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Donnerstag, 8. Oktober 2020

112. Jahrgang Nr. 40

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Heftige Winde erschweren die Reise Auf der Blaueweid trafen sich am vergangenen Sonntag Ornithologinnen, Ornithologen, Naturfreunde und Familien, um die in den Süden fliegenden Zugvögel zu beobachten und zu zählen. Windböen machten den eleganten Fliegern zu schaffen.

Freitag, 09.10.2020 Hohe Wolkenfelder und Sonne, mit schwachem Südwestwind. 10 ºC 20 ºC

10 ºC 14 ºC

Sonntag, 11.10.2020 Weiterhin viel Wolken und immer wieder nass. 8 ºC 11 ºC

Jürg Jeanloz Hoch oben über Blauen (640 m ü. M.) auf einem kleinen Pfad hatten sich Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Blauen-Dittingen-Nenzlingen eingerichtet, um am Internationalen Vogelschutztag die Reise der Vögel ins Winterquartier zu beobachten. Mit Fernrohren und Ferngläsern standen sie da, suchten den Himmel nach dem gefiederten Völklein ab und freuten sich über jedes Exemplar, das sie vor die Linse kriegten. Zum Leidwesen aller zogen von Südwesten heftige Windböen vorbei und verdarben sowohl den Vorbeiziehenden wie auch den Beobachtenden das einzigartige Schauspiel. Dabei hätten die Herbstsonne und die einzigartige Fernsicht auf Schemel, Hohe Winde und Passwang gut mitgespielt, um die Vögel eine kurze Strecke zu begleiten.

Mehlschwalben und Grünfink

Dennoch, immer wieder erhaschten die Naturfreunde einige Mehlschwalben oder Grünfinke, die über dem Blaueberg auftauchten und vom Winde verweht gen Süden flogen. Etwas besser erging es den Greifvögeln, die zwar auch gegen den Wind kämpften, sich aber gelegentlich auch von ihm tragen liessen. So zählte das aufgestellte Team einige Sperber, Rotmilane und Mäusebussarde, die sofort mittels Jass-Strichen auf einer gros-

Samstag, 10.10.2020 Wegen einer Kaltfront zunehmend dichtere Wolken, auffrischender Westwind und Regen.

Laufen

7 Das Krankenhaus in Laufen schliesst bald die Tore. Was mit dem Spital unter dem Spital passiert, ist noch nicht klar.

Beobachten und sich austauschen: Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Blauen-Dittingen-Nenzlingen. sen Liste eingetragen wurden. Besonders die Ringeltauben, die in anderen Jahren zu Tausenden vorbeizogen waren, waren an diesem Sonntag die prominenten Abwesenden.

Einzigartiges Naturreservat

Wie Fredi Steffen erwähnte, ist die Blaueweid ein einzigartiges Naturreservat mit seltenen Vögeln. Hier lebt noch der Neuntöter, der seine Insekten und Larven auf Dornen aufspiesst, um sie gemütlich zu verspeisen. Sogar der wärmeliebende Wendehals mit seinem Tarngefieder nistet in Bruthöhlen und Nistkästen. Der Goldammer mit seinem goldigen Köpfchen und seinem gestreif-

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ten Gefieder verbreitet hier noch sein feines Zirpen. Auf den 52 Beobachtungsstationen in der ganzen Schweiz wurden 76 000 Vögel gezählt, wobei Buchfinke, Mehlschwalben und Zeisige die Rangliste anführten. In unserer Region war auf dem Gupf zwischen Grindel und Erschwil der Natur- und Vogelschutzverein Erschwil zugegen und notierte Tausende Mehlund Rauchschwalben.

Zerstörung von Winterquartieren

Gut, dass in der Schweiz dem Vogelschutz so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Zerstörung der Lebensräume, Brutgebiete und Winterquartiere hat die

FOTO: JÜRG JEANLOZ

rote Liste der gefährdeten Vögel alarmierend anschwellen lassen. Stromleitungen und Windräder sind grosse Gefahrenquellen und noch immer werden in südlichen Ländern Vögel gewildert und getötet. Dabei nehmen die Vögel den beschwerlichen Weg in den Süden nur auf sich, um Insekten und Samen zu fressen, die sie bei uns im Winter nicht finden. Die Klimaerwärmung hinterlässt auch in der Vogelwelt Spuren, denn immer mehr dieser beliebten Lebewesen bleiben hier oder fliegen nur noch nach Südeuropa und nicht mehr nach Afrika. Tragen wir also Sorge zu unseren singenden und gefiederten Freunden und halten wir ihre Lebensräume intakt.

Nunningen

9 Alexandra Hänggi wurde im Januar zur «Miss Chiang Mai» gekürt. Am Samstagw nimmt sie an den Wahlen zur «Miss Universe Thailand 2020» teil.

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L AUFEN

Geschichten, gefüllt mit Fantasie und Biografischem Marianne Stark ist 82 Jahre alt. Abwarten, was noch kommt, will sie nicht. Lieber gestaltet sie aktiv ihr Leben und hat nun ihr zweites Buch mit Kurzgeschichten herausgegeben. Gaby Walther Bereits in der Schulzeit überzeugte Marianne Stark ihre Lehrerin mit ihren Geschichten. Schon immer schrieb sie gern. Doch wie es so oft ist, gerade in einem Frauenleben, blieben neben Beruf, dem Grossziehen von drei Kindern und dem Haushalt zu wenig Zeit, um zu schreiben. «Eigentlich wollte ich bis zu meinem 50. Geburtstag meinen ersten Roman geschrieben haben», erzählt Marianne Stark. Gedauert hat es dann noch ein paar Jahre mehr. Vor fünf Jahren erschien ihr erstes Buch mit Kurzgeschichten und in diesem Sommer bereits das zweite Buch mit weiteren vier Kurzgeschichten. Herausgeber ist der Verlag «Books on demand». Das heisst, das Buch wird jeweils auf Bestellung gedruckt. «Mir geht es nicht um Ruhm und Ehre», so die Schriftstellerin, sondern sie schreibe einfach gerne und wer möge, könne nun ihre Geschichten lesen. Die Geschichten spielen sich an jenen Orten ab, wo Marianne Stark sich auskennt. In Hamburg hatte sie als junge Frau nach der Handelsschule als Büroangestellte bei einer Versicherung gearbeitet, sie war für einen Sprachaufenthalt in Italien, kam später nach Basel und zog wegen des Ehemanns nach Zwingen. Das Tessin mag sie als Ferienort. Gefüllt sind die Erzählungen mit Fantasie und Biografischem. «Ich sass mit den anderen Kolleginnen in einem grösseren Büro, das abgesehen von dem Klappern der

Schreibmaschinen mal mit Gesprächen oder auch mit Lachen oder Husten durchsetzt war. Die ‹stillen› Computer von heute gab es noch nicht», schreibt Stark in der Erzählung «Die Neue» und erinnert sich damit an ihre eigene Zeit als Büroangestellte. In der gleichen Erzählung beschreibt sie über ihre Romanfigur, wie sie die Liebe zum Porzellanmalen entdeckte: «Somit erwachte ganz zwangsläufig mein Interesse an Porzellan, und auch die Kenntnisse über Herkunft und Geschichte der kostbaren Figuren nahmen stetig zu mit den ausführlichen Beschreibungen, die mir meine Chefin diktierte.» Das Malen — mit Öl, Acryl, Aquarell oder eben auch auf Porzellan — ist die zweite Leidenschaft der Künstlerin. In «Der Augenblick der Entscheidung» beschreibt sie die Gefühle vom Alleinsein nach dem Tod des Lebenspartners und dem Finden eines neuen Weges. Marianne Starks Ehemann starb vor zweieinhalb Jahren und sie musste sich alleine zurechtfinden. «Ich ging auf Reisen und war überzeugt, dass das kein Problem für mich ist», erzählt die 82-Jährige. Doch so sehr sie die Freiheit schätze, erlebe sie auch die Erfahrung von Einsamkeit. Trotzdem, das Reisen spielt nebst der Liebe eine wichtige Rolle in ihren Geschichten. Sie selber ist bereits nach dem Interview wieder auf dem Weg ins Tessin — per Auto. Das gehe noch ganz gut, lacht die rüstige Rentnerin. Zum Abschied sagt die Norddeutsche noch ein selbst geschriebenes Gedicht auf Plattdeutsch auf. Die Sprache als Stilmittel ist ihr wichtig, noch fast wichtiger als die Handlung eines Romans. Marianne Stark: «Von guten Mächten», Erzählungen, Herstellung und Verlag: BoD – Books on Demand, ISBN: 978 3 75049 927 0

«Von guten Mächten»: Marianne Stark, in ihrem Garten in Zwingen, präsentiert ihren zweiten Erzählband. FOTO: GABY WALTHER

Laufen erholt sich von der Katastrophe

Abgebrannt: Die Aufräumarbeiten auf dem Gelände an der Wahlenstrasse sind im Gang.

Knapp drei Monate nach dem Grossbrand in einem Industriegebiet werden die Auswirkungen langsam deutlich. Dimitri Hofer Auf den ersten Blick sieht es so aus, als wären die Flammen gerade eben gelöscht worden. Schaut man genauer hin, kommt zum Vorschein, was sich seit dem verheerenden Brand getan hat. Auf dem grossen Industrieareal an der Wahlenstrasse in Laufen sind die Aufräumarbeiten im Gange. Gleichzeitig beschäftigen sich viele mit der Aufarbeitung der Tragödie. Anfang Juli zerstörte eine Feuersbrunst rund die Hälfte des 50 000 Quadratmeter grossen Gebietes. Etwa ein Drittel aller 85 Hauptmieterinnen und Hauptmieter verlor beim Brand die Räumlichkeiten. Bei vielen davon handelte es sich um Gewerbetreibende. Was verantwortlich für die Katastrophe war, ist auch drei Monate danach noch nicht bekannt. «Die Ermittlungen laufen nach wie vor», sagt Michael Lutz, Kommunikationsbeauftragter der Baselbieter Staatsanwaltschaft. Die Spezialisten der Polizei seien daran, die möglichen Brandursachen abzuklären.

Abgebranntes Gebiet soll wieder aufgebaut werden

Nicht nur Polizeibeamte sind mit dem Laufner Grossbrand beschäftigt. Auch Mitarbeiter der Baselbieter Gebäudeversicherung befassen sich mit dem Inferno. «Der Brand ist einer der grössten Schadenfälle, mit dem wir jemals zu tun hatten», erklärt Stefan Grütter, Bereichsleiter Schadensmanagement bei der Gebäudeversicherung. «Wir gehen von einer Schadenssumme von mehreren Millionen Franken aus. Wie hoch sie letztlich sein wird, können wir aber noch nicht sagen.» Die Chancen seien aber gross, dass die Summe höher sein werde als beim bisher grössten Schadenfall in der Geschichte der Gebäudeversicherung. Im Oktober des Jahres 2003 hatte ein Grossbrand auf einem Industrieareal in Grellingen eine Schadenssumme von 7,5 Millionen Franken verursacht. Auf dem Gelände in Laufen ist man derweil daran, die Spuren des Brandes zu beseitigen. «Die Aufräumarbeiten sind in vollem Gang. Die Trümmer werden beseitigt», sagt Enza Bögli, Geschäftsführerin der Stiftung Abendrot. Die Basler Stiftung vermietet die Liegenschaften auf dem Laufner Industrieareal. Bis wann die Arbeiten dauern, kann sie noch nicht sagen. Das Ziel der Stiftung ist jedoch klar: «Wir werden das abgebrannte Gebiet wieder aufbauen.» Die Nutzung soll ähnlich sein wie vor dem Brand.

L AUFEN

VER ANSTALTUNG

Die Stufen der Grüngutsammelstelle sind zu hoch

Heimatschutz zeichnet Kirchgarten aus

Nicht nur auf Zustimmung gestossen ist die positive Zwischenbilanz über die Grüngutsammelstelle.

WoS. Am Mittwoch, 21. Oktober, zeichnet der Baselbieter Heimatschutz die Gestaltung des öffentlichen und halböffentlichen Freiraums der Wohnüberbauung Kirchgarten durch META Landschaftsarchitektur in Laufen aus. Mit einfachen Mitteln und einem achtsamen Umgang mit dem Vorhandenen sei es gelungen, eine hohe Differenziertheit der Gestaltung des Aussenraums zu erreichen. Ein Wegnetz verbindet die neue Siedlung mit dem bestehenden Siedlungsraum. Durch den Verzicht auf eine Überbauung des nördlichen Teils der Parzelle der Kirchgemeinde und die Gestaltung als Freizeitwiese und Spielplatz bleibt der freie Blick auf den Chor der katholischen Kirche erhalten. Mit der Auszeichnung soll hervorgehoben werden, dass bei Investitionen in den Wohnungsbau dem Aussenraum gebührende Beachtung geschenkt werden muss.

Thomas Immoos Mit einigem Unverständnis haben einige Leserinnen und Leser reagiert, als sie vor zwei Wochen den Artikel über die Grüngutsammelstelle in Laufen lasen. Im Artikel wurde eine positive Zwischenbilanz gezogen über die Deponie, die seit Anfang März in Betrieb ist. Der Text sei zu schönfärberisch, gleiche einer Hofberichterstattung für den Stadtrat und den Aussendienst der Stadt Laufen, «eine einzige Lobhudelei». Ein Einwohner von Laufen, der aber nicht mit Namen genannt werden möchte, teilt zwar die Auffassung, dass der Standort bei der Eishalle ideal sei. Er sei leicht erreichbar und es gebe genügend Parkfläche. Auch die Öffnungszeiten seien besser als am alten Standort (beim Güterbahnhof). Dies sehen auch andere Nutzer

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der Sammelstelle so. Da hören aber die Zustimmung und das Lob auch schon auf. Ein 73-jähriger Mann kritisiert, die Treppenstufen zu den beiden riesigen Containern seien viel zu hoch und vor allem für ältere Menschen und unter abenteuerlichen Verrenkungen, schwer zu überwinden. Dies falle dann besonders schwer, weil man ja gleichzeitig noch einen prall gefüllten, schweren Sack mit Grüngut auf die Höhe des Containers hieven müsse. «Ohne sich an der Geländerstange zu halten, ist dies nicht zu schaffen», sagt er. Ein anderer, fast gleichaltriger Mann nickt zustimmend: «Es ist ein Wunder, dass noch nie etwas passiert ist.» Man müsse sehr aufpassen und sich gut überlegen, wie man es anpacke, wolle man das Grüngut entsorgen. Ein Mann schlägt eine Art Rutsche vor, auf der man den Sack auf die Höhe des Containers ziehen könnte. Ausserdem würden die Container offenbar zu selten geleert; sie seien oft übervoll, was das Leeren der Säcke zusätzlich erschwere. Beide kennen Einwohner, die in dieser Angelegenheit be-

reits bei der Gemeindeverwaltung vorstellig geworden seien. Mit wenigen baulichen Massnahmen liesse sich die Entsorgung erleichtern. Ein Mann schlägt vor, die Container einen Meter in den Boden zu versenken, so dass er auf Mannshöhe und ohne Erklimmen der steilen Treppe leicht zugänglich sei. Die Männer ergänzen, dass sich die Stadt Laufen diese Ausgaben durchaus leisten sollte. Denn die «Kunden» dieser Sammelstelle seien doch zu neunzig Prozent Einfamilienhausbesitzer und somit «gute und regelmässige Steuerzahler». Die Männer stossen sich auch an einem weiteren Punkt. Nach Regen bildeten sich auf dem Schotterboden vor dem Containergehege unschöne Lachen, so dass man sich die Schuhe verschmutze und diesen Schmutz dann wieder ins Auto mitnehme. Ganz die Hoffnung verloren haben die beiden Rentner nicht. Sie hoffen, dass die Grüngutsammelstelle saniert wird, sobald die Baustelle der benachbarten EGK-Neubaus geräumt sei. Bis dahin hoffen sie, dass sich niemand beim Entsorgen von Grüngut verletze.

