Donnerstag, 24. September 2020
112. Jahrgang Nr. 38
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Endlich wieder Kultur Nach der Zwangspause startete die neue Saison im «Alt Schlachthuus» sogleich mit einem Höhepunkt. Gardi Hutter bewies mit ihrer eindrücklichen Show, wie wichtig Kulturerlebnisse sind.
Freitag, 25.09.2020 Meist stark bewölkt und zeitweise nass, deutlicher Temperaturrückgang.
15 ºC 18 ºC
Samstag, 26.09.2020 Veränderlich bewölkt und weiterer Regen. Mit rund 10 Grad sehr kühl. 8 ºC 10 ºC Sonntag, 27.09.2020 Weiterhin meist bewölkt und regnerisch.
Gaby Walther Mit gemischten Gefühlen betrat das Publikum den Saal des «Alts Schlachthuus» am letzten Freitag. Einerseits war da die Freude, endlich wieder eine Kulturveranstaltung besuchen zu dürfen und viele bekannte Gesichter anzutreffen, anderseits beeinträchtigte das Tragen der Schutzmasken diese Freude. Denn wie wichtig nicht nur die Augen, sondern die gesamte Mimik für die nonverbale Kommunikation ist, wurde einem an diesem Abend ganz speziell bewusst. Auf der Bühne stand Gardi Hutter und faszinierte mit ihrer Mimik. Die 67-Jährige zog die Zuschauerinnen und Zuschauer schnell in ihre Bann, so dass die Schutzmaske im Publikum im normal bestuhlten und ausverkauften Saal beinahe vergessen ging. In «Gaia Gaudi», dem neuste Stück der berühmtesten Clownin der Schweiz, steht Gardi Hutter zusammen mit ihrer Tochter, ihrem Sohn und der Schwiegertochter auf der Bühne. Die drei jungen Leute sind normalerweise als Sängerin, Perkussionisten und Tänzerin mit ihrem eigenen Programm unterwegs. Vor zwei Jahren haben sie sich zusammengetan und «Gaia Gaudi» kreiert. Das Resultat ist spannend und lebt von Gegensätzen. Komik, Poesie, Musik, Mystisches, Unheimliches und Kurioses wechseln sich ab. Verschiedene Welten stossen aufeinander. Da ist Gardi Hutter, die durch ihre Pantomime, durch ihre Komik und mit
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7 ºC 12 ºC
Breitenbach
In 19 Tagen wanderte der ehemalige Gemeindepräsident von Artegna, Aldo Daici, nach Breitenbach. 750 Kilometer nahm er dafür unter die Füsse.
Nicht nur lustig: Gaia Gaudi ist auch poetisch, tiefgründig und unheimlich. ihrer Begabung, mit dem Publikum zu agieren, brilliert. Auf der anderen Seite stehen die drei jungen Leute, die mit ungewohnten musikalischen Tönen, mit eigenwilligem Tanz und Kostümen für einen Gegenpol sorgen. Die Bühnenbilder zeugen von einer unglaublichen Fantasie. Licht und Schatten sorgen für die entsprechende Stimmung.
Eine tote Clownin
Das Thema des Stückes will im ersten Moment nicht zu Humor passen. Denn Gardi Hutter muss bereits zu Beginn des Abends feststellen, dass sie gestorben ist. Damit will sie sich nicht abfinden, sie kämpft dagegen, wird mit der Vergangen-
heit und dem Muttersein dreier Kinder konfrontiert und von den Geistern auf die Reise in die andere Welt geschickt. Die neue Generation nimmt das Ruder in die Hand und mit Baby Gardi Hutter wird Vergänglichkeit und neues Leben symbolisiert. Staunen, Nachdenken, aber vor allem auch Lachen wechseln sich ab. Immer wieder wird das Publikum zum Singen, Mitklatschen und Bewegen animiert und kommt dieser Aufforderung gerne nach. Gardi Hutter beweist einmal mehr ihren seit Jahren andauernden Erfolg. Laufen honorierte den gelungen Abend mit lang anhaltenden Standing Ovations. Auch wenn das Tragen von Schutzmas-
Hauptstrasse 27 4242 Laufen T 061 761 76 76
FOTO: GABY WALTHER
ken gewöhnungsbedürftig ist und alle froh sind, wenn sie in der Pause, draussen im Hof, ihre Maske für einen Moment abziehen dürfen, bewies die Vorstellung, welches Vergnügen es ist, am Kulturleben wieder teilnehmen zu dürfen. Der Auftakt der neuen Theatersaison war trotz Schutzmassnahmen gelungen. Auf dem Programm des Kultur Forums Laufen stehen einige weitere spannende Veranstaltungen. Es lohnt sich, die eine oder andere Veranstaltung zu besuchen. Sei es, um das Engagement der Kulturbetriebe und Kulturschaffenden nach dieser harten Zeit zu unterstützen, um sich zu amüsieren oder einfach um ein Stück Normalität zurückzugewinnen.
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Inseratetarife www.wochenblatt.ch Druck CH Media Print AG Beglaubigte Auflage 22226 Ex. (WEMF 2019)
Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 77067 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203756 Ex. Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 86, abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.–
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Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 38
WAHLEN
L AUFEN
Willkommen im Reich der Kinder
Auch Laufen sagt Ja zur Altersregion
Mit Liebe und Begeisterung eröffneten Ariane Borer und Jasmin Steg ihre Kindertagesstätte «Löwehärz» in Wahlen. Familien, Freunde und Gäste weihten am vergangenen Samstag auf Einladung der beiden Initiantinnen Haus, Garten und Spielgeräte ein. Jürg Jeanloz Zwei engagierte Kita-Leiterinnen, eine aufgestellte Gästeschar, überall Sonnenblumen und Ballone und ein fantastischer Herbsttag trugen dazu bei, dass der Start der Kita «Löwehärz» nicht besser hätte gelingen können. Ariane Borer und Jasmin Steg stellten sich den Gästen vor und bekundeten ihre Freude, die monatelangen Vorbereitungen endlich zum Abschluss zu bringen. Das Weber-Haus, früher von einer Lehrerfamilie bewohnt, hatten die beiden jungen Frauen mithilfe ihrer Familien zu einer Kita umgebaut und eingerichtet. «Wir sind stolz und glücklich, dass wir diese tolle Liegenschaft mieten konnten», erklärte Jasmin Steg. Der Name «Löwehärz» sei dem Wahlner Wappentier (Löwe) und ihrer Kinderliebe geschuldet. Mit dankbaren Worten richteten sich die beiden Damen an ihre Mamis, Papis, Bekannte und Freunde, die sie bei allen Arbeiten tatkräftig unterstützt hatten und ihnen bei kniffligen Fragen beratend zur Seite gestanden waren. So erhielten sie sogar eine ganze Garderobe aus Holz geschenkt, die jedem Kind seine Kleider zuweist «Wir begrüssen diese familienfreundliche Einrichtung und wir wünschen den beiden Jungunternehmerinnen viel Erfolg», liess sich an der Eröffnung auch Gemeindepräsident Michel Kneuss vernehmen. Ein Blick in das Haus bestätigt den Eindruck, dass die beiden Damen mit viel Liebe und Hingabe vorgegangen sind. Spiel-, Lese-, Bastel-, Schlaf- und Baby-
zimmer erfüllen jeden Anspruch und sind praktisch eingerichtet. Eine Küche und ein Esszimmer ermöglichen es, zusätzlich einen Mittagstisch für Schulkinder anzubieten. «Wir haben Platz für 15 Kinder», erklärt Ariane Borer. In der Kita können Kinder im Alter von drei Monaten bis zwölf Jahren aufgenommen werden. Ein ganzer Tag kostet die Eltern 120 Franken, womit die Kita im Mittelfeld der üblichen Tarife liegt. Betreut werden die Kinder zwischen 6.30 und 18 Uhr. Vor dem Eingang hoppeln zwei hellbraune Löwenkopfkaninchen herum, um den Kindern den sachten Umgang mit Tieren näherzubringen. Hinter dem Haus tut sich ein lauschiger Garten auf, wo die Kinder spielen und verweilen können. Ein Trampolin, ein Sandkasten und eine Feuerstelle ergänzen das vielseitige Angebot. Selbstverständlich werden mit den Kindern auch Wanderungen, Ausflüge in den Wald oder Besuche auf benachbarte Bauernhöfe durchgeführt. Erziehen, Bilden und Betreuen sei das Ziel dieser Kita, wobei Kinderliebe bedeute, sie so zu lassen, wie sie sind, betonen die beiden ausgebildeten Fachfrauen. Kindertagesstätte Löwehärz GmbH, Büsserachstrasse 16, 4246 Wahlen (Nähe Schulhaus und Kindergarten), Tel. 079 448 81 88, www.loewehaerz.ch.
Nuggistation: Kita-Leiterinnen Ariane Borer und Jasmin Steg. FOTO: JÜRG JEANLOZ
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Als zehnte Gemeinde tritt Laufen dem Zweckverband Versorgungsregion bei. Thomas Immoos Stadträtin Carole Seeberger musste sich zahlreichen kritischen Fragen zum geplanten Zweckverband Versorgungsregion gemäss Altersbetreuungs- und Pflegegesetz (APG) stellen. An der Gemeindeversammlung stellte sie das Projekt vor, das ab 2021 wirksam sein soll. Es gehe darum, die steigenden Kosten bei der Altersbetreuung und -Pflege in den Griff zu bekommen, zumal die Zahl der Betagten in den Gemeinden stark zunehmen wird. Ziel sei es, die Betreuung möglichst lange im Voraus zu planen und die Schaffung zusätzlicher Pflegebetten hinauszuzögern. «Die älteren Mitmenschen sollen möglichst lang in ihren eigenen Wänden leben können», betonte Seeberger. Dies soll durch den Auf- und Ausbau der Angebote geschehen. Dabei arbeite man mit ähnlich gelagerten Organisationen (Spitex, Pro Senectute etc.) zusammen. Dem neuen Zweckverband gehören elf der dreizehn Laufentaler Gemeinden an. Burg schliesst sich der Altersregion Leimental an, und Duggingen orientiert sich an der Altersregion Birsstadt. Der Aufbau koste im laufenden Jahr rund 240 000 Franken, danach jährlich rund 210 000 Franken. Die Kosten pro Kopf — mit abnehmender Tendenz — belaufen sich auf 16 bis 13 Franken pro Jahr. Gegründet wird eine Informations-, Beratungs- und Betreuungsstelle (IBBS) mit Sitz in Laufen. Rolf Richterich wollte unter anderem wissen, «was man mit dem neuen Zweckverband hat, was wir heute nicht haben?» Auch befürchtet er Doppelspurigkeiten mit anderen Organisationen. Die Kosten seien zu hoch, mahnte Ralph Jordi, man
Deutliche Zustimmung: An der Diebachstrasse sollen mehrere Wohnhäuser im Baurecht entstehen. FOTO: MELANIE BRÊCHET müsse nochmals über die Bücher, damit die letztlich nicht planbaren Kosten nicht aus dem Ruder liefen. Seeberger wies auf die neue IBBS hin, die als Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren wertvolle Dienste leisten werden. Und sie versprach, dass der Zweckverband streng darauf achten werde, «dass die Kosten nicht explodieren.» Linard Candreia führte aus, dass die Laufentaler in der Pflicht (des APG) stehen, eine Altersregion zu bilden. Man dürfe nun nicht zu lange warten. Auf die Frage von Beat Nussbaumer, was die Konsequenz wäre, wenn Laufen den Beitritt zum Zweckverband ablehne würde, sagte Seeberger: «Dann wird der Kanton das Laufental einer Altersregion zuweisen.» Nach gut einstündiger Diskussion stimmte die Versammlung mit 17 Ja- gegen 12 Nein-Stimmen dem neuen Zweckverband zu. Als zweites wichtiges Traktandum stellte der neue Stadtpräsident Pascal Bolliger die geplante Bebauung am Diebach vor. Dort sollen mehrere Wohnhäuser entstehen, die im Baurecht abgege-
ben werden. Stadträtin Sabine Asprion wies darauf hin, dass man den Investoren strenge Vorgaben in Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit gemacht habe. Für die Stadt Laufen wird es jährlich Baurechtszinsen von 42 000 Franken geben. Ein Antrag aus der Versammlung, den Baurechtszins zu indexieren, wurde abgelehnt. Das Projekt fand eine deutliche Zustimmung.
Neuer Werkhof könnte an der Wahlenstrasse entstehen
Pascal Bolliger wies unter Verschiedenem darauf hin, dass der Standort neuen Werkhofs zurzeit überprüft werde. Eigentlich hatte eine frühere Gemeindeversammlung dafür bereits einen Projektierungskredit für den Standort Neumatt genehmigt. Nach dem verheerenden Brand an der Wahlenstrasse ergäben sich neue Möglichkeiten, den Werkhof dort zu erstellen. Man sei im Gespräch mit der Eigentümerin, der Stiftung Abendrot. Deshalb habe man den Projektierungskredit vorerst sistiert, um über den künftigen Standort zu beraten.
L AUFEN
Die IG Laufen setzt auf eine Geschäftsleitung anstelle eines Präsidiums Nach erfolgloser Suche nach einem neuen Präsidenten führt eine dreiköpfige Geschäftsleitung nun die IG Laufen. Ebenfalls neu werden die Mitgliederbeiträge mit einem einfacheren Verfahren berechnet. Gaby Walther Eigentlich hätte die GV der Interessengemeinschaft Laufen bereits im Frühling stattfinden sollen. Coronabedingt fand diese nun am Mittwoch vor einer Woche statt. So galt es beim Jahresrückblick, welchen Roman Bucher vorstellte, sich noch etwas weiter zurückzuerinnern — an ein erfolgreiches Jahr 2019 mit verschiedenen durchgeführten Anlässen wie zum Beispiel dem 1.-Mai-Markt. Für die Leitung weiterer 1.-Mai-Märkte ist der Vorstand immer noch auf der Suche nach einer geeigneten Person. «Wir haben bei
Der Vorstand: (v. r.) Roman Bucher, Niklas Schäublin und Nafi Emri bilden die Geschäftsleitung. Weiter im Vorstand sind Gabriel Ifrid, Nicole Kuster und Christoph Kern. FOTO: GABY WALTHER Roland Niederberger angeklopft. Der 1.-Mai-Markt ist eigentlich sein Kind. Er hatte den Anlass vor 20 Jahren initiiert. Sollte sich niemand bis Ende Jahr melden, würde er wahrscheinlich die Leitung übernehmen», erklärt Bucher. Das Finden geeigneter Führungspersonen
beschäftigt auch die IG Laufen seit längerem. Da sich niemand bereit erklärt hatte, das Präsidium zu übernehmen, wird der Verein neu von einer Geschäftsleitung geführt. Diese besteht aus Niklas Schäublin, Roman Bucher und Nafi Emri. Weiter im Vorstand sind Nicole Kuster,
Christoph Kern und neu Gabriel Ifrid. Dieser ersetzt Daniel Sieber. Der Kassier der IG entwickelt sich beruflich weiter. Als zukünftiger Vertriebstrainer wird er nicht mehr den gleichen Bezug zur IG Laufen haben wie als Leiter der BLKB in Laufen. Dies seine Begründung.
