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Oberbaselbieter Zeitung vom 2. Juli 2020

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Nr. 27 22. Jahrgang Donnerstag, 2. Juli 2020

Porträts Zeichnen lernen AZ ANZEIGER AG

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Region Liestal

Am Gymnasium Liestal wurden letzte Woche die Maturzeugnisse übergeben. Seite 5

Lehrgang I: 21.07.-08.09.2020 Zeichnerische Grundlagen, Gesichtsaufbau und Proportionen.

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Region Gelterkinden

Christine Mangold und Felix Jehle beendeten an der Gelterkinder EGV ihre kommunalpolitische Karriere. Seite 10

Region Waldenburg

Bei der Wahl ums Gemeindepräsidium von Oberdorf siegte der Bisherige Piero Grumelli klar. Seite 12

Einstieg in die Acrylmalerei

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Wo der Muttertags-Maien herkommt

Kolumne

Tickende Zeitbombe

Baselland Die Wiesenmeisterschaft ist entschieden EDI GYSIN

Sie werden rar und rarer, die bunten Wiesen, die noch vor wenigen Jahrzehnten unsere Landschaft prägten. Heute dominiert das eintönige Grün, das keinen Blumenstrauss mehr hergibt. Weit wichtiger aber, für Insekten ist da kein Platz mehr, sie würden glatt verhungern. Zu retten, was noch zu retten ist, und zu würdigen, was da und dort noch gepflegt wird, das war das Ziel der ersten Baselbieter Wiesenmeisterschaft, die dieser Tage auf dem Dittinger Bergmattenhof entschieden wurde. Es war kein Zufall, dass die Preisverleihung in der kleinen Laufentaler Gemeinde stattfand, der Einheimische Markus Schmidin hütet dort die von der Jury preisgekrönte schönste Magerwiese. Es sei das Werk von Jahrzehnten, sagte er freudig. Der von Pro Natura, dem Bauernverband beider Basel und Baselland Tourismus lancierte Wettbewerb fand ein erfreulich grosses Echo. Von 58 Landwirtschaftsbetrieben wurden insgesamt 92 Flächen zur Bewertung angemeldet. Verteilt seien sie über den ganzen Kanton gewesen, sagte Susanne Kaufmann, die Biologin leitete die Jury. Zwischen Therwil und Oltingen gab es zwei Hotspots, in Dittingen und Lauwil kommen sie gehäuft vor, die blütenreichen Magerwiesen. Der Wettbewerb war in vier Kategorien gegliedert: Magerwiesen und Blumenwiesen, der Unterschied bestehe aus pflanzensoziologischer Sicht, sagte die Biologin, beide je im Tal- und im Berggebiet. Die Beurteilung erfolgte mittels Begehung durch ein Juryteam in den Monaten April bis Juni. Damit die Besitzerinnen und Besitzer mehr als nur schöne Worte und ein Plakat davon haben, wurden Preisgelder ausgelobt. Pro Kategorie gabs für den ersten Preis 2000 Franken, für den zweiten 1000 und für den dritten Platz 500 Franken. Grosse Artenvielfalt Mit der Wiesenmeisterschaft soll die Bevölkerung auf die Schönheit und den grossen ökologischen Wert der Wiesen und Matten aufmerksam gemacht werden. Die Bäuerinnen und Bauern, die diese Wiesen standortgerecht bewirtschaften, sollen für diesen grossen Einsatz gewürdigt werden. Der Wettbewerb wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Ebenrain-Zentrum durchgeführt und vom Swisslos-Fonds sowie der Fon-

Wiese in Diegten, beim Chilpen.

F O T O: Z V G

Regina Tanner und Alexander Koch bewirtschaften den Lauwiler Hof Bogenthal. dation Sur-la-Croix finanziell unterstützt. Die grosse Bedeutung von artenreichen Wiesen für die Biodiversität und das Landschaftsbild ist unbestritten. Sie gehören zu den artenreichsten Lebensräumen, auf wenigen Quadratmetern finden sich mehr als 60 Pflanzenarten und eine grosse Insektenvielfalt. Extensiv bewirtschaftete Magerwiesen sind wichtig, um dem Verschwinden der Bestäuberinsekten entgegenzuwirken. Dazu gehören nicht bloss die Honigbienen, zu denen wenigstens eine Imkerin oder ein Imker schaut, dazu gehört auch, was sonst noch kreucht und fleucht. Alleine unter den mehreren hundert einheimischen Wildbienenarten sind manche auf der Roten Liste, zu denen schaut niemand, die sind auf sich allein gestellt und unter anderem auf solche Standorte angewiesen.

Die Preisträger aus Oltingen, Sissach und Diegten.

Susanne Kaufmann, Leitern der Jury und Urs Chrétien von Pro Natura.

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F O T O S: E . GY SIN

Von Alarmismus halte ich grundsätzlich nicht viel. Aber es gibt Gefahren, die wir ernster nehmen sollten. Ich spreche nicht von Corona oder weiteren möglichen Virus-Pandemien, auch nicht vom Klimawandel, sondern von einer schleichenden Gefahr, deren Tragweite kaum zu überblicken ist. Vor kurzem sah ich auf dem deutsch-französischen Fernsehkanal Arte einen Dokumentarfilm mit dem scheinbar harmlosen Titel «Resistance Fighters» (Widerstandskämpfer). Der Film begann um 22 Uhr und war spannend wie ein Thriller. Es ging darin um die Antibiotikaresistenz von Keimen. Schon der Entdecker des Penicillins Alexander Flemming warnte vor den Folgen von Resistenzen. Das Penicillin wirkt bei vielen Bakterienstämmen nicht mehr, aber auch neuere Antibiotika versagen oft bei Infektionen, weil sie multiresistent sind. Die Forschung ist sich einig, dass wir kurz vor der «post-antibiotischen Ära» stehen, also einer Zeit, in der antibiotika-resistente Keime drohen, zur weltweiten Todesursache Nr. 1 zu werden. Experten gehen davon aus, dass sich die Zahl der Todesopfer durch solche panresistenten Keime – also Keime, die auf kein einziges Antibiotikum mehr ansprechen – bis 2050 verzehnfachen könnte. Wieso konnte es soweit kommen? Der Wirkstoff Colistin etwa ist in der Transplantationschirurgie das Antibiotikum der letzten Wahl. Es gehört zu den sogenannten Reserveantibiotika, die dann eingesetzt werden, wenn alle anderen Medikamente unwirksam sind. Nun wird Colistin wie auch andere Antibiotika in der Tiermast eingesetzt, was dazu führt, dass Keime resistent werden und sich z. B. durch die Lüftungen in der Umwelt verteilen. In China hat man Cholistin in der Tiermast im Jahre 2015 verboten. Die Gefahr der Panresistenz hat also viel mit der industriellen Tierhaltung zu tun. Da Keime keine Landesgrenzen kennen, ist die Krise schon heute global. Das Schlimmste ist, dass die Pharmaindustrie der Entwicklung hinterherhinkt. Praktisch keine Firma will sich mehr auf die Antibiotikaforschung einlassen, weil die Entwicklung eines neuen Präparates etwa zehn Jahre dauert und eine Milliarde Dollar verschlingt. Für die Pharmaindustrie ist das schlicht ein Fortsetzung auf Seite 2

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Baselland

ObZ

Donnerstag, 2. Juli 2020

Landrat – Mittendrin

Landrat live

If you’re going to San Francisco …

Adieu Basel, merci

Geschätzte Leserinnen und Leser Die meisten von Ihnen stimmen beim oben erwähnten Lied wohl grad mit «... be sure to wear some flowers in your hair» Andrea Heger ein. Doch was hat dieses bekannte von Scott McKenzie gesungene Lied mit dem Landrat zu tun? Obwohl es die letzte Sitzung vor der langen Sommerpause war, ist San Franisco aktuell keine Ferienempfehlung wert. Auch sind wir trotz guter Debattenkultur und einigen einstimmigen Entscheiden – unter anderem beim Jahresbericht 2019, dem Geschäftsbericht der Basellandschaftlichen Pensionskasse und der Vorlage über die Weiterführung der Koordinationsstelle für Kinder- und Jugendhilfe – bei den 22 behandelten Traktanden nicht einer «Love, Peace and Happiness»-Stimmung verfallen. Ebensowenig sassen wir mit Blumenkränzen im Haar an unseren auf

Die vergangene Landratssitzung war vorderhand und hoffentlich auch insgesamt die letzte im Congress Center Basel. Sie bildete zugleich den Abschluss Reto Tschudin der laufenden Legislatur – einer wahrlich sehr speziellen Landratszeit. Wenn es die epidemiologische Situation im Herbst 2020 zulässt, möchte der Rat wieder im gewohnten Umfeld in der Kantonshauptstadt tagen und zu den Sitzungen auch wieder Zuschauer auf der Tribüne des Landratssaals zulassen. Bevor es aber so weit sein wird, haben wir das Landratshalbjahr nebst diversen Fachthemen vor allem mit einem Nachmittag voller Wahlgeschäfte abgeschlossen. Zunächst wurde Peter Riebli als Landratspräsident verdankt und verabschiedet. Er war massgeblich mitverantwortlich dafür, dass der Landrat in Basel tagen und somit überhaupt zusammenkommen konnte. Eine valable Ausweichmöglichkeit im Baselbiet existierte ja leider nicht. Ich danke sowohl Peter Riebli als auch dem Congress Center Basel für diese sehr gute Alternative. Unser Landratspräsident machte aber nicht nur in dieser Hinsicht einen guten Job. Er leitete den Landrat während seines Präsidialjahres stets souverän und in einer äusserst effizienten und wohlwollenden Art und Weise – und dies wohlbemerkt bereits in den Sitzungen vor Corona. Sein Nachfolger, Heinz Lerf, der mit sehr guten 76 Stimmen zum neuen Landratspräsidenten gewählt wurde,

Distanz gehaltenen Abstimmungspulten. Jedoch mit Eptinger Mineralwasser und Änisgutzis in Form von Baselbieter Stäben erneut im Congress Center der Messe Basel. Und hier wählten wir für einmal auswärts die Baselbieter Führungsriege unseres nächsten Politjahres. Der Landrat wird künftig von Präsident Heinz Lerf, FDP und den Vizepräsidentinnen Regula Steinemann, glp und Lucia Mikeler, SP und der Regierungsrat von Präsident Anton Lauber, CVP sowie Vizepräsident Thomas Weber, SVP geleitet. Und so fand ein Reigen an Blumensträussen den Weg in unseren Konferenzsaal namens San Francisco zu den allesamt mit zwischen 76 und 78 Stimmen Gewählten. Coronabedingt wurde auf den sonst üblichen Ablauf mit Fraktionsausflügen am Nachmittag und Landratspräsidentenfest am Abend verzichtet. Daher blieb mehr Zeit für weitere Sachgeschäfte. Wir haben unter anderem mit grossem Mehr insgesamt 30 Personen frisch eingebürgert und ein Gesuch zu genaueren Abklärungen zurück gestellt.

Länger diskutierten wir bei den Anpassungen des Kantonalen Richtplans (KRIP). Der KRIP ist ein behördenverbindliches Planungsinstrument. Dabei ist zu beachten, dass nicht alle im Richtplan eingetragenen Freihalteräume künftig definitiv so gebraucht werden. Doch müssen sie frei gehalten werden, damit sie bei Bedarf dieser Nutzung zugeführt werden können. Aktuell sind Teilbereiche wie Radrouten, Wildtierkorridore, Deponien, Abwasser usw anzupassen oder neu aufzunehmen. Für mich war besonders interessant, dass Hölstein zweimal auf den anzupassenden Objektblättern figuriert, einmal als Wildtierkorridor und einmal wegen Baholde als möglichem Deponiestandort für unverschmutztes Material. Da meine Zeichenzahl bereits aufgebraucht ist, verbleibt mir hier nur noch, Ihnen allen schöne Sommertage mit viel Blumenfreuden – ob daheim auf dem Balkon oder in den Ferien – zu wünschen. ANDREA HEGER, L ANDRÄTIN E VP, HÖL STEIN

FDP im Landrat

Präsidialwahlen im Exil Liebe Leserinnen und Leser, Das Coronavirus hat unser tägliches Leben tüchtig durcheinandergewirbelt und machte auch vor den Präsidialwahlen Thomas Eugster von Land- und Regierungsrat nicht halt. Sie fanden deshalb das erste Mal in der Geschichte nicht im Landratssaal in Liestal statt, sondern im temporären Exil, den etwas unterkühlt wirkenden Hallen des Kongresszentrums in Basel. Das war aber kein Hindernis für die glänzende Wahl meines Fraktionskollegen Heinz Lerf, der als 20. Liestaler Landratspräsident in die Geschichte eingehen wird, herzliche Gratulation! «Hinzä» und ich sind schon länger politisch gemeinsam unterwegs: Neben mehreren Jahren in der FDP-Fraktion des Einwohnerrats Liestal vertreten wir beide nun seit 2015 im Landrat unsere

Region. Ich habe Heinz Lerf dabei als humorvollen Menschen kennengelernt, der keine Berührungsängste hat und ein hervorragender Vermittler ist, Eigenschaften, die ihm im Amt des höchsten Baselbieters sicher zu Gute kommen werden. Mit seiner über 20-jährigen Karriere als Musiker der Band «Filet of Soul» wird es Heinz sicher keine Mühe bereiten, dem Rat den Takt vorzugeben – Let’s rock the house! Auch bei der Wahl der Vizepräsidien des Landrats und der Regierungsratspräsidien zeigt sich der Rat an seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause in aufgeräumter Stimmung und wählte alle Kandidierenden mit sehr guten Ergebnissen. Stirnrunzeln erzeugte hingegen der Auftritt des abtretenden Präsidenten der SP Baselland, Adil Koller bei der Beratung der vom Regierungsrat beantragten Fristverlängerung für die Gesetzesvorlage zur Motion «Geschäftsmieten während Corona-Krise: Dreidrittels-Kompromiss». Seine heftigen verbalen An-

griffe gegen Regierungsrat Lauber erzeugten inhaltlich und stilistisch Fragezeichen bei diversen Ratsmitgliedern, änderten aber nichts daran, dass die Regierung eben verfassungsrechtlich korrekt vorgehen muss, auch was die Fristen angeht. Bei den Anpassungen des kantonalen Richtplans anerkannte die FDP-Fraktion sowie auch eine deutliche Ratsmehrheit die Strategie der Regierung, dass raschmöglichst gesetzliche Grundlagen zur verstärkten Verwertung von Bauabfällen und Rückbaustoffen und den Einsatz von Sekundärbaustoffen geschaffen werden sollen und der Kanton bei Bauvorhaben verstärkt rezyklierte Baustoffe einsetzt. Weil aber nicht alles rezykliert werden kann, muss der Kanton trotzdem auch weiterhin genügend Deponiestandorte zur Verfügung stellen. So sieht verantwortungsvolles Handeln aus! Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer! THOMAS EUGSTER, L ANDRAT FDP, LIESTAL

What’s up im Landrat

Abschluss und Startschuss EE: Wir beraten den Bericht zur Jahresrechnung 2019. Dieser ist bezüglich Finanzen historisch gut. Ausgabendisziplin auf der Kostenseite und SteuereinS. Ackermann nahmen und Nationalbankgeschenke auf der Einnahmenseite führten zu einem Überschuss, mit dem Schulden abgebaut werden konnten. Von den 300 Millionen Überschuss bleiben am Ende noch immer 92 Millionen übrig. SA: Der Kantonale Richtplan (KRIP) wurde in der Bau- und Planungskommission (BPK) ausführlich diskutiert. Unsere Grünen Leute konnten viel Positives in der Kommissionsarbeit verankern. Wie zum Beispiel die Wildtierkorridore und Radrouten. Problematischer ist aus unserer Sicht das Objektblatt Deponien. Aus meiner Sicht muss der Baustoffkreislauf geschlossen werden,

Impressum

damit nur noch ein geringer Anteil auf Deponien landet. Langsam sieht man die Handschrift von Regierungsrat Isaac Reber in der Bau- und Umweltdirektion (BUD). Deshalb können wir dem KRIP schliesslich mehrheitlich zustimmen. Wir erwarten, dass die Regierung im dritten Quartal ein gutes Recyclingkonzept in die Vernehmlassung gibt. Damit soll der Baustoffkreislauf zum Funktionieren gebracht werden. EE: Wir sind in Liestal sehr unglücklich darüber, dass sich die Deponie Höli entgegen der Prognosen sehr schnell gefüllt hat, weil es an kantonalen gesetzlichen Vorgaben, an Anreizen und Angeboten für ein Recycling von Inertstoffen fehlt und weil die Betreiber nur die Rendite im Blick haben. Es braucht dringend ein griffiges Konzept. Der Krip ist sonst wirklich sehr solide und gerade aus Grünen-Sicht sehr erfreulich. SA: Unsere formulierte Initiative «Klimaschutz» wurde auf Antrag vom Regierungsrat als rechtsgültig erklärt.

