Donnerstag, 29. August 2019
111. Jahrgang – Nr. 35
P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Militärbaracke, Skibeiz – und jetzt auch Festhütte Seit 1977 dient die ehemalige Militärbaracke als Beizli, in welchem sich die Skifahrer auf der Hohen Winde verpflegen können. Dank Sponsoren und Freiwilligen erstrahlt die Skihütte «Skilift Hohe Winde» nun in frischem Glanz, hat unter anderem fliessendes Warmwasser und kann gemietet werden.
16ºC 28ºC
Freitag, 30. August 2019 Zuerst Hochnebelfelder möglich, sonst recht sonnig und bis etwa 28 Grad. Samstag, 31. August 2019 Ziemlich sonnig und sommerliche 29 Grad.
16ºC 29ºC
16ºC 25ºC
Sonntag, 1. September 2019 Mix aus Wolken, Sonne und immer wiedermal etwas Regen.
Laufen
3 Der Stararchitekt David Chipperfield hat sich beim Erweiterungsbau des Kunsthauses Zürich für Liesberger Stein entschieden: ein Grossauftrag und erheblicher Imagegewinn.
Gaby Walther
D
ie Winter werden tendenziell wärmer, viele kleine Skiorte in tieferen Lagen bangen um den Schnee und ums Überleben. Nicht so der Skiort Hohe Winde. Im Gegenteil. Mit viel Aufwand wurde die Skihütte, welche 1977 als ehemalige Militärbaracke nach Beinwil transportiert wurde, vollständig renoviert. Vor einem Jahr wurde das Dach ersetzt. Im April gingen die Arbeiten weiter. Neue Holzböden und -wände wurden eingezogen und isoliert, Tische und Stühle frisch gestrichen, eine neue Küche sowie eine neue Heizung eingebaut. Beim «Wingä-Beizli» befindet sich nun auch eine Toilette, sodass die Gäste nicht mehr zur Skistation hinunterlaufen müssen. «Besonders glücklich sind wir über fliessendes Warmwasser und die Geschirrwaschmaschine», erzählt die Hüttenwartin Mirjam Jeker. Dank den Renovationen kann die Hütte, welche Platz für 120 Personen bietet, nun auch für Anlässe und Feste gemietet werden. Möglich war der 90 000 Franken teure Umbau nur dank Gönnerbeiträgen, dem Sponsoring von Gemeinden der
Haben viel Herzblut in den Skiort Hohe Winde investiert: Urs Kaufmann, Verwaltungsratspräsident der Skilift Hohe Winde AG, und Tochter Mirjam Jeker, Hüttenwartin des frisch renovierten «Winge-Beizli». FOTO: GABY WALTHER Region, von Firmen und Privatpersonen sowie dem Einsatz vieler Freiwilligen. «1500 Stunden Fronarbeit wurden geleistet», weiss Bauleiter Rolf Jeker zu berichten und ergänzt, dass auch Firmen aus der Region den Umbau mit guten Konditionen kräftig unterstützt haben. Skibetrieb dank Freiwilligenarbeit Freiwilligenarbeit ist auch das Rezept, weshalb der Skiort in Beinwil nicht in die roten Zahlen rutscht. 1975 wurde die Skilift Hohe Winde AG von den Brüdern Friedrich und Martin Borer sowie von Marcel Giger und Lukas Kaufmann gegründet. «Euphorisch waren damals die Initianten, wollten sie doch vier Lifte bauen, einer bis zur Hohen Winde», erzählt Kaufmanns Sohn Urs, der heute Verwaltungsratspräsident ist. Theoretisch läuft der Skibetrieb von
1. November bis 31. März. Relativ spontan wird anhand der Schneeverhältnisse entschieden, ob die Anlage in Betrieb genommen werden kann. Dann braucht es einige Freiwillige: Jene, die am Skilift stehen, die Piste präparieren, die Strassen räumen und das Beizli führen. «Da kann es dann schon passieren, dass es am Sonntag in den Schnee regnet und 200 Paar Wienerli und Nussgipfel übrig bleiben», so Urs Kaufmann. Es gab Jahre, an denen an keinem Tag Ski gefahren werden konnte und dann wieder Jahre wie 2006, die sehr erfolgreich waren. So sei die Rechnung immer aufgegangen und sie seien nie auf Fremdfinanzierung angewiesen gewesen. Herzblut brauche es, sonst würde man das nicht machen, meint Rolf Jeker und fügt an, dass es doch Sünd und Schand wäre, wenn der Skiort Hohe Winde sterben
Büsserach
11 Die Solothurner Fischer wollen den Lebensraum Bach aufwerten. An die 20 Solothurner Kantonsrätinnen und -räte schauten siech das in der Lüssel an.
würde. Bis jetzt meldeten sich immer genug Freiwillige aus Beinwil und Büsserach, aus der Familie und Pensionierte, um zu helfen. Einweihung und Sommerfest Mit einem Sommerfest am kommenden Sonntag soll einerseits den Sponsoren, Gönnern und Helfern gedankt, anderseits die neuerstrahlende Hütte allen Interessierten präsentiert werden. Die Hütte ist gut mit dem Auto, aber auch wandernd ab der Postauto-Haltestelle Schachen, Beinwil, in einer halben Stunde oder vom Passwang her über den Erzberg als Höhenwanderung in zweieinhalb Stunden erreichbar. Einweihung Skihütte und Sommerfest: Sonntag, 1. September, ab 11 Uhr, Unterhaltung mit Schäferchörli NordWest und Ländlertrio «Schibrig Power».
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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther, Tel. 061 789 93 38 gaby.walther@chmedia.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter MarkusWürsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@chmedia.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 22035 Ex. (WEMF 2018)
Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76706 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 195642 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–
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LAUFENTAL KANTON BASELLAND
LIESBERG
134 Personen wollen einen von 7 Nationalratssitzen
Stararchitekt bevorzugt Liesberger Kalkstein
WoS. Mehr Listen, mehr Kandidaten, mehr Frauen. Die Baselbieter Landeskanzlei kann Rekordzahlen vermelden. Insgesamt 134 Personen bewerben sich bei den nationalen Wahlen vom 20. Oktober im Kanton Baselland um einen der 7 Nationalratssitze. Das sind nochmals 22 mehr als vor vier Jahren. Und: Mit durchschnittlich 44 Prozent ist der Frauenanteil so hoch wie nie zuvor. Heute werden jeweils 2 der 7 Sitze von SP und SVP besetzt. Je ein Mandat haben die FDP, CVP und die Grünen inne. Allzu grosse Verschiebungen werden nicht erwartet. Eingereicht worden sind insgesamt 20 Listen, wie die Landeskanzlei mitteilte. Neben den traditionellen Parteien umfassen sie vorab die jeweiligen Jungparteien, aber auch Exoten wie die Gruppierung «Christ-und-Politik.CH», eine Senioren-Liste der Grünen oder die Liste «Wirtschaft und Gesellschaft» der Christlichdemokraten. Die Wahlchancen der entsprechenden Kandidaten liegen allerdings nahe null. Diese Unterlisten dienen erfahrungsgemäss in erster Linie dazu, den etablierten Kandidaten zusätzliche Stimmen zu bescheren. Für einen Nationalratssitz bewerben sich in diesem Jahr 75 Männer und 59 Frauen. Mit 71,4 Prozent den höchsten Frauenanteil wiederum weisen die Sozialdemokraten auf. Sie treten gleich mit 5 Frauen an. Bis 2. September können die Parteien nun noch ihre Listenverbindungen bekannt geben. Für den Nationalrat treten alle 7 Bisherigen für eine weitere Amtsperiode an. Der einzige Baselbieter Ständeratssitz muss dagegen neu besetzt werden, weil Sozialdemokrat Claude Janiak nach acht Jahren im Nationalrat und zwölf Jahren im Stöckli nicht mehr zur Wahl antritt. Bisher sind vier Kandidaturen bekannt. Für Janiaks Nachfolge bewerben sich die Nationalratsmitglieder Maya Graf von den Grünen, Eric Nussbaumer von der SP sowie Daniela Schneeberger von der FDP. Komplettiert wird das Quartett von alt Landratspräsidentin Elisabeth Augstburger von der EVP. Neun Kandidierende aus der Region Laufental Aus der Region des Wochenblattes bewerben sich für das Amt im Nationalrat neun Personen: Sabine Asprion, SP, Laufen; Jacqueline Wunderer, SVP, Röschenz; Remo Oser, CVP, Röschenz; Jonas Ferro, JGLP, Duggingen; Laura Pippia, JUSOU (Jungsozialist*innen Unterbaselbiet), Laufen; Nandor Frey, JSVP, Roggenburg; Katrin Oser, EVP-Z (Evangelische Volkspartei – Zukunft), Laufen; Norbey Hueber, JCVP, Zwingen; Marco Muro, JCVP, Dittingen.
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Donnerstag, 29. August 2019 Nr. 35
Seit wenigen Tagen ohne Gerüst sichtbar: Der Erweiterungsbau Kunsthaus Zürich mit der Fassade aus Liesberger Stein geht erst im Frühjahr 2021 in Betrieb. FOTOS: MARTIN STAUB
Einen so grossen «Fisch» hat die Liesberger Firma Thomann Natursteinwerke wohl noch nie an Land gezogen. Der Auftrag im Rahmen von mehreren Millionen wurde kürzlich abgeschlossen und der Erweiterungsbau des Zürcher Kunsthauses erstrahlt auf allen vier Seiten mit einer Natursteinfassade aus Liesberger Kalkstein. Martin Staub
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as Zürcher Kunsthaus, das grösste Museum seiner Art schweizweit, erhält einen Erweiterungsbau. Architekt ist kein geringerer als der Engländer Sir David Chipperfield. Dass er sich für eine Fassade aus Liesberger Kalkstein entschied, freut Christian Thomann noch heute. «Seit 2012 stehen wir in Kontakt mit der Bauherrschaft», erklärt der Geschäftsführer der Firma Thomann Natursteinwerk, deren Steinbruch – für Durchfahrende kaum sichtbar – über der Hauptstrasse
zwischen Bärschwil Bad und Riederwald liegt. Drei Jahre später war der Auftrag perfekt. Statt dem hellgrauen Stein aus der Umgebung von Zürich sollte es der Jurakalkstein aus Liesberg sein, entschied der Stararchitekt mit der Begründung: «Dieses Gestein, mit der Kette statt mit der Säge geschnitten, ist wunderschön. Es verleiht der Fassade so etwas Antikes.» 2000 Kubikmeter Fels für 500 Kubikmeter Fertigware Während rund dreier Jahre war die Firma Thomann Natursteinwerke mit ihren 13 Mitarbeitenden, nebst anderen Aufträgen, mit dem Herstellen der 12 Zentimeter dicken Kalksteinplatten und der vertikalen Streben beschäftigt. Insgesamt 10 700 Einzelteile mit einem Gesamtgewicht von 1350 Tonnen. «Dazu fuhren 55 Sattelschlepper von hier zur Baustelle am Heimplatz in Zürich», gibt Christian Thomann einen Eindruck des riesigen Auftrags. Diese Bestellung kam für die Thomann Natursteinwerke genau zur richtigen Zeit. «Die damalige Auftragslage liess es zu, so einen Grossauftrag mit den bestehenden Mitarbeitern zu bewältigen», sagte Christian Thomann und fügt an: «Wir mussten deshalb keine zusätzlichen Arbeitskräfte einstellen.» Für die rund 500 Kubikmeter Fertigware mussten zirka 2000 Kubikmeter
Der Geschäftsführer: Christian Thomann im Steinbruch. Rechts ein «Restposten» der Kunsthaus-Fassadenplatten. Fels weggebrochen werden. Neue Maschinen, eine CNC-Fräse und ein Kran für insgesamt rund 450 000 Franken, mussten auch eingerechnet werden. Trotzdem – dass sich dieser Grossauftrag gelohnt hat, gibt Christian Thomann unumwunden zu. «Nebst mehrjähriger Vollbeschäftigung für unsere Belegschaft, bedeutet dieses Riesenprojekt sicher auch einen Imagegewinn, auf den wir stolz sein können», freut sich Thomann, der einer weiteren Firma aus der Region, mit welcher die Thomann Natursteinwerke öfter zusammenarbeiten, ein Kränzchen windet: «Staudtcarrera aus Zwingen wurde von der Bau-
herrschaft mit der Montage unseres Materials beauftragt und hat ebenfalls hervorragende Arbeit geleistet.» Den 14. September hat der Schweizerische Natursteinverband NVS zum Steinbruchtag erklärt. Auch die Firma Thomann Natursteinwerke macht mit und lädt alle Interessierten an diesem Samstag ein, sich ein Bild des Betriebs zu machen, der seit 72 Jahren, heute in dritter Generation, in Familienhand steht. Steinbruchtag: Samstag, 14. September 2019, Firma Thomann Natursteinwerke, Baselstrasse 51, 4253 Liesberg. 8.00 bis 16.00 Uhr.
RÖSCHENZ
Shlomo Graber berührt zutiefst mit seinem Vortrag über den Holocaust gwa. Es gibt jene, die sagen, der Zweite Weltkrieg und der Holocaust ist schon lange vorbei und darüber wurde schon genug berichtet. Es gäbe heute genug Krieg und Leiden, über die man sprechen könne. Das mag sein. Gegeneinander setzen kann und soll man das nicht. Das Unglaubliche, kaum Vorstellbare, was den Juden während des Zweiten Weltkriegs angetan wurde, soll nicht in Vergessenheit geraten, dafür setzt sich Shlomo Graber ein. Der 93-Jährige ist Überlebender des Holocausts und einer der letzten Zeitzeugen. Am letzten Freitag berichtete er über das Erlebte. Das Interesse an seinem Vortrag war gross. Rund 100 Personen besuchten den Anlass im Kulturcafé Röschenzerhof in Röschenz. Grabers persönliche Erzählungen berührten zutiefst. Das Bild, als er von seiner Mutter und den Geschwistern getrennt wurde, ohne ein Wort des Abschieds, werde er nie vergessen. Am Ende überlebten er und sein Vater. Die beiden Brüder, seine Schwester und die Mutter wurden – was er während der gesamten Haft nicht wusste – schon kurz nach ihrer Ankunft in Auschwitz vergast. Er selber kam mehrmals mit
und lebensbejahenden Bilder von Graber sind zurzeit auch im Kulturcafé ausgestellt.