Mit einer neuen Aufstellung der Mitgliederbeiträge erhofft sich die IG eine Vereinfachung. Neu zahlen Mitglieder im Zentrum 450 Franken, jene mit höchstens 100 Stellenprozent sowie Mitglieder ausserhalb des Zentrum 350 Franken, Nonprofitorganisationen 200 Franken und Gönner 100 Franken. Das neue System generiert zwar 4000 bis 6000 Franken Mindereinnahmen. «Aber im Moment ist die IG nicht so aktiv wie schon zu Zeiten, als Roger Chalon im Vorstand war. Deshalb sind die Ausgaben auch etwas niedriger», so Bucher. Auf der Agenda 2020 stehen die beiden verkaufsoffenen Sonntage vom 6. und 20. Dezember. Beim Weihnachtsmagazin, welches Ende Jahr erscheint, wird die IG sich nicht mehr aktiv beteiligen. Die Arbeit sei enorm aufwendig gewesen, so die Begründung. Kein Thema für den Vizepräsidenten war an diesem Abend Covid-19. «Darüber sprechen wir dann an der nächsten GV», meinte Bucher.
NENZLINGEN
Die Frage um die Umnutzung verschiedener Räume spaltet das Dorf Nenzlingen hat beschlossen, aus dem Schulhaus ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohnungen zu machen. Hingegen gingen die Meinungen bei den Plänen für das Kindergartengebäude auseinander. Bea Asper Der Gemeinderat hatte es geahnt: Das Abstimmungsergebnis würde in Frage gestellt werden. Er hatte jedoch vorge-
sorgt und Abstimmungszettel drucken lassen. Mit einem schriftlich vorliegenden Resultat wollte man Diskussionen vermeiden. Dieses Prozedere gefiel letzte Woche nicht allen 65 Stimmberechtigten, welche die Gemeindeversammlung von Nenzlingen in der Weidhütte besuchten. Nach der Abstimmung blieben Protestrufe nicht aus. Die Forderung auf Wiederholung der Abstimmung stand im Raum. Gemeindepräsidentin Therese Conrad liess sich nicht darauf ein: «Die Mehrheit, wenn auch mit einem Stimmenunterschied, hat entschieden, auf einen Neubau zu verzichten.» 31 Stimm-
berechtigte hatten sich dafür ausgesprochen, das Kindergartengebäude zum Mehrzweckraum umzunutzen. 30 Stimmen hatten angekreuzt, das Gebäude sollte verkauft werden und es sollte ein neuer Mehrzweckraum gebaut werden. Ein Appell, die Abstimmung zu wiederholen, führte zur Ankündigung einer Beschwerde. Ob es zu einer solchen oder zu einem Referendum kommen wird, war bis Redaktionsschluss noch offen. Bereits seit Jahren wird über die künftige Nutzung ihrer Gebäude, die früher dem Kindergarten und der Primarschule dienten, diskutiert. Das Schulhaus soll
nun umgebaut werden. Mit grossem Mehr genehmigte die Versammlung den Kredit von zwei Millionen Franken. In der Frage, ob das Kindergartengebäude veräussert werden soll, schieden sich jedoch die Geister. Der Gemeinderat schlug vor, das Gebäude der Bevölkerung als Mehrzweckraum zur Verfügung zu stellen. Die Investitionen bezifferte er mit 400 000 Franken. Gemäss dem Architekten Felix Nussbaumer käme die Gemeinde auf diese Weise (abzüglich der Veräusserung des Kindergartenareals) für weniger als eine halbe Million Franken zu einem vielseitigen Raum.
Ausführliche Informationen www.kfl.ch KINO
Donnerstag, 24. September, 20.30 Uhr
La belle époque Regie: Nicolas Bedos, mit Daniel Auteuil, Fanny Ardant, Guillaume Canet, u.a. Tragikomödie; Frankreich, 2019, 115 Min.
Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen
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Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 35
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden beim Sekretariat 061 761 40 43, Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 und Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12 Amtswoche vom 28. September–2. Oktober 2020 hat Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 Laufen: Dienstag, 29. September, 11.45 Uhr, ökumenischer Mittagstisch für Senior*innen von 11.45 Uhr bis 14.00 Uhr. Anmeldung bis am 22. September erwünscht (da ab 26.9. – 10.10.2020 Ferien, danke für das Verständnis) beim Sekretariat der ref. Kirchgemeinde, Sabine Freund, 061 761 40 43. Grellingen: Samstag, 26. September, 17.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Mitfahrgelegenheit ab Parkplatz Alts Schlachthus Laufen um 16.30 Uhr. Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten!
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 25. September Ökum. Taizé-Feier in Metzerlen entfällt! Sonntag, 27. September, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner
Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind. Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns immer an dich erinnern.
Danksagung
Irma Schnell-Cueni
*27.02.1939
†18.08.2020
Die vielen Beileidsbriefe, die zahlreichen Blumen- und Geldspenden und die trostreichen Worte zum Tode unserer Mutter, haben uns gezeigt, wie sehr sie durch ihre Mitmenschen geschätzt wurde. Ein besonderes Dankeschön geht an ∙ Hr. Pfarrer Franz Sabo für die einfühlsamen Worte und Gestaltung des Trauergottesdienstes. ∙ die behandelnden Ärzte und das Pflegepersonal sowie das Hospiz im Park Arlesheim für die liebevolle und sehr beherzte Pflege unserer Mutter. ∙ alle, die unserer Mutter im Leben Gutes getan haben und sie auf ihrem letzten Weg begleiteten.
Gottesdienste: Sonntag, 27. September, 10.00 Uhr, kath. Kirche, Breitenbach, ökumenischer Gottesdienst zum Schöpfungsthema: «Und siehe, es war sehr gut», Pfr. M. Fellmann, Pfr. B. Stöckli, Pfr. St. Barth. Donnerstag, 1. Oktober, 10.00 Uhr, im Garten des Alters- und Pflegeheims Stäglen, Nunningen, ref. Gottesdienst bei schönem Wetter. Bei schlechtem Wetter findet dieser nicht statt, Pfarrer Stéphane Barth. Donnerstag, 1. Oktober, 15.30 Uhr, Alters- und Pflegezentrum Bodenacker, Breitenbach, ref. Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth (entweder im grossen Saal oder in der gut gelüfteten Aktivierung). Sonntag, 4. Oktober, kein Gottesdienst. Kirchenvorstand: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19 bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).
Daniel Nebel 26. 4. 1971 – 20. 9. 2020
Abschieds-Gottesdienst: Dienstag, 29. September 2020, 14.30 Uhr in der katholischen Kirche St. Peter in Büsserach. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.
Dreissigster: So., 4.10.2020, 10.00 Uhr in der röm. kath. Kirche in Röschenz
Traurig, aber von ganzem Herzen dankbar sind wir, dass wir Daniel bei uns hatten. Doch wir vermissen ihn sehr und er wird immer in unseren Herzen weiterleben.
Pally Bestattungen Rund um die Uhr für Sie da 061 791 93 33 pally-bestattungen.ch
Mittwoch, 30. September, 15.00 und 18.00 Uhr
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Es war eine wunderschöne, unvergessliche Zeit. Doch unser innig geliebter Sohn, Bruder, Schwager, Götti und Onkel hat uns für immer auf dieser Welt verlassen. Seine schwere, unfassbare Krankheit hat ihn besiegt. Wir danken unserem lieben Daniel für seine Güte und seine liebenswerte, freundliche, hilfsbereite Art und für die schöne Zeit, die wir mit ihm gemeinsam erleben durften.
In Dankbarkeit und Liebe werden wir uns an all die vielen schönen gemeinsamen Momente mit Irma erinnern. Die Trauerfamilie
Dienstag, 29. September, 10.00 Uhr
Ferienprogramm mit Martina Hausberger. Weitere Infos und Anmeldung unter kgleimental.ch
Wenn das Leben zur Last wird, ist die Erlösung eine Gnade.
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
Die sehr Trauernden: Priska und Manfred Nebel-Dietler Karin und Marco Neuschwander-Nebel Chiara, Janina, Christian Neuschwander Traueradresse: Priska und Manfred Nebel, Grienstrasse 70, 4227 Büsserach
Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 38
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AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Von einem Staatsrechtexperten wird ein Gutachten eingeholt zur
heutigen Bedeutung von § 45 Abs. 2 des Laufentalvertrags. • Dem Pilotbetrieb von Pick E-Bike mit beginn im Frühling 2021wird zugestimmt. • Über ein Konzept «Regionale Sportanlagen Laufental-Thierstein» wurde diskutiert.
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Laufen erhält das Label iPunkt Die Stadtverwaltung Laufen möchte Barrieren für Erwerbstätige mit Behinderung abbauen. Für dieses Bestreben wurde die Stadt mit dem Label iPunkt ausgezeichnet.
Ausgezeichnet: Die Stadt Laufen erhält das Label iPunkt für die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung. Pascal Güntensberger (l.) überreichte die Auszeichnung an den iPunkt-Verantwortlichen und Stadtverwalter Walter Ziltener (m.) und die zuständige Stadträtin Carole Seeberger. FOTO: STL Stadtverwaltung Laufen fungiert Stadtverwalter Walter Ziltener. Die zuständige Stadträtin Carole Seeberger betonte, dass die Eingliederung von Menschen mit einer Beeinträchtigung letztlich allen zu Gute komme und sie zeigte sich davon überzeugt, dass die Stadt Laufen diesen Menschen schon bald eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt bieten könne.
CAROLE SEEBERGER, STADTRÄTIN
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Konkret fördert die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der Organisation Impulse und dessen Netzwerk das Knowhow von Führungspersonen zur realistischen Einschätzung von Kompetenzen und Grenzen von Mitarbeitenden mit Behinderung und ergreift dazu konkrete Massnahmen. Es sollen beispielsweise entsprechende Workshops zum Thema stattfinden. Als Labelträgerin hat sich die Stadt Laufen dazu verpflichtet, eine Person mit Beeinträchtigung einzustellen. An der Label-Vergabe, welcher das gesamte Verwaltungspersonal beiwohnte erklärte Pascal Güntensberger, Programmleiter des Labels iPunkt, dass Menschen mit einer Behinderung auf verschiedene Art und Weise unterstützt werden können. Einerseits könne mit verschiedenen Hilfsmitteln der Arbeitsplatz behindertengerecht eingerichtet werden. Vielmehr gehe es Impulse aber um das Beseitigen von Hürden und dies nicht nur bezüglich Infrastruktur. Auch das Personalmanagement spiele eine grosse Rolle, die Leitung eines Betriebs oder einer Verwaltung müsse hinter der Sache stehen und entsprechend handeln. Nicht zuletzt seien auch eine gute Teamkultur und eine wertschätzende Haltung untereinander Voraussetzungen dafür, dass sich Menschen mit einer Beeinträchtigung gut in einem Betrieb eingliedern könnten. Als iPunkt-Verantwortlicher in der
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Die gemeinnützige Organisation Impulse, welche das Label iPunkt vergibt, möchte Inklusion in die Arbeitswelt bringen und so Menschen mit Beeinträchtigungen im Arbeitsmarkt eingliedern. Mit ihren Angeboten und Kampagnen werden Menschen mit Behinderung gestärkt und Arbeitgeber bei der Eingliederung dieser Menschen unterstützt. Der Verein
ist in der Region Basel und überregional in der Nordwestschweiz sehr gut vernetzt mit der Wirtschaft, mit Organisationen der Arbeitsmarktintegration und der Behindertenhilfe, sowie der öffentlichen Hand und der Politik. Insgesamt sind bisher 70 Organisationen mit dem Label ausgezeichnet worden, darunter auch die Ricola AG in Laufen. (stl)
«Barrierefreiheit – ist eine Voraussetzung für Partizipation». Dieser Satz, gesprochen an der diesjährigen «Tagung Alter» vom Kanton Baselland zum Thema Digitalisierung, blieb bei mir hängen. Das Internet wird zum zentralen Medium zwischen Bürgerinnen, Bürger und Behörden. Analoge Dienstleistungen werden immer mehr abgebaut, bemerkt Markus Riesch, Leiter der Geschäftsstelle beim Eidgenössischen Departement des Innern und Experte für Zugang und Nutzung von Webseiten für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung (die offizielle Bezeichnung in Englisch erspare ich Ihnen). Barrierefrei sollen Webseiten von Gemeinden und Dienstleistungen sein, damit alle Nutzer sie nutzen können, unabhängig von ihren Einschränkungen oder technischen Möglichkeiten. Das heisst: klar lesbar, verständlich, unkompliziert, feinmotorisch gut bedienbar. Somit ist allen gedient, nicht nur älteren Menschen. 50% der Senioren 80+ nutzen ein Computer. Mobile Geräte wie Smartphones werden nur von 35% genutzt. Und doch sind Senioren zunehmend «mobil» unterwegs, so die Ergebnisse einer Befragung durch Pro Senectute. Seniorenorganisationen warnen aber vor der Gefahr einer Diskriminierung älterer Menschen, wenn Dienstleistungen ohne Computer oder Smartphone nicht mehr nutzbar sind! (z.B. keine Barzahlung, Online Ticketverkauf, Vergünstigungen nur über Apps, …) In manchen Ortschaften erhalten Senioren in Digitalen-Cafés Hilfe von Jüngeren für die Nutzung von Computer, Smartphones und Applikationen. Weiterbildung auch im Pensionsalter ist angesagt. Fördermassnahmen sind gut, öffentliche Dienstleistungen sollten aber auch offline auf Papier verfügbar sein, um eine Kluft zwischen Informierten und Uninformierten zu verhindern. Partizipation geschieht in diesem Bereich in einem Zusammenspiel der Generationen, bin ich überzeugt. Zusätzlich braucht es den Mut, Neues zu wagen ganz nach dem Motto von Pippi Langstrumpf: «Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut!»
Eissport- und Freizeithalle öffnet wieder Von Mitte Oktober bis Mitte März ist die Eissport- und Freizeithalle für das Eislaufen geöffnet. Vereinsmannschaften konnten mit ihren Trainings bereits Ende August beginnen.
Die Eissport- und Freizeithalle ist zu folgenden Zeiten geöffnet: – Montag 9.00–16.15 – Dienstag und Mittwoch 9.00–16.45 – Donnerstag und Freitag 9.00–16.15 – Samstag 13.00–16.30 – Sonntag 12.00–16.30
Das Kunsteis in der Eissport- und Freizeithalle lädt zu den verschiedensten Sportaktivitäten ein. Nebst aktivem Eishockeyspielen bleibt viel Zeit für das öffentliche Eislaufen. Schulen beziehungsweise Schulklassen und Freizeitgruppen können nach Voranmeldung eine separate Eisfläche mieten, um beispielsweise Eiskunstlauf oder Curling zu üben. Der Verleih und das Schleifen von Schlittschuhen runden das Winterangebot ab.
Familien-Eislauftag
Öffentlicher Eislauf
Der öffentliche Eislauf startet am Montag 5. Oktober um 12 Uhr, also in der zweiten Herbstferienwoche. In dieser Woche ist der öffentliche Eislauf jedoch noch eingeschränkt, gemäss Belegungsplan.
Einmal im Monat findet der Familien-Eislauftag statt. An diesen Samstagen kann eine ganze Familie für den Preis von 20 Franken auf dem Eis ihre Runden drehen. Die Schlittschuhmiete ist in diesem Preis inbegriffen. Der Familien-Eislauftag findet an folgenden Daten statt: – Samstag, 7. November 2020 – Samstag, 5. Dezember 2020 – Samstag, 2. Januar 2021 – Samstag, 6. Februar 2021 – Samstag, 13. März 2021 Die Eis-Saison endet am Samstag, 13 März 2021. Für die Eissport- und Freizeithalle gilt ein Covid-19 Schutzkonzept. Dieses wird voraussichtlich in der nächsten Ausgabe des Wochenblatts publiziert. (stl)
Saisonstart: Die Eissport- und Freizeithalle öffnet schon bald wieder ihre Türen für das breite Publikum.
