Donnerstag, 27. August 2020
112. Jahrgang Nr. 34
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Eine Chance für regionale Künstler Am kommenden Wochenende geht beim Laufner Künstler David Pflugi die Post ab – trotz Brandkatastrophe vor wenigen Wochen. Einige befreundete Künstler sind eingeladen, ihr Schaffen zu präsentieren.
15 ºC 25 ºC
14 ºC 20 ºC
Zwei Showtage und drei Samstage
Die Ausstellung, zu der David Pflugi auch die regionalen Kunstschaffenden Christian Borer, Stefan Schnell und Martin
Samstag, 29. August 2020 Am Vormittag bewölkt, wenig Regen möglich. Am Nachmittag meist trocken und Auflockerungen. Sonntag, 30. August 2020 Meist nass und wolkig. Einzelne Aufhellungen am Nachmittag.
Martin Staub «Wo Tragödien entstehen, braucht es Hoffnung und den Willen weiterzumachen»: Das sagt David Pflugi, bekannt geworden durch seine eigene Kunstrichtung «Fusionismus» und seine Werke zu den Fussballweltmeisterschaften, wo jeweils die handschriftlichen Signaturen der beiden Finalistenteams verewigt sind. Eines davon, jenes aus Brasilien von 2014, ist beim Brand am 10. Juli komplett zerstört worden. «A Fusion Journey», die grosse Veranstaltung, die Pflugi lange schon vor diesem tragischen Tag geplant hatte, drohte nun abgesagt zu werden – was ja auch für alle verständlich gewesen wäre. Aber wie der anfangs zitierte Slogan aussagt, gibt David Pflugi nicht einfach auf, sondern nutzt die Chance zum Weitermachen. Nachdem er bereits angekündigt hat, sein «Baby», das zerstörte Kunstwerk, innert neun Monaten wieder «gebären» zu lassen (das Wochenblatt berichtete), hat er auch entschieden, den Event «A Fusion Journey» wie geplant am Samstag und Sonntag 29. und 30. August steigen zu lassen. Wegen reduzierter Ausstellungsfläche und auch wegen Corona allerdings in etwas abgeänderter Form.
Freitag, 28. August 2020 Nach recht sonnigem Start zunehmend dichte Wolken und gewittrige Regengüsse.
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Zwingen
3 Trotz strenger Vorschriften hat der Chor «Circle Singers» in Zwingen seine Proben wieder aufgenommen. Wie die Konzerte aussehen werden, ist jedoch noch unklar.
Himmelried Bereit für eine besondere Kunstpräsentation: : (v.l.) Stefan Schnell, David Pflugi, Christian Borer und Martin Staub. Nicht auf dem Bild ist Claudio Viscardi. FOTO: ZVG Staub sowie Claudio Viscardi (Schweizer in Irland) eingeladen hat, ist am Samstag 29. August von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag 30. August von 10 bis 16 Uhr für alle zugänglich. Für die abendlichen Shows mit Live-Performance am Samstag ab 19 Uhr und am Sonntag ab 16.30 Uhr gilt wegen begrenzter Anzahl Eintritte eine Anmeldepflicht (info@davidpflugi. com). Wer dabei sein kann, kommt neben der spannenden Ausstellung und einer neuen Live-Performance von Pflugi auch
in den Genuss eines Liveauftritts von IdaLin Hübscher, Gewinnerin des Kleinen Prix Walo 2018. «Ich freue mich, hier mein Lied ‹Alena› dem Publikum erstmals vorzustellen», erklärt die 20-jährige Laufentalerin. Der Song dreht sich um die 21-jährige Alena Hübscher, eine Laufnerin und nahe Verwandte von Pflugi und Ida-Lin Hübscher, die vor über vier Jahren in Südafrika einen Wohltätigkeitseinsatz leistete und dabei bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Pflugi hat
sich entschieden, einen Teil des Verkaufserlöses der Stiftung Timeon Südafrika, für welche Alena arbeitete, zur Verfügung zu stellen. «Diese Stiftung setzt sich für die Ausbildung von armen Kindern in Südafrika ein.» Die Ausstellung von David Pflugi, Christian Borer, Martin Staub und Claudio Viscardi ist übrigens an den Samstagen von 5., 12. und 19. September jeweils von 11 bis 16 Uhr öffentlich zugänglich.
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7 Im ehemaligen Restaurant Frohsinn soll ein neuer Treffpunkt für Vereine und die Dorfbevölkerung entstehen. Am Samstag wird Einweihung gefeiert.
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LAUFENTAL
Donnerstag, 27. August 2020 Nr. 34
BRISL ACH
Z WINGEN
Achterbahn der Gefühle
Distanzierte Plätze, vereinter Gesang
Letzten Sonntag fand im Pfarreiheim in Brislach ein Liederabend der Extraklasse statt. Von Liebesgesang, Butterbroten bis hin zu Morderklärungen war alles dabei. Eine Achterbahn der Gefühle war garantiert. Zoe Zbinden Eine Pianistin, eine Sopranistin und ein Tenor verzauberten letzten Sonntag im Pfarreiheim in Brislach ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit einem bunten Konzertprogramm. Der Titel des Abends lautete: «Verrücktes Leben — Sämtliche Gefühlslagen in nur einer Stunde!». Und damit haben die Musiker definitiv nicht zu viel versprochen. Der Brislacher Tenor Timothy Löw, die Pianistin Janina Schülin aus Basel sowie die Sopranistin Gabriela Glaus aus St. Gallen absolvierten ihr Musikstudium an der Hochschule in Luzern. Und alle drei konnten sich schon mit Konzerten im Ausland, mehreren Preisen an Wettbewerben, Opernauftritten und vielem mehr, erfolgreich in der Welt der Musik beweisen. Auch am Konzert in Brislach bemerkte man sofort die Professionalität sowie auch Virtuosität der Sängerin und des Sängers und der Instrumentalistin. Den Einzug gelang den Protagonisten auf amüsante Weise: putzend und singend. Sie desinfizierten das Klavier, einige Stühle und auch sich gegenseitig, während sie von Ludwig van Beethoven «Jetzt
Schätzchen jetzt sind wir allein!» aus der Oper «Fidelio» sangen. Mit diesem Einstieg gewannen sie sofort die Sympathie des Publikums und brachten dieses von Anfang an zum Lachen. Auch das Klavierstück «La tartine de beurre KV 6 (Das Butterbrot) des Klassikers Wolfgang Amadeus Mozart sorgte für einen spritzigen Touch. Der Höhepunkt des Abends setzte jedoch das Lied «Bidla buh — Schöne Frauen» des Komponisten Georg Kreisler. Der gesamte Pfarreisaal verfiel nach Ende des Liedes in ein kurzes, schallendes Gelächter. Für jene, die das Konzert verpasst haben: Das Lied ist auf YouTube zu finden. Doch es sei gewarnt, wer nicht etwas schwarzen Humor verträgt! Nicht nur witzige Themen standen auf dem Programm. Unerwiderte Liebe, die düsteren Gedanken eines Soldaten oder beispielsweise die warmen Melodien der Romanze für Klavier «Dolce Notte» des italienischen Musikers Leoncavalle boten Momente der Entspannung. Was diesen Abend jedoch so authentisch machte, war die überzeugende Schauspielkunst der Musikerinnen und des Musikers. Jedes Stück erzählte seine eigene Geschichte. Mimik und Gesten passten sich sofort der momentanen Stimmung des Liedes an. Sie gestikulierten wild mit den Händen, stolzierten im Saal herum, rissen ihre Augen weit auf, lachten oder weinten. Genau dies liess die Emotionen auf das Publikum hinüberfliessen. Damit schaffte es das Trio, dass das Publikum nach dem Liederabend mit einem Lächeln im Gesicht den Saal verliess.
Wieder vereint: 39 Sängerinnen und Sänger der Circle Singers treffen sich wieder regelmässig, um die Kirche in Zwingen mit Musik zu füllen. FOTO: ZOE ZBINDEN
Seit Mitte August teilen die «Circle Singers» ihre Freude am Singen wieder gemeinsam. Doch die besonderen Umstände verlangen auch besondere Schutzmassnahmen für die Proben. Zoe Zbinden
Musikalisches Dreamteam: Pianistin Janina Schülin, Tenor Timothy Löw und Sopranistin Gabriela Glaus, Seite an Seite nach ihrem gelungenen Konzert. FOTO: ZOE ZBINDEN
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Die Pandemie hat das kulturelle Leben grösstenteils ausgelöscht. Keine Veranstaltungen, keine Konzerte und somit auch keine Chorproben mehr. Doch im August entschied der Chor «Circle Singers», dass es Zeit sei, aus dem Lockdown zu erwachen und etwas Gutes zu tun. Es ist ja bekannt, dass Singen Balsam für Körper und Seele ist. Doch bevor die Proben wieder starten konnten, brauchte es zuerst ein Schutzkonzept. Dieses sollte es ermöglichen, zusammen Musik zu machen und gleichzeitig den vorgeschriebenen Hygienevorschriften des BAG zu entsprechen. Nun treffen sich wieder jeden Montagabend
zwischen 30 und 40 Sängerinnen und Sänger zur Corona-Probe. Jede Sängerin und jeder Sänger hat ein kleines Fläschchen Desinfektionsmittel und ein Tuch vor sich, um anschliessend seinen Platz zu desinfizieren. Das Wichtigste sind jedoch die Abstände, welche gewahrt sein müssen. Nebeneinander halten die Chormitglieder mindestens eineinhalb Meter Distanz. Nach vorne hat jede Sängerin und jeder Sänger sogar ganze drei Meter Abstand, um ungehemmt singen zu können. Die Kirche in Zwingen bietet für diese Vorschriften genug Raum und auch Platz für weitere Stimmen. Vor allem die Männer im Bass würden sich über jede Unterstützung freuen. Wer aufgrund der Pandemie besonders vorsichtig sein muss, hat auch die Möglichkeit, erst nach 20 Uhr in die Probe zu kommen, in die hinterste Reihe zu sitzen und den Raum als Erstes zu verlassen. Jeder soll sich willkommen und wohl fühlen. Für die Sängerinnen und Sänger war der Abstand anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Es ist schwieriger, sich hinter der Menge zu verstecken, man hat beinahe das Gefühl, alleine dazustehen. Doch genau aus dieser Situation kann man auch extrem viel profitieren und
sein Können noch effizienter erweitern. Und als Zuhörer ist die Akustik aussergewöhnlich schön, da alle Stimmen den grossen Saal gleichmässig ausfüllen.
Keine gewöhnlichen Konzerte
In diesem Jahr werden die Konzerte der «Circle Singers» definitiv nicht wie gewohnt stattfinden können. Trotzdem wird der Chor am Sonntag, 15. November, präsentieren, was er in dieser Zeit alles einstudiert hat. In welcher Form die Vorführung der Lieder stattfinden wird, ist noch komplett unklar und hängt von der Situation ab, die zu diesem Zeitpunkt herrschen wird. Eine Möglichkeit sehen die «Circle Singers» in einem Livestream oder einem Auftritt im kleinen Rahmen. Es wird mit Kreativität noch nach weiteren Möglichkeiten gesucht. Die «Circle Singers» haben es vorgemacht: Proben sind trotz Corona machbar und vor allem machen sie Spass. Der Chor hofft, damit auch andere Chöre der Region dazu zu animieren, die Freude am Singen wieder in einer Gruppe auszuleben und auf diese Weise wieder etwas Vergnügen in diese chaotische Zeit zu bringen.
L AUFEN
«Uns konnte nichts Besseres passieren» Ab September geht das Restaurant-Bistro Go-In in Laufen in andere Hände über. Das Lokal wird im Sinn der Vorgänger weitergeführt, es wird aber diverse Veränderungen geben. Melanie Brêchet Mit einem lachenden und einem weinenden Auge würden sie sich von ihrem «GoIn» verabschieden, erklären die bisherigen Pächter Vreni und Charly Neyerlin einmütig. Sie führten das Lokal während fast 20 Jahren mit grossem Erfolg. Das «Go-In» fungiert als beliebter Treffpunkt, nicht zuletzt auch für Vereine, die sich im Anschluss an ihre Vereinstätigkeit noch zu gemütlichem Zusammensein im Stedtli treffen. Hier sieht Vreni Neyerlin auch das Erfolgsgeheimnis des «Go-In». «Bei uns können sich alle wohl fühlen. Jung und Alt ist gleichermassen willkommen. Und wir möchten es nicht versäumen, uns bei all unseren Gästen von Herzen für die gute Zeit zu bedanken.»
Leben in den Vordergrund rücken
Letzten September sei aber sowohl ihr als auch ihrem Mann Charly bewusst geworden, dass sich etwas ändern muss.
Das Go-In lebt weiter: (v.l.) Die alten Besitzer Charly und Vreni Neyerlin ziehen sich ab September zurück, Michel Tallat übernimmt. FOTO: MELANIE BRÊCHET «Wir sind beide gesundheitlich nicht mehr ganz fit, das Führen eines Lokals fordert jedoch vollen Einsatz, wir haben immer viel gearbeitet und sind mit relativ wenigen Angestellten über die Runden gekommen», fasst Vreni Neyerlin ihre Beweggründe zum Aufhören zusammen. «Jetzt soll unser Privatleben wieder in den Vordergrund rücken.» Einen Nachfolger haben die Neyerlins in der Person von Michel Tallat gefunden. Sein Entscheid, das «Go-In» zu übernehmen, musste erst reifen, angefragt habe ihn
Vreni nämlich schon vor längerer Zeit. Da er aber sowieso im Sinn hatte, irgendwann einmal einen eigenen Gastrobetrieb zu führen, sah er die Gelegenheit gekommen. Die Neyerlins sind über ihren Nachfolger sehr glücklich. «Uns konnte nichts Besseres passieren», sagen sie einhellig.
Das «Go-In» bleibt das «Go-In»
Michel Tallat war jahrelang in der Sportindustrie tätig und dadurch viel unterwegs. Jetzt freut er sich darauf, in seiner
alten Heimat sesshaft zu werden. Das «Go-In» möchte er im grossen Ganzen so weiterführen, wie das schon seine Vorgänger gemacht haben. «Das ‹Go-In› bleibt das ‹Go-In›, auch wenn es ein paar Veränderungen geben wird.» Michel Tallat möchte sich da aber noch nicht in die Karten blicken lassen: «Ideen gibt es viele, ob ich alle umsetzen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab, darum möchte ich dazu noch gar nicht allzu viel sagen.» Nur so viel verrät er: Die Einrichtung wird ein wenig verändert, und auch auf der Karte gibt es ein paar Neuerungen. Dafür, dass das beliebte «Thonbrötli» auch weiterhin serviert wird, sorgt Vreni Neyerlin höchstpersönlich. Sie wird nämlich auch zukünftig im «Go-In» arbeiten und die Gäste bedienen und unterhalten. «Ab September arbeite ich hier 100 Prozent, vorher waren es 150 Prozent», sagt sie. Am 1. September ist das «Go-In» zum Markttag geöffnet, gleichzeitig findet die «Ustrinkete» statt. Am 2. und 3. September schliesst das Lokal, damit sich der neue Besitzer einrichten kann. Am 4. September feiert das «Go-In» Wiedereröffnung mit einer «Atrinkete» und ein paar Überraschungen. Anschliessend hat das Lokal wieder zu den gewohnten Zeiten, also täglich ab 8.30 Uhr, geöffnet.