Treffpunkt: 17 Uhr, Kirchgarten Laufen, bei der röm.-kath. Kirche, Anschliessend Übergabe der Urkunde sowie Apéro im Pfarreiheim, Anmeldungen erforderlich bis 16. Oktober, per Mail an info@heimatschutz-bl.ch oder telefonisch 079 792 57 18.

FOTO: KENNETH NARS

Gewerbetreibende boten ihre Unterstützung an

Kurz nach dem Brand schwappte den obdachlos gewordenen Mietern eine grosse Welle der Solidarität entgegen. Der Gewerbeverein KMU Laufental rief eine Hilfsaktion für die Gewerbetreibenden ins Leben. Rund 50 Personen und Institutionen meldeten sich und boten frei stehende Räumlichkeiten an. Die meisten der Gebäude befinden sich im Laufental und im angrenzenden Schwarzbubenland. «Einige Mieter konnten eine neue Liegenschaft finden», sagt Marc Scherrer, Präsident des Gewerbevereins und CVP-Landrat. Es sei schön gewesen, zu sehen, dass sich die Gewerbler in Notsituationen beistehen. Noch haben aber nicht alle Mieterinnen und Mieter eine neue Bleibe gefunden. Ein Garagist erklärt, er stünde derzeit in Verhandlungen mit einem neuen Vermieter. «Die vergangenen Monate waren für alle eine Belastung.» Für ihn sei vor allem schlimm gewesen, nicht in die zerstörte Garage gehen zu können. Dies war aufgrund der unsicheren Lage nicht möglich. Die Stadt Laufen überlegt sich währenddessen, das Areal künftig zu nutzen. «Wir prüfen, ob wir den neuen Werkhof auf dem Gelände errichten, wenn dieses wieder zugänglich sein wird», sagt Stadtpräsident Pascal Bolliger. Der Ort an der Wahlenstrasse sei besser geeignet als der bisher ins Auge gefasste im Gebiet Neumatt.

Ausführliche Informationen www.kfl.ch KINO

Donnerstag, 8. Oktober, 20.30 Uhr

Paterson Regie: Jim Jarmusch, mit Adam Driver, u.a. Tragikomödie; USA, 2016, 118 Min. JAZZ-MATINEE

Sonntag, 11. Oktober, 10.30 Uhr

Ignaz Netzer & Bad Temper Joe GALERIE

16. Oktober – 1. November Vernissage: Freitag, 16. Oktober, 19.00 Uhr

Ruedi Linder An den Grenzen der Malerei Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr.

Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen


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Donnerstag, 8. Oktober 2020 Nr. 37

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 11. Oktober, 11.30 Uhr Ökum. Reitergottesdienst auf der Egg, Pfarrer Stefan Berg. Bei schlechtem Wetter, Reitstall Hans Würgler, NeuWeisskirchhof Biel-Benken. Auskunft über Durchführung unter 079 334 29 86.

Man vergisst nie den Menschen, der einem gezeigt hat, wie es ist, geliebt zu werden

Mittwoch, 14. Oktober, 17.00 Uhr Meitliträff, Anmeldung bis 12.10. bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84 Donnerstag, 15. Oktober, 14.30 Uhr Treffpunkt zum Thema: Grosseltern im Betreuungseinsatz – Chancen und Herausforderungen, mit Irma Bachmann, Fachstelle kompass/SO. Pfarrer Stefan Berg und Team

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 11. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Hans Mayr. Sonntag, 18. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth.

Yvonne Wild 13. 4. 1951 – 22. 9. 2020

TODESANZEIGE In Liebe und Dankbarkeit für die schöne, gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Papi, Grosspapi, Schwiegervater und Schwager. Nach geduldig ertragenem Krebsleiden, durfte Noldi am 27.9.2020 friedlich einschlafen.

* 23. 10. 1943

Liebes Mami, liebes Omi, liebe Yvonne Du hast Dich nun auf Deinen Weg, hinaus in die Freiheit gemacht. Wir wünschen Dir dafür Ruhe und Geborgenheit.

In tiefer Liebe Lisa, Simon und Romeo Steiner Deine Begleiter Iris und Andy Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Noldi Küttel

Mein Mami Yvonne hätte Freude, anstelle von Blumen, an einer Spende zu Gunsten von: naturherzen.ch, CH60 0900 0000 6106 1135 0

† 27. 9. 2020 Büsserach

Traueradresse: Lisa Steiner, Hollenweg 3, 4206 Seewen Sonja Küttel-Borer Priska Küttel mit Syon und Mika Roman und Ladda Küttel Sandra Karrer Georg Borer Anverwandte und Freunde

Vertretung im Pfarramt: Vom Sa., 3.10.2020 bis zum Sa., 17.10.2020 wird Pfr. Stéphane Barth-Ehrsam im Pfarramt vertreten von Pfr. Markus Wagner aus Oberdorf BL, Telefon 079 482 80 41. Er ist für Beerdigungen und Seelsorge für Sie da.

Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen, und ist doch rund und schön! So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehen.

ABSCHIED

Kirchenvorstand:

Die Abdankung findet im engsten Familienkreis zu einem späteren Zeitpunkt in Büsserach statt.

Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19 bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Traueradresse: Sonja Küttel-Borer, Breitenbachstrasse 21, 4227 Büsserach

Traurig nehmen wir Abschied von meinem Papa, meinem Schwiegerpapa, unserem Grosspapi, unserem Urgrosspape und unserem Leo

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wer mit ÖV unterwegs ist, darf gerne auch vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag 17 Uhr via Tel. Nummer 076 582 37 24 melden. Laufen: Sonntag, 11. Oktober, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Markus Wagner. Donnerstag, 15. Oktober, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag, ref. Kirche Laufen. Wir sehen den Film „les petites fugues“. Mit Pfarrer Claudius Jäggi und Team. Donnerstag, 15. Oktober, 18.00 Uhr, Austausch offline, offene Gesprächsrunde im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, bei kleinem Imbiss, mit Pfarrerin Regine Kokontis, Anlass von 18.00 bis 19.30 Uhr. Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten!

Gott erlöste meine geliebte Frau, unsere Mutter, Grossmutter, Schwester und Schwägerin von ihrer mit viel Geduld ertragenen Krankheit. Damit geht ein erfülltes Leben zu Ende, das sie der Familie in Liebe geschenkt hat und mit vielen Mitmenschen geteilt hat. Nach ihrer Liebe zur irdischen Heimat möge Gott ihr nun die ewige Heimat bereiten, in der Friede und Freude in der Fülle sind.

Traurig nehmen wir Abschied von

He ellene Jeg eger-Drei eier 16. Juli 1947 – 28. September 2020

In stiller Trauer Peter Jeger-Dreier Martin und Janine Jeger-Jeker Fabienne und Stefan Jeger-Jeger mit Julia und Nico Philipp und Regula Jeger-Studer Geschwister, Anverwandte und Freunde Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt. Dreissigster: Sonntag, 25. Oktober 2020 um 10.45 Uhr, in der Kirche Meltingen Anstelle von Blumen gedenke man dem Antoniushaus Solothurn, PC: 45-676-1, IBAN CH73 0900 0000 4500 0676 1 Traueradresse: Peter Jeger-Dreier, Oberfeld 178, 4233 Meltingen Bestattungen und Überführungen Michel Schmidlin früher Erich Kern und Rudolf Sutter Laufen, seit 1886 Tag und Nacht 24 h Laufen und Umgebung 078 601 58 59 / 061 781 30 83 www.bestattungen-schmidlin.ch

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Leo Haberthür-Schmid 21. 3. 1928 – 30. 9. 2020 Er wurde von seinen zahlreichen Altersbeschwerden erlöst und durfte zu seinem Schöpfer heimkehren. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und gedenken seiner in Liebe. Möge er nun in Frieden ruhen.

In stiller Trauer: Edith und Hanspeter Borer Christoph und Nadine Borer mit Elia Michael und Daniela Borer mit Nils und Robin Gabriel und Claudia Borer mit Laurin und Andrin Verwandte und Freunde Die Abdankungsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 9. Oktober 2020, 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Liesberg Dorf statt. Im Sinne von Leo kann das Wohn- und Beschäftigungsheim Hirsacker in 4253 Liesberg, Spendenkonto: BLKB, IBAN CH42 0076 9401 2257 2200 1, unterstützt werden (Vermerk Leo Haberthür). Dreissigster: Sonntag, 8. November 2020, 9.30 Uhr in der Pfarrkirche Liesberg Dorf Traueradresse: Edith und Hanspeter Borer-Haberthür, Felsewägli 3, 4253 Liesberg Gilt als Leidzirkular.

Verlust und Trauer sind ein stetiger Begleiter im Leben. Jedoch müssen wir die Trauer nicht alleine verarbeiten. Freunde und Familie stehen uns in dieser Zeit zur Seite und teilen mit uns die Last.

Herzlichen Dank für die grosse Anteilnahme zum Abschied von

Jolanda Schön-Ruffieux Besonders danken möchten wir: – dem Personal im Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach für die liebevolle Pflege in den vergangenen Jahren – Dr. Wilfried Kohl für die ärztliche Betreuung – Frau Jocelyne Cueni für die jahrelange Hilfe und Unterstützung – Pfarrer Markus Fellmann für die würdevolle Gestaltung der Abdankung und der Urnenbeisetzung – dem Organisten Roman Steiner und Adrian Oettli für die musikalische Begleitung der Abdankung Ein grosses Dankeschön geht an Verwandte, Freunde und Nachbarn, die Jolanda mit ihren Besuchen erfreut und aufgemuntert haben. Vielen Dank für die zahlreichen persönlichen Gespräche, Karten, Blumen, heiligen Messen und Spenden im Sinne von Jolanda. Breitenbach, im Oktober 2020

Die Trauerfamilie Dreissigster: Freitag, 16. Oktober 2020, um 18.00 Uhr in der katholischen Kirche Breitenbach.


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Es ist noch da

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 5. Oktober 2020 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Stadtrat Mathias Christ wurde als Arbeitgebervertretung in die Vorsorgekommission gewählt. • Für das Jahr 2021 werden wiederum 2 GA-Tageskarten angeboten zum Preis von CHF 45.00, ausschliesslich für Laufner Einwohner/innen. • Die Standaktionen der SP Laufen vom 7. und 11. November wurden bewilligt. • Ein Einbürgerungsgesuch wurde gutgeheissen und mit zustimmendem Antrag an

die Sicherheitsdirektion weitergeleitet. • Das Schutzkonzept Covid-19 für die Eissport- und Freizeithalle Laufen wurde genehmigt. Es tritt sofort in Kraft. In der Eissport- und Freizeithalle Laufen gilt ab dem 12. Geburtstag eine Maskenpflicht.

Absage Wochenmarkt 9. Oktober 2020 Der Wochenmarkt von Freitag, 9. Oktober 2020, wird abgesagt. Der nächste Wochenmarkt wird wieder wie üblich am 16. Oktober 2020 durchgeführt. Die Marktkommission

Baugesuche, Auflage vom 8. bis 19. Oktober 2020 BG-Nr. 1578/2020. Bauherrschaft: Kottmann Heidi u. Peter, Falkenweg 8, 4242 Laufen. Projekt: Carport/Schopf/Unterstand, Parz. 1373, Falkenweg 8, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Roth Holzbau AG, In den Weihern 2, 4246 Wahlen b. Laufen BG-Nr. 0312/2019. Bauherrschaft: Kohler Sabine und Haymoz Sergio / Birkenweg 4b / 4242 Laufen. Projekt: Einfamilienhaus mit Carport, Neuauflage: zusätzlicher Wintergarten, Parz. 4758, 2771, Birkenweg 4b, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: KG BauPlus GmbH / Moschtiweg 3, 9545 Wängi

BG-Nr. 0402/2020. Bauherrschaft: Sinnathamby Baskaran u. Constantine Antheresh und Maryann / Im Tschambol 33/35 / 4242 Laufen. Projekt: Anbau Carport, Neuauflage: geändertes Projekt Verschiebung Carport, Parz. 4190, 4298, Im Tschambol 33/35, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: ASA GmbH, Wolfbodenstrasse 1, 5506 Mägenwil Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchsnummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Eislaufen unter besonderen Massnahmen Seit Montag hat die Eissportund Freizeithalle in Laufen wieder für das Publikum geöffnet. Für die Nutzung besteht ein Schutzkonzept, welches die Stadt Laufen letzte Woche beschlossen hat. Endlich können Kinder, Familien und Fans des Eissports in der Eishalle in Laufen wieder ihre Kreise auf Schlittschuhen ziehen. Auch hier sind aber Massnahmen gefragt, die dem Schutz vor Covid-19 dienen sollen. Die Stadt Laufen setzt dabei in hohem Masse auf die Eigenverantwortung der Nutzerinnen und Nutzer der Sportanlage. Damit soll der Trainings-, Wettkampfs- und Freizeitbetrieb möglichst normal ablaufen. Die Vorgaben des Bundesrates werden dabei streng berücksichtigt, zum Schutz der Gesundheit aller Gäste und des Betriebspersonals. Die Besucherinnen und Besucher werden kommunikativ begleitet, das heisst, dass sie mit Hilfe von Plakaten, Aushängen oder Durchsagen regelmässig über die Massnahmen informiert und an deren Einhaltung ermahnt werden. An Orten, an welchen ein Risiko einer Menschenansammlung besteht (beispielsweise in Ein-

gangsbereichen und Sanitäranlagen) gelten Abstandsregelungen und Leitsysteme.