Holocaustüberlebender: Shlomo Graber berührt mit seinem Lebensbericht. Seine KunstFOTO: GABY WALTHER bilder sind im Café ausgestellt. Neben ihm seine Frau Myrtha Hunziker. dem Todesengel in Berührung. Trotzdem, und das ist ihm wichtig, ist Graber nicht verbittert. Er will, dass das Geschehene nicht in Vergessenheit gerät, aber er will auch vergeben und nicht hassen. Seine Jugenderinnerungen hat
er niedergeschrieben in: «Der Junge, der nicht hassen wollte». Seit 1989 lebt Shlomo Graber mit Myrtha Hunziker in Basel. Dort betreiben seine Frau, die Schmuckmacherin, und er, der Kunstmaler, eine Galerie. Die farbenfrohen
Kultur in Kulturcafé Mit dem Vortrag von Shlomo Graber ist das Kulturcafé Röschenzerhof mit seinem kulturellen Teil erfolgreich gestartet. «Vor einem Jahr haben wir das Café eröffnet, nun wollen wir seinem Namen auch gerecht werden», sagt die fürs Konzept Mitverantwortliche Beatrice Speiser. Menschlichkeit zum Gegenstand machen, sei ihr wichtig gewesen. Deshalb habe sie Graber für den ersten Anlass in Röschenz eingeladen. Dass der Raum nun bis auf den letzten Platz besetzt war, habe sie natürlich gefreut. Regelmässig sind Veranstaltungen geplant. Ein gutes Niveau soll beibehalten werden. Die Art der Veranstaltungen könne aber ganz unterschiedlich sein. Nebst Vorträgen werden Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und auch Degustationen stattfinden. Sie seien offen für verschiedene Ideen, erklärt Speiser. Ziel sei es, Begegnungen zu ermöglichen, Menschen zusammenzuführen, ein lebendiger Ort zu sein.
www.kfl.ch GALERIE
Freitag, 30. August, bis Sonntag, 15. September 2019
Sybille Krauer-Büttiker – Bilder
Sybille Krauer-Büttiker: «Meine Ambition als Künstlerin ist das Umsetzen meiner Eindrücke aus der Natur und von Reisen in abstrakte Werke. Zurück in meinem Atelier, entstehen aus den gesammelten Impressionen farbenfrohe Bilder auf Leinwand und Papier. Unzählige spannende Schritte zögern den Prozess von der Idee bis zum fertigen Werk immer wieder hinaus.» Vernissage: 30. August, 19.00 Uhr Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr Finissage: Sonntag, 15. September, 11.00–16.00 Uhr
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Gottesdienste Kleinlützel, im August 2019
Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 1. September 2019 10.00 Uhr Gottesdienst mit Gospelchor mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte anschl. Kirchenkaffee Gäste sind herzlich willkommen.
Metallwaren Linus Dreier AG
Die Nachricht vom Tod unserer langjährigen, geschätzten Mitarbeiterin
Claudia Tschan-Erb berührt und macht uns sehr traurig.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
Ihre jahrzehntelange Treue zu unserer Unternehmung, ihr freundlicher Umgang mit Kunden und Arbeitskollegen sowie ihren Humor werden wir in bester Erinnerung behalten.
Wer mit dem öV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag um 17.00 Uhr via Telefonnummer 076 582 37 24 melden. Laufen Freitag, 30. August, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Sonntag, 1. September, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Zehnergottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi, Barbara Schneebeli (Sopran) und Tobias Cramm (Orgel). Wir feiern Abendmahl. Dienstag, 3. September, 10.00 Uhr, Offene Kirche am Markttag. 10.00–12.00 Uhr und von 13.00–15.00 Uhr, Bistro in der Katharinenkirche Laufen mit musikalischem und literarischem Zwischenhalt um 13.30 Uhr. Liesberg Samstag, 31. August, 18.30 Uhr, Dorfkirche Liesberg, ökumenische Segnungsfeier zum Schulanfang, mit Pfarrer Claudius Jäggi, Abbé Justin und ökumenisches Katechet/innenTeam.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 1. September, 18 Uhr
Klein-und-Gross-Abendgottesdienst, Martina Hausberger und das Team Kath. Kindergottesdienst, Kirche Hofstetten
Mittwoch, 4. September, 14.30 Uhr
Ökum. Geschichtenabenteuer für Kinder ab fünf Jahren, Martina Hausberger und Sigrid Petitjean, Anmeldung bis 2.September unter Tel. 061 731 38 84
Donnerstag, 5. September, 9.30 Uhr
Müttertreff, Martina Hausberger
Unser Mitgefühl gilt ihrem Mann und ihren beiden Töchtern. Danke für die Zeit, die wir zusammen verbringen durften.
Mitarbeiter und Geschäftsleitung der Linus Dreier AG
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein bestimmte unser Leben. Darum wird dieses eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.
Unerwartet musste meine geliebte Ehefrau, unsere Mutter, Schwester, Gotte und Tante
Claudia Tschan-Erb
«Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.»
Traurig, aber voller schöner Erinnerungen müssen wir Abschied nehmen von unserem langjährigen Ehrenmitglied und Turnkameraden
17. April 1959 – 19. August 2019 an ihrem Lieblingsort im Beisein der Familie ihre letzte Reise in den Himmel antreten.
Heiner Jeger
In tiefer Trauer: Johnny Tschan-Erb Bianca Tschan Vanessa Tschan und Pascal Bachmann Petra und Tinu Wegmüller mit Nicole und Philipp Arno Erb Verwandte und Freunde
22. Oktober 1952 – 20. August 2019 Wir verlieren in ihm einen engagierten, aufgestellten und wundervollen Menschen.
Deine Turnerfreunde vom TV Meltingen
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Die Abdankung, zu der sie herzlich eingeladen sind, findet am Donnerstag, 5. September 2019, um 14.00 Uhr in der Kirche Kleinlützel statt.
Gottesdienste: Donnerstag, 29. August, 18.00–19.30 Konfirmationsunterricht Gruppe 1. Breitenbach, Kirchgemeindehaus. Sonntag, 1. September, 10.15 Gottesdienst in der ref. Kirche Thierstein mit Pfarrerin Barbara Jansen. Sonntag, 8. September, 10.15 Festgottesdienst zum Jubiläum 50 Jahre Reformiertes Kirchgemeindezentrum Thierstein. Pfr. Stéphane Barth und Pfrn. Barbara Jansen. Anschliessend Festbetrieb mit Grillplausch, Kuchenbuffet, Glacewagen, Fotogalerie.
Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Air Zermatt AG, IBAN CH33 0900 0000 1900 1139 7, mit Vermerk: Claudia Tschan-Erb. Traueradresse: Vanessa Tschan, Delsbergerstrasse 101, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.
Todesanzeigen
für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch
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Grosses Kino
AMTLICHE MITTEILUNGEN
Aus der Stadtratssitzung vom 26. August 2019
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Der OL-Weltcup vom 27. bis 29. September 2019 ist eine Veranstaltung mit nationaler und internationaler Ausstrahlung. Durch die Fernsehübertragung ist der OL-Weltcup eine einmalige Gelegenheit, die Vorzüge der Stadt Laufen zu präsentieren. Die Verkehrsmassnahmen für diesen Anlass wurden genehmigt und werden noch detailliert veröffentlicht.
Digitalisierung 3D-Strassenscan Während der nächsten zwei Wochen fährt ein spezielles Messfahrzeug durch die Strassen von Laufen. Mit dem Projekt «3D-Strassenscan» werden der Abteilung Technische Dienste und der Bauabteilung Laufens Aufnahmen des
Strassenraumes zur Verfügung gestellt, die im Unterschied zu Google Street View flächendeckend und zu definierten Zeitpunkten erfasst und professionell ausgewertet werden können. Objekte des Strassenraums können dazu am Computer dreidimensional vermessen, mit bestehenden Geodaten verglichen und digitalisiert werden. Die benötigten dreidimensionalen Bilder werden im Rahmen eines abteilungsübergreifenden Projektes erstellt. Sie dürfen aus Datenschutzgründen nur verwaltungsintern verwendet werden. Der Datenschutzbeauftragte gibt klare Vorgaben für das Projekt: «3D-Strassenscan». Daten dürfen nur anonymisiert über die verwaltungsinternen Informationssysteme zugänglich gemacht werden. Vor der Verwendung durch die Fachstellen werden Personen und Fahrzeugkennzeichen in einem automatischen Prozess unkenntlich gemacht. Die Aufnahmen dürfen nur für Aufgaben im Rahmen eines gesetzlichen Auftrags verwendet werden. Am 2. September 2019 wird ein Messfahrzeug
des beauftragten Unternehmens mit der Befahrung der Strassen in Laufen beginnen. Die Erfassung dauert etwa zwei Wochen. Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen unter Tel. 061 766 33 40 gerne zur Verfügung. Technische Dienste
Wahlbüro, Ersatzwahl Nach verschiedenen Demissionen aus dem Wahlbüro wurde gestützt auf § 31 des Gesetzes über politische Rechte (GpR) eine Ersatzwahl angeordnet. Die SP Laufen hat folgende Person nominiert: • Lena Döbeli, Brislachstrasse 12c, 4242 Laufen Die Ersatzwahl von Lena Döbeli, wohnhaft Brislachstrasse 12c, ins Wahlbüro bis zum Ende der Amtsperiode am 30. Juni 2020 wird erwahrt. Die Wahl ist gemäss Vorschrift mit einer dreitägigen Einsprachefrist zu veröffentlichen. Die Wahl von Lena Döbeli wird nach Ablauf dieser
«Laufen erzählt Geschichte»: Live-Auftritte am Markttag
Frist als endgültig zustande gekommen vom Stadtrat erwahrt werden. Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 3 Tagen schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal.
Baugesuch, Auflage vom 29. August bis 9. September 2019 BG-Nr.1275/2019. Bauherrschaft: Scordari Rita und Francesco. Projekt: Balkonverglasung, Parz. Nr.: 1822, Rennimattstrasse 21, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Rita und Francesco Scordari, Rennimattstrasse 21, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Brunnen wurde verlegt
Seit gut einem Jahr begegnet man im Laufener Stedtli zehn Figuren aus vergangenen Zeiten: Via Fotoporträts und QR-Codes kann man in die Lebensgeschichten einer Bäuerin oder einer Marktfahrerin, eines Baumeisters oder eines Söldners eintauchen.
Dieser ovale alte Brunnen stand vor dem vormaligen Amthaus, eher etwas versteckt. Nun ist er um einige Meter verschoben worden und bildet einen Blickfang vor der Amthausscheune, in der sich die Stedtlibibliothek befindet. Der Brunnen ist ein Geschenk der Burgergemeinde Laufen-Stadt. (stl)
PASCAL BOLLIGER, STADTRAT
Der Streaming-Gigant Netflix zählt rund 130 Millionen Nutzer. Und auch in der Schweiz haben dank Netflix und Co. immer mehr Menschen das Kino im eigenen Wohnzimmer, quasi ein Heimkino. Klingt gemütlich – ist es auch! Was Netflix nicht bieten kann, ist die einzigartige Atmosphäre eines Open-Air-Kinos. Bereits zum 14. Mal lockte das attraktive Filmprogramm von Mitte bis Ende August Tausende Gäste aus der Region nach Laufen. Das Filmangebot: von Hollywood bis Zürich, von Kinderfilm über ScienceFiction-Action bis Drama und Komödie. Genauso vielfältig waren auch das Rahmenprogramm mit Livemusik vor dem Film und das Verpflegungsangebot. Schon jetzt freue ich mich, wenn der Verein die Tore des OpenAir-Kinos Laufen 2020 wieder öffnet!
Es wird eisglatt Es scheint, als ob die ganz hohen Temperaturen nicht mehr zurückkehren. Sommer- und Sonnenanbeter freut’s nicht, Hockeyspieler und Eiskunstläuferinnen hingegen schon. In der Eishalle wird seit Anfang August fleissig daran gearbeitet, das Eis für die Wintersaison aufzubereiten. Es dauert doch ein paar Wochen, bis das Eis genug dick ist, um Eishockey zu spielen, Pirouetten oder einfach ganz gemütlich einige Runden zu drehen. Geniessen Sie aber trotzdem nebenbei die kommenden Herbstmonate – mit hoffentlich viel Sonne!
