen und Nelken BOA geht fremd: «Wir sind auch ein Blumenladen» Vom 2. bis 13. August bedient das BOA-Team Kundinnen und Kunden in der «Blumen Schmitte». Das rosarote Schmuckstück an der Alten Dorfstrasse wird renoviert.

stein des Hauses ist auf das Jahr 1680 datiert. Das denkmalgeschützte rosa Optikergeschäft gehört somit zu den ältesten Häusern im Bezirkshauptort. Es darf weder verändert, umgebaut oder abgerissen werden.

«Klar, wir sind auch ein Blumenladen», sagt Optiker Jürg Büchi und schmunzelt. «Zumindest für die kommenden 14 Tage. Manuela Arnold, unsere sympathische Blumen-Nachbarin gewährt uns während der Umbauphase Gastrecht.» 25 Jahre sind es her, dass Jürg Büchi sein Optikergeschäft im putzigen Rieglhäuschen am Jonenbach einrichtete. Vor 441 Jahren, also 1570 wurde die einstige Schmiede erstmals erwähnt. Der noch erhaltene Grund-

Wer Rosa trägt, wird beschenkt Solche Schandtaten hat Jürg Büchi auch nicht vor. «Aber das Gebäude ist in die Jahre gekommen, eine Modernisierung ist unumgänglich. Bei dieser sanften Renovation lassen wir neue Böden verlegen, verändern die Anordnung der Räume im ersten Stock, modernisieren die elektrischen Anlagen sowie die Verkablung. Und schlussendlich hübschen wir das ganze Haus etwas auf.»

«Den perfekten BOA-Service stellen wir selbstverständlich auch am neuen Ort sicher», sagt Jürg Büchi. «Wir reparieren Brillengestelle, wechseln Bügel aus und ersetzen Gläser wie gewohnt – nämlich charmant und schnell. Und wir verkaufen auch Brillen. Neue Linsen anpassen und Sehtest durchführen können wir im Blumenladen nicht.» Jürg Büchi freut sich, wenn die Kundinnen und Kunden ihn und sein Team beim Fremdgehen unterstützen. Auch wer keine Brille kauft, erhält ein Lächeln und einen Drink an der RosaBar. Und wer gar etwas Rosafarbenes angezogen hat, erhält eine Überraschung – rosafarben natürlich. Typisch BOA. Typisch Büchi. (MS)

Seit 35 Jahren verkauft die Drogerie Rütimann Feuerwerk an Private, Firmen und Institutionen. «Zu Beginn kam vieles aus China», erinnert sich Walter Rütimann. «Da waren noch Holzkisten und Kartonschachteln mit Schriftzeichen aus fernen Ländern zu sehen.» Da früher die meisten Produkte auch nur auf Chinesisch angeschrieben waren, war ein privater Testlauf ratsam, damit man dem Kunden auch beschreiben konnte, was er oder sie zu erwarten hatte. «Zu dieser Zeit war die Qualität der fernöstlichen Feuerwerkskörper noch nicht so gut; aus diesem Grund haben wir nicht richtig abgebranntes Feuerwerk unserer Kundschaft schon immer zurückgenommen und ausgetauscht. An dem hat sich bis heute nichts verändert -die Sicherheit unserer Kunden geht klar vor»

Himmel zaubern. Natürlich steht neben dem umfangreichen Raketensortiment auch eine grosse Anzahl an leisem Feuerwerk im Regal. Vulkane in allen Farben und Formen begeistern Jung und Alt. Sollte der Kunde unschlüssig sein, kann er auf 35 Jahre Erfahrung bei Claudio und Walter Rütimann zählen – kompetente Beratung ist Trumpf. Die Auswahl ist auch gross, sind solche Kreationen von 20 bis 550 Franken an Lager. Kinder sollten immer nur in Begleitung von Erwachsenen Feuerwerk kaufen und abbrennen. Auch sei die Distanz zu Häusern und Bäumen zu beachten, speziell bei Raketen soll der Start aus einem fest im Boden verankertem Rohr erfolgen und die Windrichtung beachtet werden. «Diese Startrohre sind immer gratis dabei. damit das Bouquet erst in der Luft losgeht», erklärt Claudio Rütimann, Inhaber der Drogerie und selber leidenschaftlicher 1.-August-Feuerwerker.

Laut oder leise Dieses Jahr gross im Trend sind die Feuerwerks-Kreationen, die nacheinander ein tolles Bouquet nach dem anderen an den Walter (links) und Claudia Rütimann. (Bild zvg.)


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Vermischtes

Freitag, 29. Juli 2011

Die Physiotherapie im Notstand Vertragsloser Zustand mit den Krankenkassen seit dem 1. Juli 2011 Auch die selbstständig tätigen Physiotherapeutinnen und -therapeuten im Bezirk Affoltern leiden unter existenziellen Problemen. Sie arbeiten seit 13 Jahren für den gleichen Tarif. Die Verhandlungen mit der Tarifsuisse ag sind gescheitert. ................................................... von martin mullis Die Präsidentin des Regionalverbandes Physio Zürich-Glarus, Rhea Ganz, zeigt sich verärgert. Sie fühlt sich hoffnungslos unterbezahlt. Kein anderer Berufsstand arbeite seit 13 Jahren, trotz massiv gesteigerter Teuerung für den gleichen Lohn, führt sie aus. Der gleichbleibende Tarif, von der Tarifsuisse vorgeschrieben, sei völlig ungenügend und treibe die selbstständig arbeitenden Therapeuten in existenzielle Nöte. Intensive Verhandlungen in

den letzten eineinhalb Jahren hätten keine Ergebnisse gezeitigt. Die Tarifsuisse sei zu keinem Zeitpunkt bereit gewesen, die von physioswiss geforderte Anpassung der Tarife zu akzeptieren. Als Reaktion auf diese Haltung befinden sich die rund 5000 selbstständig arbeitenden Physiotherapeuten in der Schweiz in einem vertragslosen Zustand. Davon sind natürlich auch die etwas mehr als fünfzig Physiotherapeuten im Säuliamt betroffen. Zwischenzeitlich hätte auch die Berufsausbildung wesentlich geändert, weiss Rhea Ganz. Eine vierjährige Fachhochschule und ein Abschluss mit Bachelor werde für das Diplom verlangt.

Fehlende politische Lobby Rhea Ganz liebt ihren Beruf und betont, dass mit der Physiotherapie die Gesundheitskosten nachhaltig gesenkt werden können. Allein die meist sehr frühe Entlassung aus dem Spital sei vielfach mit

einer vorzüglichen Nachsorge durch Physiotherapie möglich und dazu weitaus kostengünstiger als im Krankenhaus mit spezieller Betreuung und Verpflegung. Auf den Grund der niedrigen Tarife angesprochen, glaubt die Therapeutin, dass einerseits die Physiotherapie ein typischer Frauenberuf sei und deshalb an einer generellen Unterbezahlung leide. Andererseits fehlen den Therapeuten in Bundesbern auch eine politische Lobby. Die Präsidentin des Regionalverbandes Zürich-Glarus, bezeichnet den vertragslosen Zustand als äusserst unbefriedigend. Sie hofft jetzt auf die weiteren Verhandlungen mit der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich. Wer den Berufsstand und die Tätigkeiten der Physiotherapeuten kennen lernen möchte, kann dies am 16. September 2011 tun. Auf dem Parkplatz beim Coop Affoltern steht an diesem Datum der Pysio-Bus. Das Thema der diesjährigen Bustour heisst «Rückengesundheit».

Physiotherapeutin mit Leib und Seele: Rhea Ganz in ihrer Praxis in Bonstetten. (Bild Martin Mullis)

Ämtler Bibliotheken im August Die Schulferien im Bezirk dauern vom Montag, 18. Juli, bis Samstag, 20. August. Projekt «Lesebank 2011»: Bis Mitte September sind rund 40 Bücherkisten in Badeanstalten und bei Ruhebänken an Spazierwegen im ganzen Bezirk verteilt und laden zum Schmökern, Lesen und Verweilen ein. Informationen zu den Standorten sind in der Regionalbibliothek und den Gemeindebibliotheken erhältlich.