Ausführliche Informationen www.kfl.ch GALERIE
28. August – 13. September Vernissage: Freitag, 28. August, 19.00 Uhr
Eric Walsky – Die andere Facette eines Eishockeyspielers Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr. THEATER
Sonntag, 30. August, 17.00 Uhr
Kolypan * Die unendliche Geschichte Theaterfestival Basel zu Gast in Laufen! Erzähl- und Objekttheater für junges Publikum (ab 7 Jahre). TANZKURSE
ab Sonntag, 13. September, jeweils 17.30 bzw. 19.00 Uhr
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Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen
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Donnerstag, 27. August 2020 Nr. 35
EVANG-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 28. August, 20.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Berthold Nathal und Tatjana Stoecklin, Kirche Rodersdorf Sonntag, 30. August, → 9.30 Uhr: Konfirmation 1. Gruppe → 10.30 Uhr: Konfirmation 2. Gruppe, Pfarrer Michael Brunner und Anita Violante. (Beide Gottesdienste eingeschränkt auf angemeldete Personen.) Mittwoch, 2. September, 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer, Martina Hausberger und Sigrid Petitjean, Anmeldung bis 31. August unter Tel. 061 731 38 84 oder kgleimental.ch
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden beim Sekretariat 061 761 40 43, Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 und Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12
Herzlichen Dank für die grosse und herzliche Anteilnahme und die vielen Bekundungen der Verbundenheit von unserer lieben
Monika Meury-Hügli
Tief traurig und voller Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserem geliebten Mami, Schwiegermami, Grosi, Omama, Schwester, Tanti, Schwägerin und Gotti
Besonderen Dank an den Gemeindeleiter Herrn Albert Dani, der die Abdankungsfeier inklusive der musikalischen Begleitung in einem würdigen Rahmen gestaltet hat. Grosser Dank gebührt auch dem Pflegepersonal im Kantonsspital Liestal, der Rehaklinik Rheinfelden und dem Zentrum Passwang in Breitenbach. Besten Dank für die vielen Beileidsbezeugungen, grosszügigen Spenden und Blumen.
Avelina Nélida Halbeisen-Rodicio
21. 9. 1944 – 22. 6. 2020
Statt Karten
Samstag, 29. August, 17.00 Uhr, Dorfkirche Liesberg, ökumenische Segnungsfeier zum Schulanfang mit ökumenischem Team. Für Mitfahrgelegenheit ungeniert anrufen 076 582 37 24.
Weinet nicht an meinem Grabe, gönnet mir die ewige Ruh, denkt, was ich gelitten habe, eh ich schloss die Augen zu.
Laufen:
Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten!
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Samstag, 29. August, 10.00 Uhr, Kapelle im Zentrum Passwang, Breitenbach, Gottesdienst im Garten, bei schönem Wetter, bei Regen entfällt er. Pfr. St. Barth Sonntag, 30. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. St. Barth, Org. B. Abgottspon Sonntag, 6. September, 10.15–11.45 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Konfirmation der Gruppe 1: Samantha Büttiker, Breitenbach; Luca Di Tommaso, Breitenbach; Anna Graber, Beinwil; Hannah Häner, Fehren; Svenja Imoberdorf, Bärschwil. Pfr. St. Barth, Org. C. Vicens, Git. Carmen Gerber; Ansprache: Kgde.-Ratspräsident Rolf Schädeli. Thema: Leben und Tod. ChinderChilche/Sonntagsschule: Sonntag, 30. August, 10.15–11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, ChinderChilche mit S. Rodella; Beginn im Gottesdienst, Thema ist «Licht der Welt». Die Stunde findet im gelüfteten Gde.-Saal statt od. an der frischen Luft, je nach Wetterlage. Mit Beginn im Gottesdienst (5 Min). Sonntag, 6. September, 10.15–11.45 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Kinderhütedienst während der Konfirmation 1.
Die Trauerfamilie
Zwingen, im August 2020
Liesberg:
Dienstag, 1. September, 13.00 Uhr, Offene Kirche am Markttag. Bistro in der Katharinenkirche Laufen mit musikalischem und literarischem Zwischenhalt. Offen bis 15.30 Uhr!
DANKSAGUNG
Peter Hammel-Henz 19. 11. 1943 – 31. 7. 2020
Wir danken herzlich allen Freunden, Bekannten und Verwandten für die liebevolle Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung beim Abschied von unserem lieben Peter. Sei es mit wunderschönen Blumen, verschiedenen grosszügigen Spenden und all die vielen tröstenden Karten. Vielen Dank an Pfarrer Abbé Justin für die einfühlsame Trauerfeier, dem Organisten Franz Ringwald für die schöne Orgelmusik, den Sakristaninnen und Ministranten. Grossen Dank an die lieben Teams von der Seop Liestal und Spitex Laufen, sowie der Hausärztin Dr. med. Natalie Yaldizli und Herrn Dr. med. M. Nussberger vom KSBL Liestal. Herzlichen Dank allen, die sein Leben bereichert, ihm Gutes erwiesen und von ihm Abschied genommen haben.
Die Trauerfamilie
Liesberg, im August 2020
Dreissigster: Sonntag, 6. September 2020 um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche Liesberg
Do. 3. September: Üben und Singen mit Gr. 1. An diesem Abend dürfen aber auch die TN der Gruppe 2 freiwillig kommen, um sich selbständig auf die Konfirmation vorzubereiten. Sa. 5. September: Hauptprobe für Gruppe 1: 14.00–17.00 Uhr in der Kirche. So. 6. September: Konfirmation der Gruppe 1: 9.00 Uhr: KonfirmandenGr. 1-Fotoshooting / 10.15–11.45 Uhr: Konfirmations-Gd. Kirchenvorstand: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19 bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).
(Nelli)
11. 4. 1949 – 19. 8. 2020 Nach schwerer und mit grosser Geduld ertragener Krankheit durfte sie friedlich einschlafen.
Bruno Halbeisen-Rodicio Rosie und Gabor Szüle-Halbeisen mit Elena und Fabio Markus Halbeisen Alexandra und Pascal Jermann-Halbeisen mit Ben und Lynn Die Geschwister in Spanien Maritina, Rosamari, Rocío, Toño und Familien Christine und Adrian Trachsler mit Melanie mit Familie und Sabrina Freunde und Bekannte Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am 1. September 2020 um 14.15 Uhr in der römisch-katholischen Kirche St. Anna in Röschenz statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Lungenliga beider Basel, Postkonto 40-1120-0, IBAN CH90 0900 0000 4000 1120 0. Dreissigster: Sonntag, 20. September 2020 um 10.00 Uhr Traueradresse: Alexandra Jermann-Halbeisen, Brombergstrasse 26, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular
Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine tröstliche, wunderbare Sache. Hermann Hesse
Irma Glanzmann-Meury 13. Dezember 1919 – 21. August 2020
Eine lange Lebensreise hat sich zu Ende geneigt. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mame, Schwiegermame, Grossmame, Urgrossmame und Schwester.
Grety Olbrecht und Adi Feichtenschlager Hans Glanzmann Therese Cerchiaro Ruedi Glanzmann Fritz und Sylvia Glanzmann Kurt Glanzmann Eleonore und Carlo Grava Grosskinder und Urgrosskinder
Anstelle einer persönlichen Danksagung.
Jahr- und Heimatbuch 2021 für das Schwarzbubenland und das Laufental
Konfirmandenunterricht: jeweils Do. von 18.00–19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Do. 27. August: Gr. 1 und Gr. 2.
Bescheiden war Dein Leben, fleissig Deine Hand. Friede hat Dir Gott gegeben, ruhe sanft und habe Dank. Es ist zu Enden mit den Schmerzen, Du hast Deinen Frieden gefunden, aber verlassen sind die Herzen, die Dich schmerzlich vermissen.
Nekrologe im Schwarzbueb-Kalender
Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am 28. 8. 2020, 14.00 Uhr, in der Kirche Grellingen statt. Traueradresse: Fritz Glanzmann, Sinsenstrasse 5, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular.
Anfang November erscheint die 99. Ausgabe des SchwarzbuebKalenders. Wenn Sie im Nekrologenteil einen Ihrer verstorbenen Angehörigen mit Bild und einem kurzen Lebenslauf würdigen möchten, können Sie uns telefonieren und bei uns die Anmeldeformulare bestellen.
Aufnahmeschluss: Mitte September 2020
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Donnerstag, 27. August 2020 Nr. 34
AMTLICHE MITTEILUNGEN EINLADUNG ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG 22. September 2020, 20.00 Uhr in der MZH Serafin, Primarschulzentrum Laufen Protokoll der Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2020 TRAKTANDEN 1. Einbürgerungen 2. Statuten Zweckverband Versorgungsregion APG Laufental 3. Bebauung am Diebach; Baurecht 4. Verschiedenes, Mitteilungen, Anträge Die Stimmberechtigten sind zur Teilnahme an der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen. Laufen, 24.8.2020 STADTRAT LAUFEN Präsident: Pascal Bolliger Stadtverwalter: Walter Ziltener
ERLÄUTERUNGEN UND ANTRÄGE ZU DEN EINZELNEN TRAKTANDEN Traktandum 1: Einbürgerungen Für die Gesuchstellenden ist die kantonale Bewilligung zur Einbürgerung durch die Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft erteilt worden. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung folgenden Beschluss zu fassen: Name und Vorname Geburtstag Schweiz seit In Laufen seit Ademi geb. Ismaili Afrime (f) 22.09.1990 12.01.2005 01.08.2012 Ademi Eliana (f)
19.11.2014 seit Geburt 01.08.2012 Ademi Ajan (m) 19.06.2019 Seit Geburt seit Geburt Booth-Kurbarova Anna (f) 24.11.1978 19.10.2009 28.05.2014 Den Einbürgerungen folgender Personen wird zugestimmt: • Ademii geb. Ismaili Afrime • Ademi Eliana • Ademi Ajan • Booth-Kurbarova Anna
Traktandum 2: Statuten Zweckverband Versorgungsregion APG Laufental Nach § 4 Abs. 1 des Alters- und Pflegegesetzes (APG) schliessen sich die Gemeinden zur Planung und Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit Angeboten zur Betreuung und Pflege nach diesem Gesetz zu Versorgungsregionen zusammen. Gemäss § 4 Abs. 3 APG organisieren sich die Versorgungregionen in den im Gemeindegesetz vorgesehenen Formen der Zusammenarbeit von Gemeinden. Die 13 Laufentaler Gemeinden erfüllen bereits heute zahlreiche Aufgaben gemeinsam (ZIKOLA, ARA, Wasserversorgung, Sozialdienste, KESB, Seniorenzentrum Rosengarten, Spitex, Kreisschule) und haben Erfahrung mit Zweckverbänden. Da alle Laufentaler Gemeinden gemeinsam als Stiftung das Seniorenzentrum Rosengarten als Versorger der stationären Langzeitpflege tragen, ist es naheliegend, dass diese Gemeinden auch die Versorgungsregion APG Laufental bilden. Auch die ambulante Versorgung der Pflege haben 10 Gemeinden mit der Spitex Laufental abgedeckt. Die Arbeitsgruppe APG hat die Statuten für den Zweckverband Versorgungsregion Laufental entworfen. Der Zweckverband erfüllt die Aufgaben und Pflichten gemäss APG: • Er betreibt eine Informations-, Beratungsund Bedarfsabklärungsstelle.
• Er schliesst die gemäss Versorgungskonzept notwendigen Leistungsvereinbarungen ab. • Er beaufsichtigt die Leistungserbringer und führt entsprechende Qualitätskontrollen durch. • Er legt die zu verrechnenden Tarife fest. • Er stellt den Zugang zur Ombudsstelle sicher. Die einmaligen Projektkosten betragen CHF 282 060.00. Die widerkehrenden Kosten betragen im ersten Jahr CHF 242 000.00 und ab dem Folgejahr CHF 212 000.00. Diese Kosten werden gemäss der Bevölkerungszahl auf die Gemeinden verteilt. Für Laufen macht das knapp CHF 70 000.00 aus. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung folgenden Beschluss zu fassen: Die Statuten Zweckverband Versorgungsregion APG Laufental werden genehmigt.
Traktandum 3: Bebauung am Diebach; Baurecht Die Stadt Laufen ist Eigentümerin der Parzelle 1224 und 3893 an der Diebachstrasse. Diese sind jetzt erschlossen und können abgegeben resp. in Wert gesetzt werden. Zusammen mit der Bau- und Planungskommission wurden für die Abgabe und die Bebauung folgende Kriterien bestimmt: Abgabe der Parzellen im Baurecht, Bebauung innerhalb der Zonenvorschriften, Einheitliche Bebauung über das ganze Areal, Doppeleinfamilienhäusern ohne Tiefgarage, ökologische Aspekte. Mit einer Ausschreibung wurden Architektenresp. Investorenteams gesucht, welches die Bebauung plant, baut und an die Baurechtnehmer verkauft. Die 8 Baurechtsparzellen sollen mit folgenden Parametern abgegeben werden: • Basis-Landpreis, CHF 600.00/m2, Grundfläche ca. 400 m2 Zinssatz = Referenzzinssatz + 1.0% = 2.25%, Jahreszins = 400 * 600 * 2.25% = CHF 5400.00
• Dauer Baurecht = 75 Jahre mit Option Verlängerung 24 Jahre Die Parzellen werden gemäss den folgenden Kriterien vergeben: Wohnsitz in Laufen seit mind. 3 Jahren oder in Laufen aufgewachsen, Selbstbewohner, max. ein Baurechtsvertrag pro Baurechtnehmer, bei mehr als 8 Interessenten Vergabe nach der Reihenfolge der Eingabe, bei weniger als 8 Interessenten Lockerung der Punkte 1 bis 3. Mit den 8 Baurechtsparzellen werden langfristige Einnahmen an jährlichen Baurechtszinsen von ca. CHF 42 000.00 generiert. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung folgenden Beschluss zu fassen: Der Stadtrat wird ermächtigt, a. auf den Parzellen 1224 und 3893, GB Laufen, 8 Baurechtsparzellen von rund 400m2 zu errichten. b. die Parzellen für die Dauer von 75 Jahren, mit Option Verlängerung um 24 Jahre, abzugeben mit einem Baurechtszins gemäss folgender Formel: Basis-Landpreis CHF 600.00/m2, Referenzzinssatz + 1.0%.
