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Donnerstag, 3. Dezember 2020

111. Jahrgang – Nr. 49

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Mit Hightech gegen Landminen

Fabia Maieroni

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Treibt die Drohnen-Technologie voran: Urs Endress aus Arlesheim. ben Tag in der Woche für etwas anderes arbeiten als für die Firma. Und ab 60 muss es mindestens ein Tag sein. Das setze ich genauso wie meine Geschwister und Schwägerinnen um», erklärt Endress sein Engagement. Zum ersten Mal mit Landminen beschäftigt hat sich das Gründungsmitglied vom Rotary Club Arlesheim, als der Club das Projekt «Mine-ex» lancierte, das Minenopfer unterstützt und ein weltweites Minenverbot fordert. «Als ich mich mit dem Projekt befasste, musste

FOTO: FABIA MAIERONI

ich feststellen, dass es immer mehr Menschen gibt, die aufgrund einer Minendetonation eine Prothese benötigen.» Vor vier Jahren gründete der heute 67-Jährige die «Urs-Endress-Foundation», die die Räumung von verminten Feldern mittels Drohnen vorantreiben will. «Auslöser war das Schicksal eines Jungen, der täglich mit seinem Esel durch ein vermintes Feld laufen musste, um Wasser zu holen. Die Kinder wissen in der Regel genau, welchen Weg sie gehen müssen, doch der Esel wollte wohl

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Drei Universitäten arbeiten am Projekt Bei Recherchen zu Möglichkeiten der Minensuche stiess Urs Endress auf Radarmikrowellen, die in den Boden eindringen und ein Bild des Untergrundes liefern. «Das Gerät, das in der Regel dazu verwendet wird, sieht aus wie ein Rasenmäher und muss von einer Person am Boden bedient werden. Wird eine Mine übersehen, so ist ein Menschenleben gefährdet», führt Endress aus. So entstand die Idee, ein Radarmessgerät zu entwickeln, das leicht genug ist, um auf einer Drohne Platz zu finden und dazu wenig Energie benötigt – so wenig, dass es batteriebetrieben funktioniert. Der Stiftungsgründer ging auf die Universität und Fachhochschule Ulm zu, mit denen die Endress+Hauser-Gruppe bereits zusammenarbeitet. Miteinbezogen in die Forschung wurde auch die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, mit der Urs Endress durch sein Präsidium der Stiftung zur Förderung der FHNW eng verbunden ist. 2015 erarbeitete eine Forschergruppe eine Machbarkeitsstudie und kam zum Schluss: «Es ist ein Hochrisikoprojekt, aber es könnte funktionieren.» Die Studie stellte Endress daraufhin den Vereinten Nationen und dem Internationalen Roten Kreuz in Genf vor. Dort war man begeistert von der Idee – entsprechende Gelder konnten die Institutionen jedoch nicht zur Verfügung stellen. «Da dachte ich an den Spruch von meinem Vater ‹Wenn du eine helfende Hand suchst, schau ans Ende deines Armes›.» Inzwischen arbeitet auch die ETH Zürich am Projekt mit. Die Forscher verfügten über grosses Know-how über Fortsetzung auf Seite 2

Nach Unfällen: Die Risiken der Kreuzung Basel-/Birseckstrasse sind nicht neu. Von verschiedenen Seiten wird derzeit nach Lösungen gesucht, wie der Übergang sicherer wird.

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Hoher Besuch: EU-Botschafter Petros Mavromichalis war zu Gast an der Wirtschaftsmittelschule in Reinach und beantwortete die Fragen der spürbar interessierten Schüler.

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Soziales Engagement liegt in der Familie Einer, der die Drohnen-Technologie stark vorantreibt, ist Urs Endress aus Arlesheim. Der studierte Maschinenbauer war 20 Jahre lang Geschäftsführer von Endress+Hauser Frankreich, dem französischen Ableger der Endress+Hauser-Gruppe in Reinach, und präsidiert diverse Stiftungen. «Mein Vater sagte immer «Du musst einen hal-

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ein paar Meter abseits grasen. Der Junge lief dem Esel hinterher und trat auf eine Mine – er verlor sein Bein. Da wusste ich: Da muss man etwas dagegen unternehmen.»

Die Stiftung von Urs Endress forscht an Drohnen, die zur Minensuche eingesetzt werden. Bis in einem Jahr sollen die ersten erfolgreich über vermintes Land geflogen sein.

ede halbe Stunde wird ein Mensch von einer Landmine verletzt. Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge sind heute über 110 Millionen Landminen in über 70 Ländern der Welt verlegt. Verletzungen durch Minen sind verheerend und die oftmals armutsbetroffene Bevölkerung hat kaum Mittel für die Versorgung von Verletzten. Dies gab 1999 den Anlass dazu, ein internationales Abkommen über das Verbot von Tretminen zu erlassen. Mit der Ottawa-Konvention unterschrieben 164 Länder, auf den Einsatz von Landminen zu verzichten – nicht ratifiziert wurde die Konvention unter anderem von den Grossmächten USA, Russland und China. Die vor 1999 verlegten Landminen werden heute mit verschiedenen Methoden aufgespürt: mit Metalldetektoren, mit Hunden und sogar mit Ratten. Seit wenigen Jahren werden auch Drohnen zur Minensuche eingesetzt.

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REGION

Donnerstag, 3. Dezember 2020 Nr. 49

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

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Mit Hightech gegen Landminen Fortsetzung von Seite 1 Drohnen, sagt Endress, sie seien wahrscheinlich sogar führend in der Forschung. 11 von 12 Minen werden gefunden Eine Drohne, mit der Minen aufgespürt werden, fliegt etwa 20 bis 30 Meter über dem Boden und macht in einem ersten Schritt Fotos vom Gelände. Eine Software erstellt anschliessend aufgrund der Fotos ein Oberflächenprofil, bei dem Bäume, Felsen und Ähnliches dargestellt werden. Daraus ergibt sich der Flugplan für die Drohne, die dann eine unglaubliche Datenmenge von etwa zehn Gigabyte an Informationen über das Gebiet sammelt. Diese Daten werden über Nacht in einem Schnellrechner verarbeitet – so kann man Kontraste feststellen und herausfinden, ob es sich um eine Büchse, einen Stein oder eben um eine Mine handelt. Zusätzlich arbeitet das Forscherteam an einem Metalldetektor, der die Radartechnologie ergänzen soll. Auch der Einsatz von Wärmebildkameras wird aktuell untersucht. Urs Endress ist überzeugt, dass die Kombination aus verschiedenen Technologien äusserst erfolgreich sein wird. «In der Regel wissen wir, welche Art von Minen verwendet werden und wie tief diese vergraben sind. Sie wurden meist in regelmässigen Abständen verteilt. Wenn wir eine Mine finden, ist es sehr wahrscheinlich, dass es noch mehr davon geben muss», erklärt Endress. In Kolumbien, Afghanistan, Irak und eventuell Tschad will Urs Endress seine Drohnen zum Einsatz bringen. «Wir sind noch immer in der Entwicklungsphase, ungefähr 200 Flüge haben wir bisher im Militärgebiet der Deutschen Bundeswehr und der Schweizer Armee gemacht. In Sandgebieten sind unsere Drohnen sehr erfolgreich: Von 12 vergrabenen Minen finden wir 11. Für den Einsatz bei überwachsenem Boden müssen wir noch weiterforschen.» Symposium soll Zusammenarbeit fördern Alle zwei Jahre organisiert der Stiftungsgründer ein Symposium, an dem sich die verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen, die auf ähnlichem Gebiet arbeiten, vergleichen können. So werde die Forschung vorangetrieben und die Hochschulen könnten vom gegenseitigen Austausch profitieren, ist Urs Endress überzeugt. Seine Vision: Bis in einem Jahr sollen die ersten Drohnen in den entsprechenden Ländern erfolgreich über vermintes Land geflogen sein – und viele Menschen vor Verletzungen bewahrt haben. www.ue-stiftung.org

VEREIN BIRSSTADT

«Alter Birsstadt» startet pünktlich Die Versorgungsregion Alter Birsstadt gemäss Alters- und Pflegegesetz (APG / SGS 941) wird termingerecht am 1.1.2021 ihre Arbeit aufnehmen. Die Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Duggingen, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach haben in beispielhafter Zusammenarbeit gezeigt, wie regionale Planung funktioniert. Im Sommer 2020 haben alle sieben Gemeinden dem Beitritt zur Versorgungsregion Alter Birsstadt zugestimmt. Ein Vertrag regelt die Zusammenarbeit und Vorgaben durch das Gesetz zwischen den beteiligten Gemeinden. Die Gemeinden werden innerhalb der Versorgungsregion eine Bedarfsabklärungsstelle anbieten, welche insbesondere Abklärungen vor dem Ersteintritt in eine stationäre Pflegeeinrichtung vornimmt und geeignete Angebote vermittelt. Diese Aufgabe werden in der Region Birsstadt die beiden Spitexorganisationen Spitex Region Birs GmbH und Spitex Birseck übernehmen. Somit ist die Versorgungsregion Alter Birsstadt pünktlich auf 1. Januar 2021 einsatzbereit. Gelgia Herzog, Verein Birsstadt

«Die Fledermaus» in ganz intimem Rahmen

Ohne Maske: Für Fotos während der Proben durften die Sängerinnen und Tenor Rolf Romei (Mitte) ihre Maske abziehen.

Zu seinem 20-Jahr-Jubiläum zeigt neuestheater.ch eine neue Inszenierung der «Fledermaus». Der bekannte Tenor Rolf Romei tritt darin in der Rolle des Eisenstein auf. Caspar Reimer

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voller Theatersaal eine andere Atmosphäre», sagt Romei. «Wenn zu normalen Zeiten nur 30 Leute anwesend wären, wäre dies frustrierend. Aber in dieser speziellen Situation wissen wir ja, warum das so ist. Zudem ist es extrem wichtig, trotz dieser Restriktionen Kultur weiterhin live aufzuführen.» Die Inszenierung spielt nicht zu Johann Strauss’ Zeiten Ende des 19. Jahrhunderts, sondern in der Gegenwart: «Trotzdem wird das Stück nicht auf den Kopf gestellt.»

FOTO: ZVG

Tag jeweils zweimal aufgeführt, manchmal samstags und sonntags hintereinander. Das geht ans Eingemachte.» Für den erfahrenen Tenor ist es immer wieder aufs Neue spannend, in eine Rolle hineinzuschlüpfen: «Ich liebe es, etwas ausleben zu können, was ich sonst im normalen Leben nicht bin. Neben dem Gesang ist das für mich der Hauptantrieb, auf die Bühne zu gehen.» Wunschtheater Basel Romei ist in einer Bauernfamilie im Kanton Schaffhausen aufgewachsen, das Theaterspiel wurde ihm nicht in die Wiege gelegt. «Nach der Kanti hatte ich die Idee, eine Gesangsausbildung zu machen. Im Chorsingen hatte ich schon Erfahrung. Der Zugang zur Oper kam erst später.» Die Sorgfalt, wie mit dem zu inszenierenden Stoff umgegangen wird, sei der Grund, warum es von Anfang an sein Wunsch gewesen sei, am Theater Basel zu spielen: «Ich habe in diesem Haus schon viele spannende Theaterabende erlebt. Zudem bekam ich damals, als fast noch Anfänger, die Möglichkeit, wirklich grosse Partien zu singen.» Auch für seine Zukunft erhofft er sich, in Basel bleiben zu können: «Ich liebe dieses Theater wirklich sehr.»

m 10. Dezember feiert Johann Strauss’ Operette «Die Fledermaus» mit einer neuen Inszenierung Premiere im neuestheater.ch beim Bahnhof Dornach. Die «Königin der Operette» war nach der Gründung des Theaters vor 20 Jahren bereits aufgeführt worden, jetzt steht das Werk als Jubiläumsproduktion mit demselben Leitungsteam aus Georg Darvas und Bruno Leuschner, aber mit anderer Besetzung und neuem Konzept wieder auf der Dornacher Bühne. Diesmal konnte das Haus den Startenor Rolf Romei für die Rolle des Gabriel von Eisenstein gewinnen: Der Sänger ist seit 2006 Ensemblemitglied am Theater Basel und war dort in Titelpartien grosser Werke wie «Parsifal», «Faust» oder «Carmen» zu erleben. Darüber hinaus gastierte er unter anderem an der Komischen Oper Berlin, der Oper Graz, am Teatro Real in Madrid oder an der Bayrischen Staatsoper. Zudem pflegt der 54-Jährige eine rege Konzerttätigkeit als Lied- und Oratoriensänger. Die aktuelle Produktion ist insofern speziell, als dass sie unter Corona-Bestimmungen, die gerade mal ein 30-köpfiges Publikum zulassen, aufgeführt wird. «Natürlich schafft ein

Piano statt Orchester Die aktuell laufenden Vorbereitungen für «Die Fledermaus» sind alles andere als gewöhnlich: «Die Probezeit wurde von normalerweise vier auf zwei Wochen verkürzt. Das ist schon sehr sportlich, aber wir kommen gut voran, es ist ein herrvorragendes Ensemble. Um die Produktion zu schützen, tragen wir während der Proben Masken», erzählt Romei weiter. Die Rolle des Eisenstein hatte der Sänger vor 25 Jahren bereits einmal gespielt: «Insofern ist der Stoff für mich nicht ganz neu, und ich bin rasch in meiner Rolle angekommen.» Zu den Proben müssen die Sängerinnen und Sänger mit bereits einstudierten Gesangspartien erscheinen: «Wegen der Einsparungen wird die Operette nicht von einem kleinen Orchester, sondern nur von einem Piano begleitet. Orchesterproben fallen also weg.» In der Kürze liegt bekanntlich die Würze, was auch für diese Inszenierung gilt, die nur rund eineinhalb statt wie normalerweise zweieinhalb Stunden dauern wird. «Die Fledermaus» wird den Sängerinnen und Sängern trotzdem ausserordentlich viel an Kraft abverlangen, denn «die Operette wird an einem

A18 VOLLANSCHLUSS AESCH

IN EIGENER SACHE

Nachtsperrungen Dornacherstrasse

Verlagsmitteilung zum «Offenen Brief»

WOB. Von Montag, 7. Dezember, bis Freitag, 11. Dezember, ist die Dornacherstrasse auf der Höhe Autobahnüberführung A18 für vier Nächte jeweils von 20 bis 5 Uhr gesperrt. Grund für die Nachtsperrungen ist ein Lehrgerüst, das für die neue Brücke über die Dornacherstrasse erstellt wird. Eine Umleitung ist in den Zufahrtsbereichen der Dornacherstrasse signalisiert. Tagsüber kann die Dornacherstrasse normal befahren werden. Der Fuss- und Veloverkehr sowie der Busbetrieb der Linie 65 auf der Dornacherstrasse sind während der gesamten Sperrzeit gewährleistet.

Geschätzte Leserinnen, Geschätzte Leser In der Ausgabe vom 19. November erschien ein ganzseitiges, bezahltes Inserat betitelt mit «Offener Brief» und unterzeichnet von Dr. med. Kathrin Meffert-Ruf. Der Verlag unterscheidet konsequent zwischen bezahltem Anzeigenraum und dem von unseren Redaktorinnen und Redaktoren gestalteten und verantworteten journalistischem Raum. Im bezahlten Anzeigen-Raum dürfen selbstverständlich auch Meinungen und Darstellungen veröffentlicht werden, die

Spieldaten «Die Fledermaus» Premiere: Do, 10. Dez. 19.30 Uhr (ausverkauft); So, 13. Dez., 15 und 18 Uhr; So, 27. Dez., 12 und 15 Uhr; Do, 31. Dez., 16 und 20.30 Uhr. Weitere Vorstellungen, Tickets und Infos: www.neuestheater.ch.

von Verlag und Redaktion nicht geteilt werden — solange sie nicht ehrverletzend sind. Das zur Diskussion stehende bezahlte Inserat widerspiegelt in keiner Weise die Meinung der Redaktion und die Haltung des Verlags. Wir tragen die Massnahmen von Bund und Kantone zur Eindämmung der Pandemie mit. Deshalb verweisen wir auf die vom BAG empfohlenen Schutzkonzepte und Verhaltensregeln. Leserbriefe zu dem publizierten Inserat «Offener Brief» veröffentlichen wir keine. Freundliche Grüsse Stefan Biedermann Leiter Wochenzeitungen


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch Baupublikationen

Baugesuch Nr. 2020-1916 Projekt: Schwimmteich – Standort: Parzelle Nr. 1331, Nelkenweg 5, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Gudrun Brüstle Schramm, Nelkenweg 5, 4144 Arlesheim / Henning Schramm, Nelkenweg 5, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Mundwiler Planungs und Architektur AG, Bützenenweg 96, 4450 Sissach

Baugesuch Nr. 2020-1931 Projekt: Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle – Standort: Parzelle Nr. 129, Tramweg 4, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Baustation GU GmbH, Ballinari Roberto, Rainstrasse 1, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Fox Wälle Architekten SIA GmbH, Altenmatteweg 2, 4144 Arlesheim Auflagefrist: 3. bis 14. Dezember 2020 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kantonales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten. Abstimmung vom 29. November 2020

Die Resultate aus Arlesheim • Eidgenössische Abstimmungen Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen» 1866 Ja – 1537 Nein Wahlbeteiligung: 55.99% Volksinitiative «Finanzierungsverbot von Kriegsmaterialproduzenten» 1748 Ja – 1643 Nein Wahlbeteiligung: 55.77% • Kantonale Abstimmungen Das Gesetz über Beiträge an Geschäftsmieten aufgrund von Covid-19 1852 Ja – 1250 Nein Wahlbeteiligung: 52.51% Die Gemeindeverwaltung Forstarbeiten

Helikoptereinsatz in der Ermitage In diesen Tagen müssen in der Ermitage aus Sicherheits- und Pflegegründen einzelne Bäume gefällt werden. Es handelt sich um Bäume,

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Unfälle häufen sich: Bahnübergang soll sicherer werden

welche dürre Baumkronen oder starken Pilzbefall aufweisen. Die gefällten Bäume müssen mit dem Helikopter aus dem Waldgebiet geflogen werden. Wir bitten die Besucherinnen und Besucher, die Anweisungen des Sicherheitspersonals zu befolgen. Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Leiter des Werkhofs, Bernhard Tschumi (061 706 95 95) gerne zur Verfügung. Die Gemeindeverwaltung Ermitage

Rotbuchen beim Delille-Denkmal Die beiden Rotbuchen beim Delille-Denkmal sind wichtige Bäume in unserem Landschaftsgarten. Seit Jahren beobachten die Stiftung und der zuständige Förster die beiden Bäume und machen sich Sorgen um deren Gesundheitszustand. Jetzt ist der Zeitpunkt leider da und diese beiden Rotbuchen müssen aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Die Stiftung wird auch diese Bäume wieder ersetzen. Stiftung Ermitage Arlesheim und Schloss Birseck Schulergänzende Tagesbetreuung

Anmelde-, Änderungsund Kündigungstermin Kindergarten- und Primarschulkinder, die auf Beginn des 2. Schuljahrsemesters 2020/2021 (Semesterwechsel 16.01.2021) in die schulergänzende Tagesbetreuung eintreten möchten, müssen von den Erziehungsberechtigten bis zum 15.12.2020 schriftlich und verbindlich mittels Formular angemeldet werden. Anmeldeformulare und Informationen erhalten Sie unter Telefon 061 701 49 25 oder im Internet unter www.sunnegarte.org im Downloadbereich der Tagesbetreuung. Die Erziehungsberechtigten der aktuell betreuten Kinder wurden bereits schriftlich informiert. Auch sie müssen Belegungsänderungen oder Kündigungen für das 2. Schuljahrsemester 2020/2021 auf Ende des laufenden Schuljahres bis 15.12.2020 schriftlich mitteilen. Ansonsten verlängert sich die aktuelle Belegung automatisch und verbindlich bis zum 2.07.2021, mit entsprechender Kostenfolge. Die Gemeindeverwaltung (Fortsetzung auf Seite 5)

Tramverkehr: Unbeschrankter Bahnübergang an der Kreuzung Basel-/Birseckstrasse in Arlesheim.

Die Risiken der Kreuzung Basel-/Birseckstrasse, die täglich von vielen Schülern passiert wird, sind nicht neu. Auf Unverständnis stösst der unbeschrankte Tramübergang. Von verschiedenen Seiten wird derzeit nach Lösungen gesucht. Marianne Vetter

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ass die Kreuzung Basel-/Birseckstrasse ein grosses Gefahrenpotenzial birgt, ist bekannt. Nach dem jüngsten Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Tram, bei der auch ein unbeteiligter Schüler durch herumfliegende Teile verletzt wurde, werden Forderungen nach

mehr Sicherheit laut. Besorgte Eltern fragen sich, ob der Schulweg für ihre Kinder noch zumutbar ist. Schul- und Elternrat sind sich einig: In puncto Schulwegsicherheit ist die Birseckstrasse mit ihren Kreuzungen zur Basel- und Talstrasse sowie zum Stollenrain eine tägliche Herausforderung. Kreuzung bräuchte überlange Barrieren Zwar gibt es im Bereich des Fussgängerüberwegs eine Trambarriere, der Übergang für den motorisierten Verkehr und die Velofahrer ist jedoch unbeschrankt. Mit Besorgnis hat auch die Gemeinde den jüngsten Vorfall zur Kenntnis genommen. «Wir sind nicht untätig», so Gemeindepräsident Markus Eigenmann, «nach einberufener Sitzung haben wir unser Anliegen nach mehr Sicherheit am besagten Bahnübergang der Verkehrskommission zur Prüfung weitergeleitet.» Auch mit der Baselland Transport AG (BLT), die für die Infrastruktur entlang der Tramlinie verant-

FOTO: MARIANNE VETTER

wortlich ist, stehe man im Austausch. «Die Abklärungen laufen, müssen aber von verschiedenen Seiten angegangen werden, zumal für die Baselstrasse der Kanton zuständig ist.» Bereits 2017 war für den Bahnübergang Birseckstrasse/Baselstrasse eine Barrierenanlage geplant, die aus technischen Gründen leider nicht umgesetzt werden konnte, informiert BLT-Chef Andreas Büttiker. «Bei den damaligen Abklärungen stellte sich heraus, dass es überlange Barrieren brauche, da der Kreuzungsbereich mit sogenannten Schleppkurven für Lastwagen ausgestaltet ist. Ein Test mit diesen überlangen Schlagbäumen (Schranken), der beim Barrierenlieferanten durchgeführt wurde, war leider nicht erfolgreich», so Büttiker. Nun werde die Kreuzung, in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt Basel-Landschaft, einer erneuten Beurteilung unterzogen, um mögliche Massnahmen zu prüfen. Erste Antworten wird es voraussichtlich im Januar geben.

MUSIKSCHULE

Weihnachtslieder aus Venezuela Singende Vögel, eine blühende Natur, fröhliche, rhythmisch betonte und tänzerische Gesänge — all dies begegnet uns in den Weihnachtsliedern aus Venezuela, die «El Grupo Vaivén» spielt und singt. Statt der uns vertrauten weihnachtlichen Besinnlichkeit kommt eine ganz ausgelassene und extrovertierte Lebensfreude zum Ausdruck. Das Ensemble «El Grupo Vaivén» hat sich auf

venezolanische Musik spezialisiert und gestaltet in diesem Jahr sein erstes Weihnachtsprojekt. Die Arlesheimer Musikerinnen und Musiker von Vaivén, teils Lehrkräfte der Musikschule, laden zu einer musikalischen Reise nach Venezuela ein, mit einem kleinen Abstecher in die Andenregionen von Bolivien und Peru. Myriam Hidber (Flöte), Nadia Oberli (Gitarre), Berni Hager (Cuatro,

Cavaquinho), Carmen Ehinger (Gesang, Cuatro), Emanuel Schnyder (Kontrabass) und Barbara Sutter (Perkussion). Konzert: Samstag, 12. Dezember, ref. Kirche. Es gibt zwei Aufführungen des gleichen Programms: um 18.30 Uhr und 20 Uhr (Contact-Tracing / jeweils 50 Personen). Eintritt frei, Kollekte. Platzreservierungen: cehinger@bluewin.ch (bitte mit Angabe der Wunschzeit).


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ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

(Fortsetzung von Seite 3)

Bürgergemeinde Arlesheim

Hundehaltung

Weihnachtsbaumverkauf beim Bürgerhaus

Alle Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer werden bis Ende Januar 2021 eine Rechnung zur Entrichtung der Hundegebühr 2021 erhalten. Alle Hunde, die älter als vier Monate sind, müssen zur Registrierung bei der Gemeinde angemeldet werden (Tel. 061 706 95 68, einwohnerdienste@arlesheim.bl.ch). Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass der Tod oder der Erwerb eines weiteren Hundes ebenfalls gemeldet werden muss. Die Gemeindeverwaltung Birsstadt-TV

Nächste Sendung In der Sendung von kommender Woche zeigen wir Ihnen einen Beitrag zum Thema Fair Trade. Arlesheim strebt die Auszeichnung als Fair Trade Town an und hat im Mai eine Arbeitsgruppe gebildet. Wie präsentiert sich der aktuelle Stand der Arbeiten? Birsstadt-TV fragte bei der Arbeitsgruppe nach. Jeweils am Montagabend wird die TV-Sendung auf dem InterGGA-Kanal und auf www.arlesheim.ch aufgeschaltet. Die Gemeindeverwaltung

Auch dieses Jahr findet der traditionelle Weihnachtsbaumverkauf durch die Bürgergemeinde statt. Die biozertifizierten Bäume aus schweizerischer Produktion werden durch den Bürgerrat verkauft. Nutzen Sie die Gelegenheit und unterstützen Sie unsere Bestrebungen für nachhaltig genutzte Wälder. Der Verkauf der Bäume findet wiederum im Garten beim Bürgerhaus, Domstrasse 1, zu folgenden Zeiten statt: − Freitag, 11. und 18. Dezember, von 14.00 bis 18.00 Uhr, − Samstag, 12. und 19. Dezember, von 9.00 bis 14.00 Uhr. Selbstverständlich sind wir darauf bedacht, dass beim Verkauf die geltenden Corona-Regeln eingehalten werden. Sollten Sie trotzdem nicht persönlich vor Ort einen Baum aussuchen wollen, würden wir Ihnen diesen – nach Ihren Angaben, gegen einen Unkostenbeitrag – auch nach Hause liefern. Bürgerrat Arlesheim

GASTHAUS ZUM STÄRNE

Film: Midnight Traveler Hassan Fazili – Afghanistan – 2019: Fatale Entwicklungen im Leben der Protagonistinnen und Protagonisten sind für Dokumentarfilmer schöne Zusätze. Da der Regisseur und seine Familie die Protagonisten im eigenen Film sind, wird jede kritische Lage zum Gewissenskonflikt. Mit der Frage, soll man diese heiklen Momente filmen oder ist dieses Tun mitten im Unglück schrecklich? 2015 ergreifen der afghanische Regisseur Hassan Fazili und seine Frau Fatima Hussaini, auch Filmemacherin, die Flucht, weil sie von den Taliban Todesdrohungen erhalten. Mit den beiden Töchtern Nargis (11) und Zahra (6) fliehen sie nach Europa. Das Paar und die Töchter filmen die mehrjährige Reise auf der Balkanroute mit ihren Mobiltelefonen. Während den langen und ungewissen Aufenthalten in verschiedenen

Flüchtlingscamps, gibt ihnen dies Kraft, ihre schwierige Situation zu dokumentieren. Trotz Unwägbarkeiten und Rückschlägen verlieren die Eltern nie das Menschliche aus den Augen. Sie nehmen alle Belastungen auf sich und hoffen auf eine bessere Zukunft für ihre Töchter, die sich auf der langen Reise langsam emanzipieren. Dieser Film lässt uns die beschwerliche Reise nachvollziehen und die Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, wahrnehmen. Filmvorführung: 4. Dezember, 19 Uhr; 12. Dezember, um ca. 20.15 Uhr, um 18.30 Uhr gibt es vorgängig ein dem Filmland angepasstes feines Nachtessen. Das Menü für diesen Abend finden Sie auf www.werkstar.ch. Bitte melden Sie sich für das Nachtessen telefonisch unter 061 701 99 52 an. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Das Stärne Team

GESCHÄFTSWELT

Online- und «Pick up»—Dienste Hauslieferung: Kennen Sie schon unseren Online-Shop? Seit dem Frühling bringen unsere Chauffeure Ihre Online-Bestellungen gerne direkt zu Ihnen nach Hause. Neu: Online-Shop Postversand. Verschenken Sie unsere Spezialitäten neu auch in die ganze Schweiz. Gerne stellen wir Ihre Bestellungen per Post zu (Nacht-Express). Neu Pick-Up: Neu können Sie Ihre Online-Bestellungen auch an verschiedenen Orten abholen (Pick-up). Nebst den drei «Jenzer»Fachgeschäften in Arlesheim, Reinach und Muttenz steht auch Henz Delikatessen in Riehen oder Laufen als Pickup-Point zur Verfügung. Für alle Basler Kunden konnten wir zusätzlich das Spezialitätengeschäft von Tanja Grandits an der Bruderholzallee 42 und das

Pane-Con-Carne an der Sternengasse 18 im Kirschgartenquartier als Abholstellen gewinnen. Wartezeit verringern und Platz im Kühlschrank gewinnen an Weihnachten: Vor den Feiertagen (23. /24. Dezember) und an den Feiertagen (25./26./27. 12.) bieten wir Ihnen das Pick-up in Arlesheim beim Partyservice an. Ihre Online-Bestellungen und «Schinken im Teig» können zwischen 10 und 14 Uhr abgeholt werden. Wie ein «drive through»: Sie können mit Ihrem Auto in der Dorfgasse beim Hintereingang parkieren und mit der gedruckten Bestellbestätigung Ihre Festtagsbestellung abholen. Nähere Infos finden Sie auf www.goldwurst.ch/Shop. Christoph Jenzer Jenzer Fleisch + Feinkost AG