Druck CH Media Print AG

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)

Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG, Rheinstrasse 3 Postfach 436, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch

Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft

www.oberbaselbieterzeitung.ch

L ANDRÄTIN UND L ANDRAT DER GRÜNEN

CH Regionalmedien AG

Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden) Adresse/Sekretariat

Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02

tritt also in grosse Fussstapfen. Als Liestaler kann Heinz Lerf aber sicherlich auf einen gewissen Heimvorteil zählen, wenn wir dann wieder «zu Hause» tagen. Ich bin überzeugt, dass auch er einen souveränen Job machen wird. Als erste Vizepräsidentin wurde Regula Steinemann und als zweite Vizepräsidentin Lucia Mikeler gewählt. Ich gratuliere den drei Gewählten herzlich zur Wahl. Auch wenn die Wahl des Regierungspräsidiums eigentlich reine Formsache ist, erwartet man doch stets mit Spannung das Wahlresultat, zeigt sich doch anhand der erzielten Stimmen, wie gut das Parlament die bisherige Arbeit des jeweiligen Regierungsrates einstuft. Anton Lauber wurde mit 76 Stimmen zum neuen Regierungspräsidenten und Thomas Weber mit brillanten 78 Stimmen zum Vizepräsidenten gewählt. Beide Resultate zeigen auf, dass die beiden erfahrenen Exekutivmitglieder bis anhin sehr gute Arbeit geleistet haben und das volle Vertrauen des Parlaments geniessen. Die guten Wahlresultate sind wohl auf die unlängst präsentierten Arbeitsresultate der beiden Herren zurückzuführen. Die gute Finanzlage des Kantons ist zu einem grossen Teil das Verdienst von Toni Lauber, und Thomas Weber konnte während der Corona-Krise mit grossem Einsatz erfolgreich seine Führungsfähigkeiten unter Beweis stellen. Der Landrat verabschiedet sich nun in die Sommerpause. Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle, liebe Leserin, lieber Leser, einen tollen Sommer in der Schweiz! Geniessen Sie unser schönes Land und bleiben Sie gesund! RE TO TSCHUDIN, L ANDRAT SVP L AUSEN

Land-Rot us erschter Hand

Die etwas andere letzte Sitzung Ganz gewöhnlich war der Ablauf der letzten Sitzung vor der Sommerpause nicht. Normalerweise findet dann die Landratssitzung vormittags statt und es Tania Cucè stehen die Wahlen der Präsidien und Vizepräsidien des Landrats und der Regierung im Mittelpunkt. Der Nachmittag ist dann normalerweise für Fraktionsausflüge reserviert und abends treffen sich alle wieder zum Landratspräsidiumsfest. Wir sind es uns leider schon fast gewohnt zu sagen: Dieses Jahr lief es anders ab. Die Fraktionsausflüge am Nachmittag fanden nicht statt und das Fest am Abend wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. So konnte doch noch das eine oder andere Geschäft auf der Traktandenliste des Landrats abgearbeitet werden. Einer der Punkte, die uns am letzten Donnerstag beschäftigten, waren die Geschäftsmieten während der CoronaKrise. Die als dringlich eingereichte Motion sah eine kurze Behandlungsdauer vor. Eine Lösung für die Betroffenen muss schnell her und nachdem es in Bundesbern bisher nicht gelungen ist, eine Lösung zu finden, war die Hoffnung gross, dass wir im Baselbiet den Betroffenen Hand bieten können. Um es vorweg zu nehmen: Es ist nicht gelungen, zu einer

schnellen Lösung zu kommen. Am Donnerstag wurde eine Fristverlängerung beschlossen und somit der Regierung mehr Zeit eingeräumt. Auch wenn es formal richtig sein mag, hat die SP diese Fristverlängerung abgelehnt. Der Druck, um möglichst bald zu einer Lösung zu kommen, muss aufrechterhalten bleiben. Zu Beginn der Corona-Krise hiess es, niemand werde alleine gelassen. Nun ist es an uns, dieses Versprechen auch umzusetzen und die wirtschaftlich stark Betroffenen zu unterstützen und sie nicht zu vergessen, nur weil sich die Pandemie in der Region entschärft hat. Die Sitzung am Nachmittag wurde dann wiederum, wie gewohnt für die letzte Sitzung vor den Ferien, den Wahlen gewidmet. Die SP konnte mit Lucia Mikeler Knaack eine ausserordentlich gute Kandidatur für das zweite Vizepräsidium vorstellen. Als standfeste, lösungsorientierte und erfahrene Politikerin, die ihre sozialdemokratischen Werte klar in ihrer Politik widerspiegeln lässt, hat die SP-Fraktion eine optimale Kandidatin für dieses Amt gefunden. Und ihr sehr gutes Wahlergebnis ins zweite Vizepräsidium des Landrats zeigt, dass auch die anderen Fraktionen sie für eine sehr gute Wahl halten. An dieser Stelle gratuliere ich ihr und allen andern Gewählten und wünsche gutes Gelingen. TANIA CUCÈ, L ANDRÄTIN SP, L AUSEN

ERIK A EICHENBERGER (EE) UND STEPHAN ACKERMANN (SA)

Herausgeberin

Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502

Auflage: 42 027 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich

Über den Inhalt wurde noch nicht debattiert. Ich erhoffe mir aber auch dann noch immer eine Zustimmung im Parlament. Schliesslich will die Initiative, dass wir im Baselbiet die Kli- Erika Eichenberger maziele von Paris umsetzen. Denn so können und dürfen wir nicht weiter machen. EE: Schliesslich wählten wir Heinz Lerf zum neuen Landratspräsidenten. Sein gutes Wahlresultat kann er Corona bedingt heute nicht ausgiebig feiern. Dies soll am 5. November in Liestal nachgeholt werden. Mit einem Glanzresultat wurde auch Regula Steinemann als Vize gewählt. Sie steht nun in der Poleposition für das Präsidium 2021.

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Inseratenschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr Eine Publikation von www.chmedia.ch

Kantonalbankpreise 2019 verliehen Die BLKB-Stiftung für Kultur und Bildung hat den Kantonalbankpreis 2019 dem Jugendzirkus Robiano verliehen. Der Förderpreis «Gesellschaft» geht an den Verein The Movement, der Förderpreis «Sport» an den Schwimmverein beider Basel. Der Kantonalbankpreis ist mit 10 000 Franken dotiert, die Förderpreise mit je 5000 Franken. Die Öffentlichkeit konnte erstmals mit einem Publikumsvoting über die Verleihung der Förderpreise mitbestimmen. BLKB

Fortsetzung von Seite 1 Verlustgeschäft. Aber die rein ökonomische Haltung ist kurzsichtig, weil sich die zunehmend unkontrollierbare Krise auf alle Gesundheitsaspekte auswirkt. Eine amerikanische Wissenschaftsjournalistin formuliert es so: «Wenn wir alle Antibiotika verlieren, ist das wie eine Bombe. Die Lunte brennt, wir wissen nur nicht, wie lange sie ist.» Neben der Antibiotika-Krise nimmt sich der coronabedingte Lockdown fast schon harmlos aus. THOMAS BRUNNSCHWEILER


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Ganzheitlich gegen Armut

Armutsstrategie Steigende Zahlen: Neun Prozent der Baselbieter/-innen sind arm MARC SCHA11NER

Die «Agenda 2030» der Vereinten Nationen will die Armut in allen Ländern bis 2030 halbieren. Auch die Schweiz stellt sich hinter dieses ambitiöse Ziel – wie auch die soeben verabschiedete Armutsstrategie des Kantons Baselland. Aktuell sind knapp neun Prozent der Baselbieter Bevölkerung (25 500 Personen; Basis 2017) von Armut betroffen, das heisst per Definition, sie leben am oder unter dem sozialen Existenzminimum. 15 Prozent gelten als armutsgefährdet. Von den Erwerbstätigen dürften wie in der übrigen Nordwestschweiz etwa 4,8 Prozent Working Poor sein. Und die Armut ist in den letzten Jahren gestiegen: Im Armutsbericht 2014 waren erst sechs Prozent armutsbetroffen. Auch andere Indikatoren, wie etwa die Sozialhilfequote, sind steigend. Die 136 Seiten starke «Strategie zur Verhinderung und Bekämpfung von Armut im Kanton Basel-Landschaft» schlägt nun 46 Massnahmen vor, die möglichst zeitnah, in den nächsten zwei Jahren, geprüft werden sollen. Erarbei-

tet wurde die Strategie gemeinsam mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), unter Mitwirkung zahlreicher Verbände und Organisationen, von der Caritas bis zur Winterhilfe. Wie Regierungsrat Anton Lauber an der Medienkonferenz von letzter Woche betonte, darf die Armutsstrategie nicht auf die Sozialhilfe reduziert werden. Das Papier geht von einem ganzheitlichen Armutsbegriff aus, der mehr als nur die finanzielle Situation der Betroffenen beinhaltet: Bildungschancen, Erwerbsintegration, Wohnen, gesellschaftliche Teilhabe, Alltagsbewältigung und «soziale Existenzsicherung» (beispielsweise Prämienverbilligung). Eine ganzheitliche Armutspolitik muss demnach drei Ziele verfolgen: Armut verhindern (etwa durch Bildung), Armutsfolgen bekämpfen (beispielsweise, indem der Zugang zu Wohnraum gesichert wird) und Menschen aus der Armut herauslösen (beispielsweise durch Reintegration ins Erwerbsleben). Eine wichtige Massnahme ist ein periodisches, langfristiges Monitoring. Ausserdem soll ein «Assessmentcenter»

Landrat wählt Präsidien Der Landrat hat an seiner Sitzung von vergangener Woche die Präsidien von Landrat und Regierungsrat für das Amtsjahr vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021 gewählt. Heinz Lerf (FDP) wird im Amtsjahr 2020/21 den Landrat präsidieren. Als

1. Vizepräsidentin des Landrats wurde Regula Steinemann (GLP) und als 2. Vizepräsidentin Lucia Mikeler Knaack (SP) gewählt. Anton Lauber (CVP) wird den Regierungsrat präsidieren. Thomas Weber (SVP) übernimmt das Vizepräsidium des Regierungsrats. OBZ

eingerichtet werden, um überschuldete Personen zu beraten und die berufliche Integration zu fördern. Zwischen Aussteuerung und Eintritt in die Sozialhilfe vergehen oft ein bis zwei Jahre, laut Anton Lauber «verlorene Zeit». Das Center würde diese Lücke schliessen. Einige der zu prüfenden Massnahmen drehen sich konkret um Finanzielles: Laut Lea Wirz, Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Kantonalen Sozialamt, bedarf beispielsweise die jetzige Praxis der Mietzinsbeiträge einer Erneuerung. In der Sozialhilfe seien auch die Grenzwerte für die Wohnkosten nicht immer aktuell. Ein weiteres Beispiel: Familienexterne Kinderbetreuung müsse erschwinglich sein, fordert die Strategie. Laut Jörg Dittmann, FHNW, kann die Armutsstrategie auch eine Argumentationshilfe für politische Entscheidungsträger sein. Sie könne auch helfen, das komplexe und, bei aller berechtigten Kritik, sehr durchdachte Sozialsystem noch zielgenauer und adressatengerechter zu gestalten. Armutsstrategie und aktualisierter Armutsbericht: bl.ch, Suchbegriff «Armutsstrategie» eingeben

FMS-Abschlüsse

Präsidien und Vizepräsidien von Landrat und Regierungsrat für das Amtsjahr 2020/21 (v. l.): Lucia Mikeler Knaack (SP), 2. Vizepräsidentin des Landrats, Regula Steinemann (GLP), 1. Vizepräsidentin des Landrats, Heinz Lerf (FDP) Landratspräsident, Dr. Anton Lauber (CVP), Regierungspräsident und Thomas Weber (SVP), Vizepräsident des Regierungsrats. F O T O: L A NDE SK A N Z L EI B A SEL- L A ND S C H A F T

78 von 75 Schülerinnen und Schüler der Fachmittelschule (FMS) in Liestal haben den Abschluss erfolgreich geschafft. Die Feier fand am Mittwoch, 24. Juni, statt. Von 24 Absolventinnen und Absolventen der Fachmatur Pädagogik haben 22 die Abschlussprüfungen erfolgreich abgelegt. Diese haben ihre Abschlusszeugnisse im April 2020 per Post zugestellt bekommen. Ihre Feier fand am 24. Juni statt. Die Absolventinnen und Absolventen der Fachmatur Gesundheit, Kunst und Soziales haben ihre Abschlusszeugnisse im Mai 2020 per Post zugestellt bekommen. Leider konnte aufgrund Covid-19 keine Abschlussfeier stattfinden. OBZ

Kunsttherapie während des Lockdowns Die Psychiatrie Baselland zeigt Arbeiten aus der Kunsttherapie, die von Patientinnen und Patienten während des Corona-Lockdowns zuhause geschaffen worden sind. Die Ausstellung im Erdgeschoss des Klinikgebäudes an der Bienentalstrasse 7 in Liestal ist für das Publikum ab sofort bis 19. August 2020 täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ausstellung umfasst die Arbeiten der ambulant behandelten Patientinnen und Patienten, die während des Lockdowns die Kunsttherapie nicht besuchen konnten. Stattdessen konnten die Betroffenen Fotos von ihren Bildern, Zeichnungen und Skulpturen per Mail an den Leiter Kunsttherapie, Christoph Braendle, senden. Diese wurden ausgedruckt und im Kreativ-Therapeutischen Zentrum der Psychiatrie Baselland (PBL) an eine Wand gehängt. «Es war uns sehr wichtig, dass die Patientinnen und Patienten trotz Corona wei-

ter gestalten und mit ihnen auf diese Art weiterhin ein Kontakt bestehen konnte», sagt Christoph Braendle. Ausstellung der «Corona-Wand» Die Patientinnen und Patienten malten Porträts mit Acryl und Aquarellfarben auf Papier, zeichneten Motive aus der Pflanzenwelt mit Tusche und Feder, formten Skulpturen und vieles mehr. Jede Woche erhielten die Teilnehmenden ein Foto der täglich wachsenden «Corona-Wand» mit den neuesten Werken per Mail. Nun werden die Fotografien und einige Originale dieser Arbeiten im Klinikgebäude B öffentlich ausgestellt. Die «Corona»-Werke der Ausstellung werden von Zeit zu Zeit ergänzt mit noch aktuelleren Bildern, die von den Patientinnen und Patienten während ihrer Kunsttherapie nun wieder in der PBL kreiert werden «Die Kunsttherapie hilft unseren Pa-

tientinnen und Patienten, ihre psychischen Probleme zu verarbeiten», sagt Barbara Schunk, CEO der Psychiatrie Baselland. «Sie stärkt Ressourcen, aktiviert die Selbstheilungskräfte, unterstützt die Entwicklung von Autonomie, fördert das Selbstwertgefühl und die Sozialkompetenzen». Das Potenzial der Kunsttherapie äussert sich nicht nur in den therapeutischen Erfolgen, sondern auch in den faszinierenden Arbeiten, die von den Kreativkräften der Patientinnen und Patienten zeugen. Mit Bildern, Zeichnungen und Skulpturen wird in der therapeutischen Beziehung zwischen Patientin oder Patient sowie der Therapeutin oder dem Therapeuten etwas Drittes geschaffen. «Dieses Gestaltete», sagt Christoph Braendle, «hilft dem Patienten, Abstand zu gewinnen und eröffnet den therapeutischen Dialog». PSYCHIATRIE BASELL AND

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Landwirtschaft nachhaltiger machen Wenslingen Rapskampagne 2020

«Untersaaten sind eine Möglichkeit, die Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten und das Image der Ackerbauern als innovative und fortschrittliche Berufsgruppe zu verbessern», hielt Fritz Leuenberger, Beratung UFA Samen, am Infoanlass letzter Woche im Leimenstübli Wenslingen fest. Er wie auch Harald Reiner und Beni Vogt, beide Pflanzenbauberater bei Landi Reba AG, stellen fest, dass in der Schweiz zu diesem Thema Wissensbedarf besteht. Sie wiesen hin auf die Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Bauernverband und dem LID, die zur Information der Bevölkerung Feldrandtafeln erstellen liessen. Mit der «Rapskampagne 2020» soll Schritt für Schritt auch die Fläche von Speiseraps mit Untersaat hierzulande gezielt ausgedehnt werden. Die Tafeln an den Rändern von Rapsfeldern klären auf, wie auf diesen Äckern versucht

wird, auf natürliche Weise Schädlinge und Unkraut in Schach zu halten. Zwischen den Raps wird gleichzeitig oder zwei Tage im Voraus eine Untersaat gesät. Es handelt sich um eine Mischung von Pflanzen, die den Boden gesund halten. Im Herbst bedeckt die Untersaat den Boden; im Winter frieren die Pflanzen ab und machen dem Raps im Frühling Platz, damit hochwertiges einheimisches Rapsöl gewonnen werden kann. BENILDIS BENTOLIL A

Was bedeutet «Untersaat»? Als Untersaat bezeichnet man Saaten, die unter die Hauptkultur gesät werden. Sie ist ein wichtiges Element im nachhaltigen Ackerbau, denn Untersaaten reduzieren den Unkrautdruck und erhöhen die Bodenfruchtbarkeit. An der Orientierung «Lebensraum Untersaat» hoben Fachleute folgende Punkte als Vorteile der Untersaat hervor: Unkraut wird unterdrückt; Leguminosen (Hülsenfrüchtler) bringen Stickstoff in den Boden; überschüssige Nährstoffe werden durch Untersaat fixiert; weniger Bodenerosion; bessere Tragfähigkeit; Ablenkfutter für Schädlinge; Humusaufbau. Untersaaten eignen sich für intensive und extensive Anbausysteme.

Sozialhilfegesetz Das neue Sozialhilfegesetz ist für die SP Baselland nicht annehmbar. Sie bezeichnet es als «unmenschlich und möglicherweise verfassungswidrig». Es fusse auf einem Generalverdacht und senke den Grundbedarf auf ein unzulässiges Niveau. OBZ

Donnerstag, 2. Juli 2020

Feldrandtafeln der «Rapskampagne 2020» klären die Bevölkerung auf über den «Lebensraum Untersaat». F O T O: Z V G

Grünliberale Baselland gegen Strasseninitiative Rund 32 Mitglieder der Baselbieter Grünliberalen haben sich in ihre erste Zoom-Generalversammlung eingeloggt und mit nur einer Gegenstimme die deutliche Nein-Parole zur kantonalen Gesetzesinitiative «zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes» beschlossen. Wie die Partei in einer Medienmitteilung betont, ist sie dafür, Engpässe im Hochleistungsstrassennetz zu beseitigen

und bestreitet nicht, dass es diese in unserer Region gibt. Die Gesetzesinitiative wecke jedoch falsche Hoffnungen, das Ziel einer «rückstaufreien Aufnahme des Verkehrs» schneller zu erreichen. Sie verursache Kosten durch bürokratische Leerläufe wie den halbjährlichen Bericht. Die GLP will zudem kein Präjudiz schaffen für einen zu grossen Kapazitätsausbau des Strassennetzes. OBZ

Wer folgt auf Mendelin? Sportpreis Ausschreibung läuft Bis am 31. Juli ist es möglich, Kandidatinnen und Kandidaten für den Baselbieter Sportpreis 2020, die Anerkennungs- sowie die Förderpreise zu melden. Regierungsrätin Monica Gschwind wird die diesjährigen Sportpreise am 4. Dezember im Rahmen einer öffentlichen Feier in Laufen übergeben. Gesucht wird die Nachfolgerin oder der Nachfolger von Patrick Mendelin, der im Vorjahr mit dem Baselbieter Sportpreis geehrt wurde. Der Baselbieter Sportpreis wird seit 1986 verliehen. Der Regierungsrat verleiht Sport- und Anerkennungspreise an erfolgreiche Einzelsportlerinnen oder Einzelsportler und Teams sowie Personen, Gruppen und Institutionen, die sich um den Sport im Kanton Basel-Landschaft besonders verdient gemacht haben. Mit Förderpreisen werden in erster Linie Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler ausgezeichnet, die an internationalen Nachwuchsmeisterschaften erfolgreich waren.

Nennungen für den Sportpreis sowie die Anerkennungs- und Förderpreise nimmt Meinrad Stöcklin, der Präsident der Vereinigung Basellandschaftlicher Sportjournalisten, entgegen. Insbesondere können für Anerkennungspreise von Sportvereinen und Sportverbänden Personen gemeldet werden, die sich überdurchschnittlich für ihren Verein oder Verband engagieren beziehungsweise engagiert haben. Das Nominationsformular finden Sie auf der Website des Sportamts Baselland. Die öffentliche Auszeichnungsfeier organisiert das Sportamt Baselland in Zusammenarbeit mit der Vereinigung Basellandschaftlicher Sportjournalisten und der Interessengemeinschaft Baselbieter Sportverbände. www.baselland.ch/politik-und-behorden/ direktionen/bildungs-kultur-und-sportdirektion/sport/unsere-angebote-und-anlaesse/sportpreisverleihung BKSD


Baselland

ObZ

Die Archäologie berichtet

Sorge und Ängste

OTTO GRAF

Reto Marti, Leiter Kantonsarchäologie.

Andreas Fischer, Leiter Archive und Öffentlichkeitsarbeit der Archäologie. missbräuchliche Verwendung auszuschliessen. «Baselland ist der Kanton der Münzenforscher», umschrieb Kantonsarchäologe Reto Marti die Bedeutung der ehrenamtlichen Späher, die mit ihren Detektoren die Fluren und Wälder, die Gebiete die von den Mitarbeitenden der Dienststelle aus personellen und finanziellen Gründen nicht «beackert» werden können, nach Zeugen der Vergangenheit absuchen. Ohne diese Späher, so Marti, wären viele Objekte aus historischer oder prähistorischer Zeit gar nicht entdeckt worden. Neuer Durchblick dank Hightech Je mehr im Baselbiet gebaut wird, desto häufiger wird die Archäologie Baselland (ABL) auf die Baustellen gerufen. Moderne technische Hilfsmittel erleichtern die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen enorm. So erlaubt die Infrarot-Thermografie den Blick hinter Tapeten und Verputze. Weil die verschiedenen Baumaterialien unterschiedliche Wärmeeigenschaften haben, registriert die Technologie geringste Temperatur-

F O T O S: O. GR A F

differenzen und liefert farbige «Hintergrundbilder». So werden beispielsweise zugemauerte Fenster in einer Fassade sichtbar, ohne dass der Verputz abgeklopft werden muss. Nach wie vor arbeiten die Fachleute mit konventionellen Methoden, etwa an der römischen Wasserleitung von Lausen nach Augusta Raurica oder auf der Farnsburg auf Gemeindegebiet Buus, Hemmiken und Ormalingen. Dort wird derzeit mit einem Kostenaufwand von über fünf Millionen Franken die imposante Burgruine restauriert. Dabei zeigten die fotogrammetrischen Drohnenaufnahmen nach dem Neuvermessen der Burganlage Abweichungen bis zu zwei Meter, verglichen mit den bisherigen Planunterlagen. Der Jahresbericht stellt auf über 180 Seiten zahlreiche weitere Orte der Aktivitäten der Archäologie Baselland vor. Er ist mit vielen Bildern und grafischen Darstellungen illustriert. Die Homepage der ABL www.archaeologie.bl.ch enthält nebst den Jahresberichten seit 2006 umfassende Informationen über alle Bereiche der archäologischen Forschung in der Region.

KMU auf dem Land sollen profitieren Die Regierungen der Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Jura setzen die interkantonale Zusammenarbeit im Bereich der Innovationsförderung fort. Ziel ist es, dass die regionalen Zentren des ländlichen Raums und de-

ren KMU vermehrt von der Innovationsdynamik des urbanen Zentrums und der Innovationsförderung profitieren und dass die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt wird. Bundesrat Guy Parmelin unterzeichnete am 16. Juni 2020 die entspre-

chende Programmvereinbarung über die Förderung des Umsetzungsprogramms zur Regionalpolitik 2020–2023 der Region Basel-Jura mit den drei Kantonen sowie der Regio Basiliensis.

xis, Parzelle Nr. 19, Möhlinstrasse 12. Nr. 0991/2020. Bauherrschaft: Imhof Andreas, Möhlinstrasse 5, 4464 Maisprach. Projekt: Umbau Wohnhaus / Zweckänderung: alt Scheune in neu Wohnhaus / Schopf und Autoeinstellhalle, Parzelle Nr. 64, Möhlinstrasse 5. Oberdorf. Nr. 1551/2019. Bauherrschaft: Maric Vinko, Liederstwilerstrasse 3, 4436 Oberdorf. Projekt: Zweckänderung: alt Gewerberaum in neu Wohnraum / Fassadenänderung. Neuauflage: Zweckänderung alt Wohn- und Gewerberaum in neu: öffentliche Verwaltung, Parzelle Nr. 157, Hauptstrasse 63. Ormalingen. Nr. 0982/2020. Bauherrschaft: Mangold Dieter, Ebnet 189, 4466 Ormalingen. Projekt: Überdachung und Erweiterung Stallgebäude/Laufstall, Parzelle Nr. 1078, Ebnet 189a. Reigoldswil. Nr. 0959/2020. Bauherrschaft: Anton Zurfluh AG, Zurfluh Samuel, Alte Kantonsstrasse 6, 4433 Ramlinsburg. Projekt: Bauschuttrecyclinganlage, Parzelle Nr. 1114, 1884, 1891BR, Ziefenstrasse 7. Nr. 0990/2020. Bauherrschaft: P. Jutzi / Y. Schweizer / S. Forter, v.d. Forter Sabine, Mattenweg 16, 4448 Läufelfingen. Projekt: Umbau Wohnhaus / Fassadenänderung, Parzelle Nr. 581, Oberbiel 20. Rickenbach. Nr. 0956/2020. Bauherrschaft: Mangold Andreas, Baumgartenweg 4, 4466 Ormalingen. Projekt: Erweiterung Trockenmauer, Parzelle Nr. 1231, Neuenmatten. Nr. 0976/2020. Bauherrschaft: Gisin-Müller Emil, Erliackerweg 6, 4462 Rickenbach. Projekt: Carport, Parzelle Nr. 845, Erliackerweg 6. Rothenfluh. Nr. 0980/2020. Bauherrschaft: Schaub S. u. Rüschlin Ch., Ergolzstrasse 29, 4460 Gelterkinden. Projekt: Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 490, Ob der Kirche 41a.

Seltisberg. Nr. 0989/2020. Bauherrschaft: Franz Andrea u. Michael, Hauptstrasse 6, 4411 Seltisberg. Projekt: Umbau und Aufstockung Einfamilienhaus / Erweiterung Sitzplatzüberdachung, Parzelle Nr. 874, Hauptstrasse 6. Sissach. Nr. 0981/2020. Bauherrschaft: Pasqualotti Giovanni, Grienmattweg 2, 4410 Liestal. Projekt: Mehrfamilienhaus mit Carport, Parzelle Nr. 1990, Reuslistrasse 58. Nr. 0988/2020. Bauherrschaft: Exotic Sissach, Hauptstrasse 6a, 4441 Thürnen. Projekt: Einbau WC-Anlage, Parzelle Nr. 408, Allmendweg 1. Tecknau. Nr. 0636/2018. Bauherrschaft: Buess Martin, Urs, Daniel und Simon, Dorfstrasse 9, 4492 Tecknau. Projekt: Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle. Neuauflage: geändertes Projekt mit zusätzlichem Pool, Parzelle Nr. 549, Im Hofacker. Waldenburg. Nr. 0969/2020. Bauherrschaft: Zeqiri Avdush, Schellenberg 3, 4437 Waldenburg. Projekt: Umbau und Aufstockung Wohnhaus / Neubau Mehrfamilienhaus, Parzelle Nr. 596, Schellenberg 3. Nr. 0970/2020. Bauherrschaft: Flück-Graf Nathalie u. Bruno, Austrasse 6, 4437 Waldenburg. Projekt: Grillkota, Parzelle Nr. 260, Austrasse 6. Ziefen. Nr. 0954/2019. Bauherrschaft: Janser Stephanie u. Martin, Hauptstrasse 130, 4417 Ziefen. Projekt: Fassadenänderung und Terrasse. Neuauflage: geändertes Projekt, neu mit Unterstand, Parzelle Nr. 2633, Rebgasse 23. Zunzgen. Nr. 0614/2020. Bauherrschaft: Oliveira Eileen u. Gil, Schulgasse 23, 4455 Zunzgen. Projekt: Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung / Carport mit Schopf. Neuauflage: geänderter Standort, Parzelle Nr. 1314, Schulgasse 23.

REGIO BASILIENSIS

Baugesuche Auflagefrist: 6. Juli 2020 Diegten. Nr. 0464/2019. Bauherrschaft: Häfelfinger Marcela und Lukas, Känerkinderstrasse 14b, 4457 Diegten. Projekt: Einfamilienhaus / Schwimmbad. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 3171, 3471, Känerkinderstrasse. Nr. 1575/2019. Bauherrschaft: Eschbach Daniel, Gemeindeweide 1, 4457 Diegten. Projekt: Remise / Hangsicherung. Neuauflage: geändertes Projekt - Neuer Standort, Parzelle Nr. 3124, Gemeindeweide. Füllinsdorf. Nr. 0986/2020. Bauherrschaft: Zeqiri Emil, Rehagweg 10, 4436 Oberdorf BL. Projekt: Um- und Ausbau Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 1131, Schulstrasse 4. Gelterkinden. Nr. 0977/2020. Bauherrschaft: Hirschi Tanja u. Mazzucchelli Jan, Höldeliweg 39, 4460 Gelterkinden. Projekt: Anbau Carport, Parzelle Nr. 4741, 4742BR, Höldeliweg 39. Nr. 1412/2018. Bauherrschaft: BOSSAG Gelterkinden AG, Chapfweg 5, 4460 Gelterkinden. Projekt: Anbau Gewerbegebäude. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 3463, Chapfweg 5. Lausen. Nr. 0454/2020. Bauherrschaft: Tonwerk Lausen AG, Bahnhofstrasse 6, 4415 Lausen. Projekt: Zweckänderung: alt Produktion/Lager in neu Postverteilzentrum/ Materiallager/Werkhalle / Fassadenänderung. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1173, Bahnhofstrasse 8 + 10. Liestal. Nr. 0985/2020. Bauherrschaft: Celep Sahin, Sulzbergerstrasse 8, 4410 Liestal. Projekt: Dacherweiterung / gedeckter Sitzplatz, Parzelle Nr. 2325, Sulzbergerstrasse 8. Maisprach. Nr. 0965/2020. Bauherrschaft: Schön Maja u. Belk Christian, Möhlinstrasse 12, 4464 Maisprach. Projekt: Zweckänderung: alt Studio in neu Einbau Therapiepra-

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Betrachtungen zur Woche

Pratteln Falschmünzer rufen Rappenspalter auf den Plan «Wie immer führen wir den Jahresmedienanlass am Ort des Geschehens durch», sagte Andreas Fischer, stellvertretender Kantonsarchäologe, als er die Anwesenden im Museum Bürgerhaus Pratteln willkommen hiess. Da die Dienststelle kein eigenes Museum betreibt, stellt sie besonders interessante Objekte als Leihgaben Dritten zur Verfügung. So zeigt das Museum Bürgerhaus Pratteln, wie dessen Leiterin Johanna Schmucki erklärte, derzeit in einer Dauerausstellung, wie das Volk, aber auch die Obrigkeit, in der Vergangenheit gelebt hat. Zahlreiche Exponate, darunter die berühmten Topfhelme von Madeln, 1940 von Soldaten beim Bau von Feldbefestigungen entdeckt und nun neu konserviert, vermitteln einen Blick in die Vergangenheit. Dank der Aktivitäten ehrenamtlicher Späher im Auftrag der Archäologie kam in Pratteln am Adlerberg ein um 180 n. Chr. vergrabener Schatz mit 299 silbernen Denaren in bester Qualität wieder zum Vorschein. In Läufelfingen förderte ein Baggerführer ebenfalls Geld ans Tageslicht. Allerdings handelte es bei den etwa 170 20 Rappen-Stücke und zwei 10 Rappen-Münzen um Fälschungen. Alle Münzen waren durchschnitten, um eine

Donnerstag, 2. Juli 2020

Existenzängste, Angst vor Ansteckung, Angst, dass man Schuld bei Übertragungen des Covid19 sein könnte: Die Corona-Zeit hat Ängste und Sorgen an die Oberfläche geholt, die uns normalerweise nicht alltäglich beschäftigten. Ängste und Sorgen können berechtigt oder unberechtigt sein. Sie können lebenserhaltend sein, wenn wir beispielsweise aus Angst von steilen Klippen fern bleiben, kann die Angst unser Leben durchaus schützen. Manchmal sind Ängste und Sorgen auch belastend, wie wir das vielleicht in dieser ungewissen Zeit erlebt haben. Ängste und Sorgen gehören zum Leben dazu, selbst Jesus setzt sie selbstverständlich voraus, als er den Jüngern in Johannes 16,33 zuspricht: «In der Welt habt ihr Angst doch seit getrost: ich habe die Welt überwunden.». Die Bibel verbreitet nirgends ein Ideal eines angstfreien Menschen, noch furchtlosen Gläubigen. Jesus verweist die Geängstigten an seine Person, ohne jedoch die Angst aus der Welt zu nehmen. Wie die Angst, ist auch das Sich-Sorgen für die Bibel etwas Natürliches. Einen nützlichen Umgang mit dem Sich-Sorgen zeigt uns Philipper 4,6: «Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!» Durch das sorgende Bittgebet bringt der Beter seine Wünsche zu Gott und distanziert sich so, von seiner Sorge. Gott ist jedoch nicht der Garant unserer Wünsche, sondern der, der am

besten weiss, was wir brauchen. Als Christen haben wir einen entscheidenden Vorteil, denn wir haben einen der unsere Sorgen und Ängste mit uns teilt. Jesus kannte Ängste. Er hatte in der Nacht vor seiner Kreuzigung Todesängste. Konkret bedeutet das: Ich darf zu Gott schreien, wenn ich Angst habe. Ich darf gewiss sein, dass ich von ihm in meinen Ängsten getragen bin. Was für eine grossartige Erfahrung, die wir erleben können und was für eine Hoffnung, die wir weitergeben können. «Wenn Gott schon für die Blumen so wunderbar sorgt, die heute blühen und morgen bereits verwelkt sind, wie viel mehr wird er da für euch sorgen? Euer Glaube ist so klein!» (Lukas 12,28). Zeiten der Ängste und Ungewissheit lassen uns in unserem Glauben wachsen, denn wir können die Erfahrung machen, dass Gott für uns sorgt. Schon oft bin ich vor Wegkreuzungen gestanden und wusste nicht wo lang: Nur eine Bewerbung für die Lehrstelle abgeschickt, uii was mache ich, wenn ich sie nicht bekommen? Studium bald fertig, aber wo soll ich arbeiten? Kinderwunsch, aber noch immer nicht schwanger, wie geht’s weiter? Ich bin noch jung, aber Gott zu vertrauen, habe ich immer wieder gelernt und mein Glaube ist dadurch gewachsen. Gelassen kann ich in die Zukunft schauen und manchmal gelingt das mehr und manchmal weniger. FRÄNZI KORT, JUGENDPASTORIN CHRISCHONA LIESTAL

Todesfälle Bubendorf Priska Frischknecht-Wahl, geb. 4. Juli 1941, von Zürich, Schwellbrunn AR. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Oberdorf Monika Ammon-Lanz, geb. 1961, von Herzogenbuchsee BE (wohnhaft gewesen Baumgartenweg 11, m. A. APH Moosmatt, Reigoldswil). Bestattung im engsten Familienkreis.

Billet wieder im Bus lösen Auf den Buslinien der Baselland Transport AG (BLT) und der Autobus AG Liestal (AAGL) verkauft das Fahrpersonal seit Montag wider Tickets. Auch die Postauto AG hat den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal im Unteren Fricktal sowie in den Kantonen Baselland und Solothurn ebenfalls wieder auf. Damit

passen die Transportunternehmen ihr Angebot im Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) an die Lockerungen des Bundesrates an. Beim Ticketverkauf im Bus gelten die Regeln des Schutzkonzeptes ÖV mit der dringenden Empfehlung, Hygienemasken zu tragen. OBZ

Intensive Workouts für mehr Wohlbefinden Bewegung ist gut und tut gut – erst recht in der Gruppe mit Gleichgesinnten! Abwechslungsreich, gezielt und ganzheitlich trainieren Sie beim Roten Kreuz Baselland in Liestal unter fachkundiger Anleitung Zentriertheit, Kraft und Beweglichkeit. Von Yoga zu Pilates, von Body-Fit zu M. A. X. Powerfit. Unsere Bewegungskurse sprechen Menschen in unterschiedlichen Altersphasen an – für alle, die aktive Gesundheitsvorsorge betreiben möchten. Denn körperliche und geistige Fitness ist keine Frage des Alters. Man kann seine Fähigkeiten jederzeit trainieren. Unter Miteinbezug von Musik und verschiedenen Hilfsmitteln erfahren Sie mit unseren Kursen ein neues Körpergefühl. Der Einstieg ist bei allen Kur-

Trainieren beim Roten Kreuz.

sen jederzeit möglich. Während den Schulferien finden keine Kurse statt. Auch für Eltern und Jugendliche bietet das Rote Kreuz Baselland spannende Kurse an und unterstützt die jungen Menschen in den Phasen der Pubertät. Denn diese ist wie ein Sturm, der über die Jugendlichen hinwegfegt. In einer anspruchsvollen Zeit begleiten unsere Kurse sie ein Stück auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Informieren Sie sich unverbindlich und rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne, einen passenden Kurs zu finden: Rote Kreuz Baselland, Sabrina Nussbaum oder Anita Furlan, Fichtenstrasse 17, 4410 Liestal unter Tel. 061 905 82 00 oder bildung@srk-baselland.ch. RKBL

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Region Liestal

ObZ

Abschluss feiern trotz Corona

RAOUL BLUM

Klasse 4SI. am Anfang als auch am Ende spielten die insgesamt sieben Musikerinnen und Musiker mitreissende Jazz-Songs und regten das Publikum zum Mitklatschen an. Zudem gaben Julie Roth (3GLW) und Robin Zbinden (4BM) noch einen Poetry Slam zum Besten. Unterhaltsam erzählten sie vom Schulalltag aus der Schülersicht, mit allen Sonnen- und Schattenseiten, was für viele Lacher sorgte. Diese gute Stimmung nahmen alle zum anschliessenden Apéro mit, der im Mensagarten stattfand und die Maturafeier gelungen abrundete.

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Slam Poetry von Julie Roth und Robin Zbinden.

Alexia Thomas von The Power of Basement.

Alle bestanden

Alle angetretenen Schülerinnen und Schüler (78 m, 117 w) haben 2020 die Matur am Gymnasium Liestal bestanden. Das häufigste Profil war Biologie und Chemie (57), gefolgt von Wirtschaft und Recht (52). Die seltensten Profile waren Latein (4) und Griechisch (3). OBZ

Klasse 4SIF.

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Vo dr Gschichtehäx

Liestal Maturafeier 4SI und 4SIF Das Gymnasium Liestal hat am vergangene Woche die diesjährigen Maturandinnen und Maturanden verabschiedet, so auch diejenigen der beiden Klassen 4SI (Spanisch/Italienisch) und 4SIF (Spanisch/Italienisch, Billingual Französisch). Aufgrund der BAG-Regeln fanden die Maturfeiern getrennt – jeweils zwei Klassen miteinander – und in verkürzter Form statt. Jedoch betonte Dr. Bernadette Schnyder, Organisatorin der Maturafeiern, dass es ein Anliegen der Schulleitung sowie der Schüler war, auch dieses Jahr diesen wichtigen Anlass durchzuführen. Die letzten drei Monate hatten noch auf das Ende der Gymnasiums-Zeit einen plötzlichen und abrupten Kurswechsel bewirkt, den die Schüler dennoch meisterten. Bevor die Maturanden ihr verdientes Zeugnis empfangen durften, erzählten die beiden Klassenlehrpersonen Rahel Graf und Matthieu Penserini von der gemeinsamen Zeit, mit lustigen Anekdoten und, im Falle von Matthieu Penserini auch noch mit ein wenig Französischunterricht. Danach wurden alle Schülerinnen und Schüler beider Klassen nacheinander auf die Bühne gerufen, wo ihnen traditionell ihr Zeugnis und eine Rose überreicht wurde. Danach wurden, um auch Verwandten und Freunden, welche aufgrund der limitierten Teilnehmeranzahl nicht an der Maturafeier dabei sein konnten, von jeder Klasse und jedem Schüler Fotos gemacht. Für besonders gute Leistungen wurden Nemea Koch und Rebekka Koch mit dem Maturandenpreis ausgezeichnet. Der Anlass wurde musikalisch untermalt von der aus Schüler bestehenden Band «The Power of Basement». Sowohl

Donnerstag, 2. Juli 2020

Die neue Waschmaschine ist da. Genauer gesagt, der Waschtrockner. Die alte Maschine gab so langsam ihren Geist auf. Sie rumpelte und stöhnte ganz fürchterlich. So entschied ich mich, bei der Verwaltung anzurufen. Diese schickte mir postwendend einen Monteur vorbei, der sich die Maschine einmal ansah. Nichts mehr zu machen, zu alt, nicht mehr zu reparieren. Die Verwaltung versprach mir ein neues Modell und der Monteur meldete sich bald wieder zwecks Terminvereinbarung. Ich freute mich, als es an meiner Wohnungstüre läutete. Als ich aber im Hausflur das verpackte Riesenteil sah, wusste ich sofort, die ist viel zu gross, um sie bei mir in der Küche einzubauen. Der Monteur nahm dann seinen Doppelmeter und tatsächlich, 98 cm anstelle von 93 cm. Ich erwähnte noch, dass eine nicht schön geschriebene Drei eben oft aussieht wie eine Acht. Eine Woche später dann die nächste Terminvereinbarung. Wieder freute ich mich wie ein Kind zu Weihnachten auf die neue Maschine. Im Hausflur war wieder ein Riesenmöbel zu sehen. Auch diese sei zu gross, meinte ich, was der Doppelmeter abermals bestätigte. Vielleicht müsse man den Deckel demontieren, sagte ich noch. Einen Tag später dann die dritte Terminvereinbarung. Es sei schon die richtige Maschine, aber eben der Deckel hätte abmontiert und irgendetwas noch ummontiert werden sollen. Ich freute mich leicht verhalten auf den nächsten Besuch. Nun wurde die Waschmaschine installiert, angeschlossen und ich konnte mein Glück kaum fassen. Bei der ersten Inbetriebnahme rumpelte das Teil noch lauter als das «Oldsmobil» vorher. Wieder einen Monteur bestellt, der es nun richten sollte, vielleicht waren die vier Füsse nicht im Lot. Der nette Herr probierte alles aus, kontrollierte die Standbeine, schob die Maschine einen Zentimeter nach links, wir probierten sie nun zusammen aus und tatsächlich war jetzt alles in bester Ordnung. Ich sitze nun vor meinem neuen Waschtrockner mit der Betriebsanleitung in der Hand und studiere die tausend Programme. Fantastisch, was das Teil alles kann. Sie nimmt sich auch gleich das Waschmittel selbst und bei Programm-Ende piepst sie fröhlich eine Melodie. Zu sagen ist noch, dass bei jedem der Besuche neue Mitarbeiter der Firma bei mir auftauchten. Bei so vielen Besuchen bei mir habe ich wohl gleich die gesamte Belegschaft kennengelernt. URSUL A MORAND

Geschäftsnotizen

Zwei neue Sommerkurse

SONDERVERKAUF

Porträts zeichnen lernen und Einstieg in die Acrylmalerei

25. Juni bis 31. Juli 2020

Porträtlehrgang 21. Juli bis 8. September 2020. In diesem Lehrgang werden Sie in die zeichnerischen Grundlagen des Porträtierens eingeführt. Sie lernen mit einfachen und fundierten Aufbaumethoden die Gesichtszüge richtig zu proportionieren und in lockeren Freihandzeichnungen die Gesichter in allen Seitenansichten anzugehen. Acrylkurs: Einstieg in die Grundlagen der Acrylmalerei 29. Juli bis 26. August 2020. In diesem Kurs werden Sie in die wichtigsten Acrylmaltechniken eingeführt und übertragen diese dann sogleich in eigene Bildbeispiele. Lerninhalte sind: Nass in Nass und Trockentechniken, Mehrschichtiges Malen, Pastöses Malen, Aquarellistische Lasurmalerei.

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Region Liestal

ObZ

Otto’s eröffnet erste Filiale in Liestal pr. Otto’s ist in der Region Basel längst bekannt. Schon seit vielen Jahren finden preisbewusste Kundinnen und Kunden in Basel, Pratteln und Zwingen ein tolles Warenangebot zu starken Preisen. Nun erhält auch die Hauptstadt des Kantons Basel-Land ihre eigene Otto’s-Filiale. Am 24. Juni hat Otto’s in der neuen Wohnund Gewerbeüberbauung Neugstadig seine erste Filiale in Liestal eröffnet. In Zukunft finden die Liestalerinnen und Liestaler an der Rosenstrasse 3a ein attraktives Einkaufserlebnis auf knapp 1000 Quadratmetern. Das Angebot reicht von Haushaltsgeräten bis Spielwaren, von Sportartikeln vieler Top-Marken bis zu namhaften Schönheits- und Pflegeprodukten. Gross ist die Auswahl auch im Food-Bereich. Ob SoftDrinks, Konserven, Teigwaren, Saucen,

Fruchtsäfte oder edle Weine: Bei Otto’s findet man alles, was in einen gut gefüllten Vorratsschrank gehört. Dank des umfassenden Kleidersortiments kann sich bei Otto’s zudem die ganze Familie ausstatten lassen. Die Anreise gestaltet sich ganz unkompliziert: Die neue Filia-

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Karikatur

le ist verkehrstechnisch hervorragend erschlossen und sowohl mit dem ÖV als auch mit dem Auto bequem erreichbar. Dank des vorhandenen Parkhauses sind zudem stets genügend Parkplätze für die Kundinnen und Kunden verfügbar. www.ottos.ch

Die Otto’s-Filiale in der Überbauung Neugstadig in Liestal.

Donnerstag, 2. Juli 2020

Frisch gewählt

F O T O: M . S C H A F F NER

Leser schreiben

Eine Stadthalle für Liestal

1070 Unterschriften sind zusammengekommen – trotz Coronakrise. Geschätzte Kulturschaffende, Schulen und Sporttreibende, Frauen und Männer Raum für Bewegung und Sport ist eine innovative Antwort auf die Verdichtung des urbanen Raums: Der innerstädtische Freiraum soll für alle Generationen bewegungs- und begegnungsfreundlich gestaltet werden. Dazu müssen wir bestehende Hürden abbauen und neue Anreize für Alltagsbewegung und Sport schaffen. Die Haltung hinter dem langfristigen Programm heisst immer noch: Der öffentliche Raum gehört der gesamten städtischen Bevölkerung und soll von ihr für Kultur, Sport, Bewegung und Begegnung genutzt werden. Damit fördert die Stadt die Lebensqualität, das Wohlbefinden

und die Gesundheit aller Liestalerinnen und Liestaler. Die Stadtverwaltung/ Bauverwaltung ist der Motor bei der Umsetzung von Raum für Bewegung und Sport. Hier konzentrieren sich die Informationen über anstehende Sanierungen und Neubauten oder die Anforderungen durch neue übergeordnete Vorgaben wie einer Stadthalle. Hier gehen die Baugesuche ein und treffen auf das Fachwissen und die Motivation für eine zukunftsgerichtete Stadtgestaltung. Die Ideen von Kulturraum für Bewegung und Sport sollen immer dann berücksichtigt werden, wenn in einem Gebiet Handlungsbedarf besteht, sei es durch die Stadt oder auch durch private Bauende, die durch städtische Stellen

beraten werden. Raum für Bewegung und Sport ist ein Departements-übergreifendes Programm, das nicht an eine einzige Stelle delegiert werden kann. Der Stadtrat, der Einwohnerrat, die Fraktionen alle sind dafür zuständig, die Ideen umzusetzen und die Haltung zu leben. Auch die Einwohner und Einwohnerinnen werden dazu Eingeladen ihren Beitrag zu Leisten. Das Kern-Team für eine Stadthalle in Liestal wünscht der Verwaltung, und der Politik bei der Umsetzung von Raum für Bewegung, für die Schule, Kulturund Sportvereinen für die Umsetzung viel Erfolg. FÜR DAS KERN-TE AM STEFAN SAL ADIN

Der neue Landratspräsident Heinz Lerf.

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Region Liestal

ObZ

Ausgangsperre ist vorbei …

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Parteien

Direkte Bahnverbindungen für Standort-Attraktivität

… und die Senior/-innen des SRL reisen durchs Baselbiet Am vergangenen Donnerstag durften die Mitglieder des Seniorenvereins Regio Liestal endlich wiedermal auf Reisen gehen. Die Freude war gross und der Stimmenpegel hoch als man in Liestal am Bahnhof den Bus der Firma A. N. K. Tours bestieg. Die Begrüssung fiel coronagerecht aus, man verzichtete auf Händeschütteln, und Küsschen, dafür rieb man sich mit Desinfektionsmittel ein. Der Car war gross genug, sodass die 34 Leute bequem die 1,5 Meter Distanz einhalten konnten. Der Chef persönlich Hanspeter Niklaus fuhr uns über Bubendorf-Arboldswil-Titterten direkt ins Restaurant Tschoppenhof wo ein währschaftes Mittagessen uns erwartete. Der Lärmpegel war hoch im Saal, denn alle erzählten von der zu Hause eingeschlossener und ungewissener Zeit. Als dann zur Überraschung aller das Trio Murenberggrüess mit Saxophon, Schweizerörgeli und Bassgeige auftraten wurde es schlagartig ruhig im Saal. Einigen fehlte drei Monate lang die Bewegung und schon sah man sie Tanzen auf der Showbühne. Ein grosses Dankeschön den Gebrüder Ruch und Besitzer der Lokalität Restaurant Tschoppenhof, Franz Rudin für ihren spontanen Einsatz. Uns hat es gefreut und die Stimmung war auf dem Siedepunkt. Danach ging die Fahrt über Hügel und Dörfer ins Oberbaselbiet. Welch herrliche Pracht, die vollen Kirschbäume, das saftige grüne Gras und die weidenden Kühe! Das Auge wurde nicht müde, nach dieser langen Zeit des zu Hause

Donnerstag, 2. Juli 2020

Liestal SVP-Einwohnerratsfraktion zum Fahrplanentwurf

Fahrt über Hügel und Dörfer. Sitzens, und man erfreute sich der schönen Heimat. Nach Anwil verliessen wir das Baselbiet und kurvten durchs Fricktal. In Gipf-Oberfrick hiess es Aussteigen um im Restaurant Adler einzukehren. Es erwartete uns die zweite Überraschung und alle konnten sich eindecken mit frisch gepflückten Kirschen, verschiedenen Brote/Züpfen oder einen Stück «Chrisiweihe» der backfreudigen Chefin und Wirtin des Adlers, Annarös Rickenbach. Diese hatte während dem Lockdown frisches handgefertigtes Brot, Züpfe und Süsses gebacken und über die Gasse verkauft. So hat sie die Corona-

Der Einwohnerrat hat mit seiner Resolution vom Juni 2018 betreffend «Liestal im Fernverkehr auf das Abstellgleis? Nicht mit uns!» dokumentiert, dass er sich vehement gegen die Aufhebung von Schnellzugshalten und gegen die Weigerung der SBB für neue zusätzliche Schnellzugshalte in Liestal einsetzt. Die Liestaler Bevölkerung nimmt im Moment durch den Ausbau der SBB-Infrastrukturen in Liestal grosse Unannehmlichkeiten auf sich. Das macht sie aber gerne im Hinblick auf einen tollen neuen Bahnhof. Als Gegenleistung möchten die Baselbieter Kantonshauptstadt und das nähere Umland mit über 80 000 Einwohnerinnen und Einwohner gute und direkte Bahnverbindungen. Nur so kann die Attraktivität unseres Standortes beibehalten werden.

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zeit überbrückt! Bei heissen Temperaturen schönem Wetter ging‘s dann wieder dem Baselbiet, an unsere Ausgangsziele zurück. Ein schöner Nachmittag mit vielen guten Gesprächen ging zu Ende und hoffentlich auch die Zeiten des Zuhause Bleibens. Die Aktuarin rief noch zu den nächsten Anlässen auf und ermunterte die Leute sich zahlreich anzumelden, denn auch der Grillnachmittag in der Bürgerstube in Bubendorf ist voller Überraschungen. Danke an die Mitreisenden und bleiben Sie alle gesund!

Fahrplanentwurf 2021 Unsere Stellungnahme bezieht sich auf Feld-Nr.500: Basel–Liestal–Olten. Wir fordern, dass mindestens ein Teil der früheren Direktverbindungen ins Tessin und in Wallis wiederhergestellt werden. Es betrifft folgende Züge: IC 21 Basel– Lugano, JR 26 Basel–Locarno, IC 6 Basel–Brig. Wir können uns vorstellen, dass mindestens am Morgen und am Abend für gewisse Züge in Liestal wieder ein Halt

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vorgesehen wird, und zwar in beiden Richtungen. Der Bahnhof Liestal als Juniorpartner des Basler Bahnhofs SBB Bekanntlich ist der Basler Bahnhof zu bestimmten Zeiten total überlastet. Deshalb wäre es klug, wenn Liestal quasi als Aussenstation einen Teil des Passagieraufkommens der Basler übernimmt. Damit würde eine Win-Win-Situation entstehen, was im Interesse der SBB-Reisenden liegt. Wir bitten Sie, unser Begehren und unsere Überlegungen in der künftigen Fahrplanplanung einfliessen zu lassen. Selbstverständlich möchten wir noch betonen, dass die Zugshalte in Liestal nach und von Bern, Zürich und Luzern ungekürzt zu belassen sind oder höchstens im Rahmen von Zusatzhalten neu festgelegt werden. Wiedereinführung des 83er-Bushaltes am Wasserturmplatz Diesbezüglich sind Volksbegehren hängig, welche vom Landrat positiv entgegengenommen wurden. Auch hier fordern wir die unverzügliche Umsetzung, damit der 83er Bus wieder die zentrale Haltestelle Wasserturmplatz bedienen kann. HANSPE TER ME YER, PRÄSIDENT SVP-FRAK TION IM EINWOHNERRAT LIESTAL

Fusswege durch Schule Burg gesperrt

LupsingenwähltPräsidentin

Im Auftrag der Elektra Baselland werden in der Schulanlage Burg und Kasernenstrasse Werkleitungsarbeiten für den Ausbau des Wärmeverbundes Grosswärmeverbund Liestal ausgeführt. Im Zuge dieser Arbeiten wird auch die Wasser-

Sibylle Wanner ist mit 200 von 240 Stimmen zur neuen Gemeindepräsidentin von Lupsingen gewählt worden. Der übrigen Gemeinderat setzt sich zusammen aus: Sascha Schob (Vizepräsident), Nicolas Hug, Monika Piazza und Urs Zim-

infrastruktur sowie das Stromnetz in diesen beiden Etappen erneuert respektive ausgebaut. Während den Sommerferien sind die Fussgängerverbindungen durch die Schulanlage komplett gesperrt. Die Fussgängerverbindungen in

der Schulanlage Burg werden nach den Sommerferien nur den Schülern mit Behinderungen wieder zur Verfügung stehen. Eine Fussgängerumleitung wird signalisiert und führt über den Stapfelweg. STADT LIESTAL

mermann. Der bisherige Gemeindepräsident Stefan Vögtli hat sein Amt nach zwölf Jahren per Ende Juni abgegeben. Die offizielle Verabschiedung findet an der Einwohnergemeindeversammlung vom 17. September statt. OBZ

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Region Gelterkinden

ObZ

Perspektiven für die Kultur

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Freude und Wehmut Frauentreff in Gelterkinden

Gelterkinden Kulturzentrum «Marabu» geht nach Corona in die Sommerpause

URSULA HANDSCHIN SANDER VAN RIEMSDIJK

Wie für andere Kulturbetriebe hat die Corona-Krise auch Auswirkungen auf den Betrieb im Kulturzentrum Marabu. Für den Präsidenten des Vereins, Stephan Simmendinger, war der Lockdown vor fast vier Monaten schon «wie ein Schock». Ab dem abrupten Moment der behördlichen Schliessung gab es für den Verein keine Einnahmen mehr. Im Gegensatz zu den Künstlern, die von einem Tag auf den anderen keinen Verdienst mehr hatten, konnten die Verluste durch den stabilen finanziellen Background des Vereins abgefedert werden. «Unsere wichtigste Aufgabe war dann auch in Zusammenarbeit mit dem Kanton für diese Künstler eine gute Lösung zu finden», so Simmendinger. Als dann nach etwa drei Monaten des Stillstands die Lockerungen seitens des Bundesamt für Gesundheit ausgesprochen wurden und diese anfangs Juni einen kulturellen Start ermöglichten, entschied der Vorstand den Betrieb nicht mehr hochzufahren, da man sich auf Ende Juni sowieso in die zweimonatige Sommerpause bis Ende August begeben würde. Und der Wiederstart nach dieser Sommerpause hat es am 22. August mit der vierten Walddisco im und um das Naturfreundehaus am Fusse des Rütenberges zwar in sich, jedoch im Rahmen von Corona mit einigen Einschränkungen. Wie diese Einschränkungen im Sinne eines Schutzkonzepts aussehen werden,

Donnerstag, 2. Juli 2020

Einerseits hatten sich die 19 Anwesenden der internationalen Frauentreffgruppe gefreut auf dieses ersten Treffen nach der Corona-Pause. Es sind Schweizer Frauen, die sich mit Frauen aus verschiedenen Ländern über Bräuche, den Alltag, Freuden und Sorgen austauschen. Sie treffen sich dazu jeden Monat im Kirchgemeindezentrum Gelterkinden. Wehmut klang aus den dankbaren Worten über den Abschied von Pfarrerin (Ev. Methodistische Kirche) Marietjie Odendaal. Man schätzte ihr offenes Herz und Ohr für alle Probleme und Anliegen. Zusammen mit Brigitte Heckendorn und Marlyse Thommen war sie eines der Gründungsmitglieder der Gruppe und engagierte sich seit Januar 2013, als die-

ses Angebot aus dem damaligen Forum Kaleidoskop heraus entstand. Neue Besucherinnen dieser Gruppe, die interessiert sind für interkulturellen Austausch und gegenseitiges Verständnis, sind herzlich willkommen. Es gibt viel Platz für Gespräche und gemütliches Beisammensein bei Kuchen, Tee und Kaffee. Der Ort ist das Kirchgemeindezentrum Gelterkinden, Marktgasse 8 im Untergeschoss. Nächste Daten: jeweils von 15.30 bis 17.30 Uhr am 8.August, 12.September, 17. Oktober, 21.November, 12.Dezember. Informationen bei Brigitte Heckendorn, Tel. 061 981 53 38, brigitte.heckendorn@ gmx.ch oder Marlyse Thommen, Tel. 061 981 31 38, marlyse.thommen@bluewin.ch

Der Vorstand. Von links Stephan Simmendinger, Marianne Knecht Buser, Ralph Schnyder, Nicole Näf Richiger, Roberto D`Agostini, Felix Keller, Lucia Reichenstein, Hans Buser, Urs Dünner. F O T O: Z V G darüber entscheidet der Vorstand laut Simmendinger an ihrer Sitzung vom 10. August. Er hofft auf eine erfolgreiche Fortsetzung des Marabu-Programms nach der Sommerpause, das in seiner kulturellen Diversität nicht attraktiver sein könnte. Ein grösserer Umbau ist auf Sommer 2021 geplant, der etwa ein Jahr dauern wird. «In dieser Zeit ist das Zentrum geschlossen und die kulturellen

Anlässen werden disloziert», wie Simmendinger berichtet. Dem neunköpfigen Vorstand des Vereins ist es ein grosses Anliegen in dieser Umbauphase auch unter veränderten Bedingungen die kulturelle Programmqualität zu gewährleisten. Trotz der ansehnlichen Grösse des Vereins von 70 aktiven und 350 passiven Mitgliedern sind Neumitglieder zur jeder Zeit willkommen.

Tolle Leistungen und motivierte Kinder Gelterkinden Vereinsinterne UBS Kids Cup Ab Mitte Juni durfte die Jugend des TV Gelterkinden endlich wieder zusammen Leichtathletik betreiben. Nach der langen Zeit des Trainings ohne Kolleginnen und Kollegen, nur im Wald oder auf der Strasse, waren die Kinder hoch motiviert, endlich wieder einmal mit Nagelschuhen so schnell zu rennen wie möglich, Weitsprung auf einer Anlage zu machen und den Ball über den ganzen Rasenplatz zu werfen. De geplante UBS Kids Cup vom 7. Mai wurde schon früh auf Mitte Juni verschoben. Da lange nicht klar war, wie viele Teilnehmer zugelassen würden, wurde entschieden, den Wettkampf nur mit den Kindern von der Leichtathletikgruppe des TV Gelterkinden durchzuführen. Das hiess also, Trainingsbeginn mit einem Wettkampf! So starteten zuerst die Jüngeren zu ihrem Dreikampf. Natürlich stimmte der Anlauf im Weitsprung nicht immer, auch der Sprintstart war manchmal etwas Glückssache, doch viele Kinder erzielten neue Bestleistungen. Schon bei ihnen sah man, wer im Lockdown für sich trainiert hatte. So warf Céline Zbären, Jg. 2010, den Ball über 34 m und bei den 11-jährigen Mädchen sprang Vanessa Thommen 4,01 m und Gabriela Fankhauser 3,99 m weit. Bei den Knaben düste der 10-jährige Cyrill Bürgin in 9. 48 s über die 60 m und der 11-jährige Nicola Buess sprang 4,30 m weit.

Treffsicherheit beim Ballweitwurf, auch bei den Jüngsten.

Beim ersten Treffen der internationalen Frauengruppe nach der Corona-Pause wurde Marietjie Odendaal (5. v. l.) verabschiedet von Brigitte Heckendorn (2. v. l.). F O T O: U. H A ND S C HIN

Kindergarten und Primarschule feiert Dienstjubiläen Beim Sprint werden neue Bestzeiten gemessen. Bei den älteren U14 und U16 Kids hatten viele alleine trainiert. So zeigte Carmen Schaub, Jg. 05, mit 8,39 s über 60 m, 5,63 m im Weitsprung und 44,02 m im Ballwurf einen guten Wettkampf. Auch der gleichaltrige Elijah Thommen erzielte tolle persönliche Bestleistungen. So sprang er grossartige 5,90 m weit und lief die 60 m in 8,06 s. Sein Bruder Nevis Thommen, Jg. 07, warf den Ball mitten in die ebenfalls wieder zum ersten Mal trainierenden Fussballer. Die 65,54 m sind eine hervorragende Weite. Sorry FCG! Auch über 60 m erzielte er mit 8,14 s eine Topleistung. Alina Emmenegger, Jg. 07, die zusam-

F O T O S: Z V G

men mit Carmen trainiert hatte, erzielte mit 8,99 s, 5,05 m und 44,82 m sehr gute 2013 Punkte. Da wir schon die elektronische Zeitmessung vor Ort hatten, durften die Älteren im Anschluss an den Wettkampf noch einen 80 m-Sprint machen. Elijah und Nevis Thommen in 10,43 s resp. 10,54 s, setzten sich knapp vor Fabian Klaus und Silas Biland durch! Bei den Mädchen gewann Carmen Schaub in 11,05 s vor Simea Gerber und Alina Emmenegger. Das OK freut sich nun auf die weiteren gemeinsamen Trainings!

Vanessa Thommen springt weit in die Sandgrube.

Am 19. Juni 2020 konnte sich der Schulrat von Kindergarten und Primarschule Gelterkinden an einem festlichen Anlass bei 8 Lehrpersonen für ihre langjährige Unterrichtstätigkeit an der Schule in Gelterkinden bedanken. Alle diese Lehrpersonen unterrichten seit mindestens 10 Jahren an der Schule. Für eine Schule sind diese langjährigen Lehrpersonen ein tragendes Element. In Zeiten von grossem gesellschaftlichem Wandel und vielen Neuerungen im Bildungswesen geben versierte Lehrpersonen mit ihrer Erfahrung dem Kollegium und auch den Schülerinnen und Schülern Stabilität und leisten auch einen grossen Beitrag in der Ausbildung junger Lehrkräfte. Was sie auszeichnet ist zudem, dass sie sich dem häufigen Wandel in der Schule immer wieder anpassen und ihn mit-

tragen konnten. Sonja Champness betreut seit 10 Jahren Kinder als Logopädin. Lucas Deflorin (15 Jahre), Evelyne Blindenbacher (20 Jahre), Marianne Meiller, Nicole Stebler und Sonja Widmer (alle 25 Jahre), Maria Hilber (30 Jahre) und Ines Dunkel (40 Jahre) unterrichten in verschiedenen Pensen und Stufen. An dieser Stellen bedanken wir uns noch einmal bei allen ganz herzlich für ihre langjährige Mitarbeit in unserer Schule und freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit. Marianne Meiller, Maria Hilber und Ines Dunkel gehen auf Ende des Schuljahres in Pension. Ihnen wünschen wir von Herzen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt. EVA SCHELKER-WEBER, SCHULRAT KINDERGARTEN UND PRIMARSCHULE GELTERKINDEN

REGINE STUDER

Evelyne Blindenbacher, Sonja Widmer, Nicole Stebler, Maria Hilber, Sonja Champness, Lucas Deflorin, Marianne Meiller und Ines Dunkel (v.l.). F O T O: Z V G


Region Gelterkinden Kirchen Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Wir halten uns an die behördlichen Vorschriften in Bezug auf Mindestabstände und Anzahl der anwesenden Personen. In unserer Kirche sind wieder mehr als 60 Personen zugelassen. Wer die Predigt gerne in Papierform wünscht, meldet sich beim Sekretariat der Kirchgemeinde, Tel. 061 981 44 33 Sonntag, 5. Juli 10.15 Gottesdienst mit Taufe in der Kirche. Pfarrer Eric Hub. Predigttext: Mt 20, 1 ff. Thema: Die letzten werden die ersten sein faire Ungleichmacherei? Orgel: Adrian Schäublin. Kollekte: Rumänienhilfe (E. Strübin). Kein Livestream. Kinderhüäti im Unterrichtshüsli Danke für eine Spende von Fr. 500.– für unser Jahresspendenprojekt Vom 28. Juni bis 19. Juli hat Pfr. Samuel Maurer Ferien. Seine Vertretung ist Pfr. Eric Hub, 061 981 14 24 Das Sekretariat ist in den Ferien unregelmässig besetzt. Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Sonntag, 5. Juli 10.15 Eucharistiefeier mit Padre Francesco Abbate und Diakon Christoph Wieder-

kehr-Käppeli Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden: – Dienstag, 11.00 Altersheim Ormalingen: – Donnerstag, 10.00 Uhr Katholische Kirche Sissach Sonntag, 5. Juli 10.15 Kommunionfeier in der katholischen Kirche in Gelterkinden Freitag, 10. Juli 10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thürnen Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Sonntag, 5. Juli Kein Gottesdienst Dienstag, 7. Juli 14.30 60 Plus Freie Missionsgemeinde Gelterkinden Musicallager «Esther» Mit 80 Kindern + Teenagern vom Mo, 29.06. – Sa, 04.07.2020 im Lindenhof, öffentliche

ObZ

Abschlusskonzerte am Fr, 3.07.2020 um 19.30 und am Sa, 4.07.2020 um 14.30 in der Mehrzweckhalle Gelterkinden, Kollekte Sonntag, 5. Juli 10.00 Öffentlicher Musicallager-AbschlussGottesdienst in der Mehrzweckhalle Gelterkinden www.fmg-gelterkinden.ch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 5. Juli 10.00 Gottesdienst mit Taufe in Buus unter der Mitwirkung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden, mit Pfr. Daniel Hanselmann Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Sonntag, 5. Juli Das «Wort zum Sonntag» wird per Post verschickt und auf unserer Webseite aufgeschaltet. Amtswochen-Stellvertretung 4. bis 11. Juli: Pfr. Christian Bühler, Oltingen, Tel. 061 991 03 07 Oltingen–Wenslingen–Anwil

Bühler. Festlicher Apéro im Pfarrgarten SONNTAGSSCHULE Während den Sommerferien pausiert die Sonntagsschule. Beginn nach den Herbstferien FERIENVERTRETUNGEN Pfr. Christian Bühler ist vom 13. Juli bis 2. August in den Ferien und wird wie folgt vertreten: Vom 13. bis 24. Juli, Pfarrerin Birgit Schmidhalter, Tel. 061 991 01 21 oder 078 772 15 50, pfarramt@ref-rothenfluh.ch Vom 27. bis 31. Juli, Pfarrerin Regina Degen-Ballmer, Kilchberg, Tel. 061 981 21 20, rdegenballmer@bluewin.ch

Donnerstag, 2. Juli 2020

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Läufelfingen in Läufelfingen. Pfarrer Christoph Albrecht. KEIN Gottesdienst in Rümlingen Sonntag, 12. Juli 9.45 (Einläuten 9.30) Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Rümlingen. Pfarrerin Margrit Balscheit. Orgel Susanne Müller. Kollekte für das Heks Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Samstag, 4. Juli bis Dienstag, 21. Juli, Ferien – Pfarramt-Stellvertretung: Pfarrerin Barbara Jansen. Tel. 079 325 46 03. Mittwoch, 22. Juli bis Dienstag, 28. Juli, Ferien – Pfarramt-Stellvertretung: Pfarrer Peter Senn. Tel. 079 325 46 03. Kontakt Pfarramt: 062 299 12 33 oder 079 501 29 36, enzruem@bluewin.ch.

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken Sonntag, 5 Juli 10.00 Gottesdienst in der Kirche Buus auch für die Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken, Pfarrer Daniel Hanselmann Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 9. Juli 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Daniel Hanselmann (Buus)

Festgottesdienst und Apéro im Garten

Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen

Sonntag, 5. Juli 9.30 im Pfarrgarten Oltingen. Gottesdienst zum Gartenjubiläum mit Pfarrer Christian

Sonntag, 5. Juli 9.45 Gemeinsamer Gottesdienst mit

Homepage: www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof Bitte beachten Sie bei den Gottesdiensten bis auf weiteres die Handhygiene und die Abstandsregeln und folgen Sie den Anweisungen der Sigristen. An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen, bitte beachten Sie auch dort den Abstand. Im Zweifelsfall bleiben Radio- oder Fernsehpredigten eine Option.

Millionen versüssen den Abgang

Gelterkinden Christine Mangold und Felix Jehle würdig verabschiedet OTTO GRAF

Vorgestern beendeten in Gelterkinden mit Gemeindepräsidentin Christine Mangold und Vizepräsident Felix Jehle zwei Urgesteine ihre kommunalpolitische Karriere offiziell. Wenige Tage vor Ablauf der Amtsperiode würdigte Gemeinderat Roland Laube das Wirken der politischen Urgesteine an der Gemeindeversammlung in der Dreifachhalle der Schulanlage Hofmatt. Wie Laube in seiner Laudatio festhielt, brachten es die beiden Amtsträger, zusammengezählt, auf 42 Amtsjahre, während die übrigen fünf Gemeinderäte gesamthaft lediglich seit 24 Jahre amten. Entsprechend lang ist die Liste der Verdienste des Duos. Sie kann deshalb hier nur ansatzweise wiedergegeben werden. Mangold wurde 1996 in die Exekutive berufen und leitete unter anderem die Ressorts Bildung, Gesundheit und Volkswirtschaft. 2008 nahm sie auf dem Chefsessel Platz und führte die Departemente Finanzen, Personal und Polizei. Zudem nahm sie in verschiedenen interkantonalen Gremien Einsitz und gehörte während zehn Jahren der FDP-Fraktion des Landrats an. Der Sozialdemokrat Jehle wurde 2002 in den Gemeinderat gewählt und amtete von Beginn weg als Vizepräsident. Gleich lange setzte er mit seinem Fachwissen den Bereichen Wasser, Abwasser, Verkehrs- und Energiepolitik den Stempel auf. So trug er massgeblich dazu bei, die gemeinsame Brunnenmeisterei zusammen mit Ormalingen und Rothenfluh zu realisieren. Auch die Ortsplanung von Gelterkinden trägt die Handschrift von Jehle. In die Ära Mangold/ Jehle fielen namentlich der Neubau des Hallenbads, Schulbauten, die Revisionen der Ortsplanung sowie das Erschliessen neuer Baugebiete. Millionengeschenk zum Abschied Zuvor segnete die Versammlung die von Finanzchefin Mangold vorgestellte Jah-

Eine Feststellung, die auch für die Gelterkinder Finanzen zutriff.

Gemeindepräsidentin Christine Mangold und Vizepräsident Felix Jehle brachten es zusammen auf 42 Amtsjahre. resrechnung 2019 ab. Unter dem Strich verblieb ein millionenschwerer Überschuss von rekordverdächtig hohen 6,8 Millionen Franken, die Spezialfinanzierungen nicht eingerechnet. Der Löwenanteil der massiven Verbesserung ist dem teilweisen Auflösen der Vorfinanzierung Hallenbad zuzuschreiben. Diese Vorfinanzierung basierte auf den damals angenommenen Bruttobaukosten der Badi von 16,5 Millionen Franken. Richtig gewesen wären aber nur, wie Mangold erklärte, die Nettokosten der Gemeinde Gelterkinden. Allein das Auflösen der Vorfinanzierung trieb den Gewinn um fast 4,4 Millionen Franken nach oben.

Gemeindeversammlung in der Dreifachhalle der Schulanlage Hofmatt.

Auch die Neubewertung der Sachanlagen im Finanzvermögen und das Auflösen einer Rückstellung beeinflussten das Rechnungsergebnis positiv. Hingegen überwies der Kanton aus dem Finanzausgleichstopf fast 1,2 Millionen Franken weniger nach Gelterkinden, weil die Steuerkraft der Gemeinde anstieg. Die Abrechnung des Neubaus des Hallenbads ist der Beweis dafür, wie seriös die grosse Kiste gemanagt wurde. Denn die bewilligten Kredite konnten um fast 800 000 Franken unterschritten werden. Die gesamten Kosten beliefen sich auf 18,43 Millionen Franken. Unter Berücksichtigung der Beiträge und Spenden

Abstimmung mit dem nötigen Abstand.

F O T O S: O. GR A F

verbleibt zu Lasten der Gemeinde Gelterkinden eine Summe von 12,3 Millionen Franken. Ausserdem hiess die Versammlung eine neue Baurechtsvereinbarung mit der IG Wolfsstiege gut und machte einen Gemeindebeitrag von 510 000 Franken für den Ersatztlocker, damit auf der Sportanlage Wolfstiege das abgenützte Kunstrasenfussballfeld ersetzt werden kann. Das neue Bestattungs- und Friedhofreglement sowie eine Präzisierung eines Artikels im Steuerreglement warfen wohl einige Fragen auf, wurden aber letztlich klar verabschiedet. Unter «Verschiedenes» ging die Präsi-

Vizepräsident Felix Jehle bedankt sich. dentin kurz auf das nach druckfrische Leitbild der Gemeinde Gelterkinden ein. Als letzte Amtshandlung an einer Gemeindeversammlung stiess Christine Mangold mit den Anwesenden coronagerecht an.


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2020

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Protokoll ://: Das ausführliche Protokoll der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember 2019 wird genehmigt. Traktandum 1: Genehmigung Jahresrechnung 2019 ://: Genehmigung der Jahresrechnung der Einwohnergemeinde für das Jahr 2019 (inklusive Abschreibungen und punktuellen Budgetüberschreitungen) mit einem ausgewiesenen Ertragsüberschuss von CHF 6'828'025.10. ://: Kenntnisnahme der Abrechnung des Verpflichtungskredites. Traktandum 2: Kenntnisnahme Bericht der Geschäftsprüfungskommission Kein Beschluss.

Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen dürfen Bäume und Sträucher die Strassenverkehrssicherheit und das ungestörte Passieren nicht beeinträchtigen. Verantwortlich dafür sind die entsprechenden Liegenschaftsbesitzer/ innen. Bäume und Sträucher entlang der öffentlichen Verkehrsanlagen dürfen nicht zu weit in das Trottoir resp. in den Fahrbahnbereich ragen. Der Strassenunterhaltsdienst und die Strassenverkehrssicherheit werden dadurch teilweise stark beeinträchtigt. Wir bitten daher die Bevölkerung, Bepflanzungen laufend und wo nötig auf das erforderliche Mass zurück zu schneiden. Die Höhe muss mind. 4.50 m (über der Fahrbahn), resp. 2.50 m (über dem Trottoir) betragen. Die Wirkung der öffentlichen Beleuchtung sowie die Sicht auf Strassensignale und Strassentafeln dürfen nicht beeinträchtigt sein. Den Strassenraum bedrohendes Astwerk (Sturm, Schneelast) ist ebenfalls zu entfernen.

Traktandum 3: Abrechnung Investitionskredite Projektierung/Neubau Hallenbad

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Einwohnergemeinde Gelterkinden

Neuerungen Soziale Dienste ab 1. Juli 2020 Die Sozialberatung Gelterkinden inklusive des Flüchtlings- und Asylwesens wird ab 1. Juli 2020 im Rahmen der Abteilung Soziale Dienste wieder durch die Gemeinde selbst geführt. Die Öffnungszeiten sind: Montag bis Mittwoch sowie Freitag: 9.30–11.30 Uhr 14.00–16.30 Uhr Donnerstag: 9.30–11.30 Uhr Nachmittag geschlossen Die Sozialen Dienste sind wie folgt erreichbar: Telefon: 061 985 22 66 (während der Öffnungszeiten) E-Mail: sozialedienste@gelterkinden.ch

Kein Beschluss. Traktandum 4: Neue Baurechtsvereinbarung mit der IG Wolfstiege ://: Genehmigung der Vereinbarung zwischen der Einwohnergemeinde Gelterkinden und dem Verein IG Wolfstiege. Traktandum 5: Gemeindebeitrag an den Kunstrasenersatz in der Wolfstiege

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Organische Abfälle richtig entsorgen

://: Genehmigung eines Gemeindebeitrages an die effektiven Kosten (Kosten abzüglich allfälliger Beiträge Dritter) für den Ersatz des Kunstrasenfeldes 100 x 65 m auf der Sportanlage Wolfstiege bis zu einem Kostendach von CHF 510'000.

Das Verbrennen von Abfällen aller Art ist strafbar. Auch organische Gartenabfälle wie Sträucher, Äste, Rasen usw. dürfen nicht verbrannt werden. Sie sind nach Möglichkeit im eigenen Garten zu kompostieren und so der Wiederverwertung zuzuführen. Wer die organischen Gartenabfälle nicht selber kompostieren kann, kann diese Abfälle in den Sammelcontainern der Einwohnergemeinde Gelterkinden zuhanden der Wiederverwertung entsorgen. Solche Sammelcontainer stehen im Werkhof Fääli und auf dem Festplatz zur Verfügung.

Traktandum 6: Neues Bestattungs- und Friedhofreglement ://: Genehmigung des neuen Bestattungs- und Friedhofreglements mit folgender Anpassung: In Art. 8 Abs. 1 lit. i wird der Satz «Die Bestattung der vorverstorbenen Person darf maximal zehn Jahre zurückliegen.» gestrichen. Traktandum 7: Ergänzung von Art. 9a «Gebühren» im Steuerreglement ://: Genehmigung der folgenden Ergänzung des Steuerreglements: Art. 9a Gebühren Die Gemeinde erhebt für Mahnungen wegen Überschreitung der Zahlungsfrist, sowie für jede Erstreckung der Zahlungsfrist oder Bewilligung einer Ratenzahlung eine Gebühr bis maximal CHF 100. Der Gemeinderat legt die entsprechenden Gebühren in einer Gebührenverordnung fest. Referendum Gemäss §§ 48 und 49 des Gemeindegesetzes (SGS 180) bestehen folgende Referendumsmöglichkeiten: Dem fakultativen Referendum unterstehen folgende Beschlüsse: Traktandum 4 Traktandum 5 Traktandum 6 Traktandum 7 Ein entsprechendes Begehren ist von mindestens 10% der Stimmberechtigten innert 30 Tagen seit der Beschlussfassung der Gemeindeverwaltung einzureichen. Keine Referendumsmöglichkeiten bestehen bei folgenden Beschlüssen: Protokoll Traktandum 1 Traktandum 2 Traktandum 3 Gelterkinden, 24. Juni 2020 Der Gemeindeverwalter Christian Ott

Einwohnergemeinde Gelterkinden

«Tageskarte Gemeinde» Die Gemeinde Gelterkinden bietet pro Kalendertag vier vordatierte, unpersönliche SBB – Generalabonnemente («Tageskarten-Gemeinde») der zweiten Klasse an. Die Tageskarten gelten entweder für eine erwachsene Person oder für zwei gemeinsam reisende Kinder (oder für einen Hund bzw. für zwei Hunde). Gemäss Restriktionen der SBB dürfen Tageskarten nur noch an Einwohnerinnen und Einwohner von Gelterkinden abgegeben werden. Die Tageskarten können gemäss folgenden Bedingungen bezogen werden. Bestellungen Via Internet-Plattform «www.tageskarte-gemeinde.ch», bzw. www.gelterkinden.ch oder per Telefon (061 985 22 22). Auf der Internet-Plattform ist jederzeit ersichtlich, für welche Kalendertage noch Karten erhältlich sind. Bezug / Bezahlung Die Tageskarten sind während den Öffnungszeiten am Schalter der Abteilung Einwohnerdienste persönlich abzuholen und bar oder mit Karte zu bezahlen. Die Tageskarten werden weder verschickt noch werden sie gegen Rechnung abgegeben.

E-Bikes erleben in der Schweiz einen Boom.

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Mit Power sicher unterwegs bfu-Tipp Wie Sie mit dem E-Bike sicher unterwegs sind Vorausschauend und defensiv fahren ist gerade bei E-Bikes wichtig. Einerseits übersehen andere Verkehrsteilnehmende die schmalen Zweiräder leicht. Andererseits ist ein herkömmliches Velo auf den ersten Blick kaum von einem E-Bike zu unterscheiden. Das Tempo von E-Bikes wird deshalb oft unterschätzt. Bessere Sichtbarkeit hilft hier ebenfalls. Auf dem E-Bike empfiehlt sich das Fahren mit Licht und das Tragen einer Leuchtweste – auch am Tag. Ein E-Bike fährt bei gleichem Kraft-

aufwand deutlich schneller als ein herkömmliches Velo. Deshalb immer an den längeren Bremsweg denken und vorausschauend und defensiv fahren. Das Tragen eines Velohelms ist bei schnellen E-Bikes mit einer Tretunterstützung über 25 km/h obligatorisch. Aber auch auf langsameren Modellen empfiehlt die BFU, einen Helm zu tragen. Und schliesslich: Wer ein neues E-Bike kauft, sollte auf die passende Tretunterstützung achten und prüfen, ob ein Modell mit ABS in Frage kommt.

Gälterchinde hilft – jetzt – spontan! Bei einem kleinen Apéro hat sich die Gemeinde bei den Helferinnen und Helfern für ihren grossen Einsatz bei «Gälterchinde hilft – jetzt – spontan!» auch noch persönlich bedankt. Mit den vielen eingegangenen Spenden konnte allen, die uns unterstützt haben, ein kleines Präsent in Form eines Gutscheins des Gewerbevereins Gelterkinden und Umgebung übergeben werden. Ein grosser Dank geht vor allem auch an Ronny Rickli, der uns während der ganzen Zeit einen Bus für den Fahr-

GEMEINDERAT GELTERKINDEN

Im Baselbiet werden offenbar auch die Kühe zu Kirschenpflückern oder – ob wohl die Milch dieser Kuh gleich als Kirschensmoothie gemolken werden kann? F O T O S: U. H A ND S C HIN

CHF 45,– pro Tageskarte

Umtausch / Rückgabe Eine Reservation gilt als definitive Bestellung. Bestellte, bzw. bezogene Tageskarten werden weder umgetauscht noch zurückgenommen, bzw. zurückerstattet. Bei einem Verlust bezogener Tageskarten wird von der Gemeinde keine Haftung übernommen. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung (Tel. 061 985 22 22 oder per E-Mail an einwohnerdienste@gelterkinden.ch).

Auf dem Kirschbaum treffen sich weitere Liebhaber dieser süssen Früchte.

dienst gratis zur Verfügung gestellt hat. Zu danken gilt es auch den Fahrerinnen und Fahrer von der Feuerwehr, die sich ehrenamtlich in den Dienst unserer Aktion gestellt haben. Es freut uns sehr, dass wir aus dem Kilometer-Fahrgeld einen Beitrag in die Mannschaftskasse der Feuerwehr einzahlen können. Mit diesem gemütlichen Anlass konnten wir unsere Aktion «Gälterchinde hilft – jetzt – spontan!» wunderbar abrunden und beenden.

Sofern bestellte Tageskarten nicht rechtzeitig bezogen werden, sind diese in jedem Fall von der bestellenden Person voll zu bezahlen. Preis Gelterkinder Einwohnerinnen und Einwohner:

Leserfoto

Das Fahrteam von Gelterkinden hilft.

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Kirchen

ObZ

Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch

Gottesdienste Sonntag, 5. Juli 10.00 Ref. Kirche Langenbruck, Pfarrer Hanspeter Schürch, an der Orgel hören wir Niggi Hublard

Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat@kirche-waldenburg.ch

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch

Sommerferien am 12. August wieder und die Frauengesprächsgruppe 20. August. Alle Daten bis Ende Jahr sehen Sie in unserer Homepage

Anlässe

Offenes Abendsingen Sommerpause. Wir beginnen wieder am Dienstag, 18. August

Frauengesprächsgruppe und Krabbelgruppe Sommerpause Die Krabbelgruppe trifft sich nach den

lespresso, Bücherflohmarkt Sommerpause im lespresso

Vokalensemble Waldenburg Wir proben wieder nach den Sommerferien

Mitteilungen Amtswoche Bis 18. Juli: Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Ab 19. Juli: Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 Unsere Homepage www.kirche-waldenburg.ch

Donnerstag, 2. Juli 2020

12

Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Samstag. 4. Juli 19.30 Konzert für Naturtrompete und Orgel

Sonntag, 5. Juli 9.30 Gemeindesaal Tenniken, Regionalgottesdienst, Pfr. U. Dällenbach

Sonntag, 5. Juli 10.00 Ref. Kirche Langenbruck, Pfarrer Hanspeter Schürch, an der Orgel hören wir Niggi Hublard www.kirche-langenbruck.ch

Die CVP gewinnt deutlich in Oberdorf

Oberdorf Piero Grumelli wird als Präsident wiedergewählt

Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch

Gottesdienste Sonntag, 5. Juli 10.00 Lampenberg, Gottesdienst mit Pfr. Dr. Daniel Frei. Am Flügel spielt Martin Wiget. Kollekte: HEKS Sonntags-Post Parallel zum Live-Gottesdienst finden Sie auf unserer Website jeweils am Sonntag nach der Gottesdienstfeier die Sonntags-Post mit der aktuellen Predigt. Für Kinder und Jugendliche Die Kinder- und Jugendgruppen haben Sommerferien. Anzeigen Gebet in Hölstein Samstag, 4. Juli von 9.30 bis 10.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet für unsere Dörfer (ohne

Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com

Anmeldung). Kontaktperson: Roland Steinle, Tel. 061 951 10 83 Es gibt Zeiten, da ist Rückzug das einzig Richtige. Heraus aus der Hektik, heraus aus dem Alltagstrott. Es braucht dann einen Ort, der zur Ruhe kommen lässt. Im Alten Testament gab es verschiedene Orte, an denen Gott sich besonders offenbarte. Man ging dorthin um zu opfern, zu beten und Gott zu begegnen. Obwohl das Gebet zu allen Zeiten als ganz persönliches Gebet an jedem Ort und zu jeder Zeit möglich ist, hat auch die Gemeinde des Neuen Testamentes sich an bestimmten Stellen getroffen. In Apg. 16,13 berichtet Lukas, dass Paulus in Philippi an den Fluss geht, wo er eine Gebetsstätte vermutete. Solche Orte gab es in der Geschichte der Kirche immer wieder. Voranzeigen Café complet Dienstag, 4. August, 18.30 bis 19.30.

Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch

Gemeinschaft im Alltag und gemütliches Abendessen im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 12. August um 20.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Die Versammlung wäre ursprünglich am 17. Juni vorgesehen gewesen. Wegen den Coronavirus-Massnahmen wurde sie auf den Termin im August verschoben.

Gottesdienste

Amtswoche vom 27. Juni bis 8. Juli: Pfarrer Dr. Daniel Frei, 079 939 47 56 Amtswoche vom 9. und 10. Juli: Pfarrerin Rosina Christ, 061 951 10 58 Öffnungszeiten Sekretariat: Dienstag- und Freitagmorgen jeweils von 8.00 bis 11.00 Aktuelle Informationen finden Sie jederzeit auch auf www.ref-behoela.ch

Samstag, 4. Juli 17.00 SOLA Rückkehr aus Tschierv Sonntag, 5. Juli 17.00 Gottesdienst. Kollekte: Priesterseminar St. Beat Montag, 6. Juli 10.00 Gritt Gottesdienst Mittwoch, 8. Juli 9.15 Rosenkranzgebet Mitteilungen Herzlich willkommen Wir begrüssen Bernhard Schibli, der mit uns den Gottesdienst mit Eucharistie am 5. Juli um 17.00 feiern wird. Schön kommst du zu uns. Herzlichen Dank. Infos aus der Arche Wegen den Ferien ist das Pfarramt unregelmässig besetzt. Über den Telefonbeantworter oder über die Homepage erfahren Sie, wen Sie im Notfall oder bei Beerdigungen erreichen können. Krönende Geschichten Corona als Wort bedeutet: Kranz, Krone. Wenn wir Corona hören oder lesen, dann kommt den meisten wahrscheinlich keine

Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Krone oder Kranz in den Sinn. Wohl eher Krise oder Stress. Die letzten drei Monate waren ausserordentlich. Noch nie Dagewesen. Ich denke es geht fast allen so, dass wir diese Zeit gerne vergessen, sie abhacken und vorwärts schauen möchten. Und doch – es gab da auch Momente, welche wir geniessen konnten. Oder Projekte, welche man schon lange machen wollte und einfach keine Zeit dafür fand. Und dann war Zeit in Hülle und Fülle da! Es war noch nie so gut aufgeräumt. Es war noch nie so sauber und schön. Bei mir Daheim gab es ein Projekt! Ich nenne das unser «Hühnerprojekt». Eigentlich wollte ich schon lange Hühner. Eigentlich. Da kam eines Tages Yael vom Bauernhof und sagte: «Mama warum haben wir keine Hühner. Ich hätte gerne Hühner.» Sie stiess bei mir auf offene Ohren. Nicht nur offene Ohren, ganze Türen und Tore hatten sich geöffnet. Unser Hühnerprojekt war geboren. Ohne «Lockdown» wäre dafür keine Zeit, keine Möglichkeit und keine offenen Ohren gewesen. Es tut gut, jeden Tag frühmorgens zum Hühnerstall zu gehen und die Hühner zu

Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch

begrüssen. Unsere Hühner sind handzahm. Wir können sie auf den Arm nehmen. Sie krönt unseren Alltag. Haben auch Sie ein Corona Projekte verwirklicht? Was glänzt bei Ihnen aus der CoronaZeit? Wo haben Sie sich eine Krone aufgesetzt? Ich lade Sie ein, davon zu erzählen und diese Geschichten mir zuzuschicken. S.brantschen@rkk-oberodrf.ch. Vielleicht ergibt sich daraus ein krönendes Geschichten Buch. Tja und das wäre ja auch ein Projekt. Wer ist dabei? Lebensmittelabgabe Nach wie vor findet bei uns die Lebensmittelabgabe statt. Am Freitag den 3. und am Freitag den 10. Juli werden Ihre Lebensmittel abgegeben. Der Gabentisch darf weiterhin gefüllt werden. Lieben Dank. Reisesegen für alle die unterwegs sind oder Heimkommen! Möge dein Weg dir freundlich entgegenkommen, möge der Wind dir den Rücken stärken. Möge die Sonne dein Gesicht erhellen und der Regen um dich her die Felder tränken. Und bis wir beide, du und ich, uns wiedersehen, möge Gott dich schützend in seiner Hand halten. Irischer Reisesegen

Weiterhin Trockenschäden im Wald Aktueller Waldzustand und Mittel für den Wald im Klimawandel Der Blick in die Wälder zeigt aktuell viel Grün. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt abgestorbene Baumkronen, Flächen mit vertrockneten Fichten, abgebrochene Äste. Auch wenn der Juni bis jetzt eher kühl und regnerisch war, wirken die Schädigungen durch die Trockenheit im Sommer 2018 weiterhin. Bäume wachsen sehr langsam und können sich nicht einfach nach ein paar Regentagen regenerieren. So bewirkt eine starke Trockenheit wie 2018 noch zwei bis drei Jahre nach dem Ereignis eine erhöhte Mortalität der Bäume. Dieses Wissen in Verbindung mit einer sehr ähnlichen Wetterentwicklung wie 2018 (starke Winterstürme sowie

Trockenheit im März und April) liessen weitere grosse Wald-Schäden für dieses Jahr befürchten. Das Bild, das sich derzeit im Wald zeigt, ist aber nach Einschätzung der Waldfachleute besser als erwartet. Es sind bei den Laubbäumen wenige neue Schäden dazu gekommen und Buchen mit teilweise abgestorbenen Kronenteilen zeigen Ansätze der Erholung. Ob diese dauerhaft sind, wird sich noch zeigen. Die Beobachtungen der Förster werden durch Fernerkundungsdaten ergänzt: Mit Hilfe von Satellitendaten möchte man einen objektiven Überblick über das Ausmass der Mortalität im Zusammenhang mit der Trockenheit bekommen. Die aktuellsten

Das ist schlichtweg einfach Pech. Remo Oser verbleibt als Ratsmitglied in der Exekutive der Gemeinde. Die CVP dankt ihm an dieser Stelle herzlich für seine sehr engagierte Arbeit als Gemeindepräsidenten. Bereits in stiller Wahl wurden Franziska Stadelmann, Muttenz, Stefan Gschwind, Therwil, Alexander Hein, Grellingen, und Thomas Schmid, Zwingen, als Gemeindepräsidentin bzw. Gemeindepräsidenten bestätigt. Die CVP gratuliert den gewählten Amtsträgern herzlich und wünscht allen für die kommende Legislatur viel Erfolg und Freude in ihren Ämtern. CVP BASEL-LANDSCHAFT

Mitteilungen

Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch

Im Rahmen der Gemeindepräsidienwahlen im Kanton Baselland wurden in Oberdorf und Röschenz auch zwei bisherige Gemeindepräsidenten der CVP von Neukandidaten herausgefordert. In Oberdorf verteidigte Piero Grumelli das Präsidium klar und holte mit 361 Stimmen mehr als drei Mal so viele Stimmen wie sein Herausforderer Michael Wild. Das ist ein deutliches Zeichen aus der Bevölkerung, dass die kompetente Arbeit des CVPler geschätzt und gesehen wird. Die CVP gratuliert Piero Grumelli herzlich zu diesem Erfolg! In Röschenz fiel das Ergebnis deutlich knapper aus. Remo Oser fehlten gerade einmal 14 Stimmen für die Wiederwahl.

Daten zeigen im Vergleich zu den letzten zwei Frühlingen keinen alarmierenden Zustand. Bei dieser Beurteilung bleiben jedoch noch Unsicherheiten. Eine Aussage wie: «Die Wälder der Region leiden gegenwärtig kaum unter Trockenstress» ist deshalb trügerisch. Der Zustand ist ausgesprochen labil. Nach wie vor sind die Nadelhölzer stark durch Borkenkäfer und die durch Trockenheit geschwächten Laubbäume durch andere Schadorganismen (z.B. Russrindenkrankheit und verschiedene Käfer) gefährdet. Für eine Entwarnung ist es deshalb zu früh, auch weil die heissesten Monate noch bevorstehen. AMT FÜR WALD BEIDER BASEL

Baselland

Passbüro beider Basel startet am 1. Juli 2020 Ab kommendem Mittwoch, 1. Juli 2020, können Schweizerinnen und Schweizer mit Wohnsitz im Baselbiet im Spiegelhof in Basel ihre biometrischen Daten erfassen und sich einen Pass ausstellen lassen. Umgekehrt haben diejenigen von Basel-Stadt diese Möglichkeit im Liestaler Passbüro. Für die Pässe der Baselbieter Einwohnerinnen und Einwohner ist im Spiegelhof eine vom Passbüro Liestal betriebene Biometrisierungskabine installiert worden. Für die Terminvereinbarung sind die jeweiligen Dienststellen des Wohnkantons zuständig, die dazu online, per E-Mail oder telefonisch (Passbüro Basel-Landschaft: passbuero@ bl.ch; 061 552 58 69/Passamt Basel-Stadt: passbuerobs@jsd.bs.ch; Tel. 061 267 41 00) erreichbar sind. Um die Terminvereinbarung zu erleichtern, wurden Erklärvideos (Baselland und

Basel-Stadt) erstellt, in welchen das Vorgehen zur elektronischen Vereinbarung eines Termins und die Auswahl des Standorts erklärt werden. Das neue Angebot ist in einer Verwaltungsvereinbarung zwischen den Regierungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft geregelt. Die bereits bisher erfolgreiche bikantonale Zusammenarbeit in den Aufgabenfeldern der Blaulichtorganisationen sowie der Sicherheitsdirektion Basel-Landschaft und des Justizund Sicherheitsdepartementes Basel-Stadt spiegelt sich unter anderem in der gemeinsamen Polizeivereinbarung, der bikantonal organisierten Disposition der Motorfahrzeug-Prüfstation, dem zusammengelegten Feuerwehrinspektorat, der gemeinsamen militärischen Entlassungsfeier oder der Sanitätsnotrufzentrale beider Basel. SICHERHEITSDIREKTION BASEL-LANDSCHAFT

Kein neues Gefängnis im Kanton Basel-Landschaft Der Kanton Basel-Landschaft baut kein neues Gefängnis, das die unwirtschaftlichen Gefängnisse Arlesheim, Sissach und Laufen ablöst. Dafür mietet der Kanton Basel-Landschaft rund 60 Gefängnisplätze in den Kantonen Nidwalden und Bern dazu. Mit diesen Kantonen wurden entsprechende Absichtserklärungen unterzeichnet. Der aktuell absehbare Ersatzbedarf für den Kanton Basel-Landschaft von 50 bis 60 Plätzen ist nach heutiger Einschätzung auch seitens Strafvollzugskonkordat Nordwest- und Innerschweiz und seitens Bundesamt für Justiz im Lichte der aktuellen Anforderungen (Standards) zu gering für einen wirtschaftlichen Betrieb. Ausserkantonale Projekte ab 2028 spruchreif Deshalb haben die Projektverantwortlichen die Konkordatskantone angefragt, worauf die Kantone Nidwalden und Bern Interesse an einer solchen Zusammenarbeit signalisiert haben. Mit beiden Kantonen konnte die Sicherheitsdirektion inzwischen «Letters of Intent» (Absichtserklärungen) abschliessen: mit NW im Umfang von 20 bis 25 und mit BE von 30 bis 35 Haftplätzen. Damit wäre der heute absehbare Bedarf von Basel-

land an Plätzen für den Vollzug kurzer und mittlerer Strafen gedeckt und der regierungsrätliche Auftrag, die Gefängnisse Arlesheim, Sissach und Laufen abzulösen, umsetzbar. Die konkreten zeitlichen Perspektiven der Projekte NW und BE hängen allerdings von mehreren Faktoren ab, unter anderem auch von politischen Entscheiden. Gemäss aktueller Planung könnte die neue Justizvollzugsanstalt Nidwalden ab ca. 2028 in Betrieb gehen, jene im Kanton Bern ab ca. 2030. Eine raschere Ablösung wäre auch bei einem Neubau im Kanton Basel-Landschaft nicht realistisch. Der Regierungsrat hatte im April 2018 der Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) und der Sicherheitsdirektion (SID) den Auftrag erteilt, ein neues Gefängnis zu projektieren. Drei der fünf Baselbieter Gefängnisse sind erneuerungsbedürftig und für eine effiziente Betriebsführung zu klein. Zudem liegen sie mehrheitlich in Wohnquartieren. Deshalb sollen die Gefängnisse Arlesheim, Sissach und Laufen abgelöst und nun durch eine Einmietung ersetzt werden, die den zeitgemässen Anforderungen an Untersuchungsgefängnisse entspricht und die Ansprüche an Haftplätze für den Kurzzeitvollzug erfüllt. SICHERHEITSDIREKTION


Region Waldenburg Alle Gemeinden Ferienpass – es hat noch Plätze frei Der seit Jahr beliebte Ferienpass Baselland läuft seit dem 29. Juni bis zum 9. August mit zahlreichen Veranstaltungen für Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren. In der ersten bis zur dritten Ferienwoche wird sogar eine Tagesoder Wochenbetreuung in Pratteln angeboten. Anmeldungen sind bis zum Ende der Sommerferienzeit möglich. Nähere Informationen unter www.x-island.ch.

Hölstein Sicherheitspatrouillen im Interesse eines ruhigen Sommers Wie in jedem Jahr werden in der warmen Jahreszeit verstärkt Kontrollgänge durch das von der Gemeinde beauftragte Sicherheitsunternehmen durchgeführt. In erster Linie die Schulgebäude und ihre Umgebung aber auch öffentliche Plätze und Grillstellen werden überprüft und allfällige Nachtruhestörer vom Platz verwiesen. Die präventive Präsenz von Kontrollpersonal bewährt sich seit langem, auch wenn damit nicht alles verhindert werden kann. In den Wohnquartieren finden hingegen grundsätzlich keine Patrouillen statt, denn im privaten Bereich muss es mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Toleranz gehen. Sollte es doch einmal zu Friktionen kommen und eine Partei sieht keine andere Lösung, als die Polizeiorgane zu rufen, löst dies einen kostenpflichtigen Einsatz der Sicherheitskräfte aus. Der Gemeinderat appelliert deshalb an das freundnachbarschaftliche Nebeneinander. Überprüfung der Parkiersituation Nicht nur im Sommer sondern das ganze Jahr hindurch beobachtet das beauftragte Sicherheitsunternehmen in regelmässigen Abständen die Verkehrssituation in der Gemeinde. Es wird überprüft, ob die Parkiervorschriften in der Gemeinde im Allgemeinen eingehalten werden und insbesondere ob die Parkkarten auf den Gemeindeparkplätzen Kirchmatt und Rübmatt korrekt gestellt sind. Während nächtlichen Kontrollgängen wird auch das Nachtparking, das sogenannte Laternenparkieren, überprüft. Neues Datum für die Bürgergemeindeversammlung Der Bürgerrat hat den Termin für die Bürgergemeindeversammlung auf Donnerstag, 27. August 2020 festgesetzt. Die Unterlagen dazu werden Ende Juli verschickt. Freiwilliges Angebot für Daheimgebliebene Wie schon in den letzten Jahren bietet Marie-Louise Gramm vier Mal am Donnerstagmorgen um 10 Uhr eine Stunde Körpertraining an. Qi Gong führt durch langsame fliessende Bewegungen kombiniert mit richtiger Atmung zu Harmonie und Balance. Das Angebot richtet sich an Alt und Jung, Neueinsteiger und Geübte. Eine Stunde, bei jedem Wetter, unentgeltlich, am Holenweg 40. Erstmals am 9. Juli.

Niederdorf Häckseldienst vom 14./15. Juli Der nächste Häckseldienst findet am 14./15. Juli statt. Anmeldungen nimmt die Gemeindeverwaltung (Tel. 0 61 9 653 040 oder E-Mail gemeinde@niederdorf.ch) bis spätestens Montag, 13. Juli, 17 Uhr entgegen. Eine fristgerechte Anmeldung ist zwingend, damit die Arbeiten geplant und korrekt administriert werden können. Anmeldungen, welche zu spät eintreffen, können nicht mehr berücksichtigt werden. Besten Dank für Ihr Verständnis. Sämtliche Häckseldaten für das Jahr 2020 finden Sie auf der Webseite der Gemeinde unter Verwaltung – Dienstleistungen – Abfallwesen. Jugend- und Sportverein Niederdorf Informationen über das interessante

und vielseitige Sportangebot nach den Sommerferien sowie die Kontaktdaten der InstruktorInnen der jeweiligen Kurse finden Sie ab sofort auf unserer Homepage www.jsv-niederdorf.ch. Bei Fragen dazu freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme unter kontakt@ jsv-niederdorf.ch. JUGEND- UND SPORTVEREIN NIEDERDORF

Dorfgassmärt 2020 abgesagt Der Dorfgassmärt vom 22. August 2020 findet aufgrund der unsicheren Lage nicht statt. Umso mehr freuen wir uns auf 2021. Das Dorfgassmärt-Team

Oberdorf Wahl Gemeindepräsidium Am 28.6. 2020 fand die Urnenwahl zur Besetzung des Gemeindepräsidiums statt. Absolutes Mehr: 252 Stimmen. Wahlbeteiligung: 32 %. Stimmen hat erhalten und gewählt ist: • Piero Grumelli mit 361 Stimmen Stimmen hat erhalten und nicht gewählt ist: • Michael Wild mit 101 Stimmen Weitere Stimmen haben erhalten: • Hannes Schweizer 40 Stimmen • Natalie Seidel 1 Stimme Betreffend die Beschwerdemöglichkeit zu den Wahlen sei auf § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte verwiesen. Stiftungsrat der Jakob Thommen-Wiss Stiftung Gemäss der Stiftungsurkunde und dem rechtsgültigen Reglement über die Organisation des Stiftungsrates wählt der Gemeinderat den aus fünf Mitgliedern bestehenden Stiftungsrat der Jakob Thommen-Wiss Stiftung. Die Amtsdauer des Stiftungsrates beträgt vier Jahre und fällt jeweils mit derjenigen des Gemeinderates zusammen. Eine Wiederwahl ist möglich. Der Gemeinderat hat anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 22. 6. 2020 die Gesamterneuerungswahl für die Amtsperiode vom 1. 7.2 13020 bis 30. 6. 2024 vorgenommen. Gewählt sind: • Eva Gisin • Christine Kamber • Eduard Kohler • Cornelia Kragt • Anita Rudin Der Gemeinderat gratuliert den Gewählten und wünscht ihnen bei der Ausübung ihres Amtes viel Befriedigung und Erfolg. Baubewilligung Das kantonale Bauinspektorat hat folgende Baubewilligung erteilt: Aline und Claudio Carrese, Um- und Ausbau Dachgeschoss, Amselweg 6, Parzelle Nr. 1557.

Waldenburg Verabschiedung nach 28 Jahren im Gemeinderat Mit Beginn der neuen Legislaturperiode ist die langjährige Gemeinderätin und Vizegemeindepräsidentin Margrit Aebi zurückgetreten. Sie hat während 28 Jahren mit ihrer Erfahrung, ihrem grossen Einsatz und ihrer Hartnäckigkeit den Gemeinderat tatkräftig unterstützt. Im Ganzen war Margrit Aebi seit 1959 für die Gemeinde Waldenburg tätig, zuerst als Angestellte, dann als Mitglied verschiedener Kommissionen und zuletzt im Gemeinderat. Der Gemeinderat und die Verwaltung danken Margrit Aebi ganz herzlich für ihr Engagement und die sehr gute Zusammenarbeit und wir wünschen Dir, Margrit, alles erdenklich Gute und Liebe und viele schöne Stunden. Neuer Gemeinderat ab 1. 7. 2020 und Ressortverteilung Der Gemeinderat und die Verwaltung heissen die neue Gemeinderätin, Dagmar Maurer, in ihrem Amt willkommen und wünschen ihr viel Erfolg und Befriedigung. Der Gemeinderat hat sich neu konstituiert und die Ressorts verteilt. So wird neu als Vizepräsident Markus Schlup amten und die Ressorts wurden wie folgt verteilt: Kaufmann Andrea: Gemeindepräsidium, Ressort Verwaltung, Bildung,

ObZ

Öffentlichkeitsarbeit, Bürgergemeinde, Weihnachtsmarkt, Handel/Gewerbe/ Industrie sowie Kultur und Freizeit Schlup Markus: Vize-Gemeindepräsident, Ressort Bauverwaltung, Finanzen und Steuern, Verkehr und Gemeindeliegenschaften Aebi Marcel: Ressort Wasser- und Abwasserversorgung, Gewässerschutz, öffentliche Sicherheit, Hundehaltung und Energie Kamber Daniel: Ressort Umweltschutz, Friedhof/Bestattungswesen, Volkswirtschaft, Tiefbau, Schwimmbad und Werkhof EWG Maurer Dagmar: Ressort Soziales, Gesundheit, KESB und Versorgungsregion Ausstellen Schweizer Pass oder Kombi (Pass und IDK) Seit dem 1. 7. 2020 ist es möglich, dass Schweizerinnen und Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft ihre biometrischen Daten in Liestal oder in Basel erfassen und sich einen Pass oder ein Kombi (Pass und Identitätskarte) ausstellen lassen. Erfahren Sie mehr unter www.schweizerpass.ch.

Ramlinsburg Wahl Gemeindepräsidentin Für die Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2024 ist bis zum Ablauf der Frist für die Stille Wahl am 18. April 2016 der Wahlvorschlag von Stephanie Oetterli Lüthi eingegangen. Per 28. Mai 2020 hat die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission gemäss § 83 Absatz 1 des Gesetzes über die politischen Rechte als Gemeindepräsidentin von Ramlinsburg Stephanie Oetterli Lüthi in Stiller Wahl als gewählt erklärt. Der auf den 28. Juni 2020 an gesetzte Wahlgang wurde widerrufen. Bitte reservieren! Voranzeige Gerne laden wir sie zum Informationsanlass Solarwohnbauprojekt Dorfmitte, welches von der UGM Untere Grosse Matt Liestal AG geplant wird, am Mittwoch, 19. August 2020 ab 19 Uhr mit anschliessendem Apéro ein. Mittagstische Aufgrund der aktuellen Anmeldungen können für das zweite Semester die Mittagstische am Montag, Dienstag und Donnerstag angeboten werden. Für den Mittagstisch am Freitag und die Nachmittagsbetreuungen waren es leider zu wenig Anmeldungen. Ersatzwahlen Wahlbüro und GRPK Wie im letzten Amtsanzeiger angekündigt, finden die Ersatzwahlen für die beiden Vakanzen im Wahlbüro sowie die beiden Vakanzen in der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission an der verschobenen Einwohnergemeindeversammlung vom 23. September 2020 statt. Für das Wahlbüro haben sich erfreulicherweise bereits zwei Personen gemeldet. Als Ersatz für die beiden zurückgetretenen Mitglieder der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission werden immer noch zwei Personen gesucht. Wählbar ist jede/r in Ramlinsburg angemeldete Stimmberechtigte. Personen, die sich für dieses Amt interessieren, sind gebeten, sich bei der Gemeindeverwaltung zu melden. Gesamterneuerungswahlen Schulräte Der Gemeinderat ordnet die Gesamterneuerungswahl der Schulräte für die Periode vom 1. August 2020 bis 31. Juli 2024 auf den 27. September 2020 an (Nachwahl 29. November 2020). Gemäss unserer Gemeindeordnung sind zwei Mitglieder (das dritte Mitglied wurde durch den Gemeinderat bestimmt, Christine Vaterhaus Buser) in den Orts-Schulrat und je ein Mitglied in den Schulrat der Regionalen Musikschule Liestal und der Sekundarschule Kreis Liestal zu wählen. Die beiden Ortschuiräte Bruno Mundschin und Lee Studer stellen sich weiterhin zur Verfügung. Die bisherige Schulrätin für den Sekundarschulkreis Liestal, Tanja Schneider, stellt sich nicht mehr zur Wahl zur Verfügung. Für diese Urnenwahl (Gesamterneuerungswahl gemäss § 9 Abs. 2 unserer Gemeindeordnung) ist die Stille Wahl nicht zulässig. Sie wird im Majorzsystem durchgeführt.

Wählbar ist jede(r) in Ramlinsburg Stimmberechtigte, ausgenommen die Lehrerinnen und Lehrer, welche dem Schulrat ihrer eigenen Schule nicht an gehören dürfen. Personen, die sich für das Amt des Schulrates interessieren, können sich bei der Gemeindepräsidentin oder beim Gemeindeverwalter melden respektive sich direkt der Bevölkerung vorstellen. Kandidatinnen und Kandidaten, die sich bis spätestens 20. August 2020 bei der Gemeinde gemeldet haben, werden im Amtsblatt des Monats August 2020 bekannt gegeben. Neuwahl der Sozialhilfebehörde Ramlinsburg Der Gemeinderat ordnet die Neuwahl der Sozialhilfebehörde für die Amtsperiode vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2024 auf den 27. September 2020 an. Eine Person wurde durch den Gemeinderat bestimmt (Christine Vaterhaus-Buser) und zwei Personen sind zu wählen, wobei eine Stille Wahl möglich ist. Allfällige Wahlvorschläge sind der Gemeindeverwaltung bis spätestens 10. August 2020, 17 Uhr, einzureichen. Wählbar ist jede(r) in Ramlinsburg Stimmberechtigte, ausgenommen die Lehrerinnen und Lehrer, welche dem Schulrat ihrer eigenen Schule nicht an gehören dürfen. Der Wahlvorschlag darf nicht mehr Vorgeschlagene enthalten als zu Wählende. Jeder Wahlvorschlag muss Vorname, Name, Geburtsdatum, Beruf bzw., Tätigkeit, Wohnadresse und Heimatort der oder des Vorgeschlagenen enthalten sowie die schriftliche Zustimmung, dass sie/er mit dem Vorschlag einverstanden ist. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten durch Unterschrift unterstützt werden. Stimmberechtigte können nur einen Vor schlag unterzeichnen und ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Die entsprechenden Formulare können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Öffnungszeiten der Verwaltung während der Sommerferien Die Gemeindeverwaltung wird während der Sommerferien zu den normalen Schalterzeiten geöffnet sein. Achtung Verkehrsbehinderung seit dem 15. Juni 2020 Im Zusammenhang mit der Baustelle im Gebiet Talhaus haben seit dem 15. Juni 2020 die Bauarbeiten in der Ramlinsburgerstrasse begonnen und die Signalisation wurde eingerichtet. Gemäss Information des Planungsbüros gilt deshalb vom 15. Juni bis zum 9. August 2020 (Ende Sommerferien) folgendes Verkehrsregime: Ramlinsburgerstrasse in beiden Richtungen voll gesperrt. Die Umleitungen werden signalisiert. Wir bitten um Kenntnisnahme. Sommerferien Gemeinderat, Gemeindeverwaltung und Institutionen wünschen Ihnen allen wunderschöne Sommerferien. Einladung zur 1. Augustfeier Der Turnverein organisiert zusammen mit dem Frauenverein und der Gemeinde Ramlinsburg die Bundesfeier 2020 auf der Munimatt. Wir freuen uns jetzt schon, Sie am 1. August 2020 ab ca. 18 Uhr bei unserem Festzeit auf der Munimatt begrüssen zu können. Mit verschiedenen Grilladen, Beilagen, Kuchen und vielem mehr werden wir Sie kulinarisch verwöhnen. Weitere Höhepunkte sind das Höhenfeuer und eine musikalische Darbietung. Kuchenspenden für das Dessert sind herzlich willkommen und können am Vortag bei Esther Lüthi, Eggstrasse 9, vorbeigebracht werden. Reservieren Sie sich das Datum schon jetzt. Wir freuen uns auf Sie. TURNVEREIN UND FRAUENVEREIN RAMLINSBURG

Langenbruck Einwohner- und Bürgergemeindeversammlung Die Daten der neuen Einwohner- und Bürgergemeindeversammlungen 2020 wurden neu an folgenden Daten festgesetzt: • Donnerstag, 3. September 2020 – Ein-

Donnerstag, 2. Juli 2020

13

wohner- und Bürgergemeindeversammlung • Mittwoch, 23. September 2020 – Einwohnergemeindeversammlung Die Gemeindeverwaltung bittet um Kenntnisnahme. Baubewilligung Folgende Baubewilligung wurde von der Bau- und Umweltschutzdirektion erteilt: Dachausbau / Photovoltaikanlage, Parz. 699, Postgasse 2, 4438 Langenbruck COVID-19 Das Pandemie-Team der Gemeinde Langenbruck bringt Sie auf den neusten Stand zum Thema Corona. Hiermit möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Corona leider noch immer sehr präsent ist. SwissCovid – Contact-Tracing-App Ab sofort kann die SwissCovid – Contact-Tracing-App auf Ihrem Natel installiert werden. Die App wird durch das Bundesamt für Gesundheit BAG betrieben. SwissCovid trägt zur Eindämmung des Coronavirus bei. Die Nutzung ist freiwillig und kostenlos. Das Pandemie-Team empfiehlt Ihnen die App zu nutzen. Kostenloser Coronatest Der Bundesrat hat entschieden, dass die Kosten für Coronatests per sofort vom Bund übernommen werden. Die Kosten sollen kein Hindernis zur Durchführung eines Tests sein. Empfohlen wird einen Test bereits bei leichten Symptomen durchzuführen. Ferienzeit • Achten Sie auch während den Sommerferien auf Ihre Gesundheit. Auch in der Schweiz geht die Tendenz der Neuinfektionen nach oben – zwar leicht, aber ... • Achten Sie weiterhin auf die Hygienemassnahmen und die Abstandsregeln. Nutzen Sie gegebenenfalls Hygieneschutzmasken. Das Pandemie-Team wünscht Ihnen sonnige und erholsame Sommertage mit vielen schönen Erlebnissen. Bleiben Sie Gesund! Gemeinde Langenbruck

Was läuft in Langenbruck Samstag, 4. Juli Baroque Trumpet Tunes from England – Julian Zimmermann, Naturtrompete und Daniela Niedhammer, Orgel, . Reformierte Kirche, Langenbruck, 19.30 Uhr, Kulturbruck (Abgesagt) Sonntag, 5. Juli Ausstellung Biderbaracke, 14.00–17.00 Uhr, Langenbruck Tourismus Dienstag, 7. Juli Krabbelgruppe, Vereinslokal 9.00–11.00 Uhr Mittagstisch, Restaurant Ochsen, 12.00 Uhr (Abgesagt) Donnerstag, abgesagt 9. Juli 2020, Güggeliessen, Silobar, ab 18.00 Uhr

Baselland

Alle Polizeiposten wieder offen Nachdem die Polizei Basel-Landschaft ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wurden am 29. Juni 2020 alle ihre Polizeiposten wieder geöffnet. Ebenso wird die Verkehrssicherheit in Lausen ab diesem Datum wieder ihren normalen Schalterbetrieb aufnehmen. Mitte März mussten aufgrund des Ausbruchs der Corona-Epidemie die Polizeiposten in Allschwil, Therwil, Pratteln, Sissach und Waldenburg vorübergehend geschlossen werden. Da die aktuelle Corona-Situation nun die vollständige Öffnung aller Polizeiposten im Kanton Basel-Landschaft wieder zulässt, werden auch diese Polizeiposten per 29. Juni 2020 wieder geöffnet. POLIZEI BASEL-LANDSCHAFT


Veranstaltungen

ObZ Donnerstag, 2. Juli 2020

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Oberwilerstrasse 73 4106 Therwil Telefon 061 751 80 00 b.riderle@ringo-tueren.ch

Elternvortrag: Fr, 21. August 2020 19.30 – 21.30 Uhr Jungen Workshop: Sa, 22. August 2020 10 – 17 Uhr Ort: SRK BL, Fichtenstrasse 17, Liestal

n, meine Tage Kurs: Mädchen, Fraue chen im Alter 10-12 für Mäd

In einer spannenden Show mit viel Musik und Material erfährst du, was in deinem Körper passiert, wenn du eine Frau wirst und warum Frauen einen Zyklus und eine Menstruation haben.

Elternvortrag: Fr, 28. August 2020 19.30 – 21.30 Uhr Mädchen Workshop: Sa, 29. August 2020 10 – 17 Uhr Ort: SRK BL, Fichtenstrasse 17, Liestal

spiele®-Kurs r 7-12 Kurs: Kampfesfür Knaben im Alte Kampffesspiielle® ® istt eiine spannend de Metthod de zur Gewalltprä ävention und Selbstbehauptung, welche speziell auf die Bedürfnisse von Buben eingehen.

Samstag, 5. September 2020 08.30 – 10.00 Uhr ODER 10.30 – 12.00 Uhr, CHF 30.– (Geschwisterrabatt), Ort: Sportzentrum Schauenburg, 4410 Liestal

Im Aquabasilea, Pratteln

Lust auf mehr Gesundheit und persönliche Entwicklung? Im Kursangebot des Roten Kreuz Baselland finden Sie alles, was Sie zur Förderung der eigenen Gesundheit und der Ihrer Familie brauchen:

Nacken- und Rückenmassagekurs 02., 09., 16., 23.11.2020,

4 x 2.5 Std., 19 – 21.30 Uhr, CHF 220.–

Autogenes Training Grundkurs

09., 16. , 23.09. und 14., 21., 28.10.2020 6 x 75 Min., 18 – 19.15 Uhr, CHF 200.–

Beckenboden Training

09., 16. , 23.09. und 12., 19., 26.08. + 02.09.2020, 4 x 90 Min. + 3 x 60 Min.,

Anmeldung: 061 905 82 00 bildung@srk-baselland.ch

19 – 20.30/21 Uhr, CHF 240.– inkl. Buch

Nach den Sommerferien starten folgende Kurse wieder:

Infos und Adressen: 0848 559 111 oder www.fust.ch

M.A.X. Powerfit Yoga Pilates Body-Fit

Rundum-Vollservice mit Zufriedenheitsgarantie 5-Tage-Tiefpreisgarantie 30-Tage-Umtauschrecht Schneller Liefer- und Installationsservice Garantieverlängerungen

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Oberbaselbieter Zeitung vom 2. Juli 2020 by AZ-Anzeiger - Issuu