Bibliothek Aeugst

Everdance richtet sich an die Generation 60plus. (Bild zvg.)

Ein Tanz für Bein, Herz und Hirn Everdance geht in die zweite Runde Tanzen ohne Partner – das neue Angebot von Pro Senectute Kanton Zürich – erfreut sich grosser Nachfrage. Zwischen Ende August und Anfang Oktober findet in Obfelden der nächste siebenteilige Everdance-Kurs für das Zielpublikum 60plus statt. Die Choreografien zu Evergreens aus den 1940er- bis 1970er-Jahren mit einfachen Schritten stärken Kreislauf und Koordinationsfähigkeit. Everdance richtet sich an die Generation 60plus und wird nach den Sommerferien weitergeführt.

202 Teilnehmende in der ersten Kursrunde Bereits haben über 200 Frauen und Männer an einem Everdance-Kurs in der ersten Kursperiode von Mai bis Juli teilgenommen. Das von der ehemaligen 10-Tanz-Schweizer-Meisterin Monika Bühlmann – im Auftrag von Pro Senectute Kanton Zürich – entwickelte Tanzkonzept erfreut sich grosser Beliebtheit. Everdance, das sind einfache Schrittfolgen des modernen Gesellschaftstanzes, wie beispielsweise Cha-Cha-Cha, Samba oder Walzer. Das Besondere an Everdance: Es braucht keine Tanzpartner und ist schnell gelernt. Gerade ältere Frauen tanzen

zwar gerne, doch oft fehlt ein passender Partner. Tanzen hat auch einen gesundheitlichen Nutzen. Es aktiviert unter anderem beide Gehirnhälften gleichzeitig, stärkt die Körperkondition und das allgemeine Wohlbefinden.

«Seit 40 Jahren nicht mehr getanzt» «Everdance ist ein voller Erfolg, und es ist ein Vergnügen, diese begeisterten, strahlenden Gesichter zu sehen. Das Bedürfnis zu tanzen ist sichtbar wieder aufgeflammt», erklärt eine der Kursleiterinnen. Die meisten Teilnehmenden sind zwischen 64 und 78 Jahre alt. Die 185 Frauen und 17 Männer, die Everdance für sich entdeckt haben, sind des Lobes voll. Ihnen gefällt besonders, dass sie Tänze auffrischen können, die sie seit vielen Jahren nicht mehr getanzt haben, neue Tanzschritte spielerisch lernen, sich ohne Leistungsdruck bewegen, nach einer Operation die Beweglichkeit wieder trainieren und viele wertvolle Kontakte knüpfen können. (pd.)

Während der Sommerferien jeweils am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Am 1. und 13. August bleibt die Bibliothek geschlossen.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 2. August, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Dienstag, 9. August, 10.30 bis 11 Uhr: Bibliothekseinführung. Rundgang und Information zur Regionalbibliothek, zum Angebot, der Benutzung und zur Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 24. August, 9 Uhr: Büchermorgen. Diskutiert wird über das Buch «Der Bauch des Ozeans» von Fatou Diome. Während der ganzen Sommerferien ist die Bibliothek täglich von Montag bis Samstag zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Bibliothek Bonstetten

Bibliothek Obfelden

Während der Sommerferien jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet.

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr, am Mittwoch von 14 bis 18 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr offen. Mittwoch, 31. August, 19.30 Uhr: Lesekreis. Diskussion über Max Frisch und sein Werk.

Bibliothek Hausen Während der Sommerferien jeweils am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Ottenbach Bibliothek Hedingen Während der Sommerferien jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Kappel Während der Sommerferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

bis 4. Oktober, dienstags, 16 bis 16.50 Uhr, 17 bis 17.50 Uhr oder 18 bis 18.50 Uhr. Anmeldung: Pro Senectute Kanton Zürich, Janine Metzler, Forchstrasse 145, 8032 Zürich, Telefon 058 451 51 31, sport@zh.prosenectute.ch, www.zh.pro-senectute.ch.

Bibliothek Rifferswil Während der Sommerferien jeweils am Dienstag von 9.30 bis 11 Uhr und 19 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Stallikon Bibliothek Knonau Während der Sommerferien jeweils am Dienstag von 9 bis 10 Uhr und von 18 bis 19.30 Uhr geöffnet.

Während der Sommerferien jeweils am Dienstagabend von 19 bis 20.30 Uhr geöffnet.

Bibliothek Wettswil Bibliothek Maschwanden Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Donnerstag, 11. August, von 18.30 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Mettmenstetten Während der Sommerferien jeweils am Montag und Freitag von 18 bis 20 Uhr geöffnet. Ausnahme: Freitag, 1. und 19. August, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Während der Sommerferien jeweils am Mittwoch von 15 bis 19 Uhr und am Donnerstag von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet. Mittwoch, 31. August, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Eltern mit Kindern von 9 bis 36 Monaten. Anmeldung nicht erforderlich. Vom 10. bis 21. August bleibt das Spielezimmer im Untergeschoss wegen Renovation geschlossen. (IS)

Sechs Bauernfamilien laden ein 1.-August-Brunch 2011: Schlemmen was das Herz begehrt Am 1. August öffnen Bauernhöfe ihre Türen. Im Säuliamt bieten sechs Bauernfamilien zwischen 9 und 13 Uhr ein reichhaltiges Frühstücksbuffet.

stammen aus der Region oder werden auf dem Hof der Gastgeberfamilie hergestellt. Damit es weder an Platz noch an Käse, Fleisch oder Eiern mangelt, ist eine Anmeldung bis 30. Juli direkt bei den Bauernfamilien erforderlich.

Everdance-Kurse mit Helen Spörri, Schulhaus Chilefeld, Singsaal, Dorfstrasse 65, Obfelden. 23. August

Während der Sommerferien jeweils am Donnerstag von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet.

moschtmueller@gmail.com, 25 Franken. Familie Andreas Frutiger und Claudia Engeler, Weihermattstrasse 10, Zwillikon, Telefon 044 761 75 38, andi.frutiger@datazug.ch, 26 Franken. Familie Käthi und Ernst Steinmann, Lerchenhof 338, Rifferswil, Telefon 044 764 16 18, aschi5@gmx.ch, 25 Franken.

Bereits zum 19. Mal bieten über 400 Bauernbetriebe aus allen Ecken der Schweiz zum Auftakt des Nationalfeiertags zwischen 9 und 13 Uhr ein reichhaltiges Buffet an. Es reicht von Rösti über Bratspeck bis hin zum Butterbrot mit Konfitüre. Die Leckereien

Familie Erika und Heini Nägeli, Dachlissen 2, Mat-

Brunch-Anbieter im Säuliamt:

tenhof, Mettmenstetten, Telefon 044 767 18 38,

Familie Dorli, Walter und Peter Weiss, Dachenmas

naegeli-mattenhof@bluewin.ch, 25 Franken.

48, Bonstetten, Telefon 044 700 02 25,

Familie Jean-Jacques und Maya Duperrex, Stöck-

dachenmas@pop.agri.ch, 26 Franken.

weid, Uttenberg, Knonau, Telefon 044 767 03 17,

Familie Hedi und Markus Müller-Mettler, Dorfstrasse

j.duperrex@stoeckweid.ch, 25 Franken.

56, Bonstetten, Telefon 044 700 04 12,

Infos: www.brunch.ch.


Veranstaltungen

Freitag, 29. Juli 2011

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agenda

Freitag, 29. Juli

«I singe vo der Sunne»

Rifferswil 08.00-19.00: Grösstes Rhododendren- und Azaleenparadies, schönster Farngarten in der Schweiz. Grandioses Froschkonzert auf den zahlreichen Teichen - ein Hit für Kinder. Öffnungszeiten: Täglich von 8-19 Uhr. Auskunft über Blütenstand: Telefon 044 764 11 19 oder www.selegermoor.ch. Seleger Moor.