Ausserdem gelten folgende Regeln

▶ Nur gesund und symptomfrei ins Training bzw. ins freie Eislaufen: Athletinnen und Athleten sowie Trainerinnen und Trainer mit Krankheitssymptomen dürfen nicht am Training teilnehmen. Sie bleiben zu Hause, rufen ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin an und befolgen deren Anweisungen.

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▶ Maskenpflicht: in der Eissport- und Freizeithalle Laufen gilt eine Maskenpflicht für alle Personen, ab dem 12. Geburtstag. Die Maskenpflicht gilt im Kassenbereich, in den Garderoben, in den Gängen, auf den Tribünen und im Wartebereich vor der Eisfläche. Die Maskenpflicht gilt nicht im Kiosk (bei sitzender Konsumation) und auf dem Eisfeld. Auf dem Eisfeld ist der 1,5-m-Abstand in Eigenverantwortung von jedem Gast einzuhalten. Schutz-

masken können an der Kasse zum Preis von CHF 1.00 gekauft werden. ▶ Distanz halten vor und nach dem Training: Bei der Anreise, beim Eintreten in die Sportanlage, in der Garderobe, bei Trainingsbesprechungen, beim Duschen, nach dem Training, bei der Rückreise ist der 1,5-m-Abstand zwischen den Personen einzuhalten. ▶ Einhaltung der Hygieneregeln des BAG: Vor und nach dem Training die Hände gründlich mit Seife waschen. ▶ Die Vereine führen Präsenzlisten: In jedem Training wird eine Präsenzliste geführt, sodass eine Nachverfolgung enger Kontakte von infizierten Personen möglich ist. Diese Listen müssen mindestens 14 Tage aufbewahrt werden. − Bezeichnung einer verantwortlichen Person: Wer ein Training plant und durchführt, muss eine verantwortliche Person bezeichnen, die für die Einhaltung der geltenden Rahmenbedingungen zuständig ist. Das Erfassen der Personendaten ist für den Individualsport nicht erforderlich. Die Einhaltung der Abstands– und Hygieneregeln innerhalb der Anlage obliegt der Verantwortung der Besucherinnen und Besucher. Die Stadt Laufen wünscht allen Kindern und Erwachsenen viel Spass beim Eislaufen! (stl)

Absage Laufner Fasnachtstage 2021 Der Stadtrat hat an der ordentlichen Sitzung vom 5. Oktober 2020 den Entschluss gefasst, die Fasnachtstage vom Sonntag, 14. Februar 2021 bis Mittwoch, 17. Februar 2021 um 5 Uhr gemäss Polizeireglement der Stadt Laufen, Paragraph 28, aufzuheben. Als Konsequenz wird auch die Verordnung betreffend die Laufner Fasnacht für das Jahr 2021 ausser Kraft gesetzt. Vorgängig zu diesem Entscheid fanden mehrere Gespräche mit dem Laufner Fasnachtscomité statt. Als Ende September klar wurde, dass sämtliche Veranstaltungen über 1000 Personen bewilligungspflichtig sind und gemäss Kanton BL eine Sitzpflicht besteht, kam man gemeinsam zum Entscheid, dass eine Laufner Strassenfasnacht, wie wir sie alle kennen und lieben, nicht durchführbar ist. Ebenfalls mussten auch alternative Varianten wieder verworfen werden: Der Personenfluss und das Contact Tracing sind bei der zu erwartenden Besuchermenge schlicht nicht kontrollierbar. Dem Fasnachtscomité war es wichtig, für die Cliquen und Guggen Klarheit zu schaffen, damit diese ihre Planung entsprechend anpassen können. Der Entscheid, die Fasnachtstage 2021 aufzuheben, fiel allen Beteiligten schwer. Umso mehr, weil die Laufner Fasnacht als eines der wichtigsten Kulturgüter der Stadt weit in die Region hinaus geschätzt wird. «Unser Fasnachtsherz blutet, doch ist es aufgrund der Lage nicht anders möglich, um uns und alle zu schützen», ist einer Mitteilung des Fasnachtscomités zu entnehmen. Mit dem nun gefassten Entscheid wurde für alle Seiten Transparenz geschaffen. Die Möglichkeit, allenfalls Fasnachtsveranstaltungen im kontrollierbaren Rahmen, unter Einhaltung der geltenden Covid-19-Richtlinien durchzuführen, ist weiterhin gegeben. Je nach Grösse unterliegen diese der Bewilligungspflicht durch die Stadt Laufen oder durch den Kanton BL und müssen rechtzeitig eingereicht werden. Nähere Infos zu den Schutzmassnahmen und zum Vorgehen für die Bewilligung von Veranstaltungen findet man unter: https://www.baselland.ch/politik-und-behorden/direktionen/volkswirtschafts-und-gesundheitsdirektion/medienmitteilungen/zusaetzliche-massnahmen-zur-eindaemmung-des-coronavirus-werden-angepasst-und-bis-ende-jahr-verlaengert

SIMON FELIX, STADTRAT

Es ist noch da, das Coronavirus. Jeden Tag werden wir über die Medien auf die neusten Ansteckungszahlen hingewiesen. Für mich wirkt es wie die täglichen Börsenkurse. Als wir uns in der Betriebskommission des RFS vor über sieben Monaten zum ersten Mal mit Covid-19 befassten, gingen wir davon aus, dass die Pandemie rund zwölf bis achtzehn Wochen andauern würde. Als Schutz und Rettung Zürich Ende März prognostizierte, dass die Corona-Krise mindestens bis Ende August und somit länger als erwartet dauern wird, erfolgte ein Aufschrei. Heute wissen wir, dass uns die Pandemie noch Monate beschäftigen wird. Wir erlebten einen Sommer ohne grössere Veranstaltungen. Die meisten Anlässe mussten abgesagt oder verschoben werden. So auch die Festaktivitäten von 725 Jahre Laufen. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis grössere Anlässe wieder im gewohnten Rahmen stattfinden. Im Juni konnten wir glücklicherweise wieder mit den Wochen- und Monatsmärkten starten. Ein Markt gilt nicht als Veranstaltung. Darüber, ob ein Weihnachtsmarkt eine Veranstaltung oder ein Markt ist, konnte uns die verantwortliche Kantonsverwaltung keine Auskunft geben. Sie scheint diesbezüglich überfordert und hat uns an das BAG verwiesen. Und dieses dann wieder an die Kantonsverwaltung. Es ist wahrlich nicht sehr hilfreich, was unsere Kantonsbehörde leistet. Dabei sind wir nicht die einzige Gemeinde, die einen Weihnachtsmarkt durchführen will. Die Schweizer sind dem Aufruf von Ueli Maurer gefolgt und verbrachten ihre Sommerferien vorwiegend in der Schweiz. An den beliebtesten Orten herrschte richtiggehend «Overtourism» und das «social distancing» konnte schlecht eingehalten werden. Anders mein Besuch in Mallorca. An den Stränden fand sich genügend Platz. Die meisten Hotels waren geschlossen oder nur gering ausgelastet. Es herrschte Maskenpflicht und es wurde genau darauf geachtet, dass die strengen Sicherheitskonzepte eingehalten werden. Die Rückkehr in die Schweiz war für mich ein Kulturschock. Bei uns geht es im Gegensatz sehr leger zu, und in Neuchâtel erlebte ich gar, wie sich kaum jemand an die Maskenpflicht in den Läden hielt. Wir müssen mit dem Virus leben. Jeder so, wie es für seine Gesundheit erforderlich ist. Ich persönlich verfalle deswegen nicht in Panik, nehme aber die Ansteckungsgefahr ernst. Mit der Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregelungen des BAG bin ich bis anhin gut gefahren. Wenn es erforderlich ist, trage ich auch eine Maske. Und, seit Jahren stärke ich mein Immunsystem täglich mit einem Schuss Ingwer.

www.laufen-bl.ch


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Donnerstag, 8. Oktober 2020 Nr. 37

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Laufen Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren Planvorlage der SBB betreffend FbE21 Delémont – Laufen, Gleis 103, 503, 501 – 507, AMG 2

Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das ich dich sehen kann, wann immer ich will.

Kurz vor seinem 90. Geburtstag ist unser lieber Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, Onkel, Götti und Freund

Öffentliche Auflage Die Planunterlagen können vom 12. Oktober 2020 bis 10. November 2020 während den ordentlichen Öffnungszeiten in den Gemeinden Liesberg und Laufen eingesehen werden. Aussteckung Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt und die Hochbauten werden profiliert. Einsprachen Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und im Doppel innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen II, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f Abs. 2 EBG i. V. m. Art. 35 – 37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Einwände gegen die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen. Enteignungsbann Vom Tag der öffentlichen Bekanntmachung der Planauflage an dürfen ohne Zustimmung des Enteigners keine die Enteignung erschwerenden rechtlichen oder tatsächlichen Verfügungen über den Gegenstand der Enteignung getroffen werden (vgl. Art. 42 EntG). Bern, 8. Oktober 2020, Bundesamt für Verkehr, 3003 Bern

Gesuchstellerin

SBB AG, Infrastruktur, Ausbau- und Erneuerungsprojekte – Engineering, Lausanne

Gegenstand

Linie 230 Delémont – Laufen (km 85.124 – km 98.834) Ober- und Unterbauerneuerung an den Gleisen 103, 503, 501-507 und Anpassung des Entwässerungssystems auf den Abschnitten: km 85.120 – km 87.707, Delémont – Soyhières km 88.985 – km 93.751, Soyhiéres – Liesberg km 97.113 – km 98.834, Bärschwil – Laufen Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Verfahren

Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Bundesamt für Verkehr.

Öffentliche Auflage

Die Planunterlagen können vom 12. Oktober 2020 bis 10. November 2020 während den ordentlichen Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung Bärschwil eingesehen werden.

Aussteckung

Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt und die Hochbauten werden profiliert.

Einsprachen

Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und im Doppel innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f Abs. 2 EBG i. V. m. Art. 35 – 37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Einwände gegen die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen.

Enteignungsbann

Vom Tag der öffentlichen Bekanntmachung der Planauflage an dürfen ohne Zustimmung des Enteigners keine die Enteignung erschwerenden rechtlichen oder tatsächlichen Verfügungen über den Gegenstand der Enteignung getroffen werden (vgl. Art. 42 EntG).

Alban Neuschwander-Vogt 14. November 1930 – 2. Oktober 2020

nach einem reich erfüllten Leben friedlich eingeschlafen. Wir sind unendlich traurig, aber auch dankbar für die gemeinsame Zeit, die wir mit dir verbringen durften. In unseren Herzen lebst du weiter.

Die Trauerfamilien: Thomas und Doris Neuschwander-Hänggi Kevin Svenja und David Esther und Hansueli Gloor-Neuschwander Sara Ursula Jacquemai-Neuschwander und Beat Keller Michèle Jacquemai Regula Neuschwander Rütti und Samuel Rütti Jann-Marco Nicolas Geschwister, Verwandte und Freunde

Gesuchstellerin SBB AG, Infrastruktur, Ausbau- und Erneuerungsprojekte – Engineering, Lausanne

Verfahren Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Bundesamt für Verkehr.

Gemeinde Bärschwil

Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren Planvorlage der SBB betreffend FbE21 Delémont – Laufen, Gleis 103, 503, 501– 507, AMG 2

Gemeinden Liesberg, Laufen

Gegenstand Linie 230 Delémont – Laufen (km 85.124 – km 98.834) Ober- und Unterbauerneuerung an den Gleisen 103, 503, 501–507 und Anpassung des Entwässerungssystems auf den Abschnitten: km 85.120 – km 87.707, Delémont – Soyhières km 88.985 – km 93.751, Soyhières – Liesberg km 97.113 – km 98.834, Bärschwil – Laufen Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Bärschwil

Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 9. Oktober 2020, um 14.30 Uhr in der röm.-kath. Kirche in Erschwil statt. Anschliessende Urnenbeisetzung im Familienkreis. Im Sinne von Alban kann mit einer Spende das Kloster Mariastein unterstützt werden, IBAN CH13 0900 0000 4000 2800 9. Traueradresse: Ursula Jacquemai-Neuschwander, Schmelzistrasse 78, 4228 Erschwil Gilt als Leidzirkular.

Grellingen Bern, 8. Oktober 2020

Einwohnergemeinde Grellingen

Bundesamt für Verkehr, 3003 Bern

Witterswil BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Planauflage

Verkehrsbeschränkung in Witterswil Bahnhofstrasse Traubenweg bis In den Reben

Gemeinde Grellingen Bau- und Strassenlinienplan Büttenenfeldweg Die Einwohnergemeindeversammlung vom 24. September 2020 hat das Planungsdokument Bau- und Strassenlinienplan Büttenenfeldweg sowie die Mutation Büttenenfeldweg zum Waldbaulinienplan Büttene-Rai beschlossen. Die Planauflage gemäss § 31 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) ist während 30 Tagen öffentlich aufzulegen. Die beschlossene Planung wird deshalb vom 8. Oktober 2020 bis 9. November 2020 in der Gemeinde aufgelegt. Die Unterlagen können während den üblichen Schalterstunden (Montag, Mittwoch und Donnerstag, 10.00 – 11.30 Uhr und 16.00 – 17.15 Uhr sowie Dienstag 10.00 – 11.30 Uhr und 16.00 – 18.30 Uhr) auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Die Unterlagen sind zudem in dieser Zeit auf der Webseite der Gemeinde unter www.grellingen.ch abrufbar. Verbindlich ist jedoch das in der Gemeindeverwaltung aufliegende Dossier. Allfällige Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich und begründet dem Gemeinderat einzureichen. Der Gemeinderat

Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Umgestaltung des Corbeau-Vorplatzes (Bahnhofstrasse 17 und 19) durch die Einwohnergemeinde sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Das direkt angrenzende westliche Trottoir wird gesperrt und die Fussgänger werden auf das gegenüberliegende Gemeindetrottoir umgeleitet. Dauer: Montag, 12. Oktober bis ca. Mitte November 2020 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 9. Oktober 2020 fad/zea Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger


LAUFENTAL

Donnerstag, 8. Oktober 2020 Nr. 40

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L AUFEN

Was wird aus dem Laufner Militärspital? Das Krankenhaus in Laufen schliesst bald die Tore. Was mit dem Spital unter dem Spital passiert, ist noch nicht klar. Dimitri Hofer Unter dem Spital Laufen sieht es ähnlich aus wie vielerorts in der Schweiz. Auf einer grossen, weit verzweigten Fläche befindet sich ein unterirdisches Krankenhaus. Während des Kalten Krieges errichtete der Bund für den Notfall landesweit 94 solcher Einrichtungen. Genutzt wurden die Spitäler seit ihrem Bau jedoch kaum. In beiden Basel existieren derartige Spitäler unter dem Unispital, dem Claraspital sowie unter den Spitälern in Liestal und Laufen. Im Laufentaler Hauptort stellt man sich in diesen Tagen die Frage, wie es mit dem unterirdischen Krankenhaus weitergeht. Das Laufner Spital geht Ende Jahr zu und wird durch ein ambulantes Gesundheitszentrum ersetzt. Dieses wird zuerst in den Räumlichkeiten des aufgegebenen Spitals einquartiert sein. Nach drei Jahren soll das Zentrum an einen zentraleren Standort in Bahnhofsnähe verlegt werden.