Traktandum 4: Verschiedenes, Mitteilungen, Anträge Auflage Die Unterlagen zu den Traktanden liegen während den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung bei der Präsidialabteilung zur Einsicht auf und können auf der Homepage der Stadt Laufen eingesehen werden (www.laufen-bl. ch/Politik/Gemeindeversammlungen). Mit dem nebenstehenden Code gelangen Sie direkt auf die Website, von der Sie die Details zu den Geschäften herunterladen können.
Ein bunter Pausenplatz für die Kinder Letzten Samstag waren Eltern und Kinder der Primarschule Laufen dazu eingeladen, an der Fertigstellung des neuen Pausenplatzes beim Schulhaus mitzuwirken. Nicht alle, die sich zum Mitmachtag angemeldet hatten, waren letztendlich erschienen. Dies war wohl dem Umstand geschuldet, dass das Wetter im Vergleich
zu den vorangegangenen Tagen unsicher und bisweilen ausgesprochen nass war. Die Temperaturen waren aber sehr angenehm und ideal, um die teilweise schweisstreibenden Arbeiten auszuführen. Vorgängig wurden die Anwesenden von zwei Mitarbeitern der zuständigen Firma Krummholz GmbH instruiert, und vor allem zur Freude der Kinder wurden Bauhelme, dicke Arbeitshandschuhe und sogar Gehörschutz verteilt – schliesslich sollte auch gebohrt werden. So durften die fleissigen Helferinnen und Helfer beispielsweise einen Weg in den Hang bauen, diesen mit Baumstäm-
Verdient: Der Elternrat der Primarschule Laufen sorgte für ein stärkendes Znüni.
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Willkommen (zurück)!
THOMAS LOCHER, STADTRAT
Die Sommerferien sind zu Ende. Zum Glück – dürfen wir vielerorts lesen und hören. Für viele Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Eltern ist es wie Silvester oder Ostern: Es sind Wegmarker im Kalender: Sind diese sechs Wochen echt vorbei? Ist seit letztem Sommer schon wieder ein Jahr vergangen? Vor zwei Wochen starteten alleine in Primarschule/Kindergarten der Stadt wieder rund 400 Kinder. 36 Schülerinnen und Schüler erlebten nach dem Kindergarten ihre Premiere in der 1. Klasse. Dabei wurden alle vom prächtig neu umgestalteten Schulhausareal empfangen. Auch für einige Mitarbeitende war es besonders: Sie haben in Laufen ihre Stelle angetreten oder eine neue Klasse übernommen. Ein Schuss Nervosität und eine etwas unruhige Nacht gehörten wohl dazu. Auch ich erlebte so etwas wie einen ersten Schultag. Und dies 38 Jahre nach meinem Eintritt im gleichen Schulhaus. Ich war nicht weniger aufgeregt: So durfte ich nämlich in Laufen als für die Schule zuständiger Stadtrat starten. Ich freue mich auf die Herausforderungen, habe aber auch grossen Respekt. Schule ist «Normalität» und das tut gut – gerade jetzt! Ein kürzlich von der Sonntagspresse interviewter erfahrener Lehrer zitierte sogar einen Schriftsteller mit «Lernen ist Liebe». Was bei uns die Bundesverfassung garantiert, ist jedoch nicht selbstverständlich: Gemäss Unesco hatten im 2018 weltweit über 250 Mio. Kinder überhaupt keinen Zugang zu Bildung. Aber auch bei uns wird es nicht einfacher. Daher nehmen z.B. spezielle Förderungen zu, der Kanton empfiehlt Schulleitungen auszubauen oder Schulsozialarbeiter einzusetzen. Die «Normalität» für unsere jüngste Generation gibt es also nicht nur alleine für «Liebe fürs Lernen». Vielmehr soll alles im nun zu erstellenden Budget 2021 Platz finden. Und dazu kann ich nur wiederholen: Ich freue mich auf die Herausforderungen, habe aber auch grossen Respekt.
men sichern und schliesslich mit Mergel gut begehbar machen. Eine weitere Gruppe baute ebenfalls mithilfe von Baumstämmen eine Treppe und füllte den Leerraum unter der Rutsche mit Erde auf, damit sich in Zukunft kein Kind einklemmen kann. Eine dritte Gruppe durfte eine Boulder-Strecke in die Wand bauen, also eine Kletterwand. Diese kann jedoch nur im Seitwärtsschritt begangen werden, die Kinder dürfen gemäss Vorschrift nämlich höchstens 60cm über dem Boden stehen. Für ein tolles Znüni sorgte der Elternrat der Primarschule. Den Helferinnen und Helfern wurden Sandwiches, Ku-
chen und Getränke angeboten, natürlich alles unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Schutzmassnahmen. Damit sind die Bauarbeiten für den Pausenplatz abgeschlossen. Die Spielgeräte stehen allen zur Verfügung, also nicht nur den Schulkindern. Die Primarschule wird mit den Schülerinnen und Schülern noch laufend kleine Kunstprojekte umsetzen, welche den Pausenplatz zusätzlich bereichern werden. Die feierliche Eröffnung des Pausenplatzes muss Corona-bedingt verschoben werden und wird im Rahmen des Schulfests im kommenden Sommer stattfinden. (stl)
Fleissig: Auch die Jüngsten halfen mit vollem Körpereinsatz mit.
Neuland: Vermutlich zum ersten Mal in ihrem Leben konnten die Kinder eine Boulder-Strecke selbst kreieren und bauen. FOTOS: STL
Ich möchte hier allen Mitarbeitenden für ihren täglichen grossen Einsatz zu Gunsten unserer Kinder danken!
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Donnerstag, 27. August 2020 Nr. 35
Feuerwehr Erschwil
Rekrutierung
Datum: Montag, 14. September 2020 Wo:
Feuerwehrmagazin Erschwil
Wann:
19.00 Uhr
Die Rekrutierung ist für den Jahrgang 2020 obligatorisch!
Erschwil
Baupublikation
Bauherr: Einwohnergemeinde Erschwil, Schulstrasse 21,4228 Erschwil Verantwortlicher: Christ Dieter / Koch Susanne, Schulstrasse 21, 4228 Erschwil Bauprojekt: Ueberdachung Pausenplatz zwischen Bruehl 1 und Bruehl 2 Bauplatz: Erzstrasse 7 / 7a Bauparzelle: 483 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 27. August 2020 – 10. September 2020
Baupublikation
Bauherr: Fischer Martina und Peter, Kleinfeldweg 6, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Fischer Martina und Peter, Kleinfeldweg 6, 4228 Erschwil Bauprojekt: Hangsicherung und Gartenhaus Bemerkungen: Projekt wurde ausgeführt Bauplatz: Kleinfeld 6 Bauparzelle: 1181 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 27. August 2020 – 10. September 2020
Baupublikation
Bauherr: Jeker Sibylle und Silvio Büsserachstrasse 22, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Jeker Sibylle und Silvio Büsserachstrasse 22, 4228 Erschwil Bauobjekt: Projektänderung Sichtschutzwand Bauplatz: Büsserachstrasse 24 Bauparzelle: 581 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 27. 8. 2020 – 10. 9. 2020
Fehren
Baupublikation Korrektur Bauherrschaft: Kamber-Bohrer Marietta Schimmelstrasse 119, 4232 Fehren Bauobjekt: Balkon Geländer und Garagentor ersetzen Bauzone: W2a Bauplatz: Schimmelstrasse 119 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 371 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 3. September 2020
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Wright Melanie und Andrew, Rauracherweg 17C, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Wright Melanie und Andrew, Rauracherweg 17C, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Pergola Bauplatz: Rauracherweg 17c, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: GB-Nr. 4246 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 27. 8. 2020 – 10. 9. 2020
Baupublikation
Bauherr: Heim Barbara und Silvio Homelstrasse 45, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Heizungsmacher AG Viaduktstrasse 8, 4051 Basel Bauobjekt: Ersatz Oelheizung durch Wärmepumpe und Photovoltaikanlage Bauplatz: Homelstrasse 45, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2110 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 27. 8. 2020 – 10. 9. 2020
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Baumann Angela und Roman Rauracherweg 30, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Baumann Angela und Roman Rauracherweg 30, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Gartengestaltung Bauplatz: Rauracherweg 30, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3696 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 27. 8. 2020 – 10. 9. 2020
Baupublikation
Bauherr: Baumann Angela und Roman, Rauracherweg 30, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Baumann Angela und Roman, Rauracherweg 30, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Schwimmbad Bemerkungen: Ausnahmegesuch: Unterschreitung der Strassenbaulinie Bauplatz: Rauracherweg 30, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: GB-Nr. 3696 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 27. 8. 2020 – 10. 9. 2020
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherrschaft: Kenan Oemeroglu und Sherine Fernando, Zwärenstrasse 15, 4118 Rodersdorf Bauobjekt: Neubau Klimaanlage Bauort: Zwärenstrasse 15, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 343 (W2b) Projektverfasser: Kenan Oemeroglu und Sherine Fernando, Zwärenstrasse 15, 4118 Rodersdorf Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 10. September 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Ronald und Jacqueline Zimmer Zwärenstrasse 16, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Neubau Wärmepumpe Bauort: Zwärenstrasse 16, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 234 (W2b) Projektverfasser: Ronald und Jacqueline Zimmer, Zwärenstrasse 16, 4118 Rodersdorf Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 10. September 2020
Meltingen
Baupublikation
Bauherr: Gemeinde Meltingen Hauptstrasse 54, 4233 Meltingen Projektverfasser: Sutter Ingenieur- und Planungsbüro AG, 4208 Nunningen Bauobjekt: Sanierung Bewirtschaftungsweg Bauplatz: Branstel Parzelle / Zone: GB-Nr. 90010 Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 10. September 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Hänggi Matthias und Susanne, Lehnholle 253, 4233 Meltingen Bauobjekt: Umgestaltung Hausplatz / Neubau Stützmauer, Carport, Gartenhaus Bauplatz: Lehnholle 253 Bauparzelle: GB 985 Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 10. September 2020
Nunningen
Baupublikation
Gesuchsteller/-in: Aumjaud Yusuf Ali und Nabil, Hegenheimerstrasse 16, 4055 Basel Projektverfasser/-in: Holzart Architekten AG, Brügglistrasse 4, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Einfamilienhaus Bauplatz: Bräntenweg Parzelle: GB-Nr. 1586 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 10. September 2020
Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: De Pascale Carlo + Jasmine Bürenweg 1, 4206 Seewen Bauobjekt: Einfriedigungen, Gartenmauer mittels Löffelsteine und Sichtschutz Bauplatz: Bürenweg 1 Projektverfasser: Wilhelm + Partner Architekten, Im Hofacker 8, 4406 Therwil Bauparzelle, GB-Nr.: 4154 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 11. September 2020 an die Baukommission, 4206 Seewen
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Witterswil, Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-21 Versetzung Wegkreuz / Parkplätze Bauplatz: Auf der Höhe Bauparzelle: GB-Nr. 469 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 10. September 2020
Bürgergemeinde Rodersdorf
BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN Verkehrsbeschränkung in Büren Seewenstrasse, ausserorts Bündtenweg bis Kohlerhof
Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Einspurige Verkehrsführung im Baubereich (etappenweise Bauausführung). Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage (mit Priorisierung Postauto) bzw. zeitweise mit einem Verkehrsdienst geregelt.
Aufruf zu Ersatzwahlen Wegen Wegzugs des Bürgerammann per 30. Juni 2020 sucht die Bürgergemeinde Rodersdorf einen Ersatz sowie zwei Revisoren (Revisorinnen). Deshalb möchten wir die Bürgerrinnen und Bürger von Rodersdorf, welche Interesse an diesem Amt oder als Revisor haben, aufrufen sich beim Bürgerammann-Stellvertreter bis spätestens Mitte September zu melden, damit die Vakanzen neu besetzt werden können. Bürgeramman Stellvertreter: Beat Frank, Mariasteinstrasse 21, 4118 Rodersdorf, Telefon: 061 331 12 32 Mail: beatfrank@yahoo.com Wir hoffen auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. Bürgerrat Rodersdorf
Einwohnergemeinde Grellingen
Grabräumung Friedhof Grellingen
Aufhebung von Gräbern mit Bestattungszeitpunkt älter als 31. Dezember 2000 Der Gemeinderat teilt mit, dass die Gräber, welche die gesetzliche Mindestruhedauer von 20 Jahren erreicht haben, aufgehoben werden inkl. allenfalls später beigesetzter Urnen. Die Aufhebung der betroffenen Gräber erfolgt im Oktober 2020. Die Angehörigen sind gebeten, bis 30. September 2020 den Grabschmuck und den Grabstein zu entfernen bzw. zu entsorgen. Nicht entfernter Grabschmuck und Grabsteine werden ab Oktober durch die Gemeinde entsorgt. Die Gemeinde wird die Angehörigen, sofern diese bekannt sind, schriftlich informieren. Für Fragen steht die Gemeindeverwaltung Grellingen zur Verfügung (061 741 17 17). Gemeindeverwaltung Grellingen
– Die Zugänge zu den angrenzenden Liegenschaften sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleistet. Die Zufahrten erfolgen, dort wo möglich, rückwärtig. – Die Geschwindigkeit wird im Baustellenbereich auf 30 km/h beschränkt. – Die Durchfahrt für Lastwagen ist ab dem 10. September 2020 in beiden Fahrtrichtungen in der Kantonstrassenverbindung zwischen Seewen und Büren verboten. Vom Verbot ausgenommen ist der Baustellenverkehr. Die Umleitung erfolgt über Nuglar – Gempen – Hochwald – Seewen und wird signalisiert. – Der Postautodienst (Linien 67 und 111) bleibt gewährleistet. Dauer: Montag, 7. September bis ca. Freitag, 30. Oktober 2020 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 28. August 2020 fad/zea Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
Controller/in
Maler/in
Verkaufsleiter/in
THIERSTEIN
Donnerstag, 27. August 2020 Nr. 34
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HIMMELRIED
Investition in die Zukunft Die Gemeinde Himmelried übernimmt die Mietkosten für ein ehemaliges Restaurant im Dorf und möchte in Zusammenarbeit mit den Vereinen neues Leben ins Zentrum bringen. Bea Asper Er besitze zwar nicht das Bürgerrecht von Himmelried, aber sein Herz gehöre diesem wunderschönen Ort, erzählt Gemeinderat Peter Klingler im Gespräch mit dieser Zeitung. Er glaube an die Zukunft dieser Gemeinde und lege deswegen persönliches Engagement an den Tag, um Neues entstehen zu lassen. Eine Gemeinde werde nur dann zur Schlafgemeinde, wenn die Einwohner dies tatenlos hinnehmen würden.