Ausgeglichenes Budget und Jubiläumsaktivitäten Die Budgetversammlung der Bürgergemeinde ist normalerweise in eine weihnächtliche Stimmung mit viel Wärme und Behaglichkeit gehüllt. In diesem Jahr ist bereits zum zweiten Mal alles anders. In der kahlen Domplatzturnhalle sitzen vergangenen Donnerstag die über 30 Anwesenden in gebotenem Abstand mit Gesichtsmaske. Weihnächtliche Stimmung verströmten die Jugendmusikschüler Nomael Jäggi und Aliaksandra Rudnitskaya und ihrer Lehrerin Fabienne Schöpfer mit ihrem bezaubernden Gitarrenspiel. Die Belastungen durch Corona und die schwierige Weltlage thematisierte der Präsident der Bürgergemeinde, Stephan Kink, in seiner Begrüssung. Er wünsch-

Ein grosses Dankeschön hée Forcella, Modeva AG, PEVO GmbH, PrimaNatura, Raiffeisenbank Arlesheim, Stiftung Landruhe, Strobel Uhren & Schmuck, Treyer & Zielmann Advokatur + Notariat. Dank ihnen sind zehn weitere Bäume weihnachtlich dekoriert. Geniessen Sie während der Adventszeit auch unsere «Adventsbänggli». Informationen finden Sie unter www.mir-sin-arlese.ch. Mit vorweihnachtlichen Grüssen für den AGIV, Tanja Hauck

te, dass sich die Lebensumstände rasch wieder normalisieren. Immerhin bewegt sich das Budget im normalen Rahmen. Finanzchef Bruno Holzer durfte ein ausgeglichenes Budget vorstellen, das bei einem Gesamtaufwand von 447 000 Franken mit einem Aufwandüberschuss von 130 Franken rechnet. Rückstellungen für das Jubiläum «200 Jahre Schürli» im kommenden Jahr führen bei der allgemeinen Verwaltung hauptsächlich zu einem Mehraufwand von 34 000 Franken. Inwieweit die Jubiläumsaktivitäten durchgeführt werden können, hängt von der Corona-Situation ab. Bei den Liegenschaften löst das «Schürli» nochmals Zusatzkosten aus, stehen doch dringende Renova-

tionsarbeiten an, etwa bei der Küche und der Heizung. Ebenfalls muss der Unterhalt beim Bürgerhaus aufgrund dringender Reparaturen erhöht werden. Zur Deckung des Mehraufwandes werden 38 400 Franken aus Rückstellungen aktiviert. Bei der Forstwirtschaft bewegt sich das Budget im normalen Rahmen. Es schliesst mit einem Defizit von 4530 Franken ab. Das Budget wurde einstimmig genehmigt. In einzelner, offener Abstimmung wurden fünf Anträge von Schweizern zur Aufnahme ins Arlesheimer Bürgerrecht ebenso einstimmig genehmigt wie fünf Anträge von ausländischen Staatsangehörigen. Heiner Leuthardt

BASELLAND / SOLOTHURN

Klinik Arlesheim und Spital Dornach kooperieren PR. Dass eine Kooperation zwischen zwei Spitälern auch über die Kantonsgrenzen in der Nordwestschweiz funktionieren kann, beweisen die Klinik Arlesheim und das Spital Dornach. Sie intensivieren die bereits bestehende Zusammenarbeit neu in den Bereichen Chirurgie und Gastroenterologie, was für die Patientinnen und Patienten beider Häuser zu einer höheren Qualität und mehr Behandlungskomfort führen wird. Das erfahrene Fachärzteteam der Klinik Arlesheim übernimmt seit Juni 2020 die fachspezifischen Untersuchungen und Sprechstunden der Gastroenterologie im Spital Dornach. Das Team von Chefarzt Philipp Busche bietet ein breites Spektrum der gastroenterologischen Diagnostik und Therapie an. Zum Leis-

tungsspektrum gehören Gastroskopien, Kolonoskopien, Sonographien, hochauflösende Manometrie und pH-Metrie, anorektale Funktionsdiagnostik, Kontrastmittelsonographien, Endosonographien sowie ERCP. Anthroposophische und integrativmedizinische Behandlungen werden weiterhin in der Klinik Arlesheim angeboten und durchgeführt, wobei insbesondere bei funktionellen Beschwerden auch die Psychosomatik eingebunden wird. Die komplexeren Eingriffe im Bereich der Gastroenterologie werden im Spital Dornach durchgeführt. Zugleich profitieren die Patientinnen und Patienten der innermedizinisch positionierten Klinik Arlesheim vom Know-how und der Erfahrung der Chirurgie des Spitals Dornach. Chefarzt Dr. med. Philippe Glauser und Co-Chef-

arzt Dr. med. Tom Stierle sowie ihr Team leisten ab Januar 2021 einen chirurgischen Konsiliardienst in der Klinik Arlesheim. Die Patienten in Arlesheim werden vor allem auf der Notfallstation von chirurgischen Beurteilungen und kleineren Behandlungen profitieren. Für Eingriffe oder andere Behandlungen, die nicht vor Ort möglich sind, stehen die Operationsmöglichkeiten des Spital Dornachs zur Verfügung. Die vertiefte Kooperation der Klinik Arlesheim und des Spitals Dornach führt zu einer deutlichen Verbesserung der medizinischen Versorgung in der gesamten Region und stellt ein Modell für eine Spitalplanung dar, die vermehrt und über die Kantonsgrenzen hinweg die Gesundheitsräume der Bevölkerung ins Zentrum stellt.

LESERBRIEF

Nachlese Gemeindeversammlung Gemeinderätin Ursula Laager präsentierte das Budget 2021 gut und verständlich. Der Gemeinderat beantragte, den Steuersatz auf 45% zu belassen. Von der Frischluft, unterstützt von der SP, wurde eine Steuererhöhung auf 47%

gefordert. Dass es noch genügend Luft im Budget hat, bewies die nachfolgende Diskussion einzelner Budgetposten. Eine Rednerin wies zurecht darauf hin, dass eine Steuererhöhung im Voraus publiziert und diskutiert werden muss,

und nicht als Schnellschuss beantragt werden soll, wie von der Frischluft inszeniert. Liebe Steuerzahlerinnen, liebe Steuerzahler, seien Sie gewarnt: Kommen Sie an die nächste Budgetgemeindeversammlung. Hugo Huber-Boller

LESEBRIEF

Braucht es diese Drohungen? Ein besonderes Dankeschön gehört den geduldigen, weitsichtigen Arlesheimer Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die um 23.30 Uhr den Quartierplan Schneckenbuendten II ablehnten. Diese Gemeindeversammlung vom 19. November wird bestimmt nicht als Ruh-

mesblatt für den Gemeinderat in die Annalen eingehen. Warum musste der Gemeinderat die «Diskussion» mit Drohungen abschliessen? Die Gegnerinnen und die Gegner der Vorlage haben einfach eine andere Vision der Entwicklung Arlesheims und zei-

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KAUFE JEGLICHE TEPPICHE Möbel, Bilder, Puppen, Eisenbahnen, Geweihe sowie Näh- und Schreibmaschine in Vb. mit Gold

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gen der bisherigen Strategie der Gemeinde mehr Beachtung: moderates Wachstum der Bevölkerung, mehr Familien und Familien mit Kindern. Und, langfristig, Schonung der bestehenden, günstigeren Mietwohnungen. Marie Regez

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AGIV

Am Freitag, 27. November, wurde die Weihnachtsbeleuchtung im Dorf eingeschaltet. Ein grosses Dankschön geht an die Sponsoren: Gemeinde Arlesheim, alltech Installationen ag, ars musica HiFi/TV/Multimedia, Basellandschaftliche Kantonalbank BLKB, Bogie AG Men’s Fashion, Coiffure RF Robert Forcella, FDP Arlesheim, FotoGraf & Graf GmbH, Hautarztpraxis Arlesheim, Heinz Burgener, Huber Schuh, Jenzer Fleisch + Feinkost, Kosmetik DF Dorot-

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BÜRGERGEMEINDEVERSAMMLUNG

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch

An- und Abmeldung der Hunde

Donnerstag, 3. Dezember 2020 Nr. 49

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Pelze in Vb. Gold

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ARLESHEIM SCHUBLADEN-TEAM

Uhr, Samstag, 5. Dezember, 10 bis 20 Uhr. Gewölbekeller Bürgergemeinde, Dornach: Mittwoch, 9. Dezember, 9 bis 11 und 14 bis 17 Uhr, Freitag, 11. Dezember, 14 bis 20 Uhr und Samstag, 12. Dezember., 10 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung. Wir freuen uns auf Ihren BeTeam Schubladen such.

Katholische Gottesdienste in Arlesheim

7.30 Arlesheim: Laudes

www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch

Donnerstag, 10. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes

Samstag, 5. Dezember 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 6. Dezember 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00 Dienstag, 8. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes

VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88. Co-Präsident Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52. Tennisclub Arlesheim. Der Tennisclub im Dorf und mitten im Sportzentrum von Arlesheim für Aktive, Breitensportler und Junioren. Ausgewiesener Clubtrainer für Trainings, Interclubmeisterschaften, Clubanlässe und Turniere. Kontakt: Luca Sammarchi (Präs.), St. Jakob-Str. 151, 4132 Muttenz, 079 374 77 15, luca.sammarchi@tc-arlesheim.ch Tennisclub Reichenstein Arlesheim. Tennis und Clubleben an attraktiver Lage. Trainings für Erwachsene und Junioren, clubinterne Anlässe und Turniere. Sekretariat: Frau Bettina Rothweiler, info@tcreichenstein.ch, www.tcreichenstein.ch

Gartenpflege, Gartenbau Service, Unterhalt, Rückbau Vierjahreszeiten-Pflege-Abo 4144 Arlesheim Tel. 061 701 93 66 info@acgartenbau.ch

Turnverein Arlesheim. Der polysportive Verein für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: MuKi, KiTu, polysportive Mädchen- und Knabenabteilungen, Badminton, Volleyball, Leichtathletik, Break-Dance, HipHop, Trampolin. Erwachsene: Aerobic, Badminton, Gymnastik, Leichtathletik, Trampolin, Volleyball. Kursangebot: Turnen für Alle, Gesundheitsturnen für Senioren. Auskunft 079 547 55 98 oder www.tvarlesheim.ch Verein «AHE – Arleser hälfe enand». Angebot: Diverse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsstelle. Öffnungszeiten des Büros vis à vis der Tramhaltestelle Arlesheim Dorf im Faissgärtli 15: Dienstag und Freitag, 15.30–17.30, Mittwoch, 9.00–11.00. 061 701 55 45. Basketball-Club Arlesheim. GU9/U11 (2007 und jünger gemischt): Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 2. GU13 (2005 und 2006 gemischt)

9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier

15.30 Münchenstein, Hofmatt: Ökum. Gottesdienst zum Advent

Sonntag, 6. Dezember 10.00 Predigtgottesdienst – 2. Advent mit Pfarrer Thomas Mory (max. 50 Personen). Anschliessend Kirchgemeindeversammlung in der Kirche (Personenanzahl nach Schutzkonzept)

9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff

Dienstag, 8. Dezember OASE Krabbelgruppe – Die Krabbelgruppe findet wieder wöchentlich am Dienstag Morgen ab 9.00 bis 11.00 an der Blauenstrasse 12 statt. Anmeldung unter der Tel. 079 371 58 34 bei Claudia Laager-Schüpbach erforderlich. Die Platzzahl ist auf 4 bis 5 Familien beschränkt.

10.15 Arlesheim: Obesunne: kath. Gottesdienst

14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus, max. 15 Personen, Maskenpflicht

18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Freitag, 11. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim

Mittwoch, 9. Dezember 6.00 Münchenstein: Rorate

Freitag, 4. Dezember 10.15 Reformierter Gottesdienst im Saal der Obesunne

Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 3. HU15 low (2003+2004) Mo+Do 18.30–20.00 Gerenmatte. HU15 high (2003+2004) Mi+Fr 18.00–19.30 Gerenmatte. HU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.00– 20.00 Hagenbuchen 2. HU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.00–20.00 Hagenbuchen 3. DU15 (2003+2004) Mo+Mi 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. DU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.30–20.00 Gymnasium

Münchenstein. DU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. H2L 1 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 3 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. H2L 2 Mo 20.00– 21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H3L Mo 20.00–21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H4L Mi 18.00–20.00 Hagenbuchen und Fr 20.00–21.30

Für alle coronabedingten Anpassungen verweisen wir auf unsere Webseite: www.ref-kirchearlesheim.ch – sie wird laufend aktualisiert.

Gerenmatte. H5L Mi 20.00–21.30 Gerenmatte. DNLB Mo+Mi 18.30–20.00 und Fr 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 1 Mo 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 2 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 2 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri 061 405 42 20 (G), 079 351 89 28 (P), info@bc-arlesheim.ch oder unter www.bc-arlesheim.ch

Sonntagsverkauf

6. Dezember von 11 b 1 7 Uhr

Aus unserer Trigon-Film-Reihe sehen Sie im Monat Dezember

Midnight Traveler Hassan Fazili Afghanistan — 2019 Der preisgekrönte Dokumentarfilm ist feinsinnig, ergreifend und authentisch. Erzählt im Spannungsfeld von Hoffnung und Hoffnungslosigkeit und aus der Sicht der Flüchtenden — ein einzigartiges Zeitzeugnis. 04. Dezember 19.00 Uhr Filmvorführung 12. Dezember 18.30 Uhr Essen (Fr. 25.50) 20.15 Uhr Filmvorführung Durch die aktuelle Lage ist eine Anmeldung für beide Filmvorführungen erwünscht. Für das Essen ist eine Anmeldung erforderlich. Eintritt Fr. 10.–, AHV / IV / Schüler Fr. 8.– Gasthaus zum Stärne

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GOTTESDIENSTE

«Schubladen» auf Die Absagen der Weihnachtsmärkte haben uns dazu bewogen, die Dornacher Schubladen indoor zu präsentieren. An gleich zwei Orten bieten verschiedene Kreative ihre selbst hergestellten, genähten, gebastelten, kreierten Produkte in einer Schublade an: Haus am Hain, Arlesheim: Freitag, 4. Dezember, 14 bis 20

Donnerstag, 3. Dezember 2020 Nr. 49

061 701 99 52

Vom 5-fach Cumulus ausgenommen sind: Migros Restaurant, Migros Take Away, Gebührensäcke und -marken, Vignetten, Depots, Serviceleistungen inklusive Leistungen des Migros-Service, E-Loading, iTunes/ App-Karten, SIM-Karten, Gutscheine, Geschenkkarten, Smartboxen und Online-Shop. Nicht gültig für Catering Services.


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Donnerstag, 3. Dezember 2020 Nr. 49

TODESFÄLLE

In stiller Trauer nehmen wir zur Kenntnis, dass unser Ehrenmitglied

Franz Dollinger am 22. November 2020 für immer eingeschlafen ist. Franz liebte die Blasmusik über alles. Für ihn war das Musikmachen mehr als ein Hobby, es war eine Leidenschaft. Bereits 1977 wurde er Ehrenmitglied unseres Vereins. 1985 war er dann massgebend an der Gründung und dem Aufbau unserer Jugendmusik beteiligt und war bis 2005 auch deren Präsident. Als engagierter Musiker war ihm die Zukunft des Musikvereins immer sehr wichtig. Im Jahr 1997 wurde Franz für 40 Jahre aktives Musizieren zum Kantonalen Ehrenveteran ernannt. Kurz darauf musste Franz wegen einer heimtückischen Krankheit das aktive Musizieren aufgeben. Die Verbindung zu unserem Verein aber blieb. Wir behalten Franz in bester Erinnerung. Wir entbieten seiner Familie unser herzliches Beileid und nehmen in Gedanken Anteil an ihrem Schmerz. Arlesheim, 25. November 2020

Musikantinnen und Musikanten Musikverein Arlesheim

Aesch Verena Erb geb. Küng, geb. 13. März 1935, gest. 24. November 2020, von Aesch BL, Metzerlen-Mariastein SO (wohnhaft gewesen Pfeffingerstrasse 10). Wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Rolf John, geb. 29. Juli 1944, gest. 26. November 2020, von Eiken AG, Basel (wohnhaft gewesen TraugottMeyer-Strasse 8). Besammlungsort: Ging nach Hause. Joanna Lavantsiotis-Culin, geb. 6. September 1947, gest. 25. November 2020, von Griechenland (wohnhaft gewesen Starenweg 14). Wurde bestattet. Arlesheim Verena Sophie Künzi, geb. 2. März 1936, gest. 23. November 2020, von Wattenwil BE (c/o Stiftung Obesunne, Bromhübelweg 15, 4144 Arlesheim). Trauerfeier im engsten Kreis. Dornach Jana Schmalz, geb. 17. Januar 1968, gest. 26. November 2020, slowakische

Staatsangehörige (wohnhaft gewesen Gempenstrasse 1). Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Ruth Angelika Zbinden-Stöcklin, geb. 15. Februar 1934, gest. 27. November 2020, von Guggisberg BE (wohnhaft gewesen Lehmenweg 10). Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Münchenstein Margaritha Roth-Hasler, geb. 30. Dezember 1929, gest. 26. November 2020, von Lommis TG (c/o Stiftung Hofmatt, Pumpwerkstrasse 3). Abschied im engsten Familienkreis. Reinach Bruno Dolzan-Webber, geb. 20. Juni 1937, gest. 24. November 2020, von Italien (wohnhaft gewesen Baselstrasse 86). Wurde bestattet. Rosmarie Feigenwinter-Hauser, geb. 22. Februar 1931, gest. 27. November

2020, von Reinach BL, Basel (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 79). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Rudolf Hellinger-Verdonck, geb. 25. Juli 1941, gest. 23. November 2020, von Dittingen BL (wohnhaft gewesen Wachtweg 3). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Ruth Iten-Theilkäs, geb. 2. Mai 1939, gest. 26. November 2020, von Unterägeri ZG (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 79). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Lucia Maria Kohler, geb. 29. November 1923, gest. 24. November 2020, von Seewen SO (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 79). Beisetzung im engsten Familienkreis, Friedhof Fiechten, Reinach. Waltraud Schäublin-Jakobs, geb. 7. Juli 1949, gest. 21. November 2020, von Reinach BL, Basel (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 79). Wurde bestattet.

Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. Matthäus 6,21

Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen, Du wolltest noch so gerne bei uns sein. Schwer ist es, diesen Schmerz zu tragen, ohne Dich wird vieles anders sein.

Schweren Herzens nehmen wir Abschied von unserem geliebten Mami, Omi und Uromi

Ruth Zbinden-Stöcklin 15. Februar 1934 – 27. November 2020 In unserem Beisein durfte sie friedlich einschlafen. In Liebe und Dankbarkeit Sonja und Heinz Huber-Zbinden Thomas Huber Stefan und Tatjana Huber mit Nico und Amélie Verwandte und Freunde Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Sonja und Heinz Huber, Lehmenweg 10, 4143 Dornach Gilt als Leidzirkular.

Du hast für uns gesorgt, geschafft, gar manchmal über deine Kraft. nun ruhe aus, du liebes Herz, der Herr wird lindern unsern Schmerz.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem geliebten Vater, unserem allerliebsten Schwiegervater, unserem herzensguten Nonno, Bisnonno, Bruder, Schwager und Onkel

Bruno Dolzan-Webber 20.06.1937 – 24.11.2020

Er ist nach längerer, geduldig ertragener, schwerer Krankheit friedlich eingeschlafen. Seine grosse Güte, Herzlichkeit und Liebenswürdigkeit werden uns unvergessen bleiben. In stiller Trauer Mara und Pascal Homberger-Dolzan mit Lisa, Emran und Arion Deborah, Flamur und Luan Chiara Andreas Dolzan und Patrizia Amico mit Mia und Gianluca Anverwandte und Freunde Die Trauerfeier fand im engsten Familien- und Freundeskreis statt.


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach 061 511 60 00, kommunikation@reinach-bl.ch

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Donnerstag, 3. Dezember 2020 Nr. 49

Schüler der WMS fühlen EU-Botschafter auf den Zahn

Mo –Do 8.30 –11.30 Uhr, Fr 8.30 –14.00 Uhr durchgehend sowie nach Vereinbarung nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr, Termine ausschliesslich auf tel. Voranmeldung

Abteilungen: Bestattungsbüro:

DIE GEMEINDE INFORMIERT

• Kantonale Vorlage

Reinacher Ergebnisse der eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen vom 29. November 2020

Gesetz über die Ausrichtung von Mietzinsbeiträgen an die Mieterinnen und Mieter von Geschäftsräumlichkeiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-19) vom 27. August 2020 Zahl der gültigen Stimmen: 5369 Zahl der leeren Stimmzettel: 114 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 176 Stimmbeteiligung: 45.15% Es stimmten mit Ja: 2975 Es stimmten mit Nein: 2394

• Eidgenössische Vorlagen Volksinitiative vom 10. Oktober 2016 «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» (Konzernverantwortungsinitiative) Zahl der gültigen Stimmen: 5618 Zahl der leeren Stimmzettel: 32 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 186 Stimmbeteiligung: 46.56% Es stimmten mit Ja: 2581 Es stimmten mit Nein: 3037 Volksinitiative vom 21. Juni 2018 «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» Zahl der gültigen Stimmen: 5590 Zahl der leeren Stimmzettel: 56 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 185 Stimmbeteiligung: 46.52% Es stimmten mit Ja: 2283 Es stimmten mit Nein: 3307

Allfällige Beschwerden gegen die Gültigkeit dieser Abstimmungen sind innert 3 Tagen seit Veröffentlichung dem Regierungsrat einzureichen (gem. § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte). Gut vorbereitet: Die Drittklässler stellten dem EU-Botschafter (Mitte) zahlreiche Fragen.

Rohre in der Reinacherheide für den Biber Der Dorfbach gehört zum Revier der Biberfamilie, die hier in der Reinacherheide seit 2012 lebt. Bereits zum siebten Mal in Folge hatte die Biberfamilie Nachwuchs. Am Dorfbach finden die Biber Nahrung. Sie bauen hier kleine Dämme und stauen damit das Gewässer. Dadurch erhöht er den Wasserstand und kann sich auf dem für ihn sicheren Wasserweg bewegen. Allerdings darf in der Trinkwasserschutzzone (Fortsetzung auf Seite 11)

Petros Mavromichalis war zu Gast an der Wirtschaftsmittelschule (WMS) in Reinach und beantwortete die Fragen der spürbar interessierten Schülerinnen und Schüler. Tobias Gfeller

Abfuhrdaten

9. Dezember Papierabfuhr Kreis West 9. Dezember Kartonabfuhr Kreis Ost Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

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er Schweizer Aussenminister Ignazio Cassis (FDP) hat seit September mit der EU als hartnäckigem Verhandlungspartner zu tun. Das wurde am Dienstagmorgen in der Aula der WMS klar, als der neue EU-Botschafter für die Schweiz und Liechtenstein, Petros Mavromichalis, Fragen von Schülerinnen und Schülern beantwortete. Dabei liessen die Drittklässler, die im Rahmen des Geschichtsunterrichts im Seminar «Schweiz in Europa» das komplizierte Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU behandeln, kein Thema aus, das der EU aktuell Bauchschmerzen bereitet. Im Zentrum stand dabei das Rahmenabkommen. Die Ansage von Mavromichalis war unmissverständlich: «Ohne das Abkommen können wir den bilateralen Weg nicht weiterführen. Wo es Unklarheiten gibt, sind wir bereit, zu präzisieren. Den Inhalt des Textes werden und können wir nicht wieder öffnen.» Wenn die Schweiz eine bessere Idee gehabt hätte, wäre die EU offen dafür gewesen. «Aber es gibt keine bessere Idee», stellte Mavromichalis klar und zog einen Vergleich zu Grossbritannien, der geradeso auch die Schweiz betrifft: «Das, was ihnen in der EU gefallen hat, wollen sie nun belassen. Alles andere nicht. Das funktioniert so nicht.»

Persönliche Verbindung zur Schweiz Ob zur Staatsgarantie für die Kantonalbanken in der Schweiz, den Lohnschutz oder die Entscheidungskompetenz des Europäischen Gerichtshofs – die 20 Schülerinnen und Schüler fragten sich durch die wichtigsten Konfliktlinien des Rahmenabkommens. Weiter gings zum Brexit und zur Frage, weshalb es so lange dauerte, bis Grossbritannien definitiv aus der EU ausgetreten war. Neben den vorbereiteten Fragen, die zeigten, wie umfassend sich die Schülerinnen und Schüler im Seminar mit Geschichtslehrer Markus Tolusso in die Thematik eingearbeitet haben, kamen auch spontane Fragen zum Umweltschutz, zur Gleichstellung von Homosexuellen und zum Widerstand von Polen und Ungarn gegen das EU-Budget 2021 auf. Petros Mavromichalis zeigte sich dabei äusserst geduldig und auskunftsfreudig. Er sieht die Öffentlichkeitsarbeit – und dazu würden auch Besuche an Schulen gehören – als eine seiner Aufga-

Preis 18’95Â.– 22’95Â.– 25’7ÂÂ.– 31’ÂÂÂ.– 36’ÂÂÂ.– 27’7ÂÂ.– 29’7ÂÂ.– 31’15Â.–

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ben als EU-Botschafter. Dabei hilft dem gebürtigen Griechen, der mittlerweile auch die belgische Staatsbürgerschaft besitzt, seine Vielsprachigkeit. «Ich kann Deutsch, Französisch und Italienisch», unterstrich er seine Verbindung zur Schweiz – wenigstens sprachlich. Auch gehe er seit 15 Jahren im Wallis zum Skifahren. Interesse an Politik fördern In normalen Jahren begäben sich die Klassen im Rahmen Politik-Seminare auf Exkursionen zu wichtigen Institutionen in Strassburg und Genf oder besuchten wichtige Persönlichkeiten, erklärt Lehrer Markus Tolusso. Für einmal lief es umgekehrt. «Wir möchten die politischen Themen, die wir behandeln, für die Schülerinnen und Schüler erlebbar machen.» Tolusso ist überzeugt, dass dies das Interesse an politischen Themen fördern kann. Die spannende Diskussion mit dem EU-Botschafter liess daran keinen Zweifel.

Nahm sich Zeit: Für EU-Botschafter Petros Mavromichalis gehören Schulbesuche zur Öffentlichkeitsarbeit dazu.

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REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 9)

der Reinacherheide das Grundwasser nicht verunreinigt werden. Tausende von Einwohnerinnen und Einwohner nutzen dieses Wasser als Trinkwasser. Durch den Einbau der Rohre entlang des Baches kann diesem Konflikt kurzfristig entgegengewirkt werden, denn so kann der Wasserstand auf ein bestimmtes Niveau eingestellt werden. Gleichzeitig kann der Biber weiterhin Dämme errichten, allerdings nur so hoch, dass das Wasser nicht über die Ufer tritt und Bachwasser nicht ins Grundwasser versickert.

Winterdienst der Gemeinde Reinach Pünktlich zum meteorologischen Winteranfang am 1. Dezember fiel im Flachland der erste Schnee, was bereits in den frühen Morgenstunden zu schneebedeckten Strassen in Reinach führte. Weil der Schnee nicht an allen Orten gleichzeitig weggeräumt werden kann, werden die Gemeinde- und Kantonsstrassen mit verschiedenen Prioritäten von Schnee befreit. So haben bei der Schneeräumung durch die Gemeinde die Buslinien erste Priorität, gefolgt von steilen und höher gelegenen Strassen, Stoppstrassen, kantonalen Velorouten, Sammelstrassen und Quartierstrassen. Bei den Trottoirs werden zuerst die im Zentrum geräumt und anschliessend die der Aussenquartiere. Insgesamt werden von der Gemeinde ca. 75 km Strasse und 50 km Trottoir geräumt. Weiter gilt zu beachten, dass die Reinigung der Tramhaltestellen (ausgenommen im Dorf) bei der BLT liegt. Die Kantonsstrassen (z.B. Hauptstrasse) werden vom Kanton geräumt. Wegen des Schnees gilt auch eine erhöhte Warnstufe im Strassenverkehr. Ein Gemisch aus Schnee, Regen und Eiskörnern sorgt für eine akute Glättegefahr auf den Strassen und Trottoirs. Bitte fahren Sie vorsichtig!

Strassensperrung: Bahnübergang Schönenbachstrasse Aufgrund von Belagsersatzarbeiten wird die Ausfahrt in die Baselstrasse, beim Bahnübergang an der Schönenbachstrasse, vom Donnerstag, 10. Dezember bis Freitag, 11. Dezember 2020 gesperrt. Die Arbeiten erfolgen, damit die Steuerung der Bahnschranken erneuert werden kann. Die Einfahrt von der Baselstrasse in die Schönenbachstrasse bleibt offen.

Im Fokus der Sendung vom 30. November 2020 steht der Business Parc, der sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Die Sendung wird jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt. Ebenso ist sie auf dem Infokanal der InterGGA sowie auf Swisscom Kanal 162 zu sehen. Zudem steht sie online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung.

Anlässe in Reinach 4.12., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.

Baugesuch 101/20 Gesuchsteller -Marty Häuser AG, Sirnacherstrasse 6, 9500 Will – Projekt - Neubau 3 Einfamilienhäuser mit Garagen – Parz. 1943, Unterer Rebbergweg (ehemals Nr. 77) – Projektverfasser - Marty Häuser AG, Sirnacherstrasse 6, 9500 Will Einsprachen gegen diese Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 04.12.2020 bis 14.12.2020 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Planauflagen sind im Windfang des Gemeindehauses einsehbar. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach die Baugesuche noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können wir während der Auflage/-Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektspezifischen Fragen zum Baugesuch beantworten.