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m 3. September ist das Projektteam vor Ort: Schauspielerin Kathrin Veith, Schauspieler Lukas Kubik und Kulturhistorikerin Barbara Piatti erzählen zwischen 10.00 und 14.00 Uhr an einem Marktstand vor dem Café Zemp über die Figuren und wie sie zum Leben erweckt worden sind. Wie trauert eine Dorfbewohnerin aus der Jungsteinzeit? Was sieht, hört und riecht ein Nachtwächter auf seinem Rundgang? Wie überlebt man die Pest? Was geht einem Söldner durch den Kopf? Welche Ängste und Träume hat ein Steinhauer? Wie flirtet eine junge Frau während der «Franzosenzeit»? Laufen ist ein facettenreicher historischer Schauplatz mit archäologisch bedeutsamen Fundstätten. Lange war der Alltag in Laufen von Seuchen, Kriegen und grosser Armut geprägt. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts folgte eine Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs. Wichtige Industriezweige und Firmen entstanden, denen der
FOTO: BASIL HUWYLER
Sprung auf das internationale Parkett gelang. Die zehn 2018 installierten Hörstationen sind als Portale in vergangene Lebenswelten angelegt. Stimmen und Fotoporträts verwandeln die Altstadt in einen historischen Echoraum – von 2400 v. Chr. bis 1989. Die Männer und Frauen, die freimütig von sich erzählen, sind erfunden. Das historische Umfeld, in dem sie sich bewegen, ist sorgfältig recherchiert. Im Hintergrund tauchen auch berühmte Laufentaler Persönlich-
keiten auf, unter ihnen der Arzt Joseph Conrad Gabriel Feninger und der Fabrikdirektor Joseph Gerster-Roth. Das Projekt entstand als Zusammenarbeit zwischen der Stadt Laufen, Emilund-Rosa-Richterich-Beck Stiftung, der Archäologie Baselland und dem Museumsverein Laufental. Die Projektleitung lag bei Stauffenegger + Partner, Basel. (stl) Infos und alle Hörspiele hier: www.archaeologie.bl.ch/stadt-laufen/
Die Steiner-Villa ist weg Rund hundert Jahre ist sie an ihrem Ort gestanden: die sogenannte Steiner-Villa. Dort wurde die Baufirma Steiner gegründet, deren Areal vor Jahren die Stadt Laufen erworben hat. Dieses Areal soll nach und nach überbaut werden. Den Anfang macht die EGK-Gesundheitskasse, die hier bis Ende kommenden Jahres ihren Hauptsitz errichten will. (stl)
Die Villa, wie sie in Erinnerung bleiben wird. FOTO: STL
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Donnerstag, 29. August 2019 Nr. 35
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Büsserach
Baupublikation
Gesuchsteller: Laraichi Joseph und Charafi Nora, Breitenbachstrasse 63, 4227 Büsserach Bauobjekt: An- und Umbau EFH und Aussentreppe Garage Standort: Breitenbachstrasse 63 + 63a Grundstück: GB 609 Nutzungszone: IW2b Projektverfasser: Saner Joseph Spitalstrasse 37, 4226 Breitenbach Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 13. September 2019
Baupublikation
Gesuchsteller: Müller Maria und Kurt, Sandweg 32, 4123 Allschwil Bauobjekt: Neubau EFH mit Carport Standort: Oberfeldstrasse 14a Grundstück: GB 2589 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Müller Bau- und Projektleitung, c/o Rainer Rais, Kornmarkt 10, 6004 Luzern Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 13. September 2019
Erschwil
Baupublikation
Bauherr: von Wartburg Beatrice Ebnetweg 29, 4228 Erschwil Verantwortlicher: von Wartburg Alain Ebnetweg 29, 4228 Erschwil Bauprojekt: Geräteschuppen Bauplatz: Ebnetweg 29 Bauparzelle: 1001 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 29. Aug. 2019 bis 12. Sept. 2019
Baupublikation
Bauherr: Widmer Bruno Ausserfeldstrasse 1, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bühler Elsbeth / Widmer Bruno Ausserfeldstrasse 1, 4228 Erschwil Bauprojekt: Wärmepumpe Bauplatz: Ausserfeldstrasse 1 Bauparzelle: 534 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 29. Aug. 2019 bis 12. Sept. 2019
Bättwil
Baupublikation
Bauherrschaft: P. + C. Kropf Kirschenweg 31, 4112 Bättwil Projektverfasser: Bauherr Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2019-014 Sichtschutzwand (Ersatz Grünhecke) Bauplatz: Kirschenweg 31 Bauparzelle: GB Nr. 501 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 12. September 2019
LAUFENTAL
Donnerstag, 29. August 2019 Nr. 35
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LAUFEN
Kommen die Oldtimer, leuchtet das Stedtli auf Selten sieht man das Stedtli so heiter entspannt. Geschafft haben das die Oldtimer, die mit ihrem Charme ein bunt gemischtes Publikum bezauberten. Gini Minonzio
D
as ganze Stedtli strahlte. 100 auf Hochglanz polierte Oldtimer mit ihren eleganten Formen und Farben legten ihren Zauber auf die Altstadt. Die Stadt war mit Blumen und Fahnen herausgeputzt, und auch viele Flaneure hatten ihre Sonntagskleider an. Die Menschen machten es sich gemütlich. Fast wähnte man sich in einer italienischen Stadt, nur dass dort die Autos jünger sind. Mindestens 30 Jahre alt musste das motorisierte Gefährt sein, damit es ins Stedtli durfte. Erst dann gelte es als Oldtimer, sagte der Wahlner Roger Vetter, Präsident der Sektion Nordwest des Schweizer Motor-Veteranen-Clubs. Weitere Zulassungskriterien gab es nicht und anmelden musste man sich
auch nicht. Das Spontane machte sicher auch einen Teil des Charmes aus, den das Oldtimer-Treffen ausstrahlte. Und es zog Leute aus der ganzen Schweiz an. Vetter hat als gelernter Automechaniker Benzin im Blut. Er selber fährt einen Rolls-Royce Jahrgang 1932. Wobei «fahren» nicht das richtige Wort ist. So einen Oldtimer fährt man nicht, man fährt ihn aus. Will man von den gesetzlichen Erleichterungen über die technische Ausrüstung profitieren, darf man seinen Veteranen maximal 3000 Kilometer im Jahr fahren. «Unser Dachverband setzt sich immer wieder dafür ein, dass Gesetzesneuerungen für Oldtimer angepasst werden», so Vetter. So müssen Oldtimer nur alle 6 Jahre zur MFK und unter Umständen müssen sie kein Tagfahrlicht haben. Vetter fasziniert an den Oldtimern das Individuelle, das damals möglich war. «Heute kommen alle Autos aus dem Windkanal und sehen sich entsprechend ähnlich. Damals hingegen konnte der Designer noch Wünsche umsetzen.» Für Vetter sind Oldtimer auch wertvolles Kulturgut, das man erhalten und entsprechend pflegen muss. Darum lege der Verband auch Wert darauf, dass die Autos möglichst original gewartet und repariert werden.
Ausrüstung: Für viele Liebhaberinnen der Oldtimer ist die Handykamera unentbehrlich. Hier ein Autoveteran Citroën Rosalie 1933. FOTOS: GINI MINONZIO
Falscher Bugatti: Dieser Oldtimer tut nur so, als wär er ein Bugatti. In Wahrheit ist es ein Panther Lima, Jahrgang 1977.
Mit Charakter: Auch motorisierte Zweiräder durften ins Stedtli. Hier eine Saxonette. So wie sie früher waren: samt Rost, Besen als Ständerersatz und freiliegenden Kabeln.
LAUFENTAL
LAUFEN
Die Birsfische sollen gechipt werden
Auf dem Weg zum internationalen Erfolg
gin. Kaum sind die teuren Fischtreppen erstellt, stellt man immer wieder fest, dass sie für die Katz waren, oder nicht einmal das. Die Fische benutzen sie kaum oder sie verletzen sich dabei. Selbst für Biber sind manche Fischtreppen eher gefährlich, wenn sie zu viel befahrenen Strassen führen. Nun will man es genauer wissen. Sobald alle Baselbieter Birs-Fischtreppen saniert sind, will man die Wege der Fische überwachen. Das könnte ab 2024 der Fall sein. Wie die bz berichtete, sollen nun tausende Birs-Fische gechipt werden. Mit Antennen will man feststellen, wie die Fische die Treppen bei allen acht Stauwehren benutzen. Das Monitoringkonzept rechnet mit Gesamtkosten von gut einer halben Million Franken. Es sieht vor, in jedem Stau 600 bis 1000 Fische der lokal wichtigsten Arten in verschiedenen Grössen elektrisch zu fangen und diesen individuell codierte Funkchips unter die Haut oder in die Bauchhöhle zu setzen. In der Birs leben 18 Arten, von Bachforellen über Elritzen bis zu Strömern – nicht alle sind körperlich gleich gut geeignet. Für jede Staustufe wollen die Projektverantwortlichen die Leitarten bestimmen. Präpariert werden die Fische unterhalb des Staus freigelassen. Wandern sie durch die sanierten Aufstiegsanlagen
wieder hoch, erfassen Antennen ihre Passagen. Die Wanderungsdaten kann man in Beziehung setzen zu anderen Faktoren wie Pegel und Temperatur, aber auch Aufenthaltsdauer oder Richtungswechsel. Nach Bundesrecht müssen alle Fischaufstiegshilfen von Stauanlagen in Schweizer Fliessgewässern bis spätestens 2030 funktionieren. An der Birs, die der Bund als potenzielles LachsLaichgewässer taxiert, sind alle Staus derzeit sanierungsbedürftig. Auf Anregung des Kantons haben die Betreiber der acht Baselbieter Birs-Kraftwerke ein Konzept für ein koordiniertes Monitoring bestellt. Das ist unter dem Strich günstiger als einzeln und verspricht mehr Erkenntnisse. Neu ist am Birs-Monitoring, dass neben dem Fisch-Aufstieg auch der Abstieg soweit möglich erfasst werden soll. Dazu gibt es bisher erst wenige Daten; Peter verweist auf Pilotanlagen an der Limmat. Die Antennen über den BirsStaumauern könnten bevorzugte Wege der Fische bei Hochwasser aufzeigen. Der schnellere und räumlich weitere Abstieg ist technisch weit schwieriger zu erfassen als schmale Aufstiegswege – bei grossen Flüssen wie dem Rhein nahezu unmöglich. Beim Fischabstieg sei generell der Lernbedarf noch besonders gross, heisst es beim Bafu.
Leidenschaftlich und virtuos: Dem 23-jährigen Georgijs Osokins wird eine grosse KarriFOTO: GABY WALTHER ere prophezeit. gwa. Er wäre nicht die erste Person, die in der St. Katharinenkirche als eher unbekannter Künstler auftritt und später Weltruhm erlangt. Der Pianist Georgijs Osokins spielte am letzten Sonntag in Laufen und begeisterte. Gehören Standing Ovations eigentlich immer dazu, wenn der Verein Kammerkonzerte Laufen dank der Emil & Rosa Richterich Stiftung ein hochstehend klassisches Konzert organisiert, war auch diesmal der frenetische Applaus mehr als gerecht.
Der junge Musiker, gerade mal 23 Jahre alt, setzte sich an den Flügel und liess die Musik auferstehen. Zwei Stunden spielte er, ohne Notenblätter, nur auf sich konzentriert, kaum einen Blick ins Publikum gerichtet, virtuos, laut, leise, leidenschaftlich, mit vollem Körpereinsatz. Da wurde eigentlich keine Musik gespielt, sondern Geschichten erzählt – nicht nur leichte. «Erschütternder Exorzismus» wird «Fantasie» von Ferrucio Busoni beschrieben, Beethovens Sonate verarbeitet die Krankheit
des Komponisten und in Chopins Stück wird bereits die Ahnung des Todes schwermütig vertont, mit einem monumentalen Ausbruch zum Finale. Osokins leidet beim Spielen mit, blüht in leichteren Passagen auf und lässt schnelle Läufe über die Tasten schwirren, als wäre es ein Kinderspiel. Dass es kein Kinderspiel ist, sondern dass nebst der Begabung viel Arbeit und Wille dahintersteckt, weiss Ruth Wlodarczak. Seit 1989 ist die Präsidentin verantwortlich für die Auftritte der Kammerkonzerte und holt dank ihren Kontakten immer wieder hervorragende Musikerinnen und Musiker nach Laufen. So wurde sie durch den weltberühmten Dirigenten Gidon Kremer, der schon mehrmals Gast in Laufen war, auf den jungen Letten aufmerksam gemacht. Sie sah Osokins im Paul Klee Museum und war begeistert von seinem Können. Bereits am letzten Freitag reiste der Künstler von Ungarn über Zürich, dann mit der Bahn nach Laufen an und ging sogleich am Abend vier Stunden in die Kirche, um am Flügel zu üben. Er sei sehr umgänglich und gesprächig, auch wenn er jetzt in der Pause niemanden sehen wolle, um sich auf das Spiel zu konzentrieren, erzählt Ruth Wlodarczak und prophezeit: «Man wird von diesem Pianisten in Zukunft noch hören.»
Rost im Trinkwasser? Zu wenig Wasser? Rohrbruch? Trinkwasserleitungen sanieren durch Innenbeschichtung, ohne bauliche Massnahmen.
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Die Vorteile des patentierten Nassreinigungsverfahrens: kein aufwendiges Aufspitzen der Wände, kein Staub, kein Lärm, zwei-, dreimal günstiger als ein Ersatz der Leitungen und kein Wasserunterbruch in den Wohnungen/Häusern, auch nicht während der Sanierungsarbeiten. Im Durchschnitt beträgt die Lebensdauer von Wasserleitungen 30 bis 50 Jahre, je nach Wasserund Materialqualität. In Wasserleitungen aus verzinkten Eisenrohren oder aus Kupfer bilden sich nach etwa 10 bis 15 Jahren unweigerlich Rost- und/oder Kalkablagerungen. Gründe gibt es viele: Verunreinigungen, Erosionskorrosion durch Sand, Lochfrass in Kupferrohren durch eingeschwemmten Rost usw. Die Ablagerungen bauen sich über die Jahre langsam auf und werden erst bemerkt, wenn rostbraunes Wasser, Rostgeschmack, Druckabfall, ein dünner Wasserstrahl oder ein Wasserrohrbruch auftritt.
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Sauberes Trinkwasser Ohne nachzudenken trinken wir Leitungswasser mit dem Kaffee oder Tee, mit einer Suppe oder einfach pur. Kein Problem, sollte man meinen, schliesslich ist Trinkwasser eines der am besten überwachten Lebensmittel überhaupt. Doch da sind ja noch die Leitungen, durch die es fliesst. Ab der Wasseruhr ist der Hausbesitzer für die Wasserleitungen und die Wasserqualität verantwortlich. Das Promotec®-System Das Verfahren beginnt mit der Nassreinigung, welche schonend und gründlich vor- und rückwärtsreinigt. Nach dem Trocknen und Aufrauen werden die Rohre innen mit einer speziellen Beschichtung versiegelt und langlebig geschützt. Das Endprodukt ist eine Art «Rohr-in-Rohr-Sys-
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tem», dass den heutigen Kunststoffrohren punkto Dauerhaftigkeit und Qualität in nichts nachsteht. Das Beschichtungsmaterial ist gesundheitlich vollkommen unbedenklich, es besteht aus demselben Material wie die meisten Lebensmitteldosen. Die Vorteile gegenüber dem Auswechseln der Leitungen überwiegen, immer fliessendes Wasser, keine baulichen Massnahmen, bis zu 3-mal günstiger und die Arbeiten dauern nur 2 bis 5 Tage (Einfamilienhaus/Wohnung). Folgende Leitungen können saniert werden: Verzinkte Trinkwasserleitungen (Kalt- und Warmwasser), Trinkwasserleitungen aus Kupfer (Kalt- und Warmwasser), Schwimmbadleitungen, Feuerlöschleitungen und Heizleitungen (Kupfer/Stahl).