FOTO: STL
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Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 35
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Meltingen
Konkursamtliche Liegenschaftssteigerung Einwohnergemeinde Meltingen
Verkehrspolizeiliche Massnahmen
am
Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Meltingen hat am 10. September 2020 folgende Verkehrsmassnahmen beschlossen:
in
1. STOP (3.02) mit zugehöriger Bodenmarkierung
Büsserach
Baupublikation
Gesuchsteller: Stockwerkeigentümer Wydenmattstr. 2 / Grienstr. 3, vertreten durch Werner Hartung, Gehrenstrasse 24, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Solewasserwärmepumpe mit Erdsonden Standort: Wydenmattstrasse 2 / Grienstrasse 3 Grundstück: GB 1734 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Allemann Energietechnik GmbH, Kirchhölleliweg 2, 4228 Erschwil Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 9. Oktober 2020
– Marchstrasse, Einmündung in die Hauptstrasse
Bauherr: Mosimann-Borer Philippe und Daniela Im Gässli 6, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bauherrschaft Bauprojekt: Gartensauna Bauplatz: Im Gässli 6 Bauparzelle: 1220 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 24. September 2020 – 8. Oktober 2020
Fehren
Baupublikation
Bauherrschaft: Amstutz Philipp und Christine Lämmlismattstr. 155, 4232 Fehren Bauobjekt: Ersatz Fenster, Garagentor und Neuanstrich Fassade Bauzone: W2a Bauplatz: Lämmlismattstr. 155 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 402 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 8. Oktober 2020
Himmelried
Baupublikation
Bauherr: Tanner René und Simone, Seewenstrasse 476, 4204 Himmelried Projektverfasser/in: Architektur Stefan Borer, Kirchweg 160, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Erstellung Stützmauer und Anpassung Zufahrt Bauort: Seewenstrasse 476 Bauparzelle: GB-Nr. 656 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: Einsprachefrist: 8. Oktober 2020
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Deschler-Erb Sabine und Eckhard, Neuer Weg 10, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: LWS Wärmetechnung GmbH, Ringstrasse 39, 4106 Therwil Bauobjekt: Ersatz Oelheizung durch Wärmepumpe Bauplatz: Neuer Weg 10, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: GB-Nr. 3080 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 24. September 2020 – 8. Oktober 2020
Baupublikation
Bauherr: Kluth Jessica und David, Homelstrasse 47, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Kluth Jessica und Davis, Homelstrasse 47, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Erweiterung Terrasse Bauplatz: Homelstrasse 47, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: GB-Nr. 3094 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 24. September 2020 – 8. Oktober 2020
Mittwoch, 28. Oktober 2020, 10.00 Uhr 4702 Oensingen, Oltenstrasse 1, Restaurant Rössli (im Rösslisaal)
öffentlich versteigert: Steigerungsobjekt
Wohnhaus Stockackerstrasse 34, 4118 Rodersdorf
Fläche
539 m²
2. Bestehende Signalisation:* STOP (3.01) – Branstel, Einmündung in die Hauptstrasse
Grundbuch
GB Rodersdorf Nr. 377
Umwandlung in:
Amtlicher Wert
CHF.
131'100.00
Kein Vortritt (3.02) mit zugehöriger Bodenmarkierung
Gebäudeversicherungswert (Basiswert 140 %)
CHF.
523'600.00
Konkursamtliche Schätzung
CHF.
550'000.00
Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (Postkonto-Nr. 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074 / 006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen.
Erschwil
Baupublikation
Im konkursrechtlichen Verwertungsverfahren wird
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Zeis Thomas, St. Annaweg 15, 4112 Flüh Projektverfasser: Zeis Thomas, St. Annaweg 15, 4112 Flüh Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe Bauplatz: St. Annaweg 15, 4112 Flüh Bauparzelle: GB-Nr. 3555 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 24. September 2020 – 8. Oktober 2020
Baupublikation
Bauherr: Stella Montana AG , Challstrasse 18, 4116 Metzerlen Projektverfasser: Zaugg bauconzept AG, Walke 2, 4938 Rohrbach Bauobjekt: Gewerbe-Halle Ausnahmegesuche: – Ausführung der Bepflanzung entlang Hofstetterstrasse und Flühbach erst nach Abschluss der Tief- und Hochbauarbeiten – Verzicht auf eine Baulandumlegung – Überschreitung der max. Gebäudelänge – Überschreitung der max. Gebäudehöhe Bauplatz: Hofstetterstrasse , 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 866, 867, 869 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 24. September 2020 – 8. Oktober 2020
Kleinlützel
Baupublikation
Bauherrschaft: Wohlfahrt Ralph, Huggerwald 93a, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Ersatz Terrassenboden und Überdachung Bauplatz: Huggerwald 93a Bauparzelle: GB-Nr. 1904 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 9. Oktober 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Meier-Cueni Andrea und Reto, Obere Frohmatt 797, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Einbau Gartenpool Bauplatz: Obere Frohmatt 797 Bauparzelle: 3380 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 9. Oktober 2020
Meltingen
Baupublikation
Bauherrschaft: Walser-Spaar Rita In den Matten 190, 4233 Meltingen Bauobjekt: Vordach bei Hauseingang Bauplatz: In den Matten 190 Bauparzelle: GB-Nr. 962 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 8. Oktober 2020
Baupublikation
Bauherr: Hofer Sabrina und Daniel, Römerstrasse 81, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Beck und Oser Architekten ETH SIA, Laufenstrasse 16, 4053 Basel Bauobjekt: Umbau Einfamilienhaus, Aussenschwimmbad Bauplatz: Im Wygärtli 55, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3659 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 24. September 2020 – 8. Oktober 2020
Zullwil
Baupublikation
Bauherrschaft: Jacqueline + Daniel Hueber, Kappenmattstrasse 210, 4234 Zullwil Bauobjekt: Dachflächenfenster + Gartenhaus Bauplatz: Kappenmattstrasse 210 Bauparzelle GB-Nr.: 907 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 9. Oktober 2020
Die Steigerungsbedingungen (Baranzahlung, usw.) sowie der Beschrieb liegen beim unterzeichneten Konkursamt zur Einsicht auf oder können unter www.konkursamt.so.ch eingesehen werden. Die Besichtigung des Steigerungsobjektes findet am Freitag, 2. Oktober 2020 und 16. Oktober 2020 von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr statt. Um telefonische Voranmeldung wird gebeten.
Kantonales Konkursamt Telefon 062 311 93 14 / Herr Martin Bader, juristischer Mitarbeiter
BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN Verkehrsbeschränkung in Seewen Hochwaldstrasse Strassenverbreiterung
Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind im Abschnitt Grellingerstrasse bis Kurve Dieblesten folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Einspurige Verkehrsführung im Baubereich (etappenweise Bauausführung). Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage (mit Priorisierung Postauto) bzw. zeitweise mit einem Verkehrsdienst geregelt. – Die Zugänge zu den angrenzenden Liegenschaften sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleistet. – Die Geschwindigkeit wird im Baustellenbereich auf 30 km/h beschränkt. – Die Durchfahrt für Lastwagen ist ab dem 12. Oktober 2020 in beiden Fahrtrichtungen in der Kantonsstrassenverbindung zwischen Seewen und Hochwald verboten. Vom Verbot ausgenommen ist der Baustellenverkehr. Die Umleitung erfolgt über Büren – Nuglar – Gempen und wird signalisiert. – Der Postautodienst (Linien 67 und der Nachtkurs 30) bleibt gewährleistet. – Die Hauptarbeiten dauern bis ca. Ende Januar 2021. – Die Belagsarbeiten finden im Frühjahr 2021 statt. Dauer: Montag, 12. Oktober 2020 bis ca. Ende Januar 2021 Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 25. September 2020 vin/zea Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
THIERSTEIN
Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 38
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THIERSTEIN/DORNECK
Solothurn soll Maskenpflicht im Schwarzbubenland aufheben Beschlüsse Gemeinderat vom 21.09.2020 x
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Der Rat diskutierte ein Musterreglement betreffend eine Polizeiverordnung. Geprüft wird die Einführung eines Reglements, welches einzelne Bereiche des Zusammenlebens in der Gemeinschaft regeln soll (Ruhezeiten etc.). Über die Einführung eines solchen Reglements entscheidet zu einem späteren Zeitpunkt der Rat und abschließend die Gemeindeversammlung. Der Ausbau der Leichtathletikanlagen im Grien zwingt zu einigen Erdbewegungen. Das Projektteam beabsichtigt, das Material auf der Anlage wiederzuverwenden, um teure Logistik- und Entsorgungskosten zu vermeiden. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorgehen mit einzelnen Auflagen zu. Der Gewerbeverein Lüsseltal hat beim Regierungsrat beantragt, die Maskenpflicht in Thiersteiner Verkaufslokalen aufzuheben. Der Gemeinderat teilt die Einschätzung des Gewerbevereins, dass die aktuelle Infektionslage in unserer Region einen solch massiven Eingriff nicht rechtfertigt. Die Gemeinde wird die Anstrengungen des Gewerbes mit einem Schreiben an den Regierungsrat unterstützen. Die Sozialregion Thierstein beantragt der bevorstehenden Delegiertenversammlung den Beitritt zum Verein Solothurner Sozialkonferenz (SOSOZ). Mit der Institutionalisierung der bereits bestehenden Organisation soll eine umfassendere fachliche Unterstützung der Sozialregionen erreicht werden. Der Gemeinderat lehnt dieses Vorhaben ab. Weiteren staatlichen Ebenen ohnehin abgeneigt, vertritt der Rat die Auffassung, dass es aktuell nicht an der Zeit sei, neue Institutionen mit Kostenfolge für den Steuerzahler zu schaffen. Das erforderliche Know-how müsse in den Sozialregionen vorhanden sein. Der Rat wird die Delegierten der Gemeinde anweisen, einen Beitritt zum Verein Sozialkonferenz abzulehnen.
Publikation Baugesuche Information über die 2. Bauetappe, 3 EFH Bettlerbrunnenweg Von den 7 bewilligten Einfamilienhäusern am Bettlerbrunnenweg (Bauherr Anton Borer Immobilien AG) wurden 4 EFH gebaut und verkauft. Nun steht die 2. Bauetappe mit den restlichen 3 EFH auf den Parzellen 3913, 3914 und 3915 an. Baubeginn ist ca. Mitte Oktober 2020. Wir bitten um Kenntnisnahme. Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:
Auer AG, Im Baumgarten 7, 4413 Büren az Holz AG, Oristalstrasse 121, 4410 Liestal Neubau Mehrfamilienhaus Im Gehren 3905 24.09.2020 09.10.2020
Gesuchsteller:
Augsburger Doris und Lukas, Unterer Mettenbühlweg 6, 4226 Breitenbach Roth Sven, Unterer Mettenbühlweg 8, 4226 Breitenbach Um-/Anbauten inkl. PV-Anlage Unterer Mettenbühlweg 6 2437 24.09.2020 09.10.2020
Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:
Morassi Fabienne, Alice Vogt-Strasse 1, 4226 Breitenbach Morassi Fabienne, Alice Vogt-Strasse 1, 4226 Breitenbach Gartenhaus mit Unterschreitung Stassenbaulinie Alice Vogt-Strasse 1 2267 24.09.2020 09.10.2020
Anlässe 25. September, 13h 28. Sept.-2. Okt. 9. Oktober, 13h 11. Oktober, 10h
Gewerbevereine und Gemeinderäte des Schwarzbubenlandes ärgern sich über die Anweisung Solothurns, Kunden, welche die Maske vergessen haben, aus dem Laden zu verweisen. Bea Asper «Ich erledige meine Besorgungen nicht mehr in meiner Wohngemeinde. Ich hatte aus Versehen ein Geschäft in Dornach ohne Maske betreten und wurde aus dem Laden geschmissen — das soll mir nicht mehr passieren. Deswegen führt mein Weg ins Baselbiet, da herrscht keine Maskenpflicht. Somit kann man auch nicht gebüsst werden, sollte man die Maske vergessen haben.» Solche Aussagen hört man derzeit nicht nur von Einwohnern im Dorneck, wo die Kantonsgrenze durchlässig ist. Auch im Thierstein entzweit Corona die grenzüberschreitende Region. Die Gewerbetreibenden aus dem Schwarzbubenland leiden unter dem strengen Regime Solothurns. «Es ist deutlich spürbar: Seit der Einführung der Maskenpflicht im Kanton Solothurn weichen die Kunden in die Läden im benachbarten Baselbiet aus», sagt Regula Studer von der Schwarzbuebe-Apotheke in Breitenbach. Sie und die übrigen Mitglieder des Gewerbevereins Lüsseltal und der KMUs Schwarzbubenland haben sich deshalb an den Solothurner Regierungsrat gewandt und fordern das Ende der Benachteiligung. Solothurns Maskenpflicht führe auf dieser Seite des Passwangs zu einer drastischen Wettbewerbsverzerrung, halten die Gewerbetreibenden fest. In ihrem Schreiben erinnern sie die Gesundheitsbehörden an deren Versprechen: «Die Kantone treffen Massnahmen, die auf den jeweiligen regionalen Bedarf zugeschnitten sind. Es ist wichtig, dass
FOTO: BEA ASPER
die Kantone ihre Massnahmen regional koordinieren, insbesondere bei vergleichbarer Betroffenheit», zitieren die Gewerbler die Gesundheitsbehörden und verweisen auf die konstant tiefe Zahl von positiven Corona-Fällen im Schwarzbubenland. Es ist auch ein Appell an die Vernunft. «In letzter Zeit wurden und werden alle Betriebe von Corona-Kontrolleuren der Regierung auf ihre Schutzkonzepte überprüft und dazu genötigt, Polizei zu spielen. Unter Androhung einer polizeilichen Verfolgung und nachfolgenden hohen Bussgeldern werden die Unternehmer eingeschüchtert, sich an die genauen Vorgaben gemäss einer Liste zu halten. Die Kontrolleure befehlen, die Kunden ohne Masken dürften nicht bedient werden und müssten aus dem Laden gewiesen werden», monieren die Gewerbetreibenden und stellen die Frage nach der Verhältnismässigkeit. Denn in den umliegenden Kantonen (Basel-Landschaft, Aargau und Bern) funktioniere es mit den Schutzmassnahmen, wie sie der Bund von Anfang an verordnete, nämlich mit der Einhaltung der Abstands- und Hygi-
eneregeln und den Plexiglas-Installationen», gibt Regula Studer zu bedenken. «Wir fordern deshalb unsere Gesundheitspolitiker auf, sich bei unserer Regierung dafür einzusetzen, dass die regionalen Begebenheiten berücksichtigt werden. Es sollen nicht alle Bezirke über den gleichen Kamm geschert werden. Die generelle Maskenpflicht in den Läden des Schwarzbubenlandes ist aufzuheben.»
Tiefe Infektionslage
Diese Forderung unterstreicht auch der Gemeinderat von Breitenbach, der sich an seiner Sitzung vom Montag ebenfalls dem Thema annahm. «Der Gemeinderat vertritt insbesondere die Auffassung, dass die allgemeine Maskenpflicht angesichts der tiefen Infektionslage im Bezirk Thierstein nicht gerechtfertigt sei», erklärt Gemeindeverwalter Andy Dürr. Der Rat verabschiedete ein Schreiben an Solothurn und rief auch die anderen Gemeinden zum Handeln auf. Man sollte nichts unversucht lassen, Solothurn an die Möglichkeiten des Föderalismus zu erinnern.