Unterirsisches Spital als eine Art Depot genutzt

Das Kantonsspital Baselland (KSBL) nutzte das unterirdische Spital in Laufen als

Militärspital: Das unterirdische Spital in Laufen besteht seit dem Jahr 1986. Viel hat sich dort seit der Gründung nicht verändert. FOTO: KENNETH NARS

eine Art Depot. «Wir haben unser Zentrallager im unterirdischen Laufner Spital schon geräumt», sagt KSBL-Sprecherin Anita Kuoni. Der Zustand des Spitals unter dem Spital sei gut, versichert sie. «Das Spital wurde durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterhalten, damit es in einer Notsituation innerhalb weniger Tage einsatzbereit sein kann.» Dasselbe sei auch bei der unterirdischen Anlage in Liestal der Fall.

Bund erarbeitet eine Strategie für die Spitäler

Die Bunker werden von Bund und Kantonen gemeinsam finanziert. Auf Bundesebene ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz für die Anlagen zuständig. Dieses erhielt vom Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) vor gut einem Jahr den Auftrag, eine Strategie für die Zukunft der unterirdischen Einrich-

tungen zu erarbeiten. Neben den 94 Spitälern beinhalten die sogenannten sanitätsdienstlichen Anlagen auch 248 Sanitätsstellen.

Laufner Anlage gilt seit dem Jahr 2011 als aktiv

Auch wenn das Spital Laufen das unterirdische Spital bald nicht mehr nutzen wird, bleibt dieses vorläufig in Betrieb. «Beim geschützten Spital Laufen handelt

sich um eine Anlage aus dem Jahr 1986», erklärt Sarah Kehrli, Kommunikationsverantwortliche beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz. Das unterirdische Spital im Laufental sei vom Kantonsarzt Baselland, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und dem Koordinierten Sanitätsdienst 2011 als aktive Anlage gemeldet worden. Das bedeutet, dass die Anlage für die Aufnahme von Patienten in einer Katastrophe oder Notlage vorgesehen ist. Gleichzeitig betont Kehrli aber auch: «Die Einrichtungen, insbesondere die medizinischen Installationen und die sanitären Einrichtungen, genügen im Falle einer Katastrophe oder Notlage heutigen Ansprüchen nicht mehr.» Deshalb arbeite man unter Einbezug der Kantone und des Gesundheitswesens die Zukunftsstrategie für die unterirdischen Spitäler aus. Wie sich die Strategie auf die Zukunft des unterirdischen Spitals in Laufen auswirkt, steht in den Sternen. Selbst wenn das unterirdische Spital in Laufen dereinst angepasst würde, ändert das nichts an den Rahmenbedingungen des Bundes. «Die Kantone stellen für mindestens 0,6 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung Patientenplätze und Behandlungsmöglichkeiten in geschützten Spitälern und in geschützten Sanitätsstellen bereit», sagt Roman Häring, Leiter Informationsdienst des Baselbieter Krisenstabs. Er betont: «Der Kanton Basel-Landschaft erfüllt die Bundesvorgabe der 0,6 Prozent.»

L AUFEN

Marktgetümmel trotz erschwerter Umstände Die stürmische Herbstzeit hat begonnen. Doch statt sich zu Hause unter die Decke zu kuscheln, zog es am letzten Dienstag zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf den monatlichen Markt in Laufen. Zur Freude der Marktbetreiber: «Wir sind froh, dass wir wieder so arbeiten dürfen!» Lucy Schmid Der Coronavirus ist immer noch ein sehr präsentes Thema und bereits in unseren Alltag integriert. Das macht sich auch auf dem Monatsmarkt bemerkbar. Plexiglasscheiben, Desinfektionsmittel und Abstandslinien sind bei fast jedem Stand zu sehen. Gemäss zahlreichen Standbetreibern halten sich die Kunden mehrheitlich an die Regeln. Vorgaben von der Stadtverwaltung gibt es aber nicht. Das Schutzkonzept kommt vom Schweizerischen Marktverband, die Standbetreiber sind für die Umsetzung selbst verantwortlich. «Es gibt grosse Unterschiede in der Handhabung der Schutzmassnahmen in den verschiedenen Regionen. Schön wäre eine einheitliche Regelung für alle Kantone auch ausserhalb der Märkte», wünscht sich ein Standbetrei-

Auf dem Boden: Abstandslinien für den Schutz der Kundschaft gibt es bei jedem Stand.

Alle Monate wieder: Der (fast) normale Markt gut besucht trotz schlechtem Wetter.

Käse: Verhandlung beim Fonduestand, die Käsesaison hat begonnen.

Schutzkonzept: Dieser Stand nimmt die Schutzmassnahmen nicht auf die leichte Schulter.

Herbst: Manche Stände sind zur Jahreszeit passend dekoriert.

ber. Aber nicht nur bei den Schutzvorgaben, sondern auch bei den Marktbesuchern zeichnet sich je nach Kanton oder Stadt ein anderes Bild ab. In Basel ist im Gegensatz zu Laufen ein deutlicher Rückgang der Besucherzahlen erkennbar. Ein weitaus grösseres Problem als die Besucherzahlen ist die Absage der Märkte. Die Standbetreiber erhielten teilweise finanzielle Unterstützung vom Bund, der Blick in die Zukunft sieht aber eher düster aus. Die grossen Märkte in der um-

meln sich zahlreiche Besucher von jung bis alt im Laufner Stedtli. Abgesehen von den Schutzmassnahmen herrscht ein mehrheitlich normaler Marktbetrieb. Die Besucher versuchen sich an das Händedesinfizieren und den empfohlenen Abstand zu Marktgängern und -betreibern zu halten. Besonders Letzteres geht manchmal schnell vergessen. Schutzmasken sind im Vergleich zu den Vormonaten trotzdem weniger zu sehen. Eine Angst oder Unsicherheit ist auch

satzstärksten Zeit, der Weihnachtszeit, wurden mehrheitlich abgesagt, in einigen Fällen werden sie in einem verkleinerten Rahmen durgeführt. «Genau diese Zeit ist wichtig für uns, um für die kommenden Monate, in denen nicht so viele Märkte stattfinden, vorzusorgen. Wenn sich die Situation bis April nicht verbessert hat, weiss ich nicht, wie lange ich meine Arbeit noch machen kann», verrät eine seit 35 Jahren tätige Standbetreiberin. Trotz Regen und Wind tum-

FOTOS: LUCY SCHMID

nicht zu spüren. «Unsicher fühle ich mich nicht, sonst wäre ich nicht hier», sagt ein Marktbesucher. «Zum Schutz meiner Mitmenschen und auch zu meinem trage ich lieber eine Maske auf dem Marktgelände», erzählt eine andere Markbesucherin. Besonders die Risikogruppen bestehen auf eine Maske, wenn sie sich an einem Stand aufhalten. «Das ist aber kein Problem, das machen wir gerne für unsere Kunden», versichern die Standbetreiber.


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Donnerstag, 8. Oktober 2020 Nr. 37

Bauherrschaft: René und Claudia Borer, oberer Eichackerweg 71, 4247 Grindel Bauobjekt: Abstellplatz mit Unterstand Bauplatz: oberer Eichackerweg Bauparzelle: GB-Nr. 937 Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 23. Oktober 2020

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Jagdgesellschaft Flüh, In den Reben 6, 4114 Hofstetten Projektverfasser: John-Bodmer Urs, Im Wygärtli 48, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Zugang/Weg zur Jagdhütte Bemerkung: Bauen ausserhalb der Bauzone Bauplatz: Oberer Bergweg 4, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 5475 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 8. 10. 2020 – 22. 10. 2020

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Michele und Claudia Falcone-Steiner, Wühry 20, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Michele und Claudia Falcone-Steiner, Wühry 20, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Gartenhaus Bauplatz: Wühry 20 Parzelle: GB-Nr. 2613 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 22. Oktober 2020

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 20-040 Sichtschutz-Wand Grundbuch-Nr. 2749 Adresse: Schwärzlerstr. 7, 4421 St. Pantaleon Gesuchsteller: Beat Muheim Schwärzlerstr. 7, 4421 St. Pantaleon Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Gesuchsteller Datum Baugesuch: 8. Oktober 2020 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 23. Oktober 2020 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Baupublikation

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherrschaft: Steiner Michelle, Laufenstrasse 358, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Dachaufstockung Bauplatz: Laufenstrasse 358 Bauparzelle: 3003 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 23. Oktober 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Laffer-Borer Hans Peter & Jolanda, Chnöchelweg 770, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Verlängerung der bestehenden Terrasse rechts des Hauseinganges Bauplatz: Chnöchelweg 770 Bauparzelle: 122 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 23. Oktober 2020

Bauobjekt: 20-039 Abdeckung (Erweiterung) Kirschenanlage, in der Landwirtschaftszone Grundbuch-Nr. 1183, 1190, 1191 Adresse: Bergweg/Ebnet, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Mélanie + Staffan Sjögren Dorfplatz 15, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Gesuchsteller Datum Baugesuch: 8. Oktober 2020 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 23. Oktober 2020 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Himmelried

Witterswil

Baupublikation

Bauherrschaft: Häcki Urs, Ob den Reben 2, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-22, Abstellplatz Bauplatz: Ob den Reben 2 Bauparzelle: GB-Nr. 1284 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 22. Oktober 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Dreier Guido & Astrid, Bahnhofstrasse 19, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-31, Abstellplatz und Stützmauer Bauplatz: Bahnhofstrasse 19 Bauparzelle: GB-Nr. 693 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 22. Oktober 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Sobernheim-Biel Martin, Auf der Höhe 23, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-30 Einfriedung (Zaun) Bauplatz: Auf der Höhe 23 Bauparzelle: GB-Nr. 1695 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 22. Oktober 2020

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherrschaft: Andreas und Markéta Doppler, Biederthalstrasse 47, 4118 Rodersdorf Bauobjekt: Um- und Anbau Zweifamilienhaus Bauort: Biederthalstrasse 47, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 167 (W2a) Projektverfasser: Gerber Architekturbüro Bachgasse 2, 4105 Biel-Benken Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 22. Oktober 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Ritschard Céline und Staat Armin, Hallenweg 12, 4107 Ettingen Bauvorhaben: Spielhaus mit Sandkasten Bauort: Talstrasse 299 Bauparzelle: GB-Nr. 771 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 22. Oktober 2020

Für kranke Menschen gehen wir bis ans Ende der Welt.

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SPINAS CIVIL VOICES

Baupublikation

Nunningen

© Yann Arthus-Bertrand

Grindel


THIERSTEIN K ANTON SOLOTHURN

BREITENBACH

Gewerbe fordert Abschaffung der Maskenpflicht

Gemeinschaftskonzert zugesagt

szr. Der Kantonal-Solothurnische Gewerbeverband hat keine Freude an der Maskenpflicht, die seit Anfang September in Solothurner Einkaufsläden und -zentren herrscht. Das hat der Verband bereits Ende August deutlich gemacht, als er forderte, der Regierungsrat solle den Beschluss überdenken. Rund ein Monat später ruft der Gewerbeverband dazu auf, das «Experiment Maskenpflicht» zu beenden. Als Grundlage für diese Äusserung liefert der Verband die Ergebnisse einer Umfrage, welche er nach Einführung der Maskenpflicht bei seinen Mitgliedern gemacht hat. 262 Geschäfte «mit einem öffentlich zugänglichen Verkaufsraum» im Kanton nahmen gemäss Mitteilung an der Umfrage teil. Als «verheerend» wird das Resultat bezeichnet: Gut 80 Prozent der teilnehmenden Geschäfte gaben an, «dass sie seit der Einführung der Maskenpflicht einen Umsatzverlust verzeichnen mussten». Bei jedem dritten Geschäft betrage der Rückgang 20 Prozent oder mehr. «Dramatischer ist der Umsatzrückgang grundsätzlich im Non-Food-Bereich.» Deutlich spürbar sei auch, dass Konsumentinnen und Konsumenten nun in anderen Kantonen — ohne Maskenpflicht — einkauften. Und weiter: «Rund 62 Prozent der ant-

wortenden Betriebe kompensieren den Umsatzrückgang mit reduziertem Personaleinsatz oder gar Personalabbau.» Das bedeute, heisst es in der Mitteilung des Verbands, dass nicht nur Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber unter der Maskenpflicht litten. «Viele Arbeitnehmer müssen um ihre Stelle fürchten oder sie haben Ende Monat als Folge der Maskenpflicht weniger Geld im Portemonnaie», argumentiert der Gewerbeverband. Weiter bezeichnet er die Maskenpflicht in den Einkaufsläden als eine «unverhältnismässige staatliche Massnahme», welche der Wirtschaft mehr schade, als dass sie der Gesellschaft nutze. Aus der Umfrage, aber auch «aus den vielen, grösstenteils emotionalen Rückmeldungen von Mitgliedern», so heisst es in der Mitteilung weiter, zieht der Verband das Fazit, dass das «Experiment Maskenpflicht umgehend» beendet werden müsse. Wichtig sei dies auch im Hinblick auf die kommende Weihnachtszeit, die für viele Läden entscheidend sei. Der Verband argumentiert weiter, der Kanton sei nie ein Coronahotspot gewesen, und dass Massnahmen wie Händedesinfektion und Abstand halten ausreichend seien. «Es kann nicht Sinn und Zweck von staatlichen Massnahmen sein, eine wirtschaftliche Flaute auszulösen.»