Samstag, 30. Juli Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische und Tiroler Spezialitäten, Brot, Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Honig, Blumen uvm. Marktplatz.

Hausen am Albis 14.00: 1. Country Night Albis - American Food - Country Bar - LiveMusic. Pony-Show und Kinderprogramm. Ab 18 Uhr Live-Country mit «Züri Texas». Ab 22.30 Uhr DJ. Albispass.

Mettmenstetten 10.00-16.00: «Brocki» - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli (Rossau).

Uerzlikon 18.30: Uerzliker Waldfest mit Festwirtschaft und Bar. Unterhaltung mit dem Musikverein Hausen und der Band Bumerang. Uerzliker Wald.

Sonntag, 31. Juli Affoltern am Albis 17.00: Warm-up-Party mit DJ Line up. Bar Lounge «Spyre». Zürichstrasse 78.

Hedingen 20.30: 1.-August-Feier. Auftakt durch den Musikverein Hedingen. Ansprache von Moritz Spillmann, Kantonsrat SP, Ottenbach. Fackelzug der Turner und Lampionumzug. Festwirtschaft ab 18.00 Uhr. 18.30 und 22.00 Uhr: «Marc & The Boiled Crawfish. Weiherwiese.

Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche mit dem Axis-Duo. Lux aeterna - improvisierte Musik und Kompositionen aus Alter und Neuer Zeit. Lesungen: Dorothea Wiehmann, Pfarrerin. Anschliessend Imbiss. Reservierung unter Telefon 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 16.30: 1.-August-Feier mit Festwirtschaft und Grill. Ansprache: Gemeindepräsident Thomas Ammann. Unterhaltung mit dem Musikverein und der Ländlerkapelle Leo Kälin. Um 21 bis 23 Uhrr: Swissrock-Band Willy Tell. Badi Obfelden.

Maschwanden 19.00: 1.-August-Feier in der Scheune von Jakob Frei. Mit Festwirtschaft. Um 21 Uhr traditioneller Lampionumzug. In der Chlopfi.

Montag, 1. August Aeugst am Albis 17.30: 1.-August-Feier. 20.00 Uhr Begrüssung durch dem Gemeindepräsidenten Ruedi Müller. Platzkonzert der Harmonie Affoltern. Höhenfeuer und gemütliches Beisammensein. Auf dem Bolet.

Affoltern am Albis 10.30: 1.-August-Feier. Festansprache: Margrit Meuter-Rehm, Vizepräsidentin Bezirksgericht Affoltern.

Linard Bardill musiziert im Affoltemer Schwimmbad Stigeli Linard Bardill, der bekannte Bündner Liedermacher, singt und schreibt in Schweizerdeutsch, Deutsch und Rätoromanisch für Kinder und Erwachsene. Für seine Arbeiten hat der Bündner unter anderem den Deutschen Kleinkunstpreis, den Salzburger Stier, den Förderpreis der Stadt Zürich sowie den Anerkennungspreis des Kantons Graubünden erhalten. Insbesondere im Bereich der Kindermusik ist er national eine bekannte Grösse, man denke dabei nur an die weitherum beliebten Lilibiggs-Kinderkonzerte, an denen er schon öfter auftrat. Der Gesundheitsabteilung Affoltern ist es gelungen, den national und international bekannten Künstler nach Affoltern zu holen. Mit seinem Auftritt am Sonntag, 7. August, um 14 Uhr, im Schwimmbad Stigeli, wird er mit Sicherheit auch Kinder und Erwachsene aus Affoltern und Umgebung begeistern.

Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Unikat - Duplikat». Mike Stillhard zeigt mit einer Edition der besonderen Art wie 16 Kunstschaffende - ohne thematische und inhaltliche Weisung - exklusive Werke kreieren.. Die Ausstellung dauert bis 3. September. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 811.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. www.aeugst-albis.ch/ kommbox.

Aeugstertal Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: «Personentransportmittel» der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Autos, Flugzeuge, Helis und Autobusse. Die Ausstellung dauert bis 6. November. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Affoltern am Albis Coopark, Büelstrasse 15: Antiquitäten und Tannenholzmöbel. Fr/Sa, während den Öffnungszeiten. Refugium, Betpurstrasse 14: Lidia Jurgowiak, Aquarelle und Acryl. Die Ausstellung dauert bis 20. August. Öffnungszeiten: Do/Fr, 13-19 Uhr, Sa, 9-16 Uhr.

Die Figuren haben inzwischen Kultstatus Zusammen mit seinem Partner Bruno Brandenberger wird Bardill sein zum Sommer passendes Programm «I singe vo der Sunne» vorstellen. Die Figuren aus dem blauen Wunderland, Doppelhase und Brummbär Beltrametti haben inzwischen Kultstatus; Familien und halbe Schulklassen sprechen im Doppelhasen-Stil und Linard Bardill hat mehr als einen Heiratsantrag an den Doppelhasen weiterleiten müssen. Nun, geheiratet wird diesmal nicht im blauen Wunderland, aber Familie Beltrametti hat Nachwuchs bekommen. Mutz, der kleine Bärenbub stellt einiges an und Götti Doppelhase hat alle Hände voll zu tun. Wie Doppelhase Götti wird und welche Klippen da mit einer weissen Maus zu nehmen sind, davon singen und erzählen Linard Bardill (Stimme und Gitarre) und Bruno Brandenberger (Kontrabass) einmal poetisch, einmal verrückt, einmal laut, einmal leise, auf jeden Fall immer «vo der Sunne» und mitsingleicht für alle Kinder von 0 bis 100 Jahren. Zusammen mit Kindern, Enkelkindern, Nachbarskindern und anderen Kindern sollte man sich diese fantastische Sommerveranstaltung nicht ent-

Ausstellungen

Schweiz wohin? Die SVP Wettswil lädt zur Podiumsveranstaltung mit den beiden Nationalräten Ulrich Schlüer und Hans Kaufmann.

Linard Bardill, der bekannte Bündner Liedermacher, kommt mit seinem zum Sommer passenden Programm «I singe vo der Sunne» nach Affoltern. (Bild zvg.) gehen lassen. Tickets gibt es entweder an der Schwimmbadkasse Stigeli oder auf dem Einwohneramt am Marktplatz 1. Bei schlechter Witterung findet die Veranstaltung gleichentags um 14 Uhr im Kasinosaal statt; bei unsicherer Witterung gibt Tel. 079 284 60 24

am Sonntag, 7. August, ab 10 Uhr Auskunft über den Durchführungsort. Linard Bardill, «I singe vo der Sunne», 7. August 2011, 14.00 Uhr, Schwimmbad Stigeli oder Kasinosaal. Eintrittspreise: Kinder/Jugendliche bis 18 Jahre 10 (im Vorverkauf 8) Franken, Erwachsene: 15 (im Vorverkauf 13) Franken.

Schweiz wohin? Auf diese Frage antworten anlässlich der Podiumsveranstaltung vom 31. August ab 20 Uhr im Singsaal des Primarschulhauses Mettlen in Wettswil zwei Top-Referenten: Das Referat von Nationalrat Ulrich Schlüer (u.a. Chefredaktor «Schweizerzeit») trägt den Titel «Die Selbstbestimmung der Schweiz – gefährdet wie selten zuvor». Und der Ämtler Nationalrat Hans Kaufmann gibt seine Überlegungen zum Thema «Zum Glück sind wir kein EU-Mitglied» bekannt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Im Anschluss an die Referate bietet sich Gelegenheit, bei einem Drink zu verweilen und weiter über das Gehörte zu diskutieren.

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Festwirtschaft und musikalische Unterhaltung. Marktplatz.

Bonstetten 09.00: 1.-August-Feier mit Brunch. Festbeginn um 20.00 Uhr. Ansprache: Dr. Ulrich Schlüer, Nationalrat SVP und Chefredaktor «Schweizerzeit». Unterhaltung mit Claudio de Bartolo. Bauernhof Walter Weiss. Dachenmasstrasse.

