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Donnerstag, 30. September 2021 | Nr. 39 | 82. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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Ein Markt der besonderen Güte Ein kleiner Vorgeschmack auf den «Chürbisnacht-Markt light» vom 29. Oktober: Schöne Herbstdekoration mit Zierkürbissen und Herbstblättern.

Ja, es gibt eine Chürbisnacht 2021. Nein, sie wird nicht sein wie die vorhergehenden Chürbisnächte. Immerhin: Für Herz und Gemüt wird der «Chürbisnacht-Markt light» allemal für Freude sorgen. Jedenfalls sind genau einen Monat vorher (Freitag, 29. Oktober 2021) die Vorbereitungen voll im Gange.

Bild: Joseph Weibel

JOSEPH WEIBEL

Die Organisatoren waren schon im letzten Jahr guten Mutes und freuten sich auf eine schöne Chürbisnacht 2020. Es wäre die 24. Ausgabe gewesen und heuer die 25. Das Unwort der letzten anderthalb Jahre mit Anfangsbuchstaben C hat der Chürbisnacht 2020 einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Ampel steht, vier Wochen vor der «Chürbisnacht-Markt light», nun aber auf grün. Und: Am Anlass besteht keine Zertifikatspflicht! Bei Sybille Boder, Pressechefin des OKs Chürbisnacht, spürt man jedenfalls die Vorfreude – auch wenn die Chürbisnacht nicht so sein wird wie immer. Aber was war in den letzten anderthalb Jahren schon so wie früher? Fakt ist: In den kommenden Wochen werden 650 Kürbisse und 450 Rüben geschnitzt und zu Dekorationen verarbeitet. Dafür verantwortlich sind einige hundert Grenchner Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrpersonen und das Eschenrain-Quar-

tier. Sybille Boder freut sich mit: «Wir dürfen uns auf grossartige Dekorationen rund um den ganzen Marktplatz freuen.» Es gibt für einmal keinen Umzug, ebenso wenig Verpflegungsstände. Aber: Die Grenchner Gastronomie, die man gewöhnlich an einem Chürbisnacht-Stand trifft, bleibt nicht untätig. Sie servieren Chürbissuppe und noch viel mehr im eigenen Restaurant oder auf der Terrasse. «Wir haben Anfang Woche zu einem entsprechenden Aufruf an die ansonsten an der Chürbis-

nacht beteiligten Grenchner Gastronomen gestartet», sagt Sybille Boder. Man werde vor dem Anlass darüber informieren, verspricht die Pressechefin. Ausserdem: Die Move!Danceschool sorgt unter dem Stadtdach für fetzige Tanzchoreografien und das Bläserensemble der Musikschule Grenchen für schöne Chürbisnachtklänge. Einzig im Bereich dieser Aufführungen besteht eine Maskenpflicht – ansonsten heisst es am «ChürbisnachtMarkt light» vom Freitag, 29. Oktober 2021: Keine 3G-Vorschrift!

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Zubereitung

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➎ Die Mandeln mit dem Mehl und dem Backpulver mischen und unter die Marronimasse heben. ➏ Den Teig in die vorbereitete Form füllen. Die Äpfel mit der runden Seite nach oben in den Teig drücken. Die Streuselmasse zerbröseln und über den Kuchen geben. ➐ Den Marroni-Apfel-Kuchen im 180 Grad heissen Ofen auf der untersten Rille etwa 55 Minuten backen. Herausnehmen und 10 Minuten in der Form stehen lassen. Dann dem Rand entlang mit einem Messer sorgfältig lösen, den Formenrand entfernen und den Kuchen mithilfe des Backpapiers auf ein Kuchengitter ziehen. Auskühlen lassen. Dann nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Zutaten (ergibt 12 Stück) Streusel: 80 g 50 g 40 g 40 g

Mehl Butter, weich Zucker Mandelblättch hen

Kuchen: 5 Äpfel, säuerlich h, mittelgross 1 Esslöffel Zitronensaft 100 g Butter, weich 80 g Zucker 3 Eier 300 g Marronipüree (Vermicelle) 200 g Mandeln gema ahlen geschält 100 g Mehl 1/2 Päckchen Backpulver Puderzucker nach Bellieben; zum Bestäuben

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Umbauarbeiten der Fahrleitungsanlage zwischen dem Bahnhof Grenchen Nord und dem Grenchenbergtunnel Die Erneuerung der Fahrleitungsanlage zwischen dem Bahnhof Grenchen Nord und dem Grenchenbergtunnel steht bevor. Gearbeitet wird vom 20. September 2021 bis 29. Oktober 2021. Aus sicherheitstechnischen und betrieblichen Gründen müssen die Arbeiten nachts durchgeführt werden. Geplante Bauarbeiten – Nachtarbeiten: Mo/Di, 04./05. Okt. – Do/Fr, 07./08. Okt. 2021 Mo/Di, 11./12. Okt. – Do/Fr, 14./15. Okt. 2021 Mo/Di, 18./19. Okt. – Do/Fr, 21./22. Okt. 2021 Mo/Di, 25./26. Okt. – Do/Fr, 28./29. Okt. 2021

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Intervalle der Nachtarbeiten: Jeweils von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr des nächsten Morgens. Aufgrund des dichten Zugverkehrs und aus Gründen der Sicherheit muss nachts gearbeitet werden. Die Züge verkehren planmässig. Bei diesen Arbeiten wird es zu Lärmemissionen kommen. Wir organisieren die Arbeiten so, dass der Lärm auf ein Minimum reduziert wird. Wir danken der betroffenen Bevölkerung für das Verständnis.

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Haben Sie Fragen? Unser Kundendienst ist täglich von 7.00 bis 19.00 Uhr für Sie da. Telefon 058 327 31 32 Kontaktformular www.bls.ch/kundendienst Freundliche Grüsse BLS Netz AG

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: CH Regionalmedien AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@chmedia.ch Redaktion: Grenchner Stadt-Anzeiger Dejo Press GmbH J. Weibel, 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch lnseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG Neumattstr. 1, 5001 Aarau lnserateschluss: Mittwoch, 10.00 Uhr lnseratepreis: mm sw CHF –.85 / mm farbig CHF 1.21 alle Preise zuzüglich 7,7% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt: 23 785 Ex. (WEMF 2020) Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Bieler Regio-Kombis Plus Ein Produkt der

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Grenchen

Nr. 39 | Donnerstag, 30. September 2021

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So einfach geht’s zur E-Auto-Testfahrt

Wer die Batterie seines E-Bikes wieder auf 100 Prozent Ladung bringen will, steckt den Akku in die 220-Volt-Buchse. Kein Problem. Wer hingegen sein E-Auto laden will, braucht eine andere Installation. Eine Ladestation für E-Autos lässt sich grundsätzlich in jeder Liegenschaft installieren – mit mehr oder weniger Aufwand. Wer es genau wissen will, macht den Homecheck von der SWG, der seit drei Monaten diese Frage schnell und unkompliziert beantwortet. reich angelaufen. «Auch wer nicht unmittelbar eine Ladestation einbauen lassen will, kann von dieser Dienstleistung profitieren», sagt Manuel Wegmüller. «Ein Interessent will heute wissen, ob und zu welchen Kosten er eine Ladestation zu einem späteren Zeitpunkt einbauen lassen kann.» Und auch wer nicht gleich heute oder morgen ein E-Auto kaufen will, ist für die Testfahrt bei der Garage Vogelsang eingeladen. «Den Gutschein für die Testfahrt ab einer Stunde bis maximal zwei Tage gibt es in jedem Fall.»

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Das ist noch nicht alles, wer sich für ein E-Auto interessiert, kann dies gratis testen. Möglich macht es ein Gutschein, der nach dem Ausfüllen des Homechecks bei der Grenchner Garage Vogelsang AG eingelöst werden kann. Testfahrten gibt es ab einer Stunde bis maximal zwei Tage. Wenn es um E wie Elektro(-mobilität) geht, gibt es bei der SWG vor allem einen Namen: Manuel Wegmüller. Er ist Projektleiter und auch direkter Ansprechpartner für den Homecheck. Und so läuft der Homecheck digital. Die Website der SWG aufrufen: www.swg.ch, unter «Energie & Wasser» erscheint das Stichwort «Elektromobilität». Nach dem Anklicken findet man den Homecheck. Die Interessentinnen und Interessenten erfahren nach der Beantwortung der Fragen, was die Infrastruktur in etwa kosten würde und die Machbarkeit wird dann vor Ort durch Manuel Wegmüller geprüft. Nachdem die acht Fragen und das Adressfenster ausgefüllt sind, erhält man zeitnah von Manuel Wegmüller die nötigen Informationen. «Eine Absage wird es nicht geben», versichert Manuel Wegmüller. «Denn», sagt er, «geht nicht, gibt es nicht!» Allerdings könnten die Arbeiten in einer älteren Liegenschaft aufwendiger werden und so auch kostenintensiver. Fehlende Leerrohre könnten beispielsweise die Installation erschweren. Mit entsprechender Kostenfolge wird nachgerüstet.