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Walter Jermann
DIE GEWERBE SEITE AUS DEM LAUFENTAL
23. Jahrgang, Nr. 35 Donnerstag, 29. August 2019
– 7. und 8. September 2019, ein Sommer-Fest für die ganze Familie PLANFESTGELÄNDE FESTGELÄNDE PLAN Fotoshooting Fotoshooting Kasse Kasse
Pfeffingerring
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TausendeBesucher,viel positives Feedback von Kunden und grosse Resonanz bei Geschäftspartnern, tolles Teamwork der Mitarbeiter – an diesen Erfolg von der Eröffnung im Jahr 2017 wollen wir mit dem Sommerfest anknüpfen! Wir wollen mit Ihnen feiern und haben uns zusammen mit einigen Partnern viel einfallen lassen, um Sie an diesem Wochenende bei uns zu verwöhnen, zu überraschen und zu unterhalten. Die Einladung richtet sind all unsere Kunden mit der ganzen Familie, an Freunde, Geschäftspartner und interessiertes Publikum aus der ganzen Region. PROGRAMM 7. und 8. September 2019
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THIERSTEIN
Donnerstag, 29. August 2019 Nr. 35
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BÜSSERACH
«Fischer schaffen Lebensraum» Unter diesem Titel läuft 2019-2023 ein Projekt des Solothurnisch Kantonalen Fischereiverbandes (SoKFV), das mit einfachen Massnahmen Gewässer aufwerten will. An die 20 Solothurner Kantonsrätinnen und -räte konnten sich solche in einem Teilbereich der Lüssel realisierten Massnahmen zeigen und erklären lassen. Roland Bürki
E
s regnet nicht einfach an diesem nassgrauen Dienstagabend, an welchen der SoKFV die Kantonsratsmitglieder zu einem Augenschein an die Lüssel eingeladen hat. Nein, es giesst wie aus Kübeln, als Mihael Sever, Präsident des gastgebenden Fischereivereins Thierstein (FVT), und der SoKFV-Präsident Christian Dietiker die prominenten Gäste mit dem unter Fischern üblichen «Du» willkommen heissen. Trotz des «nicht bestellten garstigen Wetters» halten die beiden aber an einer Besichtigung des von den Thiersteiner Fischern revitalisierten Teilstücks der Lüssel fest. Da gibt’s auch für hohen Besuch kein Pardon. Vorher dürfen die Damen und Herren, geschützt vom Dach der Fischzuchtanlage, aber noch Bilder solcher Instream (im Strom) -Strukturelemente unter die Lupe nehmen. Elemente, welche Mitglieder des FV Thierstein ins bestehende Bachbett der Lüssel eingebaut haben, um die Strömungsvielfalt zu erhöhen, Deckung und Fischunterstände zu schaffen oder um Geschwemmsel und Blätter aufzufangen. «Das ist explizit keine Renaturierung im üblichen Sinn, wo der ganze Bachverlauf geändert wird», betont Dietiker an diesem Abend mehrmals. Diese Aufwertung hier sei ein Teil des vierjährigen SoKFV-Projekts «Fischer schaffen Lebensraum», welches die Alpiq mit einem grosszügigen
Instream-Massnahmen: Christian Dietiker (r) zeigt und erklärt Lenkbuhnen, Faschinen, Raubäume und andere Elemente, welche die Strömung verändern und Fischen Deckung und Unterstände bieten FOTO: ROLAND BÜRKI Beitrag von 400 000 Franken aus ihrem Ökofonds (nature made Star) ermöglicht habe. Richtig tropfnasses Fischerwetter Vor dem Gang bachaufwärts zur gut 120 Meter langen Projektstrecke der Lüssel hören die Kantonsrätinnen- und -räte gespannt zu, dass das Amt für Umwelt (AfU) die geplanten InstreamMassnahmen prüft, die involvierten Gemeinden in eine Vernehmlassung einbezieht und dem ausführenden Fischerverein eine Betreuung der veränderten Bachstrecke von zehn Jahren auferlegt. Mit Schirm, Hut und auch mal einem verzweifelten Griff an ein Gebüsch rutschen die Gäste auf dem völlig durchnässten Boden zur Uferkante runter, wo der SoKFV-Präsident die Instream- oder im Strom angewendeten Massnahmen zeigt und erklärt: «Im bestehenden Bachbett ist eine eigentliche Renaturierung nicht möglich, aber zumindest eine Art Revitalisierung verarmter Gewässer durch den Einbau neuer Struktur-Elemente.» So wirken jetzt nach dem Einsatz der Thiersteiner Fischer bis in die Mitte der Lüssel eingeschlagene Pfähle
oder Lenkbuhnen wie ein Rechen und verändern deren Fliessverhalten ebenso wie dies verankerte Wurzelstöcke tun. Deklinant oder bachabwärts gerichtete Astbündel, sogenannte Faschinen, schaffen Deckung und Fischunterstände, weisen aber auch das Wasser zum Schutz der Ufer zur Mitte. Eine ähnliche Wirkung erzielen in die Strömung ragende, am Ufer befestigte Raubäume. «Mit unserem Einsatz schaffen wir nicht nur Lebensräume, Verstecke vor Fressfeinden, Laichhabitate und mehr Nahrungsgrundlagen, wir ersparen dem Kanton mit unserem freiwilligen Einsatz Kosten in der Grössenordnung von 2 bis 2,5 Millionen Franken und wir lassen unsere Kantonsrätinnen und -räte hinter die Kulissen der Fischereivereine schauen», zieht Dietiker unter herzlichem Beifall Bilanz. Aus den Tischgesprächen beim Verspeisen der feinen, vom FVT offerierten Fischknusperli, hört man viel Lob über die Möglichkeit, solche Projekte nicht einfach aus Akten, sondern haut- und wirklichkeitsnah kennenlernen zu dürfen. Und das erst noch auf «Du» mit echtem, tropfnassem Fischerwetter.
KLEINLÜTZEL
Kiwanis hilft mit Körpereinsatz dust. Der Kinderspielplatz, am alten Standort Frohmatt von Grund auf erneuert, wird morgen Freitag, 30. August, feierlich eröffnet. Dass die Arbeiten nach anfänglicher Verzögerung so zügig voranschritten, ist nebst tadelloser Handwerkerarbeit von Fachkräften auch dem Kiwanisclub Breitenbach zu verdanken. «Wir haben uns entschieden, künftig nicht nur mit Verkaufsaktionen und Geldspenden Projekte zu fördern, sondern auch mal mit unseren Händen anzupacken», erklärte Silvio Schnell nicht ohne Stolz. Man machte Nägel mit Köpfen und schrieb die Gemeinden des Laufentals und Thiersteins an, mit der Frage, ob demnächst ein Projekt zugunsten von Kindern anstehe, wo die freiwillig helfenden Hände der Kiwanis-Mitglieder willkommen wären. Aus Kleinlützel kam positiver Bescheid, und wir freuten uns auf unseren ersten Manpowereinsatz am entstehenden Lützler Kinderspielplatz», freute sich der Präsident. So ergaben sich in Absprache mit den Bauverantwortlichen während den vergangenen Sommerferien wöchentlich zwei Tageseinsätze, an denen jeweils drei bis sechs Kiwaner auf dem Gelände arbeiteten «und da und dort etliche Schweisstropfen vergossen», wie Schnell lachend beifügte. Es wurde von morgen früh bis nachmittags spät – nebst andern Tätigkeiten – gepickelt, geschaufelt, gerecht und gekarrt. Dass nebst schweisstreibender Arbeit auch der Spass nicht zu kurz kam, bestätigten die sechs aktiven Helfer am Tag des Wochenblattbesuchs.
Voller Einsatz: Breitenbachs Kiwaner belegen die Wege auf dem Kinderspielplatz in Kleinlützel mit Mergel. Präsident Silvio Schnell (vorne) packt mit an. FOTO: MARTIN STAUB Der Kiwanisclub Breitenbach ist mit 37 Mitgliedern und jährlich bis zu zwölf speziellen Anlässen, davon fünf bis sieben Wohltätigkeitsprojekten ein aktiver Service-Club. Kiwanis setzt sich weltweit vorwiegend für Kinder und Benachteiligte ein «und gilt nach Unicef
als zweitgrösstes Kinderhilfswerk», informiert Silvio Schnell. Die weltweite Serviceorganisation mit rund 600 000 Mitgliedern – Männer und Frauen – hat rund 200 selbstständige Clubs mit insgesamt 7000 Mitgliedern in der Schweiz und Liechtenstein.
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THIERSTEIN/DORNECK WITTERSWIL
Dorfladenfest neu mit Food Street Neuer Besucherrekord am legendären Fest von Witterswil. Das Engagement, mit einem Fest den Dorfladen zu unterstützen, feierte sein 20-Jahr-Jubiläum. Bea Asper
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VERANSTALTUNG
Ein Altersheim für Tiere
ie diesjährige Ausgabe des legendären Dorfladen-Festes wird in die Geschichte der Gemeinde eingehen. Das Engagement, mit einem Fest den Dorfladen zu unterstützen, feierte sein 20-Jahr-Jubiläum, doch verbuchte es auch einen neuen Besucherrekord. Aufgrund der positiven Wetterprognose hatten die vielen fleissigen Helfer die Essensvorräte grosszügig angesetzt und doch waren sie kleiner als die Nachfrage. «Die 1000er-Marke ist auf jeden Fall geknackt worden», freuten sich die Mitglieder des Organisationskomitees. Dieses kann auf eine treue Mitgliedschaft zählen, bekommt aber auch immer wieder Verstärkung von neuen Kräften. Das Grundkonzept ist gleich geblieben, beim Schulhaus entstand ein buntes Festareal, das seine Besucher mit einem breiten Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten und einem frohen Live-Musikprogramm zum gemütlichen Beisammensein einlud. Doch ein paar Kleinigkeiten seien geändert worden, erklärt Adrian Altenhoff. «Mit dem Wegfall der Schulcontainer konnten wir die gewonnen Platzverhältnisse nutzen für eine Food Street». Diese liess keine Wünsche offen, sie reichte von der Fleischspezialität über eine grosse Auswahl an Beilagen, dem Raclette und der ofenfrischen Pizza bis zur Crêpe und einem riesigen Dessertbuffet. Die Familienfreundlichkeit sei noch unterstrichen
Strahlende Gesichter am Dorfladenfest Witterswil, ein hocherfreutes Organisationskomitee, auf dem Bild stellvertretend für die vielen fleissigen Helfer: OK- Präsidentin Pascale Cottens (links) und Info-Chef Adrian Altenhoff. FOTO: BEA ASPER
worden mit der Ausdehnung der Spielmöglichkeiten für die Kinder, erklärt Präsidentin Pascale Cottens. Grossen Anklang fand einmal mehr der LosWettbewerb, bei dem es Gutscheine für den Dorfladen, reich gefüllte Körbe sowie den Aufenthalt in einem Ferienhaus in Bellwald zu gewinnen gab. Und das regionale Gewerbe hat mit seinen grosszügigen Sponsorenbeiträgen ebenfalls einen wesentlichen Teil zum Erfolg beigetragen. Der Gesamterlös des Festes kommt dem Dorfladen zugute als Zu-
stupf für Erneuerungen bei der Einrichtung. Heimlieferservice Der Dorfladen Witterswil wird seit 1995 getragen von einer Genossenschaft und bietet ein Sortiment von über 4000 Artikel sowie lokale Spezialitäten. Beliebt sind dabei vor allem auch die hauseigene Fonduemischung sowie der Apéround Partyservice. Ausserdem gibt es einen Heimlieferservice und Dienstleistungen der Post.
BREITENBACH
Silberstreifen am Leichtathletik-Himmel
Lebenshof: Teilnehmerinnen und Teilnehmer des im Juli veranstalteten Workcamps für internationale Freiwillige in Zusammenarbeit mit dem SCI Schweiz. FOTO: ZVG Der Lebenshof im Ring in Kleinlützel bietet einer Vielzahl von Tieren ein geschütztes Heim, wo sie in Ruhe alt werden dürfen. Hühner, Schafe, Ziegen, Meerschweinchen, Hunde, Katzen, Schildkröten, Kaninchen, Pferde, Maultiere, Schweine und Gänse leben auf dem knapp zwei Hektar grossen Gelände. Die meisten von ihnen haben keine schöne Vergangenheit, sie wurden ausgetauscht oder aus diversen Gründen abgeschoben. Auch gibt es Tiere, deren Besitzer einen Schicksalsschlag erlitten haben und sich deswegen nicht länger um ihren Vierbeiner kümmern konnten. Annette und Martina Blattner engagieren sich seit 10 Jahren für solche Tiere und geben ihnen ein Zuhause auf dem kleinen Hof. Nebst dem Daheim von Zwei- und Vierbeinern ist der Hof auch Begegnungsort zwischen Menschen und Tieren. Wer hat schon mal ein Huhn gestreichelt oder einem Schwein den Rücken gekratzt? Über
das ganze Jahr verteilt gibt es Besuchsmöglichkeiten, auch für Kinder und Menschen mit einer Behinderung, sowie Helfertage, bei denen Kontakte zu den Tieren ermöglicht werden und ein Perspektivenwechsel möglich gemacht wird. Dieser ist ein zentrales Anliegen: «Der gesellschaftliche Status der nichtmenschlichen Tiere muss dringend geändert werden, denn mit unserer Einstellung und der Nutzung der Tiere schaden wir nicht nur ihnen direkt, sondern zerstören unsere Erde in schwindelerregendem Tempo. Es ist wichtig, Tiere als wertvolle Mitglieder der Gesellschaft wahrzunehmen, anstatt sie als Ware, als Wegwerfprodukte zu behandeln.» Am Sonntag, 1. September, sind alle herzlich eingeladen, den Hof zu besuchen und an den Aktivitäten teilzunehmen. Martina Blattner www.hof-ring.ch
Der Gemeinderat beschloss, sich an den Zentrumslasten Laufens zu beteiligen, um damit den Weg für die 83 400 Franken Laufens an die Zehnkampfanlage «Grien» doch noch freizumachen. bü. Seit der Leichtathletik-Europameisterschaft 2014 in Zürich boomt die Leichtathletik auch in der Region Laufental-Thierstein, was das Leichtathtletik-Zentrum Thierstein (LZT) angespornt hat, die Anlage im Grien schrittweise zur zehnkampftauglichen Sportanlage mit 400-Meter-Bahn aufzuwerten. Das zu Gesamtkosten von 990 000 Franken (das Wochenblatt berichtete.) Nur wenige der 26 um einen Beitrag von 15 Franken pro Einwohner angegangenen Gemeinden in den Bezirken Laufental und Thierstein lehnten ab oder antworteten dem LZT nicht. So auch die Stadt Laufen, die sich demnach mit 83 400 Franken hätte beteiligen sollen. Eine Lücke, die bei den heute noch fehlenden 200 000 Franken laut LZTPräsident Tobias Holliger doch sehr «schmerze». Gespräche zwischen Laufens Stadt- und Breitenbachs Gemeindepräsident sowie beider Räte brachten keine Lösung. Nach längerer Diskussion zeigten sich am Montagabend vier der sechs anwesenden Gemeinderäte
bereit, «die Kröte zu schlucken» und in drei Jahren je 20 000 Franken an die Zentrumsleistungen Laufens zu überweisen. Ein Betrag, der von der Einwohnerzahl Breitenbachs in Relation zu den von der Stadt Laufen zu entrichtenden 83 400 Franken steht. Der Rat bedauerte sehr, noch weit von einem regionalen Sportanlagenkonzept entfernt zu sein, wie es vor Jahren schon der damalige Gemeindepräsident Meinrad Probst aus Wahlen gefordert hatte. Wenn Laufen die Absicht habe, bereits heute alle Gemeinden der Region um einen Zentrumslasten-Beitrag anzuschreiben, behindere das eine regionale Lösung, so der Tenor im Gemeinderat. Swisscom mit Glasfaser und KTW-Sorgen «Für jede Gemeinde eine bedarfsgerechte Lösung sowohl beim Festnetz wie auch beim Mobilfunk», erklärte Elektroingenieur Raymond Troller von der Swisscom dem Gemeinderat die Netzstrategie seines Unternehmens. Die Swisscom wolle bis Ende 2021 in jeder Schweizer Gemeinde die Glasfasertechnologien ausbauen, damit neun von zehn Wohnungen und Geschäften über eine Bandbreite zwischen 80 und 1000 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) verfüg-
ten. «Für Breitenbach heisst die massgeschneiderte Lösung «Fibre to the Curb» oder Glasfaser bis zum Randstein», erläuterte Troller die Übergabe des Glasfasersignals in einem Schacht mit Mikrokern an die bestehende Kupferleitung bis zur Wohnung. Das erlaube eine Steigerung bis zu 100 Mbit/s. Laut Bauverwalter Markus Vögtlin beginnt die Firma Axians im Auftrag der Swisscom diesen Herbst mit der Umrüstung der Schächte in Breitenbach, um dann 2020 die Glasfaserkabel einziehen zu können. «Alles alter Kaffee», meinte schliesslich Gemeinderat Willi Spaar zu einem Schreiben der Kreisschule Thierstein West (KTW) über diverse Mängel beim KTW-Annexbau. Bei einem Rundgang am ersten Schultag nach den Sommerferien seien ausser einer Waschküche alle Räume bezugsbereit gewesen. Angesichts des riesigen Engagements für das anspruchsvolle Bauvorhaben mit unerwarteten Überraschungen, das die spezielle Schulbaukommission und die Gemeinderäte Helene Sollberger und Willi Spaar nach dem Motto «Wir tun alles, was wir können» an den Tag gelegt hätten, zeigte sich im Rat eine leichte Enttäuschung: «Wir sind doch Partner.» Der Rat beschloss einstimmig, das Schreiben im Detail zu beantworten.