Hausen am Albis 19.00: 1.-August-Feier. Ansprache Christoph Tandler, Gemeinderat Hausen um 20.15 Uhr. Mit Festwirtschaft. Musik mit der Gruppe Folka. Von 19-21 Uhr Kinderprogramm mit dem Clown Mareng. Strandbad Türlersee.

Kappel am Albis 19.00: 1.-August-Feier mit Festbetrieb und Unterhaltung. 20 Uhr Ansprache von Gemeinderat Hans Arnold. Beim oder im Gemeindesaal.

Knonau 19.15: 1.-August-Feier mit Festwirtschaft. Ansprache: Gemeinderätin Marianne Mühl. Konzert und Tanz mit Ed’s Blasmusikanten aus Affoltern. Bei schlechtem Wetter im Stampfli-Saal. Auf dem Bolet.

Mettmenstetten 19.30: 1.-August-Feier mit Festwirtschaft. Ansprache von René Kälin, Gemeindepräsident Mettmenstetten. Festplatz Paradies.

Ottenbach 11.00: 1.-August-Feier mit Festwirtschaft. Plausch-Schlauchboot-Rennen ab 14.00 Uhr. 19 Uhr Ansprache von Kurt Weber, Gemeindepräsident. Anschliessend Tanz mit «Harrys Einmannband». Pontonierhaus an der Reuss.

Stallikon 18.00: 1.-August-Feier mit Festwirtschaft. Platzkonzert der Musikgesellschaft Stallikon. 21 Uhr Ansprache von Annette Hug, Autorin. Um ca. 21.30 Uhr Lampionumzug zum Höhenfeuer auf dem «Weidhoger». Festplatz.

1.-August-Feuer und Feuerwerk. Rütirain (Festplatz).

Dienstag, 2. August Affoltern am Albis 09.30-11.30: Frühstückstreffen für die Grossen. Für Mütter mit ihren Babys ab 6 Monate bis ca. 12 Monate. Anmeldung: Tel. 079 631 38 41. Mit Ursula Schürch, Hebamme. Gemeinschaftspraxis ewes. Untere Bahnhofstrasse 16.

Bonstetten 12.45: Leichte Wanderung um und auf dem Aegerisee. Wanderzeit ca. 1 bis 1½ Std. Anmeldung und Auskunft: Werner Bühlmann, Telefon 044 700 01 92 und Edith Koch, Telefon 044 700 02 93. Bahnhof (Treffpunkt).

Donnerstag, 4. August

kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h Sa/So ab 12 h

SEEHOF1 041726 10 01 ZUG

Am 1. August bleiben die Zuger Kinos geschlossen 8. Woche Ausser Mo tägl. 17.30 h RIEN A DECLARER F/d, ab 12 J. Von und mit Danny Boon, mit Benoît Poelvoorde. Premiere/Nachtvorstellung! Fr/Sa 23 h INSIDIOUS D. gespr. Von James Wan, mit Patrick Wilson uva. CH-Premiere/3D-Projektion/ Nachm. red.Eintrittspr. Do/So 20.30 h (3D - E/d/f) Fr/Sa/Di/Mi 20.30 h (3D - D) Sa/So auch 14.30 (3D - D), Do/Fr/Mo/Di/Mi falls kein «Badiwetter» auch 14.30 h (3D - D) CARS 2 (3D) ab 6 J. 2D-Version im Kino Lux

SEEHOF2 0417261001 ZUG

Am 1. August bleiben die Zuger Kinos geschlossen 7. Woche! 3D-Projektion/Red. Eintrittspr. So 14.30 h Fr/Mo/Mi falls kein «Badiwetter» 14.30 h KUNG-FU PANDA 2 (3D) D gespr., ab 6 J. 4. Woche! Sa 14.30 h Do/Di falls kein «Badiwetter» 14.30 h DER ZOOWÄRTER D gespr., ab 6 J. Von Frank Coraci, mit Kevin James uva. 2. Woche! Do 17.30 h (D) Fr 17.30 + 22.24 h (D) Sa 20.15 h (E/d/f), So/Di/Mi 17.30 h (D) BRIDESMAIDS (BRAUTALARM) ab 12 J. Von Paul Feig, mit Kristen Wiig uva. CH-Premiere/3D-Projektion! Do/Fr 20.15 h (D) Sa 17 h (D), 22.45 h (E/d/f), So/Di/Mi 20.15 h (D) GREEN LANTERN (3D) Ab 12 J.

GOTTHARD 041726 10 02 ZUG

Am 1. August bleiben die Zuger Kinos geschlossen 3. Woche! Sa/So 14.30 h D, ab 12 J.

Zwillikon 19.30: 1.-August-Feier. Lampionumzug: 20.30 Uhr ab Volg. Grosses

Ottenbach 9.49: Mit dem Postauto nach Affoltern. Mit der S15 bis Stadelhofen. Weiter mit der Forchbahn bis Rehalp. Wanderung auf dem Panoramaweg Richtung Rumensee. Picknick im Wald (gedeckter Sitzplatz). Zurück mit Bus, Zug und Postauto. Postautohaltestelle (Treffpunkt.

Von David Yates 5. Woche!

Sa/So 17.30 h E/d/f, ab 12 J. Von und mit Tom Hanks, mit Julia Roberts uva. CH-Premiere! Ausser Mo tägl. 20.15 h, E/d/f

LARRY CROWNE

Wettswil 10.00: 1.-August-Feier mit Brunch. Unterhaltungmit den «Ohrestüber»-Musikanten aus Obfelden. Bei schlechter Witterung findet der Anlass in der Turnhalle statt. Schulhaus Mettlen.

HARRY POTTER 7 – TEIL 2 (2D)

BEGINNERS Von Mike Mills, mit Ewan McGregor uva.

LUX 041726 10 03 BAAR

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h Am 1. August bleiben die Zuger Kinos geschlossen Sa/So 14.30 h CH-Premiere/Red.Eintrittspr. Do/Fr/Mo/Di/Mi falls kein «Badiwetter» auch 14.30 h CARS 2 (2D) D gespr., ab 6 J. 3D-Version im Kino Seehof 3. Woche! 3D-Projektion! Do/Fr/Sa/So 20.15 h (D) Di/Mi 20.15 (E/d/f) Sa/So auch 17.15 h (D) Do/Fr/Mo/Di/Mi falls kein «Badiwetter» auch 17.15 h (D) ab 12 J

HARRY POTTER 7 – TEIL 2 (3D) Von David Yates


So feiern die Ämtler Gemeinden Schlauchbootrennen und Lampion-Umzüge, Artistik und Musik – das 1.-August-Programm der Ämtler Gemeinden kann sich auch dieses Jahr sehen lassen. Wie Obfelden und Hedingen feiert auch Maschwanden in den Nationalfeiertag hinein. In Hausen sind es Fackeln, in Bonstetten, Hedingen, Maschwanden, Stallikon und Zwillikon Lampions, die wie eine Lichterkette durchs nächtliche Säuliamt ziehen werden. Vielerorts werden dann auch Höhenfeuer entzündet, etwa in Kappel, Knonau und Aeugst. Dort erhält auf dem Bolet sogar jedes Kind eine Wurst zum selber braten.

Brunches auf sechs Ämtler Bauernhöfen Musik gibt es fast an jeder Feier zu hören. In Obfelden etwa sorgt die Swissrock-Band Willy Tell für Stimmung, in Wettswil tun dies die «Ohrestüber» aus Obfelden. Nach dem obligaten Schlauchbootrennen – sofern die Reuss dies heuer wieder zulässt – spielt in Ottenbach am Abend «Harrys Einmannband» zum Tanz auf, während in Mettmenstetten das Jodelchörli Berner Heimatverein zu hören sein wird. Längst mehr als ein Geheimtipp sind die Brunches auf Ämtler Bauernhöfen am Nationalfeier-Vormittag (www.brunch.ch). Auch dieses Jahr laden wieder sechs Familien nach Bonstetten, Zwillikon, Rifferswil, Dachlissen, und Uttenberg.


