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Donnerstag, 19. Dezember 2019

111. Jahrgang – Nr. 51

P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Uraufführung des Weihnachtsmusicals Die Seniorinnen und Senioren in Büsserach kamen in den Genuss der Uraufführung «S’Lied vom Ängel Aurin». Die Lieder komponierte Natalia Hofer. Denise Jeker gestaltete das dazugehörige Bilderbuch. Das Musical wird vor Weihnachten noch zweimal aufgeführt.

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Freitag, 20. Dezember 2019 Zunächst etwas Nebel und etwas Sonne. Später Bewölkungszunahme und am Nachmittag von Westen her aufkommender Regen. Samstag, 21. Dezember 2019 Viele Wolken und zeitweise nass, Schnee ab 800 bis 1200 Metern. Sonntag, 22. Dezember 2019 Die Sonne dürfte sich kaum zeigen. Bis zum Nachmittag ist mit anhaltendem Schauer zu rechnen.

Zwingen

Die Abbrucharbeiten auf dem Areal der Papierfabrik gefährden den Erhalt des Industriekamins – trotz Denkmalpflege.

Gaby Walther

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ie Bühne im Konzertsaal der Primarschule Büsserach wurde bis auf den letzten Zentimeter ausgenutzt. 230 Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur sechsten Primarklasse hatten sich dort geordnet und dicht gedrängt aufgestellt, um das Musical «S’Lied vom Angel Aurin» vorzutragen. Seit den Herbstferien waren die Kinder am Proben. Am letzten Freitag war die Uraufführung. Einstudiert haben das Weihnachtsmusical die beiden Lehrerinnen Natalia Hofer, welche die Lieder komponiert und den Text geschrieben hatte, und Denise Jeker, welche die Zeichnungen für das Kinderbuch malte. Grossformatig erschienen die lieblichen Zeichnungen auf der Leinwand. Lehrer Matthias Hügli las die Geschichte vor, die vom Engel Aurin, von Liebe, Freundschaft, Vertrauen, dem Umgang mit dem Tod und dem Wunder von Weihnachten erzählt. Der Chor sang die zahlreichen Lieder dazu. Begleitet wurden die Kinderstimmen von Petra Rentsch, Barbara Borer und Paul Stebler auf der Klarinette. Im Hintergrund erklang dazu Klavierbegleitung, für die-

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Region

Das Wochenblatt hat ein paar Highlights des Jahres 2019 herausgepickt. Einiges Unterhaltendes, Spannendes und Politisches prägten das Schwarzbubenland und das Laufental im letzten Jahr.

Vorfreude auf Weihnachten: Die Kinder des Kindergartens und der Primarschule Büsserach tragen das Musical «S’Lied vom Ängel Aurin» vor. FOTO: GABY WALTHER se Aufführung ab Playback. Immer wieder ertönten einzelne Solostimmen. Mutig nahmen die Mädchen und Buben das Mikrofon in die Hand und getrauten sich, allein ihren Part zu singen. Das Publikum liess sich vom klaren Klang der Stimmen verzaubern. «Diese Kinder sind alle aus Büsserach, keines ist ausgeliehen», meinte am Schluss der halbstündigen Vorstellung Gemeindepräsident Josef Christ begeistert. Der Gemeinderat bedient die Senioren Anlass des Auftritts der Kinder war die Seniorenweihnacht, welche die Primarschule Büsserach mit ihrem musikalischen Beitrag seit Jahren verschönert. 170 Seniorinnen und Senioren waren an diesem späten Vormittag in Vorfreude

auf Weihnachten gekommen, um das Musical zu hören, das Mittagessen zu geniessen und den Nachmittag miteinander zu verbringen. Wie schon seit Jahren stehen der gesamte Gemeinderat und die Verwaltung im Einsatz und servieren das Menü. «Das ist eine gute Gelegenheit, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen», findet Gemeinderat Philipp Graber. Der Anlass ist bei den über 70-Jährigen – dies die Altersgrenze nach oben – beliebt und wird aus Platzgründen seit vier Jahren im Konzertsaal statt im Restaurant Traube durchgeführt.

19. Dezember noch einmal die Erzählfassung aufgeführt, begleitet von den Kindern des Kindergartens und der Primarschule, zwei Klavierstimmen und den drei Klarinetten. In Oberkirch hingegen wird eine zweite Fassung, nämlich eine Spielfassung, uraufgeführt. Die 5. Klasse der Primarschule March übernimmt dort den schauspielerischen Teil, begleitet vom Chor der ersten bis sechsten Klasse und den Musizierenden. An den beiden Aufführungen kann das Bilderbuch zum Musical mit Liedtext und einer CD mit der Musik zu den Liedern für 30 Franken erworben werden.

Zwei Versionen Die Premiere des Musicals war gelungen. In der Kirche in Büsserach wird am

Musical Spielfassung, Kirche Oberkirch, Nunningen/Zullwil, 18. Dezember, 18.30 Uhr. Musical Erzählfassung, Kirche Büsserach, 19. Dezember, 18.30 Uhr.

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LAUFENTAL GRELLINGEN

ZWINGEN

Eine bedeutsame Steuersenkung für Grellingen

Petition zur Rettung des Industriekamins

bea. Nach den Investitionen in das Erscheinungsbild und in die Erneuerung der Schulanlage geht Grellingen den nächsten Schritt auf dem Weg der Zukunftsentwicklung: Mit einer Senkung des Steuerfusses von 67 Prozent auf 62 Prozent beschloss die Gemeindeversammlung, ein Zeichen zu setzen, dass man im Standortwettbewerb um Neuzuzüger Gas geben will. Gemeindepräsident Alex Hein führte gegenüber dieser Zeitung aus, dass die Exekutive auch an der Erarbeitung eines Konzeptes sei, wie man Grellingens Pluspunkte vermehrt in den Fokus rücken und breiter streuen könne. In der Frage der Steuersenkung hatte der Gemeinderat eigentlich den Weg der kleinen Schritte vorgesehen und für das Budget 2020 den Steuerfuss von 65 Prozent vorgeschlagen. Die Mehrheit der Gemeindeversammlung folgte hingegen dem Antrag des ehemaligen Gemeindepräsidenten Hans-Peter Hänni, der eine Senkung auf 62 Prozent für machbar hielt. «Das ist die richtige Investition für die Zukunft, es braucht jetzt grosse Schritte, um der Negativspirale zu entgleiten», sagte Hänni. Sein Vorschlag wurde angenommen mit 26 Ja- zu 22 Gegenstimmen. Grellingen befreit sich damit von den Fesseln der einstigen Vereinbarung mit dem Regierungsrat. Dieser hatte Zahlungen aus dem kantonalen Härtefonds an den Steuersatz von 67 Prozent gekoppelt. Die Härtefall-Klausel ist mittlerweile ersetzt worden durch den Gegenvorschlag zur Ausgleichsinitiative, welche eine gerechtere Verteilung verlangte unter den Gemeinden bei den Sozialhilfekosten. Der Gemeinderat ging bei einer mode-

raten Steuersenkung im Budget 2020 von einem Aufwandüberschuss von 91 500 Franken aus, dieser dürfte sich nun in der Erfolgsrechnung des kommenden Jahres auf 190 000 Franken erhöhen. Die Ausgaben in der budgetierten Investitionsrechnung 2020 belaufen sich auf 3,57 Millionen Franken. Die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission attestierte dem Gemeinderat einen haushälterischen Umgang mit den Gemeindefinanzen und hob die Bedeutung der weiteren Sparsamkeit nochmals hervor. «Für Nice-to-have hat es in der angespannten Situation unserer Gemeindefinanzen keinen Platz.» Ankurbelung der Bautätigkeit Der Gemeinderat als auch einige Stimmen aus der Versammlung zeigten sich zuversichtlich, dass sich die Steuersenkung positiv auswirken wird auf die laufenden Verhandlungen in den Landverkaufsgeschäften. So betonte Hein, dass die Ankurbelung der Bautätigkeit und ein moderates Bevölkerungswachstum zu den erklärten Zielen gehörten. Bezüglich der Standortvorteile wirbt Grellingen – vor allem bei Familien – mit neuen Angeboten im Bereich der Tagesstrukturen. Diese werden auf privater Basis erbracht und von der Gemeinde mit einer Leistungsvereinbarung unterstützt. Dabei gibt es verschiedene Varianten: Es werden Institutionen unterstützt oder aber auch den Eltern eine Kostenvergütung gewährt für die externe Kinderbetreuung – je nach Einkommen. Das Reglement dazu wurde von der Gemeindeversammlung mit grossem Mehr angenommen.

ZWINGEN

In Zwingen jagt ein Wechsel den anderen Gemeindepräsident Ermando Imondi hört auf – Gemeinderat Peter Hueber verlässt die CVP. hof. In der Politik des Laufentaler Dorfes Zwingen kommt es zu vielen Wechseln. Gemeindepräsident Ermando Imondi (SVP) demissioniert kurz vor den Wahlen auf Ende Jahr. Bei den Gesamterneuerungswahlen am 9. Februar treten die Gemeinderäte Yves Borho und Hans-Peter Schneider nicht mehr an. Erneut zur Wahl stellen wird sich Gemeinderat Peter Hueber – jedoch für eine andere Partei: Er verliess die CVP und hat die Parteilosen Zwingen gegründet. Imondi will sich in Liestal als Landrat etablieren Nach acht Jahren im Zwingner Gemeinderat, viereinhalb davon als Gemeindepräsident, zieht sich Ermando Imondi aus der Gemeindepolitik zurück. «Ich möchte mich im Landrat etablieren», sagt er. Imondi war im März mit einem guten persönlichen Resultat ins Baselbieter Parlament gewählt worden. Dort gehört er der Finanz- und der Bildungskommission an. Als neuer Leiter des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums

(RAV) Liestal wird er zudem beruflich stark in Anspruch genommen. Auf seine Zeit als Gemeindepräsident blickt er mit guten Gefühlen zurück. Es sei gelungen, einige grössere Projekte zu realisieren. Dazu gehörten die Schulhauserweiterung, der Umbau der Gemeindeverwaltung sowie aktuell die Umnutzung der ehemaligen Papierfabrik an der Birs. Für Imondi wird per 1. Januar Dominik Müller in den Gemeinderat nachrücken und bei den Wahlen als Bisheriger antreten können. Deutlich weniger lang als Imondi gehört Peter Hueber der Exekutive an. Hueber erlangte 2017 als Kopf der Bewegung für den Erhalt der Quellen in Zwingen und Blauen kantonsweit Bekanntheit. Bei den letzten Gemeinderatswahlen zog er für die CVP in den Gemeinderat ein. Hueber erklärt, es habe mit der CVP nicht mehr gepasst Der CVP hat er kürzlich den Rücken gekehrt und mit den Parteilosen Zwingen eine eigene Partei gegründet. Er habe die CVP verlassen, weil es zwischen ihm und der Partei nicht mehr gepasst habe. Man sei nicht mehr auf einen gemeinsamen Nenner gekommen.

Wahrzeichen: Der Kamin der ehemaligen Papierfabrik steht unter Denkmalschutz und soll stehen bleiben.

Die Abbrucharbeiten auf dem Areal der Papierfabrik gefährden den Erhalt des Kamins – trotz Denkmalpflege. Die Burgerkorporation Zwingen will die Erwartungshaltung verstärken. Bea Asper

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ie Burgerkorporation Zwingen lädt aktuell nicht nur zum Kauf eines Tannenbaums ein, sondern auch zur Unterstützung ihrer Petition. Diese soll die Erwartungshaltung der Bevölkerung zum Ausdruck bringen, dass der Hochkamin auf dem Areal der Papierfabrik als Industriedenkmal erhalten werden muss. Der Investor hatte die Absicht, das Bauwerk aus Backstein für seine Wohnüberbauung aus dem Weg zu räumen. Die dafür notwendige Zustimmung des Gemeinderates war zwar von der Denkmalpflege verhindert worden mit einem entsprechenden Rechtsverfahren. Doch wird man in der Burgerkorporation die Befürchtung nicht los, der Kamin könnte bei den aktuellen Abbrucharbeiten Schaden nehmen und dann doch dem Erdboden gleichgemacht werden.

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«Wie schon vor drei Jahren, als es ‹Quellen retten› hiess, setzt sich der Burgerrat nun für den Erhalt des Hochkamins der ehemaligen Holzstoff- und Papierfabrik Zwingen ein», bestätigt Präsident Peter Hueber auf Anfrage. Bei ihrer letzten Rettungsaktion war die Burgerkorporation sehr erfolgreich: Sie konnte auf kantonaler Ebene die geplante Bauschuttdeponie verhindern. Unterschriftensammeln beim Weihnachtsbaumverkauf Der Start der Unterschriftensammlung «Hochkamin retten» ist für den Weihnachtsbaumverkauf vom Samstag ab zehn Uhr beim Pistolenstand (an der Strasse nach Blauen) vorgesehen. Dabei sorgen die Burger mit einem kleinen Restaurationsbetrieb für den gemütlichen Rahmen in diesem Meinungsaustausch. «Schon in den Vorbereitungsarbeiten der Petition sind über 100 Unterschriften zusammengekommen.» Für Hueber ist dies Bestätigung: «Die Bevölkerung will verhindern, dass die Erinnerung an diesen bedeutenden Ort aus dem Bild des Laufentals verschwindet.» Denn die Holzstoff- und Papierfabrik Zwingen AG (HPZ) habe die Gemeinde Zwingen nachhaltig geprägt und über Jahrzehnte Arbeitsplätze geschaffen. Papieri war ein wichtiger Arbeitgeber Die Papieri hatte 1913 auf dem Schlossgut vom Zwingen ihre Anfänge und im

FOTO: GABY WALTHER

Jahr 2004 mit einem Konkurs ihr Ende genommen. «Viele Laufentaler haben in der HPZ gearbeitet und ihr tägliches Brot verdient. Ohne diesen Arbeitgeber sähe Zwingen wohl heute anders aus. Deshalb sind wir klar der Meinung, dass ein wichtiger Zeitzeuge erhalten bleiben sollte», so Hueber. Diesen Beschluss habe der Burgerrat an die Denkmalpflege und die Gemeinde geschickt. «Dem Investor des Areals muss beim Kauf des Areals klar bewusst gewesen sein, dass er diesen Kamin erhalten und unterhalten muss, so wie es in der Zonenplanung vorgesehen war», führt Hueber aus. Dabei dürften besondere Massnahmen nun nicht einfach ausgeschlossen werden. Die Abbrucharbeiten hätten so zu erfolgen, dass dem Kamin nichts passiert und dass er saniert wird. Immerhin hatte er schon mal die Sprengung eines Bauwerks überstanden, das zehn Meter daneben stand. Sanierung ohne grössere Kostenfolgen Gemäss dem Gutachten der Denkmalpflege des Kantons Basel-Landschaft könnte eine Sanierung des Kamins ohne grössere Kostenfolgen verwirklicht werden. Aus der Ortsplanung geht hervor, dass der Industrie-Zeitzeuge der neuen Wohnüberbauung nicht in die Quere kommen würde. Vielmehr wurde die Option offengelassen, dass er als Verbindungsstück aufgewertet werden könnte in der Erschliessung der verschiedenen Quartiere.

lange im 2020. Mit von der Partie sind: DJ Bruno, das Team der Wandelbar und natürlich das Disco-Team. Wir freuen uns auf euch!

LESUNG

VERANSTALTUNG

Russland nähern mit Schischkin

Lesung: Michail Schischkin liest im Kulturzentrum.

FOTO: ZVG

WoS. Am Donnerstag, 9. Januar 2020, 20.00 Uhr, findet eine Lesung mit dem

russischen Schriftsteller Michail Schischkin im Alts Schlachthuus in Laufen statt. Michail Schischkin wird international als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller der Gegenwart gefeiert. 2019 sind drei Werke von Schischkin auf Deutsch erschienen, die er uns im Kulturzentrum näherbringen wird: «Tote Seelen, lebende Nasen. Eine Einführung in die russische Kulturgeschichte» als multimediales Digitalbuch, «Ein Buchstabe auf Schnee. Drei Essays. Robert Walser, James Joyce, Wladimir Scharow» sowie «Frieden oder Krieg. Russland und der Westen – eine Annäherung», ein Gemeinschaftswerk mit dem ehemaligen Moskau ARD-Korrespondenten Fritz Pleitgen.

Donnerstag, 9. Januar 2020, 20.00 Uhr

Mittwoch, 8. Januar 2020, 16.00 Uhr

Schischkins Russland

MÄRLISTUNDE Wydehof-Center Breitenbach, erster Stock für Kinder von 4 bis 7 Jahren Eintritt: Fr. 2.– Samstag, 18. Januar 2020, 20.00 Uhr Kath. Pfarreisaal Breitenbach

SOUL-KONZERT «IRA MAY» Ira May begeistert mit einer geballten Ladung Power. Eine starke Sängerin und authentische Songwriterin, eine Künstlerin, die konsequent ihren Weg geht. Eintritt: Fr. 40.–, 35.–, 15.– Vorverkauf: 19.12.19 – 17.01.20 Schwarzbuebe Apotheke Breitenbach

www.kfl.ch DISCO Dienstag, 31. Dezember 2019, 21.00 Uhr

Silvester-Disco mit DJ Bruno Eintritt: Fr. 20,–. inkl. ein Glas Sekt und Mitternachtshäppchen

Immer wieder in den vergangenen 13 Jahren kam der Wunsch nach einer Disco am Jahresende auf. An diesem Silvester ist es nun soweit! Tanzend und feiernd wollen wir das Jahr ausklingen lassen. Um Mitternacht stossen wir an, stärken uns mit ein paar feinen Häppchen, und danach wird fröhlich weitergetanzt in die ersten Stunden des neuen Jahres. Vielleicht begleitet uns dieser Schwung noch

Michail Schischkin gilt als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller der Gegenwart und gehört seit Jahren zu den scharfen Kritikern des Putin-Regimes. Seit 1995 lebt er in der Schweiz. 2019 sind drei Bücher von Schischkin auf Deutsch erschienen: «Tote Seelen, lebende Nasen. Eine Einführung in die russische Kulturgeschichte» als multimediales Digitalbuch, «Ein Buchstabe auf Schnee. Drei Essays. Robert Walser, James Joyce, Wladimir Scharow» sowie «Frieden oder Krieg. Russland und der Westen – eine Annäherung», ein Gemeinschaftswerk mit dem ehemaligen Moskau ARD-Korrespondenten Fritz Pleitgen.