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Spielen mit Abstand am besten: Die Gemeinschaftsband Breitenbach-Konkordia Büsserach, unter der Leitung von Reto Näf. FOTO: MARTIN STAUB

Seit März hiess es bei fast allen Veranstaltungen: abgesagt wegen Covid-19. Seit Schuljahresbeginn dürfen Musikvereine wieder proben. Und die beiden Brass Bands Breitenbach und Konkordia Büsserach werden sich auch bald wieder öffentlich präsentieren. Martin Staub Wie unzählige Sport- und Gesangsvereine hat es auch sämtliche Musikvereine der Region in ungeahnter Härte getroffen. Das gemeinsame Musizieren war ab Mitte März nicht mehr möglich. Viele Formationen standen gar kurz vor ihren wichtigsten Konzertauftritten des Jahres und mussten bekannt geben: wegen Corona leider abgesagt. So fielen auch die Jahreskonzerte der beiden einzigen 1.-Klass-Brass-Bands des

Kantons Solothurn der Pandemie zum Opfer.

«Wir sind wieder da»

Die Brass Bands Breitenbach und die Konkordia Büsserach setzten sich in dieser Krisenzeit schon bald zusammen und beschlossen, sobald wie möglich wieder einen Auftritt vor Publikum zu wagen. Und weil das gemeinsam noch besser und grösser geht, haben sich die beiden Formationen zusammengetan. «Wir werden dabei sicher nicht viel verdienen», sagt Ignacio Gomez, Präsident der Brass Band Konkordia Büsserach, «denn der Eintritt in Büsserach und Breitenbach für die je 192 zugelassenen Personen ist gratis.» «Auch sämtliche Inserate im Programmheft kosteten unsere treuen Sponsoren dieses Mal nichts», informiert Martin Vögtlin, Interimspräsident der Brass Band Breitenbach. Den beiden Vereinen geht es bei diesem Erstauftritt, der übrigens auch ihr erstes Gemeinschaftskonzert bedeutet, darum, ihren Fans etwas zurückzugeben und zu zeigen: «Wir sind wieder da.»

Ein Drittel fehlt noch

Die 40-köpfige Gemeinschaftsband — rund ein Drittel der Mitglieder passen

noch wegen Corona — präsentiert sich unter der Leitung von Reto Näf. Seit zwei Jahren dirigiert der Fricktaler die Brass Band Breitenbach. «Mit Begeisterung», wie der Berufsmusiker und -dirigent lachend beifügt. «Die rund zweistündige Darbietung soll unterhalten, aber auch die Musikantinnen und Musikanten musikalisch und technisch herausfordern», beschreibt er das Konzertprogramm. Der Krönungsmarsch aus «Le Prophète» von Meyerbeer, das Marimba Concerto von Emanuel Séjourné (Solist: Samuel Cueni) und im zweiten Teil Melodien mit schottischem oder irischem Einschlag werden das Publikum begeistern. Aufgrund strengem Hygiene- und Schutzkonzept kann ein Besuch von den Verantwortlichen bedenkenlos empfohlen werden. Die beiden Präsidenten Ignacio Gomez und Martin Vögtlin gaben gegenüber dem Wochenblatt zum Schluss bekannt, dass sie für den kommenden Advent in den beiden katholischen Kirchen Breitenbach und Büsserach nochmals einen gemeinsamen Auftritt planen. Gemeinschaftskonzert Brass Band Breitenbach & Brass Band Konkordia Büsserach: Freitag, 16. Oktober, 20.15 Uhr, Schulanlage Kirsgarten Büsserach; Samstag, 17. Oktober, 20.15 Uhr, Griensaal Breitenbach. Eintritt frei, Kollekte.

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ergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

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4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre.

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NUNNINGEN

Eine Miss Thailand mit Wurzeln in Nunningen Alexandra Hänggi wurde im Januar zur «Miss Chiang Mai» gekürt. Nun nimmt sie an den Wahlen zur «Miss Universe Thailand 2020» teil. Gaby Walther Am Samstag wird in Bangkok die «Miss Universe Thailand 2020» gekürt. Unter den Teilnehmerinnen, welche sich seit dem 8. September an diesem Wettbewerb von ihrer Schokoladenseite zeigen, ist auch Alexandra Hänggi. Wie der Name vermuten lässt, liegen ihre Wurzeln im Thierstein. Ihr Vater, Benno Hänggi, wohnte bis zu seiner Auswanderung im Jahr 1990 in Nunningen. Der gelernte Betriebsökonom HWV und ehemalige Präsident des Turnvereins Gilgenberg Nunningen gründete in Thailand ein Handels- und Reisebüro und lernte seine Frau Apinya kennen, die ebenfalls in der Reisebranche tätig war. Im Jahr 1999 wurde Tochter Alexandra geboren. Alexandra besuchte in Chiang Mai das College und seit zwei Jahren studiert sie an der Universität Elektroingenieur. Hänggi bezeichnet seine Tochter als sehr zielstrebig. So gewann sie in der Highschool-Gruppenarbeit den 1. Preis von Thailand. Der Gouverneur von Chiang Mai überreichte ihr die Urkunde. Alexandra habe auch eine soziale Ader, so der Vater. Sie helfe bei freiwilligen Projekten

Auf dem Thron: Alexandra Hänggi wurde im Januar zur «Miss Chiang Mai 2020» gekürt. FOTO: ZVG wie Spielplatz anlegen und Wasserreservoir bauen in Bergdörfern mit, helfe bei der Bekämpfung von Waldbränden und bei der Aufforstung, besuche Waisenund Obdachlosenhäuser und half bei der

Verteilung von Essen an bedürftige Menschen während der Coronazeit. Die Schweiz kennt Alexandra Hänggi von Besuchen bei Verwandten und Reisen.


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das

Donnerstag, 8. Oktober 2020 Nr. 37

Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

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präsentiert

Lösung 38/2020:

das

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DORNECK/LEIMENTAL

Donnerstag, 8. Oktober 2020 Nr. 40

RODERSDORF

SEEWEN

Frankreich fördert das Radfahren im Leimental

Neue Technologie in ländlicher Idylle

Mit der grenzüberschreitenden Verbindung zwischen Rodersdorf, Leymen, Hofstetten-Flüh und Bättwil soll der Veloverkehr im Alltag gestärkt werden. Bea Asper Die Zusammenarbeit zwischen dem Solothurnischen Leimental und Frankreich erhält einen neuen Weg. Neben dem Tram soll eine Velostrasse die Ortschaften Rodersdorf, Leymen, Flüh und Bättwil miteinander verbinden. Das 900 000 Franken teure Projekt ist seit Jahren Hoffnungsträger in der Verbesserung der Vernetzung — für die Realisierung brauchte es aber die Zusage der Franzosen. Nachdem der Ausschuss von Interreg Oberrhein nun die Mitfinanzierung des Projektes zugesichert hat mit einem Betrag von knapp 400 000 Euro, steigt in den Gemeinden die Erwartung, den neuen Radweg im Jahr 2022 in Betrieb zu nehmen. So verkündet die Gemeinde Bättwil: «Die Detailplanung für den Veloweg konnte angegangen werden. Federführend für die Realisierung ist die Saint-Louis Agglomération, da Frankreich den grösseren Teil der Finanzie-

Entlang der Gleislinie: Der geplante Veloweg soll hier durchführen. FOTO: BEA ASPER

rung trägt. Der Veloweg sollte bis 2022 nun Realität werden.» Die Gemeinde Bättwil beteiligt sich mit 20 000 Franken an der neuen Route, Hofstetten-Flüh voraussichtlich mit 5000 Franken und Rodersdorf mit 120 000 Franken, wobei die Gemeindeversammlung bereits vor zwei Jahren grünes Licht gab. Mit dem internationalen Veloweg kommt das Leimental in den Genuss von Förderbeiträgen der EU. Die französischen Entscheidungsträger halten dazu fest: «Der Bau eines Velowegs soll das Benutzen des Velos zum Grenzübertritt in den Gemeinden Bättwil, Hofstetten-Flüh, Leymen und Rodersdorf einfacher und sicherer machen.» Denn die bisherigen Schwierigkeiten führten dazu, dass viele Bewohner das Velo im Alltag nicht nutzten, da die Wege gefährlich und umständlich seien. Die Hauptverkehrsachsen sind stark ausgelastet. Die Velofahrer müssten die enge und stark befahrene Hauptstrasse in Leymen benutzen, um den Anschluss an das Schweizer Radwegenetz zu finden, oder einen grösseren Umweg mit einigen steilen Bereichen im Kauf nehmen. Die Route verkürzt sich nun erheblich: Der neue Veloweg misst 3,5 Kilometer. Möglich wird dies mit einer separaten Linienführung. Diese führt grösstenteils parallel zum Tram. Für einen weiteren Anschluss sorgt dann das Radnetz in den benachbarten Baselbieter Gemeinden. «Mit der geplanten grenzüberschreitenden Verbindung zwischen Rodersdorf, Leymen, Hofstetten-Flüh und Bättwil soll der Veloverkehr im Alltag, also für die Einkäufe, Schule und die Arbeit, aber auch für die Freizeitaktivitäten gestärkt werden», lauteten die Argumente, welche den zuständigen Ausschuss überzeugten. Ziel des Projekts ist denn auch die Verringerung der Belastung durch den motorisierten Individualverkehr. Und sollten die Grenzen nicht wieder wegen Corona mit Zaunelementen abgeriegelt werden, könnten Grenzeffekte dank einer Verbesserung der räumlichen Integration im Birsigtal vermindert werden. Die 6500 Einwohner der vier Gemeinden Leymen (F), Rodersdorf, Hofstetten-Flüh und Bättwil bilden einen Lebensraum und pflegen intensive nachbarschaftliche Beziehungen im Alltag, heisst es im Projektbeschrieb.

Der Gemeinderat von Seewen äussert Bedenken gegen die Einführung der fünften Mobilfunkgeneration (5G). Die Einsprachen gegen das Baugesuch für die Antenne werden in erster Instanz von der Seewener Baukommission beurteilt werden.

Auf dieses Argument setzt auch der Gemeinderat von Seewen. So kommt er zum Schluss, dass der von Sunrise ausgesuchte Standort unter Berücksichtigung des Ortsbildes und des Zonen- und Gestaltungsplans als nicht zulässig angesehen werden kann für den Bau einer Antenne. «Die Anlage würde aus einem 30 Meter hohen Antennenmast bestehen, der bei der Herrenmattstrasse auf einer Privatparzelle zu stehen kommen soll. Der riesige Mast wird weit über diesen Standort hinaus von den angrenzenden Wohn-, Wander- und Erholungsgebieten aus gut sichtbar sein und könnte als störend empfunden werden», heisst es in der Mitteilung des Gemeinderates. «Zudem könnten die nahen Liegenschaften der Gemeinde Seewen allenfalls den ländlichen Charakter und damit ihren Wert verlieren.» Als im Gewerbegebiet der kantonale Werkhof mit dem Salzsilo zur Debatte stand, hätten die Fragen des Ortsbildschutzes eine zentrale Rolle gespielt, gibt Esslinger zu bedenken.

Bea Asper Wenige Tage nachdem das Baugesuch für eine neue Mobilfunkantenne im Gewerbegebiet von Seewen auf der Parzelle der Unternehmung Vögtli im amtlichen Publikationsorgan erschienen war, beschloss der Gemeinderat von Seewen, gegen die Realisierung anzukämpfen. Zu diesem Zeitpunkt war die Dimension der Antenne von aussen nicht sichtbar. Die Bauprofile fehlten. «Der Entscheid, Einsprache zu erheben, fiel einstimmig», informierte Gemeindepräsident Simon Esslinger (SP) und führte aus: «Fünf Einwohnerinnen und Einwohner nutzten die Gelegenheit, an dieser öffentlichen Sitzung teilzunehmen, um die Diskussion und den Entscheid des Gemeinderats direkt zu verfolgen.» Seitens der Einwohner ist der Widerstand gegen die Antenne mit einer Unterschriftensammlung bekräftigt worden. «Dem Gemeinderat von Seewen sind die Gesundheit und die Bedenken der Bevölkerung ein grosses Anliegen», hielt Esslinger fest. Die Prüfung des 5G-Baugesuchs erfolge nicht leichtfertig. «Gemeinderat und Gemeindeverwaltung von Seewen haben sich in den letzten Tagen intensiv mit der Einführung der 5. Mobilfunkgeneration (5G) auseinandergesetzt. Seitens der Bevölkerung wurden ebenfalls verschiedene Anliegen an den Gemeinderat herangetragen. Insbesondere besteht eine grosse Unsicherheit in Bezug auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.»

Verhindern wegen Ortsschutzbild

Diesbezüglich hat der Bund allerdings vorgespurt, dass die neuen Technologien grundsätzlich erlaubt sind. 2019 hatte der

Einsprachefrist verlängert

Bauprofil steht: Der 30 Meter hohe Mast wird von Weitem gut sichtbar sein. FOTO: BEA ASPER

Bund die 5G-Mobilfunkfrequenzen für 380 Millionen Franken an die Swisscom, an Sunrise und Salt vergeben. Aus Gerichtsentscheiden ging bisher hervor, dass Antennen nicht wegen der Strahlung, sondern wegen des Ortsbildschutzes verhindert werden konnten.

Der Gemeinderat sah sich ausserdem zur Einsprache veranlasst, weil zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Baugesuchs die Bauprofile vor Ort fehlten. Die rechtliche Beurteilung des Baugesuchs und der Einsprachenpunkte ist in den Händen der Baukommission. Präsident Roger Weber erklärt auf Anfrage, dass die Einsprachefrist um eine Woche verlängert wurde mit entsprechender Publikation, weil seitens der Bauherrschaft das Aufstellen der Profile einige wenige Tage zu spät erfolgt sei. Die Einsprachefrist läuft nun bis am 9. Oktober. Der geplante Antennenbau werde im laufenden Bauverfahren vom kantonalen Amt für Umwelt geprüft werden — diese vorgängigen Abklärungen bezüglich Einhaltung der Grenzwerte seien Bestandteil des Verfahrens bei Antennenanlagen. «Die Baukommission wird erst nach Erhalt der Stellungnahme vom Amt für Umwelt die rechtlichen Aspekte prüfen und die Einspracheverhandlungen führen», erklärt Weber. Im fortlaufenden Rechtsstreit würde der Entscheid der Baukommission in zweiter Instanz vom Solothurner Regierungsrat entschieden werden, bevor er ans Obergericht und dann ans Bundesgericht weitergezogen werden könne.