Einladung zur 1.-August-Feier Aeugst am Albis Alle Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde sind zusammen mit ihren Freunden und Bekannten zur Aeugster 1.-August-Feier herzlich eingeladen. Wir treffen uns am Montag, 1. August, auf dem Bolet (beim Schßtzenhaus). Programm: 17.30 Uhr ErÜffnung der Festwirtschaft 20.00 Uhr Läuten der Kirchenglocken Platzkonzert der Harmonie Affoltern a. A. (nur bei schÜner Witterung) Begrßssung durch den Gemeindepräsidenten Ruedi Mßller

Kappel am Albis

Einige Gedanken zum 1. August von Thomas Voegeli, Aeugst am Albis

beim oder im Gemeindesaal

HÜhenfeuer Gemßtliches Beisammensein Jedes Kind erhält eine Wurst zum Selberbraten und ein Glas Most. Die Festwirtschaft wird von den Mitgliedern der Schßtzengesellschaft Aeugst am Albis gefßhrt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Schßtzengesellschaft Aeugst am Albis / Gemeinderat Aeugst am Albis Das Abbrennen von Feuerwerk hat mit grÜsster Sorgfalt und nur am speziell dafßr vorgesehenen Ort zu erfolgen. Besten Dank!

Der FeldschĂźtzenverein organisiert im Auftrag der Gemeinde die Bundesfeier 2011 in gewohntem Rahmen

Ab 19 Uhr Festbetrieb mit Unterhaltung 20 Uhr ofďŹ zielle Feier der Gemeinde Kappel am Albis Ansprache von Hans Arnold, Gemeinderat Anschliessend gemĂźtliches Beisammensein. %SGIBTEIN&EUER ABERKEIN'EMEINDE &EUERWERK"ITTEDENKEN3IEDARAN DASSDAS Abbrennen von Feuerwerk Ăźber bewohnten Siedlungsgebieten auch am 1. August verboten ist. Wir danken fĂźr Ihr Verständnis. Sie sind herzlich eingeladen, die Bundesfeier gemeinsam zu verbringen. Wir wĂźnschen Ihnen schon jetzt einen vergnĂźglichen 1. August 2011.

Gemeinde Bonstetten Ab 9.00 Uhr Brunch auf dem Bauernhof der Familie Weiss, Dachenmas und Familie MĂźller, Dorfstrasse 56. Ab 18 Uhr Festwirtschaft, gefĂźhrt von der Hotelfachschule Belvoirpark. Beginn der Feier: 20.00 Uhr Programm:s5MRAHMUNGDER&EIERDURCHDEN-USIKVEREIN"ONSTETTENUNTER DER,EITUNGVON7"RAWANDs !UGUST !NSPRACHEVON$R5LRICH3CHLĂ ER .ATIONALRAT360UND#HEFREDAKTORi3CHWEIZERZEITws3CHWEIZERPSALMs !BSCHLUSSMITDEM-USIKVEREIN"ONSTETTENs,AMPIONUMZUGDER+INDERMIT ANSCHLIESSENDER6ERTEILUNGDER7EGGENs&EUERWERKs !UGUST &EUER FĂźr tolle Stimmung sorgt nach der ofďŹ ziellen Feier Claudio de Bartolo. Der Gemeinderat Bonstetten freut sich auf viele Festbesucher und wĂźnscht gute Unterhaltung.

Ottenbach

KNONAU

Sie und Ihre Gäste sind herzlich eingeladen zur 1.-August-Feier und das anschliessende Fest auf dem Hof der Familie Dorli und Walter Weiss, Dachenmasstrasse.

1.-August-Feier auf dem Bolet "EI3CHLECHTWETTERIMi3TAMPmIw 3AAL ab 19.15 Uhr 20.00 Uhr 21.15 Uhr 22.00 Uhr

Festwirtschaft Konzert und Tanz mit ÂŤEdi‘s BlasmusikantenÂť aus Affoltern Bundesfeier-Ansprache von Gemeinderätin Marianne MĂźhl Männerriegen-Pyramiden / HĂśhenfeuer / Tanz

Die Veranstalter freuen sich auf eine grosse Beteiligung!

1.-August-Feier an der Reuss 11.00 Uhr

Start Festwirtschaft, mit Fischknusperli und Grilladen 14.00 Uhr Plausch-Schlauchboot-Rennen fßr alle Siegerpreise zu Gewinnen! Schlauchboot und Schwimmweste werden zur Verfßgung gestellt. 19.00 Uhr Feier Referent: Kurt Weber, Gemeindepräsident ab 20.00 Uhr Tanzmusik: Harrys Einmannband

Wettswil a. A.

Maschwanden

Der Gemeinderat und der organisierende Turnverein laden wiederum ganz herzlich zu einem gemĂźtlichen Brunch ein.

Am Sonntag, 31. Juli 2011, ab 19.00 Uhr, ďŹ ndet in der ChlopďŹ (Scheune Fam. Jakob Frei) im Unterdorf die Bundesfeier statt (bei jeder Witterung).

FĂźr Unterhaltung, Getränke und Verpegung wird gesorgt. Der traditionelle Kinder-Lampionumzug wird um zirka 21.00 Uhr stattďŹ nden.

Wo:

Areal des Schulhauses ÂŤMettlenÂť (bei schlechter Witterung ďŹ ndet der Anlass in der Turnhalle statt)

Wann:

10.00 bis 14.00 Uhr. Reichhaltiger Brunch bis 13.00 Uhr, durchgehend Feines vom Grill FĂźr Unterhaltung sorgen die ÂŤOhrestĂźberMusikantenÂť aus Obfelden

Wir freuen uns auf einen gemĂźtlichen, geselligen Abend in Maschwanden.

Es freuen sich auf Ihren Besuch: Gemeinderat und Turnverein

Der Velo-Club-Maschwanden

Mettmenstetten Bundesfeier auf dem Festplatz Paradies 19.30 Uhr 19.45 Uhr 20.00 Uhr

Festbeginn Glockengeläute Ansprache von RenÊ Kälin, Gemeindepräsident Mettmenstetten

Wie gewohnt fĂźhrt der Turnverein Mettmenstetten die Festwirtschaft. Die Feier wird vom JodelchĂśrli Berner-Heimatverein begleitet. Der Anlass ďŹ ndet bei jeder Witterung statt – ein kleines Festzelt ist vorhanden. VerschĂśnerungsverein und Turnverein Mettmenstetten

GEMEINDE STALLIKON Festplatz Dorfstrasse / Pfarrhausplatz 18.00 Uhr

ErĂśffnung Festwirtschaft auf der Dorfstrasse

19.30 Uhr

GemeinderatsapĂŠro mit anschliessendem Platzkonzert der Musikgesellschaft Stallikon

21.00 Uhr

Feierstunde auf dem Pfarrhausplatz; Ansprache von Annette Hug, Autorin

ca. 21.30 Uhr Lampionumzug zum HĂśhenfeuer auf dem ÂŤWeidhogerÂť mit 1.-August-Weggen fĂźr Kinder Strassenfest auf der Dorfstrasse bis 02.00 Uhr


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Sport

Freitag, 29. Juli 2011

Als Trainingsrennen gedacht - als Sieger zu Ende gefahren Hauptiker Mike Zürcher gewinnt in Emmen sein erstes Supermoto-Rennen Am Wochenende bestritt Mike Zürcher erst das zweite Supermoto-Rennen der Fédération Motocycliste Suisse. Beim ersten Start im Vorjahr hatte er einen schweren Sturz. Entsprechend gedämpft waren seine Erwartungen. Doch dann kam alles anders. Mike Zürcher wird das erste Rennen in seiner noch jungen Supermoto-Karriere wohl Zeit seines Lebens nicht vergessen. Noch keine 18 Jahre alt, wagte er sich letztes Jahr in Frauenfeld erstmals an den Start. Es war ein hart umkämpfter Lauf der Fédération Motocycliste Suisse, FMS. Zürcher kam nicht weit. Schon im ersten Lauf stürzte er so unglücklich, dass er sich einen Trümmerbruch im rechten Handgelenk zuzog, der operativ wiederhergestellt werden musste. Für den Forstwart-Lehrling folgten ungewisse Wochen der Rekonvaleszenz, in der er sich schwor, keine Rennen der FMS mehr zu bestreiten. Er fokussierte diese Saison auf die etwas zahmere SAMMeisterschaft, in der er bisher den dritten Platz im Zwischenklassement souverän behauptet. Motiviert von den auf Anhieb guten Resultaten in der SAM-Meisterschaft reizte ihn das FMS-Rennen letz-