Ladung in nur einer Stunde

Eine Ladestation kann man nicht einfach im Internet «posten» und installieren, wie viele andere Dinge. Sie muss vom regionalen Energieversorger, in unserem

> SO GEHT ES ZUM HOMECHECK

Wer den kostenlosen Homecheck ausfüllt und anfordert, erhält einen Gutschein für die Probefahrt mit einem E-Auto von der Garage Vogelsang AG. Geschäftsführer Philipp Vogelsang (links) übergibt symbolisch Manuel Wegmüller von der SWG den Autoschlüssel für das E-Auto zur Testfahrt. Foto: zvg Fall von der SWG, bewilligt werden. Eine Standardladestation für ein Einfamilienhaus (zum Beispiel «Zaptec Go») hat eine Leistung von 11 kWh bis maximal das Doppelte. «Die Ladung für einen durchschnittlichen Tagesverbrauch von 40 Kilometern ist in nur einer Stunde erfolgt. Idealerweise lädt man das Auto nicht zur gleichen Zeit, wenn im Haushalt noch die Waschmaschine oder Kochplatten laufen, sondern nutzt die «energiearme» Zeit in den Nachtstunden. Das ist insbesondere in Mehrfamilienhäusern wichtig. Hier können dank eines installierten Flachbandkabels die Zahl von Ladestationen fast beliebig er-

weitert werden; aber die Gefahr einer Überlastung der Hausinstallation ist dafür umso grösser. Verhindert wird das durch ein Lastmanagement, das die gewünschte Ladeleistung der Fahrzeuge laufend erfasst, mit der maximal zulässigen Leistung der Hausinstallation abgleicht und so die verfügbare Leistung gleichmässig auf die angesteckten EFahrzeuge verteilt.

So funktioniert es im Stockwerk eigentum

Während in Mietwohnungsliegenschaften der Eigentümer entscheidet, ob und wie viele Ladestationen er seinen Mie-

4 Fragen an: Angela Kummer, Parteipräsidentin SP Grenchen

«Die SP ist sehr enttäuscht» Die SP Grenchen moniert in einer Pressemitteilung den Verlust von drei Sitzen in Kommissionen und Verwaltungsräten. Wir haben bei SP-Parteipräsidentin Angela Kummer nachgefragt. Angela Kummer, Sie haben in einer Medienmitteilung Ihrem grossen Unmut über den Verlauf der Kommissionswahlen für die Legislatur 2021 bis 2025 freien Lauf gelassen. Was ist beim Wahlprozedere Ihrer Meinung nach anders gelaufen als vor vier Jahren? Angela Kummer: Üblicherweise verhandeln die Parteipräsidentinnen und Präsidenten ein bis zwei Tage nach den Gemeinderatswahlen die Verteilung der Sitze gemäss Ausgang der Wahlen. In der Regel blieb es jeweils bei dieser Verteilung, ausser eine Partei schaffte es nicht, genügend Kandidaten für die Ämter zu finden. Gemäss den Parteiengesprächen, die zwei Tage nach den Gemeinderatswahlen, am 27. April 2021, stattfanden, hat die SP als zweitstärkste Partei in der neuen Legislatur 2021 bis 2025 Anrecht auf zwei Sitze in der Bau-, Planungs- und Umweltkommission Bapluk. Diese beiden Sitze wurden ihr erstaunlicherweise nicht zugestanden. Mehr noch: Der Gemeinderat verzichtet auf wertvolles Fachwissen, welches der nicht gewählte zweite Bapluk-Kommissionskandidat im Bereich Rohr- und Tiefbau einbringen könnte. Auch in den Verwaltungsräten als Dreierkommission steht der SP als zweitstärkster Kraft je einen Sitz zu. Die unserer Meinung nach koordinierte und organisierte Abwahl von SP-Fraktionschef Alexander Kaufmann aus seinen Mandaten in den Verwaltungsräten der GAG und des Regionalflughafens RFP ist ein Affront sondergleichen, wurden doch bisher die Abmachungen der Parteien-

Angela Kummer gespräche eingehalten. Engagement und Fachwissen von motivierten Mandatsträgern mit dem Parteibüchlein zu schlagen, zeugt von mangelnder politischer Qualität. Deuten diese «politischen Machtspiele», wie Sie in Ihrer Mitteilung schreiben, auf eine weitere Verhärtung im politischen Prozess? Das wird sich zeigen. Wir verurteilen jedenfalls das unkollegiale Verhalten der anderen Ratsmitglieder. Die SP ist sehr enttäuscht, hat sie sich doch in der letzten Legislatur stark für das Wohle der Grenchner Bevölkerung eingesetzt und gut mit den anderen Fraktionen zusammengearbeitet. Das möchten wir eigentlich auch weiterhin so handhaben, nur sind solche «Machtspiele» natürlich nicht förderlich. Welchen Einfluss hat dieses «Ränkespiel» auf die politische Arbeit der SP Grenchen? Unsere Partei wird die entsprechenden Konsequenzen aus den Vorfällen ziehen. Wir sind nicht länger bereit, die im Rat von uns so häufig geforderten «Kompromisse» einzugehen. Wir werden uns aber natürlich weiterhin tatkräftig und mit vielen motivierten Personen und Ideen für unsere Stadt einsetzen! Was müsste sich Ihrer Meinung nach am Wahlprozedere ändern, damit die

Sitze in den Kommissionen weniger politisch, sondern mehr fachorientiert verteilt werden könnten? Jede Partei ist gefordert, für die jeweilige Funktion möglichst fähige Kandidatinnen und Kandidaten zu suchen. Dies ist heutzutage sicher eh schon schwierig genug. Die meisten geben sich aber grosse Mühe, entsprechende Personen zu finden und die Arbeit auch auf verschiedene «Köpfe» zu verteilen. Die Vergabe der Kommissionssitze und sonstigen politischen Vertretungen sollte vermehrt nach fachlichen Kriterien gewertet werden. Auch dürften keine Behördenmitglieder gewählt werden, welche viele Eigeninteressen in ihrem Bereich vertreten, in der Bapluk gerade auch im Bereich Immobilien und Grundstücke. Zudem muss man aufzeigen, welche negativen Auswirkungen gewisse Machtkumulationen haben können. Bisher gilt keine Beschränkung in Bezug auf die Anzahl Ämter, welches ein Behördenmitglied innehat. Wenn eine Partei also nicht genügend Leute findet, verteilen sich die «Jöbli» einfach auf noch weniger Personen. Dies ist sicher nicht im Sinne der Demokratie und der Förderung der Jungen in der Politik. Da sind die Parteichefs gefragt, den Jungen oder Neueinsteigern auch eine Mitwirkung zu ermöglichen. Die SP hatte vor der neuen Legislatur angestossen, zumindest in der Bau-, Planungs- und Umweltkommission (Bapluk) neue Kriterien für die Vorgaben und Fähigkeiten der Kommissionsmitglieder festzulegen, was leider abgelehnt wurde. Beim Einreichen der Kommissionswahlvorschläge wurden die Parteien gebeten, die Kandidierenden kurz vorzustellen und ihr Fachwissen für die jeweiligen Gremien zu begründen. Die SVP hielt es als einzige Partei nicht einmal für nötig, diese Begründungen abzugeben.

tern anbietet, wird es in Stockwerkeigentumsgemeinschaften möglicherweise etwas komplizierter. Wer kein E-Auto hat, sieht natürlich weniger ein, wieso er sich an den Kosten für eine gemeinsame Ladestation beteiligen soll. «Diese Situation treffen wir immer wieder an», weiss Wegmüller aus Erfahrung. Wer für die Zukunft investieren wolle, müsse offen sein für diese Grundinvestition. Ist aber ein Konsens nicht machbar, so sind individuelle Ladestationen möglich.

Der kostenlose Check

Der digitale Homecheck ist kostenlos. In den ersten drei Monaten sei er erfolg-

Wer auf einfache Art erfahren will, ob seine Liegenschaft geeignet ist für eine Ladestation für E-Autos, macht den digitalen Homecheck auf der SWG-Website. Aufrufen der Website: www.swg.ch Anklicken des Buttons «Energie & Wasser», weiterklicken zu «Elektromobilität». Anschliessend gibt es acht Fragen zu beantworten und nach dem Ausfüllen des Adressfeldes werden die Daten abgeschickt und von Manuel Wegmüller, Projektleiter E-Mobilität, ausgewertet. Kurze Zeit später erhält man die Machbarkeit und die ungefähren Kosten einer Installation. Mitgeliefert wird dann auch der Gutschein für die Probefahrt mit einem E-Auto von der Garage Vogelsang AG.