DORNECK
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SEEWEN
Ein Kamel auf hoher See Auf ihrer Reise begegnen Malaika und Nuria einem Chamäleon, das seine Farben wundersam der Umgebung anpasst. Gleich darauf entdecken sie hinter einem Felsen einen Drachen, der sich sogar zu einem kleinen Tänzchen aufrafft. Ein Fliegender Fisch vergisst zu seinem Unglück, dass er schwimmen kann und demgegenüber möchte ein Pinguin gerne fliegen. Hannah imitiert schliesslich ein scheues Reh, das plötzlich cool und gefährlich wird. Das Märchen «’s Gschichte-Kamel», eine Uraufführung im Museum von Seewen, endet mit der Rückkehr des gescheiten Kamels und tollem Applaus des Publikums.
Im Museum für Musikautomaten erzählen und spielen Franziska von Arb und Hannah Schönhaus anlässlich einer Matinee die Erlebnisse eines Kamels und eines Matrosenmädchens. David Schönhaus begleitet das heitere Märchen auf dem Kontrabass.
Garagen-Flohmarkt Nach der Märchenmatinee hatte der Kultur- und Verschönerungsverein Seewen gleich noch eine Prise Nostalgie anzubieten. Zehn Familien meldeten sich für den Garagen-Flohmarkt und stellten eigene Raritäten, Trödler- und Sammlergegenstände aus. Ein alter Waschzuber, Grossmutters Kochbücher, Kleider der Tante Emma, Schlittschuhe aus dem letzten Jahrhundert, eine kupferne Bettflasche, ein Veloständer und vieles mehr wurden angeboten. Ein Rundgang an diesem herrlichen Sonntag lohnte sich schon der alten Häuser und der blühenden Gärten wegen.
Jürg Jeanloz
A
usgerechnet im Bauch eines Segelschiffs landet das Kamel Malaika, als es sich vor einem heftigen Sandsturm in Sicherheit bringt. Mit Sand in der Nase und den Ohren fällt es in einen tiefen Schlaf und vergisst sich und die Welt. «Wer bist du», fragt es das Matrosenmädchen Nuria, als es wieder aufwacht. Nuria stellt ihm die Matrosen vor und schon trägt der Wind das Schiff ins Meer hinaus. Die beiden freunden sich an und machen aufregende Bekanntschaften mit Tieren aus fernen Ländern. Franziska von Arb ist in die Rolle des Kamels geschlüpft, erzählt und
Märchenteam «s’Gschichte-Kamel»: (v.l.) Nuria (Hannah Schönbaum), am Kontrabass David Schönbaum und Darstellerin Kamel Malaika (Franziska von Arb). FOTOS: JÜRG JEANLOZ spielt, was sie alles erlebt. Hannah Schönhaus, als Matrosenmädchen Nuria, teilt ihre Abenteuer mit dem Kamel, singt vergnügt ihre Herzensmelodie und wird von ihrem Vater David Schönhaus auf dem E-Bass fein begleitet. Das Familientrio besticht durch einen hervorragenden Auftritt und eine perfekte Insze-
MARIASTEIN
nierung. Das zwölfjährige Mädchen Hannah verkörpert mit ihrer sympathischen Art und Natürlichkeit eine treue Freundschaft zu Malaika. Mit einem «Ocean Drum», einer flachen Trommel mit Stahlkugeln, ahmt sie das Rauschen des Meeres nach und gibt dem Märchen eine innige Stimmung.
Trödlerambiance vor der Tür: Garagenflohmarkt in Seewen.
DORNACH
Planungsschritte für Zusammenarbeit Lizenz für kritisches Fragen bea. «Ab welchem Leidensdruck ringt sich eine Gemeinde zur Zusammenarbeit durch?», wollte Moderator Adrian Stocker (Gemeindeberater) von den Podiumsteilnehmenden wissen. Die FDP hatte die Bevölkerung aufgerufen, sich zu den Personalproblemen und zur Frage einer gemeinsamen Verwaltung zu äussern – und das Podium vom Dienstagabend im Restaurant Post in Mariastein war gut besucht. Silvio Haberthür, Gemeindepräsident von Metzerlen-Mariastein, Felix Schenker, Gemeindepräsident von Hofstetten-Flüh, als auch Thomas Blum vom Verband der Solothurner Einwohnergemeinden, gehen davon aus, dass mit den «zunehmenden Vorgaben von oben und der Akademisierung in den Verwaltungen», die Zusammenarbeit in den nächsten Jahren zunehmen wird. «Die Frage ist, ob man den Weg in kleinen Schritten geht, Stufen nimmt oder Hürden bewältigt?», so Schenker. Er bekam aus dem Publikum zu hören, dass man den Alleingang bei der Neubesetzung der Bauverwaltung nicht verstanden habe. Offenbar hatten sich die anderen Gemeinden von Hofstetten-Flüh ein Gespräch auf Augenhöhe gewünscht, anstatt zur Kenntnis zu nehmen, man könnte möglicherweise bei ihr als Leitgemeinde Dienstleistungen einkaufen. Metzerlen-Mariastein
und Rodersdorf haben sich jedenfalls in Gesprächen gefunden und gehen in Form von Zusammenarbeitsverträgen den Weg von gemeinsamen Verwaltungsangestellten. Letztlich gehe es nicht nur um die Frage des Leidensdruckes, sondern um die aktive Gestaltung der Zukunft. Eine gemeinsame Verwaltung für das Leimental wäre die Chance, sich attraktiver zu machen, zum Beispiel als Arbeitgeber, war die Stossrichtung von Podiumsteilnehmer Mark Winkler (FDP-Kantonsrat, Witterswil). Diese «positive Erfahrung» warf auch Markus Scherrer, Vize-Präsident des Zweckverbandes Schulen Leimental, in die Waagschale. Mit dem Entscheid vor knapp zehn Jahren, alle Schulen und Kindergärten unter eine gemeinsame Führung zu stellen, hätten alle Standorte von einem qualitativen Mehrwert profitiert, den sie im Alleingang nicht hätten stemmen können. Scherrer erinnert daran, dass man einige Hürden nehmen musste. Gelungen sei es wohl, weil man politisch behutsam vorgegangen sei. «Begonnen mit einer Arbeitsgruppe». Diesen Schritt zu gehen, war sein Rat an die Gemeindeexekutiven. Aus dem Publikum kamen ebenfalls die Inpute, man erwarte konkrete Planungsschritte von den Exekutivmitgliedern, anstatt immer nur die Worthülsen, Zusammenarbeit sei wünschenswert.
dust. Seit April dieses Jahres hängt der blaue Baldachin «Bagdad» in der Dornacher Klosterkirche. Das Kunstwerk von Maja Rieder kommt bei den Besuchenden gut an, wirft aber auch Fragen auf. Antworten dazu gabs letzten Freitag anlässlich einer «Living Library», einer besonderen Art von Kommunikation. Das Kloster Dornach ist bekannt für sein besonderes kulturelles Programm. Eine «Living Library» (lebende Bibliothek) gabs hier aber noch nie. Am vergangenen Freitag lud Moderatorin Sandra Löwe erstmals zu dieser Form von Gespräch ein. Die Schauspielerin, welche die Leiterin Kultur, Barbara van der Meulen, im Kloster Dornach unterstützt, hat Erfahrung mit dieser ehrlichen Art Gespräch und erklärte den neugierigen Besucherinnen und Besuchern zu Beginn die Spielregeln. «Es geht unter anderem darum, fremden Personen Fragen, die wirklich interessieren zu stellen, um ehrliche Antworten zu erhalten und so von den üblichen Stereotypisierungen wegzukommen», sagte die Moderatorin. Auslöser des Gesprächsthemas «Orient trifft Okzident» war der 5x7 Meter grosse Baumwoll-Baldachin «Bagdad», der noch bis Mitte Oktober über den Köpfen der Besuchenden im Kirchen-
Gesprächskultur der Ehrlichkeit: Barbara van der Meulen (2.v.l.) und Maja Rieder (3.vl.) geben Auskunft unter dem Baldachin «Bagdad». FOTO: MARTIN STAUB
schiff der Klosterkirche hängt. Dieses Werk, von der Künstlerin mehrfach gefaltet und mit Indigo-Blau eingefärbt, erinnert einerseits an den beschützenden Himmel, mutet andererseits orientalisch an, was mit dem Namen «Bagdad» verstärkt und auch beabsichtigt wird. Den Diskurs zwischen Orient und Okzident aufzunehmen, sei als Teilaspekt im Projektziel enthalten, informierte Kuratorin Barbara van der Meulen schon anlässlich der Vernissage vor rund vier Monaten. Sandra Löwe, die zuvor «Living Libraries» in Basel und im neuen Theater Dornach zu anderen Themen durchgeführt hatte, lud nebst der Künstlerin und der Kuratorin, einen Pfarrer, Flüchtlinge aus Syrien und dem Iran sowie eine aus dem arabischen Raum stammende Studentin ein, die sich bereit erklärten, jegliche Art von Fragen ehrlich zu beantworten. «Sie alle haben sich entschlossen, sich auf die Gespräche einzulassen», lobte Sandra Löwe die «Mitspielenden». In fünf Räumen warteten diese an diesem Freitagabend auf Fragen, wie sie sonst im Alltag kaum je gestellt werden. Der riesige blau-weisse Baldachin der Basler Künstlerin Maja Rieder kann übrigens noch bis zur Finissage, am 18. Oktober, in der Klosterkirche erlebt werden.
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10-Jahre-Jubiläum Antiquitäten-, Floh- und Buuremärt Sonntag, 1. September 2019 Circus Maus zeigt sein Programm «Kleiner Bauernhof» mit Ziegen und Hühnern Grosse Tombola: Jedes Los gewinnt! Kinderflohmarkt MZH Liesberg, in 2 Hallen und im Freien. Von 9.00 bis 16.00 Uhr. Mit Festwirtschaft. Grosser Parkplatz. Kommen Sie vorbei, es hat für jeden etwas dabei. Auskunft: Telefon 061 771 02 18
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FUSSBALL
Höhepunkt der Tennissaison
Laufen muss sich noch finden Den beiden Niederlagen zu Saisonbeginn folgte für Laufens erste Mannschaft ein torloses Remis in Aesch. Gestern Mittwoch fand bereits die Partie gegen Timau statt und am Sonntag folgt die Nagelprobe beim Aufstiegsanwärter Concordia.
Sicherheit: Der Torhüter muss Laufen gegen Concordia Sicherheit geben.
Edgar Hänggi
Clubmeister: Julia Stegmüller und Janis Borer. FOTO: ZVG Bei bestem Wetter, spannenden Finalspielen und einem anschliessenden rauschenden Clubfest wurde das Clubturnier zum Höhepunkt der Tennissaison. Mit insgesamt 157 Nennungen (inkl. Doppel und Junioren/innen) war eine sehr gute Beteiligung zu verzeichnen. In den Hauptkonkurrenzen, den offenen Einzel-Tableaux R1/R9, setzte sich bei den Damen Julia Stegmüller im schon fast traditionellen Final gegen Turnierleiterin Jolanda Marti erneut durch. Bei den Herren schwang in einem epischen Endspiel der erst 19-jährige Janis Borer mit 6:3/2:6/6:4 gegen den kampfstarken Dominik Wasmer obenauf. Das Mixed-Doppel wurde erfreulicherweise vom Nachwuchs dominiert: Im Finalspiel gewannen Leonardo Norambuena und Mélanie Natsch mit 1:6/7:6/6:1 gegen die Geschwister Lea
und Dario Borer. In den weiteren Konkurrenzen gab es folgende Sieger/innen: Elia Hänggi gegen Cyrill Antony (Herren R7/9), Luzia Christ gegen Larissa Stegmüller (Damen R7/9), Hans-Peter Marti gegen Marco Christ (Herren Senioren), Dario Borer gegen den sehr jungen Elias Borer (Junioren), Mélanie Natsch gegen Lea Borer (Juniorinnen), die Brüder Claude und Louis Froidevaux gegen Flurin Jermann und Elias Borer (Junioren-Doppel) und David Schmid mit Julia Stegmüller im MixedDoppel (Trosttableau) gegen Regula und Daniel Dietler. Neben schönen Sachpreisen für alle Halb-/Finalisten wurden unter allen Teilnehmenden zudem Trainingsgutscheine von Sponsor Arbacasa verlost. Hans-Peter Marti Tennisclub Breitenbach
ORIENTIERUNGSLAUF
Orientierungsläufe im Brislachwald und im Gebiet Stürmenchopf Zwei nigelnagelneue OL-Karten werden beim OL-Weekend vom 28. und 29. September bereit sein. Das Laufgebiet der Brislachallmet bis zum Fehrenwäldli ist seit 4O Jahren OL-Gebiet. Neu ist nun auch der Wald um den Stürmenchopf mit einer OL-Karte belaufbar. Läufer aus der ganzen Schweiz werden an den beiden nationalen Wettkämpfen teilnehmen. Auch als Anfänger oder weniger Geübte kann man teilnehmen. Für diese Gruppe stehen die Kategorien «Offen» bereit. Da kann man verschieden lange Laufstrecken wählen. In der Kategorie «Offen» ist sogar am Wettkampftag im Wettkampfzentrum im Gymnasium Laufen eine Anmeldung möglich. In den übrigen Kategorien ist der Anmeldeschluss der 9. September. Für die Teilnehmer sind verschiedene Laufstrecken in verschiedenen Altersklassen bereit. Bei den Läuferinnen und Läufern ab 35 ist die Kategorienunterteilung alle fünf Jahre. So kann jede Person eine dem alter angepasste Laufstrecke absolvieren und sich mit Gleich-
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altrigen messen. Für den Anlass sind die Vereine des Regionalen OL-Verbandes Nordwestschweiz verantwortlich. Die Clubs sind OLV Baselland, OLG Kakowa, OLG Basel und OLG LaufentalThierstein. Als Auftakt findet am Freitagnachmittag, 27. September, im Gebiet Stürmenchopf der erste Weltcuplauf des EGK Weltcupweekends statt. Die Läuferinnen und Läufer laufen also im gleichen Wald am Sonntag wie die Weltcupläufer vorher am Freitag. Die OLG Laufental-Thierstein bietet übrigens dazu Vorbereitungstrainings an; Infos unter ol-laufental-thierstein.ch Franz Karrer
Nationales OL-Weekend 28. und 29. Sept. 2019 Ausschreibung unter ol-weekendlaufental.ch
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ie Equipe von Enzo Meo und Rishi Suhanthan hat nach drei Spielen bereits einen erhöhten Puls. Zwei Niederlagen, wobei man mit Pratteln einen Anwärter auf den Gruppensieg vor der Brust hatte. Allerdings waren beide Pleiten nicht zwingend. Ob diese Erkenntnis in der Analyse jedoch ein Vorteil ist, muss sich weisen. Das Remis am Sonntag in Aesch darf dann schon eher als Erfolg verbucht werden, denn die Equipe von Trainer Six Pavkovic wollte nach dem missglückten Saisonstart zu Hause gegen Aufsteiger Möhlin-Riburg/ACLI den ersten Heimsieg. Positiv zu werten ist aus Sicht der Laufner, dass es ohne Gegentor ging, denn die acht Gegentore aus den ersten beiden Spielen waren auch Meo zu viel. Am Mittwoch musste Laufen gegen Absteiger und Schlusslicht Timau auf der Hut sein. Die Laufentaler müssen dann am Sonntag zu Concordia. Gegen das neue Team von Trainer Nikola Marunic hatte Laufen in der Vorbereitung getestet und einen ganz guten Eindruck hinterlassen. Das möchte man nun wiederholen (So, 14 Uhr). Die Basler hatten nach dem klaren Startsieg gegen ein
FOTO: EH-PRESSE
harmloses Birsfelden eine Spielabsage (Regen) in Möhlin zu akzeptieren und am Samstag gab es das «obligate Geknorze» gegen Dardania. Dennoch reichte es zum 2:1-Erfolg. Für Laufens Assistenztrainer Suhanthan ist klar: «Wir müssen schauen, dass wir punktemässig aufschliessen können. Wenn du gleich zu Beginn distanzierst wirst, bekommst du unnötigen Druck und der wirkt sich selten positiv aus.» Laufen II an der Tabellenspitze In der 4. Liga ist der zweite Anzug Laufens weiter gut unterwegs. In Reinach brauchte es aber eine gute Moral, lag das Team von Trainer Tobias Schnell 0:2 hinten. Philipp Schmidlin (2) und Michael Schneider drehten das Skore zum dritten Sieg. Spannend verlief auch das Derby zwischen Breitenbach und Röschenz. Die Laufentaler gingen im Grien nach 12 Minuten durch Raphael Imhof in Führung. Bis zur 59. Minute kehrten die Schwarzbuben das Skore, wobei den Gästen gleich zwei Eigentore unterliefen. Mit dem Pausenpfiff traf Emanuel
Musaj dazwischen zum 2:1. Marco Cueni (63.) und nochmals Imhof (69.) glichen für Röschenz innert weniger Minuten aus. Nachdem beide Teams Möglichkeiten für weitere Treffer hatten, war es Ramon Trösch, dem in der 89. Minute das entscheidende Goal gelang. «Ob knapp oder nicht, am Ende zählt der Sieg», meinte FCB-Trainer Nik Musaj. Brislach verlor gegen Therwil mit 4:5 ebenfalls knapp. Imran Fejzulahovic traf dabei gleich dreimal vom Penaltypunkt! Kleinlützel läuft es nicht mehr wie noch letzte Saison. Das Heimspiel gegen Zwingen verlor man 1:3. Zwei Tore von Sandro Piatti – dazwischen traf Tobias Haberthür für das Heimteam – brachten Zwingen die Führung ein. Nach dem 3:1 durch Jonas Nussbaumer schien das Spiel gelaufen. Zwei Platzverweise (Diego Dreier/Patrick Müller) brachten nach 70 Minuten aber nochmals Leben auf den Platz. Riederwald – Laufen, Zwingen – Reinach, Birsfelden – Kleinlützel, Therwil – Breitenbach, Ettingen – Brislach und Röschenz – Oberwil lauten die Paarungen vom Wochenende.