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Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wer mit dem ÖV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag 17.00 Uhr via Telefonnummer 076 582 37 24 melden. Laufen Freitag, 20. Dezember, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Sonntag, 22. Dezember, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Chor unter der Leitung von Tatjana Fuog (Orgel). Dienstag, 24. Dezember, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Heiligabend Familiengottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Vikarin Rahel Weber, Konfirmanden und Christian Müller (Saxophon, Querflöte und Klavier). Dienstag, 24. Dezember, 22.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Feier mit Abendmahl mit Pfarrerin Regine Kokontis, Vikarin Rahel Weber, Luciano Pirelli (Saxophon) und Giuseppe Giglia (Orgel). Mittwoch, 25. Dezember, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Freitag, 27. Dezember, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Sonntag, 29. Dezember, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi. Sonntag, 5. Januar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi. Dienstag, 7. Januar, 10.00 Uhr, offene Kirche am Markttag, 10.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 15.00 Uhr, Bistro in der Katharinenkirche Laufen mit musikalischem und literarischem Zwischenhalt um 13.30 Uhr.

Roggenburg, im Dezember 2019 Ein Mensch der uns verlässt ist wie die Sonne die versinkt. Aber etwas von ihrem Licht bleibt immer in unseren Herzen zurück.

HERZLICHEN DANK für all die tröstenden Worte, berührenden Karten und liebevollen Umarmungen, die wir beim Abschied von

Marcel Tschan erhalten haben. Einen besonderen Dank möchten wir allen aussprechen, welche uns in den Jahren der Krankheit von Marcel begleitet haben. Bedanken möchten wir uns bei Dr. med. Raphael Haberthür für die medizinische Betreuung. Herzlichen Dank an alle Pflegerinnen und Pfleger vom «Wohnpark Herz» in Wahlen, wo Marcel in seiner letzten Zeit liebevoll betreut wurde.

Die Trauerfamilie

Grellingen Mittwoch, 25. Dezember, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Claudius Jäggi, Ursula Nussbaumer (Orgel) und Annina Frey (Querflöte). Liesberg Freitag, 3. Januar, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Mittagessen, anschliessend Lottomatch.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: So. 22. Dez., kein Gottesdienst Di. 24. Dez., 17.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Heiliger Abend-Gottesdienst, Krippenspiel: «S Flötemeitli vo Bethlehem» der ChinderChilche/ Sonntagsschule, Pfr. St. Barth, Org. B. Abgottspon Mi. 25. Dez., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. St. Barth, Org. C. Vicens So. 29. Dez., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Jahresendgottesdienst, anschl. mit Apéro zum Ausklang des Jahres, Pfr. Stéphane Barth, Org. I. Mayr

Todesanzeigen

Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34

Di. 31. Dez. / Mi. 1. Jan., keine Gottesdienste über Silvester/Neujahr So. 05. Jan., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Dreikönigstagsgottesdienst, Foto-Rückblick auf die Zeit der Krippenspiele, mit anschl. Kirchenkaffee und Dreikönigskuchen, Pfr. St. Barth, Org. M. Hoffmann Sa. 11. Jan., 10.15 Uhr, im gr. Saal des Alterszentrums Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. St. Barth, Org. I. Mayr, Thema: Jahresanfang So., 12. Januar, kein Gottesdienst. ChinderChilche/Sonntagsschule: So. 22. Dez., keine ChinderChilche/SoSchule, ausser wenn dringender ÜbeBedarf dafür vorhanden wäre Di. 24. Dez., 15.30 Uhr: Einrichten der Kirche, Zvieri, Kurzprobe. 17 – 18 Uhr: Krippenspielaufführung im Gottedienst So. 29. Dez., keine ChinderChilche/ Sonntagsschule So. 05. Jan., 10.15 – 11.15 Uhr, FotoRückblick auf die Krippenspielzeit im Gottesdienst, danach: Dreikönigskuchen! Konfirmandenunterricht: Jeweils am Do. von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Gruppe 2 am 19. Dez. und am 16. Jan. Gruppe 1 am 09. Jan. und am 23. Jan. Seniorennachmittag: Di. 14. Jan., 15.00 Uhr, Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Thema: «Liebi im Alter u was säge de d Lüt?», Pfr. St. Barth, anschl. Zvieri

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen.

Über dem Vogelberg wacht ein funkelnder Stern

E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch EVANG-REF. KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 20. Dezember, 20.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Martina Hausberger und Team Sonntag, 22. Dezember, 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Michael Brunner, Sharon Prushansky, Orgel und Roberta Diamond, Sopran, Kirche Rodersdorf Dienstag, 24. Dezember, > 17.00 Uhr Familien-Heiligabend mit Krippenspiel, Pfarrer Stefan Berg, Martina Hausberger und Team > 22.30 Uhr Stille Nacht – Christnachtfeier zur späten Stunde, Pfarrer Stefan Berg und Sharon Prushansky, Orgel Mittwoch, 25. Dezember, 10.00 Uhr Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Michael Brunner, Ref. Kirchenchor und Ensemble, Leitung: Jasmine Weber Dienstag, 31. Dezember, 23.00 Uhr Feier zum Jahreswechsel, Basilika Mariastein Sonntag, 5. Januar, 18.00 Uhr Gottesdienst zu Dreikönig, Pfarrer Michael Brunner, anschl. Apéro mit Dreikönigskuchen

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 22. Dezember 2019 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Mittwoch, 25. Dezember 2019 10.00 Uhr Weihnachtsgottesdienst (mit den Kindern gestaltet) Sonntag, 29. Dezember 2019 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte Sonntag, 5. Januar 2020 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen

Yasmine Papenburg-Neuenschwander 2. 11. 1966 – 12. 12. 2019 Liebe Yasmine, Wer dich kennt, weiss wie gross dein Herz ist. Eine aufgestellte Person mit vielen spontanen und kreativen Ideen und noch mehr Engagement und trotzdem immer ein offenes Ohr für deine Liebsten. Deine Familie, Freunde und deine Tiere sind alles für dich. Mit deiner humorvollen und fröhlichen Art mag dich einfach jeder. Umso geschockter sind wir, da wir nun erfahren, dass du unsere Welt verlassen musst. Urplötzlich und unverständlich ziehst du weiter. Zutiefst in Trauer konfrontierst du uns aufs Neue mit deiner spontanen Art. Dieses Mal einfach zu unbegreiflich und zu endlich. In Gedanken bei dir Päuli und Rita Neuenschwander-Bieri mit Sebastian und Steven Amanda Brooke mit Ariadne Thomas, Andrea mit Janis und Julian Die Trauerfeier findet auf Wunsch der Verstorbenen im engen Familienkreis statt. Traueradresse: Paul Neuenschwander, Niedere Grabenstrasse 18, 4227 Büsserach Gilt als Leidzirkular


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AMTLICHE MITTEILUNGEN

Aus der Stadtratssitzung vom 16. Dezember 2019

Salomon Susanne, 1966, Kauffrau Scholer Daniel, 1959, Ing. HTL

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Vom Gesuch für eine Gastwirtschaftsbewilligung des Restaurants Krone wurde zustimmend Kenntnis genommen. • Vom Gesuch für eine Gastwirtschaftsbewilligung des Restaurants «S’ Bistro» wurde zustimmend Kenntnis genommen. • Die Durchführung 10 Meilen Laufen vom 20. Juni 2020 wird bewilligt.

• Sozialdemokratische Partei und Gewerkschaften (SP), Liste 2 Asprion Sabine, 1970, Juristin (bisher) Seeberger Carole, 1963, Coach EASC (bisher) Broch Severin, 1998, Student Maschinenbau Leutenegger Fabienne, 1983, Primarlehrerin Schwyzer Michael, 1996, Student Wirtschaft/Nachhaltigkeit

Stadtratswahlen vom 9. Februar 2020 Eingegangene Wahlvorschläge: • Freisinnig-Demokratische Partei (FDP), Liste 1 Bolliger Pascal, 1974, Kaufm. Angestellter, Bäcker-Konditor (bisher) Felix Simon, 1968, Unternehmer (bisher) Aeschi Denise, 1987, Primarlehrerin Borer Wolfgang, 1954, Unternehmer Locher Thomas, 1975, lic. iur. Anwalt

• Schweizerische Volkspartei (SVP), Liste 3 Jeanbourquin Cédric, 1990, Bankkaufmann Luisi Sibylle, 1967, Kaufm. Angestellte Steg Christian, 1959, Geschäftsführer • Christlichdemokratische Volkspartei (CVP), Liste 5 Croll Simon, 1988, Controller (bisher) Vetter Jürg, 1961, Produktmanager Christ Mathias, 1979, Leiter Finanzen und Services Brem Pierre, 1991, Chemielaborant

Öffnungszeiten der Verwaltung über die Feiertage Die Stadtverwaltung ist am Dienstag, 24. Dezember 2019 (Heiliger Abend), ab 12.00 Uhr, Mittwoch, 25. Dezember 2019 (Weihnachten) und Donnerstag, 26. Dezember 2019 (Stephanstag), geschlossen. Ab Freitag, 27. Dezember 2019, sind wir wieder für Sie da. Die Stadtverwaltung bleibt ebenfalls am Dienstag, 31. Dezember 2019, ab 12.00 Uhr, Mittwoch, 1. Januar 2020, und Donnerstag, 2. Januar 2020 (Berchtoldstag), den ganzen Tag geschlossen. Ab Freitag, 3. Januar 2020, sind wir wieder für Sie da. Wir bitten um Kenntnisnahme und wünschen frohe Festtage!

spätestens 7.00 Uhr an der Strasse zur Abholung bereit. Die Sammlung ist kostenlos. Die Bäume müssen vollständig vom Schmuck befreit sein und dürfen die max. Länge von 2,5 Metern nicht übersteigen.

Einzug der Grüngutmulden

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Damit wird auch das Einsammeln von Grüngutmaterial mittels KELSAG-Mulden im Entsorgungscenter an der Güterstrasse 26 beendet. In diesem Zusammenhang teilen wir der Bevölkerung mit, dass die Grüngutmulden noch bis Samstag, 21. Dezember 2019, benutzt werden können. Danach werden sie eingezogen zwecks Kontrollen, Farbausbesserungen, Unterhaltsarbeiten, Reparaturen etc. Ab Anfang März 2020 stehen die GrüngutWochenmarkt mulden an einem neuen Standort in der Nähe Der letzte Markt im alten Jahr ist am 20. Deder Eissport- und Freizeithalle wieder zur Verzember 2019. Dann macht der Markt 2 Wochen fügung. Wir werden zu gegebener Zeit inforPause. Der erste Markt im neuen Jahr findet am mieren. 10. Januar 2020 statt. Der Vignettenverkauf ist ab Mitte Februar 2020 Die Marktkommission vorgesehen. Wir danken Ihnen recht herzlich für die gute Zusammenarbeit und bitten um Kenntnisnahme. Weihnachtsbaumabfuhr Die Entsorgung der Weihnachtsbäume wird am Dienstag, 7. Januar 2020, als Spezialabfuhr durchgeführt. Bitte stellen Sie die Bäume bis

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etzten Sommer wurden im Stedtli in Laufen versuchsweise erweiterte Boulevardrestaurants zugelassen. Die Möglichkeit, im Freien sein Mittagessen oder den Kaffee zu geniessen, wurde denn auch rege genutzt und erfreute sich grosser Beliebtheit. Der Stadtrat möchte die Boulevard-Bestuhlung im Stedtli darum dauerhaft ermöglichen. Die dazu nötigen Regeln werden in der Boulevardverordnung festgehalten, die in einer Arbeitsgruppe mit Vertretungen der IG Laufen und der Gastronomie ausgearbeitet wurden. Bevor der Stadtrat die Verordnung beschliesst, wird diese in die Vernehmlassung gegeben.

Hier einige Punkte aus der neuen Verordnung

• Die Saison für die Boulevardbestuhlung beginnt am 1. Mai und endet einen Tag nach dem Markttag im Oktober. • Für den Betrieb eines Boulevardrestaurants oder -cafés ist eine Bewilli-

Einladend: Die Boulevard-Bestuhlung im Stedtli fand grossen Anklang. Hier im Bild das «Lämmli». gung der Stadt Laufen erforderlich. Die Gesuche sind jeweils bis 31. Januar einzureichen. • Mit dem Gesuch ist ein Situationsplan und eine Skizze sowie ein Beschrieb einzureichen, woraus die beanspruchte Fläche, Anzahl Sitzplätze und die Möblierung (Tische, Stühle, Sonnenschirme, Pflanzenkübel, Deko und

FOTO: STL

Gestaltung) klar erkennbar sind. Das Konzept ist der für die Bewilligung zuständigen Abteilung persönlich zu präsentieren. • Boulevardrestaurants und -cafés dürfen von 6 bis 24 Uhr geöffnet sein. Der Stadtrat wird periodisch überprüfen, ob eine Reduktion der Öffnungszeit in der Nacht angezeigt ist.

Die Stadt Laufen lädt alle Einwohnerinnen und Einwohner herzlich zum traditionellen Neujahrsapéro ein. Die Turmbläser werden den Anlass musikalisch begleiten.

Der Stadtrat freut sich, mit Ihnen aufs neue Jahr anzustossen!

In Bern tagt seit kurzem ein neues Parlament. Noch selten gab es solch grosse Veränderungen in der Zusammensetzung unserer nationalen Räte. Und noch nie gab es eine so starke Verschiebung zwischen den Fraktionen, wie es bei den vergangenen National- und Ständeratswahlen der Fall war. Diese neue Zusammensetzung wird in den nächsten vier Jahren sicherlich kontroverse Diskussionen hervorbringen. Und gleichzeitig schafft die politische Vielfalt Raum für neue, fortschrittliche, individuelle Lösungen. Auch in Laufen neigt sich die Legislatur dem Ende zu. Für mich war es die erste und ein Sprung ins kalte Wasser, als ich 2016 in den Stadtrat gewählt wurde. In wenigen Tagen ist auch das Jahr 2019 Geschichte. Zeit, auf ein intensives Jahr – aber auch auf die letzten 3½ Jahre – zurückzuschauen.

• Das Mobiliar darf aus Tischen, Stühlen, Sonnenschirmen, Pflanzen, Menütafeln, Theken und Bars bestehen. Es ist nur intaktes Mobiliar erlaubt und die Ausstattungen haben einen gepflegten Eindruck sowie ein aufeinander abgestimmtes Erscheinungsbild aufzuweisen. Reine Kunststoffmöbel sind nicht erlaubt. Ausserdem ist Mobiliar mit Drittwerbung nicht erlaubt. • Sonnenschirme sind nur mit Bespannung aus hochwertigem Material ohne Werbeaufdrucke erlaubt. Ausgenommen ist das eigene Firmenlogo. Sonnenschirme sollen unifarbig sein oder dürfen allenfalls mehrere dezente Farben aufweisen. Grelle Farben sind zu unterlassen. • Zu Dekorationszwecken erlaubt sind Blumentöpfe aus Holz, Metall, Tongefässe oder Blumentöpfe aus Plastik, die wie Holz- oder Tongefässe aussehen. Die Gefässe müssen transportabel sein. Die komplette Boulevardverordnung kann unter www.laufen-bl.ch eingesehen werden. Gerne erwartet die Stadt Laufen Ihre Stellungnahme dazu bis zum 15. Januar 2020. Senden Sie bitte diese an den Stadtrat, Vorstadtplatz, 4242 Laufen, oder per E-Mail an den Stadtverwalter: walter.ziltener@laufen-bl.ch (stl)

In diesen 3½ Jahren ist uns bei allen Sitzungen, Streitgesprächen, Diskussionen, Lösungsfindungen, Projekten vor allem eines aufgefallen: So unterschiedlich wir innerhalb des Gremiums denken mögen: Im Laufener Stadtrat besteht eine gute und konstruktive Zusammenarbeit, und dafür möchte ich meinen Stadtratskollegen und -kolleginnen an dieser Stelle danken. Wir konnten so vieles gemeinsam realisieren: Der Fussballplatz glänzt mit einem neuen Kunstrasen, Laufen erzählt Geschichte, die ersten Elektroladestationen für Autos konnten in Betrieb genommen werden und seit Kurzem hilft auch eine Panoramatafel auf der Räbe, die umliegenden Hügel zu benennen. Und so viele laufende Projekte werden weiter unermüdlich vorangetrieben. Für eine erfolgreiche Zukunft

So unterschiedlich wir alle sind, so unterschiedlich sind unsere Bedürfnisse und Anliegen. Für einen Stadtrat ist es deshalb nicht immer einfach, allen gerecht zu werden. Auch wenn oft Kompromisse gefunden werden müssen, haben wir immer das Ziel, tragfähige Lösungen für alle zu finden. Ich bin überzeugt, das wird auch im Sinne des nächsten Stadtrates sein. Nun, ich wünsche Ihnen, dass auch Sie die Adventszeit nutzen können, um einmal innezuhalten, zurückzuschauen und sich über das Vergangene und auf das Kommende zu freuen. Ich freue mich im Moment ganz besonders auf die leuchtenden Augen meiner drei Rabauken, wenn sie an Heiligabend ihre Weihnachtsgeschenke auspacken dürfen – die ich jetzt endlich einkaufen sollte. Ich wünsche Ihnen allen wunderbare Festtage und alles Gute im neuen Jahr!

Abbrennen von Knallkörpern und Feuerwerk

Neujahrsapéro mit den Turmbläsern Gerne begrüssen wir Sie am 1. Januar 2020 ab 15.30 Uhr beim «Emil Richterich-Beck Stiftungsbrunnen» vor dem Untertor (Basler Tor). Im Anschluss an die musikalische Darbietung wird ein Apéro offeriert.

PASCAL BOLLIGER, STADTRAT

Viele gemeinsame erfolgreiche Projekte

Vernehmlassung Boulevardverordnung Die Laufner Bevölkerung ist eingeladen, sich zur neuen Boulevardverordnung zu äussern. Die Vernehmlassung dauert bis zum 15. Januar 2020.

Ein Dankeschön an die Kolleginnen und die Kollegen

Der Stadtrat und die Stadtverwaltung wünschen den Einwohnerinnen und Einwohnern von Laufen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Bei der Stadtverwaltung gehen alljährlich Reklamationen ein über unerlaubtes Abbrennen von Knallkörpern und Feuerwerk aller Art, bereits Tage vor und ebenfalls Tage nach den traditionellen Anlässen. Gerne machen wir auf das Polizeireglement der Stadt Laufen aufmerksam, in § 20 «Abbrennen von Feuerwerk, Himmelslaternen» Abs. 1 ist Folgendes festgehalten: «Ausserhalb von traditionellen Anlässen (Silvester, Neujahr, Bundesfeier 31. Juli und 1. August) ist es ohne ausdrückliche Bewilligung des Stadtrates untersagt, Knallkörper und Feuerwerk jeder Art abzubrennen.» Wir bitten um Rücksichtnahme auf MitbürgerInnen, Tiere und die Umwelt. Stadtpolizei Laufen


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Donnerstag, 19. Dezember 2019 Nr. 51

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Dr. med. Heinz Schön FMH Innere Medizin Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch Ferienabwesend vom 24. Dezember bis 5. Januar 2020 Info über Stellvertretungen: www.dr-schoen.ch

Mit dem Tod verliert man vieles, aber niemals die gemeinsam verbrachte Zeit.