Danke an die Seniorenstiftung Aumatt Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seniorenstiftung Aumatt sind dafür täglich im Einsatz. Um die Dankbarkeit und die Wertschätzung gegenüber den Angestellten des Seniorenzentrums Aumatt zum Ausdruck zu bringen hat der Stiftungsrat der «Irma Meyer Stiftung» Reinach beschlossen, die rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Gläschen Reinacher Honig zu beschenken. Mit besten Wünschen für besinnliche Advents- und Weihnachtstage und der Hoffnung auf ein gesundes 2021. «Irma Meyer Stiftung» Für den Stiftungsrat Elsbeth Schneider-Kenel

ZUNFT ZU REBMESSERN

Reinacher Kalender 2021 liegt vor Der Reinacher Kalender für das Jahr 2021 liegt vor und ist bereits seit einiger Zeit im Verkauf. Herausgeberin dieses beliebten Kalenders, der nun schon zum 24. Mal erscheint, ist erneut die Zunft zu Rebmessern. Der Kalender 2021 beinhaltet zu allen zwölf Monaten ein grosses Schwarzweiss-Bild vergangener Zeit, nicht nur aus dem alten Dorfkern, sondern zeigt auch die Umgebung in allen vier Himmelsrichtungen. Die abgebildeten Objekte, welche hauptsächlich aus dem Archiv Ernst Feigenwinter, Dany E. Pfiffner (Januar), Karl KilchherrBalmer (April), ETH-Bibliothek Zürich (September) stammen, umfassen eine Zeitepoche von gut 100 Jahren. Machen Sie Ihren Freunden und Bekannten eine

Ausbau trotz Krise

Birsstadt-TV: Die aktuelle Sendung ist online

IRMA MEYER STIFTUNG

Wie bereits Anfang Jahr erleben wir erneut die einschneidenden Schutzmassnahmen gegen das Covid-19-Virus, die uns im täglichen Leben einschränken. Noch immer erschreckt uns das Ausmass dieser Pandemie. Es sind die älteren Menschen, die gefährdet sind und speziell geschützt werden müssen. Dies zu gewährleisten, dafür sind vor allem Altersheime und Pflegeeinrichtungen gefordert. Mit einem enormen Aufwand an Schutzmassnahmen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie des Pflegepersonals wird an diesen Orten diese Herausforderung gemeistert, um die Seniorinnen und Senioren zu schützen.

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Donnerstag, 3. Dezember 2020 Nr. 49

Freude und schenken Sie einen Reinacher Kalender. Der Kalender mit einer beschränkten Auflage (es hett solangs hett) kann ab sofort bei der BäckereiKonditorei Grellinger, Daniel Stebler Hairstyling, Papeterie Richert, die buchhandlung Reinach, Jenzer Fleisch + Feinkost AG bezogen werden. Der Verkaufspreis beträgt wie immer 25 Franken. Zum Verkauf angeboten wird der Reinacher Kalender 2021 auch vom 7. Dezember bis 23. Dezember während des Weihnachtsbaum-Verkaufs der Zunft beim Heimatmuseum an der Kirchgasse. Ein allfälliger Reinerlös aus dem Verkauf des Kalenders kommt dem Heimatmuseum zugute. André Sprecher Zunft zu Rebmessern

20 Millionen Franken: So viel kostet der Neubau am Christoph-Merian-Ring, der den bestehenden Bau ergänzen soll. VISUALISIERUNG: ZVG

Zu seinem 20-JahrJubiläum hat der Business Parc Reinach Details zum Neubau in Reinach bekannt gegeben. Caspar Reimer

H

euer blickt das Baselbieter Start-up-Kompetenzzentrum, Business Parc Reinach, auf 20 erfolgreiche Jahre seines Bestehens zurück: In dieser Zeit hat der Business Parc über 1000 Firmengründungen in der Nordwestschweiz begleitet «und damit zur Schaffung entsprechend vieler Arbeitsplätze beigetragen», so Melchior Buchs, Leiter Business Parc, anlässlich einer Online-Fragerunde für Medienschaffende am vergangenen Donnerstag. Aus der «Start-up-Brutstätte» Reinach seien sogar namhafte Unternehmen wie die mehrfach ausgezeichnete Kommunikationsagentur «Fadeout» oder die auf Lungenkrankheiten spezialisierte Biotech-Firma «Intermune» erwachsen. Heute hat der Business Parc 86 Mitglieder und über 40 davon sind im modernen Gebäude mit insgesamt 4000 Quadratmetern Geschäftsfläche eingemietet.

Vor 20 Jahren ging das Gründerzentrum in Reinach als Stiftung und Non-ProfitOrganisation an den Start und ist seither permanent gewachsen. Die kostenlose Gründungsberatung wird bis heute vom Kanton Baselland getragen. Ab 2024 erweitert Die Nachfrage sei ungebrochen hoch und trotz Corona habe der Business Parc in diesem Jahr einen guten Geschäftsgang zu verzeichnen: «Eine schlechte Wirtschaftslage wirkt sich bei uns nicht zwangsläufig negativ aus. Es kommt sogar immer wieder vor, dass sich gerade während der Krise Angestellte über den Schritt in die Selbstständigkeit Gedanken machen», so Buchs. Die Hälfte der 15 neuen Mitglieder belegt intern Büros: «Bis auf zwei Räume ist unser Haus voll. Die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer fühlen sich bei uns als Teil der Community gut aufgehoben und betreut. Besonders in einer Krisenzeit wie dieser tauschen sie sich rege untereinander aus und unterstützen sich gegenseitig.» Die konstant hohe Auslastung des Business Parc führte zum Entscheid, das bestehende Gebäude am Christoph-Merian-Ring um ein zweites zu erweitern: Der neue Bau bietet auf 6200 Quadratmetern und auf sieben Stock-

werke verteilt «massgeschneiderte Büros, Sitzungszimmer sowie Begegnungszonen. Zudem sollen beide Häuser durch einen Gang miteinander verbunden werden.» 20 Millionen Franken wird der Bau kosten: «Der neue Standort soll dem bestehenden ebenbürtig sein. Deshalb haben sich auch andere geprüfte Varianten, etwa die Einmietung in bestehende Gebäude, als nicht tauglich erwiesen.» Die Baueingabe erfolgt im kommenden Jahr, Baubeginn ist auf Anfang 2022 geplant und zwei Jahre später soll das neue Gebäude bezugsbereit sein. Expansion nach Liestal Doch nicht nur der Hauptsitz in Reinach soll grösser werden – der Business Parc will auch das obere Baselbiet unternehmerisch aufmischen: Die Stiftung Regionales Gründerzentrum Reinach errichtet in Liestal einen neuen Standort nach Reinacher Vorbild. «Wir konnten dort Räume im Erdgeschoss im Gebäude der Tretor AG mieten. Ab März 2021 soll dort der Betrieb aufgenommen werden», so Buchs. «So hoffen wir, viele Unternehmerinnen und Unternehmer hochzubringen. Und wir hoffen natürlich auch, dass sie dann im Baselbiet bleiben», so der Präsident des Stiftungsrates, Klaus Endress.

AUS DER GEMEINDE

Schwierige finanzielle Lage erfordert gemeinsamen Verzicht Wie der Gemeinderat Mitte Oktober kommuniziert hat, erwartet er infolge geringerer Steuereinnahmen durch die Corona-Pandemie und weiter steigender Ausgaben im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich im 2021 einen hohen Verlust von über 11 Mio. Franken. Aus diesem Grund hat er umgehend Massnahmen diskutiert, wie die negativen Finanzaussichten ab 2022 verbessert werden können. Deutlich weniger Steuereinnahmen bei gleichzeitig weiter steigenden Ausgaben bringen den Finanzhaushalt der Gemeinde Reinach ins Ungleichgewicht. Noch nicht absehbar sind die wirtschaftlichen Konsequenzen durch die Corona-Pandemie. Viele Firmen mussten ihren Betrieb herunterfahren oder bereits einstellen, Angestellte in die Kurzarbeit schicken oder gar entlassen. Das wird sich bei den Steuereinnahmen sowohl der juristischen als auch der natürlichen Personen deutlich bemerkbar machen. Gleichzeitig sind die Ausgaben im Bildungs- und Gesundheitsbereich und zurzeit insbesondere im Sozialbereich weiter am Steigen. Der Gemeinderat Reinach hat die Situation erkannt und rasch gehandelt,

denn die zu erwartenden geringeren Einnahmen müssen irgendwie abgefedert werden. Der Gemeinderat hat aufgrund dessen einen umfassenden Katalog von Massnahmen zur Ausgabensenkung einerseits und zur Erhöhung der Einnahmen andererseits erarbeitet und diesen inzwischen den zuständigen Kommissionen des Einwohnerrats zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Es ist nun am Einwohnerrat zu entscheiden, wie und in welchem Umfang die Massnahmen umgesetzt werden sollen. Es ist weder im Sinne des Gemeinderats noch der Allgemeinheit, die gesamten Lasten allein durch eine vorgesehene Steuererhöhung auf die Steuerzahlenden abzuwälzen. Der jetzt eingeleitete Prozess zur Er-

gebnisverbesserung soll von Anfang an transparent erfolgen. Daher informiert der Gemeinderat schon heute darüber, ohne dass bereits vor der Entscheidung des Einwohnerrats konkrete Angaben dazu gemacht werden können. Im Massnahmenkatalog sind u.a. die zeitliche Verschiebung oder gar Streichung von Projekten enthalten sowie Einsparungen bei den finanziellen Beiträgen an diverse Institutionen. Es ist dem Gemeinderat bewusst, dass es sich dabei um schmerzhafte Eingriffe handeln könnte, da die Unterstützung der Gemeinde Reinach für viele einen wichtigen Teil in der Finanzplanung bedeutet. Doch er ist davon überzeugt, dass eine Gesundung der Finanzen nur erreichbar ist, wenn alle gemeinsam ihren Beitrag dazu leisten. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass durch die eingeleiteten Massnahmen die Spielräume der Gemeinde für Unterstützungsmöglichkeiten und Investitionen zu einem späteren Zeitpunkt wieder grösser werden.


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Donnerstag, 3. Dezember 2020 Nr. 49

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Sonntag, 13. Dezember 2020, 17 Uhr Kirche St. Nikolaus Kirchgasse, 4153 Reinach

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Die Basler Madrigalisten singen «Von Hirten und Engeln»

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Mo bis Sa: 7.00 – 22.00 Uhr So: 7.00 – 21.30 Uhr 24. und 26. Dezember geschlossen. 31. Dezember ab 17.00 Uhr geöffnet. 25. Dezember und 1. Januar ganzer Tag offen. Wir empfehlen aufgrund limitierter Plätze eine frühzeitige Reservation Ihres Tisches unter 061 705 10 80 oder info@klosterdornach.ch Bitte informieren Sie sich laufend über die Durchführung unserer Veranstaltungen und die aktuellen Schutzvorgaben unter www.klosterdornach.ch

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AUSSTELLUNGEN

Täglich von 8.00 – 20.00 Uhr frei zugänglich. Informationsblätter liegen bei der Rezeption zum Mitnehmen bereit.

Susanne Smajić «Bilderwelten», bis 31. Januar 2021 Die Konstanzer Künstlerin zeigt Tierstudien, Tanz- und Aktbilder, originale Kinderbuchillustrationen und Kunstbücher an diversen Orten im Kloster. Fritz Balthaus, «BN/FM/CP/LF», bis 30. April 2022 Der Berliner Künstler zeigt vier Skulpturen im Klostergarten.

KONZERTE

Adventskonzert «Jubilent Omnes» mit Marion Ammann Sa, 12. Dezember, 20.00 Uhr, Kirche Das Konzert am Sonntag, 13. Dezember, ist ausverkauft. Vorverkauf bei Sutter Eisenwaren, Dornach: 061 701 12 04. Christmas Jazz Special Do, 17. Dezember, 18.30 Uhr, Refektorium Christoph Huber (sax), Lorenzo Petrocca (git), Thomas Bauser (hammond b3) spielen mit unserem Programmleiter Lucio Marelli (dr). Die Musiker wühlen im reichhaltigen Fundus weihnächtlicher Jazzsongs und interpretieren diese erfrischend neu und mit einem Augenzwinkern. Menu Musica Zyklus «Ludwig van Beethoven: Zehn Sonaten für Violine und Klavier», Teil 1 Di, 29. Dezember, 12.30 – 13.00 Uhr, Kirche Martin Masan (Violine) und Shahane Zurabova (Klavier)

KIRCHE

Täglich bis ca. 19.00 Uhr geöffnet, Maskenpflicht. Der regionale Gottesdienst um 18.00 Uhr fällt bis auf weiteres aus.

Blutspendeaktion Ein kleiner Piks mit grosser Wirkung.

Gottesdienste

Do, 19.00 Uhr und Sa, 17.00 Uhr, Eucharistiefeier, Miss. Catt. Italiana. So, 14-täglich, 10.30 Uhr, christkath. Gottesdienst. Mo, 18.45 Uhr, Gebetsgruppe. Infos monatlich in «Kirche heute» oder www.christkatholisch.ch

Kloster Dornach Restaurant, Hotel, Kultur, Kirche Amthausstrasse 7, 4143 Dornach T 061 705 10 80 www.klosterdornach.ch info@klosterdornach.ch

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Hochwald Gemeindezentrum Hobelträff Donnerstag, 10. Dezember 2020 von 17.00 - 20.00 Uhr www.blutspende-basel.ch Tel. +41 (0)61 265 20 90

A U S S C H R E I B U N G

FÖRDERPREISE 2021 ATELIERSTIPENDIEN PARIS 2022 Das Kantonale Kuratorium für Kulturförderung unterstützt Solothurner Kulturschaffende mit Förderpreisen und Atelierstipendien. Pro Jahr werden maximal zwölf Förderpreise zu je Fr. 15’000.– und zwei sechsmonatige Atelierstipendien in der Atelierwohnung des Aargauer Kuratoriums in Paris vergeben. Mit einem Atelierstipendium (Januar bis Juni 2022 bzw. Juli bis Dezember 2022) ist ein Beitrag an die Lebenshaltungskosten (Fr. 18’000.– für sechs Monate) verbunden. Um einen Förderpreis 2021 bewerben können sich junge Kunstund Kulturschaffende aller Disziplinen, die Wohnsitz im oder einen engen Bezug zum Kanton Solothurn haben. Die Atelierstipendien Paris 2022 richten sich an Kulturschaffende jeden Alters und aller Disziplinen, die Wohnsitz im oder einen engen Bezug zum Kanton Solothurn haben. Bewerbungsunterlagen und Termine Die detaillierten Bewerbungsunterlagen für einen Förderpreis oder ein Atelierstipendium sind online abrufbar unter aks.so.ch oder können bezogen werden bei: Kantonales Kuratorium für Kulturförderung «Förderpreis 2021 / Atelierstipendium Paris 2022» Schloss Waldegg, Waldeggstrasse 1, 4532 Feldbrunnen-St. Niklaus, Tel. 032 627 63 63, e-mail aks@dbk.so.ch Eingabetermin für Bewerbungen bei der erwähnten Adresse ist der 11. Januar 2021 (Poststempel). Der Auswahlentscheid wird im April 2021 mitgeteilt.


REINACH

Reinach

Evangelisch

Reformierte

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

Advent, Advent, ein Rentier rennt

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Kirchgemeinde

ADVENTSKALENDER

Donnerstag, 3. Dezember 2020 Nr. 49

Dr Niggi Näggi. Bild von Robert Develey

Stimmungsvoll: Am Dienstag war das erste Kalenderfenster beleuchtet. bru. Aufgrund von Covid-19 und den damit verbundenen Gesundheitsbestimmungen fiel an der Sekundarschule Reinach im ersten Quartal das Schulfest aus. Als Alternative plante die Lehrerschaft im Advent ein Lichterfest. Thierry Saillen, der Klassenlehrer der Klasse 2 Ae, anerbot sich als OK-Präsident. Im Rahmen des interreligiösen Lichterfests war auch der Adventskalender in den Klassenzimmern vorgesehen. Gross war die Enttäuschung, als auch das Lichterfest abgesagt

wurde. So blieb allein das Projekt Adventskalender bestehen. Am 1. Dezember zeigte sich das erste Adventsbild: ein Rentier mit Niklaus-Zipfelmütze sowie Eiszapfen und Eiskristalle. Die ausführende Klasse war die 2 Pk von Lehrer Raphael Koch. Die Schülerinnen und Schüler von Thierry Saillen orientierten sich an arabischen und spanischen Ornamenten. Zur Frage, was Advent für sie bedeute, waren sie eher wortkarg. «Der Advent ist die Wartezeit auf Weihnacht», sagte eine

FOTO: ZVG / THIERRY SAILLEN

Schülerin. Und ein Schüler kommentierte das eigene Fenster mit den Worten: «Es passt, weil es schön ist.» Thierry Saillen gab das Thema vor und wählte bewusst Elemente aus anderen Kulturen und Religionen. In anderen Klassen wurde das Thema gemeinsam gefunden. Auf jeden Fall ist der grosse Adventskalender, den man jeweils bis 20 Uhr bestaunen kann, eine vorzügliche Idee, etwas Abwechslung in die schwierige Corona-Zeit zu bringen.

GESCHÄFTSWELT

Hauslieferung und Pick up PR. Kennen Sie schon unseren OnlineShop? Seit dem Frühling bringen unsere Chauffeure Ihre Online-Bestellungen gerne direkt zu Ihnen nach Hause. Neu: Online-Shop Postversand. Verschenken Sie unsere Spezialitäten neu auch in die ganze Schweiz. Gerne stellen wir Ihre Bestellungen per Post zu (Nacht-Express). Neu Pick-Up: Neu können Sie Ihre Online-Bestellungen auch an verschiedenen Orten abholen (Pick-up). Nebst den drei Jenzer Fachgeschäften in Arlesheim, Reinach und Muttenz steht

auch Henz Delikatessen in Riehen oder Laufen als Pick-up-Point zur Verfügung. Für alle Basler Kunden konnten wir zusätzlich das Spezialitätengeschäft von Tanja Grandits an der Bruderholzallee 42 und das Pane-Con-Carne an der Sternengasse 18 im Kirschgartenquartier als Abholstellen gewinnen. Wartezeit verringern und Platz im Kühlschrank gewinnen an Weihnachten: Vor den Feiertagen (23. und 24.12.) und an den Feiertagen (25., 26. und 27.12.) bieten wir Ihnen das Pick-up in Arlesheim

beim Partyservice an. Ihre Online-Bestellungen und Schinken im Teig können zwischen 10 und 14 Uhr abgeholt werden. Wie ein «drive through»: Sie können mit Ihrem Auto in der Dorfgasse beim Hintereingang parkieren und mit der gedruckten Bestellbestätigung Ihre Festtagsbestellung abholen. Nähere Infos finden Sie online auf www.goldwurst.ch/Shop. Christoph Jenzer Jenzer Fleisch + Feinkost AG

LESERBRIEF

Weihnachtsbaum Reinach Nord Einfach schön, danke, meine lieben Arbeitskollegen. Wie jedes Jahr, schön beleuchtet und das geht nur durch meine Arbeitskollegen vom Werkhof Reinach. Mit viel Leidenschaft und Geduld haben es meine Kollegen wieder geschafft. Mein Elternhaus leuchtet wieder in der Winterzeit. Schön, dass es den Werkhof Reinach gibt, danke Toni Borer vom Werkhof. Für Reinach Nord ein grosses Geschenk, so schön. Der pensionierte Mitarbeiter vom Werkhof. Diego Schmocker

LESERBRIEF

EBM Delegiertenwahl

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Ich habe mich sehr über das gute Wahlresultat gefreut und bedanke mich bei Ihnen herzlich für das Vertrauen und die Wiederwahl als Delegierten der Genossenschaft EBM (Primeo Energie). Mit Freude und Energie werde ich mich auch in der kommenden Amtsperiode für die Bedürfnisse und Anliegen von Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer sowie für das KMU-Gewerbe einsetzen. Dies mit dem Ziel, dass wir auf eine nachhaltige, sichere und kosteneffiziente Energieversorgung zählen können. Michael L. Baumberger

Mit Mund und Nase verdeckendem Rauschebart und obligaten Handschuhen ist der Niggi-Näggi eigentlich bestens gewappnet gegen das Corona-Virus. Trotzdem verzichten Santigläuse in diesem Jahr auf die traditionellen Hausbesuche oder auf das Geschenkeausteilen auf öffentlichen Plätzen. Auch wir müssen auf den sehr beliebten Familiengottesdienst mit dem Auftritt des Santiglaus aus dem Schwarzwald, mit den Värsli der Kinder und dem anschliessenden Eselreiten rund um die Mischelikirche verzichten. Damit die Kinder aber dennoch erfahren, was es mit dem wundersamen alten Mann im roten Mantel auf sich hat, drucken wir hier die bekannteste Legende rund um sein Lebenswerk ab. Ziehen Sie sich eine rote Zipfelmütze an und erzählen Sie die Geschichte Ihren Kindern und Grosskindern! Und backen Sie zusammen mit den Kindern einen Hefesantiglaus! Das macht Spass und wird für Sie und Ihre Kinder zu einem unvergesslichen Nikolaus-Fest. «In einem kleinen Städtchen in der heutigen Südtürkei, wurde ein Junge namens Nikolaus geboren. Er war der einzige Sohn reicher Eltern, welche sehr jung starben. Nikolaus verbrachte seine Jugend mit Reisen im Land. Dabei stellte er fest, dass viele seiner Landsleute arm waren und hungerten. Er begann, sein Geld grosszügig an diese Menschen zu verteilen. Als er auf einer seiner Reisen die grosse Stadt Myra besuchte, fand er die Stadttore verschlossen, weil es schon spät am Abend war. So nächtigte Nikolaus vor den Toren der Stadt. An jenem Tag aber ergab es sich, dass der alte Bischof von Myra verstorben war. Die Stadtväter suchten nach einem würdigen Nachfolger. Da man keinen solchen finden konnte, wurde beschlossen, einen gottesfürchtigen Menschen, welcher am folgenden Tag als erster die Kirche besuchen würde, zum neuen Bischof der Stadt zu bestimmen. Da Nikolaus ein religiöser Mensch war, führte ihn am nächsten Morgen sein erster Weg in die Kirche. So wurde er Bischof von Myra. Als hoher Geistlicher soll er seine Güte noch gesteigert haben. Die Menschen des Landes kannten und verehrten ihn. Nach seinem Tod besuchten viele der beschenkten Kinder sein Grab und trauerten um ihn.» Florence Develey Statt des Santiglaus-Familiengottesdienstes Den grossen Familiengottesdienst zum Santiglaus mit anschliessendem Eselreiten können wir dieses Jahr leider nicht durchführen. Die Kinder bekommen ihr Päckli aber trotzdem: wenn sie mit einem selbstgemalten Bild ins Bistro Glöggli (im Reformierten Zentrum Mischeli, Bruderholzstrasse 39) kommen, erhalten sie dort vom Santiglaus ein NiggiNäggi-Geschenk: Noch heute, 3. Dezember, morgen, 4. Dezember von 9 – 12 und von 14 – 18 Uhr und Samstag, 5. Dezember von 9 – 18 Uhr. Musikgottesdienst vom 6. Dezember Im Gottesdienst diesen Sonntag um 10.30 Uhr in der Mischelikirche steht das Thema «Licht» in der Interpretation von Johann Sebastian Bach im Zentrum. Die Sängerin Saskia Salembier wird zusammen mit dem Organisten Marc Meisel mit ihren zauberhaften Klängen den Kirchenraum zum Strahlen bringen und so den zweiten Advent würdigen. Vereinsgründung Freunde der Mischeli-Konzerte Am 20. November 2020 wurde der Verein «Freunde der Mischeli-Konzerte» von Jost Keller, Hanno Elsässer und Marc Meisel gegründet. Im Gründungstext steht: «Nach 10 Jahren und bald 100 Konzerten möchten wir der Konzertreihe einen neuen Schwung geben! Den Mischeli-Konzerten soll eine breite Basis zur Verfügung stehen, sie sollen weiter ausstrahlen!» Ziel und Zweck des Vereins ist es, klassische Musik, wie sie die Mischeli-Konzerte einmal im Monat in der Mischelikirche präsentieren, der Bevölkerung von Reinach und Umgebung zu offerieren. Wenn Sie an der Förderung der Künste in unserer Gemeinde durch die Mischeli-Konzerte teilnehmen möchten, sind Sie herzlich eingeladen, Mitglied des Vereins zu werden. Wenden Sie sich an Jost Keller (keller-chur@bluewin.ch). Kirchgemeindeversammlung Die Kirchgemeindeversammlung vom 22. November 2020 wurde aufgrund der vom BAG vorgeschriebenen Abstandsregeln in der Mischelikirche durchgeführt. Haupttraktandum war das Budget 2021, das vom Finanzverantwortlichen der Reformierten Kirchgemeinde Reinach, Claudio Carpi, vorgestellt und von der Versammlung angenommen wurde. Riesen-Adventkalender Ein riesengrosser Adventskalender im Foyer des Reformierten Zentrums Mischeli ladet Kinder und Erwachsene ein, die Weihnachtsgeschichte zu entdecken. Jeden Tag findet sich hinter der zu öffnenden Kalendertür ein weiteres Bild, das zum Weihnachtswunder des 24. Dezembers führt. Aber nicht nur das: hinter jedem Türchen findet sich etwas zu Mitnehmen: ein Bild, ein Rätsel, ein Gedicht… Begehbar von Dienstag-Samstag von 9–12 und 14–18 Uhr (wenn die Haupttüre verschlossen sein sollte, finden Sie Eingang durchs Bistro Glöggli). Agenda In allen Räumen muss der Abstand eingehalten, ein Mundschutz getragen und die Hände desinfiziert werden. Darüber hinaus gilt eine Beschränkung der Teilnehmendenzahl. – Sonntag, 6. Dezember Musik-Gottesdienst, 10.30 Uhr Mischelikirche – Sonntag, 6. Dezember Adventstischtennisturnier und Gutzibacken, 14-17 Uhr, Paradiso – Montag, 7. Dezember Ökumenischer Spielnachmittag, 14 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli – Montag, 7. Dezember Streetdance für Mädchen, ab 17 Uhr, Paradiso – Dienstag, 8. Dezember Mittagstisch, 12.00 Uhr Bistro Glöggli mit Anmeldung unter 079 315 02 42 – Mittwoch, 9. Dezember Matchday mit Championsleague, abends im Paradiso Regelmässig stattfindende Anlässe und Gottesdienstzeiten und -themen siehe auch unter «Kirchenzettel» auf der Reinacher Seite dieser Wochenblattausgabe Kontakt

Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


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REINACH

Donnerstag, 3. Dezember 2020 Nr. 49

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Wer unterschreiben will oder unterschriebene Bögen abgeben will. Am Samstag 5. Dezember sammelt die Regiogruppe Dornach-Arlesheim tagsüber Unterschriften auf Gemeindehausplatz und/oder Kantonalbank in

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«Santiglaus» im Tierpark Reinach Der Vorstand des Tierparkvereins hat viel und lange diskutiert, ob wir in diesem Jahr den traditionellen «Santiglaus» durchführen sollen. Wir haben uns für den Anlass entschieden. Es gelten aber die strengen CoronaRichtlinien: Erwachsene tragen eine Maske und am Eingang gibt es eine Zählung der Besucher. Wir bitten alle, die Anweisungen der Verantwortlichen

zu befolgen. Der Santiglaus kommt am Samstag, 5. Dezember, zwischen 14 und 16 Uhr in den Tierpark an der Austrasse 70. Er bringt den Kindern ein kleines Geschenk. Gut wäre es, wenn die Kinder ein «Värsli» aufsagen könnten. Wir freuen uns auf die Veranstaltung. Vorstand des Tierparkvereins Esther Jundt Präsidentin Tierparkverein

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Debatte zwischen Jung und Alt zwingend Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle Institutsleiterin der Stiftung Dialog Ethik In den vergangenen Tagen ist die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben sind, stark gestiegen. In der zweiten Welle sind mehr Tote zu beklagen als im Frühling. Es sind vor allem Hochbetagte. Wie die Gesellschaft, die Behörden und die Medien mit dieser Tatsache umgehen und umgehen sollten, erklärt die Ethikerin Ruth Baumann-Hölzle im Interview mit Claudia Blangetti, Produzentin bei SRF News. Claudia Blangetti: Die Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 sind stark gestiegen. Wie geht denn die Schweiz damit um? Ruth Baumann-Hölzle: Ich bin betroffen, weil wir kaum einen informierten und respektvollen Dialog in der Bevölkerung miteinander führen. Wie meinen Sie das? Es fehlt die Einordnung der Zahlen und der Vergleich mit der Sterblichkeit von anderen Erkrankungen wie nicht Covid-bedingte Lungenentzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen mit entsprechenden Altersangaben. Nicht nur in der Berichterstattung, sondern auch im öffentlichen Diskurs. An wen geht Ihre Kritik? An die Medien oder an die Behörden, die ja diese Zahlen liefern müssten. Kritik? Es ist eine Forderung, weil die Bevölkerung darauf angewiesen ist, dass sie sich ein informiertes Bild machen kann. Hierzu braucht sie diese verständlich aufbereiteten Vergleichszahlen. Wie beurteilen Sie die Tonalität der Berichterstattung? Man kann einen gewissen Alarmismus nicht von der Hand weisen. Dieser wird seit Beginn der Pandemie jeweils auch als «pädagogische Massnahme» bezeichnet. So wurde zum Beispiel am Anfang das Maskentragen auch damit begründet, dass sich die Menschen dadurch an die Gegenwart der Pandemie erinnern sollten. Auch die Taskforce hat vor kurzem ihre Prognose in Bezug auf die Überlastung der Intensivstationen zur pädagogischen Massnahme erklärt, nachdem diese nicht wie vorausgesagt eingetroffen war. Solche Prognosen sind aber wissenschaftliche Fakteninformationen, und die sind entweder richtig oder falsch. Dies im Gegensatz zu politischen Entscheidungen, die stets eine ethische Güterabwägung und deshalb möglichst plausibel für die Bevölkerung sein müssen. Und wie reagiert die Bevölkerung? Zuerst mit grosser Solidarität und mit der Zeit immer stärker gepaart mit Angst. Am Anfang der Pandemie hatte ich manchmal den Eindruck, dass vielen Menschen überhaupt erstmals bewusst wurde, dass wir sterblich sind. Und diese Abwägung zwischen Sterblichkeit und Massnahmen hat viele Gegensätze kreiert. Gefährlich dabei ist, dass die Gesellschaft dann zunehmend gespalten ist. Statt Fakten werden zunehmend die Menschen in Gute und Böse eingeordnet. Und zwar von beiden Seiten. Der andere wird plötzlich zum Feind der eigenen Meinung. Hier haben die Medien und die Behörden eine wichtige Aufgabe: Wir müssen in einer Form miteinander leben können, die gegensätzliche Meinungen nicht nur toleriert, sondern sich damit auch auseinandersetzt, damit eine Gesellschaft nicht zum Schluss auseinanderfällt. Die Gespaltenheit zeigt sich auch in der Diskussion, ob man ältere Menschen mit Covid-19 noch auf der Intensivstation retten soll. Da heisst es, dass diese eh nur noch wenige Jahre zu leben haben. Es gibt Menschen, die so abwertend argumentieren. Dies ist strikte zu unterbinden. Aber wir müssen auch die Tatsache ernst nehmen, dass wir mit 86 eine viel höhere Sterblichkeit haben als mit 25, wenn wir gesund sind. Und die andere Frage ist gleichzeitig: Was wollen die 86-Jährigen selber?Jung und Alt sind gleichermassen an der Debatte zu beteiligen. Man müsste also die verschiedenen Vertreter einer Gesellschaft in die Debatte einbeziehen? Ein gesellschaftlicher Dialog – auch in den Medien – hat zwei Grundansprüche zu erfüllen: Erstens sind stets Fachpersonen mit unterschiedlichen Einschätzungen der wissenschaftlichen Fakten einzubeziehen. Und zweitens sind die verschiedenen Moralvorstellungen eines Sachverhaltes miteinander ins Gespräch zu bringen. Könnte man die Coronakrise auch als Chance sehen, um diesen Dialog zu führen? Es ist nicht nur eine Chance, es ist eine Notwendigkeit, wenn unsere Gesellschaft nicht völlig zerrüttet, sondern erstarkt aus dieser Krise hervorgehen soll.