HANDBALL
Trainingsweekend der Handball-Junioren
Sind vorbereitet für die kommende Saison: Die Handball-Junioren der SG Wahlen Laufen. FOTO: ZVG
us. Gegen 40 Kinder haben am vergangenen Wochenende am zweitägigen Trainingsweekend der SG Wahlen Laufen teilgenommen. Das Ziel war klar die Vorbereitung auf die kommende Saison – aber auch das Lagererlebnis und die Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls über die Teams hinaus. So wurde jeweils in drei Gruppen trainiert, zwei in der Sporthalle des Gymnasiums
Laufen und eine in der Turnhalle Wahlen. Die Kinder haben mit grossem Einsatz und sehr viel Freude die spannenden Lektionen absolviert. Es standen acht ausgebildete J+S-Leiter für die Trainings sowie das entsprechende Hilfspersonal für Essen, Grillieren, ShuttleTransporte etc. zur Verfügung. Bei den Kindern gehörten auch das Übernachten (mit teilweise wenig
Schlaf) in der Turnhalle Wahlen sowie der Besuch der Badi und ein Pizzaplausch zum Erlebnisprogramm. Die neue Saison eröffnen die Junioren U13 mit ihrem Spieltag am 1. September in Liestal. Es folgen die U15 mit einem Auswärtsspiel am 7. September bei der SG Handball Basel-Stadt und die U17 am 8. September mit einem Heimspiel gegen den GTV Basel.
TURNEN / EINGESANDT
Ein verzaubertes Jugilager mit motivierten Kindern, tollen Lektionen und vielen Erlebnissen Die diesjährige Reise führte die Jugend des TSV Röschenz für ihr Lager in das ruhige Wyssachen im Kanton Bern. Das Lager fand unter dem Thema Harry Potter statt, dazu passend war unser Lagerhaus, das wie Hogwarts viele verwinkelte Ecken und Zimmer hatte. Während einer Woche durften die Jugikinder, nebst Sportlektionen in Gymnastik, Geräteturnen und in der Leichtathletik, verschiedene Zauberlektionen besuchen, trimagische Turniere absolvieren sowie bei einem Geländespiel diverse Figuren aus Hogwarts kennen lernen. Nachdem dann jedes Kind einen Zauberstab gebastelt hatte und einen Zauberstein besass, der Zauberspruch ent-
In Wyssachen im Kanton Bern: Die Jugend des TSV Röschenz genossen das Lagerleben.
FOTO: ZVG
rätselt worden war und die Zauberer/ innen ihn perfekt verwenden konnten, wurde Voldemort, der sein Unwesen in Wyssachen trieb, zusammen mit Dumbledore eingefangen. Ebenfalls im Programm nicht fehlen durfte die Tageswanderung, der OL bei strömenden Regen und ein Besuch im Schwimmbad. Am Ende der Woche gingen alle mit einem magischen Gefühl zufrieden und müde nach Hause. Wir blicken auch dieses Jahr auf eine gelungene Lagerwoche mit motivierten Kindern, tollen Lektionen und vielen Erlebnissen zurück. Nenya Biedermann, TSV Röschenz
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das
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Rätsel
Lösung der letzten Ausgabe
Lösung der letzten Ausgabe
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Lösung 34/2019:
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mittel
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EINGESANDT
Jedes Los gewinnt, 10 Jahre Flohmarkt
Dörflifest mit Charme
jjz. Der beliebte Liesberger Flohmarkt ist zu einem Event geworden, der nicht mehr wegzudenken ist. In den letzten 10 Jahren hat Kilian Kohler und sein Team 42 Flohmärkte organisiert und seine Gäste sind in Scharen gekommen. Über 100 Aussteller aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland reisen gerne ins Seemättli, um ihre Antiquitäten und Produkte anzubieten. In der Mehrzweckhalle Seemättli und auf dem Vorplatz werden Flohmarktartikel, Schmuck, Spielsachen, Einrichtungsgegenstände und viel Essbares angeboten. Besonders Wert wird auf einheimische Produzenten gelegt. So gehören Käse, Kartoffeln, Wein, Schnaps, Gebackenes und Gebasteltes aus Liesberg zum Angebot. Zum 10-jährigen Jubiläum gastiert der Circus Maus auf dem Flohmarkt. Heini Gugelmann zeigt seinen kleinen Bauernhof mit Ziegen und Hühnern und begeistert damit die Kinder. (Vorstellungen um 11, 13 und 15 Uhr, Eintritt frei). Mit einer sensationellen Tombola warten die Veranstalter auf: Unglaublich, aber jedes Los gewinnt! Ein Kinderflohmarkt draussen im Seemättli ermöglicht es den Jugendlichen, ihre Spielsachen, Bücher und Elektronikartikel gratis auszustellen. Für kulinarische Liebhaber ist auf jeden Fall gesorgt. Das Restaurant mit 100 Sitzplätzen findet bei den Besuchern und Ausstellern grossen Anklang. Wer mit dem Auto anreist, kann auf genügend Parkplätze zählen und das Postauto hält direkt vor dem Markt.
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GEDANKENSTRICH
Aussen hui, innen pfui
Gaby Walther
Mit Einsatz und Herzblut: Chlylützler Jodelspatze. jjz. Den unverwüstlichen Jodlerinnen und Jodler des Juraröslis ist es zu verdanken, dass am vergangenen Sonntag Familien und Heimweh-Riederwaldner ein Fest im kleinen Rahmen feiern konnten. Spaghetti Bolognese aus der Feuerpfanne, Raclette und Würste wurden bis spät in den Abend ausgegeben und von den Gästen in den höchsten Tönen gelobt. Dazu spielte das Duo Mosaic vorwiegend alte Gassenhauer und – wie könnte es anders sein – einen währschaften Riederwald-Heuler. Dass der Riederwald mit seinen alten Bauern-
häusern und den geschmückten Gärten viel Charme und Gemütlichkeit versprüht, bewies der organisierende Jodlerclub Jurarösli, in dem er das Lied mis Dörfli anstimmte. Da blieb kein Auge trocken, die Heimweh-Riederwaldner ergriffen tiefe Emotionen mit vielen schönen Erinnerungen. Mit alten und neuen Liedern unterhielt das Kinderchörli «Chlylützler Jodelspatze» die vielen Gäste und erntete dafür Applaus, wie er im Riederwald noch nie zu hören war. Für die Kinder wurde ein ZiegenStreichelzoo eingerichtet, wo sie haut-
FOTO: JÜRG JEANLOZ
nah mit diesen wunderbaren und eigenwilligen Tieren in Kontakt kommen konnten. An zwei Verkaufsständen wurde Käse, Birnenmost, gedörrte Früchte und Schnaps verkauft. Kinderspiele, ein Drehorgelkonzert und eine Buure-Tombola ergänzten das Dörflifest. Wer Lust auf einen starken Kaffee hatte, konnte sich im alten Milchhüsli mit Schwarzwälder und Rüeblitorte bestens bewirten lassen. Bis spät in den Abend sassen die Gäste im lauschigen Dörfli, schwatzten, tranken und liessen den herrlichen Tag ausklingen.
Liesberger Flohmarkt am Sonntag, 1. September von 9 – 16 Uhr in der Mehrzweckhalle Seemättli in Liesberg.
EINGESANDT VERANSTALTUNG
Die Feuerwehr zu Besuch im Stedtli
Binntalhütte nach Renovation wieder offen
Tag der offenen Tore: Samstag, 31. August, 11-16 Uhr im Stedtli und im Feuerwehrmagazin Laufen. Shuttle ist organisiert, bitte die öffentlichen Parkplätze benutzen.
Im Sommer 2018 wurde die Binntalhütte der SAC-Sektion Delémont rundum erneuert. Bald 40 Jahre nach dem Erweiterungsbau ist eine Modernisierung erforderlich geworden. Anpassungen an die heutigen Ansprüche der Besucherinnen und Besucher wie auch der Erfordernisse des Umweltschutzes verlangten eine solche Erneuerung. In einem Architektur-Wettbewerb wurde eine elegante Lösung für den Umbau gefunden. Die bestehende Grundstruktur wurde um 1,5 Meter aufgestockt, erneut mit örtlichen Bruchsteinen und somit blieb die Aussenfassade praktisch unverändert belassen. Die bisherigen zwei grossen Schlafräume im Obergeschoss konnten neu in sechs angenehme Räume mit breiten Liegen ausgelegt werden. Ein Schlafraum trägt den Namen «Ricola». Die Anzahl Schlafplätze (50) blieb unverändert und alle sind im oberen Geschoss untergebracht. Die Aussenfassade ergibt ein harmonisches Bild mit der Umgebung und stimmt voll mit dem alten Gebäudeteil überein. Zuhinterst im Binntal gelegen, bietet die Hütte einen ausgezeichneten Ausgangspunkt für Wanderungen im Landschaftspark Binntal. Nur 20 Minuten Aufstieg und der Wanderer erreicht den
VERANSTALTUNG
LESERBRIEF
Piccadilly Six Jazzband
Nein zur neuen Gemeindeordnung
PR. Swingender und fröhlicher Dixieland, gepaart mit exzellenter Beherrschung der Instrumente – das ist das Markenzeichen der Piccadilly Six. Die Band ist seit Jahrzehnten bekannt durch zahlreiche TV-Auftritte im In- und Ausland, durch Auftritte an nationalen und internationalen Jazz-Festivals und hat bis heute 14 LP’s und 6 CD’s aufgenommen. Die Single ’Oh Monah’ kletterte in der Schweizer Hitparade seinerzeit sogar auf Platz 4. Die Piccadilly Six bringen das Publikum auch heute noch zum kochen - nicht nur mit Dixie, Swing und Blues, sondern auch mit einem hochkarätigen humorvollen Entertainment.