Neues Leben
«Die Alternative dazu ist, dass man gemeinsam Zukunftsideen entwickelt», sagt Klingler und nennt die Gemeinde Blauen mit ihren Investitionen in den Dorfladen und in die Tagesstrukturen als positives Beispiel für eine kleine Gemeinschaft, die dem Abbau von öffentlichem Service (Post, Bank, Restaurants) etwas entgegenhält. Für Klingler steht schon lange fest: «Im ‹Frohsinn›, der Lokalität mitten im Dorf, schlummert Potenzial, doch man muss es aus dem Dornröschenschlaf wecken.» Die Dorfbeiz könnte das neue Zentrum im Dorf werden, ein gemütlicher Treffpunkt für die Vereine und die Bevölkerung, dachte sich Klingler, konnte mit der Eigentümerin in der schwierigen Frage des Pachtzinses eine Einigung erzielen und den Gemeinderat wie auch die Vereine für ein Gemeinschaftsprojekt gewinnen.
Grosse, gemeinsame Arbeit
Angespornt wurde er dabei auch von seiner Frau Susanna Wittwer, von Gemein-
Setzen sich mit persönlichem, grossem Engagement für den neuen Treffpunkt von Himmelried ein: (v.l.n.r.) Gemeinderätin Barbara Rösler, Gemeinderat Peter Klingler, Rebecca Adornetto vom Familienverein Himmelried und FinanzverFOTO: BEA ASPER walterin Käthy Bühler. derätin Barbara Rösler, Finanzverwalterin Käthy Bühler und vom Vorstand des Familienvereins Himmelried, insbesondere von Rebecca Adornetto. Nach unzähligen Räum- und Putzaktionen steht der «Frohsinn» nun kurz vor der feierlichen Eröffnung. Am Samstag sind die Bewohnerinnen und Bewohner dazu eingeladen, sich bei einer Besichtigung davon zu überzeugen, dass alles auf Vordermann gebracht wurde. Die Räume erstrahlen in neuem Glanz, und die riesige Küche mit ihrer Topausstattung lässt erahnen, welch wunderbare Köstlichkeiten hier zubereitet werden können. «Sie ist das Herzstück des neuen Konzeptes», erläutert Klingler. «Die 14 Dorfvereine können nach ihren Proben im ‹Frohsinn› gemütlich beisammen sein und sich verpflegen. Ausserdem besteht die Idee, dass die Vereine abwechslungsweise die Bevölkerung zu einem besonderen Event
einladen und kulinarisch verwöhnen.» Einen Teil des Erlöses darf der jeweilige Verein für sich verwenden, mit dem anderen Teil leistet er einen Anteil an die Nebenkosten für das Gebäude. Für die Mietkosten komme die Gemeinde auf, so lautet ein Gemeinderatsbeschluss. Im oberen Stockwerk des «Frohsinns» präsentiert der Familienverein Betreuungsangebote, welche in Zukunft in Richtung Tagesstrukturen ausgebaut werden könnten. Die Bevölkerung hat auch die Möglichkeit, die Gaststube und die Küche für private Festlichkeiten zu mieten. «Noch steckt alles in den Kinderschuhen und muss in den kommenden Monaten und Jahren aufgebaut und gelebt werden», sagt Klingler bestimmt. Diesen Samstag wird jedenfalls Einweihung gefeiert. «Diese findet im Rahmen eines Tages der offenen Tür mit kleiner Verpflegung statt», so Klingler.
BREITENBACH
Region macht das Undenkbare möglich An der Gemeindeversammlung von Breitenbach gab es viel zu berichten und ein grossartiges Projekt zu feiern. Bea Asper Breitenbach wird in Zukunft auf regionaler, kantonaler und nationaler Ebene ein beliebter Ort für den Breitensport werden. Die Gemeindeversammlung vom Montag gab grünes Licht für den Ausbau der Leichtathletikanlage im Grien mit der Genehmigung des noch verbleibenden Bruttokredites von 530 000 Franken. «Breitenbach wird künftig tolle Sportevents bekommen», sagte Tobias Holliger, Präsident des LZT. Der Verein Leichtathletik Zentrum Thierstein hatte vor drei Jahren einen Anlauf genommen zur Verbesserung der Infrastruktur für seine Sportler und schaffte ein Novum: Alle Gemeinden aus der Region — auch aus dem Laufental — waren bereit, das Projekt finanziell zu unterstützen. Damit wurde der Weg geebnet für eine regionale Top-Anlage, die insbesondere im Kanton Solothurn nun zu den allerbesten zählen wird. «Mit der vorbildlichen, grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ist dem LZT gelungen, was bisher unmöglich schien», hob der frühere Gemeinderat Alban Wyss hervor. Er selbst hatte seine Zweifel, dass die Nachbarn eine Anlage in Breitenbach mitfinanzieren würden. Umso mehr gelte es den Erfolg und die Leistung der Arbeitsgruppe unter der Leitung von Tobias Holliger zu würdigen, sagte Wyss. Dank der Unterstützung durch die ganze Region, den Eigenleistungen des LZT und des Turnvereins Breitenbach sowie des Lotteriefonds des Kantons Solothurn
liegen die Nettokosten für die Gemeinde Breitenbach nur noch bei 50 000 Franken. Die Zahlungen der Gemeinden seien bereits getätigt worden, informierte Finanzchef Christian Thalmann. Ausstehend «wegen interner Probleme» sei einzig der Betrag von Zullwil. «Und der Gemeinderat von Erschwil nimmt es halt ganz genau, er zahlt erst, wenn das Projekt zur Realisierung ausgeschrieben wird.» Dies wird in den nächsten Wochen erfolgen, informierte Holliger. Noch im Herbst möchte man mit den Bauarbeiten starten und die Anlage mit den besten Bedingungen für Training und Wettkampf im nächsten Frühjahr in Betrieb nehmen. Sie wird der ganzen Region zur Verfügung stehen, die dafür vorgesehene Nutzungsordnung wird von der Arbeitsgruppe jetzt in Angriff genommen. Auch die anderen Geschäfte wurden von der Gemeindeversammlung einstimmig gutgeheissen. Die Rechnung 2019 gab zu keinen Diskussionen Anlass.
Ruhe und Ordnung
Der Gemeinderat hatte sich «schweren Herzens» dazu entschieden, das Schulareal zur Bekämpfung des Vandalismus mittels Videokameras überwachen zu lassen und legte der Gemeindeversammlung ein entsprechendes Reglement zur Genehmigung vor. Verschiedene Redner brachten zum Ausdruck, dass sie diesen Schritt begrüssen. Später wurde unter Verschiedenem auch der Wunsch geäussert, der Gemeinderat solle das Thema «Ruhe und Ordnung» aufnehmen und eine Polizeiordnung ausarbeiten. Störefriede in der Nachbarschaft, die zu Unzeiten den Rasen mähen oder einem auf die Pelle rücken mit einer Drohne, könnten ohne Rechtsgrundlage nicht zurecht gewiesen
werden. Gemeindepräsident Dieter Künzli hielt fest, dass der Gemeinderat die noch verbleibenden Freiheiten nicht einschränken wolle. «Wir setzten auf Eigenverantwortung. Doch leider klappt dies nicht immer. Wir werden das Anliegen jedenfalls nochmals aufnehmen», versprach er.
Neue Gemeinderätin Marchesi
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge kommentierte er den Personalwechsel im Gemeinderat. Gutmensch Helene Sollberger fehle dem Gemeinderat, sagte Künzli und verwies auf ihre aussergewöhnlichen Fähigkeiten, die Dinge lösungsorientiert anzugehen. Die Gemeinde verdanke ihr viel — die Ansprüche und der Zeitaufwand in ihrem Ressort, der Bildung, seien alles andere als gering gewesen. Die Gemeindeversammlung bedankte sich mit einem herzlichen Applaus und einem besonderen Geschenk: «Für ein Jahr lang gibt es jeden Monat einen frischen Strauss nach Hause geliefert», so Künzli. Sichtlich gerührt kann Sollberger das Amt nur weiterempfehlen. Die Arbeit sei enorm lehrreich, die gewonnenen Erfahrungen seien eine wahre Bereicherung. Ihre Demission nach sieben Jahren war aus gesundheitlichen Gründen erfolgt. Künzli zeigte sich aber erfreut, dass man eine Nachfolgerin finden konnte. Er hiess Irene Marchesi-Thalmann mit einem Blumenstrauss willkommen. Dank ihrer Zusage gibt es nun auch wieder eine Frau im Breitenbacher Gemeinderat. Beim Apero genossen die 46 Anwesenden den persönlichen Gedankenaustausch, der diesen Sommer wegen Corona mit den Absagen aller gesellschaftlichen Anlässe zu kurz kam.
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Donnerstag, 27. August 2020 Nr. 35
Gemeindeverwaltung Bottmingen
Lehrstelle 2021
Unser Familienunternehmen blickt auf eine über 80jährige Geschichte zurück. Unser bekanntestes Produkt – der goldene Richterich Mohrenkopf – wurde vor etwa 65 Jahren von Othmar Richterich entwickelt. Daneben stellen wir in unserer Schokoladenfabrikation weitere köstliche Spezialitäten her. Für unsere Produktion suchen wir einen
Kauffrau/Kaufmann E- oder M-Profil Interessierst du dich für eine kaufmännische Ausbildung? Wir bieten eine spannende und abwechslungsreiche Lehre, bei der du die unterschiedlichsten Tätigkeiten in einer Gemeindeverwaltung kennenlernen kannst.
Bist du … lernwillig
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Produktionsleiter m/w (80-100%) Ihr Verantwortungsbereich Sie planen, koordinieren und überwachen die Produktion Sie legen bei der Produktion selbst Hand an Sie führen das Produktionsteam (ca. 5 Mitarbeitende) Sie verantworten die Wartung, die Instandhaltung und die Umstellungen der Produktionsanlagen Sie optimieren die Abläufe in der Produktion und unterstützen Neuentwicklungen Ihre Persönlichkeit Sie sind gelernter Produktionsmechaniker, Polymechaniker, Automatiker oder haben eine vergleichbare Grundausbildung Vorzugsweise haben Sie sich zum Industriemeister / Produktionsleiter weitergebildet Sie verfügen über langjährige Erfahrung in ähnlichen Tätigkeiten, vorzugsweise in der Lebensmittelindustrie Sie sind ein Teamplayer Sie packen gerne mit an; sie erkennen und lösen selbständig Probleme Sie möchten aktiv zur Weiterentwicklung des Unternehmens beitragen Sagt Ihnen eine vielseitige Tätigkeit mit reichlichen Gestaltungsmöglichkeiten in einem sehr soliden, familiären Traditionsunternehmen zu? Dann senden Sie uns Ihre Unterlagen per Post an: Othmar Richterich AG, Cécile Grüninger, Meisenweg 5, 4242 Laufen
Wir freuen uns, dich bald kennenzulernen! Das Team der Gemeindeverwaltung Bottmingen
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THIERSTEIN
Donnerstag, 27. August 2020 Nr. 34
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BÜSSER ACH
Kritisches Denken erwünscht angebracht. Der Individualverkehr wird anders als für den öffentlichen Verkehr für die drei Tage, nämlich am Freitag, 28. August 2020, am Samstag, 29. August 2020 und am Samstag, 5. September 2020 über Büsserach umgeleitet. Wir sind bestrebt, die Einschränkungen während der Ausführung so gering wie möglich zu halten.
Daniele Ganser, Historiker, Friedensforscher und verschrieen als Verschwörungstheoretiker, sprach über sein neustes Buch und hinterfragte die Corona-Massnahmen.
Sutter Ingenieur- und Planungsbüro AG, P. Thönen, 061 795 97 81
Gaby Walther
Anlässe 28. August, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 31. Aug.-4. Sept. Häckseldienst, Einwohnergemeinde 11. September, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
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Die USA sind im Besitz von elf Flugzeugträgern. China und England besitzen jeweils zwei, Russland einen. Mit 732 Milliarden US-Dollar im Jahr 2019 hatten die USA die höchsten Militärausgaben der Welt. Daniele Ganser erklärte in seinem Vortrag am letzten Donnerstag, weshalb er die USA als Imperium bezeichne, als skrupellose Weltmacht, welche ständig das UNO-Gewaltverbot missachte. In seinem neusten Buch, welches der Historiker vorstellte, zeigte er auf, dass keine Nation seit 1945 so viele andere Länder bombardiert und so viele Regierungen gestürzt hatte wie die USA. Eine Demokratie, die nur zwei alte Männer als Kandidaten fürs Präsidentenamt stellt? Für Ganser ist klar, die rund 600 Milliardäre der USA haben das Sagen im Land. Ganser ist ein begnadeter Rhetoriker. Mit Charme und Witz vermag er sehr überzeugend seine Theorien zu verbreiten. Er insistiert darauf, nicht alles zu glauben, was Regierungen und Medien verbreiten. Kritisch zu sein und selber zu denken, ist sein Credo. Dieser Aufruf gilt wohl auch ihm gegenüber, wird er doch einerseits als Friedensforscher bezeichnet und anderseits als Verschwörungstheoretiker verrufen. Auch mit seiner Meinung zum Thema Covid-19 schwimmt er gegen den Strom. Gansers Vortrag hätte im ausverkauften Volkshaus in Basel stattfinden sollen. Wegen der Auflage von Schutzmassnah-
Ohne Maske: Statt im Volkshaus Basel hielt Daniele Ganser seinen Vortrag in der Firma Aqua Solar in Büsserach. FOTO: GABY WALTHER men und Maskenpflicht wurde der Anlass kurzerhand zu einem Privatanlass umgewandelt und nach Büsserach verlegt. Dominik Graf, Geschäftsführer von Aqua Solar und Freund von Ganser, lud Freunde und Bekannte in seine Geschäftsräumlichkeiten ein. Beim reichhaltigen Apéro wurden kräftig die Hände geschüttelt, umarmt und geplaudert wie vor der Zeit des Virus. Sowohl Graf als auch Ganser, die in Berlin gegen Einschränkungen wegen Corona demonstriert hatten, versuchten in ihren Reden aufzuzeigen, weshalb Covid-19 keine verheerende Pandemie sei. Sie zogen Aussagen von verschiedenen angesehenen Wissenschaftlern hinzu, welche die Statistiken widerlegen und ein anderes Bild zu Corona aufzeigen. «Wir können nicht mit Zahlen umgehen. Werden neben Zahlen noch Horrorbilder von Spitälern veröffentlicht, wird Panik erzeugt», so Ganser. Er erläuterte, dass es falsch sei, von der Anzahl Toten in den USA zu spre-
chen. Vielmehr müsste das Verhältnis der Toten zur Anzahl Bevölkerung aufgezeigt werden. Das gäbe dann auf eine Millionen Menschen 505 Tote in den USA, in Schweden 575 und in Belgien 875 Tote. Nach der Panikmacherei mit Atomkriegen und Terroranschlägen sei es nun das Virus, mit dem Angst verbreitet wird, was uns im Handeln einschränkt. Doch wer hat Interesse an dieser Entwicklung? Die reichsten Männer der Welt: Amazon-Besitzer Jeff Bezos, Bill Gates (Microsoft) und Mark Zuckerberg (Facebook)? Wollen sie die Digitalisierung und Überwachung der Welt vorantreiben? Oder findet ein Zurücksetzten der Gesellschaft und der Schuldenwirtschaft statt? Verschwörungstheorien? Der Abend liess viele Fragen offen. Daniele Gansers Aufruf, kritisch zu denken und nicht alles zu glauben, gilt in alle Richtungen, ist nie falsch und durfte auch an diesem Abend angewendet werden.
