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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 33 166. Jahrgang I Dienstag, 30. April 2013

Grosse Beute

Mehr Ruhe

Affoltern: Einbrüche in Einkaufscenter und in Baustellencontainer. > Seite 3

In der Maschwander Allmend greift das Besucherlenkungskonzept. > Seite 5

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Fast unbewohnt Im Stalliker Weiler Tägerst tut sich (vorerst) nichts. > Seite 6

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Neuer Präsident Mercedes-Benz-Veteranenclub: Auf Gust Furrer folgt Christian Haltner – wieder ein Ämtler. > Seite 7

Spital: Interessenkonflikte bei der Bildung einer neuer Rechtsform? Annina Hess-Cabalzar und Ruedi Wegmann: Aufsichtsbeschwerde beim Bezirksrat Ex-Spitaldirektor Ruedi Wegmann und Ex-Spitalleitungsmitglied Annina Hess-Cabalzar sehen bei der Bildung einer neuen Spital-Rechtsform Interessenkonflikte und betrachten den Einsatz öffentlicher Gelder für eine Kampagne im Vorfeld der Abstimmung als Zweckentfremdung. Sie haben beim Bezirksrat Aufsichtsbeschwerde eingereicht. ................................................... von werner schneiter Eingehend wird moniert, dass es die Gemeinden versäumt haben, die Spital-Zweckverbandsstatuten im Hinblick auf die neue Spitalfinanzierung und die KVG-Revision rechtzeitig auf den 1. Januar 2012 anzupassen. Das hätte insbesondere die Führung eines eigenen Haushalts ermöglicht, um dann ohne Zeitdruck und auf demokratischem Weg die neue Rechtsform an die Hand zu nehmen. Genau mit diesem Zeitdruck begründete die Betriebskommission die schnelle Gangart bei der Bildung der neuen Rechtsform. So hat die Dele-

giertenversammlung am 14. März 2013 einem dazu notwendigen Kostendach von 580 000 Franken zugestimmt, darunter Kredite für juristische Beratung und Kommunikation. In der Aufsichtsbeschwerde wird bemängelt, dass dies erfolgt sei, ohne Zweit- und Drittofferten einzuholen, wie das von der Submissionsgesetzgebung verlangt wird – dies insbesondre bei potenziellen Interessenkonflikten. Zudem, halten die Beschwerdeführer fest, fehlen in einer Offerte genaue Angaben zum Aufwand. Den hohen Zeitdruck, mit dem das Vorgehen von Spitalseite begründet wird, lassen Annina Hess-Cabalzar und Ruedi Wegmann nicht gelten: «Dieser ist selbst verschuldet.» Zudem sei an besagter Delegiertenversammlung weder der Abschied der Rechnungsprüfungskommission verlesen worden, noch habe sich ein RPK-Mitglied zu Wort gemeldet. «Ist es rechtens, die Meinung der RPK den Delegierten und der Öffentlichkeit vorzuenthalten?» fragen die Beschwerdeführer den Bezirksrat.

Neutraler Projektleiter? Einen Interessenkonflikt in zweifacher Hinsicht erkennen die Beschwer-

deführenden sodann bei der Projektleitung. Ohne eine Zweitofferte einzuholen und ohne Abstimmung an der Delegiertenversammlung sei Dr. Bertram Thurnherr zum Projektleiter für die neue Rechtsform bestimmt – und zuvor auch als neues Mitglied der Betriebskommission gewählt worden. Neben dem ordentlichen Honorar als Betriebskommissionsmitglied erhalte er für seine Arbeit als Projektleiter 122 364 Franken, dazu stehe ihm eine Projektkostenreserve von 82 279 Franken zur Verfügung. Dr. Thurnherr sei ein vehementer Verfechter der Variante mit zwei Aktiengesellschaften. «Wir sind der Meinung, dass ein Projektleiter eine neutrale Stellung beziehen sollte», halten die Beschwerdeführenden fest.

Lobbying und keine blosse Umsetzung eines Volksentscheids Ein weiterer Punkt, der in der Aufsichtsbeschwerde bemängelt wird: dass ein Teil des Kredits von 580 000 Franken für eine politische Kampagne und für Lobbyingarbeit im Vorfeld der Abstimmung über die neue Rechtsform verwendet wird. «Dieses Vorgehen setzt ein ‹Fait accompli› für diese

Maschwander auf grosser Bühne Fabian Koller glänzt als «Florian» im Udo-Jürgens-Musical

Volksabstimmung», wird kritisiert. Lehne das Stimmvolk die Umwandlung des Zweckverbandes in zwei Aktiengesellschaften ab, so sei ein grosser Teil der aufgewendeten Kosten und des Kredites von 580 000 Franken verloren. Besser sei es, dem Stimmvolk zuvor auf neutrale Weise die verschiedenen möglichen Rechtsformen darzulegen und die entsprechenden Folgekosten aufzuzeigen. Die Verwendung von Mitteln aus dem Spitalbudget für eine «Politikampagne» sei eine Zweckentfremdung, wird festgehalten.

Beschwerde der Sache nicht dienlich Und das sagt Projektleiter Dr. Bertram Thurnherr auf Anfrage des «Anzeigers»: «Es ist aussergewöhnlich, dass frühere Mitglieder der Spitalleitung eine Aufsichtsbeschwerde über die Beschlüsse einer Delegiertenversammlung verfassen. Inhaltlich sind es Fragen zum Projekt ‹Neue Rechtsform› sowie Mängelrügen zu eher formalen Aspekten. Ob die Beschwerde der Sache dienlich ist, kann bezweifelt werden. Sie verursacht aber bei den verantwortlichen Personen der Betriebskommission Aufwand zur Bearbeitung.»

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Gegen Spitalvorlage Die SP will Mitsprache an der Gesundheitsversorgung nicht aufgeben. > Seite 8

Spital-Rechtsform: Konstruktive Diskussion in Affoltern Der öffentliche Informationsabend der Betriebskommission zur neuen Rechtsform des Spitals Affoltern vom vergangenen Donnerstagabend brachte gut hundert interessierte Besucherinnen und Besucher in den Kasinosaal in Affoltern. Sie nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand informieren zu lassen und im zweiten Teil der Veranstaltung ihre Meinung zu äussern und Fragen zu stellen. Primär aber informierten Thomas Jucker, Präsident der Betriebskommission, und Dr. Bertram Thurnherr, Projektleiter neue Rechtsform, über den Vorschlag zur neuen Rechtsform, der bis 10. Mai 2013 in der Vernehmlassung ist, während Benedikt Pöschel, als Vertreter der Gemeinden und Dr. med. Matthias Wiens, stellvertretender ärztlicher Leiter am Spital, die Standpunkte und Anliegen aus ihren Reihen darlegten. In der anschliessenden offenen Gesprächsrunde führte Gesprächsleiter Bernhard Schneider geschickt die konstruktive Diskussion mit Fragen und Antworten sowie Meinungsäusserungen aus dem Publikum. Die Veranstaltung ging ohne Anwürfe oder Gehässigkeiten über die Bühne und auch pünktlich zu Ende. (kb.)

................................................... > Bericht auf Seite 3

anzeigen

Ämtler Fussball: Niederlage und Sieg Wettswil-Bonstetten unterliegt Gossau, Affoltern besiegt Altstetten. Der drittplatzierte FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga Classic) – seit zwölf Spielen ungeschlagen – wollte auch in Gossau punkten, um in Tuchfühlung mit den führenden Zug und Cham zu bleiben. Allerdings agierte er nervös und lag bereits zur Pause 0:2 zurück. Trotz einiger guter Chancen missglückte der Anschlusstreffer, der für eine spannende Schlussphase gesorgt hätte. «Die St. Galler gingen entschlossener als wir zu Werk, ihr Sieg geht in Ordnung», so Trainer Dosch. Der FCWB verbleibt trotz der Niederlage auf dem ausgezeichneten dritten Rang.

FC Affoltern mit Auswärtssieg Darf den verdienten Applaus entgegennehmen: Fabian Koller alias «Florian», flankiert von den Musical- und SchauspielProfis Gunter Sonneson («Otto») und Rahel Fischer («Frau Dünnbügel»). (Bild Thomas Stöckli) 20 Hits von Udo Jürgens zu einer Geschichte verwoben: Das Musical «Ich war noch niemals in New York» handelt von unerfüllten Träumen, von Sehnsucht und Liebe – und nicht zuletzt auch von Konflikten zwischen

Generationen. Die jünste Generation verkörpert der «Florian», die einzige Kinderrolle im Stück. Neun Jungs teilen sich diese Rolle, einer davon heisst Fabian Koller und kommt aus Maschwanden. Bereits 15 Mal hat er im

Theater 11 in Zürich mit seinem Musical-Vater das Kreuzfahrt-Schiff nach New York bestiegen. Drei weitere Vorstellungen sollen im Mai folgen. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 13

Der FC Affoltern (2. Liga) machte in Altstetten einen frühen Rückstand wett und erzielte kurz vor Schluss das siegbringende 2:1. Damit behauptet er sich in der Spitzengruppe und lauert, nur zwei Verlustpunkte hinter Leader Horgen, an vierter Stelle. (kakö) ................................................... > Berichte auf Seite 15

200 18 9 771661 391004


Gemeinde Bonstetten

Affoltern am Albis

Definitive Publikation der Wahlvorschläge

Schwimmbad Stigeli Badesaison 2013 Öffnungszeiten

Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderats für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014

ab 28. Mai bis Ende Badesaison

Urnengang vom 9. Juni 2013

Frühschwimmen jeweils am Donnerstag ab 7 Uhr (ab 1. Juni bis Ende Schulferien)

Auf die Wahlausschreibung vom 19. April 2013 für die am 9. Juni 2013 stattfindende Wahl eines Mitgliedes des Gemeinderats für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 sind folgende definitive Wahlvorschläge eingereicht worden:

An Regentagen ist das Bad lediglich zwischen 9 und 12 Uhr geöffnet! Über die Schliessung bei schlechtem Wetter entscheidet im Übrigen der Betriebsleiter.

Name, Vorname

Eintrittspreise (inkl. MwSt.) Einzeleintritt Erwachsene (ab 18 Jahre) Kinder (ab 7 Jahre) AHV-/IV-Bezüger*

Beruf

Jahrg. Adresse

Rutishauser Frank Rechtsanwalt 1970 Oberdorfstrasse 13 Wuillemin Claude Leiter Paketzustellung 1958 Eiacher 1 Urdorf

Obstgartenstrasse Wegen Bauarbeiten ist die Obstgartenstrasse, Teilstück Kreisel Obfelderstrasse (Manor/Jumbo) bis Alte Obfelderstrasse, ab 6. Mai 2013 bis ca. Mitte Juli 2013 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für Fussgänger ist der Durchgang gewährleistet, mit Behinderungen muss jedoch gerechnet werden.

Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, seit Datum dieser Veröffentlichung an gerechnet, ein schriftlicher Stimmrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, eingereicht werden. Da mehrere Vorschläge eingegangen sind, wird eine Urnenwahl im ordentlichen Verfahren, d. h. mit einem leeren Wahlzettel, am 9. Juni 2013 durchgeführt. 30. April 2013

Wahlvorsteherschaft Bonstetten

Die Zufahrt zum Industriegebiet Moosbach und die Quartiere Schwanden/Goldiger Berg ist über die Moosbachstrasse gewährleistet. Für Anstösser im gesperrten Strassenabschnitt ist die Zufahrt von der Moosbachstrasse her möglich. Über allfällige Änderungen werden die Anstösser durch die Bauleitung informiert. Alte Obfelderstrasse Die Alte Obfelderstrasse, Teilstück Obstgarten- bis Chalchofenstrasse, ist wegen Bauarbeiten ab 21. Mai 2013 bis ca. Ende Juli 2013 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für Fussgänger ist der Durchgang gewährleistet, mit Behinderungen muss jedoch gerechnet werden. Die Zufahrt zur Alten Obfelder- und Chalchofenstrasse ist über die Moosbachstrasse gewährleistet. Die Anstösser im gesperrten Strassenabschnitt werden durch die Bauleitung über ihre Zufahrtsmöglichkeiten informiert. Die entsprechenden Signalisationen sind zu beachten. Die beteiligten Stellen danken den Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für das entgegengebrachte Verständnis. Affoltern am Albis, 30. April 2013 Tiefbauabteilung

In Anwendung von Artikel 8 der Gemeindeordnung der Gemeinde Maschwanden sowie des Gesetzes über die Politischen Rechte sind bis zum 8. Juni 2013 Wahlvorschläge bei der Aktuarin der Primarschulpflege Maschwanden einzureichen. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Maschwanden mit Geburtsjahr und Adressangabe eigenhändig unterzeichnet sein. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der 40-tägigen Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Geht für die zu besetzende Behördenstelle nur ein Wahlvorschlag ein, wird die vorgeschlagene Person in stiller Wahl als gewählt erklärt. Gehen mehrere Vorschläge ein, wird eine Urnenwahl im ordentlichen Verfahren durchgeführt.

12er-Abos

Erwachsene (ab 18 Jahre) Kinder (ab 7 Jahre) AHV-/IV-Bezüger *

70.– 35.– 50.–

Saison-Abos

Erwachsene (ab 18 Jahre) Kinder (bis 7 Jahre) Kinder (ab 7 Jahre) Lehrlinge/Schüler/Studenten bis max. 25 Jahre* AHV-/IV-Bezüger*

60.– gratis 30.– 30.– 45.– 10.–

*Bitte entsprechenden Ausweis vorweisen! Achtung: Auf dem Einwohneramt sind keine Eintrittstickets für das Schwimmbad Stigeli mehr erhältlich! Lösen Sie diese bitte an der Schwimmbadkasse!

Öffnungszeiten über Auffahrt und Pfingsten Über Auffahrt und Pfingsten bleibt die Gemeindeverwaltung Ottenbach wie folgt geschlossen: Auffahrt, 9. Mai 2013 ganzer Tag geschlossen Freitag, 10. Mai 2013 ganzer Tag geschlossen Pfingstmontag, 20. Mai 2013 ganzer Tag geschlossen In dringenden Fällen, z. B. Todesfall, wenden Sie sich bitte an Herrn Gregor Jurt, Telefon 076 202 37 19. Besten Dank für Ihr Verständnis Gemeindeverwaltung Ottenbach

Bestattungen Affoltern am Albis

Rita Schneebeli

Mit dem Beschluss vom 14. März 2013 hat der Bezirksrat Frau Patrizia Amstutz Neuberger, auf ihr Gesuch hin, als Mitglied der Primarschulpflege Maschwanden entlassen.

3.– 2.– 2.50

Depot für 12er-Abos und Saison-Abos

Am 25. April 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014

Fr. 6.– 3.– 5.–

ab 17.00 Uhr: Erwachsene (ab 18 Jahre) Kinder (ab 7 Jahre) AHV-/IV-Bezüger*

Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen werden diese Wahlvorschläge amtlich bekanntgegeben.