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Donnerstag, 3. Dezember 2020 Nr. 49

AUS DER GEMEINDE

Waldweihnachten ja, aber mit Respekt Dieses Jahr werden mehr Menschen St. Nikolaus und Weihnacht im Wald feiern als sonst. So lange sie sich an die Spielregeln halten und Rücksicht nehmen, ist das kein Problem. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat der Bevölkerung empfohlen, dieses Jahr ihre Nikolaus-Treffen, Firmen-Fondues oder Weihnachtsfeiern vermehrt draussen, beispielsweise im Wald, durchzuführen, weil hier die CoronaSchutzmassnahmen, u.a. die Abstände, besser eingehalten werden können. Die Idee ist nachvollziehbar, aber was viele Leute nicht wissen: Der Grossteil unseres Waldes gehört der Bürgergemeinde, die nicht von Steuergeldern finanziert wird, sowie privaten Waldbesitzern. Der Wald, die Rastplätze und Einrichtungen dürfen zwar von allen genutzt werden. Im Wald gibt es aber auch viele (nachtaktive) Tiere, die ihre Ruhe brauchen,

HEIMATMUSEUM

Nordmann- und Rottannen-Verkauf Vom 7. bis zum 23. Dezember steht beim Museum eine ansehnliche Auswahl an Nordmann- und Rottannen aus einheimischem Anbau für Sie bereit. Aus dem breiten Angebot können Sie sich den passenden Tannenbaum für die Festtage aussuchen. Die Preise sind etwas höher als bei den hiesigen Grossverteilern, da der Reinerlös des Weihnachtsbaum-Verkaufs zugunsten des Heimatmuseums geht. Dafür stehen Ihnen Mitglieder der Museumskommission gerne für eine kompetente, persönliche Beratung und Verkauf und Vorbereitung des Baumes zur Verfügung. Die Bäume stammen wie seit Jahren, aus einheimischem Anbau. «Es hett, solang’s hett!».

VEREINSNACHRICHTEN Reinach Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikproben jeweils Freitag, 20.00, im Weiermatt-Schulhaus (Anbau). Auskunft: Postfach 613, 4153 Reinach 1, oder durch den Präsidenten, Urban Roth, praesidium@mgkreinach.ch netzwerk rynach begleitet Menschen in einer schwierigen Lebenssituation. Anfragen für Begleitungen an Sibylle Sammer, Vermittlungsstelle, 079 252 57 30 oder www.netzwerk-rynach.ch. Präsidentin Susanne Hoffmann, 061 711 33 25. Obst + Gartenbau-Verein Reinach. Für die Vermietung von Familiengärten melden sie sich bei:Werner Kron (Präsident a.i.), Telefon 061 711 15 82, ogv.reinach@intergga.ch Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30, Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse 8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Verena Riemek, verena.riemek@ hotmail.com oder 061 421 98 58. www.orchester-reinach.ch

Wer den Wald nutzt, soll sich respektvoll verhalten. und Jungpflanzen, die geschützt werden sollen. Der Mensch soll sich daher im Wald respektvoll als Gast verhalten. Öffentliche Grillstellen benutzen Feuer dürfen ausschliesslich an den öffentlichen Grillstellen entfacht werden. In Reinach gibt es davon einige, wo diese sind, ist auf der Gemeinde-Website zu finden. Baumkerzen und Lametta an

Waldbäumen sind jedoch unerwünscht. Und es ist selbstverständlich, dass alle Arten von Abfällen wieder mitgenommen werden müssen, inkl. Zigarettenstummel, Dekorationen und Schokoladepapier. Um die Tiere nicht zu erschrecken, ist laute Musik zu unterlassen. Absperrungen des Forstdienstes müssen beachtet werden, auch nach Feierabend, da erst am Ende der Holzschläge allfällige verhangene Äste oder Kronenteile entfernt werden und diese in der Zwischenzeit von selbst herunterfallen und jemanden verletzen könnten. Die Waldbesitzer und Förster stellen den Wald gerne zur Verfügung, wenn sich die Besucherinnen und Besucher rücksichtsvoll verhalten, nicht mit dem Auto in den Wald fahren, keine Äste abbrechen, keine Jungpflanzen beschädigen, indem sie auf den Waldwegen und -plätzen bleiben, und ihren Abfall wieder mitnehmen.

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein

Dorfkirche St. Nikolaus Donnerstag, 3. Dezember 19.00 Eucharistiefeier Freitag, 4. Dezember 6.30 Roratefeier Samstag, 5. Dezember 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 6. Dezember, 2. Advent St. Nikolaus Patrozinium 9.00 Eucharistiefeier 10.30 Eucharistiefeier Dienstag, 8. Dezember 18.00 Beichte 19.00 Eucharistiefeier

Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Donnerstag, 3. Dezember 14.30 Nachmittagsbibelkreis Sonntag, 6. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Predigt: Tobias Kolb, Schatzinsel + Kidstreff Montag, 7. Dezember 6.00 Männergebet Mittwoch, 9. Dezember 20.00 Hauskreise und Kleingruppen

Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 6. Dezember 10.30 Musik-Gottesdienst zum Thema «Licht» in der Mischelikirche, Pfarrerin Florence Develey. Predigttext: Johannes 8,12 Montag, 7. Dezember 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Reformierten Zentrum Mischeli Dienstag, 8. Dezember Mittagstisch Der Mittagstisch wird wegen Covid-19 kurzfristig entschieden, bitte mit Anmeldung (Die Platzzahl ist begrenzt) bis jeweils am Samstag vorher an bistrogloeggli@refk-reinach.ch oder Natel 079 315 02 42 Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Montag geschlossen Dienstag Vormittag geschl./14.00–18.30 Mittwoch 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Donnerstag 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Freitag 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Samstag 9.00–12.00 und 14.00–18.30

Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die Anliegen des Quartiers und ist Drehscheibe zur Gemeinde. Adresse: QVRN, Rosenweg 22, 4153 Reinach, Kontakt: Cornelia Wartenweiler, Tel. 079 748 74 29, qvrn@intergga.ch

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 6. Dezember 10.00 Gottesdienst, evt. nur per Zoom − Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen − Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch − Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 6. Dezember 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 9. Dezember 20.00 Gottesdienst

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Reinacher Sportverein. Präsident: Joachim Bausch, 076 589 13 73. Handball: Mo 20.00–22.00, SH Fiechten, Raphael Eggimann, 076 574 23 98. Fitness: Fr 20.00–22.00, TH Lochacker, Heinz Habegger, 061 711 54 96. Unihockey: Andreas Mäder, 079 717 33 43. Polysport (Damen und Herren): Michael Roschi, 076 377 67 64.

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Schemeli Bühne Reinach. Kontaktadresse und Präs.: Jean Schär, Talstrasse 48, 4112 Flüh, Telefon 061 715 57 54. Proben jeweils am Di, 19.30–22.00 im Schulhaus Bruggweg in Dornach. Schützengesellschaft Reinach. Ab April bis September, jeden Dienstagabend, ab 17.00, internes Training. Obligatorische Schiesstage siehe unter www.sg-reinach.ch. Kontaktadresse: Postfach 333, 4153 Reinach 1. Schwimmen für Alle Reinach SfAR. Schwimm-kurse für jedes Alter. Kinderschwimmkurse (Winterkurse) samstags um 8.00, 9.00 und 10.00 neu ab 9. Januar 2021 in der Schwimmhalle Aesch. Schwimmtraining für Kinder und Jugendliche (ausser Schulferien) im Hallenbad Muttenz (dienstags zwischen 18.30 und 20.30 und mittwochs zwischen 18.00 und 20.00) und im Hallenbad Oberwil (freitags zwischen 18.30 und 20.30). Kontakt: Aldo Battilana, 079 569 80 32, sfar@sfar.ch Senioren für Senioren, Reinach. Hilfe anfordern und effizient leisten! Präsident Victor Haefeli. Telefon der Vermittlungsstelle: 079 847 80 96, www.seniorenhelfensenioren.ch

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Mieter-Baugenossenschaft Basel (MBG) erweitert genossenschaftliches Wohnungsangebot in Dornach Per 1. September 2020 übernahm die MBG zwei Hochhäuser in Dornach am Steinmattweg, ein erfolgreiches Beispiel eines Liegenschaftsverkaufs von einem Privatbesitzer an eine Genossenschaft. Als familienfreundliche Genossenschaft bietet die MBG eine gute Wohnqualität und fördert das genossenschaftliche Zusammenleben mit diversen Anlässen. Mit dem Erwerb der beiden Hochhäuser am Steinmattweg 9 und 11 entzieht die MBG diesen Wohnraum nachhaltig der Spekulation, sodass die Bewohner-/innen der 54 Wohnungen künftig von den Vorzügen des genossenschaftlichen Wohnens profitieren können. Das über 6‘300 Quadratmeter grosse Grundstück ist sehr gut erschlossen und bietet mit der grosszügig gestalteten Gartenanlage viel Potenzial für das zukünftige genossenschaftliche Leben. Die im Jahr 1925 gegründete Mieter-Baugenossenschaft Basel mit Sitz in Basel verfolgt den Zweck, preiswerten Wohnraum für alle Altersklassen und Bevölkerungsgruppen, insbesondere für Familien mit Kindern, zur Verfügung zu stellen. Die MBG: Familienorientiert, offen und menschlich

Aussenansicht Hochhäuser Steinmattweg 9 und 11 Bau von Bienenhotels und Vogelnistplätzen. Das langfristige Gemeinwohl im Fokus statt Gewinnmaximierung – diesem Prinzip folgt die MBG.

Bewohner/-innen ein gemeinschaftliches Wohn-

Ein neuer Weg: Verkauf von Liegenschaften an Wohngenossenschaften

Zudem können Massenkündigungen vermieden

Die MBG tritt mit dem Kauf erstmals ausserkantonal in Erscheinung, bis anhin befinden sich die 11 Siedlungen mit rund 450 Wohnungen alle in Basel-Stadt. Damit gehört die MBG zu einer der grössten regionalen Wohngenossenschaften. Das partnerschaftliche Zusammenleben sowie das Wohlbefinden der Bewohner/innen sind der MBG besonders wichtig. Daher pflegt sie eine sehr offene, transparente und direkte Kommunikation zu ihren Bewohnern/-innen, fördert den Austausch durch Siedlungsversammlungen und organisiert saisonale Events, wie Grillfeste oder Santiglausbesuche in den Liegenschaften. „Kinder sollen Kinder sein – dies liegt uns besonders am Herzen. Dies war einer der entscheidenden Gründe für den Start zur Umgestaltung der bis dato mehrheitlich ungenutzten Gartenanlagen in allen Siedlungen. Mit neuen Spielplätzen, Grillmöglichkeiten sowie Pflanzen- und Kräuterbeeten möchten wir die Lebensqualität unserer Bewohner/-innen in der Genossenschaft steigern“, so der Präsident der Genossenschaft Eric Ohnemus. Grossen Wert legt die MBG dabei auf die ökologische Nachhaltigkeit, sei es durch die Verwendung von einheimischen und robusten Pflanzen oder den

der Qualität – das ist die harte Realität bei Immobilienkäufen im heutigen Marktumfeld. Der Kauf der Hochhäuser am Steinmattweg ist ein gutes Beispiel für einen anderen Weg: Privatbesitzer vergeben ihre Liegenschaften an Wohngenossenschaften zu marktkonformen Preisen. Der Verkauf an Genossenschaften ist mit vielen Vorteilen für die bisherigen und zukünftigen Mieter/-innen verbunden. Neben langfristig stabilen und tieferen Mietzinsen erhalten die

Wohnzimmer

Küche

Ein „ausgetrockneter Immobilienmarkt“ mit stark steigenden Preisen und teilweise mangeln-

umfeld, in dem der Mensch im Mittelpunkt sämtlicher genossenschaftlicher Tätigkeiten steht. werden und die Mietverhältnisse bleiben nach dem Kauf gleich. Der Erwerb des Steinmattwegs ist dafür ein Erfolgsbeispiel und die Bewohner/innen gewinnen mit dieser Übernahme einen Eigentümer, dem vor allem eins wichtig ist: Partnerschaftlichkeit,

Kommunikation,

Sicherheit und Menschlichkeit. Mit dem Verkauf an eine Wohngenossenschaft besitzer

ihre

wissen

Privat-

Liegenschaft

in

sicheren Händen und ermöglichen ihren Mieter/-innen all die aufgezeigten Vorzüge eines genossenschaftlichen wohnens.

Förderung

meinschaftlichen

Balkonaussicht

Zusammendes

ge-

Miteinanders,

Nachhaltigkeit und Vermeidung der Spekulation – mit diesem Fokus ist die MBG als offene Genossenschaft auch zukünftig daran interessiert, weitere Liegenschaften und Parzellen zu kaufen. Haben Sie Fragen rund um den Verkauf einer privaten Liegenschaft oder einer Nachlassplanung? Haben Sie Interesse an einer Wohnung am Steinmattweg? Gerne berät Sie unser Team der MBG Verwaltungs AG unter Tel. 061 515 07 00 oder info@mbg-basel.ch.

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Aus der Gemeinderatssitzung vom 24. November 2020 In seiner Sitzung vom 24. November 2020 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Der Gemeinderat hat die aktuelle CoronaLage besprochen. • Der Gemeinderat wurde zur «Vernehmlassung des Gesetzes über Urnenabstimmungen und Wahlen während der Covid-19» eingeladen. In seiner Stellungnahme an den Kanton unterstützt der Gemeinderat, dass eine befristete Alternativlösung zur Durchführung von Gemeindeversammlungen geschaffen wird, sollte aus sachlichen Gründen eine Gemeindeversammlung nicht mehr durchgeführt werden können. • Jährlich entscheidet der Gemeinderat über den Teuerungsausgleich für das Gemeindepersonal. Aufgrund der aktuellen Gesamtbeurteilung hat der Gemeinderat beschlossen, dass für das Jahr 2020 kein Teuerungsausgleich erfolgt. • Der Schweizerische Städteverband hat die Gemeinde zur Vernehmlassung des Bundes zum Thema «Mobilität und Raum 2050 – Sachplan Verkehr» eingeladen. Der überarbeitete Sachplan Verkehr vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) ist der Rahmen für die langfristige, mit der Raumplanung und der Umwelt abgestimmte Entwicklung des schweizerischen Gesamtverkehrssystems und gibt damit die verkehrspolitische Strategie des Bundesrats vor. Der Gemeinderat hat seine Stellungnahme dem Schweizerischen Städteverband eingereicht. • Der Gemeinderat hat von folgenden Unterlagen Kenntnis genommen: − Protokoll der Gemeindekommission vom 17. November 2020; − Protokoll der Delegiertenversammlung Versorgungsregion Alter Birsstadt vom 19. November 2020; − Konzept zum 50-Jahr-Jubiläum Gartenbad Aesch; − Protokoll der Geschäftsprüfungskommission (konstituierende Sitzung) vom 19. Oktober 2020; − Vorstellung der Gemeindeverwaltung durch die neuen KV-Lernenden. Gemeinderat Aesch

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Angst vor dem langen Fussball-Lockdown

Abstimmungsergebnisse vom 29. Dezember 2020 Stimmberechtigte: 6492 • Eidgenössische Vorlagen 1. Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» Stimmbeteiligung: 42.50% 1199 Ja (44.05%) – 1523 Nein (55.95%) 2. Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» Stimmbeteiligung: 42.50% 1035 Ja (38.16%) – 1677 Nein (61.84%) • Kantonale Vorlagen 1. Gesetz über die Ausrichtung von Mietzinsbeiträgen an die Mieterinnen und Mieter von Geschäftsräumlichkeiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-19) Stimmbeteiligung: 40.79% 1373 Ja (53.16%) – 1210 Nein (46.84%) Beschwerden sind innert 3 Tagen nach der ordentlichen Veröffentlichung an den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft zu richten (§ 83 des Gesetzes über die politischen Rechte). Gemeinderat Aesch Jetzt sind Alternativen gefragt: Seit dem 11. November ist das Fussballspielen für Jugendliche ab 12 Jahren Corona-bedingt verboten. FOTO: WOB ARCHIV

Baupublikation Baugesuch Nr.: 1927/2020 Parzelle(n) Nr.: 2097 – Projekt: Monobloc mit Kamin, Dornacherstrasse 112, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: DSM Nutritional Products Ltd. Branch Pentapharm, Merz Marcel, Dornacherstrasse 112, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Jauslin Stebler AG, Fuchs Pamina, Quellenrain 2, 4310 Rheinfelden Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 14.12.2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten. (Fortsetzung auf Seite 21)

Kurz vor Beginn der Winterpause blickt FC-Aesch-Präsident Andrea Marescalchi auf ein schwieriges Fussballjahr zurück. Tobias Gfeller

S

eit dem 11. November gelten im Kanton Baselland verschärfte Regeln im Jugendsport: Aufgrund vorgekommener Infektionen sind Kontaktsportarten, zu denen auch Fussball gehört, bereits ab zwölf Jahren verboten. Auf Bundesebene gilt das Verbot erst ab 16 Jahren. Für die jungen Fussballerinnen und Fussballer beim FC Aesch war dies ein herber Schlag, erinnert sich Vereinspräsident Andrea Marescalchi. Die Rückmeldungen der Spielerinnen und Spieler sowie der Eltern seien grundsätzlich aber positiv gewesen. Verständnis war da. Viele Eltern würden sich jedoch Sorgen machen, dass ihre Kinder den für sie wichtigen Sport nicht betreiben könnten und auch sonst nur wenige

Alternativen als Freizeitbeschäftigung hätten. Keine Abgänge beim Trainerstab Noch bis zum 11. Dezember dürfen die F- und G-Juniorinnen/-Junioren weitertrainieren. Die Winterpause beginnt für sie in diesem Jahr etwas früher als sonst. Damit endet für den FC Aesch ein Jahr mit vielen Herausforderungen, von denen sämtliche Vereine des Mannschaftssports ein Lied singen können. Ein länger andauerndes Sportverbot wäre vor allem für 14- bis 18-Jährige «eine Katastrophe», warnt Andrea Marescalchi. «Sie suchen und finden in einem Verein ihren Ausgleich. Wenn diese Anlaufstelle fehlt, dann treffen sie sich entweder auf der Strasse oder sie ziehen sich in ihre Computerwelt zurück. Der Sport hat auch soziale Aufgaben zu meistern.» Der FCA-Präsident befürchtet, dass es sich auf das Verhalten der Jugend auswirken wird, wenn der Sport als Anlaufstelle verloren geht. Angst, dass Juniorinnen und Junioren plötzlich merken, dass ihnen der Fussball vielleicht doch nicht so fehlt, wie sie dies zu Beginn des Sportverbots dachten, hat Marescalchi nicht. Auch bei den Trainerinnen und Trainern habe der

FCA in diesem schwierigen Jahr keine Abgänge zu verzeichnen. Die Treue und die Begeisterung für das Hobby seien noch immer da. Alle 44 Trainerinnen und Trainer hätten sogar im ersten Semester des Jahres auf ihr Honorar verzichtet. «Im Einzelfall ist das vielleicht nicht viel, für uns als Verein aber ein grosser Brocken.» Es fehlen noch immer Kabinen In der Krise profitiert der FC Aesch vom Fundament, das in den letzten Jahren gelegt wurde. Dabei wurde der Fokus sportlich vermehrt auf die Ausbildung der Fussballerinnen und Fussballer gelegt und nicht mit aller Kraft versucht, die erste Mannschaft in der 2. Liga interregional zu halten. Die Früchte dieser Arbeit ernte man nun in der spürbaren und auch messbaren Verbesserung der Juniorenteams. Ein Problem, das den ganzen Verein betrifft, stelle aber nach wie vor die mangelhafte Situation mit den Umziehkabinen dar, klagt Andrea Marescalchi. «Wir benötigen dringend Kabinen. Die Provisorien sind eben nur Provisorien.» Der FCA-Präsident hofft nun auf das Sport- und Kulturzentrum, den «Dom». Dieser werde das Kabinenproblem jedoch kurzfristig auch nicht lösen können.

ÖKUMENE

Trost und Hoffnung Mahnungen wohin wir blicken. Wegen Corona, im Verkehr, als drohender Hinweis auf unbezahlte Rechnungen. Wir sehnen uns nach Freiheit in unseren Begegnungen, nach Luft zum Atmen, nach Raum für unsere Entscheidungen. Und viele fürchten, das Weihnachtsfest vielleicht nicht zusammen mit ihren Liebsten feiern zu können. Vielleicht erreichen uns in diesem Jahr einige zur Adventszeit gehörende Bibeltexte direkter als auch schon. Denn sie sind geprägt von der Erfahrung des Exils, vom Weinen an den Ufern der Flüsse Babylons.

Und von der Hoffnung, dass der verhangene Himmel aufreisst, dass in der Dunkelheit ein Licht aufgeht, dass die Krise ein Ende haben wird. Zu den Kerngedanken der Adventszeit gehört seit jeher auch die Umkehr. Natürlich steckt in diesem Begriff eine Prise Mahnung. Im Kern allerdings geht es um die Möglichkeit: Wer sein Leben zum Guten hin ändern will, hat – religiös gesprochen – Gott auf seiner Seite. Wir können auf schwierige Mitmenschen zugehen, weil wir um die Möglichkeit der Vergebung wissen. Und wir dürfen auf göttliche

Unterstützung zählen, wenn wir schlechte Gewohnheiten ablegen wollen. Die Adventszeit mit ihren Liedern, Texten und Bräuchen will uns Trost spenden, wo unsere Situation schwierig auszuhalten ist. Sie gibt uns aber auch Hoffnung. «Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht», heisst es im biblischen Buch Jesaja. «Über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.» Wir wünschen Ihnen eine hoffnungsvolle Adventszeit! Seelsorgeverband Angenstein und Evangelisch-reformierte

PARTEIEN

Chance Nutzen – Ja zum Dom Trotz kritischer Stimmen aus der Bevölkerung, Parteien und Gemeindekommission hält der Gemeinderat an der Durchführung an der Gemeindeversammlung fest. Das ist sein gutes Recht und liegt in seiner Verantwortung. Trotzreaktionen sind nicht angebracht. Wir sehen das Projekt Dom als Chance. Für das Dorf, für den Sport, für die Vereine. Nicht zuletzt auch für die Entwicklung von

Aesch Nord als Infrastrukturprojekt, als Zeichen einer innovativen Gemeinde. Bürgergemeinde, Kantonalbank und auch der Kanton werden sich an den Kosten beteiligen. Für den Preis einer einfachen Mehrzweckhalle (netto 14.5 Mio Franken) erhält Aesch eine zukunftsgerichtete Lösung. Sie deckt viele Bedürfnisse der örtlichen Vereine ab. Durch die Erlöse von bereits zugesicherter Nutzung durch Dritte kann ein Teil

der Betriebskosten kompensiert werden. Für das kreative Projekt werden wir schon heute an vielen Orten beneidet. Liebe Aescher, das Projekt Dom ist eine einmalige Chance. Es wäre jammerschade, diese zu vergeben. Deshalb sagen wir mit Überzeugung Ja zum Dom. CVP Aesch-Pfeffingen, Mitglieder Gemeindekommission Karin Buchwalder, Ursula Spichty, Christian Helfenstein


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Neu an der Hauptstrasse 34 in Binningen.

zpg.binningen@pbl.ch www.pbl.ch


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

VERLOSUNG

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 17)

Herzlichen Dank für die Weihnachtsbäume Die Adventszeit hat begonnen und trotz des abgesagten Weihnachtsmarkts möchten wir nicht auf die prächtige Aescher Weihnachtsbeleuchtung verzichten. Ein besonderer Dank gilt den Spenderinnen und Spendern der fünf Weihnachtstannen, die mit Lichterketten behängt verschiedene Plätze im Dorf in eine festliche Stimmung tauchen. Von der Familie Nussbaumer aus Aesch stammt der stattliche Baum beim Neumattschulhaus. Dank der Bürgergemeinde Aesch, wird die Umgebung der reformierten Kirche und der Verwaltung in weihnachtliche Stimmung versetzt. Die «bäumige Verschönerung» der katholischen Kirche ist Familie Saner aus Wahlen zu verdanken. Bei der Tramschlaufe verzaubert der Baum von der Familie Gutzwiller aus Aesch den Platz. Der Bürgergemeinde danken wir ausserdem für die tatkräftige Unterstützung beim Stellen der Bäume. Wir wünschen allen eine besinnliche Adventszeit. Gemeinderat Aesch

Neue Öffnungs- und Telefonzeiten ab dem 1. Januar 2021

Auf Anmeldung empfangen wir gerne auch ausserhalb der Öffnungszeiten Kunden oder Telefonate. Wir freuen uns, auch 2021 mit unseren vielen Dienstleistungen für Sie da zu sein. Gemeindeverwaltung Aesch

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung zwischen Weihnachten und Neujahr Zwischen Weihnachten und Neujahr bleiben die Schalter im Gemeindezentrum sowie die weiteren Dienststellen der Gemeindeverwaltung ab Donnerstag, 24. Dezember 2020, geschlossen. Eine Ausnahme bildet der Mittwoch, 30. Dezember 2020, an dem wir zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da sind. Ab Montag, 4. Januar 2021, stehen alle Dienste wieder regulär zur Verfügung. Die Gemeindeverwaltung wünscht allen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Gemeindeverwaltung Aesch

Auf zum Wintersport in die Aescher Patengemeinde Unterschächen

Die Öffnungs-und Telefonzeiten der Gemeindeverwaltung Aesch werden ab dem 1. Januar 2021 wie folgt einheitlich für alle Abteilungen angepasst: Öffnungszeiten der Einwohnerkontrolle, Bauabteilung, Finanzabteilung, Soziale Dienste − Montag: 9.00 –12.00 Uhr / 13.30 –16.00 Uhr − Dienstag: 7.30 –12.00 Uhr / nachmittags geschlossen − Mittwoch: 9.00 –12.00 Uhr / 13.30 –18.00 Uhr − Donnerstag: 9.00 –14.00 Uhr / nachmittags geschlossen − Freitag: 9.00 –12.00 Uhr / 13.30 –16.00 Uhr Öffnungszeiten Werkhof − Mo. bis Fr. von 7.30 –11.30 Uhr Auf Anfrage können Termine ausserhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden. Öffnungszeiten der Gemeindepolizei − Mo., Mi., Do., Fr. 10.00 –12.00 Uhr − Di. 7.30 –12.00 Uhr TELEFON-Zeiten Gemeindezentrum (Telefonzentrale) − Mo., Di., Do. 8.00 –12.00 Uhr / 13.30 –16.00 Uhr − Mi. 8.00 –12.00 Uhr / 13.30 –18.00 Uhr − Fr. 8.00 –12.00 Uhr / 13.30 –16.00 Uhr

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Donnerstag, 3. Dezember 2020 Nr. 49

Wer nach winterlicher Idylle abseits des Massentourismus sucht, ist in Unterschächen genau richtig. Die Aescher Patengemeinde bietet Wintersport-Aktivitäten, die auch in Zeiten von Corona gut funktionieren – davon konnte man sich zuletzt in einer Birsstadt TV-Spezialsendung aus Unterschächen ein Bild machen. Nun stehen die ersten geführten WintersportWeekends an, zu denen natürlich auch Gäste aus Aesch bigott herzlich willkommen sind: Die Langlaufweekends finden am 12./13. Dezember 2020 und am 9./10. Januar 2021 statt. Im Preis von CHF 200.00 pro Person inbegriffen sind: Kaffee und Gipfeli bei Begrüssung, Langlauflektionen, Mittagsverpflegung und Halbpension im Hotel Alpina. Anmeldeschluss ist der 5. Dezember 2020 respektive der 2. Januar 2021. Zum Schneeschuhweekend mit nächtlicher Vollmondwanderung geht’s am 30./31. Januar 2021 ins Brunnital (Foto). Im Preis von CHF 270.00 inbegriffen sind: Kaffee und Gipfeli bei Begrüssung, Leitung durch Bergführer, Seilbahn, Halbpension im Mehrbettzimmer und Hot-Pot im Ruchenhüttli. Anmeldeschluss 16. Januar 2021. (Fortsetzung auf Seite 22)

Glücklicher Gewinner des Wochenblatt-Wettbewerbes WOB. Für das Nationalliga-A-Team von Sm’Aesch Pfeffingen wurde der Traum vom Supercup in diesem Jahr Realität. Grund zum Feiern gibt es gleich zweimal, denn der Volleyballclub Sm’Aesch Pfeffingen wird dieses Jahr 20 Jahre alt. Zum Geburtstag veröffentlichte das Wochenblatt ein grosses Jubiläums-Quiz, bei dem mitgerätselt werden konnte. Mit dem richtigen Lösungswort «Supercup» und dem bekannten Quäntchen Glück konnte Patrick Roana aus Aesch vergangene Woche den heissbegehrten Gewinn, ein Top-Scorer-T-Shirt, unterzeichnet von allen Spielerinnen des Profi-Teams, entgegennehmen. Das Wochenblatt gratuliert herzlich! «Ich freue mich riesig darüber, vielen Dank!», sagte Gewinner Patrick Roana und fügte an: «Supercup – diesen langersehnten Titel haben sich die Spielerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen aber so was von verdient! Der Bann ist gebrochen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass nun einige Titel mehr folgen, wir alle sind unheimlich stolz auf diese tolle Truppe.»