HIMMELRIED
ZULLWIL
Urnengang für Einheitsgemeinde
Wirtschaftsförderung fühlt den Puls an der Front
In Himmelried möchte der Gemeinderat Doppelspurigkeiten abbauen. Das Ja der Bürgergemeindeversammlung zur Fusionsvorlage mit den Einwohnern fiel allerdings äusserst knapp aus. Noch ist alles offen. Bea Asper Der Schritt zur Einheitsgemeinde wäre mit vielen Vorteilen verbunden: Exekutive und Verwaltung würden von Doppelspurigkeiten entlastet und finanztechnisch ginge Himmelried gestärkt in die Zukunft mit einem Pro-Kopf-Vermögen, sagte Jürg Schneeberger. Er ist sowohl Präsident der Einwohnergemeinde als auch der Bürger, die seit Jahren kaum mehr Freiwillige finden für die Arbeit im Gemeinderat. Dieser hatte für letzten Mittwoch die Bürger- und die Einwohner zu einer gemeinsamen Versammlung eingeladen. Das einzige zu behandelnde Geschäft war die Frage, ob man sich zusammenraufen kann zu einer Einheitsgemeinde. Bei der Organisation der gesellschaftlichen Anlässe im Dorf verlasse sich die Bürgergemeinde ebenfalls seit langem voll und ganz auf die Einwohner. «In den letzten Jahren waren die Bürger — gerade auch bei der Pflege des Brauchtums — kaum mehr aktiv. Zu den Bürgergemeindeversammlungen waren jeweils nur noch ganz wenige Interessierte erschienen», resümierte Schneeberger. Dies alles habe den Gemeinderat dazu veranlasst, die Frage der Einheitsgemeinde wieder zur Diskussion zu bringen. Noch im Jahr 2011 war die Fusion von den Bürgern an der Urne abgelehnt worden. «Die Zeit steht nicht still, die Aufgabenstellung für die Gemeinden wird immer aufwendiger und erfordert neue Lösungen», gab Schneeberger zu bedenken. In der Diskussion zeigte sich, dass der Gedanke,
die Eigenständigkeit aufzugeben, bei einigen jungen Bürgern Widerstand auslöst. In ihren Voten appellierten sie an die Bürger, sich wieder mehr einzusetzen für die eigenen Interessen. Man solle das Ersparte von 400 000 Franken, die Liegenschaften mit Mietwohnungen und das viele Landwirtschaftsland nicht aus den Händen geben. Mit einer finanziellen Besserstellung würde die Gemeinde Himmelried ausserdem in Zukunft weniger Geld aus dem kantonalen Finanzausgleich erhalten, lautete die Aussage eines Bürgers. Diese Aussage wollte Schneeberger nicht gelten lassen. Bei einer Fusion würden sich lediglich die Buchwerte verändern. Himmelried werde weiterhin Geld erhalten aus der Gemeinschaftskasse des Finanzund Lastenausgleichs, versicherte Schneeberger. Bei einer Einheitsgemeinde entfällt zudem die derzeit vielerorts heiss diskutierte Frage, in welcher Form sich die Einwohner an den Kosten für den Wald beteiligen. Bei der Bewirtschaftung hatte die Bürgergemeinde der Fusion der Forstreviere im Schwarzbubenland vor zwei Jahren zugestimmt. Doch weil der Holzpreis im Keller ist und die Sicherheitsholzerei aufgrund Trockenheitsschäden die Kosten in die Höhe treibt, sind die Waldbesitzer in Zukunft auf Einwohnergemeinden, Kanton und Bund angewiesen. Die Diskussion, ob die Bürger und die Einwohner von Himmelried in Zukunft ihre Herausforderungen einsam oder gemeinsam meistern werden, ist nun jedenfalls in vollem Gange. Der definitive Entscheid fällt an der Urnenabstimmung vom 18. Oktober. Am Mittwoch sprach sich die Einwohnergemeinde mit 41 Ja- zu 15 Nein-Stimmen bei vier Enthaltungen dafür aus, dass auf die Fusion einzutreten sei. Bei der anschliessenden Versammlung unter den Bürgern fiel der Entscheid äusserst knapp aus. Das Resultat war 16 Ja zu 15 Nein-Stimmen bei drei Enthaltungen.
Kraftakt: Ein Mitarbeiter präsentiert ein Stück einheimisches Buchenholz, das laut Kurt Kohler (l), bessere Tragkraft als Stahl habe. Daneben sein Sohn und Geschäftsleiter Ralf. Markus Gasser (2.v.r.), Inhaber der Herba Plastic AG in Nunningen, ist Gast, dürfte aber bald ins Team Wirtschaft aufgenommen werden. Rechts: Yves Burgener, Geschäftsleiter Aqua Solar Büsserach. FOTO: MARTIN STAUB
Die Wirtschaftsförderung Schwarzbubenland blieb in diesen schwierigen Pandemie-Zeiten nicht untätig. Mit dem Besuch der Firma Kohler Holzbau AG in Zullwil hat die Gruppe nun auch die Reihe der Betriebsbesichtigungen wieder aufgenommen. Martin Staub Die regionale Wirtschaftsförderung Schwarzbubenland verbindet jährlich rund vier Sitzungen mit einer Betriebsbesichtigung. Nachdem wegen Corona dieser direkte Draht zum Gewerbe dieses Jahr etwas warten musste, setzte die Gruppe am Dienstag vergangener Woche die Tradition mit dem Besuch der Zullwiler Firma Kohler Holzbau AG fort. Mark Winkler, Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft durfte vollständiges Erschei-
nen seiner Mitglieder feststellen. Die morgendliche Führung durch Ralf Kohler, der vor vier Jahren als Geschäftsleiter in die Fussstapfen seines Vaters Kurt trat, stiess auf reges Interesse, was zahlreiche Dialoge und Fragen zum Thema bestätigten. «Der traditionsreiche Holzbau- und Zimmereibetrieb wurde von meinem Grossvater Leo Kohler vor 86 Jahren gegründet», erklärte der Geschäftsleiter des 15-köpfigen Betriebs mit aktuell drei Lernenden. Ralf Kohler hat von der Lehre als Zimmermann bis zum Diplom als Holzbau-Meister, das er erst kürzlich abgeschlossen hat, das geeignete Rüstzeug für diesen verantwortungsvollen Posten. «Die langjährige Erfahrung meines Vorgängers ist mir manchmal aber schon nützlich bei meinen Entscheidungen», sagte er mit Blick zu seinem Vater, der trotz Pension noch immer fast täglich im Betrieb anzutreffen ist. Kohler Holzbau AG hat sich nebst vielseitiger Zimmermannsarbeit auf Bedachungen von Neuund vor allem Altbauten spezialisiert.
Ralf Kohler präsentierte in diesem Zusammenhang einen grösseren Auftrag in Oberwil, der zurzeit auf der Baustelle und in den Zullwiler Produktionshallen in Arbeit ist. «Punkto Auftragslage geht zur Zeit die Post ab», sagte Ralf Kohler, was auch Vater Kurt mit einem Nicken bestätigte, allerdings auch zu bedenken gab: «Die Konkurrenz mit zahlreichen Zimmereien in unserer Region ist aber auch sehr gross.» Beide, Ralf und Kurt Kohler, kritisierten in diesem Zusammenhang die Preispolitik von einigen Konkurrenzfirmen. «Erst kürzlich mussten wir bei einem Kunden, der den Erstauftrag einem Günstigeren gab, Qualitätsmängel reparieren», ärgert sich Kurt Kohler. Wie üblich nach einer Betriebsbesichtigung genoss die Arbeitsgruppe Wirtschaft, der auch Wirtschaftsförderer Thomas Boillat angehört, anschliessend Gastrecht in den Büroräumlichkeiten der Kohler Holzbau AG für ihre anschliessende Sitzung.
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Führungswechsel ohne Diskussion
Breitenbach scheitert an der Erfahrung
Der Anstehende Führungswechsel beim FC Breitenbach weckte grosses Interesse. So erschien letzten Freitag eine Rekordzahl an Mitgliedern im Grien. Edgar Hänggi Der Wechsel in der Vereinsleitung ging ohne Diskussionen über die Bühne. Mehr zu reden gab ein finanzieller Zustupf des Vereins an das LZT-Projekt. Mit Kuno Somonetti und Hari Stich gab es schliesslich zwei verdiente neue Ehrenmitglieder. Die Corona-Schutzmassnahmen erforderten von der amtierenden Vereinsführung um Kuno Simonetti an ihrer letzten GV einige Vorarbeiten. So durften nur die Teams, die sonst schon unter sich sind, im Restaurant Platz nehmen. Für alle anderen gab es Plätze ausserhalb. Damit niemand etwas verpasst, wurde eine Beschallungsanlage installiert und alles, was an die Wand projiziert wurde, bis ins Detail erklärt. 102 Stimmberechtigte waren anwesend, das ist rund ein Viertel aller Mitglieder und gemäss Simonetti der höchste Wert seit sicher 13 Jahren. Das Hauptinteresse galt dem bevorstehenden Führungswechsel. Die Anwesenheit von Ehrenpräsident Jack Wyss und zahlreicher Ehrenmitglieder dokumentierte, dass es keine «gewöhnliche» GV war. Der Wechsel fand dann erst ganz am Ende statt. Andreas Hug, der neue Präsident, meinte dazu, dass es keine Diskussionen gab. «Wir waren schon leicht kribbelig, ob es Voten gegen uns oder unser Projekt geben würde. Dass es zu keinen Diskussionen kam, führe ich auf unsere seit Monaten laufende Informationskampagne auf dem Platz und über Soziale Medien zurück. Ein Teil von uns durfte
ja auch schon seit einiger Zeit mit dem abtretenden Vorstand zusammenarbeiten. Ich bin froh, ziehen alle mit und bedanke mich auch auf diesem Weg bei den Mitgliedern, die uns das Vertrauen ausgesprochen haben.» Neben Hug sind weiter Sven Gloor (Vize-Präsident), Björn Weiser, Christoph Hofer, Toni Hänggi, Samuel von Euw und als einzig bisheriger Giuseppe Evangelista dabei. Anwesend war auch der Ex-Super League Spieler Nicolas Hunziker, der eine Funktion als Projektleiter Talenterfassung übernimmt. Als Sportchef amten Jack Wyss und Roman Künzli.
Standing Ovation
Gesprächsbedarf gab es wegen des Antrags des Leichtathletik-Zentrums Thierstein (LZT). Für die Fertigstellung der LA-Anlage möchte der LZT von den Fussballern den Betrag von 20 000 Franken. Nach zahlreichen Voten genehmigten die Mitglieder den Antrag, dies vor allem wegen der guten Beziehungen, die auch fortan Bestand haben sollen, und weil es sich der Verein leisten könne. Danach gab es zahlreiche Dankesworte und Geschenke. Als Höhepunkt und nicht überraschend wurden Kuno Simonetti und Hari Stich für ihre enormen Leistungen für den FC Breitenbach mit einer Standing Ovation zu Ehrenmitgliedern gewählt. Ein grosses Dankeschön richtete Simonetti an die Mitglieder. «In der schwierigen Zeit, als wegen Covid-19 der Fussballbetrieb eingestellt werden musste und das Restaurant geschlossen blieb, stand der Verein zusammen. Kein einziger Antrag auf Rückerstattung von Jahresbeiträgen erreichte uns. Die Trainer verzichteten auf Entschädigungen. Dieses Geld werden wir jetzt den Trainern und Spielerinnen und Spielern mit einer geringen Ermässigung bei den Jahresbeiträgen vergüten.»
Torjäger: Lukas Wyss hat in zwei Ernstkämpfen acht Tore erzielt. Davon vier Elfmeter. FOTO: EH-PRESSE
Dem FC Breitenbach gelang der Start bei der Rückkehr in die 3. Liga nur halbwegs. Gegen den FC Stein brachte man eine Führung in Überzahl nicht über die Zeit und musste sich mit einem 4:4 begnügen. In der 2. Liga setzte es für Laufen eine 3:7-Niederlage gegen Dardania ab. Edgar Hänggi
Ehrung: Für ihre enormen Leistungen erhielten Kuno Simonetti (links) und Hari Stich die Ehrenmitgliedschaft. FOTO: EH-PRESSE
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Sie waren gespannt, aber auch zuversichtlich. Staff wie Spieler des FC Breitenbach freuten sich auf den ersten Einsatz in der 3. Liga. Mit dem FC Stein kam ein Team aufs Grien, das in der letzten Vorrunde einen Mittelfeldplatz einnahm. Nach einem Notbremse-Foul mit Ausschluss spielten die Gäste nach 30 Minuten in Unterzahl, gingen jedoch kurz darauf in Führung. Nur drei Minuten später glich Lukas Wyss per Elfmeter aus. Praktisch mit dem Pausenpfiff brachte Wyss, wieder auf Penalty, die Schwarzbuben in Führung. Als Edison Krasniqi in einem zweikampfbetonten Match in
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der 56. Minute gar auf 3:1 erhöhte, schien der erste Sieg für die Schwarzbuben so gut wie in der Tasche. Die fehlende Routine, Tempo aus dem Spiel nehmen zu können, und den Ball und so auch den Gegner laufen zu lassen, geht dem jungen Team von Shtjefen Frrokaj jedoch noch ab. In einer hektischen Phase gelang Stein innert zwei Minuten der Ausgleich zum 3:3. Auch als Wyss mit seinem dritten Elfmeter in der 85. Minute den vermeintlichen Siegtreffer erzielte, fiel drei Minuten später prompt der Ausgleich. «Nach dem Spielverlauf müssen wir von einem verpassten Sieg reden. Aber sehen wir es positiv. Es ist ein Punktgewinn zum Start, und darauf müssen wir aufbauen», so Frrokaj. Am Samstag empfängt Breitenbach, wieder im Grien, den FC Liestal. Die zweite Mannschaft aus dem Baselbieter Kantonshauptort startete mit einer 2:6-Niederlage gegen Schwarz-Weiss a. Laufens Fanionteam bekam es zum Saisonstart in der 2. Liga einmal mehr mit Dardania zu tun. Allerdings ist das Team diese Saison ein harter Brocken, haben sich die Albaner doch gehörig verstärkt. Auf dem Rankhof ging Dardania in Führung, doch ein sehenswertes Eigentor brachte Laufen den Ausgleich. Michel Doppler (2:1) und Lars Kölliker (3:2, nach der Pause) brachten das Team von Davide Fellino zweimal in Führung. Die hielt
bis in die 68. Minute, dann brach Laufen ein. Drei Gegentore innert neun Minuten entschieden die Partie. Die beiden weiteren Treffer hatten nur noch statistischen Werte. Bereits gestern Mittwoch spielte Laufen zu Hause gegen Pratteln. Am Sonntag (14.30 Uhr) findet das Spiel der ersten Hauptrunde im Schweizer Cup statt. Laufen empfängt den FC Solothurn aus der 1. Liga.