Mike Zürcher (Mitte) vom Hausemer Motopirat-Team feierte am Sonntag in Emmen seinen ersten Sieg als Supermoto-Fahrer. (Bild ezü.) tes Wochenende in Emmen aber doch. Bewusst versuchte er sich jedoch vorzunehmen, denn Wettkampf nur als Trainingsrennen zu sehen. Das Terrain auf dem Militärflugplatz war anspruchsvoll, was Zürcher liegt, das wechselhafte Wetter sowieso und die internationale Besetzung fiel bezüg-

lich prominenter Namen aus dem umliegenden Ausland auch nicht ab.

Der erste Laufsieg Das übt auf einen jungen MotorradRennfahrer natürlich einen ganz besonderen Reiz aus. Mit einer Tagesli-

zenz stand er am Start und versuchte weiterhin seine Erwartungen zu drosseln. Wegen starker Regenfälle wurde der gesamte, überaus anspruchsvolle Offroadteil für das Zeittraining am Samstag geschlossen, was Zürcher bedauerte. Er platzierte sich im Qualifying im fünften Rang. «Für meine Verhältnisse gut», frohlockte der Oberämtler bescheiden. Dies bedeute die zweite Startreihe. Insgeheim hatte er bereits Blut geleckt. Er spürte, dass mehr drin liegt, gab sich aber noch immer äusserlich cool. Da bei der FMS nur zwei Läufe über je zwölf Minuten plus eine Runde gefahren werden (in der SAM-Meisterschaft sind es jeweils drei Durchgänge), ist Konzentration doppelt wichtig – vor allem beim Start. Dieser gelang Zürcher im ersten Lauf ausgezeichnet. Obwohl aus der zweiten Startreihe losgefahren, schoss er auf die dritte Position vor. Damit nicht genug: Schon in der ersten Runde konnte Zürcher zum Führenden Alexander de Monte aus Deutschland aufschliessen, dem er in der SAMMeisterschaft jeweils unterlag. De Monte liess sich vom Pressing des Schweizers, der gelassen hinterher fuhr, tatsächlich nervös machen. Nach einer Weile wagte Zürcher den Versuch und überholte de Monte im Offroadteil. Dieser fuhr aber offenbar selber an seinem Limit, denn er konnte

dem jungen Hauptiker in diesem Lauf nicht die Stirn bieten. Mit acht Sekunden Vorsprung preschte Zürcher als Sieger ins Ziel. «Problemlos», ergänzte der 18-Jährige euphorisch. Der erste Laufsieg in seiner jungen Rennfahrerkarriere war Realität. Inzwischen setzten weitere Wetterkapriolen ein, die die Reifenwahl zur Lotterie machten.

Plötzlich taktisch und auf Sicherheit bedacht Der Start zum zweiten Lauf gelang Zürcher nur mittelmässig, er fand sich auf der sechsten Position fahrend wider. Danach drehte er aber wieder auf und überholte Fahrer um Fahrer. Der anfangs gesperrte Offroad-Teil der Rundstrecke lag ihm dabei besonders gut. Dort zog er in der vierten und fünften Runde an zwei weiteren Fahrern vorbei. Was nun folgte, überraschte selbst alte Hasen. Denn Zürcher fuhr plötzlich taktisch und auf Sicherheit bedacht. «Ich wollte nichts mehr riskieren und blieb auf dem dritten Rang», erklärte er später mit verschmitztem Grinsen. Er wusste, dass ihm der Tagessieg nicht mehr zu nehmen war. Der erste in seiner Supermoto-Karriere. Ausgerechnet in der Rennserie, in der er seinen bisher grössten sportlichen Rückschlag erleben musste! (map./ezü.)

Nicht mehr in Form

Als Neuling bei den Schnellsten

Ernüchternde WM für Petra Klingler

Rotax Junior: Giuliano Cucciolillo startet in erster Saison durch

Petra Klingler hat bereits das nächste Ziel vor Augen. (Bild David Schweizer)

Die Ränge 29 im Bouldern und 20 im Speed – an der Weltmeisterschaft der Sportkletterer in Arco, Italien, lief es Petra Klingler nicht so, wie sie es sich erhofft hatte. War sie doch zuvor in beiden Disziplinen regelmässig in die Weltspitze geklettert. Die Tatsache, dass die Bonstetterin eine Woche vor der WM ihre ersten Maturfächer abschloss und deshalb im Monat zuvor nicht mehr so intensiv trainieren konnte, relativiert das Ergebnis allerdings etwas. «Im Speed ist es eigentlich recht gut herausgekommen», so Petra Klingler. Weniger zufrieden ist sie mit ihrem Abschneiden im Boulder-Wettbewerb. Dort hatte der amtierenden Schweizer Meisterin nebst dem Selbstvertrauen auch die Tagesform gefehlt. Als ob dies nicht genug wäre, machten ihr die heissen Temperaturen in Arco zu schaffen. Das nächste grosse Ziel für Petra Klingler ist nun die Weltmeisterschaft 2012 in Paris. Bis dahin will sich die junge Bonstetterin im Weltcup ganz vorne etablieren. (tst.)

40 Jahre Schwingen auf der Albispasshöhe Dem Sieger winkt wieder ein Lebendpreis Zum 40. Mal kommt am 1. August der Albisschwinget zur Austragung. Rund 60 Schwinger werden ab 11.30 Uhr ins Sägemehl steigen. Auch in diesem Jahr winkt dem Sieger wiederum ein Lebendpreis. Das OK unter der neuen Leitung von Christian Bossert, Wädenswil, darf einen Muni bereitstellen. Sein Name ist Haro. Er wird am Abend durch seine drei Spender dem Sieger übergeben. Wie in den vergangenen Jahren geht es nicht nur im Sägemehl zur Sa-

che. Am Sonntagabend kann bei Ländlermusik das Tanzbein geschwungen werden. Neu findet in diesem Jahr zum ersten Mal eine Contry Night statt. Dieser Anlass beginnt am Samstagnachmittag mit Ponyreiten, Streichelzoo und einer Westernriding Show. Ab 18 Uhr ist dann der Live-Auftritt der bekannten Country-Band Züri Texas und DJ Daniel Hotz. Es lohnt sich also gleich dreifach, das nächste Wochenende auf dem Albis zu verbringen.

Auf diese Saison hin hat der gebürtige Obfelder Giuliano Cucciolillo in der RotaxMax-Serie von der Mini- in die Junior-Kategorie gewechselt. Nach drei Rennen steht er im Zwischenklassement auf dem dritten Rang. Ende April startete Giuliano Cucciolillo in Wohlen in sein erstes Rennen in der Junior-Kategorie – für den gebürtigen Obfelder, der mittlerweile in Merenschwand lebt, ein «Heimspiel». Als im Zeitfahren ein Konkurrent den bisherigen Rundenrekord dieser Kategorie knackte und ihm zwei Zehntelsekunden abnahm, sei er schon etwas auf die Welt gekommen, so Giuliano Cucciolillo. Trotzdem blieb er im ersten Lauf lange am Führenden dran und überquerte die Ziellinie schliesslich als Vierter. Im zweiten Lauf konnte Cucciolillo sich dann sogar noch auf Rang drei steigern. Nicht mehr so gut lief es anschliessend im Finale: Nach einem Ausritt im Sandbett fand er sich auf Platz 12 wieder und konnte sich in der Folge nur noch um einen Rang verbessern.