Zur Abstimmung in Laufen am 22. September Die Stadt Laufen soll künftig noch fünf statt sieben Stadträte wählen, zudem soll vom Proporz- auf das Majorzverfahren gewechselt werden und es soll eine 15-köpfige Gemeindekommission installiert werden. Die SP Laufen hat sich bereits in der Vernehmlassung gegen diese und weitere Änderungen in der neuen Gemeindeordnung ausgesprochen. Die Revision wird damit begründet, dass es immer schwieriger wird, geeignete und engagierte Leute zu finden, die sich für das Amt im Stadtrat zur Verfügung stellen. Man erinnere sich: In Laufen gab es noch nie Vakanzen im Stadtrat und in den letzten Jahren auch Volkswahlen mit einer Vielzahl Kandidierender in der gesamten Parteienland-
Wir machen mit an der Jubiläumsveranstaltung zum 150 jährigen Bestehen des Schweizerischen Feuerwehrverbandes. Besuche und erlebe deine Feuerwehr am Tag der offenen Tore im Stedtli und im Feuerwehrmagazin am Feuerwehrweg 15 in Laufen. Mach mit bei Führungen durchs Feuerwehrmagazin, pack an und arbeite mit den Gerätschaften der Feuerwehr, bestaune den modernen Fahrzeugpark, entdecke unser brandneues Logistikfahrzeug, schiesse ein Erinnerungsfoto von dir, trage unsere Ausrüstung und erlebe spannende Löschdemos und spritzige Wasserspiele. Mit von der Partie ist auch unser Nachwuchs der Jugendfeuerwehr, sowie unsere Blaulicht-Partner, die Polizei Basellandschaft und der Rettungsdienst Kantonsspital Baselland. Für dein leibliches Wohl steht dir auf dem Rathausplatz unsere Festwirtschaft zur Verfügung. Stützpunktfeuerwehr Laufental Kommando und Mannschaft
Am Freitag 30. August, 20.00 Uhr, KLUS 177, Klusstrasse 177, Aesch, Reservationen bei Antoine Kauffmann Tel. 061 751 45 45 / info@klus177.ch
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Die Hütte wird durch freiwilligen Einsatz bewirtet: Traditionell stehen auch Personen aus dem Laufental und Thierstein im Einsatz. FOTO: ZVG Albrunpass, ein Übergang zur Alpe Devero, ebenfalls eine geschützte Parklandschaft im nachbarlichen Italien. Im Winter bietet die Gegend ausserordentlich schöne Möglichkeiten für Skitouren, da die Lage im schneereichen Gebiet zwischen Simplon und Bedrettotal gelegen ist. Die Hütte ist eine der ganz wenigen der 150 SAC-Hütten, welche durch Mitglieder im freiwilligen Einsatz bewirtet wird. Traditionell sind dabei auch gute Geister aus dem Laufental und Thierstein im Einsatz, welche im wöchentlichen Turnus für das Wohl der
schaft. Man rechne zudem: Verteilt man die bisherige Politarbeit von sieben Personen neu auf nur noch fünf Personen, steigt deren zeitliche Belastung. Aber auch wenn man keine präzise Rechnung machen kann oder will, ist offensichtlich, dass die fünf Behördenmitglieder Zusatzaufgaben erfüllen müssen. Das kann nur vermieden werden, indem Aufgaben vom Stadtrat an die Verwaltung übergehen. Eine kostspielige Aufstockung beim Verwaltungspersonal wäre die Folge. Die absehbare Mehrbelastung der Stadtratsmitglieder schränkt gleichzeitig den Personenkreis ein, die sich zur Verfügung stellen können und wollen: Nicht- oder Teilzeiterwerbstätige oder selbstständig Erwerbende. Der Stadtrat als Abbild der Bevölkerung wäre damit Geschichte. Die Absicht, das Amt für mehr Leute attraktiver zu ma-
Besucher besorgt sind. Das Milizsystem für die Bewartung erlaubte der SACSektion über all die Jahre einen Baufond von rund einer halben Million Franken zu bilden. Über 700 000 Franken steuerte die SAC-Zentrale bei und zusammen mit allen Sponsorbeiträgen, auch aus unserem Tal, sowie einem zinslosen Darlehen der Wirtschaftsregion Oberwallis (RWO) konnte die Finanzierung gesichert werden. Hans Frey, Breitenbach
chen, verkehrt sich gleichzeitig auch ins Gegenteil. Als Kleinpartei mit aktuell zwar zwei engagierten Stadträtinnen wäre die SP nicht nur von der Verkleinerung betroffen, sondern auch vom Wechsel zum Majorzverfahren. Auch dadurch könnte der Wille der Bevölkerung zur Zusammensetzung des Stadtrats nicht mehr abgebildet werden. Und die Gemeindekommission, welche im Proporz gewählt wird, ist weniger noch als ein Trostpreis: Sie hat keine eigenen Kompetenzen, ersetzt keine Gemeindeversammlung und nimmt auch dem Stadtrat keine Aufgaben ab. Daher: Nein zur neuen Gemeindeordnung! Rolf Stöcklin, Präsident SP Laufen Linard Candreia, Landrat SP
Aussen hui, innen pfui. Das ergeht mir ziemlich oft mit Früchten und Gemüse aus dem Grosshandel. Pralle Kirschen, übergrosse Heidelbeeren, knallrote Erdbeeren, saftige Pfirsiche, die köstlich aussehen, aber nach nichts schmecken. Intensiveren Geschmack würde sicher der Eigenanbau bringen. Doch ich bin gemüsegartengeschädigt. Kindheitstrauma, auch wenn der Einsatz im elterlichen Garten nicht übermässig gross war. Inzwischen habe ich eingesehen, dass Käfer und Spinnen mir nichts antun können, und so freute ich mich sehr über einen Tomatensetzling, welchen ich zum Muttertag statt eines Blumenstrausses erhielt. Schwarze Tomaten sollten daran wachsen. Ein Geschenk, an dem ich den ganzen Sommer etwas habe – was für eine nette Idee. Tomaten, die nach Tomaten schmecken, an der Sonne gereift, frisch von der Staude gepflückt, direkt auf den Teller. So stellte ich mir das vor. Die Realität holte mich schnell ein. Das Pflänzchen wuchs kräftig. Bald brauchte es einen grösseren Topf, und inzwischen wäre ein noch viel grösserer Topf nötig. Dem Gewittersturm trotzten nicht alle Verästelungen, obwohl ich die Staude fleissig an den Bambusstangen hochband. Trotzdem, nach den vielen Blüten begannen grüne und schliesslich tatsächlich schwarze Früchte heranzureifen. Denn richtigen Zeitpunkt der Ernte zu erkennen, erwies sich als schwierig. Google musste her. «Ist die Frucht reif, löst sich der Fruchtstiel genau an der Sollbruchstelle. Je weiter die Reife fortgeschritten ist, desto leichter lässt sich die Tomate ernten.» Nun, die ersten Tomaten wurden schon schrumpelig und liessen sich immer noch nicht locker vom Stiel trennen. Deshalb der Geschmackstest: Die Schrumpeligen waren irgendwie schon hinüber, die Schwarzen noch nicht wirklich reif und dann gab es noch so Rotschwarze. Die hatten wahrscheinlich den richtigen Reifegrad. Sie schmeckten nach etwas Ähnlichem wie Tomaten, auch wenn die Haut ziemlich zäh war. Meine Freude über sonnengereifte, köstlich süsse Tomaten sank auf null. Zum Glück ist die Staude einjährig. Meine Geschmacksnerven kamen dann doch noch auf ihre Rechnung: mit frisch gepflückten Waldbrombeeren.
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FOTO ZVG
GESCHÄFTSWELT
Ab 30 beginnen die Ohren zu altern PR. Je älter die Person, desto schlechter ihr Gehör. Während bei den 60-Jährigen rund ein Drittel an einem altersbedingten Hörverlust leidet, sind es bei den 70-Jährigen zwei Drittel und bei den 80-Jährigen bereits rund 80 Prozent. Die gute Nachricht ist: Altersschwerhörigkeit lässt sich behandeln. Bloss – das machen nur etwa die Hälfte der Betroffenen. Über die Gründe lässt sich spekulieren. Ist es Eitelkeit oder Stigmatisierung? Viele Menschen merken auch gar nicht, dass sie schlechter hören. Oft sind es Familienmitglieder, die ihre Angehörigen auf ihre Hörminderung aufmerksam machen. Dann vergehen im Schnitt fünf bis sieben Jahre, bis etwas dagegen unternommen wird. Wer nichts unternimmt, setzt sich einem erhöhten Risiko aus, an Demenz oder Depression zu erkranken. Die Auswirkungen eines verminderten Hörvermögens betreffen zudem viele weitere Bereiche. Zum Beispiel im
Hörgerät: Heute zum Glück viel kleiner. FOTO: ZVG
Strassenverkehr kann es sehr gefährlich werden: Fahrzeuge, Alarme oder Schritte hört man nicht mehr, es kann zu Unfällen kommen. Auch das soziale Leben leidet unter der Hörverminderung. So werden Aktivitäten vermehrt einge-
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DENKPAUSE
Raiffeisenbank übergibt Goldbarren PR. Die Raiffeisenbank LaufentalThierstein (Geschäftsstelle Breitenbach) hat den Sieger des diesjährigen Breitenbacher Pfingstmarkt-Wettbewerbs gekürt. Von zahlreichen Teilnehmern hat Daniel Stich aus Kleinlützel den Hauptpreis gewonnen. Die Übergabe des Goldbarrens hat in den letzten Tagen auf der Geschäftsstelle in Breitenbach stattgefunden. Das ganze RaiffeisenTeam gratuliert Daniel Stich herzlich zum Hauptgewinn.
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schränkt, da das Hören von Stimmen in Gruppen durch Hintergrundgeräusche stark erschwert wird. Ebenso wird das Telefonieren wegen der mangelnden Hörfähigkeit schwieriger und mühsamer. Mit zunehmendem Verlust der Hörfähigkeit werden Stimmen am Radio und im Fernsehen nicht mehr verstanden. Es droht soziale Isolation. Je länger bei einer Schwerhörigkeit zugewartet wird, desto schwieriger wird eine erfolgreiche Hörgeräteanpassung. Nehmen Sie deshalb die Gelegenheit wahr und lassen Sie Ihr Hörvermögen gratis testen. Am nationalen Spitex-Tag vom Samstag, 7. September 2019 von 13.00 bis 17.00 Uhr im Spitex-Zentrum Laufen, Schützenweg 25, steht Ihnen das Fachpersonal der JK Hörberatung Laufen kostenlos für einen Test und eine entsprechende Beratung zur Verfügung. Die Hörgeräte sind übrigens heutzutage unauffällig, handlich und in der Anwendung sowie Pflege unkompliziert.
GESCHÄFTSWELT
Betonloser Fundamentbau
Befestigung Schaukel: Die Schraubfundamente werden ins Erdreich eingedreht anstatt betoniert. FOTO: ZVG PR. «Verschiedene Ausführungen lassen uns die Schraubfundamente für Werbeschilder, den Bau von Carports, Terrassen oder auch für temporäre Installationen wie Spielplätze nutzen», erklärt Samuel Strub, Geschäftsführer der Wahl Glas- und Metallbau AG in Liestal. Das Fundament für einen Kinderspielturm wird einfach in den Boden eingedreht und nach ein paar Jahren wieder herausgedreht. Dies ist eine besonders umweltfreundliche Lösung: «Durch den punktuellen Einsatz bleibt die Struktur des Bodens erhalten. Das Erdreich wird geschont und nicht wie beim Betonfundament langfristig verändert.» Im verdichteten Erdreich ist die Schraube eingebettet. Ein stabiles Fundament mit einer Tragfähigkeit von bis zu 20 Tonnen pro Schraube entsteht. Die Schraubfundamente sind sofort belastbar. Für das Bauverfahren ist weder ein Aushub noch Beton notwendig, was Ressourcen schont, Transporte spart und eine schnelle Umsetzung ermöglicht. «Ein geschickter Handwerker kann die Fundamente selbst eindrehen», ergänzt Samuel Strub und informiert: «Die passende Montagemaschine kann beim Materialkauf von uns gemietet werden.» Wahl Glas- und Metallbau AG, Lausenerstrasse 20, 4410Liestal, Tel 061 926 90 20, info@wahl-ag.ch, www.wahl-ag.ch
Sabine Asprion, SP Stadträtin Laufen Wie bitte? Sie lesen den Titel und sagen sich: «Eigentlich reichen mir die dauernden Klimastreiks und Klimademos vollauf – was sollen wir die Jungen noch mehr für Politik begeistern?» Ich selber gehöre schon eine ganze Weile nicht mehr zu den ganz Jungen. Trotzdem ist es mir wichtig, dass die Jungen Politik als dynamisch, lustvoll und als etwas Kreatives begreifen. In der Schweiz können wir dank dem Milizsystem sehr konkret dort gestalten, wo wir leben und wo wir ein direktes Interesse an Gestaltung haben. Das ist die grosse Chance in unserer Demokratie! Nur – wer will sich noch engagieren und exponieren? Wie bringen wir die nächste und übernächste Generation dazu, politisch aktiv zu sein? Die Frage stellte sich mir insbesondere anlässlich der Jungbürgerfeier in Laufen. Die Bereitschaft, sich politisch in einem Amt zu engagieren hat sicher abgenommen, nicht primär bei den Jungen. Stille Wahlen oder längere Vakanzen gehören heute in kleinen Gemeinden fast zur Regel. Trotzdem können Hürden abgebaut werden, damit die kommenden Generationen sich wieder zur Verfügung stellen. Mit den Klimastreiks haben die Jungen einen ersten Schritt in die Politik getan.
Sie können sich für ein Thema begeistern, wollen ihre Zukunft mitbestimmen, spüren die Gemeinschaft Gleichgesinnter und vertiefen sich in Grundlagen. Dazu gehört auch, wie die Schweiz und ihr politisches System aufgebaut sind, wie Gemeindeversammlungen, Volksinitiativen, aber auch Lobbying funktionieren und dazu dienen, politische Anliegen durchzusetzen. Wir sollten den Jungen nicht nur unsere Strassen, Plätze und Räume für Klimastreiks- und Konferenzen überlassen. Vielmehr müssen wir ihnen im Rahmen von politischen Institutionen eine Plattform bieten. Ein Beispiel auf kantonaler Ebene ist der Jugendrat Baselland. Bereits 14-jährige können Mitglied sein und damit zum Beispiel an Vernehmlassungen im Kanton teilnehmen. Auch die Gemeinden haben die Möglichkeit, beratende Jugendkommissionen zu schaffen und damit den Jungen eine ständige Mitwirkung zu garantieren. Ich bin überzeugt, sie können es dann kaum erwarten, nach dem 18. Geburtstag das erste Mal zusammen mit Gleichaltrigen an der Gemeindeversammlung zu erscheinen oder den eigenen Abstimmungszettel auszufüllen. Daneben gibt es einen Strauss anderer Chancen, die ergriffen werden sollen, um Jungen den Einstieg in die Politik zu ermöglichen, gerade auch mit der Digitalisierung. Die einfachste Methode überhaupt, um Jugendliche in die Politik einzubinden ist billig, uralt und bewährt. Sie wurde von keinem wissenschaftlichen Zentrum entwickelt und von keiner Politologin geprüft: zuhören – ernst nehmen – machen lassen!