Von Herzen danken wir für die grosse Anteilnahme beim Abschied unserer lieben

Irene Lisser-Hügli Besonders danken wir Herrn Pfarrer Stephan Stadler für die tröstenden Worte und den feierlich gestalteten Trauergottesdienst sowie Herrn Dr. med. Florian H. Leupold für die langjährige ärztliche Betreuung. Ein weiterer Dank an die Geschwister, alle Verwandten, die Schulkameraden, die Nachbarn, die Bekannten, den Organisten, die Sakristanin, die Fahnendelegation des Musikvereins Brislach, die Ärzte und das Pflegepersonal des Kantonsspitals Laufen, das Pflegepersonal der Spitex Laufental sowie für die Spenden und die vielen Beileidskarten. Von ganzem Herzen danken wir allen, die Irene in ihrem Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

Brislach, im Dezember 2019

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Sonntag, 12. Januar 2020, um 10.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Peter, Brislach.

Büren

Baupublikation

Bauherrschaft: Neuenschwander Fabian & Tamara, Gempenstrasse 12, 4413 Büren Bauobjekt: Neubau EFH Projektverfasser: Hesshaus Hauptstrasse 4, 4417 Ziefen Bauplatz: Thalackerweg 6 b, 4413 Büren Grunbuch Nr.: 1548 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: Bis 3. Januar 2019

Den Garten des Lebens hast Du verlassen, doch Deine Blumen blühen weiter.

Eine liebe Seele lässt uns etwas da wenn sie geht. Eine kleine helle Blume pflanzt sie in unsere Herzen. Die Spuren deines Lebens, deine Fröhlichkeit sowie Wärme werden uns immer in Gedanken, Bildern und Augenblicken an dich erinnern. Du wirst immer in unserer Mitte bleiben.

Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen.

Unendlich traurig nehmen wir Abschied von unserem geliebten Mutti, Oma, Urgrossmami, Schwester und Gotti.

Verena Studer-Lutz 11. 3. 1935 – 15. 12. 2019

Unerwartet ist sie von uns gegangen. Dankbar erinnern wir uns an die vielen schönen gemeinsamen Jahre und Momente. In unseren Herzen wird sie immer bei uns sein. In Liebe und Dankbarkeit: Andreas Studer-Lutz Mario und Doris Studer-Bopp mit Familie Roland und Käthi Studer-Frey mit Familie Franziska und Stephan Wolf-Studer Doris und Bruno Eng-Studer mit Familie Sandra Studer und Pascal Habegger Sonja und Christoph Ackermann-Studer mit Familie Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 27. Dezember 2019 um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Wahlen statt. Anschliessend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Unendlich traurig, aber mit grosser Liebe und Dankbarkeit für die schöne gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von unserer lieben Mami, Mamme, Schwester, Schwägerin, Tante, Cousine, Gotti, Firmgotti und Freundin.

Traueradresse: Mario Studer-Bopp, Kundmattweg 18, 4246 Wahlen Gilt als Leidzirkular

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherr: Kenan Oemeroglu / Sherine Fernando Bauobjekt: Ausnahmegesuch Unterschreitung Gebäudeabstand Bauplatz: Zwärenstrasse Haus A Bauparzelle: 343 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 16. Januar 2020

Erika Hell-Lutz 19. Mai 1929 – 13. Dezember 2019

Wir vermissen Dich: Peter und Heidi Hell-Beyeler Robert und Käthi Hell-Anklin Manuel Hell Ramon Hell und Jasmin Borer Elmar und Marianne Hell-Stampfli Matthias Hell Fabian Hell und Sammy Milena Giraldo Dolores und André Ruf-Hell Geschwister und Verwandte

Baupublikation

Bauherr: Kenan Oemeroglu / Sherine Fernando Bauobjekt: Ausnahmegesuch Umleitung Meteorwasserleitung Bauplatz: Zwärenstrasse Haus A Bauparzelle: 343 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 16. Januar 2020

Baupublikation

Bauherr: Kenan Oemeroglu / Sherine Fernando Bauobjekt: Ausnahmegesuch Sichtzone Bauplatz: Zwärenstrasse Haus A Bauparzelle: 343 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 16. Januar 2020

Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Montag, 23. Dezember 2019 um 14.30 Uhr in der St. Peter Kirche in Brislach statt. Dreissigster: Samstag, 25. Januar 2020 um 18.30 Uhr in der St. Peter Kirche in Brislach Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Schweizer Berghilfe, Soodstrasse 55, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443-2, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2 Vermerk: Trauerfall Erika Hell-Lutz. Traueradresse: Dolores Ruf-Hell, Prüssmatt 16, 4225 Brislach

Wenn die Sonne des Lebens untergeht Leuchten die Sterne der Erinnerung

Nach einem reich erfüllten Leben konntest du, nach kurzem Spitalaufenthalt, friedlich einschlafen. Wir vermissen Dich.

Anna Studer-Allemann 19. 6. 1922 – 13. 12. 2019

Deine Familie Die Abdankungsfeier mit Urnenbeisetzung findet im Januar 2020 im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Heinz W. Studer, Müschweg 12, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL BLAUEN

LAUFEN

Zusammen Weihnachten feiern dust. Theater spielen hat in der Schule Blauen Tradition. Vor allem die alljährliche Dorfweihnacht, welche am vergangenen Freitag ganz Blauen und Nenzlingen in die Mehrzweckhalle lockte. Die Hauptrollen spielten dabei die rund 80 Schülerinnen, Schüler und Kindergärtler mit ihren Lehrpersonen. Die Suche nach einem Stuhl für den Schreibenden erübrigte sich von vornherein. Zeigte sich die Blauner Mehrzweckhalle doch bereits eine halbe Stunde vor Aufführungsbeginn proppenvoll. Schliesslich war die Türöffnung bereits 18.30 Uhr, und der Schulrat machte sich mit einigen Helferinnen und Helfern hinter der Theke nützlich, um die zahlreichen Eltern, Verwandte und auch «unverwandte» Besucherinnen und Besucher zu verpflegen, welche traditionsgemäss die heimische Küche an diesem Abend ungebraucht verlassen. Das Raclette vor der Aufführung gehört sozusagen zur Dorfweihnacht dazu. Punkt 20 Uhr legt sich das Gewusel der vielen Kinder, welche ihren Auftritt kaum erwarten können. Zuerst sind die rund 20 Kindergärtler an der Reihe. Sie beschenken die Tiere im Wald mit Musik und akrobatischen Einlagen, welche beim Publikum Staunen, Lachen und je-

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Donnerstag, 19. Dezember 2019 Nr. 51

de Menge Applaus auslösen. Der eigentliche Hauptakt aber ist das Musical «Am Himmel geht ein Fenster auf». Die Viert-, Fünft- und Sechstklässler sind für das Schauspiel, die ganze Primarschule für den Gesang zuständig. Und drei Lehrerinnen bilden mit Piano, Cello und Geige ein kompetentes Liveorchester. Die Weihnachtsgeschichte auf eine neue, unterhaltende Art erzählt, kommt beim Publikum sehr gut an. Die Dorfweihnacht in Blauen hat eine lange Tradition. «Wie gewohnt, kommt ein allfälliger Erlös dem nächsten Skilager zugute, an welchem die Schülerinnen und Schüler ab der dritten Klasse teilnehmen», erklärte Sarah Lüdecke, «damit das Lager für Kinder und Eltern etwas günstiger wird», fügte die Lehrerin der 5./6.-Klasse und Co-Schulleiterin bei ihrer Begrüssungsansprache an. Und die Kinder und Jugendlichen aus Blauen und Nenzlingen lieben Aufführungen. Ihre Dialoge in gepflegtem Hochdeutsch waren ausnahmslos gut verständlich. Erstaunlich auch, dass Mädchen und Knaben keinerlei Hemmungen zeigten, solistisch zu singen. Und schliesslich bewiesen die Kinder auch im Chor Präsenz und Begeisterung.

Wenn eine Schulklasse zu Schriftstellern wird

Das Autorenteam: Die Klasse E3eL mit Lehrer Mathias Kressig (3. v. r.) und Sponsoren der Immofamily AG (auf dem Bild fehlt Denise Jost-Cueni). FOTO: LUCY SCHMID

Wenn sich eine ganze Klasse dazu entschliesst, gemeinsam ein Buch zu schreiben, ist klar, dass dabei etwas Aussergewöhnliches entsteht. Am vergangenen Donnerstag lud die Klasse E3eL der Sekundarschule Laufen Interessierte zur Vernissage ihres Krimis «Mord am Titisee» ein. Lucy Schmid

A Botschaft der Engel: Sie raten Maria und Josef, nach Ägypten zu fliehen. FOTO: MARTIN STAUB

ls Mathias Kressig vor rund einem Jahr seiner Klasse die Idee eines ganz besonderen Projektes vorstellte, waren die Schülerinnen und Schüler sofort dabei. Am vergangenen Donnerstag präsentierten die jungen Autoren in der Stedtlibibliothek

Laufen ihr Werk dann der Öffentlichkeit. Angehörige, Bekannte und Buchliebhaber fanden sich zwischen den Regalen der Bibliothek wieder und wurden herzlich vom Team der Stedtlibibliothek willkommen geheissen. Bereits bei der Begrüssung wird das Engagement der Schülerinnen und Schüler hervorgehoben. «Entgegen des Vorurteils, dass junge Menschen nur am Smartphone sitzen würden, zeigen uns diese Jugendlichen, dass mehr in ihnen steckt.» Durch die von den Schülerinnen und Schülern in theatralischer Weise vorgelesenen Szenen konnten die Besuchenden gleich selbst in die spannende Geschichte der Immobilienfirma «Henica AG» eintauchen. Die Jugendlichen haben die Geschichte von der Charakterbildung bis zu den Handlungen als ganze Klasse selbst erarbeitet. Zu Papier gebracht wurden die Gedanken der Schülerinnen und Schüler dann durch die Feder von Mathias Kressig, selbst zweifacher Autor, und Lehrerkollegin Denise JostCueni. Der Grossteil der Arbeit und auch die Recherche für die Geschichte

spielten sich im Juni während des Klassenlagers ab, welches, wie der Name des Buches vielleicht schon erahnen lässt, am Titisee stattfand. Sie unternahmen dieselben Ausflüge wie die Mitarbeitenden der Henica AG und konnten so ihre eigenen Eindrücke in die Geschichte einfliessen lassen. Da das Leben bekanntlich die besten Geschichten schreibt, fanden viele Anekdoten aus dem Klassenlager auch ihren Weg in den Krimi. «Das Buch kann also auch als Lagerbericht angesehen werden», witzelt Mathias Kressig. Nicht zuletzt drückte die Klasse ihrem Hauptsponsor, der Immofamily AG, grossen Dank aus. «Wenn sich junge Menschen für so ein Projekt einsetzen, ist es für uns keine Frage, dass wir unseren Beitrag dazu leisten.» Trotz mancher Diskussionen hat das Projekt die Klasse zusammengeschweisst. Die Schülerinnen und Schüler konnten sehr viel mitnehmen, obwohl der Spass an der Arbeit dabei sicher nicht verloren ging. Es «war halt mal was anderes» im Vergleich zum sonstigen Schulalltag.

Malatelier in Himmelried. Fundierte Kurse für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Versch. Techniken: Öl, Aquarell, Tuschemalerei, Pastell usw., Formen in Wachs, Stein. Infos: E. Hässig, 079 583 04 65, erika.h@gmx.net

oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch

VEREINSNACHRICHTEN ˜

Bibliotheken

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00 –15.00 Uhr. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch

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Kultur

Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wissen weitergeben von Frau zu Frau: Melde dich bei unserem Verein, Tel. 077 41 00 548 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com

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Sport

Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund: Ein glückliches Team! Welpen samstags 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. 076 345 54 45 Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30 bis 20.00 Uhr in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre. Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/-innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., Mixed-

Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

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Kampfkunst

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 h im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) und Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84

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Kursangebot

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch

KlangGruppen & Meditation in den Hofbäder Röschenz. Jeden 1. Freitag im Monat, 18.30– 19.30 Uhr entspannend, regenerierend, vitalisierend. Einstieg jederzeit möglich. Judith Züger, 079 296 86 60, www.judith-klang.ch

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Jugendgruppen

Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo.-Morg.-Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch

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Mütter- und Väterberatung

Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch

Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate-Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab zehn Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch

Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr.

Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen. Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi. und Sa. im Ried in Zwingen (Dojo-Laufen) und Do. in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60/info@kungfu21.ch

Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34.

Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.

Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre.

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von drei Mte. bis zwölf Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30 bis 18.00 Uhr. www.kita-laufen.ch

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Hobby/Freizeit

Modelleisenbahn. Hast du Freude an Modelleisenbahnen? Interesse, an einer Anlage mitzubauen? Landschaft, Elektronik und Steuerung warten auf deine Mithilfe. Clubabend: Mittwoch, 19.30 bis 22.00. Wir freuen uns auf dich. Olivier Pulfer, Tel. 076 589 16 06. www.meclu1981.ch, E-Mail meclu@meclu1981.ch Offene Singprobe im Falkefluehstübli, Liesberg Station, mit Jogg und Christian jeweils Mo ab 17 Uhr und am Do, 30. Jan., 27. Feb., 26. März, 30. April ab 14 Uhr im Pfarreisaal Liesberg am Tanznachmittag. Tel. 061 771 00 00

Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

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Kindertagesstätte

Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch

Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22

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Pro Senectute und Spitex

Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

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Selbsthilfegruppen

Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung, Vereinbarung nach Termin. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG

Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Behutsam mit Palliative Care

Unermüdlicher Einsatz für Palliative Care: (v.l.) Zentrumsleiter Michael Rosenberg, Susanne Tosch, Leiterin Pflege und Betreuung Zentrum Passwang, Pflegefachfrau Heidi Aeschlimann und Dr. med. Manuel Jungi, Kantonsspital Olten. FOTO: JÜRG JEANLOZ

Die Delegiertenversammlung des Interkantonalen Zweckverbands Zentrum Passwang liess sich von Dr. med. Manuel Jungi über das Wesen der Palliative Care orientieren und genehmigte das Budget 2020. Jürg Jeanloz

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alliative Care ist eine Behandlungsmethode für Patienten, die mit einer lebensbedrohlichen Krankheit belastet sind. Die Methode ist darauf ausgerichtet, Schmerzen zu lindern und weitere Beschwerden besser zu ertragen. Sie unterstützt Patienten, so lange wie möglich aktiv zu bleiben und berücksichtigt psychische, soziale und spirituelle Aspekte. Angehörigen gibt Palliative Care die Gewissheit, dass die Patienten in guten Händen sind und hilft ihnen, den Kummer besser zu ertra-

gen. Das Leben wird bejaht und das Sterben als normalen Prozess verstanden. «Seit 10 Jahren sind wir auf diesem Gebiet aktiv», sagte an der Versammlung Dr. med. Manuel Jungi, Arzt und Leiter Palliative Care am Kantonsspital Olten. Es gehe darum, ein Netzwerk im Kanton Solothurn aufzubauen und die Behandlungsmethode besser bekanntzumachen. Spitex, Pflegeheime, Hausärzte, Spitäler, Krebsliga, Seelsorger und Freiwillige seien in die Bemühungen einzubinden und zur Zusammenarbeit zu bewegen. Ab 2020 soll in Olten ein Kompetenzzentrum entstehen und mit einer Telefon-Hotline im 24-Stundenbetrieb ausgerüstet werden. Jungi befürwortet auch Weiterbildungskurse der Ärzte und des Pflegepersonals und arbeitet daraufhin, eine Versorgungskette bedarfsgerecht im ganzen Kanton Solothurn aufzubauen. Wie Susanne Tosch, Leiterin Pflege und Betreuung, darlegte, wird Palliative Care im Zentrum Passwang schon eingesetzt. Unterstützt von Ärzten sowie speziellen Pflegemassnahmen könne deutliche Linderung der Schmerzen erzielt werden. Bewohner seien in Brei-

tenbach zu Hause und dürfen ihren letzten Weg mit den Angehörigen und dem Pflegepersonal friedlich zusammengehen. Budget Zentrum Passwang Im Zentrum Passwang läuft der Betrieb bestens. Wie in den Vorjahren soll auch im Jahr 2020 die Bettenbelegung mit 90 Prozent anvisiert werden. «Wir rechnen 2020 mit einer schwarzen Null», erklärte Vorstandspräsident Dieter Künzli. Damit meinte er einen Betriebsgewinn von 23 449 bei Investitionen von 440 720 und einem Gesamtaufwand von 10 Mio. Franken. Die Grundtaxen für Hotellerie und Betreuung bleiben unverändert, der Pflegebeitrag der Krankenkassen wurde vom Bundesrat um 6,7 Prozent erhöht. Die Löhne der Angestellten werden um 1 Prozent erhöht und der Mindestlohn wird auf 4000 Franken pro Monat (Vollpensum) festgelegt. Nicole Ditzler, Präsidentin der Delegiertenversammlung, dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Zentrumsleiter und dem Vorstand für ihren Einsatz. Die Bewohnerschaft und ihre Angehörigen seien froh und dankbar, dass hier so liebevoll und einsatzfreudig gearbeitet werde.