Zu dritt in die Kurve Vier Wochen später galt es in Mirecourt, südlich von Nancy, aus den Fehlern zu lernen. Bereits am Freitagmittag fuhr die ganze Familie Cucciolillo nach Frankreich. Trotz schnellster Trainingszeit reichte es Giuliano Cucciolillo nicht für die Poleposition: Ein Konkurrent hatte eine genau gleichschnelle Runde gefahren, Schliesslich entschied die um acht Tausendstelsekunden bessere zweitschnellste Rundenzeit zugunsten des Gegners. Im ersten Lauf gelang es dem Ämtler dann trotz nasser Strecke den zweiten Rang zu halten. Als Cucciolillo allerdings im zweiten Lauf mit Vehemenz attackierte, kam es nicht gut. Im Kampf um die Spitzenposition ver-

Giuliano Cucciolillo mit seinem Vater und Mechaniker Luigi Cucciolillo. (Bild zvg.) lor er einen Rang. Beim Versuch, diesen Verlust wettzumachen, fand sich Giuliano Cucciolillo dann in einer Kurve plötzlich neben zwei Konkurrenten. Das musste schiefgehen. So fanden sich alle drei im Sandbett wieder und das Rennen war mit einem defekten Kühler gelaufen. Im Finale konnte sich der nun höchst konzentrierte Ämtler noch vom 7. Startplatz bis auf Rang zwei vorkämpfen. Auch fürs dritte Rennen galt es am 10. Juli wieder nach Frankreich zu reisen, diesmal nach Leviers. Ständig wechselnde Wetterbedingungen forderten von Vater und Mechaniker Luigi Cucciolillo einiges. Immer wieder galt es, Reifen zu wechseln und die Abstimmung anzupassen. Nur neun Hundertstelsekunden langsamer als der Schnellste, ging Giuliano schliesslich als Vierter in den ersten Lauf. Konstant arbeitete sich Giuliano nach vorne, bis er im Finale in Führung liegend die schwarz-orange Fahne gezeigt bekam: der Kettenschutz seines Karts hatte sich gelöst. Schnell war der

Defekt in der Box behoben, aber in der Zwischenzeit konnten elf Konkurrenten passieren.

Künftig Starts an der Europameisterschaft? Trotz Pannen-Pech steht Giuliano Cucciolillo im Zwischenklassement nach drei Rennen nun an dritter Stelle. Hätte er den durchaus realistischen Sieg in Leviers ins trockene gebracht, würde er die Tabelle sogar anführen – und dies in seinem ersten Jahr bei den Junioren. Bereits hat der Nachwuchsfahrer deshalb ein Aufgebot für die Europameisterschaft – die Euro Challenge – erhalten. Ob er dort tatsächlich an den Start gehen kann, das hängt allerdings auch von der Sponsoren-Unterstützung ab. 1000 bis 3000 Franken lassen sich die Hauptsponsoren die Unterstützung für das Talent kosten. Willkommen sind allerdings bereits Beträge ab 250 Franken – «so viel kostet etwa ein Satz Pneus», sagt Mutter Cornelia Cucciolillo. (tst.)


Extra

Freitag, 29. Juli 2011

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ratgeber

Die Husertaler Bande Erzählungen für Kinder von Barbara Rotach – 2. Kapitel Von Alexandra Imhof*

Jasmin Corrodi Friedensrichterin Rosrainstrasse 12 8915 Hausen am Albis Sehr geehrte Frau Corrodi, über den Frieden zu richten ist wirklich ein schwieriger Job. Der «Anzeiger» schrieb kürzlich von einem kühlen Empfang bei Ihrem Amtsantritt. Die massgebenden Behördenmitglieder waren offensichtlich weitgehend in den Ferien und Ihr vormaliger Konkurrent wollte partout nicht mit auf das Foto. Dabei kann man doch nicht wirklich behaupten, dass Sie nicht kämpfen mussten und die Stimmbürger Sie ins Amt der Friedensrichterin durchgewinkt hätten. Sie konnten sich gegen zwei Konkurrenten durchsetzen. Zwar hat der Eine nur gerade einen gesunden Menschenverstand vorzuweisen, der Andere hingegen ist ebenfalls Jurist und zog seine Kandidatur bald einmal zurück. Trotzdem war der Wahlkampf alles andere als leicht. Sie sahen sich gezwungen noch eine Ehrenrunde zu absolvieren. Und obwohl Sie sich von Anfang an reflexartig als parteilos bezeichneten, stiessen Sie die Ämtler Genossen keineswegs vor den Kopf. Zwar gab es durchaus Personen, die behaupteten, dass Sie jahrelang mit und für die Sozialisten politisierten. Als emanzipierte Frau mit Einfamilienhaus an schönster Lage und namhaften Einkünften von Vater Staat, sind Sie sozusagen eine Muster-Linke. In den Leserbriefspalten wurden Sie denn auch über den grünen Klee gerühmt und angepriesen. Die Schreiber stammten fast ausschliesslich aus den Reihen der SP-Prominenz des Bezirkes. Das nenne ich Loyalität! Da könnten sich die Bürgerlichen eine Scheibe davon abschneiden. Wer dort nur wegen der zu erwartenden Pfründe die Parteizugehörigkeit verleugnet, fliegt gnadenlos aus Amt und Würde. Geniessen Sie deshalb Ihre Aufgabe und falls die SP Sie nicht mehr zurücknehmen will, klopfen Sie doch bei der SVP an. Eine Richterin für den Frieden würde denen hie und da gut tun. Mit freundlichen Grüssen, Martin Mullis

Bevor ich Mittagessen gehe, muss ich aber unbedingt noch von den Kindern erzählen, die hier im Husertal wohnen. Insgesamt sind wir sieben Kinder. Wenn wir alle zusammen sind, sind wir eine richtige kleine Bande, die Husertaler Bande. Wir Kinder vom Husertal verstehen uns gut, meistens jedenfalls. Mami sagt immer: «Schaut, dass ihr gut miteinander auskommt. Schliesslich gibt es im Husertal nicht so viele Kinder zum Spielen.» Das stimmt. Aber nie streiten, das geht trotzdem nicht. Von Sven habe ich ja bereits erzählt. Sein Haus, in dem er mit seinen Eltern und seinem Bruder wohnt, kann ich gut durch das Laubwerk sehen. Sven geht mit mir in die zweite Klasse. Er ist ein hübscher, blonder Junge. Wir Kinder nennen ihn manchmal Professor. Also, seinen Übernamen hat er nicht wegen seiner Brille, sondern, weil er bei jeder Gelegenheit etwas Gescheites sagen muss. Das nervt mich manchmal.

Änderung des Familiennamens für die Tochter? Ich habe kürzlich zum zweiten Mal geheiratet. Aus meiner ersten Ehe habe ich eine Tochter (8 Jahre), welche bei mir und meinem jetzigen Mann lebt. Meine Tochter hat ein sehr gutes Verhältnis zu ihrem Stiefvater und wir fühlen uns wie eine Familie. Deshalb möchten wir ein Gesuch für eine Namensänderung stellen, damit meine Tochter den gleichen Familiennamen wie wir tragen kann. Ist dies möglich und muss ich die Zustimmung des leiblichen Vaters einholen?

Sven wird «Professor» genannt.

Lara ist die Vernünftigste von allen.

Conny liebt Fussball über alles.