Gratulation! Patrick Roana freut sich über das Top-Scorer-T-Shirt.

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Bravo Gemeinderat!

Aesch-Dom und Budget 2021

Wo bleibt der Mut bei den Gegnern einer Winter-Landsgemeinde? Wo die Zuversicht für unsere Gemeinde? Wir stellen fest, dass die Demokratie funktioniert auf Bundes- und auf Kantonsebene. Also muss diese auch auf Gemeindeebene stattfinden. Corona ist gemäss Bund und Kanton kein Grund, die Gemeindeversammlung im Dezember nicht stattfinden zu lassen. Die Juni-Gemeindeversammlung hat gezeigt, dass die Ausführungen der Gegnerschaft nicht zutreffen. Die Juni-Gemeindeversammlung war sehr gut besucht mit über 300 meist älteren, bestens gelaunten Leuten. Dazu scheint es merkwürdig, dass vor der letzten GV im September, die sogar drinnen stattfand, keine Bedenken geäussert wurden. Aber jetzt, wo es sich um ein Zukunftsprojekt der Gemeinde handelt, welches gewissen Kreisen nicht passt, wird scheinheilig die Gesundheit als Grund für eine Absage aufgeführt. Auch traut man der Gemeindeversammlung offensichtlich nicht zu, über ein grosses Projekt zu entscheiden. Als ob das noch nie der Fall gewesen wäre. Im 1969 wurde an einer einzigen GV die damalige MZH Neumatt (später abgebrannt), das Schwimmbad und das Schützenmattschulhaus beschlossen. Diese Anlagen leisten noch heute beste Dienste. Da haben wir es heute einfacher. Nur ein Projekt, Preisleistung ausgezeichnet, Sponsorengelder gesichert. Kommt der Dom nicht, braucht es andere Lösungen für unsere Vereine. Kostengünstiger wird es nicht. Die WinterLandsgemeinde ist ein mutiger Entscheid des Gemeinderates, bravo! Cyrill Thummel, alt Gemeindepräsident Aesch Marianne Hollinger, alt Gemeindepräsidentin Aesch

Ich möchte, dass der Dom gebaut wird; das Projekt überzeugt. Es gibt aber keinen einzigen plausiblen Grund für die vom Gemeinderat anberaumte «Landsgemeinde» vom 12. eventuell 13. Dezember. Abgesehen vom Wetterrisiko und der damit verbundenen Ausgrenzung eines Teils der Stimmberechtigten vom Entscheidungsprozess, gibt es noch andere handfeste Gründe, warum die Vorlage über den Dom nicht abgelehnt aber zurückgestellt werden muss. Der Gemeinderat ist überzeugt davon, dass die Finanzierung ohne Steuererhöhung trotz Covid-19 und trotz Unsicherheiten beim Finanzausgleich gesichert ist. Die wirtschaftlichen Auswirkungen und so-

FOTO: MARIANNE VETTER

mit die Entwicklung der Steuereinnahmen durch Covid-19 können heute auf die kommenden zwei bis drei Jahre nicht seriös prognostiziert werden. Besser gesicherte Aussagen dazu können dann gemacht werden, wenn das Ende der Pandemie in Aussicht steht und ein Impfstoff verfügbar ist. Das ist hoffentlich irgendwann im 1. Halbjahr 2021 der Fall. Wir diskutieren hier nicht über eine zwingend notwendige Investition (wie beispielsweise zusätzlich erforderliche Schulräume), sondern wir reden über ein Projekt der Kategorie «nice to have». Ein paar Monate oder auch ein Jahr Verzögerung spielen da keine Rolle. Hansruedi Ritz

LESERBRIEF

Traurige Mondlandschaft Andauernd wird unser schöner alter Baumbestand brutal gerodet, «und keiner schaut hin»: Der Burgengratweg, der schönste Waldweg vor unserer Haustüre mit dem alten Baumbestand, ist bereits zum Opfer gefallen und zeigt sich nur noch als eine traurige Mondlandschaft. Als Ersatz werden junge Bäume in Reih und Glied gesetzt. Mehr als ein Drittel der gefällten Bäume waren kerngesund und hätten gerne weitergelebt, ohne dass sie eine Gefahr für uns als Wanderer gewesen wären, jedoch wurden diese als erste abtransportiert, damit wir die kranken Bäume länger ansehen mussten und der Förster sein Erfolgserlebnis damit bestätigen konnte. Die radikale Waldholzung geht weiter in der Fortsetzung des Burgengratweges, im Engenstein und Schalberg. Auch da wird ein

ganz einmaliger Waldbestand niedergewalzt! Warum steht da Waldnutzung im Vordergrund, wo doch der Holzpreis tief ist. Wollen wir einen Wald wie im Bielgraben, wo die brutale Rodung kilometerweit zu sehen ist. Schaut mal auf der Eggflue, wo die Aufforstung mit neuem nicht heimischem Baumbestand als Experiment zu unserem Leidwesen eigenmächtig bewerkstelligt wurde. Auch sollte euch das jüngste Ereignis im Steinbrunnen zu denken geben, wo vor 20 Jahren bei einem Waldputz aufgeforstet wurde und jetzt radikal gerodet ist. Meine Forderung an die zuständigen Eigentümer und Behörden; die Mitbewohner sollen bei gravierenden Veränderungen und Waldnutzung miteinbezogen werden, damit solche Geschehnisse, wie am Burgengratweg sich nicht wiederholen. Dominique Schwarz

Kein Sonntagsgottesdienst Dienstag, 8. Dezember 16.15 Rosenkranzgebet 18.00 Schülergottesdienst in Aesch Freitag, 11. Dezember 6.00 Roratefeier

Für die ganze Familie und jedermann, mit musikalischen Beiträgen Botschaft: Pfarrer Reinhard Möller Mittwoch, 10. Dezember 19.30 Besinnliches zur Adventszeit und Gebetsversammlung

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Samstag, 5. Dezember 17.30 Adventsgeschichte in der Kirche 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunion 2. Advent – Sonntag, 6. Dezember 10.15 Eucharistiefeier, anschl. Kirchenkaffee im Pfarreiheim 17.30 Adventsgeschichte in der Kirche Dienstag, 8. Dezember 17.30 Adventsgeschichte in der Kirche 18.00 Schülergottesdienst Mittwoch, 9. Dezember 6.00 Roratefeier in der Kirche 6.00 Roratefeier im Pfarreiheim 16.00 Seelsorgegespräch in der Kirche 17.30 Adventsgeschichte in der Kirche Donnerstag, 10. Dezember 16.30 Rosenkranzgebet 17.30 Adventsgeschichte in der Kirche Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 5. Dezember 18.00 Adventsgottesdienst 2. Advent – Sonntag, 6. Dezember

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 6. Dezember 10.00 Gottesdienst zum zweiten Advent. Ref. Kirche Aesch. Pfarrerin Inga Schmidt. Kollekte: Amica Schweiz Mittwoch, 9. Dezember 20.00 Kirchgemeindeversammlung. Ref. Kirche Aesch Amtswoche: 5. bis 11. Dezember Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02 Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 6. Dezember – 2. Adventssonntag 15.00 Fest-Gottesdienst zur Adventszeit

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Gottesdienste vor Ort wieder möglich. Laut den Schutzmassnahmen des BAG ist Anmeldung zwingend. Ab sofort gilt während des Gottesdienstes Maskenpflicht. Weitere Info über www.chz.ch Der Gottesdienst wird per livestream übertragen. Sonntag, 6. Dezember 10.00 Predigt: Denise Hoppe-Boeken Parallel Kindergottesdienst Dienstag, 8. Dezember 9.30 bis 10.30 Frauengebet Donnerstag, 10. Dezember 6.00 bis 7.00 Frühgebet


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AESCH PFEFFINGEN

Donnerstag, 3. Dezember 2020 Nr. 49

Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 21)

Und weil Aescherinnen und Aescher in Unterschächen besonders gern gesehene Gäste sind, gibt’s für die Weekend-Teilnehmenden 10% Rabatt. Allen Tagesausflüglern wird beim Besuch im Hotel Alpina ein Extra-Getränk offeriert – zum Beispiel ein wärmender Kaffee Schnaps oder ein durstlöschendes Rivella. Anmeldungen werden von Uri Tourismus per Mail an info@uri.swiss oder per Telefon unter 041 874 80 00 entgegengenommen. Detaillierte Informationen zu den WintersportWeekends sowie die Birsstadt TV-Spezialsendung aus Unterschächen sind auf der Website der Gemeinde Aesch zu finden unter www.aesch.bl.ch ››› Aktuelles. Gemeinderat Aesch

Birsstadt TV: Advents-Angebote des Aescher Gewerbes Getreu dem Motto «Ich blib loyal & kauf lokal» präsentiert sich das Aescher Gewerbe auch in der Adventszeit im besten Licht. Gemeint sind nicht nur die vielen schönen Weihnachtsdekorationen, sondern vor allem die vielfältigen Angebote, mit denen auch in der Advents- und Coronazeit die lokalen Anbieter unterstützt werden können. Neben zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und originellen Gastro-Ideen hat das Aescher Gewerbe auch Verblüffendes zu bieten – etwa ein moderiertes Online-Quiz. Was es damit genau auf sich hat, ist in der neuen Birsstadt TV-Folge zu sehen. Unterstützt werden kann das Gewerbe ausserdem mit den Aescher Geschenk-Bons (erhältlich in der Aescher Raiffeisen-Filiale). Weitere Informationen gibt’s unter www.gewerbeaesch.ch. Der Gemeinderat ermuntert die Bevölkerung weiterhin, bei den Weihnachtseinkäufen an die vielen tollen lokalen Anbieter zu denken. Die aktuelle Birsstadt TV-Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch ››› Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch A18 Vollanschluss Aesch

Nachtsperrung Dornacherstrasse 7. bis 11. Dezember 2020 Wegen der Bauarbeiten zum Autobahn-Vollanschluss Aesch muss die Dornacherstrasse im Bereich der Autobahnüberführung vom 7.12.2020 bis 11.12.2020 während vier Nächten gesperrt werden. Die Sperrung dauert jeweils von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr. Während der Sperrung wird ein Lehrgerüst für die neue Brücke über die Dornacherstrasse erstellt. Es ist mit entsprechenden Lärmimissionen zu rechnen. Eine Umleitung ist am Anfang und Ende der Dornacherstrasse signalisiert. Tagsüber kann die Dornacherstrasse normal befahren werden. Der Fuss- und Veloverkehr auf der Dornacherstrasse ist während der ganzen Sperrzeit gewährleistet. Auch der Busbetrieb der Linie 65 auf der Dornacherstrasse ist während der ganzen Sperrzeit gewährleistet. Wir sind bemüht, die nächtlichen Lärmimissionen auf ein Minimum zu reduzieren, bitten Sie um Kenntnisnahme und danken für Ihr Verständnis. Tiefbauamt Basel-Landschaft

Sonderausstellung «Schiff ahoi»

Heimatmuseum Aesch am Sonntag, 6. Dezember 2020, geöffnet Das Heimatmuseum ist in der Adventszeit am Sonntag, 06. Dezember 2020, sowie am Sonntag, 20. Dezember 2020, zu den üblichen Zeiten geöffnet. An der aktuellen Sonderausstellung «Schiff ahoi» könne über 40 Schiffsmodelle bestaunt werden. Für eine Corona-gerechte Durchführung hat das Heimatmuseum ein Schutzkonzept erarbeitet. Dieses kann auf der Website des Heimatmuseums www.heimatmuseum-aesch.ch eingesehen werden. Grundsätzlich gelten die aktuellsten Vorschriften von Bund und Kanton. Es besteht eine Maskenpflicht. Das Heimatmuseum ist mit Ausnahme der Schulferien jeweils am ersten Sonntag des Monats von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Besuchen Sie uns am 6. Dezember 2020 im Heimatmuseum. Der Stiftungsrat freut sich auf Ihren Besuch und wünscht Ihnen dabei viel Spass. Stiftungsrat Heimatmuseum Ev.-Ref. Kirchgemeinde Aesch-Pfeffingen

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 9. Dezember 2020 um 20 Uhr in der Reformierten Kirche Aesch Traktandenliste 1. Protokoll Kirchgemeindeversammlungen* Protokoll ordentliche KGV vom 23.06.2020 – Genehmigung 2. Budget 2021* a. Budget 2021: Information, Fragenbeantwortung b. Steuersätze 2021: Unveränderter Steuersatz von 0.7% vom Einkommen Unveränderter Steuersatz von 0.06% vom Vermögen Antrag und Genehmigung c. Revisorenbericht d. Budget 2021 und Revisorenbericht: Genehmigung 3. Finanzplan 2022-2026 Information 4. Informationen aus der Kirchenpflege / Pfarramt / Kirchgemeinde 5. Informationen aus der Synode 6. Verabschiedungen / Begrüssungen 7. Mitteilungen und Varia

• Anträge zu Handen der KGV sind schriftlich bis am 29. November 2020 an das Präsidium,Herr Urs David – u.david@erkap.ch – einzureichen. * Die Unterlagen liegen ab Donnerstag, 26. November 2020, bis hin zur Kirchgemeindeversammlung im Sekretariat auf und können abgeholt werden. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Ihre Kirchenpflege

LESERBRIEF

GV als eisiges Erlebnis? Wenn Gemeindebehörden schwer zu verstehende Entscheide fällen, nur um zum falschen Zeitpunkt eine bestimmte Abstimmung zu forcieren, gäbe es eigentlich auch noch die Instanz des Kantonsarztes. Dessen Aufgabenbereich beinhaltet es, die Bevölkerung zu schützen. Statt uns unter anderem zu sagen, mit wie vielen Personen und wie lange wir heutzutage ein Restaurant besuchen dürfen, sollte er dafür sorgen, dass ein stundenlanger, behördlich angeordneter Massenauflauf (Mitte Dezember und im Freien) um sein Stimm- und Wahlrecht wahrnehmen zu dürfen, tunlichst unterbleiben soll. Wenn man die ganze Auslegeordnung vor sich hat, wird man den Verdacht nicht ganz los, dass versucht werden könnte, ganze Bevölkerungsgruppen davon fernzuhalten sich an einer Abstimmung zu beteiligen, um ein etwas teuer geratendes Prestigeprojekt

zu verhindern. Wenn gerade jetzt investiert werden soll, was in Anbetracht der etwas schwierigen Zeit der richtige Weg sein kann, dann ist nichts dagegen einzuwenden, dass die öffentliche Hand sich sinnvoll engagiert. Aber sicherlich nicht primär, weil das Geld billig ist, sondern weil die Investition für viele von Nutzen sein wird. Muss es ein 20Millionen-Projekt sein, dass uns in den nächsten 20 Jahren zudem nochmals 5 bis 6 Millionen Franken Unterhalt zusätzlich kosten wird? Wenn schon investieren, dann könnte man ja beispielsweise auch mal an Projekte wie eine Mensa für die Schulkinder denken, damit die Zumutung «Wyschluch» endlich ein Ende finden würde. Kostest weder 20 Millionen noch jährlich fast 300 000 Franken an Unterhalt und generiert trotzdem Arbeit für das lokale Gewerbe. Niklaus Wasem

AUS DER GEMEINDE

Bildung statt Hunger – Ihre Spende macht den Unterschied und lindert Not! Liebe Leserinnen und Leser Gerade jetzt in Corona-Zeiten werden die Weihnachtsspenden aus Aesch und Pfeffingen dringend benötigt. Wie wichtig unsere Mittagstische an verschiedenen Schulen in Burkina Faso sind, hat sich während des Lockdowns gezeigt: Weil die Kinder für eine gewisse Zeit nicht zur Schule konnten, mussten viele nicht nur ohne Bildung, sondern auch fast ohne Essen auskommen – eine Katastrophe für Kinder und Eltern. Zum Glück hat trotz Corona im Oktober das neue Schuljahr regulär begonnen. Die Versorgung der Schulen mit Essen und Hygienematerial ist sichergestellt. Die Hygienemassnahmen sind jedoch schwierig umzusetzen, weil Wasser fürs Händewaschen Mangelware und Seife ein Luxusgut ist. Und es gibt

Im Rahmen des Möglichen werden Schutzvorkehrungen gegen das Coronavirus getroffen.

spitzende Situation nicht wieder zunichtegemacht werden. Deshalb sind die Weihnachtsspenden nötiger denn je. Wir können nicht alles ändern – aber was wir können, das wollen wir tun. Bereits mit einem kleinen Betrag können Sie Grosses bewirken: Mit CHF 28 bekommt ein Kind ein ganzes Jahr an jedem Schultag eine warme Mahlzeit. Die Mittagstische sorgen dafür, dass viel mehr Kinder die Schule besuchen – vor allem auch Mädchen. kaum medizinische Versorgung – viele sehen ein Leben lang keinen Arzt. Neben Corona hatten die Menschen in Burkina Faso dieses Jahr auch mit Überschwemmungen, Malaria und terroristischer Gewalt zu kämpfen. Es gibt aber auch Positives zu berichten: Dank der Spenden aus Aesch, den Nachbargemeinden und von privaten Geldgebern konnten in Guéré zwei weitere Schulhäuser mit einem Mittagstisch und einem neuen Küchenhaus versorgt werden. Unsere Unterstützung zeigt Wirkung: Inzwischen können wir täglich über 3500 Kinder verpflegen. Die Hilfe zur Selbsthilfe kommt an. Es ist wichtig, dass diese Fortschritte durch die sich zu-

Der Einzahlungsschein zur Weihnachtsaktion liegt diesem Wochenblatt als separater Flyer bei. Spenden werden gerne auch via Internet-Banking entgegengenommen. Dazu kann der nebenstehende QR-Code mit einer eBankingApp gescannt werden. Oder es wird mit dem Vermerk «Aesch hilft Burkina Faso» folgendes Konto verwendet: Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen IBAN: CH83 8077 9000 0030 5953 7 Wir danken herzlich für Ihre Solidarität. Jede Spende hilft und lindert Not! Gemeinderat Aesch und Kommission Entwicklungsprojekte Ausland

PARTEIEN

SP-Parolen für die GV Aufgrund der aktuellen Corona-Situation hat die SP Aesch-Pfeffingen auf die Durchführung einer Parteiversammlung verzichtet. Das Projekt Dom haben wir in diesem Jahr bereits an mehreren Versammlungen ausführlich und kontrovers diskutiert. Der Vorstand hat sich aus diesen Gründen, aber auch nach einem Stimmungsbild an einer Versammlung im Frühling, dazu entschieden, eine Stimm-

freigabe zu empfehlen. Für den Dom spricht aus Sicht der SP der nachgewiesene Bedarf der Vereine nach Trainingsund Probemöglichkeiten, aber auch die Möglichkeit ein Projekt mit regionaler Leuchtkraft aus Aescher Holz zu erstellen. Gleichzeitig wird mit gewaltigen Summen hantiert. Diese könnten ebenso in die Stärkung der Dorfinfrastruktur, statt in Image investiert werden. So kam mehrfach der Wunsch auf, dass Aesch

Geld für seine Schulhäuser bereithalten sollte. Auch wurde das Anliegen geäussert, dass die Kultur im Dorfkern und nicht im Dom stattfinden müsse. Das Budget unterstützt die SP. Weiter stimmt sie dem Antrag der Gemeindekommission, das Projekt See aus dem Budget zu streichen und im nächsten Jahr mit einer Sondervorlage an einer Gemeindeversammlung zu beraten, zu. Vorstand SP Aesch-Pfeffingen

ren, Familien und Einzelmitgliedschaft) sind herzlich willkommen. Auskunft erteilt Stephan Gloor, Traugott, Meyer-Strasse 15, 4147 Aesch, Tel. 061 751 30 91 oder www.tcangenstein.ch

20.00 bis 21.45 im Pfarreiheim, bei der Kirche.

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen Pistolenclub Aesch. Schiesstrainings von April bis September Mo/Do 18.00–20.00 und Sa 10.00–12.00 in der Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld. Kontakte: Ueli Heyer, Mühlegasse 3, 4105 Biel-Benken oder direkt am Schiessstand. Ref. Frauenverein, Aesch-Pfeffingen. Co-Präsidium Annamarie Horat, Tel. 061 751 29 48 und Josy Oberli, Tel. 061 751 23 28. Monatliche Zusammenkünfte jeden 2. Dienstag im Monat, 14.00 Steinackerhaus.

Turnerinnen Aesch. Frauen, Seniorinnen: MZH Löhrenacker, Mi, 20.15–21.45. Gymnastikriege Frauen: S1 Neumattschule, Do, 20.15–21.45. Mädchenriege: MZH Löhrenacker, Mi, 17.00–18.30 (1.–2. Klasse + 3.–5. Klasse). Gymnastikriege Mädchen: S1 Neumattschule, Do, 18.00–20.15 (10–18 J. in 2 Gruppen). Ansprechperson: Iris Rietmann, 078 727 32 24.

Schützenklub Aesch. Die Adresse für das sportliche Schiessen und alle Fragen über die Schiess-pflicht: Werner J. Häring, Präsident, Neumattstrasse 15, 4147 Aesch, Tel. 061 751 29 20. www.aesch-klub.ch

Turnverein Aesch. Jugendriege (JUGI); Korbball (Damen); Polysportivgruppen (Herren und Damen); Handball (Junioren/-innen bis Herren). Trainingszeiten und Kontakte siehe bitte unter www.tvaesch.ch

SP Aesch-Pfeffingen. www.sp-aesch-pfeffingen.ch. Präsident: Jan Kirchmayr, Tel. 079 625 11 89. Für alle statt für wenige!

Vinzenz-Verein Aesch. Im Dienste der Mitmenschen, Information und Kontaktadresse: Markus Lenherr, Arlesheimerstrasse 30, 4147 Aesch, Tel. 061 751 71 97.

SVP Aesch-Pfeffingen. www.svp-aesch.ch; Präsident Erich Baumberger, Tel. 079 527 72 22. Interessenten und Neumitglieder sind jederzeit willkommen. Bestimmen Sie in der Gemeindepolitik mit! Tageselternverein Aesch. Gemeindezentrum, Hauptstrasse 29. Vermittlung von Betreuungsplätzen für Kinder in Tagesfamilien: ganztags, halbtags, stundenweise. Bürozeiten Vermittlung: Donnerstag, 9.00–11.00; Freitag, 9.00–11.30; Tel. 061 756 77 24. Telefonische Sprechstunde: Dienstag, 14.00–16.00, Tel. 061 751 12 67. Tennisclub Angenstein. Saisonbetrieb von Mitte April bis Ende Oktober auf 5 clubeigenen Tennis-Sandplätzen im Sportareal Löhrenacker. Neu- und Schnuppermitglieder (Kinder, Junio-

Akkordeon-Orchester Aesch. Präsident: Simon Zeier, Tel. 079 255 10 10. Dirigent: Stefan Heumesser. Proben: Do, 20.00–22.00, Mehrzweckraum Schützenmattschulhaus. Anfängerkurse jederzeit. Aqua-Training Aesch. Von Oktober bis Juni im Lehrschwimmbecken, Schützenmattschulhaus Aesch, Montag und Donnerstag. Auskunft: Sylvia Fringeli, Tel. 061 751 27 50. Attraktives Aesch. Präsident: Andreas Stäheli -andreas.staeheli@attraktivesaesch.ch. Postadresse: Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch. www.attraktivesaesch.ch Bacchanal-Chor Aesch. Gemischter Chor mit breitem Repertoire (siehe www.bacchanalchor.ch). Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Proben jeweils Mo, 20.00 in der Aula S1 Neumattschulhaus. Kontakt: Andreas Greuter, Rauracherweg 5, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 753 18 05. Badmintonclub Aesch. Juniorentraining: Do, 18.30. Aktiventraining: Do, 20.00. bcaesch@outlook.com oder www.bcaesch.ch Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. Kontaktadresse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442 65 51. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Martin Baumann, Aesch, 061 751 56 81. Cäcilienchor Aesch. Gesangsstunde: jeden Do,

CVP Aesch-Pfeffingen. 4147 Aesch. Präsident: Christian Helfenstein, 079 473 23 87. Besuchen Sie unsere Hompage: www.cvp-aesch-pfeffingen.ch. Kontakt: christian.helfenstein@cvp-bl.ch Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen vermittelt Generationen übergreifende «Nachbarschaftshilfe». Vermittlungsstelle: Telefon 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch Elisabethenverein Aesch. Kontaktadresse: Elisabeth Alter, Hauptstrasse 111, 4147 Aesch, Tel. 061 751 16 06. Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Béatrice Würsten, 061 753 96 60, Babysittervermittlung: Christina Meschberger, 061 751 26 45. Familienzentrum Brüggli Aesch-Pfeffingen. Offener Treff: Mo+Mi 14.00–17.00, Fr 8.30–11.30. Kinderbetreuung: Do 14.00–17.00. Spielgruppen, Eltern-Kindgruppen uvm. Infos: www.faz-brueggli.ch. Kontakt: Valerie Lauper, 077 415 67 20.


AESCH PFEFFINGEN

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Amtliche Publikationen

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PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Abstimmungsergebnisse vom 29. November 2020 Stimmberechtigte: 1693 Stimmbeteiligung: 54.2% • Eidgenössische Abstimmungsvorlagen Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutze von Mensch und Umwelt» 328 Ja (36.4%) – 574 Nein (63.4%) Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» 278 Ja (31.0%) – 620 Nein (69.0%) • Kantonale Abstimmungsvorlagen Gesetz über die Ausrichtung von Mietzinsbeiträgen an die Mieterinnen und Mieter von Geschäftsräumlichkeiten im Zusammenhang mit dem Corona-Virus (COVID-19) 410 Ja (48.8%) – 431 Nein (51.2%) Allfällige Beschwerden gegen die Gültigkeit der Abstimmungen und Wahlen sind gemäss § 83 Absatz 3 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 7. September 1981 (SGS 120) innert 3 Tagen seit der amtlichen Veröffentlichung des Ergebnisses dem Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft einzureichen. Wahlbüro Pfeffingen

Entsorgungskalender Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Papier-/Kartonsammlung Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Metall

Einladung zur Gemeindeversammlung Dienstag, 15. Dezember 2020 20.00 Uhr, Mehrzweckhalle Pfeffingen 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 22. September 2020 2. Wahl der Mitglieder der Sozialhilfebehörde Pfeffingen für die Amtsperiode vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2024 3. Präsentation der Budgets 2021 (Erfolgsrechnung und Investitionsrechnung) und des Finanzplans 2021–2025 4. Genehmigung eines Brutto-Investitionskredites in Höhe von CHF 585000 (Preisbasis 30. September 2020) für die Tiefbauarbeiten «Klusweg: Abschnitt zwischen Baumgartenweg und Brunnmattweg», umfassend den Ersatz der Wasserleitung (CHF 124000), den Bau einer Sauberabwasserleitung (CHF 189000) und die Strasseninstandstellung, inkl. Ersatz der Strassenbeleuchtung (CHF 272000) 5. Genehmigung eines Brutto-Investitionskredites in Höhe von CHF 297000 (Preisbasis 30. September 2020) für das «Kanalsanierungsprogramm 2021» 6. Festlegung des Steuerfusses und der Steuersätze für die Gemeindesteuer 2021: Antrag des Gemeinderates:

findet statt am Dienstag, 8. Dezember 2020 Mittwoch, 9. Dezember 2020 Mittwoch, 16. Dezember 2020 Mittwoch, 30. Dezember 2020 Montag, 1. Februar 2021 Mittwoch, 5. Mai 2021

– Natürliche Personen: 45% der Staatssteuer (unverändert) – Juristische Personen: Kapitalsteuer 0.55‰, mindestens aber CHF 165.00 (neu, gemäss SV 17) Ertragssteuer 4.4% (unverändert) 7. Genehmigung der Budgets für das Jahr 2021 (Erfolgsrechnung und Investitionsrechnung) und Kenntnisnahme des Finanzplans 2021–2025 8. Information über den Stand des Projekts betreffend die Einführung «Familienergänzende Kinderbetreuung Pfeffingen» und den damit verbundenen Einbau der benötigten Infrastruktur in das alte Schulhaus Pfeffingen 9. Antrag von Nadim Ismail nach § 68 des Gemeindegesetzes: «Definierung eines Finanzbetrages durch den Gemeinderat, zur Unterstützung einer neuen Sporthalle im Löhrenacker / Aesch durch die Gemeinde Pfeffingen»; Nicht-Erheblicherklärung 10. Diverses Das vollständige Protokoll der Gemeindeversammlung vom 22. September 2020, die detaillierten Budgets 2021, sowie allfällige weitere Unterlagen, können während den ordentlichen Schalterstunden, d.h. Montag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr und von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, am Mittwoch zusätzlich bis 18.30 Uhr, auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Die Unterlagen zur Gemeindeversammlung sind ebenfalls auf der Homepage der Gemeinde Pfeffingen veröffentlicht (www.pfeffingen.ch ››› Politik ››› Gemeindeversammlung). Gemäss § 1 des Verwaltungs- und Organisationsreglements vom 10. Juni 1997 ist die Einladung zur Gemeindeversammlung allen Haushaltungen zuzustellen. An der Gemeindeversammlung teilnehmen können ebenfalls – wenn auch ohne Stimmrecht – Jugendliche unter 18 Jahren sowie die Einwohnerinnen und Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit.