VER ANSTALTUNG

VER ANSTALTUNG

Grosseltern im Betreuungseinsatz

Ein letztes Mal warten und die Suche nach der Seele der Schweiz

WoS. Heute spielen Grosseltern oft eine tragende Rolle in der Kinderbetreuung. Dies ist möglich, weil Seniorinnen und Senioren länger fit genug für diese Herausforderung sind; dies ist aber auch nötig, weil in jungen Familien oftmals beide Elternteile arbeiten und entsprechend auf Unterstützung angewiesen sind. Auf den ersten Blick scheint es nur Profiteure zu geben. Aber fragt man bei engagierten Grosseltern genauer nach, so erfährt man von mancher Schwierigkeit: Wie geht man mit der eigenen Belastungsgrenze um und getraut sich, auch mal Nein zu sagen? Was tun, wenn

mit den Eltern Streitigkeiten über Erziehungsfragen aufbrechen? In der Reihe «Treffpunkt» ist am Donnerstag, 15. Oktober, 14.30 Uhr, Irma Bachmann-Widmer von der Fachstelle «kompass» in Solothurn zu Gast in der Ökumenischen Kirche in Flüh. Sie gibt einen Input und Möglichkeit zum Austausch untereinander. Und wer weiss: Vielleicht gründet sich an diesem Nachmittag ein Grosseltern-Stammtisch im hinteren Leimental. «Treffpunkt»: 15. Oktober, 14.30 Uhr, Ökumenische Kirche in Flüh

WoS. Zwei Männer warten noch zwei Mal in Dornach: «Warten auf Godot» von Samuel Beckett. Seit der Uraufführung 1953 in Paris sind weltweit zahlreiche Interpretationen in die Inszenierungen dieses Klassikers der Moderne eingeflossen. Nur die wichtigste Person hat sich jeder Interpretation enthalten: der Autor selbst, Samuel Beckett. Aus diversen Gründen musste die Vorstellung vom Donnerstag, 15. Oktober, im neuestheater.ch in Dornach abgesagt werden. Bereits gekaufte Tickets werden

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umgetauscht oder zurückerstattet. Alternative Möglichkeiten: 16. Oktober, 19.30 Uhr oder 18. Oktober, 18 Uhr.

Im Mittelland

Das «Theater auf dem Lande/TadL» hat Max Lässer und Pedro Lenz ins neuestheater.ch eingeladen. Der Gitarrist Max Lässer spielt den Soundtrack zu Pedro Lenz’ Geschichten vom Lebensgefühl im Mittelland, eine Suche nach der Seele der Schweiz. Im Mittelland leben sie alle, die Handwerker und Bürogummis, die Lin-

ken, die Netten und die anderen auch, die Alten und die Jungen. Nicht das Matterhorn ist die Schweiz, sondern Egerkingen und Utzensdorf. Oder Olten und Baden. Pedro Lenz und Max Lässer sind Insider, genaue Beobachter zudem ihrer Umgebung und des Ortes, in dem sie leben, an der Migroskasse so gut wie im Kulturtempel und der Beiz. «Mittelland» ist zu sehen am 24. Oktober, 20 Uhr. neuestheater.ch, Dornach: «Warten auf Godot», 16./18. Oktober, 19.30 Uhr; «Mittelland»: 24. Oktober, 20 Uhr


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SPORT

Donnerstag, 8. Oktober 2020 Nr. 40

SCHIESSSPORT

FUSSBALL

Kein Laufentaler Schützenkönig konnte gekürt werden

Laufen trennt sich vom Trainer-Staff

Aus bekannten Gründen musste das im Juni in Roggenburg geplante Feldschiessen des Bezirksschützenverbandes Laufental abgesagt werden. Aufgrund des Lockdowns im Frühling konnten die Schützinnen und Schützen ihre Trainings unter Einhaltung von Schutzkonzepten erst im Mai/Juni aufnehmen. Einige Vereine begannen mit den Schiessübungen sogar erst im August. So führte jeder Laufentaler Verein das sonst immer gemeinsam durchgeführte Feldschiessen ab Mitte August bis Ende September jeweils auf dem eigenen Schiessstand und zu unterschiedlichen Zeiten durch. Dass die dabei erzielten Resultate untereinander kaum verglichen werden können, versteht sich von selbst, weshalb es in diesem Jahr keinen Laufentaler Schützenkönig gab. Jeder Verein hatte somit die Möglichkeit, jeweils einen eigenen Schützenkönig zu küren.

Beteiligung nicht so hoch wie sonst

Die Beteiligung war verständlicherweise nicht so hoch wie sonst. Bei den Gewehrschützen waren es 397 (2019: 579), bei den Pistolenschützen 122 (2019: 162). Mit 95 Schützinnen und Schützen stellte die SGS Laufen die grösste Beteiligung. Weil die Pistolensektion Laufen das Feldschiessen zur gleichen Zeit und am gleichen Ort wie die SGS Laufen durchführte, profitierte sie von vielen jungen Gewehrschützen, die es auch einmal auf der

Kurzdistanz versuchten. So absolvierten insgesamt 90 Schützinnen und Schützen das Pistolenfeldschiessen in Laufen.

Gute Resultate

Resultatmässig konnte das diesjährige Feldschiessen durchaus mit den zentral durchgeführten Anlässen früherer Jahre mithalten. Auf der Distanz 300 m schossen nicht weniger als 36 Schützinnen und Schützen 67 und mehr Punkte (Maximum: 72 Pkt.). Der Liesberger Ruedi Grun erzielte mit 71 Punkten das Höchstresultat. Mit 70 Punkten folgten Christian Bögli und der 18-jährige Marco Priolo (bester Nachwuchsschütze), beide von der SGS Laufen. Über 50 m schossen Rudolf Hänggi, PK Zwingen, und Lotte Wittmer, PS Laufen, mit 78 Punkten (Maximum: 90 Pkt.) die Bestresultate. Für das Spitzenresultat über 25 m war Roger Burkhardt, PK Zwingen, verantwortlich. Er schoss 176 Punkte (Maximum: 180 Pkt.). Bester Nachwuchsschütze auf der Kurzdistanz war mit 172 Punkten Jan Beeler, PS Laufen. Obwohl bei den dezentral durchgeführten Schiessanlässen die Geselligkeit nicht zu kurz kam, hatte das Laufentaler Feldschiessen in diesem Jahr nicht den Charakter eines Volksfestes, was von einigen Schützinnen und Schützen vermisst wurde. Der Bezirksschützenverband hofft deshalb wieder auf ein «normales» Feldschiessen im nächsten Jahr. Ruedi Grun

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Die 0:3-Heimniederlage gegen den SV Muttenz am Samstag war der berühmte Tropfen zu viel, der das Fass zum Überlaufen brachte. Ab sofort versucht Thomas Paul mit Sandro Rainone das Zweitliga-Team aus der Abstiegsregion zu bringen. Edgar Hänggi Es ist der übliche Weg, gerade im Fussball. Kommt ein Team nicht vom Fleck, fehlen Siege und droht der Abstieg, dann bleibt dem Sportchef oder Präsidenten nichts anderes übrig, als den Trainer auszuwechseln. Ein ganzes Team kann nicht ausgewechselt werden. «Es war kein einfacher Entscheid, denn wir waren überzeugt, dass die «eigene» Lösung sticht», meint Sportchef Johnny Walthert. Nach der Niederlage gegen Muttenz steckten die Vereinsverantwortlichen die Köpfe zusammen und fällten einen Entscheid. Völlig chancenlos war Laufen nur beim Leader Concordia. Selbst die Auftaktspartie gegen Dardania war trotz dem 3:7 enger. Es gab Spiele, die hätten gewonnen werden müssen. Wenn ein Spieler aus wenigen Metern alleine vor dem Tor nicht trifft, hat der Trainer keine Chance. Ineffizienz vor dem Tor, fehlende Konstanz auf dem Rasen (gute Momente wurden immer wieder von schwächeren abgelöst) und zu viele Absenzen wegen Verletzungen/Spielsperren waren mitschuldig, dass Laufen nicht mehr aus dem Keller kam. Jetzt soll es der erfahrene Thomas Paul (59) richten. Der frühere Torhüter war schon Trainer beim FC Laufen, kennt das Umfeld. Zuletzt war Paul im Nachwuchs der Old Boys tätig. Er wird die Arbeit zusammen mit Sandro Rainone machen. Am Samstag muss in Gelterkinden bereits das Erfolgserlebnis her, denn die Oberbaselbieter haben sich eben erst über den Strich gekämpft und haben sechs Punkte Abstand auf die Laufentaler. «Ich behaupte nicht, dass jetzt alles besser wird und wir nur noch gewinnen. Aber am Samstag brauchen wir unbe-

Abgang: Kaum im Amt müssen sie schon wieder gehen. Davide Fellino, Alessandro Fellino und Giovanni Pollaci (von links). FOTO: EH-PRESSE dingt einen Sieg», so Walthert. Positive Ergebnisse sorgen für Selbstvertrauen und davon können die Spieler derzeit doch etwas gebrauchen.

4. Liga

An der Tabellenspitze zieht Laufen II unbeeindruckt seine Kreise. Das Team von Tobias Schnell wandelt auf den Spuren der vergangenen Vorrunde. Das 2:0 gegen Therwil war der siebte Sieg in Folge! Allerdings bleibt Birsfelden den Laufentalern auf den Fersen, besiegten die Hafenstädter doch den FC Röschenz, der an Ort tritt, 2:1. Der FC Zwingen musste sein Heimspiel gegen Kleinlützel der Witte-

rung wegen absagen. Riederwald war in Reinach beim 1:6 chancenlos. Am Sonntag kam Brislach beim 5:1 gegen Türkgücü zu einem komfortablen Erfolg. An der Spitze wird in den kommenden Wochen die Kontur geschnitzt. Am Samstag empfängt Zwingen den Tabellenzweiten Birsfelden, während Laufen in die Höhe, zum FC Röschenz muss. Liegt da eine Überraschung drin oder wird Laufen zum Profiteur? Am 17. Oktober kommt es dann im Nau zum Regio-Kracher Laufen–Zwingen. Mehr Fussball in der Nordwestschweiz gibt es auf Facebook.com/regiosportal

EISHOCKEY

Die Zukünftigen des EHC Laufen

Gelungener Start: Die U20 des EHC Laufen startete erfolgreich in die neue Saison. Bestückt mit Spielern verschiedenster Nationen, mit neuen Trainern, gutem Teamgeist und viel Selbstvertrauen, freut sich die U20-Mannschaft des EHC Laufen auf die neue Saison. Die oberste Juniorenmannschaft aus Laufen weist damit viele interessante Punkte auf und wird ihre Fans mit spannenden Spielen begeistern. Mit dem ehemaligen Junioren-Vizemeister Florian Schmidlin und dem langjährigem 2.-Liga-Torwart Michael Strasser als Trainer starteten die Jungs am letzten Samstagabend mit einem 10:3Sieg gegen Bern Bümpliz in die Meisterschaft. Am kommenden Samstag, dem

10. Oktober, um 17.30 Uhr, wird die Mannschaft ihr erstes Heimspiel in Laufen in der diesjährigen Meisterschaft bestreiten. Die U20-Mannschaft hofft auf zahlreiche Unterstützung durch ihre Fans.

Spannende Zusammensetzung

Die aus 14- bis 20-Jährigen zusammengesetzte Mannschaft ist nicht nur auf dem Eis interessant. Die Mannschaft hat Spieler, die von Kanada bis nach Spanien die verschiedensten Kulturen und Sitten der verschiedensten Ländern vertreten. Auch ist der Verein im Gespräch mit

FOTO: ZVG

einem Spieler aus Lettland, welcher bei Zustimmung von Seiten des Vereins und des Spielers und bei Öffnung des internationalen Transferfensters unter Vertrag genommen wird und die Mannschaft zusätzlich verstärken soll. Allgemein sind die Spieler in dieser Zusammenstellung noch nicht lange eine Mannschaft. Einige Spieler sind von anderen Vereinen zurück nach Laufen geholt worden oder wurden von Basel nach Laufen gelotst. Trotz des grossen Multikulti und der Neuzusammensetzung herrscht bereits ein guter Teamgeist untereinander. Lucien Felix


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Donnerstag, 8. Oktober 2020 Nr. 37

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GEDANKENSTRICH

Es ist Apfelzeit

Vorbilder

Gaby Walther

Ein einfaches Rezept: In 30 Minuten ist das Apfel-Randen-Süppchen mit wenigen Zutaten zubereitet. FOTO: ZVG WoS. Die Landfrauenküche verwendet Zutaten, welche der Garten, die Tiefkühltruhe oder der Laden um die Ecke hergeben. Es ist eine gesunde, nachhaltige Ernährung. Barbara Suter, Abteilungsleiterin am Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung und ihr Team wollen diese Küche allen zugänglich machen. Sie und ihr Team betreuen «ErnährungPlus», ein Programm zur Förderung der ausgewogenen Ernährung im Kanton Baselland. Sämtliche Rezepte für Hauptgerichte in der Sammlung «ebenfein» enthalten alle wichtigen empfohlenen Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Bei anderen befindet sich ein Hinweis, mit welchen Beilagen das Gericht ergänzt werden kann, damit es eine vollwertige Mahlzeit ergibt. Die besten Rezepte sind online. Das Wochenblatt druckt hin und wieder eines dieser Rezepte für 4 Personen ab. Guten Appetit!

Apfel-Randen-Süppchen Zutaten:

200 g 200 g 7 dl 13 g 1 dl

gekochte Randen in Würfel Boskoop in Würfel Gemüsebouillon Hirseflocken Halbrahm

Zubereitung:

Randen, Äpfel, Gemüsebouillon und Hirseflocken aufkochen und mit wenig Muskat und Pfeffer würzen. Das Ganze 20 Minuten kochen lassen. Anschliessend pürieren und nochmals aufkochen. Zum Schluss Halbrahm zugeben und die Suppe mit Kräutersalz abschmecken.