Raffael tut immer lieb. (Zeichnungen zvg.)

kurz geschnitten. Da Raffi immer so lieb tut und die ganze Zeit über lacht, mögen ihn alle Mädchen. Überall, wo ich mit meiner Familie hingehe, strahlt Raffael die Leute an. Das macht mich noch wahnsinnig. Und die Leute sagen dann zu meinen Eltern: «Was haben Sie doch für süsse Kinder!» Mir ist schon klar, dass sie natürlich nur den Raffael damit meinen. Nur ich streite oft mit Raffael. Wie das so ist mit kleinen Brüdern, will er immer genau das, was ich gerade habe. Das nervt. Zu allen anderen Kindern ist er ein friedlicher und lieber Junge. Vor einem halben Jahr ist Lara mit ihrer Familie ins Husertal gezogen. Sie wohnt im gleichen Flarzhaus wie ich. Da ihr Hausteil direkt neben dem unsrigen liegt, geben wir uns manchmal Klopfzeichen von Kinderzimmer zu Kinderzimmer. Das ist lustig. Lara ist zehn Jahre alt und hat braunes, langes Haar, welches sie zu einem Pferdeschwanz gebunden hat. Ich mag sie sehr. Sie kümmert sich immer lieb um ihre jüngere Schwester Melanie. Meistens ist sie die Vernünftigste von uns allen. Ihre Schwester Melanie ist vier Jahre alt und wird nach den Sommerferien in den Kindergarten kommen. Sie ist ein lustiges Mädchen mit vielen Sommersprossen. Sie hat streichholzkurzes Haar. Deshalb meinen viele Leute zuerst, sie sei ein Junge. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich sehe, wie gut sich Melanie mit Raffael und Jan versteht. Stundenlang sitzt sie mit ihnen zusammen im Sandkasten und baut Berge, Seen und Burgen. So wie die drei spielen, wäre mir das zu schlammig. Sie brauchen nämlich zum Spielen immer ein paar hundert Eimer Wasser. Conny ist das siebte Kind vom Husertal. Sie ist bereits elf Jahre alt und hat blondes Haar. Auch sie ist wie ich bei jedem Wetter draussen und liebt Fussball über alles.

Conny hat zwei Dinge, um die ich sie beneide. Das eine ist ihr Schwimmbecken, welches unten in ihrem Garten steht. Das andere ist ihr Baumhaus. Das Baumhaus hatte ihr Vater gebaut, als er noch im Husertal wohnte. Es ist ein richtig cooles Baumhaus. Zum Glück habe ich immer Papier und Bleistift dabei. Schnell schreibe ich ein paar Zeilen für Sven und Lara. Es könnte ja sein, dass sie mich in der Zwischenzeit suchen. «Lieber Sven, liebe Lara, ich muss Mittagessen gehen. Komme aber so rasch als möglich wieder nach draussen.» Da muss noch ein Reissnagel von früher in der Baumrinde sein. – Da ist er ja! Mühsam klaube ich ihn mit meinen Fingernägeln heraus und befestige damit meine Notiz am Baum. «Meret, jetzt beeile dich, wir möchten mit dem Essen beginnen!», höre ich Mami nochmals rufen. «Ich komme ja schooon!», rufe ich etwas genervt. Warum muss ich mich immer beeilen? Es ist schliesslich Samstag, mein freier Tag. Zudem kann nichts kalt werden, da es eh nichts Warmes zu Mittagessen gibt. «Ach Pepino! Du hast es ja gut. Du musst bei diesem schönen Sommerwetter nicht einmal nach Hause gehen. Niemand befiehlt dir ständig, was du gerade tun oder lassen sollst.»

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Überall, wo ich mit meiner Familie hingehe, strahlt Raffael die Leute an. ............................................................... Sein jüngerer Bruder Jan ist auch ein Blondschopf. Abgesehen davon, ist er ganz anders. Er ist ein richtiger Draufgänger. Alles will er ausprobieren. Kein Abhang ist ihm zu steil, um mit dem Rollbrett hinunterzuflitzen, kein Baum zu hoch, um hinaufzuklettern. Letzthin hat ihm seine Mutter versprochen: «Wenn du es fertig bringst, eine Woche lang keine Schürfungen, Prellungen oder andere Verletzungen zu haben, schenke ich dir ein Fünffrankenstück.» Ich bin gespannt, ob er sich den Batzen verdienen kann. Jan ist der beste Freund von meinem Bruder Raffael. Sie sind beinahe gleich alt und gehen zusammen in die erste Klasse. Natürlich stecken die zwei immer zusammen. Mein Bruder ist sieben Jahre alt. Er ist genau so dünn wie ich und hat dieselben dunkelbraunen Augen. Sein braunes Haar hat er meistens sehr

wetter

bauernregel «Wenn die Schwalben Ende Juli schon ziehen, sie vor baldiger Kälte fliehen.»

Die Husertaler Bande In einer Serie publiziert der «Anzeiger» einzelne Kapitel aus dem bisher unveröffentlichten Manuskript «Die Husertaler Bande» von Barbara Rotach. Die Autorin lebt selber im Husertal, Ebertswil. Bisher erschienen: «Meret auf der Linde», «Anzeiger» vom 22. Juli.

Grundsätzlich kann die Regierung des Wohnsitzkantons einer Person die Änderung des Namens bewilligen, wenn wichtige Gründe vorliegen (Art. 30 Abs. 1 ZGB). Solch wichtige Gründe sind zu bejahen, wenn das Interesse des Namensträgers an einem neuen Namen dasjenige der Verwaltung und der Allgemeinheit an der Unveränderlichkeit des einmal erworbenen und in die Register eingetragenen Namens überwiegt. Ob im einzelnen Fall ein Grund für eine Namensänderung vorliegt, ist eine Ermessensfrage, die von der zuständigen Behörde nach Recht und Billigkeit zu beantworten ist. Die Namensänderung hat den Zweck, ernstliche Nachteile, die mit dem bisherigen Namen verbunden sind, zu beseitigen, wobei vor allem moralische, geistige und seelische, aber auch wirtschaftliche oder administrative Interessen im Spiel stehen können. Diese Interessen sind jedoch nach objektiven Kriterien, d.h. danach zu bewerten, wie der zu ändernde Name auf die Umwelt wirkt. Subjektive Gründe des Namensträgers bleiben bei dieser Wertung grundsätzlich bedeutungslos.

Änderung nur bei Nachteilen Das Bundesgericht ist der Auffassung, dass sich unterschiedliche Namen innerhalb einer Familie heutzutage nicht mehr nachteilig auf die Kinder auswirken. Es argumentierte, dass sich infolge der Zunahme von Scheidungen, Patchworkfamilien und Konkubinatsverhältnissen die Ansicht in der Gesellschaft geändert habe, so dass den Kindern keine sozialen Nachteile mehr entstehen würden, wenn solche Familienverhältnisse aufgrund des Namens erkennbar seien. Dass Ihre Tochter den gleichen Familiennamen tragen möchte, wie Sie und Ihr Ehemann stellt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung folglich keinen wichtigen Grund für eine Namensänderung dar. Sie müssten geltend machen können, dass Ihre Tochter mit der Führung des jetzigen Familiennamens ernstliche Nachteile erleidet, beispielsweise weil der Name hässlich, lächerlich oder anstössig ist. Andernfalls wird das Namensänderungsgesuch keine Aussicht auf Erfolg haben. Dem leiblichen Vater ist im Bewilligungsverfahren das rechtliche Gehör zu gewähren, das heisst, er kann eine Stellungnahme einreichen. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. E-Mail: info@kanzlei-imhof.ch oder schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten.


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Schulen und Kurse

Albis-Schwinget 2011 auf dem Albispass Samstag, 30. Juli 2011

Sonntag, 31. Juli 2011

Montag, 1. August 2011

1. Country Night Albis Auftritt Züri Texas ab 18.00 Uhr DJ Daniel Hotz Beginn: 14.00 Uhr

11. Ländler-Abend Örgeli Virus Etzel Buebe Esther & Edith Beginn: 19.00 Uhr

40. Albisschwinget ca. 60 Schwinger aus NOS und ISV Volks-Steinstossen Beginn: 11.30 Uhr

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9 771661391004 Ulrich Schlüer ist der grosse Na- men unter den diesjährigen 1.- August-Referenten im Knonauer Amt. Der SVP-Nationalrat spric...

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9 771661391004 Ulrich Schlüer ist der grosse Na- men unter den diesjährigen 1.- August-Referenten im Knonauer Amt. Der SVP-Nationalrat spric...