MELTINGEN

Kommissionen bekommen mehr Kompetenzen gin. Die Meltinger stärken ihre Kommissionen und entlasten so den Gemeinderat. Bisher hatten die Kommissionen keinerlei Finanzkompetenzen. Auch sehr kleine Anschaffungen und Vergaben mussten vom Gemeinderat ausgeführt werden. Nun schlug der Gemeinderat letzte Woche der Gemeindeversammlung vor, den Kommissionen eine Ausgabenkompetenz von 7 500 Franken pro Fall zu übertragen. Dies nahmen die 32 Stimmberechtigten diskussionslos und ohne Gegenstimme an. Der Kanton befiehlt Zu reden gab die Verfügung des Kantons. Er hat die Gemeinde dazu verbrummt, die ARA Meltingen-Zullwil zu sanieren. Der Anteil Meltingens beträgt knapp 600 000 Franken. Mit den Bauarbeiten sei spätestens nächstes Jahr zu beginnen. Diese Kröte war für manche Stimmberechtigte schwer zu schlucken. Gemeinderat Peter Jeger erklärte, dass die Auseinandersetzungen um die ARA-Sanierung schon seit Jahren andauerten. Es habe Verfahrensfehler gegeben, die aber vor dem aktuellen Gemeinderat passiert seien. Ursprünglich sollten zwei Varianten analysiert werden: eine Variante mit der Sanierung der bestehenden ARA und eine Variante mit der Ableitung des Abwassers nach Zwingen. Das Ausarbeiten der Varianten habe die Beschlussfassung verzögert. Anfang Jahr sei dann die Verfügung des Kantons gekommen, und dies ohne Vorwarnung. Auf einen Brief des Gemein-

Zustimmung: Die meisten Geschäfte kamen schlank durch.

derates habe der Kanton nicht geantwortet. Ein beigezogener Anwalt gehe davon aus, dass in einem Gerichtsfall der Kanton gewinnen würde, so Jeger. Obwohl Meltingen nun keinen Handlungsspielraum mehr hat, will der Rat auf Antrag eines Votanten hin noch eine Dokumentation über den Vorfall zusammenstellen. Keine Aula Die Aufsichtskommission der Kreisschulanlage March hat für das Jahr 2020 insgesamt gut 200 000 budgetiert. Davon muss Meltingen 34 Prozent tragen. Im Budget der Aufsichtskommission vorgesehen sind auch 30 000 Franken für Planungskosten «Aula 2. Etappe». Diesen

FOTO: GINI MINONZIO

Posten strich der Gemeinderat und die Gemeindeversammlung folgte ohne Diskussion. Wie Gemeindepräsident Erich Fidler gegenüber dem «Wochenblatt» erklärte, habe die Aufsichtskommission der Kreisschulanlage March die Idee, nebst dem bestehenden Mehrzweckraum eine Aula für rund 2 Millionen zu bauen. In dieses Projekt sei aber der Gemeinderat nie eingebunden worden. Stabile Finanzen Das Budget der Gemeinde Meltingen sieht einen Gesamtertrag von 3,3 Millionen Franken vor. Der Ertragsüberschuss beträgt 13 000 Franken. Der Steuerfuss beträgt für natürliche und juristische Personen weiterhin 123 Prozent.


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das

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Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

Lösung der letzten Ausgabe

präsentiert

Lösung 50/2019:

das

Sudoku im Wochenblatt

GEMAELDE Gewonnen hat:

Petra Wälti Gartenstrasse 1 4244 Röschenz Wir gratulieren zum Gewinn im Wert von 50 Franken, gespendet von:

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Schwarzbuebe Apotheke, Laufen Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

mittel


THIERSTEIN VERANSTALTUNG

Ira May: Die Soulsängerin überzeugt mit FOTO: ZVG einer geballten Ladung Power. Der Kultur-und Leseverein Breitenbach freut sich auf den Auftritt von Ira May am 18. Januar 2020 im Pfarreisaal der katholischen Kirche in Breitenbach. Der Vorverkauf beginnt am 19. Dezember 2019 in der Schwarzbuebe Apotheke Breitenbach.

EINGESANDT

Spitex ab 2020 wieder in Grindel! An der Gemeindeversammlung in Grindel wurde der Antrag des Gemeinderats angenommen, den Leistungsvertrag ab 1.1.2020 der SPITEX Thierstein/Dorneckberg zu übergeben. Das umfassende Angebot überzeugte sowohl qualitativ als auch preislich. Wir freuen uns, ab Januar die Einwohnerinnen und Einwohner in Grindel kompetent und professionell zu pfle-

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BÜSSERACH

Ira May in Breitenbach WoS. Hühnerhaut gefällig? Die Stimme der Soulsängerin Ira May dringt direkt ins Mark. Auf der Bühne begeistert die Oberbaselbieterin mit einer geballten Ladung Power. «Das hat die Schweiz bisher nicht gekannt», sagt der SRF-3Moderator Sascha Rossier im Jahr 2013, als er die Singer-Songwriterin entdeckt hat. Ira Mays Debüt-Album «The Spell» landet Anfang 2014 direkt auf Platz 1 der Schweizer Hitparade. Neben zahlreichen Auftritten als Hauptact in der ganzen Schweiz spielte das 30-jährige Stimmwunder vergangenes Jahr als Support Act von Musikgrössen, wie Joss Stone, Jamie Cullum und Alicia Keys. 2016 erschien das zweite Album der Baselbieterin, danach wurde es ruhiger um die Schweizer Amy Winehouse». Aktuell schreibt die Musikerin an ihrem dritten Album. Klar ist: Ira May ist für jeden Soul-Fan ein Muss. Für ihre neuste Single «Cold» (Januar 2019) verlässt sie ihre Komfortzone und wagt sich im Refrain bis in die Kopfstimme. Wer allerdings über eine solche Stimme verfügt, erreicht damit aber noch lange keine Problemzone.

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gen und zu betreuen. Damit die Pflege ohne Unterbruch erfolgen kann, bitten wir alle Personen, die auf Hilfe angewiesen sind, sich zeitnah bei uns zu melden und einen Termin mit unserer Teamleiterin Nicole Schlumpf, Tel. 061 783 90 77, zu vereinbaren. Simone Benne, Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg

Neuer Maestro mit viel Elan und Erfahrung Feierliche Stücke und Weihnachtsmelodien liess die Brass Band Konkordia Büsserach in der Dorfkirche St. Peter erklingen. Der neue Dirigent Pascal Eicher leitete das Ensemble umsichtig und vital durchs Adventskonzert. Jürg Jeanloz

W

as wäre ein Kirchenkonzert ohne eine wuchtige Fanfare mit Trompeten, Hörnern und Pauken? Sie wurde als Komposition von Nicolai Rimsky-Korsakow dargereicht und tönte schlichtweg fantastisch. Ergriffen sassen die Gäste in den Holzbänken und lauschten den mächtigen Tönen. «Trage mit mir meine Bürde» lautete der nächste Titel, der mit einem wunderschönen feinen Cornet-Solo von Dieter Häner begleitet wurde sowie Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe ausdrückte. Mit «We wish you a Merry Christmas» wurde endgültig Weihnachten eingeläutet. Das weltberühmte Lied kam nicht nur liebevoll daher, sondern ist vom neuen Dirigenten Pascal Eicher elegant für Blasorchester arrangiert worden. Der 67-jährige Maestro ist einfach ein Glücksfall für die Brass Band Konkordia. Er ist einer der renommier-

Petersburger Schlittenfahrt: Brass Band Konkordia Büsserach mit Dirigent Pascal Eicher. FOTO: JÜRG JEANLOZ testen Dirigenten und Euphonium-Spieler in der Schweiz, hat in beiden Disziplinen unzählige Wettbewerbspreise gewonnen, war Eufoniumlehrer, Dozent und wirkte als Jury-Mitglied bei vielen Wettbewerben mit. Ruhig und bedacht verstand er es, die Musikerinnen und Musiker zu motivieren und zu begeistern. «Hören Sie nun ein Weihnachtslieder-Medley in einem meisterhaften und modernen Arrangement», kündigte der junge Speaker Samuel Borer an. Von «Stille Nacht» bis «Jingle Bells» kamen alle grossen Melodien zum Zuge, da war richtig Power und ein grandioses Schlussbouquet zu vernehmen. «Frosty the Snowman» ist nicht nur ein beliebtes Weihnachtslied, sondern ein richtiger Gassenhauer. Der Bass-Posaunist

Aaron Fricker begleitete das herrliche Arrangement als Solist und beeindruckte mit tiefem Sound und Broadway-Akzenten. Riesiger Beifall war dem Solisten und seinen fingerschnippenden Kollegen gewiss. Noch mehr Showtime mit der Brass Band war angesagt: «Santa Claus Trophobia» oder die Angst des Sankt Nikolaus, im Kamin stecken zu bleiben, begeisterte die vielen Kirchengäste ebenso. Mit stehenden Ovationen und grossem Applaus bedankten sich die Gäste. Mit der Petersburger Schlittenfahrt wurde nochmals Tempo aufgenommen, um schliesslich mit allen gemeinsam «Stille Nacht, heilige Nacht» zu singen und den unterhaltenden Abend mit einem Gläschen Glühwein abzuschliessen.


DORNECK KANTON SOLOTHURN

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HOFSTETTEN

Neuer Kantonsratspräsident

Zeit für die Nistkastenreinigung 100 Nistkasten reinigt der Natur- und Vogelschutzverein Hinteres Leimental in der letzten Dezemberwoche. Weshalb das sinnvoll ist, erzählt Adrian Oser. Gaby Walther

Die Räte aus dem Schwarzbubenland: 1 Regierungsrat und 13 Kantonsrätinnen und Kantonsräte. In der Mitte der neue Kantonsratspräsident Daniel Urech. FOTO: ZVG WoS. Daniel Urech (Grüne, Dornach) ist der höchste Solothurner des nächsten Jahres. Der Rat wählte ihn am 11. Dezember zum Kantonsratspräsidenten 2020. 1. Vizepräsident ist Hugo Schumacher (SVP, Luterbach), 2. Vizepräsidentin Nadine Vögeli (SP, Hägendorf). Daniel Urech (36) politisiert seit 2011 für die Grünen im Solothurner Kantonsrat. Er ist Mitglied der Justizkommission und der Interparlamentarischen

Konferenz der Nordwestschweiz (IPK). Daniel Urech arbeitet als selbstständiger Rechtsanwalt und Notar und lebt in Dornach. Der Kantonsrat wählte ihn mit 88 von 96 möglichen Stimmen zu seinem Präsidenten 2020. Er übernimmt die Nachfolge von Verena Meyer-Burkhard (FDP, Mühledorf). Mit Daniel Urech bekleidet erstmals ein Mitglied der grünen Fraktion das Amt des Kantonsratspräsidenten.

WITTERSWIL

Witterswiler gegen Steuersenkung bea. In den letzten Jahren hat Witterswil immer wieder den Steuerfuss gesenkt. Letzten Donnerstag sprach sich die Gemeindeversammlung gegen den Antrag von FDP-Kantonsrat Mark Winlkler aus, den Steuerfuss von 110 auf 107 Prozent zu senken. Mit 38 zu 21 Stimmen folgte die Versammlung der Argumentation des Gemeinderates, dass der Spielraum momentan ausgeschöpft sei und man die finanzielle Situation nicht überstrapazieren sollte. Winkler und Martin Speiser, Präsident der Finanzkommission, hatten die Steuersenkung mit den Reserven aus der Vorfinanzierung Bahnhofstrasse begründet. Aufgrund der Kostenverschiebung zum Kanton hin, sollte das für die Strassen-Sanierung gehortete Geld den Witterswiler Steuerzahlern zurückerstattet werden, nicht in Form eines Rabatts, aber mit einer Steuersenkung von drei Prozentpunkten, sagte Winkler. Finanzchef Alois Müller hielt dem entgegen, dass die Gemeinden für die Zukunft mit weiteren Mehrbelastungen rechnen müssen, vor allem im Bereich der Altersvorsorge, und dass Witterswil beim Eigenkapital noch nicht über die vom Kanton verlangten Reserven verfüge. Die budgetierte Erfolgsrechnung mit einem Ertragsüberschuss von 123 000 Franken wurde genehmigt. Zu grösseren Diskussionen kam es beim Investitionskredit von 140 000 Franken für ein Revitalisierungsprojekt. Der Gemeinderat schlug vor, ein Teilstück von 120 Metern des Marchbachs auszudohlen und der Natur zurückzugeben – so wie es das Naturkonzept 2018 vorsieht. Der dafür vorgesehene Landstreifen ist auch bereits im Besitz der Gemeinde und als Naturschutzzone ausgeschieden. Aus der Versammlung kamen viele Bedenken und Anträge auf

Rückweisung, Überarbeitung oder Kürzung des Kredites. Das Problem, wie die Landstücke ennet dem Bach dann erschlossen würden, sei nicht gelöst, hiess es aus der Versammlung. Rudolf Pfister, Präsident der Umweltkommission, hatte es wohl geahnt. Bei der Präsentation der Pläne erinnerte er daran, dass schon früher ein Ausdohlungsversuch in Witterswil 150 Versammlungsteilnehmende auf den Plan gerufen und zu emotionalen Diskussionen geführt hatte und letztlich gescheitert sei. Pfister verwies darauf, dass die vom Bund in Aussicht gestellten Subventionen von 90 Prozent den Stellenwert des Projektes unterstreichen. «Solche Gewässer sind wichtige Lebensräume und elementar für die Biodiversität.» Am Ende der Diskussion gab die Mehrheit der Versammlung grünes Licht für den Kredit von 140 000 Franken – mit der Bedingung, dass die Zufahrt für die Landbesitzer geregelt werden muss. Verwirrungen und Widersprüche gab es auch bei der Beratung des Investitionskredites von 202 000 Franken für den Grundstückserwerb «Uf dr Höchi» – für das Wiesenstück nahe dem Schulhaus. Martin Speiser meinte, dass das Land nicht innerhalb der Bauzone, sondern in der Reservezone liege und somit keinen Nutzen darstelle. Gemeindepräsident Mark Seelig wies darauf hin, dass es im Moment keine Bebauungspläne geben soll, aber man jetzt die Eigentumsverhältnisse zugunsten der Gemeinde regeln möchte. Das Land sei der Zone für öffentliche Bauten zugeordnet und somit sicherlich nur für die Gemeinde von Nutzen. Letztlich sprach sich die Mehrheit für den Antrag des Gemeinderates aus, dem Kauf der 675 Quadratmetern zum Preis von 300 Franken pro Quadratmeter zuzustimmen.

R

und 100 Nistkästen hängen im Wald rund um Hofstetten. Vor allem Blau- und Kohlmeisen, Spatzen und manchmal auch ein Kleiber nützen diese künstlichen Nisthilfen, um dort ihre Eier abzulegen und ihre Jungen grosszuziehen. Der Natur- und Vogelschutzverein Hinteres Leimental betreut diese Nistkästen und reinigt sie einmal im Jahr. «Dadurch wird der Kasten einerseits von Flöhen und Ungeziefer befreit, anderseits wird auch die alte Nestschicht entfernt», erzählt Adrian Oser. Der Vogel würde sonst einfach eine weitere Schicht über die alte legen und so immer näher zum Einflugsloch kommen. Das wiederum würde es den Feinden wie zum Beispiel dem Marder erleichtern, die Jungvögel zu erwischen, erklärt der Präsident des Vereins. Mit einem langen Stab werden die Nistkästen heruntergeholt, geöffnet, das Material herausgeholt und das Ungeziefer herausgeklopft. Manchmal finde man übrig gebliebene Eier oder tote Jungvögel. Eine Meise legt 8–12 Eier, nicht alle

Fremder Besucher: Der Siebenschläfer hat Blätter als Wintervorrat im Nistkasten versteckt.

Talente: Johanna Tüscher, Violine, Zsofia Grzelak, Orgel, Magdalena Rosenberg, Trompete. FOTO: ZVG

klärt Oser. Andere Vögel wie Amseln oder der Buchfink sind Höhlenbrüter und nutzen die Kästen nicht. Es sei aber sicher nicht falsch, einen Nistkasten im eigenen Garten aufzuhängen. Wer bei der Reinigung dabei sein möchte und gleichzeitig mehr über die einheimischen Vögel erfahren will, ist am Samstag, 28. Dezember, zur Mithilfe eingeladen. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr bei der Mehrzweckhalle Mammut in Hofstetten. Der gemütliche Teil kommt dabei nicht zu kurz. «Nach der Arbeit sitzen wir zusammen, grillieren Würste und lassen den Anlass langsam ausklingen. Dabei sind schon gute Kontakte entstanden», erzählt Oser. Nistkastenreinigung: Samstag, 28. Dezember, 8.30 Uhr, bei der Mehrzweckhalle Mammut, Anmeldung bis Freitag, 20. Dezember, unter 079 567 32 81 oder adrian.oser@sunrise.ch

Reger Handel in Mariastein bea. Die engagierten Kräfte des Klosters Mariastein konnten sich am Wochenende über einen Besucheransturm freuen. Der Adventsmarkt mit 40 Ausstellern aus dem Kunsthandwerk und der Fertigung von Naturprodukten lockte Hunderte von Besuchern an, welche zeitweise auch für Parkplatzmangel in ganz Mariastein sorgten. Aufgrund der starken Windverhältnisse waren die Marktstände vom Klosterplatz in das Klosterhotel Kreuz verlegt worden – was auch seinen Anklang Werben fürs Kloster: Verschiedene Klöster waren am Weihnachtsmarkt präsent.

Weihnachtskonzert in Seewen

Konzert: Sonntag, 22. Dezember, 17 Uhr, Kirche Seewen, Kollekte

sind befruchtet und nicht alle Jungvögel überleben. Stirbt eines der Elterntiere, werde das Nest aufgegeben, denn ein Elternteil alleine könne die Jungevögel nicht grossziehen, erzählt Oser. Angetroffen habe er auch schon Siebenschläfer. Diese nutzen die Kästen zwar nicht zum Überwintern, verstecken dort jedoch manchmal Blätter und Nüsse als Futtervorrat. Oser hat ein grosses Wissen über Vögel und die Natur. Sein Vater hatte im Jahre 1982 den Verein gegründet und seine Begeisterung für die Natur an seinen Sohn weitergegeben. Viele Nistkästen wurden zu jener Zeit aufgehängt. Heute werden diese Nistkästen gepflegt, aber nicht mehr ersetzt. Sie dienen jenen Vögeln, die sowieso schon gut vertreten sind. «Kommen die Zugvögel aus dem Süden zurück, sind die Kästen bereits von den Standvögeln besetzt», er-

MARIASTEIN

VERANSTALTUNG

WoS. Der Kultur-und Verschönerungsverein Seewen freut sich, zu diesem Konzert einzuladen. Die drei Musikerinnen aus Basel, die trotz ihres jugendlichen Alters schon auf den Konzertbühnen Europas zu Hause sind und in vielen Wettbewerben ausgezeichnet wurden, spielen ein mitreissendes, aber auch besinnliches Programm mit Werken der Romantik und des Barock. Das Konzert dauert eine knappe Stunde. Eintritt frei, Kollekte erbeten.