Erfolgreiche Viertligisten
Einen guten Start hatten die regionalen 4.-Liga-Teams. Riederwald holte in Therwil beim 2:2 einen Punkt. Der FC Röschenz schickte Ettingen mit einem 6:2Erfolg nach Hause. Der FC Laufen gewann sein Heimspiel gegen Türkgücü erwartungsgemäss mit 5:2, während Zwingen, ebenfalls auf eigenem Platz, mit dem FC Oberwil mehr Mühe bekundete, jedoch ebenfalls gewann. Der siegbringende Treffer zum 2:1 gelang Dominik Studer, allerdings erst in der Nachspielzeit. Der FC Kleinlützel war das einzige Team, das eine Niederlage bezog. Dies im «Heimspiel» gegen den FC Brislach mit 1:2. Dabei führte Kleinlützel dank Sammy Curro 1:0 und musste das entscheidende Tor durch Pascal Neidhart erst in der 85. Minute hinnehmen. Nächste Spiele: Samstag: Reinach – Laufen (17 Uhr), Riederwald – Röschenz (17 Uhr), Ettingen – Zwingen (18.30 Uhr). Sonntag: Kleinlützel – Türkgücü (13.15 Uhr), Brislach – Therwil (15.30 Uhr).
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Gelöbniswallfahrt nach Mariastein
Merci Helmut Hubacher
WoS. Erfreulicherweise kann am Samstag 5. September die 81. Gelöbniswallfahrt durchgeführt werden. Da das Schutzkonzept des Klosters Mariastein eingehalten werden muss, dürfen voraussichtlich nur 100 Gläubige am Wallfahrtsgottesdienst in der Basilika teilnehmen. Durch diese Massnahme müssen sich alle Wallfahrerinnen und Wallfahrer anmelden. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr, die Prozession fällt aus, somit wird das Wallfahrtslied zu Beginn der Feier gesungen. Das Wallfahrtsthema lautet: «Das Mädchen von Nazareth und die Ökumene». Die Predigt wird vom ev.-ref. Pfarrer Ulrich Knellwolf gehalten. Er ist auch als Kriminalschriftsteller bekannt. Das Ensemble «Voce Viva» unter der Leitung von Marianne Lander umrahmt den Gottesdienst musikalisch. Anschliessend wird auf dem Klosterplatz das Apéro offeriert. Wer gerne am Mittagessen, Risotto mit Champignons, teilhaben möchte, meldet dies gleich mit an. Der Seelsorgeverband Dornach-Gempen-Hochwald ist für die Durchführung verantwortlich. Pfarrer Ernst Eggenschwiler wird freundlicherweise der Feier vorstehen. Freundlich laden ein die Klostergemeinschaft Mariastein, der Seelsorgeverband, die Seelsorgerinnen und Seelsorger und der Seelsorgerat. Telefonische Anmeldungen an 061 735 11 11, Kloster Mariastein.
Der 10. Februar 1995 war für die SP Surselva ein Freudentag. Helmut Hubacher füllte den Saal im Hotel Lukmanier in Ilanz, der ersten Stadt am Rhein, bis zum letzten Platz, und das in einer CVP-Hochburg, in welcher der Kalte Krieg immer noch wütete. Passten Aussagen von Sozialdemokraten nicht, hiess es schnell einmal, wir seien doch Kommunisten. Helmut hatte sich vor seinem Auftritt in Ilanz genau über die politischen Kräfteverhältnisse im Bündner Oberland erkundigt und gab mir beim gemeinsamen Nachtessen eine Anekdote zum Besten. In Vals habe es Zeiten gegeben, wo alle ausser einer Person CVP-Parolen folgten. Im Dorf wurde spekuliert: Wer könnte wohl der Abtrünnige sein? Als der Dorfpfarrer starb, war dann die Sache klar, denn mit ihm versiegte eine Zeitlang die einzige SP-Stimme. In souveräner Manier präsentierte Helmut in Ilanz sein Buch «Tatort Bundeshaus» (Zytglogge), das für mich zur politischen Bibel wurde. Heikle Themen, Politmechanismen und Parteien werden darin unter anderem nicht nur angesprochen, sondern gründlich unter die Lupe genommen. Tatort Bundeshaus hört mit markigen Worten nach Hubacherschen Manier auf und hat an Aktualität kaum eingebüsst: «Wir brauchen neue Antworten. Parteien, die mit beredten Leerformeln auf-
Kirchenfest Bärschwil im nächsten Jahr Schmuck und frisch präsentiert sich die St. Lukas-Kirche in Bärschwil. Nach den abgeschlossenen Bauarbeiten fand kürzlich die Bauabnahme statt. Architekt, Unternehmer, Handwerker wie auch der Kirchenrat dürfen mit gesundem Stolz ein perfektes, hübsches, geglücktes Werk vorzeigen. Eine Augenweide ist auch die schöne, neue Bepflanzung rund um die Kirche. Diese Blumenpracht verleiht der neu renovierten Kirche zusätzlich einen zusätzlichen, edlen Anblick. Da die Feier im Juni 2020 aufgrund der Coronapandemie abgesagt werden musste, ist ein Kirchenfest am Samstag 29. Mai und Sonntag 30. Mai 2021 geplant. Mit grosser Dankbarkeit durfte die Kirchgemeinde bereits diverse Zuwendungen von Spendern, Sponsoren, Gönnern und Institutionen entgegennehmen. Dank jedem Zustupf kann der Schuldenberg vermindert werden, sodass dieser nicht im vollen Umfang der nächsten Generation übertragen werden muss. Vielen herzlichen Dank allen Wohltäterinnen und Wohltätern!
Haarscharf
Gast in Laufen: Helmut Hubacher 2015 auf Stadtpräsidentensessel im Roggenbachsaal. FOTO: LINARD CANDREIA
warten und sich damit trösten, dass, wer im Seichten badet, wenigstens nicht ertrinken kann, haben ihre Zukunft hinter sich. Es wird in den nächsten Jahren verdammt mühsam werden, ein glaubhafter Politiker zu sein und eine glaubwürdige Politik zu machen. Es wird nichts nützen, die Uhr in den Fluss zu werfen. Die Zeit läuft trotzdem weiter.» Fast zehn Jahre
später zog unsere Familie nach Laufen. Näher beim Politfuchs Helmut wohnen zu dürfen, löste bei mir ein gutes Gefühl aus. Der SP-Doyen pendelte häufig zwischen seinen beiden Wohnorten Courtemaîche und Basel und machte nicht selten in Laufen einen Zwischenhalt. Unser Kontakt wurde häufiger. Helmut und seine Frau Gret lobten das Stedtli, das Ambiente gefalle ihnen, meinten die beiden wiederholt. Im Jahre 2015, am Ende meiner Zeit als Stadtrat, wollte ich dem national bekannten Politiker eine Freude bereiten und organisierte spontan eine Privatführung durchs Stadthaus. Im ehrwürdigen barocken Roggenbachsaal dirigierte ich den Helmut zum Stadtpräsidentensessel mit den Worten: «So, jetzt bist du für einen Augenblick Stadtpräsident von Laufen und ich schiesse ein Foto.» Später, nachdem er das Motiv per Post als Andenken erhalten hatte, schrieb er mir: «Ich arbeite wieder mal Briefschulden auf. Diesmal habe ich eine Entschuldigung. Ich habe eine relativ schwere Rückenoperation hinter mir, es blieb lange alles liegen. Du hast mir ein Foto von unserem Besuch im Rathaus zugestellt. Ich hocke dort, als ob ich im Rathaus einund ausgehen würde. Merci.» Linard Candreia Landrat SP, Laufental
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Kirchgemeinderat Bärschwil Bankverbindung: Raiffeisenbank Laufental-Thierstein, 4242 Laufen, Konto 40-12286-8 IBAN CH90 8080 8006 1978 3860 7
Am Sonntag 30. August um 17 Uhr zeigt Kolypan für alle ab 7 Jahren «Die Unendliche Geschichte» im Alte Schlachthuus. WoS. Wer kennt sie nicht, die mitreissende Geschichte des schüchternen Bastian Balthasar Bux, der durch ein geheimes Buch nach Phantásien gelangt? Unvergesslich, wie er dort gemeinsam mit Atreju vom Volk der Grünhüte und mit dem Glücksdrachen Fuchur das Reich der Kindlichen Kaiserin vor dem sich ausbreitenden Nichts retten soll. Der Kinderbuchklassiker «Die unendliche Geschichte» von Michael Ende ist 40 Jahre alt geworden und in der Inszenierung der preisgekrönten Schweizer Theatertruppe Kolypan in den allerbesten Händen. Denn grosse Stoffe mit einfachen Mitteln zu erzählen, darin sind Fabienne Hadorn und Gustavo Nanez wahre Spezialisten! In einer rotzfrechen Mischung aus packendem Erzähl- und Objekttheater stürzen sich die beiden todesmutig in unzählige Rollen- und Kostümwechsel, kämpfen sich durch trashige Szenerien, schrägen Slapstick und temporeiche Erzählpassagen, fordern — wenn es alleine gar nicht mehr geht — ihr Publikum zur aktiven Mithilfe auf und verlieren wunderbarerweise auch im grössten Chaos nie das Gefühl für die leisen Töne und magischen Momente.
Tanz und Theater
Als eines der wenigen Schweizer Kulturevents im Sommer 2020 präsentiert das
Klassiker: «Die unendliche Geschichte» entstand vor 40 Jahren. FOTO: ZVG Theaterfestival Basel ein internationales Festivalprogramm. Der neue Festivalleiter Sandro Lunin und sein Team haben insgesamt 17 Gruppen aus 13 Ländern nach Basel eingeladen, um vom 26. August bis 6. September einen spannenden Querschnitt zeitgenössischen Tanz- und Theaterschaffens in Basel zu zeigen. Die Theater- und Tanzcompagnien bespielen die Kaserne Basel, das ROXY Birsfelden, das junge theater basel, das Theater Basel (Schauspielhaus), das neuestheater.ch in Dornach und neu auch das Theater Palazzo in Liestal und das Kul-
turzentrum Alts Schlachthuus in Laufen. Darüber hinaus wird auch der Stadtraum von Basel zur Bühne gemacht, unter anderem mit einem Zirkuszelt auf der Rosentalanlage, einem Outdoor Parcours und einer Publikumsperformance auf dem Kasernenareal. Das Festivalzentrum ist in diesem Jahr in einem einladenden weissen Pavillon auf dem Kasernenareal untergebracht. Weitere Informationen unter www.kfl.ch theaterfestival.ch
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Meilenstein – Single «Alena» VR-Präsident Swiss Life
Altersvorsorge ist lang«fristigUnsere nicht gesichert. In einem für Arbeitnehmer und Arbeitgeber immer schwierigeren Umfeld ist deshalb auf eine zusätzliche Belastung durch den Vaterschaftsurlaub zu verzichten.
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Teurer Vaterschafftsurlaub
NEIN lohnabzuege-nein.ch
Überparteiliches Komitee gegen immer mehr staatliche Abgaben, Postfach 3166, 8034 Zürich
Diesen Samstag, 29. August, erscheint der erste selbst geschriebene Song «Alena» von Ida-Lin Hübscher aus Laufen. In ihrer bisherigen Laufbahn als Sängerin stellt die Veröffentlichung von selbst geschriebenen Liedern einen weiteren Meilenstein dar. Der Song «Alena» ist ihrer Cousine gewidmet, die 2016 bei einem Autounfall während eines Sozialeinsatzes in Südafrika ihr Leben verlor. Diesen Verlust verarbeitete die Nachwuchssängerin Ida-Lin mit dem Schreiben eines Songs. René Lutz, der zusammen mit Alena Hübscher in der Stadtmusik Laufen Posaune spielte, hat einen Posaunenpart eingespielt. Zudem wird demnächst ein Musikvideo zur Single «Alena» erscheinen, wel-
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GEDANKENSTRICH
Das Theaterfestival Basel ist zu Gast in Laufen
VER ANSTALTUNG
Rolf Dörig
Donnerstag, 27. August 2020 Nr. 34
In Gedenken an Alena: Ida-Lin veröffentlicht ihren ersten selbst geschriebenen Song. FOTO: ZVG
ches in Zusammenarbeit mit dem Laufentaler Künstler und Onkel von Alena, David Pflugi, entstand. Am 29. und 30. August wird der Song im Rahmen der Ausstellung «Fusion journey» in David Pflugis Atelier in Laufen erstmals öffentlich präsentiert. Ida-Lin Hübscher hofft, dass ihr Lied all jenen, die einen geliebten Menschen verloren haben, Trost und Zuversicht spenden wird. Die Veröffentlichung findet daher am Geburtstag von Alena statt. Der Song ist Teil des Debüt-Albums «Grown», welches Ida-Lin Hübscher am 31. Oktober veröffentlichen wird. Kilian Schmidlin Laufen
Melanie Brêchet
Ich habe das Privileg, quasi vor der Haustür zu arbeiten. Mein Fussweg beträgt in Morgenmuffeltempo etwa zehn Minuten. Wenn’s hoch kommt. Da ich morgens so gut wie nicht in die Gänge komme, sitze ich jeweils fünf Minuten vor angestrebtem Arbeitsbeginn immer noch vor meiner halbleeren Kaffeetasse (Kaffeetassen sind immer halbleer, nicht halbvoll, aus Prinzip). Es kommt also meistens mein Velo (ohne «E») zum Handkuss — es sei denn die Strassen sind vereist oder es giesst aus Kübeln — denn mit dem Velo bin ich in zwei Minuten im Büro. So weit, so unspektakulär. Zwei Erlebnisse in der jüngeren Vergangenheit haben mich nun dazu bewogen, diesem kurzen Arbeitsweg ein paar Zeilen zu widmen. Es geht dabei um den unsäglichen Drang einiger Verkehrsteilnehmer*innen, sich immer und überall vorbeizudrängeln, weil es offenbar schampar wichtig ist, dass man auch ja nicht eine Minute später am Ziel ankommt. Dieses Verhalten hat bestenfalls zur Folge, von mir auf nicht sehr damenhafte Art und Weise angeflucht zu werden, im schlimmsten Fall wird jemand verletzt oder verliert sein Leben. Vor einer Woche wurde ich im Kreisel beinahe über den Haufen gefahren. Von einem E-Bike. Eins von der schnellen Sorte mit gelber Nummer. Ein Auto liess mir den Vortritt, um in den Kreisel zu fahren, das kümmerte den Herrn auf seinem E-Bike jedoch kein Stück. Quasi aus den Nichts schoss er, ohne auch nur ein wenig abzubremsen, am Auto vorbei und verfehlte mein Vorderrad nur um Haaresbreite. In diesem Fall handelte es sich einfach um einen — pardon — rücksichtslosen Idioten. Beim zweiten Erlebnis liegt des Pudels Kern, wie ich vermute, bei der Unwissenheit einiger Autofahrer*innen. Ort des Geschehens: ein und derselbe Kreisel wie in Fall eins. Als Velofahrer*in ist man im Kreisverkehr das schwächste Glied. Ich fahre mit dem Velo darum in der Mitte des Kreisels. Das soll man auch so machen, empfiehlt der TCS. Dies zu meinem Schutz, und nicht, weil mein Ego so breit ist wie ein Lastwagen. Letzteres vermutete offenbar der Fahrer eines Kombis und überholte mich neulich im Kreisel zu meiner Linken, um dann vor meiner Nase rechts wieder rauszufahren. Und auch hier muss ich den Ausdruck «Haaresbreite» aufs Neue bemühen. In beiden Fällen ist es beim Fluchen geblieben. Und beim Schrecken, der mir in die Knochen gefahren ist. Zum Schluss meines Erlebnisberichts möchte ich daher an alle Verkehrsteilnehmer*innen appellieren, mehr Rücksicht auf andere zu nehmen. Eine Minute später am Arbeitsplatz zu sein, ist ja wohl das kleinere Übel, als ein Leben auf dem Gewissen zu haben.