Strassensperrungen

9.00 bis 20.00 Uhr

geb. 8. Dezember 1937, von Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Obfelderstrasse 29. Die Beisetzung findet am Donnerstag, 2. Mai 2013, 14.00 Uhr, im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen In Kilchberg ist am 25. April 2013 gestorben:

Adler geb. Stähli, Alice geboren am 28. Juli 1931, von Luzern LU und Oberrüti AG, Ehefrau des Adler Jakob Balthasar, wohnhaft gewesen in Hedingen, Gehrstr. 24.

Gemeinderat und Betriebspersonal laden die Bevölkerung in der kommenden Saison zum regen Besuch der Badi ein und wünschen viel Sonnenschein und Vergnügen.

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 21. April 2013 1. Jahresrechnung 2012 wurde genehmigt. 2. Die Bauabrechnung Sanierung der Kirchenfenster wurde genehmigt Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz binnen 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis erhoben werden. Begehren um Berechtigung des Protokolls sind als Rekurs binnen der nämlichen Frist, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis einzureichen. Die Kosten des Beschwerde- und Protokollberechtigungsrekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindekanzlei Mettmenstetten zur Einsicht auf. Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten

Abschiedsgottesdienst in Hedingen am Freitag, 3. Mai 2013, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Hedingen

Wettswil am Albis Am 26. April 2013 ist in Zürich gestorben:

Gnehm, Peter geb. 31. Oktober 1955, Bürger von Zürich, Ehemann der Gnehm geb. Angeles, Diana, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Strumbergweg 10.

Maschwanden, 29. April 2013

Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

Primarschulpflege Maschwanden

Der Friedhofvorsteher

im

Affoltern am Albis, 30. April 2013

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Gesundheitsabteilung

Meine Kräfte sind zu Ende, Herr, nimm mich in Deine Hände.

TODESANZEIGE Traurig, aber dankbar für die vielen Jahre, die wir zusammen verbringen durften, nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, Schwester, Gotti und Tante.

Alice Adler-Stähli mis Bärli 28. Juli 1931 – 25. April 2013

Nach kurzer, schwerer Krankheit hat Dein Herz aufgehört zu schlagen. Wir vermissen Dich sehr. Hedingen, 25. April 2013 In stiller Trauer: Köbi Adler-Stähli Erhard und Myrta Stähli-Guhl Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Hedingen findet am Freitag, 3. Mai 2013, um 13.30 Uhr statt. Anschliessende Trauerfeier in der Kirche Hedingen um 14.00 Uhr. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Spitexvereins Knonaueramt Affoltern-Hedingen, Postkonto 87-267156-1. Traueradresse: Köbi Adler-Stähli, Gehrstrasse 24, 8908 Hedingen


Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. April 2013

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Grosse Beute bei Einbrüchen in Affoltern Unbekannte Täter sind in der Nacht auf Freitag in Affoltern in ein Einkaufszentrum und in mehrere Baustellencontainer eingebrochen. Sie entwendeten Schmuck und Werkzeuge im Wert von mehreren zehntausend Franken. Das Podium, von links: Benedikt Pöschel, Vertreter der Delegierten der Gemeinden, Dr. med. Matthias Wiens, stellvertretender ärztlicher Leiter, Bernhard Schneider, Gesprächsleiter, Dr. Bertram Thurnherr, Projektleiter neue Rechtsform, und Thomas Jucker, Präsident der Betriebskommission. (Bild Urs E. Kneubühl)

«Umwandlung in Privatspital steht nicht zur Diskussion!» Informationsabend Spital Affoltern: offene Erläuterungen und konstruktive Diskussion Vergangenen Donnerstagabend informierte die Betriebskommission des Spitals Affoltern die Öffentlichkeit über die geplante neue Rechtsform. Anlässlich der gut besuchten Informationsveranstaltung gab es auch Gelegenheit, Fragen zu stellen. ................................................... von urs e. kneubühl Die Konkurrenz war gewaltig: Frühlingsferien, der milde Vollmondabend – mit partieller Mondfinsternis – und der Match des FC Basel im Halbfinale der Europa League. Erfreulich, dass trotzdem ein gutes Hundert an Interessierten den Weg in den Kasinosaal im Bezirkshauptort fanden. Der stattliche Aufmarsch ist beredtes Zeugnis dafür, dass das Thema «Neue Rechtsform des Spitals Affoltern und Bildung zweier gemeinnütziger Aktiengesellschaften» bewegt und neugierig macht. Entsprechend war die Erwartung an die Erläuterungen der Betriebskommission sowie weiterer Exponenten wie Gemeindevertreter, Ärzte und Pflegende.

Gemeinden als Eigentümer – Ärzte lehnen unethische Anreize ab Die vorangehende Einführung durch Thomas Jucker, Präsident der Betriebskommission, beleuchtete die – weitgehend bekannten und auch im Anzeiger breit abgehandelten – Hintergründe zum Vorschlag der neuen Rechtsform sowie die seit 2011 gemachten Schritte und Fortschritte auf dem Weg dorthin. Über die Anliegen und die geforderten Rahmenbedingungen orientierte der Bonstetter Gemeinderat Benedikt Pöschel als Vertreter der Delegierten der Gemeinden im Spitalzweckverband. Es gehe den Ämtler Gemeinden darum, die Grundversorgung zu sichern und zu stärken, wobei man die Synergien bewahren und aktiv mittragen wolle. «Wir wollen das Akutspital erhalten und deshalb auch die alleinigen Eigentümer der Liegenschaften bleiben», beschloss Gemeindevertreter Pöschel seine Ausführungen. Dr. med. Matthias Wiens, stellvertretender Ärztlicher Leiter am Spital

Affoltern, machte die Anliegen der Ärzteschaft publik, wobei er klar ausdrückte, dass man keine Aussagen für oder gegen AG oder Zweckverband machen wolle. Diese Anliegen, so führte er später in der abschliessenden Diskussion noch aus, würden auch vom übrigen Spitalpersonal getragen. Man wolle die umfassende integrativ-medizinische Grundversorgung, die sich an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientiert und für die das Spital Affoltern bekannt ist, zwingend weiterführen. «Wir lehnen deshalb auch unethische Anreize zur Profitmaximierung und damit auch umsatzorientierte Arbeitsverträge ab», begründete Wiens. Er bemerkte zudem, dass Rückhalt und Sicherheit durch die Trägerschaft für die Bereitstellung der notwendigen modernen Infrastruktur, was einen entsprechend hohen Investitionsbedarf fordere, von besonderer Wichtigkeit sei.

«Nächste 10 Jahre keine Auswirkungen auf Gemeindefinanzen ...» Dr. Bertram Thurnherr, Projektleiter neue Rechtsform, entfaltete verschiedene Details und Knackpunkte zum Thema, wobei er anfügte, dass die neue Rechtsform leider zuweilen auch mit Schlagwörtern und irreführenden Behauptungen bekämpft werde. «Ich

Zuerst die Gegner Wer am Donnerstagabend zur Informationsveranstaltung der Betriebskommission des Spitals Affoltern wollte, wurde zuerst von der Gegnerseite empfangen. www.prozweckverband-spital-affoltern.ch und der VPOD Zürich verteilten vor dem Kasino ihre Flugschriften, in denen jeweils und vor allem die Angst vor einer Privatisierung thematisiert wird. In der Versammlung wird Dr. Bertram Thurnherr später dazu festhalten, dass eine solche durch den Aktionärsbindungsvertrag mit den Gemeinden verunmöglicht werde. Sowohl www.pro-zweckverband-spital-affoltern.ch als auch der VPOD Zürich befürworten die Beibehaltung des Zweckverbandes.

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

bin nicht sicher, ob es dabei immer um die Sache geht, aber ich wäre froh, wenn dem so wäre», meinte Thurnherr und fügte umgehend an: «Bei der mit der neuen Rechtsform angestrebten gemeinnützigen Aktiengesellschaft im öffentlichen Interesse, die zu 100 Prozent im Besitz der Ämtler Gemeinden sein wird, handelt es sich keineswegs um eine Privatisierung, trotz privatrechtlicher Gesellschaftsform.» Die Rechtsform der gemeinnützigen AG ist zwar noch relativ unbekannt, aber eine sinnvolle, zweckmässige Organisationsform, hält Thurnherr fest. Sie kombiniere im Prinzip die organisatorischen Vorteile der AG mit dem Bestreben, einen Beitrag ans Gemeinwohl zu leisten. Entsprechend sei sie nicht gewinnorientiert, aber steuerbefreit und im Sinne der Sache bestrebt, wirtschaftlich zu haushalten. Entsprechend sei auch eine gesunde Finanzierung der AG mit 110 Mio. Franken (80%) Eigenkapital und lediglich 25 Mio. Franken (20%) Fremdkapital gewählt. Das Aktienkapital der Gemeinden generiere sich aus Investitionsbeiträgen sowie das Verpflegungsund Energiezentrum. Das 30 Mio. Franken betragende Aktienkapital der Gemeinden für das neue, einen Nachholbedarf deckende Bettenhaus müsse zudem per Januar 2014 nicht liberiert, das heisst nicht, respektive erst später einbezahlt, werden. Über diese aufwandneutrale Bilanztransaktion hinaus gäbe es keine weiteren Beiträge für die Gemeinden. Thurnherr sieht in der Folge auch keine bedeutenden negativen Auswirkungen auf die Gemeindefinanzen, im Gegenteil: «Die Umwandlung bisheriger Investitionsbeiträge in Aktien führt in der Regel zu Buchgewinnen und zudem wird die Aktienbeteiligung der Gemeinden nicht abgeschrieben.» Er sei überzeugt, dass es in den nächsten 10 Jahren weiter keine Auswirkungen auf Gemeindefinanzen und damit auch keine Steuererhöhungen geben werde.

Lebendige, konstruktive Diskussion In der anschliessenden offenen Gesprächsrunde gab es seitens des Auditoriums primär Wünsche nach Präzisierungen bezüglich verschiedener Definitionen und Vernehmlassung, aber ebenso wurden kritische Fragen ge-

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

stellt. Die Referenten nahmen dabei Stellung zu den Anliegen, Anregungen und Fragen. So interessierte das Publikum die Möglichkeiten zur Änderung der Mehrheitsverhältnisse, sollten sich beispielsweise Dritte, etwa ein anderes Spital, dafür stark machen? In seiner Antwort schliesst Bertram Thurnherr, Projektleiter neue Rechtsform, diese Handhabe aus, da sämtliche Entscheidungskompetenzen – auch für Statutenänderungen – bei den EigentümerGemeinden liegen. Genauso werde eine Privatisierung des Spitals durch den Aktionärsbindungsvertrag mit den Gemeinden verunmöglicht. Thurnherr verweist zudem bezüglich Änderung der Mehrheitsverhältnisse auch auf die Möglichkeit zur Einflussnahme im Rahmen der jetzt laufenden Vernehmlassung: «Da kann z.B. eingebracht werden, dass Aktienpakete entsprechend minimiert werden.» Weiter wollten Votanten wissen, ob denn nicht, statt einer AG, eine Stiftung als Trägerschaft für das Spital infrage komme? Eine solche würde mehr Vertrauen in der Bevölkerung geniessen, wurde dazu noch angeführt. Betriebskommissionspräsident Thomas Jucker bestätigt, dass unter verschiedensten Varianten auch diese Möglichkeit geprüft worden ist, aber verworfen wurde: «Die Beteiligung an einer solchen Stiftung durch Gemeinden im Finanzausgleich ist nicht möglich», hielt Jucker dazu fest. Die Frage, ob im Spital Affoltern zukünftig nur noch Privatpatienten behandelt werden sollen, verneint Bertram Thurnherr ebenso: «Das steht überhaupt nicht zur Diskussion. Das Spital Affoltern soll diesbezüglich weiter so sein, wie es heute ist.» Spitalarzt Matthias Wiens unterstreicht dies zudem mit der Aussage: «Wir im Spital Affoltern haben durch die Spitalliste einen klar definierten Auftrag.» Schliesslich bleibt auch die Frage, was passieren wird, wenn die Vorlage im November dieses Jahres abgelehnt würde, nicht unbeantwortet. «Dann bleiben wir beim Zweckverband, womit allerdings die einzelnen Gemeinden viel weniger eingebunden sind», hält Jucker dazu fest.

Kurz vor 1.30 Uhr entdeckte ein Sicherheitsangestellter den Einbruch ins Einkaufszentrum an der Obfelderstrasse und alarmierte die Kantonspolizei Zürich. Die Täterschaft hatte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude verschafft und bis zum Eintreffen der Patrouillen der Kantonspolizei Zürich in unbekannte Richtung entfernt. Gemäss ersten Erkenntnissen entwendeten die Einbrecher Uhren und Schmuck aus den Auslagen der im Zentrum integrierten Bijouterie. Der Wert des Diebesgutes wird auf mehrere zehntausend Franken beziffert. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. In derselben Nacht kam es auf einer Baustelle an der Obstgartenstrasse zu mehreren Einbrüchen in Baustellencontainer. Es wurde Werkzeug von noch unbestimmtem Wert entwendet. Der angerichtete Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Zeugenaufruf Personen, die im Zusammenhang mit den erwähnten Einbrüchen verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Schwarzarbeiter auf Baustelle festgenommen Die Kantonspolizei hat am Donnerstagmittag in Hedingen auf einer Baustelle einen Schwarzarbeiter festgenommen. Fahnder der Kantonspolizei Zürich kontrollierten kurz vor 12 Uhr mehrere Arbeiter auf einer Baustelle. Ein 22jähriger Kosovare, der ohne die nötige Bewilligung einer Arbeit nachging, wurde festgenommen. Der Verhaftete sowie sein Arbeitgeber werden wegen Verstössen gegen das Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer zuhanden der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Der Festgenommene wird im Anschluss an die polizeiliche Sachbearbeitung der zuständigen Staatsanwaltschaft und später zur Prüfung ausländerrechtlicher Massnahmen dem Migrationsamt zugeführt.

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Alle Informationen sowie die Basisdokumente der neuen Rechtsform und der Vernehmlassungsbericht

www.verein-zweckverband.ch

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Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. April 2013

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Die wichtigsten Regeln im Überblick

Wandern in der Maschwander Allmend. Ab der Allmendstrasse (Bild) bis zum Rüss-Spitz gilt ein Hundeverbot. (Bild Werner Schneiter)

Mehr Ruhe für die Natur in der Maschwander Allmend Das seit eineinhalb Jahren geltende Besucherlenkungskonzept hat sich bewährt Weniger Hunde und kaum Verstösse gegen Verbote: Das auf den 1. Oktober 2011 vom Kanton Zug in Kraft gesetzte Besucherlenkungskonzept für die Moorlandschaft Maschwander Allmend ist wirksam. ................................................... von werner schneiter Sie umfasst 123 ha Fläche, die auf Zuger Kantonsgebiet liegende Moorlandschaft Maschwander Allmend zwischen Reuss und Lorze. Das Gebiet ist auch ein Eldorado für Biker, Jogger, Wanderer und Hundebesitzer, die Bewegung und Erholung suchen. In den vergangenen Jahren waren es immer mehr, was den Druck auf die geschütz-

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag In Affoltern darf Edwin Stähli morgen Mittwoch, 1. Mai, den 85. Geburtstag feiern. Zum besonderen Anlass gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubilaren alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Rita Blattmann-Kretz, wohnhaft in Obfelden, darf heute Dienstag, 30. April, ihren 80. Geburtstag feiern, wozu wir der Jubilarin herzlich gratulieren. Wir wünschen ihr ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag Heute Dienstag, 30. April, feiert Hans Suter in Zwillikon den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation und einen schönen Festtag.