Garnitur

Nach Belieben die Suppe mit Rahmrosette, Randenkeimlinge oder Apfelstifte garnieren. Weitere Rezepte finden Sie auf der Seite des landwirtschaftlichen Zentrums Ebenrain. https:// ebenfein.bl.ch

EINGESANDT

Vertrauen, Liebe und Geborgenheit

VER ANSTALTUNG

«In den Sümpfen von Bern» Eine sehr kritische Stimme in und ausserhalb der «Hallen des Bundeshauses» ist bestimmt Nationalrat Thomas Matter, der gebürtige Sissacher mit umfangreichem Erfahrungsschatz in Wirtschaft und Politik. Am kommenden Mittwoch, 14. Oktober (19 bis 22 Uhr) ist Thomas Matter zu Gast in Kleinlützel im Saal des Restaurants DonPepe. Als erfolgreicher Unternehmer im Bankensektor besitzt Matter exzellentes Wissen in Bezug auf Finanzen und Finanzierungen. Darum sind die von ihm zu erwartenden Antworten auf die aktuellen Fragen unserer Region bestimmt sehr aufschlussreich. In einer offenen und locker gehaltenen Gesprächsrunde geht es in Kleinlützel ganz bestimmt auch um die beiden umstrittenen Projekte HolzHeizKraftWerk HHKW und Windkraftwerke Chall. Besonders die Finanzierungen durch milliardenschwere Investoren aus dem In- und Ausland, welche schlussendlich auf Fördermittel und Subventionen abzielen, können von Thomas Matter aus dem Blickwinkel des Ökonomen beleuchtet werden. «Sümpfe von Bern» (youtube) erstrecken sich womöglich bis in den westlichsten Zipfel des Kantons Solothurn, wo

Am Sonntag, 13. September, wurden Jan Huber, Niklas Rentsch, Sandra Sasse, Flavio Schaffer, Angela Schaub und Céline Stebler konfirmiert. Sie befassten sich mit dem Dreifachthema «Vertrauen, Liebe und Geborgenheit». Am Anfang stand jedoch die Frage, wie man heute erfolgreich und glücklich sein kann im Spannungsfeld des Lebens, in dem Vertrauen enttäuscht wird, Geborgenheit fehlt und Lieblosigkeiten Tagesordnung sind. Dem widmeten sich Jan Huber und Niklas Rentsch. Céline Stebler und Angela Schaub zeigten anhand eines Gesprächs vor dem Schminkspiegel auf, dass es auch anders geht: Dass man sich als beherzte Schülerinnen gegen das Mobbing einer Schulkollegin auflehnen kann, und sei es mit

der Hilfe einer Lehrerin. Sandra Sasse sang das Lied «Take me to church» von Hozier, am E-Piano begleitet von Flavio Schaffer. Carmen Gerber begleitete wiederum die jungen Leute mit der Gitarre beim Singen und Organist Tobias Cramm am E-Piano. Kirchgemeinderätin Sandra Martino hielt die Ansprache an die Konfirmandinnen und Konfirmanden und deren Eltern. Pfarrer Stéphane Barth führte liturgisch durch den Gottesdienst und Fotograf Paul Mark machte viele tolle Fotos, die später den Konfirmandinnen und Konfirmanden per Datenstick zugestellt wurden. Pfarrer Stéphane Barth-Ehrsam Breitenbach

Zu Gast in Kleinlützel: Nationalrat Thomas Matter. FOTO: ZVG gerade jetzt besorgte Einwohnerinnen und Einwohner den Kampf gegen «übermächtige Gegner» aufgenommen haben. Informationen mal von anderer Seite zu erhalten, ist bestimmt nicht schlecht! Wir freuen uns auf interessierte Gesprächsteilnehmer und erwarten einen spannenden, anregenden sowie hoffentlich auch amüsanten Abend. Rolf Meyer Sekretär SVP Kleinlützel

Weit entfernt, mit dem Flugzeug im Moment kaum erreichbar und doch stark beeinflusst durch Schlagzeilen, schweift unser Blick immer wieder nach Amerika. Einmal mehr offenbart uns das grosse Land einen Mann, der alles andere als ein Vorbild ist. Dem Mächtigen fehlen Anstand, Moral und Einfühlungsvermögen. Grundsätze einer erfolgreichen Kommunikation wie Ausredenlassen oder Respekt missachtet er mit jedem Satz – bewiesen in dieser unrühmlich chaotischen Fernsehdebatte von letzter Woche. Der Blick über den grossen Teich gibt aber auch ganz andere Persönlichkeiten frei, die als Vorbilder dienen könnten. Da ist Ruth Bader, welche am 18. September 2020 im Alter von 87 Jahren verstarb und bis zu diesem Zeitpunkt Richterin am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten war. Es lohnt sich, ihre Biografie zu lesen. Nach dem Tod dieser Ikone wurde nun Amy Coney Barrett als Nachfolgerin nominiert. Ein Übermensch wie mir scheint. Nach einer Blitzkarriere steht die 48-Jährige zur Wahl für das hohe Amt. Nebenbei hat sie noch sieben Kinder, alle unter 20 Jahren, zwei davon adoptiert, eines mit Downsyndrom. Barrett gelte privat als überaus freundlich und trotz übervollem Terminkalender engagiere sie sich ehrenamtlich an der Schule ihrer Kinder, lese ich. Da bleibt mir als Frau und Mutter nur das Staunen. Natürlich wird sie Haushaltshilfen, Kinderbetreuerin und Chauffeur haben. Trotzdem, da gibt es doch noch den Laternliumzug, Elternabende, Abschlussfeiern, Sportveranstaltungen, Musikvorführungen, Krankheiten, Pubertät und auch einmal schlechte Noten, die Eltern schlaflose Nächte bereiten. Dies alles zusammen mit einem Job ausserhalb des Hauses unter einen Hut zu bringen, ist bereits mit ein bis zwei Kindern ein hoher Anspruch, der nicht immer befriedigend erfüllt werden kann. Das schlechte Gewissen, weil Kindergeburtstag mit Geschäftsausflug, Meeting mit Elternsprechstunde oder Abgabetermin mit Kuschelmomenten kollidieren, bleibt. Wie funktioniert dies mit sieben Kindern und einem höchst verantwortungsvollen Job, der keine Aufschiebungen zulässt? Ganz abgesehen davon, dass auch eigene Bedürfnisse vorhanden sind. Sei es ein Ausgang mit Freundinnen, Sport oder Faulenzen auf dem Sofa. Bewunderung, aber auch ein grosses Fragezeichen bleiben. Als Vorbilder sind auch die beiden Frauen nicht wirklich geeignet. So lasse ich den Blick über den Atlantik und suche mir die Vorbilder im eigenen Umfeld. Keine Macht- und Übermenschen, keine, die sofort auf den ersten Blick hervorstechen. Auf den zweiten Blick aber mit Menschlichkeit, Respekt und Empathie überzeugen.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. T Konfirmation: Die Konfirmantinnen und Konfirmanten zusammen mit Pfarrer Stéphane Barth (mitte). FOTO: ZVG

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DIES UND DAS

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GESCHÄF TSWELT

MUSIK-TIPP

EGK-Baumpflanzaktion

Artemis Artemis ist eine Jazzformation mit ausschliesslich weiblicher Besetzung. Sie besteht aus sieben prominenten Musikerinnen des modernen Jazz. Die Pianistin und musikalische Leiterin Renee Rosnes, die Tenorsaxofonistin Melissa Aldana, die Klarinettistin Anat Cohen, die Trompeterin Ingrid Jensen, die Bassistin Noriko Ueda, die Schlagzeugerin Allison Miller und die Sängerin Cécile McLorin Salvant kommen aus den USA, Kanada, Frankreich, Chile, Israel und Japan. Alle haben als Solistinnen bereits Karriere gemacht. Als Ensemble brillieren sie nun auf ihrem schlicht «Artemis» betitelten ersten Album (Blue Note/Universal Music) mit sechs Eigenkompositionen und den drei adaptierten Songs «The Fool On The Hill» von John Lennon/ Paul McCartney, «If It’s Magic» von Stevie Wonder und «The Sidewinder» von Lee Morgan. Das miteinander beseelt, raffiniert und groovend musizierende multinationale Septett wurde schon als erste weibliche Supergruppe des Jazz bezeichnet. Das zeigt die grosse Wertschätzung für Artemis und das hervorragende Debütalbum. Benno Hueber

VER ANSTALTUNG

Mobil sein und bleiben Wie kann ich bequem am Automat ein Billett für die nächste Zugfahrt kaufen? Welche Neuerungen gibt es im Strassenverkehr? Worauf muss ich achten, wenn ich zu Fuss unterwegs bin? Mit diesem Kursangebot machen wir Sie fit für den oft hektischen Alltag im öffentlichen Raum. Bleiben Sie länger selbstständig und unabhängig! In einem halben Tag vermitteln Ihnen Experten des öffentlichen Verkehrs und der Polizei viel Wissenswertes für Ihre alltägliche Mobilität. In Theorie und mit praktischen Übungen — so bleiben Sie zu Fuss und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unabhängig und sicher mobil! Ingrid Berger Pro Senectute beider Basel Mittwoch, 21. Oktober 2020, 8.15–12 Uhr in Basel (Schalterhalle «Treffpunkt», Bahnhof SBB), Anmeldeschluss: 7. Oktober 2020 Mittwoch, 28. Oktober 2020, 8.30–12 Uhr in Liestal (Heilsarmee, Oristalstrasse 9), Anmeldeschluss: 14. Oktober 2020. Die kostenlosen Kurse finden bei jeder Witterung statt. Passende Kleidung wird empfohlen. Kursende ist am jeweiligen Bahnhof. Auskunft und Anmeldung 061 206 44 66 oder info@bb.prosenectute.ch www.bb.prosenectute.ch

GESCHÄF TSWELT

MyLife Workshop Zurückblicken und nach vorne schauen: Wir alle haben den Wunsch, unserem Leben Sinn und Bedeutung zu geben. Der MyLife-Workshop hilft Ihnen, Ihr vergangenes Leben anzunehmen und zu entdecken, dass Gott für Ihre Zukunft gute Absichten hat. Der MyLife-Workshop findet statt jeweils montags vom 19. Oktober bis 23. November um 19.15 Uhr in der FMG Laufental-Thierstein, Bodenackerstrassse, 21 in Breitenbach. Kursleiter Pfr. M. Gerber. Kursgeld: CHF 20.–. Anmeldung an 077 521 75 00 oder rolandhaener@bluewin.ch Martin Gerber

Das neuste umweltfreundliche Projekt der EGK startete am 1. Oktober: Neukunden aus dem Agenturgebiet Laufen, die eine SUN-Zusatzversicherung abschliessen, erhalten (kostenlos) ihren eigenen Jungbaum in der Region. Es handelt sich bei dieser Baumaktion vorerst um ein regionales Pilotprojekt. «Gesund leben dank einer gesunden Umwelt — diesem Credo fühlen wir uns verpflichtet», so Reto Flury, Geschäftsleiter der EGK-Gesundheitskasse, «und versuchen es konsequent umzusetzen – bei unserem Neubau in Laufen, bei der Zusatzversicherung und nun auch mit der damit verbundenen örtlichen Baumpflanzaktion.» Mit der geplanten Baumpflanzaktion unterstützt die EGK bewusst die Artenvielfalt der Wälder in der Region. Sie arbeitet dabei mit Revierförster Markus Schmidlin zusammen, welcher für die Wälder in Blauen, Zwingen, Nenzlingen

Markus Schmidlin: «Mein Ziel als Förster ist, auch künftigen Generationen das Erleben und die vielseitige Nutzung des FOTO: ZVG Waldes zu ermöglichen.»

und Brislach zuständig ist. Die neuen Bäume — darunter zum Beispiel Eichen, Elsbeeren oder Douglasien — unterstützen die Biodiversität und werden vom Revierförster über mehrere Jahre hinweg gepflegt, bis sie dem Konkurrenzdruck der Strauchschicht und dem Wildverbiss entwachsen sind. Die konsequente Hinwendung zur Natur hat bei der EGK-Gesundheitskasse eine reiche Tradition. Seit mehr als 30 Jahren setzt sie sich für die Chancengleichheit von Schul- und Komplementärmedizin ein. So ist ihre Zusatzversicherung spezialisiert auf den freien Zugang zu komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden bei rund 13 000 EGK-anerkannten Therapeut/-innen und Naturheilpraktiker/-innen und ermöglicht ihren Versicherten damit eine echte Wahl. Ursula Vogt Leiterin Kommunikation EGK

EINGESANDT

Viel Zuspruch für die Konzernverantwortungsinitiative Seit anfangs September engagiert sich in Laufen ein breit abgestütztes Lokalkomitee für die Konzernverantwortungsinitiative. «Für die Menschen in Laufen und Umgebung ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Konzerne wie Glencore dafür geradestehen sollen, wenn sie Kinder mit Schwermetallen vergiften oder ganze Landstriche zerstören», sagt Maja Hauenstein vom Lokalkomitee. «Was wir uns selbst nicht zumuten würden, können wir auch nicht in fernen Ländern verantworten!» Die Konzernverantwortungsinitiative wurde vom ehemaligen FDP-Ständerat und Staatsanwalt Dick Marty zusammen mit einer grossen Koalition von 120 Menschenrechts- und Umweltorganisationen lanciert. Die Initiative wird heute von vielen Unternehmer/innen und Politiker/-innen aller Parteien unterstützt. Ebenfalls stehen die Schweizer Bischofskonferenz, die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz und die Schweizerisch Evangelische Allianz hinter der Initiative.