«Was lange währt, wird endlich gut» Der Kulturpreis der Stadt Grenchen 2021 ist an Heinz Westreicher verliehen worden. Der Anerkennungspreis wurde Ruwen Kronenberg und der Nachwuchsförderungspreis Aaron Doukpo zugesprochen. DANIEL MARTINY (TEXT UND FOTO)

Der Kulturpreis 2021 der Stadt Grenchen konnte nun doch noch öffentlich verliehen werden. «Was lange währt, wird endlich gut», sagte André Weyermann, der als Präsident der Kulturkommission durch den Abend im Parktheater führte. Die Preisträger waren schon seit längerem bekannt und wurden auch im «Grenchner Stadtanzeiger» porträtiert. Zuerst wurde der Nachwuchsförderungspreis vergeben. «Mit Aaron Doukpo ehrt die Kulturkommission einen Kunstschaffenden mit einer hohen Produktivität», sagte Laudatorin Sandra Sieber. Der 21-jährige Künstler

und Designer aus Grenchen hat sich einen Namen als Modedesigner gemacht. Der Anerkennungspreis 2021 ist an Ruwen Kronenberg verliehen worden. Der Musiker und Komponist ist in Grenchen ausgewachsen. Aktuell ist er Lehrer an der Musikschule Grenchen und Leiter des Streicherensembles. Das Grenchner Stadtorchester leitet er seit 2017. Der Kulturpreis 2021 geht an Heinz Westreicher. Stadtpräsident François Scheidegger würdigte Westreichers vielfältiges Engagement als Kulturschaffender in der Sparte Fasnacht und sein Engagement als Kulturvermittler. Mit der Fasnacht und der DruckgrafikTriennale habe Heinz Westreicher die Stadt Grenchen sehr geprägt. Mit Narren kennt sich der 1953 in Basel geborene gelernte Maschinenzeichner tatsächlich bestens aus. Nebst seinem Einsatz für die Triennale für Druckgrafik oder das Künstlerarchiv amtierte Westreicher in Grenchen als Obernarr und prägte die hiesige Fasnacht.

Die Preisträger Ruwen Kronenberg, Heinz Westreicher und Aaron Doukpo (von rechts) mit Stadtpräsident François Scheidegger.


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Der FC Grenchen hat am Wochenende auswärts den FC Einsiedeln besiegt und steht vor seinen zwei Heimspielen im vorderen Mittelfeld der Tabelle. Noch besser unterwegs sind die A- und B-Junioren, sowie die 4. Liga-Mannschaft des Vereins. Die Jugend ist die Zukunft jedes Vereins. Und der FC Grenchen scheint seine Hausaufgaben im Nachwuchsbereich in dieser Saison besonders gut zu machen. Die A- und die B-Junioren befinden sich in den Klassementen der Herbstrunde ganz an der Spitze und machen den Verantwortlichen grosse Freude. Diese Erfolge basieren auf einer guten Juniorenbewegung, die nicht nur von heute auf morgen entstanden ist. Jahrelange Arbeit der Trainer von Juniorenobmann Beat Lauper und die Arbeit im ganzen Verein vom Platzwart bis zum (Ex-)Präsidenten tragen nun Früchte. Die grosse Juniorenbewegung des FCG 15 ist quasi auf dem Gipfel ihres Erfolges angekommen und bewirkt grosse Hoffnungen für die Zukunft, ist und war es doch stets ein Wunsch und ein Ziel des FC Grenchen 15, eigene Junioren in die Teams zu integrieren und somit für die ganze Region zum Vorzeigeklub zu werden. Hohe Siege der B-Junioren Sowohl die B-Junioren der Kategorie Promotion als auch die B-Junioren der

2. Stärkeklasse sind im Moment Tabellenerste in der Herbstrunde. Das Promotions-Team des Trainergespanns Abdelghani Chafiq und Fatmir Bajrami hat den Sprung an die Spitze letztes Wochenende mit einem 4:2-Pflichtsieg beim Tabellenletzten Zuchwil geschafft. Fünf Siege in sechs Partien sprechen eine deutliche Sprache. Ebenso das Torverhältnis von 20:7 für die Uhrenstädter. Es darf von einem Aufstieg in die Youth League (ehemals Coca-Cola League) geträumt werden. Hart bedrängt werden die Grenchner aktuell jedoch noch vom SC Fulenbach und von Post Solothurn. Noch besser sieht es bei den B-Junioren der 2. Stärkeklasse aus: Gegen den HSV Halten resultierte zuletzt gar ein 9:5-Auswärtssieg. Das Trainerduo Örnek ⁄Ceylan hat die Equipe auf Vordermann gebracht. Der Vorsprung als Leader auf den ersten Verfolger GS Italgrenchen beträgt nach sieben Runde bereits sagenhafte acht Punkte: sieben Spiele, sieben Siege bei einem Torverhältnis von 47:16. Kein anderes Team dieser Guppe kommt auch nur annähernd an die Grenchner heran. Ebenfalls auf Kurs, wenn auch nicht ganz so erfolgreich, befindet sich das 4.-Liga-Team des FC Grenchen. Die Trainer Alessandro Nadile und Fabio Bortot führten ihre Equipe vergange-

nen Sonntag beim Türkischen FC Solothurn zu einem torreichen 8:5-Erfolg. Damit steht das Team in der Rangliste auf Rang drei, alle Optionen nach oben und für einen eventuellen Aufstieg in die 3. Liga stehen momentan offen. All diese Leistungen haben unsere Unterstützung verdient, und die Mannschaften hoffen auf noch mehr Publikum an ihren Heimspielen. Zwei neue Schiedsrichter Ebenfalls gute Nachrichten gibt es von der Schiedsrichterfront. Wo andere Vereine mit der Rekrutierung der Unparteiischen grösste Mühe haben, begrüsst der FC Grenchen 15 mit Hamza Saimi und Adam El Koudsi zwei neue Referees. Wiederum erlaubte es die Covid-Situation zwar nicht, zwei Grundkurse durchzuführen. Darum wurde auch dieses Jahr der Frühlings- und Herbstkurs zusammengelegt. Total zehn Kandidaten haben den Hauptkurs absolviert und alle haben den schriftlichen Test bestanden. Hamza Saimi und Adam El Koudsi werden nun auf den Fussballplätzen des SOFV ihre ersten Erfahrungen sammeln. Sowohl der FC Grenchen als auch die Schiedsrichterkommission des SOFV heisst die NeuSR in der Schiri-Familie willkommen und wünscht ihnen viel Erfolg bei ihrem Hobby.

2. Liga interregion nal, 1.. Mannschaft Meistersschaft Samstagg, 2. 10. 2021 FC Grenchen 15 – FC Untersstrasss 1

17.00

4. Liga, 2. Mannsschaft Meisterschaft Sonntag, 3. 10. 2021 FC Grenchen 15 – FC Bellach

14.00

Juniorren A11 Meistersch haft Montag, 4. 10. 20 021 FC Grenchen 15 – Thall United

20.00

Junioren B1, Promotion Meisterschaft Samstag, 2. 10. 2021 FC Grenchen 15 – FCC Post Solotthurn

155.0 00

Ju uniorren B22, 2. Stärrkeklassee Meistterschaff t Sonntagg, 3. 10 0. 20 021 FC Grench hen 15 – FC Lutterbbach

12.00

Juniioren C 1, Youth Leaague Meisstersch haft Sam mstag, 2. 10. 2021 FC Grrenchen n 15 – SC Bin nnin ngeen

13.0 00

Juniioreen C2, 3. Stärkeeklassee Meiistterscchaft Freeitag, 1. 10. 2021 FC Gren nchen 15 – FC Deitingen

19.00

Junioren D11, Promotion Meisterscchaff t Samstagg, 2. 10. 20 021 Team Sttaddt Soloth hurn n – FC Grenchen 15 a 14.00 Junio oren n D3, 2. Stärkeklasse Meisterrsch haft Samsttagg, 2. 10. 2021 FC Gren ncheen 15 – FC Leuzigen

10.00

Jun nioren E1, 1. Stärkeklasse Meisterrsch haft Freitag, 1. 10. 2021 FC Grenchen 15 – Ital

18.30

Junioren E2, 2. Stärkeklassse Meisterschaft Donnerstag, 30. 9. 2021 FC Greenchen 15 – FC Subbingeen

18.30

Juniioren E3, 3. Stärkekllasse Meeistersschaft Freitaag, 1. 10. 2021 FC Grrencheen 15 – Ital

18.30

Junioreen F Junioren n-F-Turn nier beim FC Subingen Samsstagg, 2. 10. 2021 14.00 – 16.00 Schnupperffussballtraininggs für Mädchen und Knaben aus Grench hen n undd Umgebung mit Jahrgangg 20113 und 2014 im Stadion Riedern,, Niklaus-Wengi-Strrasse 30, Grencheen Donneersstag, 30. 9. 2021 18.00 – 19.30 Dien nstag, 5. 10.. 2021 18 8.00 – 19.30 Donnerstagg, 7. 10. 2021 18.00 0 – 19.30 Ferienppass für Kinder von n 4––10 Jahree im Stadion Brühl, Grencchen Brühlstrasse 21 (Kunstraasen nfeld) Freitaag, 8. 10. 20 021 14.00 0 – 16.00 Junio oren nG Schnuppperffussballltraininggs für Mädchen und Knabben aus Gren nchen und Umgeebung mit Jahrrgang 20115, 2016, 2017 im Stadion Brühl, Brü ühls trasse 21, Grenchen Mittwo och h, 6. 10. 2021 17.30 – 19.00 Mittw woch, 13. 10. 2021 17.30 – 19.00 Ferienpass für K in nder von 4–10 Jahre im Stadion Brüh hl, Grenchen Brühlstrasse 21 (Kunstrassenffeld) Freitag, 8. 10. 20211 14.00 – 16.00 Mädchen FF12 Meisterschaft Samstag, 2. 10 0. 2021 FFC Zofingen n – FC Greenchen 15

11.00

Schnuppperfu ussballltrainings für Määdchen mit Jahrgan ng 20111 bis 2014 im m Stadion Brühl, Brühlstraasse 21, Grencchen n Donnerstagg, 30. 9. 2021 18.00 – 19.330 Dienstag, 5. 10. 2021 18 8.00 – 19.330 Donnerstag, 7. 10. 2021 18.00 0 – 19.30 Mädchen FFF 15 Schnupperr fusssballtrainings für Mädcheen mit Jahrgaang 20 007 bis 2010 im Stadio on Brühl, Brühlstrasse 21, Grenchen Do onnersstag, 30 0. 9. 2021 18.00 – 19.30 Diienstag, 5. 10. 20 021 18.00 – 19.30 Don nnerrsttag, 7. 10 0. 2021 18.00 – 19.30

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Frau uen n 3. Liga Meeisterschaaft Samstag, 2. 10. 2021 FC Niederbippp – FC Grench hen 15

19.330

Senioren 40+ Meisterschaft Freitag, 1. 10. 2021 FC Grenchen 155 – HSV Halteen

20.00

Senioren 50+ U81 1 Meisterschaft Montag, 4. 10. 2021 FC Niederbipp – FC Grenchen 15

19.30


Grenchen

Nr. 39 | Donnerstag, 30. September 2021

7

R EG I O N A L E F I R M E N I M B L I C K P U N K T

Ein junges Unternehmen mit klarer Ansage im Gespräch. Sie sprechen bewusst in der «Wir»-Form. Ihre Arbeit ist ganz unterschiedlich und doch mit viel Synergiepotenzial verbunden.

Was hat die Bau- und Immobilienwirtschaft gemeinsam? Eigentlich ganz viel. Was liegt deshalb näher, als gemeinsame Sache zu machen und eine Firma zu gründen. Das haben die beiden Brüder Yannick und Cédric Erard aus Grenchen gemacht und sind mit dem bisherigen Ergebnis sehr zufrieden. Höchste Zeit, nach fünf Jahren gemeinsamen Schaffens einen Blick zurückzuwerfen, vor allem aber den Fokus auf die Zukunft zu richten.

Der Kunde ist keine Nummer

JOSEPH WEIBEL

Das Büro der Erard Bauleitungen Immobilien GmbH firmiert seit zweieinhalb Jahren in der fremdvermieteten dritten Etage im SWG-Gebäude an der Brühlstrasse 15. Oberster Stock, Beletage, würde man sagen. Jedenfalls hat man von hier oben einen wunderschönen Ausblick auf die nähere und weitere Umgebung. Cédric Erard schmunzelt: «Dieser Ausblick ist immer wieder inspirierend.» Mit gutem Grund sagt er das. Das Unternehmen «Selbstständigkeit» hat in einem Kellerzimmer angefangen – im Haus von seinem Bruder Yannick. «Das ging auch», meint er rückblickend, «aber hier oben haben wir schon mehr Luft.»

Besonderes Flair

Die Räumlichkeiten inspirieren auch zum Fotografieren. Gleich beim Eingang zum Büro steht ein «Döggeli-Kasten». Lassen wir die beiden für eine weitere Fotoaufnahme spielen. Yannick winkt ab und zeigt auf den Kasten. Lange werde der nicht mehr dastehen. Sei’s drum. Sei es eine Pflanze, ein Gestell oder ein Bild an der Wand – all das verleiht dem Raum ein besonderes Flair. Die beiden Brüder sind noch jung, aber sie sind Urgrenchner. Und hier wollen sie auch

Yannick (links) und Cédric Erard sind Brüder und arbeiten seit fünf Jahren in der gemeinsamen Firma zusammen. Bild: zvg bleiben und ihren mittlerweile grösseren Kundenstamm aus der näheren und umliegenden Region pflegen. Spielen während der Arbeit kann auch mal entspannend sein.

Gute Erfahrung

Der ältere Bruder, Yannick, arbeitete nach der Lehre mehrere Jahre bei seinem Vater, der in Grenchen ein Architekturbüro führt. Gute acht Jahre seien das gewesen. «Es war eine Lebensschule und eine sehr schöne Erfahrung», sagt er rückblickend. In seiner Arbeit entdeckte er sein Flair für Grafik, Illustrationen und auch für die Fotobearbeitung. Das sei ihm nun in den Anfängen der Selbstständigkeit zugutegekommen. Die Website von Erard Bauleitungen Immobilien GmbH sieht professionell aus. Sie ist selbst gemacht. Das erste Logo stammt auch aus seiner Hand. Die Website lebt von Bildern. Er ist überzeugt, dass der eine und andere Kunde so auf sie gestossen ist. Ihr Slogan: «professio-

nell – dynamisch – innovativ», mag auf den ersten Blick abgegriffen sein, weil dieses Wortspiel schon so oft ins Gegenteil gekehrt wurde. Die zwei sehen das anders und überzeugen ihre Kunden vom guten Gegenteil.

Das «Wir»-Gefühl

Cédric, den Jüngeren, zog es ebenfalls zu den Objekten, die wir heute in verschiedenster Form als Dach über dem Kopf titulieren. Er lernte Immobilienkaufmann in einem örtlichen Unternehmen und arbeitete später in der gleichen Firma als Bewirtschafter. Immobilien mit all ihren Facetten fasziniert ihn, ungebrochen. Er weiss, in dieser Branche gibt es viel zu tun; ebenso wie es auch viele Probleme geben kann. Cédric sagt es kurz und träf: «Ich arbeite in meinem Traumjob.» Umso mehr als er und sein Bruder vor fünf Jahren den Entschluss fassten, beruflich einen gemeinsamen Weg zu gehen. Wie sehr das Brüderpaar verbunden ist, hört man immer wieder

Dieses «Wir»-Gefühl wird vor allem in der Grundausrichtung einer Firma ganz wichtig. Auf ihrer Website treten sie mit zwei Mitarbeitenden auf. Seit diesem Jahr ist sogar eine Lernende im Team. «Nachwuchsarbeit ist in unseren Branchen ganz wichtig», sagen die beiden. Die Namen kann man sich nach dem zweiten Anruf merken. So soll es sein für Yannick und Cédric Erard. Der Kunde ist König, sowieso. Vor allem aber soll er sich als solcher fühlen und nicht als Nummer. Yannick Erard wird noch deutlicher: «Ich will dem Kunden das Gefühl geben, dass er einen Teil meines Salärs beiträgt.» Die Bau- und Immobilienbranche ist ein hartes Pflaster. Da fliegen auch mal die Späne, ohne dass gehobelt wird. Weil alles viel schneller gehen muss als früher, ist Aufmerksamkeit mehr als nur ein Wort. Und sollte es mal brennen, wird rasch reagiert. «Wenn wir den Kunden ernst nehmen, dann reagieren wir sofort auf sein E-Mail oder seinen Anruf. Und wir haben einen Lösungsvorschlag. Das ist eine klare Ansage. Und in der Praxis...? «... handhaben wir das so», sagt Yannick Erard übergangslos.

Sie finden immer einen Weg

Die beiden Brüder, verheiratet und Kinder zu Hause, vergessen dabei ihr Privatleben nicht. Wenn möglich möchten sie am Freitag um 16 Uhr den Riegel schieben an der Brühlstrasse. Normalerweise gehe das. Aber es gebe immer wieder Ausnahmen. Sie bestätigen die Regel und damit auch entsprechendes Handeln. «Auch wenn es nicht funktioniert mit dem geplanten Feierabend, so finden wir einen Weg, um dem Kunden die entsprechende Lösung seines Anliegens anzubieten. Es gibt immer einen Weg», meint Cédric Erard. Während

Yannick Umbauten plant und die Bauleitung von Projekten übernimmt, die Kunden in all den Fragen, die sich im Innen- und Aussenbereich eines Objekts stellen, kümmert sich Bruder Cédric vor allem um die fertigen Bauten. Er bewirtschaftet Miet- und Stockwerkeigentumsobjekte sowie Verkaufsdienstleistungen. Zu seinen Aufgaben als Verwalter gehören auch Wohnungsabnahmen bzw. -abgaben und die Liegenschaftsbuchhaltung. Als eingesetzter Verwalter ist er zur Stelle, wenn ein Mieter oder ein Eigentümer ein Anliegen hat. Bau und Immobilien sind intensive Branchen und erfordern immer wieder auch ein Gespür für geschicktes Verhandeln und auch mit den Behörden auf gutem Fuss zu stehen. Dasselbe gilt für die Auswahl von Handwerkern. Sie haben mittlerweile ihre «Stammhandwerker», auf die sie zählen können und denen auch der Kunde vertrauen kann. Ein wichtiger Grundsatz für eine nachhaltige Zusammenarbeit mit dem noch jungen Grenchner Unternehmen ist Termintreue – das A und O in diesen Branchen. Solche Versprechungen zu erfüllen, geht nur, wenn man «am Boden» bleibe, sagen Yannick und Cédric Erard. Für sie heisst das: Ihr Unternehmen soll überschaubar bleiben und zwischen Biel und Solothurn verankert sein. Im andern Fall wird es schwierig, weil Yannick beispielsweise eine Baustelle täglich einmal besichtigt oder im Fall von Immobilienspezialist Cédric Erard eine Mietliegenschaft in Bern oder im Aargauischen steht. Ausschliessen wollen sie Aufträge über den Rayon hinaus nicht. Aber es gehört nicht zu den Zielsetzungen. Jetzt wird es aber höchste Zeit für einen Break – bis zur nächsten guten Tat. Ein Spiel auf Augenhöhe am «DöggeliKasten» wäre jetzt grad das Richtige. Schliesslich könnte schon bald das nächste Telefon klingeln – und der Kunde soll nicht warten!

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Hubert Bläsi, Gesamtschulleiter Stadt Grenchen

Nicole Bucher Möri, Lehrerin Schulkreis Kastels

Die im Titel gestellte Frage höre ich mehrmals täglich, und man versucht sie so oft wie möglich mit einem «Ja» zu beantworten. Obwohl, eigentlich wäre das «Nein» seriöser und würde einen nicht aus der Arbeitssituation herausreissen. Ehrlicherweise muss man aber auch eingestehen, dass bei einer ablehnenden Haltung die inhaltliche Bereinigung lediglich verschoben wird. Mit der Titelsetzung habe ich es offenbar geschafft, Sie für einen Moment der Aufmerksamkeit zu gewinnen. Thematisch ist der zeitliche Aspekt auch Teil dieses Beitrages. Es geht um das seit je stark diskutierte Thema «Hausaufgaben». In diesem Bereich kann man sich argumentativ wie auch emotional mit fast allen Menschen austauschen. Dabei prallen oft verschiedenste Grundhaltungen aufeinander. Solche sollen hier nicht aufgezeigt werden, und ich will auch meine persönliche Positionierung nicht explizit darlegen. Ziel ist es, über die aktuellen Richtlinien des Kantons zu informieren. Seit dem laufenden Schuljahr haben neue Richtwerte Gültigkeit. Diese sehen pro Woche nachfolgende Zeitwerte vor: Kindergarten 15 Minuten, 1./2. Klasse 30 Minuten, 3./4. Klasse 60 Minuten, 5./6. Klasse 90 Minuten und 7. bis 9. Klasse 180 Minuten. Von Freitag auf Montag, über Fest- und Feiertage sowie über die Ferien sollen keine Hausaufgaben erteilt werden. Kantonsseitig wird zudem argumentiert, dass Hausaufgaben primär Teil des

Unterrichts sind und nicht an Eltern und Betreuungspersonen delegiert werden können. Sie seien einzubetten in den Gesamtprozess des Unterrichtens. Ein Hinführen der Schülerinnen und Schüler zu selbst gesteuertem und eigenverantwortlichem Lernen, das Einüben von durchdachten Strategien und kompetenzorientierte, gut verständliche Aufgabenstellungen, seien zur Zielerreichung hilfreich. Definiert sind auch die Zuständigkeiten. Lehrpersonen sollen die Hausaufgaben differenziert und regelmässig in kleinen Mengen erteilen. Von Erziehungsberechtigten wird gewünscht, dass sie die Kinder emotional unterstützen, indem sie sich für die Lernprozesse wie auch für Lerninhalte interessieren. Dabei sollen sie dafür sorgen, dass die Selbstständigkeit gefördert wird. Ein weiterer Anspruch ist die Zurverfügungstellung eines ruhigen Arbeitsplatzes. In der eigenen Schulzeit gab es wahrscheinlich höhere zeitliche Belastungen für ausserschulische Aufträge. Wie befriedigend sich die jetzt vorgenommene mengenmässige Verminderung von Hausaufgaben auswirken wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Es wird aber sicherlich erneut einiges zu diskutieren geben. Vielleicht können aber die Schülerinnen und Schüler die Frage «Hesch e Momänt Zyt?», unter Berücksichtigung der durch die Reduktion gewonnenen Minuten, öfter in positivem Sinne beantworten ...

Trottinettkurs im Schulhaus Halden Lara Marino, Lehrerin Schulkreis Halden Am Mittwoch, 15. September 2021, fand für die Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse der Trottinettkurs statt. Herr Zybach und Herr Rüegger von der Stadtpolizei Grenchen klärten die Schülerinnen und Schüler in einem ersten Schritt im Schulzimmer über das Trottinettfahren auf, bevor es anschliessend zum praktischen Teil überging. Die Schülerinnen und Schüler kamen alle mit dem Trottinett und mit einem Helm zur Schule und konnten es kaum erwarten, zusammen mit den Polizisten die Regeln für das Trottinettfahren zu besprechen. Nach einem kleinen theoretischen Input durften die Schülerinnen und Schüler ihre Trottinette und ihre Helme packen und sich auf den grossen Pausenplatz begeben. Auf dem Pausenplatz waren zwei Parcours aufgestellt. Beim ersten Parcours stand das Bremsen im Fokus. Die Schülerinnen und Schüler sollten lernen, wie die Trottinettbremse richtig eingesetzt wird und wie auch mit den Füssen bei einem

Nachfolgend noch drei Einblicke: «Wir hatten einen Trottinettkurs. Wir haben einen Parcours gemacht. Wir haben bremsen geübt. Mir hat es gefallen.» – Mateo Berva. «Wir haben Trottinet gefahren. Es hatte solche Töggeli. Wir mussten durch die Töggeli fahren ohne sie zu berühren.» – Hebah Hashmi. «Der Trottikurs war toll aber der Parcours war schwierig weil es immer zigzag war.» – Elinor Bigolin

Patrik Manganiello, Schulkreis Eichholz

Natürlich ist bei den Kindern die Spannung gross. Egal, wie die Rangliste aussehen wird: Der Spass hat bei den Schülerinnen und Schülern sowohl auf dem Sportplatz wie auch in der Badi nicht gefehlt.

Die Schulküchen Eichholz und Halden sind umgezogen ins Schulhaus I Gaby Keller, Lehrerin Schulkreis Sek I Zentrum In einem gewaltigen Endspurt wurden die Umbauarbeiten im Schulhaus I beendet, damit die vielen Helfer aus dem Lehrerkollegium, die Mitarbeiter des Werkhofs und der Schmelzi-Stiftung in den Ferien den Umzug der beiden Schulküchen an ihren neuen Standort im Schulhaus I durchführen konnten. In der zweiten Ferienwoche wurden die Küchenutensilien und das Schulmaterial von den beiden Lehrerinnen Trix Imboden und Gaby Keller wieder ausgepackt, damit der Unterricht zu Beginn des letzten Quartals in den neuen Schulräumen beginnen konnte. Die Küchen haben auf Wunsch der Lehrerinnen viele Arbeitsflächen, damit die Schülerinnen und Schüler eigene Arbeits-

Ein unerwartet schönes Erlebnis Julie Choque, Lehrerin Schulkreis Eichholz

plätze haben, an denen sie die Grundlagen der Menüzubereitung lernen und selbstständig üben können. Die Geräte sind praktisch platziert und erlauben effizientes Arbeiten auf zeitgemässem Standard. Leider hallt es durch den grosszügigen Grundriss sehr, was zu einer grossen Lärmbelastung führt, wenn man grosse, lebhafte Klassen unterrichtet. Wir hoffen, bald eine Lösung für dieses Problem zu finden. Die Schulzimmer sind dem aktuellen Standard angepasst worden und es ist nun einfacher, die Unterrichtsinhalte wie Wirtschaft, Budget, Food-Waste und verantwortungsvolles Konsumverhalten interessant und schülergerecht zu vermitteln.

Das Schuljahr hat gestartet, unsere Kindergartenklasse ist sich am Zusammenfinden und die neuen «Grossen» üben sich in ihrer Rolle als «Gotti/Götti». Ein richtiger Sommertag ist es, als mich morgens ein Kind des zweiten Kindergartenjahres anspricht: «Frau Choque, chöimer hüt a Flughafe go, bitte?» Es ist zu sagen, dass das Kind von der Fliegerei fasziniert ist und deshalb viele Flugzeuge (einige sogar an deren Geräuschen) kennt. Was einige Leute als störenden Fluglärm empfinden, bringt diesem Kind ein Leuchten in seine Augen! Es ist der 2. September 2021, der Flughafen Grenchen feiert gerade ein Jubiläum: «90 Years Grenchen Airport». Deshalb gibt es heute eine Airshow. Mittagspause: Ich beisse genüsslich in mein Sandwich und erinnere mich an die Worte des Kindes und an meine Antwort: «Mir luege no ...» Nun frage ich mich: Was soll ich machen? Spontan etwas organisieren, oder einfach mein Nachmittagsprogramm drchführen? In meinem Kindergartenumfeld kenne ich ein paar liebe Menschen, die mir immer mal wieder mit Rat und Tat beistehen. Ich

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greife zum Handy und schicke eine Nachricht: «Was meinst du, geht das mit den Kindern? Wie könnte ich das machen? Ist da zwischen 13.30 und 15 Uhr etwas Spannendes zu sehen für Kindergartenkinder?» Mit ein bisschen Organisationstalent – was eine Lehrperson ja einfach braucht – und den guten Ratschlägen geht alles! Mit Freude erwarte ich die Kinder am Nachmittag mit der Nachricht: «Wir gehen zur Flugshow!» Die Kinder sind begeistert, obwohl die meisten nicht genau wissen, was sie erwartet. Aber alle freuen sich und wir packen Wasser und die Trinkbecher ein und machen uns auf den Weg. Natürlich ist der Weg zum Flughafen zu weit, aber zu einem tollen Aussichtsplatz auf dem Eichholzhügel ist es nahe. Ein Kind hat uns heute verführt in seine Welt! Wir liessen uns mitreissen und erlebten einen wunderbaren Nachmittag! Jedes Kind in unserer Klasse ist einzigartig, wertvoll und bereichert uns alle.

Gemüse aus eigenem Anbau Gaby Keller, Lehrerin Schulkreis Sek I Zentrum Um den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit zu geben, ihr eigenes Gemüse anzupflanzen und zu pflegen, durften drei Klassen unter fachkundiger Anleitung von Alex Bürgi, Mitarbeiter der Stadtgärtnerei, die neuen Hochbeete zusammenstellen und bepflanzen. Die Stadtgärtnerei stellte auch das Füllmaterial für dieses Projekt zur Verfügung. «Wir haben unser Hochbeet gebaut, was sehr viel Spass gemacht hat. Nachdem wir jede einzelne Schicht eingefügt hatten, pflanzten wir noch Mais und Salbei. In der folgenden Woche haben wir Zwiebeln, Karotten, Kopfsalat und Erdbeeren gepflanzt, das macht Spass, da es zur Abwechslung nicht immer Kochen ist.» (Schülerin) Die Schülerinnen und Schüler führten ein Gartentagebuch und erlernten viele Aspekte des Anbaus von Nahrungsmitteln. Sie merkten, dass es viel Arbeit bedeutet, vom Anpflanzen, über die Pflege bis zur Verwendung in der Küche. Die Inhalte des WAH-Unterrichts (Wirtschaft – Arbeit – Haushalt) konnten sie so hautnah erleben. «Alles ist sehr stark gewachsen, am meisten wahrscheinlich die Karotten. Bei den Kartoffeln mussten wir Erde nachfüllen, weil die Kartoffeln herausgeschaut haben. Wir haben die Bewässerungsanlage gebaut, die finde ich persönlich sehr cool und praktisch. Bei der Bewässerung hat alles gepasst,

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Schülerinnen und Schüler mitten auf dem Weg eine Blindschleiche erblickten. Ja, auf dem Wurzelweg in Lengnau gibt es wirklich viel zu entdecken! Ein Besuch lohnt sich für Jung und Alt!

Notfall gebremst werden kann. Beim zweiten Parcours ging es um die Führung und die Beherrschung des Trottinetts. Die Schülerinnen und Schüler mussten einen Hütchenparcours durchfahren, ohne die Hütchen zu berühren oder von der Bahn abzukommen. Viele Schülerinnen und Schüler waren erleichtert, endlich den Trottinettkurs absolviert zu haben, damit sie nun ihren Schulweg auch mit dem Trottinett bestreiten können.

Sporttag 2021: viel Sonne, viel Schweiss und noch viel mehr Spass! Trotz der aktuell unsicheren Lage durften die Kinder aus dem Schulhaus Eichholz in der Kalenderwoche 35 einen Sporttag erleben. Die 3./4.-Klässler/ innen waren am Dienstag an der Reihe, und die älteren 5./6.-Klässler/innenkonnten am Donnerstag das schöne Wetter geniessen. Am Sporttag bewiesen sich die Kinder in drei unterschiedlichen Disziplinen – 60-Meter Sprint, Weitsprung und Ballweitwurf –, die den Kindern viel abverlangten. Die Bälle flogen bis zu 40 Meter weit über den Sportplatz. Der Sand wurde beim Weitsprung erst nach über 4 Metern berührt. Zusätzlich konnte die 60-MeterStrecke unter 9 Sekunden gelaufen werden. Die meisten Schülerinnen und Schüler waren mit dem persönlichen Resultat äusserst zufrieden. Nachdem die Kinder im Verlauf des Morgens in den drei Disziplinen alles gegeben hatten, kühlten sie sich in der Badi Grenchen nach einem gemeinsamen Picknick ab. Fussball, Beachvolleyball und «Sändele» durften natürlich nicht fehlen. In den nächsten Wochen folgt die Rangverkündung durch die Lehrpersonen.

Zum Abschluss des Schuljahres traf sich die Klasse 5f in Lengnau. Bei schönstem Wetter entdeckten wir den Wurzelweg, einen rund 4,5 Kilometer langen Rundweg. Dieser wurde im Jahr 2011 zusammen mit den Schülerinnen und Schülern von Lengnau errichtet. Der Weg führt über Wurzeln durch den Lengnauer Wald und auf Plakaten entlang der Route werden wertvolle Informationen mitgeteilt. Die Kinder spazierten vorbei an rauschenden Bächen, klaren Naturweihern und über kleine Holzbrücken. Bei einem Astsofa machten wir zum ersten Mal eine Pause und genossen unser Mittagessen. Es gibt mehrere Feuerstellen, an denen man Würste braten kann. Gleich daneben befindet sich ein Klangspiel und der Bach bietet eine tolle Spielmöglichkeit für die Kinder. Der Weg führte uns nach dem Essen weiter zu einem Pool mitten im Wald. Das Wasser war eiskalt und bot eine erfrischende Abkühlung. Später entdeckten wir eine Lokomotive, die ganz aus Baumstämmen gebaut ist. Ein weiteres grosses Highlight war, als die

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und wir haben es schon beim ersten Versuch geschafft.» (Schüler) Die Ernte war für alle eine tolle Erfahrung. Wir holten die Rüebli und die Zwiebeln aus der Erde und verspeisten die Gurken als Znüni.


Region

Nr. 39 | Donnerstag, 30. September 2021

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AU F E I N WO R T M I T C H R I STO F GAS S E R , S O LOT H U R N E R K R I M I AU TO R D i e G re n c h n e r-S t a d t-A nze i g e r-S e r i e

Wie ein Bubentraum Wirklichkeit wurde JOSEPH WEIBEL

Ich sitze an einem Lesetisch, wie sie in Buchhandlungen häufig stehen; vor mir ein Stapel Bücher. Mein neuster Roman. Eine Menschentraube mit Männern, Frauen und sogar Jugendlichen warten geduldig auf eine Widmung. Daneben steht mein Agent, fast unbemerkt, der seinerzeit erfolgreich einen Buchverlag fand, der meinen ersten Krimi veröffentlichte. Zufrieden schaue ich auf die immer grösser werdende Menschenschlange. Berühmt sein ist schön, aber auch anstrengend. Die ersten Zeilen sind ein Plagiat. Jetzt kommt die reale Geschichte von einem Mann, für den dieser Traum in Erfüllung ging. Aber ich bin ehrlich. Diese Vorstellung hatte ich schon einige Male – wie wäre es, ein umworbener Schriftsteller zu sein? Dieser Gedanke hat seinen Reiz. Letztmals von diesem Gefühl befallen wurde ich beim Zusammentreffen mit dem Solothurner Krimiautor Christof Gasser. 14 Uhr war angesagt, bei Bücher Lüthy an der Gurzelngasse in Solothurn. Wo sonst? Es hätte auch in Grenchen bei Bücher Lüthy sein können. Gasser, der gebürtige Zuchwiler, der seit 16 Jahren mit seiner Frau in Oberdorf lebt, hat längere Zeit für die Eta gearbeitet. Viele Jahre in Asien, aber auch in Grenchen selbst. Die Stadt sei viel besser als ihr Ruf, sagt er – und meint das so. Seit dem 1. Krimifestival in Grenchen vor anderthalb Wochen kennt man Christof Gasser in Grenchen noch besser. Er war einer von über 40 Schweizer Krimiautorinnen und -autoren und der Initiant dieses Festivals, das künftig alle zwei Jahre stattfinden soll.

Der Regio-Krimi in der eigenen Region

Sein erstes Werk: «Solothurn trägt schwarz» habe ich gelesen. Was heisst gelesen? Ich habe die 356 Seiten förm-

lich verschlungen. Es ist ein packender Krimi mit authentischen Plätzen in und rund um Solothurn. Dieser Einbezug der Regionalität war für mich nicht neu. Jahre zuvor stiess ich in Ostfriesland zufällig auf ein Buch von Klaus-Peter Wolf, der im ostfriesischen Norden lebt und seine Krimi-Galerie zwischenzeitlich auf gegen 20 Bände angereichert hat. Die Handlung findet auf dem Festland Ostfrieslands oder auf einer der sieben Wattenmeerinseln statt. Christof Gasser hat seit 2015 bereits sieben Krimis veröffentlicht – den letzten vor kurzem. Die bisherigen Bände wurden alle über 10 000mal verkauft. Für Schweizer Verhältnisse ist das ausserordentlich. Er hat keine Schriftstellerschule besucht. Dafür hat er sich mit Persönlichkeiten «aus der Szene» ausgetauscht, zum Beispiel mit der Zürcher Schriftstellerin Milena Moser, und sich von ihr inspirieren lassen. Es mag wohl im ersten Moment nicht aufbauend gewesen sein, als sie ihm verriet, wie viele Buchtitel im deutschsprachigen Raum auf Abnehmer warten: 700 000. Gut ein Viertel davon wird der Spannungsliteratur, zu der auch Krimis gehören, zugeordnet.

Gelernt, wie man kreativ schreibt

Da fragt man sich schon, ob es auf dem Markt noch mehr Schriftsteller und deren Bände braucht. Der Wille, seinen Jugendtraum durchzusetzen, war jedenfalls stärker. Schreiben faszinierte ihn schon in der Grundschule – um einige Längen mehr als die Zahlenjongliererei. Er habe sich damals vorgestellt, wie es wohl wäre, wenn er ein Buch schreiben würde. Nach 30 Jahren in der Privatwirtschaft fragte er sich wieder, ob es in seinem beruflichen Leben noch etwas anderes gäbe. Die Zeit in der faszinierenden Uhrenbranche möchte er nicht missen. Er habe sie genossen. Er war bei Eta in Grenchen, rund 20 Jahre, davon

zwei Drittel in Asien. Er war als studierter Betriebswirtschafter in leitenden Funktionen tätig, zuletzt auch im Personalbereich – Human Resources wie man heute sagt. Ursprünglich hat er Kaufmann gelernt, im Sulzer Webmaschinenwerk in Zuchwil. Die entscheidende Wende in seinem Leben wurde an Workshops während seiner Zeit in Thailand eingeleitet, als er 1998 zusammen mit australischen und amerikanischen Journalisten und Schriftstellern die Schulbank in Workshops drückte und lernte, wie man kreativ schreibt.

Wie seine Fabelfiguren entstehen

Heute steht er selbst am Rednerpult und erzählt Interessierten, wie man Leserinnen und Leser mit seinen Geschichten packen und fesseln kann. Wer seine Bücher so gut absetzen kann wie Christof Gasser, darf künftigen Schriftstellerinnen und Schriftstellern durchaus sagen, aus welchem Holz eine gute Geschichte geschnitzt wird. Er schreibe Geschichten, die er selber gerne lesen würde. Das klingt einfach, aber irgendwie logisch. Jeder Schriftsteller dürfte anders vorgehen, wenn er ein Buch plant und schreibt. Christof Gasser entwickelt Geschichten aus Themen, die ihn interessieren und schafft die szenischen Figuren dazu. In seinem ersten Krimi «Solothurn trägt schwarz» spielen der Kommissar Dominik Dornach und die Staatsanwältin Angela Casagrande die tragenden Rollen. In den Mittelpunkt gerät dabei die Tochter von Dornach mit den in ihrem Alter üblichen Zickereien mit ihrem Vater, der getrennt von ihrer Mutter lebt. Ist in der Figur Dominik Dornach auch ein bisschen Christof Gasser? Er hat keine Tochter, bestätigt er. Trotzdem hegt er durchaus Vatergefühle für die literarische Polizistentochter. Zur Faszination für das Böse in Krimis sagte er: «Wir sind duale Wesen mit einer

> STECKBRIEF Vorname/Name: Christof Gasser Wohnort: 4515 Oberdorf Geburtsdatum: 15. September 1960 Beruf: Betriebsökonom Schriftsteller

> F Ü N F F RAG E N Meine Lieblingsdestinationen: Es sind zwei: die Stadt Wien und das Oberengadin. Lieblingsspeise: Auch da gibt’s viele, aber sicher immer irgendetwas mit Kartoffelstock. Aufsteller der Woche: Ein Wochenende mit zwei Übernachtungen in Grenchen für das Krimifestival. Auf was kann ich nicht verzichten: Auf den Morgenkaffee mit Zeitungslektüre in einem Solothurner Café. Ich würde nie: ... ohne Bücher im Gepäck verreisen.

dunklen und hellen Seite.» Die ruft er ab, ob bei sich selbst oder bei anderen Persönlichkeiten, um sie in die Fabelfiguren in seinen Geschichten einzubinden.

Überarbeitung des Buches ist das Herzstück

Er arbeitet nicht mit Post-it-Zetteln auf Matrixtafeln und plant kein Buch bis ins letzte Detail zu Ende, wie das vielleicht viele andere Berufskollegen tun. Er beginnt mit einem groben Abriss und den Meilensteinen der Handlung und entwickelt daraus die Geschichte mit jedem Schreibtag weiter. Am liebsten sitzt er morgens in der Früh am Computer. Bereits um sechs oder sieben Uhr, für vielleicht zwei oder drei Stunden. Am späteren Nachmittag greift er wieder in die Tasten, manchmal bis 20 Uhr oder spätabends. Die Tagesform ist auch bei einem Schriftsteller nicht immer gleich gut. Das Buch ist innerhalb von ein paar Wochen geschrieben. Zeitaufwendig ist die anschliessende Überarbeitung. Dann folgt die Arbeit der Lektorin, die das Manuskript kritisch durcharbeitet und schon mal die eine oder andere Szene rot anstreicht oder mit Fragezeichen versieht. Das Schreiben ist mittlerweile nicht mehr Hobby, sondern Broterwerb von Gasser. Das ist ein Unterschied zu vielen anderen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, welche die Schreiberei neben ihrem Haupterwerb betreiben.

Einfach war der Weg auch für ihn nicht. Als er 2015 sein erstes Buch fertig hatte, kam von etlichen Schweizer Verlagen eine freundliche Absage. Seine Lektorin empfahl ihm einen Agenten. Das war ein guter Ratschlag. Der EmonsVerlag in Köln fand Gefallen an seinem Exposé. Diese Kurzabschrift des Buches ist üblich und zwingt den Autor, auf fünf bis sieben Seiten sein Buch mit der nötigen Spannung zusammenzufassen und dem Verlag zu «verkaufen». Rückblickend sagt Gasser, man müsse hartnäckig bleiben, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein, und auch ein bisschen Glück gehöre dazu.

Ein Solothurner Krimi musste es sein

Das ist einfacher gesagt als getan. Das musste schon mancher Schreibende, der in der Schriftstellerei sein neues Lebensziel sah, feststellen. Seine Ansage damals war eine andere. Erstens wollte er Krimis schreiben, zweitens musste der Handlungsort Solothurn sein. Denn in diesem schönen Umfeld, wie er findet, habe es bis anhin kaum Krimiliteratur gegeben. Vier Bücher mit der Stadtsolothurner Szenerie und denselben Figuren sind bisher erschienen. Zwei weitere Bücher kamen hinzu mit einer investigativen Journalistin. Die szenischen Orte spielten zuerst im Schwarzbubenland, im zweiten Buch im Berner Oberland. Sieben Bücher in acht Jahren. Das ist nicht schlecht. 2013 hat er mit dem Schreiben begonnen und die Räume zwischen den Neuerscheinungen werden immer enger. Zusätzlich beteiligte er sich an drei Kurzgeschichtensammlungen von Kurzkrimis, unheimlichen Geschichten über schaurige Orte in der Schweiz und Schweizer Weihnachtsgeschichten. Dann gibt es noch einen Band «111 Orte im Kanton Solothurn, die man gesehen haben muss», den er gemeinsam mit der Baselbieter Autorin Barbara Saladin herausgab. Als Schriftsteller ist Christof Gasser längst angekommen. Er ist 61 Jahre alt und hat deshalb unter normalen Umständen noch ein langes Schreibleben vor sich. Seiner Heimat, die von Zuchwil, über Solothurn und Oberdorf bis nach Grenchen reicht, bleibt er treu. Seit 2005 lebt er mit seiner Frau in Oberdorf. Nein, er hatte keinen Bezug zum Ort am Fusse des Solothurner Hausbergs, bis er und seine Frau vor 16 Jahren dort eine Wohnung suchten, und es ihnen auf Anhieb gefiel. Was er sonst noch tut ausser Schreiben, ein Krimifestival mitorganisieren oder beim Aufbau des Krimiarchivs in Grenchen mithelfen? Er schaut sehr gerne Filme, die vielleicht auch eine Inspirationsquelle sind für ihn. Und er wandert gerne. Die Aufzählung ist kurz, denn sein Haupthobby, wenn auch längst zum Beruf geworden, ist das Schreiben. Die Fans von Dominik Dornach, seiner Tochter und Staatsanwältin Angela Casagrande können sich freuen – auf den fünften Band der «Solothurner Krimireihe».

er Lesung asser an d Christof G Krimis «Wenn die en g seines neu en sterben». Foto: zv tt a h c S


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Veranstaltungskalender • Tennis • Sauna/Dampfbad • Squash • Step/Aerobic/Dance • Fitness • Tischtennis • Solarium • Spielautomaten • Billard • 1 Restaurant • Boccia • 1 Pub

Donnerstag, 30. September 2021 | Nr. 39

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Elite-Bahn-Europameisterschaften 2021

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Die Titelkämpfe werden vom 5. bis am 9. Oktober 2021 im Tissot Velodrome ausgetragen. Der europäische Radsportverband UEC hat die ursprünglich in Minsk vorgesehene Elite-Bahn-EM 2021 nach Grenchen vergeben. Sechs Jahre nach den überaus erfolgreich verlaufenen Bahn-Europameisterschaften in Grenchen beherbergt das Tissot Velodrome die kontinentalen Titelkämpfe erneut.

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Covid-Schutzkonzept: Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der behördlich verordneten Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie statt. Für den Besuch der Veranstaltung und den Zutritt in das Stadion ist ein gültiges Covid-Zertifikat (QR-Code) zusammen mit einem amtlichen Ausweis obligatorisch. Alle Besucher müssen zudem die persönlichen Kontaktdaten inkl. Handy-Nr. angeben und verifizieren lassen. Weitere Infos: www.tissotvelodrome.ch. Tickets ausschliesslich über den offiziellen Vorverkaufskanal.

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Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf den Internetseiten der Stadt Grenchen und Grenchen Tourismus. Die Daten werden gleichzeitig auch für die Printausgaben im az Grenchner

Tagblatt, az Solothurner Zeitung, ot Oltner Tagblatt sowie deren Onlineveranstaltungskalendern verwendet. Redaktionsschluss jeweils Dienstag 12 Uhr, keine Publikationsgarantie.

Kunsthaus – Kinderworkshop «Kinder instruieren Kinder»

I N G R E N C H E N I S T WAS LO S !

FREITAG, 1. OKTOBER 07.00–12.00: Grosser Monatsmarkt. Markt mit Frischprodukten und vielem mehr. Marktplatz

09.30–11.00: Interkulturelles Sprachcafé für Frauen. Ein Treffpunkt des lebendigen Austausches zwischen Frauen unterschiedlicher Herkunft. Die gemeinsame Sprache ist Deutsch. Auch Frauen mit Deutsch als Muttersprache sind herzlich willkommen. Mütter können ihre Kleinkinder mitbringen, müssen sie aber selber betreuen. Gratis und ohne Anmeldung. Kontakt: Elisabeth Egli, 079 282 19 86. Alle Informationen findet man auch auf www.granges-melanges.ch. La Trattoria, Girardstrasse 19 20.00: Nockis – Vollkonzert. Luxory Club Event & Location, Maienstrasse 6

Ausstellungen «M.S. Bastian / Isabelle L. – Pulpokosmos» und «20m² – Fenster ins Atelier von Franziska Baumgartner». Eintritt frei. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53

10.30–16.00: Ferienpass – gemeinsames Kochen im Lindenhaus. Anmeldung unter: grenchen.feriennet.projuventute.ch. Lindenhaus, Lindenstrasse 29

15.00–16.00: «Arbeiterwohnen im 20. Jahrhundert». Öffentliche Führung durch die Ausstellung «Arbeiterwohnungen im 20. Jahrhundert». Spannender Nachmittag zum Thema: «Mittelalter». Anmeldung erwünscht. www.museumgrenchen.ch Kultur-Historisches Museum, Absyte 3

MITTWOCH, 6. OKTOBER

MONTAG, 4. OKTOBER 09.30–16.00: Polysportives Kinder-Camp. Lust auf Fun & Action? Na, dann ist man hier genau richtig. Der Verein Kinder-Camps führt in den Ferien coole Sport-Camps für Kinder und Jugendliche durch. www.kinder-camps.ch Doppelturnhalle Süd H2, Schulstrasse 11 19.30–21.00: Palliative Care. Erwachsenenbildung. Ein Vortrag von Frau Berta Heiri (Pflegefachfrau HF, Weiterbildung in Palliative Care B1/B2). Eintritt frei, Kollekte. Covid-19 Schutzmassnahmen werden eingehalten. Eusebiushof, Schulstrasse 1

SAMSTAG, 2. OKTOBER 09.00–17.00: 4. Grenchner Wühltag. Mehr Informationen auf dem Hauptflyer rechts. Div. Grenchner Geschäfte 20.00: Kastelruther Spatzen Vollkonzert. VV: www.ticketcorner.ch. Luxory Club Event & Location, Maienstrasse 6 20.30–23.30: «ISG Midnight Grenchen». Midnight Sport, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren. Eintritt frei. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11

SONNTAG, 3. OKTOBER 11.30–12.30: Führung durch die aktuellen Ausstellungen. Claudine Metzger führt durch die aktuellen

DIENSTAG, 5. OKTOBER 09.30–16.00: Polysportives Kinder-Camp. Doppelturnhalle Süd H2, Schulstrasse 11 10.00–22.00: Elite-Bahn-Europameisterschaften 2021. Mehr Informationen auf dem Haupttext rechts. Haupteingang, Neumattstrasse 25

Dienstag, 5. Oktober bis Samstag, 9. Oktober, Tissot Velodrome.

09.30–16.00: Polysportives Kinder-Camp Doppelturnhalle Süd H2, Schulstrasse 11 10.00–22.00: Elite-Bahn-Europameisterschaften 2021. Mehr Informationen auf dem Haupttext rechts. Haupteingang, Neumattstrasse 25 14.00–17.00: Kinderworkshop – «Kinder instruieren Kinder». Mehr Informationen auf dem Haupttext rechts. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53

D E M N ÄC H S T

CHÜRBISNACHT-MARKT LIGHT 29. Oktober 2021: Leider kann auch dieses Jahr infolge der epidemiologischen Lage keine «richtige» Chürbisnacht statt finden. Man bedauert dies sehr. Trotzdem wird Chürbisnacht-Stimmung aufkommen im Stadtzentrum von Grenchen. Von 16 bis 22 Uhr findet auf dem Marktplatz ein Chürbisnacht-Markt statt, zudem man Marktfahrer ganz herzlich willkommen heissen. Informationen und Anmeldeformular findet man unter diesem Link. Ab 17.15 Uhr zeigen Kinder der Move. Danceschool unter dem Stadtdach fetzige Tanzchoreografien. Zudem hat man die Gelegenheit, von 18 bis 21 Uhr insgesamt 650 Kürbisse und 450 Rüben von Grenchner Schulklassen kunstvoll geschnitzt und arrangiert zu leuchtenden Dekorationen auf dem ganzen Marktplatz zu bestaunen. Parktheater

Unter kundiger Anleitung von Lionel Ritter (11-jährig) lernen Kinder ab 10 Jahren das Open-World-Spiel «Minecraft» kennen. «Minecraft» ist ein Open-World-Spiel ohne fest vorgegebenes Spielziel. das Hauptaugenmerk liegt auf der Erkundung und Entdeckung einer mehrdimensionalen Spielwelt und dem Bau eigener Gebäude und Vorrichtungen. Inspiriert von der Ausstellung «M.S. Bastian/Isabelle L. – Pulpokosmos» und mit Unterstützung des routinierten Spielers Lionel Ritter bauen die Kinder mit dem Programm eine eigene virtuelle Welt auf. Für Kinder ab 10 Jahren. Unkostenbeitrag: CHF 10.00 (inkl. Zvieri). Material: Computer sind vorhanden. Der eigene Computer kann mitgebracht werden, wenn das Programm darauf installiert ist. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldung bis 01.10. bzw. 08.10.2021 an: info@kunsthausgrenchen.ch. Mittwoch, 6. Oktober 2021: 14–17 Uhr und Mittwoch, 13. Oktober 2021: 14–17 Uhr, Kunsthaus Grenchen.