Zum 80. Geburtstag Am 1. Mai feiert Dina Lüthi-Mariani in Obfelden den 80. Geburtstag. Herzliche Glückwünsche zu diesem Ehrentag.

te Moorlandschaft, auf Flora und Fauna stark erhöht hat. Auch aus diesem Grund hat der Kanton Zug ein sogenanntes Besucherlenkungskonzept erarbeitet, das sowohl Restriktionen als auch Lockerungen von bestehenden Bestimmungen beinhaltet. So sind zum Beispiel an der Reuss Richtung Mühlau Bikes und Velos gestattet. Unterschiedliche Rundtouren führen an den Erholungsplätzen am Flussufer entlang. Und dort dürfen sich auch nicht angeleinte Hunde am Wasser tummeln. Einen Kernpunkt bildet das vollständige Hundeverbot zwischen der bei der Maschwander Lorzebrücke beginnenden Allmendstrasse und dem «Rüss-Spitz» – ein besonders bedeutsames Brutgebiet für verschiedene Sumpfvögel und eine als «Smaragdge-

biet» bezeichnete Fläche mit wertvollen Pflanzen und Auenwaldstreifen.

Ruhe für jetzt aktive Bodenbrüter Ein vollständiges Hundeverbot gibt natürlich zu reden, aber es wird ziemlich gut befolgt. «Die Hundedichte hat spürbar abgenommen», sagt Martina Brennecke, Abteilungsleiterin Naturund Landschaftsschutz im Zuger Amt für Raumplanung. «Wir erhalten auch keine brieflichen oder telefonischen Reklamationen», hält sie fest und schreibt das auch den wetterbedingt kleineren Besucherfrequenzen zu. Wie auch immer: Das ist ein gutes Zeichen, jetzt vor allem für die Tierwelt: Zwischen Mitte April und Sommer sind die Bodenbrüter aktiv. Auch Markus Bühlmann, Allmendverantwortli-

cher der Holzkorporation Maschwanden, konstatiert: «Seit das Besucherlenkungskonzept in Kraft ist, hat sich die Situation verbessert.» Allerdings haben Unbekannte sämtliche Hundeund Reitverbotstafeln vollständig zugesprayt. Zudem wird in einem Buch ein Baum in der Maschwander Allmend als «Kraftort» beschrieben. «Den suchen einige und laufen dann quer durchs gesperrte Gebiet. Zuger Sicherheitsassistenten, die im Gebiet regelmässig patrouillieren, tun das heute mitunter auch in Zivilkleidung, damit sie von allfällig Zuwiderhandelnden nicht sofort erkannt werden. Beim ersten Verstoss wird aber nicht sogleich gebüsst, sondern Aufklärung betrieben, wofür meist Verständnis aufgebracht wird. Bei Missachtung von Fahrverboten wird aber eingegriffen.

Gestützt auf das Gesetz über den Natur- und Landschaftsschutz vom 1. Juli 1993, welches in Naturschutzgebieten alles untersagt, was Pflanzen und Tiere oder ihre Lebensräume gefährden könnte, sowie den Schutzplan Moorlandschaft Maschwander Allmend ist es nicht erlaubt – in den Naturschutzgebieten die offiziellen Wege zu verlassen, ausgenommen zur land- und forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung und Pflege oder mit Genehmigung der Baudirektion; – Hunde in Naturschutzgebieten frei laufen zu lassen; – Hunde in den speziell gekennzeichneten Gebieten mitzuführen; – die Lorze zwischen dem 1. Oktober und dem 31. Mai zu befahren und/oder den Gewässergrund zu betreten sowie generell auf der Zuger Seite anzulanden und die Ufer zu betreten; – Pflanzen zu pflücken oder auszugraben und Tiere zu stören, einzufangen oder zu töten sowie Tier- und Pflanzenarten auszusetzen.

Regeln für Hunde in der Maschwander Allmend Zutrittsverbot für Hunde: Im Gebiet zwischen Allmendweg und Rüss-Spitz haben Hunde keinen Zutritt. Hier befinden sich die wertvollsten Naturschutzflächen und als kantonales Wildschongebiet ist es auch ein wichtiges Rückzugsgebiet für viele Wildtiere. Leinenpflicht: In Naturschutzgebieten gilt eine generelle Leinenpflicht. Dies betrifft vor allem den mittleren Teil der Moorlandschaft, zwischen Mühlauerstrasse und Allmendweg. – Keine Leinenpflicht: Im Gebiet südlich der Mühlauerstrasse gilt ausschliesslich das Hundereglement der Gemeinde Hünenberg: Hunde dürfen während der Vegetationszeit nicht in landwirtschaftlichen Kulturen laufen gelassen werden und Hundekot ist zu beseitigen.

Im Werk- und Wohnhaus zur Weid Kunstwerke aus Holz und Metall schaffen In Rossau wird eine künstlerische Tradition 2013 fortgesetzt Gestalten mit Holz und Eisen. Workshops im Werk- und Wohnhaus in Rossau. Für Kurzentschlossene sind noch einige Plätze frei.

haus zur Weid (WWW) führt der Verein Freundeskreis mit zwei namhaften Künstlern Workshops durch. Holzbildhauer Geni Jans und Metallgestalter André Heer helfen Interessierten, am 25. und 26. Mai eigene Kunstwerke zu Eine künstlerische Tradition wird schaffen. 2013 fortgesetzt: Im Werk- und WohnWenns kreischt und jault, wenn Sägemehl stiebt und Späne fliegen, ist Geni Jans im Element. Der Zuger Holzbildhauer versteht es meisterhaft, mit der Motorsäge Baumstämme virtuos in einzigartige Gebilde zu verwandeln. Und nun kann man ihm nacheifern. Der Künstler wird die Teilnehmenden am Workshop mit seiner Begeisterung anstecken und sie anleiBild vom letztjährigen Workshop: Holzbildhauer und Kurs- ten, eine Holzleiter Geni Jans bei der Bearbeitung eines Skulpturen-Roh- skulptur zu schaffen. Wem Metall lings. (Bild zvg.)

näher ist als Holz, dem hilft der Eisenplastiker André Heer, aus kühlem Metall heisse Gebilde zu gestalten. Bei ihm dürfen Workshop-Teilnehmer nach Herzenslust schleifen, schweissen, bohren und formen. Sie dürfen schräge Vögel löten oder abstrakte Gebilde konstruieren. Gefragt ist viel Kreativität und mitbringen sollte man grenzenlose Fantasie. anzeige

Infos Der zweitägige Workshop kostet 150 Franken, das Mittagessen ist inbegriffen. Weitere Infos hat das WWW-Sekretariat unter 044 768 50 80 oder sind auf der Homepage des Vereins Freundeskreis (www.vereinfreundeskreis.ch) zu finden.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. April 2013

Es tut sich (vorerst) nichts im Tägerst Die Kernzone im Stalliker Weiler ist zurzeit weitgehend unbewohnt Sechs Liegenschaften und damit der überwiegende Teil der Kernzone im Stalliker Weiler Tägerst liegen seit geraumer Zeit brach. Die Situation ist unbefriedigend, aber vorerst scheint sich nichts zu ändern.

vor dem Haus Nummer 21, zeigt sich, wie lebendig sich der Stalliker Weiler tatsächlich zeigen könnte. Der Bucheneggstrasse zu allerdings präsentiert er sich unrühmlich.

................................................... von urs e. kneubühl

Walter Ess, Stallikons Gemeindepräsident, erklärt die Situation im Tägerst als höchst unbefriedigend. Der Zustand halte nun doch bereits einige Zeit an und Veränderungsabsichten zum Besseren, sagt Stallikons Gemeindeschreiber Roberto Brunelli, hätten sich leider immer wieder als Gerüchte herausgestellt. «Erst kürzlich allerdings war im Internet doch ein Hausteil kurz zum Verkauf ausgeschrieben», so Brunelli, der bedauert, «aber wohl wenig erfolgreich.» Die brachliegenden Häuser im Tägerst gehören mehreren Eigentümern, darunter Erbengemeinschaften. Einer davon sei jeweils nur «sehr schwierig erreichbar», erläutert Stallikons Gemeindepräsident Erfahrungen aus der Vergangenheit. Behördliche Entscheide oder Einladungen seien jeweils nur mit grossem Aufwand zustellbar. Und so wird sich wohl im Weiler Tägerst am jetzt von der Bucheneggstrasse her herrschenden unschönen Anblick und den Missständen vorerst nichts ändern. Es sei denn, der herumliegende, mittlerweile zum Teil überwucherte Unrat verstosse gegen

Es fällt negativ ins Auge. Wer auf dem Weg zur Buchenegg durch den Weiler Tägerst geht, der wird linker Hand von verwaisten Häusern mit ungepflegten, überwucherten Gärten konfrontiert. Seit geraumer Zeit liegt der überwiegende Teil der Tägerst-Kernzone brach. Da steht die Ruine der ehemaligen Schreinerei, die vor bald zehn Jahren gebrannt hat, und gleich daneben das Fronthaus des nordwärts ausgerichteten Riegels, dessen Hausdach höchst einsturzgefährdet scheint. Darum herum liegen Gerümpel, Unrat und stehen einige vor sich hin rottende Autos. Erst auf den zweiten Blick nimmt man, verdeckt von den unbewohnten Häusern, im hinteren Teil der Kernzone noch Leben wahr – blühendes Leben, wie sich bei näherem Augenschein freudig feststellen lässt. Im nördlichsten Hausteil leben Rosmarie und Ueli Bächtold. Der schön angelegte und gepflegte Garten präsentiert sich frühlingshaft als sprichwörtliche gute Vorderseite der Medaille. Hier,

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Gerüchte und ein «schwierig erreichbarer» Eigentümer

Tägerst in Stallikon: Brachliegende Häuser, Gerümpel, Unrat und vor sich hin rottende Autos. Links die Ruine der ehemaligen, vor bald zehn Jahren ausgebrannten Schreinerei. (Bild Urs E. Kneubühl) Paragraf 14 des Abfallgesetzes des Kantons Zürich. Dieses verbietet nämlich das Ablagern oder Stehenlassen von Abfällen im Freien, wobei es keine Rolle spielt, ob eine Ablagerung auf privatem oder öffentlichem Grund ge-

schieht und ob die Abfälle aus Haushalten oder Betrieben stammen. Für Rosmarie und Ueli Bächtold jedenfalls wäre eine Umgebungssanierung nicht nur aus optischen, sondern vor allem aus wohnhygienischen sowie aus ge-

sundheits- und feuerpolizeilichen Gründen wünschenswert. Ungeziefer und unerwünschtes Kleingetier jedenfalls kann sich beim gegenwärtigen Zustand in der Kernzone Tägerst ungehindert ausbreiten.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. April 2013

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Erneut ein Präsident aus dem Säuliamt Generalversammlung des Mercedes-Benz-Veteranenclubs Schweiz in Kappel Am Samstag tagte der MercedesBenz-Veteranenclub Schweiz im Kappeler Seminarhotel. 90 von 414 Mitgliedern nahmen an der Generalversammlung teil, die einem Wechsel im Präsidium vom Affoltemer Gust Furrer zum in Ottenbach aufgewachsenen Christian Haltner zustimmten.

teste Benz ist ein 28/36er-Lastwagen aus dem Jahr 1914. Dazu kommen 144 Fahrzeuge aus der Baujahrperiode 1946 bis 1962. 18 der begehrten 300 SL mit Flügeltüren, 79 190 SL Cabriolets, 84 «Pagoden» (so wurden die Nachfolger der 190er genannt) und 52 weitere Mercedes, die alle über 30 Jahre alt sind, was, neben dem Originalzustand, die Bedingung ist, um als Veteranenfahrzeug akzeptiert zu werden. Am darauffolgenden Sonntag traf man sich dann zur ersten Ausfahrt im

................................................... von martin platter Es war ein seltenes Bild, das sich den Besuchern des Kappeler Seminarhotels bot. Auf dem Vorplatz gleich neben der Kirche waren in Reih und Glied drei Mercedes-Oldtimer parkiert. «Wir haben eine Sondergenehmigung dafür», wirft Gust Furrer darauf angesprochen sofort ein. Im Inneren des Gebäudes eine illustre Gemeinde Mercedes-Fans, die sich zu einer Generalversammlung in Minne getroffen hat. Als Höhepunkt wählt die Versammlung einen neuen Präsidenten. Der in Ottenbach aufgewachsene Christian Haltner löst mit grosser Zustimmung den bisherigen Präsident ad interim, Gust Furrer, ab. «Eine tolle Sache», findet Furrer hernach und meint damit nicht nur den Präsidentenwechsel. Toll sei, wie sich der Club entwickle. Das Autoverzeichnis der Mitglieder ist tatsächlich imposant: Nicht weniger als 43 Vorkriegsmodelle sind aufgeführt. Der äl-

publireportage

Mercedes-Oldtimer vor nicht weniger beeindruckender Kulisse der Kappeler Kirche. Nur das Wetter liess einmal mehr zu wünschen übrig. (Bild Martin Platter)

neuen Jahr, die allerdings vom Wetter ziemlich getrübt wurde. Fans der Deutschen Premium-Automarke bietet sich am 14. Juli in Aeugst noch eine weitere Gelegenheit, gepflegte Oldtimer zu bestaunen. Dann nämlich treffen sich die MBVC-Mitglieder zum Grillplausch beim Schützenhaus. Voraussetzung, dass die begehrten Stücke tatsächlich aus der Garage geholt werden, ist allerdings, dass das Wetter dann endlich besser ist. Weitere Informationen: mbvc.ch

Der abgelöste Präsident ad interim, Gust Furrer (l.) und der neue Vorsitzende des schweizerischen Mercedes-Benz-Veteranenclubs, Christian Haltner. (Bild zvg)


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Forum

SP lehnt die Spitalvorlage ab Die SP forderte bereits im letzten November eine Vernehmlassung und zeigte sich grundsätzlich offen gegenüber unterschiedlichen Rechtsmodellen. Wir begrüssen deshalb, dass die Spitalverantwortlichen wichtige Akteure zur geplanten Rechtsform befragen. Wir anerkennen insbesondere die grossen Bemühungen der Spitalführung, den Konflikt zwischen privatrechtlichen Vorgaben und demokratischen Ansprüchen durch verschiedene Instrumente wie die Interkommunale Vereinbarung, die Statuten, den Aktionärsbindungsvertrag und die Formulierung einer Eigentümerstrategie abzuschwächen. Dies führt allerdings zu sehr komplexen, unübersichtlichen und für den Bürger schwer durchschaubaren Lösungen. Nach intensivem Studium und Diskussion der Unterlagen lehnt die SP die Vernehmlassungsvorlage ab. An dieser Stelle werden nur einige wesentliche Argumente aus der umfassenden Vernehmlassungsantwort angeführt. Die detaillierte Vernehmlassungsantwort der SP im Wortlaut ist unter www.spaffoltern.ch publiziert.