Keine Leiter nötig: Mit dem langen Stab holt Adrian Oser den Nistkasten zum Reinigen hinunter. FOTOS: GABY WALTHER

Trotzen dem Wind: Kurzfristig wurden die Stände in Klosterhotel verlegt.

fand und für sehr gemütliche Stimmung sorgte, resümierte Kommunikationschefin Pia Zeugin. Zum ganz besonderen Ambiente und zum wunderbaren Kulturaustausch habe sicherlich auch die hohe, internationale Beteiligung der verschiedenen Klöster beigetragen. Mit ihren Spezialprodukten und Erklärungen mit dabei waren: Abbaye d’ Hauterive, Abbaye Sainte Madeleine du Barroux (F), SI-Trade, Kloster Beinwil; Kloster Fahr; Kloster Leiden Christi Jakobsbad; Kloster Mariastein; Kloster Menzingen, Kloster lngenbohl, Gemeinschaft Basel, Monastère de Bethléem Boëge (F), Monastère du Carmel, Develier; Monastère de Géronde, Sierre; Schönstätter Marienschwestern, Brig und der Verein «Freunde des Klosters Mariastein».

Kloster Beinwil: Am Stand konnten Rosenkränze gekauft werden. FOTOS: BEA ASPER


Geschenkbücher im Friedrich Reinhardt Verlag

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JAHRESRÜCKBLICK

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REGION SCHWARZBUBENLAND/LAUFENTAL

Höhepunkte des Wochenblatt-Jahres 2019 Das Wochenblatt hat ein paar Highlights des Jahres 2019 herausgepickt. Einiges Unterhaltendes, Spannendes und Politisches prägten das Schwarzbubenland und das Laufental im letzten Jahr. Gaby Walther

G

erade zweimal berichtete das Schweizer Fernsehen live aus der Wochenblattregion. So wurde im Sommer der OL-Weltcup in Laufen durchgeführt und die Tour de Suisse radelte über den Passwang durchs Schwarzbubenland. Sport war auch in anderen Belangen ein grosses Thema im Jahr 2019. Das Leichtathletikzentrum Thierstein sammelte kräftig Geld, um mit der Erweiterung der Rundbahn auf 400 Meter eine zehnkampftaugliche Leichtathletikanlage zu erstellen. Noch fehlen dem Verein 60 000 Franken für das Projekt. Realisiert wurde hingegen der Generationenspielplatz auf der Rebe in Laufen dank der Unterstützung der EGK Gesundheitskasse, die ihr 100-Jahre-Jubiläum feierte. Aufgewertet wurde ebenfalls in Laufen der Planetenweg mit modernen Skulpturen und einer originellen Geschichte, die das Wandern zum Erlebnis macht. Seit Anfang Jahr laufen die Vorbereitungen für das im Jahr 2021 stattfindende Baselbieter Turnfest in Zwingen mit rund 5000 Teilnehmenden. Doch nicht nur Sport bewegte. Auf dem politischen Programm standen die Nationalrats- und Ständeratswahlen. Christian Imark, einziger Nationalrat der Wochenblattregion, versuchte den Sprung in den Ständerat, scheiterte aber beim zweiten Wahlgang am bisherigen Roberto Zanetti. Mit dem Zweck, die Autonomie der 13 Laufentaler Gemeinden sowie die Zusammenarbeit untereinander zu stärken, wurde der Verein Region Laufental gegründet. Beugen mussten sich diese Gemeinden jedoch der Realität betreffend Spital. Dieses wird im kommenden Jahr geschlossen. Stattdessen soll ein modernes Gesundheitszentrum entstehen.

Laufen mutierte zum Mekka der OL-Weltelite: Die Weltcup-Wettbewerbe waren in diesem Jahr die einzigen in der Schweiz.

Spektakel am Strassenrand: Die Tour de Suisse rollte durch Breitenbach. Wirtschaftlich geht es der Region gut. Kräftig wird überall gebaut. So verlegt unter anderem die Stöcklin Logistik AG ihr Technologie-Center nach Laufen, die Landi zeigt sich in neuem Glanz, in Büsserach entsteht der Neubau der Firma Dryden Aqua AG und Albin Borer baut einen Werkhof. Die Liesberger Firma Thomann Natursteinwerke durfte die Aussenwände des Erweiterungsbaus des Zürcher Kunsthauses mit einer Natursteinfassade aus Liesberger Kalkstein gestalten. Mit 25 000 Gästen war die Gewerbeausstellung AGLAT mit ihren 160 Ausstellern ein grosser Erfolg. Auch an der Gewerbeausstellung des Gewerbevereins Hinteres Leimental zeigten die KMU, was sie zu bieten haben.

AGLAT: 25 000 Personen besuchten die Gewerbeausstellung in Laufen. 160 Aussteller präsentierten sich und ihre Produkte.

Im Bildungsbereich feierte das Gymnasium Laufental-Thierstein mit verschiedenen Anlässen seinen 50. Geburtstag. Die Breitenbacher durften sich hingegen über die neuen Schulbauten «Campus Breitenbach» freuen. Schliesslich war das Jahr 2019 auch geprägt durch zahlreiche kulturelle Anlässe. Mit irischen und schottischen Klängen wurde auf der Ruine Gilgenberg das erste Tattoo des Schwarzbubenlandes durchgeführt, während Roggenburg in den Wilden Westen einlud. Geschmückt mit Hunderten Lämpchen, leuchtet neu der Kirchturm der reformierten Kirche in Laufen, da die 100-jährige Thuja gefällt werden musste.

FOTOS: ARCHIV WOCHENBLATT

Wandererlebnis: Der Planetenweg wurde neu gestaltet.

Im Wilden Westen: Roggenburg feierte sein Dorfleben.

Einmarsch in Bättwil: Die Gewerbeausstellung des Gewerbevereins Hinteres Leimental erfreute sich über einen grossen Erfolg.

«Campus Breitenbach»: Der Kindergarten, die Primarschule und die Kreisschule Thierstein West durften im Sommer in die neuen Schulbauten einziehen.

Engagiert sich für eine zehnkampftaugliche Leichtathletikanlage: Tobias Holliger, hier mit Ellen Sprunger, Schweizer Siebenkämpferin.

In neuem Licht: Anstelle der hohen Thuja, welche gefällt werden musste, erhellt nun der Kirchturm weihnachtlich die Nacht.

50 Jahre Gymnasium Laufental-Thierstein: Zum Abschluss des Jubiläumsjahrs wurde die Operette «Im weissen Rössl» aufgeführt.


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Wirtscha smi elschule Laufenstrasse 11, 4222 Zwingen 061 763 01 10

Info-Abende

Weihnachtsferien Unser Restaurant bleibt vom 21.12.2019 – 05.01.2020 geschlossen

für Eltern und Lernende

Wirtschaftsmittelschule

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr Benny Stern und Team

Liestal, Dienstag 7. Januar 2020

Öffnungszeiten: 5.30 Uhr – 18.30 Uhr Samstag und Sonntag Ruhetag

19.00 Uhr, Aula Schulen kvBL Liestal Obergestadeckplatz 21, Tel. 061 926 25 00

Für Anlässe öffnen wir für Sie gerne am Abend und am Wochenende.

Reinach, Mittwoch 8. Januar 2020 19.00 Uhr, Aula WMS Reinach

Weiermattstrasse 11, Tel. 061 717 18 18 Musikverein Brass Brand Liesberg

Muttenz, Donnerstag 9. Januar 2020 19.00 Uhr, Aula Schulen kvBL Muttenz Kriegackerstrasse 30, Tel. 061 465 46 20

Gastsolistin Iris Eggler GESANG

Dienstleistungszentrum Liesberg Öffnungszeiten: – morgens von Montag bis Freitag von 7.45 bis 11.30 Uhr – nachmittags von Montag bis Donnerstag von 13.30 bis 16.30 Uhr – freitags und vor Feiertagen von 13.30 bis 15.30 Uhr Wir bringen Ihre Wertstoffe in den Kreislauf! www.facebook.com/GemüsemarktBreitenbach

Öffnungszeiten

Telefon 061 775 10 10

www.kelsag.ch

Dienstag, 24.12.19 Mittwoch, 25.12.19 Freitag, 27.12.19 Samstag, 28.12.19 Sonntag, 29.12.19

Mittwoch, 1. Januar 2020 jeweils 8 bis 11.30 Uhr

Marti Delikatessen Grienackerweg 8, Breitenbach

Entspannte Weihnachtszeit Geniessen Sie die Adventsund Weihnachtszeit bei uns. Am 24.12. haben wir bis 16.00 Uhr, am 25.12. von 11.30 bis 21.00 Uhr geöffnet.

Silvesterabend geöffnet

Neujahrstag

Einladung

Am Neujahrstag begrüssen wir unsere Gäste von 11.30 bis 21.00 Uhr mit einem Stück unseres bekannten Neujahrszopfes.

Betriebsferien und Ruhetage Vom 2. bis zum 5.1. 2020 haben wir geschlossen. Hauptstrasse 23, 4242 Laufen Tel. +41 61 761 63 22 www.lamm-laufen.ch

KELSAG Liesberg offen

Sa, 21. Dezember 2019 von 8.30 bis 12.30 Uhr www.kelsag.ch

Freitag, 20.12.19 Samstag, 21.12.19 Sonntag, 22.12.19

Verbringen Sie bei uns einen ungezwungenen Abend in gemütlicher Atmosphäre.

www.kvbl.ch

Sonntag 05.01.2020, 16 Uhr im Pfarreiheim in Breitenbach


Donnerstag, 19. Dezember 2019 Nr. 51

Speiserestaurant Glashütte Station 77 4252 Bärschwil 061 761 55 56 / 079 724 12 15

Weihnachtsbäume Hauptverkauf

Wir wünschen unseren Gästen besinnliche Festtage und ein gesundes 2020 So. 29. Dezember Fondueplausch 23. Dez. bis 26. Dez. geschlossen 30. Dez. bis 2. Jan. geschlossen

Voranzeige:

25. und 26. Jan. Metzgete Bitte mit Voranmeldung Glashütte Team

Freitag Samstag

20. Dez. 14.00 – 18.00 Uhr 21. Dez. 9.00 – 18.00 Uhr

Markus Schmidlin Dorfstrasse 59 4243 Dittingen 079 216 39 60 forstul@bluewin.ch Besuchen Sie uns auf der Website: www.biohofamalder.ch

Gospel Choir

FREE VOICES

In Concert

www.free-voices.ch

Gospel and Rock

Leitung: Ruth Peter Band: Raymond Bohler, Markus Cueni, Andy Schlaich

Samstag, 11. Jan. 2020 19.00 Uhr Kath. Kirche Brislach Sonntag, 12. Jan. 2020 17.00 Uhr Kath. Kirche Röschenz Freitag, 24. Jan. 2020 19.00 Uhr Kath. Kirche St. Michael Basel (Eglisee) Sonntag, 26. Jan. 2020 17.00 Uhr Ref. Kirche Laufen Freie Kollekte

HolzHeizKraftwerk Kleinlützel –

Einladung zum Tag der offenen Tür am 20.12.2019 von 11.00 bis 13.00 Uhr Am 20.12.2019 um 12.30 Uhr ist es so weit. Das Atomkraftwerk Mühleberg im Kanton Bern wird endgültig abgeschaltet. Zur selben Zeit findet im HolzHeizKraftwerk Kleinlützel ein Tag der offenen Tür statt. An diesem Tag haben die Bürger von Kleinlützel die Möglichkeit die Anlage zu besichtigen.

Empfehlungen

GESCHÄFTSÜBERNAHME BORER STOREN WIRD ZU HOFER STOREN

Die Abschaltung eines konventionellen Großkraftwerks und die Inbetriebnahme dezentraler Kleinkraftwerke stellt den großen Schritt beim Umbau der Schweizer Energieversorgung dar. Dieser Umbau wird im Spannungsfeld zwischen den 2 Systemrisiken schwerer Nuklearunfall und mittlerer Temperaturanstieg über 2°C vollzogen. Damit die Versorgungssicherheit gewahrt bleibt, müssen sowohl fluktuierende Energiequellen wie Sonne und Wind sowie Speicherkapazitäten oder Grundlastkraftwerke zugebaut werden. Das HolzHeizKraftwerk Kleinlützel ist ein Grundlastkraftwerk, das mit holzigen Brennstoffen betrieben wird. Holzheizwerke legen den Schwerpunkt der Energieerzeugung auf Wärme, ohne oder mit geringer Stromerzeugung. Da zukünftig jedoch vermehrt Strom benötigt wird, sind kleine Biomasseanlagen mit Stromerzeugung notwendig. Das HolzHeizKraftwerk Kleinlützel ist eine Pyrolyseanlage mit Strom- und Wärmeproduktion. Das Holz wird auf ca. 600°C erwärmt. Bei dieser Temperatur wechselt Holz den Aggregatzustand von Fest zu Gasförmig. Das entstehende Schwachgas wird in BHKW-Motoren zu Energie. In Kleinlützel wird im Moment ein HolzHeizKraftwerk mit rund 500 kW gebaut. Die Anlage besteht aus mehreren kleinen Anlagen in Schallschutzcontainern. Am Tag der Abschaltung von Mühlenberg werden die ersten kW erneuerbare Energien Strom aus Holz in Kleinlützel in das Netz eingespeist werden. Hierzu laden wir die Einwohner von Kleinlützel und alle Interessierten herzlich ein. Am 20.12.2019 von 11.00 bis 13.00 Uhr besteht die Möglichkeit die Anlage am Standort Neumatt 820 in Kleinlützel zu besichtigen.

Nach 25 -jähriger selbständiger Geschäftstätigkeit werde ich mich am 1. Januar 2020 in den Ruhestand begeben. Aus diesem Grund übergebe ich meine Firma an meinen Mitarbeiter Roy Hofer. Ich bin überzeugt einen kompetenten Nachfolger gefunden zu haben. Gerne stehe ich Ihm weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung.

Schenken auch Sie ihm Ihr Vertrauen! Roy Hofer Storen GmbH • Brislachstr. 6 • 4226 Breitenbach • Tel. 079 470 29 43 Für das mir entgegengebrachte Vertrauen in meine Arbeit bedanke ich mich herzlich und wünsche meinem Nachfolger einen guten Start und viel Erfolg.

RENE BORER, SONNEN- UND WETTERSCHUTZ, RÖSCHENZ

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SPORT

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VOLLEYBALL

EISHOCKEY

Lange war das Spiel ausgeglichen Mit grosser Motivation, die lange Reise ins Tessin in einen Sieg zu verwandeln, stiegen die Laufnerinnen ins Spiel gegen SAG Volley Gordola. Trainerin Ksenija Zec war krankheitshalber abwesend, wurde jedoch von Wally Schmidlin vertreten. Laufen hatte im ersten Satz Mühe ins Spiel zu finden. Es galt einen Vorsprung der Gegnerin von 18 zu 8 aufzuholen. Mit dem Einwechsel von Nadine Kohler gelang es durch gute Blockarbeit, den Gegnern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Spielerinnen fanden wieder etwas ins Spiel zurück, mussten sich schlussendlich jedoch mit 25 zu 15 geschlagen geben. Der gefundene Schwung konnte in den zweiten Satz mitgenommen werden. Vieles lief rund - besonders die Verteidigung von Graziella Plotzner ist hervorzuheben. Die Verteidigung trug massgebend dazu bei, den Druck im Angriff zu erhöhen. Bis zum Punktestand 12 (Laufen) zu 13 (Gordola) boten sich die Mannschaften ein Kopf an Kopf rennen. Nach einer Serviceserie der Tessi-

nerinnen und vielen Eigenfehlern der Laufnerinnen konnten die Gegnerinnen den Punktestand auf 12 (Laufen) zu 17 (Gordola) erhöhen. Die Laufnerinnen konnten zwar noch ein paar Punkte gut machen und konnten ein 19 (Laufen) zu 22 (Gordola) ausspielen, erlitten schlussendlich jedoch eine Niederlage im 2. Satz. Der Punktestand betrug am Ende 22 (Laufen) zu 25 (Gordola). Auch im dritten Satz waren die beiden Teams für lange Zeit gleich auf , bis 10 zu 8 lag Laufen vorne. Danach kehrte sich das Spiel und die Gegnerinnen konnten durch eine Serviceserie Punkte für sich gewinnen. Nur etwas später stand 13 (Laufen) zu 20 für Gordola. Den Laufnerinnen gelang es nicht, den Abstand aufzuholen und sie mussten sich mit 14 (Laufen) zu 25 (Gordola) geschlagen geben. Nun gilt es, weiter zu kämpfen, sich Positives aus dem 2. Satz zu merken und darauf zu vertrauen, dass von anderen Gegnern Punkte zu holen sind. Annika Bos

Mit Exploit die Situation verbessert Unter der Woche verlor der EHC Laufen in Rheinfelden deutlich mit 1:5. Am Samstag jedoch zeigte das Strasser-Team eine seiner besten Leistung und dank des 3:1 Erfolges gegen den EHC Brandis verbesserten die Laufentaler ihre Lage. Edgar Hänggi

M

it knappem Kader (einmal mehr) reiste Laufen unter der Woche nach Rheinfelden und bezog eine 1:5 Niederlage. Da Koppigen gleichzeitig gegen Meinisberg knapp verlor, blieb die Lage im Kampf um den Playoff-Platz wie vorher. Koppigen traf am Samstag zu Hause auf Rheinfelden, das sich im Aufwärtstrend befindet, während die Laufentaler zu Hause auf «Angstgegner» Brandis traf. Das Positive vor dem Spiel: Die Spielerbank war wieder gefüllt. Allerdings steckte da das 0:11 aus dem Hinspiel noch in den Köpfen der Spieler. Laufen hielt den Angriffswellen der Emmentaler stand und konnte auch eigene Chancen kreieren, was das Selbstvertrauen steigerte. In der 16. Minute erzielten die Gäste aber dennoch den Führungstreffer und mit diesem knappen Resultat ging es in die erste Pause. Staff wie Spieler hatten da aber die Erkenntnis, dass man durchaus im Spiel ist, aber den zweiten Gegentreffer unbedingt vermeiden musste.

Abschluss: Am Samstag kommt es beim Spiel Bucheggberg - Laufen zum letzten Bully im Jahr 2019. FOTO: EH-PRESSE Mit viel Kampfgeist und Wille überraschte das Heimteam den Gegner, der wohl dachte, alles gehe so weiter wie noch im Hinspiel. In der 23. Minute glich Christoph Varaklis, ein Junior, aus. Dafür sicherte man ihm den Puck als Andenken. Jetzt war Laufen am Drücker und Brandis machte einen etwas verunsicherten Eindruck. «Es war wohl eines unserer besten Drittel in dieser Saison», meinte Statistiker Alex Hamann nach der Partie. Nach der zweiten Pause wollte das Strasser-Team die Gelegenheit beim Schopf packen. Die Gäste waren optisch besser, aber Laufen hielt gut dagegen und liess sich nicht einschnüren. Zudem hielt Christoph Imhof mehrmals mit extremen Paraden das Team auf dem positiven Weg. Roger

Kottmann und David Stalder sorgten dann für den unerwarteten 3:1 Erfolg. Da Rheinfelden gegen Koppigen gewann, hat Laufen aktuell vier Punkte Reserve auf die Emmentaler. Am Samstag folgt in Zuchwil gegen Bucheggberg das letzte Spiel vor der Festtagespause. Die Solothurner verloren zuletzt in Sissach das Spitzenspiel denkbar knapp mit 2:3 und wollen jetzt das Jahr unbedingt mit einem Heimsieg beenden. Laufen seinerseits hat nichts zu verlieren und jeder Punktgewinn vor dem wohl vorentscheidenden Spiel gegen Koppigen kann entscheiden. Es wird jedoch, wie diese Saison meistens, auf die Anzahl der zur Verfügung stehenden Spieler ankommen. Eine Situation, die jedoch nicht nur für den EHC Laufen zutrifft.