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
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Donnerstag, 27. August 2020 Nr. 35
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Donnerstag, 17. September 2020 14 – 16 Uhr Kirchgemeindesaal der christkatholischen Kirchgemeinde, Viehmarktgasse 47, 4242 Laufen
Thema:
Grenzen der Entscheidungsmöglichkeiten
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DIES UND DAS
Donnerstag, 27. August 2020 Nr. 34
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LESERBRIEF
EINGESANDT
Ja zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge
Solothurner stimmten und votierten Sekundenblindheit durch Radarfalle
Die neuen Kampfflugzeuge zum Schutz des Luftraums erhöhen substanziell die Sicherheit unserer Bevölkerung und unserer Heimat. Obwohl es zurzeit um unser Land herum keine bewaffneten Konflikte gibt, ist diese Sicherheit trügerisch. Scheinbar stabile Verhältnisse können sich rasch ändern und die Risiken aus der weltpolitischen Entwicklung sind heute schwerer vorhersehbar als in der Vergangenheit. Das Auftauchen von neuen Arten der Kriegsführung wie Cyber-Warfare, Terroranschläge verdrängt keineswegs die bestehenden Bedrohungen, sondern macht sie im Gegenteil noch gefährlicher. Selbstverständlich sind diese «neuen Gefahren» sehr ernstzunehmende und gefährliche Bedrohungen, die es mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln abzuwehren gilt. Sie sind jedoch nicht an die Stelle einer konventionellen Kriegsführung getreten. In der normalen Lage überwacht die Luftwaffe den Luftraum und interveniert ab Januar 2021 rund um die Uhr im Rahmen des Luftpolizeidienstes bei Verletzungen von Luftverkehrsregeln. In Zeiten erhöhter Spannung muss sie aber auch in der Lage sein, die Lufthoheit auch während Wochen, allenfalls sogar während Monaten zu wahren, wozu eine ausreichende Anzahl moderner Kampfflugzeuge erforderlich ist. Als neutrales Land muss sich die Schweiz selbst schützen können. Die eigenständige Luftraumsicherung ist zudem eine völkerrechtliche Verpflichtung. Schenken wir unseren wahren Experten in der Armee und Rüstungsindustrie unser Vertrauen und lassen wir uns nicht durch Fake News der Armeeabschaffer verunsichern und stimmen wir am 27. September mit einem überzeugten Ja für die Beschaffung der neuen Kampfflugzeuge. Die 6 Mrd. Franken kommen aus dem ordentlichen Budget VBS und werden keinem anderen Departement weggenommen. Ein deutliches Ja ist von entscheidender Bedeutung für unser Land und seine Bevölkerung. Julius Jeisy Dipl.Masch.-Ing. ETH, Pfeffingen
HIMMELRIED
Töfffahrer verletzt WoS. In Himmelried wurde am Montagmorgen ein Motorradfahrer bei einer Kollision mit einem Auto mittelschwer verletzt. Er musste mit der Rega in ein Spital geflogen werden. Die Meldung über einen Verkehrsunfall ging bei der Kantonspolizei Solothurn am Montag 24. August kurz vor 6.15 Uhr ein. Gemäss ersten Erkenntnissen war ein Automobilist von Nunningen herkommend in Richtung Grellingen unterwegs. Er geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort seitlich-frontal mit einem entgegenkommenden Motorrad. Der Fahrer und sein Motorrad wurden bei der Kollision in eine abfallende Böschung geschleudert. Der 32-jährige Lenker zog sich beim Sturz mittelschwere Verletzungen zu.
Wesentlich weniger Delegierte aus dem Kanton Solothurn als normal fanden sich am letzten Samstag bei der Delegiertenversammlung der SVP in Brugg-Windisch ein. Nicht alle wollten sich den «Vorsichtsmassnahmen» einer Grossveranstaltung unterziehen. Auch wenn es galt, Marco Chiesa als neuen Präsidenten für die schweizerische Parteileitung zu bestimmen. Wer nicht dabei war, hat eine einmalige Versammlung verpasst. Wir aus Solothurn stimmten bei jeder Parolenfassung für die Abstimmungen vom 27. September (BGI, Vaterschaftsurlaub und Kampfjets) gemäss den Empfehlungen der Parteileitung und schliesslich immer mit der absoluten Mehrheit. Und unser Schwarzbub-Nationalrat Christian Imark votierte sehr engagiert gegen den Vaterschaftsurlaub. Das Votum von Benjamin Fischer (Prä-
LESERBRIEF
sident der SVP Zürich) war bestimmt eines der wichtigsten am Samstag. Die Sektion stellte sich klar und deutlich hinter die Einerkandidatur von Chiesa, was schlussendlich ein wichtiger Faktor für das Wahlverfahren war. Die vernachlässigbaren Stimmen gegen das Verfahren waren jedoch absehbar der Aufhänger für die landesweiten Medien. Ein ergreifender Abschluss der Versammlung bildete die Dankesrede über und die Verabschiedung unseres Göttis Albert Rösti durch Nationalrätin Magdalena Martullo. Uns bleibt er aber erhalten und er bekräftigte sein Versprechen vom März, dass er sehr bald im nächsten Jahr wieder nach Kleinlützel kommt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.
Wer einen Unfall wegen eines Sekundenschlafes zu verantworten hat, der muss mit massiven Repressionen rechnen. Am Ende landet er noch beim Psychiater. Wie verhält es sich jedoch bei einer Sekundenblindheit durch eine Radarfalle? Mittlerweile befinden sich die grünen Giraffen an fast jeder erdenklichen Stelle in Richtung Laufental beziehungsweise vom Laufental in Richtung Grellingen. Den Standort am Samstag 22. August finde ich problematisch. Eine Stelle, wo es
LESERBRIEF
Keine Einheitsgemeinde in Grindel Der Gemeinderat von Grindel rief die Einwohner und Bürger von Grindel am 16. August zu einer Abstimmung auf. Die Einwohnergemeinde und die Bürgergemeinde sollten sich zu einer Einheitsgemeinde zusammenschliessen. Das Resultat ist wie folgt: Die Einwohnergemeinde sagt mit 58 zu 42 Prozent ja, die Bürgergemeinde sagt mit 61 zu 39 Prozent nein. Damit bleiben die beiden Gemeinden weiterhin getrennt. Bei schwach besuchten ausserordentlichen Gemeindeversammlungen vom 9.März hatten die beiden Gemeinden noch ja zu einem Zusammenschluss gesagt und dies führte infolgedessen zu einer zwingend notwendigen Urnenabstimmung. Geschichtliches: Der Kanton hat im Jahre 1836 den Staatswald an die Gemeinde Grindel abgegeben. Die Aufspaltung in Einwohner- und Bürgergemeinde erfolgte 1908. Die Bürgergemeinde übernahm damals den Wald und die Allmenden im Alleineigentum, da man der Ansicht war, sie könne diese Teilbereiche besser allein bewirtschaften. Die Abstimmung zeigt, dass man nicht einfach unter eine 100-jährige Organisation einen Schlussstrich ziehen kann. Es
Rolf Meyer, SVP Kleinlützel
Gegen Vaterschaftsurlaub: Christian Imark am Rednerpult.
FOTO: ZVG
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fehlte eindeutig ein ungezwungener Diskussions- respektive Informationsabend, dann hätte sich gezeigt, dass das Vorhaben zum Scheitern verurteilt war. Das ganze Vorpreschen des Rates verursachte nur viel Zeit und Kosten, wenn man bedenkt, dass genug andere Probleme zu lösen wären. Im Vorfeld der Abstimmung richtete sich eine Gruppe von Bürgern unter der Leitung von Peter Borer-Hänggi mit einem Rundschreiben an die Bevölkerung und legte unter anderem dar, dass es falsch ist, die Forstkommission abzuschaffen. Diese sollte vielmehr in eine Forst- und Allmendkommission umgestaltet werden, die das Forstrevier bei der Bewältigung der durch den Klimawandel verursachten Probleme unterstützt. Finanziell wurde argumentiert, bei einer Einheitsgemeinde werde man sich eventuell ins eigene Fleisch schneiden, da dadurch in einigen Jahren der Finanzausgleich für die Gemeinde negative Konsequenzen habe. Die Abstimmung hat gezeigt, dass die Leute der Gemeinde Grindel sich auch in Zukunft für die Belange Wald und Allmenden einsetzen wollen. Simon Lutz, Grindel
FOTOGALERIE
Schnellladestationen der Agrola PR. Immer mehr Landi- und Agrola-Kunden setzen auf ein Elektroauto. Bis Ende 2021 plant Agrola, in Kooperation mit der lokalen Landi, das Schnellladenetz (150 kW) auf rund 20 Standorte auszubauen. An überdachten Schnellladestationen mit Shop laden die Kundinnen und Kun-
den Ihr Elektroauto bequem und sicher mit 100 Prozent Schweizer Solarenergie. Auch der Standort Landi Aesch erfreut sich einer neue Schnellladestation. Aus diesem Grund findet am Samstag 29. August auf dem Landi-Areal von 10-16 Uhr ein Eröffnungsanlass statt.
Fortschrittlich: In Aesch bei der Landi steht neu eine Schnelllade-Station für Elektrofahrzeuge. Am kommenden Samstag wird diese offiziell eröffnet.
Bald ist Herbst: Die Schwalben versammeln sich, um in südlichere Gefilde zu fliegen und dort ihr Winterquartier aufzuschlagen. Die Rauchschwalben zieht es gemäss Vogelwarte Sempach zum Beispiel nach Nigeria, wo ein riesiger Schlafplatz existiert. FOTO: CHARLES SCHMIDLIN
FOTO: ZVG
Bei warmen Temperaturen die Heizung erneuern
alltech Installationen AG Untertalweg 54 4144 Arlesheim
um 2 Uhr stockdunkel ist. Auf jeden Fall löste ich diese Falle aus und wurde von allen Seiten her so stark beleuchtet, dass ich zuerst gar nicht wusste, wo mir der Kopf steht. Für kurze Zeit sah ich nur noch rot. Der Standort ist für die Staatskasse sicherlich gut gewählt. Der Standort schiesst jedoch eindeutig am Ziel vorbei, Unfälle zu vermeiden. Ich bin froh, war ich nicht auf einem Töff unterwegs. Das hätte ins Auge gehen können. Martin Omlin, Unternehmer
Der Sommer ist der ideale Zeitpunkt, um die Heizung für den kommenden Winter aufzurüsten. Ob eine komplett neue Heizungsanlage oder die Sanierung des bestehenden Systems – die Fachspezialisten der alltech Installationen AG übernehmen die gesamte Organisation von der Beratung bis zur Realisation. Wenn die Heizperiode endet, ist es an der Zeit, den Zustand der eigenen Heizung zu kontrollieren. Ist deren Funktion eingeschränkt oder sind die gemessenen Abgaswerte zu hoch, muss die Heizung saniert oder erneuert werden. «Eine Heizungssanierung oder Erneuerung erfordert auch immer eine detaillierte Planung und die Bestellung verschiedener Komponenten. Daher ist der Sommer als Startschuss ideal, damit alles zeitnah
realisiert werden kann», erklärt Mario Cortazzo, Projektleiter Kleinumbauten Heizung bei der alltech Installationen AG.
Lösung aus einer Hand Die alltech Installationen AG übernimmt die Bauleitung und koordi-
niert sämtliche Arbeiten. «Wir agieren als Generalunternehmen und koordinieren Elektriker, Kaminbauer oder Isoleur», betont Mario Cortazzo. Die Kunden schätzen es, dass die alltech Installationen AG die Verantwortung und Koordination der Gewerke übernimmt. Der komplette
Im Gespräch Mario Cortazzo mit Herbert Grienenberger.
Lösungsvorschlag kommt so aus einer Hand. Auch mit erneuerbaren Energien ist das Unternehmen seit Jahren vertraut. Neue Heizung spart Platz Neben der besseren Funktionalität brauchen neue Heizungen auch weniger Energie und Platz. «Die neuen Heizungssysteme sind kompakter», beschreibt Heizungsspezialist Mario Cortazzo, der sich alle Heizungen beim Kunden im Vornherein ansieht, danach offeriert und die Bauarbeiten bis zur Realisation begleitet. Die Betreuung durch die Fachspezialisten der alltech Installationen AG endet aber nicht mit der Fertigstellung der Anlage. Jährliche Wartungsarbeiten inklusive Pikettdienst gehören zum Service dazu.
Schweizer Bison-Fleisch Aktuell bieten wir Ihnen feinstes Schweizer Bison-Fleisch aus Avanches, Neuenburg an. Wir empfehlen Ihnen das saftige Entrecôte oder den leckeren Bison-Burger mit knackigem Salat.
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Wir freuen uns sehr, Sie nach langer Corona-Pause wieder zu begrüssen.
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DIES UND DAS
Donnerstag, 27. August 2020 Nr. 34
SCHIESSSPORT
VER ANSTALTUNG
Erfolgreiche Jugendliche
Baselbieter Team-OL im Laufgebiet Stürmenchopf
WoS. Am vergangenen Sonntag versammelten sich 31 Jugendliche in Arlesheim zum Juniorentreffen Gewehr 50m vom Sportschützenverband beider Basel. Es ist der erste Wettkampf im Nachwuchsbereich, der in dieser Outdoor-Saison überhaupt stattfindet, dementsprechend war die Freude gross, endlich wieder einen Wettkampf zu bestreiten.
Erfolg: Jana Küng.