Demokratiedefizit In der SP ist man sich wohl bewusst, dass mit den gesetzlichen Änderungen auf Bundes- und Kantonsebene der wirtschaftlichen Führung der Spitäler ein höheres Gewicht zukommt. Man ist aber der Meinung, dass diese Anforderungen auch mit den Rechtsformen eines reformierten Zweckverbandes, respektive einer Interkommunalen Anstalt erfüllt werden können. Der Regierungsrat teilt diese Einschätzung und hält die neue Spitalfinanzierung gegenüber der Rechtsform für «neutral». Für die SP hat die Frage der demokratischen Mitwirkung und Kontrolle durch die Bevölkerung einen hohen Stellenwert. Wir beurteilen die demokratischen Aspekte als ebenso wichtig und sehen diese nicht im Gegensatz zu wirtschaftlichen Anforderungen.

Was bringt die Zukunft? Der Vorschlag mit zwei Aktiengesellschaften ist zudem kompliziert. Es sind unzählige Reglementierungen nötig, um abzusichern, dass das Spital im Einflussbereich der Gemeinden und die Liegenschaften im Besitz der Gemeinden bleiben. Das führt beim Start zu einer durchaus praktikablen Lösung, doch – und da liegt der Kern

Dienstag, 30. April 2013

Verregneter Flohmarkt in Affoltern

des Problems – kann die heutige Struktur später leicht angepasst und verändert werden. Die Stimmberechtigten werden dabei auch bei existentiellen Fragen wie dem Verkauf von Aktien oder einer möglichen Privatisierung durch die Änderung der 2/3Klausel (2/3 der Aktien in öffentlicher Hand) nicht mehr befragt. Mitbestimmen können einzig noch die Gemeinderäte der Bezirksgemeinden.

Ungenügende Kontrolle Vielfach wird die Abwahl eines oder aller Verwaltungsräte als Mittel der Mitbestimmung genannt. Das ist ein schwaches Mittel und kaum so effektiv als Notbremse wie dargelegt. Hat der Verwaltungsrat einmal etwas entschieden, gibt es keine Rekursmöglichkeit. Eine Abwahl könnte erst nachträglich erfolgen. Innert weniger Tage könnte ja nur eine sogenannte Universalversammlung einberufen werden und diese Hürde ist hoch: Es braucht fürs Einberufen Einstimmigkeit und es braucht die Anwesenheit von allen Aktionären. Eine einzige Gemeinde oder ein einzelner Gemeinderat kann eine Universalversammlung verhindern.

Das Risiko kennt keine Rechtsform Ob die Wirtschaftlichkeit des Spitals auch in Zukunft gewährleistet ist, stellt für die Gemeinden sehr wohl ein Risiko dar. Aber dies gilt unabhängig von der Rechtsform. Während aber in der AG-Struktur die Frage rein betriebwirtschaftlich betrachtet wird, spielt bei einer öffentlich-rechtlichen Struktur das politische Wollen zusätzlich eine wichtige Rolle. So war es beispielsweise ein politischer Entscheid, die Geburtenabteilung im Widerspruch zu betriebswirtschaftlichen Grundsätzen weiterzuführen. Mit der Anbindung der Langzeitpflege an das Spital können sich die Gemeinden sowieso nicht aus der finanziellen Verantwortung stehlen. Zusammenfassend zeigt sich, dass innerhalb der privatrechtlichen Struktur die Bemühungen um demokratischen Einfluss letztlich scheitern müssen, weil eine Aktiengesellschaft – auch eine gemeinnützige – auf anderen Entscheidungsmechanismen aufbaut. Und die SP will die demokratische Mitsprache an der Gesundheitsversorgung nicht aufgeben. SP Bezirk Affoltern

Viele Schnäppchenjäger blieben zu Hause, ebenso die Anbieter: Der Regen vom Samstag verhinderte den üblichen Grossaufmarsch zum Flohmarkt auf dem Kronenplatz in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)

«Können sich die Gemeinden das Spital noch leisten?» Ordentliche Generalversammlung der CVP des Bezirks Zwei Teile der Generalversammlung – die statutarischen Traktanden und das Referat von Dr. Bertram Thurnherr (Betriebskommission Zweckverband Spital): «Können sich die Gemeinden das Spital noch leisten?» Im ersten Teil ist zu erwähnen: die Begrüssung des aktiven Jung-CVP-lers und neugewählten Präsidenten der Ortspartei Affoltern, Philipp Büchner. Mit ihm ist gegenwärtig der jüngste Ortspräsident der CVP im Kanton im Einsatz. Herzliche Gratulation und viel Erfolg bei den künftigen Herausforderungen. Ein Antrag, die Mitgliederbeiträge generell um 10 Franken anzuheben, wurde abgelehnt. Der Vorstand wird aber mit den Ortsparteien über eine mögliche Erhöhung in Kontakt treten.

Aus dem Jahresprogramm: die Herbstversammlung findet am 23. September 2013 statt.

Referat von Dr. Bernhard Thurnherr, Projektleiter Im Auftrag der Gemeinden hat die Betriebskommission die neue Rechtsform des Spitals Affoltern erarbeitet. Durch die Aufteilung in zwei Gesellschaften, nämlich in die «Gemeinnütziger Träger Spital Affoltern AG» und «Spital Affoltern AG» werden die Risiken verkleinert. Die Immobilien und der Betrieb werden getrennt. In Zukunft erhofft man sich mit den entsprechenden Fachleuten optimale Ergebnisse zu erreichen. Eigentümer des Spitals Affoltern sind die Gemeinden.

Die Auftragsverteilung ist klar: Langzeitpflege den Gemeinden, den Akutbereich dem Kanton. Aufgabenverteilung ist jedoch leichter als Kosten zu übernehmen. Es ist zu hoffen, dass die optimistischen Einstellungen der Planer sich auch verwirklichen lassen.

Kosten dem Kleinen zugeschoben Bei der heutigen Grosswetterlage in der Politik wird die Solidarität nicht besonders gepflegt. Die Kosten werden möglichst nach unten dem Kleinen zugeschoben. «Können sich die Gemeinden das Spital noch leisten?» – Die Politik der Zukunft wird uns die Antwort bringen. CVP Bezirk Affoltern

Turnhalle Gramatt und die Entfernung von Aufpflästerungen gaben zu reden Generalversammlung der SVP Mettmenstetten Am vergangenen Freitag, 26. April 2013, hielt die SVP Mettmenstetten ihre ordentliche Generalversammlung im Pfarrhauskeller der reformierten Kirche ab. Präsident Louis Hafner konnte rund 30 gutgelaunte Mitglieder begrüssen, darunter Kantonsrat Martin Haab, die beiden amtierenden Gemeinderäte Ursula Junker und Kurt Schaltegger sowie Fredy Kurmann als Mitglied der Primarschulpflege. Die Abwicklung der statutarischen Geschäfte erfolgte reibungslos. Der Jahresbericht des Präsidenten setzte sich u.a. kritisch mit der Finanzpolitik des Zürcher Regierungsrates auseinander und fand wenig schmeichelhafte Worte für das Wirken der drei Bundesrätinnen. Während Simonetta Sommaruga in der Asylpolitik versagt und sich weigert, den Volksentscheid zur Ausschaffung krimineller Ausländer umzusetzen, schadet Eveline WidmerSchlumpf unserem Land durch einsei-

tige Steuerabkommen und unbrauchbare Ideen in Sachen Weissgeldstrategie und automatischem Informationsaustausch. Doris Leuthard gefährdet mit ihrer abstrusen Energiewende nicht nur die Versorgungssicherheit unseres Landes mit Elektrizität, sondern setzt auch die Konkurrenzfähigkeit der einheimischen Industrie aufs Spiel. Der Werkplatz Schweiz ist auf eine zuverlässige und kostengünstige Stromversogung angewiesen. Beides können die stark subventionierte Solar- und Windenergie nicht leisten. Bezahlen muss diese verfehlte Politik der Konsument, der noch nie gefragt wurde, ob er eine Energiepolitik gutheisst, die auf Umverteilung und Subventionierung basiert. Der ausführliche Jahresbericht wurde von den Anwesenden einstimmig genehmigt, ebenso die Jahresrechnung 2012. Die Höhe der Jahresbeiträge und das Jahresprogramm wurden

mit 2 Ergänzungen ebenfalls gebilligt. Bei den Wahlen in den Vorstand wurden die zur Wiederwahl stehenden Ursula Junker, Othmar Zimmermann und Ueli Stauffacher einstimmig wieder gewählt. Bei der Behandlung der Geschäfte der nächsten Gemeindeversammlung vom 13. Mai 2013 nahm das Plenum mit Erstaunen zur Kenntnis, dass trotz stark wachsender Bevölkerungszahl die Steuereinnahmen im Jahre 2012 gegenüber 2011 einen fühlbaren Rückgang verzeichneten, und dies sowohl bei der Primarschule (–17%) wie auch bei der politischen Gemeinde (–8%). Begrüsst wurde allgemein, dass die sanierungsbedürftigen Aufpflästerungen an der Grundrebenstrasse entfernt werden sollen. Mit Einführung der Tempo-30-Zone haben diese keinerlei Berechtigung mehr und auch ein Ersatz durch Belagskissen ist klar abzulehnen.

Enttäuscht über Vorgehen der Primarschule Die im letzten «Mättmistetter» behandelte Absicht der Primarschulgemeinde, die schon betagte und zu kleine Turnhalle Gramatt nochmals zu sanieren, löste unter den Anwesenden keine Begeisterung aus. Der in solchen Fragen sehr versierte Baufachmann Paul Ott zeigte sich enttäuscht über das Vorgehen der Primarschule, welche es unterlassen hat, ganz grundsätzliche und konzeptionelle Fragen zum Standort und der Funktion der Turnhalle überhaupt zu prüfen. Der Präsident hält die alte Turnhalle für ein Abbruchobjekt und ist der Meinung, dass es weder ökonomisch noch weitblickend sei, in diese Gebäulichkeit nochmals einen Millionenbetrag zu investieren. Abgesehen davon, dass die Turnhalle Gramatt über die Bedürfnisse der Primarschule hinaus ei-

ne grosse Bedeutung hat, würde es der stark gewachsenen Gemeinde auch unter dem Gesichtspunkt der Sportförderung gut anstehen, über eine zeitgemässe, moderne Doppelturnhalle zu verfügen. Auf das heutige Objekt können wir keinesfalls stolz sein. Dem wurde aus dem Plenum nicht widersprochen. Das Thema bewegte die Gemüter auch noch nach dem gemütlichen Teil. Wie jedes Jahr gab es das traditionelle Menü – feiner Fleischkäse mit Elmis unübertroffenem Kartoffelsalat – das allen Anwesenden vorzüglich mundete. Zum Dessert sorgten Kaffee und selbstgebackene Kuchen sowie andere von den Mitgliedern selbst verfertigte Leckereien für weiterhin gute Laune. Damit wurde ein informativer und gleichzeitig gemütlicher Abend aufs Angenehmste abgeschlossen. SVP Mettmenstetten


Gewerbe

Dienstag, 30. April 2013

Lebendiges Theater

Unzählige Sorten

«Fahr.Werk.ö!»: Der Türlersee ist diese Woche Inspirationsquelle und Bühnenlandschaft . > Seite 11

Setzlingsverkauf am Samstag im Werk- und Wohnhaus zur Weid, Rossau. > Seite 12

Bewegung, Gesundheit und Spass Vielseitiges Angebot im Zentrum SilatPlus, Hausen Zumba und Antara, Body Toning und Perisai Diri – das Kampfkunst- und Bewegungszentrum SilatPlus auf dem Weisbrod-Areal in Hausen hat einiges zu bieten. «Ich liebe es, Zumba-Kurse zu geben», verrät Nadja Hugi. Der Grund dafür ist einfach: Jeder Kurs ist wie eine Party: Zumba steht für Tanzfitness zu lateinamerikanischer Musik. So macht Kalorienverbrennen Spass. Ganz neu ergänzt Zumbatomic für Kinder das Kurs-Angebot von Nadja Hugi. Rhythmische Musik ist auch bei Sabina Schülin hoch im Kurs. Die Aeugsterin bietet im SilatPlus Body Toning ein gelenkschonendes Muskeltraining. Um die Stärkung der Tiefenmuskulatur dreht sich alles im Antara-Training von Eliane van der Helm. Charakteristisch für Antara ist die Abfolge von ruhigen und funktionellen Bewegungen, die kontinuierlich gesteigert werden können. Das sichtbare Ergebnis: eine schöne Körpersilhouette und eine attraktive Körperhaltung.

Indonesische Kampfkunst Um Fitness und Gesundheit dreht sich alles im Zentrum SilatPlus. Und ein weiterer Aspekt ist Chantal Mattes, die das Kampfkunst- und Bewegungszentrum in Hausen führt, wichtig: Die Leute sollen Spass haben. Selber leitet

Bezirks-Gruppenmeisterschaft BSVA: in Feld A waren zwei Vereine punktgleich. > Seite 14

Ganzheitlich behandeln mit Tradition Akupunktur oder Schröpfen? Wärme- oder Kräutertherapie? Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kennt unterschiedlichste Methoden.

«Jeder Zumba-Kurs ist wie eine Party»: Nadja Hugi. (Bild zvg.) sie den Bereich Perisai Diri, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene in indonesischer Kampfkunst unterrichtet werden. «Für jede Altersgruppe bieten wir eine eigene Klasse», verrät Chantal Mattes. Vom MuKi-Kurs bis hin zum Kampftraining reicht das Angebot. Die jüngsten Erfolge von Jonas Zürrer (Europameister) und Michi Wirth (Vize-Europameister) sprechen für sich. Es läuft also immer etwas im SilatPlus – und wenn es nach Chantal Mattes geht, könnten noch weitere Ange-

bote dazukommen – allenfalls Qi Gong oder Kindertanzen. Und auch wer sich lieber im Freien bewegt, der kommt auf seine Kosten: Jeweils am Montagmorgen von 9 bis 10.15 Uhr trifft sich eine Gruppe zum Walken mit anschliessendem Dehnen. (tst.) SilatPlus, Kampfkunst- und Bewegungszentrum, Weisbrod-Zürrer-Areal, Hausen. Kontakt: Chantal Mattes (Perisai Diri/Pencak Silat): 078 697 26 64; Nadja Hugi (Zumba): nadja.hugi@gmx.ch; Eliane van der Helm (Antara): 044 553 22 88; Sabina Schülin (Body Toning): 079 227 56 22.

Jubiläumsausstellung bei ulrich Erlebnis Wohnen

Wer viel unterwegs ist, braucht einen Ort, um anzukommen. Man sehnt sich nach Werten, die bleiben: Vertrauen, Wärme, Zuverlässigkeit … Wo sonst liessen sich die Träume besser verwirklichen als im eigenen Zuhause?