Bitte beachten Sie die in der heute in allen Haushalte verteilte Einladung ausführlich beschriebenen «Schutzvorkehrungen COVID-19». Insbesondere erleichtern Sie uns die Organisation des Anlasses, wenn Sie sich vorgängig anmelden: telefonisch unter 061 756 81 22 oder per E-Mail an gemeinde@pfeffingen.bl.ch Wir laden Sie herzlich ein, an der Gemeindeversammlung teilzunehmen. Gemeinderat Pfeffingen

Die Kreditabrechnung schliesst bei Ausgaben von CHF 479315.39 mit einer Kreditunterschreitung von CHF 105684.61 (–18.1%) ab. Der Gemeinderat hat sehr erfreut die positiven Ergebnisse der beiden Kreditabrechnungen zur Kenntnis genommen. Er dankt allen an der Planung und an der Ausführung beteiligten Personen, namentlich den Mitgliedern der Baukommission HarmoS, den Architekten, der Projektleitung, den externen Beratern und allen am Bau beteiligten Firmen für ihr Engagement. Gemeinderat Pfeffingen

Kreditabrechnungen «Neubau Schulhaus» und «Stützmauer Schulanlage»

5. Dezember 2020 – Tag der Freiwilligen und der Freiwilligenarbeit

Am 23. Juni 2016 genehmigten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Gemeindeversammlung einen Brutto-Investitionskredit in Höhe von CHF 9900000 für den Neubau eines Schulgebäudes, sowie CHF 280000 für die gleichzeitige Erstellung einer Holzschnitzelheizungsanlage für die Wärmeversorgung aller Gebäude auf dem Schulareal (Altes Schulhaus, Mehrzweckgebäude, Neues Schulhaus). Der gesamthaft von der Gemeindeversammlung genehmigte Brutto-Investitionskredit (Baukredit) beträgt demnach CHF 10180000. Ziel des Gemeinderates war es, das Projekt ohne die im obigen Kreditrahmen eingerechnete Kostenungenauigkeit von +10%, d.h. mit einem maximalen Kostendach von CHF 9255000, zu realisieren. Die Kreditabrechnung schliesst bei Ausgaben von CHF 9241974.75 und Einnahmen (Förderbeiträge) von CHF 70569.00 mit einer Kreditunterschreitung von CHF 1008594.25 (10.1%) ab. Das selbst auferlegte Ausgaben-Kostendach von CHF 9255000 konnte um CHF 13025.25 unterschritten werden. Am 28. Juni 2017 genehmigten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Gemeindeversammlung einen Brutto-Investitionskredit in Höhe von CHF 585000 für den Ersatz der bestehenden Stützmauer entlang des Spiel- und Sportplatzes auf dem Schulareal.

Die UNO-Vollversammlung hat 1985 den 5.Dezember zum UNO-Tag der Freiwilligen ins Leben gerufen.An diesem Tag soll weltweit an das freiwillige Engagement vieler Menschen gedacht werden. In der Schweiz werden jährlich rund 700 Mio. Stunden freiwillig und unentgeltlich geleistet. Dies entspricht im Wesentlichen der Arbeitszeit, welche in der Landwirtschaft mit rund 348 Mio. Stunden und der öffentlichen Verwaltung mit rund 300 Mio. Stunden bezahlt geleistet wird. Freiwilliges Engagement ergänzt und bereichert die bezahlte Arbeit in Sport, Kultur, Freizeit und Politik, im karitativen, kirchlichen und sozialen Engagement, in der Nachbarschaftshilfe und in Projekten für die Umwelt und Menschenrechte. Ohne die wertvolle und unbezahlbare Arbeit aller Freiwilligen würde unser politisches und gesellschaftliches System aus den Fugen geraten und die Wohn- und Lebensqualität unserer Gemeinde darunter leiden. Der Gemeinderat nimmt die Gelegenheit wahr, den vielen Einwohnerinnen und Einwohnern von Pfeffingen, die sich ehrenamtlich zum Wohle und im Interesse der Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen, herzlich zu danken. Ganz besonders sei denjenigen gedankt, die sich während der Corona-Pandemie um ihre Verwandten, Freunde, Nachbarn und Bekannte gekümmert haben oder dies noch immer tun. Gemeinderat Pfeffingen

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MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baupublikationen Nr. 2020-1910 Gesuchsteller: Genossenschaft Migros Basel, Müller Pierre, Ruchfeldstrasse 15, 4142 Münchenstein – Projekt: 2 Verladerampen / 2 Scherenhebebühnen / Fassadenänderung, Parzelle: 4394, Ruchfeldstrasse 15, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Rapp Industrieplaner AG, Fischediek Lutz, Freilager-Platz 4, 4142 Münchenstein Nr. 2020-1925 Gesuchsteller: Wincasa AG, Albisriederstrasse 253, 8047 Zürich – Projekt: Grundausbau und Mieterausbau Haus C / Fassadenänderung / Terrassenüberdachung, Parzelle: 4257, Emil Frey-Strasse 100, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Blaser Architekten, Austrasse 24, 4051 Basel Auflagefrist: 14. Dezember 2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Abstimmungsresultate vom 29. November 2020 (Gemeinde Münchenstein) Stimmberechtigte: 7666 Stimmbeteiligung: 46,8% • Eidgenössische Vorlagen Wollen Sie die Volksinitiative vom 10. Oktober 2016 «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» annehmen? Ja 1943 – Nein 1576 (Leer 21, Ungültig 39) Wollen Sie die Volksinitiative vom 21. Juni 2018 «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» annehmen? Ja 1769 – Nein 1731 (Leer 23, Ungültig 40) • Kantonale Vorlage Wollen Sie das Gesetz über die Ausrichtung von Mietzinsbeiträgen an die Mieterinnen und Mieter von Geschäftsräumlichkeiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-19) vom 27. August 2020 annehmen? Ja 2025 – Nein 1259 (Leer 89, Ungültig 39) Allfällige Beschwerden wegen Verletzung des Stimmrechts oder wegen mangelhafter Vorbereitung und Durchführung von Abstimmungen und Wahlen sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der ordnungsgemässen Veröffentlichung des Ergebnisses, dem Regierungsrat einzureichen. In der Beschwerdebegründung ist glaubhaft zu machen, dass die geltend gemachten Unregelmässigkeiten nach Art und Umfang geeignet waren, das Ergebnis wesentlich zu beeinflussen. Das Wahlbüro

Gemeindeverwaltung über die Festtage geschlossen Ab Donnerstag, 24. Dezember 2020, bis und mit Sonntag, 3. Januar 2021, bleiben sämtliche Schalter der Gemeindeverwaltung geschlossen. Gerne sind wir im neuen Jahr ab Montag, 4. Januar 2021, wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie da. Pikettdienst Bestattungswesen: 079 569 99 56 (erreichbar am Donnerstag, 24. Dezember 2020, Montag, 28. Dezember 2020 und Donnerstag, 31. Dezember 2020, jeweils zwischen 9.00 und 11.00 Uhr). Pikettdienst Wasserversorgung: 079 8 416 416 Die Gemeindeverwaltung

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Kunsthaus Baselland zieht aufs Dreispitzareal

Münchensteiner Weihnachtsbäume von der Bürgergemeinde Leisten Sie über die Festtage einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und berücksichtigen Sie beim Kauf eines Weihnachtsbaumes die Tannen der Bürgergemeinde Münchenstein. Diese stammen teils aus der Region, teils aus der Kultur beim Schiessplatz Au. Der Weihnachtsbaumverkauf der Bürgergemeinde findet in diesem Jahr an folgenden Terminen statt: − Freitag, 11. Dezember 2020, 13.00 bis 14.30 Uhr an der Lehengasse 18 beim Werkhof Forstbetrieb − Samstag, 12. Dezember 2020, 9.30 bis 11.00 Uhr auf dem Schulhausplatz Loog an der Loogstrasse 17 − Samstag, 12. Dezember 2020, 13.30 bis 15.30 Uhr beim Sportplatz Au (hier kann der Baum ausgesucht und selber geschlagen werden. Die Gemeindeverwaltung

Altglas richtig entsorgt In der Schweiz gelangen über 90 Prozent des Altglases zur Sammelstelle. Glas lässt sich endlos wiederverwerten. Damit werden nicht nur Rohstoffe eingespart, sondern auch viel Energie. Denn Glasscherben zu schmelzen, statt Primärrohstoffe, benötigt rund 25 Prozent weniger Energie. Zum Vergleich: Mit dem Altglas, das wir in der Schweiz sammeln, kann so viel Energie gespart werden, wie 40000 Personen jährlich für die Wohnnutzung benötigen. Das korrekte Sammeln von Altglas ist zentral für die spätere Verwertung. Um aus den Scherben wieder neue Flaschen herstellen zu können, müssen diese möglichst frei von Fremdstoffen und nach Farben getrennt sein. Im Grünglas stören Fremdfarben am wenigsten. Nichts verloren im Glascontainer haben Flaschen aus Keramik oder Keramikbeschichtungen. Bereits schon kleinste Keramikteile führen in der Neuglasproduktion zu Ausschussware. Deshalb ist Keramik als Bauschutt zu entsorgen. Dorthin gehören übrigens auch Trinkgläser und Blumenbehälter. Auch Fensterglas hat eine andere chemische Zusammensetzung und Schmelztemperatur und darf daher nicht mit Verpackungsglas entsorgt werden. Die Deckel von Weinflaschen und Konservengläsern bestehen in den meisten Fällen aus Weissblech und können dementsprechend entsorgt werden. Auch Stahlblech und Aluminium gehören nicht in die Altglassammlung. Die Bauverwaltung

Weihnachtsverkauf der Primarschulklassen An den kommenden beiden Samstagen, dem 5. und 12. Dezember 2020, sind jeweils zwischen 10.00 und 16.00 Uhr verschiedene Primarschulklassen mit einem Verkaufsstand im Aussenbereich des Restaurants Gartenstadt (beim Pavillon) an der Emil Frey-Strasse 164 präsent. Nach der Absage des Weihnachtsmarktes im Dorf freuen sich die Schulkinder auf die Möglichkeit, ihre selbstgebastelten Produkte zum Kauf anbieten zu können. Die Schulleitung

Blickfang: Die architektonische Triade.

Die Baueingabe für das neue Kunsthaus Baselland auf dem Dreispitz-Areal ist eingereicht. Der Bau der Buchner Bründler Architekten ersetzt das bisherige Gebäude in der Hagnau in Muttenz. Thomas Brunnschweiler

M

it dem markanten Neubau am Freilagerplatz in Münchenstein wird dieses kunstund kulturträchtige Gebiet nochmals aufgewertet. Anfang November wurde das Baugesuch von der Stiftung Kunsthaus Baselland und dem Kunstverein Baselland eingereicht. Bis im Frühsommer 2023 soll das Projekt realisiert sein. Das Dreispitz-Areal, das auf dem Gebiet beider Halbkantone liegt, ist eines der spannendsten und zukunftsträchtigsten Quartiere in der Nordwestschweiz, fast eine Stadt in der Stadt. Hier liegt bereits das Haus der elektronischen Künste Basel HeK, die Hochschule für Gestaltung und Kunst HGK FHNW, das Archiv und das Büro von Herzog & de Meuron, das Atelier Mon-

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein IG Münchenstein Dorf & Gstad. Kontaktperson: Ruth Riedwyl, Amselstrasse 6, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 64 07, E-Mail: riedwyl.ruth@ebmnet.ch, www.ig-dorf.ch Jubilate-Chor der Ref. Kirchgemeinde Münchenstein. Wir proben jeden Donnerstag von 19.30 bis 21.30 im ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein. Infos: Heidi Thüler, Tel. 061 701 85 75. und www.jubilate.ch. Wir freuen uns auf Sie. Kinderhüeti Münchenstein. Eltern hüten gegenseitig ihre Kinder von 2 bis 6 J. Donnerstag von 14.15 bis 17.00. Auskunft: www.kinderhueti.ch

EIDG. ABSTIMMUNG

Dankeschön für Ihre Stimme Wir sind stolz auf unsere Gemeinde Münchenstein. Sie, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben die Initiative zum Schutz von Mensch und Umwelt mit einem Vorsprung von 367 Stimmen angenommen. Das freut uns und dafür möchten wir Ihnen sehr herzlich danken. Dass die Initiative am Ständemehr scheitert, hatte sich in den letzten Wochen abzuzeichnen begonnen, aber schweizweit hat die Bevölkerung doch mit einem minimen Vorsprung Ja gesagt. Das ist ein Erfolg. Der Bundesrat, allen voran Bundesrätin Karin Keller-Sutter, wird nun zeigen müs-

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sen, dass es ihm und ihr Ernst ist mit den Versprechungen, dass Menschenrechte und Umweltstandards eingehalten werden müssen, und dass, wie im Gegenvorschlag angekündigt, nicht nur eine schöne Broschüre von den Konzernen abgegeben werden kann. Wir werden am Thema Einhaltung der Menschenrechte und Umweltstandards dranbleiben. Für das Lokalkomitee Isabelle Bellakovics-Aebin, Rosmarie Giese, Jörg Gluth, Hans Gysin, Thomas C. Fetsch, Cornelia Hahnas, Hanni Huggel, Lothar Schmid

Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1 und auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo–Fr 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Männerriege, Turnverein Neuewelt. Kuspo Bruckfeld, Loogstr. 2, Münchenstein: Mittwochs, Seniorenturnen/Faustball 18.15–20.00 und Männerturnen ab 20.00. Nach dem Training Treff im Rest. Ruchfeld. www.tv-neuewelt.ch Militärschiessverein Münchenstein. Präsident JeanMarc Schraner, Wilhelm Haas-Weg 36, 4142 Münchenstein, Telefon P: 061 411 62 14. www.msv-muenchenstein.ch Musikverein Münchenstein zusammen mit Jugendmusik der Musikschule. Musikprobe jeden Dienstag, 19.00, Singsaal Loog. Neue Mitglieder jederzeit willkommen. www.mvmuenchenstein.ch, 079 218 68 07, praesident@mvmuenchenstein.ch

dial und weitere Institutionen. Mit dem neuen Kunsthaus Baselland erhält der Dreispitz ein Gebäude für die zeitgenössische Kunst, das nicht nur den modernen Anforderungen an einen Ausstellungsbetrieb entspricht, sondern sich auch im Verbund mit den anderen Institutionen optimal vernetzen kann. Architektonische Triade Das herausragende und anziehende Element des neuen Kunsthauses sind drei filigrane Türme. Sie regeln die Licht- und Klimaverhältnisse und tragen die Innenstruktur des Gebäudes, das auf der ehemaligen Lagerhalle basiert. Diese Türme sind eine architektonische Triade, die den eigentlichen Blickfang ausmacht. Das Kunsthaus umfasst 1400 Quadratmeter Ausstellungsfläche und ein grosses multifunktionales Foyer. Es dient nicht nur dem Ausstellen und Vermitteln, sondern ist auch ein Ort des Aufenthalts und der Begegnung, unabhängig vom Ausstellungsbetrieb. Da sich der Dreispitz kontinuierlich weiterentwickelt, sind zwei Haupteingänge geplant: einer zum Freilagerplatz und einer zur Helsinki-Strasse. Bis zum Umzug wird das bisherige Gebäude in der Hagnau in Muttenz in Betrieb bleiben. Auf die Frage, warum das neue Kunsthaus nicht nach Liestal verlegt werde, antwortet Marina Meijer-von Tscharner,

FOTO: ZVG / BUCHNER BRÜNDLER ARCHITEKTEN

Präsidentin Kunstverein Baselland: «Es gibt verschiedene Gründe. Das Kunsthaus sucht stark den Austausch mit der HGK. Die Diplomarbeiten werden jeweils im Kunsthaus ausgestellt; dafür ist der Dreispitz ideal. Liestal besitzt schon das Palazzo.» Bedeutung und Finanzierung In den letzten Jahren vermochten das Kunsthaus und der Kunstverein Baselland verstärkt das lokale und nationale Kunstschaffen mit internationalen Kunstschaffenden zu vernetzen. Das brachte Renommee, aber auch Gewinn. Dank der hohen Qualität ist das Kunsthaus zu einer international beachteten Institution geworden. «Den Kunstverein Baselland nun in eine neue Ära zu führen und ihm nach über zwanzig Jahren am aktuellen Standort eine neue, zukunftsweisende Perspektive auf dem Dreispitzareal zu geben, ist eine grosse Chance und zugleich ein grosses Glück. Mit dem Umzug und dem Neubau macht das Kunsthaus Baselland einen Quantensprung», so Marina Meijer. Die Finanzierung der Baukosten von 8,3 Millionen Franken ist gesichert. Es werden noch weitere Beiträge von mindestens 1,3 Millionen Franken gesammelt, um das Vorhaben abzuschliessen. Der Bau ist kein Luxusprojekt, sondern vor allem funktional ausgerichtet.

WALZWERK

Offenes Atelier — Charles Blockey Im Rahmen seiner aktuellen Ausstellung «Crosscut» in der Galerie Eulenspiegel, Basel, vom 26. November bis 9. Januar, zeigt der Kunstmaler Charles Blockey am kommenden Sonntag 6. Dezember, von 11 bis 16 Uhr, in seinem Atelier im Walzwerk, Münchenstein, einen Überblick seines Schaffens aus den letzten 45 Jahren. Beim Besuch des offenen Ateliers gelten die BAG-Schutzmassnahmen. Aktuelle Malereien, Zeichnungen, Druckgrafiken und Objekte der letzten Jahre werden seinem frühen künstlerischen Schaffen gegenübergestellt. In diesem «Crosscut» werden Kontinuität und Transformation der für ihn zentralen Genres der Malerei — Stillleben, Landschaft und Figur – sichtbar. Die Entwicklung seiner ihm eigenen Ausdrucksweise von einer sich eher an der Natur orientierenden hin zu einer abstrahierenden Bildsprache wird nachvollziehbar. Auch wenn seine neueren Werke nicht immer eindeutig einem dieser Themenfelder zuordenbar sind, so stellen sich in der Wahrnehmung der unterschiedlichen Qualitäten seiner Bilder – ruhende Kompositionen,

tiefe Farbräume und dynamische Interaktionen – Bezüge zu diesen drei Motiven her. Eveline Schüep Kunstvermittlerin

OFFENES ATELIER zur Ausstellung Crosscut

Sonntag, 6. Dezember 2020 11-16 Uhr Atelier CHARLES BLOCKEY Walzwerk Tramstrasse 62 4142 Münchenstein +41 78 871 62 45


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 3. Dezember 2020 Nr. 49

PARTEIEN

PARTEIEN

Unser Einsatz geht weiter

Van Baerle-Areal: Nachhaltige Zukunft

Dem vergangenen Abstimmungswochenende ging ein Abstimmungskampf voraus, den es in dieser Intensität sicher noch nie gab. Die Befürworter und Gegner der Konzernverantwortungsinitiative (KOVI) schenkten sich im Abstimmungskampf nichts. Oft war von den Gegnern zu hören, dass die Einhaltung von Menschenrechten und ökologische Standards von Schweizer Firmen im Ausland schon wichtig sei, es sich bei der Initiative aber um den falschen Weg handle. Bekanntlich scheiterte die Initiative leider am Ständemehr. Erfreulich präsentierte sich das Resultat in Münchenstein, über 55 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger legten für die KOVI ein Ja in die Urne. Die Initiative für ein Verbot zur Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten hatte national ebenfalls einen schweren Stand. Entgegen dem gesamtschweizerischen

Vergangene Woche endete die Frist im Mitwirkungsverfahren zum «Van Baerle-Areal». Die Grünen haben sich mit einer ausführlichen Stellungnahme daran beteiligt. Da sie auch von den Grünen angestossene wichtige Erfahrungen aus vergangenen Quartierplanungsverfahren integriert, begrüssen wir die geplante Entwicklung. Dabei ist es uns ein grosses Anliegen, dass mit den Ressourcen achtsam umgegangen wird. Auch wenn dieses Bestreben im gesamten Entwurf des Quartierplanes sicht- und spürbar ist, so tragen wir dennoch gerne mit unseren Anträgen zu den Kernpunkten Infrastruktur, Architektur, Nachhaltigkeit sowie Gemeinnützigkeit/Partizipation ergänzend zur weiteren Optimierung bei. Unsere Anträge

Resultat war erfreulicherweise eine Mehrheit (50,5 Prozent) der Münchensteinerinnen und Münchensteiner der Meinung, dass die Nationalbank, AHV und Pensionskassen unser Geld nicht in Firmen investieren sollen, welche Kriegsmaterial produzieren. Das kantonale Gesetz über Beiträge an Geschäftsmieten aufgrund von Covid-19, welches von unserem Landrat Adil Koller massgeblich initiiert wurde, erreichte eine solide Mehrheit und wurde angenommen. Somit können die Aufwendungen für Geschäftsmieten reduziert und KMU mit hohen Mieten substanziell entlastet werden. Die SP lässt sich durch die Ablehnung der beiden eidgenössischen Initiativen nicht entmutigen – im Gegenteil, wir setzen uns erst recht für eine gerechtere, sozialere und ökologische Welt ein. Dieter Rehmann, Co-Präsident SP Münchenstein

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VEREINSNACHRICHTEN Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein. Susanne Haas (Präsidentin). Mitglied werden: Anmelden unter Postfach 721, 4142 Münchenstein 1 oder kontakt@nvvm.ch. www.nvvm.ch Pfadi Münchenstein. www.pfadi-muenchenstein.ch. Biber: 5–7 J., Wölfe: 7–11 J., Pfadi: 11–16 J. Kontakt: Abteilungsleiter Lukas Zimmermann, 079 481 20 56/Sascha Iselin, 079 961 74 65. info@pfadi-muenchenstein.ch Satus-TV Münchenstein. Vielseitige und sportliche Aktivitäten für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: KiTu, polysportives Knabenund Mädchenturnen, Badminton. Erwachsene: Aerobic mit Flexi-Stab, Pilates, Badminton, Fitness für alle, Frauenturnen, Seniorenturnen. Auskünfte: Rita Zumbrunnen, Tel. 061 411 35 60, rzumbi@ebmnet.ch, www.muenchenstein.ch Schachklub Birseck. Spielabend jeden Fr ab 19.30. Jugendschach (ausser Schulferien): Anf. ab 17.00, Fortgesch. ab 18.00. Auskunft: Bruno Zanetti, Präsident, Klusweg 52, 4153 Reinach, 061 712 30 42. bruno.zanetti@skbirseck.ch Sie & Er Fitnessturnen in Münchenstein. Montags 19.00–20.00; Turnen mit Musik für jedermann im Schulhaus Lange Heid, Turnhalle Süd. Auskunft: Heinz Heller, Tel. 079 222 84 31. SP Sozialdemokratische Partei Münchenstein. www.sp-muenchenstein.ch. Co-Präsidium: Miriam Locher, Schmidholzstrasse 47, Tel. 061 411 16 35, miriam.locher@bluewin.ch und Dieter Rehmann, Drosselstrasse 19, Tel. 061 711 10 15, dieter.rehmann@bluewin.ch SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88. Tenniscenter Münchenstein. 5 Hallen- und 4 Aussensandplätze, Tennisschule, kostenloses

Schnuppertraining, Ganzjahres-Tennisclub, Seminarraum, Wilson-Shop, Swiss-Tennisturniere, Tel. 061 413 13 00, www.tgcm.ch Tennisclub Münchenstein. Welschenmatt. Präs. Marco Born, Karl-Loeligerstr. 25, Münchenstein, Tel. 061 711 43 47, www.tc-muenchenstein.ch TTC Münchenstein-City. Training Turnhalle Löffelmattschulhaus, Münchenstein Mi+Fr 18.00–21.50. Kontaktperson: Jacqueline Thüring, Tramstrasse 5, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 13 06. Turnverein Münchenstein. Aktive: Fr 20.00–22.00, Lärchenschulhaus. Nach dem Training lässt der TVM die Woche im Café Birseck ausklingen. ASV Münchenstein. Präsident: Andi Thummel, Furkastrasse 82, 4054 Basel. Tel. 061 331 21 00, E-Mail: athummel@bluewin.ch Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411 26 19. Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball, Montag, 20.00, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch, 20.15, Turnhalle Loog. Tel. 061 411 28 85. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: MarieFrance Berger, 076 382 28 65; Präsident: Andrea Leone, 079 541 63 21. Cäcilienchor Münchenstein. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Wir proben jeden Dienstag um 20.00 im kath. Pfarreiheim.

Auskunft: Monika Schmid, Tel. 061 411 91 42, www.caecilienchor-muenchenstein.ch CVP Christ.-demokrat. Volkspartei Münchenstein. Nadja Lüthi, Rainstrasse 5, 4142 Münchenstein, Telefon 079 753 83 29, cvp.mstein@gmail.com, www.cvp-muenchenstein.ch Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71. Familiengarten-Verein Münchenstein. Anmeldungen für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Paul Fahrni, 079 469 47 60, p_v.fahrni@ebmnet.ch. Familiengarten-Verein Münchenstein, P. Fahrni, Ahornstrasse 11, 4142 Münchenstein Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder Tel. 061 711 30 02. FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, Telefon 061 411 31 63, Mail david.meier@fdpmstein.ch, www.fdp-muenchenstein.ch Frauenchor Münchenstein. Chunsch au cho singe? Wir haben Probe jeweils am Mittwoch von 20.15 bis 21.45 in der Aula vom alte NeuewältSchuelhus. Auskunft: Nicole Schoch, Tel. 061 411 83 03, E-Mail n.schoch@bluewin.ch FC Münchenstein. Fussball und mehr für 5 bis 99 Jährige. Wir freuen uns auf dich! Internet: www.fcmuenchenstein.ch. Kontaktpersonen: Präsident Tobias Hofer, hofer@fcmuenchenstein.ch, 079 300 72 64. Vizepräsident Eros Pession, -pession@fcmuenchenstein.ch, 077 425 40 35. Sekr. Simon Berset, berset@fcmuenchenstein.ch, 078 720 56 87.

zur Stromerzeugung mit regenerativen Energien und zur Aussenraumgestaltung und Gebäudebegrünung haben wir gestellt, um die Entwicklung einer klimapositiven Siedlung voranzutreiben. Darüber hinaus stellen wir Anträge bezüglich des im vorgestellten Entwurf zum QP fehlenden Bildungsangebots vor Ort. So sollten Kindergarten- und Primarschulkinder unserer Ansicht nach weitgehend im Quartier ihrer Schulpflicht nachgehen können, um kurze, gefahrlose Wege sowohl für die Kinder als auch ihre Eltern zu ermöglichen. Wenn Sie mehr erfahren möchten, können Sie unsere Stellungnahme auf www.gruenemuenchenstein.ch nachlesen. Thomas C Fetsch, Co-Präsident Grüne Münchenstein

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Sonntag, 6. Dezember, 2. Advent 10.00 Kirchgemeindehaus, Gebetszeit 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrerin Bea Root Bächtold. Kollekte: Flüchtlingsprojekt Da-Sein, Offene Kirche Elisabethen. Im Anschluss an den Gottesdienst 11.30 KGH, Kirchgemeindeversammlung Anlässe: Donnerstag, 3. Dezember Herrenjass fällt aus. Kaffeetreff fällt aus Freitag, 4. Dezember 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff Mittwoch, 9. Dezember Seniorennachmittag fällt aus Donnerstag, 10. Dezember 14.30 KGH, Geschichtenabenteuer 12.00 KGH, BaDuBa, Kidds-Treff Amtswoche: 1. bis 11. Dezember Pfarrerin Bea Root Bächtold, 079 884 40 53 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 5. Dezember 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 6. Dezember 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00 Dienstag, 8. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienka-

pelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Mittwoch, 9. Dezember 6.00 Münchenstein: Rorate 7.30 Arlesheim: Laudes Donnerstag, 10. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes 15.30 Münchenstein, Hofmatt: Ökum. Gottesdienst zum Advent 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Freitag, 11. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff 10.15 Arlesheim: Obesunne: kath. Gottesdienst Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung verschiedenster Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Sonntag, 6. Dezember 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Wir bieten zwei Veranstaltungen mit dem Thema «Fürchte dich nicht» zu verschiedenen Zeiten an. Es findet jeweils unser Kinderund Jugendprogramm statt Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen. 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org

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DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

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ABSTIMMUNGEN VOM 29. NOVEMBER 2020 Am letzten Sonntag fanden folgende eidgenössische und kantonale Abstimmungen statt: − Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» − Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» − Änderung des Gesetzes über die Kantonspolizei Alle unten aufgeführten Gemeinderesultate zu eidgenössischen und kantonalen Wahlen und Abstimmungen sind nur Teilresultate. Die gesamten Resultate des Kantons finden Sie auf der Website der Staatskanzlei Solothurn und jene des Bundes bei der Bundeskanzlei. Die Dornacher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben wie folgt abgestimmt: Stimmberechtigte: 4339 • Eidgenössische Vorlagen 1. Volksinitiative: «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» Stimmbeteiligung: 56.2% Ja 1386 – Nein 1044 2. Volksinitiative: «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» Stimmbeteiligung: 55.9% Ja 1299 – Nein 1112 • Kantonale Vorlage 1. «Änderung des Gesetzes über die Kantonspolizei» Stimmbeteiligung: 53.2% Ja 1580 – Nein 646 Wahlbüro

GEMEINDERAT Anlässlich seiner Sitzung vom 30.11.2020 hat der Gemeinderat: • das Architekturbüro Kunz + Jeppesen mit der weiteren Ausführung der nun folgenden Teilphasen des Umbaus der Gemeindeverwaltung beauftragt. Mit der Einreichung der Baueingabe an die Bauverwaltung vom 19. November 2020 wurde Phase 3 abgeschlossen und damit dieser Auftrag von Kunz + Jeppesen beendet; • die Änderungen des Amts für Gemeinden aus der zweiten Vorprüfung für die Teilrevision der Gemeindeordnung (Einführung des Ressortsystems) übernommen und in den Abstimmungsunterlagen für den 10.01.2021 berücksichtigt. Der Gemeinderat hatte die Vorlage zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet und gleichzeitig die zweite Vorprüfung durch den Kanton Solothurn beauftragt; • die Schlussabrechnung zur Beleuchtung des Sportplatzes Gigersloch in der Höhe von CHF 105 964.65 genehmigt; • den Antrag zurückgewiesen, für die Gemeinde als Schulträgerin beim Volksschulamt gestützt auf §35 und §35bis der Vollzugsverordnung zum Volksschulgesetz eine Betriebsbewilligung für das Führen einer lokalen Sekundarschule mit allen drei Anforderungsniveaus B, E und P per Schuljahr 2022/23 zu beantragen. Es müssen weitere Abklärungen zur Organisation einer zusätzlichen Leistungsstufe, baulichen Möglichkeiten und Anpassungen sowie den finanziellen Aspekten gemacht werden. Dem Gemeinderat wurde von der eigens dafür beauftragten Arbeitsgruppe bestehend aus Gemeindepräsident Christian Schlatter, Gemeinderätin Annabelle Lutgen und der Schulleitung nach vorhergehender mündlicher Zusage durch das Volksschulamt Solothurn am 22. Oktober 2020 beantragt, die Betriebsbewilligung in Solothurn schriftlich einzuholen. Beantragt wurde das Führen einer kompletten Sekundarschule Dornach gemäss der Solothurner Struktur in drei getrennten Niveaus B, E und P. Die Sekundarschule P dauert drei Jahre gemäss dem Modell OZL Leimental und der entsprechenden Lektionentafel. Das Mengengerüst wird kommunal gefüllt. An der Sekundarschule Dornach werden heute die beiden Leistungszüge B und E geführt. Schüler und Schülerinnen mit einer Zuteilung in den Leistungszug P besuchen diesen im Sekundarschulkreis Birseck des Kantons BaselLandschaft. Im Frühjahr 2018 wurde den Behörden der Gemeinde Dornach mitgeteilt, dass der Kanton Basel-Landschaft ab 2026 nicht mehr in der Lage sei, die Dornacher SEK-P Schülerinnen und Schüler zu übernehmen. Seither wurden verschiedene Möglichkeiten der vertraglich geregelten Zusammen-

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Streit um Kauf des Käch-Areals

arbeit geprüft und mit den Schulträgern abgeklärt. Resultat dieser Abklärungen war, dass das Anforderungsniveau P ebenfalls in Dornach geführt werden müsse; • den Kinder- und Jugendförderbericht zur Kenntnis genommen. Für die Amtsperiode 2017–2021 hat der Gemeinderat seine Schwerpunkte, Ziele und Massnahmen erarbeitet und in einem Programm dokumentiert. Die Erarbeitung eines Kinder- und Jugendleitbildes ist Bestandteil dieser Legislaturplanung. Die Familien-, Jugend- und Kulturkommission FJKK wurde mit der Umsetzung beauftragt. Der Kinder- und Jugendförderbericht ist eine Erhebung der heutigen Situation und Herausforderungen. Er bildet die Grundlage für die weiteren Arbeiten. In der zweiten Projektphase soll nun mit Einbezug der Bevölkerung das Kinder- und Jugendleitbild erarbeitet werden; • die Beantwortung der Interpellation von René Umher genehmigt. Die Interpellation und deren Beantwortung werden auf der Website der Gemeinde veröffentlicht.