FOTO: ZVG
Resultate der Region: Altersklasse 1 - U13 liegend aufgelegt:1. Hänggi Maxime, Sportschützen Kleinlützel, 93 Punkte. 2. Küng Jana, Sportschützen Kleinlützel, 91 Punkte Altersklasse 3 - U13/U15 liegend frei: 1. Christ Timo, Sportschützen Laufen, 88 Punkte. 2. Kohler Pascale, Sportschützen Laufen, 85 Punkte Altersklasse 4 - U17 liegend frei: 1. Schnell Florian, Sportschützen Laufen, 189 Punkte (95/94) Gruppenwettkampf Altersklasse 1-3 - U13/U15: 2. Sportschützen Laufen, Gruppe «Chatel», 259 Punkte Gruppenwettkampf: Altersklasse 4-5 - U17/U19/U21: 1. Sportschützen Kleinlützel, Gruppe «Goldvögel», 548 Punkte
TENNIS
Caillet-Festspiele im Tennis Michel Caillet hat bei den Clubmeisterschaften im Tennis gleich beide offenen Herren-Konkurrenzen gewonnen und erwies sich klar als stärkster Spieler des Clubs: Während er bei den Aktiven gegen die jüngeren Spieler hie und da noch auf grösseren Widerstand stiess (im Final 6:2/6:3 gegen Titelverteidiger Janis Borer), war er im Senioren-Tableau den älteren Herren hoch überlegen (im Final 6:2/6:0 gegen Hans-Peter Marti). Sein jüngerer Bruder José Caillet gewann seinerseits die Konkurrenz Aktive R7/9 mit einem 6:4/6:2 im Finalspiel gegen Kay Grunauer. Sohn Lucien Caillet erreichte mit 14 Jahren erstmals den Final bei den Junioren, verlor dort aber gegen Dario Borer mit 4:6/5:7. Den Clubmeistertitel beim offenen Turnier der Damen gewann
erneut Serienmeisterin Julia Stegmüller mit 6:3/7:6 gegen die aufstrebende 16-jährige Mélanie Natsch. Familie Natsch dominierte hingegen die Mixed-Doppel-Konkurrenz: Coralie Natsch gewann mit Samuel Dürr im Final gegen Vater Titus und Schwester Mélanie mit 7:5/6:1. Die Konkurrenz R7/9 der Damen gewann Jennifer Christ mit 6:2/6:4 gegen Lea Borer. Bereits im Juni hatten Samuel Dürr und Cyrill Antony das Herrendoppelund Denise Dietler mit Julia Stegmüller das Damendoppel-Turnier gewonnen. Nächste Woche starten dann die vom Mai in den Herbst verschobenen Interclub-Meisterschaften mit insgesamt fünf Teams des Tennisclubs Breitenbach. Hans-Peter Marti
WoS. Auch der Baselbieter Team-Orientierungslauf ist in diesem Jahr durch Anpassungen zur Eindämmung des Coronavirus geprägt. Somit präsentiert sich der Anlass zwar etwas anders als in den Vorjahren, jedoch freut sich das Sportamt Baselland darauf, am 25. Oktober viele OL-Begeisterte in Laufen zu begrüssen. Der Stürmenchopf ist unter OL-Begeisterten bekannt, doch dies ist das erste Jahr, in dem sich Sportbegeisterte im Rahmen eines Baselbieter Team-OLs an diesem Gebiet versuchen dürfen. Dieses verfügt über ein ausgezeichnet ausgebautes Wegnetz, das durch ein spannendes Relief ergänzt wird. Die Läuferinnen und Läufer erwartet ein Gebiet voller Hügel und Senkungen, jedoch sind viele Posten auch von Wegen aus anzusteuern. Eine weitere Veränderung ist die Zusammensetzung des Bahnleger-Teams. Nach langjähriger Arbeit legte Christian Hanselmann sein Amt im vergangenen Jahr nieder. Michael Granacher wird in diesem Jahr neu von Christoph Plattner unterstützt, einem ebenfalls sehr erfahrenen und erfolgreichen OL-Läufer. Damit werden die Teilnehmenden wiederum in den Genuss von spannenden Bahnen kommen. Wie in den Vorjahren werden unterschiedlich schwierige Strecken zwischen 3,5 und 11 Kilometer gelegt. Diese können als Paar, zu dritt, als Gruppe oder als Familie absolviert werden. Auch die Trail-O Kategorien werden angeboten, die Familien mit Kinderwagen und Menschen mit einer Beeinträchtigung ein OL-Erlebnis ermöglichen.
Schutzmassnahmen
Um der Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, arbeitete das Sportamt Baselland ein auf die Situation angepasstes Schutzkonzept aus. Dieses beinhaltet ein längeres Zeitfenster für die Teilneh-
Team: Impressionen vom OL 2019.
FOTO: ZVG FOTODESIGN HALLER
menden und eine reduzierte Anzahl an Startplätzen. Zudem sind Startblöcke mit maximal 100 Teilnehmenden vorgesehen. Garderoben und Duschen stehen keine zur Verfügung und auf die anschliessende Rangverkündigung sowie das Ausgeben eines gemeinsamen Mittagessens wird verzichtet. Aufgrund dieser gekürzten Leistungen haben die Veranstaltenden das Startgeld entsprechend verrin-
gert. Unter www.team-ol.ch können sich Interessierte bis zum Montag 5. Oktober einschreiben. Nachmeldungen auf Platz sind aufgrund der beschränkten Startplätze nicht möglich. Ummeldungen in andere Kategorien sind ebenfalls nicht durchführbar, lediglich die Zusammensetzung des Teams kann nach der Anmeldung nochmals geändert werden, teilt das Sportamt Kanton Basel-Landschaft mit.
Das neue Chez Georges: Entspannen, Geniessen, verwöhnt werden
Wer kannte ihn nicht, den Grellinger Georges Schindelholz. Unter vielen anderen Abenteuern hat er 1987 das in der gesamten Nordwestschweiz bekannte Lokal Chez Georges, an der Baselstrasse 58, eröffnet. Ein wunderschönes im Landhausstil entstandenes Gebäude, mit Restaurant, Bar, Dancing, Schiesskeller – Georges Schindelholz war begeisterter Jäger – und Minigolfanlage, zog Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Region in Massen an.
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In den letzten Jahren scheint das Chez Georges etwas an Glanz verloren zu haben. Georges Schindelholz’ Sohn Thomas hat das erkannt und nun die ganze Anlage auf Vordermann bringen lassen. Das alte Chez Georges hat der Besitzer mit diversen Renovations-, und Ausbauarbeiten sozusagen aus dem «Dornröschenschlaf» erweckt. Für die willkommenen Gäste das Auffälligste dürfte die neue Terrasse auf Seite der Birs sein. Ob zum feinen Essen oder auch nur zum gediegenen Apéro; hier fühlt man sich mitten in der Natur. Von hier können die Gäste auch ihren Angehörigen auf der danebenliegenden, total aufgefrischten Minigolfanlage beim Spiel mit dem kleinen Ball zusehen. Der Küchenchef Daniel Breisach sorgt mit seinem Team für kulinarische Höhenflüge, stets freundliche Bedienung und zufriedene Gäste im gediegenen Restaurant oder in einem der beiden Speisesäle. Und auch im einst legendären Dancing im Untergeschoss des Gebäudes wird es bald wieder losgehen, wie aus erster Hand zu erfahren ist: Eröffnung ist bereits morgen Freitag, 28. August 2020. Punkto freizeitliche Leidenschaft tritt Thomas Schindelholz vollkommen in die Fusstapfen seines Vaters: Zusammen mit einer totalen Aussenrenovation hat er eine einladende Jagdszene über und neben das grosse Eingangstor malen lassen, so dass bestimmt jeder Gast vor dem Eintritt stehen bleibt und das grossartige Werk bewundert, bevor er oder sie sich vom motivierten Chez Georges-Team verwöhnen lässt. Die riesigen prachtvollen Skulpturen im Garten entlang der Minigolfanlage – ebenfalls Waldbewohner wie Hirsch, Reh oder Wildschwein – laden ebenfalls zum genauen Betrachten und Geniessen ein. Das neue Chez Georges in Grellingen: eine Augenweide und ein Ort zum Entspannen, Geniessen und sich verwöhnen lassen. Martin Staub
Nicht verpassen! Ab Oktober jeden Freitagabend unser beliebtes
«Wildbuffet» und à la carte aus eigener Jagd Wir bitten um Vorreservation.
Chez Georges Restaurant – Rôtisserie – Minigolf Baselstrasse 58, 4203 Grellingen Tel. 061 741 17 00 info@restaurant-chezgeorges.ch www.restaurant-chezgeorges.ch
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 27. August 2020 Nr. 34
FOTO DER WOCHE
IN KÜRZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Brandfall mit Sachschaden
ZWINGEN. WoS. In Gewerberäumlichkeiten einer Geschäfts- und Wohnliegenschaft an der Riedstrasse in Zwingen kam es lezten Samstagmorgen zu einem Brandausbruch. Die entsprechende Meldung ging bei der Polizei um kurz nach 1 Uhr in der Frühe ein. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei Basel-Landschaft drang bereits Rauch aus der Liegenschaft aus. Die Feuerwehr konnte den Brandherd schnell lokalisieren, unter Kontrolle bringen und löschen. Personen wurden keine verletzt. Es entstand jedoch Sachschaden. Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar.
Seltener Gast: Diese Gottesanbeterin ruhte sich vor der Haustüre der Fotografin aus und posierte geduldig für diesen Schnappschuss. FOTO: MELANIE BRÊCHET
BRISL ACH
NUNNINGEN
DORNACH
Vandalen auf Tour
Fällen oder nicht?
Neues Dach
WoS. In der Nacht von letztem Samstag auf Sonntag waren in Brislach Vandalen am Werk. Ab 3 Uhr am Morgen wurden durch eine unbekannte Täterschaft entlang der Breitenbachstrasse mutwillig verschiedenste Objekte mit roter Farbe besprayt. Es entstand erheblicher Sachschaden. Gemäss den bisherigen Feststellungen der Polizei Basel-Landschaft hat die unbekannte Täterschaft aus Breitenbach kommend entlang der Breitenbachstrasse verschiedenste Objekte mit roter, handelsüblicher Signalfarbe besprayt und so beschädigt. Die Polizei Basel-Landschaft ist für diesen Vorfall auf der Suche nach Zeugen. Personen, welche im erwähnten Gebiet verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben (Personen, Geräusche, Fahrzeuge), werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal, unter der Telefonnummer 061 553 35 35 zu melden.
gin. Bereits 2016 sind im Nunninger Waldreservat Riedberg viele tote Fichten festgestellt worden. Der Borkenkäfer hatte zugeschlagen. Die zuständigen Förster waren allerdings der Meinung, dass die toten Bäume kein Problem darstellen, berichtet das Dorfblatt Nunningen. Auch Anfang Jahr waren sich der Kreisförster und die Forstkommission einig, dass die toten Bäume stehen gelassen werden sollen. Einerseits ist da das Fällen sehr gefährlich und andererseits ist es der Sinn eines Waldreservates, dass der natürliche Zyklus eines Waldes respektiert wird. Das Begehen des Reservates und der Trampelpfade erfolgt nun auf eigene Gefahr. Im Gebiet Saal direkt unterhalb des Reservates steht hingegen ein Wirtschaftswald. Hier werden die Bäume wo nötig gefällt, um den Borkenkäfer einzudämmen, und das Holz wird wenn möglich verkauft. Zurzeit sind diese Zwangsnutzungen knapp kostendeckend.
WoS. Nach längerer Vorbereitungsphase und der Sicherstellung der benötigten finanziellen Mittel kann die Totalsanierung des Daches des Heimatmuseums Schwarzbubenland in Dornach, inklusive Turm, vorgenommen werden. Mit Rücksichtnahme auf die unter dem Dach beheimatete Kolonie der seltenen Graue Langohr-Fledermäuse (rote Liste) können diese Arbeiten in den Monaten September und Oktober ausgeführt werden, schreibt der Stiftungsrat in einer Mitteilung. Am 1. September wird mit dem Aufbau eines ringsum laufenden Gerüstes begonnen, eine Woche später wird auf dem Museumsplatz für die Dauer der Arbeiten ein Kran aufgestellt. Das Museum bleibt während der Sanierungsphase zu den üblichen Zeiten geöffnet, das heisst jeden Sonntag zwischen 15-17 Uhr (Ausnahme: 20. September). Ebenso finden die beiden Museumskonzerte vom 13. und 20. September statt.
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Gefährliche Drähte
METZERLEN-MARIASTEIN. WoS. Unbekannte haben vergangenen Freitag in einem Waldstück nahe der Schweizer Grenze mehrere Metalldrähte über einen Waldweg gespannt. Durch eine Patrouille der Kantonspolizei Solothurn wurden diese umgehend entfernt, nachdem ein Jogger den gefährlichen Fund gemeldet hatte. Die Polizei rät Benützern des Waldes wachsam zu sein und bittet darum, weitere Vorkommnisse mit gespannten Drähten umgehend zu melden. Personen, welche verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die zum Verursacher führen könnten, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn in Breitenbach in Verbindung zu setzen.
121 Menschen spendeten Blut
BREITENBACH. WoS. Beachtliche 121 Menschen aus Breitenbach und Umgebung retten Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Breitenbach gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind tagtäglich auf Blutspenden angewiesen. Verpassen Sie darum nicht die nächste Spendemöglichkeit am 17. November in Breitenbach, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Weitere Infos sind unter www.blutspende-basel.ch zu finden.
Wir empfehlen
Engelberg Von Silvia Götschi Kriminalromane haben immer Saison und werden gerne gelesen. Ich finde, dass sie als leichte Lektüre auch gut in die Sommerzeit passen. Engelberg ist im Winnetou-Fieber und alle wollen die Karl May-Freilichtspiele besuchen. Auch der Privatdetektiv Max von Wirth und Federica Hardegger möchten in die Vorführung, als eine alte Freundin beide um Hilfe bittet. Diese erhält nämlich Drohbotschaften, und dies, seit ihr Mann vor einem Jahr auf offener Bühne ermordet wurde. Doch es bleibt nicht bei diesen unheimlichen Drohungen und schon bald werden den beiden Freunden die mörderischen Abgründe einer längst vergangenen Geschichte offenbart. Diese betrifft sogar eine hohe politische Persönlichkeit. Was sehr harmlos und eher langweilig beginnt, entwickelt sich zu einer mörderisch spannenden Jagd nach der Wahrheit. Bei der Recherche entdecke ich, dass Silvia Götschi sehr viele Kriminalromane geschrieben hat. Die Schauplätz all ihrer Romane befinden sich in der Schweiz, so zum Beispiel auch in den Romanen «Muotathal», «Der Teufel von Uri» oder auch «Jakobshorn». Eine unterhaltsame und spannende Bettlektüre! Christine Eckert
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Theo Walser
Aktiver Naturschützer, Ornithologe, Erschwil
Umdenken, jetzt !
Abschuss-Gesetz Nein
Solothurner Komitee "Jagdgesetz Nein", Florastrasse 2, 4500 Solothurn
jagdgesetz-nein.ch/solothurn
27. Sept. 2020