Krimi-Entscheidung

Sinoswiss Praxis für TCM in Affoltern

Polstermöbel: einfach bequem Bei ulrich Erlebnis Wohnen in Sursee findet bis zum 15. Juni eine grosse Polstermöbel-Ausstellung statt. Aufgrund des 50-JahrJubiläums warten ein zusätzliches Jubiläumsgeschenk und ein grosser Jubiläumswettbewerb auf die Kunden.

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Ulrich Erlebnis Wohnen will für den Kunden eine Atmosphäre gestalten, die zum Entspannen und Träumen einlädt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ulrich präsentieren und liefern Möbel für Menschen, die sich Zeit nehmen, die es einfach bequem haben möchten. Die Polstermöbel von ulrich verbinden Form, Farbe und Funktion zu einem echten WohlfühlErlebnis. Seit 50 Jahren schafft ulrich Erlebnis Wohnen in Sursee als dynamisches Einrichtungshaus Akzente und überrascht die Kunden in der Jubiläumsausstellung mit neuen und bequemen Polstermöbeln.

Wohnauktion: Ausstellungsmöbel ab einem Franken Nebst den «Schnäppchen» auf der Homepage bietet ulrich als Neuheit auf dem Möbelmarkt eine profitable «Wohnauktion» an. Internet-Benutzer können auf der Homepage von www.ulrichwohnen.ch unter «ulrichWohn-Auktion» jeden Montag ab 1 Franken mitbieten und ein Ausstellungs-Schnäppchen (Möbel/Dekorationsgegenstand) zu einem äusserst profitablen Preis ersteigern.

Jubiläumsgeschenk mit Jubiläumswettbewerb 50 Jahre Möbel Ulrich sind ein Kunden-Geschenk wert. Das Möbelhaus gewährt allen Kunden nebst den üblichen 15% Abholrabatt 5% als zusätzliches Kundengeschenk. Selbstverständlich liefert ulrich gegen Aufpreis die Polstermöbel auch ins Kundenhaus. Als weitere Dienstleistung bietet Ulrich eine fachlich kompetente Beratung und eine Gratis-Entsorgung der alten Polstergarnitur an. Beim grossen Jubiläumswettbewerb warten als Hauptpreis ein Toyota Aygo im Wert von 16 990 Franken, ein Wheeler-Elektro-Bike im Wert von 5000 und ein Wheeler-Mountainbike im Wert von 3500 Franken auf die Gewinner.

Durch die aufklappbare Fuss-Stütze und die in der Sitztiefe verstellbaren Rückenteile lässt es sich auf der Polstergarnitur «miles» von ulrich Erlebnis Wohnen so richtig bequem sitzen und entspannen. (Bild zvg.)

ulrich Erlebnis Wohnen, Kottenstrasse 2, Sursee, Telefon 041 925 86 86, www.ulrichwohnen.ch.

TCM-Ärzte entscheiden situativ, welche Behandlungsmethoden sie einsetzen. Hinweise liefern nicht nur das Vorgespräch, sondern auch Puls und Zunge des Patienten. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kennt 32 unterschiedliche Pulsqualitäten (dünn, saitenförmig, flatternd etc.). Diese geben Aufschluss darüber, wo im Körper des Patienten Energie Über- oder Unterschuss besteht. Die Zunge liefert weitere wertvolle Informationen über die Energiequalität in den einzelnen Organen. Der Therapeut achtet auf Form, Farbe und Beschaffenheit der Zunge sowie die Farbe des Zungenbelags.

Energieflüsse im Körper beeinflussen und regulieren Yumin Zheng, TCM-Ärztin bei Sinoswiss in Affoltern, ist spezialisiert auf Schlafstörungen, Endokrines System, Depression, Verdauungsprobleme, Frauenbeschwerden, neurologische Beschwerden, allgemeine Schmerzbehandlung (Rheuma, Arthritis, Rückenbeschwerden), Bettnässen, Hautprobleme. Durch Akupunktur kann sie Energieflüsse im Körper beeinflussen und regulieren. Der Einstich der Nadeln führt zu einem kurzzeitigen Einstichschmerz. Selten tritt auch ein Gefühl einer leichten Elektrisierung auf. Lediglich auf den Akupunkturpunkt aufgesetzt werden Lasernadeln.

Akupunktur-Nadeln und Schröpfgläser: TCM-Ärztin Yumin Zheng behandelt. (Bild Thomas Stöckli) Das Schröpfen regt den Fluss von Qi, Blut und Lymphflüssigkeit an. Bei dieser Methode werden Glaskugeln in unterschiedlichen Grössen erhitzt und auf die Haut aufgesetzt. Dadurch entsteht ein Unterdruck, der wie eine Bindegewebsmassage wirkt: Die lokale Durchblutung wird gefördert. Tiefere Blockaden löst die Wärmetherapie. So wird eine Wärmelampe mit elektromagnetischen Wellen über die zu behandelnde Stelle gestellt. (tst.) Sinoswiss Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin, Obere Bahnhofstr.20, Affoltern, 044 760 28 28, www.sinoswiss.ch, affoltern@sinoswiss.ch.

Mit straffer Haut in den Sommer 2013 Ultratone bei Genni Sperduto in Affoltern Eine Behandlung mit Ultratone liftet, macht schlanker, tonisiert, strafft und formt den Körper. Dabei werden ultraschnelle und garantierte Ergebnisse für Gesicht und Körper erzielt. Beauty and Nails bietet diese Behandlung seit November 2009 an. Bei Ultratone handelt es sich um eine körpereigene Stromtherapie. Es sind Ultraschallbehandlungen, die sich bereits in der Medizin bewährt haben. Diese Behandlung zeigt hervorragende Ergebnisse an Bauch, Taille, Po, Schenkeln, Hüften und Oberarmen. Das Ultratone Ultrawave-Signal ahmt körpereigene bioelektrische Energie nach. Die Reizimpulstherapie kann mit einer Spezialfrequenz Muskeln trainieren und damit Taille, Hüften und Oberschenkel straffen. Ultratone kann auch bei Cellulite und zur Reduktion von Gesichtsfalten wirkungsvoll eingesetzt werden. Auch für

eine Lymphdrainage und Entgiftung aktiviert ultratone die Lymphknoten, eliminiert so überflüssige Körperflüssigkeit. Eine ideale Schönheits- und Schlankheitstherapie. Ultratone bietet eine Vielzahl an Körperformungsprogrammen, die lang anhaltende Resultate erzielen und zu einer ausgezeichneten Figur verhelfen. Um einen sichtbaren Erfolg zu erreichen, sollte man sich zwei- bis dreimal pro Woche einer Behandlung unterziehen. Es braucht seine Zeit, bis die im Laufe der Jahre gebildeten Fettpölsterchen verschwinden. Wer sich bis zum 10. Mai anmeldet, erhält einen Spezialrabatt von 25% und zusätzlich eine Bodylotion (nur solange Vorrat). Die Beratung bei Genni Sperduto von (Beauty and Nails) in Affoltern ist unverbindlich und kostenlos. Beauty and Nails by Genni Sperduto, Alte Dorfstrasse 18a, Affoltern. Telefon 043 817 19 10, www.beautyandnails.ch.


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Jugendliche Darsteller, die Landschaft als Bühne. (Archivbild)

Lebendiges Theater mit jungen Menschen Das «Fahr.Werk.ö!» gastiert am Türlersee Gestern Montag fuhren beim Campingplatz Türlersee die Theaterwagen des «Fahr.Werk.ö!» auf. Die Vorstellung ist am 3. Mai, 18 Uhr.

dern in und um Liegenschaften und Landschaften, die zu Geschichten inspirieren. Dabei ist Theater nicht nur Text; Theater kann auch Bewegung, Komik, Musik, Tanz beinhalten.

Während einer Woche ist der Türlersee Inspirationsquelle und Bühnenlandschaft für die Ideen von 24 jungen SchauspielerInnen. Zusammen mit vier Theaterleuten vom «Fahr.Werk.ö!» werden sie ein Theaterstück entwickeln, das am Freitag, 3. Mai, aufgeführt wird. Das Theater wird zwischen Wagen und Türlersee spielen – die Zuschauer wandern von Akt zu Akt, von Bühnenbild zu Bühnenbild. Die öffentliche Vorstellung ist am 3. Mai um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es gibt eine Hutsammlung. Wettertaugliche Kleidung ist immer gut. Im Anschluss brennt der Grill. Grilladen und Getränke nehmen alle selber mit.

Lebens- und Produktionsgemeinschaft auf Zeit

Rollende Theaterwerkstatt

Das Stück ist nicht vorgegeben. Die Rollen und Figuren werden zusammen mit den Kindern und Jugendlichen entwickelt. Die Crew der Theaterwerkstatt besteht aus professionellen Theaterleuten, Musikerinnen, Künstlern, die sich zum Ziel gesetzt haben, mit jungen Menschen zusammen spannende Theater zu entwickeln und zu inszenieren. Während der Woche lebt, wohnt, kocht die ganze 30-köpfige Theatergruppe vor Ort in den Wagen: Kein Kommen und Gehen, stattdessen intensives Dasein – mitten auf der Bühne! Eine Lebens- und Produktionsgemeinschaft auf Zeit!

Das «Fahr.Werk.ö!» ist eine rollende Theaterwerkstatt, die das Ziel verfolgt, lebendiges Theater mit jungen Menschen zu entwickeln – nicht in der nüchternen Atmosphäre eines Singsaals oder einer Mehrzweckhalle, son-

Theaterprojekt mit Kindern und und Jugendlichen

Schlafstörungen, Stress, Burnout?

Zeitgenössische Kunst aus China

Mit einem EFT-Impulskurs kann man den Heilungsprozess unterstützen und sich von belastenden Schmerzen und Emotionen befreien.

Bis zum 11. Mai stellt «Art from China», eine Organisation unabhängiger chinesischer Künstler, erneut ihre beliebten Bilder und Skulpturen aus China im Emmen Center aus. Die Besucher erwartet eine grosse Vielfalt an handgemachten Objekten.

Wenn man selber oder andere Familienmitglieder unter Stress, Schmerzen, Schlafstörungen oder Depressionen leiden, wenn man nicht mehr «abschalten» kann, morgens trotz genügend Schlaf müde und gerädert aufsteht, wenn man sich reizbar und unausgeglichen fühlt oder frustriert, aggressiv, voller Ängste und Ohnmacht, wenn man unter ständigen Schuldgefühlen und Versagensängsten leidet, so können die Emotional-FreedomTechniques, kurz EFT genannt, helfen. Mit diesem Impuls-Kurs vermitteln Gabriela Kessler und Stefan Bruhin ein sensationelles, einfach anwendbares Selbsthilfe-Instrument, speziell entwickelt für Stress- und Burnoutgeplagte. EFT kann man jederzeit und überall für sich selber anwenden. EFT kann innert weniger Minuten von Schmerzen, unangenehmen Empfindungen seelischer oder körperlicher Art entlasten oder gar befreien. Kurs am Samstag, 25. Mai, 9.30 bis 15.30 Uhr, Gemeinschaftspraxis, Zürichstrasse 128, Affoltern. Kosten 150 Franken inkl. Kursunterlagen, 12 Franken Verpflegung pauschal. Kursleitung: Gabriela Kessler, dipl. Sozialarbeiterin HFS, dipl. EFT-Coach; Stefan

aus dem Knonauer Amt und Umgebung beim Campingplatz Türlersee. Öffentliche Vorstellung am 3. Mai um 18 Uhr. Eintritt frei, Hutsammlung. Infos unter www.fahrwerk-oe.ch.

Die Ausstellung zeitgenössischer Kunst aus China besteht aus Bildern, Skulpturen und skulpturalen Bildern erstellt von diversen chinesischen Künstlern. Die Skulpturen, meist aus Metall, Polyresin und Holz wurden mit Farbe, Glas und Meeresmuscheln veredelt und bestechen durch ihre grenzenlose Kreativität sowie abstrakten Designs. Die bis anhin weniger bekannte Form der dekorativen Kunst, die skulpturalen Bilder, erinnern durch ihre schlichten Formen und den komplexen Aufbau an die orientalische Kunst. Einen hohen Detailgrad und die präzise Ausführung zeichnen diese Bilder aus. Sie werden von Designer Michael Young, der sich jeweils von aktuellen, internationalen Trends inspirieren lässt, entworfen. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, im 1. OG vor dem Manor, während den Öffnungszeiten die einmaligen Kunstwerke aus China zu besichtigen. Fachkundige Beratung von der Vertriebsorganisation ist vor Ort.

Bruhin, med. Masseur FA SRK, dipl. EFT-Coach. Anmeldung bis Dienstag, 21. Mai an

Weitere Infos unter www.eastway-art.ch oder

gabrielakessler@gmx.ch.

www.emmencenter.ch.


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Veranstaltungen

Dienstag, 30. April 2013

Neue Fahne für Musikgesellschaft Stallikon

KlosterTage zu Pfingsten Die KlosterTage in Kappel richten sich an Personen, welche die Festtage individuell gestalten und neue Menschen kennenlernen möchten. Das Rahmenprogramm – Gottesdienste, Musik, Referate oder Gespräche entlang eines Themas – versteht sich als Angebot, aus dem die Teilnehmenden auswählen, was ihnen entspricht.

Für das 110-Jahre-Jubiläum hat sich die Musikgesellschaft Stallikon zum Ziel gesetzt, ihr Erscheinungsbild mit einer neuen Fahne und einem neuen Logo zu erneuern. Seit 1963 hat die alte Fahne die Musikgesellschaft an unzähligen Einsätzen begleitet und wird nun nach 50 Jahren in den Ruhestand abberufen. Mit einer kleinen Feier Anfang Mai wird die Musikgesellschaft zusammen mit den Vereinsdelegationen der Gemeinde und des Verbandes ihre neue Fahne einweihen und erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. Gönner und Freunde der Musikgesellschaft sind herzlich eingeladen, bei dieser Feier dabei zu sein. (Bor) Fahnenweihe am Sonntag, 5. Mai, um 10 Uhr in der Kirche Stallikon. Infos: www.musik-stallikon.ch.

Von Leuchtendgelb über Feuerrot bis Dunkelviolett: Ueli Häusler (links) und Klaus Wolf zeigen, welche Vielfalt aus den Peperoncini-Setzlingen wachsen wird. (Bild Thomas Stöckli)

«Sorten, die man sonst kaum bekommt» Setzlingsverkauf im Werk- und Wohnhaus zur Weid, Rossau Das Zaunkönig-Männchen baut mehrere Nester in Rohform. (Bild zvg.)