HANDBALL

SAG Volley Gordola vs Damen 1: Die Laufnerinnen kämpften, mussten sich aber am Schluss doch geschlagen geben. FOTO: ZVG

SG Wahlen Laufen geht als Tabellenführer in die Jahresendpause

TURNEN

2. Liga: SG Wahlen Laufen – HC Vikings Liestal 29:24 (14:08) us. Im letzten Heimspiel der Vorrunde war der HC Vikings Liestal in Laufen zu Gast. Das Team aus der Kantonshauptstadt ist zur Zeit auf dem zweitletzten Tabellenplatz zu finden. Auf der anderen Seite mussten die Gastgeber auf den Topskorer Marc Eng (verletzt) ganz verzichten – weitere Spieler waren angeschlagen und konnten auch nicht die volle Leistung bringen. Trotz dieser Widerwärtigkeiten setzte sich die SG Wahlen Laufen – mindestens in der ersten Spielhälfte klar durch. Der zweite Teil des Spieles gelang, sowohl in der Abwehr wie auch im Angriff, nur mässig. Eine Topleistung legte Pascal Klaus auf das Parket und erzielt 12 Tore. Nun hat das Team in der abgeschlossenen Vorrunde aus 11 Spiel 20 Punkte erzielt (nur eine Niederlage im ersten Meisterschaftsspiel gegen den HC Hopfenperle Aarau) und liegt zusammen mit den Aargauern auf dem 1. Tabellenplatz. Nach einer Weihnachtspause geht die Meisterschaft am 18. Januar mit einem Auswärtsspiel beim TV Birsfelden II weiter.

Rückblick voller Höhepunkte Der Turnverein Laufen blickte an seiner 134. Generalversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Höhepunkt war das Eidgenössische Turnfest in Aarau: In der Leichtathletik errangen die Athleten und Athletinnen zahlreiche Auszeichnungen: im 6-Kampf der Frauen Irina Strub und bei den Männern Agustin Villar, Yanick Hellinger und Cédric Colin. Im Geräteturnen zu zweit mischten Chantal Metzger und Nina Hellinger vorne mit. Mit der Bronzemedaille in der Sparte Fit und Fun sorgte die Riege 35plus für das eigentliche Highlight. Die Geräteturnerinnen überzeugten auch an den Kantonalen Meisterschaften beider Basel. In der Kategorie 6 holte sich Nina Hellinger die goldene, Sarah Hübscher die bronzene Medaille. Ein weiterer Höhepunkt im 2019 bildete der Gala-Abend, der gemeinsam mit der Stadtmusik Laufen anlässlich ihres 125-jährigen Jubiläums organisiert und auf die Bühne gebracht wurde. Unter der Moderation von Sportreporter Olivier Borer boten beide Vereine viel Spektakel und begeisterten das zahlreiche Publikum akrobatisch, musikalisch und humoristisch.

Im Jugendsport (Juspo) ist seit den Herbstferien das sportliche Angebot erweitert worden: Nebst Geräteturnen und Leichtathletik wird neu auch Aerobic unter der Leitung von Petra Künzler trainiert. Ab Januar 2020 ist ein zweites Schnuppertraining geplant. Für ihren langjährigen Einsatz im Vorstand und in der Sportkommission als Verantwortliche der Aktivriege und des Jugendsports wurde Lara Metzger die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Ausserdem beschloss die Generalversammlung das Projekt «Leichtathletik-Anlage für die Region Laufental-Thierstein» in Breitenbach mit 4000 Franken zu unterstützen. Im 2020 wartet nebst den sportlichen Aktivitäten ein reich befrachtetes Programm auf die Turnerinnen und Turner: Nach der Gerätemeisterschaft in Laufen (4. April) beteiligt sich der Turnverein unter anderem an der 725-Jahr-Feier der Stadt Laufen. Gemeinsam mit dem Männerchor der Keramik Laufen soll auf dem Rathausplatz (26. September) ein Seemannsfest steigen. Peter Hellinger

Finalspiele Regio Cup Nordwestschweiz Am kommenden Sonntag finden im Gymnasium Laufen die diesjährigen Finalspiele in den drei Kategorien statt.

Im Flug: Pascal Klaus beim Erzielen eines seiner 12 Tore. Veranstalter ist die SG Wahlen Laufen. Es wird auch eine kleine Festwirtschaft geführt. Programm: 10.00 Uhr Cup-Final Junioren: U17 Handball Birseck – TV Birsfelden, 11.45 Uhr Cup-Final Damen: SG Oberwil – SG Handball Birseck/HC Therwil, 13.30 Uhr Cup-Final Herren: Sieger aus TV Magden vs. SG

FOTO: ZVG/ FREDY SCHMIDLIN

Magden Möhlin – Sieger aus SG Möhlin/Rheinfelden – SG Wahlen Laufen (die Halbfinalspiele werden am Dienstag, 17.12. ausgetragen). Es ist zu hoffen, dass sich die SG Wahlen Laufen im Halbfinal durchsetzen kann und wir hoffen auf gross Zuschauerunterstützung am Sonntag.


DORFPLATZ

Donnerstag, 19. Dezember 2019 Nr. 51

EINGESANDT

WEIHNACHTSGESCHICHTE/EINGESANDT

Advent, Advent, gut verbrennt

Wir haben genug, andere haben nichts

Gerade heute darf ich euch einen Weihnachtsgruss weitergeben. Richtig fester Nebel steht vor dem Fenster. Hier drin ist es warm, gemütlich und gerade deshalb arbeitsam. Herrliche Stimmung, um über Weihnachten Gedanken zu machen. Über Weihnachten wird viel geredet und die Geschäftswelt kurbelt applausmässig die Werbefahne hoch. Und du, wo stehst du im Feld? Verbringst du die Zeit mit hetzen nach Geschenken, mit studieren, welches Kleid du wann anziehen willst, mit getrautem Backgeruch und herzerwärmenden Rezept-Krieg oder verkriechst du dich tränenbeladen im Selbstmittleidskämmerchen? Gehst du durch die Gegend und ärgerst dich ob der Lichtverschmutzung? Keine Sorge, du findest genug an dem du dich abhetzen, ablenken, abrackern und abopfern kannst. Was aber wäre der echte Sinn der Weihnachten? Erbauend der Gedanke, dass Jesus als unser Freund vermutlich nur sinnstiftend als Kind die Erde betrat. In Wirklichkeit ist er weder Mensch noch Engel, sondern Gott im Dreiklang. Viel mehr ist er gelebte Liebe, jede Art von Licht und Kraftquelle der Seele. Herrliche, tiefe Freude im Seelenmeer erzeugt seine Liebe im Menschen, der sein Angebot annimmt. Bei uns überlebt oft das Lose und Unverbindliche. Wie wäre ein Leben in einer bindenden Beziehung zur göttlichen Kraft? Ich sag’s euch wie ich’s erlebe: Voller Liebe und Tragkraft! Bin trotzdem eingeschränkt und überfordert mit vielen Situationen. Weiss aber immer das Licht der Liebe in mir und das ist Weihnachten. Herrliche Vorbereitungszeit wünscht Thomas Flury Thomas Flury wohnt in der Sonnhalde Rodris und ist begeisterter Schreiber von tiefsinnigen Texten. Er kann mit einer speziellen Technik seine Ideen, Meinungen oder Bedürfnisse auf Papier bringen und uns so an seiner Gedankenwelt teilhaben lassen. Buchstabe für Buchstabe werden mit Unterstützung angesteuert und mit viel Zeit und Ausdauer entstehen seine Texte. Joswitte Stingelin Betreuerin

Durch die Menschenmenge zog sie mich. Ich, ganz dicht hinter ihr, versuchte mir einen Weg durch das Gedränge zu bohren. Sie riss an meiner Hand, sodass meine Adern rot aufglühten. Die goldenen Sonnenstrahlen stachen auf meine Haut. Mir war heiss. Zwar war ich flink und konnte mich geschickt durch die Dichte zwängen, jedoch trat ich den unschuldigen Menschen immer wieder auf ihre Zehen. Mutter wandte oft einen Blick zu mir nach hinten um zu sehen, ob noch alles in Ordnung war. Als wir langsam die Masse hinter uns hatten, bogen wir in eine enge Seitengasse ab. Die Gasse war lang, der Boden war mit Essensresten und Abfällen verunreinigt. An den Fassaden der zerfallenen Wohnungen rankte sich Efeu bis hoch zu den Dächern. Mir war unwohl hier. Nur wenige Menschen kamen uns entgegen und es herrschte grausame Stille. Am Rande der Gasse sass ein barfüssiges Mädchen. Es besass strohiges, schulterlanges Haar, das sie zu einem zerzausten Zopf zusammengebunden hatte. Sein Gesicht konnte man kaum erkennen, da dieses zu Boden geneigt war. Das Mädchen schien arm zu sein. Vor seinen Füssen hatte es eine Holzschale platziert, in der zwei staubige Münzen lagen. Mutter zog mich weiter. Es kam mir vor, als würde die Gasse in die Unendlichkeit führen. Am Ende eines Hauses war ein schuppenartiges Häuschen. Um das Häuschen herum wuchs lauter Unkraut. An der Tür des Häuschens war ein beschädigter Riegel befestigt. Mutters Hand löste sich von

Bitte: Die Hände bitten um eine kleine Gabe. ZEICHNUNG: VERA SANER, 3. PROGYMKLASSE, BÜSSERACH

meiner und sie gab mit beiden Händen der quietschenden Schiebetür einen Stoss. Dann nahm sie mich wieder an die Hand. Wir betraten beide den kleinräumigen Raum. Ein älterer Herr sass in einer Ecke und fädelte Holzperlen auf eine Seidenschnur. Vor ihm stand ein breiter Tisch, auf dem Hülsenfrüchte und Gemüse lagen. Neben dem Tisch war ein Gestell zu sehen. Darauf standen Körbe mit Äpfeln und Trauben. Hier war ich noch nie. Mutter grüsste kurz, dann tippte sie mit dem Finger auf die Säcke, gefüllt mit getrockneten Früchten. Sie sprach leise und schüchtern: «Einen Sack, bitte!» Ich musste wieder an das Mädchen denken, das ich alleine in der Gasse gesehen hatte. Sicher hatte es Hunger. Meine kleinen Äuglein blinzelten zur Mutter hinüber.

GEDANKENSTRICH

Ernst sah sie mich an. «Mutter, nehmen wir zwei Säcke? Bitte, es ist ein grosser Wunsch von mir.» Verwundert und etwas verkrampft drehte sie den Kopf zu den Säcken und sprach: «Zwei, wir wollen zwei.» Der Alte nickte, hob die Säcke und drückte sie meiner Mutter in die Hand. Meine Mutter streckte ihm ein paar Münzen entgegen. Er bedankte sich und setzte sich wieder. Ohne uns zu verabschieden, verliessen wir die staubige Remise und kehrten zurück in die Gasse. Meine Mutter hatte immer noch einen ernsten Blick aufgesetzt und lugte dann fragend zu mir: «Wofür brauchst du zwei Säcke, mein Junge?» Ich streckte meine Hand aus und sie reichte mir einen der Säcke. «Vater hatte einst gesagt, wir haben genug, andere Menschen haben nichts», antwortete ich, bemüht, nur die Wahrheit zu erzählen. Mutter blieb stehen. Ihr Gesichtsausdruck verriet mir, dass sie mich verstanden hatte. Sie lächelte mich an und fuhr mit dem raschen Laufen fort. Immer noch sass das Mädchen auf der Treppe. Ein leises Schluchzen war zu hören. Mutter nickte mir zu und löste sich von meiner Hand. Ich näherte mich dem kaum bekleideten Mädchen und hielt ihm den gebundenen Sack hin. Langsam richtete sie sich auf und nahm das Geschenk entgegen. Mit einem Kopfnicken deutete sie ein Dankeschön an. Ein Strahlen durchzog ihr schmales Gesicht. Sarina Leuthardt 2. Progymklasse, Grellingen

EINGESANDT

Festlicher Weihnachtsabend in der Röschenzer Kirche

VERANSTALTUNG

FDP Dreikönigstreffen Traditionsgemäss lädt die FDP.die Liberalen Dorneck/Thierstein zu ihrem Dreikönigstreffen. Als Gastredner wird der Präsident der Jungfreisinnigen des Kantons Solothurn, Philipp Eng aus Günsberg, auftreten. Sein Thema: «Politik der Jungen – unsere Chancen und Hürden der nächsten 10 Jahre». Bevor dann die Dreikönigskuchen gebrochen werden, wird sich Georgia Marcionelli aus Gempen, Kandidatin für die kommenden Amtsgerichtswahlen von anfangs Februar, vorstellen. Der Anlass ist öffentlich und findet im Pfarreiheim Breitenbach statt. Beginn der Veranstaltung ist am Sonntag, 5. Januar um 16 Uhr. Mark Winkler Präsident FDP Dorneck/Thierstein

Gemeinsam: Der Kinderchor «Stärneglanz» und der Chor «Gospelfire» dirigiert von Tanja Schmidlin. Am Samstag zum dritten Advent durften die Zuschauer in Röschenz einen ganz besonderen Anlass erleben: Ein Weihnachtskonzert der Extraklasse. Rund 40 Kinder des Kinderchores «Stärneglanz» sangen geleitet von Tanja Schmidlin fünf Lieder aus den Weihnachtsmusicals, die der Chor in den letzten Jahren aufgeführt hatte. Anschliessend wurde die Kirche St. Anna

von Gospelklängen erfüllt: Der Chor «Gospelfire» unter der Leitung von Paul Stebler trat stimmgewaltig auf. Danach sangen die beiden Chöre gemeinsam zwei eindrückliche Lieder über Kinder und das Licht. Zum Abschluss gab es ein wunderschönes Highlight (im wahrsten Sinne des Wortes): Alle Besucher konnten eine Kerze anzünden, um zusammen mit

FOTO: ZVG

dem Kinder- und Gospelchor klassische Weihnachtslieder zu singen. Das Lichtermeer der Kerzen, die schönen Lieder und das gemeinsame Singen waren der Höhepunkt des Abends. Am Ende wiesen die Ministranten mit Fackeln den Weg aus der Kirche in die abendliche Dunkelheit. Holger Wahl

EINGESANDT

EINGESANDT

Weihnachtskonzert und Demo

Tiroler Weihnachten in Dittingen

Am letzten Samstag in Basel vor dem Hauptbahnhof. Mit meiner Frau und meiner Tochter warte ich auf das Tram. Unser Ziel: Besuch eines Weihnachtskonzertes in der Messehalle. Neben uns steht ein Ehepaar. Wir kommen ins Gespräch: «Geht ihr auch zum Konzert?» Die Antwort des Mannes: «Nein, wir gehen zu einer Demo, zu einer friedlichen Demo!». Um dieser Aussage Nachdruck zu verleihen, öffnet er seine Tasche und zeigt uns verschiedene Flöteninstrumente. Auf dem Messeplatz angekommen, erblicken wir eine Menschenmenge, ausgerüstet mit bunten, vor allem roten Fahnen. Frauen und Männer wollen für eine gerechtere Welt demonstrieren. Auf der anderen Seite des Platzes strömen Leute in den Saal. Auch sie besuchen eine friedliche Veranstaltung, ein Weihnachtskonzert mit Schulklassen des Kantons Basel und dem «firstclassics orchestra» unter der Leitung von Lorenz Indermühle. Auf der Bühne präsentiert sich ein noch grösseres Farben-

bild als draussen auf dem Platz. 400 Kinder in roten und gelben T-Shirts, darunter 90 aus Laufen, warten auf das Zeichen des Dirigenten zum Einsatz des ersten Liedes «Es ist für uns eine Zeit angekommen». Es folgt ein bunter Liederstrauss mit Melodien aus verschiedenen Ländern, gesungen in verschiedenen Sprachen und alles auswendig. Farbig auch die Orchesterbegleitung. Die Musikerinnen und Musiker verstehen es ausgezeichnet, den Charakter der Lieder in Musik zu zaubern und die Kinder zu einem freudvollen Gesang zu animieren. Mit einem lang anhaltenden Applaus bedanken sich die 1000 Zuhörenden für dieses musikalische Geschenk. Auf der Rückfahrt mit dem Tram setzt sich ein Polizist zu uns. Von ihm erfahren wir, dass die Demo ohne grössere Zwischenfälle verlaufen ist. Und wir können ihm berichten, dass wir ein wunderschönes Weihnachtkonzert geniessen durften! Isidor Lombriser

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Schnäppchen-Tipp

Gaby Walther Jetzt kennen wir sie wieder, die 300 Reichsten der Schweiz. Das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» listete sie vor einigen Tagen auf, inklusive ihres Zuwachses an Vermögen. Neben diesen Zahlen erblassen wir Normalbürger, während sich die Reichen ins Fäustchen lachen. Sie lassen uns vermeintlich am Luxus schnuppern mit Tagen wie Black Friday und Cyber Monday. Und wir lassen uns verführen und glauben, wir hätten mit unserer Schnäppchenjagd Geld gespart. Die beiden Marketing-Tage bescherten der Post innerhalb einer Woche mehr als 5,9 Millionen Pakete. Dies entspricht zum Vorjahr einem Plus von schweizweit 15 Prozent mehr Paketen. Zahlen von anderen Lieferanten nicht eingerechnet. Einen regelrechten Kaufrausch brachte diese Billigwoche. Täglich 800 000 Pakete wurden von der Post verteilt. Einige wenige machen mit diesen Rabatt-Tagen einen Riesenprofit und wir merken es nicht einmal. Unser Konto weist weniger auf als vor der Einkaufstour. Ob das Gekaufte, das sich nun zu Hause stapelt, notwendig ist, bleibt fraglich. Geld sparen geht anders. Zum Beispiel mit der Überprüfung der Versicherungspolice. Dies führte zu meinem echten Schnäppchen-Highlight der letzten Woche. Erstaunt über die Höhe meiner Autoversicherung, rufe ich bei der Versicherung an. Der nette Mann am Telefon erklärt mir, dass mein Tarif alt sei. Nach neuem Tarif zahle ich nun die Hälfte und spare 600 Franken. Ja, ich solle jedes Jahr anrufen, um den neuen Tarif zu erhalten, empfiehlt er mir. Ich bin schockiert. Wie naiv bin ich eigentlich, zu glauben, dass die Versicherung automatisch den niedrigeren Tarif anpasst? Wie viel Geld habe ich in den letzten Jahren zu viel bezahlt? Kundenfreundlich nenne ich das nicht. Kein Wunder, kann die Versicherung ein neues Prestigehochhaus in Basel bauen. Deshalb mein SchnäppchenTipp: Rufen Sie Ihre Versicherung an und überprüfen Sie Ihre Policen, auch wenn das unglaublich mühsam und zeitaufwendig ist. Sie haben noch Zeit bis Ende Jahr. Falls Ihnen noch nach mehr echten Schnäppchen zumute ist, verschenken Sie Zeit. Zeit zum Plaudern, Wandern, Spielen, Essen ... Das ist günstig, ökologisch und macht viel Freude – dem Beschenkten und dem Gebenden. Und falls das Letzte nicht zutrifft, dann schenken Sie doch lieber nichts. Ich wünsche Ihnen eine erlebnisreiche, frohe Weihnachtszeit.