Dick Marty, Alt-Ständerat FDP, sagt: «Ich finde es beeindruckend, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger in allen Landesteilen für unsere Initiative einsetzen. Das ist sehr wichtig: Denn es geht um die grundlegendste Selbstverständlichkeit unseres Rechtsstaates: Wer einen Schaden anrichtet, der soll auch dafür geradestehen. Das muss endlich auch für Konzerne wie Glencore und Syngenta gelten.» Vergangenen Samstag organisierte das Komitee eine Standaktion, um die Bevölkerung des Laufentals über die Initiative zu informieren. Trotz Wind und Wetter konnten im Stedtli Laufen einige interessante Gespräche geführt und Info-Flyer verteilt werden. Anhand von konkreten Fällen wurde aufgezeigt, warum die Initiative dringend nötig ist: In der Stadt Cerro de Pasco (Peru) sind Luft, Boden und Wasser mit Schwermetallen vergiftet. Daran Schuld trägt eine riesige Mine, die von Glencore kontrolliert wird. Gerade für Kinder hat das dra-

matische Folgen: Blutarmut, Behinderungen und Lähmungen. Analysen zeigen, dass sich die Bleikonzentration in den letzten Jahren weiter verschlimmert hat. Syngenta-Pestizid vergiftet Landarbeiter in Indien: Immer wieder verkauft Syngenta hochgiftige Pestizide, die in der Schweiz wegen ihrer Gefährlichkeit für Gesundheit und Umwelt schon lange verboten sind. Mitverantwortlich ist Syngenta für einen besonders krassen Fall, bei dem mehrere Hundert Landarbeiter in Indien beim Pestizideinsatz vergiftet wurden und über zwanzig von ihnen starben. Weitere Standaktionen in Laufen finden am 7. und 21. November statt. Die Konzernverantwortungsinitiative kommt am 29. November zur Abstimmung. Claudius Jäggi Laufner Komitee für die Konzernverantwortungsinitiative

EINGESANDT

Die SVP zu Gast in Breitenbach Die Stimmung war bestens, als sich am vergangenen Donnerstag die SVP Politprominenz ein Stelldichein im ehrwürdigen Fridolinssaal in Breitenbach gab. An diesem Abend konnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden, da zwei wichtige Anlässe miteinander verbunden werden konnten. Gemeinderat Marcel Schenker eröffnete die Sitzung hocherfreut und übergab nach einer kurzen Begrüssung Nationalrat Christian Imark das Wort. Er hatte das grosse Vergnügen, den Gründungsakt der SVP Ortspartei Breitenbach zu moderieren. Für das politische Leben und die Vielfalt in der grössten Thiersteiner Gemeinde ist die Gründung der SVP Breitenbach auf jeden Fall ein grosser Gewinn. Die Gründungsmitglieder Marcel Schenker (Präsident), Vegard Müller (Vize-Präsident, Aktuar) und Remo Zimmermann (Kassier) sind sich bewusst, dass ab jetzt die Knochenarbeit folgen wird. Der neue Vorstand ist motiviert und gewillt, sich für eine lebens- und liebenswerte Gemeinde einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Das zweite wichtige Thema war der Sessionsrapport, aus welchem die SVP Nationalräte Christian Imark und Walter Wobmann jeweils nach den Nationalrats-

Im Fridolinssaal: (v.l.) Walter Wobmann, Remo Zimmermann, Marcel Schenker, Christian Imark und Richard Aschberger. FOTO: ZVG sessionen aus erster Hand über die Geschehnisse aus Bundesbern und über ihre wichtige politische Arbeit berichten. Die Flut an teils irrsinnigen Vorstössen in der Umweltpolitik, die illegale Protestaktion der Klimajugend mit Abfallbergen als Hinterlassenschaft und das übereifrige Handeln einiger Bundesräte beim Durchboxen von Vorstössen aus den eigenen politischen Reihen geben doch immer wieder Anlass zur verstärkten Achtsamkeit. Weiter haben auch der SVP

Kantonsrat Roberto Conti sowie der Kantonsrat und Grenchner Gemeinderat Richard Aschberger, welcher an der kommenden Mitgliederversammlung zum offiziellen Regierungsratskandidaten nominiert werden soll, den Weg nach Breitenbach gefunden. Im Anschluss folgte noch ein Apéro bevor dieser Abend sein rühmliches Ende fand. Marcel Schenker Gemeinderat SVP Breitenbach

Von der Decke bis zur Zarge: Gitarrenbau Wer gern mit den eigenen Händen etwas Einzigartiges schaffen möchte, den Duft von Holz betörend findet und viel Geduld mitbringt, hat mit einem Kurs an der Volkshochschule beider Basel bereits zum siebten Mal die Gelegenheit dazu: Im Kurs «Gitarrenbau» bauen die Teilnehmenden aus einheimischen Hölzern eine klassische Gitarre. Unter der Anleitung von Alexander Stebler lernen sie die Eigenheiten von Fichte, Erle, Kirsche, Zwetschge, Nuss, Ahorn und Eibe kennen. Der Kursleiter zeigt, wie man das Holz für die eigene Gitarre sägt, stemmt, biegt, leimt und schleift. So entsteht im Lauf von neun Samstagen ein leichtes Instrument mit transparentem Klang und ganz persönlichen Details. Die Handwerkerinnen und Handwerker dürfen sich auf den besonderen Moment freuen, wenn zum Schluss die Saiten aufgezogen werden und die Gitarre zum ersten Mal ihre Klangfarben zeigt. Als Abschluss des Kurses wird ein professioneller Gitarrist die gebauten Gitarren im Rahmen eines kleinen Konzertes spielen. Teilnehmen können alle, die ein Interesse an Gitarren und deren Herstellung haben. Man muss kein Musiker sein – auch als erlesenes Geschenk eignet sich die selbstgebaute Gitarre. Wer vorab ein Modell von Alexander Stebler ausprobieren möchte, kann sich direkt mit ihm in Verbindung setzen: Tel. 061 791 00 90. Alexander Stebler Schreiner Lehrer für Technisches Gestalten

LESERBRIEF

Zügiges Handeln Von den Betreibern des Holzkraftwerkes in Kleinlützel wurde ein erneutes Baugesuch gestellt. Trotz 571 Unterschriften gegen dieses grüne Ärgernis in unserem Dorf soll das Werk nun zur Fertigstellung gebracht und in den Betrieb genommen werden. Nur logisch möchte man meinen, wird doch das enorme Engagement der kuwaitisch/deutschen Betreiber durch die Aussicht auf die hohen frei werdenden CH-Fördergelder extrem motiviert. Im Moment befinden sich zehn Kamin- und zehn Notfackel-Bauprofile auf dem Dach dieses grünen Werkes. Sollte also das Baugesuch bewilligt werden, leben wir mit 20 stinkenden, rauchenden, lärmenden, vibrierenden, das Mikroklima des Tals massiv verändernden Kaminen, die bei entsprechender Windrichtung dem Dorf jede Lebensqualität entzieht. Zudem ist das grüne Ding wahrlich kein schöner Anblick, das dem Dorfbild schmeichelt. Nun sind wir, die Bürger von Kleinlützel, erneut in unserer Aktivität gefordert, denn wir wollen dieses Kraftwerk hier definitiv nicht haben. Deshalb ist es jetzt notwendig, bis zum 16. Oktober Einspruch gegen dieses Baugesuch zu erheben. Dazu erreicht alle Haushalte unseres Dorfes in den nächsten Tagen via Post ein Flugblatt mit den notwendigen und hilfreichen Informationen, die unser Ziel, in einem kraftwerkfreien Dorf in Ruhe zu leben, sichern können. Bürger von Kleinlützel, halten wir zusammen, es geht hier kurz und langfristig um die lebenswerte Zukunft dieses Dorfes. Marion Pfefferkorn

und EINGESANDT HELFEN BadHeizungsFINGER Erneuerung Der VerkehrsVerein Leimental führte endlich wieder einen Anlass durch AG ngen Nach langer Zeit der Enthaltung konnte rung zu erheben. So trafen sich nach ei- material bereitgestellt. Auch ein Feuer ziemlich verwirrend vorkamen. Nach gut Badsanieru

nd Heizungs- u Immer erst schauen, was HELFENFINGER bietet.

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der VerkehrsVerein Leimental (VVL) wieder einen Anlass nach Plan durchführen. Kenner wissen, dass im Januar in Ettingen ein Vortrag namens «Rotkäppchen und die Pilze» stattfand. Dort entstand auch die Idee, den VVL-Spaziergang in den Stand einer pilzkundlichen Wande-

nem regenreichen Samstagvormittag 16 wetterharte VVL-er in den Chirsgärten. Sie waren überzeugt, dass Petrus doch ein Leimentaler sein muss. Das Team, Fränzi, Claus und Ruedi haben sehr gute Vorarbeit geleistet und beim «Dänkmolgrüebli» drei Tische mit Anschauungs-

war da, das war aber für eine Geburtstagsgesellschaft, die anschliessend dort feierte. Aufgeteilt in drei Gruppen lauschten wir den interessanten Ausführungen über Röhrlinge, Porlinge, Stachelinge, Sporen, Myzenen und vielen andern Bezeichnungen, die uns wahrscheinlich

einer Stunde gingen wir gruppenweise in den Wald, wo dank dem Führungsteam Orte und Pilze gefunden wurden. Am 3. Dezember findet eine Führung unter dem Motto «Advent in Basel» statt.. Peter Billeter Vizepräsident


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 8. Oktober 2020 Nr. 40

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Schülerinnen und Schülertreffen

MARIASTEIN. WoS. Am 1. Mai 2021, ab 10.30 Uhr soll in Mariastein ein Treffen aller ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Bezirksschule Mariastein stattfinden. Denn 2021 sind es 50 Jahre her, seit der Kanton Solothurn das Kloster Mariastein an die Benediktinermönche zurückgegeben hat. Im Programm zum Gedenkjahr 2021 ist auch ein Schülertreffen geplant. Damit möglichst viele Ehemalige erreicht werden können, ruft Claudia Augustin zur Mithilfe auf. Sie sucht pro Klasse 2-3 Personen, die bereit sind, die Klassenlisten zu ergänzen, respektive Adressen zu aktualisieren. Mithilfe und Anmeldungen bis Ende Jahr an claudia.augustin@bluewin.ch

Frisch vom Feld: Kürbisse werden zur Zeit an etlichen regionalen Orten angeboten.

MARIASTEIN

REGION

Heftige Windböen

Klösterliche Musik in der Basilika

Keine Umzüge im 2021

WoS. Am Sonntagmorgen, ab 2.30 Uhr bis ca. 5.30 Uhr, zogen heftige Windböen über Teile des Kantons Basel-Landschaft hinweg. Die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft verzeichnete in diesem Zusammenhang rund ein Dutzend Anrufe, welche einen Feuerwehr- oder Polizeieinsatz erforderlich machten. Insbesondere waren die Gemeinden Blauen, Grellingen, Pfeffingen, Reinach, Pratteln, Frenkendorf, Giebenach und Liestal von den zum Teil heftigen Windböen betroffen. Dies führte zu umgestürzten Bäumen, abgebrochenen Ästen und verschobenen oder umgestürzten Bauabschrankungen. Personen wurden dabei keine verletzt. In Pfeffingen wurde ein Personenwagen, welcher in der Baselstrasse unterwegs war, von einem abgebrochenen Ast getroffen und beschädigt. Der Fahrzeuglenker wurde dabei nicht verletzt. Küche & Bad Innenausbau Türen

WoS. Am Sonntag, 11. Oktober, um 16.30 Uhr, ist in der Basilika des Klosters Mariastein barocke Festmusik des Benediktinerpaters Johann Valentin Rathgeber zu hören. Unter der Leitung von Christoph Anzböck spielt und singt das Instrumental- und Vokalensemble ad-patrem. Johann Valentin Rathgeber (1682-1750) war ein deutscher Benediktinermönch, Komponist, Organist und Chorleiter des Barockzeitalters. Er war ein vielseitiger und produktiver Komponist, der vor allem praktische Erfordernisse der Musikausübung in den Pfarreien des ländlichen Raums im Blick hatte. Er erfreute sich im süddeutschen Raum eines hohen Ansehens und seine Werke waren weit verbreitet. Rathgeber schuf sowohl weltliche als auch geistliche Werke. Das Konzert unter dem Titel «Sancte Pater Benedicte» dauert eine Stunde. Es gilt Maskenpflicht. Eintritt frei, Kollekte.

WoS. Für die Fasnachtsveranstaltungen im Kanton Baselland gelten dieselben Coronaschutzmassnahmen wie für derzeitige Veranstaltungen. Laut Sicherheitsdirektion können Umzüge nur mit Sitzplätzen für Zuschauer, Maskenpflicht oder Sektoren à 100 Personen stattfinden. In Hallen müssten Masken getragen und der Abstand der Tische eingehalten werden. Realistisch durchführbar sind deshalb wohl nur Schnitzelbänke mit Schutzkonzept wie im Gastgewerbe. In Breitenbach will man die Hoffnung noch nicht aufgeben und sucht nach Möglichkeiten, den Umzug, der normalerweise 6000 Zuschauer anlockt, durchzuführen, wie Claudio Spaar vom Komitee mitteilt. Laut Spaar gibt es Optionen, über die er wegen der laufenden Verhandlungen mit Gemeinde und Kanton aber nicht sprechen will. Ein endgültiger Entscheid soll Ende Oktober fallen. Eine Plakette soll es auf jeden Fall geben.

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LAUFEN. WoS. Am Dienstag, 20. Oktober um 19.30 Uhr spielt Marie-Ange Nguci in der Katharinenkirche in Laufen. Die talentierte Albanerin, welche 2014 ihren Master am Pariser Conservatoire mit Bestnote und Auszeichnung bestand, beherrscht ein umfangreiches Repertoire an klassischen, romantischen und zeitgenössischen Werken. Am Klavierkonzert in Laufen, organisiert von Kammerkonzerte Laufen, spielt sie Stücke von Alexander Skrjabin, Beethoven, Maurice Ravel und Sergei Prokofjev.

Tag der Psychischen Gesundheit

KT. SOLOTHURN. Der 10. Oktober ist der internationale Tag der Psychischen Gesundheit. Psychische Gesundheit Kanton Solothurn startet den Tag mit einer Bilderausstellung. Diese schlägt den Bogen zu den eigentlichen Aktionstagen, die dann vom 28. Oktober bis zum 6. November stattfinden. Die Aktionstage widerspiegeln Themen rund um die psychische Gesundheit in Form von Referaten, Filmen, Podien oder Diskussionen; immer mit dem Ziel, Themen einen Platz zu geben, die sonst zu wenig Beachtung erhalten. Fast alle Veranstaltungen können dieses Jahr erstmals via hinhoeren-so.ch per Livestream mitverfolgt werden.

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Krimiliebhaber haben bestimmt schon Bücher von Donna Leon gelesen. Sie hat schon viele geschrieben und erhielt dafür den deutschen Krimipreis. Sie wurde 1942 in New Jersey geboren. Heute lebt sie im Val Müstair in der Schweiz. Als Vittorio Fadalto in einer Sommernacht tödlich verunfallt, vermuten alle einen Unfall. Er wird mit seinem Motorrad tot aus einem Kanal geborgen. Die Obduktion ergibt auch klar das Resultat «Tod durch Ertrinken». Aber seine Frau, die in einem Sterbehospiz liegt, kann das nicht glauben und bittet Commissario Brunetti um Hilfe. Dieser glaubt zu Beginn nicht an einen Mord und ist unsicher, ob er diesen Fall überhaupt annehmen soll. Aber bald merkt er, dass da viel mehr dahinter steckt, nämlich ein Verbrechen grösseren Ausmasses. Da die Frau stirbt, kann sie auch nichts mehr über ihren Mann mitteilen. Es geht in diesem Krimi eigentlich nicht um einen klassischen Mordfall. Es geht generell um Rache, Gerechtigkeit und Vergebung. Und um eine gesellschaftliche Entwicklung, die nicht auf Venedig beschränkt ist, sondern globale Dimensionen hat. Eine spannende, interessante und anspruchsvolle Lektüre. Christine Eckert

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