Pirsch im Frühlingswald Der Mai kommt. Der Blattaustrieb der Bäume ist in vollem Gang. Ein einmaliger Moment. Auf der Morgenpirsch mit dem Verein Naturnetz Unteramt lassen sich diese Waldbilder und Stimmungen besonders geniessen. Unter den Vögeln, die im Winter bei uns ausharren, ist der Startschuss zur Fortpflanzungsperiode längst erfolgt. Die Brutreviere sind besetzt. Das gilt im Besonderen für die im Birchwald heimischen Meisenarten. Aber auch für das Gros der weiteren Überwinterer wie Kleiber, Baumläufer, Spechte, Rotkehlchen, Zaunkönig und Rabenvögel. Nach der letztjährigen, erfolgreichen Waldpirsch vom 1. April lädt der Verein Naturnetz Unteramt (VNU) in diesem Frühling einen Monat später in den Birchwald ein. Dazu haben sich die Organisatoren etwas Spezielles ausgedacht: Der VNU möchte allen Teilnehmenden einen Einblick in das Brutgeschäft der Meisen und des Zaunkönigs ermöglichen. Das braucht spezielle Voraussetzungen. Diese schaffte eine Primarschulklasse aus Bonstetten im vergangenen Winter. Für die Meisen wurden in verschiedenen Waldgesellschaften rund 20 Nistkästen aufgehängt und für den Zaunkönig wurden spezielle Nisttaschen geschaffen. Bleibt zu hoffen, dass viele Nisthilfen angenommen wurden, damit für alle Exkursionsteilnehmende ideale Beobachtungsmöglichkeiten bestehen. Der Birchwald ist ein vielschichtiger und artenreicher Lebensraum. Knapp 40 Brutvogelarten beleben den Wald. Wie wird dieser Lebensraum unter den anwesenden Brutvögeln aufgeteilt? Weshalb kommen sie sich während der Brutperiode nicht dauernd in die Quere? Diese interessanten Aspekte werden Schwerpunkte der Beobachtungen und Erläuterungen auf der Waldpirsch sein. Die Route führt aus dem Dorfkern Bonstetten hinauf in den Wald. Am Ziel der Frühexkursion, bei der Waldhütte, erwartet die Teilnehmer feiner Kaffee und Zopf. Pirsch im Frühlingswald am Sonntag, 5. Mai, Start 5.30 Uhr beim Gemeindehaus Bonstetten, Dauer ca. 2½ Std.

Setzlinge in Bio-Qualität. Darum dreht sich alles am kommenden Samstag beim Weidladen in Rossau. Unter anderem locken Gulasch sowie eine Vielfalt an Peperoncini. Von «unscharf» bis «gnadenlos» reicht die Skala des «Brenn-o-Meters», den WWW-Chefgärtner Ueli Häusler für die Kundschaft zusammengestellt hat. Es geht darum, die Peperoncini – auch Chili genannt – zu klassifizieren. Mit ein, zwei Sorten hat er angefangen und mittlerweile sind es bereits über 40, die sich in Form, Farbe und Geschmack deutlich unterscheiden. Teil-

weise sei es schwierig, Samen zu bekommen, verrät Häusler. Deshalb zieht er einige Sorten jeweils selber nach.

Fast jede Pflanze braucht eine andere Pflege «Wir haben uns spezialisiert auf Sachen, die man sonst kaum bekommt», verrät Klaus Wolf, der die Gärtnerei und den Weid-Laden leitet. Bald dreissig verschiedene Sorten sind es bei den Tomaten, 20 bei den Kürbissen, dazu eine gute Handvoll Peperoni-Sorten – darunter auch rare. Weiter lockt eine Vielfalt an Kräutern und Salaten, dazu Artischocken sowie als besonde-

re Spezialität die distelartige Cardy, deren fleischige Blattstiele man als Gemüse geniessen kann. «Die Vielfalt ist auch für die Mitarbeiter interessanter», so Ueli Häusler, «fast jede Pflanze braucht wieder eine andere Pflege.» Damit die Kundschaft am Setzlingsverkauf den Überblick behält, sind die einzelnen Sorten ausführlich beschrieben. Der WWW-Setzlingsverkauf ist auch ein gesellschaftlicher Anlass. Ab 9 Uhr werden die Besucher mit Gulasch verwöhnt. Die Zutaten stammen alle aus dem eigenen Bio-Betrieb. (tst.)

Infos und Anmeldung unter Telefon 044 764 87 84, Setzlingsverkauf im Werk- und Wohnhaus zur Weid,

sekretariat.theologie@klosterkappel.ch

Rossau, am Samstag, 4. Mai, 8 bis 16 Uhr.

oder www.klosterkappel.ch.

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«Gold und Staub» Galsan Tschinag liest in Affoltern 1995 erfüllt sich Galsan Tschinag seinen Traum: mithilfe einer riesigen Karawane von Kamelen sammelt er sein tuwinisches Volk aus der Zerstreuung zusammen und zieht zurück in den Hohen Altai (Westmongolei). Zuvor waren die Tuwa in den sechziger Jahren zwangsumgesiedelt worden, da das Nomadentum als rückständig eingestuft wurde (nachzulesen in «Die Karawane»). Da werden Erinnerungen an unseren Umgang mit den Jenischen in der Schweiz wach. Auch Galsan Tschinag selber hatte schwer unter dem damals herrschenden Regime in der Mongolei zu leiden. Nur sein unermüdlicher nomadischer Wille hat ihn die Zeit mit seiner Familie überstehen lassen. Damit hat er die Schwierigkeiten seines Volkes bis ins Innerste selbst mitgemacht. Die Möglichkeit, alles zu ändern hat er sich damit geschaffen, dass er als Student nach Leipzig in die damalige DDR reiste, ausgerüstet mit einem Preisstipendium. Hier wurde er nicht nur der deutschen Sprache mächtig, sondern in dieser Sprache auch zum weltbekannten Schriftsteller. Zurück in der Mongolei ermöglichte er dann mithilfe aller seiner Verdienste diese Karawane. Heute (nach bald 20 Jahren) zieht er Bilanz mit seinem Buch «Gold und Staub». Was ist aus seinem Volk geworden? Wird er verstanden, wenn er ein altes Totenfeld in einen grünen Hain mit Bäumen verwandeln will? Er stammt aus altem Geschlecht und ist damit zum Häuptling bestimmt. In seiner Familie ist er seit Kindheit zum

Galsan Tschinag. (Bild zvg.) Schamanen und Heiler geworden. Damit vertritt er eine Kultur und Zeit, die vielen unwandelbar vergangen erscheint. Für andere, die in bittere Armut geraten sind, bleibt er in seinem zukunftgerichteten Handeln unverständlich. Und über allem schwebt das Damoklesschwert des Umganges mit den vielen Rohstoffen, an denen sein Land reich ist. Diese Bilanz zieht Galsan Tschinag in der ihm eigenen Sprache, unter ergreifender Engführung von persönlichem Erleben und dichterischer Freiheit in der Form eines Romans. Er lässt in seine nomadische Welt mit ihren tiefen Wurzeln in der Menschheitsgeschichte schauen. Damit eröffnet er eine Quelle von Kraft und Heilung, welche nicht nur seinem Volk, sondern allen gilt. Am Montag, 6. Mai, 20 Uhr, liest Galsan Tschinag in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern. Türöffnung: 19.30 Uhr, Eintritt: 25 Franken. Vorverkauf: 044 762 42 42. Tickets sind in der Regel auch an der Abendkasse noch erhältlich.

«…Zu Fried und Liebesbanden verknüpf in allen Landen» lautet der Titel der diesjährigen Pfingsttage im Kloster Kappel. Die Liedzeile des evangelischen Liederdichters Paul Gerhardt drückt aus, was die Pfingsterzählung beinhaltet: eine Geschichte von Verständigung, Versöhnung und Gemeinschaft. Diesen Werten spüren Pfr. Markus Sahli und Pfrn. Elisabeth WyssJenny nach. Am Samstag, 18. Mai, um 14.30 Uhr beispielsweise mit einem historischen Input «Der Weg der Reformation in und um Kappel: Eine Geschichte von Streit und Versöhnung» oder am Pfingstmontag, 20. Mai, um 9.30 Uhr mit einem Gespräch mit der Theologin Angela Römer zum Thema Wahrheit und Toleranz. Es ist möglich, am Gesamtprogramm mit Übernachtung oder aber auch an einzelnen Elementen des Programms teilzunehmen. Die KlosterTage beginnen am Freitag, 17. Mai, um 17 Uhr und dauern bis Pfingstmontag, 20. Mai, 13 Uhr. Ein Höhepunkt des Programms ist das Konzert der Reihe «Musik und Wort» am Pfingstsonntag um 17.15 Uhr: Mehrchörige Musik zu Pfingsten mit dem Collegium Vocale und dem Collegium Musicum des Grossmünsters Zürich unter der Leitung von Daniel Schmid. Die Teilnehmenden haben ausserdem Zeit für sich, für Lektüre, Spaziergänge oder für Seelsorgegespräche.


Veranstaltungen

Dienstag, 30. April 2013

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«Die meisten Lieder gefallen mir» Musical «Ich war noch niemals in New York» in Zürich-Oerlikon: Maschwander Fabian Koller spielt mit Neun Buben teilen sich im Musical «Ich war noch niemals in New York» die einzige Kinderrolle. Fabian Koller ist einer von ihnen. Das Musical-Fieber hat den Maschwander allerdings schon lange vor dieser Traumrolle gepackt. ................................................... von thomas stöckli «Mit 66 Jahren ...», singt Fabian Koller. Sein Solo ist der fulminante Start in den zweiten Teil des Erfolgsmusicals, das noch bis zum 2. Juni im Theater 11 neben dem Hallenstadion läuft. Der 13-jährige Maschwander braucht sich neben den professionellen Sängern, Schauspielern und Tänzern des internationalen Musical-Ensembles nicht zu verstecken. Auf der Bühne kann er seine grosse Leidenschaft leben. Dass ihm über 1000 Leute zuschauen und zuhören, das scheint ihn nicht weiter zu stören. «Er liebt das», erklärt Vater René Koller, «das ist seine Welt!» Doch der Weg auf die grosse Bühne war lang: Zwei Castings und vier Probe-Wochenenden galt es zu überstehen, bis der Maschwander als einer von zehn Florians ausgewählt war. Aktuell sind es noch neun Knaben, die sich die Rolle teilen. «Zuerst habe ich mich nur angemeldet, um Casting-Erfahrung zu sammeln», verrät Fabian Koller, «ich habe nicht gedacht, dass ich weiterkomme. Gefragt nach den schönsten Erlebnissen nennt er deshalb auch den Moment, an dem er erfuhr, dass er auf die grosse Bühne darf. Ganz besonders sei dann sein erster Auftritt gewesen – und dazwischen die erste Probe mit den Erwachsenen.

Fabian Koller auf der Bühne. 190 Perücken und fast 1000 Kostümteile wurden für das Musical «Ich war noch niemals in New York» angefertigt. (Bilder Thomas Stöckli)

Er spielt, er singt und er tanzt Anderthalb Stunden vor Show-Beginn müssen die Darsteller im Theater 11 sein. Wie alle andern schreibt sich auch Fabian Koller auf der Liste beim Künstlereingang ein. Dann geht es durch ein Gewirr an Gängen und Räumen zur Garderobe der Florian-Darsteller. Hier wird der Maschwander von Kinderbetreuerin Brigitte Amrein empfangen und seine Eltern René und Christa Koller verabschieden sich. Sie werden später im Publikum sitzen und sich die Show ansehen – bereits zum 15. Mal. Ein Jugendlicher und Musik von Udo Jürgens – passt das? «Die meisten Lieder gefallen mir», sagt Fabian Koller, und schliesslich seien sie fürs Musical rockiger arrangiert. In fünf verschiedenen Outfits steht er immer wieder auf der Bühne, er spielt, er singt und er tanzt. Der grosse Höhepunkt ist das bereits erwähnte Solo zu Beginn des zweiten Teils, kurz darauf folgt in «Aber bitte mit Sahne» eine Rap-Einlage und immer wieder erheitert «Florian» das Publikum mit sympathisch-frechen Sprüchen. Doch auch

Der 13-Jährige mit seinen Eltern René und Christa Koller in der Garderobe.

Mehr als 1500 Personen finden Platz im Saal des Theater 11.

Drei-Generationen-Geschichte über unerfüllte Träumen und Liebe Unter der Freiheitsstatue heiraten – davon träumen die frisch verliebten Senioren Otto und Maria. Kurz entschlossen türmen sie aus dem Altersheim – und vor dessen herrschsüchtiger Leiterin Frau Dünnbügel – und buchen auf einem Kreuzfahrtschiff eine Kabine.

Bei dem Versuch, ihre Mutter aufzuhalten, trifft die ehrgeizige Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg auf Ottos Sohn, den Tier-Fotografen Axel Staudach und dessen Sprössling Florian. Beide wollen ihren Senior ebenfalls zurückholen. Auf hoher See nimmt die turbulente Geschichte mit viel Hu-

mor, Selbsterkenntnissen und Verwechslungen einen gänzlich unvorhergesehenen Verlauf. Untermalt wird die Handlung mit den schönsten Liedern von Udo Jürgens, etwa «Aber bitte mit Sahne», «Griechischer Wein», «Siebzehn Jahr, blondes Haar» und natürlich das na-

selber habe er zuweilen gegen das Lachen ankämpfen müssen, verrät der 13-Jährige. Etwa, wenn die herrschsüchtige Altersheim-Leiterin «Frau Dünnbügel» über die Bühne stöckelt oder die südländische Greisin zu «Griechischer Wein» tanzt ...

durch «Ich war noch niemals in New York» entdeckt. «Er steht am Morgen auf und singt und er singt, wenn er am Abend ins Bett geht», sagt seine Mutter Christa Koller. Bereits als Zweitklässler wirkte ihr Sohn erstmals in einem Schul-Musical mit: In «We will rock you» hatte er allerdings nur eine Kleinst-Rolle. Viel grösser war zwei Jahre später sein Anteil an «Peter Pan». Sein drittes Musical, eine Geschichte über zwei Freunde, schrieb er

dann sogar selber, zwei weitere Produktionen – die «Zauberorgle» und ein selber kreiertes Jukebox-Musical über Probleme an der Schule – sollten folgen. Seit anderthalb Jahren besucht der Maschwander nun wöchentlich die Junior-Workshops an der MusicalSchule VoiceSteps in Cham. Und wie geht es weiter? «Kinderrollen gibt es nicht so viele», weiss Fabian Koller. Am 27. November startet im Theater 11 Disneys «Die Schöne

Musical-Traum weiter verfolgen Seine Begeisterung für Musicals hat Fabian Koller übrigens nicht erst

mensgebende «Ich war noch niemals in New York». «Ich war noch niemals in New York», Musical bis 2. Juni 2013 im Theater 11, Zürich-Oerlikon. Die weiteren Auftritte von Fabian Koller: Sonntag, 5. Mai, 14 Uhr; Donnerstag, 16. Mai, 19.30 Uhr; Mittwoch, 29. Mai, 18.30 Uhr.

und das Biest». Da gäbe es die Rolle des Tassilo, «aber», winkt der 13-Jährige ab, «für den bin ich wohl schon zu alt.» Klar ist, dass er den MusicalTraum weiter verfolgen will – um vielleicht in Zukunft einmal den Professor Abronsius im «Tanz der Vampire» zu verkörpern. «Das ist ein lustiger Typ und der hat tolle Lieder», so Fabian Koller. Als Alternative könnte er sich allerdings auch vorstellen, in einer Kinderkrippe zu arbeiten ...