Ein alpenländisches Krippenspiel: Die Engel entdecken Aussergewöhnliches. Mit viel Herz, Hingabe und Arbeit stellte das Lehrerkollegium der Primarschule Dittingen ein alpenländisches Krippenspiel auf die Beine. Süsse Engelein, die schwangere Maria, der treu sorgende Josef, resolute Wirte, ein himmlischer Schülerchor, sowie wunderbare, musikalische Einlagen

FOTO: ZVG

verzauberten die Zuschauer, welche an diesem vorweihnachtlichen Abend zahlreich in die Kirche Dittingen strömten. Anschliessend an Maria und Josefs Herbergssuche liessen alle den wunderschönen Abend bei Glühwein, Tee und selbstgebackenen Guetsli ausklingen. Bianca Schnell-Strauss


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DORFPLATZ

Donnerstag, 19. Dezember 2019 Nr. 51

GEMEINDEWAHLEN

GEMEINDEWAHLEN

Gemeindewahlen 2020

Neue politische Kraft in Zwingen

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Mit der Gründung der «Parteilosen Zwingen» wollen wir erreichen, dass die Einwohnerinnen und Einwohner wieder einmal die Gelegenheit haben, die Mitglieder des Gemeinderates an der Urne zu wählen. Damit frischer Wind in die Gemeindepolitik einzieht. Damit Kandidatinnen und Kandidaten, die keiner Partei beitreten und sich deren Parteiprogramm anschliessen wollen, die Möglichkeit haben, sich politisch engagieren zu können.

CVP: Die Kandidaten (v.l.) Jürg Vetter, Pierre Brem, Simon Croll und Mathias Christ. FOTO: ZVG/ANITA GERSTER, KANDIS FOTOGRAFIE

Die CVP Laufen hat ihre Kandidaten für die Stadtratswahl vom 9. Februar nominiert. Felgende Personen stellen sich der Wahl: Simon Croll (31), Controler (bisher); Jürg Vetter (58), Produktmanager; Mathias Christ (40), Leiter Finanzen/Services und Pierre Brem (28), Chemielaborant. Die Kandidaten freuen

sich darauf, ihren Beitrag zur Entwicklung der Stadt Laufen zu leisten. Näheres erfahren Sie im Wahlprospekt, der im Januar sämtlichen Stimmberechtigten zugestellt wird. Auf das Aufhängen von Plakaten möchten wir in der Energiestadt Laufen bewusst verzichten. CVP Laufen, Vorstand

EINGESANDT

CVP hat einen neuen Präsidenten

Dafür stehen wir ein Wir stehen für ein Gesamtkonzept der gemeindeeigenen Liegenschaften ein, keine Pflästerlipolitik wie bei der Schulhauserweiterung. Wir stehen für wichtige kulturelle Objekte und Traditionen in Zwingen ein, wie zum Beispiel für den Erhalt des Hochkamins der Papierfabrik Zwingen. Wir unterstützten deshalb die Petition der Burgerkorporation Zwingen. Wir stehen für eine attraktive Dorfkerngestaltung ein, damit das bestehende Dorfkernkonzept endlich umgesetzt werden kann. Wir unterstützen die Klimaziele von Bund und Kanton. Wir wollen deshalb, dass die gemeindeeigenen Heizungsanlagen CO2 neutral mit einer Flusswasserwärmepumpe oder Holzschnitzelheizungen betrieben werden.

Neue Kraft: (v.l.)Sandra Jermann, Peter Hueber, Jana Wyss, Kevin Mühlheim, Brigitte Schalch. FOTO: ZVG Wir unterstützen das Laufentaler Alters- und Pflegekonzept und begrüssen deshalb den Beitritt zum Zweckverband Vorsorgeregion Laufental. Wir räumen den Bürgerinnen und Bürger mehr Mitwirkungsrechte ein, wie zum Beispiel bei der Schulhauserweiterung oder der Dorfkerngestaltung. Wir stehen ein für attraktive Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Wir bieten zum Beispiel den Firmen oder den KMU mehr Marketing und Networking Plattformen über die Gemeinde an.

Unser Ziel ist es, an den kommenden Gemeinderatswahlen mindestens zwei Gemeinderatssitze zu gewinnen. Es freut uns, wenn Sie unsere Ziele unterstützen und uns an der kommenden Gemeinderatswahl vom 9. Februar Ihre Stimme geben. Sympathisanten wenden sich bitte an folgende Person: Peter Hueber, alte Postgasse 8, Zwingen oder mittels Mail an phu@hispeed.ch Peter Hueber, Zwingen

GEMEINDEWAHLEN

Gemeinderätin für Wahlen b. Laufen

Einig: (v.l.) Michael Grimbichler, Kantonsrätin Susanne Koch und Glenn Steiger. Trotz engagiert geführter Diskussionen waren sich die Anwesenden an der Parteiversammlung der CVP DorneckThierstein im Hotel Post in Mariastein zum Schluss jeweils einig: Sämtliche Beschlüsse zum Abstimmungssonntag vom 9.2.2020 wurden praktisch einstimmig gefällt. Glenn Steiger, Parteisekretär und Wahlkampfleiter der CVP Kanton Solothurn, zog zu Beginn Bilanz über die Wahlen. Er ist zufrieden mit dem Abschneiden der nationalen und der kantonalen CVP, welche ihre Wähleranteile halten konnten. Besonders freute ihn das gute Abschneiden der CVP im Schwarzbubenland, sie gewann in beiden Bezirken mehr als ein Prozent, sowie die guten persönlichen Resultate der vier Kandidierenden aus der Region. Lara Christina Alkan aus Witterswil erreichte das beste Resultat aller JCVPKandidaten und das drittbeste Resultat aller Kandidierenden der Jungparteien. Von der Vergangenheit ging es in die Zukunft. Glenn Steiger erläuterte die beiden eidgenössischen Abstimmungsvorlagen. Sowohl die Initiative «Für

FOTO: ZVG

mehr bezahlbare Wohnungen» als auch die Erweiterung der Rassismus-Strafnorm wurden intensiv diskutiert. Die Anwesenden empfahlen die Volksinitiative zum Schluss aber einstimmig zur Ablehnung, der Erweiterung der Rassismus-Strafnorm stimmten sie bei einer Gegenstimme geschlossen zu. Im Anschluss erläuterte Kantonsrätin Susanne Koch die kantonale Umsetzung der Steuervorlage, an deren Ausarbeitung sie als Präsidentin der Finanzkommission massgeblich beteiligt war. Nach der Ablehnung im Mai 2019 durch das Stimmvolk folgt nun eine überarbeitete Vorlage, zu der im Kantonsrat mit sehr grosser Mehrheit zustimmen konnte. Zum Schluss wählten die Anwesenden Michael Grimbichler zum neuen Präsidenten der CVP Dorneck-Thierstein, welcher er seit August bereits interimistisch vorstand. Der Gempner führt ein eigenes Unternehmen und hatte 2017 für den Kantonsrat kandidiert. Glenn Steiger übernimmt derweilen das Amteipartei-Sekretariat. Glenn Steiger

Der Countdown läuft. Auf der Suche nach einer Kandidatin für den Gemeinderat Wahlen haben wir viele sehr interessante Gespräche geführt. Ausnahmslos alle angesprochenen Frauen stehen hinter unserem Wunsch, die Interessen der Frauen von einer Frau im Gemeinderat vertreten zu lassen. Aber die Frau, die sich das Amt nebst den beruflichen, familiären und sozialen Verpflichtungen zutraut, haben wir noch nicht gefunden. Verständlich – wäre es nicht nur eine neue Belastung, sondern auch ein Geradestehen in einem Gremium, das bisher nicht grossen Wert auf weibliche Mitwirkung legte. Eine schwierige Aufgabe – aber keine unmögliche.

Was wir heute versprechen können: Die Frau, die sich zur Verfügung stellt, hat eine sehr breite Unterstützung. Nicht nur vor den Wahlen, sondern auch während ihrer Amtszeit. Es geht nun nicht um linke Frauen oder bürgerliche Frauen. Jetzt ist Frauensolidarität gefragt. Wir müssen das Links-Rechts-Schema überwinden und Frauen um ihrer selbst wählen. Darum sprechen wir Dich, liebe Wahlnerin, nochmals ganz direkt an: Wenn Du die Möglichkeit hast, nebst all Deinen täglichen Aufgaben, Dich für die Frauen in Wahlen im Gemeinderat stark zu machen, melde Dich bei uns. Wir sind überzeugt, dass wir Dich mit der Hilfe von vielen Frauen, und sicher auch ein paar aufgeschlossenen Män-

nern gut in Deine Amtszeit einführen und Dich mit Rat und Tat unterstützen können. Sprich auch mit Deinen Kolleginnen und Nachbarinnen – nur gemeinsam können wir etwas bewegen. Die Eingabefrist für die Kandidatur läuft am 23. Dezember 2019, 17.00 Uhr ab. Und wenn du Interesse hast, im Unterstützungsgremium für Frauen in Wahlen mitzuwirken, freuen wir uns über eine kurze Nachricht. Immer noch hoffnungsvoll

GESCHÄFTSWELT

EINGESANDT

Weisse Weihnachten auf der Bank

Patchwork Neuzeit

Stimmung: Es weihnachtet.

Patchwork: In weihnächtlicher Atmosphäre fand in der Nähstube von Gabriela Eminger in Büsserach eine gelungene Weihnachts-Ausstellung statt. FOTO: GABRIELA EMINGER

Margareta Bringold Sandra Rieder Unsere Email: frauenindengemeinderat@gmx.ch Facebook: Gemeinderätin für Wahlen b. Laufen.

LESERFOTO

Adventlich geschmückt: Die Schmitte in Büsserach. FOTO:PATRICK HENZ BÄRSCHWIL

FOTO: ZVG

PR. Bereits zum achten Mal lud die Raiffeisenbank in Laufen zum traditionellen Adventsapéro. Die über 60 Gäste konnten die weihnachtlich geschmückte Schalterhalle bestaunen und liessen sich von der nordischweissen Winterlandschaft in Festtagsstimmung versetzen. Mit viel Liebe zum Detail haben Raiffeisenmitarbeiter eine Zauberwelt aus Schnee und Eis kreiert. Höhepunkt des Abends war der Überraschungsauftritt der 18-jährigen Jasmin Saner aus Beinwil. Die angehende Musikstudentin zog die Anwesenden mit ihren gefühlvoll vorgetragenen Liedern in den Bann und erntete verdient einen grossen Applaus.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

KORRIGENDUM WoS. Natürlich müssen auch die Einwohnerinnen und Einwohner von Büsserach weiterhin Steuern bezahlen, wenn auch etwas weniger. Somit senkt Büsserach nicht die Steuern um 111 Prozent, wie es im Titel vom Wochenblatt der letzten Ausgabe hiess. Sondern: Büsserach senkt die Steuern von 116 auf 111 Prozent. Die Redaktion entschuldigt sich für diesen Fehler.


DIES UND DAS

Donnerstag, 19. Dezember 2019 Nr. 51

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GESCHÄFTSWELT

VERANSTALTUNG

WEIHNACHTSWETTBEWERB

20 Jahre Rahmen- und Kunstatelier

Mit Schwung ins neue Jahr tanzen

Ausgelost aus 1288 Teilnehmenden

PR. Als Einrahmung-Fachgeschäft kümmert sich Iris Arts in Laufen engagiert und kompetent um Ihre Raritäten. Ob Kinderzeichnung oder hoch dotiertes Original- die optimale Rahmung lässt alles zum vollendenten Blickpunkt werden. Vor zwanzig Jahren gegründet ist Iris Arts heute die Adresse für professionelle Einrahmungen. Ob mit Edelmetallen wie Gold, Silber oder Platin überarbeitet, aus Naturholz oder eingefärbt in der passenden Farbe, Iris Arts findet mit Ihnen zusammen den Rahmen, der Ihr Bild richtig in Szene zu Setzen vermag. Das vielseitige Angebot umfasst auch Vergolden von Grabinschriften, Verziergittern, Standuhren, Kirchengegenständen und marmorieren von Säulen. Den

Iris Arts: Der richtige Rahmen vermag das FOTO: ZVG Bild optimal in Szene zu setzen. Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.

GESCHÄFTSWELT

Palliative Care in der Spitex – Lebensqualität bis zuletzt Jeder Mensch kommt in seinem Leben einmal in eine Situation, in der er sich mit der Sinnfrage über das Leben und den Tod auseinandersetzen muss. Das Sterben löst bei vielen von uns Unbehagen aus. Dass der Tod zum Leben gehört, darüber möchte sich niemand wirklich bewusst werden. Die ambulante Pflege und Betreuung von Menschen am Lebensende gewinnt in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Viele Menschen möchten zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld würdevoll sterben. Es ist ihnen wichtig, bis zuletzt eine gute Lebensqualität zu erleben. Ihre Angehörigen möchten ihnen diesen Wunsch erfüllen. Die Pflege und Betreuung von Menschen in der letzten Lebensphase wird zunehmend komplexer. Ziel der nationalen Strategie Palliative Care ist es, die Angebote in der Grundversorgung sowie in der spezialisierten Palliative Care zu fördern. Hauptziel ist es, schwerkranken und sterbenden Menschen, ihren Bedürfnissen angepasste Palliative Care zu bieten, um ihre Lebensqualität bestmöglich zu erhalten. Wir als Spitex Thierstein/Dorneckberg haben das Ziel, Menschen am Lebensende optimal zu betreuen und ihnen in ihrem gewohnten Umfeld ein würdevolles Sterben zu ermöglichen. Für uns hat die Qualität unserer Pflege in der End of life Care hohe Priorität.

Wir handeln im Rahmen unserer Kompetenzen in der Grundversorgung, immer mit Einbezug der Hausärzte und ziehen, sofern erforderlich, Fachorganisationen wie die Krebsliga, die Spitalexterne Onkologiepflege, die Lungenliga oder weitere Dienste hinzu. Palliative Care wird mit Herzblut geleistet und erfordert viel Freiwilligenarbeit. Die Sterbebegleitung ist sehr emotional und intensiv, gleichzeitig bereichernd und wertvoll. Mit all ihren Facetten der Sterbebegleitung lernt man seinen Mitmenschen in den intensivsten Stunden seines Lebens auf wundersame Art und Weise kennen. Eine wunderbare, kurze und dennoch intensive Beziehungsarbeit, was für den betroffenen Menschen am Lebensende von grosser Bedeutung ist. Palliative Care erfordert sehr viel Flexibilität und ein Helfernetz, das breit abgestützt ist. Ohne diese Hilfe wäre eine bedürfnisorientierte Betreuung im gewohnten Umfeld des Betroffenen am Lebensende nicht möglich. Ganz herzlich danken wir allen freiwilligen Helferinnen, engagierten Mitarbeitenden, Angehörigen, Anverwandten, Freunden und Bekannten, welche sich einsetzen, um ihrem Mitmenschen das Sterben zu Hause zu ermöglichen. Simone Benne, Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg

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Integrative Onkologie Wissen Sie, warum Fieber ein gutes Heilmittel sein kann? Wissen Sie, warum gerade die Mistel bei Krebserkrankungen ein wirksames Mittel ist? Gern laden wir Sie ein, an einer der öffentlichen Führungen in unserer Onkologie teilzunehmen, an denen es um diese und ähnliche Fragen geht und die jeweils am ersten Mittwoch im Monat stattfinden. Die nächste öffentliche Führung findet am Mittwoch, 8. Januar 2020 statt. Sibylle Creutz von Essen, Ärztin in un-

serer Onkologie, erwartet Sie um 17 Uhr im Foyer Haus Wegman, am Pfeffingerweg 1. Sie zeigt Ihnen die Station, die Ambulanz und die Tagesklinik und erzählt von den Schwerpunkten unserer Behandlung. Selbstverständlich steht sie Ihnen auch für Ihre Fragen zur Verfügung. Die Führung dauert etwa 1.5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Verena Jäschke

PR. Ein guter Grund, sich auch in der kalten Jahreszeit zu bewegen, stellt das Tanzangebot von «Tanzen wie ich bin!» dar. Beginnen Sie das neue Jahr mit Schwung und Freude und gönnen Sie sich ein verspieltes, feuriges und meditatives Tanzen im gehobenen Ambiente, gleich beim Bahnhof Dornach. «Tanzen wie ich bin!» spricht Körper, Seele und Geist gleichermassen an. Im spielerischen Tanz mit sich selbst und andern entstehen, ohne es zu merken, neue Bewegungsabläufe. Somit hat die Bewegung einen positiven Effekt auf das Gehirn. Die Musik gleicht einem gut abgestimmten variierten farbigen Blumenbouquet. Die Grösse der Gruppen besteht zwischen 8 und 14 Männern und Frauen. Ob zwei linke Füsse oder tänzerisch begabt; willkommen sind alle! Teilnehmerstimme: «Ich fühle mich im ‹Tanzen wie ich bin!› sehr wohl. Diese warme, wohlwollende Atmosphäre tut mir sehr gut. Ich kann im Tanzen ganz bei mir sein, meinen Gefühlen in Bewegungen Ausdruck geben. Ich muss nichts können, kann einfach so sein, wie ich bin und mich fühle und gehe jeweils glücklich und gestärkt heim.» Frau 65 Jahre.