BREITENBACH
Zu Fuss von Artegna nach Breitenbach Aldo Daici, ehemaliger Gemeindepräsident von Artegna, wanderte die 750 Kilometer von Italien nach Breitenbach, um der Gemeinde die Ehre zu erweisen. Die beiden Orte verbindet eine bewegte Geschichte. Gaby Walther Nach dem zweiten Weltkrieg bis Mitte der siebziger Jahre nahmen über 100 Menschen des italienischen Dorfes Artegna den langen Weg in Kauf, um nach Breitenbach zu kommen, um hier zu wohnen
Wanderung, AHV-Wandergruppe Häckseldienst, Einwohnergemeinde Wanderung, AHV-Wandergruppe Begleitung Sonntagsgottesdienst, Kirchenchor
und zu arbeiten. Nun wanderte der ehemalige Gemeindepräsident von Artegna, Aldo Daici, die 750 Kilometer in 19 Tagen zu Fuss nach Breitenbach. Sein Weg ging alles der Strasse entlang, wo möglich auf Fahrradwegen, und sein Gepäck zog er auf einem selbst gebauten Einradanhänger mit. Mehrere Pässe musste er dabei überwinden. Übernachtet hatte er in Hotels und Bed and Breakfast. Auf dem letzten Abschnitt, von Egerkingen bis in den Thiersteiner Hauptort, wurde er von Breitenbachs Gemeindepräsidenten Dieter Künzli und den Gemeinderäten Christian Thalmann und Willi Spaar begleitet. «Das war mir ein Vergnügen und eine Ehre», freute sich Daici. Es war bereits das dritte Mal, dass der 70-Jährige diesen langen Weg auf sich genommen hatte. Die Jahre zu vor kam er einmal joggend und einmal per Fahrrad nach Breitenbach.
Partnergemeinden
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Wehren sich: Regula Studer von der Schwarzbuebe-Apotheke und Raphael Bloch von Blochoptic im Wydehof wehren sich zusammen mit weiteren Gewerbetreibenden in Solothurn gegen die ungleichen Massnahmen durch die Maskenpflicht, die im Baselbiet nicht gilt.
Begleitung: (v.l.) Gemeindepräsident Dieter Küenzli und die Gemeinderäte Christian Thalmann und Willi Spaar begleiteten Aldo Daici (hinten mit der gelben Weste) von Egerkingen nach Breitenbach.
Seit Jahren sind Breitenbach und Artegna durch die Geschichte miteinander verbunden. Diese Verbundenheit wurde im Jahr 2013 in einem Partnerschaftsvertrag besiegelt. Zur Zeit der Immigration der Italiener profitierten die Breitenbacher von den Auswanderern. Diese arbeiteten in den lokalen Bauunternehmen und der Industrie und trugen so zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde bei. Sie waren am Bau bedeutender Bauwerke wie dem Schulhaus Mur (1951-1952) und der römisch-katholischen Kirche (1964-1966) beteiligt. Als im Jahr 1976 Artegna von einem Erdbeben heimgesucht wurde, bei dem zahlreiche Menschen ihr Leben verloren, kehrten die meisten der in Breitenbach lebenden Arteniesi in ihre Heimat zurück, um beim Wiederaufbau ihres
Willkommensgruss: Aldo Daici (r.) wird von Luigi Del Fabbro, dem letzten in Breitenbach lebenden Artenieso begrüsst. FOTOS: GABY WALTHER
fast vollständig zerstörten Dorfes mitzuhelfen. Die Breitenbacher Bevölkerung half durch Spenden mit, die grösste Not zu lindern. «So entwickelten sich gegenseitige Achtung und Freundschaften. Das neue Schulhaus im Herzen unseres Schulgartens auf den Namen ‹Artegna› zu taufen, ist Ausdruck des Willens, uns in Notzeiten gegenseitig beizustehen, denn der Wohlstand ist ein Geschenk, das uns jederzeit weggenommen werden kann», schreibt Willi Spaar in der Chronik. Luigi Del Fabbro ist der letzte Artenieso, der noch in Breitenbach lebt. Auch er hatte am Freitag Aldo Daici ein kurzes Stück begleitet. Am Montag kehrte Daici schliesslich mit dem Bus nach Italien zurück.
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THIERSTEIN
Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 38
K ANTON SOLOTHURN
BREITENBACH
Messstationen liefern Informationen über Bodentrockenheit
Strahlende Kinderaugen
In der Frage, wie es dem Boden geht, liefern neue Wassergehaltssonden, zum Beispiel jene in Breitenbach oder in Hochwald, die entsprechenden Daten. Bea Asper Wie trocken sind die Böden? Wenn der Oberboden ausgetrocknet ist, wie viel Feuchtigkeit befindet sich noch im Unterboden? Auf diese Fragen gibt es eine Antwort in Masseinheit, «in cmWS (cm Wassersäule), in hPa (Hektopascal) und in cbar (Centibar)», erklärt Stephan Margreth vom kantonalen Amt für Umwelt in Solothurn. Er betreut die Bodenmessgeräte, deren Bestand der Kanton Solothurn seit 2008 kontinuierlich ausgebaut hat. Eine Topinstallation steht seit diesem Sommer in Hochwald nahe dem Wanderweg, der am Langackerhof von Seppi Vögtli vorbeiführt. «Die Anlage ist ausgestattet mit neuen Wassergehaltssonden, welche genaue Angaben liefern zum Trockenheitsverlauf, dies ist ein Pionierprojekt.» Denn bei den bisherigen Messstationen hatte man den Fokus auf die Beurteilung der Nässe gelegt. Die Bodenmessgeräte sind eine Art Verkehrsampel für Landwirte, Forstarbeiter und Bauherren. Sie zeigen an, wann der Boden befahren werden kann mit schwerem Gerät. «Gemessen wird die Saugspannung. Sie ist ein indirektes Mass für die aktuelle Bodenfeuchte und ermöglicht eine Bewertung der Verdichtungsempfindlichkeit und Tragfähigkeit des Bodens», erklärt Margreth und verdeutlicht: «Die Saugspannungsdaten dienen als Entscheidungsgrundlage für die bodenschonende Durchführung von Erdarbeiten im Hoch- und Tiefbau sowie für einen bodenverträglichen Maschineneinsatz in der Land- und Forstwirtschaft. Bei Nichtbeachten dieser Belastungsgrenzen ist der Boden verdichtungsgefährdet.»
Daten für Meteo Schweiz und ETH
Mit der zunehmenden Problematik der Trockenheit finden die Bodenmessgerä-
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te neue Beachtung. Gerade in der Diskussion des Klimawandels können die Auswertungen neue Impulse setzen bei der Bewirtschaftung und möglicherweise auch im politischen Meinungsbildungsprozess. «Im Forst hat die Bepflanzung von trockenliebenden Baumarten bereits begonnen, in der Landwirtschaft wird man nach Ertragsausfällen auch auf andere Kulturen ausweichen», meint Margreth und weist darauf hin, dass entsprechende Studien laufen. Nebst Meteo Schweiz greife die ETH Zürich auf die Daten des Bodenmessnetzes zurück. «Natürlich muss man auch immer berücksichtigen, dass die Bodenbeschaffenheit von Ort zu Ort anders ist. Die Kantone sind aber laufend daran, das Bodenmessnetz auszubauen», sagt Margreth.
Sonden verraten, was im Boden passiert
Die Messstationen stellen kontinuierliche Informationen zur Bodenwasserdynamik in Abtrocknungs- und Niederschlagsphasen zur Verfügung und dienen als Entscheidungshilfe bei einem allfällig notwendigen Bewässerungseinsatz in Trockenphasen oder als zusätzliches Hilfsmittel für die Risikoabschätzungen bei Hochwassersituationen. «Über den Daumen gepeilt kann man sagen, dass der Boden je zur Hälfte aus festen Bestandteilen und dazwischenliegenden Hohlräumen besteht. Diese Poren sind stark beeinflusst von aussen, sie sind ein zusammenhängendes System für den Gas- und Wasserhaushalt im Boden. Und diese Kräfte werden gemessen», erläutert Margreth. Die Saugspannung entspreche zum Beispiel auch der Kraft, die die Pflanzenwurzeln aufbringen müssen, um dem Boden Wasser entziehen zu können. Um diese Saugspannung geht es bei der Messstation in Hochwald. «Die Saugspannung wird mit einem sogenannten Tensiometer ermittelt.» Die Sonden befinden sich im Oberboden 20 Zentimer tief sowie im Unterboden in einer Tiefe von 35 Zentimern und verraten, was sich im Boden abspielt. Die Daten sind online unter www.bodenmessnetz.ch abrufbar.
Zu nass oder zu trocken: Mitten auf einer Kuhweide werden Daten über die aktuelle Bodenfeuchte gesammelt. FOTO: BEA ASPER
Grosse Dankbarkeit: 92 Kinder der Schule Cerro De Piedra in der Dominikanischen Stadt La Vega konnten endlich die Hilfsgüter in Empfang nehmen, welche hier gesammelt wurden. FOTOS: ZVG
Was lange währt wird endlich gut: Die Hilfsgüter, welche die Breitenbacherin Chanel Borges gesammelt und in die Dominikanische Republik versendet hat, konnten endlich verteilt werden. Melanie Brêchet Bereits Mitte März standen die Hilfsgüter in der Dominikanischen Republik am Hafen bereit. Zwölf Schachteln in der Grösse von etwa 170x130 Zentimeter, vollgepackt mit allem, was die Menschen und insbesondere die Kinder dort dringend brauchen, sich aber kaum leisten können: Esswaren, Kleidung, Schuluniformen, Schulmaterial, Hygieneartikel und Spielzeug. Just da begann die Welt wegen Corona stillzustehen. Die Verteilung wurde gestoppt, bevor sie begonnen hatte, die Güter kamen vorerst auch nicht durch die Zollkontrolle. Die Bewilligung musste schliesslich an höchster Stelle eingeholt werden, sagt Chanel Borges. «Mein Cousin hat vor Ort bei der Regierung beantragt, dass die Güter verteilt werden dürfen, bevor die Lebensmittel ablaufen», sagt sie. Doch auch da wartete bereits die nächste Hürde in Form eines Missverständnisses: «Die Regierung war der Meinung, dass wir die Sachen verkaufen wollten und verlangte darum 20 Prozent der Verkaufssumme als Steuer», erklärt Chanel Borges. «Zuletzt sprach ich sogar mit dem Vizepräsidenten der Dominikanischen Republik. Ich musste eine Fondation gründen, die «Fundacìon Chanel Borges», um berechtigt zu sein, Güter steuerfrei zu verteilen und wurde dazu angehalten, der Regierung die Liste aller Hilfsgüter zu senden. Danach kam endlich die Bewilligung», fasst sie das langwierige Verfahren zusammen. Damit war aber das Problem von Corona noch nicht aus der Welt geschafft. Chanel Borges musste ein Schutzkonzept erstellen, welches die gefahrenlose Verteilung der Güter garantieren sollte. Der Vater von Chanel Borges nähte für alle 200 Beteiligten Schutzmasken und die Güter wurden schliesslich am 5. Septem-
ber auf dem grossen Pausenhof verteilt. 92 Kinder bekamen je eine mit dem Namen versehene Tüte, gefüllt mit Hilfsgütern, welche Chanel Borges bereits in der Schweiz fair aufgeteilt hatte. Und auch zwölf Lehrpersonen der Schule in La Vega und weitere 33 Kinder in einem weiteren Dorf wurden beschenkt: «Weil die Leute hier so grosszügig gespendet haben, reichte es auch für sie», freut sich Borges. «Die Leute sind wahnsinnig dankbar für die Spenden, die Kinder waren überglücklich!»
Nächste Aktion bereits gestartet
Chanel Borges ist vom Erfolg ihrer Aktion überwältigt. Auf diesem ausruhen möchte sie sich aber nicht. «Das nächste Spendenprojekt ist bereits am Laufen», freut sie sich. Seit Mitte September sammelt sie Hilfsgüter für das Dorf La Martinez in La Vega. Dieses Mal sollen Kinder und alleinerziehende Eltern beschenkt werden, die in der jetzigen Situation rund um Corona noch weniger haben als sonst. Die Ware soll Ende Oktober in die Dominikanische Republik versendet und kurz vor Weihnachten verteilt werden. Gesammelt werden Lebensmittel wie Teigwaren, Kartoffelflocken, Suppen, Saucen (alles in Beuteln), Jasminreis und Süssigkeiten sowie Hygieneartikel, Spielzeug (in sehr gutem Zustand) und Geld
für den Transport der Schachteln, welcher mit 170 Franken pro Schachtel zu Buche schlägt. Auf die Sammlung von Kleidung und Schuhen wird dieses Mal verzichtet.
Lagerraum gesucht
Chanel Borges sammelt die Güter noch bis zum 19. Oktober bei sich zuhause in Breitenbach. Die Sachen können vorbeigebracht oder gesendet werden. Chanel Borges ist aber auch dazu bereit, sie in der näheren Umgebung abzuholen. Während der letzten Spendenaktion stapelten sich die Hilfsgüter in der Wohnung bis fast unter die Decke, über einen kostenlosen oder günstigen Lagerraum in der Umgebung Breitenbach für die nächsten vier Wochen würde sie sich darum sehr freuen. Den Menschen in der Dominikanischen Republik gehe es zur Zeit sehr schlecht, sagt Chanel Borges. Das Coronavirus habe viele Menschen arbeitslos gemacht, die Armen seien noch ärmer geworden. «Die Leute sind mehr denn je auf Spenden angewiesen.» Wer für die Aktion «Hand in Hand – Kindern helfen» spenden möchte kann mit Chanel Borges Kontakt aufnehmen. Handy: 076 586 25 06, E-Mail: chanel_borges@hotmail.com. Spendenkonto für Einkauf von Hilfsgütern oder Transportkosten: IBAN CH61 0900 0000 1540 555 15, Vermerk: «Hand in Hand Kinder helfen»
Neugierige Blicke: Aufgrund des Schutzkonzepts durften die Kinder ihre Tüten erst zuhause aufmachen – ein paar neugierige Blicke gab es dann aber trotzdem.