OFFENE STELLEN • Finanzverwalter/in 80-100% • Sozialarbeiter/in 80-100% • Stv. Leiter Wasserversorgung (Brunnmeister) Weitere Informationen finden Sie unter www.dornach.ch Gemeindepräsidium

BAUPUBLIKATION Dossier-Nr.: 2020-0137 Bauherr: Verein Sonnhalde Gempen – Adresse: Haglenweg 13, 4145 Gempen – Grundeigentümer: Stiftung «Edith Maryon», Postfach, 4001 Basel – Bauobjekt: Anbau einer Fluchttreppe an der Nordfassade – Bauplatz: Neue Heimat 8 – Parzelle GB Dornach Nr.: 2238 – Projektverfasser: Gerigk Norbert, Mörsbergerstrasse 8, 4057 Basel Dossier-Nr.: 2020-0138 Bauherr: Einwohnergemeinde Dornach – Adresse: z.Hd. Kommissionspräsident Daniel Müller, Hauptstrasse 33, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Einwohnergemeinde Dornach, Hauptstrasse 33, 4143 Dornach – Bauobjekt: Innenumbau Verwaltungsgebäude – Bauplatz: Hauptstr. 33 – Parzelle GB Dornach Nr.: 1049 – Projektverfasser: Kunz + Jeppesen AG, Therwilerstrasse 13, 4153 Reinach Dossier-Nr.: 2020-0139 Bauherr: Gölzer Georg – Adresse: In den Zielbäumen 11, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gölzer Georg, In den Zielbäumen 11, 4143 Dornach – Bauobjekt: Umnutzung bestehendes Mehrfamilienhaus in ein Einfamilienhaus, Rückbau Einliegerwohnung im Untergeschoss – Bauplatz: In den Zielbäumen 11, Parzelle GB Dornach Nr.: 397 – Projektverfasser: Gölzer Georg, In den Zielbäumen 11, 4143 Dornach Dossier-Nr.: 2020-0140 Bauherr: Kinehan Paul und Tracy – Adresse: Gartenweg 3, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Kinehan Paul und Tracy, Gartenweg 3, 4143 Dornach – Bauobjekt: Einbau Dachflächenfenster – Bauplatz: Gartenweg 3 – Parzelle GB Dornach Nr.: 453 – Projektverfasser: Lerchholzbau GmbH, Oberemattstrasse 66, 4133 Pratteln Publiziert am 3.12.2020 Einsprachefrist bis 17. Dezember 2020 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, unter telefonischer Voranmeldung (TEL. 061 706 25 10), eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten.

Vertrag bereits vereinbart: Der Gemeinderat will das 2000 Quadratmeter grosse Firmenareal von Käch Bestattungen mitsamt Tankstelle kaufen, um es bei der SuSI-Planung miteinbeziehen zu können. FOTO: FABIA MAIERONI

FDP und SVP fehlt eine erkennbare Strategie für die Dornacher Schulraumplanung, beide Parteien üben Kritik am geplanten Kauf des Käch-Areals. Gemeindepräsident Christian Schlatter hält dagegen. Tobias Gfeller

A

m 10. Januar stimmt Dornach an der Urne darüber ab, ob die Gemeinde das Firmenareal des Bestattungsunternehmens Käch am Bruggweg mitsamt Tankstelle mit einer Gesamtfläche von 2000 Quadratmetern kaufen soll. Gemäss Gemeinderat ist das Areal für die künftige Schulraumentwicklung strategisch entscheidend, um die Schulanlage zwischen Bruggweg und Gwändweg zu erweitern. FDP und SVP sehen die Stimmbevölkerung in dieser Frage aber nur ungenügend informiert. Sie lancierten deshalb eine Petition mit rund 20 Fragen an den Gemeinderat und fordern deren Beantwortung noch vor Eintreffen der Abstimmungsunterlagen. Sie seien nicht per se gegen den Kauf, betont FDP-Präsident Ludwig Binkert. «Es braucht aber ein Konzept, das funktioniert und mit dem Souverän diskutiert wurde. Es wirkt alles – ob Klassenzimmer, Turn- und Schwimmhallen – noch zu wenig ausgereift.» Die Öffentlichkeit sei in die Schulraumplanung und welche Rolle dabei das KächAreal spielen soll, zu wenig involviert worden. Das vom Gemeinderat prophezeite Wachstum der Schülerinnen- und Schülerzahlen sei unklar.

Kaufpreis zu hoch, Miete zu tief? FDP und SVP üben auch inhaltliche Kritik am Geschäft. Der Kaufpreis von

2,3 Millionen Franken sei zu hoch. Der Mietzins der Gemeinde für die Firma Käch, die kurzfristig dort stationiert bleiben möchte, von monatlich 5000 Franken, falls der Kauf zustande kommt, sei viel zu tief angesetzt. «Gemäss fachkundiger Bewertung wären mindestens 10 000 Franken Miete pro Monat gerechtfertigt», betont FDPSekretär Giovanni Acconcia. Gemäss Gemeinderat beträgt der tatsächliche Kaufpreis 2,6 Millionen Franken, da die Gemeinde der Firma Käch die Miete während fünf Jahren erlassen würde. SVP-Co-Präsident Dominic Tschudin beanstandet, dass die Behörden den Kaufpreis so beschönigen wollen. Auch dass bereits ein Kaufvertrag mit Option auf Rücktritt bei einer Ablehnung durch die Bevölkerung und nicht zuerst ein Vorkaufvertrag unterschrieben wurde, irritiere und sei nicht üblich. Position der Gemeinde wurde geschwächt FDP und SVP versichern beide, dass die Petition kein Wahlkampfmanöver sei. Gemeindepräsident Schlatter kann das Vorgehen und den Inhalt der Kritik nicht nachvollziehen. Die Corona-Situation würde eine physische Diskussion über das Geschäft schlichtweg nicht zulassen. «Ich bin aber überzeugt, dass wir in den letzten Jahren sehr viel dafür getan haben, der Bevölkerung aufzuzei-

gen, was wir betreffend Schulraum vorhaben.» Er weist auch die Kritik, das Vorgehen beim Käch-Areal wirke konzeptlos und wenig ausgereift, zurück. «Wir wissen seit Jahren, dass die Schülerzahlen in Dornach in den nächsten Jahren aufgrund der inneren Verdichtung im Dorf, der Entwicklung auf dem Areal Widen und weil über 80 Sekundarschülerinnen und -schüler des Niveaus P nicht mehr in Baselland zur Schule gehen können, stark steigen werden.» Der Gemeinderat erwarte bis in 40 Jahren über 200 Schülerinnen und Schüler mehr als heute. Schlatter gibt zu, dass der Kaufpreis hoch sei. Die Verhandlungsposition der Gemeinde sei durch die vielen Gerüchte im Dorf geschwächt worden. Der Kauf sei aber «wohlüberlegt und richtig». Auch der Mietzins von monatlich 5000 Franken sei gerechtfertigt. «Die Liegenschaft ist sehr alt. Es wäre schwierig, eine Miet-Alternative zur Firma Käch zu finden.» Dass bereits ein Kaufvertrag vereinbart wurde, erklärt Schlatter damit, dass dies zum einen ein gängiges Vorgehen sei und zum andern mit dem enthaltenen Vorbehalt der Zustimmung durch die Bevölkerung auch im Falle einer Ablehnung zu klaren Verhältnissen ohne «nennenswerte Kostenfolge» führen würde. «Auch die Verkäuferin braucht eine Absicherung.»

Dornach künftig ohne Notstrom-Tankstelle? tob. Die BP-Tankstelle auf dem KächAreal ist eine von fünf Tankstellen im Kanton Solothurn, die dank einer Notstromversorgung auch in Krisenzeiten funktionsfähig wäre. Gemäss Diego Ochsner, Leiter des kantonalen Amts für Militär und Bevölkerungsschutz, kann die Tankstelle «grundsätzlich» abgerissen werden. «Aber dann braucht es in der Region Ersatz, da die geografische

Verteilung dieser Tankstellen entscheidend ist.» Gemeindepräsident Christian Schlatter ist sich der speziellen Bedeutung der Tankstelle im Klaren. Weil aber der vor drei Jahren abgeschlossene Vertrag zwischen dem Kanton und der Firma Käch noch sieben Jahre laufen würde, müsste Käch gemäss Ochsner für die Restlaufzeit dem Kanton noch 7000 Franken abzahlen.

KATHOLISCHER SEELSORGEVERBAND

GANZES DORF: GRÜNABFUHR Am Mittwoch, 9. Dezember 2020 wird eine Grünabfuhr durchgeführt. Bitte beachten Sie die speziellen Anordnungen auf unserer Website www.dornach.ch / Abfall/Entsorgung / Grüngut/Grünschlecht. Das Grüngut muss am Mittwochmorgen, d.h. spätestens bis 6.00 Uhr, bereitgestellt werden. Bauverwaltung

(Fortsetzung auf Seite 28)

«Ein lichtvolles Zeichen»: Adventsfeier zuhause Liebe Kinder, liebe Jugendliche, liebe Familien, liebe Erwachsene. Leider können aus bekanntem Grund die lichtvollen Familienrorate-Feiern zu früher Morgenstund nicht stattfinden. Dies betrifft folgende Feiern: Hochwald: 2. Dezember, Gempen: 9. Dezember und Dornach 10. Dezember. Mit eurer Unterstützung setzen wir trotzdem ein lichtvolles Zeichen. Wenn wir schon nicht in der Kirche feiern dürfen, dann machen wir es halt einfach mal anders. Also aufgepasst! In der ersten Zeit des

Christentums vor rund 2000 Jahren haben viele Menschen Gottesdienste bei sich zuhause im Kreise der Familie gefeiert. Es gab damals noch keine Kirchen und Gotteshäuser. Ganz einfach und von Herzen wurde der Glaube gefeiert, in der Wohnstube, in der Küche oder in einem anderen passenden Raum. Hauskirche hat man das genannt. Genau das wollen wir in dieser besonderen Situation auch tun. Wie das geht? Ganz einfach: Ab Mittwoch, 2. Dezember, bitten wir euch, mal in der

kath. Kirche in Dornach, Gempen oder Hochwald vorbeizuschauen. Dort findet ihr ein «Gschenk-Säckli» zum Mitnehmen. Ihr findet darin alles für eure Adventsfeier bei euch zu Hause. Und: Ein adventlicher Himmel wartet in der Kirche darauf, von euch mit Sternen und euren Gedanken auf Weihnachten hin gestaltet zu werden. Wie das geht, erfahrt ihr bei eurem Besuch in der Kirche. Ruedi Grolimund Kath. Seelsorgeverband Dornach-Gempen-Hochwald


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Amtliche Publikationen

DORNACH GEMPEN HOCHWALD DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch (Fortsetzung von Seite 27)

KABELNETZ (GGA) GEMEINDE DORNACH Verstärkerersatz Von Montag 7. Dezember bis Freitag 18. Dezember 2020 werden durch die Firma Saphir Group Networks AG diverse Signalverstärker im GGA-Ortsnetz ersetzt. Dies wird tagsüber zeitweise zu Unterbrüchen im Empfang (TV/Radio, Internet, Kabelnetz-Telefonie) führen. Pro Anschluss ist in der Regel mit maximal zwei Unterbrüchen von je einer halben Stunde zu rechnen. Die Arbeiten am Netz dienen der Qualitätserhaltung des Empfangs. Wir bitten um Ihr Verständnis. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Saphir Group Networks AG Tel. 061 926 77 99, Bürozeiten Bauverwaltung

INFORMATIONSVERANSTALTUNG ZUM PROJEKT SUSI Am 10. Januar 2021 findet in Dornach eine Volksabstimmung zu mehreren Vorlagen statt. Die entsprechenden Unterlagen werden rechtzeitig an alle Stimmberechtigten verschickt. Zum Projekt «Mehrzweckhalle mit Tagesstruktur am Standort Brühl» (SuSI) wird eine virtuelle Informationsveranstaltung organisiert, an der das Projekt vorgestellt und Fragen der Einwohnerinnen und Einwohner beantwortet werden können. Aufgrund der Corona-Pandemie findet keine Gemeindeversammlung statt. Die fehlende Debatte an der Gemeindeversammlung soll durch diese Möglichkeit aufgefangen werden. Wir freuen uns, möglichst viele Interessierte am 8. Dezember 2020 von 19 Uhr bis ca. 20 Uhr online begrüssen zu dürfen. Bitte melden Sie sich über die Mailadresse info@dornach.ch mit dem Vermerk «Informationsveranstaltung zu SuSI» an. Sie erhalten die Zugangsdaten per Mail zugestellt. Gemeindepräsidium

EINLADUNG ZUR ORDENTLICHEN KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG Sonntag, 13. Dezember 2020, 11 Uhr im Gemeinschaftssaal (Untergeschoss) Timotheus-Zentrum, Gempenring 16 in Dornach Traktanden 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzählerin / des Stimmenzählers 3. Genehmigung der Traktandenliste 4. Genehmigung des Protokolls der Kirchgemeinde-Versammlung vom 25. Juni 2020 5. Budget 2021 6. Allgemeine Informationen aus dem Kirchgemeinderat und dem Pfarramt 7. Verschiedenes, Wortmeldungen, Abschluss Das Protokoll der Kirchgemeinde-Versammlung vom 25. Juni 2020 und das Budget 2021 liegen ab Dienstag, 25. November 2020 im Sekretariat der Kirchgemeinde, Gempenring 18, in Dornach, jeweils von Dienstag bis Freitag, 08.30 bis 11.30 Uhr zur Einsichtnahme bereit. Die Unterlagen können im Sekretariat ab diesem Datum auch telefonisch (061 701 29 42) oder per E-Mail (sekretariat@refkirche.dornach.ch) angefordert werden. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde DornachGempen-Hochwald (Schweizerinnen und Schweizer sowie Ausländerinnen und Ausländer, letztere mit Niederlassungsbewilligung C) nach zurückgelegtem achtzehntem Altersjahr (Kirchgemeindeordnung § 9 Absatz 1). Der Kirchgemeinderat und das Pfarramt freuen sich auf Ihre Teilnahme und danken Ihnen zum Voraus für Ihre aktive, konstruktive Mitbestimmung. Der Kirchgemeinderat

Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Baupublikationen Bauherr: Nicolas Baumann, Zwärackerweg 8, 4145 Gempen – Bauobjekt: Anbau Holzlaube – Architekt: Bauherr – Bauplatz: Zwärackerweg 8, 4145 Gempen – Bauparzelle: GB Nr. 1953 Bauherr: Michael Dvir, Im Neumättli 22, 4145 Gempen – Bauobjekt: Umbau Dachgeschoss mit Gauben und Dachfenster, Einbau Fenster in Fassade – Architekt: Bauherr – Bauplatz: Im Neumättli 22, 4145 Gempen – Bauparzelle: GB Nr. 1844 Bauherr: Jürg Ehrsam, Im Räckholder 3, 4145 Gempen – Bauobjekt: Neubau Remise – Architekt: Zaugg Bauconzept AG, Hr. R. Mühlethaler, Walke 2, 4938 Rohrbach – Bauplatz: Im Räckholder 3, 4145 Gempen – Bauparzelle: GB Nr. 5043 Planauflage: vom 3. bis 17. Dezember 2020 in der Gemeindeverwaltung auf telefonische Voranmeldung unter der Telefonnummer 061 701 86 26 Einsprachefrist: 17. Dezember 2020 Baukommission Gempen Einwohnergemeinde Gempen

Einladung zur Gemeindeversammlung Donnerstag, 10. Dezember 2020 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Traktanden 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Protokoll der Rechnungs-Gemeindeversammlung vom 3. September 2020 3. Statuten der Stiftung Wollmatt 4. Budget 2021 4.1 Erfolgsrechnung 4.11 Steuern und Gebühren: 4.12 Wiederkehrende Ausgaben: a) Unterstützung «Chinderpunkt» Stiftung Brüggli 4.2 Investitionsrechnung a) OSZD; Investitionsbeitrag (Kenntnisnahme) b) Primarschule Gempen; Schulmobiliar

c) Revision Ortsplanung d) Sanierung Büelackerweg e) Nachtragskredit Sanierung Verfahrenstechnik Pumpwerk Ramstel 5. Fusionsvertrag Bevölkerungsschutzregion Dorneck-Thierstein 6. Verschiedenes Die Anträge des Gemeinderates wie auch das Protokoll der letzten Gemeindeversammlung liegen während der gesetzlichen Frist in der Gemeindeverwaltung auf. Das vollständige Budget sowie zusätzliche Unterlagen und Informationen können bei den Ortsparteipräsidien oder auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Bitte telefonisch anmelden. Alle für die GV relevanten Unterlagen können ausserdem auf der Homepage www.gempen.ch abgerufen werden. An der Gemeindeversammlung herrscht Maskenpflicht. Es werden vor Ort Hygienemasken abgegeben. Für besonders gefährdete Personen stehen FFP2 Masken zur Verfügung. Bitte melden Sie sich bei Bedarf bis zum 7. Dezember 2020 auf der Verwaltung. Der Gemeinderat Gempen

Abstimmungsresultate vom 29. November 2020 • Eidgenössische Volksabstimmung − Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» Eingegangene Stimmzettel: 349 – Leer: 3 – Ungültig: 0 – Ja: 205 – Nein: 141 – Stimmbeteiligung: 56,7% − Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» Eingegangene Stimmzettel: 351 – Leer: 2 – Ungültig: 0 – Ja: 192 – Nein: 157 – Stimmbeteiligung: 57,0% • Kantonale Volksabstimmung − Änderung des Gesetzes über die Kantonspolizei Eingegangene Stimmzettel: 330 – Leer: 5 – Ungültig: 0 – Ja: 224 – Nein: 101 – Stimmbeteiligung: 53,6% Wahlbüro

GRUPPE DORNACH 2021

KLOSTER DORNACH

Die Parteien sind gefordert

Marion Ammann and Friends

Wahlen in die Exekutive unserer Gemeinde (Gemeinderat und –präsidium) stehen in den nächsten Monaten an. Die Parteien müssen schon heute ihre Kandidatinnen und Kandidaten selektionieren. Zu viele der heutigen Amtsträgerinnen und Amtsträger sind fachlich überfordert. «Parteilose» Kandidatinnen und Kandidaten dürften ohne Unterstützung einer Partei kaum Erfolgschancen haben und deshalb weniger zum Antritt an diese Wahlen motiviert sein. Und so stehen die Parteien in der Pflicht, geeignete Persönlichkeiten für diese Ämter aufzustellen. Reine Listenfüller sind unerwünscht, da besonders bei wählerstarken Parteien die Gefahr besteht, dass solche ungeeignete Personen sogar gewählt werden. Speziell gefordert ist deshalb die stärkste Partei unserer Gemeinde, die FWD – Freie Wähler Dornach. Sie sollten am ehesten auch die Schwächen ihrer bisherigen Amtsträgerinnen und Amtsträger erkannt haben. Und so hoffen wir auf eine vernünftige Auswahl aller Parteien ihrer Kandidatinnen und Kandidaten und ein zukünftig wieder erfolgreicheres Gemeinderats-Team. Gruppe Dornach 2021

LESERBRIEF

Frage nach dem Konzept Lange habe ich mir überlegt, einen Leserbrief zu verfassen. Aber ich denke, wir müssen uns mehr Gedanken zu Begebenheiten in der Gemeinde machen. Sicher brauchen wir Ergänzungen in der Infrastruktur, da Dornach wächst. Doch sind alle vorgeschlagenen Projekte die Richtigen oder sollten nicht Alternativen geprüft werden. Projekt Mehrzweckhalle: Ein 15 Millionen teurer Neubau mit einer mobilen Bühne befriedigt in keiner Art. Die vorhandenen Infrastrukturen müssen modernisiert und eine Erweiterung erhalten, dies wäre im Sinne der Sache. Treff 12: Am 28.11.2018 wurde an der Gemeindeversammlung erklärt, der Treff 12 spiele eine wichtige Rolle im sozialen Leben der Gemeinde und kann für alle Arten von Veranstaltungen genutzt werden. Die Grundaussage damals war, dass genau solche Räumlichkeiten in ihrer Dimension in der Gemeinde fehlen. Und jetzt heisst es zum «Projekt SuSI», dass der Treff 12 in einem baulich schlechtem Zustand steht. Hat man denn nicht im Vorfeld diese Signale erkannt und dementsprechend ein Konzept erarbeitet. Nein, wir bauen nun eine Mehrzweckhalle und was machen wir mit dem Treff 12? Es fehlen reife Konzepte, die der Einwohnerschaft vorgestellt werden müssen, da sie schliesslich die Zeche am Schluss bezahlt. Wir brauchen gerade in der heutigen Zeit keine Experimente, sondern Ideen und Projektvorschläge und eine Sporthalle mit einer vernünftigen Tagesstruktur. Für mich gibt es nur ein «Nein» an der Urnenabstimmung. Klaus Fluri

KUNSCHTPLATZ

Gemeinsam mehr erreichen «Kunschtplatz» blickt zum Jahresende zufrieden auf die vergangenen Monate zurück. Unser Dank richtet sich an die treuen Kunstinteressierten, die im ersten Shutdown «Kunschtplatz»-Künstler im Home-Office besuchten. Dadurch konnten sie, trotz Corona, auch ihre Publikationen und Workshops verkaufen. Nun zählen wir nur noch die Tage bis Weihnachten, um die passenden Geschenke und Mitbringsel zu finden. Das Beste daran, damit werden zu 100 Prozent die Künstler in der Corona-Krise unterstützt. Leistungsstark, innovativ und persönlich, sind auch die «Kunschtplatz»-Sponsoren und Gönner. Diese haben «Kunschtplatz» trotz Krise ihre Unterstützung für die Projektausstellung 2021 zugesichert. Vielen Dank dafür, dass berührt uns sehr und macht Mut für das kommende Jahr. Claudia Bösch

an die Sponsoren, wie die SOBA Baloise, Kultur Dornach und So Kultur. Freuen Sie sich also auf das Doppelkonzert von Bach, und wunderschöne Weihnachtskantaten aus dem Barock und der Klassik. «Jubilent Omnes» Vorverkauf: Konzert: am 12. Dezember im Kloster Dornach. ZVG bei Sutter HausWir haben die grosse Freude, Ihnen mit- halt, Telefon 061 701 12 04. M. Bartha, D. Sonton, I. Haueter, zuteilen, dass wir ein Konzert an das H. Joerges und M. Ammann traditionelle Dritt-Adventskonzert voranstellen dürfen. Das Zusatzkonzert «Marion Ammann and Friends» findet am 12. Dezember, um 20 Uhr im Kloster Dornach statt. Die Leitung der Kultur, Kloster Dornach, und wir sind der Überzeugung, dass Musik ertönen soll, so oft es geht, vor allem in der AdventsSa 12.12.2020, 20 Uhr, Kloster Dornach zeit. Auch dies hilft uns mit gestärkten Seelen- und Abwehrkräften dem Virus «Jubilent Omnes» zu trotzen. Die Sicherheitsabstände sind Bach, Donizetti, Mozart u.a. sehr gross in der Klosterkirche. So nutzen wir die Chance und lassen unser Vorverkauf: freudiges Adventskonzert noch ein Sutter Eisenwaren, 061 701 12 04 zweites Mal erklingen. Grossen Dank

Zusatzkonzert Marion Ammann

PROJEKTGRUPPE ADVENT

Mit «Weihnachtspäckli» sensibilisieren Da dieses Jahr die Eröffnung des Adventsfensters der Schulen Dornach ohne begleitenden Anlass stattfinden wird, möchten wir den Advent auf eine etwas andere Art feiern. Die Projektgruppe Advent des Elternrats lädt dazu die Kinder der Schulen Dornach ein, bei der Weihnachtspäckli-Aktion mitzumachen: Die Idee ist, einen Schuhkarton festlich zu dekorieren und mit verschiedenen neuen und/oder neuwertigen Kleinigkeiten zu füllen, die einem Kind oder Jugendlichen Freude bereiten. Die Weihnachtspäckli werden an Kinder,

deren Familien sich in einer schwierigen Situation befinden, gespendet. Die Abgabe ist bis Montag, 14. Dezember, bei der Klassenlehrperson oder in der Aula möglich. Diese Aktion ist freiwillig. Wir möchten unseren Kindern die Möglichkeit geben, sich sozial zu engagieren und sie gleichzeitig sensibilisieren, da in unserer Gesellschaft der Wohlstand nicht für jeden zur Normalität gehört. Weitere Details unter www.schulen-dornach.ch. Bei Fragen: elternrat@schulen-dornach.ch. Projektgruppe Advent, Elternrat

LESERBRIEF

Bühnen sollten nicht mehr fix sein Leider sind Ihre Vorstellungen, lieber Klaus Boder, punkto Bühnen in Aulen und Mehrzweckhallen überholt: Mobile Bühnen, bestehend aus einzelnen Elementen, sind viel praktischer. Sie können zu fixen Bühnen zusammengestellt werden, erlauben auch andere Aufstellungen, bzw. Laufstege oder gar mehrere kleine Bühnen, die im Saal verstreut

sind. Das habe ich in einem Schultheaterleiterkurs vor rund 40 Jahren erfahren und mich daraufhin beim Bau der Aula des Gymnasiums Oberwil dafür eingesetzt. Meine Kolleginnen und Kollegen sowie die Schülerinnen und Schüler, welche Schultheater machen, Opern und Chorwerke aufführen, sind mir äusserst dankbar dafür. Heinrich Hänger

RAIFFEISENBANK

Wir finanzieren und zügeln für Sie! PR. Sind Sie zurzeit in einer Mietwohnung und träumen von einem Eigenheim, welches Ihren Wünschen und Vorstellungen komplett entspricht? Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden schlummert in fast jedem von uns. Denn ein Eigenheim bietet nicht nur mehr Lebensqualität, sondern auch vorteilhafte finanzielle Aspekte. Gleichzeitig ist es eine der anspruchsvollsten finanziellen Entscheidungen im Leben. Wir helfen Ihnen bei der Planung und Finanzierung Ihres Vorhabens. Mit kompetenter und persönlicher Beratung, lokaler Vertrautheit und Finanzierungslösungen, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Wir zügeln für Sie. Schliessen Sie bis spätestens am 31. Dezember 2021 eine Hypothek mit einer Mindestlaufzeit von 5 Jahren auf Ihr erstes selbstbewohntes Wohneigentum bei uns ab und profitieren Sie von einem Umzugsgutschein im Wert von bis zu 2500 Franken. Der Wertgutschein für den Umzug wird nach Grösse des Eigenheims und der Höhe der Hypothek bestimmt und beträgt maximal 2500 Franken pro Objekt. Sie engagieren ein Zügelunternehmen Ihrer Wahl. Unsere Berater geben Ihnen gerne Auskunft über die Höhe des Gutscheines sowie das entsprechende Vorgehen. Legen Sie mit uns ein soli-

des Fundament für Ihre Zukunft. Bauen Sie auf uns und mit uns. Thomas Gysin, Individualkundenberater, Kreditspezialist, Raiffeisenbank Dornach

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Thomas Gysin

Individualkundenberater Kreditspezialist Raiffeisenbank Dornach Amthausstrasse 12 4143 Dornach Tel. 061 706 86 81 www.raiffeisen.ch/dornach


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

HOCHWALD

www.hochwald.ch sekretariat@hochwald.ch Der Gemeinderat der Einwohner- und Bürgergemeinde Hochwald beschliesst:

Einberufung der Stimmberechtigten zur kommunalen Volksabstimmung vom 24. Januar 2021 anstelle der ordentlichen Gemeindeversammlungen vom 11.11.2020 und 16.12.2020 1. Volksabstimmung anstellte Beschlussfassung an der Gemeindeversammlung Aufgrund der Einschränkungen und Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus finden die Gemeindeversammlungen nicht statt. Gemäss § 14 der Verordnung 2 zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der Gemeinden aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (CorGeV 2) vom 30. Oktober 2020 (BGS 102.2) kann der Gemeinderat sämtliche Geschäfte über Sachfragen in der Kompetenz der Gemeindeversammlung ohne vorgängige Beratung durch diese direkt zur Schlussabstimmung an der Urne bringen. Der Gemeinderat gestützt auf § 14 CorGeV 2 beschliesst: Am 24. Januar 2021 findet eine kommunale Volksabstimmung statt. Die Stimmberechtigten der Einwohner- und Bürgergemeinde Hochwald werden zu diesem Urnengang einberufen. 2. Kommunale Vorlagen Bürgergemeinde Hochwald Jahresrechnung 2019 Forstbetrieb Dorneckberg Nachtragskredit Rechnung 2019 Jahresrechnung 2019 Budget 2021 Einwohnergemeinde Hochwald Jahresrechnung 2019 Revision Reglemente: – Dienst- und Gehaltsordnung (DGO) Einwohnergemeinde – Anhang 1 zur DGO (Besoldungen und Entschädigungen) – Anhang 2 zur DGO (Stellenplan) – Gemeindeordnung (GO) der Einwohnergemeinde – Pachtreglement Investitionen 2021 – Überprüfung Grundwasserschutzzonen Hochwaldquellen – Schulhaus: Sanierung sanitäre Anlagen – Wasserversorgung: Ausbau Wasserleitung zu Hydrant Nr. 65 (Berglen) – Abwasserversorgung: Ersatz Leitung Nettenbergweg durch Inliner – Sanierung Feldwege (Periodische Wiederinstandstellung) – Erwerb Räumlichkeiten Raiffeisenbank (Hauptstrasse 4) Teilauslagerung Reinigungsdienst Budget 2021

Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/Std. Senioren ab 60 sind willkommen. Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mannschaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III.