Preisübergabe: Markus Würsch überreicht als Vertreter vom Wochenblatt Erna Hügli den Reisegutschein von 500 Franken. . FOTO GABY WALTHER gwa. Die diesjährige Hauptgewinnerin des Wochenblatt Weihnachtswettbewerbs heisst Erna Hügli aus Brislach. Sie hat einen Reise-Gutschein von Heidi-Reisen im Wert von 500 Franken gewonnen. Der alljährliche Weihnachtswettbewerb ist sehr beliebt. 1288 Personen hatten daran teilgenommen. Zehn Preise durften verteilt werden.

Die weiteren Gewinnerinnen und Gewinner: Esther Vögtli-Weber, Hochwald (CHF 400.-, IG-Laufen), Otto von Däniken, Duggingen (CHF 300.- GV Lüsseltal), René Schmidlin, Wahlen (CHF 200.- Landgasthof Roderis, Nunningen), René Häner,Nunningen (CHF 200.- Spilag AG, Laufen), Hans-Ulrich Gerber sen., Beinwil (CHF 150.GV Lüsseltal), Bernadette Stegmüller-Henz, Bärschwil, (CHF 150.- IG Laufen), Antonio Parrinello, Röschenz (CHF 100.- GV Lüsseltal), Janis Borer, Büsserach (CHF 100.- IG Laufen), Rosmarie Hügli, Laufen (CHF 100.GV Lüsseltal)

EINGESANDT

Die besten Solothurner Süssmoste kommen aus Metzerlen und Fehren «Tanzen wie ich bin!»: Kreatives Tanzen für Senioren. FOTO: ZVG Kursort: Birseckstrasse 99, am Bhf Dornach/Arlesheim (8 Min. ab Bhf SBB), Kurszeiten: MO 9.30 Uhr Tanzen und Singen/ DI 15 Uhr Tanzen/ DO 9.30 Uhr Tanzen, Schnuppern/ Anmeldung: CHF 10 / www.tanzenwieichbin.ch / 061 301 03 51, Leitung: Stefanie Heinis, Tänzerin und Tanztherapeutin seit 9 Jahren.

GESCHÄFTSWELT

Eurythmiekurse – gemeinsam in Schwung kommen Im Januar beginnen unsere neuen Eurythmiekurse. Die Eurythmie ist geeignet, aktiv und bewegt etwas für die Gesundheit zu tun. Montags zwischen 11.30 und 12.20 Uhr sind alle Menschen mit und über 60 Jahren angesprochen: Möchten Sie sich regelmässig bewegen? Wieder in Schwung kommen? Unser Eurythmiekurs für Seniorinnen und Senioren ist dann vielleicht das Richtige für Sie. Ihr Vorteil: Sie können Ihr Vorhaben in einer Gruppe verwirklichen. Vorkenntnisse sind keine nötig, für den Kurs wird jedoch Steh- und Gehvermögen vorausgesetzt. Sie lernen Übungen kennen, die Ihre Vitalität in der Lebensphase ab 60 Jahren wieder aufbauen und Ihnen eine Hilfe im Alltag sein können. Dabei werden hauptsächlich die Themen der Sturzprophylaxe, Aufrichtekraft, Koordination und Beweglichkeit aufgegriffen. Im Vordergrund steht vor allem das gemeinsame, freudige Üben! Der Kurs dauert vom 20. Januar bis zum 30. März 2020 (ohne den 2. März). Zudem gibt es von 10.30 bis 11.20 Uhr einen Kurs, der bereits Eurythmiekenntnisse voraussetzt. Die Kursgebühr für die jeweils zehn Termine beträgt 250 CHF. Die Teilnehmerzahl ist in beiden Kursen auf 15 begrenzt – also rasch anmelden! Bereits am 8. Januar beginnt unser Eurythmiekurs für Menschen jeden Alters, die ihren Weg mit einem Rollator, im Rollstuhl oder mit Gehstöcken meistern müssen. Sie lernen – primär im Sitzen – eine Auswahl an Übungen kennen, die im Alltag mit wenig Kraftaufwand viel bewirken können. Dieser Kurs findet mittwochs bis 25. März 2020 statt, jeweils 11.30 bis 12.15 Uhr (max. Teilnehmerzahl 10). Die Kursgebühr für diese 12 Termine beträgt 300 CHF. Der Kursort für alle Kurse ist das Therapiehaus der Klinik Arlesheim. Nicole Ljubic Heileurythmistin Klinik Arlesheim

Zwei Gruppen von Fachleuten haben Anfang Dezember 2019 blind, das heisst ohne den Herkunftsort des Saftes zu kennen, die eingereichten Muster beurteilt. Alle Muster wurden also doppelt geprüft. Dies geschieht nach einem schweizweit einheitlichen Raster des Schweizer Obstverbandes. Die zu erreichende Maximalpunktzahl beträgt 20 Punkte. Insgesamt wurden rund 20 Proben von lokalen Produzenten aus dem Kanton Solothurn eingereicht. Die Qualität der eingereichten Säfte war überwiegend sehr gut. Neben einer Goldmedaille konnten acht Säfte mit Silbermedaillen ausgezeichnet werden. Die Medaillen werden wie folgt zugeordnet: 20 und 19 Punkte Gold, 18 und 17 Punkte Silber, 16 und 15 Punkte Bronze Gesamtsieger mit einer Goldmedaille ist die Familie Meier aus Metzerlen mit einem Mischsaft mit Quitte. Bei den geklärten, reinen Säften hat Michael Studer aus Bonigen gemeinsam mit der Familie Meier aus Metzerlen gewonnen. Bei den naturtrüben Säften erreichte Irene Häner aus Fehren den ersten Platz. Wichtige Punkte bei der Süssmost-Herstellung Früchte mit wenig Säure ergeben eher langweilige Säfte (z.B. Gala). Spezialmostäpfel verfügen meist über einen hohen Säuere-Anteil. Eine Mischung von verschiedenen Sorten ergibt die besten Säfte. Süssmost nur aus einer Sorte gepresst, ist eine anspruchsvolle Spezialität und oft nicht für den breiten Markt geeignet. Vollreife Früchte ergeben guten Süssmost. Wenn sie schmecken, wenn man reinbeisst, stehen Zucker,

Süssmostpressen: Beim kantonalen Süssmostwettbewerb wurden die besten Moste ausgewählt. FOTO: ZVG Säure und Aroma im richtigen Verhältnis. Unreife, überreife, angefaulte und stark verschmutzte Früchte ruinieren den daraus gewonnenen Saft. Das Mostobst ist erst kurz vor dem Mosten einzusammeln oder zu ernten und dann nicht an der Sonne stehen zu lassen. Vor dem Pressen ist das Obst sauber zu waschen. Das Obst wird vor dem Pressen mit einer Mühle gemahlen. Je feiner gemahlen wird, desto grösser ist in der Regel die Ausbeute. Frisch gepresster Fruchtsaft beginnt auch bei kühler Lagerung nach einigen Tagen zu gären. Um ihn haltbar zu machen, muss er bei einer Temperatur von min. 78°C pasteurisiert werden. Ebenfalls möglich ist das Einfrieren in Kunststoffgebinden in der Kühltruhe. Im naturtrüben Saft ist ein grosser Anteil von gesunden Antioxidantien aus den Früchten enthalten. Philipp Gut Wallierhof


Mit unseren Dienstleistungen wird der sichere Betrieb von wasserführenden Rohrnetzen, insbesondere von Trink- und Löschwasseranlagen, in mehreren Gemeinden und Industriebetrieben in der Nordwestschweiz gewährleistet. Zur Verstärkung unseres Teams der Zweigniederlassung in Zwingen suchen wir ab sofort eine weitere engagierte, selbständige Persönlichkeit als

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Ihre Aufgaben • Orten von Wasserleitungen und Lecks • Wasserverlustmessungen am Rohrleitungsnetz bei Wasserversorgungen und Industriebetrieben • Pikettdienst • Instandhaltungsarbeiten in der Wasserversorgung Das zeichnet Sie aus • Abgeschlossene technische Grundausbildung • Sie arbeiten exakt, flexibel und haben ein gutes Vorstellungsvermögen • Sie besitzen den Führerausweis der Kategorie B • Deutsch in Wort und Schrift, Französischkenntnisse von Vorteil Wir bieten Ihnen • Attraktives und spannendes Arbeitsumfeld • Interessante und selbständige Tätigkeit • Dynamisches und o•enes Team Der Aufbau zum Leckorter erfolgt grösstenteils intern in diversen Schritten, zudem steht Ihnen ein motiviertes Team bei der neuen Aufgabe zur Seite. Für diese Stelle ist ein Wohnsitz in der Nordwestschweiz erforderlich. Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Marco Imhof unter Telefon 061 726 64 82 zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Unterlagen per Mail an laurence.portner@heinis.ch Heinis AG Gewerbestrasse 16 4105 Biel-Benken

Vorsatz umzusetzen. Für Sie blicken wir auf das Jahr 2019 zurück und wagen einen Blick ins neue Jahr.

Der erste Vorsatz ist bereits umgesetzt Langsam aber sicher wird die Zeit reif, sich für das neue Jahr Vorsätze zu fassen. Dies kann eine leidige Angelegenheit werden, wenn es darum geht, mit dem Rauchen aufzuhören oder sich das nächste Jahr rechtzeitig um seine Steuererklärung zu kümmern. Bei der Tabakabstinenz können wir Ihnen leider nicht weiterhelfen. Beim Ausfüllen der Steuererklärung schon. Mehr dazu unter www.treuhandzumamtshaus.ch Eigentlich wollten wir Sie über unseren Vorsatz für das neue Jahr informieren. Wir von der Treuhand zum Amtshaus AG haben uns fest vorgenommen, ab dem neuen Jahr unsere Kunden und solche, die es gerne werden würden, über relevante Themen aus den Bereichen Steuerberatung, Treuhand und aus unserer Firma regelmässig auf dem Laufenden zu halten. Damit Sie sehen, wie ernst es uns damit ist, beginnen wir schon im alten Jahr, unseren

Experten an der AGLAT und dem Roggenburger Dorffest Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Im ersten halben Jahr haben wir Experten alle Hände voll zu tun. Unsere Kunden verlassen sich auf unsere Dienstleistungen und wir haben Hochsaison. Dieses Jahr hat uns dies aber nicht davon abgehalten unseren Auftritt an der AGLAT19 vorzubereiten. Mit einem grossen Stand waren wir drei Tage lang vor Ort. Der Einsatz hat sich jedoch gelohnt. Wir konnten viele gute Gespräche führen, neue Kontakte knüpfen und bestehende pflegen. Daneben unterstützten wir das Dorffest in Roggenburg als Sponsor. Einer unserer Mitarbeitenden stand zudem als «mobiler Bankomat» am Dorffest im Einsatz. Mehr dazu finden Sie in unserem Newsartikel. Profitieren Sie von bestens ausgebildeten Fachleuten Die fundierte Ausbildung unserer Mitarbeitenden ist uns sehr wichtig. Denn nur bestens ausgebildete Fachleute erbringen das von uns angestrebte Dienstleistungsniveau. Daher haben wir uns sehr über die erfolgreich abgeschlossenen Prüfungen von Karin Schumacher gefreut. Dieses Jahr hat sie nicht nur die Prüfungen zur Dipl. Expertin in Rechnungslegung und Controlling erfolgreich absolviert, sondern

ist auch als Revisionsexpertin zugelassen worden. Im nächsten Jahr werden weitere Mitarbeitende Diplome und Fachausweise erlangen. Wir freuen uns schon auf die entsprechenden Berichte an dieser Stelle. Aktuelle Steuer Themen – aufgearbeitet für unsere Kundschaft Wie im auslaufenden Jahr, so werden wir auch 2020 stets auf der Höhe der Entwicklungen sein, wenn es um Steuer- und Treuhandthemen geht. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Anliegen unserer Privat- und Firmenkunden im neuen Jahr. Wir sind bestens auf sämtliche Herausforderungen vorbereitet. Kunden der Treuhand zum Amtshaus AG können sich auf die kompetente und professionelle Beratung jederzeit und in jedem Fall verlassen. Schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr Zu den bevorstehenden Feiertagen wünscht das gesamte Treuhand zum Amtshaus Team Ihnen und Ihren Angehörigen besinnliche, erholsame Tage und für das neue Jahr Gesundheit sowie persönlichen und beruflichen Erfolg.

Treuhand zum Amtshaus AG Hintere Gasse 52 4242 Laufen T +41 61 766 96 00


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Nächste Ausgabe 9. Januar 2020 Am 26. Dezember und 2. Januar erscheint kein Wochenblatt!

Wir bedanken uns bei Ihnen für das Vertrauen, welches Sie uns während des ganzen Jahres entgegengebracht haben.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein erfolgreiches neues Jahr!


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Donnerstag, 19. Dezember 2019 Nr. 51

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Silvesterlauf LAUFEN. WoS. Wer zwischen Festtagsessen und Silvesterparty ein letztes Mal im alten Jahr gemeinsam mit anderen laufen möchte, ist am Nachmittag des 31. Dezember herzlich willkommen zum «1. Laufner Silvesterlauf». Unter dem Motto «spontan – unkompliziert – handgestrickt» erwartet die Teilnehmenden eine abwechslungsreiche und attraktive Laufstrecke über 10 km und 330 Höhenmeter im Gebiet Stürmen/ Hüttenboden. Start und Ziel befinden sich beim Klubhaus des TC Laufen. Die Teilnahme ist kostenlos (Kollekte zur Deckung der Unkosten). Weitere Informationen und Anmeldung unter www.LukasReinhard.ch/Silvesterlauf. Hoch zu Pferd: Ausblick vom Bromberg auf die weihnachtliche Stadt Laufen.

FOTO: KATJA VALVA-JEKER

REGION

Postfahrplan bringt Verbesserung gwa. Der Blick in den neuen Fahrplan lohnt sich. Seit Sonntag gelten einige Neuerungen und Änderungen. Vor allem die Regionen Laufental, Thierstein und Dorneckberg profitieren vom diesjährigen Fahrplanwechsel vom 15. Dezember. Eine wesentliche Verbesserung für die Fahrgäste bringt die Linie 119 von Laufen via Dittingen, Blauen und Zwingen nach Nenzlingen. Neu bietet sie regelmässigere Abfahrts-, längere Betriebszeiten und mehr Verbindungen. Es wird ein sogenannter Lastrichtungsbetrieb eingeführt, der auf Pendlerinnen und Pendler ausgerichtet ist: Am Morgen bedient das Postauto ab Nenzlingen alle Haltestellen bis Laufen und fährt anschliessend auf direktem Weg zurück nach Nenzlingen, ohne Fahrten nach Blauen, Dittingen und zum Bahnhof Zwingen. Am Nachmittag fährt das

Postauto bei der Hinfahrt Richtung Laufen direkt und hält bei der Rückfahrt in allen Gemeinden. Neu fährt die Linie 119 an Freitagen und Samstagen auch nachts. Zwischen 19.30 Uhr und Mitternacht gab es bisher kein Angebot. Neu gibt es Abfahrten ab Bahnhof Laufen um 22.10, 00.15 und 2.15 Uhr. Diese drei Fahrten werden von einem Taxiunternehmen gefahren. Die Fahrgäste müssen nicht vorher reservieren: Das Taxi fährt, sobald in Laufen Fahrgäste einsteigen wollen. Längere Abendverbindungen Die Fahrgäste der Postauto-Linie 111 Laufen – Nunningen – Seewen – Büren – Liestal haben einen dichteren Fahrplan. Am Abend verlässt das letzte Postauto um 21.52 Uhr statt schon um 19.51 Uhr den Liestaler Bahnhof in Richtung Laufen. Dank dem erweiterten Angebot auf

der Linie 111 verkehrt die Linie 116 nur noch zwischen Grellingen und Seewen. Auch die Fahrgäste der Linie 115 profitieren abends von einem Angebotsausbau. Von Montag bis Samstag gilt neu der Halbstundentakt bis Betriebsschluss zwischen Zwingen, Bahnhof und Erschwil, Dorf. Sonntags fährt das letzte Postauto nach Erschwil neu eine Stunde später, um 23.33 Uhr ab Bahnhof Zwingen. Von zusätzlichen Abendfahrten von Montag bis Samstag profitieren auch die Fahrgäste der Linie 117 Grellingen–Himmelried–Nunningen. Ab Nunningen fährt das letzte Postauto neu um 21.07 Uhr. Auf der Linie 112 Laufen – Kleinlützel – Roggenburg werden am Samstag die drei Kurse 9.04, 11.04 und 16.04 Uhr von Laufen bis nach Kleinlützel, Huggerwald verlängert.

Kollision zwischen Auto und Postauto LIESBERG. WoS. Am Mittwochabend, 11. Dezember, ereignete sich auf der Baselstrasse in Liesberg eine Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Postauto. Sechs Personen wurden dabei verletzt. Ein 35-jähriger Lenker fuhr mit seinem Personenwagen auf der Baselstrasse in Richtung Liesberg. Dabei geriet er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenfahrenden Postauto, welches sich auf der Einspurstrecke der Delsbergerstrasse befand, um nach links in Richtung Liesberg Dorf abzubiegen. Der unfallverursachende Personenwagenlenker sowie ein mitfahrendes zweijähriges Kind wurden beim Unfall verletzt und mussten in ein Spital gebracht werden. Durch die Kollision wurden vier Fahrgäste im Postauto leicht verletzt. Trinkwasser von einwandfreier Qualität NUNNINGEN. WoS. Der Zweckverband Wasserversorgung Gilgenberg hat das Trinkwasser auf das Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil untersucht. Die gemessenen Grenzwerte liegen unterhalb der Messgrenze. Das Trinkwasser ist von einwandfreier Qualität, meldet der Verband.

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Die Charité Ulrike Schweikert

Eine wahrhaft magische Eigenschaft eines Buches ist es ja, dass wir beim Lesen in eine andere Welt geführt werden – und das ganz ohne Reisestrapazen. Mit dieser zweiteiligen Romanreihe reisen wir nach Berlin und begegnen dort, im Jahr 1831, dem Arzt Johann Friedrich Dieffenbach. Der berühmte Chirurg prägte unter anderem die Entwicklung der Transplantationsmedizin und wandte als einer der ersten Mediziner die Äthernarkose in Deutschland an. Eng angelehnt an historische und medizinische Fakten schildert Autorin Ulrike Schweikert den Alltag im berühmten Berliner Spital Charité und den Kampf gegen die Cholera, die sich vor allem unter den Armen rasend schnell ausbreitet. Um diese spannende historische Ausgangslage rankt sich die fiktive Liebes- und Emanzipationsgeschichte dreier Frauen. Eine lehrreiche und unterhaltsame Lesereise in zwei Bänden – perfekt für die Feiertage. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch


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