Den Umgang mit Ponys lernen Reitcamp für Kinder auf dem KiTi-Hof In einem viertägigen Reitcamp von MS Sports auf dem KiTi-Hof, unmittelbar an der Kappeler Grenze auf Zuger Gebiet liegend, lernten Kinder den Umgang mit Pferden. MS Sport ist eine Organisation, die für Jugendliche neben Fussball-, Tennisoder Tanzcamps auch Reitcamps veranstaltet. So vom 22. bis 25. April auf dem KiTi-Hof von Sonja Kaiser. «Ein sehr kinderfreundlicher Ort», wie Ines

Wüest von MS Sports betonte. Und ein Ort mit kompetenten Leiterinnen: Während vier Tagen lernten die Kinder den Umgang mit Pferden, sie erfuhren einiges über Pflege und Pferdehaltung – und sie durften natürlich auch ausreiten.

Zirkusreife Vorstellung Am Freitag, dem letzten Camp-Tag, zeigten die Kinder dann ihren Eltern, was sie gelernt haben. Von Silja Scheuring fantasievoll geschminkt, führten

ein einstudiertes Programm auf und absolvierten einen Test, bei dem sie das sogenannte SVPS-Abzeichen («Pferdeumgang und Pflege oder Sattel und Zaum») erhielten. Verblüffend aber die Resultate der viertägigen Arbeit mit dem Pony: Die Kinder schwangen sich auf die Sättel, drehten ihre Runden, meisterten Cavaletti. Ein Mädchen drehte sogar eine Volte über den Vierbeiner – eine zirkusreife Vorstellung, die von den zahlreich anwesenden Eltern heftig beklatscht wurde. (-ter.)

Zirkusreife Vorstellung unter der Leitung von Sonja Kaiser am letzten Tag des Reitcamps auf dem KiTi-Hof. (Bild Werner Schneiter)


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Sport

Dienstag, 30. April 2013

Heimsieg und eine Krimi-Entscheidung Spannender eiskalter Final der Bezirks-Gruppenmeisterschaft des BSVA 300 Meter 2013 Die Siegergruppen des diesjährigen Bezirks-Gruppenmeisterschaftsfinals auf 300 Meter kommen aus zwei verschiedenen Schützenvereinen. Beim grössten Teilnehmerfeld D ging der Sieg an die Schützen des SV Affoltern 1. Beim Feld A siegte die Gruppe des FSV Wettswil. Der diesjährige Gruppenmeisterschaftsfinal des Bezirks Affoltern wurde bei klirrender Kälte und zum Teil mit unterschiedlichen Licht- und Windverhältnissen auf den Schiessanlagen in Affoltern und Knonau ausgetragen. Dieser Wettkampf erfolgte in zwei Durchläufen. Am Schluss wurden dann die beiden Gruppen-Resultate zusammengezählt, was den definitiven Schlussrang ergab. Eine Gruppe besteht aus fünf Schützinnen bzw. Schützen. Jede Gruppe kann mit einem Jungschützen oder einer Jungschützin erweitert werden, womit dieser Gruppe ein Streichresultat zur Verfügung steht. Dass dann jeweils nicht das Resultat des Jungschützen als Streichresultat hinhalten muss, ist jedoch keine Seltenheit. Zudem ist dies eine gute Gelegenheit den Nachwuchs in den Verein zu integrieren. Im Feld D machten vier Gruppen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Total beteiligten sich vier Gruppen im Feld A (Freie Gewehre) und 15 Gruppen im Feld D (Sturmgewehre 90, Karabiner und Sturmgewehre 57-03).

Feld D: Affoltern und Zwillikon dominant Unter der Leitung des Bezirksverantwortlichen Bruno Schneiter lieferten sich die 15 Gruppen des Feldes D einen spannenden Wettkampf auf der Schiessanlage in Affoltern. Wie bereits erwähnt, mussten alle Gruppen ihr Programm je zweimal schiessen. Die mögliche Höchstpunktzahl liegt jeweils bei einem Gruppentotal von 750 Punkten, was einem Punktemaximum von 150 Punkten je Gruppenteilneh-

Sieger in Feld D mit 1335 Punkten: die Gruppe des SV Affoltern 1 (Mitte), vor der FSG Zwillikon 1 und der FSG Zwillikon 3. (Bild zvg.) mer bedeutet. Nach dem ersten Durchgang setzte sich der SV Affoltern 1 mit 670 Punkten vor der FSG Zwillikon 1 mit 666 Punkten gefolgt von der SG Aeugst mit 661 Punkten an die Spitze. In der zweiten Runde konnten nur noch die zwei ersten Gruppen aus der ersten Runde ihren Spitzenplatz verteidigen. Im Feld D gewann mit 1335 Punkten die Gruppe des SV Affoltern 1. Auf dem zweiten Platz liegt die FSG Zwillikon 1 mit 1322 Punkten und auf dem dritten Rang findet sich die FSG Zwillikon 3 mit 1313 Punkten. Die höchsten Einzelresultate erreichten: Roland Brunner (FSV Ottenbach) mit 141 Punkten. 140 Punkte erreichten Fritz Aeschlimann (SV Affoltern), Heinz Störri (FSG Zwillikon) und Werner Wider (SV Obfelden-Maschwanden). 139 Punkte erreichten Hans Wetli (SV Hedingen) und Hans Pfister (SG Aeugst).

Punktgleichheit in Feld A Unter der Leitung des Bezirks-Präsidenten Viktor Stutz, absolvierten im Feld A die vier Gruppen ihr Programm mit je drei Probeschüssen und 20 Schuss Einzelfeuer in zwei Durchgängen. Überaus erfreulich war, dass der FSV Wettswil und der FSV Knonau mit je einem Jungschützen zusätzlich antraten. Dadurch entsteht die Möglichkeit, ein Streichresultat zu haben, was aber durchaus jeden Gruppenteilnehmer treffen könnte. Hier ist ein Gruppentotal von 1000 Punkten möglich oder pro Schütze 200 Punkte. Der Sieger wird dann ebenfalls aus dem Total der beiden Durchgänge ermittelt. Doch nun begann der «Krimi». Nach dem ersten Durchgang lag die Gruppe des FSV Knonau und des FSV Wettswil mit Total je 933 Punkten gleichauf, vor dem

SV Obfelden-Maschwanden mit 932 Punkten gefolgt von dem FSV Ottenbach mit 910 Punkten. Der zweite Durchgang wurde wiederum ruhig und konzentriert geschossen. Beim Zusammenzählen der beiden Resultate entstand folgende Konstellation: Der FSV Wettswil und der SV Obfelden-Maschwanden lagen nun mit je 1861 Punkten gleichauf. Was nun? Nach den gängigen Reglementen im Schiesssport zählt bei Punktegleichheit der bessere Tiefschuss, sprich in diesem Falle 10erTreffer. Nach dem genauen mehrmaligen Auszählen konnte als Wanderpreis-Gewinner der FSV Wettswil genannt werden (Wettswil hatte insgesamt 88 10er, Obfelden deren 87!). Im zweiten Rang demnach der SV Obfelden-Maschwanden gefolgt vom FSV Knonau mit 1861 Punkten und FSV Ottenbach mit 1835 Punkten. Die besten

Langlauf im Feldenmaas Jung und Alt laufen Freunde und Gönner ermöglichen die Loipe Urdorfer Waldlauf am Samstag Nur dank Gönnerbeiträgen, der Grosszügigkeit sowie der Toleranz aller Landbesitzer, Bewirtschafter und den ehrenamtlichen Helfern kann im Feldenmaas ein Langlaufloipe erstellt und unterhalten werden. «33 Tage Langlauf im Feldenmaas wirken sich leistungsfördernd aus». Unter diesem Titel wurde im «Anzeiger» vom 22. März 2013 unter anderem über die Langlaufloipe im Feldenmaas und die IG Pro LL Feldenmaas berichtet. Die IG Pro LL Feldenmaas ist weder ein Verein noch ein gewerbliches, gewinnorientiertes, Unternehmen. Sie wurde in der Wintersaison 1984/85 durch vier begeisterte Langläufer gegründet.

Freiwillige Beiträge Die Anschaffungen, Betriebs- und Unterhaltskosten werden seit jeher durch die Beiträge der Loipenbenützer sowie in den ersten Jahren durch ein Sponsoring der kontoführenden Bank und durch Beiträge der vier Anliegergemeinden bestritten. Zwischenzeitlich wurden das Sponsoring wie auch die Gemeindebeiträge im Rahmen von Sparmassnahmen gänzlich gestrichen. Seither werden sämtliche Betriebskosten und Ersatzanschaffungen aus den

freiwilligen Beiträgen bestritten. Verschiedene Gründe verunmöglichen der IG Pro LL Feldenmaas die Mitgliedschaft oder Poolzugehörigkeit bei der «Loipen Schweiz». Dies hat zur Folge, dass die IG Pro LL Feldenmaas den für die ganze Schweiz gültigen Langlaufpass nicht verkaufen darf und somit auch keinen Anspruch auf finanzielle Unterstützungen durch die «LoipenSchweiz» hat.

Nach wie vor sehr rege Benützung Nur dank den direkten finanziellen Unterstützungen durch die Loipenbenützer (Gönnerbeiträge), der Grosszügigkeit sowie der Toleranz aller Landbesitzer, Bewirtschafter und den ehrenamtlichen Helfern ist die IG Pro LL Feldenmaas überhaupt in der Lage im Feldenmaas ein Langlaufloipe zu erstellen und zu unterhalten. Die nach wie vor sehr rege Benützung der Loipe sowie die stets bekundete Dankbarkeit sind es, welche die IG Pro LL Feldenmaas, trotz der eher knappen finanziellen Mittel, immer wieder zum Weitermachen motivieren. So heisst es hoffentlich auch in den kommenden Jahren «Gut Spur im Feldenmaas!» Für die IG Pro LL Feldenmaas Werner Ruprecht

Resultate: Feld A: 1. FSV Wettswil 1871 Pkt., 2. SV ObfeldenMaschwanden 1871 Pkt., 3. FSV Knonau 1861 Pkt., 4. FSV Ottenbach 1835 Pkt. Feld D: 1. SV Affoltern 1 1335 Pkt., 2. FSG Zwillikon 1 1322 Pkt., 3. FSG Zwillikon 3 1313 Pkt., 4. SV Obfelden-Maschwanden 1308 Pkt., 5. FSV Ottenbach 1305 Pkt., 6. SG Aeugst 1302 Pkt., 7. FSV Bonstetten 1296 Pkt., 8. FSV Wettswil 1289 Pkt., 9. FSG Zwillikon 2 1288 Pkt., 10. SV Hedingen 1281 Pkt., 11. SV Affoltern 2 1280 Pkt., 12. FSG Zwillikon 4 1267 Pkt., 13. SG Hausen 1238 Pkt., 14. FSV Knonau 1214 Pkt., 15. SV Dachlissen-Mettmenstetten 1195 Pkt.

Offene Tür für Tennisbegeisterte Der 2013 gegründete Tennisclub Advantage Zugerland lädt am Mittwoch, 1. Mai, erstmals zum Tag der offenen Türe ein.

Eine Startgelegenheit für jedermann bietet sich am 4. Mai in Urdorf-Weihermatt. Der Einstieg in die KnoliCup-Saison 2013 steht noch allen offen. Mitte April startete der KnoliCup in die Saison 2013, und am Samstag, 4. Mai folgt bereits der zweite Lauf der Cupsaison, der Urdorfer Waldlauf. Der Turnverein Urdorf organisiert wie in den Vorjahren den Anlass beim Holzlager oberhalb des Bahnhofs UrdorfWeihermatt. Anmeldung, Zeitmessung und Ranglistenservice werden diese Saison neu mit professioneller Unterstützung von Datasport durchgeführt. Die Laufstrecken sind aber deswegen nicht geändert worden. Gelaufen wird über eine Distanz von 2.2 km für alle, die 13 Jahre und älter sind, für die Jüngeren wird auf der verkürzten Strecke von 1.2 km gelaufen. Auch für Walker besteht eine Startmöglichkeit in einer eigenen Kategorie. In der Kategorie Piccoli können zudem die Allerjüngsten (bis 6-jährig) gemeinsam mit ihrer Begleitung über eine Strecke von 300 m laufen. Gestartet wird zwischen 13 und 16 Uhr, wobei am Urdorfer Waldlauf nicht nach Kategorie gestartet werden muss, sondern es kann in gemischten

Einzelresultate erreichten: Gion Kuster mit 194 Punkten, Sämi Schneebeli erreichte 193 Punkte. 192 Punkte schossen Alfi Häfliger und Patrick Zimmermann, 191 Punkte erreichte Dieter Rothacher und je 190 Punkte holten Heinz Hug, Sämi Schneebeli und Heinz Brändli.

Beliebt am Urdorfer Waldlauf: Jung und Alt laufen gemeinsam. (Bild zvg.) Gruppen gelaufen werden. Das macht diesen Lauf speziell attraktiv für Vereine, die mit verschiedenaltrigen Kindern und Jugendlichen teilnehmen wollen. Auch eine kleine Festwirtschaft mit Gebäck und Getränken wird vom Turnverein Urdorf angeboten. Wer im KnoliCup drei der vier Läufe bestreitet, qualifiziert sich in der Cuprangliste und erhält am Schlusslauf das begehrte T-Shirt und einen kleinen Erinnerungspreis. Am Urdorfer Waldlauf ist also die beste Gelegenheit, noch in den KnoliCup 2013 einzusteigen. Um teilzunehmen kann man sich im Internet anmelden, oder aber vor Ort am Lauftag vor 15 Uhr. Werner Eugster

Im Tenniscenter Sports Zugerland können Tennisinteressierte jeden Alters von 14 bis 17 Uhr unter der Leitung der Tennis Academy Augst Tennisluft schnuppern und Probelektionen nehmen. Der erfahrene Academy-Leiter Philipp Augst, ehemaliger N-Spieler und Coach, sorgt mit seinem Team für ein abwechslungsreiches Tenniserlebnis auf zwei Plätzen. Es sind einige der besten regionalen Junioren vor Ort, die sehr gerne mit Interessierten ein kleines Doppelmatch bestreiten.

Gratis Billardtische zur Verfügung Willkommen sind alle Tennisneugierigen, Anfänger oder Fortgeschrittene jeden Alters, die ein neues Tennis-Zuhause suchen oder sich einfach nur für den neuesten Tennisclub im Zugerland interessieren. Ausserdem stehen für die Freunde der polierten Kugeln gratis Billardtische zur Verfügung. Bei Durst oder Hunger bietet das hauseigene Restaurant allerlei Kulinarisches. Tag der offenen Türe morgen Mittwoch, 1. Mai, 14 bis 17 Uhr, Sports Zugerland, Riedstrasse 1A, Cham.

Detaillierte Infos unter www.knolicup.ch, Läufe.

Infos: www.tcaz.ch / www.sports-zugerland.ch.