Katholische Gottesdienste in Dornach

Sonntag, 6. Dezember 10.30 Gottesdienst mit Kommunion Mittwoch, 9. Dezember 13.30 Sternsingerprobe im Pfarreisaal Freitag, 11. Dezember 19.30 Adventsfeier der Frauengemeinschaft in der Kirche Katholische Gottesdienste in Gempen Freitag, 4. Dezember 20.00 Kirchgemeindeversammlung in der Brügglistube

Sek-P-Bewilligung erfordert weitere Abklärungen

4. Stimmfähigkeit Stimmfähig sind Schweizer und Schweizerinnen, die am Abstimmungssonntag das 18. Altersjahr vollenden oder vollendet haben und die nicht wegen dauernder Urteilsunfähigkeit unter umfassender Beistandschaft stehen oder durch eine vorsorgebeauftragte Person vertreten werden (Art. 398 ZGB). 5. Stimmregister Für die Eintragung ins Stimmregister gelten die §§ 8–14 des Gesetzes über die politischen Rechte (GpR). 6. Zustellung des Stimmmaterials Die Einwohner- und Bürgergemeinde stellt dieses den Stimmberechtigten spätestens bis Samstag, 26. Dezember 2020 zu. 7. Briefliche Stimmabgabe Das Stimmrecht kann ab Erhalt des Materials bis zum 23. Januar 2021 brieflich ausgeübt werden. Später eingegangene Zustellkuverts werden nicht entgegengenommen. Die Stimmzettel sind offen in das Zustellkuvert zu legen. Der Stimmrechtsausweis ist zu unterschreiben. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation werden die Stimmberechtigten gebeten, ihre Stimme wenn möglich brieflich abzugeben. 8. Strafbestimmung Nach Artikel 282bis des Schweizerischen Strafgesetzbuches6 wird mit Busse bestraft, wer Wahl- oder Stimmzettel planmässig einsammelt, ausfüllt oder ändert oder wer derartige Wahl- oder Stimmzettel verteilt. Einwohner- und Bürgergemeinde Hochwald Georg Schwabegger, Gemeindepräsident Elisabeth Sterchi, Gemeindeschreiberin 1. SR 161.1. 2. SR 161.11. 3. BGS 113.111. 4. BGS 113.112. 5. BGS 102.2. 6. SR 311.0.

Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; DbJunioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; FbJunioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi.

GOTTESDIENSTE Donnerstag, 3. Dezember 6.00 Roratefeier

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3. Massgebendes Recht Massgebend sind das Bundesgesetz über die politischen Rechte vom 19. Dezember 19761, die Verordnung über die politischen Rechte vom 24. Mai 19782, sowie diverse Kreisschreiben des Bundesrates an die Kantonsregierungen. Anwendbare kantonale Vorschriften sind das Gesetz über die politischen Rechte (GpR) vom 22. September 19963, die Verordnung über die politischen Rechte (VpR) vom 28. Oktober 19964 sowie die Verordnung 2 zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der Gemeinden aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (CorGeV 2) vom 30. Oktober 20205 (BGS 102.2).

VEREINSNACHRICHTEN Dornach

Donnerstag, 3. Dezember 2020 Nr. 49

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 6. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 2. Advent im Timotheus-Zentrum mit Pfarrer Haiko Behrens. Musik Raouf Mamedov. Anschliessend Kirchenkaffee Nächste Schatzsucher: Samstag, 12. Dezember 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8:

Katholische Gottesdienste in Hochwald

Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00

Sonntag, 6. Dezember 9.15 Gottesdienst mit Kommunion

Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00

Mittwoch, 9. Dezember 6.30 Roratefeier

Sonntag, 6. Dezember 9.00 Wortgottesfeier

Baselland hat Abkommen gekündigt: Für Schülerinnen und Schüler des P-Leistungszugs der Sekundarstufe muss spätestens FOTO: PIXABAY ab 2026 eine Alternative her.

Solothurn ist einverstanden, dass die Progymnasiasten in Zukunft in Dornach die Sekundarschule besuchen. Der Gemeinderat verschob nun aber die Anfrage für eine Betriebsbewilligung. Bea Asper

S

eit 2016 ist Dornach auf der Suche nach einer neuen Lösung für die Progymnasiasten. Aktuell sind es 77 Schüler, die im Nachbarkanton den P-Leistungszug der Sekundarstufe besuchen. Der Baselbieter Regierungsrat hatte das Abkommen gekündigt, spätestens auf 2026. Die Schulleitung von Dornach beantragte dem Gemeinderat für die Sitzung vom Montag, dass er in Solothurn die Betriebsbewilligung einholt, den P-Zug ab 2024 in Dornach zu führen. Gemäss der zuständigen

Gotte für den Bereich Bildung, Annabelle Lutgen (FDP), ist der Versuch einer Zusammenarbeit mit anderen Schulen gescheitert. Bei den Privatschulen seien die Vorstellungen zu weit auseinander und bei den Abklärungen mit dem Oberstufenzentrum Dorneckberg und Leimental zeige sich, dass man geografisch zu weit weg sei. Würden sich die Gemeinden Gempen und Hochwald gegen den Standort Büren und für Dornach entscheiden, wäre dies mit hohen Folgekosten verbunden und würde in bestehendem Schulraum zu leeren Klassenzimmern führen. Dornach wiederum lehnt es ab, Klassen nach Büren zu schicken. Kanton kann Ausnahme machen In Solothurn nachgefragt, bestätigt Regierungsrat Remo Ankli, dass der Kanton die Kleinstschulen im Dorneck akzeptiert. «Der Kanton macht weiterhin Vorgaben. Er kann aber eine Erfüllung der Vorgaben aussetzen, damit eine spezifisch angepasste Lösung möglich wird.» Da Dornach ein neues Schulhaus bauen will, soll die Gemeinde eine Planungssicherheit erhalten. «Es wurde ab-

gemacht, dass für Dornach die kantonalen Regelungen für das Führen der Anforderungsniveaus der Sek I gelten, mit Ausnahme des Mengengerüstes für die Sek P. Gemäss Planung werden in jedem Jahrgang je eine Klasse der Anforderungsniveaus Sek B, Sek E und Sek P geführt werden können. Sobald das Gesuch vonseiten Dornach eingetroffen ist, werden die weiteren Themen besprochen», sagt Ankli gegenüber dem Wochenblatt. Für die Ratsmehrheit waren am Montag die Kostenfolgen nicht klar. Daniel Urech (FWD) und Ruedi Hafner (FWD) wollten Zahlen sehen, insbesondere die Schülerpauschalen. Umstritten war der Zeitpunkt für eine Betriebsbewilligung. Sollte diese ab 2024 gelten, müsste man auf eine Container-Lösung ausweichen. Die Ratsmehrheit folgte Urechs Antrag auf Rückweisung. Das Geschäft soll besser abgeklärt und im nächsten Jahr beschlossen werden. Den P-Zug in Dornach anbieten zu können, werde natürlich begrüsst, konnte man den Voten entnehmen. Die Sitzung fand per Videokonferenz statt, Gäste durften die Diskussion am Bildschirm mitverfolgen.

GEMEINDERATSSITZUNG

Mehrzweckhalle: Planungsstopp verzögert sich bea. Der Gemeinderat diskutierte am Montag auch die eingereichte Interpellation von René Umher. Darin geht es um die Frage, wie viel Geld die Gemeinde für die Planung einer Mehrzweckhalle beim Schulhaus Brühl schon ausgegeben hat. Am 19. Oktober hatte die Mehrheit des Gemeinderates auf Antrag von Daniel Urech einen Planungsstopp verhängt. Um nicht weitere Planungskosten auflaufen zu lassen bis zum Urnenentscheid und um bei einem allfälligen Nein den Schaden gering zu halten, argumentierte damals Urech. Im Verlauf der Diskussion nahm Urech erstaunt zur Kenntnis, dass Gemeindepräsident

Christian Schlatter den Planungsstopp offenbar noch nicht wirklich umsetzen konnte. Schlatter wies darauf hin, dass Antrag und Umsetzung zweierlei seien. Urech beharrte darauf, dass die Planer ihre Arbeit stoppen müssten. Nebst ihm zeigten sich Annabelle Lutgen (FDP), Daniel Müller (FDP) und Marysol Fürst (SVP) enttäuscht über das Vorgehen des Gemeindepräsidenten. Schlatter wies den Vorwurf zurück, den Entscheid der Ratsmehrheit nicht befolgt zu haben. Es handle sich um eine komplexe Angelegenheit: «Man kann nicht einfach den Stecker rausziehen.» Müller erinnerte an das

Versprechen, das man der Gemeindeversammlung bei der Kreditgenehmigung für die Planung gegeben habe, nämlich, dass man jederzeit auf neue Ausgangslagen eingehen könne. Da die aktuelle Gemeindeversammlung abgesagt wurde, haben die Stimmberechtigten an der Urnenabstimmung vom 10. Januar 2021 nur noch die Möglichkeit, den Projektvorschlag des Gemeinderates für eine Mehrzweckhalle mit mobiler Bühne anzunehmen oder abzulehnen. Was die Interpellation von René Umher betrifft, entnahm man der Diskussion, dass bisher 400 000 Franken in die Planung gesteckt wurden.

PARTEIEN

Grüne nominieren 13 Kandidierende Am Freitag führten die Grünen Dorneck-Thierstein ihre Nominationsversammlung für die Kantonsratswahlen 2021 in hybrider Form durch. Die Kandidierenden waren mit Masken und Abstand im neuestheater.ch in Dornach, während sich die Mitglieder und Gäste per Videokonferenz zuschalteten. Nach einem Grusswort der Kantonalpräsidentin Laura Gantenbein richteten Frau Landammann Brigit Wyss sowie unser Nationalrat Felix Wettstein motivierende Worte an die Kandidierenden. Im Anschluss wurden alle Kan-

didatinnen und Kandidaten per Akklamation nominiert. Wir freuen uns ausserordentlich, mit einer vollen Liste und folgenden Kandidierenden in den Wahlkampf zu gehen: Daniel Urech (1983, bisher), Jurist aus Dornach; Janine Eggs (1993), Geographin und Raumplanerin aus Dornach; Franziska Borer (1963), dipl. Sozialbegleiterin FA aus Grindel; Aline Kurth (1986), Lehrperson ISM aus Witterswil; Alicia Rüegg (1987), Direktionsassistentin aus Metzerlen; Marielle Pannier (1998), Velokurierin aus Dornach; Denise Vasella (1983), Lehre-

rin aus Gempen; Florian Lüthi (1992), des. Geschäftsführer Grüne SO und Velokurier aus Dornach; Tobias Kühn (2001), Lernender Koch EFZ aus Dornach; Remo Morand (1976), Jurist und Logopädiestudent aus St. Pantaleon; Ramon Glatz (1982), Primarlehrer und Familienmann aus Dornach; Matthias Bertschinger (1968), Landschaftsgärtner und Jurist aus Nunningen; Dieter Grass (1956), Selbständiger Handwerker aus Dornach. Florian Lüthi, Präsident Grüne Dorneck-Thierstein


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Donnerstag, 3. Dezember 2020 Nr. 49

Arlesheim ist ein lebendiger Ort zum Wohnen und die Gemeinde eine attraktive Arbeitgeberin. Zur Ergänzung unserer Personalabteilung suchen wir per 1. Januar 2021 oder nach Vereinbarung eine

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Unsere Erwartungen Abgeschlossene kaufmännische Grundausbildung, Weiterbildung als HR-Fachfrau/HR-Fachmann mit eidg. Fachausweis Mehrjährige Berufserfahrung in einer vergleichbaren Tätigkeit Stilsichere mündliche und schriftliche Ausdrucksweise Ausgeprägte kommunikative und organisatorische Fähigkeiten Hohe Dienstleistungsorientierung und Vertrauenswürdigkeit Selbständige, verantwortungsbewusste und exakte Arbeitsweise Erfahrung mit Abacus Business Software von Vorteil

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Weihnachtsferien

Erscheinungen und Abschlusszeiten Am Donnerstag, 24. und 31. Dezember erscheint kein Wochenblatt. Am Donnerstag, 7. Januar, erscheint die erste Ausgabe im neuen Jahr. Redaktionsschluss: Dienstag, 5. Januar, 9.00 Uhr. Inseratenschluss: Montag, 4. Januar, 16.00 Uhr. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage! CH Regionalmedien AG Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13 4144 Arlesheim Tel. 061 927 26 70 inserate.arlesheim@wochenblatt.ch redaktion.arlesheim@chmedia.ch www.wochenblatt.ch

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nungsbüros liegen bei verträglichen 100 000 Franken. Da Schlatter zu unserer Bestürzung und trotz Projekthalt mit Gemeinderatsbeschluss vom 19. Oktober weitere Verbindlichkeiten einging, könnte der Abschreiber nun 400 000 Franken betragen! Ihm lasten wir an, seine Versprechen von besagter Versammlung im 2019 nicht eingehalten und zugleich mit Ungeschick Verträge eingegangen zu sein. Liegt hier der Grund, weswegen Schlatter, Kollegen Gschwind und Voegtli mit Vehemenz für ein «Ja» an der Urne weibeln? Denn die Abschreibungen nach einem Nein an der Urne wären schwer erklärbar. Wir sehen uns bestätigt: die unvernünftige MZH Brühl gehört an der Urne abgelehnt! . René Umher, SVP Dornach

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Geänderte Verrechnung der Kehrichtgrundgebühr Die Gemeinde Dornach erhebt eine jährliche Kehrichtgrundgebühr. Diese deckt jene Kosten der Abfallentsorgung, die sich nicht nach Verursacherprinzip verrechnen lassen. Darunter fallen neben den Grundkosten für das öffentliche Entsorgungssystem Ausgaben wie die Bewirtschaftung der öffentlichen Abfallbehälter oder die Beseitigung von Littering. Das «Reglement über die Wiederverwertung und die Entsorgung der Abfälle» schreibt in § 13 vor, dass die Grundgebühr von sämtlichen Haushalten sowie denjenigen Gewerbe-, Dienstleistungsund Industriebetrieben bezahlt werden

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AUS DER GEMEINDE DORNACH

Interpellation Mehrzweckhalle Die Interpellation wurde am Montag im Gemeinderat behandelt. Wir halten dem Gemeindepräsidenten zugute, die Fragen innert kurzer Frist beantwortet zu haben. Seine Antworten verschlugen uns aber die Sprache. Im Protokoll der Gemeindeversammlung von November 2019 liest man, wie Schlatter nach Einwänden der Stimmbürger (Walter Hauck: realistische Kosten? Klaus Boder: Verweis auf gescheiterte Projekte. Martin Stadler: stärkere Etappierung der Ausgaben. Pasquale Piserchia: Beauftragte Unternehmen nur phasenweise zahlen, damit bei Projektstop nur geringer Schaden entsteht) versicherte, der Souverän besässe nach Abschluss des Vorprojekts die Möglichkeit eines «Marschhalts» (wortwörtlich). Fakt ist: Die Vorprojekt-Forderungen der Pla-

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muss, welche die öffentlichen Sammeldienste benutzen. Heute liegt die Gebühr für Einzelpersonen bei CHF 43, für Ehepaare und Betriebe bei CHF 83. Neu ab diesem Jahr wird die Gebühr – wie im Reglement vorgesehen – nur noch einmal pro Haushalt in einem eigenständigen Rechnungslauf verrechnet. Die Verrechnung erfolgt auf Basis der Objektdaten an die im Haushalt wohnhaften Personen, nicht mehr auf Basis der Steuerrechnung. Ist einem Haushalt keine Person zugeteilt, erfolgt die Rechnung an den Eigentümer der Wohnung bzw. des Hauses. Stichtag für die Rechnungen, die in den nächsten Tagen an alle Haushalte gehen werden, ist der 30.09. Die Kehrichtgrundgebühr wird

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für Haushalte auf CHF 40 gesenkt, jene für Betriebe auf CHF 80. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben darf zudem die Grüngutentsorgung nicht mehr über die Grundgebühr verrechnet werden. Die Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission arbeitet einen Vorschlag zur künftigen Finanzierung der Grüngutentsorgung aus. Ab 2021 soll die Grüngutentsorgung nach neuem System verrechnet werden. Haben Sie Fragen zur neuen Verrechnung der Kehrichtgrundgebühr? Ihre Fragen können Sie gerne an die E-Mail-Adresse fibu@dornach.ch richten.

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Stolpern • Stolpern und Stürzen ist die häu?gste Unfallursache in der Schweiz. • Ein Viertel der Unfälle geschieht auf Treppen. • In den Wintermonaten passieren mehr Unfälle wie in den Sommermonaten. • Mehr auf www.stolpern.ch Quelle: SUVA

Insbesondere im Alter ist deshalb die Vorbeugung von Stürzen und deren Folgen durch Erhalt der Muskulatur und Beweglichkeit und die Früherkennung und Behandlung einer möglichen Osteoporose wichtig.

DER HÄUFIGSTE BRUCH Ein Sturz. Schnell mit der Hand abgefangen. Schlimmeres vermeiden. – So entsteht vielfach ein Handgelenksbruch. Es ist der häu3gste Bruch beim Menschen. Der stechende Schmerz verlangt den Gang zur Ärztin oder zum Arzt. Bricht der Speichenknochen nahe am Handgelenk, nennt man das im Fachjargon: «distale Radiusfraktur». Es treten Schmerzen am Handgelenk auf und die Bewegungen sind eingeschränkt. Oft besteht auch eine sichtbare Fehlstellung des Handgelenks. Zudem kann die Sensibilität der Finger gestört sein. Bei schwereren Verletzungen können auch gleichzeitig Mitverletzungen der

Handwurzel bestehen. In der Schweiz ist die Radiusfraktur der häu?gste aller Knochenbrüche. Kinder und ältere Menschen betroffen Im Kindesalter entsteht ein Speichenbruch z. B. durch einen Sturz beim Herumtollen. Die Heilung verläuft in aller Regel gut. Wenn die Knochenhaut intakt geblieben ist, stabilisiert sie so die Knochenbruchstücke und es bedarf meist keiner Operation. Bei jungen Erwachsenen sind Verkehrs- und Sportunfälle mit höherer Unfallenergie die häu?gste Ursache dann oft auch komplexerer Handgelenksbrüche. Im höheren Alter ist die Handgelenksfraktur meist Folge von banalen Stürzen und kann Anzeichen für das Vorliegen einer Osteoporose sein.

Therapieformen Mittels Röntgenbild wird die Diagnose der Radiusfraktur gestellt. Das Ziel der Behandlung ist es, die Beweglichkeit des Handgelenkes wieder zu erlangen. Mit modernen Operationsmethoden und Implantaten können heute auch bei älteren Patienten in den meisten Fällen sehr gute Behandlungsergebnisse erzielt werden. Durch die operative Versorgung ist ein früher Beginn der physiotherapeutischen Behandlung zur raschen Wiederherstellung der Handge funktion möglich. Ganz unvers bene Brüche können auch mit Gipsruhigstellung, meist über 4 bis 6 Wochen behandelt werden.

Dr. med. Tom Stierle, Co-Chefar Chirurgie, Spital Dornac

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AGENDA

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l Tänze aus aller Welt; Siedlung Rainpark, Dornach, Rainweg 17, 9.30 bis 11 Uhr; Leitung: Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71.

Ausstellungen Aesch l «Schiff ahoi!» – Modellschiffe des Modell-Schiffbau-Clubs Basel. Heimatmuseum. Jeweils am 1. Sonntag des Monats von 10 bis 12 Uhr, 15 bis 17 Uhr. Voranmeldung auch ausserhalb der Öffnungszeiten: Tel. 061 756 77 54. Arlesheim l «Tierbegegnung». Bilder und Stelen von Franziska Burkhardt. Klinik Arlesheim. l «Gerard Wagner. Weihnachtsmotive». Klinik Arlesheim, Pfeffingerweg 1. Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr, Sonntag, 9 bis 20 Uhr. Bis 10. Januar 2021. Dornach l «Die vier Erzengel und die Jahreszeiten»: Bilderausstellung von Sandra Lo

Noce Wagner. Atelierhaus, Brosiweg 41. Montag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr, Samstag/Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Bis 13. Dezember. l «Bilderwelten» von Susanne Smajic. Kloster Dornach, Kreuzgang und innerer Chor. Frei zugänglich von 8 bis 20 Uhr. Bis 31. Januar 2021. l Skulpturen im Klostergarten von Fritz Balthaus. Kloster Dornach. Von 8 bis 20 Uhr frei zugänglich. Münchenstein l «Regionale 21 – Expanded Video Works». HeK – Haus der elektronischen Künste, Freilager-Platz 9. 3. Dezember: 18 bis 19 Uhr Kuratorenführung mit Boris Magrini; 6. Dezember, 14 bis 17 Uhr, Data Café – frag die Datenexpertinnen und -experten, 15 bis 16 Uhr öffentliche Führung. Regionale 21 – Expanded Video Works Geöffnet Mi, Do, Fr, Sa, So, 12 bis 18 Uhr. Bis 3. Januar 2021. l «Crosscut»: Kunstmaler Charles Blockey zeigt einen Überblick seines Schaffens aus den letzten 45 Jahren. Sonntag, 6. Dezember. Atelier Walzwerk. 11 bis 16 Uhr.

«Regionale 21 – Expanded Video Works»: Kuratorenführung mit Boris Magrini heute Donnerstag, 3. Dezember, von 18 bis 19 Uhr im HEK, Freilager-Platz 9 in Münchenstein. FOTO: ZVG ACHTUNG: Es kann kurzfristig zu Absagen von Veranstaltungen kommen. Informieren Sie sich vorgängig am besten online über Durchführung und Anmeldung oder Reservation. Ihre Redaktion

Donnerstag, 3. Dezember Dornach l Archivkonzert X: Solowerke für Bratsche. Goetheanum. Terrassensaal. 20 Uhr. l Tänze aus aller Welt; Siedlung Rainpark Dornach, Rainweg 17, 9.30 bis 11 Uhr; Leitung: Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71.

Freitag, 4. Dezember Arlesheim l Midnight Traveler. Filmvorstellung. Gasthaus zum Stärne. 19 Uhr.

l 14. Arlesheimer Erzählnacht – Lesefiebervirus mit Musik. Ref. Kirchgemeindehaus. 19.30 Uhr.

Samstag, 5. Dezember Dornach l «Das Eselein des St. Nikolaus»: eine Samichlausgeschichte. Tischpuppenspiel Für Kinder ab 4 Jahren.Kleine Märchenbühne Felicia. Goetheanum-Bühne. 15 Uhr.

Sonntag, 6. Dezember Arlesheim l Marien- und Wiegenlieder im Advent. Ingala Fortagne, Gesang, und Nadia Belneeva, Klavier. Freier Eintritt, Kollekte. Klinik Arlesheim, Therapiehaus. 19.30 Uhr. Aesch l Gastspiel: Konzert: Hristo Kazakov:

Vom Barock bis zur Moderne – Dmitri Schostakowitsch: Präludien und Fugen aus op. 87; Chick Corea: Jazz-Musik. Kollekte. Eurythmeum, Apfelseestrasse 9a. 16.30 Uhr. Dornach l «Der Mann im Mond und das Weihnachtswunder»: für Kinder von 4 bis 12 Jahren. Schreinereisaal. 16.30 Uhr. l «Das Eselein des St. Nikolaus»: eine Samichlausgeschichte. Tischpuppenspiel. Kleine Märchenbühne Felicia. Für Kinder ab 4 Jahren. Goetheanum-Bühne. 11 Uhr.

Donnerstag, 10. Dezember Dornach l «Die Fledermaus»: Operette von Johann Strauss. Libretto von Karl Haffner und Richard Genée. Eigenproduktion zum 20-Jahr-Jubiläum von neuestheater.ch 19.30 Uhr.

Schon gehört?

Herzlichen Glückwunsch

Weihnachts-CD von -minu

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 26. November 2020

HELEN LIEBENDÖRFER: Nun erst recht! Roman, Friedrich Reinhardt Verlag

In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an AZ Zeitungen AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

3. ANNA STERN: das alles hier, jetzt Roman, Salis Verlag 4.

Wiehnachtsgschichte glääse uf Baseldytsch vom -minu Seit Jahren begleitet uns -minu mit seinen wunderbaren Geschichten durch die Adventszeit. Für das Kulturhaus Bider & Tanner ist es eine ganz besondere Ehre, dass nun zusammen mit dem Basler Stadtoriginal eine Weihnachts-CD mit neun Geschichten, notabene auf Baseldytsch, entstanden ist – ein ideales Weihnachtsgeschenk!

Lösung 47/2020: ILLUSION

-MINU: Macht ihr einen Baum? Weihnachtsgeschichten, Friedrich Reinhardt Verlag 2.

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Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 7. Dezember 2020, bei uns eintreffen.

1.

Die CD ist exklusiv im Kulturhaus Bider & Tanner erhältlich (signierte Exemplare solange Vorrat). Bestellungen: 061 206 99 99, info@biderundtanner.ch, www.biderundtanner.ch

JEFF KINNEY: Gregs Tagebuch 15 – Halt mal die Luft an! Kinderbuch, Baumhaus Verlag 5. ELKE HEIDENREICH: Männer in Kamelhaarmänteln Geschichten, Carl Hanser Verlag 6. MELY KIYAK: Frausein Roman, Hanser Verlag 7. ANNE GOLD: Im Sinne der Gerechtigkeit Basler Kriminalroman, Friedrich Reinhardt Verlag

1. BARACK OBAMA: Ein verheissenes Land Autobiographie, Penguin Verlag 2. TANJA GRANDITS: Aufgegabelt 2021 Tanja Vegetarisch Grüne Lieblingsrezepte für jeden Tag einfach & genussvoll Kochbuch, AT Verlag 3. YOTAM OTTOLENGHI: Flavour Mehr Gemüse, mehr Geschmack Kochbuch, Dorling Kindersley Verlagg 4. GAULTMILLAU GUIDE SCHWEIZ 2021 Gourmetführer, Ringier Verlag 5. MARTIN JENNI: Stimmungsvolle Beizen. Authentische Produkte. Besondere Retreats Restaurantführer, AT Verlag 6. PROZENTBUCH Basel 2020/21 Entdecke Deine Stadt Gutscheinbuch, pro100 network Verlag 7. CAREL VAN SCHAIK / KAI MICHEL: Die Wahrheit über Eva Die Erfindung der Ungleichheit von Frauen und Männer Kulturgeschichte, Rowohlt Verlag

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8. CLAUDIO DEL PRINCIPE: all’orto Grandiose Gemüsegerichte. Authentisch italienisch. Erfrischend zeitgemäss. Kochbuch, AT Verlag

MENA KOST / UELI PFISTER: Dino und Donny Basler Bilderbuch, Friedrich Reinhardt Verlag

9. ESSEN GEHN! Basel 2020/21 Gutscheinbuch, René Grüninger PR Verlag

8. PEDRO LENZ: Primitivo Roman, Cosmos Verlag

10. CELINE GEISER: Mein Wimmelbuch Basel Basler Bilderbuch, Werd & Weber Verlag

10. ANNEMARIE WILDEISEN: Seelenwärmer Lustvoll kochen und geniessen Kochbuch, AT Verlag


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