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HOFSTET TEN
Die Werkhofvorlage soll überarbeitet werden Der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh ist noch nicht glücklich mit dem Vorschlag der Werkkommission für den Neubau eines Werkhofs. Das Geschäft soll aber im Dezember vor die Gemeindeversammlung kommen. Bea Asper Die Verlagerung des Werkhofs von der Wohnzone in Hofstetten nach Flüh in die Gewerbezone ist das seit längerem erklärte Ziel des Gemeinderates von Hofstetten-Flüh. Der Zeitplan sah vor, die Vorlage für einen neuen Werkhof an der Talstrasse im Dezember vor die Gemeindeversammlung zu bringen. Daran möchte man eigentlich festhalten, bekräftigte der Rat an seiner Sitzung vom Dienstagabend. Doch gebe es einige
Verlagerung: Der Werkhof soll von Hofstetten nach Flüh verlagert werden. FOTO: BEA ASPER
Punkte, die es zu überdenken, auszureifen oder ausführlich zu begründen gebe – «insbesondere um mögliche Bedenken an der Gemeindeversammlung ausräumen zu können», sagte Gemeindepräsident Felix Schenker. Der Rat forderte die Werkkommission auf, nochmals über die
Bücher zu gehen. Bei der Überarbeitung soll sie auf Stahl setzen und nicht die Variante eines Holzbaus vertiefen. Ausschlaggebend für diesen Entscheid sind die Kosten. Die Holzvariante käme die Gemeinde beim Bau, doch insbesondere beim Unterhalt sehr viel teurer zu stehen
als eine Halle aus Stahl. Die Gesamtkosten von über 5,6 Millionen Franken seien hoch angesetzt und gaben im Rat Anlass zu Diskussionen. Andrea Meppiel wies darauf hin, dass der Werkhof von Hofstetten-Flüh im Vergleich mit anderen Gemeinden den Anschein erwecken könnte, es sei eine Luxusvariante. Marc Hermann von der Werkkommission wies dies klar zurück und zeigte auf, warum die Kosten höher ausfallen als man früher gedacht hatte. Vor Beginn der Planung hatte man für einen neuen Werkhof einen Betrag von drei Millionen Franken im Finanzplan eingesetzt, sagte Gemeindeverwalter Bruno Benz. Der Grund für den Kostenanstieg sei darin zu suchen, dass man zweigeschossig bauen müsse. «Dies ist gegeben durch die Platzverhältnisse und die Raumbedürfnisse», erklärte Hermann. Weil das Bauwerk die nächsten 40 Jahre den Ansprüchen der Gemeinde und möglicherweise der Region genügen sollte, hat man die Grösse auf 1200 Quadratmeter festgelegt, das sind rund 300 Quadratmeter mehr als heute. Man möchte den Kanton als Mieter für
seine grossen Fahrzeuge gewinnen, doch auch der Kulturwerkstatt die versprochenen Räume zur Verfügung stellen. Ausserdem sind die Anschlussgebühren in den Kosten mitenthalten sowie die geplante unterirdische Sammelstelle, das Salzsilo und die Solaranlage. Die Gemeinderäte äusserten den Wunsch, die Werkkommission soll eine Kostenreduktion nochmals prüfen. Auf jeden Fall brauche es eine Auflistung der Beträge, die mit dem Neubau eingespart werden können wie die Miete für die jetzigen Werkhof- und Lagerräume, die sich auf verschiedene Standorte verteilen. Und dies alles in den nächsten Wochen, damit sich das Projekt nicht weiter verzögere, hiess es im Rat. Weiter hat der Gemeinderat an seiner Sitzung vom Dienstagabend die Rechnung 2019 besprochen. Diese schliesst trotz Steuersenkung besser ab als erwartet. Der im Budget befürchtete Aufwandüberschuss von 354 000 Franken ist nicht eingetroffen. Stattdessen weist die Erfolgsrechnung einen Ertragsüberschuss von 415 000 Franken aus.
WIT TERSWIL
Stellungnahme zur Baustelle Bahnhof-/ Benkenstrasse in Witterswil Zum Bericht im Wochenblatt Nr. 33: An der kürzlich gehaltenen Gemeindeversammlung von Witterswil stand die Baustelle Bahnhof-/ Benkenstrasse in der Kritik. Die Bauherrschaften nimmt zu den angesprochenen Punkten Stellung.
Leitung und Kontrolle Baustelle
Die Baustelle wird irrtümlicherweise als reine Kantonsbaustelle wahrgenommen. Tatsächlich ist es aber ein Gemeinschaftswerk von Kantonsstrasse, den jeweiligen Werkleitungen und Gemeindekanalisationen sowie dem gemeindeeigenen Trottoir. Der Kanton Solothurn hat zwar die Federführung inne, kann aber trotzdem nicht die Verantwortung über alle Werke übernehmen. Die jeweiligen Werkleitungen Dritter und die Anlagen
der Einwohnergemeinde liegen in deren Verantwortung.
Bauzeit-/ Terminverzögerungen
Die Verlängerung der vorgesehenen Bauzeit ist einerseits durch die Auflagen von Covid-19 entstanden, aber auch durch zusätzliche und unvorhergesehene Werkleitungsarbeiten, der zusätzlichen Kanalisation und dem Einbau der Wärmeleitung und nicht durch eine personelle Unterbesetzung, wie moniert wurde, es sei denn, dies war Corona bedingt. Zudem hat sich während dem Bau gezeigt, dass bestehende Kommunikationsleitungen aufgrund einer zu geringen Überdeckung tiefergelegt werden mussten. Dieser Ablauf war technisch anspruchsvoll und zeitintensiv. Obwohl der Unter-
nehmer infolge der eingetretenen Covid-19 Situation zusätzlich den Personalbestand sowie die Arbeitsabläufe den BAG-Vorschriften anpassen musste, konnte er trotzdem mehr als die Hälfte der Verzögerungen wieder aufholen. Eine Aufstockung von Personal wäre zwar wünschenswert gewesen. Dies hätte aber nur bedingt Wirkung gezeigt, weil das zusätzliche Personal bei dieser Baustelle in Etappen unter Verkehr nur teilweise hätte eingesetzt werden können.
Deckbelagseinbau erst 2021
Es ist beim Amt für Verkehr und Tiefbau Solothurn Standard, nach tiefgreifenden Strassen- und Werkleitungsarbeiten den Deckbelag in der Fahrbahn erst im nachfolgenden Jahr, hier im 2021, einzubauen.
Dies, weil sich der Boden erst nach einer gewissen Zeit abschliessend setzen kann und so die absolute Verdichtung erreicht resp. eventuell mögliche punktuelle Nachsetzungen abgeklungen sind.
Sicherheit - Verkehrsführung
Die Sicherheit und die Verkehrsführung ist an den wöchentlichen Bausitzungen ein Standardtraktandum. Auf die gemachten Erfahrungen, Beobachtungen und die Verbesserungsvorschläge sowie Rückmeldungen der Gemeinde und der Anwohner, konnte meistens zeitnah reagiert und entsprechende Optimierungen umgesetzt werden. Zudem wurden regelmässig entsprechende Informationen betreffend Einschränkungen kommuniziert.
Baumeistersubmission und Vergabekriterien
Für die Vergabe der Arbeiten an die Bauunternehmung war nicht nur der Preis massgebend. Nebst dem Preisangebot waren die vorgegebenen Bewertungskriterien Qualität (Bericht und Risikoanalyse), Kompetenz (Referenzen mit vergleichbaren Projekten und Baustellenorganisation) und das Bauprogramm matchentscheidend für die Bestofferte. Trotz dieser ausserordentlichen Corona bedingten Zeit können die Bauarbeiten, bis auf den Deckbelag, bis Ende September 2020 erfolgreich abgeschlossen werden. Amt für Verkehr und Tiefbau Kt. Solothurn Einwohnergemeinde Witterswil
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Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 38
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ORIENTIERUNGSL AUF
Die Psyche nicht vernachlässigen
Seit bald 70 Jahren ein Breitensport-Klassiker Der Baselbieter Orientierungslauf ist trotz Coronavirus auf Kurs. Im Oktober findet er im Gebiet «Stürmenchopf» bei Wahlen statt. Willi Wenger
Stabilität: Laufens Captain Simon Schnell muss die Defensive zusammenhalten. FOTO: EH-PRESSE/MANON STICH
In der zweiten Liga wartet der FC Laufen auch nach sechs Runden weiter auf den ersten Sieg. Auch knappe Niederlagen nach guten Leistungen können den mentalen Zustand eines Teams durcheinanderbringen. Edgar Hänggi Unter der Woche erkämpfte sich Laufen im Basler Cup-Heimspiel gegen Black Stars’ zweite Equipe das erste Erfolgserlebnis in einem Ernstkampf in dieser Saison. Durchatmen bei allen, denn die 1:9 Klatsche bei Leader Concordia sass doch tief. «Dieser Sieg war wichtig und kann jetzt den Knoten lösen», meinte deshalb Trainer Davide Fellino. Es herrschte Zuversicht, dass gegen Reinach auch der erste Meisterschaftssieg möglich werden könnte. Doch auch diese Partie endete mit einer Enttäuschung und einer letztlich klaren 2:5 Niederlage. Lange war Laufen gut in der Begegnung, konnte zweimal einen Rückstand aufholen. Doch in der Schlussphase setzte sich der Gast durch. Die Saison entwickelt sich, wie es zu Saisonbeginn erwartet wurde: Concordia dürfte mit seinem sehr starken Kader durchmarschieren. Dahinter haben sich die Stärkeverhältnisse verändert, aber dass jeder jeden besiegen kann, trifft (beinahe) zu. Erfolglosigkeit nagt am Selbstvertrauen, lässt Zweifel an allem und jedem aufkommen und beginnt Unruhe auszulösen. Pratteln, Black Stars, Aesch und auch Möhlin-Riburg/ ACLI sind nicht zufrieden mit dem bisherigen Abschneiden. Auf der anderen Seite ist gerade für Laufen, trotz des letzten Rangs, Panik fehl am Platz. Ein Sieg brächte die Laufentaler bereits wieder in den Pulk der Teams im unteren Mittelfeld. Aber dieser Sieg muss kommen, das weiss auch Fellino. Am Samstag (18 Uhr) geht es auf dem Buschweilerhof zu den
Black Stars. «Wir haben das Cupspiel verloren und uns steht Spiel für Spiel eine andere Equipe zur Verfügung», meint Trainer Roger Iseli, «aber wir haben gegen Concordia gute Ansätze gezeigt. Wir müssen das Heimspiel gewinnen, hätten dann fünf Punkte Abstand zu Laufen.» Ein Erfolg, der Balsam für die Moral ist und deshalb auch für Laufen enorm wichtig wäre. Breitenbach zeigte im Basler Cup eine starke Leistung und verlor gegen Zweitligist Muttenz unglücklich nach Verlängerung. Tage zuvor verpassten die Schwarzbuben gegen das starke Binningen einen möglichen Sieg und erreichten so nur ein 3:3, wie schon im Startmatch gegen Stein. Am Samstag bot das Team von Shtjefen Frrokaj in Lausen wieder eine gute Vorstellung, verlor durch einen Penalty in der Endphase das Spiel aber 1:2. Gut gespielt und das in der 3. Liga, aber in der Rangliste rutscht man abwärts. «Wir wissen und zeigen, dass wir in dieser Liga mithalten können. Aber wir kämpfen um den Ligaerhalt, das ist uns bewusst.» Für den Trainer ist es daher wichtig, den zweiten Sieg zu holen. Am Samstag (18 Uhr) bekommt es Breitenbach im Heimspiel wieder mit einem Spitzenteam zu tun. Gegner ist das ambitionierte US Olympia. In der 4. Liga ist Laufen nach dem 5:0 gegen Riederwald der neue virtuelle Leader. Ein Sieg im Nachtragsspiel gegen Oberwil vorausgesetzt und alles ist in der Reihe. Stark ist Birsfelden, das zahlreiche ehemalige Spieler der ersten Mannschaft im Team hat und am Samstag Brislach knapp 2:1 bezwang. Überraschend kassierte Zwingen gegen Therwil die erste Niederlage. Am Mittwoch spielte das Team von Peter Sprenger im Cup gegen Old Boys. Röschenz musste sich zuhause gegen Kleinlützel zum zweiten Mal besiegen lassen. Mehr Fussball in der Nordwestschweiz gibt es auf Facebook.com/regiosportal
Der seit 1953 ausgetragene Baselbieter Team-OL steht heuer am vierten Oktober-Sonntag unter speziellen Vorzeichen. Trotz Coronavirus soll dieser Breitensport-Klassiker stattfinden, wenn auch unter speziellen Bedingungen. Das kantonale Sportamt und mit ihm das Organisationskomitee erwarten gut 1000 Läuferinnen und Läufer im Gelände des «Stürmenchopf» auf Wahlener Gemeindegebiet. Der Besammlungsort ist in Laufen.
Keine Rangverkündigung
Der Baselbieter OL, einer der noch wenigen kantonalen Mannschaftsläufe, betritt Ende Oktober Neuland. Er tut dies mehrfach, einerseits mit dem Laufgelände des «Stürmenchopf» im Laufental, wo der Klassiker schlechthin noch nie Gastrecht genossen hat. Andererseits «zwingt» die aktuelle Situation das organisierende Sportamt der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion, die Veranstaltung in einem anderen Rahmen zu präsentieren, als dies sonst üblich ist. Christian Saladin, der stellvertretende Dienststellenleiter und Laufleiter, sagt in diesem Sinne zum «Wochenblatt», dass aufgrund des Coronavirus ein eigens geschaffenes Schutzkonzept den OL prägen werde.
2021 im «Bloond» Der Baselbieter Team-OL wird gemäss Planung im kommenden Jahr im «Bloond», im Dreieck Bubendorf-Seltisberg-Lupsingen, stattfinden. Dieser Wald war schon mehrfach Austragungsort des Laufs. So 1957, 1976, 1986, 2000 und 2011. Das Gros aller Veranstaltungen fand hingegen im Bezirk Sissach und mit Abstrichen im Bezirk Waldenburg statt. Teilweise wählte das OK auch Gebiete ausserhalb des Kantons aus. So im Kanton Aargau oder im Kanton Solothurn. Im dortigen Bezirk Thierstein schrieb zu Pionierzeiten des OL-Sports eine Baselbieterin Sportgeschichte. An den ersten Schweizer OL-Einzelmeisterschaft, wo Frauen starten durften, vor 60 Jahren am 23. Oktober 1960 in Kleinlützel, setzte sich die Lampenbergerin Margrit Thommen in der Elite-Kategorie durch.
Familiensporterlebnis: Am vierten Sonntag im Oktober wird der Baselbieter Orientierungslauf im Laufental durchgeführt. FOTO: ZVG Dieses beinhalte, so der Hölsteiner, einen der Situation angepassten Wettkampfablauf. «Wir haben Startblöcke mit maximal 100 Teilnehmern vorgesehen. Und die Startzeiten werden deshalb auf gegen fünf Stunden ausgeweitet.» Im Weitern sagt Saladin, dass das Sportliche für einmal klar im Vordergrund stehe. «Garderoben und Duschen stehen keine zur Verfügung und auf die Rangverkündigung und den traditionellen Mittagsimbiss verzichten wir ebenfalls.»
Interessante Laufanlage
«Aber», so Saladin, «wir inszenieren trotzdem ein tolles Familiensporterlebnis.» Der Stürmenchopf mit knapp 770 Metern Seehöhe garantiert dies grundsätzlich. So tat er dies unter anderem vor Jahresfrist, als dort ein nationales OLWochenende mit einer Weltcupveranstaltung stattfand. Und: Es ist nicht das erste Mal, dass dort Orientierungsläufe stattfinden. Regionale Prüfungen wurden in diesem Gebiet, das ein ausgebautes Wegnetz ausweist und durch ein spannendes Relief ergänzt wird, seit den 1960er-Jahren immer wieder durchgeführt. Auch
der Basler Mannschafts-OL gastierte einst im damaligen bernischen Amtsbezirk Laufen. Alles in allem: Die Teilnehmer werden mit Sicherheit in den Genuss von interessanten Laufanlagen kommen.
Gesundheit geht vor
Das Sportamt Baselland, das in Bezug auf Covid-19 im Kanton die eigentliche Fachstelle für Sportvereine und Sportverbände ist, sagt schliesslich, es sei guten Mutes, dass der Baselbieter Team-OL stattfinden könne. Es hofft, dass das Fest mit sportlichem Charakter in seiner 68. Auflage nicht im letzten Moment abgesagt werden muss. Das Sportamt ist anderseits jederzeit in der Lage, wenn notwendig auch kurz vor dem Termin die Reissleine zu ziehen. «Die Gesundheit geht immer vor», sagt Lauf leiter Saladin, ein gebürtiger Schwarzbube. Erst einmal seit 1953 mussten die Organisatoren die Segel streichen — vor acht Jahren in Liestal. Ein massiver Wintereinbruch mit Schneefällen war damals der Spielverderber. Mehr unter: www.bl.ch
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Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 38
CURLING
GEDANKENSTRICH
Curling Saisonstart in Laufen Casimir Platzer
Präsident GastroSuisse
gesetzlich vorgeschrie«benerEinVaterschaftsurlaub ist finanziell nicht tragbar angesichts der Corona-Wirtschaftskrise und der rasant steigenden Sozialkosten.
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Teurer Vaterschafftsurlaub
NEIN lohnabzuege-nein.ch
Überparteiliches Komitee gegen immer mehr staatliche Abgaben, Postfach 3166, 8034 Zürich
EINGESANDT
Rhythm project hält an Konzert fest Im Februar kündete das Musikensemble rhythm project ein neues Konzertprogramm an: «Elements — eine Reise durch Feuer, Wasser, Luft und Erde». Seither hält Covid-19 die Welt in Atem. Trotz mangelnder Planungssicherheit hat das Ensemble stets am Projekt festgehalten, seine Ideen weiterentwickelt und schliesslich den Probebetrieb aufgenommen. Umso mehr freuen sich die 20 Musikerinnen und Musiker darauf, bald auf der Bühne im Breitenbacher Griensaal zu stehen. Das eine oder andere wird nicht im gewohnten Rhythmus ablaufen. Das Wohl der Gäste und aller Mitwirkenden hat oberste Priorität, was einige Anpassungen und ein Schutzkonzept notwendig gemacht hat. Doch eins vorweg: Auf das Konzerterlebnis werden die Schutzmassnahmen keinen Einfluss haben. Für diejenigen, die das Konzert bei einem Nachtessen von «Wahli Events» geniessen möchten: Es hat noch freie Tische am Galaabend vom 29. Oktober. Auch für das Konzert vom 31. Oktober (ohne Dinner) sind noch wenige Tickets erhältlich. Aufgrund der aktuellen Situation können die Tickets nur im Vorverkauf bezogen werden. Rhythm project ist eine Bandformation aus Perkussionisten, Streichern, E-Gitarren, Piano, Gesang und Bläsern. Anders als andere Ensembles stellt rhythm project die Perkussion und damit allerlei Schlaginstrumente in den Vordergrund. Neben Xylophon, Drumset oder Vibraphon werden in diesem Jahr auch Instrumente des innovativen Instrumentenbauers «Lunason» zum Einsatz kommen. Neuartige sowie vertraute Klänge werden das Publikum durch die Welt der Elemente begleiten. Tickets, Tischbuchungen und Schutzkonzept unter www.rhythmproject.ch. Andrea Sommer
Zu viel ist zu viel!
In den Herbstferien nimmt der Curling Club Laufen die neue Saison in heimischen Gefilden in Angriff. Das Fanion-Team um Skip Timo Daniel hat indes am Eröffnungsturnier in Arlesheim vom letzten Wochenende ohne Niederlage bereits mit einem 3. Platz aufhorchen lassen. Nachdem die vergangene Saison coronabedingt nicht fertig gespielt werden konnte und Laufen-BCG somit das letzte Spiel um den Baselmeistertitel nicht mehr bestreiten dufte, soll heuer nun zum ersten Mal der Baselmeistertitel nach Laufen geholt werden. Das junge Laufner Team hat zwar einen Abgang zu verkraften, wird aber neu durch Spieler der zweiten Mannschaft verstärkt, womit Harmonie und ein neuer Spirit in das Team einkehren sollen. Der Curling Club Laufen will aber auch der Bevölkerung im Schwarzbubenland auf breiter Front diese äusserst faszinierende und coole Sportart näherbringen und startet in den Herbstferien ein Schnupper-Curling für Jedermann und Jedefrau. Jeweils am Mittwochabend treffen sich die Curlerinnen und Curler in der Eishalle in Laufen zu ihrem «Schachspiel auf Eis» und laden jeden Zaungast gerne dazu ein, dies auch selbst zu probieren. Am 15. November findet dann am
Ewige Liebe
Gini Minonzio
Faszinierende Sportart: Der Curling Club Laufen lädt zum Schnupper-Curling ein. Sonntagmorgen das traditionelle Firmenplauschturnier für Firmen, Vereine und andere Gruppierungen statt. Grosse Vorkenntnisse sind nicht notwendig, bzw. können beim Schnupper-Curling erworben werden. Im Vordergrund stehen Spass und das Erleben des «Spirit of Curling». Bilden Sie ein Team (min. 4 Perso-
FOTO: ZVG
nen) und wagen Sie den Schritt aufs Glatteis! Es wird sich lohnen. Die Spielerinnen und Spieler des CC Laufen werden Sie gerne unterstützen und betreuen, sodass dieses Erlebnis noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Weitere Informationen unter: cclaufen.ch. Christoph Borer
TENNIS
Tennisclub Breitenbach Nicht ganz so erfolgreich wie die Startrunden verliefen die Interclub-Runden 3 und 4 der Breitenbacher Teams: Nach dem Kantersieg zum Start gegen Kappel mussten die interregionalen Damen in der ersten Liga gegen höher klassierte Gegnerinnen antreten. Gegen das aus Nachwuchs-Spitzenspielerinnen bestehende Team von Brugg, teilweise trainiert von Melanie Molitor, gelang Jolanda Marti und Alexandra Früh ein überraschender Sieg im Doppel zum 1:5. Gegen Allmend Luzern konnten sich Alina Ugolini und Jolanda Marti je im Einzel durch-
setzen, sodass die Partie mit 4:2 gewonnen wurde. Die Herren Aktiv 2. Liga um Dominik Wasmer verloren zwar daheim gegen Casino Basel gleich mit 0:9, konnten sich aber dann gegen Sissach mit einem 7:2Sieg rehabilitieren. Die Jungsenioren mit Captain Urs Christ gewannen gegen CABB gleich mit 9:0 und gegen Old Boys Basel mit 8:1. Sie mischen so weiter ganz vorne an der Tabellenspitze mit. Die 2. Liga-Senioren um Titus Natsch verloren auswärts gegen Dornach mit 2:4,
auch weil sie nur mit vier (statt fünf) Einzelspielern angetreten waren, und anschliessend daheim gegen BIZ mit 2:5. Die Seniorinnen schliesslich gewannen nach einer spielfreien Runde gegen Angenstein mit 4:2 und sind weiterhin Spitzenreiter in der dritten Seniorinnen-Liga. Bemerkenswert ist dabei, dass Captain Regula Dietler und Daniela Walker bisher in diesem Jahr sämtliche bestrittenen Begegnungen (Einzel und Doppel) gewonnen haben. Hans-Peter Marti
EINGESANDT
Schlussabrechnung Sanierung der St. Katharinenkirche Die St. Katharinenkirche in Laufen hat für viele Menschen eine Bedeutung, die weit über ihre Funktion als Gottesdienstraum der Christkatholischen Kirchgemeinde hinausgeht. Sie ist nicht nur ein Wahrzeichen in Laufen, sondern auch eine beliebte Konzertkirche. Diese schöne Voraussetzung ermöglichte es der Christkatholischen Kirchgemeinde Laufen, die notwendig gewordene Sanierung in zwei Etappen anzugehen und zu finanzieren. Ohne die zahlreich eingegangenen privaten Geldspenden wie auch der bedeutenden Beiträge von Bund, Kanton, Gemeinden, Kirchgemeinden, Firmen und Stiftungen wäre diese Sanierung, ja der Erhalt der St. Katharinenkirche, nicht möglich gewesen. Die Christkatholische Kirchgemeinde Laufen konnte anlässlich ihrer Kirchgemeindeversammlung vom 14. September erfreut von der Schlussabrechnung Kenntnis nehmen und genehmigen. Die Gesamtkosten betragen 1 329 639 Franken und verteilen sich auf die beiden ausgeführten Sanierungsphasen wie folgt: Instandsetzungsarbeiten «Dach und Gebäudehülle» mit 631 552 Franken
In neuem Glanz: Die St. Katharinenkirche in Laufen wurden Innen und Aussen saniert. FOTO: ZVG
sowie «Innenrenovation» im Betrag von 698 086 Franken. Die Gesamtkosten unterschreiten den im Kostenvoranschlag ausgewiesenen Betrag von 1,4 Mio. Franken. Gerne verweisen wir auf die beiden Schlussberichte des Architekten Martin Plattner, Arlesheim. Sie sind aufgeschaltet unter www.christkatholisch. ch/laufen (St. Katharinenkirche/Instandstellung).
Die Christkatholische Kirchgemeinde Laufen ist sich bewusst, dass ohne die grosszügig und zahlreich eingegangenen Geldspenden dieses Sanierungsprojekt nicht zu diesem wunderbaren Abschluss hätte gebracht werden können. Wir danken noch einmal ganz herzlich für diese erfahrene Hilfe! Christkatholische Kirchgemeinde Laufen Kirchenrat
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WoS. Im Rahmen des Dampftages Delémont machte letzten Samstag ein Zug der besonderen Art am Bahnhof Laufen Halt. An die Dampflokomotive aus dem Jahr 1907 waren Personen- und Barwagen aus den Jahren 1897 und 1904 angehängt. Die Sehenswürdigkeit zog Duzende Interessierte, Hobbyfotografen und Schaulustige an, bevor die Kombination Laufen am frühen Abend wieder in Richtung Delémont verliess. Der Dampftag Delémont wird alljährlich von der Historischen Eisenbahngesellschaft organisiert.
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Rauf und runter wird er nun im Radio gespielt: Vico Torriani. Und nein, es ist nicht sein einziges Verdienst, dass er vor 100 Jahren geboren wurde. Seine Lieder haben sich in die Seele ganzer Generationen eingefressen. «Alles fahrt Ski, alles fahrt Ski», sang die halbe Nation. Und gibt es ein Wunschkonzert, bei welchem keine Silberfäden zart durchziehen seiner Mutter weiches Haar? Als Kind mochte ich ihn sehr. Bis er in mir entgegen aller Versprechen an einem Sonntag die Liebe für immer gebrochen hat. So wie Marmor, Stein und Eisen brach auch unsere Schlagerliebe. Meine ewige Musikliebe gehört seither nur noch dem italienischen Pendant, den Canzoni. Diese habe ich bereits im Mutterleib eingesogen. Sie sind bekanntlich noch schlagriger als die deutschen Schlager. Ihre zuckerbuttrigen Akkorde haben meine DNA geformt, ich hatte schliesslich im Gegensatz zu Gus Bakus keine «Bohnen in die Ohr n». Höre ich «Non ho l’età» (Gigliola Cinquetti) oder «Azzurro» (Adriano Celentano), dann bin ich noch immer für einen Augenblick ewig, tausend Glücksgefühle, atemlos. Schlager ist völkerverbindend und es kommt nicht auf die Sprache an. Sollte man meinen. Wäre da, wie gesagt, nicht Vico Torriani gewesen, der mein Weltbild erschütterte und unter den Trümmern den deutschen Schlager begrub. Und im Getöse den englischen Schlager gleich mitriss. Und das kam so: Einer seiner Hits beginnt mit «Kalkutta liegt am Ganges». Ich lernte das ganze Lied auswendig, denn ich bewunderte Vicos umfassende Bildung. Bis zum Tag, als ich zehn war, und ein neues Lexikon in unsere Familie Einzug hielt. Ich wollte auch so viel wissen wie Vico und las das Lexikon, ja genau, beginnend bei Band 1 A–AP. Als ich bei Band 11 IST–KEP ankam, brach meine Welt zusammen. «Kalkutta liegt am Hugli» stand da. Weit und breit kein Ganges zu sehen! Ebenso wie Florian Silbereisen hätt ich «das niemals gedacht. Belogen und betrogen» hat er mich, der Vico. Das war’s! Seither habe ich das Notenheft selber in die Hand genommen. Flogen die Adler um die hohen Berge, wie sie es jahrzehntelang in den USA um des Reimes willen taten, und war ich zu faul aufzustehen, um das Radio abzustellen, sang ich laut mit Freddy Quinn «Junge, komm nie wieder», um alles zu übertönen. Inzwischen geht’s einfacher. Verstopfen mir Luca Hänni oder Zoe Wees & Co die Ohren, weil sie sich partout nicht entscheiden können, ob sie die Kontrolle nun verlieren wollen oder nicht, helfe ich mir bereits beim ersten «luuhuhuhuus controool». Ich muss nicht einmal aufstehen, um mir den Remote Controller zu greifen, und still ist’s. Und in dieser Stille kann endlich der Nachmittag azurblau werden und ich vermeine gar ein Goldkreuz zu sehen, wie es zwischen Celentanos Brusthaar hervorglitzert.
Redaktionsschluss Bijou: Das historische Rollmaterial der SBB zog letzten Samstag am Bahnhof Laufen viele neugierige Blicke auf sich. FOTO: MELANIE BRÊCHET
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Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 35
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Musikverband Schwarzbubenland
Kantonsratswahlen
Die Schweiz ist ein neutraler Kleinstaat. Wir zählen zu den 20 grössten Volkswirtschaften dieser Welt. Entweder haben wir eine eigene oder eine fremde Armee. Die ist dann sicher nicht durch einheimische Milizsoldaten ausgerüstet, die alle Kulturen verbinden und volksverbunden sind. Die Schweiz hat eine Friedensarmee. Vor 30 Jahren glaubte man aber an den Weltfrieden. Sämtliche Sprengladungen in unseren Brücken wurden eliminiert und die Mannschaftsbestände wurden massiv verkleinert. Keine salbungsvollen Sprüche, sondern Machtpolitik beherrscht nach wie vor die Welt. Die Ersetzung der Kampfflugzeuge ist dringend nötig; auch als Schutz für die Bodentruppen. Sie werden aus dem ordentlichen Budget bezahlt. Nicht einmal die Luftpolizei funktioniert heute optimal. Keine Armee der Welt setzt Trainingsflugzeuge für die Luftpolizei ein. Fast alle europäischen Staaten haben ihre Armeebudgets verkleinert. Die viel geschmähten Amerikaner schützen Westeuropa immer noch. Ein Grosskonflikt zwischen der NATO und Russland ist nicht ausgeschlossen und der Nahe Osten ist ein Hexenkessel. Die neutrale Schweiz darf aber als neutraler Staat kein sicherheitspolitisches Vakuum in Europa sein. Sie ist verpflichtet, ihr Territorium zu schützen, denn sonst ist die Schweiz für fremde Armeen ein willkommener Durchgangs- bzw. Umgehungskorridor. Das heisst nicht, dass wir leistungsfähige, am Boden stationierte Luftabwehrsysteme vernachlässigen sollten. Wir sind heute aber nur bedingt verteidigungsfähig. Wer jährlich 2000 Franken Bundessteuern bezahlt, leistet einen Beitrag von 14 Franken für unsere Armee. Eine vernachlässigte Armee wieder aufzubauen mit all den verlorenen Kenntnissen, braucht Jahre. Wir alle wollen doch das Beste für unsere Kinder und investieren in ihre Zukunft. Das sollten wir auch für unser wunderschönes Land tun. Peter M. Linz, Büsserach SO (Kantonsrat)
LESERBRIEF
Grüner Wahlzettel im Wahlcouvert Ja genau, dieser Wahlzettel ist für die Wahl der Sozialhilfebehörde Laufen gedacht. Mit den bevorstehenden Abstimmungen ist dieser Zettel, für Laufen und deren Kostenentwicklung nicht unbedeutend, vielleicht aber leider untergegangen. Es freut uns, Ihnen mit Blerim Ahmeti einen geeigneten Nachfolger für unseren Stadtrat, Cédric Jeanbourquin, zur Wahl in die Sozialhilfebehörde zur Verfügung zu stellen. Als langjähriger Sozialarbeiter in Basel und seit kurzem in Aesch ist er mit den Herausforderungen im Sozialwesen bestens vertraut. Des Weiteren verfügt er als selbstständiger Unternehmer, Arbeitgeber von Sozialhilfebezügern und langjähriger Fussballtrainer über viel Erfahrung bei der Integration von Jugendlichen. Blerim Ahmeti wird die Behörde mit viel Fachwissen und Sozialkompetenz bereichern. Bestehende Strukturen und Abläufe werden hinterfragt und neue Ideen eingebracht. Niggi Jeker Präsident SVP Laufen u. Umgebung
Die Versammlung der Sozialdemokratischen Partei der Amtei Dorneck-Thierstein traf sich in Dornach. Neben den beiden bisherigen, Karin Kälin Neuner-Jehle aus Rodersdorf und Simon Esslinger aus Seewen, wurden vorerst sieben weitere Personen nominiert. Nicht mehr zur Wahl stellt sich Stefan Oser aus Hofstetten-Flüh. Regierungsrätin Susanne Schaffner und die zahlreichen Anwesenden fühlten den Kandidierenden in gebührendem Abstand auf den Zahn. Mit Edna Baumgartner (Dornach),
Jonas Maienfisch (Rodersdorf), David Karrer (Grindel), Roman Oeschger (Büren), Shulojan Suntharalingam (Hofstetten), Tobias Tschechterlin (Breitenbach) und Noam Schaulin (Hochwald) stehen bestens geeignete und hoch motivierte Kandidatinnen und Kandidaten bereit. Um allenfalls die Liste gezielt zu komplettieren, erteilte die Versammlung dem Vorstand das Mandat zur Nachnomination. Remo Waldner SP Amtei Dorneck-Thierstein
Maskiert: Die Delegiertenversammlungen konnten nur unter Einhaltung eines Schutzkonzepts durchgeführt werden. FOTO: ZVG Der Musikverband Dorneck und der Thiersteiner Musikverband vereinigen sich zu einem neuen Regionalverband mit 18 Vereinen und zirka 450 aktiven Musikantinnen und Musikanten. Der Verband wird von Mariann Gisin präsidiert. Am 18. September trafen sich die Delegierten vom Thiersteiner Musikverband sowie vom Musikverband Dorneck zu ihren Delegiertenversammlungen im Rössli in Erschwil. Nachdem die Traktanden zum vergangenen und coronabedingt veranstaltungsarmen Jahr erledigt waren, stand mit dem Fusionsvertrag das richtungsweisende Traktandum an. Nachdem die Dornecker Vereine seit 2014 am Thiersteiner Musiktag teilgenommen hatten und im Vorjahr eine gemeinsame Jugendkommission gegründet worden war, wurde im Auftrag der Vereine im vergangenen Jahr die Fusion der beiden Verbände vorbereitet. Die Einbindung der Vereine in diesen Prozess führte dazu, dass sowohl der Fusionsvertrag wie auch die Statuten und Reglemente einstimmig genehmigt und mit Applaus verdankt wurden. Anschliessend wurden die verbleibenden Geschäfte gemeinsam als Musikverband Schwarzbubenland abgewickelt. Zunächst wurde Mariann Gisin zur Präsidentin gewählt, bevor die Wahlen der übrigen Chargen stattfanden und mit Mitgliedern aus dem gesamten Verbandsgebiet und einem Mix aus allen Alterskategorien besetzt werden konnten. Die Delegiertenversammlung wurde mit den
Ehrungen abgeschlossen. Ivo Cueny, Yvette Fischer, Andreas Spaar und Stephan Ankli wirkten während zahlreichen Jahren im Vorstand vom Thiersteiner Musikverband bzw. vom Musikverband Dorneck und treten nun einen Schritt kürzer. Für ihre Leistungen zum Wohle des Verbandes und vom Blasmusikwesen wurden sie von der Delegiertenversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ebenfalls zu Ehrenmitgliedern wurden Ewald Locher und Nicolas Bader ernannt, welche weiterhin im Vorstand mitwirken. Der Vorstand vom Musikverband Schwarzbubenland ist nun gefordert, die restlichen Aufgaben im Zusammenhang mit der Fusion abzuarbeiten und hofft, dass der Musiktag 2021 und die nächste ordentliche Delegiertenversammlung am 17. September 2021 wieder zu normalen Bedingungen stattfinden können. Der für den Juni 2020 geplante Musiktag wurde von der Brass Band Erschwil ins Jahr 2021 verschoben. Mittlerweile wurde auch ein variantenreicher Plan B ausgearbeitet, womit ein Musiktag je nach notwendigen Schutzmassnahmen in einem reduzierten Umfang durchgeführt und den Vereinen somit ein musikalisches Ziel gesetzt werden kann. Im Jahre 2022 wird der Musiktag am 11./12. Juni von der Brass Band Breitenbach organisiert, 2023 wird sich die Brass Band Seewen der Organisation annehmen.
Bereit für die Liste der SP: Die Kandidierenden für den Kantonsrat und die Solothurner Regierungsrätin Susanne Schaffner (4.v.l.). FOTO: ZVG
LESERBRIEF
Noah Grun in die Sozialhilfebehörde Dieses Wochenende wählen wir in Laufen die Sozialhilfebehörde. Dieses Gremium trägt eine sehr hohe Verantwortung. Es freut mich, dass sich mit Noah Grun eine junge Person zur Wahl stellt und sich für unser Gemeinwesen einsetzten will. Noah Grun hat sich für seine Berufsmatur mit dem Thema Sozialwesen befasst. Mit grossem Interesse habe ich seine Maturarbeit mit dem Titel «Der
Schritt vom Sozialamt zurück in die Arbeitswelt» gelesen. Noah Grun ist eine interessierte und intelligente Persönlichkeit, die Zusammenhänge auch kritisch hinterfragen kann. Ich wähle ihn mit voller Überzeugung in die Sozialhilfebehörde. Simon Felix Laufen
Nicolas Bader, Sekretär Musikverband Schwarzbubenland
LESERBRIEF
Ja zur Begrenzungsinitiative Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) waren Ende Juni 2020 über 150 000 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren eingeschrieben. Damit erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz gegenüber dem Vorjahresmonat Juni 2019 um 54,6 Prozent. Im Gegensatz dazu präsentiert sich die Statistik über die Zuwanderung in die Schweiz. Allein im Monat Juni sind über 9000 Ausländer aus der EU auf dem Schweizer Arbeitsmarkt hinzugekommen. Betrachtet man das erste Halbjahr 2020 sind über 59 000 Personen eingewandert. Aufgrund des Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU kann die Zuwanderung auch zu Corona-Zeiten nicht eingeschränkt werden. Ein Blick über die Landesgrenzen verrät, dass Zuwanderungen in die Schweiz aufgrund der schlechten Wirtschaftslage der Nachbarländer noch be-
liebter werden könnten. Seit der Einführung der Personenfreizügigkeit sind netto 1 Million EU-Bürger in die Schweiz zugewandert. Dabei handelt es sich bei der Mehrheit der Zuwanderer nicht um die von der Wirtschaft benötigten Fachkräfte, sondern schlicht um «Billigarbeiter». Die Folgen vor allem für ältere Schweizer Arbeitnehmende sind verheerend, weil sie von «EU-Billigarbeitern» vom Arbeitsmarkt verdrängt werden. Von 2011 bis 2017 ist die Zahl der ausgesteuerten 60- bis 64-Jährigen um fast 50 Prozent angestiegen. Anstatt diese negative Entwicklung zu stoppen, will der Bundesrat das Problem nun mittels einer Überbrückungsrente lösen. Darum sage ich Ja zur Begrenzungsinitiative und unterstütze das Referendum gegen die Entlassungsrente. Martin Bracher Büsserach
LESERBRIEF
Ja zu Lebensqualität und Umweltschutz Vor derEinführung der Personenfreizügigkeit waren vorwiegend nord- , westund südeuropäische Staaten in der EU. Seit 2004 wurden diverse osteuropäische Staaten wie Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Kroatien in die EU aufgenommen. Mit Ausnahme von Kroatien haben all diese Staaten die volle Personenfreizügigkeit. Die Statistik zeigt, dass die Einwanderung von Nordwest- und Südeuropa abnimmt, diejenige aus Osteuropa aber konstant bleibt. Damit steigt der Anteil der Osteuropäer an den Einwanderern in die Schweiz. Dies hat einen
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Einfluss auf die Qualifikationsstruktur der zugewanderten Arbeitskräfte. Untersuchungen zeigen, dass durch die Zuwanderung aus osteuropäischen Staaten weniger qualifizierte Arbeitskräfte einwandern. Diese Entwicklung beeinflusst diverse Bereiche unseres Lebens, so steigen z. B. die Kosten im Bildungswesen: Ein tieferes Bildungsniveau sowie die Fremdsprachigkeit bedürfen zusätzlicher Lehrkräfte, grössere Klassen brauchen mehr Betreuung und die soziale Schere in einer Klasse wird grösser. Weitere Kostenfolgen für uns: steigende Kosten im Sozialwesen, steigende Mieten/
Immobilienpreise durch Wohnraumknappheit, steigende Krankenkassenprämien. Auch ist unsere Infrastruktur der steigenden Zuwanderung nicht gewachsen. Der öffentliche Verkehr ist überfüllt und kann nur begrenzt ausgebaut werden, tägliche Staus auf den Hauptverkehrsachsen sind an der Tagesordnung, Freizeitangebote sind überfüllt. Schonen wir unsere Umwelt und behalten unsere Lebensqualität. Stimmen wir am 27. September Ja zur Begrenzungsinitiative. Andrea Meppiel Präsidentin SVP Kreispartei Leimental
CRP-Messung – eine Dienstleistung der Schwarzbuebe-Apotheke
CRP ist die Abkürzung für ein Protein, dessen Werte im Blut bei bakteriellen Entzündungen stark ansteigen. Rainer Mahlknecht, Apotheker, erklärt, wann die CRP-Messung in der Schwarzbuebe-Apotheke eingesetzt wird. Wann empfehlen Sie eine CRP-Messung? Rainer Mahlknecht: Bald kommen wieder Grippe und Erkältung. Das sind virale Erkrankungen. Im zähen Schleim, der sich in Nasennebenhöhlen oder auf den Bronchien festsetzt, entstehen jedoch manchmal Bakterienherde, die zu einer infektiösen Entzündung führen können. Die CRP-Messung gibt Aufschluss darüber, ob die Nase nur verstopft ist oder eine Infektion vorliegt. Man kann also unterscheiden zwischen einer viralen und einer bakteriellen Infektion? Richtig. Bei viralen Infekten steigt der CRP-Wert im Blut nur geringfügig an, bei einer bakteriellen Infektion jedoch nimmt der Wert innerhalb weniger Stunden um das Zehn- bis Tausendfache des Normalwerts zu. Warum ist diese Unterscheidung wichtig? Der CRP-Wert gibt eine Entscheidungsgrundlage für die Therapie. Es ist sinnlos, Antibiotika gegen Grippe- oder Erkältungsviren einzusetzen. Richtig gewählt, wirken diese wertvollen Medikamente aber gut bei bakteriellen Entzündungen der Atemwege Kann man mit dem CRP-Wert auch die Wirksamkeit einer Antibiotikatherapie beurteilen? Das ist möglich, da die CRP-Werte sinken, wenn das Antibiotikum wirkt. Um einen Vergleichswert zu haben, sollte man dann den CRP-Wert auch vor Beginn der Therapie messen. Gibt es weitere Anwendungsmöglichkeiten der CRP-Messung? Jede bakterielle Infektion führt zu erhöhten CRP-Werten im Blut. Er ist ein Hinweis auf eine entzündliche Erkrankung nicht nur in den Atemwegen, sondern auch in anderen Organen. Wie wird die CRP-Messung gemacht? Wir entnehmen einen Tropfen Blut. Das Resultat ist in etwa vier Minuten da. Für die CRP-Messung und die Besprechung sollte man etwa eine Viertelstunde einplanen.
Schwarzbuebe-Apotheke, Fehrenstrasse 7, Breitenbach, 061 781 24 44
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GESCHÄF TSWELT
EINGESANDT
EINGESANDT
Genusstage Schwarzbubenland um ein Jahr verschoben
Ökumenischer Bettagsgottsdienst auf dem Helyéplatz
Schulhaus Grellingen neu verpackt
Wie bereits informiert, können die Genusstage Schwarzbubenland im Jahr 2020 leider nicht stattfinden. Am Informationsabend vom 15. September auf dem Hof Langacker von Seppi Vögtli in Hochwald wurden den Ausstellern weitere Informationen mitgeteilt und die Örtlichkeiten wurden besichtigt. Die erste Durchführung der Genusstage ist neu für das Wochenende vom 2. und 3. Oktober 2021 geplant. Dieses Jahr werden in fast 9000 Haushalte im Schwarzbubenland Flyer mit den Ausstellerlisten versandt. Zusätzlich werden die Flyer an den neu geschaffe-
nen Infopoints aufliegen und die Aussteller via Facebook beworben. Das OK ist noch auf der Suche nach engagierten Personen, die bei der Organisation mitwirken möchten. Die Planung für die Genusstage werden im Frühjahr 2021 aufgenommen und man ist zuversichtlich, dass die meisten angemeldeten Aussteller auch im Jahr 2021 teilnehmen werden. Thomas Boillat, Wirtschaftsförderung Laufental Schwarzbubenland Alles Weitere finden auf www.schwarzbubenland.info/genusstage
Infoabend: Mark Winkler (l.) informiert über das weitere Vorgehen.
FOTO: ZVG
EINGESANDT
SVP Kantonsratskandidaten ernannt Die GV der SVP Dorneck-Thierstein wurde im Dorf der neu gegründeten SVP Kleinlützel im Restaurant Don Pepe abgehalten. Im Jahresbericht bemerkte die Präsidentin Sibylle Jeker aus Erschwil, dass es in Gesellschaft und Medien vor den nationalen Wahlen nur zwei Themen gab: Klima und Frauenstreik. Das habe sich natürlich ausgewirkt. Wir hätten etwas Stimmen verloren, trotzdem wurden unsere zwei Nationalräte, Christian Imark und Walter Wobmann, ehrenvoll wiedergewählt. Unser Wähleranteil im Dorneck war 23,9% und im Thierstein 32,2%. Manchmal sei es nötig, einen härteren Ton anzuschlagen, weil die SVP nicht opportunistisch alles mitmache, was Brüssel verlange. Wir würden manchmal anecken, aber die SVP sei auf dem richtigen Weg. Da Kantonsrat Peter M. Linz nicht mehr kandidiert, nahm er die Gelegenheit wahr, den Einfluss von internationalen Konventionen oder Pakten auf unsere Gesetzgebung anzuprangern. Bald folge der Rahmenvertrag mit
der EU, der unsere Volksrechte einschränke. Wir müssten also weiterkämpfen. Er dankte Sibylle für ihre geleistete Arbeit. Wir aktive Parteimitglieder nähmen gratis, aber nicht umsonst an Delegiertenversammlungen oder Parteileitungssitzungen teil, würden Plakate aufhängen oder Standaktionen durchführen. Die Mär vom Goldenen Kalb der SVP gäbe es nicht. Die ergebnisvolle Suche nach KR-Kandidaten sei vorwiegend der Verdienst von Sibylle. Einstimmig wurden folgende Kantonsratskandidaten für Dorneck-Thierstein ernannt: Jeker Sibylle Erschwil, Emmenegger Damiano Dornach, Fringeli Rainer Seewen, Giger Thomas Nuglar, Halbeisen Guido Grindel, Hamann Sebastian Bättwil, Meppiel Andrea Hofstetten, Meyer Rolf Kleinlützel, Rastberger Sebastian Hochwald, Schenker Marcel Breitenbach, Tschudin Dominic Dornach, Zimmermann Remo Breitenbach, Probst Daniel Fehren. Peter M. Linz Büsserach
Gesundheitsforum Fachvortrag, anschliessend Gespräch und Apéro
Rückenschmerzen
Ursachen und mögliche Behandlungen nach anthroposophischen Gesichtspunkten Dr. med. Robert Fitger, Facharzt Neurologie und Rob Schapink, Heileurythmist
Donnerstag, 1. Oktober 2020, 19 Uhr im Saal Pfeffingerhof DG Anmeldung erforderlich Tel. 061 705 72 15 oder per E-Mail an kommunikation@klinik-arlesheim.ch Es gilt Maskenpflicht!
Pfeffingerhof Stollenrain 11 4144 Arlesheim klinik-arlesheim.ch
Die Kirchgemeinden Laufens luden am vergangenen Bettag zum gemeinsamen Gottesdienst auf den Vorplatz der christkatholischen St. Katharinenkirche ein. Das sonnige Wetter erlaubte es, diesen grösseren Gottesdienst im Freien zu feiern. Durch die so möglichen Mindestabstände zwischen den Teilnehmenden konnte das Maskentragen vermieden werden. Pfarrerin Denise Wyss stellte bei der Begrüssung das diesjährige Bettagsmandat der basellandschaftlichen Regierung vor. Darin schreibt Anton Lauber über die Herausforderungen, welche die Corona-Lage in den letzten Monaten an die Gesellschaft gestellt hat. Er betont, dass die gelebten christlichen Werte in unserer Gesellschaft auch in dieser Situation Gemeinsinn und Solidarität stiften. Auch im Blick auf die Corona-Lage stand die Stelle aus dem Lukasevangelium von der Stillung des Sturmes im Zentrum des Gottesdienstes: Gottvertrauen als spirituelle Haltung auch in den Stürmen des Lebens zu bewahren, kann vieles zum Positiven wenden. Anstelle einer Predigt gaben Pfr. Claudius Jäggi (ev.-ref.), Peter Seeberger (Bewegung Plus) und Pfrn. Denise Wyss (christkatholisch) ein kurzes Zeugnis darüber, was diese Bibelstelle für sie ganz persönlich bedeutet. Der Stadtrat war vertreten durch Carole Seeberger und Thomas Locher. Sie hielten miteinander das Fürbitten-Gebet. Durch die Kollekte zugunsten des Gewerbevereins KMU Laufental zeigte die Bettagsgemeinde Solidarität mit den Betroffen der Feuersbrunst an der Wahlenstrasse in Laufen. Das Ensemble Le Malerbelle bereicherte den Gottesdienst durch besinnliche, aber auch erhebende Klänge mit drei Geigen, begleitet im Wechsel von Kontrabass und Akkordeon. Der Gottesdienst klang aus mit vielen schönen Gesprächen und dem Läuten der kleinsten Glocke von St. Katharinen durch den jüngsten Sohn der röm.-katholischen Pfarreiseelsorgerin Anne Burgmer. Dieser Anlass zeigte einmal mehr, dass in Laufen nicht nur eine gelebte ökumenische Gemeinschaft existiert, sondern auch ein guter Kontakt zwischen Politik und Kirche. Denise Wyss
GESCHÄF TSWELT
Volksleiden Rückenschmerz Ungefähr 80 Prozent der Erwachsenen leiden im Laufe ihres Lebens einmal oder wiederholt an Rückenschmerzen. Häufig sind Rückenschmerzen zwar für die Betroffenen äusserst belastend, aber aus medizinischer Sicht nicht gefährlich. Nur 15 Prozent der Rückenschmerzen haben eine spezifische Ursache wie zum Beispiel einen Bandscheibenvorfall oder eine Spinalkanalverengung. Die Warnzeichen für eine solche Rückenschmerz-Ursache werden von Dr. med. Robert Fitger, Facharzt für Neurologie an der Klinik Arlesheim, aus neurologischer Sicht erläutert. Ebenso die Möglichkeiten, die die anthroposophische Medizin bei Rückenschmerzen zu bieten hat. Ein wirkungsvoller Bestandteil der anthroposophisch erweiterten Medizin besteht in der Heileurythmie. In den Vortrag eingebunden werden praktische Übungen zum Thema von Rob Schapink, Heileurythmist an der Klinik Arlesheim, angeleitet und erläutert. Der Vortrag von Dr. med. Fitger und Rob Schapink wird im Rahmen des «Gesundheitsforums» am Donnerstag den 1. Oktober um 19 Uhr im Saal (DG) Pfeffingerhof in Arlesheim stattfinden (Fahrstuhl vorhanden). Beim anschliessenden Apéro besteht die Möglichkeit des persönlichen Austauschs mit den Referenten. Das «Gesundheitsforum» dient dem Austausch des interessierten Publikums mit Fachärzten und findet jeweils am ersten Donnerstagabend im Monat statt. Aufgrund der begrenzten Plätze ist eine Anmeldung notwendig, per E-Mail an kommunikation@klinik-arlesheim.ch oder telefonisch unter 061 705 72 15. Während des Vortrags gilt Maskenpflicht. Kommunikation Klinik Arlesheim
Sanierung: Mit der ersten Etappe erhielt das Schulhaus eine neue Verpackung. Seit diesem Frühling wird das Schulhaus Grellingen saniert. Richtig los ging es diesen Sommerferien und mittlerweile gehen die Arbeiten der ersten Etappe ihrem Ende entgegen. Mit der Etappe 1 hat unser Schulhaus effektiv eine neue Verpackung erhalten, denn die Aussenhülle inklusive Dach und Fenster wurde komplett saniert und auf den neusten energetischen Stand gebracht. Mit Abschluss der Etappe 1 ist die Arbeit aber noch nicht getan, denn mit Etappe 2 kommt nicht nur die komplexe Innensanierung, sondern auch der Anbau inklusive Lift dazu. Dies will entsprechend geplant sein, wofür wiederum ein
FOTO: ZVG
Generalplanermandat vergeben wurde. Mit der Sanierung werden moderne Unterrichtsräume mit Gruppenräumen, Förder- und Sitzungszimmer und ein neues Sekretariat realisiert. Die Sanierung ist im Bereich Bildung einer der zentralen Pfeiler der nachhaltige Wachstumsstrategie, wie sie der Gemeinderat in seinen strategischen Zielen festgelegt hat. Apropos neu verpackt, für die Gestaltung unseres Schulhauses haben wir uns etwas einfallen lassen. Seien Sie gespannt. Dany Hugelshofer Gemeinderat Grellingen
GESCHÄF TSWELT
Die Jost Transport AG übernimmt das Entsorgungscenter PR. Die Jost Transport AG übernimmt per 15. September die Holzherr Muldenservice AG sowie die Entsorgungscenter Laufen AG der TIT Imhof Gruppe in Kreuzlingen. Kundenbeziehungen und Mitarbeitende sind Bestandteil der Übernahme. Durch diesen Wechsel stärkt die Jost Transport AG die regionale Ausrichtung im Bereich der Entsorgungsdienstleistungen und im Muldendienst. Die Jost Transport AG (Gründung 1949) wird in der dritten Generation durch Michel Jost und Marc Weber-Jost geführt. Das Familienunternehmen beschäftigt über 75 Mitarbeitende an den Standorten
Aesch, Reinach und Birsfelden. Das Kerngeschäft umfasst Umzugs-, Mulden- und Entsorgungsdienstleistungen im Raum Nordwestschweiz. Durch die Übernahme kann die Jost Transport AG die Ausrichtung auf Entsorgungsdienstleistungen weiter ausbauen und durch die internen Synergien stärken. Für die TIT Imhof Gruppe handelt es sich um einen strategischen Entscheid. Mit diesem wird die räumliche Nähe zum Markt und zu den Kunden sichergestellt. Der TIT Imhof Gruppe erlaubt dieser Entscheid die Straffung und Fokussierung auf die Kernkompetenzen Kran- und Spezialtransporte.
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KALEIDOSKOP
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KINDER SEHEN DIE WELT
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Mit den Ohren in die Vergangenheit
PFEFFINGEN. WoS. Die Burgruine Pfeffingen erstrahlt seit Herbst 2017 nach einer umfassenden Renovation in frischem Gewand und hat sich seither zu einem grossen Publikumsmagneten gemausert. Die Archäologie Baselland hat nun das umfangreiche Informationsangebot vor Ort um eine neue Attraktion erweitert: Seit dem 18. September 2020 entführen acht Stationen mit Hörgeschichten in die Vergangenheit der einstigen Burg.
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Tal der Illusionen von Kate O’Hara Ein «Tal der Illusionen» tönt geheimnisvoll und verlockend. Der Titel und die schöne Frau auf dem Cover machen neugierig. Das vorliegende Buch ist der zweite Teil einer Familiensaga aus einer spannenden Epoche Kaliforniens. Kate O’Hara ist in Deutschland aufgewachsen und studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Nach dem Studium war sie als freie Journalistin für Rundfunk und Zeitungen tätig. Sie veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten und Reportagen. Jetzt schreibt sie vor allem historische Romane. Ein kleines Dorf in den Hügeln Kaliforniens wird 1922 als idealer Drehort für einen Film gewählt. Im Vordergrund der Handlung stehen die Reederfamilie Caldwell und das dramatische Schicksal, das die Reederei umgibt. Die Reedertochter Harriet liebt die Arbeit an der Seite ihres Vaters, doch ihr Onkel will sie unbedingt aus der Reederei verdrängen. Zur gleichen Zeit erwacht das staubige und heisse kleine Dorf bei Los Angeles zum Leben. Es wird 1911 als idealer Ort für die Produktion von billigen Stummfilmen entdeckt: Hollywood entsteht. Und hier macht Frank Maynard, der aus einfachen Verhältnissen stammt, einen steilen Aufstieg als Studioboss. Etwas verbindet Harriet und Frank, nämlich eine längst vergangene und schwieriChristine Eckert ge Liebe.
Vom Geräusch des Wassers Viele Details: Ein grosses Baumhaus liegt in der Mitte der Zeichnung von Merlin (7). Das rot gekleidete Männlein links will mit einer Motormaschine die Baumkrone absägen, weil sie zu gross sei. Das gelbe Männlein mache «Schiitli», denn bald komme der Winter. Am Bach auf der rechten Seite erzeuge ein Mühlrad Strom für die Küche im Hüttli. Ausserdem steht auf der Zeichnung oben FOTO: MARIANNE VOLONTÉ ein Wunsch von Merlin geschrieben, der lautet: «Nächste Fasnacht darf ich eine grosse Maske tragen.»
BREITENBACH
K ANTON SOLOTHURN
Infoveranstaltung zum den Polizeiberuf
Remo Ankli negativ auf 168 Verstösse festgestellt Covid-19 getestet WoS. Die Polizei Basel-Landschaft führte
WoS. Der Polizeiberuf ist abwechslungsreich und spannend, gleichzeitig aber auch anspruchsvoll. Die Kantonspolizei Solothurn ist ständig auf der Suche nach motivierten jungen Frauen und Männern, die Freude am Umgang mit Menschen haben, gerne Verantwortung übernehmen und sich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger des Kantons Solothurn einsetzen möchten. Aus diesem Grund führt die «Kapo» in Breitenbach eine Informationsveranstaltung durch. Dabei geben die Referenten Auskunft über sämtliche Bereiche dieses Berufs, angefangen vom Anforderungsprofil bis hin zum Auswahlverfahren, der Ausbildung, dem Lohn und den Karrieremöglichkeiten. Die Veranstaltung findet am Montag 28. September um 19 Uhr auf dem Regionenposten Breitenbach, Passwangstrasse 29, in Breitenbach statt. Küche & Bad Innenausbau Türen
K ANTON BASELL AND
WoS. Remo Ankli und Roland Heim wurden negativ auf Covid-19 getestet. Sie blieben jedoch bis letzten Freitag in Quarantäne. Nach einem engeren Kontakt mit einer später positiv auf Covid-19 getesteten Person haben die beiden Regierungsräte, Remo Ankli und Roland Heim, am Montag vor einer Woche die Quarantäne angetreten und sich auf Covid-19 testen lassen. Der Kontakt hatte bereits am 8. September stattgefunden, das Contact Tracing Team des Kantons Solothurn wurde aber erst verzögert informiert, da die positiv getestete Person nicht im Kanton Solothurn wohnhaft ist. Gemäss BAG-Empfehlungen können Personen unter angeordneter Quarantäne ab dem 5. Tag nach dem Kontakt einen Test durchführen lassen. Ein negatives Resultat hingegen verkürzt die Quarantäne gemäss BAG-Empfehlungen nicht.
in der vergangenen Woche auf dem gesamten Kantonsgebiet intensive Verkehrskontrollen in Bezug auf «Ablenkung» durch. Dabei wurden 168 Verstösse festgestellt. Kontrolliert wurden in den vergangenen sieben Tagen knapp 7200 Fahrzeuge. Dabei mussten insgesamt 168 Verstösse registriert werden. Zu Buche schlug hier insbesondere die Nutzung des Mobiltelefons (152 Verstösse). Des Weiteren wurden 13 Personen wegen anderen Ablenkungen (z. B. Ladepapiere lesen, Nachrichten auf dem Mobiltelefon schreiben usw.) verzeigt. Zudem waren drei kontrollierte Personen zur Verhaftung ausgeschrieben. Das Ziel dieser flächendeckenden Kontrollen ist die Erhöhung der allgemeinen Verkehrssicherheit. Die Polizei möchte mit dieser Schwerpunktaktion die Verkehrsteilnehmenden zur Einhaltung der Verkehrsregeln sensibilisieren.
...aus eigener Produktion in Dittingen
DORNACH. WoS. Im Kloster Dornach sind am kommenden Dienstag von 12.30 bis 13.00 Uhr Musik von Myriam Hidber Dickinson (Flöte) und Stefan Cassar (Flügel) zu vernehmen. Die beiden spielen «Jeux d’eau», vom Geräusch des Wassers und dessen Launen inspirierte Musik. Reservation für das Konzert und falls erwünscht für ein Mittagessen nach dem Konzert im Klosterrestaurant ist Pflicht.
Wanderpausen online planen
REGION. WoS. Die Wanderrast kann auf der Website der Schweizer Wanderwege (www.schweizer-wanderwege.ch unter der Rubrik «Wandern/Wanderwegnetz») ab sofort bereits im Voraus geplant werden. Mit den neuen digitalen Karten werden über 3400 «Wanderbeizli», Feuerstellen und Wanderhotels übersichtlich dargestellt. Pausieren lässt es sich beispielsweise in einem der fast 2500 «Wanderbeizli». Die Basisdaten stammen von der Landeskarte des Geoportals des Bundes. Auf der Webkarte der Schweizer Wanderwege ist die Website des jeweiligen «Wanderbeizlis» direkt verknüpft. So können sich Wanderfans schon im Voraus einen Überblick über die Öffnungszeiten oder das Essensangebot verschaffen. Wer sich lieber selbst verpflegt oder einen Platz für den Grillplausch sucht, wird auf der Karte «Feuerstellen» fündig. Sie zeigt die offiziellen Feuerstellen der Zeitschrift «Schweizer Familie» an. Die dritte Karte stellt von Hotellerie Suisse geprüfte Wanderhotels dar.
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