Sport

Dienstag, 30. April 2013

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Einen schwachen Tag eingezogen Fussball 1. Liga: FC Gossau SG – FCWB 2:0 (2:0) Der Kreis hat sich wieder geschlossen. Vor der beeindruckenden Serie von 13 Spielen ohne Niederlage verloren die Ämtler zuletzt gegen Gossau und selbiger Gegner bezwang WettswilBonstetten nun auch im Rückspiel. ................................................... von andreas wyniger

Gute Haltungsnoten: Torschütze Claudio Antenen. (Bild Volkmar Klutsch)

Drei Punkte mit Ach und Krach FC Altstetten – FC Affoltern 1:2 (1:0) Die Partie startete etwas verhalten mit einem ersten Schuss von Rama in der 4. Minute über das Tor und einem Freistoss des Gegners in der 6. Minute, den Torhüter Steiner nur mit der Faust abwehren konnte. In der 13. Minute zwang Löliger mit seinem Schuss in Richtung hohe Torecke den Goalie von Altstetten zu einer Glanzparade. In der 19. Minute ging alles sehr schnell: Während am Spielfeldrand der an Stöcken humpelnde Reporter Klutsch begrüsst wurde, schien auch die Abwehr des FCA unachtsam und liess Altstetten über links durchlaufen und zum 1:0 einschieben. Kurz darauf verletzte sich Luchsinger am Knöchel und musste gepflegt werden und der FCA kam immer noch nicht richtig in Schwung. Ausser einem Schuss von Antenen, bei dem sich der Torhüter wieder strecken musste und einer scharfen Hereingabe von Löliger, die Ismajlaj knapp verpasste, prägten ein Fehleinwurf und zu viele Fehlpässe das verfahrene Spiel. Erst in der 39. Minute kam Spannung auf, als sich Löliger an der gegnerischen Strafraumgrenze den Ball zurückeroberte, in den Strafraum eindrang und von hinten regelwidrig umgestossen wurde. Der Schiedsrichter pfiff nicht, zog aber die gelbe Karte aus der Tasche, allerdings für Rama, der zu heftig reklamiert hatte. Bis zur Pause kam nur noch in der 45. Minute Löliger gefährlich, diesmal von links zum Schuss, den der Torwart gerade noch seitlich zum aufgerückten Good abwehren konnte, dem der Ball vom Fuss sprang.

Kurz nach der Pause erhielt die Nr. 5 von Altstetten eine gelbe Karte für Ballwegschlagen. Rama schoss einen Freistoss aus 20 Metern knapp über das Tor. Der Gegenzug endete sicher bei Torhüter Steiner, der den Ball dann trickreich wieder dem Stürmer überliess. Dessen zu schwache Vorlage stoppte Steiner kurz vor der Torlinie. Der nächste Angriff des FCA wurde über links gestartet. Einen weiten Pass von Bala nahm Antenen direkt ab und verwertete van-Persie-mässig zum 1:1! Danach war Altstetten nur noch einmal richtig gefährlich, als die Nr. 5 in der 66. Minute in den Strafraum des FCA eindrang und mit einem spektakulären Sprung zu Boden ging. Der Schiedsrichter pfiff und zeigte dem Spieler gelb-rot für diese Schwalbe. Der FCA erspielte sich Chance um Chance, aber Antenen, Rama, Löliger und der neu eingewechselte Bilic scheiterten in aussichtsreichen Positionen. In der 88. Minute lancierte im ersten Angriff zunächst Bilic den ebenfalls eingewechselten Kaufmann steil links aussen und im zweiten Angriff umgekehrt Kaufmann Bilic in der Mitte. Allein vor dem Torhüter verwertete Bilic diese Vorlage kaltblütig zur 1:2Führung des FCA. Die in der Abwehr sicher aufspielenden Shala und Mühlemann fingen auch noch die letzten Angriffe der Gegner in der Schlussphase souverän ab. (AL) FC Altstetten – FC Affoltern 1:2, Buchleren, ca. 60 Zuschauer. FCA: Steiner, Shala, Mühlemann, Bala II, Luchsinger (46. Meyer), Konate, Ismajlaj, Löliger, Good (71. Kaufmann), Rama (72. Bilic), Antenen.

Sportlich-unterhaltsame Momente garantiert Jugi Affoltern sucht Leiterinnen und Leiter Karate, Unihockey und Tischtennis, Fussball, Sportklettern und vieles mehr – die Kinder haben bei all diesen Sportarten wahrlich die Qual der Wahl. Die Jugi Affoltern bietet ein polysportives Programm, bei dem der Plausch am Sport im Vordergrund steht. Nebst wöchentlichen Trainings nimmt die Jugi an regionalen und kantonalen Sportanlässen teil, organisiert einen Familienplauschwettkampf sowie einen Chlaushöck und eine Jugireise. Nun werden sportbegeisterte Leiterinnen und Leiter gesucht. Dazu soll-

te man motiviert und sportlich sein, gerne mit Kindern arbeiten und bereit sein, einen Teil seiner Freizeit der Jugend zu widmen. Als Gegenleistung gibt es einen Beitrag aus der Vereinskasse, ein feines Leiteressen und viele sportlich-unterhaltsame Momente mit den Jugikids. Die Lektionen sind am Montag-, Dienstag- und Mittwochabend in der Turnhalle Ennetgraben bzw. Butzen. Wer sich angesprochen fühlt und genaue Infos möchte, melde sich bei Susanne Berli unter 079 448 67 91 oder susanne.berli@gmx.ch.

Schlechter als an diesem nasskalten Samstag kann ein Fussballspiel für den FCWB gar nicht beginnen. Bereits in der ersten Spielminute musste das 1:0 hingenommen werden. Dabei schlug Gossaus Pontes einen Freistoss auf den zweiten Pfosten. Den daraus entstehenden Kopfball konnte Merlo im Tor der Ämtler nur ungenügend abwehren. Alija stand goldrichtig und schoss den Abpraller zur frühen Gossauer Führung ins Tor. Auch in der Folgezeit machten die St. Gallen den besseren und entschlosseneren Eindruck. Nach 33 Minuten konnte Gossau nach einem kläglichen Abspielfehler Makukas und dem dadurch notwendigen Foul Jollers einen gefährlichen Freistoss treten. Merlo war jedoch auf dem Posten und hielt sicher. Nur drei Minuten später dann doch das 2:0 der Ostschweizer: Einen blitzschnellen Konter über die linke Seite konnte Merlo vorerst noch abwehren. Den Abpraller verwertete dann aber Eberle eiskalt. Eine erste echte Abschlusschance hatte Wettswil-Bonstetten nach 38 Zeigerumdrehungen. Nach einem Foul an

Accosta konnte dieser einen Freistoss von der Strafraumgrenze treten, schoss aber weit am Tor vorbei. Kurz vor der Pause brauchte es nochmals eine gute Intervention Merlos gegen Todisco, um gar noch das dritte Gossauer Tor zu verhindern. Wieder verlor die Ämtler Abwehr dabei den Ball im Spielaufbau fahrlässig. Enttäuschend, dass WB während der ganzen ersten 45 Minuten aus dem Spiel heraus keine nennenswerte Aktion zu verzeichnen hatte und für einmal auch die stehenden Bälle harmlos blieben.

Kleine Steigerung nach dem Wechsel Eine erste richtig gute Chance erarbeiteten sich die Rotschwarzen kurz vor Ablauf der ersten Stunde: Von Hasani wurde Buchmann herrlich in den freien Raum lanciert. Der Captain des FCWB konnte allein vor dem Gossauer Torwart Geisser abschliessen, schoss diesen jedoch an. Der Abpraller fiel schliesslich Gjergji vor die Füsse, aber anstatt ins leere Tor schoss er weit darüber. Nur drei Minuten später tauchte plötzlich Gossaus Todisco alleine vor Goalie Merlo auf. Aber auch der Einheimische setzte das Leder knapp neben den Pfosten. Danach stellte FCWB-Trainer Martin Dosch sein Team um, brachte Costancio für Hasani und versuchte so, mit nun zwei Stürmern mehr Offensivdruck zu entwickeln. Optisch hatte Wettswil-Bonstetten nun ein Übergewicht. Aber als der Gossauer Goalie Geisser auch einen Gjergji-Hammer aus nächster Distanz bravourös ab-

Gjergji (vorne) glückte für einmal kein Tor. (Bild Kaspar Köchli) wehrte, musste man sich aufseiten der Ämtler langsam auf die Niederlage einstellen. Nochmals versuchte Dosch zu reagieren und brachte mit L. Schlüchter für Buchmann und Avdja für Joller zwei weitere Offensivkräfte. Aber auch dieses Manöver verpuffte und so war die erste Niederlage seit langer Zeit Tatsache für die Ämtler. Für einmal hat die Leistung gegen einen gut stehenden und stark kämpfenden Gegner nicht gereicht. Nun gilt es, die nächste Woche wieder gut zu arbeiten und sich für die nächste Aufgabe zu Hause gegen Kreuzlingen wieder aufzubauen. Telegramm: FC Gossau SG - FCWB 2:0 (2:0); Buechenwald, 150 Zuschauer; Tore: 1.’ Alija 1:0, 36.’ Eberle 2:0; FCWB: Merlo; Joller (ab 68.’ Avdija), Popov, Ukaj, Illi; Buchmann (ab 68.’ L. Schlüchter), Y. Schlüchter, Accosta, Hasani (ab 62.’ Costancio), Makuka; Gjergji. Resultat 3. Liga: Oetwil-Geroldswil – FCWB II 3:0.

Bronze an der Finalrunde Ost für die A-Junioren Durchzogene Saisonbilanz des UHC Dragons Knonau Am 13. und 14. April fanden die letzten Meisterschaftsspiele der Saison statt. Hochs und Tiefs waren die Begleiter der Knonauer Drachen: Während sich die A1 Junioren über die Bronzemedaille an der Finalrunde der Schweizer Ost Meisterschaft freuten, mussten die Herren den Abstieg in die 5. Liga hinnehmen. Die jüngsten Meisterschaftsteilnehmer der Knonauer, die D-Junioren von Trainer René Nietlispach, spielten ihre Saison erneut bei der Juniorenliga Zentralschweiz. Interessant in dieser Liga ist der Modus: Ein Qualifikationsturnier bestimmte die Stärkeklasse für jedes Team. Nach einer Herbstrunde fand eine Umstufung statt. So konnten die starken und nicht ganz so starken Teams gegeneinander spielen. Es gab Final-, Zwischen-, Auf- und Abstiegsrunden. Dieser JLZ-Modus erntete viel Lob und Anerkennung. Und warum dürfen die Drachen stolz darauf sein? Dragons-Vizepräsident Fredi Haab hatte diesen Modus entworfen. Und die Knonauer D-Junioren? Sie hatten oft einen schweren Stand, schlossen die Frühlings- und Herbstrunde jeweils auf dem 7. Platz ab. Zum Saisonende folgten in der Zwischenrunde dann zwei tolle Siege mit 9:8 gegen Bremgarten und 8:6 gegen Buochs. Die C-Junioren von Trainer Fredi Haab hatten mit Goalieverletzungen grosses Pech. Zum Saisonstart liessen sie zwei Niederlagen gleich zwei Siege folgen. Danach folgten jedoch acht Niederlagen hintereinander. Bei einigen war viel Pech dabei, zwei Spiele gingen mit nur einem Tor Unterschied an den Gegner. Doch sie fingen sich nochmals auf und gewannen im neu-

en Jahr drei Spiele en suite. Eine hervorragende Leistung am letzten Spieltag reichte erneut nur zu zwei ganz knappen Niederlagen. Mit zehn Punkten belegte das Team den 8. Schlussrang. Die B-Junioren von David Isler waren mit gerade mal sechs Feldspielern ein kleines Kader. Aber es waren sechs Spieler, die es in sich hatten! Zwar folgten auf zwei Startsiege drei Niederlagen – doch dann folgte eine Serie von acht Spielen ohne Niederlage: sieben Siege und ein Unentschieden. Nur noch ein Spiel ging verloren: 7:5 gegen Regensdorf, was die Träume auf die Teilnahme an der Finalrunde platzen liess. Mit zwei Siegen am letzten Spieltag sicherten sich die B-Junioren den 3. Tabellenschlussrang – und erzielten dabei die meisten Tore und das beste Torverhältnis in der Gruppe!

A-Junioren stark vertreten Die A-Junioren waren ein grosses Kader, weshalb Trainer Roger Liechti zwei Teams für die Meisterschaft gemeldet hatte. Im Team A2 waren stets alle Spieler aufgeboten. Doch gab es jeweils viele Entschuldigungen. Die Freude am Sport war in diesem Team auch wichtiger als der sportliche Erfolg. Trotzdem durfte sich dieser sehen lassen: Mit 19 Punkten belegte man den 6. Schlussrang. Im A1 stand ganz klar der Erfolg im Vordergrund. Seit Dezember spielte man nur noch mit fünf Feldspielern. Diese entwickelte eine Torproduktion, sodass jeder Sieg mit einem Stängeli heimgefahren wurde. Aber ausgerechnet am letzten Spieltag ging der Match um Platz eins gegen Lengnau verloren. Nach einem 15:5-Sieg gegen Gansingen war der zweite Rang und damit die Teilnahme an der Finalrunde Tatsache! Und an dieser gelang

die Revanche gegen Lengnau, was Halbfinale bedeutete. Dieses ging gegen Mümliswil nach Verlängerung mit 6:7 verloren – mit einem 11:4 Sieg gegen Grabs gewannen die Knonauer Jungs die Bronzemedaille an der Finalrunde Ost!

Knonauer Verstärkung für die Magic Sticks Vor einem Jahr feierten die Herren den Aufstieg in die 4. Liga. Nach drei Spieltagen durfte das Team von Coach Stephan Sandhofer sogar vom Aufstieg in die 3. Liga träumen. Doch im Januar folgte eine Serie von 6 Niederlagen – plötzlich war man im Abstiegskampf. So schnell kann es gehen! Am letzten Spieltag errang man gegen den Gruppensieger Zürich Apocalypse ein 4:4 Unentschieden. Doch es war am Ende ein Punkt zu wenig. Weil die hinter Knonau platzierten Root und Bremgarten zum Saisonschluss beide Spiele gewannen, wurden die Knonauer mit einem Punkt Rückstand Letzte und stiegen damit wieder in die 5. Liga ab. Die Herren gingen eine Gemeinschaft mit den Kollegen der Magic Sticks Obfelden ein. Trainiert wurden sie vom langjährigen Drachen Simon Klingler. Er – wie auch weitere Dragons-Spieler, welche vor einem Jahr aufgestiegen waren – lösten eine Lizenz bei Obfelden, um in der 2. Liga zu spielen. Dieser Schachzug bewährte sich: die Obfelder Herren mit der Knonauer Verstärkung belegten den 2. Schlussrang. Nach der Saison ist vor der Saison. In der Woche vom 13. Mai geht es wieder los und das Augenmerk wird in den Trainings bereits auf die Spielzeit 2013/14 gelegt. Roger Liechti Präsident UHC Dragons Knonau


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Der Tennisclub Advantage Zugerland lädt ein zum

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Tag der offenen Türe 1. Mai, Mittwoch 14.00 bis 17.00 Uhr Sports Zugerland Riedstrasse 1A, 6330 Cham Alle Tennisbegeisterten www.tcaz.ch


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