GESCHÄFTSWELT
«einfach» im neuen Kleid PR. Unkompliziert und einladend kommt der Laden der Tagesstätte Laufen daher. «einfach» ist ein Betrieb der Eingliederungsstätte Baselland ESB. Das Angebot umfasst ausgewählte Secondhandmode für Männer und Frauen. Weiterhin erhältlich sind Produkte, welche an den verschieden Standorten der ESB von Hand hergestellt werden. Klare Linien und ein frisches Erscheinungsbild tragen dem neuen Namen «einfach» sichtbar Rechnung. Der Laden «einfach» bietet angepasste Arbeitsplätze im Rahmen der betreuten Tagesgestaltung, die den Menschen mit Beeinträchtigung Begegnungen und Integration ermöglichen. Rund zwölf Mitarbeitende mit Betreuungsbedarf sind in Laufen tätig. Sie werden begleitet von fünf Fachmitarbeitenden. Beim Aufbereiten der Wäsche und bei der Präsentation der Kleidung und der Pro-
dukte entsteht eine Vielzahl wertvoller Arbeitsschritte. Bewusst werden diese Arbeiten, soweit möglich, in den Räumlichkeiten von «einfach» verrichtet. Dies bietet die Möglichkeit der Begegnung zwischen Kunden und Mitarbeitenden. In den weiteren Räumlichkeiten werden Anzündhilfen und Karten angefertigt, Geschirrtücher bedruckt und weitere Produkte hergestellt. Täglich wird gemeinsam eingekauft und gekocht. Zur Wiedereröffnung des Ladens im neuen Kleid heissen wir Sie am 10. September von 10.00 bis 16.00 Uhr herzlich willkommen. Ein kleiner Apéro rundet das neue Angebot am Eröffnungstag ab. Schauen Sie einfach mal vorbei, wir freuen uns auf Sie! «Ich bin schon ganz aufgeregt wegen der Eröffnung», verrät uns ein Mitarbeitender strahlend. www.esb-bl.ch
GESCHÄFTSWELT
Kostenlose Finanz- und Sozialberatung Stossen Sie bei der Organisation Ihres Alltags oder dem eines Angehörigen an Ihre Grenzen? Möchten Sie oder Ihre Angehörigen möglichst lange umsorgt und finanziell abgesichert in Ihrer gewohnten Umgebung bleiben? Pro Senectute übernimmt im Kanton Solothurn die Beratung von Menschen im AHV-Alter. Beratung bedeutet für sie nicht nur Ratschläge zu geben, sondern im vertraulichen Gespräch kompetent und unentgeltlich nach Lösungen für Ihre Situation zu suchen. Die ganze Palette von schwierigen Lebenssituationen im Alter ist für die Mitarbeitenden von Pro Senectute Kern ihrer Arbeit. Gemeinsam mit den Anfragenden werden Fragen geklärt und Lösungen und Wege aufgezeigt, die dem Erhalt der Lebensqualität und der Eigenständigkeit den Vorrang geben. Für
unsere Region ist die dipl. Sozialarbeiterin FH Bettina Schönenberger Ihre Ansprechpartnerin. Themen einer Beratung können sein im Finanzbereich: AHV mit Ergänzungsleistungen (auch Bereiche Schenkungen, Nutzniessungsrecht), Hilflosenentschädigung - Einschätzung/ Unterstützung bei den Antragstellungen, Heimfinanzierung usw.; bezüglich der Gesundheit: Vermittlung von Unterstützung (Aufbau eines Netzes mit z.B. Spitex, Haushaltshilfe, administrativer Hilfe, Notrufsystem, Tagesstätte usw.), Entlastung von Angehörigen. Pro Senectute Dorneck -Thierstein Pro Senectute Kanton Solothurn, Fachstelle für Altersfragen Dorneck-Thierstein, Bodenackerstrasse 6, 4226 Breitenbach 061 781 12 75 www.so.pro-senectute.ch Toni Stebler, Pro Senectute Regionale Informationen
DIES UND DAS
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VERANSTALTUNG
VERANSTALTUNG
VERANSTALTUNG
Die Kraft der Natur
KlosterFarbenDinner – die echte Walnuss
Führung und Lesung zur Dichtkunst im Kloster Mariastein
PR. Der Biologe Clemens Arvay erläutert anhand jüngster Erkenntnisse der Waldmedizin, wie der Aufenthalt in natürlichen Ökosystemen unseren Organismus und unsere Psyche positiv beeinflusst. Nach der theoretischen Einführung in die Waldmedizin stellt Clemens Arvay beim Praxisteil im Wald Übungen vor, mit denen wir die gesundheitlichen Wirkungen des Waldes verstärken können. Die Teilnehmer begeben sich in der Natur auf die Spur der gasförmigen Terpene, die beim Einatmen unsere Immunfunktionen nachhaltig verbessern, erlernen eine effiziente Entspannungstechnik und verbinden Fantasieübungen mit Walderfahrung.
PR. Die vierteilige Serie der Designerin Nina Gautier in Zusammenarbeit mit dem Kloster Dornach lädt im Zyklus der Jahreszeiten zu einem speziellen Erlebnis ein. Das Herbstdinner stellt die Echte Walnuss in allen sinnlichen Facetten in den Mittelpunkt. Die Verwendung ihrer Blätter in der Volksheilkunde hat Tradition. Der kräftige Baum und seine Frucht sind Symbole für Weisheit und Fruchtbarkeit. Von Hand geknackter Nusskern, über frisch gepresstes Öl und fein püriertes Mus bis hin zur edlen Delikatesse der sogenannten «Schwarzen Nuss», wird die Walnuss in fünf farblich abgestimmten Gängen erlebbar und zur herbstlichen Gaumenfreude.
Kursort: Fehren, plus Aufenthalt in Flur und Wald, Kurszeit: 9.45 – ca. 17.00 Uhr, Kurskosten: CHF 200.-, Anmeldung auf www.clemensarvay.com
Baselbieter Genusswochen: Kloster Dornach, 8. September, 18 bis 22 Uhr, CHF 99.00, Reservation: info@klosterdornach.ch
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PR. Die Sommerausstellung im Kloster Mariastein ist der Schriftstellerin und Lyrikerin Silja Walter (Schwester Hedwig Walter, Kloster Fahr), dessen 100. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern, und den beiden dichtenden Mariasteiner Patres Vinzenz (Ernst) Stebler und Bruno Stephan Scherer gewidmet. Beide standen mit der dichtenden Nonne im Kloster Fahr in Kontakt. Der Kurator Pater Lukas Schenker führt durch die Ausstellung. Im Anschluss werden Texte von Stebler und Scherer vorgelesen und kommentiert, darunter Gebete, Hymnen und Gedichte. Eintritt frei. Führung Samstag, 14. September, 16.00 Uhr, Ausstellungsraum des Klosters, Im Anschluss 16.30 Uhr Lesung zum Werk von P. V. Stebler und P. Bruno Scherer
Bruno Stephan Scherer: Der schreibende Pater in Mitten seiner Unterlagen.
on Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.
Malatelier in Himmelried. Fundierte Kurse für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Versch. Techniken in Öl, Aquarell, Chin. Tuschemalerei, Pastel etc., Formen in Wachs, Stein. Infos: E. Hässig, 079 583 04 65, erika.h@gmx.net
Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch
KlangGruppen & Meditation in den Hofbäder Röschenz. Jeden 1. Freitag im Monat von 18.30– 19.30 Uhr entspannend, regenerierend, vitalisierend. Einstieg jederzeit möglich. Judith Züger 079 296 86 60, www.judith-klang.ch
FOTO: ZVG
VEREINSNACHRICHTEN ˜
Bibliotheken
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Kampfkunst
Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch
Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr)
AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch
Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00 –15.00 Uhr. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch
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Sport
Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.
Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch
Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch
Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch
Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30 bis 20.00 Uhr in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch
KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi. und Sa. im Ried in Zwingen (Dojo-Laufen) und Do. in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60/info@kungfu21.ch
Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch
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Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
Hobby/Freizeit
Modelleisenbahn. Hast du Freude an Modelleisenbahn? Interesse an einer Anlage mitzubauen. Landschaft, Elektronik und Steuerung warten auf deine Mithilfe. Clubabend, Mittwoch, 19.30 bis 22.00. Wir freuen uns auf dich. Olivier Pulfer, Tel. 076 589 16 06. www.meclu1981.ch, E-Mail meclu@meclu1981.ch
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Kursangebot
Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lekti-
BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.
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Jugendgruppen
Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch
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Mütter- und Väterberatung
Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch
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Kindertagesstätte
Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgrup-
Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.
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pe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita «Hand in Hand» Blauen Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo bis Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppe. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. Tel. (Mo–Mi) 061 763 06 22. info@kitahandinhand.ch. Weitere Infos unter www.kitahandinhand.ch
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Pro Senectute und Spitex
Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.
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Selbsthilfegruppen
Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch
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Zu verkaufen Wohnungen
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Häuser
Laufen / BL Moderne Neubauwohnungen – 2× 2½-Zimmer-Wohnungen ca. 75 m², CHF 512’400.– – 1× 3½-Zimmer-Wohnung ca. 90 m², CHF 617’400.– – 1× 4½-Zimmer-Attikawohnung ca. 140 m², CHF 1’169’000.– – grosszügige Terrassen – Wohnküche mit hochwertigen Geräten – Bad/WC und sep. Dusche/WC – moderner Innenausbau – mit Lift (behindertengerecht) – Autoeinstellhalle – Bezug ab Herbst 2020 Futuro Immobilien AG Arlesheim / Laufen / Liestal www.futuro-immobilien.ch
Diverses
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5½-Zimmer-Dachwohnung ca. 120 m²
Wohn-/Esszimmer grosse, moderne Küche 3 Schlafzimmer Bad mit Dusche, sep. WC Balkon 8 m² Autoabstellplatz Miete Fr. 1700.– inkl. NK Auskunft: Telefon 079 602 13 32
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 29. August 2019 Nr. 35
F O TO D E R W O C H E
IN KÜRZE
NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK
148 Menschen spendeten Blut BREITENBACH. WoS. Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Breitenbach und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Die nächste Spendemöglichkeit ist am 26. November in Breitenbach.
Gast am Fenster: Ein fliegender Grashüpfer war ans Fenster gesprungen und liess sich gut fotografieren FOTO: SONYA PERNTER, LAUFEN
THIERSTEIN
GRELLINGEN
METZERLEN
Neuer Präsident der Staatsanwaltschaft CVP Dorneck-Thierstein erhebt Anklage
Staatsanwaltschaft setzt Belohnung aus
WoS. An der Amteivorstandssitzung und -jahresversammlung von letzter Woche blickte die CVP Dorneck-Thierstein auf ein ruhiges 2018 zurück. Derweilen steht das Jahr 2019 voll im Zeichen des National- und Ständeratswahlkampfes sowie der Unterschriftensammlung für die Kostenbremse-Initiative der CVP. Die Amteipartei wurde in den vergangenen zwei Jahren ad interim von Glenn Steiger geführt. Der Amteivorstand gibt nun mit Freude bekannt, dass mit Michael Grimbichler eine motivierte und engagierte Person für das Präsidium bereitsteht. Der Gempner Unternehmer kandidierte 2017 für den Kantonsrat. Er wurde einstimmig ad interim gewählt und wird an der nächsten Amteiversammlung als neuer Präsident vorgeschlagen.
WoS. Im Zusammenhang mit dem tödlichen Raubüberfall in Metzerlen vom 14. März 2010 ruft die Staatsanwaltschaft die Bevölkerung zur Mithilfe bei der Fahndung auf und setzt eine Belohnung in Höhe von 10 000 Franken aus. Die Ermittlungen sind mittlerweile weit fortgeschritten. Die Personen, die den Überfall organisiert und ausgeführt haben, konnten ermittelt und teilweise verhaftet werden. Die Untersuchungsbehörden nehmen an, dass die Täter einen Tipp für den Überfall erhalten haben. Gesucht werden namentlich Hinweise dazu, wie der Tipp für den tödlich verlaufenen Raubüberfall zur Täterschaft gelangte. Weiter interessieren Hinweise darauf, ob die Täterschaft in der Schweiz an weiteren Delikten beteiligt war. Entsprechende Hinweise sind an die Polizei Kanton Solothurn zu richten.
WoS. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat gegen die ehemalige Kassierin der römisch-katholischen Kirchgemeinde Grellingen und der CVP-Basel-Landschaft Anklage wegen Veruntreuung und Urkundenfälschung erhoben. Der Frau wird vorgeworfen in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt rund 400 000 Franken veruntreut zu haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die mutmassliche Täterin in den Jahren 2017 und 2018 jeweils Beträge von Konti der Kirchgemeinde und der CVP Basel-Landschaft auf ihr Privatkonto überwies, um diese für private Zwecke zu verwenden. Um die unrechtmässigen Überweisungen zu vertuschen, fälschte sie Protokolle, Rechnungen, einen Postcheckkontoauszug sowie die Buchhaltung einer Geschädigten und beging damit mehrere mutmassliche Urkundenfälschungen.
Asiatische und bürgerliche Küche Öffnungszeiten Mo – Fr: 8.00 – 21.00 Uhr Ab 1. September auch samstags Lassen Sie sich von uns verwöhnen. Mit freundlichen Grüssen
Gasthof Rütli
Delsbergstrasse 58, Liesberg
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Küchen • Fenster • Innenausbau schreinerei-weber.ch 4206 Seewen 061 911 01 74
Nationalratskandidat GEMPEN. WoS. Zu den Personen, die im letzten Wochenblatt als Nationalratskandidaten aus dem Schwarzbubenland aufgezählt worden sind, gehört auch Roman Baumann (FDP), Gempen. Er ging bei der Erwähnung vergessen. Nunningerstrasse wird erneuert GRELLINGEN. WoS. Ab Montag, 2. September, wird in Grellingen die Nunningerstrasse im Bereich Fussweg Reformierte Kirche bis zum Siedlungsrand erneuert. In diesem Zusammenhang werden abschnittsweise Stützmauern erstellt. Die Bushaltestellen Neutal und Seefeld werden hindernisfrei umgebaut. Es ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2020. Der Chratten mit neuem Leiter BEINWIL. WoS. Im Oktober 2019 hat Fridolin Wyss die Leitung auf dem Chratten übernommen. Er hat seither das Angebot konsequent auf die Bedürfnisse der Klientinnen und Klienten angepasst: Die Arbeitsintegration im Rahmen der Chratten-Suchttherapie und die Chratten-Auszeit wurden gestärkt. Neu wird auch eine tiergestützte Therapie mit Eseln angeboten. Die Klientinnen und Klienten arbeiten jeden Tag mit den beiden Stuten. Dadurch erfahren sie emotionale Nähe, Wärme und die vorurteilslose Anerkennung durch die Tiere. Die Suchttherapie Chratten existiert seit 47 Jahren.
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Die Berliner Mauer Sachbuch
Ganz im Gegenteil zum amtierenden amerikanischen Präsidenten versicherte der DDR-StaatsparteiVorsitzende Walter Ulbricht: «Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.» Eine Lüge, wie die fassungslose Bevölkerung von Berlin am 15. August 1961 feststellen musste. Mit Betonklötzen und Stacheldraht markierten bewaffnete Soldaten die Grenze zwischen Ost- und Westberlin. Der Grundstein für die 156 Kilometer lange Berliner Mauer war gelegt. 28 Jahre lang blieb Berlin eine geteilte Stadt, bis die Mauer im November 1989 fiel. In ganz Berlin wird 2019 mit zahlreichen Ausstellungen und Anlässen an das 30-Jahr-Jubiläum des Mauerfalls erinnert. Verschiedene Autoren haben im Sachbuch «Die Berliner Mauer» einen informativen Überblick mit vielen eindrücklichen historischen Aufnahmen über dieses Kapitel der Zeitgeschichte zusammengetragen. Das ausführliche Werk ist gleichzeitig der Ausstellungskatalog der Gedenkstätte Berliner Mauer. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch